Scheidung von einem Narzissten

Die Scheidung von einem Narzissten kann eine große Herausforderung sein, weil der Narzisst seinen ehemaligen Partner nicht so ohne Weiteres in die Freiheit entlassen will. Er versucht mit allen Möglichkeiten, dem Ex-Partner auch weiterhin das Leben schwer zu machen und wird in einem Scheidungsprozess alle Register ziehen, um als Gewinner aus der Trennung hervorzugehen. Michael Horn von dem Rechtsportal www.scheidung.org  informiert über die Folgen einer Scheidung und wie man die Schwierigkeiten überwinden kann.

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Die Scheidung – ein schwieriger Prozess

Menschen verlieben sich, gestalten ihre Zukunft zusammen und heiraten. Die Ehe als Anker in einer von Digitalisierung und Globalisierung geprägten Welt hat Bestand. Diese Wunschvorstellung kann jedoch an den Hürden des gemeinsamen Lebens zerbrechen. Laut dem Statistischen Bundesamt ließen sich demnach 2015 allein 163.355 Paare scheiden. Viele Menschen, die sich zur Scheidung entschlossen haben, wissen oftmals nicht wie eine Scheidung abläuft, welche Folgen sich daraus ergeben und was im Einzelnen zu regeln ist. Wenn es sich dann noch um eine Scheidung mit einem Narzissten handelt, vergrößert sich das Gefühl der Unsicherheit und Überforderung. In diesem Fall sollte man sich auf ein langwieriges und komplexes Scheidungsverfahren einstellen.

Die rechtlichen Gegebenheiten

Als erstes stellt sich Ihnen die Frage, ob es sich um eine einvernehmliche oder streitige Scheidung handelt. Aufgrund des Wesens des Narzissten ist vorsorglich von einer streitigen Scheidung auszugehen und entsprechend sollten Sie mit höheren Scheidungskosten rechnen. Ebenfalls kommen gegebenenfalls drei statt einem Trennungsjahr auf Sie zu, da sich die Trennungszeit auf drei Jahre erhöht, wenn einer der Ehegatten nicht gewillt ist der Scheidung zuzustimmen.

Außerdem gibt es im Scheidungsrecht den Sonderfall der schnellen Scheidung mit der Härteklausel, bei der die Trennungsphase nicht abgeschlossen werden muss. Voraussetzung hierfür bildet die Unzumutbarkeit der Ehefortsetzung, die, verursacht durch den Ehepartner, für den Antragssteller eine unzumutbare Hürde bedeuten muss. Inwiefern dieser Umstand gegeben ist, muss im konkreten Einzelfall vom Familiengericht beurteilt werden. Allgemein gelten Familiengerichte bei Härteentscheidungen als zurückhaltend, sodass gravierende Gründe nachgewiesen werden müssen. Beispiele hierfür sind etwa:

  • Alkoholmissbrauch unter Verweigern oder mehrfaches Scheitern von Entziehungskuren
  • Beleidigungen und Beschimpfungen des Ehepartners und fortlaufend in Gegenwart der Kinder
  • Ehebrecherische Beziehung mit sich daraus ergebender Schwangerschaft
  • Morddrohungen gegenüber dem Ehepartner
  • Straftaten gegenüber dem Ehepartner

Auch eine besondere Schwere der seelischen Gewalt in der Ehe ist als Härtefall gesetzlich anerkannt. Diese muss entsprechend erkannt und nachgewiesen werden. Zur Darlegung eignen sich häufig Briefe, SMS, E-Mails und Zeugen.

Außerdem ist nicht nur die Scheidung durchzuführen, denn auch die Scheidungsfolgesachen gilt es zu regeln. Nach § 137 Abs. 2 Gesetz über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit gehören dazu:

  • Versorgungsausgleich
  • Unterhalt
  • Ehewohnung und Hausrat
  • Güterrecht
  • Kindschaftssachen, wie Sorgerechtsfragen, Umgang und Herausgabe des Kindes an den anderen Ehegatten.

Weitere Informationen hierzu hat der Berufsverband der Rechtsjournalisten e. V. auf seinem umfangreichen Ratgeberportal www.scheidung.org. Besonderer Fokus wird dabei auf allgemeine Informationen zur Scheidung, Ablauf einer Scheidung, Unterhalt, Scheidungskosten, Finanzen und Vermögen und Trennung mit Kindern gelegt. Zudem wird über Scheidungs- und Familienberatung informiert und ein Scheidungsrechner sowie eine Checkliste für Sofortmaßnahmen bei Trennung angeboten.

Des Weiteren hat der BvDR einen übersichtlichen Ratgeber erstellt, der dabei helfen soll die sieben häufigsten Fehler bei Scheidungen zu vermeiden. Dieser ist hier zum kostenlosen Download verfügbar. Weitere Informationen zu Scheidungen finden Sie in dem kostenlosen Ratgeber „Und sie lebten glücklich und zufrieden bis ans Ende ihrer Scheidung„.


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Veröffentlicht in Trennung von einem Narzissten
24 Kommentare zu “Scheidung von einem Narzissten
  1. Helga sagt:

    Danke für einen interessanten Artikel! Die Scheidung von einem Narzissten hat meine Mutti erlebt, indem das Gut jahrelang geteilt wurde Gott sei dank, erfolgreich https://www.rechtsanwalt-koethen.de/scheidungsanwalt . Ich meine für die Mutti, weil ich zusammen mit ihr als Kind geblieben binю Heute bin ich der Mutti sehr dankbar für ihre damalige Geduld, denn als Kind habe ich nicht alle Kleinigkeiten begriffen! Danke für diesen Erfahrungsaustausch!

  2. Wingwing_mary sagt:

    Hallo Steffi. Das mit dem ignorieren der gegebenen Gesetzeslage ist leider normal bei der Sorte Mensch. Auch wenn es schwer fällt, distanzier dich emotional von der Situation. Ich weiß das kann einen auf die Palme bringen, aber er wird es nicht verstehen. Und indirekt tust du ihm einen Gefallen. Der spielt mit dir und das schadet dir auch noch. Bei mir hat er auch erstmal zugesehen, dass ich keinen Zugriff auf seine Finanzen und Info darüber habe. Habe es dann dennoch so gemacht,damit es mir besser geht und ich mir später noch in den Spiegel gucken kann: Erst ihm gesagt, wann ich zum Anwalt gehe, dann Vergleichsangebot, dann nach erster Fristignoranz nochmal Frist verlängert, ihn zwischenzeitlich über etwaige Konsequenzen informiert und seit kurzem geht es gerichtlich in die Vollen, damit er mal merkt, dass das hier kein Spiel ist. Stell dir vor du hast n Kleinkind vor dir und handle auch so (Chancen und Konsequenzen). Das macht es einfacher und entspricht zumindest der emotionalen Situation des N. Zieh das durch knallhart. Ohne negative Emotionen ihm gegenüber. Schimpf dir das lieber einmal bei netr Freundin kräftig von der Seele und dann zurück zu den Fakten und deinem Leben. Es bringt schließlich nix außer dass der sich noch toll vorkommt und er Grund hat dich geisteskrank hinzustellen. Das machen N. so oder so. Selbst ner harmlosen Situation werden die so viel andichten, dass du immer schlecht dastehst. Besinn dich auf die Menschen, die dich mögen und dir Halt geben und hab Spaß mit denen. Bleib bei den Fakten, wenn es um ihn geht und ansonsten baller dein Hirn zu mit positiven Gefühlen und Gedanken. Ist am Anfang schwer aber läuft der Frohsinnshamster einmal ist es easy. Und wenn selbst das dir schwer fällt hol dir Hilfe, die dich da durch begleitet. Denn vergiss es, dass er irgendwann einsehen wird, was er dir emotional angetan hat und lass dich da nicht auf Diskussionen ein. Hol dir das, was dir rechtlich zusteht, wenn er sich wie n bockiger 3jähriger benimmt aber auch da auf dem Teppich bleiben. Keine Rache, keine Wut und keine Gier. Glaub mir es lebt sich zufriedener. Und du wirst sehr schnell Abstand gewinnen und merken, dass es das beste ist, was dir passieren kann, dass du den los bist und sich seine Wut woanders hinwenden wird. Entziehe dich dem Teufelskreis emotional. Das macht nur Stress und der macht alt, hässlich und krank. Und ganz ehrlich, das kann er doch nicht wert sein.

    Ganz liebe Grüße und einem großen Drücker.

    • Waltraud sagt:

      Alle Achtung, wenn Du das so hinkriegst. Ich würd am Rad drehen bei dem ganzen Stress, zumal Ende offen.

      • Wingwing_mary sagt:

        Naja einfach war es nicht. Und klar ist jede Verhandlung irgendwie aufwühlend. Aber nur so könnt ihr dem zu einem Abschluss verhelfen und euch selbst schützen. Außerdem soll das jetzt mein restliches Leben bestimmen? Nein! Aber ohne die Foren und Psychotherapie wäre ich bestimmt nicht so weit. Es gab da einige Sitzungen bei denen das Gesamtpaket analysiert wurde, ich feststellen musste, dass der Typ nicht der erste N. in meinem Leben war und schließlich die Frage von meiner PT: Was wollen Sie? Antwort : Nicht mehr unter diesen Typen leiden müssen, weg von den schlechten Gedanken/ Gefühlen. Und dann hat es mir geholfen mich der Leute zu erinnern, die zu mir stehen, sich nicht in die schlechten Gedanken zu verlieren (denn die füttern sich anscheinend selbst) und stattdessen neue schöne Erinnerungen anzuhäufen. Hat n paar Wochen gedauert und seit einigen Monaten betrachte ich das viel gelassener. Was N. machen wieso oder weshalb ist doch egal. Ohne die geht es besser, auch wenn man es nicht gleich merkt und man kann endlich sein Leben selbst gestalten. Und die Kraft, von der wir offenbar eine ganze Menge haben, sollten wir uns doch lieber für Menschen aufheben, die es verdienen. So zumindest mein Erkenntnis-Stand.

        • Maritt sagt:

          Ich danke auch ganz herzlich. Ich stehe mitten im Scheidungskrieg, mit bitteren Verlusten auf allen Ebenen und der Notwendigkeit eines Neuanfangs mit 55 Jahren. Es macht unheimlich Mut und gibt Kraft , Eure Beiträge zu lesen.

  3. Steffi sagt:

    Hallo zusammen,
    kürzlich habe ich über mein Scheidungsvorhaben von meinen Mann (evtl Narzisst) berichtet.
    Ich habe ihn mind. 4 mal über meine Anwältin anschreiben lassen, um die Scheidungsfolgesachen, zu klären.
    Alle Schreiben hat er ignoriert und das macht mich immer wütender, so dass sich meine Gedanken nur noch um ihn drehen. Ich verspüre dann so viel Hass und Wut, das ich manchmal, fast wie ferngesteuert, zum Telefon greife und ihm dann laut meine „Wut und Hass auf ihn“mitteile.
    Erst ignoriert er meine Anrufe und wenn er dann doch ran geht, beleidigt er mich wieder zu tiefst.
    Ich weiss, bin selber Schuld, aber je länger er meinem Scheidungsanliegen hinaus zögert, umso mehr ärgert mich das.

  4. Brigitte sagt:

    Sehr geehrter herr Grüttefien

    Ich brauche dringend ihren Rat.Ich bin erst vor ca. 4Wochen auf Narzissmus aufmerksam geworden als ich nach Tips zur Rettung meiner Ehe gesucht habe. bei dieser Erkenntnis hatte ich das Gefühl alle würden meinen Mann kennen.
    Kurzgefasste Fakten:
    1981 kennengelernt, 1989 zusammengezogen, 1991 geheiratet,
    1994 „gemeinsam“ gebaut ,bezahlt und gelebt.
    Nach Heirat Manipulationzu Partnertausch, Einwende galten nicht.Ich war ihm das „schudig“.Über die ganzen Jahre habe ich mich dazu nötigen
    Lassen.Wurde immer schlimmer, ich würde krank,nach 2 OP`s und Reha sollte ich dann mit in den Swingerclub.Da ist mir der Kragen geplatzt,habe ihm alles an den Kopf geworfen. Mein Fehler jetzt habe ich einen Feind.
    Im Alltag tut er als äre alles eitel Sonnenschein,doch keine Nähe .kein Sex,seid Juni.Habe das Gefühl als würde seine gesammte Verwandschaft mich kommich ansehen.
    Aber das aller schlimmste ist, dass ich jetzt festgestellt habe das unser Haus in Wirklichkeit ihm alleine gehört da ich nicht im Grundbuch stehe. Naiv von mir, da ich aber Dahrlehensvertrag und Grundschuld damals mit unterschrieben habe und mir ständig eingeredet wurde, das es unser Haus ist habe ich auch nie daran gezweifelt.
    Ich habe mindestens die Hälfte bezahlt.
    Da die Situation unerträglich für mich geworden ist,denke ich an Trennung.Befürchtea ber den finanziellen Ruin.Kann er ein Testament zu Gunsten seiner Nichte machen ? wir sind Kinderlos.
    Er ist 57, ich bin 54.Wie wäre meine finanzielle Situatio besser , wie verhalte ich mich am besten?

    Hoffe auf eine Antwort von ihnen, möchte aber auf keinen Fall erkannt werden, weis nicht wie er reagieren würde.
    Vielen lieben Dank im Voraus.
    Eine Verzweifelte

  5. Erika sagt:

    Hallo,
    ich habe mich vor einem Jahr von meinem narzisstischem Eheman getrennt.Leider habe ich nicht gemerkt was mit ihm los war und schon garkeine Bezeichnung dafür ( für sein Verhalten gehabt).Wir waren 14 Jahre zusammen und davon 10 Jahre verheiratet.
    2010 haben wir uns schon einmal getrennt damals zwang er mich zu einem Ehevertrag mit Gütertrennung wegen der Eigentums wohnung die er vor unserer Ehe gekauft hatte und ín die er Eigenkapital investiert hatte. Ich wollte sein Geld garnicht habe nur ein paar Möbel und eine kleine Summe von 5000 Euro Startkapital für den Neuanfang gefordert… Um sicher zu gehen das ich nicht noch mehr vordere hat er mich zu diesem Ehevertrag genötigt. Hört sich vieleicht albern an aber wer die Verhaltensmuster eines Narzissten kennt wird es verstehen.
    Nun ja, nach einem Jahr kamen wir wieder zusammen… alles fühlte sich gut und richtig an. Wir kauften uns ein kleines Häuschen und der Terror begang von vorne und noch viel schlimmer….
    Ich zog schließlich vor einem Jahr die Reissleine und habe ihn verlassen.Bin aus dem gemeinsamen Haus ausgezogen und zahle noch für die Küche ab. Er trägt derweil die Hauskosten ( Finanzierung alleine und zahlt zusätzlich noch die Verbindlichkeit für den letzten Renovierungskredit.
    Ich habe nichts mitnehmen dürfen an Möbel und hatte durch den Hauskauf auch kein Erspartes mehr.
    Im Grundbuch und in allen Verbindlichkeiten sind wir gemeinsam eingetragen.

    Meine Frage … Greift die Gütertrennung in diesem Fall? Oder steht mir bei einem Hausverkauf die hälfte vom Verkaufserlös abzüglich der noch offenen Vérbindlichkeiten zu.

    Mein Nochehemann versucht mich jetzt mit einer kleinen Summe zu erpressen. entweder ich nehme das oder er lässt alles vom Gericht errechnen… und dann gehen wir leer aus.
    Kann mir jemand Tps geben wie ich mich verhalten sollte oder sogar müsste?

    vielen Dank schon mal und LG

    Das HAus gehört hälftig uns beiden

    • Gibt es einen Ehevertrag? Wenn nicht, dann greift automatisch der Vermögensausgleich für das gesamte Vermögen, dass während der Ehezeit angeschafft worden ist. Ich würde Ihnen dazu raten, sich von einem erfahrenen Anwalt beraten zu lassen und die Fakten prüfen zu lassen. Alles Gute!

      • Erika sagt:

        Vielen Dank für die Antwort.
        Ja es besteht ein Ehevertrag.

        Abgeschlossen 2010 …. Gütertrennung , Nacheheunterhalt und Versorgungsausgleich.

        Das Haus wurde aber danach angeschafft ( 2014) gemeinsam und zu gleichen Teilen.

        Er hatte lediglich durch einen etwas höheren Verdienst etwas mehr angespart als ich .

        Lg Erika

        • … sollten Sie sich von einem Anwalt beraten lassen und sich nicht leichtfertig auf außergerichtliche Vereinbarungen einlassen.

        • Lise sagt:

          Und so schenell wie möglich zum Anwalt, denn oft wird die halbe Miete für das halbe Haus vergessen, die mit eingerechnet wrden muss, wenn einer drin wohnt, es aber beiden gehört, das ist Vermietung der Hälfte und muss mit den andern Sachen aufgerechnet werden. Die Gütertrennung so schnell wie möglich mahcen, damit niemand mehr für den andern veantwortlich ist. Je später, um so schwieriger lässt sich alles berechnen.
          Freu dich, dass ihr verheiratet wart, so gibt es gesetzliche Regeln, die relativ klar sind, zwar Spielraum und Verhandlungsspeilraum haben, aber nicht unbegrenzt.
          Du kannst di ja auch die Nutzung der Küche bezahlen lassen, du stllst ja diene Hälfte zur Verfügung, sit wie Vermeitung von Gegenständen. usw. Aber ein Anwalt hilft dir da, ein Laie hat da keine wirkliche Ahnung.
          Bis dahin nichts ohne Anwalt unterschreiben oder auch nur versprechen, verhindern, dass Vermögen verschoben oder versteckt oder auf Kinder übertragen wird

  6. steffi sagt:

    Hallo, ich bin das erste mal in einer Gesprächsrunde und sehr unerfahren mit öffentlichen Gesprächsrunden.
    Ich bin seit 24 Jahren verheiratet und habe erst jetzt geschnitten, dass mein Mann ein ausgewachsener Narzisst ist.
    Er ist schwerer Alkoholiker und hat trotzdem immer wieder die Kurve gekriegt.
    Wir haben zusammen ein neues Einfamilienhaus gebaut, ein weiteres Haus gekauft und saniert und die Krönung ist, dass er unbedingt auch noch ein Mietshaus gekauft und saniert hat. (alles in Eigenleistung), die er durch seine Trunksucht selten leisten konnte. Aber ich war ja all die Jahre da.
    Mittlerweile haben sich unsere Kinder von ihm losgesagt, auch meine ganze Familie und Freunde wollen nichts mehr mit ihm zu tun haben. Nur ich habe immer wieder versucht das Spagat zwischen ihm und meiner Familie zu machen.
    Voriges Jahr erlitt er einen Herzinfarkt(ausgelöst durch Entziehung von Alkohohl).
    Ich habe ihn gepflegt, begleitet, seine Amtsgeschäfte erledigt und hab mich um alle Immobilien gekümmert(Rasen mähen, Vermietungsangelegenheiten geregelt usw)
    Nach seiner „eingeschränkten“ Gesundung fiel ihm ein, dass ich ihm zu „arm“ bin und überhaupt sein größter Fehler war?!
    Nach all den vorangegangenen Demütigungen, war das die Krönung, so dass ich gegangen bin.
    Und eine neue Beziehung(wieder mal) lebt er jetzt öffentlich aus.
    Ich bin mittlerweile am Ende meiner Kräfte, so dass ich zum 3.mal die Scheidung eingereicht hab. Aber, weil ich weiß. dass er ein Narzisst ist, weiß ich, dass er mich jetzt richtig fertig macht.
    Sorry für meine langwierige Geschichte.

    • Lise sagt:

      Du machst alles, wie es für dich richtig ist!

      Such dir rechtliche und therapeutische Unterstutzung!
      Alles, was ihr habt, gehört beiden, lass dir nichts anderes sagen. Nutze deinen Teil des Vermögens für Anwalt und die spätere Reha!

  7. Helga Greve sagt:

    Mein Ehemann hat sich nach 16 Jahre (davon 9 Jahre Ehe und ein 9-jähriger Sohn) am Telefon Schluss gemacht (seine Patentin, 14 Jahre jünger, wurde nach 3 Monaten mit Zwillingen schwanger) Kreditkarte, EC-Karte alles wurde von ihm sofort gesperrt. Auto vor der Tür entwendet, Strom und Wasser sperren lassen, Private Krankenversicherung, Internat in England nicht mehr bezahlt – dies alles ohne vorherige Information! 9 Jahre Scheidungskrieg, mit Lügen, Betrügen und immer wieder neuen Prozessen. Mit dem eigenen Sohn wegen Unterhaltszahlungen vor Gericht gezogen, ihm später, als Student ohne Einkommen, den Gerichtsvollzieher ins Haus geschickt. Jetzt erhält mein Sohn regelmäßig Post vom Anwalt des Vaters, der Bescheinigungen und Noten sehen will. Mich will er nun mit einer neuen Klage dazu bringen (dass obwohl die Ehescheidung vor drei Jahren vollzogen wurde) angebliches Eigentum oder Eigentum der verstorbenen Eltern herauszugeben. Er zählt Dinge auf, die angeblich in meinem Besitz sind, die ich aber nie zuvor gesehen haben. Mal geht es um eine Stofftiersammlung, angebliche Bourdeaux Weine und vor allem Kunstgestände, die ich unbedingt an ihn herausgeben soll. Es ist unbeschreiblich, was mein Sohn und ich seit der Trennung 2006 durchgemacht haben und immer noch durchmachen müssen. Er läßt uns keine Ruhe! Und das tollste: er ist Frauenarzt! Er verfolgt uns überall hin, findet heraus, wo wir wohnen – ich fühle mich gestalkt!
    Seine außerehelichen Kinder sind nunmehr 10 Jahre alt – und gerade hat er die Mutter der Kinder geheiratet. Trotzdem gibt er keine Ruhe – ich werde wohl auswandern müssen !

    • Sterntaler sagt:

      Oh mein Gott!! Ähnliches erlebe ich auch!! Meinen Sohn ( heute 18 Geburtstag) hat er dazu gebracht, auszuziehen!! Gestern und ich wurde erst letzte Woche von meinem Sohn in Kenntnis gesetzt!!
      Papa bezahlt neues Motorrad, Auto und von dem Unterhalt bezahlt mein Sohn die Miete!!! ( wer weiß wie lange!)!! Meine letzte Anwältin hat das Mandat niedergelegt!!!
      Hat im steuerbüro ihres Vaters gelernt und der Steuerberater meines noch-Ehemannes arbeitet im selben Büro!!! Habe mehrfach auf Bilanz-Betrug hingewiesen!!!!
      Und ohne Anwalt hat das Amtsgericht mir aufgebrummt die U-Anlage für 2014/2015 zu unterzeichnen!! Angeblich Unterhalt in Höhe von 13805 Euro erhalten!!!
      Wird allerdings als Kaltmiete von 1350 Euro angerechnet!!! ( Dorf, resthof wurde seit 2002 nie wieder renoviert) allerdings behauptet mein noch-Ehemann das, aber er hat die Kredite auf dem Haus in die Firmen-Bilanzen einfließen lassen!!!
      Ja sehr verwirrend!!!
      Mittlerweile ist er verlobt und mit unserer ehemaligen Mitarbeiterin hat er jetzt ein Kind!!! Und die gute suchte nur einen reichen Geschäftsmann!!!
      Und ich bin pleite und das Amtsgericht drückt mir Verfahrenskosten von 5800 Euro aufs Auge!!!
      Ja ein Narzisst macht solange weiter wie man ihn lässt!! Seine Anwältin spielt das perfide Spiel mit und meine Anwälte haben nicht einmal den Finger krumm gemacht!!!!
      Ich könnte endlos weiterschreiben, aber jeder weiß: wer es mit einem Narzisst zutun hat, kommt nicht aus dieser Rattenfalle raus! Außer es geschieht ein Wunder!!!!
      Zu meinem Sohn habe ich nur gesagt: führe dich nicht in die Abhängigkeit!!! Ich glaube er hat es nicht verstanden!!!
      Möge Gott ihn schützen!!!!
      Ein Hoch auf die Gerechtigkeit!!
      Das schlimmste ist, es wird immer Anwälte geben, die diese Monster im Sinne der “ Gerechtigkeit “ vertreten!!!
      In meinem schreiben vom Amtsgericht steht: im Namen des Volkes….
      Und ich stand da und sagte zu mir: nein das volk weiß Bescheid!!
      Es müsste heißen: im Sinne der Anwältin und dem Monster….!?

      • Waltraud sagt:

        Genau solche Szenarien und meine Angst haben mich bisher davon abgehalten, den Scheidungsweg zu beschreiten. Das was ich bisher schon erleben durfte, fühlte sich wie Hölle an und ich hatte viel zu lange keine Ahnung das es sich um einen narz. Psychopathen handelt. Man hat kein Leben mehr. Es ist ein einziger Überlebenskampf. Ausser Kontakt zu vermeiden und loszulassen, auch die Menschen, die Kontakt mit diesem Narzissten haben und auch die, die widerum vom Narzissten instrumentalisiert werden, was zur Beeinflussung Dritter führt und so weiter…Aussenstehende machen sich einfach kein Bild, was abgeht und solange man nicht Betroffener ist….es ist einfach so unglaublich und ich hab viel zu lange gebraucht, diese Spielchen zu durchschauen. Man bleibt als Schrotthaufen zurück und kann zusehen, wie mich man sich trotz der Isolierung wieder auf die Beine bringt. Allen Betroffenen viel Kraft auf Ihrem Weg….

  8. Ralph sagt:

    Hallo,
    ich kann bestätigen, dass die Scheidung mit einem Narzissten eine langwierige Angelegenheit ist. Obwohl es weder um Hausrat, Versorgungsausgleich noch um Vermögen geht, zieht sich meine Scheidung schon seit 2 Jahren hin. Ende offen.
    Da wird gelogen, falsch ausgesagt, Termin mit Hilfe der Rechtsanwältin immer wieder verschoben usw.
    Bei den Vereinbarungen für meine Tochter ähnlich. Keine Einhaltung von Vereinbarungen mit dem Jugendamt. Selbst gerichtliche Vereinbarungen werden ignoriert.
    Die Beiträge hier entsprechen (leider) der Realität. Vielen Dank dafür.

    Viele Grüße und viel Kraft allen Betroffenen

    Ralph

  9. Kerstin sagt:

    Hallo,

    wann genau ist ein Härtefall bei der Scheidung gegeben? Mein (noch) Ehemann ist spielsüchtig und hat einen Großteil unserer Ersparnisse verzockt. Wie sieht es dann aus? Bekomme ich den Rest oder wird das trotzdem aufgeteilt?

    Liebe Grüße
    Kerstin

  10. BLOEMEN Hartwig sagt:

    Hallo zusammen,
    Meine Frau hat sich schon dreimal versucht das Leben zu nehmen. Erstmal mit 17 Jahren im Elternhaus und zweimal bei mir. Sie hat eine Prsöhnlichkeitsstörung, was auch von den Ärtzten festgestellt worden ist. Nach mehren Versuche mit meine Frau habe ich mich jetzt getrennt. Ich habe eine Firma aufgebaut mit ca 15 Angestellte. Meine Frau war immer angestellt bei mir. Da wir kein Ehevertrag haben, versucht sie jetzt mich fertig zu machen. Es ist Ärtzlich festgestellt worden, das sie starkePrsöhnlichkeitsstörung hat. Hat so eine Person, das Recht eine Firma mit 15 Angestellte die Firma platt zu machen ?
    Wer kann mir dabei helfen ?
    Über eine Antwort würde ich sehr freuen .
    MfG Hartwig BLOEMEN

    • Wenn Sie sich scheiden lassen, dann muss ja das gemeinsame Vermögen, das in der Ehezeit aufgebaut worden ist, getrennt werden. Da Sie keinen Ehevertrag haben, wird der Zugewinn festgestellt. Wurde der Betrieb erst in der Ehe gegründet und aufgebaut, dann steht Ihrer Frau die Hälfte des Firmenwertes zu. Besteht sie auf eine Auszahlung kann ein Betrieb in Schwierigkeiten geraten, weil er die Liquidität aufbringen muss. Ohne die Hilfe eines versierten Anwaltes werden Sie dieses Problem nicht in den Griff bekommen.

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