Die fehlende Mutterliebe einer Narzisstin

Fehlende Mutterliebe hat für ein Kind weitreichende Folgen in seinem späteren Leben. Da eine narzisstische Mutter ihr destruktives Verhalten hinter scheinbar guten Absichten verbergen kann und die Mutter von den meisten Kindern – egal was sie auch immer getan hat – dennoch verehrt wird, kommt die bittere Wahrheit selten ans Licht und die Kinder werden sich den Auswirkungen einer fehlenden Mutterliebe nicht bewusst.

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Eine Mutter macht Fehler in der Erziehung. Das bleibt gar nicht aus! Aber nur weil sie Fehler macht, muss es nicht auch bedeuten, dass sie automatisch eine schlechte Mutter ist und durch Nachlässigkeiten das Kind nachhaltig traumatisiert. Es muss schon ein konstantes Muster vorhanden sein. Wenn die Mutter ihr Kind ständig abwertet, kritisiert, schikaniert und bestraft sowie einen großen Mangel an liebevoller Zuwendung und Verständnis zeigt, dann muss man davon ausgehen, dass dieses Verhalten einen hinderlichen Einfluss auf die Entwicklung des Kindes haben wird.

Die narzisstische Mutter sieht in ihren Kindern keine eigenständigen Menschen, denen sie hilft, ihre eigene Persönlichkeit zu entwickeln. Die Kinder haben ausschließlich für sie da zu sein und müssen ihr bei ihren Bedürfnissen und Wünschen helfen. Sie erlebt ihre Kinder als eine Erweiterung ihres Selbst – sie kann sie nicht als eigenständige Persönlichkeiten mit eigenen Interessen und Wünschen wahrnehmen. Eine narzisstische Mutter sieht es als selbstverständlich an, dass sich ihre Kinder mehr ihr zuwenden als umgekehrt. Das Glück der Mutter hat immer über dem Glück der Kinder zu stehen.

Wie äußert sich die fehlende Mutterliebe?

Die narzisstische Mutter stellt die eigenen Bedürfnisse über die der Kinder und ist auf die Zuwendung der Kinder angewiesen, weil sie selbst in irgendeiner Form bedürftig ist. Es mangelt ihr an Liebe, an Selbstwertgefühl und an innerer Stabilität. Dies kann sich auf unterschiedliche Weise äußern:

  • Die Mutter delegiert die eigenen Wünsche an das Kind
  • Die Mutter missbraucht das Kind als Partnerersatz
  • Die Mutter rivalisiert sich mit dem Kind
  • Die Mutter beschützt  das Kind aus Anklammerungstendenzen oder Schuldgefühle zu sehr
  • Die Mutter belastet das Kind zu stark mit seinen körperlichen oder psychischen Problemen oder einer Sucht
  • Die Mutter lässt ihr Aggressionspotenzial und ihren Sadismus am Kind aus 

Immer wird das Kind gegen seinen Willen missbraucht und muss sich den Bedürfnissen der Mutter unterordnen. Verhält sich das Kind anders als wie es die Mutter erwartet, folgen entwürdigende Sanktionen in Form von Kritik, Ablehnung, Erniedrigung oder Missachtung. Um der Mutter zu gefallen, fixiert es sich dann zu stark auf alle Regungen der Mutter. Auf diese Weise verliert es seine Selbstachtung und verfängt sich in dem fremden Selbst der Mutter. Es verliert es den Kontakt zu sich selbst und ist nicht in der Lage ein gesundes Selbstgefühl und damit ein gesundes Selbstwertgefühl aufzubauen.

In besonders sadistischen Fällen quält eine narzisstische Mutter ihr Kind, nur um es später aus seiner Not wieder zu befreien und sich als Retter präsentieren zu können. Sie lässt z. B. das Kind hungern, setzt es widrigen klimatischen Witterungen aus, verabreicht Medikamente, die es gar nicht braucht oder lässt es nachts nicht schlafen. Dieses Vorgehen wird sehr subtil durchgeführt, so dass es für das Kind und für Außenstehende in seinem Vorsatz und in seiner Grausamkeit nicht erkannt wird. Immer hat es aber zum Ziel, das Kind so stark zu schwächen, dass die Mutter hinterher aufopferungsvoll helfen kann und somit die Treue und Liebe des Kindes gewinnt. Auf diese Weise verwandelt sich die Mutter unauffällig vom Täter zum Retter oder vom Teufel zum Engel.

Nebenwirkungen einer fehlenden Mutterliebe

Hat die narzisstische Mutter z. B. unter einer Sucht gelitten, so kann es vorkommen, dass sich das Kind später einen Partner sucht, der ebenfalls ein Suchtproblem hat. Auf diese Weise kann es einem anderen Menschen wieder zur Verfügung stehen – ganz ähnlich wie bei der eigenen Mutter – und sich emotional sicherfühlen. Hier wird das Muster aus der Kindheit weitergelebt und der bedürftige Partner übernimmt die Rolle der Mutter. Oder der Partner wird während der Beziehung bedürftig gemacht, damit das Kind seine alte Rolle wieder einnehmen kann.

Die Schuld für die fehlende Mutterliebe sucht das Kind in der Regel bei sich selbst. Die Vorstellung, dass die eigene Mutter, die es eigentlich lieben und beschützen sollte, diesen Auftrag gar nicht ausfüllt, erzeugt starke Angst im Kind. Um sich selbst vor dieser Angst zu schützen, blendet es diese Wahrheit einfach aus, in dem es der Mutter unbewusst stets ein korrektes Verhalten attestiert und die Schuld auf die eigene Schulter nimmt. Das negative Verhalten der Mutter wird vom Kind damit begründet, dass es sich nicht richtig verhalten hat.

Die Mutter bleibt in den Augen des Kindes die Gute

Auch wenn viele Kinder unter einer lieblosen Mutter leiden mussten, wird sie dennoch verteidigt. Die Kinder bestehen selbst im Erwachsenenalter noch darauf, dass die Mutter ja auch viele gute Dinge für sie gemacht hat. Damit  meinen sie in der Regel die Erfüllung von grundlegenden Bedürfnissen wie ein Dach über dem Kopf, tägliches Essen oder die Finanzierung einer Ausbildung. Doch die elementare Versorgung der Grundbedürfnisse eines Kindes macht noch lange keine gute Mutter aus. Neben einer materiellen Versorgung bedarf es immer auch der emotionalen Versorgung.

Und genau hier nimmt eine narzisstische Mutter ihre Aufgaben nicht wahr. Das Kind kann sich niemals der Liebe der Mutter wirklich sicher sein. Es weiß nie, wie sie im nächsten Augenblick reagiert. Es kann sich nicht auf die Mutter einstellen und findet keinen Anhaltspunkt, wann es für die Mutter gut ist und wann nicht. Die Mutter ist für das Kind nicht lesbar. Es kann ihr Verhalten nicht kalkulieren. Kinder einer narzisstischen Mutter vermissen in ihrer Kindheit das elementare und durchgängige Gefühl von emotionaler Sicherheit und Geborgenheit.

Durch das Vorenthalten von echter emotionaler Wärme, wird das Kind niemals wirklich emotional „satt“, weil es sich der uneingeschränkten Liebe der Mutter niemals sicher sein kann. Diese Leere, die sich daraus ergibt, trägt das Kind später mit ins Leben und wird fortan andere Menschen benötigen, um diese Leere zu füllen. Das Kind wird später weiterhin eine große Sehnsucht nach Liebe spüren, die ihm die Mutter vorenthalten hat und andere Menschen brauchen, die ihm das Gefühl geben können, liebenswert zu sein.

Hat das Kind das Recht, die Mutter anzuprangern?

Trotz der fehlenden Mutterliebe wird eine narzisstische Mutter vom eigenen Kind in Unschuld gehüllt. Man beschwert sich nicht über seine Mutter, schließlich hat sie dem Kind das Leben geschenkt.  Kritik und Zweifel an ihren Erziehungsmethoden werden oft gar nicht erst geäußert oder zu schnell entschuldigt. Für Außenstehende ist der Missbrauch ohnehin nicht zu erkennen, weil die perversen Methoden der Mutter nur hinter verschlossenen Türen stattfinden. Umso mehr kann das Kind in seiner Wahrnehmung manipuliert werden, weil die Eigenwahrnehmung durch die Fremdwahrnehmung torpediert wird.

Viele Kinder erkennen daher oft den Missbrauch nicht, wollen ihn nicht aussprechen oder verdrängen ihre bitteren Erfahrungen, indem sie der Mutter einen Heiligenschein aufsetzen und ihr stets gute Absichten unterstellen. Der Fokus wird auf die Erinnerungen an schöne Stunden gelegt, die es sicherlich auch gab. Auf diese Weise wird die grauenvolle Tatsache, dass sie niemals wirklich von der eigenen Mutter geliebt wurden, wirkungsvoll verdrängt.

Die Änderung der Sichtweise führt zu einer starken Empörung

Öffnen sich Erwachsenen später für den Gedanken, dass ihre Mutter starke egoistische und narzisstische Züge hat und dass sie mehr unter ihrem Verhalten gelitten haben, als sie es sich bislang eingestanden haben, dann löst es immer ein Gefühl der Empörung aus. Wieso hat mich meine Mutter so behandelt? Und warum habe ich es solange mitgemacht? Diese Empörung wird in der Regel von heftigen Wutgefühlen begleitet, die möglicherweise in der Vergangenheit bei anderen Gelegenheiten herausgelassen wurde, ohne den wahren Hintergrund für diese Aggressionen zu kennen.

Nun kann man den Grund für die starken, unbewussten Wutgefühle erkennen und die Gefühle in die Richtung lenken, wo sie eigentlich hingehören. Die Unterdrückung der eigenen Gefühle und Bedürfnisse, die Bereitschaft, sich voll und ganz der Mutter gewidmet zu haben, ohne jemals wirklich Raum für die eigenen Interessen gefunden zu haben, löst immer starke Wutgefühle aus. Die Aussichtslosigkeit, niemals so sein zu dürfen, wie man ist, sich gegen seinen inneren Willen verbiegen und missbrauchen zu lassen, muss eine starke Wut erzeugen, die solange erhalten bleibt, bis sich der Mensch des wahren Grundes bewusst wird.

Was wäre eine gute Erziehung gewesen?

  • Emotionale Wärme, Aufmerksamkeit und eine wohlwollende Atmosphäre
  • Dem Kind mit echter Anteilnahme begegnen durch eine entsprechende Körpersprache wie Lächeln oder ein freundlicher Blickkontakt
  • Ungezwungener Körperkontakt (Umarmen, Streicheln, Hand halten)
  • Achtung und Respekt vor der Würde und der Persönlichkeit des Kindes
  • Durch Kooperation die Wünsche und Bedürfnisse des Kindes in die Entscheidungen der Erwachsenen einfließen lassen
  • Verbindlichkeit durch beidseitige Einhaltung von Regeln und Absprachen
  • Konsequenzen bei Grenzverletzungen werden angekündigt, aber auch bei Eintritt durchgeführt und nicht nur angedroht
  • Grenzen müssen klar abgesteckt werden, um dem Kind eine Orientierung zu geben
  • Allseitige Förderung durch eine anregungsreiche Umgebung

Dieses Bild einer guten Erziehung sollten sich Kinder einer narzisstischen Mutter vor Augen halten und mit der Selbsterfahrung abgleichen. Daran könnten sie erkennen, wie wenig Wert die eigene Mutter auf eine förderliche Erziehung des Kindes gelegt hat und wie sehr sie aus rein egoistischen Gründen einen gravierenden Nachteil für das Kind in Kauf genommen hat.

Kann man der Mutter verzeihen?

Wenn das Kind nach all den Jahren zu leichtfertig verzeiht, ohne die eigenen Gefühle wirklich einmal zugelassen zu haben, bleibt die Wut und die Selbstverachtung erhalten. Das Kind muss sich erlauben, die Mutter einmal „nackt“ zu sehen, so wie sie wirklich war mit all ihren negativen  Eigenschaften. Das Kind darf nachspüren, was es bedeutet hat, ohne eine echte Mutterliebe aufgewachsen zu sein. Was hat es alles ertragen müssen, auf was hat es verzichten müssen und welche Nachteile hatte es hierdurch im späteren Leben?

Diese Fragen darf sich das Kind einmal stellen und sollte sie gründlich für sich beantwortet haben, bevor es sich mit der Absicht auseinandersetzt, der Mutter verzeihen zu wollen. Die Wahrheit muss einmal schonungslos ans Licht gebracht werden und verdrängten Gefühle müssen einmal zugelassen werden, andernfalls wird durch eine frühzeitige Vergebung der Schmerz nur verwahrt, aber nicht aufgelöst.

Weil das eigene Wohl des Kindes niemals im Vordergrund stand, kann es später für das Kind sehr schwer sein, überhaupt einen Kontakt zu den eigenen Bedürfnisse herzustellen. Es fühlt sich dann nur wohl, wenn es für andere da sein kann, wenn andere ihm eine Aufgabe geben oder ihm das Gefühl vermitteln, in Ordnung zu sein. Streit und Spannungen kann es nur schwer ertragen und neigt aus diesem Grund dazu, sich vorschnell auf Kompromissen einzulassen und Manipulationen zu erliegen.

Auf der anderen Seite kann das Kind auch aufgrund der jahrelangen Unterdrückung der eigenen Bedürfnisse selbst ein hohes Aggressionspotenzial entwickeln und andere Menschen seinerseits missbrauchen, um die eigene Wut an anderen auszulassen und sich selbst hinterher besser zu fühlen. Das Vorbild der Mutter dient dann unbewusst für die eigene Lebensführung.

An den vielen Nachteilen, die das Kind im Leben erfährt, hatte die Mutter einen nicht unerheblichen Anteil. Auch wenn das Kind im Erwachsenalter für das eigene Leben und damit auch für die eigenen Entscheidungen verantwortlich ist, so kann es ein Meilenstein in der eigenen Bewusstseinsentwicklung sein, wenn man den Heiligenschein vom Haupt der Mutter nimmt und den Ursprung der eigenen Reaktionsmuster in dem destruktiven Verhalten der Mutter erkennt.


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Veröffentlicht in Familie und Erziehung
69 Kommentare zu “Die fehlende Mutterliebe einer Narzisstin
  1. Maja sagt:

    Meine Mutter ist eine Narzisstin. Sie tut aber oft „Gutes“, damit die Leute denken sie sei eine tolle Mutter. Sie hat mich sogar zu meiner Therapeutin begleitet als ich 18 war und es nicht mehr ausgehalten habe. Das spielt ihr jetzt natürlich immer noch in die Hände: Sie hat die gute Mutter gespielt und ich bin jetzt die Verrückte in der Familie. Niemand glaubt mir, sie hat alle manipuliert, insb. meine Therapeutin. Die habe ich jetzt gewechselt. Ich habe keine Ahnung was ich tun soll. Mein Vater meint auch ich sei undankbar, ich hätte ja alles bekommen was ich brauche und er werde mich enterben, wenn ich mich nicht um meine Mutter kümmere und tue was sie sagt, weil sich ja solche Sorgen um mich macht.
    Ich bin Studentin und auf die finanzielle Unterstützung meiner Eltern angewiesen, nicht nur auf ein Erbe.
    Was soll ich nun tun?

    • Hallo Maja,
      versuchen Sie, einen inneren, emotionalen Abstand zu Ihren Eltern herzustellen, indem Sie sich der narzisstischen Verhaltensmuster und den eigenen Reaktionsmuster bewusst werden. Nehmen Sie nicht mehr alles so ernst, was von Ihren Eltern kommt und übernehmen Sie die Pflege Ihrer Mutter in dem Wissen, dass Sie Geld dafür bekommen. Würde Sie keine Unterstützung von Ihrer Eltern bekommen, müssten Sie sich auch einen Job suchen, bei dem Sie es unter Umständen ebenfalls mit schwierigen Personen zu tun hätten.

      • Maria sagt:

        Hallo Maja,
        ich habe deinen Kommentar gelesen und die Antwort von Sven und ich dachte ich muss hier ganz dringend was dazu sagen.
        Ich war haargenau in der selben Situation wie du.

        Der erste Schritt wäre die Therapeutin zu wechseln, am besten zu jemanden der sich auf das Thema Narzissmus spazialisiert hat(das kannst du bei den probatorischen Sitzungen erfragen). Der zweite Schritt wäre auszuziehen und den Kontakt radikal abzubrechen. Im Zweifelsfall in dem du dein Unterhalt einklagst! Ich weiß das klingt hart, aber das perverse daran ist nicht, dass du deinen Unterhalt einklagst, sondern dass du überhaupt in die Situation kommst, für deine Unabhängigkeit klagen zu müssen. Wichtig ist, dass du dir das immer bewusst machst.
        Ich würde dir empfehlen, für die Zeit der Klage zu einem Verwandten, einer Freundin oder sogar ins Frauenhaus zu gehen, weil du vorerst nicht das Geld haben wirst alleine zu wohnen, aber während der Klage auch bestimmt nicht Zuhause wohnen willst. Wichtig ist auch, dass du Menschen in deinem Umfeld hast, die dich verstehen und dir bestehen, die mit dir die Schuldgefühle die dir eingetrichtert werden reflektieren können.

        Ablösen von narzistischen Müttern geht meistens nur mit einem großen Knall. Denn sie wird dich nicht ziehen lassen. Das liegt aber nicht daran dass sie dich liebt, sobdern dass sie sich braucht… dass sie dich MISSBRAUCHT!

        Du sagtest du bist finanziell auf sie angewiesen. Das kenne ich auch. Sie will eine Gegenleistung von dir, damit sie dir Geld geben, indem du dich um sie kümmerst? Das ist pervers. Sie haben dich auf die Welt gebracht und haben sich entschieden Verantwortung für ein Kind zu übernehmen, also sollen sie es auch tun!

        Du musst dir deinen Unterhalt nicht mit Pflege deiner Eltern verdienen, weil du ein lebens- und liebenswertes Wesen bist und dein Recht auf Existenz NIEMALS an Bedingungen geknüpft sein sollte.

        Dir steht ein finanzieller Selbstbehalt zu. Weil du lebst und existiert und von Geburt an Würde hast und du hast das Recht ein wunderschönes Leben zu führen.

        Deine Mutter ist altgenug um sich um sich selbst zu kümmern. Oder um sich Pflegepersonal zu suchen, falls das nötig sein sollte. Und dein Vater ist ja auch noch da. Du bist ein junger Mensch der sich gerade seine Selbstständigkeit aufbauen will. Dazu hast du ein Recht und das will sie verhindern. Nicht aus Liebe sondern aus egozebtrischem Eigennutz. Es ist nicht egoistisch, wenn du dich jetzt abgrenzt.

        Lass dich auf den Deal von Pflege gegen Unterhalt bitte auf gar keinen Fall ein.
        Schau auf dich! Das ist nicht egoistisch, bei narzistischen Müttern geht es nur so!

        Meine Mutter hat mir damals auch tausend Krankheiten vorgespielt und mir erzählt meine Katze würde bald sterben, sie wären am finanziellen Ruin usw. Letztendlich ist es eine große Show, damit du dich verantwortlich und schuldig fühlst, damit du an sie gebunden wirst

        Maja ich wünsche dir alles Gute. Ich bin mir sicher du schaffst das, weil wir narzisten Kinder so viel emotionale Kraft in und tragen und du das System durchschaut hast. Du bist auf einem guten Weg!

        Lg 🙂

  2. Klaus-Rüdiger Gorges sagt:

    Ich hasse meine Mutter abgrundtief. Leider bin ich behindert zur Welt gekommen. Ständig hat sie in der Kindheit mich gedemütigt und schikaniert. Sie dachte nur an sich, ist Egoistin und Narzisstin.
    Heute als erwachsener Mann habe ich keinen Kontakt mehr zu ihr. Ich weiss nichts mehr über sie und will es auch nicht. Meine Partnerin akzeptiert sie auch nicht. Da bleibtnur der Schluss-Strich.
    In der Hölle soll sie schmoren !!!!

  3. Gine sagt:

    Ich hasse neine Mutter noch posthum weil die alte Schlampe nur an sich dachte und mich misshandelte. Körperlich und seelisch. Sie soll in der Hölle schmoren.

  4. Ich werde meiner Mutter nie verzeihen.Ich nehme die 2000 000Euro Shcandenersatz einen neuen Name und tue als ob ich lieb und sanft bin.Werde zwei Kinder adoptieren und immer schön tun, als ob ich mich damit abgefunden hätte, 42 Jahre gefoltert worden zu sein ohne das die Mutter in Haft dafür kommt. Meine Mutter ist ein Fritzl case mit 18 sperrte sie mich ein un gab mir Abführmittel und mit 42 Jahren kann ich sehen wo ich bleib. KInderlose werden ja nicht geheiratet. Ich bin ruiniert.

  5. Mysticbaby sagt:

    Hallo ihr Lieben,

    ich bin gerade ziemlich verzweifelt und weiß keinen Rat mehr.

    Seit 2,5 Jahren bin ich mit einem Mann zusammen, der eine 11jährige Tochter hat. Die Tochter lebt bei ihrer Mutter, die eine Narzisse par excellence ist. Alle 2 Wochen ist die Kleine bei uns und wir kümmern uns liebevoll um die Kleine. Sobald mein Partner die Kleine nach Hause fährt, geht das ganze Schauspiel los – das arme Ding wird sofort gelöchert, ob es denn bei Papa und der „bösen Frau“ schön war, was die Kleine natürlich nicht bejahen darf. Mich sieht die Mutter als Feindbild, da ich jünger und schlanker bin als Sie. Die Frau hat mich noch nie in ihrem Leben gesehen oder gesprochen, trichtert der Kleinen aber ein ich sei ein böser Mensch. Wie kann Sie so etwas tun? Wir sehen jedes Mal, dass die Kleine ihre Mutter abgöttisch liebt und nichts über ihre Mutter kommen lässt, Sie aber gegen uns aufstellt, Sie zu ihrem Partner macht, Sie immer wieder zu anderen abschiebt (um Ihre Ruhe zu haben) etc. Sie jammert immer, dass Sie kein Geld hat und geht aber bei REWE, EDEKA & Co. einkaufen. Ständig Shopping-Exzesse, aber wegen dem Geld rumjammern.

    Die Kleine sagt uns immer wieder, dass Mama nicht lachen würde und Sie doch so gerne Spaß mit Mama haben würde und ihre Mutter gerne lachen sehen würde. Das arme Kind fühlt sich verantwortlich für das Glück ihrer Mutter. Wie grausam kann eine Mutter zu ihrem Kind sein? Das Kind geht bei ihrer zu Hause die Türe rein und plötzlich ändert sich die Laune von dem Kind schlagartig – von gut gelaunt zu traurig, nur um nicht glücklicher zu sein als Mama.

    Ab welchem Alter erkennt denn ein Kind, dass etwas nicht stimmt? Dass Mama sich alles zurechtlügt und einem alles schlecht macht? Unfassbar was die Frau ihrem Kind da antut. Ich versuche für das Kind alles zu tun – mit ihr zu spielen, Sie zum Lachen zu bringen, Sie zu loben, ihr ein harmonisches zu Hause zu bieten und diese Frau kennt mich nicht und trichtert dem Kind ein ich wäre böse. Da Sie loyal der Mutter gegenüber sein möchte, erzählt Sie natürlich nicht wie viel Spaß Sie mit mir hatte. Sie möchte ihre Mutter nicht verärgern.

    Könnt ihr mir vielleicht sagen was ich oder mein Partner tun kann? Sollen wir mit dem Kind sprechen? Wenn ja, was sollen wir dem Kind denn vermitteln? Oder sollen wir mit der Mutter sprechen? Sollen wir versuchen das Kind zu einer Psychologin zu bringen? Was ist eurer Meinung nach das Beste? Die Mutter wird schwer erkennen was Sie da tut.

    Ich danke euch für eure Meinung/Rat/Hilfe.

    Liebe Grüße
    Mysticbaby

    • Hallo Mysticbaby,
      zeigt das Kind den Verhaltensauffälligkeiten oder liegen körperliche Beschwerden vor, vor allem direkt nach dem Besuch bei der Mutter?

      • Mysticbaby sagt:

        Hallo Sven,

        Verhaltensauffälligkeiten im Prinzip nur in Bezug auf die Loyalität zur Mutter. Oftmals möchte das Kind zu den Papa-Wochenenden nicht mitkommen und mein Partner hat Schwierigkeiten Sie zu überzeugen mitzukommen. Diese Dinge kommen zum Glück nicht mehr vor. Aber die Mutter ist immer wieder Thema an den Papa-Wochenenden und Sie telefoniert oft mit der Mutter. Danach ist die Stimmung im Keller, weil die Mutter Sie offensichtlich wieder manipuliert hat.

        Körperliche Beschwerden konnten wir bisher nicht feststellen, aber ich möchte nicht ausschließen, dass diese auftreten werden, wenn die Kleine tatsächlich mitten in der Pubertät steckt und der Mutter eventuell Probleme bereitet.

        • Sie haben kaum eine andere Möglichkeit, als in der Zeit, wo das Kind bei Ihnen ist, gut für das Kind zu sorgen und ihm das Gefühl von Geborgenheit und Sicherheit zu geben. Sprechen Sie das Kind auf die Schwierigkeiten an, kommt es in einen Loyalitätskonflikt. Sprechen Sie die Mutter auf Ihre Beobachtungen an, wird die Mutter das Kind noch mehr manipulieren und ggf. die Besuchszeiten versuchen zu verkürzen oder gar auszusetzen. So sehr ich nachvollziehen kann, dass Sie etwas zum Wohle des Kindes unternehmen wollen, so sehr können Ihre Bemühungen auch in die entgegengesetzte Richtung gehen. Sie brauchen Fingerspitzengefühl und sollten nur dann wirklich eingreifen, wenn eindeutige Störungen bei dem Kind zu beobachten sind. Alles Gute!

          • Mysticbaby sagt:

            Vielen Dank, Sven.

            Wir haben natürlich ein Gefühl von Ohnmacht, aber uns wird wohl nichts anderes übrig bleiben…leider 🙁

    • Klaus-Rüdiger Gorges sagt:

      Ihr müsst mit dem Kind sprechen. Sagen, dass die Mutter schwer persönlichkeitsgestört ist (also in etwa psychisch krank). Das Kind wäre bei einer Psychotherapeutin gut aufgehoben, die sich mit Narzissmus beschäftigt. Da wird dem Kind dann auch richtig geholfen. Mit der Mutter reden bringt nichts. Sie würde alles abstreiten.
      Ihr müsst viel mit dem Kind unternehmen, dass es viel Spass hat. Es muss lachen und Freude haben.

  6. Christian sagt:

    Was aus Euren Schilderungen aber auch immer herrauszulesen ist: die Abwesenheit der Väter. Ich war selbst mit einer nach meiner Überzeugung narzisstischen Frau verheiratet und habe mich von ihr getrennt. Unseren Sohn hat sie an sich gerissen und ich musste diverse Verfahren anstrengen, um den Umgang geregelt zu bekommen. Bis heute bin ich der Meinung, dass liebevolle Väter einen Gegenpol zur vielleicht perfekt organisierten, aber empathielosen Mutter sein können, damit ein Kind (meiner ist jetzt 15) wenigstens etwas positives Gefühlsleben mitbekommt. Leider ist es aber auch so, dass sich Kinder trotzdem nicht lossagen oder zum Vater ziehen. Zu hoch ist der Druck der Mutter „Du kannst mich doch jetzt nicht im Stich lassen“.

  7. Cansu sagt:

    Hallo.
    Ich habe diese Seite gefunden, da ich selbst von so einem Drachen “ groß gezogen wurde.“
    Tut mir leid, aber Liebe habe ich für diesen Menschen nicht übrig.

    Ich muss meine Geschichte nicht im einzelnen schildern, denn die ist, denke ich, im wesentlichen sehr ähnlich mit der euren.

    Was ich aber sagen möchte ist, dass ich gemerkt habe, wie selbst 50 Jährige Frauen auf dieser Seite von sich behaupten, dass es schön wäre, eine Mutter an der Seite zu haben. Das kommt allerdings nicht davon, dass ihr zu schwach seid, dass diese Gedanken existieren. Das kommt leider daher, dass euer inneres Kind noch in vielen Fällen,würde ich selber behaupten, noch im säuglingsstadium ist.
    Euer inneres Kind schreit immer noch nach Mutter. Das muss einem Mal bewusst werden. In all den schwachen Nächten, wo man wieder auf dieses schreckliche Gedankenkarussell aufsteigt, denkt man „ach was wäre wenn?… Und es ist aber deine Mutter!“
    Aber man muss merken,dass das eigentlich nur der verzweifelte Ruf eines kleinen Kindes im Inneren ist, der komplett von der restlichen Persönlichkeit abgekapselt wurde und dementsprechend keine Entwicklung erfahren hat. Glaubt mir: Ihr wollt sie nicht wirklich im Leben haben! Eure Körper und Psyche sagt es euch schon!
    Vergleicht Mal das Gefühl von die liebe zum eigenen Kind, oder die zum Liebenden Partner im Vergleich zu der eigenen Mutter…. Merkt ihr was?
    Das ist euer Wunder Punkt, wo ihr Ansätzen könnt..

    Ihr müsst das kleine Kind in die Gegenwart holen, euch wieder ganz machen. Wenn ihr das schafft, werdet ihr nie wieder mit einer bestimmten Entscheidung Gewissensbisse haben oder euch gesplittert fühlen. Dann werdet ihr endlich ganz sein.

    Ich stehe selber noch auf dem Entwicklungsprozess, heute war wieder so ein Tag, wo ich keine Bilder oder Nachrichten von ihr erhalten wollte, sie hat mir immer wieder welche geschickt, obwohl ich ihr deutlich meine Meinung gesagt habe, aber auch sehr deutlich, so Sachen wie: du versuchst anderen Menschen das Glück kaputt zu machen, liebst niemanden außer dich selbst und ich bin dir gar nichts schuldig.

    Nachher hieß es, ich will Streit. Ich kann schreiben und sagen was ich will, es wird nicht ankommen.
    Sie ist wie ein Krebsgeschwür, anders kann ich es nicht mehr sagen. Noch bin ich 2 Wochen im Urlaub, sobald wir zurück sind, ziehen mein Freund und ich in unsere Wohnung zurück, danach wechsele ich die Nummer, und meine Verwandten kriegen sie nicht.

    Ich bin es mir wert, dass ich sie aus meinem Leben schaffe… Koste es was es wolle…

    In diesem Sinne, ganz viel Kraft für euer konsequentes handeln!!

    • Lise1 sagt:

      Ja, stimmt. Der Satz : das ist doch deine Mutter“ ist dazu da, einen in der Kindheit zu halten. Hilflos, unreif, Obrigkeitenhörig.
      Aber das ist ja vorbei, nicht mehr erforderlich seitdem man 18 ist.

      Eine unendliche, nicht abzahlbare Dankesschuld, dass man auf der Welt ist, ist ebenso ein Konstrukt.

      Schulden sind Fesseln.

      Alle normalen Schulden sind irgendwann abgezahlt. Daran merkt man dass die angeblichen Dankesschulden den Eltern gegenüber keine echten Schulden sondern ein ideologisch verbrämtes Konstrukt sind

  8. Janett sagt:

    Hallo ihr Lieben.
    Hätte ich vor vielen Jahren schon erkannt, was bei meiner Mutter nicht stimmt, wäre ich schon viel früher auf den Begriff des Narzissten und somit auf die vielen Internetseiten und Foren gestoßen. Dann wäre mir viel früher aufgefallen, dass ich mir das doch alles nicht einbilde – so wie ich es mir nun gut 20 Jahre eingeredet habe. Und wer weiß, dann wäre mein Entschluss wohl schon viel früher gefallen. Denn ich denke, wir haben alle etwas gemeinsam. Es muss eben erstmal klicken – man muss ja erstmal darauf kommen, dass die Mutter eine Narzisstin ist und man nicht selber missraten, wie es einem immer wieder gern vorgehalten wurde.
    Ich musste 32 Jahre alt werden um den Schritt zu gehen, meiner wie im Bilderbuch narzisstischen Mutter mitzuteilen bzw. mitteilen zu wollen, was sie mir in all den Jahren angetan hat. Wie sie mich immer und immer wieder verletzt, erniedrigt, herablassend behandelt hat. Moment – ich muss kurz erklären. Wie gesagt, meine Mutter ist eine Narzisstin, wie sie im Buche steht. Ich war ein Unfall, nicht geplant – das hörte ich seit Kindheitstagen ständig. Vor allem, wenn sie mir weh tun wollte. Sie hat sich immer über mich gestellt. Sie hat alle, wirklich alle meine Erfolge herabgespielt. Sie hat mich, je nach Laune, entweder wie ein lästiges Anhängsel oder wie ihre beste Freundin behandelt. Richtig schlimm wurde es, als ich jugendlich wurde. Mit den Kurven und einem hübschen Gesicht konnte sie nicht mehr mithalten und begann sich mit mir zu konkurrieren. Sie demütigte mich in der Öffentlichkeit. Der Alltag bestand aus vielen kleinen, versteckten, fiesen Bemerkungen. Vor meinen Freunden machte sie mich lächerlich.
    Zwei Tage vor meinem 16. Geburtstag nahm sich mein Vater – mein Erzeuger, meine Mutter und er hatten sich getrennt als ich drei war – das Leben. Ich war nicht nur im Prüfungsstress für den Schulabschluss, sondern es war eben auch der 16. Geburtstag, der eigentlich was Besonderes sein sollte, der nun einen bitteren Beigeschmack hatte. Das war Anfang März. Meine Trauer musste ich verstecken – ich sollte mich nicht so anstellen, schließlich hatten wir ja kaum noch was miteinander zu tun. So die Anweisung. Mein Erzeuger hatte nämlich den Kontakt zu mir abgebrochen. Er hat mich irgendwann einfach nicht mehr abgeholt. So immer ihre Erzählungen. Erst vor kurzem habe ich herausgefunden, dass sie ihm den Kontakt zu mir untersagt hat. Er durfte mich nicht mehr holen. Sie wollte das nicht. Für ein klärendes Gespräch zwischen mir und meinem Vater ist nun keine Möglichkeit mehr. Ende April desselben Jahres, auf einer Party meines Stiefpapas – in unserer damaligen Party-Garage – ist meine Mutter in dieser Nacht nicht etwa mit uns nach Hause gekommen. Nein! Sie hat noch auf der Party dort mit MEINEM besten Kumpel rumgeknutscht! Mein Stiefvater erwischte die beiden draussen! Ich bekam das drinnen gar nicht mit. Tja, und dann war sie erstmal drei Tage verschwunden. Jahre später erzählte sie mir mal in einer Weinlaune, wie wild diese drei Tage waren – ich musste mir dann immer das Würgen verkneifen!! Sie kam auf Knien kriechend an, beschwerte sich, dass eh schon seit Jahren alles scheiße ist, sie sich immer den Arsch für andere aufreißt und sie auch mal endlich an sich denken muss. Und im Wortgefecht mit meinem Papa, welches ich unterbrechen wollte, weil ich eben daneben saß, fauchte sie mir ein „DU wolltest doch immer, dass wir uns scheiden lassen!“ entgegen! Bitteschön! Ich war also Schuld – weil ich als pubertierendes Mädchen bei kleinen Streits, die sie hatten, sowas ein paar Mal in den Raum gemurmelt habe. Da war ich 14 oder so. Pubertäres Gequatsche eben. Gefundenes Fressen für meine Mutter. Den Abschluss habe ich mit 1,8 gemacht, habe trotz dieser Wochen vor und in den Prüfungen nur gebüffelt. Um mich abzulenken. ABER um auch bei meiner Mutter wieder Ansehen zu finden. Absurd, wie ich im Nachhinein weiß. Bei der Zeugnisübergabe ging es natürlich nicht um mich und meinen Abschluss, sondern nur um meine Mutter, die ihren Mann mit dem Freund der Tochter betrogen hat. Noch immer beschämend.
    Ich wollte immer nur, dass sie stolz auf mich ist. Das war immer mein Ziel. Und es war unerreichbar. Immer unerreichbar.
    Ich machte Fachabitur – ich erspare euch jetzt Einzelheiten zu all den Gemeinheiten der Jahre, das kennt ihr alle alleine – sie kam nicht zur Feierstunde und Ausgabe der Zeugnisse! Grund: sie müsse arbeiten, sie hätte keine Zeit! Der ganze Saal war voll mit stolzen Eltern und Verwandten. Meine war nicht da! Das Zeugnis interessierte auch nicht sonderlich. Das habe ich nie verziehen. Dafür kaufte sie mir ein tolles Kleid. Ich fragte damals direkt, ob das jetzt die Zeugnisausgabe wiedergutmachen sollte? Ein bisschen, war ihre Antwort. Ich dachte erst sie hatte ein schlechtes Gewissen, aber letztendlich wollte sie nur wieder als Retter dastehen. Das Kleid war wirklich wunderschön.
    Sie war gut in sowas. Mir in wirklich tollen, einmaligen Momenten die Stimmung zu versauen.
    Als ich vor zwei Jahren erzählte, dass wir ein Grundstück gekauft haben und ein Haus bauen, war ihre Reaktion: „Bist du schwanger oder warum braucht man so viel Platz?“ mit einem musternden Blick auf meine Körpermitte. Kein Glückwunsch, keine Freude, nur der blanke Neid und in ihren Augen das Unverständnis dafür, wie ich das wohl geschafft habe.
    Hatte ich ein schönes Kleid an, kam nicht der Satz „Hübsch bist du!“, sondern „Dafür, dass du mehr auf den Rippen hast, hast du n ganz netten Kleidungsstil“! Dazu möchte ich sagen, ich bin kurvig – schon immer – mit schönen Proportionen (Größe 40, BH 80D) und nicht dick. Während sie groß und schlank ist und alles essen kann, was sie will bin ich eben gemütliche 1,68 groß und muss aufpassen was ich esse. Ändert nichts daran, dass ich von Aussenstehenden als hübsch bezeichnet werde. Und ich bin alles andere als dick. Ich sag ja Konkurrenz statt Liebe.
    Während ich zu Geburtstagen Pakete schickte, Karten schrieb und dann noch anrufen und betteln musste, damit sie sich bedankt, bekam ich zu meinem letzten Geburtstag nicht einmal eine Geburtstagskarte. Zu Muttertag schickte ich Pralinen. Statt sich bei mir zu bedanken, wartete sie darauf, dass ich sie zu Paket und Karte auch noch anrufe um ein Danke zu erhaschen. Von allein kam das nicht.
    Und das Beste ist. Sie ist vor knapp 10 Jahren ausgewandert – nach Österreich mit ihrem neuen Typen, den sie nur ein paar Wochen, nachdem sie mit meinem Kumpel durch war, anschleppte – mit den Worten „Ich habe doch hier nichts mehr. Du bist ja auch schon groß“. Und ich war eben ein nichts. Ihr damals frisch geborener Enkel anscheinend auch. Um ihn hat sie sich in den letzten Jahren auch kaum bemüht. Geschenke zu Weihnachten und Geburtstag, zwei, drei Anrufe im Jahr. Das macht keine Oma aus, sorry. Dafür hat sie jetzt einen Mann, den ich zurecht als Waschlappen bezeichnen kann. Er lässt alles mit sich machen und stellt sie auf das Podest, auf das ich sie schon lange nicht mehr stelle.
    Seither haben wir uns alle anderthalb bis zwei Jahre für zwei Tage gesehen. Mehr Zeit hatte sie nicht. Sie hat hier mich, ihre einzige Tochter, ihren einzigen Enkel, fünf Geschwister, ihre Eltern. Nichts eben, ihr versteht. Zweimal im Jahr in den Urlaub fliegen ging, Zeit für das einzige Kind und Familie war knapp. Und wenn dann diese 48 Stunden nur aus erniedrigenden Blicken, blöden Kommentaren, Desinteresse zu dem, was ich zu sagen habe – auch Alltag – , dann hat man irgendwann die Schnauze voll! Da ich beim letzten Treffen nicht den Mut fassen konnte anzusprechen, was mir seit Jahren auf dem Herzen liegt, fuhr sie wieder. Wir taten beide so, als wenn wir die Tage schön fanden – alles wie immer. Zum Ende 2016 platzte an den Weihnachtsfeiertagen eine kleine Bombe – nur oberflächlich. Ich wollte meine Gefühle mitteilen, weil sie an Weihnachten noch schnippischer und abweisender war als sonst. Sie zwang mich zum Ruhe geben und hielt mir vor, dass andere Kinder sich viel besser um ihre Mütter kümmern – und da hatte ich kaum etwas gesagt. Als ich versuchte zu sagen, dass das kommunizieren mit ihr so schwierig für mich ist und ich mir wünsche, dass wir uns einfach mal wie zwei Erwachsene über unsere Probleme unterhalten… da ist sie böse geworden und entgegnete, noch bevor ich mich mitteilen konnte, was ich sagen wollte, dass ich mal an mir arbeiten müsse etc.. Ich brach das Gespräch dann ab.
    Lange Rede, kurzer Sinn, entschuldigt.
    Ich brach an Neujahr 2017 zusammen. Ich landete mit einem Herz-Kreislauf-Zusammenbruch und u.a. einem Puls von dauerhaft 180 in der Notaufnahme. Mit halbseitigen Lähmungserscheinungen. Mein Rachen war vom ganzen Sodbrennen dauerhaft entzündet. Diagnose: Stressattacke. Ich hatte mich so fertig gemacht, dass mein Körper mir mal wieder vor meinem Geist zu verstehen gegeben hat, dass sich was ändern muss. Das tat ich.
    Ich reduzierte den Kontakt zu meiner Mutter auf ein Minimum. Ostern letztes Jahr haben wir das letzte mal miteinander gesprochen. Natürlich ging es in diesem Gespräch nicht um Ostern und darum, dass wir wegen des Hausbaus viel um die Ohren haben, sondern nur um sie. Meinen Sohn wollte sie nicht sprechen. Zu Ostern. Ihren Enkel. Keine Nachfrage, kein Interesse, nur so Bla Bla. Nach dem Krankenhaus, habe ich von meinem Arzt den weisen Rat bekommen „Wenn diese Frau Sie immer und immer wieder so runterzieht, wie Sie hier sitzen. Dann brechen Sie den Kontakt ab! Sie ist ausgewandert? Umso besser! Was kann Ihnen Besseres passieren?“ So mein Hausarzt, bei dem ich wie ein weinendes 12jähriges Mädchen saß und versuchte mich zu erklären, dass der Gedanke meine Mutter zu umarmen mir eine Gänsehaut verpasst. Er hatte Recht! Ich begann eine Art Selbsttherapie. Ich schrieb ein Buch. Geplant war das eigentlich als Sammlung von Geschichten, füllt nun aber bereits 150 Seiten – das Ende fehlt noch. Ich hörte auf meine Gedanken für mich zu behalten, die Gedanken, die mich zermürbten und suchte ganz bewusst das Gespräch mit sehr engen Freunden. Um mir auch von aussen einfach mal die Meinung einzuholen. Um mir einfach mal ein Feedback zu holen ob ich wirklich so sensibel und empfindlich bin, wie meine Mutter es mir immer einredete. Und ausnahmslos alle fragten, wie ich das aushalte? Meine Mutter kam im November letztes Jahr zum 80.sten Geburtstag ihres Vaters, meines Opas. Das halbe Jahr dazwischen seit Ostern reduzierte sich der Kontakt auf ein paar Whatsapp. Welche natürlich auch die gewohnte Haltung präsentierte. Während ich mich bewusst zurückzog, wurden all ihre Worte schneidender.
    Ich ließ mein Buch bei meiner Tante, dort schlief sie die Tage. Eine halbe Stunde weit weg von hier…mit einem handschriftlichen Anschreiben, dass sie bitte lesen soll, was ich geschrieben habe, weil sie nur so versteht wie sehr sie mir weh tut. Sie las es nicht. Sie meldete sich nicht. Und ich bin das erste Mal in meinem Leben nicht zu ihr geeilt um mich für ihre Fehler bei ihr zu entschuldigen. Sie fuhr nach ein paar Tagen zurück nach Österreich, gut 1000 km weit weg. Und antwortete auf meine Mühe, ein ganzes Buch, 10 Monate Arbeit, um sie dazu bringen mich zu verstehen mit einer Whatsapp.
    Inhalt: „Du hast eine Atombombe über mir abgeworfen. Ich habe nur den Brief gelesen. Ich hatte keine schöne Kindheit und bin trotzdem eine starke Frau geworden. Was du mir vorwirfst ist nun mal das Leben. Es gehören immer zwei dazu es soweit kommen zu lassen. Ich wünsche euch ein schönes Leben.“
    Sie wünscht mir ein schönes Leben. Keine Nachfrage. Kein Verlangen die Beziehung zu ihrer einzigen Tochter zu retten. Sie hat mich fallen gelassen, wie faules Obst. Und hat nicht einmal den Anstand bzw. das Verlangen zu erfahren, warum sich ihre einzige Tochter von ihr abgewandt hat. Sie hat das hingenommen. Und noch einen draufgesetzt. Aber erst in sicherer Entfernung.
    Ich möchte euch nicht vorenthalten, dass ich quasi mein gesamtes Buch in eine Nachricht gepackt habe. Und in dem Moment, als ich die blauen Haken sah, löschte ich ihre Nummer. Ich blockierte sie auf allen Kanälen – Nachrichten, Telefonate, Emails – alles ist blockiert! Ich bin fertig! Sie kann mir einen Brief schreiben oder vor meiner Tür stehen – alles andere lasse ich nicht mehr zu. ABER das wird nicht passieren. Ich habe mich dafür entschieden auch sie einfach stehen zu lassen. Egal welche Antwort gekommen wäre, es wäre nichts Gutes gewesen. Das ist sicher.
    Es hat mich viele Tränen gekostet. Viele. Aber seither geht es mir besser. Viel besser. Meine körperlichen Beschwerden sind weg (chronische Verspannung der Schulter seit fast drei Jahren, Sodbrennen, Herzrasen). Mir fehlt der Moment, an dem sie vor meiner Tür steht und darum bettelt, dass wieder alles gut wird. Und ich ihr meine Meinung ins Gesicht sage und sie dann stehen lasse. Aber dazu ist sie zu stolz. Sie wartet sicher darauf, dass ich komme und mich für ihre Fehler entschuldige, wie immer. Aber dieses Mal nicht!!!
    Ich habe eine liebevolle Stiefmutter, die mir mit jeder Faser ihres Körpers zeigt, dass sie mich liebhat. Und, dass sie stolz auf meine Erfolge ist. Diese Familie, meine Familie, hat mir gezeigt, wie es ist in einem liebevollen Familienumfeld zu sein. Das anzunehmen hat einige Jahre gedauert, aber letztendlich hat es mir mein Leben gerettet.
    Ich habe den Mut gefasst, den nötigen Schritt zu gehen. Ich wünsche jedem, der sich aus den Fängen einer Narzisse lösen will und vor allem muss, die Kraft denselben Weg zu gehen.
    Alles Gute für euch alle!!!!! Und vielen Dank für s Lesen.
    Eure Janett

    • Vera sagt:

      Hallo Janett,

      während ich deinen Text gelesen habe, hatte ich immer wieder Tränen in den Augen. Ich habe diese Website heute erst entdeckt, die Gründe dafür kannst du dir denken. Es ist interessant und zugleich erschreckend, wie ähnlich sich unsere Mütter sind. In vielen Zeilen konnte ich mich sehr stark wiederfinden und mir tut es sehr leid um das Leid, das dir bereitet wurde.

      Meine Mutter hat derzeit wieder eine Phase, in der sie mich besonders oft demütigt und verletzt – weshalb ich über einen Kontaktabbruch nachdenke. Ich habe mit dem Gedanken schon oft gespielt. Ich dachte entweder das, oder ich schaffe es mich nicht mehr verletzen zu lassen. Aber da ich es irgendwie einfach nicht schaffe, die Hoffnung aufzugeben jemals von ihr geliebt zu werden und eine gute Mutter-Tochter-Beziehung aufzubauen, bleibe ich verletzbar und bin ihr ausgeliefert.

      Danke für das Teilen deiner Geschichte und den Trost, den du mir damit auch geben konntest. Vielleicht schaffe ich es irgendwann auch, mich endlich zu befreien.

      Liebe Grüße
      Vera

  9. Lila sagt:

    Hallo zusammen

    Ich habe lange gebraucht bis ich erkannte, dass meine Mutter einen verdeckten Narzissmus hat. Nach aussen kümmert sie sich immer um alle, hilft, wo sie kann. Ich kann mich aber nicht an Wärme, Zuneigung und bedingungslose Liebe erinnern. Es war immer alles auf Leistung getrimmt und sie erfüllte ihre unerfüllten Träume über uns Kinder insbesondere über mich. Alles war auf Leistung getrimmt. Der Satz, jeder 2. Platz ist eine Niederlage war oft gehört. Sie kommt an alle Veranstaltungen, wo eines ihrer Kinder öffentlich auftritt und sonnt sich im Erfolg der Kinder. Sie möchte über alles im Leben der Kinder Bescheid wissen und bekommt auch alles mit, da wir in einem Dorf leben und zudem noch alle auf einem Fleck. Sie macht einem nicht bösartig runter, aber schafft es jeden schönen Moment zu vermiesen. Sie dominiert Gespräche, es geht immer nur um sie. Sie fragt Sachen, deren Antwort sie weiss, um sie nachher beantworten zu können. Es gibt keine direkte Kommunikation. Sie erzählt auch immer wieder wie sehr sich doch andere Kinder um ihre Mütter kümmern. Sie ist aber jeden 2. Tag bei mir vor der Türe (Telefon nicht abnehmen nutzt nichts, dann steht sie da). Sie ist dauerpräsent, will überall dabei sein. Und das Schlimmste…man ist ihr gegenüber immer in einem schlechten Gewissen. Es reicht nie. Sagt man nur ansatzweise was, ist sie sofort zutiefst beleidigt. Eigentlich müsste man meinen, das könnte man doch in einem Gespräch klären, ich bin ja ein erwachsener Mensch. Aber irgendwie scheue ich diese Konfrontation und frage mich, ob es überhaupt etwas bringt. Sie spürt mittlerweile, dass wir Kinder uns zurückziehen, weiss nicht wo das Problem ist und beschwert sich, dass man ihr ja nichts mehr sage. Natürlich beschwert sie sich nicht direkt bei mir, sondern bei meiner Schwägerin. Wie geht man mit jemandem um, den man eigentlich nichts vorwerfen kann, der einem aber die Luft zum Atmen nimmt? Eigentlich kann man nur wegziehen….Wie geht man mit so einer Narzisstin um, die man nicht wirklich greifen kann??

    • Lise1 sagt:

      Es gibt eine schöne Betrachtung der Philosophin Barbara Bleichen, Was schulden wir unseren Eltern. Selbst wenn es keine N sind, schulden Kinder ihren Eltern nichts, da gibt es in den Köpfen und Gefühlen einige unreflektierte Sitten und Gebräuche zu Lasten der Kinder.

      Auch Eltern wählen, wie sie ihr Leben und ihre Beziehungen gestalten, die Kinder müssen keinesfalls reparieren und den Ersatz bieten, den die Eltern an normalen Beziehungen nicht haben wollen. Kinder sind leicht verfügbar und von Kindheit an auf schlechtes Gewissen getrimmt, weil das bequem für die Eltern oder die ganze Gesellschaft ist

      Gut, dass du da was spürst und hinterfragt, was dich individuell betrifft, da gibt es wirklich viele Tabus zu Durchbrechen und Dogmen zu hinterfragen, die künstliche Beziehungen erzwingen, die selbstentfremdet sind für beide Seiten.

      Wenn man versucht, die Wahrheit zu entschlüsseln, da es sehr schwer ist am besten mit gutem Therapeuten an der Seite, hat man eventuell eine Chance, dann zu den Eltern zu gehen, wann es angebracht ist, aus echter Zuneigung, oder aber Abstand halten muss. Da muss man vorher aufräumen bei sich, warum man sich bisher so destruktiv verhalten hat und sich selber so schadet.

    • Fuchs10 sagt:

      Hallo.
      Ich bin 43jahre alt ich habe nie Liebe und zuwendung von meiner Mutter bekommen.Dieser Beitrag bestaetigt das.Meine Mutter duldet bis heute keinen wider spruch Kritik kann sie garnicht annehmen.Meine Mutter ist sehr Wohlhabend und das zeigt sie gerne Teure Autos usw.Ich habe eine art hassliebe entwickelt ich wurde als Kind fuer ihren wohlstand vernachlaessicht auch heute redet sie nur ueber Geld und das finde ich schlimm.Andere Menschen interesieren sie nicht ich habe einen Stievater dem geht es auch nur ums Geld.Ich bin verheiratet meine frau leidet auch unter meiner Mutter sie wird beleidigt Provoziert usw.aber aus hoefflichkeit will meine frau keine konflikte mit meiner Mutter haben.Ich habe versucht meine Mutter diese verhalten abzugewoehnen aber das klappt nartuerlich nicht sie ist immer das opfer und wir die Boesen leider glaubt das umfeld das sie die gute ist die sich aufgeopfert hatt.Ich muss beruhigungstabletten nehmen um nicht Agressiv zu werden jeden tag Anrufe was wir treiben sie will das alles wissen ich habe mich immer Gerechtfertigt aber als ich diese Beitraege gelesen habe hab ich verstanden das es noch schlimmer ist sich zu Rechtfertigen.Ich werde ihr jetzt grenzen setzen denn das habe ich aus falscher hoefflichkeit nie getan alles muss sich um sie drehen ich kann ihre Arroganz und ueberheblichkeit nicht mehr tolerrieren dad habe ich zu lange getan.Sie wird sich nicht aendern aber ich werde ihr dieses verhalten nicht mehr durchgehen lassen.Es Reicht ihr wohlstand hatt mich meiner Kindheit beraubt sie ist mir fremd habe sie als Kind auch nicht oft gesehn bzw keine Liebe und zuwendung bekommen.Ich empfinde ihr verhalten einfach nur Egoistisch und frech.

      Sorry fuer meine Rechtsschreibung

    • Janett sagt:

      Liebe Leidensgenossin,
      nun habe ich selbst gerade einen langen Post geschrieben.
      Einige Sätze aus deinem hätten von mir sein können.
      Es ist schwierig einen guten Rat zu geben, wenn ihr so eng beieinander wohnt. Du bist sicher hin- und hergerissen zwischen Platz zum Atmen schaffen und „die Situation nicht verschlimmern“ oder? Der Anstand verbietet einem Kind seiner Mutter offen die Meinung zu sagen. Und du hast Recht, Narzissten sind zudem noch zutiefst beleidigt, wenn du ihre perfekte Aussenhülle angreifst.
      Da ich das Glück habe, dass meine Narzisse im Ausland wohnt kann ich dir leider keinen Rat aus eigener Erfahrung geben. Hast du schon mal versucht direkt klare Ansagen zu machen und Grenzen zu setzten? Ohne Erklärung und Rechtfertigung?
      Liebe Grüße

  10. Beate kuhn sagt:

    Ich schreibe weil ich nicht mehr weiter weiß.ICh habe eine Tochter die ist jetzt35 Jahre alt seit kurzem verheiratet hat 3kinder(3;8;11)Sie ist eine narzisstin wie sie im Buche steht. Der Außenwelt spielt sie die perfekte Mutter vor auf Ansprache reagiert sieagressiv alle Spinnen nur sie nicht sie macht alle in ihrer Umgebung runter lässt selten ein gutes Haar an anderen .niemand kann ihr etwas recht machen.sie sitzt auf dem Sofa scheucht ihren Mann und die Kinder keiner kann ihr etwas recht machen sie macht alle nieder nur um selbst gut dazustehen. Der junge11 ist bereits ausserhalb untergebracht leider nur im Internat weil aufgrund der ständigen Diskriminierung durch die Mutter (er hätte als 4jähriger wieder angefangen in die Hose bzw.bett zu machen stellte sie ihn in der Öffentlichkeit bloss indem sie jeden davon erzählt eine ihn auf der )Strasse auch schon mal umzog)Sie ihm ständig erzählte wie dumm er doch sei wenn er aus der Schule kam hieß es nur zeig deinen ranzen wehe er hätte nicht aufgegessen oder nicht ordentlich geschrieben immer gab es nur Geschrei und wohl auch Schläge der junge ist in psychologischer Behandlung aber niemand sieht seine Not er hängt natürlich an ihr aber sie hat ihn schon zerstört die kleine hat Angst wenn etwas nicht an seinem Platz liegt dann wird Mama böse auch ihr gegenüber war sie schon gewalttätig wenn sie nicht essen will oder sie nicht hört die mittlere Jahre brüllt sie ständig an sie kann ihr nichts recht machen sie diskriminiert sie in der Öffentlichkeit so das es der kleinen oft peinlich ist. Ihr Mann ist seit Monaten krankgeschrieben weil er immer unterdrückt als dumm und faul hingestellt wird von ihr organisch ist er gesund ihm wird geraten zum Psychologen zu gehen .aber ich fürchte er wird ebenso wie mein Mann die Situation nicht mehr lange ertragen können sie saugt allen den Lebens mit ab wir sind oft weinend nach Hause gefahren wir wusste uns keinen Rat weil kein Psychologe das Problem erkennt mein Mann ist inzwischen verstorben er hat die Kinder geliebt.aber nicht helfen zu können hat ihn zerstört .ich bin völlig verzweifelt habe Angst um meine Enkel und den Schwiegersohn was kann ich Fürbitte Herr Grüttefien helfen sie uns

  11. A.M. sagt:

    Hallo,
    ich möchte gerade einen Gedanken in den Raum stellen für diejenigen, die sich mit dem Gedanken „Aber ich kann doch nicht einfach gehen“ herumplagen…
    Ich denke, es nützt uns nichts, wenn der Narzisst/die Narzisstin, mit dem/der wir es zu tun haben, nicht weiß, was er (uns an)tut. Denn so ist es ja doch… Nur ist es trotzdem so, dass der N., wenn er/sie uns abwertet, das _bewusst und absichtlich_ tut! Er/sie weiß nicht, was er dir oder mir damit antut, aber gleichzeitig _will_ er es tun und zwar erfahrungsgemäß immer und immer wieder.

    Ich meine, niemand kann von einem verlangen, sich immer und immer wieder verdreschen zu lassen (im übertragenen Sinne oder gar wörtlich). Welche Rolle spielt es dabei, ob der N. dabei begreift, was er mir/dir damit antut? Verdroschen ist verdroschen und abgewertet ist abgewertet, und wir haben alle in erster Linie die Aufgabe, uns um uns selbst zu kümmern in diesem Leben. Nicht weil wir abgefeimte Egoisten sein sollen oder wollen, sondern schon weil ein glücklicher Mensch am meisten Glück weitergeben kann. Und weil wir das Glück haben dürfen!

    Wenn Du dem Verdroschenwerden, wie ich es oben genannt habe, entgehen kannst, indem Du gehst, dann geh! Und geh leichten Herzens. Irgendwann ist es gut, und Du hast alles gelernt, was Du in der Situation erfahren kannst, und vor allem kannst Du den anderen nicht ändern oder ihm/ihr sein/ihr Schicksal abnehmen. Dann geh! Besseren Zeiten entgegen.

    Viele Grüße

  12. Der Prophet sagt:

    Ebenfalls mit narzisstischer Erzeugerin „gesegnet“, Hallo!

    Mich wundert in Deutschland so langsam gar nichts mehr. Die Altenheime sind voll von Menschen die verbiestert nach Aufmerksamkeit schreien und die ach so bösen Kinder kommen sie nicht besuchen, welch undankbares Pack. Dabei ist die Logik so einfach. Wären es herzliche Menschen in den Heimen dann wären die Altersheime voll von den ganzen Verletzten da draußen.

    Aber so ist das nicht. Ich kann die Menschen die „gesund“ sind auf 10% runterbrechen in diesem Land und ich habe wirklich viele Menschen kennengelernt und war auch viel im Ausland unterwegs. Komischerweise sind da die „Krankheiten“ harmloser, weil der Umgang viel herzlicher ist als hier aber dafür gibt es andere Probleme.

    Auch das klammern an Materiellem ist hier sehr ausgeprägt damit wird wohl der Mangel an Liebe kompensiert.

    Mir ist irgendwann klar geworden dass ich garkeine Beziehung(en) brauche außer eine Gute zu mir selbst und das sowieso nicht in das Lebenskonzept eines modernen Mannes gehört.

    Sex ist nur in den ersten Monaten berrauschend und danach oftmals kühle Berrechnung Seitens der Frauen die auch einen Kostenfaktor darstellen und nicht einmal mehr kochen können oder wollen.

    Schade eigentlich wenn ich zurück denke wie ich als Jugendlicher eine Familie gründen wollte und meine Frau auf Händen tragen. Aber als Arschloch kommt man bekanntlich bei den Frauen besser an, also ist ein Arsch tritt mehr als auf Händen tragen. Wie viele Frauen ich im Bett hatte die einen sehr netten Freund zu Hause hielten, ihr wollt es nicht Wissen!

    Aber Männer sind nicht anders, im Gegenteil die machen das aktiv. Zu Hause wird dann geheuchelt und gelogen wie sonst Nirgendwo und warum das alles? Wegen Dogmen und Ängsten und Zweifel.

    Ich war schon immer der geborene Einzelgänger und mir reicht es langsam wenn ich nur kurz meine Fühler in das Chaos einer Frau eintauche. Was eine hochgradig gestörte Gesellschaft.

    Ich kann ein paar Tipps geben:

    Fernseher rauswerfen. Meinungsmachende Artikel ignorieren. Viel in die Natur gehen. Gesunde Ernährung ohne Vegan-Religion. Kredite vermeiden. Statussymbole und Materielles reduzieren. Handy ausschalten. Mit seinem inneren Kind spielen.

    Hat bei mir 5 Jahre gebraucht aber mittlerweile erscheinen mir Städte wie Science Fiction Visionen als wäre ich nur Zuschauer. Die Menschen darin erscheinen mir wie wuselnde Laborratten. Mit dieser Ruhe wird auch der Blick auf frieden-förderndes schärfer.

    Ja und zu guter letzt der Glaube an Gott oder Schöpfer. Wenn man überlegt wie klein der Einzelne in einer Stadt ist und wie klein die Stadt in einem Land und wie klein das Land auf der Erde und wie winzig die Erde im Sonnensystem und wie mickrig das Sonnensystem im Universum.

    Visualisiert das mal und fragt euch warum so ein dummer Narzisst so viel Raum einnehmen kann. Ich schau mir liebe die Sterne an als mich mit egozentrischen Ego-Luftballons zu beschäftigen.

    Narzissten wollen nur Aufmerkamkeit egal ob positiv oder negativ und das sind sie nicht Wert. Soll Gott sie lieben, ich kann das nicht.

    Denkt mal darüber nach…

    • Lise sagt:

      Denk mal drüber nach, dass Gott der größte Narzisst ist!

      Die prüde Erziehung und die seltsamen Religionsregeln führen doch erst zur Maske, die man vor sich halten soll. Mit dem Gottesglauben lernt man routinemäßig als ganz kleines Kind Verehrung eines Verbrechers ohne zu hinterfragen. Ebenso wird einem damit Liebe vor gemacht, die gar keine ist.
      Ein Gott, der verlangt, dass man als Kind die Eltern zu ehren hat (und als Frau den Mann), egal was ist, aber das umgekehrte Gebot unterlässt, gehört in den Allerwertesten getreten!

      Hier wundern sich so einige, warum sie Narzissten folgen, mich wundert da nichts. Gerade die religiösesten müssen den Spagat zwischen unmenschlichen Regeln, die nicht mal mehr als unmenschlich erkannt werden können, und echter Liebe hinbekommen, mit dem Verschieben der Wahrnehmung , was Liebe ist, ist es später sehr schwer, das herauszufinden,was es wirklich sein könnte.

      Zu einigem Anderen was du schreibst, nämlich warum sich viele Kinder nicht um die alten Eltern kümmern mögen, möchte ich dir laut zustimmen. Da könnte eine der Ursachen das von dir Geschilderte sein. Muss nicht, aber ist wohl öfter der Fall, als man so allgemein glaubt.

      Dass deshalb, wegen Gott und Vaterland und des darus resultierenden falschen Lebens, hier so viel auf die Couch gehören, da stimme ich dir auch zu.

      Dein Frauenbild trifft übrigens auf mich gar nicht zu, es ist voller Vorurteile! Du kannst das gern so sehen, es tut mir nicht leid,um doienn selbst gemsachtes Elend, aber ich sage dir trotzdem, es ist einen infame Falschdarstellung! Was von dem Benehmen der Frauen, hast du selber verursacht? Ist dir das klar? So einer wie du wird keine Warmherzige finden, du suchtest an der falschen Stelle und machst dir ein Bild von einer winzigen unangenehmen Ecke der Welt. Aber mit Realität hat dien Bild nicht das Geringste zu tun, du malst dir die Welt, die die andern schlecht aussehen lässt und dich als Opfer darstellt. So kommst du klar, anders herum fiele dir bestimmt schwer, aber probiers mal!
      Und wenn du mit den fremdgehenden Frauen im Bett warst, warum zeigst du nicht zuerst mit dem Finger auf dich? Wie kannst du sie so herabsetzen, wo du es doch mit verursacht hast? Vielleicht haben sie sich was ganz anders mit dir vorgestellt als deine Beziehungsunfähigkeit.

      Aber es gäbe Hilfe dafür, wenn du es wolltest.

    • Danadana sagt:

      Habe selber eine narzisstische Mutter mit der ich kein Kontakt habe seit 9 Monaten
      Soll sie jeder lieben ich kann es nicht. Seitdem ich eine Tochter habe ist mir klar wie falsch sie das ganze Leben war und noch ist. Leider werden solche Leute in Deutschland noch als die besorgte Mutter bezeichnet die nur gutes will. Ich musste anzeigen zum Gericht einstweilige Verfügungen erheben und das alles hat nichts gebracht die Frau kommt immer wieder vor die Tür .mittlerweile hält sogar das Amtsgericht zu ihr da sie dort die trennendrüsse einsetzt die verzweifelte Mutter die ihrer Tochter nur gutes will. Durch diese Frau hatte ich Depressionen , diese Frau lebt mit einem Mann der mich vergewaltigen wollte mehr muss man nicht sagen. Alles Gute euch allen

      Und noch was es gibt keine Tipps wie man mit solchen Menschen umgeht einfach total Kontakt beenden

      Gruß

      • Dame Christiane Rieckmann sagt:

        Danadana – Dein Beitrag hat mir heute klar gemacht,daß ich wirklich gehen muss.
        Vorher habe ich immer noch überlegt -vielleicht muss ich ein wenig stärker werden-oder in einen anderen Stadtteil ziehen….aber, Nein-ich muss weg !
        Eigentlich gehören Narzissten in Heime untergebracht – denn sie sind echt schwer krank -das ist meine Meinung.
        Aber in Deutschland freut sich das Amtsgericht ja auf kaputte Mütter-die ihre Kinder -meist Töchter – zerstören wollen.
        Bei mir ist das auch so !

    • Der mit dem Wolf tanzt sagt:

      Hallo, ich habe Deinen Artikel, der ja schon eine Weile alt ist, erst gerade gelesen und kann Dir nur beipflichten. Ich sehe das auch so, dass Deutschland irgendwie anders ist, als andere Länder. Das mag mit der kriegerischen Vergangenheit dieses Landes begründet sein. Man kann da wohl bis in die Zeit des 30jährigen Krieges zurückgehen. Danach napoleonische zeit, Reichsgründung, Industrialisierung, zwei entsetzliche Weltkriege, einer davon von einem wahren Monster angezettelt, schlimme Nachkriegsjahre….Frauen mussten in Deutschland immer viel alleine schaffen, die Männer waren ja immer irgendwie im Krieg. So ist die deutsche Frau dann das geworden, was sie heute sehr, wirklich sehr oft ist. Sie ist kaltherzig, sieht hinter allem und jedem immer sofort einen Verrat, sie tut alles um nicht weiblich (oder sogar sexy) zu sein, weil das ist ja sexistisch und sie hat, mehr als in anderen Ländern den drang sich nach vorne zu spielen und den Ton anzugeben. Ich sehe das gut an meiner eigenen Familie. Ich bin übrigens 50 Jahre alt. Habe einen Grossteil meiner Kindheit und Jugend bei meiner Grossmutter verbracht und bekam da so einiges mit. Meine Oma redete nur von „den Kriegen“….so wuchs ich auf und so wurde ich erzogen, immerhin schon in den 1970er und 80er Jahren. Alles ist böse, jeder Mensch will Dich nur betrügen und hintergehen, alle sind schlecht,pass nur auf…usw…..nie bekam ich mal was positives gesagt. Ich selber war auch nur ein nichtsnutziges Blag, wie sie immer sagte. Und was sie so von ihrer eigenen Mutter und Grossmutter erzählte war auch das, wie man sich eben so ein narzistisches deutsches Weib eben vorstellen kann. Und genauso hat sie es an meine Mutter weitergegeben, die mich auch so erzogen und eben „verhunzt“ hat. Tut mir leid, anders kann ich es nicht erklären. Mein Leben wurde und wird bestimmt von narzistischen bösen alten Weibern. Manchmal habe ich gar nicht so viel gefressen, wie ich darüber k…en könnte. Das ist echt wahr. Bis heute geht das so. Nun bin ich 50 Jahre alt und mein Alltag wird bestimmt von meiner Mutter, die immer präsent ist….Ob Gott all diese Furien lieben kann ? Ich weiss es nicht…Ich bin froh, wenn sie alle ihren letzten Schnaufer getan haben..

      • Lise1 sagt:

        Wie kommt es, dass dein Alltag noch mit 50 von Mama bestimmt wird? Da hast du doch wohl was versäumt, oder?
        Aber es ist nie zu spät, erwachsen zu werden, keine Angst, es ist normal, sich in dem Alter nichts mehr von der Mama sagen zu lassen.

      • Nelke sagt:

        Hi daran kann was liegen. Aber: meine Mutter und ihre Mutter haben beide die Narzisstische Persönlichkeitsstörung. Sie sind aber nicht in Deutschland im Krieg aufgewachsen. Das wird vererbt. Und bei meinen Tanten und einem Onkel narzisstische Züge weitergegeben.

    • nathalie zlatnik sagt:

      richtig!

  13. Marie sagt:

    Hallo ihr lieben ! Also ich kann euch nur sagen kapselt euch ab von so einer Mutter . Ich bin auch aufgewachsen bei so einer Höhlen Frau . Ich habe keinen Kontakt mehr zu ihr nach dreimaligen Abbruch hat sie nie etwas mal daraus gelernt . Sie hat bis zu meinem 30. Lebensjahr sich immer weiter versucht in alles einzumischen . Ich musste alles machen wie sie es wollte . Ob vom Haarschnitt , Beruf erlernen , kranke Kontrollen , Demütigungen,Beleidigungen , Messerwurf , missgünstig , gewalttätig und vieles mehr . alles musste so sein wie sie es wollte und wehe wenn nicht . … Zwei psychotherapien habe ich hinter mir und ich kann nur jedem ans Herz legen mit so etwas keinen Kontakt zu haben . So Mütter sind so in sich festgefahren und unbelehrbar und werden selbst nicht merken wie Krank sie sind. konzentriere mich nun auf mein Leben und im großen und ganzen wird mir klar das ich sie nicht liebe und definitiv nicht brauche. durch die ganzen Aktionen die sie gebracht hat. Sie hatte nie Respekt vor mir , nie ! Sie schrieb mir sogar vor wenn ich ein Kind mal habe das ich ruhig Vollzeit arbeiten gehen kann damit ich es zu ihr bringen kann… Seit Jahren versuchte sie mich immer in die Nähe ihres Wohnortes zu ziehen . Meine Psychologen meint sie tut dies nur um sich im Alter abzusichern . Sie hat halt niemanden mehr aus meinem Vater . Alle aus der Familie sind verkracht und haben auch Kaum Kontakt zu ihr . Sie sieht sich ständig als Opfer und immer sind es die anderen Schuld. Mein Vater Tut mir leid . Warum er mit ihr zusammen ist versteht niemand . Glaub es sind Existenz Ängste. Ich weiß das sie leidet das sie keinen Kontakt mit mir hat. Aber für all das was sie mir angetan hat hat sie es auch nicht verdient und ich will es auch endgültig nicht mehr . Jedes Mal wenn wir uns wieder genähert haben schoss sie den nächsten Vogel ab . Heimlich mit meinem ex Freund treffen usw … Ich freue mich meine eigene Family zu gründen und es besser zu machen . Aber solche Menschen braucht kein Mensch auf der Welt. Trenne dich von dem was die nicht gut tut ein Sprichwort . Und das ist eindeutig sie . Eine andere Psychologen meinte das ich meine Mutter als Opfer sehen soll weil sie leider von Oma auch so krank erzogen worde… Naja sowas zieht bei mir aber auch nicht …. Also ich werde dieses kranke Verhalten definitiv nicht als drittes weitergeben … Und fühlt euch nicht schuldig und habt bitte keine Schuldgefühle . ( auch wenn es leichter ist kann getan ) Denkt dran es ist einfach nur eingetrichterter misst den man Jahre lang in den Kopf eingebrannt bekommt . Ich kann nur jedem raten eine Psychotherapie zu machen …. Wünsche euch alles gute

    • Marie sagt:

      …. Und das mit der Umarmung Annerose kenne ich … Es fühlt sich total falsch an … Wenn du magst kann du mir deine Email Adresse geben und wir schreiben …

    • Maike sagt:

      Hallo liebe Marie!
      Deine Worte sind wahr – ich sehe den Kontaktabbruch auch als einzige Möglichkeit, zu sich selbst zu finden und sich von Ängsten und Schuldgefühlen zu befreien. Tatsache ist, dass sich eine narzisstische Mutter nicht ändern wird, weil sie ihre Fehler und Fehltritte nicht erkennt. Da sind Versuche, ihr die Augen zu öffnen, leider vergebene Liebesmüh… ich habe es oft probiert, das Ergebnis waren Sätze wie: „Ja klar helfe ich dir, wieder auf die Beine zu kommen. Über die Vergangenheit spreche ich aber nicht, und Fehler habe ich sowieso keine gemacht – es war alles richtig, was ich in meinem Leben gemacht habe!“… Na gut, wenn sie meint… ob es „normal“ ist, seiner etwa 5jährigen Tochter von ihren Selbstmordplänen zu erzählen oder meinen Vater vor meinen Augen mit dem langen Küchenmesser anzugreifen, um dann von der Polizei abgeholt zu werden und die Nacht in der Klapse zu verbringen… ich weiß nicht ;o(. Mein Vater ist bis zu seinem Tod (vor knapp 8 Jahren) bei ihr geblieben und hat ihre Spielchen mitgespielt. Heute glaube ich, dass er zu schwach war, sich von ihr zu lösen und sich mit ihr durchaus hervorheben wollte (meine Mutter ist eine sehr attraktive Frau). Heute empfinde ich es so, dss er mich in furchtbaren Zeiten nicht geschützt hat, indem er sich trennt. Statt dessen hat er sich meiner Mutter untergeordnet – sie war der (heimliche) Chef in der Beziehung. Es drehte sich alles nach ihren Wünschen. Personen, die nicht in ihr Schema passten, Familie und Bekannte, wurden verstoßen und der Kontakt kategorisch abgebrochen.
      Und in der Tat: Auch meine Mutter hatte eine schlimme Kindheit. Meine Oma ist Jahrgang 1922, meine Mutter wurde 1944 unehelich geboren. Als Bastard beschimpft hatte sie immer das Gefühl, dass sie nicht geliebt wird und dass sie sich um sich selbst kümmern muss, weil es sonst keiner tut. Diese Einstellung hat sie bis heute beibehalten, was sie zu einer absolut egoistischen, selbstverliebten und geizigen Person mit null Einfühlungsvermögen macht. Als ich absolut am Boden war (Depressionen aufgrund des schwierigen Verhältnisses zu ihr) und sie um Hilfe in Form eines Gesprächs auf neutralem Boden gebeten habe, um einige Dinge für mich zu klären, hat sie mir am Telefon zunächst zugesagt. 2 Tage später war ein Brief von ihr in der Post. Sie sagte den Termin ab, er würde ihr zeitlich nicht passen. Zudem verstünde sie nicht, warum wir uns „irgendwo“ und nicht bei ihr zu Hause treffen sollten. Ich könnte mich ja nochmal melden und „wenn sie dann Zeit hätte (!) und sie meinen würde, dass sie mir helfen könnte, dann würde sie das tun“…
      Heute (nach mehr als 2 Jahren Therapie) habe ich gelernt, dass ich ihre Hilfe nie mehr brauchen werde! Ich kann verstehen, warum sie (aufgrund ihrer eigenen Kindheit) zu der Person geworden ist, die sie ist. Dies ist eine Erklärung, aber keine Entschuldigung für ihr Verhalten und ihre Taten! Und für Verzeihen bin ich definitiv (noch) nicht bereit.
      Ich wünsche dir, liebe Marie, alles Gute auf deinem weiteren Weg. Vertraue dir selbst und deinen Empfindungen! Das ist das Wichtigste!
      Liebe Grüße! Maike

      • Carola sagt:

        Hallo
        Auch ich habe den Kontakt nun endlich zu meiner Mutter abgebrochen. Nach vielen Versuchen.
        Sie tut mir nicht gut. Sie macht mich krank.
        Doch auch als Erwachsener mit fast 50 wünscht man sich doch irgendwie eine liebevolle Mutter, die zu einem steht, die einen versteht und in allen Belangen unterstützt. Eine Mutter sollte ihre Kinder bedingungslos lieben. Sollte….

        Der Abstand tut mir gut. Es gibt genügend nette Menschen um mich herum.

        Ich habe noch einen 3 Jahre jüngeren Bruder. Meine Mutter hat ihn schon immer hochgehalten, vergöttert, und alles erdenklich Gute für ihn getan. Nach ihren Maßstäben natürlich und ohne dabei selbst zu kurz zu kommen. Doch sie hat es für meinen Bruder getan. Für mich nicht.

        Habt ihr sowas auch schon erlebt.
        Das eine Kind ist der Buhman und das weitere aus Gold.
        Bezieht sich das auf älter oder jünger. Oder Tochter / Sohn ?
        Das würde mich mal interessieren.
        Danke fürs zuhören….

        • Lise sagt:

          Das Goldene Kind hat es genau so schwer. Beide Kinder werden misshandelt. Leider wird verhindert, dass beide Kinder zueinander finden und das erkennen und den zusammenhält suchen und finden können.
          Es gibt darüber einiges an Literatur, besser noch man lässt sich die sehr üblen Dynamiken in einer Therapie erklären und bearbeiten.

    • Dame Christiane Rieckmann sagt:

      Ich mache jetzt auch eine Therapie -da ich echt am Ende war letztes Jahr.
      Ich bin 40 Jahre alt und konnte sie nicht loswerden -sie geht sogar mit auf die Toilette.
      Ich versuche mich auf mich zu konzentrieren und finde mich damit ab eine späte Mutter zu werden. Gott sei Dank werden bei und alle 90 Jahre alt-daher geht es gerade eben noch.
      Ich liebe meine Mutter nicht mehr. Das ist vorbei. Als sie mein erstes KInd umbrachte -war der Ofen aus. Als sie danach weitermachte und mich per Polizei und Falschanzeigen verfolgte – und mich dann hinderte die Therapie plus Kur machen zu können-was Schluss.
      Ich plane mit Freunden meinem stillen heimlichen Umzug.
      Bin fassunglos und habe jetzt auch Angst vor der Freiheit. Hoffentlich werde ich nicht verrückt-wenn ich wirklich erfasse, was ich alles nicht hatte. Habe Angst – aber stelle mich. Wünscht mir Glück !denn es ist meine letzte Chance auf eigenen Kinder.Wünsche Euch allen ein gutes Leben nach der Mutter – es soll sich lohnen….hoffentlich !!!

  14. Annerose sagt:

    Hallo,

    mir stößt es regelrecht sauer auf, wenn ich das lese, weil so viel Wahrheit darin steckt… Wie immer brilliant und so treffend beschrieben, danke dafür!

    Diese „Kreatur“ von Mutter will ich mal sagen: vor ein paar Tagen wieder die ganze Gefühlskälte in Worten von ihr zu spüren bekommen und schlagartig wurde ich wieder – ohne dass ich gefragt wurde – mit Nachdruck gegen meinen Willen fest umarmt, obwohl ich das nicht wollte, es wurde mir regelrecht aufgezwungen. Hätte ich mich dagegen gewehrt, hätte ich wieder zu hören bekommen, wie UNMÖGLICH ich bin.

    WIE SOLL MAN SICH GEGEN SO EINE PSYCHISCHE VERGEWALTIGUNG WEHREN? Siiiiie ist ja IMMER im Recht…

  15. Rosie sagt:

    Sehr geehrter Herr Grüttefien,

    ich bitte Sie, helfen Sie mir.
    Ich habe ihre Website vor einem Jahr gefunden und bin drauf gekommen, dass mein Partner eine Narzisstische Persönlichkeitsstörung hat. Dies äußert sich genau wie Sie beschreiben, zuerst eine Verherrlichung, im nächsten Moment eine Abwertung, dass man sich nur so wundert. Ich bin jetzt zum dritten Mal in diesem Jahr getrennt und es ist ein Albtraum ohnegleichen, für uns beide, ich bin am Ende meiner Weisheit.
    Er ist kein bösartiger Narzisst, nicht physical, eher verbal.
    Ich habe versucht, alles nicht so engstirnig zu sehen, über diese Beleidigungen, Kontrolle und Isolation hinwegzusehen, da ich jetzt seine Persönlichkeitsstörung kenne.
    Er ist ein Kleinkind mit drei, vier, fünf Jahren im Körper eines erwachsenen alten Mannes, wir haben uns erst vor ein paar Jahren kennengelernt und sind beide schon fortgeschrittenen Alters.
    Er versucht, so hart daran zu arbeiten, er möchte, dass wir bis an unser Lebensende zusammen sind, macht alles, was für ihn möglich ist, für mich. Jedes Mal, wenn ich ihn verlasse, ist es für ihn, als ob der Tod ihn ereile. Er schaut wahnsinnig schlecht aus, isst fast nichts, nimmt ab und ist nur mehr ein Skelett. Er fürchtet Gott und den Tod und weint wie ein kleines Kind, und bittet und bettelt, dass ich nicht böse auf ihn bin und ihn nicht vergessen soll. Sobald er nur ein kleines Lebenszeichen von mir erhält, ist er überglücklich.
    Er himmelt seine Mutter an, sagte auch schon früher öfter, ich bin wie seine Mammy, ich schaue auf ihn und er ist so glücklich.
    Nun frage ich Sie, was war das für eine Monster Mutter, die ihr Kind so ruinieren kann, dass er sein Leben lang ein menschliches und emotionales Wrack ist? Er ist ein angesehener, tüchtiger Mann, der in seinem Leben viel erreicht hat und stolz sein und seinen Lebensabend glücklich mit einer Gefährtin verbringen könnte.
    Jetzt, wo ich mich von ihm wieder getrennt habe, spüre ich schon wieder diese große Sehnsucht die er nach seiner Mutter hat. Das darf doch einfach nicht wahr sein. Kann man solchen Menschen nicht helfen? Das ist ja verrückt, wie eine Mutter das Leben ihres Kindes ruinieren kann. Während ich hier das schreibe, kommen mir die Tränen, ich möchte ihm so gerne helfen aber ich fürchte, ich habe diese emotionale und physikalische Kraft in meinem fortgeschrittenen Alter nicht mehr. Soeben habe ich ein sms erhalten, in dem er bittet, wann er mich wieder sehen darf?
    Bitte helfen Sie mir.
    Vielen Dank Herr Grüttefien

    • Liebe Rosie,
      Ihr Mann hat offenbar die Vergangenheit verdrängt. Indem er seine Mutter idealisiert, muss er sich nicht mit der grauenvollen Wahrheit auseinandersetzen. Und Sie dürfen offenbar die liebevolle Mutter spielen, die er nie hatte und die er sich immer wünschte. Ihr Mann muss sich der Vergangenheit stellen. Jammer und Leiden hilft da nicht weiter – er muss bereit sein die Verantwortung für sein Schicksal zu übernehmen und das falsche Bild, dass er von sich und seiner Mutter aufgebaut hat und an dem er sich aus Angst klammert, korrigieren. Alles Gute!

      • Rosie sagt:

        Sehr geehrter Herr Grüttefin,
        ich danke Ihnen herzlich für Ihre schnelle Antwort.
        Ja, jetzt muss ich ihm nur noch sagen, dass er eine Mutter sucht, und dass er es mit ihm selbst klären muss.
        Seine Mutter starb 1974, ich bin froh, dass ich damals nicht seine Partnerin war. Diese muss damals durch die Hölle gegangen sein.
        Jetzt muss ich selbst entscheiden: Partnerin oder Ersatzmutter bis ans Ende meines Lebens sein? Oder lieber alleine?
        Nochmals vielen Dank!
        Lg Rosie

        • Lina2 sagt:

          Kann er keine Partnerberatung mit dir aufsuchen? Vielleicht ist er ja auch Borderline, muss doch kein Narzissmus, sein. Er sollte das abklären lassen, wenn er dich behalten will und sei es Kinderhilfe verlassen möchte. Im Gegensatz zur vorherrschenden Meinung gibt gibt es Therapien, die langwierig sind, die aber in kleinen Schritten befähigen, mit den erlittenen Schäden umzugehen. Für beide.

  16. Lilly sagt:

    Wie kommt man nur da raus?
    Narzisstische Mutter und narzisstischer Vater und beide bilden sich ein sie sind ja so die Guten,verlezten und beleidigen aber und verdrehen alles wie es ihnen gefällt. Es geht ihnen nur um Macht. Oft einfach nur grausam und unerträglich und meine Mutter ist ständig neidig, auf alles was ich mache, am meisten wenn ich mich freue, das macht sie mir dann migt Genuss kaputt. Einfach schrecklich. Das mit dem Kontaktabbruch habe ich auch schon hinter mir, über mehr als ein Jahr, hat aber auch nichts gebracht, Weiß irgendwie nicht mehr weiter.

    • Lina2 sagt:

      Kennst du das Buch vergiftete Kindheit?

      Lerne dich zu schützen!

      Alle denken immer, sie sind die Guten! Ich kann das schon nicht mehr hören, wer von sich selber sagt, er meint es doch nur gut und die Anderen sind doof.

      Allerdings weinen auch manche wegen dem eigenen Leid, weil sie nicht wissen, was davon alles selber gemacht ist. Wenn sie die Wahrheit sähen, wäre das zu schmerzhaft!
      Gilt für Narzissten und Co-Narzissten!

      Ich bin nicht mehr gut, ich bin mal gut und mal platze ich, und du musst auch nicht immer „brav“ sein und das Leben deiner Eltern leben!
      Wenn du das Leben deiner Eltern weiter lebst, kannst du bald gar nichts mehr entscheiden.

      Es ist nicht gut, dass sie dich aus deiner Kinder -Rolle nicht heraus lassen und auch, dass du nicht weißt, wie du das für dich regeln kannst.

      Von ihnen kannst du keine Hilfe bekommen dabei!
      Sie brauchen dich und du sie.
      Warum brauchst du sie? Und warum bist du bereit, dafür so viel zu bezahlen?
      Du musst einen großen Gewinn haben, sonst hättest du mit dem Kontaktabbruch anders umgehen können. Es gäbe ja Alternativen. (Welche? Schreib 20 auf). Krankheitsgewinn gibt es immer. Denk drüber nach.

      Aber es muss nicht so bleiben, wenn du nicht willst, es geht auch anders, Anerkennung können auch andere Menschen geben, wenn die Eltern dazu nicht in der Lage sind (sie haben sie selber nicht bekommen, haben nie gelernt, wie es geht, sind aber nun für sich verantwortlich, sich selber Hilfe zu holen, du hast damit nichts zu tun, nur sie selber. Du suchst ja schließlich Hilfe, sie können es genau so tun! Wenn nicht, ihre Entscheidung!)
      Such dir deinen eigenen Weg und höre auf an der falschen Stelle zu suchen!

  17. Arianna sagt:

    Das Problem bei einer solchen Mutter ist nicht nur, was fehlt, sondern vor allem, was statt dessen da ist. Zum Beispiel Neid, der sie dazu verleitet, dem Kind wegzunehmen oder zu verderben, was ihm gehört. Und da sie die Macht dazu hat, übt sie sie im Normalfall auch aus. Das Kind wird oft Jahrzehnte brauchen, bis es versteht, dass es beneidet wurde…

  18. Asti sagt:

    hallo zusammen.
    bin jetzt 60 Jahre alt, und komme zur Erkenntnis dass meine Mutter noch schlimmer ist. Sie ist (leider) nicht empathielos.

    Sie hatte (und hat) einen beängstigenden Riecher dafür was ich gerne möchte, hätte, tun würde, schon bevor ich es mir selbst bewusst war.
    Es ist echt unheimlich, wie sie rechtzeitig die Weichen gestellt hat um nicht aus ihrem Ruder laufen zu können. Ich hatte absolut nichts zu wollen.

    Erst als 45-50 jährige konnte ich mich befreien, indem es mir echt und wirklich egal wurde wenn ich ihr nicht genüge. Ich habe sie (und ihre multiplen haltlosen Forderungen) stehen lassen, und alles so gemacht wie es MIR gefiel und entsprach, neue Prioritäten gefunden und kann jetzt stolz auf mein Anders-sein sein.

    Nun ist sie vor 2 Jahren zum 2. Mal Witwe geworden, und streckt ihre Klauen wieder nach mir aus.

    Sie ist ja so unheimlich stark, zäh und hartnäckig!
    Sie gibt nie auf, mich wieder klein zu machen und mich nach ihrem Willen formen zu wollen. Ihre Strategien sind mannigfaltig und subtil. Manchmal bemerke ich es fast zu spät.

    Ihr Umfeld (Freunde) hat sie so gut konditioniert, dass ich regelmässig zu hören bekomme ich sei asozial, weil ich u.a. nicht jeden Sonntag mit ihr verbringe. Kunststück, sie kennen sie ja nicht wie ich es tue.

    Sie ist 80, sieht aus wie 60, ist vital, unternimmt viel, ist durch ihre 2. Heirat eine lebenslustige reiche Witwe (gottseidank)

    Mir graust es davor, wenn sie mal bedürftig wird, das wird ein höllischer Hochseiltanz, für sie zu schauen, ohne mich vereinnehmen zu lassen.

    Ich werde mich immer wehren müssen gegen meine „Mutter“.

    Liebe Grüsse an die „andere Welt“
    Asti

    • Lina2 sagt:

      Wenn sie bedürftig ist, gibt es professionelles Pflegepersonal. Sonst gibt es Hauen und Stechen.
      Geh lieber nur zu ihr einen Kaffe trinken, aber pflege und versorge sie nicht. Ein Taxi für die Fahrt zum Arzt ist nicht teurer als ein Auto mit allem Drum und Dran zu halten. Nur ein Beispiel, das billige Benzin (ohne die anderen Kosten zu berücksichtigen)ist aber immer ein falscher Grund, die Kinder zu Botenfahrten anzufordern ob sie Zeit und Geld haben oder nicht.
      Auch Fensterputzer, Gärtner und Haus-Friseur können einem viel Nerven ersparen udn ermöglichen, ab und zu mit einem Lächeln bei der Mutter aufzukreuzen und wieder genau so zu gehen.

  19. A.M. sagt:

    Hallo,

    ich erlebe es im Moment so, dass sich die im Text erwähnten Sichtweisen auf verschiedene Familienmitglieder verteilen.

    Bei meinen Eltern ist die Mutter die Narzisstin und der Vater der bis zum Geht-nicht-mehr harmoniesüchtige Ehemann und Vater. Ich bin die Jüngere von zwei Töchtern (großer Abstand).
    Ende letzten Jahres habe ich meiner Mutter erklärt, dass ich mit ihr nichts mehr zu tun haben will, wenn ich mit ihr gefühlsmäßig nicht ehrlich sein kann. Natürlich bezeichnet sie mich als „psychisch krank“, als „Lügnerin“, auch Sätze wie „Du kannst ja gar nicht lieben“ durfte ich mir irgendwann im Lauf der letzten Jahre durchaus mal anhören (zwar nicht andauernd, die letzten Jahre hat sie sich sogar vergleichsweise Mühe gegeben, aber irgendwann kommt das wahre Gesicht halt immer raus – und ich kanns nicht mehr ertragen) und als Kind „Merkst du eigentlich nicht, dass du allen Leuten immer auf die Nerven gehst“.

    Sicher gibt es härtere Fälle, doch auch ich war mit der oben beschriebenen Unberechenbarkeit konfrontiert, die sich in wiederkehrenden aggressiven Attacken äußerte. Jederzeit ohne besonderen Grund angeschrieen etc. werden zu können war für mich sehr schlimm. Gefühl für Privatsphäre – keine Spur (beide Eltern). Mit sechzehn einmal die Badezimmertür mit dem Schlüssel abgesperrt – furienartiger Wutanfall meiner Mutter. Einmal lag ich, mit Temperatur, krank im Bett und sie riss die Tür auf (wie immer), stellte sich neben mein Bett und brüllte, dass ich daran doch selber schuld sei, weil ich wieder mit nassen Haaren rausgegangen wäre, Abgang, Tür zugeknallt.
    (Unlängst erzählte mir meine älteste Schulfreundin, dass sie meinen Eltern schon sehr bald nicht mehr über den Weg getraut hätte – ich hätte das damals aber noch nicht so wahrgenommen, was natürlich auch stimmt, denn womit ich aufwuchs, war für mich ja erstmal Norm.)

    Als ich zehn war, rannte meine Mutter einmal in mein Zimmer und riss alles zu Boden (mein Zimmer war ihr nicht aufgeräumt genug), etwa im selben Alter schlug sie mich einmal so hart aufs rechte Ohr, dass mir das Trommelfell platzte – weil ich mich wegen einer Kleinigkeit mit meiner Schwester kabbelte (was höchst selten vorkam, und wahrscheinlich wusste sie nicht einmal, worum es ging).
    Selbstverständlich hat sie sich nie dafür entschuldigt. – Was ich jedoch in letzter Zeit neu einordnen muss, ist das Verhalten meines Vaters, der heute noch den Kopf in den Sand steckt, wenn es um meine Mutter – seine Frau – geht. Offensichtlich war er zu schwach, um sein eigenes Kind wenigstens noch zum Arzt zu bringen.
    Ich bin in letzter Zeit wirklich baff, wie – ja, wie unsäglich egoistisch und gemein auch er zu mir ist, bei Lichte betrachtet. Er ist derjenige, der mir jetzt in einem Brief aufs Brot geschmiert hat, wie gut sie doch immer materiell für mich gesorgt hätten, dass meine Mutter wegen mir Unstimmigkeiten mit anderen Leuten in Kauf genommen hätte etc. etc. (er ist also derjenige, für den sie immer „die Gute“ bleibt, und ich bin dagegen die Empörte. Ich wehre mich schon lange und deutlich mehr als meine Schwester). Dazu droht er mir durch die Blume an, ebenfalls mit mir zu brechen, formuliert das aber natürlich so, als würde _ich_ das beabsichtigen. Er ist ihr perfekter Handlanger in puncto Schuld-Abweisen. Und glaubt das alles auch noch. Vermutlich.
    Meine Eltern haben zwar nie Spitzenleistungen von mir verlangt (auch wenn meine Mutter was hatte mit „perfekt“), dafür haben sie mich bevormundet, wie es ihnen gepasst hat, wofür sie jetzt ihr Lob einfordern, d.h. mein Vater im Namen beider. Die beiden sind in einem Maße miteinander verwachsen, dass man glatt Angst bekommen kann, eine lange Ehe einzugehen.

    Ich habe meinen Vater eigentlich immer für einen liebevollen Menschen gehalten, aber jetzt merke ich, dass er auf seine Art egoistisch ist bis zum Geht-nicht-mehr. Ich war immer das Papa-Kind, aber wenn ich es genau bedenke, hat er immer nur zugeschaut, wenn meine Mutter auf einen von uns Kindern losging – mit ganz großem Dackelblick.
    Jetzt würde er mich am liebsten an den Haaren packen und zur Harmonie zwingen, so kommt es mir vor. Aber das wird nicht mehr funktionieren.

    An alle, die sich mit den Trennungen abmühen und auf dem Weg zu ihrer Selbstfindung sind, und auch an alle andern: Haltet die Ohren steif!

    LG
    A.

    • C. sagt:

      Hallo du,
      dass meine Mutter narzisstische Züge aufweist ist mir schon länger bewusst, langsam interessiere ich mich auch dafür wie sehr. In deinem Kommentar finde ich so viele Dinge aus meiner Kindheit wieder, viel was mit Privatsphäre und auch dem Verhalten des Vaters zusammenhängt. Meine Mutter sah mich immer als das „perfekte“ Kind bezogen auf schulische Leistungen, hat aber gleichzeitig meinen Charakter und meine Persönlichkeit niedergemacht. Emotionale Wärme oder Aufmerksamkeit gab es von ihr nie oder wenig. Wenn ich darüber nachdenke, scheint es, als ob ich tatsächlich eine Verlängerung ihrer selbst wäre. Auch heute wird mir das in vielen Situationen bewusst. Mein Vater hingegen hat nur zugeschaut und nichts unternommen, so wie du es auch beschreibst. Ich bin mir sicher, er würde meine Mutter in Schutz nehmen, würde ich einmal offen über das Thema reden.
      Es gibt noch so viele andere Erfahrungen und Beispiele die passen, es ist unglaublich.
      Liebe Grüße,
      C.

  20. SCHÜRMANN;GERHARD sagt:

    HALLO IHR LIEBEN!
    HIER IST MEINE KURZE LEBENSGESCHICHTE MIT EINER NARZISTISCHEN MUTTER
    UND EINEM NARZISTISCHEN VATER:
    HEUTE BIN ICH 63 JAHRE ALT;BIN NOCH DABEI MEINE NEGATIVEN ERFAHRUNGEN ZU VERARBEITEN:ICH BIN EIN SEHR KREATIVER TYP;DER EIGENTLICH EINMAL ASTROPHYSIKER WERDEN WOLLTE:ABER DAS WURDE MIR ALLES VERBOTEN:VIELMEHR MUSSTE ICH ALS KIND DIE BEDÜRFNISSE MEINER ELTERN BEFRIEDIGEN:DAS MACHTE ICH AUCH ;UM FREUDE EMPFANGEN ZU DÜRFEN:WIR WAREN 8 kinder,EINIGE BEGANNEN SUIZID:OFT STAND ICH AUCH DAVOR:IN DEN 60ER JAHREN WURDEN MEINEN ELTERN DAS SORGERECHT ENTZOGEN UND WIE KAMEN IN VERSCHIEDENE KINDERHEINE:VON DEN 8 Geschwistern,waren 5 Halbgeschwister.sie hatten alle einen ANDEREN VATER:MEINE MUTTER SCHICKTE UNS IMMER STEHEN ;DESUS;BH U:V:M:
    ICH WURDE IMMER NUR MANIPULIERT;AUCH VON MEINEN GESCHWISTERN:KONKURENZKAMPF:ICH SPÜTE IMMER DIE ABLEHUNG :ICH ENTWICKELTE DAMALS EINEN SCHULDKOMPLEX;(TRAUMATISIERUNG)ICH WURDE ZU EINEM BILLISCHEN SÜNDENBOCK:ICH WURDE IMMER BESTRAFT:ENTWEDER WAR ICH DER KRÜPPEL;ODER DER TAUGENICHTS:HABE MISSBRAUCH AUCH IN DEN KINDERHEIM ERLEBT:MEINE MUTTER IST NUN ()89 jahre alt.MEIN VATER
    IST SEID 40 jahre tot.in meiner partnerschaftGERIET ICH WIEDER AN EINER NARZISTIN;WOMIT ICH „2 KINDER HABE:DAS WAR EINER FORTSETZUNG DES MIR SCHON VERTRAUTEN:ICH HATTE ABER VERLUSTÄNGSTE ENTWICKELT;KONNTE MICH NICHT TRENNEN:DIE KINDER SIND HEUTE 35,32 jahre alt.der kontakt wurde mir aber von DER MUTTER VERBOTEN:ICH WURDE NUR SCHLECHT GEREDET;SO WIE ES BEI MEINER MUTTER GEGENÜBER MEINEM VATER AUCH WAR:ALS ICH 15 jahre alt war MUSSTE ICH VON ZU HAUSE WIEDER WEG;MUSSTE BEI EINEM BAUERN ARBEITEN:DAS TRAUMA KAM IMMER WIEDER HOCH;WURDE ABER VON ALLEN FEHLINTERPREDTIERT:ZU MEINER INTERESEN GEHÖREN DIE NATUR UND GEISTESWISSENSCHAFTEN:DESWEITEREN MUSIZIERE ICH GERNE:ENTWICHELE MELODIEN UND TEXTE;KOMPONIERE GERNE:
    DICHEN MACHT MIR AUCH VIEL SPASS:EINE VERSTORBENE SCHWESTER SCHRIEB 3 GEDICHTBÄNDE;DIE SIE AUCH VERÖFFENTLICHTE:SIE WURDE AUCH MISSBRAUCHT;IN DEN HEINEM UND VOM VATER SEXUELL:MEINE MUTTER SCHICKTE DIE MÄDCHEN GLEICH ZUR PROSTITUTION:AUCH IHRE WÜNSCHE WURDEN VERBOTEN:DAS WIRD ABER ALLES GELEUGNET:
    HEUTE BIN ICH SCHWER KRANK;COPD;HATTE VOR KURZEN EINE BYPASS OP
    CHRONISCHE NIERENINSUFFIZIENZ ,8 WIRBELBRÜCHE U:V:M:UND ICH BIN GANZ ALLEIN:ABER MIT MIR:BEKOMME SOZIALHILFE:HEUTE LÄSST SICH DAS ALLES REKONSTRUIEREN;WIE ICH IN DIESER VON MIR NICHT GEWÜNSCHTEN LAUFBAHN GERATEN KONNTE:
    HEUTE KANN ICH SAGEN:HÜTE DICH VOR EINEM NARZISTEN:
    ICH ERKENNE IHN HEUTE SOFORT
    ALLES LIEBE FÜR EUCH GERD

    • Yiuying sagt:

      Hallo lieber Gerd,
      Ich wünsche dir von Herzen nur das aller Beste. Diese Kraft die du hast, die bewundere ich! Und Gerd, es ist nie zu spät! Lass all deine Kreativität raus, mach alles was du immer wolltest!! Du bist dein herr und du bist toll, so wie du bist.
      Ganz viel liebe und kraft wünsche ich,
      Eine andere geschädigte 🙂

  21. Sophia361 sagt:

    Hallo…

    ich belese mich seit Tagen im Internet über die narzist.Mutter.Meine Stimmung pendelt zwischen Ohnmacht,Verzweiflung und grenzenloser Wut.Ich bin heute eine Frau in dem Körper einer 52 jährigen und dem gefühlten Alter von 10.Es bestürzt mich,wieviele das gleiche Schicksal teilen.Wie kann ein Mensch einem anderen soetwas antun?Der Begriff Mutter steht doch eigentlich für das,wo wir herkommen,für das Nest aus dem wir gewachsen sind und für bedingungslose Liebe.Die ganzen Jahre,die ich verzweifelt nach einer Mutter gehungert habe,die ich jedoch niemals bekam.Inzwischen bin ich psychisch,wie physisch dermaßen am Ende,dass ich die Reissleine für mich ziehen muss,sonst gehe ich kaputt daran.Nur einige kurze Episoden,von vielen..Ich wurde als Kind missbraucht.Der Mann wurde zu 7 Jahren Haft verurteilt.Als ich später mal auf das Thema kam,sagte sie nur..ich solle mich nicht so haben,es war ja gar nicht so schlimm.Ich war 6 Jahre alt!!!
    Als ich mit meinen Kindern alleinerziehend war,zogen wir um. Meine Eltern kamen und halfen.Ich hatte schob für den Umzug gesorgt,nein muss ich nicht machen,sie helfen mir.Eine Woche nach dem Umzug bekam ich per Post einen Brief..mit allem aufgelistet,jeder Klecks Farbe,jeder Kilometer Sprit usw..notarielle Beglaubigung mit Abschrift an meinen Bruder..geht von meinem Erbe ab.Diese Zucker Brot und Peitsche Mentalität meiner Eltern hat mich völlig zerstört.Rechts bekommst eine reingehen und links 20 Euro in die Tasche gesteckt.Ich weiss überhaupt nicht ,wer ich bin,was mich ausmacht.Ich habe eine handfeste Persönlichkeitsstörung entwickelt und bin nicht mehr arbeitsfähig und weiss echt nicht mehr weiter.

    • Arianna sagt:

      Hallo Sophia,
      man kann die Vergangenheit nicht ändern und die fehlende Mutterliebe nicht nachholen. Traumata überwindet man aber am besten durch das Gefühl von Zugehörigkeit. Sich mit anderen über das Thema austauschen und wissen, dass man nicht allein ist, hilft schon viel.
      Sich eine Aufgabe suchen, der man mit anderen zusammen nachgehen kann, wo man wertgeschätzt und respektiert wird, heilt viele Wunden.
      Und vor allem: wenn man noch Umgang mit diesen giftigen Menschen hat, möglichst schnellstens beenden! Ein guter Anwalt kann da ggf. helfen und auch dafür sorgen, dass man sein Erbe vorzeitig ausbezahlt bekommt, so dass man die Kontakte kappen und endlich Ruhe haben kann.
      Deine Eltern haben dich bestohlen, in deiner Persönlichkeit und auch anderweitig, das zeigt ja schon diese Umzugsgeschichte. Das war von vornherein so geplant, um dich zu demütigen und dir einen Teil des Erbes vorzuenthalten. Erwarte nicht, was sie dir nicht geben können und niemals geben werden. Vertraue auf andere Menschen, auf die Natur, auf das Gute, das du siehst, auf Gott, wenn du religiös bist – aber niemals diesen Menschen. Jeder Tropfen Vertrauen an sie ist ein Schritt in den Abgrund. Sich von ihnen zu lösen ist schwer aber nicht unmöglich.
      Nur Mut 🙂

    • Wolfgang sagt:

      Ich kann dazu sagen, dass ich ähnliche Erfahrungen mit einem narz. Vater habe, und überhaupt nur deswegen noch lebe, weil ich mich der Spiritualität zugewandt habe. Hilfreich war vieles von Hinduismus bis Christentum, am meisten die Bücher von Jakob Lorber. Leider aber war der Schaden schon so groß, dass ich seelisch zu kaputt war – z.B. total zerrüttetes Selbstwertgefühl, Beziehungsunfähigkeit da stete Angst vor erneuter Misshandlung – und das halt nicht mehr wirklich zu richten ist. Durch die Spiritualität habe ich die sichere Erkenntnis des nächsten Lebens erlangt, des eigentlich wahren weil ewigen Lebens, was mir ausreichend Trost spendet, um die restlichen paar Jahre hier auf diese Erde noch halbwegs auszuhalten. Wir sind hier nur Reisende.

  22. Xera sagt:

    Hallo Aloha,

    mir geht es ganz ähnlich. Hast du Lust, dich auszutauschen?
    Wenn du willst schreib mir unter vonajo@t-online.de

    Meine narzistische Mutter hat mein Leben lang meine Entscheidungen bestimmt. Meine Freunde als Kind und Jugendliche wollte SIE bestimmen. Als Erwachsene hat sie sich in die Kontakte zu meinen Arbeitskolellegen eingemischt und versucht, sie gegen mich aufzubringen.
    Meinen Traumberuf durfte ich nicht lernen, sondern einen Beruf, der nach Ihren Wünschen ist. Sie hat angedoht, mich rauszuschmeißen und mich mit keinem Cent zu untersützen, ja sogar den Kontakt abzubrechen, wenn ich meinem Berufswunsch(-meiner Berufung?) nachkomme. Damals war ich so geschockt, daß ich gehorcht habe. Heute weiß ich, es durchaus Möglichkeiten gegeben hätte wie Kindergeld , Jugendamt usw. Schon als Kind wollte ich etliche Male weglaufen nach ihren Prügelattacken. Jedes Mal hat sie mich erwischt und wochenlang eingesperrt danach. Wohl deshalb wollte sie meine sozialen Kontakte immer zerstören,damit ich nie die Chance bekommen würde, mir ein soziales Netz aufzubauen, daß mir hilft, von ihr wegzukommen.

    Immer wieder habe ich mir gesagt, es ist doch deine Mutter, vergib ihr, sie hat eine zweite ..dritte..hundertste Chance verdient. Und jedes Mal bekam ich noch heftiger eins drauf von ihr. Jedes Mal hat sie mich enttäuscht, doch ich habe die Schuld bei mir gesucht.

    Mit Mitte 30 bin ich körperlich komplett zusammengebrochen.
    In einer Schemrzklinik entdeckte ein Arzt angeblich bei mir „unterdrückte Wut“, die ich aber monatelang nicht in Zusammenhang mit meiner narzistischen Mutter bringen konnte. Es hat sehr viel Auseinandersetzung mit dem Thema für mich gebraucht, um den Zusammenhang zu verstehen. Und jedes Mal wenn ich heute wütend werde, habe ich Angst, ob ich auch gut mit dieser Wut umgehe- gerade meinem Kind gegenüber. Bin ich gerecht? Bekommt es genug Liebe? Mache ich alles richtig? Gerade weil ich NIE so sein möchte wie meine Mutter, muß ich daran arbeiten, nicht so zu werden wie sie in meinen Reaktionen, alle unbewußten Muster lösen. Geht das denn automatisch weg, wenn man sich die Mutter „nackt“ angesehen hat, wenn man durch den Schmerz hindurch gegangen ist?
    Ich arbeite daran…

    Erst mit 39 Jahren habe ich meinen Mann kennengelernt und konnte mich dadurch endgültig von ihr lösen. Durch die Erkrankung war ich ja zuvor wieder ein der Rolle eines hilflosen Kindes, das „versorgt“ werden muß.
    Sie erzählte jedem von ihrer Belastung durch mich. Schon als Kind bekam ich dauernd die Schuld für ihre „Dauer.- und Mehrfachbelastung“ durch Haushalt, Geschäft und Kind. Die Realität sah so aus, daß ich mich schon als Kind um sie kümmern mußte, durch ihr Alkohol-. und Aggressionsproblem. Auf jedem Stockwerk im Haus waren Schnaps- und Weinflschen und Prügelwerkzeuge versteckt, so daß sie immer alles überall zur Hand hatte, was sie brauchte. Nach den Prügeleien, einschließlich Treppen runterschmeißen, hatte sie stundenlange Weinkrämpfe, in denen sie mich als ihr Wusnchkind, das sie liebt, bezeichnete. Das schlimmste war dieser widerliche erzungene stundenlange Körperkontakt mit der heulenden , kalten, lieblosen Mutter, die mir zuvor grundlos körperliche und seelische Schmerzen zugefügt hatte. Sie wollte allen Ernstes Trost von mir, ich mußte den kalten Waschlappen holen, die Kopfschmerztablette und manchmal auch die Spuckschüssel holen und den liegen gebliebenen Haushalt erledigen.
    Ich wußte nie, mit wem ich heute zu tun hatte- mit der halbwegs netten oder mit der bösen Mutter. Wenn sie keinen Grund gefunden hat, mich zu schlagen, zB. mein Zimmer top aufgeräumt und die Hausaufgaben gemacht waren, hat sie einen gefunden, indem sie mein Zimmer in 2 Minuten komplett verwüstet hat.
    Nach Außen war sie die perfekte Schauspielerin. Sie tat so liebevoll und erzählte derartige Lügen, was ich alles bekommen, wie sie mit mir umgehen und was sie für mich tun würde, daß mich Kinder und Erwachesene beneideten, was ich für eine tolle Mutter hätte. Mit Geschenken und viel Schleim erkaufte und manipulierte sie sich die Herzen der Mitmenschen. Einem Mädchen konnte ich die Augen öffnen. Als sie nach meiner Vorwarnung meine Mutter live in Aktion erlebt hatte (sie wußte nicht, daß das Mädchen bei mir im Zimmer war), wollte diese unser Haus nie wieder betreten! Das war aber leider ein Einzelfall, die meisten gehen ihr auf den Leim und zwar bis HEUTE! Bin mitte 40 und sie manipuliert heute meine Nachbarn, die Schule meines Kindes usw., um uns allen so viel Ärger und Probleme wie möglich zu machen. Sie ist eifersüchtig, daß es mir gut geht. Es durfte mir nie gut gehen, denn wenn es mir gut ging, ging es ihr schlecht. Sie hat lauter totdtraurige Fotos von mir augehängt- sie weidet sich an meinem Schmerz, an meinem Leid, an meiner Traurigkeit. Der erste, auf den sie eifersüchtig war, ist mein Vater- deshalb auch immer die Abwertungen, ich sei zu dick, die langen Haare schlampig, zu häßlich, zu wenig selbstbewußt, zu doof….Danach war es mein Mann und jetzt mein Sohn. Sie erzählt überall rum, sie hätte sich so toll um mich gekümmert, mir alles gegeben und alles ermöglicht- ein Zuhause,Essen, eine Ausbildung, ein Auto…Sie hat mir sogar die Rechung für ihre „Dienste“ aufgestetellt!
    Ich habe ihr ins Gesicht gesagt, daß sie mich niemals geliebt und wie den letzten Dreck behandelt hat. Die Antwort: „Und, sieht man das? Sieht man es dir an? ? Kannst du es beweisen? Hat es jemmand gemerkt? Ich habe alles für dich getan, was ich nach dem Gesetz für dich tun mußte und alles andere ist mir egal.Ich habe so viel für dich getan, daß kannst du nicht in diesem Leben und nicht in 10 Leben wieder gutmachen!“

    Ihr Haus und sie selbst strahlt soooo viel Kälte aus, daß die Schwiegereltern am liebsten rückwärts wieder rausgegangen wären, wie sie mir später gesagt haben.
    Und mein eingeforderter Kontaktabbruch nach etlichen gescheiterten Gesprächen wird bis heute nicht akzeptiert.

    Sie erzählt nicht nur, sie hätte alles für mich getan bis zur Selbstaufgabe, sondern jetzt wo sie krank sei und Hilfe bräuchte, würde ich sie nicht „versorgen“ und mich nicht um sie kümmern. Nicht einmal ihren Enkel dürfe sie sehen, weil ich so ein böses Mädchen sei und ihn ihr vorenthalten würde. Dabei hat sie bislan NULL Interesse an ihrem Enkel gezeigt und wenn sie es jetzt haben sollte, dann nur um ihn zu manipulieren und gegen mich aufzuhetzen. Und die Nachbarn glauben ihr alle, sie spielt ihre Rolle perfekt.

    Respekt und Liebe mir gegenüber? Fehlanzeige. Null, Komma gar nix.

    • Arianna sagt:

      Hallo Xera,
      man kann einen Kontaktabbruch ggf. mit Hilfe eines Anwalts erreichen, der sich mit Familienrecht auskennt. Am besten mit Hilfe von Zeugenaussagen und schriftlichen Unterlagen. Einen Versuch ist es Wert!
      Viel Glück 🙂

    • Daniel sagt:

      Du sprichst mir aus der Seele! Teilweise 1 zu 1 ! Darf ich dir mal schreiben?

  23. Klam sagt:

    Ich glaube Narzissmus hat viele Gesichter.
    Das Verhalten meiner Mutter war gekennzeichnet von Vollkommener Gleichgültigkeit ( äusserlich) mir gegenüber
    Sie hat mich durch meinen Vater instrumentalisiert und dieser hat die Rolle nur zu gern übernommen.
    Für mich war meine Mutter wie ein überflüssiger Gegenstand.Sie war einfach da, mehr nicht.
    Und mein Vater hat mich wahrscheinlich gedemütigt und geschlagen, um eine Reaktion von ihr zu erhalten. Vergeblich.
    Selbst brutalste Schläge auf mich und Morddrohungen gegen mich, blieben ohne Reaktion ihrerseits.
    Das Leben geht schon seltsame Wege.

  24. Sonja sagt:

    Sehr geehrter Herr Grüttefien,

    Vielen Dank für diese Internetseite mit diesen vielen sehr aufschlussreichen und hilfreichen Beiträgen!

    Kann es sein, dass eine Co-narzisstische Mutter genausowenig zu emotionaler Liebe fähig ist, wie eine narzisstische Mutter – da sie selbst genauso emotional bedürftig ist, und die ganze Zeit unter dem Mangel an Liebe durch ihren narzisstischen Ehemann leidet?

    Ich selbst habe kaum Erinnerungen an meine Kindheit und Jugend – habe lediglich vage Vermutungen und ziehe heutzutage Rückschlüsse sowohl aus dem Verhalten meiner Eltern heutzutage, als auch – leider – aus meinem eigenen Verhalten innerhalb meiner Familie – meinen Kindern und deren Vater gegenüber.

    Ich muss mir selbst leider eingestehen, und möchte das mit meinen Kindern auch gerne aufarbeiten, dass ich innerhalb des „narzisstischen Systems“ keine emotionalen Kapazitäten mehr frei hatte – um meinen Kindern die Liebe, Geduld und Wertschätzung entgegenzubringen, die sie gebraucht und verdient hätten.
    Nach und nach hatte sich mein Erziehungsstil dem meines Freundes (ihres Vaters) angepasst – und war durch Ungeduld, Stress, schnelles Sanktionieren und jedoch dann Nichteinhaltung der angekündigten Konsequenzen gekennzeichnet.

    Erst nach der Trennung- und meiner ‚Restabilisierung‘ konnte ich zu besseren Umgangsformen ihnen gegenüber zurückkehren, und das Zusammensein und den Alltag mit ihnen wieder mehr wertschätzen, anstatt alles lediglich als Dauerbelastung zu empfinden.
    Darüber bin ich selbst sehr traurig.

    Ich versuche einen kindgerechten Weg zu finden, das offen und ehrlich mit meinen Kindern zu besprechen.

    Viele Grüße – auch an Alle Beroffenen, die diese Zeilen lesen!

    • Hallo Sonja,
      eine co-narzisstische Mutter schenkt dem Kind ihre Liebe, um selbst Aufmerksamkeit, Bestätigung und Liebe zurückzubekommen. Ihre Liebe ist also nicht selbstlos, sondern dass Kind muss ihr zu ihren Bedürfnissen zu Verfügung stehen. Ist der Vater Narzisst, dann leidet die Mutter unter einem starken Mangel an echter Zuwendung, Akzeptanz und Wertschätzung. Sie wird ständig gekränkt und ihr Selbstwertgefühl leidet. Dann kann das Lächeln eines kleines Kindes oder eine Umarmung der Mutter wie eine Erlösung für die frustrierte Co-Narzisstin wirken. In der Erziehung des Kindes findet sie Bestätigung, weshalb das Kind der Mutter oft solange wie möglich erhalten bleiben soll. Die Mutter kreist dann von morgens bis abends um das Kind und reagiert bei Autonomiebestrebungen des Kindes sehr empfindlich. Außerdem wird das Kind gerne als Partnerersatz missbraucht und dient auch gleichzeitig als Schutzwall gegenüber dem Narzissten – wenn man sich um das Kind kümmert, dann kann man sich nicht auch noch um den Narzissten kümmern. Leider führt aber eine Überversorgung des Kindes automatisch zu Eifersuchtsgefühlen bei den Narzissten, was dann wieder den nächsten Konflikt auslöst.
      Ein co-narzisstische Mutter begegnet dem Kind also auch nicht so, wie es für das Kind förderlich und gesund wäre. Sie verhält sich zwar liebevoller, stellt aber ihre eigenen Bedürfnisse vorab.

  25. Aloha sagt:

    “ Die Mutter bleibt in den Augen des Kindes die Gute….“ Ja! Viel zu lange!! Wie schwierig ist es, das Bild der einen Mutter, von der man erwartete, dass sie wirklich „Gutes“ für ihr Kind wollte, mal realistisch anzusehen!
    Da war sehr Vieles gar nicht gut. Da war sehr viel Manipulation – wie auch oben aufgezählt.
    Ich hatte/habe mein leben lang Schuldgefühle, wenn ich ausschließlich für MICH entscheide. Immer geistert sie in meinem Kopf herum und will Beachtung. Will, dass ich sie miteinbeziehe. Will, dass ich mich um sie kümmere, ihr gehorche und IHR Gutes tue.
    Ich bin jetzt über 40 Jahre alt und fange jetzt erst wirklich an, sie aus meinem Leben rauszuhalten. Dass mein neuer Freund ihr ein Dorn im Auge ist, ist ja klar…! Ich habe leider das Gefühl, dass sie eifersüchtig ist, wenn es mir richtig gutu geht. Ich habe das Gefühl, dass es sie persönlich verletzt, wenn sie mal außen vor ist.
    Es ist verdreht! Sie sieht mich als Mutter und erwartet „Versorgung“. Im Moment ist sie verletzt und beleidigt und weiß womöglich nicht mal wirklich warum. Auf jeden Fall bin ich in ihren Augen schuldig an ihrem Ärger.
    Und ich habe jetzt endlich keine Lust mehr auf „falsche“ Schuldgefühle.

  26. Magdalena sagt:

    hallo….. hier ist mein Lebensgeschichte mit einer narzist. Mutter,

    ich bin in einer Grossfamilie aufgewachsen mit 6 Kindern. Meine Mutter hat in vierzigen Jahren 2 Kinder als ledige von 2 verschiedenen Vater. Damit sie ihre Ehre in einem kleinen Dorf retten kann-hat meinen Vater geheiratet-aber ihn nie geliebt hat. Aus dieser Ehe sind 4 Töchter geboren. Aber für meine Mutter war nur ihr 1, Sohn aus d. ersten Liebe wichtig. Uns alle 5 hat gemobbt-terrorisiert-geschlagen….und klar auch meinen Vater genauso.Brutalste Mutter der Welt- hat uns immer geschrien warum sind wir nicht gleich nach Geburt gestorben,wir sind Nutten-haben wir es gehört seit Kindesalter.Ich hab Angst von meiner Mutter gehabt–bis heute-wo sie 30 J.tot ist. alle 4 Töchter waren wir bettnässig so cca bis 10.Lebensjahr. Ich kann mich gut erinnern- so um d.9.Lebensjahr mussten wir schon unsere Wäsche-Bekleidung selbst waschen. Bei uns waren die grösste Streitereien immer zum Festtagen- haben wir keine Geburtstage gefeiert, nie ein Geschenk bekommen- alles nur mein grosser Bruder……die 2 Brüder haben miteinander jahrelang nicht gesprochen- weil die Mutter grosse Unterschiede gemacht hat— mein grosser Bruder hat mit meinem Vater jahrelang nicht gesprochen…. und das alles unter einem Dach in einem Familienhaus… wir haben nie eine Umarmung, erlebt- keine Küsse– keine emozionale Sicherheit. Klar bin sehr labil geworden bis heute.Hab die schwerste Komplexen gehabt- was für ein Kind ich bin,wenn mich meine eigene Mutter nicht liebt.Schwer sich zu entfalten– aber haben wir einen den besten Vater der Welt- das hat uns geholfen irgendwie das Leben zu reiren in einer Horrorfamilie mit einer Horrormutter. Sie ist mit 63 J.gestorben- d. Abschied fiel mir einfach leicht-weil zwischen uns waren tausende Kilometern emoz.Entfernuung- Ich könnte meine Mutter nie berühren- auch zum ihren Geburtstag hab ihr ein Geschenk gekauft- aber nur auf den Tisch hingelegt- konnte nichtmal ihre Hände berühren.Ich hab ihr bis heute post humum nicht verzeihen können—- dass ich 66 J. alt bin- und d. Tod nähert sich schon mal auch für mich– hab mit meiner Tochter gesprochen- wenn ich mal sterben werde-wo soll ich beigesetzt werden- Strikt hab ihr verboten-in Familiengrab mit meiner Mutter in einem Grab zu ruhen. Die fehlende Mutterliebe begleitet mich bis zu Ende…emoz. Sicherheit kann nur die Mutterliebe für ein Kind sichern-sonst nichts.

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