Sorgerechtskrieg – An einen Narzissten gekettet

Ein Gastbeitrag von Anne-Sophie Richard

Anne-Sophie Richard beschreibt in ihrem Buch „Sorgerechtskrieg – An einem Narzissten gekettet“ den langwierigen und zermürbenden Rechtsstreits mit einem Narzissten um das gemeinsame Sorgerecht. Über einen Zeitraum von zehn Jahren – vom ersten Kennenlernen bis zu einem endlosen Prozess-Marathon – beschreibt Anne-Sophie Richard sehr detailliert sämtliche Auseinandersetzungen mit dem narzisstischen Vater ihres Kindes.

Anne-Sophie Richard ist nicht mein richtiger Name, denn das Buch, das ich unter diesem Pseudonym veröffentlicht habe, schildert meine eigenen, teilweise sehr persönlichen Erfahrungen mit einem Narzissten. Als Journalistin lag es für mich nahe, diese absurden, schmerzhaften und unfassbaren Geschehnisse zu dokumentieren, und zwar so wirklichkeitsgetreu wie möglich. Geändert habe ich nur Namen, Orte und äußere Lebensumstände, wodurch mein Erfahrungsbericht letztlich zu einem Roman wurde. Wichtig war mir, das Drama auszurollen, ohne andere dabei bloßzustellen.

Das wirklich Verblüffende für mich ist, dass viele Frauen nach der Trennung von einem Narzissten genau das gleiche erlebt haben wie ich – und immer noch durchmachen. So steht meine eigene Geschichte gewissermaßen stellvertretend für die unzähligen Dramen, die sich täglich aufs Neue vor den Familiengerichten abspielen. Ich habe versucht, auch kleine Details Revue passieren zu lassen, denn im Grunde haben meine inneren Alarmglocken schon bei den ersten Begegnungen mit Hartmut energisch geläutet.

Schon nach wenigen Treffen bin ich allerdings auch schwanger geworden. Das passte zwar überhaupt nicht in meinen Alltag als Lokalredakteurin einer Tageszeitung, aber ich setzte darauf, dass wir das als Team irgendwie packen würden. Über Narzissmus wusste ich da noch wenig bis gar nichts. Ich merkte nur, dass mich Treffen mit Hartmut von Anfang an schlauchten: Ich fühlte mich ausgelaugt, schuldig und unzulänglich. Und so habe ich angefangen, eine Art Tagebuch über die merkwürdigen Begebenheiten mit ihm zu führen. Diese sehr umfangreichen Aufzeichnungen waren die Grundlage für mein Buch, das jetzt erschienen ist.

Viele Kleinigkeiten am Anfang habe ich nicht richtig gedeutet

Im Nachhinein würde ich die vielen, kleinen Teile vermutlich gar nicht mehr rekonstruieren können, an denen sich im Grunde gleich festmachen ließ, dass ich an einen hochgradigen Narzissten geraten war. Aber als ich – nach intensiver Beschäftigung mit typischen Merkmalen und Hintergründen einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung – meine Aufzeichnungen durchging, wurde in dieser geballten Gesamtschau manches offensichtlich.

Isoliert betrachtet, war nämlich vieles überhaupt nicht so dramatisch, beispielsweise Hartmuts irgendwie sonderbare Reaktion auf die Nachricht meiner Schwangerschaft: „Ein ereignisreiches Jahr neigt sich dem Ende entgegen.“ Damals bezog ich das auf seinen noch frischen Job- und Freundinnenwechsel. Inzwischen weiß ich, dass er grundsätzlich einfach willens oder in der Lage war, über seinen eigenen Kontext hinauszuschauen.

Gleichzeitig sorgte er aber sofort dafür, mich als „Schuldige“ dastehen zu lassen: „Ich will es offen sagen: Wenn ich gewusst hätte, dass du nicht verhütest, hätte ich mich auf dieses Vabanque-Spiel nicht eingelassen.“ Das war natürlich schon damals drastisch enttäuschend; heute sage ich mir, dass ein Narzisst alles auf sich bezieht – und zwar ausschließlich auf sich.

Eine gleichberechtigte Partnerschaft war nie möglich

Mein Rückblick legt gleichzeitig offen, wie sich die Fronten zwischen uns erst ganz subtil, dann zunehmend offen verhärteten. Schon bei der Geburt unseres Sohnes zeichnete sich ab, dass eine gleichberechtigte Partnerschaft mit dessen Vater nicht möglich war. Wir hatten es nicht einmal in einen gemeinsamen Haushalt geschafft, was ich seinerzeit reflexartig mir selbst anlastete.

Mit der neuen Sorgerechtsgesetzgebung wehte dann endgültig eiskalter Wind in meine bis dahin naive Welt. Obwohl wir überhaupt nicht miteinander kommunizieren konnten, forderte Hartmut das gemeinsame Sorgerecht, stellte immer neue gerichtliche Anträge, verlangte die Verhängung von Ordnungsmitteln gegen mich, stellte mir bei meinem Arbeitgeber nach, lauerte mir vor meinem Haus auf – ich erhielt sozusagen das komplette Paket, das ich in meinem Buch schildere.

Das Sorgerecht wird als Schießpulver genutzt

Die grundlegende Sorgerechtsreform im Juli 2010 der Bundesregierung markierte für mich den Startpunkt einer Odyssee, die bis heute nicht endet. Zum ersten Mal konnten Väter auch gegen den Willen der Mutter ein Mit-Sorgerecht für das gemeinsame Kind erhalten. Grundsätzlich hielt auch ich diese Neuregelung für überfällig. Ich merkte aber schnell, dass schon Gerichtsverfahren als Machtinstrumente missbraucht werden können, ganz zu schweigen von der gemeinsamen elterlichen Sorge.

Hartmut hatte sich bis dahin nie sonderlich für die alltäglichen Belange unseres Sohnes interessiert, aber dass er kein Sorgerecht hatte, kränkte ihn zutiefst. Natürlich stellte er im Sommer 2010 sofort einen Antrag auf das gemeinsame Sorgerecht. Damals galt noch eine Übergangsregelung nach dem Prinzip der „positiven Kindeswohlprüfung“: Das Gericht konnte einem solchen Antrag stattgeben, wenn es dem Wohl des Kindes am besten diente.

In unserem Fall war abzusehen, dass Hartmut keine Ruhe geben und notfalls vor das Oberlandesgericht ziehen würde. Vermutlich wollte der Amtsrichter deshalb nicht einfach nur das Offensichtliche in seine Entscheidung schreiben, sondern diese auch noch durch ein Gutachten wasserdicht machen. Die Termine mit der Gutachterin musste ich nun auch noch in meinem ohnehin stressigen Alltag als alleinerziehende, in Vollzeit berufstätige Redakteurin unterbringen. Vor das OLG zog Hartmut dennoch.

Der Narzisst entwickelt eine Prozeßsucht

Drei Jahre später stand die gesetzliche Regelung fest, die fortan gelten sollte und bei der die Hürden, das alleinige Sorgerecht zu behalten, sehr viel höher lagen. Das Gericht ordnete danach grundsätzlich die gemeinsame elterliche Sorge nicht verheirateter Eltern an, wenn dies dem Kindeswohl nicht widersprach. Das ließ natürlich immer noch viel Interpretationsspielraum. Hartmut jedenfalls war überzeugt, dass ihm nun aber endlich auch das Mit-Sorgerecht zustehen müsse, also trat er die Prozedur erneut los.

In der Zwischenzeit hatte er, meistens wegen Banalitäten, aber auch noch lauter andere Anträge bei Gericht gestellt, weil unsere Kommunikation komplett zum Erliegen gekommen war. 2011 war er sogar dazu übergegangen, mich zu siezen, was er bis heute tut. (Ich duze ihn weiterhin!) Im Laufe der zehn Jahre zwischen 2007 und 2017, die mein Buch umfasst, sind wir uns zig Mal vor Gericht begegnet.

Um diesen Irrsinn zu ertragen, habe ich irgendwann angefangen, schon während der Verhandlungen mitzuschreiben, sodass mein Buch gleichzeitig eine Art Dokumentation von Sorgerechts- und Umgangsverfahren darstellt und auf einem Nebenkriegsschauplatz auch meine Erfahrungen mit Rechtanwälten widerspiegelt. Hartmut war aber auch auf anderen Feldern höchst aktiv, beispielsweise durch wiederholte Kindeswohlgefährdungsanzeigen.

Das Kind wird von dem Narzissten instrumentalisiert

Leider wird ein Narzisst selbst nach zehn Jahren nicht müde. Je älter unser Sohn wird, desto intensiver wird er einbezogen. Ich schreibe weiterhin alles auf, um auch die nächsten Akte des Dramas dokumentieren zu können. Band II ist also schon in Arbeit, denn das dritte inzwischen schon geführte Sorgerechtsverfahren hätte den Rahmen des vorliegenden Buches endgültig gesprengt.

Mit Sorge verfolge ich die Diskussion um eine erneute Sorgerechtsreform. Eine Arbeitsgruppe des Justizministeriums befürwortet das automatische gemeinsame Sorgerecht ab Geburt. Eine solche Regelung ginge (unter anderem auch) an der Lebenswirklichkeit all derer vorbei, die ein gemeinsames Kind mit einem Narzissten haben. Je ausgeprägter die narzisstische Störung eines Elternteils, desto unwahrscheinlicher ist ein Miteinander zum Wohle eines Kindes möglich.

Am Ende meines Buches schildere ich meine eigenen offensiven, verschiedenartigen Verständigungsbemühungen mit Hartmut, die mir sehr deutlich gemacht haben, dass an dieser Front nichts zu machen ist. Ein Narzisst, der keine Kränkung vergisst, selbst die banalste Verletzung nicht, wird keine Gelegenheit für einen Machtkampf ungenutzt lassen. Diese Problematik sollte auch bei künftigen Gesetzesreformen im Blick bleiben.


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Veröffentlicht in Blog, Erfahrungsberichte
35 Kommentare zu “Sorgerechtskrieg – An einen Narzissten gekettet
  1. Anne-Sophie Richard sagt:

    Liebe entsorgte Väter, mein Thema ist überhaupt nicht „Mutter vs. Vater“. Und auch nicht: „Narzisst = möglichst wenig Kontakt zum Kind“. Das Thema ist vielmehr, dass es beispielsweise extrem schwer ist, mit einem narzisstischen Elternteil überhaupt Absprachen zum Umgang treffen zu können. Liebend gerne hätte ich den Vater meines Kindes sehr viel intensiver bei der Erziehung eingespannt, und zwar idealerweise, ohne selber an ihn gebunden zu werden. Diese Trennung von „Eltern- und Paarebene“, wie es beim Jugendamt immer so nett heißt, war aber schlichtweg nicht möglich. Mein Kind liebt seinen Vater, und das ist gut und normal so!
    In meinem Buch gebe ich sehr offen auch eigene persönliche Schwächen preis, die nun einmal jeder Mensch hat und die das Zusammenleben ohnehin immer zu einer täglichen Herausforderung machen. Bei einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung kommt aber noch ein ganz schön heftiges Päckchen hinzu, die ein dauerhaftes Miteinander – davon bin ich inzwischen fest überzeugt – bei allem guten Willen ausschließen. Das gilt vermutlich für manch andere Persönlichkeitsstörungen auch, aber meine eigenen Erfahrungen beschränken sich nun einmal auf den Umgang mit einem (sehr ausgeprägten) Narzissten.

    • Vom Polarkreis - und nicht ohne Grund hier sagt:

      Liebe „Frau Richard“, Ihr Artikel liest sich leider aber nicht so und ist dadurch ein Stich in das Herz aller liebenden Väter, die den von Ihnen geschilderten Sachverhalt mit veränderten Vorzeichen erlebt haben und erleben.

      Zitat:
      „Mit Sorge verfolge ich die Diskussion um eine erneute Sorgerechtsreform. Eine Arbeitsgruppe des Justizministeriums befürwortet das automatische gemeinsame Sorgerecht ab Geburt. Eine solche Regelung ginge (unter anderem auch) an der Lebenswirklichkeit all derer vorbei, die ein gemeinsames Kind mit einem Narzissten haben. Je ausgeprägter die narzisstische Störung eines Elternteils, desto unwahrscheinlicher ist ein Miteinander zum Wohle eines Kindes möglich.“

      Hier muss widersprochen werden! Das geteilte Sorgerecht ist oft das einzige, was es dem ausgegrenzten Elternteil ermöglicht, Mitsprache über und Umgang mit dem gemeinsamen Kind zu bekommen. Dies ist vom Gesetzgeber in §1626 (3) BGB zudem überdies als Wohl des Kindes eindeutig definiert und festgelegt.

      Ich habe selbst Umgangsschwierigkeiten in den Absprachen mit dem andren Elternteil in den letzten 5 Jahren erlebt (seit 1,5 Jahren kein Handykontakt zum Kind zugelassen, trotz nachgewiesenen Wunsches der Tochter zum Kontakt mit dem Vater, trotz einstweiliger Anordnung; am Grab meines Vaters stand ich am Beerdigungstag alleine, da die Kindesmutter die Tochter an jenem Tag auf einen Kindergeburtstag(!) schickte – nur um mal zwei von unendlich vielen Umgangserschwerungen der letzten 5 Jahre zu nennen), und doch ist es selbst heute nicht mein Ziel, die Mutter vom gemeinsamen Sorgerecht auszuschliessen, da ich weiss, dass dies zwar dem Nichtnarzissten dient und hilft aber nicht dem Wohl des Kindes entspricht, das wiederum nicht weiss was ein Narzisst ist, das aber den Umgang mit Mutter und Vater für ein gesundes Aufwachsen braucht.

      Meistens sind es übrigens die Mütter, die den Vater vom Kind wegdrängen. Und meistens tun sie das aus purem Egoismus: Eine Umfrage des Justizministeriums bei mehr als 500 Rechtsanwälten und Jugendämtern hat ergeben, dass 80 bis 90 Prozent der Mütter, die die gemeinsame Sorge ablehnen, dafür Gründe anführen, die sich gerade nicht am Kindeswohl, sondern an ihrem eigenen Wohl orientieren. Die Verweigerung der gemeinsamen Sorge durch die Mütter sei in weniger als der Hälfte der Fälle oder nur sehr selten plausibel.

      So lese ich auch Ihren Artikel: „es ist schwierig, also brauche ich das Sorgerecht alleine. Wobei ich Ihnen Ihre schlimme Situation im Zusammenspiel mit einem Narzissten zugestehe, weil ich dieses Zusammenspiel mit einem Narzissten selbst kenne.

      Der Fehler liegt im System: Niemand tut etwas dagegen. Niemand fühlt sich für die Väter zuständig, die von den Müttern ausgebootet werden. Zuständig wären dafür eigentlich die Jugendämter, aber die kümmern sich fast nur um die Mütter: Doppelt so oft wie Väter ohne Sorgerecht erhalten Mütter mit alleinigem Sorgerecht deren Unterstützung, heißt es in einer im Auftrag des Justizministeriums gemachten Studie, für die mehr als 7000 Eltern befragt wurden.

      Dass diese ungleiche Unterstützung durch das Jugendamt nichts mit der Verteilung des Sorgerechtes, aber sehr viel mit dem Geschlecht der Sorgeberechtigten zu tun hat, zeigt sich, wenn man einen Blick auf die Hausbesuche wirft, die Jugendamtsmitarbeiter machen: Väter ohne Sorgerecht erhalten in zwei Prozent der Fälle Besuch vom Jugendamt. Mütter ohne Sorgerecht indessen in achtzehn Prozent der Fälle, also neunmal so oft. Das heißt: Mütter werden vom Staat unterstützt, weil sie Mütter sind. Väter werden vom Staat nicht unterstützt, obwohl sie Väter sind. Das Recht der Mütter auf ihre Kinder gilt in Deutschland mehr als das Recht der Väter auf ihre Kinder.

      Niemand, weder Jugendamt, Anwälte, Staatsanwälte, Oberstaatsanwälte, Richter haben je zu meiner Ex gesagt: „wie kommen Sie dazu den Umgang zu vereiteln? Der ist gerichtlich festgelegt!“

      Dennoch kann der ausgegrenzte Elternteil bei aller Schwierigkeiten im Umgang als wahrer Elternteil niemals aufgeben. Würde er nun dem anderen Elternteil das Sorgerecht entziehen wollen, ist er nicht besser als der Narzisst selber.

      Dies ist ein Plädoyer für das geteilte Sorgerecht und nicht für die Ausgrenzung des Vaters durch die Mutter oder der Mutter durch einen Vater aufgrund von „Schwere bei Umgangsabsprachen“. Wenn dann noch ein Narzisst (die Chancen stehen wie oben aufgezeigt für Frauen gut, für einen weiblichen Narzissten noch besser) das alleinige Sorgerecht bekommt, ist nichts für das Kind gewonnen.

      Der Fokus muss somit immer auf dem Wohl des Kindes liegen (und nicht unbedingt, was „leichter“ bei der Erziehung eines Kindes ist), dann ergeben sich die richtigen Konsequenzen auch in der Schwere des Umgangs von selbst.

      Diese richtigen Konsequenzen sind im dargestellten Artikel aus geschlechtsneutraler Sicht nicht zu erkennen.

      Ein entsorgter Vater

      • Anka sagt:

        Die
        „richtigen“ Konsequenzen sind im Artikel wirklich nicht zu erkennen.
        Das stimmt!

        Unter der Voraussetzung, daß H.: … „sich nie sonderlich für die alltäglichen Belange unseres Sohnes interessiert“ … versteh‘ ich den verallgemeinernden „Rundumschlag“ nicht.

        Der Artikel soll „ein Stich ins Herz aller liebenden Väter“ sein?
        Ach wirklich?

        Jemand der sich nicht für den alltäglich anstehenden „Kleinkram“ interessiert und engagiert, hat „den Focus“ aber „immer auf dem Wohl des Kindes“???

        Bei allem Respekt meiner Unkenntnis
        über die tatsächlichen Um- und Zustände Ihrer Situation…
        Vielleicht sind andere persönliche Erfahrungen manchmal doch viel „haarsträubender“, als man(n) meint…

        Im Übrigen hat Mann/Frau nicht auch ohne „Sorgerecht“ ein „Umgangsrecht“?

        Ich hab den Eindruck, daß es viel zu oft um „Recht-Haberei“ geht, um Druck- und Erpressungsmöglichkeiten…
        Und das aus der Sicht: „geschlechtsneutral“!

        Schade für die Kinder und keineswegs zu ihrem Wohl!

        • Zebra sagt:

          Auch ich habe den Eindruck, dass das gemeinsame Sorgerecht viel zu oft vom umgangsberechtigten ET ( ja, meist die Väter) als Waffe gegen den Expartner benutzt wird und nicht zum Wohl des Kindes. Hier geht es oft um Macht und Recht haben wollen. Und dann die Angriffe wenn Kinder nach solchen Erlebnissen den Umgang verweigern. Aber daran kann ja nur die böse Mutter schuld sein.

        • Vom Polarkreis - und nicht ohne Grund hier sagt:

          Zur Aufklärung Ihrer „Unkenntnis“:

          staatsanwaltschaftlicher Bescheid über die Kindesmutter und über §187 StGB und §145d StGB vor der Polizei. Gespeichert bei der Staatsanwaltschaft für den „Wiederholungsfall“.

          Dann bislang von der Kindesmutter ohne Konsequenzen „wiederholt“ auch in 2 Sorgerechtsverfahren erneut unwahr vorgetragen.

          Konsequenzen für die Kindesmutter troz 5 staatsanwaltschaftlicher Bescheide zugunsten der vorgetragenen Wahrheit des Kindesvaters vor Polizei und Gericht und trotz der staatsanwaltschaftlich bereits erwiesenen Unwahrheit der Kindesmutter: 0

          Konsequenzen für den Kindesvater durch zu diesem Zeitpunkt bereits staatsanwaltschaftlich erwiesener und nachgewiesener Falschbehauptung vor Gericht: Verlust des Lebensmittelpunktes des Kindes vor Gericht, Ablehnung seines vorgeschlagenen Wechselmodells … Ja, ich wollte den „Kleinkram“ des Kindes von Herzen erledigen (die Kindesmutter explodierte als ich der Tochter Kleidung kaufte, ohne Einwilligung des Sorgeberechtigten Vaters das Kind auf einer anderen Schule angemeldet – Sorgerecht bedeutet nunmal nicht nur Umgangsrecht).

          Konsequenzen aufgrund der staatsanwaltschaftlich bereits widerlegten und unwahr erwiesenen Falschbehauptungen der Mutter über den Vater vor der Polizei in dessem öffentlichen Beruf (3000 Menschen vorstehend, zudem anonymer Brief gegen den Kindesvater an die Zeitung – allein das ist eine Erfahrung, die ich keinem Menschen wünsche, wenn der Redakteur Sie anruft und zusätzlich ihren Dienstherrn kontaktiert) und nach staatsanwaltschaftlich festgestellter unrechtmässigen Strafverfolgung des Vaters:

          Arbeitsplatzverlust, Versetzung, Verlust der Nähe zum Kind bereits in Deutschland, Umgangserschwerung durch Versetzung, Einlagerung des persönlichen Eigentums über 6 Monate in einer Halle und bis zum Rückumzug nach Norwegen.

          Kindesmutter versichert Liebe im Trennungsjahr, Versöhnung im Trennungsjahr, geht aber nicht auf die bezahlte Norwegenfähre; Norwegen, wo die Familie 7 Jahre ohne Polizei, Jugendamt und Gericht lebte. Kindesmutter sagt 4 Monate nach nichtgenommener, bezahlter Fähre vor Gericht: „ich liebe ihn noch!“ (jenen Mann, den sie 12 Monate zuvor mit 186 StGB und 145d StGB unrechtmässig belastet hatte) mit der Folge: Nichtvollzug der Scheidung nunmehr im 5. Jahr.

          Man sollte meinen, dass bei 2000 km Anreise zum Umgang, dem anderen keine „Umgangssteine“ in den Weg gelegt werden.

          Aber erst mit Norwegen ging die Umgangserschwerung richtig los (da die Mutter ja jetzt aufgrund der nichtgenommenen Fähre nicht mehr dem Kindesvater die Schuld für die Trennung und Scheidung geben konnte und kann):

          Nichtherausgabe Kinderreisepass, Nichtherausgabe gerichtlich gebilligter Reisevollmachten, Nichtgenehmigung begleitetes Fliegen (Kind seit 5 Jahren über der offiziellen Altersgrenze), Anmeldung des Kindes auf einer Kindesfreizeit bei Abholung und in der gerichlich gebilligten Umgangszeit des Vaters …

          Jugendamt? Ha ha ha ha ha ha ha

          Die Tochter seit Weihnachten 2018 nicht mehr zum Umgang gehabt, kein Handykontakt (von der Kindesmutter gegen den dokumentierten Wunsch der Tochter unterbunden, wohl aufgrund der staatsanwaltschaftlichen Bescheide und der Wahrheit, die der Vater der Tochter aber zu dieser Zeit noch nicht geben wird). Kontaktanfrage des Kindesvates in dieser Situation und zum Umgang Weihnachten 19/20 – von der Kindesmutter abgelehnt.

          Eine Umgangsregelung hat das Gericht gegenwärtig nicht gefunden, besteht seit 13 Monaten nicht. Dies Schreiben liegen am Amtsgericht, Landesgericht, Oberlandesgericht, Staatsanwaltschaft und Generalstaatsanwaltschaft.

          Und ich versichere Ihnen: DIES IST NUR EIN BRUCHTEIL AUS 5 JAHREN …

          Ich möchte nicht mit Ihnen tauschen und Sie vermutlich nicht mit mir.

          Und ja, für einen liebenden Vater war die Lesung ein Stich ins Herz. Ich habe mit Tränen gelesen, was „Frau“ so über das geteilte Sorgerecht unverheirateter Väter (ich war dagegen verheiratet und meine Rechte als Vater sind nicht existent (vgl. §1626, 1666 BGB, 1684 etc.)) denkt … Macht ja nichts, wenn der Vater die Tochter seit 14 Monaten nicht mehr zum Umgang getroffen hat.

          Männer und Frauen haben ihre Waffen, ja, aber es ist unbestritten belegt, dass die „Waffe“ Umgang/ Sorge zumeist von den Müttern eingesetzt wird.

          Wir sollten unsere Einzelfälle nicht gegeneinander ausspielen, sondern das Wohl des Kindes im Blick behalten.

          Und bezüglich des Wohles sehe ich den eindeutigen Vorteil für das Kind beim geteilten Sorgerecht, wie es übrigens auch der Gesetzgeber vorsieht und – wie im Artikel beschrieben – mit neuer Regelung durch Arbeitsgruppe des Justizministerium mit Recht (nicht wie von Frau Richard „mit Sorge“) aufgrund der gegenwärtigen Fakten und Zahlen in den unzähligen Umgangsverfahren (und Einzelfällen) vom Gesetzgeber und Staat zugunsten der Väter stärken möchte.

    • Gerold sagt:

      Guten Tag Frau Richard
      Ich habe jetzt bewusst nicht „Sehr geehrte Frau Becker“ geschrieben … 🙂
      Ist dieser Chat noch aktiv? Ich habe Ihr Buch nun gelesen. Hut ab und herzliche Gratulation! Ist ja krass, was Sie alles durchgemacht haben. Ich habe Ähnliches erlebt, zum Glück nicht ganz so extrem. Vieles ist mir beim Lesen aber sehr bekannt vorgekommen. Freue mich schon auf Teil zwei.
      Herzlicher Gruss
      Gerold

      .

  2. Matthias sagt:

    Also ich habe das Erlebnis mit einer Narzisstin gehabt! Wurde durch das manipulierte Gericht ganz sauber entsorgt!
    Zum Thema Sorgerecht sträuben sich mir regelrecht die Haare! Wer hat sich diesen Schwachsinn nur ausgedacht? Warum wird das Sorgerecht den Eltern zugesprochen? Was heißt denn Sorgerecht? Für mich impliziert dieser Begriff das Recht auf Sorge! Wenn jetzt die Eltern das Sorgerecht bekommen stellt sich mir die Frage, wer sich denn um die Eltern sorgen soll? Die Kinder? Verkehrte Welt!!! Jedes Kind sollte das Recht auf die Sorge beider Eltern haben!
    Und was bitte sehr unterscheidet aus Kindessicht einen verheirateten Vater von einem unverheirateten Vater??? Nichts!!! Dieses kann man nur als katholischen Schwachsinn anerkennen!!!
    Und was die NPS betrifft ist das noch lange kein Grund dem Kind diesem Elternteil zu verwehren! Ein Kind kann eine NPS nicht einordnen! Es braucht beide Elternteile für eine ausgewogene Entwicklung!!! Wenn ein Elternteil ausgeprägte narzisstische Züge aufweist bleibt dem anderen Elternteil nur die Möglichkeit, die daraus resultierenden emotionale Defizite auszugleichen. Auch das Kind darin zu unterstützen, das es einen gesunden Umgang mit solchen emotionalen Strukturen lernt. Ein Kind will keine schlechten Eltern haben!
    Ich habe nie den Antrag gestellt, dass man auf Grund Ihrer Störung Ihr das
    Sorgerecht entzieht. Damit würde ich unserer Tochter nur unnötig schaden.
    Bei allem emotionalen Verständnis sehe ich Sie nicht als Mutter! Solch ein Verhalten spiegelt für mich eine absolute egoistische Arroganz dar, die noch mit einem erbärmlichen intellektuellen Geschwafel garniert wird.
    Und vielleicht bezeichnen Sie sich jetzt auch noch Alleinerziehend!? Sie sind maximal Halberziehend! Kein Vater kann eine Mutter ersetzen und keine Mutter den Vater!!
    Sie sollten sich mal mit Bindungstheorien und Entwicklungstraumen befassen!
    Auch häusliche Gewalt von alleinerziehenden Müttern ist keine Seltenheit!!!
    Bei allem Verständnis für Ihre Nöte im Umgang mit einem Narzissten sind Sie im Endeffekt nicht besser als dieser Mensch!
    Alles Gute für Ihr Kind!!!

    • Anka sagt:

      Also Matthias, wenn die obigen Zeilen Ausdruck „alles emotionalen Verständnisses“ sind, na dann „Gute Nacht“…
      („Bei allem … sehe ich Sie nicht als Mutter!“)

  3. Thomas Hagenunger sagt:

    Meine Ex hat nach meiner Austausch vor 6 Jahren 3,5 Jahre vor Gericht in Lügenprozessen mir mein geerbtes Vermögen, das ich angeblich meiner Tochter mit 11 Jahren! geschenkt haben soll,versucht zu stehlen und hat die Tochter mit 16 Jahren als Mitklägerin in einen Gerichtssaal gezehrt.
    Ich hatte Zeugen und der Richter war nicht auf den Kopf gefallen. Die Ex, die bei einem zweiten Verhandlungstermin durch unabgesprochenes Nichterscheinen ihre eigene Anwältin auflaufen ließ hat den Prozess gerechterweise verloren und musste meiner Anwältin 4000€ bezahlen deren Zahlung sie erst durch Androhung einer Zwangsvollstreckung nachkam.

    Die Tochter wohnt bei der Mutter ist total Gehirngewaschen und mir entfremdet. Sie ist jetzt 19 Jahre und der Kontakt auf Null.
    In all den Jahren seit der Trennung wurde ich, über wichtige Themen, wie Firmung, Schulwechsel Abifeier, Führerschein u.s.w. über rein garnichts seitens der Mutter informiert.

  4. Sebastian Lauber sagt:

    Als Vater der eine intensive gerichtliche Auseinandersetzung mit der Mutter unserer Kinder und meiner Exfrau hatte kann ich vieles in Ihrem Text nicht nachvollziehen. Zugegebenermaßen habe ich ihr Buch nicht gelesen und beziehe mich daher nur auf den Text hier. Sie wollen also nicht, dass Hartmut mit das Sorgerecht bei seinem Kind bekommen soll? Warum nicht? Warum sollten Mütter generell das alleinige Sorgerecht bekommen? Mit welchem Recht sehen sie sich in der wichtigeren Rolle? Warum nicht geteiltes Sorgerecht und Wechselmodell. Meine Exfrau blockierte mich teilweise auf Kommunikationskanälen um damit nachzuweisen dass die Kommunikation schlecht sei. Warum sollen Väter heiraten müssen um Sorgerecht und Wechselmodell zu erhalten? Für mich als Mann war die Ehe finanziell ein reines Verlustgeschäft. Warum nicht die Ehe abschaffen? Hartmut wollte offenbar kein Kind. Das hat er Ihnen gesagt. Verletzend zugegebenermaßen, aber wenn das Kind trotzdem kommt, warum sollte der Vater um seinen Umgang kämpfen müssen? Warum nicht ohne Ehe geteiltes Sorgerecht, Wechselmodell und finanziell geteilte Verantwortung? 50/50 eben. Dann gibt es auch keine alleinerziehenden Eltern mehr. In meinem Bekanntenkreis kenne ich keinen Mann, der seine Kinder nicht gerne zur Hälfte hätte. Und wenn man das als Frau nicht möchte, dann kann man ja in einem weniger fortschrittlichen Land seine Kinder bekommen, wo Frauen sich rund um die Uhr um die Kinder kümmern. Wie gesagt ich habe ihr Buch nicht gelesen, möglicherweise waren sie verletzt und hätten das Kind möglicherweise gerne ohne Hartmut groß gezogen. Das wollte Hartmut nicht mitmachen. Er hat sich gewehrt und das ist dann Prozesssucht des Vaters. Wie gesagt möglicherweise. Ich will Ihnen nicht zu nahe treten, falls ich Ihnen Unrecht getan habe tut es mir leid, aber die Sicht eines Vaters der aus naheliegenden Gründen das Wechselmodell favorisiert, ist nun mal anders und die Kinder „gehören“ nicht nach einem Naturrecht der Mutter. Ein Argument was ich zu hören bekam, ist dass sich ja bei Grizzly- und Braunbären ja auch die Mutter ausschließlich kümmern würde. Dem konnte ich nicht folgen, da ich kein Bär bin. Ich bin ein Mensch und möchte den kontakt zu meinen Kindern behalten und die Verantwortung gerne teilen. Und ach ja, gerne auch die Finanzielle (Verantwortung). Da möchte die Damenwelt häufig nicht gerne mitmachen. Zugegebenermaßen ich provoziere jetzt, verzeihen sie mir dies, ich bin nur ein Mensch.
    Viele Grüße,
    Sebastian Lauber

    • Vom Polarkreis - und nicht ohne Grund hier sagt:

      Ich stimme Ihnen vollkommen zu. Habe zwei Kommentare zum Artikel geschrieben, die in die gleiche Richtung gingen, die aber bislang nicht durchkamen.

      Der entsorgte Vater

    • Anne-Sophie Richard sagt:

      Hallo Sebastian Lauber, ich kann Ihre Sichtweise sogar ziemlich gut nachvollziehen und denke absolut nicht, dass Kinder „der Mutter gehören“. Dass sie überhaupt irgendwem „gehören“. Warum nicht automatisch alles 50/50? Sorry, aber diese Vorstellung ist reine Utopie und fernab von jeder Realität. Mir geht’s auch gar nicht um einen Kampf der Geschlechter, meinetwegen können sich auch gerne die Väter hauptsächlich einbringen (und dafür bei ihren anderen Aktivitäten kürzer treten). Mir ging es eher darum aufzuzeigen, dass schlichtweg keine „normale“ Kommunikation möglich ist, sobald eine narzisstische Persönlichkeitsstörung im Spiel ist. Das Beispiel „Hartmuts Reaktion auf Eröffnung der Schwangerschaft“ war womöglich irreführend, weil es tatsächlich suggeriert, dass ich einem Mann ein Kind unterjubeln wollte und enttäuscht war, dass es nicht klappte. So war es nicht annähernd, aber dazu sollten Sie wirklich das Buch lesen.

      • Sebastian Lauber sagt:

        Natürlich kann ich das ohne Buch nicht beurteilen. Aber ich musste 3 Jahre vor Gericht kämpfen um den kontakt zu meinen Kindern behalten zu dürfen. Dafür habe ich eine Woche meine Kinder und muss aber in der Woche alles machen. Warum Utopie? Der Vater geht weniger arbeiten im Wechselmodell, dafür kann die Mutter mehr arbeiten gehen, das ist doch toll für beide. LG

        • Sebastian Lauber sagt:

          Ich habe das Wechselmodell bekommen und bin damit viel glücklicher als mit einem WE im Monat. Sorry bin genau wie Sie gebranntes Kind, wahrscheinlich nur andersherum. LG

          • W. sagt:

            lieber Herr Lauber, ich gehe mal davon aus, dass sie selbst ein ganz“normaler“, empahtischer Mensch sind.
            In dem Fall, können sie nicht nach vollziehen worum es in einer narzisstischen Beziehung wirklich geht.
            Bei normal veranlagten Eltern, die ihre Kinder beide lieben und das beste für sie wollen, ist es vollkommen in Ordnung und richtig wenn sich beide das Sorgerecht teilen und beide für ihre Kinder da sind.Auch wenn man beschlossen hat getrennte Wege zu gehen.
            Wenn ein Narzisst um das Sorgerecht kämpft, hat das nichts mit Fürsorge, Verantwortung und Liebe zu den Kindern zu tun!
            Ihm liegt nichts an den Kindern, im Gegenteil sie sind Balast für ihn.
            Ein Narzisst ,egal ob Mann oder Frau(Das gibts auch umgekehrt)kämpft nur um Recht zu bekommen und um seine /n Expartner zu verletzten, um ihm das wichtigste zu nehmen. Einfach nur um den Partner fertig zumachen.
            Solche Menschen sind nicht in der Lage Kinder mit Liebe groß zuziehen. Sie können sich nichtmal in ein Kind hinein versetzten, spüren nicht wenn es einem Kind schlecht geht. Sie können nicht mit kranken Menschen umgehen, geschweige denn mit Kindern wenn sie krank sind.
            Ihne geht es nur wiedermal darum recht zubekommen.

            Aber genau das ist das Problem bei Jugendämtern vielen Anwälten und auch bei Familiengerichten.
            Es wird nicht erkannt worum es geht.
            Narzissten sind noch dazu Lügner und gute Schauspieler.
            Sie sitzen vor Gericht und weinen unechte Krokodilstränen und werden bedauert, die verzweifelten Mütter brechen zusammen vor Angst um ihre Kinder.
            Genau daraus wird ihnen dann wieder ein Strick gedreht…psyschich labil.

            Nochmal, es geht hier nicht um normal denkende und fühlende Väter.
            Es geht um Menschen mit einer Persönlichkeitsstörung.

      • Björn sagt:

        @Anne-Sophie
        da muss ich Ihnen wiedersprechen.Eine normale Kommunikation ist mit einer NPS sehr wohl möglich.Ich selbst habe die NPS und ich bin sehr froh das meine Ex da ist. Da es mir gar nicht möglich wäre zwischenmenschlich Rund um die Uhr verantwortlich zu sein. Ich denke man kann nicht alles so verallgemeinern was die NPS angeht.Viele Betroffene beschäftigen sich nur nicht mit Ihrer Störung. Und dann kommt auch die Reaktion die Sie beschreiben Zustande.

    • Frieda Frohgemut sagt:

      Liebe entsorgte Väter, dann bezieht sich der Artikel offensichtlich nicht auf Sie!! Ich habe meinem Ex- das Wechselmodell, das geteilte Sorgerecht, uneingeschränkten Zugang zu den Kindern ermöglicht, wollte aber die eheliche/partnerschaftliche Trennung, weil ich sein Fremdgehen, die Erniedrigungen, sein abwertendes Verhalten, Beleidigungen etc. nicht länger ertragen wollte. Alles was ich von ihm bekam war Blockade, keine Einigung möglich und Verzögerungstaktiken. Alles Geld in Gerichtsprozessen und Anwälte investiert nur weil sein Ego „gekränkt“ war, weil ich ihn nicht mehr haben wollte. Solange er seinen Willen nicht bekommt nimmt er in Kauf alles andere zu zerstören. Das ist NPS!

      • Zebra sagt:

        Ich wäre froh, wenn der Vater meiner Kinder sich echt für sie interessieren würde und echtes Interesse für sie hätte. Es wird hier aber das Sorgerecht nur dafür missbraucht Macht auszuüben und Recht zu bekommen. (meine Rechte nicht Kindeswohls). So ist ein Zusammenwirken und auch ein Wechselmodell nicht möglich.

    • Sibylle sagt:

      Liebe Liebenden Väter,
      wenn des den Eltern gut geht und zwar insbesondere dem Elternteil, bei dem Eure Kinder leben, dann geht es auch den Kindern gut. Also mein Tipp:
      Stärkt den Müttern den Rücken, unterstützt sie, wo Ihr könnt, dann kann man kooperativ alles lösen.
      Liebe Grüße aus dem Sauerland

  5. sepiaC30 sagt:

    Vergesst bitte die Sozialarbeiter und das Jugendamt … 1. haben die null Ahnung von Narzissmus, die zwingen Sie, mit dem Narzissten zu kooperieren, d.h. weiter nach dessen Pfeife zu tanzen und sich schikanieren zu lassen. Denn dann haben Sozialarbeiter und Jugendamt am allerwenigsten Arbeit und es sieht nach Friede und Freude aus.
    Mit dem Verfahrensbeistand meines Sohnes habe ich das Gleiche in Grün erlebt. Noch ein Koch mehr, der es gerne einfach hätte und den Weg des geringsten Widerstands gehen wollte – und das ist nun mal über den Rücken des Nichtnarzissten.
    Die vier (4!) Familienrichter, die wir verschlissen haben, waren allesamt brauchbar, nicht alle top, aber doch irgendwie noch nachvollziehbar gerecht.

  6. sepia C30 sagt:

    Kenn ich auch. Keine Ahnung gehabt von Narzissmus, dummerweise ihn geheiratet, als ich schwanger wurde, 11 Jahre Ehe-Terror, mich – immer noch ahnungslos – getrennt/geflüchtet und dann kam mir der Narzisstenföhn entsprechend erst recht entgegen. Es folgten rund 5 Jahre Bwdrohungen, Erpressungen, gerichtliche Auseinandersetzungen in allen Bereichen, die nur denkbar sind. Ich hatte kaum genug zum überleben. Abgrunddummerweise hatte ich, weil ja vor ihm geflüchtet, die Kinder bei ihm gelassen. Dachte, seine Attacken gingen nur gegen mich und die wären aus der Schusslinie. Nach 5 Jahren sind die dann auch geflüchtet, zu mir. Kam bei ihm , wen wunderts, nicht so gut an … Inzwischen war ich auch auf dieser Seite hier gelandet und fand meinen Ex in sämtlichen Facetten präzise beschrieben.
    ABER: Ich bin Christ und bin im Gebet drangeblieben. Und es geschahen Zeichen und Wunder!
    1. Mein Ex hat nach weiteren rund 2 Jahren Sorge- und erneutem Umgangsrechtsstreit (jetzt in die andere Richtung)(und einem psychol. Familiengutachten, das für mich sprach) zähneknirschend zugestimmt, dass die Kinder bei mir bleiben!
    2. Ein weiteres Jahr später hat er einem endlich die Finanzen klärenden Vorschlag von mir zugestimmt.
    Wunder Nr. 3: Wir können tatsächlich wieder normal miteinander reden und meine Ängste und auch die meiner Kinder sind wie weggeblasen.
    Also: Glaubt an Jesus, betet, vertraut ihm alles an, seid bereit, auch stellenweise mal auf das eigene Recht zu verzichten (vergebt euren Schuldigern und lasst sie los, statt das letzte bisschen Gerechtigkeit rausprügeln zu wollen) und ihr werdet von Gott mehr als entschädigt dafür!
    Für alle die nun denken, dass mein Ex kein Narzisst war und dass deshalb alles gut ausging: Er ist ein Narzisst, wie aus dem Bilderbuch. Aber Gott, der Allmächtige, ist nun mal größer und stärker als jeder Narzisst und kann auch die weichkochen (dazu brauchts als Zutat unser Gebet für den Narzissten, kam mir auch zunächst kaum über die Lippen, ihn zu segnen, aber mit zunehmender Übung gings – und es hat gewirkt).

    • Lilli sagt:

      sepia C30,

      also ich brauche bzw. brauchte,
      trotz Gebets und Segnens, ich bin auch gläubig,
      dringend:
      die Literatur über NPS,
      Ärzte und Familienberatungsstelle,
      und bis heute Sven Grüttefiens zahlreiche Tipps im Umgang mit Narzissten.
      Eine Wunderheilung wie bei Dir,
      findet bei mir und meinem Mann, dem Vater unserer Kinder, nicht statt.

  7. Ursula Müller sagt:

    Oh wie sehr genau ich dieses Thema kenne… Mein Sohn ist inzwischen 27 und die ganze Sache ist Geschichte, doch war die ganze Story mit seinem Vater so intensiv für mich, dass sie mir bis heute eine innere Blockade geschaffen hat, die Beziehungsangst genannt werden kann. Es hat viele Jahre Therapie, Seminare, Sachbücher (unter anderem alle von Sven Grüttefien) und YouTubeVideos gekostet, um die Gesamtsituation bis hin zu meinem Vater zu durchleuchten. Und das alles neben dem Arbeiten und dem für das Kind der einzige sich kümmernde Eltenteil zu sein. Hin und wieder eine Liebesaffäre, die ich mir nie erlaubte, zu einer voll ausgelebten Partnerschaft werden zu lassen. Arbeit, das meinem Sohn meine volle Aufmerksamkeit widmen wollen, und die unerforschte Tendenz, immer wieder an Narzissten zu gelangen, habe aus mir eine superselbständige und das Leben geniessende Singlefrau gemacht, wie ich mich als junges Mädchen nie und nimmer gesehen hätte. In den letzten paar Jahren habe ich es auch geschafft, andere in ähnlichen Situationen zu „choachen“, ihnen aus der Depression herauszuhelfen. Darüber freue ich mich sehr. Meine Blockade jedoch macht mich traurig. Ich weiss seit den ersten Zeiten von damals (der Beginn der Partnerschaft mit dem Narzissten, dem Lovebombing) nicht mehr, wie sich eine schöne Partnerschaft anfühlt. Dies ist mein nächstes Projekt. Die Blockade zerbröckeln zu lassen und wieder vertrauensvoll zu fühlen.

  8. Conny2 sagt:

    Genauer hätte ich über meine Situation nicht schreiben können, hier läuft genau dasselbe.
    Mein Sohn wird in Kürze fünf. Mittlerweile habe ich 12 Gerichtsverfahren hinter mir. Derzeit läuft das dritte Sorgerechtsverfahren, dabei ist mein Sohn noch nicht einmal 5 geworden. Es ist ein Graus.

    • Anne-Sophie Richard sagt:

      Du meine Güte – das ist ja eine ähnlich hohe Frequenz wie bei mir! Ich hatte zeitweise mehrere Gerichts- oder Polizeitermine in einer einzigen Woche. Das lief alles neben dem normalen Vollzeitjob.

  9. Soistdasleben sagt:

    Über dreißig Verfahren habe ich inzwischen hinter mir… und das in einem Zeitraum von elf Jahren nach Trennung. Der nächste Termin steht gerade wieder an. Viel Kraft wünsche ich euch allen!

    • Anne-Sophie Richard sagt:

      Kein Wunder, dass die Gerichte hoffnungslos überlastet sind. Am Familiengericht sollten keine Juristen sitzen, sondern Sozialarbeiter. Bei einem Kind geht’s schließlich nicht ums „Recht haben“.

      • Britta Khokhar sagt:

        Die Mütter sollten so langsam lernen , das sie die Umgänge zu den Vätern zulassen sollen.Sie tun den Kindern nichts gutes den Kontakt zu den Kindern verwehren, diese Kinder brechen später den Kontakt zu diesen Müttern ab. Lassen die Mütter den Kontakt zum Vater ohne weiters zu, gebe es auch nicht so viele Verfahren . Den Vätern und selten auch umgekehrt geht es nicht um Recht zu haben sondern um die Liebe zum Kind.Auch Narzissten oder Narzisstin lieben ihr Kind . Beide Eltern für Kinder auch wenn getrennt

        • Zebra sagt:

          Nein, die Kinder brechen den Kontakt zu den Vätern ab, sobald sie realisieren dass sie für ihren Machtmissbrauch instrumentalisiert werden. Nur wird es dann den Müttern in die Schuhe geschoben, sie hätten es verhindert, dabei wurde es durch das Verhalten ganz alleine verursacht

        • Angiii sagt:

          Seit wann können Narzissten „lieben“??
          Ist mir neu !!!

  10. Steinbock sagt:

    Danke für die leider, sehr zu treffende Charakterisierung dieser Personengruppe.

    Ich arbeite im Jugendamt/Unterhaltsvorschuss und habe da häufiger mit diesen Klientel zu tun.

    • Maria sagt:

      Ich hab zwar nicht mit einem Sorgerechtsnarzisst zu tun aber diese Macht kann meiner auch anders ausspielen.
      Bei mir sitzt er auf meinem Vermögen und rächt somit seine „Kränkungen“ seit über 4 Jahren. Ich hin weiterhin gefangen.

      Nun aber zurück zu Eurem Thema. Filme wie aktuell in der ARD zu sehen, schwächen uns Narzisstengeschädigten aber bei der Sorgerechtsthematik.

      Der Film, der sicher auch seine Berechtigung hat, wurde aber so einseitig und extrem dargestellt, dass in der Gesellschaft die verlassene Ehefrau so hingestellt wird, als ob sie das Kind nur als Druckmittel gegen den Vater einsetzt.

      Das es solche Fälle unbestritten gibt, ist klar.Aber eben Mütter und auch Väter, die genau wissen, warum sie ihre Kinder vor dem narzisstischem Elternteil schützen müssen. Da aber Narzissten Meister darin sind, ihr soziopathisches Verhalten zu verstecken, wird dem gesunden Elternteil bei Gericht und auch in der erweiterten Familie nicht geglaubt, mit welchem Irren man zu tun hat, und steht es am Ende selbst noch als Täter dar, der dem armen Narzissten was will oder gar das gemeinsame Kind als Waffe nutzt.

      Liebe Ann-Sophie Richard, wenn Sie das als Journalistin dies lesen, melden Sie sich gerne bei mir. Ich bin in einem Netzwerk von Männern gefangen, die seit Jahren mein Vermögen „einfrieren“ und damit arbeiten.

      Angefangen vom Exmann über seinem Geschäftspartner, seinem Sparkassen- und kreditbetreuer, Richter und Anwälten und da ich selbst die Sparkasse wegen Untätigkeit in Sachen seiner Insolvenzverschleppung mit angezeigt habe, spielte auch der Staatsanwalt noch mit und hat die Anzeige da Acta gelegt. Erst meine Beschwerde eine Instanz höher beim Generalstaatsanwalt hat mir in Teilen Recht gegeben. Aber zurück in den Filz des eigenen Ortes, lassen mich selbst eigene Anwältinnen und auch der Familienrichter untätig alleine. Ich bin nur noch fassungslos.

      Gott sei Dank ist mein Sohn inzwischen volljährig und bekommt von den Dramen nur noch am Rande mit.

      Um Unterhalt musste ich kämpfen. Ich habe nur den Mindestunterhalt bekommen. Ich hatte Argumente für deutlich mehr. Aber meine Anwältin meinte, das wären nur Nebenkriegsschauplätze und da würden wir später drauf reagieren.

      Ansprüche sind zwar gestellt aber nun müsste mein Sohn dies einklagen. Und das wird er nicht tun, denn obwohl sich sein Vater gar nicht ernsthaft für ihn interessierte oder sich jemals Zeit für ihn genommen hat, ist er „offensichtlich“ ein sehr netter Vater. Er hat seinem Sohn nie etwas getan. Daher ist er in den Augen meines Sohnes eben auch nur das arme Opfer und der kann halt einfach nicht mehr bezahlen.

      Das kotzt so an,…. du weißt es auch nachweisbar besser – kannst Dich aber nicht wehren und musst alles alleine schaffen, aushalten und natürlich auch finanzieren, zb um deinem Sohn den Standard zu halten. Tust du es nicht, instrumentalisierst Du eben doch indirekt das Kind.
      Was hätte ich sagen sollen?“ Du sorry, dein Hobby finanziere ich nicht weiter. Verkauf halt Dein Pferd. Fordere erst gerichtlich den korrekt zu ermittelnden Unterhalt von deinem Vater ein, dann zahle ich auch wieder mehr?“

      Es ist brutal. Und es gibt keine Lobby für Narzissten-Opfer. Und gefühlt kommen diese Kranken damit perfekt durch ihr Leben. Lassen „uns“ einfach gebrochen und zermürbt zurück. Und was ich am schlimmsten erlebe ist: der Freundes-und Familienkreis sieht es einfach nicht, es wird mir nicht geglaubt. Schlaue Sprüche gibts wie Sand am Meer. Aber wie soll das gehen, wenn man -aus welchen Gründen auch immer- nicht losgelassen wird.

      Also ich hab noch so viel power. Ich möchte das Thema viel mehr in die Öffentlichkeit ziehen und werde meinen Namen auch nicht zwingend verstecken. Krankhafte Narzissten sollten genauso wie krankhafte Pädophile entweder sich behandeln lassen oder weggesperrt werden. Und tun sie es freiwillig nicht und sind auch nicht bereit zu erkennen, dass mit ihnen in Sachen Kommunikation, Empathie und zwischenmenschlichen Regeln etwas nicht stimmt, gehören sie ausgegrenzt.

      Niemand käme auf die Idee öffentlich mit einem Pädophilen ein Bier zu trinken. Aber diese Soziopathen werden in ihren Kreisen sogar noch gefeiert, wenn sie es „ihr“ gegeben haben.

      Hier meine email für weiteren Kontakt: paguera1995@gmail.com

      Viele Grüße Maria

      • Anne-Sophie Richard sagt:

        „Es gibt keine Lobby für Narzissten-Opfer.“ JA! Genauso ist es!
        Geld (und Geiz) spielte in meinem Fall auch eine sehr große Rolle.

      • Zebra sagt:

        Würde dich gerne unterstützen mit annähernd gleicher Geschichte, aber die Jüngste ist noch nicht volljährig und ich muss vorsichtig sein um nicht als bindungsintolerant zu gelten.

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