Narzissten verstehen keinen Spaß

Ein Narzisst hat eine spezielle Art, sich zu vergnügen, und bedient sich eines Humors, der meist auf Kosten anderer geht. Während sich ein Narzisst herzhaft über die Fehler seiner Mitmenschen amüsieren kann, versteht er selbst überhaupt keinen Spaß, wenn man sich über ihn lustig macht. Mit Ironie und Neckerei kann ein Narzisst nicht umgehen und reagiert sofort gereizt.

Narzissten verstehen keinen Spaß

Bild: © DDRockstar – stock.adobe.com

Narzissten haben einen gespaltenen Humor: Auf der einen Seite können sie äußerst humorlos sein und jedem den Spaß verderben, auf der anderen Seite können sie lauthals und richtiggehend unverschämt lachen. Vor allem über die Schwächen und Fehler anderer können sie sich über alle Maßen amüsieren. Schadenfreude stellt für sie ein ganz besonderes Vergnügen dar und geht meist mit zynischen und abwertenden Kommentaren einher, die den anderen in seinem Versagen vollkommen bloßstellen.

Nichts ist schöner für einen Narzissten als zu beobachten, wie sich ein anderer tolpatschig anstellt, einer Sache unkundig erweist oder ungeschickt agiert. Sofort muss die Gelegenheit beim Schopf ergriffen werden, durch lautes und gehässiges Lachen die Unbeholfenheit des anderen zu enttarnen und sich an dessen Unfähigkeit zu erfreuen. Je peinlicher ein Missgeschick, desto lauter der Lacher des Narzissten und desto intensiver muss diese beschämende Situation ausgekostet werden.

Wenn andere eine Schwäche von sich preisgeben oder hilflos sind und leiden, kann dies bei dem Narzissten triumphierende Gefühle auslösen: Er fühlt sich aufgrund des Missgeschicks oder der Bedürftigkeit eines anderen stark und überlegen. Statt Mitgefühl zu empfinden, fühlt er sich angenehm erregt. Auch wenn er seine Erheiterung nicht offen zeigt, weil es der gesellschaftlichen Norm in einer konkreten Situation nicht entspricht, so kann er sich ein heimliches Schmunzeln nicht verkneifen und neigt dazu, sich im Nachgang mit Unbeteiligten über das unterhaltsame Ereignis zu amüsieren.

Die Schwäche des anderen ist die Freude des Narzissten

Ironie, Sarkasmus und Zynismus sind der innere Jubel des Narzissten. Mit beißendem Spott und niederträchtigen Kommentaren will sich der Narzisst auf Kosten anderer Vergnügen verschaffen. Mit feinsinnigen, doppeldeutigen oder zuweilen auch ganz plumpen Aussagen zielt der Narzisst auf die Schwachstellen des anderen und genießt dabei insgeheim die gelungene Bloßstellung. Seine satirischen Bemerkungen wirken nach außen oft witzig, intellektuell und kreativ, so dass Unbeteiligte durch den anscheinend tiefsinnigen Humor des Narzissten erheitert werden und ebenfalls über den Blamierten lachen.

Das Lachen eines Narzissten kann schelmisch, verschmitzt oder süffisant sein. Es kann sich auch arrogant, verächtlich und unverschämt präsentieren. Das Grinsen eines Narzissten kann derart provokant sein, dass man ihm am liebsten ins Gesicht schlagen würde. Sein höhnisches Gelächter ist entwürdigend und kann in jedem anhaltende Scham- und Minderwertigkeitsgefühle auslösen. Sein gleichbleibend verzückter Gesichtsausdruck wirkt unverschämt, man fühlt sich gehänselt oder gar verspottet. Der Humor des Narzissten hat nichts Herzliches an sich, sondern ist anmaßend und abschätzig.

Immer braucht ein Narzisst die Schwäche eines anderen, um sich genüsslich vergnügen zu können. Selten sieht man es, dass er sich einfach nur über einen schönen Sonnenuntergang oder ein gutes Essen freut. Der Narzisst sehnt sich nicht einfach nur nach Zufriedenheit und Freude, sondern nach Spaß und Schabernack. Bei ihm fängt Fröhlichkeit erst mit ausschweifender Ergötzung an – je niederträchtiger, desto besser. Der Humor des Narzissten hat irgendwie immer eine Note von Polemik, Häme und Verachtung an sich. Mit seinem Witz muss er sich herablassend über andere stellen, um sich bei dieser Gelegenheit als grandios zu erleben.

Die Freude der anderen macht den Narzissten aggressiv

Der Humor des Narzissten kommt nicht aus einer echten Freude heraus, sondern aus einer tiefen Verachtung. In den meisten Fällen ist sein Humor überheblich, ungebührlich, respektlos und verletzend. Er entspringt keiner sanften und liebenswerten Seelenfreude, sondern scheint eher dem Abbau von Aggressionen zu dienen. Während es ihn erfreut, sich aufgrund einer gelungenen Pointe über andere erheben zu können, werden diese zu Opfern seiner Gehässigkeit. Der Humor des Narzissten teilt in Gewinner und Verlierer und erzeugt keine gemeinsame Heiterkeit.

Doch so ungehobelt und schamlos er sich gegenüber anderen äußern kann, so empfindlich reagiert er, wenn er selbst einstecken muss. Der Narzisst ist nämlich im Grunde ein äußerst humorloser Zeitgenosse, der überhaupt keinen Spaß versteht, wenn man sich auf seine Kosten lustig machen will. So können humorvolle Andeutungen, spaßige Bemerkungen oder ironische Antworten, die auch nur den Hauch einer Kritik oder eines leisen Zweifels an seiner Person beinhalten, sofort die Stimmung des Narzissten zum Kippen bringen und seine Wut entfachen.

Auch kann der Narzisst richtig böse werden, wenn sich andere vergnügen und herzhaft lachen, es sich dabei aber nicht um seine Art von Humor handelt. Allein die Tatsache, dass andere Lebensfreude aus sich selbst heraus entwickeln, kann bei dem Narzissten starke Neidgefühle auslösen. Da im Tiefsten seiner Seele nur Leere vorzufinden und keine Freude ist, wird er missgünstig, wenn andere damit gesegnet zu sein scheinen. Sofort muss er jede Art von Fröhlichkeit unterbinden und allen den Spaß verderben, damit sie sich genauso unglücklich fühlen wie er.

Der Narzisst will bestimmen, wann gelacht wird

Andere dürfen sich nur freuen und glücklich sein, wenn der Narzisst dabei in einer für ihn positiven Weise im Mittelpunkt steht. Sie dürfen über seine Witze, Sprüche und Anmerkungen lachen, jedoch nie über seine Person oder sich ohne ihn amüsieren. Sofort muss die Freude der anderen abgewertet werden: „Müsst ihr immer so albern sein?“ – „Was ist denn daran komisch?“ Glückliche und lustige Menschen werden als abnormal und gestört bezeichnet und lösen bei dem Narzissten eher Groll und Feindseligkeit als Frohsinn und Beschwingtheit aus.

Die Freude der anderen muss dann von dem Narzissten sofort im Keim erstickt werden. Je mehr sich andere ohne sein Zutun vergnügen, desto zorniger kann der Narzisst werden. Mit wenigen, treffsicheren Bemerkungen gelingt es ihm dann, im Handumdrehen die Stimmung zu verpesten. Manchmal bricht er auch wie aus heiterem Himmel einen Streit vom Zaun, nur damit sich alle anderen schlecht fühlen. Im Anschluss kann er die Laune der anderen mit seinem eigenen Humor wieder anheben und sich als Stimmungsbombe feiern lassen.

Tritt bei dem Narzissten diese Eigenart häufiger unangenehm in Erscheinung, beginnen seine Mitmenschen mit der Zeit, sich zunehmend steif und reserviert in seiner Gegenwart zu verhalten, weil Glücksgefühle und Heiterkeit offenbar nicht erwünscht sind und nur unnötige Aggressionen bei dem Narzissten auslösen. Diese ganz normale und folgerichtige Reaktion wiederum wird von dem Narzissten umgehend kritisiert und den anderen zum Vorwurf gemacht – ganz nach dem Motto: „Mit euch kann man ja keinen Spaß haben!“ Der Narzisst duldet nur seinen Humor, anderen Humor kann er nicht verstehen.

Die hier beschriebenen Verhaltensmuster können auch im Rahmen anderer Persönlichkeitsstörungen oder neurotischer Störungen auftreten. Sie sind nicht explizit nur bei einem Narzissten zu beobachten, wenngleich sie hier besonders häufig und deutlich auftreten können. Das hier beschriebene Verhalten muss aber nicht automatisch bei jedem Narzissten vorhanden sein und es kann auch situativ bei ansonsten psychisch unauffälligen Personen auftreten.


Autor der Webseite

Mein Name ist Sven Grüttefien. Ich bin der Verfasser dieser Webseite. Als ausgebildeter Heilpraktiker für Psychotherapie habe ich mich auf die Beratung von Menschen, die unter narzisstischen Missbrauch leiden, spezialisiert und biete zu diesem Thema zahlreiche Bücher, Coachings, Seminare und Vorträge an.

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Veröffentlicht in Blog, Eigenschaften eines Narzissten
24 Kommentare zu “Narzissten verstehen keinen Spaß
  1. Max v.W. sagt:

    Ein guter Artikel. Danke.
    Was mich wundert oder nach Lesens des Artikels auch nicht, sind die Kommentare.
    Offenbar fühlen sich Manche berufen, bei diesem wiederspruchsfreien Artikel noch Korrekturen, Relativierungen und Ratschläge zu platzieren.
    Ich habe auch immer wieder mit Narzissten zu tun und habe solch ausgeprägte Rechthaberei als typisches Merkmal eines Narzissten feststellen können.

  2. Hildegard sagt:

    Wir sind alle Narzissten, ichbezogen, negativ, destruktiv, schizophren, neurotisch, psychotisch, chaotisch, antisozial usw.usf. weil wir Menschen sind und weil wir alle schlechte Erfahrungen, Leid erfahren haben, traumatisiert wurden, fremdbestimmt und auch genetisch vorbelastet und zum großen Teil Opfer unsere Erziehung sind. Nur die Ausprägung, ob schwach, mittel, stark, extrem macht den Unterschied, ob wir
    als „normal, abnormal, pervers, sadistisch, geisteskrank usw.“ gelten.
    Das muss uns klar sein.
    Daher sind die Inhalte dieser Webseite so wertvoll wie ein gute Medizin. Man muss sie aber richtig anwenden und achtsam konsumieren, denn sonst vorverurteilen wir zu viel und uns selbst gleich mit.
    Früher war für mich jeder Mensch ein Freund, bis er mich vom Gegenteil überzeugt hat.
    DANACH war für mich jeder ein Feind, der mich erst mal überzeugen musste, Freund zu sein.
    HEUTE und etwas klüger und abgeklärter sind Menschen für mich „weder noch“.
    Ich schaue erst, höre zu, denke nach und mache mir dann ein Bild.
    Und generell erwarte ich nichts! Weder Gutes noch Schlechtes.
    Das macht mich frei von falschen Erwartungen und Ent-Täuschungen. Es ist angenehm, emotional unabhängig von anderen Menschen zu sein. Ob nun flüchtig bekannt oder innerhalb der Familie.
    Erwarten sind da, um enttäuscht zu werden.

  3. lilli sagt:

    Hallo,
    die ‚witzigen‘ Narzissten.innen,
    lachen niemand aus,
    sie sagen nur ‚ihre Wahrheit‘
    zu anderen.
    Sie selber sind einfach die ‚Checker‘ und brauchen keine ‚Witze‘ anderer. –
    Sich abzugrenzen, die eigene Meinung zu sagen,
    ist wichtig für das eigene Selbstwertgefühl.
    Dann halte ich ignorieren und Abstand nehmen,
    für die beste Abwehr
    zum Schutz der eigenen Freiheit.

    • Sven S. sagt:

      Das schlimme daran ist, das es oft auf beiden Seiten dieses denken über die anderen gibt – und die größere Gruppe (also mehr Macht hat Recht?

      Ich weiß zwar was du meinst, aber Humor kann auch ein Schutz sein.

      Sagen wir mal, in einer Gruppe gibt es einen Anführer welcher immer wieder Witze über ein körperliches Merkmal eines anderen macht.

      Dieser reagiert darauf zumeist mit einem übergehenden Lächeln.

      Ein anderer denkt das dieser zweite einfach selbstbewusst mit besagtem Merkmal umgeht und macht selbst einen solchen Witz.
      Der gemerkmalte reagiert anhaltend Feindselig – mehrere Entschuldigungen (und nicht wiederholen derartiger Scherze) ändern nichts daran, zumal der Anführer die Aggressionen (indirekte wie direkte) des Gemerkmalten gegenüber dem dritten auch noch ermutigt.

      Wenn zwei sich streiten freut sich der Dritte.

      Humor (selbst über persönliche Merkmale) können Menschen verbinden, oder aber verletzen.

      Was ist die Absicht? Wie der soziale Rahmen? Danach fragt keiner.

      Anderes Beispiel:
      Sagen wir jemand hat einen schwulen Bekannten, trifft diesen in einer Bar und sagt, ihm auf die Schulter klopfend:
      „Hey, alte Schwuchtel, wie geht’s dir?“
      Wie ist der Tonfall? Wie eng sind diese bekannt/wie ist das Verhältnis? Wie die Gestik/Mimik? Welche Menschen stehen drumherum (bekommen das mit) – was ist die Intention?

      Viele, viele Variablen.

      In einem Ausgang ist der Homosexuelle beleidigt in einem anderen reagiert dieser erfreut.
      Sogar wenn die von mir genannten Variablen exakt gleich sind.

      Mögliche Ursache?
      Mal drüber nachdenken….

      Wir interpretieren alle.
      Kommunizieren können wir nur eine Interpretation (im Gespräch). Selbst wenn wir unterschiedliche Gedankengänge zu etwas haben. Meist ist uns nur der Gedankengang bewusst, welcher unseren eigenen Bedürfnissen und unseren Intentionen am ehesten entspricht.

      Es ist nie so einfach wie wir es uns einreden um nicht völlig Handlungsunfähig zu sein.

      NPSler*innen spielen genau damit.

      Welche meiner Beispielperson begeht narzistischen Missbrauch? Natürlich ist die Auswahl hier zu begrenzt um wirklich etwas daraus zu ziehen. Zu offensichtlich. Aber denke man sich doch einfach eigene Beispiele aus und beleuchte.

      Das macht mich insgesamt ruhiger.
      Bevor ich auf NPS schließe muss schon vieles ineinander greifend geschehen sein.

  4. Petra sagt:

    Welchen Punkt ich besonders zutreffend finde, ist der mit dem Streit vom Zaun brechen. So bei meinem EX. Freute ich mich auf einen Tanzabend oder Restaurantbesuch mit Freunden fing er zu Hause an grundsätzlich und grundlos zu streiten. Mit dem Ergebnis, dass ich entweder schlechtgestimmt mit kam, oder traurig zu Hause blieb und er es als vollkommen gerechtfertigt absah, dass er sich selbst allein vergnügte und sogar mit ruhigem Gewissen fremdging. Oder gemeinsame Spiele- er konnte es nicht verknusen, wenn ich z.B. ein besseres Blatt hatte. Ganz extrem ein tragisches Beispiel bei Sportschützen. Da erschoss doch einer tatsächlich seine Frau, nur weil sie eine bessere Schützin war und schließlich auch im Amoklauf den Vorsitzen des Sportschützenvereins und dessen Frau und schließlich sich selbst. Wahre Begebenheiten!

  5. Shanti sagt:

    Selbstheilung ist möglich,

    wenn wir uns anschauen, was wir gespiegelt bekommen an Selbstabwertung, Selbstverletzung und Respektlosigkeit uns selbst gegenüber.

    Ich DANKE den Narzissten in meinem Leben, sie waren letztendlich Auslöser dafür, meine Fähigkeit zur Abgrenzung und zum Mitgefühl stark zu erweitern.

    „Das Verhalten eines Menschen sagt immer etwas über ihn aus,
    wie ich darauf reagiere, immer etwas über mich.“
    Safi Nidiaye

    Es gibt keine bösen Menschen, nur verletzte Menschen, die uns schmerzvoll lehren,
    gut für uns selber zu sorgen,
    uns selber wichtig zu nehmen,
    unsere Gefühle zu achten, bei uns zu bleiben,
    uns selbst zu lieben und unser Licht zu erkennen.

    • Susanne Hinz Hinz sagt:

      👍💖Genauso ist es

    • Sonnenblume sagt:

      Wunderbar auf den Punkt gebracht!

      Und wieder sind diese Schmerzen auch eine so große Chance, endlich genauer hinzusehen und entsprechendes daraus zu erkennen und etwas zu lernen, was mit Respekt und Würde zu tun hat. Und insgesamt in die Freiheit führt und zu wahrer Freude, die aus einem Herzen kommt, das lieben kann.

      Sich selbst und das Leben…..

    • Frieda M. sagt:

      Ich muss leider widersprechen, was die Aussage betrifft, es gäbe keine bösen Menschen, nur verletzte.
      Das mag für die meisten Menschen stimmen, aber nicht für alle.
      Erstens ist es ein Naturgesetz, dass es niemals 100 % gibt, nirgendwo und zweitens gibt es böse Menschen. Manche Kinder kommen schon böse auf die Welt und haben nur ein Ziel:
      Zerstörung. Man mag sich fragen, ob alle „Seelen“ derselben Quelle entspringen.
      Ich sage nein: Wir haben hier „Weltraumparasiten und Unwesen, Dämonen“ die sich hier inkarnieren.
      Das ist aber ein weites Feld und es bedarf hier etliches an Wissen, was damit gemeint ist.
      Es gibt eine Art „Dunkle Essenz“ die ein enormes Zerstörungspotential hat und aus anderen Dimensionen stammt.
      Hier auf den Webseiten wird der Narzissmus behandelt, die milde Form einer Verhaltensstörung, die psychopathische Züge haben kann, aber Narzissten sind meist gut handelbar und in ihrem Kern liebenswerte Menschen und meist tief verletzte Menschen. Nicht immer, manchmal sind sie einfach verzogene Kinder …. aber mir ist ein Narzisst lieber, als ein Soziopath oder Psychopath oder ein Seelenloser in Menschengestalt.

      • Sonnenblume sagt:

        Hallo Frieda,

        da möchte ich Dich aber mal fragen, was Du dazu sagst, dass 100% der Menschen atmen?

        Oder was Du dazu sagst, dass es auch schwere Erkrankungen des Gehirnstoffwechsels gibt, die sich auf das Verhalten auswirken?

        Deine Meinung dazu würde mich ganz konkret dazu interessieren.

        Viele Grüße, alles Gute,
        Sonnenblume

      • Elke sagt:

        Sehr gut auf den Punkt gebracht Frieda! Das ist ein Wissen das bis heute kaum verbreitet ist und ein Teil unseres Lebens hier auf dem Planeten.

      • Heike sagt:

        …und Du, liebe Frieda, trägst sicher Deinen Aluhut auch bei Nacht…

      • Ingrid Burkholder sagt:

        „Manche Kinder kommen schon böse auf die Welt“ – da fällt mir nix mehr ein.

        Wer hat dir denn DEN Glaubenssatz eingepflanzt?????

        Ach ja, ich vergaß, es gibt ja noch böse Außerirdische als Projektionsfläche…

        • Sandra sagt:

          Ich denke Heike und Ingrid haben da noch einige eigene Themen zu bewältigen und dafür wünsche igh euch viel Erfolg. Wenn ihr es nötig habt etwas, das eurer christlich kulturellen Wahrheit widerspricht, sofort ins lächerliche zu ziehen, liegt das Problem bei euch, nicht bei jemand anderen.
          Von seelenlosen Inkarnationen schreiben bereits die alten Veden. Diese sind notwendig um uns beseelten Menschen die Erfahrung der Dualität zu ermöglichen, auch um unsere Schatten/bösen Seiten überhaupt erst als solche benennen zu können. Als bestes Beispiel dient Pädosexualität. Ein Mensch mit Seele ist nicht in der Lage z. B. ein fünfjähriges Mädchen zu penetrieren, das geht so sehr gegen jeden Seelenanteil in uns und wäre nicht durchführbar. Ich würde zwar nicht sagen, dass jeder Narzisst, Psychophat oder Soziophat seelenlos ist, aber manche mit Sicherheit. Andere werden durch seelenlose so intensiv verletzt, dass sie vielleicht selbst den Bezug zu ihrer Seele verlieren und dann ähnlich agieren.

          • Ingrid Burkholder sagt:

            Oh ja, liebe Sandra, da hast du wohl eigene Themen zu lösen (wer nicht?), und ich wünsche dir Erfolg dabei.
            Ich sehe es als zutiefst menschlich an, dass
            Projektion auf außerirdische Wesen, Dunkelmächte, Satan etc. geschieht, um die Schattenseiten menschlichen Daseins irgendwie erklären und aushalten zu können. Tut mir leid, dass du dich ins Lächerliche gezogen fühlst, es ist nämlich gar nicht zum Lachen.
            Anderen Menschen die Seele und Gleichwertigkeit abzusprechen, sich damit über sie zu erheben, ist ein gängiges Verdrängungskonzept, und dass „bereits die alten Veden“ davon geschrieben haben, zeugt nur von jahrtausendealten ähnlichen Abwertungsmechanismen – und nicht von LIEBE-vollem LICHTwesen. Mögest du niemals die Macht haben, andere Menschen als seelenlos auszusondern.

      • Susanne sagt:

        Natürlich gibt es böse Menschen. Und auch jeder böse Mensch, hat auch etwas Gutes.
        Ich persönlich ordne die Menschen mit NPS als böse Menschen ein.

        Jeder Mensch erlebt im Leben und als Kind destruktive Dinge, das rechtfertigt aber nicht das manipulative
        und zerstörerische Verhalten eines NPSlers.

        Wer sich auf Kosten anderer Menschen bereichert und diese parasitär besetzt, ist böse.
        Nicht jeder Narzisst ist ein Psychopath, aber jeder Psychopath ist auch ein Narzisst.
        Ansonsten kann ich die Worte im Eingangstext nur bestätigen und auch genau so erlebt.
        Inklusive der sehr empfindsamen Reaktion, als ich den Spieß umgedreht habe, da war sehr schnell
        Ende Gelände.

    • egal sagt:

      ACHTUNG SCIENTOLOGY WERBUNG !!!

  6. Reh sagt:

    Ganz genau, wenn ich irritiert und verletzt reagierte, war ich die Spaßbremse. „Das war doch nur Spaß, Du verstehst einfach gar keinen Humor“.
    Aber wenn man mal einen Spaß auf seine Kosten machte, was selten genug und erst in den letzten Zügen vor der Trennung passierte, weil der Respekt gänzlich dahin war, reagierte er völlig eingeschnappt, wurde aggressiv und sogar handgreiflich.

  7. Yvonne sagt:

    Na ja, leider ist dann am Schluss einer Beziehung mit einem Narzissten „das Opfer“ auch zynisch geworden. So kann es dann durchaus sein, dass BEIDE einen verletzenden „Humor“ anwenden. Der Narzisst, weil er so ist; und das Opfer, weil es versucht mit gleicher Münze zurück zu geben. Ja, dieser Humor ist verletzend und toxisch und wieder ein Grund mehr, die Beziehung oder Freundschaft schnellst möglich aufzulösen.

    • lilli sagt:

      Hallo,
      das sehe ich auch als Gefahr: selber zynisch zu werden gegen Leute und an die Narzissten/innen und negativ gebunden zu bleiben,
      statt frei und man selbst zu sein.
      Ich denke, jeder kann böse sein, nicht nur ein Mensch mit Narzissmusproblemen.
      Mutter Teresa sagte:
      ‚Wer dich verletzt, hat eine größere Wunde als Du.‘
      Es geht darum, sich selbst zu schützen,
      und im ‚Umgang mit Narzissten‘,
      gesunden Abstand zu nehmen,
      ohne selber ‚böse‘ zu werden,
      in eigener Unfreiheit zum eigenen Schaden.

      • Shanti sagt:

        Danke, liebe Lilli für dieses Zitat:

        „Wer dich verletzt, hat eine größere Wunde.“

        …und er/sie zeigt mir damit meine Wunden, die ich noch heilen darf.

        Wir dürfen die Quelle der Anerkennung und Wertschätzung der eigenen Existenz nicht bei den Menschen suchen, die dafür nicht geeignet sind aufgrund ihrer eigenen Geschichte…

      • Susanne sagt:

        Ich sehe es so: Jeder hat das Recht sich zu wehren und sollte das auch machen.

        Mit „Böse“ hat das rein gar nichts zu tun. Im Gegenteil, es hat etwas mit Selbstliebe zu tun.

        Viel wichtiger ist es für die Opfer von NPSlern zu lernen sich besser abzugrenzen und
        dem Täter ordentlich Kontra zu geben.
        Und Trennungskompetenz zu erlangen und die Muster bestimmter Persönlichkeiten zu erkennen,
        um sich selber besser zu schützen, damit man nie wieder an derlei Egozentriker gerät.
        Mit Licht und Liebe kommt man da nicht raus.

        • Shanti sagt:

          Ich denke, Licht und Liebe hilft ungemein viel, denn am Ende braucht es ganz viel Liebe und Licht für MICH SELBST, besonders, falls ich anfange, mir ehrlich einzugestehn, wie ignorant und lieblos ich die ganze Zeit mir selber gegenüber war und wie manipulativ, kontrollierend und missbräuchlich es meinerseits war, mich dem Narzissten gegenüber so dermaßen zu verbiegen. Und das Alles, um mir meine eigene Verlustangst und Ohnmacht nicht ansehn zu müssen, statt mich SELBER meinem inneren Kind zuzuwenden, das nach Liebe schreit, statt es vom Gegenüber zu erwarten, der das definitiv nicht KANN.
          Warum gehn wir denn nicht beim ersten „Das kann ja jetzt wohl nicht wahr sein“ in uns? Damit geht es LIEBEvoll umzugehn, LICHT ins Dunkel zu bringen statt (Selbst)Verurteilung.
          Falls ich dann endlich irgendwann aus dem Opfertraum aufwache, dann kann ich aus dem ABSTAND heraus erkennen, dass auch mein Gegenüber liebenswert ist, was auch zwangsläufig heißt, dass eine liebevolle Beziehung NUUUR aus Abstandhalten bestehen kann.

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