5 Methoden, um eine Demütigung zu verarbeiten

Ein Narzisst kann seine Mitmenschen so scharf attackieren und emotional verletzen, dass es ihnen glatt die Sprache verschlägt. Sein Gegenüber wird derart aus der Fassung gebracht, dass dieser sich kaum noch auf den sachlichen Inhalt einer Unterredung konzentrieren kann. Zielsicher trifft der Narzisst eine sensible Stelle des anderen und löst in diesem schmerzhafte Gefühle wie Scham, Schuld, Angst oder Enttäuschung aus. Diese Verunsicherung oder innere Lähmung nutzt der Narzisst dann, um den anderen mit seinem Willen zu überrumpeln.

Bild: © Antonioguillem – Fotolia.com

Das Auslösen von unangenehmen Gefühlen bei seinen Mitmenschen nutzt der Narzisst, um diese zu schwächen und in die Defensive zu drängen. Starke Scham-, Schuld- und Angstgefühle zwingen den anderen, sich mit seiner diffusen Innenwelt beschäftigen zu müssen. Er ist abgelenkt und verunsichert. Daher zieht er sich entweder zurück, um sich innerlich wieder zu sammeln, oder er regt sich über den Narzissten auf und wird rasend vor Wut, schlägt zurück und beleidigt ebenfalls den streitlustigen Quälgeist.

Entweder bleibt er in stundenlangen Grübeleien gefangen, erstarrt förmlich und versucht zu ergründen, was er wohl falsch gemacht haben könnte. Oder er beginnt sich zu rechtfertigen, um den Sachverhalt richtig zu stellen oder greift ebenfalls den Narzissten an und kränkt ihn. Er flüchtet entweder in die Selbstabwertung oder in die Fremdabwertung. Nur findet er nicht mehr zu einem seelischen Gleichgewicht zurück.

Welche Möglichkeiten gibt es, mit einer unsachlichen Kritik angemessen umzugehen und eine Demütigung zu verarbeiten:

1. Schauen Sie sich die Demütigung genauer an

a) Prüfen Sie den sachlichen Inhalt einer Kritik

Ist die Aussage, Kritik oder Unterstellung des Narzissten objektiv betrachtet wirklich richtig? Kann man seinen Argumenten – unabhängig davon, wie schroff und beleidigend diese vorgetragen wurden – in der Sache folgen? Kann es zu seiner Aussage keine zwei Meinungen geben und ist seine Beschwerde oder sein Vorwurf wirklich zutreffen, auch wenn er sich wenig höflich ausdrückt? Muss man sich zu seinen Bemerkungen überhaupt äußern?

   Prüfen Sie zunächst einmal die Objektivität der Aussage? Worum geht es, wenn man die kränkenden Inhalte weglässt?

b) Prüfen Sie den Ton des Umgangs

Wurde die Kritik des Narzissten in einem respektvollen Ton und einer wertschätzenden Art und Weise geäußert oder hat der Narzisst die Sachebene verlassen? Verloren sich seine Worte in einem Orkan aus Wut und Beleidigungen, gestikulierte er stark, rannte hin und her und machte sehr unverschämte Äußerungen?  War er ironisch, höhnisch, spottend, sarkastisch oder sadistisch? Wählte er demütigende Ausdrücke, um seine Botschaft zu untermauern und den Druck auf Sie zu erhöhen?

   Prüfen Sie, ob er sich angemessen verhalten hat?

c) Welche Gefühle kommen in Ihnen hoch?

Es ist natürlich sehr schwierig, in einem hitzigen Gespräch, in dem der Narzisst in stürmische Raserei gerät und mit Beschimpfungen um sich wirft, noch ruhig zu bleiben und sich auf seine innersten Empfindungen und Gefühle zu konzentrieren. Es ist aber eine Sache der Übung. Verlieren Sie nicht den Kontakt zu sich selbst, sondern achten Sie besonders in solchen Augenblicken darauf, was in Ihnen vorgeht.

   Trennen Sie das Gespräch mit dem Narzissten in seine Bestandteile:

  • Nehmen Sie die sachliche Botschaft wahr!
  • Nehmen Sie wahr, welchen Ton der Narzisst einschlägt und wie er sich verhält!
  • Nehmen Sie Ihre eigenen Gefühle wahr!

Sie dürfen Fehler machen

Wenn Sie einen Fehler gemacht haben und es auch objektiv so ist, dann können Sie sich dafür entschuldigen. Sie können versuchen, den Fehler wieder gutzumachen und sich zukünftig anders zu verhalten. Sie müssen deswegen aber nicht in Grund und Boden versinken und noch weniger müssen Sie fortan annehmen, dass Sie ein schlechter oder nutzloser Mensch sind. Der Narzisst möchte Sie zwar gerne so sehen, in diesem Punkt müssen Sie sich aber abgrenzen.

Gehen Sie auf seine Beschwerde ein, indem Sie sich zu seiner sachlichen Kritik äußern und Ihre eigenen Ansichten vertreten. Schenken Sie aber den begleitenden, niederträchtigen Aussagen keine Aufmerksamkeit und gehen Sie nicht darauf ein. Überhören Sie es einfach! Vielleicht mögen Sie in einer bestimmten Situation, die der Narzisst kritisiert, einen Fehler gemacht haben. Sie sind aber deswegen noch lange kein schlechter Mensch und müssen sich deshalb auch nicht respektlos behandeln lassen.

Er darf sich nicht so aufführen

Ein Narzisst nutzt die Schwäche seiner Mitmenschen, um seine Stärke, Grandiosität und Macht zu demonstrieren. An den Fehlern der anderen baut sich ein Narzisst auf. Wenn der andere gescheitert ist, und wenn es noch so verzeihlich und im Grunde nicht der Rede wert ist, dann erhebt er sich über ihn und spielt den schlauen Schulmeister. Aber müssen Sie sich das gefallen lassen?

Wenn der Narzisst die Fehler von anderen Menschen meint ausnutzen zu müssen, um sich selbst damit aufzuwerten, dann ist es sein Problem. Er braucht die Fehler der anderen, um sich selbst besser zu fühlen. Indem Sie jedoch darauf eingehen, indem Sie vor lauter Scham in den Boden versinken und alles nur Erdenkliche tun, um den Narzissten wieder zu beruhigen und milde zu stimmen, unterstützen Sie seine Gier nach Erhöhung. Indem Sie sich von seiner Reaktion abhängig machen, verleihen Sie ihm Macht.

Es sind seine Gefühle

Lassen Sie ihm seine Gefühle, indem Sie sich nicht in seine Gefühlswelt verwickeln lassen und sich klar abgrenzen. Indem Sie seine unsachliche Kritik und Kränkung nicht annehmen oder sich nur auf den neutralen Teil beschränken, läuft er mit seinen Aggressionen ins Leere. Er kann Sie nicht berühren und verfehlt damit sein eigentliches Ziel, Macht über Sie zu bekommen.

Es geht ihm ja gar nicht darum, Ihnen einen Fehler zu unterstellen, sondern er will Ihre Emotionen haben: Entweder, weil Sie sich traurig fühlen und weinen, dann kann er sich großartig fühlen oder weil Sie wütend werden, dann kann er mit Ihnen streiten und Ihnen zeigen, dass er besser ist. Nur, wenn Sie gelassen bleiben und Ihre Gefühle beherrschen, können Sie diese Situation überstehen und schnell wieder zu einem inneren Gleichgewicht zurückkehren.

… und Ihre Gefühle?

Bearbeiten Sie die Situation in einem ruhigen Moment nach, indem Sie sich noch einmal Ihrer Gefühle bewusst werden und diese für einen Augenblick zulassen. Machen Sie sich bewusst, warum Sie traurig, wütend oder beschämt sind und dann lassen Sie dieses Gefühl für einen Moment wirken, um es zu verarbeiten.

Hilfreich kann es sein, um die Wut loszuwerden, indem Sie mit Ihren Fäusten auf ein Kopfkissen schlagen, laut Musik hören oder im Auto schreien. Wenn Sie weinen müssen, dann gehen Sie in einen Raum, in dem Sie alleine sind und wo Sie der Narzisst nicht hören kann und lassen Ihre Tränen zu. Unterdrücken Sie nicht Ihre Gefühle! Sie sollten sich Ihrer Gefühle bewusst sein und sie sich auch eingestehen. Sie sollen sie aber nicht vor dem Narzissten zeigen.

2. Bleiben Sie sich Ihres eigenen Wertes bewusst

Erinnern Sie sich an Ihre Erfolge, an Ihre guten Taten und Leistungen. Denken Sie in solchen Situation, in denen Sie der Narzissten wieder fertig machen will, an Ihre positiven Seiten, an Ihre Begabungen und an Ihre Fähigkeiten. Oder denken Sie an schöne Augenblicke, die Sie in Ihrem Leben erfahren haben. Versuchen Sie  – trotz des tobenden Donnerwetters unmittelbar vor Ihren Augen – an positive Dinge zu denken. Bleiben Sie bei sich und schätzen Sie Ihren eigenen Wert als Mensch.

Seien Sie sich bewusst, dass Sie der Narzisst mit seinen Worten nur schwächen möchte, um auf diese Weise Macht über Sie zu bekommen, Sie zu manipulieren oder um Sie einfach nur als Ventil seiner Aggressionen zu benutzen. Es steckt nichts anderes dahinter, denn sonst könnte er gar nicht so unangemessen reagieren. Insofern sollten Sie lernen, ihm zwar zuzuhören, sich aber auf den sachlich Inhalt zu konzentrieren. Seine Beleidigungen und subjektiven Bemerkungen können Sie beruhigt überhören.

3. Reden Sie mit anderen Menschen

Bei aller Sachlichkeit und inneren Abstand, den Sie in Momenten von Kränkungen einnehmen können, es wird Sie dennoch niemals unberührt lassen. Es kostet sehr viel Anspannung, sich zusammenzureißen und nicht doch plötzlich Gefühle zu zeigen. Es kostet sehr viel Konzentration, sich seiner eigenen Reaktionen und den Reaktionen des Narzissten bewusst zu bleiben.

Daher ist es wichtig, gute Freunde zu haben, mit denen man über seine Erlebnisse reden kann, um auf diese Weise das Erfahrene verarbeiten zu können. Stehen kurzfristig keine Freunde zur Verfügung, sollten Sie sich angewöhnen, ein kleines Tagebuch zu führen, um Ihre Erlebnisse und Gefühle auf diese Weise nach einer Kränkung zu verarbeiten.

4. Konfrontieren Sie den Narzissten mit Ihrer Meinung, …

Es ist ungeheuer wichtig, die eigene Meinung zu einem Vorfall unmissverständlich und offen zu äußern. Wenn es Sie stört, wie der Narzisst mit Ihnen umgeht, dann sagen Sie es ihm auch. Selbst wenn er sich nicht daran orientieren wird und auch nicht ansatzweise darüber nachdenkt, sein Verhalten zu ändern, dann sollten Sie sich aber bewusst sein, wie wichtig es ist, eine Stellung bezogen zu haben, statt einfach wieder nur den Kopf hängen zu lassen, zu schweigen und den Frust in sich hineinzufressen.

Es ist ein Akt der Selbstachtung, wenn Sie den Mund aufmachen und sich für Ihre Ansichten stark machen. Auf diese Weise verarbeiten Sie Ihren inneren Frust und schleppen ihn nicht mehr mit sich herum. Und es ist nicht wichtig, wie der Narzisst mit Ihrem Einwand umgeht – auch wenn es schön wäre, wenn er zukünftig rücksichtsvoller mit Ihnen umgehen würde. Es ist wichtig, Stellung bezogen zu haben. Sie bleiben mit sich selbst in Kontakt und können sich auf diese Weise abgrenzen. Ihre Meinung hat einen Raum bekommen, wie der Narzisst jetzt damit umgeht, steht nicht mehr in Ihrer Macht.

… aber unterlassen Sie jeden Form der Rache!

Wenn Sie versuchen wollen, es dem Narzissten heimzuzahlen, wird er auf Ihre Kampfansage einsteigen. Er sieht in Ihrem Gegenschlag die Berechtigung, nun erst recht zuschlagen zu dürfen. Sie bieten ihm hiermit eine wunderbare Gelegenheit, auf ganz legitime Weise seine Aggressionen, die er ohnehin in sich trägt, offen auszuleben. Er wird diese Gelegenheit nicht verstreichen lassen, sich aktiv gegen Ihre Erwiderungen zu wehren und Sie weiter zu demütigen.

5. Lachen Sie

In Situationen, wo Sie von dem Narzissten gekränkt werden, ist Ihnen wahrscheinlich kaum zum Lachen zumute. Doch Humor kann manchmal Wunder wirken und den Narzissten regelrecht überraschen, weil er mit einer solchen Reaktion nicht rechnet. Lachen Sie einfach und sagen Sie: „Ja, Du hast Recht! Es ist so schrecklich, dass ich schon wieder ein Fehler gemacht habe, dass es schon wieder lustig ist!“

Wenn Sie Lachen, dann können kaum negative Gefühle auftauchen. Auf diese Weise schützen Sie sich von vornherein davor, von unangenehmen Gefühlen überrollt zu werden. Versuchen Sie bitte einmal zu Lachen und dabei gleichzeitig wütend oder traurig zu sein. Es geht nicht! Es ist somit eine sehr gute präventive Maßnahme, um Schmerzen von vornherein zu vermeiden.

Aber seien Sie vorsichtig und übertreiben Sie es nicht! Narzissten sind äußerst humorlose Zeitgenossen, vor allem wenn man sich auf ihre Kosten lustig machen will. Setzen Sie diese Methode nur dosiert von Zeit zu Zeit ein. Sie würden ihn dadurch nur unnötig provozieren.

Demütigungen des Partners in der Öffentlichkeit

Der Narzisst scheut sich nicht davor, seinen Partner auch in der Öffentlichkeit ganz ungeniert zu kränken. Meist macht er es dann aber nicht ganz so offensichtlich, mehr auf ironisch oder sarkastische Weise, indem er mit anderen Personen über die Schwächen des Partners übermütig witzelt. Dem Partner entgeht aber in aller Regel nicht die Doppeldeutigkeit seines Humors und seine Anspielung.

Umherstehende Zuhörer können aber die Zweideutigkeit nicht erkennen und empfinden die Äußerung nur belustigend, weil sie doch gar nicht ernst gemeint sein kann. Sie wissen nichts von dem Konflikt zwischen den beiden und glauben, das Paar würde sich nur auf liebevolle Weise ein wenig necken. Dem Partner aber läuft es eiskalt den Rücken runter und am liebsten würde er auf der Stelle entweder im Boden versinken oder dem Narzissten eine Backpfeife geben. Für den Partner ist  es keineswegs nur ein lustiger Spruch, sondern ein weiterer Angriff auf seine Würde, die ohnehin schon angekratzt ist.

In einem solchen Fall bietet sich an, mit Schlagfertigkeit zu kontern, indem man sich auch einen Scherz auf Kosten des Narzissten leistet. In der Öffentlichkeit wird er sich eher hüten, einen aggressiven Gegenschlag zu unternehmen, weil er nicht durch ruppige Manieren sein Image beschädigen will. Sie müssen aber damit rechnen, dass er Sie unter vier Augen zur Rechenschaft für diese Anfeindung bitten wird. Das müssen Sie dann aushalten können und gelassen bleiben.


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Veröffentlicht in Blog, Tipps zum Umgang
70 Kommentare zu “5 Methoden, um eine Demütigung zu verarbeiten
  1. Rosie sagt:

    Alle Demütigungen, Entwertung und emotionale Vernachlässigung, die der Narzisst in seiner Kindheit erfahren musste, lässt er jetzt im Erwachsenenalter an seinem Partner und Kinder aus, damit diese spüren sollen, wie er sich damals hilflos, traurig und zornig gefühlt hat.
    Der Narzisst lässt seinen Partner und seine Familie dafür büßen, was seine Eltern in seiner Erziehung alles verbockt haben. Wir Partner müssen als Sündenböcke herhalten, für Fehler, welche Andere gemacht haben, die wir vielleicht gar nicht kennen und auch niemals kennen lernen werden, denn manche davon sind schon unter der Erde.
    Der Narzisst weiß ganz genau, was er tut, er will UNS bestrafen und büßen sehen. Das Beste was man tun kann, um seine Integrität zu bewahren, ist, diesen rachesüchtigen Partner zu verlassen …..

  2. Céline sagt:

    Wieder ein sehr guter Artikel – mitten aus dem Leben gegriffen. Vielen herzlichen Dank!

    Normalerweise ziehe ich mich bei Beleidigungen – durch zwei narzisstische Verwandte – sofort zurück und schweige monatelang.

    Das wird mir dann als Angst vor Nähe und mangelndem Interesse an einer „innigen Beziehung“ vorgeworfen.

    In Zukunft werde ich mal üben, die beiden Narzissten mit meiner Meinung zu den ungeheuren Vorfällen zu konfrontieren. Das fällt mir allerdings schwerer als kompletter Rückzug. Der Umgang mit aggressiven Menschen tut mir schon rein körperlich weh, von daher wäre ein Ehe mit einem Narzissten für mich rein körperlich nicht aushaltbar.

    Gottlob leben die beiden Verwandten weit entfernt in einer anderen Stadt. Interessant, dass die beiden Narzissten miteinander nur per Rechtsanwalt verkehren.

    Mal sehen, was bei dem neuen Verhalten rauskommt. Die beiden 2-3 Mal pro Jahr im Biergarten zu treffen, müsste doch wohl zu schaffen sein??!!

    • Alex sagt:

      „In Zukunft werde ich mal üben, die beiden Narzissten mit meiner Meinung zu den ungeheuren Vorfällen zu konfrontieren“

      Und gebnau davon kann ich Dir nur abraten, denn mit einem Narz zu diskutieren bringt Null!
      Du kannst so Leuten die tollsten Dinge sagen, es juckt die eh nicht, bzw es wird sich rausgeredet, also warum hier Energie verschwenden?
      Hier ist jedes Wort, ein Wort zuviel.

    • Céline sagt:

      Über die Beziehung selbst zu reden, bringt natürlich nichts. Da gebe ich Ihnen recht.
      Aber, so schreibt Herr Grüttefien, „es ist ungeheuer wichtig, die eigene Meinung zu einem Vorfall unmissverständlich und offen zu äußern. Wenn es Sie stört, wie der Narzisst mit Ihnen umgeht, dann sagen Sie es ihm auch.“

      In Zukunft werde ich das in ganz normalen Alltagsgesprächen üben. Das Gegenüber merkt dann, dass ich ganz bei mir bin, in Kontakt mit meinen Gefühlen. Wie der Narzisst damit umgeht, ist dann seine Sache.

      Aber „einfach wieder nur den Kopf hängen zu lassen, zu schweigen und den Frust in sich hineinzufressen“, ist ab sofort tabu.

      Mit diesem Verhalten werde ich dann in Zukunft auch uninteressanter für narzisstisch strukturierte Menschen. Man strahlt dieses „bei sich sein“ ja dann auch aus und eignet sich schlecht als Spiegel.

      • Conni sagt:

        @Celine
        Hallo Celine
        nach längerer Zeit melde ich mich einmal wieder zu Wort.
        Ja, es sollte im NORMALEN Umgang mit jedem Gegenüber selbstverständlich sein, ihm seinem Reifegrad, seinem Intellekt und dem Alter in angemessener Wortwahl entsprechend ins Gespräch zu kommen.Kritik zu äußern, wenn möglich sachlich udn ruhig.
        Klar, klappt nicht immer, auch nicht bei mir…
        Nun zu meiner pers.Erfahrug diesbezüglich mit Menschen mit NPS :
        Ich habe einem Mann sehr lieb gehabt, mit demi ch eine heimliche Affäre hatte.Noch immer unvergessen tief war es für mich .
        Ihn würde ich heute als einen Mann mit ausgeprägter NPS bezeichen.Und dazu eben mit diesen wundervollen anziehenden Attributen und Eigenschaften gesegnet.
        Jeder meiner Wünsche nach Veränderung und Milde, nach Einsicht in seine “ Hartes Vorgehen“ , Abstrafen durch Schweigen / „Tot stellen “ seinerseits warum auch immer …. Stundenlange Monologe … Alles das was hier auch beschriegen steht.
        Also ,er konnte mir das hirn vernebeln, mi die ich weder auf dem Mund gefallen bin noch blöd.
        Seine Wahrheiten wurden zusehens von mir angenommen, ich KONNETE IREGEWIE NICHTS ERWIDERN;war wie lahmgelegt. etc.
        Hinterher, ja hinterher…….
        Ich möchte dir sagen, in eine Auseinandersetzung mit einem Narzissten zu gehen, sich selber einzubringen,warnmherzige, midle ,ich weinte auch oft dann ,war neimals laut oder (leider )ist schwer !
        Veränderung sei sie noch so minimal zu erbitten ,bei dem Mann (Frau ) Verständnis und evtl.Verhaltensänderung zu erbitten ist ein schweres bis sinnloses Unterfangen,so meine Erfahrung auch mit einer Vorgesetzten die narzisstische Züge aufwiest.
        Rethorisch brilliant, mit verquerer Logik (seiner in sich jedoch eben schlüssigen Logik), seinem Weltbild das er mir so verklickern konnte ,das es zusehens meines wurde usw.
        Ich habe mich IMMER entschuldigt, für NICHTS; immer, bin zu Kreuxte gekrochen,habe immer gedacht ich muss noch mehr vVerständnis haben, ihn noch mehr lieben,Geduld habe und zeigen, dass ich immer da bin.
        Es brachte nichts.
        Er vermisste mich ,um nmir dann zu sagen,er bereue es mit mir oder ich sein ein trauriger mneshc , er ein glücklicher und
        Guter noch dazu !
        Es war ein sinnloser Kampf um seine bleibende Aufmerksamkeit der Wusch dass er mich liebe würde, dass da etwas wächst udn größer wird.
        Entwertung und Demütigung, liebe Worte,Lachen und Aufmerksamkeit (selten Taten ,leere Versprechungen ) alles in einen steten Wechselbad.

        Ich war so fertig , habe seit bald 2 Jahren damit zu tun.
        Ihn lange vermisst und brauchte 1,5 Jahre um zu begreifen ,dass er eben auch böse ist.Es wirklich geradezu böse und herabwürdigend war, wie er mit mir umging.

        Er war ein fazinierender,manchmal liebevoller,hochbegabter attraktiver Mann und hat mich ,die ich selbstbewusst, schön und lebendig war, sicher ungewollt aber eben doch fast zerbrochen.
        Dann lies er mich fallen, als ich verzweifelt darum bat und sah sich als völlig unbeteiligt an meinen Tränen.
        Es ist nicht jedem gegeben, mit Narzissten zu diskutieren und /oder sie zu Einsichten zu bringen die sie dann auch in der Folge umsetzen.
        Ich schütze mich jetzt, ich bewundere und beneide (manchmal ) die Frau, die “ Offizielle „an seiner Seite oder die Next ? Aber ich denke der Partner eines Narzissten sollte devot und aufopfernd gepoolt sein ,sonst geht das nicht.
        Augenhöhe ist unmöglich.
        So auch in Gesprächen !
        Was du tust ist intuitiv bestimmt das Beste und sehr gesund Celine, nämlich deinen Angehörigen aus dem Weg zu gehen, so denke zumindest ich darüber.

        • Silv sagt:

          @Conni:Ja genau. Das kann ich so bestätigen. Ich selbst kenne Narzissmus aus der Kindheit- wie mir jetzt erst, mit 54, so richtig klar wurde. Ich war/ fühlte mich vor der Beziehung zu einem narz stark veranlagtem Partner selbstbewusst, leitende Position. Er hat mich fast in den Suizid getrieben innerhalb von 3 Jahren. Er war eifersüchtig auf meine gute Beziehung zu seinen minderjährg Töchtern, seiner Exfrau etc..und hat versucht und es fast geschafft, mich vollständig zu zerstören. Nun: absolute Kontaktsperre auf ALLEN Kanälen. Hetzt hat er eine liebe Russin. Aber die können vllt besser mit ‚ schwierigen‘ Männern. Wobei ich denke:die Arme.

        • Céline sagt:

          Hallo Conni,
          mein Mitgefühl haben Sie, nach all dem, was Sie mitmachen mussten mit diesem verkommenen Subjekt. Ich kenne diese Verhaltensweisen von einer Verwandten, die sich seit ihrer Pubertät an mir festbeißt wie eine Zecke. Jeder Versuch, sie dauerhaft abzuschütteln, misslingt. Es ist zum Verzweifeln. Ich greife nach jedem Strohhalm, damit sie das Interesse an mir verliert.

          Ich äußere mich jetzt zu den demütigenden Vorkommnissen, was ich früher nicht getan habe. Natürlich hat das gesteigerte Aggression bei ihr zur Folge, was für mich schwer zu ertragen ist. Aber damit reiße ich ihr auch die Maske vom scheinheiligen Gesicht. Sie ist somit leichter zu entlarven. Ich werde solange auf meinem Standpunkt beharren, bis sie entweder bereit ist, auf Augenhöhe zu diskutieren oder eben auf die Beziehung verzichtet.

          Jemand schreibt hier auf dem Blog, manchen Menschen ginge es gut, wenn es andern schlecht gehen würde.

          Ich treffe die Frau, mir fällt auf, dass sie gequält aussieht, am Ende des Abends sehe ich gequält aus und sie ist fidel und munter.

          Vielleicht ist das das Motiv dieser Verwandten für das geradezu vampirhafte Festsaugen an meiner Person – ihr Leiden auf mich abzuwälzen. Das wäre dann ein rein perverses Interesse an meiner Person.

          Seien Sie für Ihren Teil froh, Conni, dass es nicht zu einer Ehe –
          womöglich noch mit Kindern – mit diesem verderbten Menschen gekommen ist.

          Auch im Unglück muss man noch das Gute sehen! Das macht einen resilienter gegen die Widrigkeiten des Lebens.

  3. Brigitte sagt:

    Ich wäre so dankbar, wenn ich all diese Erkenntnis und Hilfe vor meiner Hochzeit vor drei Jahren gehabt hätte! Nur durch „Zufall“ bin ich auf diesen Blog gestoßen. Doch dann ist es mir wie Schuppen von den Augen gefallen. Alles passt und bekommt plötzlich Worte. So auch in diesem Bericht, denn gerade geht es wieder sehr rund bei uns zu und ich bin schon so erschöpft und verwirrt, dass diese Hinweise über den Umgang mit Demütigungen und meine Reaktion darauf genau richtig kam! Es tut so gut, dass da Leute sind, die VERSTEHEN!
    Was mir noch immer ein Rätsel bleibt, ob ein Narzisst diese Dinge bewusst oder unbewusst tut.

    • Silv sagt:

      3 Jahre verheiratet, an einen narz gestörten Menschen geraten. Jetzt aber erkannt…und in der Verantwortung für das eigene Leben entscheiden können ( müssen).
      Bewußt oder unbewußt? Die Verhaltenslage,die insgesamt narzisstisch ist, ist eher unbewusst.
      Plus bewusst gesetzte Spitzen und Manipulationen um zu verletzen oder etwas Eigennütziges zu erreichen.
      Letztendlich können sie kaum anders, es wird immer wieder durchkommen. Du kannst entscheiden, wie dein Leben ( und das von deinen Kindern) aussehen soll. Ob du das aushalten möchtest.

      • Brigitte sagt:

        Danke für deine Antwort! Gott sei Dank sind keine Kinder da. Aushalten kann ich alles was zwischen den ein bis zwei Wochen ist, wo er „normal“ ist. Und vielleicht lerne ich besser mit seinen „Anfällen“ umzugehen. Ich schwanke sehr stark zwischen „ich gehe“ und „es geht ja doch“ hin und her. Bin unschlüssig.

    • Flora sagt:

      Hallo du,

      die Antwort kannst du dir im Grunde selbst geben.
      Lügt, manipuliert und demütigt man unbewusst? Nimmt man das Ergebnis, solch verletzenden Verhaltens, an Menschen die man vorgibt zu lieben nicht wahr? Es gibt Menschen die genießen den Schmerz anderer, ihnen geht es nur gut wenn es anderen schlecht geht. Dann fühlen sie sich großartig, überlegen, im Besitz der Kontrolle. Dazu gehören auch die, die dir im größten Schmerz noch erzählen, du bist selbst schuld, du musst doch ne Macke haben, und weil du so mangelhaft bist hast du es provoziert so behandelt zu werden. Im Mäntelchen der „Helfenden“ drehen sie das Messer in der Wunde.

      Hilfreich wäre das Buch -Die Masken der Niedertracht- es hilft zu verstehen, warum selbst der Gesundeste den Verführungen eines Lügners erliegt, wie durch Spiegelung und Projektion das Opfer an den Rand der Selbstaufgabe getrieben wird.

      Mach dich schlau und hör auf deinen Bauch.

      Du solltest den Wert deiner Beziehung an den Verletzungen die man dir zufügt messen, und nicht am Bewusstseinsgrad des Verursachers. Narzisst oder Ars…loch, egal er/sie arbeitet seinen Frust/ Störung an dir ab.

    • PaMa sagt:

      Liebe Brigitte

      Er tut es einfach weil er es tut.

      Ich kenne diese Gedanken und Fragen nur zu gut, ich habe das sieben Jahre mitgemacht.
      Versuche nicht sein Handeln mit „bewusst“ oder „unbewusst“, resp. mit Erklärungen dazu, zu entschuldigen…so wirst du dich permanent in dieser Spirale weiter nach unten drehen…

      Es gibt nur Eines: Gehen und dich und deine Integrität schützen, ohne danach zu fragen was er tut und wie es ihm geht…es geht nur um dich, deine Person und deine Gesundheit…

      • Brigitte sagt:

        Hallo!

        Da ich ein sehr loyaler Mensch bin, kann ich mein Eheversprechen nicht „einfach“ so über Bord werfen. Manchmal bin ich zwar wild dazu entschlossen aber dann kommt die Frage: wohin? Eines Tages, so hoffe ich, wird sich im richtigen Moment die richtige Türe öffnen und ich kann die richtige Entscheidung treffen.

        • Brigitte sagt:

          Ach ja und ich versuche inneren Abstand zu bekommen, ohne dass die Liebe ganz auf der Strecke bleibt, um mich in diesen Angriffen weniger verletzlich zu machen.

        • Lina2 sagt:

          Welches Eheversprechen genau hast du denn gegeben?
          In Guten wie in schlechten Zeiten…?
          Damit ist aber nicht gemeint, auf Teufel komm raus zu bleiben, wenn einer von beiden die schlechten Zeiten permanent selber intern macht.

          Und was ist, wenn nur einer nur das Versprechen hält, der andere innerlich gar nicht beim Partner ist, ihn nicht sieht, also auch keine Partnerschaft hat? Dann hat der mit dem Bruch des Versprechens angefangen. Er ist lange getrennt vom Partner, obwohl sie offiziell noch im gleichen Bett schlafen (weil einer das nicht aushält, das zu sehen und dnekt, mit Liebe und Geduld kann man was machen, aber dabei das Elend nur deckt und unterstützt).

          WEnn du ein anders Eheversprechen geen hast, betrachte es mal genauer!

          Es kann auch ein Zeichen von Liebe sein, den andern zu verlassen, die Bindungsunfähigkeit anzuerkennen und den Partner wahrzunehmen, ernst zu nehmen und die Wahrheit zu betrachten.
          Damit können beide unversehrter bleiben. Dmait es nicht zu Schlimmerem kommt. Wenn beide eine Therapie gemacht haben, dann sagt ja miemand, dass es verboten wäre, sich neu und besser kennen zu lernen. Und den andern echt zu sehen (was jetzt wohl nicht der Fall ist) und selber geshen zu werden.

        • Lina2 sagt:

          Welches Eheversprechen genau hast du denn gegeben?
          In Guten wie in schlechten Zeiten…?
          Damit ist aber nicht gemeint, auf Teufel komm raus zu bleiben, wenn einer von beiden die schlechten Zeiten permanent selber intern macht.

          Und was ist, wenn einer nur das Versprechen hält, der Andere innerlich gar nicht beim Partner ist, ihn nicht sieht, also auch keine Partnerschaft hat? Dann hat der mit dem Bruch des Versprechens angefangen. Er ist lange getrennt vom Partner, obwohl sie offiziell noch im gleichen Bett schlafen (weil einer das nicht aushält, das zu sehen und denkt, mit Liebe und Geduld kann man was machen, aber dabei das Elend nur deckt und unterstützt).

          Wenn du ein anderes Eheversprechen gegeben hast, betrachte es mal genauer!

          Es kann auch ein Zeichen von Liebe sein, den Andern zu verlassen, die Bindungsunfähigkeit anzuerkennen und den Partner wahrzunehmen, ernst zu nehmen und die Wahrheit zu betrachten. Ihn nicht zu sehen/erkennen ist keine Liebe!
          Damit können beide unversehrter bleiben. Damit es nicht zu Schlimmerem kommt. Wenn beide eine Therapie gemacht haben, dann sagt ja niemand, dass es verboten wäre, sich neu und besser kennen zu lernen. Und den Anderen echt zu sehen (was jetzt im Moment wohl nicht der Fall ist) und selber geshen zu werden.

          • Silv sagt:

            Eine Therapie hilft bei Narzissten leider nicht um eine tatsächliche Verhaltensänderung zu bewirken. Das tief situende Vethaltensrepertoire kann zwar eine zeitlang unterdrückt werden- es kommt aber immer wieder durch. Ganz sicher.

  4. Alex sagt:

    Apropos „Demütigung“
    Lustige Geschichte:

    Meine Eltern haben zufällig die Eltern meiner Psycho Ex beim einkaufen getroffen. Laut meiner Ex wollten ihre Eltern ja nie wieder ein Wort mit mir wechseln für das was ich getan habe.
    „Was ich getan habe“ ist hier die Umschreibung für ihr fremdgehen, ihr kontinuierliches Lügen und was weiß ich noch Alles. Wie immer, Alles auf Andere schieben. Wirklichkeitsverdrehung wie aus dem Bilderbuch.
    Naja, egal, auf jeden Fall meinte meine Mutter, sie solle mir doch einen ganz lieben Gruß ihrer Eltern bestellen. Wie’s mir den so gehen würde, etc?
    Natürlich kam von meinen garnix, weil die das ja Alles mitbekommen haben.
    Hat mir wieder gezeigt, dass meine Ex selbst ihren Eltern nie die Wahrheit gesagt hat und weiterhin belügt, warum sonst sollten die mir dann nach Allem einen schönen Gruß bestellen, wo ich doch angeblich der Böse war?
    Lächerlich.
    Von mir gibts natürlich null Reaktionen obwohl es schon sehr suspect ist, dass 2 Tage später wieder annonyme Anrufe bei mir waren.
    Ich rühr mich Null!
    Aber lachhaft ist das schon irgendwie!

    • Alex sagt:

      PS:
      Demütigungen hatte ich während und vor Allem nach den Trennungen immer wieder von ihr bekommen. Am anfang hab ich drauf reagiert, später war’s mir egal und das hat sie noch wütender gemacht.

      Und da wurde sie verwundbar, denn hier machte sie Fehler, welche sich am Ende ihr gegenüber negativ geäußert haben. Somit musste ich nix machen und ihre Aktionen kamen postwendent zurück.
      Gelernt hat sie daraus natürlich nix, aber ich kann wirklich jedem nur raten, lacht über die Demütigungen und erkennt, wie erbärmlich die Person am Ende ist.
      Diskussionen bringen nix, niemals, egal um was es geht!

    • Sabine Semmler sagt:

      Daran ist nichts lachhaft!!
      Mache das mal lange genug mit, dieses Hin und Her. Wenn da eine Familie dahinter steht mit 4 Kindern, die, obwohl selbst betroffen von ihrem narzisstischen Vater, auch noch gegen Dich benutzt werden.
      Wenn Du eines Tages gefragt wirst:“Was hat er denn gemacht?“, kannst Du die Subtilität nicht in Worte fassen.
      Ich sage inzwischen:“Er hat die Kinder geschlagen“, was auch stimmt, aber das versteht jeder.
      Nach über einem Jahr kommt jetzt oft heftige Wut.
      Um sie zu kanalisieren benutze ich meine Phantasie, ein Kissen und meine Fäuste. Mit vielen Tränen…

      • Alex sagt:

        Man muss auch verstehen was wie gemeint ist.

        Mit „Lachhaft“ meine ich das Verhalten von Ihr und ihren Eltern.
        Dass an der Situation an sich nix Lachhaftes ist, denke das versteht sich von selbst.
        Und glaub mir mal bloss, dass meine 20 Monate ziemlich schlimm waren.

        Dennoch, um das zu verarbeiten, musste ich das, egal was passiert ist, für mich jetzt eben so sehen, Lachhaft, denn es ist erbärmlich; vor Allem ihre Aktionen.
        Das hab ich gemeint und nix Anderes!

        Bei Dir die Situation mit Kindern etc ist damit doch gar nicht zu vergleichen; was dich aber nicht davon abhalten sollte ihn als erbärmlich zu betrachten

  5. Kirsche sagt:

    “ unterlassen Sie jeden Form der Rache!…………..“

    ICH
    sehne mich so fürchterlich nach diesem Moment.

    Dieses winzige bischen Persönlichkeit
    welches er nicht zerstören konnte
    sehnt sich so schrecklich nach Rache
    das es vermutlich
    genau daran ebenfalls zerbricht

    • Alex sagt:

      Hab ich selbst durch und glaub mir, es bringt nix.
      Die größte Rache, die man so jemandem vor den Latz knallen kann ist komplettes Ignorieren und blockieren/löschen jeglicher Nachrichten.

      Glaub mir, auch wenn Die dies selbst nicht sehen, die sind mit sich selbst genug bestraft und irgendwann bekommen die ihre Packung, da bin ich mir 100% sicher.
      Aber aktiv Rache nehmen, damit begibt man sich auch genau die gleiche Stufe.
      Deswegen, Kontakt abbrechen, sich nicht mehr belabern lassen und Alles blockieren was kommt. Nie wieder auf etwas eingehen

    • Flora sagt:

      Dieses winzige bisschen Persönlichkeit ist die Quelle deiner Heilung.
      Sei froh, dass du es besitzt Sie haben diese Quelle ausgeschöpft, fast zum Erliegen gebracht. Es braucht Zeit bis das Reservoir sich erneuert hat. Du brauchst jetzt viele schöne Erlebnisse um es zu füllen.

      Ich drücke dir die Daumen

    • Silv sagt:

      Eigenliebe ist ein zartes Pflänzchen dass du nun pflegen müsstest. Und Menschen, die zu dir halten, dich aufbauen in deiner Nähe haben. Gib dir Zeit, die Wunden werden vernarben wenn auch nicht gänzlich verschwinden. Es wird wieder heller, leichter werden, die Freude kehrt zurück.

    • Lina2 sagt:

      Liebe Kirsche,

      du musst nicht zerbrechen.
      Du bist nur so hilflos ausgeliefert. Da will jeder irgendwas machen, damit es knallt und man sich befreit.

      Unterdrücke aber bitte den Impuls dir zu liebe und lerne, das sinnvoll für dich zu nutzen! Wut hat einen wichtigen Sinn! Richte das aber nicht mit unbedachten Reaktionen gegen dich (er wird doppelt zurückschlagen, denk dran, dann hast du den schwarzen Peter)

      Kannst du dir helfen lassen, dir Gutes zu tun? Therapie? Du bist ja nicht ohne Grund da hinein geraten (und vieleicht nicht zum ersten Mal?)

      Sinnvoll leben im Doppelsinn: dein Leben nicht verschwenden mit sinnlosen Energien, statt dessen Gutes für deine Sinne zu, genießen, ausruhen, reisen, gut arbeiten, gute Kontakte, dich mit Schönem umgeben! Schlechtes, Altes, Kaputtes entsorgen! Egal ob gesprungene Tasse, Müll oder Beziehungen.

      Du bist kein Opfer, es ist einfach passiert und nun tröste dich. Du hast es verdient! Aber keinen Gedanke mehr an den Peiniger. Das hat er nicht verdient. Du würdest ihm sogar bei Rache in die Karten speilen und ihn befriedigen, aber wie! Also gönn ihm das nicht, lass ihn Luft für dich sein!

      Denk an die, die dich besser beahndeln, vielleicht braucht dich da jemand und du merkst es nur grad nicht?

      Abstand halten vom Gift! Nähe suchen zu schönen Dingen!

  6. Maritt sagt:

    Ja, wieder ein guter Artikel mit guten Ratschlägen. Ich habe die beschriebenen Verhaltensratschläge oftmals angewandt. Allerdings hat er irgendwann bemerkt, dass ich mich selber nicht von seinen Äußerungen treffen lasse und ist dann dazu übergegangen, über meine Freunde und Familie herzuziehen. Da hat er mich dann gehabt, denn ich konnte mich nicht mehr zurückhalten. Auch ich bin der Meinung, man kann gegen einen Narzissten nicht langfristig bestehen, weil jede auch passive Gegenwehr Ansporn für ihn ist.

  7. Albina sagt:

    Kenne ich nur zu gut! Allerdings ist der „Knabe“ erst zarte 23 Jahre jung!! Was meint ihr,sind solche narzisstischen Züge bereits in diesem Alter erkennbar oder kann man „Frechheiten“ noch unter spätpubertär verzeichnen?
    Ich glaubs ehrlich gesagt nicht.

    • Marie sagt:

      Bei meinem Bruder hat man das schon mit 6 Jahren erkannt…Der Grundstein wird dafür bereits im Kindesalter gelegt.

    • gisela köneke sagt:

      guten Morgen Albina, ich kann nur bestätigen, dass der Grundstein für Narzißmus schon im Kindesalter gelegt wird. Habe es selbst erlebt; in einer Beziehung, kenne ihn von seiner Kindheit her.

  8. Bigitte sagt:

    ich habe auch immer das Gefühl, jemand hat meine Geschichte geschrieben!!!!

    ich hab festgestellt, dass ich offensichtlich schon immer auf Narzissten stand.

    Ich arbeite gerade sehr viel auf und bekomme hierdurch viel Hilfe.

    Ganz wichtig, ich verstehe jetzt, dass ich nicht paranoid bin nur nicht sehr selbstsicher!!! Daran arbeite ich!!!! vielen Dank!!!

  9. Mia sagt:

    Danke für diesen hilfreichen Beitrag. Objektiv in Situationen zu bleiben, die Angst machen, kann ich für mich nur unterstreichen. Ich kenne beides: Objektivität, wo das Gefühl der Würde bleibt, und das Gefühl, als Mistkübel für die negativen Gefühle des Narz. benützt zu werden.
    Ich konnte in den letzten Monaten, mithilfe dieser wunderbaren Plattform, herausfinden, was der Narzissmus seit meiner Kindheit mit mir gemacht hat und dafür bedanke ich mich herzlichst.

  10. Alex sagt:

    Die Frage ist doch, wie weit lässt man sich demütigen und treffen diese Demütigungen auf fruchtbaren Boden?

    Was passiert denn?
    Die Fehler des Narz sollen auf den Partner übertragen werden und oftmals klappt das auch (wie bei mir am Anfang).
    Aber wenn man diesen Demütigungen mal entgegensteuert, und sei es durch pures Ignorieren, lässt das ganz schnell nach.
    Man soll zwar mit so Leuten nicht diskutieren, aber Fakten helfen hier sehr weiter.

    Lasst Euch sowas nicht bieten und reagiert; notfalls wortlos gehen und den Narz stehen lassen, den damit kommen die gar nicht klar!

    • Silv sagt:

      ‚Lässt das ganz schnell nach?‘ Nee, nicht bei wirklich narz. Gestörten.Die setzen immer noch Einen drauf, bis sie dich dann ‚haben‘.

      • Alex sagt:

        Jein.
        Ich hab die Erfahrung gemacht, so lange man denen eine Plattform für ihre schmierige Komödie gibt, so lange fruchtet das auch.
        Lass die doch als einen draufsetzen, wenn keine Reaktion von einem kommt, hören die irgendwann von alleine auf.
        Die wollen doch eine Reaktion, und sei es nur ein Furz.
        Davon darf man sich nicht ärgern oder beeinflussen lassen.

        Und sollte wirklich ein Hammer kommen, Veleumdungen, etc, kann man immer noch zur Polizei gehen.

        • Silv sagt:

          Ja Alex, das meine ich mit immer noch ‚Einen draufsetzen‘- es ergibt eine Eskalationskaskade:
          Beginn vllt mit einer kleinen Lüge- Ende mit Verleumdungsgeschichten im Freundes-, Bekannten-, Kollegenkreis. Und deinem Gang zur Polizei. Die wollen Aufmerksamkeit und ihr Gesicht nicht verlieren.

          • Alex sagt:

            Die Frage ist doch, wem glauben die geminsamen Freunde?
            Bei mir wusste jeder was sie abgezogen hat und daher trafen ihre Verleumdungen und Lügen nicht.
            Andere Personen sind auf mich zugekommen und denen konnte ich schriftlich beklegen was wahr ist und was nicht; was glaubst Du ist denen alles ausm Gesicht gefallen; besonders ihrem ex Mann.

            die Eskalationskaskade ist aber mMn immer nur so stark, wie Du es zulässt. Lach doch drüber, den die Leute, die Dich kennen und mögen fragen bei Dir direkt nach

    • Klam sagt:

      Ignorieren geht nach hinten los. Es wird solange gestichelt, provoziert und abgewertet, bis die erwartete Reaktion oder Gegenwehr eintritt und dann bricht das Donnerwetter erst richtig los. Denn ignorieren ist der schlimmste Angriff gegen einen Narzissten.

      • Alex sagt:

        Falsch, ignorieren ist irgendwann das einzige, was wirklich hilft, denn durch ignorieren nimmt man dem Narz das Interesse und zeigt „Du bist mir egal“. Man muss es natürlich auch durchziehen und darf keine Reaktion zeigen.
        Nur so konnte ich mich von meiner entgültig lösen.

        Was ist denn die Alternative?
        Mir doch egal, was für den Narz das schlimmste ist, es geht um mich und nicht um ihn/sie.

  11. Heinrich sagt:

    Ein guter und hilfreicher Artikel! Nachdem mir ein Freund das Buch von Wende Behary „Der Feind an Ihrer Seite“ zum Lesen gegeben hatte, wusste ich, was in der Beziehung mit meiner Freundin passiert. Vorher war ich sehr irritiert über ihre Verhaltensweisen, wobei dazu kommt, dass sie als Psychotherapeutin tätig ist. Als ich dann im Blog die Geschichten anderer Betroffener las, dachte ich meine eigene vorzufinden, mit den Beschreibungen von all den möglichen Verhaltensmustern, die ich in den 5 Monaten der Beziehung bisher kennengelernt habe. Von hinhalten, abwerten, ausnutzen, zu zweit allein sein, zuletzt in meiner Gegenwart mit einem Bekannten flirten, nicht erreichbar sein, mich und meine Bedürfnisse ignorieren ist alles vorhanden. Natürlich müsste aus ihrer Sicht ich eine Therapie machen, aber nicht Sie, die Psychotherapeutin. Überhaupt, wie käme ich als Nicht-Fachmann dazu, soetwas zu behaupten. Empathie ist bei ihr kaum vorhanden und es gibt das Nähe-Distanz Problem, so dass sie dann für ein paar Tage nicht mehr erreichbar ist. Heute sagt sie weiss, morgen ist es dann schwarz. Versprechen haben keine Bedeutung, weshalb auch kein Vertrauen gebildet werden kann. Das wahrscheinlichste Szenario ist der Abbruch der Beziehung!

    • Silv sagt:

      @Alex, gut wenn sich die Umgebung dann die Mühe macht, zu ergründen, wem sie glauben. Gute Freunde und Familie macgen das. Es ist trotzdem unangenehm, wenn Jemand auch vertrauensvoll gegebene Infos in verdrehter Art und Weise verbreitet.
      Letztendlich nutzt eh nur Kontaktsperre. Und Die, die dem ‚Narzissten‘ glauben, können eh bleiben wo der Pfeffer wächst. Sie bringen es nur überzeugend rüber😉

      • Alex sagt:

        Richtig, Alles Andere als eine komplette Kontaktsperre bring nix.
        Aber da müssen die Opfler, genau wie ich, von selbst drauf kommen und sich von diesen “ Jetzt will er/sie sich ändern; er/sie hat es doch jetzt versprochen!“ endlich verabschieden.

        Außerdem sollte man einen Scheiß drauf geben, was andere über einen denken, es sei denn, es hat vberufliche Konsequenzen.
        Lass den Narz doch labern. Jegliche Verleumdungen sind für mich doch nur ein weiteres Zeichen, wie krank er/sie wirklich ist.
        Außenstehende sollten die auch mal damit konfrontieren: „Wie, xy hat das gemacht? Hast Du Beweise?“ dann passiert nämlich nix.

        Mit den vertrauenmsvollen Infos, da hast Du Recht, aber die vergessen ja auch immer wieder, dass der/die Gegenüber auch vertrauensvolle Infos hat. Hier sollte man im Notfall intervenieren und klip und klar sagen „Hörst Du mit diesen Lügen nicht auf, erzähl ich paar Leuten mal die Wahrheit!“. Auch wenns nur ne Drohung ist, aber es kann was bewirken.

  12. Thomas sagt:

    Sehr gute Tipps in diesem Beitrag. Meine Empfehlung: ausdrucken und immer wieder durchlesen und abspeichern.

  13. G* sagt:

    Mit grossem Interesse lese ich die Beiträge.Sie helfen mir besser reagieren zu können auf Vorwürfe und Vorhaltungen.Bestimmte Reaktionen sind wichtig ,damit man bei Streitereien nicht zu traurig wird und denkt man ist immer schuld! Vielen Dank

  14. Sabine Semmler sagt:

    Nachdem ich nach 23 Ehejahren erkannt hatte, um was für einen Menschen es sich bei meinem Mann handelt, habe ich ihn verlassen.
    Ich habe ein gelähmtes Bein, habe kein Rückgrat mehr zeigen können. Meine Selbständigkeit habe ich mir nehmen lassen und meine Sprache hatte es mir verschlagen.
    Aber das Schlimmste war, dass er mich betrogen hatte und ich mich danach neu in ihn verliebt hatte,
    dachte und fühlte ich.
    Man nennt das auch Stockholm Syndrom.
    Nach einem dreiviertel Jahr Trennung geht es mir körperlich und vor allem seelisch deutlich besser.
    Die emotionalen, immer wiederkehrenden Traumen haben eine PTBS ausgelöst.
    Da ist keine Kraft mehr, sich im Gespräch noch eine Strategie zu überlegen.
    Flieht so schnell und so weit ihr könnt!!!

  15. Maja sagt:

    Ich kann mich diesen Eindrucks nicht erwehren: Benutzt ihr, die Kommentatorinnen, diese Seite hauptsächlich, um Informationen bzw. Anleitung zu erhalten es mit „eurem Narzissten“ weiterhin in einer toxischen Beziehung auszuhalten, sie erträglicher zu machen?
    Wenn ja, frage ich mich wer kränker ist: der Narzisst oder ihr.

    • Sandra sagt:

      Wieso, Maja, frage ich mich, liest du denn diese, ach so „kranken“ Kommentare?!?
      Wenns jemandem hilft, soll man sich doch erst mal seinen Schmerz von der Seele reden,resp. schreiben dürfen!

      Das kann ja auch schon mal ne kleine 1.Hilfe sein!!

      • Maja sagt:

        Wo du meinem Kommentar entnimmst, dass ich die Kommentare als krank bezeichnete, weißt wohl nur du. Sich etwas von der Seele reden zu können ist notwendig und gut; wenn jedoch aus den gewonnenen Erkenntnissen keine Konsequenzen gezogen und Veränderungen erfolgen, sind die Erkenntnisse nutzlos. Was hilft es zu wissen, dass man in einer toxischen Beziehung/ Ehe ist – womöglich sogar mit einem Narzissten -, wenn man diese trotz! besserem Wissens nicht verlässt? Wer sich darüber noch nicht im Klaren ist: eine längerdauernde Beziehung mit einem Narzissten ist wie das Baden in einem Fass Säure.

        • Sandra sagt:

          Du schriebst WER kränker ist, der Narzisst oder „WIR“….

          Das alles braucht Zeit! Die einen lösen sich schneller ,die anderen wieder länger…wenn alles so einfach wäre…gäbe es auch kein Leid! Du schreibst alles treffend, nur ist es halt nicht so einfach, oder für manche nicht so einfach!

          Schön, dass du diese Narzissten-Probleme nicht mehr hast!? Schönen Abend!

        • Flora sagt:

          zitat.“ Ich kann mich diesen Eindrucks nicht erwehren: Benutzt ihr, die Kommentatorinnen, diese Seite hauptsächlich, um Informationen bzw. Anleitung zu erhalten es mit „eurem Narzissten“ weiterhin in einer toxischen Beziehung auszuhalten, sie erträglicher zu machen?
          Wenn ja, frage ich mich wer kränker ist: der Narzisst oder ihr.“

          Hallo Maja,
          dein Posting ist für mich eh unverständlich. Nach „ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren“, müsste eigentlich dein Eindruck folgen, es folgen aber zwei Fragen.
          A) ob man hier kommentiert um kompatibler in der Beziehung zu agieren.
          B) Welcher der Partner der Krankere ist. Dies impliziert natürlich, dass Partner von Narzissten krank( wenn nicht kranker) sind. Das ist passiv-aggressiv, fast schon beleidigend.

          Ebenfalls einen schönen Abend, wenn es zu doll triggert, einfach mal den Rechner runterfahren und spazieren gehen und den Frust nicht an anderen ablassen, wir haben in unseren Beziehungen genug davon ertragen, es reicht 🙂

          • Diana sagt:

            Richtig, einfach Mal aktiv werden und handeln. Aber es ist ja viel leichter die Schuld beim Partner als bei sich selber zu suchen. Wer hat denn hier Frust ? Die armen Opfer, die nur jammern und im Selbstmitleid versinken.

            Ich kann Maja nur zustimmen. Wer zwingt euch denn, beim Partner zu bleiben ? Jeder ist für sich selbst verantwortlich.

          • Silv sagt:

            Ja, Flora…
            Auch wenn wirs nicht gern sehen: zu einer länger bestehenden narz.Beziehung passt das Schloss- und Schlüssel- Prinzip schon.Sonst wird sich nach rel kurzer Zeit wieder abgestossen und nicht aneinander geklammert. Sinnbildlich gesprochen.
            Und ganz sicher gibts hier auch Partner, die ( noch) nicht loslassen ( können? Wollen?) und sich Wege sichen möchten, um mit dem narz
            Partner besser kkar zu kommen. Ich muss Dir leider schreiben, dass Du huer tlw.selbst etwas, naja, angespannt wirkst. So kann der Leser Dich auch in anderen Strängen hier erleben. Das Akzeptieren einer anderen Meinung kann manchmal schwierig sein, herablassend musst Du aber nicht werden.Frust ablassen?

          • Silv sagt:

            FLORA: Und genau dieses ‚ Herablassende‘ triggert hier ganz sicher. Denn dieses Verhalten kennen hier auch ganz sicher Einige…

          • Magdalena sagt:

            Diana,
            schon mal selbst Opfer von einem Narz gewesen?
            Schon mal umwickelt worden mit Versprechen und was weiß ich, dass selbst die stärkste Persönlichkeit nachgibt?

            Bei der Aussage von Dir kann ich mir das nicht wirklich vorstellen, denn dann wüsstest Du wie das ist.

            Leicht reden kannst Du, aber in der Realität wärst Du mir Sicherheit ideal um auf genau so einen Typen Mann reinzufallen und alles für ihn zu tun, ohne überhaupt zu raffen, was um Dich und mit Dir passiert!

          • PaMa sagt:

            @Diana:
            Jeder der sich in einer Narc-Beziehung wiederfindet oder in einer Narc-Beziehung „gelebt“ hat stellt sich die Frage:“Warum kann ich nicht gehen/ging ich nicht schon früher?“

            Menschen die in solchen Beziehungen leben/gelebt haben kennen die Gehirnwäschen denen man bei einem Narc unterzogen wird.
            Jegliches Selbstvertrauen, jegliche Energie sogar die eigene Familie und Freunde werden einem genommen durch falsche Beschuldigungen und so lang bearbeitet bis man nur noch den Narc hat.

            Die emotionale Abhängigkeit ist so stark wie eine Droge die immer wieder „gebraucht“ wird…egal wie du dich drehst und wendest und änderst und weiss ich was…in den Augen des Narc bist du seiner NIE würdig…das würde ja an SEINER GROSSARTIGKEIT schaden!

            Entschliesst du dich dann nach Jahren endlich zu gehen, dann wird dir nachgestellt Privat, bei deiner Arbeit überall taucht der Narc auf und will dich wieder ganz für sich haben…funktioniert das nicht muss er drastisch durchgreifen…du hast eine Handlung begangen die vom Narc bestraft werden muss…du bist „nur“ gegangen.

            Es braucht enorm Kraft dies alles durchzustehen und es braucht Menschen die einem verstehen und unterstützen…es geht nicht darum im Selbstmitleid zu versinken!

            Es ist nicht getan mit „du musst halt handeln und endlich gehen“…

  16. Sandra sagt:

    Ich glaubs fast nicht!!
    Eher zufällig habe ich mir grad mal die Zeit genommen und diesen Bericht gelesen – und es ist mir, als wäre er grad auf mich zugeschnitten!!

    Nach einer gestressten und in allen Bereichen echten „Pechwoche“… ,( ich hatte wirklich das Gefühl, dass ich „vom Pech verfolgt“werde) … kam zu guter letzt ER, und hat mich durch eine sehr schlimme Beschimpfung wirklich SPRACHLOS gemacht!!

    Und ja… immer wenn ICH „zurückschlage“, oder es „zaghaft auch nur versuche „… PENG kommt der Gegenanschlag nur umso heftiger….einfach schrecklich, dieses Gefühl…diese Ohnmacht und Hilflosigkeit und „sich trotzdem irgendwie schuldig fühlen“, obwohl man, oder ich, nur das Beste wollte, und weiss, dass ich gar nichts getan habe…

    Danke für diesen guten und treffenden Bericht!!!

    • Sandra sagt:

      Ps: Und ja… ich habe vor lauter Fassungslosigkeit über so viel FRECHHEIT, dem Ganzen eine „ironische oder „humorvolle“ Note gegeben! U.A. antwortete ich ihm:

      „WOW, deine Komplimente werden ja immer schöner“…worauf er, was ich erwartet habe, nichts erwiderte! Seit 4 Tagen ist er in seine „Stumm-Phase“ getreten, nur, um nach Wochen wieder aufzutauchen und mich pausenlos anzurufen und dämlich fragen:

      ALLES O.K??????? (Is mir schon X-Mal passiert)

      • Alex sagt:

        Sandra, warum lässt du das denn überhaupt zu?
        Wenn er nach Wochen wieder auftaucht, weiß er ganz genau, dass Du dafür anfällig bist.
        Glaub mir, grad da must Du jetzt LMAA sagen und darfst ihn nicht mehr ankommen lassen.

        Gleiches Problem hatte ich auch; ich war auf Abruf und hab gehofft, dass sie sich meldet und alles besser wird.
        Wird es nicht; hier muss man konsequent Kontakt abbrechen und das durchziehen.
        Ich hab alles gelöscht und blockiert und das war das einzig richtige.

        • Sil sagt:

          Hallo Heinrich…so Einen kenne ich auch: Krankenpfleger und ausgebildeter Deeskalationstrainer in der Psychiatrie😂😂😂😂
          Heute Pflegedienstleiter in der ambulanten Palliativpflege🙄😶

      • Silv sagt:

        @Sandra…😂kenne ich. Sich manipulativ nach ‚Kränkung’= du hast angemessen deinen Standpunkt vertreten zurückziehen und dann wiederkehren:‘ alles OK bei dir‘? Und das Thema aber nicht mehr abschneiden odet versuchen, dich in Endlosdiskussionen über deinen Standpunkt verwickeln. Never ever.
        Jetzt- nachdem ich ihn 1,25 Jahre weder gehört noch gesprochen habe (abschließende Kontaktsperre) merke icj erst , wie ich mich erhole und wieviel Energien er mir abgezapft hat mit seinen Querelen

  17. Sahra sagt:

    Ein sehr guter Artikel, vielen Dank!! Ich kann nur empfehlen, die Ratschläge zu beherzigen, wenn man noch mit einem Narzissten zusammen ist. (Ich bin es zum Glück nicht mehr und es hätte mir damals immens geholfen, um diese Möglichkeit des Umgangs mit den Demütigungen zu wissen.) Besonders finde ich wichtig, sich vor dem Narzissten nicht aus der Fassung bringen zu lassen, wie schwer es auch sein mag, und die Gefühle, die in einem aufsteigen zwar anzusehen und zu bearbeiten, aber sie NICHT vor dem Narzissten zeigen. Ihm also nicht die Macht geben, die er sucht. Sobald man auf die hitzigen oder fiesen Beschuldigungen in einer versöhnlichen Weise versucht einzugehen, unterstützt man das Verhalten des Narzissten, „seine Gier nach Erhöhung“. Enorm wichtig finde ich auch, Stellung zu beziehen als „Akt der Selbstachtung“. So wahrt mein die eigene Würde und verliert nicht den Kontakt zu sich.

    • Silv sagt:

      Na was denn nun: nicht drauf eingehen oder Stellung beziehen?
      Ich habe letztendlich durch komplette Kontaktsperre ‚ Stellung bezogen‘. Dafür musste ich wirklich ganz unten landen.

  18. S* sagt:

    Das ist ein richtig guter Artikel, der mir auf jeden Fall helfen wird! Vielen Dank!!

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