Der narzisstische Nachbar

Ein narzisstischer Nachbar kann jedem das Leben im eigenen Domizil zur reinen Hölle machen. Dieser böse Mensch hat gar nicht anderes im Sinn, als seine Nachbarn zu maßregeln und zu schikanieren. Immer findet er etwas, was er beanstanden kann: Der Wagen wird falsch geparkt, die Hecke ist nicht auf Maß geschnitten, die Kinder sind zu laut und der Hund macht sein Geschäft in fremden Vorgärten. Wie ein Luchs hat er seine Ohren und Augen überall und ist sofort zur Stelle, wenn es etwas zu meckern gibt.

Bild: © Tom Bayer – Fotolia.com

Wie mit einem Schießgewehr steht der böse Nachbar um die Ecke und beobachtet haarklein jede Aktivität seiner Mitmenschen. Er spielt sich förmlich wie der Sheriff vom Viertel auf, der sich zum selbsternannten Hüter der Ordnung und Sicherheit gemacht hat und es als seine Aufgabe ansieht, die Nachbarn über unhaltbare Zustände zu belehren. Dabei wird mit einer derartigen Spitzfindigkeit vorgegangen, dass es kaum jemand gelingt, die hohen Ansprüche zu erfüllen.

Der narzisstische Nachbar findet immer wieder jede Menge bemängelnswerte Ansätze bei Themen wie  Lautstärke, Sauberkeit, das Einhalten der Hausordnung sowie allgemeinen Richtlinien und das generelle Verhalten innerhalb der Nachbarschaft. Dieser achtsame Wachmann nimmt sein Amt sehr ernst und wird auch immer fündig. Und wenn er mal nichts findet, dann wird ein wenig nachgeholfen, damit die selbsternannte Funktion nicht an Bedeutung verliert und gerechtfertigt werden kann.

Ein narzisstische Nachbar moniert folgende Missstände:

  • Beschwerde über die Lautstärke auch bei noch tolerierbaren Werten
  • Treppenhaus ist nicht sauber, der Putzplan wird nicht eingehalten
  • Lautes Türenschlagen, Laute Musik, laute Kinder oder lautes Hundegebell, nächtliches Feiern
  • Dreck oder Belästigungen durch Haustiere
  • Kinder sind unanständig und beschädigen fremdes Eigentum
  • Fremde Besuche werden genau beobachtet und vor allem, ob die Gäste richtig parken
  • Ständige Belehrungen über Gesetze und Regeln in der Nachbarschaft
  • Korrekte Einhaltung der Heckenhöhe und Grundstücksgrenzen
  • Korrekte Mülltrennung
  • Einhaltung von Rasenmäher-Zeiten
  • Einhaltung der nächtlichen Ruhezeiten
  • Einhaltung von Bebauungsplänen
  • Einhaltung der Fahrgeschwindigkeit
  • Korrekte Nutzung von Fahrrad- und Gehwegen

Der böse Nachbar schaut immer misstrauisch und griesgrämig. Er grüßt auch nicht, sondern wartet immer, bis er gegrüßt wird und antwortet dann bestenfalls mit einem Kopfnicken oder nimmt die Kontaktaufnahme zum Anlass, um wieder eine Beschwerde oder Beleidigung anzubringen. Dieser Giftzwerg hat seine Nachbarn immer im Visier und wartet nur auf Tatbestände, die er gegen sie verwenden kann.

Er sucht nach dem Bösen, nach dem Schlechten und Unerlaubten, um auf diese Weise seine Mitmenschen bloßstellen zu können und sich selbst als Vorzeige-Nachbar zu präsentieren. Ihm ist nicht an einem guten miteinander gelegen. Er will den Streit, damit er zeigen kann, dass er besser ist. Er braucht die Fehler der anderen, um wieder seines Amtes walten und sich selbst gut fühlen zu können.

Wenn man seinen Vorstellungen nicht folgt, wenn man ihm widerspricht, ignoriert oder sogar beleidigt, dann muss man damit rechnen, dass er zur Sabotage greift. Plötzlich sind Pflanzen im eigenen Garten verwelkt, die umstrittene Hecke ist auf einmal abgestorben, Sondermüll befindet auf der eigenen Terrasse, Beete sind zerstört oder der Gartenzaun ist beschädigt. Ohne den Täter wirklich überführen zu können, deuten doch letztlich alle Zeichen daraufhin, dass der böse Nachbar wieder einmal zugeschlagen hat.

Methoden des bösen Nachbars

  • Aufstellung von Überwachungskamera
  • Aufstellen von Messinstrumente zur Überprüfung der Toleranzwerte
  • Ständiger Verweis auf Hausordnungen, Richtlinien und Gesetze
  • Gerüchte streuen bei anderen Nachbarn bis hin zur üblen Nachrede und Rufmord
  • Zieht loyale Nachbar auf seine Seite, während er andere ausgrenzt
  • Unliebsame Nachbarn werden regelrecht gemobbt und ununterbrochen schikaniert
  • Er stellt eigene Verbotsschilder auf ohne jegliche Legitimation
  • Heimliches Beschädigen fremden Eigentums
  • Hält sich selbst nicht an Regeln und Gesetze, auf die er bei anderen so penibel achtet
  • Räumt sich selbst Vorrechte und Privilegien ein
  • Ist ständig über alles informiert und kontrolliert die gesamte Nachbarschaft
  • Umgehende Beschwerde-Meldungen bei zuständige Behörden und Ämter oder beim Vermieter

Der narzisstische Nachbar ist meist zu sehr hinterhältigen Methoden bereit, nur um dem anderen seine Schuld zu beweisen oder ihm Unachtsamkeit vorzuhalten. Der Narzisst will mit aller Macht den an sich ordentlichen Nachbar der Unkorrektheit überführen und sein Ansehen beschmutzen. Manchmal muss man sich schon fragen, warum er das eigentlich tut und ob er keine anderen Probleme hat? Und warum ist man überhaupt in sein Visier geraten?

Manchmal muss man dann feststellen, dass man einfach zur falschen Zeit am falschen Ort war. Dieser kleine Giftzwerg hat einfach Freude daran, andere zu quälen und zurechtzuweisen. Als heimlicher Oberbürgermeister der Kleingemeinde glaubt er mehr Rechte und mehr Macht als andere zu haben. Indem er eine strenge Kontrolle über alle Regungen in der Nachbarschaft ausübt und sich für alles verantwortlich fühlt, glaubt er zugleich eine unverzichtbare Daseinsberechtigung zu haben. Dabei wird sein unverschämtes Verhalten meist von allen Nachbar stillschweigend in Kauf genommen, weil er ohnehin unverbesserlich ist oder weil er im Fall von Widerworten zu noch boshafteren Gegenschlägen ausholen kann.

Dabei dient der pedantische Wachdienst eher zum Abbau der eigenen, inneren Unzufriedenheit und Aggressionen. Der narzisstische Nachbar braucht Reibungspunkte, um seine Innenspannungen ablassen zu können und sucht daher nach Mängel, die ihn dazu legitimieren, meckern, verurteilen und bestrafen zu können. Wie sonst ist es zu erklären, dass teilweise lächerliche Kleinigkeiten mit derart bösen Blicken begegnet werden? Er macht aus Lappalien regelrechte Katastrophen und merkt gar nicht, wie sehr er dadurch den Aufbau einer friedlichen Gemeinschaft behindert.

Was kann man selbst tun ?

  • Machen Sie sich mit dem Miet- und Wohnungsrecht, Baurecht und Nachbarschaftsrecht vertraut.
  • Informieren Sie sich über Ihre Rechte und Pflichten.
  • Halten Sie sich an die Gesetze, Richtlinien, Hausordnungen, um dem bösen Nachbarn keine Angriffsfläche zu bieten.
  • Suchen Sie sich bereits für den Notfall einen guten Anwalt. Der Narzisst wird Sie nämlich mit jeder Menge Regeln und Vorschriften konfrontieren, die aber nicht unbedingt stimmen müssen, die aber sehr überzeugend und einschüchternd klingen.
  • Gehen Sie dem Narzisst aus dem Weg, lassen Sie sich auf keine Diskussionen ein, kommunizieren Sie mit ihm, wenn überhaupt notwendig, nur schriftlich, damit Sie hinterher auch Beweise haben.
  • Verbieten Sie dem Narzisst, Ihr Grundstück oder Ihre Wohnung zu betreten.
  • Hält er sich einfach nicht daran, dann informieren Sie den Vermieter oder die Polizei.
  • Halten Sie einen guten Kontakt zu dem Vermieter, sofern Sie eine Wohnung gemietet haben, damit er wichtige Informationen von Ihnen direkt erhält und nicht vom Narzissten manipuliert wird.
  • Halten Sie auch einen nachbarschaftlichen Kontakt zu den anderen Bewohnern, um deren Meinung und Erfahrung mitzubekommen, aber auch um unnötigen Gerüchte, die der Narzisst über Sie verbreiten wird, vorzukommen.
  • Nachweisbare Belästigungen beim Vermieter anzeigen und ggf. auf Mietkürzung klagen.

Ein Rechtsstreit ist immer teuer und lang. Der Ausgang ist meist ungewiss, weil die Beweisführung zu schwierig ist. Der narzisstische Nachbar kennt sich in der Regel sehr gut mit seinen Rechten aus und wenn er seine Nachbarn ärgern möchte, macht er es sehr geschickt und ist sich auch nicht zu schade, unbeteiligte Dritte als Zeugen mit in den Fall hineinzuziehen. Außerdem dürfte ein Prozess das Nachbarschafts-Verhältnis nicht unbedingt verbessern. Der Narzisst wird diesen Angriff sehr persönlichen nehmen und sich daraufhin nur weitere Rache-Aktionen einfallen lassen, vor allem, wenn er den Prozess verlieren sollte.

In vielen Fällen werden Sie sich mit den Vorteilen eines Umzugs beschäftigen müssen, vor allem wenn die Schikanen zu häufig auftreten und keine Form der Distanz möglich ist. Selbst wenn der narzisstische Nachbar erst nach Ihnen in das Wohngebiet gezogen sein sollte, fällt natürlich ein Umzug besonders schwer, weil man sich nicht aus seiner gewohnten Umgebung wegen diesem Giftzwerg vertreiben lassen möchte. Aber solch ein Typ kann wie ein Virus sein, denn man einfach nicht abtöten kann. Dann bleibt nur noch die Flucht.

 


Veröffentlicht in Blog, Gesamt, Tipps zum Umgang
9 Kommentare zu “Der narzisstische Nachbar
  1. Emilio sagt:

    ach ja,genau so jemand hab ich auch im haus.eine zeit lang,kam sie praktisch täglich um sich über irgend etwas zu beschweren,bis ich meine Verwaltung einschaltete,jetzt ist diesbezüglich ruhe,aber das spielchen mit dem rundum verleumden,beobachten und anzeigen wo es nur geht,ist immer noch ihr lebensinhalt..es braucht wirklich grosse disziplin so jemandem nicht die fresse mal zu polieren…aber das ist vermutlich gerade das was sie wollen,diese kranken menschen..sie haben das ganze hervorragend beschrieben,danke

  2. Amanda sagt:

    Lieber Herr Grüttefien
    Danke für all diese aufschlussreichen Beiträge. Es ist mir klar geworden, dass ich es mit einer schlimmen Form von narzisstischen Nachbarn zu tun habe. Ich wohne in einer 2er-Stockwerkeigentums-Gemeinschaft, dies seit bald 6 Jahren. Ein wunderschönes, historisches Gebäude an schöner Lage am See in einem Dorf, eigentlich ein Traum wären da nicht die andern Stockwerkeigentümer, die verleumden, sabotieren, Grenzen überschreiten, null Respekt kennen und versuchen, mir das Leben zu Hölle zu machen. Die Nachbarin, eine Amerikanerin und starke Narzisstin, ist Hausfrau und überwacht hier alles und fädelt die Gemeinheiten ein, führt sie aus oder delegiert sie. Ihr Ehemann, ein anerkannter Geschäftsmann bzw. Geschäftsführer (ich denke, er funktioniert als Co-Narzisst, damit er seine Frau zufriedenstellen kann), musste mir gerade kürzlich sFr. 5’500.– überweisen wegen Verleumdung, übler Nachrede und Sachbeschädigung. Dies konnte ich zum Glück alles beweisen. Unzählige Dinge kann ich nicht beweisen und diese können somit nicht angezeigt werden, auch wenn alles darauf deutet, dass es die Nachbarn waren. Ich wohne oben und fühle mich grundsätzlich sehr wohl in meiner Wohnung, auf der Terrasse und im Garten. Wir besitzen noch eine Parzelle im Miteigentum mit geregelter Nutzungszone und hier passieren immer wieder Übergriffe. Sie übertreten gezielt die Grenzen.
    Was ich hier erlebe, ist mir in meinem ganzen Leben noch nie passiert bzw. ich wusste gar nicht, dass es überhaupt so bösartige Menschen gibt, die null Interesse nach einer guten nachbarschaftlichen Beziehung haben. Gerichtlich wurde eine Verwaltung eingesetzt, damit die wichtigsten Dinge geregelt werden können. Hier habe ich erlebt, wie manipulativ diese Nachbarn vorgehen und wie sie schmeichelnd versuchten die Verwalterin für ihre Interessen zu gewinnen (sie hatte in Entscheidungen den Stichentscheid zu fällen). Da es trotzdem nicht immer nach dem Willen der Nachbarn ging und sie damit nicht umgehen konnten, haben sie sich nicht an Entschlüsse gehalten. Die Verwalterin hat letztes Jahr aus diesem Grund fristlos ihr Mandat niedergelegt.
    Haben Sie eine Idee wie man solche Nachbarn aus der Gemeinschaft ausschliessen kann? Sind unsere Gesetze wirklich so, dass solche Menschen immer weitermachen können und nichts passiert? Oder haben Sie Tipps wie ich mich verhalten soll? Ich rege mich nicht über alles auf und kann damit leben, dass diese Frau offensichtlich ihren Selbstwert aufpoliert, indem sie Dinge verschiebt oder die gemeinsamen Zone als Provokationsfeld benutzt. Nun weiss ich aber, dass Narzissten nicht aufhören, penetrant weiter agieren. Wenn ich nicht reagiere, kommt sofort etwas anderes… es ist wie ein Spiel, etwas Absurdes ohne Ende… auch die beiden nun erwachsenen Töchter werden eingespannt, niemand grüsst, ein Familienkonzept, nach aussen die perfekte Familie, lügen und beschimpfen gehören zur Strategie, allerdings im Dorf als die krankhaften, boshaften Leute bekannt… Wegziehen ist eine Möglichkeit… Gibt es eine bessere Lösung, da ich soooo gerne in dieser Wohnung lebe, ufffff schwierig.
    Freundliche Grüsse
    Amanda

    • Hallo Amanda,
      wie ist der Kontakt zu den anderen Eigentümern/Mietern? Eine Möglichkeit wäre, wenn alle dasselbe Bild von den Nachbarn haben, sie allmählich zu isolieren, indem man sie nicht mehr beachtet, auf ihre Vorstöße nicht reagiert und ihre Vorschläge auf Versammlungen ablehnt. Wenn die Gemeinschaft nicht mehr auf ihre Spielchen heranfällt und sie zur Verantwortung gezogen wird, wenn sie gegen die Gemeinschaft vorgeht, kann es sein, dass ihr allmählich der Spaß vergeht. Leider schaffen es aber solche Naturelle immer wieder, ein paar „Speichellecker“ um sich zu scharen, die das perverse Spiel nicht durchschauen. Eine starke Allianz unter den Eigentümer könnte aber ein erfolgreiches Gegengewicht darstellen. Alles Gute!

    • Emilio sagt:

      ich mache genau das gleiche durch Amanda,es ist kräftezerrend das ganze,und stellt einen wirklich auf eine harte probe…ich war schon nahe dran tätlich zu werden,konnte mich aber immer bremsen gottseidank…aber es ist schon zum haareraufen manchmal..grad heute hab ich gesehen wie sie(es ist eine frau)hinter einer hecke versteckt,mich mit dem fernglas beobachtete..das fiese am ganzen ist dass sie nachbarn involviert wo sie nur kann,ein never-ending-game…

  3. Wolfgang Vogl sagt:

    Ein weiterer Tipp: Abschluss einer Rechtsschutzversicherung, man weiss ja nie ob man diese vielleicht sehr schnell benötigt wenn man von so einem Typen verklagt wird…

  4. Nanni sagt:

    Hallo !
    Super beschrieben !

    Dieser Bericht beschreibt den alten Mann , der im Haus nebenan lebt , exakt auf den Punkt .
    Er ist zudem der beste Freund unseres Vermieters , an ihn können wir uns nicht wenden wenn der alte Herr mal wieder durchdreht .
    Er behandelt Menschen so wie er selbst nicht behandelt werden möchte .
    Wenn man ihn dann in die Schranken verweist heult er bei anderen rum was wir doch für böse Leute sind und stellt sich als armes Opfer dar .
    Er hat zwei Gesichter und kann gut schauspielern .
    Er sucht regelrecht nach Verstößen , wenn er nichts findet wird was eingefädelt .
    Er möchte die ganze Nachbarschaft kontrollieren , hetzt über denjenigen der nicht anwesend ist und verbreitet Lügen .
    Er stand sogar schonmal bei uns in der Wohnung , als wir ihm sagten dass wir das nicht möchten ist er regelrecht durchgedreht , wie man doch einen feinen Kerl wie ihn abweisen kann .
    Er beschimpft uns regelmässig , verbietet uns aus dem Fenster zu sehen und belästigt uns permanent .
    Gute wie böse Worte bringen nichts , er dreht es so hin dass er als Guter da steht .
    Es ist einfach sehr anstrengend , ignorieren bringt nichts , das macht ihn nur noch bösartiger .
    Er verhält sich wie ein verhaltensgestörter , kleiner Junge .
    Und nach außen immer das arme Opfer mimen .
    Gottseidank wissen die anderen Nachbarn wie er ist .
    Dieser alte Mann macht auch vor Rufmord nicht halt .
    Ein typischer Blockwart , der allen auf die Nerven geht .
    Er hat es geschafft zwischen uns Mietern einen Keil zu treiben , verbreitet Lügen , hetzt alle aufeinander auf .
    Eine echte Plage !
    Es kann der frömmste nicht in Frieden leben wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt….

  5. Nicky sagt:

    Sehr gut, dieser Beitrag!!! Auch ich hatte eine Nachbarin mit paranoid-narzisstischen Zügen. Sie hat oft auf der Treppe gesessen und geraucht (Sie war Diabetikerin Typ 1 und hatte oft Unterzucker und Rauchverbot in der Wohnung). Sie beobachtete mich dauernd, wenn ich nach der Post guckte. Sie hatte an Allem und Jedem was auszusetzen. Mich benutzte sie häufig als Seelen-Mülleimer und Prellbock. Wehrte ich mich, galt ich als frech. Wich ich ihr aus war ich ein Feigling. Sie war im ganzen Dorf unbeliebt. Gott sei Dank, ist sie seit Oktober 2014 ausgezogen….

  6. Uli sagt:

    Jau, so einen Typen haben wir auch in der Nachbarschaft. Der ist auch noch pensionierter Lehrer

  7. sula15 sagt:

    Sehr geehrter Herr Grüttefien,
    ich behaupte mal, dass ich einen narzisstischen Nachbarn habe(ehemal.
    Leistungssportler)allerdings im umgekehrten Fall. Nur den eigenen Vorteil
    im Blick, die Nachbarn werden ausgenutzt. Nur ein kleines Beispiel: Es werden Haustiere gehalten (Katzen).Nachbar fährt mehrmals im Jahr in Urlaub und erwartet es als selbstverständlich, dass man sich darum kümmert.Diese Unverfrorenheit überrascht mich immer wieder. Ich habe dies schon frühzeitig abgelehnt, daher sucht er sich andere Opfer und
    findet sie auch, weil sie es mit sich machen lassen….
    Lieber Herr Grüttefien, ich finde ihre Beiräge sehr realitätsnah, auch
    weil ich in meinem privaten Umfeld Menschen mit diesem Aufmerksamkeitsdifizit kennengelernt habe und langsam hinter die Fassade gucken konnte. Das Schwierigste ist, dass sie am Anfang oft super freundlich sind und immer gut drauf. Mein Nachbar kann dies auch
    gut, Leute durch seine charmante Art einwickeln.
    Frdl. Gruß

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