Die Geliebte des Narzissten

Ein Narzisst neigt zu außerehelichen Affären, weil er glaubt, dadurch seinem tristen Alltag entkommen und sich als begehrenswert erleben zu können. Die Geliebte ihrerseits glaubt, in dem Narzissten ihren Traumprinzen gefunden zu haben, den sie nie wieder gehen lassen möchte. Während sie an eine gemeinsame Zukunft glaubt, zeichnen sich seine treuen Bekundungen eher durch Hinhaltetaktiken und Ausweichmanöver aus. Warum lassen sich Frauen auf verheiratete Männer ein? Wovon träumen sie und was erwarten sie?

Bild: © kesipun – Fotolia.com

Die Ausgangsposition könnte eigentlich nicht ungünstiger sein: Er ist verheiratet, hat eine attraktive Ehefrau, gesunde und begabte Kinder, ein großes Haus, einen guten Job mit hohem Verdienst, sieht gut aus und ist charmant und intelligent. Aber er ist nicht frei. Im Grunde hat er eigentlich alles, was man sich wünscht – wozu braucht er dann eine Geliebte? Was könnte ihm eine Geliebte bieten, was er nicht ohnehin schon hat? Und warum lässt sich eine Frau von einem verheirateten Mann verführen?

Welche Bedürfnisse erfüllt der Narzisst der Geliebten?

Mit seinen himmlischen Inszenierung gibt ein Narzisst der Geliebten das Gefühl, der liebenswerteste Mensch auf der ganzen Welt zu sein. Sie ist für ihn interessant, sie fühlt sich gesehen und angenommen, sie wird umgarnt und verwöhnt. Die große Sehnsucht der Geliebten nach Liebe und von einem Mann aus vollem Herzen ohne irgendwelche Bedingungen begehrt zu werden, ist für sie ein Zustand wie im Paradies. Endlich erfüllt sich der Augenblick, auf den sie schon so lange gewartet hat. Endlich steht ihr Prinz vor der Tür, der sie auf Händen trägt.

Der Narzisst macht sich gegenüber der Geliebten zum Opfer einer glücklosen Ehe, in der er angeblich leidet und die ihm nichts mehr zu geben scheint. Auf diese Weise fühlt sich die Geliebte dazu berufen, dem armen Mann wieder auf die Beine zu helfen und ihn aus seiner tragischen Lage zu befreien. Die Geliebte macht sich die Hoffnung, dass ihr nun das gelingen mag, was seine derzeitige Partnerin scheinbar nicht vollbringen kann. Sie glaubt, den Narzissten rundum glücklich machen zu können.

Auf diese Weise findet die Geliebte nicht nur in ihrem Bedürfnis, endlos geliebt zu werden, Erfüllung, sondern bekommt auch gleichzeitig noch die ehrenvolle Aufgabe, ihn verwöhnen und aufzubauen zu dürfen, was sie unersetzlich machen kann. Sie sieht für sich die Chance, durch ihre liebevolle und zärtlich Zuwendung den Narzissten für immer halten zu können und ihn aus seiner unglücklichen Welt herauszulocken.

Der Narzisst macht der Geliebten große Hoffnungen

Der Narzisst weckt in der Geliebten durch scheinbar authentische Berichte aus seinem Ehedrama großes Mitgefühl. Gleichzeitig erscheint er zuversichtlich, unter der jetzigen Beziehung demnächst einen Schlussstrich zu ziehen, weil es einfach nicht mehr funktioniert. So suggeriert er der Dame die berechtigte Hoffnung, dass er eines Tages ihr ganz allein gehören könnte und bindet sie durch jede Menge falscher Versprechen an sich:

  • Er behauptet, in seiner Ehe nur noch auszuharren.
  • Er beteuert, man hätte sich nichts mehr zu sagen.
  • Er fühlt sich von seiner Frau genervt.
  • Seine Frau ist für ihn eine Belastung.
  • Er ist nur noch der Kinder wegen mit seiner Frau zusammen.
  • Er nennt zeitliche Fixpunkte, an denen er sich endgültig trennen will, die aber immer wieder verschoben werden.
  • Manchmal geht er auch schon bei der Familie der Geliebte ein und aus, kennt die Eltern und ihre Kinder und macht mit ihnen gemeinsame Unternehmungen. Das schafft Verbindlichkeit.
  • Für ihn fühlt sich alles so vertraut an. Er glaubt, die Geliebte bereits nach wenigen Stunden besser zu kennen und sich mehr verbunden zu fühlen als mit der eigenen Ehefrau.
  • Er macht ihr teure Geschenke.
  • Er spricht von Seelenverwandtschaft.
  • Kontinuierliche Liebesbekundungen, die gar keine andere Vermutung zulassen, als dass er in der Geliebte die Frau seiner Lebens gefunden hat und dass es eine gemeinsame Zukunft geben wird.
  • Er schwärmt davon, Kinder mit der Geliebten haben zu wollen.
  • Er spricht von Hochzeit und träumt schon von der Hochzeitsreise.

Der Charme, die guten Manieren, das höfliche Auftreten, die große Einfühlsamkeit, die imposante Erscheinung und der geniale Sex treibt die Geliebte in eine Abhängigkeit. In Abwesenheit des Narzissten drehen sich ihre Gedanken nur noch um ihn. Sie kann an gar nichts anderes mehr denken und bedrängt ihn täglich, wieder zu ihr zu kommen – und wenn es nur für einen kurzen Augenblick ist. Sie hat irgendwann das Gefühl, keine Sekunde mehr ohne ihn sein zu können.

Die Geliebte verwöhnt ihren Narzissten

Und wenn er endlich da ist, dann schafft die Geliebte für den Narzissten eine kleine, rosarote Welt, in der die Geliebte immer gut drauf ist, immer gut aussieht und immer Zeit für ihn hat. Er bekommt seine Streicheleinheiten, den Sex und die Anerkennung, die er zuhause bei seiner Ehefrau vermisst. Bei der Geliebten wird er nicht mit Problemen des täglichen Lebens belästigt, er braucht keinen häuslichen Pflichten nachkommen und muss sich nicht über die Kinder ärgern oder über die gehassten Marotten seiner Ehefrau. In den gemeinsamen Stunden mit der Geliebten erlebt er die heile Welt.

Auf der anderen Seite lebt die Geliebte in der ständigen Ungewissheit, was der narzisstische Göttergatte wohl gerade macht, wenn er nicht da ist. Wird er wiederkommen, wird er sich endgültig für sie entscheiden oder sind vielleicht doch noch Gefühle für die Ehefrau vorhanden? Schläft er noch mit ihr? Welche Bedeutung habe ich wirklich für ihn? Diese kreisenden Gedanken führen bei der Geliebten zu einem innerer Druck, den sie früher oder später an den Narzissten weitergeben wird.

Sie drängt auf mehr Beachtung, auf mehr gemeinsame Zeiten und auf eine finale Entscheidung. Der Narzisst fühlt sich dadurch aber bedrängt und versucht dann durch glaubhafte Versprechen der Geliebten gegenüber, sich erst einmal wieder etwas Luft zu verschaffen: Die hoffnungsfrohe Dame bekommt kleine Häppchen hingeworfen und meistens nimmt sie dankbar an, weil sie einfach an seine Liebe und sein Wort glauben möchte.

Somit muss sie immer wieder miterleben, wie gemeinsame Termine, auf die sie sich bereits Tage zuvor glühend gefreut hat, wieder verschoben werden: „Nein, Schatz, heute können wir uns leider nicht sehen, du weißt ja….. !“ oder „Heute klappt es nicht, aber das nächste Mal wird es sicher klappen!“ oder „Ich werde es versuchen, aber ich kann nichts versprechen!“ Immer wieder wird sie damit konfrontiert, dass der Narzisst noch ein anderes Leben führt.  Immer wieder kommt sie mit seiner Unentschlossenheit und Zurückhaltung in Berührung. Immer wieder wird sie sich gewahr, dass er nicht ganz für sie da sein kann und dass sie eben nur die Nummer zwei ist.

Das Leben zwischen Hoffen und Bangen

Das Leben der Geliebte besteht nur aus Warten und Hoffen. Sie befindet sich auf dem Abstellgleis und kann nichts machen, wenn er sich nicht meldet. Aber wenn auch nur ein winziges Zeichen von ihm kommt, werden alle Motoren sofort angeworfen und sie fährt alles auf, was sie anzubieten hat. Sie ist die Schattenfrau, die Rivalin oder vielleicht doch nur ein Spielzeug oder ein Zeitvertrieb? Im Innersten kann sie sich ihrer Rolle niemals wirklich sicher sein – trotz großspuriger Bekundungen des Narzissten – dafür ist die Gesamtsituation einfach zu ungewiss. Es kann in die einer, aber auch in die andere Richtung gehen. Sie lebt mit einem hohen Risiko.

Doch statt sich bei einem derartigen Risiko ausreichend versichern zu lassen, verharrt sie in dem Zustand des Hoffens und Bangens. Statt genauer hinzusehen und seine Worte zu überprüfen und sich selbst ein Limit zu setzen, vertraut sie auf die Dinge, die da hoffentlich kommen werden. In der Regel will die Geliebte auch kein Porzellan zerbrechen und eine Ehe kaputt machen, weshalb sie bestenfalls nur sanften Druck aufbaut und auf die Unzufriedenheit des Narzissten setzt, der sich hoffentlich eines Tages aus seiner unglücklichen Ehe löst.

Auch wenn die Geliebte genau spürt, dass ihr die Rolle der zweiten Geige längst nicht mehr gut tut, so hält sie dennoch daran fest. Es ihr fällt schwer, die Hoffnung aufzugeben und sich wirklich endgültig zu trennen. Und wenn sie es dennoch tut, ist sie oft nicht stark genug, um konsequent zu bleiben und nicht anzurufen oder auf seine erneute Kontaktaufnahme nicht zu reagieren. Sobald sie ihn wieder sieht, etwas von ihm hört und manchmal auch nur an ihn denkt, erwacht sofort wieder die Sehnsucht.

Die Affäre fliegt auf

Oft ist es lediglich der bekannte Zufall, der den Stein ins Rollen bringt. Die Geliebte hat sich in der Vergangenheit auf die Worte des Narzissten verlassen und auf eigene Recherchen verzichtet. Plötzlich aber wird die Geliebte durch widrige Umstände mit der Wahrheit konfrontiert:

  • Die Ehefrau des Narzissten taucht auf und will ein Gespräch mit ihr führen.
  • Entgegen den Schilderungen des Narzissten, sieht sie ihn ganz intim mit der Ehefrau.
  • Der Narzisst ist gar nicht auf Dienstreise, wie er behauptet hat.
  • Die Ehefrau ist wieder schwanger.
  • Er macht gegen seine Aussagen noch viele Unternehmungen mit der Ehefrau.
  • Er hat noch eine andere Geliebte.
  • Sie erhält eine verräterische SMS, die eigentlich für eine andere bestimmt war.
  • …. und viele andere Überraschungen!

Fliegt der Schwindel auf, dann fällt die Entscheidung des Narzissten oft ganz trocken aus: Die Geliebte wird entsorgt, er bleibt bei seiner Frau und seiner Familie und meldet sich nie wieder. Bleibt die Geliebte hartnäckig, weil sie sich nicht so einfach abspeisen lassen will, dann droht er, ihr auf irgendeiner Weise zu schaden oder sie gar vernichten zu wollen. Als besonderer Kavalier empfindet sich der Narzisst, wenn er der Geliebte zum Abschied ein großzügiges Geldangebot macht oder eine andere Form der Abfindung anbietet, damit sie endgültig aus seinem Leben verschwindet.

Der Narzisst hatte niemals ernste Absichten

Für einen Narzissten ist der Alltag nur graue und langweilige Routine. Ein Narzisst braucht immer wieder die Abwechslung und das Abenteuer. Hier flüchtet er in eine Scheinwelt, in der alles möglich ist und in der er eine ideale Liebe erschafft. Aber es ist eben nur ein Traum. Es soll nur der Ausgleich zum trüben Alltag sein. Sein reales Leben hat für den Narzissten mehr Bedeutung, es ist sozusagen sein Fundament, auf dem er steht. Platzt der Traum mit der Geliebten, weil er von der Wirklichkeit erweckt wird, dann ist es eben vorbei – so wie man morgens nach einem schönen intensiven Traum aufwacht und wieder in den Alltag zurückkehrt.

Er denkt nicht weiter darüber nach, was er der Frau antut. Er kann nicht nachempfinden, wie sehr er einem Menschen mit seinen verführerischen Einflüsterungen in die Abhängigkeit getrieben hat und es kostet ihn keine Träne, die Geliebte wie ein heiße Kartoffel fallen zu lassen. Für ihn war es von Anfang an nur ein Spiel und die Sehnsüchte der einsamen Frau waren der Einsatz.

Für eine Geliebte eines Narzissten ist dieses gefühllose Vorgehen schmerzhaft, entwürdigend und überhaupt nicht nachvollziehbar. Nach allem, was Sie gehört und erlebt hat, kann es doch nicht sein, dass sich der Narzisst einfach auf der Hacke umdreht und nichts mehr von ihr wissen will. Für die Geliebte war die Affäre alles andere als ein Spiel. Für sie war es der Einstieg in ein gemeinsames Leben und in dem Verhalten des Narzissten gab es auch nicht die geringste Veranlassung, etwas anderes anzunehmen.

Die Geliebte kann das plötzliche Ende nicht fassen

Die Geliebte fühlt sich innerlich wie tot, will es einfach nicht verstehen und wird getrieben von einer gnadenlosen Sehnsucht, weil sie ihn noch immer liebt. Sie schreibt ihm, steht vor seiner Tür oder ruft ihn an. Sie will Antworten, aber noch viel mehr will sie, dass es weitergeht. Sie fleht um einen Neuanfang, sie verspricht ihm ihr ganzes Herz und kann nicht wahrhaben, dass alles vorbei sein soll.

Doch in der Regel kommen vom Narzissten nur noch weitere Enttäuschungen. Er ist zu feige, um seine Versprechen, die er immer gepredigt hat, wirklich wahr zu machen. Jetzt erst wird der Geliebten deutlich, welche Macht auf der anderen Seite stand: die Kinder, das gemeinsame Haus mit der Familie, die Finanzen, die gesellschaftliche Stellung, das Ansehen bei den Freunden sowie die Sicherheit eines vertrauten Lebensablaufes. Das alles kann die Geliebte nicht bieten und sie hat unterschätzt, wie sehr sich der Narzisst gebunden fühlt. Nun muss sie erkennen, dass sie nur als kleines, unbedeutendes Spielzeug missbraucht wurde.

Zu dumm natürlich, wenn die Geliebte sich selbst noch in einer Beziehung befunden hat und sich entgegen dem Narzissten von ihrem Partner bereits getrennt hat, die Kinder zurückließ und ihre ganzen Habseligkeiten in einem einzigen Koffer packte, aber nun mit gänzlich leeren Händen da steht und sich mit der Rolle des glorreichen Verlierers auseinandersetzen darf. Nicht selten fällt dann eine verstoßene Geliebte in ein seelisches Loch mit großer psychischer Verwirrtheit, emotionaler Labilität, psychosomatischen Beschwerden, Absturz in Süchte oder in Selbstmordgedanken oder sogar -absichten.

Doch letztlich muss die Geliebte sich eingestehen, dass auch sie ihren Anteil an der Affäre und dem bitteren Ende trägt. Es standen die nicht ausgesprochenen unterschiedlichen Intensionen der beiden im Raum: Der eine wollte aus einem Traum in die Wirklichkeit gelangen und der andere wollte sich nur aus seiner Wirklichkeit in einen Traum flüchten.

Natürlich kann ein Narzisst sich auch entgegengesetzt verhalten und aus der tristen Wirklichkeit mit der Ehefrau in ein neues Leben flüchten. Dann ist die Ehefrau die Verliererin und die Geliebte hat das Spiel gewonnen. In der Regel wird dann die Ehefrau genauso kalt und lieblos abserviert, wie es umgekehrt auch die Geliebte erfahren hätte. Plötzlich haben die gemeinsamen Ehejahre keinen Wert mehr für den Narzissten und statt eine vernünftige Trennung herbeizuführen, endet die Scheidung oft in einem Rosenkrieg.


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Veröffentlicht in Beziehung mit einem Narzissten, Blog
38 Kommentare zu “Die Geliebte des Narzissten
  1. Madmuc sagt:

    Vielen Dank für diesen tollen Artikel. Er öffnet total die Augen und trifft ins Schwarze.Herr Grüttefien; vielleicht könnten Sie irgendwann noch einen Absatz ergänzen, wie die „Geliebte“ dennoch irgendwann erhobenen Hauptes aus der Sache kommt , mental emotional ihm gegenüber, wenn es wie oben beschrieben schon eine weit reichende Abhängigkeit gibt, obwohl alles durchschaut ist. Viele Grüße

    • Sich als Geliebte mental aus dem Erlebten herauszulösen, ist natürlich sehr schwer. Die Selbstvorwürfe, warum man auf so einen Menschen hereingefallen ist, müssen verklingen sowie der enorme Schmerz über die vielen Stunden/Jahre, die man investiert hat. Das Eingeständnis des Missbrauchs, der eigenen Verblendung und der Auseinandersetzung mit einem möglichen materiellen Schaden oder der Enttäuschung Dritter liegen schwer auf der Seele – während der Narzisst unbekümmert weiterzieht und sich das nächste Opfer sucht. Betroffene stehen nicht selten vor einem Trümmerhaufen. Eine schmerzhaft Begegnung mit dem eigenen Anteil an diesem Dilemma und einer Konfrontation mit den eigenen unbewussten und selbst schädigenden Verhaltensmuster wird unumgänglich sein, um die Selbstachtung zurückzugewinnen.

  2. Céline sagt:

    Ich finde es sehr degradierend und seelisch grausam, Menschen, die auf einen manipulierenden Narzissten hereingefallen sind, zu pathologisieren oder sie als dumm, naiv, etc. zu entwerten.
    Und wenn eine umgarnte Frau, die vielleicht gerade in einer unglücklichen Lebenslage ist, erst mal verliebt ist, spielen die Glückshormone im Gehirn völlig verrückt, die Kritikfähigkeit setzt aus, sie kann nicht mehr klar denken.
    Frauen sollten sich klar machen, bevor sie sich auf einen Mann körperlich einlassen, dass die Doppelmoral noch in vielen Männergehirnen präsent ist. Sie haben die warnenden Worte ihrer Mama von Kindesbeinen an internalisiert, dass eine Frau, die sehr freizügig ist, nicht zur Ehefrau taugt.

    • Silv sagt:

      Cèline hier gehts nicht um freizügige Frauen, die nicht zur Ehefrau taugen sondern um vera..Narzissten..die zwei Frauen betrügen. Weils nur um Aufmerksamkeit und Spaß geht. Und ggfs noch die jeweilig Andere unter Druck gesetzt werden kann, wenn sie nicht pariert

      • Céline sagt:

        Ein Narzisst sucht bei der Geliebten Selbstbestätigung als Mann – Sex wird daher Priorität haben. Bei der Ehefrau sucht er wohl eher die Mutter, die ihn verhätschelt und ihre Bedürfnisse ganz zurückstellt . Erfüllt sie seine Bedürfnisse weitgehendst – und derart überfürsorgliche Frauen gibt es durchaus – bringt er ihr nicht selten Zuneigung, Respekt und eine gewisse Ehrfurcht entgegen.

        Mir fällt eben noch ein, dass mir mal ein sehr begabter, äußerst erfolgreicher, aber etwas narzisstisch angehauchter Psychologe – sehr bekannt in DE – in einer Beratungsstunde anvertraute: ich liebe meine Frau abgöttisch (seit 30 Jahren verheiratet), aber für Sex ist sie mir zu schade. Dafür habe ich andere Frauen.

        Freuds Beobachtung unter Männern: so wie lieben, begehren sie nicht und wo sie begehren, lieben sie nicht, fällt mir dazu ein.

        Die Doppelmoral ist nach wie vor vorhanden in Männerköpfen – bei Narzissten, Nicht-Narzissten, Lustgreisen, Heranwachsenden.
        Das Schimpfwort „Schlampe“ ist allgegenwärtig unter heranwachsenden Jungs auf Schulhöfen.

        Es hat sich trotz Emanzipation wenig geändert.

        Es ist von daher bestimmt nicht verkehrt, die Dinge so zu nehmen, wie sie nun mal sind anstatt sie so zu nehmen, wie man sie gerne hätte.

        Man sollte ihn also erst mal „WARTEN LASSEN“.
        Das reduziert das Risiko, als Geliebte und Spielzeug missbraucht zu werden, doch erheblich.

        Opferprävention ist immer besser, als sich anschließend von unempathischen, weltfremden Psychologen pathologisieren und retraumatisieren zu lassen, die selbst oftmals katastrophale private Beziehungen führen.

        Der Umgang mit malignen Narzissten steht wieder auf einem anderen Blatt.

        • Alex sagt:

          „Die Doppelmoral ist nach wie vor vorhanden in Männerköpfen“

          Und die Frauen sind die Opfer, wie immer.
          Das Frauen die gleiche Masche, zum Teil nur durchdachter und hinterhältiget durchziehen, will keiner hören.
          Ist ja einfacher immer den Kerlen die Schuld zu geben.

          • Céline sagt:

            Auch unter Frauen gibt es ganz abgefeimte Täterinnen.

            Narzisstinnen spielen gerne mit der Sexualität des Mannes.

            Alternde Lustgreise ab 45 werden nicht selten hörige Opfer lockender meist junger Narzisstinnen, die sich entziehen, sobald sich der vor Gier völlig entkräftete Mann am Ziel seiner Träume wähnt. Manche überschreiben diesen Frauen ihren gesamten Besitz, übereignen ihnen ihre Würde, etc.

            Ein Dichter sagte einst: der Liebe süßer Rausch wird tödlich dem, der ihn zu ernst nimmt….
            Hier umfasst der Begriff Liebe wohl eher „Lust und Leidenschaft“.

          • Mike sagt:

            „Alternde Lustgreise ab 45..“

            Geht’s noch?

        • Silv sagt:

          Celine, ein Narzisst sucht generell erstmal Aufmerksamkeit. Hat er zwei oder mehr Frauen zur Verfügung dann switcht er hin und her je nachdem wo ihm mehr Beachtung zuteil wird. Deshalb wird oft der Kontakt zur Ex nicht abgebrochen. Er möchte-‚ Freunde bleiben‘- geht es ihm doch letztendlich nur darum, immer Eine in der Hinterhand zu haben. Und die dann ggf gegeneinander auszuspielen.So hat er steten Kontakt, den er von Zeit zu Zeit checkt. Außerdem lassen ihn Nebenbeziehungen das Leben aufregend und spannend fühlen.

          • Alex sagt:

            @Silv
            Ganz genau!
            Und aus diesem Grund bin ich mir ziemlich sicher, dass mein eEx sich icht ändern kann und wird, auch wenn sie das gesagt hat „sie wolle jetzt Alles hinter sich lassen und neu anfangen“.
            So Leute können das nicht, weil sie die Gundlagen nicht erkennen wollen und dass das Problem bei niemand Anderem ausser bei ihnen selbst liegt.
            Warum sonst hat man immer wieder Kontakt zu mindestens 2-3ex Freunden.
            Ich bin froh, dass ich Ruhe vor ihr hab

    • Radulf sagt:

      Hallo Celine!
      Ich finde deinen Auftritt hier doch schon sehr bedenklich. So wie es aussieht, hast du scheinbar auch, wie viele andere hier, sehr negative Erfahrungen mit einem Narzissten machen dürfen. Natürlich fällt man anfangs der großen Gefühlsoffensive des Narzissten/der Narzisstin zum Opfer und die Glückshormone spielen selbstverständlich verrückt, aber wenn du mal ganz ehrlich zu dir selbst bist, wirst du zugeben müssen, dass das alles viel, viel zu schön gewesen ist, um wirklich wahr zu sein. Irgendwann muss man sich dann nämlich selber fragen, warum verlässt er denn seine Frau nicht, obwohl er es schon so oft angekündigt hat, warum werde ich nicht seinen Eltern vorgestellt, obwohl er mir in seinen Briefe schreibt, dass ich die tollste Frau auf der Welt für ihn bin und warum lässt sie mich hier bei diesem Fest stehen, zu dem ich mit Fieber nur ihretwegen gefahren bin, um sich mit ihrem Ex und ein paar alten Freuden von früher einen lustigen Abend zu machen, obwohl sie mir ständig erzählt, wie groß ihre Liebe zu mir ist. Man kann seine Eigenverantwortung nicht einfach so an der „Narzissten-Abendkasse“ abgeben. Ist man dann auf so einen Menschen reingefallen, wird man ganz sicher zur Zielscheibe für Hohn und Spott, jedoch mit Recht. Denn man hat ja wirklich nicht auf die vorhandenen Warnsignale geachtet. Immer nur auf die armen Männer einzudreschen, die Typen mit der Doppelmoral und der Unterkörpersteuerung, finde ich schon sehr armselig. Fass dich lieber mal selber an deine eigene Co-Narzissten-Nase.

      • Céline sagt:

        Oho, da liegen Sie bei mir aber ganz daneben.

        Einmal bin ich für ein paar Monate auf einen Narzissten reingefallen – einen, der gerade die Scheidung laufen hatte.

        Viel Freude dürfte der nicht an mir gehabt haben, angesichts meines Widerstands. Dann habe ich zügig und entschlossen die Reißleine gezogen, als absehbar war, dass der eine Affäre suchte.

        Also von Co-Narzisst kann in meinem Fall schlechterdings kaum die Rede sein.

        Seitdem ich mich wieder an den Rat meiner Mutter und Großmutter halte: WARTEN LASSEN!!! sind die defekten narzisstischen Exemplare aus meinem Leben verschwunden.

        So kann man ganz schnell die Spreu vom Weizen trennen.

        Trotzdem eine Liebe ist eine Liebe und mein damaliger Narzisst, der sich sehr demütigte, um den Kontakt zu mir aufrechterhalten, sagte mal: „Lieber sterbe ich als gedemütigter Professor Unrat anstatt am Ende meines Lebens auf ein ungelebtes Leben zurückzublicken!!

        Trotz allem spricht aus diesen Worten eine gewisse Weisheit.

        • Maria sagt:

          Allerdings frage ich mich dann, wenn Du „nur“ ein paar Monate auf einen Narz reingefallen und seitdem mehr oder weniger Alles unter Kontrolle hast, bzw Wiederstand geleistet hast, was Du hier machst?

          Anhand mancher Aussagen hab auch ich eine gewisse co-.Abhängigkeit rauslesen können, also entweder redest Du Dir das alles ziemlich schön, oder Du bist wirklich so tough wie Du tust. Aber das glaub ich nicht, denn dann würdest Du solche Seiten wie diese ja nicht mehr brauchen!

  3. Zoe sagt:

    Ich bin meinem Mann auf die Affäre drauf gekommen. Er hat sich nach 14 Jahren für Sie entschieden. Manchmal frage ich mich schon warum? Im Nachhinein bin ich doch sehr froh darüber.

    • Silv sagt:

      Auf die Frage gibts keine Antwort. Du bist das Gewohnte und die Neue das Aufregende. Meist gehts ja weiter mit der Sucht nach Aufregung.

  4. Sina Regen sagt:

    Meist liegt bei den Opfern eine Vorschädigung vor. Denn ein Kind, das behütet, umsorgt, geliebt und gefördert in Begabungen, Talenten usw. aufgewachsen ist und einen guten Narzissmus entwickeln konnte, wird die Narzisstische Persönlichkeitsstörung förmlich „riechen“ und der gestörte Narzisst „riecht“ auch: da ist eine Person, die könnte mich sofort durchschauen. Ich mit meinem Trauma, er mit seinem Trauma waren wir das ideale Paar im Negativen. Ich arbeite mit einem guten Psychotherapeuten
    alles seit 1 1/2 Jahren auf, wie ich von meinem Kindheitstrauma über meine Ehe bis heute gekommen bin.

    • Mike sagt:

      Und diese Aussage ist leider kompletter Quatsch!
      Meine Kindheit war super, ich wurde gefördert wo es nur ging, wurde behütet und was weiß ich noch Alles und bin dennoch auf eine Narzisstin reingefallen.
      Schließ nicht von Dir automatisch auf Andere

    • Alex sagt:

      Sina, wenn Du doch diese Vorschädigung, wie ich rauslesen kann, selbst hast und an ein solches Exemplar greaten bist, wie kannst Du dann behaupten, dass dies bei Leuten ohne Vorschädigung (was das auch sein mag sei mal dahingestellt) nicht Möglich wäre?

      Trugschluss und zwar ein ganz großer.

      • Lina2 sagt:

        Die Vorschädigung versteckt sich sehr geschickt. Kein Trugschluss von Sina.

        • Mareike sagt:

          Das mag sein, aber zu verallgemeinern ist Blödsinn.
          Ich hab mir auch einen Narz angelacht und ich kann mit Gutem Gewissen sagen, dass bei mir durch die Familie def. keine Vorschädigung vorliegt oder gelegen hat.
          Auch die Aussage dass, Zitat:
          „ein Kind, das behütet, umsorgt, geliebt und gefördert in Begabungen, Talenten usw. aufgewachsen ist und einen guten Narzissmus entwickeln konnte, wird die Narzisstische Persönlichkeitsstörung förmlich „riechen“ “ ist Blödsinn hoch Zehn

    • Michaela sagt:

      „Meist liegt bei den Opfern eine Vorschädigung vor“

      Genau, und wieder die Schuld weg von den Narz hin zu den Opfern schieben. Dann am Besten noch ein „Du bist doch selbst Schuld“ hinterher und man macht es sich sehr einfach.
      Und „riechen“ kann man Narzissmus schon mal garnicht.
      Dann müssten, laut Deiner Theorie, ja alle, die einem Narz verfallen, eine schlechte Kindheit gehabt haben und das halte ich für absurd.

      Ich empfehle, das hier mal zu lesen:

      http://umgang-mit-narzissten.de/wie-verfuehrt-ein-narzisst/

      dann sollte auch Dir klar sein, dass Deine Aussage nicht stimmt!

      Dass Leute mit Vorschädigung anfälliger sind, will ich nicht bezweifeln denn diese suchen, ähnlich wie ein Narz, bei genau diesem nach etwas, dass sie in der Kindheit nicht bekommen haben.

    • Silv sagt:

      Kindheitstrauma ist hier das Stichwort…

      • Alex sagt:

        Was auch richtig sein kann, nur sollte man die Opfer von Narzissten nicht verallgemeinern oder sagen, diese hätten auch ein oderer mehrerer Kindheitstrauma, weil sie einem Narz verfallen sind, den das ist komplett falsch.

        • Silv sagt:

          In meinem Fall wars so, Kindheitstrauma narz. Mutter.

          • Alex sagt:

            @Silv
            Was ich meinte war die Verallgemeinerung von Sina, dass quasi bei jedem Opfer von Narzissten eine Vorschädigung vorliegt oder vorliegen muss.
            Das ist komplett falsch!

        • Arianna sagt:

          @ Alex
          Entschuldigung, aber ich habe als erstes Wort im Text gelesen „meistens“. Also noch lange nicht immer.

    • Silv sagt:

      Sina, das Problrm ist, dass N. Anfangs sehr nett, charmant, interessiert wirken. Da merkt man nicht sofort…das etwas nicht stimmt.
      Aber du hast recht mit dem Schloss/ Schlüssel-Prinzip

  5. Alex sagt:

    Zum Einen, sind dafür immer 2 Verantwortlich.
    Wenn die Geliebte Bescheid weiß, muss sie’s entweder so akzeptieren oder die Konsequenzen ziehen.
    Wer sich auf einen Jemanden einlässt, der vergeben ist und für den man, egal ob man will oder nicht, immer die zweite Geige spielen wird, der sollte auch wissen, wie das man enden kann und meistens auch wird.
    Der/die Vergebene wird niemals den sicheren Hafen verlassen.

    Anders ist das, wenn keine Ehe da ist, sondern die „Partnerin“ 4 oder mehr Kerle gleichzeitig hat, so wie es bei mir war.
    Jedem wurde viel versprochen, jeder wurde belabert, vertröstet und nix vom Gelaber wurde gehalten.
    Als Alle dann gegen sie waren, nachdem es aufgeflogen ist, wer war der Doofe, der wieder belabert wurde? Ich.
    Und darüber ärger ich mich bis heute und frage mich, warum hab ich das zugelassen!?
    Danach das gleiche Spiel von vorne!
    Aber auch hier war es, wie Chris beschreibt:
    Schmeicheleien, schöne Worte, vorgespielte Sehnsucht, gepaart mit dem einreden eines schlechten Gewissens, wenn man nicht so funktioniert, wie die gegenüber das will. Wehe man muckt auf!
    Und nebenbei erneut diverse Kerle die mal randürfen!

    Was bin ich so froh, mit dieser Person nix mehr zu tun zu haben. Sie wollte sich jetzt ändern und Alles was war hinter sich lassen und belügt ihren Neuen auch schon nach Strich und Faden (und hat parallel wieder Kontakt zum Ex).
    Naja, bitte! Mir geht’s ohne so jemanden Besser

    • Jasmin sagt:

      Ich glaube, letzten Endes wollen wir alle nur zu gerne an unseren Traum glauben, den uns der Partner so hervorragend präsentiert hat. Und da man selber nicht so tickt, kann man sich auch so schwer vorstellen, dass jemand ganz skrupellos lügt und die Gefühle von Menschen verletzt, ohne mit der Wimper zu zucken.
      Ich selber kenne inzwischen leider beide Seiten. Habe mich in einen verheirateten Mann verliebt, der sich von seiner Frau trennte, dann mit mir zusammen war, sich aus heiterem Himmel von mir trennte (und mir immer noch die ganz ganz große besondere Liebe vortäuschte)und wieder mit seiner Frau zusammen kam. Davon habe ich leider erst viel später erfahren (rein zufällig). Also war ich hier die ganze Zeit Geliebte (wenn auch die meiste Zeit, ohne das zu wissen). Dann trennte er sich endgültig und seit dem sind wir ein Paar. Und was soll ich sagen? Das vermeintlich einzigartige Glück hat gerade einmal 1 Jahr gehalten. Seit dem betrügt er mich mit mindestens einer Frau.
      Ich glaube inzwischen, dass es nie um die Person geht, sondern immer nur um die Bewunderung, die diese dem N. entgegen bringt. Danach sind diese Menschen absolut süchtig.
      Wenn man eine feste Partnerschaft führt und ja dann auch die unschönen Seiten des Partners kennen lernt (und davon haben diese Partner ja auch einige), himmelt man diesen eben nicht mehr pausenlos an. Also muss wieder eine neue Person in das Spiel einbezogen werden, die jetzt diesen Part übernimmt. Um diese Person bei Laune zu halten, sind dann keine Schwüre und Versprechungen von der Einzigartigkeit dieser Liebe zu groß.

      • Alex sagt:

        Kann Dir nur zustimmen.
        Solche Personen suchen die Bewunderung, das Neue, ständige Aufmerksamkeit.
        sie sind nicht in der Lage wirklich zu lieben oder eine richtige Beziehung zu führen, weil sie keine ahnung haben, was eine echte Beziehung ist und auf was es ankommt.
        Wenn man jemanden unterstützt und dann dafür auch noch Vorwürfe bekommt,dann zeigt mir das, wie es um diese Personen steht.
        Meine hat Dinge Versprochen, dass kannst Du dir nicht vorstellen und sie hat noch nicht mal Eins auch nur versucht umzusetzen.
        Irgendwann wird das Spiel halt blöd, und da es genug Spielkameraden gibt, wird einfach ausgetauscht.
        Deswegen, dankbar sein, dass man diese Person los ist und bloss nie wieder Kontakt suchen, denn irgendwann melden die sich von ganz alleine wieder.

  6. Patrizia sagt:

    Hallo Ihr Lieben,

    es stimmt; Frauen sind oft einfach dumm.
    Fest steht: Ein Mann, der ständig überzogen und übertrieben Komplimente macht und die immer gleichen Schmeicheleien und Sprüche drauf hat, mit dem stimmt etwas nicht.
    Im nachhinein versteht man dann nicht mehr, wie man auf diesen
    Lügenbaron hereinfallen konnte.
    Es ist schwer vorstellbar, wie dämonisch und böse ein einzelner Mensch sein kann.
    Die Erfahrung jedoch bringt jeden weiter. Damit fällt man auf solche Typen nie wieder herein.
    Alles passiert aus einem bestimmten Grund.

    • Alex sagt:

      Glaub mir, Männer können genau so doof sein.
      Ich spreche da aus eigener Erfahrung!

    • Silv sagt:

      Patrizia es ist nicht immer alles so offensichtlich…

    • Silv sagt:

      Patrizia, es ist nicht immer auffällig ‚überzogen‘ mit den Komplimenten und Schmeicheleien.Es kann auch erstmal rel.normal aufmerksam wirken. Aber oft gepaart mit viel Gerede von der eigenen interessanten Lebensauffassung. Und dann folgt so ein verszärkt aufgeplustertes Verhalten in jeglichem Bereich: Selbstdarstellung von berufl. Fähigkeiten und aufregender Freizeit, aber auch bei Meinungsunterschieden

  7. Chris sagt:

    Die Frage ist, wieso lässt frau sich ÜBERHAUPT auf einen Verheirateten ein?? Die Chancen, dass sich dieser Pseudo-Traum erfüllt, stehen ca bei Null. Es dürfte nur sehr wenige Fälle geben, in denen der Verheiratete sich von seiner Frau wirklich trennt, und die Affäre zur offiziellen Frau wird – und das noch für beide erfüllend.
    Ich glaube auch gar nicht, dass DAS das Ziel der Affären-Frau ist.
    Die Schmeicheleien, das Aufregende, Geheime, und natürlich auch das, dass die Affärenfrau was besonderes ist. Das Bonbon ohne Verpflichtungen, ohne zu viel Nähe, das Spannende.

    Mir selbst ist das auch passiert. Ich bin auf die Schmeicheleien und auf schöne Worte, auf seine „Sehnsucht“ nach mir reingefallen. Am Ende wolte er nur ein Spielzeug. Für die eine Lücke, die seine Frau nicht gefüllt hat. Er achtete penibel drauf, dass ich ihm nie zu nah komme.
    Anfangs dachte ich echt, es könnte ein Spiel sein. Klingt total unseriös, ich weiß, ich dachte ich würde meine Gefühle draußen lassen aus dem Spiel. Das ging aber keine Woche gut, und es hat mich erwischt. Fast drei Jahre lang! Enttäuschung, Hoffnung, Ärger, Hoffnung. Es war die schönste und die schlimmste Zeit.
    Zum Glück hat mich ein nicht-vergebener Mann „gerettet“. Endlich dieser Stress nicht mehr!!! Endlich kehrt Ruhe und Zufriedenheit in mir ein. Keine Heimlichkeit, keine Enttäuschung, kein Hingehaltenwerden. Sondern jemand, der zu mir steht und da ist.

    • Arianna sagt:

      Nun ja, warum lässt sich frau auf einen verheirateten Mann ein und denkt, dass er seine Frau verlassen wird? Weil es so romantisch klingt. Sie weiß theoretisch, dass so etwas nur sehr selten vorkommt, aber sie denkt sich, „mit uns beiden ist es etwas Besonderes, auf uns wartet das happy end.“
      Dummheit, vielleicht – bei manchen. Naivität bei allen. „Mir passiert das nicht…“

  8. Yvonne sagt:

    Also Entschuldigung, es braucht immer 2 für einen Tango.
    Frauen sind einfach oft dumm und naiv. Sie denken, wenn sie nur genug lieben, wird der Mann sich ändern. Well, das war noch NIE der Fall und wird auch NIE der Fall sein. Der Grössenwahn einer Frau ist ihre Liebessehnsucht. Daran sollte sie arbeiten; und nicht an ihrem unerreichbaren Narzissten. Liebessucht kann ihre Gesundheit gefährden, wie Rauchen oder eine andere Sucht.

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