Ich mag nicht meine Meinung sagen!

Aufgrund der dominanten Ausstrahlung von Narzissten fällt es Partnern oft schwer, ihre eigene Meinung zu äußern und zu vertreten. Im Einflussbereich des Narzissten trauen Sie sich nicht zu widersprechen oder anderslautende Äußerungen als die gewünschten zu machen. Die eigene Meinung wird unterdrückt oder nur halbherzig angebracht. Selbst wenn der Partner noch vor dem Treffen seinen ganzen Mut zusammennehmen und standfest bleiben möchte, zerschmilzt dieser gute Vorsatz in Anwesenheit des Narzissten wie Butter in der Sonne.

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Narzissten reagieren besonders empfindlich, wenn andere nicht ihrer Meinung sind oder es wagen, sie zu kritisieren. Gegenüber Andersdenkende können sie sehr intolerant auftreten und diese mit ihrer Schlagfertigkeit belehren, beschimpfen oder grob abweisen. Betroffenen schlägt dann eine  kalte Welle der Ablehnung, Missachtung und Geringschätzung entgegen, was ihr ohnehin meist schwächeres Selbstwertgefühl gehörig ins Schwanken bringt.

Sie trauen sich dann nicht mehr, ihre Meinung zu sagen, Wünsche zu äußern, Forderungen abzuschlagen und einmal entschieden „Nein“ zu sagen. Kritik wagen sie gar nicht erst zu äußern, aus Angst, es könnte etwas Schlimmes passieren und bringen daher nur sehr zaghaft oder indirekt ihre Ansichten zum Ausdruck oder tun die Dinge lieber heimlich, um der Auseinandersetzung aus dem Weg zu gehen.

Durch das selbstbewusste Auftreten und der Wortgewandtheit des Narzissten haben Betroffene vielfach keine andere Chance, als dem Narzisst  ungeprüft nach dem Mund zu reden. Er hat einfach die besseren Argumente. Die starke und fesselnde Aura eines Narzissten zwingt jeden unbewusst zum Gehorsam. Oft haben Betroffene einige Tage später große Zweifel, ob es richtig war, seinen Standpunkt widerstandslos zu akzeptieren. In seiner Anwesenheit war es aber nicht anders möglich. Wie kann man sich auf ein Gespräch mit einem Narzissten vorbereiten ?

1. Überlegen Sie sich ihre Argumente

Wenn Sie einem Narzissten überzeugen möchten, sollten Sie sich vorher sehr sorgfältig ihre Vorgehensweise und Worte überlegen. Machen Sie sich ein kurzes Konzept, wie Sie beginnen wollen und mit welchen Argumenten Sie ihre Meinung unterfüttern können. Verschießen Sie dabei aber nicht gleich das ganze Kanonenfutter. Heben Sie sich ein paar gute Argumente für seine Reaktionen auf. Da sich ein Narzisst in der Regel zunächst über ihre Äußerungen brüskieren wird, ist es ratsam, noch ein paar schlagkräftige Antworten in der Reserve zu haben.

2. Prüfen Sie, ob Ihre Ansichten objektiv richtig sind

Vergewissern Sie sich, dass die Fakten, die Sie anbringen möchten, auch wirklich den Tatsachen entsprechen. Äußern Sie nicht einfach etwas, was ihrem innersten Gefühl entspricht oder was Sie von irgendjemanden gehört oder gelesen haben. Überprüfen Sie es, ob es objektiv auch so ist und ob Sie zu diesen Tatsachen stehen können. Der Narzisst wird ihre Argumente sofort aushebeln, wenn er merkt, dass Sie schlecht informiert sind und wenn Sie kein fundiertes Wissen zu einer Sache liefern können.

3. Wählen Sie einen guten Moment

Fallen Sie nicht mit der Tür ins Haus. Im Affekt zu handeln oder gar aus Wut und Enttäuschung ist immer ein schlechter Ratgeber. Der Narzisst wird wahrscheinlich cool bleiben und sich nicht aus der Ruhe bringen lassen – es reicht ja, wenn Sie es sind. Beginnen Sie erst dann mit dem Gespräch, wenn Sie sich wirklich sicher fühlen und gut vorbereitet sind.  Zudem sollten Sie den Narzissten besser in einem Augenblick ansprechen, wenn er entspannt und offen ist, d.h. wenn er zuvor durch irgendetwas seinen Durst an Bewunderung stillen konnte.

4. Zeigen Sie ihm seinen Vorteil auf

Ein Narzisst wird ihrer Meinung oder ihren Vorschlägen zugänglicher sein, wenn er selbst einen Vorteil davon hat. Der starke Wesenszug eines Narzissten ist es, dass sich alles immer nur um seine Interesse drehen muss, ansonsten hört er gar nicht richtig zu oder finden die Angelegenheit unwesentlich. Er wird sich nicht mit der nötigen Aufmerksamkeit dem Problem oder ihrem Anliegen zuwenden. Zeigen Sie ihm daher auf, welche Vorteile er von ihrem Vorschlag oder Anliegen hat. So wecken Sie sein Interesse.

Beispiel: Sie haben sich schon immer einmal gewünscht, eine Urlaubsreise auf einem großen Traum-Schiff zu machen. Ihr Narzisst ist aber eher ein „Kreuzfahrt-Muffel“ und unternimmt lieber Wochenendreisen in eine Großstadt oder liebt einen Urlaub am Strand, wo er auch seinen sportlichen Aktivitäten nachgehen kann. Dann sollten Sie nicht so sehr von dem Schiff schwärmen, sondern mehr von den sportlichen Möglichkeiten, die dieses Schiff bietet, wie z.B. ein Fitness-Studio mit vielen Geräten, ein Jogging-Parcours, mehrere Schwimmbäder, Sauna oder an Land eine Bikingtour. Außerdem steuert das Schiff einige Metropolen an, wo er seinem Bedürfnisse nach Städte-Erkundungen nachkommen kann.

5. Versuchen Sie seine Vorschläge zu integrieren

Der Narzisst wird versuchen, seine eigenen Ideen beizusteuern. Am besten ist, wenn Sie sich bereits im Vorfeld Gedanken zu seinen Reaktionen gemacht haben und in etwa einschätzen können, wie er reagieren wird oder welche Vorschläge oder Einwände er möglicherweise äußern könnte. Dann können Sie nämlich ihr Konzept so aufbauen, dass sein Wunsch ohnehin ihren Vorstellungen entspricht.

Beispiel: Wenn er nun noch nicht von der Schiffsreise begeistert ist und bemängelt, dass die Küche auf solchen Kreuzfahrtschiffen immer sehr spärlich ist, dann nehmen Sie seinen Einwand auf und suchen ein Kreuzfahrtschiff, dass alle kulinarischen Wünsche in mehreren Restaurants an Bord erfüllen kann.

6. Schmeicheln Sie ihm

Narzissten sind für Schmeicheleien empfänglich. Sie brauchen die Bestätigung anderer Menschen wie die Luft zum Atmen. Ein ernstgemeintes Lob, ein zum rechten Zeitpunkt angebrachtes Kompliment kann einen Narzissten sehr berühren und er zeigt sich interessierter und offener für einen Vorschlag. Daher sollten Sie nicht vergessen, von Zeit zu Zeit einen positiven Amor-Pfeil in seine Richtung zu senden.

Beispiel: Stellen Sie heraus, wie kontaktfreudig ihr Narzisst ist und wie schnell und gut es ihm immer gelingt, neue und interessante Menschen kennenzulernen. Auf dem Schiff wird er dazu unglaublich viele Möglichkeiten haben und seine Kontaktstärke wird den Urlaub zu einem echten Erfolg machen.

7. Sagen Sie alles, seien Sie offen und ehrlich

Reden Sie ihm nicht nach dem Mund und verschweigen Sie keine wichtigen Details, nur weil Sie mit einer negativen Reaktion rechnen. Kommt er dahinter, dass Sie ihm nur die halbe Wahrheit gesagt haben, wird er es Ihnen vorhalten und als Vertrauensmissbrauch auslegen. Und wenn er die Wahrheit nicht verträgt, ist es zwar eigentlich nicht Ihr Problem, doch Sie bekommen seinen Zorn zu spüren. Daher sollten Sie diplomatisch bleiben.

8. Hören Sie über unsachliche Bemerkungen hinweg

Lassen Sie sich nicht von ihrem Argumentations-Konzept abbringen, indem der Narzisst mit unsachlichen Argumenten versucht, Ihnen unter die Gürtellinie zu schlagen. Bleiben Sie gefasst ! Durch seine Provokationen will er Sie destabilisieren und das Wortgefecht für sich gewinnen. Ihm geht es gar nicht darum, ob ihre Meinung ein wertvoller Beitrag sein könnte. Er will einfach nur Recht bekommen. Lassen Sie ihn toben und stellen Sie sich vor, ein kleines Kind würde vor Ihnen sitzen.

9. Bleiben Sie bei ihrem Standpunkt

Diplomatisch sein bedeutet nicht nachgeben, sondern auf höfliche, aber bestimmte Art die eigene Meinung vertreten und sich nicht von seinen inneren Überzeugungen abbringen lassen. Hören Sie auch die Argumente des Narzissten, lassen Sie ihn ausreden, notfalls auch ausbrüllen. Aber bleiben Sie in Ihrer Mitte, indem Sie sich bewusst machen, dass sein Wutanfall nichts mit Ihnen zu tun haben kann. Denn wenn Sie bis zu diesem Punkt alles richtig gemacht haben, dann kann es auch keinen Grund geben, ausfallend zu werden. Stellen Sie sich vor, es wäre, als wenn jemand einen Hustenanfall bekäme. Wenn der Husten aufhört und sich die Lunge wieder beruhigt hat, können Sie nahtlos weiter diskutieren.

10. Räumen Sie sich Zeit ein

Falls Sie in dem ersten Gespräch noch nicht zu einer Entscheidung und zu einem Abschluss gelangen, der Ihren Vorstellung entspricht und bei dem Sie selbst ein gutes Gefühl haben, dann stimmen Sie auch nichts Halbherzigem zu und unterliegen der Autorität des Narzissten, sondern vertagen Sie die Entscheidung notfalls auf einen anderen Zeitpunkt. Erbeten Sie sich Zeit, um über die Argumente noch einmal nachzudenken und gehen Sie dann in eine zweite Runde.

11. Verhalten Sie sich nicht unterwürfig

Sie haben ein Recht darauf, so zu sein, wie sie nun einmal sind. Er hat seine Ansichten und Sie haben Ihre Ansichten. Im zwischenmenschlichen Zusammenleben gehören Meinungsverschiedenheiten zum Alltag, das ist etwas ganz Selbstverständliches. Nur weil sich der Narzisst besser ausdrücken kann, muss das nicht bedeutet, dass er mehr Recht hat. Begegnen Sie ihm auf Augenhöhe und sein Sie sich in jedem Augenblick Ihres eigenen Wertes bewusst, auch wenn er es nicht zu schätzen weiß.

Um einen weiteren, „kleinen“ Vorteil im Gespräch zu haben, sollten Sie sich wenn möglich zur linke Seite des Narzissten setzen oder stellen. Die linke Körperhälfte ist die zugänglichere, empfänglichere und nachgiebigere Seite eines Menschen. Alles, was von der linken Seiten auf den Körper trifft, wird in der Regel wohlwollender aufgenommen und emotionaler verarbeitet. Im Falle eines Narzissten wird es dadurch wahrscheinlich nicht viel einfacher, aber es wird zumindest weniger schlimm als wenn Sie ihn von rechts ansprechen. Versuchen Sie es einmal !

Nehmen Sie eine standfeste Position ein, entweder im Stehen oder im Sitzen. Strecken Sie ihr Rückgrat durch ohne dabei zu übertreiben, machen Sie keine gebeugte Haltung und halten den Kopf gerade und aufrecht. Schauen Sie mit ihren Augen den Narzissten geradeaus an. Blicken Sie nicht von unten, aber auch nicht von oben. Dies wird ihrem Auftreten mehr Bestimmtheit verleihen. Gleichzeitig werden Sie spüren, wie diese körperliche Spannung Ihnen mehr Selbstsicherheit gibt. 

12. Besiegeln Sie die Vereinbarung

Die Entscheidungen von Narzissten haben sehr oft eine geringe Halbwertzeit. Sie neigen dazu, plötzlich ihre Ansichten zu ändern und die mühsam herbeigeführte Vereinbarungen zu ignorieren oder anders auszulegen. Sie sollten in irgend einer Form die Abmachung zumindest symbolisch festigen, entweder in einer schriftlichen Form, oder wie im obigen Beispiel mit einer schnellen Buchung der Reise, mit seiner Zusage unter Zeugen oder notfalls mit einem Schwur. Machen Sie die Entscheidung dingfest, sonst wird er sie wieder umkreisen.

Das sollten Sie bedenken ……

Ein Gespräch mit einem Narzissten, in dem Sie Ihre eigenen Interessen durchsetzen möchten, ist keine Spazierfahrt. Die aufgeführten Punkte können Ihnen eine Diskussion mit einem Narzissten erleichtern, eine Garantie für einen Erfolg sind sie allerdings nicht, schon gar nicht wenn es sich um antisoziale Formen des Narzissmus handelt.  Der Narzisst will sich von niemanden etwas sagen lassen und stimmt in der Regel nur seinen eigenen Ideen zu. Das ist die bescheidene Ausgangssituation, die Sie vor jeder Auseinandersetzung mit einem Narzissten vorfinden.

Veröffentlicht in Blog, Tipps zum Umgang
21 commenti su “Ich mag nicht meine Meinung sagen!
  1. Alexandra sagt:

    Hallo alle zusammen,
    ich habe eine narzisstische Oma, die mir mein Leben zur Hölle gemacht hat. Als Kind hat sie mich einigermaßen vernünftig und „nett“ behandelt. Zu meinem Cousin war sie allerdings alles andere als nett. Er war ihr zu laut, zu schrill, zu eigenwillig, nicht brav genug, ich vermute mal, dass ich zu diesem Zeitpunkt ihre auserwählte „Lieblingsenkelin“ war, weil ich so funktionierte, wie sie es gerne hätte.
    Wir wohnten immer in unmittelbarer Nähe zu ihr, sie hat sich immer bei meinen Eltern in die Beziehung und in die Erziehung gemischt. Als ich 16 war, sind wir dann mit ihr aus praktischen Gründen zusammen in ein Haus gezogen und da brach meine persönliche Hölle los.
    Ich bekam zu dem Zeitpunkt eine Schwester, um die sich meine Oma vorwiegend gekümmert hat, während meine Eltern arbeiteten und ich in der Schule war. Somit hatte sie nun einen neuen Liebling (was bis heute so geblieben ist) und hat angefangen mich wie das personifizierte Böse zu behandeln.
    Kennt ihr das, wenn ihr von solchen Persönlichkeiten immer eingeredet kriegt, dass alles, was ihr sagt, schlecht, falsch und immer am Thema vorbei geht?
    Meine Oma begann dieses Spiel langsam, zu erst sprach sie mir meine Fähigkeiten ab (du bist zu jung, du hast keine Erfahrung), was man als Jugendliche vielleicht mit Murren hinnimmt. Später wurde es immer perfider. Mal war ich schlecht, weil ich noch keinen Freund hatte, dann weil ich ihr zu dick war und in ihren Augen keinen Stil und Geschmack für Mode, sie hat mir allen ernstes angeboten ihre Klamotten anzuprobieren! (sie hatte Größe 50 und ich 40)
    Meine Freunde, meine Schulnoten, meine Erfolge waren alle schlecht, nie gut genug. Meine Empfindungen und Gefühle haben nicht gezählt. Sie hat mich in solche Spiralen verwickelt, dass ich gar nicht mehr wusste, wer ich eigentlich bin und aus lauter Kummer bitterlich geweint habe, selbst das hat sie als Beweis meiner Unfähigkeit gesehen.
    Ich habe mich in all der Zeit ohnmächtig und komplett verloren gefühlt. Ich wusste nicht, wer ich war, ich habe meinen eigenen Wert komplett verloren, weil die allgemeine Meinung bei mir zu Hause lautete, dass ich einfach falsch bin, von vorne bis hinten. Weil ich mit 16, 17, 18 nicht so war wie sie mit 60, nicht die Hausfrauenqualitäten besaß und nicht mal annähernd so gut kochen konnte wie sie. Weil ich wegen meiner Essstörung übergewichtig war, weil ich kein Fußabtreter und keine Marionette sein wollte.
    Wir haben uns so viel gestritten, ich wurde so oft beleidigt und beschimpft mit heftigen Schimpfwörtern und wurde bloßgestellt, mir wurde oft nicht geglaubt, wenn es mir nicht gut ging (ich würde simulieren), dabei hat mein Körper schon längst gegen solch einen psychischen Stress rebelliert.
    Ihre unfaire Meinung konnte ich einfach nicht teilen und wenn ich was dagegen gesagt habe, wurde sie aggressiv, hat mit Dingen rum geschmissen, mich beleidigt und klein gemacht. Selbst als ich später gelernt habe, vor wiegend meinen Mund zu halten, fand sie trotzdem jeden noch so kleinsten Fehler, den sie ausschlachten konnte (wie ich stehe, wie ich gehe, wie ich gucke etc.)
    Mein Zuhause war keins, es war nur ein Platz an dem ich schlafe. Als ich 21 wurde, bin ich zu meinem Freund gezogen und habe erst bei und mit ihm gelernt, dass ich als Mensch akzeptiert und nicht nur auf meine Leistungen reduziert werde und dass ich wirklich geliebt werde. Das zeigte sich daran, dass sich meine Essstörung immer mehr zurück ging und ich fröhlicher und lebendiger wurde. Aber diese Jahre mit meiner überdominaten Oma und meiner ebenso verdrehten Mutter, die meine Oma hat machen lassen, weil sie ja „psychisch nicht mehr ganz sauber ist“, haben große Spuren hinterlassen. Ich war jahrelang ihren Machenschaften ausgeliefert ohne Schutz und Verständnis.

    Seit einem halben Jahr mache ich nun eine Psychotherapie und lerne dort meine Meinung und meine Bedürfnisse zu entdecken und zu formulieren, ich lerne mich wichtig zu nehmen und mein Leben so zu gestalten, wie ich es mir schon immer gewünscht habe. Ich finde auch wieder zu meiner „Ursprungspersönlichkeit“ zurück, ich bin gar nicht so ein Pessimist, den meine Oma aus mir gemacht hat. Ich lerne auch, dass ich Talente habe und lieben kann und dass ich mit meinem eigenen Sohn ganz anders umgehen will und ihn niemals in solche Situationen bringen möchte, wo er sich verzweifelt und völlig machtlos fühlt.
    Es ist ein schmerzhafter und schwerer Prozess, manchmal überkommt mich meine Vergangenheit und ich kann tagelang nicht mehr wirklich lachen, bin depressiv und wieder „ganz die alte“, aber ich kämpfe jeden einzelnen Tag dagegen an um ja nicht so zu werden wie meine Mutter und meine Oma.

    Meine Mutter hat mir auch seit jüngster Kindheit beigebracht immer angepasst und still zu sein, sie zeigt so viele Züge, die meiner Oma auch entsprechen, aber heute weiß ich, dass sie auch nur Opfer meiner Oma ist, die alle versucht zu kontrollieren und zu untergraben. Ich glaube nicht, dass meine Mutter eine Narzisstin ist, sie hat es einfach nicht anders gelernt als sich so seltsam zu verhalten, vor allem geht es gegen ihre Kinder, sie hat kein Lieblingskind, sie behandelt alle gleich schlecht.
    Ich habe schon immer gefühlt, dass das alles, was passierte, einfach nur falsch und alles andere als normal ist! Vor allem, wenn man weiß, dass man objektiv nicht so ein schlimmer Mensch ist, wie es einem eingeredet wird.
    Ich könnte noch so viel schreiben, aber es sprengt ja jetzt schon den Rahmen!

    Sucht euch bitte Hilfe, es ist NIE zu spät, und das Leben ist nicht verloren! Erst, wenn ihr euch von diesen Narzissten löst, fängt euer Leben an und es wird wundervoll sein! Es wird hart, keine Frage, aber mit jedem Tag wird es befreiender, der Narzisst wird nicht mehr über euch und eure Gefühle herrschen, vor allem dürft ihr euch selbst niemals die Schuld geben! Es ist nicht eure Schuld, dass euer Leben so gelaufen ist und schämt euch nicht, dass ihr ein Opfer wart oder seid! Ihr habt die Kraft euer eigenes Leben zu gestalten und glücklich zu sein, der Narzisst allerdings wird immer einer bleiben, und wir alle können froh sein, nicht so zu sein, wie er es ist!

    Ich wünsche euch allen viel Mut und Standfestigkeit, aber vor allem wünsche ich euch das Glück der Welt. Nach so einem emotionalen Missbrauch, haben wir uns das alle mehr als verdient.

  2. Emma sagt:

    Hallo,
    ich hatte zwar nie eine Beziehung mit einem Narzissten, aber ich glaube ich lebte mit einer zusammen in einer WG. Ständig ging es um sie. Sie kam zwar immer an das man sagen soll wenn einem was nicht passt, aber wenn man es getan hat, hat es nichts geändert, sie machte einfach weiter. Sie redete auch ständig davon was sie alles gemacht hätte. Ihr Studium und das sie 3 Bachelor hätte und eine Ausbildung und ein einser Durchschnitt beim Abi. Witzigerweise hat sie aber keinen Job. Und sie ist noch jung, 3 Bachelor und eine Ausbildung dauert ja etwas länger, selbst wenn man zwei Sachen auf einmal macht. Wenn man mit ihr redet merkt man sofort das sie einem nicht zuhört. Wenn man ihr sagt das sie was falsch gemacht hat, entschuldigt sie sich kein bißchen und wird beleidigt und das Leben wird einem zur Hölle gemacht. Wenn man sagt das man ihr einen Gefallen tut kommt nur „Ist doch selbstverständlich“. Sie wollte immer alles wissen, wann meine sachen gebracht werden, wann ich zur Arbeit gehe und wieder komme, ob ich mich mit Freunden treffe etc. Sie ging oft weg ohne was zu sagen, hat es mir aber vorgeworfen, ich wäre ja so unsozial und würde mich verabschieden oder sie begrüßen. Ständig hat sie mit irgendwelchen Sticheleien und Beleidigungen mein Selbstwertgefühl niedergemacht. Es war so schlimm, das ich nachts nicht mehr schlafen konnte, das ich nur noch am heulen war und das ich nie nach hause wollte. Ich konnte nach der Arbeit nie abschalten weil ich immer Angst vor einer Konfrontation mit ihr hatte. Es wurde so schlimm, das ich kein Wort mehr rausbekommen habe und nur noch schnell in mein Zimmer huschte und nicht raus kam wenn sie durch die Wohnung geisterte oder Besuch hatte. Was dann zur Folge hatte das sie mich beschimpfte, weil ich sie nicht beachtete und mich IHREM Besuch nicht vorstellte. Ich bin jetzt ausgezogen aber vorbei ist es noch nicht, leider, denn ich muss noch hin um die Schlüssel abzugeben und das geht nur persönlich. Ich kriege Magenschmerzen wenn ich nur daran denke.

  3. Manuela sagt:

    Hallo Leute, ich (w, 37) glaube euch alles, was ihr da berichtet, denn ich selbst mache Ähnliches durch. Von meiner Prägung her bin ich sehr bzw. extrem freundlich und hilfsbereit und gehe dazu Konflikten am liebsten aus dem Weg. Wahrscheinlich, weil ich als Kind von meinem ansonsten sehr friedliebenden Vater diese berühmten Kopfnüsse bekommen habe, wenn ich Widerworte gab. Hab es mir dann mühsam angeeignt, eine eigene abweichende Meinung zu äußern, um jetzt wieder von meinem Mann entmündigt zu werden. SElbstverständlich war das bei mir auch nicht so schwierig.
    War oft in meinem Leben verzweifelt.
    Aber: ALLES hat sich geändert, seit ich Jesus Christus kennengelernt habe.Ich weiß nun, wie sehr Jesus mich liebt und mit Jesus kann ich jederzeit sprechen. Und Jesus antwortet mir, hauptsächlich durch die Bibel (dazu muss man sie lesen oder hören!), aber auch durch Träume oder Antworten, die einfach in meinen Kopf kommen, richtige Antworten oder auch Liedverse, die mich enorm trösten.

    Ich kann nur sagen: BETET selbst zu Jesus, Jesus antwortet euch! Und BETET auch für eure Narzissten: Für JESUS gibt es keine hoffnungslosen Fälle!
    Mein Mann ist auf dem Weg, Jesus persönlich kennenzulernen und deshalb habe ich neue Hoffnung für unsere Ehe. Jesus kann aus Wölfen friedliebende Schafe machen, denn JESUS ist der Friedefürst und der gute Hirte! Gott segne Euch auf eurem jeweiligen Lebensweg, welche dunklen Täler ihr auch erlebt! In Jesus ist Gott ein Gott, der euch sieht! Jesus kann egal was zum Segen werden lassen!

  4. Birger Spierer sagt:

    Ach Jottchen. Wat furchtbar. Narzissmus ist Alltagsgeschehen. Heult nicht rum. Macht den Rücken grade
    und wehrt Euch. Meistens fruchtet es. Solche Leutchen gibt’s seit Beginn der Menscheitsgeschichte engro.
    Z.B. unter unseren lieben Politikern. Auf dei Straß‘ mit Euch, wehren!! Nicht rumsitzen Kismet murmeln und hinterher
    denn……, das geht in jedem Falle schief.

  5. Birger Spierer sagt:

    ?? Sich was sagen lassen ist doch eigentlich für jeden
    eine bittere Pille. Narzisse hin oder her. Besonders für Künstler, die zu einem Gutteil Ihre Narzisse im Knopfloch
    tragen und auch brauchen für den Job, leiden darunter, daß sie z.B. bei der Probenarbeit oft auf Kleinstmaß geschubst werden, und dies durchaus nicht im Schongang. Alles das in die Nähe des Krankhaften zu rücken ist keine Lösung.
    Wenn Schwul sein nun zum bunten Leben gehören soll, dann wird man ja wohl mit übertriebener Selbstbezogenheit auch ohne Psychogutachten auskommen, oder???

  6. Arianna sagt:

    Die oben genannten Maßnahmen mögen recht vernünftig sein oder klingen, aber ehrlich gesagt: ich würde sie nicht empfehlen. Damit unterschätzt man, mit wem man es zu tun hat. Ich hatte erst vor einigen Tagen einen hässlichen Auftritt mit so einem Menschen und weiß, wovon ich spreche. Für jedes Argument kommt ein Gegenargument, der Narzisst holt sich Unterstützung von anderen, stellt seinen Kritiker als dumm und bösartig dar, stellt ihn vor einer ganzen Gruppe bloß etc… Fürchterlich.

    Nach dieser und anderen einschlägigen Erfahrungen kann ich nur immer wieder raten: Abstand halten. Mit diesem Menschen keinen Kontakt (mehr) annehmen, sich trennen, die Freundschaft kündigen, sich einen anderen Job suchen etc. Und zwar schnellstens, ehe man so ausgepumpt und verunsichert ist, dass man kaum noch Kraft hat.
    Ist tatsächlich eine Konfrontation unumgänglich, habe ich nur einen Rat: SUCHT EUCH HILFE.
    Nur wenn er merkt, dass er es mit einem Mächtigeren zu tun hat, wird sich der Narzisst evtl. (wenn auch grollend) zurückziehen. Sehr wahrscheinlich wird er aber bei Gelegenheit wieder zuschlagen, also ist trotzdem Abstand das Beste.
    1. Wenn ihr mit so einem Menschen arbeitet, sucht Hilfe bei dem Nächsthöheren in der Hierarchie (prüft vorher sorgfältig, ob dieser vertrauenswürdig ist oder ebenfalls ein Narzisst, oder ob der Narzisst diesen auch schon „in der Tasche“ hat!) Ansonsten sucht euch einen Anwalt, bei Familienangelegenheiten einen nahen Verwandten, kurz jemanden, der irgendwie Macht über diesen Menschen ausüben kann.
    2. Listet eure Beschwerdepunkte und eure Wünsche, um den Missbrauch abzustellen, genau auf, so kühl und rational wie möglich. Am besten sucht nach Beweismitteln und nutzt diese, um eure Glaubwürdigkeit zu unterstreichen. Wenn ihr psychisch leidet und entsprechende Symptome habt, lasst sie von einem Facharzt diagnostizieren.
    3. Bittet euer Gegenüber um STRIKTE Diskretion, denn wenn der Narzisst eure Argumente hört / liest, wird er alles widerlegen und überrennen und ihr sitzt wieder auf der Anklagebank.
    4. Bittet um Schutz vor diesem Menschen, aus den von euch aufgeführten Gründen. Wenn ihr stets ehrlich und offen wart bzw. seid und nicht offen aggressiv bzw. manipulativ wie der Narzisst, gewinnt ihr (hoffentlich) das Vertrauen eures Gegenübers.
    5. Sucht gleichzeitig oder danach umgehend eine Möglichkeit, um mit diesem Menschen nichts mehr zu tun haben zu müssen. Ignoriert ihn, lasst ihn hinter euch und vergesst ihn. Er wird sich nicht ändern; vielleicht hat er vor manchen Menschen Angst (zumindest Angst um seine Glaubwürdigkeit und seinen Einfluss), aber er wird sich nicht ändern, sich nicht belehren lassen, nicht begreifen, wie sehr er sein Opfer verletzt hat. Es besteht immer die Möglichkeit, dass er wieder zuschlägt, vor allem, wenn er mit jemandem schon einmal aneinander geraten ist. Nur wenn er glaubt, sein Opfer vollkommen „eingewickelt“ zu haben, ist es vor ihm relativ sicher – zumindest vor direkten Angriffen, nicht vor seinen Einwicklungsmaschen und / oder Intrigen.

    Fazit: Diese Menschen sind es nicht wert, dass man viel Zeit und Energie darauf verschwendet, sich gegen sie durchzusetzen. Falls man es schafft (wie gesagt, erfahrungsgemäß nur mit Hilfe), sollte man danach schnellstens den Kontakt beenden, bevor Ähnliches oder noch Schlimmeres passiert.
    Vor allem: je eher man sich Hilfe sucht bzw. diesem Menschen aus dem Weg geht, desto besser. Jede Verzögerung, jeder Versuch, den Narzissten zu entschuldigen und zu verstehen, spielt nur in seine Hände, und umso schwerer wird es, ihn und seinen Einfluss abzuschütteln.
    Viel Glück und Erfolg allen, die sich damit herumplagen… 🙂

  7. Nun gut sagt:

    Mit antisozialen Menschen sollte man nicht diskutieren.

    Bei normalen Personen, ob nun narzisstisch oder nicht, wirken vermutlich solche Manipulationsversuche, aber wozu? Man kann auch sagen, dass man auf jedenfall mit diesem Schiff fährt, ob mit oder ohne ihn/sie. Und eine Diskussion ist schließlich kein Kampf auf Leben und Tod. Das klingt alles sehr dramatisch. Und wenn es nur darum geht, die Beziehung zu erhalten, dann sollte man es wahrlich darauf ankommen lassen. Geht es tatsächlich darum sich deines Lebens zu wehren, dann kann man nur fliehen. Es gibt Frauenhäuser etc.

  8. Gabi sagt:

    Nach 35 schlimmen Ehejahren habe ich heute erfahren müssen, dass mein Mann ein überwiegender Narzisst ist. Habe mir selbst jahrelang die Schuld an unserer schlechten Ehe und am schlechten Verhältnis meiner Kinder zu meinem Mann gegeben. Alle Beiträge dieser Seite treffen so sehr zu, dass mir alle Hoffnung auf ein besseres Zusammenleben geschwunden ist. Ich bin 65, was kann schon noch kommen!?

    • lisa sagt:

      Egal wie jung/alt man ist ,das ist unseres Leben?Ich bin froh ,dass ich einige Zeit diese Seite entdeckt habe.

    • Marion sagt:

      Hallo liebe Gabi,
      65 Jahr ist doch heutzutage kein Alter mehr ..indem nichts Gutes mehr passieren kann. Seien sie froh, erkannt zu haben, daß das nicht ihre Schuld ist. Leben sie ihr Leben, am besten ohne ihn. Sie haben noch viele Möglichkeiten ein schönes Leben zu haben. Verreisen sie, machen sie di Dinge , die Sue schon immer machen wollten. Treffen mit Gleichgesinnten…oder…oder…oder.

    • Arianna sagt:

      Hallo Gabi,
      du kannst dir immerhin sagen, dass du an diesen schlimmen Ehejahren nicht schuld bist! Du bist sicher keine Heilige, aber du bist bei weitem nicht so sehr verantwortlich für all das Leid wie er, wenn er eine narzisstische Störung hat!
      Mit 65 hat man heutzutage meistens noch recht viele Jahre vor sich: verschwende nicht noch mehr Zeit an ihn. Je eher du ihn los bis und ein Leben ohne ihn genießen kannst, desto besser.
      Kopf hoch… 🙂

  9. Markus sagt:

    Hallo ihr,ich habe nun fünf Jahre mit einer Frau zusammen gelebt und muss jetzt feststellen,das sie genau diese Elemente in sich trägt!
    Wenn ich zurückschaue und mir überlege was ich alles an Erniedrigungen und Entbehrungen mitgemacht habe,muss ich den Kopf schütteln!
    Wenn ich einen Grund hatte wegen irgendeiner Sache enttäuscht gewesen zu sein dann kam postwendend…aber das was du da und da gemacht hast war noch viel viel schlimmer!
    Das Ende vom Lied ,sie war uneinsichtig und ich wieder der depp!
    Ich habe ihr regelmäßig gesagt wie sehr ich sie liebe ,begehre usw.
    Von ihr kam dann entweder ein ja als Antwort oder ein ich dich manchmal auch…
    Das muss man sich mal geben!
    Umso mehr habe ich mich bemüht das sie mir etwas zurück gibt,da ich nicht glauben konnte ,sie wäre so gefühllos .
    Außerdem muss ich sagen das sie immer wieder Kontakt zu ihrem exfreund aufnahm und von ihm seine liebesbekundungen einholte.
    Ich bin nun aus der Beziehung raus,denn sie hat mich mit einem Mann betrogen mit dem sie sich getroffen hat!
    Dies ist das fünfte Mal das wir auseinander sind und komischer Weise immer kurz vor Weihnachten !es gibt noch Solo vieles das ich zu einer Narzisstischen Frau sagen kann….
    Ich geh nur den Rat ,meidet sie wenn ihr euch was wert seid
    LG

    • Miriam sagt:

      Hallo Markus, das kann ich alles sehr gut nachvollziehen. Ich hoffe für dich, du schaffst den Absprung und wirst nicht weich, falls sie wieder ankommt. Immer kurz vor Weihnachten – da musste ich fast schmunzeln, wenn es nicht zum Kopfschütteln wäre. Ganz typisch. Immer dann, wenn ein Zusammensein gut täte, wird genau dieses entzogen. Mal sehen, wie gut es ihr allein an Weihnachten und Neujahr gefällt. Selbst schuld :). Halte durch!

  10. Yvonne sagt:

    Ich finde Punkt 2 problematisch und die dahinter stehende Aussage, wenn ich mich nur richtig genug vorbereite und keinen Fehler mache, dann hab ich eine Chance darauf, gehört zu werden. Es ist unfassbar kräfteraubend und hat nicht einmal einen wesentlichen Einfluss auf das Ergebnis, wenn man versucht in einer Diskussion mit einem ausgewachsenen Narzissten „alles richtig“ zu machen. Egal wie gut recherchiert oder wie fundiert man argumentiert, es kann doch zum Gegenteil verdreht werden oder mit einem fadenscheinigen Argument abgetan werden. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es gesünder für mich ist und am Ergebnis auch nichts ändert, sich selbst einen gewissen Spielraum einzuräumen, solange die Grundaussage stimmt. Andersherum übernimmt man sonst wieder die Verantwortung für den Ausgang des Gesprächs auf das man aber letztlich kaum bis gar keinen Einfluss hat.

    • Hubert sagt:

      Wenn ein Narzisst nicht will, wird es mit der besten Vorbereitung nichts.
      Meine narzisstische Ex Frau bleibt derart stur…
      Sie hatte schon zahlreiche Probleme mit Behörden, Krankenkasse etc. Selbst, wenn sie nicht erreicht hat, was sie wollte, hat sie es einfach erzählt. Da kam vieles nach der Trennung auf den Tisch, als ich anfing, mein Leben neu zu ordnen. Als ich alte Unterlagen durchforstete, selbst zu Banken ging, Kontakt mit alten Freunden, Bekannten und sogar ihrem ersten Ehemann aufnahm.
      Es bringt nichts, mit Narzissten zu diskutieren oder etwas erreichen zu wollen. Wo in normalen zwischenmenschlichen Beziehungen über Dinge geredet wird und eine gemeinsame Lösung gefunden wird, zählt bei ausgewachsenen Narzissten ausschließlich der eigene Wille. Selbst wenn es eigentlich vorteilhaft für ihn wäre. Wenn der Lösungsvorschlag nicht von ihm kommt, wird er abgelehnt.
      Das fängt mit den einfachsten Sachen an. Z. B.: ich komme unser Kind um 7 holen. Dann wird der Narzisst eine andere Urzeit für besser empfinden.

      • Nini sagt:

        Ja das kann ich bestätigen. Eine normale Diskussion ist höchst selten möglich mit einem Manipulator/Narzissten. Wenn man das mal durchschaut hat, wirkt Gegenmanipulation am besten!

  11. lisa sagt:

    Erstaunlich treffend sind die Beschreibungen auf deiser Seite.Manchmal wenn ich etwas lese, denke ich schreibt er über uns???????
    Ich bin 30 Jahre verheiratet mit ihm ,kann gar nicht mehr sagen wie ich leben möchte ,weil er irgendwie mein Leben geführt hat und ich Idiot zugelassen.Durch sein Charme habe ich es lange lange das für normal gehalten und eher alle andere wie meine Eltern….den Schuld zugewiesen wenn es Probleme gab.Er ist jetzt krank,ich habe ganz schlechtes Gewissen wenn ich daran denke ihn zu verlassen aber wenn ich ihn nicht verlasse oder zumindest getrennt lebe, wann kommt dann mein Leben?????ich bin 52

    • Nini sagt:

      Ich bin in einer ähnlichen Situation. Nur ist seine Krankheit nicht bestätigt von Ärzten!!!
      Ich denke ich muss von ihm weg, bevor es noch tiefer geht. Ich will LEBEN!!
      Viel Mut und keine Schuldgefühle! Er ist erwachsen und für sein Leben selbst verantwortlich!

      • lisa sagt:

        Liebe Nini,wenn Du noch die Seite liest,würde ich gerne mit Dir persönlich reden oder schreiben,wenn Du einverstanden bist?!Ich wünsche Die ,mir und aller andere viel MUT!!endlich was tun!

    • Anne51 sagt:

      Hallo…
      Ich (w, 51) hab auch nach der Silberhochzeit endlich meinen Narzissten verlassen. Mit dem war reden/diskutieren der reinste Horror. Leider macht er das nicht nur bei mir. Meine Tochter (19) kommt nicht gegen ihn an. Er Lässt ihr keine Luft und keine eigene Meinung….Kann sein, dass wir die Weihnachtspläne übern Haufen werden…und nicht nur die. Es wird Zeit, dass sie diese Tür endgültg hinter sich zuknallt. Er wirds mit Geld- u. Förderungsentzug strafen. Aber das halten wir (auch finanziell) aus. Manchmal ist das der einzige Weg…es kostet zu viel Kraft, diese Menschen immer und immer wieder überzeugen zu wollen…und glücklicher wird man auch nicht. Im Gegenteil. Meine Tochter leidet immens…und das muss jetzt ein Ende finden.
      Gegen Narzissten gibt es kein Kraut….habs zu viele Jahre tägli h erlebt. Und selbst wenn sie merken, dass sie dich gekränkt haben….man fällt viel zu lange auf Wiedergutmachungen rein. Mein Ex stellte mir dann immer Blumen hin. Ich sagte dann immer, dass es mir lieber wäre, er würde sich so verhalten, dass solche Gaben nicht nötig sind…und welche Schlussfolgerung hat ER draus gezogen? Er hat rumerzählt, ich würde keine Blumen mögen…Noch Fragen…?

      • lisa sagt:

        Das ist einfach so,die können denke ich überhaupt nicht vorstellen etwas selbst falsch gemacht zu haben.Bei uns ist auch die ganze Welt an allem Schuld außer ihn natürlich:meine Mutter,seine Schwester,ich….Wenn er dann irgendwie doch spührt dass ich event.weggehen möchte wird er wieder der charmante Mann in den ich mich vor 33 JaHRE VERLIEBT HABE.Es ist erst seit kurzem dass ich das durchblicke,trotzdem habe ich ein schlechtes Gewissen,wenn in eine Wohnung für mich suche.Ihm habe ich nur so mit wut paarmal gesagt es wäre besser für mich einfach ausziehen ,er denkt nicht daran dass ich es ernst meinen könnte.Irgendwann und zwar bald muss ich es tun und ich habe solche Angst!!!!

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