Die fehlende Mutterliebe einer Narzisstin

Fehlende Mutterliebe hat für ein Kind weitreichende Folgen in seinem späteren Leben. Da eine narzisstische Mutter ihr destruktives Verhalten hinter scheinbar guten Absichten verbergen kann und die Mutter von den meisten Kindern – egal was sie auch immer getan hat – dennoch verehrt wird, kommt die bittere Wahrheit selten ans Licht und die Kinder werden sich den Auswirkungen einer fehlenden Mutterliebe nicht bewusst.

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Eine Mutter macht Fehler in der Erziehung. Das bleibt gar nicht aus! Aber nur weil sie Fehler macht, muss es nicht auch bedeuten, dass sie automatisch eine schlechte Mutter ist und durch Nachlässigkeiten das Kind nachhaltig traumatisiert. Es muss schon ein konstantes Muster vorhanden sein. Wenn die Mutter ihr Kind ständig abwertet, kritisiert, schikaniert und bestraft sowie einen großen Mangel an liebevoller Zuwendung und Verständnis zeigt, dann muss man davon ausgehen, dass dieses Verhalten einen hinderlichen Einfluss auf die Entwicklung des Kindes haben wird.

Die narzisstische Mutter sieht in ihren Kindern keine eigenständigen Menschen, denen sie hilft, ihre eigene Persönlichkeit zu entwickeln. Die Kinder haben ausschließlich für sie da zu sein und müssen ihr bei ihren Bedürfnissen und Wünschen helfen. Sie erlebt ihre Kinder als eine Erweiterung ihres Selbst – sie kann sie nicht als eigenständige Persönlichkeiten mit eigenen Interessen und Wünschen wahrnehmen. Eine narzisstische Mutter sieht es als selbstverständlich an, dass sich ihre Kinder mehr ihr zuwenden als umgekehrt. Das Glück der Mutter hat immer über dem Glück der Kinder zu stehen.

Wie äußert sich die fehlende Mutterliebe?

Die narzisstische Mutter stellt die eigenen Bedürfnisse über die der Kinder und ist auf die Zuwendung der Kinder angewiesen, weil sie selbst in irgendeiner Form bedürftig ist. Es mangelt ihr an Liebe, an Selbstwertgefühl und an innerer Stabilität. Dies kann sich auf unterschiedliche Weise äußern:

  • Die Mutter delegiert die eigenen Wünsche an das Kind
  • Die Mutter missbraucht das Kind als Partnerersatz
  • Die Mutter rivalisiert sich mit dem Kind
  • Die Mutter beschützt  das Kind aus Anklammerungstendenzen oder Schuldgefühle zu sehr
  • Die Mutter belastet das Kind zu stark mit seinen körperlichen oder psychischen Problemen oder einer Sucht
  • Die Mutter lässt ihr Aggressionspotenzial und ihren Sadismus am Kind aus 

Immer wird das Kind gegen seinen Willen missbraucht und muss sich den Bedürfnissen der Mutter unterordnen. Verhält sich das Kind anders als wie es die Mutter erwartet, folgen entwürdigende Sanktionen in Form von Kritik, Ablehnung, Erniedrigung oder Missachtung. Um der Mutter zu gefallen, fixiert es sich dann zu stark auf alle Regungen der Mutter. Auf diese Weise verliert es seine Selbstachtung und verfängt sich in dem fremden Selbst der Mutter. Es verliert es den Kontakt zu sich selbst und ist nicht in der Lage ein gesundes Selbstgefühl und damit ein gesundes Selbstwertgefühl aufzubauen.

In besonders sadistischen Fällen quält eine narzisstische Mutter ihr Kind, nur um es später aus seiner Not wieder zu befreien und sich als Retter präsentieren zu können. Sie lässt z. B. das Kind hungern, setzt es widrigen klimatischen Witterungen aus, verabreicht Medikamente, die es gar nicht braucht oder lässt es nachts nicht schlafen. Dieses Vorgehen wird sehr subtil durchgeführt, so dass es für das Kind und für Außenstehende in seinem Vorsatz und in seiner Grausamkeit nicht erkannt wird. Immer hat es aber zum Ziel, das Kind so stark zu schwächen, dass die Mutter hinterher aufopferungsvoll helfen kann und somit die Treue und Liebe des Kindes gewinnt. Auf diese Weise verwandelt sich die Mutter unauffällig vom Täter zum Retter oder vom Teufel zum Engel.

Nebenwirkungen einer fehlenden Mutterliebe

Hat die narzisstische Mutter z. B. unter einer Sucht gelitten, so kann es vorkommen, dass sich das Kind später einen Partner sucht, der ebenfalls ein Suchtproblem hat. Auf diese Weise kann es einem anderen Menschen wieder zur Verfügung stehen – ganz ähnlich wie bei der eigenen Mutter – und sich emotional sicherfühlen. Hier wird das Muster aus der Kindheit weitergelebt und der bedürftige Partner übernimmt die Rolle der Mutter. Oder der Partner wird während der Beziehung bedürftig gemacht, damit das Kind seine alte Rolle wieder einnehmen kann.

Die Schuld für die fehlende Mutterliebe sucht das Kind in der Regel bei sich selbst. Die Vorstellung, dass die eigene Mutter, die es eigentlich lieben und beschützen sollte, diesen Auftrag gar nicht ausfüllt, erzeugt starke Angst im Kind. Um sich selbst vor dieser Angst zu schützen, blendet es diese Wahrheit einfach aus, in dem es der Mutter unbewusst stets ein korrektes Verhalten attestiert und die Schuld auf die eigene Schulter nimmt. Das negative Verhalten der Mutter wird vom Kind damit begründet, dass es sich nicht richtig verhalten hat.

Die Mutter bleibt in den Augen des Kindes die Gute

Auch wenn viele Kinder unter einer lieblosen Mutter leiden mussten, wird sie dennoch verteidigt. Die Kinder bestehen selbst im Erwachsenenalter noch darauf, dass die Mutter ja auch viele gute Dinge für sie gemacht hat. Damit  meinen sie in der Regel die Erfüllung von grundlegenden Bedürfnissen wie ein Dach über dem Kopf, tägliches Essen oder die Finanzierung einer Ausbildung. Doch die elementare Versorgung der Grundbedürfnisse eines Kindes macht noch lange keine gute Mutter aus. Neben einer materiellen Versorgung bedarf es immer auch der emotionalen Versorgung.

Und genau hier nimmt eine narzisstische Mutter ihre Aufgaben nicht wahr. Das Kind kann sich niemals der Liebe der Mutter wirklich sicher sein. Es weiß nie, wie sie im nächsten Augenblick reagiert. Es kann sich nicht auf die Mutter einstellen und findet keinen Anhaltspunkt, wann es für die Mutter gut ist und wann nicht. Die Mutter ist für das Kind nicht lesbar. Es kann ihr Verhalten nicht kalkulieren. Kinder einer narzisstischen Mutter vermissen in ihrer Kindheit das elementare und durchgängige Gefühl von emotionaler Sicherheit und Geborgenheit.

Durch das Vorenthalten von echter emotionaler Wärme, wird das Kind niemals wirklich emotional „satt“, weil es sich der uneingeschränkten Liebe der Mutter niemals sicher sein kann. Diese Leere, die sich daraus ergibt, trägt das Kind später mit ins Leben und wird fortan andere Menschen benötigen, um diese Leere zu füllen. Das Kind wird später weiterhin eine große Sehnsucht nach Liebe spüren, die ihm die Mutter vorenthalten hat und andere Menschen brauchen, die ihm das Gefühl geben können, liebenswert zu sein.

Hat das Kind das Recht, die Mutter anzuprangern?

Trotz der fehlenden Mutterliebe wird eine narzisstische Mutter vom eigenen Kind in Unschuld gehüllt. Man beschwert sich nicht über seine Mutter, schließlich hat sie dem Kind das Leben geschenkt.  Kritik und Zweifel an ihren Erziehungsmethoden werden oft gar nicht erst geäußert oder zu schnell entschuldigt. Für Außenstehende ist der Missbrauch ohnehin nicht zu erkennen, weil die perversen Methoden der Mutter nur hinter verschlossenen Türen stattfinden. Umso mehr kann das Kind in seiner Wahrnehmung manipuliert werden, weil die Eigenwahrnehmung durch die Fremdwahrnehmung torpediert wird.

Viele Kinder erkennen daher oft den Missbrauch nicht, wollen ihn nicht aussprechen oder verdrängen ihre bitteren Erfahrungen, indem sie der Mutter einen Heiligenschein aufsetzen und ihr stets gute Absichten unterstellen. Der Fokus wird auf die Erinnerungen an schöne Stunden gelegt, die es sicherlich auch gab. Auf diese Weise wird die grauenvolle Tatsache, dass sie niemals wirklich von der eigenen Mutter geliebt wurden, wirkungsvoll verdrängt.

Die Änderung der Sichtweise führt zu einer starken Empörung

Öffnen sich Erwachsenen später für den Gedanken, dass ihre Mutter starke egoistische und narzisstische Züge hat und dass sie mehr unter ihrem Verhalten gelitten haben, als sie es sich bislang eingestanden haben, dann löst es immer ein Gefühl der Empörung aus. Wieso hat mich meine Mutter so behandelt? Und warum habe ich es solange mitgemacht? Diese Empörung wird in der Regel von heftigen Wutgefühlen begleitet, die möglicherweise in der Vergangenheit bei anderen Gelegenheiten herausgelassen wurde, ohne den wahren Hintergrund für diese Aggressionen zu kennen.

Nun kann man den Grund für die starken, unbewussten Wutgefühle erkennen und die Gefühle in die Richtung lenken, wo sie eigentlich hingehören. Die Unterdrückung der eigenen Gefühle und Bedürfnisse, die Bereitschaft, sich voll und ganz der Mutter gewidmet zu haben, ohne jemals wirklich Raum für die eigenen Interessen gefunden zu haben, löst immer starke Wutgefühle aus. Die Aussichtslosigkeit, niemals so sein zu dürfen, wie man ist, sich gegen seinen inneren Willen verbiegen und missbrauchen zu lassen, muss eine starke Wut erzeugen, die solange erhalten bleibt, bis sich der Mensch des wahren Grundes bewusst wird.

Was wäre eine gute Erziehung gewesen?

  • Emotionale Wärme, Aufmerksamkeit und eine wohlwollende Atmosphäre
  • Dem Kind mit echter Anteilnahme begegnen durch eine entsprechende Körpersprache wie Lächeln oder ein freundlicher Blickkontakt
  • Ungezwungener Körperkontakt (Umarmen, Streicheln, Hand halten)
  • Achtung und Respekt vor der Würde und der Persönlichkeit des Kindes
  • Durch Kooperation die Wünsche und Bedürfnisse des Kindes in die Entscheidungen der Erwachsenen einfließen lassen
  • Verbindlichkeit durch beidseitige Einhaltung von Regeln und Absprachen
  • Konsequenzen bei Grenzverletzungen werden angekündigt, aber auch bei Eintritt durchgeführt und nicht nur angedroht
  • Grenzen müssen klar abgesteckt werden, um dem Kind eine Orientierung zu geben
  • Allseitige Förderung durch eine anregungsreiche Umgebung

Dieses Bild einer guten Erziehung sollten sich Kinder einer narzisstischen Mutter vor Augen halten und mit der Selbsterfahrung abgleichen. Daran könnten sie erkennen, wie wenig Wert die eigene Mutter auf eine förderliche Erziehung des Kindes gelegt hat und wie sehr sie aus rein egoistischen Gründen einen gravierenden Nachteil für das Kind in Kauf genommen hat.

Kann man der Mutter verzeihen?

Wenn das Kind nach all den Jahren zu leichtfertig verzeiht, ohne die eigenen Gefühle wirklich einmal zugelassen zu haben, bleibt die Wut und die Selbstverachtung erhalten. Das Kind muss sich erlauben, die Mutter einmal „nackt“ zu sehen, so wie sie wirklich war mit all ihren negativen  Eigenschaften. Das Kind darf nachspüren, was es bedeutet hat, ohne eine echte Mutterliebe aufgewachsen zu sein. Was hat es alles ertragen müssen, auf was hat es verzichten müssen und welche Nachteile hatte es hierdurch im späteren Leben?

Diese Fragen darf sich das Kind einmal stellen und sollte sie gründlich für sich beantwortet haben, bevor es sich mit der Absicht auseinandersetzt, der Mutter verzeihen zu wollen. Die Wahrheit muss einmal schonungslos ans Licht gebracht werden und verdrängten Gefühle müssen einmal zugelassen werden, andernfalls wird durch eine frühzeitige Vergebung der Schmerz nur verwahrt, aber nicht aufgelöst.

Weil das eigene Wohl des Kindes niemals im Vordergrund stand, kann es später für das Kind sehr schwer sein, überhaupt einen Kontakt zu den eigenen Bedürfnisse herzustellen. Es fühlt sich dann nur wohl, wenn es für andere da sein kann, wenn andere ihm eine Aufgabe geben oder ihm das Gefühl vermitteln, in Ordnung zu sein. Streit und Spannungen kann es nur schwer ertragen und neigt aus diesem Grund dazu, sich vorschnell auf Kompromissen einzulassen und Manipulationen zu erliegen.

Auf der anderen Seite kann das Kind auch aufgrund der jahrelangen Unterdrückung der eigenen Bedürfnisse selbst ein hohes Aggressionspotenzial entwickeln und andere Menschen seinerseits missbrauchen, um die eigene Wut an anderen auszulassen und sich selbst hinterher besser zu fühlen. Das Vorbild der Mutter dient dann unbewusst für die eigene Lebensführung.

An den vielen Nachteilen, die das Kind im Leben erfährt, hatte die Mutter einen nicht unerheblichen Anteil. Auch wenn das Kind im Erwachsenalter für das eigene Leben und damit auch für die eigenen Entscheidungen verantwortlich ist, so kann es ein Meilenstein in der eigenen Bewusstseinsentwicklung sein, wenn man den Heiligenschein vom Haupt der Mutter nimmt und den Ursprung der eigenen Reaktionsmuster in dem destruktiven Verhalten der Mutter erkennt.


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Veröffentlicht in Blog, Familie und Erziehung
25 Kommentare zu “Die fehlende Mutterliebe einer Narzisstin
  1. Annerose sagt:

    Hallo,

    mir stößt es regelrecht sauer auf, wenn ich das lese, weil so viel Wahrheit darin steckt… Wie immer brilliant und so treffend beschrieben, danke dafür!

    Diese „Kreatur“ von Mutter will ich mal sagen: vor ein paar Tagen wieder die ganze Gefühlskälte in Worten von ihr zu spüren bekommen und schlagartig wurde ich wieder – ohne dass ich gefragt wurde – mit Nachdruck gegen meinen Willen fest umarmt, obwohl ich das nicht wollte, es wurde mir regelrecht aufgezwungen. Hätte ich mich dagegen gewehrt, hätte ich wieder zu hören bekommen, wie UNMÖGLICH ich bin.

    WIE SOLL MAN SICH GEGEN SO EINE PSYCHISCHE VERGEWALTIGUNG WEHREN? Siiiiie ist ja IMMER im Recht…

  2. Rosie sagt:

    Sehr geehrter Herr Grüttefien,

    ich bitte Sie, helfen Sie mir.
    Ich habe ihre Website vor einem Jahr gefunden und bin drauf gekommen, dass mein Partner eine Narzisstische Persönlichkeitsstörung hat. Dies äußert sich genau wie Sie beschreiben, zuerst eine Verherrlichung, im nächsten Moment eine Abwertung, dass man sich nur so wundert. Ich bin jetzt zum dritten Mal in diesem Jahr getrennt und es ist ein Albtraum ohnegleichen, für uns beide, ich bin am Ende meiner Weisheit.
    Er ist kein bösartiger Narzisst, nicht physical, eher verbal.
    Ich habe versucht, alles nicht so engstirnig zu sehen, über diese Beleidigungen, Kontrolle und Isolation hinwegzusehen, da ich jetzt seine Persönlichkeitsstörung kenne.
    Er ist ein Kleinkind mit drei, vier, fünf Jahren im Körper eines erwachsenen alten Mannes, wir haben uns erst vor ein paar Jahren kennengelernt und sind beide schon fortgeschrittenen Alters.
    Er versucht, so hart daran zu arbeiten, er möchte, dass wir bis an unser Lebensende zusammen sind, macht alles, was für ihn möglich ist, für mich. Jedes Mal, wenn ich ihn verlasse, ist es für ihn, als ob der Tod ihn ereile. Er schaut wahnsinnig schlecht aus, isst fast nichts, nimmt ab und ist nur mehr ein Skelett. Er fürchtet Gott und den Tod und weint wie ein kleines Kind, und bittet und bettelt, dass ich nicht böse auf ihn bin und ihn nicht vergessen soll. Sobald er nur ein kleines Lebenszeichen von mir erhält, ist er überglücklich.
    Er himmelt seine Mutter an, sagte auch schon früher öfter, ich bin wie seine Mammy, ich schaue auf ihn und er ist so glücklich.
    Nun frage ich Sie, was war das für eine Monster Mutter, die ihr Kind so ruinieren kann, dass er sein Leben lang ein menschliches und emotionales Wrack ist? Er ist ein angesehener, tüchtiger Mann, der in seinem Leben viel erreicht hat und stolz sein und seinen Lebensabend glücklich mit einer Gefährtin verbringen könnte.
    Jetzt, wo ich mich von ihm wieder getrennt habe, spüre ich schon wieder diese große Sehnsucht die er nach seiner Mutter hat. Das darf doch einfach nicht wahr sein. Kann man solchen Menschen nicht helfen? Das ist ja verrückt, wie eine Mutter das Leben ihres Kindes ruinieren kann. Während ich hier das schreibe, kommen mir die Tränen, ich möchte ihm so gerne helfen aber ich fürchte, ich habe diese emotionale und physikalische Kraft in meinem fortgeschrittenen Alter nicht mehr. Soeben habe ich ein sms erhalten, in dem er bittet, wann er mich wieder sehen darf?
    Bitte helfen Sie mir.
    Vielen Dank Herr Grüttefien

    • Liebe Rosie,
      Ihr Mann hat offenbar die Vergangenheit verdrängt. Indem er seine Mutter idealisiert, muss er sich nicht mit der grauenvollen Wahrheit auseinandersetzen. Und Sie dürfen offenbar die liebevolle Mutter spielen, die er nie hatte und die er sich immer wünschte. Ihr Mann muss sich der Vergangenheit stellen. Jammer und Leiden hilft da nicht weiter – er muss bereit sein die Verantwortung für sein Schicksal zu übernehmen und das falsche Bild, dass er von sich und seiner Mutter aufgebaut hat und an dem er sich aus Angst klammert, korrigieren. Alles Gute!

      • Rosie sagt:

        Sehr geehrter Herr Grüttefin,
        ich danke Ihnen herzlich für Ihre schnelle Antwort.
        Ja, jetzt muss ich ihm nur noch sagen, dass er eine Mutter sucht, und dass er es mit ihm selbst klären muss.
        Seine Mutter starb 1974, ich bin froh, dass ich damals nicht seine Partnerin war. Diese muss damals durch die Hölle gegangen sein.
        Jetzt muss ich selbst entscheiden: Partnerin oder Ersatzmutter bis ans Ende meines Lebens sein? Oder lieber alleine?
        Nochmals vielen Dank!
        Lg Rosie

        • Lina2 sagt:

          Kann er keine Partnerberatung mit dir aufsuchen? Vielleicht ist er ja auch Borderline, muss doch kein Narzissmus, sein. Er sollte das abklären lassen, wenn er dich behalten will und sei es Kinderhilfe verlassen möchte. Im Gegensatz zur vorherrschenden Meinung gibt gibt es Therapien, die langwierig sind, die aber in kleinen Schritten befähigen, mit den erlittenen Schäden umzugehen. Für beide.

  3. Lilly sagt:

    Wie kommt man nur da raus?
    Narzisstische Mutter und narzisstischer Vater und beide bilden sich ein sie sind ja so die Guten,verlezten und beleidigen aber und verdrehen alles wie es ihnen gefällt. Es geht ihnen nur um Macht. Oft einfach nur grausam und unerträglich und meine Mutter ist ständig neidig, auf alles was ich mache, am meisten wenn ich mich freue, das macht sie mir dann migt Genuss kaputt. Einfach schrecklich. Das mit dem Kontaktabbruch habe ich auch schon hinter mir, über mehr als ein Jahr, hat aber auch nichts gebracht, Weiß irgendwie nicht mehr weiter.

    • Lina2 sagt:

      Kennst du das Buch vergiftete Kindheit?

      Lerne dich zu schützen!

      Alle denken immer, sie sind die Guten! Ich kann das schon nicht mehr hören, wer von sich selber sagt, er meint es doch nur gut und die Anderen sind doof.

      Allerdings weinen auch manche wegen dem eigenen Leid, weil sie nicht wissen, was davon alles selber gemacht ist. Wenn sie die Wahrheit sähen, wäre das zu schmerzhaft!
      Gilt für Narzissten und Co-Narzissten!

      Ich bin nicht mehr gut, ich bin mal gut und mal platze ich, und du musst auch nicht immer „brav“ sein und das Leben deiner Eltern leben!
      Wenn du das Leben deiner Eltern weiter lebst, kannst du bald gar nichts mehr entscheiden.

      Es ist nicht gut, dass sie dich aus deiner Kinder -Rolle nicht heraus lassen und auch, dass du nicht weißt, wie du das für dich regeln kannst.

      Von ihnen kannst du keine Hilfe bekommen dabei!
      Sie brauchen dich und du sie.
      Warum brauchst du sie? Und warum bist du bereit, dafür so viel zu bezahlen?
      Du musst einen großen Gewinn haben, sonst hättest du mit dem Kontaktabbruch anders umgehen können. Es gäbe ja Alternativen. (Welche? Schreib 20 auf). Krankheitsgewinn gibt es immer. Denk drüber nach.

      Aber es muss nicht so bleiben, wenn du nicht willst, es geht auch anders, Anerkennung können auch andere Menschen geben, wenn die Eltern dazu nicht in der Lage sind (sie haben sie selber nicht bekommen, haben nie gelernt, wie es geht, sind aber nun für sich verantwortlich, sich selber Hilfe zu holen, du hast damit nichts zu tun, nur sie selber. Du suchst ja schließlich Hilfe, sie können es genau so tun! Wenn nicht, ihre Entscheidung!)
      Such dir deinen eigenen Weg und höre auf an der falschen Stelle zu suchen!

  4. Arianna sagt:

    Das Problem bei einer solchen Mutter ist nicht nur, was fehlt, sondern vor allem, was statt dessen da ist. Zum Beispiel Neid, der sie dazu verleitet, dem Kind wegzunehmen oder zu verderben, was ihm gehört. Und da sie die Macht dazu hat, übt sie sie im Normalfall auch aus. Das Kind wird oft Jahrzehnte brauchen, bis es versteht, dass es beneidet wurde…

  5. Asti sagt:

    hallo zusammen.
    bin jetzt 60 Jahre alt, und komme zur Erkenntnis dass meine Mutter noch schlimmer ist. Sie ist (leider) nicht empathielos.

    Sie hatte (und hat) einen beängstigenden Riecher dafür was ich gerne möchte, hätte, tun würde, schon bevor ich es mir selbst bewusst war.
    Es ist echt unheimlich, wie sie rechtzeitig die Weichen gestellt hat um nicht aus ihrem Ruder laufen zu können. Ich hatte absolut nichts zu wollen.

    Erst als 45-50 jährige konnte ich mich befreien, indem es mir echt und wirklich egal wurde wenn ich ihr nicht genüge. Ich habe sie (und ihre multiplen haltlosen Forderungen) stehen lassen, und alles so gemacht wie es MIR gefiel und entsprach, neue Prioritäten gefunden und kann jetzt stolz auf mein Anders-sein sein.

    Nun ist sie vor 2 Jahren zum 2. Mal Witwe geworden, und streckt ihre Klauen wieder nach mir aus.

    Sie ist ja so unheimlich stark, zäh und hartnäckig!
    Sie gibt nie auf, mich wieder klein zu machen und mich nach ihrem Willen formen zu wollen. Ihre Strategien sind mannigfaltig und subtil. Manchmal bemerke ich es fast zu spät.

    Ihr Umfeld (Freunde) hat sie so gut konditioniert, dass ich regelmässig zu hören bekomme ich sei asozial, weil ich u.a. nicht jeden Sonntag mit ihr verbringe. Kunststück, sie kennen sie ja nicht wie ich es tue.

    Sie ist 80, sieht aus wie 60, ist vital, unternimmt viel, ist durch ihre 2. Heirat eine lebenslustige reiche Witwe (gottseidank)

    Mir graust es davor, wenn sie mal bedürftig wird, das wird ein höllischer Hochseiltanz, für sie zu schauen, ohne mich vereinnehmen zu lassen.

    Ich werde mich immer wehren müssen gegen meine „Mutter“.

    Liebe Grüsse an die „andere Welt“
    Asti

    • Lina2 sagt:

      Wenn sie bedürftig ist, gibt es professionelles Pflegepersonal. Sonst gibt es Hauen und Stechen.
      Geh lieber nur zu ihr einen Kaffe trinken, aber pflege und versorge sie nicht. Ein Taxi für die Fahrt zum Arzt ist nicht teurer als ein Auto mit allem Drum und Dran zu halten. Nur ein Beispiel, das billige Benzin (ohne die anderen Kosten zu berücksichtigen)ist aber immer ein falscher Grund, die Kinder zu Botenfahrten anzufordern ob sie Zeit und Geld haben oder nicht.
      Auch Fensterputzer, Gärtner und Haus-Friseur können einem viel Nerven ersparen udn ermöglichen, ab und zu mit einem Lächeln bei der Mutter aufzukreuzen und wieder genau so zu gehen.

  6. A.M. sagt:

    Hallo,

    ich erlebe es im Moment so, dass sich die im Text erwähnten Sichtweisen auf verschiedene Familienmitglieder verteilen.

    Bei meinen Eltern ist die Mutter die Narzisstin und der Vater der bis zum Geht-nicht-mehr harmoniesüchtige Ehemann und Vater. Ich bin die Jüngere von zwei Töchtern (großer Abstand).
    Ende letzten Jahres habe ich meiner Mutter erklärt, dass ich mit ihr nichts mehr zu tun haben will, wenn ich mit ihr gefühlsmäßig nicht ehrlich sein kann. Natürlich bezeichnet sie mich als „psychisch krank“, als „Lügnerin“, auch Sätze wie „Du kannst ja gar nicht lieben“ durfte ich mir irgendwann im Lauf der letzten Jahre durchaus mal anhören (zwar nicht andauernd, die letzten Jahre hat sie sich sogar vergleichsweise Mühe gegeben, aber irgendwann kommt das wahre Gesicht halt immer raus – und ich kanns nicht mehr ertragen) und als Kind „Merkst du eigentlich nicht, dass du allen Leuten immer auf die Nerven gehst“.

    Sicher gibt es härtere Fälle, doch auch ich war mit der oben beschriebenen Unberechenbarkeit konfrontiert, die sich in wiederkehrenden aggressiven Attacken äußerte. Jederzeit ohne besonderen Grund angeschrieen etc. werden zu können war für mich sehr schlimm. Gefühl für Privatsphäre – keine Spur (beide Eltern). Mit sechzehn einmal die Badezimmertür mit dem Schlüssel abgesperrt – furienartiger Wutanfall meiner Mutter. Einmal lag ich, mit Temperatur, krank im Bett und sie riss die Tür auf (wie immer), stellte sich neben mein Bett und brüllte, dass ich daran doch selber schuld sei, weil ich wieder mit nassen Haaren rausgegangen wäre, Abgang, Tür zugeknallt.
    (Unlängst erzählte mir meine älteste Schulfreundin, dass sie meinen Eltern schon sehr bald nicht mehr über den Weg getraut hätte – ich hätte das damals aber noch nicht so wahrgenommen, was natürlich auch stimmt, denn womit ich aufwuchs, war für mich ja erstmal Norm.)

    Als ich zehn war, rannte meine Mutter einmal in mein Zimmer und riss alles zu Boden (mein Zimmer war ihr nicht aufgeräumt genug), etwa im selben Alter schlug sie mich einmal so hart aufs rechte Ohr, dass mir das Trommelfell platzte – weil ich mich wegen einer Kleinigkeit mit meiner Schwester kabbelte (was höchst selten vorkam, und wahrscheinlich wusste sie nicht einmal, worum es ging).
    Selbstverständlich hat sie sich nie dafür entschuldigt. – Was ich jedoch in letzter Zeit neu einordnen muss, ist das Verhalten meines Vaters, der heute noch den Kopf in den Sand steckt, wenn es um meine Mutter – seine Frau – geht. Offensichtlich war er zu schwach, um sein eigenes Kind wenigstens noch zum Arzt zu bringen.
    Ich bin in letzter Zeit wirklich baff, wie – ja, wie unsäglich egoistisch und gemein auch er zu mir ist, bei Lichte betrachtet. Er ist derjenige, der mir jetzt in einem Brief aufs Brot geschmiert hat, wie gut sie doch immer materiell für mich gesorgt hätten, dass meine Mutter wegen mir Unstimmigkeiten mit anderen Leuten in Kauf genommen hätte etc. etc. (er ist also derjenige, für den sie immer „die Gute“ bleibt, und ich bin dagegen die Empörte. Ich wehre mich schon lange und deutlich mehr als meine Schwester). Dazu droht er mir durch die Blume an, ebenfalls mit mir zu brechen, formuliert das aber natürlich so, als würde _ich_ das beabsichtigen. Er ist ihr perfekter Handlanger in puncto Schuld-Abweisen. Und glaubt das alles auch noch. Vermutlich.
    Meine Eltern haben zwar nie Spitzenleistungen von mir verlangt (auch wenn meine Mutter was hatte mit „perfekt“), dafür haben sie mich bevormundet, wie es ihnen gepasst hat, wofür sie jetzt ihr Lob einfordern, d.h. mein Vater im Namen beider. Die beiden sind in einem Maße miteinander verwachsen, dass man glatt Angst bekommen kann, eine lange Ehe einzugehen.

    Ich habe meinen Vater eigentlich immer für einen liebevollen Menschen gehalten, aber jetzt merke ich, dass er auf seine Art egoistisch ist bis zum Geht-nicht-mehr. Ich war immer das Papa-Kind, aber wenn ich es genau bedenke, hat er immer nur zugeschaut, wenn meine Mutter auf einen von uns Kindern losging – mit ganz großem Dackelblick.
    Jetzt würde er mich am liebsten an den Haaren packen und zur Harmonie zwingen, so kommt es mir vor. Aber das wird nicht mehr funktionieren.

    An alle, die sich mit den Trennungen abmühen und auf dem Weg zu ihrer Selbstfindung sind, und auch an alle andern: Haltet die Ohren steif!

    LG
    A.

  7. SCHÜRMANN;GERHARD sagt:

    HALLO IHR LIEBEN!
    HIER IST MEINE KURZE LEBENSGESCHICHTE MIT EINER NARZISTISCHEN MUTTER
    UND EINEM NARZISTISCHEN VATER:
    HEUTE BIN ICH 63 JAHRE ALT;BIN NOCH DABEI MEINE NEGATIVEN ERFAHRUNGEN ZU VERARBEITEN:ICH BIN EIN SEHR KREATIVER TYP;DER EIGENTLICH EINMAL ASTROPHYSIKER WERDEN WOLLTE:ABER DAS WURDE MIR ALLES VERBOTEN:VIELMEHR MUSSTE ICH ALS KIND DIE BEDÜRFNISSE MEINER ELTERN BEFRIEDIGEN:DAS MACHTE ICH AUCH ;UM FREUDE EMPFANGEN ZU DÜRFEN:WIR WAREN 8 kinder,EINIGE BEGANNEN SUIZID:OFT STAND ICH AUCH DAVOR:IN DEN 60ER JAHREN WURDEN MEINEN ELTERN DAS SORGERECHT ENTZOGEN UND WIE KAMEN IN VERSCHIEDENE KINDERHEINE:VON DEN 8 Geschwistern,waren 5 Halbgeschwister.sie hatten alle einen ANDEREN VATER:MEINE MUTTER SCHICKTE UNS IMMER STEHEN ;DESUS;BH U:V:M:
    ICH WURDE IMMER NUR MANIPULIERT;AUCH VON MEINEN GESCHWISTERN:KONKURENZKAMPF:ICH SPÜTE IMMER DIE ABLEHUNG :ICH ENTWICKELTE DAMALS EINEN SCHULDKOMPLEX;(TRAUMATISIERUNG)ICH WURDE ZU EINEM BILLISCHEN SÜNDENBOCK:ICH WURDE IMMER BESTRAFT:ENTWEDER WAR ICH DER KRÜPPEL;ODER DER TAUGENICHTS:HABE MISSBRAUCH AUCH IN DEN KINDERHEIM ERLEBT:MEINE MUTTER IST NUN ()89 jahre alt.MEIN VATER
    IST SEID 40 jahre tot.in meiner partnerschaftGERIET ICH WIEDER AN EINER NARZISTIN;WOMIT ICH „2 KINDER HABE:DAS WAR EINER FORTSETZUNG DES MIR SCHON VERTRAUTEN:ICH HATTE ABER VERLUSTÄNGSTE ENTWICKELT;KONNTE MICH NICHT TRENNEN:DIE KINDER SIND HEUTE 35,32 jahre alt.der kontakt wurde mir aber von DER MUTTER VERBOTEN:ICH WURDE NUR SCHLECHT GEREDET;SO WIE ES BEI MEINER MUTTER GEGENÜBER MEINEM VATER AUCH WAR:ALS ICH 15 jahre alt war MUSSTE ICH VON ZU HAUSE WIEDER WEG;MUSSTE BEI EINEM BAUERN ARBEITEN:DAS TRAUMA KAM IMMER WIEDER HOCH;WURDE ABER VON ALLEN FEHLINTERPREDTIERT:ZU MEINER INTERESEN GEHÖREN DIE NATUR UND GEISTESWISSENSCHAFTEN:DESWEITEREN MUSIZIERE ICH GERNE:ENTWICHELE MELODIEN UND TEXTE;KOMPONIERE GERNE:
    DICHEN MACHT MIR AUCH VIEL SPASS:EINE VERSTORBENE SCHWESTER SCHRIEB 3 GEDICHTBÄNDE;DIE SIE AUCH VERÖFFENTLICHTE:SIE WURDE AUCH MISSBRAUCHT;IN DEN HEINEM UND VOM VATER SEXUELL:MEINE MUTTER SCHICKTE DIE MÄDCHEN GLEICH ZUR PROSTITUTION:AUCH IHRE WÜNSCHE WURDEN VERBOTEN:DAS WIRD ABER ALLES GELEUGNET:
    HEUTE BIN ICH SCHWER KRANK;COPD;HATTE VOR KURZEN EINE BYPASS OP
    CHRONISCHE NIERENINSUFFIZIENZ ,8 WIRBELBRÜCHE U:V:M:UND ICH BIN GANZ ALLEIN:ABER MIT MIR:BEKOMME SOZIALHILFE:HEUTE LÄSST SICH DAS ALLES REKONSTRUIEREN;WIE ICH IN DIESER VON MIR NICHT GEWÜNSCHTEN LAUFBAHN GERATEN KONNTE:
    HEUTE KANN ICH SAGEN:HÜTE DICH VOR EINEM NARZISTEN:
    ICH ERKENNE IHN HEUTE SOFORT
    ALLES LIEBE FÜR EUCH GERD

    • Yiuying sagt:

      Hallo lieber Gerd,
      Ich wünsche dir von Herzen nur das aller Beste. Diese Kraft die du hast, die bewundere ich! Und Gerd, es ist nie zu spät! Lass all deine Kreativität raus, mach alles was du immer wolltest!! Du bist dein herr und du bist toll, so wie du bist.
      Ganz viel liebe und kraft wünsche ich,
      Eine andere geschädigte 🙂

  8. Sophia361 sagt:

    Hallo…

    ich belese mich seit Tagen im Internet über die narzist.Mutter.Meine Stimmung pendelt zwischen Ohnmacht,Verzweiflung und grenzenloser Wut.Ich bin heute eine Frau in dem Körper einer 52 jährigen und dem gefühlten Alter von 10.Es bestürzt mich,wieviele das gleiche Schicksal teilen.Wie kann ein Mensch einem anderen soetwas antun?Der Begriff Mutter steht doch eigentlich für das,wo wir herkommen,für das Nest aus dem wir gewachsen sind und für bedingungslose Liebe.Die ganzen Jahre,die ich verzweifelt nach einer Mutter gehungert habe,die ich jedoch niemals bekam.Inzwischen bin ich psychisch,wie physisch dermaßen am Ende,dass ich die Reissleine für mich ziehen muss,sonst gehe ich kaputt daran.Nur einige kurze Episoden,von vielen..Ich wurde als Kind missbraucht.Der Mann wurde zu 7 Jahren Haft verurteilt.Als ich später mal auf das Thema kam,sagte sie nur..ich solle mich nicht so haben,es war ja gar nicht so schlimm.Ich war 6 Jahre alt!!!
    Als ich mit meinen Kindern alleinerziehend war,zogen wir um. Meine Eltern kamen und halfen.Ich hatte schob für den Umzug gesorgt,nein muss ich nicht machen,sie helfen mir.Eine Woche nach dem Umzug bekam ich per Post einen Brief..mit allem aufgelistet,jeder Klecks Farbe,jeder Kilometer Sprit usw..notarielle Beglaubigung mit Abschrift an meinen Bruder..geht von meinem Erbe ab.Diese Zucker Brot und Peitsche Mentalität meiner Eltern hat mich völlig zerstört.Rechts bekommst eine reingehen und links 20 Euro in die Tasche gesteckt.Ich weiss überhaupt nicht ,wer ich bin,was mich ausmacht.Ich habe eine handfeste Persönlichkeitsstörung entwickelt und bin nicht mehr arbeitsfähig und weiss echt nicht mehr weiter.

    • Arianna sagt:

      Hallo Sophia,
      man kann die Vergangenheit nicht ändern und die fehlende Mutterliebe nicht nachholen. Traumata überwindet man aber am besten durch das Gefühl von Zugehörigkeit. Sich mit anderen über das Thema austauschen und wissen, dass man nicht allein ist, hilft schon viel.
      Sich eine Aufgabe suchen, der man mit anderen zusammen nachgehen kann, wo man wertgeschätzt und respektiert wird, heilt viele Wunden.
      Und vor allem: wenn man noch Umgang mit diesen giftigen Menschen hat, möglichst schnellstens beenden! Ein guter Anwalt kann da ggf. helfen und auch dafür sorgen, dass man sein Erbe vorzeitig ausbezahlt bekommt, so dass man die Kontakte kappen und endlich Ruhe haben kann.
      Deine Eltern haben dich bestohlen, in deiner Persönlichkeit und auch anderweitig, das zeigt ja schon diese Umzugsgeschichte. Das war von vornherein so geplant, um dich zu demütigen und dir einen Teil des Erbes vorzuenthalten. Erwarte nicht, was sie dir nicht geben können und niemals geben werden. Vertraue auf andere Menschen, auf die Natur, auf das Gute, das du siehst, auf Gott, wenn du religiös bist – aber niemals diesen Menschen. Jeder Tropfen Vertrauen an sie ist ein Schritt in den Abgrund. Sich von ihnen zu lösen ist schwer aber nicht unmöglich.
      Nur Mut 🙂

    • Wolfgang sagt:

      Ich kann dazu sagen, dass ich ähnliche Erfahrungen mit einem narz. Vater habe, und überhaupt nur deswegen noch lebe, weil ich mich der Spiritualität zugewandt habe. Hilfreich war vieles von Hinduismus bis Christentum, am meisten die Bücher von Jakob Lorber. Leider aber war der Schaden schon so groß, dass ich seelisch zu kaputt war – z.B. total zerrüttetes Selbstwertgefühl, Beziehungsunfähigkeit da stete Angst vor erneuter Misshandlung – und das halt nicht mehr wirklich zu richten ist. Durch die Spiritualität habe ich die sichere Erkenntnis des nächsten Lebens erlangt, des eigentlich wahren weil ewigen Lebens, was mir ausreichend Trost spendet, um die restlichen paar Jahre hier auf diese Erde noch halbwegs auszuhalten. Wir sind hier nur Reisende.

  9. Xera sagt:

    Hallo Aloha,

    mir geht es ganz ähnlich. Hast du Lust, dich auszutauschen?
    Wenn du willst schreib mir unter vonajo@t-online.de

    Meine narzistische Mutter hat mein Leben lang meine Entscheidungen bestimmt. Meine Freunde als Kind und Jugendliche wollte SIE bestimmen. Als Erwachsene hat sie sich in die Kontakte zu meinen Arbeitskolellegen eingemischt und versucht, sie gegen mich aufzubringen.
    Meinen Traumberuf durfte ich nicht lernen, sondern einen Beruf, der nach Ihren Wünschen ist. Sie hat angedoht, mich rauszuschmeißen und mich mit keinem Cent zu untersützen, ja sogar den Kontakt abzubrechen, wenn ich meinem Berufswunsch(-meiner Berufung?) nachkomme. Damals war ich so geschockt, daß ich gehorcht habe. Heute weiß ich, es durchaus Möglichkeiten gegeben hätte wie Kindergeld , Jugendamt usw. Schon als Kind wollte ich etliche Male weglaufen nach ihren Prügelattacken. Jedes Mal hat sie mich erwischt und wochenlang eingesperrt danach. Wohl deshalb wollte sie meine sozialen Kontakte immer zerstören,damit ich nie die Chance bekommen würde, mir ein soziales Netz aufzubauen, daß mir hilft, von ihr wegzukommen.

    Immer wieder habe ich mir gesagt, es ist doch deine Mutter, vergib ihr, sie hat eine zweite ..dritte..hundertste Chance verdient. Und jedes Mal bekam ich noch heftiger eins drauf von ihr. Jedes Mal hat sie mich enttäuscht, doch ich habe die Schuld bei mir gesucht.

    Mit Mitte 30 bin ich körperlich komplett zusammengebrochen.
    In einer Schemrzklinik entdeckte ein Arzt angeblich bei mir „unterdrückte Wut“, die ich aber monatelang nicht in Zusammenhang mit meiner narzistischen Mutter bringen konnte. Es hat sehr viel Auseinandersetzung mit dem Thema für mich gebraucht, um den Zusammenhang zu verstehen. Und jedes Mal wenn ich heute wütend werde, habe ich Angst, ob ich auch gut mit dieser Wut umgehe- gerade meinem Kind gegenüber. Bin ich gerecht? Bekommt es genug Liebe? Mache ich alles richtig? Gerade weil ich NIE so sein möchte wie meine Mutter, muß ich daran arbeiten, nicht so zu werden wie sie in meinen Reaktionen, alle unbewußten Muster lösen. Geht das denn automatisch weg, wenn man sich die Mutter „nackt“ angesehen hat, wenn man durch den Schmerz hindurch gegangen ist?
    Ich arbeite daran…

    Erst mit 39 Jahren habe ich meinen Mann kennengelernt und konnte mich dadurch endgültig von ihr lösen. Durch die Erkrankung war ich ja zuvor wieder ein der Rolle eines hilflosen Kindes, das „versorgt“ werden muß.
    Sie erzählte jedem von ihrer Belastung durch mich. Schon als Kind bekam ich dauernd die Schuld für ihre „Dauer.- und Mehrfachbelastung“ durch Haushalt, Geschäft und Kind. Die Realität sah so aus, daß ich mich schon als Kind um sie kümmern mußte, durch ihr Alkohol-. und Aggressionsproblem. Auf jedem Stockwerk im Haus waren Schnaps- und Weinflschen und Prügelwerkzeuge versteckt, so daß sie immer alles überall zur Hand hatte, was sie brauchte. Nach den Prügeleien, einschließlich Treppen runterschmeißen, hatte sie stundenlange Weinkrämpfe, in denen sie mich als ihr Wusnchkind, das sie liebt, bezeichnete. Das schlimmste war dieser widerliche erzungene stundenlange Körperkontakt mit der heulenden , kalten, lieblosen Mutter, die mir zuvor grundlos körperliche und seelische Schmerzen zugefügt hatte. Sie wollte allen Ernstes Trost von mir, ich mußte den kalten Waschlappen holen, die Kopfschmerztablette und manchmal auch die Spuckschüssel holen und den liegen gebliebenen Haushalt erledigen.
    Ich wußte nie, mit wem ich heute zu tun hatte- mit der halbwegs netten oder mit der bösen Mutter. Wenn sie keinen Grund gefunden hat, mich zu schlagen, zB. mein Zimmer top aufgeräumt und die Hausaufgaben gemacht waren, hat sie einen gefunden, indem sie mein Zimmer in 2 Minuten komplett verwüstet hat.
    Nach Außen war sie die perfekte Schauspielerin. Sie tat so liebevoll und erzählte derartige Lügen, was ich alles bekommen, wie sie mit mir umgehen und was sie für mich tun würde, daß mich Kinder und Erwachesene beneideten, was ich für eine tolle Mutter hätte. Mit Geschenken und viel Schleim erkaufte und manipulierte sie sich die Herzen der Mitmenschen. Einem Mädchen konnte ich die Augen öffnen. Als sie nach meiner Vorwarnung meine Mutter live in Aktion erlebt hatte (sie wußte nicht, daß das Mädchen bei mir im Zimmer war), wollte diese unser Haus nie wieder betreten! Das war aber leider ein Einzelfall, die meisten gehen ihr auf den Leim und zwar bis HEUTE! Bin mitte 40 und sie manipuliert heute meine Nachbarn, die Schule meines Kindes usw., um uns allen so viel Ärger und Probleme wie möglich zu machen. Sie ist eifersüchtig, daß es mir gut geht. Es durfte mir nie gut gehen, denn wenn es mir gut ging, ging es ihr schlecht. Sie hat lauter totdtraurige Fotos von mir augehängt- sie weidet sich an meinem Schmerz, an meinem Leid, an meiner Traurigkeit. Der erste, auf den sie eifersüchtig war, ist mein Vater- deshalb auch immer die Abwertungen, ich sei zu dick, die langen Haare schlampig, zu häßlich, zu wenig selbstbewußt, zu doof….Danach war es mein Mann und jetzt mein Sohn. Sie erzählt überall rum, sie hätte sich so toll um mich gekümmert, mir alles gegeben und alles ermöglicht- ein Zuhause,Essen, eine Ausbildung, ein Auto…Sie hat mir sogar die Rechung für ihre „Dienste“ aufgestetellt!
    Ich habe ihr ins Gesicht gesagt, daß sie mich niemals geliebt und wie den letzten Dreck behandelt hat. Die Antwort: „Und, sieht man das? Sieht man es dir an? ? Kannst du es beweisen? Hat es jemmand gemerkt? Ich habe alles für dich getan, was ich nach dem Gesetz für dich tun mußte und alles andere ist mir egal.Ich habe so viel für dich getan, daß kannst du nicht in diesem Leben und nicht in 10 Leben wieder gutmachen!“

    Ihr Haus und sie selbst strahlt soooo viel Kälte aus, daß die Schwiegereltern am liebsten rückwärts wieder rausgegangen wären, wie sie mir später gesagt haben.
    Und mein eingeforderter Kontaktabbruch nach etlichen gescheiterten Gesprächen wird bis heute nicht akzeptiert.

    Sie erzählt nicht nur, sie hätte alles für mich getan bis zur Selbstaufgabe, sondern jetzt wo sie krank sei und Hilfe bräuchte, würde ich sie nicht „versorgen“ und mich nicht um sie kümmern. Nicht einmal ihren Enkel dürfe sie sehen, weil ich so ein böses Mädchen sei und ihn ihr vorenthalten würde. Dabei hat sie bislan NULL Interesse an ihrem Enkel gezeigt und wenn sie es jetzt haben sollte, dann nur um ihn zu manipulieren und gegen mich aufzuhetzen. Und die Nachbarn glauben ihr alle, sie spielt ihre Rolle perfekt.

    Respekt und Liebe mir gegenüber? Fehlanzeige. Null, Komma gar nix.

    • Arianna sagt:

      Hallo Xera,
      man kann einen Kontaktabbruch ggf. mit Hilfe eines Anwalts erreichen, der sich mit Familienrecht auskennt. Am besten mit Hilfe von Zeugenaussagen und schriftlichen Unterlagen. Einen Versuch ist es Wert!
      Viel Glück 🙂

  10. Klam sagt:

    Ich glaube Narzissmus hat viele Gesichter.
    Das Verhalten meiner Mutter war gekennzeichnet von Vollkommener Gleichgültigkeit ( äusserlich) mir gegenüber
    Sie hat mich durch meinen Vater instrumentalisiert und dieser hat die Rolle nur zu gern übernommen.
    Für mich war meine Mutter wie ein überflüssiger Gegenstand.Sie war einfach da, mehr nicht.
    Und mein Vater hat mich wahrscheinlich gedemütigt und geschlagen, um eine Reaktion von ihr zu erhalten. Vergeblich.
    Selbst brutalste Schläge auf mich und Morddrohungen gegen mich, blieben ohne Reaktion ihrerseits.
    Das Leben geht schon seltsame Wege.

  11. Sonja sagt:

    Sehr geehrter Herr Grüttefien,

    Vielen Dank für diese Internetseite mit diesen vielen sehr aufschlussreichen und hilfreichen Beiträgen!

    Kann es sein, dass eine Co-narzisstische Mutter genausowenig zu emotionaler Liebe fähig ist, wie eine narzisstische Mutter – da sie selbst genauso emotional bedürftig ist, und die ganze Zeit unter dem Mangel an Liebe durch ihren narzisstischen Ehemann leidet?

    Ich selbst habe kaum Erinnerungen an meine Kindheit und Jugend – habe lediglich vage Vermutungen und ziehe heutzutage Rückschlüsse sowohl aus dem Verhalten meiner Eltern heutzutage, als auch – leider – aus meinem eigenen Verhalten innerhalb meiner Familie – meinen Kindern und deren Vater gegenüber.

    Ich muss mir selbst leider eingestehen, und möchte das mit meinen Kindern auch gerne aufarbeiten, dass ich innerhalb des „narzisstischen Systems“ keine emotionalen Kapazitäten mehr frei hatte – um meinen Kindern die Liebe, Geduld und Wertschätzung entgegenzubringen, die sie gebraucht und verdient hätten.
    Nach und nach hatte sich mein Erziehungsstil dem meines Freundes (ihres Vaters) angepasst – und war durch Ungeduld, Stress, schnelles Sanktionieren und jedoch dann Nichteinhaltung der angekündigten Konsequenzen gekennzeichnet.

    Erst nach der Trennung- und meiner ‚Restabilisierung‘ konnte ich zu besseren Umgangsformen ihnen gegenüber zurückkehren, und das Zusammensein und den Alltag mit ihnen wieder mehr wertschätzen, anstatt alles lediglich als Dauerbelastung zu empfinden.
    Darüber bin ich selbst sehr traurig.

    Ich versuche einen kindgerechten Weg zu finden, das offen und ehrlich mit meinen Kindern zu besprechen.

    Viele Grüße – auch an Alle Beroffenen, die diese Zeilen lesen!

    • Hallo Sonja,
      eine co-narzisstische Mutter schenkt dem Kind ihre Liebe, um selbst Aufmerksamkeit, Bestätigung und Liebe zurückzubekommen. Ihre Liebe ist also nicht selbstlos, sondern dass Kind muss ihr zu ihren Bedürfnissen zu Verfügung stehen. Ist der Vater Narzisst, dann leidet die Mutter unter einem starken Mangel an echter Zuwendung, Akzeptanz und Wertschätzung. Sie wird ständig gekränkt und ihr Selbstwertgefühl leidet. Dann kann das Lächeln eines kleines Kindes oder eine Umarmung der Mutter wie eine Erlösung für die frustrierte Co-Narzisstin wirken. In der Erziehung des Kindes findet sie Bestätigung, weshalb das Kind der Mutter oft solange wie möglich erhalten bleiben soll. Die Mutter kreist dann von morgens bis abends um das Kind und reagiert bei Autonomiebestrebungen des Kindes sehr empfindlich. Außerdem wird das Kind gerne als Partnerersatz missbraucht und dient auch gleichzeitig als Schutzwall gegenüber dem Narzissten – wenn man sich um das Kind kümmert, dann kann man sich nicht auch noch um den Narzissten kümmern. Leider führt aber eine Überversorgung des Kindes automatisch zu Eifersuchtsgefühlen bei den Narzissten, was dann wieder den nächsten Konflikt auslöst.
      Ein co-narzisstische Mutter begegnet dem Kind also auch nicht so, wie es für das Kind förderlich und gesund wäre. Sie verhält sich zwar liebevoller, stellt aber ihre eigenen Bedürfnisse vorab.

  12. Aloha sagt:

    “ Die Mutter bleibt in den Augen des Kindes die Gute….“ Ja! Viel zu lange!! Wie schwierig ist es, das Bild der einen Mutter, von der man erwartete, dass sie wirklich „Gutes“ für ihr Kind wollte, mal realistisch anzusehen!
    Da war sehr Vieles gar nicht gut. Da war sehr viel Manipulation – wie auch oben aufgezählt.
    Ich hatte/habe mein leben lang Schuldgefühle, wenn ich ausschließlich für MICH entscheide. Immer geistert sie in meinem Kopf herum und will Beachtung. Will, dass ich sie miteinbeziehe. Will, dass ich mich um sie kümmere, ihr gehorche und IHR Gutes tue.
    Ich bin jetzt über 40 Jahre alt und fange jetzt erst wirklich an, sie aus meinem Leben rauszuhalten. Dass mein neuer Freund ihr ein Dorn im Auge ist, ist ja klar…! Ich habe leider das Gefühl, dass sie eifersüchtig ist, wenn es mir richtig gutu geht. Ich habe das Gefühl, dass es sie persönlich verletzt, wenn sie mal außen vor ist.
    Es ist verdreht! Sie sieht mich als Mutter und erwartet „Versorgung“. Im Moment ist sie verletzt und beleidigt und weiß womöglich nicht mal wirklich warum. Auf jeden Fall bin ich in ihren Augen schuldig an ihrem Ärger.
    Und ich habe jetzt endlich keine Lust mehr auf „falsche“ Schuldgefühle.

  13. Magdalena sagt:

    hallo….. hier ist mein Lebensgeschichte mit einer narzist. Mutter,

    ich bin in einer Grossfamilie aufgewachsen mit 6 Kindern. Meine Mutter hat in vierzigen Jahren 2 Kinder als ledige von 2 verschiedenen Vater. Damit sie ihre Ehre in einem kleinen Dorf retten kann-hat meinen Vater geheiratet-aber ihn nie geliebt hat. Aus dieser Ehe sind 4 Töchter geboren. Aber für meine Mutter war nur ihr 1, Sohn aus d. ersten Liebe wichtig. Uns alle 5 hat gemobbt-terrorisiert-geschlagen….und klar auch meinen Vater genauso.Brutalste Mutter der Welt- hat uns immer geschrien warum sind wir nicht gleich nach Geburt gestorben,wir sind Nutten-haben wir es gehört seit Kindesalter.Ich hab Angst von meiner Mutter gehabt–bis heute-wo sie 30 J.tot ist. alle 4 Töchter waren wir bettnässig so cca bis 10.Lebensjahr. Ich kann mich gut erinnern- so um d.9.Lebensjahr mussten wir schon unsere Wäsche-Bekleidung selbst waschen. Bei uns waren die grösste Streitereien immer zum Festtagen- haben wir keine Geburtstage gefeiert, nie ein Geschenk bekommen- alles nur mein grosser Bruder……die 2 Brüder haben miteinander jahrelang nicht gesprochen- weil die Mutter grosse Unterschiede gemacht hat— mein grosser Bruder hat mit meinem Vater jahrelang nicht gesprochen…. und das alles unter einem Dach in einem Familienhaus… wir haben nie eine Umarmung, erlebt- keine Küsse– keine emozionale Sicherheit. Klar bin sehr labil geworden bis heute.Hab die schwerste Komplexen gehabt- was für ein Kind ich bin,wenn mich meine eigene Mutter nicht liebt.Schwer sich zu entfalten– aber haben wir einen den besten Vater der Welt- das hat uns geholfen irgendwie das Leben zu reiren in einer Horrorfamilie mit einer Horrormutter. Sie ist mit 63 J.gestorben- d. Abschied fiel mir einfach leicht-weil zwischen uns waren tausende Kilometern emoz.Entfernuung- Ich könnte meine Mutter nie berühren- auch zum ihren Geburtstag hab ihr ein Geschenk gekauft- aber nur auf den Tisch hingelegt- konnte nichtmal ihre Hände berühren.Ich hab ihr bis heute post humum nicht verzeihen können—- dass ich 66 J. alt bin- und d. Tod nähert sich schon mal auch für mich– hab mit meiner Tochter gesprochen- wenn ich mal sterben werde-wo soll ich beigesetzt werden- Strikt hab ihr verboten-in Familiengrab mit meiner Mutter in einem Grab zu ruhen. Die fehlende Mutterliebe begleitet mich bis zu Ende…emoz. Sicherheit kann nur die Mutterliebe für ein Kind sichern-sonst nichts.

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