Wie kann ich einem Betroffenen helfen?

Ratgeber zur Unterstützung eines von narzisstischem Missbrauch Betroffenen

Außenstehende, die in einem engen Verhältnis zu einem von narzisstischem Missbrauch Betroffenen stehen, sind besorgt, wenn sie mitbekommen, dass ihr Freund, Verwandter, Bekannter oder Kollege unter den destruktiven Einfluss eines Narzissten geraten ist und sich auffallend verändert. Sie wollen helfen und dem Betroffenen in seinem Leid beistehen – stoßen dabei aber entweder auf erbitterten Widerstand oder können das wahre Ausmaß der Krise, in der sich der Betroffene befindet, nicht überblicken und werden mit der Problematik überfordert.

Von narzisstischem Missbrauch Betroffene werden in der Beziehung von dem Narzissten gehörig aus der inneren Balance gebracht und ein Außenstehender, der helfen möchte, begibt sich mit seinem ambitionierten Einsatz unweigerlich in eine Welt voller Unklarheiten und Widersprüche.

Für Außenstehende, die einem von narzisstischem Missbrauch Betroffenen helfen wollen, ist es wichtig zu wissen, wie sie sich auf den Betroffenen richtig einstellen und sich ihm mit entsprechendem Taktgefühl nähern können, welche Grundeinstellung sie mitbringen und welche Verhaltensweisen sie sich aneignen sollten, um das Vertrauen des Betroffenen zu gewinnen. Denn nicht immer ist Hilfe von einem Betroffenen erwünscht und nicht immer erkennt ein Betroffener den Missbrauch, der an ihm verübt wird.


Dieser Ratgeber kann Ihnen dabei helfen, einen Betroffenen darin zu unterstützen, sich aus einer narzisstischen Beziehung zu befreien. Er beschreibt die innere Not des Betroffenen und das Dilemma, in dem er sich befindet. Außenstehende, die sich für einen Betroffenen einsetzen möchten, bekommen wirksame Techniken vermittelt, mit denen sie sich auf den Betroffenen angemessen einstellen, ihn einfühlsam begleiten und ihm die richtige Hilfe anbieten können.


Inhalt

• Woran erkennt man die Not eines Betroffenen?

• Wie verhalten sich Außenstehende, wenn sie mit dem Leid eines Betroffenen konfrontiert werden?

• Warum wollen sich Betroffene oftmals gar nicht helfen lassen?

Wie sollten sich Außenstehende gegenüber einem Betroffenen verhalten, wenn sie ihm helfen wollen?

Welche Phasen durchläuft ein Betroffener während der Beziehung mit einem Narzissten?

Welche Art von Hilfe ist in der jeweiligen Phase sinnvoll?

• Welche typischen Fehler können bei der Hilfestellung gemacht werden?

• Wie können sich Außenstehende vom Leid des Betroffenen abgrenzen?

Wie können sich Außenstehende während der Zeit der Unterstützung selbst stärken?

 

zum Inhaltsverzeichnis und zu einer Leseprobe

 


Ihre Vorteile, wenn Sie sich auf die Unterstützung eines Betroffenen sorgfältig vorbereiten:

Sie lernen die Hintergründe narzisstischen Missbrauchs kennen, um sich in die Situation eines Betroffenen einfühlen und sein Leid nachvollziehen zu können.

• Sie lernen Techniken, mit denen Sie sich auf ein Gespräch mit einem Betroffenen richtig vorbereiten und sich während der Unterstützung angemessen auf ihn einstellen können.

• Sie lernen einzuschätzen, wann Sie Ihre Hilfe anbieten können, wann Sie sich besser zurückhalten sollten und wann Sie aktiv eingreifen müssen.


Wie kann ich einem Betroffenen helfen?

Beschreibung wirksamer Techniken, um sich auf einen von narzisstischem Missbrauch Betroffenen angemessen einstellen, ihn begleiten und ihm die richtige Hilfe anbieten zu können.

Erstausgabe 2020, 139 Seiten, Auslieferung als PDF-Datei

  Preis 18,00 €                                  Jetzt kaufen


Dieser Ratgeber ist nur als E-Book erhältlich.

 

Was berichten Leser über das Buch?

Hilke

Meine beste Freundin war an einen Narzissten geraten und je länger die Beziehung anhielt, desto mehr wurde aus ihr ein seelisches Wrack. Ich habe ihr ständig gesagt, sie solle sich endlich trennen, doch sie konnte nicht. Eines Tages hat sie ihn dann verlassen und zwei Wochen später ging sie wieder zu ihm zurück. Ich konnte es nicht fassen. Erst als ich das Buch von Herrn Grüttefien gelesen habe, konnte ich sie besser verstehen und habe auch verstanden, dass ich anders helfen muss, als nur auf dem Narzissten herumzuhacken und sie zu warnen. Die Erklärungen waren sehr einleuchtend. Danke dafür!

Jacqueline

So wie ich das sehe, müssen die Opfer selbst kommen und Hilfe wollen, schämen sich aber vor ihren Angehörigen. Ich habe auch einen sehr guten Draht zu meinem Bruder und genau das scheint seine Frau zu stören, weshalb ich für alles verantwortlich gemacht werde. Im Grunde wird alles umgedreht und ich bin angeblich diejenige, die psychologische Hilfe benötigt und Hass auf sie habe. Mein Bruder hat den Kontakt zu uns abgebrochen sowie auch zu seinen Freunden. Sie schaffen es immer wieder, alles so zu verdrehen, dass sie die Opfer sind und die anderen die Bösen. Und wenn jemand, so wie ich, ein Helfer-Syndrom hat, fühlt er sich getriggert und will seinen Bruder retten. Aber ich habe mir immer nur Ohrfeigen eingefangen. Es ist so, wie es im Buch beschrieben wird - man muss extrem viel Geduld und Verständnis haben und dann kommt vielleicht der Augenblick, in dem das Opfer endlich aufwacht. Ich habe so viel um meinen Bruder geweint. Ich hoffe, er merkt endlich, was mit ihm gespielt wird!

Cyra

Ich habe einen guten Freund, der mit einer Narzisstin zusammen ist. Am Anfang habe ich immer gedacht, dass er doch merken muss, was da abgeht. Aber er hat es nicht gemerkt! Im Buch wird sehr anschaulich der Prozess beschrieben, wie sich ein Opfer immer mehr in die Fänge des Narzissten verstrickt und gar nicht erkennt, wie ihm geschieht. Es braucht sehr viel Zeit und Einfühlungsvermögen, bis es dem Opfer allmählich dämmert. Ich fand es unglaublich, mit welcher Tiefe und Genauigkeit der Autor das Befinden des Opfers beschreibt und wie und wann ein Außenstehender eingreifen kann. Das Buch ist eine sehr gute Hilfe!

Augusta

Wenn ich nicht selbst eine Beziehung mit einem Narzissten gehabt hätte, hätte ich wahrscheinlich den Kummer meiner Freundin nie verstanden. Aber sie zu verstehen und sie da herauszuholen, sind zwei ganz unterschiedliche Dinge. Durch das Buch ist mir klar geworden, dass es ohne die Einsicht des Betroffenen nicht geht und man ihn bis zur Einsicht und zum Entschluss, sich aus der Beziehung zu lösen, verständnisvoll begleiten muss. Ich fühlte mich immer viel zu sehr an die Zeit mit meinem Narzissten erinnert und konnte es daher gar nicht ertragen, wenn sie mir von ihrem Kummer berichtete. Ich habe dann nicht immer richtig reagiert und habe ihr eher Angst gemacht, als sie aufzubauen. Das war wohl ein Fehler, denn eines Tages wollte sie keinen Kontakt mehr. Jetzt habe ich das Buch und da steht alles drin - aber meine Freundin will nichts mehr von mir wissen!