Der weibliche Narzisst

Auch wenn die Anzahl von männlichen Narzissten weitaus höher liegt als die von weiblichen Narzissten, so unterscheiden Sie sich in ihrem Auftreten kaum voneinander. Der Mann ist in der Regel direkter und aggressiver in seinem Verhalten, während die Narzisstin verdeckter und eleganter, aber auch heimtückischer agiert. Es sind oftmals die sogenannte Diven und Grazien, die sich mit ihrem aufgesetzten Gehabe hinter dem Narzissmus verbergen.

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Ich werde immer wieder angesprochen, dass auf meinem Blog nur der männliche Narzisst beschrieben wird. Dies ist aber nicht ganz korrekt! Wenn ich in meinen Beiträgen von dem Narzissten spreche, so unterscheide ich nicht bei den Geschlechtern. Grundsätzlich gelten die beschriebene Eigenschaften sowohl für den männlichen wie auch für den weiblichen Narzissten, auch wenn es  Unterschiede gibt, die ich im Folgenden etwas näher beschreiben werden.

Männliche versus weibliche Narzissten

Männliche Narzissten protzen mit ihrem Besitz und Status, während der weibliche Narzisst eher mit Schönheit und erotischer Verführung versucht, zu punkten. Der Narzisst ist eher machtbetont, während die Narzisstin nach Perfektion und Attraktivität strebt. Der männliche Narzisst ist direkter und erzählt freizügiger über sich, wobei er auch gerne Einzelheiten hinzudichtet. Der weibliche Narzisst hingegen bleibt diskreter, wobei lieber etwas weniger als zu viel erzählt wird. Sie fragt mehr und hört eher zu, sortiert dafür aber auch schneller aus.

Der männliche Narzisst nutzt die rhetorischen Mittel, um sich durchzusetzen und seine Meinung kundzutun, während die Narzisstin Ihre Gesinnung eher durch das Spiel mit der Mimik und den Gesten ausdrückt. Ein verächtlicher Blick über die Schulter, ein beleidigtes Abwenden oder die gerümpfte Nase sind Zeichen der Missachtung. Diese Gesten drücken zwar eine Menge aus, sind in ihrer Absicht jedoch unbestimmt, so dass sie im Zweifel nichts beweisen.

Während der männliche Narzisst zur Manipulation die direkten Varianten wie Drohung, Einschüchterung  oder Erpressung nutzt, verwendet die Narzisstin eher Formen des Verführens, Schmeichelns oder Schmollens. Sie wird nicht so schnell aggressiv und boshaft, sondern kann längere Zeit den Schein der Anständigkeit aufrechterhalten und verbirgt länger Ihre wahren Absichten. Sie lässt mehr Spielraum für Interpretationen ihrer Botschaften und schafft gerne eine Aura der Ungewissheit.

Die Narzisstin liebt dunkle Andeutungen, um den anderen zu verunsichern. Ihre verbalen Aussagen passen häufig nicht zu den non-verbalen Botschaften. Der Gegenüber weiß nicht, was er glauben soll – den Worten, den Handlungen, dem Tonfall oder der Mimik. Die Signale, die die Narzissten aussendet, sind widersprüchlich und paradox. Auf diese Weise bringt sie ihr Gegenüber aus der Balance, der verzweifelt nach einer Deutung ihrer Botschaften sucht.

Der weibliche Narzissmus

Bei dem weiblichen Narzissmus schwankt die Frau in ihrem Selbstwertgefühl zwischen Größenwahn und Minderwertigkeitsgefühlen pausenlos hin und her. Auf der einen Seite glaubt sie, die Beste und Schönste zu sein, auf der anderen Seite fühlt sie sich klein und wertlos. Sie hat geradezu panische Angst davor, dass ihre Mängel auffliegen könnten und das jemand anderes besser ist als sie.

Aus dieser Angst heraus, glaubt die Narzisstin, perfekt sein zu müssen und tut alles dafür, um nach außen das Bild der grandiosen Frau abzugeben. Um ihr Selbstwertgefühl aufrechterhalten zu können, muss  ihr überzogenes Selbstbild immer wieder durch äußere Bewunderung bestätigt werden. Bleibt die Anerkennung ihrer Grandiosität aus und bekommt sie nicht ausreichend Aufmerksamkeit, dann kann sie völlig in sich zusammensinken und von höllischen Scham- und Minderwertigkeitsgefühlen geplagt werden.

Sie tut die wenigsten Dinge einfach nur, weil sie ihr Spaß machen oder weil sie aus ihr herauskommen. Sie will in erster Linie gefallen und stellt sich daher einer eisernen Disziplin. Sie spielt eine Selbstbewusstheit, die sie aber im Inneren nicht aufrechterhalten kann. Sie leugnet ihre wahren Bedürfnisse und Empfindungen und unterwirft sich vollständig dem Bild, das andere von ihr haben sollen.

In der Anfangsphase

Die Narzisstin liebt es, wenn sich der Verehrer um sie bemüht. Sie hält sich am Anfang eher etwas zurück, ködert den Mann mit wagen Andeutungen, die ihn locken sollen. Ist der Mann allerdings zu stürmisch, kann die Narzisstin reserviert bis ablehnend reagieren. Letztlich möchte sie selbst das Tempo und die Intensität kontrollieren und gibt subtile verbale oder non-verbale Zeichen, die der Mann aber in der Regel zu deuten weiß.

Die Narzisstin liebt die knisternde Spannung. Aus diesem Grund wird der Bewerber gerne hingehalten und an der langen Leine geführt. Er soll die Narzisstin gar nicht erobern, er soll sie nur bewundern. Charmant vertröstet sie den Verehrer auf das nächste Mal und macht ihm durch entsprechende Gesten hinreichend Hoffnung. Das Ganze dient aber eher dazu, sich selbst durch das Umwerben gut zu fühlen und sich aufzuwerten. Zu dumm allerdings, dass man den Mann auch irgendwie bei Laune halten muss, damit er nicht zu schnell aufgibt. Daher wird ein sexueller Kontakt dosiert und meist teuer angeboten. Der Mann soll sich pausenlos bemühen, er soll ihr aber möglichst nicht zu nahe kommen !

Es gibt aber auch die Art einer Narzisstin, die sich sehr schnell einen potenziellen Partner angelt, weil Sie sich einen gesellschaftlichen und finanziellen Vorteil erhofft. Dann gehen die Eroberungsstürme durchaus von ihr aus. Es werden schnell klare Verhältnisse geschaffen: ein Rendevous, dann im Bett landen, zusammenziehen, heiraten, Kinder kriegen. Auf diese Weise wird der Mann schnell vereinnahmt und hat hinterher nur noch praktische Funktionen für die Narzisstin zu übernehmen.

Die Narzisstin kann aber auch Männer wie am Laufband verspeisen. Hier dient der männliche Körper alleine der Lustbefriedigung. Es geht nicht darum, ob sich der Mann sexuell befriedigt fühlt, sondern es geht der Narzisst nur darum, selbst einen Orgasmus zu bekommen und höchstmöglich erregt zu werden. Sie bestimmt über die Stellungen, die Dauer und die Häufigkeit. Teilweise muss ihr männliche Partner sogar beim Masturbieren zusehen, weil sie es besonders stimuliert, wenn sie bei der Selbstbefriedigung beobachtet wird. Reizt sie der Körper des Mannes nicht mehr oder lässt er sich nicht auf ihre Spielchen ein, dann wird er kurzerhand ausgetauscht.

Die weibliche Form der Entwertung

Während der männliche Narzisst gerne direkt und grobklotzig beleidigt, geht die Narzisstin eher schnippisch mit dem arroganten Blick von oben nach unten vor. Der Narzisst kann sehr beleidigende Worte in dem Mund nehmen und damit sein Gegenüber bis ins Mark treffen, während die Narzisstin eher durch eine ablehnende Mimik ohne viele Worte ihre Verachtung zum Ausdruck bringt, was von dem anderen nicht weniger schmerzhaft empfunden wird. Die Narzisstin tötet eher mit Ihren Blicken, während der Narzisst mit seinen Worten tötet.

Die weibliche Form der Manipulation

Der männliche Narzisst spielt mit der Angst von anderen, während die Narzisstin eher eine Schuld entstehen lässt : „Du schuldest mir etwas!“ sind Aussagen, mit denen sie dem anderen ein schlechtes Gewissen einflössen will. Oder sie spricht das Mitgefühl der anderen an, indem sie sich als unschuldiges Opfer präsentiert oder eine Krankheit oder ein anderes Handicap vorgibt, was den anderen unbewusst dazu auffordern soll, ihr uneigennützig zu helfen und zur Verfügung zu stehen. Eine Narzisstin wird gerne mal ohnmächtig und lässt sich theatralisch zu Boden fallen, um auf diese Weise entweder ihren Willen durchzusetzen oder die Aufmerksamkeit der anderen zu gewinnen. Der weibliche Narzisst ist ein äußerst talentierter Schauspieler.

Fremdgehen

Die Narzisstin will sich als begehrenswert erleben. Während es dem männlichen Narzisst in erster Linie um die körperliche sexuelle Betätigung geht, geht es der Narzisstin vorrangig darum, möglichst viele Verehrer zu haben. Daher ist eine Narzisstin dem Flirt nicht abgeneigt, er muss aber nicht zwangsläufig in einem erotischen Abenteuer enden.

Entscheidet sie sich für fremden Sex außerhalb der Ehe, dann dient der Liebhaber nur zu eigenen Befriedigung. Unkonventionell kommt man schnell zur Sache und will sich an dem Körper des anderen erregen. In der Regel macht die Narzisstin ihrem Liebhaber sehr schnell klar, dass er nur zur Bespaßung dient und dass er sich keine Hoffnung auf eine tiefergehende Beziehung machen kann. Der männliche Narzisst hingegen lässt seine Geliebte gerne in dem Glauben, dass aus der Affäre mehr werden könnte.

Trennung

Wenn der männliche Narzisst seinen Partner verlässt, dann passiert das in der Regel kurz und schmerzlos ohne lange Erklärungen und meistens wird unmittelbar danach bereits der Nachfolger verkündet. Wird er verlassen, dann versucht er in aller Regel diese Tragödie durch unwirsche Rettungsversuche zu verhindern. Er kann sich eine Niederlage nicht eingestehen und will die Trennung entweder rückgängig machen oder er übt Rache, damit er Ex-Partner leidet.

Will die Narzisstin die Trennung, dann fädelt sie es so ein, dass der Partner Schluss macht. Sie fühlt sich besser, wenn sie die Unschuldige und das verlassene Opfer spielen kann. Dann kann sie mit den Vorwürfen weitermachen und sich bei den anderen aufplustern, weil sie die Gute war, die für die Beziehung gekämpft hat. Wird sie allerdings unverhofft von dem Partner verlassen, weil er ihr affektiertes Gehabe nicht mehr ertragen kann, dann neigt sie dazu, seine Entscheidung entweder gar nicht ernst zu nehmen oder ihm einen fatalen Fehler vorzuhalten: „Du wirst niemals mehr eine Bessere finden!“ Ihr Versuche, den Partner zurückzuerobern, halten sich dabei in Grenzen. Sie will sich nicht auf die Stufe des Bettelns herunterlassen. Dafür wird sie ihn aber aus der Distanz sehr sorgfältig beobachten und stets über alle seine Schritte informiert bleiben.

Die narzisstische Mutter

Als Mutter entscheidet die Narzisstin allein über das Wohl der Kinder. Sie macht Ihren Nachwuchs zu ihrem Eigentum und entscheidet über deren Bedürfnisse. Autonome Bestrebungen werden sowohl bei den Kindern wie auch bei dem männlichen Partner unterbunden. Dabei betrachtet sie die Familie als ein perfekt funktionierendes Uhrwerk. Sie organisiert alles und achtet darauf, dass nach außen alles einen guten Eindruck macht. Jeder hat die Rolle innerhalb der Familie einzunehmen, die sie den einzelnen Mitgliedern zuteilt. Der Vater hat keinen entscheidenden Einfluss auf die Kinder und darf nur die Anweisungen und Vorstellung der narzisstischen Mutter umsetzen.

Die narzisstische Chefin

Als Chefin gibt sie oft widersprüchliche Anweisungen, setzt knappe Zeitvorgaben, ändert ungewöhnlich schnell ihre Meinung und Entscheidungen und erscheint insgesamt oft eher unorganisiert und hektisch. Sie erwartet die totale Perfektion von anderen, Fehler kann sie nicht ausstehen und hat eine besonders geringe Toleranz für unerwünschte Ergebnisse. Auf sich alleine gestellt ohne ihre Pagen kann sie auffallend unbeholfen wirken, was sie aber zu überspielen versucht.

Bestrafungen erfolgen bei Ihr durch eisernes Schweigen und Missachtung. Mitarbeiter werden einfach nicht mehr gesehen, sie werden nicht mehr oder nur unvollständig informiert, bei wichtigen Anlässen nicht eingeladen und bei Belobigungen oder Beförderungen übergangen. Dabei verweigert sie jegliche Form der direkten Kommunikation mit den Ausgestoßenen. Es werden Anweisungen ausschließlich über Dritte weitergereicht. Verlangt der Mitarbeiter eine Rücksprache, hat die narzisstische Chefin keine freien Termine oder bügelt das Gespräch kurz ab.

Der weibliche Narzisst geht in der Regel indirekter und subtiler vor. Die Narzisstin möchte um gar keinen Preis mit ihren wahren Absichten auffallen und gibt sich nach außen länger als der männliche Narzisst dem Schein der Anständigkeit. Sie setzt auch vermehrt paradoxe Botschaften ein, damit sie im Zweifel auf nichts festgenagelt werden und sich immer geschickt herausreden kann. Sie hat mehr Angst davor als der männliche Narzisst, seelisch verletzt zu werden und neigt daher dazu, direkte Angriffe zu vermeiden.


Veröffentlicht in Blog, Eigenschaften eines Narzissten
48 commenti su “Der weibliche Narzisst
  1. Jana sagt:

    Was ist eigentlich, wenn ein weiblicher und ein männlicher Narzisst aufeinandertreffen? Ich denke, da ist schon eine tüchtig erotische Spannung, sie tun sich gegenseitig aufheizen, sie überschütten sich mit Komplimenten und Bestätigung. Es wird ein ständiges Abhängigmachen und Klammern sein, zumindest am Anfang. Sie bauen ein Lügengerüst auf, um die Partnerschaften, die ja vorteilhaft sind und dem Zweck dienen, nicht zu schädigen. Und vor den Anderen muss nach außen hin Friede, Freude, Eierkuchen sein. Man will ja das Bild vom Perfekten wahren. Und heimlich das Ego stärken, ist eh am schönsten…

  2. Jana sagt:

    Hallo, ich habe seit ungefähr 3 Jahren nur noch die Nase gestrichen voll! Die Frau, von der ich schreibe, kenne ich schon seit der Jugendzeit. Ihre Art und Weise war mir schon immer nicht geheuer, deshalb war ich immer auf Abstand. Mein Mann war mit ihrem Mann schon eine ganze Weile gut befreundet, was ok für mich war. Dann wurde ich schwer krank und sie hat immer wieder ihre Hilfe angeboten.Mittlerweile habe ich herausgefunden, dass sie dies macht, um bei den anderen gut dazustehen. Sie war immer großzügig im Schenken und Einladen, was einen auch nötigte, dies zu vergelten. Was mich dann langsam beunruhigte, war die Art und Weise, wie sie meinen Mann behandelte, was sogar anderen Freunden auffiel. Und mein Mann begann sich zu verändern. Sie bombardiert ihn mit Whats-App und SMS und ihm gefällt es. Ich hatte ein paar Aussprachen, die unmöglich endeten, wo ich merkte, dass es gar nicht um meine Freundschaft, sondern um die meines Mannes ging. Ich habe die Bremse gezogen und den Kontakt unterbrochen. Dann begann der Albtraum erst recht!Und der endet wahrscheinlich nie, weil mein Mann in eine totale emotionale Abhängigkeit geraten ist, aus der er nicht heraus will. Als ich so eine Nachricht las, und ihn zur Rede stellte, sagte er, dass er mich nur schützen will, weil ich mich sowieso nur aufrege. Sie will immer herauskitzeln, wie er zu ihr steht und was er von ihr hält. Und mich würdigt sie bei Begegnungen keines Blickes! In letzter Zeit scheinen Diese Klammereien bei ihr wieder mehr zu werden, auch meine Kinder bezieht sie wieder ein. Sie will damit ihr Ego stärken und macht meine größte Schwachstelle, meine Ehe kaputt!

  3. Doro sagt:

    Hallo an Alle Leidensgenossen/ -innen…

    Ich bin seit heute hier angemeldet, da ich auch viele Erfahrungen mit weiblichen Narzissten durch- und mitgemacht habe.
    Meine Erfahrungen habe ich leider nur all zu oft im freundschaftlichen Bereich machen muessen. Gerade vor ein paar Tagen habe ich eine Narzisstin fuer mich enttarnt und ich bin ganz Stolz auf mich, da ich mich gluecklicher Weise rechtzeitig von dieser Person komplett distanziert habe.
    Ich kannte sie noch nicht solange, ich habe sie Anfang des Jahres in einem Fitness-Studio kennengelernt und man hatte zu Anfangs nur oberflaechlichen Kontakt, der sich im Laufe der Zeit durch gewisse Gemeinsamkeiten mehr und mehr ausgebaut hat.
    Da ich nach gewissen Erfahrungen mit Solchen keine Freundschaften bzw. engeren u. tiefergehenden Freundschaften nicht mehr ohne Weiteres eingehen konnte, habe ich mich nur sehr zurueckhaltend auf diesen „netten, freundlichen u. verstaendnisvollen Kontakt eingelassen.

    Jetzt bin ich seit vergangenen Sonntag wieder eines Besseren belehrt worden. Da es mir mental nicht gut ging, bin ich von ihr zu einem Spaziergang im Wald eingeladen worden, was ja in erster Linie auch sehr fuersorglich von ihr erscheint ist.

    Aber waehrend unseres Spaziergangs wo ich mich ihr gegenueber ueber meine Probleme u. meine damit verbundene Vergangenheit „nackig“ gemacht habe, hat sie mir nicht einfach nur zugehoert, sondern sie hat mir jedes Wort aus dem Mund genommen, mich unterbrochen, so das ich oft den Faden verloren habe u. man kam immer auf andere Dinge, sie hat Alles, wirklich Alles hinterfragt u. bewertet, als wenn sie diejenige ist von der ich das ok bekommen muss, dass ich das Recht ueberhaupt habe, so gefuehlt zu haben bzw. zu duerfen.

    Anfangs war es noch halbwegs undurchsichtig u. vorsichtig von ihr, mit der Zeit wurde sie aber immer aggressiver in ihrem Vorgehen.
    Ich habe mich gefuehlt wie in einem Verhoer, alles wurde hinterfragt, bewertet, verglichen, ich hatte das Gefuehl mich fuer Alles rechtfertigen zu muessen, fuer jedes Gefuehl aus meiner Vergangenheit/Gegenwart, was ich ihr kommuniziert habe.

    Ich habe mich nicht ernstgenommen u. nicht verstanden gefuehlt, ich bin irgendwann laut geworden und habe, zwar nicht ihr direkt gegenueber, aber ich habe eine Gefuehlsregung gezeigt, ich war nur nicht emotional in der Lage gewesen direkt ihr gegenueber darauf einzugehen. Sie hatte dann aber wohl gemerkt, dass sie was falsch gemacht hat u. hat dann mehr eingelenkt und nicht mehr so viel reingeredet. Ich war nur froh aus dieser emotionalen Situation rauszukommen, aber ich hatte bis dahin noch nicht 100% realisiert, was da gerade mit mir passiert ist.

    Da wir eh auf dem Rueckweg waren zum Auto, habe ich zwar noch mit ihr gesprochen, aber ich war rationall handlungsunfaehig. Sie hatte nur wahrgenommen das ich mich irgendwie veraendert habe. Sie hat mich dann bei meiner Mutter abgesetzt, da ich sie an diesem Tag danach noch besuchen wollte, ich war aber emotional fix u. fertig gewesen, ich konnte mich garnicht richtig mit meiner Mutter befassen.
    Ich habe meiner Mutter zwar erzaehlt das ich von dem Spaziergang fix u. fertig war, aber erst nach u. nach ist bei mir der innere Druck heraus gebrochen u. mir kamen kurzweilig die Traenen.

    Meine Mutter war zuerst selber ueberfordert, da sie mich aber gut kennt, weiss sie, dass ich nicht einfach so weine u. schon nicht so direkt vor ihr.
    Als ich wieder zu Hause war, habe ich von ihr eine SMS bekommen indem sie mich darum gebeten hat, ihr zu sagen, wenn sie mir mal emotional auf die Fuesse tritt und hat sich noch fuer den „schoenen Spaziergang“ bei mir bedankt. Da ich eh vor hatte ihr mein Gefuehl zu uebermitteln, habe ich es mir dann auch nicht nehmen lassen u. es ihr mitgeteilt. Ich war jetzt nicht respektlos, aber ich habe ihr ganz selbstbestimmt meine Meinung dazu geaussert. Na dreimal duerft ihr jetzt raten wie sie darauf reagiert hat?

    Sie ist aus allen Wolken gefallen, da sie damit nun nicht gerechnet hat, sie sei tief verletzt, hat sich aber zum Ende hin entschuldigt u. das ich sie wohl missverstanden habe u. ob ich jetzt meine Ruhe vor ihr haben moechte. Ich habe ihr ja nur mitgeteilt, dass ich nachdem nicht mehr so ganz weiss, wie ich jetzt weiterhin mit ihr kommunizieren soll, da sie sich da von einer Seite gezeigt hat, die ich bisher noch nicht „so“ von ihr kannte…es gab vielleicht hier u. da mal ein paar unterschwellige Hinweise, aber wie das ja so ist, man will ja nicht jeden gleich etwas andichten u. schaut darueber hinweg.

    Am naechten Tag habe ich eine erneute SMS von ihr bekommen u. sie hat ihre Entschuldigung vom Vortag revidiert u. mir ihre tiefe Verletzung darueber mitgeteilt…nunja, erst als sie mir ihre „ganz eigene Version“ von diesem Tag mitgeteilt hat u. dann noch so nett war u. mir Dinge angedichtet hat, die ich angeblich mal so gesagt bzw. so gemeint habe, wo sie mir die Tatsachen verdreht hat, die ich nie, wirklich niemals so gesagt u/o gemeint habe, sondern ganz anders u. sie mir immer immer ihr Verstaendnis zu meinem Denken, Fuehlen u. Handeln vermittelt hat u. dann sowas, solche Luegen u. Unwahrheiten.

    Da bin ich mehr u. mehr aufgewacht, damit hat sie meinen Eindruck vom Spaziergang ja noch bestaetigt u. ich habe jetzt fuer mich die Notbremse gezogen. Sie meinte ja auch, ich sei an dieser jetzigen Situation alleine die Schuldige, denn wenn ich direkt was gesagt haette u. was mir auch ueberhaupt einfaellt sie misszuverstehen, dass waere ja jetzt nur mein Problem u. ich sollte doch bitteschoen nicht meine Probleme u. Unzulaenglichkeiten auf sie projezieren, ich sollte mal mehr ueber mich u. die gesamte Situation nachdenken u. ehrlich zu mir selber sein u. das ich ihr Unrecht tue u. sie waere ja jetzt nur ehrlich zu mir.

    Also, wenn sie das ihrem Mann u. all ihren anderen Bekannten erzaehlen wuerde, was ich ihr vorgehalten habe, dass koennten die garnicht glauben, geschweige ueberhaupt verstehen.
    Sie wollte dennoch ein ruhiges klaerendes Gespraech mit mir fuehren u. es wuerde ja jetzt nur an mir liegen, sie wollte aber jetzt auch nicht rumbetteln.

    Ich habe ihr vermittelt, dass ich darin keinen Sinn sehe, dass ich nichts habe, woran ich mich bei ihr festhalten kann, da ich nicht sehe, da wir von Anfang an keine wirkliche Basis hatten, was ich aber geglaubt habe.

    Worueber sollten wir da noch reden, dass waere nur ein Kreis der sich nie schliesst u. irgendwann wuerde man genau an diesem Punkt wieder sein.
    Ich habe ihr alles Gute gewuenscht und das war’s fuer mich. Sie hat daraufhin nur gemeint, ok, wenn du das so willst u. fuer dich richtig haelst, sie findet es Schade das ich „uns“ keine Chance mehr geben moechte, da sie fuer mich ja nur eine „einfache Freundin“ sein wollte, die immer fuer mich da ist.

    Aber ihr Mann meinte auch, sie sollte den Kontakr zu mir abbrechen, dass waere fuer sie besser. Sie wuenscht mir fuer die Zukunft das ich mein Glueck u. meine Zufriedenheit finde u. sie bedankt sich dafuer, dass sie mich kennenlernen durfte. Ende der Geschichte.

    Ich bin heilfroh, dass ich ds rechtzeitig rausgekommen bin, lieber alleine, sls meine Nerven kaputt machen lassen. Den Schuh ziehe ich mir nicht mehr an, dass ich nur das Problem bin u. habe.
    Die Zeiten sind fuer mich vorbei, obwohl ich davor ja nicht sicher bin, jemals wieder an so einen Menschen zu geraten, wichtig ist dabei nur, es rechtzeitig zu erkennen u. sich zurueck zu ziehen, auch wenn es schwer faellt u. sie nur nicht den Schuh anzieht u. sich die Schuld fuer alles geben zu lassen u. dieses auch zu denke.

    Ich habe auch Jahre gebraucht mich dagegen zu waehren, geschweige es ueberhaupt zu erkennen u. zu merken, dass ich nicht fuer alles die Schuld habe. Darauf spekulieren solche Menschen nur, sie suchen sich ganz gezielt u. bewusst solche „Opfer “ es ist nun Mal ein Geben u. Nehmen!

    Das ist der groesste Fehler den man ueberhaupt machen kann, sich fuer alles schuldig zu fuehlen, dazu gehoeren, wenn immer noch zwei, der eine agiert, manipuliert u. spinnt die Faeden, der andere reagiert u. fuehlt sich, wenn schuldig.

    In diesem Sinne…

  4. Pascal 850 sagt:

    Viele scheinen hier zu vergessen, auf die Frage hin: Warum mann sich diesen Menschen „antut“? daß, Man(n) mal ganz am Anfang z.B. beim Kennenlernen, getäuscht wurde!!, durch viel Charme und Liebenswürdigkeit, Aufmerksamkeit, Verständniss ect. des N. Wenn das im weitern Verlauf der Bez. verflogen ist, und durch ein anderes Verhalten ersetzt wird, dann kommt beim Opfer die Hoffnung auf, das es wieder so grandios wird wie am Anfang.. „die Hoffnung stirbt halt zuletzt..“ deswegen daueret es so lang vom N. loszukommen.., Nur die frage nach dem: Warum kam es so? bleibt für immer unbeantwortet..

    • Alex sagt:

      Ich denke, die Frage nach dem „Warum kam es so“ ist weniger das Problem.
      Eher die Frage „Wie konnte ich so doof sein und wieder drauf anspringen!“

      DAS ist doch die Frage Aller Fragen.
      Eine Bez mit Einer Narz läuft nie ohne Probleme ab oder wenigstens ohne einmal kurz getrennt zu sein.
      Man sollte auf sein Bauchgefühl hören aber was macht man? Lässt sich wieder mit leeren Versprechen einlullen. Das Grandiose am Anfang, was auch bei mir der Fall war, war eine Lüge, eine Illusion, erschaffen von einer Person, die mit der wirklichen Realität nicht zurecht kommt und nie zurcht kommen wird.

      Von daher ist es am Besten es hinzunehmen, froh zu sein, dass man aus dem ganzen raus ist und sich auf sein Eigenes Leben ohne Narz konzentrieren.

  5. Der Verarschte sagt:

    Hallo an alle.
    Ich würde mich gerne erst bei euch allen bedanken, den ich bin auch seit 6 Wochen jetzt von einer N. getrennt. Ich weiss Sie tat mir nicht gut, ich weiss heute Sie hat mich belogen und für sich ausgenutzt… trotzdem denke ich an Sie. Manchmal gut, manchmal will ich ein N Ihr gegenüber sein. Ich weiss Rache ist falsch und das diese bei Ihr nie was machen würde. Im schlimmsten Falle Rache von Ihrer Seite.
    Es ist leicht über N Männer was zu finden, leider nicht so sehr über N. Frauen.
    In kurz: Sie wuchs in einer Commune auf. Kinder waren frei, eltern kümmerten sich nicht um Sie. Seit klein an, lebte sie Ihr leben ohne Rücksicht auf verluste. Sie Sagte ja und amen zu den erwartungen die man Ihr stellte und ging wieder fort als wäre nie was gewessen-
    Ich lernte Sie vor einen Jahr kennen. Ich war sofort von Ihrer stärke beindruckt. Atraktiv, schlau, rede gewannt. Aber ich war nur ein Hund für Sie. Sie meldete sich wann immer sie wollte und ich musste auf den Augenblick warten… wann bin ich wieder dran? Ich denke dieses Spiel machte alles interessanter?! Nach vielen streiterein Flog ich zu Ihr ( 2 unterschiedliche Länder ) Wir hatten bei Ihr wieder streit und ich verliess die Wohnung mit meinen Sachen. Ich rief Sie Std später an um in Ruhe über alles reden zu können. Sie sagte Sie wäre am boden zerstört und wäre von einer Freundin angeholt worden ( Monate später sagte Sie mir Sie wäre zuhause gewessen und alles wäre eine Lüge) 2 Monate hörte ich nichts von Ihr. Als Sie sich dann wieder meldete. Und wir platonisch reden konnten, sagte Sie mir sogar ich rede gerade mit meinem ex und einen verehrer… trotzdem war ich so blöd und war für Sie da.
    Wochen später mussten wir wegen eines Meetings uns wieder sehen.
    Sie stand da und ignorierte mich. Abends kamm Sie in meinem Zimmer und wir hatten sex. Morgens wieder distanz. Der Abschiedskuss kamm von mir nicht von Ihr. Tage wieder nichts gehört. Wieder Meeting, wieder Sex. Diesmal sagte Sie mir ich wäre was besonderes und das beste was Sie je gespürt hat.
    Ich war verrückt nach Ihr. Schmiss tollen Job, tolle Wohnung am Strand… um Sie wirklich kennen zu lernen.
    Sie war kalt. Meine gefühle waren Ihr Egal. Manchmal gabSie mir das Gefühl ich wäre gut aufgehoben. 90% der Zeit war es aber die schlimmste Beziehung die Ich je hatte.
    Mehr streits mehr rückzug von Ihrer Seite. Ich spreche 5 Sprachen, bin sehr viel gereist. Geld war mir nie wichtig. Mehr Ich als Mensch der nur einmal lebt. Sie hingegen Urlaub ja, reisen nein. Erfolgreich. Sehr viel Geld. Was mich nie imponierte. Doch dann fing Sie an mich klein zu machen. Es zu schaffen das ich an mich selbst zweifle. Dann dir Krönnung, der ex steht vor der Tür. Der Sie bin zu dem Zeitpunkt ein Jahr langt Stalkte. Riessiger Typ. Ausländer, sehr schlechte ausprache. Ei richtiger Macho. Ich bat ihn zu gehen, er kamm angerannt und fing an mich zusammen zu schlagen. Im Krankenhaus hatte ich das Gefühl ich sei Ihr scheiss egal. Als ich Ihr sagte ich brauche dich jetzt mehr als zuvor, stand Sie auf machte mich fertig das es nicht Ihre Schuld sei und ging rauchen. Mehrmals an dem Abend anstatt bei mir zu bleiben und mir zu zeigen das ich auf Sie zählen kann. Danach war alles anders. Handy immer andersrum. Keine Lust mehr. Alleine mit Freundinen weg…. etc.
    Sie machte Schluss und 2 Tage später flog Sie mit Ihren Mädels im Urlaub. Ihre letzte Nachricht ich sei an allem Schuld. Eine Woche nach dem Urlaub meldet Sie sich erneut. Hat mich von allem gelöscht, geblockt uns sagt mir per Whatsapp das ich das schlimmste wäre und ICh nie wieder von Ihr höhren werde.
    Ich bin attraktiv, höfflich und werde von vielen Frauen angemacht. Ich finde immer mein Weg und habe immer Beziehungen respektvoll geführt… Doch Plötzlich fühle ich mich wie der versager den Sie Sagt wäre ich.
    Ich weiss Rache macht nichts aus, ich weiss nach mir steht der nächste oder der letzte wieder im rennen.
    Ich weiss das Sie Suicid gedanken haben, und das Sport, Figur aussehen dabei Hilft das zu kriegen was Sie wollen.
    Aber kann mir bitte eine ehrlich NFrau sagen was passiert wenn diese Schönheit nicht mehr da ist? Sie ist 34 immer geraucht, früher gekifft, Cocain genommen, heute ist eine Flasche wein ruckzug weg. Sie hat falten, chronische Schmerzen und lange wird Sie es nicht aushalten können-
    Aber was passiert mit diesen menschen im alter? Wird Sie dann aufmerksamkeit von 50/60 jährige kriegen und das selbe verhaltensmuster weiter führen? Wo kann ich mehr info über NFrauen finden? Und das schlimmste obwohl ich weiss das ich viel besser ohne Sie bin, warum hat Sie es geschafft in kurzen Zeitraum mich so auszusaugen? Bin ich labil? Ich will nicht länger an Sie denken.
    Danke

  6. Petra Schwandtke sagt:

    Hallo Thomas,Ich bin auch auf einen Narz..reingefallen.Und das mit 50Jahren.Endlich ist der Märchen Prinz mit einer anderen Prinzessin zusammen nach dem er mich perfide entsorgt hat .Würde mich gerne mit dir ausstrichen .Hier meine Nr:Sms oder Whats App.Telefonieren .17643406580 Bis dann und liebe Grüße Petra

  7. Claudia sagt:

    Interessant, was der alte Sigmund Freud zum Thema Narzissmus zu sagen hat, besonders zum Thema „weiblicher Narzissmus“
    Ein Ausschnitt aus Freuds „Zur Einführung des Narzissmus“:
    „Die volle Objektliebe [ ..] ist eigentlich für den Mann charakteristisch [ ..]. Anders gestaltet sich die Entwicklung bei dem häufigsten, wahrscheinlich reinsten und echtesten Typus des Weibes. Hier scheint mit der Pubertätsentwicklung [ ..] eine Steigerung des ursprünglichen Narzißmus aufzutreten, [ ..] welche der Gestaltung einer ordentlichen [ ..] Objektliebe ungünstig ist. Es stellt sich besonders im Falle der Entwicklung zur Schönheit eine Selbstgenügsamkeit des Weibes her [ ..] . Solche Frauen lieben, strenggenommen, nur sich selbst mit ähnlicher Intensität, wie der Mann sie liebt. Ihr Bedürfnis geht auch nicht dahin zu lieben, sondern geliebt zu werden, und sie lassen sich den Mann gefallen, welcher diese Bedingung erfüllt. Die Bedeutung dieses Frauentypus für das Liebesleben der Menschen ist sehr hoch einzuschätzen. Solche Frauen üben den größten Reiz auf die Männer aus, nicht nur aus ästhetischen Gründen, weil sie gewöhnlich die schönsten sind, sondern auch infolge interessanter psychologischer Konstellationen. Es erscheint nämlich deutlich erkennbar, daß der Narzißmus einer Person eine große Anziehung auf diejenigen anderen entfaltet, welche sich des vollen Ausmaßes ihres eigenen Narzißmus begeben haben und sich in der Werbung um die Objektliebe befinden; der Reiz des Kindes beruht zum guten Teil auf dessen Narzißmus, seiner Selbstgenügsamkeit und Unzugänglichkeit, ebenso der Reiz gewisser Tiere, die sich um uns nicht zu kümmern scheinen, wie der Katzen und großen Raubtiere……“

    Unter „voller Objektliebe“ ist bei Freud zu verstehen, dass man eine reife Liebesfähigkeit zum Du entwickelt hat, während man bei der „narzisstischen Objektwahl“ sich selbst zum Liebesobjekt hat. Das Geliebtwerden ist das Ziel und weniger das aktive Lieben.

    Freud scheint nicht in allem Unrecht gehabt zu haben!

    • Martina sagt:

      Claudia, schön, dass Sie hier Freud zitieren, aber für die Praxis, also das alltägliche Leben oder die Probleme der Leute, bringt das herzlich wenig!
      Langeweile?

  8. Claudia sagt:

    Alex,
    wieso rechfertigen Sie sich denn dauernd? Merken Sie nicht, dass Sie sich damit bereits wieder zum Opfer gemacht haben.
    Nicht jede Frage ist es wert, beantwortet zu werden.
    Sie haben einen gesunden Menschenverstand und können damit sich ins Leben rauswagen. Da sind Sie dann derart abgelenkt, dass Sie gar keine Zeit mehr haben, dauernd über diese Narzisstin nachzudenken. Und wenn die erst mal eine Zeitlang aus dem Kopf draußen ist, sind Sie ohnehin ganz schnell entliebt. Und wenn man mal entliebt ist, ist der Funke nicht mehr entflammbar. Da ist einfach so. Machen Sie selbst die Erfahrung.
    Beschäftigen Sie sich mit Politik,dem aktuellen Tagesgeschehen, mit dem beruflichen Weiterukommen, sonst sind Sie bald in Ihren Sozialkontakten nur noch auf die verschrobene Psychowelt angewiesen, weil Sie schichtweg in der normalen Alltagwelt nichts mehr zu sagen haben und dann ganz schnell ausgegrenzt werden.

    • Alex sagt:

      Claudia,
      wie kommst Du darauf, dass ich mich überhaupt nicht mit Narzissten auskenne? Mir kann niemand, auch Du, nicht erzählen, dass er einen Narz sofort erkennt und umgehend handelt, dass ihm sowas ja niemals passiert. Oder dass der Narz so „plump“ ist und sich, wie gesagt, entsprechend in Szene setzt.
      Für mich war’s meine Erste Psychopathin und was ich gelernt habe, war schmerzhaft, sehr schnmerzhaft. Aber dann zu behaupten, ich würde mich mit dem Thema gar nicht auskennen, halte ich für überzogen und mehr als unnötig!

      Ferner, wenn ich hier auf Fragen eingehe, auf die ich eingehen WILL, macht ich mich weder zum Opfer, noch Rechtfertige ich mich. Dann würde ich das ja hier bei dir auch grade tun!

      Schön, wenn der gesunde Menschenverstand angesprochen wird; da hinterfrage ich aber, ob Du jemals von einem subtilen Narz/Psychopathen so richtig malträtiert wurdest, denn das bezweifel ich mal anhand Deiner Aussage.
      Da setzt der gresunde Menschenverstand nämlich aus, weil Narzissten genau da ansetzen.
      Oder glaubst du, ich bin so eine schwache Persönlichkeit, dass ich sowas hab gern mit mir machen lassen?

      Auch Ratschläge wie „Beschäftigen Sie sich mit Politik,dem aktuellen Tagesgeschehen“ halte ich für unangebracht, denn mit was ich mich beschäftige oder wie ich die fast 2 Jahre verabeite, das kann ich schon alleine entscheiden. Sag das mal Opfern, die in psychologischer Behandlung sind, denen wird das Alles ziemlich egal sein, weil sie nur noch aus ihrem Loch rauswollen

      • Thomas sagt:

        Hallo Alex, ich will dir hier mal den Rücken stärken. Ich kann sehr gut verstegen was du durchgemacht hast und eine lange Verarbeitungszeit brauchst. Ich habe eine 16 Jahre Ehebeziehung (ich war der zweite Ehemann mit gemeinsamen Kind) hinter mir die in diesem Jahr zur Scheidung kam. In all den Jahren wurde ich subtil isoliert und destabilisiert. Zu Anfang hatte sich meine Ex über ihre Herkunftsfamilie und den ersten Mann ausgekotzt. Ihre Fanilie die allesamt Narzissten sind hattes sie zwar materiell mit Geld und sonstigen Zuwendungen versorgt und in Abhängigkeit gehalten (wohnt heut noch bei der Herkunftsfamilie mit 44 Jahren!) doch Wärme und seelische Zuwendung gabs dahingehend kaum da meine Ex eine am Down-Syndrom leidende Zwillingsschwester hat die immer im Focud der Mutter stand. Na jedenfall war ich zu Anfang, wie der erste Ehemann mit dem sie 11 Jahre samt zweier Kinder zusammen war, idealisiert worden und nach unserer Heirat sowie Geburt unserer Tochter von meiner Herkunftsfamilie isoliert. In ihrer Familie wurde ich nie anerkant und nach und nach seitens der Frau und ihrer Gefolgschaft gedemütigt und entwertet. Das geschah am Anfang sehr subtil jedoch im Laufe der Zeit immer deutlicher. Da wurde ständig mit Dritten ausgegangen und Zeit mit der Herkunftsfamilie verbracht. Im letzten Drittel gabs noch 2 Auszeiten die von ihr verordnet wurden sowie eine von mir angeleierte fast dreijährige erfolglose Eheberatung. Sämtliche für eine Ehe durchgesprochenen Grundregeln des Zusammenlebens stießen hier auf taube Ohren. Diese Frau lebt für die Materielle Verhätschelung der Familie sowie der Bereicherung der männlichen besser gestellten Aussentankstellen. Solche Frauen wollen ein Singleleben innerhalb der Ehe führen und brauchen den Partner als Lakei für die weniger interessanten Pflichten. Irgenwann konnte ich es nicht mehr aushalten, da die Frau vor Dritten nicht zu mir gestanden ist, sodass ich mir eine Wohnung genommen. Meinen Bitten um einen gemeinsamen Auszug kam sie nicht nach, hielt mich aber mit Versprechen und S. ein halbes Jahr hin und suchte derweil hinter meinem Rücken einen Neuen. Nachdem sich dieser eingefunden hatte wurde ich umgehend mit einem Berg Schuldzuweisungen entsorgt. 3 Wochen später kam eine Reihe bis jetzt 2,5 Jahre später noch immer andauerne Reihe mitverleumderische erlogener Sachverhalte gespickte Anwaltsbriefe in der sogar meine 16 jährige Tochter instrumentalisiert wird. – Der seelische Schaden den man in so einer narzisstischer Beziehung erlebt hat können Nichtbetroffene nicht nachvollziehen. Sämtliche Grundvorstellung was Liebe und Partnerschaft betrifft haben hier keine Gültigkeit. Alex ich leide nach 2,5 Jahren nich immer. Es wird zwar langsam besser doch das Erlebte vergisst man nicht. Die Narzissten kommen besser durchs Leben da sie das Glück haben durch ihre Blendungstaktiken immer sofort jemand finden und nichts reflektieren. Meine Ex war noch nie ein Tag Single.

        • Alex sagt:

          Meine Ex auch nicht. Die hatte immer sofort oder parallel schon den Nächsten an der Angel.
          Aber auch die altert und wird irgendwann eben nicht mehr so attraktiv sein.
          Mal schauen, wie ihr Leben dann verläuft oder generell im Alter!
          Ich bleib Single, bis ich emotional wieder für was Neues bereit bin. Ich brauch da niemanden an meiner Seite um nicht allein zu sein!

          • Thomas sagt:

            Hallo Alex, zu Anfang der Trennung konnte ich den Zustand des Schmerzes kaum aushalten und bin froh einige Freunde an der Hand zu haben die mich in und nach der „Beziehung“ seelisch gestärkt hatten. Ich dachte ich müsste um dem dem Schmerz und deer Einsamkeit zu entfliehen schnell jemand finden, doch abgesehen dass in dem ländlichen Raum in dem ich wohne die Kennenlernmöglichkeiten äusserst beschränkt sind, wäre das für eine neue Frau sicherlich zuviel gewesen. Ich bin nach 2,5 Jahren immernoch Single und es geht manchmal besser und manchmal schlechter. Mit 53 kommt auch noch das Alter hinzu.
            Am schlimmsten finde ich, ich hatte zwar aus nicht mehr auszuhaltenem psychischen Druck die familäre Umgebung der stark dominierenden Herkunftsfamilie seitens der EX (wir wohnten im Haus)verlassen doch wollte ich ein Neustart auf neutralem Boden beginnen, dass sie mich bis heute über ihren Anwalt tyranissiert (wegen finanzieller Gründe die abwägig sind)und doch scheinbar noch immer mit meinem Nachfolger zusammen ist. Ich frag mich, nachdem ich doch so „versagt“ hatte, dass doch noch soviel Energie in mich verschwendet wird. Mit ihrem ersten Mann und mir hatte sie jeweils zusammen gewohnt. Mit meinem Nachfolger gibts getrennte Wohnungen.

  9. Claudia sagt:

    Der letzte Beitrag ist natürlich an Sanne gerichtet.

  10. Arianna sagt:

    Ich habe meine Mutter in fast jeder Zeile wiedererkannt… Seltsam, wie sich die Muster wiederholen…

    Sie hat damals meinen Vater verlassen, aber behauptet, es sei aus Selbstschutz geschehen sowie um mich zu „retten“. Ich weiß heute, dass sie ihn und auch mich aus der Entfernung überwacht und uns beide direkt so weit als möglich terrorisiert hat, damit wir uns nicht „gegen sie verbünden“. Mir gegenüber behauptete sie, sie wäre ja so großzügig, weil sie mir erlaubte, ihn 1 x im Jahr zu sehen (wir waren 1400 km weit weg gezogen).

    Ihre oberste Priorität war immer, dass ich ihn ihrer Nähe und unter ihrer Fuchtel blieb. Ging es mir schlecht, war alles und jedes dafür verantwortlich, nur sie nicht.

    Ein seltsamer Menschenschlag. Nur eines ändert sich nie: man darf ihnen nicht vertrauen. Wenn man merkt, dass man es mit so jemandem zu tun hat, sollte man schnellstens fliehen, alles rückgängig machen bzw. reparieren (so weit als möglich), was sie mit einem gemacht haben, und alles in Frage stellen, was sie einem je gesagt oder zu verstehen gegeben haben.

    Ich würde mir wünschen, dass Ärzte, Therapeuten, Seelsorger etc. dieses Problem besser verstehen und Betroffenen helfen können. Dass man damit meistens allein bleibt und sogar noch zusätzlich angegriffen und schlecht gemacht wird, ist das Schlimmste.

    • Sabine sagt:

      Hallo
      Meine Mutter ist auch so eine 100 prozentiger Narzosstin. Um ruhe zu haben habe ich alles gemacht was Sie wollte. Jetzt ist die Zeit vorbei, den anderen erzählt sie immer „Sie ist doch krank und sie muss alles alleine machen“ ich habe aufgehört ihr zu helfen ( dienen ) es war sowieso immer falsch. Da sie momentan keinen hat um ihn runter zu machen , muss leider jeder busfahrer oder Verkäuferin dran glauben. Und es wird für mich nie ein ende haben . Ich muss nur stark genug sein und mein Kind vor ihr beschützen , denn er kommt in die Pubertät und die meckert an ihm herum und natürlich ist meine Lasche Erziehung schuld. Es ist schon fast peinlich dass hier zu schreiben aber sie hat mich mal angeschrien , wenn ich das Kind nicht ab und zu schlage dann komme ich mit ihm in zehn Jahren nicht zu recht. Die zehn Jahre sind vorbei und ich habe ein tolles Kind , das viel lacht und glücklich ist….ich dachte , ich schaffe das , die negativen Gefühle, die ich für sie habe zu unterdrücken, aber es kommt immer wieder hoch. Für ne Zeit war alles gut , jetzt bekomme ich wieder dieses.. “ vielleicht hat sie ja recht “ sie hat mich immer als verrückt bezeichnet und das war noch das netteste. Und es ist so weit . Ich habe mir eine Überweisung zu Verhaltensherapie geben lassen. Ich schaffe es nicht alleine. Ich weiß nur seid dem ich selber Mutter bin , dass ich keine Mutter habe nur eine Frau die mich auf die Welt gebracht hat. Danke fürs zuhören

    • Petra Schwandtke sagt:

      Mein Narzisst -Volles Programm: ist Seelsorger.Er hat zusätzlich Ausbildung und Kenntnis bei mir angewendet .Um ein deutlich zu sagen: Die werden von keinen Fachleuten ausgebildet .Also im inneren der Kirche. So habe ich mich gefühlt :Wie in einer Einmann Sekte.Nichts weiter ist das.Den anderen zu vernichten . Bin auf ihn reingefallen.Aber er hat ein neues Opfer .Und da habe ich eine Frage und bitte eine Antwort. Ich träüme das jede Nacht das erlebte meiner Harten Beziehug.Nur sehe ich nicht mich sondern das neue Opfer in den Träumen? Weil ich das neue Opfer nicht schützen kann ?Weiss aber was ihr wieder fährt und kann ihr nicht helfen? Kenne sie nicht .Nur von Erzählung anderer habe ich das Bild und habe die neue in seinen Auto sitzen sehen.

  11. Dämbälä sagt:

    „Ich bin böse.“ Können solche Worte aus dem Mund einer Narzisstin kommen?
    Wenn ja: Wie ist zu antworten, wenn man dieser Frau sexuell näher kommen möchte?

    Bei der letzten Narzisstin machte ich den Fehler zu sagen: „Nein, du bist eine der Liebsten.“

    • … auf die Körpersprache achten! Worte sind doch oft genug Schall und Rauch! Die Mimik verrät weitaus mehr über die momentane Gesinnung!

      • Claudia sagt:

        Noch besser, auf die Taten achten! Die sind am unmissveständlichsten.

        • Ja, das ist schon richtig! Aber in dem Moment, wo sie etwas sagt, tut sie ja nichts! Kann man dann ihren Worten trauen oder nicht? In diesem Fall wäre dann die richtige Deutung der Körpersprache hilfreich!

          • Claudia sagt:

            Der alte Schopenhauer sagte einst, der Mensch sei so, wie er aussähe. Man solle sich den allerersten Eindruck, den man von einem Menschen empfängt, noch bevor er den Mund aufmacht, gut einprägen. In den allermeisten Fällen würde sich der Ersteindruck mit den Erfahrungen, die man mit ihm macht, decken.
            Es gibt einen faszinierenden Aufsatz von ihm zu dem Thema.
            Titel: Zur Physiognomik
            Lässt sich leicht ergoogeln und ist recht gut verständlich geschrieben.

            So leicht finde ich das allerdings nicht, den allerersten Eindruck überhaupt bewusst wahrzunehmen.
            Meistens lächeln die Leute ja automatisch, wenn jemand in ihr Gesichtsfeld tritt oder fangen gleich an zu sprechen – dann ist der unverstellte Ersteindruck schon dahin.
            Man kann gar nicht konzentriert genug wahrnehmen.
            Na ja, das muss man üben.

      • Dämbälä sagt:

        Natürlich kann keine allgemeingültiger, pauschaler Tipp gegeben werden, aber wäre es eher sinnvoll, die Aussage zu bestätigen (ein neckisches „Genau, ein ganz schlimmer Finger bist du“) oder sie zu verneinen (siehe Ausgangspost)?
        Auf ihre Körpersprache habe ich leider nicht so sehr geachtet, der Spruch kam jedenfalls in keiner traurigen Atmosphäre o.ä., mehr zwischen Tür und Angel bei einem Smalltalk.

        • Man kann z.B. mit einer Gegenfrage antworten: „Warum glaubst Du, dass Du böse bist? Was hast Du in der Vergangenheit getan?“ Auf diese Weise würden Sie erst einmal mehr Informationen zu dieser doch kaum einzuschätzenden Aussage bekommen. Aus den Antworten ergeben sich wahrscheinlich weitere Fragen. Da sie es in einem traurigen Ton äußerte, wurde wahrscheinlich in diesem Moment ihr Mitgefühl berührt und Sie glaubten, Trotz spenden zu müssen. Somit hatte die Dame schon ihr Ziel erreicht: Sie lassen sich auf ihre Gefühle ein und ordnen sich unter!

          • Dämbälä sagt:

            Es wurde ja in KEINER traurigen Situation geäußert. Als sie es zum ersten mal nebenher erwähnte, schrillten meine Alarmglocken schon leicht. Bim zweiten mal dann vollends. Bisher äußerte sie den Satz aber relativ beiläufig, sodass der Satz einfach so im Raum stand, ohne Antwort meinerseits.
            Seither frage ich mich, wie ich beim nächsten mal reagieren soll.
            Bei der Frage „Warum glaubst du, dass du böse bist?“ habe ich zu sehr Angst, der Verständnisvolle zu sein, den sie „verführt“, aber nicht an sich ran lässt.
            Ich werde wohl spontan reagiern.

          • Claudia sagt:

            Guter Tipp!!!

  12. Klara sagt:

    Hey,mich hat diese Macht über meine Gefühle Jahre später noch nicht losgelassen u.als ich diesen Menschen wiedergesehen u.nochmal diese Beziehung aufgenommen habe, bemerkte ich,wieviel Angst narzisstische Partner bekommen,wenn man beim eigenen Standpunkt/Sichtweise bleibt u.sich seine eigenen Bedürfnisse nicht ausreden lässt,wenn man nicht mehr beeindruckt ist und zeigt,dass Jeder nur für sich selbst verantwortlich ist – ich also nicht mehr dafür verantwortlich bin,welcher Stimmung sie/er gerade ist u.meinem eigenen Weg treu bleibe. Es war auch heilsam,bewusst zu merken,dass sie/er gar nicht lieben kann und wie ein bockiges Kind nur nach Beachtung verlangt und quengelt, wenn es mal nicht nach ihm / ihr geht. Ich habe heute einen Menschen an meiner Seite, der vorbehaltlos und ohne Kalkül liebt.
    Da merkst du, dass du keine Partnerin brauchst, die auf deinen Wert geht.
    Alles Liebe für Dich !

  13. Alex sagt:

    Ich lehn mich jetzt mal weit aus dem Fenster:

    Die Anzahl der männlichen Narzissten mag zwar weitaus höher liegen, aber grad die Frauen verstehen ihr „Handwerk“ hier um ein zigfaches Besser.
    Hier wird mit optischen Reizen gelockt, weil eben sonst nicht viel an Persönlichkeit, Empathie oder sonst was vorhanden ist. Charakter? Nö; hier regiert die perfekte Fassade und sonst nix. Aber wehe, der Alterprozess schlägt zu…
    Frauen können auf Kommando auf die Tränendrüse drücken und einem somit ein schlechtes Gewissen machen, Kerle machen halt Vorwürfe.
    Und locken, ja locken können die auch richtig gut. Soweit denkt ein Kerl garnicht und wenn doch, dann ist es simpler gestrickt.

    Wir Männer sind von Natur aus bissl doof. Wir können uns gar nicht so in komplizierte und ideenreiche Lügenmärchen verstricken wie Frauen (Ausnahmen gibts natürlich); hier läuft das simpler ab, weil eben weniger geredet/komuniziert wird. Frauen planen, setzen um und wundern sich dann, wenn Unstimmigkeite rauskommen. Der Kerl plant weniger, lügt sich auch einen zusammen und wenns rauskommt, ja, dann ists halt so! Nächste…

    Die Narzistin handelt subtiler, weswegen dieses Handeln mehr auf die Psyche des Opfers geht. Nur trauen sich das die wenigsten Kerle zuzugeben; das starke Geschlecht darf halt keine Schwäche zeigen.
    Aber glaubt mir, Frauen hinterlassen mit ihren narzisstischen Machenschaften keine verbrannte Erde, sondern radioaktiv verseuchtes Ödland, in dem ganz selten wieder was wachsen kann. Zu sowas ist ein männlicher Narz gar nicht in der Lage, ohne seine Handlungen jetzt schönreden zu wollen.
    Ich habs durch und es ist das schlimste, was mir jemals passiert ist.
    Selbst nach 3 Monaten kompletter KS bin ich aus diesem Loch noch nicht raus und leide, obwohl ich das nicht will. Warum? Wenn ich das wüsste, könnte ich entsprechen Handeln. Ich weiß es nicht, ich verstehe nicht was mit mir los ist und vor Allem, warum diese blöde Kuh immer noch indirekt diese „Macht“ über mich hat.

    • Denise sagt:

      Narzissten/Innen planen gar nicht. Sie handeln im Moment. Was es so ausgetrixt erscheinen lässt, ist dass sie ohne Gewissen agieren.
      Sie setzen alle Mittel ein – egal was morgen ist – egal wie es andere dabei geht. Du glaubst, es herrscht endlich Frieden, dann kommt wieder ein Angriff, eine Verführung oder ein Opferverhalten. Es hört nie auf. Es gibt keine Kontrolle darüber und niemals ein Verständnis für dich.
      Das ist das Verletzende!
      Und glaub mir männliche Narzissten zerstören das Leben der Frau gewaltig und für immer – und das der Kinder dazu.

    • tutto bene sagt:

      Lieber Alex, da suhlt sich aber jemand in seinem Schmerz und schiebt den schwarzen Peter den Geschlechtern zu. Da Du gar nicht in der Lage bist, wie eine Frau zu fühlen, die einem Nazissten auf den Leim gegangen ist, kannst Du auch nicht beurteilen, ob der männliche Schmerz beim Reinfall auf eine weibliche Narzisstin größer ist. Ich kann gut nachvollziehen, was Du in Bezug auf Deine Gefühle schreibst. Auch ich bin heute Nacht wieder aus einem Albtraum erwacht, 10 Wochen nach KS mit meinem Narzissten. Jeder fühlt und empfindet anders und auch die Nazissten fallen in ein Loch und fühlen, wenn auch nur für sich selbst. In dem Sinne leiden wir alle. Allerdings haben Menschen wie Du und ich die Chance das zu ändern. Der Narzisst (m/w) hat das nicht, er kann nicht anders. Und Du und ich müssen uns mit der Frage beschäftigen, weshalb uns das passiert ist und wie wir mit so einem Desaster umgehen können und/oder es künftig vermeiden werden. Purer Hass wird nicht helfen. Damit begibst Du Dich auf die Stufe des Narzissten.
      Alles Gute für Dich!

    • Selma Wolf sagt:

      Hi Alex,
      ich glaube, dass Du Dir das etwas zu einfach machst. Es gibt genügend Frauen, die sehr unter einem Narzissten und seiner physischen und psychischen Machenschaft leiden.
      Ich verstehe, dass Du Deine Kommentare – natürlich – aus Deinem Erleben mit einer Narzisstin aufschreibst.
      Auch ich bin in das Loch gefallen und ganz heftig am Strampeln, um mich aus den “ emotionalen “ Fängen, die immer noch vorhanden sind, zu befreien.
      Es dauert einfach seine Zeit, mit dem Thema abzuschließen. Das geht nicht von Heute auf Morgen, auch wenn wir uns das Wünschen.
      Ich kann Dir nur einen sinnvollen Tipp geben….. suche Dir einen Therapeuten/in und bearbeite es dort.
      Warum wir so lange brauchen, um davon loszukommen ist, das die Narzissten ( weiblich und männlich ) genau wissen, wo unsere Schwachstellen sind.
      Und dort setzen sie an. Ganz gezielt. Außerdem projizieren sie Ihre eigenen Unzulänglichkeiten in uns.
      Und wir nehmen es dankbar an, weil wir z.T diese Worte/Sätze schon als Kind gehört haben.
      Und das macht uns fertig. Nur damals als Kind, da konnten wir unsere Gefühle nicht in Worte fassen. Wir haben sie lediglich gefühlt. Nun, viele Jahrzehnte später haben wir die Sprache dazu entwickelt.
      Und dann fangen wir an die jeweiligen Situationen zu bewerten. Und das wird uns zum Verhängnis.

      Alex, versuche einfach alles was passiert ist, an Deine Narzisstin zurückzugeben.
      Deute sie um.
      Mir hat das sehr geholfen. Wir sind nicht schuld, aber wir denken es und das ist nicht richtig…..

      • Denise sagt:

        Hi Selma,
        wie meinst du das; „alles an den/die NarzisstIn zurückgeben und Umdeuten“ im praktischen Sinne?
        Narzissten nehmen nichts an, da sie nicht selbst reflektieren?
        Du erhältst nur einen weiteren Angriff beim Versuch.
        Bin bereits jahrelang konfrontiert damit, da wir ein gemeinsames Kind haben, und selbst oft ratlos.
        Lieben Gruß
        Denise

      • Alex sagt:

        Deswegen hab ich gesagt „ich lehne mich aus dem Fenster“

        Natürlich es es vollkommen egal, ob ein Narz männlich oder weiblich ist. Das Ergebnis ist Gleich.
        Ich wollte auf die Vorgehensweise eingehen, die wirklich in vielen Dingen unterschiedlich ist.

        Natürlich ist nicht die Frau schlimmer als der Mann oder umgekehrt, ist das falsch rübergekommen, tschuldigung.
        Ich will auch nix den Geschlechtern zuschieben, aber frauen handeln da wirklich etwas Anders als Männer.

        Das alle NArze am Besten auf den Mond geschossen warden müsste, denke da sind wir uns einig

        • Selma sagt:

          Hallo Denise,
          ich meinte es im übertragenen Sinne.
          Oftmals geben sich die Partner oder Ex-Partner die Schuld an allem….. oder wie es auch sehr gerne die Narzissten tun, sie klagen den anderen an.
          Um diese Last ( die Projektion des Narzissten/in ) ablegen zu können,kann man die übertragene Schuld sinngemäß z.B. im Aufschreiben, an den Verursacher zurückgeben.
          Ich hoffe jetzt klingt es etwas verständlicher….

          LG

          • denise sagt:

            Danke, Selma, das mach ich. Jeder Versuch ist es wert, um den Umgang mit Narzissten endgültig zu lernen, damit sie einem in Ruhe lassen.
            Auch wenn mein Kind selbst schon nicht mehr zum Vater will – denn mein Sohn begreift nun, dass er keinen echten und einfühlsamen Vater je haben wird – aber es wird noch dauern der Kampf. Lg

      • Mike sagt:

        Ich find es lustig, wie schnell hier von Leuten, die andere Personen nicht kennen, zu Therapien geraten wird.
        Kann man nicht einfach mal seine Meinung oder Ansicht schreiben, dass grad sowas kommen muss?
        Sehr unpassend finde ich!

    • Sanne sagt:

      Meine Beobachtung ist, dass Narzissten, egal ob männliche / weibliche oder bösartige / erfolglose Ausprägung alle eins gemeinsam haben: Sie sind den Rollenklischees, was einen „echten Mann“ bzw. „eine echte Frau“ ausmacht, extrem verhaftet, entweder im Mainstream oder in irgendeiner Szene, die Spielart spielt keine große Rolle, denke ich. Ihre Opfer fallen darauf rein, fühlen sich genau dadurch angesprochen, warum auch immer. Hier habe ich anderer Stelle etwas von „große Gefühle“ und sie sei die „absolute Traumfrau“ gelesen (nicht von Alex). Obwohl sie eine krasse Narzisstin ist? Wie kann das eine Traumfrau sein? Das ist doch rein optisch/sexuell, dann, oder? Also das wäre für mich weit entfernt von einer Traumfrau.

      Bezeichnenderweise resultieren auch viele Kränkungen bei ihnen daraus, dass ihnen quasi die Perfektion in dieser Hinsicht nicht anerkannt / abgesprochen wird, ihrer Meinung nach. Das kommt von diesem s/w-Denken, ganz oder gar nicht. Entweder Super-Mutter/Vater, Schönheitskönig/in & erfolgreich oder Totalversager. Und jemand, der sich dem verweigert, stellt gleich das ganze Weltbild infrage, ist z.T. schon durch seine pure Existenz ein Angriff. Zumindest erkläre ich mir so die Reaktion mancher konservativer Frauen auf Themen wie Emanzipation etc.

      @ Alex,

      „Selbst nach 3 Monaten kompletter KS bin ich aus diesem Loch noch nicht raus und leide, obwohl ich das nicht will. Warum? Wenn ich das wüsste, könnte ich entsprechen Handeln. Ich weiß es nicht, ich verstehe nicht was mit mir los ist und vor Allem, warum diese blöde Kuh immer noch indirekt diese „Macht“ über mich hat.“

      Es ist absolut ok, noch im Strudel zu sein, bei mir hat die Zeit, bis der fallende Groschen unten angekommen ist, 2 Jahre gebraucht (psychologisch unbegleitet). Es hat mich mind. ein Jahr gekostet, abgrundtiefen Hass und große Wut in Trauer umzuwandeln. Hass ist eine sehr sehr starke Verbindung, Trauer lässt los, Trauer begreift, dass es nix bringt, bringt Erlösung. Frag mich nicht, wie genau man das macht, ich habe leider keine Empfehlungen, es hat jeder seine Gründe und entsprechend seine Methode und ich denke, ein Teil unseres Lebens besteht ja auch darin, diese Methoden für sich selbst zu finden, abzuschließen, weiterzuleben, das beste draus machen.

      Und auch, wenn ich die Ausrede bemühen könnte, dass ich meiner Situation unschuldig ausgeliefert war, hatte ich natürlich auch einen Anteil daran, in mir. Es war Arbeit. Nicht an ihr, an mir selbst. Denn sie konnte sehr lange über mich und meine Wut bestimmen, sie hat darauf gespielt, wie andere Leute auf einem Klavier. Ich musste lernen, von ihr völlig unabhängig zu werden, wenn sie es geschafft hat, mich aufzuregen, war ich noch nicht so weit, also weiter… und das alles, ohne selbst komplett gefühllos zu werden, denn dann hätte sie ja ihr Ziel erreicht gehabt.

      Ich habe das Gefühl, so ähnlich ist es bei Dir, auch wenn sie davon hoffentlich nichts mitbekommt, wie es Dir geht, denn das würde ihr gefallen. Deine hatte einen Schlüssel, der genau in Dein Herz gepasst hat. Du warst ihr nicht ausgeliefert, sondern Du hast sie ausgesucht. Sie war doch Deine Traumfrau, wenn auch nur für kurze Zeit. Wieso? Ich wage die Behauptung, dass ich bei noch so großer Anstrengung und Schminke dieses nicht schaffen würde. Ich bin definitiv nicht Dein Beuteschema und das hat nichts mit meiner Figur zu tun. Weißt Du, warum? (Keine Angst, ich will nix von Dir und ich bin auch nicht neidisch 🙂 ) Nicht sie hat die Macht über Dich, sondern Du räumst ihr diese ein. Also Warum?

      Ich habe keine Ahnung von facebook, aber musst Du alles mitbekommen, was sie macht? Kannst Du nicht einfach ihr Profil nicht klicken oder sie aus deinem Input da entfernen? Das wäre mal das erste, was ich tun würde. Keinen Input mehr von dieser Seite. Bei jeder neuen Sache regst Du Dich wieder auf. Aber Du willst doch eigentlich nix mit ihr zu tun haben. Das ist ambivalentes Verhalten. Es könnte die Hoffnung sein, dass es doch noch was wird, es könnte die Hoffnung sein, sie leiden zu sehen, oder etwas ganz anderes. Warum also? Ehrlich? (Anmerkung: Rachegefühle wären absolut normal, solange du sie nicht in die Tat umsetzt, wenn Du Rachegefühle hast, schwelge 2 Wochen drin und dann lach später drüber, weil Du Dich nicht auf ihr Niveau begeben würdest ;)).

      Warum bist Du überhaupt auf sie hereingefallen? Stichwort: Beuteschema. Stichwort: Selbstwert.

      Was hat Dir konkret geholfen, bei den wiederholten Kontaktaufnahmen oder den Versuchen, schließlich stark zu bleiben?

      Wird es Dir helfen, mit der konkreten Situation abzuschließen? Was könnte Dir helfen? (z.B. Freunde, neuer sozialer Kontext, …?)

      Hast Du verstanden, welcher Teil in Dir gerade bei Deiner Narzisstin so geschwungen hat? Und warum das so ist? Wo könnte das herkommen? Hattest Du vorher schon ähnliche Beziehungen? Gibt es bedenkenswerte Gemeinsamkeiten oder Unterschiede in Deinen verschiedenen Beziehungen? Woran oder an wem lag das?

      Wirst Du Dich noch einmal auf eine solche Person einlassen?

      Wie kannst Du das verhindern? Möchtest Du das überhaupt?

      Und, das allerwichtigste: was bringt Dir das? Denn wenn es Dir nix bringt, dann kannst Du’s natürlich auch bleiben lassen 😉

      Kurz: Lernst Du etwas über Dich selbst?

      Ich erwarte natürlich nicht, dass Du mir hier in aller Offenheit im Detail antwortest, aber würde mich freuen, wenn Du’s tust.

      Alles Liebe und Gute für Dich 🙂

      • Alex sagt:

        Liebe Sanne,

        es ist Alles „gekickt“.

        Hab sie auf FB blockiert, ihre beiden Nummern sind gesperrt, ebenso ihre email Adresse.
        Sie bekommt nix mehr von mir mit, es sei den (und das trau ich ihr auch zu), dass sie über Freunde wieder Mal spioniert. Wäre nicht das erste Mal.
        Aber selbst wenn bekommt sie da Null Infos über mich, da ich diesbezüglich nix poste oder anderweitig Signale gebe. Ich stell mich quasi tot.
        Auch gemeinsamen Bekannten hab ich früh genug gesagt, dass keinerlei Infos an sie weitergegeben werden sollen.
        Falls doch, und ich bekomm das raus, ist was los.

        Was ich dir zu 100% sagen kann, es ist KEINE Hoffnung. Ich will diese Frau nie wieder an meiner Seite haben oder generell was mit ihr zu tun haben. Sie hatte genug Chancen und hat Alle verspielt; besonders nachdem was Sie abgezogen hat.

        Genau so wenig will ich sie Leiden sehen oder Rache ausüben. Das ist unter meinem Niveau und sie ist mit sich selbst schon genug gestraft. Selbst wenn, ich muss da nix machen; die schafft es seit Jahren, ihr Leben ohne äußere Einwirkungen gegen die Wand zu fahren.

        Warum bin ich auf sie reingefallen? Ich kenne sie seit über 25 Jahren. Wir haben uns durch Zufall wieder getroffen, auf Anhieb gut verstanden und so kam eins zum Anderen. Das Alles nur gelogen war, das merkte ich nicht.

        Mom gibt es keine erneute Kontaktaufnahme. Ich war so blöd und hab Anfang des Jahres bei der letzten reagiert und alles began von vorne, das passiert mir nicht mehr. Sollte irgendwann wieder was von ihr kommen, läuft das ins Leere.
        Von mir gibt’s keine Reaktion mehr.

        Welchen Teil die Narzisstin geschwungen hat? Den Teil angekommen zu sein, den Teil, dass ihr Kind und ich sehr gut harmoniert haben. Der Teil, dass sie geschmeichtelt hat, Pläne hatte, viel tun wollte… Das war ihr Lockmittel. Nur Worte aber keine Taten. Und natürlich Tränendrüse. Und das hat nix mit meiner Kindheit oder meinen Eltern oder sonst was zu tun; meine Kindheit war perfekt!
        Hätte sie das wirklich umgesetzt, was sie wollte, ja, ich hätte es mir wieder mit ihr vorstellen können. aber diese Leute ändern sich niemals.

        Und sie war meine Erste Psychopathin. Glaub mir, das reicht und ich brauch sowas nicht mehr.

        Die angesprochene „Macht“ ist einfach, dass man sich Gedanken macht, wie man a) an so jemanden greaten konnte und b) was da Alles passiert ist, denn das bzw die gedanken kann man in ein paar Wochen halt noch nicht abstellen. Aber es wird, egal wie. Hauptsache diese Frau verschweindet jeden Tag ein Stück mehr aus meinem Leben/Gedanken

        • Claudia sagt:

          Meines Erachtens brauchen Sie keine Therapie, wo jahrlang rumanalysiert wird, warum und weshalb Sie machen, was Sie machen.
          In der Regel hängen die Leute trotz jahrelanger Therapie immer noch in ihren unglücklichen Liebesbeziehungen rum. Warum führt denn eine Therapie gleich zur nächsten Therapie – oftmals über Jahrzehnte hinweg? Das Selbstwertgefühl des Patienten wird meist subtil untergraben, weil der Focus ja meist auf die Defizite des Patienten gerichtet wird. Ausserdem tut es den Leuten gut, beim Doc im Zentrum der Aufmerksamkeit – auch negative wird notfalls akzeptiert – zu stehen.
          Ich finde es sehr viel hilfreicher, einen Therapeuten zu haben, der einen über die virtuosen Manipulationstechniken der Narzissten aufklärt und die eigenen Wahrnehmungen bestätigt und einem klarmacht, dass es jedem passieren kann, an einen Narzissten zu geraten. Aber diese Therapeuten sind selten. Die meisten sind wohl auch zu feige, mal Stellung zu beziehen und Partei für den Patienten zu ergreifen. Das würde den Patienten stärken und ein starker Patient ist nunmal kein guter Patient- da die Kasse dann bald nicht mehr klingeln würde.
          Die meisten Therapeuten kennen sich mit dem Thema Narzissmus auch nicht aus. Wahrscheinlich hat sie der eigene Narzissmus zu dieser Berufswahl motiviert. Wie erhaben muss man sich doch fühlen, wenn da so ein armes Würstchen vor einem liegt, auf das man seine eigenen Defizite abwälzen kann. Schuld ist immer der Patient, wenn es zu Konflikten mit dem Therapeuten kommt.
          Lesen Sie gute Dichtung zum Thema Liebe, da können Sie exzellent Ihre Menschenkenntnis schulen und erfahren wirklich eine realistische Sicht auf das Thema Liebe.
          Ansonsten, raus ins Leben und Erfahrungen sammeln.
          Das Leben selbst ist meist der beste Therapeut.
          Die eigene Wahrnehmungsfähigkeit zu schulen – auch der Aussenwelt! – kann man gar nicht genug üben. Die eigenen Gefühle wahrzunehmen im Umgang mit andern, ist auch ganz wichtig. Fühlt man sich schlecht in einer Beziehung, dann nicht lange rumgrübeln, warum und weshalb das nun so ist und ob man von der eigenen Mutter vielleicht mal zu heiss gebadet wurde und seither ein schlechtes Frauenbild hat. Wenn man sich schlecht fühlt, ist man eben nicht kompatibel. Dann solange suchen, bis man eine Frau findet, wo man sich wohlfühlt – wohlgemerkt nich nur am Anfang, denn bei Narzissten kann man sich verdammt wohl fühlen zu Beginn.
          Auch diese Website ist eine exzellente Möglichkeit, seine Wahrnehmungsfähigkeit und Menschenkenntnis zu schulen.

          • Sanne sagt:

            „Dann solange suchen, bis man eine Frau findet, wo man sich wohlfühlt – wohlgemerkt nich nur am Anfang, denn bei Narzissten kann man sich verdammt wohl fühlen zu Beginn.“

            Nicht alle Menschen fühlen sich in der Gegenwart von Narzissten wohl. Ich zum Beispiel finde sie extrem nervig, da es i.d.R. gehörige Selbstdarsteller sind, die das quasseln nicht aufhören. Ich muss da gar nicht drüber nachdenken oder psychologisieren, das ist eine natürliche Reaktion bei mir. Schon nach 20 min möchte ich den Raum verlassen und das tu ich dann auch. Dabei geht’s immer nur darum, wie toll sie sind, wie toll sie anderen helfen, wie toll sie das und das finden, oder alternativ, wie ungerecht das Leben zu ihnen war, wo ihnen schon wieder übel mitgespielt wurde etc. Alles ganz toll oder ganz übel. Deswegen möchte ich wissen, was andere an denen finden, ich verstehe es nicht. Wie hält man sowas aus?

            Daher denke ich schon, dass es Persönlichkeitsanteile gibt, die das begünstigen, dass mancher sich in ihrer Gegenwart eben doch wohlfühlt, zunächst. Und wenn die erkannt sind, dann kann man wohl besser damit umgehen.

            Ob man sich einem Therapeuten anvertraut oder nicht, hängt, wie Du richtig sagst, z.T. auch von der Verfügbarkeit des passenden Therapeuten ab. Ich halte es nicht für unbedingt notwendig, sich Hilfe zu suchen, solange man alleine weiterkommt und wenn man prinzipiell in der Lage ist, seine eigenen Fehler zu sehen. Beim richtigen Therapeuten kann es den Prozess allerdings festigen und ggf. auch abkürzen, daher ist das durchaus eine valide Option, insbesondere für die mit hohem Leidensdruck oder einer entsprechend langen Geschichte.

        • Sanne sagt:

          Lieber Alex,

          vielen Dank für die Klarstellung! Ich wollte Dich nicht angreifen, bitte entschuldige, falls das so rübergekommen ist. Ich hatte irgendwie den Eindruck, dass Du da noch mehr involviert bist, wenn du die 100% Kontaktsperre aufrecht halten kannst, ist es gut 🙂

          „Ich kenne sie seit über 25 Jahren. Wir haben uns durch Zufall wieder getroffen, auf Anhieb gut verstanden und so kam eins zum Anderen.“

          Gemeinsame Schul- oder Ausbildungszeiten können ein starker Anker sein, insbesondere, wenn Du in der Zeit emotional sehr involviert warst. Kann auch sein, dass sie in ein paar Jahren wiederkommt.

          „Hätte sie das wirklich umgesetzt, was sie wollte, ja, ich hätte es mir wieder mit ihr vorstellen können. aber diese Leute ändern sich niemals.“

          Wenn man das nicht kennt, dann kann man sich sicher sehr schwer vorstellen, dass es solche Leute überhaupt gibt, so dreiste Lügen, so dreiste Ansprüche. Man sagt ja, dass jede Lüge ein Körnchen Wahrheit in sich habe, deswegen haben haben es Opfer dieser Menschen ja so schwer.

          „Die angesprochene „Macht“ ist einfach, dass man sich Gedanken macht, wie man a) an so jemanden greaten konnte und b) was da Alles passiert ist, denn das bzw die gedanken kann man in ein paar Wochen halt noch nicht abstellen.“

          Ja, es dauert seine Zeit, ich weiß 🙁

          Der zentrale Satz von Dir für mich war der folgende: „Den Teil angekommen zu sein“. Was bedeutet das für Dich und warum ist es wichtig? Was hindert Dich daran, das nächste Mal auf eine Frau reinzufallen, die Dir das Bild präsentiert, das Du sehen willst? Und wie willst Du verhindern, dass Du ein Grundmisstrauen ggü. „den Frauen“ entwickelst?

          Du schreibst vorher: „Wir Männer sind von Natur aus bissl doof.“ Hilft es dann, über „die Frauen“ nachzudenken? Oder über „die Narzisstinnen“? Nicht alle Frauen locken mit Emotionen, die sie nicht bedienen können, die sie selbst abgreifen wollen. Aber die sprechen Dich nicht an, denn sie werden Dir dieses Angekommensein-Gefühl nicht vermitteln, am Anfang jedenfalls nicht. Die haben nicht auf Dich gewartet und werden Dich nicht entsprechend umschmeicheln, sondern sie haben ihr Leben gelebt und gehen bei Dir auch davon aus. Die werden Dich nicht anhimmeln und ihre Zukunft schon am Anfang nach Dir ausrichten (verbal), sondern Dich auf Augenhöhe empfangen. Und das willst Du nicht bzw. das macht Dich halt nicht an. Ich sage nicht, dass sich das unbedingt ändern muss, aber es ist evtl. eine Überlegung wert?

          Du kannst intellektuell der festen Überzeugung sein, dass Du nie wieder auf so jemanden reinfällst, aber Du wirst es nur dann effektiv verhindern können, wenn Du verstanden hast, was in Dir drin passiert ist.

          Wenn Du der Meinung bist, dass Du die Fragen zu Deiner Zufriedenheit beantwortet hast, warum bist Du dann noch hier (bitte versteh das nicht als Angriff, es ist eine Frage, mehr nicht)? Du suchst doch noch etwas? Was ist das? Was hindert Dich daran, weiterzuleben, ohne sie? Was hilft Dir, weiterzuleben, ohne sie? Oder welche Frage(n) stellst Du Dir?

          Alles Liebe 🙂

          • einmalzwei sagt:

            Liebe Sanne,
            vielen, viele Dank für deine tollen Beiträge. Diese Fragestellungen sind so treffend. Wunderbare Denkanstöße für mich.

            Ich habe so viele Bücher gelesen, aber auf diese kompromisslosen und teilweise doch recht unbequemen Fragen und Anstöße,die ich mal intensiverbeleuchten werde, bin ich erst hier gestoßen.

            Danke für die Mühe

          • Alex sagt:

            Sanne,

            hier noch Antworten zu Deinen Fragen:

            „Wenn Du der Meinung bist, dass Du die Fragen zu Deiner Zufriedenheit beantwortet hast, warum bist Du dann noch hier“
            Ich habe lange nicht Alle Fragen zu meiner Zufriedenheit beantwortet bekommen und das wird auch nie passieren. Warum ich noch hier bin? Weil es noch nicht lange her ist und ich das Ganze verarbeiten muss! Im Bekanntenkreis kennt sich keener mit NPS aus, hier schon.

            „Du suchst doch noch etwas?“
            Ja, Austausch mit Anderen.

            „Was hindert Dich daran, weiterzuleben, ohne sie?“
            Nix hindert mich daran; das Weiterleben ohne Sie ist Besser als sie an meiner Seite zu haben. Ich will diese Frau nicht zurück, egal was passieren mag; im Gegenteil. Die kann und wird sich nie ändern auch wenn sie das oft sagt bzw gesagt hat. So Leute ändern sich niemals.

            „Oder welche Frage(n) stellst Du Dir?“
            Ich muss mir keine Fragen mehr stellen. Doch, eine „warum war ich so doof und hab sie wiedergenommen?“ Aber selbst die frage bring nix.

            Mit dem „ankommen“ meinte ich, dass sie mir die perfekte Bez vorgelogen hat; Interesse an mir, Interesse daran, wie ihr Kind und ich harmonieren. Sie hat mit dem Kind gelockt und das hat geklappt weil ich das Kind irgendwann wie mein eigenes geliebt habe. „Ankommen“ war für mich, mit den Beiden eine normale Beziehung zu haben und zusammen zu wachsen. Das gewesene, wie sie es wollte, zu verarbeiten und ihr zu verzeien. Leider war ich so naiv und hab geglaubt, das könnte wirklich wahr werden, nachdem sie mich letztes jahr bereits belogen und betrogen hat, dann aber wieder angekrochen kam und gebettelt hat, nachdem es mit dem was weiß ich wievielten auch nicht geklappt hat. Versprechungen ohne ende, betteln, heulen, sagen, was man Alles machen wollte um um mich zu kämpfen…nur Worte, nix ist passiert und am Ende bekam ich wieder für alles die Schuld und wurde warmgetauscht.

            Diese Frau wird kein Thema mehr für mich sein. Komme was wolle. Das weiß ich zu 100%. aber ich brauch die Zeit um zu verarbeiten was passiert ist. Narzissten kann man nicht von heute auf Morgen vergessen und so tun, als sei nix gewesen. Das geht viel tiefer, auf die Psyche, auf eigentlich Alles.

          • Claudia sagt:

            Oh je, Oh je! Sie kennen sich aber auch gar nicht mit Narzissten aus.
            Natürlich umschmeicheln die einen am Anfang – mit berauschendem sweet-talk. Sie unterschätzen das Verführungsrepertoire dieser Leute völlig.
            Die wenigsten sind so plump, dass sie sich am Anfang dauernd großspurig in Szene setzen. Im Gegentei. Zu Beginn wollen sie rauskriegen, wo die Bedürfnisse und Sehnsüchte des Gegenübers liegen. Und dann hören sie erst mal sehr einfühlsam und aufmerksam zu und versuchen die Rolle zu verkörpern, die das ausgepeilte Opfer sich erträumt. Auch wird man aufgebaut und auf einen Sockel gestellt. Da sie meist hervorragende Schauspieler sind, wird die Rolle dann auch überzeugend gespielt. Bald erhält der Narzisst dann das, was er haben möchte: Angehimmeltwerden, Bewunderung, Hingabe, etc.
            Vielen Narzissten gelingt es auf der Klaviatur fast jeden Menschens zu spielen.
            Kaum jemand ist vor ihnen gefeit.
            Aber wir sind alle nur Menschen, meist ist es gerade unsere Menschlichkeit, die uns zum Opfer macht – unsere Anständigkeit, unsere Empathiefähigkeit, unser seelischer Reichtung, von dem sich zehren läßt, etc.. Der Narzisst nährt sich ja auch von den Gefühlen anderer. Je gefühlsbegabter jemand ist, umso interessanter ist er für den Narzissten, sagt ein franz. Psychoanalytiker. Aus einem toten Fisch oder Soziopathen kann man kaum genügend „narcisstic supply“ schöpfen.

            Aufrichtig leid tun mir die Menschen, die mit einem Narzissten Kinder haben. Da gibt es ja kaum noch ein Entrinnen.

        • Sanne sagt:

          Lieber Alex,

          vielen Dank für Deine Antworten, ich weiß das zu schätzen 🙂

          Auch mir geht es um Austausch. Ich will lernen, wie man das macht, ohne jedes mal liebevoll ein Fettnäpfchen vorzubereiten, in das ich dann reinsteig, anscheinend :[ Es ist schwierig (für mich), gerade bei einem Thema, das so persönlich und so individuell verschieden ist.

          „Das geht viel tiefer, auf die Psyche, auf eigentlich Alles.“

          Es geht an die Fundamente der eigenen Existenz, finde ich auch. Es ist ja ein stetiger und sich steigernder Angriff gegen das Selbst, gegen die eigenen Werte und Ideale, gegen die Wahrnehmung, gegen das Ich. Es stellt alles in Frage. Sie versuchen, Deine „normale“ Realität (= Deine Wünsche, Träume, Weltbild, Selbstbild, Alltag …) zu verzerren und sich darin einzunisten, weil sie zu „arm“ für eine eigene Realität (hier: Selbstwahrnehmung) sind, die nicht ständig im Konflikt mit der Umwelt ist, wenn sie nicht ganz arg aufpassen. Ausserdem brauchen sie einen Mülleimer, ein Bildnis des Dorian Gray, damit sie in umso größerem Glanz erstrahlen. Oder so ähnlich. Wenn jemand mit solchen Bildern wie Familie, Glück, Zukunft „arbeitet“, ohne sie näher zu definieren, pass auf. Wenn sie sagen „sie brauchen Dich“, pass auf. Das meinen die ernst, auch wenn sie schöne Dinge dazusäuseln. Und „gebraucht“ wird man nur für erstmal nicht so positive Dinge. Immer. Sonst würden sie das anders formulieren. Von jemandem, von dem Du schon am Anfang einer Beziehung emotional „gebraucht“ wirst, solltest Du Geld verlangen, der braucht nicht Dich, sondern irgendjemanden und Du kommst grade recht 😉

          Schon durch die harmlose Frage, was derjenige unter „Liebe“ oder „Treue“ oder „Loyalität“ versteht, kann ich manche Menschen zur Weissglut bringen. Dann kann ich gleich „danke, auf nimmerwiedersehen“ sagen, da ist jede Diskussion erstmal zwecklos. Sie benutzen unser Vokabular, irgendwie so ähnlich wie wir, aber sie meinen ganz andere Dinge damit. Wenn Du genau hinhörst, wenn Du anfängst, ihre Bilder zu hinterfragen und Dinge wörtlich zu nehmen, dann verstehst Du, was sie eigentlich mitteilen. Und auch, wenn sie behaupten, sie haben es nicht so gemeint, doch, genau so haben sie es gemeint, sie suggerieren nur durch Lächeln und anderen „sozialen Code“, dass das nicht der Fall wäre oder auf nachfragen, dass sie sprachlich manchmal etwas unbeholfen seien, wo sie sonst doch angeblich so brillieren? Kennst Du diesen Spruch: „Nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen“… doch, genau das solltest Du tun! Vorurteilsfreie Textanalyse ist sehr hilfreich, gerade bei Narzissten, mMn.

          Wenn sie in irgendetwas brillieren, dann tatsächlich darin, durch Sprache und kleine bewusste und unbewusste Deutungen, die ein anfangs nur ein bisschen von der Norm abweichen – je nachdem wie weit sie in diesem Moment gehen können, ohne das Objekt der Begierde zu verlieren – nach und nach die Realität zu verändern. Und nach zwei Wochen war es „schon immer so, warum regst Du Dich jetzt auf einmal so auf?“. Für sie ist das überlebenswichtig, deswegen sind sie so gut und so hartnäckig darin. Sie können schlicht nicht anders. Deswegen ist der Hass so groß, wenn es auffliegt. Zu sagen, man habe es „nicht so gemeint“. Und genau diese Fähigkeit und die Empfänglichkeit anderer dafür bzw. die Bereitschaft, nicht nur einmal, sondern hundert oder tausend mal (um des lieben Friedens willen und es ist ja nur ne Kleinigkeit) über die Diskrepanz hinwegzusehen und mitzugehen, schädliche Kompromisse einzugehen oder nicht ernstgemeinte „Entschuldigungen“ anzunehmen, macht sie so verdammt gefährlich (auch bei Pegida, Sekten, Verschwörungstheorien, etc.). Sie manipulieren solange, bis mancher das eben wirklich gut findet, weil man doch immer schon von „Familie, Häuschen, Kinder“ oder „Gemeinschaft“ geträumt hat, auch wenn die Frau ein psychotischer Albtraum ist, das Haus zwar auf ihrem Namen läuft, aber die Schulden auf seinem oder umgekehrt und die Kinder im Internat, usw. Du bist ja ziemlich früh raus aus dem Wahnsinn, Deine Sicherungen haben funktioniert, andere hängen da Jahre, Jahrzehnte drin, sind echte Verpflichtungen eingegangen, Verbindlichkeiten, die sie nicht mehr loswerden oder werden, auch wenn sie sich schnell trennen, Opfer von Stalking und Verleumdung (wie du und viele andere hier), Körperverletzungen oder schlimmerem, wie neulich in München. Je früher der einzelne das in Zukunft abwürgen kann, desto besser 🙂

          Diese „Technik“ ist überall. Es wird solange von irgendwelchen Idealen geschwafelt, bis keiner mehr weiß, was eigentlich gemeint ist, bis mancher tatsächlich der Meinung ist, dass man Frauen „befreien“ kann, indem man ihnen Kleidungsstücke verbietet oder vom Kopf reisst, solche Sachen. (Ich will Dich nicht mit „Emanzipation“ langweilen, aber ich finde, es ist ein verdammt gutes Beispiel, deswegen greife ich gern darauf zurück. Ausserdem bietet es mir die Gelegenheit, einen Gedanken zu erläutern, ohne Deine persönliche Situation nehmen zu müssen, wodurch Du Dich angegriffen fühlen könntest. Ich meine das allgemein, nicht auf Dich bezogen.) Es ist eine Umdeutung der Sprache, mMn. Nicht nur der Sprache sondern auch der Realität, die dadurch erzeugt wird. Sprache ist der Schlüssel, für mich jedenfalls, ich habe nichts anderes. Bilder (z.B. auch „Familie“: Sind Alleinerziehende und die Männer „Familie“ in D? Rechtlich gesehen nicht, s. Steuerklassen, Unterhalt, etc., aber verheiratete Ehepaare ohne Kinder sind „Familie“) sind gefährlich, sie lassen zu viel Raum für Interpretation, das führt schnell zu Missverständnissen und gerade deshalb werden sie so oft missbraucht, mMn. Auch weil diese Bilder als Ideal so übermächtig sind, dass sich kaum jemand diese zu hinterfragen traut. Genau damit wird gespielt. Genau das ist ihre Nische, in die sie sich reindrängen. Die Nische, die vom Opfer selbst noch nicht besetzt ist, formbar ist, gewissermassen eine „Schwachstelle“. Das Schloß. Sie benutzen keinen Schlüssel sondern einen Dietrich, das Schloß glaubt nur, dass es perfekt passt. Aber Fragen sind wichtig, mMn. Denn wenn ich mich schon opfern soll für irgendetwas, dann würde ich schon gern wissen, was das sein soll. Wenn mich jemand als „unmoralisch“ oder „undankbar“ oder „unsozial“ bezeichnet, dann möchte ich wissen, um welche Moral und sozialen Werte es geht und um welchen Dank. Denn wenn ich es hinterfrage, komme ich sehr schnell darauf, dass diese Maßstäbe für mich nicht gelten, dass ich anderen Werten verpflichtet bin. Und dann kann mir das auch egal sein, was andere dazu sagen. Wenn ich es als beiderseitig gleich besetzt annehme, ohne es zu hinterfragen, kommt am Ende evtl. eine böse Überraschung, da bin ich kein Freund von.

          Wenn Du Deine Erfahrungen vergessen kannst, gut, wenn Du etwas daraus lernen kannst, kannst Du es sogar in eine wertvolle Erfahrung verwandeln, auch wenn sie an sich eher unangenehm war. So kann man aus Sch*** nachträglich noch Gold machen. Vielleicht findest Du ein paar Gedanken in meinem wirklich langen Text (sorry, ich hör jetzt auch wieder auf…), die beim Revuepassierenlassen einiger Gespräche / Situationen noch hilfreich sein könnten. Sie entspringen meiner mir eigenen Realität, sind also nicht unbedingt auf Dich direkt 1:1 zu übertragen, aber es gibt grundlegende Muster, die bei allen gleich sind. Vielleicht siehst Du ein paar, die bei Dir passen.

          Alles Gute auf Deinem Weg zurück zu Deiner inneren Ruhe 🙂

          • Alex sagt:

            Da ist schon Einiges was bei mir ähnlich war, von daher passt das schon 😉
            Denke, mit das Wichtigste,w as man aus solch einer Sacher lernen sollte ist, dass man taten immer über (meist leere) Worte stellen muss.
            Wer nur redet und redet aber nie wirklich handelt, wird bei mir in Zukunft kein Platz im Leben haben

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