Die 5 wichtigsten Bedürfnisse von Narzissmus-Opfern

Ein Gastbeitrag von Mag. Katharina Schuldner

Immer mehr Menschen, die von narzisstischem Missbrauch betroffen sind, suchen professionelle Hilfe. Aber wie können BeraterInnen und TherapeutInnen helfen, die Bedürfnisse von Narzissmus-Opfern schneller und sicherer zu erkennen? Mit dieser Frage beschäftigten sich die TeilnehmerInnen bei einer internationalen Narzissmus-Fachtagung im Frühjahr 2019 in Wien.

© Alec Taylor (Katrin Haslauer-Herrenhof – Katharina Schuldner)

„Als ich vom VPA – Verein für psychosoziale und psychotherapeutische Aus-, Fort- und Weiterbildung angefragt wurde, war mir sofort klar, dass ich das Hauptaugenmerk auf die Betroffenen lenken möchte“, erklärt Mag.a Katharina Schuldner. Seit Jahren arbeitet die Psychotherapeutin mit Betroffenen in freier Praxis. Sie kennt die Symptome, die auf einen narzisstischen Missbrauch hindeuten. Ihre Erfahrungen, wie diese schneller und sicherer in der Therapie erkannt und zugeordnet werden können, teilte die Expertin in dem Workshop „Die 5 Hauptbedürfnisse der Betroffenen von narzisstischem Missbrauch“ auf der Narzissmus-Fachtagung „Me, Myself and I“: Welche Bedürfnisse bringen Betroffene überhaupt mit? Was bedeutet das für Therapie und Beratung? Eine weitere Frage, die sich Narzissmus-Opfer stellen, wenn sie eine Beratung oder Therapie in Anspruch nehmen wollen: „Woran erkenne ich, dass sich ein/e TherapeutIn mit der Narzissmus-Thematik auskennt?

An diesen Symptomen erkennen Sie narzisstischen Missbrauch

Laut Katharina Schuldner gibt es zehn typische Situationen und Anzeichen, die ihre KlientInnen immer wieder beschreiben und einen Hinweis darauf geben können, ob sich die Person in einem emotionalen bzw. narzisstischen Missbrauch befindet.

© Katharina Schuldner (10 Anzeichen)

1.) „Gaslighting“ (eigentlich Gasbeleuchtung)

In dem bekannten Film Titel „Das Haus der Lady Alquist“ manipuliert der narzisstische Ehemann unter anderen die Gaslampen im Flur, um Ingrid Bergmann in der Hauptrolle an ihrer eigenen Wahrnehmung zweifeln zu lassen. Durch Lügen, Täuschen und psychische Manipulationen zunehmend verunsichert, beginnt sie an ihrem Verstand zu zweifeln. Die von ihm verordnete Isolation von der Außenwelt tut ihr Übriges dazu. Symptome bei „Gaslighting“ können Angst, Panik, Wahnvorstellungen und psychotische Zustände sein.

2.) Victim Blaming:

Das Opfer leidet verstärkt an Schuldgefühlen, die vom narzisstischen Partner oder Familienangehörigen suggeriert werden. In der Täter-Opfer-Umkehr sucht der/die NarzisstIn die Schuld für den Übergriff beim Opfer und will so die Vormachtstellung absichern.

3.) Entwertung:
Ist der Gegenpol zur Idealisierung einer Person. Die Betroffenen werden vom narzisstischen Partner ständig abgewertet und beginnen an ihrem Selbstwert zu zweifeln. Damit versucht der/die NarzisstIn seinen eigenen Selbstwert zu stabilisieren, sich zu erhöhen und seinen Neid sowie Verlustangst abzuwehren. Wir alle sind nicht gefeit, diesen psychischen Abwehrmechanismus ab und zu selbst anzuwenden. Der Unterschied zu NarzisstInnen: Diese setzen ihn systematisch und häufig ein.

4.) Soziale Isolation:
Der Narzisst will Macht ausüben. Er oder sie untergräbt daher das Vertrauensverhältnis des Opfers zu FreundInnen und Verwandten, z. B. durch Misskredit oder Intrigen. Die Betroffenen isolieren sich immer mehr. In der Folge können sie nur schwer den Missbrauchsbeziehungen entkommen. Das Gefühl, vom Narzissten abhängig zu sein, wird stärker.

5.) Love Bombing versus Silent treatment:

Stellen die zwei Pole vor allem einer narzisstischen (Liebes-)Beziehung dar: Anfangs sieht sich der oder die Betroffene von Liebesbekundungen seitens des narzisstischen Partners überschüttet, fügt sich (gerne) bis hin zur Willenlosigkeit (= emotionale Manipulation). Die narzisstische Person erlebt sich selbst als grandios – kann aber nicht eine stabile ausgewogene, psychisch gesunde Beziehung führen. In der Folge bestraft er/sie jedes Fehlverhalten z. B. mittels Silent Treatment, also der stillen Behandlung. Diese Form der psychischen Gewalt destabilisiert und verunsichert die Betroffenen. Der oder die NarzisstIn kontrolliert und bestimmt das Kommunikationsverhalten (manipulative Bestrafung).

6.) Intensive Emotionen:
Betroffene erleben häufig starke Gefühlsausbrüche und leiden unter Heulkrämpfen, starker Angst, Panik oder Schuldgefühle etc.

7.) Manipulationen durch Gefühle:
Trifft ein/e NarzisstIn auf einen Partner mit Helfersyndrom, begibt er sich gerne in die Opferhaltung und zeigt sich traurig, krank, bedürftig, hilflos. Das Gegenüber fühlt sich gebraucht und aufgefordert, zu helfen.

8.) Verwirrung & Schlafprobleme:

Die Betroffenen trauen nicht mehr ihrer eigenen Wahrnehmung: Sie wissen nicht mehr, was richtig und falsch ist oder glauben z. B. selbst narzisstisch zu sein (siehe Punkt 2 Täter-Opfer-Umkehr) etc. Sie leiden unter ihrer Verwirrung, Einschlaf- und Durchschlafproblemen sowie erhöhter Alarmbereitschaft.

9.) Energielosigkeit:

Die Betroffenen fühlen sich wie gelähmt, sind unentschlossen und unfähig, kleinste Entscheidungen zu treffen. Sie wissen nicht, wie sie aus der Situation entkommen sollen. Auch wenn es innerlich brodelt, wirken sie nach außen immer starrer, eventuell schon stark depressiv.

10.) Alarmbereitschaft:
Die Opfer gehen aus Angst vor emotionalen Ausbrüchen des narzisstischen Gegenübers wie „auf Eierschalen“. Sie sind unsicher, übervorsichtig, vermeiden jeden kleinen Fehler.

Symptome bei narzisstischem Missbrauch richtig einordnen

Erkennt ein/e sensibilisierte/r TherapeutIn diese Hinweise, kann er bzw. sie diese schneller einem narzisstischen Missbrauch zuordnen. Die Frage ist dann: Wie können Betroffene in dieser Situation abgeholt werden?

Die Workshop-TeilnehmerInnen beantworteten diese Frage mithilfe konkreter Beispiele aus Schuldners Praxis.

„So wirst du nie glücklich werden, Erika! Höre lieber auf mich!“

Die 22-jährige Erika kommt wegen Angstzuständen, negativen Gefühlen, Erschöpfung und psychosomatischen Beschwerden (Tinnitus, Essstörung) in die Praxis. Sie fühlt sich unzufrieden und unverstanden. Die junge Frau ist hin- und hergerissen zwischen ihrem Partner und ihrer Mutter, kann sich jedoch nicht durchsetzen.

© Pixabay_fsHH (Fall Erika)

Schon im ersten Gespräch stellt sich heraus, dass Erika von ihren Gefühlen abgeschnitten ist, sich selbst entwertet und unsicher in zwischenmenschlichen Beziehungen ist. Die 22-jährige erzählt, dass sie immer eine Einser-Schülerin war, Leistungssport betrieb und lange Klavierunterricht auf hohem Niveau nahm, aber aufgrund einer chronischen Sehnenscheidenentzündung beides aufgeben musste. Als Kind und Jugendliche erlebt sie emotionale Ausbrüche, Bestrafungen, Beschimpfungen sowie Entwertungen seitens ihrer narzisstischen Mutter. Den Vater beschreibt sie als bloßen „Befehlsempfänger“, der nicht wirklich präsent war. Am Sonntag fühlt sie sich beim obligatorischen Kirchgang der Pfarrgemeinde „vorgeführt“. Das Mädchen erlebt wenig emotionale Wärme. Je älter Erika wird, umso stärker unterbindet ihre kontrollierende Mutter die jugendlichen, normalen Autonomiebestrebungen und erzeugt Schuldgefühle in Erika.

Welche Bedürfnisse haben Narzissmus-Opfer?

Die Workshop-TeilnehmerInnen haben sich mit den dahinterliegenden Bedürfnissen der jungen Frau (und anderer Betroffener) auseinandergesetzt.

© Alec Taylor (Fotos Workshop)

Am häufigsten sind bei Opfern von narzisstischem Missbrauch folgende Bedürfnisse zu erkennen:

1. Der Wunsch nach Anerkennung und Verständnis

In dieser – vielleicht wichtigsten – Phase geht es um das Erkennen: Was ist den Betroffenen passiert? (Dieser Schritt ist das erste E aus dem Therapieprogramm EDEN, das Katharina Schuldner speziell für Betroffene von Narzisstischen Missbrauch nach deren Bedürfnissen ausgerichtet hat.)

Als TherapeutIn wird man Zeuge des Erlebten und sollte die Bedürfnisse und Gefühle der KlientInnen klar aus- und ansprechen, damit sie diese einordnen können: Der Vater hat Erika nicht ausreichend beschützt, die Mutter steht nicht auf ihrer Seite. Die junge Frau will in der Person der/s TherapeutIn jemanden finden, der oder die sich stärkend an ihre Seite stellt und ihr Solidarität bietet; so, dass Erika diese Dinge mit professioneller Unterstützung verarbeiten kann. Eine wertschätzende Haltung des/r TherapeutIn ist dabei das A und O.

2. Das Bedürfnis nach Sicherheit und Selbstsicherheit

Der Beratung bzw. Therapie gehen oft lange Phasen der Verunsicherung auf Seiten des Betroffenen voraus. Daher sehnt sich diese/r auch nach Selbstsicherheit.

„Wer bin ich? Was fühle ich?“- Diesen Fragen gilt es auf den Grund zu gehen. Selbst negativen Gefühlen wie Aggression sollte Raum gegeben werden.

Im praktischen Beispiel könnte der bzw. die TherapeutIn mit „Reparenting“ – also der Neubeelterung (einem Begriff aus der Psychotherapie) – als wesentlichen Bestandteil der therapeutischen Beziehung arbeiten. Dabei erfährt Erika gezielt nachträgliche elterliche Fürsorge, welche innerhalb des Rahmens einer therapeutischen Beziehung angemessen ist.

3. Entspannung und Regeneration

Erika und viele andere Betroffene kommen oft sehr erschöpft (und in der Regel relativ spät) in die Therapie. Zulange sind sie mit ihren intensiven Emotionen, Schlafproblemen, Niedergeschlagenheit, Angst etc. durchs Leben gegangen. Daher benötigen sie zuerst einmal viel Ruhe und eine ruhige Atmosphäre zum „Runterkommen“.

Ein/e BeraterIn bzw. TherapeutIn sollte immer wieder die Selbstfürsorge thematisieren: Erika auch ihr Recht deutlich machen, sich von ihrem Elternhaus eine Zeitlang abzuwenden, um Kraft zu sammeln und zu überlegen, was ihr guttut, was sie stärkt, wo ihre Ressourcen sind.

4. Selbstbestimmtheit und Selbstwirksamkeit

Ein Narzissmus-„Opfer“ erwartet, gewünschte Handlungen selbst erfolgreich auszuführen zu können – aufgrund seiner eigenen Kompetenzen. Ein Mensch, der daran glaubt, selbst etwas bewirken und in schwierigen Situationen selbstständig handeln zu können, hat demnach eine hohe Selbstwirksamkeitserwartung. Das Gefühl, nicht mehr hilflos ausgeliefert zu sein, etwas verändern zu können, nicht mehr „Opfer“ zu sein und sein Leben wieder in die eigene Hand zu nehmen, erschließt den Weg zur eigenen Handlungsfähigkeit.

Erika wird im Lauf der Zeit erkennen, dass sie sich selbst – und zwar aus Selbstschutz vor den Angriffen der Mutter – schützen und sich entsprechend abgrenzen kann und muss.

5. Orientierung

Erika weiß und fühlt in dieser Phase, dass sie unabhängig von bestimmten Leistungen geliebt und anerkannt werden möchte. Dass sie in ihrer ganzen Persönlichkeit und mit ihrem Charakter wahrgenommen und wertgeschätzt werden will und nicht aufgrund ihrer Leistungen beurteilt und bewertet werden möchte.

Rückmeldungen des/r TherapeutIn helfen den Betroffenen einerseits ihre Situation einzuschätzen, anderseits eine vertrauensvolle Beziehung zur/m TherapeutIn herzustellen. Bei dieser Normalisierung und Neuordnung ihres Lebens – der 4. Schritt bei EDEN – sehen sich die KlientInnen nun in einer aktiven Gestaltungsrolle und sind bereit, ihre eigenen Träume und zukünftigen Ziele zu verwirklichen Schritt für Schritt setzen sie diesen in ihrem Alltag um und können ihr Leben nach ihren Bedürfnissen und Vorstellungen neuordnen. Altes hinter sich lassen und Neues entstehen zu lassen ist ein wichtiger Schritt hin zur Identitätsfindung.

Betroffenen von Narzisstischem Missbrauch schnell und wirksam helfen

Auf den ersten Blick deuten Symptome und Bedürfnisse von KlientInnen nicht immer auf narzisstischen Missbrauch hin. Für TherapeutInnen ist es daher umso wichtiger, einen solchen im Hinterkopf zu haben. Nur wenn ein solch spezifischer emotionaler Missbrauch rechtzeitig erkannt wird, kann erste Hilfe geboten und sich Betroffene wie Erika ihrer Bedürfnisse bewusstwerden.

Mehr zu Katharina Schuldner und dem Therapieprogramm EDEN (Erkennen – Demaskieren – Entfalten – Neuordnen) auf https://www.narzissmus.at/

Info 1:

Anmerkung zur Verwendung der Begriffe:

Narzisstischer Missbrauch ist eine Sonderform von emotionalem Missbrauch.

Mit NarzisstInnen sind nicht nur Menschen mit einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung, sondern auch jene mit narzisstischen Persönlichkeitszügen gemeint.

Selbst wenn Ausdrücke wie „Täter“ oder „Opfer“ im Text verwendet werden, geht es immer um ein Beziehungsgeschehen. Richtiger wäre es daher, von Betroffenen (beiderlei Geschlechts) zu sprechen.

Info 2:

TeilnehmerInnen aus den Bereichen Beratung und Therapie, Lehre und Forschung sowie persönlich betroffene Menschen kamen Anfang Mai 2019 zur interdisziplinären Narzissmus-Fachtagung „Me, Myself and I“ in Wien zusammen.

Das Foto im Fall Erika stammt von www.pixabay.com und ist für die kommerzielle Nutzung freigegeben. Die Namen der im Workshop behandelten KlientInnen und biografische Details wurden zu ihrem Schutz geändert.

 

 

Mag.a Katharina Schuldner leitete einen Workshop zum Thema „Die 5 Hauptbedürfnisse der Betroffenen von narzisstischem Missbrauch“. Sie ist Psychotherapeutin sowie Klinische- und Gesundheitspsychologin in Wien. Mit dem Therapieprogramm EDEN hilft sie Betroffenen die Folgen Narzisstischer Gewalt zu bewältigen und zu überwinden.

 


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Veröffentlicht in Blog, Hilfe für Opfer von narzisstischen Missbrauch
9 Kommentare zu “Die 5 wichtigsten Bedürfnisse von Narzissmus-Opfern
  1. Lilli sagt:

    Hallo,
    auch für mich ist ‚Umgang mit Narzissten‘ sowie ‚EDEN‘ die wichtigste Unterstützung.
    Ich ging schon früh zur Beratungsstelle und fand Unterstützung für mich und unsere Kinder.
    Mein Mann mit seinen narzissmusgestörten Wesenszügen ging paar Mal mit mir, paar mal allein. Er konnte zugeben, dass er Selbstwertprobleme hat, doch sein Narzissmusproblem hat sich nur wenig gebessert.
    Also, d.h., ich muss viel Distanz zu ihm einhalten um mein Leben führen zu führen.
    Unsere erwachsenen Kinder sind gesund und kommen nicht oft, was ich unterstütze. Ich halte vor allem über WhatsApp meinen Kontakt zu ihnen.

    • Lilli sagt:

      Hallo,
      zu Victim Blaming fällt mir auf, dass ich nur da zu treffen bin, wo meine eigene Meinung schon der meiner narzisstischen Mutter widerstrebte.
      Mein Mann mit seinen narzissmusgestörten Zügen kritisierte immer wieder, dass ich vor Jahren meine gut dotierte Stellung aufgegeben hatte für eine nähere Stelle in einer kleineren Firma. Durch seinen Versuch des Victim Blaming diesbezüglich, fiel mir auf, dass dies vor allem meiner narzisstischen Mutter nicht gepasst hatte, die mich allerdings für jede eigene Meinung kritisiert hat.
      Heute gehe ich in dann in Distanz zu ‚meinen‘ Narzissten und sage z.B., das war eine gute Entscheidung für mich. Und Du verbringst zu viel Zeit mit Deinem ‚Perfekt- Wahn‘. Oder ich sage auch immer öfter nichts, weil die narzisstische ‚Show‘ nicht mein Ding ist.

  2. Silke sagt:

    Hallo Frau Schuldner,
    auch mir hilft dieser Beitrag sehr, besonders dabei, herauszufinden, was ich eigentlich brauche und was mir fehlt.
    Therapien waren bei mir nicht gut, Paartherapien hat mein Mann erfolgreich genutz um noch besser manipulieren zu können.
    Mir bleibt nur dieses Forum und ich versuche meine „Hausaufgaben „ alleine zu machen.
    Danke, dass es euch gibt.

    • Katharina Schuldner sagt:

      Liebe Silke,

      vielen Dank für Ihr Feedback!

      Das Forum ist sicher eine gute Sache und ich wünsche Ihnen auch weiterhin viel Kraft, Mut und Erfolg auf Ihrem Weg!

    • Wilhelmine sagt:

      Die Erfahrung mit der Paartherapie habe ich auch gemacht. Die Therapeuten waren nach wenigen Minuten von Glanz meines Mannes so geblendet, dass sie mich sogar beleidigt haben.
      Da ich damals nichts von Narzissmus wußte, habe ich mich für minderwertig und verrückt gehalten, mein Mann benutzt die Infos aus der Therapie heute als Waffe gegen mich. Das hätte ich mir besser sparen sollen…

      • Lilli sagt:

        Hallo Silke,
        Wilhelmine,
        das hat mein Mann auch versucht,
        meine Besuche bei der Beratungsstelle, und seine wenigen Besuche dort gegen mich zu verwenden.
        Trotzdem haben mir meine Psychotherapie und mein Pilgern zur Beratungsstelle sehr geholfen.
        Und hier im ‚Umgang mit Narzissten‘ bzw ‚EDEN‘ wurde mir klar, dass sich bei ihm nichts ändern kann, dass ich nur mit ihm ‚umgehen‘ kann nach Sven Grüttefiens Programm.
        Und dass ich mit Katharina Schuldners’EDEN‘ meine Hausaufgaben besser machen kann!
        Danke auch, Silke und Wilhelmine, für Eure, und alle, Beiträge !

        • Katharina Schuldner sagt:

          Vielen Dank an Sie alle für Ihre Beiträge!

          Teilen Sie Ihr Wissen und Ihre Erfahrungen mit möglichst vielen Menschen, sodass mehr Aufklärung auf dem Gebiet erfolgen kann!

          Alles Gute weiterhin und beste Grüße

  3. Lydia Schmidt sagt:

    Ein sehr guter Artikel und gerade die Frage nach den Bedürfnissen ist die zentrale Frage. Ein solches Vorgehen hätte ich mir bei meiner Therapie gewünscht. Dies war leider nicht der Fall. Ich habe da keinerlei Verständnis gespürt und auch keine Beelterung.

    • Katharina Schuldner sagt:

      Liebe Frau Schmidt,

      das tut mir leid zu lesen.
      Haben Sie mittlerweile entsprechende Unterstützung erhalten? Ihr Post zeigt mir, wie wichtig hier Aufklärung und therapeutische Vernetzung sind! Beste Grüße

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