5 Fehler, die Narzissten immer wieder machen

Der Narzisst will zwar nach außen immer makellos und perfekt erscheinen, doch leider legt er sich die Messlatte ein wenig zu hoch. Je näher man ihm kommt, desto eher kann man hinter seine Fassade blicken und muss feststellen, dass leider doch nicht alles so grandios ist, wie er vorzugeben versucht. In der Weise, wie er es mit der Vortäuschung von Überlegenheit übertreibt, wird er Opfer seiner eigenen Unachtsamkeit gegenüber den Realitäten dieser Welt.

Bild: © Nick Freund – Fotolia.com

Zum Teil begeht er dann fatale Fehler, die bei etwas mehr Aufmerksamkeit anderen Menschen gegenüber leicht hätten vermieden werden können. Doch zu sehr hindert ihn sein Wunsch daran, immer im Mittelpunkt stehen zu wollen und seine Eigenart, immer Recht haben zu müssen. Seine Selbstsucht und Arroganz machen ihn anfällig für Unachtsamkeiten.

1. Der Narzisst kann anderen nicht folgen

Bei einem Problem oder einer Meinungsverschiedenheit geht es dem Narzissten nicht um die eigentliche Sachfrage und um eine faire und sinnvolle Lösung, sondern nur darum, dass er sich mit seiner Meinung durchsetzt und als Sieger aus einer Diskussion hervorgeht. Daher müssen die Ideen und Lösungen nicht unbedingt vernünftig und zielführend sein, vielmehr sind sie oft abwegig und nicht realisierbar, was jedoch durch die geschickte Argumentation des Narzissten unerkannt bleibt. Außerdem kann es sein, dass er aufgrund früherer Erfolge einen Vertrauensvorschuss genießt. Den verspielt er aber, weil er zu sehr in die eigenen Worte verliebt ist und ihn die Qualität seiner Entscheidungen weniger wichtig ist als die Bewunderung für sein Wissen und seine Schlagfertigkeit.

Auf diese Weise werden aber nur durchschnittliche oder mangelhafte Ergebnisse produziert. Die Fakten werden nicht alle gegeneinander abgewogen und manche wichtigen Details und Tatsachen werden gar nicht erst zugelassen, weil es dem Narzissten nicht passt. Seine Arroganz stellt ihm früher oder später ein Bein, weil er entscheidende Einzelheiten falsch bewertet oder gar nicht sieht.

Der Narzisst ist so sehr von seiner Meinung überzeugt, dass er sich gar nicht vorstellen kann, dass ein andere auch Recht haben könnte. Er lässt nur seine Ansichten und seine Realität gelten, anderen Meinung werden untergraben, dem anderen wird Inkompetenz vorgeworfen oder es wird einfach an seiner Glaubwürdigkeit gezweifelt. Menschen, die nicht entsprechende Qualifikationen und Referenzen vorzeigen können, wird gar nicht erst zugehört.

Der Narzisst muss sich um jeden Preis durchsetzen, weil er es sonst als eine Schwäche empfinden würde, wenn er sich einer fremden Meinung beugt. Wenn er von jemanden korrigiert oder belehrt wird, dann kommt er sich vor, als wäre er der dümmste Mensch auf der Welt. Daher kann er niemanden außer sich selbst eine Kompetenz zusprechen. Der Narzisst hat zu viel Angst davor, sein Ansehen zu verlieren, wenn er nachgibt.

2. Der Narzisst glaubt, niemals einen Fehler zu machen

Wenn man nicht in der Lage ist, sich selbst einen Fehler einzugestehen und die Schuld immer nur bei anderen sucht, kann man sich auf Dauer sehr viele Feinde machen. Wenn der Narzisst immer als Sieger aus einer Sache hervorgehen will, egal mit welchen Methoden er sein Ziel erreicht, während andere hingegen immer die Dummen sind, so muss dies zu Hass und Wut bei seinen Mitmenschen führen. Es ist nur sehr schwer zu ertragen, immer zurückstehen zu müssen, vor allem wenn man feststellt, dass der Narzisst offensichtlich lügt und sich unfair verhält.

Der Narzisst verliert auf diese Weise loyale Freunde, die irgendwann, wenn der Zeitpunkt gekommen ist, zurückschlagen werden. Es bilden sich Verschwörungen und Allianzen, um den Narzissten zu schaden und ihm seine Gemeinheiten zurückzuzahlen. Jedoch ist der Narzisst von Natur aus misstrauisch und sich daher durchaus der Gefahr bewusst, dass sich seine Mitmenschen und sogar engste Vertraute gegen ihn wenden könnten. Er rechnet mit möglichen Anschlägen und ist daher ständig in Alarmbereitschaft, weshalb es für die Gegner sehr schwer sein kann, den Narzissten in seine Grenzen zu zwingen.

In dem Ausmaß, wie er sich selbst seine Fehler nicht eingestehen und unverfroren und dreist anderen die Schuld in die Schuhe schieben will, wächst die Anzahl seiner Feinde. Seine Beliebtheit sinkt damit rapide, obwohl er doch genau das Gegenteil erreichen will.

Selbst wenn die Sachlage noch so eindeutig beweist, dass der Narzisst einen Fehler gemacht hat, kann er hartnäckig seine Version von der eigenen Unschuld verteidigen und mit Lügen, Gerüchten und Intrigen den Fehler geschickt vertuschen. Seine Weste muss unbedingt sauber bleiben, weshalb er nicht müde wird, sich die perfidesten Strategien auszudenken, um jegliche Form der Anschuldigung abzuwehren. Auf diese Weise schafft er aber unhaltbare Verhältnisse: Er ist immer der Sieger und die anderen sind immer die Verlierer.

3. Der Narzisst kann nicht richtig zuhören

Er nimmt die Chance nicht wahr, etwas aus den Worten anderer Menschen zu lernen und sich weiterzuentwickeln. Da er lieber selbst spricht, hört er immer nur seine eigenen Worte. Die Worte der anderen dienen ihm nur als Bestätigung der eigenen Sicht. Ansonsten ist die Meinung eines anderen unbedeutend.

Diese Kurzsichtigkeit und dieser Mangel an Selbstreflexion verhindert eine persönliche Weiterentwicklung. Der Narzisst verfällt in eine Starrheit. Die Aussagen anderen werden immer bekämpft, wenn sie nicht in das eigene Bild passen. Mit dieser Arroganz setzt er sich der Gefahr aus, wichtige Entwicklungen zu verschlafen. Plötzlich sieht er sich neuer Rahmenbedingungen ausgesetzt, auf die er nicht vorbereitet war, weil er jede Warnung in den Wind geschlagen hat.

Narzissten sind mehr darauf fixiert, den anderen mit den eigenen Worten zu beeindrucken oder zu überzeugen, als das er sich tiefer mit den Ansichten anderer Menschen auseinandersetzt. Er hört nur zu, um die Aussagen eines anderen gegen diesen zu verwenden. Ein Narzisst kann sehr genau die Bedürfnisse eines anderen Menschen zwischen den Zeilen lesen. Es geht ihm dabei aber nicht darum, den anderen besser zu verstehen und ihm in seinen Bedürfnissen behilflich zu sein, sondern ihn nur geschickter zum eigenen Vorteil ausnutzen zu können.

4. Der Narzisst schließt von sich auf andere

Er ist davon überzeugt, dass alle Menschen egoistisch, gierig, hinterhältig und rücksichtslos sind. Der Narzisst glaubt, sich auf niemanden verlassen zu können und seine Ellenbogen einsetzen zu müssen, um voranzukommen. Er zeichnet ein Bild von seinen Mitmenschen, dass seiner eigenen Person verdammt ähnlich ist. Auf diese Weise verkennt er aber das Gute, das Wahre, das Schöne und das Gerechte. Sein Blick wird durch sein übertriebenes Misstrauen einseitig auf alles Negative gerichtet und auf die Gefahren und die Probleme des Lebens.

Der Narzisst ist von der Unehrlichkeit und Arglist seiner Mitmenschen überzeugt. Diese Einstellung besteht sogar gegenüber dem Partner oder der eigenen Familie. Durch das sture Festhalten an dieser Einstellung kann der Narzisst in eine Grollsucht geraten, in der er alles nur noch von der schlechten Seite sieht und an allem und jedem herummäkeln muss. Er trägt eine tiefe Unzufriedenheit mit sich herum, die ihn zunehmend vom gesellschaftlichen Leben isoliert.

Niemand möchte mehr etwas mit ihm zu tun haben, weil keiner seine Verbitterung und seinen Zynismus noch ertragen kann. Und er selbst kann auch keinen Menschen mehr ertragen, weil ihn niemand zu verstehen scheint.

5. Der Narzisst wird überheblich, weil ihn niemand bremst

In dem Umfang, wie niemand in der Lage ist, den Narzissten mit seinen Forderungen zu bremsen und seine Grenzen aufzuzeigen, wird der Narzisst maßlos. Da er sich nur noch mit pflichtbewussten Dienern umgibt, die ihm allesamt nach dem Mund reden, ihn standesgemäß bewundern und all seine Ideen und Visionen ausnahmslos grandios finden, fühlt er sich bei soviel Zuspruch zur Umsetzung seiner genialen Einfälle ermutigt.

In seinem Größenwahn merkt er gar nicht, was er für einen verheerenden Fehler  macht, weil ihn alle in seinem Glauben bestätigen und nicht wagen, ihm zu widersprechen. So mancher Narzisst hat unter diesen Umständen sein eigenes Grab geschaufelt und Unschuldige mit hinabgezogen.

Der Preis für seine Überheblichkeit, Arroganz und Ignoranz, Kurzsichtigkeit und Sturheit, Eitelkeit und sein mangelndes Einfühlungsvermögen ist eine Isolation in der eigenen Welt. Nichts dringt mehr zu ihm durch und nichts kann ihn aus der Bahn werfen. Er bleibt seinem Kurs unter allen Umständen treu, selbst wenn das Ausmaß seiner falschen Entscheidungen kaum zu übersehen ist. Der krankhafte Narzissmus limitiert sich auf diese Weise früher oder später immer selbst.

Da er alle Freunde, Fachleute und Experten, die ihn nicht ausnahmslos bewundern können oder sogar gegen ihn wettern, in die Wüste jagt, muss er schließlich mit seinen Aufgaben alleine zurückbleiben. Er beraubt sich der Möglichkeit, Hilfe durch die Akzeptanz anderer in Anspruch zu nehmen. Diese Tatsache stört den Narzissten aber weniger, weil er ja ohnehin davon überzeugt ist, alles besser zu können und niemanden zu brauchen.


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Veröffentlicht in Blog, Tipps zum Umgang
23 commenti su “5 Fehler, die Narzissten immer wieder machen
  1. Flora sagt:

    Wie sagte eine Bekannte so treffend,
    das ist wie mit John Boy Walton zu Bett zu gehen, und mit Jack Nicholson morgens aufzuwachen.

    Aufwachen.. das ist ganz wichtig. In einer Beziehung mit einem Narzissten nehmen die eigenen Bedürfnisse in dem Masse ab, in dem sich die des Narzissten ausdehnen ( die dehnen sich ins uferlose). Irgendwann ist man tatsächlich nur noch eine Verlängerung dieses Menschen. Als Narzisst by Proxy hat man dann seine ganze Persönlichkeit geopfert. Nichts wie weg, völliger Kontaktabbruch wo möglich, und dem Gejammer und Genörgel keinen Glauben schenken:
    Alles plumpe Manipulation.

    An die Dame die denkt man könne die „knacken“, eine Therap. meinte, na viel Spass die Nuss ist hohl. 🙂

    Wir haben alle Besseres verdient als solche verlogenen Kasper.

    Kinn hoch !! Und weg!!

  2. Annika-Theresa sagt:

    In Chemie habe ich mal etwas über endotherme und exotherme Reaktionen gelernt. Eine Beziehung mit einem narzisstischen Menschen ist wie eine endotherme Reaktion: Man muss mehr Energie hineinstecken, als man zurückerhält, um die Beziehung am Laufen zu halten.

    • Mike sagt:

      Problem dabei ist aber, dass der Narz keinerlei exothere Reaktion gibt. Man selbst führt Energie zu, der Narz gibt nix zurück und eine „Beziehung“ hat man sowieso nicht.
      Hier ist man die Einzige energieversorgung, die das Miteinander auch nur ansatzweise aufrecht erhält und selbst das ist dann verkehrt.

      Jegliche Energie, die man in so jemanden steckt,ist verschwendet; aber das muss man erst mal sehen und verstehen und daran scheitert es, weswegen sich so viele Menschen von diesen kranken …… das Leben zur Hölle machen lassen.

  3. Annika-Theresa sagt:

    Oh wie gut das tut, dass man nicht alleine ist. Als ich auf diese Seiten gestoßen bin, war das wie ein befreiender „Schock“. Es war teilweise, als ob meine Geschichte erzählt wurde und es fiel mir wie Schuppen von den Augen, dass ein Großteil meiner Probleme nicht durch mich – wie er mir immer wieder suggeriert – sondern durch die narzisstischen Persönlichkeitsanteile meines Mannes entstanden sind. Gleichzeitig tut es weh, wenn es so wenig bis keine Hoffnung gibt, dass sich alles wieder zum Guten wendet. Ausziehen kann ich noch nicht. Ich hänge an „meinem Narzissten“ und er tut mir leid. Ja, die Hoffnung und das Mitleid lässt mich weiter leiden. Insofern bin ich eine Co-Abhängige, wie sie es bei alkoholkranken Partnern gibt. Ich hangle mich von Buch zu Buch und von Therapie zu Therapie, um die ganze Gefühlskälte, die mir zu Hause entgegenschlägt, ertragen zu können.
    Ja, es wird mir immer wieder gesagt, dass unsere Ehe nur deshalb so schlecht sei, weil ich nicht richtig aufräumen, nicht richtig putzen kann – auch wenn ich gerade alles sauber gemacht habe – er findet wie ein Drogenspürhund immer noch, wo Staub liegt. Ich könnte meine gesamte Zeit ins Aufräumen und Putzen stecken, dann mache ich wieder in der Erziehung irgendwas falsch oder habe mich ihm gegenüber falsch verhalten, habe etwas falsches gesagt, falsch geschaut usw. Am Anfang dachte ich wirklich, ich sei unfähig und es liege alles an mir, ich habe immer mehr getan und versucht, immer besser zu werden, aber irgendwas war ihm eben immer noch nicht gut genug und er hat wieder einen Grund, warum unsere Ehe so schlecht ist. Eine Eheberatung machen? Nicht mit ihm – es liegt ja nur an mir, wieso solle er da in eine Therapie? Und das, wonach ich mich am meisten sehne – Freundlichkeit, Anerkennung (ja, da habe ich wirklich wohl ein Defizit, habe es im Buch „Narzissmus – das innere Gefängnis von Heinz-Peter Röhr entdeckt) bekomme ich nicht. Jedenfalls nicht von ihm. Es ist wie wenn er mir als Esel die Möhre vor den Mund hängt, damit ich laufe. Der Esel bekommt die Möhre nie, egal wie schnell er läuft.
    Immerhin habe ich das jetzt erkannt. Tut aber sehr weh.

    Was ich aber überhaupt nicht verstehe: Mein Mann war vor 3 Jahren für ein viertel Jahr arbeitslos. Er war wie umgewandelt. Er hat mich gefragt, wie es mir geht, hat sich für mich interessiert, er war klein, schwach und hilflos – aber er war zugänglich, offen. Er hat sogar den Fernseher ausgelassen, der sonst täglich ab den Heute-Nachrichten bis spät in die Nacht läuft (auch so ein Punkt – Gespräche sind dann nämlich nicht erlaubt). Also ist da irgendwo in ihm ein Teil, der nicht narzisstisch ist. Wie kommt man daran? Schließlich war er ja auch nicht von Anfang an so. Ich hätte ihn sonst ja nie geheiratet.

    Irgendwie müssen die Narzissmus-Nüsse doch zu knacken sein? Ich kann und will nicht glauben, dass es nicht möglich ist. Obwohl alle Erfahrungsberichte, die ich hier lese mich das Gegenteil lehren.
    Wenn es mir schlecht geht, höre ich „I will survive“.
    Ich werde wohl so weitermachen und mir selbst in die Tasche lügen, dass es irgendwann besser werden könnte.

    • Marta Cornelia sagt:

      Liebe Annika-Theresasa,

      diesen Irrglauben hatte ich einst auch… ich habe wirklich fast schon Übermenschliches geleistet, meine Freundinnen sagten nur immer: Deine Geduld, Dein Verständnis, Deine Liebe … unvorstellbar … sie sind nicht zu knacken, diese Erkenntnis hat Jahre gedauert bis sie in mir drin war. Ich habe auch immer gedacht, gehofft, geglaubt mit aller Inbrunst, dass sind doch Menschen, dass muss doch gehen… wenn Du Dir Selbst etwas bedeutest und Dich Selbst wertschätzt, dann renne… so schnell wie möglich ist fort… sehe die Zeit als Erfahrung um bessere und schöner zu machen… Alles Gute für Dich und MUT wie KRAFT

    • Miyako sagt:

      Hallo Annika Theresa,

      als ich gerade deinen Beitrag gelesen habe, sah ich meine eigene Beziehung darin; 1 zu 1. Nur dass ich nicht verheiratet bin und mit dem Beenden der Beziehung hadere. Hast du vielleicht Lust auf einen Austausch?

      LG,

      miyako

  4. Nella sagt:

    Super! Nur das Problem bleibt immernoch bestehen wenn man ein Kind mit diesem Psychopathen „teilen“ muss! Er traumatisiert den kleinen Mann und es gibt keine Lösung, weil meine Meinung ist falsche, der Psychologe labbert nur mist, alle sind dumm, und wer nicht spurt wird fertig gemacht. Juhu mr superdad hat dem kleinen fast den Rücken gebrochen, juckt keinen Menschen!

  5. ladydi sagt:

    Claudia, wo ist dein Kommentar verschwunden? Wenn du zufällig einen DanielMS kennst, kannst dich kurz an a0608245@unet.univie.ac.at bitte melden. Ich habe da eine gewaltige ziemlich noch frische Erfahrung mit meinem Ex, bin noch sehr verletzt, an der anderen Seite schon froh, dass es vorbei ist, auch wenn nicht ohne Folgen.

  6. Marta Cornelia sagt:

    Hallo Ihr Lieben,
    zunächst ein ganz dickes DANKESCHÖN für den so hilfreichen Newsletter.
    Ich habe zwar noch nie irgendwas hierzu geschrieben, aber heute habe ich das Gefühl auch mal meine Erfahrung mit einem Narzissten und das Geschenk, welches ich mir dadurch erarbeitet habe mitzuteilen. Kurz zu mir…ich bin 52 Jahre, M.A. und Mutter von vier erwachsenden Kindern und glückliche Großmutter von drei Enkelkindern. 2010 lernte ich die Frau kennen und dachte … wow… ich verliebte mich und dachte, dass mir der tollste Mensch der Welt (mal pathetisch gesprochen) begegnet ist … ja … für die ersten drei Wochen (und auf einmal befindet man sich in der Hölle und fragt sich, wie kommt das denn zu Stande). Dann fing es an… Hass, dauernder Groll, grundlose Eifersucht, ständiges Erniedrigen, unterschwellige abwertende Botschaften (ich sei das Allerletzt und und solche Nettigkeiten) … zunächst dachte ich, was ist das denn? Ich mache doch gar nichts Übles… beobachtete dies alles erst einmal wie in einem Film… in einem sehr komischen Film und überlegte, ob das jetzt hier ein Drama oder eine Komödie sei… und was mit mir nicht stimmt, wenn mir so viel Hass entgegengebracht wird. Als ich dies dann ansprach, ’na da ging es los … eine Hurrikan vom Feinsten prasselte über mich. Dennoch irgendwie sah ich hinter ihre Maske und sah eine zutiefst traurigen und verzweifelten Menschen und ich liebte sie mit ihren ganzen krassen Attacken (und das Gefühl diesen Menschen zu lieben, das ist nicht gestorben, auch wenn ich froh bin, dass dieses Geschichte vergangen ist), denn wenn sie ganz selten einmal ihr Herz öffnete, war sie einfach zauberhaft schön. Ich versuchte noch liebevoller zu sein, noch verständnisvoller … bis ich zur Erkenntnis kam, da wird ja alles noch schlimmer. Dann fing ich mich zu belesen an … alles, was ich finden konnte. Die Masken der Niedertracht von Marie-France Hirigoyen, die habe ich bestimmt 30 Mal gelesen und mir ein Tagebuch daraus gemacht…sehr hilfreich waren auch die Publikationen von auch Heinz-Peter Röhr, jeden Vortrag … Reinhard Haller ist da besonders hervorzuheben, aber auch sehr viele gute Dokumentationen (WDR) über die Thematik, die sich auf YouTube finden lassen. 2012 bekam ich Brustkrebs und die Erniedrigung, die pure Rücksichtslosigkeit gerade in einer so schweren Zweit der Chemotherapie ging weiter. Da bin ich gegangen, diese Kraft konnte ich damals nicht mehr aufbringen. Aus heutiger Sicht habe ich ihr und das war wohl mein Fehler sämtliche Steine aus dem Weg geräumt und Ihre Verantwortlichkeit, gerade auch bei ihr auf Arbeit (Führungsposition, wie anders soll es auch sein, auch wenn sie das alles verloren hat … aber es sind ja die anderen, die bösen Kollegen .. ja, das kennt man ja) mit zu meiner gemacht. Ich bin von einer selbstbewussten und sehr offenherzigen und dem Leben vertrauenden Frau zu einer angstvollen, stillen, sehr viel weinenden Frau mutiert in dieser Zeit. Wie eine Art Gehirnwäsche … ich habe oft die Nsachbarn gefragt, ob sie glauben, dass ich nicht ganz „dicht“ bin oder so… ich verstand das alles nicht und wusste gar nicht, warum sie so herzlos , so gemein, so abgrundtief böse zu mir ist… so ein Art und Weise mit Menschen umzugehen kannte ich auch bisher nicht. Man verfängt sich in dem Spinnennetz und versucht sich da oft zu befreuen, wenn das auch nicht immer gelingt, und wird ein-gesponnen.. zum Schluss weiß man wirklich nicht mehr was oben oder unten ist, was richtig oder falsch. Aber und wenn das auch makaber klingt, der Krebs war zunächst mein Glück. Da ich eine sehr liebevolle Familie habe, die mir zu Seite stand in dieser Zeit und meine Freundinnen. In dieser Heilungszeit und vor allem durch den Abstand zu ihr konnte ich wieder atmen, wieder genesen und wieder froh sein und Lebensfreude gewinnen. Vor allem habe ich diese so leidvolle Beziehung versucht auszuarbeiten … nur für mich mit vielen Gesprächen meiner Freundinnen ohne sie schlecht zu machen. Denn und das sehe ich auch heute noch so ist sie irgendwie innerliche arm dran … sie hat mir oft vor den Kopf geknallt: „Du bist so armselig.“ und ich dachte immer, wieso… ich bin doch ein so liebevoller und fröhlicher Mensch und innerlich so reich… aber gut, ist ja ihre Meinung, darf sie ja haben und habe dazu nichts gesagt. Nach 18 Monaten, eine Stimme auf meinem AB… sie möchte Frieden machen.. aha, dachte ich wieder… ich habe ja keinen Krieg mit Dir, zum Krieg gehören immer zwei und in mir ist Frieden. Sie hatte ihren Job verloren, natürlich waren es die andere und sie das arme Mobbing-opfer, dass sie trinkt (und das jeden Tag und eine Flache Cognac war normal, dann wurde es noch schlimmer mit ihr) wissen zwar alle außer sie … und wie sie mit ihre Kollegen umgegangen ist habe ich ja selbst miterlebt, Intrigen wurden geknüpft gegen die, die eine andere Meinung hatten und nicht kuschten vor der Chefin… dass dies mal eintreten wird, dass sie ihren Job verliert, dass war mir schon paar Jahre vorher klar… sah das immer als ein Pfeiler, der abrechen muss, damit sie vielleicht mal anfängt sich zu betrachten… Nun gut eine verunsicherte Frau stand da vor mir, die mich irgendwie immer noch sehr berührte und ich ihr wieder half beim Ordnen ihrer Jobsachen und dem ganzen Schreib-kram, bei Hausverkauf und Ausräumen dessen und und und emotionaler Rückhalt, immer da für sie in allem … na ja, sich von Mustern zu verabschieden geht nun mal nicht von heute auf morgen. Den Verlust des Hauses und des Jobs lies sie etwas einsichtiger, etwas menschlicher werden.. heute weiß ich natürlich, dass ich nur benutzt wurde, weil ja niemand mehr da war, der ihr half. Aber und nun kommt so mein Teil, ich lies es zu… Hans Peter Röhr hat als Pendant zum Buch: Narzißmus: Das innere Gefängnis (Der Eisenofenprinz) die Gänsemagd geschrieben… und das Schlusswort in Marie-France Hirigoyen Publikation ist: Sie lernen viel über sich Selbst… jede Verletzung, jedes abwertende Wort habe ich in mir selbst geheilt.. meine Frage an mich war immer: Was hat das mit Dir zu tun, wenn Du so einen Menschen in Dein Leben ziehst. Was macht das mit Dir? Die Gefühle, die sie in mir auslöste … und ich weiß und kenne das selbst nur zu gut, dass man an der Seite so eines Menschen wirklich zu Grunde gehen kann, man kann aber auch daran wachsen und nach dem Krebs bin ich daran gewachsen. Ich habe losgelassen… erst ging loslassen nicht, dann habe ich mir gesagt, gut, dann lasse ich es erst einmal sein und die Gefühle, den Schmerz, die Traurigkeit aber auch die Wut sind meine Gefühle und denen gebe ich … nein schenke ihnen Raum und Zeit … deshalb war sie trotz ihrer so wirklich ummenschlichen Art ein Geschenk. Dass man mit so einem Menschen keine reife, stabile, respektvolle und wertschätzende Partnerschaft eingehen kann… denn diese Hoffnung, die saß so tief in meinen Herz und Kopf… es muss doch irgendwie gehen, davon habe ich mich liebevoll verabschiedet. Ich bin mir das nicht mehr wert, so behandelt zu werden …und ich habe auch innerlich nachgesehen, wo kenne ich das her .. hatte ich das in der Kindheit und dann lies ich es heilen… oft schrieb ich darüber Briefe nur für mich oder gab den Gefühlen andere Ausdrucksformen … selbstverständlich „muss“ man wirklich seine Seelenanteile zurückholen und das GANZE ist auch kein Spaziergang sondern mit viel Kraft, Mut und Ausdauer verbunden , aber es lohnt sich… und ich wünsche JEDEN es möge gelingen sich aus den Fängen des Spinnennetzes zu befreien und den Schmerz über die Jahre (oft denkt man, es sind verlorene Jahre) zuzulassen und zu heilen ohne Groll,Verbitterung auf den Narzissten.. sie war ein Geschenk… nicht son eins was man sich wünscht, eins das man eher nicht will, aber eins dass einen selbst bereichert, weil es ein Weg zu sich Selbst ist … Alles Liebe für Euch

    • Marta Cornelia sagt:

      Verzeiht die Rechtschreibefehler, doch der Laptop hing sich beim Schreiben andauern auf und ich dachte schon, dass mein Geschriebenes weg sei …

    • brigitte0809 sagt:

      Ich finde ihre Worte wundervoll! Ein paar Kommentare weiter unten schreibe ich über „meinen Narzissten“. Er starb vor 14 Tagen vor 4 Monaten habe ich ihn nach langen inneren Kämpfen verlassen. Ja, und man kann es auch so sehen, dass die Begegnung mit einem solchen Menschen sehr viel über einen selbst aussagt. Man lernt letztlich extrem viel über sich selbst. Momentan bin ich noch sehr traurig und auch noch gefangen von 8 intensivsten Jahren. Intensiv in jeder Hinsicht in den guten und den nicht so guten Tagen. Die Gedanken drehen sich noch immer um ihn, um viele Geschehnisse und Situationen und das wird noch sehr lange dauern denke ich. Doch letztlich weiß ich heute schon, dass ich nichts bereue. Es kam einfach wie es kommen musste, auch weil ich so bin wie ich bin, nämlich jemand, der immer wieder für andere tut und werkelt. Und warum, um Anerkennung zu bekommen, um ein aus der Kindheit resultierendes Defizit zu kompensieren. Ich war 20 Jahre verheiratet habe 2 wundervolle Töchter und einen guten Umgang mit meinem Exmann, der wieder eine sehr liebevolle Partnerin gefunden hat. In meiner Ehe unglücklich, weil mein Mann zwar kein Narzisst war, aber dennoch jemand der sehr passiv war, Gefühle nicht wirklich zeigen konnte und man sich letztlich auseinandergelebt hat.Die Begegnung mit dem Narzissten hat mich umgehauen, es kamen Komplimente, Anerkennung, Aufmerksamkeit, wie noch nie dagewesen, am Anfang nach 3-4 Jahren war es aus damit und ich bin dem ganzen weitere 4 Jahre hinterhergerannt, umsonst. Es waren nur 8 Jahre und das ist eigentlich wenig im Vergleich zu 20 Jahren Ehe, doch diese 8 Jahre waren so intensiv dass die 20 Jahre davor fast aus meinem Gedächtnis verschwunden sind, was die emotionale Beziehung zu meinem Exehemann anlangt. Stets hatte ich auch Angst vor dem Alleinsein, ich war noch nie allein. Jetzt bin ich es, ich denke aber ich werde es schaffen. lg

      • Marta Cornelia sagt:

        Liebe brigitte0809,

        Ihre Worte und die dahinter liegende Geschichte kann ich sehr gut … s e h r gut verstehen. Und JA, ich sehe dies auch so, um Anerkennung zu bekommen um ein aus der Kindheit resultierendes Defizit zu kompensieren. (Im Unbewussten lag wohl: Ich mache doch alles für Dich, auch wenn Du damit ständig unzufrieden bist – wenn ich heute daran denke, weiß ich gar nicht, woher ich diese Kraft nahm, alles so zu managen – habe mich doch endlich gern). Das kannte ich aus meiner Kindheit. Ich war immer für meine Mutter nicht richtig, zu faul, zu laut, zu fröhlich, zu wild, zu ehrlich, jedenfalls oft mit dem erhobenen Zeigefinger: Das macht man nicht (Punkt), nur meine Großeltern liebten mich wie ich bin. Die Geschichte von Hans Peter Röhr mit der Gänsemagd erinnerte mich daran. Nicht nein sagen können beispielsweise. Dass sich Ihre Gedanken heute noch um Ereignisse und Geschehnisse drehen verstehe ich all-zugut, auch das Gefühl des Gefangen-seins und die Traurigkeit. Die Intention, die so eine Beziehung in sich trägt beschreibt Umberta Telfener in ihrem Buch:
        Hilfe, ich liebe einen Narzissten.Ja, es ist von Himmelhochjauchzend bis zu Tode betrübt und dies ändert sich oft innerhalb weniger Sekunden, wenn man vielleicht einen „falschen Blick“ hatte oder nicht so „funktionierte“, wie es erwartet wurde … Schuld war man sowieso… obwohl ich ihr so oft erklärt habe, dass es nie um Schuld geht, sondern um Verantwortung. Als ich im April diesen Jahres die Botschaft bekam, nach sechs Jahren: „Respektiere, dass ich nichts mehr von dir will. Ich brauche eine Frau mit der ich das Leben genießen kann und die Sache ist für mich erledigt.“ Mein „Verbrechen“ bestand darin, dass ich 23 Uhr am Telefon, nach dem ich munter geklingelt wurde gegähnt habe… (muss ich heute lachen, das ist so krank!) Denn sie könne Gähnen von Gähnen unterscheiden .. und wieder diese unterschwelligen Unterstellungen. Heute sehe ich alles mit Humor und denke, toll, was sie für ein toller Prophet ist, am Telefon Gähnen von Gähnen zu unterscheiden. Da sie ja ihre Arbeit verlor und das Haus dadurch verkaufen musste und 650 km von hier weg zog zu ihrer großen Schwester (mit 52 Jahren, aber ok) hatte ich ausgedient… ich war zu nichts mehr zu brauchen, da ich ja auch nicht ständig zu ihr fahren konnte. Ihre Worte, die Sache hat sich für mich erledigt.. das tat zunächst schon weh, nur hat sich bei mir wie ein Schalter umgelegt.. ich war nie ein Mensch, nie ein Subjekt, nie ein menschliches Wesen in ihren Augen … eine Sache eben und die hatte ausgedient. Bereuen tue ich nichts, es sollte so sein und war für meine persönliche Entwicklung und mein persönlichen Reifen sehr wichtig und hat aus mir den Menschen gemacht, der ich bin und ich war oft nahe an dem Ganzen zu erbrechen. Ich bin ihr im gewissen Maße auch dankbar und gleichzeitig bin ich froh, dass sie so weit weg zog , auch wenn sie da nur Unfrieden stiftet… Schmunzeln musste ich letztes Jahr zu Weihnachten, als im Newsletter hier das Thema Weihnachten angesprochen wurde und ich zum Glück ja bei meiner Familie war. Als ich Nachts einen Anruf bekam und sie mir genau das schilderte, was ich paar Tage vorher im Newsletter gelesen hatte. Sie hatte sich mit allen verworfen und alle anderen waren natürlich schuldig. BINGO! Auch hat sie mir in einen Wutanfall meine Schlüssel zurückgesandt, ich habe immer gesagt, dass hier ist auch Dein zu Hause … und in dem Brief war nur der Keller – und Briefkastenschlüssel, obwohl sie sagte, dass sie drei Schlüssel geschickt habe. Ich dachte, ich bin doch wohl so klug, dass ich einen Brief öffnen könne und sehe, dass da nur zwei Schlüssel sind.. da kam sie mir mit Polizei gehen und solch einen Unsinn, obwohl mir klar war, dass sollte wieder meine Unsicherheit schnüren… es gab es auch mal so einen Newsletter mit der Post aus dem Briefkasten. Traurig, wenn man in so einer Welt leben „muss“ so voller Lügen und Intrigen. Ich wünsche Dir ganz viel Kraft und Mut das alles zu verarbeiten und schenke Dir die Zeit, damit sind wir nicht alleine. Vera F. Birkenbihl mit ihren Vorträgen waren auch hilfreich und so humorvoll, aber auch Robert Betz, die Welt als Spiegel und und und fand ich gut und hilfreich. Sie sind halt wie sie sind, man kann Ihnen nicht helfen, auch wenn man den Hunger, den sie haben und Ihre Verzweiflung, die in ihnen ist sieht, man kann aber für sich selbst gut sorgen und der Hölle liebevoll Tschüß sagen und die Verantwortung mit allen Gefühlen für sich selbst übernehmen. Alles erdenklich Gute für Dich. Liebe Grüße Marta

  7. Claudia M. sagt:

    Mir geht es viel besser, seitdem ich diese Newsletter bekomme und lesen darf!
    Es ist so unglaublich, was man/frau als „Opfer“ eines Narzissten so alles erlebt hat. Das kann man einem „Normalo“, der noch nie etwas mit dem Thema zu tun hatte, gar nicht erzählen. Ist „wie im (Horror-)Film“ – unwirklich und leider doch real!

  8. Yvonne sagt:

    Ich bin jahrelang nach der Pfeife von narzisstisch gestörten Menschen getanzt. Als Empathin, das dankbare „Opfer“. Die haben sich quasi die Klinke in die Hand gedrückt.
    Freund, dann Chef, dann 2 Mobbing-Kolleginnen, dann einen Anwalt. Ich habe natürlich alle Schuld bei mir gesucht und bin fast kaputt gegangen. Seither habe ich mich stark zurückgezogen, habe aber Angst, dass ich jetzt selbst als Abwehr nun auch so egoistisch geworden bin. Tatsächlich kümmere ich mich nämlich nur noch um meine eigenen Belange, nachdem ich mich immer um alle gekümmert und geholfen habe ausser um mich selbst.
    Ich weiss jetzt nicht einmal, ob meine neue „egoistische“ Haltung nun gesund ist, oder eben auch bereits narzisstisch.

    • Eine Geschädigte sagt:

      Liebe Yvonne,
      da würde ich mir keine Gedanken machen, ob Sie selber egoistisch
      wirken. Es ist richtig, wenn Sie sich jetzt um sich selbst kümmern.
      Jetzt sind Sie an der Reihe.
      Alles Gute und viel Glück.
      Ich wünsche Ihnen, dass Sie einen lieben Partner finden und nette
      Kollegen.
      Dass Sie auch so narzisstisch werden können, glaube ich nicht.
      Die machen sich solche Gedanken gar nicht.
      Liebe Grüße von einer Leidensgenossin.

  9. Gyrorider sagt:

    Oh wie Wahr der Bericht doch ist!
    Irgendwie bin ich mittlerweile überzeugt, dass 90% aller psychischen Erkrankungen auf das Konto von Narzissten gehen.
    Nur wenige Opfer sagen sich vermutlich irgendwann: „Das kann einfach nicht mehr sein, dass es an mir liegt!“
    Leider haben wohl auch nur wenige Psychologen das Thema Narzissmus auf dem Schirm. Da musst auch ich selbst erstmal drauf kommen.
    Gott sei Dank ist mir das gelungen.

    Auch Dank der genialen Seite hier!!

    An alle da draußen, die Opfer dieser Psychopaten sind oder waren: Leute, Kopf hoch! Es liegt nicht an Euch. Bleibt stark und lasst Euch nix mehr gefallen.

  10. Karin Hammer sagt:

    Hallo an alle Betroffenen da draußen, danke für dieses Forum, das hat meinem Mann und mir sehr sehr geholfen. Wir sind beide Kinder von narzisstischen Müttern und leiden noch heute durch die langen Fangarme dieser schrecklichen Personen(Enterbung, schlechte Nachrede, wie sehr sie von uns im Stich gelassen wurden, seitenlange Schilderungen was wir denn nicht alles verbrochen haben, diese wurden an alle nur erdenklichen Stellen verschickt, vom Bestattungsunternehmen bis zur besten Freundin, alle wurden damit beglückt usw.).
    Es ist ein Geschenk, dass mein Mann und ich nun wissen, dass nicht wir die bösen Kinder ( in der Zwischenzeit 57 und 61!) sind und waren, sondern dass egal wie viel man einem Narzissten gibt, dieses Geben ist nie genug. Sie saugen einem aus, bis man nicht mehr kann und dann heißt es, ich arme Mutter bin so geschlagen mit solch einem Versager/in. Haltet Abstand, brecht den Kontakt ab, denn ein gutes Ende wird das nie nehmen. Unsere Mütter sind nun Tod und niemand weint ihnen eine Träne nach, welch ein schreckliches Leben und welch ein schlimmes Ende, aber niemand ist in der Lage und hat das Vermögen, diese Menschen aus ihren Käfigen zu befreien.
    Danke nochmals an den Verfasser dieser Berichte, die für uns wie ein Fenster in die so oft von uns nicht verstandene Vergangenheit ist!

  11. brigitte0809 sagt:

    Ja, ich lese immer wieder auf dieser Homepage, bekomme auch den Newsletter. 8 Jahre habe ich mit einem ausgeprägten Narzissten verbracht, 4 Jahre gebraucht um es überhaupt zu erkennen und weitere 4 Jahre „gekämpft“ und letztlich doch verloren. Es waren die intensivsten Jahre meines Lebens sowohl in der anfänglichen guten Phase als auch dann in der leider länger andauernden schlechten Phase immer intensivst! .“Mein Narzisst“ war als ich ihn kennenlernte bereits ein kranker Mann. Sein Narzissmus und seine diagnostizierte Diabetes konnten nicht koordiniert werden. Er ignorierte diese Krankheit jahrelang was ihm vor 14 Tagen das Leben gekostet hat. Verlassen habe ich ihn vor vier Monaten, da lag er gerade wieder im Spital, wie unzählige Male in diesen 8 Jahren. Ich war immer an seiner Seite, versuchte ihm zu helfen und erntete letztlich nur Grant, Beschuldigungen und Widerstand. Bis ich nicht mehr konnte und ihn von einem Tag auf den anderen verlassen habe, da lag er gerade wieder einmal im Spital, wie so oft in den 8 Jahren.Das schlechte Gewissen hat mich geplagt und dass er jetzt gestorben ist, macht die Sache noch schlimmer. Ich werde wohl eine Weile brauchen um alles wirklich zu verarbeiten. Liebe Grüße an euch da draussen!

    • Regina sagt:

      Alles Gute. Und ein schlechtes Gewissen brauchen Sie nicht zu haben. Freuen Sie sich stattdessen über die neue Freiheit. Alles alles Gute.

  12. Chris sagt:

    Mich macht es teilweise wahnsinnig, dass man sich mit Menschen mit NPS nicht „richtig“ unterhalten kann. Es ist nie was wirklich fruchtbares dabei. Nur diese arrogant wirkende Selbstbezogenheit, mit der sie sich in ihrem Ego bestätigt haben wollen.
    Ich habe immer den Eindruck, es sind zwei verschiedene Welten, die da aneinander vorbeireden. Zuhören? Interesse am Gegenüber? Realitätsüberprüfung? Selbsteinschätzung? …. Fehlt alles völlig.
    Die einzige Lösung ist wirklich, diese Menschen zu durchschauen, zu realisieren, dass sie anscheinend wirklich nicht fähig sind sich zu reflektieren und zu überprüfen warum und was sie da von sich geben.
    Wahrscheinlich sind sie in irgendeiner kindlichen Phase steckengeblieben…..
    Abstand halten 😉

    • Regina sagt:

      Ja genau. Narzissten leben in einem Paralleluniversum und quälen ihre Mitmenschen. Alle die sie nicht bedingungslos bewundern sind erklärte Feinde. Man kann nur zum Abstand raten. Das hat mit Feigheit nichts zu tun sondern ist lebensnotwendig. Alles Gute und ein freies Leben wünsche ich.

  13. Eine Geschädigte sagt:

    Sehr guter Bericht!
    Außerdem sehr hilfreich für alle Opfer.
    Ich frage mich nur manchmal, ob Erwachsene
    wirklich so kindlich sein können?
    Ob alles – jede Lebenserfahrung – spurlos an
    ihnen vorübergeht?
    Die ERfahrung mit diversen narzisstischen Psychopathen
    bestätigt dies allerdings.

  14. Regina Fischer sagt:

    Genial, wie man hier manche Zeitgenossen erkennt
    (Kollegen, Chefs etc.).
    Genau so verhalten die sich und fahren die Firma
    oder Behörde voll Karacho an die Wand.
    Sehr guter Artikel. Tipp: Stadt Hattingen und Kämmerer.

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