Warum entwickeln wir uns zu einer narzisstischen Gesellschaft?

Narzisstische Werte wie Hochmut, Eigennützigkeit, Geltungsdrang, Maßlosigkeit und Perfektionismus bekommen in unserer heutigen Gesellschaft eine immer höhere Bedeutung. Soziales Engagement und die Pflege zwischenmenschlicher Kontakte treten zunehmend in den Hintergrund, während die Kultivierung der Individualität eine  Hochkonjunktur hat. Welche Einflussfaktoren tragen dazu bei, dass wir uns in eine narzisstische Gesellschaft verwandeln?

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Eine narzisstische Gesellschaft ist geprägt von übersteigertem Wachstumsdenken: Alles muss immer noch größer, besser und schneller werden. Das fördert narzisstische Eigenschaften wie Selbstsucht, Egoismus, Gier, mangelnde Empathie, Rücksichtslosigkeit, Arroganz und Überheblichkeit. Die Sehnsucht nach Anerkennung und Bewunderung und der damit einhergehende Wunsch nach Selbsterhöhung verrohen das gesellschaftliche Miteinander zunehmend. Werte wie Toleranz, Geduld, Verständnis und Rücksichtnahme scheinen der Entfaltung der eigenen Persönlichkeit hinderlich zu sein. Jeder schaut nur noch auf sich, um seine eigenen Bedürfnisse möglichst rasch und umfassend zu befriedigen – meist zu Lasten anderer.

Im Vordergrund steht einzig und allein das eigene Interesse, das auf die selbstsüchtige Erfüllung materieller und emotionaler Wünsche zielt und nicht selten in  übermäßiges Karrierestreben, den Aufbau eines gigantischen Vermögens, übermäßige Imagepflege und unablässiges Eigenmarketing, ausschweifende Konsumlust, die Sucht nach exzessiven Vergnügungen oder oberflächliche Beziehungen mündet. Jeder ist sich selbst der Nächste und will in möglichst kurzer Zeit seine Träume erfüllen und sich seinen Ausschweifungen hingeben.

Bei genauerer Betrachtung dient dieses egoistische und zügellose Streben allerdings nur dazu, vom eigenen inneren Mangel abzulenken: Man will nicht mit seiner inneren Leere in Berührung kommen und das schmerzhafte Gefühl der Minderwertigkeit, Trostlosigkeit oder Sinnlosigkeit spüren müssen. Viele fliehen daher in Ersatzbefriedigungen, die zwar kurzweilig für Stimulanz sorgen, auf Dauer aber nicht zum erhofften anhaltenden Glück führen, nach dem sie sich im Grunde sehnen. Sie glauben, durch die pausenlose Suche nach Abwechslung, das Überschreiten von Grenzen und das Streben nach immer höheren Zielen ihren Frustgefühlen entkommen zu können und einen immer währenden Rausch zu erleben.

Mit dieser Vorstellung läuft man allerdings ein Leben lang der ersehnten Erfüllung hinterher und kommt letztlich doch nie aus dem ewig kreisenden Hamsterrad heraus. Man glaubt, durch immer mehr Anstrengungen, immer mehr Geld, immer mehr Konsum und immer mehr Amüsement das Ziel, eines Tages glücklich zu werden, erreichen zu können. Aber dies ist eine Illusion: Hat man ein Ziel erreicht, spürt man bereits nach kurzer Zeit wieder den Mangel und muss in der Folge ein noch höheres Ziel erreichen, um wieder in dieselbe Hochstimmung zu gelangen wie zuvor.

Es gibt mehrere Einflussfaktoren, die den Narzissmus einer Gesellschaft insgesamt und den eines jeden Einzelnen fördern:

Einfluss der Medien

Medien berichten fortlaufend von der glamourösen Welt der Reichen und Schönen: Dort werden eindrucksvolle Leistungen und Erfolge von Prominenten präsentiert, die ein luxuriöses Leben führen, umgeben von attraktiven Partnern. Da in den bunten Illustrierten oder im TV immer nur die schönen Seiten des Prominentenlebens gezeigt werden, eignen sich die Stars und Sternchen als Vorbilder: Wer so ist wie sie, führt scheinbar ein unbesorgtes und glückliches Leben. Wer auf den Titelseiten der einschlägigen Magazine erscheint, der hat es wohl geschafft und keine Probleme mehr im Leben – so scheint es zumindest.

So werden diese Persönlichkeiten zu Idolen, denen man nacheifern möchte. Das Ziel: ein Leben in Luxus und wie im Rausch, unabhängig und frei, Bewunderung und Verehrung von allen Seiten sowie die problemlose Erfüllung jedes noch so extravaganten Wunsches. Die Sehnsucht danach, etwas Besonderes zu sein und wie im Paradies zu leben, wird durch solche Vorbilder gefördert. Diese stärken gleichzeitig die Überzeugung, nur dann ein unbeschwertes Leben führen zu können, wenn man es zu etwas gebracht hat, über anderen steht und von diesen bewundert wird.

Prominente, die ihren Narzissmus öffentlich zur Schau stellen, halten die Illusion aufrecht, jederzeit vom Tellerwäscher zum Milliardär aufsteigen zu können. Vor allem junge Menschen lassen sich von solche Karrieren inspirieren und streben selbst nach einem Leben im Scheinwerferlicht. Die Vorstellung, gut auszusehen, ein Star zu sein, wohlhabend zu sein und von allen bejubelt zu werden, treibt sie dazu an, unbedingt mehr aus ihrem Dasein machen und dem gewöhnlichen Leben entfliehen zu wollen. Nicht zuletzt damit sind die enormen Erfolge von Dauerformaten wie „DSDS“, „Germany’s Next Topmodel“ und „Voice of Germany“ zu erklären: Jeder träumt von der großen Karriere, jeder will ganz nach oben.

Einfluss des Internets

Das Internet bietet auf besondere Weise die Möglichkeit, die eigene Eitelkeit auszuleben. Das Prinzip „Mehr Schein als Sein“ lässt sich problemlos im Cyberspace umsetzen. Dabei muss man noch nicht einmal seine Identität preisgeben, sondern kann eine Persönlichkeit ganz nach eigener Vorstellung kreieren und sich damit einem riesigen Publikum präsentieren. So kann jeder völlig ungehindert seiner Neigung nachgehen, sich in den Vordergrund zu rücken, mit seinen Fähigkeiten und Leistungen zu prahlen und andere Menschen von sich zu beeindrucken.

Hier kann sich jeder eine Wunschidentität erschaffen, die so ist, wie er von anderen gesehen werden möchte. Die potenzielle Zuschauerschaft ist riesengroß und jederzeit verfügbar. Völlig ungeniert kann man mit den kuriosesten Ideen und auf den verrücktesten Weisen Eigenmarketing betreiben und seinem Geltungsdrang uneingeschränkt nachgehen. Wer sich einsam und unausgefüllt fühlt, findet hier schnell Wege, um sich eine große Fangemeinde zuzulegen und das Gefühl von Großartigkeit zu erleben. Zudem wird einem der Auftritt leicht gemacht, da man einer unangenehmen Interaktion problemlos per Mausklick entfliehen und so Enttäuschungen entgehen kann. 

Einfluss der Werbung

Ein Tag ohne Werbung ist heute kaum noch vorstellbar: In allen Medien und auch in der Außenwelt begegnen uns ständig die verführerischen Worte und Bilder kommerzieller Unternehmen, die uns einreden wollen, dass mit ihren Produkten das Leben einfacher und besser wird. Sie versuchen uns weiszumachen, dass man sich durch die Nutzung ihrer Produkte besser fühlt, angesehener und beliebter ist und sich von anderen abheben kann. Werbung erzeugt oder unterstützt den Wunsch nach besser, schneller und mehr.

In der Werbung wird eine Idealwelt präsentiert und unmittelbar auf die narzisstischen Bedürfnisse des Einzelnen gezielt. Die Sehnsucht, an etwas Besonderem teilzuhaben, sich selbst als etwas Besonderes zu erleben und sich dadurch besser zu fühlen, wird von der Werbung systematisch ausgenutzt, indem suggeriert wird, dass dieser Wunsch in Erfüllung geht, wenn man sich nur für ein bestimmtes Produkt entscheidet.

Einfluss der Finanzwelt

Der Zugang zu billigen Krediten erweitert die Möglichkeiten der Imagepflege: Man muss sich  einen gehobenen Lebensstandard nicht erst – wie früher – mühsam verdienen, sondern kann sich auch ohne große Barreserven die eigenen Träume erfüllen. Durch die mühelose Beschaffung von Geld lässt sich das eigene Image in kürzester Zeit erhöhen und das eigene Ego aufblähen.

Es wird mehr ausgegeben, als man verdient und sich eigentlich leisten könnte – nur um sich größer und besser zu fühlen, als man in Wahrheit ist. Man lebt über den eigenen finanziellen Möglichkeiten, um nach außen vorgeben zu können, mehr zu sein. Die Anschaffung von Gütern orientiert sich nicht am Verdienst, sondern an der narzisstischen Bedürftigkeit. Man lebt nicht von der beschränkten Geldmenge, die einem tatsächlich zur Verfügung steht, sondern man lebt auf Pump. Viele beschäftigen sich weitaus mehr mit dem Erwerb von Selbstwert steigernden Gütern als mit der Problematik der Rückzahlung.

Einfluss von Alkohol und Drogen

Rauschzustände können bei jedem narzisstische Neigungen stärker zum Vorschein bringen. Man erlebt das Gefühl von Euphorie, Enthemmung und Überlegenheit. Man ist unbefangener, geht ungenierter seinen Bedürfnissen nach und nimmt weniger Rücksicht auf andere. Die Selbstkontrolle wird durch Drogen herabgesetzt: Hemmschwellen sind kaum noch vorhanden, der Hang zur Selbstüberschätzung nimmt zu und alles scheint möglich. Der Bezug zur Realität geht verloren und man glaubt, alles erreichen zu können, was man nur will.

Wird aus dem regelmäßigen Konsum eine Sucht, sieht der Süchtige nur noch seine Bedürfnisse, die er über alles andere stellt und denen er rücksichtslos nachgeht. Er kann sich der Droge nicht mehr entziehen: Alle Gedanken und alles Tun drehen sich nur noch um die Beschaffung und den regelmäßigen Konsum. Er kann nicht aufhören und er kann nie genug bekommen. Mit dem Genuss der Droge betäubt ein Süchtiger seine seelischen Schmerzen. Er entrückt dem wirklichen Leben und flüchtet in eine idealisierte Welt, in der er sich und sein Leben als großartig erlebt.

Einfluss von Karriere und Machtpositionen

Junge Menschen träumen oft von einer schnellen Karriere, um das große Geld zu verdienen und unabhängig zu werden. Viele sind davon überzeugt, sich bereits mit dem Abschluss eines Studiums die Eintrittskarte in die Vorstandsetage gesichert zu haben. Getrieben werden diese Berufseinsteiger von der Motivation, Bewunderung für die eigene Person zu bekommen sowie Ansehen, Status und Besitz zu vermehren. Gelingt dieser Schritt, kann das berauschende Gefühl des eigenen Erfolgs, zusammen mit den damit verbundenen Privilegien, süchtig machen. Dieser Mensch erlebt sich dann als etwas Besonderes und kann leicht arrogant werden.

Eine leitende Funktion, ein einflussreiches Amt, eine bedeutende Stellung kann den Narzissmus eines jeden Menschen ungezügelt zum Vorschein bringen, wenn er sich nicht unter Kontrolle hat und mit seinem Amt nicht verantwortungsvoll umgeht. Machtgewinn und Machtzuwachs können narzisstische Tendenzen beflügeln: Man erlebt sich als wichtig und bedeutungsvoll, kann über andere bestimmen und andere von der eigenen Entscheidung abhängig machen. Man muss nicht fragen, wird nicht kontrolliert, genießt Privilegien und hat maximale Freiheit. Unter diesen Voraussetzungen können die eigenen Bedürfnisse umso rücksichtsloser befriedigt werden.

Einfluss der Gesellschaft

Zu den Werten der heutigen westlichen Welt gehören das Streben nach Aufstieg, Ansehen, Wohlstand, Karriere, danach, attraktiv, gesund, leistungsfähig und vermögend zu sein. Die narzisstische Gesellschaft bestimmt, unter welchen Voraussetzungen ein Mensch akzeptiert und als ehrenvolles Mitglied angesehen wird. Nur wem es gelingt, seine Attraktivität durch bestimmte Leistungen zu steigern und den Werten der Gesellschaft zu entsprechen, wird toleriert und  geachtet.

Kindern wird dieses Bild bereits von ihren Eltern vorgelebt. Sie bekommen sehr früh vermittelt, dass sie nur dann Bestätigung erfahren, wenn sie die Werte der narzisstischen Gesellschaft achten. Kinder wachsen in dieser Wertewelt auf und unterliegen dann im Erwachsenenalter dem allgemeinen Gruppenzwang und dem Druck, ständig noch besser sein, noch mehr haben und noch höher kommen zu müssen. Ihnen wird suggeriert, nur dann glücklich sein zu können, wenn man der gesellschaftlichen Norm entspricht und sich der Allgemeinheit anschließt.

Das kollektive Streben nach immer mehr bewirkt, dass die Gesellschaft immer hektischer wird und den Menschen immer mehr abverlangt, um in ihr noch bestehen zu können und akzeptiert zu werden. Die individuellen Anstrengungen müssen immer größer werden, um nicht aus dem gesellschaftlichen Raster herauszufallen. Das endlose Streben nach Anerkennung und Wertschätzung wird durch das Festlegen immer höherer Maßstäbe zu einem endlosen Marathon – in dem Irrglauben, auf diese Weise eines Tages das vollkommene Glück zu erreichen.


Veröffentlicht in Blog, Narzisstische Gesellschaft
8 Kommentare zu “Warum entwickeln wir uns zu einer narzisstischen Gesellschaft?
  1. Alex sagt:

    Schaut Euch Instagram oder Facebook und das Geltungsbedürfnis der Menschen an. Virtuelle Likes zählen mehr als zwischenmenschliche Beziehungen.

    Und dann wundert man sich, warum Narzissten zunehmen?

  2. Sonnenlicht sagt:

    Hallöchen,
    jetzt möchte ich mich auch mal zu Wort melden.
    War 17 Jahre mit einem Narzissten zusammen.
    „Schleichendes Gift“
    Ein Arbeitstier,immer mehr immer weiter,nie genug.Mein Auto,mein Geld,mein Status,
    Ich hatte keinen normalen Partner mehr.Nur nicht mit sich selbst beschäftigen zu müssen.Koste es was es wolle,unsere Beziehung würde zur Nebensache.
    Ich war nur noch das Ablassventil für seine Unzufriedenheit.Alle Verantwortung ausserhalb seiner Arbeit lag für ihn in meiner Pflicht.
    Ich war zum Schluss total überfordert.Ich habe mich letztendlich von ihm getrennt. Ich hatte keine Kraft mehr.
    Ich lebe heute seit einem Jahr allein.
    Bei ihm läuft der Rentenantrag.Hat sich gleich in die nächste Beziehung gestürzt,um versorgt zu sein.Traurige Realität in Deutschland.
    Allein sein ist mit viel Schmerz verbunden,erstmal die Dinge klar bekommen,sich mal mit sich beschäftigen,der einzige Weg für mich um irgendwann Beziehungen auf Augenhöhe führen zu können,und zeitig die Notbremse zu ziehen.

  3. Yvonne sagt:

    Nicht kurbelt den Konsum mehr an, als Unzufriedenheit. Die haben die cleveren „marketing-Experten“ schon lange herausgefunden. Deshalb wird die Selbstoptimierung in allen Bereichen immer angekurbelt und dem „naiven“ Zuschauer die erfolgreichen Stars und dünnen Models vorgeführt. Die Botschaft dahinter: Du, wie Du bist, genügt nicht. Du bist zu erfolglos, arm, dick, unsportlich, faul, zu, zu, zu. einfach NIE genug. Und genau dies ist der Stoff, der Narzissmus bewirkt, oder fördert. (Ist ja auch in narzisstischen Beziehungen so.) Durch diese „Propaganda“ macht sich Unzufriedenheit breit und der bekannte Optimierungszwang. (Besser, schneller, höher, dünner, schöner,mehr) mit allen Sucht-Nebenwirkungen. (Nie genug!) Unzufriedenheit. Nun, NICHTS kurbelt den Konsum und die Leistung mehr an, als eise innere Leere. Bis man dann endlich merkt, dass NICHTS im Aussen diese „seelischen Löcher“ stopfen kann. Weder Karriere, noch Partner, noch Ansehen oder Villa, noch „hochbegabte Kinder“, noch Weltreise. Und dann, nach dieser äusserst schmerzvollen Erkenntnis, kann „man“ sich endlich daran machen, die eigene Seele mit Eigenliebe, sprich Akzeptanz zu heilen, ohne ständig im Aussen nach dem schnellen Kick oder der schnellen Lösung zu suchen. Es bringt da schon viel, aus der „Konsumspirale des Mainstream“ auszusteigen. Innere Zufriedenheit hat nämlich NICHTS mit äusseren Dingen zu tun. Auch wenn wir alle immer und immer wieder darauf hereinfallen. Und: Man muss Nichts Niemandem beweisen. Wir sind schon genug, als Mensch. Einfach so. Wir müssen uns weder Anerkennung noch Liebe „verdienen“. Von wem auch? Grosse Erleichterung! Leider dreht natürlich die ganze Mainstream-Gesellschaft genau anders herum. Ist ja auch klar. Der Konsum und die Arbeitskraft müssen „angekurbelt“ werden. Und wie macht man das besser als mit „der berühmten Karotte“ vor der Nase des Esels, die er NIE erwischt, aber eben immer brav hinterher rennt.

  4. Maedlaine Brétanny-Breetzke sagt:

    Sehr geehrter Herr Grütefien; endlich höre ich einmal wieder von Ihnen.
    Ich habe schon vor Jahren den spirituellen Weg einges chlagen und bin jetzt so weit, dass ich die 4. und evtl. 5. Dimension (nach Auslegung von Diana Cooper) betreten kann. Dazu brauche ich Ruhe und Alleinsein, sowie die Einsicht, dass für mich die Belange/Verführungen der materiellen irdischen Welt nicht mehr infrage kommen. Ich erlebe unbeschreibliche Momente. Warum nicht schon früher ? Ich glaube, dass ich erst einmal mein Karma ableben musste. Der Himmel behüte mich vor weiteren karmischen Verfehlungen.
    Häufig denke ich an einen erwachsenen Schüler von mir, einem gebildeten türkischen Arzt. Seine narzistischen Eigenarten waren ihm nicht bewusst. Dann denke ich an meine Zwillingsseele aus Atlantis, heute in Frankr.lebend, das genaue Gegenteil, oder nicht ? Sein Narzismus ist ein anderer, nicht verletzend gegen Andere, wohl aber gegen sich selbst, dieweil doch seine leibliche Mutter ihn aus wirtsc haftlichen Gründen nicht ernähren konnte. Ich unternehme alles, um seinen Schmerz zu tilgen und rufe die Welt der Engel um Hilfe an.Heute ist er ein geachteter und wohlhabender Mann mit Promotion.
    Kann es sein, dass der heutige typische Narziss vom Glauben abgefallen ist ? Würde er um seine Einzigartigkeit wissen und um seine große geistige Macht, dann müsste er keine narzistischen Verhaltensweisen pflegen.

    • herbi sagt:

      ach du scheisse..

      • Waltraud sagt:

        Hallo Herr Gerüttefien,
        und was schlagen Sie als Gegenmaßnahme vor? Ich möchte mich aufgrund von persönlichen Erfahrungen nicht dem Maenstraem anpassen. Ich kann
        nur im kleinen wirken, indem ich nicht auf die Aufmerksamkeit anderer angewiesen bin, sondern mir selber treu bleiben oberste Priorit hat.

        • Akzeptanz aus dem sozialen Umfeld braucht ja am Ende jeder. Die Frage ist nur, inwieweit muss ich mich für die Akzeptanz anderer verbiegen oder inwieweit befinde ich mich in einem Umfeld, wo ich weitgehend so angenommen werde, wie ich bin.

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