Die Furie – Wenn Männer einer Narzisstin verfallen

Wenn Männer einer Narzisstin verfallen, sind sie bis über beide Ohren verliebt, verzehren sich nach dieser faszinierenden Frau und wollen sie nie mehr gehen lassen. Blind vor Liebe erkennen sie nicht, wie sie nach und nach immer mehr von dieser anspruchsvollen Dame ausgenutzt werden. Erfüllen sie nicht ihre Wünsche und befriedigen sie nicht ihr unersättliches Bedürfnis nach Bewunderung, verwandelt sich ihre schöne Venus in eine grässliche Furie.

Bild: © olly – stock.adobe.com

Männer, die einer reizenden Narzisstin begegnen, werden von ihrer unfassbaren Attraktivität vereinnahmt. Die unglaubliche Ausstrahlung, die erregenden körperlichen Reize sowie die grazilen Bewegungen der Narzisstin wirken unwiderstehlich auf sie. Die verliebten Männer sind wie von Sinnen und bekommen ein übermächtiges Verlangen nach ihr, sehnen die Stunden herbei, in denen sie wieder bei ihr sein können, und sind kaum noch in der Lage, an etwas anderes zu denken.

Wenn sie der Narzisstin in die Augen schauen, ihre Hand berühren und ihre Stimme hören, schlägt ihr Herz höher und all ihre Träume scheinen sich in diesem einen Augenblick zu verwirklichen. Die unvergleichbare Zweisamkeit ist von intimen Gesprächen, dem Feststellen zahlreicher Gemeinsamkeiten und leidenschaftlichem Sex gekennzeichnet. Der in Liebe entbrannte Mann befindet sich in einem wahren Rausch und glaubt, die vollkommene Liebe gefunden zu haben.

Die Männer sind blind vor Liebe

Solche Männer schmelzen förmlich dahin, wenn sie nur an die Narzisstin denken, und können ihr großes Glück, einer so grandiosen Frau begegnet zu sein und von ihr geliebt zu werden, überhaupt nicht fassen. Erfüllt von Dankbarkeit, dass so eine schöne und aufregende Frau ausgerechnet an ihnen Interesse zeigt, wollen sie dieses unfassbare Glück nicht mehr loslassen. In ihrem ekstatischen Ausnahmezustand nehmen sie daher kaum wahr, wie die Narzisstin unauffällig, aber zunehmend anmaßender wird.

Sie stellt hohe Ansprüche

Die Narzisstin verlangt, dass der Mann ihre extravaganten Wünsche erfüllt: teure Urlaube in Luxussuiten, Dinner in exklusiven Spitzenrestaurants, ein neuer Sportwagen, das Zusammenziehen in eine edle Wohnung, ausgiebiges Shoppen in den teuersten Boutiquen oder die besten Sitzplätze bei den angesagtesten Veranstaltungen.

Sie spannt den Mann für ihre Zwecke ein

Er muss im Haushalt helfen, ihren Wagen volltanken, ihre Kleider aus der Reinigung holen, die Kinder von der Schule abholen, die Wohnung renovieren, sie in ihrem Beruf unterstützen oder an ihren Hobbys teilnehmen. Der Mann wird mehr und mehr an ihre Gewohnheiten und an ihren Rhythmus angeglichen – und muss natürlich alles zahlen.

Sie kümmert sich nur um sich selbst

Die Narzisstin achtet außergewöhnlich intensiv auf ihre äußere Attraktivität und betreibt eine ausgiebige Körperpflege inklusive eines umfangreichen Fitnessprogramms. Sie achtet auf ihre Figur, auf ihre Ernährung und auf ihr Image. Sie liest die Klatschpresse und ist sehr darauf fixiert, was gerade angesagt ist, was andere sagen und wie deren Einstellung zu unterschiedlichen Themen ist. Außerdem muss sie sich ständig mit anderen Frauen ihrer Klasse messen und wird sofort gehässig, wenn eine andere mehr zu bieten hat als sie.

Sobald sie den Mann vollständig mit ihrer Attraktivität betört und seine Sinne betäubt hat, beginnt sie, ihn für ihre Bedürfnisse zu missbrauchen. Anfänglich nimmt der Mann die Forderungen der Narzisstin überhaupt nicht als Ausbeutung wahr, weil er es als Ausdruck von Freundlichkeit empfindet, wenn er auf die Wünsche seiner Liebsten eingeht. Er will sie mit seiner Großzügigkeit und Gefälligkeit beeindrucken, um sie damit noch fester an sich zu binden und sie nicht mehr zu verlieren. Der Mann möchte nicht aufgrund von Kleinlichkeit oder Inflexibilität die Gunst der Narzisstin verspielen.

Die Narzisstin ist seine kleine Prinzessin, die er verwöhnen und rundum glücklich machen will. Der sinnenvernebelte Mann hält sie für etwas ganz Besonderes, weshalb er glaubt, dass sie durchaus eine besondere Behandlung verdient hat. Anfangs sieht er es als Herausforderung, ihre pompösen Wünsche zu erfüllen, weil er sich bei ihr beliebt machen und von ihr als der perfekte Mann angesehen werden möchte. Er glaubt, sich mit Großzügigkeit, Zurückhaltung und Nachgiebigkeit unersetzlich zu machen und so seinerseits die Narzisstin vereinnahmen zu können. Doch diese Strategie geht bei dieser gerissenen Dame nicht auf.

Die Narzisstin fordert die uneingeschränkte Aufmerksamkeit des Mannes

Eine Narzisstin kann auf subtile, aber unmissverständliche Weise zum Ausdruck bringen, dass sie sich nicht ausreichend beachtet und wertgeschätzt fühlt. Geht der Mann nicht unmittelbar auf ihre Wünsche ein, versucht er, ihr einen Wunsch auszureden oder einen anderen Vorschlag zu machen, muss er mit verächtlichen Blicken rechnen. Beantwortet er nicht unmittelbar ihre SMS oder geht er nicht sofort ans Telefon, wenn sie anruft, spürt er beim nächsten Treffen ihre ganze Ablehnung. Bestätigt er nicht fortwährend ihre körperliche Schönheit, wenn sie ein neues Kleid trägt oder ihre Figur vor dem Spiegel betrachtet, ist der Tag gelaufen.

Dem Mann wird umgehend von der eitlen Grazie vorgeworfen, sich nicht hinreichend für sie zu interessieren, sich angeblich nur um seine eigenen Angelegenheiten zu kümmern und sich überhaupt nicht mit ihr zu beschäftigen. Ihm werden Rücksichtslosigkeit und Egoismus vorgehalten. Dabei werden seine Interessen, seine Wünsche, seine Meinung, sein Beruf, sein Besitz und seine Freunde und Familie allesamt auf unnachgiebige und aggressive Weise abgewertet. Seine Eigenschaften und Fähigkeiten werden ausnahmslos durch den Dreck gezogen.

Oder aber der Mann wird einfach nicht mehr beachtet: Seine SMS werden nicht mehr beantwortet, die Narzisstin geht nicht ans Telefon, sie verweigert jegliche Aussprache oder erscheint einfach nicht mehr zu vereinbarten Treffen. Ihre stärkste Waffe zieht die Narzisstin, wenn sie den Sex verweigert und der Mann auf Entzug gesetzt wird – oder sie trennt sich kurzerhand, ohne große Ankündigung und ohne jegliche plausible Erklärung. Der Mann wird mit Liebesentzug bestraft, wenn er nicht genau das tut, was die Narzisstin verlangt oder stillschweigend erwartet.

Die Narzisstin wird zur Furie

Der Mann muss sich dann ordentlich ins Zeug legen, um die erzürnte Narzisstin zu besänftigen und die Harmonie wiederherzustellen. Die Narzisstin verhält sich in solchen Situationen geradezu wie eine Furie, die völlig den Verstand verliert und ihren ganzen Frust an dem Mann auslässt. Aus ihren Augen spricht blanker Hass und aus ihren Worten totale Verachtung. Mit gezierter Haltung tritt sie die Würde ihres Partners mit Füßen und hält ihm unentwegt Rücksichtslosigkeit, Unachtsamkeit und mangelnde Wertschätzung vor.

Oft zweifelt sie auch an seiner Beziehungsfähigkeit generell und stellt fest, dass er offenbar nicht in der Lage sei, sich angemessen auf die Bedürfnisse einer anspruchsvollen Frau einzustellen. Hatte er zuvor bereits Beziehungen mit anderen Frauen, dann behauptet die Narzisstin arrogant, dass ihr nun klar sei, warum seine Partnerschaften regelmäßig scheitern. Seine vermeintliche Unachtsamkeit wird ihm zum Verhängnis und der bis über beide Ohren verliebte Mann wird von Schuldgefühlen geplagt.

Um die aufgebrachte Furie wieder in eine liebreizende Prinzessin zu verwandeln, ist der Mann bereit, teure Wiedergutmachung zu leisten und der Narzisstin in unterwürfiger Weise zur Verfügung zu stehen, um ihr Herz zurückzugewinnen. Er hat keine andere Chance, als dieses emotionale Gewitter über sich ergehen zu lassen, will er wieder die romantische und leidenschaftliche Seite der Narzisstin zum Leben erwecken. Er muss nachgeben, ohne jedoch wirklich zu wissen, was er eigentlich verkehrt gemacht hat und warum die Narzisstin derart ungehalten reagiert.

Jede Rechtfertigung ist völlig sinnlos. Jede Erklärung, wie es zu der vermeintlichen Vernachlässigung oder Unachtsamkeit kam, wird mit heftigen Entwertungen oder mit Missachtung beantwortet. Die Narzisstin scheut sich nicht, im Gespräch auch tief unter die Gürtellinie zu schlagen, nur um in dem Mann ein schlechtes Gewissen zu erzeugen und ihn in die Rolle zu drängen, die er für sie einnehmen soll: Er soll sie vergöttern und keinen einzigen ihrer Wünsche verweigern.

Der Mann ist ohne jegliche Chance

Dabei sind die Forderungen der Narzisstin so überzogen und werden mit einer derartigen Herrschsucht vorgetragen, dass selbst der willigste Mann vor größte Probleme gestellt wird. Er kann nicht rund um die Uhr für die Narzisstin da sein und ihr völlig überzogenes Bedürfnis nach Aufmerksamkeit und Bewunderung befriedigen. Doch da ihn nur Gehorsam in die Arme der Narzisstin zurückbringt und er nur dann mit leidenschaftlichem Sex belohnt wird, wenn er brav und artig ist, erkennt der irritierte Mann nicht das perfide Spiel der Narzisstin.

Er ist davon überzeugt, die momentane Aufregung der Furie schnell wieder in den Griff zu bekommen. Als Mann fällt es ihm ohnehin schwer zu akzeptieren, dass er in der unterlegenen Position ist und überhaupt keine Chance gegen dieses Vollblutweib hat. Doch kann und will er sich seine Machtlosigkeit nicht eingestehen und versucht daher immer wieder, die wilde Furie zu zähmen. Er will sich selbst beweisen, dass er in der Lage ist, sie zu kontrollieren, und sieht in ihrer Widerspenstigkeit eine Herausforderung.

Diese Männer fallen im Grunde ihrer eigenen unersättlichen Begierde zum Opfer und die Narzisstin nutzt deren große Bedürftigkeit erbarmungslos aus. Völlig verzweifelt nach jedem Tobsuchtsanfall der wutentbrannten Furie, nach jedem Sturm von Beleidigungen und nach jedem Liebesentzug sehnen sie sich nach nichts mehr, als wieder unter ihre Decke schlüpfen zu dürfen. Sie finden keinen Weg, sich auf dieses emotionale Donnerwetter angemessen einzustellen: Es kommt immer mit verlässlicher Unvorhersehbarkeit.

Die Furie ist unberechenbar

Ständig sehen sich die Partner einer Narzisstin mit einer unerträglichen Launenhaftigkeit, widersprüchlichen Aussagen, offensichtlichen Ungerechtigkeiten sowie einer unerklärlichen Boshaftigkeit konfrontiert. So sehr sie sich auch bemühen, der Narzisstin alles recht zu machen, so sehr scheitern sie immer wieder planmäßig. Ihr ganzer Hass und ihre ganze Verachtung schlägt ihnen in solchen Augenblicken entgegen und sie können nur verwirrt danebensitzen und fassungslos der Irrationalität ihrer Argumente folgen.

Solche Männer lassen sich stundenlang beschimpfen, erniedrigen und bestrafen, nur um diese vermeintliche Grande Dame nicht zu verlieren. Die emotionale Abhängigkeit dieser Männer bekommt dann masochistische Züge. Der Mann ist bereit, alles zu erdulden, nur damit sich die Narzisstin ihm wieder liebevoll zuwendet. Er kann nicht erkennen, dass es ihr nur um ihre Bewunderung geht und jede Missachtung unmittelbar getadelt wird, um die Machtverhältnisse innerhalb der Beziehung nicht zu verrücken.

Auch wenn der geblendete Mann vielleicht ahnt, dass mit seiner Partnerin etwas nicht stimmen kann, so ist er dennoch nicht in der Lage, dem rätselhaften Phänomen einen Namen zu geben. Da es ihm situativ immer wieder gelingt, die Narzisstin mit hinreichend Liebenswürdigkeiten zu besänftigen, widmet sich der Mann nicht dem tieferliegenden Grund für die ständig aufkommenden Wutanfälle. Er verdrängt ganz einfach seine Machtlosigkeit oder tröstet sich mit der Annahme, dass die Narzisstin momentan etwas durcheinander ist und nicht weiß, was sie sagt und tut.

Die Furie zieht weiter, wenn die Kasse leer ist

Männer verzweifeln an diesem heißblütigen Weib. Die Narzisstin verhält sich wie ein Vampir, der sich an den Vorzügen seines Partners bereichert und diesen vollständig aussaugt, bis er nichts mehr zu bieten hat. Jede leichtfertige Missachtung ihrer Einmaligkeit wird bestraft und muss von dem Mann teuer bezahlt werden. Häufig lassen sich diese Männer so lange ausnutzen, bis sie nervlich völlig am Ende sind, ihre körperlichen Kräfte ausgelaugt sind und ihr Bankkonto geplündert ist. Wenn der Mann in jeglicher Hinsicht pleite ist und nichts mehr geben kann, zieht die blutsaugende Furie weiter und sucht sich mitleidslos das nächste Opfer.

In diesem Fall bleibt der Mann schockiert zurück. Er will nicht wahrhaben, dass ihn die Narzisstin einfach fallenlässt, wo er doch alles für sie getan hat. Er ist der Ansicht, ihm stehe für seine Bemühungen doch wenigstens ein wenig Respekt und Anerkennung zu. Doch leider erhält er weder das eine noch das andere: Der Mann muss feststellen, dass er völlig leer ausgeht.

Eine Narzisstin wertschätzt die Bemühungen ihres Partners nicht, sie bedankt sich nicht und schon gar nicht lobt sie ihn für seine großzügigen Taten. Sie kann sich zu einer solchen Geste nicht herablassen – bestenfalls tut sie es, um ihn für die eigenen Zwecke zu manipulieren. Sie erachtet es als selbstverständlich, dass ihr der Mann den Himmel auf Erden bereitet. Die Zeit, die sie im Gegenzug dafür mit ihm verbringt, dürfte des Dankes genug sein. Sie ist der Ansicht, sie hätte es dem Mann großzügig gestatten, mit einer so fantastischen Frau, wie sie es ist, zusammensein zu dürfen, aber leider konnte er ihre hohen Ansprüche nicht erfüllen. Die Narzisstin fühlt sich dann ihrerseits betrogen, weil der Mann nicht das halten konnte, was er angeblich versprach. Damit legitimiert sie dann die Trennung, wirft den Mann einfach weg und schaut nie mehr zurück.


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73 Kommentare zu “Die Furie – Wenn Männer einer Narzisstin verfallen
  1. Devine sagt:

    Wer hatte schon mal einen Partner, wo die Ex auch eine Narzisstische Störung hatte und was hat sie alles versucht um euch „ quasi die Rivalin“ loszuwerden??

    Das würde mich mal interessieren, einfach nur um zu wissen ob die wirklich im Stande dazu sind ganz merkwürdige Dinge zu machen oder ob ich einfach nur langsam paranoid werde.

    Danke

  2. Waltraud sagt:

    Hallo Arianna,
    bis ich Bescheid wusste über die NPS meines Narzissten konnte er noch seine Spielchen mit mir spielen, obwohl ich wusste, wie verlogen er ist und seine schriftlichen Aussagen angezweifelt hab. Ich bin in das schlimmste Desaster geraten. Erst nachdem ich einigermaßen wieder klar denken konnte, bin ich ihm auf die Schliche gekommen und hab mir zunutze gemacht, wie er tickt. Es hat noch gedauert und er hat immer wieder versucht, mir Schaden zu können, dazu hat er andere mit ins Boot geholt und für seine Zwecke instrumentalisiert, auch unsere Kinder. Inzwischen hab ich mich distanziert und raus gezogen und ich kommuniziere was mir passiert ist. Ich kann bestätigen, das Narzissten alles nutzen, was sich ihnen bietet, jede Information ist von Wert für diese. Das hatte zur Folge, das ich meine Tel.Nr. geändert hab. Ich kann nicht verhindern, das er weiter das Opfer spielt und den Mann mit weisser Weste gibt bei soviel krimineller Energie, die er geschickt und harmlos verkleidet. Die Menschen die ihm das abnehmen wollen, können mich…..liebend gern vergessen. Ich tu es zumindest. Jeder kann nur in seiner individuellen Situation entscheiden, wie er sich am besten vor solchen Machenschaften schützen kann und ich halte den NoContact für absolut wichtig und richtig.
    Allen viel Selbstbewusstsein gegen soviel geschickte Inszenierungen einer kranken Spezies.

  3. Alexander sagt:

    Ich habe diesen Scheiss auch mit meiner Frau. Wir haben 2 Kinder 19 und 10. Deshalb bin ich schon länger dabei zu sehen wie man eine Trennung vorbereitet. Da muss man schon etwas aufpassen. Die Anwälte sagen in der Regel wird die Rache über die Kinder ausgeübt und man soll sich genau den Exit überlegen. Die Richter haben meistens keine Ahnung von dem Narzissmus-Kram und glauben jeden Unsinn der da tränenreich vorgetragen wird. Die Beschreibung im Text ist natürlich extrem. Bei uns ist das etwas milder aber trotzdem zerstörerisch. Zumal ich erst vor 2 Jahren erkannt habe was hinter diesem geisteskranken Mist steckt.

    Das Drama ist wirklich, dass meine Frau tatsächlich gar keine Erkenntnis, Emapthie, Verständnis oder sonstwas besitzt um zu erkennen, dass nicht alle Anderen die Bekloppten sind, sondern nur sie. Speziell die Kinder werden manchmal regelrecht überfallen mit völlig absurden Ausbrüchen. Das habe ich jahrelang gar nicht mitbekommen weil ich einfach nicht da war. Mein jüngstes Kind zB ist jetzt eher durch mich geprägt und kann sich schon selbst verteidigen. Bei dem älteren merkt man schon die jahrelange Gehirnwäsche mit völlig absurdem Kontrollwahn und allem Narzisstenquatsch.

    Leider klappt es auch nicht, wenn ich ihr sage, dass sie ihre Lügen, ihre Missgunst, ihre Destruktivität, ihre Sauferei, Manipulation, eben ihr krankes Wesen einfach in den Koffer packen soll und gerne sofort abhauen kann. Obwohl es ja immer heisst Narzissten ziehen weiter wenn sie enttarnt wurden. Leider hier nicht 🙁

    Ich werde weiter sehen wie ich diese Zeitverschwendung loswerden kann. Das Glück ist, wir sind zwar schon 20 Jahre zusammen aber erst seit ein paar Jahren verheiratet. Dieser Zeitraum ca. 20 Jahre scheint bei vielen Ehen mit Kindern irgendwie ein Zeitpunkt zu sein an dem das Fass überläuft.

    Kopf hoch an alle Betroffenen 😉

    • Ruth sagt:

      …Gehirnwäsche ist das richtige Stichwort.
      und
      Wie kommt man da raus?
      und
      Wie kam man da rein?

      Gruss Ruth

    • sven sagt:

      hi alex.
      als ich vor etwa 5 Jahren erkennen musste, in welche unglaubliche sch….e ich geriet, rette mein leben(beinahe zuspät,tatsächlich gemeint wie geschrieben), die intensivstation und anschließender mehrmonatiger aufenthalt in der geschl.psytchatrie.
      da ich bis zu jenem ausgeführtem suizid, ein selbstbewusster starker mann war, wie ich heute weiss nur das manipulative bild jener NPS, warne ich dich eindringlich, die situation nicht zu unterschätzen(den mann in sicherheit zu wiegen ist bereits teil des beginnenden untergang).
      nach also 15jahren beziehung, opfer bis zur selbstaufgabe, 2 wundervollen kindern, bereitete ich mein „exit“ vor…was dann kam…psychoterror an den eigenen kinder(kinder wrack=vater wrack), auto gestohlen, sex als waffe=neue marionetten die nun mir schaden konnten, bis zum ersten mordversuch. weisser ring, neue telefonnummer, 800km weg gezogen, ohne kinder, ohne freunde, namesänderung(auskunftssperre beim Einwohn.meld.amt)körperlich und seelisch am ende(drogen und alkoholtherapie), heute: endlich clean&trocken,frei….aber kein leben mehr

  4. Herbert sagt:

    Wie sich die Geschichten doch gleichen. 2 1/2 Jahre hab ich mit diesem personifizierten Teufel verbracht und 5 Runden mit ihr gedreht. Nach jeder Trennung hat mich die Sehnsucht aufgefressen, wohl wissentlich, dass sie in den social media gestalkt hat. Ich konnte die Uhr danach stellen, wann das nächste off kommt. Mit fadenscheinigen Gründen wurde ich wieder einmal abgeschossen. Einmal passte meine Hilfe im Haushalt nicht, das andermal habe ich nicht genug an ihrem Haus renoviert. Zum Schluss ging es ums Geld. Dass ich sie nicht genügend finanziell unterstützt habe, war ihr ein Dorn im Auge. Hatte 1200 Euro monatliche Ausgaben, nur für Wohnung und Nahrungsmittel, während sich Madame für mehrere hundert Euro, sündhaft teuere Kleider gekauft hat, obwohl sie, wohlwissendlich zwei Monate später arbeitslos war. Im März 2020 kam dann der Discard. Von heute auf morgen. Sie möchte endlich glücklich werden, waren ihre Worte, um nicht einen Tag später zu weinen und mir um den Hals zu fallen. Zwei Wochen zuvor sprach sie noch von Heirat und dass sie mich so liebe. 18 Stunden, habe ich am Tag gearbeitet. Während sie bis mittags im Bett lag, um ihren Rausch vom Vortag auszuschlafen. Nach dem 6. Rauswurf fühlte ich mich elendig, verlassen, verkauft, verraten, ausgenutzt, weggeworfen. Dann kam die Zeit des Entzugs, über die ich zum größten Teil hinweg bin. Es gibt allerdings noch Tage, wo ich die schönen und lustigen Zeiten vermisse, während sie bereits mit ihrem Next endlich glücklich wird. Ich hätte nie gedacht, dass ich auf soetwas reinfalle. Nie! Und auch niemals gedacht, dass ich mir das alles gefallen lassen würde. Ich wünsche uns Allen ein glimpfliches Ende aus diesem Teufelskreislauf. Ein Ende des Schreckens, und eine bessere Zukunft. Es bleibt die Erkenntnis, dass ich mich wahrscheinlich auf keine Frau mehr einlassen werde. Davor habe ich viel zu sehr Angst. Gruß Herbert

  5. Lilli sagt:

    Mr.Hyde – Wenn Frauen einem Narzissten verfallen

    So könnte der Titel andersrum lauten.
    Narzissmus als Chance:
    Raus aus den Ansprüchen, Illusionen …,
    rein ins selbst gewählte eigenverantwortliche Tun !

    • Sarah sagt:

      „Selbst gewähltes, eigenverantwortliches Tun“, etwas, dass er/die N niemals erreichen kann, weil er/sie Panne in der Birne ist und dafür erst einmal erkennen müsste, was sein/ihr Problem ist. aber ist halt einfacher, immer Anderen die Schuld zugeben!

      • Lilli sagt:

        Hallo Sarah,

        ins selbst gewählte eigenverantwortliche Tun kann nur ich selbst, ich Angehörige/r umschwenken,
        die/der lange Zeit im Co-Abhängigkeits- Magnetismus
        die schillernde grenzenlose Egozentrik der/des narzisstischen Mutter/Partners ‚harmonisieren‘ wollte.
        Was der Mensch mit Narzissmusproblemen
        ‚erst einmal erkennen müsste‘, hat mich lange Zeit beschäftigt.
        Doch man sattelt nicht das eigene Pferd, wenn man auf das des Egozentrikers fixiert ist,
        man lässt das eigene Pferd im Stall und versucht sein/ihr ungezähmtes Pferd zu satteln,
        und das geht nicht.
        Man kann nur das Rodeo des Egozentrikers meiden,
        mit allen hier aufgezeigten Methoden.
        Selber mit dem eigenen gesattelten Pferd auf normalen Reiterwegen unterwegs zu sein,
        das meine ich bildlich gesprochen,
        mit selbst gewähltem eigenverantwortlichem Tun.
        Dort trifft man dann auch auf andere normale Reiter/innen.

        • Sonnenblume sagt:

          Hallo Sarah,

          was für ein genialer Vergleich mit dem eigenen Pferd…..

          DANKE!!

          Eine richtig hilfreiche anschauliche Metapher für mich.

          Bin schon unterwegs….,

          die Sonnenblume

    • Lilli sagt:

      … und:
      dem laut oder leise überlegenen, überinteressierten
      ‚Edelmann‘ Dr.Jeckill
      aus dem Weg gehen,
      denn dann trifft man auch nicht auf seine Kehrseite,
      den Verbrecher Hyde.
      Auf dem Boden der normalen Wirklichkeit gibt es viele Männer,
      die weder den ‚Edelmann‘ Jeckill vorgeben, noch hinterrücks der Verbrecher Hyde sein wollen.

  6. Hendrik sagt:

    Guten Morgen,
    eine Seite nur für männliche Opfer. Was habe ich dadrauf gewartet.
    Seit acht jahren leide ich. Nach einem halben Jahr kamen für mich unverständliche Verhaltensweisen zum Vorschein. Biochemische Prozesse setzten bei mir ein. Konnte meinen psychischen Zustand nicht beienflussen. Nach einer Zeit kamen Schlaf- und Herzrhytmusstörungen dazu. Hautreizungen, Sprachstörungen etc. Der starke Wunsch einfach zu sterben.Volles Programm. Konnte es nicht einschätzen. Besuche bei Ärzten und Psychtherapeuten brachten nichts.
    Plötzliche Beschimpfungen, weit unter der Gürtellinie, krankhafte Eifersucht auf alles was zwischen 12 und 80 ist. Hass auf meine Freunde, Gesichtsveränderungen in Sekundenschnelle, Schuldzuweisungen und und… Volles Programm, dazu manchmal stündliches Boarderlineverhalten.
    Zu dick, zu dünn, zu muskulös, zu sportlich, zu alt, zu billiges Rasierwasser, . . .wie du läufst, habe Beifahrerin auf dem Motorrad, obwohl es ein Einsitzer ist, werde mit Frauen gesehen, wo ich nachweislich nicht war, Verabredungen werden grundsätzlich nicht eingehalten, jedes Wort auf die Goldwaage mit der Suche nach Fehlern und Belehrung usw.
    Ich sehe sie und mir schlägt das Herz, ich sehe ihre Nummer und ich bin aufgeregt. Ich bin ein Narr. Keine Chance gegen das Unterbewusstsein und die Sucht. Habe dutzende Male versucht aus dem Kreislauf heraus zu kommen. Schaffe es nicht und so wird wohl mein ansonsten wunderschönes Leben aber ohne mehr Freude empfinden zu können, enden.

    Machts gut und ich hoffe, Ihr schafft es besser.

    • Waltraud sagt:

      Hendrik hast Du denn für Dich eine Erklärung, das Du trotz besseren Wissens und Dank der Aufklärung hier keinen Ausstieg bzw. Deine Grenzen wahren kannst? Der Knackpkt. liegt in Dir. Zeig Ihr die kalte Schulter, reagier nicht. Du weißt doch wie der Hase läuft. Nur Du kannst das ändern. Viel Erfolg!

      • Hendrik sagt:

        Liebe Waltraud,
        danke für die Worte. Ich weiß alles und ich hasse mich für meine Unfähigkeit in dieser Beziehung. Ich kenne alle Ursachen und habe nun in den älteren Jahren endlich kapiert, was passiert ist. Das Wort „ich“ taucht in jedem Satz meiner Mutter wieder. Alles 1:1. Ich bin äusserst ergeizig. War von 8-20 in der DDR-Hochleistungssportmühle mit allen Faccetten inkl. Anabolika etc. War ich nicht ganz vorn, brach für mich die Welt zusammen. Aber nicht wegen meines Versagens, sondern immer nur wegen der Anderen. Eltern, Trainer, Freunde. Als ich meine erste drei in Der Schule schrieb, stafte mich mein Vater tagelang mit Nichtachtung. Bei der zweiten Drei schlug ich mit den Kopf in der Schule immer an die Wand wegen des Psychoterrors zu Hause. Wurde Jahre bis zur Ausreise von der Stasi beobachtet und verfolgt. Hat mich nicht gejuckt. Und nun bringt mich ein Mensch um den Verstand. Einfach nur irre. Ich habe die Sache beendet. Mit dem Wissen, ich halte es nicht durch und das Drama und die Demütigungen gehen von vorn los.
        Ich habe nie gewusst, was man mit Worten, auf die ich niemals kommen würde, einem anderen antun kann. Nun gut, es ist wie es ist.
        Auf jeden Fall vielen Dank an alle und dieser Seite. Auch wenn der Satz „geteiltes Leid, ist halbes Leid“ leider nicht so richtig funktioniert.

        • Waltraud sagt:

          Hallo Hendrik, das tut mir leid. Du solltest an Deiner Eigenliebe arbeiten und aufhören Dich zu verurteilen. Alles braucht seine Zeit. Ich habe viel viel länger als Du gebraucht, zu checken, das mein Super-Narzisst eine Persönlichkeitsstörung hat. Erst mit dem Wissen und den Informationen auch auf dieser Seite hier, konnte ich anfangen, für mich zu kämpfen. Das hab ich zwar vorher auch schon getan, aber ich hab seine geschickten Spielchen nicht so wirklich durchschaut. Auch kam ich dann erst dahinter, auf keinen Fall mehr unter 4 Augen mit ihm zu reden. Ich hab nur noch in Anwesenheit Dritter Sachen mit ihm „geklärt“. Ich hab alles von ihm entfernt in meinem Zuhause. Meine Nummern geändert.
          Ich kann Dir nur von meinen Erfahrungen berichten und bereue nicht schon früher ausgestiegen zu sein. Bis zu meinem Wissen um die NPS konnte ich auch meine Grenzen nicht wahren und auch danach hat es noch gebraucht, dem ganzen einen Riegel vorzuschieben. Erst da ist mir auch aufgefallen, das ich weiteren Menschen erlaubt hab, meine Grenzen immer wieder zu überschreiten.
          Im Rückblick macht es mich traurig, so ein Leben an der Seite eines Menschen verbracht zu haben, eigentlich eher unter ihm. Ich hab gelitten und das sollte sich niemand antun. Ich wäre aber wahrscheinlich weiter auf ihn reingefallen, wenn ich früher hätte gehen können.
          Du schaffst das auch irgendwann, ganz bestimmt. Nimm Dich wichtig.
          Sei Dein bester Freund. Alles Gute

          • Birgit sagt:

            Hallo Waltraud, kurze Frage, wie gehe ich am besten damit um wenn meine beiden erwachsenen Mädels (26 und 29 den Kontakt zu mir vermeiden und den skrupellosen und verdeckten Narzissten nicht erkennen? Es ist zum verzweifeln, hab ihnen schon gesagt sie sollen sich mal über das Thema informieren, aber sie blocken nur ab!

          • Waltraud sagt:

            Hallo Birgit, wenn Deine Töchter es nicht möchten, kannst Du nichts tun. Sie müssen es ja selber erkennen. Und sie treffen ihre eigenen Entscheidungen. Wenn Du Dir einen Gefallen tun möchtest, konzentrier Dich auf Dein Leben. So mach ich es jetzt. Hat aber gedauert. Ich mach jetzt die Sachen, die ich sonst zugunsten der Familie zurück gestellt hab. Und ich freu mich über meine Freiheit, vor allem Tun und Lassen zu können, was mir gerade so einfällt.
            Ich hab auch erst spät gecheckt, wen ich da in mein Leben gelassen hab und muss mir dann auch ab und zu sagen, das ich meinen Kindern nicht vorwerfen kann, was ich selber zu lange nicht gesehen hab.
            Ich hoffe, es hilft Dir weiter.

          • Birgit sagt:

            Vielen Dank Waltraud für deine schnelle Antwort! Muss mal schauen wie ich damit klar komme, ist schon sehr hart was einem mit einem Narzissten im laufe der Jahre alles mitmacht! Und nun am Ende des Missbrauchs auch noch die Kinder verliert! Liebe Grüße und alles erdenklich Gute für alle auf dieser Seite hier!

          • Hallo Birgit,

            es empfiehlt sich in so einer Situation das eine zu machen, ohne das andere zu lassen! Sicherlich ist es die Entscheidung der Kinder, wen sie lieben wollen. Das muss man akzeptieren. Dennoch erleben sie viele unglückliche Momente neben einen Narzissten und brauchen daher sicherlich manches Mal Trotz und Verständnis. Wie man sich in einer solche Situation richtig verhalten kann, wird in diesem Ratgeber sehr ausführlich beschrieben:

            https://umgang-mit-narzissten.de/wie-kann-ich-einem-betroffenen-helfen/
            Alles Gute!

        • Sonnenblume sagt:

          Hallo Hendrik,

          …. ich möchte ganz spontan ein paar Eindrücke an Dich schreiben.

          „Das Herz kennt Gründe, wovon der Verstand nichts weiß“

          Der Schmerz ist ein Wegweiser. Und er lässt uns nach der Spur suchen, die in die Freiheit führt, die innere und in die äußere.

          Du schreibst „Und nun bringt mich ein Mensch um den Verstand“.

          Du könntest es auch so sehen, Dir steht Dein Herz ganz offen. Und es empfindet Schmerz, Enttäuschung, Traurigkeit, Verzweiflung, aber auch die Sehnsucht nach Freude, nach tiefer wahrer Erfüllung und nach Geliebtwerden – einfach weil Du da bist und nicht weil Du dieses oder jenes machst und leistest oder besitzt

          Und vielleicht sind diese Gefühle so übermächtig, so dramatisch, weil der Zugang zu ihnen noch ganz jung ist, klein wie ein Kind, das geliebt, geführt und beachtet und getröstet sein möchte.

          Mir hat geholfen und hilft noch immer (es ist ein langer Weg, aber er lohnt sich….) mir klar zu machen, dass ich selbst diese klein gebliebenen Anteile liebevoll behandeln möchte. Das will ich lernen. Das möchte ich üben.

          Es hilft mir z.B. immer wieder, wenn ich mir die Frage stelle „Was würdest Du Deinem besten Freund/in sagen und wie würdest Du Dich ihr gegenüber verhalten, wenn sie/er Dir erzählen würde, wie es um ihn/sie steht“…. Würdest Du sie/ihn genauso ablehnen und verurteilen wie Dich selbst?

          Auch wenn man alleine ist, hat man ja sich. Und ich meine es ja gerade gar nicht egoistisch, sondern im Sinne von gesunder Selbstannahme und Selbstliebe, könnte es ja ein Weg sein, so eine gute Beziehung zu sich selbst anzustreben….. Ich formulierte den Satz vor 20 Jahren „Sei Dir selbst eine gute Freundin“. Gerade in der großen Krise, wo das Herz so schmerzt und man so zu-grunde-geht. Also den Dingen auf den Grund. Man kann diesen Schmerz durchleben und immer besser verstehen.

          Immer wieder wird der Schmerz angetriggert. Wie aber gehen wir mit diesem Schmerz, der zu uns gehört, so um, dass wir gut und liebevoll für uns sorgen?

          Leider war und bin ich für meine Begriffe und Vorstellung von einem „fröhlichen Leben“ zu oft traurig (was nicht depressiv ist, sondern eine gesunde Traurigkeit, weil es ein angemessenes Gefühl für Verlust und Trennung…. ist) bin.

          Die Trauer ist wie das Leben mit einer Katze. Sie kommt und geht wie sie will. Sie lebt mit mir. Und sie will, dass ich sie gut behandle. Sie will gestreichelt werden. Und sie wärmt mich auch.

          Denn nur wer liebt, spürt auch die Traurigkeit. Sie hat auch eine schöne Seite.

          Das können nur ein paar Gedanken sein auf dieser Seite. Sie kommen spontan und von Herzen zu Dir. Ich wünsche Dir einen liebevollen Genesungsweg. Und nicht erst am Ziel gibt es schöne Aussichten und Perspektiven. Der Weg wächst im Gehen unter Deinen Füssen. Und ich wünsche Dir – langsam oder schneller – egal wie und wie lang – an jedem Tag, diese Liebe nach der Du Dich zu Recht sehnst. In Dir. Einfach weil Du da bist. Weil es Dich gibt. Weil Du leben darfst. Und Erfahrungen machst – Schritt um Schritt….. Und wer weiß von uns denn schon so genau, was nach der nächsten Biegung noch alles kommt und wie sich unser Leben fortsetzt, welche neuen Einsichten und Aussichten sich entfalten und entwickeln…..

          • Birgit sagt:

            Hallo Sven, ich verstehe nicht ganz die Aussage, das eine zu machen ohne das andere zu lassen!?

          • … Abstand nehmen und die Tochter gewähren lassen, aber gleichzeitig den Kontakt halten, um dann für Sie da zu sein, wenn es ihr schlecht gehen sollte.

          • Birgit sagt:

            … ah, so war das gemeint, vielen Dank für die schnelle Hilfe! Aber obwohl ich mich schon einige Zeit über Narzissmus informiere und sehr viele unfassbare Sachen erlebt habe in über 30ig Jahren, ist das schlimmste, dass sich meine Mädels nun auch, genau wie ich so steuern und manipulieren lassen!Er hat alles bedient, was hier beschrieben wird ohne Ausnahme und bringt es echt fertig vor den Mädels das Opfer zu spielen! Liebe Grüße und vielen Dank für die tolle Aufklärung!

    • Arianna sagt:

      Diese Menschen machen beziehungssüchtig, indem sie mit den unbewussten Traumen und der Phantasie ihres Opfers (der Vorstellung, „es könnte ja alles gut sein, wenn…“) spielen.
      Es ist nicht anders als andere Süchte, das kenne ich aus Erfahrung. Man muss sich wirklich zwingen, den Kontakt abzubrechen, Telefonnummer ändern, Adresse geheim halten, gemeinsame Bekannte vermeiden, sich mit anderen Dingen und Menschen beschäftigen etc.
      Es ist schwer aber machbar. Und sicher besser als die Alternative – diesen Personen immer wieder auf den Leim zu gehen. Sie ändern sich nie. Ihre Opfer ändern sich: indem sie innerlich kaputt gehen.

      • JKat sagt:

        Auch dieser Darstellung kann ich mich anschließen. Das Future-Faking ist auch das, was dich am meisten auszehrt und am schwersten zu “detoxen” ist. Herauszufinden was davon real und was fake ist, was man sich selbst vom Leben erhofft und will. Meist ist es recht simpel: das Grundgerüst, der Bauplan dieser Träume gehört einem und das Gegenüber schmückt sie so real, farbenfroh und mitunter übertrieben aus, modelliert es in 3D, mit goldener Schleife…zum Greifen nah, aber nie zu nah. Wenn es dann auf die Zielgerade geht und dir die Zunge auf halb Acht hängt, treten sie entweder auf die Vollbremse, verschieben die Ziellinie oder wollen von allem nichts gewusst haben (Überinterpretation von dir oder man habe sie gedrängt). Im Grunde wissen diese Menschen selbst nicht was sie eigentlich wollen und werden zurecht bindungsloses Chamäleon genannt. Morgens lieben sie dich noch und abends geben sie dir eiskalt den Laufpass und leben ein neues Leben mit neuen Vorlieben, Ideen und Gewohnheiten mit jemand anderem. Gefühls- und bindungsambivalent und emotional instabil, daran gehen auch Menschen kaputt, die “gesund” in ihrer Selbstliebe stehen. Nur lösen die sich wahrscheinlich viel viel früher. Ich habe das Spiel zwei Jahre mitgemacht.

      • Lilli sagt:

        Hallo Arianna,
        hallo Hendrik,

        beziehungssüchtig ist nicht anders als andere Süchte.
        Kann ich unterschreiben.
        Es ist schwer herauszuwachsen.
        Auf die Dauer ist bei jeder Sucht wichtig, den Sog, der ohne das Suchtmittel entsteht, mit Leben zu füllen.
        In-sich-gehen, welches Hobby man schon immer mal machen wollte und so unter normale Leute kommen, das normalisiert und man hat ein Übunsfeld, normale Leuten von egozentrischen zu unterscheiden sowie sich zu ersteren zu begeben und die zweiteren stehenzulassen.
        In eine Selbsthilfegruppe zu gehen, kann anfangs auch hilfreich sein, ich war in EA Emotions Anonymus und
        deren an AA angelehntes Zwölf-Schritte-Programm hilft mir bis heute.
        Mir hilft auch, mein Bedürfnis nach Weintrinken zu beobachten, wenn ich abends glaube, ohne Anlass unbedingt einen Absacker zu brauchen, hab ich meine gesunden Aufgaben und Hobbys vernachlässigt.
        Ich habe auch immer wieder mit der Telegonseelsorge telefoniert, um im grünen Bereich zu bleiben.
        Alles Gute …,
        wer hier schreibt und Sven Grüttefiens reichhaltige Aufklärung verinnerlicht,
        ist schon auf dem Weg der Genesung.

        • Arianna sagt:

          Das Problem ist, dass man diesen Menschen nicht vertrauen darf. Unter keinen Umständen. Sie verkaufen sich als äußerst vertrauenswürdig; sie fordern Vertrauen sogar ein und halten es für Hochverrat, wenn man ihnen nicht blindlings alles glaubt; sie isolieren einen, so dass man andere Vertraute nur schwer findet.
          Aber dieses Vertrauen ist ihre stärkste Waffe. So lange ihre Opfer ihnen glauben, werden sie ausgebeutet. Man muss lernen, dass man ihnen nicht vertrauen darf und ihnen am besten kein Wort glauben sollte, unter keinen Umständen.
          Versucht einmal, alles in Frage und in Zweifel zu stellen, was sie behaupten; dadurch ändert sich euer Blickwinkel und auf einmal macht vieles mehr Sinn.
          Einfach mal versuchen. Was habt ihr dabei zu verlieren? 🙂

          • Waltraud sagt:

            Absolut Ariana. Genau das macht sie so gefährlich, das sie wirklich alle blenden können und sich vertrauenswürdig und völlig harmlos geben können. Zudem noch als Retter und Helfer in Erscheinung treten. Wer kann sich vorstellen, das das ganze hohe Schauspielkunst ist. Deshalb hat man als Geschädigter schlechte Karten – es wird einem nicht geglaubt, was Sache ist. Und es ist Energieverschwendung. Man kann nur Distanz wahren und sich selber schützen.

          • JKat sagt:

            Sie spielen damit, dass du durch ihr Vorgaukeln von Vertrauenswürdigkeit „sauber“, sprich offen und ehrlich bleibst und alles transparent machst. Damit behalten sie die Kontrolle über dich und wirst für sie gläsern/durchschaubar. Umgekehrt steuern sie mit Volldampf in die andere Richtung und pikierten sich bspw über Schnüffeln/Spionieren. Irgendwann habe ich dieses Pikieren übergangen und bin dem Bauchgefühl gefolgt (da war die Beziehung eigentlich schon am Ende wenn kein Vertrauen mehr da ist). Im Nachgang bin ich darüber aber sehr froh, denn wenn ich nicht „nachgelesen“ hätte, hätten mich im Nullkontakt wesentlich schlimmere Schuldgefühle geplagt à la „Habe ich ihr doch Unrecht getan?“ Diese Zweifel konnte ich ausschließen. Genaus das Gegenteil war der Fall: ich habe sie bzw ihr Tun sogar noch wesentlich unterschätzt. Da kann mir dann auch niemand mehr weismachen oder sagen „Die machen das unbewusst“. Klares Nein! Diese Menschen haben keine affektive Impulskontrolle, wollen sich wie ein Kleinkind alles aus der Süßwarenabteilung sofort in den Mund schieben und werfen sich brüllend auf den Boden wenn es nicht so läuft wie sie wollen.

          • Lilli sagt:

            Ja Arianna,
            dass sie keine Vertrauenspersonen sein können,
            muss ich mir ab und zu bewusst machen.
            Sie gebrauchen alles, einfach alles, zu ihrem vermeintlichen Vorteil.
            Ein Verleumder fährt aber immer alternativlos in seinem Kreisel.
            Verschmerzt Sie/ihn und nehmt Abstand.
            Das persönliche Leben mit ‚kleineren Brötchen‘.
            ist beglückende
            als ein untergeordnetes mit größeren.

          • Lilli sagt:

            zu Lilli 9.5. 22:43
            … verschmerzt sie/ihn …
            … das persönliche Leben mit kleineren Brötchen ist beglückender,
            als das untergeordnete mit größeren …

          • Lilli sagt:

            Hallo Arianna,
            stimmt genau,
            krass gesagt:
            Verleumder u.ä.
            sind keine Vertrauenspersonen.
            Eigene Intenzionen haben und Ihnen nicht auf den Leim zu gehen ist wichtig.

            Hallo Birgit,
            lebe Dein Leben,
            ich weiß das ist leichter gesagt als getan,
            und mach mit Deinen Töchtern Begegnungen,
            bei denen es um Eure persönlichen Erlebnisse geht,
            ohne Bezug auf den Narzissten, damit er nicht nicht auch noch in Abwesenheit im Mittelpunkt stehen kann.

    • Anka sagt:

      Da haben Waltraud und Arianna schon die richtigen Hinweise an dich gegeben, finde ich. Seh‘ ich in deinem Fall auch so.

      Nach meinem Dafürhalten hast du und kennst du keine Grenzen…
      Auch macht es auf mich den Eindruck, als wäre dir nicht klar, daß „heiße“ Ver(!)-liebtheit nur eine Phase ist.
      Da spielt das „Hirn“ biochemisch „verrückt“… und die Phantasie auch.

      Schade für dich, daß du alle Hinweise deines Körpers nicht ernst genommen hast.
      Aber ich befürchte, du willst den „Kick“ und bist nach Dem (!) süchtig.
      „Dummerweise“ laufen die gleichen biochemischen Prozesse bei Verliebtheit und Angst…

      Du wirst dich Wohl oder Übel also entscheiden müssen, ob du dieser „Sucht“ weiter nachgehen willst.

      Im Moment scheinst du doch wie der oft zitierte Frosch im Kochtopf auf dem heißen Herd zu leben…

      Dann vielleicht doch besser Abstinenz !?
      Jeder „Entzug“ ist nicht gerade ein Zuckerschlecken für’s Hirn! Da muss man durch.

      Ich wünsche dir gute Entscheidungsfähigkeit und alles Gute 👍

      • Birgit sagt:

        Hallo Lilli, vielen Dank für den Tipp. Das muss ich allerdings erst noch üben. Hab aber sowieso kaum eine Chance an sie ran zu kommen. Wollte gerne mal mit meinen Mädel’s nur einen Tag verbringen und ihnen den ganzen Missbrauch schildern. Hab mir viele Erlebnisse notiert, ich könnte nach über 30ig Jahren ein dickes Buch schreiben.

        • Lise1 sagt:

          Liebe Birgit, aber vielleicht wollen deine Mädels nichts von Missbrauch hören, wenn sie nur ein paar wenige kostbare Stunden mit dir haben?

          Du willst das vielleicht loswerden, aber die leid volle Ehe der Eltern ist keine Verlockung für ein Zusammensein.

          Genau genommen sind sie dafür auch nicht zuständig. Hol dir Trost und Zuhören woanders und biete deinen Kindern schöne und zukunftsweisende gute Stunden.

          Sie haben ihre eigenen Probleme und können deine nicht mittragen.

          Wenn du für sie da sein willst, dann Mute ihnen nicht deine Ehe zu, sie sind dafür nicht verantwortlich. Auch nicht, dass es 30 Jahre wurden usw.

          Bau dir ein gutes sinnvolles Leben auf, damit Sie Lust auf dich bekommen und keine Angst vor stundenlangen Problemschilderungen haben müssen.

          Trost und Verständnis für deine speziellen Erlebnisse hol dir bei Menschen auf Augenhöhe, du hast keinen Anspruch, das bei den Kindern abzuladen, die dem fast hilflos ausgesetzt wären und daher den Kontakt lieber meiden.

          Versetz dich doch mal in ihre Lage!

          • Birgit sagt:

            Hallo Lise 1,
            klar da muss ich dir Recht geben. Ich komme aber nicht mit der Ungerechtigkeit klar, dass meinen Kindern nichts anderes übrig bleibt dem Narzissten der natürlich das Opfer spielt zuhören zu müssen. (Er lügt die ja genau so an. ) Denn vor ihm haben sie ja Respekt, egal wieviel Mist er gebaut hat.

          • Waltraud sagt:

            Hallo Lise1, unter normalen Umständen stimme ich Dir absolut zu und als (ehemaliger) Partner eines Narzissten würde man es auch zu gerne so handhaben mit den gemeinsamen Kindern. Aber; diese werden ja von ihm genauso instrumentalisiert und manipuliert, wie alle in seinem Dunstkreis. Das durfte ich hautnah miterleben. Und der Narzisst/in hat kein Problem damit, die Kinder anzustiften, um gemeinsam mit ihnen den anderen Elternteil auszubooten, in jeglicher Hinsicht. Und diese Unauffaelligkeit des Vorgehens macht es für alle Beteiligkeiten schwer, es zu erkennen. Und diese Opferhaltung die Narzissten einsetzen, ist Oskar-reif.
            Jeder muss selber entscheiden, was er/sie sich zumuten möchte und kann. Ich bin dafür, das Treffen unbelastet vom Thema stattfinden sollten. Aber lässt es sich völlig ausklammern, wenn es um Persönlichkeitsstörung geht? Das hat das Leben aller Familienangehörigen beeinflusst und man kann es doch nicht einfach wegschweigen. Vielleicht kann man Kindern anbieten, wenn sie Fragen haben, diese zu stellen, was ich aber nach wie vor schwierig finde, wenn der narzisstische Einfluss wirkt.

        • Arianna sagt:

          Hallo Birgit,
          ich habe meiner Schwiegerfamilie mal ein langes Schreiben geschickt, in dem alles augeführt war aus meiner Sicht. Ich wollte, dass ihnen klar ist, warum ich zu meiner eigenen Mutter keinen Kontakt haben will und kann. Der Familie meiner Mutter habe ich letztes Jahr auch geschrieben, etwas kürzer.
          Ich finde, dass betroffene Familienmitglieder so fair sein sollten, so etwas wenigstens mal zu lesen, anstatt immer nur eine Seite des Konflikts zu hören. Wenn man immer nur einen Blickwinkel zu hören bekommt, und das immer wieder, ist das keine objektive Darstellung und keine Gerechtigkeit sondern Gehirnwäsche.
          Meine Mutter war übrigens so unverschämt, mich jahrzehntelang mit ihren Ansichten vollzuquatschen und dann später einfach zu behaupten, ich wisse ja von nichts, da sie mir nichts gesagt habe, um mich zu schonen. Und ich wisse ja nur, was mein Vater – ihr Exmann – für Lügen über sie verbreitet. Da hört man ihr zu, seit man 9 Jahre alt ist, und dann wird es einfach weggewischt und verleugnet.
          Viel Glück mit deinen Töchtern. Ich hoffe, sie kommen nicht eines Tages in eine ähnliche Lage wie ich. 🙂

        • Lilli sagt:

          Hallo Birgit,

          ich rede mit unseren auch erwachsenen Kindern nichts über unsere Ehe,
          mit meiner Tochter z.B. geh ich mal ins Kino, mal zum Einkaufsbummel,mal Schwimmen, kurze schöne Stunden. Wir telefonieren so einmal die Woche, reden über die Arbeit, Sport, Bücher, Mode …,
          nichts über die Ehe von uns Eltern.
          Ähnlich mach ich es mit unseren Söhnen, die eher mit dem Papa was machen oder telefonieren als mit mir.
          Und alle drei führen vor allem ihr eigenes Leben.
          Sie mögen beide Eltern,
          den narzisstischen Papa und mich zu Co-Abhängigkeit neigende Mama,
          und wollen nicht Partei ergreifen!
          Also eigene Probleme selber lösen, ich frequentierte und frequentiere seit Jahren immer wieder die Beratungsstelle, also die notierten Erlebnisse würde ich dort erzählen, nicht den Kindern.
          Alles Gute …

    • Uschi sagt:

      Geh weg koste es was es wolle! Mein Bruder ist schon 30. Jahre mit so einer Person zusammen. Sie hat ihm die Persönlichkeit geklaut, er ist nicht mehr Derselbe. Nimm professionelle Hilfe in Anspruch. Sie wird dich auch um deine Gesundheit bringen und früher oder später auch um den Verstand. Deine Freunde werden weg sein. Und deine Geschwister (sofern du welche hast) und deine Eltern werden sich früher oder später von dir distanzieren und dies wegen ihr. Wenn du es wirklich willst, dann schaffst du es von ihr weg zu kommen, dessen bin ich mir ganz sicher!

    • Marie sagt:

      Ist vielleicht schwer zu verstehen, mir ging es viel besser, als ich wieder anfing andere zu treffen und auch zu daten…mittlerweile ist der Narzisst Geschichte und ich bin wieder glücklich vergeben.

  7. Arianna sagt:

    Sie schaut nie mehr zurück…? Da habe ich meine Zweifel. Diese Personen kommen bei Gelegenheit durchaus wieder an, wenn sie glauben, dass da noch was zu holen ist. Auch wenn sie längst in einer anderen Beziehung sind. Oder sie benutzen den Partner in Abwesenheit, um über ihn zu lästern und die ganze „Schuld“ an den eigenen Problemen an ihn abzuwälzen. Dadurch machen sie sich zudem interessant durch Inszenierung als armes Opfer dieses furchtbaren Kerls, der sie einfach nicht genügend gewürdigt hat.
    Besonders mies wird es im Fall von gemeinsamen Kindern. Die Frau hat keinerlei Skrupel, das Kind auszunutzen, um den Mann auszuspionieren, ihn auszuquetschen mit der Drohung, er dürfe es nicht mehr sehen; und / oder das Kind wird aufgehetzt und wird dem eigenen Vater nicht mehr vertrauen oder ihn sogar offen angreifen. Verteidigen kann er sich ja nicht.
    Dank meiner Mutter hielt ich mich jahrzehntelang für eine aufgeklärte, moderne Frau, die sich von einem Mann nichts bieten lässt, und wäre beinahe für immer allein geblieben. Erst nach Jahren des Abstands habe ich besser verstanden, wie sie wirklich ist; das hat mir auch sehr viele meiner Probleme erklärt, die mit meiner Lebenseinstellung zusammenhingen. Und auch, warum viele Kirchenfürsten behaupteten, Frauen sollten keusch und still sein. Das ist immer noch besser als diese männermordenden Ungeheuer.
    Mein Vater hat fast immer geschwiegen zu dem, was sie ihm angetan hat. Ich weiß nur, wenn sie mit ihm umgegangen ist wie mit mir, wundert mich nichts mehr.
    Arme Kerle, kann ich nur sagen. Männer sind von Natur aus schlecht, und die armen Frauen…? Ha.

    • JKat sagt:

      @Arianna: Kann ich so unterschreiben. In der Beziehung mit meiner Ex waren ihre Exen und ihre Eltern allgegenwärtig und es wurde ausgiebigst „berichtet“ und „abgeladen“. Akquiriert bzw manipuliert wurden sie mitunter aber trotzdem noch wenn es um kleinere Vorteile (Buchbestellungen, Streaming, Geld) zu erhalten. Hätten die mal gewusst wie sie sie durch den Kakao zieht und auch betrogen hat, hätten die ihr ebenfalls den Mittelfinger gezeigt. Ich wollte es natürlich „besser“ als all die schlimmen bösen Menschen machen….und wurde gen Ende genauso unrühmlich und respektlos vor die Tür gesetzt wie die anderen auch. Nur dass ich mich vor der Trennung hinreichend informiert hatte und ihre Geheimnisse und Hinterhältigkeiten „gelesen“ habe. Nichts worauf ich stolz bin, aber mich durch den Kakao ziehen lassen wollte ich mich nicht. Meine Tür und (!) Hintertür ist zu und wenn sie sich jetzt bei der nächsten Person an mir ablädt, und ich bin bestimmt auch in der neuen Spielerei präsent, dann soll sie das meinetwegen machen wenn sie es braucht., Ich habe mich energetisch von ihr gelöst und spüre end nicht mehr. Noch weniger interessiert es mich. Wenn sie es allerdings noch einmal wagen sollte ihren Kopf in meine Richtung zu strecken, wird sie entweder ins Leere laufen oder aber erleben, was für ein Schwein ich sein kann. Da ich ihr aber, trotz Abschuss meinerseits durch sie, am Ende doch noch zwei narzisstischer Kränkungen verpasst habe, wird sie mich denke ich in Ruhe lassen. Sind ja auch immer genug Willige da, die auf Augen- und Charakterhöhe dann auch besser zu ihr passen.

      • Bernd Karsten sagt:

        Ich glaube von Narzissmus hast Du ganz wenig verstanden.Du reagierst hier nur verletzte persönliche Eitelkeiten ab.

        • JKat sagt:

          Und ist das illegitim zu sagen was einem wirklich in der Rückschau und Aufarbeitung aufgefallen ist und einen auch gepackt hat? Es geht doch nicht um Eitelkeiten, es geht darum, dass du bei deinen Tugenden gepackt und ausgebeutet wirst. Und da gilt es dann dran zu arbeiten, dass diese Andockstellen nicht mehr geöffnet sind und dicht bleiben.

          • Waltraud sagt:

            JKat, Deinen letzten Satz kann ich voll unterstreichen – die eigenen Andockstellen erkennen und dicht machen und geschlossen halten👍

          • Anka sagt:

            JKat,
            behalte deine Tugenden ruhig schön bei👌, aber immer an der „richtigen Stelle mit Maß“… ☝️

            Grenzenlos werden sie sonst für dich selbst zum Übel.

            Alles Gute und immer schön achtsam sein!

        • Lilli sagt:

          Hallo Bernd Karsten,

          ich denke, wer hier schreibt,
          hat Narzissmus erlebt.
          Und Du ?

          • JKat sagt:

            @Anka: 🙂 das was du schreibst habe ich mir als Bild geschaffen: immer erst schön die Holzscheite ans eigene (innere) Feuer karren, damit es wärmt und funkt.

            Dir auch alles Gute

  8. Melanie sagt:

    Narzissten/Innen brauchen ihre Opfer und wenn die Opfer nicht mehr „willig“ sind, dann ziehen sie weiter😢! Leider habe ich viele Jahre (und das waren meine „besten“ in meinem Leben😇) nicht begriffen, dass mein NZ schleichend und auf leisen Sohlen längst weitergezogen ist!!! Es gab da draußen sehr viele Neue und Willige🤣

    Dass ich dann die Reisleine gezogen habe (was er nie erwartet hätte😣) und für immer gegangen bin, war und ist die größte Schmarch für ihn! Und was für mich das Schönste ist, ich kann ihn noch nicht einmal hassen, sondern ich kann ihn nur bedauern und verachten! Für mich und mein Leben gibt es nur noch den Blick nach vorne, das bin ich mir selbst schuldig🤗 Es geht mir jeden Tag besser und ich freue mich auf die Zukunft,
    denn ich fühle mich f r e i und das ist ein schönes Gefühl👍
    Einen guten Rat an alle „Erfahrenen auf dieser Seite“: Seid stark — keinen Kontakt (wenn es geht nie mehr) und seid gut zu Euch, denn ihr habt es Euch verdient…
    Alles Gute und viel Kraft — lässt einfach nur los…..
    LG Melanie

  9. Lambert Thomas sagt:

    Früher war die Sache ziemlich einfach: Mann spendierte dem Henker einen Festmeter Kaminholz und ein Feuerzeug. Könnte das so Einiges über den Hexenwahn erklären?

    • Lise1 sagt:

      Ja, Thomas, tatsächlich konnte man die damals nicht mögliche Scheidung durch Denunziation ersetzen. Nicht selten wurden die Denunzianten später selber Opfer, denn wer so etwas macht, hat oft auch selber noch weitere unschöne Eigenschaften an sich.

      Heute kann man sich und andere vor derart Unglück schützen, indem man sich einen guten Therapeuten sucht.

  10. Markus Berger sagt:

    Ich kann das alles nachvollziehen, zwar treffen ein paar Dinge nicht so zu und ich möchte mich mit meinen eigenen Fehlern auch nicht hinter den gewonnenen Erkenntnissen verstecken.
    Abwertungen Demütigungen und alles in Frage stellende Beleidigungen waren wechselnd mit harmonischer Harmonie. Empathie ein Fremdwort, sie brauchte dies erniedrigen. Wundervolle Nächte in Harmonie mit verständigen Gesprächen zu den mentalen Belastungen unserer Beziehung, Gründe, Einsichten, wenn die Sonne aufging war alles vergessen und ihr Spiel zur Aufrechterhaltung ihrer eigenen Grandiosität, ihr egoistiwches Verhalten ging unbeeindruckt weiter.Ihr ganzes Leben war und ist ausgerichtet auf diese Sucht nach Anerkennung. Ihr Selbstwertgefühl brauchte immer „Nahrung“, meist durch sich ständig in den Mittelpunkt stellen. Das wichtigste bei Freizeitaktivitäten war der Eindruck auf das Umfeld, sie suchte ständig Bewunderung und Anerkennung.Die Jagt nach dem „golden Kalb“ diese Hatz dazu im „Hamsterkäfig“.Soweit ich ins Konzept passte hatten wir auch wunderschöne Gemeinsamkeiten und Erlebnisse.Nichts war nachhaltig, es war immer ihre rastlose Suche nach Selbstbestätigung nach Mittelpunkt.Trotz wunderschöner Erlebnisse und Erinnerungen denke ich, das ich Jahre meines Lebens verschenkt habe, da nichts nachhaltiges geblieben ist und ich jetzt in einem Alter bin wo mir die Jahre scheinbar fehlen.
    Ich habe die Beziehung letztes Jahr beendet.Dies Leben in ständigen Schuldgefühlen und das notorische Zerstören meines Selbstwertgefühls haben das Maß des erträglichen überschritten.
    Jetzt, nach etlichen Monaten kam sie an, wir sollten uns doch nochmal aussprechen unsere Beziehung ordentlich beenden.Ich weiss nur das mir das nichts nützt, ich habe keinen Bock, mich mit den Erniedrigungen und Demütigungen nochmal zu beschäftigen.Sie sucht nur ihre Grandiosität zu bestärken.
    Nette Grüsse Markus

    • Alex sagt:

      Das erneut Ankommen, ist übllich. Fall da bloss nicht drauf rein; ich hab das selbst mehrfach durch, weil ich mich durch ihr Kind hab Locken lassen.
      Es kommen Versprechnungen, Pläne, es wird gebettelt, etc, was so unrealistisch ist, dass es nie Realität werden könnte.
      Egal was die versprechen, glaub es nicht! Führt nur in de nächste Ehrenrunde!

    • Anka sagt:

      Hallo Markus,

      du machst das ganz richtig so, finde ich.
      Du hast die Beziehung (hoffentlich sauber) vor einem Jahr beendet…
      Es braucht also keine nochmalige
      („ORDENTLICHE“) Beendigung. Ist ja auch schon wieder irgendwie „anmaßend“ von der Dame.

      Sicher brauchst du auch keine Beschäftigung mit den einzelnen „Vorkommnissen“.
      Allerdings kann es für eine neuartige Zukunft schon hilfreich sein, dir selbst einmal „auf die Schliche zu kommen“…
      Wieso hab ich mir das so lange bieten lassen?

      Vielleicht kannst du die scheinbar „verlorenen Jahre“ ja dann als notwendige Lernerfahrung sehen.
      Jeder Mensch sollte sich nur „angemessen“ behandeln lassen.
      Evtl. war dir gar nicht wirklich bewusst, daß du darauf ein selbstverständliches Anrecht hast.

      Ich glaube nach solchen Erfahrungen ist man(n)/Frau viel eher in der Lage, für die eigene Würde und die eigenen Werte einzustehen!

      Ich wünsche dir noch viele gute und schöne Jahre 😁

      • Markus Berger sagt:

        Hallo Anka, dies ist leider nicht die Seite zum kommunizieren, ich habe meinen Beitrag und deine Antwort erst heute zufällig wieder gesehen. Zufällig, da aufgewühlt und daher die Suche nach Antworten.
        Eine Nachricht hat mich heute erreicht.Mit freundlicher Anrede, und sinngemäß „ich möchte so fair sein und dir mitteilen das ich wieder einen Freund habe und glücklich bin. Alles gute bla bla“
        Natürlich wühlt mich das auf, nicht unbedingt der Fakt mit dem Freund, eher die ganzen Gedanken an ihr Love-Bombing am Anfang diese Gedanken, die Vorstellung damals von idealer Partnerschaft.
        Es wird wieder so laufen, der neue Herr wird eingewickelt und mit Liebenswürdigkeiten überzogen. Ohne zu wissen was auf ihn zukommt und ohne zu wissen das dieser schöne Anfang eigentlich schon der Anfang vom Ende ist.
        Was mich wurmt, das dies in Frage stellen, dies Werten und bewerten, dies hetzen und denunzieren zum rein waschen über viele Bekannte weiter getragen wird und mich damit maßlos in Frage stellt.Das ist so dieses verletzen weit über die Beziehung hinaus und das stimmt nicht grad gnädig, macht mich eigentlich zornig und ich brauch erst wieder meine Zeit um Gedanken zu finden die entlasten.
        Es ist keine Eifersucht, da bin ich mir total sicher, es ist diese Verletzung, diese psychische Vergewaltigung, es sind diese Zweifel am Selbstwertgefühl. Ja ich bin traurig, die vergebene Zeit, zwar mit wunderbaren Orten des Erlebens, aber ich weiss auch das alle Erlebnisse und Unternehmungen mit negativen Ereignissen verknüpft waren, getrübt von diesem ständigen Psychokrieg.
        Klar mach ich mir Gedanken über „Ko-Narzisst“ aber dazu war ich eigentlich viel zu Wesensstark und Selbstbewusst, ich brauchte niemanden an dem ich mich aufrichtete.Ich war lange Jahre selbstständig erfolgreich und dann nach einer beruflichen Wende im neuen Job akzeptiert und angesehen, habe mich wohl und glücklich gefühlt. Dann kam „sie“ in mein Leben (ich war und bin Witwer), nichts war mehr richtig.Trotzdem habe ich sie geliebt wie ein Dummer.Wie war das Wort doch heute ist.
        Ich kann mir bei ihrer neuerlichen Mitteilung nur vorstellen das sie mich kränken will, immer so ein bischen „Feuer“ drin lassen. Genugtuung beim Versuch zu belasten.
        Ja im Moment bin ich etwas aufgewühlt

  11. Matthias Keller sagt:

    Auch meine Sinne waren vernebelt und getäuscht, bis ich nach unendlichem Schmerz, durch immer wieder kehrendes kommen und gehen, dieser jenen Dame, ich es mir selbst Wert war zu gehen.

    Solange ich all das machte was Sie wollte, war ich der beste, der einfühlsamste, dort wo ihre Seele einen Platz hatte, dort wo Sie angekommen war.

    Als mir aber nach und nach die Augen aufgingen, und ich ihr Theaterspiel, beim ich einer von unzähligen Statisten war durchschaute wurde sie bösartig, herablassend, bestimmend.

    Ich verstand nie wie man innerhalb von Sekunden, von lieb zu böse werden konnte. Ich hatte Angst vor ihr, auch wenn es blöd klingt.

    Ich konnte nicht raus, isoliert wie der Vogel im goldenen Käfig.

    Sie wollte für alles gefragt werden. Und wenn ich das nicht tat, bestrafte Sie mich mit Schweigen, mit Worten wie Respektlosigkeit, Wertschätzung, Verrat und Vertrauensbruch.

    Ich verstand die Welt nicht mehr. Ich gab alles und bekam kaum etwas zurück. Aber ich blieb, stets die Hoffnung das sich etwas ändert, bis ich begriff, das ich mich ändern muss, damit sich etwas ändert.

    Sie hätte nie damit gerechnet das ich gehe, und das für immer.

    Auch ich wollte ihr beistehen Sie unterstützen, wenn Sie mich brauchte. Nur wenn ich Sie brauchte, da war dann nie Zeit übrig.

    • linaluna75 sagt:

      Sicher, dass es nicht eher eine Borderlinerin war?…

      ALLE Cluster-Bs sind narzisstISCH, aber nicht alles NarzisstEN/INNEN.
      Bei Emotional Instabilen/Typ Borderline steht diese von Dir beschriebene Wechselhaftigkeit, Glorifizierung und vollkommene Abwertung/Hass innerhalb von Sekunden mit im Vordergrund, wenn auch nur minimalst IRGENDwas getriggert wird, von dem Du in dem Moment k.A. hast; klar immer individuell zu betrachten, aber allein dieser spez. Aspekt unterscheidet sie u.a. vom Narzissten und seiner/ihrer eher generellen paranoiden Mimosenhaftigkeit (gaaanz grob schubladisiert 😉 ).

      Beste Grüße – übrigens an alle Junx hier, die DAS hinter sich haben!!!

      • Maria sagt:

        Es ist doch egal, welchen Namen von Störung die betreffende Dame hat.
        Wichtig ist, dass der Mann erkannt hat, die Frau tut ihm nicht gut. Sie ist toxisch!
        Folgerichtig die Trennung! Und so sollte es auch bleiben!
        Liebe Grüsse an alle Betroffenen

        Maria

    • W. sagt:

      @M Keller

      Diese Zeilen könnten exakt so von mir stammen.
      Es ist egal ob Männlein oder Weiblein, sie ticken alle gleich

      Wenn man nicht (mehr) so funktioniert wie sie es verlangen und erwarten wird man ignoriert und verachtet.

      Aber dann verstehen sie die Welt nicht mehr wenn man das Spiel irgendwann selbst beendet.
      Ja damit haben sie absolut nicht gerechnet.
      Ist ja auch anmassent so eine Entscheidung zu treffen ohne vorher um Erlaubnis zu fragen.
      Ich war nach all den vielen Jahren so manipuliert, das ich tatsächlich das Gefühl hatte ich müsse sein Einverständnis einholen um gehen zu dürfen.
      Heute nach einem guten Jahr wundere ich mich selbst, daß ich seinen bettelnden und heulenden Rückholversuchen wiederstanden habe.
      Das ist mir aber auch wirklich nur gelungen durch die gute Aufklärung.

      Leider kam diese Erkenntnis für mich sehr spät und habe daher mein(fast) ganzes Leben vergeudet.

      Es ist ein schwerer Weg daraus aber er ist zu schaffen.

      Gruß W.

  12. Jorge sagt:

    Wahnsinn, wie sich unsere Geschichten alle gleichen.
    In meinem Leben, bin ich leider fast ausschließlich in narzisstischen Beziehungen gewesen – als ich dachte, ich hätte das Thema für mich aufgearbeitet, kam die letzte – eine verdeckte Narzisstin. Die hat dem Ganzen nochmal die Krone aufgesetzt. Nicht einen einzigen Streit bis zur Trennung (ihrerseits), die aus dem Nichts kam. … und dann ging es los: Stalking, üble Nachrede, Wutasubrüche, Manipulationen – nur weil ich keinen Kontakt mehr wollte. Am ekelhaftesten fand ich, dass sie sich in so vielen Nachrichten widersprochen hat, dass selbst Baron von Münchhausen seine Freude daran gehabt hätte. Damit konfrontiert, ist sie dann gleich in die nächste Wutattacke hinein. Widerlich!
    Mittlerweile bin ich dankbar für ihr Verhalten: Endlich konnte ich mein Helfersyndrom und mein Abgrenzungsproblem weitestgehend loswerden.

    • Lilli sagt:

      Hallo,

      Ja, Narzissmus als Chance,
      die eigenen Defizite zu erkennen.
      Umgekehrt ähnlich:
      Ich bin zweimal mit leeren Händen rausgegangen, ohne zu wissen, dass diese unerklärliche Egozentrik mit ‚Zuckerbrot und Peitsche‘ Narzissmusstörung heißt.
      Beim dritten Mal mit Kindern, suchte ich Hilfe und wurde mein
      Helfersyndrom und Abgrenzungsproblem,
      wie Du schreibst, Jorge,
      langsam aber sicher los.

      • Jorge sagt:

        Das schlimmste an diesen Menschen ist die gnadenlose Unehrlichkeit und ihre unreflektierte Lebensweise. Interessanterweise dreht sie gerade am Rad, da sie aufgrund des Corona-Lockdowns keine Reflektionsfläche mehr hat.

        • Lilli sagt:

          …‘ dass es ihr(ihm) nur um Bewunderung geht und jede Missachtung getadelt wird.‘
          steht oben im Text. Das finde ich gut gesagt.
          Mittels der übertriebenen Show verbirgt der/die Narzisst/in seine/ihre innere Unsicherheit
          vor s i c h selbst.
          Ein Fass ohne Boden kann aber nur durch ständige Bewunderung und Anpassung des/der Abhängigen gefüllt erscheinen.
          Ehrlichkeit würde das ständig nötige Nachfüllen mit der ständig benötigten Bewunderung von außen behindern. –
          Ehrlichkeit braucht der/die Angehörige oder gar Co-Abhängige so sehr wie ein Suchtkranker,
          um von seiner Droge: der Sehnsucht nach dem übertrieben Honig-ums-Maul-schmierenden Lovebombing sowie suchtartigen Sex, frei zu werden,
          um so die Täuschungen seines Selbst zu erkennen, und zu seinen persönlichen eigenen Tätigkeiten der Lebensfreude, die echte Basis für Freundschaften bzw. eine Partnerschaft,
          zurückzukehren bzw. zu entwickeln.

  13. Alex sagt:

    Kenn ich Alles, weil ich das, bis auf die Luxusansprüche von Ihr, genau so erlebt habe.

    Mittlerweile kann ich drüber Lachen.

    Warum?
    Weil ich erkannt habe, wie leicht ich manipuliert und belogen wurde.
    Klar, hat das Alles auch bei mir seine Spuren hinterlassen, hatte ich hier an Anderen Stellen ja ausführlich beschrieben, aber jetzt, mit genug Abstand und dem Wissen, was ich jetzt habe, erkenne ich, was für ein armer Mensch sie doch am Ende ist. Sie kann nicht Anders, als zu lügen und ständig neue Typen zu verarschen.

    Nein, ich nehme sie nicht in Schutz oder was ähnliches, es bring nur Niemanden weiter, sich über seinen (ex-?) Narzissten den Kopf zu zerbrechern. Diese Personen werden und können sich nicht ändern. Und im Inneren, wissen Sie auch, wie arm sie dran sind. Aber weder wir, noch Psychologen oder sonst jemand, kann etwas ändern, was sich zT Jahrzehnte ins Hirn gefressen hat.

    Man muss für sich selbst verstehen, dass es keinen Sinn macht, Energie an so Menschen zu verschwenden. Solange man das nicht verinnerlicht, geht as Leid weiter.

    Ich habe meinen Teil aus der ganzen Sache gelernt. Auf der einen seite bin ich froh darüber, auf der Anderen hätte ich die seelischen Schmerzen gerne übersprungen. Und ich weiß auch, dass die Verarbeitung des Geschehenen schwer ist und lange dauert. Aber wenn man einmal den Punkt erreicht hat und erkennt, dass alle Gedanken Einen nicht weiterbringen und nur aufhalten, geht’s ganz schnell nach oben. Selbstmitleid bringt hier Nichts, denn die Opfer haben den Tätern Einiges voraus; nutzt das!

    Sie macht weiter wie bisher, setzt ihre Tochter alle paar Monate einem neuen Kerl vor, und wird im Alter alleine sein, weil selbst das Kind irgendwann hoffentlich sieht, was es für eine Mutter hat.

    • Alexander sagt:

      Ja, so ist es, Niemand kann was ändern. Und nein sie wissen nicht was sie für ein armer Mensch sind. Die haben keine Ahnung davon. Hat ein Tiger Mitleid mit der Antilope? Nein. So hat ein Narzisst keine Ahnung von dem was er macht. Eben noch ein Riesenkrach, eine unfassbare Lüge, eine mega Verarschung und 5 Minuten später: „…was kaufen wir denn fürs Wochenende ein?“

      Ich kann auch nicht ganz verstehen wieso Man da mit sich selbst Mitleid haben sollte. das Problem ist doch der/die Narzisst. Worüber ich mir den Kopf zerbreche ist wie ich die Alte aus dem Haus jagen kann… Falls da einer noch Tipps hat, gerne her damit.

      • Melanie sagt:

        Wie Du sie aus dem Haus jagen kannst?
        Wenn du weisst, was Du vor Dir hast, ist das doch das ein Einfachste ünerhaupt, oder habt ihr ein Haus zusammen?

      • Waltraud sagt:

        Hallo Alexander,
        Dreh doch den Spieß einfach um. Nimm ihre Verhaltensweisen ihr Gegenüber ein. Zettel einen Streit aus dem Nichts an, verarsch sie, Lueg was das Zeug hält. Was hält dich noch ab??? Sei einfach nicht mehr kontaktiebel. Und sie wissen in vielen Fällen sehr genau was sie tun, weil sie den Selbstwert und das Selbstbewusstsein ihres Gegenübers zerstören wollen. Ist nicht Zerstörung das Leitmotiv? Nur damit sie dann ungehindert über dich verfügen können?

        • Waltraud sagt:

          Kompatibel nicht kantaktiebel🤗

        • Arianna sagt:

          Hallo Waltraud,
          also ehrlich gesagt würde ich aus eigener Erfahrung davon abraten. Damit erklärt man diesen Menschen den Krieg und sie ziehen alle Register, um zu gewinnen. Meine N. Mutter wollte mal meinem Vermieter und meinem Arbeitgeber verkaufen, dass ich geisteskrank wäre und dass nur sie allein mich verstünde und mich unbedingt retten wolle… Und da sie so überzeugend ist, hätte das vielleicht geklappt, wäre der Kontakt zuwege gekommen.
          Ich habe mich mit Hilfe einer Anwältin aus der Beziehung befreit und meide sie wie die Pest. Bloß nicht zurückfeuern! Jedes Wort, jede Tat wird gegen dich verwendet. Diese Menschen haben keine Scham und kein Gewissen. Sie spionieren, suchen sich Zeugen, nehmen Telefonate auf, bewahren jedes Schriftstück auf.
          Lieber „von hinten“ still und leise aus der Beziehung zurückziehen, wenn möglich unter Zuhilfenahme rechtlicher Hilfe. Und bloß auf keine Deals einlassen, das sind alles Fallen.

  14. Jonny sagt:

    Hallo, genauso habe ich es erlebt. – Nur schlimmer! — Entweder bis Nachts um 4 h grandioser Sex, aber leider sonst im Alltag ohne jegliche Zärtlichkeiten, oder stundenlange Streitmonologe mit unbeschreiblicher Verachtung und Spott auf alles was mir wichtig war. Alles was man in guten Momenten seiner Partnerin anvertraut hatte, wurde gnadenlos bei Wutausbrüchen brutalst ausgenutzt. – Solchen einseitigen Streitigkeiten konnte man kaum entkommen. Der Start war nach System: es kommt ein „Vorwurf“, eine „Idee“, eine „Vermutung“, sie hatte was „gehört“… . Geht man darauf mit Klarstellung ein, kommt man nicht zu Wort und wird als „getroffene Hunde bellen“ mit unverzeihlicher Schuld beladen – wegen NICHTS! – Ignoriert man den Quatsch, dann werden Lügen und Vertuschung unterstellt. Dies geht stundenlang bis hin zu körperlichen Übergriffen! – Also Frau greift Mann an! – Damit dies nicht völlig eskaliert bleibt oft nur das „Abhauen“. Auch da wird einem dann „Feigheit“ oder mit mir könne man nicht sachlich (???) reden unterstellt. — Das Fass zum Überlaufen brachte ihr für mich unverzeihlicher Kommentar: Du bist hier schneller (aus dem gemeinsam gekauften Haus) draußen als Du denkst, denn ich brauche ja nur bei der Polizei zu behaupten, dass Du mich oder meine Tochter schlägst oder sexuell genötigt hättest.“ – Diese Dreistigkeit war für mir das absolute Stoppsignal. — Mit Abstand kann ich sagen, dass mir die Infos dieses Portals sehr geholfen haben. Es ist schon peinlich zu sehen, wie man in die Narzismusfalle tappt. Man glaubt immer, dass man Herr der Dinge ist und wünscht sich den „Frieden“. Daswegen gibt man sich selbst, seine Werte und alles was einem wichtig war auf. Leider! – Nur die Forderungen toppen sich: kaum hat man einen Wunsch erfüllt, darf man wie ein Hündchen über das nächste Stöckchen springen. – Nach 9 Monaten nach der Trennung: Meine Schlagfertigkeit, meine Freiheit sind wieder da. Ich habe wieder Geld. – Man merkt sich oft nur die schönen Dinge, daher habe ich mir eine „Liste“ erstellt, die ich mir ab und an durchlaß. Gerade auch wenn später immer wieder unter einem Vorwand Kontakt aufgenommen wurde: Da ist noch eine Sporttasche,… ich habe da noch was von Dir,… bis jetzt habe ich Treffen vermieden!

1 Pings/Trackbacks für "Die Furie – Wenn Männer einer Narzisstin verfallen"
  1. […] und nicht der gesamten Gesellschaft. Das ist so sehr zum gesellschaftlichen Standard geworden, daß weiblicher Narzismus sich nur graduell von dem unterscheidet, was die herrschenden Anstandregeln den Männern gegenüber […]

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