Der Narzisst fordert nach der Trennung die Geschenke zurück

Eigenartigerweise kommt ein Narzisst nach der Trennung von seinem Partner auf die skurrile Idee, die während der Beziehung gemachten Geschenke  zurückzufordern. Ex-Partner verstehen dann gar nicht, was dieses kleinkarierte Verhalten soll. Im Grunde scheint es lächerlich und auch gar keinen Gedanken wert zu sein – würde der Narzisst nicht so hartnäckig an seiner Forderung festhalten und die unverzügliche Herausgabe der Geschenke verlangen.

Bild: © Drobot Dean – Fotolia.com

Im Laufe einer Beziehung mit einem Narzissten können schon so manche großzügigen Geschenke zusammenkommen. Allein in der Anfangsphase wird der Partner oft mit Aufmerksamkeiten überhäuft, wie z. B. Schmuck, Kleider und andere Accessoires. In der Beziehung kommen dann weitere Geschenke hinzu, die auch durchaus einen praktischen Nutzen haben können, wie z. B. eine Stereoanlage, ein Handy oder Haushaltsgeräte. Hinzu kommt, dass der Narzisst auch oft tief ins Portemonnaie greifen muss, wenn er einen seiner zahlreichen Fehltritte wiedergutmachen will.

Mancher Betroffener fragt sich dann, warum der Narzisst nach der Trennung plötzlich alles wieder zurückhaben möchte, zumal dieser in den meisten Fällen überhaupt nichts damit anfangen kann, wie z. B. Kleidungsstücke, dessen Stil und Größe ihm nicht entsprechen oder andere Gebrauchsgegenstände, die schon abgenutzt oder fast verbraucht sind, wie z. B. angebrochene Parfüms oder ein altes Schreibgerät. Der Zorn des Narzissten geht dann soweit, dass er wirklich alles, was er jemals dem Partner geschenkt hat, zurückhaben möchte, so als hätte er niemals etwas geschenkt.

Diese engstirnige Haltung zeigt der Narzisst nicht nur, wenn er vom Partner verlassen wird, um sich auf diese Weise für die ihm zugefügte Kränkung zu rächen. Er kann sich auch so verhalten, wenn er die Beziehung selbst beendet – einfach nur um den anderen zu demütigen. Der Narzisst glaubt dann, den Ex-Partner durch die Herausgabe in finanzieller oder persönlicher Hinsicht schädigen zu können und tritt durch einen Akt des Sadismus noch einmal kräftig nach.

Warum muss er die Geschenke zurückfordern?

In den meisten Fällen kann der Narzisst mit den gemachten Geschenken gar nichts anfangen. Was will er mit dem Schmuck und den Kleidern oder mit den Dessous? Es sei denn, er reicht es an den Nachfolger weiter. Auch damit muss man im Fall eines Narzissten durchaus rechnen, dass er die Geschenke als Betriebsmittel ansieht, mit denen er die Gunst eines neuen Partners gewinnen möchte. Er fordert dann sein Kapital zurück, um es bei einem anderen Partner erneut zu investieren.

Doch eher handelt er wohl aus dem Gefühl der Wut oder des Neides heraus. Der Narzisst will dem Ex-Partner zeigen, dass er es nicht mehr wert ist, derartige Geschenke zu besitzen. Nach der Trennung hat der Ex-Partner die Bedeutung für den Narzissten verloren und somit hat dieser es nicht länger verdient, sich an seinen Großzügigkeiten zu erfreuen. Das bedeutet für den Ex-Partner in vielen Fällen, dass er sich nicht nur von liebgewonnenen Gegenständen trennen soll, in manchen Fällen muss er sich sogar um Neuanschaffung bemühen, was ihm finanziell schaden könnte.

In den meisten Fällen aber wollte sich der Narzisst wohl an den gemachten Geschenken selbst erfreuen, wie z. B. hübsche Kleider und Accessoires, die den Partner attraktiver wirken lassen sollten. Er wollte eben mit seinem Partner auffallen und hierfür wurde ein wenig in das Image investiert. Da er nun nicht mehr an seiner Seite ist, soll der Ex-Partner wieder auf den vorherigen Stand zurückfallen. Der Ex-Partner soll spüren, dass es ihm ohne den Narzissten deutlich schlechter geht als zuvor.

Geschenkt ist geschenkt – wiederholen ist gestohlen

Die Frage, die sich dann in einer solchen Situation stellt, ist,  ob der Narzisst überhaupt berechtigt ist, eine solche Forderung zu stellen und ob der Ex-Partner zur Rückgabe verpflichtet ist. Vor allem, wenn es sich um Geschenke handelt, die von höherem Wert waren, wie z. B. eine finanzielle Unterstützung für den Betrieb des Ex-Partners oder einen Zuschuss für dessen Eigentumswohnung oder ein geschenktes Auto, wird die Frage schon komplexer und ist nicht immer so eindeutig zu beantworten.

Ganz so einfach wie in dem Sprichwort ist es aber manchmal nicht. In bestimmten Fällen kann ein einmal gemachtes Geschenk auch zurückgefordert werden:

  • Geschenke, die aufgrund bestimmter Anlässe gemacht worden sind und dann doch nicht eintreten, wie z. B. ein Verlobungsring. Wenn der Beschenkte von der Verlobung zurücktritt, muss er auf Verlangen auch den Ring wieder herausgeben.
  • Geschenke, die an bestimmte Bedingungen geknüpft werden. Zum Beispiel verschenkt der Gönner eine komplette Ski-Ausrüstung mit der Bedingung: „Versuch doch mal, ob du damit zurechtkommst und ob dir das Skifahren gefällt!“ Wird das Geschenk dann nach dem Test nicht mehr genutzt, kann das Geschenk zurückverlangt werden.
  • Der Gönner befindet sich in einer Notlage und es besteht die Gefahr, dass er verarmt und seine Familie nicht mehr versorgen kann. Dies bezieht sich jedoch nicht auf Alltags-Geschenke, sondern es muss sich schon um größere und wertvolle Geschenke handeln, wie z. B. ein Haus oder sehr teurer Schmuck. Das Geschenk muss allerdings innerhalb der letzten zehn Jahre erfolgt sein, ansonsten ist der Anspruch verjährt.
  • Der Beschenkte hat sich eine schwere Verfehlung gegenüber dem Gönner erlaubt und hat sich ihm oder einem seiner nahen Angehörigen gegenüber grob undankbar verhalten (schwerwiegende Misshandlungen). Das Geschenk kann dann innerhalb eines Jahres vom Gönner zurückverlangt werden.
  • Umgekehrt entfällt die Pflicht auf Rückgabe eines Geschenkes, selbst wenn der Gönner hierauf Anspruch hätte, wenn der Beschenkte durch die Herausgabe selbst in finanzielle Not geraten würde.
  • Hat der Beschenkte das Geschenk bereits veräußert, so muss er dem Gönner bei einem berechtigten Anspruch, das Geld zurückerstatten.
  • Ist das Geschenk hingegen verloren gegangen, erlischt die Pflicht der Rückgabe.

Zurückgeben oder nicht ?

In den meisten Fällen dürfte es sich wahrscheinlich um ganz gewöhnliche Geschenke in Form von Aufmerksamkeiten handeln, die keine Zurückgabe erfordern. Dann ist im Moment der Übergabe das Geschenk in das Eigentum des Partners übergegangen und der Narzisst kann nichts mehr zurückfordern. Im Grunde muss man dann auch nicht auf seine hartnäckige Forderung eingehen.

Die Frage ist aber, ob man die Geschenke nicht doch besser herausgibt, damit endlich Ruhe ist und der Narzisst aus dem eigenen Leben verschwindet. Will man die Geschenke unbedingt behalten, weil man sich im Recht glaubt, so wird man sich auf einen Dauerkrieg einstellen müssen, den der Narzisst nicht so ohne Weiteres beilegen wird, weil er um jeden Preis gewinnen will.

Es geht dem Narzissten dabei nicht um die Geschenke: Für ihn ist es jedes Mal ein Grund zur Kontaktaufnahme mit dem Ex-Partner und je mehr sich der Ex-Partner weigert, die Geschenke herauszugeben, desto länger kann darüber gestritten werden und der Narzisst bleibt im Leben des Ex-Partners präsent. Würde der Partner die Geschenke herausgeben, dann müsste sich der Narzisst eine neue Strategie einfallen lassen, um sich dem Ex-Partner wieder nähern zu können.

Auf diese Weise kann aber keine endgültige Trennung vom Narzissten erfolgen, weil das Problem mit den Geschenken nicht gelöst wird. Dann kann die Herausgabe sinnvoll sein, wenn sie nicht mit zu viele persönlichen Entbehrungen einhergehen – nur um endlich Ruhe zu haben und einen weiteren Berührungspunkt zu eliminieren.

Auf der anderen Seite können sich Ex-Partner auf diese Weise sehr elegant vieler Erinnerungsstücke aus der gemeinsamen Zeit mit dem Narzissten entledigen, um nicht mehr in die Gefahr zu kommen, unnötigerweise wieder an ihn denken zu müssen. Da viele Betroffene nach der Trennung von dem Narzisst noch unangemessen viel über die Beziehung grübeln müssen, kann es hilfreich sein, durch die Entsorgung von Erinnerungsstücken den emotionalen Abstand zu vergrößern.

Keine Gefühlsäußerungen zeigen

Für manche Betroffene kann es auch ein Gefühl der Genugtuung sein, wenn sie voller Wut dem Narzissten die Geschenke direkt vor die Füße schmeißen und die Gegenstände vor seinen Augen zerstören oder aus dem Fenster werfen. Auf diese Weise können sie ihre aufgestauten Gefühle einmal zulassen und dem Narzissten die Geschenke zwar zurückgeben, ohne aber dass er noch etwas damit anfangen könnte.

Nur leider zeigt diese aufbrausende Reaktion des Ex-Partners, dass noch Gefühle für  den Narzissten vorhanden sind, wenn auch in nicht besonders freundlicher Weise – es ist aber die Wut, die aus der Enttäuschung über die Trennung erfolgt. Der Narzisst merkt, dass sein Ex-Partner die Trennung noch nicht überwunden hat und wird dann erst recht wieder irgendwann an seiner Haustür klingeln, weil er glaubt – sobald sich der Sturm gelegt hat – wieder im Hafen anlegen zu können.

Was tun?

Sie befinden sich in einer Zwickmühle: Behalten Sie die Geschenke, kann es sein, dass der Narzisst einfach nicht locker lässt und sich immer wieder bei Ihnen meldet. Geben Sie ihm die Geschenke zurück, handeln Sie möglicherweise gegen Ihren Gerechtigkeitssinn, Sie entsorgen aber gleichsam alte Erinnerungen und eliminieren einen weiteren Grund zur Kontaktaufnahme. Nach einer Trennung von einem Narzissten sollte vor allem im Vordergrund stehen, alle Elemente, die noch zu Diskussionen führen können und die weitere Treffen erfordern, aus dem Weg zu räumen. Die schnelle Distanz zum Narzissten sollte immer Priorität haben, um den eigenen Seelenfrieden wieder herzustellen.


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Veröffentlicht in Blog, Trennung von einem Narzissten
34 Kommentare zu “Der Narzisst fordert nach der Trennung die Geschenke zurück
  1. Silv sagt:

    @Thomas: nee, das versteht Keiner. Es macht den Eindruck bei deiner Familie, dass Du ’sie verraten hast‘. Und Du wirst deinen Schwestern nicht/ schlecht klarmachen können, was der Mechanismus hinter narz. Verhalten ist. Letztendlich ist es ein zerstörerischer…er hinterlässt verbrannte Erde.
    Viell.heilt die Zeit ein wenig…

    • Thomas sagt:

      Hallo Silv, meine 17jährige wohnt bei meiner EX sowie derer Herkunftsfamilie. Die Trennung ist 3 Jahre her und die Tochter, wurde wie eewähnt juristisch gegen mich eingespannt. Die Prozesse in denen ich unrechtmäßig des Diebstahls bezichtigt wurde gingen für die Gegenseite verloren. – Vor 2,5 Jahren ( ein halbes Jahr nach der Trennung durch die EX durch Warmwechsel ) bekam ich auf die Thematik angesprochen von der damals 14jährigen Tochter ( sie hat 2 Stiefschwestern) zu hören: 1. Es wär logisch das die Stiefschwestern mich ablehnen. 2. Wie konntest du dich nur auf eine verheiratete Frau (Mutter) einlassen? 3. Alle 3 Kinder aus beiden Ehen wissen das die jeweiligen Väter betrogen wurden. Ist das normal? Warscheinlich ist die Tochter auch schon narzisstisch bei diesem Background. Das schmerzt.

      • Arianna sagt:

        Hallo Thomas,
        meine eigenen Eltern sind geschieden und ich bin bei meiner N-Mutter aufgewachsen. Als sie sich getrennt haben, war ich 11.
        Aus Erfahrung kann ich sagen, dass ein Kind in dem Alter noch dringend Halt braucht, und darum bereit sein wird, im Verlauf eines Scheidungsstreits dem Elternteil zu glauben, bei dem es lebt. Außerdem haben wir weiblichen Wesen leider einen Hang zum Tratschen; Klatsch und Tratsch sind nichts weiter als einseitige, emotionsgeladene Berichte. Und narzisstisch Gestörte sind davon überzeugt, dass andere Menschen unfair zu ihnen sind, wenn sie ihnen nicht geben, was sie wollen; und sie kontern auf diese „Unfairness“, indem sie gleichfalls unfair sind, weil sie meinen, sie seien im Recht und müssten sich ja nur wehren.
        Für ein Kind geschiedener Eltern ist es von größter Wichtigkeit, dass es in Ruhe aufwachsen kann, aber für seine Persönlichkeitsbildung ist es unumgänglich, dass es beide Seiten des Streits kennen lernt und sich seine eigene Meinung bildet. Mein Vater schwieg immer, was ich früher nicht verstand; heute weiß ich, dass er mich nicht mit hineinziehen wollte. Ich glaubte meiner Mutter zwar, wollte aber auch seine Version des Ganzen wissen. Er spricht nach wie vor kaum jemals darüber, wohl, weil sehr schmerzhaft und demütigend für ihn war und er nicht alles wieder aufwühlen will. Ich bin inzwischen aber in regelmäßigem Kontakt zu ihm, habe sie durchschaut und schon lange den Kontakt zu ihr beendet. Er hat zwar wenig gesagt, aber ich konnte mir vieles zusammenreimen.
        Zu deiner Frage: alle Menschen haben narzisstische Anteile und Kinder narzisstisch Gestörter Eltern werden deren Eigenschaften zum Teil lernen bzw. deren Lebenseinstellung übernehmen. Das kann sich aber auch ändern. Zum Wohl deiner Tochter würde ich sie in Ruhe lassen, ihr aber zu verstehen geben, dass es in Streitigkeiten immer verschiedene Aspekte gibt und dass du bereit bist, ihr deine eigene Version zu erzählen, wenn sie das möchte. Da sie das in einen Konflikt stürzen kann, sollte das aber nicht passieren, bevor sie unabhängig ist. Sie muss vor allem ihr eigenes Leben führen lernen und nicht von einem Elternteil zum anderen gezerrt werden.
        Du hast ein Recht darauf, von deiner Tochter gerecht beurteilt zu werden und als fehlbarer Mensch, aber nicht als Monster wahrgenommen zu werden. Du musst nicht akzeptieren, dass dich deine Ex bis in alle Ewigkeiten bei deiner Tochter stigmatisiert. Vielleicht sprichst du deine Tochter einmal darauf an oder schreibst ihr, dass du ihr mitteilen möchtest, wie du selbst die Beziehung zu und die Trennung von deiner Ex erlebt hast. Das sollte aber nicht passieren, wenn sie noch bei der Mutter lebt, denn diese wird sie wahrscheinlich sofort wieder in Beschlag nehmen. So lange deine Tochter bei ihr lebt, ist sie emotional und materiell von ihr abhängig. Deine Ex mag das wahre Ungeheuer in dieser Geschichte sein, aber wie soll deine Tochter damit leben, dass sie bei so einer Person lebt und ihr vertraut? Sie muss sich irgendwie in ihrem Kopf zurechtrücken, dass das, was ihre Mutter ihr sagt, Sinn macht und gerecht ist, sonst verliert sie jeden inneren Halt.
        Wie gesagt, biete deiner Tochter an, deine Version zu erfahren. Jetzt will sie diese wahrscheinlich noch nicht hören (außerdem wird sie das, was du ihr sagst, wahrscheinlich der Mutter erzählen und diese wird mit weiterer Hetze und noch mehr Lügen kontern); aber damit sie ein erwachsener, reifer Mensch wird, der sein eigenes Leben lebt und nicht immer von der Mutter abhängt, muss sie auch irgendwann wissen, dass es eine Welt außerhalb der Vorstellungen dieser Frau gibt. Ihr das anzubieten ist das Beste, was du für deine Tochter tun kannst, und auch für dich selbst. Nur wie gesagt noch nicht jetzt; sie muss reif genug dazu sein und sich einigermaßen von der Mutter abgenabelt haben. Wenn ihr keine Kontaktsperre habt, suche den Kontakt zu ihr und lasse sie fühlen, dass du an ihr interessiert bist, erst einmal ohne auf deine Ex einzugehen. Diese war eine schlechte Frau, ist also wahrscheinlich auch eine schlechte Mutter. Deine Tochter mag ihr im Moment glauben, aber ich bezweifle, dass sie bei ihr sehr glücklich ist.
        Jetzt ist sie emotional abhängig von ihr; aber wenn sie einigermaßen intelligent und gutherzig ist, wird sie eines Tages mehr als eine von ihrer Mutter abhängige Marionette sein wollen, und sie wird dich auch besser verstehen und sich ein ganzheitliches Bild von der Situation schaffen wollen. Langfristig verlieren narzisstisch Gestörte ihr Spiel immer, weil sie gegen den freien Willen und die Würde ihrer Mitmenschen auf Dauer nichts tun können.
        Für deine Tochter wird es hart, da sie offenbar gerecht sein will und eines Tages akzeptieren muss, dass sie dir gegenüber alles andere als gerecht war. Andererseits hatte sie in der Lage keine andere Chance, sie wird also auch lernen müssen, sich selbst zu verzeihen. Das gehört zu einem gesunden Reifeprozess dazu. Sie muss nicht so werden wie deine Ex; gib ihr eine Chance, erwachsen zu werden.
        Alles Gute 🙂

        • Thomas sagt:

          Hallo Arianna, danke dir für die lieben und mutmachenden Worte. Anführen möchte ich noch dass im Rahmen der Prozesse gegen mich ( ich wurde u.a. verklagt nach dem Tod meiner Eltern geerbtes Geld in fünfstelligem Betrag meiner damals 10 jährigen Tochter, das ich aus Verzinsungsgründen extra auf einem hierfür angelegten Jugendtagesgeldkonto nur geparkt hatte, gestohlen zu haben. Nachdem die Ex mich verlassen hatte hab ich am nächsten Tag in weiser Vorraussicht abgehoben) die Tochter ( Mitklägerin) eine Unterschrift für den Führerschein mit 17 gefordert hatte. Da gegen mich prozessiert wurde und ich auch sonst über garnichts die Tochter betreffebd informiert wurde hatte ich die Unterschrift zunächst verweigert. Die Tochter hatte ohnen mein Wissen letzten Oktober den theoretischen Teil absolviert und ist nachdem, das Landratsamt für den Praktischen Teil beide Unterschriften eingrfordert hatte, in meinem Einzelhandelsladengeschäft in dieser Sache aufgetaucht. Geschehen nachdem man sich 3 Wochen zuvor im ersten von beiden Verhandlungstagen in der Geldsache vor Gericht gesehen hatte.
          Einmal hatte ed die Ex geschafft durch verdrehen und veschweigen von Tatsachen einen Keil zwischen Tochter und mir zu treiben. Im weitrrrn Verlauf sah ich mich in dieser Sache einer Sorgerechtsklage gegenüber in der die Ex das in Entscheidungsfragen der Tochter betreffende Sorgerecht alleine wollte und ihr Anwalt mich per Gerichtsbeschluss zu einer Unterschrift zwingen sollte. Eegebnis in dieser Sache war ein Vergleich indem die Mutter in wichtigen Sachen entscheiden kann mich aber im Gegenzug unaufgefordert informieren muss, wenn wichtige Sachen anstehen. Abgesehen davon das ich vorher über nichts informiert wurde ( warum sollte sich das jetzt plötzlich ändern) wie kann man eine Sorgerechtsklage heraufbeschwören wenn die Tochter 17 Jahre alt ist?! In einem zuvir anberaumten getrennten Jugendamtstermin wurde von der Mutter einmal mehr gelogen: Ich würde mich nicht um die Tochter kümmern 2. Ich sei aus der gemeinsamen Wohnung ausgezogen 3. man könne nur noch über Anwälte kommunizieren. Die Tochter meinte sie wolle noch weniger Kontakt als bisher zu mir da der Kontakt steif sei.
          Welch Wunder wenn nan man im zwei Wochenrhytmus als Dauerbeklagter Anwaltsschreiben mit Horrorbehauptungen zu lesen bekommt. Im Übrigen bin ich zwar ausgezogen jedoch mit Option auf Leben in neutraler Wohnung ohne die herrschsüchtige Schwiegerverwandtschaft im Rücken. Dies wollte die Ex nicht und hielt mich mit Versprechungen warm um hinter meinem Rücken einen Warmwechsel vorzubereiten. Selbst eine lange zuvor von mir in die Wege geleitete Paarberatung war Zeit und Geldverschwendung. Das Narzissten der Mittelpunkt der Erde sind und Gemeinsamkeit in ihrem Denken nicht vorkommt wusste ich damals nicht und daher sind Paarberatungen überflüssig. Diese Frau ist mit ihrer Herkunftsfamilie und den Fans verheiratet.

          • Arianna sagt:

            Hallo Thomas,
            wenn die ganze Geschichte noch nicht so lange her ist und deine Tochter von deiner Ex beeinflusst ist, hast du wohl keine Chance. Aber es gibt eine Zukunft. Wie gesagt, behalte den Kontakt zu ihr und merke dir vor, dich mit ihr auszusprechen, wenn sie älter und reifer ist. So lange sie bei dieser Frau lebt, ist da wohl nichts zu machen.
            Bis dahin kannst du dabei bleiben, ihr zu sagen, dass es bei Streitigkeiten / Trennungen / Scheidungen immer zwei Aspekte gibt und sie deinen nicht kennt. (Sie macht es sich auch irgendwo leicht, indem sie einfach der Mutter alles glaubt. Aber gut, sie ist halt noch sehr jung… Aber das würde ich ihr lieber nicht so sagen.)
            Und wie gesagt, sie braucht irgendwo Halt und jemanden, an den sie glaubt. Da kann es später noch zu einem bösen, aber heilsamen Erwachen kommen wie bei mir.
            Jedenfalls alles Gute, und nicht aufgeben 🙂

        • Thomas sagt:

          Hallo Arianna, was hältst du davon meiner Tochter in späteren Jahren ihr einen Teil meiner themenbezogenen Bücher: Stefanie Stahl, Marie Louise Hieroyen, Bärbel Wardetzki, Heinz Peter Röhr u.a. zu geben? Vielleicht geht ihr dann ein Licht auf.

          • Arianna sagt:

            Hallo Thomas,
            die Frage ist, was du mit „in späteren Jahren“ meinst. Wenn deine Tochter volljährig wird, von ihrer Mutter auszieht etc. reicht das möglicherweise nicht aus, damit sie sich von ihr emanzipiert. Nach dem, was du geschrieben hast, hat diese ihr ihre Weltsicht voll und ganz übergestülpt; klares Zeichen für narzisstischen Missbrauch. Wird deine Tochter seelisch erpresst, ist das, was deine Exfrau sagt, zur Zeit für sie das Amen in der Kirche, und wenn es noch so unlogisch ist. Als narzisstisch missbrauchtes Kind kann man nur überleben durch völlige Anpassung. Vielleicht hat deine Tochter unausgesprochene Zweifel, aber um diese zuzulassen, ist sie zu schwach. Warte lieber ab, bis sie von selbst begreift, dass mit ihrer Mutter irgendetwas nicht stimmt.
            Ich selbst bin über 40 und habe die ganze Ehe- und Scheidungsgeschichte meiner Eltern bis heute nicht ganz durchschaut und verstanden; das liegt auch daran, dass mein Vater beharrlich schweigt. Ich denke, es ist für einen Vater schwer einzuschätzen, ob das Kind reif genug ist oder ob es sich noch unter dem Einfluss der Ex-Partnerin befindet; er hat aber auch dann nicht gesprochen, als er wusste, dass ich mit ihr in totalem Kontaktabbruch bin. Er wusste nicht, dass ich von ihr seelisch erpresst worden war, und von Persönlichkeitsstörungen wusste er auch nichts. Letztlich bin ich allein in eine andere Stadt 800 km von ihr gezogen, aber nicht zu ihm. Ich wusste immer, dass ich von ihr fort muss, traute ihm aber auch nicht mehr genug dank ihrer „Opferrolle“. Zum Glück wurde ich später unabhängig genug, um zu begreifen, dass sie sich viele Probleme selbst macht. Das hatte aber nicht mit dem Einfluss meiner Eltern zu tun, ich bin durch äußere Einflüsse mit Mitte Zwanzig sehr gereift. Mir ging erst dann „ein Licht auf“, als sie für ihre seelische Erpressung zu absurden Mitteln und Argumenten griff. Mit Bücherwissen kann man so einen Teufelskreis nach meiner Erfahrung nicht durchbrechen: der Missbrauchte muss selbst darauf kommen, dass er von dem Missbraucher nicht geliebt sondern nur benutzt wird. Warum und wieso ist dann zweitranging; zunächst einmal muss man den Schock erleben und durchstehen.
            Wenn deine Tochter irgendwann von der Störung deiner Frau erfährt, kann ihr das evtl. dabei helfen, sich selbst zu verzeihen, weil sie ihr gegenüber aus den falschen Gründen loyal war. Aber wie gesagt: solange du nicht sicher bist, dass sie zu einer ehrlichen Aussprache bereit und fähig ist, sehe sich da keine Chance. Du kannst nur den Kontakt beibehalten und dabei bleiben, ihr zu sagen / zu schreiben, dass es immer zwei Seiten bei einem Streit gibt, und dass sie deine nicht kennt. – Wer weiß, vielleicht hat meine Mutter mich früher regelmäßig zu meinem Vater zu Besuch geschickt in der Hoffnung, dass er sich die Blöße gibt, etwas gegen sie zu sagen! Das wäre die beste Waffe für sie gewesen.
            Also: übe dich in Geduld und gib nicht auf, auch wenn die Situation für dich momentan sehr schmerzhaft und demütigend ist. Es kann sich immer noch etwas ändern. Ich hoffe für euch beide, dass deine Tochter da herausfindet.

  2. Arianna sagt:

    Ich habe von meiner N-Mutter nie etwas wirklich Wertvolles geschenkt bekommen. Selbst wenn sie etwas zurückfordern würde, wüsste ich nicht, was. Dass diese Menschen nur Schrott verschenken, den man nicht braucht (außer, sie wollen ihr Opfer und die Umwelt damit beeindrucken), ist meiner Meinung nach ein zusätzlicher Aspekt. Jedenfalls verschenken sie nie etwas von Herzen. Sie sind in gewisser Weise furchtbar geizig.

    • Silv sagt:

      Arianna ja geizig kann ich bestätigen. Von meiner narz Mutter kaum was zu etwarzen gehabt und mein Vater hat sie da noch übertroffen.Zu meiner Hochzeit erhielt ich als Geschenk die Beteiligung am Hochzeitsessen in Höhe von 100 DM und ein Plastiktablett.Ansonsten nix von hohem materiellem oder ideellem Wert. Der Enkel belam allerdings ein Auto geschenkt.

      • Thomas sagt:

        Hallo Silv, meine Schwiegereltern kamen zu unserer Hochzeit mit deren Eltern und brachten 500 DM. Meine Eltern gaben 3000 DM. Die Ex damals darauf angesprochen begründete sie dieseb enormen Unterschied ( letztendlich haben ihre 4 Leute mehr oder minder ihr Essen bezahlt) weil es ihre zweite Hochzeit wäre denn sie war ja vor mir schon mal verheiratet. Ihre Leute saßen während der ganzen Hochzeitsfeier gelangweilt herum und suchten kein Gespräch zu meinen Leuten. Da war auch schon die Inakzeptanz der Sache bei ihren Leuten zu spüren.

  3. Benjamin sagt:

    Also ich muss sagen meine ex die ziemlich sicher eine narzisstische Störung hat macht es genau umgedreht und will mir die Geschenke die ich ihr einmal gemacht habe zurückgeben aber das wollte ich nie und hab sie ihr ehrlichgesagt auch gern gemacht! Hat da jemand einen Tipp oder Erfahrung?

  4. Silke sagt:

    Richtig, Friedel und bei erfolgreichen Narzissten hat es mit der schon erwähnten Gier zu tun. Ein Mensch mit einer ausgeprägten narzisstischen Störung ist mangels Empathiefähigkeit gar nicht in der Lage nach einer Trennung fair aufzuteilen, so dass die berechtigten Interessen beider berücksichtigt werden. Das ist nicht sein Interesse.
    Ich habe Jahre gebraucht, um es zu verstehen.
    Egal ob er verlassen hat oder ob er verlassen wurde, er sieht einfach keinen re-invest mehr im Ex-Partner. Er hat in seinen Augen einfach nichts mehr davon, sich gut zu einigen!
    Mein Ex hat immer gesagt er arbeitet für uns, dafür habe ich über die Jahre weitgehend auf ihn als Partner und Familienvater verzichtet.
    Am Ende ist er mir durch perfide List alles schuldig geblieben, hat nur für sich selbst gearbeitet.
    Viel schlimmer als der finanzielle Verlust, den man erleiden kann, ist jedoch die menschliche Kälte, die einem fortan entgegenschlägt. Als hätte es gute gemeinsame Jahre nie gegeben.

    Ein Narzisst entsorgt den Partner so billig wie irgend möglich. Und ich habe wirklich verstanden: Er glaubt es steht ihm zu!

    Zusätzlich zieht er seine Nahrung daraus, wenn der Andere kämpft, erklärt und versucht, sein Recht zu „einzuklagen“.
    Diesen Kampf, vor allem wenn der Andere schwächer ist, macht ihm einen ungeheuren Spaß. Er bekommt seine Zufuhr dadurch.

    Nach all dem ist meiner Meinung nach das Beste, irgendwann danach wieder ein gutes Leben führen zu dürfen und sich nicht mehr für ihn interessieren zu müssen. Das habe ich mir hart erarbeitet.

    • Alex sagt:

      Meine Ex (Lehrerin) kam nie damit zurecht, dass ich (Ing.) mehr verdient habe als sie.
      Etwas, dass mir in einer Bez mal vollkommen egal ist.
      Ihre Affäre und der Aktuelle sind vom Gehalt her weit unter ihr, der ex Mann sogar noch weiter.
      Logo, hier will sie die Kontrolle haben und das hatte sie bei denen auch immer, den Allen wurde vorgehalten, was sie angeblich finanziell für sie getan hat (Umsonst gewohnt, Ulraub, etc).
      Das konnte sie bei mir nicht.
      Deswegen hat sie auch jetzt wieder einen, der ihr finanziell weit unterlegen ist.

      Ich hab ihr auch Alles was ich hatte einfach wortlos vor die Tür gestellt und fertig. Wollte nix mehr, was mich an die 18 Monate Martyrium noch erinnert.

  5. Friedel sagt:

    Aus meiner Sicht sollte auch die andere Seite nicht unerwähnt bleiben.
    Häufig verhält es sich ebenfalls, dass den Betroffenen mittels ausgefeilter „Opferstrategie“ unter Vortäuschung falscher Tatsachen Geld, andere Annehmlichkeiten oder Geschenke aus der Tasche gezogen werden rein zum eigenen Vorteil.
    Nach Demaskierung neigt ein Narzisst dann dazu, entweder einen perfide initiierten Kriegsschauplatz zu eröffnen oder stellt sich schlichtweg durch Ignoranz „tot“. Äußerst ungerne möchte ein Narzisst etwas zurückgeben oder zurückzahlen, was er sich schlichtweg erschlichen hat. Hier ist ihm jedes Mittel recht, sich aus der Verantwortung zu schälen. Nicht selten betrifft dies die erfolglosen Narzissten, welche sich bevorzugt ein angenehmeres Leben auf Kosten des Partners machen. Abgesehen von denjenigen, die den Hals nicht voll genug bekommen ihr Vorteilsbedürfnis zu befriedigen.
    Ich kann dazu nur jedem Anraten, nachdrücklich eigene Ansprüche zu verfolgen und durchzusetzen. Diesbezüglich schadet es auch nicht, bei „abgelegten“ Partnern, sofern bekannt, mal nachzufragen. Nicht selten haben diese gleiches zu berichten.

    • Silv sagt:

      Ich habe ihm Urlaubsanteile mitgezahlt. Warum weiß ich allerdings gar nicht mehr so recht. Wahrschl weil ich mich gefreut habe, ihn dabei zu haben. Wir hatten zum gleichem Datum Geburtstag. Bei mir rundete sich dieser und er feierte mit, ganz ohne Beteiligung. Ich hatte für eine Woche über meinem Geburtstag eine schöne Ferienwohnung gemietet plus Candlelightdinner plus div. Goodies. Alles aus meinem Portemonnaie. Er schenkte mir eine Kleinigkeit, die ich mir bescheiden vorher ausgesucht hatte mit großem Tohuwabohu…

  6. JS sagt:

    Ich hab ihm gleich nach der Trennung all sein Zeug und die Geschenke an mich (was nicht viel war) zusammengepackt. Nichts davon wollte ich haben! Er hatte einiges von mir eingepackt. Zwei Dinge habe ich zurückgefordert, weil die mir wirklich persönlich am Herzen lagen, und auch gekriegt. Meine CDs zB hab ich mir einfach „neu“ gebraucht angeschafft. Er hat weit mehr gekriegt, als ihm zustand. Aber ich war ihn damit in meinen eigenen Räumen los! Und die Erinnerungen an ihn! Das ist so viel wert!!!

    • Silv sagt:

      Ich habe die Geschenke entsorgt. 1.waren sie nicht aus liebendem Herzen heraus geschenkt und 2.eher von geringem materiellem Wert.
      Später entdeckte ich, dass er meinen Eigentum in Form von Bildern mitgenommen hatte.

  7. Claudia sagt:

    Genau so ist es bei mir im Moment. Mein ex schlüsselt mir gerade auch auf,was er mal gekauft hat u nun wieder will. (Unter anderem 6 Jahre alter hochdruckreiniger).ich hab es ihm zusammengerechnet u ihm einen Termin außerhalb des hauses zum abholen gegeben.sämtliche teein sind für ihn unpassend.nachdem ich nun ein teil seiner geforderten Sachen auf einen Hänger geladen habe ,muss ich mir nun anhören, wie seine Sachen behandelt werden -ich solle mich schämen.ein kleiner Teil ist nun noch in der Garage u ich hoffe ich kann dieses Kapitel bald abschließen. Ich weiß gar nicht was er noch will. Er behandelt mich so,als wäre gar nichts geschehen.dann will er alles im guten für uns beide zu regeln.dabei geht es nur um Kleinigkeiten, die er eigentlich gar nicht benötigt.

    • Lina2 sagt:

      Seine Sachen?
      ER kann dir dankbar sein, dass du ihm deine Sachen schenkst. Sie sind dein Eigentum!
      Du kannst es nur falsch machen, egal was du machst. Am Besten du erwartest nicht gerade bei ner Trennung eine Besserung zum Normalen

      Naja, was soll´s

    • Silv sagt:

      Da hilft nur: letzten Abholtermin setzen,sonst gehen die Gegenstände caritativen Zwecken zu.
      Ich kenne eine andere Variante: Lebenshaltungskosten ohne anderweitigem Ausgleich schuldig bleiben und dann nach Beziehungsende mir Kleinlichkeit vorwerfen.

  8. Thomas sagt:

    Meine Ex-Frau wollte sich, nach der von ihr ausgehenden Trennung durch Warmwechsel, von mir ererbtes (grosser Betrag) sowie Erspartes von mir unter den Nagel reissen. Dieses Geld hatte ich aus Verzinsungsgründen auf ein extra hierfür angelegtes Jugendtagesgeldkonto auf den Namen der damals 10jährigen Tochter angelegt. Nachdem die Ex, die sich bis heute nicht von ihrer Herkunftsfamilie lösen konnte, mich übergangslos, wie ihren ersten Mann zu mirausgetauscht hatte hatte ich, in weiser Voraussehung mein ganzes Geld sofort abgehoben.
    Was folgte war im Rahmen der Scheidung, von ihr in die Wege geleitet wie beim ersten Mann, ein von Lügen gebeutelte Shlammschlaht in der ich aucg bezichtigt wurde „GESCHENKTES GELD AN DIE TOCHTER“ gestohlen zu haben. Ein Gerichtsprozess mit 2 Verhandlungstagen in dem die Tochter (jetzt 17 Jahre) gegen mich als Klägerin instrumentalisiert wurde ging unter Anhörung von Zeugen meinerseits für mich positiv aus.
    Die Ex musste, zu meiner Genugtuung 4000 € an Anwaltskosten für meine Anwältin entrichten.
    Zuvor und danach war ich weiterer juristischer Unverschämtheiten auch angeblicher Verletzung des Sorgerechts oder Diebstahl von Kommunionsgeld der Tochter ausgetzt die alle null und nichtig waren.
    Einziger Triumph der Ex war und ist die Zerstörung des Vater/Tochterverhältnisses.

    Die Frage die mir bis heute unbeantwortet blieb ist: Warum tritt jemand dem Ex-Partner so dermassen nach obwohl man doch jemand Neues hat, der doch scheinbar besser aufgestellt (vor allem finanziell) ist?

    • Silv sagt:

      Thomas, weil es ja nicht darum geht, sondern ums kleinmachen und vernichten unter Einsatz der sog. narzisstischen Wut, die ja in ihrem Ausmaß in keinem Verhältnis steht.

    • Friedel sagt:

      Das Nachtreten ist m.E. durchaus ein Baustein dieser Persönlichkeitsstörung. Dabei spielt es weniger eine Rolle, ob bereits eine neue „Beute“ gefunden wurde. Im Übrigen hilft das Verdrehen einer Auseinandersetzung dem Narzissten in seiner „Opferrolle“. Ein Nachtreten und in der Folge eine Gegenwehr des Angegriffenen hilft dem Narzissten durchaus dem neuen Partner das Bild zu vermitteln und zu verstärken, wie schrecklich die/der Ex war und ist. Selbst wenn Du jetzt positive Entscheidungen vor Gericht erzielt hast, wird es einem Narzissten, zumindest über einen Zeitraum gelingen, auch dies in seine „Opferstrategie“ einzubauen. Weiterhin füllt auch negative Aufmerksamkeit die leere Hülle eines Narzissten. Viele aus diesem Blog und Forum werden sicher die schlimmen, schlimmen Geschichten der Ex und Exen kennen, unter denen die/der Narzisst so zu leiden hatte.
      Um auf Deine Schilderungen einzugehen, hast Du zeitnah gehandelt und Dein Geld in Sicherheit gebracht. Dazu hatte Deine Ex-Frau möglicherweise einen anderen Plan im Kopf und Du diesen vereitelt. Sowas gefällt einem Narzissten gar nicht gut. Versuche das nicht mit logischem Verstand zu verstehen. Ich empfehle immer sachlich bleiben. Und vor allem sich selbst treu bleiben und, sofern erforderlich, taktisch klug gegen jedes Nachtreten zur Wehr zu setzen.

      • Thomas sagt:

        Als sich die Ex nach unserem Kennenlernen vom ersten Mann zu mir warmgewechselt hat sie anfangs perfekt da „Opfer“ ihrer „unglücklichen Ersten Ehe sowie stressiger Herkunftsfamilie dargestellt und ich bin darauf hereingefallen. Nach einem halben Jahr „Wehklagen“ hab ich sie samt ihrer Töchter aus erster Ehe (damals 4 und 7J.) aufgenommen. Ihre Familie war gegen unsere Beziehung und hat mich indirekt für den Bruch versntwortlich gemacht.
        Meine Wohnung war auf Dauer für 4 Personen zu klein und hab hauotsächlich aus Betreuungsgründen, zumal die ältere Tochter an der Zuckerkrankheit litt, meine Herkunftsfamilie zum Ausbau des Dachgeschosses zu einer Wohnung überredet. 1,5 Jahre nach Einzug, Hochzeit und Geburt unserer Tochter wurde meine Mutter krebskrank ( starb 4 Jahre später). 4 Monate nach der Diagnose wollte meine Ex (Krankenschwester) nit dem Verweis des sich unglücklich fühlens sowie nun anderweitige Betreuung brauchend ausziehen. Ich liess mich,frisch verheiratet, überreden nun zu ihrer Familie zu ziehen wo es für mich kontinuirlich abwärts ging.
        Diese Umzug hatte natürlich für mich zur Folge dass ich Ruessenstress mit meiner Familie hatte der darin gipfelte das ich im Erbe gegenüber meiner beiden Schwestern nach dem Tod der Eltern benachteiligt wurde was auch noch juristisch seinen Verlauf hatte. Seitens der Ex und der Schwiegerfamilie kein Funken der Anteilnahme. Und dann wollte dann Jahre später mein vermindertes Erbe sich dann auch noch unter den Nagel reissen.

        Mich würde mal interisieren wie die EX ihre Pleiten bei Gericht, nachdem sie genügend Propaganda ihren Fans verkauft und das mein Nachfolger nichts hinterfragt: 2 gescheiterte Ehen mit 3 Kindern und wohnt mit 45 noch bei der Herkunftsfamilie.

        Mit meinem Vorgänger der auch belogen und betrogen wurde hat sie, soweit mir bekannt, keinen derartigen Trennungsstress gemacht. Da wurde mit einem Anwalt geschieden und der Kontakt gehalten. Er wurde von der Familie der Ex samt Kinder am 2. Weihnachtstag, gegen mein Unwillen der Ex gegenüber, über Jahre eingeladen und auch sonst kam er wegen der Kinder immer mal wieder vorbei. Von dieser Familie bekam ich subtil und später offen immer Ablehnung zu spüren. Die Kinder aus erster Ehe haben mich weder akzeptiert noch wurde ich gegrüsst. Darauf angesprochen verhielt sich Ex illoyal und schwankend. Die Konversation war völlig gestört.
        Irgendwann nach 16 Jahren und gesundheitlichen Beschwerden bin ich dann allein ausgezogen. Ein halbes Jahr wurde ich mit Versorechungen, gemeinamem Eheberatungsbesuch und Sex warmgehalten um hinterrücks nach Ersatz zu suchen. Als dieser sich einfand wurde ich entsorgt und 3Jahre! aufs Übelste bekämpft. Die gemeinsame Tochter wohnt bei der Mutter und ihrem Clan und ist vollkommen gegen mich instrumentalisiert.

        • Silv sagt:

          Thomas, du liebe Güte. Ja, Dramainszenierungen sind ein Talent von narz. Gestörten.
          Du warst der zu manipulierende, perfekte Partner. Sie hat es ja sogar geschafft, dich deiner Familie zu entfremden.Mit allen Folgen für DICH. Ich denke, daraus hast du gelernt. Nun heißts, Wunden heilen zu lassen und mit den Narben zu leben. Ich wünsche Dir, dass es eine Aussprache mit deiner Herkunftsfamilie geben kann. Letztendlich musst du nun leider auch die Folgen deines ‚Mitagierens‘ tragen.Deiner Ex wird das egal sein. Sie hat eonen Teil deines Lebens ruiniert und du warst zu verblendet um gegensteuern zu können/ wollen.Schade, wenn Kinder instrumentalisiert werden.Versuche den Kontakt zu halten, ggfs schriftlich.Führe ein kleines Sparbuch für deine Kinder- als Geschenkersatz und für später. Denk dran: sie können nichts dafür.

          • Thomas sagt:

            Hallo Silv,
            ich habe mich mit meinen beiden Schwestern zwar trotz vorheriger Prozessierei versöhnen können, habe aber dennoch den Eindruck das unterschwellig ein Nachgeschmack zwishen uns steht.
            Den narzisstischen Missbrauch und was dahinter steckt wird nicht rihtig verstanden. Hier kann niemand verstehen warum ich das solange mitgemacht habe.

  9. Silke sagt:

    Ich habe es genau so erlebt. Meine Trennung/Scheidung vom Narzissten ist mittlerweile 11 Jahre her. Er hat mich damals nach 18 Jahren Beziehung mit 2 kleinen Kindern verlassen weil er mich einfach nicht mehr „liebte“ und eine Freundin hatte (von denen es vorher und nachher einige gab).
    Er ist sehr begüterter, wohlhabender Unternehmer, ich war damals mit Mitte 20 beruflich unschlüssig und ohne Ehrgeiz und bin zunächst in meiner Rolle als Familien-Organisatorin und Mutter sehr aufgegangen. Passte perfekt. Ich war auch sehr auf mich allein gestellt, da ich weder Geschwister noch hilfreiche Eltern hatte. Noch während der Ehe hatte ich vor ein Geschäft zu eröffnen, er hatte immer so getan, als sei er interessiert daran, in Wirklichkeit jedoch unterstützte er solche Pläne ganz und gar nicht. Unmittelbar nach der Trennung, sicher damit ich ruhig bin schenkte er mir die hälftige GmbH-Einlage für mein Geschäft, das ich mit einer Teilhaberin führte.
    5 Jahre später, in atemberaubenden, absurden Scheidungsfolge-u. Unterhaltsstreitigkeiten verlangte er u.a. diese hälftige GmbH-Einlage zurück. Ebenso das Geld für eine Abdichtung/Dachbegrünung der Garage in unserem ehemaligen Familienhaus, in dem ich mit den Kindern damals noch wohnte und natürlich ohne Einkommen war. Es gibt endlose Beispiele, es hätte mich nicht gewundert, wenn er irgendwelche Schmuckstücke zurück gefordert hätte. Und ja, es geht um Demütigung und Macht über denjenigen der sich abhängig gemacht hat.
    Vor Gericht stellten seine Anwältin und er mich als eine arbeitsscheue Schmarotzerin dar, die Glück gehabt hat, eine Zeit lang an seiner Seite ein gutes Leben führen zu dürfen.
    Ich war eine talentierte junge Frau aus gutem Haus mit vielen Möglichkeiten.
    Jetzt sind meine Kinder erwachsen, ich habe mich aus eigener Kraft beruflich völlig neu aufgestellt und bin beruflich und privat extrem zufrieden.
    Gute psychologische Begleitung hatte ich zum Glück. Die Fassungslosigkeit über die wirklich unmenschliche seelische Grausamkeit bleibt. Die schlimmen Erlebnisse über die Jahre haben mein gesamtes Gefühl für mich und die Umwelt erschüttert und nachhaltig verändert.
    Fairness, Achtung und Respekt sind für meinen narzisstischen 1. Mann keine Kategorie. Er würdigt die alte Beziehung nicht.
    Er wiederholt übrigens alles in seinem Leben.

    • Mike sagt:

      „Er wiederholt übrigens alles in seinem Leben.“

      Darauf hoffe ich bei meiner Ex ja auch.
      Man(n) soll ja nicht nachtragend sein, aber ich hoffe, sie bleibt ihrem Muster true und fährt die nächste(n) Beziehung(en) ganz genau so gegen die Wand!

    • Silv sagt:

      Silke, ‚ er wiederholt alles in seinem Leben‘- er kann als narzisszisch Gestörter ja nicht anders. Die Verhaltensmuster von ‚echten‘ Narzissten sind ja überdauernd und können nicht einfach wegtherapiert werden.
      Vllt trifft er irgendwann auf eine unterwürfige Conarzisstin. Da trifft dann Schlüssel auf Schloss und es kann weiter gehen.
      Du wirst in deiner ‚abhängigen‘ Situation auch prima gepasst haben…irgendwann ist das dann unspannend und er bricht auf zu neuen Ufern.
      Ich hab ne Freundin, die hat sich nach der Trennung sehr über die Trennungsmechanismen ihres Mannes geärgert, zuvor war er aber der gutverdienende Sparkassen- Gott mit dem man gut die Hausfrauenehe über 14Jahre leben konnte und wollte.Andere berufstätige Frauen/ Mütter wurden von ihr stark abgewertet unter dem Tenor: Die Kinder brauchen 24h- Bezugspersonen. Nach Ende der Ehe musste/ wollte sie eine Umschulung von der Krankenschwester zur Bürokauffrau machen. Da man mit Kindetn 14/10 nicht als Krankenschwester arbeiten könne.

  10. Mike sagt:

    Ich hab Alles, was ich von meiner Ex hatte, ihr wieder zurückgegeben. Antwort von ihr „Ich wills nicht; werf’s Alles weg“.
    Das wär zu einfach gewesen.

    Wie ich dann zufällig gesehen habe, hatte sie ein Geschenk, welches Sie extra für mich gemacht hat, dann später bei sich im Wohnzimmer im Regal stehen. Was soll das denn?
    Bekommt bestimmt irgendwann der Next.

    Dreist auch, als sie mal zu mir meinte „Ich hab hier eine Sonnenbrille, die ist mir zu groß. Kannst Du die irgendwie verkaufen oder kennst du jemanden, der die will?“
    Kam mir komisch vor und ich hatte Recht. Das war ein Geschenk von ihr an ihre Affäre, nur der wollte das eben auch nicht mehr.

    Als meine Ex noch Kleinigkeiten von mir hatte, hab ich sie geärgert und wollte sehen, ob sie reagiert (kindisch aber mal nötig).
    Dass sie reagiert, wusste ich, nur nicht wann und wie.
    Also bei FB provokannt geschrieben „Heut gemütlicher Filmabend zu Zweit“
    Keine 10 Min später ist sie bei mir Kontrolle gefahren und hat provokannt eine Postkarte (!), die ich ihr mal geschenkt habe, auf die fussmatte gelegt, so dass eine etwaige Neue die natürlich beim heimfahren sofort gesehen hätte. Lächerliche Aktion, aber die ist halt krank!

    Allgemein muss man sich aber fragen, will man Geschenke vom ex Narz überhaupt behalten oder ist es nicht sinnvoller, das Zeug wegzuwerfen oder bei ebay zu verkloppen. Bei Letzterem hat man wenigstens noch was davon.
    Aber aufheben, sehen ich keinen Sinn drin!
    Bei Geld allerdings sieht die Sache anders aus; das holt Euch bloss vor der KS noch zurück!

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