Der narzisstische Nachbar

Ein narzisstischer Nachbar kann einem das Leben im eigenen Domizil zur Hölle machen. Dieser Mensch hat gar nicht anderes im Sinn, als seine Nachbarn zu maßregeln und zu schikanieren. Immer findet er etwas, was er beanstanden kann: Der Wagen ist falsch geparkt, die Hecke nicht auf Maß geschnitten, die Kinder sind zu laut und der Hund macht sein Geschäft in fremden Vorgärten. Wie ein Luchs hat der narzisstische Nachbar seine Ohren und Augen überall und ist sofort zur Stelle, wenn es etwas zu meckern gibt.

Bild: © Tom Bayer – Fotolia.com

Wie Gewehr bei Fuß steht der narzisstische Nachbar um die Ecke und beobachtet haarklein jede Aktivität seiner Mitmenschen. Er spielt sich förmlich als Sheriff des Viertels auf, als selbsternannter Hüter von Ordnung und Sicherheit, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Nachbarn über unhaltbare Zustände zu belehren. Dabei wird mit einer derartigen Spitzfindigkeit vorgegangen, dass es kaum jemandem gelingt, die hohen Ansprüche zu erfüllen.

Dieser pedantische Nachbar findet immer wieder jede Menge Bemängelnswertes bei Themen wie Lautstärke, Sauberkeit, Einhalten der Hausordnung und von allgemeinen Richtlinien sowie beim generellen Verhalten innerhalb der Nachbarschaft. Dieser achtsame Wachmann nimmt sein Amt sehr ernst und wird auch immer fündig. Und wenn der narzisstische Nachbar mal nichts findet, dann wird ein wenig nachgeholfen, damit die selbsternannte Funktion nicht an Bedeutung verliert und gerechtfertigt werden kann.

Ein narzisstischer Nachbar moniert folgende Missstände oder macht auf folgende Punkte aufmerksam:

  • Lautstärke auch bei noch tolerierbaren Werten
  • nicht sauberes Treppenhaus, Putzplan wird nicht eingehalten
  • lautes Türenschlagen, laute Musik, laute Kinder oder lautes Hundegebell, nächtliches Feiern
  • Dreck oder Belästigungen durch Haustiere
  • Kinder sind unanständig und beschädigen fremdes Eigentum
  • fremder Besuch, der genau beobachtet wird – vor allem, ob die Gäste richtig parken
  • ständige Belehrungen über Gesetze und Regeln in der Nachbarschaft
  • Einhaltung der Heckenhöhe und Grundstücksgrenzen
  • korrekte Mülltrennung
  • Einhaltung von Ruhezeiten, z. B. beim Rasenmähen
  • Einhaltung der nächtlichen Ruhezeiten
  • Einhaltung von Bebauungsplänen
  • Einhaltung der Fahrgeschwindigkeit
  • korrekte Nutzung von Fahrrad- und Gehwegen

Der Blick des narzisstischen Nachbars ist immer misstrauisch und griesgrämig. Er grüßt nicht, sondern wartet immer, bis er gegrüßt wird, und antwortet dann bestenfalls mit einem Kopfnicken oder nimmt die Kontaktaufnahme zum Anlass, um wieder eine Beschwerde oder Beleidigung anzubringen. Dieser Giftzwerg hat seine Nachbarn immer im Visier und wartet nur auf Tatbestände, die er gegen sie verwenden kann.

Der narzisstische Nachbar sucht nach Missständen und Unerlaubtem, um seine Mitmenschen bloßstellen und sich als Richter aufspielen zu können. Ihm ist nicht an einem guten Miteinander gelegen. Dieser streitlustige Nachbar will die Reiberei, damit er beweisen kann, dass er besser ist. Er braucht die Fehler der anderen, um seines Amtes walten und sich selbst stark fühlen zu können.

Wenn man seinen Vorstellungen nicht folgt, wenn man ihm widerspricht, ihn ignoriert oder sogar beleidigt, muss man damit rechnen, dass der narzisstische Nachbar zu Sabotage greift: Plötzlich sind Pflanzen im eigenen Garten verwelkt, die umstrittene Hecke ist auf einmal abgestorben, Sondermüll findet sich auf der eigenen Terrasse, Beete sind zerstört oder der Gartenzaun ist beschädigt. Ohne den Täter überführen zu können, deuten doch letztlich alle Zeichen darauf hin, dass der böse Nachbar wieder einmal zugeschlagen hat.

Methoden des argwöhnischen Nachbars

  • Er stellt Überwachungskameras auf.
  • Er stellt Messinstrumente auf zur Überprüfung von Toleranzwerten.
  • Er verweist ständig auf Hausordnungen, Richtlinien und Gesetze.
  • Er streut Gerüchte unter den Nachbarn bis hin zu übler Nachrede und Rufmord.
  • Loyale Nachbarn werden auf seine Seite gezogen, während er andere ausgrenzt.
  • Unliebsame Nachbarn werden regelrecht gemobbt und ununterbrochen schikaniert.
  • Er stellt eigene Verbotsschilder auf ohne jegliche Legitimation.
  • Er beschädigt heimlich fremdes Eigentums.
  • Er hält sich selbst nicht an Regeln und Gesetze, auf deren Einhaltung er bei anderen so penibel achtet.
  • Er räumt sich selbst Vorrechte und Privilegien ein.
  • Er ist ständig über alles informiert und kontrolliert die gesamte Nachbarschaft.
  • Er schickt unmittelbar Beschwerden an zuständige Behörden und Ämter oder an den Vermieter.

Der narzisstische Nachbar ist meist zu äußerst hinterhältigen Methoden bereit, nur um dem anderen seine Schuld beweisen oder ihm Unsittlichkeit vorhalten zu können. Der Narzisst will mit aller Macht den an sich ordentlichen Nachbar der Unkorrektheit überführen und sein Ansehen beschmutzen. Manchmal muss man sich schon fragen, warum er das eigentlich tut und ob er keine anderen Probleme hat. Und warum ist man überhaupt in sein Visier geraten?

Manchmal muss man dann feststellen, dass man einfach nur zur falschen Zeit am falschen Ort war. Der narzisstische Nachbar hat nun einmal Freude daran, andere zu zurechtzuweisen und zu quälen. Als heimlicher Oberbürgermeister der Kleingemeinde glaubt er, mehr Rechte und mehr Macht als andere zu haben. Er glaubt, eine Daseinsberechtigung zu haben und unverzichtbar zu sein, wenn er alle Aktivitäten in der Nachbarschaft streng kontrolliert und sich für alles verantwortlich fühlt. Sein autoritäres Verhalten wird meist von allen Nachbarn stillschweigend in Kauf genommen, weil er ohnehin unverbesserlich ist oder weil er im Fall von Widerworten zu noch boshafteren Gegenschlägen ausholen kann.

Dabei dient das Nachspionieren und Sabotieren eher dem Abbau der eigenen inneren Unzufriedenheit und Aggressionen. Der narzisstische Nachbar braucht Reibungspunkte, um sich von seinen inneren Spannungen befreien zu können, und sucht daher nach Mängeln, um sein Meckern, seine Verurteilungen und Bestrafungen legitimieren zu können. Wie sonst ist es zu erklären, dass teilweise lächerliche Kleinigkeiten mit derart bösen Blicken begegnet wird? Er macht aus Lappalien regelrechte Katastrophen und merkt gar nicht, wie sehr er dadurch den Aufbau einer friedlichen Gemeinschaft behindert.

Was kann man selbst tun?

  • Machen Sie sich mit dem Miet- und Wohnungsrecht, Baurecht und Nachbarschaftsrecht vertraut.
  • Informieren Sie sich über Ihre Rechte und Pflichten.
  • Halten Sie sich an die Gesetze, Richtlinien und Hausordnungen, um dem narzisstischen Nachbarn keine Angriffsfläche zu bieten.
  • Suchen Sie sich für den Notfall bereits einen guten Anwalt. Der argwöhnische Nachbar wird Sie nämlich mit jeder Menge Regeln und Vorschriften konfrontieren, die nicht unbedingt korrekt sein müssen, aber sehr überzeugend und einschüchternd klingen.
  • Gehen Sie dem missmutigen Nachbar aus dem Weg, lassen Sie sich auf keine Diskussionen ein, kommunizieren Sie mit ihm – wenn überhaupt notwendig – nur schriftlich, damit Sie hinterher auch Beweise haben.
  • Verbieten Sie dem narzisstischen Nachbar, Ihr Grundstück oder Ihre Wohnung zu betreten.
  • Wenn er sich einfach nicht daran hält, dann informieren Sie den Vermieter oder die Polizei.
  • Halten Sie einen guten Kontakt zu dem Vermieter, sofern Sie eine Wohnung gemietet haben, damit er wichtige Informationen von Ihnen direkt erhält und nicht vom Narzissten manipuliert wird.
  • Halten Sie auch einen nachbarschaftlichen Kontakt zu den anderen Bewohnern, um über deren Meinung und Erfahrungen informiert zu sein, aber auch, um Gerüchten, die der ungeliebte Nachbar möglicherweise über Sie verbreiten wird, zuvorzukommen.
  • Zeigen Sie nachweisbare Belästigungen beim Vermieter an und klagen Sie ggf. eine Mietkürzung ein.

Ein Rechtsstreit ist immer teuer und lang und der Ausgang ist meist ungewiss, weil die Beweisführung zu schwierig ist. Der narzisstische Nachbar kennt sich in der Regel sehr gut mit seinen Rechten aus und wenn er seine Nachbarn ärgern möchte, macht er dies sehr geschickt und ist sich auch nicht zu schade, unbeteiligte Dritte als Zeugen zu missbrauchen. Außerdem dürfte ein Prozess das Nachbarschaftsverhältnis nicht unbedingt verbessern. Der grantige Nachbar wird diesen Angriff sehr persönlich nehmen und sich daraufhin nur weitere Racheaktionen einfallen lassen – vor allem, wenn er den Prozess verlieren sollte.

In vielen Fällen werden Sie sich mit dem Gedanken an einen Umzug beschäftigen müssen, vor allem wenn die Schikanen zu häufig auftreten und keine Form der Distanz möglich ist. Wenn der narzisstische Nachbar erst nach Ihnen in das Wohngebiet gezogen sein sollte, fällt ein Umzug natürlich besonders schwer, weil man sich von diesem Giftzwerg nicht aus seiner gewohnten Umgebung vertreiben lassen möchte. Aber solch ein Typ kann wie ein Virus sein, den man einfach nicht abtöten kann. Dann bleibt häufig nur die Flucht.

 


Veröffentlicht in Narzisstische Gesellschaft
34 Kommentare zu “Der narzisstische Nachbar
  1. Anja Schütz sagt:

    Wenn ich Ihre Kommentare lese, dann komme ich immer mehr zu der Überzeugung, dass unser Nachbar in dieses narzistische Profil fällt. Wir werden jetzt seit ca. fast drei Jahren tyrannisiert. 1,5 Jahre Tag und Nacht Baulärm. Wir haben nichts gesagt, weil wir dachten, irgendwann sind sie fertig. Vorallem der Mann ist schlimm. Wir haben hier gekauft und ich arbeite selbstständig in der unteren Etage. Ich konnte dem Lärm, Dreck usw. nicht entkommen. Neben Zerstörung unseres Eigentums, Stalking (so offen, dass viele aus der Nachbarschaft uns darauf ansprachen), Spaltung der solchen, keine gesetzlichen Auflagen einhaltend, Lügen erzählen usw. ist mein Mann im März diesen Jahrens mit Eisenstangen vor unserem Haus von zwei Männern verprügelt worden. Er hatte Glück, dass trotz Schläge u.a. auf Kopf, Nieren, Rücken, Kniescheibe usw. keine bleibende Schäden entstanden sind. Die neueste Attacke ist Buttersäure auf Fassade, Haustüre und Vorplatz. Mitarbeiter der
    Bauordnungsbehörde sowie der Polizei meinen, dass er unser Haus will. Sie würden solche Attacken kennen. Leider können wir ihm nie etwas nachweisen, da er für die Drecksarbeit immer andere hat. Selbst die Polizei rät uns wegzuziehen. Wem kann man ein Haus anbieten mit so einem Nachbarn?

  2. Norma14 sagt:

    Leider wird sich die Nachbarschaftsproblematik mit der zunehmenden Rücksichtslosigkeit und dem zunehmenden Narzissmus nur noch verschlimmern.
    Wir haben seit zwei Jahren eine junge Familie als Nachbarn, es ist ein Übel! Sie machen sich die Finger nicht schmutzig, dafür fühlen sie sich zu VIP. Müll sammelt sich im Vorgarten, Dornensträucher wachsen in andere Gärten. Im gemeindeeigene Brunnen (aktive Pferdetränke) wird das Kind mit Windeln gebadet, sind die Windeln voll, wird der Po unter dem fliessenden Wasser gesäubert. Niemand geht anschliessend noch in diesen Brunnen und die Pferde werde jeden Abend daraus getränkt. Der Junge darf mit dem Gartenschlauch den Nachbarn in das Essen spritzen etc. Spricht man die jungen Leute darauf an, lachen sie einem aus, wenn sie überhaupt zuhören.
    Wir sind ein gut eingespieltes Quartier die Anwohner gehen freundlich und anständig miteinander um und dann kommen solche unangepasst Querschläger. Da das Verhalten dieser Leute nicht rechtswidrig ist, kann man nicht dagegen vorgehen. Also wie wird man solche Narzissten wieder los?

  3. clarissa sagt:

    ich habe einen narzissten als vermieter. gar nicht lustig. 🙁

  4. Alexandra sagt:

    Wir haben auch narzisstische Nachbarn. Erst haben sie sich freundlich und hilfsbereit bei uns eingeschlichen, hatten sogar unseren Wohnungsschlüssel als wir in Urlaub waren. Als wir auf Abstand gingen, weil sie immer mehr Freundschaft forderten, fingen die Schikanen an. Erst fanden wir böse Briefe mit Beschimpfungen und Drohungen im Briefkasten, als wir nicht reagierten, ging’s erst richtig los. Sie informierten Finanzamt , Zoll über angebliche Beschäftigung von Schwarzarbeitern und das Bauamt. Polizei war auch schon hier, um nach Kameras zu suchen. Die Hausverwaltung wurde ebenfalls informiert, sowie der Datenschutzbeauftragte. Dabei hatten wir nur ein Schild ausgehängt – das unsere Wohnung Video überwacht sei um uns zu schützen. Die Behörden wurden alle Anonym angeschrieben mit Anmerkungen wie – Vorsicht er ist Gewalttätig, oder er ist Alkoholiker, wie wir durch die Akteneinsicht unseres Anwalts erfahren haben. Mein Partner ist selbstständig, arbeitet und bewohnt als Eigentümer die obere Etage eines größeren Wohnblocks mit Dachterssse, die nur für die Hausverwaltung zugänglich ist. Irgendwie verschafften sich die beiden Zutritt, nur um uns zu provozieren. Sie sind Mieter, erzählen aber überall sie seinen Eigentümer. Jetzt haben sie angefangen in der Wohnanlage Blumen zu pflanzen und Beete anzulegen mit Unterstützung des Hausmeisters, mit dem sie sich angefreundet haben, nur um Aufmerksamkeit zu erlangen und Lügen über uns zu erzählen. Neuerdings wird auch unsere Post geöffnet, ein Teil unseres Briefkastens ist leider zugänglich. Unsere einziger Trost ist es, das sie sich schon mit 3 Parteien in unserem Haus verkracht haben, es werden sicher noch mehr. Wir versuchen das alles durchzustehen, ihnen aus dem Weg zu gehen, obwohl es schon an die Substanz geht. Trotz Anwalt kommen wir nicht wirklich weiter.
    Schade das es keine Liste gibt, mit Namen der auffälligen Mieter, wir wissen aus deren Erzählungen das sie aus der früheren Wohnung angeblich raus gemobbt wurden.
    Es ist schade, nicht wirkliche Hilfe zu bekommen. Unser Anwalt meint abwarten und sammeln …..

    • Fabian S. sagt:

      So einen Nachbarn kenne ich nur zu gut.
      Nachdem ich seine freundschaftlichen Annäherungsversuche immer freundlich ablehnte, bzw. Ausreden verwendete, um nicht mit Ihm gemeinsam grillen zu müssen, etc. , drehte dieser zunehmend völlig frei.
      Alle paar Wochen kommt er in letzter Zeit aggressiv mit Anschuldigungen gegen mich an, ich würde über ihn schlecht geredet haben, etc. Dies teilt er mir immer im Treppenhaus und sogar draußen im Dorf mit.
      Wenn ich ihn auffordere, mir genau meine angeblich gesagten Worte zu schildern, weicht er immer aus und haut dann ab.
      Dann grüßt er mich ein paar Wochen nicht mehr, womit ich übrigens sehr gut leben kann! und kommt dann wieder freundlich an und sucht wieder meine Aufmerksamkeit.
      Ich habe ihm schon oft freundlich versucht zu erklären, dass ich lieber alleine bin, etc.
      Aber immer wieder kommt er an und ist sofort aggressiv gekränkt, wenn man ihn seiner Ansicht nach, nicht ordentlich grüßt.

      Das schlägt mir sehr aufs Gemüt. Ständig dieser Stress mit diesem Menschen.
      Er scheint zudem nicht der Hellste zu sein und hat emotional kaum Intelligenz.

      Am liebsten würde ich ihm direkt sagen, dass er mich doch einfach komplett in Ruhe lassen solle. Doch ich habe keine Lust vor seinen dümmlichen Gewaltandrohungen.

      Rechtlich gesehen habe ich keine Chance, das Problem loszuwerden. Also bleibt am Ende nur ein Umzug meinerseits. Eine echte rechtliche Grauzone. Man ist wirklich hilflos.

  5. Antonia Achtmann sagt:

    Ich habe so einen als Chef! Und da das Büro im Erdgeschoss seines gemieteten Hauses ist, bekomme ich natürlich mit, wie er sich nicht nur mir gegenüber, sondern auch den Nachbarn und sogar dem Vermieter gegenüber verhält. In den letzten 6 Jahren ist er 3 mal umgezogen, denn er zieht mit Nachbarn und Vermietern gern vor Gericht. Die letzten Male durfte er erleben, dass es auf Dauer ganz schön teuer für ihn wird, denn er verliert jeden Rechtsstreit haushoch. Offensichtlich lebt er in einer anderen Welt. Was scheren ihn Gesetze, er macht einfach seine eigenen, die er glaubt durchsetzen zu können.
    Jedenfalls freut es mich, dass er spätestens vom Gericht in die Schranken gewiesen wird und den ganzen Mist bezahlen darf. Gelernt hat er dabei leider rein gar nichts. Im Gegenteil. Er wird zusehends verbitterter und unausstehlicher. Ich habe schon längst innerlich gekündigt und halte gerade meine Augen und Ohren offen nach einem neuen Job. Nur weg von solchen Typen.
    Aber was kann man tun gegen solche Ekelpakete? Vielleicht erstmal die Nachbarn abklopfen auf Sozialkompetenzen und Umgänglichkeit, bevor man irgendwo einen Mietvertrag unterschreibt. Denn ich glaube, die meisten Menschen haben eigentlich ein gutes Gespür dafür, zu erkennen, wenn etwas nicht in Ordnung ist. Ansonsten sehe ich das leider auch so wie Sie, Herr Grüttefien, manchmal bleibt nur die Flucht, wenn man ein entspanntes und freundliches Umfeld sucht.

  6. Yvonne sagt:

    Von diesen selbsternannten Blockwarten gibt es leider immer mehr. Vor allem auf dem Land. Aber nicht nur. Ob die alle Narzissten sind, weiss ich nicht. Für mich sind das einfach „Motzkis“ und „Ekelpakete“. Ja, solche Nachbarn hatte ich auch schon. Seit ich umgezogen bin, habe ich nur noch nette und hilfsbereite Nachbarn. Gott sei Dank. Ich weiss einfach nicht, ob sich all diese schrecklichen „Nervensägen und Besserwisser“ auch noch Narzissten sind. Für mich ist der Begriff „Narzisst“ mittlerweile inflationär zu einem Begriff mutiert, wo sich ALLE schwierigen und ekligen Menschen wiederfinden. Sündenböcke und Opfer auch. Keine Ahnung, ob dies so einfach ist. Ich habe ja gedacht, Narzissmus sei eine eher seltene tiefgreifende Persönlichkeitsstörung. Aber von diesen „Blockwarten“ wimmelt es ja.

    • Narzisstische Anteile hat letztlich jeder Mensch – und das ist auch gut so! Unter Narzissmus versteht man nicht nur eine tiefgreifende Persönlichkeitsstörung. Narzissmus erstreckt sich über den gesunden Narzissmus zum problematischen Narzissmus, bei dem narzisstische Eigenschaften deutlicher zum Vorschein kommen und störend auf das Umfeld wirken, bis hin zur narzisstischen Persönlichkeitsstörung. Narzisstische Menschen haben nicht automatisch eine Störung und sind krank im psychiatrischen Sinn. Sie können aber mit ihren Eigenschaften unangenehm auffallen und schwierig sein – wobei jeder ihrer Mitmenschen dieses schwierige Verhalten unterschiedlich wahrnimmt und bewertet.

    • Fabian S. sagt:

      Ich bin mir nicht einmal sicher, ob es wirklich Narzissmus ist.

      Meiner Meinung nach sind es überwiegend Leute , die selbst ein erbärmliches Leben führen und deswegen um Aufmerksamkeit durch ihre Dauerstörung des Nachbarschaftsfriedens betteln.
      Zudem sind solche Störenfriede einfach nur asoziale Wesen, ohne eigene Seele, Hobbies , Leidenschaften für Irgendetwas.

      Das Schlimme ist, dass diese bei Behörden Gehör finden und ernst genommen werden. Als Opfer hat man dann den ganzen Ärger am Hals und kann wenig dagegen tun, ausser die Sache auszusitzen.
      Dieses Drama mit einigen Nachbarn begann erst, als ich deren penetranten Freundschaftsanbahnungen freundlich abgeblockt hatte. So etwas kannte ich bislang noch nicht.

      Ich lebe seit gut 6 Jahren jetzt ländlich und in meinem ganzen Leben habe ich in Städten gewohnt und hatte nie Ärger mit Nachbarn , etc.
      Also es ist scheinbar statistisch echt etwas dran, dass auf dem Land eher solche kaputten Menschen existieren.

  7. Fannie sagt:

    Ich kann fast nicht mehr. Wir haben ein Haus seit 2 Jahren und der Nachbar und seine Frau waren am Anfang mit ‚Tipps‘ immer parat. Haben unsere Baustellen überblickt und auch hier immer was dazu geäussert. Dann wurde es immer schlimmer: der Wald rund um unser Grundstück gehört ihnen und eine Seite grenzt an ihrem Hausgrundstück. Sie beobachten uns ständig, lauern vor allem mir auf weil mein Mann sich nicht so verrückt machen lässt. Wenn er weg ist, geht sie mit ihrem grossen Hund direkt am Zaun entlang und schaut in jedes Fenster rein. Lacht dann oder zeigt mir wie vorhin den Vogel, falls ich rausschaue. Dann begutachtet sie alles was ich geändert habe. Wenn ich damit nicht rechne, fährt sie mich aus dem Nichts auftauchend an: dass ich den Zaun, den ich mit dem Einverständnis von Herr D. abreissen hab lassen, weil er kaputt war. Äste die rüberschauen durfte ich abschneiden: jetzt sagt sie, ich hätte nichts schriftlich und sie macht Fotos von mir und geht damit vor Gericht. Sie kärchern ihre Einfahrt und alles in unsere Richtung aufs Auto. Im Wald sind einige Bäume tot, die Auf unser Haus bzw in unseren Garten fallen können ( Fichten 30 m hoch). Als wir sie freundlich gebeten haben, diese wegzumachen damit den Kindern nichts passiert, sagte er: ‘ist mir doch egal, wenn jemand was passiert. Sie sind ja eingezogen.‘ Ich bekomme richtig Herzrasen, wenn ich sie sehe und würde mich am liebsten verstecken oder wegrennen. Die letzten 2 Monate im Sommer bin nicht mehr in den Garten vor Angst. Ich bin völlig fertig. Aber finanziell können wir nicht umziehen. Meine Tochter leidet auch schon unter meinen Depressionen. Wir haben nur wenig Nachbarn, und die haben sie schon im Griff, manche aus Angst, viele wollen einfach nur ihre Ruhe und würden nie helfen. Was kann man tun?

    • Waltraud Vogt sagt:

      Könntet ihr verkaufen und weg ziehen? Das hört bzw. liest sich furchtbar. Du solltest Dich auf keinen Fall einschüchtern lassen. Das ist ja eine beliebte Variante von Narzissten. Wenn sie dir einen Vogel zeigt, tue es ihr gleich. Könnt ihr die Sachen mit Kamera dokumentieren möglichst mit Sprachaufnahme? Lasst euch beraten und holt euch professionelle Hilfe. Viel Kraft und nicht mehr einschüchtern lassen hoffentlich.

    • Anka sagt:

      Liebe Fannie
      Schade, daß es direkt um euer „neues“ Zuhause solche Machenschaften gibt. Sicher habt ihr eine solche Entwicklung gar nicht für möglich gehalten, als ihr euch dafür entschieden habt,
      und vielleicht auch die „Tipps“ am Anfang gar nicht schon als „übergriffig“ erkannt…

      Leider muss ich dir aus meiner Erfahrung sagen, daß sich derartige „Charaktere“ nicht ändern!
      Ich hatte sehr viele Jahre zwei solcher Exemplare (Damen!) als Grundsücksnachbarinnen. Hätte vom Alter her ihre Tochter sein können…
      Das hatte wohl auch in einem gewissen Maß einen „Beitrag“ geleistet. Jedenfalls brauchte ich eine (viel zu lange !!!) Zeit, um mir darüber bewusst zu werden, daß ich mit „anständig“ und „freundlich sein“ deren Illusion „befeuere“!
      Auch ich hatte regelrecht „Beklemmungen“, wenn ich nur eine davon auftauchen sah. Allerdings hatten deren Männern keine Probleme.

      Genaugenommen könnt ihr euch nur als Paar zusammsetzen, die Situation „analysieren“ und über eure Zukunft nachdenken und entscheiden…
      Manchmal ist es wirklich besser schnellstmöglich den eigenen Wegzug in Betracht zu ziehen, auch wenn schon einiges an „Geld und Herzblut“ investiert wurde.
      An solchen Umständen können die liebevollsten Partner(schäften) zerbrechen.

      Eine andere Variante wäre natürlich, daß du dir für deine Selbstentwicklung tatsächlich professionelle Unterstützung suchst.

      Es gibt keinen Grund, dich selber „klein zu machen“.
      Es ist euer/dein persönliches „Refugium“, daß du gestaltest, wie es dir/euch gefällt.
      Da braucht es weder eine Erlaubnis noch eine Bewertung,Befürwortung oder „Lob“ von irgendwelchen Nachbarn.

      Sprecht mit Leuten, die sich rechtlich wirklich auskennen, was im Falle eines Schadens durch „fremde Bäume“ passiert…
      Seht zu, ob es eine „Grundbesitzversicherung“
      gibt, die derartige Schäden übernimmt, mit Ausfalldeckung. In dem Fall würde eure eigene in Vorleistung bei „Fremdverschulden“ gehen.
      Bei einfachen Haftpflichtversicherungen gibt’s das jedenfalls.

      Bittet nicht mehr im persönlichen Gespräch…
      („Ver-rückte“ halten das für Unterwerfung)
      Erkundigt euch und gebt die entsprechenden Hinweise „rein vorsorglich“ und schriftlich an die
      „Herr-schaften“. Vielleicht am sichersten durch einen Fachanwalt.

      Schützt ohne Tamtam ganz in Ruhe eure Einfahrt und die Fahrzeuge vor dem „Gebläse“…

      Und du lernst am besten Mal ganz schnell zu unterscheiden, was
      DEINE IST und was nicht!
      😉😁💪 Und ☝️
      dich an dem zu freuen, was du so richtig schön machst und kannst!

      Und wenn dein „persönliches Gespenst“ auftaucht, durchatmen und lächeln!!!
      Zeigt sie dir einen Vogel, dann lächle als hätte sie dir freundlich zugenickt oder winke, als hättest du nix „bemerkt“.

      Lass dich nicht länger „ins Boxhorn“ jagen!
      Die „Olle“ nährt ihre Größenfantasie und ihre
      „Über-legen-heit“ nur von deiner Unsicherheit und Ängstlichkeit!

      Vielleicht mißfällt ihr ja auch, daß du gewisse Dinge so schön machst und kannst 🤔
      Das wäre dann aber nicht zu DEIN PROBLEM (!), sondern EINE DEINER STÄRKEN (!), DIE DU
      OFFEN, HERZHAFT UND FREUDIG AUS-LEBEN SOLLTEST UND DIR SELBER ERLAUBEN DARFST!!!

      Viel Mut und wieder ganz viel Lebensfreude wünsche ich dir 🙋

  8. Petz sagt:

    Stampft Treppe hoch damit wir wissen yeah he is in home

  9. Petz sagt:

    Pfeifen,Treppenstsmpfend,Finger in meinem Briefkasten,Beleidigungen,zerkratztes Auto

  10. Mein Nachbar ist ein wenig so drauf, dieser ist extrem pingelig. Wir hatten vor kurzen Auseinandersetzungen bezüglich der Grundstücksbegrenzung. Er meinte wir hätten unseren neuen Zaun auf sein Grundstück gestellt, was am Ende nicht der Fall war. Ich habe dann extra noch das ganze neu vermessen lassen und wir waren im Recht. Es ist so schade wenn das Verhältnis zu den Nachbarn nicht so gut ist. Keine Ahnung was das Problem ist aber ich hoffe wir können das irgendwie aus dem Weg schaffen, denn eigentlich verstehe ich mich mit jedem gut.

    • Anka sagt:

      Hallo Mailin 😊,
      mach dir Mal besser keine Gedanken darüber, was das Problem ist oder sein könnte…
      Manche Leute machen für sich(!) ein Problem daraus, wenn sie nicht um Rat, Erlaubnis oder Zustimmung „ersucht werden“ …

      Vielleicht hast du ja lediglich „verpasst“, den Nachbarn beim Aufbau des Zaunes als „Kontrolleur“ mit einzubeziehen?

      Entschuldige, meiner Meinung nach hat er doch nur die Gelegenheit genutzt, um zu schikanieren…
      Wer hat eigentlich letztlich die nachträgliche „Vermessung“ gezahlt?

      Wenn er doch nur
      „so pingelig“ ist, hat er sich als „Mensch, der alles nur sehr genau nimmt“, doch bestimmt (hoffentlich) bei dir für seine(!) falsche An-schuldigung entschuldigt, oder etwa nicht?!

      Wenn nicht, hast nicht du „ein Problem aus der Welt zu schaffen“, denke ich.
      Man kann sich ja nur mit Menschen gut verstehen, wenn auch diese daran interessiert sind…

      Das ist leider nicht so „selbstverständlich“, wie man selber meint. Schade!

  11. Naiyma sagt:

    Die Frage ist was bleibt einem anderes übrig als einen Rechtsstreit anzuzetteln wenn der Nachbar das meinige, für ihn fremde, Grundstück wissentlich (!) in genehmigungspflichtiger Höhe vertieft und bebaut und selbiger Nachbar danach mir die Baubehörde auf den Hals hetzt?
    Ja, tatsächlich ist das so abgelaufen.
    Jegliche Gespräche und Bitten um eine gütliche Einigung mit dem Nachbarn enden grundsätzlich damit dass er vorgibt sich kümmern zu wollen um dann hintenrum bei der Baubehörde ganz andere Geschichten zu erzählen.
    Die Baubehörde scheint hier leider auch nicht ganz koscher zu agieren denn gegenüber dem Nachbarn unternimmt sie nichts obwohl ich schon zu Beginn der nachbarlichen Bauarbeiten die Behörde kontaktiert hatte und Bescheid gab dass der Nachbar nicht aufhören will auf meinem Grundstück zu graben und zu bauen.
    Noch einmal: die Behörde verlangt von mir nun die Baugenehmigung für Nachbars zu hoch geratenen Überbau auf meinem Grundstück obwohl sie genau wissen dass es sich um einen komplett rechtswidrigen Zustand handelt.
    Das ganze liegt jetzt beim Anwalt.

  12. Naiyma sagt:

    Also ich habe hier so ein Exemplar das vorne herum immer freundlich tut und hintenrum einem das Leben schwer macht.
    Da sind mir diese Griesgram Typen doch lieber- bei denen weiß man wenigstens gleich woran man ist.
    Meine Geschichte ist mittlerweile so kurios…ich glaube die würde mir niemand glauben.

    • Yospa27 sagt:

      Ja.. mir geht es genau so .es gibt kaum vorstellbare Aktionen von mitbewohnern oder Nachbarn…
      Das glaubt einem wirklich keiner..und man weiss, dass es sehr ist…die versuchen dem Vermieter ihre Lügen aufzufrischen und mich als Luegner darzustellen

  13. Susa sagt:

    Sehr hilfreich und super beschrieben!

    Wir haben auch ein sehr bösartiges Exemplar „narzisstische Nachbarin“, sie ist leider Miteigentümerin unserer kleinen WEG (6 Parteien).

    Seit Jahren schon nervt sie die Hausgemeinschaft. Die Eigentümer wurden bereits mehrfach von ihr vor Gericht gezerrt. Sie verdreht Tatsachen, lügt und intrigiert. Sie begeht Sachbeschädigungen und Diebstahl im Haus, was sie teilweise dann anderen Hausbewohnern unterschiebt.  Sie stört immer wieder mit Getöse und Lärm die Ruhe und den Hausfrieden.

    Gegen Haustiere wird alles Mögliche unternommen und es wird auch nicht davor zurückgeschreckt, Gift auszulegen. Pflanzen werden verstümmelt. Natürlich immer ohne Zeugen.

    Neue Hausbewohner werden sofort umgarnt, hofiert und manipuliert (auch wir am Anfang) – So lange man nach ihrer Pfeife tanzt. 

    Sie hat schon mehrere Hausverwaltungen vergrault, da diese mit Mails und Anrufen bombardiert werden und wenn sie ihr nicht dienlich sind, werden sie einfach angegriffen oder mit dem Anwalt bedroht. Das macht keine Verwaltung lange mit. Eine frühere Hausverwaltung, die sie durchschaut hat, wurde nach einer Inszenierung von ihr bei der Polizei angezeigt. Ein Gewissen hat sie nicht. Natürlich hat die Verwaltung dann gekündigt – somit hatte sie ihr Ziel erreicht.

    In die Schranken weisen, Grenzen setzen hilft nicht. Ignoriert man, wird was neues eingefädelt und ausprobiert.  Wehrt man sich und reagiert, fühlt sie sich angespornt. 

    Obwohl sie in der Gemeinschaft alleine dasteht, und Einige schon gar nicht mehr mit ihr sprechen, wird es immer schlimmer. Sie ist definitiv der Meinung, dass sie nichts falsch macht – nur die Anderen sind unmöglich und niveaulos. Sie ist was Besseres. Einsicht – Fehlanzeige!

    Trotzdem sie gegen alles verstößt, Hausordnung, Beschlüsse, Gesetze, etc., kann man ihr nicht beikommen. Auch die neue Hausverwaltung resigniert zwischenzeitlich, hat die Nase voll von dem Theater und hat sich verabschiedet. Die Suche nach neuen Verwaltungen gestaltet sich zunehmend schwierig.

    Dennoch denke ich, dass keine Reaktion am Besten ist, da sie vom Ärger und der Aufmerksamkeit der Anderen lebt. Wehrt man sich, verfährt sich nach dem Motto „jetzt erst recht“. Zudem hat sie auch noch viel Zeit und findet immer wieder was, womit sie ihre Mitmenschen ärgern kann. Die Intrigen dehnen sich in die weitläufige Nachbarschaft aus.

    Direkt mit dem Tod ihres Mannes wurde es noch schlimmer – von Trauer keine Spur. Klar, keinerlei Empathie. In der Weihnachtszeit ist sie immer besonders bösartig, weil sie mit dieser geühlsbetonten Zeit überhaupt nicht umgehen kann.

    Trotzdem bin ich froh, nun zu wissen, an was es liegt und dass man sie nicht ändern kann. Das erleichtert mir den Umgang mit dem ganzen Thema.

    Die Nachbarn im Haus sehnen sich einfach alle nach Ruhe und Frieden. Wie können wir erreichen, dass sie sich ein anderes Publikum sucht und an unserer Hausgemeinschaft das Interesse verliert? Wegziehen ist keine Option. Es gefällt uns hier, wir haben auch viele nette Nachbarn und wollen uns von so Jemand auch nicht vertreiben lassen. 

    • Maryjoan sagt:

      Wahnsinn – besser hätte ich es nicht beschreiben können. Ein gleiches Exemplar haben wir in der WEG auch (6 Parteien). Es haben schon einige das Handtuch geschmissen und sind ausgezogen. In unserer WEG hat sie alle nach dem Motto „Wenn Du nicht für mich bist, dann geht es Dir schlecht“ manipuliert und gegen mich aufgebracht, weil ich mir einfach nicht alles gefallen lasse. Der letzte Ausspruch war „Ich werde dafür sorgen, dass Du in unserem Haus keine Freunde mehr hast“. Und so ist es auch. Verkaufen ist derzeit ganz schlecht, weil es derzeit keine vernünftigen/bezahlbaren Wohnungen gibt. Da alle nur ihren Frieden wollen, gibt es auch keine Gegenwehr; vor allem wollen die Mieter keinen Ärger…

  14. Emilio sagt:

    ach ja,genau so jemand hab ich auch im haus.eine zeit lang,kam sie praktisch täglich um sich über irgend etwas zu beschweren,bis ich meine Verwaltung einschaltete,jetzt ist diesbezüglich ruhe,aber das spielchen mit dem rundum verleumden,beobachten und anzeigen wo es nur geht,ist immer noch ihr lebensinhalt..es braucht wirklich grosse disziplin so jemandem nicht die fresse mal zu polieren…aber das ist vermutlich gerade das was sie wollen,diese kranken menschen..sie haben das ganze hervorragend beschrieben,danke

  15. Amanda sagt:

    Lieber Herr Grüttefien
    Danke für all diese aufschlussreichen Beiträge. Es ist mir klar geworden, dass ich es mit einer schlimmen Form von narzisstischen Nachbarn zu tun habe. Ich wohne in einer 2er-Stockwerkeigentums-Gemeinschaft, dies seit bald 6 Jahren. Ein wunderschönes, historisches Gebäude an schöner Lage am See in einem Dorf, eigentlich ein Traum wären da nicht die andern Stockwerkeigentümer, die verleumden, sabotieren, Grenzen überschreiten, null Respekt kennen und versuchen, mir das Leben zu Hölle zu machen. Die Nachbarin, eine Amerikanerin und starke Narzisstin, ist Hausfrau und überwacht hier alles und fädelt die Gemeinheiten ein, führt sie aus oder delegiert sie. Ihr Ehemann, ein anerkannter Geschäftsmann bzw. Geschäftsführer (ich denke, er funktioniert als Co-Narzisst, damit er seine Frau zufriedenstellen kann), musste mir gerade kürzlich sFr. 5’500.– überweisen wegen Verleumdung, übler Nachrede und Sachbeschädigung. Dies konnte ich zum Glück alles beweisen. Unzählige Dinge kann ich nicht beweisen und diese können somit nicht angezeigt werden, auch wenn alles darauf deutet, dass es die Nachbarn waren. Ich wohne oben und fühle mich grundsätzlich sehr wohl in meiner Wohnung, auf der Terrasse und im Garten. Wir besitzen noch eine Parzelle im Miteigentum mit geregelter Nutzungszone und hier passieren immer wieder Übergriffe. Sie übertreten gezielt die Grenzen.
    Was ich hier erlebe, ist mir in meinem ganzen Leben noch nie passiert bzw. ich wusste gar nicht, dass es überhaupt so bösartige Menschen gibt, die null Interesse nach einer guten nachbarschaftlichen Beziehung haben. Gerichtlich wurde eine Verwaltung eingesetzt, damit die wichtigsten Dinge geregelt werden können. Hier habe ich erlebt, wie manipulativ diese Nachbarn vorgehen und wie sie schmeichelnd versuchten die Verwalterin für ihre Interessen zu gewinnen (sie hatte in Entscheidungen den Stichentscheid zu fällen). Da es trotzdem nicht immer nach dem Willen der Nachbarn ging und sie damit nicht umgehen konnten, haben sie sich nicht an Entschlüsse gehalten. Die Verwalterin hat letztes Jahr aus diesem Grund fristlos ihr Mandat niedergelegt.
    Haben Sie eine Idee wie man solche Nachbarn aus der Gemeinschaft ausschliessen kann? Sind unsere Gesetze wirklich so, dass solche Menschen immer weitermachen können und nichts passiert? Oder haben Sie Tipps wie ich mich verhalten soll? Ich rege mich nicht über alles auf und kann damit leben, dass diese Frau offensichtlich ihren Selbstwert aufpoliert, indem sie Dinge verschiebt oder die gemeinsamen Zone als Provokationsfeld benutzt. Nun weiss ich aber, dass Narzissten nicht aufhören, penetrant weiter agieren. Wenn ich nicht reagiere, kommt sofort etwas anderes… es ist wie ein Spiel, etwas Absurdes ohne Ende… auch die beiden nun erwachsenen Töchter werden eingespannt, niemand grüsst, ein Familienkonzept, nach aussen die perfekte Familie, lügen und beschimpfen gehören zur Strategie, allerdings im Dorf als die krankhaften, boshaften Leute bekannt… Wegziehen ist eine Möglichkeit… Gibt es eine bessere Lösung, da ich soooo gerne in dieser Wohnung lebe, ufffff schwierig.
    Freundliche Grüsse
    Amanda

    • Hallo Amanda,
      wie ist der Kontakt zu den anderen Eigentümern/Mietern? Eine Möglichkeit wäre, wenn alle dasselbe Bild von den Nachbarn haben, sie allmählich zu isolieren, indem man sie nicht mehr beachtet, auf ihre Vorstöße nicht reagiert und ihre Vorschläge auf Versammlungen ablehnt. Wenn die Gemeinschaft nicht mehr auf ihre Spielchen heranfällt und sie zur Verantwortung gezogen wird, wenn sie gegen die Gemeinschaft vorgeht, kann es sein, dass ihr allmählich der Spaß vergeht. Leider schaffen es aber solche Naturelle immer wieder, ein paar „Speichellecker“ um sich zu scharen, die das perverse Spiel nicht durchschauen. Eine starke Allianz unter den Eigentümer könnte aber ein erfolgreiches Gegengewicht darstellen. Alles Gute!

    • Emilio sagt:

      ich mache genau das gleiche durch Amanda,es ist kräftezerrend das ganze,und stellt einen wirklich auf eine harte probe…ich war schon nahe dran tätlich zu werden,konnte mich aber immer bremsen gottseidank…aber es ist schon zum haareraufen manchmal..grad heute hab ich gesehen wie sie(es ist eine frau)hinter einer hecke versteckt,mich mit dem fernglas beobachtete..das fiese am ganzen ist dass sie nachbarn involviert wo sie nur kann,ein never-ending-game…

  16. Wolfgang Vogl sagt:

    Ein weiterer Tipp: Abschluss einer Rechtsschutzversicherung, man weiss ja nie ob man diese vielleicht sehr schnell benötigt wenn man von so einem Typen verklagt wird…

  17. Nanni sagt:

    Hallo !
    Super beschrieben !

    Dieser Bericht beschreibt den alten Mann , der im Haus nebenan lebt , exakt auf den Punkt .
    Er ist zudem der beste Freund unseres Vermieters , an ihn können wir uns nicht wenden wenn der alte Herr mal wieder durchdreht .
    Er behandelt Menschen so wie er selbst nicht behandelt werden möchte .
    Wenn man ihn dann in die Schranken verweist heult er bei anderen rum was wir doch für böse Leute sind und stellt sich als armes Opfer dar .
    Er hat zwei Gesichter und kann gut schauspielern .
    Er sucht regelrecht nach Verstößen , wenn er nichts findet wird was eingefädelt .
    Er möchte die ganze Nachbarschaft kontrollieren , hetzt über denjenigen der nicht anwesend ist und verbreitet Lügen .
    Er stand sogar schonmal bei uns in der Wohnung , als wir ihm sagten dass wir das nicht möchten ist er regelrecht durchgedreht , wie man doch einen feinen Kerl wie ihn abweisen kann .
    Er beschimpft uns regelmässig , verbietet uns aus dem Fenster zu sehen und belästigt uns permanent .
    Gute wie böse Worte bringen nichts , er dreht es so hin dass er als Guter da steht .
    Es ist einfach sehr anstrengend , ignorieren bringt nichts , das macht ihn nur noch bösartiger .
    Er verhält sich wie ein verhaltensgestörter , kleiner Junge .
    Und nach außen immer das arme Opfer mimen .
    Gottseidank wissen die anderen Nachbarn wie er ist .
    Dieser alte Mann macht auch vor Rufmord nicht halt .
    Ein typischer Blockwart , der allen auf die Nerven geht .
    Er hat es geschafft zwischen uns Mietern einen Keil zu treiben , verbreitet Lügen , hetzt alle aufeinander auf .
    Eine echte Plage !
    Es kann der frömmste nicht in Frieden leben wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt….

  18. Nicky sagt:

    Sehr gut, dieser Beitrag!!! Auch ich hatte eine Nachbarin mit paranoid-narzisstischen Zügen. Sie hat oft auf der Treppe gesessen und geraucht (Sie war Diabetikerin Typ 1 und hatte oft Unterzucker und Rauchverbot in der Wohnung). Sie beobachtete mich dauernd, wenn ich nach der Post guckte. Sie hatte an Allem und Jedem was auszusetzen. Mich benutzte sie häufig als Seelen-Mülleimer und Prellbock. Wehrte ich mich, galt ich als frech. Wich ich ihr aus war ich ein Feigling. Sie war im ganzen Dorf unbeliebt. Gott sei Dank, ist sie seit Oktober 2014 ausgezogen….

  19. Uli sagt:

    Jau, so einen Typen haben wir auch in der Nachbarschaft. Der ist auch noch pensionierter Lehrer

  20. sula15 sagt:

    Sehr geehrter Herr Grüttefien,
    ich behaupte mal, dass ich einen narzisstischen Nachbarn habe(ehemal.
    Leistungssportler)allerdings im umgekehrten Fall. Nur den eigenen Vorteil
    im Blick, die Nachbarn werden ausgenutzt. Nur ein kleines Beispiel: Es werden Haustiere gehalten (Katzen).Nachbar fährt mehrmals im Jahr in Urlaub und erwartet es als selbstverständlich, dass man sich darum kümmert.Diese Unverfrorenheit überrascht mich immer wieder. Ich habe dies schon frühzeitig abgelehnt, daher sucht er sich andere Opfer und
    findet sie auch, weil sie es mit sich machen lassen….
    Lieber Herr Grüttefien, ich finde ihre Beiräge sehr realitätsnah, auch
    weil ich in meinem privaten Umfeld Menschen mit diesem Aufmerksamkeitsdifizit kennengelernt habe und langsam hinter die Fassade gucken konnte. Das Schwierigste ist, dass sie am Anfang oft super freundlich sind und immer gut drauf. Mein Nachbar kann dies auch
    gut, Leute durch seine charmante Art einwickeln.
    Frdl. Gruß

    • Sybille V. sagt:

      Ich habe so ein Exemplar von Nachbarin direkt nebenan (Wand an Wand) wohnen 🙁

      Diese spezielle Nachbarin beschwert sich (als Mieterin) bei der Hausverwaltung über falsch parkende Autos, Fußball spielende Kinder, „laut“ zufallende Kellertüren,…
      Sie läuft jedes Mal übern Weg, wenn ich das Haus verlasse. Sie kommt jedes Mal aus ihrer Wohnung, wenn ich zurück komme. Sie gibt gehörte Gesprächsinhalte aus meinen Telefonaten (in der Wohnung!) an meinen Vermieter weiter.
      Sie beschuldigt mich (ohne Beweise), ich hätte ihre Post geklaut und würde ihren Müll durchsuchen,…

      Obwohl sie in diesen Punkten stets übermässigen Fleiß bewies, konnte sie als gelernte Verkäuferin über 10 Jahre lang angeblich gar keine Arbeitsstelle finden und musste deshalb Hartz4 beziehen.

      => WARUM schickt niemand (z. B. diese Jobcenter-Fallmanager) solche Quälgeister mal zum Psychiater?????

      • Fabian S. sagt:

        Meine Meinung über sie meisten dieser nachbarschaftlichen Plagegeister ist, dass diese sich von der Gesellschaft verstoßen fühlen und sich durch ihre Aktionen Aufmerksamkeit ergattern wollen, die sie sonst im Leben niemals hätten..

        Oft reagieren diese selbsternannten Sheriffs auch nur, weil man diese nicht näher in sein Leben integrieren wollte. Sie rächen sich, weil sie abgelehnt wurden.

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