Die perversen Kommunikationstechniken eines Narzissten

Um seine Interessen durchzusetzen und Macht über andere Menschen zu bekommen, bedient sich der Narzisst ganz bestimmter Kommunikationstechniken, mit denen er den anderen verunsichern und beherrschen kann. Er manipuliert sein Gegenüber durch Worte, aber auch durch Unausgesprochenes, mit Anspielungen und Täuschungen sowie mit Gesten und seiner Mimik. Der Partner wird so stark irritiert, dass er seinen eigenen Sinnen nicht mehr trauen kann.

Die perversen Kommunikationstechniken eines Narzissten

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Der Narzisst hat ein ganzes Arsenal an Kommunikationstechniken, um seine Mitmenschen in die Knie zu zwingen, sie in ihrer Würde zu verletzen und ihnen seinen Willen aufzuzwingen. Um emotionalen Missbrauch zu betreiben, kann er zu sehr perversen und skrupellosen Methoden greifen, wenn seine charmanten und sanften Techniken keine Wirkung zeigen.

Methode Nr. 1: Der Narzisst kommuniziert nicht auf Augenhöhe

Er hört nicht zu und lässt sein Gegenüber nicht aussprechen. Unentwegt fällt er ihm ins Wort und korrigiert besserwisserisch dessen Aussagen. Möchte der andere auf die Argumente eingehen, dann verlangt der Narzisst, nicht ständig unterbrochen zu werden und endlich auch einmal aussprechen zu dürfen, obwohl er selbst derjenige ist, der ständig unterbricht und keine Widerrede duldet.

Solche Gespräche verlaufen oft sehr einseitig, weil sich der Narzisst in Monologen verliert. Für ihn ist die Situation klar und eindeutig. Er beurteilt und verurteilt eine bestimmte Sachlage, belehrt ausführlich darüber, wie es besser hätte laufen müssen und wie es in Zukunft laufen sollte. Er hört sich nicht die Meinung der Gegenseite an und lässt nur seine Perspektive gelten. Zugleich wird der andere auch noch für alles verantwortlich gemacht, was schiefläuft, während der Narzisst jegliche Schuld von sich weist. Es wird nicht nach Kompromissen gesucht, sondern es finden nur Unterweisungen statt.

Methode Nr. 2: Der Narzisst nutzt die Gefühle des anderen aus

Lässt sich der Gesprächspartner nicht von seinem Standpunkt abbringen, kann der Narzisst sehr überzeugend in den Mitleidsmodus wechseln, indem er sich traurig, krank oder in sonst einer Art bedürftig und hilflos zeigt, so dass das Mitgefühl des anderen berührt wird und dieser schließlich wieder nachgibt und sich unterordnet.

Menschen mit einer gesunden Empathie haben in der Regel große Probleme, leidende Menschen ihrem Schicksal zu überlassen. Sie fühlen sich unbewusst dazu aufgefordert, zu helfen und ihre eigenen Bedürfnisse nicht so wichtig zu nehmen. Diese an sich ehrenwerte Eigenschaft wird von dem Narzissten skrupellos missbraucht, indem er sein angebliches Leid meisterhaft inszeniert und so den anderen wieder auf seine Seite zieht.

Methode Nr. 3: Der Narzisst hat immer Recht

Der Narzisst unterstellt seinem Gegenüber, im Unrecht zu sein und die Problematik völlig falsch wahrzunehmen oder er bescheinigt ihm, ein schlechter und egoistischer Mensch zu sein, wenn dieser sich im Widerspruch zu den geäußerten Vorstellungen und Wünschen verhält. Der Narzisst formuliert seine Wünsche auch nicht als Bitten, sondern als Forderungen, die zudem meist mit unterschwelligen oder offenen Drohungen einhergehen: “Wenn du jetzt nicht mit mir sprichst, kann ich ja gehen!”

Kritik wird sehr gerne verallgemeinert: “Du bist immer gleich so empfindlich!” – “Was regst du dich immer so auf?”. Ein mögliches Fehlverhalten wird nicht auf den bestimmten Vorgang bezogen, sondern pauschal bemängelt. Auf diese Weise wird dem Partner suggeriert, er reagiere in jeder Situation falsch und nicht nur ausnahmsweise – oder vielleicht sogar berechtigterweise – in einer bestimmten Situation.

Methode Nr. 4: Der Narzisst macht Andeutungen

Auch mit sarkastischen Bemerkungen muss immer wieder gerechnet werden: “Ich bin erstaunt, wie viel du vom Kochen verstehst, wo du doch nie kochen möchtest! oder “Heute bist du aber mal freundlich gewesen!” Dieser beißende Hohn trifft zwar meist voll ins Schwarze, dennoch kann man im Zweifelsfall dem Narzissten keine böse Absicht unterstellen. Aufgrund der zweideutigen Bemerkungen kann er sich jederzeit herausreden und dem anderen unterstellen, er missverstehe immer gleich alles.

Methode Nr. 5: Der Narzisst deckt jeden Fehler auf

Die meisten Partner von Narzissten können sich gar nicht vorstellen, dass ein Mensch so böse sein kann und hinter seinen verwirrenden Darstellungen reines Kalkül steckt. Sie glauben, dass es sich um einen einmaligen Ausrutscher handelt oder sie lassen sich einreden, in der Tat an einer bestimmten Situation die Schuld zu tragen, die eine Kritik rechtfertigt. Irgendwann fällt aber den meisten auf, dass sie in Gegenwart des Narzissten irgendwie immer schuld sind. Jede Kleinigkeit, die schiefgehen kann, jedes Detail, das vergessen wird, jede Schwäche, die sich irgendwann einmal offenbart, nutzt der Narzisst, um den anderen zu kritisieren und zu demütigen und sich selbst damit zu erhöhen.

Wenn Sie einmal vergessen haben, den Wagen vollzutanken, Bier für das Wochenende zu besorgen, ein Paket zur Post zu bringen oder die Pizza aus dem Ofen zu nehmen, dann geht nicht gleich die Welt unter. Das kann schließlich jedem mal passieren – selbst dem Narzissten. Wenn man es aber mit einem Narzissten zu tun hat, bekommt man jedes Missgeschick unverzüglich aufs Brot geschmiert, während man es selbst nicht wagt, den Narzissten auf einen Fehler anzusprechen, weil dieser dann gleich wieder übertrieben aggressiv und beleidigend reagiert.

Das bedeutet, dass im Laufe einer Beziehung immer der Partner zum Sündenbock gemacht wird, der irgendwie alles verkehrt macht, während der Narzisst stets der Unfehlbare ist, der die eigenen Fehler geschickt kaschieren kann und sie elegant dem anderen in die Schuhe schiebt. Die Gegenseite wagt es dann nicht mehr, auf die Fehler oder Mängel, die offensichtlich durch den Narzissten entstanden sind, hinzuweisen und ihn dafür zur Rechenschaft zu ziehen.

Methode Nr. 6: Der Narzisst verdreht alles

Narzissten spielen mit der Wahrheit: Sie manipulieren, täuschen und lügen. Im Laufe der Zeit sind die Gesprächspartner nicht nur verwirrt, sondern regelrecht frustriert, weil der Narzisst versucht, ihr gesamtes Weltbild auf den Kopf zu stellen, und eine regelrechte Gehirnwäsche vornimmt. Außerdem haben Betroffene immer das Gefühl, nicht zu ihm durchdringen und mit den eigenen Argumenten überzeugen zu können. Was immer man auch sagt, es kommt wie ein Bumerang zurück. Der Narzisst bezichtigt den anderen der Lüge, Unkenntnis, Verwechslung oder einfach nur der Dummheit. Auf jeden Fall sind die Äußerungen der Gegenseite so nicht hinnehmbar und müssen vom Narzissten oberlehrerhaft korrigiert werden.

Diskussionen können daher Stunden dauern und drehen sich immer wieder im Kreis, und das so lange, bis der Narzisst uneingeschränkt Recht bekommt. Wenn der Gesprächspartner dann wider besseren Wissens dessen eigentümliche Ansichten und seine wundersamen Auslegungen von Fakten entnervt bestätigt, wird er auch noch belächelt: “Siehst du? Jetzt hast auch Du es endlich verstanden!” Dabei hat er aber seinen Argumenten nur zugestimmt, weil er völlig entnervt war.

Methode Nr. 7: Der Narzisst streitet alles ab

Besonders häufig passiert es auch, dass sich der Narzisst plötzlich nicht mehr an eindeutige Sachverhalte erinnern kann und die Darstellungen anderer schlicht abstreitet. “Da musst du dich irren!” – “Da hast du wohl irgendetwas missverstanden !” – “Du bist aber auch immer so vergesslich!” Das sind dann häufig Aussagen des Narzissten, die dem Gesprächspartner ein schlechtes Gedächtnis oder mangelndes Verständnis bescheinigen. In der Regel weiß der andere aber genau, was er gehört und gesehen hat, und kann nur noch Staunen über das souveräne und dreiste Abstreiten von Tatsachen. Doch meistens bekommt er nicht viel mehr als die kalte Schulter des Narzissten gezeigt und bleibt mit seiner Wut über dieses arrogante Verhalten allein zurück.

Methode Nr. 8: Der Narzisst blamiert

Um einen Gang höher zu schalten, bezieht der Narzisst häufig auch noch das Umfeld in seine Strategie mit ein, um den anderen völlig zu verunsichern oder zu diskreditieren. Wenn im Freundeskreis beispielsweise ein Missverständnis auftritt und der Partner angeblich wieder einmal durch Gedächtnislücken oder Unkenntnis auffällt, macht sich der Narzisst in aller Öffentlichkeit herzlich über dessen “Schusseligkeit” lustig: “Er/Sie ist ja so oft einfach nicht bei der Sache!” – “Er/Sie weiß oft gar nicht mehr, was er/sie getan hat!” Durch diesen äußerst illoyalen Akt wird sehr effektiv die Glaub- und Vertrauenswürdigkeit des Partners untergraben, der dann zunehmend vom Umfeld isoliert wird.

Irgendwann sind die Betroffene dann völlig aus dem Rhythmus. Sie wissen gar nicht mehr, was richtig und was falsch ist und trauen ihren eigenen Sinnen nicht mehr. In der Folge unterlaufen ihnen dann immer mehr Fehler, Missverständnisse, Ungeschicklichkeiten und Pannen, die ihnen vom Narzissten natürlich unverzüglich vorgehalten werden – nur mit dem Unterschied, dass der Narzisst dann tatsächlich Recht hat. Es ist, als würde man darüber nachdenken müssen, wie man eigentlich richtig auf seinen Beinen läuft und bekäme dann vor lauter bewusster Koordinationsabstimmung keinen Fuß mehr vor den anderen.

Die meisten erkennen hinter diesen Mustern keinen emotionalen Missbrauch. Für sie sind dies Beleidigungen, Beschimpfungen, Besserwisserei, Kritik und Demütigungen, die in zwischenmenschlichen Beziehungen entstehen können. Das Abnormale und die unterschwellige Respektlosigkeit wird vielfach gar nicht wahrgenommen. Es wird nur allzu leicht entschuldigt und als ein allgemeines Missverständnis tituliert.

Die grausame Strategie hinter diesen perversen Kommunikationstechniken führt aber in den meisten Fällen dazu, dass Betroffene den gesunden Menschenverstand verlieren und sich mit der Zeit nicht mehr trauen, überhaupt noch Gespräche mit dem Narzissten zu führen, weil sie ständig befürchten müssen, verletzt zu werden. Manchmal reicht auch schon ein verächtlicher Blick, ein bestimmter Ton oder eine ausdrucksstarke Geste, um Widerworte im Keim zu ersticken.

Diese Methoden werden natürlich vielfach auch von Nicht-Narzissten angewendet. Bei diesen Kommunikationstechniken geht es darum, Macht über andere zu bekommen – oder zumindest einen Vorteil. In den meisten Fällen passiert dies jedoch nur situativ, z. B. in Verhandlungen. Narzissten hingegen setzen diese Methoden gezielt und gehäuft ein, um ihre Partner nachhaltig zu destabilisieren. Da es ihnen an Empathie mangelt, haben sie auch weniger Skrupel, diese Mittel unverfroren zum eigenen Vorteil einzusetzen und somit ihre Mitmenschen in die Defensive zu drängen.

Methode Nr. 9: Der Narzisst bindet dem anderen einen Bären auf

Das gemeine Vorgehen des Narzissten findet seinen Höhepunkt in dem sogenannten “Gaslighting”. Diese heimtückische Methode basiert darauf, den Partner durch die Manipulation von unscheinbaren Kleinigkeiten in den Wahnsinn zu treiben. Der Begriff geht auf den Spielfilm “Das Haus der Lady Alquist” (englischer Titel: “Gaslight”)  zurück, in dem der Ehemann die Wahrnehmung seiner Frau zu beeinflussen versucht. Er dreht die Gaslampe im Raum etwas herunter und auf die Bemerkung seiner Frau, es sei dunkler geworden, entgegnet er nur, alles sei so wie vorher und sie bilde sich das wohl nur ein.

Solche Spielchen können sich in vielen Beispielen wiederfinden: Der Narzisst verlegt die Autoschlüssel und behauptet dann, der Partner habe sie verloren. Oder der Narzisst soll für den Partner einen Apfel aus der Küche mitbringen und legt ihm dann eine Banane auf den Tisch. Oder man verabredet sich für 19 Uhr, der Narzisst erscheint aber erst um 20 Uhr. Jedes Mal wird der Narzisst seinem Partner unterstellen, etwas missverstanden zu haben und sich zu täuschen. Auf diese Weise verliert der Partner den Glauben an die eigenen Wahrnehmung und wird völlig durcheinandergebracht.

Methode Nr. 10: Der Narzisst attackiert

In manchen Fällen kann der Narzisst auch zur Sabotage greifen, die schon zum Teil strafrechtlichen Charakter bekommen kann. Zum Beispiel verursacht er einen Brand im Wohnzimmer ausgelöst durch eine Kerze, die der Partner angelassen haben soll. Oder er schreibt anonyme E-Mails an den Partner, die auf eine Affäre hindeuten und seine Untreue belegen sollen. Oder er serviert dem Partner ein Essen mit schlecht gewordenen Nahrungsmitteln. Wenn dieser sich dann übergeben muss, kann er den fürsorglichen Wohltäter spielen. Solche Angriffe können die Gesundheit des Partners nachhaltig gefährden, z. B. durch die regelmäßige Zufuhr von Giftstoffen, durch ein scheinbar unbedachtes Anrempeln des Narzissten und das anschließende Stürzen oder das heimliche Zufügen von Drogen in Cocktails.

Diese Formen der Kommunikationstechniken sind oft so vielfältig, perfide und subtil, dass sie zum einen kaum erkannt werden und zum anderen nicht geglaubt werden kann, dass ein Mensch bewusst so pervers handeln und emotionalen Missbrauch betreiben kann. Betroffene können oder wollen einfach nicht wahrhaben, dass sie eine Beziehung mit einem Partner haben, der zu solchen Taten fähig ist und sie aus reiner Lust am Quälen in den Wahnsinn treiben möchte. Daher ist es immer extrem schwierig, die eigene Objektivität zu bewahren. Früher oder später beginnt jeder, an sich selbst zu zweifeln, es sei denn, man glaubt dem Narzissten kein einziges Wort mehr. Nur ist dann natürlich die Basis für eine gemeinsame Beziehung verlorengegangen.


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Veröffentlicht in Eigenschaften eines Narzissten
264 Kommentare zu “Die perversen Kommunikationstechniken eines Narzissten
  1. Sabine sagt:

    Vielen Dank für diesen informativen Artikel!
    In obiger Beschreibung habe ich meinen Mann zu 100 % wiedererkannt.
    Wir sind seit fast 30 Jahren zusammen, seit 26 Jahren verheiratet und haben eine 25-jährige Tochter.
    Mit 4 Jahren hat meine Tochter mal gesagt: “Es wäre schön, wenn Papa tot wäre.” Diesen Satz habe ich nie vergessen. 🙁
    Eigentlich ziehe ich seit 20 Jahren mein eigenes Ding durch, habe unsere Tochter allein erzogen, verdiene mittlerweile doppelt so viel wie er, habe Freunde und viele Bekannte, engagiere mich ehrenamtlich …
    Ich könnte einen Roman schreiben über seine “Spielchen”.
    Durch seinen starken Alkoholkonsum hat sich die Situation aber ständig verschlimmert. Er beschimpft und beleidigt mich und unsere Tochter ständig, versucht mich bei anderen Leuten zu dikreditieren und hat mir auch schon die Luft aus den Autoreifen gelassen, damit ich morgens nicht pünktlich zur Arbeit komme.
    Jetzt ist unsere Tochter ausgezogen und meint, dass sie mit Ihrem Vater nichts mehr zu tun haben will. Nun will auch ich raus und nochmal neu anfangen.
    Ich habe keine Angst, dass ich alleine nicht klarkomme. Im Gegenteil – es würde mir viel besser gehen. Gesundheitlich, psychisch und finanziell. Ich habe aber Angst, dass ich nicht heil aus der jetzigen Situation komme.
    Vor ca. 3 Monaten habe ich ihm mitgeteilt, dass ich im Herbst ausziehen werde. Das ignoriert er komplett und rechnet wohl nicht wirklich damit.
    Er hat mir jedoch gedroht, dass ich “das Haus nicht lebend verlassen werde und er lieber in den Knast geht, als mich gehen zu lassen”. Seitdem plane ich alles ganz ruhig und warte nun auf den richtigen Zeitpunkt.
    Ich will einfach nur raus und meine Ruhe. Er kann sich aber das noch gemeinsame Haus finanziell nicht leisten und macht mich natürlich für sein Elend verantwortlich.

    Doch ich will und werde das jetzt durchziehen! Man lebt nur einmal!
    Wenn ich diesen Mist nur schon hinter mir hätte! 🙁

  2. Knobelbruder sagt:

    Hallo,
    ich (56) kenne meine Frau (53) jetzt seit 15 Jahren und hoffe mich demnächst von ihr zu trennen. Nächste Woche habe ich einen Wohnungbesichtigungstermin und große Angst vor dem was kommt. Sachen packen und Auszug muss an einem Tag passieren, meine Frau wird schreien und toben. Wie schaffe ich das allein?

    Von Anfang an:
    Im Juni 2006 trennte ich mich von meiner ersten Frau. Wir hatten Haus und haben zwei Söhne. Im August 2006 lernte ich SIE durch eine Zeitungsanzeige kennen. Auf den ersten Blick meine Traumfrau, lange schwarze Haare, braune Augen, super Figur. Wir beide hatten schon “toxische” Beziehungen hinter uns. Unsere beiden Expartner waren dominant (narzisstisch?). SIE wurde verprügelt und misshandelt, IHRE Eltern (vor allem die Mutter) unterstützten IHREN Mann (der Arme kann ja nicht anders, wenn SIE so aufsässig ist), ich gegängelt (Mein Handy wurde gecheckt, mein Terminkalender, meine Kollegen und vor allem -innen, mein Fahrrad- und Autotacho, bei der Kindererziehung hatte ich nicht zu sagen, im Dezember wurde von ihr der Terminkalender für Spieleabende und Urlaube mit dem Freundeskreis für das gesamte kommende Jahr abgestimmt, etc.)
    Wir fanden Trost und Liebe bei einander (glaubte ich). Ich liebte IHRE Spontanität und Planlosigkeit, ihre Emotionalität, ihre Ordnungsliebe, ihren Sinn für schöne Kleidung und Dinge. Sie gab ihren Beruf als Apothekenhelferin auf und zog nach 6 Monaten zu mir. Wir heirateten 2008. Wir kauften eine ETW, sie wurde Hausfrau. Ich habe seit Jahren gutes Einkommen und wir können uns einiges leisten. So zahlte ich auch den Unterhalt für ihre Tochter (die beim Vater lebte), neben den für meine Söhne.

    Nach 4 oder 5 Jahren fing sie an zu trinken.

    Heute:
    Ihre erwachsene Tochter will seit Jahren nichts mehr mit IHR zu tun haben, hat SIE nicht zu ihrer Hochzeit eingeladen, den Namen ihres Vaters auf den Arm tätowiert. SIE beschimpft, beleidigt, droht und schlägt mich. SIE hasst ihre Mutter (sagt sie), telefoniert aber regelmäßig mit ihr, um ihr zu versichern, was für ein tolles Leben wir führen. Ich bin Schuld an ihrem Alkoholkonsum, den sie für völlig normal hält (2-3 L Weisswein/Tag). Ihr Psychologe diagnostizierte eine depressive Angststörung, machte mehrere ambulante Entziehungen bei völligem körperlichen Zusammenbruch. Die Eigentümergemeinschaft prüft den Eigentumsentzug wegen ständiger Belästigung durch Vulgär- und Fäkalsprache. Sie konsumiert zum Alkohol Schlaftabletten und ist dann wie im Wahn, kann sich später auch an nichts mehr erinnern, sie sei doch zu Bett gegangen… Wenn sie am nächsten Tag das Durcheinander und den Dreck sieht, war ich das. Deswegen räume ich hinter ihr auf, mache sauber.
    Zweimal hatte ich nach heftigem Streit einen Blackout, kein Alkohol, keine Tabletten. Ich kann mich an nichts erinnern, einmal habe ich mit einem Hammer Löcher in die Wände geschlagen, einmal mich mit einem Messer selbst verletzt. Ich landete in der Arrestzelle bzw. im Krankenhaus und bin beide male dort erst wieder “aufgewacht”. Ich bin dadurch in der Beziehung und in der Nachbarschaft zum Täter geworden. Den Alkoholkonsum meiner Frau habe ich dadurch verheimlicht, dass uns in den letzten 10 Jahren niemand besucht hat und ich gegenüber den wenigen, zu denen ich telefonisch Kontakt hatte, nichts davon erzählte. Wir haben uns isoliert.

    Nach allem was ich hier lese, verstehe ich es so, dass ich ihren Narzissmus nicht befriedigt habe. Damit fühle ich mich schuldig. Ich weiß, dass das falsch ist, aber so fühlt es sich an. Ich habe versagt und meiner Frau nicht gegeben was sie braucht. Ich habe hier als Mann so versagt, wie schon in meiner ersten Ehe. Meine erste Frau hat gegenüber den Nachbarn und Freunden übrigens erzählt, sie hätte mich und meine jetzige Frau im Ehebett erwischt…

    Ich schreibe dies, weil nicht immer nur von den männlichen Narzissten die Rede sein soll und auch um mich mitzuteilen. Mit meinen beiden Frauen hatte ich natürlich auch schöne Zeiten, vielleicht genau deshalb, weil sie so sind, wie sie sind. Aber sie haben mir auch die Hölle bereitet. Ich versuche es sportlich zu nehmen und meine Lehren daraus zu ziehen. Ich hoffe, ich werde nie mehr eine Beziehung eingehen, vielleicht kaufe ich mir ein Aquarium. Welche Frau würde sich schon mit so einem Versager einlassen? Dies sind tatsächlich die Gedanken, die mich zur Zeit bewegen. Wie recht Herr Grüttefien doch hat, ich finde mich hier völlig wieder.

  3. Hallo, die Website gefällt mir richtig gut. Vor allem das Thema Die perversen Kommunikationstechniken eines Narzissten, finde ich wirklich großartig!
    Danke dafür und liebe Grüße.

  4. Melanie sagt:

    Hallo zusammen,
    zunächst einmal bin ich erleichtert, dass ich nicht alleine bin.
    Ich bin 44 Jahre alt und habe erst jetzt erkannt, was los ist. Meine Mutter ist eine ausgeprägte Narzisstin. Alle Punkte treffen zu. Wirklich alle….es ist erstaunlich. Ich kann das gar nicht alles erzählen, es geht ja schon jahrelang so. Und mein Vater war nur der verlängerte Arm…
    Das habe ich nie gesehen und/oder auch wohl nicht sehen wollen.
    Nach den letzten Mitleidsanfällen, Wutausbrüchen mit Beleidigungen gegen mich und meinen Lebenspartner, bin ich mal wieder aus Ihrem Leben verbannt worden. Ihre Strafe: “Liebesentzug”! Die Worte waren, verschwinde endlich aus meinem Leben, Du hast deine Mama ( denn dann kommt das Wort Mama ) ja noch nie lieb gehabt.
    Ein Gesprächsversuch endete mit, lass mal, dazu habe ich keine Lust.
    Vielleicht werde ich ja jetzt wieder gesund ( eine weitere Spitze ). Sie ist echt ein Profi!
    Mir tut der Kontaktabbruch gut und ich hoffe, ich knicke nicht wieder ein. Ich weiß, dass sie wartet, dass ich reumütig, tränenüberströmt bei ihr ankomme und um ihre Gunst winsele.
    Leider bin ich die Kontaktperson für Notfälle, da Einzelkind…
    Unsere Telefonate begannen immer mit: Hallo, na wie isses?” Das sollte ich in Zukunft ja nicht mehr machen. Wenn es denn noch zu einem Telefonat kommt.
    Wie würdet Ihr den Einstieg starten?
    Sie fängt normalerweise immer sofort damit an, mir zu erzählen, wie schlecht es ihr doch wieder ging. Ich höre immer nur Worte ICH und MIR.
    Ich hab dies, ich hab das. Mir geht es gar nicht gut…
    Mich fragt sie nie, wie es mir geht, oder wie mein Tag war.
    Ich weiß, dass die nächsten Vorwürfe kommen….und bin hoffentlich gewappnet. Aber wie soll ich mit ihr telefonieren, wenn sie anruft und sie wird anrufen….
    Habt ihr da einen Tipp für mich?

    • Waltraud sagt:

      Dann lass sie doch auf Deinen AB sprechen. Dem kann sie ja alles erzählen und Du löscht dann einfach. Ich würde mir das nicht mehr antun können. In einer ähnlichen Situation hatte ich Brechreiz. Ich hab mir alles viel zu lange angetan. Nie wieder

  5. Jo sagt:

    Eine Frage: Kann es auch sein, dass der Narzisst sich dieser toxischen Kommunikationsmethoden auch unbewusst bedient?

    In dem Artikel scheint der “Täter” immer wissent- und willentlich zu handeln, mit dem klar erkannten Motiv, den/die Partner*in zu demütigen.

    In meinem Umfeld erlebe ich es allerdings eher als nicht-bewusste Attacken.
    (Und stelle gerade fest, dass mindestens drei Menschen in meinem nächsten Umfeld offensichtlich stark narzisstisch sind).

    • Waltraud sagt:

      Wie bei uns allen gibt es ja sowas wie Automatismus. So wie ich’s gelernt und gewohnt bin zu agieren und reagieren. Reflektion erfolgt erst durch lernen verschiedener Situationen. Ein nazisstisch Gestörter betrachtet alles aus der Ichperspektive. Ein Du gibt es in seiner/ihrer Welt nur, um diese für sich zu nutzen und benutzen. Sie haben für den Narzissten keine eigene Persönlichkeit und keinen eigenen Anspruch, sondern sind sein erweitertes Ich.

    • Till sagt:

      Diese Menschen bedienen sich bewusst daran weil Sie nicht anders können ihr verlangen zu stillen. Es gibt Vorfälle wo diese es im nachhinein bereuen jedoch offensichtlich nicht zu geben werden da es auch größteils krankheitsbedingt & Psychische Störungen sind die sich von Zeit zur Zeit immer mehr ausprägen. Ich bin mit mit 2 solchen groß geworden & habe das 15 Jahre mitgemacht. Als hochemphatisch & Kopf Mensch kann ich vieles mittlerweile klar einordnen. Wie man mit solchen Menschen umgeht ist zum Teil ziemlich unterschiedlich um ein fast “normales” Familiäres Verhältnis bei zu behalten bzw für das Wohlwollen Aller im Sinne auch des Verständnis gewisser Maßen zu über tragen ohne das es ausreizt.

  6. Jenni sagt:

    Hi Zusammen, auch ich bin 5 Jahre lang auf einen Narzissten reingefallen. Haben sogar ein Haus gebaut. Nun Haus ist fertig und er bemerkte, dass ich mich gegen ihn auflehnte und nicht unterkriegen ließ, daraufhin beendete er es schlagartig.

    Bin seit Monaten in therapeutischer Behandlung, die mir half, mich nicht von ihm unterkriegen zu lassen.

    Nun nach der Trennung ist bzgl Haus noch vieles zu klären und das behindert natürlich den völligen Kontaktabbruch.

    Ich leide noch sehr, habe mir eine kleine Wohnung in der Nähe gesucht und versuche wieder auf die Beine zu kommen.

    Ich kann nur jedem Opfer sagen, ich habe diesen Mann geliebt und NIEMALS gedacht dass er bösartig oder perfide ist, habs zu Anfangs mit seiner Verpeiltheit abgetan, bis er mir diagnostizierte IRRE zu sein, da nahm ich mir Hilfe und ab da wurde mir da Raus geholfen, mein Therapeut erkannte es schnell, ich erst später.

    Ich nahm meinen Narzissten sogar einmal mit zu meinem Therapeuten unter einem Vorwand lockte ich ihn hin, und tadahh er log und versuchte sogar meinen Therapeuten zu manipulieren, dieser durchschaute das Spiel sofort und nagelte ihn direkt fest, aber mein Narzisst merkte das garnicht… Naja egal, lange Geschichte.

    Ich wollte einfach nur sagen, an alle Opfer, nimmt Abstand, so gut es die Situation möglich macht und:
    1. Schert euch nicht was er anderen erzählt
    2.glaubt ihm Nichts mehr
    3.er hat euch nie geliebt, nur benutzt um seinen Vorteil zu erlangen
    4.er hat kein Mitleid mit Euch, nur für sich selbst
    5.er schreckt vor nichts zurück um euch zu entmündigen
    6.begibt euch in die Obhut eurer Freunde/Familie
    7.sitzt es aus, bis ihr komplett weg kommt
    8.fangt neu an
    9.werdet wieder selbstständiger
    10. Tut das, was ihr für ihn getan habt, nun für euch selbst, gönnt euch was, lernt wieder Euch selbst liebe zu geben.

    Denn wenn ihr Euch selbst liebe geben könnt und selbstbewusst seid, hätte er euch nie ausnutzen können. Das ist kein Vorwurf nur eine Erfahrung.

    Jeder Mensch ist den ihr kennenlernt ist eine Erfahrung.
    Jeder.

    Also Kopf hoch, shit happens, nun wisst ihr, dass es euch an Selbstliebe fehlt, gibt sie euch und ihr werdet niemehr auf die Liebe der Männer angewiesen sein.

    Alles was ihr braucht, ist in Euch selbst. Lebt es.

    Liebe Grüße

    • Waltraud sagt:

      Jenni das hast Du sehr schön geschrieben. Danke

    • Andrea sagt:

      Danke, du sprichst wahres aus. Bin gerade mitten in dieser Situation und muss mich trennen. Das Problem, er hat sich bei mir in meiner 2 Zimmer Wohnung eingenistet und hat tausend Ausreden nicht gehen zu können oder wollen. Hat selbst 8 Eigentumswohnungen die vermietet sind und benutzt mich nur. Jede Terminsetzung lässt er kommentarlos verstreichen. Bin in therapeutischer Behandlung.

    • Klara sagt:

      Ja das verstehe ich auch alles sehr gut. Ich bin gerade in der Aufwachphase. Am Anfang war er total nett und das -schlimmste !- total offen gegen die Gemeinheiten der Welt. Wir haben viel darüber geredet. Das hat mir geholfen und ich dachte, jemand der so sprich kann selber nicht böse sein. Und dann plötzlich schleichend gingen die Gemeinheiten los. Und nun ist der Höhepunkt erreicht. Er ist nur noch gemein. Ich bin aus dem Dornröschenschlaf erwacht.
      Aber wie kann jemand der selber so gegen das Gemeine wettert dann eigens selber so grausam und gemein sein ? Bei anderen verurteilt er das zutiefst und das verstehe ich nicht.

      • Kerstin sagt:

        Hallo Klara,

        wie das sein kann, dass jemand, der das Schlechte in der Welt offen kritisiert und scheinbar zu seiner Meinung gemacht hat, kann ich dir nicht sagen. Ich kann dir nur sagen:Ich habe es genau so erlebt wie du. Mein Ex-Partner (seit jetzt 2 Monaten) hat häufig über Männer geschimpft, die sexistisch, vulgär, frauenverachtend handeln und reden. Dabei hat er gleichzeitig mit mir über 3,5 Jahre nichts anderes gemacht. Ich wurde beschimpft, vor anderen klein gehalten, belogen, manipuliert, ignoriert… Und sollte ihm im Bett auf genau die Art begegnen, die er an anderen verachtet hat. Insgesamt hat er 8 Mal die Beziehung beendet. Jedes Mal hat er wieder Präsenz gezeigt – entschuldigt hat er sich nie. Stattdessen z. T. Eigene psychische Verletzungen zur Schau gestellt. Jedes Mal bin ich zurück gekommen, auch, um ihn mit seinen vermeintlichen Problemen nicht alleine zu lassen. Jedes Mal gingen die Demütigungen von vorne los. Ich konnte es genau so wenig glauben wie du! Ich habe irgendwann bemerkt, dass ich nur noch aus seiner Sicht denke bzw alles, was ich sage/tue schon vorher durch einen Filter schiebe, wie er darauf reagieren würde. Und, ich bin eigentlich eine starke, beruflich und finanziell unabhängige Frau. Als ich dieses Mal mit gepackten Koffern vor die Tür gesetzt wurde, hatte ich kein Gefühl mehr zu mir. Ich war psychisch und physisch nur noch leer und müde. Da setzte eine Art Überlebensinstinkt ein. Ich habe mir alle Verletzungen, Demütigungen, Lügen aufgeschrieben ;lese viel und schwöre mir jeden Tag : nie wieder!!!! Du hast eine Chance glücklich zu sein. Er vermutlich nicht. Die Manipulation hörte nach der Trennung nicht auf und dauert an, aber ich reagiere nicht;ich spiele nicht mehr mit. 🙂

        • Anja Guschok sagt:

          Hallo Kerstin,
          ich habe 5 Jahre mit einem Narzissten gelebt,davon 4 Jahre in einer Lebebensgemeinschaft.
          Der Anfang war so schön und Er hat mich auf Händen getragen.
          Ich habe zwei Jahre gebraucht eine Wohnung zu finden, ich habe Hunde und wollte die Hunde nicht abgeben.
          Jetzt lebe ich mit meinen Hunden allein, allerdings erst seit dem 27.7.20
          Und weiter weg von Ihm!
          Das was alle schreiben kommt mir sehr bekannt vor und ich wollte mir 2017 das Leben nehmen.
          Ich fühlte mich als ein Charakterloses Arschloch so wie Er mich betitelt hatte.
          Leider war seine Tochter nicht besser mit 17 Jahren.
          Ich habe Ihm den Kontakt zu mir verboten und seit mehr als 2 Wochen höre ich nichts mehr von Ihm und hoffe es bleibt so!
          An dem Tag meines Auszüge wurde ich innerlich freier, glücklich.
          Das Verhalten meiner Hunde ist positiver geworden, sind glücklich und knurren sich nicht mehr an.
          An Lotta habe ich es gravierend bemerkt, als Sie Ihn sah, Sie begrüßte Ihn nicht! Sie blieb stehen bei mir.
          Zudem hat Er mich auf die brutale Art mich auch körperlich verletzt und siehe da, wer war schuldig bei der Polizei?
          Natürlich ich mit Schädelprellung, Rippenprellung,angebrochener Mittelfinger.
          Er hat es geschafft, daß Er unschuldig herraus kam.

          Jetzt lebe ich und jeder Tag ist schön!
          Sowas passiert mir nie wieder, denn was Mann betrifft habe ich abgeschlossen mit 52 Jahren.

          Last euch von solchen Menschen nicht unterkriegen und lebt glücklich.
          Vergessen wird man nie, befreien sich von solchen Menschen ja.
          Anja

          • Inge sagt:

            Ich versuche, seit 1 Jahr bei Gericht zu beweisen, dass mein Mann ein notorischer Lügner war. Sogar sein Psychiater hat seinen Lügen geglaubt. Ihm interessierte auch nicht, dass ich ins Frauenhaus floh. Muss ich wohl auch Schuld sein. Seine flying monkeys machen mir das Leben auch zur Hölle. Aber nur um zu profitieren, ohne Mitleid und Erbarmen.
            Wenn ich jetzt den Prozess noch verliere, bin ich in jeder Beziehung am Ende. Am besten, weit weglaufen, ohne zurück zu schauen, Null Kontakt. Absolut Null Kontakt!

    • Timafa sagt:

      Hallo liebe Jenny,

      danke für Deine Erfahrungen, du hast mir damit sehr geholfen. Ich befinde mich gerad in eine ähnlichen Situation, nach 5 Jahren macht mein Freund Schluss, weil ich anfing mich zu wehren.

      Wir wohnen noch zusammen und ich sehe ihn jeden Tag kalt und emotionslos an mir vorbei gehen.
      Habe auch versucht mit ihm ein klärendes End Gespräch zu führen ohne Erfolg. Seit dem fühle ich mich sogar als wäre ich egoistisch und einfach nur Gemein zu ihm. Ich bekam es mit der Angst, das ich der Narzisst bin und gar nicht er und fing an das Internet zu durchforsten um für mich zu erfahren ob ich einer bin.
      Gehe den Vorwürfen von ihm nach, das ist krank wäre, weil ich meine Emotionen wie Wut und Trauer zeige. Ich bin zu emotional und launisch. Und schreie zu viel. Das könnte er nicht mehr ertragen. Auch wenn mein Verstand sich gegen diese Ängste in mir wehrt, machte ich mir sorgen das ich doch nicht so nett bin zu Menschen wie ich es mir denke. Auch wenn meine Freunde mir das Gegenteil sagen.

      Zwischenzeitlich habe ich auch gedacht vllt. bin ich bei den ewigen Streitereien mit ihm zu einem geworden.

      So bin ich auf diese Seiten gestoßen und merke immer mehr nicht ich bin der Egoist ist habe mich nur gewährt.

      Lieben Dank und Alles Gute

    • Paniata sagt:

      Zitat “Also Kopf hoch, shit happens, nun wisst ihr, dass es euch an Selbstliebe fehlt, gibt sie euch und ihr werdet niemehr auf die Liebe der Männer angewiesen sein.”

      Das ist so nicht richtig. Selbstliebe ist wichtig, unbedingt! Aber, jetzt kommt das große Aber!
      Von Selbstliebe alleine kann ein Mensch nicht leben. Der Mensch ist ein soziales Wesen und ein Mensch braucht Liebe und Zuwendung von anderen Menschen – bekommt er diese Liebe nicht wird er krank. Das ist eine Tatsache. Und dass man einen Partner möchte ist daher auch normal.
      Man kann sich natürlich aufgrund schlechter Erfahrungen verschliessen, niemanden mehr an sich heranlassen und sich dann in Foren wie diesen gegenseitig versichern wie glücklich man doch alleine ist und dass man mit Selbstliebe nie wieder die Liebe eines Mannes braucht.
      Das ist nichts anderes als Narzissmus!

      Fällt Dir nicht auf, daß Du den Ratschlag gibst ein Narzisst zu werden? Sich selbst lieben damit man keine Liebe von anderen braucht……..

    • Samira O sagt:

      Vielen, vielen Dank für diese schönen Worte.
      Es fühlte sich gerade so an, als würdest Du meine Geschichte erzählen!!
      Tausend Dank! Ich hoffe, Dir geht es heute besser und Du kannst glücklich werden 🙂

  7. Marion sagt:

    Guten Tag
    Ich lebte mit einem nazissten zusammen jetzt kam noch zusätzlich raus das er sich sexuell an meiner Tochter vergriffen hat 5 Jahre lang was abgestritten wird von ihm.
    Anzeige uns Co läuft alles. Haben wir überhaupt eine Chance gegen ihn?

  8. Lilli sagt:

    Hallo,
    nachdem ich Svens Darstellung und Eure Beiträge zu den perversen Kommunikationstechniken eines Narzissten gelesen habe,
    werden diese mir in meinen Fällen klarer.
    Ein/e Narzisst/in ist ein/e Getriebener/e,
    dem/ der es an der Freiheit, von sich selbst zu sprechen, mangelt.
    Das macht seine/ihre perversen Kommunikationstechniken nicht weniger verletzend.
    Deshalb kann man nur, so weit wie möglich in Distanz gehen.
    Unsere erwachsenen Kinder wissen, dass ihr Vater immer im Mittelpunkt stehen muss, und deshalb seine Aussagen unwahr sein können.
    Sie kommen nicht oft, und ich unterstütze sie darin und pflege meine Beziehung mit ihnen mehr über WhatsApp und Telefonieren.
    Seit mein Man und ich wieder zu zweit sind, fiel mir noch deutlicher auf, wie unfair und abstrus er sich in den Mittelpunkt drängt.
    Ich beachte jeden Rat hier von Sven Grüttefien, lese Eure Beiträge,
    und lebe mit viel mehr Abstand und Selbständigkeit sozusagen neben ihm.
    Es ist tragisch,
    und traurig,
    dass NPS bzw. NPS- Wesenszüge,
    so beinhart bestehen und Gemeinsamkeiten verhindern,
    solange der
    Mensch mit NPS keine Selbsterkenntnis hat bzw.zulässt.
    So zieht er/sie vor seinen/ihren Kulissen seine/ihre Show ab und verletzt bis vertreibt jeden selbständigen Menschen, der sein/ihr angsterfülltes unterentwickeltes ‘inneres Kind’ hinter den Show- Kulissen entdeckt hat.

    • Dagmar sagt:

      Hallo, ich habe die Beiträge hier immer und immer wieder gelesen und dachte bis dato, ich stehe ziemlich allein da. Mein Freund ist Narzisstund es hat lange gebraucht es zu begreifen. Nun suche ich bei mir selbst den Mut aus diesem Strudel zu entkommen und hoffe es gelingt. Es passt alles hier wie es steht. Ich wäre dankbar wenn ich, mich einfach nur austauschen könnte.

    • Silv sagt:

      @Lili das kann ich alles bestätigen.
      Aber dein Leben vergeht auch tlw unbefriedigt neben ihm- den Aspekt der eigenen Bedürftigkeit darf man nicht unbesehen belassen

      • Lilli sagt:

        Hallo Silv,
        was nicht geht, ist normale Partnerschaft.
        Was ich im ‘Umgang mit Narzissten’ gelernt habe, ist,
        mein eigenes Leben mit meinen eigenen Unternehmungen und Bekannten, Freunden zu pflegen,
        ihn loszulassen und mich in seinen Strudel nicht reinziehen zu lassen,
        und das wenige normale Gemeinsame, das geht,
        mit ihm bzw. unseren Kindern, bzw. den wenigen gemeinsamen Freunden,
        zu machen.

        • Lilli sagt:

          … und selten noch hoffe ich auf mehr Gemeinsamkeit,
          wie jetzt anlässlich der Ausgangsbeschränkungen wegen des Coronavirus.
          Schön wär’s,
          er ist kein so krasser Fall,
          nur eben doch ein Mann mit Narzissmusproblemen,
          bei dem, obwohl er bleibt, nur Loslassen mit viel Abstand und wenig Gemeinsames geht,
          doch keine normale Partnerschaft.
          Bleibt gesund
          in dieser Coronavirus- Zeit !

  9. S. Sch. sagt:

    Autsch. Was ich hier lese klingt wie eine 1zu1 Kopie meiner Ex.
    Zu wissen das ich mir das alles eben NICHT einbilde und zu lernen wieder meiner Wahrnehmung zu vertrauen hilft mir gerade sehr.
    Der (bisherige) Schlussakkord sieht so aus das ich meine ‘gestörte Wahrnehmun’ mal laut kommunizierte als sie mich mal wieder als Irren hinstellen wollte. Was hat sie sich erschrocken, als ich ihre letzten Andeutungen mit in ihr Spiel brachte und die Nachbarschaft mal höhrte, womit sie mich so gepiesackt hatte…
    Im Nachhinein denke ich das hätte ich intinsiver machen sollen. Wenn noch was Nachkommt, werde ich mal das eine oder andere geschriebene – den so langsam klärt sich mein Schwammhirn wieder, an ein paar Leute weitergeben.
    Sollen die sich dann ein eigenes Urteil bilden – diesmal allerdings auch mit meiner Seite.
    Bins Leid vor dem Schatten ihrer Lügen zu zittern.
    Mag nur ne Verdauung aufgestauter Wut sein, jedoch behalte ich mir diesen Selbstschutz nun einfach mal vor.
    Hatte mich schonmal ähnlich zur Wehr gesetzt, doch hatte ich immer die Angst man glaubt mir eh nicht, war deswegen immer zaghaft. Schon zu verängstigt.
    Puff, Wut verraucht schon wieder. Will nur noch meine Ruhe. Nur werde ich die bekommen? Oder muss sie erst im Knast landen? Selbst wenn die Selbsthilfe-Gruppe die sie besucht nur ein neues Jagdrevier ist, sie hat sich zumindest besser im Griff jetzt, keine Ausraster mehr, dafür vermehrt Diffamierung. Oder ist das wieder nur die Ruhe vor dem Sturm?
    Egal, ich setz mich ab.
    Mir ist klar das das genau das ist was sie will, aus Angst ihr Spiel nicht mehr treiben zu können, denke ich sollte wenigstens versuchen ein paar Leute zu warnen, habe aber die Kraft nicht mehr.

    • Waltraud sagt:

      Wer hat Dich oder uns andere gewarnt? Niemand! Sei Dir selbst der Nächste, so wie es die Narzissten machen! Ich hab mir das jedenfalls auf meine Fahnen geschrieben. Ich hab zu lange gelitten, bis ich’s endlich gerafft hatte, was für eine kranke Kreatur an meiner? Seite war. Never Chance

    • Mani sagt:

      Ich habe mal bis hier her so ein kleines bisschen mit gelesen … hab dass gefühl das dieser Narzissmus bei männlichen Personen häuft

      Ich selbst bin männlich
      Und bin aus der der haft entlassen worden davor war ich 3 Jahre in der forensischen Psychiatrie nach Paragraph 64 und dort wurde ich natürlich ganz deutlich davor gewarnt in der DBT Gruppe (Co. Abhängigkeit/Menschen die manipulieren ) ich war damals 25 und hatte eigendlich so garnicht die Erfahrung in solchen Dingen war meist nur damit beschäftigt was ich den tun kann damit meine Eltern sich anfangen etwas besser zu verstehen und hatte sogar mit 14 Jahren schon den Job meines Vaters an der Bar übernommen damit er länger bei meiner mutter sein kann ich dachte vielleicht finden sie so wieder etwas zueinander nun wieder zurück zu meiner haft Entlassung 2 Tage danach habe ich meinen besten Freund getroffen sehr aufgewühlt und zerrissen
      seine Mutter starb an Krebs das hatt ewig gedauert und er der jüngste Sohn von 3 mit seinen 23j. Hatt sich alleine darum gekümmert

      Ich konnte ihn nicht so sehen und wollte unbedingt etwas tun hatte den drang danach ihn etwas spass in den abend zu bringen zu meine scheinbaren glück hatten wir stadtfest und ich sah 2 Mädchen und ein Jungen dachte es waren 3 Mädchen die Frisur des Jungen war etwas verwirrend nun habe ich meinen ganzen mur zusammen genommen und habe sie darum gebeten mit mir mit zu gehen und ihnen meine Situation kurz erklärt

      Das eine mädchen und und der junge waren nicht so überzeugt das andere Mädchen nun dafür un so mehr und hatt die anderen dazu überredet mit zu gehen

      Es war ein lustiger Abend und ich hab alles bezahlt hauotsache meinem besten Freund gieng es etwas besser

      Er selbst kannte diese eine die mit wollte hatt mir aber nichts gesagt und wusste auch kicht viel ü er sie außer das es ein Kollege des Bruders meines Freundes war

      Sie selbst hatt ständig irgendwie für mein Gefühl ..
      Andeutungen gemacht das da zwischen uns was ist und ich halt super gleich 2 Tage nach der Entlassung nicht das erste Mal

      Ich hab sie drauf angesprochen und wir haben Nummern ausgetauscht
      Ich sollte klingeln lassen bei ihr auf dem Telefon und als ich äußerte das ich kein Telefon höre hatte sie mir den arsch zu gestreckt schau hier und hatt auch einen falschen namen angegeben anstatt lisa Alice worüber ich kurz schmunzeln musste und äußerte das keine mutter ihre Tochter namen alice giebt
      Auser sie würde durch ein Baum ins Wunderland kommen

      Nun hab ich das gemerkt und ihr so etwas von meiner Vergangenheit erzählt und dass ich führungsaufsicht mit sehr strängen Auflagen habe und für ein bier zwischen 3 bis 6 Monaten haft bekomme
      Ubd meine Zukunft mir selbst ungewiss sei und ich ihr dass halt eben sagen möchte falls es zwischen uns mal ernst werden sollte müsse wir es genau überlegen ich möchte einfach keine traurige freundin alleine gelassen haben
      Und sie wollte dann die Beziehung einfach nur auf Sex erst mal begrenzen
      Wer sagt da nein ich dachte perfekt und wenn es dann doch klappt dan bleiben wir dran

      und sie gefiel mir auch für mich war sie eine etwas andere Art freundin die ich sonnst kannte neu Land sex in der Öffentlichkeit so oft es geht ihr war es scheiss egal ob jemand vorbei lief ich war da etwas mehr schüchtern und ängstlich

      Jedesmal wenn wir uns verabredet hatten wollte sie etwas trinken und ich bin es kaufen gegangen trotz der möglichen haft dafür und irgendwie ist sie immer 3 Stunden mindestens zu spät gekommen und ich stand nun da mit den Flaschen paranoid vor Angst dass mich die polizei belangt alls ich sie nochmals darauf angesprochen hatte war direkt streit wie unsensibel ich sei dass es sich nicht immer nur um mich drehe jnd sie noch ein Leben habe
      Naja 4 mal hatt mich dann die polizei leider tatsächlich erwischt egal ich hab ihr dass nicht übel genommen ich hab mir selbst die Schuld gegeben ich hätte die Flasche Jack auch verstecken können oder so u.s.w irgendwie habe ich dann gemerkt dass sie immer mehr an meinem karackter zu meckern hatt und dachte scheisse die kleine hatt sich jetzt glaube verliebt und hab
      Sie

      Angesprochen ob sie für mich etwas mehr empfinde als das was wir haben wir sollten darüber sprechen wenn es so ist was sie direkt verneinte und einfach weg lief und mich stehen ließ ich dachte sie kommt wieder aber nein

      Sie war weg 2 Tage nicht zu erreichen und dan plötzlich ein Anruf auf mein Telefon sie

      Und sie weint am Telefon und es hört sich aber irgendwie nicht echt an
      Aber sagt sie sitze hier in irgendeine Wohnung 80 km weiter weg von mir sie wisse nicht wo genau in welcher strasse und die jungs dort bei den ihr ex freund schulden hätte wollen von ihr was anderes und fassen sie an

      Ich wolte sie holen aber sie konnte mir nicht wo und das ihr Handy ihr gleich weg genommen wird

      Als ich sie dan wieder sah erzählte sie mir sie hätte Glück gehabt konnte abhauen mir war das irgendwie befremdlich aber dan wieder habe ich die Sache angesprochen ob sie sich verliebt hatt und wenn tatsächlich nicht ubd wir die Abmachung haben auf sex zu begrenzen wieso sie denn dann so sehr viel wert auf mein karackter den sie als schlecht empfand giebt

      Ohh man mir wird schon übel wenn ich das jetzt aufschreibe

      Dan waren wir ein parr

      1.5 Jahre alle 3 Tage heftigen Streit ich hätte ihr die Decke beim Schlafen weg gezogen

      laut stark schreit sie mich nachts 4 uhr aus dem bett ich versuche sie zu beruhigen weil ihr vater auch da ist und arbeiten muss dass sie doch bitte leiser sei und einfach näher kommen könnte unter die Decke wo liegt den dass problem wenn wir ehh mit einander schlafen warum dan nicht nah beieinander

      Sie sagte nur ist ihr scheiss egal ihr Vater soll ruhig wissen was ich für ein arschloch sei und sagt ich soll gehen dan geh ich los und sie schöpft lich den Weg ins Bett zurück selber tag 9 Uhr c.a qieder die selbe Nummer diesmal bin ich aber gegangen

      Ich fand es einfach schräg aber hab nicht verstanden was da grade so mit mir passiert und was sie da treibt

      1 mal mehr hatt sie wieder mit dieser vergewaltig Nummer angefangen sie sei bei ihrem Kumpel daheim von mehren Männern mit Pillen betäubt worden die sie aber freiwillig nahm und sie könne mit mir nicht schlafen sie hätte schmerzen im Unterleib und wurde vergewaltig

      Ich kommplett aufgelöst gewesen und habe sie dazu aufgefordert zur Polizei zu gehen und es ist bei solchen delikten notwendig das zu tun sonst mach ich das mit den jungs dann wirds aber böse

      Sie weigerte sich und sagte mir es ist etwas komplizierter als 8ch denke und sie wird es mir noch erklären polizei aber geht nicht ich hab ihr getraut da sind immer wieder so sachen passiert bis ich eine komplette wesensveränderung durchlief nach
      2 x Nervenzusammenbruch
      Mich selbst aufgab
      Und sogar was ich bis heute nicht verstehe mich selbst umbringen wollte ich liebe dass leben und Vorallem meins seid meinem Ursprung tag meiner Geburt das alles hab ich aber nicht gesehen und meinem wahn ihr helfen zu müssen und hab mein leben mit ihr nach Österreich nähe ihrer mutter gebracht und mein altes liegen lassen

      Mit viel Mühe direkt ein Job gefunden und ein Zimmer dort war sie mich 2 mal besuchen in 4 wochen einmal Zimmer ansehen und das 2te mal um mir zu sagen was ich eugendlich für ein arschloch sei daraufhin ich geantwortet habe das hier das einzige arschloch sie sei und mich belügt hier her bringt und dann alleine lässt

      Sie meinte ich lüge nicht das ich ein lügner sei

      Worauf hin ich die vergewaltigung ansprach und ob das nicht gelogen sei und sie mir es vor Monaten auch erklären wollte

      Antwort war ich bin ein arschloch und ich sei kein man weil ich ihr nicht helfen könne

      ich bin im Österreich tirol tahl fast erfroren
      Als ich sie im Silvester suchen gegangen bin zu ihrer wohnadresse bei ihrer Mutter habe ich gefunden
      Zurück nicht
      Sie gieng weder ans Telefon noch reagierte sie sonst irgendwie

      Ein alter man fand mich und fragte was ich da mache und nicht der erst sein könnte der hier einfach erfrieren kann und dass das ständig passiert och erklärte ihm das ich den Weg nicht mehr finde und er machte mir klar das da nicht viel mehr kommt ich bin auf dem weg an die Grenze nach Deutschland gewesen
      Musste aber genau die andere Richtung laufen als niemals wäre ich angekommen er beschloss mich mit zu nehmen und suchten die ganze Nacht im Auto das hotel den namen hatte ich bei allem was war leider vergessen

      Ich habe dann meine Familie geben mich dort abzuholen
      Das hier etwas ganz gewaltig schief läuft

      In Deutschland zurück

      bin ich direkt zur Polizei hab Anzeige erstattet
      In der Hoffnung dass es ihr hilft und beziehung erst mal beendet

      Wie sich herausstellte hatte die polizei sie schon gekannt und hatt mich vor ihr gewarnt

      Aber ich war ja schon in love und sie stritt alles ab und ich glaubte ihr wen auch nicht ganz muss ich ja glauben wenn sie meint ich glaube immer nur anderen und dass sein keine liebe was ich für sie hätte

      Ich hab sie dan gebeten bitte bei der Mama noch etwas zu bleiben damit wir uns nicht wieder begegnen und es wieder von Anfang los geht sie war trozdem da dann machte

      Sie mit mir ganz krasse Sachen es wurde immer schlimmer

      Ganz oben stand die liebe und das sie weis das ich Probleme hätte und sie immer für mich da sei blablabla

      Ich solle sie doch bitte mit sex überraschen wen sie schläft das gefiel ihr was ich dan auch natürlich gerne getan habe als wir fertig waren

      Sagte sie in einem ganz miesen Ton zu mir ….

      Hast du bekommen was du wolltest was mich echt auf übelste traf da bekam ich es mit der angst zu tun

      Sie ließ einfach so lange nicht locker bis ich dann komplett ausgerastet bin weil ich sie ständig darum gebeten habe das bitte zu unterlassen dass ich sie mittlerweile echt lieben gelernt habe und mir das weh tut aber auf schmerzhafter Weise erkennen musste dass ich meinen Gefühlen hätte trauen sollen und nicht irgendeiner dahergelaufenen die mir direkt den arsch hin hält am ersten Tag

      Und deshalb 1 fenster und ein türfenster bei ihr und ihrem vater
      ( wohnung)kaputt gemacht hatte
      Das ist nicht gewollt passiert
      ich habe mich in der Situation in der ich mich befand im Alkohol verloren und es tut mir bis heute noch Leid der arme Vater ist sooo ein guter man

      Und sie hatt der polizei erzählt dass ich
      Gefährlich sei und auch sogar der polizei viele Schritte vorraus sei weil ich ein sehr Berechnender Mensch sei
      Und alles geschickt plane

      Und mir erzählt aie hatt keine Anzeige erstattet die üolizei hätte sie verarscht und ohne ihr wollen das getan was nicht sein kann weil das nur glas war was zu bruch geht und diese Anzeige jeder zeit zurück genommen werden kann worum sie sich kicht mal trotz versprechen gekümmert hatt nächsten Monat ist es so weit gericht ich vermute sie taucht garnicht auf weil es ihr egal ist sie hatt gewonnen und ist zu frieden damit

      Sie hatt mich angezeigt

      Nun jetzt muss ich damit leben dass ich mich durch diesen kontrollverlust über mich wieder ins Gefängnis gehen könnte höchstwarscheinlich werde

      Und sie sich mit Sicherheit schon den nächsten holt der sie bürsten wird

      Ich wünsche ihm nur alles Gute und dass er es überlebt

  10. CP sagt:

    Eine Narzisstin, die die perfekte Verkörperlichung des Artikels hier oben ist und sich als enge Freundin von mir gab, hat es gestern nach Monaten akribischer, nagender “Arbeit” geschafft, dass eine andere gemeinsame Freundin mir das aufkündigte, was diese selber “einmalige Seelenverwanschaft” nannte.

  11. Laura Heinemann sagt:

    Meine Schwägerin ist eine Narzisstin. Am Anfang war alles iO. Wir hatten ein normales Verhältnis zueinander, bis irgendwann etwas nicht so lief wie sie sich das vorstellte. Ab da an redete sie schlecht bei gemeinsamen Bekannten über mich. DAs ging soweit dass sich diese Menschen erst von mir und dann auch von ihrem Bruder zurückzogen. Bis heute habe ich nie wirklich einen Grund dafür erfahren, weder von ihr noch von den ehemaligen Bekannten. Sie schnitten uns..was nicht schön war. Als wir dann keine Bekannten mehr hatten, fing sie an ihre Eltern gegen mich aufzuhetzen. Da sie das Lieblingskind von 3en ist, war das ein einfaches Spiel für sie.
    Ein Exbekannter von ihr sagte uns einmal, dass sie am anfang unserer Beziehung los lies, dass sie dafür sorgen würde uns auseinander zu bringen. Er sagte auch, dass sie immer recht behalten möchte, und dass sie dieses Ziel wahrscheinlich niemals aus den AUgen lassen wird..auch wenns erst Jahrzehnte später so sein würde.
    Wir heirateten und bekamen 2 Kinder, die Dank ihrer Tante kaum bis garkeinen Kontakt zu ihren Großeltern haben.Ihre KInder allerdings sind heißgeliebt und man sieht das auch.
    Ich weiß aber, dass sie ihre Eltern auch erpresst, wenn etwas nicht so läuft wie sie es sich vorstellt..dann droht sie ihnen, dass sie ihre Enkel nicht mehr sehen würden.
    WIr hatten einen guten Mttelweg gefunden weil wir alle zusammen in einem Ort wohnen. Die Familie meines Mannes ist recht groß. Die ganze eit wars auch ok, bis mein Mann letztes Jahr im Juli einen Arbeitsunfall hatte und es nciht gut aussah, da lernte ich die Familie erst mal so richtig kennen. Seit mein Mann wieder zu Hause ist, schneidet uns die ganze Familie. Ich weiß nicht warum und wenn wir fragen, wird geblockt..keiner sagt, was da im Hintergrund geredet wird.Das macht mich irgendwie shcon traurig und ich würde da gerne einen Weg raus finden.

  12. Laureen sagt:

    Ich habe hier auf der Website meine Familie und meine Kindheit wiedererkannt.
    Schön ist zusehen das man nicht allein ist, ich bin seit fast einem Jahr dabei alles zu heilen und die Hoffnung nicht aufzugeben eines Tages das leben zu führen das ich verdiene!

  13. Hi, aa so agieren Narzissten. Bei mir ist es die Adoptivmutter. Ich bin eine Überlebende. Keinen Kontakt mehr und dennoch knabbert man mit Ü50 immer noch an einigen Sachen.

    Irgendwie war es “bei uns zu Hause anders”.
    Ich arbeite schon nun einige Jahre auf, um zu verstehen, zu vergleichen, zu heilen. Vieles wurde mir erst die letzten Jahre bewusst, was meine Eltern mir angetan haben. Sei es durch die psych. Misshandlungen durch meine Adoptivmutter oder das Wegsehen meines Adoptivvaters. Darüber reden kann man auch heute nicht mit ihnen, es wird verleugnet, belächelt und gesagt: “Du hattest schon als Kind eine blühende Phantasie!”

    Ich kam als Kleinkind in Pflege und wurde dann 1 Jahr später adoptiert. Zuvor war ich die ersten 11 Lebensmonate 4x halb verhungert und verwahrlost (verursacht durch die leibliche Mutter) in die Klinik eingeliefert worden.

    Mit der Adoptivmutter hatte ich auch nicht so viel Glück. Ich bin mit schlimmen Sprüchen aufgewachsen wie: “Du weißt, dass du krank bist, du wirst nie sein, wie andere Kinder!” oder “Dich wollte niemand haben, deine Mutter nicht, deine Oma nicht und dein Vater war ein Selbstmörder!” Das sie es bereut hat, mich adoptiert zu haben, sagte sie mir auch, da war ich ca. 9. In der Schule sagte man zu mir: ” Wer weiß, wo deine Mutter gerade auf den Strich geht!” Es war meine leibliche Mutter gemeint, in dem kleinen Ort war bekannt, dass ich adoptiert war.

    Meine Adoptivmutter liebt Krankheiten, Macht und Kontrolle und sie braucht Unmengen Aufmerksamkeit Sie war eifersüchtig auf mich! Mehr als einmal sagte sie mir damals, Papa würde mich mehr lieben, als sie! Die Liebe zum einem Kind ist ja wohl eine andere, als die zum Partner. Und mein Adoptivvater hat da auch nichts verwechselt.

    Sie wollte jedenfalls dass die Ärzte mir einen frühkindlichen Hirnschaden nachweisen wegen der Ursprungsfamilie. Ich hatte schlechte Gene, die ausgetrieben werden mussten, wie sie meinte und was wohl ihre Lebensaufgabe war. Ich war mit 11 deswegen in der Klinik auf der Psychiatrischen Station für Kinder zur Beobachtung, wie es hieß, und sie hatte einem gefährlichen Eingriff zugestimmt. Mein Adoptivvater hatte zum Glück diesem Eingriff nicht zugestimmt (Lumbalpunktion – Gehirnwasser zum Untersuchen aus dem Rückenmark entnehmen). Ich habe die Auswirkungen dieses Eingriffs an Kindern zwischen 2 und 14 Jahren dort live ansehen müssen. Wie die Kinder und Jugendlichen sich davor und danach verhielten. Und ich war heilfroh, dass mir das erspart blieb. Bleibende Schäden waren damals auch keine Seltenheit!

    Allerdings hat mein Adoptivvater sonst meist ignoriert und weggesehen, wollte nicht sehen, was seine Frau mit mir anstellt. Erst als Erwachsene wurde mir klar – ER hat mich nicht beschützt. Er war/ist meiner Adoptivmutter gegenüber immer irgendwie hilflos. Aber ER war ERWACHSEN!!! Als Kind habe ich ihn geliebt und auf einen Sockel gestellt. Er hat mich schließlich nie geschlagen, war nie ernsthaft böse zu mir.

    Meine Adoptivmutter arbeitete ehrenamtlich bei der Jugendhilfe in der damaligen DDR. Ein Wolf im Schafspelz! Beide Adoptiveltern waren zudem auch brave SED Genossen und ich wurde selbstverständlich in diesem Sinne erzogen. Es gab selbstverständlich kein West-Fernsehen für mich und keine westlich aussehenden Klamotten. Mit 14 musste ich noch einen roten “Pionierannorak” anziehen, mit Pionierabzeichen drauf gestickt, obwohl ich da schon raus gewachsen und FDJler im Blauhemd war (es war halt der vorbestimmte Weg). Eine Klassenkameradin trennte netter Weise das Pioniersymbol von dem Annorak ab, ich selbst hätte mich das aus Angst nie getraut. Zu Hause war danach die Hölle los!

    Bei uns zu Hause war eben immer alles irgendwie anders, als bei anderen. Und niemand draußen erkannte es oder wenn doch, schwiegen alle! Andere Kinder im Ort mit solchen Eltern bekamen bei Zeiten eine eigene Wohnung, aber ich war gefangen. Es kamen sogar Jugendliche, um sich beraten zu lassen zu meiner Adoptivmutter nach Hause wegen solcher Situation. Ich war komplett im falschen Film da – immer!

    Apropos falscher Film, … es gabt da so eine Werbung im TV, es geht wohl um Milch, alle Jalousien gehen runter, alles ist grau und das Kind fragt plötzlich – warum bei uns immer alles anders ist…? Das erzählte ich einiger Zeit mal meinen Eltern, in einer Situation, wo ich wütend auf irgendeinen blöden Spruch von ihnen war. Ich erzählte von der Werbung und das ich mich bei ihnen meine gesamte Kindheit wie im falschen Film gefühlt habe, bei uns war auch immer alles anders, als bei anderen! Sie haben mich nur seltsam und betreten angeschaut.

    Trotz allem habe ich damals Schule und Lehre mit 2 abgeschlossen! Später bei einem Klassentreffen sagte eine von den ehemals Klassenbesten zu mir : ” Es ist ein Wunder, dass du überhaupt die Schule geschafft hast, wo dich das mit deiner Mutter so viel Energie gekostet hat!” Bis dahin hatte ich mir darum nie Gedanken gemacht, aber es ist wahr. Viele Menschen, die ähnlich aufwuchsen, sind heute als Erwachsene nicht in der Lage ihrem Beruf nach zu gehen, müssen starke Medikamente nehmen, sind depressiv oder anders krank und ständig in ärztlicher Behandlung.

    Diese Kindheit belastet schon irgendwie meine Seele und meine Gesundheit, vielleicht ein Leben lang. Ich weiß das, denn auch ich bin nicht frei von düsteren Gedanken, Albträumen, ab und an nächtlichem Gedankenkarussell, Druck in der Magengegend wenn ich die Eltern mal wieder anrufen oder besuchen musste. Es ging mir dann Tage lang davor und danach schlecht und ich habe sehr schlecht geschlafen und schlecht geträumt.

    Würde ich ein Buch darüber schreiben, was ich “da wo ich aufwuchs” erlebt habe, es würde so dick werden wie manch Bestseller…. hunderte böse Erinnerungen. Aber ob ich mir und anderen so ein düsteres Werk antun möchte? Würde es anderen Betroffenen helfen, oder mir? Daher erst einmal nur diese Webseiten und meine Linkliste.

    Meine Adoptivmutter liebt es zu kontrollieren, zu verhören, zu beschuldigen, streitet immer bis auf´s Messer (sagt selbst mein Adoptivvater) – denn sie irrt sich nie! Ich dachte früher immer – sie wäre bestimmt auch eine ideale Gefangenenwärterin. Emotionale Erpressung – darin ist sie auch bis heute sehr gut! Eine Schulfreundin, wurde sogar damals Zeugin und wurde mit mir zusammen 1,5 Stunden lang von ihr “verhört” – anders kann man es nicht nennen. Die Klassenkameradin weinte und hätte schon längst zu Hause sein müssen, aber das störte meien Adoptivmutter nicht. Vor 2 Klassenkameradinnen bekam ich den Po versohlt, mein Kopf wurde dabei mit von den Knien meiner Adoptivmutter eingeklemmt. Sehr entwürdigend!

    Wir waren da ca. 9-11 Jahre alt. Meine Adoptivmutter hasst diese Schulfreundinnen von damals übrigens heute noch!!! Sie hatten schließlich einen schlechten Einfluss auf mich. Widerworte oder “Nein”, Nichterfüllung so etwas hatte es einfach nicht zu geben und wurde somit hart bestraft.

    Einmal fiel auch Weihnachten aus und ich wurde eingesperrt, der Schlüssel weg genommen. Und wie oft hatte ich Beulen und Blessuren von Schlägen oder wo ich irgendwo dadurch gegen geknallt bin, ich wurde erpresst, und sagte dann auch meinem Vater nichts, wenn er abends fragte, woher das kommt. Noch als ich 18 war warf sie eine Holzfussbank nach mir – hätte ich nicht den Arm schützend vor mein Gesicht gehalten, wären die Beine dieser Fussbank direkt da gelandet. So schmerzte nur tagelang mein Arm.

    Kinder wurden früher anders als heute erzogen, in den 60gern und davor auch. Und niemand störte sich anscheind daran, wenn meine Adoptivmutter immer mal diesen Spruch zum Besten gab und dabei lachte: “Meine Mutter hatte lockere Handgelenke und ich hab´s geerbt!”

    Ich habe als Kind täglich die Stunden gezählt, bis mein Vater heim kam. Erst wenn er da war, fühlte ich mich etwas sicherer. Wobei er meist viel arbeitete oder in den Garten flüchtete, weil er sich selbst nicht wohl fühlte in seiner Ehe. Geborgenheit, Urvertrauen, das jemand hinter mir steht, habe ich nie erfahren während meiner gesamten Kindheit. Ich war nie gut genug. Selbst an das kleinste Lob wurde ein “ABER” angehangen.

    Meine Kindheit sehe ich heute als “VERSCHÄRFTES ARBEITSLAGER”! Etwas anderes war es nicht. Ich wollte mich mit 16 ernsthaft umbringen wegen meinem Elternhaus, der Abschiedsbrief an eine Freundin war bereits geschrieben. Eine “Eingebung” rette mich zum Glück – irgendwie dachte ich: “Ich habe es so lange ausgehalten, den Gefallen tu ich denen nicht! In 2 Jahren bin ich 18 und dann gehe ich!” Ein kluger Gedanke! Nur fort gegangen für immer bin ich da leider nicht.

    Ich musste meist meine Wäsche mit der Hand waschen, trotz Waschmaschine, sämtliche Wege meiner Mutter erledigen, musste als Seelentröster und Partnerersatz auch als Kind schon herhalten, dufte somit oft erst nach Mitternacht schlafen, wenn sie meinte sie muss mich stundenlang zutexten. Oder sie tat freundlich, horchte mich somit aus, um später mal alles gegen mich zu wenden. Das it eh die Taktik von Menschen mit dieser Störung. Ich konnte ihr nie trauen, ihre Stimmung konnte jede Sekunde umschlagen in rasende Wut. Ich war nie locker, entspannt. Ich dachte früher immer, mein Adoptivvater weiß von allem nichts. Ich hatte eher Mitleid mit ihm, er musste ja auch bei dieser bösen Frau leben.

    Ich kann das alles kaum begreifen, ich bin selbst Mutter eines nun Erwachsenen Kindes. Ich wollte immer anders zu meinem Kind sein, als ich es erlebte und wollte, dass mein Kind mich nie hassen muss! Ich war immer eine Löwenmama und stand hinter meinem Kind! Ich hoffe, ich habe es hauptsächlich gut gemacht!

    Ich staune beinahe, wie normal ich heute lebe, ohne Therapie, ohne Psychologen. Denn denen traue ich nicht, seit ich mit 11 auf der Psychiatrischen Station zur Beobachtung war – 4 Wochen lang und Dinge sah und erlebte, die nichts für Kinderaugen sind. Auch die sagten mir damals, es kann sein, dass ich die Schule nicht schaffe, das ich Konzentrationsprobleme habe. Aber was bei mir zu Hause los war, erkannten sie nicht! Seit dem – Psychologen, Psychiater – nein danke!

    Kriegserlebnisse sind vergleichbar, wenn man so aufwächst, weiß ich heute 2015 aus dem Buch “Borderline-Mütter und ihre Kinder”. Und ich weiß auch, es gibt keine Skala – was ist schlimmer – das was du erlebt hast, ober das was ich erlebt habe. Weil jeder Mensch anders empfindet und anders Erlebtes verarbeitet!

    Wer es nicht weiß, der merkt es mir heute nicht an. Ich bin nur ruhiger, als andere, da wo ich neu bin und niemanden kenne. Freunde kennen mich überwiegend lebensfroh. Sie kennen meine Geschichte und staunen mitunter, wie ich mit dem Leben zurecht komme. Aber es gibt trotzdem genug dunkle Stunden, Tage oder Nächte. Man kann seine Kindheit nicht abschütteln, nur lernen gut damit zu leben.

    Ich möchte auch allen Mut machen, die mit solchen Erinnerungen kämpfen. Ihr bestimmt Euer Leben heute selbst – und Ihr habt ein Recht darauf, glücklich zu sein!
    Angeregt dies zu schreiben wurde ich Ende 2011 durch eine Webseite in meiner Linkliste.

    ALLES WAS ICH HEUTE BIN, BIN ICH NUR DURCH MICH!

    • Djamila Loeper sagt:

      Nicht geliebtes Kind ,
      vielen Dank für deine Offenheit so weiß man man ist nicht allein ! Und das es trotz allem Hoffnung gibt . Ich könnte auch so ein Buch schreiben . Ich wünsche dir viel Kraft wenn du mal wieder Dunkle Stunden hast . Und einen schönen Sonnatg . LG Djamila

    • Waltraud sagt:

      Wie furchtbar, was Dir passiert ist. Du bist eine starke Persönlichkeit, sonst kann man sowas nicht überstehen.

    • Nirmala Massoth sagt:

      Hallo,
      Beim Lesen deiner Geschichte habe ich geweint. Endlich…nach all der Zeit. Ich dachte, du erzählst meine Geschichte…
      Ich habe meine Geschichte nie jemandem erzählt, weil ich dachte, dass mir keiner Glauben wird. Zeigten ja schon die Psychologen aus der Kindheit…

    • Maria Bouha sagt:

      Sehr, sehr schön beschrieben. Erinnert mich an mein Horrorleben mit meiner Mutter.
      Ich denke auch, dass mein Leben bedroht war, wie ständige Kriegserlebnisse.
      Und wie mein Leben heute ist, so wunderbar, ja, das habe ich mir auch so schön gemacht.
      Alle meine Peiniger haben letzten Endes Schlimmes erlebt und mein narzistischer Bruder, der mich immer gehasst hatte und mit meiner Mutter gemeinsame Sache machte, fristet heute seit 3,5 Jahren als Wachkoma-Patient sein Leben.
      Das wünscht man seinem ärgsten Feind nicht!
      Ich wünsche allen Menschen, die halbwegs gesund der Lebenshölle entronnen sind, gute Heilung.
      Nur nie aufgeben, am Ende des Tunnels scheint doch die Sonne!

      Maria

      • Waltraud sagt:

        Der war lang und steinig und ich wünsche meinem Narzissten die Hölle, die er mir zu lange bereitet hat. Von daher Maria gilt für mich nicht der Satz “das wünsch ich meinem ärgsten Feind nicht”. Doch!!

        • Lilli sagt:

          Hallo Waltraud,
          die Leute mit Narzissmusproblemen lasse ich mit meinem eigenen Wachsen in Selbstliebe,
          und nach dem Verschmerzen der narzisstischen Handlungsweisen,
          los,
          ich lasse sie los,
          kreise gedanklich nicht mehr um sie. Und das ist anfangs sehr schwer,
          denn es bedeutet viel oder völlige Distanz.
          Nur so bin ich selber frei für meine Zuwendung zu bzw. die Zuwendung von normalen unperfekten, gleichberechtigten
          Menschen.
          Übernette sich perfekt gebende, ‘starke’ ‘Versteher/innen’, die dann ins Gegenteil driften,
          ‘brauche’ ich, ehemals co- und komplementärabhängig,
          nicht mehr.

  14. RACHEL sagt:

    Verlasse Ihn sofort und hole Dir professionelle Hilfe, Du darfst keine Angst haben diesen Schritt zu machen. Ich habe mich gerade nach 24 Jahren Ehe von einem Narzissten getrennt, es war die Hölle, wir haben drei Kinder. Gib Dich nicht auf, Du hast es verdient glücklich zu sein.

    • Doreen sagt:

      Hallo Rachel,

      Ich habe nach 19 Jahren meine Beziehung zu einem Narzissten beendet. Wir haben 2 Kinder zusammen. Jetzt vor Weihnachten meldete er sich mit einen kurzen Sms, ob er zu Weihnachten für eine Stunde bei uns zu Weihnachten vorbeikommen darf. Ich habe nicht reagiert, meine Kinder auch nicht. Wir wollen ihm nicht sehen. Meine Kinder sind alt genug, dass sie entscheiden können, ob sie ihm sehen möchten. Er weiß nicht wo wir wohnen, und das ist gut so. Ausserdem hab ich Angst ihm wieder zu verfallen. Zur Zeit ist er ja mit mehreren Sexpartnerinen beschäftigt, also sexuell ausgelastet. Das er wahrscheinlich kein Interesse hat zurück zu kommen. Aber man weiß ja nie. Ich bin auch erst über 4 Monate von ihm getrennt, also noch nicht über den Berg. Er lässt mich über andere und seinen Status wissen wie sehr ihr diese Sexpartnerinen liebt. Das schmerzt auch ganz schön. Aber ich bereue es nicht ihm verlassen zu haben. Meine Kinder und ich waren nur noch fertig wegen ihm. Langsam erholen wir uns alle von ihm. Aber manchmal falle ich trotzdem in ein tiefes Loch. Bald beginne ich eine Therapie. An alle dort draußen es ist schwer einen Narzissten zu verlassen, ich weiß, aber nicht unmöglich. Jede weitere Stunde eures Lebens ist vergeudete Lebenszeit.

      Ich wünsche allen den Mut und die Stärke.

  15. Andrea Schulze sagt:

    Liebe Marianne und lieber Burkhard ,

    der Ansatz auf Eure Tochter zu – zugehen ist richtig und wichtig ! Wenn es um emotionalen Missbrauch geht , ist die bedingungslose Liebe der Eltern /Freunde etc. von unschätzbaren Wert .
    Das Ziel des Narzissten ist es , sein Opfer zu isolieren , zu destabilisieren und zu kontrollieren .
    Ich weiß aus eigener Erfahrung , wie sehr so ein missbrauchender Partner (Narzisst), Freundschaften und selbst die Familie zerstören kann .
    Wichtig ist jetzt , das ist ein gut gemeinter Rat , das Ihr Euch nicht als Opfer seht und das Ihr aus dieser “Starre” heraus geht , ich weiß sehr genau , das es nicht einfach ist , das Verhalten von Katharina nicht persönlich zu nehmen , aber es ist wichtig das sie Menschen um sich hat denen sie vertrauen kann und die sie von Herzen lieben .
    Sammelt Informationen über Toxische Beziehungen und Narzisstischen Missbrauch , jemehr Ihr darüber wisst umso besser , in dem Fall ist Wissen Macht . Es ist wichtig sich der Facetten und des Ausmaßes dieser Form des Missbrauchs bewusst zu machen !
    Ich wünsche Euch ganz viel Kraft . wenn Ihr Unterstützung benötigt hinterlasse ich hier gern meine Kontaktdaten :andrea.schulze@gmx.biz

    Herzliche Grüße
    Andrea

  16. Tammy sagt:

    Ich war bis vor 8 Wochen mit einem 1,5 Jahre zusammen , bis er Schluss gemacht …. Plötzlich stand ein anderer Mensch vor mir , böse, asozial … ein Monster !
    Nicht wieder zuerkennen . Ich bin dann weg und na g einer Woche Stillschweigen bin ich noch mal zu ihn , heulend und bettelt wollte ich eine Abtwiort haben , da ich das alles nicht greifen könnte . Doch was ich bekam , waren Schuldzuweisungen , Beleidigungen , Driohungen usw…. eiskalt , ich werde nie den Kranken Blick in seinen Augen vergessen. Ich bin dann weg und paar Tage später Stränden meine ganzen Sachen vor der Tür. Ich war innerlich tot und dachte das schaffe ich nicht , er war doch immer gut zu mir , mir gesagt ich wäre sein Leben , seelenverwandt wir waren eins . Ich nahm in 4 Wochen 10 Kilo ab und dachte das war’s ,
    Dann fing es an das er mich über Handy beschimpfte mir den tot wünschte . Ich reagierte nicht , machte mir eine neue Nr, E-Mail Adresse und bin bei Facebook raus bis heute. Er hat seit 2 Wochen meine Freunde entblockiert , und fängt seit kurzem an mich mittlerweile über Facebook schlecht zu machen … z. B. Posten ich bin die drecksau los und vieles mehr…. der psychterror geht los. Ich habe auf nichts reagiert , geschweige in der Zeit jemals Kontakt aufgenommen , ich glaube das macht ihn verrückt . Jetzt hat er seit paar Tagen eine neue was er öffentlich postest , verteilt aber noch ständig an mich . Ich bleibe ruhig . Er ist Unberechenbar Mensch

  17. Amy sagt:

    hallo Miriam, hallo an alle,
    es ist erschreckend wie sich die Taten eines PN von Fall zu Fall ähneln,
    ich bin auch jahrelang Opfer eines PN gewesen,
    habe das alles versucht hinter mir zu lassen,
    aber er hat mich wieder aufgespürt und wie ein Stalker hängt er mir hinter her und versucht mich wieder rum zu kriegen mit ihm zusammen zu ziehen,
    durch mein NEIN habe ich viele Drohungen, Belästigungen Schlecht-machen in meinem beruflichen und familiären Umfeld von ihm erhalten, und wie bei Euch allen, schafft er es, sich als den Saubermann darzustellen und mich als die verrueckte Schlampe,
    es ist sehr gefährlich und wirklich Unterstützung findet man kaum, nur ihr solltet alle wissen, ihr seid nicht allein, wir sollten nach Hilfskreisen oder Organisationen suchen die Opfer von PN unterstützen, oder solche gründen, drÜck Euch alle fest, von Herzen Amy

  18. Waltraud sagt:

    Hallo Miriam,
    ich hoffe sehr, das Du Dein Leben anfängst zu leben. Das Du einen Job hast ist doch schon mal eine Grundlage, Dir was eigenes aufzubauen.
    Das mit dem gelähmt sein und nichts mehr zutrauen, kenne ich nur zu gut.
    Lass Dir Dein Leben nicht länger von jemanden zerstören, der es absolut nicht wert ist.
    Ich drück Dir die Daumen bei der Umsetzung und Du schaffst das. Das Du stark bist, hast Du Dir doch schon bewiesen (sonst hättest Du so einen Menschen nicht ausgehalten!!!)

  19. sahra sagt:

    Hallo Ihr Lieben

    ich war 9.5 Jahre mit einem Narzissten zusammen bis auf das anfangsjahr waren die restlichen Jahre die Hölle auf Erden. Als ich Ihn kenngelernt habe war ich 17 nun 27 Jahre alt er hat mir meine ganze Jugend geraubt. ständig beleidigt geschlagen die abenteuerlichsten Geschichten erzählt mich immer für dumm erklärt und versucht meine Gedanken auszuschalten und ihm das denken zu überlassen. Ich habe sehr sehr viel Geld an ihm verloren welches er mir durch die erwähnten Manipulation Taktiken entzogen hat. Leider waren meine familiären Verhältnisse nicht rosig von dem er ganz genau Bescheid wusste und dies machte es zum Nährboden seiner Abhängigkeit im dem er versuchte diese Lücke mit seiner gespielten liebe zu füllen und auch zu entziehen um mir zu vermitteln dass ausser ihm niemand da ist. Er versuchte mich immer unter sich zu haben und wollte das ich mein Studium abbreche da er selbst nichts erreicht hatte. Zum Glück habe ich daran festgehalten.zudem versuchte er mich von meinem Umkreis abzuisolieren und nur für sich zu haben damit er mich lenken könne, was er teilweise auch geschafft hatte. Er hatte keine wirklichen Freude da er jeden taktisch Geld entzogen hst und die nicht zurückzahlen dass häufte sich und sprach sich rum ,sodass keiner mit ihm zu tun haben wollte, mir vermittelte er das er mit niemanden was zu tun haben möchte da er nur für mich da sein möchte.Letzendlich erwischte ich Ihn wie er mich wieder betrogen hat doch diesmal entschied er sich für die äffäre und heiratete sie, wie im ausgerutscht ist sei sie “eindfacher” und würde blind alles tun für ihn.Ich hatte sie versucht zu warnen aber es war zu spät er hatte ihr erzählt wir wären längst getrennt und ich sei psychisch verrückt. Für mich ist eine Welt zusammengebrochen nach so vielen Jahren was ich nicht alles für ihn getan habe ließ er mich mit Schulden und Beleidigungen zurück ( zum Glück denke ich mir heute) je mehr Zeit vergeht desto mehr spüre ich die Luft zum Atmen wieder aber jetzt weiß ich das das alles endlich ein Ende hat.

    • Michael sagt:

      das tut mir sehr leid, aber ich ertrage dieses Spiel seit nun 6 Jahren genau anders herum. Ich bin 61 auf 51 KG (bei 1,83m) abgemagert und ausgesaugt und lange mach ich es nicht mehr, wenn kein Wunder geschieht.

      • Astrid sagt:

        Hallo. Es ist erschreckend, wie viele solcher Menschen es unter uns gibt und wie viele gemeinsam unter ihnen Leiden. Ich habe das Pech, zwei Kinder mit einem Narzisten zu haben. Er hat sich nie um die Kinder bemüht, er begann, als ich mich trennen wollte. Die Trennung zog sich über drei Jahre. Erster Versuch mit räumlicher Trennung. Anschließender Rückzug in die Ehewohnung aufgrund falscher Hoffnungen. Als ich es erkannte, war es zu spät. Er ließ mich nicht mehr mit beiden Kindern ausziehen. Riß die Kinder auseinander. Das Kind, dass er mir nahm, hatte gesundheitlich Probleme und wurde von ihm gedemütigt. Es blieb mir nichts anderes, als erneut zurückzukehren um für meine Kinder sorgen zu können. Ich ertrug es aber nicht. Wandte mich an das Frauenhaus. Zog kurz darauf erneut aus. Wieder nur mit meiner Tochter und nahm mir anwaltliche Hilfe. Es gab ein Sachverständigengutachten über unsere Erziehungsfähigkeit. Das Gericht entschied, dass ein Wechselmodell dem Wunsch der Kinder am ehesten entsprechen würde.

        Er trinkt, er benutzt die Kinder als Sprachrohr. Es funktioniert nichts und das Jugendamt tut nichts. Reden kann er. Betitelt mich vor dem Amt um von sich abzulenken. Es liegt jetzt eine Anzeige wegen Kindeswohlgefährdung vor. Er konnte sich heut erneut gut hersusreden. Wir sollen zusammen erarbeiten, wie wir für unsere Kinder bestmöglich zusammen sorgen können. Das ist aber nicht sein Interesse. Ich könnte heulen. Niemand durchschaut ihn. Ich hoffe, ich habe die Kraft, das alles weiterhin durchzustehen.

        • Waltraud sagt:

          Hallo Astrid,
          wenn man mit einem Narzissten Kinder hat, ist man in einer besonders extremen Situation. Alles wird von diesem benutzt, um einem das Leben schwer zu machen. Und wie harmlos und völlig unschuldig sie sich geben, weiß ich aus eigener leidvoller Erfahrung. Viel Kraft und Zuversicht auf Deinem weiteren Weg

        • Angelina sagt:

          Ich mache genau das gleiche mit auch mit Anzeige und allem und bin auch total am Ende!!! Mein ex ist auch bei der Polizei und macht allrs nur schwieriger weil die alle zusammenhalten.. Ich habe ihn wegen freiheitsberaubung Vergewaltigung und Erpressung angezeigt . . Ich habe ein so Glück das ich einen tollen Anwalt habe .. da wir einen Sohn zusammen haben wird das alles hoffentlich so ein Ende haben das ich endlich weg von ihm kommr er ist so ein kranker böser Mensch und juckt sich 0 für seine Kinder nutzt meine Schwächen harmlos aus !!!

        • Sabrina sagt:

          Liebe Astrid

          Bei uns beiden sind sehr viele Gemeinsamkeiten. Ich hab 7 Jahre mit einem zusammen gelebt. Haben 3 Kinder zusammen und er hat sich ein scheiß um die Kinder gekümmert. Er hat seit März 18 die Kinder und jeder steht auf seine Seite. Jugendamt, Gericht,… Keiner durchschaut ihn. Ich hab seine Krankheit leider zu spät erfahren. Er kam immer wieder mit annäherungsversuchen um mich ins Bett zu bekommen obwohl er eine Freundin hat. Als ich Nein sagte, drohte er mir die Kinder für den Urlaub nicht mehr zu geben. Also erpresst er mich jedes mal damit, wenn ich nicht auf das höre was er sagt und will, bekomm ich die Kinder nicht. Bei uns soll auch ein Familiengutachten gemacht werden. Er hat die Kinder oft geschlagen und das ist keine Kindeswohlgefährdung? Ich fühl mich auch emotional vergewaltigt und unverstanden. Zudem hatte ich noch 6 Jahre lang ne Freundin die mich so gequält hat, aber von der ist es einfacherer sich zu lösen als vom Exmann mit dem man Kinder hat.

          • Waltraud sagt:

            Das mit dem Drohen und Bedrohen, wenn die Dinge nicht so liefen, wie vom Narzissten geplant, kenn ich von Anbeginn der Beziehung. Leider hatte ich keine Ahnung, das das was mit gestörter Persönlichkeit zu tun hat….
            Und das alle immer auf seiner Seite waren, hab ich zu spüren bekommen. Aber was soll man machen, wenn man völlig ahnungslos ist, was abgeht und man im Glauben gehalten wird, man selber hätte schuld. Und auch wenn mans dann geblickt hat, hört ja nicht auf, das er munter weiter manipuliert. Nur die Zeit und der Abstand schaffen dann irgendwann erträgliche Zustände. Deine Kinder werden irgendwann auf eigenen Beinen stehen.
            Es ist eine himmelhoch schreiende Ungerechtigkeit und man hat keine probaten Mittel dagegen anzukommen.
            Wenn er die Kinder geschlagen hat – wie stehen diese dann zu ihm? Da muss sich doch eine Abneigung zum Vater gebildet haben oder? Das wird dann hoffentlich im Gutachten zum Tragen kommen. Alles Gute für Dich

      • Waltraud sagt:

        Dann warte nicht auf ein Wunder. Entzieh Dich dem was Dir nicht gut tut. Wenn Du doch schon erkannt hast, womit Du zu tun hast…..

        • Waltraud sagt:

          War an Michael gerichtet

          • Gabi sagt:

            Das ist alles so schlimm. Ich erfahre das seit zwei Jahren an meiner Tochter. Sie ist seit 6 Jahren mit diesem Typ zusammen. Seit 3 Jahren gibt es eine ganz süsse Tochter. Er hat getrunken,war 2x zum Entzug,hat sein Geld nicht in Griff und hat seit zwei Jahren,da war er das 2x zum Entzug,meine Tochter so manipuliert,dass sie von ihren Eltern Abstand nimmt. Von allein kommt sie nicht, nur wenn sie ihre Tochter holt. Sie hatte mir bis dahin immer alles über Whatsapp geschrieben, Bilder geschickt alles erzählt. Sie hatte Vertrauen und seit zwei Jahren hat sie sich um 360 Grad gedreht.Fehler machen nur wir. Ich als Mama könne nicht loslassen. Ich kann gar nicht alles aufzählen,was vorgefallen ist. Nur was der Typ sagt, wird gemacht. Sie haben keine sozialen Kontakte mehr, meine Tochter kann kaum noch einen Schritt allein gehen.Aber wenn er daheim ist, Absetzter oder so, nimmt er die Tochter nicht.
            Ich hör erstmal auf. Finde eigentlich kein Ende. Gebe aber die Hoffnung nicht auf,dass meine Tochter doch mal merkt, dass wir diejenigen sind,die ihr helfen und die für die da sind.

          • Anja sagt:

            Hallo Gabi,
            schau mal unter der Rubrik, Narzissten fordern einen hohen Preis
            … dort gibt es zwei Kommentare zum Thema – wenn die Tochter in einerBeziehung zu einem Narzissten ist.. eine Frau schreibt dort von der schlimmen Beziehung ihrer Tochter und auch ich habe dort meine Erfahrung beschrieben- denn ich war von 17 bis 24 in einer fast hörigen Beziehung zu einem schlimmen toxischen Partner… ich bin meinen Eltern heute sehr dankbar , wie sie mich damals -trotz stärkster Abwehr, niemals aufgegeben haben. Ich wünsche dir und deiner Familie ganz viel Kraft!

      • Sandra Reichhardt sagt:

        Ich bin am 16.2.18 von meinem Mann von jetzt auf gleich verlassen worden ohne jegliche vorwarnung.ich habe rein gar nicht’s von so einem verhalten mitbekommen. Wir wollten in ein kleines Haus ziehen und hatten unsere Wohnung ende Januar 2018 gekündigt. Nicht mal 4 Wochen später hat er Bilder von seiner neuen Freundin inklusive Kind gepostet, in seiner Firma hat er erzählt, ich hätte eine Affäre, deswegen hat er mich verlassen. Ich bin in ein tiefes loch gefallen. Ich habe das Gefühl bekommen diesen Mann niemals richtig gekannt zu haben. Jetzt im nachhinein merke ich das er mich isoliert und manipuliert hat. Mir ging es nur noch schlecht,hatte ständig magen probleme von Schlafstörungen will ich gar nicht erst anfangen. Nun sitze ich da mit meiner gekündigten Wohnung,wo ich mich sehr wohl gefühlt habe und muss in 6 Wochen ein anderes Heim finden. Ich frage mich wie ein Mensch so sein kann. Ich war so stolz auf unsere Ehe und das was man zusammen geschafft hat. Es ist einfach nur unglaublich… lg sanny

      • Silke sagt:

        Lauf weg so schnell Du kannst. Ich habe das mit meinem ersten Mann sechs Jahre mitgemacht. Er war ein notorischer Lügner, hat mich betrogen und mir das Leben zur Hölle gemacht. Nach dieser Zeit war ich so gestört , daß ich mich für alles schuldig gefühlt habe. Ich hatte Panikattacken und litt unter ständiger Übelkeit mit Erbrechen.
        Lernte dann meinen zweiten Mann kennen, der im Grunde genommen dasselbe war. Nachdem wir geheiratet hatten, ließ er seinen widerlichen Charakter immer mehr freien Lauf. Es bereitete ihm offenbar Freude mich vor anderen zu demütigen. Erfolge gab er als sein Verdienst aus. Ging etwas schief war das natürlich meine Schuld. Hilfe verweigerte er mir aber bei Nachbarn und Freunden bot er sich ständig an. Er war dann ein ach so toller Mann. Ich könnte noch viele Beispiele aufzählen.
        Nach drei Jahren Trennung kann ich sagen “Ich habe es noch keinen einzigen Tag bereut.

      • Uschi sagt:

        Hallo Michael, das Wunder auf das Du hoffst, bist Du selbst. Mein Narzist verlässt mich, ich fühle mich entkräftet und ausgelaugt und es tut unendlich weh. Wir haben in seiner
        Wohnung zusammen gewohnt (2 Jahre) vorher waren wir 4 Jahre zusammen. Es hat schleichend begonnen, er hat mich abhängig gemacht, auch finanziell. Mir ist erst vor ein paar Monaten klar geworden, in welcher Situation ich mich befinde. Die letzten 6 Monate hat er wirklich alles gegeben, es wurde extrem schlimmer. Ich habe nur noch geweint, hatte Schlafstörungen und war nervös. Angst vor dem, was in den nächsten 5 Minuten wieder passieren könnte.
        Jetzt habe ich einen Mietvertrag unterzeichnet und werde zum 01.08.18 umziehen. Wenn ich nicht schlafen kann, lese ich Artikel über Narzisten. Ausserdem habe ich Hilfsstellen für Frauen kontaktiert ( gibt es auch für Männer). Ich habe meinen Freundeskreis um Hilfe gebeten. Es geht mir nun etwas besser und zeitweise habe ich das Gefühl, ich könnte freier atmen, aber da ist immer wieder dieser schreckliche Schmerz, ich habe diesen Mann vertraut und geliebt ( liebe noch), aber ich habe mir geschworen, mich nie wieder um zu drehen, wenn ich hier raus bin.
        Wenn Du leben und gesund bleiben willst, musst Du gehen! Lass Ich nicht kaputt machen! Tu was für Dich, denn Du bist es Wert.

        • Susi sagt:

          Hi Uschi , hättest du interesse dich per telefon bezüglich des Themas auszutauschen mir gehts nicht ander leider.
          Ich leide so lange unter so einen narzisten bin grad mal 26 und weis nicht mehr weiter..
          Ständig such ich dan solche seiten auf um mich zu berühigen und zu erkennen das nicht ich das Problem bin..sondern das er mich eigendlich nur krank gemacht hat. Ich würde mich freuen mich mit dir austauschen zu können.
          Lg susi

      • JOHANNES sagt:

        Hi Michael, endlich mal einer der wenigen Männer, die hier von ihrem Leid berichten.. Ich war 1,5 Jahre in solch einem Spinnennetz gefangen und letztendlich, als ich nervlich am Ende war, eiskalt “abgeschossen”…

    • Monique sagt:

      Hi,
      Wie gehts dir denn Heute?
      Bin auch an einen Narzissten geraten. Kenne ihn seit 2 Jahren. Hab ihm über 1500 euro gegeben. Von dem Geld hat er mir nie was zurück gegeben. Er hat mir Liebe vorgespielt. Mich auch betrogen keine Ahnung wie oft. Von heut auf morgen hat er mich abserviert. Hat gleich sein Profilbild gewechselt mit seiner neuen und ihm zusammen drauf. Es hat mir das Herz gebrochen. Ich sei ihm nichts wert und er redet nur mit mit wenn ich ihm 300 euro zahle. Es sind diese Aussagen die einen so sehr verletzt haben. Jetzt hat er seinen Spass. Ich bin totunglücklich obwohl ich weis das es nie funktioniert hätte. Mein Selbstwertgefühl hat er kaputt gemacht.
      Lg. Monique

  20. artworker 1 sagt:

    Liebe Leute und (Leidens)Genossen,

    erst heute habe ich diesen Thread durch Zufall über eine Kollegin gefunden, die dieses Thema auf FB gespostet hatte. Ich kann euch gar nicht sagen, wie froh ich bin, hier ein Forum gefunden zu haben,
    in dem ich mich über dieses Thema austauschen kann, denn mir geht es hier so wie vielen! Anhand der gelesenen Beiträge merke ich auch, wie vielschichtig und schillernd das Phönomen des Narzissmus ist! Bei mir war es zwar “nur” eine realtiv kurze Zeit von fast eineinhalb Jahren mit so einem Menschen, aber diese hat doch beträchtige Spuren bei mir hinterlassen, um nur einmal den Begriff der “Vergiftung des Lebens” aufzuführen. Heute nacht bin ich wirklich zu müde, um meine Geschichte zu erzählen, aber ich erkenne sehr vieles hier wieder. Alles andere demnächst, denn mich hat das pure Lesen der Beiträge auch wieder echt geschwächt, weil es mich natürlich irgendwie wieder angetriggert hat. In diesem Sinne Euch allen eine gute Nacht + liebe Grüße!

    • Anja sagt:

      Hallo Artworker, du musst jetzt ganz behutsam mit dir selber umgehen und erstmal wieder zu Kräften kommen. Erinner dich an die Dinge, die dir früher immer gut getan haben.
      Wenn du wieder ein bisschen stärker bist, schreibe deine Geschichte auf, entweder hier oder in einem Tagebuch… das tut gut und befreit und du wirst so zu einem Beobachter und siehst dein eigenes Verhalten auch noch mal aus einer anderen Perspektive. Ganz viel Kraft für dich!

      • Irene sagt:

        Hallo Anja,

        vielen Dank für dein Feedback! 🙂 Ja, es stimmt, was du sagst. Vielleicht werde ich diese Dinge auch künstlerisch verarbeiten, mal sehen. Ich habe mir jetzt erst einmal Fachliteratur dazu bestellt und bin auch erleichtert, dass ich mit dieser Situation nicht ganz alleine bin (auch wenn ich diese wirklich niemandem wünsche!), weil ich mich von meiner gesamten Umgebung unverstanden gefühlt hatte, und die Leute in der Regel nicht mitbekommen hatten, was das für ein Mensch ist, weil er immer wieder “Kreide gefressen” und sich eingeschleimt hatte. Es war ein eher ruhiger vor den anderen, aber wer nichts sagt, kann eben oberflächlich betrachtet auch keine Fehler machen. Mir hatte er weitestgehend die Kommunikation verweigert, aber er hatte immer wieder von mir den “Grillenbonus” des etwas anders gearteten, nerdigen Typen bekommen, was ein echter Fehler war, denn je mehr ich seine Schrullen abfederte, desto härter wurde von seiner Seite die “Daumenschraube” angezogen. Wenn ich versuchte, ihm meine Verletzungen durch sein Verhalten zu kommunizieren, wurde noch verbal hinterhergetreten oder er hatte sich zum Opfer stilisiert, oft mit den Worten “Ich bin halt früher oft verarscht worden”. Von den ganzen zum größten Teil später aufgedeckten Lügen und Betrügereien hinter meinem Rücken werde ich ein anderes Mal berichten, denn das wird mir jetzt sonst zu viel. Zum Glück hatte und habe ich immer noch genug Kampfgeist in mir, dass ich mir nicht alles hatte bieten lassen. Dafür wurden seine Herabwürdigungen, Hüpfattacken(!) und verbalen Ausraster dann auch proportional immer häufiger, heftiger und schlimmer, weil er es einfach nicht ertragen konnte, dass ich auch meine Kompetenzen habe und, genau wie er übrigens auch, in das Übersetzerbusiness quer einsteigen wollte. Vieles an kleinen von ihm hingestreuten perfiden Aktionen oder unverständlichen Andeutungen ist mir dann auch im Nachhinein komplett aufgegangen, und seit ich einige seiner Machenschaften hinter meinem Rücken aufgedeckt hatte, ist mir auch klar, dass er er total gestört, pervers und psychopatisch ist. Das verhindert meine temporären innerlichen Wutanfälle und Deprizustände allerdings leider immer noch nicht, wird aber langsam besser. Das Schlimme ist, dass ich von Natur aus eigentlich nicht so ein zormiger Mensch bin. Diese Machtspielchen haben eine unsäglich ohnmächtige Wut in mir verankert, die ich zuvor nie gekannt hatte und in meiner Phantasie möchte ich ihm eigenhändig seine verlogene Visage “polieren”. Natürlich mache ich das nicht. Diese Vergiftung muss ich aber unbedingt loswerden, denn das bin nicht ich. Als ich ihn dann noch zweimal auf Kollegentreffen (freiberufliche Übersetzer und Dolmetscher) gesehen hatte, bin ich erstaunlicherweise kühl gebieben und habe ihn komplett ignoriert, was auch das einzig richtige war. Inzwischen traut er sich gar nicht mehr zu kommen, weil er nicht die Courage hat, mir noch gegenüber zu treten, nachdem ich mich von ihm nicht habe aufhalten lassen, das Übersetzen, was mir auch sehr liegt, zu meinem Brotjob neben der Kunst zu machen. Das ist ein Sieg für mich, denn ich lasse mir weder etwas verbieten, noch mich ausbremsen, und merke auch, dass viele Kollegen mich annehmen wie ich bin und auf sein vermutlich ziemlich schlechtes Gerede hinter meinem Rücken nicht hören. Da ich einerseits froh darüber bin, ihn nicht mehr zu sehen, mich aber andererseits seine unsouveräne Feigheit und Unprofessionalität unsäglich anwidern, habe ich ihm dann einmal noch deutlich geschrieben, was ich von ihm und seinen Machschaften halte. Zurückhaben möchte ich so einen sicher nicht! Der Schmerz ist allerdings trotz aller Ratio immer wieder da, bzw. immer noch. Da hilft wirklich nur, an die schönen Dinge zu denken und/oder diese zu tun. Eine schöne Restwoche und ebenso viel Kraft euch allen hier!

    • Antarius sagt:

      Hallo,
      was für eine großartige Diskussion u.d Austausch hier !!
      Ganz herzlichen Dank an alle.

      Antarius

    • Bawaky sagt:

      Ich war 1,5 Jahre mit einem Narzissten zusammen. Lebte mit ihm in seinem Haus. Erst war es der Himmel auf Erden. Dann wurde es die Hölle. Alles wirklich alles was ihr über Narzissten lesen könnt, traf auf meinen Freund zu. Völlig irre. Ich floh Hals über Kopf. Innerhalb von zwei Stunden hatte ich 5 Freunde zusammen, die mich aus dem Haus holten und alles mitnahmen, was mir gehörte. Ich kam bei einer Frwundin unter von der mein Freund nichts wusste. Ich fand durch Glück eine kleine gemütliche Wohnung. Mein Exfreund lauerte mir an meinem Arbeitsplatz immer wieder auf. Wollte mich zuruck, bedrohte mich, demolierte mein Auto. Ich reagierte auf nichts. Blockierte ihn per Handy. Irgendwann fand er raus wo ich wohnte und schrieb mir einen Brief, indem er mich wissen lies, dass er wüsste wo ich bin. Auch darauf reagierte ich nicht. Ich kümmerte mich um mich. Um mein Wohlergehen. Ich lernt einen neuen Mann kennen. Es sollte dessen Todesurteil sein. Mein narzisstischer Exfreund fand heraus, dass ich einen neuen Freund hatte. Das war zuviel für ihn. Das gönnte er mir nicht. Er lauerte meinen neuen Freund auf und erschoss ihn. Dann fuhr mein Exfreund in den Wald und beging Selbstmord. Das hatte er ohnehin vor. Aber er wollte mit dem Tot an meinem Freund mir mein Leben zerstören. Er hat es nicht geschafft. Es hat mich virl Kraft gepostet, aber ich habe es überlebt. Meine Sinne sind geschärft, aber ob ich jemals wieder vertrauen kann…keine Ahnung. Ich will einfach nur leben.

      • Anja sagt:

        Oh mein Gott- das ist ja schrecklich. Dieser Mann hat sein Machtspiel bis zum Äußersten getrieben. Meine Hochachtung, dass du nicht aufgibst und nach dieser schlimmen Geschichte , wieder Lebensmut geschöpft hast. Ich wünsche dir weiterhin noch ganz viel Kraft und dass du vielleicht irgendwann wieder vertrauen kannst!

      • Sylvia sagt:

        Das ist ja grausam:-(((

  21. Anja sagt:

    Selbst nach der Trennung funktionieren die perfiden Kommunikationstechniken noch. Ich bin jetzt seit 6 Monaten getrennt , er hatte bereits nach einem Monat die Neue. Auf Facebook habe ich ihn blockiert, aber der whatsapp-kontakt besteht noch wegen finanzieller Geschichten. Dort hat er sein Profilbild geändert- Seelenverwandte suchen sich nicht, sie finden sich… Schon wieder eine Seelenverwandte,die zweite in zwei Jahren. AUch bei Facebook- ständig Liebesbekundungen für Sie und gleichzeitig Tritte für mich : z.B. einen Monat nach der Trennung ein Foto mit ihr mit dem Untertitel :Dreamteam .. ich mag Menschen die mich unterstützen und nicht runterziehen. Ich habe jetzt allen gemeinsamen Bekannten ein Verbot erteilt, mir solche Sachen zu erzählen, weil sie mich extrem triggern und mich immer total aufwühlen.

    Innerhalb der Beziehung habe ich am Schluss komplett vermieden,Alkohol mit ihm zusammen zu trinken, weil mich die Verstrickungen in der Kommunikation so fertig gemacht haben -dass ich auf jeden Fall immer klar Herr meiner Sinne bleiben wollte. Ist mir natürlich trotzdem nicht gelungen. Ich konnte mich nie an den Anlass der Streitereien erinnern, irgendwie kam es mir vor , als würde mir das Wort im Mund verdrehen.Er hat behauptet, ich hätte bestimmte Dinge gesagt, die ich definitiv niemals sagen würde. Oft endeten solche Abende dann damit, dass er sagte: so geht das nicht meine Liebe, so werden wir auf Dauer nicht klarkommen -und dann erstmal ein paar Tage nicht mehr mit mir geredet hat. Zum Schluss hatte ich mir angewöhnt ,eine Art Blanko Entschuldigung abzugeben -für alles, was ich eventuell falsch gemacht haben könnte.

    Besonders schlimm fand ich den Umgang mit seiner Nachbarin, eigentlich eine Freundin von ihm. Manchmal musste sie beim gemeinsamen Spielen etwas vorlesen und man hat gemerkt, dass sie dabei etwas stockte und nicht so gut lesen kann. Er hat sie es dann noch mal wiederholen lassen..
    Außerdem musste sie ständig englische Sätze aussprechen, obwohl sie gar kein Englisch kann. Dann hat er sich lauthals über sie lustig gemacht, wie man so ungebildet überhaupt leben könne und dass sie sich schämen solle. Ich habe ihm unter vier Augen mehrfach gesagt, dass das gemein ist ,sie so öffentlich bloßzustellen… daraufhin wurde ich wieder als Dramaqueen, die alles über interpretiert, bezeichnet.

    Stundenlang konnte er, besonders unter Alkoholeinfluss, über seine ruhmreiche Vergangenheit als DJ erzählen. Lob für seine Vergangenheit und seine Musikalität hat er dann direkt eingefordert.

    Mich hat das oft mega aggressiv gemacht, trotzdem habe ich mich ihm gegenüber total demütig verhalten und immer nur vorsichtig meine Meinung gesagt. Heute ist mein eigenes Verhalten für mich nicht mehr nachzuvollziehen.

    • Ute sagt:

      Du kannst Dich glücklich schätzen die Stärke zu haben nicht mehr mit ihm zusammen zu sein.
      Jeglichen nur möglichen Kontakt abbrechen und auch Facebook, WhatsApp, Instagram u.ä. blocken, damit weder er etwas von Dir erfährt, noch Du an Altes erinnert wirst. Glaub an Dich, lies Literatur zum Thema (Du wirst immer die gleichen Abläufe finden – man könnte einfach nur die Namen austauschen) und sprich mit Dir vertrauten Menschen über Deine Verletzungen. Hol Dir ggf. Hilfe bei einem Therapeuten.
      Es wird immer ein (schrecklicher) Lebensabschnitt bleiben, aber wir können lernen, damit umzugehen und neuen Menschen zu vertrauen.

      Ich war auch betroffen und seit fast 2 Jahren aus diesem Psychoterror raus. Mir geht es wieder gut – alle für ihn möglichen Zugänge bleiben allerdings geblockt.
      Alles Liebe Ute

      • Anja sagt:

        Danke für deinen Rat, Ute. Ich starte im Januar mit einer Therapie, weil ich gemerkt habe, dass mir ähnliche Muster immer wieder im Leben begegnen.
        Dass ich es geschafft habe , den Kontakt abzubrechen- liegt aber in erster Linie daran, dass er dreimal innerhalb eines Jahres ganz plötzlich Schluss gemacht hat und dann irgendwann selbst bei mir das Maß voll war.

        Momentan lese ich sehr viel, meditiere und mache ganz viele positive Sachen für mich… mein verletztes Ego tritt in den Himtergrund und der Heilungsprozess hat begonnen , das ist ganz deutlich spürbar und wunderbar befreiend.
        Deshalb noch mal ein Appell an alle Betroffenen:
        Mit etwas Abstand, können solche Horror Beziehungen, wenn man den Weg rausgefunden hat, ein echter Weg zu euch selber sein. Okay, bei mir hat es drei solcher Horror Beziehungen gebraucht , bis ich endlich so langsam begonnen habe zu kapieren, dass es Menschen gibt, die komplett anders ticken als ich und dass man sich seiner eigenen Grenzen sehr bewusst sein muss, um sich vor Energie Parasiten zu schützen.
        Guckt nach vorne Leute und nicht zurück… sie haben uns allen schon viel zu viel Zeit gekostet!

        • Jasmin sagt:

          Liebe Anja,
          wie schön, dass Du auf einem guten Weg bist. Weiter so.
          Ich stecke noch in meiner Beziehung fest. Aber wenn ich es irgendwann tatsächlich schaffen sollte, mich zu lösen, habe ich mir selbst das Versprechen gegeben, dass mir so etwas nie wieder passiert. Ich hoffe, dass ich dieses Versprechen halten kann. Im Moment habe ich eher die Befürchtung, dass ich bei einem anderen Partner vielleicht zu vorschnell reagieren könnte, weil ich hinter jedem kritischen Verhalten an meinen jetzigen Partner erinnert werden würde. Sicher werde ich ganz anders in eine Beziehung gehen, als ich es bisher tat. Sozusagen mit angezogener Handbremse. Das finde ich irgendwie schade.
          Aber ich sollte ja auch erstmal versuchen, mit mir selbst klar zu kommen, bevor ich über eine neue Beziehung nachdenke … 😮

          • Anja sagt:

            Ja Jasmin du hast recht, das ist total schade, dass das Misstrauen der ständige Begleiter sein könnte, und dass man vielleicht nur noch mit angezogener Handbremse in Beziehungen gehen kann.
            Früher habe ich das immer irgendwie belächelt, wenn jemand von Selbstliebe und Achtsamkeit geredet hat und das als Midlife-Crisis oder Egotrip abgetan.
            Aber warum gerate ich immer wieder in dieselbe Situation? Warum verharre ich so lange in toxischen Beziehungen, die mir die Energie absaugen und ganz offensichtlich nicht gut tun. Für ein bisschen Händchen halten, um in der Öffentlichkeit als Frau von .. angesehen zu werden, ein paar schöne Stunden ab und zu?
            Ich hoffe, durch die Therapie herauszufinden, woher dieses Loch in mir stammt und wie ich es vielleicht ein bisschen verkleinern oder schließen kann..
            Natürlich hoffe ich auch,irgendwann nochmal eine normale Beziehung führen, mich öffnen und vertrauen zu können.
            Aber so wie es bis jetzt war, möchte ich es auch auf keinen Fall mehr erleben.
            Dir wünsche ich viel Kraft und Energie den Absprung aus deiner Beziehung zu schaffen.. es klingt so, als hättest du schon die Hoffnung auf eine positive Wendung verloren.

  22. Eve sagt:

    Ich habe endlich nach drei Jahren die Trennung geschafft. Allerdings mit über einem Jahr Vorbereitung . Denn IHN verlässt man nicht! So lautete die ständige Drohung. Ich habe jetzt eine Wohnung 400 km weit weg von ihm und ein neues und selbstbestimmtes Leben. Ich kann den Damen nur raten, verlasst diese Tyrannen bevor sie euch kaputt machen. Und seid euch bewusst das sie euch nie geliebt haben. Dann fällt die Trennung auch leichter.

  23. Antonia sagt:

    Lieber Herr Grüttefien, liebe Foren-Mitglieder,

    ich bin seit 11 Jahren mit einem Narzissten zusammen.

    Meine Mutter hatte narzisstische Züge, sie erklärte mir an meinem 45. Geburtstag, dass sie mich eigentlich nicht haben wollte, weil ich kein Sohn war. Da nutzte es natürlich wenig, die Schule mit 1,1 Noten-Durchschnitt abzuschließen und auch beruflich Höchstleistungen zu bringen. Ich war es gewohnt, zu funktionieren, mit guter Versorgung und einem Dach über dem Kopf, jedoch ohne jegliche Liebe von seiten meiner Mutter. Ich vermisste das auch nicht, ich kannte es nicht anders. Schockiert über meine Mutter war ich erst, als sie mir in einer Meinungsverschiedenheit riet, mich auf die S-Bahn-Gleise zu legen, dann wäre endlich Ruhe.

    Erst als meine Tochter geboren war, wurde mir bewusst, dass meine Mutter jeden körperlichen Kontakt mir mir vermieden hatte. Schmusen, in den Arm nehmen, auf dem Schoß sitzen, das gabe es nicht. Erst im hohen Alter versöhnte sie sich etwas mit dem Gedanken, dass ich nicht der erwartete Sohn war. Meinen lieben Vater und Verbündeten hat sie sehr früh in den Wahnsinn und die Krankheit getrieben, er starb an Krebs, als ich 16 war.

    Bis auf eine Ausnahme hatte ich narzisstische Chefs und durch die Bank narzisstische Partner. Beides steigerte sich mit den Jahren, offenbar wollte ich es ganz genau wissen, wieviel ich ertragen könnte. Den letzten narzisstischen Chef konnte ich nach einem Hörsturz und Bandscheibenvorfall durch meine Kündigung los werden, blieb nur noch der Ausbund eines narzisstischen “Partners”.

    Vor einem Monat nun hat sich eine weitere seiner Freundinnen bei mir gemeldet, um mich abzuchecken, ob ich mit ihm ebenfalls eine Beziehung habe.

    Obwohl ich bereits durch das Buch “Die Masken der Niedertracht” klar erkennen konnte, dass er starke narzisstische Züge hat, war es mir bisher unmöglich, diese schreckliche Beziehung mit allen Konsequenzen zu beenden. Ich habe viel Geld durch ihn verloren. Das macht es nicht einfacher, da ich immer noch hoffe, etwas davon zurück zu bekommen.

    Seine fiesen Kommunkationstechniken und sein abartiges Verhalten lösten in mir tiefe Depressionen, Einsamkeit und ein ständiges gedankliches Kreisen um diese perverse Person aus. Wie pervers dieser Mensch ist, kam mir erst nach und nach, als ich auf dieser Webseite las. Ich wollte es lange nicht wahrhaben. Ich kann es nicht glauben, dass ich mir das alles gefallen ließ. Elf Jahre Einsamkeit an Silvester, elf einsame Geburtstage, es ist unglaublich. Nie ein Geschenk, nie eine Aufmerksamkeit. Jeder Außenstehende, der von Narzissmus noch nie gehört hat, würde sagen, ich bin eine total bekloppte Frau.

    Weil man im Grunde weiß, dass etwas ganz und gar nicht in Ordnung ist, vermeidet man Gespräche mit Freunden. Die Konsequenz kann nur die Trennung bedeuten. Denn was soll sich ändern, wenn es seit 11 Jahren reinster Horror ist?

    Da er aus Senegal stammt, habe ich lange Zeit die Probleme auf die Kulturunterschiede geschoben. Ist aber nicht so, er ist ein krimineller Narzisst, der keine Gnade kennt.

    Was mir sehr zu schaffen macht, ist diese Lähmung in meinem Leben. Während ich früher sportlich sehr aktiv war, bin ich in eine totale Lähmung meines Lebens gerutscht. Selbst wenn ich die tollste Wanderung in der schönsten Umgebung machen würde, oder den schönsten Urlaub am Meer, läuft das Gedankenkarussel über ihn weiter. Obwohl ich verstandesmäßig weiß, dass eine Trennung überlebenswichtig ist, fällt es mir sehr schwer, das mit allen Konsequenzen zu tun. Also ihn auch völlig aus meiner Gedanken- und Gefühlswelt zu verbannen.

    So wie ich jahrzehntelang auf die Liebe meiner Mutter wartete, so wartete ich elf Jahre auf die Liebe meines “Partners”. Da es neben seinen narzisstischen Allüren um Körperverletzung und Unterschlagung geht, bin ich dabei, eine Anzeige vorzubereiten. Ich schreibe den Text selbst, das will ich keinem Polizisten zumuten. Dabei bin ich meine sämtlichen Kalender der letzten Jahre durchgegangen und es ist nur abartig, wie er es schaffte, mich immer wieder um den Finger zu wickeln und mich hinzuhalten. Im Tagesgeschehen, aufgrund eines stressigen Berufes und wenig Freizeit, habe ich vieles verdrängt. Ich war nur noch am Funktionieren.

    Bereits vor Jahren spürte ich immer größeres Unbehagen. Nichts war normal, ich konnte es aber nicht klar sehen. So buchte ich z.B. vor ein paar Jahren für uns eine Reise nach Mallorca, ein verlängertes Wochenende. Ich habe ihn damit auf dem Weg ins Büro überraschen wollen, als er mich begleitete. Er war außer sich, als er von der Reservierung hörte und schlug mich auf dem Fußweg zusammen, kurz vor meinem Büro, eine große Strasse mit viel Berufsverkehr führt daran vorbei.

    Später entschuldigte er sich und sagte mir, er würde sich natürlich auf Mallorca freuen. Dort angekommen, war ich mehr oder weniger alleine, weil der gnädige Herr ständig am Telefon war oder zu dort wohnenden Senegalesen “flüchtete”. Selbst mitten beim Essen (eigentlich romantisch, Garnelenplatte, Wein, schöne Terrasse direkt am Meer) stand er auf, um einen anderen Senegalesen zu begrüßen und sich mit ihm zu unterhalten. Wie ein Depp saß ich für den Rest des Essens alleine am Tisch.

    Eigentlich hat er alles getan, um mir während der vier Tage aus dem Weg zu gehen. Bei der Rückreise in der Abflughalle des Flughafens Palma war ich dermaßen fertig, dass ich nicht mal mehr in der Lage war, den Kaffeebecher ruhig in meiner Hand zu halten. Ich schüttete mir den ganzen Becher Kaffee über meine (weiße) Kleidung, worauf er mich als total bescheuert und verrückt beschimpfte. Ich war einfach nur erschöpft, seelisch ausgebrannt. Zurück in München war seine erste Aktion auf dem Weg zur Gepäckabholung, mit dem Handy in der Hand wieder zu verschwinden, um ungestört telefonieren zu können.

    Später habe ich dann erfahren, dass er zu dieser Zeit gerade eine neue Freundin kennengelernt hatte. Drei Jahre später hat mich diese Frau ausfindig gemacht (er rief mich von ihrem Telefon aus an und sie fand meine Nummer auf der Telefonrechnung), und wir sind somit auf sein Doppelleben gekommen. Auch sie hat er finanziell geschädigt.

    Durch das Schreiben der Anzeige mit allen Details versuche ich, das Geschehen der letzten elf Jahre aufzuarbeiten und mir von der Seele zu schreiben.

    Die oben beschriebenen Kommunikationstechniken sind teuflisch. Und mein Narzisst beherrscht sie perfekt. Sie führten bei mir zu ständiger Verwirrung, zu ständigem Gedankenkreisen, selbst bei den schwieristen und stressigsten Aufgaben im Job liefen seine Aussagen und Handlungen immer mit, wie auf einer zusätzlichen Tonspur. Sich dabei zu konzentrieren, um gute Arbeit abzuliefern hat mich so fertig gemacht, dass ich Abends zu erschöpft war, um den Briefkasten zu öffnen. Ich konnte nichts mehr sehen und hören. Er ist in mein Unterbewusstsein eingesickert und hat mein Leben total vergiftet.

    Das führte auf körperlicher Ebene bei mir zu Schilddrüsenproblemen, Schlafstörungen, Panikattacken, Schwindel, Müdigkeit. Ich wache jeden Morgen auf und denke, ich bin in einem Albtraum. Ich stolpere und verschlucke mich öfter. Mir fallen Dinge aus der Hand und gehe von einem Raum in einen anderen, um was zu holen und habe nach ein paar Schritten vergessen, was ich eigentlich wollte. Ich glaube jetzt, das waren immer Signale meines Körpers, das etwas ÜBERHAUPT nicht stimmt.
    Ich bin nicht gefährdet, Alkohol oder Drogen zu konsumieren, kann es mir aber sehr gut vorstellen. Man will einfach nur noch Ruhe. Ich kann mir vorstellen, wie es zu Selbstmordgedanken kommt, aber auch da bin ich nicht gefährdet. Das würde ich meiner Familie nicht antun. Aber ich weiß jetzt, dass solche Menschen durchaus in der Lage sind, ihre Mitmenschen an diese Abgründe zu führen. Die Hölle kann nicht schlimmer sein.

    Ich bin sehr dankbar, dass ich diese Seite gefunden habe. Meine innere Stimme hatte immer Recht. Ich werde eine Strafanzeige stellen und ich hoffe, dass es ihm bis auf Weiteres unmöglich gemacht wird, durch seine vordergründig nette, offene und sympathische Ausstrahlung noch weitere Opfer ins Verderben zu stürzen.

    Viele Grüße
    Antonia

    • Eine Betroffene sagt:

      Liebe Antonia und hallo an alle Leser,

      danke, dass Du deine persönliche Geschichte so offen hier präsentierst! Diese ähnlichen Abläufe sind fast schon erschreckend. Ist Dir/Euch eigentlich schon aufgefallen, dass das Thema gerade sehr hochkocht und plötzlich ganz viele Menschen sich zusammenschließen (hier und bei Facebook usw.), um über ihre “Energieräuber” zu sprechen? Das ist ein echter Gewinn, denn wenn ich weiterdenke, dann werden hier gerade unglaubliche Kapazitäten frei (sehr viele weibliche Energien;-)). Nein ich bin weder Feministin, noch will ich hier für etwas werben. Ich finde es schade, dass aus diesem Thema wieder Geld gemacht wird und eine Methode oder Therapie nach der anderen verkauft werden soll. Jeder Mensch findet seinen eigenen Weg und seine Werkzeuge und zwar dann, wenn es für ihn richtig ist.

      Ich bin auch seit meiner Kindheit mit solchen Menschen verbunden, angefangen von meiner Mutter, die strafend schwieg und wir Kinder die Verantwortung für ihr unglückliches Leben trugen. Und meine große Schwester, die mit ihren starken Neidgefühl meine kindliche Freude mit Worten wie “Du täuschst dich” zu unterdrücken versuchte. Ich verlernte mit der Zeit, meinen Gefühlen zu trauen.

      Und wenn ich mich von einer langjährigen energiezehrenden Ex-Beziehung (oft privat und beruflich gemischt) gerade wieder aufgepeppelt hatte, kam der nächste vertrauenswürdige “Retter” mit ehrenwertem Beruf, der mir einen Job und eine extravagante Beziehung anbot. Anfang 2016 ist mir der Ausstieg nach 12 Jahren gelungen und ich musste erst mal eine Auszeit nehmen, um mich wieder zu stabilisieren. Mein Körper rebellierte schon sehr lange und ich wollte es einfach nicht wahrhaben. Die eingepflanzten Selbstzweifel konnte ich bereits Jahre zuvor Stück für Stück umwandeln, weil ich den Weg nach innen gegangen bin. Und doch fühlte es sich an, als wäre da ein unsichtbarer Kanal aus dem Energie von mir abgezogen wird. Ich sagte mal zu einer Freundin, dass es sich anfühlen würde, als hätte ich einen Parasit mit Widerhaken in mir und gegen diesen gibt es kein Mittel.

      Das Leben ist offen für unsere Fragen und so schickte es mir vor Kurzem eine Antwort. Meine Frage ist/war: Wie kann ich mit diesen Energievampiren leben, ich kann sie nicht umgehen, sie sind überall???
      Ach ja nach der “Narzisstenfalle” kommt ja bekanntlich die “Misstrauensfalle”. Wie soll ich denn herausfinden, wem ich noch trauen kann. Ein “Narzisst” kann so perfekt spielen, dass ich es einfach nicht mit dem Verstand erkennen kann, der wird nämlich benebelt.

      Nun zu der Übermittlung der Antwort. Ein Ex-Vampir kam auf mich zu, die Ursprungsbeziehung war vor 30 Jahren. Ich musste damals vor ihm flüchten und so wie es dem Verhaltensmuster solcher Persönlichkeiten entspricht, hat er in regelmäßigen Abständen geprüft, ob ich es auch bereue, ihn damals verlassen zu haben. Ich sollte ihm immer wieder bestätigen, dass er der Einzige war, den ich jemals geliebt hatte. Er fädelte die Kontaktaufnahme sehr clever ein und dieses Mal wusste ich ja, dass eine Antwort auf mich wartete. Ich ging durch meine hochkochenden Gefühle durch und sprach mit ihnen (das lernte ich ja inzwischen auf meinem Weg nach innen). Als diese dann beruhigt waren, konnte ich aus mehreren stundenlangen Dialogen erkennen, wie er versuchte, mein Gehirn zu manipulieren. Es sind Bilder bei mir entstanden, die ich von mir aus niemals gedacht hätte. Ich beobachtete meinen Körper, ob er sich hingezogen fühlt, Fehlanzeige. Und dann war da mein Herz, das sich meldete und sagte:

      “Dieser Mensch kann Deinen Verstand manipulieren, aber Dein Herz nicht”.

      Ich fragte diesen Ex-Partner direkt und er sagte, ja, das Herz kann er nicht manipulieren. Er kann sehr wohl eine Frau verliebt machen und zwar über den Verstand, doch wenn das Herz bei ihr nicht anspringt, dann ist das einfach viel zu anstrengend, weil er immer wieder einwirken müsste. Sobald das Herz der Frau angesprungen ist, läuft es erst mal eine ganze Weile von Alleine. Autsch!

      Was fühlt denn dann mein Herz, fragte ich weiter? Ich liebte diese Männer doch damals. Antwort: “Diese Menschen spiegeln dir Deine eigene Liebe. Er ahmt Deine Liebesfähigkeit nach.”

      Für mich ist auf jeden Fall klar, dass ich mich nicht zu lange damit aufhalten will, herauszufinden, wie diese Menschen ticken. Oder damit, diese zu verurteilen, denn sie tun einfach was sie tun und ich kann es nicht ändern. Es wird seinen Sinn haben. Und eines muss ich hier einfach auch erwähnen, ich hätte genauso gut auch dazu werden können. Da war eine Phase in meinem Leben, in der ich mein Herz verbunkert hatte und mein Mitgefühl auf niedrigstem Niveau war. Ich habe zum Glück erkannt, dass Gefühlskälte mir einfach nicht entsprach, also traf ich eine neue Wahl und änderte mein Verhalten und meine Denkweise wieder. Das geht aber nur aus eigenem Antrieb.

      Kein Mensch ist perfekt und alles hat zwei Seiten.

      Vielleicht wäre es an der Zeit, einfach wieder fühlen zu lernen. Was meint ihr?

      Eine Betroffene 50-jährige

      • Tina sagt:

        INVICTUS
        Aus finstrer Nacht, die mich umragt,
        durch Dunkelheit mein’ Geist ich quäl.
        Ich dank, welch Gott es geben mag,
        dass unbezwung’n ist meine Seel.
        Trotz Pein, die mir das Leben war,
        man sah kein Zucken, sah kein Toben.
        Des Schicksals Schläg in großer Schar.
        Mein Haupt voll Blut, doch stets erhob’n.
        Jenseits dies Orts voll Zorn und Tränen,
        ragt auf der Alp der Schattenwelt.
        Stets finden mich der Welt Hyänen.
        Die Furcht an meinem Ich zerschellt.
        Egal, wie schmal das Tor, wie groß,
        wieviel Bestrafung ich auch zähl.
        Ich bin der Meister meines Los’.
        Ich bin der Käpt’n meiner Seel

        Ich bin der Käpt´n meiner Seel … ein Satz den ich heute mehr und mehr leben kann

        Nach 16 Jahren Ehe mit einem Narzissten, habe ich eine Auszeit von allem gebraucht und für ein Jahr versucht alle Puzzleteile Stück für Stück wieder zusammen zu fügen.
        Alle Einzelheiten kann ich hier gar nicht wiedergeben … es würde den Rahmen sprengen !

        Auch ich habe den Weg nach Innen gewählt und fühle mich heute nach fast 3 Jahren nach der Trennung auf einem guten Weg!
        Letztendlich genieße ich heute die innere und auch äußere Ruhe. Die Zufriedenheit in mir und mit meinen Kindern!
        Mein ungebrochener Wille zu: “Ich will Leben” !!, hat mich über Wasser gehalten und ist heute stärker denn je

        Es lohnt sich immer den Weg weiter zu gehen. Es ist schwer. Es geht immer noch tiefer … aber es lohnt sich! Das weiß ich heute und kann so darauf vertrauen, daß mein Gefühl und alles was ich benötige richtig ist und zur rechten Zeit kommt

        Allen Betroffenen wünsche ich von Herzen, das sie den Weg zu sich gehen, durchhalten und in ihre Energie kommen !!

    • Christel sagt:

      Liebe Leser, ich war 11 Jahre einen Narzisten als Partner. In diesen Jahren habe ich die Hölle erlebt. Zu dieser Zeit hatte ich noch keine Ahnung von Narzisten, weil ich noch niemals Kontakt zu einem hätte. Alles was hier beschrieben wird kenne ich nur zu gut. Da ich immer der Meinung war ihm bei all seinen Schwierigkeiten helfen zu können, habe ich mich immer mehr abhängig gemacht. Gedankt würde es mir mit Schimpfattacken bis hin zu beleidigungen. Er war dann der Meinung ich habe ihn falsch verteidigt. Er hat mich betrogen, belogen beschimpft mich vereinnahmt. Ich wurde immer einsamer. Ich wurde krank. Aber auch da kümmerte er sich nicht um mich sondern meinte, dass ich mit meiner ewigen Eifersucht selbst schuld bin. Vor zwei Wochen hat er mich “abgelegt”. Ich habe gespürt, dass er wieder auf Suche nach einer anderen ist. Den Sex möchte ich nicht weiter erwähnen, aber auch dieser war wie es beschrieben wurde. Diesmal werde ich keinen Kontakt mehr erzwingen. Nun weiß ich, dass ich nicht verrückt bin. Das erzählt er überall herum. Trotzdem geht es mir schlecht. Ich habe Herzrasen und ständig ist er in meinem Kopf. Manchmal muss ich auch noch weinen. Aber ich hoffe, es wird bald vergehen. Ich weiß jetzt, dass ich nicht alleine bin und andere auch die Erfahrungen gemacht haben. Ich war eine selbstständige und Selbstbewußtseins Frau. Davon ist nicht mehr viel übrig. Das erarbeite ich mir jetzt neu. Ich bin dankbar hier sein zu dürfen.

      • Melanie sagt:

        Hallo Christel,
        auch ich habe viele Jahre Unglaubliches zugelassen, geduldet, ertragen und doch immer weiter g e h o f f t….! Ich wollte mit ihm in Würde alt werden und habe immer nicht verstanden, warum er mich demütigen musste, es war doch (in meinen Augen) alles gut?! Ich hatte ein erfolgreiches Berufsleben und dies hat mich alles ertragen lassen, weil ich so täglich einen positiven Ausgleich hatte! So sind die Jahre ins Land gegangen bis zu dem Punkt, wo der Tag der Tage kam! Ich konnte sein mehrjähriges Doppelleben aufdecken!!!!!! Die Hoffnung stirbt nun mal zuletzt… Ich habe mich nach über 40 Ehejahren vor 11 Monaten scheiden lassen!
        Er hätte dies nie erwartet und war sich seiner s e h r sicher! Leider habe ich auch erst im Febr. d.J. von dieser Plattform erfahren und es ist mir wie Schuppen von den Augen gefallen. Ich habe geliebt, gearbeitet und blind vertraut und mich dabei höllisch ausbeuten lassen. Leider. Ich habe mich in dem Buch “Eine Frau, die zu sehr liebte” wiedergefunden und z.Z. lese ich das Buch “Liebe – Kälter als der Tod” (Einem Narzissten verfallen). Ja, ich bin fleißig am Verarbeiten und ich bin stolz auf meine erwachsenen Kinder, die mich dabei unterstützen…
        Die Vermögensauseinandersetzung kostet mich leider derzeit noch sehr viel Kraft, aber ich weiß, dass ich endlich auf einem für mich guten Weg bin und ich freue mich auf mein weiteres Leben, denn ich bin frei und kein Narzisst der Welt hat jemals eine Chance bei mir. Ich habe unglaublich feine Antennen und Empathie für die banalsten Kleinigkeiten entwickelt und ich weiß, dass ich mich darauf verlassen kann, denn die jahrelangen Erfahrungen haben bei mir/uns ein untrügliches Gespür entwickelt, auf das ich/wir uns verlassen können.

        Dies und noch viel mehr wünsche ich Allen hier im Forum….
        Liebe Grüße und viel Kraft
        Melanie

        • HP sagt:

          Liebe Melanie,
          Nun ihr werdet es nicht vielleicht nicht glauben, aber hier schreibt ein Mann der seit über 30 Jahren mit einer Narzisstin verheiratet ist. Nun ist aber das Maß voll. Alles was ich hier lese kommt mir leider zu bekannt vor. Und leider muß ich das sagen auch narzisstische Frauen könnten richtig brutal sein. Mich belastet aber neben dem Aspekt über dreissig Jahre gnadenlos ausgebeutet und betrogen worden zu sein, denn mittlerweile habe ich sogar handfeste Beweise dafür, vor allen Dingen das ich meine Töchter nicht vor ihr geschützt habe. Denn erst jetzt haben sich meine Töchter mir dazu offenbart. Eine von ihnen ist selbst erst nach langer psychologischer Behandlung wieder fit. Ich fühle mich in diesem Punkt wie ein totaler Versager/Verlierer und nicht als sorgsamer Vater. Leider kann ich die Zeit nicht zurückdrehen. Jetzt bin ich die Trennung am vorbereiten. Auch das wird sicher noch ein schmerzhafter Weg. Und das mit dem gemeinsam in Würde alt werden begrabe ich auch.

      • Irene sagt:

        Liebe Christel,

        genau das kenne ich. Mein Selbstbewusstsein war zwar nicht total am Boden, weil ich mich gewehrt hatte, aber Wein- und innerliche Wutattacken sind noch an der Tagesordnung. Das anfangs richtig schlimme Herzrasen ist inzwischen deutlich weniger geworden, aber das Gedankenkarussell dreht sich leider immer noch weiter, wenn auch nicht mehr so rasant. Man kann nur hoffen, dass das alles bald verblassen wird. Verschwinden wird es wohl nicht mehr, denn dazu sind die Verletzungen zu extrem. Und ja, betrogen, belogen, beleidigt und dann noch immer wieder feste “nachgetreten”… Ich war seelisch total zerrüttet. Dir wünsche dir jedenfalls auch ganz viel Kraft!

      • Lilli sagt:

        Hallo Antonia,
        Deinen Beitrag schriebst Du 2017.
        Ich antworte, weil ich selbst sehr lange um Liebe von Menschen mit narzisstischen Zügen gekämpft habe, seit meiner Kindheit bei meiner Mutter.
        Was ich erst jetzt kann, ist zu trauern und innerlich zu erkennen, dass sie nicht lieben, dass ihr sog. inneres Kind’ unter dem Narzissmus liegt.
        Lange Zeit konnte ich nicht darüber trauern, nur wie Sysiphos immer wieder versuchen, den Stein hochzurollen.
        Erst über die Trauer konnte ich mich freischwimmen und immer mehr mich selbst lieben, sowie mich abgrenzen.
        Alles Gute und Segen auf Deinen Wegen …

        • Lilli sagt:

          … ich kann zwar inzwischen konzentriert bleiben und beim verdrehten Aufmicheinreden des Narzissten wiederholen, was ich zu sagen habe.
          Doch er ist höchstens mal kurz beschämt, um sich gleich darauf schnell abzuwenden.
          Sinnlos.
          Besser lerne ich die Vokabeln für meinen Sprachkurs.
          Noch jetzt habe ich Tage, an denen ich nicht glauben kann, dass Narzissmusstörung so beinhart bestehen bleibt.
          Man kann das EIGENE Leben gut führen.
          Die Menschen mit Narzissmusstörung unter meinen Verwandten, Freunden und Partnern,
          kann ich nur loslassen!,
          das Elend verschmerzen !,
          und die nötige Distanz einhalten !

    • Angelika Klammer sagt:

      Liebe Antonia!!!!!!

      Mach dich aus dem Staub solange du dazu noch in der Lage bist!
      Worauf wartest du eigentlich noch?
      Ich hab nach 8jähriger “Beziehung”mit vielen Trennungsversuchen den Absprung geschafft. Zuvor musste mich mein Körper mit einem Tumor und einer schweren Autoimmunerkrankung wecken!Flieh!!!Es ist sehr ernst.

      • Irene sagt:

        Liebe Antonia und alle anderen Betroffenen,

        das sagte man mir auch einst, als ich über die Probleme mit anderen Freunden anfing zu sprechen, wenn es mir mal wiedernicht gut ging und er – wie fast immer – weit weg und nicht ansprechbar war. “Lauf weg, solange du es noch kannst!” So ist es,und dem kann ich mich nur anschließen. Ich hatte mich viel zu lange mit der Googlelei von elektivem Mutismus, Autismus und Tourette aufgehalten, und auf den Narzissten bin erst recht spät gekommen. Möglicherweise ist es bei ihm auch ein überaus giftiger Cocktail aus allem. Seht zu, dass ihr Land bekommst, nur Mut! In diesem Sinne, euch allen noch ein angenehmer Abend.:-)

    • eve sagt:

      hallo antonia, ich denke, dass es sich um eine schwere dissoziale persönlichkeitsstörung handelt, udn dass du so schnell wie möglich eine wohnung organisieren und die koffer packen solltest. löse dich von diesem mann, ich wünsche dir alles erdenklich gute. auch als single kann man vorerst gut leben. schütze dich! viele grüße, evelyn

    • SuperPower sagt:

      Ich möchte allen betroffenen ein Gleichniss von Manipulation darstellen:

      Stellt euch vor ihr seid in der Wüste, es ist heiß und ihr seid durstig aber ihr habt nichts mehr zu trinken. Da kommt eine Person und gibt euch ein Glas Wasser zu trinken. Sie sagt, wenn ihr ihm beim Tragen ihrer Sachen helft, wird sie euch ein ganzes Fass voll Wasser geben wenn ihr am Ziel angekommen seid. Am Ziel angekommen, belügt sie euch es hätte ein Problem mit dem Fass gegeben, deshalb sei es leer, aber es gibt da in der Nähe eine Oase, da gibt es eine Menge an Wasser, also geht ihr mit der mysteriosen Person mit, durstig, sehr geschwächt, sein Gepäck tragend, während sie sich immer wieder umdreht und verdächtige Schluckgeräusche macht. Ihr fragt sie, ob es Wasser gewesen sei was sie trank, da wird die Person wütend und haut euch fürs Nichtvertrauen eine Ohrfeige runter. Wie ein Esel tragt ihr alle seine Sachen zur Oase nur um festzustellen, dass diese ausgetrocknet ist. Auf diese Weise geht die Reise weiter und weiter, bis ihr dehydrierd umfallt mit seinem Gepäck, er gibt euch dann etwas zu trinken nur damit ihr nicht sterbt und lügt er hätte das Wasser gerade irgendwo im Sand gefunden. Die Lügen sind euch egal, ihr wollt einfach trinken und ihr wisst diese böse Person hat Wasser, ihr seit bereit alles zu tun für das Wasser.

      Das ist Manipulation.

      Manipulation ist es einen Menschen durch Lügen und Schmerzen, das Vorenthalten von Lebenswichtigen Substanzen dazu zu bringen den eigenen Willen auszuführen. Der Ausweg ist es, die Lügen zu durchschauen, die Schmerzen nicht zuzulssen, die Lebenswichtigen Substanzen woanders zu finden und vom Manipulator Abstand zu halten.

    • Waltraud sagt:

      Hallo Antonia,
      es ist zwar schon über ein Jahr her, aber trotzdem genauso aktuell.
      Du hast Deine Geschichte sehr anschaulich geschildert und ich kann unterstreichen, was Du schreibst.
      Ich hoffe, das es Dir inzwischen besser geht und Du den Absprung geschafft hast.
      Es ist doch wirklich unglaublich, wie man sich das Leben durch diese Spezies versauen läßt. Lass es nicht mehr zu.
      Alles Gute für Dich

  24. Gerichtsmieze sagt:

    Mir ist da noch etwas bezüglich Kommunikation mit meinem Physiotherapeuten eingefallen:
    In der Regel hatte ER das Wort. Er liebte es, mit seinem Wissen zu glänzen. Wenn er mir Fragen stellte – ob jetzt Gesundheitliches oder Privates – war er absolut an meiner Antwort interessiert. Wenn ich hingegen versuchte, von mir aus etwas zu erzählen – also etwas, wonach er nicht gefragt hat – dann unterbrach er mich, um mich auf irgend etwas anderes “Wichtiges” aufmerksam zu machen. Danach “durfte” ich weiterreden. Wenn man allerdigs unterbrochen wird und dann weitererzählt, hat man ja oft den Faden verloren. Auf jeden Fall verliert das Erzählte seine Wirkung, und es macht auch keinen rechten Spaß mehr, weil er ja mit seiner Unterbrechung im Grunde schon gezeigt hat, dass es ihn nicht wirklich interessiert. Denn in der Regel waren es Nichtigkeiten, wegen denen er meine Rede unterbrochen hat.

    Auch fiel mir einmal auf – ich erzählte mal wieder etwas, wonach er nicht gefragt hat – in der Regel lag ich auf einer Liege, während er an meinem Arm arbeitete – dass er gelangweilt gegen die Wand starrte. Ich verkürzte meine Geschichte ganz drastisch und das einzige, was er dazu sagen konnte, war: Na toll.

    Was mich trotzdem auch im Nachhinein wundert: Er wollte auch vor mir glänzen, schmückte seine “Erfolgsgeschichten” aus, und ich sagte dazu oft: “Ist doch toll” oder “Echt? Ich glaube, ich könnte das so nicht”. Also zurückhaltende Zustimmung, immer freundlich von meiner Seite aus. Aber ich habe dem gar nichts bedeutet.

    Ich frage mich: Wie kann es sein, dass ein Mensch (Narzisst) selbst von den Leuten Bestätigung will, die ihn gar nicht interessieren? Die er sogar einige Male abgewertet hat, sich über sie lustig gemacht hat, sie ganz offensichtlich nicht wertschätzen möchte …
    Hat hier jemand eine Antwort drauf?

    • Goldmund sagt:

      Hallo Gerichtsmieze

      Die Antwort auf deine Frage ist m.E. relativ einfach: Narzissten wollen von ALLEN geliebt und bestätigt werden, weil sie selbst ausgesprochen unsicher sind. Die Aufgesetzte “Genialität” (eigentlich Arroganz, Überheblichkeit, Selbstüberschätzung) ist nur eine Maske, um ihre Unsicherheit zu kaschieren. Der Narzisst identifiziert sich dann mit der Maske, mit dem Bild, das er gerne wäre. D.h., was er sagt und tut, das glaubt er wirklich.

      Ich war selbst 1 Jahr mit einer Narzisstin liiert (das klingt jetzt nicht besonders lange, doch habe ich irgendwo gelesen, dass man Beziehungen mit Narzissten in “Hundejahren” rechnen müsse. Das wären dann doch 7 Jahre). Sie ist seit 20 Jahren verheiratet und seit 20 Jahren unglücklich, weil er nicht nach ihrer Pfeife tanzt. Mit mir hat sie ihren Ehemann zum zweiten Mal betrogen, diesen Frühling zum dritten Mal und mich dazu. Sie ist 168cm gross und wiegt 130kg. Die Adipositas ist nicht auf eine Krankheit zurückzuführen. Obschon sie todunglücklich mit ihrem Körper ist und sich laufend über diesen beklagt und auch sonst ständig gesundheitliche Probleme hat, unternimmt sie nichts dagegen ausser ständiges Jammern. Dennoch sagte sie mir mal wortwörtlich, sie wolle von ALLEN Männern begehrt werden.

      Dieses Frühjahr ist ein Freund von mir an Krebs gestorben. Sie wollte offenbar Mitgefühl zeigen und fragte mich, wie es mir damit ginge. Also begann ich zu erzählen. Mittendrin unterbrach sie mich und sagte: “Ich liebe dich!”. Ja, es ist ein schöner Satz, allerdings hätte sie damit warten können, bis ich mit meiner Erzählung zu Ende war. Jedenfalls fand ich die Unterbrechung ziemlich pietätlos.

      Da ich bereits lange zuvor sehr viel und lange an mir selbst gearbeitet hatte, glaube ich, dass die Beziehung mir nicht allzu sehr geschadet hat. Nichtsdestotrotz kämpfe ich auch damit. Wenn ich an sie denke, kommen mir immer wieder Worte und Situationen in den Sinn, in welchen sie mich erniedrigte. Dies hilft mir sehr, aus dieser toxischen Beziehung herauszukommen. Trotzdem kontaktiert sie mich noch heute, wenn es ihr gerade passt. Vergangenen Samstag hatte sie mich bspw. abends um 23h (!) angerufen, nachdem sie 3 Wochen lang nichts von sich hören liess. Ich bin nicht rangegangen. Darauf hat sie mich über FB (wo sie mich schon vor über 1 Jahr entfreundet hat) kontaktiert, um mir mitzuteilen, dass sie mich angerufen hätte. Auf meine Frage, worum es denn ginge, erwiderte sie: “Ich wollte sehen, wie es dir geht”… Ja, Narzissten glauben, sie seien die Grössten und ein Leben ohne sie sei nicht möglich. Sie wollen einen Leiden sehen!

    • Chris sagt:

      Ein Narzisst ist davon überzeugt, dass er in der “Nahrungskette” über dir steht. Das ist für ihn die “natürliche Ordnung”.
      Er geht davon aus, dass in dieser Ordnung auch du deinen Platz kennst und deine als eine Selbstverständlichkeit betrachtest. Deshalb “darf” er auf dir herumhacken, während du ihn dafür noch zu bewundern hast.

      • Chris sagt:

        “… auch du deinen Platz kennst und deine Rolle als eine Selbstverständlichkeit betrachtest.”
        So sollte es lauten.

      • Kara sagt:

        ???Krass oder?!Und ich habe mich da Jahre eingeordnet… Wie ein Erdbeben ist es für Narzisten, wenn man da ausgebrochen ist… Sie reagieren beleidigt, frustriert.Vetsichen es auf die “Liebe Art”… Dann werden sogar sie unsicher, wenn man sich selbst treu bleibt und sie auf Abstand hält. Ihre Nahrung fehlt, sie hungern und suchen sich neue Opfer. Hören aber nie auf Dich immer wieder mal zu kontaktieren, da sie die Welt nicht mehr verstehen…

      • Angelika Klammer sagt:

        Genauso und noch schlimmer ist es!

    • Lise1 sagt:

      “Echt? Ich glaube, ich könnte das so nicht“. Also zurückhaltende Zustimmung,”

      nein, das ist überhöhen.

      Was hatte er an deinem Arm zu tun?

  25. Gerichtsmieze sagt:

    Mein Physiotherapeut fragte während der Behandlung ab und zu, was denn zu Hause (noch) nicht so klappt. Er zählte einige Möglichkeiten auf wie z. B. “Bett beziehen”. Als ich bejahte, dass ich das noch nicht so konnte, kam sofort: “Was? Wer macht das denn dann?” Auch so etwas kam öfter. Wenn ich auf seine Frage eine Schwäche “zugab”, kam sofort eine Abwertung.
    Als ich in der Wiedereingliederungszeit sagte, dass ich mich nach der stundenweisen Arbeit müde fühlen würde, reagierte er eher verständnislos und rief dann zu seiner Kollegin rüber (andere Patienten hörten das dann auch): “Ist sie in der letzten Behandlung bei dir eingeschlafen? Hast du schon einmal gehört, dass Müdigkeit ein Grund ist, eine Wiedereingliederung scheitern zu lassen?”
    Ich wusste in diesem Moment überhaupt nicht, wie mir geschah. Ich hatte erst am Abend begriffen, was der da gemacht hat. Dass er mich verhöhnt hat, mir möglicherweise unterstellen wollte, dass ich die Müdigkeit vorschütze, um mir “Vorteile” zu verschaffen. Als er bei der nächsten Behandlung das Thema Müdigkeit wieder aufgreifen wollte, sagte ich ganz schnell: “Nein, nein alles gut. Ist nichts”. Er tat dann ganz erstaunt wegen meines geänderten Tonfalls. Einige Minuten wurde dann nicht mehr gesprochen, dann unterhielten wir uns wieder normal. Wenn er meinen Unmut bemerkte, gab er sich erst mal wieder Mühe und er wurde merklich freundlicher. Bis zur nächsten Respektlosigkeit …

    • Gila sagt:

      Hallo Gerichtsmieze 🙂

      Also dieser Therapeut hat dir ja dann wohl nicht helfen können…im Gegenteil !!!! 🙁
      Ich finde das ist unterste Schiene so einen “Therapeuten” auch noch therapieren zu lassen….
      Und wird auch von seiner Kollegen unterstützt anstatt gebremst….
      Ich hoffe du hast trotzdem wieder in ein gutes Leben zurückgefunden 🙂

    • Goldmund sagt:

      Narzissten wollen einen Leiden sehen! Dann geht es ihnen gut und sie können sich überlegen fühlen. So wird ihr Bild, dass sie von sich selbst machen, bestätigt.

    • Goldmund sagt:

      Narzissten wollen einen Leiden sehen, dann geht es ihnen gut und sie können sich überlegen fühlen. So wird ihr Bild, dass sie von sich selbst machen, bestätigt. “Ich bin der/die Grösste, unersetzlich, etc.”

    • Lise1 sagt:

      @ Gerichtsmieze„Bett beziehen“. Als ich bejahte, dass ich das noch nicht so konnte, kam sofort: „Was? Wer macht das denn dann?“

      Er wollte dir sagen, dass es ja kein anderer macht–> du es also kannst und –>dich unterschätzt und zu Unrecht schlecht machst. Zumindest wäre das eine nachvollziehbare Möglichkeit.

      Und dass die Wiedereingliederung nicht gefährdet ist, und du es schon ohne Einschlafen schaffen wirst.

      aber…wieso hattest du 2 Therapeuten?

      • Gerichtsmieze sagt:

        Diese Frage sehe ich jetzt erst – 2 Jahre später.
        Er war anfangs mein alleiniger Therapeut. Als sich nach etwa 3 Monaten herausstellte, dass die Sache doch langwieriger würde, wurde er recht unangenehm. Zuvor freundlich, ließ er seine Launen an mir aus. Mir ging es dabei immer schlechter, ich wollte zeigen, dass ich “gut” bin und es verdiene, freundlich behandelt zu werden. Ich verlor zu dem Zeitpunkt sämtliches Selbstvertrauen, wollte wiedergutmachen, benahm mich devot ohne Ende. Ich war nicht mehr ich.

        Es wurden 2 Therapeuten – weil er keine Lust hatte, mit mir weiter allein zu arbeiten. Er habe schließlich auch noch andere Patienten, ließ er mich wissen.

  26. Lydia Molyneux sagt:

    Hallo Ihr Lieben,

    Es fing alles damit an, das mein 1. Mann und ich, ( mit dem ich 2 Kinder habe ) eine Freundschaft mit einem anderen Pärchen begonnen haben.
    Wir haben jedes Wochenende miteinander verbracht und auch unter der Woche Kaffee getrunken. Das ging 2 Jahre gut. Auf einmal beichtet mir der Mann das er sich in mich verliebt hätte. Ich war geschockt und sagte das es sein Problem wäre. Dann auf einmal erzählte er es allen die es hören wollten, das er in mich verliebt wäre. Seine Frau wollte es nicht wahrhaben und ich auch nicht. Sie sagte immer, wenn du es nicht bist, dann ist es eine andere. Er hatte Sie des öfteren schon betrogen.
    Daher behandelte ich ihn ganz vernünftig. Er versuchte mich ein paar mal zu verführen, aber ich wollte nicht, da ich doch verheiratet war.
    Unter anderem bestellte er mich einfach zu sich nach Hause. Seine Frau war nicht da . Er hatte das ganze Schlafzimmer mit Blüten bestreut. Ich ging geschockt und sprach mit niemanden darüber.

    Wir behandelten uns beide normal. Nur das ich wusste das er in mich verliebt war.

    Mein erster Mann wurde dann sexsüchtig und ich verlies ihn.Mein erster Mann blieb mit ihm und seiner Frau befreundet. Dann schmiss mich dieser Mann aus unserer Clique. Keiner sollte mit mir Kontakt haben. Einige hatten sich daran gehalten, einige nicht.
    Ein Jahr später verlies dieser Mann auch seine Frau. Wir hatten uns 5 Jahre nicht mehr gesehen und jeder ging seinen Weg. Wir trafen uns wieder und wurden ein Paar. Dann verliebte ich mich auch in ihn. Nach 8 Wochen hatte er meine Schulden von 5000 € getilgt, die sich im Laufe der Zeit gesammelt hatten. Halbes Jahr später bauten wir, weil er nicht in mein 1. Haus ziehen wollte. Ich hatte darauf hin verkauft. Nach dem das Haus verkauft war und wir in das neue gebaute Haus zogen, wollte er mich unbedingt heiraten, obwohl mein Sohn im Koma lag. Gesagt getan. Es war die schönste Zeit in meinem Leben. Wir waren jedes Wochenende alleine zu Hause und spielten Spiele aller Art. Wir genügten uns einfach. Er machte nichts ohne mich und ich auch nicht ohne ihn.
    Das war ein grosser Fehler.
    Er fing an mich zu isolieren, indem er meine Freunde und meine Familie in Frage stellte.

    Trotzdem war 4 Jahre alles perfekt für mich. Ich hatte ja Ihn und war so verliebt. Das war meine Honeymoonphase, die lange ging. Ich dachte ich wäre endlich angekommen und würde den Rest meines Lebens mit ihm verbringen. Aber das stellte sich dann anders raus.

    Dann auf einmal fing er an mich zu demütigen: Hatte ich die Tür nicht zugemacht, hängte er sie ein paar Tage aus. Lies ich das Putzzeug stehen, räumte er den ganzen Schrank aus, lies ich einmal das Licht an…machte er überall Licht an… usw.
    Zum Schluss ignorierte er mich da ich es ja nicht lernte was er wollte. 14 Tage sprach er nicht mit mir. Wir mussten in der Zeit zu Muttertag. Da redete er ganz normal mit mir. Kaum waren wir zu Hause durfte ich wieder ins Schlafzimmer gehen, weil er mich nicht sehen wollte. Immer wenn ich Feierabend hatte, musste ich ins Schlafzimmer. Jeden Tag 14 Tage lang. Und er hat nicht ein Wort in der Zeit mit mir gesprochen.

    Ich habe 4 Geschwister. Meine ganze Familie mochte ihn nicht. Sie merkten schon eher was mit ihm los war. Wegen ihm hatte ich 6 jahre kein Kontakt zu meinem Sohn und zum Bruder. Dann zerstritt er sich mit der nächsten Schwester. Eines Abends sagte er zu mir ich glaube das ich mich mit der nächsten Schwester auch streite heute.

    Dann hielt er mir vor ich hätte ihn betrogen. Ich war mir nicht sicher, hatte aber das Gefühl das es umgekehrt war. Er ritt immer wieder drauf rum.
    Das war sein Grund ein Wochenende in Holland zu bleiben. Er müsste nachdenken. Das hat er auch zweimal gemacht hintereinander das Wochenende.

    Dieses Spiel spielte er immer wieder mit mir ,bis ich auf der Arbeit zusammen gebrochen bin und habe mich auf Rat meines Chefs mich getrennt.
    Wir wollten es noch mal versuchen, aber er hatte kurz nach dem Versuch schon seine Neue Freundin.
    Für mich brach eine Welt zusammen. Ich wollte auch mich ablenken und ging in ein Online Dating Portal. Irgendwann nachts kam eine SMS von ihm das er sich getrennt hätte. In der Zeit…es war genau ein Tag, erblickte ich sein Gesicht zufällig in dem selben Portal wo ich war. Ein Tag später kamen die Next und er wieder zusammen und er löschte sein Profil.
    Ich dachte nur, man der Mann ist nicht richtig. Er nimmt Frauen als Ersatzteile. Funktioniert die Eine nicht, nehme ich die nächste. Seit dieser Zeit, das ist ein Jahr her, habe ich Ruhe. Er hat mich auf grund der Eifersucht seiner Next geblockt und auf keine Antworten mehr reagiert. Er hat mich einfach so aus seinem Leben gestrichen wie ein Ersatzteil.
    Er ist heute noch mit ihr zusammen.

    Jetzt kämpfe ich um das Recht unseres Hauses was wir zusammen gebaut haben. Mein Anwalt sagte wir sollten es verkaufen. Es weiss jeder das es mehr Geld bringen würde. Aber das will er nicht. Er hat es zur Teilversteigerung kommen lassen. Was er damit bezweckt weiss ich nicht.

    Ich habe mich 2 Jahre mit dem Thema Narzissmus beschäftigt. Und ich muss sagen das er einer ist…. so wie der im Buche steht.

    Ich denke manchmal ob alle Männer so sind. Ich für mein Teil möchte jetzt Singel bleiben und alles geniessen……..

    Ich bin 54 Jahre alt, habe 2 erwachsene Kinder und ein Enkelkind, habe mit 2 Männern gebaut und bin auch jetzt zweimal geschieden, und habe einen guten Job. Ich habe alles erreicht was eine Frau erreichen kann.
    Meine ganzen Freunde sind wieder da und auch meine komplette Familie.
    Es ist so als wenn ich 4 Jahre weg war……

    So ihr Lieben, das ist nur ein Teil der Geschichte und das Wichtigste um zu sehen, das ich wirklich einen Narzissten hatte.
    Denn so stelle ich mir diesen vor. Alles passt zu seiner Art.
    Manchmal habe ich wirklich noch Entzugserscheinungen und möchte ihn zurück. Doof.

    Man weiss, das er immer wieder die selben Knöpfe drücken würde, und das es nie wieder so sein wird wie früher. Er hat sehr viel in mir zerstört.

    Aber jetzt schaue ich nach vorne und jetzt bin ich dran.

    Kann sein das ich Fehler im Schreiben habe. Dafür entschuldige ich mich.

    mfg eine Unbekannte

  27. Rosi sagt:

    Nachdem ich nun mehrfach Artikel, wie diesen, gelesen habe, fällt mir auf, dass fast alle Punkte auf mich selbst zutreffen. Ich merke, dass ich starke narzisstische Züge habe. Seit kurzem bin ich in einer Beziehung und merke selbst, dass ich immer wieder unbewusst versuche, meinen Partner zu untergraben. Er sagt mittlerweile auch, man könne mir nichts recht machen und ich sei unausstehlich. Er selber ist der klassische Empath. Selbstlos und fürsorglich. Ich dagegen bin das Gegenteil. Wie kann ich an mir arbeiten? Könnte ein Psychologe helfen?

    • Angelika Klammer sagt:

      Hallo?
      Wenn du von dir selbst sagst dass du Narzisst bist,dsrf ich dir zwei Dinge ans Herz legen?
      Lies das Buch von Hans Peter Röhr:Hans mein Igel,und erkundige dich ,ob in ddeiner Gegend jeman als Schematherapeut arbeitet. Lg

  28. anne sagt:

    Hallo
    ich habe eine lange Geschichte mit einem “liebenswerten” Narz hinter mir. Wir waren 27 Jahre zusammnen davon 22 Jahre verheiratet. seit 6 Jahren getrennt und seit 3 Jahren geschieden. Soviel dazu. ich habe lange gebraucht um zu erkennen was wirklich ablief. War lange im Verdrängen. im Schuld bei mir suchen. In der aufarbeitung meiner dinge. in der selbstreflektion.vor 4 Jahren in einer Kur machte mich eine Psychologin, als mein Ex mal wieder so ein Ding brachte, darauf aufmerksam das er ein Narz ist. Wir machten einen Test bei dem der Psychologin nach der 3. Frage alles klar war. Auch die weiteren Fragen bestätigten das. Die oben genannten 10 Punkte!!! treffen voll auf ihn zu. Liebenswert fürsorglich nach aussen, sehr demütigend entwürdigend zu mir. Sehr suptile Manipulationen um mich wahnsinnig zu machen. Wenn ich lügen aufdeckte war das doch alles gar nicht so und ich würde an einer Wahrnehmungsstörung leiden. Substanzen bekam ich auch heimlich verabreicht. Buttersäurefläschen stand im Gewürzschrank. Auf meine Frage was das sei bekam ich die Antwort, das ist für die Viecher. Damals wusste ich nicht und hatte auch noch nicht grossartig davon gehört was das für ein Zeug war. heute weiss ich das sind KO tropfen. Sex und Geld sind im sehr wichtig. Wahrheitsverdreher schlechthin. Und wer hat an allem Schuld? Ich.
    Nun ihr kennt das ja alles wie grausig das sein kann, wie sehr man an sich selber zweifelt und am ende nur noch “seins” das leben ist.
    Da ich mich schon solange damit herumquäle, er mich durch Verleumdungen auch in völliger sozialer isolation gebracht hat, mir die Lebensfreude fehlt und ich in Gedankenschleifen festhänge warum so jemand mit allem wie ein Gott durchkommt, habe ich ein psychater aufgesucht.der meinte ich sollte abklären ob ich eine Psychose hätte. Ich bin nun sehr enttäucht,,, wieder soll mit mir was nicht in ordnung sein? Wieder glaubt mir niemand? Wieder soll alles nur eine Einbildung sein? Hat da jemand Erfahrung? Ging es wem auch so?

    • Kati sagt:

      Hi. Du musst in allererster Linie wieder lernen wer du bist und was du brauchst. Das kann auch eine Therapie sein. Eine Verhaltenstherapie kann auch Aufschluss darauf geben, ob man psychotische Züge an den Tag legt. Tatsächlich kann es auch sein, dass ein so langer Einfluss durch einen Narzissten auf deine Persönlichkeit, zu Veränderungen in deiner Psyche führt, die du nicht wahr haben möchtest aber die besser bearbeitet werden sollten.
      Wenn du dich nicht traust eine Therapie aufzunehmen, dann sind auch Meditation oder Selbsthilfegruppen eine gute Möglichkeit um wieder mit sich ins Reine zu kommen.
      Viel Glück. K.

    • SuperPower sagt:

      Narzissten sind meister darin die Schuld auf andere zu verschieben und Selbstzweifel zu erwecken. Natürlich können sie einen Menschen psychisch schwächen, das heißt aber nicht, dass du eine Psychose hast. Nicht jeder der einen Titel trägt, verdient diesen auch. Opfer von Narzissten bedürfen eines: viel Mitgefühl, Verständnis und Liebe. Das ist die beste Therapie. Der Glaube an Gott, ein Hobby und ein guter Freund, neutrale gemeinschaft mit anderen, Selbstbewusstsein und das Verständniss dass der eigene Partner ein Feind und kein Freund war, dass ist es was die Wunden heilen wird. Subtile manipulationen, Eifersuchtsspiele, lügen, Betrug. Du hast recht, lass dich nicht verwirren. Die Frage die ich an uns alle die mit diesen Menschen zu tun hatten stellen möchte ist folgende:
      Möchten wir jemanden den wir immer zurechtweisen müssen? Oder möchten wir jemanden der ein reines Herz hat, der nicht manipuliert, beschämt, lügt, uns betrügt wie ein Dreckiges herzloses schmutziges Monster und davon auch noch “high” wird? Wir können diese Menschen nicht verändern, sie zu lieben ist nicht die Lösung, weder für uns noch für sie. Die Lösung ist es einen reinen Menschen zu lieben und sie ihren dreckigen dunklen Weg gehen zu lassen, wir können sie nicht retten. Die Gedankenschleife ist etwas was Narzissten absichtlich erzeugen um den Partner an sie zu binden. Die Gedankenschleife bildet sich aus Unverständniss, Angst, Hoffnungslosigkeit und dem Gefühl die Person retten und ändern zu müssen: einfach gesagt MANIPULATION. Ende die Gedankenschleife indem du dich gründlich informierst und an dich selbst Glauben fasst.

    • Waltraud sagt:

      Hallo Anne,
      Dein Beitrag liegt ja schon einige Zeit zurück und ich hoffe sehr, das es Dir schon besser geht. Hoffe nicht darauf, das andere Dir glauben. Wichtig und entscheidend ist, das Du Dir glaubst und zu Dir selber stehst. Sonst machst Du Dich wieder abhängig von der Meinung eines anderen. Nur Du weißt, was Du erlebt hast und das Du nie wieder zulassen wirst, das jemand anders Dich so behandeln darf. Ziehe Grenzen zu Menschen, Dir Dir nicht gut tun oder Dir irgendwas einreden wollen.

  29. Matze sagt:

    Sehr geehrter Herr Grüttefien,

    Ich habe mir Ihren Artikel vor 2 Tagen durchgelesen und war schockiert, wie viel bis ins Detail von Ihren Punkten zugetroffen haben.

    Von Punkt 1-8 kann ich jeden Punkt so unterschreiben. Genauso kenne ich es und ich kenne es auch von meinem Vater, der ebenfalls