Weihnachten mit einem Narzissten

Alle Jahre wieder steht das Weihnachtsfest vor der Tür. Weihnachtliche Vorfreude breitet sich aus, der Duft von Zimt, Bratäpfeln und Lebkuchen zieht durch die Straßen, Schneeflocken rieseln vom Himmel und strahlende Lichter schmücken die Häuser. Wer freut sich da nicht auf ein schönes Fest im Kreise seiner Liebsten und auf gemütliche Stunden mit einem guten Festessen, stimmungsvollen Klängen und reichlich Geschenken? – Doch wie kann ein Weihnachtsfest verlaufen, wenn ein Narzisst dabei ist?

Bild: © cherezoff – Fotolia.com

Das Weihnachtsfest zu feiern ist für viele der Höhepunkt des Jahres. Alle wünschen sich, dass Weihnachten das Fest der Liebe und Harmonie wird. Mit Weihnachten verbindet man Freude, Sinnlichkeit, Geborgenheit und gemütliches Beisammensein im Kreise seiner Liebsten. Doch gerade weil die Erwartungen besonders hoch sind und die Festtage unbedingt schön werden sollen, sind Enttäuschung und Ärger unter dem erleuchtenden Tannenbaum häufig die Folge.

Das gekaufte Geschenk war nicht passend, die Verwandten nerven mit dummen Bemerkungen, der Weihnachtsbraten misslingt, die CD mit den Weihnachtsliedern wird nicht gefunden und die Kinder sind völlig überdreht. Dabei liegen die eigenen Nerven aufgrund der stressigen Vorweihnachtszeit und der vielen Vorbereitungen seit Tagen ohnehin schon blank und man wünscht sich nichts sehnlicher als Ruhe und Entspannung. Dann kann bereits der kleinste Auslöser dafür sorgen, dass sich die innere Gereiztheit entlädt und sich ein Streit entwickelt, noch bevor das Fest überhaupt begonnen hat.

Aber wie verläuft das Weihnachtsfest, wenn man bei alledem noch einen anstrengenden Narzissten in der Familie hat? Oft haben Narzissten eine sehr klare Vorstellung davon, wie das Weihnachtsfest ablaufen soll, und sie dulden keine Einwände. Sie wollen den Tannenbaum auswählen und bestimmen, wo er zu stehen hat und wie er zu schmücken ist. Sie wollen über den gesamten Ablauf des Weihnachtsfestes allein entscheiden: Was wird gekocht, wann wird gegessen, wann gibt es Geschenke, in welcher Reihenfolge werden sie übergeben und wie lange dürfen die Kinder aufbleiben? Alles muss sich so abspielen, wie es der Narzisst wünscht. Dieser übernimmt oft die Traditionen seiner Eltern oder Großeltern oder entwickelt eigene Rituale, nach denen sich jedes Jahr die ganze Familie richten muss.

Der Narzisst erwartet die perfekte Umsetzung der von ihm geplanten Weihnachtszeremonie und wird daher bei jeder noch so kleinen Diskrepanz seinen Unmut an allen anderen auslassen. Dieser erhöhte Erwartungsdruck sorgt bei allen Beteiligten dafür, dass erst gar keine entspannte und besinnliche Weihnachtsstimmung aufkommen kann. Auf der anderen Seite kann es aber auch sein, dass sich der Narzisst überhaupt nicht um die Vorbereitung und den Ablauf des Weihnachtsfestes kümmert und keinerlei Wünsche einbringt, sich hinterher jedoch über alles und jeden beschwert und damit die Stimmung herunterzieht. 

Worauf sollten Sie achten, um eine positive Atmosphäre während des Weihnachtsfests aufrechtzuerhalten, den Narzissten nicht zu verärgern und selbst ein paar schöne Stunden zu verbringen?

Binden Sie den Narzissten mit ein

Der Narzisst will immer gefragt werden und mitbestimmen. Dies trifft leider auch auf den Ablauf des Weihnachtsfestes zu. Sie sollten es daher vermeiden, auf Verdacht – wenn auch in bester Absicht – irgendetwas zu organisieren, ohne zuvor den Narzissten in Ihre Überlegungen eingebunden zu haben. Nehmen Sie seine Wünsche ernst und stimmen Sie sich mit ihm ab. Er wird ansonsten schon aus Prinzip gegen Ihre Ideen sein und darin einen willkommenen Grund finden, jedem die Stimmung während des Festes mit seiner missmutigen Art zu vermiesen.

Die häufigsten Streitpunkte an Weihnachten stellen immer das Festmahl und die Dekoration des Weihnachtsbaumes dar. Hier können die Geschmäcker bekanntlich weit auseinandergehen. Bevor Sie daher Ihre ganze Kreativität an dem Weihnachtsbaum auslassen, teure Deko anschaffen und sich Anregungen aus Zeitschriften besorgen, sollten Sie den Narzissten vorher in Ihre Pläne einweihen und den Ablauf der Weihnachtstage mit ihm besprechen. Oft wird aber genau dieser Schritt ausgelassen, weil sich Betroffene nicht in endlose Diskussionen mit dem Narzissten verwickeln wollen und daher eigenmächtig vorgehen.

Weil sich der Narzisst aber in diesem Fall übergangen fühlt, wird er mit Sicherheit seine schlechte Laune unter dem Tannenbaum auslassen. Dann konnten Sie zwar zuvor Ihre Kreativität ausleben – in der Hoffnung, den Narzissten mit Ihren Ideen angenehm zu überraschen –, haben aber hinterher nichts als Ärger und unnötige Diskussionen. Der Narzisst wird die Missachtung seiner Vorstellungen und Wünsche als Angriff auf seine Person verstehen und deshalb einen Streit entfachen, der das ganze Fest zerstören kann.

Schenken Sie ihm Ihre volle Aufmerksamkeit

Der Narzisst will auch an Weihnachten im Mittelpunkt stehen. Beschenken Sie ihn großzügig, hören Sie ihm zu, binden Sie ihn in die Gespräche mit ein, lassen Sie ihn den Wein aussuchen, weisen Sie ihm den besten Platz am Tisch zu, setzen Sie ihn neben angenehme Gesprächspartner, falls die Runde größer sein sollte, und wählen Sie Gesprächsthemen, an denen sich der Narzisst aktiv beteiligen kann. Schaffen Sie einen Rahmen, in dem sich der Narzisst rundum wohlfühlt – und schmeicheln Sie ihm!

Gerade an Weihnachten möchte der Narzisst verwöhnt werden, weil er glaubt, zum Fest der Liebe besonders Anspruch auf Wertschätzung zu haben. Machen Sie ihm daher schöne Geschenke, die ihn überraschen, regelrecht begeistern und seine Erwartungen nicht nur erfüllen, sondern noch übertreffen. Achten Sie vor allem darauf, dass sein Geschenk nicht minderwertiger ist als die Geschenke aller anderen. Er darf nicht das Gefühl bekommen, zu kurz gekommen zu sein.

Der Narzisst stört den Ablauf

Es ist gut möglich, dass der Narzisst am Heiligen Abend nicht pünktlich zuhause ist, weil er morgens nochmal ins Büro fahren musste, um letzte Arbeiten zu erledigen oder weil er noch Besorgungen in der Stadt machen wollte und dabei alte Freunde oder Bekannte getroffen hat. Da er insgeheim davon ausgeht, dass das Fest für ihn ausgerichtet wird und es daher ohne ihn nicht beginnen kann, nimmt er es mit der Pünktlichkeit nicht so genau und lässt die anderen Familienmitglieder auch mal warten.

Während des Festes fällt es dem Narzissten zudem oft schwer, sich ausschließlich auf seine Familie zu konzentrieren. Er schaut ständig auf sein Handy und sieht nach, ob er Nachrichten bekommen hat, schaltet zwischendurch den Fernseher ein, telefoniert oder liest in einem Buch. Möglicherweise wird ihm auch die Weihnachtsgesellschaft zu viel und er gibt vor, einen Gang mit dem Hund um den Block machen zu müssen, obwohl dieser gar nicht das Bedürfnis hat.

Wenn es dem Narzissten zu langweilig wird, kann er die Familie mit zynischen Sprüchen reizen und damit schlechte Stimmung produzieren. Er zieht dann die Laune der anderen hinunter, um sich heimlich an deren Verärgerung zu erfreuen. Wenn sich alle anderen dann mies fühlen, verströmt er plötzlich Heiterkeit, indem er zum Beispiel einfach so eine Flasche vom teuersten Champagner öffnet, um mit allen „Frustrierten“ anzustoßen und die Stimmung damit wieder zu heben. Später wird er dann behaupten, die Feier vor dem Reinfall bewahrt zu haben.

Meiden Sie kritische Themen

Aufgrund des Alltagsstresses im Beruf, bei der Versorgung der Kinder oder der Haushaltsführung kommen Paare oft nicht dazu, intensiv miteinander zu sprechen und sich über ihr Befinden auszutauschen. Vieles geht dann im Trott unter, wird als selbstverständlich vorausgesetzt oder einfach nicht zu Ende besprochen. Da können die Ruhe und die Zweisamkeit an den Weihnachtstagen eine willkommene Gelegenheit sein, um endlich einmal Unerledigtes und Unausgesprochenes auf den Tisch zu bringen oder Konflikte in der Beziehung anzusprechen.

Kommen Sie nicht in Versuchung, die harmonischen Stunden durch zweideutige Anmerkungen zu zerstören oder einen günstigen Augenblick der Vertrautheit zu nutzen, um Ansprüche anzumelden, am gegenwärtigen Glück der Beziehung zu zweifeln, Kritik zu äußern oder sonstige heikle Themen klären zu wollen. Auch wenn sich der Narzisst in einer aufgeräumten und entspannten Verfassung befinden sollte, darf Sie dies nicht dazu verleiten, unangenehme Diskussionen zu beginnen. Das wäre schlagartig das Ende eines schönen Festes und Sie müssen sich dann sehr wahrscheinlich den Vorwurf gefallen lassen, das Weihnachtsfest verdorben zu haben.

Der Narzisst verlässt das Fest

Ist das Schlimmste mit der Geschenkübergabe, den Weihnachtsliedern und dem Festmahl überstanden, kann es gut sein, dass der Narzisst das bis dahin gelungene Fest durch plötzliches Verschwinden doch noch scheitern lässt. Er springt dann einfach auf und verlässt die Familie, weil er sich noch mit Freunden in der Stadt treffen will oder irgendeine sonstige Verabredung hat.

Ein solches Verhalten ist natürlich sehr schwer zu tolerieren – verhindern werden Sie es aber wohl nicht können. Sie sollten es allerdings zum Anlass nehmen, über die Qualität der Beziehung nachzudenken, nachdem Sie der Partner – kaum, dass das Schönste an Weihnachten vorbei ist – einfach sitzen gelassen hat, obwohl Sie sich selbst in Bezug auf Ihre eigenen Wünschen mehr als zurückgehalten haben. An dieser Stelle kommt einmal mehr das egoistische und parasitäre Verhalten eines Narzissten zum Ausdruck.

Beistand durch Gäste

Einfacher wird es, mit den Launen eines Narzissten umzugehen, wenn Gäste am Weihnachtsabend anwesend sind, vor denen er einen guten Eindruck machen möchte und deren Urteil ihm sehr wichtig ist. Dann kann sich der Narzisst äußerst charmant, zuvorkommend, unterhaltsam und angepasst präsentieren. Vielleicht legt er großen Wert darauf, vor seinen eigenen oder Ihren Eltern gut dazustehen, und wird sich aus diesem Grund so manche unschöne Extravaganz, die er sich leistet, wenn er mit Ihnen allein ist, unterdrücken.

Um seinen inneren Stress zu lösen, der dadurch entstanden ist, dass er sich während des Festes stark beherrscht hat, neigt der Narzisst hinterher dazu, über die Gäste, die er zuvor noch umschmeichelt hat, ausgiebig zu lästern. Er wird sich dann darüber beschweren, wie wenig das Essen und der schöne Weihnachtsbaum gewürdigt wurden, was für einfallslose Geschenke überreicht wurden, wie niveaulos die Gespräche waren oder über die mangelnden Manieren der Gäste. Das Lästern dient dem Narzissten zur Selbstaufwertung, um die Demütigung, die er durch die notgedrungene Anpassung erfahren hat, zu kompensieren.

Narzissten im erweiterten Familienkreis

Sofern es sich bei dem Narzissten nicht um Ihren Partner handelt, sondern um ein Mitglied der Familie (Eltern, Großeltern, Schwiegereltern, Onkel, Tante, Geschwister), sollten Sie es vermeiden, diese Narzissten zu sich nach Hause einzuladen. Es wäre geschickter, sich von ihnen einladen zu lassen, weil Sie dann selbst entscheiden können, wann Sie das Fest wieder verlassen möchten. Das destruktive Verhalten von Narzissten hat ja leider über die Weihnachtstage keine Betriebsferien, so dass Sie jederzeit mit Provokationen, unterschwelligen Beleidigungen und zweideutigen Anspielungen rechnen müssen. Sie können sich dann leichter der negativen Energie entziehen, wenn Sie selbst das Ende des Beisammenseins bestimmen können. 

Fühlen Sie sich dazu verpflichtet, den Narzissten zu sich nach Hause einzuladen, dann denken Sie daran, kritische Themen zu vermeiden, dem Narzissten für seine noblen Geschenke zu danken und ihn auch ansonsten für seine Eigenschaften zu loben. Vergessen Sie nicht, dass es das Fest des Narzissten ist und nicht das Fest der Familie. Also werden Sie leider in diesen Stunden Ihre eigenen Bedürfnisse zurückstellen und der Großartigkeit des Narzissten huldigen müssen, um keinen Stress zu provozieren. Innerlich sollten Sie sich jedoch abgrenzen und können sich durchaus an seiner Selbstherrlichkeit erfreuen. Beobachten Sie schmunzelnd, wie leicht der Narzisst zu manipulieren ist, wenn Sie ihm schmeicheln.

Wenn Sie getrennt von dem Narzissten leben

Leben Sie getrennt von Ihrem ehemaligen Partner und haben Sie gemeinsame Kinder, dann sollten Sie sich nicht auf den Vorschlag einlassen, das Weihnachtsfest den Kindern zuliebe gemeinsam mit dem Narzissten zu verbringen. Bleiben Sie auf Distanz und schonen Sie Ihre Nerven! Weihnachten soll auch für Sie mit schönen Momenten gesegnet sein und Sie sollten nicht auch noch über die Festtage Ihre Zähne zusammenbeißen müssen. Regeln Sie den Umgang mit den Kindern über die Weihnachtstage und feiern Sie getrennt. Auch wenn es vielleicht der Wunsch der Kinder ist, dass Mama und Papa zusammen mit ihnen Weihnachten feiern: Erklären Sie ihnen ruhig und liebevoll, dass dieser Wunsch leider unerfüllt bleiben muss.


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Veröffentlicht in Beziehung mit einem Narzissten
51 Kommentare zu “Weihnachten mit einem Narzissten
  1. Michaela sagt:

    …ich noch mal…
    Die Therapeutin hat festgestellt, dass er ein Erdenengel sei 🤢😡 ICH SEHE DAS ANDERS!!!

    • Waltraud sagt:

      Michaela, aber diese Aussage hast Du nur von ihm oder? Du weisst schon, das Narzissten andere sehr überzeugend veräppeln. Wenn er sich ernsthaft für einen hält, gehört er in ärztliche Hände.

      • Michaela sagt:

        Japp, er hat seine Therapeutin so was von perfekt manipuliert …sie stärkt sein Ego eklatant! …weiter und weiter in seine Richtung: die anderen müssen an sich arbeiten-er nicht an sich, wenn sie mit ihm klar kommen möchten …das ist so dermaßen absurd …ich würde gern Kontakt mit der Therapeutin aufnehmen und Ihr erklären, wie inkompetent sie ist …aber auch das wäre absurd!

        • Waltraud sagt:

          Den Anspruch, das andere an sich arbeiten müssen, wenn sie mit ihm klar kommen wollen , da hat er ja nicht unrecht. Die Frage ist ja, wer will das mitmachen, wenn man so jemanden bereits als „krank“ identifiziert hat.

          • Waltraud sagt:

            PS. Auch wenn Du seine Therapeutin aufklären möchtest, was glaub ich eher kontraproduktiv wäre, ändert sich dadurch weder sein Verhalten noch bringt es Dich weiter. Wir können nur selber etwas in unserem Leben verändern, wenn uns die Umstände nicht gefallen. Ich weiss, mit einem Narzissten ist das alles andere als einfach, aber es entbindet uns nicht von der Eigenverantwortung. Ich pers. hätte gerne früher von der Störung meines Narzissten gewusst. So hat er immer weiter seine Spiele mit mir getrieben und mein Leben floss dahin. Du bist im Vorteil, das Du Kenntnis hast und kannst mit dem Wissen Vorbereitungen treffen. Du entscheidest.

    • Anka sagt:

      Liebe Michaela, zu deiner Frage unten …
      Nein, du hast mich nicht und kannst mich gar nicht verärgern.
      Mich verärgert auch nicht die (angebliche!) Aussage seiner Therapeutin…

      Immerhin, vielleicht war es eher ein bisschen „zynisch“ von ihr (gemeint)…🙄🤔👌
      Aber das weiß nur sie selber.
      Was jemand sagt, ist das Eine. Was das Gegenüber „versteht“ oder interpretiert kann etwas ganz anderes sein.

      Vielleicht meint dein Mann ja wirklich, daß er dir doch ALLES „bietet“, was „eine Frau sich nur wünschen kann“ …

      Ich persönlich hatte schon bei deinem 1.Beitrag hier den
      „Ein-druck“,
      daß er dir mittlerweile nur noch „lästig“ ist,
      daß er aber „klammert“ und auf keinen Fall „aus-geschlossen“ sein/werden will.

      Ist natürlich erstmal nur mein persönlicher Eindruck.

      Es ist „BOCKWURST“ 🤭, ob er ein Nar(r) oder Erdenengel ist …

      Es geht um DICH!
      Es geht um dein Leben und erleben, um deine Zukunft.

      Mittlerweile ist Weihnachten vorbei.
      Ein „neues“ Jahr beginnt bald…
      Aber ob es nur ein „weiteres“ wird oder wirklich „NEU“es von dir überdacht, entschieden und umgesetzt wird, …

      Wer kann das wissen,…
      AUSSER DIR?!

      Viel Mut und Entschlossenheit wünsche ich dir! 💪
      Alles, alles Gute 👌

      • Anka sagt:

        P.S.
        Vielleicht ist er ja wirklich ein „Engel“… 🤔

        Vielleicht ist er ja ein „ARSCH-ENGEL“😳, der dir bewusst macht, daß ein „Traum“haus und gewisser äußerer „Luxus“ deinem Herzen nicht ausreichend sind?

        Du wolltest doch eh
        nachdenken … 🤭👌🤗

  2. Melli sagt:

    Das sehe ich genauso. Ich habe letztes Jahr das erste Mal meinen narzisstischen Bruder nicht eingeladen und hatte endlich mal ein paar schöne und erholsame Tage mit meiner Familie. Er war zwar total beleidigt, aber retrospektiv betrachtet war es das echt wert. In diesem Jahr stellt sich die Frage schon gar nicht mehr.

    Passt auf euch auf und stärkt euch selbst. Menschen mit dieser Störung kann man ohnehin nichts recht machen.

  3. Waltraud Vogt sagt:

    Wenn ich schon weiss, das der „Partner“ diese NPS hat, wäre es für mich unerträglich ihm auch noch in irgendeiner Form entgegen zu kommen. Mich überfällt immer wieder massive Übelkeit, wenn ich an die Vergangenheit und in Unkenntnis der Umstände hab mit mir machen lassen und mir selbst angetan. Und nach wie vor brauchen nur Aussagen in Zusammenhang mit ihm an mich herangetragen oder Schlüsselbegriffe fallen, es ist alles vorbei bei mir und ich kann’s nicht abschütteln. Ich wills auch nicht mehr fühlen. Aber es ist ein Selbstläufer. Allen schöne Weihnachtstage und tut Euch so jemanden nicht mehr an.

  4. XY sagt:

    Ernste Frage: wohin mit meiner ganzen Wut? Werd sie nicht los und will das nicht mehr fühlen aber wenn ich zufällig und unfreiwillig unbewusst an den Menschen denke überfällt mich unerträgliche Wut aber auch Trauer jedoch mehr Wut. H i l f e e e e

    • Greta sagt:

      Hallo XY,
      mir geht es nach eineinhalb Jahren genauso. Ich habe so eine Wut in mir.

    • Anka sagt:

      Sei froh, daß du (end-lich!) fühlen kannst, was wahrscheinlich „früher“ nie wirklich als berechtigt und angemessen erlaubt war!!!

      „Loswerden“ kannst du diese Gefühle nicht wirklich. Die will niemand von dir 😉

      Aber du kannst sie ANSCHAUEN, BEOBACHTEN und ACHTEN…
      Mach ein „Spiel“ daraus!
      Ich „sehe“ sie als Wellen. Wenn eine „kommt“ dann spüre ich sie kommen, beobachte den Aufruhr… und bleibe solange dabei, bis es abebbt…

      Ich weiß aus Erfahrung, daß sie abebbt.
      Ich weiß, daß wieder eine kommen kann und auch wieder abklingt/verschwindet.

      Die Abstände dazwischen werden länger…
      Und dann hast du irgendwann alles bereitwillig (😏) gefühlt, was „verschoben“ wurde … und es „geschafft“ 👍

      Schließlich sind Wut, Trauer, Ohnmacht … im jeweiligen Moment ja in Ordnung… Wir haben sie unterdrückt, nun werden sie durch kleinste Aus-löser hervorgeholt und nachträglich anerkannt.

      Alles Gute!

      • XY sagt:

        Hej Anka,

        das ist wirklich ein guter und hilfreicher Gedanke, dass das alte Gefühle sind, die hinterherhinken und noch abgearbeitet werden müssen.

        Danke!

        Würde dir bzw. dem Forum gerne noch eine Frage stellen:

        Wenn man weiß, dass die Person andere anlügt und ekelhaft ausnutzt, sollte man diese(n) Mensch(en) informieren und warnen oder sie dem Schicksal überlassen?

        Irgendwie nagt es ja an mir aber ich will auch keinen zusätzlichen Stress verursachen. Was ist eigtl richtig?
        Wäre froh gewesen, jm hätte mir die Augen geöffnet aber könnte mir auch vorstellen, ich hätte es nicht annehmen können.

        Danke und Grüße

        • Anka sagt:

          Auf diese Frage gibt es leider keine Antwort, die RICHTIG wäre…

          „Beziehungen“ sind oft nicht wirklich zu durchschauen…

          Du erscheinst mir noch Recht „jung“ zu sein und hast gute „Chancen“ für dein zukünftiges Leben, wenn du „lernst“ bei „dir selber“ zu bleiben…

          Wie du schon erkannt hast, du hättest „es wohl nicht annehmen können“…

          Die „Augen“ öffnen meist nur persönlich gemachte Erfahrungen, die schmerzvoll (ent-täuschend) sind.

          Leider ist man dann erst bereit die (Selbst-) Täuschung zu erkennen.

          Da es sich bei deiner Frage um den Menschen zu handeln scheint, von dem du dich hast „einlullen“ lassen, würde ich dir empfehlen, erstmal nur mit dir selber „ins Reine“ zu kommen.

          Da hast du bestimmt noch genug Aufmerksamkeit hin zu richten.
          Und …
          Dort ist diese Energie nicht verschwendet!

          • Anka sagt:

            P.S.
            „Bei dir selber bleiben“ heißt genauer gesagt, immer wieder zu dir selber „zurück zu kommen“…

            Deine Aufmerksamkeit also auf die Gefühle legen, die in dir „hochkommen“

            Alles Gute für dich und viel Geduld mit dir selber beim „Ein-Üben“ 👍

    • Vic sagt:

      Hallo XY,
      das kenne ich auch… habe über ein Jahr gebraucht, um nicht mehr dauernd wütend zu sein. Jetzt, 3 Jahre später, kann ich nur einen Rat geben: das Ziel muss sein, diese Erfahrung hinter sich zu lassen. Sonst frisst dich die Wut auf, dir gehts nicht besser und der Narzisst hat gewonnen und bleibt ewig präsent.
      Ich hab mir immer gesagt: Es ist vorbei! Das ist das Gute! Füll dein Leben mit guten Erfahrungen, mach Sport (Sandsäcke sind wunderbar zum Wut ablassen), mache jeden Tag 1 kleine Sache, die dich freut (eine lustige Serie gucken, ein Bad nehmen, was schönes Essen…was dir persönlich gefällt), geh mit Freunden aus, mach einen Sprachkurs, verreise…umso positiver du selber DEIN Leben gestaltest, umso schneller verblasst die Vergangenheit! Klingt wie Standard- Ratgeber, ist aber das, was funktioniert! „ Die beste Rache ist Erfolg“ und das wichtigste ist Geduld…das geht nicht so schnell…aber es wird immer besser! In 3 Jahren ist der Narzisst völlig nebensächlich geworden!
      Ich fands schwer, aber es ist machbar! Und das Gute ist, du erkennst den Typus jetzt und fällst nicht noch einmal darauf rein… ich wünsch dir viel Kraft, und lass ihn nicht gewinnen! 🙂

      • Klarsicht sagt:

        Genau so sehe ich das auch, Vic!
        Selbstliebe haben wir dadurch gelernt, eine wunderbare Sache für uns, die oft an einem Helfersyndrom bis zur Selbstaufgabe litten…
        „Und das Gute ist, du erkennst den Typus jetzt und fällst nicht noch einmal darauf rein…“
        Auch den Nagel auf den Kopf getroffen: Ich behaupte, ich erkenne einen Narzissten schon weit voraus. Ich erkenne (dank meinem narz. Ex und den 10 Jahren Missbrauch und Leidenszeit) jetzt auch alle meine narz. Begleiter/innen meines Lebens. Das brauche ich alles nicht mehr. Ein sehr gutes Gefühl!!!

  5. Beate sagt:

    Warum soll ich einen Narzissten schonen, reich beschenken, ihn bewundern, damit er bei guter Laune bleibt? Nimmt er jemals Rücksicht auf seine Familienmitglieder?
    Ich denke nicht daran, weil sich an seiner Art und Weise nichts ändern wird! Er benimmt sich so oder so rücksichtslos!

    • Ja, mag sein! Die Empfehlungen sind eine Möglichkeiten, das narzisstische Verhalten wenigstens über Weihnachten ein wenig zu dämpfen. Wer es aber nicht mehr ertragen kann, der sollte eine Trennung ernsthaft in Erwägung ziehen.

  6. Michaela sagt:

    Oh man, ich habe keine Lust mehr, es ihm bequem zu machen …es endet trotzdem im Desaster!!! Irgendwas gibt immer den Auslöser …er spricht immer von „uns“, aber das gab es nie …ich hab gemacht und vorbereitet und mich gekümmert und mich bemüht, alles richtig zu machen … hat NIE geklappt 🤷🏼‍♀️
    Meine Kinder, längst erwachsen, möchten aber Weihnachten mit mir verbringen …es wird wieder furchtbar werden, denn …er möchte ja nichts verpassen!
    Ich schaffe den Absprung nicht …und verstehe selber nicht, warum 🤦‍♀️

    • Waltraud sagt:

      Hallo Michaela,
      wann willst Du anfangen, es Dir endlich Recht zu machen. Fahr in Urlaub. Und wenn Deine Kinder die Zeit mit Dir und Du mit ihnen verbringen wollen, können sie sich ja anschliessen.

    • Anka sagt:

      Michaela,
      nach meinem „Gefühl“ hast du den „Knack-Punkt“, der dich „(be-)hindert“ in deinem Beitrag doch recht deutlich gemacht…

      MEINE Kinder… möchten mit MIR…es wird wieder furchtbar werden…er möchte ja nichts verpassen… spricht immer von „UNS“, aber das gab es nie…

      Mir scheint die (wahrscheinlich ständige) BETONUNG DES UNS/WIR
      der „psychische Klebstoff“ zu sein…

      Wenn die Fakten und auch dein Herz gegen dieses „probagierte“ wir/uns sprechen, könntest du ja einmal schauen…was gewisse Gedankensätze bei dir auslösen…

      Ich darf mich ablösen…
      Ich darf verlassen…
      Ich darf groß werden…
      Na usw…

      Dir fallen bestimmt selber „treffendere“ ein, die „inneren“ Widerstand/Konflikt oder gar „Verbote“ anzeigen, obwohl sie wahr sind.

      Ich wünsch dir, daß du zu deiner Wahrheit findest und stehen kannst.

      Alles Gute für dich!

      • Michaela sagt:

        Hallo Anka, vielen lieben Dank für Deine klaren Worte …Du hast recht, das weiß ich ja …
        Ich würde gerne handeln! Das kannst Du mir glauben! Ich schaffe es nicht 🤦‍♀️ ich bin seit 19 Jahren mit dem Typen zusammen, wir leben in (s)einem Traumhaus, ich arbeite nicht wirklich (er auch nicht-reicher Erbe…)
        Ich bin gefühlt ganz bald weg hier …aber 1. würde ich ihm so gerne klar machen, warum (absurd, ich weiß)
        2. ist danach ALLES anders und
        3. habe ich Angst vor seinen Reaktionen. Er wird alle Geschütze auffahren und das wird sehr böse werden 😳

        • Waltraud sagt:

          Hallo Michaela,
          „Angst vor seinen
          Reaktionen“ die hatte ich auch viel zu lange. Intuitiv wusste ich immer, er macht mich fertig wenn ich mich trenne. Von seiner NPS wusste ich nichts. Erst durch massive Schädigung kam ich überhaupt dahinter und dann war mir alles egal, ich wollte ihn nur noch zur Rechenschaft ziehen. Nach der Trennung hat er weiter gemacht, mir Schäden zuzufügen. Bis heute hat er mit allem nichts zu tun und manipuliert, lügt und blendet (das arme Opfer) was das Zeug hält. Auch Deine Aussage, das „er“ von wir/uns spricht kenn ich, ist aber nur für die Aussenfassade. Sie meinen in jedem Moment nur sich selber und Du fühlst es ja.
          Ich hab aus Unwissenheit und Angst „sein Spiel“ viel zu lange mitgespielt. Und genau das macht sie noch stärker und sie wähnen sich in Sicherheit. Ich hoffe Du findest einen Weg, Dich zu lösen.

        • Anka sagt:

          Liebe Michaela,

          „gefühlt“ bist du eben nicht „ganz bald weg“.
          Du träumst bis jetzt (leider) nur davon…
          Wer eine „Reise“ wirklich machen will, muß „die“ irgendwie planen.

          Mir scheint, daß dir sehr viele, um nicht zu sagen
          ALLE MÖGLICHEN,
          Ängste im Weg stehen…
          Vielleicht schleppst du die auch schon Jahrzehnte (un-erkannt) mit dir herum… und hast versucht „Sicherheit“ im „Rechtmachen“ zu finden…

          Lass dir nicht noch mehr Angst einjagen…
          Auch nicht hier auf diesen Seiten.
          Das erscheint mir kontraproduktiv.

          Ich glaube einem wirklich unbefangenen Gesprächspartner solltest du einmal deine ganze Geschichte erzählen!

          Von dir ist wahrscheinlich ganz, ganz viel verdrängt worden.
          Von Anfang an.

          Bitte suche dir einen professionellen Ansprechpartner.
          Einen, dem du deinen gesamten „Müll“ ehrlich „auf den Tisch legen“ kannst und der dir beim „Sortieren“ hilft.

          Ich glaube du hast dich ganz dolle in falsche Annahmen (über dich, was du kannst … usw.) verstrickt.

          Und
          1. Nicht IHM muß du „was-klar-machen“ sondern dir
          2. ALLES ANDERS
          wäre vielleicht gar nicht verkehrt
          3…. ist noch nicht drann!

          Hör auf dir weiter Schrecken ran- und reinzuziehen.

          Zusammenfassung:
          1.
          Erinnere dich an deine „Reiselust“.
          2.
          Erkenne deine Angst davor (an).
          3.
          Suche dir einen „Helfer“

          „Jede Reise beginnt mit dem 1.Schritt“

          Alles, alles Gute für dich!

    • Klarsicht sagt:

      Liebe Michaela
      Du schaffst den Absprung nicht, und Du weisst selber nicht warum?
      – Weil die Zeit dafür reif sein muss! Hör auf Dein Bauchgefühl, wann die Zeit dafür reif ist. Wir alle geben Dir Ratschläge hier, dass Du ihn verlassen sollst, doch einen Narzissten zu verlassen, braucht viel Vorbereitung, und wenn die Zeit reif ist, wirst Du es spüren und es wird leichter gehen…
      Du sagst weiter, Du würdest ihm so gerne klar machen: Dieses Gefühl kenne ich zu gut. Ich wollte ihm so oft und so vieles klar machen und traute mich nicht, da ich genau wusste, dass ich seine Wut entfache… Doch eines Tages ( auch dafür war die Zeit dann reif), wusste ich, dass jetzt der Moment gekommen ist. Ich war bereit alles aufzugeben, aber ich wollte und brauchte es, ihm klar zu machen. Ich habe in einem (sehr gut vorbereiteten) Gespräch alles auf den Tisch gebracht, seeehhhr sorgfältig die Worte gewählt, versucht keine Vorwürfe zu machen, bei mir zu bleiben, aber meine Sichtweise und meine Verletzungen habe ich auf den Tisch gelegt. Du kannst Dir nicht vorstellen, was für ein gutes Gefühl es war. Ich dachte, wenn er jetzt, deshalb geht, dann habe ich zumindest A L L E S einmal gesagt. Und… oh Wunder, er ging nicht, er war total verständnisvoll, und dies war echt, denn diesen Unterschied, zw. echt und unecht, kenne ich unterdessen zur Genüge. Es ging trotzdem nicht mehr, denn ich war einfach nicht mehr bereit die seelischen Misshandlungen zu ertragen…
      Nun wünsche ich Dir viel Kraft und alles Gute
      Klarsicht

      • Anka sagt:

        Ganz genau so sehe ich das auch, Klarsicht!
        Ob ein aufklärendes Gespräch am Ende noch notwendig oder überhaupt durchfürbar ist, wird sich auch mit der Zeit zeigen.
        Eine gute
        „Vorbereitung“ ist ganz sicher in jede Richtung ratsam!
        Eine vertrauensvolle psychologische Begleitung und damit Stärkung der eigenen Handlungsfähigkeit kann dabei manchmal nahezu unerlässlich sein.
        Aber wie du schon geschrieben hast, alles braucht seine Zeit.

        Gut fand ich an deinem eigenen beschriebenen Beispiel, daß es Mut macht! Sehr schön 😊

        Herzliche Grüße

        • Klarsicht sagt:

          Danke, liebe Anka
          Aber weisst Du, mit der psychologischen Begleitung ist es so eine Sache. Ich rate allen, bevor sie sich in die Behandlung eines Psychologen/ Psychiaters begeben, nachzufragen, ob er /sie sich mit Narzissmus auskennt. Ich hatte in meinem Leben 2x einen Psychologen, beide kannten sich in Narzissmus nicht aus (ich ja auch noch nicht), und beide meinten, ich solle es doch geniessen von einem Mann so auf Händen getragen zu werden (hoovering, love-bombing). Sie haben es nicht erkannt (so wie ich auch nicht). Das war gefährlich, denn schlussendlich musste ich mir sagen, es stimmt etwas mit MIR nicht, wenn ich das nicht schätze…

          • Anka sagt:

            Da hast du „den Nagel auf den Kopf getroffen“…

            Solche sind nicht immer gleich „um die Ecke“ zu finden und „menschlich“ muß es auch noch stimmig sein…

            Und wie du schon angesprochen hast, das „Blendwerk“ ( wie z.B. auch der äußere Status/Besitz) dürfen keinesfalls dazu führen, seelisches Leid und Angst irgendwie als lapidar oder „unberechtigt“ erscheinen zu lassen. Weiiil es einem doch „sooo viiiel besser geht, als anderen.

            Wir können jetzt nicht mehr tun, als das Beste wünschen…

            Alles andere wird „sich finden“, mit der Zeit.

            Der Einzige Wert ist Liebe.
            Wir haben da wohl alle im Leben schon manches nur dafür gehalten.
            Leider…

            Fühl auch du dich umarmt, ganz liebe-voll bedacht und herzlich gegrüßt.

  7. Simone sagt:

    Ernsthaft?
    Und diese lange Tippliste ist dann kein Stress mehr?
    Weihnachten als „Tanz auf dem Vulkan“, völlig unauthentisch, nur damit sich der Narzist wohlfühlt? Ich kann es nicht fassen!
    Wie wäre es mit Klartext reden? Und endlich die Angst vor den narzistischen Verhaltensweisen verlieren. Nach dem Motto: Wenn du dieses Jahr bei uns Weihnachten feiern möchtest, erwarte ich von dir folgende Verhaltensweisen:….sonst war es leider das letzte Mal.
    Und wenn der Partner so narzistisch ist, dass dieser oben beschriebene Eiertanz notwendig ist: Verlass ihn/sie endlich!
    Und ja, ich weiß, wie schwer das ist! Ich war 20Jahre mit einem Narzisten verheiratet – es ist Psychoterror. Stoppe ihn! Jedes weitere Jahr, jedes weitere Weihnachten zerstört dich ein kleines Stück mehr.

  8. Grit sagt:

    Na dann kann man nur sagen frohes Fest…..und versuchen immer schoen ruhig zu bleiben……keine Kritik…..kein Streit,am besten Klappe halten…….toll …..alles nicht normal……das Menschen die noch emphatisch sind so behandelt werden,in was fuer einer Welt leben wir eigentlich ?

  9. Reh sagt:

    Jedes Weihnachten war ein Spießrutenlauf und Eiertanz. Trotz Huldigung, komplette Übernahme sämtlicher Tätigkeiten von Schmücken, Putzen, Kochen, Kinder vorbereiten fand er über 12 Jahre nur abfällige und lästernde Sprüche und verließ Punkt 21.30 Uhr das Zuhause um in seine geliebte Kneipe zu gehen. Am Anfang empfand ich es als absolute Unverschämtheit, am Schluss war ich froh, dass er endlich draußen war. Das erste Jahr nach der Trennung ließ ich mich noch auf ein gemeinsames Weihnachten für die Kinder ein. Dann war Schluss. Er behielt nach der Trennung die teuerste Deko, die natürlich ich damals gekauft hatte, zurück. Obwohl er immer betont hat, dass er Weihnachten hasst.
    Heuer ist es das 4te Weihnachten ohne ihn und das erste mit meinem neuen Partner… aber die Gedanken an die Demütigungen kochen jedes Jahr wieder hoch.

  10. Beate sagt:

    Am besten, man lädt sich so einen Energievampiren gar nicht erst zum Fest ein, geschweige denn, ihn bis zum Geht-nicht-mehr zu huldigen. Was bildet sich ein Narzisst eigentlich ein, wer er ist?

    • Angelina sagt:

      Ein Narzisst hält sich immer für etwas Besseres. In Wirklichkeit ist er ein Kleinkind
      im Körper eines Erwachsenen. Und das mitten in der Trotzphase.
      Ich selbst habe verschiedene Narzissten kennengelernt, die sich alle sehr glichen.
      Was das unsägliche Verhalten angeht.
      Normalerweise kann man diese Spezies nicht lange ertragen. Schon gar nicht damit zusammenleben.
      Wenn man aber die Abgrenzung schafft, amüsieren einen die Narzissten wirklich, wenn man die Wirkung von Lob und Schmeicheln analysiert. Sehr interessant!
      Aber es ist kein Verlust, sich von diesen Kleinkindern fernzuhalten.

    • Waltraud sagt:

      Beate ohne seine Spielzeug ist der Narzisst nichts. Aber solange er welches hat oder Neues findet, findet er sich am Tollsten.

  11. Simena sagt:

    Also diese Punkte treffen auch auf Nicht-Narzissten zu. Hier hat so jeder seine Vorstellung, wenn ich einlade, dann plane ich ja auch das ganze (Essen, Ablauf etc.) und habe somit automatisch den Lead. Woanders hab ich da nichts zu melden weil ich ja Gast bin.
    Meiner hat sich für Weichnachtsdeko etc gar nicht interessiert so nach dem Motto Beleuchtung? Klar, kannst Du machen (ich helf Dir aber nicht). Weihnachtsbaum schmücken? Ich komm ihn mit Dir holen ok, aber Schmücken kannst Du selber . . .
    Weihnachtsgeschenke? Da kam immer sehr viel Geiz ins Spiel . . . Nur vom Ausverkauf gekauft etc.

  12. M. Ink sagt:

    So einen Sinn habe habe ich ja schon lange nicht mehr gelesen. Ich denke der Autor hat noch nie unter einem Narzisten gelitten. Man kann sich nur selber schützen wenn man den narzisten nicht einlädt und muss man es doch mal sollte man ein dickes Fell haben und alles überhören. Miteinbinden.. So ein Blödsinn.. Als ob sich ein Narzist davon dann abhalten lässt dumme Kommentare abzugeben und das Weihnachtsfest dann nicht absichtlich in den Abgrund zu reißen. Einen Naristem kann man rein gar nichts recht machen. Hier wird es so beschrieben als hätte man eine Wahl. Als läge es bei einem selber wie der narzist mit einem umgeht. Schlimm.. Den Naristen huldigen.. Man man man.. Ich hoffe das ist nur Ironie

    • Was würden Sie Menschen empfehlen, die kein dickes Fell haben und dennoch mit einem Narzissten das Weihnachtsfest verbringen müssen?

      • Angelina sagt:

        Am umgänglichsten sind Narzissten, wenn man ihnen schmeichelt und sie für irgendeine Idee oder ein Projekt lobt.
        Dann kann man sie sogar ein wenig manipulieren, muss nur aufpassen, es nicht
        zu übertreiben, denn das durchschauen sie dann.
        Auf eine Art sind diese Leute berechenbar.
        Und Abgrenzung ist wichtig, sich selbst von außen sehen und sich innerlich amüsieren.
        Für ein paar Stunden geht das sicher oder einen Tag, aber länger könnte ich
        das auch nicht.

      • Greta sagt:

        Wenn ich nicht emotional verbunden bin, würde ich den Narzissten genauso behandeln wie jeden anderen Gast. Soll er doch mit seine Störung dorthin gehen wo der Pfeffer wächst. Es ist ja schon fast pervers, wie auf Zehenspitzen durch dessen Leben gelaufen werden soll. Narzissten sollen doch spüren, das sie abartig, anstrengend, energieraubend und somit nicht gewünscht sind. Ich wünsche jeden Narzissten an Weihnachten das die Realität an ihrer Tür klopft, mit einem Paket mit der Aufschrift „Mentaler Verfall“ (Melodidas).

      • Klarsicht sagt:

        Genau, Herr Grüttefien, ich denke Ihr Beitrag ist für die Leute gedacht, die (z.Z. noch) mit einem Narzissten zusammen sein müssen. Wer die Wahl hat, rettet sich ja. Aber bis man dahin kommt dauert es lange.
        Ich jedenfalls feiere nicht mehr Weihnachten mit meiner narz. Mutter. Sie hat ,als wir noch Kinder waren, es immer fertig gebracht, an Weihnachten eine ganz miese Stimmung zu erzeugen, dass ich mich am liebsten in die Mitternachtsmesse „verdrückte“, oder an Weihnachten Guetzli in der Küche bastelte.
        Mein narz. Ex, wollte an Weihnachten immer einen Weihnachtsbaum aus Metall, ohne Schmuck. Dies zeigte wie kalt es in diesen Herzen ist. Doch ich wiederhole es immer wieder, sie können nichts dafür.
        Aber wir können uns davor schützen, und dies mache ich nun. Ich habe keine gute Erinnerungen an Weihnachten, und wenn andere davon „schwärmen“, wird es mir bange, wenn es nur schnell vorüber geht, diese Weihnachtszeit. Aber ich verbringe Weihnachten immer mit lieben Leuten, das tut gut.
        Alles Liebe und Gute Euch

    • Anka sagt:

      Ein „Dickes Fell“ kann sich ja eben niemand einfach Mal so „zulegen“…

      Letztlich kann man das Verhalten „schwieriger Charaktere“ wirklich nicht voraussehen.

      Ich würde aber jeder/m Betroffenen empfehlen, schon jetzt sehr aufmerksam in der
      „Vorbereitung“ der Feiertage zu sein.

      Die „besinnliche Zeit“ nutzen, um einmal zu Sinnen zu kommen und beobachten wie denn das ganze vermeintliche „Miteinander“ tatsächlich läuft.

      Sozusagen den obigen Rat, „die Qualität der ganzen Beziehung“ zu betrachten, etwas vorgezogen …

      Ich bin zum Glück damit nicht mehr wirklich konfrontiert.
      Aber die Erinnerungen sind noch nicht ganz verblasst.

      Alles Gute euch Allen

      • Michel sagt:

        Ich habe keine Lust mehr auf Knien vor ihm her zu rutschen …das funktioniert auch nicht! Irgendwas findet er immer, was falsch ist und dann ist die schlechte Stimmung eh da …er spricht von „wir“, aber selber macht er nichts …sagt jedes Jahr „wenn ich irgendwas tun kann…“ aber schlussendlich fehlt die Zeit oder irgendwas ist schief gelaufen …“tut mir leid“ …ganz ehrlich, dann mache ich lieber alles allein …das ist dann Nährboden für Kritik seinerseits …ergo: es gibt immer und überall Stoff für ihn, die Stimmung zu verhageln! Man hat keine Chance!!!
        Vielen Dank für die guten Ratschläge, aber den Tanz tanzt der N ungebrochen!!!

        • Michaela sagt:

          Hallo Anka, Waltraud, Klarsicht,
          Vielen Dank für Eure lieben Kommentare…das nehme ich mal so mit und denke weiter und weiter darüber nach! Ich tippe mal, nach Weihnachten wird es wieder sehr akut 🤦‍♀️
          Therapeuten sehe ich auch kritisch, ehrlich gesagt, er hat schon mehrere durch und perfekt manipuliert, zu seinen Gunsten! Er ist der Engel auf Erden – ein Erdenengel …ernsthaft!! 😳

          • Anka sagt:

            Tja,…

            WER auf dieser Seite könnte wohl mit
            ABSOLUTER (!) SICHERHEIT
            100%-ig dazu
            JA oder NEIN
            „sagen“ … 🙄

            Na ich nicht!

            Wir hier können nur Hinweise, Empfehlungen,
            Sichtweisen
            äußern oder geben… aufgrund deiner Darstellung der Lage und unserer, jeweils eigenen Erfahrung.

            Zur Wahrheit, die IN DIR (100%-ig…!) ISt, kannst nur du zurück finden und stehen…

            Ich wünsch dir viel MUT ZUR WAHRHEIT.

          • Michaela sagt:

            Anka 🤔 was willst Du mir sagen? Hab ich Dich verärgert?

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