Wie befreie ich mich von einem Narzissten?

Ein Ratgeber als E-Book

Die physische Trennung von einem Narzissten ist eine Sache, die emotionale Befreiung von ihm ist eine andere. Es reicht nicht aus, den Narzissten nicht mehr zu sehen, nicht mehr mit ihm zu sprechen und ihm jeden Kontakt zu verbieten. Er darf auch nicht länger die eigenen Gedanken beherrschen.

Sie können dem Narzissten sicherlich aus dem Weg gehen, doch was nützt das, wenn er in Ihrem Geist nach wie vor ständig präsent ist?

Der emotionale Schmerz hält auch nach der Trennung mit voller Wucht an. Selbst wenn die Entscheidung einer Trennung keineswegs angezweifelt wird, so müssen sich Betroffene doch meist eingestehen, dass noch Gefühle für den Narzissten vorhanden sind oder dass sie die bitteren Erfahrungen einfach nicht verarbeiten können. Ständig tauchen alte Erinnerungen auf und lösen wieder schmerzhafte Gefühle aus. Sie haben einfach kein Rezept dafür, sich aus der emotionalen Umklammerung des Narzissten zu lösen.


Dieser Ratgeber soll Ihnen helfen, die Erlebnisse mit dem Narzissten endgültig hinter sich zu lassen und wieder eine akzeptable Einstellung gegenüber sich selbst und der eigenen Vergangenheit zu bekommen. Lernen Sie, den Narzissten ein für alle Mal aus Ihrem Leben zu verbannen.


Inhalt 

• Warum fällt es so schwer, von dem Narzissten loszukommen?

Wie Sie den eigenen Anteil an Ihren Erfahrungen erkennen können

Wie Sie sich eine gute Ausgangslage verschaffen

• Was ist die wahre Bedeutung des Narzissten für Ihr Leben?

 Wie Sie den Narzissten beiseiteschieben und sich wieder auf sich selbst konzentrieren

 Wie Sie systematisch die negativen Erfahrungen und Gefühle bearbeiten und auflösen

• zahlreiche Übungen zum Umgang mit belastenden Gefühlen und Gedanken

• ergänzende Heilmethoden, die den Befreiungs-Prozess unterstützen

• Inkl. einer geführten Meditation zur inneren Klärung mit einem bewusst machenden Fragenteil vorab (gesprochen von Sven Grüttefien)

• Wie Sie es verhindern, in Zukunft wieder an einen Narzissten zu geraten

zum Inhaltsverzeichnis und zu einer Leseprobe

Ihre Vorteile einer emotionalen Befreiung

• Sie lernen, mit Ihren belastenden Gedanken und Gefühlen richtig umzugehen. 

• Der innere Klärungsprozess wird Sie wieder zu einer optimistischen Grundstimmung führen.

• Sie werden sich mit der Vergangenheit versöhnen und wieder den Frieden in sich selbst finden.



Wie befreie ich mich von einem Narzissten?

Praktischer Leitfaden zur emotionalen Befreiung von einem Narzissten, inkl. einer geführten Meditation als MP3-Datei

Erstausgabe 2016, 107 Seiten

    Preis 18.- €                                              Jetzt kaufen      


  Jetzt auch als gebundene Ausgabe erhältlich !

   Das Buch wird erst nach der Bestellung produziert ( BoD ) – Lieferzeit beträgt ca. 5-6 Tage   

        Preis 24,80 €                                      Jetzt kaufen     


 

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118 Kommentare zu “Wie befreie ich mich von einem Narzissten?
  1. Manuela Meister sagt:

    Wie schütze ich meine Kinder ( Junge 8, Mädchen 6) vor meinen narzisstischen Ex.

    Ich versuche die Fakten so kurz wie es geht zusammen zu fassen..

    Er lebt nun in Beziehung Nr 3. Seine neue Freundin hat drei Kinder (Jungs 11 + 13, Mädchen 17).
    Wir haben zwei gemeinsame Kinder ( Junge 8, Mädchen 6).
    Er hat noch eine Tochter (12), die 400Km entfernt wohnt.

    Ich lernte ihn kennen da war die Tochter 3.Mit der Mutter hatte er nie zusammen gelebt.
    Er behauptete sie wäre als die Kleine 6Monate alt war in ihre alte Heimat gezogen und würde ihm das Kind entziehen.
    Die Beziehung sei beendet. 1x monatlich würde er hoch fahren um die Tochter zu besuchen.
    Später fand ich heraus, dass die Beziehung zwar nicht gut lief aber trotz Entfernung nach wie vor existierte.
    Ich war sein Sprungbrett um sie zu beenden. Dies wusste ich allerdings nicht.
    Die gesamte Zeit behauptete er die Mutter würde ihm das Kind entziehen.
    Ich selber bin ohne Vater aufgewachsen. Mir tat die Kleine leid und ich riet ihm vors Familiengericht zu gehen.
    Als die Kleine 4 war wurde kam unser Sohn auf die Welt. Die Schwangerschaft war nicht geplant.
    Er freute sich wie verrückt wollte unbedingt mit mir zusammen ziehen.
    Ich war unsicher da er bis Dato nie eine richtige Beziehung hatte. (Damals war er 40)
    Mir fiel auf dass er sehr penibel ist und ich hatte Angst ob das nicht zu viel für ihn wird.
    Er bekniete mich bei ihm einzuziehen.
    Unser Sohn war als er klein war sein ein und alles.
    Er der perfekte Vorzeige-Papa der trotz Führungsposition ins Home Office ging um mir Einstieg ins Berufsleben zu ermöglichen.
    Kurz darauf war ich wieder schwanger.
    „Wir brauchen ein Haus!“ war sein Kommentar auf den Schwangerschaftstests.
    Monatelang suchten wir erfolglos. Entschieden dann zu bauen. Ich hatte Angst um unsere Beziehung.
    Unsere Tochter kam auf die Welt. Im Kreissaal begrüsste er sie mit den Worten „ach ist nur Kind Nr 3. Das ist nichts besonderes mehr!“.
    Die Kleine war ein Schreikind. Ich am Ende mit meinen Kräften.
    Unsere Beziehung kühlte immer mehr ab.
    Für ihn drehte sich alles nur noch ums Haus.
    Mit den Kindern war ich auf mich allein gestellt.
    Die Home Office Regelung lehnte er nun ab.
    Ich musste selber zu sehen wie ich alles rund ums Kind organisiere.
    Nachts schlief er mit Ohropax, ich rannte zwischen Baby und Kleinkind hin und her.
    Mit 15Monaten erkrankte die Kleine an schwerste Neurodermitis.
    Egal was ich tat um ihr zu helfen. Für ihn war alles falsch.
    Seine Familie trampelte auf mir herum. Die Schuld gab er trotzdem mir.
    Langsam verstand ich warum die Mutter seiner Tochter so weit weg geflüchtet war.
    Nach der Geburt unserer gemeinsamen Tochter war es als seien die Masken gefallen.
    Ich erkannte weder ihn noch seine Familie wieder.
    Wir zogen ins Haus und ich hoffte es würde besser werden, da der Baustress vorbei war.
    Dafür fand er immer wieder neue Sachen um an mir herum zu meckern.
    Irgendwann bat ich um eine Paartherapie.
    Völlig panisch, dass ich ihn verlassen könnte willigte er ein.
    Anfangs war er auch bemüht alles umzusetzen was in den Terminen besprochen wurde.
    Dann hörte es auf. Er kritisierte wieder an mir herum.
    In den Therapiegesprächen machte er mich fertig.
    Dann brach er die Therapie ab.
    Irgendwann fand ich heraus, dass er eine Affäre mit einer Ex-Freundin hatte.
    Wegen der Kinder versuchte ich die Beziehung zu retten.
    Auch weil die Kleine nach wie vor schwer krank war.
    Weder ihn noch seine Freundin interessierte das.
    Ich hörte die Beiden telefonieren.
    Lass Mails und SMS und fand heraus, dass er ihr die gleichen Geschichten erzählte wie damals mir als ich ihn kennen lernte.
    Ich kämpfte trotzdem weiter. Sie ermunterte ihn mich zu terrorisieren damit ich das Haus verlasse.
    Als meine Kräfte nicht mehr reichten, sagte ich, dass ich ausziehe bat ihn mir aber Zeit zu lassen da ich gesundheitlich noch angeschlagen war durch die Schwangerschaften aber auch weil der Wohnungsmarkt extrem eng ist in der Gegend. Er willigte ein.
    Wir gingen uns aus dem Weg. Jeder lebte sein Leben. Nach 4 Wochen fragte er wann ich endlich ausziehe.
    Ich erinnerte ihn an seine Worte.
    Interessierte ihn nicht mehr. Wollte, dass ich mit der kranken Tochter ausziehe und den Sohn bei ihm lasse.
    Zwang mich an Feiertagen das Haus zu verlassen, damit sie ihn mit ihren Kindern besuchen konnte.
    Als die Kinder und ich endlich ausziehen konnten, zog sie kurz darauf ein.
    Für meine Kinder (damals 3 +5) ein Schock. Sie hatten die Frau erst 1x gesehen.
    Den Kindern wurden die Zimmer weggenommen.
    Sie mussten in das ehemalige Schlafzimmer ziehen.
    Danach trennte er die Kinder wieder da mein Sohn Frühaufsteher ist und seine Freundin sich durch die spielenden Kinder gestört fühlte.
    Mein Sohn musste in die Abstellkammer ziehen.
    Die Zeit dort wird für meine Kinder immer schlimmer.
    Vor allem mein Sohn leidet. Er ist der Blitzableiter für alles.
    Die neue Beziehung läuft schlecht. Ihre Kinder sind aggressiv. Es gab schon körperliche Angriffe auf meinen Ex.
    Diese Kinder musste ebenfalls Horror erleben. Sie verließ den Vater. Eine Woche später lag mein Ex bereits in ihrem Bett.
    Dann zog sie 250Km zu meinem Ex. Ihre Kinder verloren ihr gesamtes Umfeld.
    Der gesamte Frust dort entlädt sich nun gegen meinen Sohn.
    Er muss parieren. Jedes Jungenhafte Verhalten wird abgelehnt.
    Mein Ex möchte einen Jungen der gehorcht. Keine Meinung hat.
    Seit einigen Wochen beobachte ich, dass mein Sohn nach den Wochenenden bei seinem Vater nachts einnässt.
    Meine Tochter, der es inzwischen gesundheitlich blendend geht, fängt an wieder zu kratzen.
    Seine große Tochter ist nach wie vor sein Ein und Alles.
    Unsere gemeinsamen Kinder sind nichts für ihn.
    Ich weiß nicht wie ich die Beiden schützen soll.

    • Nicole sagt:

      …es tut mir unendlich leid, diese und andere Geschichten dieser Art zu lesen. In deiner Situation würde ich mir fachliche Unterstützung holen. Es gibt Therapeuten, die sich bestens mit Narzissmus auskennen und Dir helfen können, eine Strategie auszuarbeiten um Dich und deine Kinder zu schützen.
      Ich schicke Dir viel Kraft und Zuversicht. Du schaffst das, Schritt für Schritt, Tag für Tag. Meine Mama und ich haben es auch geschafft. Aber es braucht Zeit. Und reden, reden, reden. Weiss nicht ob du spirituell interessiert bist- gibt jede Menge gute Hypnose- und Meditationen (YouTube) zur Unterstützung der Verarbeitung auf einer anderen Ebene. Alles Liebe, Denk an Euch alle hier. 💗 Nicole

    • Marabu sagt:

      Es fällt schwer, als ebenfalls Betroffene das zu lesen. Die Geschichte hat so viele Gemeinsamkeiten zu meiner. Wir haben drei Kinder zusammen (10,9,7).Mit seiner Ex hat er ebenfalls drei mittlerweile erwachsene Kinder. Anfangs war er liebevoll, sehr eifersüchtig, aber auch sehr kinderlieb. Schon während der Schwangerschaft von unserem 2.Kind ging es los. Er unterstützte mich kaum noch, obwohl ich hochschwanger war. Ließ mich alles alleine regeln. An der Erziehung des ersten Kindes wurde rumgenörgelt, wann immer es ging. Geschäftlich war er plötzlich ständig unterwegs. Nach einem Streit, suchte ich mir eine Wohnung,aber bevor ich ausziehen konnte, machte er einen Kniefall und mir einen Heiratsantrag. Ich habe lange mit mir gekämpft, wusste eigentlich, dass ein JA die falsche Antwort ist, habe aber der Kinder zuliebe eingewilligt. Aus heutiger Sicht der Supergau. Ungeplant kam noch Kind Nr. 3 dazu, obwohl ich mir da schon bewusst war, dass ich in der Falle saß. Aber ich brachte es nach dem Ultraschall nicht übers Herz, es nicht zu bekommen. Kurz nach der Geburt machte er sich selbstständig, rührte zu Hause keinen Finger mehr. Dafür erzählte er überall herum, was er alles zu Hause machen würde und das seine Frau nichts tun würde. Als er ein Haus angeboten bekam, wollte er mich nicht mit ins Grundbuch eintragen lassen. Erst, als ich drohte, ihn zur verlassen, durfte ich mit zum Notar. Er ließ keine Gelegenheit aus, mich zu kritisieren, abzuwerten und vor den Kindern dumm dastehen zu lassen. Wenn ich kurz davor war, die Reißleine zu ziehen, kam er wieder mit „Schatz ich liebe dich“. Eine Entschuldigung oder Reflexion des eigenen Verhaltens kam nie. Es gab Tage, da ging er fröhlich scherzend aus dem Haus und kam zwei Stunden später wieder mit einem hasserfüllten Blick. Dann redete er tagelang kein Wort mit mir und schlief auf dem Sofa. Auf Nachfrage, was los ist, kam nur NICHTS. Nach der letzten Schweigephase habe ich meine und die wichtigsten Sachen der Kinder in einer Hauruck – Aktion zusammengepackt und bin in die obere Etage geflüchtet. Ich weiß, dass es nur eine Übergangslösung ist – und er weiß es auch. Das macht mir Angst. In zwei Wochen muss ich entweder wieder runter, oder eine Wohnung gefunden haben. Die Kinder betteln „Mama, bitte vertrag dich mit dem Papi“. Aber ich bin so ausgelaugt, so müde,immer diese Kämpfe um Nichtigkeiten austragen zu müssen. Ich will so gerne weg. Gleichzeitig will ich die Kinder nicht enttäuschen. Er lockt sie mit Geld und was er ihnen alles kaufen wird. Ich stehe vor dem finanziellen Nichts. Es ist zum Verzweifeln.

  2. India1974 sagt:

    Guten Morgen zusammen,

    ich hänge grade total durch….Mein (EX) Freund den ich vor 2 Jahren kennengelernt habe (Er war hier in der Nähe 6 Monate in einer Reha wegen Drogen – Kiffen und Speed ) ist vor knapp 3 Wochen ausgezogen und hat sogar noch Dinge mitgenommen die nicht ihm waren (PC, Geld,….).
    War grade geschieden von einem Alkoholiker und scheine „kranke Typen“ anzuziehen….

    Es fing so schön an, wir sind viel spazieren gegangen, waren reiten (habe selber Pferde) er war so interessiert an meinem Leben und an der Natur. Wirklich toll gebaut, gut gekleidet und wir konnten gut miteinander reden.
    Nach einigen Wochen in denen wir uns nur am Wochenende gesehen haben (er hat bei einem Freund gewohnt da er ja nichts eigenes mehr hast…kam aus der Insolvenz) ist er zu mir auf den Hof gezogen….war ich glücklich!
    Von Anfang an erzählte er mir das für ihn Sex nicht wichtig sein und es vielmehr auf Vertrauen und Respekt in einer Beziehung ankommt. OK, dachte ich, das mit dem Sex wird schon. Ich habe relativ schnell mitbekommen und erforscht (ich weiß hätte ich nicht tun sollen aber mein Bauchgefühl sagte mir da stimmt was nicht!) das er seinen Rechnen mit Sexbildern und selbstgedrehten Videos voll hatte.
    Er erklärte mir das sie für ihn keine Bedeutung haben und ich alle löschen könnte. Er war ja auch imm „drauf“ wenn er die gemacht hat. Ich glaubte ihm und sah es positiv das er mich nicht in die gleiche Schublade packte!
    Die Zeit verging und wir hatten eigentlich nie Sex….oft wurde ich angewiesen und verletzt, habe es aber immer versucht mir zu erklären, dass er einfach Zeit brauchte.
    Nach 4 Monaten (er war die ganze Zeit arbeitslos) brannte mir mein ganzer Hof ab…..oh mein Gott!!! Meine Kinder (9 & 10 Jahre) er, unsere 2 Hunde und ich mussten in eine Notunterkunft und der Hof wurde neu gebaut. Dies lief alles über einen Zeitraum von 8 Monaten. Er war weiterhin arbeitslos und ich überwies ihm das nötige Geld um seine Kosten zu decken (Konto. 450,- Euro) des Weiteren hat er Kost und Logis frei gehabt. Sex klappte in dieser Zeit nicht da er unter diesen Umständen sich nicht entspannen kann!
    Als wir wieder ins Haus konnten erwischte ich ihn bei Pornospielen (nur zum ablenken!) anstatt nach Arbeit zu schauen.
    Ich warf ihn das erste mal raus! kGanze 2 Wochen! Ich kümmerte mich mit ihm zusammen um Arbeit welche er dann ganze 7 Monate machte…..zwischenzeitlich immer mehr der Wunsch von ihm mehr Zeit für sich zu haben (er liebt es sich selbst zu befriedigen indem er Videos schaut und sich immer wieder bis kurz vor dem HP bringt, u.s.w….dauert bei ihm ca. 1 Stunde!) Das fehlt ihm sagte er mir! Leider hatten wir höchsten 2 x im Monat Sex wenn ich kurz vorm ausrasten war, bzw. wieder zu faulig wurde. Als ich mit den Kindern eine Woche weg war, war er sehr zufrieden, er konnte es sich zweimal machen erzählte er mir irgendwann und das ist völlig normal!
    Gut, ich habe ein Problem mit einengen, erwarte zuviel von einer Beziehung, bin zu eifersüchtig, ich bin völlig Panne!!!
    Jetzt wo er die letzten drei Monate wieder arbeitslos war und ich hoffte das er auf dem Hof dann mit anpackt ing auch in die Hose….Er wollte morgens nicht früh aufstehen, alles lief schleppend, immmer Handy und dann wieder diese Sexspiele im Netz (und dafür noch Geld bezahlen wo er doch kein Einkommen hat! Nachdem ich dann die Vollkriege bekommen habe als er mir sagte, er erwartet von mir das ich das tolerier, auch das er gelegentlich mal wieder Kiffen möchte und mit Freunden weggehen möchte packte er die Sachen und ging.
    Es ist noch soviel anderes vorgefallen!
    Fakt ist, er hat sich immer mehr zurück gezogen und immer mehr Freiraum erwartet. Mit mir/ uns nichts mehr unternommen und immer mehr in die PC Welt abgetaucht.
    Ich denke sehr viel was ich hätte alles anders machen können, nachdem er mich bestohlen hat muss mir doch klar sein dass er mich nur ausgenutzt hat. Von 24 Monaten ganze 7 Monate gearbeitet und was zum haushält dazugetan….Scheiße, warum kann ich nicht loslassen!!!!!
    Er ist eiskalt und spricht von Frieden….anfangs als ich von der Anzeige erzählt habe nur Drohungen…….Hilfe…was war das?!?

  3. Maike sagt:

    Hallo Herr Grüttefien,
    beschäftigen Sie sich mit Narzissten „nur“ im Beziehungsumfeld von Paaren!? Wenn man zB einen narzisstischen Nachbarn hat, wie kann man sich dann verhalten, wenn er einem das Leben schwer macht? Mich würde interessieren, ob sich auch Menschen mit einer solchen Problemstellung an Sie gewandt haben!
    Viele Grüße

    • Hallo Maike,

      bitte schauen Sie einmal auf den folgenden Beitrag:
      http://umgang-mit-narzissten.de/der-narzisstische-nachbar/
      Vielleicht finden Sie hier Hilfe!

      • Maike sagt:

        Danke! – Ich habe mir das inzwischen angesehen, aber das passt leider gar nicht zu unserem Nachbarn. Da gehts nicht um das Einhalten von Regeln, sondern es ist genau andersrum… Das ist jemand, der alle Regeln bricht, einem Dreck rüberschmeisst, man wird mit dem Wasserschlauch bespritzt, wenn man sich in den Garten setzen will, Gerüchte bis zum Rufmord werden verbreitet, da wird schon mal das Auto beschädigt, man wird angegriffen, angeschrieen, da werden bekannte Schwächen ausgenutzt bis zur Körperverletzung…, die Ursache könnte eine unbewusste Kränkung gewesen sein… man kritisierte das Verhalten der Person und da ging der Wahnsinn los. Und die Kritik war harmlos! Und auch aus Sicht anderer Personen völlig berechtigt! Kann das ein narzisstisches Verhalten sein? Oder weist das auf etwas anderes hin, weils fast gegenteilig ist? Dazu muss man sagen, dass viele Menschen vor dieser Person regelrecht Angst haben… und alle Angriffe und Drohungen so geschickt gemacht werden, dass sie sicher immer gerade noch im Rahmen befinden oder nicht nachweisbar sind. Ist das ein typisches Verhalten? Über einen Tipp würde ich mich sehr freuen!

      • Maria sagt:

        Hallo Herr Grüttefien,
        Vielen Dank für Ihre großartige Arbeit und ausführliche und nachvollziehbare Beiträge. Ich bin seit zwei Jahre in einer Beziehung vermutlich mit einem Narzissten. Für diese zwei Jahren ich haben wir viel zusammen erlebt… in gehe nicht jetzt die Kleinigkeiten ein, hier wird ganz deutlich beschrieben, was eine Beziehung mit so einem Mensch bedeutet. Ich dachte immer ich bin bloß HSP (High sensibility Person). Inzwischen bin ich es mir sicher ich bin ein Empath, mein Geliebter meint sogar ich wäre ein Vollempath. Ich liebe ihn und auf Grund meines Wesens und starke emotionale Verbindung zu meinem Freund suche ich ständig nach einer Lösung, und wie wir unsere Beziehung retten können. Ich hätte gerne ihre kompetente Meinung bezüglich meiner Situation gewusst. Gibt es eine Chance für mich in diese Beziehung zu retten oder „lebendig“ daraus zu kommen. Über ihre Antwort würde ich mich sehr freuen. Vielen Dank

    • Dennis Kessler sagt:

      Hallo Herr Grüttefien, ich hatte eine sehr intensive und auch Rückblickend schöne Zeit mit einer Narzisstin, es ist ja nicht so dass alles schlecht war es gab gute Zeiten und am Ende hat das eben nicht gereicht von der emotionalen Seite und menschliche Enttäuschungen, sicher habe auch ich enttäuscht. Ich habe einige Artikel mit Interesse gelesen und bin erst dadurch kurz nach Beziehungsende auf das wieso und warum gestoßen. Manchmal finde ich ihre Ausführungen über Narzissten nicht neutral genug sondern leicht negativ ausgerichtet ,es sind auch Menschen, die Gefühle haben, meist selbst ausgesprochen lieblos behandelt in der Kindheit, schon sehr traurige Schicksale wenn man so sein Leben verbringt.
      Etwas unpassend finde ich auch den Artikel über Körperbau und Körperformen aus denen sich narzisstische Züge erschließen lassen. Auch Abraham Lincoln hat einmal gesagt dass der Charakter die Gesichtszüge eines Menschen formen. Zu einem gewissen Grad stimmt das sicher, aufgrund meiner Reisen in alle Welt muss ich allerdings sagen dass ich mich oft zum Positiven in den Menschen täuschen getäuscht habe , als auch umgekehrt. Ich möchte noch mal darauf zurückkommen dass ich den Artikel über äußerliche Merkmale unpassen finde , solche Rassen Kataloge gab es bereits in der Nazizeit. Da gibt es dicke Bände in vielen Museen.
      Vielen Dank für die ganz informative Seite.
      Weiterhin alles Gute. ihr Dennis aus Bad Kissingen

  4. (Pflege)Tochter42 sagt:

    Sehr geehrter Herr Grüttefien, nach 28 belasteten Jahren und aktuell äußerst belasteten Monaten bin ich durch Zufall auf Ihre Seite bzw. auf das Thema „Umgang mit Narzissten“ bzw. „Narzisstischer Missbrauch“ gestoßen. Bis dahin hatte ich keinerlei Erklärung für das Verhalten meiner (ehemals Pflege)Mutter, die alle meine bisherigen Beziehungen belastet und zerrüttet hat und nun – nach dem plötzlichen Tod ihres Mannes und meines (Pflege)Vaters – alle Register zieht, um unsere heile Familie mit zwei Kleinkindern auseinander zu bringen. Ich selbst war seit meiner Jugend in ihrer Obhut „an allem schuld“, wie ich bis heute fast scherzhaft zu sagen pflegte – ohne zu wissen, woran und warum. Oftmals sagte sie mir, Ungerechtigkeit sei die Schule des Lebens, und die würde ich am besten zu Hause, im sicheren Umfeld der „liebenden“ Familie, lernen zu ertragen, damit ich gewappnet sei für das, was mich später, in der „realen Welt“ erwarten würde. Sie konfrontierte mich kontinuierlich mit dem, was Sie „meine Schuld und schlechte Veranlagung“ nannte, aufgrund dessen ich eine strenge Hand/harte Erziehung bräuchte. Hierzu ist anzumerken, dass ich trotz einer mütterlicherseits belasteten Kindheit stets ein aufrechter und uneigennützig denkender (kleiner) Mensch war, der mit 14 Jahren aus eigenem Antrieb von der leiblichen (psychisch kranken) Mutter in ein stabiles, liebevolles und unbelastetes Umfeld wechseln wollte. Es tut gut, endlich einen Namen bzw. eine Erklärung für etwas zu haben, was einem drei Jahrzehnte als ständige Verfehlung und Enttäuschung vorgehalten/angelastet wurde. Auch wenn ich glaube, dass auch die beste Literatur die individuellen Einzelschicksale nicht „heilen“ kann, sondern fachkundige Unterstützung und Begleitung angesagt ist, habe ich mir/uns zur Vorbereitung Ihr E-Book „Wie trenne ich mich von einem Narzissten“ gekauft. Insbesondere lag mir dabei das Kapitel „Umgang mit Kindern“ am Herzen, da unsere Jungs (4+5) sehr unter der angespannten Situation leiden und wir die sehr wahrscheinlich bevorstehende und notwendige Trennung von ihrer geliebten Oma für sie so verträglich/verständlich wie möglich gestalten möchten. Die Notwendigkeit ergibt sich nicht zuletzt daraus, dass ihr Verhalten gegenüber den Kindern sich mittlerweile gesundheitsschädigend auswirkt (ungeeignete Nahrungsmittel/Süßigkeiten, „gefügig machen“, absichtliches Loslassen/Verlieren auf dem Rummelplatz etc.) Leider ist aus dem Inhaltsverzeichnis und der Beschreibung nicht ersichtlich, dass es sich vornehmlich um die Trennungssituation von Ehepartnern handelt. Natürlich kann ich, soweit möglich, gedanklich übertragen. Dennoch unterscheidet sich eine etwaige Trennung von Ehepartnern doch sehr von einer Trennung im Eltern-Kind-/Grosseltern-Enkel-Verhältnis. Die (gesetzlichen) Abhängigkeiten und die Bindungen zueinander. Dieser Hinweis wäre sicherlich sehr hilfreich für Interessenten und Hilfesuchende, die sich eben nicht aus einer ehelichen Situation von einem narzisstischer geprägten Menschen zu distanzieren versuchen. Vielen Dank dennoch für die online verfügbaren Informationen, die erstmals für uns Licht in ein bislang undurchdringliches Dunkel gebracht haben und eine erste Sortierung und Orientierung ermöglichen. Die nächsten Wochen und Monate werden sicherlich noch einiges an Belastungen aufzubieten haben. Aber wahrscheinlich erfüllt sich auch hier das Sprichwort „lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende“. Alles Gute an alle Mitbetroffenen und viel Mut und Kraft für die weiteren Schritte.

    • Silv sagt:

      Wenn deine ‚Mutter‘ eine Pflegemutter ist, dann bist du doch nicht adoptiert und hast somit kein rechtliches Verhältnis zu ihr.
      Du kannst dich von einem kundigen Psychotherapeuten ggfs begleiten lassen. Aber nur von einem Kundigen. Andete werden versuchen, dich zum ‚Erhalt der Familienbeziehungen‘ zu bewegen. Letztendlich sind Trennungen von narz. Gestörten schwer, da sie ja eine Abhängigkeit im Beziehungsgeflecht herstellen. Dir stehen sicher noch Vorwürfe von versch. Seiten bevor, wie du das deinen Kindern antun kannst(‚die Oma entziehen‘).Du wirst Nerven brauchen. Aber trotzdem…

      • (Pflege)Tochter42 sagt:

        Hallo Silv, es ist genau so, wie du es beschrieben hast. Das wird unser Weg sein, aber kein leichter. V.a. die Kinder wissen ja zwischen Herzens- und verwandtschaftlicher Beziehung nicht zu unterscheiden. Und sie (die Pflegemutter) sowie die „Verwandtschaft“ attackieren uns mit Vorwürfen. Aber wir sind nun endlich emotional gewappnet und psychologisch kompetent begleitet. Ich habe das Glück, dass mein Mann einen starken Charakter hat und sich von ihr nicht unterkriegen lässt (im Gegensatz zu seinen „Vorgängern“, die sie alle erfolgreich an ihre Grenzen getrieben bzw. vertrieben hat). Dafür hasst sie ihn auch abgrundtief. Ich selbst muss damit zurecht kommen, 30 Jahre in einer Illusion gelebt zu haben, die sich nun in Luft aufgelöst hat und zur bitteren Wahrheit/Erkenntnis geworden ist. Aber es tut auch gut. Zu wissen, dass ich nicht „an allem“ schuld war. Und wir werden es schaffen. Liebe ist stärker. Der Schmerz wird mit der Zeit nachlassen. Und Freiheit ist ein tolles Gefühl.

        • Silv sagt:

          Die Illusion in der Beziehung zu einer narz. Mutter kenne ich: zu denken, dass man doch als Kind geliebt werden muss.Schuldüberhäufungen kenne ich auch: jede Kleinigkeit/ Missgeschick das geschah in meiner Kindheit, wurde hochstilisiert um einen Grund zu finden, den eigenen Frust über die schlechte Ehe per Prügelattacken an den Kindern abzulassen. Zwischendurch wurde ich dann zur Erziehungsberatung geschleppt, weil ich als ( normal) Pubertierende ja so wenig händelbar sei. Ich hatte begonnen, aufzubegehren gegen Mutter und auch abwesendem Vater. In meinem Freundeskreis hab ich mich ausnutzen lassen.

  5. banane sagt:

    Hallo zusammen,
    ich fall gleich mal mit der Tür ins Haus um vielleicht ein paar Antworten zu erhalten. ER hat sich am Samstag von mir getrennt, wollte es sogar per Whatsapp (ich meinte er soll wenigstens den Anstand besitzen mich anzurufen – was er dann tat) und im NACHHINEIN habe ich erfahren aus zuverlässigen Quellen das er schon zwei Monate zuvor Händchen haltend mit einer anderen gesehen wurde und das zu verschiedensten Zeiten von mehrern Leuten…Das ganze Problem an der Sache ist, das wir zwar nur ein Jahr zusammen waren, aber in diesem einem Jahr nur die ersten zwei Monate S. hatten, danach NICHTS mehr, da er zuerst meinte, er könne nicht mit der Frau die er lieb hätte – er muss dafür Frauen erniedrigen. Dann hieß es im September plötzlich das er Erektionsstörungen wegen seiner Arbeit habe und deswegen nicht könne. Er war immer sehr eifersüchtig, hatte mir sogar noch beim Schlussmachen am Telefon gesagt er wäre treu gewesen und habe keine andere (derweil wurde er ganze zwei Monate vorher schon gesehen mit der anderen) und mir dafür immer vorgeworfen ich hätte etwas in der Hinterhand…es war zum verzweifeln, ich habe mich immer mehr rechtfertigen müssen bei immer gleichzeitig schwereren Vermutungen und Sorge das er mir untreu ist…Er hatte sich mit der Neuen auch in aller Öffentlichkeit ziemlich skrupellos präsentiert und zu meinen Bekannten sogar noch „Hallo“ gesagt, also es gibt keine Verwechslungsgefahr…Die Beziehung war zuerst wunderschön, er hatte mir den absoluten Rosenkavalier gemacht, sehr aufmerksam, sehr fürsorglich, sein charmantes Auftreten & Aussehen waren das i-Tüpfelchen. Die paar wenigen male die wir S. hatten waren auch gut….Und jetzt komm ich einfach nicht mit der Tatsache klar das er bis zu letzt behauptet hatte er wäre treu, der Trennungsgrund wäre weil ich immer mehr von ihm forderte: mich lies die Geschichte das wir kein S. haben nicht los, ich wollte ihn öfters sehen, schmiss zuviele Eifersuchtsszenen. Er hatte mir gesagt er macht Schluss weil er mir nicht das gegeben kann was ich brauche und derweil ist er wahrscheinlich schon die ganze Zeit mit einer anderen in die Kiste gesprungen. Das letzte halbe Jahr war im kompletten Gegensatz zum ersten halben Jahr (obwohl da schon die Probleme mit kein S. haben anfingen), das letzte halbe Jahr hatte er sich immer mehr verstrickt in widersprüchliche Aussagen, aber mir das Wort im Mund immer so herum gedreht das ich danach MICH entschuldigte, obwohl er einfach von heut auf morgen seine Geschichten änderte….Das Problem ist jetzt das ich mir so dumm vorkomme, so verarscht und so herabgewürdigt. Ich weiß nicht wie ich versuchen soll das mich die Geschichte loslässt….Meine Frage ist nun ob es sein kann das mein Exfreund auch ein Narzisst ist? Würde so vieles passen was ich hier lese

    • Steffi sagt:

      Hallo, Dein Ex ist meines Erachtens ganz sicher ein Mann mit vielen Problemen und es hört sich sehr nach einem Narzissten an, ich habe mich auch nach einem Jahr hin und her von einem getrennt und mit der Freundin vor mir gesprochen. Ich kann Dir versichern – das gleiche spielt er mit jeder Anderen genauso durch wie das, was Du erlebt hast. Mich hat es auch verletzt, daß ich immer noch gehofft habe, es wird wieder so wie am Anfang und mich damit diesem Spiel ausgeliefert hab – dabei war es schon das narzisstische Spiel mit Heranziehen/Wegstoßen und er hat sich dadurch Befriedigung verschafft mich Wegzustossen und zu Verletzen. Das ist verletzend, wenn man das kranke Spiel erkennt. Sei aber froh, daß Du es erkannt hast und renne weg ! Er macht das ganz sicher genauso mit jeder neuen Frau, erst ein paar Monate anlocken, dann folgt das narzisstische Spiel. Ich bin auch froh, daß ich es erkannt habe und dadurch das ganze jetzt für mich ein Ende hat und ich wieder die Chance auf jemanden habe, mit dem ich eine normale befriedigende Beziehung haben kann.
      Lass ihn los, das ist das einzige, was hilft – für Dich.
      Viele Grüße

    • Silv sagt:

      Alles Projektion. Seines Verhaltens auf dich. Er hat das Vertrauen missbraucht und unterstellt es dir. Kontaktsperre und den Typen vergessen. Sei froh, dass nicht ’noch mehr‘ passiert ist. Die Störung hat da noch einen deutlich größeren Möglichkeitsrahmen😉

    • Silv sagt:

      Hallo banane,
      STOP….das hört sich u.a. nach seiner narz. Projektion an: ‚ du habest was in der Hinterhand…😂’…auch wenns zu einfach klingt:sei froh, dass er weg ist. Du musst jetzt aber auf dich schauen: warim so ein Typ? Warum hast du dich verstricken lassen?

  6. Martina Groening sagt:

    Ich bin 11 Jahre verheirat und habe jetzt die Scheidung eingereicht. Mein Mann hat meine Tochter aus vorheriger Beziehung, den gemeinsamen Sohn und mich jahrelang mit den absurdesten Dingen gequält. Beispiel: Sohn war drei Jahre und deckte Sonntags den Frühstückstisch. Mit kleinen Eierloeffeln. Ich habe mich gefreut, mein Mann nicht. Der kleine musste weinend die Loeffel wewegräumen und die „ganz“ kleinen Loeffel decken. Die Pizza die beide Kinder machten war „ekelig“. Ich hatte Waschmaschinenverbot weil eine Haarklammer in der Trommel war. Meine Tochter wurde mit 10 des Hauses verwiesen. Er hat uns jeden Tag aufs neue schikaniert. Die Glaeser im Schrank standen nicht richtig, man beachtete ihn deswegen nicht und und und. Er ist insgesamt 3 mal verheiratet. Sein mittlerer Sohn ist wegen Magersucht in Therapie. Nun..wir ziehen bald aus. Jetzt hat er seine neue Freundin ins Haus geholt. Meinem Sohn wurde eine Fremde vor die Nase gesetzt und man trifft sich unten an der Haustür. Sie ist seit Wochen ueber Nacht hier und fuer mich ist das unerträglich. Warum wartet er nicht bis wir ausgezogen sind. Mein Sohn bekommt alles mit. Wie sie unten im Bett liegen..er kümmert sich 0 um seinen Sohn. Nichts…gar nichts. Nur um sich selbst. Ich kann mich wehren…ich stand gleichzeitig wie seine neue Tussi vor der Haustür. Er machte auf. Ich habe beide darauf angesprochen wie abscheulich ihr Verhalten ist. In ein Haus zu ziehen wo Nochfrau mit Kind noch wohnen…was für ein Trauma. Ich habe schon Schlafstörungen. Mein Anwalt kann nicht helfen. .rechtlich kann man nichts machen. Selbst eine Trennung von so einem Menschen bedeutet abnormes Verhalten und den blanken Horror.

    • Corinna sagt:

      Liebe Martina, bleib stark, verzweifle nicht ! Du machst es völlig richtig ! Die Trennung ist der beste Weg. Ich hab es nach mehr als 30 Jahren gemacht und genieße mein Leben. Die Trennung ist nicht einfach, aber zu schaffen und immer noch besser, als das Leben davor. Jetzt bist Du soweit gekommen, geh weiter !
      LG Corinna

      • Martina sagt:

        Nun sind wir ausgezogen und er postet fröhlich “ sie hat ja gesagt“ obwohl er ja noch gar nicht von mir geschieden ist. Also wird es zu Ehe Nummer 4 kommen. Weiterhin habe ich ihm Hausverbot erteilt. Er platze einfach in meine Wohnung unangemeldet. Fährt mit neuer Tussi samt Kindern ins den Urlaub und „vergisst“ den Geburtstag seines 10 jährigen Sohnes, der weinend da sitzt und um Aumerksamkeit bettelt. Trost: unsere gemeinsamen Bekannten wissen alles und haben sich von ihm abgewandt. Selbst seine Mopedkollegen haben mir beim Umzug geholfen. Er war im Übrigen insgesamt 6 Monate ( weit vor meiner Zeit ) stationär in einer psychosomatischen Klinik wegen „Ängsten und Depressionen“. Dort lernte er seine zweite Frau kennen, und war mit der ersten noch verheiratet. Gibt es eine Verbindung zwischen Depressionen, Ängsten und Narzissmus? Ich habe den Krankenhausbericht abfotografiert. Es steht dort: beide Ehen sind konflikthaft ( also die ersten beiden, ohne meine Wenigkeit ) es steht dort: Es sei zu Abhängigkeitsverhältnissen gekommen und die Frauen sprächen oft von Trennung. Seinen drei Schwestern wurde folgendes Diagnostiziert: Messeysyndrom, Depressionen und Essstörungen. Ich glaube ich habe den richtigen Schritt gemacht.

    • Silv sagt:

      Hallo? Abhauen. Frauenhaus. Freunde -Verwandte -Hartz4 zur Not. Eigene Wohnung. Sonst besteht die Gefahr, dass deine Kinder schweren Schaden nehmen. Und keine Gespräche mehr, keine Klärungsversuche. Nur weg.

    • Manuela Meister sagt:

      Hallo Martina,
      habe fast das Gleiche erlebt.
      Es ist der Horror aber zum Glück endlich vorbei.
      Ich versuche für die Kinder da zu sein und sie zu schützen.
      Habe auch meine Kraft wieder gefunden.
      Seitdem ich ihn immer wieder verbal ins Gemächt trete und mir nichts mehr gefallen lasse wird er auch ziemlich klein.

    • Silv sagt:

      Der Neuen könntest du fas Haus verbieten, solange du und die Kinder da wohnen. Ansonsten: Nix wie weg. Dein Ex ist das Allerletzte. Die Next aber auch
      Nun gilt es, dich und vor allem die Kinder zu schützen. Und wenn es nur mit Hilfe unseres sozialen Netzes gelingt…dann ist das so
      Nur weg!

  7. Inge sagt:

    Ich glaube, ich bin auch an einen Narzisten geraten. Am Anfang war alles super. Nach langer Fernbeziehung haben wir es geschafft (er ist Ausländer), dass wir hier zusammen leben können. Er hat sich gut integriert, erwartet aber zu viel, will ein tolles Gehalt, obwohl er keinen anerkannten Abschluss hat, usw. Höhenflüge.

    Das Problem ist, ich muss alles allein machen, er kann nicht Auto fahren, die Sprache sitzt noch nicht (was ich verstehe), Behördengänge, Haushalt. Alle Verantwortlichkeiten liegen bei mir. Seine Arbeit läuft aus, er hat zwar etwas neues, was aber schlecht bezahlt ist usw. Er hält es nicht für nötig, mich einmal zu fragen, wie es weiter geht. Immerhin fehlt eine Menge Geld, die Miete muss bezahlt werden usw. Ich habe das Gefühl, er verlässt sich nach wie vor voll auf ich. Es läuft ja. Ich zerbreche aber daran. Ich habe ein gesichertes Leben verlassen, weil ich auf diesen Mann gebaut habe, aber er lässt alles ziemlich schleifen. Nur wenn wir uns gestritten haben, fängt er mal eine Woche wieder an zu lernen und hilft etwas. Danach hört das wieder auf. Dass man Wasser sparen muss und die Heizung nicht auf Anschlag stellen kann, versteht er nicht. Machen wir Unternehmungen, hat er nie Geld dabei. Ich muss immer alles genau planen, bin völlig überfordert mit allem. Spreche ich ihn darauf an, wird er beleidigend, sagte sogar vorgestern, er hasst mich. Das hat mich schwer getroffen. Ich habe alles dafür getan, auch finanziell, dass wir hier leben können. Ich erwarte irgendwann mal eine Gegenleistung, aber die wird nicht kommen. Er beleidigt mich, wo er nur kann. Nach 1 h hat er das dann komplett vergessen und geht zur Tagesordnung über. Ich kann das nicht. Und somit ist der nächste Streit vorprogrammiert. Nachts spielt er die Dramaqueen, lässt mich nicht schlafen, redet mir ein, ich wäre für alles verantwortlich, dass er seine Familie verlassen hat usw. Ich bin einfach völlig ausgelaugt, habe Herzrasen. In guten Momenten denke ich dann immer, er hats kapiert. Aber dann kommt der nächste Hammer, und er beleidigt mich wieder. Er ist das totale Mamasöhnchen, dass unter 4 Schwestern aufgewachsen ist, betütelt von allen Seiten, er kann gar nichts, wirklich nichts. Ich muss alles kontrollieren. Mache ich das nicht, geht es nach hinten los. Er spricht nur von sich, fragt nicht einmal, wie es mir geht. Wenn es gut läuft, überschüttet er mich mit Zuwendung, dass es schon unangenehm ist. Er sucht ständig Bestätigung bei mir. Ich habe das Gefühl, ich lebe jetzt mit zwei Kindern zusammen, ich bin todunglücklich. Ich vermisse das Gefühl, aufgefangen zu werden, mich geborgen zu fühlen. Aber ich habe nur noch Angst, Angst vor der Zukunft, Angst vor Scheidungskosten. Er wird auch schnell aggressiv, wenn er sich angegriffen fühlt. Manchmal habe ich Angst. Ich weiß, ich muss das beenden, aber dann denke ich darüber nach, dass er wahrscheinlich zurück muss. Das sollte mir egal sein, ich weiß, aber mein Grübeln hört nicht auf. Ich weiß nur, ich werde niemals glücklich sein mit ihm. Er tut mir nicht gut. Und er tut mir leid. Warum komme ich nicht los?

    • Silv sagt:

      Tja. In anderen Kulturen leben Männer häufig ein narz
      Leben. Er hat dich ggfs als Hebel benutzt, hierher zu kommen. Bzw durch zu kommen.

    • maria sagt:

      hallo ich kann das was du hier schreibt sehr gut nachvollziehen! ich gehe 30 stunden arbeiten hab ein 3 jähriges kind und musste das ganze haus das ihm gehört in schuss halten mit 1600 m2 grund er hat nie was getan hat mich nie unterstützt stand kurz vorm burnout wenn ich dann mal was sagte war ich die schuldige und ich soll mich nicht so anstellen dann hat er sich wieder ein paar tage bemüht und dann wieder nichts mehr kein emphatievermögen nichts war da einfach garnichts. habe mich für diesen mann scheiden lassen habe alles aufgegeben ehe haus familie wohnwagen hatte alles und nun? nun habe ich nichts mehr sitze mit meiner tochter in einem zimmer bei meiner mutter sind am freitag gegangen von ihm.
      am sonntag kamen wieder nachrichten von ihm er vermisse mich und ob ich nicht besuchen kommen möchte und dann hab ich ihn blockiert er kann mir nun nicht mehr schreiben und es war das beste so wie wir wissen sind narzissten nun mal so dass sie dich wieder mit den spielchen fangen wollen und ich weiss es ändert sich nichts rein garnichts ausser das ich irgendwann draufgegangen wäre bei ihm und meine tochter gleich mit denn er verlangte von ihr mit 3 jahren sie muss tadellos essen mit dem suppenlöffel durfte nichts daneben gehen war nur am nörgeln er kam heim ab auf die couch das er mal helfen sollte das gab es nicht nur er zählte wir waren eben da. bin so froh dieses mal zieh ich es beinhart durch er wird mich nie wieder sehen nach 5x aus habe ich nun begriffen das er ein narzisst ist und ich laufen muss
      alles gute noch!

  8. Walter sagt:

    Hi
    Meiner Erfahrung nach hilft letztendlich nur eins: Abstand halten! Jeder Versuch zu therapieren oder die Situation zu ‚managen‘ funktioniert nicht zuverlaessig. Denn: es ist ja gerade das Lebensblut des Narzisten, soziale Situationen zu beherrschen, die Aussendarstellung zu definieren und dazu ist dann haeufig jedes Mittel recht. Wenn man den Versuch unternimmt, das zu diskutieren, mit dem Narzisten, dann wird einfach mal der Spiess umgedreht und man selber wird als ‚Psycho‘ oder Problemfall hingestellt. Wenn man mit anderen Leuten im Umfeld spricht und der Narzist das mitbekommt (was wegen seiner ‚Antennen‘ haefig vorkommen wird), dann kann man sich auf eine Schlammschlacht gefasst machen. Da wird dann ohne jede Ruecksicht intregiert, manipuliert und verleumdet. Was immer notwendig ist um wieder die Kontrolle zu erlangen, die Deutungshoheit, ist fuer den Narzisten erlaubt. Selbsterkenntnis ist Mangelware. Ruecksicht ist Schwaeche. Kooperationsbereitschaft eine Einladung zum Ausnutzen. Total krank.

    Letztendlich sind solche Leute wie ‚emotionale schwarze Loecher‘: sie saugen alles Ressourcen Anderer auf (Emotionen, Zeit, Nerven, haeufig auch Geld) um selber gut dazustehen, vor anderen, vor sich selbst. Uebel ist es leider, wenn Abstand halten unmoeglich ist oder enorme Kosten verursacht (Scheidung, Jobwechsel, usw). Wenn man ‚Glueck‘ hat lernt man solche Leute in juengeren jahren kennen, ohne in ihre Faenge zu geraten, und ist dann spaeter eher gewappnet bzw erkennt die Gefahr eher. Ganz ganz uebel ist es, wenn die Eltern Narzisten sind, da Kinder das intellektuell und emotional die Situation nicht durchdringen koennen. Das ist eine ganz gefaehrliche Form des Missbrauchs, da sie ja lange ‚unsichtbar‘ ist.

    In meinen Augen ist das Thema ‚Narzismus‘ und auch ‚Psychopathie‘ (als die naechste Stufe) eines DER THEMEN der Menschheit, da solche Leute ja haeufig nach Machtpositionen streben und ueberproportional haeufig an der Spitze sozialer Hierarchien stehen.

    • Maie sagt:

      „Abstand halten“, das hat mir mein Psychologe vor sechs Jahren auch dringend geraten. Das würde ich gern. Bei drei gemeinsamen minderjährigen Kindern unmöglich. Sie bilden immer wieder Angriffsfläche und Bühne für Entwertung, finanzielle, berufliche, umgangsmäßige Schikanen, Gerichtsprozesse (fast 20 an der Zahl). Komme gerade wieder vom Gericht, keiner aus diesem Umfeld, der es kann, will sich noch damit befassen, weder schlecht bezahlte Anwältin, noch Jugendamt, noch Freunde, sie alle sind diesem Menschen überdrüssig, allein er hat nach wie vor Kraft, Zeit und Antrieb, weiter seine menschlich perversen Angriffe zu fahren, denn leider schöpft diese Spezies aus allem Kraft, was den „normalen“ Menschen Kraft kostet. Meine Frage, wie kann ich mich wehren gegen einen Menschen, der nicht aufhört zu quälen und dazu die Angriffsfläche hat, weil ein solches Szenario so leicht mit Rosenkrieg verwechselt wird.

      • Walter sagt:

        Hi Maie

        Schwierige Situation und eine grds. Loesung. Wahrscheinlich hilft dann nur eine Kombi aus Abwarten und soweit wie moeglich Abstand halten und ignorieren. Ist natuerlich leichter gesagt als getan.

        re Verwechslung mit Rosenkrieg: eines der Probleme ist ja gerade, dass geuebte Examplare dieser Spezies ja Spezialisten darin sind, die Aussendarstellung zu kontrollieren. Von aussen ist das dann fast nicht zu unterscheiden, es sei denn der Beobachter ist psychologisch versiert.

        Das fuehrt dann ja zu dem weiteren Problem, dass es ganz schwer ist darueber zu reden, denn die meisten Leute sehen eben nur die Oberflaeche, sind nicht versiert und wollen sich vor allem nicht mit tiefer gehenden, unangenhemen Dingen befassen. Ich wuerde sagen, die meisten Leute leben eher an der Oberflaeche und scheuen sich, sich mit dem Innenleben, Emotionen auseinaderzusetzen. Mit sozialen Systemen und ihren Akteueren. Mit dem Unterbewussten. Das erfordert ja eine gewisse Starke, Ueberwindung. Ein Hingucken, dass eben auch negative Gefuehle produziert. Dass das der preis der Entwicklung ist, ist in dem Moment dann voll theoretisch. Echtes Lernen hat baer immer einen irgendwie gearteten Preis. Deshalb ist die ‚Drei-Affen-Strategie‘ – gegenueber anderen, gegenueber sich selbst – ja so ‚beliebt‘.

        Einige machen es dann doch irgendwann (zB durch Schicksalsschlaege, die einem die Auseinandersetzung aufzwingen. Unfall, Scheidung, Ktrankheit, Jobverlust) unmd interessanterweise habe ich schon etliche Leute persoenlich kennengelernt, die dann rueckblickend dann doch einen tieferen Sinn sehen in den negativen Erfahrungen, und die irgendwie diese ganze ’negative Energie‘ in etwas Positives ‚umzuschmieden‘ verstehen. Also man kann ja u.a. lernen, welchen Anteil man selber hatte, als man die Anfaenge nicht sehen wollte/konnte. Meist geschieht der prozess mit professioneller Hilfe. Aber eins bleibt: leichter gesagt als getan. Dir Maie Alles Gute

    • Inge sagt:

      Du sprichst mir aus der Seele Walter. Ich bin auch in diesem Teufelskreis.
      Er verletzt mich immer wieder mit Worten, dreht alles herum, tut nach 1 h als wäre nichts gewesen. Eine Kommunikation ist nur schwer möglich.
      Und doch komme ich nicht von ihm los. NOCH schaffe ich es nicht. Aber ich weis, dass ich es muss, um nicht daran kaputt zugehen.

      • Corinna sagt:

        Liebe Inge, an dem Punkt war ich auch und dann bin ich gegangen. Und es lohnt sich. Das Leben“danach“ kommt mir wie ein Paradies vor. Ich habe vorher solche Angst gehabt zu versagen. Aber… ich hab es geschafft. Nur Mut und nicht aufgeben !

    • Karinella sagt:

      Dieser Beitrag spricht mir aus der Seele. Ich bin seit Jahren seelisch misshandelte Mutter eines narzisstischen Sohnes. Der Vater war auch mit dieser Persönlichkeitsstörung belastet. Ihn habe ich sehr frühzeitig mit dem Sohn verlassen können. Er hat sich damals nicht um den Sohn gekümmert, auch keinen Unterhalt gezahlt.( Originalton: Ich bin zu schön für nur eine Frau ).Erst als sein Sohn erwachsenen war, hat der Vater Kontakt aufgenommen. 2 Narzissten unter sich, ein Alptraum! Ich wurde erst einmal abgewählt, diffamiert, belogen und betrogen. Mein Sohn hat mit seinen heute 47 Jahren unzählige „feste“ Beziehungen durch.(30 ?) Maximale Dauer war 2 Jahre. Die eine raus, die andere rein. Keine Pausen, kein Reflektieren. Frauenflatrate eben…Jede bekommt teilweise abenteuerliche Erzählungen über seine Vergangenheit und jedes Mal werde ich mit schlimmsten Mitteln „mundtot“ gemacht.
      Es gab auch 2 Ehen, die nach Anfangseuphorie letztlich mit Hausverboten der Schwiegereltern endeten. Dauer jeweils knapp 1 Jahr.Er kam durch Scheidungen und Prozesse immer wieder in finanzielle Schwierigkeiten, dafür kam er dann wieder jaulend bei mir an. Ich habe ihm immer geholfen. Sowie er die nächste Flamme hatte, konnte ich ihn dann wieder von hinten begucken. Auch er inszeniert, lügt und bastelt solange herum, bis er der Gute und ich die Böse bin. Kritikfähig? Absolut Fehlanzeige! Seine letzte Ex hat ihm in einer verzweifelten, dramatischen Situation seinen 7-jährigen Sohn geradezu vor die Tür gestellt. Wo blieb das Kind? Natürlich bei mir, denn dann war ich wieder gut. Grund: Seine damals aktuelle Freundin wollte kein „fremdes“ Kind. Das Kind tut mir sehr leid, die Mutter will nichts mehr mit ihm zu tun haben, zahlt aber Unterhalt. Seitdem das Kind dort ist, sind bereits 4 weitere Frauen dort ein- und wieder ausgezogen. Aktuell ist mein Sohn mal wieder auf Höhentrip mit einer 16 Jahre jüngeren Frau, die ihn anhimmelt und keinen Schimmer von seinem Vorleben hat. Das kürzlich gezeugte Kind haben sie abgetrieben, weil sie (angeblich) erst ein Haus will, bevor sie Kinder in die Welt setzt. Kurz davor haben sie mir geschrieben, dass ich wieder Oma werde und schon einen Namen für das Kind mitgeteilt. Danach hieß es per WhatsApp plötzlich, sie hätten es „entfernen“ lassen.
      Der Enkel, den ich knapp 3 Jahre betreut habe, damit mein Sohn am Wochenende, Ferien usw. „chillen“ kann und seine jeweiligen Frauen nicht belästigt werden, wird jetzt mit allen Mitteln aufgehetzt. Klar, jetzt ist er alt genug, wird viel allein gelassen und an seine Vernachlässigungen ist er gewöhnt.Wegen seines Berufes bewundert der Kleine seinen Vater, von der Mutterseite hat er zu niemandem Kontakt mehr. Er ist ganz allein. Ich werde ihm nicht helfen können. Keiner unternimmt etwas mit ihm, er wird mit durchgezogen, immer so, dass es nach außen hin verborgen bleibt. Jugendamt? Würde geblendet und belogen werden. Kinderschutzbund? Habe ich versucht, sie waren sehr zugewandt dort, können aber gegen den Vater nichts machen.
      Mir bleibt nur die komplette Trennung, Ich weiß, die ist längst überfällig. Vor Jahren schon, aber da waren es immer die vermeintlichen „Mutterpflichten“. Heute ist es die Sorge um den Enkel.
      Mit Narzissten hat man von Anfang an verloren, nur musste ich mir das mit insgesamt 4 Verhaltenstherapeuten erst mühsam klarmachen lassen. Die Bösartigkeit und Eiseskälte kann sich m.E. niemand vorstellen, der nicht mit ihnen zu tun hatte.

    • Karinella sagt:

      Hallo Walter,

      das ist eine der besten Zusammenfassungen über die verheerenden Schäden, die Narzissten anrichten können.
      Das Problem der Trennung ist dann ein weiteres. Vielleicht auch deswegen, weil ein emotional „normaler“ Mensch sich dennoch so lange und tiefgreifend hat verletzen lassen. Das Selbstwertgefühl ist am Boden, die Reaktionen oder eben Nichtreaktionen des Narzissten sind so unvorstellbar, dass genau das zu Eigenreflektionen führt, die sich leider oft in Endlosgrübeleien zeigen. Ich hoffe, ich komme heraus!

    • Mara sagt:

      Hallo…Auch ich bin an einem Narzisten geraten…Seid gestern ist es vorbei und ich habe das Gefühl ich halte es nicht aus….Es war eine Fernbeziehung…Ich bin alleinerziehende Mutter und arbeite in der Pflege…Mein Ex ist Vertreter mit mindestens 5000 Euro im Monat worum es auch nur bei ihm ging…Autos…Haus….usw…Da ich ein altes Auto fahre bin ich immer mit dem Zug gefahren…Konnte aber nicht immer die Karten bezahlen da ich sonst nichts für meine Kinder hätte bezahlen können….Und damit fing das Drama an….Er nimmt Cipralex eine Art Antidepressiva und immer wenn was ungemütlich wurde schob er das vor und das er Erfolg hat…Alles musste sich um ihn drehen…Alles wurde umgedreht…Auf mich wurde keine Rücksicht genommen…Richtig zuhören saß auch nicht drin…voller komplexe besteht er…Ist ein wunderschöner mann aber Äußerlichkeiten sind mit am wichtigsten…Jeder der nur ein Gramm zu viel hat…Jeder der kein dickes Auto fährt…Wurde runtergemacht….Ich bin Grad in einem tiefen Loch und brauche Hilfe

      • Mara sagt:

        Er hatte komplexe Wegen seines etwas kleineren Penis und ist dauernd ins fitnessstudio…Anerkennung anderer war immer wichtig…Ich hab bestimmt einige Dinge vergessen aufzuschreiben …Ich bin in so einem Loch das ich einfach nicht weiter weiß

  9. Ute Lemme sagt:

    Hallo mein Name ist Ute. Ich bin seit 4 Jahren mit einem Narzissten zusammen. Eigentlich nicht mehr richtig,weil er mich immer wieder belogen und mit Frauen betrogen hat und mich oft beleidigt und mich ständig kritisiert hat. Wir sind mittlerweile räumlich getrennt und ich habe ihn auf allen Kanälen blockiert. Aber er ist wie der Teufel, er findet immer wieder einen weg um mich zu kontaktieren. Sagt mir wie sehr er nur mich liebt und es immer wieder mit mir versuchen möchte. Ich habe tausend mal verziehen und er gibt mir dann immer das Gefühl ich bin schuld an meinem verhalten, dass er zu anderen läuft und für seine lügen hat er immer eine Erklärung parat, weil er sich nicht geliebt fühlt. Aber ich habe ihn immer geliebt und das schlimmste ich tue es auch jetzt noch. Manchmal denke ich bin krank, weil ich nicht von ihn los komme. Jeder Tag kostet mich soviel kraft, es gibt Tage da lauer ich förmlich das er sich meldet. Aber ich weiß, das er mir nicht gut tut und vermeide jeglichen Kontakt zu ihm. Aber er spürt immer wieder wann ich schwach bin. Und dann meldet er sich möchte reden und anstatt den Hörer aufzulegen rede ich mit ihm und schon fängt alles wieder von vorne an. Es ist fast wie ne Droge, ich weiß er ist mein Untergang aber ich nehme sie immer wieder auch gegen besseres Wissen. Ich kann mittlerweile mit niemandem darüber reden, weil für mein Verhalten keiner mehr Verständnis aufbringt. Ich verstehe mich ja selbst nicht. Warum habe ich nicht die Kraft habe mich aus dieser Beziehung zu befreien? Ich weiß, das er gerade wieder eine neue Beziehung hat. Anstatt mich darüber zu freuen endlich mal Ruhe zu finden, drehen sich meine Gedanken ständig um ihn….Wie lange das wohl gut geht, behandelt er sie auch schon so erniedrigen wie mich. Ich habe viel geschafft in neinem Leben aber hier fühle ich mich total ohnmächtig. Ich finde mich hier in vielen Beiträgen wieder und sage „ja genauso “ ich sehe was falsch läuft und trotzdem schaffe ich es nicht. Nehme schon Schlaftabletten, damit ich Nacht zur ruhe komme.ich weiß einfach nicht mehr weiter. Alle um mich herum sagen zu mir, du bist so eine starke Frau zeig es ihn doch mal. Tja und immer wenn ich denke, ja jetzt du bist stark,falle ich wieder in dieses kleine Kind verhalten rein. Bin ich ein hoffnungsloser Fall. Könnte noch viel schreiben aber die anderen haben es ja auch schon geschrieben. Ich möchte auch mal geliebt werden. Lieben Gruß Ute

    • Hallo Ute,
      es ist in der Tat ein Entwöhnungsprozess, um von einem Narzissten loszukommen. Man muss sich selbst in die Pflicht nehmen und einfach nicht mehr an ihn denken wollen, ihn nicht mehr treffen und alle Erinnerungsstücke – oder Gegenstände meiden. Und dann sollten Sie – wenn wieder Erinnerungen im Kopf auftauchen – vor allem an die negativen Seiten dieses Mannes denken. Machen Sie sich bewusst, wie sehr und worunter Sie gelitten haben und nehmen Sie die begleitenden Gefühle in diesem Augenblick an. Alles Gute!

    • Inge sagt:

      Hallo Ute,
      in Deinen Zeilen erkenne ich mich komplett wieder. Freunde wenden sich ab, meine Lebenslust habe ich komplett verloren, ich bin depressiv, fühle mich allein. Alles sagen, schick ihn zur Hölle. Dieses Auf und Ab ist Psychoterror pur. Warum lässt man so etwas mit sich machen? Liebe? Ich weiß nicht mehr so genau, was es ist. Es stirbt immer mehr ab. 🙁
      LG Inge

  10. cora sagt:

    Narzissten;

    Dazu kann ich nur ein Symbolisierendes Bild beschreiben:

    Die Made im Speck…bewirtet sich so lange an dessen WIRT…bis sie voll ist…oder:gelassen wird.

    Jedoch ist die Seele;das Herz kein Speck…und jeder gesunde Menschenverstand-sollte nun erkennen;sich nicht als Futter für einen möglichen Feind hinzugeben.

    Im christlichen Glauben heißt es:seinen von Gott gegeben Tempel rein zu halten.

    Und eine lebensbejahende Beziehung geht nicht nur von einer Seite aus.

    Oft hilft der Seele die Konfrontation mit der Wahrheit.

  11. Andrea sagt:

    Hallo Herr Grüttefien, ich weiss einfach nicht mehr weiter. Habe seit 18 Jahren eine Beziehung zu einem Narzissten. Es gab viele auf und abs. Immer wenn ich ihm auf eine Affäre draufgekommen bin – habe ich ihn aus meinem Haus geschmissen. Ich bin ihm auf viele Seitensprünge draufgekommen – konnte sein Handy und seine emails lesen. Er hat trotzdem alles abgestritten. Wenn es mir schlecht ging, hat er mich fallen gelassen. War auch schon auf Reha und in psychischer Betreuung, nahm auch Antidepressiver – auch hier meinte er nur – ich wusste nicht, dass es dir wirklich so schlecht geht, aber ich ziehe ihn nur hinunter. Trotzdem habe ich mich mit ihm versöhnt. Meine 2 Söhne haben alles mitbekommen – mein älterer Sohn hat 2 Jahre nichts mit mir gesprochen und mein jüngerer (mittlerweile 22) tröstet mich wenn es mir schlecht geht und weint dann in seinem Zimmer heimlich. Vor 4 Jahren ist er dann ausgezogen, weil er mit meinem sohn nicht kann – mich aber noch liebt. Er hat sich eine neue Wohnung gekauft – ich half ihm beim Umzug, Möbel kaufen usw. – für mich blieb die Beziehung aufrecht – wir wohnten halt getrennt. Mein sohn kam zurück zu mir. Mittlerweile habe ich von fast 10 Affären (in den 4 Jahren) erfahren. Bei jeder Entdeckung mache ich Schluss und dann tut es mir leid und entweder kommt er oder auch ich wieder angekrochen. Jetzt habe ich wieder erfahren, dass er eine Beziehung mit einer hat – aber nur deshalb weil ich ihm nie die Sicherheit gab, die er bräuchte – ich solle mit meiner Familie reden, dass wir wieder zusammen gehen und heiraten, er wird sich ändern, wenn ich total hinter ihm stehe. Ich weiss, dass dies niemals geschehen wird. Ich weiss, dass er mich immer betrügen wird, ich weiss es, dass er nur lügt! Ich bin schon soweit, dass ich ihm stocke nur um ihn beweisen zu wollen, dass er mich schon wieder angelogen hat. Auch heute weiss ich, dass er die Nacht bei einer anderen verbracht hat und mich wieder angelogen hat – er war so lange in der Arbeit. Trotzallem sollte ich mich heute mit ihm treffen und ich muss so tun, als wüsste ich nichts und alles ist toll. Warum mache ich das alles – warum glaube ich immer er liebt eigentlich nur mich – ich schaffe es ihn zu ändern. Aber schön langsam gebe ich auf, nur weiss ich nicht mehr wie – können sie mir helfen. Ich liebe ihn noch immer.

    • Hallo Andrea,
      wenn das Vertrauen am Boden liegt, dann kann es doch keinen Neuanfang geben. Er würde sich ja auch nichts ändern, nur weil Sie sich vielleicht ändern. Aufgrund nur Ihrer Beschreibungen kann ich Ihnen natürlich keine konkreten Hilfestellungen geben. Sie befinden sich in einer narzisstischen Abhängigkeit und kommen nicht vom ihm los. Die dahinterliegenden Verhaltensmuster sollten Sie in einer psychotherapeutischen Behandlung klären. Solange Sie sich nicht Ihrer eigenen seelischen Defizite bewusst sind, können Sie sich nicht trennen.

  12. Katja sagt:

    Hallo!
    Zur Zeit stecke ich echt in der Krise. War acht Jahre mit einem Narzissten zusammen. Seit fünf Jahren getrennt. Zwei Kinder. Und immer noch versucht er mein Leben zu kontrollieren.
    Seit dem er weiß das ich einen neuen Freund hab erst recht. In meine neuen Beziehung kommen mir Zweifel hoch die Liebesgefühle werden immer stärker und das misstrauen steigt. Ich habe das Gefühl das ich keinen Mann mehr vertrauen kann. Ständig nehme ich alles auf die Goldwaage habe große Angst das alles nochmal zu erleben. Dabei gibt er sich wirklich Mühe und auch Geduld an meinen ständige nachfragerei. Meint die Zeit wird es zeigen das er anders ist.
    Es fällt mir so schwer wieder einem Mann zu vertrauen. Ich habe Angst wieder in meine alten Muster zurück zufallen.
    Ich hatte früher ein gutes Selbstwertgefühl konnte lachen und Spaß haben und einfach das Leben genießen.
    Warum kann ich neues Glück nicht einfach zulassen?

  13. Ben sagt:

    Sehr geehrter Herr Grüttefien,

    auf Ihre Seite bin ich vor einigen Monaten gestoßen und seitdem lese ich immer wieder lange Zeit Ihre Artikel.

    zu meinem Problem:
    Ich war mit einer Narzisstin verheiratet. Dies habe ich allerdings erst fast zwei Jahre nach der Trennung für mich überhaupt wahrhaben wollen. Bis vor wenigen Monaten ließ ich nichts zu, was gegen meine Frau (ExFrau) gerichtet war. In der Zwischenzeit war ich in psychologischer Betreuung; Buchempfehlungen aus dieser Zeit finden ebenso erst seit kurzem Wiederklang in mir.
    Meine ExFrau ist beruflich hoch erfolgreich; im Privaten jedoch hinterläßt sie Krater an Krater, tiefe Verletzungen und verbrannte Erde. Sie selsbt hält sich für vollkommen unauffällig und ist jeglicher Bitte und Drängen von mir für eine Therapie stets ausgewichen. Die Trennung ging von ihr aus und sie bombardierte mich in dieser Zeit mit falschen Anschuldigungen; auch vor Behörden scheute sie sich nicht. Es verlief sich Gott sei Dank alles im Sand und nichts davon ist übriggeblieben, was gegen mich Verwendung finden sollte.
    Nachdem ich zwei Jahre voller Schmerz auf meine ExFrau gewartet hatte, waren wir im Sommer dieses Jahres noch einmal zusammen. Es war für mich eine wundervolle Zeit (..!…). Das Ende ist ebenfalls schnell erzählt: Ich „wagte“ es, ihr mitzuteilen, wie ich die letzten zwei Jahre erlebt hatte und in welche Tiefen sie mich gestoßen hat. Danach haßte sie mich wieder. Es war auch nicht der erste „Rausschmiss“, den sie an mir vollzogen hatte – doch tut es jedesmal sehr weh.
    Es ist jetzt schon schlimm genug, mit Kontaktabbruch bedacht zu werden, doch es gibt einen weiteren Grund meiner „Anhänglichkeit“. Wir haben zwei Kinder (noch sehr klein) und ich habe mich in der Ehe um beide gekümmert und sie versorgt; ich selbst bin in der Rolle völlig aufgegangen und tat nichts anderes. Die Kinder bekommen alles voll und ganz mit – auch die Annäherung im Sommer und die erneute Trennung. Aktuell hat meine Ex einen neuen Partner; auch das durfte ich von den Kindern erfahren vor kurzer Zeit.
    Es tut mir so leid für die Kinder und auch für sie hätte ich so gerne meine Familie zurück.

    Immer dann, wenn ich ihrem Herzen zu nahe war, explodierte sie vollkommen unangemessen und regelrecht kaltherzig. Borderline Verhalten ist dann nahe bei ihr und das merkt ihr Umfeld sehr. Allein in diesem Jahr sind mehr Freunde und Bekannte von ihr zurückgewichen, als neue hinzugekommen sind. Sie will das aber nicht erkennen (!).
    In ihrer Außendarstellung ist sie die tolle Mutter, beruflich erfolgreich und ich bin halt ein doofer Fehler in der Vergangenheit. Ihr Selbstbild ist grandios und über alle Zweifel erhaben.
    Seitdem ich von einem neuen Partner (und Papaersatz) weiß, bin ich auch körperlich wieder sehr angegriffen. Schlafen und Essen ist recht schwierig, das Alleinesein ist grausam. Ob ich sie tatsächlich noch vermisse? – ja.. und eine Lösung sehe ich nicht.

    Sie hören jetzt das erste Mal von mir. Haben Sie einen Rat, eine Vorgehensweise?

    Ich wünsche Ihnen, daß Sie noch viele Augen und Herzen für diese fürchterliche Persönlichkeitsstörung öffnen können.

  14. Bea sagt:

    Hallo Engel, Dein Beitrag vom 23.09.2016 hat mir unglaublich Mut gemacht und mich gestärkt. Du hast Recht: den wichtigsten Schritt haben wir schon geschafft! So schmerzhaft er auch ist und war – darauf gilt es nun aufzubauen und mir mein Leben zurückzuerobern. Die Balance zu halten zwischen der Aufarbeitung dieser zerstörerischen Beziehung und dem Loslassen, mich wieder meinen Interessen zu widmen, fällt mir noch unglaublich schwer und kostet viel Kraft. Wie geht Ihr damit um?
    Die Erlebnisse mit diesem Mann, von dem ich mich nach 4 Jahre dauernder Affäre (ich habe mich in den knapp 25 Jahren, die wir uns kennen, immer wieder auf ihn eingelassen, obwohl ich doch weiß, wie er ist – was mich so wütend auf mich selbst macht!) vor 4 Monaten getrennt habe, haben mich seelisch und körperlich schwer geschädigt. Die üble Nachrede im z. T. gemeinsamen Freundeskreis isoliert jetzt zusätzlich.
    Es ist unfassbar, wie viele Menschen ähnliche Erfahrungen gemacht haben – es tut aber unendlich gut zu wissen, damit nicht allein und vor allem nicht die ‚Gestörte‘ zu sein. Danke Euch allen!

    • Engel sagt:

      Liebe Bea, vielen Dank. Das Loslassen gelingt mir immer besser, jeden Tag ein kleines Stück, jeder Zentimeter zählt und jeder Millimeter davon macht mich glücklicher. Die Erkenntnis, kein schlechter Mensch zu sein, hat mich befreit. Du wiest sehen, wir finden wieder zu uns. Das Buch ist mir eine große Hilfe. Ich habe erkannt, dass ich in sein “ Beuteschema“ passte. Und ich hab es zugelassen. Die Erfahrungen, egal welche, waren wichtig für mein jetziges Leben. Und ich bin dadurch stark geworden. Ich hab für meine Kinder gekämpft und kann jetzt nach der Trennung endlich richtig Mutter sein. Ich bin froh, gegangen zu sein, hatte vorher Angst, es nicht zu schaffen. Ich hab mich geirrt und die Freiheit riecht sooo gut.

  15. Petra Schwandtke sagt:

    Hallo Sven,vor einem Jahr Oktober bis 19Dezember hat der Narzisst mich mit hinhalte Taktik per Smartphone entsorgt.Das Aus habe ich auch angenommen wei ich das ständige aus seinerseit nicht mehr ertragen konnte.Habe ihm gebeten nicht wieder kurz vor Weihnachten mir ein böse sms zu schicken.Hat er aber getan.Ich habe von der ersten liebes Sms bis zur letzten Sms alles festgehalten und auf Ticktiergerät .Meine Frage:Kann es eine Hilfe für die Verarbeitung und gedanklich endlich los zu kommen von den Mensch,wenn ich das ganze als Buch aufschreibe.?Mein Sohn ist auch von meinem Narzisst betroffen .Der Narzisst Steuerhilfeverein Leiter u.mein Sohn Angestellte .6Monate !In der Zeit war mein Sohn ein Frack.Der Narzisst wollte meinen Sohn für verrückt erklären und meinte er hat schwarze Punkte im Kopf:Meinem Sohn geht es heute gut .Wir reden viel und das hilft mir.Er würde die Schreibarbeit auf dem Cumputer übernehmen. Möchte aber auf gar keinen Fall ihn überfordern .Was raten Sie mir Sven,Ihre Antwort würde mir weiter helfen.Ganz lieben Dank .Herzliche Grüße …aus Erfurt

    • Hallo Petra,
      es ist immer gut, um mit der Vergangenheit abzuschließen, die Geschichte noch einmal auf Papier zu bringen, um dabei die Verhaltensmuster beiderseitig zu erkennen, aber auch um die Gefühle loszulassen. Es ist wichtig zur eigenen Reflexion und mit dem Kapitel innerlich abschließen zu können.

  16. Sikai sagt:

    Guten Tag Sven Grüttefien,

    an dieser Stelle möchte ich mich für Ihr eingerichtetes Forum für „N-Betroffene“ aufrichtig
    bedanken.

    Ich selbst komme jetzt, aus eigener Kraft, nach beinah 2 Jahren, aus dem emotionalen
    von einer narzzistischen Frau hinterlassenem „Trümmerfeld“ so langsam wieder in die
    „Normalität“ des Lebens zurück. Die Scheidung ist vollzogen, und es gibt keinen Kontakt.

    In meiner schwärzesten Lebensphase, war ich auf Ihre Umgang-mit Narzissten Seite gelangt,
    bis dahin wusste ich noch gar nicht mit welcher Art von Mensch ich 12 Jahre, davon 4 in Ehe
    zusammengelebt hatte.

    Alle hier aufgezählten, einen typologisch bezeichnenden Narzisten(in, und die eigenen Erfahrungen
    passen auch in meinem Fall 1:1.

    Ihr Forum hat mir alle meine mich damals quälenden Fragen beantwortet und Erkenntnis gebracht, und mir wieder Perspektive nach Vorn gegeben, besten Dank Sven Grüttefien.

    Heute weiß ich, das ich in meinem Leben nie wieder auf diese Art Mensch, so schillernd blendend diese auch sein mögen…..einen Platz in meinem Leben einräumen werde. Aus heutiger Sicht betrachte ich diese Art des zwischenmenschlichen Umgangs schon als böswillige Körperverletzung an dem Anderen.

    Intuitiv bin ich jetzt an dem Punkt angelangt wie von Sven Grüttefien mit auf den Weg gegeben…..

    ….die hinter einem liegenden Erfahrungen als Chance zu sehen +++++++ zu nutzen, sich selbst neu zu begegnen…und zuversichtlich den Blick auf das NEUE LEBEN zu richten.

    Ich wünsche allen Betroffenen auf dieser Seite ganz viel Kraft und Zuversicht….

    • Hallo Sakai,
      ich freue mich für Sie, wenn Sie durch meine Ausführungen zu neuen Erkenntnissen gelangen konnten und sich aus den narzisstischen Verstrickungen befreien konnte. Alles Gute für Sie!

    • Petra Schwandtke sagt:

      Hallo Sikai,Danke für dein geschriebenes. Macht Mut ins eigene neue Leben zu gehen. Ja:Der Blick ist ein andere auf die Menschen .Die Freunde sind jetzt seine Freunde.Die ganze Bandbreite an Rückschlägen. Nochmal Danke und alles gute.

    • Engel sagt:

      Hallo Sikai, das hört sich richtig gut an. Ich wünsche Dir viel Erfolg im neuen Leben.

  17. Svenja sagt:

    Sehr geehrter Herr Grüttefien,
    nach einer 4 Jahre langen Beziehung einem Narzissten, habe ich mich vor 16 Monaten von ihm getrennt. Ich habe nach der Trennung auch therapeutische Hilfe in Anspruch genommen, die mir die Augen geöffnet hat, mit welcher Art Persönlichkeit ich da eine Beziehung hatte. Problem an der Sache ist, dass wir ein gemeinsames Kind haben und dadurch leider weiterhin ein Kontakt besteht. Der natürlich wahnsinnig Kräfte raubend ist, weil er natürlich nach wievor sämtliche Register aus seiner Narzisstischen „Schatzkiste“ zieht. Einerseits ist es für mich schwer aufgrund des bestehenden Kontaktes (und leider auch gemeinsamer Obsorge) und anderseits mache ich mir Sorgen um mein Kind, dass es bei ihm psychischen Schaden nimmt. Leider nimmt weder das Familien Gericht noch die dazugehörigen Institutionen meine Bedenken ernst, da er auch diese Institutionen vereinnahmt und von sich überzeugt.
    Haben Sie einen Rat für mich? Vielen Dank!

  18. Anette sagt:

    Sehr geehrter herr grüttefien! Wenn es so schwer ist, sich aus dem narzisstischen umfeld zu lösen: warum sollte ich noch darüber lesen? Auch das hat eine retraumatisierende wirkung. kein echtes cut! Diesen sog zu unterbrechen, erscheint mir der wichtigste aspekt zu sein. mein erklärtes ziel: STOP! Das verstehen meines selbst, meine eigenen wunden lecken, dürfte doch bereits spiegel meines gegenübers genug sein, oder? Solange eine art SUCHT besteht, sich weiter in der opferrolle zu bewegen, ist doch das eigene wohl, aus jeglichem teufelskreis herauszufinden, noch weit entfernt. Jeder täter, auch der eigene täteranteil, lebt von dieser art destruktiver aufmerksamkeit. Sein muster wird laufend perpetuiert. Und ich trage noch *wohlwollend dazu bei, meinen eig. Anteil wohlwollend bewundernd, wie effektiv er mich immer wieder in seine narzisstische falle lockt, egal wie. Das thema *selbstgewählte opferrolle scheint mir ein zeichen genau dieser klassischen bindungskraft zu sein: ich bemitleide mich darüber grenzenlos wie ein schon früh ungeliebtes kind.

    • Wenn man sich im Lösungsprozess nicht mit dem Narzissmus auseinandersetzt und seine Gesetzmäßigkeiten studiert (und darin auch den eigenen narzisstischen Anteil erkennt), dann wird man sich auch in Zukunft wieder in narzisstische Beziehung verstricken und bleibt in der Opferrolle gefangen. Man muss die Gefahr kennen, um ihr zu entgehen!

    • Engel sagt:

      Hallo Anette, ich lese gerade ein Buch und kann nur sagen, es hilft mir ungemein. Ich verstehe jetzt viele Verhaltensweisen besser und dass ich nie eine Chance hatte. Ich kann es nur empfehlen.

  19. Susanne sagt:

    Hallo Herr Grüttefien,
    in 4 Jahren kam ich 2mal in eine Krise, einmal durch Todesfälle, einmal geschäftlich. Mein narzisstischer Partner lies mich beidesmal wie eine heisse Kartoffel fallen mit den Worten, räume Dein Leben auf, ich gehe mich zwischenzeitlich austoben mit vielen Erniedrigungen, Beleidigungen gespickt.Die erste Trennung dauerte ein Jahr, die 2.geschah vor 5 Wochen. Problem, er wohnt in einer eigenen Wohnung aber im gleichen Haus. Ich bekomme alles mit und kann erst im Frühjahr ausziehen. Wie funktioniert mein Heilungsprozess in dieser Konstellation? Andere Frauen gehen beteits ein und aus.

    • Hallo Susanne,
      unter diesen Bedingungen ist ein Heilungsprozess sehr schwierig, weil ja selbst ungewollt immer wieder ein Kontakt stattfindet, der alte Erinnerungen aufkeimen lässt. Wenn nicht die Möglichkeit besteht, bis zum endgültigen Auszug noch zwischenzeitlich woanders wohnen zu können, dann sollten Sie so viel Zeit wie möglich außerhalb Ihrer Wohnung verbringen, damit die Gefahr von Begegnungen so weit wie möglich reduziert wird.

      • Elli sagt:

        Bin seit 13 Jahren in einer solchen Kontrollbeziehung. Es sind drei Menschen, denen es möglich war/ist eine komplette Familie gegen mich als Schwiegertochter/ Schwägerin und Tante auf zu hetzen. Bisher habe ich mich unter Kontrolle und versuche den Lügen und Intrigen im gesamten Umfeld dieser Menschen, die Stirn zu bieten. Meine Familie ist informiert aber sie tun sich schwer mir zu glauben. Bevor ich die Flucht ergreife, würde ich gerne dazu in der Familie und in deren manipulierten Umfeld mich zur Wehr setzen. Stellung nehmen und die Symptome der Krankheit in Bezug stellen, zu dem von mir Erlebten. Würde gerne wissen, was sie davon halten? Und ob jemand bereits Erfahren mit dieser Art des Vorgehens gemacht hat.

        • Hallo Elli,
          eine Konfrontation kann natürlich ein befreiendes Erlebnis sein. Sie können auf diese Weise ein Stück Ihrer Selbstachtung wieder zurück erlangen, weil Sie einmal bereit sind, Ihre eigenen Ansichten zu äußern und eine eindeutige Stellung zur Vergangenheit einzunehmen. Sofern es sich bei Ihren Verwandten wirklich um Narzissten handelt sollte Sie jedoch nicht davon ausgehen, dass sich durch Ihren Auftritt irgendetwas ändern wird. Sie werden wahrscheinlich weder Verständnis bekommen noch eine Entschuldigung hören. Machen Sie sich lieber darauf gefasst, dass Ihnen einen kalte Front entgegenschlagen wird und dass man mit geballter Kraft versuchen wird, Ihre Argumente und Sichtweise ins Absurde zu lenken.

          • Elli sagt:

            Danke für Ihre Antwort. Es geht mir nicht darum, verstanden zu werden, sondern gehört zu werden. Bisher habe ich mich nie äußern können, weil mich nie jemand gefragt hat. Ähnlich wie beim mobben. Hatte die Hoffnung, dass mein Schweigen dahin führt, dass es ihnen zu langweilig wird. Situationen werden verdreht in Briefen geschildert. Seltsame Anschuldigungen auf subtile Art. Böse Blicke von Menschen aus deren Umfeld. Habe einfach das Gefühl, dass die eigenen Defizite auf mich übertragen werden und ich tatsächlich in meinem Sein definiert werde. Ich weiß einfach nicht, ob es richtig ist schweigend hinzunehmen oder ob es besser wäre, Stärke zu zeigen. Ihnen vielleicht damit Angst zu machen. Sie damit einzuschüchtern.

        • Engel sagt:

          Hallo Elli, aus meiner Erfahrung heraus bringt es nicht viel. Ich habe meiner ehemaligen Schwiegermutter eine ganze Stunde versucht zu erklären, wie es mir in den letzen 32 Jahren mit ihrem narzistischem Sohn und ihr als Schwiegermutter mit starken narzisstischen Zügen, ging. Glaub mir, sie hat nichts verstanden. Mir ging es gut, weil ich mal alles losgeworden bin. Aber geändert hat sich nichts.

          • Elli sagt:

            Hallo Engel, vielen Dank für dein Erfahrungsbericht. Ich glaube, dass es mir nicht um Veränderung meiner Familien Situation geht, sondern um Richtigstellung,Rehabilitation beim manipulierten Umfeld der Betroffenen. Ändern kann nur ich mich. Vertrauen könnte ich zu keinem Familienmitglied mehr haben.Ich habe nur Angst davor, dass man physisch gegen mich und meine Lieben vorgehen könnte. LG Elli

        • Thomas sagt:

          Hallo Elli, ich war 16 Jahre mit einer Narzisstin und deren narzisstischer Herkunftsfamilie „verheiratet“ Für meine Ex- Frau war es die zweite Ehe samt Kind mit mir und zwei Töchter aus deren ersten Ehe. Nach der Isolierung von meiner Herkunftsfamilie und Wohnen im allernächsten Umkreis der Schwiegerfamilie stand ich mit der Problematik allein. Von diesen Leuten wurde ich wie der letzte Dreck behandelt. Mein Ex konnte machen was sue wollte. Weggehen mit männlichen Freunden dauernd bei der Herkunftsfamilie sein. Auf meine Wünsche was familiäres Familienleben betrifft wurde nicht nur nicht eingegangen sonder ich wurde als Agressor ausgemacht. Trotz Von mir in die Wege geleitete Eheberatung wurde ich nachdem ich nicht mehr „tragbar“ war übergangslos ausgetauscht. Bis heute, 2,5 Jahre danach werde ich juristisch weiter gedemütigt und man will mich noch finanziell schädigen.

          • Elli sagt:

            Hallo Thomas, danke für deinen Kommentar.Manchmal denke ich, Betroffene sollten sich nicht in die Defensive treiben lassen, sondern zum Angriff über gehen und ich fühle mich gut mit diesem Gedanken. Am nächsten Tag, schäme ich mich wieder dafür wie moralisch schlecht ich mich fühlen würde, wenn ich mich so infantil benehmen würde. Deshalb überwiegt das Gefühl der Hilflosigkeit und Ohnmacht. Es wird nicht konkret vorgeworfen, sondern unglaublich demütigend verhalten. Kränkende Botschaften, wie Fotos von Nichte und Neffe,auf denen sie mich kränken, oder über Botschafter mir ihre Lügen mitgeteilt werden.. so als seien sie selbst Zeuge, von etwas was ich getan haben soll.Es ist das manipulierte Umfeld, welches mir sehr deutlich mit Missachtung begegnet. (Kirchengemeinde) Zur Zeit, denke ich eher über einen Wohnortwechsel nach als dass ich die Kraft hätte gegen die Familie meines Mannes vorzugehen. Ich bin recht hoffnungslos geworden obwohl ich von Natur aus eher ein hoffnungsfroh Mensch bin.Ich suche schon seit langer Zeit nach einem Bericht über den erfolgreichen Widerstand gegen diese Spezies. Viel Glück und alles Gute für dich. Vielleicht ist Nichtstun die einzige Art sich gegen diese Monster zur Wehr zu setzen.

  20. grreenwood sagt:

    Sehr geehrter Herr Grüttefien, ich habe Ihr e-book „einen Narzissten vergessen “ bestellt und gelesen. Meine Partnerin (56), auf die alle Symptome zutreffen, hat mich wegen eines vermögenden (mit Lymphdrüsenkrebs) vor 3 Monaten verlassen, weil ich sie im Alter nicht genügend absichern könnte. Wir waren fast 10 Jahre mit Unterbrechung zusammen. Die Trennungsphase voll von Erniedrigungen, Beleidigungen, Drohungen und Einschüchterungen, die auch meinen Auszug erzwungen haben. Sie wohnt jetzt auch seit 3 Monaten bei ihm.
    Ich liebe und vermisse sie jeden Tag und der Gedanke, dass sie bei ihm ist, bleibt unerträglich.

    Meine Gefühle sind stark genug sie auch durch eine lange Therapiezeit zu begleiten. Macht es Sinn nochmal auf sie zuzugehen und ihr diesen Vorschlag zu machen? Bitte helfen und raten Sie mir. Vielen Dank Greenwood

    • Hallo Greenwood,
      ich denke, solange sie sich in ihrer neuen Beziehung wohlfühlt und dass bekommt, was sie möglicherweise bei Ihnen vermisst hat, wird sie nicht auf ein Angebot ihrerseits eingehen. Sie würden nur weitere Beleidigungen und Ablehnung erfahren. Warten Sie, bis sie von alleine wieder kommt oder Anzeichen macht. Machen Sie sich in der Zwischenzeit bewusst, zu welchen Bedingungen Sie diese Beziehung weiterführen wollen und können und wie Sie diese Wünsche bei dem Narzissten einfordern können, ohne wieder mit einem billigen Kompromiss leben zu müssen.

      • Greenwood sagt:

        Ich danke Ihnen für Ihre verständnisvollen Worte. Ich werde versuchen geduldig zu sein und nicht zu verzweifeln, eine Last, die mich immer wieder um Fassung Ringen lässt. Ich wollte, dass mich die Hoffnung durch die Tage und Nächte voll Sehnsucht und Schmerz trägt. Viele Grüße, Greenwood

        • Greenwood sagt:

          Sehr geehrter Herr Grüttefien, wir haben bereits vor kurzem korrespondiert. Sie hat sich letzte Woche gemeldet, weil ich noch Werkzeug von ihr hatte womit sie neue Möbel aufbauen will. Sie wollte , dass ich das Werkzeug ihr in die frühere gemeinsame Wohnung bringe, was ich ablehnte. Ich habe das Werkzeug vor Haustür überreicht ohne persönliche Ansprache und bin gegangen. Jetzt hat sie sich heute wieder gemeldet um mir ältere Unterlagen von mir zu geben, die sie beim umräumen gefunden hat. Ich habe ihr morgen Abholung vor der Wohnung zugesagt. Was soll ich von dem allem halten. Ich hänge zwischen Hoffnung und Trauer. Sind das erste Schritte auf mich zu, oder Alles ohne Bedeutung? Mit freundlichen Grüßen, Greenwood

          • Hallo Greenwood,
            kann man noch nicht so genau sagen! Ich würde mich an Ihrer Stelle vorsichtig verhalten und mich auf nichts einlassen und nur beobachten, was weiterhin passiert. Sie sollten genau beobachten, ob Sie nur überprüfen möchte, ob sie noch Macht über Sie hat oder ob sich ihre Absichten verändert haben.

  21. Corry sagt:

    An Engel (vom 23.09.2016)

    Danke für deine konstruktivenn freundlichen Worte an mich.
    Gute Idee mit dem Imagination „Ich bin ein N.“ über „seinem “ Kopf.
    ich mache das ähnich ,stelle ihn mir auf einer Bühne vor.
    Es war ja alles, oder vieles eine Inzinierung des N.
    Das ! war für mich ein unerträglicher Gedanke, es ist unerträglich und unermesslich schmerzhaft.
    Wenn es an dem Punkt ist, dass wir Opfer Narzissmus begriffen haben,verstehen,dann fängt die Heilung an, dessen bin ich sicher.
    Bei mir hat dieser Weg des Begreifens Monate gedauert, trotz meiner prof. fachlichen Hintergrundes und meiner Lebenserfahrung.Solch eine Erfahrung warmir bewusst jedoch fremd.
    Meine vermeintliche tiefe beginnedne Liebe zu einem wundervoll und zugleich schrecklich verletzenden Mann ,der sicher eine NPS hat.
    Es dauert noch und die Tränen die rollen…..
    Aber es wird ,gaaaanz langsam.
    Beste Grüße Corry

    • Engel sagt:

      Liebe Corry, es sind die Tränen der Befreiung. Jede Träne, die unsere verletzte Seele verläßt, nimmt einen Teil vom Schmerz mit. Damit werden wir es schaffen, wieder zu erkennen, was wir für wundervolle Menschen sind, mit viel Gefühl ubd Liebe in uns. Und stark sind wir, ganz stark. Konzentrieren wir uns auf das, was wir gern möchten, malen wir uns unser Leben in bunten Farben, schönen Momenten und lieben Menschen aus, lassen unsere Vergangenheit hinter uns ! Stück für Stück mit jeder Träne, schaffen wir das.

  22. Solcaribe sagt:

    Liebe Mitbetroffene, auch ich sitze gerade auf meiner Couch und weine erbärmlich über die Verletzungen und die große Zerstörung in meinem Leben. Ich habe sogar den Jack Pott geknackt mit den insgesamt 3 Narzissten, die ich als vermeintliche Partner hatte. Gibt es so viele oder bin ich ein prädestiniertes Opfer? Die beiden ersten habe ich problemlos überwunden, da war ich aber jünger und frohen Mutes, einen besseren zu finden. Mit dem aktuellen Seelentöter war ich 4 Jahre zusammen und er ist ein Arbeitskollege. Ich hatte einen guten , angesehenen Posten, da wurde ich interessant für ihn und trotz meiner Zurückweisung hat er in betörendster und charmantester Weise um mich geworben und in einer labilen Phase hat er mich rumgekriegt und im Handumdrehen war ich ihm erlegen. Alle Prahler- und Selbstüberschätzungssymptome waren von Anfang an wie hier beschrieben vorhanden. Und ich fand es sogar klasse und wünschte mir sein Selbstbewusstsein zu haben. Dann wechselte die Geschäftsführung und ich wurde von den neuen Chefs auf’s Übelste gemobt, was mich psychisch so richtig fertig gemacht hat. Und genau da fing mein Narzist an, mich zu missachten, zu ignorieren und in seine „Vitrine“ zu verlagern, sprich Zeit und Aufmerksamkeit nur wenn es ihm passte, nach dem körperlichen Akt zog er sich immer an und ging oder ich musste gehen. Eiskalte Distanz! Ich war so manipuliert,dass ich keine Kraft hatte, um meinen Job zu kämpfen, habe mich auf einen minderwertigen Posten versetzen lassen,weil ich glaubte,ich würde mich eh nicht durchsetzen können. Ab da wurde er noch hässlicher zu mir. Jetzt war er ja in der Chefetage durch mich angesehen und ich nichts mehr wert. Er schob mich komplette Wochenenden ab, ging allein aus und erzählte mir sogar, dass er von wichtigen Leuten im Job eingeladen war. Die neuen Chefs hat er auch vereinnahmt und bekommt alles, was er fordert. Seine Mitarbeiterin hat er in meine Gehaltsstufe gehoben, obwohl sie ohne Berufsabschluss ist. Das hat er mir wiederholt erzählt, um mich zu demütigen. Ich habe studiert. Spät habe ich erkannt,dass dies seine subtile Taktik war, sein ego zu meinen Lasten zu befriedigen. Beleidigt oder angebrüllt hat er mich noch nie. Das hätte er auch nicht wagen können, weil er ungebildet und dumm ist. Ich eben nicht. Ich fing an, ständig krank zu werden und er hat mich nicht mal angerufen. Mit Mittelohrentzündung und blutendem Ohr musste ich mir alleine helfen. Er musste (angeblich) auf wichtige Dienstreise (die übrigens immer in derselben Stadt war. Vermutlich hat er da schon eine Geliebte gehabt). Auch meinen 50. Geburtstag konnte er deswegen nicht mit mir feiern. Da habe ich die Beziehung beendet und er hat das wohlwollend und eiskalt angenommen. Leider habe ich danach noch 2 Mal Kontakt zu ihm zugelassen und mir gestern den tödlichen Stich verpassen lassen. Er hat sich fein und eigennützig seinen Sex abgeholt und mir danach eiskalt gesagt, dass ich mir deshalb keine neuen Hoffnungen machen soll. Habe ihm per Smartphone geschrieben, dass ich nicht sein Callgirl sei und ihm weiteren Kontakt untersagt. Seine Antwort war,dass er mich keinesfalls so sehen würde. Aber er hat mich über Jahre so behandelt und ich muss mir selber den Vorwurf machen,dass ich es nicht gecheckt habe. Ich bin privat wie beruflich am Ende. Ein psychisches Wrack.

    Und dennoch: wir selbst dürfen solchen Wesen keine Macht geben! Sie verdienen Ignoranz und Verachtung! Das schulden wir uns selbst und allen anderen, die hier ihre Leidensgeschichte mit uns teilen!
    Diese Wesen sind eine einzige Lüge, berechnend, zerstörend, kalt wie etwas lebloses. Ist sowas liebenswert? Lieben wir eine Lüge? Ja, im Bett sind sie leidenschaftlich. Aber auch dabei lügen sie und missbrauchen uns. Das sage ich mir ständig auf, um die Schmerztränen zumindest in Wuttränen zu verwandeln.

    Uns allen wünsche ich Kraft und Ausdauer für diesen Kampf!

    • C. sagt:

      Alles Gute Solcaribe
      Halte durch .Vielleicth dauert der Schmerz.Wir beide sind im selben Alter, ich ging auch under nahme es hin.
      Ohne zu kämpfen, ohne jede Nachfrage. Das war noch ein Schlag ins Gesicht.
      Also, schlimm ist, das ic hdie Sexualität vermisse,dei warcmerkwürdgerweise wunervoll für mich :Es gab eigentlich keine Nähe, übernachten, oder mal bleiben durfte ich eh nicht usw.
      Nähe gab es eigentlich nicht wirklich .
      Ich trauere immer noch ,auch nach fast 1 Jahr.
      Null Kontakt.
      Ich gehe langsam ins Leben, bin aber nicht mehr die Alte.Ich denke ständig an ihn ,er schleicht in meinen Kopf herum , die Erinnerungen sind da,besonders dei Schönen, jaja.
      Aber ich nehme es jetzt hin und bin tapferer, meine Tränen sieht kaum einer und es werden weniger.
      Es ist ein Prozeß.
      Verstehen tut mich sicher niemand.
      Er ist Gut und Böse in einem,unfassbar.
      Kopf hoch.Du schaffst das, hast es schneller begriffen als dich .Gratulation dazu.
      ( Aber wir hatten eine heimliche Beziehung )

    • C.D. sagt:

      Hallo! Ich bin heute, aufgrund wiederholter Quärelen mit meinen Eltern, erstmalig auf diese erschreckend passgenaue Beschreibung meiner Familie gestoßen und kann dazu nur sagen, dass diese Krankheit, hauptsächlich meinen Vater betreffend und dies in der böseren Ausführung, .. die Familie wohl vermutlich niemals loslassen wird. Ich wusste bisher nicht, dass man meine Familie inhaltlich so auf den Punkt bringen kann, kämpfe seit Jahren gegen diese Geister, bin das sogenannte Schwarze Schaf, mein Bruder der Goldjunge. Und das immernoch, habe längst selbst Familie, aber eine ohne Wiederholung. Mir fehlen gerade die Worte…

    • C.D. sagt:

      …Ich frage mich nur, wie man sich emotional von seinen narzisstischen Eltern befreien kann. Man kann sich durchaus irgendwann einen neuen Partner suchen, doch Eltern gibt es nur 1 mal. Das sind meine Wurzeln und meine Mutter ist irgendwie selbst Opfer meines Vaters, – nicht völlig unschuldig, aber treibende Kraft ist mein Vater. Ich hatte vor einiger Zeit den Kontakt aus Selbstschutz für 2 Jahre beendet, doch meine Mutter litt wohl sehr darunter, suchte mich bei der Arbeit auf und bat mich, sie Weihnachten zu besuchen. Erst auf Wunsch meiner Tochter gab ich dann einige Zeit später, anlässlich ihrer Konfirmation, nach. Seither besteht der Kontakt wieder, auf Abstand, doch es gibt immerwieder Lügen, gemeine Sprüche, Abwertungen, das volle Programm. Seelisch sehr belastend.. Ein Rezept zur emotionalem Frieden wünsche ich mir natürlich auch. Viele Grüße an alle Betroffenen von C.D.

  23. Unschuldig sagt:

    Hallo Prinzessin,hallo an alle, die hier leiden,
    mit Erschrecken las ich Eure Worte. Wie meine Geschichte. Ich leide derzeit mehr als ich ertragen kann. Ständig die Erniedrigungen, Beleidigungen, dann der ausgiebige und leidenschaftliche Sex mit all seinen unglaublich lieben Worten und Gesten, die dann sofort wieder wie weg geblasen sind, wenn etwas nicht nach seinem Kopf geht. Immer bin ich Schuld. Ich habe vor jedem neuen Tag Angst, ziehe stündlich die Bilanz, ob alles gut war, was ich gemacht und gesagt habe. Auch wenn ich nichts sage, mache ich was falsch. Will ich weg gehen, holt er mich zurück, ist anfangs lieb und dann, wenn ich da bin, wirft er mich wieder weg. Ich kann bald nicht mehr, schaffe es aber nicht, mich zu trennen. Letztes Jahr ging er weg. Einfach verschwunden für viele Wochen, bis eine andere Frau behauptete, dass sie seine Neue sei, obwohl wir noch zusammen lebten. Schock pur. Dann kam er wieder komplett zurück. Alles sollte besser werden, wenn ich nur alles richtig mache. Dann dasselbe wieder. Wieder gebe ich nach, verzeihe. Statt froh zu sein, werde ich schlecht behandelt, seelisch sowie körperlich. Helft mir, ich kann nicht mehr!!!!!

    • Engel sagt:

      Hallo, es ist so krass, immer das selbe Muster, immer die gleichen Auswirkungen. Ich bin seit 32 Jahren mit einem Narzisten verheiratet, habe es geschafft, mich vor 3 Monaten zu trennen. Aber damit hört es leider leider nicht auf. Das emotionale Loslassen von diesem Mann fällt so schwer. Unsere Kinder haben einen seelischen Schaden. Es ist nicht zu fassen. Weiss jemand, ob es Foren oder Gruppen gibt, wo man sich austauschen ubd gegenseitig helfen kann ?

      • Magda sagt:

        Hallo Engel,

        ich fühle mit dir. Bin vor 4 Monaten nach 18 Jahren zum 4. Mal entsorgt worden, ohne dass ich von den anderen Weibergeschichten weiß genaues weiß. Von heute auf morgen per Mail und einem Kurzgespräch, das nur aus einer Entscheidungsmitteilung lag. Ich habe ihn angebettelt…. alles umsonst. Ich erspare demütigende Details. Wir lebten seit der letzten Trennung 7 Jahre getrennt, aber ja klar wurden wir wieder ein Paar mit getrennten Wohnungen dann. Und dann wie aus heiterem Himmel alles vorbei. Die neue war auf Warteschleife und lebt jetzt bei ihm, als ob es nie was anderes gegeben hätte. Ich hoffe sie erkennt ihn, aber nein, sie ist das nächste perfekte Opfer. Ich ging 8 Wochen durch die Hölle, habe mir die Seele rausgekotzt, und bin dann zufällig auf das Thema Narzissmus gestoßen. Wie Schuppen fiel mir allen von den Augen. Es ist irreal und doch real. Panikattacken, Gefühl durchzudrehen… volles Programm. Ich leide immer noch wie ein Hund, weil die Liebe nicht vergehen will. Das ist pervers. Aber das kennen hier alle. Meine Diagnose für mich lautet: Seelischer Schlaganfall! Ich will mit diesem Mann nie wieder etwas zu tun haben und bete Tag und Nacht, dass er mir nicht begegnet oder Kontakt mit mir aufnimmmt. Je länger je besser desto stärker werde ich wieder. Aber die Wut und die Tränen sind immer noch täglich da. Was mir hilft: Alle Wutgefühle rausschreien, habe ich tausend Wutmails geschickt, was falsch sein soll, mir aber egal ist. Mir hilft es. Ich schreibe täglich stundenlang um damit klar zu kommen. Wende dich an Menschen, an Freunde, denen du vertrauen kannst und die dich lieben. Halte die Schmerzen aus, sie verblassen, vergehen vielleicht nie. Ich weiß es nicht. Habe erkannt, was meine Muster ist, warum ich an einen solchen Mann geraten bin. Und genau das muss ich jetzt wieder lernen: Ein selbstbestimmtes und eigenverantwortliches Leben, was verdammt anstrengend ist. Es gibt im Internet ein Forum für Frauen. Suchbegriff seelische Gewalt gegen Frauen. Aber ich rate dir, je mehr du liest, desto mehr fängst du an durchzudrehen. Habe mir unzählige Fachbücher über Narzissmus gekauft. Irgendwann muss man sie zur Seite legen, aufhören sich damit zu beschäftigen, sonst dreht man wirklich durch. Mein Sohn ist auch geschädigt. Es ist nicht sein Sohn, gut weil er ihn nicht mehr ertragen muss. Meinen Sohn habe ich in Therapie geschickt, er hat mich zu viel und zu oft leiden sehen. Ich habe jetzt auch eine Therapie angefangen. Sie ist nur ein Stütze, den Weg müssen wir alle alleine gehen. Ich wünsche uns allen ganz viel Kraft. Ich wünsche uns allen, dass wir in unserem Leben wieder vertrauen können. Ich bin meilenweit davon entfernt….

        • Corry sagt:

          @ Magdalena
          Alles Gute.
          Deibe Erfahrung und den Rat, die Bücher“ irgendwann beiseite zu kegeln,weil man sonst “ durchdreht“.
          Anderseits hilft mir fast nur das Verstehen dieser Persönlichlichkeitsstörung, um öberhauot langsam damit innerlich fertig tu werden.Das Begreifen was damit mur überhaupt geschehen ist.Was mich an den Boden gebracht hat.
          Es ist in Zwiespalt,jeder muss seinen Wg finden uns allein gehen,da gebe ich dir Recht,eine Therapeutin steht aber auch mur zur Seite.
          Dort weine ich, auch nach Monaten
          noch.
          Bei mir dauert es so lang,ich könnte glücklich sein. Aber jedoch diese „Benutzt worden sei“ und das spätere “ Gedemütigt worden sein „, von einem Mann,dem ich vollkommen vertraute und der mich hat schweben lassen die ersten Monate ist ein harter Weg der Verarbeitung uns Akzeptanz.
          Ich bin trotz Familie Viel für mich,lebe still nun ind habe das Ebook von Herrn Grüntefien Wie befreie ixh nich von einem Narzissten ausgedruckt immer bei mir.
          Um Café sitze ich oft und lese darin, daß hilft mir immer weniger zu weinen und langsam zu begreifen
          Gruss an Alle Betroffenen
          Corry

          • Engel sagt:

            Hallo Corry, ich habe mir 2 Bücher von ihm bestellt. Ich arbeite ganz doll daran, nach der Trennung wirklich frei zu sein. Ich weiss, wir haben eine Chance. Wir dürfen uns nicht sls Opfer sehen, nein im Gegenteil, wir haben es schon geschafft, zu trennen. Die emotionale Trennung ist ein harter Brocken, aber zu schaffen. Wenn es mir nicht so gut geht, frag ich mich immer: Möchtest Du, dass er weiterhin die Macht über Dich hat ? Dann sagt meine innere Stimme laut und deutlich NEIN. Und das tut mir gut. Sehe ich ihn vor mir, steht über sein Kopf, ich bin ein Narzist. Das lässt mich sofort sachlich denken, ohne Gefühle. Mädels wir kommen da raus, nicht aufgeben.
            LG

      • Billi sagt:

        Ich bin ebenfalls seit 30 Jahren mit einem Narzisten verheiratet und habe mich vor 3 Wochen getrennt. Es ist emotional so schwer auch für unsere Kinder. Ich habe nicht geglaubt, dass so viele ähnliche Probleme haben. Gern würde ich mit dir auch persönlich in Kontakt treten. Da nur ein selbst Betroffener weiß, wie es ist.

  24. Minze sagt:

    Lieber Herr Grüttefien,
    ich Bärin 46 Jahre alt und war 8 grausame Jahre die Geliebte eines verheirateten Narzzisten. Bin selbst verheiratet und habe trotz dieser Odyssee meine Ehe letztendlich noch retten können.
    Die narzisstische Ader meines Geliebten(den ich übrigens seit über 20 Jahren aus meinem Freundeskreis kenne) geht so weit, daß er mich mit seinen Lügen und Versprechungen immer wieder dazu gebracht hat, meinen Mann zu verlassen. Angeblich hat er sich auch immer wieder von seiner Frau getrennt. Im gleichen Moment, als ich wieder auf ihn reingefallen war, ging er aber jedesmal zu seiner Frau zurück, die ihn, seiner Aussage nach, mit dem gemeinsamen Geschäft erpressen würde.
    Das ganze ist in den Jahren tausendfach passiert und haben mich ausgehöhlt und zum Alkohol getrieben. Die ganze Bandbreite der emotionalen Grausamkeiten kann ich hier kaum erzählen. Seit letztem Dezember habe ich gelernt mich von ihm zu lösen, den Absprung geschafft und ihn um 0-Kontakt gebeten. Die Zeit ohne ihn haben mich aufblühen lassen und haben auch meiner Ehe gut getan. Alkoholprobleme gibt es seitdem auch keine mehr. Kurz gesagt es geht mir richtig gut und finde gemeinsam mit meinem treuesten Freund und Mann ins Leben zurück.
    Seit einer Woche aber fängt er wieder an mich zu kontaktieren. Erst harmlos, dann aggressiv, dann wieder lieb und leidend. Er bittet um ein letztes persönliches Gespräch mit mir, damit wir alles ins Reine bringen können. Fakt ist,ich möchte das er aus meinem Leben verschwindet und nicht weiß was ich noch tun soll.
    Ein guter Freund gab mir dann den Tipp, das es sich bei ihm evtl. um einen Narzzisten handeln könnte und so bin ich auf der Suche nach Antworten auf Ihre Seite gestoßen.
    Auf einmal gingen mir die Augen auf.
    Ich würde mich auch gerne weiter mit ihren Büchern beschäftigen bin mir aber nicht sicher, welches das bessere für mich und meine Situation ist
    Für eine Antwort wäre ich Ihnen sehr dankbar.

    • Sie können den Narzissten nur wirklich loswerden, wenn Sie einen vollständigen Kontaktabbruch vollziehen und ihm keine Gelegenheit mehr geben, an Sie heran zu kommen. Es muss verstehen, dass Sie nicht mehr zu einem weiteren Austausch bereit sind. Daher müssen Sie ihm sämtliche Wege versperren. Ich würde Ihnen empfehlen, dass Buch „Wie trenne ich mich von einem Narzissten“ zu lesen. Hier finden Sie u.a. viele Ratschläge für einen Kontaktabbruch und den typischen Verhaltensweisen eines Narzissten während einer Trennungsphase. Ich wünsche Ihnen alles Gute !

  25. Claudia sagt:

    Ich habe die medition mit allen fragen bearbeitet und auch mein spiegel erkannt.und jetzt?wie kann man dieses verhaltensmuster am besten loesen.mir ist vieles klar geworden.auch die meditation schaffe ich nun nach anfanglichen tränen sehr gut.wäre um einen rat sehr dankbar.

    • Die Verhaltensmuster verändern sich nicht über Nacht. Es ist ein Bewusstseinsprozess, der immer wieder geübt werden muss. Man muss sich seiner Verhaltensweisen und der Gründe bewusst werden, um sie dann in entsprechenden Situationen zu erkennen und allmählich abzulegen, indem man ein neues Verhalten trainiert oder das Verhalten als Bestandteil der eigenen Persönlichkeit akzeptiert, es aber nicht bekämpft. Das tägliche Aufsagen von positiven Affirmationen kann helfen, um die eigenen Gedanken umzuprogrammieren und auf diese Weise das eigene Verhalten und die Gefühle dauerhaft zu verändern.

  26. Bettina sagt:

    Findet sich in Ihrem Buch auch Hilfe im Bezug zum verwandschaftlichen Umfeld des Narzissten? Dazu folgender Hintergrund:

    Mein Schwiegervater ist Narzisst, der es nicht ertragen kann, dass sein Sohn ihn im gleichen Beruf übertrumpft hat. Er ist neidisch auf den Erfolg und versuchte in der Vergangenheit, seinen Sohn zu erniedrigen (zwar gern vor Zeugen, aber keinesfalls vor den Verwandten). In der Verwandschaft erzählte er, er habe seinem Sohn alles beigebracht, was aber nicht der Wahrheit entspricht. Obendrein behauptet er, er sei stolz auf den Erfolg des Sohnes, was im krassen Gegensatz zu seinem Verhalten steht.

    So verlangte er beispielsweise von seinem damals 17jährigen Sohn, er solle unter einem falschen Namen firmieren – angeblich, um „Verwechslungen“ zu vermeiden. Tatsächlich tat er alles, um den Sohn bei Kunden zu diffamieren, wie sich später herausstellte. Gleichzeitig musste sein Sohn seine Projekte erledigen! Nachdem wir dann zusammenzogen, ging der Vater mit seinen Projekten baden, da jetzt keiner mehr da war, seine Arbeit für ihn zu erledigen. Bei den Verwandten klagte er dann, dass sein Sohn ihm nicht mehr helfen wolle…

    Da sich mein Mann vor weiterer Erniedrigung schützen will, grenzen wir den Vater von uns aus (wird nicht zu uns eingeladen). Da wir aber immer noch Kontakte zur weiteren Verwandschaft pflegen, lassen sich Begegnungen nicht völlig vermeiden. Das wäre auch nicht weiter problematisch. Leider ist es wohl so, dass der Vater bei den Verwandten hetzt und sich als leidendes Opfer in Szene setzt. Da die Verwandten nicht glauben können, was mein Mann ertragen musste und sich das auch nicht ohne weiteres beweisen lässt, steht er als böser Sohn da, der seinen Vater ausgrenzt.

    Wie löst man das Problem mit den Verwandten? Wir wollen unser Leben nicht damit verbringen, den Vater bei diesen schlecht zu machen! Meine Idee war, einfach keine Stellung zu beziehen, wer was gemacht oder nicht gemacht hat, aber dennoch zu unserer Entscheidung zu stehen, ihn nicht an unserem Leben teilhaben zu lassen. Es tut mir nur weh, zu sehen, dass mein Mann nicht nur Opfer seines Vaters war, sondern ihm jetzt auch noch in die Rolle des Übeltäters zugeschrieben wird.

    Muss mann denn am Ende auch noch die Verwandschaft abschreiben? Das wäre wirklich hart…

    • Ja, manchmal ist das so ! Es muss ja nicht für alle Zeiten sein, aber manchmal benötigt man einfach den Abstand, um auch für sich wieder eine klare Einstellung zu finden. Ich kann Ihre Idee nur unterstützen: Bleiben Sie neutral, halten Sie sich aus der Bewertung heraus und stehen Sie zu Ihren Entscheidung. Zur Ihrer Eingangsfrage: Dieses Buch hilft ehemaligen Partner von Narzissten, sich von den Erlebnissen innerlich zu lösen. Das Buch konzentriert sich zwar auf Beziehungen, kann aber auch im Umgang mit einem narzisstischem Vater helfen.

  27. Verena sagt:

    Was, wenn die Narzistin die eigene Mutter ist. Bin 58 Jahre und leide seit mehr als 40 Jahren unter ihr. Alles was im Buch beschrieben ist, habe ich auch erlebt und noch viel mehr. Als Kind merkst du nicht was da vor sich geht, erst nach sehr langer Zeit und einer Autoimmunerkrankung habe ich erkannt, wer und was sie ist. In diesem Fall, ist die absolute Trennung noch viel schwieriger. Meine Schwester und ich wurden und werden noch immer manipuliert und gegeneinander ausgespielt. Es ist nicht leicht, wenn die eigene Mutter keine Vertraute ist, die den Kindern Sicherheit und Geborgenheit entgegen bringt.
    Jetzt ist sie alt und auch ein wenig krank und braucht oft unsere Hilfe. Sie ruft täglich an und jammert oder beschwert sich und macht Schuldgefühle. Ich distanziere mich so weit es geht, aber irgendwie schaff ich es nicht, den totalen Bruch durchzuziehen.

    • Sonja sagt:

      Liebe Verena leider geht es mir genau so, bin noch älter mit 65 und meine narzisstische Mutter manipuliert uns nun mit ihrer altersbedingten Gebrechlichkeit, sie ist 93. Ich weiss wie schwer es ist, sich abzugrenzen. Wir sind es uns wert, ein eigenes Leben zu leben, selbst wenn wir anders geprägt wurden

  28. Dawina sagt:

    Was würden Sie einer narzisstischen Mutter empfehlen, die Probleme mit ihrem narzisstischen Sohn hat?

    • Narzissten unter sich finden sich pausenlos in einem Machtgerangel wieder. Hier ist es notwendig, das Nachgeben zu lernen, dem anderen zuhören zu wollen und sich in den anderen hineinversetzen können. Man muss lernen, den anderen nicht beherrschen zu wollen, sondern ihn in seiner ganzen Persönlichkeit annehmen zu können und seine Wünsche und Bedürfnisse zuzulassen und nicht bekämpfen zu wollen. Als Mutter sollte man dabei die Vorbildfunktion übernehmen und versuchen, die eigenen narzisstischen Anteile zu erkennen und die Störung aufzulösen, bevor man den Sohn zu einer Veränderung seines Verhaltens bewegen möchte. Hierzu wird in der Regel eine Psychotherapie notwendig sein.

  29. Kerstin Schmidt sagt:

    Hallo, ist das Buch auch gut, wenn man noch mit einem Narzissten zusammen ist und man nicht weiß ob man sich trennen kann?

    Gruß und danke

    • Nein, dann würde ich Ihnen eher das Buch „Wie trenne ich mich von einem Narzissten“ empfehlen. In dem Buch „Wie befreie ich mich von einem Narzissten ?“ geht es darum, die Erlebnisse nach einer Beziehung und Trennung von einem Narzissten aufzuarbeiten.

  30. claudia sagt:

    Fide das buchsuper.hilft mir sehr gut.muss mich sehr bemühendie einzelnen aufgaben abzuarbeiten.das was ich schon recht gut geschafft habe,erleichtert mich schon sehr.es gibt schon ganz gute zeiten. Aber wie gesagt es kreisen immer viele gedanken um den narzisstischen partner.obwohl so viel klar ist.leider kannich die mp3 datei auch nicht runterladen.

  31. Gaby sagt:

    Hallo Herr Grüttefien,
    nach 32 Jahren Ehe mit einem (bislang unerkannten) Narzissten lebe ich seit knapp zwei Jahren in Trennung. Aber genau wie Sie es beschreiben: innerlich habe ich mich noch längst nicht von ihm befreien können. Darum erhoffe ich mir wertvolle Ratschläge durch Ihr Buch, das ich gerne in gebundener Form kaufen möchte. Können Sie mir sagen, ab wann es lieferbar sein wird?
    Dankbare Grüße, Gaby

    • Das E-Book ist bereits in gebundener Ausgabe lieferbar ! Bitte schau auf dieser Seite direkt unter dem Kauf-Button für das E-Book.

      • Gaby sagt:

        Das habe ich schon gesehen und mich gefreut, dass es nun auch als Buch erscheint. Nur: Dort bekomme ich leider nur die Auskunft, das Buch sei zur Zeit nicht verfügbar bzw. nicht auf Lager! Ich brauche folgende Information: Wenn ich es vorbestelle, wann ist in etwa (Tage, Wochen, Monate?) damit zu rechnen? Leider habe ich keine Ahnung, wie das mit Books on demand funktioniert, deshalb meine Nachfrage. Kann ich es auch über meinen Buchhändler beziehen?
        LG Gaby

  32. Conny sagt:

    Lieber Herr Grüttefien
    Wir haben das Ebook ebenfalls bestellt,dann auch ausgedruckt und gebunden.
    Es ist mir eine grosse Hilfe in einer schweren Situation.
    Ihre Homepage ist sehr hilfreich und trotzdem merke ich, dass das kognitive Verstehen ist das eine ist,
    das „Loswerden“ meiner Erinnerung an diesen Mann, ständige innere Bilder und damit verbundene ambivalente Gefühle das andere, es ist so schwer.
    Es ist wohl der schwerste Kampf,den ich je gefochten habe.
    Von der Prinzessin zum Aschenputtel, in kurzer Zeit.
    Unfassbar,was mir geschehen ist und wie ich mit mir habe umgehen lassen.
    Habe geschwiegen, gehofft, mir alles zurecht geredet.
    Es nicht sehen wollen, dann nicht mehr können.
    Nun nach einigen Monaten, bin ich weiter traurig und fassungslos über das Geschehene und dass “Er“ so mit mir umgegangen ist.
    Durchaus klug, reflektiert und attraktiv, habe ich mich freiwillig domestizieren lassen und nichts dafür bekommen, nichts.
    Wenn ich es geschafft habe innerlich frei zu sein,dann feiere ich.Jetzt brauche ich wohl noch Zeit und Ruhe.

    • Corinna sagt:

      Hy Conny,

      diese Seite ist super, aber auch erschreckend. Hätte niemals gedacht dass so viele Menschen das selbe Leid erfahren haben wie ich. Man versteht es, versucht es zu verarbeiten. Glaubt endlich darüber hinweg zu sein und dann… bei mir sind es jetzt genau 4 Monate. Da habe ich mich endgültig – wegen 2 „Watschen“ von Seiten des Narzissten, weil ich ihn „demaskiert“ habe, sprich blamiert in aller Öffentlichkeit in seiner Stammbar, weil ich es nicht mehr aushielt und ohne „tschüss“ zu sagen gegangen bin – getrennt. Ich habe aufgrund meiner Ausbildung bald gewusst und gecheckt mit was ich es zu tun habe, aber weil ich Kopf über Hals verliebt war habe ich um die Beziehung gekämpft. Dachte ich weiß wie ich mit ihm umgehen muss, ich kann das, ich kann ihn vl. sogar ein bisschen therapieren. Mit ihm darüber geredet… natürlich hat er es nur gespielt verstanden und anfangs gesagt du magst ja recht haben aber…. und alles war wieder Friede Freude Eierkuchen. Bis ich wieder Mal eine „Aktion“ geliefert habe wie er immer sagte und auf Aktion folgt Reaktion!!!! Natürlich habe ich nichts getan, aber wenn es wieder mal zu gut lief musste er mich demütigen, beleidigen und zeigen wer die Macht hat. Blind vor Liebe und erbarmungsvoll ließ ich mir das gefallen bis es zu der Handgreiflichkeit kam^^.
      Nun gut. Jetzt 4 Monate später beschäftigt er mich wieder. Ich fühle mich einsam und denke Tag und Nacht an ihn. Fange nach der Arbeit zu heulen an, bin ein emotionales Frack. Es ist unglaublich was so ein Mensch verursachen kann. Trotz des Bewusstseins darüber^^ fange ich wieder an emotional zu werden. Tja was ich damit sagen will, verstehe dich und alle anderen so sehr. „Bin froh“, dass es mir nicht alleine so geht und HOFFE für uns ALLE dass wir bald wieder GLÜCKLICH werden und endgültig mit den Gedanken von diesen narzisstischen, manipulativen Arschl….. (*sorry*) loskommen und ein befreites glückliches Leben führen können. Ja es tut weh, aber es wird besser, sehr langsam aber es wird. Nur MUT und KRAFT uns allen. WIR sind etwas besseres. WIR sind keine PSYCHOPATHEN, wir sind nur die meist hochsensiblen, mit einem großen starken Herzen, die auf dieses falsche Spiel reingefallen sind, lieb sein wollten. Aber wir wissen nun dass diese Narzissten meister der Täuschung und Herabmachung sind. Es nicht wert sind Tränen zu vergießen. Wir wissen wer wir sind und was wir können. Kennen unsere Stärken und Schwächen. Und früher oder später finden wir ein passenden Deckel 😉 Nur….wird es noch dauern, dass ist mir jetzt, gerade auch durch diese ganzen Beiträge, wieder bewusst.

      KOPF HOCH, WIR SCHAFFEN DAS! 🙂 😉 WIR SIND DIE GUTEN; WIRD SIND NICHT GESTÖRT und HABEN WEN VERDIENT der uns wirklich liebt und wertschätzt!!!

      • Nina sagt:

        Hallo Corinna,
        Ich dachte nie, dass ich jemals einen solchen Kommentar verfassen werde, genau so wenig, wie ich dachte, jemals auf solch ein «manipulatives Arschl…» (wie du es so schön sagst ;)) hereinzufallen. Aber hier bin ich nun. Und ich musste trotz allem etwas lachen, als ich deinen Beitrag gelesen habe – DU SPRICHST MIR AUS DER SEELE! Sind wir etwa an den gleichen Typen geraten :)? Bei mir spielte sich die gleiche Szene ab: Auch ich hielt es einmal in einer Bar nicht mehr aus mit meinem Narzissten, weil er mich wieder einmal grundlos fertigmachte, drehte mich dann um, lief davon und kassierte danach eine ziemlich grobe «Zurechtweisung», weil ich ihn in der Öffentlichkeit blamiert habe. Ansonsten war es bei mir das gleiche Muster. Ich verliebte mich in ihn, obwohl ich ahnte und merkte, dass er eine ziemlich schwierige Person war. Ich glaubte aber immer daran, dass es an seinen schlechten Erfahrungen liegt oder irgendeiner verborgenen Unsicherheit und hoffte, dass er sich für mich öffnete. Darum liess ich ihm alle Zeit und Freiheiten und wurde dafür natürlich gelobt, ich sei das coolste Mädel, das er kenne. Leider war ich das aber nur, wenn ich mich GENAU so verhielt, wie er es in dem Moment gerade wollte und auch GENAU DAS machte, was er wollte. Und mit der Zeit machte ich alles nur noch falsch (weil ich halt wegen dem grossen Altersunterschied weniger Lebenserfahrung hätte, wie er immer betonte). Wenn ich sagte, wenn mich was störte, war ich sofort kindisch und zickig – er hasse Streitereien. Wenn ich versuchte, über etwas hinwegzusehen und all meine Wut und Enttäuschung runterschluckte, hiess es, ich hätte wieder eine Fresse gezogen – er hasse es, wenn man sich anschweigt. So durfte ich auch nichts sagen, als er wie so oft Selbstbestätigung bei hübschen Frauen suchte, flirtete, was das Zeug hält und mich dabei komplett liegen liess, nicht mal zu unserer Beziehung stand (und ich gehöre nun wirklich nicht zur Sorte „Super-eifersüchtige-Freundin“!). Er im Gegenzug erlaubte sich, Kumpels von mir aus Eifersucht Drohungen auszusprechen. Ich merkte auch immer mehr, wie er sich nur mit Leuten abgibt, von denen er in irgendeiner Weise profitieren kann (mich fragte er doch tatsächlich einmal, was für einen Nutzen er von unserer Beziehung habe!!!). Naja, ich bin dann vor knapp 2 Monaten gegangen und auch ich bin noch immer ein emotionales Wrack, denke doch tatsächlich auch nach all dem Passierten noch täglich an ihn. Aber ich stimme dir absolut zu, nicht WIR sind schuld an allem, sondern SIE sind die mit den Problemen! Lassen wir uns nicht runterkriegen, sondern sind froh, dass WIR so viel Liebe empfinden können, dass es brutal weh tut, wenn sie zerbricht – ist doch schlussendlich trotz allem besser, als niemals richtige Gefühle für eine andere Person aufbringen zu können…

  33. Katja sagt:

    Hallo Herr Grüttefien,
    ist dieses Buch auch geeignet, wenn die eigene Mutter eine narzisstische Persönlichkeitsstörung hat? Eine physische Trennung hat nicht stattgefunden.
    Viele Grüße

    • Hallo Katja, dieses E-Book kann helfen bei der Aufarbeitung sämtlicher narzisstischer Beziehungen. Es ist natürlich auf die Trennung von einem Narzissten in einer Partnerschaft bezogen. Die Prinzipien sind aber dieselben und die Übungen können ohne weiteres auch für einen inneren Klärungsprozess gegenüber einer narzisstischen Mutter angewendet werden.

  34. Ine sagt:

    Hallo Herr Grüttefien,Ihr Material ist sehr fundiert und gut lesbar, verständlich und verständnisvoll, hilfreich und heilsam – nicht nur dieses E-Book. Ich wusste all das insgeheim (und manchmal sogar ganz ungeschönt und offen ausgesproche) in meiner Beziehung eigentlich von Anfang an, doch Ihr Material liefert mir nun den Blick von außen auf das große Ganze und die subtilen Kräfte, die da – bei beiden – am Werke waren. Zum Glück war ich immer selbstbewusst genug, meinen Unmut klar zu zeigen, auch ist mir der Absprung in der „gerade noch rechtzeitigen“ Phase gelungen – dennoch habe ich bereits Schäden davongetragen. Bei der Gesundung, Aufarbeitung und nicht zuletzt bei der mutigen Offenlegung meiner eigenen narzistischen Bedürftigkeit ist Ihre Arbeit eine enorme Hilfe. Herzlichen Dank!

  35. Manuela sagt:

    Das Buch ist ein Segen. Man ist dem sonst ausgesetzt und emotional aufgewühlt ohne dass man es einordnen kann. Ihre Bücher ermöglichen Orientierung und wieder Land zu sehen

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