Der Narzisst beutet seinen Partner aus

Zuweilen ist es wirklich beachtlich, was Partner von Narzissten bereit sind, im Namen der Liebe auf ihre Schultern zu nehmen. Am Anfang ist das egoistische und ausbeuterische Verhalten des Narzissten durch sein charmantes Auftreten kaum zu erkennen. Später, wenn es offensichtlicher wird, können sich die Partner nicht mehr aus der Abhängigkeit lösen. Und so werden sie in vielen Fällen zum Spielball des Narzissten, der sich auf ihre Kosten ein feines Leben macht.

Bild: © visivasnc – Fotolia.com

Das egoistische Verhalten des Narzissten scheint dabei keine Grenzen zu kennen. Ohne jegliche Skrupel nutzt der Narzisst die Vorzüge des Partners für seine eigenen Bedürfnisse schamlos aus. Bewundernswert ist dabei jedoch die Tatsachen, wie geschickt er seine wahren Absichten kaschieren kann und mit wie viel Charme und Einfallsreichtum er den Partner dazu bewegen kann, alles für ihn zu tun.

Der Narzisst nimmt auf die Pflichten und Sorgen seines Partners keine Rücksicht

Ein Narzisst kümmert sich nicht wirklich um die Belange, Sorgen und Nöte des anderen. Die Probleme des Partners tut er regelmäßig als eine Bagatelle ab und gibt ihm das Gefühl, zum einen selbst Schuld an der Misere zu sein und zudem noch unfähig, mit diesen Kleinigkeiten fertig zu werden. Besserwisserisch belehrt er den Partner von oben herab ohne ihn jedoch wirklich eine Hilfestellung anzubieten.

Selbst wenn der Partner schon stark gesundheitlich angeschlagen ist, nebenbei noch die Kinder zu versorgen hat, einem schweren Beruf nachgeht, mit wenig Einkommen haushalten muss oder sonstige  Handicaps zu ertragen hat, verlangt der Narzisst dennoch, dass er ihm seine ganze Aufmerksamkeit schenkt. Wenn der Partner spät von der Arbeit kommt, muss er noch für den Narzissten kochen. Wenn er die Kinder ins Bett gebracht und sanft in den Schlaf gewogen hat, muss er anschließend den Narzissten streicheln und liebkosen. Und wenn der Partner mal krank und schlapp sein sollte, darf der Sex dennoch nicht ausfallen. Jede kleinste Form der Abwendung versteht der Narzisst als Missachtung seiner Person und muss sofort reklamiert werden. Der Partner hat in jeder Situation, egal wie er sich dabei fühlt,  ausschließlich dem Narzissten zur Verfügung zu stehen.

Da werden auch keine mildernde Umstände, die eine höhere Priorität für den Partner darstellen, als Entschuldigung akzeptiert. Jede Unachtsamkeit des Partners wird als eine Unverschämtheit empfunden und wenn sich der Partner beschwert, weil er den unverhältnismäßigen Anforderungen des Narzissten nicht mehr nachkommen kann, dann wird ihm noch unterstellt, dass er nur deshalb so gestresst und gereizt ist, weil er seinen Alltag nicht richtig organisieren kann. Dass es aber etwas mit dem egoistischen Anspruch auf eine „Rund-um-die-Uhr-Betreuung“ zu tun haben könnte, kann der Narzisst nicht erkennen.

Der Narzisst verlangt von seinen Mitmenschen unmögliches und gibt Ihnen selbst dann noch die Schuld, wenn es einfach nicht umsetzbar ist.

Der Partner darf nur ihn lieben

Seine krankhafte Eifersucht geht soweit, dass er seinem Partner ständig Affären mit wildfremden Männern unterstellt, wie z.B. mit Arbeitskollegen, dem Frauenarzt, einem Kellner oder dem Kassierer an der Kino-Kasse, nur weil sie so freundlich zu ihm sind. Meist darf der Partner in Anwesenheit des Narzissten nur noch auf den Boden gucken, damit ihn nicht ein zu intensiver Blickkontakt mit anderen Menschen verdächtig machen könnte. Selbst bei Verwandten-Besuch glaubt der Narzisst, dass sich sein Partner in den Cousin, Schwager oder Onkel verguckt hätte. Manchmal können schon attraktive, aber harmlose Passanten seine Eifersucht auslösen.

Die Folge ist oft dann, dass der Partner entweder vom Narzissten gezwungen wird, alle Kontakt abzubrechen oder es schon freiwillig tut, um weiteren Verdächtigungen von vornherein aus dem Weg zu gehen. Alle Kontakte auf Facebook, Twitter & Co. müssen gelöscht werden. Alle Termine, auswärtigen Verpflichtungen, Telefonanrufe müssen umgehend dem Narzissten mitgeteilt werden. Zur besseren Kontrolle lässt sich der Narzisst die Quittungen von Einkäufen vorlegen oder die Busfahrkarte, Eintrittskarte fürs Kino, die Telefonrechnung, etc. Dazu gehört natürlich die Überprüfung des  Internetverlaufs, des Handys und des Kilometerstandes seines Fahrzeugs. Außerdem muss der Partner auch noch Beweisfotos schießen, damit der Narzisst sieht, mit wem er sich getroffen und wo er sich aufgehalten hat. Manche Narzissten bauen sogar versteckte Überwachungs-kameras ein, um jederzeit im Bild zu sein, was der Partner gerade treibt.

Dabei würde der Partner sehr wahrscheinlich fündiger beim Narzissten werden, wenn er den gleichen Aufwand betreiben würde. Nur setzt der Partner in der Liebe auf Vertrauen und verzichtet auf derartige entwürdigenden Kontrollmaßnahmen. Der Narzisst aber muss sich in jeder Sekunden seines Partners sicher sein, die Treue des Partners muss mit Fakten unterlegt werden. Ein einfaches „Ich liebe nur dich!“ reicht ihm bei weitem nicht aus.

Der Partner muss alles bezahlen

Während sich der Narzisst darauf beschränkt, egoistisch Wünsche zu äußern, ist der Partner mit deren Erfüllung beschäftigt. Besonders pervers wird es, wenn sich der Narzisst noch nicht einmal für das Bezahlen verantwortlich fühlt, sondern dabei gerne dem Partner den Vortritt lässt. Der Narzisst vertröstet dann auf das nächste Mal und gibt glaubhaft an, er würde das Geld zurückzahlen, was natürlich nie passiert oder nur aufgrund mehrfacher Ermahnungen, aber dann auch nur in Teilzahlungen.

Der Narzisst kann seinen Partner regelrecht als finanzielle Geldquelle missbrauchen, der alle Urlaube, Ausflüge, Essen im Restaurant, Miete, Kleidung und sonstige teuren Hobbys des Narzissten bezahlen soll. Auch wenn er gar nicht mit seinem Partner verheiratet ist, dann verfügt er ganz freizügig über dessen Sold. Natürlich erfolgt dies anfänglich sehr unauffällig. Er berichtet von einem momentanen Engpass, der aber vorübergehend ist. Oder er gibt vor, sich verspekuliert, noch keinen Lohn vom neuen Arbeitgeber erhalten oder gerade eine größere Ausgabe getätigt zu haben und nun etwas knapp wäre.

Der Narzisst stellt zwar größere Einnahmen in Aussicht wie ein besserer Job, beruflicher Aufstieg, Prämien, ein Erbe etc. In Wirklichkeit wird hierdurch dem Partner aber nur Sand in die Augen gestreut, um zunächst weiterhin brav zu zahlen. Es handelt sich ja schließlich nur um eine Gefälligkeit, die sich irgendwann wieder ausgleicht. Und der nichtsahnende und gutgläubige Partner öffnet weit das Portemonnaie, bis er selbst eines Tages nichts mehr hat.

Meistens wird dem Partner erst dann bewusst, wie egoistisch und parasitär das Verhalten des Narzissten ist. Der hatte niemals vor, etwas zu den Kosten beizutragen, sondern beschränkte sich auf das kreative Erfinden von Ausreden. Daher verschulden sich die Partner teilweise bis über beide Ohren und wissen nicht mehr, wie sie noch die finanziellen Löcher stopfen sollen. Um aber die Gier des Narzissten weiterhin zu befriedigen und dem Risiko, ihn unter Umständen durch die eigene Zahlungsunfähigkeit verlieren zu können, werden auch noch teure Kredite aufgenommen oder Freunde oder die Familie werden angepumpt, womit dann auch noch unbeteiligte Dritte in die Misere hineingezogen werden.

Meistens fällt dem Partner dann irgendwann auf, dass hier jemand offensichtlich über seine Verhältnisse lebt. Doch selbst über diese Tatsache setzt sich der Narzisst gewohnt lässig hinweg. Finanzielle Angelegenheiten seien Sache des Partners und der hat dafür zu sorgen, dass die Kasse stimmt. Und während der Partner die Pfennige zusammen rappelt, um die teure Wünschen des Narzissten zu erfüllen, wird auf der anderen Seite das Geld in vollen Zügen ausgegeben, als gäbe es kein morgen mehr.

Seine Freunde und Familie sind wichtiger

Während der Narzisst seine Freunde und seine Familie als besser und umgänglicher hält, werden die Freunde und die Familie des Partners schlecht gemacht, gering geschätzt oder einfach missachtet. Partner müssen dann erleben, wie sie z.B. auf Anordnung des Narzissten jedem seiner Familienmitglieder artig zum Geburtstag gratulieren müssen. Selbst entferntesten Verwandten, wie einer Nichte oder einem Onkel aus Amerika, die noch niemals jemand gesehen hat, müssen gratuliert werden. Der Narzisst selbst ist aber nicht mal bereit, der Mutter oder dem Vater des Partners zum Geburtstag zu gratulieren. Manchmal vergisst er sogar den Geburtstag des Partners und kümmert sich einfach nicht darum.

Wenn seine Familie einlädt, dann muss der Partner natürlich gut gekleidet und pünktlich sein. Wenn die Freunde oder Familie des Partners zum Treffen einladen, dann darf man auch mal später kommen, eher gehen, mies gelaunt am Tisch sitzen und allen die Stimmung verderben oder von vornherein die Einladung absagen. Diese beißende Ungerechtigkeit und das Messen mit zweierlei Maß kann den Partner in den Wahnsinn treiben. Der Narzisst hingegen hält diese Vorgehensweise nicht für beklagenswert. Seine Familie und seine Freunde haben nun einmal einen anderen Stellenwert. Dafür müsste der Partner schon Verständnis haben.

Dem Partner wird die Lebensfreude verdorben

Auf die Bedürfnisse des Partners wird nicht eingegangen. Und wenn es der Narzisst doch tut, dann nur mit Abstrichen oder um ihm hinterher die gute Laune zu verderben. Wenn sich der Partner z.B. einen schönen Film im Fernsehen anschauen möchte und sich schon den ganzen Tag darauf gefreut hat, dann plappert der Narzisst ständig dazwischen oder setzt sich einfach neben ihn und telefoniert die ganze Zeit. Es kann auch sein, dass er sich einer anderen Tätigkeit im Haus widmet, aber ständig die Hilfe des Partners einfordert, während dieser sich nicht auf seine Beschäftigung konzentrieren kann.

Wenn der Partner ankündigt, dass er heute früh ins Bett gehen möchte, weil er am anderen Tag früh raus muss und einen harten Arbeitstag hat, dann verwickelt ihn der Narzisst noch in ein Gespräch oder sogar in einen Streit und zieht es unnötig in die Länge, nur damit der Partner nicht pünktlich zur Nachtruhe kommt.

Wenn der Partner mal alleine sein möchte, um seinen eigenen Neigungen nachzugehen oder um einfach mal Ruhe zu haben, taucht mit Sicherheit der Narzisst auf, um ihn von diesem Vorhaben abzuhalten. Zum einen erträgt der Narzisst selbst nicht die Einsamkeit und möchte daher jederzeit über den Partner verfügen, selbst wenn dieser gerade nicht will. Und zum anderen ist es wieder einmal verdächtig, wenn sich der Partner so einfach distanziert.

Dem Narzissten beschert es eine schon beinahe diebische Freude, dem Partner die Lust am Leben zu nehmen. Er darf einfach nicht glücklich sein und wenn doch, dann möchte der Narzisst darüber bestimmen.

Der Narzisst amüsiert sich bestens

Während er mit seinem Partner sehr streng verfährt, ist er sich selbst gegenüber sehr viel großzügiger. Dieselben egoistischen Regeln und Verbote, die er für den Partner aufstellt, gelten für ihn nicht. Er amüsiert sich, wo er will, er nimmt sich, was er bekommen kann und er lebt, wie es ihm gefällt. Der Partner unterliegt seinen Beschränkungen, während er selbst alle Freiheit genießt.

Deckt der Partner sein perverses Verhalten auf, streitet der Narzisst alles ab, leugnet jegliches Fehlverhalten und redet die Beschwerden des Partners klein. Oder er versucht sich in Schadensbegrenzung, indem er seine Übertretungen bagatellisiert. Mit Ausdreden ist er immer schnell bei der Hand, was letztlich nur dazu dienen soll, mit dem frechen Schmarotzen weiterzumachen, während sich der Partner für ihn den Arm ausrengt.


E-Book : Wie lebe ich mit einem Narzissten ?

Beschreibung wirksamer Methoden und Strategien, um sich auf einen Narzissten besser einstellen und mit ihm auskommen zu können.

Mehr Informationen über das E-Book


Veröffentlicht in Beziehung mit einem Narzissten, Blog
19 commenti su “Der Narzisst beutet seinen Partner aus
  1. Margot sagt:

    Es ist beängstigend, Wrnn man die Parallelen liest.
    Ich habe mich vor eineinhalb Jahren, nach fast 5 gemeinsamen Jahren von ihm getrennt.Das Maß der Unverschämtheiten und Erniedrigungen war einfach VOLL!
    Seid dem geht es mir gesundheitlich um ein wwsentliches besser.

  2. Alexandra sagt:

    Diese Seite hilft mir so sehr weiter und öffnet mir wirklich mit jedem einzelen Satz die Augen.
    Ich (25) habe mich nach gerade einmal 6 Monaten von einem Narzissten getrennt. Nach 5 Monaten habe ich schon regelmäßig auf dieser Seite gelesen. Da hatten wir unseren ersten großen Streit und ich habe seine schlechte Seite kennengelernt. Es ging um Geld. Da hörte bei ihm der Spaß auf, den Geld und Statussymbole, die Wirkung nach außen, das war das Wichtigste. Bei mir hatte allerdings das Verständnis dafür irgedwann ein Ende. Während dieses Streits hat er mich kein einziges Mal ausreden lassen und wurde sogar kurz handgreiflich. Auf Basis dieses Streits hat er mich dann am nächsten Tag noch einmal so heruntergeputzt, dass ich kurz vorm Zusammenbruch stand. Danach musste ich mir ewig erst einmal einreden, dass ich nicht Schuld an allem war, so wie er es mir weiß gemacht hat.
    Dabei hatte alles so schön – und so typisch – angefangen. Ewiges einlullen, Komplimente, Bemühungen, was hier eben alles so beschrieben steht.
    Dann die ersten, nicht nachvollziehbaren Regeln. Das erste bemängeln meiner Schulbildung und die ersten Pläne seinerseits, das zu ändern. Und das erste Mal, dass ich gesagt habe „nein!“. Ein harter Rückschlag für ihn und einige sehr schmerzende Worte an mich.
    Ebenso im Bett, wie beschrieben. Der übliche Katalog wurde abgefrühstückt, es war rein aggressiver Sex, nie liebevoll. Und wenn ich einmal nicht wollte? Drama, ich würde ihn nicht mehr lieben.
    Meine Themen, mein Job, meine Hobbies? Eher uninteressant.
    Sein Leben, seine Themen, sein Job, seien Hobbies? Bitte immer DAS Thema. Mit dem Vorwand, ich würde ja doch etwas weniger arbeiten als er, übernahm ich nach und nach die Rolle seiner privaten Sekretärin. Jeder Gefalle wurde getan, denn sonst kam wieder „du liebst mich gar nicht“. Und um jeden Streit und jede Enttäuschung zu vermeiden, bemüht man sich natürlich, den Partner gücklich zu stellen.
    Solange stellte er sich dank Fernbeziehung in seiner Heimatstatt mit einer anderen Dame glücklich.
    Irgendwann habe ich Lunte gerochen und wurde misstrauisch. Und auch wenn man es nicht macht, ein Blick in sein Handy hatte mir alles verraten. Da war sie, die Affäre.
    Dann hat es mir gereicht. Die ewigen Schuldzuweisungen, Betrugsvorwürfe, Erniedrigungen, das ewige Desinteresse an meinem Leben, das ewig „downgraden“ meiner Arbeit, aber vor allem; die Tränen, von denen ich viel zu viele für ihn vergossen habe.
    Ich habe ihn sofort rausgeschmissen und ihn komplett aus meinem Leben verbannt. Er möchte nun zwar noch einmal darüber reden, aber daran besteht bei mir keinerlei Interesse.
    Ich bin froh, dass ich jetzt wieder frei bin. Selbst Freunde haben gesagt, ich sei in der letzten Zeit der Beziehung extrem in mich gekehrt, verunsichert und ruhig gewesen. Verständlich, wenn jeder Versuch, etwas aus seinem Leben zu erzählen, schon im Keim erstickt wird.
    Die Trennung ist frisch (2 Tage), natürlich geht es mir zwischendrinnen immer wieder schlecht, aber das ist primär das gekränkte Ego wegen des Betrugs. Schön langsam wird mir aber klar:
    Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.
    Man kann nur hoffen dass man nie wieder so dumm ist, und auf so einen Menschen hereinfällt…

  3. Anke sagt:

    Wie bescheuert muss man sein, dass man diese Ausnutzerei mitmacht. Wieder und wieder toleriert man es und hofft irgendwie und irgendwann auf Ausgleich.
    Aber der Ausgleich wird verschoben, man wird hingehalten, (leere) Versprechungen werden gemacht – und nichts passiert!
    Nichts, nichts, gar nichts.
    Ich bin grade so sauer auf mich, dass ich es zulasse immer wieder zu kurz zu kommen und ihm trotzdem noch alles mögliche Gute zu tun, zurückstecke, hoffe, bitte…. und wieder nur mit Versprechen abgespeist zu werden.
    Er nimmt alles was er kriegen kann und zu allem Übel gebe ich auch noch gern. Bis jetzt allerdings. Es kann nicht sein, dass er nichts gibt.
    Es ist nur schwer, zu wiederstehen und zu sagen, „ich mach das nicht weiter. ich höre auf. Ich habe keine Lust mehr. Ich zahle ja nur drauf und habe gar nichts davon“.
    Das fällt mir schwer aus Angst ihn zu verlieren.
    Sein ganzes Verhalten ärgert mich dermaßen und TROTZDEM nehme ich ihn vor mir selbst noch in Schutz!!! 🙁 🙁
    Und ich bin wütend, dass die sich dessen so unbewusst sind, unsozial alles selbstverständlich an sich raffen und keinen Gedanken verschwenden, auch mal zu geben.
    Da spielt nicht mal irgendein Gewissen eine Rolle.

    • Diana sagt:

      Was verlierst du denn? Nichts, rein gar nichts. Im Gegenteil, du gewinnst;
      Lebensfreude, Spaß, Humor, Frieden, Ruhe und ganz wichtig; Selbstwert und Stolz. Du bestimmst dein Leben und deine Entscheidungen. DU trägst die Verantwortung, dass es DIR gut geht. Nur das zählt. Gibt ihm keine Macht über dich. Ich kenne die Situation, das Gefühl von Hoffnungslosigkeit, Veränderungen die niemals eintreffen, außer du entscheidest.
      Mach den ersten Schritt und gehe. Glaube mir, das befreiende Gefühl ist traumhaft.

      Liebe Grüße
      Diana

  4. Anni sagt:

    Hallo Ihr da draussen,

    ich bin 48 Jahre alt und habe einen Sohn(7). Seit nun fast 13 Jahren bin ich mit einem Narzissten zusammen-verheiratet.
    Jetzt ändert sich etwas…..ich bekomme körperliche Beschwerden und werde langsam depressiv. Seit Jahren bin ich in Therapie…..durch viele Verstrickungen schaffe ich derzeit noch nicht die Trennung.
    Ich habe allerdings einen Plan…..

    Gibt es hier jemanden, der mit mir den Austausch suchen möchte? Vielleicht in ähnlicher Situation mit Kind???

    Liebe Grüße
    Anni

    • christina sagt:

      hallo anni!
      ich habe auch eine tochter bin in einer ähnlichen situation! kannst mir gerne schreiben
      lg

    • Mi Chi sagt:

      Hallo Anni,
      hoffe du hast deinen Plan inzwischen umgesetzt!!!!! Das einzige und beste, was man tun kann, ist eine Trennung zu vollziehen!!!!!

      Ich war selbst 15 Jahre lang mit einem Narzissten zusammen. Im Nachhinein betrachtet waren seine Wesenszüge von Anfang an da, haben sich mit der Geburt des ersten Kindes verstärkt und mit der Geburt des zweiten Kindes extrem geäußert – wie, steht in allen Geschichten hier genauso erläutert. Deshalb möchte ich darauf gar nicht näher eingehen…Ich hatte einen Schleier im Hirn vor lauter Schuldgefühlen und schlechtem Gewissen, dass ich überhaupt nicht mehr klar denken konnte, bis an dem Tag, wo das Fass übergelaufen ist und ich wusste, ich hatte alles gesagt…

      Auch ich hatte viele körperliche Beschwerden, die sich schleichend verstärkten und durch nichts zu heilen waren…

      Nächste Woche werde ich 40 und bin vor fast 1 1/2 Jahren mit den Kindern ausgezogen (jetzt 3 und 6). Er versucht nach wie vor, mich auf allen Ebenen zu ruinieren und sowohl Obsorge, als auch Kontaktrecht und das gemeinsame Haus muss alles übers Gericht gelöst werden, da er jegliche „vernünftige“ einvernehmliche Lösung blockiert…

      Trotz allem – es war die beste Entscheidung meines Lebens und das rate ich auch allen, die an eine Trennung denken. Es ist verdammt schwer, weil man vorher schon psychisch und physisch angeschlagen ist und (kleine) Kinder da sind, aber es ist das Beste, was man für alle Beteiligten tun kann. Mein körperlichen Beschwerden haben sich mittlerweile alle aufgelöst und schon allein das bestätigt wieder meine Entscheidung!!!!!

      Kein Mann auf dieser ganzen Welt ist es wert, sich so demütigen zu lassen. Und wenn der Gedanke bzw. ein Plan für eine Trennung oder einen Ausstieg schon mal da ist – dann so schnell es geht durchziehen!!!!!!!!! Die erste Zeit ist verdammt hart, aber es kann letztendlich nur besser werden und zu Freiheit und einem selbstbestimmten Leben führen!!!!!

    • Anja sagt:

      Liebe Anni, all das was du beschrieben hast, kenne ich nur zu gut. Ich habe 4 Kinder und war 19 Jahre verheiratet. Ich stand kurz davor mich umzubringen, weil ich mich klein und wertlos fühlte. Mein Überlebensinstinkt und meine Liebe zu meinen Kindern siegte. Wenn du Tipps und einen Gesprächspartner brauchst, schreib mir. Ich kenne alle Facetten.

      Anja

    • Juliane sagt:

      Hallo Anni, ich bin 51 und wir haben 2 Kinder (10 und 11). Bin jetzt 12 Jahre verheiratet und mein Plan, wegzuziehen, steht fest. Ich bin kaputt und ausgelaugt, habe Atembeschwerden, obwohl der Arzt sagt, ich habe nichts. Er nimmt mir die Luft zum atmen.
      Mein größtes Problem, in meinem Kopf, ist, wie die Kinder es aufnehmen werden, wenn ich ihnen sage, dass wir wegziehen. Denn ihr lieber Vater schenkt ihnen im Moment ganz viel „scheinbare“ Aufmerksamkeit, nach dem er weiß, dass ich weg will.
      Ich habe mir meine Ansage an die Kinder schon im Kopf zurechtgelegt, aber die Angst vor ihrer Reaktion bleibt. Ich sitze beruflich sozusagen an der Quelle was Fachleute betrifft und die meinem, ich solle meinen Kindern ruhig etwas zutrauen.
      Auch ich bin durch einen Kredit noch verstrickt, alles andere (Steuer, Versicherungen etc.) habe ich geklärt, auch Sorgerechtsvollmacht liegt für einen günstigen Moment bereit.
      Ich würde mich über eine Nachricht freuen. MFG

  5. Christel Brinkmann sagt:

    Ich sitze gerade wieder einmal traurig in unserem Kinderzimmer ;ich bin seit 27.12.2015 50Jahre verheiratet,ich glaube jetzt muss ich gehen.Ich darf mir nicht mal mehr Sorgen um seine Gesundheit machen.Er hat sich seit einer halben Stunde ums Frühstück gekümmert als ich aus dem Bett kam habe ich lediglich gefragt,warum läufst du so lange halb nackt in der Küche rum,keine Antwort.Am Frühstückstisch sagte ich zu ihm -Schöne Ostern-.Sofort geht er mich an,würdest du abends eher ins Bett gehen würdet du auch eher auf sein.
    Ich habe mir gerade viele Kommentare durchgelesen und den Test durchgeführt und weiß jetzt ich möchte liebend gern für mich alleine sein.
    Ich hatte nach dem Streit vor ins Krankenhaus zu gehen weil meine Geduld schon lange am Ende ist.Ich hatte nach solch einem Streit schon mal eine Amnesie,ich sollte mich aus Streitereien zurück ziehen um nicht wieder in eine solche Situation zu kommen.Meine Tasche ist gepackt.Heute ist Ostern ich möchte meine Kinder nicht belasten.Wer hilft mir ich kann nicht mehr.

    • Sanne sagt:

      Liebe Christel,

      bitte kontaktiere eine Telefonseelsorge, eine örtliche Stelle findest Du ggf. hier:

      http://www.telefonseelsorge.de/

      Ich bin mir sicher, sie können Dir dort gute Tipps geben, bzgl. wohin Du Dich wenden kannst, Hotel, Pension, Frauenhaus, etc.

      Auch wenn Du evtl. später wieder zurück willst (ich hoffe nicht), ist es bestimmt gut für Dich, erstmal einen Ort zu finden, an dem Du Dich wieder fangen kannst, möglicherweise mit Betreuung, damit Du über Deinen Schmerz mit jemandem reden kannst.

      Leider kann ich Dir ansonsten nicht helfen, auch wenn ich es gerne könnte. Wenn Dir nach weinen ist, dann weine, hemmungslos. Du bist in einem akuten Schmerz und brauchst schnell Hilfe, das ist leider mehr, als ein Internetforum leisten kann.

      Alles Liebe!

    • Anna sagt:

      Hallo Christel,
      Ich fühle mit dir, vielleicht können wir ja Kontakt aufnehmen ,
      Sei nicht traurig LG Anna

    • A.Pfeiffer sagt:

      Liebe Christel
      Ich setzte mich gerade erst mit dem Thema Narzissmus auseinander und falle aus allen Wolken.Ich habe vor zwei Jahren meinen Mann nach 25 Jahren verlassen.Seitdem bin ich in psychtherapeutischer Behandlung.
      Kein Selbstwert,Keine Selbstständigkeit und vieles mehr ist mir geblieben.Ich fange mit 51 von ganz unten an und habe geglaubt es läge nur an mir.Ich bin es die alles Falsch gemacht und falsch verstanden hat.Nun lese ich über diese art der Persönlichkeit und fühle…..
      Es hat lange gebraucht um zu erkennen was man mit sich hat machen lassen.Doch im Geschehen selbst hätte ich es nie erkannt.Glaub mir!Auch ich habe alles versucht meine Familie nicht zu belasten oder gar zu trennen.Doch heute weiß ich das es der einzige Weg für mich war zu überleben.Ich hätte ihm nie genügt!!!!Bitte,bitte hole dir Hilfe.
      Nicht du bist die,die „verkehrt“ ist.Und das beginnt man automatisch zu glauben.

  6. Brigitte Haasler sagt:

    Ich freue mich sehr über diese Seite…Mir hat sie sehr geholfen mich zu trennen und auch konsequent zu bleiben!!!

    Ja, Ungerechtigkeit war ein schlimmes Thema , seine Töchter super und mein Sohn ein Arschloch, ich wurde böse ausgegrenzt, damit er sein Leben ungehindert mit Alkohol und „Spass“ leben konnte. Ich bekam am Wochenende den Familenteil ..kochen und seine kleine Tochter inkl. aller Launen.Einkaufen ,kochen, Auto, putzen alles drum herum war mein Thema …man kam nur zu mir,….war schön bequem und er hatte bei sich sogar heisses Wasser abgestellt um Kosten zu sparen,…vor anderen wurde ich als nervige Spassverderberin mit blödem Kind plattgemacht, leider wurden immer nur 10% der Geschichten erzählt, damit er mit seinen extrem geschönten Geschichten Zuspruch bekam……ich war am Boden und hatte es einfach nicht verstanden….jetzt ist mir klar er ist ein armer (böser) Wicht…..
    Tolle Seite !!!!!!

    Mir geht es wieder gut , vielen Dank !!

    Brigitte

  7. Laura sagt:

    Liebe Mitleserinnen und Mitleser,

    dieser Artikel spricht mir aus dem Herzen. Ich kann meine 5jährige Ex-Beziehung in vielen Punkten wiedererkennen. Am Anfang sagte mein Ex-Partner zu mir, dass es ihm wichtig wäre, in einer Beziehung füreinander da zu sein. Das ging natürlich runter wie Öl. In der frühen Kennenlernphase war er sofort zur Stelle wenn er merkte, dass ich Hilfe brauchte. Natürlich war ich auch gerne für ihn da, schließlich war er der wichtigste Mensch in meinem Leben. Doch jedes Mal, wenn ich ihn um einen kleinen Gefallen gebeten habe, verweigerte er sich komplett. In der Frühphase tat ich das meist per Whatsapp und wunderte mich, dass er meine Nachrichten nicht beantwortete. Wenn ich ihn darauf ansprach, machte er ein total wütendes Gesicht und sagte kein Wort. Ich hatte das Gefühl, dass er mich emotional erpressen wollte – so nach dem Motto, entweder halte ich den Mund oder es ist aus. So fühlte ich mich damals. Wenn ich versuchte, mit ihm zu reden, schaute er einfach in eine andere Richtung und tat so, als ob ich gar nicht da war.

    Diese krankhafte Eifersucht kenne ich auch. Für ihn war es ganz natürlich, sich Pornos anzuschauen und Poster von irgendwelchen prominenten Frauen an die Wände zu hängen. Aber wehe ich äußerte mich auch nur ansatzweise positiv über die Optik eines Mannes aus dem Fernsehen. Das regte ihn so sehr auf, dass er danach tagelang kein Wort mit mir sprach. Auf sämtliche Männer in meinem Freundeskreis reagierte er von Anfang an sehr eifersüchtig. Leider hielt ich das eine ganze Weile für ein Zeichen seines ernsthaften Interesses an meiner Person und verstand die Welt nicht mehr, wenn ich meinen männlichen Freunden absagte, um mir etwas gemeinsame Zeit für uns beide freizuschaufeln und er mich dann gar nicht sehen wollte.

    Eigentlich waren ihm so ziemlich alle wichtigen Menschen in meinem Leben ein Dorn im Auge. Nach außen verstand sich mein Ex-Partner wirklich gut mit meiner Familie und meinen Freunden. Hinter ihrem Rücken aber versuchte er, mich von ihnen zu entzweien und behauptete immer wieder, dass sie der falsche Umgang für mich seien. Sogar Freunde von mir, die er noch nie persönlich getroffen hat (weil er kein Interesse daran hatte), bezeichnete er als falschen Umgang. Zum Glück habe ich mir diesbezüglich nichts einreden lassen und die Menschen, die mir am Herzen liegen, seinetwegen nicht aus meinem Leben verbannt. Auf der anderen Seite erwartete er von mir, dass ich mich bestens mit seiner Familie und seinen Freunden verstand. Als liebende Partnerin war ich natürlich gerne dazu bereit. Aber als die Menschen aus seinem Umfeld genauso respektlos wie er mit mir umgingen und ich mich wehrte, wurde er stinksauer und verlangte, dass ich den Mund hielt. So nach dem Motto: „Sei doch froh, dass wir uns überhaupt mit dir abgeben. Da kannst du doch nicht zusätzlich erwarten, dass wir dich respektieren.“ Mein Ex, seine Familie und seine Freunde halten sich im Vergleich zu mir für etwas Besseres, weil sie sehr wohlhabend sind (geerbt, nicht selbst erarbeitet) und ich aus einer Arbeiterfamilie stamme.

    Der Mann hat 7 Geschwister, er ist der Älteste. Weil er sehr unternehmungslustig ist und auch gerne Geld ausgibt, schätzte ich ihn erst als sehr großzügig ein. Das ist er auch – aber nur sich selbst gegenüber. Die Männer, die ich vor ihm hatte, luden mich gerne mal auf Getränke oder zum Essen ein. Ich bin übrigens keine Frau, die sich aushalten lässt und bezahle auch gerne mal für den Mann mit. Ich verwöhne meinen Partner wirklich gerne, aber nur bis zu einem gewissen Punkt. Ausnutzen lasse ich mich nämlich nicht. Nachdem ich meinem Ex mehrmals eine Freude gemacht hatte und von ihm nie etwas zurückkam, ließ ich es bleiben und wollte sehen, ob er sich dann mehr bemühte. Das Gegenteil passierte, er versuche dann bei mir zu schnorren, was ich mir aber nicht gefallen ließ. Geburtstags- und Weihnachtsgeschenke habe ich in diesen 5 Jahren nie bekommen. Er meinte, das sei völlig überbewertet. Als ich ihm dann auch nichts mehr schenkte, war er beleidigt.

    Er hat sich immer amüsiert, wie es ihm gerade passte. Wenn ich mir ein gemütliches Wochenende zu zweit wünschte und er dann spontan ein Männerwochenende mit Kumpels machen wollte, musste ich das akzeptieren. Er erwartete im Gegenzug von ihm, dass ich dann brav zu Hause saß und Däumchen drehte. Wenn ich während seiner Männerabende mit Freunden ausging, fand er das unmöglich. Er hat immer mit zweierlei Maß gemessen. Ich bin so froh, dass ich mich eines Tages doch von ihm lösen konnte. Zum Glück haben wir nie zusammen gewohnt, geheiratet und auch keine Kinder in die Welt gesetzt. Früher habe ich mir das gewünscht. Nun bin ich nur noch froh, dass es nie soweit gekommen ist.

    LG
    Laura

    • Thomas sagt:

      Hallo Laura,
      sei froh dass du nicht mit ihm verheiratet warst . Ich war 16 Jahre mit einer Narzisttin in 2. Ehe ihrerseits verheiratet. Aus erster Ehe hatte sie 2 Töchter und eine Tochter mit mir. Nach 16 Jahren hat sie mich, trotz von mir angeleierter Eheberatung, wie vor mir ihren ersten Mann durch Warmwechsel erbarmungslos ausgetauscht nachdem der erste Mann und später ich aus den oben genannten Gründen Stress gemacht hatten.
      Wie bei dir:
      1. Isolierung von der eigenen Herkunftsfamilie.

      2. Ihre Familie und Freunde wie ein CLAN die mich mit zunehmender Dauer null respektiert hatten nachdem man hinter meinem Rücken mich madig gemacht hatte. Besonders ihre Herrkunftsfamilie und die Kinder aus erster Ehe haben mich behandelt wie den letzten Dreck.

      3. Ständiges Weggehen mit mannlichen Freunden (warscheinlich auch betrogen), aber umgekehrt wenn ich einmal mich mit einer alten Bekannten freundschaftlich getroffen hab, dann total eifersüchtig sein.

      Im Oktober hat sie die Scheidung eingereicht und mir im Vorfeld mit Lügen geballte Anwaltsschreiben zukommen lassen.

      Kaum Kontakt zur 16 jährigen Tochter die bei der Mutter und ihrer Herkunftsfamilie wohnt.

    • Thomas sagt:

      Hallo Laura,
      hab noch vergessen:
      4. Weihnachtsgeschenke bakam ich nach den ersten Jahren keine mehr und von mir wollte sie auch nichts haben. Hab ich trotzdem nicht übers Herz gebracht und hatte dann doch was. Auch Blumengeschenke unterm Jahr von mir wurden ins Schlafzimmer gestellt. Im Wohnzimmer hätten ja eventuelle Besuche was sehen können.
      Mein 50ter Geburtstag wurde, nachdem vorher ein Streit iniziert worden war, von ihr und ihrer Familie boykottiert sodass ich in einem Lokal wo ich vorher für 12 Personen Plätze reserviert hatte am Schluss mit meinem Sohn aus früherer Beziehung allein gesessen bin.

      Könnte noch viele Beispiele bringen.

  8. LucyMay sagt:

    ….auf den Punkt getroffen…

  9. Annette Donner sagt:

    Ich erlebe das genau so. Ob es das Stören bei meinen eigenen Aktivitäten ist ein Bsp. ich schaue gerne Politsendungen und Nachrichten und obwohl wir mehrere Fernseher im Haus haben bringt er es fertig, wenn ich meine Sendung sehen will, sich telefonierend neben mich zu setzten. Anderes Beispiel, einmal war ich sehr gestresst und habe mir eine Meditation anhören wollen um mich zu sammeln, er hat sich neben mich gesetzt und pausenlos geredet. Auf meine Bitte, mir wenigstens diese 5 Minuten zu gönnen ist er wutstampfend weggegangen und hat mich meines Desintresses an seinen wichtigen Problemen beschimpft, was ihn nicht daran hinderte nach 3 Minuten wieder neben mir zu sitzen und weiterzureden. Wenn Urlaube oder geplante Besuche oder Kino oder Theater anstanden, dann hat er kurz vorher immer irgendein Problem konstruiert und/ oder total schlechte Laune bekommen um mir dann entweder das Vorhaben ganz abzusagen oder mit quälenden Kompromissen dann doch noch das geplante Unternehmen stattfinden zu lassen. Meine Lust und Motivaion war bereits komplett vorbei und es blieb nur Wut und Ohnmacht. Vor 2 Jahren sind wir nach Ägypten. Ich liebe den Tauchsport und er hat mir zu liebe auch einen Schein gemacht. Als es dann ernst wurde hat er wieder einen Grund gefunden um es fast unmöglich zu machen, dass wir die Reise antreten konnten. Ich habe dann noch auf dem Weg zum Flughafen einen falsche Adresse eingegeben und damit war natürlich meine totale Unfähigkeit bewiesen und nur durch sein heroisches Verhalten haben wir den Flug noch bekommen. Stimmt nicht, wir hatten noch genug Zeit. Am Flughafen bedauerte ich noch das ich meine Kopfhörer vergessen habe.,er drehte auf dem Absatz um um den Gate zu verlassen. Ich habe ihn angebettelt jetzt nicht den Urlaub aufzugeben ohne zu verstehen, warum er das überhaupt tat. Er erklärte mir dann Stunden später, nachdem er wieder das Wort an mich richtete, wie ich es wagen könnte in den Urlaub zu fliegen mit ihm und anstatt mich mit ihm zu beschäftigen, Musik hören wollte. Es ist unglaublich, wenn ich das jetzt schreibe kann ich selbst nicht fassen, was ich mit mir machen lasse, bzw hab machen lassen, denn er hat sich jetzt von mir ja getrennt, obwohl wir gerade erst zusammen gezogen sind. Er kann mir nicht vertrauen, da er erst durch Schnüffel in meinen emails eine Liebesbeziehung vor unserer gemeinsamen Zeit herausbekommen hat, die ich ihm verschwiegen hatte, wohlweisslich weil sie mir sehr wertvoll ist und er über alle und jeden nur negativ spricht, die ich vor ihm kannte und sie in den Schmutz zieht und lächerlich macht. Das wollte ich einfach verhindern. Außerdem musste ich meine Facebookfreunde nach seinem Gusto entfernen. Ich habe einen Kollegen, der mit mir von einer Firma zu meinem jetzigen Arbeitgeber gewechselt mit dem habe ich schon jahrelang eine Affäre. Das er mein Sohn sein könnte aber vor allem es einfach nicht stimmt, ist ihm egal. Ich geh zu keinen Betriebsfesten oder Abteilungstreffen und wenn er es mir gestattet und ich gehe wirklich, dann erlebe ich hinterher die Hölle des Schweigens und der ständigen Andeutungen und da geht es sehr oft richtig zotig her oft leider auch unter die Gürtellinie. Also Fazit: das was sie in Ihrem Newsletter beschreiben, stimmt zu 100% zum Thema Geld könnte ich auch noch meine Erfahrung mitteilen. Er lebt von seiner Witwerrente. War einmal erfolgreich im Vertrieb aber seit 15 Jahren dümpelt er zwischen mehr oder weniger erfolgreicher Selbstständigkeit hin und her. Ist aber Jäger und das ist ein sehr teures Hobby. Sie Frauen, die mit ihm bis her gelebt haben, alles sind natürlich Schuld an den Trennungen, haben ihn gefüttert und mit den feinsten Dingen ausgestattet. Er kann auch großzügig sein, aber wenn man dann seine Gunst verliert, fordert er alles wieder zurück. Jetzt hat er seine Lebensversicherungen ausgezahlt bekommen und zeitgleich die Beziehung zu mir beendet. Er will das ich im Haus bleibe, aber er will jetzt sein Leben allein gestaltet. Allein sein kann er nicht und den Haushalt will er nicht, also was kann ihm im Moment besseres passieren. Ja, so ist es, alles läuft für ihn nach Plan und ich fege dich Scherben zusammen. Unglaublich. Ich könnte noch stundenlang so weiter schreiben, auch Alkohol und Depressionen sind da ein Thema, ständige Eifersuch, sogar auf die Kinder, kaum verbringt man Zeit mit Ihnen, fühlt er sich zurück gestellt und vergiftet die Athmosphäre. Das was ich mich frage? Es gab ja auch richtig gute Zeiten , ist das dann alles ein Theaterspiel und warum hat mich dann das was er sagte und tat doch so berührt?
    Danke für die Geduld,

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Jetzt KOSTENLOS erhältlich

Das E-Book: "Die narzisstische Beziehungskurve"

Kurve-neu

Ein aufschlussreicher Bericht über die Phasen einer narzisstischen Beziehung

Mehr Informationen hier

E-Book: „Wie erkenne ich einen Narzissten ?“

E-Book:“Wie lebe ich mit einem Narzissten?“

E-Book: „Wie trenne ich mich von einem Narzissten ?“

E-Book: „Wie befreie ich mich von einem Narzissten ?“

E-Book: „Wie gerate ich nie wieder an einen Narzissten ?“

Psycho – Test

?????????

Kennen Sie einen Menschen in Ihrem Umfeld, bei dem Sie eine narzisstische Veranlagung vermuten?

zum TEST

Selbsthilfe-Community

narzissten-befreien-cover-groß

Tauschen Sie sich mit Gleichgesinnten über Ihre Erlebnisse und Erfahrungen mit einem Narzissten aus und finden Sie Hilfe in einer Community.

Die Anmeldung ist kostenlos

Berühmte Narzissten

????????????????????????????????????????????

Es gibt viele berühmte Politiker, Schau- spieler, Wirtschaftsbosse, Sportler und Künstler mit auffallend narzisstischen Eigenschaften. Es scheint so, als sei Narzissmus notwendig, mindestens aber von Vorteil, um erfolgreich zu sein und berühmt zu werden.  

   zu den BIOGRAFIEN