5 Maßnahmen, um nie mehr an einen Narzissten zu geraten

Narzissten sind schwierige Zeitgenossen. Im zwischenmenschlichen Bereich haben sie sehr große Defizite, weil elementare Grundeigenschaft wie Mitgefühl, Toleranz und Verständnis zur Pflege eines gesunden Miteinanders fehlen. Da sie aber hervorragende Blender sind und sich am Anfang meist von ihrer besten Seite präsentieren, kann es äußerst schwer sein, einen Narzissten bereits in einer Anfangsphase eindeutig zu erkennen.

Bild: © Gerhard Seybert – Fotolia.com

Oftmals entdeckt man erst sehr viel später die narzisstische Züge. Die sanften Manipulationen und schmeichelhaften Verführungen des Narzissten dienen dazu, andere Menschen hinters Licht zu führen, Ihre Sinne zu verblenden und Sie dann ausschließlich für die eigenen Zwecke zu missbrauchen. Ihre Opfer werden Ihrer Eigenbestimmung beraubt, abhängig gemacht und haben sich unterzuordnen. Daher sollten Sie unbedingt ein paar Grundregeln kennen, die Ihnen helfen können, einen Narzissten frühzeitig zu erkennen und sich zu schützen.

1. Stärken Sie Ihr Selbstwertgefühl

Narzissten meiden Menschen mit einem gesunden und stabilen Selbstwertgefühl. Sie riechen förmlich eine selbstbewusste und gefestigte Person wie der Hund seinen Knochen. Narzissten brauchen aber um sich herum Unterlegene, die sie bewundern, die sich unterordnen und die ihnen nützlich sind. Da ist ein gesundes Selbstwertgefühl eher hinderlich bei der Verfolgung dieser Absicht.

Wenn Sie zu viel Selbstvertrauen ausstrahlen, wird der Narzisst misstrauisch und zieht sich meist zurück. Es könnte zu viele Diskussionen und Streiterei geben, die ein Narzisst gerne vermeiden möchte. Denn auch er könnte angegriffen und verletzt werden, was seinem eigenen labilen Selbstwertgefühl nicht gut tun würde. Außerdem muss er ständig fürchten, dass eine selbstbewusste Persönlichkeit seine Mängel und Schwächen aufdecken und gegen ihn verwenden könnte. Alleine aus dieser substanziellen Angst heraus kann es sich ein Narzissten kaum leisten, eine Person mit einem gefestigten Charakter an sich heran zu lassen.

Daher sollten Sie unbedingt an Ihrem eigenen Selbstwert arbeiten. Es kann gar keine besser Prävention geben, um nie mehr an einen Narzissten zu geraten. Wenn Sie entschlossen und selbstbewusst auftreten, wenn Sie zu Ihren Stärken und Schwächen stehen können, wenn Sie für Ihre Überzeugungen, Ihren Entscheidungen und Ihren Freiraum kämpfen können und dies auch nach außen ausstrahlen, dann ziehen Sie einfach keinen Narzissten in Ihr Leben.

2. Bewahren Sie sich eine neutrale Haltung

Sie sollten versuchen, sich so gut wie möglich der durchaus beeindruckende Aura eines Narzissten zu entziehen. Bleiben Sie am Anfang einer Begegnung wohlwollend distanziert und übernehmen Sie die Äußerungen eines anderen nicht ungeprüft. Hören Sie sich ruhig und geduldig an, was er zu sagen hat, aber überschätzen Sie weder seine Ausführungen und Darstellungen, noch unterschätzen Sie es. Lernen Sie, öfter auch einmal die gegenteilige Sichtweise anzunehmen.

Verführung bedeutet, jemanden zur Hingabe zu bewegen. Das heißt, die Person soll gewaltlos zu etwas bewegt werden, was sie ohne den Einfluss eines anderen wahrscheinlich nicht getan hätte. Er soll für die Ziele eines anderen vereinnahmt werden. Dazu versucht der Narzisst an Ihre „weichen“ Stellen zu gelangen. Er wird versuchen, Sie auf der Gefühlsebene zu erreichen.

Indem Sie aber Ihre Emotionen bewusst kontrollieren und nicht durch schöne Worte oder Gesten der Verlockung unterliegen, bewahren Sie sich Ihre eigene Entscheidungsfreiheit. Sind Sie sich jedoch Ihrer Gefühle und Bedürfnisse, Ihren Wünschen und Ziele nicht wirklich bewusst und haben Sie ein Problem mit Ihrem eigenen Selbstwert, dann sind sie leichter zu beeinflussen, weil Sie nicht so genau wissen, was Sie eigentlich wollen und wo Sie stehen.

Lassen Sie sich nicht so schnell von großzügigen Angeboten begeistern. Unserem Selbstwert gefällt es immer, wenn wir schöne Worte über uns hören, wenn man uns lobt oder bevorzugt behandelt. Wenn Sie hingegen aber ein gesundes Selbstwertgefühl besitzen, dann wissen Sie, dass Sie von einer solchen Behandlung nicht abhängig sind, dass Sie sich zwar über Anerkennung freuen können, aber es zur Stabilisierung Ihres Selbstwertes nicht benötigen.

Auf der anderen Seite sollten Sie aber auch die Worte oder das Verhalten des Narzissten nicht unterschätzen, wenn Sie glauben, er könnte Ihnen nichts Böses anhaben, weil er Ihnen vielleicht in intellektueller, finanzieller oder auf eine andere Weise unterlegen erscheint. Dies könnte Sie nur allzu schnell dazu verleiten, die Gefahr zu übersehen und sich in Sicherheit zu wähnen. Denn auch ein bescheidenes und unauffälliges Auftreten des Narzissten kann täuschen.

3.  Narzissmus frühzeitig erkennen

Machen Sie sich vertraut mit den Eigenschaften eines Narzissten, um ihn schneller erkennen zu können. Wer noch nie etwas von Narzissmus gehört oder nur ein oberflächliches Bild hat, der wird diesen Bösewicht wohl kaum entlarven. Es gibt eine ganze Reihe offensichtlicher Kennzeichen, auf die man ganz bewusst in einer Anfangsphase achten sollte und die jedem eine echte Warnung sein können.

Machen Sie sich mit den Eigenarten eines Narzissten vertraut und studieren Sie diese Kennzeichen in meinem E-BooK : „Wie erkenne ich einen Narzissten“

4.  Sich in der Anfangsphase Zeit lassen

Beobachten Sie erst einmal den Menschen, ob es nun Ihr potenzieller neuer Freund, ein Bekannter oder zukünftiger Chef wird und lassen Sie ihn auf sich wirken. Fällen Sie nicht zu schnell ein Urteil, senden Sie auch keine allzu positiven Signale aus und lernen Sie vor allem am Anfang der Beziehung auch einmal „Nein“ zu sagen. Sie müssen sich ja nicht gleich ständig sehen und jede Stunde miteinander telefonieren. Machen Sie bewusst Pausen, um sich gerade in einer Phase des Abstandes eine neutrale Meinung zu bilden.

Einem Narzissten geht es nie schnell genug. Als neuer Lebenspartner wird er sehr schnell wollen, dass Sie jeden Tag mit ihm verbringen und dass Sie alles gemeinsam machen. Als Ihr neuer Chef wird er Ihnen sehr schnell einen verlockenden Arbeitsvertrag unter die Nase halten und als Ihr neuer Bekannter wird er Sie sehr schnell überall einladen und dabei haben wollen. Der Narzisst vereinnahmt seine Beute außerordentlich rasch und passt dann sehr gut auf seinen Fund auf, damit er ihm nicht mehr entgleitet.

Dieses Prinzip sollten Sie nutzen, indem Sie ihn einfach etwas zappeln lassen und gegenüber seinen Verführungskünste immun bleiben. Beobachten Sie sehr genau, wie hartnäckig und wie zügig er ans Ziel gelangen will. Wenn er nicht die Geduld aufbringt, Sie in aller Ruhe kennenlernen zu wollen, dann deutet dies doch daraufhin, dass er Sie im Grunde gar nicht richtig kennenlernen möchte, sondern Sie nur als Besetzung in seinem Idealbild benutzen will.

5. Machen Sie Erkundungen

Sofern Sie Zugang zu seinen Eltern, Geschwister, Freunden und gar Ex-Partner oder im Berufsleben zu anderen Angestellten, Lieferanten oder engen Kunden haben, sollten Sie ruhig einmal deren Meinung anhören. Es kann zuweilen sehr aufschlussreich sein, was Sie dann zu hören bekommen.

Sie sollten vor allem dann stutzig werden, wenn Sie von der einen Seite nur das Beste zu hören bekommen und geradezu Lobeshymnen vernehmen und von der anderen Seite erfahren Sie nur negative Dinge. Dann haben Sie es wahrscheinlich mit zwei unterschiedlichen Gruppen zu tun. Die einen werden von dem Narzissten gut behandelt, weil sie ihm aus irgendeinem Grund wichtig sind und er sich hier nur von seiner besten Seite präsentiert, während die anderen für ihn vielleicht nützlich sind, aber nicht wichtig, weshalb er hier auch seine harte und widerspenstige Seite zeigt.

Der Narzisst ist immer auch eine Jekyll- und Hyde-Persönlichkeit. Die zwei Wesen in einer Gestalt. Heute verhält er sich wie ein Schwein und morgen wieder wie ein Prinz. Diese Charaktere können sogar im Minutentakt wechseln, so wie es gerade der Situation angemessen ist oder seiner Laune entspringt. Da er so sehr mit diesen beiden Persönlichkeitswesen verschmolzen ist, merkt er gar nicht, wenn er die Rolle wechselt.


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Veröffentlicht in Blog, Tipps zum Umgang
25 commenti su “5 Maßnahmen, um nie mehr an einen Narzissten zu geraten
  1. Roman sagt:

    Hallo ihr lieben.
    ich habe mir mittlerweile viel zu viele Gedanken um diese Narzissten mit NPS gemacht..! ich bin es einfach leid dafür noch mehr für solche psychos meine Gedanken zu verschwenden .
    da Narzissten für mich psychopathinnen sind.. gefühllos oder auch empathielos.. aber dafür konsequent in ihrem Plänen mit ihren opfern(sensible,gutmütige liebe Menschen ) sind! .
    Als erstes möchte ich mal was zum Thema Sex mit einer Narzisstin meine Taxifahrerin sagen.
    im ersten Moment und auch darauf für die folgenden sexuellen Begegnungen.. sind sie teuflisch gut im bett und machen ihre Opfer abhängig. . dabei fällt den Opfer nicht auf dass diese Person gar kein Gefühl im Sex hat und einfach nur ihn spüren will.. denn auch in Sachen Sex sind diese Psychopathen beziehungsweise NPSler empathielos und sie können den Sex nicht genießen wenn ..,doch ..,dann nur gespielt für ihren Plan.!.. meist hören Sie sich Musik mit perverse texten an …die wirklich unter der Gürtellinie sind .um sich Lust zu verschaffen…!
    Also ich habe den Versuch gestartet nachdem wir uns endlich getrennt hatten… zum aller ersten Mal in meinem Leben mit einer Prostituierten Sex zu haben… und mir ist dabei aufgefallen das bei der Prostituierten mehr Genießen in ihr zu spüren und zu sehen war als wie bei der Narzisstin meine Taxifahrerin. .
    also zum Thema Sex muss ich sagen dass der Sex am Anfang nur scheint gut zu sein aber in wirklichkeit Grotten- grottenschlecht ist.. der Sex ist bei diesen NPSler das einzigste positive Tribut was sie gerne zeigen können.und wollen ..mit dem sie ihre Opfer noch abhängiger machen und näher an sich heranziehen zu können..
    Also seit gewarnt wenn es eure(e)n Partner(in) schwer fällt ,die drei Wörter „Ich liebe dich “ zu sagen …aber dafür scheinweise beim Sex himmlisch /teuflisch gut anfühlt. .. ja dann seit ihr schon in die Falle der abhängigkeit getappt ..
    Hinzu kommt auch noch unbewusste Bestrafung durch Abwesenheit von diesen Psychopathen …Puhh ..fangt bloß nicht an euch blöde Gedanken zu machen und euch selber die schuld dafür zu geben.., dann haben sie nämlich eure Energie schon geraubt!!.
    ich will es noch mal ganz deutlich sagen Der Sex mit diesem Psychos ist grottenschlecht ohne Genuss nur Spielerei damit sie dich seelisch noch mehr einfangen..!
    für Männer und Frauen die auf sowas stehen den sei gesagt ,nutzt diese Psychopathen oder psychopathinnen sexuell aus, wenn ihr auf sowas steht..und genießt es .. denn es dauert nicht lange dann kommen die ersten Vorwürfe dass mit dir angeblich der Sex schlecht sei und du nicht richtig genießen kannst. ..
    Also wenn mich jemand fragt warum denn Schluss zwischen mir und meiner Taxifahrerin ist dann sage ich ganz klar und deutlich . ich hatte keine Lust mehr auf ihre falsches Spiel“!
    Und bitte leute tut mir alle ein gefallen.. alle die mit solchen Leuten noch zusammen sind oder waren. . diese Psychopathen haben kein Respekt verdient und erst recht keine Aufmerksamkeit sei es in Gedanken oder überhaupt.
    meine Taxifahrerin hat in Beisein ihres vierjährigen enkelsohnes auf mich eingeschlagen nur weil ich wissen wollte was mit ihr nicht stimmt und deswegen wollte ich ärztliche professionelles Menschen fragen was meine Taxifahrerin für ein problem hat…
    Doch mein großer Fehler war dass ich es ihrer Tochter schrieb und sie es sofort an ihrer Mutter weitergab….. gleich am nächsten Tag vormittags hat sie mir die Tür eingerannt hat sich schon das Hemd hoch gekrempelt. .. und schrie ganz laut damit es auch alle Nachbarn hören!!!:“ Warum terrorisiert du unsere Familie!““
    oben angekommen. .schlug sie dann auf mich ein. . Aber es wurde noch schlimmer denn sie fand auf meinen weissen Tisch das große schwarze Messer …sie hielt es verkrampft in der Hand sah mich dabei an und lies es wieder fallen… dann kam sie zu mir ans Bett und hockte sich ganz dicht vor mein Gesicht und sagte wörtlich;‘ ich habe den stolz und das Blut meines Vaters und dieses Blut ist schwarz also ich kenne keine Reue und habe auch keinen Respekt …mir ist es auch scheißegal ob du eine Tochter hast… Ich werde dich abstechen wenn irgendetwas von dem was hier passiert an der Öffentlichkeit kommt dann werde ich dich töten. ..!“““
    diesen Satz hat sie immer wieder anders wiederholt ….ich hatte richtig Angst vor dieser Frau..
    tja und da ich ja schon ziemlich tief in dieser Opferrolle war, wollte ich noch um sie kämpfen ..denn ich habe echt geglaubt dass man diese Frau noch helfen und ändern kann… ich wusste ja mittlerweile das noch eine zweite Persönlichkeit in ihr ist, und diese Hoffnung dass diese zweite Persönlichkeit verschwindet war bei mir sehr stark verankert ..Ich überlegte mir viele Sachen wie ich sie imponieren konnte. . hatte für Sie einen teuren Topas Ring bestellt ..
    doch ich sah dass ihre innerliche Hässlichkeit immer mehr zum Vorschein kam .diese Frau wurde mir gegenüber optisch immer hässlicher …,während sie auf der Arbeit am Flughafen mit dem Taxi-Abholzettel-Zettel in der Hand total attraktiv und sympathisch aussah und lachte .. für ihre Kollegen und für die Umwelt..! Also war sie nur mir gegenüber hässlich ich habe das hässliche kranke video und die hässlichen Fotos von ihr festgehalten..
    Alle Zeichen waren damals da, um mit dieser Frau nicht zusammen- zukommen. .oder auch früh genug den Schlussstrich zu ziehen.
    Meine Kollegen haben mich vor ihr gewarnt. .;’Sie sei nur auf ihre Vorteile aus. .!“ oder ;“ Diese Frau wird dir nicht gut tun! “
    An meiner gepanzerte rosarote Brille prallten alle Kritiken und meine eigenen Zweifel immer wieder ab.
    auch ihr aggressives Straßenverkehrsverhalten..wie ein in der Pubertät hängengebliebender 18 jähriger aggressiver junge. .Anderen Verkehrsteilnehmern den stinkefinger zu zeigen und einige sogar drohte aus den Auto zu holen um ihn auf die fresse zu hauen. .Spätestens ab da hätte ich schon wissen müssen das mit dieser 56 jährigen Frau was nicht stimmt. ..Hinzu kommt ,Sie hätte beinahe durch dieses Verhalten ihren gerade neu-angefangenen mittlerweile schon 6.Arbeitsplatz in insgesamt 10 Jahren als Taxifahrerin ,verloren..denn sie hatte während einer Taxifahrt einen anderen Verkehrsteilnehmer den Stinkefinger gezeigt und ihm gedroht aus dem Auto zu holen ….Doch dieser Verkehrsteilnehmer schrieb sich das Autokennzeichen von der Firma auf ,und rief bei ihren neuen Chef an…… Der Chef drohte meine Taxifahrerin dass sie sich sofort bei dem Verkehrsteilnehmer entschuldigt und gab hier die Telefonnummer und die Adresse wenn sie es nicht tue dann wird sie sofort fristlos gekündigt… also musste sie da klingeln und hat sich entschuldigt.
    Es gab soviele Zeichen das ich diese Frau kräftig in den Arsch treten soll. .und sie zum Mond schießen soll. .Aber wie gesagt. Meine rosarote Brille war wirklich gepanzert. !
    Und alle die jenigen die immer noch mit Einen Menschen zusammen sind. ..und sein gegenüber durch die Blume als krank zitiert wird ..oder mittlerweile schon direkter ans Werk geht.
    Bitte verlasst diesen Menschen. .!!!!.
    Und seid euch bewusst das ihr einen psycho an euer Seite habt. .!!!
    Auch wenn ihr mittlerweile hörig geworden seid. ..Bitte durchreisst diesen dünnen spinnennetz-faden. ..bevor es eure Seele ganz einwickelt. .
    Ich nenne diese NPSler ganz bewusst Psychopathen! !!!!! Ansonsten wäre ich von ihr auch gedanklich nicht los gekommen. .!
    Die einzigigste frage die ich mir wirklich stelle. ist ..Kann diesen kranken Menschen irgendwann mal geholfen werden. .? Vielleicht durch ein Wunder ein Zufall. .oder eine unbewusste schockeinwirkung ..??,?
    Also wenn dieses wunder wirklich mal eintreffen sollte bei meiner Taxifahrerin. .dann nehme ich sie mit kusshand gerne wieder an meine Seite. Denn in unseren gemeinsamen Urlaub zeigte sie teilweise den Charakter einer wirklich taffen und bezaubernden Wassermann-frau. .! Es war das einzigste mal in knapp 2 jahren !!
    ich hoffe ich konnte einigen mit diesen Zeilen helfen!
    Viel Glück euch allen ; -)

  2. Katharina sagt:

    Nach 25 Jahren Beziehung,2 Kindern und einem nach aussen hin perfekten Leben begann er vor 4 Jahren „sich endlich zu verwirklichen“. Lt. seiner Aussage hatte ich es ihm durch meine überzogenen Ansprüche verwehrt, wirklich glücklich zu werden. Er hatte eine neue Partnerin gefunden,zog aus baute ein riesengroßes Haus etc. Trotz vieler Warnungen von allen Seiten war er nicht davon abzubringen. Als er kurz vor der Privatinsolvenz stand, fing er an nachzudenken. Vor knapp einem Jahr ist er dann auf einer Geschäftsreise tot umgefallen, ohne daß es zu einer Klärung gekommen wäre. Seither bin ich damit beschäftigt, die emotionalen und finanziellen Trümmer aufzuräumen. Ich wünsche allen viel Kraft
    Katharina

    • MS sagt:

      Hormonelle Wechseljahre so um die 50 sind für Männer ähnlich lebensgefährlich wie während ihrer postpubertäre Adoleszenz (Autounfall, Herzinfarkt, Selbstmord, you name it we have it ….). Weder Sie noch Ihr Mann konnten irgend etwas wirksames für oder gegen dieses Leiden tun. Nur selten kann ein Arzt helfen. Es war ja auch nichts neues an ihm, was Sie plötzlich entdeckt und abgestoßen hätte. Er hat lediglich die interne Kontrolle verloren und damit verschwand sein von Ihnen geliebtes seelisches Gleichgewicht. Ihre Geschichte ist wohl die einer plötzlichen, unheilbaren, todbringenden Krankheit des geliebten Partners, vergleichbar mit Demenz, Krebs, Depression usw. Finden Sie einen Frieden mit sich und Ihrem armen Mann.

  3. Rapante sagt:

    Alles was ich hier gelesen habe, stimmt mit dem überein, was ich erlebt habe. 26 Jahre, 2 Kinder und unendlich viel Leid – leider auch in der nächsten Generation. Mein Ex-Mann hat irgendwann einen großen Fehler gemacht: er hat mich im Beisein der Kinder geschlagen. Ich habe diesen einen Fehler genutzt und uns in die Obhut von Polizei, Gericht und Jugendamt gebracht. Nach unzähligen Prozessen kann ich im Umgang mit einem Narzissten nur Folgendes raten: Ruhe bewahren, schlauer sein und vor allem konsequent agieren! Die Möglichkeiten, die man hat, sollte man ausnutzen. Eine Gerechtigkeit für das erlebte Elend gibt es nicht. Man hat seinen Teil dazu beigetragen, indem man geblieben ist. Ein Narzisst wird sein Leben lang in sich selbst gefangen und niemals wirklich glücklich sein – Strafe genug. Ich möchte nicht tauschen.

    • Anja Westenholz sagt:

      Danke für deine Worte– ich hab erst jetzt erkannt was los ist— meinte Mutter traute mir die Diagnose meines Vaters an— und mir fiel es wie Schuppen von den Augen–OK–Ruhe bewahren, schlauer sein und konsequent agieren..
      Wir sind seit 10 Jahren ein Paar, zwei eigene Kinder und meine Große von früher.
      Problem erkannt-Gefahr gebannt. Ich danke dir und bleibe wachsam

  4. Frau Holle sagt:

    In den letzten 3 Monaten seit der Trennung von meinem narzisstischen Partner habe ich sehr intensiv gelesen, rekonstruiert und recherchiert. Dachte, dass ich nur aus diesem co-narzisstischen Verhalten rauskomme, in dem ich meine eigenen jahrzehntealten Muster erkenne und verändere. Hatte viele Termine mit meiner psychologischen Beraterin, die sehr viel bei mir in Bewegung gebracht haben. Genaugenommen steht kaum noch ein Stein auf dem anderen.

    Doch irgendwo habe ich wohl Fehler gemacht – habe wenig Appetit, schlafe sehr schlecht und habe – nach langer Pause von fast 30 Jahren – wieder angefangen zu schlafwandeln. In meiner Jugend war das ein Problem, weil ich oft „auf Wanderschaft“ gegangen bin und völlig verwirrt irgendwo auf der Straße barfuß nur im Schlafanzug mit Jacke drüber aufgegriffen wurde.
    Heute baue ich im Wohnzimmer mit Klopapierrollen Türmchen oder deponiere Haarshampoo und Reinigungsmittel im Kühlschrank…
    Mein Hausarzt konnte jetzt endlich einen Termin in einer psychosomatischen Klinik für mich erwirken.
    Vielleicht habe ich es auch einfach nur übertrieben mit der Aufarbeitung??

    Mich würde sehr interessieren, wie die vielen Poster/innen hier Sven’s Vorschläge und Empfehlungen umsetzen. Welche Strategien und persönlichen Lösungsansätze entwickeln sie für sich? Was tun sie, um ihre Muster zu verändern? Was wären ihre Empfehlungen an andere Betroffene? Ein übersichtlicher Extra-Raum für diesen Austausch hier würde mich sehr freuen.

    • Liebe Frau Holle, aufgrund der vielen Anfragen bin ich bemüht, ein Forum für den direkten Austausch zur Verfügung zu stellen. Leider bedarf es aber ein wenig Vorbereitung, damit es hinterher auch funktioniert. Es wird noch ein wenig dauern, so dass ich noch keinen konkreten Zeitpunkt nennen kann. Der Wunsch meiner Leser ist aber bei mir angekommen !
      Zu Deinem Problem: Ja, man kann sich auch zu Tode therapieren und seine ganze Lebensgeschichte und leidvollen Erfahrungen zum x-Mal auf dem Kopf stellen. Man kann dadurch lernen, sich selbst besser zu verstehen und den Schmerz aufzulösen. Man wird dadurch ja aber kein komplett anderer Mensch. Eine gewisse Veranlagung, die Du mit auf die Welt bekommen hast, wird Dir erhalten bleiben. Du sollst ja lernen, Dich so annehmen zu können, wie Du bist. Wer co-narzisstische Veranlagungen hat, kann diese nur bis zu einem gewissen Grad auflösen und innerlich stabiler werden. Das wird aber niemals ausreichen wird, um sich zukünftig gegenüber einen Narzissten behaupten zu können. Das Ziel nach einer tragische Beziehung mit einem Narzissten sollte meiner Meinung nach auch nicht sein, in Zukunft besser mit Narzissten klar zu kommen, sondern sich selbst besser kennenzulernen, die eigenen Grenzen aus Selbstliebe beachten, sich das richtige Umfeld bewusst zu suchen und krankhaft narzisstische Menschen frühzeitig zu erkennen, um ihnen aus dem Weg gehen zu können. Insofern haben Therapien auch irgendwann ihre Grenzen.

      • Frau Holle sagt:

        Hallo Sven,
        vielen lieben Dank für Ihr Feedback. „Was lange währt wird immer gut“ – ich find’s jedenfalls Klasse, dass Sie ein entsprechendes Forum auf dem Weg haben !

        Ich kann narzisstisch gestörte Menschen nicht für meine eigenen Muster verantwortlich machen, die kann ich nur selber ändern (ohne mich selbst zu verlieren!) und vermeiden, wieder in eine narzisstische Beziehung welcher Art auch immer zu geraten.
        Ich meine, erlebtes Leid nicht x-fach aufzukratzen sondern überhaupt völlig unbedarft sehr tief vergrabene Verletzungen/Erlebnisse aufgrund neuer Erkenntnisse erstmalig aufzudecken und sich damit brutal zu konfrontieren.
        Mein Hausarzt meinte heute Morgen, dass ich dadurch unwissentlich einen Prozess bei mir initiiert hätte, den ich nun alleine nicht mehr bewältigen kann. Er empfahl mir, einen Gang runterzuschalten und trotz aller Freude über das Erkennen und Verstehen Veränderungen bedächtig herbeizuführen und erst dann vorsichtig weiterzumachen, wenn professionelle Anleitung und Begleitung verfügbar sind. Dies kann vielleicht auch viele andere Leute hier betreffen, die intensiv an sich arbeiten wollen.
        Mein Motto: Nicht nur in der Vergangenheit abtauchen, sonst verlierst Du die Zukunft aus den Augen …

    • Corrie sagt:

      Hallo liebe Frau Holle,

      es sieht ganz danach aus, als ob Du in einem „Traum“ (traumatisiert)gefangen bist.
      Lass` das doch mal abchecken, wie wäre das?
      Mir haben mehrere Gespräche bei der Seelsorge geholfen.

      Was ist, wenn Du aus der Therapie wieder nach Hause kommst, hast Du kompetente Freunde, die Dir helfen können?

      Tipp: Selbsthilfegruppen wirken stabilisierend, z.B.
      CoDa Al- Anon

      Viel Erfolg und ganz viel Kraft

      • Frau Holle sagt:

        Hallo liebe Corrie,

        herzlichen Dank für Deine Info – werde mir das mal ansehen.
        Seit kurzem habe ich professionellen Anschluss und die ersten Termine hinter mir. Es gibt traumatisches Material, was nicht immer mit unserem Thema hier zu tun hat.

        Zum Glück habe ich einen Beruf, der mich zufrieden macht und seit vielen Jahren eine beste Freundin – unsere Freundschaft hat uns beiden über die Jahrzehnte immer Halt und Geborgenheit gegeben. Sie ist die Einzige, bei der ich das Gefühl habe, sie mit meinen Problemen/Fragestellungen nicht zu belasten – umgekehrt genauso, wir ticken einfach beide ähnlich. Und neuerdings pflügen wir telefonierend mit dem Notebook auf den Knien durch diese Seiten und reden stundenlang über unsere Eindrücke.
        Ich kann nur jedem raten, sich bald einer besten Freundin/Freund anzuvertrauen und sich nicht zurückzuziehen. Das ist ein erster Schritt, um heil aus dieser Nummer rauszukommen.

      • Petra Schwandtke sagt:

        Dazu kann ich nur
        sagen,mein Narzisst ist Seelsorger.! Und er hat mir richtig zu gehetzt.Das ganze Programm mit Herabsetzung und Klein machen bis hin zu Stunden lang Gehirnwäsche. Bin jetzt aus der Beziehung draußen.Aber gerade von so einem Menschen vernichtet zu werden.Wie mein Narzisst sagt: Den Feind vernichten! Also ich will euch sagen, man kann nicht wissen was für ein Mensch am Hörer hängt.Das kann auch ein Narzisst Dorn.Er hat die Macht über den Hilfe suchenden.Er hat ja davon erzählt. Auch das muss euch bewusst sein.Traurig ,aber war.Alles andere wollt ihr garnicht wissen. Und genau das hat er sich zu Nutze gemacht. Er kennt keine Grenzen. Herzliche Grüße

    • Sanne sagt:

      Liebe Frau Holle,

      mir ist etwas aufgefallen:

      „Genaugenommen steht kaum noch ein Stein auf dem anderen.“

      „Heute baue ich im Wohnzimmer mit Klopapierrollen Türmchen oder deponiere Haarshampoo und Reinigungsmittel im Kühlschrank…“

      Ich sehe da einen Zusammenhang und finde es recht „konstruktiv“ in der Beschreibung 😉

      Du versuchst, Dich zu entdecken, Dich neu aufzubauen, Dein Selbstbild neu aufzubauen, Deine Umgebung und Deine Position in ihr neu zu ordnen?

      An anderer Stelle hast Du sinngemäß etwas über Dich als Inhalt einer Wundertüte oder als Füllhorn beschrieben, im Moment schüttest Du dieses Füllhorn aus und schaust Dir die einzelnen Inhalte an, so scheint es mir jedenfalls. Dein Körper will Dir da evtl. ein bisschen unter die Arme greifen?

      Grundsätzlich denke ich, dass man sich immer nur mit dem konfrontieren kann, was man gerade in der Lage ist, zu verarbeiten, ansonsten leugnet man die Tatsache einfach oder nimmt sie nur „intellektuell“ wahr, aber nicht gefühlsmässig, das kommt dann evtl. später. Insoweit ist es für mich schwierig zu sagen „zu viel“. Vielleicht in Verbindung mit Arbeit oder Familie, aber grundsätzlich kann es eigentlich nicht zu viel sein, wenn auch manchmal hart an der Grenze. Aber wenn Dich Dein Körper jetzt damit konfrontiert, dann meint er wohl, dass Du das aushältst, dem würde ich grundsätzlich vertrauen.

      Langsam angehen lassen hört sich gut an, lass Dich einfach fallen in dem Prozess und vertraue Deiner Intuition. Wenn Du weitermachen willst, mach weiter, wenn’s Dir mal zu viel ist, leg ne Pause ein, mach was Schönes (bei mir ist das z.B. Gartenarbeit) oder arbeite an Deiner Zukunft. Wenn es nicht gefährlich werden kann (ich hoffe, Du balancierst nicht auf Dachfirsten oder so etwas…), lass Dich von Dir leiten, wenn Du kannst, nimm es als interessanten (wenn auch manchmal unverständlichen) Kommentar zu Deiner Situation.

      Meine Aufarbeitungszeiten waren – bis auf das Schlafwandeln, ich habe stattdessen sehr intensiv, aber nicht schlecht, geträumt – übrigens ähnlich, (Ein-)Schlafprobleme, Appetitlosigkeit, ich vergesse einfach, dass ich einen Körper habe, der Bedürfnisse hat, weil mein Hirn so auf Hochtouren läuft (mit z.T. dramatischem Gewichtverlust, ich kam Jahre nicht aus dem Untergewicht heraus, jetzt wirds langsam besser), Waschmaschine im Kopf, solange das Problem noch nicht in seiner Gänze durchdrungen ist und, ganz schlimm, bei mir kommt gegen Ende alles über die Haut nach aussen, ich fühl mich dann wirklich nicht mehr wohl in meiner Haut und habe auch ein furchtbares Körpergefühl, alles juckt. Aber sobald der Geist wieder klar ist, geht das auch wieder vorbei. Ich hatte auch immer das Gefühl, dass da mehrere Prozesse parallel ablaufen, mal überholt der Körper den Geist, dann ist es wieder umgekehrt, bis sich dann am Ende alles wieder trifft.

      Wichtig ist mE nur, nicht im Selbstmitleid zu verharren, nicht nach Entschuldigungen für eigene Fehler zu suchen, sondern nach Lösungsmöglichkeiten, diese Fehler nicht mehr zu machen. Und da sehe ich Dich absolut auf dem richtigen Weg 🙂

      • Frau Holle sagt:

        Hallo liebe Sanne,

        gerade finde ich Deine Zeilen hier – (hab ein wenig den Überblick verloren… 😉

        Im Moment habe ich das Gefühl, als würdest Du mit mir hier am Tisch sitzen – Du hast völlig Recht – nach meinen vielen narzisstischen Begegnungen befinde ich mich gerade wohl in so einer Phase der „Generalüberholung“ – alles kommt auf die Liste – ob mir das nun passt oder nicht – alles, was ich jahrzehntelang rational-intelligent verdrängt habe, kriecht mir jetzt entgegen – fast so, als wäre ich gerade mit einer Abrissbirne unterwegs – Zusammenhänge erkennen, schädliche Muster abreißen und neues Gras sähen … Mein Körper sendet Signale – genau wie Du beschreibst – gerade mal blühe ich wie ein Streuselkuchen, Türmchen baue ich mittlerweile keine mehr 😉 aber ich träume sehr intensiv, hadere mit dem Essen, bin nervös und zappelig (die Waschmaschine im Kopf – wie passend ausgedrückt) – dazwischen geht’s mir gut und ich habe das Gefühl, wieder näher zu meiner Mitte zu kommen.
        Ich erlebe das gerade zum ersten Mal und bin diese Ich-Zentriertheit nicht gewohnt (nervt ab und an mal).

        Ich denke, ich bin da keine große Ausnahme – geht mir so wie vielen hier – bin nach dieser letzten destruktiven narzisstischen Beziehung so reduziert in Selbstwert und Selbstbild, dass mein Unterbewusstsein alle Hebel in Bewegung setzt, den Schaden wieder zu reparieren. So ein Verharren in einer Opferrolle mit entsprechender Rechtfertigungsmentalität hat mir sowieso noch nie gelegen: auf die Schnauze fallen, wieder aufstehen, den Staub aus den Federn schütteln und geläutert weitermarschieren – dieses Bild gefällt mir am besten.

        War gerade 10 Tage in einer Klinik – habe eine posttraumatische Belastungsstörung, die schon sehr alt ist – und mich entschieden, diese Traumatherapie ambulant weiterzuführen – so kann ich weiter meinen Beruf ausüben und habe dadurch meine „Ablenkungsinselchen“, in denen sich mal nicht alles um mich dreht. Die Empfehlungen, die ich bekommen habe, sind genauso, wie Du sie beschreibst – Tempo und Intensität legen Therapeutin und ich gemeinsam fest – so habe ich das Gefühl, gut aufgehoben zu sein, und kann mich zunehmend entspannen – das macht sich echt bemerkbar – auch, wenn ich gerade besch… aussehe 😉

        Ein „zu viel“ gab’s nicht – aber ein „falsch“ – bin durch die Arbeit mit der psychologischen Beraterin in eine „Übertragung“ geraten, was in den 10 Tagen in der Klinik aufgefangen und kanalisiert worden ist – jetzt frag mich aber bitte nicht, was das im Einzelnen bedeutet, das habe ich selbst noch nicht so richtig verstanden … 😉

        Das Wetter wird hier oben im Norden jetzt endlich besser und ich als „Draußen-Frau“ kann die Gegend mit Fahrrad und Tretroller unsicher machen – gehe so oft wie möglich schwimmen (wenn ich Wasser um mich habe, kommt kurioserweise großer Frieden über mich) und leihe mir ab und an im nahen Tierheim ein paar dankbare Tölen (ähem – Hunde) aus zum Gassigehen – das kann ich jedem nur empfehlen – tut richtig gut …

        Schriftsprachlich bin ich nicht so eloquent – fühle mich kommunikativ amputiert – bei manchem Blogger hier habe ich das dringende Bedürfnis, diesen mal persönlich zu erleben – so ist das mit Dir – ich finde das, was Du schreibst, sehr interessant und bemerkenswert einfühlsam – Du hast viel zu sagen …

        Mönsch – so viel Text – vielleicht sollte ich dieses Unvermögen zum Kurzfassen mal therapieren lassen … 😉

        Sag mal Sanne – gestatte bitte eine Frage: Bist Du Rechts- oder Linkshänderin?

        • Sanne sagt:

          Liebe Frau Holle,

          ich bin Rechtshänder.

          „so viel Text – vielleicht sollte ich dieses Unvermögen zum Kurzfassen mal therapieren lassen …“

          Ich leide unter dem gleichen Unvermögen 😉
          Schriftlich wie mündlich ringe ich um Klarheit / Präzision im Ausdruck – wie im Leben – und in der Wahl der Metaphern, falls mir der Ausdruck fehlt, deswegen wird es bei mir gern einmal länglich und trocken, leider, dennoch fällt es mir schriftlich leichter, subjektiv.

          Ich bin für das Internet und diese Möglichkeit, sich auszutauschen sehr dankbar, in diesem Fall hat es den praktischen Vorteil, dass wir überhaupt kommunizieren können, ich bin maximal weit von allen Meeren in Europa entfernt. Früher blieb ich oft einfach lieber stumm, statt andere in ihren Monologen zu unterbrechen oder die Abfolge der Monologe zu ändern. Trotzdem habe ich immer daraus gelernt…

          „Schriftsprachlich bin ich nicht so eloquent – fühle mich kommunikativ amputiert“

          Deine Bilder scheine ich jedenfalls zu verstehen, wenn Du Dich verstanden fühlst, auch wenn sie oberflächlich einen völlig anderen sprachlichen (lyrischeren?) Ausdruck zu haben scheinen, vielleicht durch die Ähnlichkeit unserer Erfahrungen, wer weiß? Ich finde es allerdings recht erstaunlich, dass sich bei uns beiden auch die körperlichen Symptome so ähneln.

          „Ich erlebe das gerade zum ersten Mal und bin diese Ich-Zentriertheit nicht gewohnt (nervt ab und an mal)“

          Echt? Ich habe diese Prozesse eigentlich, seitdem ich denken kann, immer wieder. Immerzu: warum, wieso, weshalb, nie hört es wirklich auf. Vielleicht schätze ich deswegen Stille so sehr, wenn es endlich auch mal in meinem Kopf still ist. Manchmal ist es sehr anstrengend, natürlich nicht jedes mal in dieser Intensität und den körperlichen Auswirkungen, aber im Grunde ist „die Waschmaschinenanalyse“ das Herzstück meiner fortwährenden emotionalen Arbeit mit mir und meiner Umwelt. Ich bin sozusagen zur dauernden Selbstreflexion „gezwungen“, ich komm gar nicht aus. Jeden Film, jedes Buch, jede Begegnung (auch im Internet) beziehe ich auch auf mich in dem Sinne, als das ich mich frage, was ich daraus lernen kann. Ich vergesse nicht viel, ich sortiere ständig neu. Das kann in der Tat sehr ablenken, wenn man gerade eigentlich etwas anderes zu tun hat, wie lernen, arbeiten oder von Arbeit entspannen. Aber man gewöhnt sich dran und lernt, damit umzugehen, ich finde diese Prozesse in erster Linie sehr interessant, auch wenn ich mir gut vorstellen kann, dass das beim ersten Mal etwas beängstigend wirken kann.

          Wenn ich Angst sehe, die mMn nicht notwendig ist, dann versuche ich, die Angst zu nehmen, deswegen schrieb ich Dir.

          Dein Körper ist Dein Freund, er meint es gut mit Dir, immer. Nur bei Menschen, die ihren Geist von ihrem Körper ganz getrennt haben, funktioniert dieser fundamentale Überlebensinstinkt gar nicht mehr, aber wenn Du nicht den Hang zum religiösen körperfeindlichen Fanatiker hast (oder zu Suchterkrankungen), dann kannst Du darauf immer vertrauen, dass Du Dein Bestes willst, auch wenn es nicht so scheinen mag 🙂

          „bin durch die Arbeit mit der psychologischen Beraterin in eine „Übertragung“ geraten…“

          U.A. Effekte wie diese halten mich davon ab, meine Probleme mit Psychologen o.ä. (oder früher überhaupt mit irgendjemandem) zu erörtern, aber jedem das Seine… mir haben ja damals auch die willigen Zuhörer gefehlt, ich war ja offiziell „gestört“ genug, dass ich von meiner Mutter wegkam, hatte einen „unbegründeten Hass auf meine Mutter“ und einen „Ungehorsam“, der wegtherapiert werden sollte, ohne meine Mutter und ihren Anteil daran überhaupt zu erwähnen, da wird ganz anders „zugehört“ und dann schweige ich halt oder rede über greenpeace oder so was…

          Es ist gut, wenn Du eine Therapeutin gefunden hast, der Du erst einmal vertrauen kannst und die Dir hilft, Dich zu eichen und Dein Tempo zu finden 🙂

          Ich danke Dir für die netten Worte und freue mich, dass Du etwas Positives für Dich aus meinen Äusserungen ziehen kannst 🙂

  5. Sterntaler sagt:

    Hallo Frau Holle!
    Auch ich kann deinen Groll verstehen!
    Mir geht es genauso! Diese Wut und diese manchmal Aussichtslosigkeit lässt einen soweit verzweifeln, das man auf die unmöglichsten Gedanken kommt!!!!
    Und es kotzt mich an, das diese “ Monster “ nicht zu Rechenschaft gezogen werden!!!
    Jeder hört dir zu, aber man kann nichts machen! Drehen wir Betroffene aber durch, dann wandern wir ab!!!!
    Alle verurteilen Selbstjustiz !!! Aber was ist mit den Gesetzen ??????
    Mittlerweile verstehe ich gewisse Amokläufer !!!!
    Du kannst beweisen, du kannst alles belegen, du kannst Sprachaufnahmen vorspielen, das er dir alles vorwirft …!
    Aber das Gesetz und unsere tollen Richter sind nicht in der Lage zu reagieren!!!!
    Aber interessant sind die Anwälte, pauschal wissen die schon was ihnen finanziell zusteht, aber richtig kämpfen? Öh nö!!!!
    Zur Zeit habe ich echt dieses Gefühl in einer pippi Lotta Welt zuleben!!!
    Ich mach mir die Welt wie sie mir gefällt !!!!!!!
    Unglaublich unsere Gesetze und diese Anwälte , unsere Richter usw.
    Hier wird sich doof und duselig diskutiert, und keiner blickt mehr durch!!!!!!
    In anderen Ländern würde man mit solchen Monstern anders verkehren!!!!
    Und ich weiß dass “ mein Monster“ lügt, betrügt und andere bewusst hintergeht !!!!
    Und alle Behörden pennen!!!!!!!!!!!!!!
    Und zur Zeit stelle ich mir die Frage : wer ist hier der größte Idiot?
    Langsam fange ich an , dieses Monster zu bewundern!!!!
    Denn irgendwie klappt es ja super bei ihm!!!!
    Der kommt mit jeder Lüge durch, und die idioten glauben ihm!!!
    Sage ich die Wahrheit , zweifelt man!!!!
    Irgendwie verrückt!!!!!!!!!!!
    Früher war alles besser! Da gabs ein an die “ Fresse“ , und der Fall war mal selbst gelöst!!!!!
    Und heute diskutieren sich alle doof und dämlich!! Und wir Betroffenen stehen wie idioten da!! Super Gerechtigkeit !!!!
    Ich wünsche allen trotzdem Kraft und möge irgendwann die Gerechtigkeit siegen!! Ich wünsche euch allen eine glückliche Zukunft und ihr seid nicht allein!!
    Diese Internetseite ist der erste Weg , um gehört zu werden !!!
    Danke Sven!!!!

  6. Frau Holle sagt:

    Seit Wochen nun pflüge ich durch diese wertvollen Seiten – und es baut sich so langsam ein Groll auf – als junge Frau war ich 10 Jahre lang mit einem manisch-depressiven Narzissten verheiratet. In meiner Ehe waren körperliche und seelische Gewalt alltäglich. So oft habe ich Institutionen und Behörden um Hilfe gebeten – nie ist was passiert. Ab und an gab es gemeinsame Sitzungen mit seinen wechselnden Therapeuten/innen – nie wurde ich überhaupt irgendwie informiert, nie hat das Desaster einen Namen bekommen.

    Wenn ich diese Seiten hier lese bekomme ich den Eindruck, dass damals meine einzige Aufgabe als Ehefrau darin bestand, diesen Mann irgendwie zu stabilisieren, damit er keinen Schaden anrichten konnte und dem Kollektiv zur Last würde – ich wurde notdürftig „geflickt“, um weiter funktionieren zu können – bis zum totalen Zusammenbruch. Deutlich erkennbar, als mein Mann im Wahn an einer Tankstelle absichtlich einen anderen Kunden mit dem Auto zusammenfuhr und ihn übel verletzte – das war das einzige Mal, dass wir Besuch von der Polizei hatten. Einzige Konsequenz: mein Mann bekam eine neue Therapeutin mit der Empfehlung von gemeinsamen Sitzungen mit mir dort. Auch in meiner anderhalbjährigen Therapie nach meinem missglückten Suizidversuch unter dem ewig langen, mich an meinen Mann bindendes Scheidungsverfahren kam das nie zur Sprache – immer nur wurde an mir herumgedocktert, professionelle Opfertherapie kannte ich gar nicht. Wie sollte ich mich denn wappnen und verteidigen, Konsequenzen ziehen, wenn ich nicht wusste wogegen, wenn das, was mir passierte, nicht greifbar, anonym und unsichtbar war ?
    Ein zentrales Element der alten chinesischen Kriegskunst ist, sich dem Gegner nie zu erkennen zu geben und Verwirrung zu stiften….

    Mir hat einfach kein Schwein zugehört, niemand hat mit mir geredet. Kam mir vor wie Don Quijote im Kampf gegen Windmühlen – nur verzweifelter.

    Was ist los mit diesen ganzen „Therapeutenleuten“? Was lernen die??? Warum muss man erst solche hilfreichen Seiten wie diese hier finden, um Muster erkennen und sich bis heute fortsetzenden jahrzehntealten Ballast endlich verarbeiten zu können? Die Hinweise und Ratschläge hier setze ich seit Wochen gegen meinen „Anschluss-Narzissten“ rigoros um: Beibehaltung der absoluten Kontaktsperre (kein Bild, kein Ton, kein Garnix), habe angefangen zu schreiben – glaube, dass die Integration meiner mit dem Opfersein verbundenen negativen Gefühle erst richtig abgeschlossen ist, wenn ich sie beim Erinnern noch mal durchlebe, aufschreibe und dann kleingerissen im Klo runterspüle… Ich ersetze sie durch positive Gefühle und Erfahrungen (die ich auch aufschreibe, allerdings nicht vernichte sondern als kleines Büchlein anlege), habe mein Leben deutlich entschleunigt, obwohl derzeit unheimlich viel emotionale Bewegung bei mir herrscht, verweile bewusst lange in diesen guten Momenten, fühle mich nicht mehr gehetzt (ein kleines Lächeln kann wirklich Berge versetzen…).
    Habe mittlerweile den Eindruck, dass dies für mich der einzige Weg ist, ein für alle Mal aus diesen schädlichen Gedanken- und Verhaltensmustern rauszukommen, die mich bisher als Narzisstenopfer ausgezeichnet haben. Therapie ist in meinem Umfeld absehbar nicht zu bekommen (exorbitant lange Wartezeiten oder Aufnahmestop), deshalb muss ich mir halt selber helfen und mit dieser nützlichen Seite arbeiten, für welche ich Ihnen, lieber Herr Grüttefien, sehr dankbar bin!

  7. Sterntaler sagt:

    Hallo Sani,
    Da geb ich dir zur 100% recht!
    Und es ist eine Schande!
    Alle reden um den heißen Brei und die Betroffenen stehen wie Idioten da!!!
    Herzlich Willkommen in der Pipi Lotta Welt ! Ich mach mir dir Welt wie sie mir gefällt !!!!
    Ja das tägliche übergeben , weil mir zum kotzen ist, ist schon Routine !!!!
    Und unsere ach so schlauen Behörden hören einfach nicht richtig zu!!!!
    Psychologen , Psychiater und Ärzte können nicht so ganz helfen!!!
    Da nur wir Betroffene wissen, das das Übel doch an der Wurzel bekämpft werden muss !!!!!!
    Aber diese Monster machen weiter!! Kämpft man, auch nicht gut! Landeste in der Psychiatrie heißt : siehst du, ich wusste doch das Mama einen an der klatsche hatte! Nimmst du dir das Leben , warste labil! Bringste den um, wie konnteste nur…..!!!!!
    Irgendwie verrückt!!!!!
    Vielleicht sind es Außerirdische in Menschengestalt , die unseren planten einnehmen wollen!!
    Gibt ja auch Filme !!! Science Fiktion !!!!
    Aber da gibt’s wenigstens noch ein Happy end!!!!!!
    Wenn man alle diese idioten auf eine Insel schicken würde, dann würden viele die Wahrheit erkennen!!!
    Die würden sich gegenseitig zerfleischen!!!!!!!
    Mein Mitleid hält sich in Grenzen !!!!

  8. Gudrun P. sagt:

    Ich kann alle Punkte nur bestätigen und jedem ans Herz legen, sich mit dem Wesen eines Narzissten vertraut zu machen.

    Gerade erlebe ich bei meinem „Schwiegersohn“, wie hinterhältig und berechnend solche Narzissten sind und was sie versuchen, um andere (also mich in dem Fall) zutiefst zu verletzen. Bedingt durch die Umstände muss ich erst einmal dabei zusehen, wie er meine Tochter weiterhin manipuliert und auf diese Weise versucht, seit sie verheiratet sind, meine Tochter und mich gegeneinander auszuspielen, Streit zwischen uns aufkommen zu lassen, weil ich ihm im Weg bin. Genauer gesagt bin ich ihm zu gefährlich. Er kann mich nicht einschätzen, und das wird er auch nicht können, weil ich selbst dafür Sorge trage, dass er es nicht kann. Nicht er spielt mit mir, sondern ich ab jetzt mit ihm.

    Dazu: Ich habe meine Tochter bereits von Anfang an versucht darauf hinzuweisen, ihr zu erklären und deutlich zu machen, wen sie da vor sich hat. Leider vergeblich. Jeder Versuch, mit ihr zu sprechen, sie auf die Eigenarten und Verhaltensweisen, Eigenschaften dieses Narzissten aufmerksam zu machen, ist fehlgeschlagen. Sie sieht es nicht und möchte es wohl scheinbar auch nicht sehen. Noch nicht. Das kommt erst später, wenn er sich am Ziel sieht, denkt, der hätte es geschafft, wenn er ihr sein wahres Gesicht zeigt.

    Er meidet jegliche Diskussion und/oder Auseinandersetzung mit mir, weil er genau weiß, dass er nicht gegen mich ankommt. Ich stehe zu dem, was ich sage, fühle und denke und ich erlaube auch ihm nicht, die Grenzen zu überschreiten. Versucht er es dennoch, bekommt er eine deutliche Ansage. Und genau aus diesem Grund schickt er meine Tochter vor, versteckt sich hinter ihr. Ich weiß genau, wie er vorgeht und was er vor hat, schon deswegen habe ich immer ein Auge auf ihn.

    Ich kenne seine Mängel und auch seine Schwächen sehr genau. Er hat große Angst, dass er durchschaut wird. Vor kurzem habe ich ihn wissen lassen, dass ich ihn durchschaut habe, und jetzt bearbeitet er meine Tochter. Von mir zieht er sich ganz zurück, meidet jeden Kontakt, jedoch nimmt er (vorerst) meine Tochter mit, die er auf ihrer Gefühlsebene beeinflusst und sie gegen mich einzusetzen versucht. Meine Tochter muss darunter leiden, und sie leidet auch darunter. Trotzdem werde ich seine miesen Spielchen weder dulden, noch erlaube ich es ihm.

    Er wirkt nach außen abgeklärt, als wenn er alles unter Kontrolle hat, ihn das alles nicht interessiert, was ich dazu zu sagen habe. Er versucht mich bei jeder Gelegenheit klein zu machen, mich mit seinem „Wissen“ dumm aussehen zu lassen und lernt dann wahres Wissen und meine Größe kennen. Er ist feige, kann sich mir nicht gegenüberstellen und versteckt sich immer hinter jemandem um diesen gegen mich einzusetzen und suhlt sich regelrecht in Selbstmitleid.

    Er hat es inzwischen so weit getrieben, dass mir jetzt der Kragen geplatzt ist, ich mir gehörig Luft gemacht habe, und auch, damit er sieht und erfasst, dass jetzt STOPP ist. Anders scheint er es nicht erfassen zu können.

    Dann erst nimmt er Abstand, jedoch wiederholt sich seine Vorgehensweise, wenn er meint, dass ich mich wieder beruhigt habe. Ist das nicht der Fall, benutzt er wieder jemand anderen, um seine Rachefeldzüge gegen mich zu führen. Er muss mich überall schlecht machen, und dennoch reagiere ich nicht so darauf, wie er meint, dass ich reagieren sollte. Ich beobachte nur was passiert und gebe mich so, wie ich bin. Das macht Außenstehende stutzig.

    Ich weiß, dass er auf seine Weise gefährlich ist. Ich weiß auch, wie er vor geht. Er versucht – wie gerade über meine Tochter – an Informationen zu meiner Person zu kommen, horcht meine Tochter also aus und spielt diese Informationen gegen mich aus, was sie nicht einmal ahnt und somit auch nicht bewusst weiß. Das ist gerade erst wieder geschehen und ich habe ihn wissen lassen, dass ich es sehr wohl durchschaut habe. Er merkt also gerade, dass ihm die Kontrolle entzogen wurde, ich sein Spiel lenke und ihm jetzt die Regeln aufstelle. Damit kann er nicht umgehen. Und natürlich hat er mit allem nichts zu tun, ist völlig unschuldig und kann sich meine Reaktion gar nicht erklären. Von daher ist das jetzt auch nur eine Sache zwischen meiner Tochter und mir. Und es liegt auch nur daran, dass ich ihn nicht leiden kann, dass ich ihn hasse. Seine Wichtigkeit ist inzwischen bereits unheilbar krank, weil er von Herzen hasst, jeden hasst, der nicht nach seiner Pfeife tanzt, der ihm die Meinung sagt. Zudem hat er genau aus diesem Grund seinen Job verloren. Dort hat er es so weit getrieben, dass ihm seine Kollegen bereits Schläge angedroht hatten. Auch das habe ich ihn wissen lassen, dass ich es weiß.

    Er kann nichts loslassen, nichts vergessen, nichts vergeben. Er hasst so intensiv und leidenschaftlich, wie andere Menschen lieben können. Dazu: Ich hasse ihn nicht, weil ich weiß, dass Hass mir nicht gut tut. Er bekommt meine Meinung zu hören, ob er das nun will oder nicht, er hört sie.

    Er wusste von Anfang an, dass ich wusste, wen ich da vor mir habe und dass ich ihn beobachte, auch dann, wenn er meinte, ich würde es nicht tun. Ich habe so oft mit Narzissten zu tun gehabt, dass ich sie inzwischen schon von weitem erkenne und sie mir sofort auf Abstand halten kann. Im Übrigen waren es Narzissten, die mich haben wachsen lassen! Eigentlich sollte ich mich bei ihnen bedanken, denn ohne sie wäre ich heute nicht so selbstbewusst und mutig. 🙂

    Dieser Mann hat es jedenfalls geschafft, meine Tochter dazu zu überreden, ihn heimlich zu heiraten, im Urlaub! Und nachdem das geschehen war, großkotzig über den Bildschirm des Flughafens mit aufgesetztem, künstlichem Lachen seinen Triumpf gefeiert! Ich habe dazu nichts gesagt. Heiraten „wollte“ er meine Tochter allerdings erst, nachdem er wusste, dass er seinen Job verlieren wird, denn jetzt muss ja jemand seinen Lebensstandard sichern, und dazu ist sie ihm gerade noch gut genug, obwohl sie das gar nicht kann. Sie selbst wollte nicht heiraten, und dennoch hat er es geschafft, sie so um den Finger zu wickeln, dass sie AUCH der Meinung war, eine EIGENE Familie haben zu wollen. Wäre es ein liebevoller, intelligenter Mann, der sie wirklich von Herzen liebt, wäre ich glücklich gewesen, wenn sie freiwillig, aus eigenem Wunsch heraus hätte heiraten wollen, aber nicht so, wie dieser Mann es gezeigt hat, aus Berechnung heraus, um seinen Lebensstandard zu sichern.

    Und nun habe ich ihn zum „Schiegersohn“. Er denkt, er hätte mich „besiegt“. Aber da irrt er sich, denn ich kenne meine Tochter, und ich kenne ihn, von daher kann ich es schon vorausberechnen, was irgendwann geschehen wird.

    Dieser Mann hat mehr als zwei Gesichter. Ich kenne sie alle und kann schon sehen, welches Gesicht er gerade zeigt, warum er es zeigt und was dem folgt. Entsprechend bin ich auf Habachtstellung und kann kontern oder es ignorieren, das kommt ganz darauf an, was er beabsichtigt. Bisher habe ich Rücksicht auf meine Tochter genommen und mich stark zurückgehalten, doch damit ist jetzt Schluss. Er soll wissen, dass er in mir einen Gegner hat. Gegner, nicht Feind. Er sieht mich nicht als Gegner, wohl aber als Feind, den er meint bekämpfen zu müssen. Er sieht jeden als Feind, der ihn kritisiert, ihn zurechtweist oder ihn nicht so behandelt, wie er auf seinem hohen Podest stehend behandelt zu werden wüscht.

    Meine Tochter habe ich wissen lassen, dass ich sie liebe, egal was auch passiert und dass ich immer an ihrer Seite stehe. Wenn der Tag kommt, da sie selbst erkennt, wen sie da geheiratet hat, werde ich für sie da sein.

    Ich mache auch nicht immer alles richtig, aber ich lerne daraus!

    • Sani sagt:

      Schwierig wird es erst, wenn die Tochter ein Kind bekommt, denn die Behörden und Gesetze fallen alle auf seine Spielchen rein, sodass die Kindesmutter nach einer Trennung kaum Schutz bekommt für ihr Kind und sich. Man ist diesen Vätern und Expartnern ausgeliefert.

      • Reichel sagt:

        Die Schwierigkeit besteht darin, das ihm geglaubt wird, was mich kaputt macht, mich immer weiter in die Ecke treibt. Am Ende kann man nur auf hellwache Sachverständige hoffen! Ein stabiles Umfeld, eine Person, reicht aus um sich zu lösen und um den langen Weg der Erniedrigung zu überstehen. Am Besten eine Starke Person, die diesen Narzisten schon länger überführt und überlebt hat. Denen und dieser Seite bin ich sehr dankbar
        Viele Grüße

      • Reichel sagt:

        Die Schwierigkeit besteht darin, dass dem Narziszen oft geglaubt wird, was das Opfer kaputt macht, es immer weiter in die Ecke treibt.

        Am Ende kann man nur auf hellwache Sachverständige hoffen!

        Ein stabiles Umfeld, eine Person, reicht aus um sich zu lösen und um den langen Weg der Erniedrigung zu überstehen.

        Am Besten eine Starke Person, die diesen Narzisten schon länger überführt und überlebt hat.

        Denen und dieser Seite ist man dann sehr dankbar

    • WER sagt:

      Liebe Gudrun P! Deine flammende Schilderung der gestörten Persönlichkeit deines Schwiegersohns zusammen mit der Überzeugung, das Innerste deiner Tochter zu kennen, lässt mich eher mit der Vermutung zurück, dass du eine narzisstische Mutter bist, die es nicht ertragen kann, dass ihre Tochter sich emanzipiert…

      • ichunddu sagt:

        Komisch, das habe ich auch gedacht … Wie viele, die hier andere als Narzissten bezeichnen, leiden wohl selber unter dieser Störung?
        Wäre das ein typisches Verhalten für einen Narzissten oder eine Narzisstin?
        Möglicherweise liege ich aber auch falsch.

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