Das Umgangsrecht des narzisstischen Vaters

Für viele Frauen ist es oft ein Alptraum, wenn Sie nach einer Trennung ihr Kind zum narzisstischen Vater schicken müssen. Da kommen alte Erinnerungen hoch verbunden mit der Angst, dem Kind könnte dasselbe Schicksal widerfahren. Da die Mütter nur zu gut die belastenden Verhaltensweisen und Methoden des Narzissten kennen, wollen Sie nicht, dass auch ihre Kinder unter dem destruktiven Einfluss leiden müssen. Daher entwickeln sie vielfach unbeholfene Schutz-Strategien, die den Konflikt mit dem Vater aber nur noch verschärfen.

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Wenn Eltern sich trennen, dann leben die Kinder meistens nur bei einem Elternteil, während der andere Elternteil die Kinder in einem regelmäßigen Rhythmus sehen darf. Für viele Mütter kostet es besondere Überwindung, das Kind zu dem narzisstischen Ex-Partner zu schicken und sie beobachten diese Zeit mit aufmerksamen Argusaugen. Sie befürchten, dass die Kinder zum Spielball des Narzissten werden, der in den Kindern nur ein weiteres Machtinstrument sieht und sie für seine eigenen Zwecke missbraucht.

Der Narzisst gestaltet das Wochenende für sich allein

Und in der Tat profiliert sich ein Narzisst eher weniger als ein aufopferungsvoller Vater, der seine Zeit freizügig den Kindern widmet. Es kommt nicht selten vor, dass das gemeinsame Wochenende schon mal kurzfristig abgesagt wird oder das er einfach zu spät zum vereinbarten Termin kommt. Meistens geht der Narzisst dann an dem gemeinsamen Wochenende seinen eigenen Interessen nach, beschäftigt sich mit seinen Hobbys, trifft sich mit Freunden oder arbeitet in dieser Zeit. Manchmal werden die Kinder auch einfach an die Großeltern weitergereicht oder an andere Betreuungspersonen. Gerne werden die eigenen Kinder auch für Aufgaben eingespannt, die für den Vater erledigt werden müssen oder er unternimmt Aktivitäten, die ihm zwar gefallen, die aber nicht auf das Interesse der Kinder stoßen. Und wenn er sich zwischenzeitlich frisch verliebt hat, dann opfert er seine Zeit weniger dem Kind als vielmehr der neuen Liebe.

Somit scheint die Sorge der Mütter durchaus begründet. Sie erwarten einen umsichtigeren Umgang mit ihren Kindern, indem der Vater mehr auf sie eingeht und die eigenen Interessen zurückstellt. Aber aus den eigenen negativen Erfahrungen wissen die Mütter nur zu gut, dass man unentwegt den Launen des Narzissten ausgesetzt ist und wollen daher gerne ihre Kinder davor schützen.  Nur leider müssen Sie oft feststellen, dass dieser gute Vorsatz seine Grenzen hat. Im schlimmsten Fall kommen die Kinder völlig verstört aus dem Wochenende zurück.

Die Kinder bleiben auf der Strecke

Vielfach neigen Mütter aus diesem Grund dazu, ihre Kinder nicht zum getrennt lebenden narzisstischen Elternteil zu geben und Wege zu finden, wie ein Kontakt verhindert oder limitiert werden kann. Das ist jedoch keine Lösung, weil sich dadurch der Konflikte nur noch weiter verschärft. Es reicht ja völlig, wenn der Narzisst durch seine unkontrollierten Verhaltensweisen für Unruhe sorgt. Außerdem wird das Kind durch diese Verhinderungs-Taktik in seinen Gefühlen zum Vater nur noch mehr verwirrt.

Für Kinder ist es ohnehin eine ganz besondere Herausforderung, wenn sich die Eltern trennen und wenn Sie dann auch noch unter narzisstischen Einfluss geraten und schwer manipuliert und missbraucht werden. Sie werden der Möglichkeit beraubt, sich selbst zu leben und werden dazu erzogen, ausschließlich für den narzisstischen Elternteil da zu sein. Sie werden nicht zu einem Menschen erzogen, der seinen eigenen Weg finden soll, sondern zu einem Objekt, dass zu dienen hat.

Solche Kinder werden sehr lange Zeit als Erwachsener benötigen, um sich seelisch davon wieder zu lösen oder sie werden ein Leben lang nicht wissen, wer sie eigentlich sind. Umso wichtiger muss es sein, dass Sie bei dem anderen Elternteil eine andere, alternative Behandlung erfahren, wo man offen, ehrlich, verständnisvoll und fürsorglich mit ihnen umgeht, wo sie sich entsprechend ihrer eigenen Veranlagung frei und ungezwungen entwickeln dürfen ohne dass die eigenen Befürchtungen und Erfahrungen der Mutter auf sie projiziert werden. Sie müssen lernen, ihre ureigensten Bedürfnisse wahrzunehmen und leben zu dürfen.

Folgendes sollte daher bedacht werden:

1. Umgangsrecht

Der Vater hat auch nach der Trennung ein Recht auf Umgang mit seinem Kind. Das gilt auch dann, wenn der Vater eine narzisstische Persönlichkeitsstörung hat. Die betreuende Mutter darf das Umgangsrecht des anderen Elternteils nicht beeinträchtigen, sondern ist sogar dazu aufgefordert, den Umgang mit dem Vater aktiv zu fördern. Dies gilt auch dann, wenn das Kind gar nicht zum Vater möchte.

Allerdings muss sich der Vater auch in der gemeinsamen Zeit um das Kind kümmern und darf es nicht z.B. zu den Großeltern abschieben und seinen eigenen Interessen nachgehen. Er hat nicht nur das Recht auf Umgang mit seinem Kind, sondern auch die Pflicht. Solange er aber in dieser Zeit zum Wohle des Kindes handelt, kann ihm das Recht auch nicht entzogen werden. Alleine die Tatsache, dass der Vater narzisstische Eigenarten aufweist, selbst wenn sie sehr ausgeprägt sind, dürfte wohl kaum ausreichen, um ihm das Umgangsrecht zu entziehen.

2. Das Verhältnis Kind-Narzisst

Es ist nur allzu verständlich, dass Mütter, nachdem Sie selbst tragische Erlebnisse mit dem Narzissten durchstanden haben, ihr Kind vor dem negativen Einfluss des narzisstischen Vater beschützen und ähnliche Erfahrungen ersparen möchten. Hierbei sollten Sie aber berücksichtigen, dass ihre meist vorschnellen, wenn auch wohlgemeinten Interventionen in das „intime“ Vater-Kind-Verhältnis eingreifen.

Das Kind muss die Chance erhalten, seine eigenen Erfahrungen mit dem Vater machen zu dürfen, so schwer es vielleicht im Einzelfall auch sein mag. Aber es ist „sein Schicksal“, vor dem man ihn nicht bewahren, sondern nur liebevoll begleiten kann. Unter Umständen erlebt das Kind seinen Vater anders und entwickelt eigene bewusste oder unbewusste Strategien, um eine Beziehung mit seinem Vater aufzubauen. Dieser Prozess sollte die Mutter beobachten, sie sollte ihn aber nicht lenken und beeinflussen.

In der Regel bekommen die Kinder ungewöhnlich schnell ein Gefühl dafür, dass mit dem narzisstischen Elternteil etwas nicht stimmt und entwickeln, wenn sie nicht gerade manipuliert worden sind, eine starke Loyalität gegenüber dem anderen Elternteil. Insofern kann man sehr auf die eigenen Kinder vertrauen, dass sie ein Gespür dafür erhalten, was angemessen und was fragwürdig ist. In ihrer Suche nach Orientierung kann man ihnen dann behilflich sein.

3. Projizierung

Mütter sollten daher den Kindern nicht den narzisstischen Elternteil vorenthalten oder das Kind durch die eigenen Befürchtungen verunsichern. Es sind die Erfahrungen der Mutter, die sie mit dem Mann gemacht hat und Sie sollten diese Gefühle nicht auf ihr Kind projizieren. Sie sollten eine neutrale Stellung einnehmen und für das Kind da sein, wenn es seine Mutter wirklich braucht.

Daher sollten Mütter nicht ständig das Kind nach seinen Erlebnissen mit dem Vater am Wochenende wie ein Kommissar ausspionieren und darauf achten, ob auch alles zum Wohle des Kindes verlaufen ist. Sie sollten auch vermeiden, sich in Gegenwart des Kindes über den Vater zu beschweren und von ihren negativen Erlebnissen zu erzählen. Die Mutter sollte ihre eigenen Gefühle für sich oder in Gegenwart anderer verarbeiten und sich dem Kind gegenüber eher wie ein Berater verhalten und nicht wie ein Richter.

Wenn die Mutter wahrnimmt, dass das Kind irgendwie verstört aus dem Wochenende vom Vater zurückkommt, dann sollte Sie sich vorsichtig nähern und spüren, ob das Kind bereit ist, über das Erlebte zu sprechen. Die Mutter sollte eine Atmosphäre des Vertrauens aufbauen, indem Sie ihrem Kind zeigt, dass sie für ihn da ist und bereit ist zu helfen, aber auch nichts gegen seinen Willen unternimmt. Aktiv eingreifen sollte Sie wirklich nur dann, wenn das Wohl des Kindes ausdrücklich und offensichtlich gefährdet ist.

4. Das Kind in seiner Veranlagung unterstützen

In der Zeit, in der das Kind bei der Mutter ist, sollte sie ihm ausreichend Raum und Luft geben, sich selbst zu erleben, indem es so sein darf, wie es nun einmal ist. Das wäre für das Kind die größte Entspannung und die größte Wohltat, dass ihm neben seinen Erlebnissen mit dem narzisstischen Vater gegeben werden kann. Das bedeutet aber nicht, dass sich das Kind nicht an allgemeine Spielregeln im zwischenmenschlichen Bereich halten soll. Es soll ja auch nicht zu einem Prinzen erzogen werden. Erziehung benötigt jedes Kind. Aber zwischen einer fürsorglichen Begleitung eines Kindes auf seinem Lebensweg und Drangsalierung gibt es bekanntlich einen Unterschied.

Die Mutter sollte ihr Kind nicht überbehüten wollen, nur weil sie sich mit ihren eigenen Befürchtungen nicht zurückhalten kann. Die Mutter soll für das Kind da sein und nicht umgekehrt. Es ist nicht die Aufgabe des Kindes, die Sorgen und Probleme der Mutter zu lösen.

Aber das bedarf sehr viel Disziplin und kann jeder Mutter gerade im Umgang mit einem narzisstischen Vater zuweilen das Herz brechen. Aber wenn ein Kind zur Selbstständigkeit erzogen werden soll und für sein Leben lernen muss, Verantwortung zu übernehmen, dann gehört auch dies dazu. Mütter sollten daher ihrem Kind vertrauen und es „begleiten“. Niemand weiß es besser, was aus ihm heraus erwachsen will und wie sein Leben verlaufen soll, als das Kind selbst.


Veröffentlicht in Blog, Familie und Erziehung
114 commenti su “Das Umgangsrecht des narzisstischen Vaters
  1. Sandra sagt:

    Hallo,
    ich bin langsam echt am Verzweifeln, ganz kurz, ich bin seit fast 3 Jahren getrennt, Mann hat mich mit 3 Kindern sitzen lassen, schneller Hausverkauf, schneller Umzug usw. Er selber war eigentlich nie narzisstisch, bzw. ist mir nie aufgefallen, aber seit der Trennung ist Rosenkrieg, evtl. in seiner Eitelkeit verletzt, da ich nicht mehr um ihnm gekämpft habe, es ist ja auch schon mehr vorgefallen.
    Er ist damals gleich zu seiner Affäre, hat Sterelisation Rückgängig machen lassen, ist wieder verheiratet und hat nun ein 4. Kind.
    Seit Anfang an, werde ich immer nur beleidigt immer alles in Frage gestellt, immer alle Tatsachen verdreht, nichts eingehelten was vereinbart war, egal ob von Anwältin oder Jugendamt, dreht aber immer alles so hin, als ob es meine Schuld wäre. Seine Partnerin war schon früher als Hypochonder und Narzisstin verschrien. Mittlerweile bin ich auch überzeugt, dass er es ist.
    Es ist so, und das von Anfang an, er verdreht am Telefon und in Angesicht zu Angesicht Tatsachen so glaubhaft, dass man schon fast an sich selber zweifelt. Ich habe gott sei dank immer alles gleich aufgeschrieben sowie e-mails und WhatsApps aufgehoben, damit ich selber noch einmal nachlesen kann, dass er eben lügt. Er und seine Frau machen mich auch seit Anfang an schlecht überall, er würde seine Kinder nicht bekommen, da ich das nicht wolle, oder zwischendurch, als er seinem Großen geschrieben hat, er hole ihn dieses mal nicht mit ab, auch da wurde erzählt er bekomme sein Kind nicht, ich könnte hier so viel weiter erzählen. Die letzten zwei Papawochenenden ist es jetzt esakaliert mit Tatsachenverdrehereien die Kinder sind mal wieder die Leittragenden, ich weiß man sollte selber lernen lassen, habe ich bis jetzt gemacht, aber jetzt bin ich kurz davor den Kontakt zu unterbinden, da er jedes mal sie kurzfritig aus irgend einem verlogenen Grund nicht holt und mich als Böse hinstellt, die Kinder waren jetzt lange in Therapie, ich denke aber nicht, dass das ganze was bringt, solange er selber nicht behandelt wurde.
    Ich und die Kinder haben uns so gut gefangen, mir selber geht es eigentlich super auch den Kids soweit, neuer Partner, neue Wohnung, neuer Job, aber er fängt jetzt wieder mit Psychoterror an (habe auch mitbekommen, dass nun Geldprobleme vorhanden sind).
    Weiß irgendjemand, ob man sich dagegen polizeilich, anwaltlich oder sonst irgendwie wehren kann? Denn solange ja keine blauen Flecken vorhanden sind, solange wird ja nichts gemacht.
    Vielen Dank schon mal

  2. Christian sagt:

    Meine Kinder haben eine narzisstische Mutter und die Kinder leben hauptsächlich bei ihr. Aber ich werde jetzt das Residenzmodell umdrehen, damit die Kinder hauptsächlich bei mir leben und der Mutter weniger lange ausgesetzt sind.

  3. Pusteblume sagt:

    Hallo zusammen, auch ich habe mich von meinem narzisstischen Mann getrennt! Einfach um mich und die Kinder zu schützen. Jetzt nach 8 Jahren hat er die Kinder so manipuliert, dass meine Jungs (9 und 11) bei ihm wohnen wollen und mit mir nichts mehr zu tun haben wollen. Nach dem Ferien hat er sie einfach nicht nach Hause gebracht! Trotz Beschluss vom Gericht hat er sie bei sich eingeschult und unterbindet jeglichen Kontakt zu mir. Das Jugendamt ist machtlos und nicht in der Lage die Kinder wieder nach Hause zu bringen. Die Gerichtsverhandlung steht noch aus… Hab das Gefühl, total allein gelassen zu werden! Niemand will und kann wirklich helfen!!!!! Es ist seine Rache, dass ich ihn verlassen habe! Krank ohne Ende, werde versuchen stark zu sein – für die Kinder!

    • vitra sagt:

      Das ist ja unglaublich. Mit tut das sehr leid für Dich. Ich finde es grausam, was von Familiengerichten so alles hingenommen wird. Das macht mich noch mehr krank. Ich habe mich auch von einem Narzissten getrennt. Er hat 3 Jahre eine Exceltabelle über mich geführt und heimlich Fotos gemacht von einem medizinischen Rezept und mich damit bloßgestellt. Als ich ohnmächtig vor lauter Schocks da stand hat er mir meine 9 jährige Tochter weg genommen.

      • Pusteblume sagt:

        Hallo Vitra,

        Was ist aus deiner Tochter geworden? Hast du sie wieder bekommen?
        Und du hast vollkommen recht…. Es ist unglaublich, wozu Narzissten fähig sind!

    • desperate sagt:

      Hallo Pusteblume,

      willkommen im Club. Mir ist es genauso ergangen. Meine Tochter ist seit Oktober 2014 bei ihm, mein Sohn seit Juni 2015. Es ist die Hölle. Auch „mein“ Ex betreibt aktive Sterbehilfe bei der Mutter-Kind-Beziehung. Die Kids waren in den Herbstferien 2015 zum letzten Mal bei mir. Sie leben 400 km entfernt.

  4. Saleem sagt:

    Kann das Gericht Sogerecht entziehen werden wenn ich mein Kind 2 monate lang nicht gesehen habe und mich auf die therapie konzentriere das ich mein kind zurück bekomme durch den bericht von Therapeuten ? oder Wenn die sehen das ich Therapie mache ?

    • Das Sorgerecht kann einem Elternteil entzogen werden, wenn es eine Gefahr für das Kind darstellt oder wenn es aufgrund des eigenen psychischen oder physischen Zustand nicht in der Lage ist, dass Kind hinreichend zu betreuen. Es hängt in diesem Fall von der Diagnose ab!

  5. Yasira Isa sagt:

    Hallo. Ich habe das.Problem dass mein Sohn (15 Jahre alt) seit fast 3 Jahren beim Vater lebt.
    Es gab damals Probleme in der Schule, mein Sohn war stets niedergeschlagen und sprach immer nur davon dass er beim Vater wohnen möchte. Bisher bestand nur unregelmäßiger Kontakt (der auch erst begann als mein Sohn 9 Jahre alt war).
    Lange Rede kurzer Sinn..
    Erst jetzt habe ich begriffen was vor sich geht. Damals dachte ich, es hätte an mir gelegen. Das Verhalten des Vaters mir gegenüber hätte an mir gelegen.
    Jetzt ist es die traurige Wahrheit dass mein Sohn darunter leiden muss.
    Aber er möchte nicht zurück zu mir.
    Er wird so schrecklich manipuliert.
    Und das schlimmste ist, er hat kein zimmer beim Vater, es ist ein Abstellraum.
    Aber er macht das alles mit.
    Die Frage ist:
    habe ich die Möglichkeit meinen Sohnemann da weg zu holen, gegen seinen Willen?

    • Es wäre ja nicht nur gegen den Willen des Sohnes, sondern auch gegen den Willen des Vaters. Sie haben es also zwei Verbündeten zu tun, die Sie überzeugen müssten. Sie sollten zunächst mit einem Anwalt die rechtlichen Grundlagen prüfen, ob Sie mit Ihrem Vorhaben überhaupt eine Chance haben.

  6. Saleem sagt:

    als so wie ich verstanden habe sollte trotz Gewalt mit mein Kinder und an mich sollte ich es zulassen das mein Kind bei Vater lebt ?

    • Nein, wenn der Vater Gewalt gegenüber dem Kind anwendet, dann müssen sie ihr Kind vor dem Vater schützen. Dann handelt er nicht zum Wohle des Kindes und macht sich strafbar.

      • Saleem sagt:

        zum schutz bin ich in frauenhaus gewesen …. es passierte einen Unfall mit mein sohn seid her leben meine kinder in der pflegefamilie hab alles versucht und gekämpft leider geben die mir keine chance bis jetzt nicht mit mein lebenspartner mit ihm habe ich 3 kind die haben auch weg genommen obwohl ich alles gemacht habe und der vater nicht gewaltätig ist … seid dem unfall bis jeztz geben die m mir schuld jetzt plötzlich soll mein kind bei vater leben ? ich kann das nicht akzeptieren auch nicht mit mein 3 kind mein ex mann versucht vom außen das er gut da steht aber wenn das Kind bei ihm leben würde ist das mit schütz vorbei und geht für immer mit ihm nach Ausland ohne mir bescheid zu sagen keiner will auf mich hören nicht mal Jugendamt was kann ich machen ?und wer kann mir sicherlich sagen das er sein Aggressivität nicht an mein sohn auslässt
        was kann ich machen mit mein sohn ? und was kann ich tun das mein 3 kind zurück zu uns kommt ?

        • Haben Sie einen guten Anwalt? Und wenn ja, warum ist er nicht in der Lage ein Besuchsrecht auszuhandeln und durchzusetzen? Welche sachlichen Gründe bestehen, weshalb Sie Angst haben müssen, dass man Ihnen die Kinder entzieht?

          • Saleem sagt:

            ja hatte ich es hat nichts gemacht jetzt versuche mit einen 3 anwalt….wem meinen sie mein ex oder Lebensgefährten ? was mein ex mann angeht erstmal hatte er keine umgangsrecht, mein erste antwalt hat mir mitgeteilt das es von gericht so entschieden ist und brief gegeben danach hat er plötzlich umgangsrecht mit Kinderschutzbund nach ne weile bin ich einverstanden dann plötzlich sollte er bei ihm Übernachtungen statt finden aber mir nicht das verstehe nicht ich hab das auch recht mein ex mann war anfang bis jetzt gegen mich er hat über mich schlecht geredet seid her bin ich die böse für anderen und er gute …. ich hatte depressionen und emotionale störung hab das stationär bahandeln lassen ich wollte das mein sohn auch bei mir übernachtet aber die lassen er mir nicht oder geben mir keine chance dazu das es nur ein unfall ist aber leider geben die mir die schuld , mein ex soll jetzt plötzlich der gute sein die geben nicht mal ein chance zu beweisen wie auch beim dritten kind hab sie angefleht mir chance zu geben das es nur unfall ist würde auch akzeptieren das auch jemand vorbei kommen kann zu schauen leider Erfolg los bis jetzt
            ich weis nicht mehr weiter ich stehe ohne familiäre Unterstützung da

      • Lucka sagt:

        Hallo, ich habe mit Interesse den Artikel gelesen. Ich habe mich Juni 2016 von meinem narzisstischen Ehemann getrennt und bin mit meinem dreijährigen Sohn auf anraten der Polizei und des Frauenhauses in meinem damaligen Wohnort, in ein 450 km weit entferntes Frauenhaus gegangen.
        Was danach passiert ist, ist für mich unfassbar. Mein Ehemann bekam das Aufenthaltsbestimmungsrecht für unseren Sohn zugesprochen. Der Richter des Familiengerichts in meinem damaligen Wohnort gab mir die vollkommene Schuld an der weiten Entfernung und warf mir böswillige Schaffung der erheblichen Distanz zwischen Kindsvater und Sohn vor. Seit dem 01.09. 16 lebt mein Sohn nun bei seinem Vater, welcher auch schon diverse Selbstmordversuche hinter sich hat. Laut dem Familiengericht steht der Schutz der Frau weit unten und das uneingeschränkte Umgangsrecht des Vaters an erster Stelle, da gewalt an der Ehefrau keine kindeswohlgefährdung darstellt und er trotz seiner Vergangenheit, seines Verhaltens und seiner Selbstmordversuche er ein guter Vater sein kann. Ich würde mit meiner Trennung von meinem gewalttätigen Ehemann mit kindesentzug bestraft ! Ich habe drei verschiedene Anwälte konsultiert. Alle drei Anwälte sagen das gleiche…solange ich nicht zurück in die Nähe meines gewalttätigen Ehemannes ziehe, habe ich keine Chance meinem Sohn zurück zu holen. Jedes Verfahren findet im gleichen Familiengericht statt und die haben ihr Urteil gefällt…ich bin schuld und das, obwohl mein Ehemann weiterhin und trotz der 450km Entfernung aggressiv gegen mich ist.

        • desperate sagt:

          Ja, genau das ist mir auch passiert. Die Anwaltskosten und Lauferei kann man sich von vorneherein sparen. Bei Dir ist es noch frisch – aber ich kann Dir nur auf lange Sicht eines raten: kümmere Dich zunächst darum, dass Deine Seele wieder gesund wird. Sammle Kraft, finde Dich selbst. Der Kampf über jegliche BEhörden ist vergebliche Liebesmüh und macht Dich kaputt.

    • lunalani sagt:

      In so einem Fall stellt sich mir diese Frage überhaupt nicht, wenn sie als Mutter wissen das Gewalt ein Thema ist würde ich sofort Maßnahmen ergreifen wie Jugendamt etc.
      Sie haben in meinen Augen den Artikel nicht richtig verstanden ?
      Ich lebe auch getrennt von meinem Mann der ein Narzisst ist wie im Bilderbuch! Würde er unserem Kind oder mir Gewalt anwenden wäre ich keine Sekunde bereit mein Kind beim Vater zu lassen ???

      • Saleem sagt:

        die Jugendamt sind im Spiel die haben das organisiert alles …. deswegen wollen keiner von Jugendamt auf mich hören zwar wird das noch geprüft aber wie ich mit bekomme habe wird wahrscheinlich mein Kind
        bei Vater leben und das will ich verhindern

    • Anna sagt:

      Hallo und Danke für diesen Artikel. Ich möchte gleich hierein schreiben das es auch sehr viele Frauen gibt und nicht nur die Männer so Narzissten sind. Also ich hab einen davon und es tut mir weh wie er jetzt wo er in der Pubertät ist ihn mit Haus locken will. Ich bin alleinerziehend und mein Kind wird 16. Er sieht in aller 14 Tage und so wie ee halt kann. Hab damit kein Problem. Gönne es beiden sehr. Nur jetzt versucht er um Geld zu sparen ihn aufzuhetzen. Er möchte jetzt ein Haus kaufen und es ausbauen. Damit sein Sohn einziehen soll. Sein Vater sagte gleich noch das seine Familie später auch mit rein soll in das Haus. Heute hörte ich aus einem Gespräch heraus das wenn er ein Haus hat,fas er so seine Rente sichern kann. Natürlich muss er bis dahin Schuldenfrei sein. Was mich stört ist,das er sein Sohn binden will an sich da er nicht allein sein kann. Er lockt unseren Sohn richtig damit. Und das er das Haus oben für ihn ausbaut und unten will er Wohnen. Ich muss dazu noch sagen das sein Vater sehr viel gehetzt hatte mit seiner Mutter. Denn jetzt ist er im Alter wo er entscheiden kann wo er wohnen möchte. Mein Ex konnte nie sehen das ich mit meinem Sohn ein sehr gutes Verhältnis habe. Ich hatte auch sehr daran gearbeitet. Nu ist mein Sohn gegen mich und das Verhältnis bricht etwas und das tut mir sehr weh. Er droht mir auch und sucht Schwachstellen wie sein Vater damals bei mir. Mein Sohn ist oft respektlos und spricht mit mir als wenn ich seine Freundin wäre statt seine Mutter. Ich bin damals zur Erziehungsberatung gegangen um besser mit seinem Vater umgehen zu können und seinen Macken. Wie oft hab ich mich vor meinen Sohn dumm machen lassen. Versucht immer ruhig zu bleiben,mir die Frage gestellt warum wir nicht an einen strang ziehen können. Sein Vater blüht richtig auf seid unser Verhältnis nicht mehr so ist wie vorher. Und wie er sich brüstet. Ich bemerke langsam an mir das ich versuche ihn zu halten was falsch ist. Seinem Vater geht es nur um das Geld und mehr nicht. Ich bin schon mal bereit trotz seinem Verhalten unseren Sohn zu teilen. Damit ich loslassen kann auch wenn sein Vater mich weiterhin dumm macht. Ich hatte ein Vorschlag verbreitet das er ihn 2Wochen nehmen kann und ich2Wochen. So hat er ihn öfters und vielleicht verstehe ich mich dann mit ihm besser. Es tut zwar weh weil ich seinem Vater ungern ihn anvertraue aber da muss ich nicht durch sondern Sohnemann. Er nimmt auch meine Erziehung und wendet sie jetzt selbst an.Das passt mir auch nicht. Grins. Aber so kann er sich rühmen und er fühlt sich wohl dabei. Ich weiß ja das ich mein Sohn bis voriges Jahr allein erzogen habe und das sehr gut gemacht habe.😁 . Ich hoffe nur das vom Vater seinem Narzissmus nix abfärbt. Er benimmt sich ja schon so. Sauberkeit bringt er ihm auch nicht bei. Naja ich lasse ihn machen. Denn mein Sohn soll selber rausfinden ob dies gut war oder nicht. Ach ja und sein Vater hat ihm schon so ein schlechtes Gewissen eingeredet weil er ja so viel kauft und bezahlt sowie kein Geld hat. Mein Sohn kann kaum was annehmen weil er denkt er steckt dann in seiner schuld. Das ist grausam..Er weinte sogar oft. Weil er ihn so beschenkte. Ich hoffe nur das es nicht ins Gegenteil verläuft für seine Zukunft. Oder für seine Psyche.😢

  7. Allesodernix sagt:

    Hallo

    Ich hab das gleiche Problem.
    Das heißt also, ich soll mein kind weiter von ihm kaputt machen lassen, damit es daraus lernt? Was ist denn das für eine Aussage? Mein Kind wird immer schlechter in der schule (nachdem es mit dem in kontakt kam)
    Soll man da einfach nur dum zuschauen?
    Der macht es nur um mir eines auszuwischen, weil ich es gewagt hab ihm zu verlassen. Den anderen Frauen geht es genauso wie mir

    Was soll ich tun?

    • Nein, man sollte für das Kind einen Ausgleich schaffen. Man wird aber dem Vater, selbst wenn er eine narzisstische Persönlichkeitsstörung hat, nicht sein Recht auf Umgang mit dem Kind nehmen können. Die gemeinsame Zeit mit dem Kind darf der Vater alleine ausfüllen und bestimmen, solange es zum Wohle des Kindes ist.

  8. RS sagt:

    Wie unglaublich, ich habe gerade den Begriff eingegeben „Stiefohn ignoriert Mutter wegen dem negativen Einfluss des Vaters.“ Und habe den Resultat : Den Umgang mit den narzisstischen Vaters. Und wahrhaftig es ist exact wie meine Situation beschreibt. Und wie ich sehe mache ich als Mutter einen guten Job. Ich folge meinen Herzen, Instinkten,behalte mein Herz am Rechten Platz und vernuenftiges denken und handeln.
    Ein Guter Ratgeber wie man sich in Situationen verhaelt und mit wem man es zu tun hat.

  9. Lidelinda sagt:

    Hallo an alle „Leidensgenossen“,
    es wäre schön zu wissen, ob ein paar von euch aus der Umgebung von Duisburg kommen.
    Ich selbst habe auch einen narzisstischen Ex, der dauernd alles durchgesetzt bekommt was er möchte. Vor allem in Bezug auf unseren armen Sohn.
    Also wenn sich jemand auch mal persönlich austauschen möchte, gerne hier melden!

    • Nadine sagt:

      Hallo Lidelinda!
      Ich bin auch Betroffene mit 3-jährigem gemeinsamen Kind und wohne in Dinslaken.
      Ein Austausch wäre toll!

    • Stephanie Meier sagt:

      Hallo Lidelinda

      komme leider nicht aus Duisburg aus der Nähe von HH.
      Würde mich über einen Ausstausch freuen.
      steffi

      • Anja Göttsche sagt:

        Hallo Stephanie Meier, komme auch aus der Nähe von Hamburg und würde mich über einen Austausch freuen. Herr Grüttefien, gibt es die Möglichkeit, email-Adressen zu vermitteln, damit man in Kontakt kommt?
        Anja

        • Aus Datenschutzgründen darf ich keine E-Mail-Adressen weitergeben. Sie müssten die gewünschte Kontaktperson direkt ansprechen.

        • Melanie sagt:

          Hallo Stephanie und Anja,

          ich habe leider erst heute euren Beitrag hier gelesen…
          Ich komme auch aus dem Hamburger Umland. Habt ihr eure Erfahrungen schon ausgetauscht? Wäre auch sehr interessiert.

          Herzliche Grüße,
          Melanie

    • Raijeen sagt:

      Hallo lidelinda, ich komme aus Oberhausen und wäre auch an einem Austausch interessiert. Auch gerne persönlich.
      Liebe Grüße

    • askana sagt:

      Hallo bin auch Betroffene mit Kleinkind..askanasheartATgMailPunktCOM

    • Birgit sagt:

      Hallo..ich komme nicht aus der direkten Umgebung von Duisburg, aber aus Xanten.So weit ist das ja nicht…LG, Birgit

  10. Papalapapi sagt:

    Vorsicht mit diesen Begrifflichkeiten und der Pathologisierung allen scheinbar abweichenden Verhaltens. Ich halte davon nichts, auch wenn manches Aspekte, wie im Beitrag beschrieben, kritisch zu betrachten sind.

    Mit wird beispielsweise Narzissmuss vorgehalten und ich werde zu Unrecht der Kindeswohlgefährdung bezichtigt, offenbar weil eine unfähige Mutter Angst vor der Vaterbindung ihrer Tochter hat.

    In der Regel sind in Deutschland die Väter die Gelackmeierten. Einfach mal nach googelt.

  11. Tolu sagt:

    Hallo,
    wer als Mutter mehr Erfahrungsaustausch hinsichtlich Sorgerecht / Umgang bis hin zu „Verfahrenssachen“, Jugendamt, Erfahrungen, Kommunikation – Möglchkeiten und Grenzen in solchen Fällen (mit narzisstischen Vätern und in einer „narzisstischen“ Gesellschaft ?) etc. sucht, sollte mal die Seite http://www.mütterlobby.de besuchen. Ist echt hilfreich, um nicht gravierende Fehler , alles „noch schlimmer“ oder komplett „platt“ gemacht zu werden.

    • Miro sagt:

      Das werde ich mir sofort ansehen…..
      Bin in genau der Situation´….die Sachbearbeiter vom Jugendamt haben keinen blassen Schimmer von psychischer Gewalt. Wenn der Kindsvater kein Junkie oder Alkoholiker ist oder Gewalttätig, brauche ich erst gar nicht mit dem Wunsch zu alleinigen Sorge um die Ecke kommen…..
      Ich könnte KOTZEN. Die Umgangstermine werden genutzt um mir eins auszuwischen, dass Kind ist ihm vällig egal. Um jede Unterschrift muss man betteln…..“Ich bin ja der Vater“…..klar, alle 2 Wochen mal für 2 Stunden „Hallo“ sagen, nicht mal wissen wollen wer das Kind ist, was es mag, welche besonderen Fähogkeiten, Interessen es hat, wenn man aber eine Unterschrift braucht, wird diese blockiert obwohl überhaupt kein Einblick in das Leben des Kindes besteht….
      Diese Menschen zerstören einen langsam von Innen…und ihre Kinder mit.Wie soll man das ertragen und so noch ein positives Leben führen oder neu aufbauen können?

  12. Wolfram sagt:

    Guten Tag,

    wie ist das denn, wenn die Mutter narzisstisch ist und der Vater im Sorgerechtsstreit darum kämpft, dass die gemeinsamen Kinder nicht zur narzisstischen Mutter, sondern zu ihm kommen, maximal im Wechselmodell 50:50?. Die Mutter boykottiert ebenso alle Bemühungen des Vaters, der Beteiligten bei Gericht, eine gütliche Einigung herbeizuführen.

    Als Vater kann ich die Natur der Mutter nicht ändern, aber will auch mindestens ein „gesundes“ Gegengewicht sein, um eine gesunde Entwicklung der Kinder zu gewährleisten.

    Grüße! und danke

    • Entscheidend vor Gericht sind natürlich die sachlichen Argumente, die die narzisstische Mutter gegen diesen Vorschlag vorbringt. Dann ist der Wunsch und das Wohl der Kinder zu berücksichtigen sowie die jeweilige Eignung der Eltern. Das kann man aus Ihren Angaben nicht entnehmen, weshalb eine konkrete Hilfestellung nicht möglich sein wird. Natürlich manipuliert eine Narzisstin alle Beteiligten zu ihren Gunsten. Man muss die besseren Argumente sammeln, objektive Beweise vorbringen, notfalls Gegengutachten erstellen, einen anderen Anwalt suchen, die nächste Instanz berufen. In einer Auseinandersetzung mit einem Narzissten gibt es nur einen Kampf, in dem man hartnäckig, sachlich, fair und geduldig bleiben muss oder man lässt los. Es kann gelingen, aber man muss alle Register ziehen und es kostet extrem viel Kraft und Nerven.

    • Betti sagt:

      eine Mutter kann aus natürlichen Gründen nicht narzisstisch sein 🙂 Vielleicht hätten die Männer das gerne, aber man sollte nicht von sich auf andere schließen, wenn man noch nie ein Kind im Bauch hatte, kann man einfach nicht mitreden, das ist der Punkt, den Männer jetzt mal bewusst realisieren sollten, zwischen Mutter und Kind gibt es eine Verbindung, die ist unantastbar, das hat die Natur so gemacht und das sollten Männer akzeptieren, wer sich dagegen stellt und der Mutter nicht hilft, der schadet seinem Kind.

      • Anit sagt:

        Da muss ich leider widersprechen, auch Frauen ( und Mütter ) können narzisstisch oder psychotisch sein. Da sie Mitgefühl und Empathie nicht kennen. Dies ist meist schon angeboren.

      • Magdalena sagt:

        Die Aussage ist falsch. Auch Mütter können narzisstisch sein. Das ist besonders schwierig für die Kinder, weil die Mutter in den entscheidenden ersten Lebensjahren meistens die engste Bindung zu dem Kind hat.
        Ich bin auch in heftiger Weise betroffen: mein Ex-Mann agiert mit seinen Kindern (3 und 6) genauso subtil und manipulativ wie seine Mutter heute noch mit ihm umgeht. Dazu werde ich von ihm seit 2 Jahren ebenso geschickt unter dem Vorwand gestalkt, nur Kontakt zu den Kindern haben zu wollen (den er im übrigen hat.)
        Der jeweils andere Elternteil hat eine kraftraubende und nervenzerreibende Aufgabe: den Gegenpart zu bilden, die Kinder spüren zu lassen, dass sie immer geliebt werden, unabhängig davon, was sie tun. Das heißt nicht, alles gut zu heißen was sie tun. Aber das Kind darf nie an Eurer Liebe zweifeln.
        Leider hat der narzisstische Elternteil unglaublich viel Macht über die Kinder und eine Entfremdung wird so zum Kinderspiel. Ich habe das als Mutter erlebt, deren Kinder nur einige Tage mit ihrem Vater im Urlaub war.
        Wichtig ist dann Geduld, starke Nerven, die Kinder mit offenen Armen empfangen, auch wenn sie dort zunächst wegen starker Loyalitätskonflikte nicht hineinlaufen können. Und für sich selbst sorgen. Ganz wichtig! Hilfe holen. Sich unterstützen und stärken lassen. Allein ist das kaum zu schaffen.

        Freue mich auch über Austausch.
        Magdalena

        • Natascha sagt:

          Hallo könnte ich wissen inwiefern deine Kinder Kontakt zu ihrem Papa haben und wie das bei euch alles geregelt ist? Bestimmt er sehr über dich? Würde mich über eine Antwort freuen lg 😊

  13. Stefanie sagt:

    Hi,
    war fast 10 Jahre mit einem narzzist zusammen ( sein Name ist magic stammt aus Afrika,falls ihn jemand d kennt gibt bescheid).
    Ich war erst 16 als er sich mich aussuchte am Anfang war es noch ok dann fing alles an Begleitung Schläge Unterdrückung kein Kontakt zur Außenwelt hat mir Sachen eingeredet also richtig manipuliert und misshandelt… In mir wusste ich das ich gehen muss hab es zwei drei Mal versucht aber er holteu mich immer wieder ein war dann nett und dann gings wieder los also allgemein richtiger psysho Drama ….erst vor paar Tagen nach jahrelanger Recherche hab ich herausgefunden das er ein nazzist ist und ich kann nix tun…
    Haben Zwillinge bekommen sic drum kümmern ging nicht sagte er im ersten Jahr dürfen wir das in unserer Kultur nicht alles Quatsch naja er war und ist immer noch nicht legal in Deutschland

    Als ich denn endlich schaffte ihn rauszuschmeißen stalk er fast 2 Jahre auc wegen sein offenthalt dann hat er aufgeben dachte IC zumindest hatte versucht eine neue Beziehung aufzubauen habe noch ein Kind bekommen aber leider scheiterte die Beziehung ich war bin einfach noch nict in der Lage psyschisch

    Jaaa lange Geschichte …
    Aufjedenfall ist er zum Jugendamt nachdem ich mich weigerte ihm Kopien zu geben wegen seinem offenthalt
    Da beantragte er Umgang zu meinen Kindern er muss Kontakt zu ihnen haben damit er nicht abgeschoben wird….
    Ich habe das alleinige Sorgerecht kämpfe damit er uns in Ruhe lässt ich kann nict mehr es geht jetzt schon fast seit 15-16 Jahren so…
    Meine großen sind jetzt sieben u d wollen nicht dahin zum begleiteten Umgang…. Meine Frage ist kann mir je and ein Typ geben wohin man sich wenden kann alle lassen ein im Stich so lange er den Kindern keine Gewalt antut ist alles gut sagen die…..

    Die poullern ein die Schule ist vernachlässigt bei uns zuhause läuft es denn nicht GT wenn wir wissen wir müssen dahin auch die KI der beschäftigen sich eher selber als mit ihm er will nur zeigen wie toller ist …..

    Lasst euch nicht unterkriegen das beste ist immer noch auswandern wenn ich nur die Mittel hätte wäre ich schon längst weg

  14. wasistrichtigwasfalsch sagt:

    Stecken gerade selbst in solch einer Situation mit einem Narzisstischen Mann und habe ständig solche Fluchtgedanken 🙁
    Kann mir vorstellen, dass er kein Anlauf mehr nehmen würde und das Interesse verlieren würde mich fertig zu machen und unseren Sohn manipulieren und an sich „kleben“ zu wollen. Dann wenn der Weg weit ist. Hat vielleicht jemand die Erfahrung gemacht, was passiert, wenn man örtlich weiter weg wohnt????

    • sabine graf sagt:

      Ja, ich bin vor 6 Monaten in ein anderes Bundesland gezogen. Mein Mann hasst mich jetzt dafür, dass er mich nicht mehr kontrollieren kann. Jetzt erzählt er unserem Sohn die unmöglichsten Dinge über mich und mein Sohn ( 12 Jahre ) heg Zeitweise einen furchtbaren Kroll gegen mich, dass er mir gegenüber auch handgreiflich wird, dass zerreisst mir mein Mutterherz.
      Und keinem kann ich dies so erzählen, denn es glaubt mir niemand,selbst meine Eltern zweifeln ob ich nicht bei meiner Erziehung was falsche mache ! Was ich auch nachvollziehen kann!! Oh es ist so furchtbar 🙁 und ich bete dass dies hoffentlich alles mal ein gutes Ende nimmt.
      Doch eines ist klar, es ist die beste Entscheidung gewesen, diese Entfernung zu haben !!! Denn hier bekomme ich zwischen durch mal wieder Luft !!
      Und dass schlimme ist noch, dieser Mann steht in der Öffentlichkeit und keiner ahnt wie er tickt.

      • Mal4 sagt:

        Ab zur Erziehungshilfe! Ich habe diese auch in Anspruch genommen. Es hilft einem sich zu sortieren, mit solchen Situationen umzugehen und den richtigen Weg zu finden!
        Gibts bei der Caritas, ProFamilie und Co!

      • Marie Luise sagt:

        Das kenne ich zu gut .
        Das ist die Hölle .
        Alle denken , dass man übertreibt oder spinnt .
        Nach außen hin völlig entspannt , freundlich und höflich . Gegen mich benimmt er sich total aggressiv und bösartig

  15. wasistrichtigwasfalsch sagt:

    Hat denn niemandem ein Wegzug geholfen? Hat das jemand von Euch probiert um schon mal mit Kilometern seiner Unberechenbarkeit in die Quere zu kommen? Oder bringt das nichts?

    • Lucy sagt:

      Ich bin 600km umgezogen mit den Kindern. Er hat Haus und einen Arbeitsplatz im öffentlichen Dienst sausen lassen und ist schlicht hinterher gezogen. und setzt alles daran, mir die Kinder wegzunehmen- ich hab dauernd das Jugendamt zu Besuch, wegen irgendwelcher gefahrenmeldungen, die aus der Luft gegriffen sind.

      Und dafür benutzt er die Umgänge- er behauptet immer wieder, er habe beim Umgang festgestellt, dass… (Alles mögliche. Von schmutziger Kleidung bis hin zu „die Kinder riechen nach Urin“). Nichts davon hat sich jemals bestätigt.

      Die größte Schwierigkeit ist aber, einen Anwalt zu finden, der in der Sache für dich kämpft. Von etlichen hab ich nur gehört „das ist normal für Männer in trennungssituation, das legt sich wieder“. Ja von wegen, das geht nun schon ein Dreiviertel Jahr.

      Da bleiben ist aber auch keine lösung- da geht man dran kaputt und dafür ist das Leben zu schade.

      Du musst dir Hilfe suchen.
      Vor der Trennung solltest du unbedingt eine Interventionsstelle gegen Gewalt in engen sozialen Beziehungen aufsuchen – auch wenn es „nur“ um psychische Gewalt geht. Die helfen auch dabei, die Trennung vorzubereiten.

      • Mal4 sagt:

        So geht es mir auch! 4 Jahre Trennung, 11 Prozesse. Vorwürfen von Verwahrlosung, Misshandlung und und und.
        Volles Programm. Wir bekommen keine Ruhe. Jugendamt und Gericht sehen zu.

  16. Hope sagt:

    An alle Überlebenden,und solche die wieder lebendig werden wollen:

    packt Euch beim Schopfe und schlagt Euch frei!
    Hatte 6 Jahre einen solchen „Göttergatten“.Bei manchem Erlebnisbericht meine ich meine eigene Geschichte zu lesen.
    Aber bevor ich damals gänzlich am Boden war,habe ich mich aufgerafft und die Scheidung durchgezogen.
    Das ist acht Jahre her,und ich hätte mir damals gewünscht,mehr Informationen im Netz zu finden,um schneller zu verstehen,was da wirklich vor sich ging,hinter häuslichen Mauern,sobald jeder potentielle Zeuge hinter dem Horizont verschwunden war.Und um die geschundene Seele schneller wieder ins Lot bringen zu können.
    Stattdessen musste ich noch viele Folgejahre an jeder erdenklichen Front klarstellen,wer hier Opfer,und wer Täter war.
    Den Kindern,damals 3 u.4 J.,ermöglichte ich Kinderturnen und Schwimmkurs,,um Frust abzureagieren,schon während der Horrorehe.
    Und in diesem Sportverein sind sie vom jugendlichen Umfeld wahrhaft liebevollst aufgefangen worden.Das war ihre ganz persönliche Rettungsinsel für herzlichen Umgang,sowie auch eine Gelegenheit,um für sich selbst Erfolgserlebnisse zu erschaffen.
    Trotzdem,nach fast jedem Papawochenende kamen sie verstört wieder,und sind in der Nacht weinend aufgeschreckt.Bettnässen.
    Denn Narzissten stoppen ihre sadistischen Spielchen nicht einmal vor ihren eigenen Kindern.Erwachsene können abhauen,Kinder sind dazu verdammt auszuharren.
    Ich hatte jedesmal! tagelang zu tun,ihre inneren Wogen wieder zu glätten.
    Aber sie mußten! hin,alle 14 Tage.Das verstehe ich bis heute nicht.
    Seelische Belange schienen irrelevant,gegenüber körperlichen Vergehen in schwerwiegenderen Fällen.
    Dabei sind es oft doch die seelischen Narben,welche ein ganzes Leben in Schieflage zwingen können.
    Hätte man sie allerdings ferngehalten zu ihrem Schutz,hätten sie womöglich über die Jahre vergessen können wie Papa wirklich ist,und mir dann irgendwann noch Vorwürfe gemacht,ich hätte ihnen Papa vorenthalten.
    Ich ging mutig zum Jugendamt.
    Auch der Kinderschutzbund begleitet monatelang die Kinderbesuchszeit,
    und danach wird z.T. für Jahre! ein professioneller Beistand die Kinder zum Vater hinbringen,und wieder von dort abholen,um die Kinder zu beobachten.
    Meine beiden haben sich inzwischen ihr Bild gemacht,und zählen die Tage schon bis sie 14J.alt sind.
    Denn ab dann dürfen sie entscheiden,wann sie wohin gehen wollen.
    Immer wieder haben sie über die Jahre gefragt,wann sie „dort“endlich nichtmehr hin müssen.
    Ich habe ihnen IMMER die Wahrheit gesagt,und auch,dass sie jeden Tag ein Stückchen größer und stärker werden,und eines Tages auf Nasenhöhe sein werden.
    Ich weiß nicht,ob das von psychologischer Seite Zustimmung findet,aber es hat meine Kinder sehr stark gemacht!
    Auch wenn ich nach nun bald sieben Jahren immer noch so manch tiefe Wunde mit mir herumtrage,single bin,und nur bloß Ruhe ersehne,
    der Mutterinstinkt,die Kinder zu schützen mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln,und sich wie ein großer Tiger hinter sie zu stellen,
    hat mir unendliche Kräfte zurückgegeben/erweckt.
    Und einen Mutterinstinkt muss selbst ein Narzisst erst einmal toppen.

    • Fana sagt:

      Hallo Hope,
      Das was du geschrieben hast macht mir so unendlichen Mut. Vielen Dank dafür. Vorallem das mit dem Tiger und dem Mutterinstikt zwingt mich nach vorne zu sehen. Manchmal kann ich es noch immer nicht glauben, dass er ein Narzisst ist. Ich denke immer wieder, ich würde spinnen.
      Meine Kinder kommen allerdings nicht verstört nach Hause, sondern wurden soviel beschäftigt, dass sie richtig Spass hatten, auch wenn es mit seinen Hobbys kombiniert wird. Das macht mir einfach Angst.
      Falls ihm die Kinder nun mehr zugesprochen werden, dann wird er erst recht machen wie er denkt. Das macht mir alles unheimlich Angst. Es wäre der Untergang für meine Kinder und mich falls mein Anwalt oder das Gericht es nicht berücksichtigt, was ich auch kaum glaube. Es geht den Kindern doch gut. Niemand misshandelt sie…. Aber was es für Folgen hat, daran denkt niemand. Ich habe noch einen unendlich langen Weg vor mir.
      Freunde verstehen es nicht und niemand mag mehr richtig zuhören.

      • Miro sagt:

        Danke Hope für deinen Bericht.macht Mut!Ich habe seit ein paar Tagen dass Bild des Löwen….ähnlich wie der Tiger! Ich stehe erst am Anfang all dessen mit meinem nun 1jährigen Kind.Wie ich das aushalten soll weiß ich noch nicht.der Narzisten verhält sich dem Kind gegenüber ok-übt mir gegenüber aber massive psychische Gewalt aus.Selbst dazu,4 Umgangstermine mit dem Jugendamt zu vereinbaren,ist er nicht in der Lage.ich und Sachbearbeiter werden beleidigt,alles dreht sich um ihn und sein Leben,es wird gebrüllt und der Raum türknallend verlassen.Wie konnte ich nur jemals mit so einem Menschen zusammen sein?Und wie soll meine Psyche das auf Dauer aushalten?

        • jojo sagt:

          Habe auch das Problem, in der ss hatte er schon Probleme das es nur um das Baby ging. … es hagelte haufenweise Beleidigungen. … Psychoterror am Telefon, sogar meine Familie hat er mit reingezogen. Nun ist die kleine 3 Monate alt, ich habe den Umgang streng limitiert und versuche es vor dem Jugendamt zu klären. Er ruft immer noch rund um die Uhr an und macht mich fertig, manchmal denke ich, ich habe keine Kraft mehr… er behauptet ich würde die kleine nur für seine Spielchen benutzen… Bitte um hilfe….

      • Stephanie sagt:

        Hallo Fana
        wenn du dich austauschen möchtest, bin auch gerne
        da, da es mir auch so geht.Aussenstehende begreifen nicht
        was mit einem passiert.
        steffi

    • Natascha sagt:

      Hallo! Das ist so furchtbar das es hier so ist und die Kinder „müssen“ zu ihrem Vater obwohl sie garnicht wollen 🙁
      Was wäre denn passiert wenn die beiden beim Jugendamt gesagt hätten sie wollen nicht mehr zu ihm? Muss man die Kinder echt dazu zwingen 😓?

  17. Fana sagt:

    Seit heute erst, weiss ich, dass ich über 10 Jahre einen Narzissten als Partner hatte. Ich bin schockiert und zugleich bestätigt, wie alles auf diesen Mann zutrifft. Seit ein paar Jahren schon habe ich aufgehört diesen Mann zu lieben, der nur nach sich schaute, mich unterdrückte, ich nicht einmal einkaufen durfte ich was ich wollte, ständig musste ich mit seiner Kritik umgehen und von Respekt gab es keine Spur. Geschenke machen waren auch doof, und als dumm wurde ich auch immer hingestellt. Nur für unsere Kinder wollte ich durchhalten. Habe es jetzt aber nicht mehr geschafft und mich getrennt. Jetzt merkt er, dass ich ihm nicht mehr gehorsam bin. Er hat sich nie gross um unsere Kinder gekümmert, nur dann wann er Zeit und Lust dazu hatte. Jetzt möchte er die Kinder jeweils eine ganze Woche. Das nur um mir eins auszuwischen, weil er schiebt sie ständig ab um seinen eigenen Hobbys nachzugehen. Die Kinder sind erst 7 und 5. Er sagt den Kindern auch, wenn sie nicht freiwillig zu ihm kommen wollen, dann wäre es Pech für sie, denn dann würden sie ihn eben nicht mehr sehen… Er macht das alles nur weil sein Ego verletzt ist, ihm geht es nicht um die Kinder. Ich kämpfe, dass er die Kinder nicht eine ganze Woche zu sich holt. Aber wie kann ich meinem Anwalt das alles klar machen??? Wie sollen meine Kinder nicht unter ihm leiden? Ich würde meine Kinder so gerne schützen…

  18. Thomas Friedrichs sagt:

    Ja, das kenne ich gut. Nach der Trennung war es sehr hart für mich zu wissen, das die Kinder hauptsächlich bei ihrer natzisstischen Mutter leben müssen. Gott sei dank ist das nun vorrüber. Ich habe das sorgerecht, die Kinder sind hauptsächlich bei mir und die Mutter sieht sie, vorrübergehend, nach dem Residenzmodell.

    Der Artikel an sicht ist gut, was mir wieder fehlt ist die differenzierung. Nicht alle Väter sind Narzzisten und Mütter die dieses persönlichkeits Bild aufweisen, sind in dem Artikel leider nicht existent. Als würde es sie nicht geben.

    • Astrid sagt:

      Hallo Thomas,

      wie hast Du das geschafft mit dem Sorgerecht. Hast Du jetzt das alleinige? Ich bin in einer ähnlichen Situation, habe aber das alleinige Sorgerecht. Wie konntest du das Gericht überzeugen, dass Sie bei Dir besser aufgehoben sind?

    • Dani sagt:

      Leide rhabe ich das Pech das leiden Kinder beim Vater sind. Ein friedlvoler Umgang War während der Erziehung nicht möglich und jetzt leider ebenfalls nicht. Denen es gibt immer 2 Seiten der Medaille. Schaden eum die Kinder ist es immer

      • Dani sagt:

        Beeinflusst werden die Kinder im außen auch durch negatives wie auch positivem. Denke zur Entwicklung g gehört Versuch und Irrtum wohl dazu. Die Reifung und Entwicklung kann man nicht begrenzen egal in welche Richtung. Das wäre ja ein utopisches Unterfangen. :(. Was ist Richtig und was falsch?? Wer entscheidet dies? Jeder mit seiner Wahrnehmungsbrille oder?!!

    • Stephanie sagt:

      Hallo Thomas

      wie hast du es geschafft, das alleinige Sorgerecht zu erhalten.
      Es ist schwer durchzusetzten. Obwohl hier körperl Gewalt besteht.
      steffi

  19. Bettina Landmann sagt:

    Ich bin überhaupt nicht der Meinung, dass es für Kinder eine Chance ist, Menschen ausgesetzt zu werden, die sie schädigen. Ich bin überhaupt nicht der Meinung, dass das ihr Schicksal sein muss. Wenn ein Elternteil „normal“ ist und ein Kind gut erziehen kann, das andere überhaupt nicht, sollte meiner Meinung nach der Umgang zum Schädiger abgebrochen werden. Narzissten sind nicht nur auf sich bedacht. Häufig sind sie auch sadistisch, häufig haben sie auch psychopathische Anteile, häufig manipulieren sie das Kind, schaffen Symbiosen und und und. Das Kind hat dann keine Chance auf ein gutes Leben mehr. Ihm sind damit die Lebenschancen genommen. Wenn Kinder in schädigendem Umfeld großwerden und in ein Heim gebracht werden, hat das meist auch Schädigungen zur Folge. Weil das ein Trauma ist, sein Zuhause zu verlieren. Aber wenn ein Kind ein funktionierendes Elternteil hat, dann ist der Verlust des schädigenden Elternteils aus meiner Sicht zu vernachlässigen. Das Kind hat dann nur Vorteile.

    • Kat sagt:

      Hallo Bettina, leider ist es nun so, dass es gesetzlich ziemlich gleichgültig ist, wie Du oder ich das sehen… Gesetzlich hat ein Kind ein Recht auf beide Elternteile. Es ist auch nicht unbedingt immer einfach nachzuweisen, dass der anderen nun ein Narzist ist. Also was bleibt? Das „Aussetzen“ kann man nicht verhindern. Deshalb ist dieser Artikel überaus sinnvoll, weil er deutlich macht, was ich tun kann als der „Andere“ um den Einfluss der Schädigung möglichst gering zu halten. Mal ganz abgesehen davon, dass es Eltern niemals gelingen wird allen schädigenden Einfluss von ihren Kindern fern zu halten. Man kann nur da sein und versuchen durch das eigenen Ich einen anderen Einfluss zu nehmen also z.B. indem man nicht panisch die Rolle annimmt, die einem der Narzist zugesteht sondern aktiv sein Ich sein und seine eigenen moralischen Vorstellungen lebt … LG

    • Sanne sagt:

      Liebe Bettina,

      Du schreibst:

      „Wenn Kinder in schädigendem Umfeld großwerden und in ein Heim gebracht werden, hat das meist auch Schädigungen zur Folge. Weil das ein Trauma ist, sein Zuhause zu verlieren.“

      An dieser Stelle möchte ich – aus eigener Erfahrung – energisch widersprechen. Wenn Kinder in ein Heim kommen und dort Unterstützung bekommen für ihre Situation, d.h. erstmal Mitgefühl und Erlauben des Schmerzes, dann kann das für das Kind nur positive Folgen haben! Selbst in meinem Fall, wo ich leider keinerlei pädagogische Unterstützung im Heim bekommen habe, hatte ich wenigstens Freunde und hatte ich wenigstens die Zeit, die ich brauchte, um mich von meiner (alleinerziehenden) Mutter emotional zu trennen.

      Hätte ich diese Gelegenheit nicht gehabt, wäre das Rauskommen aus dieser ewigen und mich schädigenden Abwärtsspirale viel schwieriger für mich gewesen. Es ist kein wirkliches Trauma, sein Zuhause zu verlieren, das macht man mit der Pubertät und dem Erwachsenwerden – natürlich normalerweise auf einem anderen Level – sowieso, die Abnabelung sollte ja stattfinden, wenn auch eigentlich nicht ganz so radikal. Es ist eigentlich gesund, das zu machen.

      Traumatisch kann es aber für Kinder werden, wenn man ihnen – wie mir damals – sagt: du musst dich ändern, damit du wieder zurück zu deiner Mutter kannst. Denn das bestätigt nur die Eltern und setzt das Kindheitstrauma fort.

      Was insbesondere wichtig für Kinder ist: wissende, d.h. auch verständnisvolle Zeugen, Menschen, die das Leid der Kinder wahrnehmen und evtl. sie sogar schützen oder Freiräume schaffen, es wenigstens versuchen.

      Personen, bei denen sie sie selbst sein dürfen, und auch wütend sein dürfen auf die Eltern.

      Denn das stärkt das Kind und hilft sehr! Ich denke mit viel Liebe an die Menschen zurück, die mich in meinem Schmerz damals wahrgenommen haben und mir nicht versucht haben, einzureden, dass meine Mutter mich doch lieben würde. Das war für mich wirklich sehr wichtig.

      Im Allgemeinen befürworte ich „Eskalation“ (natürlich sachlich, nicht gewalttätig) von Konflikten, nicht nur mit Eltern. Es bringt nichts, diese unter der Decke zu halten, früher oder später werden sie ohnehin ausgetragen, aber je später sie ausgetragen werden, desto mehr Schäden werden in der Zwischenzeit beim Kind angerichtet, leider und irgendwann richten die meisten die Aggression gegen sich selbst, wenn sie sie nicht rechtzeitig an die richtige Adresse abliefern können.

      Wenn wenigstens die weiteren Schädigungen eine Weile unterbrochen werden können, durch einen Heimaufenthalt z.B., dann kann das Kind Ruhe für sich selbst finden. Es befand sich vorher im Krieg(!), die ganze Zeit, manchmal ohne es zu wissen. Zu sagen, eine Trennung von den Eltern wäre schlimmer, ist mE schwierig, weil es wieder nur die Eltern schützt, nicht die Kinder.

      Ich habe die Trennung als Erleichterung erfahren, das käme evtl. einem Waffenstillstand gleich, um die Verwundeten vom Schlachtfeld holen zu können. In einem Krieg werden Waffenstillstände genau zu diesem Zweck geschlossen, einem Kind möchte man das aber verwehren?

      Ich hoffe, Du fühlst Dich nicht angegriffen, aber diese Thematik berührt mich persönlich sehr, weil ich damals aktiv Hilfe gesucht habe und es über ein Jahr gedauert hat, mich aus einem gewalttätigen Haushalt rauszuholen und man mir dann gesagt hat, dass ich selbst schuld sei. Ich habe das damals nicht geglaubt, aber nicht jedes Kind ist so wütend, wie ich es damals war. Die meisten unterdrücken ihre Wut, weil sie es so gelernt haben, deswegen nehmen sich viele Kinder solche Sprüche sehr zu Herzen und das ist nicht gut, wenn sie dann selbst anfangen, so zu denken.

      Im Grunde schaffen es diese Eltern bei sehr vielen Kindern, den eigentlich sehr sehr starken und wichtigen Überlebensinstinkt dauerhaft zu schädigen und ggf. sogar ganz auszuschalten. Ich halte das für schlimmer, als realisieren zu müssen, dass man keine Mutter/Eltern hat.

      Ich persönlich denke, ich lebe besser ohne Familie als ohne Leben und diese Einstellung kann man auch mit 11 Jahren schon gewinnen 🙂

      Umso besser für Kinder, deren Eltern sich dieser Problematik bewusst sind und die sich entschließen, für das Kind da zu sein, wenn der jeweilige Ehe-/Expartner mal wieder „spinnt“. Ihr alle habt echt eine große Chance, das Leben eures Kindes positiv zu beeinflussen, ich hoffe wirklich sehr, dass ihr genug Kraft habt, um diese Verantwortung wahrzunehmen.

      Alles Gute, für alle von Euch 🙂

      Alles Gute für Euch 🙂

  20. Miro sagt:

    Hallo ihr anderen Mamas,

    Mein Kind wird nun 11Monate alt.Die Trennung vom Narzisten Erfolge bereits während der Schwangerschaft,mit einem Beziehungs-ON zur Geburt und schließlich dem endgültigen OFF vor 5 Monaten.Es war ein Drama mit Erpressung und Gewalt an Sachen.Dann zog sich der Kindsvater sofort zurück als ich hart bleib und nach 6 Wochen klar war,es wird nicht wieder ein erneutes ON geben.Ich konnte endlich durchatmen nach 2Jahren Beziehungsdrama.Allein war ich mit allem eh immer gewesen.bei uns wurden lediglich Kurze Stipvesiten gemacht,gewohnt haben wir nie beieinander.Jetzt habe ich angefangen mich zu erholen,aufzuarbeiten was mir da passiert ist,traumatische Geschichten zu reflektieren,da geht es nun los das der Kindsvater umgehend Kontakt will.Ich möchte den Ungang beim Jugendamt klären.Diese Abgrenzung hält er wieder nicht aus.Wieder Abwertungen und Erpressungsversuche per SMS von seiner Seite.Er ließ auch andere sich bei mir melden,so dass ich jetzt meinexTelefonnummer ändern musste.
    Ich habe Angst vor ihm.aus Angst vor ihm stimmte ich damals auch dem gemeinsamen Sorgerecht zu und dass das Kind seinen Namen trägt.
    Ich habe Angst daran zu zerbrechen.er wird nie Ruhe geben.er wird immer weiter versuchen sein Machtspiele zu spielen.
    Um dass Kind geht es ihm in keiner Weise.er hat es seit 5 Monaten nicht gesehen und kein einziges Mal gefragt wie es ihm geht.
    Suche andere Mütter zum Austausch.Weiss nicht wie ich das 18Jahre aushalten soll ohne mich komplett fertig machen zu lassen.Bin die Tage zusammen gebrochen weil seine Spiele so widerlich sind und ich nicht mehr kann.
    Welche anderen Mütter brauchen auch Stärkung beim Umgang mit narzisstischen Kindsvätern??

    • hema sagt:

      Ich kann dich leider so gut verstehen. Bin auch seit fast 6 Jahren mit einem Narzissten zusammen, mittlerweile verheiratet und gemeinsam haben wir eine 1- jährige Tochter. Unsere Ehe ist der absolute Alptraum und am Liebsten würde ich alles sofort hinter mir lassen. Könnte heulen, wenn ich an meine Tochter denke und was ich ihr mit so einem Vater zumute. Hoffe sooo sehr, dass ich es schaffe für meine Tochter eine stabile Persönlichkeit bleiben, auf ihre Bedürfnisse einzugehen und sie so ein Stück weit aufzufangen und vor Ihrem Vater zu schützen. Leider habe ich es noch nicht geschafft mich von meinem Partner zu trennen. Ich bin gedanklich sehr oft bei ihm , ärgere mich total und bin absolut fassungslos darüber, wie er sich gegenüber uns verhält. Habe daher dann oft auch nicht den Kopf frei mich so auf meine Tochter einzulassen wie ich es gerne möchte.

      Kann mich leider auch absolut nicht verstehen, warum ich nicht geflüchtet bin als es noch einfacher war. Die Anzeichen waren doch kaum zu übersehen. Aber nein, ich Trottel musste Ihn ja heiraten und sogar noch ein Kind mit Ihm bekommen. Mache mir solche Vorwürfe. Und unsere Tochter muss das jetzt wohl mit ausbaden.
      Bin auch absolut am Ende und weiss gar nicht wie es weitergehen soll. Stand schon des Öfteren am Rande eines Nervenzusammenbruchs.
      Würde mich sehr gerne mit dir darüber austauschen, wie es weiterläuft.
      Vielleicht ist es ja leichter den ganzen Sch… gemeinsam durchzustehen.

      • Miro sagt:

        Danke für deine Antwort.Berührt mich sehr.Vor allem was du schreibst,dass du gedanklich ständig mit ihm beschäftigt bist und nicht 100%für deine Tochter da sein kannst.Bei mir ist das auch so-selbst jetzt nach 6Monaten getrennt beschäftige ich mich ständig mit dem Narzisten.hat er sich gemeldet?Warum nicht?Oh Gott,er hat sich gemeldet.was will er?Wie soll ich das aushalten?Warum hat er damals dieses oder jenes getan?Was hätte ich anders machen können?Warum war ich so dumm und bin nach den ersten beiden Trennungen immer wieder zurück gekehrt?
        Und mein Kind?Dass kriegt nicht die Aufmerksamkeit die ihm gebührt……

        Wie kann man denn seine Kontaktdaten austauschen ohne diese öffentlich zu machen?

      • Jana sagt:

        Ich bin eine Tochter eines Narzisten. Ich habe eine Behinderung von 40 von getragen und eine Diagnose Trauma.
        Versuch dich zu trennen…
        Meine Mutter kann es auch nicht. Ich kann es nicht verstehen warum..? Das ist aber 0 Vorwurf dir gegenüber.
        Sogar mein Sohn will nie wieder zu Opa. Traurig wie die Familie zerbrochen ist..

      • Nicky sagt:

        Hi,

        ich habe die Trennung jetzt vor knapp 1 Jahr durchzogen! Ich kann dir sagen, es ist nicht leicht aber für Dich und dein kind ein absolutes muss!! Es wird definitiv nicht leichter im Gegenteil. Du musst auf alles gefasst sein und schon vorher dir einen Plan gemacht haben! Such dir einen guten Anwalt mit dem du über alles reden kannst, der auch so gut wie immer erreichbar ist! Hole dir Informationen darüber was du machen darfst und kannst, wissen ist macht! Das habe ich gelernt! Ein Narzisst lässt nicht locker bevor er vor was höherem gestoppt wird! Ohne Anwalt und gerecht wirst du da nicht weit kommen! Er wird immer versuchen dir Schuldgefühle einzureden! Ich bin schon sehr weit gekommen, aber muss jeden Tag erneut an MIR arbeiten! Wenn du dir Trennung wirklich willst, dann warte nicht!!! Wenn du mit ihm zusammen bleiben willst, dann musst du dir bewusst machen, dass du zu 1000% ein stärkeres Selbstwertgefühl bekommen musst als er es hat! Du musst ihm klare grenzen setzen und nichts mehr für ihn machen! mit Selbstbewusstsein können diese Menschen nicht umgehen!! Bekloppt wenn man doch von ihnen soviel Selbstbewusstsein gezeigt bekommt! Aber das ist alles nur Tarnung!!
        Also wie auch immer, lass dich nicht entmutigen! Kämpf für dich und dein Kind und vergesse nicht deine Bedürfnisse und deinen WERT!!!

      • Dreams sagt:

        Hallo Hema,

        fühl dich mal dolle gedrückt. Deine Geschichte hört sich fast so an wie meine. Ich war 15 als ich mit meinem Exfreund zusammenkam. Mein Elternhaus war nicht das beste (Scheidungskind, Vater Schizophrenie, Mutter Epilepsie und auch nicht wirklich in der Lage, sich zu kümmern. Ich bin dadurch ziemlich früh erwachsen geworden, da ich immer alles selbst klären musste und mich keiner mal aus der Kacke holen konnte. Mit 17 bin ich daheim gegangen worden. Was mich nicht umbringt macht mich nur stärker. Meine Schwester hat das leider nicht so gut weggesteckt. Sie hätte mehr Unterstützung gebraucht und hat es nun sehr schwer, ihr Leben im Griff zu behalten.) Anfangs trug mich mein Exfreund auf Händen. Es war traumhaft. Wir haben uns auch nicht allzu oft gesehen, weswegen mir auch nicht sofort auffiel, dass ich mich in seiner Gegenwart mit der Zeit immer unwohler fühlte. Die Anzeichen waren da. Ich konnte sie nur nicht deuten. Habe vieles als Macken abgetan und damit, dass man in einer Beziehung Kompromisse eingehen muss. Mit 19 wurde ich schwanger. Im Hinterkopf hämmerte eine Stimme: „Lauf, solange du noch kannst.“ Ich ignorierte sie. Ich wollte für meine kleine Familie kämpfen. Dass es mein Kleines besser hat und Mama und Papa für es da sind. Noch vor der Geburt haben wir das Sorgerecht geteilt und die Vaterschaftsanerkennung gemacht. Was mir noch bevorstehen sollte, hätte ich mir in den schlimmsten Albträumen nicht ausmalen können. Wir zogen zusammen. Er bestand auf einen gemeinsamen Mietvertrag. Gut, dachte ich. Ich habe nicht die Absicht, ihm die gepackten Koffer vor die Tür zu stellen. Wie dumm ich war. Allerdings sage ich mir heute, ich junges naives Ding habe es gar nicht besser wissen können. Habe immer daran geglaubt, dass meine Liebe für uns drei reicht. Er war immer das Opfer. Hat einen gewalttätigen Vater, eine labile Mutter. Scheiß Helfersyndrom. Als der Kleine langsam heranwuchs (da wir inzwischen zusammen wohnten, hatte er vollste Kontrolle über mich), isolierte mich mein Exfreund immer mehr von meinen Freunden und meiner Familie. Nach der Methode: „Wie koche ich einen Frosch.“ Hätte er es offensichtlicher angestellt, wäre ich schreiend mit Kind unterm Arm davon gelaufen. Alles drehte sich nur noch darum, es meinem Exfreund recht zu machen. Meine Batterien leerten sich mehr und mehr. Bald konnte ich kaum noch die Kraft aufbringen, gut für mein Kind da zu sein. Neben dem Haushalt studierte ich und musste arbeiten gehen. Mein Exfreund war zeitweise arbeitslos, hat dann aber nach vielen Tritten in den Hintern eine Ausbildung angenommen. Mit absolut miesen Arbeitszeiten. Er war noch unausgeglichener. Er ignorierte mich und meine Bedürfnisse vollständig. Ich war nur noch da, um ihm zu dienen. Der Haushalt musste tip top sein, der Kleine zufrieden, aber bitte nach seinem Feierabend noch nicht schlafen, dass er ihm noch eine gute Nacht wünschen kann, gleichzeitig aber hatte das Essen auf dem Tisch stehen und der Kleine musste ruhig in seinem Bettchen liegen, dass er uns nicht beim Abendessen stört. Ich konnte nicht mehr. Sämtliche Versuche, mich von ihm zu trennen sollten vorerst scheitern. Ich hatte niemanden. Auch suchte ich die Schuld viel bei mir. Ich dachte, ich wäre zu anspruchsvoll und dass es ja überall Probleme gäbe. Dass wir es doch eigentlich ganz gut machen. Zuckerbrot und Peitsche. Er idealisierte unsere schönen Zeiten (gab es, sicherlich. Wir waren fast 10 Jahre zusammen. Nur überwogen eindeutig die schlechten.) Durch die Trennungsversuche war er alarmiert. Er installierte Spionagesoftware auf meinem Laptop und dem Handy. Sogar eine Wanze versteckte er. Er versuchte mir so klar zu machen, dass er sich geändert hätte, dass er nun wisse, was in mir vorgeht; dass es ihm leid tut und er sich dafür hasst so ein Ignorant gewesen zu sein. Toller Zaubertrick. Besoffen wartete er auf meinen Feierabend. Hatte Kerzen angezündet und „unser Lied“ in Dauerschleife. Forderte mich zum Tanz auf. Ich war total verängstigt. Wusste aber nicht, wo diese Angst herkam.
        Die endgültige Trennung ist jetzt fast drei Jahre her. Ausgezogen ist er ein Jahr später, als ich ihm die Pistole auf die Brust setzte und sagte, dass das die einzige Chance ist, dass es mit uns irgendwann wieder besser wird. Er zog aus. Er verlangte eine Guten-Morgen-Nachricht und eine Gute-Nacht-Nachricht von seinem Kind. Zwischendurch wollte er jeden Tag noch einmal mit ihm telefonieren. Ich machte Zugeständnisse. Wenn ich mich einmal nicht an diese dreisten Forderungen halten konnte (Man hat ja auch mal andere Sorgen), gab es Terror und Drohungen. Beleidigungen ohne Ende. Er drohte mir damit, mir den Kleinen wegzunehmen. Ich versuchte alles, um ihn zu besänftigen. Hoffte, er möge sich beruhigen und seine Befindlichkeiten vor dem Kleinen unter Kontrolle behalten, wenn ich mich weiter mit ihm treffe. Jedes dieser Treffen nutzte er, um mich zu manipulieren und zu kontrollieren, mich unter Druck zu setzen und mir Angst zu machen. In der Zeit wurde ich wieder schwanger.
        Jede Nacht klingelte das Telefon mehrfach. Ich sollte immer daran erinnert werden, dass er noch präsent ist.
        Die Spionagesoftware entdeckte ich und entfernte sie. Von der Wanze sollte ich erst viel später erfahren. Der Terror ist noch nicht vorbei. Mittlerweile läuft der Kontakt auf Minimum und über Anwalt/Gericht. Ich habe nun den besten Mann der Welt an meiner Seite, habe wieder angefangen zu mir selbst zu finden und emotional meinen Jungs den Rücken zu stärken und für sie da zu sein. Der Krieg ist noch nicht vorbei. Zumal weder Jugendamt noch Gericht mich ernst nimmt. Die Zeit wird vieles regeln.

      • Suse sagt:

        Hallo. Mir ging es ähnlich. Hab mich getrennt als unsere Tochter 1 Jahr alt war. Der Verein „Frauen in Not“ bzw „Notruf für Frauen“ hat mir sehr geholfen. Steht im Telefonbuch.

    • Kati sagt:

      Hallo mir

      Ich kämpfe auch mit solch einen narzissten

    • ajna sagt:

      Hallo Mir.
      Wie geht es dir? Als ich gerade deinen Kommentar hier las dachte ich du schreibst von mir 🙁 ich erlebe genau das gleiche gerade.vielleicht wollen wir uns mal in Verbindung setzen? Meine Kleine ist 11 Monate und mir geht es mega schlecht mit der ganzen Situation dass ihr Vater alles erreicht Sorgerecht, Umgang usw während ich tagtäglich kämpfe und Angst habe.

    • An sagt:

      Liebe Miro
      Meine Situation ist ähnlich wie deine. Meine Kleine ist 11 Monate. Würde mich gern mit dir austauschen, vielleicht hilft uns das.

  21. Rebecca sagt:

    Mein Name ist Rebecca und ich bin 18 Jahre alt.
    Ich bin Tochter eines Narzissten.
    Meine Mutter hat sich erst vor einem Jahr von meinem Vater getrennt zu der Zeit als ich im Ausland war. (Ich habe 1 Jahr in den Usa bei meiner Familie verbeacht).
    Ich möchte euch von meinen Erfahrungen erzählen, um einen kleinen Einblick zu geben wie ein Leben mit einem Narzisstischen Vater ist.
    Ich habe auch einen Bruder(20) der sich, so scheint es mir, narzisstische Züge meines Vater während der Pubertät abgeschaut hat.
    Als Kind war er ein sehr liebevoller und netter Junge, heute scheint es als hätte sich seine Persönlichkeit komplett verändert. Dennoch erkenne ich in ihm hin und wieder meinen alten Bruder, wären da nicht die narzisstischen Züge….
    Während meiner Kindheit hatte ich starke Identitätskriesen….. Ich habe mich in der 5. Klasse selbst gehasst, dachte ich sei zu Fett, zu Dumm, nicht gut genug für meinen Vater. Ich fing an meinen Bruder nach zuahmen da ich dachte, so meinem Vater besser gefallen zu können, er gab mir schon immer das Gefühl meinen Bruder mehr zu lieben.
    Mein Vater hat Witze über mich täglich am Esstisch gerissen, mich zum weinen gebracht und trotzdem weiter gelacht. Er hat mir meine Träume zerstört, immer runter gemacht, behauptet ich schaffe das eh nie. Er hat sich immer besser darstellen müssen als er ist, die Meinung anderer war ihm wichtiger als alles andere, was andere von ihm denken, er musste jedem gefallen um jeden preis. Er machte mich als Kind sogar vor Freunden und Familie runter nur um selbst besser dar zustehen (wie er meine Mutter behandelte könnt ihr euch sicher alle gut vorstellen, er war der größte Arsch, es ging immer nur um ihn und sein Glück, ging seit Jahren fremd, machte nichtmal vor den Freundinnen meiner Mutter halt).
    Er lügte und betrügte wo er nur konnte. Sein wohl stand vor dem Wohl seiner Kinder, bei Kritik wurde er sehr aggressiv, selbst gegenüber seiner Kinder.
    Unsere Meinung war immer falsch, nur seine war die einzig richtige. Er versuchte mir seinen Glauben aufzuzwingen, akzeptierte nicht das ich ungläubig bin. Aufgrunddessen bin ich heute nichtmal in der Lage einfache Entscheidungen zu treffen, denn meine Entscheidungen können ja nur falsch sein, nur die meines Vaters sind die einzig richtigen.
    Er hat mich so weit manipuliert das ich heute 2 bilder vor Augen habe bei einer Situation. In dem einem Bild habe ich recht, in dem anderen mein Vater. Ich weiss bis heute nicht welches Bild die Wahrheit und welches Bild eine Lüge ist. Ich verstehe meine Kindheit nicht, kenne die Wahrheit nicht. Mein Vater hat meine Mutter mir mein leben lang versucht schlecht zu reden,es war immer meine Mutter an allem Schuld. Er war immer das Opfer.
    Anfangst glaubte ich ihm, ich dachte meine Mutter sei schrecklich. Doch mit der Zeit (ca. 6. Klasse) merkte ich das mein Vater anders war. Ich fing an ihn zu hassen, ich fing an meine Mutter zu verstehen, ich fing an zu verstehen das mein Vater der idiot ist, nicht meine Mutter. Ich bekam mitleid mit meiner Mutter denn ich merkte, wie schlecht er sie behandelt. 8. Klasse, ich fing an jede Nacht zu weinen, wollte nicht das meine Mutter bei meinem Vater bleibt denn ich wusste genau , er tut ihr nicht gut. Ich fing an erstehen das mein Vater das Problem ist und nicht ich, ich fing an die Meinung meines Vaters zu ignorieren.
    Heute habe ich meinen Kontakt mehr zu meinem Vater da er mich kaputt macht, mein Bruder hingegen pflegt noch Kontakt zu ihm, was meiner Meinung nach einen mehr als nur schlechten Einfluss auf ihn hat.
    Ich kann euch, wie in dem Artikel bereits beschrieben, ebenfalls nur empfehlen: Seit für eure Kinder da wenn es sie braucht, habt immer ein offenes Ohr wenn ihr Kind jemanden zum reden braucht, habt Verständnis. Meine Mutter ist für mich meine Welt. Ich bin unendlich dankbar dafür sie zu haben, eine bessere Mutter kann ich mir kaum vorstellen.
    Wenn mich mein Vater zum weinen brachte, tröstete sie mich und hilt mich im arm, sie hörte mir zu, ihr konnte ich mich anvertrauen (ohne Angst haben zu müssen im unrecht zu liegen)
    Dank meiner Mutter weiss ich heute wer ich bin, womit ich früher mehr als nur stark zu kämpfen hatte. Als Kind sah ich in den spiegel und was ich da erblickte war ein verzerrtes Selbstbild (verursacht durch meinen Vater). Meine Mutter hat mich in meinen Zielen und träumen immer bestärkt und nie gemeckert wenn ich dieses wochenende mal wieder einen schwimmwettkampf hatte und sie hat auch nie versucht mich zu überreden damit auf zuhören, nur damit sie mich nicht mehr zu den Wettkämpfen fahren muss. Meine Bedürfnisek kamen vor der ihrer, was ich von meinem Vater ganz und garnicht behaupten kann, er war die einzige Person die er liebte und das ließ ef mich sehr deutlich püren.
    Ist (z.B) deine Mutter eine Narzisstin, so brauchst du deinen Vater umso mehr.
    Deshalb, seit sogut da für euer Kind wie es eben geht, begleitet es durch die schwere Zeit und sobald euer Kind alt genug ist um zu verstehen was ein Narzisst ist, führt ein Gespräch mit eurem Kind und klärt es über den Narzisstischen Vater oder Mutter auf.
    Erklärt was einen Narzissten aus macht und fragt euer Kind ob es Teile davon bei dem Vater oder Mutter erkennt, somit wird es besser damit zurecht kommen können, warum der Narzisstische Vater oder Mutter so ist und sich so verhält, und erklärt dem Kind wie man mit einem Narzissten umgehen muss. (mir ist aufgefallen das ich meinen Vater sehr leicht manipulieren kann, so wie er mich früher manipuliert hat)
    Merkt ihr das euer Kind selbst die Züge des Narzisstischen Elternteils sich aneignet, dann bestärkt euer Kind in seinen guten Eigenschaften.
    Ich drücke euch allen die Daumen, dass ihr heil aus der ganzen Sache rauskommt, ohne zu starke Schäden genommen zu haben
    Ich kann jedem den Kontakt zu einem Narzissten nur abraten und nur dazu sagen: nehmt keine Rache (aus Selbstschutz) für das was er euch angetan hat, diese Menschen kennen keine Moral, sie sind zu allem fähig.

    • Sterntaler sagt:

      An Rebecca !
      Das hast du wunderbar geschrieben ! Und deine Mutter ist zu bewundern ! Sie scheint eine ganz tolle Persönlichkeit zusein!
      Und ich finde es so toll wie du dich entwickelt hast ! Deine Geschichte gibt mir den Mut und die Kraft weiter an meinen Sohn (16) zu glauben! Denn sein Vater ist auch ein durch und durch Narzisst!
      Manipulation usw.
      Du kannst stolz auf dich sein und auf deine Mutter!
      Du bist erst so jung und du hast schon soviel erlebt! Ich drücke dir für deine Zukunft die Daumen und das dein Leben zufrieden verläuft!!
      Danke für deinen Bericht 💛

      • Rebecca sagt:

        An Sterntaler!
        Dankeschön!:)
        Ja meine Mutter ist wirklich eine ganz tolle Frau. Sie ist mein großes Vorbild.
        Ich habe auch wieder Neuigkeiten.
        Mein Bruder hat erkannt das mit ihm irgendwas nicht stimmt, er irgendwie zwei Persönlichkeiten hat. Er geht nun zu einem Psychologen und ist in Therapie. Seit dem hat sich sein Verhalten gebessert und meine Mutter und ich haben Hoffnung, dass er wieder ganz wie früher wird, ohne die narzisstischen Züge die er sich von meinem Vater abgeschaut hatte.
        Dein Sohn eird sicherlich mit der Zeit erkennen, dass sein Vater ein Narzisst ist, und diese Erkenntnis wird ihm auch helfen alles besser verstehen und auch verarbeiten zu können. Er wird das Handeln seiner Eltern besser verstehen können, was ihm bei der verarbeitung manipulativer Erlebnisse helfen wird.
        Ebenfalls drücke ich dir und auch deinem Sohn für eure Zukunft die Daumen und das euer leben zufrieden verlaufen wird!
        Ich wünsche dir ganz viel Kraft und Mut! Du wirst es ebenfalls wie meine Mutter schaffen, diese schwierige Zeit durchzustehen! Alles Gute und liebe Grüße! ❤

      • Dani sagt:

        @Sterntaler. Mein Sohnebemfalls 16 lebt bei seinem Narzisstenvater. Seineauer ist so dich das ich kaum an ihn drankomme:(

    • Jana sagt:

      Deine Mutter ist ein Traum. Meine Mutter hat mich nie geschützt…nie!!!
      Ich bin nun 37 Jahre alt und in Therapie. Mein Leben erklärt sichh. Auch heute steht meine Mutter nicht hinter mir. Sie versteht nicht als erfolgreiche Frau mit Mann und Kind in der Kindheit zu wühlen…sie definiert es so.
      Ich wohne weit weg von meinem Elternhaus..zu meinem Vater habe ich den Kontakt eingestellt..
      Zu meiner Mutter ist er lieblos. .kalt. .wie mit einer flüchtigen Bekannten.

    • Dreams sagt:

      Vielen Dank für deine Worte. Das gibt mir die Hoffnung, dass meine beiden Süßen das alles überstehen können, wenn sie eine starke Mutter haben, die ihnen den Rücken stärkt und sie auffängt. Es wird nicht einfach. Zum Glück konnte ich die Kraft aufbringen, mich zu trennen und rauszuwerfen. Fragt nicht, wie ich das gemacht habe.. Ich kann im Nachhinein selbst nicht verstehen, dass ich stark genug dazu war. Vielleicht war ich so kurz vorm „Erfrieren“, dass mein Körper alle Reserven mobilisiert hat, die noch zur Verfügung standen.
      Dir wünsche ich alles Gute für deinen Weg. Du scheinst ein tolles Mädchen zu sein. Drück deine Mama ganz doll. Sie ist durch die Hölle gegangen.

      Liebe Grüße, Dreams

  22. Inge sagt:

    Es gibt einem die Hoffnung und Freude, auch wenn es eine harte Schule ist für das Kind.
    Das es vom nicht N. Elternteil un eingeschenkt geliebt wird und Verständnis hat, es übersteht.
    Ich weiß und hoffe das ich meinem 11 Monat altem Kind durch dies Zeit begleiten kann und sie unterstützt. Hab selbst einen langen Weg und muss schnell lernen wie ich ihr am besteb zurseite stehen kann.

  23. Angela sagt:

    Hallo alle ihr Lieben und Starken,
    auch ich bin durch Zufall auf diese Seiten gestoßen und merke, es tut unheimlich gut, zu wissen, dass man nicht alleine ist. Mir geht es wie allen anderen, zuerst Schockstarre, es nicht glauben wollen (vor allem nicht können) dass der Mensch, dem man Jahre vertraut hat, alles nur benutzt hat. Nur kurz zu meiner Geschichte, ich war 20 Jahre mit dem Ex zusammen. Schwanger geworden, nochmal schwanger geworden, geheiratet, und 20 Jahre vermeintlich „heile Welt“. Alle sahen in uns eine nette Familie, ich glaube das waren wir auch tatsächlich. Gemeinsames Haus, meine Mutter mit im Haus, alles prima (ich muss noch kurz erwähnen, dass sowohl ich als auch meine Mutter sehr viel finanzielle Mittel zur Finanzierung des Hauses bereitgestellt haben). Als meine Mutter dann 2011 verstarb, änderte so nach und nach das Verhalten des Ex. Ende 2012 erklärte er, er möchte die Trennung will aber „der Kinder wegen im Haus bleiben!“ (Geht’s noch???). – Der „gute Vater hat sich übrigens geweigert irgendwelchen Unterhalt für seine Söhne zu bezahlen!!! Allen Bekannten und Freunden erklärte er, ich wäre schwer alkoholkrank, deshalb würde er das Haus nicht verlassen. Er war noch nie in der Lage irgendetwas alleine auf die Beine zu stellen, er braucht immer irgendjemand. Der Rest der folgte, das Übliche: Gemeinheiten, Verleumdungen, usw. kurz das volle Programm. Ich hatte gerade nach 15 Jahren Familien-Aus einen 400€-Job gefunden – finanzielle Abhängigkeit. Mein Anwalt erklärte mir, dass es Jahre dauern würde ihn aus dem Haus zu klagen und dass ich mir einen „richtigen Job“ suchen solle, (war damals über 50) weil das Gericht das erwarten wird. Fazit: Eine Familie zu managen ist offenbar niemals in der Gesellschaft bis heute anerkannt. Egal.
    Ich glaube ich habe das fast unglaubliche geschafft, ich habe 2014 innerhalb 3 Monaten noch einen Teilzeitjob gefunden und bin Ende August auf Wunsch meiner drei Söhne (du kannst uns nicht alleine mit ihm hier zurücklassen)endlich mit ihnen ausgezogen. Wisst ihr eigentlich wie schwer es ist, eine Wohnung als Alleinerziehende zu finden, wenn man gerade erst wieder arbeiten begonnen hat.
    Das ist die Geschichte, man kann es schaffen. Welch seelisches Leid ich hinter mir habe, weiß hier glaube ich jeder, vielleicht habe ich den Vorteil, dass ich diesen Menschen nicht mehr geliebt habe, nachdem er mir eröffnete, dass er sich 18 Jahre nur geopfert hat, weil ich mit „dem Kind“ schwanger war. Nach diesem Satz war für mich diese Ehe beendet. Kurz und gut, dass es mir heute immer noch nicht so wirklich gut geht ist der, dass ich verzweifelt versuche, nichts mehr mit ihm zu tun haben zu wollen, er jetzt aber die Jungs so manipuliert hat, dass sie beschlossen haben wieder zu ihm zu gehen. Egal was er macht und was er sich erlaubt, die Jungs sind wie paralysiert und lassen sich zu seinem Werkzeug machen, inzwischen bin ich sogar schuld, dass sie mehr bei ihm sein möchten.
    Alles was mir angetan wurde, ist nichts dagegen, dass die Söhne die ich niemals im Stich gelassen hätte, die mir immer versprochen hatten, stets zu mir zu stehen, heute alles tun was ihnen eingetrichtert wird. Das ist für mich kaum noch zu ertragen. Aber dank dieser Seiten weiß ich, dass ich nun auch die Jungs lieber erstmal loslassen muss, bevor noch mehr kaputt geht. Ich versuche es einfach zu verstehen, es tut trotzdem verdammt weh!!! Vielleicht kann mir jemand noch Tipps geben. Wäre schön. Ansonsten danke, dass ich mich hier „auskotzen“ durfte.

    • Rebecca sagt:

      Das mit deinen Söhnen tut mir sehr leid….
      Mit meinem Bruder ist es leider das selbe…
      Ich kann nur hoffnung machen dass deine Kinder irgendwann selbst erkennen (so wie es bei mir war) , dass mit dem Vater etwas nicht stimmt.
      Auch vor deinen Kindern wird er sein Nafzisstisches Verhalten nicht ablegen. Anfänglich mögen sie sehr manipulativ sein, doch irgendwann wird er sein wahres Gesicht zeigen. Deine Kinder werden den Tag noch erleben, an dem er beweist wie egoistisch er ist und dad es ihm nur um sich selbst geht.
      Er wird deine Söhne sicherlich früher oder später verletzten.
      Spätestens wenn sie versuchen ihn zu Kritisieren, werden sie merken dass er versucht ihnen seine Meinung aufzuzeingen.
      Ich bin mir sicher sie werden seinen Narzissmus erkennen, ich hoffe nur, sie werden sich nicht sein Verhalten aneignen so wie es mein Bruder tat

    • Annalena Bäumer sagt:

      Liebe Angela,
      Oh, ich kenne deinen Schmerz! Mir ist das Gleiche geschehen!!!
      Ich habe keinen Kontakt mehr zu meinen Söhnen. Sie sind beide bereits erwachsen. Sie haben sich am Vater orientiert. Das Problem bei Söhnen ist, dass sie zum Erwachsenwerden die Identifikation mit der männlichen Rolle brauchen und das ist der Vater. Da kann man nichts machen. Je mehr man versucht, je stärker werden sie von ihrem Vater beeinflusst. Du hast schon recht mit dem Loslassen. Habe ich auch gemacht. Ich hoffe, dass sich das Blatt irgendwann wendet. Bin mir aber auch bewusst, dass es vielleicht nicht passieren wird. Ich habe ein Recht auf ein eigenes Leben und darauf konzentriere ich mich jetzt.
      Alles Liebe und viel Kraft wünsche ich dir!
      Annalena

  24. SchuldGefühle sagt:

    Hallo, ich muss jetzt mal was zum Bericht los werden. Ich war zehn Jahre mit einem Narzisten verheiratet bevor ich mich aus dieser ehe lösen konnte,mussten meine Kinder dabei zusehen wie er mich täglich unter Druck setzte, beschimpfte und ab und zu auch prügelte! Ich habe miterlebt wie er sein leibliches Kind aus erster Ehe ständig psychisch unter Druck gesetzt, Mitarbeiter und Gutachter manipuliert hat! Also habe ich durchgehalten für meine gemeinsamen Kinder mit diesem Mann, durchhalten bis die Kinder alt genug sind. Tja was soll sich sagen, nach der Trennung hat er vor den kindern schlecht über mich geredet, der TagesAblauf der Kinder interessierte ihn diesen Mann in keinerlei weise mehr, aber beim Thema Hobby da fing er an das die Kinder diesem am we nicht mehr nachgehen sollten nur um seine Planungen mit zu machen. Nun ist es so das die Kinder darauf hin Selbstbestimmt den Umgang verweigerten! Zahllose GerichtsProzesse gingen los und wie es der Teufel will, spielte dieser Mann wieder einmal Gutachtern,Jugendamt und Gerichten den fürsorglichen Vater vor, auf einmal hieß es die Mutter redet dem Kind alles ein und so weiter. Wie kann es sein das immer an der Mutter gezweifelt wird, sie als unglaubwürdig dasteht, aber erstmal kein mensch hinterfragt ob die weigernde Haltung eines Kindes nicht doch das verschulden des narzistischen Vaters ist?! Die Mutter soll immer zugucken akzeptieren und tolerieren was der Vater da abzieht mit den Kindern, die Mutter muss nach den besuchen beim Vater das Kind immer wieder aus den Enttäuschungen des erlebten am Wochenende mit dem Typ Vater auffangen ! Was ist richtig was ist falsch?! Mein Kind hat letztlich nach drei Jahren das recht eingeräumt bekommen mit dem Vater zu telefonieren und selbst zu entscheiden wann und ob es den Vater wieder sehen will! Der Druck und die Enttäuschungen jedoch gehen wöchentlich am Telefon weiter, leere versprechen,unter Druck setzen und jedes mal ankündigen zu den wichtigen Dingen des Kindes keine zeit zu haben ! Als Mutter sitzt man zu hause und redet immer wieder auf die Kinder ein dem Vater eine Chance zu geben, weil man selbst merkt das die Kinder den Vater vermissen, aber man ist machtlos und gibt sich selbst noch am verhalten des Narzisten die schuld . Immer nachts wenn ich drüber nachdenke so wie jetzt muss ich weinen und habe das Gefühl, das trotz all meiner Unterstützung meinen Kindern gegenüber ich den kindern den Vater nehme. Ich mir die schuld gebe das meine Kinder den Vater nicht sehen wollen, obwohl ich genau weiß das er durch sein handeln selbst die schuld daran trägt! Darüber wie es Kindern und Müttern geht macht sich das StaatsOrgan keine gedanken. Beratungsstellen sind darauf abgezielt immer den Kontakt zu beiden Eltern zu erhalten,egal was das Kind möchte und wie der Vater sich verhält! Liebe Jugendämter und Gerichte, wie soll ein 12 Jahre altes Kind sich gegenüber einem Narzisten verbal wehren, wenn selbst eine erwachsene Person das über Jahre nicht schafft! Das muss mir mal jemand erklären!da zerbricht die KinderSeele doch viel mehr dran oder nicht ? In unserem Fall half mir weiter das eines meiner Kinder selbst vorm Richter sprach und mein narzistischer ex mann sein wahres Gesicht seinen wahren Charakter zeigte, mit solchen Aussagen wieso er jetzt verliere, dem Gericht eindrucksvoll präsentierte das es ihm nur um ihn gehe und nicht um die Kinder! Er mich vor dem Kind im Saal beschimpfte bis dem Richter des Kragen geplatzt ist. Nur dadurch können meine Kinder nach mehr als drei jahren endlich selbst bestimmen. Als Fazit bleibt zu sagen, das bis zu dem tag er mehrere Verfahren anstrengen, Mitarbeitern vom Jugendamt das blaue vom Himmel vorlügen, ein zu nichts führendes Gutachten einleiten, die Gerichte täuschen könnte und das alles auf Staatskosten?! Das alles können Narzisten durch Lug und betrug erreichen und zurück bleiben geschädigte Kinder mit ihren Müttern.

    • Sterntaler sagt:

      Hallo Schuldgefühle !
      Erstmal möchte ich sagen, du solltest deinen Namen von Schuldgefühl in Kämpferin ändern!!!!!
      Und was die sogenannten Richter und die echt so qualifizierten Mitarbeiter vom Jugendamt angeht, die pennen!!!!
      Eigentlich ist es einfach gesagt: die haben kein Bock !!!
      Und das Gehalt bei denen fließt automatisch!!!
      Nicht so wie bei uns!!!
      Auch ist der Name sozial nicht ganz richtig!!!
      Man ist diesen „qualifizierten“ Mitarbeitern und Staatsdienern ausgeliefert und ich nenne es asoziales Verhalten!!!!!!!
      In Kindertagen haben wir gelernt, du darfst nicht lügen, nicht stehlen und andere mit Respekt und Achtung behandeln!!!
      Richter , Staatsanwälte und Anwälte geben nach ihrer Ausbildung einen Eid ab!!!!
      Mittlerweile sollte Justizia ( die göttin der Gerechtigkeit ) in die drei Affen ( nicht hören, nicht sehen , nicht sprechen) ausgetauscht werden!!!
      Gilt auch für die Jugendämter !!!!!
      In jedem normalen Betrieb wären diese Schlafmützen schon längst gekündigt!!👍
      Und ich glaube das auch darunter echte narzissten sind!!!
      Ich selber könnte kein Anwalt sein, würde noch mit meinen Mandanten mitheulen!!!😊
      Aber das sagt mir, Hey ich bin normal!😀
      Und diesen stolz nimmt mir keiner!!
      Und was das Kindeswohl angeht, sind die Behörden das unqualifizierteste Personal was es gibt!!!!!
      Ich kenne genug Beispiele aus meinem Umfeld!!!
      Unglaublich !!!!
      Ich wünsche allen alles gute!

      • SchuldGefühle sagt:

        Hallo SternTaler,habe den Namen mit bedacht gewählt, denn egal was und wie man es macht, man fühlt sich immer schuldig seinen Kindern gegenüber, man stellt sich verdammt viele fragen wie z.b mache ich das richtige für mein Kind und egal welchen Weg man geht, man wird zuerst mal als beeinflussender Elternteil abgestempelt, man selbst sieht die Kinder zu hause täglich unter der Situation leiden und wie aus glücklichen Kindern total unzufriedene und insichselbst verlorene Teenager werden. Will der andere Elternteil nicht mitarbeiten, dann hat das Kind dies zu akzeptieren und man kann einen Vater nicht zwingen das Umgangsrechts wahrzunehmen, welches ja ein recht des Kindes ist, aber blockt das Kind den Umgang, dann wollen unseren unfähigen StaatsOrgane die Kinder zum Umgang zwingen weil es ebenso ein recht des Vaters ist, also das muss man sich mal reinziehen. Kinder haben auch ein recht auf gewaltfreie Erziehung…. ein narzist kann nicht gewaltfrei erziehen, dar ein narzist immer verbal Druck ausübt und somit dies als eine Art ,,psychische Vergewaltigung,, gesehen werden sollte. Müssen sich mal manche Leute die frage stellen ob dies dem sogenannten ,,Kindeswohl,, zuträglich ist???

        • Sterntaler sagt:

          Hallo Schuldgefühle ( Kämpferin )!
          Du brauchst dir kein Schuldgefühl geben in der Erziehung des Kindes oder der Kinder !!!
          Du bist wie jeder andere hier, ein Kämpfer !!!
          und ich selber habe dieses Problem mit meinem Sohn (16)!!
          Aber mir bleibt nur die einzige Chance : lass ihn gehen zu Papa !!
          Und bete zu Gott und hoffe das das Schicksal ein bisschen Gnade zeigt!! Eigentlich wollten wir Betroffene nur ein gutes und zufriedenes Leben !! Als Mütter und Väter unsere Familie schützen und behüten!!
          Das ist ein Ur-Instinkt !!!
          Mittlerweile sage ich mir, egal wann ich diese Welt verlasse, ich habe gekämpft ! Und was mein Kind daraus macht, weiß ich nicht!!!
          In der Geschichte der Menschheit gab es immer narzissten !!!! Menschen die Völker reagiert haben und noch regieren!!!!
          Kleiner Tipp : es gibt Filme über die Geschichte der Römer !!
          Menschen die in der Antike in arenen ums überleben kämpfen mussten , zur Belustigung des Volkes !!!!!
          Aber es gab auch die Minderzahl , die es nicht mit ihrer Moral vereinbaren konnten!!!!
          So und heute in unserer modernen Zeit ist es nicht anders!!!!
          Der Kaiser ist heute der Staat !! Die Staatsdiener sind die wackel- Dackel oder Hipp-hopper( nicke-Diener)!!!
          Das volk spielt mit , Egal welche Gesetze rausgeschickt werden!
          Alle machen die Tür zu, keiner traut sich öffentlich dagegen sich aufzulehnen !!
          Die Minderheit sind wir, die mitbekommen , das wir eigentlich keine Rechte haben, gegen den sogenannten Wahnsinn zu kämpfen!!!
          In der Antike war es der Wahnsinn , heute ist es der Narzissmus !!
          Wir , die uns erheben wollen, sind eigentlich unbeliebt, denn wir bereiten doch Probleme !!! Und das wollen Behörden und der Staat nicht!!!
          Wir sind die sogenannten Auserwählten die in einer kleinen Minderheit gegen das böse kämpfen!!!
          Alle verstehen uns, die nicht mit Behörden zusammenarbeiten!!!
          Aber die eigentlichen Macher , die Gesetze ändern könnten und uns helfen könnten, machen nichts!!!!!!
          Fazit: hält man den Ball flach, ist es besser! Erhebst du dich , wirst du zum Problem !!!
          Interessant ist auch das Thema “ Selbstjustiz „!!
          Da achte man auf Gerichtsurteile: keiner hat das Recht , Selbstjustiz auszuüben, dafür gibt es Gesetze , Menschen zu bestrafen!!!!!!!
          Aber wenn jemand Suizid begeht, weil falsche Urteile gefällt worden sind!! Tja dann war die Person labil!! Man denkt nie über die Ausweglosigkeit des Menschen nach, und auf einmal sagen alle: hätte die Person nur mal was gesagt!!!!!!!
          Und wir alle sagen , reden, schreiben und senden Hilferufe!!!!
          Unsere Politik ist sich in den eigenen Reihen nicht einig!!!!!!
          Und auf der Weltkarte ist unser Land nicht zu erkennen, aber wir retten alle!!! Aber nicht die eigenen Leute !!!!
          Alle bedauern die Menschen im Urwald !!!!
          Aber Fakt ist: da gibt es einen Häuptling , der sagt wo es lang geht( ohne Gesetzbücher ), wer aus der Reihe tanzt wird bestraft und die Kinder werden mit klarer Linie erzogen!!!
          Irgendwie komisch, das die glücklicher und zufriedener sind!!!!!
          Hier in der Zivilisation reden sich die Macher doof und dämlich!!!
          Ach da gibt es noch das Wort : “ Menschenwürde „!
          Auch sehr interessant , was uns alle betrifft!!!!!
          Gut das es diese Internetseite gibt!!!!👍
          Und liebe Kämpferin ( Schuldgefühle ), irgendwann geht es bergauf!! Ich glaube dran!!

  25. emma sagt:

    Mein n. Exmann hat mich schwanger verlassen und hat es jetzt noch dazu geschafft mir unsere zwei gemeinsamen Kinder wegzunehmen.
    Ich weiß noch nicht, wie ich die massive Manipulation solch kleinen Wesen an einem Wochenende alle 14 Tage wieder gut machen soll und kann…..
    Wir brauchten bisher nach seinen Wochenenden sind 4 Tage um in den normalen Rhythmus zu kommen. Mein Gefühl ist,dass sie ihm jetzt haltlos ausgeliefert sind…

  26. Hubert sagt:

    Hallo zusammen,

    wie so oft, erkenne ich meine Ex in diesen Texten wieder. Bei mir ist noch mein leibliches Kind (6 Jahre alt) im Spiel. Das macht es besonders schwer, weil ich nicht will, dass mein Kind leidet. Meine Stieftochter (18) ist bei ihrer Mutter regelrecht gefangen. Sie will raus, schafft aber den Schritt trotz Unterstützung nicht. Selbst mit ihrem Freund und ihrer besten Freundin kann sie sich nur heimlich treffen. Beide seien nach Meinung ihrer Mutter unfreundlich und hätten keinen Anstand und dürfen nicht zu ihr kommen. Zu mir darf sie auch nicht kommen. Wenn meine Stieftochter Kontakt zu mir hat, bekommt sie von ihrer Mutter gesagt, dass sie Hochverrat beginge und sie mit der Kleinen alleine lasse. Nur wenn sie sich regelkonform verhält, wird sie in Ruhe gelassen.
    Und sie findet keinen Weg raus. Auch der leibliche Vater meiner Stieftochter versucht seit Jahren, sie da raus zu bekommen.
    Ich versuche, meine leibliche Tochter so oft wie möglich bei mir zu haben. Das ist auch möglich, weil meine Frau sie so oder so für ein schwieriges und nerviges Kind hält. Die Große ist das gute Kind und die Kleine das böse Kind. Nur hergeben will sie die Kleine nicht. Warum auch. Ich bezahle Unterhalt, den sie braucht, um das Haus zu finanzieren. Selbst ihre große Tochter muss den größten Teil des Unterhalts von ihrem Vater abgeben und sich ihre Busfahrkarte trotzdem selbst bezahlen. Das alles (Unterhalt plus Kindergeld sind etwa 1100 Euro) würde wegfallen, wenn beide Kinder weg wären. Und damit wäre auch das Haus weg.
    Ihr seht, dass es durchaus auch Männer treffen kann. Vor Narzissten ist keiner gewappnet. Jeder kann auf diese Parasiten hereinfallen.
    Beschäftigt euch ausgiebig mit dem Thema Narzissmus und erkennt, dass ihr keine Chance hattet und nicht haben werdet.
    Rettet, wenn es möglich ist, Eure Kinder aus den Fängen eines solchen Unmenschen. Alle sind nur Objekte und Mittel zum Zweck.
    Wenn das erkannt wurde, habt ihr gute Chancen, den Ex zu überwinden.

  27. christa sagt:

    Es ist das erste Mal, dass ich irgend einen Beitrag zu einem Thema schreibe, aber vielleicht macht er für nur eine von Euch Sinn und bringt Kraft!
    Wir, die Mütter gehen durch eine harte Schule, die manchmal so überfordert, dass wir in die Verzweiflung gehen. Meine Tochter ist mittlerweile 11 Jahre. Ich war von dem KV schon getrennt, als sie zur Welt kam. Das erste Jahr konnte ich sie abschirmen, danach 2 Jahre begleitetes Besuchsrecht. ich würde es wieder so machen, denn frühkindliche Prägungen begleiten uns ein Leben lang und sind äußerst schwierig in einer Therapie zu bearbeiten. Danach kam die Zeit, wo ein unbegleiteter Besuch begann. Wir alle gehen da durch die Hölle und sind oft am Rande eines Zusammenbruches, oder haben natürlich auch welche.

    Meine derzeitigen Erkenntnisse:

    Eigene Stärkung holen, Entspannung wo immer möglich ins Leben lassen, Hilfe von außen holen (Freunde, Meditation, Coaching, etc) dem Schicksal vertrauen (auch wenn dies eine unendlich schwere Aufgabe ist) daran denken, dass wir unserem Kind als höchstes Gut Stärkung der eigenen Persönlichkeit zu geben haben. Unsere Kinder in ihren Autonomiebestrebungen voll und ganz unterstützen, auch wenn diese nicht in unserem Sinne ist. Ein Beispiel: Meine Tochter war, als sie noch klein war, ein riesiger Fan ihres Vaters. Oft kamen Anrufe: „Darf ich noch länger bleiben?“ Meine Antwort war immer:“ Wenn Du das magst, gerne. Wenn Dich das freut, ist das doch klar!“ Das ist eine hohe Übung, aber so lernen unsere Kinder von uns, dass sie bei uns klar sagen dürfen, was sie wollen und was nicht. Nur so können wir sie stärken, damit sie mit der Zeit erkennen, dass sie von ihrem Nz Vater nur manipuliert werden. Heute hat meine Tochter eine Menschenkenntnis und Reife, die alle Menschen in ihrer Umgebung verwundert wahrnehmen. Nun hat meine Tochter keine so große Lust mehr mit ihrem Vater Zeit zu verbringen und es beginnen Absagen in für sie passenden Schritten wie zB. ich möchte früher nach Hause, später hin, ich wehre mich in Situationen und mache nicht mehr alles was Du willst. Auch dies ist eine ganz schwierige Zeit für sie und mich, weil sie natürlich unter den ständigen Vorwürfen ihres Vaters leidet, aber sie hat durch ihre eigenen Erfahrungen Schritt für Schritt gelernt zu erkennen, in ihrem Tempo. Wir dürfen unseren Kindern nichts vorwegnehmen, Erfahrungen kann nur jeder selbst machen, auch unsere Kinder. Bei unseren Kindern ist es wichtig, wenn sie von Gemeinheiten ihres Vaters berichten, die sie betroffen haben, dass wir klar Stellung beziehen. Nicht, indem wir über den Vater schimpfen, sondern dieses Verhalten ebenfalls als nicht in Ordnung klassifizieren. Klar und deutlich, möglichst sachlich. Dies wiederum stärkt unsere Kinder, dass sie richtig empfinden und stärkt ihr Selbstwertgefühl. Dieses starke Selbstwertgefühl ist die große Chance, dass unsere Kinder sich trotzdem wunderbar entwickeln und sogar noch besondere Qualitäten erwerben.
    Es ist ein langer und sehr steiniger Weg. Ich wünsche uns allen, uns den Müttern, unseren Kindern, selbst den kranken Vätern, Kraft und Selbstvertrauen, dann werden wir diesen Lebensabschnitt zum Wohle aller meistern!
    Wir halten durch, auch in noch so belasteten Situationen, auch wenn die Angst vor Gewalt in uns aufsteigt! Wir sind leider eine sehr große Gruppe, die völlig isoliert ums Leben kämpft und null Unterstützung von richterlicher Seite erfährt. Während ich dies schreibe, rinnen meine Tränen ununterbrochen, weil ich dieses Elend so spüre, das wir erleben und die Phasen der Verzweiflung auch meine Begleiter sind. Dann, wenn ich das Vertrauen verliere – auch das gehört anscheinend dazu. Aber wie die Wolken, wird auch dies wieder vorüberziehen und der klare blaue Himmel wird sich wieder zeigen!
    Alles Lichte und Kräftigende Euch liebenden Müttern!

    • Melanie Königseder sagt:

      Ein wunderschön geschriebener Text – ich danke Dir dafür… Aber wie Du schon richtig schilderst…es ist eine verdammt harte Schule, durch die man da geht. Letztendlich bietet es aber auch die Chance zu erkennen, wie „stark“ und gereift man aus dieser Lebensphase gehen kann….

  28. Sonnenkind sagt:

    ich war 22 jahre mit einem N. verheiratet, ich habe immer noch Angst davor, dass er in absehbarere Zeit Mittel und Wege findet, mich seelisch zu vernichten. Meine jüngste Tochter hat auch die narzisstische Störung entwickelt. Er hat sie jetzt soweit manipuliert, dass sie zu ihm zieht. Er hat sie völlig in seiner Gewalt. Wieso gibt es keine Möglichkeit für uns, Schutz zu finden vor diesem bösartigen Mann? Er hat sie schon davor immer dazu benutzt, mich auszuhorchen, wie meine Situation ist. Ich mache mir Sorgen, dass alles noch schlimmer wird als es sowieso schon die ganze Zeit ist und dass er in der Familie noch mehr Schaden anrichtet als es ihm bisher schon gelungen ist.

  29. Petra sagt:

    Ich wollte Vera noch etwas sagen.
    Du klingst so hasserfüllt und möchtest sogar den Narzissten erschiessen!!!!.
    Das schockt mich sehr, so etwas hier lesen zu müssen. Das geht zu weit. Ich weiss natürlich nicht, was er dir Schlimmes angetan hat. Aber dieser Hass in dir schadet nur dir selber und deinem Kind.
    Du hast dich innerlich noch nicht von ihm gelöst.
    Versuche es bitte. Ob mit professioneller Hilfe oder ohne.
    Es sind viele Frauen im Gedanken bei dir. Du bist nicht alleine. Vielleicht hilft dir das.
    Ich wünsche dir Frieden und Kraft Vera….

    • Dreams sagt:

      Diese Worte sind erschreckend. Nachvollziehbar aber allemal, wenn man über Jahre so erniedrigt wird und kein Ende in Sicht ist, will man einfach nur, dass es aufhört. Verurteilen würde ich so eine Aussage nicht. Ich bin der friedfertigste Mensch auf Erden; es gab aber Zeiten, in denen ich zu morden bereit gewesen wäre. Es kann jeden treffen. Die Trennung von einem solchen Wesen (mit starkem „Familien“zusammenhalt; auch alles Psychopathen), wenn keiner (selbst die eigene Familie nicht) hinter einem steht, Ämter einem nicht glauben…

  30. Petra sagt:

    Danke an Chris,
    diese Worte machen wirklich Mut.
    Ich war 18 Jahre mit einem Narzissten verheiratet.
    Meine Tochter wollte vor einem halben Jahr, sie ist in der Pubertät, zu ihrem Vater.
    Das tat mir sehr weh, aber mit 14J. muss man sie ziehen lassen. Jetzt wollte sie wieder zu mir. Da hat er zu ihr gesagt, „wenn du wieder zu deiner Mutter gehst, dann bist du für mich gestorben“.
    Er kümmert sich kaum um sie. Aber sie möchte ihn nicht verlieren.
    Er hat sehr viel Geld und manipuliert sie auch in dieser Richtung.
    Ich hoffe, du hast recht und sie wird, wenn sie älter ist, auch meinen Wert erkennen.
    Ich kann nur Bestätigen, dass er mir auch meine Tochter regelrecht weggenommen hat. Er setzt soviel Druck auf, aber ich lasse mir vieles von ihm nicht mehr gefallen und jetzt geht es bei meiner Tochter weiter.
    Ich hoffe, sie wird eines Tages erkennen, dass er sie nur seelisch missbraucht.
    Ich wünsche allen Betroffen viel Kraft und Glück ….

  31. Christina Landmann sagt:

    Eine Narzisstische Persönlichkeitsstörung kann sich auf unterschiedlichste Art ausdrücken, nicht nur auf die hier beschriebene Art. Immer dann, wenn sich die Störung auch auf das Verhältnis zu den Kindern auswirkt (was sehr häufig der Fall ist, insbesondere, wenn der Narzisst einen engen Kontakt zum Kind hat und nicht nur erfolgreicher Familienernährer ist) kann man sagen, dass ein Kind es ohne diesen narzisstischen Elternteil – besser gehabt hätte. Viele Narzissten sind auch ausgesprochene Sadisten und quälen das Kind psychisch auf hinterhältige Art und Weise. Vielen Kindern ist der Selbstwert genommen, weil sie dem Narzissten ausgeliefert waren. Das kann nie mehr behoben werden und beschädigt das ganze Leben. Solche Kinder sind bei der Partnersuche benachteiligt, oder im Beruf. Ich kenne auch genug narzisstische Mütter/Frauen. Gerade diese sind eine besondere Gefahr für Kinder. Typisch ist, dass sich die Kinder niemals mehr von den Müttern lösen können. Sie sind verstrickt….

  32. vera sagt:

    Ich könnte kotzen.welches rrcht hat der n. Vater die kinder auch nur für eine stundde bekommen zu dürfen. KEINES!Ich bin zum glück weg von meinem n. Vater. Mein eigenes kind würde ich niemals in die hände eines n. Geben. Im notfall richter odrt somsrwss. Im notfall den n. Erschiessen.

    • Dreams sagt:

      Pah, Richter.. Mir wurde gesagt, ich solle mit meinem Exfreund ne Runde durch den Park spazieren gehen und mich mit ihm aussprechen. Die Richterin hielt nochmal kurz inne und sagte dann, ich solle besser mit ihm essen gehen, da so die Wahrscheinlichkeit nicht so hoch ist, dass er mir eine rein haut. Mein Ex unterstellte mir auch, ich wäre fremdgegangen und sein zweites Kind wäre nicht von ihm. Ich hätte rumgehurt usw. Ich verteidigte mich, da ich ihm nie fremdgegangen bin. Da meinte die Richterin nur zu mir, ich solle nicht so süffisant grinsen. Den Glauben an die Staatsgewalt habe ich endgültig verloren. Keiner hilft einem, weder Jugendamt, noch Polizei und diese Richterin setzte dem ganzen noch die Krone auf. Meine Anwältin saß schweigend neben mir. Ich gab der Richterin contra und hoffe, dass ich mir damit kein Ei gelegt habe. Das Urteil ging dennoch zu meinen Gunsten bzw. im Sinne meines Großen aus, was ja aber letztendlich ein und dasselbe ist.

  33. Michaela sagt:

    Ich war selbst 15 Jahre mit einem Narzissten zusammen.
    Auch wenn ich Emotionen versuche zu verdrängen und diese Regeln befolge, weil ich inzwischen gelernt habe, dass alles andere die Situation nur noch schlimmer macht, da es dem Narzissten weiteren Nährboden gibt, tut mir selbst auch immer das Herz weh, wenn ich sehe, wie meine beiden Kinder (2 und 5) manipuliert werden und verstört von einem Wochenende, aber oft auch nur nach wenigen Stunden zurückkommen.
    Und der Gedanke, dass diese Manipulationen weitergehen, bis die Kinder groß sind, ist nicht gerade aufmunternd.

  34. Sterntaler sagt:

    Durch den Kontakt mit einem Leiter einer Selbsthilfegruppe und durch meinen Psychologen habe ich diese Schritte , auch wenn es schwer fällt beachtet!
    Aber am Anfang habe ich auch Fehler gemacht gegenüber meinem Sohn ( jetzt 16, Pubertät)!
    Weil ich emotional reagiert habe!
    Diesen Kurs habe ich dann geändert! Aber ich gestehe, allein die Aussage: ich fahre jetzt zu Papa! “ , hat mich in Tränen ausbrechen lassen! Wegen der Sorge um Manipulationen!!
    (Ich war ja auch schon eine schlechte Mutter und mein Kind hat Angst vor mir! Aussage des Vaters!!!!!!!
    Aber wir Mütter haben Struktur und Liebe im Herzen und das spüren Kinder, egal in welchem Alter!!
    Und irgendwann können unsere Kinder mit Stolz sagen: ich bin stolz auf so eine Mama!!!!!!

    • Gesa sagt:

      na hoffentlich! es fällt schwer die Kinder zu ihm zu lassen

    • Chris sagt:

      Auch ich habe eine sehr lange Geschichte mit einem N. hinter mir.
      Vielleicht um den Müttern hier Mut zu machen:
      Nachdem der N. mir damals alles nahm, um mich zu Boden zu zwingen und als dies nicht gelang, nahm er sich unseren Sohn. Für viele nicht vorstellbar, aber wer die Handlungen eines N. kennt, weiß, wie so etwas ablaufen kann. Um unseren Sohn nicht ganz zu zerstören, nahm ich die Rolle der Wochenendmutti ein. Ein sehr schwerer Weg, aber heute weiß ich, es war der Richtige. Für mich und ganz besonders für unseren Sohn, der heute, fast erwachsen, seine eigene Klarheit gefunden hat.
      Keine Manipulation dieser Welt und sei sie noch so massiv durch einen Narzissten ausgeübt, kann dauerhaft Bestand haben, wenn es da eine nicht manipulierend liebevolle und aufrichtige ausgleichende Seite im Leben des Heranwachsenden gibt!!!!
      Heute ist mein Sohn dankbar, dass ich nicht auch an ihm rumgezerrt habe und ihn einfach in dieser, in jeder Situation um seiner selbst Willen geliebt habe. Das hat er gespürt und kann es so heute artikulieren.
      Es war eine lange harte Zeit………und jetzt darf ich unterstützend und liebend da sein, während mein „Kind“ sich freiwillig und klärend aus dieser Verbindung löst.
      Dafür bin ich dankbar.
      Mir hat ganz zu Beginn des Dramas ein sehr weiser Psychologe Mut gemacht und mir versichert, ein Kind, dass Mutterliebe uneingeschränkt erfahren hat, wird kein Narzisst, aber es lernt Narzissmus so gut kennen, dass es eine Lektion fürs Leben ist und künftig nicht mehr sein Leben beeinträchtigen wird, weil der Narzisst direkt enttarnt wird. So ersparen sich unsere Kinder den Weg, den wir gehen mussten.
      Hoffe, es gibt ein wenig Zuversicht und Kraft zum Durch- und Aushalten.

    • Melanie Königseder sagt:

      Die Liebe in uns ist unser höchstes Gut…

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