Die skurrilen Reaktionen eines Narzissten, wenn man sich von ihm trennt

Wenn man eine Beziehung beenden möchte, dann geht man in der Regel davon aus, dass diese Nachricht den Partner bitter treffen wird. Man bereitet sich sorgsam auf das Trennungsgespräch vor und versucht, einen vernünftigen Rahmen und einfühlsame Worte zu finden. Umso erschreckender ist es dann, wenn die Nachricht von der Trennung den anderen überhaupt nicht berührt und dieser einfach darüber hinweggeht. Was nun?

Bild: © digitalskillet1 – Fotolia.com

Hat man bereits in einer Beziehung mit einem Narzissten so manche Extravaganz erlebt, dann kann es bei der Trennung erst recht zu seltsamen Überraschungen kommen. Ein Narzisst verhält sich nämlich nicht so, wie man es bei einem Trennungsgespräch erwartet würde. Zwar stellt man sich darauf ein, dass es zu unvorhergesehene Reaktionen kommen kann, aber mit ominösen Antworten wird man kaum rechnen.

Am häufigsten kommt es vor, dass ein Narzisst die Aussprache der Trennung und die damit verbundenen Konsequenzen überhaupt nicht ernst nimmt. Er bleibt ganz gelassen und wartet erst mal ab, was der Partner als nächstes macht. Er geht überhaupt nicht auf seinen Entschluss ein und macht einfach weiter, als wäre nichts geschehen. Der Narzisst wendet sich wieder seinen Hobbys zu, liest Zeitung, schaut Fernsehen oder besucht seine Freunde. Wortlos widmet er sich wieder seinen Interessen und lässt den Partner allein zurück.

Im Grunde müsste diese Reaktion den Partner auch nicht weiter berühren. Er hat die Trennung verkündet und mehr gib es dazu auch nicht zu sagen. Wie der Narzisst damit umgeht, ist seine Angelegenheit. Doch in den meisten Fällen löst dieses Verhalten beim Partner eine starke Verunsicherung aus. Er weiß nicht, wie er mit dieser Reaktion umgehen soll und glaubt, etwas falsch gemacht zu haben.

Der Partner kann die Reaktion nicht verstehen

In der Regel würde man nach einer Trennung davon ausgehen, dass der verlassene Partner traurig ist, vielleicht auch wütend. Zumindest geht man davon aus, dass er noch darüber sprechen möchte, dass er die Gründe für die Trennung hinterfragt, dass er erregt ist und verstehen möchte, warum sich der Partner zu diesem Schritt entschlossen hat. Man geht davon aus, dass er sich betroffen fühlt und eventuell um die Beziehung kämpfen wird.

Doch dass keine derartige Reaktion erfolgt, sondern dass der Narzisst eher gleichgültig und desinteressiert reagiert, ist verwunderlich, da ungewöhnlich. Und wieder müssen sich Partner von Narzissten dann dabei erwischen, wie sie anfangen zu grübeln und darüber nachdenken müssen, ob sie etwas falsch gemacht haben. Schon wieder fühlen sie sich irgendwie schuldig, laufen dem Narzissten für weitere Erklärungen hinterher und können nicht souverän darüber hinweggehen.

Es kann sein, dass der Narzisst die Trennung lediglich als eine Androhung oder Erpressung ansieht. In seiner Selbstherrlichkeit glaubt er nicht wirklich daran, dass sich der Partner von ihm trennen will. Eher geht er davon aus, dass der Partner ein wenig den Verstand verloren hat, irgendwie einen schlechten Tag erwischt hat oder mit seiner Ankündigung bestenfalls etwas Druck auf ihn ausüben will.

Erst muss der Narzisst zustimmen

Für ihn ist eine Trennung erst dann offiziell, wenn er der Trennung auch zugestimmt hat. Für den Narzissten ist es keinesfalls selbstverständlich, dass der Partner seine eigenen Entscheidungen ohne seine Zustimmung treffen kann. Solange er mit der Trennung nicht einverstanden ist, gibt es auch keine Trennung – so funktioniert sein Verständnis. Von daher sieht er in dem Auftritt des Partners nur reine Hysterie, ein unüberlegtes und kopfloses Handeln oder reinen Unsinn. Er kann es einfach nicht ernst nehmen.

Statt aber einfach die Sachen zu packen und die Koffer zu nehmen, hat dann der Partner aufgrund dieses skurrilen Verhaltens das Gefühl, dem Narzissten nochmal seine Absichten erklären zu müssen und ihm klar zu machen, dass es ihm durchaus ernst ist: „Hast Du verstanden, was ich gesagt habe?“. Meist bekommt der Partner aber auf seine weiteren Fragen oder Erklärungen nur ein ausgedehntes Schweigen als Antwort oder eine gleichgültige Reaktion.

Der Narzisst versteht den Ernst der Lage nicht und der Partner traut sich entweder gar nicht oder nur mit einem schlechten Gewissen zu gehen, weil er glaubt, gegen den Willen des Narzissten zu handeln. Er glaubt, sein Einverständnis haben zu müssen, um beruhigt gehen zu können. Der Narzisst verhält sich aber aus seiner Position heraus äußerst geschickt, weil es ihm auf diese Weise gelingt, seinen Partner auch nach Trennung weiterhin emotional an sich zu binden.

Der Narzisst reagiert bizarr

Aus diesem Grund heraus mag es vielleicht erklärbar sein, warum sich ein Narzisst so eigenartig verhalten kann, wenn man ihm sagt, dass man sich trennen möchte. Er will nicht, dass sein Partner geht. Er will aber auch nicht zeigen, dass ihn die Nachricht im Grunde schwer getroffen hat. Dann bleibt er nach außen hin cool und reserviert und stellt gleichsam die seltsamsten Forderungen auf oder macht die unglaublichsten Angebote, um die Verbindung zum Partner nicht endgültig zu verlieren:

  • Er verlangt vom Partner, er möge seine Beruhigungspillen einnehmen oder mit seinem Psychologen sprechen.
  • Er verlangt, dass das Gespräch vertagt wird und dass es zu einem späteren Zeitpunkt fortgesetzt und vertieft wird, weil er gerade etwas anderes machen muss.
  • Er vermutet, dass der Partner diesen Schritt nicht von sich aus gewählt hat, sondern von anderen Personen beeinflusst wurde.
  • Er will, dass der Partner noch zum Geburtstag seiner Mutter mitkommt.
  • Er will den Urlaub nicht stornieren, sondern möchte nach wie vor, dass der Partner mitkommt.
  • Der Partner darf erst gehen, wenn er dem Narzissten alle gemachten Geschenke zurückgibt.
  • Der Partner soll vorher noch einmal seine Wohnung sauber machen und seine Hemden bügeln.
  • Er bietet dem Partner eine separate Wohnung in seinem Haus an.
  • Er bietet an, erst mal nur eine kurze Beziehungspause zu machen.
  • Er will plötzlich  bereitwillig auf alle Forderungen und Wünsche des Partners eingehen.
  • Er möchte noch einmal ein letztes Mal Sex mit dem Partner haben – sozusagen als Abschied.
  • Er legt die Lieblings-CD des Partners ein und will mit ihm zum Abschluss tanzen.
  • Er will das Ganze noch einmal in Ruhe bei einem schönen Essen besprechen.
  • Ganz plötzlich macht er seinem Partner einen Heiratsantrag.

Es kann dann schon mehr als wunderlich anmuten, wenn der Narzisst die Tragweite einer Trennung offenbar gar nicht erkennt und ungewöhnliche Vorschläge unterbreitet, die sich eigentlich von selbst ausschließen. Aber alle diese Vorschläge haben nur zum Ziel, dass der Partner weiterhin in seiner Nähe bleibt und dass er nach wie vor regelmäßigen Kontakt mit ihm hat, um ihn wieder umstimmen zu können. Der Partner darf mit seinem Trennungsversuch nicht durchkommen, dass würde der Narzisst als eine schmerzhafte Niederlage empfinden. Daher muss er sich gegen die drohende Katastrophe stemmen und Wege finden, um auch weiterhin im Orbit des Partner kreisen zu können.

Der Narzisst bleibt präsent

Wenn er hingegen den Ernst der Lage begriffen hat und schmerzhaft einsehen muss, dass der Partner wirklich geht, kann der Narzisst plötzlich in Rage geraten. Er fängt an, um den Ex-Partner zu kämpfen als würde es um sein Leben gehen. Er ruft ihn ständig an, schreibt ihm pausenlos Nachrichten, stellt ihm am Arbeitsplatz oder zuhause nach und sucht auf allen erdenklichen Wegen immer wieder den Kontakt zum Ex-Partner.

Der Narzisst studiert den Tagesablauf des Ex-Partner und weiß zu jeder Minute, was dieser gerade macht und wo er sich befindet. Er nutzt auch Informationen von Dritten, um in Kontakt zu bleiben. Der Narzisst scheint präsenter zu sein als je zuvor und stalkt den Ex-Partner rund um die Uhr. Der Ex-Partner erlebt einen regelrechten Belagerungszustand und weiß kaum noch, wie er sich vor dem Narzissten schützen kann.

Der Narzisst kann den Verlust nicht ertragen und muss daher die Trennung unbedingt rückgängig machen. Hierzu spielt er dann den großen Verführer, ist zu Zugeständnis bereit, macht dem Ex-Partner wieder schöne Augen, bis dieser wieder in seine Arme versinkt und das Spiel von vorne beginnt. Der Narzisst wird aber keine Veränderungen in der Beziehung herbeiführen, im Grunde ist er sich nicht wirklich einer Schuld bewusst. Er glaubt, wenn der Partner wieder zu ihm zurückkehrt, dann kann ja nicht alles schlecht gewesen sein.

Der Partner muss den Narzissten ignorieren

Partner dürfen dem Narzissten keine Angriffsfläche mehr bieten. Wenn er sich bei einer Trennung so seltsam verhalten muss, dann ist es seine Sache. Indem sich aber der Partner von der Reaktion des Narzissten abhängig macht, bleibt er mit dem Narzissten emotional verstrickt und kommt nicht von ihm los.

Wie immer der Narzisst auch reagiert und wie immer sich der Narzisst nach der Trennung verhalten wird, darf den Partner nicht mehr berühren – weder positiv noch negativ. Zumindest darf der Narzisst nicht merken, dass es ihn berührt. Denn die Gefühle des anderen sind die Nahrung des Narzissten. Reagiert der Partner nicht mehr auf die Versuche des Narzissten, muss ihm irgendwann die Luft ausgehen.


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Veröffentlicht in Blog, Trennung von einem Narzissten
74 Kommentare zu “Die skurrilen Reaktionen eines Narzissten, wenn man sich von ihm trennt
  1. Roland Weigel sagt:

    Man muss sich nicht immer trennen. Wo Liebe ist, wohnt auch Hass. Aber muss es dazu kommen, dass man sich hasst? Muss es dazu kommen, dass man in der Öffentlichkeit vor allem bei Facebook über seine Beziehungsprobleme redet? Muss man seinen Partner als den Bösen darstellen? Ich denke nicht. Reden hilft zwar und verschafft Erleichterung, aber am Ende des Tages sitzt man mit seinem Schmerz oder seiner Trauer über das Scheitern der Beziehung wieder alleine und fragt sich, wann das Leiden endlich nachlässt.

    • Lina2 sagt:

      Facebook verstärkt eher die Einsamkeit.

      Such Kontakt zu echten Menschen!
      Egal ob nichtnarzisstische Familienmitglieder, Volkshochschulkurs, Reisegruppe, Skatverein, Wandergruppe. Meide Menschen, die selber bei dir ihre Probleme abladen wollen, oder bei denen du Bauchgrummeln bekommst. Sei gnädig mit dir.
      Such in der Vergangenheit, was dir früher Spaß gemacht hat und spüre vorsichtig nach, ob dir das auch heute wieder gut tun würde.
      Und wenn du bloß 5 Minuten schöne Minuten hast, so hast du 5 Minuten eigenes Leben gewonnen.
      Es dauert, du musst dir Zeit geben, aber tu deinen Sinnen Gutes.

      für all das funktioniert Facebook & Co nicht, aber echte gute Menschen, echte Natur, echte Welt, echtes Leben (nicht unechte Bildschirmwelten, die teilweise sogar anonym sind, klar dass die einsam machen)

    • PaMa sagt:

      @ Roland Weigelt
      In dem Moment wo man feststellt, dass man in die Narzissmusfalle getappt ist hilft nur Eines:
      Lauf weg solange du noch laufen kannst!
      Alles andere ist geplante Selbstzerstörung über Jahre und Jahrzehnte.

      Und nein, man muss sich nicht über FB und andere Medien den Ex-Narc als Bösen darstellen, darum geht es auch nicht in diesem Forum.

      Betroffene haben das Bedürfnis sich auszutauschen, unter anderem weil ihnen über Jahre und Jahrzehnte gesagt wurde, dass sie falsch gestrickt seien.
      Sie können hier erkennen, dass es andere Menschen gibt die dasselbe erlebt haben, teilweise gleiche Geschichten, einfach mit anderen Protagonisten. Dieses Erkennen hilft den Betroffenen. Es ist eine einer der Bestandteile um sich selber wieder zu finden.

    • Alexa sagt:

      Hallo Roland, ich frage mich was Sie in dieser Community machen, denn Sie haben wohl die Erfahrung mit einem Narzissten oder einem psychopathischen Narzissten (was nichts mit physischer Gewalt zu tun hat) nicht gemacht. Sie sprechen so, wie Person sprechen würden, die nicht wissen was eine narzisstische Beziehung bedeutet. Deshalb sind die Betroffenen auch hier, um sich mit gleichgesinnten auszutauschen und Menschen, die einen verstehen. Narzisstische Liebe hat NICHTS MIT LIEBE zu tun!!! Der einzige, der am Ende des Tages leidet ist, der NICHT NARZISST, ganz gleich ob nach oder vor der Trennung. Der NICHT NARZISST LEBT IN EINER ILLUSION, während der Narzisst sein erbärmliches Leben hinter dem Rücken eines seiner Partner weiterführt. Wieso sind Sie hier angemeldet, wenn Sie solche Kommentare hinterlassen???

  2. Sven sagt:

    Ich habe das über Jahre durchgemacht.
    Es ging von „Du kannst froh sein, dass ich überhaupt mit Dir zusammen bin.“ bis über Gefühlsausbrüche „Das will ich doch auch nur.“, „Dann kann ich gleich vom Hochhaus springen.“ über „Dann trenne ich mich.“.

    Das gruselige daran ist, dass ich mich schlecht abgrenzen kann und ihre Verletzungen spürte. Im Kopf wissend, dass es narzisstische Verletzungen sind, spürte meine Seele sozusagen nur eine Verletzung und ich war letztlich nicht in der Lage, die Trennung wirklich zu vollziehen.

    Auch dumm gelaufen für mich ist, dass sie mir anfangs sogar haarklein ihre Störung beschrieben hat. Vom Eisenofen, der außen glänzt und innen dreckig ist angefangen, über “ Ich bin manipulativ.“ bis hin zu „Ich werde nicht verlassen, wenn, dann verlasse ich.“. Im Grunde war ich von Anfang an im Bilde, konnte aber nicht wirklich von ihr wegkommen,da sie mir viel zu geben schien, wovon ich Heute weiß, dass es mich ausgesaugt hat, ich praktisch nichts bekommen habe, außer meine regelmäßige Chance mich bis zur Selbstaufgabe anzupassen. Überall glänzte sie mit mir undund t dem was ich tat.

    Schlicht aus Kraftlosigkeit, Hilflosigkeit und einer ungeheuren inneren Wut, gab ich nichts mehr. Ich konnte schlicht nichts mehr geben und befand mich praktisch in Selbstaufgabe, da ich keine Kraft mehr hatte, Dinge zu tun, die ich mein Leben lang schon immer tat und jetzt nach der Trennung auch wankend wieder aufnehme.

    Das es mir schlecht ging, ich durchhang und tatsächlich Hilfe benötigte, nahm sie überhaupt nicht wahr. Sie forderte immer nur mit Selbstverständlichkeit, dass ich ihre Bedürfnisse erfülle und versuchte es auch immer häufiger mit Gewalt durchzusetzen. Ganz selbstverständlich kündigte sie an, dass auch ab sofort regelmäßig zu tun.

    Ich mauerte mich daraufhin nahezu komplett ein, hatte in bestimmten Situationen tatsächlich Angst, erfüllte dadurch aber erstrecht keine Bedürfnisse mehr.

    Und das führte letztlich dazu, dass sie, da sie lt. eigener Aussage nicht alleine sein kann, zum Nächsten wechselte, der gerade in einer Situation war, in werlcher er dringend Halt brauchte, wie sie mir stolz mitteilte, worauf ich schon wieder das Gefühl bekam, als Mülleimer dienen zu sollen, was ich nun aber nicht mehr bereit bin zu sein.

    Übrigens verließ sie nach dem selben Muster ihren Ex für mich.

    Was mich echt verunsichert, dass ich mir so sehr die Befreiung aus dieser Beziehung gewünscht hatte und selbst nicht schaffte und statt mich jetzt zu freuen, leide ich unter der Situation.

    Fest steht für mich, dass ich entgegen ihres Willens, den Kontakt absolut abbrechen werde. Auch die Rufnummer wird gewechselt. Noch im August wird der Haushalt komplett getrennt sein und dann kappe ich sämtliche Verbindungen.

    Ich habe das Gefühl, diese Beziehung therapeutisch aufarbeiten zu müssen. Trotz aller Wut und meinem unbedingten Willen nach vorn zu schauen, zieht es mir beim kleinsten RückRückblick den Boden weg und ich habe Probleme, stabil im Alltag zu bleiben.

    Hat denn jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und wie hat er es durchgestanden? Mit Hilfe, ohne Hilfe?

    • Klam sagt:

      Ich glaube um das gut zu durchstehen, muss man seine Denkweise ändern.
      Nicht immer wieder denken, was einem angetan wurde.
      Nicht das Schlechte in den Vordergrund stellen.
      Das Gute sehen.Sich selber sagen,“da hab ich richtig gehandelt, ich bin diese Person endlich los. Zum Glück habe ich die Kurve bekommen, das hab ich gut gemacht!Es hätte noch schlimmer werden können, aber ich habe den Schlussstrich jetzt gezogen. Pech gehabt , mit mir nicht mehr“.
      Kannst sie in Gedanken mit den schlimmsten Schimpfwörter titulieren, tut auch gut.
      Und sich immer wieder sagen,“Mit mir nicht mehr.“ Am besten vor dem Spiegel.
      Gruss

    • Lina2 sagt:

      Mit Hilfe. Ich habe einen Therapeuten gefunden, der sich sehr mit Narzissmus auskennt.
      Allein hatte ich es nicht ht geschafft und wäre immer noch im gleichen Denken gefangen.

      Conarzissmzus ist sehr zerstörerische und alles was dir hilft, gnädig zu dir zu sein und dein Leben wieder zu bekommen, solltest du annehmen.

      Es laufen aber auch Scharlatane herum, die das alles schlimmer machen können, ich habe mit Heilpraktikern und angeblichen Heilern schlechte Erfahrungen gemacht und
      nun einen sehr erfahrenen Spezialisten gefunden.
      Die Kasse bezahlt und es echt sehr tief. Er zwingt mich, bei mir zu bleiben, so konnte ich aus der Armen-Opfer-Rolle raus und lerne zu spüren, was mein Leben ausmacht.
      Und dass ich ganz viel ändern kann, um wieder sinnvoll zu leben.

      Der Mensch tut sich viel an, nur um dazu zu gehören. Hör auf damit, du kannst es, lass dir helfen, allein ist es zu schwer, denn wenn es leicht wäre, wärst du da nie reingeraten

    • Roberto sagt:

      Mir läuft gerade der sprichwörtliche eiskalte Schauer den Rücken rauf und runter. Deine Geschichte klingt nach meiner eigenen. Habe mittlerweile eine PTBS. War einst selbstständig. Habe meine Firma an die Wand gefahren. Es gab Tage, da hatte ich mehr Zeit mit dem gedanklichen Durchspielen verbracht mich zu suizidieren, als einigermaßen normal zu funktionieren. Denn man hält diesen subtilen Psychoterror von weiblichen Narzisstinnen nicht aus.

      Falls es dir mental auch so ergangen ist, suche dir unbedingt therapeutische Hilfe. Nach Möglichkeit jemanden, der Ahnung von Trauma-Therapie hat. Nicht selten passiert es nämlich sonst, dass dir zunächst selbst eine BPS/HPS/NPS diagnostiziert wird, obwohl du ab einem gewissen Level der narzissischen Attacken dich einfach nur wehrst und dem Narzissten (w/m) einen Spiegel vorhälst. Denn es geht ums überleben. Sowohl psychisch als auch physisch. (…)

      Ich wünsche dir und na klar auch allen anderen Betroffenen (Missbrauchs-Opfern) viel Kraft. Lasst uns alle durchhalten, es gibt am Ende des Tunnnels Licht.

  3. Kilian Thomann sagt:

    Guten Tag zusammen

    Trifft das niedergeschriebene auch auf Frauen zu?
    Meine Ex versuchte mich stets zu ändern, schrieb mir vor was ich zu tun habe, machte es sogar zur Bedingung für eine gemeinsame Zukunft, kritisierte mich ständig, war selbst aber kaum kritikfähig. Stellte mich vor Freunden und unseren Familien blos, bezeichnete mich sogar als dumm, wenn ich etwas nicht nach ihren Vorstellungen gemacht habe, oder mir etwas misslungen ist…

    Meine Story:

    Meine Ex hat mich vor ca. einem Jahr betrogen. Als ich dann eine Woche später dahinter kam und sie darauf ansprach, stritt sie zuerst alles ab. Erst als ich ihr Chatverlauf vor die Nase klatschte gab sie es zu. Kein Zeichen von Reue, sondern die Aussage:
    Du hast mir eh nicht vertraut, also habe ich es halt getan!
    Das feine grinsen vergesse ich nie das sie dabei hatte. Ich Depp hab ihr vergeben, da sie mir versicherte, dass es einmalig gewesen sei und sie mich doch liebe, aber eine Beziehungspause von zwei Wochen benötige.
    Doch es kam mir nicht wie eine Pause vor, da sie mir täglich schrieb und bei mir ein und aus ging wie bisher.
    Ständig schöne Worte wie: ja, wir müssen das Fundament neu aufbauen… ich sehe eine Zukunft für uns etc. etc. verwandelten mich in ihre Marroinette, während sie ihr Spiel mit dem andern frisch fröhlich weiter trieb. Leider hatte ich bis dahin keine Beweise dafür, da sie überall das Passwort gewechselt hat. Meine Intuition hatte stets recht und so habe ich mir unerlaubten Zugriff auf ihr Mailaccount verschaft und voila… Hotelzimmer gebucht. Am gleichen Abend habe ich ( ohne sie zu informieren ) alle ihre Sachen gepackt und diese zu ihren Eltern gebracht. Sie war im Fitness oder sonst wo… Zuerst wollten mir ihre Eltern nicht glauben, doch für mich war der Fall klar. Hier ist fertig! Ihre Schwester fuhr mich nachhause und leistete mir moralischen Beistand. Keine 30 Minuten später stand sie mit tränen in den Augen vor meiner Türe. „ich habe das Hotel abgesagt!“ Nach viel geheule und „Reue“ zeigen sagte sie dann: ich weiss nicht warum ich scheisse baue, ich will es doch garnicht!

    Ich glaubte ihr erneut doch es hat nichts geändert. Wie ich später durch den selbigen Typen erfuhr, hat sie das Hotel zwar storniert doch ein paar Tage später ein anders gebucht. Nun hatte ich keine Möglichkeit mehr, meine Annahmen zu bestätigen ohne mit dem Gesetz in Konflikt zu kommen. Dies hat si mir immer wieder angedroht, wenn ich nicht aufhören würde zu spionieren.
    Einige Wochen später ging sie „alleine“ in die Wohnung der Eltern in Berlin. Logischerweise war ihre Affäre ebenfalls vor Ort. Auch da hat mich meine Intuition nicht getäuscht und ich habe es ihr vorgehalten. Das selbe Spiel von vorne mit viel tränen: er ist nicht da… Weisst du was du mir antust… Ich wollte vom Balkon springen… uvm.
    Schlussendlich zog sie den Schlussstrich und wer war der Schuldige? Natürlich ich.
    Ihre Aussage: „ich kann dir einfach nicht mehr vertrauen… , Deine Familie ist auch an allem Schuld… Ich hab ja versucht mit dir neu zu beginnen, aber du hast es eindeutig versaut…
    ( Endlosliste )

    Ich wurde von ihr verbal regelrecht zerstört.

    Wenige Wochen später fand ich mich beim Psychiater wieder. Ein seelisches Wrack und total ausgebrannt und sie bereits mit einem neuen Freund.
    Den bisherigen hat sie abserviert, obwohl sie ihm stets gesagt hat, sie möchte eine Beziehung mit ihm, sobald ich weg bin. Als ich dann die Fehlenden Antworten bzw. die Wahrheit von ihm bekam, erzählte er mir von ihrem Liebesbrief, den sie ihm nachträglich geschrieben hat. Ihr neuer war da schon present.

    Vor drei Wochen schrieb sie mir aus dem nichts eine Mail. Es täte ihr leid wie es damals ablief bla bla bla…

    Meine Antwort in Kurzform: Wenn dich dein „Gewissen“ nach 10 Monaten immernoch zwickt ist das einzig und allen dein Problem. Deine Entschuldigung und Reuemut kannst du dir sparen.

    Zurück zum Anfang und der Frage:
    Ich habe mir vieles auf dieser Website durchgelesen und vieles Trifft auf sie zu. Verhaltensmuster, Wesensart, Empathielosigkeit, Schuldzuweisungen, ein eigentlich sehr unsicherer Mensch mit einer ernormen Offenheit und Selbstbewusstsein…
    Auch das ( leider ) immernoch anhaltende „Suchtverhalten“ meiner Seite trifft es präzise.

    Ich freue mich auf eure Antworten.

    • PaMa sagt:

      Hallo Kilian

      Frauen können genau so narzisstische Züge haben.
      Es gibt gute Literatur zum Thema Narzissmus z.B:

      Reinhard Haller: Die Narzissmusfalle
      Christine Merzeder: Wie schleichendes Gift

      Noch ein Tipp:
      Auch wenn dir erneut wieder der Honig um den Mund geschmiert wird und dir Entschuldigung und Reue vorgespielt werden. Einfach nicht reagieren auch wenn es dir schwerfällt.
      Wenn diese Person nach Monaten oder Jahren wieder den Kontakt aufnimmt mit Dir hat sie momentan gerade keinen anderen den sie „quälen“ kann.

      Ich habe in irgendeinem der Bücher gelesen, dass Narc-Menschen wie Krokodile sind, wenn sie die Opfer genug gequält und getötet haben, sprich nicht mehr gebraucht werden, lagern sie die Opfer unter Wasser ein und wenn sie sie brauchen, sprich gerade kein anderes potenzielles Opfer zur Stelle ist, holen sie sich die Leichen wieder hoch.

      In diesem Sinne wünsche ich dir alles Gute 😊

      • Kilian Thomann sagt:

        Danke für deine Worte 🙂

        Ich habe mir vor einiger Zeit das Buch von Joe Navarro – die Psychopathen unter uns – durchgelesen. Es ist erschreckend was für Leute unter uns weilen. Im narzisstischen Kapitel erkannte ich meine Ex zum grössten Teil wieder. Ich informiere mich gerne aus mehreren Quellen um einen Gesammteindruck zu erhalten. Auch das hier beschriebene trifft zum Grossteil auf sie zu. Allerdings fand ich auch Infos, indem sich der männliche & weibliche Narzismuss unterscheiden.

    • Thomas sagt:

      Hallo Kilian,
      deine Geschicht ist meiner ähnlich. Bei mir gings 16 Jahre plus gemeisame Tochter. Da wurden platonische Männerfreundschaften geführt bei denen viel Zeit verbracht wurde und ich assen vor gelassen oder diese waren als Dritte bei „gemeisamen“ Unternehmungen dabei. Als mir einmal der Kragen platzte als eine Unternehmung ohne „Anhängsel“ ignoriert wurde, wurde der Spiess umgedreht und, nachdem sie bei ihrem narzisstischen Vater petzte ich einmal mehr zum Sündenbock gemacht der die Frau beschneidet u.s.w.. Jedenfalls bekam ich hier zum ersten Mal (im Jahr darauf nochmals) eine ca. 9 wöchige Beziehungspauswe verordnet wo ich auswärts bei Freunden übernachten musste.
      Ich hab auchmal, was ich einmal tat, in ihrem Händy spioniert und konnte spätabends eine SMS von einem Bandmusikkollegen lesen:“Schläftst du schon ?“ Darauf angesprochen wollte sie sich zum einen rausreden , als das SMS an sie irrtümlich verschickt wurde und zum anderen mir eine Szene wegen der Schnüffelei machen.
      Vor meinem 50sten Geburtstag hatte ich einen Teil ihrer Familie, sie und ihre Kinder aus erster Ehe in ein Restaurant für 12 Personen eingeladen. Tage vor dem Ereignis wurde ein Streit provoziert sodass ich in diesem Lokal mit meinem Sohn aus früherer Beziehung alleine saß.

      Also Kilian ich kann deinen Inhalten gut nachfühlen.

      Diese „Partner“ und deren Gefolgschaft behandeln Unsereiner sobald wir nicht mehr 1000 prozentig funktionieren wie den letzten Dreck!

      Meine hat mich dann auch warmgewechselt und drei Jahre mit haltlosen Inhalten, sogar unter Hinzunahme der 16jährigen Tochter, juristisch bekämpft! Die Verleumdungen und Prozesse hat sie, zu meiner Genugtuung, verloren. Am Schluss vor 3 Monaten musste sie an meine Anwältin über 4000 € bezahlen. Seither ist Ruhe.

  4. Yvonne sagt:

    Ich finde alle diese Beiträge sehr interessant. Ich habe jetzt einfach noch 2 Fragen:
    1. Obwohl ich dermassen ausgenutzt, belogen und hintergangen wurde habe am Schluss ich mich geschämt. Ist das normal? Wie kommt das, dass sich das Opfer schämt und nicht der Täter (Ausnutzer/Missbraucher/Abzocker?) Ich konnte lange nicht darüber sprechen und bin fast zerbrochen.
    2. Was passiert eigentlich, wenn 2 Narzissten aneinandergeraten? Gibt’s das?

    • Bernd sagt:

      Hi Yvonne. Hört sich so an,als wäre das alles noch sehr frisch bei dir. Du brauchst noch etwas Zeit um das alles richtig einzuordnen. Lese dich auf dieser Seite ein. Es ist nicht einfach das alles zu verarbeiten. Aber es lohnt sich. Du solltest es dir selbst wert sein!

    • Mike sagt:

      1. Klar ist das normal.
      Das ist ja die Taktik des Narz, jemand Anderen für seine Eigenen Taten verantworetlich zu machen und Schuld einzureden.
      Egal was man auch gemacht hat, es war immer falsch und das Opfer hat dran zu knabbern. Deshalb sollte man sich immer im Klaren sein, dass man selbst eben nicht Schuld hat.

      2. Klar gibt’s das. Entweder hauen die sich dann richtig auf die Mütze oder sie bleiben zusammen und belügen und betrügen sich ohne ende.

    • Hallo Yvonne,

      Schamgefühle können nach einer Beziehung mit einem Narzissten auftreten, weil man sich die Misshandlungen so lange gefallen lassen hat und nicht viel früher die mangelnde Liebe dieser Persönlichkeit erkannt hat. Man schämt sich, weil man das perverse Handeln nicht schon früher durchschaut hat oder weil man es vielleicht erkannt oder geahnt hat, aber nicht entschlossen gehandelt hat.

      Weitere Informationen zu Narzisst liebt Narzisst findest Du hier:

      http://umgang-mit-narzissten.de/partner-von-narzissten/#P3

      • Yvonne sagt:

        Ja, danke, das könnte es sein. Es ist aber auch das schreckliche Gefühl, dass ich zwar alles gesehen habe, aber einfach nicht wusste, was ich machen soll. So die totale „Dummheit“ meinerseits. Ich meine, wie KANN jemand so doof sein, dies nicht abstellen zu können????? Ich wusste einfach nicht WIE ich handeln sollte, ausser Flucht, was ich ja dann auch gemacht habe. Nur eben viel zu spät. Irgend wie kann ich mir selbst nicht verzeihen. Dies ist das Schrecklichste am Ganzen.

        • Klam sagt:

          Hallo Yvonne.
          Wir sind nicht dumm. Uns fehlte bloss die schreckliche Erkenntniss , das es solche Menschen gibt. Uns ist dieses Denken und Handeln völlig fremd,
          wir agieren nicht so, wir misshandeln andere nicht emotional ,darum ist die Einsicht in diese Tatsachen auch schwierig.Der Kopf sagt einem immer wieder, das kannst du nur falsch verstanden haben, du irrst dich,
          weil diese Denkweisen von Narzissten im krassen Gegensatz zu unseren Gefühlen und Denkweisen stehen.
          Man will es als Selbstschutz nicht begreifen. Aber wenn es nicht mehr zu leugnen ist, kommt die Hilflosigkeit oder Wut oder , oder.
          Du hast den Absprung geschafft. Egal wann. Das Endergebnis zählt. Wir sind nicht dumm, wir glauben an das gute im Menschen. Im Menschen! Narzissen sind wilde , unsoziale Individuen. Grüße.

          • Yvonne sagt:

            Danke! Genau so war es. Ich habe gedacht, ich bin total Plemplem! Abgesehen von einem Exlover, der dieses Spiel mit mir getrieben hat, war es auch ein Anwalt. Der hat jetzt einfach JEDEN Satz den ich sagte umgedreht.
            Der hat mich kaputt gemacht und wollte auch noch Geld dafür. Ich meine, spinnen den jetzt Alle, oder ist es das System? Wie kann ein Anwalt, der für Recht stehen sollte so einfach „Mir nichts Dir nichts“ alles umdrehen und auch noch Geld dafür wollen????? Das war ein legalisierter Zuhälter! Schaurig!!! Infam!!!!!!!

          • Silv sagt:

            Liebe Yvonne,
            Bei mir war es ein Mitarbeiter in der Klinik f Psychiatrie u Psychotherapie und zudem ausgebildeter Deeskalationsmanager🙄. Da fasse ich mir heute echt an den Kopf. Vor allem wo ich ihn ja in seiner narz. Art seit Jahren kannte.Aber dass er so schlimm ist…

    • Arianna sagt:

      Bei sexuellem Missbrauch schämt sich auch immer der Missbrauchte, nicht der Missbraucher. Das ist wohl typisch für jede Art von Missbrauch.
      Viellicht schämt sich der Missbraucher in tiefster Seele schon, aber er lässt das Gefühl nicht zu und steht schon gar nicht dazu. Dazu müssten man einen starken Charakter haben und diese Menschen sind so schwach, dass sie ihre Schwäche an noch Schwächeren (oder Menschen, die sie für schwächer halten) auslassen müssen, um sich nicht ganz untergebuttert zu fühlen.

    • Lina2 sagt:

      Narzisst und Co-Narzisst sind beide Narzissten. Narzisstische Kollusion. Nachzulesen was das genau ist, und wie das abläuft bei Jürg Willi. Einfach mal googeln. Beide führen dabei ein selbstentfremdetes Leben, haben Sehnsucht nach Anerkennung, weil sie in der Kindheit zu viel oder zu wenig oder das Falsche bekamen.

      Also dass 2 sich gegenseitig ergänzende Narzissten zusammen sind, ist sehr oft so. Ebenso Narzissten und Borderliner. Beiden geminsam ist ein schlechtes Selbstwertgefühl mit den verschiedensten Mechanismen, damit leben zu können. Opfer und Täterrolle wechseln dabei ab. Beide Partner bekommen aber auf Dauer nicht, was sie wollen, dann geht es schief. Wie man hier in unzähligen Beiträgen lesen kann.

      Yvonne, wofür schämst du dich? Weil du dich irgendwann gewehrt hast, villeicht mit Kurzschlussreaktionen, und dich damit ins Unrecht gesetzt hast? Das ist typisch und fast der normale Gang der Dinge. Deine Feherl werden dir dann vorgehalten, aber was sich dazu gebracht hat, deine Beziehung nicht rechtzeitig und wirksam zu klären, weißt nur du. daher sieht dich dein Ex nicht, und es sein Urteil ist auf Unkenntnis deiner inneren Vorgänge erstellt worden, sollte dich nicht berühren. Pass bloß auf, dass du dich nie wieder in solche Situationen bringen lässt. Lerne offen zu sein. Lerne wieder, dich zu spüren, und pas auf, dass dir das keiner mehr nimmt, sondern es liebt, wie anders du bist, als er.

      Wie soll denn ein Narziss mit einer Echo, die nichts eigenes mehr hat, eine Beziehung führen können?

      Also schäm dich nicht mehr, vergib dir und sei gnädig mit dir, du konntest nicht anders, aber nun kannst du das ändern.

      Wenn du also später wieder eine echte Beziehung haben willst, dann sei kein Echo, sondern finde dich selbst. Dann musst du dich nicht mehr schämen, wenn du aufpasst auf dich, wie du lebst. Dann hat auch kein anderer mehr Schuld, dann lässt du dich nicht mehr manipulieren bis du dich selber schämst für Dinge, die andere mit dir anrichten.

      • Klam sagt:

        Hallo Liana
        Ich habe ein Problem damit, das ich auch ein Täter bin.
        Ich habe nie um die Liebe meines Mannes gebeten, oder Druck in diese Richtung ausgeübt.
        Ich unterlag der Vorstellung ,dass es möglich sein könnte, das man mit dem Ehepartner respektvoll umgeht, nicht manipuliert, oder beschimpft, als Ablassventil für die eigenen Unzulänglichkeiten des Menschen, der vorgibt dich zu lieben, u.u.u benutzt wird.
        Ich habe nicht so lange bei meinem Narzissen durchgehalten, weil ich seine Liebe wollte.
        Für mich war dieser Zustand normal, weil ich nichts anderes kannte.
        Wenn jemand völlige Anspruchslosigkeit an erzogen bekommt und nie was anderes kennengelernt hat, erwartet man nur,das man nur vernünftig behandelt wird. Bei N. leider vergeblich.
        Ich habe nur eine Schuld,nicht gewusst zu haben, das es solche Menschen zu hauf gibt und diese Art zu leben, nicht normal ist.
        Wir alle sind ein Produkt aus Genen, Erziehung und Umwelt,
        es kann gutgehen oder auch nicht.

        • Tatjana sagt:

          Hallo Klam,
          auch mir erging es so wie Dir. Da mein Ex-Mann während unserer langen Ehe gezeigt hat, dass Empathie ein Fremdwort für ihn ist und ich das Gegenteil bin, war ich das perfekte Opfer. Ich war immer an einem guten Miteinander interessiert und habe viel dafür gegeben – leider. Da ich ein positiver und optimistischer Mensch bin, hatte ich immer die Hoffnung „wir schaffen das“! Von Seiten meiner Kinder kam der Hinweis: Mama du sprichst immer nur im WIR und Papa sagt immer Ich,Ich,Ich! Sehr viel sagend…!?
          Mein Ex-Mann braucht Macht und Kontrolle – wir wohnen auch nach 8 Monaten Scheidung immer noch unter einem „DACH“! Die Vermögensauseinandersetzung wurde von mir eingeleitet, aber mit täglichen „Zettelchen“ bildet er sich ein, noch irgendwie Macht über mich zu haben. Ich brauche noch einen langen Atem für eine
          endgültige Lösung, aber den werde ich haben…, denn mein Ziel habe ich klar vor Augen. Ich weiß, dass mir noch viele Steine mit viel Bösartigkeit und Hass in den Weg gelegt werden – aber besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende…!!!???
          In diesem Sinne wünsche ich allen Gepeinigten eine große Portion Kraft und Durchhaltevermögen, denn ein Zurück kann es keinesfalls geben!
          Melanie

  5. Frau Holle sagt:

    Eines Tages kam ich nach Hause, sagte meinem Partner ins Gesicht: „Du, ich will, dass Du ausziehst aus meiner Wohnung und aus meinem Leben – und zwar sofort!“

    Danach bin ich sofort wieder gegangen.

    Ich habe das so gemacht, um ihm nicht mehr wie sonst durch seine Reaktion die Kontrolle zu geben über mich und meine Gefühle.

    Als ich am späten Abend wieder heim kam, fand ich alle ihm geschenkten und von ihm erhaltenen Geburtstagskarten, Briefe, Bücher etc. zerfetzt und kleingewütet im Altpapier und in der Küche zerstreut. Das war aber sein Bier – nicht meins – denn ich war ja nicht da…

    Die letzten Wochen bis zu seinem Auszug verhielt ich mich zu ihm wie ein Stein. Man konnte beobachten, wie seine Tentakeln versuchten, an meine Gefühle anzudocken. Ob wütende Schimpftiraden, Betteln, Locken, was auch immer. Irgendwie offenbarte sich seine ganze Gestörtheit – oder Verstörtheit.
    Nur, wenn er sich wie ein erwachsener Mann verhielt, habe ich mich mit ihm normal unterhalten – auf strikter Sachebene. Dann bekam er Beachtung und Aufmerksamkeit.

    Anders wäre das Zusammenleben in meiner Wohnung auch gar nicht möglich gewesen, sonst wären die Fetzen geflogen. Ich hätte mich da nicht vertreiben lassen.

    Alle zwangsläufig zur Abwicklung noch erforderlichen Kontakte erfolgten nach diesem Muster.

    Und danach war Ruhe.

  6. Bernd sagt:

    Mir hat bei dem Thema sehr geholfen, die Blickrichtung zu ändern. Früher hab ich mich selbst gefragt wie ich den N ändern kann,was ich tun muß ,damit er einsieht,das er sich selbst unglücklich macht.

    Die Denkweise ist falsch.

    Der N ist krankhaft gestört. Ihm fehlen ganz einfach wesentliche Eigenschaften. Ob er jetzt selbst daran Schuld ist oder nicht spielt keine Rolle. Der N ist tief in sich drin ein ganz armes Sch…. Er steht sich selbst im Weg.
    All das hab ich nicht zu verantworten und ich werde es auch nicht ändern. Hat etwas gedauert bis ich dahinter gekommen bin. Jetzt muss ich sogar manchmal darüber lächeln und ich bin froh das der Teil zur Vergangenheit gehört 🙂

    Wünsch allen die damit noch zu kämpfen haben viel Kraft. Ihr packt das!!!

  7. Theresa sagt:

    Ja genauso läuft es

  8. Moorkönigin sagt:

    Danke für diesen Artikel.
    Jetzt verstehe ich endlich sein Verhalten. Nach 18 Jahren habe ich schweren Herzens die Trennung ruhig und gefasst ausgesprochen. Kinder,Haus alles hat mich nicht mehr gehalten, mit diesem Scheusal zusammen bleiben zu wollen. Dieser Schritt ist mir unendlich schwer gefallen. Das war 2011. Es hat nicht drauf reagiert. Ich war völlig irritiert.
    2012 das gleiche.
    2013 nebeneinander her vegetiert.
    2014 hat er Parallelbeziehungen begonnen. 2015 ist er endlich ausgezogen. Er klebt unendlich an mir. Ich war 2 Jahre in psychologischer Beratung und habe endlich das Spiel begriffen.
    Seit wenigen Wochen bin ich clean.
    Ich bin so unendlich befreit.
    Danke an diese Seite und alle Schreiber.
    Besinnt Euch auf das Gute und Schöne
    Und auch Euch!
    Es und er hat keinen Wert.

  9. Daniela sagt:

    Vielen Dank für diesen herausragenden Artikel!

    Ja, genauso ist es auch bei mir gewesen: Völlige Gleichgültigkeit… Nachdem ich dem Narzissten sagte, dass es mir reicht, es für mich nicht passt und ich nicht mehr länger möchte kam Achselzucken und dann die Antwort: „Mir ist das egal, mir macht es nichts, ich hoffe nur dass DU in den nächsten 10 Jahren jemanden besseren findest…“
    Dabei war ich noch nicht einmal auf der Suche nach einem Partner gewesen und der Narzisst hatte seinerseits mit all diesem Lovemboming und seinen Liebsschwüren begonnen, mich damit regelrecht überumpelt, sich in mein ausgefülltes und glückliches Leben gewühlt…
    Also alles ging alles eigentlich am Anfang nur von ihm aus; ich hatte nie begriffen was das eigentlich sollte, denn ich fand ihn zwar gutaussehend charismatisch aber ansonsten irgendwie leer und langweilig…
    Leute, hört auf Euer Bauchgefühl! Wenn Ihr am Anfang spürt, dass da etwas nicht stimmig ist, schnell weg da…und nur nicht darauf einlassen, denn am Ende bringt es nur Leid…

    Ich muss sagen, dass ich erst dann – durch seine gleichgültige Reaktion – begriffen habe, dass ich ihm NICHTS, absolut NICHTS bedeutete und diese Liebesschwüre nur Manipulation und der Rest leider NICHTS als leere Worte waren.
    Heute bin ich sogar dankbar für diese Erfahrung und habe gelernt an meinen Standards und Grenzen zu arbeiten. Ich habe auch den Kontakt abgebrochen und mich auf jegliches Hoovering hin NIE WIEDER gemeldet. Denn es bringt nix… Man nur das Gefühl, dass man mit einem emotional Behinderten zu tun hat…

    Allen Mitlesenden hier wünsche ich alles Gute! Bleibt Euch selbst treu und seid es Euch selbst wert, Euch solchen Umgang nicht länger an zu tun. Euer Leben ist zu kostbar… und Ihr seid es auch für diesen „Kindergarten“. Umgebt Euch mit positiven Menschen und macht etwas Schönes aus Eurem Leben. Denn Ihr seid wunderbar 🙂

    Herzliche Grüße von
    Daniela

    • Radulf sagt:

      Ich hatte vor einiger Zeit einer Daniela W.diese Internetseite empfohlen. Falls es sich bei dir um diese Daniela handelt, die so schlechte Erfahrungen mit ihrem Jürgen gemacht hat, würde es mich sehr freuen.

    • Alex sagt:

      „Mir ist das egal, mir macht es nichts, ich hoffe nur dass DU in den nächsten 10 Jahren jemanden besseren findest…“

      Oh das kenn ich nur zu gut.

      Meine Ex war auf jede Bekannte eifersüchtig, Wahnsinn.
      Aber ich musste ihre Männerkontakte (nur gute Freunde => sie hat keine Freunde) aber akzeptieren.

      Als ich dann mal meinte „ob ich jetzt mit Dir zusammen bin oder nicht, ist vollkommen egal; ich bin eh als alleine“ kam dann prompt zurück „Dann geh doch zu Deinen Tussen. Dann kannste die endlich f***, das ist doch genau das was Du als wolltest!“

      Is klar. Ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt.
      Ich reiße mir den Arsch auf und was bekomm ich zurück?
      Hab ihr dann versucht zu erklären, dass es mir Null um Andere sondern wie immer nur um sie/uns geht, aber sie das einfach nicht sehen kann oder will und bevor ich noch mehr Energie in etwas investiere, was eh keinen Sinn hat, lass ichs lieber.

      Und wieder, Vorwürfe, ich würde ja gar nicht verstehem wie überfordert und verunsichert sie ist, etc. Schön schlechtes Gewissen machen, was aber nicht mehr bei mir geklappt hat.
      Ich ihr dann gesagt, dass sie nach fast 2 Jahren immer noch keinen Schimmer davon hat was ich meine und was bei einer echten Bez wichtig ist, weil sie komplett alles missachtet und sich so hinlegt wie sies will.
      Naja, sie hatte parallel eh wieder Einen Anderen, von daher hatte sich das ganz schnell wieder erledigt, nachdem sie 4x insgesamt wieder ankam.

      • Simone sagt:

        All das was du sagst kenne ich nur zu gut von „ihm“
        „Keiner wird es jemals mit dir aushalten“…so seine Worte!
        Er wäre der Einzige der mich „so gestört,wie ich bin“verstehen würde!
        Ständig andere Frauen,aber den Kontakt zu mir nie abgebrochen,ein Abbruch meinerseits hatte dann zur Folge das mir aufgelauert wurde!
        Immer wieder habe ich mich auf ihn eingelassen,aber hier habe ich erstmalig Leidensgenossen gefunden,und hoffe jetzt auf Stärke meinerseits?
        Danke dafür😀

  10. Tina sagt:

    Es gibt ein sehr probates Mittel (selbst ausprobiert) für eine effektive Trennung: lange, sehr lange im Voraus akribisch durchplanen und absolutes Stillschweigen gegenüber JEDEM bewahren, ja, auch Freunden. Sich in Ruhe nach einer schönen neuen Wohnung umsehen, am besten nicht am gleichen Ort, wenn es geht vielleicht sogar eine neue Arbeitsstelle suchen, ganz neue Freunde suchen (Verein oder was man schon immer mal machen wollte usw.). Wenn das alles stimmig ist, geplant, durchgespielt, dann eines Tages, wenn der Narzist nicht zuhause ist, Schlüssel auf den Tisch legen, sich nicht mal mehr die Blöße geben, irgendwas Schriftliches zu hinterlassen, sondern weg ist weg. Kommentarlos.
    Da ich ohnehin vom Narzissten isoliert war und kaum (mehr) Freunde hatte, war das auch schon egal. Bin 50 km weiter weg gezogen, neue Arbeit, die mir ohnehin mehr Spaß machte, schon aus dem Gefühl heraus, dass mich DA niemand mehr finden würde, neue schöne Wohnung, neuen Fotoclub für mein Hobby gefunden, neue Freunde, die von der Misere nichts wissen, mich ablenken und „lauter schöne Dinge“ machen, die ich früher nicht konnte, weil er mir alles vermiesen konnte. Er hat mich nicht gefunden, ich hab ihn nie wieder gesehen – der Schritt war für mich als Isolierte und Einzelgängerin zwar schwierig, da ein Umzug alleine jetzt nicht so „lustig“ zu bewerkstelligen ist, aber ich lebe freier, glücklicher und verschwende keinen Gedanken an den Psychopathen mehr, im Gegenteil, das alles geschafft zu haben in alleiniger Eigenregie und einfach wortlos gegangen zu sein, verschaffte mir viel Genugtuung – und Selbstbewusstsein.

    • Mike sagt:

      Naja, das geht leider nicht immer.
      Warum soll ich mich nach einer neuen Wohnung oder neuem Job umsehen, nur weil ich mich vom Narz getrennt hab? Macht keinen Sinn für mich, weil das Eine nix mit dem Anderen zu tun hat. Ich werf doch deswegen nicht mein ganzes Leben komplett über den Haufen. Das zeigt mir, dass man vorher selbiges auch nicht hatte.

      Genauso wenig stillschweigen.
      Grad Opfer des narz Missbrauchs brauchen Freunde und Leute die meinen „ich pack das alleine“ packen das zum größten Teil eben nicht. Daher, kein guter Rat

      Auch mit dem Planen; aus meiner Erfahrung bringt das meist nix, denn je mehr man plant, desto weniger klappt das wirklich.
      Selbst mit dem kommentarlos weg, stellt man sich mMn auf die gleiche Stufe wie der Narz. Wenn man abtritt, dann mit Argumenten und folgenden Aktionen (sperren, blockieren, ignorieren), aber wortlos gehen ist doch genau das, was ein Narz meist selbst macht.

      • Silv sagt:

        Mike, seh ich auch so.
        Anders bei bösartigen Narzissten, die körperlich misshandeln oder massiv bedrohlich ubd zerstörend stalken

      • Silv sagt:

        Mike, andererseits sollte man sich schon aus dem Dunstkreis eines Narzissten entfernen. Prinzipiell, da einfach schädlich: im Freundes-, Bekanntenkreis, als Familienmitglied,Arbeitskollege. Also falls möglich, weg oder drum herumgehen, ‚freundlich lächelnd‘

    • Moorkönigin sagt:

      Gratulation, das war echt cool!

  11. Stephie sagt:

    Ich verfolge diesen Blog bzw. Webseite nun seit einigen Tagen und ich muss sagen, dass ich schwer beeindruckt bin, von Gemeinsamkeiten in der Struktur von Narzissten, egal ob männlich oder weiblich. Ganz besonders von Berichten über N-Mütter!

    Zu meiner N-Mutter habe ich vor ca. 10 Tagen wieder mal den Kontakt abgebrochen und dieses Mal wird es dabei bleiben, weil ich habe die Sch**** voll.

    Vielleicht kommt einigen von Euch das, was ich jetzt aufschreibe oder aufzähle bekannt vor:

    1) Das ewige Gejammer wie schlecht es ihr doch geht und keiner hilft ihr: Haha – der war gut! Auf die Frage, was genau ihr fehlt, bekam ich die Antwort: Ich denke du bist eine „Fachfrau“ im Gesundheitswesen“ wie bekloppt bist du, dass nicht zu wissen? Dann wird aufgezählt, was alles „wehtut“ Von ich kann nicht laufen bis hin zu ich will zur Kur, aber nicht ohne neue „Zähne“.
    2) Wieso meldest du dich nicht bei mir? Ist etwas passiert? Ich mache mir Sorgen, du bist doch krank! Haha, der war gut – ich mache mich Sorgen! Meine Antwort lautete: Ich bin schon groß! Antwort N-Mutter: Aber du bleibst immer mein Kind! Antwort: Aha, Angst um deinen Kontrollverlust? Antwort: Du bist doch bekloppt, wie meine Nachbarin und deine Schwester zusammen!
    3) Du willst, dass ich keinen Kontakt zu deiner Schwester habe – also frage mich auch nicht, ob sie angerufen hat. Antwort: Ich habe nie gesagt, dass du keinen Kontakt zu meiner Schwester haben sollst, sondern nur, dann wenn es dir gut geht. Antwort N-Mutter: Du lügst schon wieder!
    4) Ich muss die Kartons in Keller bringen.. Ok lass mich das jetzt machen, wo ich hier bin. Antwort N-Mutter: Nein – im harschen Tonfall.. Nicht heute… . Antwort: Dann jammere nicht rum, wenn die noch länger hier stehen, du kannst nicht nach lust und Laune über meine Zeit verfügen! Antwort N-Mutter: Ich sage ja immer wieder, du behauptest überall mir zu helfen, aber wenn ich dich brauche dann bist du nicht greifbar! Sorry aber da konnte ich nur lachen und habe ich noch einen schönen Tag gewünscht und bin gegangen.

  12. Stefan sagt:

    Dass Narzissten die „Abweichler“ für psychisch krank halten, ist sehr witzig. Ich habe auch schon oft die Erfahrung gemacht, dass der selbsternannte Leiter unseres Atelierhauses anderen in langen E-Mails letztlich genau die Dinge vorwirft, die eigentlich zu 100% auf ihn passen. Highlight: „Du bist so eine asoziale Person von der ich dachte, dass die nur im Kino vorkommen“.

    Narzissten sind so sehr in sich selbst eingeschlossen, dass sie auch den „Stoff“ ihrer Beschimpfungen anderer letztlich aus sich selbst schöpfen müssen. Daher sind beleidigende Mails und Briefe letztlich vermutlich ein Spiegel ihrer selbst. Wenn man das mal erkannt hat, kann man eigentlich drüber lachen.

    Etwas bedrohlicher ist die Tendenz, andere für das eigene Scheitern verantwortlich zu machen. Immer mehr Leute wenden sich derzeit von unserem Meister-Narzissten ab. Zuerst hat er das noch als „Sommerloch“ abgetan, inzwischen ist er dazu übergegangen, Schuldige zu suchen. Diesmal bin ich dran, weil ich ein paar Kollegen zu einem Filmabend eingeladen habe. Das interpretiert er als Konspiration.

    Manchmal ist es nicht damit getan, sich einfach abzuwenden. Diese Typen setzen einem nach und bringen Wut und Hass ins Leben völlig Unbeteiligter. Am Ende hilft da womöglich tatsächlich nur, das Weite zu suchen, buchstäblich.

    • Alex sagt:

      „die Tendenz, andere für das eigene Scheitern verantwortlich zu machen“

      Meine hat mich am ende dafür verantwortlich gemacht, dass sie ihrem Mann 7 Jahre fremdgegangen und das am ende rausgekommen ist.
      Dabei ist das durch ihre eigene Blödheit rausgekommen.
      Und natürlich bin ich auch Schuld, dass es mit „uns“ nie geklappt hat.
      Lustig, wenn einer 100% und der andere 0 gibt.

  13. Yvonne sagt:

    PS: Also ich war ja auch schon in diesem „Drama-Dreieck“. Ich finde es überheblich nur einer Seite, (dem sog. Narzissten) die ganze „Schuld“ aufzubürden. Es machen Immer Beide bei diesem Nähe-Distanz; aka „Retter-Verfolger-Opfer“- Spielchen mit,
    sonst gäbe es ja das Spielchen eben gar nicht. Einige der Opfer von Narzissten sind selbst Narzissten und gefallen sich in der Opferrolle. Sie finden sich ebenfalls sehr wichtig und spielen oft lange mit.

    • Friedel sagt:

      Hallo Yvonne,

      ein interessanter Kommentar. Ich denke, Deine Einschätzung zu Dir selbst trifft zu!
      Glückwunsch!

    • Mike sagt:

      Mit solchen Aussagen ware ich sehr vorsichtig!

      Glaubst Du, die Opfer machen das zum Spass oder weil sie sonst keine Hobbies haben?
      Nein, das ist die narzisstische Manipulation und da kann selbst der selbstsicherste Mensch dran verzweifeln.
      Wenn ich solche Kommentare lese, frag ich mich immer, ob die entsprechende Person a) überhaupt weiss, von was sie spricht und b) sowas mal selbst durchgemacht hat.
      Beides beantworte ich jetzt einfach mal mit einem dezenten „nein“

    • PaMa sagt:

      @Yvonne:
      „Ich war ja auch schon in diesem ‚Drama-Dreieck‘.
      Du warst in diesem ‚Drama-Dreieck‘. Aus deiner Beschreibung könnte man lesen, dass du dich mit der Narc-Person gegen das vermeintliche ‚Opfer‘ gestellt hast.
      In Beziehungen mit Narc-Persönlichkeiten geht es nicht darum, dass man ein bisschen von einem anderen Menschen runtergemacht wird.

      In solchen Beziehungen geht es um gezielte psychische Manipulation und psychischem Missbrauch die einen Menschen an den Rand seiner Selbst bringt; um eine emotionale Abhängigkeit die einem über Monate und Jahre subtil eingeimpft wird und aus der man sich nur schwer lösen kann nach Jahren des Missbrauchs.

      In dem Moment wo man realisiert in welcher Situation man als Betroffene (Opfer) steckt wird das Leben noch mehr zur Hölle…den das Wehren gegen diese Narc-Menschen verschlimmert die ganze Situation nur noch…umso schwerer wird es wenn sich dann das Umfeld noch gegen einen stellt und der/die Betroffene auch von denen im Regen stehen gelassen wird…

      Betroffene haben gelernt sich selber sehr gut zu reflektieren in solchen Beziehungen, haben aber die Beziehung zu sich selbst fast verloren…und sie können oft nicht ohne fremde Hilfe aus diesen Situationen fliehen…und das hat nichts zu tun mit WOLLEN oder SICH IN DER OPFERROLE WOHL FÜHLEN!

      • Yvonne sagt:

        Also ich denke tatsächlich, dass ich das auch schon erlebt habe. Nein, ich habe mich nicht auf die Narc-Seite gestellt. Ich war das Opfer und ich litt fast bis zur Selbstauslöschung. Ich habe dann aber meinen Anteil angeschaut und musste einfach feststellen, dass auch ich „Oberdoofe“ immer wieder mitgemacht habe und noch eine Runde auf dem Karussell der Gewaltspirale mutgedreht habe. Ich habe mich gefühlt wie ein Döner wo immer abgeschnitten wird. Als ich dann mit letzter Kraft aussteigen konnte, wurde ich von Selbsthass übermannt. WARUM habe ich das mit mir machen lassen? Warum habe ich da mitgemacht? Ich habe jetzt aber gelernt, dass ich NUR mich selbst und MEIN Verhalten ändern kann, und nicht den Andern. Dazu habe ich ja auch kein Recht. Jeder kann sein wie er will. Aber: Ich muss nicht hinhalten. Und garantiert: Jetzt rieche ich solche Menschen schon gegen den Wind und lasse mich gar nicht mehr darauf ein. Ja, vielleicht bin ich jetzt selbst narzisstisch geworden, oder egoistisch, ich weiss es nicht. Auf alle Fälle merke ich selbst, dass ich viel „kälter“ als früher geworden bin und mich nicht mehr einfach so auf eine Beziehung einlassen kann. Selbstschutz oder Narzissmus? Ich weiss es eben nicht.

        • Flora sagt:

          Das Drama Dreieck beschreibt ja eine Form der menschlichen Interaktion nicht eine der Manipulation.

          Eine gesunde Form des Egoismus ist genau das, was Opfer N. Mißbrauchs unbedingt brauchen. Es dauert lange, bis diese Kälte die man in sich verspürt verschwindet. Sie verschwindet nicht komplett,
          a) weil man vorher viel zu „warm“ fühlte und nun gelernt hat seine Wärme nicht mehr freigiebig herzugeben.
          b) sie bleibt eine Erinnerung an eine schwere psychische Verletzung, wie eine Narbe auf der Seele.

          Jemand sagte mal zu mir, daß alles, was ich in meinem Schmerz fühlte, Angst, Wut, Neid, Rachegedanken, Wertlosigkeit genau das ist, was er regelmäßig fühlt, wenn sein negatives Selbstbild an die Oberfläche schwappt. Eigentlich sind sie erbärmliche Sch.isser, die Rauchbomben werfen, um ihnen nicht auf die Schliche kommen zu können.

          Ich sehe das heute mit einer gewissen Gelassenheit und wissenschaftlicher Neugierde, doch das war ein langer Weg.

          Nein, ich bin nicht der Narzisst, auch nicht der Schlüssel zum Schloss, Ich WAR ein pathologischer Altruist.. gab mehr als für mich selbst gut war.

          • Yvonne sagt:

            Danke Flora

            Ich glaube das beschreibt mich und meine frühere Situation genau. Aus irgend einem Grund habe ich gedacht zur Liebe gehöre ständiges Geben und verzeihen und hoffen und lieben und geben und verzeihen, bis zum Abwinken! Immer Verständnis für Alle und Jeden, ausser eben für mich….
            Eine Mutter Theresa in Form eines Schuhabtreters. Nie mehr wieder!

          • Céline sagt:

            „Nein, ich bin nicht der Narzisst, auch nicht der Schlüssel zum Schloss, Ich WAR ein pathologischer Altruist.. gab mehr als für mich selbst gut war..“

            Und genau diese Qualität macht einen zur Beute.

            Ein franz. Psychoanalytiker sagte, dass es der innere Reichtum, die Vitalität der Opfer sei, an denen sich der leere Narzisst, der nichts sei als eine Hülle, laben würde.

            Ist ja auch nachvollziehbar, ein Bettler sucht ja auch keine finanzielle Hilfe bei einem anderen Bettler sondern bei jemandem, der etwas zu geben hat.

            Ein Richter sagte mir neulich, Betrüger – und Narzissten sind emotionale Betrüger – agieren oftmals widerspruchsfrei, und von daher sind sie äußerst schwer zu entlarven.

          • Silv sagt:

            Flora, das Eine muss das Andere nicht ausschließen.
            Solange man denkt, dass es da nicht eine gewisse Passung gab, ists letztendlich nicht abgeschlossen. Nicht conarz. oder borderlineveranlagte Menschen bleiben nicht bei einem Narzissten. Wer lässt sich von Jemandem quälen wenn
            Man dies nicht schon aus Vorzeiten kennt ( Kindheit mit narz. Elternteil z.b.)

        • Flora sagt:

          Hallo Celine,

          War es nicht ein Psychoanalytikerin?, Habe jedenfalls gleiches gelesen und dann verstanden, warum ich?, alle anderen Schuhe passten nicht..

          Ich glaub, ich hätte für ihn sogar meine beiden Nieren gespendet? (Kann mir mal bitte einer vor den Kopf schlagen?)

          LOL

          • Celine sagt:

            Hallo Flora,

            nein, es ist tatsächlich ein franz. Psychoanalytiker, der von den „femmes riches“ spricht, also nicht Marie-France Hirigoyen, die Sie wahrscheinlich meinen.

            Auf you tube finden Sie Marie-France Hirigoyen und weitere Perlen der franz. Psychotherapie.

            Auch wenn man nicht alles versteht, springt einen der empathische, engagierte Gesichtsausdruck dieser Leute sofort an.
            Gegen solche Therapeuten hätte ich nichts einzuwenden.

            Auch Isabelle Aga-Nazare – auch auf you tube zu sehen –
            schreibt sehr hilfreiche Bücher über Narzissmus, z.B. „Manipulation in der Liebe“, etc.

            Schade, dass es vergleichbares nicht im deutschen Raum gibt.

            Wenn ich da an unsere Schnarchnasen denke, die nicht über ihre altbackenen Sprüchlein wie „Narzisst/Conarzisst“ hinausdenken können, bekomme ich Kopfschmerzen.

      • Natalie sagt:

        PaMa, vielen Dank!!!
        Du bringst es auf den Punkt!

    • Gila sagt:

      Warum soll man es IHNEN nicht auf bürden ????
      Schließlich manipulieren sie, BEWUSST !!! blenden und lügen !!! inszenieren falsche Wahrheiten, nur um eigenen Nutzen daraus zu ziehen und spielen mit den Gefühlen von seinem Gegenüber….nutzen die Gutmütigkeit und Gutgläubigkeit aus….
      Es wird die Zeit kommen, da auch der geblendete, ausgenutzte, angelogene, zu tiefst verletzte seine eigenen Anteile endlich erkennt und auch seine Schuld dabei übernimmt….
      Wenn es doch der Blender, Spieler, manipulierer und bla bla bla doch auch endlich mal zuläßt und seinen Mitspieler in Frieden läßt !!!!

    • Flora sagt:

      Halle Celine,

      danke für die Hinweise. Mein Französisch ist zwar rostig, aber eine gute Gelegenheit da mal dran zu arbeiten.

      Im englischsprachigen Raum ist man definitiv auch weiter als hier, wo ich den Eindruck habe, einer schreibt die Sachen beim anderen ab. Diese Seite finde ich gut, weil ich den Eindruck habe sie ist geeignet um sehr vielen dieses Phänomen umfänglich näher zu bringen.

      Sandra L Brown hat ebenfalls interessantes erforscht, alle ihre Arbeiten und auch die Bücher sind hochinteressant. Sie unterhält auch ein Netzwerk und bietet aktuell internationale Fortbildung für Therapeuten an. Sie denkt, dass viele Therapeuten unbedingt komprimiertes, aktuelles Wissen benötigen um den Opern zu helfen.

      Hier ein Link der vielleicht interessant für dich ist.
      Danke nochmal, der Austausch mit dir ist sehr nett 🙂

      https://www.youtube.com/watch?v=Tbdo32EqyiY

      • Céline sagt:

        Hallo Céline,

        „…im englischsprachigen Raum ist man definitiv auch weiter als hier, wo ich den Eindruck habe, einer schreibt die Sachen beim anderen ab..“

        Das ist ja lustig, genau dasselbe wollte ich schon schreiben, bei uns hat man wirklich oftmals den Eindruck, die schreiben Textbausteine gegenseitig voneinander ab. Keine Spur eines eigenständigen Gedankens. Die Bücher sind oftmals gähnend langweilig. Und solche Leute wollen ihre Patienten zu Autonomie erziehen.

        Vielen Dank für die Anregungen um Sandra Brown, die werde ich auf jeden Fall mal in Angriff nehmen. Meine Probleme mit meiner Schwester – das was Hirigoyen schreibt, trifft leider voll auf sie zu – sind nicht vom Tisch. Vielleicht hilft ja Sandra Brown weiter. Sie scheint ja auch wissenschaftlich orientiert zu sein. Das ist schon wichtig, damit man sich auf seriöse Quellen berufen kann.

        Traurig, dass man bei Therapeuten eher weiter gequält wird. Die hocken neutral und unempathisch vor einem und weigern sich, über Dritte zu sprechen. Bei vielen habe ich den Eindruck, da sitzt ein emotionaler Analphabet vor mir. Deswegen ist mir mittlerweile Opferprophylaxe auch so wichtig. Wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, hilft kaum einer.

        Übrigens glaube ich, es war Boris Cyrulnik, der von den „femmes riches“ sprach, die sich maligne Narzissten gerne als Opfer suchen.
        Cyrulnik ist Verhaltens- und Resilienzforscher und schreibt sehr aufbauend. Man fühlt sich sofort nach ein paar Seiten gestärkt.
        Eines seiner schönen Bücher hat den Titel: die Kraft, die im Unglück liegt.

        Jetzt muss ich mich mal um Sandra Brown kümmern. Hier ist allerdings mein Englisch rostig.

        Auch Dir ein großes Dankeschön für den anregenden und bereichernden Austausch!

        • Céline sagt:

          @Flora
          Hallo Flora,
          jetzt schreibe ich vor lauter Arbeitsstress schon an mich selbst, der Kommentar ist ja an Dich gerichtet!

        • Silv sagt:

          Ach Cèline,
          Dass du es nicht mit Therapeuten hast, hat man ja schon in ausführlichen Beschimpfungstiraden -gespickt mit Vorurteilen- von deoner Seite lesen dürfem.
          Recht hast du sicher damit, dass sich Therapeuten nicht so gern mit Narzissten brschäftigen. Teils weil ‚zwecklos‘ und auch aus Selbstschutz. Wegen der unweigerlich folgenden Abwertungen. Was du hier übrigens auch vollziehst. Ebenso wie Flora…auch schon aif div anderen Seitem lesbar.

      • Silv sagt:

        Hallo Flora und Cèline,
        Ja- es ist hart, annehmen zu müssen, dass es Persönlichkeitspassungen gab, die zueinander führten. Das ist doch eigentlich garnicht so schwer nach zu vollziehen.
        Solange man den Gedanken nicht zulassen kann, ists nicht abgeschlossen.

  14. Yvonne sagt:

    Also Entschuldigung! In dem Fall bin ich schwer narzisstisch gestört. Ich war immer froh, wenn meine schmarotzenden und besser wissenden Freunde (evt. auch Freundinnen) endlich auszogen und mich mit ihrem Getue in Ruhe liessen. Ich war ja meistens nur die allgemeine „Bedürfnis-Befriedigungs-Anlage“. Wenn eine Beziehung in die Schieflache gerät, ist es besser sich zu trennen. Und endlose Gespräche und Herumgehende nützen eh nichts. Meiner Ansicht nach ist nicht jeder ein Narzisst, der froh ist, den andern endlich gehen zu sehen, vor allem wenn der nur ein ständiger „Sauger“, Schmarotzer und Nehmer war. Gibt’s bei Männern und Frauen.

    • Silv sagt:

      Yvonne, ja.Aber bei Narzissten gibts schon so eine ganz spezielle Art des ‚ Getues‘- wie du es nennst. Die kann sehr zerstörerisch auf Psyche und Leben des Partners wirken.Du hast recht mit dem Schloss/Schlüssel- Prinzip…trotzdem ist ein narz. gestörter Mensch ganz weit weg von einer halbwegs fairen Trennung.Bedürfnisse sollten in einer Beziehung auch befriedigt werden- gegenseitig. Das macht u.a.den Sinn einer Beziehung aus. Ich glaube, du möchtest Narzissmus in seiner überzogenen Form nicht verstehen, bzw wirkst stark abwehrend. Das wird seine Gründe haben. Nur: was genau suchst du auf dieser ‚ Selbsthilfe- Seite‘.?

    • Mike sagt:

      You ===============================> the point!

    • Arianna sagt:

      @ Yvonne
      Natürlich hat jeder Mensch narzisstische Anteile. Das ist ja das Schlimme, diese Menschen packen uns bei unseren eigenen Schwächen, die sie genau erkennen und ausnutzen.
      Zu schimpfen „Der böse Narz, iiich bin aber ganz anders“ ist keine Lösung, das ist richtig. Trotzdem gibt es einen großen Unterschied zwischen narzisstischen Anteilen, narzisstischen Schwächen und einer ausgeprägten narzisstischen Störung. Hat man es mit einer Person zu tun, die eindeutig an Letzterem krankt, hilft nur eines: weg. Und zwar sofort.
      Sicher muss jeder an sich selbst arbeiten und sich auch selbst anschauen und sich fragen, „Wie konnte mir das nur passieren“ etc., aber das kann man erst, wenn man nicht mehr durch diesen Menschen unter Beschuss genommen wird.

  15. PaMa sagt:

    Der Ex-Narc hat erst aufgegeben nachdem er herausgefunden hat, dass ich verheiratet bin…wahrscheinlich hat er doch noch kapiert, dass ich nicht nur ‚drohe‘ mit rechtlichen Schritten gegen sein Stalking.
    Von „du bist von deinem Ehemann gekauft worden“ bis zu „du bist psychisch krank und brauchst ein ’sektenartiges Gebilde‘ wo dein Versrand so vernebelt wird und du wie ein dummes Schaf dem Guru folgst“ habe ich alles gehört und gelesen.

    Da hilft nur Eines:
    Totaler Kontaktabbruch und unter keinen Umständen auf Provokationen reagieren.

    • Mike sagt:

      Immer gut,wenn man was gegen den Narz in der Hand hat.
      Ich könnte ihr theoretisch mit ihren alten mails, die ich sicherheitshalber mal archiviert habe, eine Menge Ärger machen, sollte sie es nochmal wagen, mich zu belästigen.

    • Silv sagt:

      Genau. Totaler Kontaktabbruch ist das Einzige, was letztendlich hilft. Überhaupt keine (positive/ negative) vor allem persönliche Reaktion.

  16. Thomas sagt:

    Obwohl meine Ex durch Warmwechsel mich nach 16 Jahren mich telefonisch entsorgt hatte, nachdem ich aus dem Dunstkreis ihrer narzisstischen Familie ausgezogen (mit Option auf Weiterführung der Ehe auf neutralem Boden) bin, hat sie mich 3 Jahre juristisch aufs Übelste bekämpft. Selbst die gemeinsame Tochter wurde hierfür instrumentalisiert.

  17. Arianna sagt:

    Haha! Ich hatte meine N-Mutter mal um eine „Sendepause“ von 3 Monaten gebeten. In der Zeit habe ich nichts von mir gegeben, sie schrieb mir jedoch ständig.
    Ca. 4 Jahre später habe ich den Kontakt ganz beendet, weil die Situation unerträglich geworden war; ich änderte meine Telefonnummer, sie schrieb aber nach wie vor, auch wenn ich sie überhaupt nicht mehr kontaktierte, auch nicht an Feiertagen oder an ihrem Geburtstag.
    Irgendwann öffnete ich ausnahmsweise ein Päckchen, weil sie mir ein Buch geschickt hatte: dabei lag ein Brief, in dem sie mir schrieb, als wäre nie etwas gewesen. Am Ende stand der Satz „Mir ist ein Rätsel, wie du mir so etwas sagen kannst wie dass du drei Monate lang nichts von mir hören möchtest.“ *kopfgegendiewandschlag*…
    Der Hinweis darauf, dass ich doch bitte Tabletten nehmen und einen Arzt aufsuchen möchte (Subtext: um sie danach weiterhin ertragen zu dürfen), kam auch mehrmals.
    Dass die Entscheidung zum Kontaktabbruch nicht meine eigene war sondern durch ihren bösen, bösen Exmann suggeriert, der sich an ihr rächen wolle, war für sie von vornherein sonnenklar.
    Sie hat alles getan, um die Beziehung zwischen mir und meinem Vater zu unterminieren. Lediglich ein nach außen hin „normal“ aussehendes Gerüst durfte bleiben, damit niemand ihr etwas nachsagen konnte. Er dagegen hat jahrzehntelang über sie geschwiegen und tut es immer noch. Seit 35 Jahren ignoriert er sie und hat damit völlig Recht.
    Sie hat nie begriffen, dass sie sich durch ihr eigenes Verhalten ins Aus geschossen hat und dass mein Vater und ich sie nicht brauchen, weder für uns allein genommen noch für unsere gemeinsame Beziehung. Aber wenn sie einmal jemanden „liebt“ (d.h. besitzt), projiziert sie ihre eigenen Bedürfnisse auf diesen Menschen und redet sich wahrscheinlich bis ans Ende ihrer Tage ein, dass der andere ohne sie nicht leben kann…

    • Alex sagt:

      „Sie hat nie begriffen, dass sie sich durch ihr eigenes Verhalten ins Aus geschossen hat…“ Richtig! Scheint wohl ein genrelles Phänomen zu sein.

      Dieses ständige „Du weisst Doch, wie wichtig du mir bist, was Du mir und meinem Kind bedeutest“ war nur weiteres hinhalten bei mir.
      Sinnloses Gelaber halt und mich wieder zu locken. Das wurde schlimmer, je weniger ich mich gemeldet hab und natürlich gab’s dann immer einen Anschiss „Du hättest dich ja auch mal melden können!“.

      Gott sei Dank hab ich dann letztes Jahr den Kontakt abgebrochen, alles blockiert, neue Nr, etc, dass sie mich nicht mehr Kontaktieren kann. Muss sie momentan ja auch nicht, Dank neuem (und mit Sicherheit wiedr alten) Spielkammeraden.
      Ich hab Ruhe und nur das zählt.
      So Leute muss man einfach ignorieren

  18. Alex sagt:

    Spielchen, nix weiter, worauf man sich nie einlassen darf.

    Die Reaktion des Narz zeigt doch, wie egal man ihm/ihr am Ende wirklich ist und immer war, denn in einer normalen Bez würde man auch auf einer Ebene kommunizieren.

    JETZT will er/sie sich anstrengen und ändern? Wieso ist das nicht während der Bez passiert? warum werden jetzt utopische Versprechnungen gemacht, die in 99% der Fälle eh nie eingehalten (geswchweige denn versucht) werden?
    Denke die Frage kann sich jeder selbst beantworten.

    Deswegen ist es wichtig, SOFORT den radikalen Schlusstrich zu ziehen, denn es werden definitiv weitere Aktionen kommen.
    Da ist von schlechtes Gewissen machen bis schleimen Alles bei.
    Und gern und oft wird mit Sex gelockt, weil das besonders bei Kerlen gut klappt.
    Auf nix mehr eingehen und nicht reagieren!

    Besonders lustig wird es dann, wenn der/die Narz mitbekomt, dass man sich wieder mit jemand Neuem trifft. Hier kann es passieren, dass der/die Narz auch mal Kontrolle fährt und das wär das harmloseste (hat meine Ex bei Allen Kerlen zT parallel gemacht)oder Lügen verbreitet.

    Auf jeden Fall kann er/sie das nicht auf sich sitzen lassen, dass er/sie quasi ausgetauscht wurde (was die ja ständing selbst mit Anderen Partnern/Liebhabern machen) und schaltet dann natürlich einen Gang hoch. Hier soll man wieder die Grandiosität des/der Narz erkennen und bloss nicht weglaufen, denn mit Ablehnung können Narze gar nicht umgehen und das kratzt extrem am Ego.

    Auch hier gilt:
    Nix machen, nicht drauf eingehen. Jegliche Reaktion, egal wie die aussehen mag, ist eine Bestätigung für den/die Narz und ein Egopushen.

    Wenn ihr Euch trennen wollt, tut es richtig!
    Sorgt dafür, dass offene Dinge geklärt sind und dann brecht den Kontakt vollkommen ab, ansonsten werdet ihr niemals Ruhe bekommen und das Drama geht monate- oder jahrelang weiter.
    Glaubt mir, ich habs selbst durch und könnte mich ärgern, dass ich nicht direct beim ersten Mal Alles abgebrochen hab.

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