Warum beobachten Ex-Partner den Narzissten nach der Trennung noch?

Auch nach einer Trennung behalten Betroffene den Narzissten manchmal noch im Auge und beobachten ihn weiterhin – unabhängig davon, von wem die Trennung ausgegangen ist. Sie haben Angst davor, den Narzissten endgültig verloren und für ihn keine Bedeutung mehr zu haben. Ein unabänderlicher Verlust wäre für sie nicht zu ertragen, weshalb sie dem Narzissten nachspionieren müssen, in der Hoffnung, beruhigende Hinweise darauf zu finden, dass er doch noch an sie denkt.

Bild: © Rainer Fuhrmann – stock.adobe.com

Wenn der Narzisst die Beziehung beendet, entsteht bei dem Ex-Partner häufig der innere Drang, den Narzissten unbedingt im Auge behalten und beobachten zu müssen. Er kann den Verlust nicht verkraften und läuft daher dem Narzissten nach der Trennung hinterher. Dabei muss es nicht immer zu einem persönlichen Kontakt kommen – möglicherweise verfolgt der Ex-Partner den Narzissten lediglich aus der Ferne oder informiert sich über Dritte über den Narzissten und dessen Befinden.

Die Gedanken des Ex-Partners drehen sich dann nach der Trennung ausschließlich um den Narzissten: Ständig muss er wissen, was der Narzisst gerade tut, ob er sich bereits neu verliebt oder vielleicht noch Sehnsucht nach ihm hat, ob der Grund für die Trennung, den der Narzisst angegeben hat, auch wirklich der wahre Grund ist, ob der Narzisst auch ohne sie zurechtkommt und ob sich eine günstige Gelegenheit bietet, wieder an ihn heranzutreten. Sie glauben, sich besser zu fühlen, wenn sie den Narzissten im Auge behalten – in der Hoffnung, ein Anzeichen dafür zu finden, dass es für einen Neuanfang noch nicht zu spät ist.

Betroffene klammern sich an die Vorstellung, den Narzissten noch nicht gänzlich verloren zu haben. Es darf nicht sein, dass sie der Narzisst einfach abschiebt, nichts mehr mit ihnen zu tun haben will und nicht mehr an sie denkt. Diese Vorstellung macht sie wahnsinnig und lässt sie krankhaft nach aufmunternden Hinweisen suchen, die ihnen ihre Zweifel nehmen und ihnen zeigen, dass es noch nicht zu spät ist. Sie müssen wissen, ob es der Narzisst mit der Trennung wirklich ernst meint oder ob sie noch eine Chance haben.

Wenn Ex-Partner mit dem Glück des Narzissten konfrontiert werden

Besonders quälend und verführerisch kann das Verlangen sein, den Narzissten ständig überwachen zu wollen, wenn sich an dessen Seite bereits ein neuer Partner befindet. Dann kann der Ex-Partner oft dem Drang nicht widerstehen, das neue Paar zu beschatten, um herauszufinden, ob der neue Partner mehr zu bieten hat oder es besser macht als er selbst. In der großen Hoffnung, der Narzisst sei unglücklich an der Seite des neuen Partners, erhascht der Ex-Partner jedoch in der Regel nur Bilder inniger Verliebtheit, was ihn zu der deprimierenden Einsicht führt, für den Narzissten offenbar nicht genug gewesen zu sein.

In diesem Moment wird ihm gewahr, dass ihn der Narzisst scheinbar niemals so sehr geliebt haben kann wie den neuen Partner. Wenn die beiden verliebt durch die Straßen schlendern, sich in einem Café oder Restaurant unentwegt tief und verzaubert in die Augen schauen, ständig an den Lippen des anderen kleben, jede Minute miteinander verbringen und pure Lebensfreude ausstrahlen, glaubt der Ex-Partner, von dem Narzissten niemals derart angehimmelt worden zu sein und für ihn offenbar nicht denselben Wert gehabt zu haben wie nun sein neuer Partner.

Das kann bei dem Ex-Partner tiefe Bestürzung auslösen verbunden mit dem Schmerz darüber, dass er den Narzissten wohl endgültig verloren hat und keine Hoffnung mehr auf einen Neuanfang besteht. Dennoch beschatten Betroffene den Narzissten auch in dieser Situation oftmals weiter, um letztlich doch noch einen ermutigenden Hinweis darauf zu finden, dass der Narzisst den neuen Partner doch nicht so liebt, wie er sie geliebt hat, und so angebliche Gewissheit darüber zu erlangen, dass diese Beziehung nicht lange halten wird. Ex-Partner liegen dann auf der Lauer wie die hungrige Katze vor dem Mauseloch und warten sehnsüchtig auf ihren Moment.

Ex-Partner können einfach nicht loslassen

Auch wenn die Trennung von dem Ex-Partner ausgegangen ist, weil er das egoistische und niederträchtige Verhalten des Narzissten nicht mehr länger ertragen konnte – obwohl er durchaus noch Gefühle für ihn hat –, wird er zeitweise von dem unwiderstehlichen Zwang befallen, den Narzissten unbedingt beobachten zu müssen. Die heimliche Beschattung geht dann mit der Hoffnung einher, der Narzisst habe durch die Beendigung der Beziehung eine heilsame Lektion erhalten, sei zutiefst traurig über den Verlust, hinterfrage sich daher selbst und möge sich daraufhin ändern.

Die Trennung hatte dann nicht die endgültige Beendigung der Beziehung zum Ziel, sondern die Erziehung und Läuterung des Narzissten. In diesem Fall handelt es sich um ein Machtspiel, bei dem der Ex-Partner erwartet, dass der Narzisst reumütig wieder zu ihm zurückkehrt. Da er sich aber keineswegs sicher ist, ob der Narzisst wieder den Weg zu ihm findet, behält er ihn genauestens im Auge und beobachtet ihn auf Schritt und Tritt, weil er Angst davor hat, den Narzissten für immer verloren zu haben. Sobald der Narzisst erkennen lässt, dass er sich mit der Trennung abgefunden hat, und sich seinen Interessen widmet, ohne der Beziehung noch hinterherzutrauern, schießt der Ex-Partner aus der Deckung und bringt sich wieder in Erinnerung.

Es kann sich bei diesem Verhalten aber auch schlicht um Rachegefühle oder um einen Drang nach Genugtuung handeln. Der Ex-Partner möchte dann lediglich erleben, wie der Narzisst nach der Trennung leidet und es nicht schafft, ohne ihn zurechtzukommen. Der Schmerz des Narzissten stellt dann für den Ex-Partner eine große Befriedigung dar und lindert das eigene Leid, das er selbst in der Beziehung erfahren musste. In diesem Fall versucht der Ex-Partner, sich über die genussvolle Beobachtung des Narzissten und seines Gemütszustands wieder aufzurichten. Man kann dieses Verhalten beinahe schon als Voyeurismus bezeichnen, bei dem der Ex-Partner durch den Anblick der Verzweiflung des Narzissten erregt wird und sich an dessen Kummer berauscht. 

Was können Ex-Partner von Narzissten in dieser Situation tun?

Betroffene sollten dem Drang widerstehen, dem Narzissten noch länger hinterherzulaufen und ihn unentwegt zu belauern. In der Regel führt dies nur zu einer Verlängerung des eigenen Leids. So sehr das Verlangen auch quälen mag, den Narzissten noch einmal zu sehen, ihm noch einmal nah zu sein oder ihm noch einmal zu begegnen, um ihn vielleicht umzustimmen und zu einem Neuanfang zu bewegen: Betroffene müssen erkennen, dass sie damit nur dem Narzissten helfen, sich besser zu fühlen.

Der Narzisst fühlt sich geschmeichelt, wenn er feststellt, dass der Ex-Partner noch hinter ihm herläuft. Da der Narzisst auf diese Weise positive Zuwendung und Bewunderung erfährt, wird er kein Interesse daran haben, an diesem Zustand etwas zu ändern. Im Gegenteil: Er wird vermutlich den Liebeskummer des Ex-Partners noch zu vergrößern versuchen, indem er ihn zusätzlich eifersüchtig macht, damit dieser erst recht um den Narzissten kämpft. Für den Narzissten stellt es eine ungemeine Befriedigung dar, wenn er den Ex-Partner weiter quälen oder zappeln lassen kann.

Hat sich der Narzisst getrennt, ist es häufig so, dass er auch ohne das Dazutun seines Ex-Partners von ganz alleine wieder mit diesem Kontakt aufnimmt. Die Beziehung ist für den Narzissten noch längst nicht beendet, nur weil er sich von seinem Partner trennt. Umgekehrt brauchen sich Betroffene ebenfalls keine Gedanken zu machen, wenn sie sich getrennt haben: Es ist äußerst unwahrscheinlich, dass der Narzisst nicht wieder auftauchen wird. Ein Narzisst braucht ständig seine narzisstische Zufuhr und wird versuchen, diese auch beim ehemaligen Partner zu bekommen – denn was einmal funktioniert hat, so glaubt der Narzisst, das wird auch immer wieder funktionieren.


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Veröffentlicht in Blog, Trennung von einem Narzissten
130 Kommentare zu “Warum beobachten Ex-Partner den Narzissten nach der Trennung noch?
  1. Anna sagt:

    Bin durch Zufall auf diesen Blog gestossen und lese seit einiger Zeit hier mit. Manches, was hier geschildert wird von Betroffenen, das empfinde ich als ungeheuerlich.
    Nun bin ich weder ein Komplementärnarzisst noch ein Narzisst, sondern würde mich als „ganz normalen Menschen“ bezeichnen, jemanden, ganz normal mit Stärken und Schwächen.
    Was ich hier gern verstehen würde: Warum heisst der Blog überhaupt „Umgang mit Narzissten“.
    Ich meine, bei all hier geschilderten schrecklichen, zutiefst verletzenden und zum Teil geradezu monströsen Verhaltensweisen, die offensichtlich signifikante Verhaltensweisen für Narzissten sind, wieso soll dann überhaupt ein Umgang mit diesen Menschen gepflegt werden?
    Wieso soll man dann überhaupt mit so jemanden umgehen? Wo doch eigentlich klar ist von vornherein, dass so jemand zutiefst verletzend ist?!

    Ich kann auch nicht nachvollziehen, warum jemand, der mit einem Menschen derart schlimme Erfahrungen gemacht hat, es dann irgendwie geschafft hat soch von so jemanden zu lösen, warum derjenige dann hinterher überhaupt noch wertvolle Lebenszeit und wertvolle Lebensenergie darauf verschwendet, einem Narzissten sozusagen hinterherzuspionieren.
    Warum? Es bedeutet doch letztlich indirekt diesem Aufmerksamkeit zu schenken. Egal, ob der das nun merkt oder nicht merkt. Und das Argument sich auf diese Weise schützen zu wollen bzw. vorbereitet zu sein auf eventuelle Attacken des Narzissten, das kann ich auch nicht nachvollziehen. Weil, wenn der Narzisst tatsächlich etwas Schädigendes plant, so wir dies ja auch nicht ersichtlich, wenn man ihn versteckt beobachtet.
    Meiner Meinung nach – und da kann ich mich durchaus auch irren, ist es so, wenn jemand den Narzissten nach Beendigung der Beziehung immer noch beobachtet, ihn sozusagen versteckt stalked, dann ist derjenige immer noch in einem Abhängigkeitsverhältnis zu dem Narzissten, will sich das aber nicht eingestehen und erklärt es dann als Vorsichtsmassnahme.
    Ich denke, um von einem Menschen „loszukommen“, der einem nicht gut tut, der einen wiederholt Schaden zufügt, da gibt es nur eine radikale Lösung: Keinerlei Kontakt! Keine Treffen, keine Telefonate, keine E-Mails, keine WhatsApp, keine sms und vor allem auch kein verstecktes Nachstellen oder verstecktes Beobachten.
    So einen Menschen muss man schlicht und einfach aus dem eigenen Leben rauskatapultieren, muss man sein Leben säubern von, muss man sich aus so einem vergifteten Umfeld einfach fern halten. Es gibt toxische Menschen, die eine vergiftete Athmosphäre schaffen müssen, um sich selbst besser zu fühlen, werten sie andere ab, hintergehen, belügen, betrügen, sind unfähig zu jeglicher Selbstreflektion. Ihr Ding ist die Projektion. Sie versuchen ihren eigenen Mist und üblen Charakterzüge auf andere zu projizieren und stellen sich am Ende selbst noch als das arme Opfer hin. Wenn man das einmal klar durchschaut hat, gibt es doch nur eines: Grenzen ziehen und weg und ausser Reichweite von so einem Menschen.
    Ich meine, wenn eine extrem ansteckende Krankheit hat, sucht man doch auch nicht dem seine Nähe. Toxische Menschen machen krank. Also muss man sie meiden. Das ist das Einzige, was hilft. Auch um selbst wieder zu gesunden.
    Vielleicht ist der eine oder andere hier nun versucht zu antworten, dass das alles ja gut und schön klingt, was ich geschrieben habe und das auch klar ist, es aber eben nicht so leicht ist umzusetzen. Nun, von leicht ist ja auch nicht die Rede gewesen. Bestimmt ist es nicht leicht. Aber es ist die einzige Möglichkeit, wenn sich jemand wirklich befreien möchte und zurückkehren möchte zu der Möglichkeit ein selbstbestimmtes Leben zu führen, wo es auch wieder Unbeschwertheit und Lebensfreude gibt.

    Jeder, der einen als Narzissten erkannten Menschen nicht verlässt, der den nicht loslässt, der müsste sich doch in erster Linie nicht fragen, was mit dem Narzissten nicht stimmt, warum und wieso der so oder so sich so mies verhält, wo er doch am Anfang mal so charmant war. Sondern jemand, der einen Narzissten nicht loslässt, gedanklich nicht und auch real räumlich nicht, der sollte sich als erstes fragen, was mit ihm selbst nicht stimmt.
    So hart das klingen mag, aber es ist die einzige Möglichkeit sich zu lösen. Auch aus der Opferrolle. Denn warum lässt sich ein Mensch von anderen verletzend, abwertend und damit würdelos behandeln? Was stimmt mit diesem Menschen selbst nicht, dass er sich gewisse Dinge wieder und wieder gefallen lässt, anstatt ganz klar und sofort seine Grenzen aufzuzeigen? Bis hier hin und keinen Schritt weiter!
    Und vor allem Menschen, von denen ich hier gelesen habe, die schreiben, dass deren Mutter und deren Partner Narzissten seien. Ich meine, so jemand müsste sich doch mal als erstes fragen, ob und was mit ihm selbst nicht stimmt, dass sie offensichtlich immer den selben Typ Mensch anziehen.
    Und andererseits denke ich, wird der Begriff Narzisst heute fast inflationär verwendet. So wie jemanden am anderen etwas nicht passt, der andere vielleicht eine andere Meinung hat und diese auch vertritt, jemand über ein gesundes Selbstwertgefühl verfügt und der andere weniger, wo jemanden die Argumente ausgehen, dann wird oft der andere sofort als Narzisst abgestempelt. Das ist von den sogenannten Gut-Menschen und Nicht-Narzissten auch nicht ok.
    Ich denke, man sollte sehr vorsichtig sein andere Menschen klassifizieren zu wollen oder gar als gestört oder psychisch krank zu bezeichnen. Das sollte man lieber den Fachleuten überlassen.
    Wenn man merkt, dass einem die Gesellschaft und Nähe eines anderen Menschen nicht gut tut, dann gibt es eigentlich nur eines: man muss sich dieser Gesellschaft und Nähe konsequent entziehen und sich konsequent seinem eigenen Leben zuwenden und sich um seine Lebensfreude und gute Gefühle selbst kümmern.

    • Heidi sagt:

      Hallo Anna. Ich bin da fast ganz bei dir, doch die Antwort hast du dir, meiner Meinung nach, schon fast selbst gegeben. Du erwähnst ganz richtig diese toxische Beziehung, d.h. der Körper des „Opfers“ ist ja irgendwie vergiftet und man fühlt sich unbewusst, wie auf Droge. Was wiederum heissen würde, dass ein totaler Kontaktabbruch einem „Kaltentzug“ gleichen würde. Und das ist heftig, auch wenn es empfohlen wird, damit die alten Wunden schneller heilen können. Ich denke jedoch, viele Betroffene sind in einer tiefen Abhängigkeit und halten es auf lange Sicht nicht durch. Sie brauchen hin und wieder den „Stoff“ indem sie doch heimlich beobachten. In der Hoffnung sich dadurch „sanfter“ emotional zu lösen. In räumlicher Sicherheit und sicherer Distanz ist man ja schon in der Regel und man sieht diesen Menschen nicht mehr durch die rosarote Brille, sondern kann die Situation von mal zu mal immer nüchterner betrachten und auf diese Art und Weise das Erlebte besser verarbeiten…ist meine Theorie und auch meine eigene Erfahrung. Vielleicht noch jemand? Mein Leben hab ich nun wieder selbst in der Hand und bin so kann ich heute behaupten aus dieser besonderen Beziehung sogar gestärkt herausgegangen. Auch wenn es anfangs verdammt weh getan hat und weiß Gott nicht einfach war…

      • Anna sagt:

        Hallo Heidi, schön, dass Du so eingehend geantwortet hast. Danke!
        Was toxische Beziehung anbelangt, in wie Du es meines Erachtens auch richtig geschrieben hast, es sich dabei um „vergiftete“ Körper der „Opfer“ handelt, dem ist vielleicht noch hinzuzufügen, dass vorwiegend die Psyche, die Seele derjenigen Person „vergiftet“ wurde und dies sich irgendwann dann eben auch auf der körperlichen Ebene bemerkbar macht, wie z. B. durch ständige Ermüdung, Schlafstörungen, Kopf-, Magen- und Rückenschmerzen usw.
        Letztlich alles Folgeerscheinungen auf andauernden Stresszustand, wenn jemand ständig das Gefühl hat sich in Alarmzustand zu befinden, ständigen verbalen oder sogar körperlichen Bedrohungen ausgesetzt zu fühlen. Das alles verursachen toxische Beziehungen bei einem Menschen. Sie stellen ein vergiftetes Klima her, vergiften Körper, Geist und Seele, machen einfach gesagt einen Menschen auf die Dauer krank.
        Und wie es bei allen anderen Krankheiten auch der Fall ist, muss als erstes die Ursache für die Erkrankung gemieden werden, damit sich die Auswirkungen, die Symptome bessern und irgendwann ganz verschwinden können.
        Wenn nun die jeweils betroffene erkrankte Person immer wieder direkt oder indirekt mit dem Krankheitsverursacher in Berührung oder Kontakt steht, wird dieser Mensch immer wieder infiziert, der ohnehin eingenistet Krankheitserreger immer wieder genährt. Das leuchtet bei „ normalen“ Krankheiten jedem ein. Menschen kommen in Quarantäne, werden isoliert vom Krankheitsherd, damit keine bzw. keine erneute Infizierung stattfinden kann.
        Menschen, die sich infiziert hatten, werden entgiftet, wobei auch hier gewährleistet werden muss, nicht erneut mit dem krankheitsverursachenden Giftstoff in Berührung zu kommen.
        Hin und wieder den „Stoff“ zu brauchen, wie Du, liebe Heidi, geschrieben hattest, würde bedeuten auch weiterhin von diesem „Stoff“ abhängig zu bleiben, lediglich die Dosis zu reduzieren. Aber Gift bleibt Gift und schädigt einen Menschen langfristig betrachtet in großen wie kleinen Dosen verabreicht. Und ich denke, es soll ja darum gehen „giftfrei“ zu werden.

        Nichts anderes ist es beim Umgang mit toxischen Menschen, wie es Menschen mit stark ausgeprägten narzisstischer Persönlichkeitsveranlagungen sind. Sie sind „Gift“ und vergiften zunehmen ihr unmittelbares persönliches Umfeld, machen andere krank. Insofern gibt es nur eine Lösung: diese Menschen samt deren Umfeld zu meiden, sich diesem gänzlich zu entziehen, um sich selbst zu schützen. Ist jemand schon geschädigt worden, wie Du geschrieben hast, der Körper des „Opfer“ bereits vergiftet worden, so kann es nur eine Entgiftungsphase geben, indem das „Gift“ gänzlich gemieden wird. Am besten ein „kalter Entzug“ gemacht wird und wenn sich dazu jemand außerstande fühlt, sollte der- oder diejenige sich ganz bewusst eine „Ersatzdroge“ suchen, wie es beispielsweise ein neues Hobby oder Sport sein kann, die Gesellschaft und das Zusammensein mit anderen, positiven, wohlwollenden Menschen ist. Auf alle Fälle raus aus der Isolation, wohin narzisstisch veranlagte Partner den anderen gerne bringen wollen.
        Betroffene müssen lernen, müssen begreifen, dass es an ihnen selbst ist dafür zu sorgen, dass es ihnen (wieder) gut geht, und sich nicht in die Opferrolle begeben und nicht darauf warten, dass der Narzisst sich reuevoll um sie kümmert.
        Die einzige mögliche Heilung von einem Narzissten ist: keinerlei Kontakt! Nicht einmal gedanklich Kontakt aufnehmen wollen, sondern so einen Menschen radikal aus dem eigenen Leben und der eigenen Gedankenwelt verbannen!
        Das ist nicht einfach, das ist zumindest am Anfang schwer, die Gedanken immer wieder sich dahingehend einstellen werden um den Narzissten zu kreisen, ungläubig Fragen stellen, wieso das alles sein konnte, wo doch alles mal so schön war, so schön sein könnte, und und und… das Gedankenkarussell sich wieder und wieder zu drehen anfängt. Hier muss derjenige sich buchstäblich selbst zwingen, sofort wieder auszusteigen, raus aus dem Karussell, irgend etwas tun, anfangen, sich zu beschäftigen, zu kochen, zu malen, raus in die Natur, um zu laufen, sich körperlich bei Sport und Spiel zu verausgaben, um sich abzulenken von den ständig um den Narzissten kreisenden Gedanken und den Fragen Warum, Wieso, Weshalb… Fragen, auf die es nie wirklich zufriedenstellende Antworten geben wird.

        Aus diesem Grund sollte jemand, der es geschafft hat, zu so einer toxischen Beziehung, zu einem narzisstischen Partner bereits auf räumlichen Abstand gegangen ist, von diesem getrennt ist, es auch schaffen, dem Narzissten nicht mehr nachzuspionieren, nicht mehr versteckt beobachten. Derjenige sollte sich klar machen, dass so ein Nachspionieren und den Narzissten versteckt beobachten wollen, in erster Linie auch ein würdeloses Unterfangen ist, sollte für sich erkennen, dass das seinem Selbstwert nicht zuträglich ist, und (!) sollte sich vor allem auch vor Augen halten, dass er das Ego des Narzissten füttert, den Narzissten in seiner toxischen Art noch nährt, sollte dieser wie auch immer dahinter kommen, dass sein Ex-Partner oder Ex-Partnerin ihm hinterher spioniert, für ihn oder sie Interesse zeigt, zumindest wird es sich dem Narzissten so darstellen und er wird damit in seiner grandiosen Selbstüberschätzung bestätigt.
        Deswegen, wer wirklich von einem Narzissten, einem narzisstischen Ex-Partner loskommen will, für den ist das nur durch den kalten Entzug möglich: keinerlei Kontakt, keine persönlichen Treffen, keine Telefonate, die Rufnummer des Narzissten im Mobiltelefon blockieren, E-Mails als Spam verdächtig kennzeichnen, so dass diese automatisch sofort in den Spam Ordner ungelesen verschwinden, Briefpost ungelesen in den Müll, und sollte jemand im selben Ort wohnen, wo auch der Narzisst wohnt, einen großen Bogen um dieses Einzugsgebiet fahren, neue Wege finden, um zu sich nach Hause zu kommen.

        Alles andere sind halbherzige Versuche, die nicht zielführende sind und die den Leidensweg nicht verkürzen, sondern nur verlängern und letztlich zu chronischen körperlichen wie psychischen Dauererkrankungen führen können.
        Alle Betroffenen sollten sich von dem Gedanken völlig frei machen, dass der Narzisst sich ändern könnte. Kann er nicht. Ist eine Unmöglichkeit. Und alle Betroffenen sollten sich von dem Gedanken frei machen, dass sie für den Narzissten die „Rettung“ sein könnten, den Narzissten mit Liebe und liebevoller Nachsicht und immer und immer wieder Verzeihen, bekehren könnten und er einsichtig wird und Ihnen das alles dann irgendwann danken wird. Wird er nicht. Kann er nicht. Weil er ein Narzisst ist und sich genau so seinem narzisstischen Wesen entsprechend verhält. Ein Narzisst ist seinem Wesen entsprechend vergleichsweise wie ein Skorpion, in dessen Natur es auch liegt, andere zu stechen, ihr Gift zu verspritzen und andere damit zu vergiften. Und wer würde sich schon einen Skorpion in seine Wohnung, in sein Haus, in sein Bett holen wollen, wo derjenige immer Gefahr laufen müsste, gefährlich oder eben gar tödlich verletzt zu werden? Niemand.

        Jeder entscheidet letztlich für sich wie er leben möchte… und jeder kann für sich entscheiden im Sinne von: Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende!
        Es gibt immer Möglichkeiten sich zu befreien aus toxischen Beziehungen und jeder Mensch sollte sich das selbst wert sein. Es gibt so viele freundlich und wohlwollend gesonnene Menschen auf der Welt, und nach denen sollte man Ausschau halten.
        Klagen Sie sich also selbst nicht an, dass Sie auf einen Narzissten oder eine Narzisstin reingefallen sind, machen Sie sich nicht selbst das Leben schwer mit Fragen, wie das alles nur sein kann. Trösten Sie sich damit, dass Sie nicht die oder der einzige sind, die sich in dem narzisstischen Menschen getäuscht haben und werden Sie nicht verbittert.
        Was einem nicht gut tut, muss man meiden und was Sie nicht umgebracht hat – und das hat es ja zum Glück nicht, denn Sie sind ja glücklicherweise noch da und auf dem Weg der Genesung! – das macht sie stärker und lebenserfahrener und all das Schlimme, was Ihnen passiert ist, wird Ihnen nicht noch einmal passieren, weil sie erkannt und daraus gelernt haben und das nächste Mal die roten Warnkontrolllampen viel schneller angehen.
        Verlernen Sie nicht anderen Menschen zu vertrauen, nur weil es Ihnen passiert ist getäuscht zu werden von einem Narzissten! Schauen Sie nach vorn, ordnen sich neu, räumen Ihr Zuhause um, werfen alles weg, was Sie an den Narzissten erinnert und bauen sich ihr Leben neu um in schönen lichten Farben und anderen Menschen, alten Freunden, die in der letzten Zeit vielleicht ein wenig zu kurz gekommen waren, planen Sie eine Reise mit einer netten Reisegruppe, kaufen Sie sich einen Hund oder holen Sie sich einen Hund oder eine Katze aus dem Tierheim, besuchen Sie einen Tanz- oder Mal-Kurs, machen Sie einfach etwas, was ihnen schon immer Freude bereitet hat und was sie in letzter Zeit vernachlässigt haben, weil all das bringt Glücksmomente und Freude mit sich, und Freude ist ein großartiges Gegengift gegen narzisstischen Gift! Entgiften Sie sich durch ständig erhöhte Dosen von Freude und entdecken Sie Ihr unbeschwertes Lachen von früher wieder. Sie haben es noch in sich. Glauben Sie mir! Und anstatt diesem Idioten von Narzissten nachzuspionieren, Ausspähen zu wollen, was der so macht, nutzen diese wertvolle Lebenszeit lieber für sich und um etwas zu machen, was ihnen wirklich gut tut und Freude bereitet! Ganz einfach weil Sie es sich selbst wert sein sollten!
        Ich wünsche allen Betroffenen viel Mut und viel Kraft und das Selbstvertrauen, dass sie es schaffen werden!

        • Waltraud sagt:

          Wow Anna, vielen Dank für Deinen ausführlichen Beitrag. Ich kann dem nur zustimmen. Allerdings beim Beispiel mit dem Skorpion, da weiss man von vorn herein um die Gefährlichkeit. Bei einem verdeckten und altruistischen Narzissten ist die Identifizierung nicht so leicht und es dauerte in meinem Fall Jahrzehnte. Ich bin ihm erst auf die Schliche gekommen,als ich viel verlor durch seine Lügen und Intrigen und sich dann als Retter und Helfer verkaufend. Wer kann sich sowas abgefahrenes vorstellen. Ich konnte es nicht bis zu dieser Erkenntnis. Woher hast Du diese detaillierte Erkenntnis?

      • Kuriosa sagt:

        Für mich hat sich dieser Zustand erst gelöst, als ich durch einer Aussage eines mir nachstehenden Menschen die Erkenntnis bekam, dass mein EX ein Narzisst ist. Eine Mischung zwischen einem bescheidenen und einem amourösen Narzissten. Nachdem ich ihm alles ermöglicht hatte, er nach und nach Wünsche erfüllt bekam, kam der Punkt, wo meine Grenzen erreicht waren. Nur, weil er sich beständig Gedanken machte, was wer denken könnte, hat er sich nicht vorher getrennt. Hat er auch so nicht. Er hat es so dargestellt, dass er sich nie gezeigt habe, ich nur den halben Menschen gekannt habe, und er einfach andere Dinge erleben soll, die er mit mir nicht konnte. Wir passen einfach nicht zusammen, sagt er nach 22 Jahren. Er brauche die Freiheit zu tun und zu lassen, was er will, insbesondere in sexuellen Dingen. Dies habe für ihn nichts mit der Partnerschaft zu tun. So ein Leben konnte ich nicht erfüllen und er entschied sich für die Freiheit. Ich musste mich trennen, weil ich mir selbst loyal gegenüber sein muss, und so ein Leben nicht führen kann, ohne daran zu zerbrechen.

        Nun geschah wirklich das wie oben beschriebene. Mehr aus dem heraus, dass ich irgendwie nicht glauben konnte, dass es eine Lüge war, eine Täuschung und weil ich mir wohl immer noch erhoffte, dass er mich echt geliebt hat.

        Erst die Erkenntnis des Narzissmus hilft mir jetzt, abzuschliessen und zu akzeptieren. Nie im Leben hätte ich erkannt, dass es sich um Narzissmus handelt. Es tut weh, aber zu wissen, dass nichts und niemand das Vergangene ändern wird, seine Motive ändern wird, seinen „Missbrauch und“ ändern wird – hilft abzuschliessen. Es wird noch lange weh tun, doch endlich kann ich den Cut schaffen!

        Allerdings wird es dauern, bis die Blessuren verheilt sind, und ich wieder vertrauen kann.

    • Gisela sagt:

      Hallo,

      Warum interessiert du dich eigentlich so für dieses Thema wenn du weder mit derartigen Menschen zu tun hast bzw du von Dir sagst ganz normal zu sein?

      Warum manche Dinge so sind wie sie sind kann nun einfach mal nur jemand nachvollziehen der dies selbst erlebt hat… wenn du noch nie Kartoffelsuppe gegessen hast wirst du auch nicht beurteilen können ob sie Dir schmeckt oder nicht… und wenn du diese aufgrund ihrer Farbe von vornherein ablehnst… googelst du doch auch nicht explizite 10 Rezepte darüber ?

      Also ich kann dein Interesse gerade nicht nachvollziehen?

      • Anna sagt:

        Hallo Gisela,
        als ich Deine Zeilen las, musste ich ein wenig schmunzeln, wegen Deiner Bemerkung „…bzw du von Dir sagst ganz normal zu sein?“ Das glaube ich schon von mir, dass ich das bin: das, was man allgemein als „normal“ bezeichnet.
        Gegenfrage: Muss man „abnormal“ sein, um einem Narzissten zu begegnen?
        Ich glaube, Nein, das muss man nicht.
        Und mit verstärkt narzisstisch geprägten Menschen hat wohl jeder schon mal mehr oder weniger zu tun gehabt. Aber der eine erkennt narzisstisches Verhalten vielleicht bereits im Ansatz, an kleinen, oft unscheinbaren Bemerkungen, scheinbaren kleinen verbalen Ausrutschern, erkennt einfach relativ früh, wen er da vor sich hat, wie hoch diese Bedürftigkeit eines narzisstischen Menschen ist und erkennt diese Warnsignale sehr früh, macht zumindest innerlich sofort kehrt, ganz einfach aus gesundem Selbstschutz.

        Ob man nun gewisse Dinge und gewisse Verhaltensweisen selbst erst schmerzhaft erfahren haben muss, um nachvollziehen zu können, was da ab geht, das bezweifle ich.
        Gewisse Dinge muss man nicht erst selbst erfahren, um zu wissen, wohin das führen kann, zu welchem verletzenden Fiasko so eine Verbindung mit so einem Menschen führt.
        Die meisten Psychologen und Psychiater haben all die Dingen und Verhaltensweisen, mit denen sie sich in Praxis und Klinik auch nicht erst selbst erfahren und selbst erleben müssen, um beurteilen zu können, was noch zu „gesunden“ Verhaltensweisen gezählt werden kann und was nicht.

        Und es ist ja auch nicht erheblich und wichtig, wenn der eine oder andere nicht nachvollziehen kann, wenn ein anderer einem Thema Interesse hat, und dieses Interesse vertieft hat. Das ist im Prinzip wie mit der Berufswahl, wenn der eine sich entscheidet Urologe zu werden und der andere vielleicht sich für Psychiatrie interessiert oder Metzger wird.
        Unter Interesse versteht man die kognitive Anteilnahme respektive die Aufmerksamkeit, die eine Person an einer Sache hat oder an einer anderen Person nimmt. Je größer diese Anteilnahme ist, desto stärker ist das Interesse der Person für diese Sache. Auch die Vorlieben oder die Hobbys einer Person werden als Interessen bezeichnet. Etwas ist dann für eine Person interessant, wenn es ihr Interesse weckt, sie sich also dafür interessiert.
        Ein Chirurg muss wissen wo der Blinddarm sitzt, um diesen diagnostizieren und ggf. operieren zu können, muss aber nicht zwingend die Erfahrung gemacht haben, selbst am Blinddarm operiert worden zu sein.

        Der eine oder andere kann das Interesse anderer nicht nachvollziehen. So what?!
        Ist das wichtig, dass das jemand nachvollziehen kann? Muss derjenige hier erst seinen Lebenslauf ausbreiten, um repsektiert zu werden? Worum soll es hier wirklich gehen?

        • Waltraud sagt:

          Menschen, die sich beruflich mit dem Verhalten von anderen Menschen befassen, haben ja durch ihr Studium ihr Wissen erlangt. Das sieht aber bei „normalen“? Begegnungen ganz anders aus. Wer kann sich schon vorstellen, das sich hinter einem charmanten zukommenen Menschen ein unvorstellbarer Abgrund auftut. Man kann sich doch nicht erklären, wie jemand in einem Moment der netteste Mensch unter der Sonne zu sein scheint und dann auf einmal das genaue Gegenteil. Und das im stetigem Wechsel. Dazu eine so geschickte Verlogenheit. Und wenn man checkt, das was nicht stimmt, kommt man doch nicht drauf, es mit einer kranken Persönlichkeit zu tun zu haben, wo er doch so gut bei anderen ankommt, so erfolgreich im Berufsleben ist etc. PP. Nein das kann man als Normalo nicht so ohne weiteres checken, dazu muss man erst Mal Ahnung haben von so Kranken, die sich doch so harmlos und normal verkaufen können. Eben unglaubliche Schauspieler. Wenn man Deinen Text liest, ist das alles gar Problem, sie zu identifizieren und das relativ schnell. Dann frag ich mich, warum dann Aufklärung wie hier für viele die Offenbarung ist. Endlich!! Eine Erklärung für das ganze Elend. Da liegt dann wohl der Unterschied zwischen denen, die unter einem Narzissten zu leiden hatten und denen, die Mal eben klar machen wo der Hase begraben liegt.

          • Waltraud sagt:

            zuvorkommenen

          • Anna sagt:

            Hallo Waltraut, ich denke, Verallgemeinerungen sollten gemieden werden. Letztlich kann jeder nur für sich selbst sprechen. Und was auf einen selbst zutrifft, einem selbst als selbstverständlich erscheint, muss deswegen noch lange nicht auf andere zutreffen.
            Du hattest geschrieben: „Man kann sich doch nicht erklären, wie einer in einem Moment der netteste Mensch unter der Sonne zu sein scheint und dann auf einmal das genaue Gegenteil…ˋ Hier würde ich entgegnen wollen „Doch, ,man‘ kann.“ Es gibt Menschen, die können das, so wie es Menschen gibt, die das nicht können. Ohne das werten zu wollen. Es gibt Menschen, die sind prädestiniert, aus welchem Grund auch immer, auf gewisse Verhaltensweisen anderer ‚hereinzufallen‘ und andere nicht. Nicht jeder Mensch, nicht jede Frau, nicht jeder Mann fällt auf einen narzisstisch veranlagten Menschen herein und mit „Normalo“ oder „Nicht-Normalo“ hat das nichts zu tun. Die Beweggründe, warum jemand auf einen Narzissten hereinfällt oder nicht herein fällt, sind vielfältig und meist tiefer gehend zu suchen.
            Narzissten suchen sich gern und oft liebenswürdige, hilfsbereite Menschen, die bereit sind für einen anderen Menschen zurückzutreten, die bereit sind gewisse Opfer für den anderen zu bringen und/ oder deren Selbstbewusstsein nicht so sehr gefestigt ist. An diesen Menschen versucht der Narzisst dann im Prinzip auszuprobieren, wie weit er deren Grenzen überschreiten kann, letztlich um sein eigenes fragiles Selbstwertgefühl zu stärken, um sich überlegen und stark und als der oder die Größten zu fühlen. Tragisch ist, dass ein Narzisst das nur bei Menschen versucht und sein wahres Gesicht dann auch mehr und mehr zeigt, wo er das Gespür hat, dass er es mit dem anderen machen kann. Dafür hat ein Narzisst ein fein ausgeprägtes Gespür.
            Hingegen es eben auch Menschen gibt, wo der Narzisst sofort spürt, dass er bei jenem Menschen mit seiner Art keinen Erfolg hat und von diesem Menschen sich dann auch schnell wieder abwendet.

            Ich meine, es wäre für viele Betroffene viel aufschlussreicher, erhellender, heilender und wirklich für sich selbst gewinnbringender, bei sich selbst nach Gründen zu suchen, was in einem selbst ist, warum man auf so einen Narzissten hereingefallen ist, was es ist, was jemand an dem Narzissten anfänglich so faszinierend empfand, dass er gewisse erste Warnsignale übersehen, überhört, nicht wahrgenommen hat, vielleicht auch nicht wahrnehmen wollte, als „einmaligen Ausrutscher“ entschuldigen wollte. Sich all solche Fragen zu stellen, was es bei einem selbst ist, ohne sich dabei schuldig oder minderwertig oder was weiß ich wie zu fühlen. Das empfinde ich als eine viel bessere Herangehensweise, um da wieder heil werden zu können, sich zu fragen, was es mit einem selbst zu tun hat, ehrlich zu sich selbst zu sein, sich zu reflektieren, zu hinterfragen, und manchmal muss man dabei in seinem Leben sehr weit zurück denken, wo was herkommen könnte, um zu erkennen, was es ist, was einem da fehlen könnte und derjenige deswegen von dem Narzissten anfänglich begeistert hat usw. Ich denke, sich zu fragen, was kann ich selbst aus dieser schmerzlichen, leidvollen Begegnung mit einem Narzissten für mich lernen, was fehlt oder fehlte mir, dass ich auf so jemanden hereingefallen bin, wieso habe ich mich täuschen lassen, was hat das alles auch mit mir zu tun? – diese Fragen sind viel förderlicher, um das alles verarbeiten zu können, anstatt sich weiter und immer weiter gedanklich mit dem fürchterlichen, abstrusen, verletzenden, unmöglichen Verhaltensweisen des Narzissten beschäftigen zu wollen. Das ist sinnlos vertane Energie und sinnlos vertane Lebenszeit. Weil der Narzisst sich nicht ändern wird. Er ist wie er ist. Sein Denken und sein Verhalten entspricht seinem Wesen und seiner Natur, wie es der Natur des Skorpions zum Beispiel entspricht, plötzlich und unerwartet zu stechen, um sein Gift zu verspritzen. Kann jemand einen Skorpion ändern? Nein. Das Einzige, was man kann, das ist sich vorzusehen, achtsam zu sein und einen Skorpion zu meiden. Wer allerdings mit einem Skorpion zusammen lebt, dem muss klar und bewusst sein, dass er gestochen werden wird und mal mehr und mal weniger Gift abbekommt. Hier stellt sich doch nur die Frage: Will sich jemand (weiterhin) so einer Situation aussetzen, mobilisiert seine ganzen Kräfte, um das irgendwie aushalten und überstehen zu können, oder mobilisiert jemand seine ganzen Kräfte sich dem Einfluss, der Gegenwart eines Skorpions/ Narzissten zu entziehen, sich unerreichbar zu machen.
            Der Narzisst wird gewisse Zeit wieder und wieder versuchen den Partner zurück zu bekommen, weil das ansonsten für ihn eines Verlierens gleich kommen würde und das kann ein Narzisst am allerwenigsten, denn der Narzisst betrachtet sich selbst ja als grandios und genial (wie es in Amerika von der Präsidentschaft grad der Welt anschaulich vorgeführt wird). Der Narzisst wird also versuchen mit all seinem narzisstischen Charme versuchen den Partner, der sich versucht abzuwenden, zurück zu bekommen. Dafür wird er all sein schauspielerisches Talent auffahren – nicht etwa, weil er den Partner so sehr liebt, sondern schlicht und ergreifend, weil für ihn, wenn der Partner ihn verlässt, wenn der es schafft, wirklich zu gehen, dass für den Narzissten einer Niederlage gleich kommt und eine Niederlage ist das Schlimmste was einem Narzissten passieren kann, weil es nicht seinem Selbstverständnis entspricht, seiner grandiosen Selbstüberschätzung, er sich als jemanden sieht, der verlässt, aber nie und nimmer verlassen wird!

            Wenn jemand sich tatsächlich an einem Narzissten rächen wollen würde für all die Verletzungen und Schmerz und Leid, was der Narzisst demjenigen alles angetan hat, dann kann das jemand am besten damit tun, dass er den Narzissten verlässt.
            Sich abwendet von dem Narzissten, ihm die kalte Schulter zeigt, ihm Desinteresse zeigt, ihm zeigt: „Ich brauch Dich nicht, ich will Dich nicht, Du kannst sagen und machen was Du willst, ich falle nicht mehr auf Dich rein, bei mir hast Du keine Chance mehr!“. Auch wenn das anfangs innerlich noch weh tut, jemand eigentlich gar nicht so hart und unnachgiebig sich zeigen will, weil das eben nicht seinem wahren Naturell entspricht. Aber es ist der einzige Weg sich von einem Narzissten zu befreien! Keinerlei Kontakt! Am besten sich unsichtbar und unerreichbar machen und seine ganze verbliebene Energie darauf konzentrieren sich ein eigenes gutes Leben aufzubauen, alte Freundschaften zu aktivieren, neue Hobbys zu suchen, auch, um die anfangs ständig um den Narzissten kreisen wollenden Gedanken in andere bessere Bahnen zu lenken.

            Es ist unerheblich, letztlich keine Schuldfrage für denjenigen selbst, dass ausgerechnet er es ist, der auf einen Narzissten reingefallen ist. Es ist wie es ist. Und zählt doch nur die Frage: Wie kommt da jemand wieder raus, wieder weg, wieder zu einem „normalen“ guten Leben, welche Strategie braucht es dazu?

            Alle… jeder… man… das sind Verallgemeinerungen, die letztlich niemanden weiterbringen. Niemand kann wissen, wie alle, jeder, man auf was reagiert oder umgeht. Man kann und sollte immer nur für sich selbst sprechen und bestenfalls versuchen daran zu orientieren, was andere Menschen anders, besser machen, wenn denen dieses oder jenes besser gelingt, dieses oder jenes im Leben nicht passiert.
            Fakt ist doch, dass manche Menschen für Narzissten und narzisstischen Verhalten nicht anfällig sind. Warum nicht? Was machen diese Menschen anders? Was ist an denen anders? Was haben die, was einem selbst vielleicht (noch) fehlt? Was kann man da für sich erkennen, lernen, damit einem so etwas nicht mehr passiert?
            In der Psychologie wird die Begegnung von Narzisst und Co-Abhängigen beschrieben mit dem symbolischen Bild von ‚Schloss und passenden Schlüssel‘. Das bedeutet, dass beide etwas haben, was dem anderen fehlt, oder was der andere braucht. Vereinfacht ausgedrückt: Eine Beziehung, die sich aus der Begegnung mit einem Narzissten entwickelt, beruht letztlich immer auf einer Bedürftigkeit, dass beiden dieser Menschen in gewisser Weise etwas fehlt, was sie sich erhoffen vom anderen zu erhalten, um sich besser zu fühlen.
            Die Frage „Wer bin ich? Was brauche ich, um mich gut zu fühlen, um mich sicher und geborgen zu fühlen, um mich weiterentwickeln zu können, um Freude am Leben zu empfinde ?“ Das sind die wichtigsten Fragen, die ein Mensch sich stellen und versuchen sollte für sich Antworten zu finden.

            Sein persönliches Seelenheil von einem anderen Menschen abhängig machen zu wollen, das ist immer gefährlich. In erster Linie sollte ein Mensch für sich und sein persönliches Wohlbefinden selbst sorgen. Das bewahrt ihn auch vor emotionaler Abhängigkeit und vor der Gefahr sich in einer Opferrolle wiederzufinden.

            „Seinen Narzissten“ – egal, ob männlich oder weiblich, den kann niemand ändern. Ein Narzisst ist wie er ist. Therapieresistent, weil er eben ein Narzisst ist. Zu glauben und sich daran festhalten zu wollen, ein Narzisst könnte sich ändern, das ist ein fataler Trugschluss und vergeudete Liebesmüh! Narzissten können oft vieles, sind oftmals beruflich sehr erfolgreich, aber menschlich erfolgreich sind sie nicht, da sind sie die größten Versager und deswegen auch die größten Blender, eben weil sie ihrer narzisstischen Natur entsprechen müssen, aus ihrer Haut sozusagen ebenso wenig raus können, in sich in ihrem Wesen gefangen sind, weil sie das eben sind, so wie ein Skorpion ein Skorpion ist und in seiner Natur es liegt, zu stechen und Gift zu verspritzen. Ob ein Skorpion je darüber nachdenkt sich ändern zu wollen, vermag wohl niemand zu sagen, aber dass ein Narzisst auch nicht nur ansatzweise tatsächlich darüber nachdenkt, dass etwas an ihm liegen könnte, dass er an sich etwas ändern müsste, dass ist sicher, dass er das nicht tut. Vielleicht zum Schein, wenn er einen gewissen Eindruck erwecken möchte, um sein eigentliches Ziel zu erreichen, aber nicht wirklich und nicht aufrichtig. Sonst wäre er ja kein Narzisst.

            Aber die Partner von Narzissten können sich ändern. Und sollten es sich selbst wert und wichtig sein, ihr Leben wieder selbst in die Hand zu nehmen, sich ermutigen lassen, an sich zu glauben, dass sie es schaffen werden, um endlich wieder ein befreites, freudvolles Leben führen zu können, ohne ständige Erniedrigungen, Herabsetzungen, ohne Respektlosigkeit, ohne seelisch und körperlich ausgebeutet zu werden. Nur das kann der Weg sein.

          • Wwltraud sagt:

            Ja inzwischen weiss ich das alles aus eigener leidvoller Erfahrung. Der Weg war lang und erst als ich ihn als das identifizieren konnte, was er ist. Erst da konnte ich mich abgrenzen. Keine noch so kleine Regung auf die vielen Versuche in Kontakt zu treten. Und Narzissten sind wirklich erfinderisch und nutzen alles was sich ihnen bietet. Hätte ich nur den Hauch einer Ahnung schon früher gehabt. Aber leider!! Auf nichts zu reagieren, davon hatte ich zuvor (bis zu meiner Erkenntnis) nicht den leisesten Schimmer. Ich dachte sogar noch, man müsse das doch vernünftig besprechen können mit einem intelligenten Menschen. Und nichts ahnend fragte ich noch, was das für ein Spiel sei, ich wolle nicht mitspielen und genau an dem Pkt. war ich dann im Spiel, weil ich noch hinterfragte. Wenn ich vorher vielleicht Mal weit entfernt von Narzissmus Allgemeines gehört hab, so wusste ich null, wie so jemand unterwegs ist. Das er alles zu seinen Gunsten nutzt, es aber als Gutmensch getarnt natürlich nur aus lauter Liebe und Hilfsbereitschaft für andere macht. Warum ich anfällig war, weiss ich inzwischen. Aber ich weiss auch, das Narzissten wirklich alle täuschen können, ob Therapeuten, Richter, Anwälte, Steuerberater usw. Niemand ist gefeit vor den Manipulationen und verlogenen Machenschaften eines Narzissten. Sie sind zu gut in ihrer Harmlosmasche und Opfer-darstellung. Und ich glaube nicht daß all diese Menschen dem Narzissten auf den Leim gehen, weil sie selbst bedürftig sind. Sondern sie können sich einfach nicht vorstellen, das jemand so geschickt andere auf ihre Seite und zu ihrer Ansicht manipulieren kann und könnte. Bis man (da bin ich wieder bei Verallgemeinerung 🤗) eines besseren belehrt wird.

          • Anna sagt:

            Liebe Waltraud,
            die Schilderungen in Deinem letzten Kommentar vom 3. Januar 2020 sind mit Sicherheit zutreffend, dass es immer wieder passiert, dass viele Unbeteiligte, wie es Anwälte, Richter, Steuerberater usw. sind, wie Du es aufgezählt hast, sich von einem Narzissten täuschen lassen und für diese es vermutlich nicht zutreffend, dass Sie emotional bedürftig sind. Jedoch befinden sich diese Menschen auch nicht in einer emotionalen Bindung zu der narzisstischen Person, wie es beispielsweise in einer partnerschaftlichen Beziehung oder Ehe der Fall ist.
            Für Anwälte ist es ein Fall von vielen, den sie bestmöglichen erledigen wollen, mit wenigen Ausnahmen ist’s Anwälten eigentlich mehr oder weniger egal, wie eine Sache ausgeht, denn ihr Honorar kriegen sie so oder so. Richter sind mehr oder weniger mit den Bergen von Fällen, die sich auf ihren Schreibtischen stapeln, nicht selten überfordert und möchten den jeweiligen Fall eigentlich so schnell als möglich vom Tisch haben. Bei Steuerberatern verhält es sich vermutlich ähnlich. Der private Zwist ihrer Klienten interessiert sie eher wenig, möchten sie sich bestmöglich raushalten, einfach nur ihren Zahlenjob machen und dafür bezahlt werden.
            Emotional beteiligt ist von diesen Menschen eher keiner. Kann man eigentlich auch nicht erwarten, wenn man bedenkt, dass man letztlich ein Klient von vielen ist.
            Die machen alle nur ihren Job. Der eine vielleicht etwas engagierter und der andere vielleicht etwas gleichgültiger. Und Gerechtigkeit gibts da im grundgenommen sowieso nicht, bestenfalls wird entsprechend den gesetzlichen Richtlinien sich bewegt. Eine emotionale Bindung besteht zu all diesen Menschen ja eher nicht, hält sich Verständnis und Mitgefühl eher in Grenzen.

            Das, was ich mit emotionaler Bedürftigkeit versuchte zum Ausdruck zu bringen, ist etwas, was zwischen den beiden Beteiligten besteht, dem Narzissten und dessen Partner. Aufgrund dieser Bindung kommen ja ganz andere emotionale Dinge zum Tragen. Der Narzisst extrem bedürftig nach Anerkennung, Bewunderung und möchte für den unübertroffen Grandiosesten gehalten werden, will hofiert und bewundert werden und ständig im Mittelpunkt stehen. Das ist seine Bedürftigkeit, diese für ihn unablässig ist aufgrund seines extrem brüchigen Selbstwertgefühls, nicht vorhandenen Selbstbewusstseins, was er natürlich nie zugeben würde.
            Und um dieses grandiose Bild von sich aufrechterhalten zu können, ist ihm jede Lüge recht, verdreht er Tatsachen, versucht andere zu entwerten, um sich selbst groß und mächtig zu fühlen.
            Es gibt Frauen, die sich von derartigen Männern sehr angezogen fühlen – Männer, die sich zuerst sehr charmant und liebenswürdig zeigen, die Rolle des bewundernden Rosenkavalier perfekt beherrschen und den Eindruck vermitteln, sie wären starke Persönlichkeiten.
            Oft sind es Frauen, die diesen Männern auf den Leim gehen, weil sie entweder noch nie so viel Aufmerksamkeit entgegenbrachte bekamen, weil der Narzisst ein Mann der Superlative zu sein scheint und in dessen vermeintlichen Glanz Frauen sich geschmeichelt fühlen, hofiert und anerkannt. Oft sind es Frauen, die früh lernen mussten sich und ihre Bedürfnisse zurückzunehmen, zurückzustehen für andere, oftmals ebenfalls ein brüchiges Selbstwertgefühl besitzen und wo diese „Show“, die Narzissten zuerst perfekt abzuziehen wissen, nicht durchschauen, weil ihnen die enorme Aufmerksamkeit, die der Narzisst Ihnen entgegenbringt, einfach gut tut.
            Diese Frauen sind in gewisser Weise naiv, was nicht negativ gemeint ist, sondern diese Frauen machen vielleicht den „Fehler“ von sich auf andere zu schließen und weil sie selbst anderen nicht schaden könnten, das gar nicht in ihrem Naturell liegt, kommen Sie lange nicht auf die Idee, dass der narzisstische Partner einfach nur ein gerissener Egoist ist, der nur und ausschließlich nur sich selbst sehen kann, dem es nur um seinen persönlichen Vorteil geht und den es tatsächlich nicht im geringsten berührt, was andere aufgrund seines respektlosen und entwertenden Verhalten empfinden. Das ist ihm schlicht und ergreifend egal und wenn ihm eine Beziehung nicht mehr nährt in seinen grandiosen Größenwahn, schaut er sich nach dem nächsten „Opfer“ um, und wenn das dann angebissen hat, entledigt sich der Narzisst seines früheren Partners völlig skrupellos.
            Solche Menschen gibt es. Und die Übergänge vom Narzissten zum Soziopathen/ Psychopathen sind oft fließend.
            Es sind viele gute Bücher über dieses Thema geschrieben worden. Wir leben in einer Zeit und Welt, wo die Tendenz besteht, dass es immer mehr narzisstischen Menschen gibt. Allein die Menschen, die hier in diesem Blog schreiben, sowas wie Hilfe und Zuflucht suchen bei anderen, die Ähnliches erlebt haben, das alles zeigt letztlich auch, wie sehr Narzissmus verbreitet ist.
            Aber es ist doch gut, diesen Austausch hier zu haben, um Bestätigung zu erhalten, dass es eben nicht die Schuld der „Opfer“ ist. Das müsste doch auch Ermutigung sein können, sich aus den Fängen eines Narzissten zu befreien, zu der Überzeugung zu gelangen, dass man es einfach wert ist, gut, respektvoll und wohlwollend behandelt zu werden. Und wo das nicht der Fall ist und es wiederholt passiert respektlos, entwertend, lieblos oder gar mit wiederholtem Betrug, mit Lügen und Gewalttätigkeiten konfrontiert zu werden, da sollte der Selbsterhaltungstrieb, die Selbstachtung einsetzen, dass man sich vor so einer entwürdigenden Behandlung schützt, seine Grenzen aufzeigt, auf Distanz geht, ein für allemal, am besten geht und zu so einem Menschen nie mehr in Kontakt steht, jede Minute des eigenen Lebens zu kostbar ist, um diese an so einen Menschen zu verschwenden, sich um sich selbst kümmern, dass es einem gut geht und mehr und mehr wieder zu Kräften kommt, körperlich wie seelisch. Weil niemand muss sich schlecht behandeln lassen! Wirklich niemand!

          • Waltraud sagt:

            Hallo Anna,
            ich hab immer noch Probleme mit dieser „meiner“ Vergangenheit.
            Ich bin da wohl nicht so straight unterwegs wie Du. Meine Gefühle kommen immer wieder an die Oberfläche, wenn ich erinnert werde. Ob es jetzt eine Situation oder Information, ob es auch nur bestimmte Äußerungen von anderen oder den gemeinsamen Kindern sind. Sofort ist die Vergangenheit eingeschaltet, der Rest mehr oder weniger ein Selbstläufer.
            Ich würde die Dinge gern so rational handhaben, wie Du sie schilderst. Ich komm aber meistens an meine Grenzen. Meine Gefühle, meine Wut, meine Verletzungen, die erfahrene Ungerechtigkeiten, diese Unglaeubigkeit bei anderen, das dieser „nette“ Mensch das schlimmste im eigenen Leben war. Ich meide weitestgehend alles, was meine Wunden wieder aufreißt und doch ereilt es mich hin und wieder. Meine Gefühle haben ihren eigenen Weg, denen kann ich nichts mit meiner Ratio entgegen setzen. Oder ich bin noch nicht drauf gekommen.
            Mein Narzisst hatte immer alle auf seiner Seite, auch unsere Kinder. Von seinem Steuerberater nicht zu reden, der sich bemuessigt fühlte, für seinen „armen Mandanten“ immer Partei ergreifen zu müssen. Das liegt hinter mir Gott sei Dank. Das der narzisstische Vater uns gegeneinander ausgespielt hat – dazu hat er von meiner Seite keine Gelegenheit mehr. Aber es schmerzt hautnah mitzubekommen, das nicht nur man selber, sondern auch die, die mit ihm Kontakt haben, ihm auf den Leim gehen/gegangen sind. Einem selber bleibt nur die Konsequenz, absolut null Kontakt und Abgrenzung und das knallhart. Zum Narzissten ist das für mich kein Problem, im Gegenteil. Aber ich geh auf keine Familienveranstaltung, wenn seine Anwesenheit fest steht. Er darf sich weiter präsentieren und mir muss es egal sein, egal was läuft. Wenn ich angesprochen werde, stelle ich die Dinge richtig. Nie wieder werde ich mich mundtot machen lassen durch die Taktiken eines Narzissten.

        • Gisela sagt:

          Liebe Anna,

          Soviele schlaue Dinge die du hier schreibst, scheinst du ja von A-Z dich mit Narzissten auszukennen… dein ursprüngliches Anliegen, war doch aber , dass du nicht nachvollziehen kannst weshalb man sich so schlecht von einem Narzissten lösen kann… nun ja …in deinen Texten findest du doch die Antworten…
          Ich denke jeder hier auf dem Portal der mit einem Narzissten zusammen war, weiß dass es an einem selbst liegt und eigene Defizite eine große Rolle dabei spielen. Und stell dir vor , viell merkt man anfangs gar nichts von der Störung beim Partner, weil man ja nicht direkt jede Verhaltensauffälligkeit googelt, ich habe es erst ein paar Jahre nach der Trennung herausgefunden als das Kind schon in den Brunnen gefallen ist…
          Und auch bei verdeckten Narzissten ist es schwierig sie direkt zu erkennen… und in dem Moment wo man es mitkriegt ist es aber leider schon zu spät und man steckt in der Spule drin, da nützt das dann auch nichts mehr sich zu fragen, was stimmt eigentlich mit mir nicht ?
          Und meiner Meinung nach hilft es einfach wenn man hier auf dem Portal bestimmte Themen nachlesen kann, um die Störung einfach verstehen zu können, warum wieso weshalb dieser Mensch so ist wie er ist…
          Und man kann verarbeiten wenn man Erfahrungen mit Gleichgesinnten teilen kann, schwierig ist das wenn jemand Ratschläge verteilt, der es noch nicht mal nachvollziehen kann, warum das lösen vom
          Narzissten so schwer ist.

          Wer bist du ? Psychologie Studentin ???

          • Anna sagt:

            Liebe Gisela,
            sicher ist all das gut, was einem Menschen hilft. Und wenn es vielen hier hilft sich sozusagen mit Betroffenen und „Leidensgefährten“ auszutauschen, dann ist das vielleicht auch eine Möglichkeit Erlebtes zu verarbeiten.
            Die Störung zu verstehen, wie Du geschrieben hast, kann man meiner Ansicht nach dennoch nicht dadurch, indem man hier die unterschiedlichen oder auch sich ähnelnden Berichte liest. Um ein eine psychische Erkrankung besser verstehen zu können, dazu braucht es professionelle Beratung und Unterstützung von Psychologen und Psychiatern.
            Wenn ich einzelne Schilderungen hier lese, scheint mir, dass es hier viel mehr darum geht, sich in den Narzissten einfühlen zu wollen, den Narzissten verstehen zu wollen, als sich selbst besser verstehen zu wollen.
            Letztlich ist es doch nicht der Narzisst, der leidet und dem es schlecht geht, sondern sind es in jedem Fall die Partner der Narzissten, die unter einem mehr oder weniger enormen Leidensdruck stehen. Dementsprechend müsste es doch mehr um diese Menschen gehen und dass nach Lösungsansätzen und Strategien gesucht wird, um sich aus diesem Leidensprozess zu befreien.
            Dem Narzissten auch nach der Trennung noch nachzuspionieren hat beispielsweise etwas masochistisches, tut sich der- oder diejenige letztlich selbst weh, verlängert den Leidensprozess indirekt, da nicht losgelassen werden kann.
            Ich denke, es sollte mehr Aufmerksamkeit auf das eigene Wohlergehen gelegt werden, wie man schnellstmöglich in einen Rekonvaleszenzprozess übergehen kann, sich austauschen, welche Bewältigungsstrategie wem am besten geholfen hat, mehr Energie darauf verwendet werden Lösungen für sich auftun zu können, anstatt sich den Kopf zu zerbrechen, warum, wieso, weshalb der „böse Narzisst“ sich verhalten hat, wie er sich verhalten hat. Fakt ist, er hat sich so verhalten, auch wenn’s nicht nachvollziehbar ist, warum sich jemand abscheulich verhält. Es ändert nichts an den Tatsachen, dass es so passiert ist und es ist sinnlos vertane Zeit und vergebliche Liebesmüh, den Narzissten verstehen oder gar an sowas wie Einsicht und Reue appellieren zu wollen. Der Narzisst sieht nichts ein. Jedenfalls nicht wirklich. Bestenfalls tut er so, als ob, weil er damit eine seiner infamen Absichten verfolgt. Aber sowas wie aufrichtige Reue und Einsicht, dazu ist er nicht fähig.
            Aus vielen Schilderungen hier geht das auch mehr oder weniger hervor, dass das erkannt worden zu sein scheint. Und trotzdem wird an dem Narzissten festgehalten werden, und auch, wenn er nur als das Monster beschrieben wird.
            Was ich zum Ausdruck bringen möchte, in der Hoffnung, dass das dem einen oder anderen hier hilfreich sein könnte, das ist, für sich zu erkennen, dass es wichtig ist sich um sein eigenes Wohl zu kümmern und weniger oder am besten gar keine Energie mehr in den Narzissten zu stecken. Und allein dieses wieder und wieder schildern und eintauchen in die Schilderungen der schmerzlichen, fürchterlichen und zum Teil entsetzlicheren Verhaltensweisen der einzelnen narzisstischen Partner, reißt seelische Wunden immer wieder auf, lässt Verwundungen nicht abheilen, hält den Schmerz auf kleiner Flamme köchelnd am brennen. Aber so ist’s schwer, das Besserung und Heilung einsetzen kann.
            Insofern bin ich der Ansicht, dass der Austausch Gleichgesinnter hier mit Sicherheit eine gute Sache sein kann, dabei aber mehr Achtsamkeit darauf verwendet werden sollte, was dem einen oder anderen hilft und geholfen hat, da wieder raus zu kommen, was hilfreich war, sich von einem Narzissten zu befreien. Konstruktive Vorschläge und konstruktive Ratschläge vielleicht, anstatt sich gegenseitig als Opfer zu bezeichnen. So hart es klingt, aber größtenteils ist es so, dass jemand nicht zum Opfer gemacht wird, sondern dass sich jemand zum Opfer machen lässt. Das heißt, dass jemand es zulässt, sich in eine Opferrolle zwängen zu lassen. Und wenn das erst einmal erkannt wurde, dann ist es auch möglich, im Umkehrschluss, sich aus dieser Opferrolle selbst wieder hinaus zu bewegen. Damit wird dem Narzissten keine Macht mehr gegeben und letztlich gehts doch dem Narzissten nur darum: um Macht ausüben zu können.
            Ich stimme Dir nicht zu, bei dem, was Du geschrieben hast, wenn man „in der Spüle steckt“, dass es dann auch nichts mehr helfen würde sich zu fragen, was das mit einem selbst zu tun hat. Es entspricht meiner Überzeugung, wie Erfahrung mit dergleichen Situationen, dass es mit die wichtigste Frage überhaupt ist, sich zu fragen, „Was hat das Ganze mit mir zu tun?“
            Jede Beziehung oder Partnerschaft spiegelt uns auch einen Teil von uns selbst und es ist wichtig, sehr wichtig, genau dieser Frage nachzugehen. Wir können andere, den Narzissten nicht ändern, aber wir können uns selbst ändern. Wenn das jemand begriffen hat, dass er seinem Schicksal nicht hilflos und ohnmächtig ausgeliefert ist, sondern dass „Schicksal“ machbar ist, dass es jemand selbst in der Hand hat, was er mit sich machen lässt und was nicht und wenn ein anderer sich schon grenzüberschreitend und übergriffig verhalten hat, dass es dann nur nich eines gibt, nämlich sich selbst zu schützen, konsequent zu sein und nicht wieder „einzuknicken“. Diese Ermutigungen scheinen mir hier viel angebrachter untereinander auszutauschen, als sich gegenseitig zu empören, wie schlimm der jeweilige Narzisst ist. Die sind schlimm und das weiß jeder und haben viele schmerzlich erfahren. Was braucht es dann denn noch, um zu begreifen, dass es da nur noch ein „weg, so schnell als möglich“ geben kann?!

            Und zu Deiner Frage, wer ich bin – ich denke, das ist unerheblich und unwichtig hier ausbreiten zu wollen. Zumindest kann ich versichern, dass ich bezüglich des Themas Narzissmus über umfangreiche Erfahrungen besitze, theoretische wie praktische, erlebte Erfahrungen, um mich sehr wohl in Betroffene einzufühlen.
            Und Ja, Psychologie-Studentin war ich auch einmal. Das ist aber mehr als ein halbes Jahrhundert her, will damit sagen, dass ich mich heute mit Sicherheit als lebenserfahrene Frau bezeichnen darf.

        • Gisela sagt:

          Hallo Anna …
          Antwort auf deinen letzten Post ;

          Deine Theorie hört sich nett an, aber wenn man z.bsp. gemeinsame Kinder hat, lässt diese sich schon mal gar nicht umsetzen und sollte man es doch wagen, wird der Narzisst Dir das Leben zur Hölle machen. Und ja dann ist man Opfer, und wer das selbst noch nicht erlebt hat, kann dazu einfach mal gar nichts sagen.

          Ich bin auf dem Standpunkt, das es eben nun mal schwierige Menschen gibt auf der Welt und die Kunst darin besteht 1. daran zu wachsen und 2. zu versuchen mit Ihnen umzugehen ohne Schaden davon zu tragen.
          Und wenn es heißt dem Frieden Willen auch einmal nachzugeben und dem Narzissten seinen Willen zu lassen, es bringt uns nicht immer um. Und genau deshalb ist es auch wichtig zu wissen, wie und was die Störung eben ausmacht, dies zu erkennen hilft auch dem eigen Selbstwert… weil dann klar wird.. Wir haben keine Schuld daran.

          • Klarsicht sagt:

            Hallo Anna
            Ja, wie schon andere frage ich mich auch weshalb Du Dich hier so ins Zeug legst, wenn Du doch selbst nicht betroffen bist… und sicher stimmt es, dass der Narzisst nicht jede Person nimmt, d.h. auch nicht jede/jeder gefährdet ist auf so jemanden hineinzufallen. Es ist ein Plus-und ein Minuspol. Und sei froh, wenn Du weder das eine noch das andere bist… Leider ist der Narzisst aber kein Skorpion, dann wären viele von uns nicht auf ihn hineingefallen. Das ist es ja gerade, er ist „verkleidet“, trägt eine Maske, er tritt als liebender überfürsorglicher Partner auf… um beim Meeresbild zu bleiben, als eine verführende Meeresjungfrau… erst mit der Zeit zieht sie /er das Kleid aus, und kommt der Stachel des Skorpions zum Vorschein. Dann ist es meist schon zu spät. So einfach ihn zu verlassen ist es nicht wie Du denkst. Alles ist ganz subtil! Und viele haben Kinder mit ihm, und/oder sind auch materiell an ihn gebunden. Darin ist er gut, jemanden an sich zu binden. Und manchmal ist das (vermeintlich) gemeinsame Gut nicht einmal gemeinsam… Da gilt es erst einmal zu merken, was da los ist, auch mit dem Partner los ist, dass überhaupt etwas bei ihm nicht stimmt, er schafft es ja hervorragend so zu tun, wie wenn mit mir etwas nicht stimmen würde. Aber ich gebe Dir recht, ich habe auch zu lernen, das kann ich dann tun, wenn ich mich nicht mehr dauernd mit ihm beschäftigen muss… Und nicht zu vergessen ist auch, dass der Narzisst sehr böse, gemein und gar gefährlich werden kann, wenn man „einfach verlässt“. Da fand ich es besser, so lange zu üben, bis ich es fertig brachte ihn glauben zu lassen, dass er geht, aber ich ging… eine Kunst, ich kann es Dir sagen…
            Und noch ein Letztes zu einem Deiner Posts oben: Ja, ein Chirurge kann einen Blinddarm operieren, auch wenn er selbst noch keinen hatte, doch er kann die Symptome viel besser und treffsicherer interpretieren, wenn er selbst schon einen hatte… Auch ich in meinem Beruf, ich kann viel besser mitreden, wenn ich so etwas selbst durchgemacht habe, als wenn ich es einfach aus dem Lehrbuch habe… Aber ich gebe Dir nochmals recht: Wir sollten daraus lernen: Das ist ein langer Weg und nur wer diesen Missbrauch mitgemacht hat, kann das verstehen. Es sind immer wieder Wegabschnitte: der Hochflug mit lobe bombing – der Abfall oder Abschuss-der Versuch es ihm zu zeigen, dass ich nicht so bin wie er mich hinstellt-der erneute Versuch-On-Off- weil er ja doch sooo lieb sein kann-dann das Sterben der Hoffnung- die eigene Erschöpfung bis zur Krankheit- das Nachlesen und Erfahren von Narzissmus- das immer wieder Lesen, weil man es kaum glauben kann- das an sich selbst Arbeiten, Erlernen von Selbstliebe – das Vergeben allen Beteiligten und… schlussendlich die Heilung. So weit bin ich heute, und ich sage Dir, ich würde nie mehr auf einen Narzissten hereinfallen, ich rieche sie schon 100 km gegen den Wind… 🙂

          • Waltraud sagt:

            Die eigentliche Kernaussage von Anna lautet; sie kann es sich nachvollziehen. Genau das ist der Pkt. Nachvollziehen kann nur jemand der es erfahren hat, was es bedeutet an einen Narzissten geraten zu sein und dies erst oder meist nach langer Leidenszeit herauszufinden. Da kann man dem Umfeld noch soviel erklären wollen, aber sie haben den Narzissten nicht erlebt wie man selber, sondern alle kennen nur seine „nette Seite“. Man muss sich ja auch nur auseinandersetzen, wenn man konfrontiert ist. Wer will sich das schon freiwillig antun. Wohl niemand. Und keiner, der das nicht erleben musste, hat eine Vorstellung, wie weitreichend die Folgen des Missbrauchs sind. Hätte ich das nie mitgemacht, ich könnte es auch nicht. Es ist einfach ausserhalb jeglicher Vorstellung. Aufklärung ist so wichtig.

          • Waltraud sagt:

            Nicht sich sondern nicht

          • Anna sagt:

            Hallo,
            vielen Dank an alle, die hier auf meine Beiträge mehr oder weniger intensiv eingegangen sind.
            Ich wollte gerne angemerkt haben: nur weil hier jemand wie ich nicht mit persönlichen leidvollen Schilderungen und persönlichen Erfahrungsberichten aufwartet, sollte das nicht zu dem Trugschluss verleiten, dass so jemand eben selbst nicht eben diese leidvollen, schmertlichen Erfahrungen gemacht hat mit einem narzisstischen Partner.
            Jedoch bin ich der persönlichen Ansicht – die man nun teilen mag oder auch nicht, dass es wenig hilfreich ist sich in ewige Beschreibung ergehen zu wollen, wie schlimm es gewesen ist, sondern viel wichtiger ist aufzuzeigen, dass man aus dem ganzen Schlimmen letztlich auch genesend herauskommen kann und all die schlimmen Erfahrungen überwinden kann, zurückkehren kann zu einem gesunden, zufriedenen und heilen Leben. Es bringt absolut nichts, meiner Ansicht nach, in ewigen Wiederholungen und Bestätigung der schlimmen Erfahrungen und Opferrolle verfangen zu bleiben. So dreht man sich lediglich in einem Hamsterrad und im Kreis. Ich meine, man muss all seine verbliebene Kraft und Mut zusammen nehmen und nach vorne schauen und sich darum kümmern ein neues Leben aufzubauen.
            Mit Sicherheit ist das nicht leicht, mit Sicherheit kostet das viel Kraft. Aber ewig die eigenen Wunden lecken bringt gar nichts, ausser dass diese nicht abheilen, immer wieder augbrechen.
            Um aus der Co-Abhängigkeit und emotionalen Abhängigkeit raus zu kommen, gibt es meines Erachtens nur eines: sich rigoros abwenden von diesem Menschen. Koste, was es wolle, keinen Kontakt, nicht mehr zurückschauen, nicht mehr nachtrauern, dass es doch eigentlich auch mal ganz schon gewesen war, schöne Zeiten gabe, sich keine Selbstvorwürfe machen und auch dem ständigen Fragen-Karussel „Warum, wieso konnte mir das nur passieren? entfliehen. Es ist passiert und das ist ein Fakt. Und es passiert vielen anderen auch, dass sie auf so einen Typen reinfallen. Man ist deswegen nicht zu dumm oder zu blöd oder zu naiv gewesen.
            Wichtig ist nur eines: das man erkennt, wer der andere wirklich ist und mit diesem Erkennen zu sich selbst sagt: Das hat mit mir und meiner Auffassung, wie man mit Menschen umgehen sollte und meiner Auffassung, wie eine Partnerschaft aussehen sollte, nichts zu tun. Abhaken und weitergehen. Rigoros. Und wenn man es alleine nicht schafft, sich professionelle Hilfe suchen.

            Ich denke, man sollte nicht immer nur von sich meinen, dass man das Nonplusultra weiss und erfahren hat und andere keine oder weniger Leidtragende sein würden, nur weil sie nicht übermässig jammern und klagen und in all die schlimmen und leidvollen Schilderungen einstimmen. Nur weil jemand nicht jammert, bedeutet das noch lange nicht, dass derjenige nicht ebenfalls schmerzhafte Erfahrungen gemacht hat.

          • Waltraud sagt:

            Anna jede Geschichte ist individuell und jeder geht damit um, wie er kann und es für ihn selber stimmig ist. Es gibt, wie ja auch schon von Dir kommuniziert kein allgemeingültiges Vorgehen, ausser die „No contact“ zum Narzissten. Dazu muss man wissen, mit wem man es zu tun hat. Wenn jemand noch nicht abgeschlossen mit der Vergangenheit, liegt es sicher auch daran, wie massiv und lange dieser Missbrauch von statten ging. Und da kann man rational noch soviel sich vornehmen. Wenn die Gefühle, die damit einher gehen, angesprochen werden, alles für die Tonne. Man sollte anderen auch kein „schlechtes Gewissen“ vermitteln, das sie noch nicht so weit sind, wie man selber – wie gesagt es ist sehr individuell und das gilt es zu berücksichtigen. Wir sind ja kein Computerprogramm, das man Mal eben neu starten kann. Jeder der da raus ist, wünscht sich nichts mehr, als es Mal eben abhaken zu können. Aber es ist nur Theorie und man muss die individuelle Geschichte kennen, um es beurteilen zu können. Aber ich beglückwünsche jeden, der das kann.

    • Katy sagt:

      Danke Anna…für mich hast Du es auf den Punkt gebracht.
      Ich denke auch darüber nach, was mit mir eigentlich nicht stimmt dieses ganze Theater mitzumachen. Und das über 5 Jahre. Nun hab ich mich bewusst für die Trennung entschieden nach gefühlten 10 Versuchen.
      Aber ich brauchte diese Zeit und auch die immer stärker werdenden nicht nur verbalen Demütigungen.
      Irgendwann setzt der Selbsterhaltungstrieb wieder ein.
      Ich hoffe, dass die Zeit mir hilft, mich wieder zu generieren und ich wieder zu mir finde, vielleicht sogar stärker als je zuvor…
      Lg, katy

  2. Amanda sagt:

    Ich bin auch Narzissmus-Opfer und habe mich in einer Nacht-und-Nebel-Aktion getrennt, weil er mir – auch unter strafrechtlichem Blickwinkel – schlimme Dinge angetan hat. Ja, auch ich beobachte ihn hin und wieder, und anfangs wurde das von Freunden so missverstanden, dass sie dachten, ich hätte noch Interesse an ihm oder daran, ob ich noch eine Rolle in seinem Leben spiele. Das schmerzt sehr, denn ich würde mir nichts sehnlicher wünschen, als dass er sich einfach in Luft auflöst. – Nein: ich tue das, um mich zu schützen. Wie man in einem Krieg seinen Feind studiert. Ich will wissen, ob ich mich auf Attacken vorbereiten muss, falls ihn seine neue Freundin verlässt und er sich ggf. wieder auf mich konzentriert. Das nett gemeinte „Denk nicht mehr an ihn, er ist es nicht wert.“ von meinen Freunden ist in meiner Situation der Rat, leichtsinnig zu handeln. Vielleicht gibt es wenige Fälle wie mich, aber mein Narzisst ist gefährlich, und in dem Fall komme ich leider nicht darum herum, hin und wieder zu recherchieren, was er tut: lieber ich bin vorbereitet und es passiert mir nichts als umgekehrt.

    • Heidi sagt:

      Hallo Amanda. Deine Situation berührt mich sehr. Es tut mir so leid für dich, dass du nun in ständiger Angst lebst und hoffe doch sehr, dass dich dein Ex in Ruhe lässt. Durch diese Observation deinerseits ist eine emotionale Lösung von ihm wahrscheinlich super schwierig. Oder nicht? Denn das wäre doch so wichtig um den eigenen Focus wieder auf sich zu lenken. Wünsche dir viel Kraft und nur noch angstfreie schöne Tage, Wochen und Jahre!

      • Waltraud sagt:

        Stimmt! Kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen. Aber ich kenn auch die andere Variante, einfach um vorbereitet zu sein um sich zu schützen.

      • Amanda sagt:

        Danke für die lieben Worte. Er ist noch nicht aus meinem Leben verschwunden, aber ich kann mich mittlerweile emotional sehr gut von ihm distanzieren und gehe an die ganze Sache zu 99% mit dem Kopf ran und komme damit klar — auch wenn ein vollständiger Cut schöner wäre. Die Situation ist eben aktuell noch zu gefährlich. Aber irgendwann wird das sicherlich alles mal Geschichte sein.

  3. Brokenheart sagt:

    Je mehr ich hier lese und schreibe umso mehr Gedanken kommen natürlich auch auf darüber wie ich und andere mit dieser Situation umgehen. Zu verstehen warum Dinge so sind, warum wir handeln wie wir es tun kann ja helfen diese Handlungen zu ändern. Nachdem ich eben hier geschrieben habe kam mir noch ein Gedanke: Vielleicht hat der Partner eines Narzissten ja auch das Gefühl er muss wissen das dieser noch an ihn denkt weil der Narzisst uns ja beigebracht hat das wir ohne ihn nichts sind. Das wir ohne ihn nicht leben können und wir von seiner Zuwendung und Freundlichkeit abhängig sind. Man muss ja erst wieder begreifen das das nicht so ist, das man natürlich auch ohne den Narzissten ein wertvoller Mensch ist, das man natürlich ohne den Narzissten nicht von seiner Freundlichkeit und Zuwendung abhängig sind sondern ohne ihn viel besser klar kommen. Ich habe das auch noch nicht verinnerlicht – deshalb greift meine Hand vielleicht so oft zu Handy – aber bisher habe ich nicht angerufen und auch nicht geschrieben – und ich werde auch nicht mehr in den sozialen Medien schauen was er macht. Ich habe es mir aufgeschrieben und werde es immer wieder lesen damit ich aus diesem Kreis ausbrechen kann.

    • Lilli sagt:

      Brokenheart,
      Dein Beitrag spricht mir aus dem Herzen.
      Die Co- und Komplementärgedanken von den Leuten mit Narzissmusstörung in meinem Umfeld, immer wieder abstellen,
      und vorwärts lebensfroh selber leben.

  4. Brokenheart sagt:

    Ich bin einigermassen überrascht über das was hier in dem Artikel steht, weil es spiegelt wieder wie ich es erlebe. Ich bin seit einigen Wochen getrennt – habe mittlerweile erkannt mit wem ich es zu tun hatte und mein Kopf sagt mir: Lauf so schnell und so weit Du kannst, aber mein Herz ist noch nicht so weit. Es ist tatsächlich wie ein innerer Zwang dem Ex-Partner nachzulaufen, zu schauen was er macht etc. Wie oft hatte ich das Handy in der Hand um ihn anzurufen – diese Stimme zu hören, vielleicht nur ein nettes Wort. Bisher habe ich widerstanden – aber es ist ein Kampf der jeden Tag von neuem beginnt – ich hoffe, irgendwann hört es auf. Ich glaube, das Ganze kommt dadurch zustande das sich Narzissten fest einnisten in unser Gefühlsleben – sie gehen uns quasi unter die Haut. Ich habe noch nie in meinem Leben einen Schmerz gefühlt wie bei dieser Trennung – körperlich spürbar das ich wirklich dachte mein Herz ist kaputt. Ich weiß von meinem Verstand her das es gut so ist wie es jetzt ist – und doch ist da diese Sehnsucht die ich nur in den Griff bekomme in dem ich meinen Kopf einschalte. Es ist unendlich schwer, aber man muss diesen Kampf kämpfen damit man irgendwann wirklich befreit ist. Ich denke im Moment – diese Beziehung wird tiefe Narben hinterlassen und ich werde nie mehr so sein wie früher, aber zumindest wird es mir besser gehen als in dieser Beziehung und das ist den Kampf wert.

    • Lilli sagt:

      Brokenheart,
      in einer Abhängigkeit und im Hinterherbeschönigen, quält die Sucht nach der Riesen- Illusion.
      Im nüchternen selbstbestimmten Leben, mit oder ohne gesunden Partner/in,
      gibt es die kleinere, doch eigene Lebensfreude.

    • Klarsicht sagt:

      Liebe Brokenheart
      Wenn Du nicht gehst, wird Dein Herz brechen, und zwar nicht nur seelisch, sondern möglicherweise auch körperlich. So erging es mir, nicht durch die Trennung, sondern noch in der Beziehung (die natürlich on-off war). Das Leiden war so gross, dass mein Herz körperlich brach (broken heart syndrom) und ich eine Not-Operation brauchte… Wenn Du das erste Mal getrennt bist, verstehe ich dass die Sehnsucht noch gross ist. Er hat ja so Schönes versprochen in der Love-Bombing-Phase. Diese versprochenen Bilder kommen immer wieder hoch und man denkt, ob es nicht doch Wirklichkeit werden könnte… aber versuche einmal selbst etwas narzisstisch zu werden, zu denken, nur zu tun, was Dir zum Vorteil dient, ohne Rücksicht auf andere (ich weiss fällt uns Empathen schwer), doch dann merkst Du, dass Du das nur kannst, wenn Du Null Gefühl für den anderen hast… Und so ist es beim ihm. Ich glaube die Schwierigkeit ist auch wie man sich trennt. Geht er, dann meist abrupt, ohne viele Worte, und lässt einen mit vielen Fragen zurück. Dies sich mit ein Grund, dass man ihm noch „nachstellt“. Zu viele Fragen sind noch offen. Geht man selbst, und lässt ihn zurück, dann „leidet er“. Und dies tut uns Empathen auch nicht gut, ich jedenfalls hatte dann immer ein sehr schlechtes Gewissen und Gefühl. Dann musste ich ihm nachstellen, zu wissen ob es ihm (hoffentlich) doch gut geht. Schlussendlich kam bei uns das finale Ende so, dass ich mich so lange zurückzog bis er die Trennung aussprach. Und damit ist mir nun wohl, ich bin gegangen, aber er hat es ausgesprochen, und ich muss ihn nicht mehr beobachten, es ist gut so wie es ist…
      Alles Liebe und Gute Dir
      Klarsicht

    • Christiana sagt:

      Du schreibst mir aus der Seele 😪

  5. Chris sagt:

    Ist schon wahnsinnig, was alles unter Narzissmus im Netz zu finden ist und ich habe den Eindruck, dass bei fast allen gescheiterten Beziehungen immer einer ein Narzisst war. Selbst wenn jahrzehntelange Ehen auseinander gehen, war einer der beiden gaaaanz sicher plötzlich ein Narzisst.
    In meinem Fall haben wir uns nach 32 Jahren kinderlose Ehe schlicht und einfach auseinander gelebt… Bruder/Schwester…Streit..etc.
    habe mich in eine andere Frau verliebt, die im selben Klub mit der gleichen Leidenschaft kitesurfen ausübt wie ich…. Von meiner Frau getrennt.. und als was werde ich jetzt unter anderem bezeichnet?.. Logisch, Narzisst
    Jeder Mensch hat narzisstische Grundzüge….richtig, Grundzüge, Selbstbewussten haben, Bedürfnisse zu haben.
    Es gäbe noch sehr viel mehr zu diesem Thema, finde es zu einfach, alles unter dem Stempel Narzissmus abzutun.

    • Waltraud sagt:

      Hallo Chris, das man es mit einem Narzissten zu tun hat, zeichnet sich ziemlich schnell ab, wenn man denn überhaupt Bescheid weiß wie jemand mit einer NPS tickt. Er bringt soviel Leid ins eigene Leben und dieser versteht es wunderbar, das nicht er sondern sein Gegenüber falsch ist und nicht richtig tickt. Wenn es bei Euch doch bis zu Deiner Trennung gut und ausgewogen bis auf das Bruder/Schwester-Thema war, dann kann man nicht deshalb auf eine NPS schliessen. Das Deine Frau (Ex) dich als solches bezeichnet (wobei man unterscheiden sollte zwischen narzisstisch und NPS) hat sicher mit ihrer Verletztheit zu tun, da die Trennung von Dir aus ging. Man sollte differenzieren und die jeweilige Situation betrachten. Auch das heutzutage viel über Narzissmus im Netz zu finden ist, ist für Betroffene ein Segen, die lange nicht wussten, warum sie mit soviel Leid konfrontiert sind. Ich geb Dir natürlich Recht, das es nicht angenehm ist, plötzlich selber zu Unrecht als solcher bezeichnet zu werden. Die aber wirklich mit Narzissten in ihrem Leben konfrontiert waren oder noch sind, ist es alles andere als lustig und geht manchmal bis zum Suizid nur um endlich in Ruhe gelassen zu werden.
      Red mit Deiner Frau, wenn sich das ganze etwas beruhigt hat.
      Wer nie mit einem extremen Narzissten zu tun hatte, kann froh sein und nur Ahnungslose bezeichnen andere vielleicht leichtfertig als Narzissten.

  6. Danke sagt:

    Wir haben uns Beide soweit getrieben, dass wir uns getrennt haben, jeder auf seine Art und Weise. Zum Schluss der Beziehung hat er sich als Narzisst wortwörtlich zu erkennen gegeben. Ich habe dann mit offenen Augen mir meine Freunde/Arbeitskollegen/Familie angesehen und endlich verstanden, warum ich mich nicht angekommen fühle/fühlte. Ich fühle mich selbst als Anziehungspunkt von Narzissten und vorsichtiger geworden. Ich habe die Zeit mit mir allein immer genossen, warum wusste ich nie, jetzt genieße ich sie bewusster. Ich lerne jeden Tag von jedem einzelnen Narzissten. Mir hilft es die Dinge, grundsätzlich verstehen zu können und dann in vielem etwas Positives zu sehen. Ich gehe davon aus dass ich, in einem narzisstischen Elternhaushalt aufgewachsen, auch Züge mitbekommen habe, aber das ist nur eine Vermutung. Ich versuche bei mir selbst zu sein und schätze die Dinge an mir und um mich herum nun noch mehr. Ich denke das Leben besteht aus Empathie und Narzissmus.

    • Lilli sagt:

      Danke,
      bingo,
      auch ich fühle große Dabkbarkeit dafür, dass ICH mich einfach freue,
      über das was ich tu, über den Kontakt mit normalen sympathischen Menschen.
      Ich ‚muss‘ nicht mehr co- und komplementär- abhängig andocken an erst übernette dann abwertende Leute wie meine Mutter u.a. .
      Diese Leute mit Narzissmusstörung loslassen zu können, macht mich frei.

      • Lilli sagt:

        … auch wenn das ein Prozess mit immer mehr Gesundheit ist.
        Heute bemerke ich Erschöpfung und ruhe mich aus.
        Als ich noch in viel mehr Co- und Komplementär- Anhängigkeit steckte, hatte ich die Selbstlebe für mich zu sorgen noch nicht.

    • Klarsicht sagt:

      Danke, liebe Danke 🙂 genau so ist es. Wenn Du Positives daraus ziehst, kannst Du das Trauma überwinden.
      Ich war gerade an einer Weiterbildung über Trauma-Therapie in TCM (Traditionell Chin. Medizin). Es wurde gesagt, dass ein Trauma dann entsteht, wenn der Körper zu wenig Energie hat, das Erlebte zu verarbeiten und damit fertig zu werden… Das Ziel jeder Trauma-Therapie (Akupunktur, TCM, EFT, etc.) ist es, dem Körper wieder so viel Energie zu geben, dass er damit ( mit dem Trauma) fertig wird, und nicht nur damit fertig wird, sondern auch Positives, eine Lehre daraus zieht… Dann haben wir das Trauma überwunden und wir werden gestärkt daraus gehen.
      Ich bin froh, erkenne ich Narzissten heute, ich bin froh, kann ich trotzdem Positives sehen und erleben, und v.a. mich entsprechend schützen und heute auch sehr gut abgrenzen…

  7. Radulf sagt:

    Man kann dieses Verhalten eigentlich recht einfach erklären. Durch das Love Bombing am Anfang einer narzisstischen Beziehung werden große Mengen von Dopamin im Gehirn ausgeschüttet, die körpereigene Opiate freisetzen. Man ist also high, im wahrsten Sinne des Wortes und wird irgendwann abhängig. Diesen Zustand kultiviert der Narzisst später durch gelegentliche High-Lights, was zu einer intermittierenden Verstärkung dieser Gefühle führt. Man wird langsam süchtig nach den kleinen Krümeln, die man von dem Narzissten erhält. Endet die Beziehung, ist man komplett auf „Drogenentzug“. Die Sehnsucht hat die Opfer voll im Griff und der Narzisst hält durch Strategien wie dem Hoovering, oder dem Benching weiterhin Kontakt zum ehemaligen Versorger, sodass er im Suchtmodus bleibt.

    • Alex sagt:

      Das Perverse dabei ist ja, man merkt, dass was nicht stimmt. Man ist dieses Lovebombing nicht gewohnt und es ist zu schön um Wahr zu sein. Wer das nicht kennt, wird das nicht nachvollziehem können.
      Man ist komplett von sinnen, wie auf Drogen. Man vergibt jee Lüge, jedes Fremdgehen, weil, der/die N ist doch in Wirklichkeit nocht so, sondern wie am Anfang. Das untermauern Sie auch ständig selbst noch.
      Und sollte der/die N nach einer gewissen Zeit wieder ankommen, wird eben auf diese Anfangszeit verwiesen, und das war ja Alles echt. Bla Bla…
      Sollte mir sowas nochmal passieren, bin ich mehr als vorsichtig.

      Mich hat am Anfang auch interessiert, was meine macht, ob Sie einen Neuen hat, etc.
      Es bringt aber nix und man sollte sich schnellstens davon abwenden. Solange man jemandem nachläuft, so lange kann keine Heilung eintreten.
      Mir ist mittlerweile scheißegal, was Meine amcht oder mit wem. Sie ist aus meinem Leben draussen und das tut verdammt gut 🙂

      • Lilli sagt:

        Hallo,

        das ist der Punkt:
        das vorgespielte seelenverwandte Lovebombing ist so unwahrscheinlich,
        dass man das egozentrische Vereinnahmen nicht gleich so ernst nimmt,
        sondern man hält den ersten Teil für seine wirkliche supertolle Art,
        und den zweiten Teil verharmlost man oder er selbst übergeht es als wär nichts gewesen als
        Überforderung, Stress etc. .
        Dass das grandiose Überlegentun das Hauptmotiv bei Narzissmusstörung ist, darauf kommt man nicht so leicht,
        hält man doch das positiv Grandiose für seinen ‚wahren‘ Charakter,
        und das negative Vereinnahmen und Ausnutzen für Ausrutscher, von denen man hofft, dass sie von selber oder durch Reden vergehen,
        obwohl sie immer häufiger und negativer werden.

        Solange man nicht weiß was Narzissmus ist und die Literatur und Internetseiten dazu nicht kennt,
        hängt man mehr oder weniger noch ‚am Stoff‘,
        kommt nicht ganz los,
        und beobachtet später den Ex in der Befürchtung dass die Next in Zukunft nur seine vorgespielte superpositive Seite erleben würde,
        was nicht so ist.
        In Wirklichleit ist das Sucht und man ist auch noch in Gefahr, beim unsinnigen Hoffen auf die positive grandiose Seite als seinen ‚wahren‘ Charakter,
        noch andere Suchtmittel zu nehmen.

        Danke für Eure Beiträge,
        heute bin ich mal wieder froh,
        dass ich als,Angehörige von Leuten mit Narzissmusstörung,
        nicht allein bin.

  8. Michael sagt:

    Manchmal ist es sicherlich auch so, wenn ein Partner fremd ging, dass der Verlassene einfach sehen will „Wie lange hält die neue Verbindung bei ihm/ihr jetzt?“ (Kommt von der insgeheimen Angst, der andere, die andere könnte besser sein, attraktiver sein, was auch immer)
    Manchmal ist ein Beobachten nach einer Beziehung aber auch ganz ohne Narzissmus möglich, wenn man Opfer eines Heiratsschwindlers wurde oder sonstwie durch einen skrupellosen Menschen sein Vermögen verlor.
    Wenn eine Expartnerin oder ein Expartner hoch kriminell ist und Jahrzehnte lang Leute ausbeutet und wie eine Schmarotzer/in lebt und den Keller voller Leichen hat (symbolisch) aber in Saus und Braus lebt, ohne dafür ernsthaft juristisch belangt zu werden, schaut ein Ex-Partner schon mal nach, wie der Stand der Dinge ist. Ob sie/er wieder Erbschaftsschleicherei betrieb, ob sie/er überhaupt noch lebt oder im Gefängnis sitzt usw. das hat dann mit Narzissmus weniger zu tun, sondern eher mit dem Streben nach Gerechtigkeit, Genugtuung und Verarbeitung der eigenen Ohnmacht.

  9. Sonne sagt:

    In diesem Artikel finde ich mich wieder, aber leider als „Druckmittel“ vom Narzissten für seine Co-Narzisstin. Ich bin leider in eine narzisstische Beziehung wie oben beschrieben geraten. Die beiden waren 3,5 Jahre getrennt und bei den Machtkämpfen der beiden, bin ich dann aus Versehen unter die Räder gekommen. D.h. sie haben sich nach langem Kampf wieder vereint (wegen der Kinder und sie versuchen es nochmal ) und haben mich dann jahrelang erniedrigt und vorgeführt. Er hat mich gestalkt, wollte mich hoovern etc. (jahrelang!) und die Co.Narzisstin hatte das Gleiche getan. Sie wollte mit mir dann „Freundschaft“ schließen und dadurch ihren Narzissten treffen. Wieder ein Konkurrenz Programm. Beide sind so auf Ihre Machtkämpfe fokussiert, das sie keine Rücksicht auf Verluste, Reue oder Scham haben und auch keinerlei Rücksicht auf ihre eigenen Kinder nehmen.
    Lange Zeit habe ich überhaupt nicht verstanden, was die beiden da treiben – aber der Artikel hat das Verhalten des Co-Abhängigen extrem treffend beschrieben. Hätte ich den mal früher gehabt, dann wäre mir vieles klar geworden. Ein normaler Mensch kann dieses Verhalten überhaupt nicht nachvollziehen. Total krank.

  10. Anonym sagt:

    Ich leide an NPS und kann diesen Beitrag nur bestätigen. Vor vielen Jahren hatte ich eine Partnerin, die sich nach meinen zahlreichen Affären natürlich getrennt hat. Tatsächlich kontaktiere ich sie noch heute, mittlerweile fast 10 Jahre nach der Trennung immer noch. Sie geht nicht darauf ein, was richtig ist, mich aber gleichzeitig wahnsinnig macht. Es hilft nur konsequent nicht darauf einzugehen, die Quelle muss uninteressant werden.

    • Johann sagt:

      Hi Anonym, erstmal Danke für Deine Ehrlichkeit.
      Eine persönliche Frage, aus welchem Grund kontaktierst Du Sie immer wieder und warum treibt Dich das in den Wahnsinn?
      Bin immer sehr an den ansichten Anderer interessiert.
      Wäre super, wenn Du das mal etwas detaillierter schildern könntest, sofern Du magst

  11. Thomas Hagenunger sagt:

    Also ich werde in diesem Forum nichts mehr reinschreiben. Für jedes Statement werd ich
    angeprangert.
    Es braucht niemand zu antworten, werde auch nichts mehr von anderen lesen.

    • Glücklich sagt:

      Das ist schade.
      Überlege es Dir und lass Dich nicht mundtot machen.
      Denk daran:

      “Keiner weiß, wie es sich anfühlt, in den Schuhen eines Anderen zu laufen!“

    • Mike sagt:

      Thomas, wir hatten ja früher schon mal geschrieben.
      Sehe das Geschriebene nicht als Kritik an Dir selbst, sondern als „Arschtritt“ was zu machen.
      Auch ich sehe, dass Du seit Jahren immer wieder das Gleiche schreibst; eine Besserung sehe ich leider nicht bei Dir.
      aber genau für so „Arschtritte“ ist das Forum auch da und hat mir zB sehr geholfen.
      Du musst Endlich aus diesem Loch rauskommen, sonst hängst Du in 20 Jahren immer noch drin und hast Dein Leben wegen was Unnötigem verschenkt.

      • Anka sagt:

        Danke, Mike für deine Worte an Thomas!
        Ich fand es auch schade, daß Thomas das als „anprangern“ betrachtet.
        Das „Offensichtliche“ tut manchmal weh, sehr weh!
        Trotzdem finde ich nach wie vor, daß Thomas auch ein Glück „haben“ kann, wie ihm „vorgeführt“ wird!

        Thomas, du darfst dir sicher sein, es sollte „ein Wink“ mit dem Zaunpfahl sein und kein „Schlag“

        Ich wünsche dir die Kraft, nun endlich die Schritte zu machen, die dich aus diesem Unglück heraus führen!

        Alles Gute für dich 🤗

  12. Lilli sagt:

    Hallo,
    wenigstens das kann ich,
    die Leute mit Narzissmusstörung aus meiner Vergangenheit,
    von meiner Mutter bis … zu meinem Mann,
    loslzuassen und nicht über sie nachzudenken oder mich zu vergleichen.
    Ich bin immer wieder sehr traurig über diese Leute,
    sowie mein früheres Co- und Komplementär- Verhalten.
    Doch ich bin noch öfter glücklich,
    da ich mich herausentwickeln konnte, und meine Lebensfreude stetig wächst …

  13. Klarsicht sagt:

    Sehr geehrter Herr Grüttefien
    Danke wieder für diesen guten Artikel, mit dem Sie wieder genau einen feinen Nerv treffen. Offenbar ist das weiterhin Beobachten des Ex-Narzissten ein grosses Thema. Und obwohl ich froh bin, dass ich ihn endlich los bin (nach mehreren On-Offs), geht es mir auch so, dass ich mich ertappe, dass die Gedanken noch dorthin schweifen. Ich frage mich auch immer wieder wieso: Ich glaube, es gibt einfach Dinge die man noch immer nicht mit dem Verstand begreifen kann. Es sind soooo abartige Sachen vorgefallen, die sich fest in unser Gehirn einprägen (das wollte er wohl so). Es sind aber auch (vermeintlich ?) sehr schöne Sachen vorgefallen (zu Beginn), die sich auch eingeprägt haben (das wollte er wohl auch so). Das alles Gründe, dass es an uns und unseren Gedanken haften bleibt…
    Wie können wir das vergessen? Immer wenn er in meinen Geist tritt, ich mich an ihn erinnere, führe ich mir die „schlimmen Sachen“ vor Augen, dann kann ich es sofort wieder weglegen und bin einfach nur froh, dass ich Ruhe habe…Ich meide auch bewusst Leute, die mir über ihn berichten (wollen)… Eigentlich müssen wir einfach sagen, es hat nicht gepasst(sicher hatten wir auch unseren Anteil daran), aber nun ist es einfach (Gott sei Dank) fertig.
    Allen viel Mut und Durchhalte-Willen, und schade, dass Ihr Euch hier so bekämpft, es schmerzt dies zu lesen und nimmt einem den Gout sich auszutauschen…

  14. Anka sagt:

    Dieser Artikel hat mich offen gestanden sehr überrascht! Im positiven Sinne…
    Vielleicht wäre in der Überschrift „manche/einige Expartner“ eine treffendere Aussage gewesen…

    Jedenfalls erlebe und beobachte ich das beschriebene „Phänomen“ im direkten Umfeld seit vielen Jahren.

    Anfänglich hielt ich IHN für den (neg. besetzten) Nar und SIE für „die Unterstützerin“, die von ihm verlassen wurde…
    Mittlerweile Stelle ich das enorm in Frage!

    Über 10Jahre liegt die Scheidung zurück und er ist viele Jahre schon neu liiert, wenn auch nicht glücklich.

    „Ergibt“ sich ein Aufeinandertreffen mit dem Ex, ist es ein „Schauspiel“ ohne Gleichen. Da wird „drumherum geschwänzelt“, in „Gespräche verwickelt“, sich in unmittelbarer Nähe „postiert“ und „bewundernd schmachtend“
    mit „Dauergrinsen“ verharrt.
    Gleichzeitig wird anderweitig kommuniziert, daß es „wie Öl runtergeht“, daß es ihm nicht gut geht… und die Andere ihm ja noch nicht einmal was kocht …

    Ich habe als Zuschauer ständig das Gefühl, daß da „eine Spinne ihr Netz webt“
    Eine absolute Farce.
    Neulich bemerkte neben mir jemand: „Was will die eigentlich immer von dem, die spinnt doch!“

    Ich habe mittlerweile den Eindruck, daß SIE im Hintergrund die Fäden zog und ER nur eine Marionette war in dessen (ehemaligen beruflichen) Status SIE sich „gesonnt“ hat.
    Ach …“DAS IST MEINER“

    Ich weiß es nicht, wer hier wirklich was ist!
    Ich empfinde es aber als beschämend, würdelos und auch intrigant.
    Belastend auch für das Umfeld.

  15. Dorothea sagt:

    Es ist alles korrekt, was hier beschrieben ist. Allerdings finde ich die Beschreibung des Verhaltens des Ex-Partners eines Narzissten in diesem Artikel für diesen irgendwie ein bisschen „beschämend“. Gerade für Betroffene, wie ich, die per Discard ohne Chance auf irgendwelche Aussprachen oder Erklärungen abgeschossen wurden, wäre etwas mehr Verständnis vielleicht angebracht. Wie gesagt, der Inhalt des Artikels ist von der Sache her völlig korrekt. Aber für mich liest es sich ein wenig, als seien die Ex-Partner von Narzissten stalkende Ungeheuer.
    Ich finde es bis zu einem gewissen Grad normal, dass man, gerade nach einem Discard, irgendwelche Bestätigungen sucht, um abschließen zu können. Ob es gut für einen ist, steht auf einem anderen Blatt.
    Will damit sagen: Ein wohlwollender Hinweis darauf, dass das Verhalten des Partners de Narz bis zu einem gewissen Grad mehr als verständlich ist, hätte dem Artikel eine gewisse „Schärfe“ genommen.
    Es sei denn…diese ist gewollt.

    • Lise1 sagt:

      Naja, da die ex-Partner der Narzissten sich selber Schaden, ist es vielleicht nicht ganz so schlimm, wenn sie begreifen, was sie da so machen und dass es überflüssig ist, und dass sie sich auch selber etwas antun und selber etwas nehmen damit. Jedenfalls nachdem man den ersten Schock der plötzlichen Trennung überwunden hat könnte man sich lösen von dem Vergangenen, das Erlebte akzeptieren als zum eigenen Leben gehörig, dass es nun aber an der Zeit ist, mit dieser Art Verhalten aufzuhören. Es gäbe ja bessere Alternativen, man muss das nicht tun.

      • Anka sagt:

        Liebe Lise1

        Zweierlei Maß …!
        Die o.g. Expartner schaden eben nicht nur sich selbst!
        Sie stehen ihrer eigenen Entwicklung im Weg aber behindern ebenso die Los-Lösung und das eventuelle wachsen und glücklich werden können „anderer Leute“…
        Auch sie können dann eine „(narz.) Kränkung“ nicht vertragen …
        Auch sie zeigen in DEM MOMENT ihren „Narzissmus“, ihre Unreife und alles das, was bis dahin angeblich der „Andere“ war/ist.

        Bei-aller-Liebe…!
        Da hab ich neulich einen schönen Spruch gelesen.
        „Werde nicht selbst zum Arschloch, nur weil andere dir zeigen wie es geht“

        Vorbei ist vorbei.
        Und das „Anrecht“ auf einen neuen unbelasteten Anfang hat nach meiner Meinung jeder Partner.

        • Anka sagt:

          P.S. für Dorothea

          Daß bei/nach einer Trennung natürlich gewisse „Sachen“ geklärt werden müssen steht dabei außer Frage! Ich glaube auch nicht, daß in dem Artikel dies verneint wurde.

        • Lise1 sagt:

          Anka, warum schreibst du das ausgerechnet mir?
          Ich habe ja gerade das zweierlei Maß nicht, und schreibe dagegen an, sondern schrieb, dass es wichtig ist, den Märzissten nicht zu stalken, im Interesse aller Beteiligten. Als Forschungsobjekt taugt er nichts und auch alle anderen Begründungen, ihn zu beobachten, sind nicht tragfähig, so gern man sich das selber auch vormachen mag.
          Man hat es schlichtweg nicht nötig. Andere Dinge wären wichtiger.

          • Anka sagt:

            Lise1, ich habe deinen oberen Kommentar noch einmal mit „anderen Augen gelesen“ …

            Vielleicht meintest du, daß das Ausmaß oder der Umfang des „nicht so schlimm“ ist/wird ?

            Für mich hörte es sich an, als stände hinter „nicht so schlimm“ ein Punkt …

            Wer ein solche „Verfolgung“ einmal erfahren hat, mit Fernglas und Kamera zu/an unglaublichsten Zeiten und Orten, empfindet das in jedem Fall schlimm und auch bedrohlich.

            So erging es jedenfalls mir…
            Das „Motiv“ oder der wie auch immer gartete seelische Zustand vom „Stalker“
            macht es für Betroffene nicht weniger „schlimm“.

          • Lise1 sagt:

            Mit „nicht so schlimm“ ging auf die Bemerkungen ein, dass das Verhalten des Nicht-Narzissten nach dem Verlassen zu streng dargestellt wurde, sie hätten aufgrund des Erlittenen mehr Verständnis oder schonendere Beschreibungenverdient.

            Ich fand es gut, und schrieb „nicht so schlimm“ , dass zum Nachdenken angeregt wird, was man da eigentlich macht. Was man sich selber nimmt, sofern man nicht nach kurzer Zeit damit aufhört, den Narzissten als Studienobjekt zu bezeichnen und Zeit, Geld und Energie in die Beobachtung steckt, anstatt das für sich oder liebe Angehörige oder Freunde zu verwenden.
            NoKontakt gilt auch beim Beobachten.

            Es ist allemal besser, einen Spaziergang zu machen, ein Buch zu lesen, einen Kurs zu besuchen, mit den Kindern zu spielen, zu schlafen usw. als den Ex stundenlang bei Facebook oder im RL zu beobachten, wo ja sowieso nur eine verzerrte Wahrheit zu sehen ist.

          • Lise1 sagt:

            Nicht so schlimm ist es mal mit klaren Worten den Spiegel vorgehalten zu bekommen, auch wenn man beleidigt ist, weil man noch in der arme-Opfer-Rolle ist und das eigene Verhalten nicht kritisieren oder „anprangern“ lassen möchte.
            Dabei ist das manchmal auch sehr hilfreich, damit man irgendwann anfangen kann, neue Schwerpunkte im Leben zu setzen

    • Heiko sagt:

      Der Inhalt ist ok, aber…. Alles was vor ABER steht wird gelöscht!! Also. Immer zu sich selbst ehrlich sein…

      Und ganz ehrlich, wenn das hier geschriebene ein Narzisst macht, dann ist es Stalking, dann gibt es Anzeigen, dann ist das nicht OK.

      Doch das „Opfer“ darf das, weil es besser begründbar ist. Diese Doppelmoral finde ich unglaublich.

      Natürlich wünsche ich allen „Opfern“ und „Tätern“ einen unvernebelten Blick auf sich selbst. Bekanntlich drückenbeide Seiten nur die Knöpfe, sie sind Auslöser des Schmerzes, nicht aber der Schmerz selbst. Und deshalb finden beide Seiten die Lösung nur bei sich selbst

    • Mike sagt:

      Nein Dorothea, grad die Opfer brauchen klare und direkte Worte.
      Ich bin und war an meiner Situation komplett selbst Schuld, weil ich nicht gerafft habe, was da passiert ist. Und was hab ich gemacht? Genau was da steht. Erst als ich diese Seite hier gefunden habe, wurde mir das Alles bewusst. Natürlich durfte ich eine erneute ehrenrunde drehen, aber das war der Lerneffekt und seitdem interessiert mich Null, was sie macht oder mit wem.
      Klar bekomm auch ich Infos, dass dieses Jahr schon der Fünfte Kerl da steht, aber es interessiert mich Null.
      Diese Frau hat mich soweit gebracht, dass es mir selbst egal wär, sollte ihr was zustoßen. Gemein? Nein, das Produkt Ihrer Handlungen!
      Bei NArzissten gibt es keine Bestätigung um abschließen zu können; man hat die bestätigung monate- oder jahrelang vor den Augen gehabt und ständig ignoriert!

      • Anka sagt:

        Finde das sehr klar und selbstreflektiert.
        Und sehe ich genauso!

      • Ingo sagt:

        Seit einem guten Jahr lebe ich mit tiefster Enttäuschung von dem Menschen, mit dem ich durch mein Leben gehen wollte. Ich habe meine Seele ihr und ihrem Sohn offenbart. Diese charakterliche Schwäche nicht lieben zu können, nur auf Bewunderung aus sind, ist für mich völlig fremd.
        Ich besuche regelmäßig diese Seiten und erkenne Parallelen auf der ihrer Seite und ich erkenne mich hinsichtlich dem aktuellen Thema selbst wieder.
        Das Gute ist, dass ich den Schlussstrich machte. Doch dann erlebte ich erst ihre dunkle Seite. Diese Kälte und Härte die mich plötzlich traf, diese Ignoranz, Selbstverliebtheit und Respektlosigkeit habe ich völlig unterschätzt. Sie ist zu tiefst gekränkt in ihrer Niederlage ein Mensch wendet sich von ihr ab, dass sie mir drohte es bitter zu bereuen, wenn ich sie auf unser Thema beim gemeinsamen Sport noch woanders darauf anspreche.
        Auch ich kam nicht zu einer menschlich, normalen Aussprache zwischen Erwachsenen. Sie wohnt 400m von mir entfernt im gleichen Dorf. Auch ich versuchte öfters mit ihr zu reden um in Zukunft friedlich nebeneinander zu koexistieren. Ich empfinde für Sie große Empathie.
        Sie redet schlecht bei gemeinsamen Freunden, die ich länger kenne als sie diese kennt, über mich. Sie versucht mich zu demütigen, Macht aus zu üben.
        Nach einem guten Jahr finde ich langsam wieder in den Alltag zurück. Mir wurde förmlich der Stecker gezogen. Ich habe zum Glück einen toleranten Chef, ganz tolle Freunde um mich herum, die mir Mut zusprechen, die sich mein Leid des Trennungsschmerzes immer wieder anhörten. Ich bin enttäuscht und hatte ein ganz anderes Bild von ihr. Ich bin sehr sensibel und dadurch feinfüllig und erkannte nach bereits drei Monaten ihre Persönlichkeitsstörung. Doch diese Enttäuschung von dem Menschen stimmt mich immer noch sehr traurig wenn ich sie sehe.
        Auch ich bin im Dorf bei ihr vorbeigelaufen, sehe täglich auf dem Nachhauseweg ihren beleuchteten Dachgiebel wenn ich durchs Dorf fahren, bevor ich zu mir abbiege. Ich spreche ab und an ihren 11jährigen Sohn an. Er tut mir so leid. Ich habe erlebt wie sie ihn tadelt, er weinend vor mir stand mich fragte auf welcher Seite ich stehe. Ihre beste Freundin, unsere gemeinsame Freundin kennt diese Seite an ihr nicht. Sie war geschockt als ich mich wehrte und ihr die Wahrheit sagte.
        Das Produkt ihrer Handlungen, Respektlosigkeit Unhöflichkeit mir gegenüber, bestätigt immer mehr diese Verhalten einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung. Helfen kann man diese Menschen leider nicht. Eine Freundschaft ist nicht mehr möglich sobald man hinter der Fassade blickt. Ich habe durch meine Liebe, durch meine herzlichen Taten von heute auf morgen ihre Schutzmauern eingerissen.
        Mein Traum in ihr den liebenswerten Menschen gefunden zu haben, den sie nach außen vorspielt, ist wie eine Seifenblase geplatzt. Dies stimmt mich unheimlich traurig.

        • Melanie sagt:

          Hallo Ingo,
          die unglaublich empathische Darstellung Deines Leidensweges zwingt mich förmlich dazu Dir zu antworten! Was uns als Betroffene verbündet ist die Ohnmacht nichts verändern zu können und unsere noch grosse Liebe und einfach nichts aber auch gar nichts bewegen zu können! Wir hatten Verständnis, wir wollten reden und eigentlich doch n u r glücklich sein! Die bittere Erkenntnis, dass auch mit dem allerbesten Willen wir zu keinem guten Ende gemeinsam finden können, ist die Hölle und unglaublich qualvoll, aber wir müssen es akzeptieren und ich sage das nach 44jähriger Ehe.
          Für Dich sehe ich die räumliche Nähe als ein sehr großes Problem an, denn Deine offenen Wunden können sich dadurch überhaupt nicht schließen! Kannst Du an dieser Situation vielleicht etwas verändern? Du musst unbedingt zur Ruhe kommen, damit Du auch wirklich abschließen kannst!
          Ich wünsche Dir von ganzem Herzen, dass Du für Dich neue/andere Wege findest…. und ganz viel Kraft und Durchhaltevermögen….
          Herzliche Grüße
          Melanie

    • Es ist durchaus richtig, dass sich Betroffenen vor allem durch eine abrupte und nicht klar begründete Trennung des Narzissten sehr gekränkt fühlen. Dies wird und soll auch in diesem Beitrag nicht in Frage gestellt werden. Fraglich ist nur, inwieweit es hilfreich sein kann, den Trennungsschmerz über ein nachträgliches Ausspionieren des Narzissten zu lindern. Gleichwohl kann dieses Verhalten kurzweilig zu einer emotionale Entlastung führen, wenn man das präsentiert bekommt, was man sehen will. Langfristig führt es aber nur zu weiteren Enttäuschungen.

      • Friedel sagt:

        Der Artikel ist aus meiner Sicht zutreffend. Den anfänglichen Trennungsschmerz lindert es sicher nicht, kann diesen ggf. eher noch verstärken, wenn der Ex-Partner heiß verliebte Fotos der neuen Beziehung postet oder im Umfeld sich vor Schwärmerei überschlägt. Hier ist nach wie vor die beste Vorgehensweise eine absolute Kontaktsperre einzuhalten in jede Richtung.

        Differenzieren möchte ich jedoch,dass es bei mancher persönlicher Historie zu „positiver“ Aufklärung führen kann, selbst wenn die Bestätigung der Wahrheit eine bittere Erkenntnis ist.

        Unter Bezugnahme auf einige Kommentare hier beispielsweise zum Selbstschutz, finde ich das gut und richtig. Dem Ex-Partner beispielsweise nicht unvorbereitet zu begegnen, evtl. besser entscheiden zu können eine Veranstaltung oder Einladung ausfallen zu lassen, und zwar so lange, wie man es selbst für notwendig erachtet.

        Ebenfalls auch zum Schutze von Verleumdungskampagnen und die Möglichkeit rechtliche Schritte einzuleiten.

        Die Marie hat eine durchaus berechtigte Anmerkung aufgeführt. Sie ist noch nicht geschieden und einige Informationen sind hilfreich

        Beispielsweise bei anhängigen Verfahren – strittiger Höhe zum Unterhalt – Vermögensauseinandersetzungen, wird ja bekanntermaßen an unwahrheitsgemäßen Angaben und Verdrehungen nicht gespart. Hier ist es sogar empfehlenswert, dass Betroffene das Internet abgrasen oder sich im Umfeld umhören, ggf. auch mal an der Wohnadresse vorbei fahren, um das Türschild zu sichten. Gerade in Unterhaltsverfahren hat es sich gezeigt, dass gerne eine bereits bestehende Lebensgemeinschaft, gemeinsames Erwirtschaften verleugnet wird, zur Abwendung von höheren Unterhaltsansprüchen für gemeinsame Kinder.

        Letztendlich muss es natürlich jeder selbst für sich entscheiden.

        Es gibt jedoch durchaus berechtigte Gründe, warum es empfehlenswert sein kann.

    • Andrea sagt:

      Liebe Dorothea,
      du sprichst mir aus der Seele.
      Es ist hart discarded zu werden und es ist natürlich nach antworten zu suchen, auch um zu verstehen, was geschah, um einfach in Frieden loslassen zu können.
      Aber man konnte nicht in Frieden eine Beziehung leben, ich konnte nie die Beziehung etablieren, es dauerte lange bis ich die vielfältigen Manipulationen durchschaut hab.
      Ambivalenz – zeichnete die Beziehung aus und auch den discard. Heiß und Kalt. Intime Nähe und plötzlich Kontaktabbruch. On/Off. Und wenn ich hinseh – alles total einseitig, keine Verantwortung im Gegenüber, keine Hingabe. Nur Konsumieren und das Spielen mit Gefühlen und Hoffnungen. Solange bis man das berechtigte Bedürfnisse anspricht- dann Discart.
      Trauma Bonding – ambivalenz der kognitiven Dissonanz – aber im no contact beginnt die Klarheit, Reife, Wachstum
      Dieser emotionale Missbrauch tut sehr weh und sollte juristische Konsequenzen haben- die Heilung dauert oft viel länger als nach einem Knochenbruch.
      Es nahm mir meine Naivität, meinen Glauben an das Gute im Menschen. Die Red flags hätte ich lieber aus der Ferne studiert.
      Wenn man frei sein will, dann muss man die Wahrheit sehen und sie ist im discart sichtbar und in der Abwertung. Das ist das wahre selbst des Narzissten. Diese Seite war immer da, verborgen, Love bobbing und der Beginn war die Maske zum ködern.
      Be no more entertainment für jemand, der dich nicht liebt und nicht wertschätzt.
      Steh zu dir.

  16. Marie sagt:

    Auch ich schaue hin und wieder mal nach, was er so treibt. Wiederhaben will ich ihn aber garantiert nicht. Mir ist ganz klar, dass es den Mann, den ich liebte nie gab. Nachdem ich mich ausgiebig mit Narzissmus beschäftigt habe, ist er für mich nur noch so etwas wie ein Studienobjekt. Interessant zu sehen, wie sich sein Geschmack und seine Interessen gewandelt haben. Sachen die er verabscheute, sind heute scheinbar das Größte für ihn und ganz ehrlich, mir ist sowas von egal, mit wem er händchenhaltend durch die Gegend läuft, das tangiert mich kein bisschen.

    • Marie sagt:

      Ach ja, natürlich ignoriere ich ihn als wenn er Luft wäre. So bekommt er keinen „Treibstoff“ und dass treibt ihn in den Wahnsinn 😉

      • Carola sagt:

        Marie, sorry aber ihn weiter zu beobachten ist Quatsch!
        Und frag dich mal ehrlich, ob das wirklich mit „Studienojekt“ zu tun hat oder ob da imemr noch Gefühle sind? Warum solltest Du ihn studieren? Da gibts nix zu studieren sondern man muss diese Menschen ihr Leben leben lassen und abschließen.
        Also warum tust Du Dir sowas weiterhin an? Verstehe ich nicht, sorry!

        • Lise1 sagt:

          Marie, ich versteh dich gut. Ich habe auch mit den wunderlichsten Begründungen (die ich selber ernsthaft geglaubt habe) den Ex gestalkt. Aber mein Therapeut konnte mir da gut raushelfen und es lebt sich ohne diese Energieverschwendung tatsächlich besser.

          Es ist völlig egal, ob ich seinen Freunden begegne oder ob er mit jemandem Hänschen hält, die ZeitVerschwendung, ihn im Netz oder RL zu beobachten ist durch nichts gerechtfertigt. Das fehlt mir am eigenen neuen Leben.

          Wozu sollte ich ihn noch beobachten, es bringt mir nicht einen einzigen Vorteil.

        • Marie sagt:

          Doch, da gibt es schon einiges zu studieren. Als erstes mal, dass der Mensch, den man glaubte zu lieben, wirklich nie existent war. Finde ich persönlich erschreckend, aber es ist wirklich etwas anderes, wenn man soetwas liest oder wenn man es selber sehen kann. Ist auch nicht so, dass ich jetzt zwanghaft schauen muss, was der so treibt. Dafür ist mir meine Zeit zu schade. Ich schmiss ihn aus dem Haus, als es mir reichte. Leidete eine zeitlang wie ein geschlagener Hund und dann richtete ich mich auf und jetzt ehrlich gesagt,es geht mir blendend und ich kann es mir erlauben, hin und wieder mal zu sehen, was er so treibt. Er kann mir nicht mehr schaden. Für mich ist er ein jämmerliches Rumpelstilzen, welches mal eine schöne Maske trug, mehr auch nicht.

          Allerdings anfangs wäre das nicht gegangen. Solange es weh tut und man so jemanden nicht wirklich aus dem Herzen bekommen hat, sollte man „no kontakt“ durchziehen und dass ganz konsequent.

          • Mike sagt:

            Marie, das ist Blödsinn was du sagst. Es gibt gar nichts zu studieren. Weisst Du auch warum? Weil er kein Teil Deines Lebens mehr ist!

            Je mehr Du ihn „studierst“, umso weniger kümmerst Du Dich um Dich.
            Je mehr er weiterhin in Deinem Kopf rumspukt, umso anfälliger bist Du, sollte er wieder auf die Idee kommen, Dich zu umwerben. Kann nicht passieren? Lass Dir gesagt sein, es kann! Das weiß ich aus eigener Erfahrung. Und dann wirst Du wieder auf ihn eingehen auch wenn Du jetzt „nie wieder“ sagst.

            Richtig, der Mensch den Du geliebt hast, den gab es so nie. Es ist halt so; akzeptier es, Ende!
            Du hast Dich hast Blenden lassen und bist auf ihn reingefallen. Passiert auch anderen, aber dann sollte auch Schluss sein und man sollte diese Person KOMPLETT aus seinem Leben verbannen.

            Also lass ihn in Ruhe, kümmer dich nicht, was er macht oder mit wem. Solange es Dich interessiert und Du meinst, ihn studieren zu müssen, hat er noch eine Bedeutung für Dich. Auch wenn du das verneinst.
            Jeder Therapeut wird Dir sagen, dass studieren/nachspionieren komplett falsch ist, also lass es, weils nix bringt!

          • Mike sagt:

            PS:
            Marie, glaub mal bloss, dass er weiß, dass Du ihn ab und an kontrollierst. Das ist so! Und damit lieferst Du ihm genau die energie, die er irgendwann für einen neuen Angriff brauch!

          • Marie sagt:

            Leute, ich weiß was Ihr mir sagen wollt. Aber bitte, wenn nur einer gelesen hätte, was ich geschrieben habe und was ich durchaus ernst meine, dann würdet ihr mir nicht so antworten.

            Also nochmal für alle zum mitschreiben:

            1. Der könnte machen was er wollte, ich will ihn nicht zurück und ich wollte ihn schon bevor ich ihn vor die Tür setzte, nicht mehr haben.

            2. Ich schrieb, dass ich hin und wieder mal schaue. Hin und wieder heißt, sporadisch, wenn ich gerade mal Langeweile hab oder wenn mir jemand was berichtet.

            ICH STEHE NICHT AN DER ECKE UND BEOBACHTE IHN ODER STALKE IHN DEN GANZEN LIEBEN TAG AUF FACEBOOK.

            3. Ganz sicher weiß er nicht, dass ich so einiges über ihn erfahren habe. Da ich noch nicht von ihm geschieden bin, sind einige Infos aber ganz nützlich.

            4. Narzissten ziehen ihre Energie nicht nur daraus, dass sie wissen, dass Du sie beobachtest, sondern auch daraus, dass sie denken, Du könntest sie beobachten. Aber ich gebe ihm schon lange keine Energie.
            Übrigens: Narzissten können auch nicht Hellsehen, falls mir dies einer erzählen will.

            5. Ich wollte schon immer alles im Leben verstehen. Angefangen von Mikroben bis hin zum Universum. Ebenso haben mich menschliche Verhaltensweisen schon immer interessiert. Also nicht nur das Narz.Verhalten sondern auch die Rückschlüsse, warum ich hab das alles mit mir machen lassen.

            6. Wenn mir jetzt nochmal jemand erklären will, dass da noch Gefühle im Spiel sind: Ihr könnt alles nur von eurer Warte sehen. Wenn ihr noch nicht über Euren Narz. hinweg seit, fangt erstmal an, den Grund zu suchen, warum ihr es mit dem oder mit ihr solange ausgehalten habt. Ich für mich habe meine Gründe bei mir gefunden und daran gearbeitet.

            7. Und nochmals: Ich hab es schon lange akzeptiert und er spukt in der Regel nicht mehr in meinem Kopf rum. Und umwerben wird mich der garantiert nie wieder. Ich hab ihm das Leben zur Hölle gemacht und da gehört Narz. auch hin.

            Liebe Grüße
            von Marie (die auch wenn es jetzt jemand vermuten würde, nie Rachegedanken gehabt hat.)

          • Mike sagt:

            Marie, ich kann das so oft lesen, wie ich will. Es macht dennoch keinen Sinn für mich, warum Du das tust.
            „Hin und wieder sporadisch“ aha. Bringt Dich das weiter? Nö, das tut es nicht,a lso warum machst du das, anstatt ihn endlich hinter Dir zu lassen und Dein Leben ohne ihn zu leben.
            Du kannst sagen was Du wikllst, auch, Zitat : „Der könnte machen was er wollte“, glaub mir, wenn er Alle Register zieht, Dich umwirbt und monatelang bearbeitet, dann wirst auch Du in eine ehrenrunde schlittern.
            Grad die Menschen, die immer wieder sagen „NIE WIEDER“ sind fast Alle erneut drauf reingefallen, ich auch!
            Akzeptier es, dass man eben nicht Alles im Leben verstehen kann und wird.

            Ich will Dir ja nix Böses und am ende bist Du alleine für Dein Leben verantwortlich, aber meine Ex interessiert mich Null. Weder guck ich sie an, wenn ich sie sehe, noch schaue ich was sie macht, auf Facebook/Insta postet oder sonst was, weil Ihr komplettes Leben erbärmlich und eine Lüge ist.
            Und weil es mich nicht mehr interessiert und sie zu lange in meinem Leben eine Rolle gespielt hat.
            Wenn du meinst, Du musst das tun, dann mach es.
            Für mich wäre jede Sekunde „sporadisch schauen“ verschwendete Zeit!

          • Sandra sagt:

            Liebe Marie, solange dieser Mensch noch in Deinen Gedanken ist, wirst Du nie Frieden finden und bereit für was Neues sein. Wär ich Dein neuer Freund und würde erfahren, dass Du sporadisch Deinem Narzissten Ex nachguckst, ich wär sofort weg.
            Egal was Du für Infos bekommst, oder dir erhoffst, Du spionierst einer Lüge und einem ganz armen Menschen nach, der es nicht wert ist!

          • Anka sagt:

            HI, HI, HI …
            Keine Rachegedanken, nicht sadistisch, aber:
            „…DAS TREIBT IHN IN DEN WAHNSINN 😉“

            Entschuldige, vielleicht warst Du ja …?

          • W. sagt:

            Hallo Marie,
            Ich kann genau nach vollziehen was du meinst.
            Ich „stalke “ meinen Ex keineswegs, im Gegenteil ich freue mich über jeden einzelnen Tag an dem ich nichts von ihm höre oder sehe.
            Auch vermeide ich weitestgehend Kontakt zu gemeinsamen Bekannten.
            Ich vermute mal , dass du weiter in der „Verarbeitung“ voran geschritten bist, als die meisten die dir hier Tipps geben wollen.
            Denn um so cool mit der Situation umgehen zu können muss man ab geschlossen haben.
            Wenn man zufällig etwas über den Ex erfährt, muss es einem als Erwachsenem Menschen doch erlaubt sein dessen neue Situation einschätzen zu dürfen.
            Das hat nichts mit Stalken zutn.
            Das hat auch nichts damit zutun das man ihn wieder haben will.

    • Lise1 sagt:

      Studienobjekt wofür?

      • Sandra sagt:

        @Liese1
        Das Eigene verletzte Ego, dass die Schmach nicht wahrhaben will!

        • Marie sagt:

          Da ich hier gerade schreiben kann, was ich will und es scheinbar niemand begreifen will, werde ich Euch jetzt alleine lassen. Die Unterhaltung hier hätte ich wohl auch mit meinem Ex führen können. Da konnte ich auch sagen was ich wollte, der wusste immer alles besser.

          Ich wünsche Euch, dass Ihr alle genug Abstand zu den Narzes dieser Welt findet um Euch nicht wieder einlullen zu lassen.

          Für alle, die noch nicht so weit sind, empfehle ich H.G.Tudor. Wer sich nach dieser Lektüre nochmal von seinem Ex. einwickeln lässt, ist selber Schuld.

          • Mike sagt:

            Sehr einfach Marie, jetzt das trotzige Kind rauszuholen. Leider verstehst Du nicht, was wir Dir hier sagen wollen und nimmst das sofort persönlich!
            Sehr Schade und der letzte Satz ist, grad auf dieser Plattform, eigentlich ein Unding, weil das Vielen hier passiert ist. Und glaub mal bloss, die haben es nicht drauf angelegt.
            Spionier weiter Deinem ex hinterher wenns dich glücklich macht. Wird es nicht langfristig!

            Komisch, dass es immer „die anderen“ sind, die nicht begreifen wollen….kenn ich woher!

          • Johann sagt:

            Wer sich nach dieser Lektüre nochmal von seinem Ex. einwickeln lässt, ist selber Schuld.

            Hier hat jemand leider überhaupt nicht verstanden wozu Narzissten in der Lage sind. Wenn Literatur ach so toll ist, warum gibt es dann all die Rückfälle?
            Weil die Leute doof sind oder nicht richtig lesen können? Nein, weil der Narzisst unberechenbar ist und Alles auffährt, um selbst den stärksten Charakter zu brechen und erneut zu demütigen.
            Kann Dir nie passieren? Oh glaub mir, Du liegst da komplett falsch und Dein immer noch nachspionieren (selbst wenn’s nur 1x im Monat sein sollte) zeigt mir, dass auch Du vor einem erneuten Missbrauch nicht sicher bist.
            Woher ich das weiß?
            Ich hab genug von Leuten die genau das sagen wie Du, in meiner Praxis sitzen!
            Alles Gute Dir, Du wirst irgendwann wieder von ihm hören. Die Frage ist, was dann passiert.
            Ich tippe mal, zu 90% genau das Gleiche wie bei den meisten hier

          • Anka sagt:

            Ahaaa …
            Keiner hier will also begreifen.
            Alle wie der Ex…
            Ist doch ganz einfach,
            DU HAST RECHT!
            Demzufolge war offenbar der Ex kein Nar 🙄

          • Feder sagt:

            Marie, erkläre Dich doch nicht weiter. Du hast klar und begreiflich dargelegt, was Du meinst. Fertig. Wer etwas anderes vermutet, stellt nur dar, was ER/SIE denkt. Es hilft sehr wohl, das Puzzle zu vervollständigen, denn es ist auch das eigene

          • Friedel sagt:

            @Feder

            Finde ich gut! So habe ich inhaltlich Maries Kommentare auch gelesen und verstanden. Sie hat sich nachvollziehbar erläutert.

        • Lilli sagt:

          Ja,
          der Weg zur Trauer, dass ich seit meiner Mutter, bei Partnern, im Freundeskreis, Leute mit Narzissmusstörung um mich hatte, und ich viel Co- und Komplementärabhängigkeit draufhatte,
          schmerzte mich immer wieder.
          Wenn ich im Leben mit einem sympathischen normalen Mann zu tun habe, bin ich heute nach dem Gespräch traurig.
          Doch lange Zeit konnte ich mit sympathischen normalen Männern, die weder übernett noch abwertend sind,
          gar nicht umgehen.

  17. Reh sagt:

    Ja, auch ich hab ihn lange Jahre im Auge behalten, aber nicht aus den oben genannten Gründen, sondern aus Selbstschutz. Um aus Aussagen anderer zu ziehen, wo er gerade sein „Revier“ hat, mit wem er sich aktuell umgibt, um ihm aus dem Weg zu gehen und seine „Freunde“ ebenfalls von mir fern zu halten, damit sie nicht als Informationsträger missbraucht werden. Ich wollte wissen, wem er welche Lügen über mich erzählt. Zu diesem Zeitpunkt war mir klar, dass es keiner meiner Nachfolgerinnen anders ergehen würde, als mir. Die Frage war nur, wie schnell sie sein Verhalten durchschauten. Mit einer Frau bin ich mittlerweile sogar befreundet. Sie hat den Kontakt ebenso total abgebrochen.

    • W. sagt:

      Hallo zusammen,
      Ich sehe das genauso wie REH das in ihrem Beitrag beschreibt.
      Ich benutze Informationen um ihm aus dem Weg gehen zu können.
      Ich atme auf, wenn ich von einer anderen Frau höre, in der Hoffnung, dass er mich dann in Ruhe lässt.
      Vielleicht hängt es ja auch davon ab, ob man verlassen wurde oder wie ich, verlassen hat.
      Mir ist auch bewusst, dass die „Neue“ nur benutzt wird.
      Sie tut mir jetzt schon leid.

      • Mike sagt:

        W
        Indem Du Infos über Ihn sammelst, um ihm aus dem Weg zu gehen, wirst Du ihn weiterhin in Deinem Kopf haben und somit Dein Leiden unnötig verlängern.
        Ist doch vollkmmen egal wo er sich rumtribt, ob Du ihm begegnest oder nicht. Einfach ignorieren.
        Je länger dieser Mensch in Deinem Kopf ist, umso länger Dein Leidensweg!

        • W. sagt:

          Lieber Mike

          Ich sammle keine Informationen.
          Er spukt nicht in meinem Kopf.
          Mein Leiden HABE ICH vor einem knappen Jahr beendet.
          Und es ist nicht egal ob er mir begegnet oder nicht.
          Denn genau durch diese Begegnungen wird mein Leidensweg wieder präsent.
          Er hat mich Monate gestalkt , verfolgt , erpresst, gedroht
          usw.
          Wenn ich dann ganz zufällig erfahre ,dass da eine andere Frau bei ihm gesichtet wurde, muss es mir doch erlaubt sein, darüber nach zudenken, dass er mich dann hoffendlich in Ruhe lässt.
          Weil diese Feststellung tut mir im krassen Gegensatz zu Begegnungen mit ihm GUT.

          Und genauso wird es auch bei Marie sein!!!

          • Friedel sagt:

            @W

            Und selbst wenn es Situation in Deinem jetzigen Alltag gibt, die Erinnerungen hervorholen und er für Momente wieder im Kopf spukt. Das ist vollkommen normal! Und vor Niemandem zu rechtfertigen. Je nach Schweregrad und auch Zeitraum des narzisstischen Missbrauches kann es sogar sein, dass bis zum Ende des eigenen Lebens sich immer mal wieder Gedanken in die Erinnerung drängen, Bilder, Orte, Zitate, etc. Erinnerungen auslösen. Das gilt es einfach nur zu akzeptieren und den Umgang damit zu lernen.

            Teilweise entsteht der Eindruck, dass Betroffenen der normale, und aus meiner Sicht gesunde, Anspruch darauf, als auch normale Hirntätigkeit des Erinnerungsvermögens abgesprochen wird und Betroffene gehalten sind die manuelle Löschtaste zu drücken. So funktioniert jedoch leider nicht Erinnerung und Missbrauch an der eigenen Person. Insofern denke ich, dass Betroffene dies keinesfalls verleugnen sollten. Die Herausforderung ist es zu erlernen damit umzugehen und individuell für sich in richtige Gedankenbahnen zu lenken.

          • W. sagt:

            Danke Friedel,du sprichst mir aus der Seele.

            Du hast meine Geschichte schon gelesen und kommentiert.
            Man müsste sowas wie ein Zombie sein ,würde man alles was zwischen dem 18 & 56 Lebenjahr passiert ist von heute auf morgen aus dem Gehirn löschen.
            Meine ganz persönliche Meinung:
            Man MUSS sich mit der Vergangenheit ganz bewusst und intensiv auseiander setzten.Wie sonst sollte man sie verarbeiten.
            Natürlich hängt diese Ansicht stark damit zusammen in welcher Phase man sich verbindet.
            Erst muss man verstehen was Narzissmus ist, damit man das Verhalten des EX nachvollziehen kann, das bedeutet keineswegs das man es akzeptiert oder entschuldigt.
            Erst wenn man diese vorprogrammierten Abläufe versteht(das ist wohl das was auch Marie mit dem Studieren meint),kann man sich mit sich selbst beschäftigen und reflektieren WARUM man so lange ausgeharrt hat.
            Ich habe mich in den vergangenen Monaten bewusst (an Termin freien Tagen)damit auseinander gesetzt was da wirklich abgelaufen ist.Und genau weil ich mir das wiederholt vor Augen geführt habe,hatte ich die Kraft mich seinen Hooverversuchen zu wiedersetzten.
            Auch ich bin noch nicht geschieden und kämpfe noch um meine finanzielle Existens.
            Wie sollte man da wohl schon einen Haken hinter machen können.
            Ihr lieben Ratgeber:
            Ich weiß, ihr meint es gut!
            Jedoch ganz genau genommen dürftet ihr auf diesen Seiten(Die ich sehr schätze)weder lesen noch schreiben.
            Denn damit tut ihr genau das was ihr anderen hier ausreden wollt.
            Ihr befasst euch intensiv mit eurer Vergangenheit und euren EXEN.
            Lg W.

          • W. sagt:

            sorry, soll heissen, in welcher Phase man sich befindet!
            W.

  18. Mike sagt:

    „Wenn Ex-Partner mit dem Glück des Narzissten konfrontiert werden“

    Wenn der/die Narz Einen verlässt, sollte man auf keinen Fall nachspionieren. Egal ob bei Facebook, per Hands oder bei der Wohnung.
    Alles löschen und sperren!
    Und, ganz wichtig, man darf sich nicht davon täuschen lassen, dass der/die Narz jetzt mit einem neuen Partner glücklich sein könnte.
    DAS IST NICHT DER FALL!!!!
    Alles, was der Narz bei Dir gemacht hat, wird er auch beim neuen PArtner irgendwann amchen; glücklich ist da niemand. Ok, vielleicht in den ersten Wochen, wenn das Opfer noch nicht rafft, was passiert.
    aber hier wird irgendwann das Interesse nachlassen und die alte Geschichte beginnt von vorne!

    Von daher, löst Euch und spioniert nie nach; was ihr seht ist eh nur ein weiteres Schauspiel im versauten Leben eines Narz!
    Konzentriert Euch auf Euch selbst und überlasse den Psychopathen seinem Schicksal.
    Spionieren und nicht loslassen bringt nix

    • Lisa. sagt:

      Darf ich fragen, bist du Dir da wirklich sicher dass der Narzisst es bei der nächsten Kandidatin wieder so macht?
      Vielleicht liebt er diese so sehr das er sich ändert u hat nur mich nicht so sehr geliebt?

      • Tanja sagt:

        Hallo Lisa, ein Narzisst ist nicht zu echter Liebe fähig. Er verfügt noch nicht mal über empathische Fähigkeiten. Er hat immer das gleiche Schema, erobern, in Abhängigkeit bringen und ausbeuten. Den Partner Klein machen und ihn beherrschen. Es ist eine tiefgreifende Verhaltensstörung. Es ändert sich nie.
        Deshalb kann man bei Narzissen nie von Liebe reden.

      • Maike sagt:

        Hallo Lisa,
        um sich zu ändern müsste der Narzisst einsehen, dass er nicht Perfekt ist. Aber genau das kann er ja nicht, dafür fehlt ihm die Empathie. Was er mit dem neuen Partner macht, hat nichts mit Liebe zu tun. Das ist von Anfang an nur ein Schema so wie Tanja es beschreibt. Und das wird er immer wieder machen. Mit jeder, die Ihm begegnet.
        Außerdem was bringt dir der Gedanke, ob er Dich mehr oder weniger geliebt hat als die Neue?
        Ich habe mal einen Spruch gelesen, den ich gut fand. „Comparison is a thief of happiness.“ Wenn du die Neue mit dir vergleichst, machst du dich dann nicht selber wieder unglücklich?
        Und inwiefern bringt dich das weiter?

      • Marion sagt:

        Hallo, mein Ex-Narz hat mittlerweile die 2. nach mir am Start und das ist nicht die erste und auch nicht die letzte! Diese Menschen ändern sich nicht!

      • Mike sagt:

        Lisa, es ist ein Irrglaube anzunehmen, dass Deine Nachfolgerin jetzt das große Los gezogen hat. Das ist nicht der Fall. Ein N kann und wird sich nie ändern und imemr wieder die gleichen Spielechen und Lügen abziehen. Das ist Fakt!
        Alleine dass Du annimmst, dass ein N lieben kann, ists chon falsch und zeigt, dass Du Dich, sofern du betroffen sein solltest, nochmal intensiver mit dem Thema beschäftigen musst um zu verstehen!

      • Marie sagt:

        Mach Dir keine Gedanken. Zuder Nächsten wird er bald genauso sein, wie er am Schluss zu Dir gewesen ist.

    • Thomas Hagenunger sagt:

      Meine EX ( die mich in ihrer zweiten „Ehe“) nach 16 Jahren übergangslos ausgetauscht hat läuft nach 5 Jahren immernoch sporadisch mit meinem Nachfolger händchenhaltend an meinem Ladengeschäft vorbei und setzt sich 50 mtr. entfernt vor ein Strassencafe wärend ich im Aussenbereich vor meinem Geschäft zu tun hab. Vielleicht doch die grosse Liebe. Mit mir lief sie nie händchenhaltend durch die Gegend.

      • Carola sagt:

        Immer noch nicht Besser Thomas? Bist Du mittlerweile in Therapie oder hast dir anderweitig Hilfe geholt? Ich frage nur, weil Du Deine Geschichte seit 4 Jahren wieder erzählst und sich für mich keinerlei Besserung bei Dir zeigt!

      • Lise1 sagt:

        Thomas, was interessiert es dich noch? Es ist 5 Jahre her. 5 Jahre, in denen du dir auch eine suchen könntest, mit der du glücklich bist.

        Hast du dir Hilfe gesucht, damit du dein Leben leben kannst?

        • Mike sagt:

          Oh man, Thomas. Beschäftigt das nach 5 Jahren immer noch so?
          Dachte Du hast mal was unternommen, dass es endlich Besser wird?! So wirst Du auch in weiteren Jahren keine Besserung werleben. Schade, aber da kann Dir ausser Dir selbst niemand helfen. Man muss es aber auch wollen und endlich aus der Opferrolle rauskommen

      • Anka sagt:

        Ja Thomas, vielleicht hatte sie (endlich) den Mann getroffen, der ihr Herz berühren und „öffnen“ konnte…

        Auch wenn du und dein(e) „Vorgänger“ das bei ihr nicht vermochten, bedeutet es ja nicht, daß du/ihr es bei einer Frau nicht „könntet“!

        Dazu braucht Mann aber selbst ein offenes, geheiltes Herz…
        Du scheinst dich selbst aber zu sabotieren…
        Vielleicht aber auch in deine „Rolle“ irgendwie „verliebt“.
        Tut mir leid, so kommt es bei mir „mittlerweile rüber“…

        • Friedel sagt:

          @Anka

          Diesen Kommentar hättest Du Dir schenken können unter Berücksichtigung, dass klar sein dürfte, dass Thomas bereits seit Jahren mit der Geschichte zu kämpfen hat.

          Dann kann man ja nur hoffen, dass Du Dich für dein Eingangssatz „Ja Thomas, vllt. hatte sie (endlich) den Mann getroffen, der ihr Herz berühren und „öffnen“ konnte…..Auch wenn du und dein(e) „Vorgänger“ das bei ihr nicht vermöchten…“

          heute gebührend feierst.

          • Anka sagt:

            Liebe Friedel

            Was, wenn’s die Wahrheit wäre?
            Was bitte wäre denn deiner Meinung nach so schlimm daran, wenn diese Frau vielleicht tatsächlich einem Mann begegnet wäre, der ihr Herz berührt hat?

            Ich finde deine Art auch nicht gerade „prickelnd“ 😉
            Liest sich für mich nach Schnappatmung 🙄
            Was ich mir „schenke“ oder auch nicht, liegt nicht in deinem Ermessen.

            Im Übrigen ist es ja wohl nicht das 1.Mal, daß du auf diesem Forum gegen Menschen „losgehst“, die deutlich sind!

            Diesem Thomas ist nicht geholfen, wenn er in seinem „Selbstbemitleidungsprogramm“ auch noch unterstützt wird.
            Wenn er keine Hilfe braucht oder will, darf es für ihn doch so weitergehen.

            Verschon mich mit deinen schnippig zickigen Kommentaren.

            Du hast KEINE AHNUNG, WAS hinter MIR liegt … Und „Mädel“, du hast keine Ahnung…

            LASS ES !

          • Friedel sagt:

            @Anka

            Erwartungen voll erfüllt. Daumen hoch!

            Richtig, ich HABE KEINE AHNUNG WAS hinter DIR liegt und wünsche an dieser Stelle freundlichst gute Besserung!

          • Anka sagt:

            Scheinheilige Freund-lichkeit ist bei mir generell auch unerwünscht.
            Kannst du dir auch sparen.

          • Friedel sagt:

            @Anka

            Wenn Du den Status der Alleinunterhalterin beanspruchst, in Deiner brüllenden Art mittels Großschreibung auf akutelle Artikel, dann wäre es wünschenswert das mal zu kommunizieren.

            Bis es denn soweit ist, wirst Du Dich ggf. arrangieren müssen, dass auch andere Meinungen hier vertreten sind.

          • Anka sagt:

            Und ich hatte dich für intiligent genug gehalten, daß der 1.Punkt hinreichend auf einer anderen Seite hier geklärt war…🤭
            War wohl ein Fehler? 🙄

            Und ja, du hast Recht,
            Du wirst dich damit arrangieren müssen, daß hier auch andere Meinungen vertreten werden.

          • Friedel sagt:

            @Anka

            Zumindest hast DU mich für intelligent gehalten.

            Ich war da anhand des Inhaltes einige Deiner Kommentare eher befangen.

            Bin kurz weg und hol schon mal Popcorn.

          • Sascha sagt:

            Friedel,
            Du magst natürlich Recht haben, dennoch tut sich bei Thomas seit Jahre nix. Keinerlei Fortschritt. Jedenfalls nennt er diesen nicht hier.
            Von daher, ohne das in irgend einer Art Böse zu meinen, hinterfrage ich, ob seine Probleme mittlerweile nicht zu seinen besten Freunden geworden sind. Denn, wenn ich erkenne, sollte ich irgendwann eben auch aus der Opferrolle raus und was dafür tun.
            Ohne ihn jetzt zu kennen, aber anhand seiner ständig gleichen Aussagen hier, ist das Null zu erkennen.
            Ist es schlimm, ihm dass immer wieder zu sagen? Nein, denn auf der Plattform soll Leuten geholfen werden; dafür ist sie da. Sind direkte Worte, wie von anka verwerflich? Nein, weil sie in gewissem Maße Recht hat. Manchmal ist die direkte Form eben die ehrlichste.
            Und wenn seit 5 (!) Jahren immer das Gleiche kommt und, sorry das so direkt zu sagen, nur gejammert wird, dann kann ich verstehen, wenn Leute hier das mittlerweile hinterfragen.
            Nochmal, das geht nicht gegen die Person Thomas, sondern soll anregen, sich endlich Hilfe zu suchen. Wie es aussieht, amcht er das aber nicht, verbleibt in seiner Opferrolle, besucht dennoch ständig diese Seite, um was zu bekommen? Tops, Mitleid? ich weiß es nicht. aber man sollte dann auch bereit sein, wenigstens ein paar Ratschläge der letzten 5 Jahre anzunehmen. Hat er das gemacht? Wie ich das verfolge, eben nicht!
            Und DAS ist eben etwas, dass die Leute hier auch mitnimmt, wenn ständig die gleiche Geschichte kommt, aber sich nix ändert. Ich verstehe Thomas da aber auch nicht, weil man doch, sobald man den Missbrauch erkannt hat, will, dass es besser wird, oder nicht?
            Er muss sich langsam mal professionelle Hilfe holen, ansonsten geht sein (mittlerweile selbst langezogenes) Leid, noch jahrelang weiter!

        • Anka sagt:

          Haste richtig gemacht, laß es dir schmecken!
          Übrigens …
          ICH BRÜLLE GERADE, VOR LACHEN 🤣🤣🤣

          Schlaf gut Liebes … 🤣🤣🤣

          • Friedel sagt:

            Schlaf auch Du gut!

            Und gibt acht, dass Dir nicht die Emojis ausgehen. Du gehst damit recht großzügig um.

          • Friedel sagt:

            Aprospos Bezeichnung „Liebes“, da fällt mir spontan eine Person ein, welche gerne und oft mit der Bezeichnung um sich wirft.

            Vllt. nicht nur Zeit für Popcorn sondern auch für Cola.

          • Friedel sagt:

            Hallo Sascha,
            was die Formulierung der ersten beiden Absätze in besagtem Kommentar angeht laufe ich nicht mit Dir konform. Selbst, nur für mich als Leserin, fühlte es sich an wie ein massiver Fusstritt in die Magengegend. In der Form zuzutreten, wo bekannt ist, dass die Person schon über einen so langen Zeitraum nicht herauskommt, halte ich für grob vorsätzlich.

            Was sich auch nicht nur in dem Kommentar darstellt, sondern auch in HI HI HI und Ahaaa… Kommentaren an Marie.

            Ich möchte an der Stelle auf meinen Kommentar unten verweisen. Das gibt es, dass missbrauchte Menschen manchmal vollkommen gebrochen sind. Wenn ich das richtig erinnere ist Thomas auch selbständig und hat einen Laden. Auch daraus können sich erhebliche Schwierigkeiten ergeben und eine ambulante sowie ggf. mehrwöchige Reha nicht möglich werden lassen, weil sonst die Existenz den Bach runter geht. So kann manchmal ein Teufelskreislaufs entstehen, der in erhebliche innere Isolation oder ständigem Gedankenkarussell führen kann.

            Ob dies so zutreffen ist, weiss ich natürlich nicht. Das sind mögliche Schlussfolgerungen.

            Ich bemängle nicht Impulse zu geben oder auch kritischen Zuspruch, sondern die ersten beiden Absätze, die mehr als weit drüber waren.

        • Zufrieden sagt:

          @Anka
          Schäm Dich!

      • Greta sagt:

        Hallo Thomas,
        auch wenn es schon vier Jahre her ist, kann ich es nachvollziehen, das Dich dieses schlimme Erlebnis noch immer beschäftigt. Diese Lügen und diesen Betrug kann man nicht einfach so schnell verkraften. Und es dauert einfach, bis man diese Verhaltensweisen versteht. Letztendlich hat sie Dich abhängig gemacht. Die Trennung ist schlimmer als ein Drogenentzug. Jeder braucht „seine Zeit“ das Geschehene zu verarbeiten. Und das Herz fühlt vieles anders als es der Kopf einen sagt.
        Mein Gedanke ist, das sie das mit Absicht tut..was bei Dir keine neuen Hoffnungen wecken soll. Und wenn Dir jemand schreibt, dass der Neue scheinbar ihr Herz geöffnet hat, nutzt Dir das reichlich wenig. Ich bin nun seit eineinhalb Jahren getrennt und langsam auf dem Weg der Besserung. Ich habe mir viel auf Youtube angehört. Das hilft mir in dunklen Stunden. Und gibt mir die Gewissheit, dass ich nie mehr zu diesen manipulativen, lügenden Menschen zurück will. Sie entweihen sich doch selbst! Und ein Leben mit einem Narzissten ist einfach nicht möglich. Und wenn sie jetzt seit fünf Jahren mit dem Nachfolger vor Deiner Nase rumspaziert, ist das nur ein Zeichen, dass es jemanden gibt, der noch gutgläubiger ist als Du.
        Also, straff die Schultern, geh hinaus und zeige das sie Dich nicht gebrochen hat.
        LG Greta

        • Friedel sagt:

          @Greta
          Ein guter Kommentar! Schön geschrieben.

          Manchmal ist es leider so, dass Betroffene tatsächlich regelrecht innerlich zerbrechen und es dann fast bis hin zu unmöglich wird, den Ausgang daraus zu finden. Glücklicherweise ist es in vielen Fällen von Betroffenen durch narzisstischen Missbrauch nicht so.
          Je nach Schweregrad des Missbrauches und dem eigenen „Vorrat“ an Resilienzen können Betroffene aber derart beschädigt werden, dass der Blick auf den Ausgang zerstört ist.
          Das ist tragisch und traurig. Manchmal bleibt nur die Möglichkeit es zu aktzeptieren.

          • Glücklich sagt:

            Manch einer zerbricht so stark, dass er den Suizid als einzige Erlösung sieht.
            Ich verachte alle anmaßenden, empathielosen und selbstgerechten Kommentare hier.
            Würde mir mehr objektives Eingreifen von Seiten der Betreiber dieses Forums wünschen.
            Irgendwann reicht es!!!!

      • Lise1 sagt:

        Hast du denn ihre Hand nie ergriffen?

      • Waltraud sagt:

        Hier hat jemand nur seine derzeitige Situation mitgeteilt und ohne das um Rat-schläge gebeten wurde, kamen sie mehrfach wie schon in der Vergangenheit. Haben wir nicht fast alle genug Erfahrungen gemacht, wie es ist, wenn einem ständig etwas vorgeschrieben wird, wie man sich zu verhalten hat, wie man etwas zu sehen hat. Wir können doch nur für uns selber entscheiden, was und wie wir etwas handhaben wollen. Viel zu lange haben wir unsere Selbstbestimmtheit aus was für Gründen auch immer nicht gelebt. Gerade auf diesen Seiten sollte doch mehr Toleranz vorhanden sein oder?!

    • Lilli sagt:

      Mike,
      ‚konzentriert Euch auf Euch selbst‘ schreibst Du.
      Dies ist der Wichtigste Satz hier.
      Ob man nun co- abhängig war,
      oder lang übernett bekam und über die folgende egozentrische Abwerterei verzweifelt grübelte.
      Zu den Leuten mit Narzissmusstörung in meinem Leben,
      kann ich nur möglichst viel Abstand nehmen, aus dem Weg gehen,
      sie loslassen,
      und mich ohne Schuldgefühle auf mich selbst konzentrieren.
      Das kostet Kraft, doch führt zur Freiheit.
      Sich mit’übernett und abwertend‘ zu befassen,
      um es zu beseitigen zu versuchen,
      hemmt nur das eigene Leben.

      • Mike sagt:

        Lilli, man MUSS sich primär auf sich selbst konzentrieren.
        Es ist gut zu Reflektieren, zu erkennen, was passiert ist.
        Aber dann muss man auch den Hintern hochbekommen und wieder anfangen, ohne all das zu leben.
        Ja, das ist schwer und dauert. Bei mir hat das 3 Jahre gedauert bis ich wieder auf den Beinen war, aber nur, weil ich mir selbst in den Hintern getreten und erkannt hab, dass e so nicht weitergeht und ich einem kranken Miststück hinterhertrauer. Und dazu gehört eben auch, den Psychopathen nicht mehr in seinem KLeben zu haben, nicht mehr zu spionieren. Diese Menschen müssen einem komplett egal sein, denn die schaffen das auch ohne uns, ihr Leben weiterhin zu sabotieren.
        Manche Menschen sind aber leider weiterhin emotional so abhängig, dass sie, obwohl sie sagen „ich will den/die nie wieder“ insgeheim trotzdem hoffen, dass der Narz zurückkommt udn alles gut wird. Ist so, war bei mir das Gleiche.
        Die Betroffenen müssen endlich verstehen, dass es NIE ein Happy end mit einem Narz gibt!

    • Björn sagt:

      Da gebe ich Mike recht… Mit Glück ist da nichts. Bei mir wars mehr Prestige-Bewunderung, woraus ich mir was gezogen habe.Kann nur sagen das mir mein Gegenüber/Partner egal war…das ist sicher schwer nachzuvollziehen und will man als EX nicht wahr haben ist aber leider so.

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