Der schüchterne Narzisst

Der schüchterne Narzisst steht für eine verdeckte Form des Narzissmus. Hinter seiner Zurückhaltung und Befangenheit schlummern tief reichende Größenfantasien. Da er seine Schüchternheit nicht zu überwinden vermag und andere Menschen aufgrund seiner zu großen Scham nicht für sich gewinnen kann, muss er diese Makel durch überzogene Träumereien kompensieren. Der schüchterne Narzisst gehört häufig auch zu den erfolglosen Narzissten.

Bild: © pathdoc – Fotolia.com

Der schüchterne Narzisst scheint vordergründig einen deutlichen Gegensatz zu dem exhibitionistischen Narzissten zu bilden. Er drängt sich der Umgebung nicht auf, ist gehemmt und zurückhaltend, eher abwartend und introvertiert und scheint Empathie und Sanftmütigkeit zu besitzen. Weder versucht er, seinen Willen anderen aufzuzwängen, noch will er durch besondere Inszenierungen mit seinen Leistungen und Fähigkeiten auffallen. Er pflegt wenig soziale Kontakte und lebt häufig zurückgezogen.

Der schüchterne Narzisst ist übermäßig stark mit sich selbst beschäftigt, lebt in seiner eigenen Welt, hat große Probleme, mit anderen Menschen in Kontakt zu treten, besitzt meist eine schlechte Meinung von sich, geht häufig als Einzelgänger durchs Leben und hat große Angst davor, sowohl seine wahren Gedanken als auch seine innersten Gefühle anderen gegenüber auszudrücken. Demgegenüber hat er eine blühende Fantasie, mit der er sich in eine Welt zaubert, die er gerne hätte.

Die Meinung anderer hat für ihn einen hohen Stellenwert. Der schüchterne Narzisst macht sich häufig zu viele Gedanken darüber, was andere von ihm halten könnten und ob er deren Ansprüchen genügen kann. Äußerlich wirkt er meist ruhig, innerlich kann er seine Ängste aber nicht kontrollieren: Er grübelt stundenlang darüber, wie die Reaktionen des Gegenübers aussehen könnten, wie er bei anderen ankommt und wie diese ihn insgeheim einschätzen. Meist steigern diese hypothetischen Überlegungen aber nur die Ängstlichkeit des schüchternen Narzissten, weil er zutiefst davon überzeugt ist, von anderen abgelehnt zu werden. Obwohl er eigentlich gerne Kontakt zu anderen haben möchte, hat er gleichfalls zu große Angst, sich zu blamieren.

Bescheidenheit wird zur Tugend gemacht

Mit seiner Zurückhaltung, Bescheidenheit, Freundlichkeit, dezenten Hilfsbereitschaft und zaghaften Anteilnahme macht der schüchterne Narzisst aber auch auf sich aufmerksam. Seine Diskretion und Unscheinbarkeit machen ihn zum Objekt der Neugierde anderer und er wirkt aufgrund seines zögerlichen Verhaltens durchaus attraktiv und beachtenswert. Andere beginnen dann auf einmal, den schüchternen Narzissten zu idealisieren: Er wird als vertrauenswürdig, feinfühlig und weise angesehen. Man rätselt, was wohl ihn seinem tiefsten Inneren vorgehen könnte und was für interessante Geheimnisse er in sich verbergen mag.

Wer sich zurücknimmt und vorsichtig verhält, dem traut man Tiefe und Sensibilität im Umgang mit seinen Mitmenschen zu. Und in der Tat ist der schüchterne Narzisst ein sehr guter Zuhörer: Anderen dient er häufig als Seelentröster, hört sich geduldig das Leid anderer an, bringt großes Verständnis für sie auf und hält sich mit Stellungnahmen und Bewertungen zurück. Obwohl scheinbar nichts von ihm kommt, gehen in einem Gespräch von ihm Wärme, Sanftmut und Mitgefühl aus. Andere spüren in seiner Gegenwart aufrechtes Wohlwollen und haben das Gefühl, so gesehen und akzeptiert zu werden, wie sie sind.

Dieser Typ von Narzisst beeindruckt seine Mitmenschen nicht mit Prahlerei und Snobismus, sondern mit Vornehmheit, Menschlichkeit und Herzenswärme. Die Distanz, Zaghaftigkeit und Scheu können Schwäche und Hilfsbedürftigkeit ausdrücken und lösen in einer Interaktion mit dem schüchternen Narzisst ein Überlegenheitsgefühl bei den anderen aus. In seiner Nähe sind keine Gefahr und keine seelischen Verletzungen zu vermuten, was die Sehnsucht anderer nach Friedseligkeit  stillt und den schüchternen Narzissten sympathisch macht. Schüchterne Menschen strahlen Vertrauenswürdigkeit aus, von der sich andere angezogen und gestärkt fühlen.

Der Schatz des schüchternen Narzissten liegt im Verborgenen

Dennoch hat der schüchterne Narzisst auch Phasen der Grandiosität, in denen er oft davon träumt, anderen haushoch überlegen zu sein, ohne jedoch seine Fantasien mit entsprechenden realen Leistungen oder Fähigkeiten unterlegen zu können. Er bleibt mit seinen Größenfantasien meist allein, stärkt sich mit Träumereien von seinem Leben, von Erfolg oder Schönheit und zieht Kraft aus der Vorstellung, ein verkanntes Genie zu sein.

Der schüchterne Narzisst ist der Auffassung, er müsste anderen nicht zeigen und beweisen, wie großartig er ist, sondern den anderen müsste es im Grunde von allein auffallen, welch meisterhaftes Talent in ihm steckt. Eingewoben in seinen Fantasien von grenzenloser Macht und Erfolg und gehemmt durch seine Ängstlichkeit verschwendet er keinen ernsthaften Gedanken an die Realisation seiner Schwärmereien. Er flüchtet in eine Traumwelt, um nicht in Kontakt mit der harten Wirklichkeit zu kommen. Allein die Vorstellung und das Gefühl, besser zu sein als andere, reichen diesem Narzissten aus, um sich als besonders zu erleben.

Im Grunde bedauert er alle anderen dafür, dass diese nicht erkennen, was wirklich in ihm steckt. Weder fühlt er sich in der Pflicht, andere von seinem Genie überzeugen zu müssen, noch fühlt er sich bemüßigt, ihrer Beachtung hinterherzurennen. Er ist zu vornehm, um sich anzupreisen, hält sich daher zurück und freut sich insgeheim darüber, dass andere nicht wissen, neben was für einer faszinierenden Persönlichkeit sie gerade stehen. Er genießt es, sozusagen anonym inmitten anderer Menschen zu verweilen, deren Minderwertigkeit leise zu belächeln und sie im Stillen für ihre Mittelmäßigkeit zu bemitleiden, während er sich vorstellt, ein weltbekannter Prominenter zu sein, der sich inkognito unters Volk mischt.

Die Illusion von Ruhm und Ehre wirkt aufbauend

Unter den schüchternen Narzissten befinden sich häufig verkappte Künstler wie Maler, Schriftsteller und Musiker, die vom großen Werk und Weltruhm träumen, oder lebenslange Studenten, die aus Angst vor Prüfungen und einem möglichen Scheitern zu keinem Abschluss finden, einsame Wissenschaftler und Forscher, die von großen und ungewöhnlichen Entdeckungen fabulieren, sowie Weltenbummler, die durch ihre andauernde Reiselust der Gefahr einer engen und dauerhaften Bindung entgehen.

Sie alle sehnen sich zwar danach, große Taten zu vollbringen und dafür bewundert zu werden, tun aber gleichzeitig alles dafür, möglichst keinen Kontakt zu denjenigen aufbauen und eingehen zu müssen, die sie am Ende anhimmeln sollen. Zudem halten sie sich mit der Umsetzung zurück und schreiten niemals so weit voran, dass ein entmutigendes Scheitern eintreten könnte. Die Illusion, dass das Unmögliche möglich werden kann, muss stets erhalten bleiben.

Der schüchterne Narzisst fühlt sich verstanden, wenn andere seinen inneren Gedankenreichtum, seine Kreativität und seine Vornehmheit erkennen und würdigen. Er will nicht damit konfrontiert werden, dass er im Grunde zu schwach, zu unauffällig und zu verschlossen ist, um andere von sich zu begeistern und Großartiges zu vollbringen. Er verdrängt die Tatsache, dass er voraussichtlich seine besten Ideen mit ins Grab nehmen wird. Die Illusion, ein durch und durch anständiger, kultivierter und schöpferischer Mensch zu sein, stabilisiert sein Selbstwertgefühl und genügt ihm, um sich als großartig zu erleben.


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Veröffentlicht in Blog, Formen des Narzissmus
46 Kommentare zu “Der schüchterne Narzisst
  1. Christa sagt:

    Vielen Dank für diesen Bericht und Ihre Antworten auf die Kommentare.
    Beinahe wurde ich in einer langjährigen Beziehung mit gemeinsamen Kindern völlig zerstört, bis ich verstanden habe warum alles so passiert ist und ich mich und die Kinder befreien Konnte. Gefühlt/gewusst hatte ich es schon sehr früh… Geglaubt hab ich mir nicht und niemend sonst, auch meine eigne Familie nicht.
    Jetzt kann ich sehr distansiert mit ihm freundlich umgehen.
    Dank dieser Webseite, auf der ich mich sehr informieren konnte und erkennen was Narzissmus für Auswirkungen hat.
    Danke Ihnen Herr Grüttefien!

  2. Kim sagt:

    Ich kannte auch einen schüchternen Narzissten, nach aussen hin.Privat aber und unter vier Augen ein perverser Sadist.

    • Melanie sagt:

      Hallo Kim,
      alles was verdeckt, subtil und im Verborgenen an Manipulation, Lügen und ständig verlegten Gegenständen geschieht kann einen fast in den Wahnsinn treiben! Aus Deinen Zeilen vermeine ich zu schließen, dass wir ähnliche Erfahrungen gemacht haben!
      Wir haben es aber überlebt🤣 – gell?
      Ganz lieben Gruß
      Melanie

  3. Lise1 sagt:

    Liebe Ela, vielleicht bist du auch ein besonders empathischer Mensch geworden, gerade weil die Kindheit nicht leicht war. Besondere Empfindlichkeit kann sehr schützen, wenn man kleinste Unannehmlichkeiten möglichst gut voraus ahnen muss, um sich zu schützen.

    Deine verlorene Fröhlichkeit musst du nicht zwangsläufig für immer verloren haben, es gibt einen – nicht einfachen – Weg zurück zu dir, wenn du es willst. Der Grundgedanke dazu ist: Du bist allein Gestalter deines Lebens, lass nicht zu, dass es der Ex bleibt (oder die Eltern oder sonstigen Institutionen die dir reinreden zu deinem Nachteil und ihrem Vorteil), der heute noch dein Leben lenkt.

  4. Renata sagt:

    Diese Form des Narzissmus hat einen grossen Vorteil. Sie schadet niemandem und wenn ein Mensch in seinen Träumen leben will, dann soll er das doch tun. Vermutlich wäre die Welt ein besserer Ort, wenn es mehr introvertierte als extovertierte Narzissten gäbe.

    • Friedel sagt:

      Entspricht dem so?

      Unter Berücksichtigung der Diagnosekriterien von Narzissmus stelle ich die Behauptung auf, dass Distanz der einzige Weg ist.

      Ob introvertiert oder extrovertiert macht keine Unterschied. Lug und Betrug ist eine schädigende Grundstruktur und m.E. sind Narzissten alle Pseudologen.

    • Lise1 sagt:

      Renata, wenn einer keinem schadet, liegt keine Personlichkeitsstörung vor. Davon handelt dieser Blog nicht.

      Auch schüchterne Narzissten können sehr verheerend zerstören, besonders weil viele diese Art des Narzissmus nicht als schwere Störung erkennen und dem viel zu lange ausgesetzt bleiben und keine Ahnung haben, wie sie sich da abgrenzen können, nicht mal erkennen, wie sehr es nötig wäre, Grenzen zu setzen und die Spiele des N. zu unterbrechen

    • Kim sagt:

      Gar kein Vorteil! verdeckte Narzissten können dich in den Wahnsinn treiben, eben weil es verdeckt ist.

    • Anonym aus Angst und Schutz sagt:

      In einer Beziehung ( getrennt lebend )

      Muss ich sagen , das die sehr wohl gefährlich sind

      Die sind in der Lage deine Wahrnehmung und Gesundheit do sehr zu schädigen

      Das kannst du dir nicht vorstellen

      Bis du richtig, aber richtig am Boden liegst und arbeitsunfähig wirst

      Deine Kinder verlierst

      Es ist do pervers unter einem hilfsbereiten Lächeln verdeckt

    • Feder sagt:

      Oh doch Renata, ich habe 1:1 der Beschreibung oben entsprechend einen MA in meiner Firma. Nach außen hin freundlich, zuverlässig und eloquent.
      Der Mensch hat keine Freunde, keine Beziehungen ( 56 J. ) und grenzt sich überall selbst aus. Niemand mag ihn wirklich. Ist mir privat egal. Aber im Geschäft merke ich genau, was oben gesagt wurde. Er wähnt sich grandios. Es haben mir jetzt schon mehrere Kunden bedeutet, er wäre irgendwie komisch oder seltsam. Wenn ich dies zur Sprache bringe, kommt seine Totalüberschätzung hervor. Kritik annehmen? Niemals! Die anderen haben keine Ahnung, was für ein Superstar er ist. Jetzt hat er mir gesagt, daß er kündigen will und fiel aus allen Wolken, weil ich‘s gut fand.
      Und auch, wie oben beschrieben, bedauert er mich um seinen Verlust.
      Doch, er schadet einer ordentlichen Sozialbeziehung. Er ist dazu nicht in der Lage. Hinzu kommen immer wieder kleine nicht nachweisbare Boshaftigkeiten, passive Aggression, welche von kleinen Vergesslichkeiten und Unterlassungen geprägt sind.
      Alles in allem ist es superanstrengend mit solch einem Menschen. Immer dieses subtile Antiverhalten, diese Selbstüberschätzung, die leise aber immer präsent ist und im Grunde hat er nix drauf außer Größenwahn

  5. Leonie sagt:

    Einen schüchterne Narzissten finde ich als Mann nicht sonderlich anziehend. Und wenn die Erotik in einer Beziehung eine untergeordnete Rolle spielt, hält sich die Abhängigkeit natürlich auch in Grenzen. Man wird von dieser Sorte Mann allenfalls abhängig im Sinne eines Kindes, das einen Mutterersatz sucht.

    • Sara sagt:

      In meinem Fall war es so, dass die Erotik eine sehr große Rolle spielte. Das war der einzige Lebensbereich in dem er sich sehr sicher fühlte und von Schüchternheit nichts mehr zu spüren war. Diese Ambivalenz war sehr faszinierend für mich.

    • Friedel sagt:

      Ich würde die geschilderte Schüchternheit auch ggf. gleichsetzen, wie im Newsletter geschrieben, mit einer gewissen -augenscheinlichen- Bescheidenheit und Zurückhaltung.

      Durchaus gebildet, zumindest gut dargestellt.
      So habe ich das erlebt.

      So richtig kam die Persönlichkeitsstruktur zu Tage als ich mich trennte. Junge, Junge, auf die Ideen muss man erst einmal kommen. Überaus bösartig, jedoch hervorragend subtil verpackt. Einzig und allein dienend mir Schaden zuzufügen und ich hatte immer den Impuls, wenn wieder so ein Ding kam, dass der Zuhause sitzt und sich dafür feiert.

      Der ist dann auch gar nicht mehr bescheiden im außen in Erscheinung getreten, auch gegenüber Dritten.

      Insofern finde ich die Feststellungen zur doppelten Selbstwertregulation, dass es einen Pol gibt zwischen dem vulnerablen und grandiosen Narzissmus sehr interessant.

    • Anonym aus Angst und Schutz sagt:

      Das hast du toll geschrieben

  6. Leonie sagt:

    Mir fällt noch ein ganz düsteres Beispiel für einen verdeckten Narzissten/Psychopathen ein: Ted Bundy.
    Mindestens 30 Frauenmorde konnten ihm nachgewiesen werden. Die Dunkelziffer liegt ungleich höher.
    Er arbeitete bei der Telefonseelsorge als auch im Beratungsausschuss für Vergewaltigungsopfer und galt als überaus einfühlsam, empathisch.

  7. Sara sagt:

    So wie beschrieben, habe ich es erlebt. Ich hatte sehr schnell unglaublich starke Gefühle für diesen freundlichen, selbstunsicheren und (scheinbar!) empathischen Mann… die Auswirkungen auf mich waren keineswegs „harmlos“. Nach 2 Jahren hat er mich knall auf Fall verlassen, abgewertet, wollte von einem Tag auf den anderen nichts mehr mit mir zu tun haben. Ich hatte ihn 2 Jahre lang supported, finanziell unterstützt und ihm zu einer (wenn auch bescheidenen) Karriere verholfen.

    Das ist nun 9 Monate her und ich fühle mich immer noch wie ein psychisches Wrack (trotz Therapie).

    Ein paar Monate später habe ich eine Kontaktanzeige von ihm gesehen, in der er sich als liebevoll, empathisch und selbstsicher beschrieben hat… er hatte dann auch sehr schnell eine neue Partnerin und ich kann mir denken, wie er sie um den Finger gewickelt hat. Es ist sehr schwer für mich, mit dem Schamgefühl klarzukommen, das sich einstellt, wenn man erkennt, wie man sich hat blenden lassen. Die Folgen habe ich allein zu tragen. In seinem Umfeld hat er mich als Schuldige hingestellt, sogar behauptet, ich würde ihn bedrohen, was erst unfassbar für mich war. Mittlerweile denke ich, dass Taktik dahinter steckt. Es ist wichtig, mich zu diskreditieren, weil sonst die Gefahr bestünde, dass ich einigen Menschen die Wahrheit über ihn erzählen könnte.

    Manchmal kommt mir der Gedanke, dass ich genau das tun sollte, aber mir fehlt einfach die Kraft dazu. Vermutlich würde es auch nichts bringen.

  8. fridalino sagt:

    Hmmm…

    Aus meiner Sicht drängt sich geradezu automatisch die – provokante – Frage auf:

    Wo sind denn die prägnanten Unterschiede zwischen HSP (Hochsensiblen), dependent Gestörten und dem verdeckten Narzissten? 🙂

    Ganz spontan fällt einem eigentlich nur der Umstand ein, dass ein HSP sich auch nicht insgeheim IRGENDwem überlegen fühlt, sondern aufrichtig werteorientiert lebt und einfach aus sich heraus überselbskritisch IST, OHNE irgendwelche „Hintergedanken“ – während Dependente in ihrer entscheidenden Erwartungshaltung von ausuferndem Dank für ihre Selbstaufopferung geradezu aggressiv und bereits sehr narzisstisch agieren (können)… aber sonst?!…

    • Alle Persönlichkeitsstörungen haben ja auch narzisstische Inhalte. Narzissmus hat etwas mit der Regulierung des eigenen Selbstwertgefühls zu tun. Der Mensch sucht nach Anerkennung und Bestätigung, um sich wertvoll fühlen zu können. Sobald ein Hochsensibler oder ein Dependenter seine Energie vorrangig darin steckt, Bewunderung für seine Eigenschaften zu bekommen – er will also der sensibelste oder der angepassteste Mensch der Welt sein und sich mit diesen Fähigkeiten besonders hervortun -, lebt er einen gestörten Narzissmus. Im Unterschied zum grandiosen Narzissten ist bei diesen Typen die Schwelle zum Pathologischen nicht leicht zu erkennen – weshalb sie in der Regel mit ihrer „Masche“ über einen längeren Zeitraum ihre Zufuhr sichern können.

      • fridalino sagt:

        Vielen Dank für die Erläuterungen, Herr Grüttefien! Und sehr gut auf den prägnantesten Punkt gebracht, finde ich!

      • Feder sagt:

        Ich bin ein HSP und möchte definitiv keine Bewunderung.
        Im Gegenteil, ich bleibe lieber im Hintergrund und achte darauf, daß es dem anderen gut geht. Ich stecke auch keine sinnlose Hilfe in Menschen, denen man nicht helfen kann und baue mich daran auf.
        Das geht eher in Richtung Helfersyndrom.
        Meine Intension ist, daß es allen gut geht.
        Mein Fehler ist, daß ich mich vergesse.
        Aber Dank und Anerkennung erwarte ich nicht

  9. Ela sagt:

    Der verdeckte Narzissmus ist äußerst gefährlich.
    Gerade weil man die pathologische Persönlichkeitsstruktur nicht auf den ersten Blick erkennen kann, er subtil vorgeht und diesen hilfsbereiten Eindruck verbreitet, vertraut man ihm als Mensch.

    Natürlich hat er genau diese Störung wie ein grandioser Narzisst oder ein Soziopath, ein Borderliner, ein Psychopath.
    Er braucht einen „Wirt“ um die Energie zu bekommen, die er aus sich selbst heraus nicht bekommen kann.

    Und allein das ist sein Ziel….nichts anders. Immerhin bedeutet Energiezufuhr von außen, sein eigenes Überleben.

    Er durchläuft den „narzisstischen Kreislauf“ in all seinen Phasen vom Lovebombing bis zum Abschuss.
    Oft mehrere Male, weil die jeweilige Partnerin ja nach kurzer Zeit in einer emotionalen Abhängigkeit hängt, aus der sie nur mit größtem Kraftaufwand wieder rauskommt.
    Meistens psychisch total am Ende und ausgesaugt bis aufs Hemd.

    Er benutzt Menschen, betreibt emotionalen Missbrauch, hat das genze Programm drauf …..Mindgames, Silent Treatment, Gaslighting usw.

    Er ist ein hervorragender Schauspieler…….ich wurde von einem verdeckten Narzissten fast in den Wahnsinn getrieben.
    Der Entzug war die „Hölle“……ich habe zu anderen Betroffenen, die das genauso erlebt haben, guten Kontakt.

    Ich hätte niemals gedacht, dass ich auf so jemanden herein falle,eher unscheinbar…… aber das ist eben das Problem beim verdeckten Narz, man kann die „red flags“ nicht sofort erkennen.

    Wie es in diesem Beitrag erwähnt wurde, er lebt zurückgezogen, hört eher zu, beobachtet, aber hinter verschlossenen Türen zeigt er sein wahres Gesicht.
    Seine Opfer sind teilweise jahrelang in Therapie.

    Und nach außen hin spielt er weiter den verständnisvollen Zuhörer.

    • Maria - Theresia sagt:

      Sehr gut beschrieben und erklärt. Danke, für den ausführlichen und stimmigen Bericht. Genau diese Art von Narzissmus, habe ich erlebt.

    • Friedel sagt:

      Feststellungen zufolge handelt es sich bei beiden Typen, also des fragilen/vulnerablen sowie des grandiosen nicht um zwei verschiedene Patientenkategorien. Beide Pole, also vulnerabler und grandioser treten bei ein und demselben Patienten auf.

      U.a. von Sachse wird dies als die doppelte Selbstwertregulation narzisstischer Patienten beschrieben. Demzufolge alle Patienten ein grandioses als auch vulnerables Selbst aufweisen.

    • Dietmar Lang sagt:

      Super beschrieben!

    • Lulu sagt:

      Hallo Ela
      Oh ja, die verdeckten Narzissten sind schlimm. Genauso ist es mir ergangen, die Psychospielchen mit Silent Treatment, Komm her und geh weg, untertauchen und wiederauftauchen mit anschliesendem Lovebombing, etc.

      Zum Glück hab ich den Absprung geschafft, nach zig Verletzungen und dank den guten Infos im Internet. Vorallem das On/Off macht hochgradig abhängig – ich kannte mich selbst nicht mehr. Und der Entzug war die Hölle, doch ich habe mich eisern durchgebissen. No Contact und jetzt geht es mir wieder gut!

      Darf aber auf keinen Fall wieder Kontakt haben mit ihm, ist wie bei Alkohol… die Manipulation ist einfach zu gefährlich.

      Alles Gute für dich!

      • Ela sagt:

        Lulu….ich wünsche dir und allen Betroffenen ebenfalls alles Gute.
        Du hast Recht, no contact.
        Das ist so wichtig.

        ER hat bis zuletzt all seine Möglichkeiten eingesetzt, um mich als Affäre zu behalten.
        Einmal in der Woche hätte er mich treffen wollen…..das muss man sich mal vorstellen.
        Je älter Sie werden, desto geringer werden die Chancen einen neuen „Wirt“ aufzureißen.
        Inzwischen sind viele Menschen für dieses Thema auch sensibilisiert, durch die umfangreichen Informationen im Internet.

        Man kann das auch nur mit Menschen besprechen, die sowas selbst erlebt haben.
        Niemand würde glauben, dass man darauf reinfällt, um dann Jahre zu brauchen, um da wieder rauszukommen.

        Liebe Grüße
        Ela

    • Tim sagt:

      Verdeckten Narzissmus gibt es auch bei Frauen. Sie heucheln Liebe und den Wunsch nach einer Beziehung, halten das über Monate aufrecht und werden dann ganz plötzlich eiskalt und verlassen einen. Zurück bleibt ein Partner, der die Welt nicht mehr versteht. Nach außen hin beherrschen sie es perfekt, sich als völlig normal darzustellen, so dass 99 von 100 Bekannte sagen werden: „Ja, ist doch nur folgerichtig, dass du diesen unmöglichen Kerl verlassen hast.“

      • Josi sagt:

        Hallo Tim,

        ich dachte, dass die Frage, ob krankhafter Narzissmus sowohl bei Männern als auch bei Frauen existiert, geklärt ist….

    • Leonie sagt:

      Sie haben die Gefährlichkeit dieser Menschen in ihrer ganzen Tragweite erfasst.
      Meine erste Studentenliebe kann ich erst jetzt durch die Narzissmus-Aufklärung richtig einordnen.
      Zunächst erschien er mir sehr einfühlsam, extrem zärtlich, ein sehr guter Zuhörer, ich wurde auf Händen getragen. Zudem war er unbestritten ein exzellenter Student. Ich konnte jede Menge von ihm lernen.
      Damals jung und gänzlich uninformiert über das Thema Narzissmus beachtete ich Sätze, wie etwa: „ich bin der beste Schüler von Prof. …, bewunderst Du mich?“. Nächtelange Selbstdarstellung über sein wachsendes philosophisches Wissen interpretierte ich als „Zugewandtheit“ und seine passiv-aggressiven Manöver als Hilflosigkeit.
      Schon in der Anfangsphase brach er die Beziehung sofort ab, als ich mal eine bessere Note als er in Romanistik hatte, kam aber nach wenigen Tagen zurück. Mein Ehrgeiz im Studium ließ nach, die Noten wurden schlechter, während er ca. 14 Stunden pro Tag hinter seinen Büchern büffelte.
      Sehr bald setzte ausgiebigstes Silent Treatment ein, sobald ich nicht mehr seine „kleine Leonie“ war. Er gestand Prostituiertenbesuche ein, und eines Tages noch viel schlimmeres, über das ich hier nicht berichten werde.
      Diese Menschen sind Wölfe im Schafspelz und womöglich noch gefährlicher als die offenen Narzissten. Es sind die biederen Saubermänner von nebenan.
      Und wer mal die unvorstellbaren Wutausbrüche mit Vernichtungsabsichten bei Trennungsabsichten erlebt hat, stellt hier nicht mehr Fragen, wo der Unterschied zwischen einem verdeckten Narzissten und einem HSP’ler läge.

    • Kim sagt:

      Danke, sehr gut! So kenne ich es auch. Aus einem ruhigen besonnenen Mann nach aussen hin, wurde privat ein sadistischer Mensch, nicht nur sexuell.
      Aber natürlich nicht am Anfang, sondern schön schleichend und absolut durchdacht.

    • Anonym aus Angst und Schutz sagt:

      👍

  10. Arty sagt:

    Harmloser geht es wohl nicht, weshalb die Bezeichnung Narzisst? Von was profitiert diese Persönlichkeit?

    • Diese Persönlichkeit hat ein äußerst fragiles Selbstwertgefühl. Er nutzt in Beziehungen seine scheinbare Bescheidenheit und Selbstlosigkeit, um dafür von anderen Bewunderung zu bekommen. Bleibt dieser gewünschte Effekt aus, kann es bei ihm eine Krise auslösen: Er verschließt sich dann noch mehr und zieht sich zurück, spricht aber aus Scham nicht über seine wahren Gefühle. Dieses Schweigen löst bei dem Partner eine Unsicherheit aus, weshalb er sich dem Narzissten wieder zuwendet. Während sich der grandiose Narzisst gegen Kritik oder Missachtung mit Aggression wehrt, antwortet des schüchterne Narzisst mit Zurückgezogenheit und bringt auf diese Weise dem anderen seine Verachtung entgegen. Diese unreife Verhalten kann in Beziehung dann fortlaufend zu Konflikten führen. Das Spektrum des gestörten Narzissmus konzentriert sich nicht nur auf den grandiosen Narzissten, den jeder sofort erkennt und der meist in den Beiträgen gemeint ist, sondern geht von dem vulnerablen, selbstunsichere Narzissten bis zu schlimmsten Ausprägungen dissozialer Züge.

  11. Luna sagt:

    Das ist zwar nicht schön für den schüchternen Narzissten selbst. Aber so jemand tut einem ja wenigstens nicht weh, oder?!

    • Natürlich ist dies eine harmlose Form des Narzissmus, die nach außen zunächst nicht destruktiv erscheint. Dieser Narzisst ist aber gleichwohl stark auf sich selbst bezogen und sehr kritikempfindlich. Er gewinnt eine heimliche Macht in zwischenmenschlichen Beziehungen, weil er nichts bis sehr wenig von sich preisgibt, während sich andere ihm gegenüber aufgrund seiner scheinbaren Vertrauenswürdigkeit arglos öffnen.

      • Anonym aus Angst und Schutz sagt:

        Ich bekam ständig zu hören , ich sei destruktiv und alles weitere

        Heute kann ich kaum noch laufen , verlor mein Kind

        Ich hoffe das alles wieder Heilung findet

        Und ich meiner Wahrnehmung trauen kann

        Wenn jemand eine gute psychosomatische Klinik kennt , die dich mit solchen Fällen auskennt , wäre ich sehr dankbar

        • Lise1 sagt:

          Such die nächstbeste in deiner Gegend, die sind alle gut. Hauptsache, du fängst an und suchst nicht jahrelang nach der „besten Klinik“

    • Dietmar Lang sagt:

      Der verdeckte Narzisst manipuliert genauso wie der Grandiose und betreibt auch Abwertung, Lügen und Betrügen.
      Er ist gefährlicher als der offene Narzisst, da alles sehr subtil und hintenrum abläuft und damit sehr schwer zu identifizieren ist.
      Man läuft ihm ständig nur hinterher, da er sich immer wieder entzieht, was sehr erschöpfend ist.

      • Ela sagt:

        Ja Dietmar, das ist erschöpfend, aber nicht nur das.
        Dieses ständige ON/OFF nach der Love Bombing Phase macht auch hochgradig süchtig.
        Unser Gehirn erfährt dadurch einen permanent wiederkehrenden Entzug.
        Und zwar einen Entzug der Symptome aufweist, die einem Drogenentzug gleichen.

        Man muss das aushalten und durchleben, weil es keine andere Möglichkeit gibt.

        In normalen Beziehungen kann man miteinander reden, argumentieren und sich dann evtl. trennen.
        Nur geht das in einer solchen Konstellation nicht.
        Eine Persönlichkeitsstörung ist nochmal ein anderes Kaliber.
        DER Gestörte hat eine völlig andere Wahrnehmung, setzt zu dem Zeitpunkt immer noch Mindgames ein und dein Gehirn ist völlig vernebelt.

        Und das ist die Realität, ich hatte zu dem Zeitpunkt das Gefühl, Watte im Kopf zu haben, konnte keinen klaren Gedanken mehr fassen.

        Und du kannst ja auch nicht abschließen, weil, wenn du gerade etwas zur Ruhe gekommen bist, weil er sich ne Woche nicht gemeldet hat, steht er wieder vor dir und versteht gar nicht, warum du ihm nicht um den Hals fällst.

        Lässt du ihn in die Wohnung, dauert es nicht lange, dann beginnt er mit Gaslighting.
        Er sitzt dir gegenüber und behauptet, dass Dinge, die du vor Monaten mal gesagt hast, völlig der Unwahrheit entsprechen und er schon seit längerer Zeit gemerkt hat, dass du etwas durcheinander bist.
        Er beginnt einen Streit und manipuliert dich ohne Ende.

        Das nimmt dann Ausmaße an, dass du immer kränker wirst und kaum noch deinen Alltag bewältigen kannst.
        Wenn er merkt, dass du dich mehr und mehr emotional entfernst, dann geht er zurück in Phase 1 Love Bombing und du bist wieder voll drauf….nur noch schlimmer…..weil du zu dem Zeitpunkt dieses Spiel noch nicht durchschauen kannst.
        Erst wenn dein Körper nicht mehr mitmacht und du merkst, dass mit dem was nicht stimmt und du völlig normal und unschuldig bist an diesem Albtraum, dann beginnst du zu recherchieren.

        Und ich sage dir, nach wenigen Tagen weißt du, mit wem du es zu tun hast.
        Trotzdem brauchst du teilweise Jahre um dich zu heilen.

        So eine Verbindung, die ich bei mir nicht mal als feste Beziehung bezeichnen kann, weil er immer wieder in die bekannten unterschiedlichen Phasen gewechselt ist, hat mein Leben nachhaltig geprägt.

        Ich werde nie wieder so offen und fröhlich sein, wie früher.
        Mein Urvertrauen in die Menschen habe ich verloren.

        Ich sehe mich als Opfer und habe überhaupt kein Mitleid mit dem.

        Meine Kindheit war auch nicht leicht, trotzdem bin ich ein emphatischer Mensch geworden.

        • Glücklich sagt:

          Ela.
          Ganz genau so ist es!

        • Anja sagt:

          Hi Ela, mir geht es genau so.

          Es ist ja so, dass der Narzisst in der Baby- oder Kleinkindphase hängen geblieben ist, in dem es noch völlig normal war, egoistisch zu sein. Alle Babys und Kleinkinder sind in den ersten Jahren egoistisch. Erst nach und nach fangen sie an, wenn sie Urvertrauen durch die Hauptbindungsperson (meist die Mutter) erleben durften, empathisch ohne Hintergedanken, aus echter Nächstenliebe, auf andere einfühlsam zu reagieren.

          Das Urvertrauen hat der Narzisst nie erhalten. Das ist im Grunde genommen sehr tragisch und traurig. Das ist eine Erklärung für sein Verhalten, dennoch hast du immer das Recht, sein Verhalten abzulehnen und einfach zu gehen.

          Wenn du bleibst, bist du am Ende der-/diejenige, der/die sich dann so fühlt wie der Narzisst sich als Baby wahrscheinlich gefühlt haben muss: Enttäuscht, belogen, betrogen, um das Urvertrauen gebracht. Aber ich bin ganz sicher, dass ich beim nächsten Mann mehr Glück haben werde! Dennoch bin ich sehr froh, erstmal alleine zu sein. Aber da draußen MUSS es noch echte, authentische Männer geben. Irgendwie scheine ich diesen Typ Mann/Mensch anzuziehen und ich bin erschrocken, dass es diese Störung doch häufiger zu geben scheint als ich dachte. Ich werde in Zukunft auch besser prüfen, wem ich mein Herz anvertraue. Noch einmal wird mir so etwas nicht passieren, dafür sind jetzt meine Sinne zu sehr geschärft. Ist ja auch gut so!

          Ich lebe gerade in Trennung von einem verdeckten Narzissten. Die Methode, die sehr gut hilft, ist die Graue Stein Methode. Sobald er weder positive noch negative Energie bekommt, sucht er sich ein anderes Opfer. Keinen Moment mehr mit ihm alleine verbringen. Auf nichts reagieren. Ihn komplett ins Leere laufen lassen. Am Anfang hat er noch alle Register gezogen: Mit Versprechen/Geschenken locken, Angst einjagen, Schuldgefühle erwecken wollen, mobben. Das zieht bei mir alles nicht mehr, seitdem ich den Wolf im Schafspelz demaskiert habe.

          Es ist einfach nur tragisch, traurig. Es bietet Stoff für so manches Hollywooddrama!

          Mein Tipp ist: Mit Menschen umgeben, die nett zu einem sind, die ohne Hintergedanken nett sind, die einen niemals verletzen! Diese Menschen gibt es, 100%ig!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

          Liebe Grüße an alle und bleibt stark!!!!! Wir haben in die seelischen Abgründe der Gefühlswelt dieser Menschen geblickt und wissen nun, dass nicht alle das Glück hatten, liebende, ehrliche, einfühlsame Eltern zu haben!!!!!!!!!!

          LG Anja

          • Andy sagt:

            stimme voll und ganz zu, ausser Abschnitt 1.
            Eventuell hat er/sie das Urvertrauen erhalten, von der Mutter, aber nicht vom Vater. Und wenn dieser Dominanter war, hat das Urvertrauen der Mutter nicht ausgereicht.

      • Simena sagt:

        Das kann ich nur bestätigen, Manipulation, Lügen, Kontrolle via Handy ausspionieren, trotzdem Hilfsbereitschaft und gutes Zuhören (eben darum weil Sie ja nach Manipulationsmöglichkeiten ausschau halten).
        Aber über sein Inneres wird nichts preisgegeben oder sich geöffnet.

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