Narzisstische Großeltern

Narzisstische Eltern werden ihre destruktiven Verhaltensweisen auch als Großeltern nicht ändern, sondern vielleicht sogar verstärken. Zum einen lassen kleine Kinder sich leicht als Quelle narzisstischer Zufuhr gebrauchen, weil sie vorbehaltlos Zuneigung ausdrücken und für Zuwendung dankbar sind. Zum zweiten werden narzisstische Großeltern ihre Enkel gegen ihre Kinder ausspielen und dadurch nochmals narzisstische Zufuhr erhalten.

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Dabei wird die Tatsache genutzt, dass Großeltern keinen direkten Erziehungsauftrag haben, nicht unter Leistungsdruck stehen und sich in der verfügbaren Zeit voll und ganz den Enkeln widmen können. Dies führt leicht dazu, dass von den Eltern aufgestellte Regeln durch die Großeltern unterlaufen und dazu genutzt werden, einen Keil zwischen Eltern und Kinder zu treiben. Den Kindern wird bei den Großeltern alles erlaubt, was die Eltern verbieten, so dass diese als die „Bösen“ dastehen, die sich ihren Kindern gegenüber „lieblos“ verhalten. Dies kann die Beziehung zwischen Kindern und Eltern erheblich schädigen.

Besonders gefährlich ist die Situation, wenn die junge Familie aus irgendeinem Grund auf die Großeltern angewiesen ist (z. B. finanzielle Probleme, Berufstätigkeit, alleinerziehender Elternteil, kranker oder behinderter Elternteil). Dies gibt den Großeltern die Möglichkeit, sich zu allen Zeiten und mit allen Mitteln in die junge Familie hineinzudrängen und „das Ruder an sich zu reißen“. Da narzisstische Eltern ihren Kindern oft erfolgreich vermitteln, dass sie ohne sie hilflos und nicht lebensfähig sind, fühlen sich diese vielleicht ohnehin auf sie angewiesen und haben den Schritt in die Selbständigkeit gar nicht gewagt oder fallen durch die Geburt der Kinder und die daraus entstehenden Belastungen wieder in die Rolle des Hilflosen zurück.

Während im Elternhaus Regeln herrschen, erleben viele Kinder bei ihren Großeltern das Gefühl, so sein zu dürfen und so angenommen zu werden, wie sie sind.

Was geschieht, wenn ein Großelternteil eine narzisstische Persönlichkeitsstörung hat?

    • Die Großeltern unterlaufen die von den Eltern aufgestellten Regeln, z. B. indem sie den Enkeln  Süßigkeiten im Übermaß erlauben oder sie mit Geld, Ausflügen, sonstiger Zuwendung überschütten. Dies kann zu erheblichen Aggressionen der Kinder gegenüber den Eltern führen, wenn sie sich wieder an Regeln halten sollen („Ich hasse die Mama, ich gehe nur noch zur Oma“). Durch die darauffolgenden Erziehungsprobleme fühlen sich die Großeltern darin bestätigt, die besseren Erzieher zu sein, weil die Kinder bei ihnen ja immer „lieb“ sind.
    • Die Großeltern nützen jede Gelegenheit, die Eltern bei den Kindern auf subtile Weise schlecht zu machen („Nicht wahr, dir schmeckt das Essen bei der Oma. Hat dir die Mama wohl nichts Rechtes gekocht.“ „Was hat dir die Mama denn da für eine Hose angezogen? Die ist doch zerrissen (moderne Jeans). Die werfen wir mal gleich in den Müll.“)
    • Die Großeltern fordern von ihren Enkeln Zuwendung („Jetzt küss doch nicht dauernd die Katze. Die Oma braucht Liebe“) und flößen ihnen ein schlechtes Gewissen ein, wenn sie davon nicht genug bekommen („Die Oma war traurig, weil du nicht gekommen bist“).
    • Die Großeltern scheuen sich nicht, manche Enkelkinder zu bevorzugen (meistens Jungs) und manche zu benachteiligen (meist Mädchen). Bei dem einen wird alles gelobt und erlaubt, beim anderen alles kritisiert, der eine bekommt viele Geschenke, der andere wenig.
    • Die Großeltern werden versuchen, die Enkel für ihre Wünsche einzuspannen, z. B. mit ihnen ausgehen, um mit ihnen anzugeben, oder sie als Handlanger für ihr Helfersyndrom zu benützen, z. B. um mit vermeintlich notleidenden Kindern zu spielen, mit denen sie gar nicht spielen wollen.
    • Sie zeigen kein wirkliches Interesse an den Bedürfnissen oder eigenen Wünschen der Kinder, sondern versuchen sie nach ihren Vorstellungen zu formen. Alles muss so bleiben, wie es früher war, bis hin zum Kleidungsstil.
    • In der Pubertät kann dies zu Konflikten führen, der abweichende Kleidungs- oder Musikgeschmack der Enkel wird massiv entwertet („Was trägst du denn wieder für einen Fetzen?“ „Was hörst du denn für einen Krawall? Ich wünsche dir zum Geburtstag einen besseren Musikgeschmack“).
    • Wenn die Großeltern nicht mehr ausreichend Zufuhr von den Enkeln bekommen, scheuen sie sich nicht, diese gegenüber Dritten abzuwerten. Ob jemand ein guter oder schlechter Mensch ist, messen sie an dem Maßstab, ob jemand ihnen Zufuhr verschafft oder nicht, und erzählen dies auch jedem in ihrem Umfeld.
    • Großeltern akzeptieren keinerlei Abgrenzung der Eltern. Wenn diese versuchen den Umgang zwischen ihnen und den Kindern einzuschränken, holen sie evtl. gegen den ausdrücklichen Willen der Eltern die Kinder gegen ihren Willen von Kindergarten, Tagesmutter, Schule ab oder unternehmen mit ihnen Dinge, die Eltern und Kinder nicht wollen.
    • Sollten die Eltern versuchen den Umgang zu verhindern, klagen manche Großeltern gerichtlich ein Umgangsrecht ein, was allerdings kaum gewährt wird, weil auch für die Richter die Beziehung zwischen Eltern und Kinder wichtiger ist.

Besonders problematisch sind narzisstische Großeltern für behinderte Enkel, da sie diese gern überbemuttern. Um weiterhin gebraucht zu werden und Dankbarkeit zu bekommen, versuchen sie den Behinderten oft abhängig zu halten und nehmen ihm jede Mühe ab, seine vorhandenen Fähigkeiten zu trainieren, z. B. indem sie ihn ankleiden, obwohl er es in gewissem Maß selbst könnte oder lernen sollte. Dies stellen sie als Liebe und beste Absicht hin („Ich meine es ja nur gut“). Damit wird die Erziehung Behinderter und ihr Selbständigwerden im Rahmen der Möglichkeiten erschwert und manche Fähigkeiten bleiben unterentwickelt. Falls die Eltern zu mehr Selbständigkeit erziehen möchten, sind auch hier Konflikte und Aggressionen vorprogrammiert.  

Was kann man tun, wenn ein Großelternteil eine narzisstische Persönlichkeitsstörung hat?

  • Den Kontakt reduzieren. Wenn Sie den Kontakt zwischen den Großeltern und Enkeln nicht unterbinden möchten, versuchen Sie ihn zu kontrollieren und zu reduzieren. Oft kann es sinnvoll sein, die Enkel nur in Begleitung eines Elternteils zu den Großeltern zu lassen, damit sie nicht gegen die Eltern ausgespielt werden können.
  • Den Großeltern Grenzen setzen. Da diese als Narzissten Grenzen kaum akzeptieren werden, muss man hier häufig Konsequenzen einsetzen wie bei der Erziehung von Kindern, z. B. „Wenn du dich unter der Woche von xy fernhältst, bekommst du ihn sonntags eine Stunde, ansonsten gar nicht.“ „Wenn du bei xy schlecht über uns sprichst, können wir ihn leider nicht mehr zu dir lassen.“ Wenn darauf Vorwürfe folgen, sachlich bleiben, nicht nachgeben und weiterhin Grenzen setzen.
  • Unabhängig werden. Wenn Sie mit den Kindern überlastet oder alleinerziehend oder beide in Vollzeit tätig sind, holen Sie sich lieber fremde Hilfe durch eine Betreuung von außerhalb, um von den Großeltern unabhängig zu sein. Versuchen Sie finanziell auf eigene Beine zu kommen, um die Mitsprache der Großeltern zu reduzieren. Wenn Sie psychische Probleme haben, versuchen Sie sich durch eine Therapie zu stabilisieren, um für die Kinder mit ganzer Kraft da sein zu können.
  • Abstand. Wenn die Großeltern in der Nähe oder gar im gleichen Haus leben und sich sehr in die junge Familie hineindrängen, kann sich ein Umzug lohnen. Oft verbessert sich dann schlagartig das Verhalten der Kinder und die Aggressionen reduzieren sich, weil sie der Manipulation nicht mehr ausgesetzt sind.
  • Wenn die Einmischungen der narzisstischen Großeltern sehr destruktiv sind und sich bei den Kindern starke Aggressionen oder Verhaltensstörungen zeigen, ist es auch möglich, über das Gericht ein Umgangsverbot zu erwirken. Dies kann erfolgversprechend sein, wenn man genügend Beweismaterial für die destruktiven Verhaltensweise gesammelt hat, z. B. Zeugenaussagen von Nachbarn, Tagesmutter, Erzieherinnen, Briefe der Großeltern ans Kind oder an die Eltern. Es empfiehlt sich sehr, alles aufzubewahren und Ereignisse oder Aussagen schriftlich zu dokumentieren.
  • Die Kinder selbstbewusst erziehen, ermutigen, Nein zu sagen und ihren eigenen Weg zu gehen. Mit den Kindern ab einem gewissen Alter offen über die Situation reden und Nachteile ausgleichen (z. B. wenn eines der Kinder bevorzugt wird.)
  • Auf die Zeit setzen. Die meisten Kinder durchschauen die narzisstischen Großeltern früher oder später, stellen fest, dass es ihnen nur um sich selbst geht, und wenden sich dann von ihnen ab.

Narzisstische Großeltern können die seelische Gesundheit von Eltern und Kindern sowie ihr Verhältnis zueinander sehr gefährden oder auch eine Ehe scheitern lassen, wenn sich ihre Manipulationen gegen den eingeheirateten Elternteil richten. Abstand ist das beste Mittel, um ihre Wirkung möglichst gering zu halten, oft kann ein vollständiger Kontaktabbruch eine gute Lösung sein. 

Mit narzisstischen Eltern in einem Haus 

Dass mehrere Generationen in einem Haus zusammenleben, kommt nicht selten vor. Dies gestaltet sich nicht immer einfach, aber die räumliche Nähe zwischen erwachsenem Kind und narzisstischen Eltern ist außerordentlich problematisch. Wohin es führen kann, wenn die Eltern grundsätzlich keine Grenzen respektieren und das Kind sein Leben lang darauf trainiert wurde, Grenzen nicht verteidigen zu dürfen, das gestaltet Marianne Bunes in ihrem  Thriller „Mutterwut“ aus. Ungebeten betritt die Mutter die Wohnung der Tochter und tut alles für sie, umgibt sie mit Fürsorge und rügt sie als undankbar und widerspenstig, während diese zwischen Wut und Angst hin- und hergerissen ist. Je weniger sich die Tochter wehrt, desto mehr kocht in ihr die Wut, bis sie schließlich die Kontrolle verliert.

 

Veröffentlicht in Blog, Familie und Erziehung
23 commenti su “Narzisstische Großeltern
  1. Stevie sagt:

    Hallo,

    auch ich erkenne in meinen Vater den Narzissten wieder. Ich komme grad von einem Besuch bei ihm, den ich wegen eines Anliegens geschäftlicher Art hatte. Er hat für solche Besprechungen immer seinen Ordner „Stevie“ liegen in dem er seine „Ärgernisse“ sammelt und notiert. Bevor ich nun mein Anliegen vorbringen konnte, musste er seinen Ordner erstmal aufschlagen und „Dinge“ zur Sprache bringen. Würde nur 2 Min dauern.

    1. ob ich die Ausbildungsversicherung für sein Enkelkind (9 Jahre) übernehmen will oder er sie kündigen soll, denn es mache ihm kein Spaß mehr.

    Begründung: Entweder die Eltern oder das Kind bräuchten Psychologische Hilfe, denn die Erziehung funktioniert nicht oder das Kind nicht. Dieses habe er auch schon MIT ANDEREN BESPROCHEN und die sehen es genauso, wie er! Es sei ein UNDING, wenn er mal zu Besuch kommt und der Junge nicht einmal aufstehen kann und Guten Tag sagt. (wir saßen im Garten und meine Eltern kamen dazu und mein Sohn hatte seine erlaubte Zeit fürs iPad spielen)
    Ich würde es auch begrüßen, wenn mein Sohn so aufmerksam wäre und Oma und Opa begrüßen würde, aber Ihn nun dazu anhalten sofort aufzuspringen, weil wir mal nach Wochen( wir wohnen 3km auseinander) wieder unangemeldeten Besuch erhalten, ist nicht meine Art. Sobald er sein Level abgeschlossen hätte wäre er schon gekommen. Anderseits hielten es Oma und Opa auch nicht für nötig reinzugehen und ihr Enkelkind zu begrüßen. Ist das nun narzisstisch oder einfach nur ungeschickt?

    2. Es läge an unserer Erziehung, dass der Junge seinen Opa in all der Zeit nicht mal „ordentlich“ mit Opa anspricht beim „Tag“ sagen.

    Ich vermute mein Vater würde gerne die Aufmerksamkeit seines Enkels haben, die er sich aber nie richtig verdient hat. Ich behaupte viel versucht zu haben. Z.b. sind wir ca. 2 Jahre jeden Samstag zu Oma und Opa zu Besuch gefahren. Dieses schlief aber ein, weil meine Eltern noch sehr agil sind, viel Unterwegs, bei Freunden und auf Reisen und ihre Prioritäten dann anders gesetzt haben.

    Ein 4, 5 jähriger Junge ist eben noch nicht vernünftig und wohlerzogen wie meine Eltern es gern hätten. Darum kam die Aussage, dass man sicher mal mehr Kontakt haben würde, wenn der Junge so weit wäre und einen Hauch von Einsicht und Vernunft an den Tag legt.

    3. Weihnachten:

    Natürlich soll die Familie zusammenkommen und einen tollen heiligen Abend haben. Ist nun mal Tradition. Leider ging das, nach Aussage des Opas, gründlich in die Hose, da ich meinen Sohn (damals 7 Jahre alt)nicht oder eben gar nicht zur Ruhe gerufen habe.
    Ich kann es zum Teil nachvollziehen, dass nach der Bescherung eine neue NERF Pistole mit Geräuschen und entsprechenden Schlachtrufen, den Opa schon in eine gewisse Grundstimmung versetzt, aber bis dahin hat er ja auch artig am Tisch gesessen.
    Als er dann zur Beruhigung der Lage mit seinem Cousin (18) Monopoly gespielt hat, was ihm Freude bereitete, bis er eben Anfing zu verlieren 😉 fing er auf seine Art an zu zicken. Der Cousin musste dem natürlich noch einen draufstetzen und ihn mit „mimimi“ „Looooser“ ärgern. Als er Anfing zu weinen, fügte seine Tante noch hinzu: „Oooooh nun weint der Kleine! Heul doch noch lauter!“
    Ich bekam dann die Aufforderung meines Vaters gefälligst für Ruhe zu Sorgen, denn das ist ihm alles zu laut und soll mal durchgreifen. So gehe es nicht!
    Das habe ich dann gemacht, nachdem ich meinen weinenden Sohn, 10min unter dem Bett unter das er sich verkrochen hatte, getröstet habe und habe mit meiner Familie die Weihnachtsfeier verlassen.
    Schon logisch, wer den Abend gesprengt hat, oder?

    Das waren heute die Themen in Opas Ordner. Ich war leider zu aufgebracht, um meine Bitte/Anliegen überhaupt noch vorzubringen und habe mal wieder das Elternhaus wütend verlassen.

    Das Oma und Opa wenig Zeit/Interesse haben kann ich bei Ihren Aktivitäten ja noch verstehen, aber das Sie es in 6 Wochen Sommerferien nicht einmal schaffen, das Enkelkind zu besuchen, geschweige denn etwas mit ihm zu unternehmen, tut mir in der Seele weh! Ok- Opa hat ihm schon einmal vorgeschlagen Eisessen zu fahren. Das wollt er aber nicht. Insofern hat Opa seine „Pflicht“ getan.
    Verzeihen kann ich ja auch, dass Oma/Opa nicht wissen, wann die Sommerferien anfangen, aber weniger, wenn sie Kenntnis davon haben und nach 3 Wochen dann doch wissen wollen, wie denn das Versetzungszeugnis ausgefallen ist.
    Das dieses ausgesprochen gut ist, ist dann eher die Selbstverständlichkeit.

    Ich selbst schätze mich manchmal als zu Lax in der Erziehung ein. Ich habe aber meine Entscheidung getroffen, wie ich erziehe und das habe ich unter anderem aus dem Buch „Smart Love – Erziehen mit Herz und Verstand“ von Heinemann Pieper/Pieper.

    Bis jetzt klappt es ganz gut und mein Sohn ist ein hilfsbereiter, guter Schüler, der dich mit Weitsicht aus Ärger heraushält bzw. die schlimmen Jungs meidet.

    Als Vater wünschte ich mir manchmal mehr Mut und Draufgängertum, aber seine Empathie ist schon zu bewundern, ob gegenüber Menschen oder Tieren. Ich habe eben einen individuellen Sohn und darauf bin ich stolz. Überaus glücklich sowieso 🙂

    Eine Lösung habe ich nicht ansatzweise. Ich werde keinen Wettkampf führen, wer Recht hat, aber ich werde auch sicher nicht meinen Eltern Recht geben.

  2. Ivonne sagt:

    Hallo Herr Grüttefien.
    1000 Steine fallen von meinem Herzen heute Abend.
    Meine Güte, warum musste mein Leidensweg so lange unentdeckt bleiben???
    Ich lebe im Haus meiner narzisstischen Mutter.
    Habe 3 Kinder ( 16,12 + 3 Jahre)
    1. Ehe gescheitert..Mann gab im nachhinein sogar zu,das es zum Grossteil wegen meiner Mutter nie geklappt hat mit uns.
    Meine 2.Ehe..ebenfalls schon wieder in der Krise..weil auch die Situation mit der 16jährigen immer schwieriger wurde.
    Ich bin hier schon immer DIE BÖSE..DIE HEXE..DIE MIT DER MAN NICHT AUSKOMMT…usw..
    Meine Grosse ist leider ins narzisstische Spinnennetz geraten..
    Oma erlaubt Alles..Sie fährt meine Tochter zu Freunden(auch über Nacht)
    ICH weiss gar nichts..ich werde komplett aussen vor gelassen.
    Wenn ich was sage,stecken die Beiden nur noch mehr ihre Köpfe zusammen.
    Dann wird bei Oma gegessen..bei Oma gechillt..usw
    BEIDE behandeln mich abwertend und Respektlos.
    Im Sommer dann der Supergau.
    Meine Tochter lässt sich in Obhut des Jugendamtes nehmen..
    WEIL ICH RESPEKTLOS BIN..UND NUR NOCH AM STREITEN WÄRE!!!!
    Ich hab die Welt nicht mehr verstanden…
    Nun ist das Jugendamt in der Familie.Die Familienhilfe hatte vor 3 Monaten ca,festgestellt,das ich therapeutische Hilfe bräuchte..und nun nach mehreren Sitzungen..die SEHR SCHMERZHAFT verliefen..suchte ich immer mehr nach den Antworten…WAS GEHT DENN BLOSS AB IN MEINER FAMILIE? Stosse ich auf ihren Artikel und mir kommt es vor,als hätten sie in meiner Wohnung gesessen…
    Ich hatte mein Leben lang Angst,meine Mutter reisst meine Kinder an sich (weil ICH JA NICHTS FERTIG BRINGE)..
    ich habe für die Rechte und MIR WICHTIGE WERTE gekämpft..und habe genau das Gegenteil erreicht…meine Tochter hat sich von meiner Mutter einwickeln lassen…
    Sie sagt,sie hasst mich..und sie will lieber ins Heim,als hier bei mir zu sein…Ich bin sehr traurig. Ich hätte doch das Spiel meiner Mutter viel früher durchschauen müssen..Ich kapiere das nicht..
    Sie hat schon immer einen Keil zwischen mich und meine Kinder schieben wollen.
    Mein Sohn 12Jahre ist Gott sei Dank nicht so leicht zu haben…der sagt immer..Mama hab keine Angst..ich weiss wie die Oma tickt..und nimmt mich in Arm..Die Kleine 3Jahre,hat durch meine Zurückgezogenheit noch keine Gelegenheit gehabt,MEHR mit Oma aufzubauen.
    Es ist erschreckend,wie sich mein Verhalten durch die „Behandlung“meiner Mutter verändert hat..Der Therapeut meint natürlich..am besten Gestern hier raus..egal ob Eigentum oder nicht..das wäre das kleinere Übel gegen das,was ich meinen Kindern und meiner Gesundheit antue..
    Das wollte ich hier sehr gerne mal erzählen..
    Ich hoffe sehr,meine Tochter findet wieder einen Weg zu mir…Irgendwann..
    VG Ivonne

    • Hallo Ivonne,
      die Erkenntnis, dass man nicht selbst schuld ist, sondern sich einfach nur in unglückliche Umstände verstrickt hat, ist ein erster Schritt zur Besserung. Man weiß dann, dass man nicht für alles verantwortlich sein muss. Die Großmutter-Tochter-Beziehung können Sie derzeit nicht beeinflussen. Sie können nur hoffen, dass Ihre Tochter eines Tages selbst dieses perfide Spiel durchschaut. Sie sollten es aushalten können, dass Ihre Tochter eigene Erfahrung machen will und muss. Beginnen Sie, gelassener zu werden und seien Sie bereit, wenn Ihre Tochter von sich aus Hilfe einfordert.

    • Katrin sagt:

      Liebe Ivonne, danke für Deine Geschichte!

      Ich habe auch einmal über einen Artikel erfahren, was bei uns los ist…
      Wenn Ihr wegziehen könnt, dann mach das doch!
      Wenn Du fehlst, verliert Deine Mutter Ihr perfektes Opfer, und Ihre Störung bedeutet ja, dass Sie andere abwerten muss, um Sich selbst nicht minderwertig fühlen zu müssen.
      Das wird Sie ausgleichen müssen.
      Würde Deine Tochter bei Ihr bleiben wollen, wer weiss, vielleicht hält Sie dann das vermeintlich liebevolle Verhalten Ihr gegenüber nicht durch, und Deine Tochter kann aufwachen aus dem Zaubertrick.
      Alles Gute für Dich!
      Katrin

    • Tochter sagt:

      Hallo Ivonne,
      ich hatte hier auch einen Post reingesetzt, finde ihn aber nicht mehr wieder. Meine Geschichte ist ähnlich wie deine und ich kann dir nur raten: nimm deine beiden anderen Kinder und entferne dich so weit wie möglich von deiner Mutter, bevor sie dir diese auch noch wegnimmt und/oder dir und deinen Kindern weiter schadet.
      Anders kannst du vermutlich dich und deine beiden Kinder nicht retten/schützen. Aber das kannst du schaffen, denn jetzt hast du ja diese Erkentniss.
      Vielleicht macht es bei deiner großen Tochter irgendwann mal Klick und sie erinnert sich an die schönen Zeiten mit dir und kann erkennen, was die Oma so treibt. Das wünsche ich dir und deiner Tochter!
      Wenn ich die Erkenntnis vorher gehabt hätte, die ich erst seit ein paar Tagen durch diese Plattform hier habe, dann hätte ich meinen Eltern den Kontakt verwehrt oder ihn nur so selten und nur in meinem Beisein zugelassen, dass sie keinen nennenswerten Einfluss auf sie gehabt hätten.
      Wir hatten auch Unterstützung vom Jugendamt, aber leider ist damals wohl keiner dahinter gekommen, was da so alles bei den Großeltern läuft und WIE schlecht der Einfluss auf meine Tochter war.
      Ich würde das offen ansprechen, vielleicht mal einen Familientherapeuten aufsuchen bzw. diese Unterstützung beim Jugendamt einfordern (hatten wir auch), denn da kommt dann vielleicht einiges zu Tage, was euch (dir + deiner Tochter) helfen könnte.
      Ich hätte damals einfach hellhöriger sein müssen oder die Erkentnis haben sollen, die ich jetzt erst habe.
      Auch das Jugendamt dürfte merken, dass du mit deinen anderen beiden Kindern gut klar kommst, und nicht du psychologische Hilfe benötigst (schadet ja nicht), sondern eigentlich vielmehr deine Mutter diejenige ist, die krank ist und deine Tochter gegen dich aufhetzt.
      Das ist doch genau der Plan deiner Mutter: wenn sie selbst nicht weiterkommt, oder eben um in ihrem Vorhaben (dich zu verletzen und dir alles zu nehmen was du liebst)weiterzukommen, wirst du als schwach, unfähig und letztlich psychisch krank dargestellt. Daran wird sie sich ergötzen und sich selbst bestätigt fühlen, wie viel besser sie ist als du. Sie ist nämlich im Grunde auf dich neidisch und wird im Neid zerfressen. Achte mal darauf, vielleicht fallen dir Kleinigkeiten auf, die das bestätigen.
      Meine Eltern sind dann auch noch ein Stück weiter gegangen und haben versucht sich in meine Ehe einzumischen, meinen Mann auf ihre Seite zu bringen und unsere Ehe zu zerstören. Das haben sie nicht geschafft, aber es wundert mich nicht, dass sie es bei dir mit der 1. Ehe schon geschafft haben. Jetzt wollen sie auch das noch mal wiederholen… meine Güte. Vielleicht kannst du das alles deinem jetztigen Partner klar machen und er hält dann zu dir. Das wünsche ich dir von ganzem Herzen!!!!
      Herr Grüttefien, Sie können meine Email gerne an Ivonne weitergeben, falls sie das möchte!
      Meine Tochter hat damals auch alles „gegeben“ was man sich nur vorstellen kann an Anschuldigungen gegen mich, bis es fast vor Gericht gelandet wäre. Im Nachhinein ist erst jetzt klar, dass sie darin von der Oma unterstützt wurde oder viel mehr gesteuert und manipuliert wurde. Es war das Ziel, mir mein (einziges) Kind wegzunehmen, vermutlich von Geburt an, aber ich habe die Anzeichen dafür nie erkannt. Mir wird auch jetzt erst einiges nach und nach klar…

      Und auch meine Tochter fühlte sich ihrer Sache irgendwann so sicher, dass sie versuchte meinen Mann zur Scheidung zu bewegen.
      Ich wünsche dir ganz viel Kraft, Mut, Hoffnung und Sicherheit mit dem was du für dich, deine Kinder und hoffendlich auch deine Partnerschaft tust (tuen kannst), nämlich was EUCH und vor allem DIR gut tut.
      Stell mal alles in den Fokus was DIR gut tut, nicht was deiner Mutter oder deiner z.Z. respektlosen Tochter in den Kram passt.
      Beide haben dir nichts zu sagen! Rein gar nichts! DU bist die Mutter und entscheidest, kein anderer! Punkt, aus , Ende, so ist das ganz einfach nun mal. Du hast die Sorgepflicht, also entscheidest DU was für deine Tochter gut ist. Du weißt es auch besser als jeder andere auf der Welt.
      Evtl. wäre mal ein Jahr im Ausland für deine Tochter hilfreich?
      Das denken wir im Nachhinein, oder ein Internataufenthalt? Denn da hätte sie 1. nicht mehr unter dem Einfluss der Oma gestanden und
      2. wäre sie mit ihrem Verhalten nicht weiter gekommen und hätte durch andere gelernt wie man sich respektvoll zu verhalten hat.
      Hauptsache weg von der Oma!
      Ist nur mal so eine Idee, auf die wir selbst erst später gekommen sind, als es zu spät war. Natürlich wird die Oma alles dran geben dies zu verhindern, (sei denn, es ist z.B. eine Eliteschule und/oder sie selbst ist auf die Idee gekommen) aber vielleicht gibt es für deine Tochter genügend Anreize, das annehmen zu können.
      Meiner Ansicht nach, sind die 2 Jahre (bis zum 18.Geb.) die gewesen,
      wo meine Mutter den meisten und schlechtesten Einfluss auf meine Tochter hatte (sicher auch schon füher) und es immer schlimmer wurde. Ich würde nicht noch mal zusehen und abwarten und hoffen, dass sie sich besinnt, es hat nämlich bis heute nicht geklappt. Sie ist 27 J. inzwischen, wir hoffen aber immer noch. Bis zum 18. Geburtstag kannst du noch etwas bewirken, danach kannst du wirklich nur noch hoffen und warten.
      Vielleicht kannst du jetzt noch eingreifen, das wünsche ich dir!

      Die können sich ja ruhig im Kreis drehen, einen Handstand machen oder sonst was veranstalten, DU entscheidest was jetzt richtig und wichtig ist! NUR DU! Das haben sie mir beim Jugendamt auch immer gesagt, aber ich war irgendwann so verunsichert und wollte meine Tochter auch nicht an Ketten zu uns holen, also hat sie sich immer wieder bei den Großeltern oder der Inobhutnahmestelle einquartiert und musste immer schlimmere Dinge erfinden, warum es bei uns so schrecklich ist und sie ein Aschenputteldasein bei uns fristet.
      Es war ein ständiges Hin-und her. Zwei Tage vor ihrem 18. Geburtstag habe ich sie dann mit Hilfe der Polizei vor die Tür gesetzt. Da wurde es nämlich fast körperlich und ich habe ihr gesagt, dass es jetzt reicht und ich nicht noch darauf warte bis sie mich die Treppe runter stürzt. Wir mussten die Polizei rufen, weil sie plötzlich unbedingt „Ihr Recht“ in Anspruch nehmen wollte hier zu wohnen (wo wir doch seit 2 Jahren die schrecklichsten Eltern der Welt waren unter denen sie so zu leiden hatte und bei denen man es nicht aushält) und weil wir sie nicht mit Gewalt vor die Tür setzen wollten.
      Dann war sie also noch mal ganz spektakulär eine Nacht bei ihrer besten Freundin und natürlich noch spektakulärer eine Nacht in der Inobhutnahmestelle, wo man sie am 18. Geburtstag vor die Tür setzte.
      Da erst haben wir von ihrer Freundin erfahren, dass sie wohl die letzten zwei Jahre in der Schule (oder vielleicht auch bei den Großeltern) immer erzählt hat, dass wir sie rausgeschmissen hätten, was nie der Fall war (sie ist immer abgehauen, wenn ihr etwas nicht passte, oder sie gerade mal wieder etwas angestellt hatte mit dem sie nicht konfrontiert werden wollte).
      Den nächsten Hilfeantrag meiner Tochter beim J-amt und jegliche, weitere Hilfe wurde (zu Recht) abgelehnt und ihr die Adresse vom Obdachlosenheim gegeben, was natürlich zur Folge hatte, dass meine Eltern das arme Kind wieder aufgenommen haben. Und zwar so lange, bis es dann auch da irgendwann mal krachte und dann meine Tochter als psychisch krank beschimpft wurde. (wenn man selbst nicht mehr weiter weiß, als Großeltern).
      Dann ist sie zu ihrem Freund gezogen, in eine andere Stadt, und ein wirkliches Interesse meiner Eltern an ihrere „armen“ Enkeltochter gab es dann nicht, sie haben sie nicht einmal besucht. Ich glaube bis heute nicht.
      Das Interesse meiner Mutter besteht nur darin, meine Tochter weiterhin zu manipulieren und sie von uns zu entfremden, dass scheint ihr einziges Ziel zu sein.Denn so bekommt die Oma ja die nötige Aufmerksamkeit und nicht ich oder wir. Wenn meine Tochter wieder einen netten und guten Kontakt zu uns hätte, wäre das für meine Mutter nur ganz schwer zu ertragen. Das war auch zwischenzeitlich mal der Fall, aber dann wurde eben wieder alles dran gegeben unsere Tochter zu manipulieren.
      Ich bin für meine Mutter offenbar die größte Konkurrenz.
      Das kam auch mal bei einer Genogrammarbeit (mit mir und meiner Oma) und einer Familientherapie (mit mir und meiner Tochter) heraus, ich habe es aber nie verstanden und konnte es nie zuordnen. Wie kann eine Mutter ihre eigene Tochter als Konkurrentin ansehen….? Doch das kann sie und das ist nicht mehr normal. Jetzt ist mir die Tragweite erst bewusst. Meine Tochter kann kein gutes Verhältnis zu uns UND der Oma haben, es geht offenbar nur eins von beiden (sei denn meine Mutter würde sich ändern). Vielleicht kann man generell zu einer narzistischen Person kein wirklich gutes Verhältnis haben oder nur ein sehr oberflächliches mit genügend Abstand.
      Ich drücke dir ganz fest die Daumen und bin mir sicher, dass du mit der jetzigen Erkenntnis anders handeln kannst als zuvor!
      Alles, alles Gute!
      Ich drücke dir ganz fest alle Daumen!

      • verzweifeltemutte sagt:

        Hallo,

        Ich habe gerdae deinen bericht gelesen und es ist als hätte ich den geschrieben… Meine Mutter hat meine tichter jahrelang manipulierthat sie mir mit fadenscheinigen Lügengeschichten wegnehmen lassen und meine Tochter manipuliert, verwéhnt und ihr keienrlei Erziehung zukommen lassen. Habe jahrelang umsonst gekämpft, sie hat sich immer wieder neue geschichten einfallen lassen und es bis dieses jahr im februar gedauert bis sie endlcih durchschaut wurde. Da hatte sie einen riesen streit mit meiner Mutter und wollte unbedingt zu mir zurück. Mein Partner und ich haben sie sofort aufgenommen und hatten einen super Ansprechpartner vom gericht der meine Mutter auch ziemlich schnell durchschaut hat. Ich habe dannn das Sorgerecht erhalten. Das Porblem, meine heute 16 Jährige tochter hat kein verantwortungsbewusstsein und hält sich an keinerlei Regeln, was klar ist, da sie sowas nie gelernt hat. Jetzt ist sie wider zu meiner Mutter geflüchtet weil wir ja doof sind und streng und überhaupt und meine Mutter rückt sie nicht raus, bezeichnet mich als Rabenmutter und schlechten Menschen. Heute abend kommt der Mann vom Gericht wieder zu uns und ich hoffen wir finden eine Lösung, er hat deutlich gemacht dass sie zu uns muss, weil ichdas Sorgerecht habe und sie minderjährig ist, wenn sie sich weigert kommt sie in ein Heim, weil meine Mutter seiner Meinung nach nicht mehr mit ihr klarkommt und durchihr krankhates Verhalten nicht die richtige person für meine tochter ist. Ich bin so nervös und hoffe sehr dass wir heute eine Lösung finden. Ich möchte meine tochter nicht verlieren oder riskieren dass sie ihre Leben nicht in den Griff bekommt.

        Liebe Grüsse

  3. Marina Münch sagt:

    Meine narzisstische Mutter hat das Umgangsrecht für meine Tochter auch eingeklagt und auch zugesprochen bekommen.
    Ein Kontaktabbruch ist somit nicht möglich und erschwert unser Familienleben extrem

  4. Kerstin sagt:

    Hallo Herr Grüttefien, ich bin Ihnen unsagbar dankbar für dieses Thema „Narzisstische Großeltern“. Ich habe mich jahrelang der Attacken meiner Schwiegermutter ausgesetzt gefühlt. Normale Erziehung ging überhaupt nicht, alles wurde zugunsten der eigenen narzisstischen Zufuhr unterlaufen.Mit 2 und 3 Jahren brüllte meine Tochter ständig „Ich will zu Ooomaaaa“. Ich have das süffisante Lächeln im Gesicht meiner SM lange nicht wahrhaben wollen. (Das kann doch nicht sein…) Aber es war so und meine Wahrnehmung hat mich nicht getäuscht.Das größte Problem war und ist aber auch das Umfeld.“Sie meint es doch nur gut“ usw. Ich stehe auf völlig verlorenem Posten.Problem ist mein Mann, ihr Sohn, er hält sich aus allem raus und scheut die Konfrontation. Ich bin ziemlich isoliert da diese „Harmonie“ keiner anzweifeln würde. Was kann ich tun??
    VG Kerstin

    • Ihr Mann steht offenbar in einem massiven Loyalitätskonflikt. Auf der einen Seite möchte er sicherlich zu Ihnen und Ihrer Tochter stehen, auf der anderen Seite fällt es ihm schwer, sich gegen die eigene Mutter zu stellen, von der er sich offenbar noch nicht lösen konnte. Das führt dann meist dazu, dass der Mann besser gar nichts tut, weil er irgendjemanden immer verletzt. Ihr Mann muss lernen, sich aus der Umklammerung zu befreien und sich aus den seelischen Verstrickungen mit seiner Mutter zu lösen. Das geht aber meist nicht ohne eine Psychotherapie, weil die dahinter liegenden Gründe aufgedeckt werden müssen.

      • Kerstin sagt:

        Vielen Dank! Ich hoffe dass es mir gelingt, meinem Mann das irgendwie nahezubringen .Generell ganz großen Dank an Sie für dieses echt „bewusstseinserweiternde“ Forum! VG Kerstin

  5. Lona sagt:

    Mein Schwiegervater, ein stets sich in den Mittelpunkt rückender, ganz gleich ob positiv oder negativ, herrischer, lauter und empathiearmer(-loser) Mensch (meine SM eine sehr kühle Frau) hat als unsere Kinder noch klein waren bzw. zu Hause lebten, an allem herumgemeckert, wollte miterziehen. Trotzalter? Gibt es nicht! Wiedersprüche von einem Kind? Na wo sind wir denn, Kinder haben zu gehorchen. „Zimperliche“ Gefühle und dann noch von Jungs? Hart müssen sie werden. Pubertät? Gibt es nicht. Zucht und Ordnung brauchen Kinder, damit was aus ihnen wird.
    Ein Kind hat sofort parat zu stehen, wenn Eltern rufen, ganz gleich, ob es gerade mit etwas beschäftigt ist,keine Widerworte zu geben, am Tisch zu sitzen, wenn Erwachsene stundenlang essen und trinken und sich unterhalten, selbst wwenn es erst zwei oder drei Jahre alt ist – sonst ist es böse und unerzogen.
    Und alles lag natürlich an mir, der Schwiegertochter. Weil ihr Sohn ganz anders erziehen würde, so, wie er es gewöhnt ist und richtig ist.
    Mein Mann hat immer den Mund gehalten, wenn sein Vater sich üebr die schlechte Erziehung seiner Söhne beschwert oder sie wegen normaler kindlicher Verhaltensweisen provozieren gestichelt und gerügt hat. Und mich natürlich sowieso zynisch darauf hingewiesen. Aber mein Mann hat nie erzogen. Er hat sich aus allem herausgehalten und eher dagegen gearbeitet. Später meinte er mal auf meinen Gedankenanstoß hin, er wollte wahrscheinlich nie so agieren, wie sein Vater.
    Die Böse und Dumme war und bin ich. Auch in den Augen meiner erwachsenen Söhne. Weil ich gemeckert und Grenzen gesetzt habe. Oft im Rückblick zu viel, sehr oft aber auch gerechtfertigt. Ich musste an allen Fronten kämpfen. Mich gegen das Einmischen meienr Eltern behaupten, die nachsichtiger waren als bei mir, gegen das Einmischen der Schwiegereltern, denen meine Erziehung zu lasch war, und gegen das Schweigen und die Ignoranz meines Mannes.

    Mein Schwiegervater hatte mal gemeint, mit unserem großen Sohn würden wir noch einmal unser „blaues Wunder“ erleben, so wie ich erziehen würde.
    Tja, aus beiden Söhnen ist etwas geworden. Beide haben eine Beziehung, sind liebevoll, tüchtig, meistern ihr Leben, haben einen super Beruf/Ausbildung… es gab nie Ärger in der Schule, nie wirkliche Probleme mit ihnen zu Hause…
    Und gerade der große Sohn wird vom Opa in den Himmel gehoben.
    Also „das blaue Wunder“…

    Klärende Gespräche früher ergaben nichts, sie wurden nicht zugelassen. Ein Veto gegen die Erziehung des SV wurde abgeschmettert.

    Und meine Schwiegereltern, zu denen ich inzwischen keinen Kontakt mehr habe, haben einen Sohn, der mit 50 noch nie eine Beziehung hatte, nach eigenen Angabven beziehungsunfähig ist und einen zweiten Sohn, meinen Mann, der stark in die Fußstapfen des Vaters tritt, verbal verletzend ist, wenn ihm mal danach ist, keine eigene Meinung hat oder die wechselt wie andere die Socken, nicht gerade liebevoll und empathisch ist etc. etc.

    Aber das merrken die inzwischen alten Leute nicht. Sie finden imemr noch, sie sind richtig und von dem Terror gegen mich und die Enkel wollen sie nichts mehr wissen.

    Und meine Söhne? Sie mögen die Großeltern, denn sie sind doch sooo nett und ansonsten alt und sind eben so.
    Angeblich können sie sich an die Maßregelungen und den Kampf, den ich Jahrzehnte ausfefochten habe, nicht erinnern…

    Da staunt man …

  6. Thomas sagt:

    In meiner EX-Ehebeziehung war das so das meine künftige EX-Frau mit der ich 16 Jahre „Zusammen“ war aus erster Ehe (11 Jahre) 2 Kinder in unsere Beziehung die sie durch Warmwechsel beendet (wie später von mir zu meinem Nachfolger)mitgebracht hat.
    Von Anfang an an hat die narzistische Herkunftsfamilie (Urgrosseltern, Grosstante sowie Grosseltern) gemeinsame Sache mit den damals 4 und 7 jährigen Mädchen gemacht und mich über Jahre in dieser Patchworksituation gemobbt, ausgegrenzt und in jeder sich bietenden Situation narzisstisch gequält.
    Da meine Frau auch narzisstisch ist und nach der Hochzeit (nach 2 Jahren unseren Kennenlernens sowie Geburt gemeinsamer Tochter) nie zu mir gestanden ist, stand ich immer auf einsamen Posten. Die Kinder wurden total antiautoritär erzogen. Grenzen setzen oder gar Mitspracherecht in alltäglichen Dingen wie Zimmer aufräumen, Müll raustragen, Tisch abräumen oder Sonstiges wurde sofort bekämpft. Wie steht man da wenn die Frau einem vor den Kindern in den Rücken fällt und die Grosselternschaft einem überdies ohnehin für das Scheitern der ersten Ehe verantwortlich macht!
    Die Frau lebt bis heute räumlich bei der Herkunftsfamilie und bezieht materielle Zuwendung (räumlich und finanziell) mit 44 Jahren! Emotionale Wärme zwischen den Familienmitgliedern gibt es dort nicht.

    Meine Frau hat eine am Down-Syndrom erkrankte Zwillingsschwester die bei der Mutter immer das Wichtigste war. Mit 15 litt meine Frau unter Magersucht das nach ihren Angaben darin begründet war um sich bei der Mutter bemerkbar zu machen.
    Auf jeden Fall versucht meine Frau unbewusst oder bewusst dort nach fehlender Liebe zu buhlen und hat daher auch nie Kritik (auch in Kindererziehungsfragen) geäussert. Die Kritik bekamen dann die jeweiligen Partner zu spüren.
    Meine Frau buhlt nach Bewunderung bei der Familie und bei Freunden, wo sie auch charmant auftritt. Wurde es in der Beziehung oder mit den Kindern zu eng wurden Distanmanöver gestartet. Da wurde bei der Herkunftsfamilie rumgehockt oder mit männlichen „Bekannten/Freunden“ charmant ausgegangen (Essen oder Ü 30-Partys) und über den Partner, der aufgrund dieser ganzen Manöver natürlich nicht in bester Laune war, abgelästert und zusehends auch noch isoliert.
    Die Fehler für den Beziehungsschwierigkeiten wurden natürlich dem Partner aufebürdet.
    Eine von mir angeleierte und bezahlte 3jährige! Eheberatung brachten nichts. „WIR-Gefühl“leben , familiäre Grenzen ziehen, Kommunikation, Absprachen. Pure Fehlanzeige.
    Irgendwann konnte ich es in diesem Umfeld nicht mehr aushalten und bin ausgezogen. Meine EX hielt, gepaart mit tausend Versprechen, „lass mir noch Zeit um das zu regeln“ parallel zur Eheberatung den Kontakt und S. zu mir bis sie hinterrücks, um keine Verantwortung übernehmen zu müssen, meinen Nachfolger auserkoren hat um dann mich kurzerhand zu entsorgen.
    Die Kinder aus erster Ehe sind nun erwachsen (ausser unserer 15 jährigen Tochter) jetzt kann man mit Neuen ein neuies Leben ohne Patchwork-Situation beginnen. So geschehen vor 2 Jahren. D Die Scheidung hat sie vor 4 Monaten eingereicht.

    Zur Frage wie konnte ich das mitmachen:
    Ich wurde Stück für Stück von meiner Herkunftsfamilie isoliert und subtil nach Heirat und Geburt des Kindes in eine Co-Abhängigkeit geführt.
    Als Abschluss zum Haupthema kann ich noch sagen: In dieser Familie völliges Clan-Denken. Die Parner werden nur zur zeitlichen situationsgünstigen Situatinen gebraucht!

    • Lona sagt:

      Ja Thomas, Schweigen oder in den Rücken fallen, nie an einem Strang ziehen und im Zweifelsfall war es nicht wahr und sowieso ich schuld an allem… kenne ich zu Genüge. 🙁

    • Kerstin sagt:

      Hallo Thomas, hört sich schrecklich an. Hast du denn wenigstens zu deiner Tochter ein gutes Verhältnis bewahrt? Sie wird mit einer narzisstischen Mutter sicher auch irgendwann Hilfe suchen.Dann kannst du für sie da sein. Ich selbst kann deine Situation sehr gut nachempfinden. Allerdings hatte ich bisher leider noch nicht die Kraft, mich aus der Ehe (und damit dem „Clan“) zu lösen, weil ich auch total isoliert bin.
      LG Kerstin

      • Thomas sagt:

        Hallo Kerstin,
        ich sehe meine Tochter sporadisch. Ich hab ein kleines Musik/Retro-ladengeschäft wo sie als auf einen Sprung vorbeikommt. Ansonsten werden SMS geschrieben. Für mich ist das keine einfache Situation zum einen würde ich sie gerne sehen zum anderen kommt, wenn ich sie sehe, das in der Beziehung zu meiner EX und ihrem CLAN Flashback-Feeling zum Tragen. Überdies bin ich mir nicht sicher ob sie durch das dortige Umfeld auch schon narzisstisch und bei Besuchen mich eventuell im Auftrag der Mutter Informationen über mich erfahren will.
        Meine Tochter hat vorletztes Weihnachten 3 Dinge zu mir gesagt die mich schockiert haben:
        1. „Wie konntest du dich nur auf eine verheiratete Frau ( Vor 16 Jahren mit der Mutter)einlassen“.
        2. „Es wär ja logisch das die beiden älteren Stiefschwestern mich ablehnen würden“
        3. Alle 3 Kinder, also beide Stiefschwestern (Über 20 Jahre) und meine Tochter (15 Jahre) wissen das die jeweiligen Väter (erster Mann sowie ich als zweiter Mann) mit Dritten betrogen worden sind.
        Das wissen die von der Mutter!!!
        Bin seit dem Warmwechsel meiner Frau vor 2 Jahren immernoch Single und hab ohnehin kein Vertrauen mehr in eventuelle Neubeziehungen. Das nur nebenbei.

      • Thomas sagt:

        Der von Sven beschriebene Loyalitätskonflikt zwischen mir und der Familie meiner EX hat meine Frau dahingelöst: nachdem ein gemeinsamer Auszug aus der Wohnung des familiären Umfeldes, trotz mehrfachem Bitten, ich dann allein gemacht hab hat meine EX um sich aus der Verantwortung zu ziehen hinter meinem Rücken eine neue Beziehung zu meinem Nachfolger als „Fluchtfenster“ begonnen. Bis das mit dem Neuen sicher war hat man mich mit Versprechen und S. (bis zum letzten Tag!) auf der Warmhalteplatte gehalten und paralell in eine von mir angeleierte und bezahlte mehrjährige Eheberatung gegangen! Alles Schauspielerei ihrerseits: Da wurde geheult , Händchen gehalten, Besserung gelobt und sich als Opfer von mir und ihrer Familie dargestellt!!
        Dann wurde ich sofort entsorgt und üble verleumderische Anwaltsbriefe geschickt sowie vor 4 Monaten ihrerseits die Scheidung eingereicht.

        • Thomas sagt:

          Hab noch vergessen zu sagen das mit mir am Telefon, nachdem vorher Liebesbekundungen, Verschicken von Selfies (auch erotische), kleine Geschenke und mehrfaches Anrufen gemacht wurden, mit den Worten:

          1. Ich kann dir nicht geben was du brauchst.
          2. Ich brauch einen Mann auf den ich stolz sein kann
          3. Es liegen zuviele Leichen im Keller
          4. Du konntest es nicht mit den Kindern händeln
          5. Du hast dich zuwenig der Familie angepasst
          6. Ich hab jemand kennengelernt mit dem man sich normal
          unterhalten kann.

          Schluss gemacht!!!!!!!!!!!

          • Kerstin sagt:

            Hallo nochmal Thomas, du klingst immer noch sehr verbittert.Obwohl die Trennung schon 2 Jahre her ist. Wenn du nicht als verbitterte alter einsamer Mann enden willst, versuche glücklich zu werden. Warst du das denn in der Ehe? Wie es sich anhört, nicht. Deine Tochter ist in der Pubertät und wird ganz sicher auch das Verhalten ihrer Mutter hinterfragen. Solange sie bei dir vorbeikommt hat sie doch die Möglichkeit, einen „aufgeräumten“, reflektierten Gegenpart zur Mutter/den Großeltern zu erleben.Und ihre Schlüsse draus zu ziehen.Wenn du aber verbittert und kalt wirst, wird deine Tochter auch nie die Chance bekommen,narzisstische Verhalten zu erkennen und sich entsprechend zu verhalten. Tu es für sie! Und du profitierst sicher dann auch davon. Ich wünschte, ich wäre bereits an diesem Punkt. Aber da will ich irgendwann noch hin. VG

          • Kerstin sagt:

            Übrigens finde ich das Wort „Warmwechsel“ super! Gute Wortkreation für diese häufige Art des Partnerwechsels bei Narzissten…

          • Alex sagt:

            1. Du bist einer der wichtigsten Menschen in meinem Leben.
            2. Meine Tochter liebt Dich abgöttisch.
            3. Die Vorstellung in zukunft ohne Dich zu sein ist die Hölle.
            4. Ich will Dich nicht verlieren.
            5. Du bedeutest mir so unendlich viel.
            6. Es hat noch niemand soviel für mich getan wie Du.
            7. Es fällt mir so schwer mich nicht zu melden.
            8. du must doch merken, dass ich nicht will dass Du aus meinem Leben verschwindest.
            9. Meine Eltern lieben Dich
            10. Ich brauche dich. Bitte lass mich nicht fallen und hilf mir, damit ich aus diesem Loch rauskomme.

            Am Ende Alles BLA BLA BLA. Auch das verschicken von (erotischen) Selfies hat sie gemacht. Wie ich jetzt aber weiß, auch an die anderen Kerle.
            Was will man da sagen?

            Egal was sie auch gesagt hat, gezeigt hat sie mir das komplette Gegenteil. Und am Ende, genau wie auf der Seitre beschrieben, bin ich Schuld und es werden Lügen verbreitet die nicht stimmen.
            Habe dann ende dez ihren Eltern eine email geschickt wo ich sage, dass ich es Schade finde, dass Sie nur die Seite ihrer Tochter hören und nicht die Wahrheit, die ich sogar beweisen kann. Sie solen von mir denken was sie wollen, aber ich bin nach Allem sehr enttäuscht, dass Lügen geglaubt warden ohne sie zu hinterfragen. Naja, anscheinend sind die eltern wie die Tochter und das enkelkind wird mal genau so, sofern der Kindsvater nicht endlich eingreift.

        • Tochter sagt:

          Wir haben sofort den Anwalt eingeschaltet, als die letzten Verleumdungen (von meinen Eltern) kamen. Dann hat man es noch über Behörden versucht, aber letztlich hatten wir dann durch die Hife und sehr deutlichen Worte des Anwalts endlich Ruhe.

  7. Alex sagt:

    Was ich, in meiner erlebten Situation, viel schlimmer fand, die Eltern meiner Ex leben im selben Haus und bekommen mit, was ihre narzisstische Tochter mit den Kerlen abzieht. Nicht ohne Grund sagen die Nachbarn „hier steht jede Nacht ein Anderes Auto“
    Das schlimme, es interessiert sie nicht was ihre Tochter macht. Ihnen wird die heile Welt vorgespielt, der Kleinen gehts super gut und Alles Andere zählt nicht oder sie wollen es einfach nicht sehen. Und DAS ist etwas, dass ich nicht verstehen kann. Die müssen das doch mitbekommen und tun nix dagegen. Im Gegenteil. Ich kann mir nur so erklären, wie ihre Tochter am Ende geworden ist.
    Wo ich allerdings dem Artikel zustimmen kann, die Grosseltern wollen nicht, dass ihre Tochter auszieht. Die reagieren böse nur auf Andeutungen. Scheint in der Familie dann doch verbreitet zu sein….

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