Die 5 besten Verhaltens-Strategien im Umgang mit einem Narzissten

Der Umgang mit einem Narzissten ist eine große zwischenmenschliche Heraus-forderung. Seine überzogene Selbstzentriertheit und sein Mangel an Empathie anderen Menschen gegenüber macht eine Beziehung zu ihm so schwierig und unangenehm. Seine völlige Unfähigkeit, sich einfühlsam, verständnisvoll und kompromissbereit auf andere einstellen zu können, kann den Umgang mit ihm zu wahren Höllenqualen machen.

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Wie kann man sich das Leben an der Seite eines Narzissten erleichtern, sich dem permanenten destruktiven Einfluss entziehen und sich einen Freiraum und die Chance auf Eigen-bestimmung bewahren ?

1. Entziehen Sie sich seiner Präsenz

Der Narzisst erzeugt mit seiner Anwesenheit eine unglaubliche Präsenz, die einschüchternd und vereinnahmend wirkt. Alleine mit seinen Blicken vermag er andere Menschen zu manipulieren. Er zieht sie in seinen Bann und kaum jemand wagt es, ihm zu widersprechen oder Kritik anzubringen. Die meisten verfallen in eine ungewollte Unterwürfigkeit und verlieren die eigene Urteilsfähigkeit.

Dieser starken Aura eines Narzissten muss man sich entziehen können, indem man seine Äußerungen nicht vorbehaltlos übernimmt, sondern stets die Ansichten des Narzissten mit den eigenen Überzeugungen oder anderen Sichtweisen abgleicht. Der Narzisst hat zwar mit seiner Darstellungsgabe, Wortgewandtheit und seiner Schlagfertigkeit die Möglichkeit, im Handumdrehen andere für sich zu gewinnen. Sie  sollten aber lernen, sich in seiner Gegenwart nicht zu irgendwelchen Handlungen und Zugeständnissen voreilig hinreißen zu lassen. Räumen Sie sich im Zweifel ausreichend Bedenkzeit ein. In Abwesenheit des Narzissten gelingt es meist besser, eine Entscheidung gut zu durchdenken und sein eigenes Urteil zu finden.

Machen Sie sich bewusst, dass sich der Narzisst zwar gerne zu einer gottähnlichen Gestalt aufbläht, in Wahrheit handelt es sich aber eben auch nur um einen Menschen mit Fehlern und Schwächen. Sie sollten bewusst darauf achten, dass Sie nicht in Ehrfurcht und Ergebenheit erstarren und sich wie unter Hypnose verzaubern lassen. Die Anziehungskraft eines Narzissten und seine attraktive Ausstrahlung kann durchbrochen werden, wenn Sie sich selbst stark zentrieren, von Meinungen anderer unbeeindruckt bleiben und sich stets Ihrer Stärken und Bedürfnisse, aber auch Ihrer Grenzen bewusst sind. So können Sie sich Ihre Autonomie bewahren.

2.  Erkennen Sie sein Problem

Solange Sie nicht wissen, dass Sie es mit einem krankhaften Narzissten zu tun haben, können Sie sich auch nicht auf ihn einstellen. Sie werden immer unverhältnismäßig lange über das rücksichtslose und egozentrische Verhalten des Narzissten nachdenken und doch zu keiner einleuchtenden Lösung gelangen. Erst wenn Sie den Narzissmus verstanden haben, können Sie auch die Gesetzmäßigkeiten hinter seinen Handlungen wahrnehmen und versuchen, einen Weg zu finden, sich auf dieses perfide Spiel einzustellen. Das macht Sie zu einem toleranter gegenüber seinem Verhalten, zum anderen wird er für Sie berechenbarer.

Die Ursachen der narzisstischen Persönlichkeitsstörung nachvollziehen zu können, hilft ungemein, um das Dilemma des Narzissten verstehen zu können. Denn plötzlich sehen Sie nicht mehr eine starke und unangreifbare Person vor sich, sondern ein kleines, unbeholfenes Kind, dass nach Aufmerksamkeit wimmert und seine Gefühle nicht kontrollieren kann. Es wird Ihnen die Angst und den Schrecken vor diesem Menschen nehmen und Sie beginnen allmählich ein Mitgefühl zu entwickeln, weil Sie verstanden haben, dass er aus einem Mangel an Liebe laufend nach Anerkennung und Bestätigung betteln muss, um überleben zu können. Plötzlich sehen keinen Überflieger mehr, sondern einen Trauerfall.

3. Loben und beachten Sie ihn, aber im rechten Maß

Wenn Sie einem Narzissten nicht das geben, was er am nötigsten braucht, dann werden Sie es mit ihm niemals aushalten können. Loben und beachten Sie den Narzissten in einem ausreichenden Maß, aber übertreiben Sie es auch nicht. Zum einen, weil er es dann wiederum nicht ernst nehmen würde und zum anderen, weil Sie sich auch noch um sich selbst kümmern müssen.

Wenn Sie sein selbstverliebtes Gehabe ignorieren, wenn Sie über seine Vorschläge oder Bedenken arrogant hinweggehen und wenn Sie immer alles besser wissen wollen, dann werden Sie nur Streit provozieren. Der Narzisst will beachtet werden und braucht die Bewunderung. Wenn Sie ihm das verwehren, dann können Sie ihn nicht erreichen und er wird Ihnen auch nicht zuhören. Sie müssen ihm seine Nahrung geben !

Der Narzisst ist auf Ihren Zuspruch angewiesen. Ein Kompromiss wäre für ihn schon eine Niederlage. Dieser Tatsache muss man sich im Umgang mit einem so schwierigen Menschen bewusst sein. Leider führt es eben oft dazu, dass Sie  Ihre eigene Meinung nicht allzu offen aussprechen können, sondern sich ein gewisses diplomatisches Geschick aneignen müssen, um einerseits dem Narzissten zuzustimmen und andererseits die eigenen Überzeugungen nicht völlig zu leugnen.

4. Halten Sie den Kontakt zu anderen Menschen

Für einen Narzissten werden Sie niemals die Nummer eins sein. Diesen Platz in seinem Herzen hat er bereits für sich selbst reserviert. Ein Narzisst braucht seine Freiheit, die Abwechslung und die Herausforderung. Da Sie mit der Zeit für ihn zu gewöhnlich werden, wird er immer wieder aus der Routine und den Alltag ausbrechen, um neue Abenteuer einzugehen. Daher sollten Sie wissen, dass Ihr Bedürfnis nach Nähe nicht alleine durch den Narzissten befriedigt werden kann.

Um in der Beziehung nicht zu vereinsamen, sollten Sie einen regelmäßigen Kontakt zu anderen Menschen pflegen. Bei guten Freunden oder Verwandten können Sie nachholen, was Ihnen der Narzisst verwehrt: Aufrichtige Anteilnahme, Vertrauen, echtes Zuhören, Verständnis, Toleranz, Wärme und das Gefühl, sich angenommen und wertvoll zu fühlen. Diese Faktoren sind für Ihr Selbstwertgefühl ausgesprochen wichtig und müssen gepflegt werden.

Außerdem neigt ein Narzisst dazu, seine Partner von der Außenwelt abzuschneiden und sie gesellschaftlich zu isolieren. Das beginnt schon meistens damit, dass er Ihnen die eigenen Freunde schlechtredet und Ihnen den Umgang verbieten möchte oder ihn nur noch missbilligend hinnimmt. Wenn Sie sich jedoch wider besseren Wissens aus einem schlechten Gewissen heraus beugen, dann versperren Sie sich auch gleichsam der Möglichkeit, sich mit anderen auszutauschen, andere Sichtweisen als nur noch die vom Narzissten zu hören und sich selbst eine umfassende Meinung bilden zu können. Sie brauchen die objektive und faire Reflexion von anderen Menschen. Bekommen Sie nur noch die Meinung vom Narzissten gespiegelt, dann muss das mit einer inneren Verwirrung und einer Schwächung des Selbstwertgefühls einhergehen.

5. Therapieren Sie nicht

Es wäre unklug, dem Narzissten eine Persönlichkeitsstörung zu unterstellen. Manche glauben, ihre neu gewonnenen Erkenntnis dem Narzissten freudig mitteilen zu müssen und die Probleme für die Beziehungskrise gefunden zu haben. Sie unterliegen der Hoffnung, den Narzissten für eine geeignete Therapie motivieren zu können oder ihn womöglich selbst behandeln zu wollen und ihn über seine Minderwertigkeitsgefühle aufzuklären.

Ein Narzisst erkennt aber in seinem Verhalten nichts Abnormales. Im Gegenteil, er hält sich ja für das Maß aller Dinge und kann gar nichts Krankhaftes an seinem Auftreten empfinden, schon gar nicht findet er es behandlungsbedürftig. Wenn Sie aber den aufgeklärten Therapeuten spielen und ihm die Gründe für seine unangebrachten Verhaltensweisen erklären wollen, dann werden sie nicht lange Freude an Ihrer neuen Berufung haben. Der Narzisst wird Ihnen derart das Wort und Ihre Ansichten im Munde verdrehen, dass Sie hinterher nicht mehr schwarz von weiß unterscheiden können.

Narzissten gelingt es in Beziehungen durch geschickte manipulative Gesprächspraktiken, den Partner derart zu verwirren, dass dieser sich am Ende selbst in einer Psychotherapie wiederfindet. Nachdem sein gesunder Menschenverstand außer Kraft gesetzt wurde, ist der Partner völlig verunsichert und zweifelt an der eigenen Wahrnehmung, bis er selbst daran glaubt, dringend in psychologische Behandlung gehen zu müssen.

Einen Narzisst auf den Weg zur Einsicht zu führen, seiner Minderwertigkeit zu begegnen und sich seinen Unzulänglichkeiten zu stellen, ist ein schöner Vorsatz, aber eine unlösbare Aufgabe. Daher sollten Sie sich eher der Methode des Spiegelns bedienen. Sein überzogenes Verhalten sollte ihm indirekt durch spiegelnde Fragen zum Nachdenken anregen. Ein Narzisst muss seine Defizite selbst erfahren ohne dafür kritisiert zu werden.

Fazit

Sie müssen sich eine neue Vorstellung von Ihrer Beziehung aufbauen, wenn Sie mit einem Narzissten zusammen sein möchten. Der Narzisst will über Sie verfügen, wenn er es wünscht. Sie haben ihm aus diesem Grund jederzeit kritiklos zur Verfügung zu stehen. Wenn Sie sich darauf einlassen können, dass der Narzisst das Wichtigste in der Beziehung und nicht Ihre gemeinsame Liebe ist und Sie sich jenseits seiner Abwesenheit Ihr eigenes Leben aufbauen können, dann kann es vielleicht funktionieren.

Eine Beziehung mit einem Narzissten hat niemals etwas mit einer echten Partnerschaft zu tun. Es ist eine hierarchische Beziehung, in der der Narzisst führt und sich auslebt und der Partner dient und sich selbst verliert. Er wird immer ein Stück seiner Freiheit einbüßen müssen. Doch ein schlauer Partner, der sich dem Narzissmus bewusst ist und die Wesensart des Narzissten durchschaut hat, weiß, dass er manchmal dienen muss, um zu führen.


Veröffentlicht in Blog, Tipps zum Umgang
34 commenti su “Die 5 besten Verhaltens-Strategien im Umgang mit einem Narzissten
  1. Lena sagt:

    Habe vor kurzem eine 3 1/ 2 jährige Beziehung zu einem hoffnungslosen Narzissten beendet. Egal wie sehr ich mir eine Zukunft mit diesem Mann gewünscht habe, es scheiterte immer wieder an seiner Ignoranz, Agressivität, selbstherrlicher Art und Verständnislosigkeit anderen Auffassungen und Meinungen gegenüber. Habe dauerhaft nachgegeben.Vieles getan so wie er es für richtig hielt.Und hatte oft das Gefühl, seit Beginn der Beziehung nicht mehr ich selbst zu sein. Um nicht unterzugehen, trat ich oft den Rückzug an,-indem ich die Beziehung für beendet erklärte. Und doch konnten wir nicht komplett von einander ablassen und immer wieder nach einem Streit die Diskussionen über MEIN VERHALTEN…doch das mein Verhalten des Abstandnehmens, erst auf SEINE TATEN folgten,konnte oder wollte er NIE verstehen. Und immer wieder das gleiche von vorn. Keine Einsicht= keine Besserung…jahrelang. Bis ich nun merkte, es geht mir nicht gut, dieser Mensch schadet mir und meiner kleinen Tochter. Nun ist es an der Zeit es einzusehen, dass man mit diesem Menschen an der Seite, kein GESUNDES MITEINANDER und deshalb auch keine Zukunft aufbauen kann. Versuche nun mein Leben endlich wieder in den Griff zu bekommen und mich von innen heraus zu stärken. Mich selbst und all meine Eigenschaften zu finden, die er mir die Jahre genommen hatte. Bin sehr froh endlich die Kraft aufgebracht zu haben, einen endgültigen Strich zu ziehen.

  2. Sandra sagt:

    Ich weiß jetzt, dass mein Mann es nicht persönlich meint, dass ich nicht schlecht und falsch bin sondern er hat das Problem. Seitdem haben wir beinahe eine harmonische Beziehung. Hinzu kommt, dass er sich wirklich sehr geänderr hat – für einen Narzisten sind es wahnsinnige verbesserungen. Für einen normalen menschen wäre es nichts..aber seit ich weiß dass er narzist ist kann ich es ihm sogar anerkennen dass er sich geändert hat.

  3. DCR sagt:

    Ich habe nicht vor, irgendwelche Regeln zu befolgen und Arbeit zu leisten, damit ein Narzisst es mit mir aushält.
    Wir leben in einer durch und durch narzisstischen Gesellschaft, und die Lösung kann nicht sein, sich im Persönlichen wie im Allgemeinen anzupassen und irgendwie damit klarzukommen. Ich weigere mich, Energie und Lebenfreude reinzubuttern, um dieses Vampir-Imperium aufrecht zu erhalten.

    Darum würde ich mir sehr wünschen, hier Hinweise zu finden, wie ich einen Vampir – tschuldigung, einen Narzissten dem Sonnenlicht aussetzen kann, damit er zu Asche zerfällt.
    (Wenn in diesem Aschenhaufen der wirkliche Mensch übrigbleibt – das verletzte, verletzliche Kind, dann verdient der Aufmerksamkeit und Hilfe. Und nicht das energiefressende narzisstische Monster.)

    Es gibt leider Situationen, da kann ich mich nicht durch Fernbleiben schützen, und die Lösung kann ja wohl nicht sein, dass ich mich anpasse und den Wahnsinn weiter füttere.

    • DCR sagt:

      P.S. Wollt noch sagen:
      Das oben klingt wie Gemecker gegen diese Seite, das sollte es NICHT sein! Ich finde diese Seite hier sehr gut und sehr wichtig!

      Ich habe zur Zeit mit einem Narzissten zu tun, der in meiner Erwachsenenbildungsklasse ist. Das ist anstrengend… Da kommt das Motzige her. Ich bitte um Entschuldigung für den Ton. =)

  4. A.Z. sagt:

    Ich habe das gleiche Problem hier. Und da zu noch drei Kinder, aber wenn man sich trennt dann schaffen diese Menschen es ja sogar das komplette Sorgerecht zu bekommen, davor habe ich Angst. Er ist so geschickt und bei allen Ämtern bekannt und beliebt mit seinem narzistischem Charme, schrecklich. Er ist der tolle Vater ich die doofe faule Mutter. Immer, nichts ist er schuld oder eines der Kinder. Er ist total überzeugt von sich. Ich war beim psychologen aber sie meinte das ich nicht das Recht oder die Fähingkeit habe zu sagen er hätte NPD. Ja stimmt mag sein, aber zum Psychologen gehen die Menschen ja nicht und wenn sie gehen heisst das lange nicht das sie diagnostiziert werden. Ich kann nur sagen das je Beschreibung einer narzistischen Beziehung ist als würe man unsere beschreiben. Anfangs blieb mir der Mund offen, mittlerweile bin ich es gewohnt. Ich weiss ech nicht mehr weiter. Egal wie viel ich lese es lässt sich nichts in die Tat umsetzen. Schon gar nicht mit drei Kindern.

  5. Frank ankreuz sagt:

    Ich bin seit einem halben Jahr mit meiner Freundin zusammen. Sie ist nicht das Problem, um Himmels Willen ich liebe sie. Ihr 23 jahre alter Sohn der sich bei ihr festgesetzt hat, was mich weniger stört. Aber sein Verhalten, bekommt er z.b. eine Rechnung die er nicht zahlen kann, gibt er seiner Mutter die schuld. Wirft ihr vor schuld an seiner Situation zu sein. Als ich mich mit ihm darüber unterhalten hab, zeigten sich alle Anzeichen eines Nazisten. Ich muss zusehen wie meine liebe des Lebens daran kaputt geht und weiss nicht weiter.

    • Die Mutter sollte bereit sein, ihrem Sohn klare Grenzen aufzuzeigen. Sie muss ihm unmissverständlich deutlich machen, zu was sie bereit ist und zu was nicht. Wahrscheinlich wurde das durch zu viel Nachgiebigkeit in der Vergangenheit versäumt, wodurch der Narzissmus des Sohnes in unkontrollierbare Bahnen gelenkt wird. Es müssen klare Regeln eingeführt werden und bei wiederholter Zuwiderhandlung sofort Konsequenzen eingeleitet werden.

  6. JF sagt:

    Was kann ich tun, wenn ich der Meinung bin, dass meine Nachbarin/Schwägerin eine narzisstische Persönlichkeitsstörung hat und ihre 2 Kinder 5 / 1 einfach nur benutzt ich finde sogar missbraucht um ihr Ego zu befriedigen. Seit 5 Jahren vergeht kaum ein Tag, an dem ich die Kinder nicht bedauere. Und mein Schwager kriegt nichts mit oder will nichts mitkriegen. Das Verhältnis ist von Anfang an eigentlich gar keines, ich mag beide nicht und zwischenzeitlich frage ich mich, ob das deshalb so ist, weil ich von Anfang an mich nicht wohl fühlte in deren Umgebung – ich hab ihr schon klargemacht, dass ich das schlecht finde. ich habe das Gefühl, ich soll auch Spuren, denn sie „Pampt“ voll rum, wenn ich nicht mache, was sie will z.B. nicht zu Taufe der Kinder kommen, aber es geht mir einfach gegen den Strich „Gute Miene zum bösen Spiel zu machen“!!! Nach außen soll alles perfekt aussehen und da ist so eine Quertreiberin nicht gewünscht.
    Ich möchte betonen, dass es mir ausschließlich um die Kinder geht; das große weist schon etliche Entwicklungsdefizite auf – es kann mit 5 noch nicht mal schaukeln!! Es hat keine Spielkameraden und kommt wochenlang nicht aus dem Haus, außer Kindergarten. SIe riegelt die Kinder hermetisch ab. Ich bin absolut zerrissen: Ist es nicht meine Pflicht, was zu machen? Mein Mann (Bruder des Schwagers) hat lange Zeit gesagt, das gehe uns nichts an, aber es lässt mir keine Ruhe mehr. Aber wenn ich was machen muss, was denn???
    Das Jugendamt lacht sich ja kaputt, wenn sie so einen Hinweis kriegen, die tun ja nicht mal was, wenn sie eindeutige Informationen über Misshandlungen haben.

    • ROK sagt:

      Ich bin heute über 40, meine narzistische Mutter über 70. Ich hatte in meinem Leben immer massive psychische Probleme. Ein „lebenswertes Leben“ , liebevolle oder tragende Beziehungen bzw. Freundschafften konnte ich nie aufbauen. Meine Mutter hat es geschafft mich so zu manipulieren, dass ich erst mitte 30 nach einem BurnOut meine menschlichen und sozialen Defizite ansatzweise erkannt habe. Psychische und Psychosomatische beschwerden sind soweit eskalliert, dass ich nun massive Gesundheitliche Probleme habe (Blasenkrebs)

      Leider habe ich keine gute Antwort auf die Frage, was Du machen kannst. Heute sagen mir „Freunde“ meiner Mutter und Nachbarn „ja, Du bist halt ohne Liebe aufgewachsen“ „das haben alle gesagt“ … aber ob jemand etwas gemacht hat? oder versucht hat? ich weiß es nicht.

      Auf jeden Fall kann ich heute sagen, ich hätte mir gewünscht, dass jemand kommt und mich an die Hand nimmt. Mir zeigt dass das Leben auch anders sein kann als bei uns zuhause. Mir zeigt, dass ich ein liebenswertes Kind bin … und nicht nur ein „schlechtes Kind“ das all das was von mir erwartet wird nicht gut genug macht.

      Ich finde es wirklich toll, dass Du dich um diese Kinder sorgst und versuchst etwas zu helfen. Und es ist gut, dass Du dir dabei auch Rat suchst.

      Auch wenn ich selbst nichts davon habe …

      DANKE !

      … und viel Erfolg

    • Hannah sagt:

      Hallo JF,
      Ich schreibe hier ganz spontan, weil mich dieser Bericht geschüttelt hat. Ich erlebe exakt das gleiche mit einer „Freundin“. Ich bin die Patentante des 2jährigen und zu der grossen 5jährigen Schwester habe ich eine wunderbare, liebevolle und herzliche vertrauliche Beziehung. Sie wurde mir über ein Jahr jedes Wochenende anvertraut, auch über Nacht. Auf einmal passt der Mutter dies nicht mehr und sie darf nicht mehr bei uns spielen und wenn, nur unter Aufsicht. Wir leiden alle und das Kind weint immer sehr wenn sie nach Hause soll. Sie wird manipuliert und benutzt und ich überlege den
      Kinderschutzbund einzuschalten. Aber alle würden mich für verrückt halten ??? Den kleinen lasse ich gar nicht an mich ran, damit er nicht auch irgendwann so leidet und ich überlege zum Wohl des Kindes den Kontakt ganz abzubrechen? Aber ich kann sie doch nicht einfach im Stich lassen. Schrecklich. Auf die Mutter passt jede Beschreibung der NPD und der Vater ist bereits in Therapie.

    • CF sagt:

      Liebe JF,
      da ich selber bei narzistischen Eltern aufgewachsen bin und heute noch die traumatischen Ereignisse verarbeite, möchte ich dir einen Rat geben, der vielleicht helfen kann. Ich denke, dass Kritik und/oder eine Anzeige (natürlich nur wenn keine „offensichtliche“ Misshandlung vorliegt) kontraproduktiv sind. Deine Schwägerin wird die Kritik nicht verstehen. Wenn sie eine Narzistin ist, wird sie keine Reflektion über ihr Verhalten bereiben (können). Das Verhältnis zu ihr und ihren Kindern wird darunter leiden. Und die Kinder den Kontakt zu dir verboten werden. Wenn du etwas für die Kinder unternehmen möchtest, sie unterstützen möchtest, dann wäre eine gute, nahe Beziehung zu ihnen hilfreich; Damit sie zu dir gehen können, wenn es ihnen später einmal nicht gut geht. Die Eltern haben für die Kinder höchste Priorität, auch wenn sie emotional misshandelt werden von ihnen. Sich zwischen Ihnen und die Kinder zu stellen, ist leider daher keine gute Lösung. Sie werden aber später Geborgenheit, Verständnis und Liebe brauchen von einer nahe stehenden, erwachsenen Person. LG

  7. Yvonne986 sagt:

    Es erscheint mir fast so, als würden sie meinen Partner persönlich kennen…….Ich habe jede Art der Degradierung und Zerstörung erlitten bis hin zu massiver häusslicher Gewalt….bisher hat niemand diese seltsame Person und ihr Verhalten so auf den Punkt gebracht, wie Sie !

    • A.Z. sagt:

      ja es ist echt wahnsinn wenn man solche Beschreibungen liesst und denkt: häää wie kann es sein das er meinen Mann beschreibt obwohl er ihn nicht kennt. Und es gibt viele Berichte verschiedener Autoren die es beschreiben können. Endlich das was man nicht in Worten beschreiben kann hat Worte.

  8. Susanna sagt:

    Wer kann, solle sich von einem Narzissten fernhalten, Kontakt reduzieren oder abbrechen. Andernfalls wird man IMMER darunter leiden. Man darf nie und nimmer Verständnis oder Empathie erwartet. Treffen sind nur möglich, wenn man zuvor Energie „getankt“ hat und danach von lieben Menschen wieder aufgefangen wird. Diese Menschen zerstören Seelen. Wenn man an einen Narzissten notgedrungen gebunden ist und ein Kontaktabbruch nicht möglich ist, dann braucht man irgendwelche anderen Instanzen, die einen auffangen. Sonst verliert man das einzige, was einen am Leben hält: Selbstverständnis, Selbstvertrauen, Vertrauen in den eigenen (wie es oben so schön hieß) gesunden Menschenverstand. Man zweifelt nur noch an sich und spürt sich selbst nicht mehr. Man ist quasi verschwunden, fühlt sich und seine eigenen Moralvorstellungen für absolut minderwertig.
    Konsequente Distanz(phasen) sind dabei die einzige Rettung.

    Ich habe mich inzwischen mit meiner Situation (etwas) abgefunden und halte mich an diese Ratschläge. Inzwischen kann ich wieder lachen 🙂

    Viel Erfolg allen Betroffenen!

    • Izabela Klobe sagt:

      Hallo, da kann ich dir nur zustimmen. Ich lebe selbst mit einem narzisten, ich aendere gerade meine Einstellung und baue mir ein neues nebenleben ,CIAO isabel

      • Izabela Klobe sagt:

        …Ich bleibe noch mit meinem narzisten, da ich noch etwas von ihm lernen möchte, ihr wisst schon, was ich meine, viele Therapiesitzungen mit ihm als psychotherapie bezeichnet blieben erfolglos. Er hat jeden Fachmann um die Finger gewickelt . Da ich mir alles abgequckt habe, wie er das einwandfrei und glaubwürdig dargestellt, bin ich jetzt an der Reihe und fange an, mein Leben zu geniessen, weil ich mein Leben liebe und mich selbst liebe. Ich bin selber in der professionellen Ausbildung nach Spiegegesetz Methode und Wende vieles danach an. Übrigens ich pflege viele Kontakte, persönliche Kontakte mit narzisstischen Geschäftsführern, treffe mich persönlich mit denen, um mehr mehr wissen zu haben und von daher weiß ich, wie sie ticken,…

  9. Mr. Bond sagt:

    Bin seid 1 Jahr mit meiner Partnerin zusammen.
    Anfangs alles prima dann begann unser Dilemma;
    Als ich was äußerte was mich stört und als ich Zweifel bekommen habe und sie kontrolliert habe.

    Für mich war es so als hätte ich aufgedeckt dass sie doch nicht so perfekt ist.

    Seid dem haben wir eine on off Beziehung und sie versucht mich ständig fertig zu machen und tritt mir gegenüber respektlos gegenüber und schafft es aber immer auf mich zu schieben ohne auf ihre Fehler bzw. Taten einzugehen..
    Versucht mir immer klar zu machen dass sie perfekt ist und die treueste Frau und nie Fehler begeht..da sie alles bedenkt und nicht billig sei.

    Ich wollte mehr über ihre Vergangenheit erfahren Beziehungen usw.
    Da gibt sie nur wage Aussagen oder ist gleich genervt usw. Und geht gleich in den gegen Angriff

    Und wenn sie was sagt;dass …. perfekt war aber sie gewisse Dinge gestört haben.

    So wie bei uns eben… aber die könne man ändern;-)
    Konnte man es bei den anderen Partnern nicht?

    Ich glaub da stimmt was nicht… habe inzwischen auch seelische Probleme und mich total verändern.

    Komm aber nicht los von ihr

    • Marina sagt:

      Hey. Genau vor 7 Monate habe ich meinen Partner kennen gelernt. Ich erlebe absolut das gleiche wie du.zum Glück habe ich diese Seite gefunden. Das hat mir die Augen geöffnet. Seit eine Woche ist alles beendet. Ich habe mich fast verloren. Bitte pass auf dich auf. Es gibt so viel nette Menschen und auch der richtiger Partner. Auch du wirst ihn finden. Liebe Grüße. Marina

      • J. sagt:

        Genauso ging es mir auch, nach fast 6 Monaten hatte ich fast keinen Lebenswillen mehr, mein Lachen ist verschwunden und ich habe extrem abgenommen, doch dann fand ich diese Seite und ein Beitrag hat bei mir komplett klick gemacht, es war „Der Narzisst und seine Launen“, seitdem habe ich den Kontakt abgebrochen, es war wie im falschen Film, alles was ich da gelesen habe, war genau das was der mit mir gemacht hat,
        …noch ein Tipp für die ganz Hoffnungsvollen (war ich ja auch mal) er wird sich nie ändern oder euch verstehen, selbst wenn ihr denkt, doch ich bekomme das hin, es wird nichts glaubt mir…
        So bin ich jetzt kurz vor Weihnachten auf der suche nach meinem lächeln und hoffe ich werde wieder die lustige selbstbewusste Frau von Mai 2016 …

  10. LucyMay sagt:

    …ein SCHLAUER MENSCH sollte sich sofort trennen, wenn er erkannt hat, dass sein Partner ein Narzisst ist!!!

    • Narzis sagt:

      oder als Chance sehen an ihm zu wachsen oder jmd’em zu helfen, denn im grundegenommen sind es arme seelen.

      • Anke sagt:

        Helfen? In wiefern helfen? ich glaube, die wissen gar nicht was ihnen fehlt. Die meisten sind ja zufrieden mit ihrer Großartigkeit. Und Empathie vemissen sie wahrscheinlich gar nicht…. sie kennen es ja nicht anders.
        Ich sehe auch diese „eigentliche“ Leere, die solche Menschen mit allen Mitteln zu verdrängen versuchen. Sie wollen ja GAR nicht, dass irgendjemand zu ihren Gefühlen vordringt. Ich habe auch mit jeglicher Art von Zuwendung versucht an ihn ran zu kommen. Aber ich werde abgewiesen, oft sogar auf eine verletzende Art.

      • Klingbeil sagt:

        Wie können emotionelle Erpressungen , Erniedrigungen, Manipulationen und all die perversen Kontrollmechanismen einem Menschen helfen daran zu wachsen? ?? Hilflosigkeit, Selbstentwertung, Depressionen und Suizidgedanken sind die katastrophalen Folgen. Helfen müssen sich die Narzissten selber. Für alles andere sind sie zu sie selbstherrlich. Jammere hier nicht rum. Mitgefühl habt ihr nur für euch.

      • ROK sagt:

        Ja, ich glaube auch es wäre gut ihnen zu helfen. Auch sie hatten Erlebnisse die sie dazu gebracht haben so zu werden. z.B. werden doch heute immer noch Männer dazu erzogen nicht-zu-spüren …

        Also …
        Helfen JA …
        aber sich dabei selbst aufgeben oder verletzen …
        NEIN!
        (denn das hat auch nichts damit zu tun „an sich zu Arbeiten“ oder „an der Beziehung zu wachsen“)

        Ich denke wenn man Helfen kann, dann geht dass nur wenn man es erst mal schafft für sich die richtige Distanz zu finden

  11. B sagt:

    Hallo,

    erstmal Danke für die hilfreichen e-books. Nach 5 Jahren katastrophaler Beziehung mit meiner Freundin bin ich nun das hundertste Mal mitten in der Trennung.
    Nun habe ich allerdings die Erkenntnis, mich selbst schützen zu müssen.

    Die dargestellten Eigenschaften des Narzisten sehe ich fast Deckungsgleich alle an meiner Ex-Freundin, jedoch nicht den typisch weiblichen Narzismus. Sie zeigt ganz klare Tendenzen eines Narzissten (narzisstische Persönlichkeitsstörung), sowie einige Eigenschaften eines Borderliners.

    Frauen müssen also nicht zwingend nur den weiblichen Narzissmus vorweisen ? Oder spielen hier dann andere Störungen eine Rolle ?

    Danke

    • Natürlich findet man bei Frauen nicht nur den weiblichen Narzissmus. Den kann man auch bei Männern beobachten. Narzissmus ist ja auch immer zur Selbstbehauptung, Abgrenzung aber auch Akzeptanz notwendig. Die Grenzen des Ausmaß sind dabei fließend und können sogar je nach Situation variieren. Das Geschlecht spielt dabei eine untergeordnete Rolle.

      • B sagt:

        vielen Dank für die Antwort,

        ich bin tatsächlich erschüttert, wie viel Ähnlichkeit meine Ex mit den beschriebenen Verhaltensmustern hat.
        Ich bin immer wieder auf die Versprechungen reingefallen, dass sie sich ändert, habe mich Kontrollieren und lenken lassen. Obwohl ich mich als selbstbewußt und konsequent halte, habe ich mich um des Friedens willen untergeordnet.

        Wir haben eine Therapie begonnen, die sofort nach der zweiten Sitzung beendet wurde, denn sie hat ja keine Besserung gebracht.

        Was mir aber jetzt erst Bewußt geworden ist, dass tatsächlich nie die Fähigkeit der Empathie bei ihr gegeben war. Ich habe dies nie beachtet, da ich vorausgesetzt habe, dass sie nicht zugeben will, mich zu verstehen. Sie konnte es nie.

        Besonders ärgerlich ist, dass wir der gleichen Tätigkeit nachgehen und sie jeden meiner Wege (Schulungen, Termine, Aufgaben, Spezialausbildungen) als Kontrolle begleitet hat. Ich weiß im Moment nicht, wie ich erfolgreich nun Distanz schaffen kann, da gemeinsame Seminare folgen werden.Ich kenne ebenso ihr Verhalten in den Trennungsphasen, in den sie mich mit aller Kraft bekämpft hat und jegliche meiner Entscheidungen offen angegriffen hat.

        Unser Abteilungsleiter spielt dies runter mit der Begründung, man könne JEDE Beziehung in Freundschaft ohne Streit beenden, wir sollen uns doch nicht wie Kinder benehmen. Ich möchte diese Tätigkeit nicht aufgeben, da diese ein Leben lang meine Erfüllung ist

        Danke

  12. Sophia sagt:

    Hallo Herr Grüttefien,

    mit sehr großer Erleichterung lese ich hier die für mich so wertvollen Zeilen.
    Meine Mutter ist für mich eine Narzisstin und meinen Vater erlebe ich als komplett co-abhängig von ihr. Das ist eine kranke Einheit, zu der ich keinen Zugang habe.
    Mittlerweile bin ich mit meinen Kräften komplett am Ende, aber ich weiß nicht, wie ich ihr die Forderung abschlagen soll, dass ich mal im Alter für sie da sein soll:“…wenn DU schon mal was für mich machen sollst, du undankbare…“
    Ich verspüre Schuldgefühle, wenn ich ihr das abschlage und gleichzeitig so einen Hass, dass ich unter ihrer Fuchtel nichts im Haushalt tun will.
    Wie schlage ich ihr am geschicktesten die Bitte ab, ohne dass ihr ganzer Hass wieder über mich hereinbricht und wie lege ich dieses Schuldgefühl ab?

    Vielen Dank!

    • Die Frage ist dann immer: Wofür fühlst Du Dich eigentlich schuldig ? Warum glaubst, Deiner Mutter zur Verfügung stehen zu müssen ? Hier scheint doch offensichtlich ein Missverhältnis zu bestehen. Stand Sie Dir in Deiner Kindheit so zur Verfügung, wie sie es umgekehrt von Dir verlangt ? Ist es nicht so, dass sie offenbar bedürftiger ist als Du und Di Dir einreden lässt, daran Schuld zu sein. Narzisstische Mütter lieben solche Abhängigkeitsverhältnisse, wo die Kinder ein Leben lang für sie da zu sein haben und machen es mit einer geschickten und wirkungsvollen Methode: Sie machen Dich schuldig. Hier wirst Du niemals die Liebe bekommen, nach der Du Dich sehnst. Solche Menschen können nicht lieben und daher bist Du ihnen auch nichts schuldig. Wenn Du mehr darüber erfahren möchtest, dann empfehle ich Dir den Buchtitel von Alice Miller „Die Revolte des Körpers“. Alles Gute !

  13. Christina sagt:

    „Daher sollten Sie sich eher der Methode des Spiegelns bedienen. Sein überzogenes Verhalten sollte ihm indirekt durch spiegelnde Fragen zum Nachdenken anregen.“
    — was ist damit bitte genau gemeint? Wie „mache“ ich bzw. was sind z.B. „spiegelnde Fragen“?
    Danke.

    • Wenn sich ein Narzisst zum Beispiel in einem Thema als Experte brüstet und mit seinem Wissen auf unerträgliche Weise angibt und sich als absoluten Genie darstellt, könnten Sie antworten, um sein aufgeblasenes Gehabe zu spiegeln: „Glaubst Du wirklich, dass Du der einzige Mensch auf der ganzen Welt bist, der das weiß und der diese Erkenntnisse gewonnen hat ? Man muss allerdings aufpassen: Stellt man die Frage zu zynisch, dann wird er wütend, weil er sich entlarvt fühlt. Die Frage soll ihn ja betroffen machen und zum Nachdenken anregen !

      • Natalie sagt:

        Lieber Herr Grütefien

        Zerst möchte ich mich bedanken für diese sehr treffend formulierten Beschreibungen,über Narzissmus.Ich habe wirklich noch nie besseres gelesen.
        Nun zu Ihrem Kommentar am 14.Dezember:Wie sich der Narz brüstet und angiebt mit „seinem Wissen“…

        In meiner 4jährigen Narzisstenbeziehung,die grad am scheitern ist, machte ich immer wieder solche Erfahrungen,dass er sich eben „bestätigt fühlen muss, und dauernd „predigt“,- wenn ich aber ,nur die kleinste Kritik anbringe,bin,bzw.wurde ich als seine „Feindin“ deklariert.
        Nun weiss ich,dass er in seiner Jugend in psychiatrischer Behandlung war und heute von der Fürsorge lebt.
        Dies gab er mir offen zu,- von Anfang an,und wenn es ihm gut ging,konnte ich richtig schöne Gespräche mit ihm führen… aber sehr schnell und unverhofft kam das ganze Narzisstische Verhalten zum Vorschein ,genau wie Sie es hier so treffend beschreiben.

        Nun zu ihrem Kommetar zurück:“Glaubst du wirklich,dass du der Einzige Mensch bist,der das weiss etc…“
        Genau dies sagte ich zu IHM, und ER… Seine Antwort:“Hab ICH das etwa gesagt,dass ich der Einzige bin…“…Es geschah nicht nur einmal,und ich habe einfach festgestellt, dass ich SAGEN,TUN kann was ich WILL, ALLES,aber wirklich ALLES wird von IHM so herumgedreht,dass ICH die Schuldige bin.

        Seine letzte Untat,war,dass er hinter meinem Rücken,und in meinem Namen einen Brief an Behörden ,schrieb.Da habe ich überhaupt nicht drauf reagiert.

        Mit schönem Gruss,

        Natalie

    • Natalie sagt:

      Ja… Mein Narzisst würde da antworten, zu der Frage,wie er was gemeint hat:

      „Ich sage es nicht nocheinmal…DU weisst es,was ich gemeint habe,obwohl ICH ja von Herzen verstehen möchte“…

      Da merke ich,dass ich eher mit ihm klar kam,wenn ich gar nichts fragte,ich muss ihn eigentlich wie einen Kranken behandeln,dann sah er sich bestätigt,weil ich ihm NICHT widersprach und ER war glücklich … ist das nicht Paradox pur?

      Nachtgruss,

      Natalie

  14. Frau Holle sagt:

    Tja – irgendwie ist mir das nie gelungen – habe ich meinen Partner gespiegelt, wurde mir das negativ ausgelegt und es gab zermürbende Diskussionen. Habe ich mich ebenso verhalten wie er, hatte ich das Gefühl, mich bis zur Unkenntlichkeit zu verbiegen, mich zu verlieren, was fast noch schlimmer war als der Missbrauch. Der Versuch, ihm mittels bildhaften Gleichnissen meine negativen wie positiven Gefühle als Konsequenz seines Handels zu beschreiben scheiterte regelmäßig in wütenden distanzschaffenden Attacken – obwohl das die wenigen (vergleichsweise ruhigen und halbwegs friedlichen) Momente unserer Partnerschaft waren, in denen ich ihm näher kommen durfte. Dieses Gefühl der völligen Selbstaufgabe, des totalen Selbstverlustes, der extremen Anspannung, Empfangs- und Kompensationsbereitschaft, der Alarmstimmung bis zur Erschöpfung hat letztendlich dazu geführt, diese vergiftete Partnerschaft aufzugeben. …
    Nach der Lektüre Ihrer – ja – schützenden Seiten, lieber Herr Grüttefien, kann es für mich KEINE Koexistenz mit einem Narzissten geben – da könnte ich doch gleich meinen Kopf in seinen Krokodilsrachen legen und mir dann dazu eine Überlebensstrategie überlegen …

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