Der narzisstische Vater

Ein Ratgeber als E-Book

Ein narzisstischer Vater unterdrückt die Selbstentfaltung seiner Kinder. Seine Präsenz und seine hohen Ansprüche sind so erdrückend, dass ein Leben mit ihm nur in seinem Schatten möglich ist. Die Kinder bekommen keine Chance, ihren eigenen Bestrebungen zu folgen, sondern müssen sich zu stark an dem Willen des narzisstischen Vaters ausrichten und verlieren auf diese Weise den Kontakt zu sich selbst.

Die Kinder eines narzisstischen Vaters brauchen als Erwachsene sehr lange, um sich aus den seelischen Verstrickungen zu lösen oder sie werden ein Leben lang nicht wissen, wer sie eigentlich sind.

Die Kinder lernen sehr früh, dass sie nicht so sein dürfen, wie sie sind, sondern dass sie so sein müssen, wie es sich der Vater wünscht. Sie lernen nicht, der eigenen inneren Stimme zu vertrauen und sich gegenüber dem Vater abzugrenzen. Sie sind abhängig von der Aufmerksamkeit und Liebe des Vaters und tun alles dafür, um ihm zu gefallen.


Dieser Ratgeber soll Ihnen helfen, die destruktiven Verhaltensmuster und die perfiden Methoden eines narzisstischen Vaters zu erkennen und sich aus den seelischen Verstrickungen zu befreien. So gelangen Sie zu einer neuen Sichtweise über Ihre Vergangenheit und zu einem neuen Urteil über Ihren Vater.


Inhalt

• Welche Eigenschaften und Verhaltensweisen hat ein narzisstischer Vater?

Welche Typen von narzisstischen Vätern gibt es?

Welche Methoden setzt ein narzisstischer Vater bevorzugt ein?

• Warum ist der narzisstische Vater so geworden?

Welche Folgen hat das Verhalten des narzisstischen Vaters für das Kind?

Welche Rollen übernehmen die anderen Familienmitglieder?

• Wie kann die eigene Kindheit mit dem narzisstischen Vater aufgearbeitet werden?

• mit vielen Erfahrungsberichten von Betroffenen

• mit zahlreichen Übungen zum Umgang mit belastenden Gedanken und Gefühlen

• inkl. einer geführten Meditation zur emotionalen Befreiung von einem narzisstischen Vater (gesprochen von Sven Grüttefien)

• Wie sollte man sich zukünftig gegenüber einem narzisstischen Vater verhalten?

zum Inhaltsverzeichnis und zu einer Leseprobe

Die Vorteile einer Aufarbeitung der Vergangenheit

• Sie lernen, Ihren Vater mit anderen Augen zu sehen und eine neue Einstellung zur Ihrer Vergangenheit zu bekommen.

• Sie lernen, wie Sie sich aus der emotionalen Abhängigkeit befreien können und zu einem eigenbestimmten Leben finden.

• Sie lernen, wie Sie zukünftig mit Ihrem narzisstischen Vater umgehen sollten.



Falls Sie das E-Book „Die narzisstische Mutter“ bereits gelesen haben, dann unterscheidet sich die Ausgabe „Der narzisstische Vater“ lediglich in der Beschreibung der Eigenschaften und des Verhaltens des narzisstischen Vaters. Die aufgeführten Techniken zur emotionalen Befreiung sind aber beim narzisstischen Vater dieselben wie bei der narzisstischen Mutter.


Der narzisstische Vater

Beschreibung der Verhaltensweisen eines narzisstischen Vaters und praktische Hilfen zur emotionalen Befreiung von dem narzisstischen Vater sowie Tipps zum Umgang mit dem Vater (inkl. einer geführten Meditation als MP3-Datei)

Erstausgabe 2017, 143 Seiten

 Preis 18.- €                                            Jetzt kaufen         


Die gebundene Ausgabe des E-Books ist noch nicht erschienen !

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6 Kommentare zu “Der narzisstische Vater
  1. Yasmin sagt:

    dieses Buch ist einfach nur unglaublich. Ich habe schon lange eine Erklärung dafür gesucht, wie mein Vater nur so sein kann und Dinge zu seinen kleinen Kindern sagen konnte, wie: „Ihr seid Abschaum. Aus Euch wird nichts, ihr werdet schon sehen, ich liege richtig“. Dieses Buch gibt mir eine Erklärung, die es mir leichter macht, damit umzugehen und auch meine Gedankenmuster, die ein Resultat des emotionalen Missbrauchs sind, zu verstehen und mich davon zu lösen. Teilweise finde ich das Buch sogar fast schon gruselig, weil typische Sätze aufgeführt werden, die mein Vater 1:1 so gesagt hat. Vielen Dank für ein so tolles Buch!

  2. Julia sagt:

    Hallo,
    Ich bin fasziniert von dem, was ich hier gelesen habe.
    Ich habe hier unverhofft so vieles gelesen von dem ich dachte, dass sich das nur in meinem Kopf abspielt. Gedanken und Gefühle die jemand fremdes „plötzlich“ in Worte gefasst hat.
    Nun bin ich neugierig wann das EBook „der narzisstische Vater“ in gebundener Ausgabe erscheint.
    Gibt es ein geplantes Datum?

  3. Peter Kaufmann sagt:

    Die Beschäftigung mit dem Narzissmus- Problem ist sowohl individuell als auch gesellschaftlich von enormer und wachsender Bedeutung. Das Problem gehört zur Vermeidung persönlicher Dramen am Arbeitsplatz aber vor allem in Beziehungen vielmehr als bisher in die
    Öffentlichkeit und in’s Allgemeinwissen sowie in’s Bewusstsein jedes Einzelnen. Damit die Herausbildung narzisstisch gestörter Persönlichkeiten reduziert und bereits narzisstisch Gestörte erkannt und gemieden werden.
    Ich würde dazu gern meinen Beitrag leisten, wenn die Möglichkeit besteht, z. B. durch Unterstützung bei der Durchführung von Seminaren u. a.

  4. Wolfgang sagt:

    „Der narzisstische Vater“ ist das beste Buch, das ich zu diesem Thema kenne. Sven Grüttefien beschreibt die Situation überaus treffend und kompetent. Ich kann mir das eigentlich nur so erklären, dass der Autor entweder selbst einen narzisstischen Vater hat(te), so wie ich, oder eben durch die Spezialisierung auf Narzissmus auch ein Fachmann was narzisstische Väter betrifft geworden ist. Ich bin ihm vor allen anderen Personen und Autoren zu großem Dank verpflichtet. Durch seine Website habe ich die nötige Aufklärung gefunden, durch dieses Buch ist es mir dann auch noch möglich geworden, den Missbrauch tiefgründig zu erfassen und bin jetzt auf dem Weg zu einer Heilung, die aber wohl noch einige Zeit brauchen wird. Die Wut habe ich inzwischen halbwegs überwunden, die Trauer ist noch stark, aber die Abgrenzung macht gute Fortschritte. Ich kann mich inzwischen einigermaßen gelassen über meinen Vater austauschen, der mich beinahe in den Selbstmord getrieben und auch materiell ruiniert hat.

    Verbesserungsvorschläge habe ich zwei: Anfangs wird der offen aggressiv fordernde narzisstische Vater zu sehr betont. Der verborgen aggressive, der sich um die Kinder eigentlich gar nicht kümmert, tatsächlich aber die komplementär-narzisstische Mutter zu seinem Werkzeug macht, um die Kinder zu unterjochen und zu missbrauchen, wird anfangs eigentlich gar nicht beschrieben. Diese zweite Sorte narzisstischer Vater ist aber doch die bösartigere Variante. Ein Khomeini, ein Teufel, der die Fäden der Macht fest in den Händen hält und sich hinter seinen Marionetten versteckt. Den offen aggressiven erkennt und durchschaut man eher. Dann fehlt mir das Thema narzisstische Unternehmensfolge, worüber es auf der Website schon einen guten Artikel gibt. Mein Vater hat mir den Familienbetrieb überschrieben, aber nie die Macht abgegeben. Alles Einnahmen ging auf seine Privatkonten. Dann hat er den Betrieb in meinem Namen (!) auch noch in den Ruin geführt. Sie können sich nicht vorstellen, wie ich darunter gelitten habe, zeitweise wollte ich nur noch sterben, derart abartig pervers war sein Verhalten, er wollte einfach nicht aufhören, die Verluste häuften sich, er log, er betrog, führte sich auf wie ein Irrer. Das Schlimmste konnte ich noch verhindern, nämlich den Verlust des gesamten Familienvermögens, aber was noch übrig ist, das hat alles er, und ich habe nichts, weil er für mich natürlich überhaupt nicht vorgesorgt hat und ich es selbst ja nicht konnte, zudem auch noch ständig angelogen wurde, was noch alles da wäre an Kapital und Betriebsvermögen. Dann hat er sich auch noch gerächt, weil ich den Betrieb gegen seinen Willen auflöste, um nicht auch noch die größten Schulden am Hals zu haben. Ich hatte wegen ihm eine sehr grausame Kindheit und Jugend (wurde praktisch immer nur gemobbt, da keinerlei Selbstbewusstsein), konnte mich dann aber dank Religion und Spiritualität lösen, wurde auf eigene Faust IT-Fachmann und verlebte ein paar normale Jahre. Aber dann kam die verwünschte Betriebsnachfolge über mich, der Missbrauch war wieder genau so grausam wie als Kind und Jugendlicher, nur dass ich eben schon erwachsen war! Derartig ist die Macht von perversen Narzissten. Es ist einfach nur schrecklich, dass man diese Psychopathen nicht wenigstens auf Wiedergutmachung verklagen kann, dass sie es mit ihren teuflischen Blendereien sogar zu Volksführern schaffen und ganze Länder verheeren, wenn nicht gleich die ganze Welt. Man müsste irgendeinen Psychopathentest geben, zumindest bevor einer Präsident wird, oder überhaupt irgendeine Macht über andere Menschen erhält…

    • Elsa sagt:

      Hallo Wolfgang, ich wollte dir danken für deine Offenheit. Hätte ich nicht auch einen Vater, der mich mein ganzes Leben lang und immer noch mobbt, könnte ich das gar nicht bis zum Schluss lesen, was Du schreibst. Mein Vater hat meine Kindheit mit Sätzen, wie: „Du hast doch gar keine daseinsberechtigung!“, und andere zerstörerische Sätze,geprägt. Ich bin ohne Platz in dieser Welt nebenher aufgewachsen, meine Mutter ist psychisch krank und meine ältere Schwester hat mich als Kleinkind im Keller eingesperrt, damit sie ihre Ruhe vor mir hatte. Ich habe mit 13 Jahren diabetes bekommen. Meine Eltern haben mich fast sterben lassen, habe Monate zugesehen, weil ich übersäuert war und fast verhungert bin. Sie haben mit meinem Tod gespielt. Als ich mit 18 meine Mutter mal drauf ansprach, sagte sie nur: “ Na, der Dr. hatte doch zu, der hatte Urlaub!“. Ich war damals sprachlos. Ich wog 36kg bei 1,67m und habe nicht mehr gegessen und nur getrunken. Es gab in der Stadt andere Ärzte und Krankenhäuser. Durch meine eigenen Kinder kann ich das nicht nachvollziehen. Ich bin bestimmt keine übermutter, aber fast 4 Monate zu zusehen, wie das eigene Kind dahin siecht, ist mehr als Missbrauch. Ich habe letzte Ostern den Kontakt abgebrochen, nachdem mein Vater mich wieder angebrüllt hat, wegen nichts. Er hat sich auch zum Psychopathen entwickelt. Wie mein heutiges Leben aussieht, ist jetzt nicht in Worte zu fassen. Ich muss nun alleine laufen lernen, ohne Urvertrauen und dem Gefühl, so geliebt und anerkannt zu werden, wie ich es gebraucht hätte. Und psychopaten wissen nicht, dass sie Psychopathen sind. Aber wir wissen, dass wir keine Opfer sind. Sondern wir.

      • Petra sagt:

        Hallo Elsa,
        ich bin so bei Dir mit Deiner Geschichte. Und ich wünsche Dir so viel Kraft und Lebensmut für DICH. Ich selbst habe einen narzisstischen Stiefvater (bis zu meinem 6ten Lebensjahr war die Welt in Ordnung bevor er in unser Leben kam). Da ich relativ lebendig bin und in der Schule keine Schwierigkeiten mit lernen hatte, seine eigenen Töchter allerdings schon – hat er mich mit Worten „Du bist nichts Wert – Dein Vater ist ein Arschloch – Du kannst nix und bist nix – immer klein gehalten. Ich habe mit einer Magersucht auf dieses Familienkonstrukt reagiert und bin fast gestorben – konnte mich allerdings nach Therapie auch nicht daraus lösen. Ich dachte immer ich muss meine Mutter beschützen. Meine Mutter habe ich lange als das Opfer gesehen, nicht aber dass auch Sie Ihren Teil dazu beitrug. Ich habe nie eigene Kinder bekommen – trotz Kinderwunsch – allerdings die von meinem Lebensgefährten ins Herz geschlossen und kann ebenfalls wie Du nicht verstehen wie man Kindern so etwas antut – sie nicht beschützt was der innigste Impuls doch ist.
        Genau wie Du lerne ich immer noch alleine laufen – mich abgrenzen – und bin gerade wieder erst „Opfer“ geworden in einer Beziehung, denn die Muster sitzen so tief. Es ist manchmal zum verzweifeln.
        Allerdings habe ich beruflich trotz dem ständig niedergedrückt werden doch noch später nachgelegt und für mich einen schönen Erfolg erreicht den ich noch lernen muss für mich selbst wertzuschätzen.

        Vertraue Dir – Deiner Stärke die Du unzweifelhaft durch Deinen bisherigen Weg hast und gehe behutsam mit Dir selbst um. Es lohnt sich.

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