Silent Treatment – Schweigen als Waffe

Silent Treatment ist eine wirksame Manipulationsmethode, um den anderen durch eisernes Schweigen anhaltend zu verunsichern. Ein Narzisst nutzt diese Methode, indem er einfach nichts mehr sagt und sein Gegenüber wie Luft behandelt. Dieser wird daraufhin unsicher, weil er an den Narzissten nicht mehr herankommt und nicht weiß, was in diesem vor sich geht. Der Narzisst drückt mit dieser Haltung seine Verachtung für den anderen aus und unterbindet dadurch jegliche weitere Verständigung.

Bild: © JackF – stock.adobe.com

Silent Treatment heißt übersetzt so viel wie „Behandlung durch Schweigen“ und ist als Weigerung zu verstehen, mit einem anderen zu kommunizieren. Hierbei handelt es sich um eine passiv-aggressive Form des emotionalen Missbrauchs. Dabei wird auf Fragen nicht mehr geantwortet und der andere entweder nur noch starr angesehen oder überhaupt nicht mehr beachtet, so als wäre er gar nicht anwesend. Die vollständige Ignoranz des anderen löst bei diesem innere Zweifel aus, weil er glaubt, etwas Falsches gesagt oder getan und damit den Narzisst unbeabsichtigt verletzt zu haben.

Ein Narzisst kann Silent Treatment in unterschiedlichen Situationen einsetzen:

  • Der andere widersetzt sich dem Willen des Narzissten.
  • Der andere versucht den Narzissten massiv zu bedrängen.
  • Der andere enttäuscht oder beleidigt den Narzissten.
  • Der andere führt Handlungen durch, die dem Narzissten missfallen.
  • Der andere richtet sich nicht nach der Entscheidung des Narzissten.
  • Der andere hat eine andere Meinung als der Narzisst.
  • Der andere hat bessere Argumente als der Narzisst, auf die dieser sachlich nichts entgegnen kann.
  • Der andere überführt den Narzissten der Unwahrheit.
  • Der andere hält dem Narzissten ein Fehlverhalten vor, das dieser nicht abstreiten kann.
  • Der Narzisst will sich nicht zu einem für ihn unangenehmen Thema äußern.
  • Der Narzisst will keine Entscheidung treffen, um die Verantwortung nicht übernehmen zu müssen.
  • Der Narzisst ist noch sauer auf den anderen aufgrund eines vorherigen Streits.
  • Der Narzisst sieht keinen Vorteil für sich, wenn er sich mit dem Thema des anderen beschäftigt.
  • Der Narzisst will seine Macht demonstrieren.

Der Narzisst kann in anhaltendes Schweigen verfallen, wenn sich ihm der andere widersetzt, seiner Meinung oder seinem Willen nicht folgt und ihm nicht die Zustimmung und Bewunderung entgegenbringt, die er verdient zu haben glaubt. Ein Narzisst geht davon aus, dass seine Mitmenschen seine Meinungen, Wünsche, Ideen und Forderungen allesamt großartig finden und diese im Grunde überhaupt keiner Diskussion bedürfen. Stößt er dann aber auf Widerstand und muss er feststellen, dass seine Ansichten keineswegs begrüßt werden, kann er in tagelanges Schweigen verfallen, um den anderen damit zu bestrafen.

Meist geht dem Silent Treatment eine Phase der Wut voraus. Der Narzisst wird aggressiv, wenn er keine Beachtung erfährt und seinen Willen nicht bekommt. Dann versucht er meist mit endlosen Monologen und einem lauten Tonfall, den anderen einzuschüchtern und mundtot zu machen. Gelingt dies nicht, verfällt er urplötzlich in Schweigen verbunden mit dem Ausdruck tiefster Verachtung und größten Missmuts. Der andere existiert dann einfach nicht mehr für ihn – auch nicht, wenn dieser vor ihm auf die Knie fällt und sich entschuldigt.

Der Narzisst kann aber auch in Schweigen verfallen, wenn ihn der andere während eines Gespräches beleidigt. Dabei muss die Kränkung nicht einmal beabsichtigt sein oder kann es sich um eine berechtigte Reaktion auf ungerechtes oder empörendes Verhalten handeln. Der Narzisst interpretiert aber in die Aussage des anderen feindselige Absichten und begründet damit sein Silent Treatment. Hat man sich in einem Moment noch nett und freundlich miteinander unterhalten, kann sich der Narzisst schon im nächsten Moment, wenn der andere ein unerwünschtes Thema anspricht, ein falsches Wort äußert oder ihm einen zweideutigen Blick zuwirft, unmittelbar abwenden und einfach nicht mehr weiterreden.

Der Narzisst stellt sich taub

Der andere ist ihm dann keines Wortes oder Blickes mehr würdig. Weder erklärt er die Umstände, die zum Silent Treatment geführt haben, noch lässt er sich durch Bitten und Betteln erweichen. Er sagt einfach nichts mehr, beachtet den anderen nicht mehr oder verlässt den Raum. Alle Bemühungen, dem Narzissten eine Erklärung zu entlocken, gehen ins Leere. Der Narzisst hört einfach nicht mehr zu, sieht demonstrativ woandershin, widmet sich anderen Tätigkeiten oder unterhält sich mit anderen Anwesenden. Der vermeintliche Peiniger wird aus seiner Wahrnehmung gestrichen und mit völliger Missachtung bestraft.

Mit Silent Treatment versucht der Narzisst, sein angeschlagenes Selbstwertgefühl wieder zu regulieren. Indem er den anderen auflaufen lässt, ihm keine Chance für eine Aussprache bietet, ihn unsicher macht und schlechte Gefühle in ihm auslöst, fühlt er sich stark und mächtig. Er allein kann den anderen von seiner Verzweiflung befreien und er allein kann die angespannte Situation durch die Wiederaufnahme des Dialogs beenden.

Dabei empfindet es der Narzisst als durchaus gerecht, wenn er den anderen durch Silent Treatment bestraft. Da der andere ihn verletzt hat, glaubt er, diesen auch verletzen zu dürfen. Dabei entspringt das Urteil des Narzissten zumeist seiner subjektiven Sicht. In den meisten Fällen hat der andere sich ganz normal verhalten und nichts weiter getan als seine Meinung geäußert. In solchen Fällen ist die Verstimmtheit der hohen Empfindlichkeit des Narzissten geschuldet, da er die Sichtweise des anderen nicht ertragen kann und zu unangemessenen Verteidigungsstrategien greift.

Der Narzisst versteinert

Das Silent Treatment wird von einer ablehnenden und missbilligenden Körperhaltung des Narzissten begleitet: Er verschränkt die Arme, schaut an die Decke, wendet sich mit seinem Körper demonstrativ vom anderen ab und zieht eine Schnute. Seine ganze Haltung verrät seine Geringschätzung und Borniertheit – er macht komplett dicht.

Diese versteinerte Haltung löst bei dem anderen nicht nur Schuld-, Scham- und Minderwertigkeitsgefühle aus, sondern häufig auch Wut. Das provozierende Desinteresse des Narzissten erzeugt in dem anderen Ohnmachtsgefühle, was ihn zornig machen kann. Mit seinem eisernen Schweigen und seinem betont zur Schau gestellten Widerstand treibt der Narzisst den anderen in den Wahnsinn, der sich dann zu lautstarken und aggressiven Beschimpfungen hinreißen lässt, um den Narzissten endlich zum Reden zu bringen. Doch dieser tut ihm nicht den Gefallen.

Die Steigerung des Silent Treatments ist das sogenannte Ghosting. Hierbei handelt es sich um einen vollständigen Kontakt- und Kommunikationsabbruch: Der Narzisst verlässt einfach den Ort des Geschehens ohne jegliche Vorankündigung und ohne eine Erklärung. War zuvor scheinbar noch alles in bester Ordnung, so löst sich der Narzisst urplötzlich in Luft auf und „wird zum Geist“. Auch dies kann eine Form der Bestrafung sein, die der Narzisst anwendet, weil sich der andere nicht hundertprozentig im seinem Sinne verhalten oder er einfach Angst vor zu viel Nähe bekommen hat.

Was können Sie tun?

Der Narzisst bringt durch Silent Treatment seine Empfindlichkeit und Verletzlichkeit deutlich zum Ausdruck. Im Grunde handelt es sich hierbei um einen primitiven emotionalen Selbstschutz: Der Narzisst zieht sich innerlich zurück, um sich auf diese Weise vor weiteren Verletzungen zu schützen. Gleichzeitig erhofft er sich damit eine Reaktion des anderen. Er will auf diese Weise die Aufmerksamkeit des anderen gewinnen, um sich durch dessen hilfloses Bemühen wieder stärken zu können.

Sie können in einer solchen Situation dem Narzissten Ihre grundsätzliche Gesprächsbereitschaft signalisieren, die auch zu einem späteren Zeitpunkt noch gilt. Sie sollten ihm klarmachen, dass Sie ihm nur helfen können, wenn er sich mitteilt. Schweigt der Narzisst jedoch weiterhin, dann sollten Sie sich distanzieren. Mehr können Sie in diesem Moment nicht tun. Sie haben dem Narzissten die Hand gereicht – ergreifen muss er sie schon selbst.

Sie sollten erkennen, dass jedes weitere Einreden auf den Narzissten nur dazu führt, dass sich dieser noch mehr verschließt: Was auch immer Sie tun – schreien, fluchen, betteln oder weinen: Sie werden nur Schweigen und völlige Emotionslosigkeit ernten. Keine Logik, keine Vernunft, keine Rechtfertigung und keine Entschuldigung lockt den Narzissten aus der Reserve – er schweigt immer weiter.

Sie erleichtern dem Narzissten den Weg zurück in ein konstruktives Gespräch, wenn Sie sich nicht weiter um ihn kümmern und aufgrund seines beleidigten Rückzugs keine Schuldgefühle entwickeln. Da ein Narzisst ohne die Zuwendung seiner Mitmenschen nicht leben kann, wird er früher oder später den Kontakt wieder aufnehmen – wenngleich er sich bestimmt nicht freundlich nähern wird, sondern eher mürrisch und unversöhnlich. Sie können dann ruhig und sachlich mit dem Narzissten reden, ohne auf seine Stimmung einzugehen oder ihn für sein Schweigen zu verurteilen. Bleiben Sie Ihren Überzeugungen treu und bringen Sie dem Narzissten die notwendige Wertschätzung entgegen – auch wenn dies erneut zu einem Silent Treatment führen sollte. 

Die hier beschriebenen anormalen Verhaltensmuster können auch im Rahmen anderer Persönlichkeitsstörungen oder psychischer Erkrankungen auftreten. Sie sind nicht explizit nur bei einem Narzissten zu beobachten, wenngleich sie hier besonders häufig und deutlich auftreten können. Das hier beschriebene Verhalten muss aber nicht automatisch bei jedem Narzissten vorhanden sein und es kann auch situativ bei ansonsten psychisch unauffälligen Personen auftreten.


E-Book: Wie lebe ich mit einem Narzissten?

Beschreibung wirksamer Methoden und Strategien, um sich auf einen Narzissten besser einstellen und mit ihm auskommen zu können

Mehr Informationen über das E-Book


Veröffentlicht in Blog, Eigenschaften eines Narzissten
50 Kommentare zu “Silent Treatment – Schweigen als Waffe
  1. Lilli sagt:

    Hallo,
    es tut mir gut oben zu lesen, dass kein argumentieren hilft, wenn der Narzisst im Silent Treatment verharrt,
    und sich zusätzlich im sog. Ghosting wortlos verdünnisiert.
    Ihn auch abzuwerten, wenn er mich abwertet, also spiegeln, hilft auch nichts.
    Man kann nur in Distanz bleiben und die Hand zum Gespräch bereit halten, ergreifen muss er sie schon selbst,
    steht oben im Text, und das stimmt.
    Der zweite Punkt, der mir oben im Text gut tut, ist, dass,
    wenn der Verstand versteht was Narzissmus ist, das Herz diese Tatsache nur loslassen bzw.verzeihen kann,
    um aus dem emotionalen Missbrauch des dies bedürftig suchenden Narzissten auszusteigen.
    Ich lese oben, wenn man sich eine ungute Situation mit dem Narzissten vorstellt,
    und meine Gefühle noch hochgehen, bin ich noch beim Verschmerzen und noch nicht beim Loslassen bis Vergeben.
    Die Trennung vom Narzissten ist das eine,
    Verstehen und Loslassen bzw. in seelischer Distanz bleiben, das andere.
    Ersteres geht nicht immer,
    das Zweite ist die innere Befreiung,
    die man auf die Dauer in jedem Fall braucht.

    • Lilli sagt:

      … und wenn der Narzisst beim nächsten Annäherungsprozess wieder in Silent Treatment verfällt, ist wichtig, k e i n e Schuldgefühle zu haben. Die Beziehungsprobleme macht der Narzisst, n i c h t das Kind, Partner/in, Freund/in oder Kollege/in.

  2. Lilli sagt:

    Anka,
    Du schreibst, ein offener Austausch geht frei von der Leber weg !
    Gut gesagt,
    ich genieße jedes unkomplizierte offene Gespräch doppelt,
    da es diese mit den Narzissten, von meiner Mutter über manche Verwandte und Freunde bis zu meinem Mann,
    gar nicht bis wenig, gibt.
    Leber ist gut gesagt !
    Wenn ich denke, oh, heut Abend muss ich zur Entdpannung dringend ein zwei Gläser Wein trinken,
    ist es höchste Zeit für mich in einer meiner Hobbygruppen fröhliche umkomplizierte Gespräche und Umarmungennzu pflegen !

  3. Marina kop sagt:

    Hallo Ela.Ich komme aus Stuttgart.Und du..?

  4. Sabrina 89 sagt:

    Guten Tag,
    Ich habe eine narzisstische Mutter denke ich, sie ist ohne Liebe groß geworden bzw alle 4 Geschwister. Sie sind im Verhalten sehr ähnlich. Immer in der Opferrolle, überspielen Gefühle bzw. leugnen diese und sind absolut kritik unfähig. Leider bekomme ich das immer noch zu spüren.
    Meine Mutter ignorierte mich als Kind tagelang heute auch noch wenn ich etwaige Fehler machte oder meine Meinung äußerte…. Ich schrieb ihr dann immer Briefe aber sie redete nie mit mir.
    Mein Vater war nicht da also hatte ich keinen Vergleich oder andere Bezugspersonen.
    Sie hat mich immer kontrolliert und wenn sie keine Kontrolle hatte wurde ich mit Hausarrest bestraft. Noch dazu kommt sie war überfürsorglich und immer ängstlich das ist sie heute noch.
    Sie lässt mich nicht mein Individuelles Leben leben muss sich immer einmischen.
    Sie ist sehr unzufrieden mit ihrem Leben und man sieht es ihr regelrecht an.
    Das Problem heute.
    Sie hat seit 18 Monaten einen Enkel ein wunderhübsches Kind ganz was besonderes wie sie sagt. Natürlich ist für mich als Mutter mein Kind was besonderes.
    Jedoch hat sie extreme Muttergefühle, der kleine darf nichts machen wenn er bei ihr ist. Könnte ja was passieren.
    Sie verhätschelt ihn bis aufs letzte und beschenkt ihn immer.
    Sie hört nicht auf mich bzw respektiert meine Regeln als Mutter nicht. Reißt mir plötzlich das Kind aus den armen und macht das was sie gerade machen will.
    Ich will auch nicht mehr reden, denn sie fällt immer in die Opferrolle und spielt das Unschuldslamm das immer alles nur gut meint.
    Ich bin ratlos.
    Grenzen ziehen versuche ich, aber dann kommt immer nur ,, wir müssen unter 4 Augen reden“ ich weiß aber das diese Gespräche im Drama enden so wie immer.
    Was kann ich tun?
    Hab mich schon abgegrenzt mein Selbstwert aufpoliert und realisiert nach 30 Jahren was los ist.
    Wenn ich glücklich bin ist meine Mutter eifersüchtig auf mich.
    Sie ist neidisch und hilft mir nie. Hatte eine extreme Schwangerschaft und Ruhe war meine Aufgabe, wegen zu hohem Blutdruck.
    Sie rief nicht einmal an und fragte ob ich hilfe benötigte. Immer nur vorwürfe und Unterstellungen.
    Ein Chaos wirklich.
    Ich habe so oft sachlich mit ihr gesprochen aber sie verdreht immer die Wahrheit.
    Bestes Beispiel jetzt, sie hat einen 15 jährigen Golden Retriver ein braver Hund, aber wehe sie macht nicht Sitz wenn Frauli das sagt, dann wird sie lautstark und hemmt sich nicht.
    Ich habe Angst wenn mein Kind bei ihr ist, dass sie uns ausspielen wird, denn sie hat niemanden und kein Hobby, sie ist total fixiert auf ihren Enkel. Aber da sie sich nicht verändert hat und alle anderen einen Psychologen brauchen z.B. Ich
    wird sie ihr Muster auch bei meinem Sohn anwenden sobald er selbstständig wird und ein eigenes Individuum wird. Ich verwette alles.
    Kann mir jemand helfen?
    🙏

    • Lise1 sagt:

      Hallo, hier steht auf der Seite einiges zu den Eltern.

      Auch hier gibt es Wege, sich aus den Beziehungsdynamiken zu lösen. Eine Symbiose ist auch nicht gut, erst recht, wenn die Kinder über 18 sind. Es gibt kein unbegrenztes Recht der Eltern, beliebig sich in das Leben der Kinder einzumischen. Dazu wäre von deiner Seite aus wichtig, deine Grenzen zu ziehen. Da es bisher nicht geschah, wird es ohne Hilfe bestimmt schwer, da du eventuell gar nicht weißt, wo anfangen oder es überhaupt erkennen, was die Grenzverletzungen sind und wo sie schon im Kleinen anfangen.

      Alles unter dem Mantel der Gutmeinung, da kann man viel Böses tun, wenn der andere es erlaubt oder nicht erkennt und so aus Versehen unterstützt

    • Lilli sagt:

      Sabrina89,
      Dein Beitrag berührt mich sehr.
      Auch meine Mutter hat narzissmusgestörte Wesenzüge. Heute noch, obwohl gebrechlich im Altersheim, will sie bestimmen und kontrollieren.
      Du schreibst bereits in ‚Befreiung von Narzissten‘ unter ‚Silent Treatment‘, da bist Du viel weiter, als ich als junge Mutter war.
      Auch ich hatte damals gehofft, dass meine narzissmusgestörte Mutter angesichts ihrer süßen ‚unschuldigen‘ Enkelkinder, sozialer werden könnte.
      Sie ist erfreut über die Existenz ihrer süßen Enkelkinder,bis heute.
      Doch sie konnte wie alle Narzissten, nicht aus ihrer Haut, und ihre Enkelkinder besuchen sie selten, und schreiben ihr ab und zu eine Karte.
      Angesichts Deiner Tochter, über die Deine Mutter, als ihre Nachkommin, erfreut ist, kann sie auch nicht sozialer werden.
      D.h., die Grenzen kannst nur Du ziehen, und ihre narzissmusgestörten Verhaltensweisen,
      für Dich und Deine Tochter durchbrechen.
      Ich habe spät Kinder bekommen, und hatte davor zehn Jahre keinen Kontakt zu meiner Mutter.
      Mein Mann, der Vater meiner Kinder, hat auch narzissmusgestörte Wesenszüge, ebenso meine Schwägerin.
      Was mir geholfen hat, waren meine Besuche in der Beratungsstelle, bis mir aufging, dass ich nicht nur zur Helferkrankheit neige, sondern für die Helferei Anerkennung erwarten würde. Das erste könnte sich zur Co-Abhängigkeit entwickeln und das zweite ist der sog. Komplementärnarzissmus, umgekehrt egozentrisch als Deckel zum Topf.
      Empathie und Verständnis ist eine Stärke, dies bleibt sie aber nur,
      wenn Grenzen gezogen und Selbstliebe gepflegt werden kann.
      Ich fand dazu über verschiedene Hobbys.
      Was machst Du gern?, was macht Deine Tochter gern?
      Was könnt Ihr gemeinsam machen, wo unterstützt Du sie in der Verschiedenheit ? So kommt ihr auch unter andere Leute.
      Auch ich habe trotz allem Mitgefühl für meine Mutter. Doch für einen Menschen mit narzissmusgestörten Wesenszügen kann man von außen nichts tun, nur Grenzen ziehen und den Kontakt herunterfahren.
      Alles Gute !

    • Anka sagt:

      Liebe Sabrina, 89 … gefällt mir gut! Ist ein „Superjahrgang“ 👌
      Erstmal ganz herzlichen Glückwunsch, daß du die nicht ganz einfache Schwangerschaft auch ohne die Hilfe, die du dir sicher von Herzen ersehnt hast, eben doch „allein“ so gut gemeistert hast.
      Sieh dir DAS erst einmal in allen Phasen nochmals ganz genau an! Sei „stolz“ auf DICH, DU hast es geschafft, OHNE SIE !

      Leider kann ich dir aus eigener Erfahrung auch keine Hoffnung auf „Verbesserungen in DEINEM SINNE“ machen, wenn die „Konstellation“ nicht geändert wird…

      Ich schließe mich Lise1 und Lilli an.

      Genau genommen ist ja ohne Belang, ob und was bei deiner Mutter früher „schwierig für sie“ gelaufen ist!

      Entscheidend sollte doch für dich und DEIN KIND sein, was JETZT IST!
      Ob und wie sie dich jetzt als ERWACHSENE achtet, DICH als Mutter respektiert, DIR im Notfall Stütze ist und DIR hilft.

      Sicher machen alle Mütter mal Fehler. Und sicherlich gibt es kaum eine Groß-Mutter, die nicht auch hin und wieder ihren „Senf dazugibt“ …
      (Ich auch 😝)
      Aber du kannst wunderbar für dein Kind sorgen, weil mein Kind das auch kann! Punkt.

      Wichtig ist für dich ganz klar zu überdenken und zu überprüfen was du willst und klar zu erkennen, was du keinesfalls mehr „durchgehen“ lassen willst. Egal bei oder von wem!
      Vielleicht brauchst du da wirklich Unterstützung. Bei so „eingefahrenen Denk-und Prägungsmustern“ möchte ich dir das unbedingt empfehlen!
      Schau dich ruhig nach Erziehungsberatung und/oder einem passenden Psychologen um.

      Verringere erstmal in kleinen Schritten den Kontakt, wenn du nicht unbedingt darauf angewiesen bist.
      Besprich mit ihr nicht, was sie dir in irgendeiner Form vorwerfen oder madig machen kann.
      Schau dich auch nach Alternativen um.

      Und lerne …
      (Das meine ich ernst)
      NEIN!
      ICH MÖCHTE JETZT …
      ICH GEHE JETZT!
      DAS PASST/GEFÄLLT MIR NICHT!

      Und handle ent-sprechend.
      Du bist jetzt groß 😉
      Du darfst das nämlich 👍

      Wirkliche Ruhe und Zufriedenheit findest du erst dann, wenn du dir vollkommen klar darüber bist, daß SIE gar nicht anders „kann“.
      Nicht mit dem Hund, nicht mit dir, irgendwann auch nicht mehr mit dem Kind!

      Ich wünsche dir alles Gute auf deinem Weg!

  5. Lilli sagt:

    Hallo,
    seit ich weiß was Narzissmusstörung ist, kämpfe ich gegen Silent Treatment nicht mehr an, lasse ihn, betrachte es als seine Erkrankung,
    und tu und lasse währenddessen was ich individuell möchte.
    Wenn man mit dem,
    mit allem Rat von Sven Grüttefiens ‚Umgang mit Narzissten‘,
    einigermaßen erträglichen Narzissten,
    aus wirtschaftlichen oder familiären Gründen z.B.,
    zusammenbleibt,
    ist die Partnerschaft eine Zweckbeziehung.
    Eine Beziehung wie im Liebesfilm ist das nicht.
    Wichtig ist, die eigenen Bedürfnisse zu erfüllen, und genug Distanz einzuhalten.
    Ich gratuliere jedem und jeder, der oder die irgendwann eine normale Partnerschaft erlebt.

  6. Barbara sagt:

    Hallo Herr Grüttefien,
    Opfer von Narzissten wird im weiteren Umgang mit dem Narzissten oft zur“Gray Rock Methode“ geraten. Irgendwie sehe ich Parallelen zum Silent Treatment des Narzissten.

    • Grundsätzlich ist es ratsam, den Kontakt zu einem Narzissten gänzlich abzubrechen und nach der Trennung auf nichts mehr zu reagieren, was noch von ihm kommt, und sich gar nicht mehr in ein Gespräch verwickeln zu lassen. Insofern kann in diesem Fall die Gray-Rock-Methode hilfreich sein. In einem aktuellen Gespräch mit einem Narzissten provoziert man ihn eher durch eisernes und anhaltendes Schweigen. Es kann als ein rhetorisches Mittel im Gespräch eingesetzt werden, indem man durch ein kurzes Schweigen – das jedoch nicht wie Sprachlosigkeit wirken soll, sondern eher den Ausdruck von Gelassenheit hat – entweder die Zustimmung verweigert, ihn spiegelt oder die Belanglosigkeit seiner Aussage andeutet. Die Gray-Rock-Methode ist eine Schutzmaßnahme für Betroffene, das Silent Treatment ist Ausdruck von passiver Aggression. Im ersten Fall will man den Narzissten loswerden und nicht länger belästigt werden, im zweiten will wird die Methode zur Manipulation eingesetzt.

    • Yvonne sagt:

      Gena! Mir ist auch schon aufgefallen, dass das Verhalten von Opfern von Narzissten irgendwann genau gleich wird, wie das Verhalten von Narzissten. Deshalb fällt es mir schwer immer genau zu unterscheiden, wer jetzt genau wo und warum der Narzisst ist. Aber vielleicht geht es ja nur mir so. Beziehungs- und Machtspiele mit Schweigen und Kränken sehe ich allerorten. Ich glaube aber nicht, dass es sich dabei immer nur um Narzissten handelt.

  7. Lisa sagt:

    Hallo Herr Grüttefien, ich kenne von einem Bekannten von mir, den ich aus vielen Gründen für einen (wenn auch nicht ganz so bösartigen) Narzisten halte, eine ähnliche Verhaltensweise und mich würde interessieren, ob sie dieses Verhalten auch als narzistentpisches Silent Treatment werten würden. Wenn man meinem Narzisten Vorwürfe oder Vorhaltungen zu einem bestimmten Verhalten macht, antwortet er häufig nicht, sondern starrt vor sich hin. Es ist aber kein beleidigte oder aggressives Schweigen, sondern wirkt eher „ertappt“, bzw verunsichert. So als wolle er vermitteln,dass er den Fehler einsieht, allerdings vor lauter schlechten Gewissens nicht in der Lage ist, in ein konstruktives Gespräch einzusteigen. Die Stimmung wird dann auch nie feindselig. Mich hat das dennoch schon häufig wahnsinnig gemacht, da es mir in den jeweiligen Situationen mehr geholfen hätte, wenn er sich erklärt und geredet hätte, statt nur zu schweigen. Vor allem, weil er häufig eine Antwort schuldig bleibt. Ist diese Form des Entziehens aus einem konstruktiven Gespräch ebenfalls typisch für Narzismus? Ggf Danke für Ihre Antwort!

    • Es hängt von dem Thema ab, das situativ besprochen wird und auf welche Weise der Narzissten durch diesen heiklen Punkt berührt wird. In dem beschriebenen Fall wurde offenbar seine Scham ausgelöst und er wollte sich nicht weiter zu diesem Punkt äußern. Dann ist das Schweigen nicht als eine aggressive Verweigerung zu deuten, um es dem anderen heimzuzahlen und diesen zu ärgern, sondern als Ausweichmanöver, um das für ihn peinliche Thema zu umgehen: Er will raus aus dieser Situation.

      • Anka sagt:

        Dieses Verhalten kommt auch mir sehr bekannt vor! Und ja, ich empfinde es auch als „ausweichen“ … Allerdings erscheint es mir mittlerweile eher als eine schauspielerische „Glanzleistung“. Die Rolle: „Kleiner gescholtener, betröppelter Junge, hör doch bitte, bitte auf …“ Verhaltenseinsicht? Keine. Kann man sich dann also auch sparen.

        • Lilli sagt:

          Anka,
          dem kann ich nur zustimmen.
          Silent treatment,
          ‚ertappt‘ bzw. Scham wegschweigen,
          Schweigen und Manipulieren – statt fairem Miteinander.
          Angesichts eines Todesfalls im Freundeskreis fällt mir auf, dass er auch hier durch komische Andeutungen im Mittelpunkt zu stehen versucht.
          Immer noch hoffe ich ab und zu, dass er kann, was er nicht kann, dann geht es mir schlecht.
          Er schweigt nicht aus Freiheit in Alternative zum Gespräch,
          er schweigt, weil er in Silent Treatment, Manipulieren und Nicht- individuell- reden- können, gefangen ist.
          So viel Distanz wie nötig,
          und die Hoffnung auf faire Partnerschaft aufgeben.
          Selber leben und allen Rat von Svens ‚Umgang mit Narzissten‘ beachten,
          ‚besser geht’s nicht‘.

          • Anka sagt:

            Liebe Lilli, die wirklichen „Motive“ kann man sich im Grunde genommen nur „zusammenreimen“.… Mir erscheint es tatsächlich wie „nicht können“, gar nicht zu wissen wie weiter … Ein offener und aufrichtiger Austausch geht frei-von-der-Leber-weg. Da mag sicher Angst und Unsicherheit im Spiel sein, doch insgesamt sehr anstrengend sowas!

      • Lisa sagt:

        Danke für Ihre Antwort! Nur nochmal die Frage, ob diese ausweichende Verhaltensweise auch typisch ist für Narzismus oder ob sich hier nur eine anderweitige schlechte Eigenschaft zeigt.

  8. Hoffnung sagt:

    Hallo

    Genau dieses Verhalten meines Partners, den ich nach dem Tod meines Mannes kennenlernte, hat mich bis heute wahnsinnig gemacht.

    Bin immer noch in dieser krankhaften Beziehung gefangen.
    Lügen, Missachtung, Empathielosigkeit, Schweigen, nicht antworten und nicht zurückrufen, so tun als bräuchte er nicht zu antworten!

    Nun bin ich draufgekommen, dass er mich seit Jahren betrogen und belogen hat mit seiner Exfreundin.

    Als ich ihn darauf ansprach, leugnete er immer und immer wieder. Er sagte ich bilde mir das nur ein! Ich sei soo eifersüchtig, dadurch sehe ich schon Gespenster!
    Was dem Fass den Boden ausschlägt ist, dass er ständig unsere Fotos weggeräumt hat, meine Schuhe und Kleidung versteckt hat, die Shampoos und Duschgels aus dem Bad weggeräumt hat wenn er sich SIE für Sex ins Haus holte!

    Immer wieder suchte ich meine Sachen, immer waren sie woanders, oder versteckt, oder nicht mehr auffindbar! Wenn ich ihn darauf ansprach „wusste er es nicht“ – „Wirst schon du woanders hin geräumt haben“ oder er sagte einfach nichts und lies mich im Irrglauben!!
    KEINE ENTSCHULDIGUNG!! Welcher Schmerz da zurückbleibt kann er gar nicht im geringsten erahnen, geschweige Mitgefühl für meinen seelischen Schaden empfinden. Er empfindet gar nichts!

    Bei jedem Ertappen schweigt er und hüllt sich in Schweigen.

    Dann wollte er plötzlich eine offene Beziehung! Er wusste, dass ich von Anfang an keine offene Beziehung dulden kann.
    Hat aber immer neben mir andere Frauen gehabt!

    Dann fängt er immer wieder an Hoffnung zu schüren und so zu tun als ob wir zusammengehören und er mit mir zusammen sein will!

    Aber mit welchem Schmerz ich das erleben muss, daran denkt er nicht.
    Er denkt nur an SICH und seine Bedürfnisse und dass diese gestillt werden -egal wie und egal mit wem.

    Ich muss da einfach raus!!

    • Melanie sagt:

      Ja, liebe Hoffnung, Du hast Dir die Antwort schon selbst gegeben — nur raus und zwar so schnell wie möglich! Jeder Minute, jeder Stunde und jeder Tag ist zu viel….

      Ich hatte meine sehr lange Ehe als mein Schicksal angenommen, weil ich nicht wusste, dass mein toxischer ExMannn ein verdeckter und äußerst bösartiger Narzisst war und ist!
      Ich habe mich „gerettet“, wenn der Weg auch sehr schmerzhaft war, denn ich konnte sehr schwer loslassen. Irgendwann gibt es den Punkt, wo man erkennt, das es so nicht mehr weitergeht, wenn man nicht kaputtgehen will — dann ist auch der letzte Hoffnungsschimmer dahin…

      Die Hoffnung, dass wir etwas ändern können, ist das, was uns bleiben lässt, aber die Erkenntnis, dass sich NZs nicht ändern wollen und nicht ändern können muss uns endgültig die Augen öffnen!

      Ich wünsche Dir viel Kraft für Dich, Deine Entscheidung bzw. Deinen weiteren Weg…..
      Herzlichen Gruß eines langjährigen „Opfers“…
      Melanie

      • ABC sagt:

        Nichts ändert sich bevor man sich selbst nicht ändert. Es liegt doch nicht am Narzissten dass du dich als Opfer siehst, du allein machst dich zum Opfer… der Narzisst ist krank, nicht du

      • Hoffnung sagt:

        Herzlichen Dank liebe Melanie,
        mache jetzt eine Psychotherapie, und hoffe, dass sie sich mit Narzissmus auskennt. Ich hatte bereits einen Ehemann der mich verbal und körperlich verletzte!!
        Ich als „Komplementär“ habe erkannt, dass ich daran kaputtgehe. Körperlich habe ich bereits Erkrankungen die durch die vielen seelischen Verletzungen entstanden sind.

        Warum geht man wieder in so eine Beziehung.
        Daran muss ich jetzt arbeiten und für mich sorgen.

        Liebe Grüße

      • Ina sagt:

        Liebe Melanie, du hast alles auf den Punkt gebracht. Genauso hätte ich es geschrieben. Bei mir waren es 30 Jahre. Ich könnte Bücher schreiben…Erst als ich eine Burnout Diagnose hatte und sehr viele pychosomatische Symptome, begann ein Wandlungsprozess in mir. Es hat aber noch mal 3 Jahre gedauert, bis ich endgültig ausgezogen bin und weitere 3 Jahre, bis alles abgeschlossen war. Ich habe mich damals gut auf den Auszug vorbereitet, da ich wusste, was dann kommt. Krieg ohne Ende über die Rechtsanwälte. Natürlich sollte ich mit nichts aus der Ehe gehen. Jetzt bin ich endlich frei und lebe mein Leben. Ein tolles Gefühl!

    • Anka sagt:

      Ja liebe Hoffnung, deine Hoffnung ist doch da ganz offensichtlich mehrfach „ent – täuscht“ worden und völlig fehl am Platz. Deine Vorstellung von einer Beziehung paßt nicht zu seiner. Punkt! Ich finde du hast nicht nur das Recht sondern auch die „Pflicht“ der Verwirklichung deiner „Beziehungsvorstellung“ 😉 Ansonsten spielst du ja nur weiter „die Ersetzbare“ … Sei es dir Wert und schaff Platz für Einen, der dich wirklich achtet und schätzt als „die wunderbare Frau an meiner Seite“ … Alles Liebe für dich 🤗

      • Hoffnung sagt:

        Liebe Anka

        Mehrfach enttäuscht, das ist das richtige Wort. Alles habe ich für meine Beziehungen gegeben. Bis zur Selbstaufgabe.
        Ich konnte keine Grenzen setzen!
        Heute weis ich, das ich es mir WERT sein muss, Glücklich zu sein.

        Alles Gute für Dich und DANKE 🙂

        • Anka sagt:

          Ganz genau !

          Es ist JETZT daran endlich einmal den eigenen Verstand „in-Frage“ zu stellen… Jedenfalls für mich 🤔 D.h. :
          – Was macht eine glückliche Beziehung für mich überhaupt aus ?
          – Wie sieht das konkret aus ?
          – Wie kann das umgesetzt werden ?

          Vor kurzem viel mir dazu ein Buch in unserer Bibliothek in die Hand.
          „Giftige Beziehungen“
          Schien mir erstmal uninteressant, da ja schon „bekannt“.
          Das wunderbare war der Teil, in dem sehr schön einfach das „gelingende Miteinander“ aufgezeigt wurde …
          Offengestanden war ich erschrocken. „Ach du Schei..“ war mein einziger Gedanke. Nichts davon hatte je mit „meinen“ „Männern“ stattfinden können. Da sind mir die Lichtlein aufgegangen! Sehr zu empfehlen, für alle ohne „gute Vorbilder“ 🤭

    • Beharrlich sagt:

      Dann geh doch raus, Hoffnung! Die Verhaltensmuster stimmen mit denjenigen meines Ex-Freundes zusammen.
      Du kannst seine Leere füllen und er weiss genau, was er Dir sagen muss, damit Du es tust. Er sagt, ihr gehört zusammen. Da regen sich natürlich bei Dir die Gefühle und genau, die braucht er, um sich grossartig und bestätigt zu fühlen, dieser NICHTS!

  9. Renata sagt:

    Man kann das silent treatmtent auch als letztes Mittel gegen Pseudogespräche und Pseudozugeständnisse seitens des Narzissten einsetzten. Bei mir war es so, dass meine Bedürfnisse trotz vieler Gespräche und Kompromisse meinerseits chronisch missachtet und ignoriert wurden. Ich habe jahrelang gesprochen, mich erklärt, um Verständnis, Aufrichtigkeit und ein ausgewogenes Verhältnis gebeten, doch es wurde alles letztlich in den Wind geschlagen und nicht mal angeschaut. Irgendwann, nachdem ich mal wieder angelogen wurde und dem Narzissten sogar seine schriftliche Zusage, die er hinter meinem Rücken gebrochen hatte, unter die Nase hielt, da behauptete er dennoch, dass er gar nicht gelogen hätte (dreistestes gaslighting, aber ich kann lesen) und wollte dann wieder mit mir reden oder wohl besser mich weiterhin beschwatzen und für dumm verkaufen.

    Ich habe daraufhin jegliche weitere Scheinkommunikation abgelehnt und den Kontakt radikal abgebrochen.

    Der Narzisst, dessen „grosse Liebe“ ich angeblich gewesen war, hat nach knapp einem Monat eine andere sicherlich auch „grosse Liebe“ gefunden…

  10. Marina kop sagt:

    Hey..Ela..haha..sportlich…blaue Augen….??

  11. Lilli sagt:

    Hallo,
    dass Silent Treatment eine Einschränkung des Narzissten ist,
    der keine Freiheit mit der Wahl zu reden oder zu schweigen hat,
    weiß ich erst,
    seit ich weiß was eine Narzissmusstörung ist.
    Lange hatte ich bei meinem Mann und Vater unserer Kinder dagegen angekämpft, den Kindern war schon klar, dass sein Schweigen keine Stärke ist.
    Heute gebe ich es nach oben ab, zur Höheren Macht.
    Praktisch betrachtet schweige ich selber öfter ihm gegenüber und fülle seine Schweigerei mit eigenem Leben, nach dem Motto: was würde ich einfach so, tun und lassen, wenn er gar nicht da wäre.
    Und ich schlafe immer wieder mal, einfach so, auf der Couch statt im Ehebett.
    Wenn ich für ihn auch immer wieder nicht so berechenbar bin,
    hält er immer wieder doch Grenzen ein.
    Wobei der vielfache gute Rat von Sven Grüttefien im ‚Umgang mit Narzissten‘ und Eure Beiträge, meine Möglichkeiten erweitert und erleichtert.

    • Lilli sagt:

      … ich beglückwünsche jede und jeden,
      der/die sich von Partner oder Partnerin mit narzissmusgestörten Wesenszügen,
      gleich abwenden oder bald lösen kann.
      Ich hielt seit meiner Kindheit und viele Jahre für Schicksal,
      was eine Persönlichkeitsstörung ist: Narzissmusstörung und Co- bzw. Komplementärabhängigkeit.

  12. Alex sagt:

    4 Monate Lovebombing ohne Ende; täglich 10 oder mehr mails, Bildchen, Sprüche, Wünsche, Geschenke per Post…
    Sie macht Pläne, will sich entschuldigen, es Besser machen, mich nie wieder verletzen oder enttäuschen und endlich die Chance nutzen mit mir alt zu werden…
    Dann, von einem Tag auf den Anderen, Silent Treatment, als ob es die letzten 4 Monate nie gegeben hätte.

    Für einen normal denkenden Menschen ist sowas nicht zu verstehen. Von Heute auf Morgen wird man wieder ignoriert, auf respektlosem Weg abserviert, als ob man keinerlei Gefühle hätte, wenigstens zu erfahren, was zum Henker denn das Problem ist.
    Aber Antworten wird man nie bekommen, nie!

    Das letzte Silent Treatment war endlich ein Weckruf für mich; der finale Sargnagel, der noch gefehlt hat, um zu erkennen, dass diese Frau pures Gift für mich ist. Da dies nicht das Erste Mal war, war der Schock zwar weniger groß, die Erleuchtung dafür umso mehr. Endlich konnte ich reflektieren, was ich fast 5 Jahre hab mit mir machen lassen.
    Und ich wurde sauer auf mich selbst weil ich es nicht verstehen konnte, wie ein Mensch so eine Kontrolle über mich erlangen konnte und in welche irrationale emotionale Abhängigkeit ich mich ungewollt begeben habe.

    Das letzte Silent Treatment war das letzte fehlende Puzzlestück um mich emotional zu lösen, weil mir dies gezeigt hat, dass sich Menschen nie ändern. Besonders nicht die komplett empathielosen Psychopathen, die nicht raffen, was sie durch so eine Aktion einem Menschen antun. Aber das ist wie immer, möglichst schnell einem Konflikt zu entfliehen.
    Parallel zum Silent Treatment erfolgte das Austauschen; innerhalb von 4 Tagen ein neuer Partner (der mittlerweile nach 5 Monaten auch schon wieder ausgetauscht wurde). Sie ändern sich nicht…

    Ich gehe schwer davon aus, dass ich in diesem Jahr oder spätestens im Frühjahr wieder von ihr hören werde, wenn sonst keine energielieferant mehr zur Verfügung steht. Diesmal jedoch wird das Spiel nicht mehr mitgespielt. Ich bin raus aus diesem kranken Kreislauf, der mich fast 5 Jahre meines Lebens gekostet hat.

    Auch in Zukunft werde ich bei Silent treatment nicht den Mund halten, es ansprechen und wenn sich das widerholt, meine Konsequenzen ziehen und gehen!
    So eine respektlose Behandlung hat niemand verdient, ausser dem Narzissten, denn man ist vor Allem ihm/ihr keinerlei Antworten mehr schuldig!

    • Klarsicht sagt:

      Geht mir genau gleich, Alex. Das letzte Silent Treatment war der Sargnagel für diese Beziehung. Ich finde das Silent Treatment ist die schlimmste Manipulation überhaupt. Man fühlt und erfährt so richtig, dass man nicht einmal mehr eine Antwort wert ist, wertlos halt einfach (für den Narzissten zumindest).
      Ich hatte in unseren langen Beziehung beim Silent Treatment immer wieder nachgefragt, was denn der Grund ist, was ich getan haben soll, was ihn verletzt habe, etc. etc. Natürlich habe ich darauf KEINE Antwort erhalten, aber gar keine. Nach einer gewissen Zeit ging er einfach wieder zum Alltag über…
      Beim letzten Mal, hatte ich mir gesagt, jetzt mache ich einfach dasselbe… ich frage nicht mehr nach, was der Grund für sein Schweigen ist, ich gebe nicht mehr stetig, sondern ich gebe genau noch soviel wie ich bekomme… ich schweige einfach auch, und zwar genau so lange wie er. Wenn er 10 Tage nichts mehr von sich hören liess, tat ich dasselbe, liess auch 10 Tage nichts mehr von mir hören (zugegeben fiel mir sehr schwer, und meist meldete ich mich doch schon vorher). Aber trotzdem ging da die Post ab: ER fühle sich ignoriert, es sei sehr anstrengend, war seine Meinung schon nach kurzer Zeit. Und er ward zum Opfer und ich zum Täter … Nun, wenn zwei dasselbe tun, ist es halt nicht dasselbe. Aber es war von meiner Seite keine gezielte Manipulation, ich wollte ihn auch nicht bestrafen, sondern ihm zeigen wie weh das tut. Und schlussendlich konnte ich einfach nicht mehr anders, nicht stetig geben und geben… mein Herz verschloss sich (ich konnte nicht einmal mehr das von ihm angebotene „offene Gespräch“ annehmen), ich war erschöpft und mir blieben schlussendlich (auch) die Worte weg…

      • Alex sagt:

        Die denken halt, sie machen das Richtige.
        Sie können, durch fehlende Empathie und durch die psychische Störung absolut nicht verstehen, was man einem Anderen damit antut (was ja eigentlich nur eine Schandtat von Vielen ist). Aber selbst wenn was kommen würde, wären die Aussagen eh nur Gelogen. Von daher gibt es keinen Unterschied zwischen ST und der finalen (falschen) Aussprache. Am Besten man geht wortlos, weil selbst Sachen an den Kopf werfen nix bringt.

        Ich habe oft nachgefragt und das war ein Fehler. Ich hätte mit den gleichen Mitteln agieren sollen wie sie. Komischerweise kam, wenn ich nicht umgehend geantwortet hab, sofort eine Antwort, mit der sie mir ein schlechtes Gewissen machen wollte.

        Meine Ex ist psychisch krank. Nach Allem was passiert ist, ist sie sofort zum letzten Ex zurück. Das hat keine 2 Tage gedauert. Natürlich wurde ihre Tochter auch direkt drauf angesetzt. Jetzt ist sie wieder mit einem Anderen, mit dem zusammen, der 2015 massive Intrigen gegen Sie gestartet hat und sie drillt ihre Tochter so, dass die zu dem Kerl sagt „Du bist der Beste den meine Mama je hatte. Ich wünschte Du wärst mein Papa!“. Das ist Kindesmissbrauch hoch Zehn und man kann nix dagegen tun. Jetzt wird der 5 Monate umworben, dann geht’s zum nächsten Ex, bin ich wieder an der Reihe bin. Was die ihrem Kind damit antut… ich darf da nicht dran denken. Und der Kindsvater weiß nix davon, bzw traut sich nix zu machen. Alleine dieses Jahr schonn 4 Kerle, in den letzten 4 Jahren knapp 10. Das geht an keinem Kind spurlos vorbei.

        Das Schöne ist aber, die Leute reden, und das nicht wenig. Sie hat mittlerweile ihren Ruf weg, nur kümmert sie das nicht.
        Sie wird immer so weitermachen wie bisher und nix lernen.

        Bin mal gespannt was passiert wenn sie erfährt, dass ich demnächst nicht alleine in den Urlaub fahre. Hab meine Begleitung sicherheitshalber schon mal vorgewarnt, dass was kommen könnte. Die sieht das zum Glück Recht locker und meint nur „Soll sie ruhig!“.

        Egal, Silent Treatment ist unmenschlich und jeder, der sowas praktiziert verdient keinerlei Respekt mehr. Eigentlich muss man zu so Personen direkt den Kontakt abbrechen und die überall löschen/blockieren!

  13. Ellem sagt:

    Hallo Herr Grüttefien,
    Silent Treatment ist wirklich das schlimmste, Unerträglich.

    Ich hätte aber eine Frage zu dem blauen kleingedruckten.

    1.Bei welchen anderen Persönlichkeitsstörungen wird denn auch Silent Treatment eingesetzt?

    2. Sind erwachsene Menschen die tagelanges Silent Treatment (wie oben beschrieben) machen psychisch krank oder gibt es auch gesunde Menschen die das einsetzen? Das Verhalten ist mehr als befremdlich in meinen Augen.

    • Silent Treatment ist keine Eigenschaft, die für eine bestimmte Persönlichkeitsstörung oder einer andere psychischen Erkrankung steht. Sie ist eine Abwehrreaktion, um sich vor unangenehmen seelischen Fremdeinflüssen zu schützen – und dies kann situativ bei jedem Menschen eintreten. Der Unterschied zum Narzissten ist es aber, dass diese Methode bei ihm häufig bewusst zur Manipulation eingesetzt wird – also nicht nur zur unbewussten Abwehr und Verteidigung, sondern auch als bewusster Angriff. Auch gesunde Menschen können diese Methode als einen bewussten Angriff einsetzen, sie werden sich aber in der Regel dieses kindlichen Verhaltens nachträglich bewusst und können sich durchaus auch dafür schämen oder sind bereit, es als ein ungeeignetes Verhalten zu erkennen. Durch Selbstreflexion und Einsicht kann hier eine Veränderung bewirkt werden – was bei einem Narzissten eher selten der Fall ist.

  14. Marina kop sagt:

    Hallo Ela.Habe eine Frage..heist dein N.Torsten..?

  15. Beate L. sagt:

    Die narzistische Mutter oder/und der Vater machen das gerne bei der Kindererziehung.
    „Bestrafung durch Liebesentzug“.
    Aufmerksamkeit ist ja eine Form der Liebe. „Du bist es mir wert, dass ich DICH beachte“.
    Sowas hinterlässt natürlich große Schäden und meist geben Kinder dann später im Erwachsennalter genau das Fehlverhalten an ihre Kinder weiter.
    Leider und ich muss das auch mal erwähnen, denn es ist etwas, was ich schon länger beobachte und als wahr erkannt habe:
    Sehr oft (nicht alle natürlich) aber sehr oft, wollen GENAU die Personen Kinder und Familie haben, die selber schlimmste familiäre Erfahrungen gemacht haben und eigentlich durch diese Verletzungen gar nicht in der Lage sind, Kinder zu begleiten und eine intakte Familie zu leben. Woher sollten sie das auch wissen. Selbst nach 100 Büchern über Pädagogik hätten sie nicht die Sozialkompetenz, da der emotionale unbewusste Bereich nicht zugänglich ist und der ein Eigenleben führt.
    Ich sag immer „heile dich erst mal selbst und werde erwachsen, bevor du dir Kinder anschaffst“. Damit würden schon mal diejenigen wegfallen, über die wir oft in der Zeitung lesen, wenn es mal wieder ein Familiendrama gab mit Verletzten, Toten und dem sogenannten „erweiterten Suizid“. Denn der Mensch versucht ja ständig, sich irgendwie zu therapieren, wenn er Defizite hat und sucht Projektionsflächen. Viele haben den Irrglauben, sie könnten ihre Vergangenheit nochmal neu inszenieren, wenn sie sich eine Familie aufbauen. Genau das Gegenteil ist oft der Fall. Sie gehen nochmals durch die Hölle und reißen alle anderen mit.

  16. Anka sagt:

    Die Frage „Was können Sie tun?“ halte ich persönlich für überflüssig. Wenn „Jemand“ wiederholt jeglichen Kontakt unterbricht, vermeidet oder boykottiert wäre doch die Frage angebracht : „Will ich mir das weiter antun lassen?“ Niemand ist für eine Veränderung des Verhaltens eines Anderen verantwortlich. Wie oft und wie lange „soll“ man denn „warten“? Bis zur „Bahre“? Wer nicht willig ist, muß nicht … Und ich will sowas nicht (mehr) !!!

    • Im Grunde haben Sie Recht – es sollte ein Alarmzeichen sein, wenn das Silent Treatment zu häufig vorkommt und noch weitere narzisstische Eigenschaften hinzukommen. Aber selbst eine Trennung lässt sich nicht immer von heute auf morgen bewerkstelligen und meist ist es ein langer Weg bis zur endgültigen Entscheidung, weswegen man in der Zwischenzeit ggf. durchaus noch Silent Treatment ertragen muss.

  17. Maria Bouha sagt:

    Das silent treatment habe ich gestern bei einer Strassenkatze mit ihren zwei Jungen beobachten können. Ich stellte einen grossen Teller Futter auf ihren Futterplatz. Die alte Katze fauchte, als sich eines, der zweimonate alten Jungen, näherte. Da schimpfte ich mit der alten Katze, die sich dann beleidigt zurückzog und demonstrativ in verschiedene Richtungen schaute, nur nicht zu mir, als ich etwas lauter mit ihr sprach. Auch als ich liebevoll ihren Namen sagte, schaute sie wieder in eine andere Richtung. Also doch eine evolutionäre Eigenschaft, die man bei gestörten Persönlichkeiten wiederfindet.

    • Waltraud sagt:

      Hm um zu überleben, ist mir der Rest egal? Da werd ich/man zum „Tier“?
      Ist vielleicht nicht so abwegig. Ich möchte es trotzdem nicht mehr erleben. Es war zu heftig und ich hätte es fast nicht geschafft, weil ich keine Ahnung hatte, was da verkehrt läuft. Ich hatte ja Schuld und war nicht richtig. Und dann irgendwann spät zu erfahren, das ich es mit einem verdeckten/altruistischen Narzissten zu tun hab. Krass!!! Und das in jeder Hinsicht.

  18. Ela sagt:

    Vielen Dank für den Beitrag über Silent Treatment.

    Silent Treatment ist für mich eine der schlimmsten Verhaltensformen von toxischen Narzissten und auch die, von anderen Menschen mit entsprechenden Persönlichkeitsstörungen.
    Sie kann Partner in den Wahnsinn treiben, genauso, wie die ständigen ON/Off Phasen, in denen sich dann eine Art „Verneblung des Gehirns“ (Gehirnwäsche) einstellt.

    Bei den vielen unterschiedlichen Situationen, in denen u.a. Silent Treatment eingesetzt wird, muss man sich doch wirklich fragen, warum soviele Menschen (meistens Frauen) sich solchen Männern in einer Beziehung, mehr oder weniger ausliefern und in emotionaler Abhängigkeit, ihr eigenes Leben aufgeben.

    Ich habe den ganzen narzisstischen Kreislauf durchgemacht, mit einem verdeckten Narzissten. Der ist sehr subtil vorgegangen und war schwer zu erkennen.

    Damals hatte ich keine Ahnung, mit wem ich es zu tun hatte. Mit Persönlichkeitsstörungen hatte ich mich noch nie auseinander gesetzt.

    Ich habe den echt geliebt damals und merkte nicht, dass wir uns gegenseitig spiegelten und ich in ihm, meine eigenen Wünsche, meine Empathie, meinen Humor, mein Lachen, meine Liebe, sah…….er selbst konnte gar nicht lieben, nur sich selbst.
    Ein einziges perfides, gut einstudiertes Spiel.

    Wie der in die Silent Treatment Phase ging, wurde ich dermaßen getriggert, weil mir, bei viel späterem Nachdenken darüber, aufgefallen ist, dass mein Vater, wie ich ein Kind/Jugendliche war, diese „Strafe“ ebenfalls angewendet hat…….dadurch ist mir klargeworden, warum ich überhaupt solche verkorksten Typen anziehe.

    Ich habe viele Frauen kennengelernt, durch spätere Recherchen, die genauso wie ich, Jahre gebraucht haben, um aus diesem Wahnsinn von Manipulation, Gaslighting, Silent Treatment, Lügen rauszukommen.
    Meistens völlig ausgelaugt, reif für eine Therapie, haben es die Opfer geschafft, in no contact zu gehen.

    Viele werden immer wieder rückfällig, weil er in seiner Wut, erneut in die Lovebombing Phase geht und Hoffnung sät. Er will seine Energiezufuhr nicht verlieren, denn die bedeutet für ihn „überleben“.

    Wer das einmal durchschaut hat, wird wissen, dieser Mensch richtet einen zugrunde.
    Alle, die ich kenne, haben sich nach langer Zeit wieder erholt, aber die Beziehung zu so einem Menschen hat das eigene Leben geprägt.

  19. Melanie sagt:

    Hallo, das beschriebene Verhalten meines NZ habe ich fast bis zum Wahnsinn auskosten „dürfen“…. Ich hatte immer das Gefühl bestraft zu werden — ich wusste nur nicht wofür? Alle 14 Punkte treffen zu! Ich war und bin es Gott sei Dank immer noch: ehrlich, direkt, treu, kommunikativ, rhetorisch gut, fleißig, offen, zugewandt, verständnisvoll, fürsorglich, nur eines war ich leider nicht „konsequent“ und deshalb sind es viel zu viele Jahre bis zur endgültigen Trennung von meiner Seite geworden😳

    Vielen Dank für den heutigen aufschlussreichen weiteren Baustein, der mir bei meiner Verarbeiterung weiterhilft…..
    Liebe Grüße und viel Kraft bei der Entscheidungsfindung — es gibt nur einen Weg, den absoluten Cut!!!!
    Melanie

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*