Narzissten fordern einen hohen Preis

Narzissten haben das große Talent, andere Menschen für sich zu gewinnen. Jede Idee, jeder Wunsch und jede Stellungnahme aus ihrem Munden kann überzeugend oder verführerisch klingen. Sie können Menschen durch ihre mitreißende Ausstrahlung begeistern und sie in den Glauben versetzen, an etwas ganz Besonderem teilzuhaben. Hat man sich aber erst einmal auf sie eingelassen und ist in ihre Fänge geraten, muss man feststellen, dass der Preis für ein Leben an ihrer Seite ungeheuer hoch ist.

Bild: © ysbrandcosijn – fotolia.com

Leben Sie mit einem Narzissten in einer Partnerschaft zusammen,  müssen Sie an der Seite eines narzisstischen Chefs arbeiten oder ständig die Allüren narzisstischer Eltern ertragen, dann werden Sie allmählich dahinter gekommen sein, dass Sie in dieser Beziehung ungeheuer viel investieren müssen und nicht einmal annäherungsweise Vergleichbares zurückerhalten. Immer geht es nur um die Bedürfnisse des Narzissten und immer häufiger werden Sie für seine Zwecke vereinnahmt und missbraucht. Was Sie jedoch an der Vorsätzlichkeit dieses spürbaren Egoismus zweifeln lässt, ist seine Stärke, Sie auf der anderen Seite durch eine Reihe von Vorzügen und Annehmlichkeiten geschickt verzaubern zu können.

Der Partner muss dem Narzissten dienen

Eine Lebensbeziehung oder Ehe mit einem Narzissten kann eine ganze Reihe materieller Vorzüge bieten – vorausgesetzt man hat es mit einem ehrgeizigen und erfolgreichen Narzissten zu tun. In der Regel strebt dieser Typ von Narzisst nach einer hohen Position, um Macht zu bekommen und viel Geld zu verdienen. Auf diese Weise kann er seinem Partner ein extravagantes Leben bieten: ein schönes und großes Eigenheim in bevorzugter Stadtlage, luxuriöse Autos, traumhafte Urlaube, teure Hobbys und andere noble Exklusivitäten. Während der Partner den eigenen Beruf und die eigene Karriere häufig an den Nagel hängt, um das Privatleben zu organisieren und ganz für den Narzissten da zu sein, kümmert dieser sich weniger um seinen Partner.

Aufgrund des beruflichen Erfolges des Narzissten kann man zwar ein luxuriöses und sorgenfreies Leben führen, der Narzisst ist aber mit zunehmender Dauer der Beziehung immer seltener für den Partner da und konzentriert sich vornehmlich auf seine Arbeit, seine Karriere, öffentliche Auftritte in der Gesellschaft und anderen Interessen, die seinem Fortkommen und Ansehen dienen. Der Narzisst beschert seinen Partner zwar ein scheinbar unbeschwertes Leben, erwartet aber zugleich, dass der Partner permanent für ihn verfügbar ist, wenn er es wünscht und sich ganz auf ihn einstellt.

Kommt es im späteren Verlauf zu einer Trennung, weil der Partner die Rücksichtslosigkeit des Narzissten leid und nicht mehr bereit ist, sein Leben für den Narzissten zu opfern, werden die Schattenseiten dieses Lebenslaufs deutlich: Der Partner hat keine eigenen Einkünfte, konnte in den Ehejahren kein Vermögen für sich aufbauen, hat kaum noch Perspektiven am Arbeitsmarkt und die Verpflichtungen den gemeinsamen Kindern gegenüber lässt ihn oftmals an den konsequenten Schritt einer Trennung zweifeln. Erst jetzt wird ihm bewusst, wie abhängig er in all den Jahren von dem Narzissten geworden ist. Zudem wurde oft auch in einem Ehevertrag das Leben nach einer Trennung für den Narzissten vorteilhafter geregelt als für den Partner.

Manchmal kann der Partner zu der tragischen Erkenntnis kommen, dass ein Bleiben an der Seite des Narzissten für ihn besser wäre, als eine Trennung mit allen finanziellen, emotionalen, familiären und gesellschaftlichen Konsequenzen.

Hinzu kommt noch, dass meist im Zuge einer Trennung bislang unbekannte und unschöne Tatsachen auffliegen können wie z. B. eine langjährige Geliebte, ein uneheliches Kind, ein überzogenes Bankkonto, ein hoher Schuldenberg oder Steuerhinterziehungen. Gerade das souveräne und kompetente Auftreten des Narzissten veranlasst den Partner in der Beziehung, diesem voll und ganz zu vertrauen, was aber leider oft dazu führt, dass der Narzisst dieses Vertrauen missbraucht und in seinem Glauben an die eigene Unfehlbarkeit maßlos wird und unüberschaubare Risiken eingeht, die im Fall eines Scheitern dem Partner gegenüber sorgsam verschleiert werden.

Ein Narzisst geht eine Ehe oder Beziehung aus Kalkül ein. Er spannt den Partner für alle möglichen Dienste ein, um sich auf diese Weise von lästigen Alltagspflichten und unwichtigen Aufgaben zu entlasten. Er braucht einen Partner, der ihm den Rücken freihält, damit er ungehindert seinen eigenen Interessen nachgehen kann. Zwar bietet er im Gegensatz dazu dem Partner materiellen Wohlstand, verlangt aber dafür, dass sich der Partner stets so verhält und äußert, wie es dem Narzissten gefällt. Durch die großzügige materielle Absicherung erkauft sich der Narzisst die Loyalität seines Partners und scheinbar das Recht, über ihn bestimmen zu können.

Mitarbeiter werden über den Tisch gezogen

Ein narzisstischer Chef weiß, dass er seine Ziele nur erreichen kann, wenn er erstklassige und treue Mitarbeiter um sich hat. Daher lockt er kompetente Mitarbeiter mit lukrativen Verdienstmöglichkeiten, guten Aufstiegschancen, interessanten Projekten sowie Privilegien wie individuelle Arbeitszeiten oder einen eigenen Dienstwagen. Außerdem wirbt er mit attraktiven Erfolgsprämien oder besondere Inzentivs. Immer wird er am Ende aber deutlich mehr verlangen als wie er im Vorgespräch angegeben hat. Er lockt die Bewerber mit einer Traumkarriere, verschweigt jedoch, wie hoch der Preis dafür ist.

Der Preis für diese Privilegien ist immens hoch: Abruf- und einsatzbereit bei Tag und Nacht, immer mehr und immer schwierigere Aufgaben in immer kürzeren Zeitintervallen, launische Attacken des Chefs verbunden mit demotivierender Kritik und willkürliche Arbeitsanweisungen, ein gereiztes Betriebsklima, Vernachlässigung des Privatlebens und vermehrte gesundheitliche Beschwerden verbunden mit zunehmenden Zweifel, ob man wirklich den richtigen Job gewählt hat. Aus Angst vor dem Arbeitsplatzverlust verharren Betroffene oftmals in dem Betrieb – bis es zum Burn-Out kommt und sie dann von dem narzisstischen Chef aufgrund des Leistungseinbruchs ausgetauscht werden.

Dennoch fällt es Betroffenen schwer, den Job einfach aufzugeben: Zum einen lieben sie ihren Beruf,  aber vielleicht nicht die Art und Weise des Chefs, zum anderen fühlen sie sich mit den Kollegen und dem Unternehmen verbunden und glauben, sich loyal verhalten zu müssen. Außerdem sind die vielen Privilegien schon eine lohnenswerte Besonderheit, auf die sie nicht so ohne Weiteres verzichten möchten. Haben sich Betroffene durch die Position auf der Karriereleiter nach oben gearbeitet und pflegen einen gehobenen Lebensstil, kommen sie die Treppe nicht mehr so leicht hinunter. Betroffene sind dann zwischen den enormen Anforderungen des Arbeitsplatzes sowie dem destruktiven Führungsstil des Narzissten und dem Wunsch nach Entlastung und Wohlbehagen hin- und hergerissen.

Betroffene sind im Netz der Narzissten gefangen und beginnen irgendwann, einfach nur noch durchzuhalten und zu funktionieren, sowohl beruflich wie auch privat. Der Narzisst hat seine Opfer durch Verführungen in seine Welt eingesponnen, raubt ihnen ihre Autonomie und macht sie von sich abhängig.

Suchen Betroffene in einer solchen Situation das Gespräch mit dem narzisstischen Vorgesetzten und dieser erkennt ihre Abwanderungspläne, wird er versuchen, sie durch weitere Verlockungen noch stärken an sich zu binden. Er wird ihnen mehr Geld anbieten, einen anderen Arbeitsumfang, mehr Abwechslung oder weitere Karriere-Perspektiven. Vielleicht wird er ihnen sogar, wenn er selbst Eigentümer des Unternehmens ist, die Teilhaberschaft anbieten. Alle Vorschläge zielen nur daraufhin, Betroffene noch mehr ans Unternehmen zu binden, um ihre Arbeitskraft ausbeuten zu können. Die einzige Strategie, die einem narzisstischen Chef hierzu einfällt, ist die Verführung. Er ist davon überzeugt, je mehr er in Aussicht stellt und sich scheinbar verständnisvoll und großzügig zeigt, desto mehr wird er seine Mitarbeiter beeindrucken und sich am Ende dafür die Berechtigung erkaufen können, diese über alle Maße zu fordern.

Erkennen Sie die narzisstischen Muster

Oftmals besteht die einzige Chance darin, den Narzissmus so früh wie möglich zu erkennen, die verhängnisvollen Muster und die dahinterliegende verheerende Psychodynamik zu durchschauen, um somit dem schleichenden Prozess in unumkehrbare Abhängigkeiten und ins eigene Unglück zu entgehen. Dem Narzisst geht es immer nur um sich selbst, das Glück des anderen ist ihm völlig gleich. Je später Sie die narzisstischen Gesetzmäßigkeiten verstehen und die raffinierte Vorgehensweise eines Narzissten durchschauen, desto tiefer verstricken Sie sich in seine Welt.

Menschen, die dazu neigen, zu vertrauensvoll und nachgiebig zu sein, die bereit sind, des lieben Friedens willen, auf eigene Ansprüche zu verzichten und nicht zu viel zu verlangen, von dem großen Los träumen  und sich von dem großzügigen Angebot des Narzissten verführen lassen, sollten sich dringend einen objektiven Abstand zulegen und ihre Schwärmereien beiseiteschieben. Es wäre ratsam, sich im Vorfeld mit dem Narzissmus und den narzisstischen Eigenschaften vertraut zu machen. Nicht unter jeder Krone befindet sich auch ein echter Prinz.

Veröffentlicht in Eigenschaften eines Narzissten
36 Kommentare zu “Narzissten fordern einen hohen Preis
  1. Mein Mann ist ein Narzisst und das habe ich erst nach seinem Tod erfahren
    und jetzt versucht er noch immer aus dem Jenseits mich zu quälen und weil
    es mir niemand glaubt, kann ich auch keine Hilfe erwarten???

    • Maria Bouha sagt:

      Hallo liebe Anne, aus deinen paar Sätzen erkenne ich, wie dein Mann dich jahrelang vergiftet hat, so dass du sogar nach seinem Tode meinst, er verfolgt dich und lässt dich nicht Ruhe.
      Sei ganz beruhigt, dein verstorbener Mann hat keine Gewalt mehr über dich.
      Du bist durch seinen jahrelangen Missbrauch schwer traumatisiert.
      Spreche mit einem Psychologen über deine Probleme und verlange eine Traumatherapie speziell für diesen, deinen Fall.
      Da wird dir dann vieles klar werden und du erkennst, welche schwachen Punkte du aufweist, damit dein Mann sooo viel Macht über dich erhalten konnte, denn du allein hast ihm mit deinem nachgiebigen Charakter erst Tür und Tor für seine widerlichen Spiele geöffnet.
      Bis du einen geeigneten Termin erhalten hast, kannst du im Internet fündig werden.
      Red flags Anna Aurora, Narzissmus-Video auf Youtube, da gibt es viele Erklärungen von verschiedenen Leuten, wobei mir Anna immer noch die klarsten Erklärungen abgibt.
      Auch bei Quora kannst du viel lernen.
      Begib dich auf die Suche, das lenkt dich ab und erweitert deinen Horizont, macht vieles klar.
      Und das Beste, du bist nicht alleine.
      Viel Glück.
      Maria

  2. Elisabeth sagt:

    Tochter 36 Jahre,hat nsrzstische Züge, kommt mir hier alles bekannt vor! Sie studiert schon recht lange! Haben sie bis vor kurzem finanziell und überhaupt unterstützt! Es kommen nur Vorwürfe und wir sind schuld, dass sie nicht weiterkommt!!!in der Verwandtschaft hatten wir auch mit solchen Menschen zu tun! Gebe zu, ich war immer ordentlich zu ihr! Schimpft auf ihre Schwester!usw usw! Könnte ganzes Buch drüber schreiben! Angeblich hat die adhs und Depressionen, war damals zweimal in Klinik, danach ist nichts besser geworden im gegenteil! Wir sind alle unter ihr! Sie wohnt weiter weg von uns!finde den Abstand auch ganz gut! Jammert dass sie immer alleine ist, aber es kann ihr keiner was Recht machen egal ob ex-freunde oder wir!

    • Maria sagt:

      Liebe Elisabeth,
      Sie schreiben Ihre Tochter habe narzisstische Züge.
      Der Ursprung einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung liegt, so belegen es Studien, in der Kindheit der Betroffenen.
      Können Sie als Mutter einen Zusammenhang herstellen?

  3. Brigitte sagt:

    Ich habe eine Tochter die einen Narzisten geheiratet hat
    Wir hatten immer ein gutes Verhältnis, leider hat sie den Kontakt zu mir abgebrochen und ich komme einfach nicht mehr an Sie ran. Seit eineinhalb Jahren mache ich eine Therapie um nicht ganz durchzudrehen.Ich vermisse meine Tochter so sehr.Manchmal bin ich sehr traurig und dann auch mal sehr wütend.

  4. Ich bin zum Glück nicht mit einem Narzissten verheiratet, aber ich habe erst durch meine Neurologin/Psychologin erfahren, dass eine meiner Töchter eine Narzisstische Persönlichkeitsstörung hat. Sie hat mir das Buch von Umberta Telfener „Hilfe, ich liebe einen Narzissten!“ empfohlen. Durch die Info übers Internet usw. habe ich weitere Beiträge kennengelernt. Für mich war erschreckend das fast alle Punkt auf meine Tochter zutrafen. Sie hat im Leben viel durchgemacht, weil sie eine Mulattin ist. Sie ist in einem liebvollem Elternhaus mit 3 Halbgeschwistern aufgewachsen. Als Mutter hat man immer versucht ihr das Leben leichter zu machen. Dann kamen Augenblicke, die Geburt ihrer Tochter, wo man dachte das sie das Leben besser packt, auch wenn sie alleinerziehend war. Ihre Eltern halfen wo man nur konnte. Man hatte immer dafür gesorgt, daß sie sich nie allein mit dem Kind fühlen mußte. Sie konnte sich beruflich in vielen Sparten weiterbilden. Dann wurde die Familie durch ihre Geschwister größer und alles drehte sich nicht mehr nur um sie. Was vorher nie so richtig aufgefallen war, zeigte sich nun wie ein Bombenschlag. Auch eine Familientherapeutin, die unsere, damals 12/13jährige Enkeltochter um Hilfe bat, mußte das gemeinsame Gespräch zwischen meiner Tochter und mir abbrechen, weil ich sie merkte, daß es nichts brachte. Ich bekam wieder einen Weinkrampf und meine Tochter saß wie eine Eissäule da.
    Heute bin ich froh, daß ich mich auch übers Internet belese, damit man mit dem Verstand versucht derer Herr zu werden. Danke, daß es so einen Möglichkeit gibt mit diesem Thema besser umzugehen.

    • Gaby sagt:

      Es könnte fasst meine Geschichte sein,unsere Tochter 36 Jahre ist ein verdeckter Narzisst,es wurde auch mit Hilfe einer Psychologin erkannt.Empathiemangel ,jeden Tag Abwertungen der Kollegen,ich bekomme bei Kritik nie eine Antwort von ihr.wenn ich ihr z.B. sage weißt du eigentlich wie schlecht es mir ging (sie hat versucht mich förmlich in den Wahnsinn zu treiben,jeden Freitag um die gleiche Zeit Anrufe,da hat sie mir lauter Müll erzählt),dann sagt sie einfach weißt du wie schlecht es mir ging.bekomme ich eine whatsapp Nachricht, springt sie mir förmlich übers Handy und sagt , wer schreibt dir da,also auch sehr kontrollierend.sie ist jetzt mit einem Narzissten zusammen,dadurch hat sich ihr Wesen noch mehr verändert,sie spiegelt ihn wie verrückt,es macht einem richtig Angst.

      • Jessica sagt:

        Sorry aber vielleicht soll man nachdenken woran es gelegen hat wenn eigene Kinder narzisstische verhalten zeigen . Kinder werden so nicht geboren , das Verhalten der Eltern und Umgebung kann viel auslösen . Ich sehe das bei mein Mann , er hat diese Züge und ich leide darunter , sein Vater hat auch diese gleich Züge nach mein Beobachtung . Sohn will Vater zur Rede stellen das vieles in der Kindheit nicht gut war , Vater und Mutter leugnen . Die haben Haus Firma alles , die Wärme und bedinglose liebe hat zu Hause gefehlt .

  5. Jenni sagt:

    Nach meiner letzten Beziehung bin ich durch Zufall auf das Thema Narzissmus gekommen. Aber ich hab schnell gemerkt wie viele Punkte mit meinem ex Partner übereinstimmen. Am Anfang war er ein Traum von einem Mann. Das hat sich aber mit der Zeit viel mehr in einen Albtraum verwandelt mit einer 180 Grad Drehung seinerseits. Er ist ebenfalls sehr beliebt, Oberflächlich und materialistisch. Jegliche Fehler wurden zurückgewiesen oder mir wurden die Worte im Mund verdreht bis ich mich schuldig fühlte.
    Trotz Erkenntnis ist es jedoch sehr schwer daraus eine Lehre zu ziehen oder unvoreingenommen in eine neue Beziehung zu gehen.

  6. Anna sagt:

    Meine Tochter war viele Jahre mit einem Narzissten zusammen.
    Ich musste mit ansehen, wie er sie nach und nach von Freunden und Familie isolierte.
    Er hat sie wie ein Vampir ausgesaugt, bis sie psychisch und physisch völlig ausgelaugt und am Ende war. Er demütigte und beleidigte sie – zuletzt auch im Beisein von Gästen.
    Ich habe immer wieder versucht meine Tochter dazu zu bewegen, diesen abscheulichen Menschen zu verlassen – ich hatte keine Chance. Sie hat geglaubt, wenn sie nur alles richtig macht, wird alles gut! Irgendwann hat er sie – nach jahrelangen unzähligen Tragödien verbaler Gewalt, extremen unbeschreiblichen Streitereien, wochenlangen Bestrafungen durch ignorieren usw. (also die ganze grausame Palette der Narzissten) „rausgeschmissen“.

    Sie hatte nichts mehr – kein Geld, keine Wohnung, keinen Job, denn er hatte ja gewollt, das sie nur für ihn präsent war.
    Aus heutiger Sicht war der „Rausschmiss“ das Beste, was ihr passieren konnte. Mit dem Mut der Verzweifelten hat sie sich ins normale Leben zurückgekämpt!
    Sie hat ihrem Tyrannen gezeigt , das sie ohne ihn NICHT in der Gosse landen würde, denn das hatte er ihr noch prophezeit und mit auf den Weg gegeben.

    Am Boden zerstört und wie betäubt hat sie ihre unendliche aufgestaute Wut und Verzweiflung in positive Energie umgewandelt und sich ein neues Leben aufgebaut.
    Heute ist sie eine erfolgreiche eigenständige Frau und darf miterleben das ihr EX ein neues Opfer gefunden hat.

    Er terrorisiert die neue Partnerin genauso, wie er meine Tochter terrorisiert hat. Meine Tochter fühlt ehrlich mit der neuen Partnerin mit – die heutige Situation zeigt ihr, dass es nicht an ihr gelegen hat, dass die Beziehung nicht funktioniert hat. Das hatte ihr Ex ihr natürlich auch immer eingeredet.

    Die unglückliche Beziehung meine Tochter hat mich damals sehr belastet. Ich habe gedacht, ich müsste sie an den Haaren aus dieser Beziehung heraus ziehen. Wenn ich versucht habe sie zu einer Trennung zu bewegen, hat sie sich von mir abgewandt. Das war nicht das, was sie damals wollte. Sie hat geglaubt, sie könne ihren narzisstischen Partner ändern – eine andere Option war nicht vorstellbar!

    Ich kann nur alle Opfern von Narzissten sagen: Es gibt ein glückliches Leben nach einem Narzissten.

    Heute unterhalte ich mich öfters mit meiner Tochter über diese furchtbare Zeit. Sie sagt, sie sei so „gehirngewaschen“ gewesen, das es damals die Option, diesen Peiniger zu verlassen einfach nicht gab.
    Ich wünsche allen Frauen, die mit einem Narzissten leben die Kraft zu gehen.
    Außerhalb der Übergriffigkeit von Eurem Narzissten wartet das wahre Leben auf Euch!
    Ein emotional stressfreies Leben. LIeber glücklich allein – als unglücklich zu zweit: Er wird sich nicht ändern!

    • Anja sagt:

      Meinen Eltern ging es damals ähnlich, als ich mit 17 einen heftigen Narzissten und Egomanen kennenlernte und in eine scheinbar hörige Beziehung zu ihm geriet. Sowohl meine Eltern, als auch meine Freunde waren damals machtlos, den Kontakt zu meiner Familie ließ er nur zu, weil sie finanziell manchmal für uns einsprangen.
      Vor der Beziehung schien ich sehr selbstbewusst, war Schülersprecherin und hatte schon Kindergruppen im evangelischen Kirchenkreis geleitet. Für meine Mutter war das eine sehr heftige Zeit, zumal es bei mir, durch die Überforderung und seines Kontaktes zur Drogenszene, auch in eine zweijährige Abhängigkeit geführt hat. Ich hatte damals das Gefühl, ich sei nur auf der Welt, um ihn zu retten und es war mir auch egal, wenn ich dafür mein eigenes Leben opfern musste.
      Mich hat damals meine Schwangerschaft gerettet, da war sofort alles vorbei und die Verantwortung für das Kind, das ich erwartete, stand total im Vordergrund für mich. Meinem Kind wollte ich so einen Vater nicht zumuten. Ich habe dann, mit Unterstützung meiner Eltern und Familie mein Abi nachgemacht, bin heute Lehrerin und habe einen wunderbaren, jetzt schon erwachsenen Sohn. Noch heute rede ich manchmal mit meiner Mama über diese schreckliche Zeit und bin meinen Eltern unendlich dankbar, dass sie trotzdem nie von meiner Seite gewichen sind, auch wenn sie zeitweise komplett jeden Einfluss verloren hatten.
      Einen Tipp noch für deine Tochter: sie sollte trotz des beruflichen Erfolges noch mal zurück schauen… und für sich herausfinden, warum sie sich so zum Opfer machen ließ. Es ist wichtig sich das ganz klar zu machen und auch in Bezug auf Männer für die Zukunft schon präventiv ganz klar seiner Grenzen bewusst zu werden. Ich neige in Beziehung immer noch dazu- mich ganz schön klein zu machen, obwohl ich beruflich und auch ansonsten total selbstbewusst bin. Ich habe nach dieser ersten Horror Beziehung nie wieder jemanden so dicht an mich heran gelassen, da ich ja auch die Verantwortung für meinen Sohn habe- deshalb kann mich auch nichts mehr so verletzen wie damals- trotzdem zeigten auch meine Folgebeziehungen toxische Strukturen und deshalb habe ich jetzt begonnen, intensiv an mir selbst zu arbeiten und als empathischer Mensch, auch privat klare Grenzen zu setzen. Klar ist alleine sein auch schön- aber auch deine Tochter wird irgendwann wieder Sehnsucht nach einem neuen Partner haben. Toll, dass du als Mutter so an ihrer Seite stehst!

    • Gitta sagt:

      Hallo,

      Du sprichst mir aus dem
      Herzen. Ich bin so einem Typen auf den Leim gegangen. Habe alles aufgegeben. Wohnung und gut bezahlten Job. Mit ihm eine Firma gegründet. Er hat das Geld zur Seite geschafft. Ich habe nichts und komme nicht an mein Geld. Beleidigungen, Demütigungen, Schweigen über Wochen. Und immer bin ich seiner Meinung nach selbst schuld. Es liegt sowieso immer alles an mir. Zum Verzweifeln. Ich will mich trennen, arbeite an meinem Ausweg.

      • Anja sagt:

        Hallo Gitta, bereite alles gut vor , und dann verschwinde so weit du kannst…. auch wenn du viel Geld verlieren wirst , es gibt nichts Wertvolleres , als Sicherheit und Freiheit. Ich wünsche dir ganz viel Energie und Kraft für die bevorstehenden Schritte.

    • C. sagt:

      Hallo,

      mein Sohn ist seit 6 Monaten mit seiner Freundin zusammen. Wir haben Sie herzlich bei uns aufgenommen. Seit ungefähr 2 Monaten häufen sich Streitereien . Er erzählt mir doch einiges ganz offen. Mein Mann und ich hatten aber irgendwie ein ungutes Gefühl. Ab den Streitereien hat sie sich meinem Mann und mir entzogen, also keine Gespräche, außer Hallo, wenn wir ihr begegnet sind. Dies war vorher völlig anders.
      Sie hat eine psychisch kranke Mutter sowie eine psychisch kranke jüngere Schwester, die sich noch in Therapie befindet und ist mehr oder weniger bei der Oma aufgewachsen. Da hat man natürlich Mitleid. Sie sagte meinem Sohn, dass sie Bindungsangst hat. Sie hat nur Männerfreundschaften und keine Freundschaft zu einem Mädchen. Anhand der Schilderung meines Sohnes bin ich irgendwie beim Thema Narzissmus und auch auf dieser Seite gelandet. Ich habe ihn mal darauf angesprochen. Und vieles war erkennbar für ihn, fand aber immer gleich, dass ihre Begründungen logisch sind. Er hatte Anfangs ein schlechtes Bauchgefühl, welches er ignorierte. Die letzten 2 Wochen kam es zu Aktionen seinerseits, die Beziehung zu beenden. Er hatte sie beim Lügen erwischt. In dieser Nacht waren beide bei uns in der Wohnung. Er wollte sie zur Rede stellen. Nach stundenlangem Gespräch kamen markerschütternde Verzweiflungsschreie aus seinem Zimmer. Ich bin ins Zimmer gestürzt, hab aber wirklich noch angeklopft vorher, und er klammerte völlig verzweifelt an ihr und sie sah mich einfach nur an. Er ist dann raus der Situation, schnappte sich den Autoschlüssel und fuhr wie von Sinnen davon. Sie sagte, sie weiß, wo er hin will und ist dann hinterhergefahren. Dann habe ich 6 Stunden nichts gehört. Als der erlösende Anruf kam, dass nichts passiert ist, hieß es ,sie habe ihn gefunden und er sei bei ihr. Er war völlig apathisch und sagte, mir kann eh keiner mehr helfen. Wir vereinbarten, dass ich ihn abhole. 10 Minuten später kam der Anruf, es ist alles ganz anders , ich verstehe alles falsch usw.. In diesem Moment sah ich rot und habe mich falsch verhalten. Ich habe so laut ins Telefon gesprochen, ich weiß nicht mehr genau was, aber in dem Sinne, dass ich so einer toxischen Beziehung nicht mehr zuschaue, ob er sich zerstören lassen will etc. Und dass mein Mann und beschlossen haben, dass diese Beziehung nicht mehr in unserer Wohnung gelebt werden kann. Das wir uns schützen müssen. Ich hatte gesundheitliche Auswirkungen.
      Sie hat alles mitgehört. Sie will jetzt nicht mehr kommen. Und ich bin froh, leider kommt jetzt von unserem Sohn das Feedback, er will das nicht , wir sollen ihnen eine Chance geben, wenn nochmal sowas vorkommt, mache er Schluss. Sie habe schon angedeutet, dass sie die Beziehung evtl. wegen mir beende. Die letzten Tage war er bei ihr. Aber letztendlich bin ich jetzt irgendwie Schuld. Er hat schon Zweifel, aber die räumt sie brillant aus dem Weg.
      Meine Frage, wie können wir uns als Eltern verhalten?

      • Maria Bouha sagt:

        Liebe C.
        Ich vermute mal, dass die Freundin deines Sohnes eine schwere narzistische Persönlichkeitsstörung hat. Wie du und dein Mann schon festgestellt haben, schwappt ihre toxische Verhaltensweise auch in das Leben von euch. Euren Sohn hat diese Person schon voll im Griff. Er ist wie vernebelt und kann nicht klar denken. Verzweifelt gibt er sich an ihrem toxiachen Verhalten die Schuld.
        Natürlich hat diese Freundin euch jetzt als Abreagierungspüppchen ausgesucht, damit möchte sie unter anderem erreichen, dass euer Sohn ganz mit euch bricht, um ihren Giftstachel nur noch tiefer in ihn zu bohren.
        Da er, nachdem er sich beruhigt hat, alles an an seinem vorhergehenden Drama bei euch abwiegelt und euch wiederum manipulieren will, in seinem Nest zu bleiben, sehe ich nur eine Möglichkeit: Helft ihm, wenn möglich, eine kleine neue Unterkunft zu finden. Er kann dann selber entscheiden, ob er mit seinem Parasit zusammen bleiben will.
        Ihr müsst klare Grenzen setzen, denn die toxischen Vergiftungen machen auch vor den Eltern nicht halt.
        Allerdings haltet eurem Sohn eure Herzen weiterhin offen, aber ihr sollte den räumlichen Abstand von ihm verlangen, solange er die Feau ins Haus bringen will.
        Glaubt ja nicht, dass es der letzte Streit sein wird, den die beiden ausfechten. Und das solltet ihr euch ersparen um wenigstens weiterhin Kraft zu haben, um dem Sohn eines schönen Tages helfen zu können.
        Aus deiner Beschreibung ist die Frau der Eisblock, dein Sohn sehr empathisch, der ihr aus ihren Seelenqualen helfen will.
        Das gelingt ihm nicht. Leider!
        Ich selber habe wie eine Löwin 23 Jahre gekämpft, um meinem narzistischen Ehemann aus seinen Seelenqualen zu befreien.
        Habe nichts unversucht gelassen, weil ich auch glaubte, ich sei Schuld, wenn er mich so quält. Die Verzweiflung deines Sohnes habe ich voll verstanden.
        Doch bei mir kam es schlussendlich dazu, dass sein Hass auf mich so gross wurde, dass er schon Mordphantasien entwickelte, was er mit mir macht, sollte ich ihn betrügen oder verlassen. Ich will auf schreckliche Einzelheiten nicht eingehen, aber auch erst nach etlichen Jahren später, schaffte ich es nicht, von ihm loszukommen.
        Spät, aber nicht zu spät, schaffte ich den Absprung mit Hilfe einer gut erdachten Geschichte, die Scheidung problemlos zu bekommen.
        Lasst es nicht zu, dass euer Sohn sich noch mehr zerstören lässt.
        Drückt ihm professionelle Artikel in die Hand, fordert ihn auf, es zu lesen. Drängt ihn nicht, sofort danach zu handeln.
        Seid aber gewiss, dass etliches bei ihm hängen bleibt, was er zu lesen bekommt, vom Narzissmus in jeglicher Form.
        Dann zieht er eines Tages, mit eurer vorsichtigen Hilfe im Hintergrund, entsprechende Parallelen zu seinem Leben.
        Lasst euer Leben nicht auch noch zerstören, das habt ihr nicht verdient.
        Viel Glück.
        Maria

  7. Anna sagt:

    Leider bin ich vor 9 Monaten auch an so einen Menschen geraten. Ich habe das Gefühl ich liebe ihn abgöttisch. Ich muss dazu sagen das ich seit 2009 an Depressionen leide und es nun schon so weit ist das ich denke das ich eine schwere persönlichkeits Störung habe. Er dreht es so hin damit ich es denke und alles lese und es glaube, von Tag zu Tag geht es mir schlechter. Ich glaubte ich bin an allem schuld. Wir streiten nur wenn mir Aufmerksamkeit fehlt und ich ihn darauf anspreche, null Reaktion. Frage ich nochmal wird er wütend und hält mir vor das ich ihn damit immer weiter weg treibe. Und noch weitere Faktoren. Am liebsten bin ich ihm wenn ich den ganzen Tag voll cool drauf bin und lachen, aber innerlich zerbreche ich daran.

  8. Kerstin sagt:

    Hallo, bin mit einem Narzissten verheiratet und die Seite hilft mir immer mehr zu verstehen dass ich nicht die Schuldige bin. Ich wünschte mir, ich könnte mich trennen aber ich schaffe es einfach nicht. Ich komme mir so schwach und hilflos vor. Ich frage mich, warum die Trennung so schwer ist…warum? Jeden Tag Ist er so böse und verletztend zu mir und ich habe Angst mich zu trennen…hat jemand schon eine Trennung durch gemacht und mir einen Rat?

    Gruß

    • Amanda sagt:

      Kerstin, mir geht es ähnlich wie dir. Ich habe es bisher nicht geschafft.
      Aber ich bereite mich – wenn ich mal allein sein kann (und das ist nicht oft) – darauf vor: mache eine Aufstellung mit unserem gemeinsamen Besitz etc., Kontoständen zu den entsprechenden Stichtagen, sammele alle wichtigen Unterlagen und Infos und/oder scanne sie und speichere sie an einem sicheren Ort online, den ich auch erreichen kann, falls die Trennung Hals über Kopf passiert und ich nur mit dem gehen kann, was ich in dem Moment bei mir habe.
      Ich habe als Nebenfolge der Beziehung kein Einkommen mehr und erkundige mich über die Möglichkeiten, meine Altersvorsorge zu beleihen usw., damit ich im schlimmsten Fall nicht (wie bisher) zusehen muss, dass ich mich versöhnlich verhalte, die Schuld für alles (egal ob sinnig oder nicht) auf mich nehme etc., damit wieder „Ruhe & Frieden“ einkehren, sondern damit ich frei entscheiden kann, mich zu trennen und wirklich zu gehen, wenn’s mal wieder hart auf hart kommt.
      Das alles gibt mir ein gutes Gefühl. Ich habe mich bisher nie getrennt, weil ich keinen Plan hatte, was danach passiert. Falls du das noch nicht getan hast, hilft dir das vielleicht auch.

      Auf jeden Fall bist du nicht allein in der Situation, und ich wünsch dir die Kraft, die du brauchst, um die Entscheidung zu treffen, die dich endlich wieder glücklich macht!

    • Agnes sagt:

      Hallo Kerstin! Bin auch mit einem Narzissten verheiratet und das schon vierzig Jahre.Habe es auch lange nicht gemerkt,bis ich mal im Internet gelesen habe und es trifft genau auf meinen Mann zu. Ich habe gelernt es zu verstehen,aber es ist so schwer.Es fordert mich emotional viel Kraft,ich weiss auch dass er sich nie ändern wird! Habe nun angefangen mehr auf mich zu schauen und immer wieder mal alleine raus zu gehen um Kraft zu danken! Komme auch nicht von meinem Narzistischen Mann los, habe aber auch schon an eine Trennung gedacht ,alleine würde ich das aber nie schaffen, da müsste ich mir professionelle Hilfe holen! Gruss

    • Maria Bouha sagt:

      Du musst dir selber vor Augen halten, dass du es nicht verdient hast, so behandelt zu werden.
      Dein Mitleid für ihn, verwende ab sofort nur für dich, nimm dein innetes Kind an die Hand, behüte es und beschütze es vor diesem Parasiten.
      Sei hart gegen dich selber, wenn du wieder nachgiebig werden willst.
      Organisiere seinen Abgang wohlüberlegt, schaue ihn, deinen Peiniger öfters an und denke vor ihm, dass du deinen Abgang in Angriff genommen hast.
      Das habe ich auch 10 Jahre machen müssen, bis meine Kinder so gross waren, dass er sie nicht ins Ausland entführen konnte. Das hatte er mir unter anderem immer wieder angedroht.
      Dieses Planen und ihn öfters mit diesen Gedanken anzuschauen, dass er die beste Zeit mit mir verlieren wird, hat mich unheimlich aufgebaut und seine Widerlichkeiten besser ertragen lassen.
      Heute lebt er von Hartz-IV, mir geht es sehr gut. Habe mein geregeltes Einkommen und mache oft Urlaub.
      Gibt es im Leben eine ausgleichende Gerechtigkeit? Bei mir ja und deshalb wünsche ich dir viel Erfolg bei deinem Abgang aus dieser toxischen Verbindung.
      Bleib hart, nimm dein inneres Kind fest in die Hand und werde energisch mit ihr, wenn es wieder zu ihm zurück will.
      Das hat mit deinem Trauma zu tun, das du täglich erleidest.
      Viel Glück. Du wirst es auch schaffen!
      Maria

  9. Paula sagt:

    Auch ich kann alles nur so bestätigen, ich bin seit 30 Jahren mit einem Narzissten verheiratet. Wurde lange Jahre von ihm belogen und betrogen. Es dauert sehr sehr lange bis man erkennt, zu was dieser Mensch alles fähig ist.
    Ich bin aber nicht fähig mich von diesem Mann zu trennen. Immer wieder kommt er zurück und ich denke immer noch, dass er sich ändern kann aber es wird mir immer mehr bewusst, dass er sich nie ändern wird. Ich kämpfe schon lange mich von ihm zu trennen und fange an mich zu hassen weil ich es nicht schaffe. Es hilft mir, hier zu lesen wie es andere geschafft haben, vielen Dank für die Unterstützung.

  10. me sagt:

    Hallo…
    ich vermute seit langem, dass ich ein Narzisst bin. Ich bin weiblich, 28 Jahre, verheiratet und habe eine Tochter (18 Monate). Sehr viele Punkte, die auf dieser Seite geschildert sind, treffen auf mich zu. Ich mache mir selbst und meinem Umfeld das Leben schwer. Ich hatte vor meiner Schwangerschaft 8 jahre lang Bulimie. Ich leide unter meinen Gedanken und Verhalten und fühle mich gefangen in meiner eigenen Seele. Gibt es eine Heilung? Ich bin unglücklich, obwohl alles perfekt sein könnte/ist. Mein armer Mann leidet wegen mir, obwohl er mich liebt…

    • Maria Magdalena sagt:

      liebe Me , ja es gibt eine Chance ! Deine Selbsterkenntnis und dein Wunsch nach charakterlicher Veränderung sind sehr gute Indikatoren ; dass Gottes Geist an dir wirkt. Jesus kann uns heilen. Bitte glaube daran , dass Gebet alles in dir verändern kann . Du darfst darauf vertrauen !Ich habe Erfahrung mit Gottes verändernder Gnade gemacht , als ich sein Wort vor vielen Jahren durch Bibelstudium kennengelernen durfte und möchte dir Mut machen. Wenn du mir schreiben möchtest , gerne . mit ganz lieben Grüßen Maria

    • Maria Bouha sagt:

      Es freut mich zu lesen, dass du einen ersten Schritt zur Selbsterkenntnis gemacht hast. Das sind sehr gute Punkte, die dich für eine fachmännische Therapie offen machen.
      Spreche mit deinem Arzt, am besten einen Psychologen darüvwr und bitte um entsprechende Therapie. Es wird dir sehr helfen, dich besser zu verstehen. Aber es wird ein lebenslängliches Thema in deiner Persönlichkeitsstörung bleiben, aber ein bewusstes Thema, womit du immer wieder konfrontiert wirst.
      Jedoch wird es dir immer wieder leichter fallen, dich in gewissen Situationen zu regulieren.
      Viel Erfolg.
      Maria

  11. E sagt:

    wenn du einen Narzissten enttarnt und durchschaut hast,musst du dich fragen,ob du seine Spielchen noch weiter mitspielen willst.
    letztendlich ist er ja das kleine,verletzte Kind,was niemals um sich selbst wegen geliebt wurde.
    dabei wird er immer therapieresistent sein.
    therapeuthen hassen Narzissten,weil sie von ihnen auch nur immer manulativ abgewertet werden.
    keiner mag sie eigentlich,außer uns Frauen,die ihnen „reingefallen“ sind.
    aber was lieben wir denn an ihnen?
    die Fähigkeit zu träumen,wünsche zu formulieren,weltumspannend(auch wenn sie es nie realisieren werden…)
    begeben wir uns doch auf eine fantasieriese mit unserem Narzissten,teilen sie sie mit ihm,natürlich nur im Gedanken,er kann das nimmer einlösen,
    kümmern wir uns um uns und unser wohl,
    unseren eigenen,üppig blühenden garten und gewähren ihm einlass,wenn WIR das wünschen,
    machen uns aber niemals abhängig von ihm(Geld,kinder,beruf),
    aber das sollte eine frau im 21.jahrhundert sowieso nicht tun….,
    er kann doch auch entzückend sein mit seinen inspirierenden Projekten,nutzt das doch für euch,eure Erotik,
    aber lasst nie,NIEMALS zu,dASS ER MACHT ÜBER EUCH BEKOMMT.
    ihr habt ihn doch schon seit langer zeit durchschaut.
    er kann keine Kritik vertragen,also bitte nicht.bewundwert ihn mäßig,dann wenn er es wirklich verdient hat……
    hängt an seinen lippen,wenn er labert,das braucht er um sich lebendig zu fühlen……
    weltumspannende vorträge(erinnere dich an ein schönes Kochrezept und lass ihn blubbern.bla bla……er möchte ja nur sich selbst hören…….)
    aber,wenn ihr ihn liebt,müsst ihr ihm das verzeihen,er kann ja nichts dafür…….
    ihr hängt doch so alle an unseren Narzissten,weil sie ja auch so toll sein können,
    finde ich auch,
    also Mädels:nicht immer nur jammern-informiert euch hier im Internet,und wenn ihr euren Narzissten liebt,dann macht was draus.
    es gibt schlimmere Störungen.
    doch:niemals nie die eigene Identität aufgeben.
    ihr seit auf einer langen,therapeutischen reise,er wird sich niemals hilfe holen,aber ihr und ihr könnt ihn glasklar durchschauen und so manipulieren,dass ein erquickliches und schönes leben winkt.
    ich liebe meinen narzisstisch gestörten mann seit 14 jahren,habe mein eigenes leben,sehe ihn nur am Wochenende und komme,nachdem ich mich über seine Störung informiert habe,sehr gut mit ihm klar.
    meine schwester ist psychotherapeuthin und fragt nur manchmal ironisch:HAST DU IHN HEUTE NOCH NICHT GENUG BEWUNDERT?
    er ist nach wie vor mein Adonis
    also:lasst ihnen verzeihen,sie hatten eine narzisstische mutter,wie bei meinem süßen oder ähnliche schlimme Kindheiten,nehmt sie mit Humor,lebt euer eigenes,schönes leben und erfreut euch an ihnen…..
    aber wie gesagt.NIEMALS kritisieren,auch wenn es schwerfällt,das nimmt ihnen den saft zum leben.
    immer nick nick machen,immer bewundern,das brauchen sie wie ein lebenselexier,und lieben wir sie denn nicht?
    ja,wir lieben sie,mit allen ihren stöhrungen,
    wir wissen doch um den kleinen,niemals um seiner selbst geliebten jungen…..wir lieben ihn aufrechtig,werden ihn nicht heilen könnenh,aber können ihn aufrichtig lieben,wenn wir um seine Verletzlichkeiten wissen und niemals vergessen,dass wir selbst emphatisch,zugeneigt,heilend und sehr verliebt sind.

    • Emmi sagt:

      Das klingt so manipulativ und berechnend, dass ich mich frage, ob da nicht die Störung auf Ihrer Seite liegt.
      Meines Erachtens ist man, wenn man ehrlich und frei verliebt ist, nicht in der Lage zu manipulieren, zu berechnen, zu planen und sich derart zu verhalten. Und genau das ist es ja auch, was es dem Narzissten möglich macht, den/die Partner/in so einzunehmen und zu binden. Der andere liebt, der Narzisst versucht nur zu kalkulieren, um seine Bedürfnisse befriedigt zu wissen.
      Was hat es mit Liebe zu tun, jemandem Bewunderung vorzugaukeln, weil er „sie so braucht“, wenn man sie nicht empfindet?
      Was hat es mit Liebe zu tun, jemanden „durchschaut“ zu haben und permanent darauf achten zu müssen, den anderen „keine Macht“ über einen haben zu lassen.
      Beziehungen sind immer auch gegenseitige Abhängigkeiten. Wenn man sich und seine Grenzen ständig schützen muss, stets auf der Hut vor raumgreifenden Manipulationen haben muss, hat das nichts mit einer gesunden Beziehung zu tun, in der man glücklich wird.
      Und wenn man dann selbst anfängt, etwas zu konstruieren und zu manipulieren, dann ist man selbst von einer Störung wohl auch nicht mehr weit entfernt.

      Denke ich zumindest.

    • marie sagt:

      Wie krank ist die denn; die E vom 16 November 2016 das ist ja irre und genauso berechnet und manipulativ

    • Maria Bouha sagt:

      Ehrlich?
      Dein Text ist erfrischend , humorvoll. Aber doch kann nicht jede Frau ihr Leben mit einem Narzisten verbringen.
      Nicht jeder Narzist ist gleich.
      Wenn du deinen Narzisten nur Honig ums Maul schmierst, um deinen Vorteil aus ihm zu ziehen, mag es dir gelingen, doch hat es für mich ebenfall narzistische Züge, wie du deinen Narc behandelst.
      Und was hat es mit Liebe zu tun, ihn nur blubbern zu lassen, um deinen Vorteil zu kassieren und ihn dann ziehen zu lassen.
      Dann konsequent sein und sich gar nicht näher mit ihm zu beschäftigen, denn eine narzistische Beziehung tut einem emphatischen Partner nicht gut, es sei denn, er/sie ist ebenfalls narzistisch.

  12. Akira sagt:

    Ich habe einen ähnlichen Fall in der Familie.

    Mein Mitte 30 – jähriger Onkel hat eine nach 7-9 Jahren Beziehung eine Narzisstin geheiratet, vor ungefähr einem halben Jahr haben sie ein Kind bekommen. Gleichzeitig bauen sie ein Haus in einer beliebten Lage, dafür haben sie eine halbe Million Euro Kredit aufgenommen. Mein Onkel wurde immer wieder so von ihr beeinflusst, dass er jetzt der „Stammhalter“ ist und sich um die Fertigstellung des Hauses, um das Kind usw. kümmern muss. Er ist sehr nervös und aehr leicht reizbar geworden. Seine eigene Persönlichkeit wurde durch ihren zynischen Einfluss auch sehr zynisch und verletzend. Einerseits pinselt sie ihm den Bauch, macht ihn ganz wichtig und unentbehrlich für sich und gleichzeitig formt sie ihn geschikt so, wie sie ihn haben möchte: gut verdienneder, gut aussehender, Markenklamotten tragender junger Mann. Diverse frühere Hobbys darf es nicht mehr ausüben, weil er ja erwachsen ist und seine frühere Beschäftigung schien ihr kindisch und nicht angebracht zu sein.
    Die ganze Familie seinerseits konnte von Anfang an nichts mit ihr anfangen, weil sie so anders ist, weil sie ihn so stark negativ beeinflusst hat. Ganz auffällig war es, wenn er allein zu seiner Familie kam und man sich mit ihm normal unterhalten konnte (er war so wie wir kannten). Wenn er zusammmen mit ihr war, dann war das teilweise nicht auszuhalten, die Arroganz, der Zynismus, die Härte und die Abwertung anderer.
    Sie war anfangs eifersüchtig auf die damals noch vertrauensvolle und lockere Beziehung zwischen mir und ihm (wir sind 6 Jahre auseinander). Mittlerweile ist diese Beziehung futsch, sie hat ihn für sich eingenommen und von der Familie etwas separiert, weil nur noch seine Mutter (meine Oma) alle Familienmitglieder vereinen möchte, gibt es im Grunde Kontakt. Meine Mutter ubd ich können mit dieser Situation nur schlecht umgehen.
    Ich weiß nicht mehr, wie ich mich verhalten soll. Wir haben selten Kontakt, und wohnen recht weit voneinander entfernt (ca. 4-5 Stunden Autofahrt). Bestimmte Besuche sind rein familientechnisch unabdingbar, aber wir fühlen uns sehr unwohl dort.
    Mein langjähriger Partner und ich waren schon mal übers Wochenende im letzten Jahr dort und es war ein so dermaßen großes auf und ab der Gefühle, dass es unheimlich anstrengend war. Im Grunde wollen wir nicht mehr dahin, ich habe innerlich meinen Onkel aufgegeben, weil ich ihn nicht mehr erkannt habe. Der Band zwischen uns ist weg. Obwohl ich das Gefühl hatte, dass er sich sehr gefreut hat mich zu sehen, und jedes mal, wenn es deutlich zu sehen war, hat seine Hälfte versucht mich wie ein Kind beleidigt anzugreifen. Ganz gruselig.
    Ich würde gern mit ihm darüber reden und ihm ihre Manipulation aufzeigen, aber ich weiß nicht, ob es sinnvoll ist, weil er sie in der Regel immer verteidigt. Und andererseits möchte ein Teil von mir ihn nicht aufgeben.
    Ich weiß überhaupt nicht mehr, was ih tun soll. Haben Sie vielleicht einen Ratschlag?

  13. Sue sagt:

    Ich habe vor kurzem herausgefunden dass einer meiner Arbeitskollegen ein Narzist ist – vieles in diesem Artikel passt zu ihm. Zum Glück muss ich nicht häufig mit ihm zusammenarbeiten, die paar Mal im Monat reichen mir – die sehr sensibel ist – schon um mich durcheinanderzubringen.
    Er ist eine schillernde Lichtgestalt die es versteht sich in Szene zu setzen. Dauernde Bewunderung von Kollegen und Kunden ist ihm durch seine immer neuen tollen Sachen und Einfälle stets garantiert. Ein hohes Maß an Wortgewandtheit und Ideenreichtum haben ihn schnell zu einem Liebling des Chefs gemacht. Dazu gibt es immer wieder Annehmlichkeiten für seine „Jünger“ – mal einen Rehrücken, ein Ster Brennholz umsonst oder eine Einladung zum Mittagessen.
    Gleichzeitig ist er sehr mitteilsam, Privatangelegenheiten von ihm und von Kollegen werden nur zu gerne ausgeplaudert.
    Arbeitsanweisungen werden entweder in viel zu hoher Zahl und/oder vollkommen chaotisch mitgeteilt.
    Geld, Materialismus und Vernetzung ist für ihn das wichtigste. Höher, schneller, weiter – das ist sein Lebensmotto.
    Er hat sich durch seine Art bereits so im Unternehmen und über dessen Grenzen hinaus verwoben und vernetzt, dass ein Rausschmiss (der durchaus gerechtfertigt wäre) unmöglich ist.
    Spricht man ihn auf einen Irrtum seinerseits an, wird mit einem ganz anderen Thema vehement abgelenkt – ein Zurückkehren auf das eigentliche Thema ist nicht mehr möglich (zum Glück wird er nicht agressiv).

    Ich habe ziemlich schnell gemerkt dass mit dem was nicht ganz koscher ist und habe mich nicht von ihm einlullen lassen – meide ihn und seine Geschenke so gut es geht. Es ist aber immer wieder ein Kampf mich gegen ihn zu wehren – mich nicht mitziehen zu lassen, mich im Schein seiner Selbst nicht klein und minderwertig zu fühlen…

    Eine schwierige Per

  14. Dinni sagt:

    Meine Lebensbeziehung findet sich in jeder Zeile des Artikels (eigentlich in jedem Artikel auf dieser Website) wieder.
    Ich habe meinen „golden Käfig“ nach Jahrzehnten aufgegeben. Leider wusste ich nichts von dieser Persönlichkeitsstörung bei ihm, habe immer die Fehler bei mir gesucht. Nachdem er handgreiflich wurde und ich Angst um mein Leben hatte, habe ich den Absprung geschafft. Eine Ehe/Partnerschaft auf Dauer mit einem Narzissten ist NICHT möglich.

  15. Hakim sagt:

    Ihre Beschreibung nach muss die Person Ihrer Betrachtung einen überdurchschnittlichen IQ besitzen, um all das zu schafen, was Sie beschreiben. Es ist aber mir nicht klar, wie Narzismus sich bei Menschen mit einer eher unterdurchschnittlichem IQ und nicht heraustechenden Fähigkeiten äußert. Eine Person, die keinen hohen beruflischen Erfolg vorzuweisen hat und in ihrem Leben viele Verletzungen und Kränkungen erlebt hat?

    Gruß und Dank, Hakim

  16. Margarete sagt:

    Es ist unglaublich! Diese Seite kam genau zum richtigen Zeitpunkt in mein Leben! Ich habe so lange geglaubt, es mit einem einfach genialen Menschen zu tun zu haben. Die schlimmen und unmöglichen Verhaltensweisen habe ich immer wieder zu verstehen versucht und die Fehler bei mir gesucht. Bei ihm konnten sie ja nicht liegen. Nun habe ich keine abgeschlossene Berufsausbildung, zwei kleine Kinder, kein eigenes Einkommen, Schulden und bin völlig von ihm abhängig. Wenn ich gehe, wird sein Kartenhaus wahrscheinlich zusammenbrechen. Ich habe immer gefühlt, dass etwas nicht stimmt, habe aber dieses Gefühl aus Angst immer beiseite geschoben. Diese Kälte hinterrücks, den Menschen gegenüber, die ihn schätzen und ihn um Rat fragen. Diese Wandlungen: nach einem schrecklichen Wochenende zu Hause mit Wutausbrüchen, Vorwürfen, Aggressionen, war er Montag bei der Arbeit wieder völlig fröhlich, aufgeschlossen, lieb und nett. Von den furchtbaren Sorgen und Nöten und Katastrophen war/ist dann nichts mehr da. Wie oft habe ich fassungslos neben ihm gestanden und beobachtet, wie er nach solchen Ausbrüchen plötzlich wieder seinen ganzen Charme spielen lassen konnte. Ich habe alles mögliche in ihn hinein interpretiert. Nun sehe ich, dass ich von der Wahrheit sehr weit entfernt war.
    Mein Entschluss zu gehen ist zwar gefasst, jedoch wird es ein sehr hartes Stück Arbeit werden. Ich hätte niemals geglaubt, dass ich in so ein Situation gelangen könnte. Nun stehe ich vor der Wahl entweder zu bleiben oder sein Kartenhaus zu zerstören, an dem ich jetzt natürlich in den letzten Jahren mit gebaut habe. Wie naiv ich war. Habe ihm alles geglaubt, obwohl ich gemerkt habe, dass er nur redet, aber nicht selber handelt. Ich weiß nur eins: ich will und kann nicht mehr! Es wird sehr schwer werden, aber mir stellt sich nur noch die Frage: Er oder ich!
    Neben der Angst, sein Kartenhaus nun umzustoßen, habe ich auch Angst davor nicht stark genug zu sein! Ich darf endlich entdecken, dass dies nicht der Fall ist. Ich habe die Möglichkeit festzustellen, dass ich sehr wohl ein schönes und gutes Leben führen kann, auch und gerade ohne ihn an meiner Seite. Ich habe ihn jahrelang, auch schon vor unserer Hochzeit, auf einen Sockel gestellt. Ihn dort wieder herunter zu holen ist schmerzhaft und mit Schuldgefühlen verbunden, jedoch ist es auch sehr heilsam.
    Ich muss es tun, denn sonst werde ich irgendwann keine gute Mutter mehr sein können.
    Ich sage von ganzem Herzen Danke für diese Seiten!
    Viele Grüße,
    M

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*