Wie äußert sich Liebeskummer bei einem Narzissten?

Ehemalige Partner von Narzissten fragen sich häufig, ob der Narzisst wohl echten Liebeskummer verspürt. Wie fühlt er sich, wenn er verlassen wird, oder wie fühlt er sich, wenn er selbst die Trennung ausgelöst hat? Empfindet er so etwas wie Trauer, Enttäuschung, Sehnsucht, Reue oder Leere? Da sich ein Narzisst nach außen häufig nichts anmerken lässt oder seine Gefühlsregungen zuweilen recht skurril ausfallen, kann sein wahres Empfinden nicht immer erkannt werden.

Bild: © Africa Studio – stock.adobe.com

Aufgrund der Art und Weise, wie sich ein Narzisst in einer Beziehung verhalten hat – rücksichtslos, herzlos und gemein –, glauben Betroffene, dass dieser gar keine Gefühle haben kann. Zumindest sind sie nicht zu erkennen oder zeigen sich auf eine unverständliche, widersprüchliche, überzogene oder wenig authentische Art und Weise. Was fühlt ein Narzisst, wenn er eine Trennung bewältigen muss, und wie äußert sich sein Liebeskummer? Folgendes Verhalten ist bei Narzissten, wenn sie von Liebeskummer betroffen sind, häufig zu beobachten:

Eiserne Selbstbeherrschung

Der Narzisst kann sich nach einer Trennung unbeeindruckt, reserviert und cool zeigen. Nach außen scheint ihm die Trennung nichts auszumachen: Er präsentiert sich locker, gesprächig und geradezu fröhlich. Ganz entgegen der Erwartung, dass er sich geknickt fühlt, zeigt sich der Narzisst motiviert und gelöst. Er führt nahtlos sein Leben weiter, als wäre nichts geschehen.

Der Narzisst unterdrückt seine Gefühle, seine Enttäuschung und seine Wut, weil ihn andere nicht als schwach und zerbrechlich erleben sollen. Er will den Eindruck vermitteln, dass er mit jeder Situation spielend fertig wird – selbst wenn sie noch so verletzend oder bedrohlich ist. Das Bild von einer starken und unbezwingbaren Persönlichkeit muss unbedingt erhalten bleiben, weshalb er sich jegliche verdächtige Gefühlsregung verbietet und seine Emotionen zu beherrschen versucht.

Gleichzeitig versucht er sich abzulenken, um seine schmerzhaften Gefühlen nicht spüren zu müssen, die zweifelsfrei nach einer Trennung vorhanden sind. Er sucht nach Zerstreuung: in der Arbeit, im Hobby, im Feiern, im Flirten oder in Affären. Zuweilen unterdrückt er seine Gefühle auch mit Alkohol oder Beruhigungsmitteln. Zwar brodelt es gewaltig in ihm, doch er bemüht sich sehr, dass niemand sein wahres Empfinden mitbekommt.

Sein Bemühen, nicht über die Trennung und den Ex-Partner zu sprechen, ihn keines Blickes mehr zu würdigen oder ihn nur noch herablassend zu behandeln, sowie seine gekünstelte Gelassenheit und Souveränität zeigen im Grunde nur seine große Verletztheit. Zeitweise können die unterdrückten Gefühle aber ausbrechen, die dann jedoch auf andere projiziert und dort bekämpft werden.

Theatralisches Selbstmitleid

Der Narzisst kann auch in völlig überzogenes Selbstmitleid versinken. Er spielt das unschuldige und geschundene Opfer, das auf grausame Weise von seinem Partner misshandelt und dann von diesem eiskalt verlassen wurde. Er inszeniert sein Leid auf theatralische Weise und stellt es so dar, als sei alles Unglück dieser Erde über ihn hereingebrochen und als habe noch nie ein Mensch derart leiden müssen, wie er es nun muss.

Mit einer Mischung aus übersteigerter Bestürztheit und Sentimentalität inszeniert der Narzisst ein kaum vorstellbares Melodrama. Dabei können ihm Tränen über das Gesicht laufen und seine Erschütterung kann sich in einem ängstlichen Gesichtsausdruck und in anhaltender Nervosität zeigen. Auch mit einem plötzlichen Ohnmachtsanfall lässt sich das unbeschreibliche Ausmaß seines Leidens hervorragend unterstreichen.

Der Narzisst will sich auch in seiner Trauer als grandios erleben. Wenn er trauert, dann nicht so wie jeder normale Mensch, der mal einen Liebeskummer hat. Er muss dann auf ganz besondere und beeindruckende Weise sein Leid inszenieren, indem er vorgibt, den größten Schmerz ertragen zu müssen, den ein Mensch überhaupt zu ertragen fähig ist. Letztlich will er für seine meisterliche Trauerinszenierung die Aufmerksamkeit anderer erhalten und somit seine narzisstische Zufuhr sichern.

Nach außen wirkt sein Kummer in der Tat höchst mitleiderregend, so dass Außenstehende zwangsläufig zu der Ansicht gelangen müssen, dass dem Narzissten ganz übel mitgespielt wurde, und daher gar keine andere Wahl haben, als sich auf seine Seite zu stellen und ihn zu unterstützen. Alle zeigen sodann mit dem Finger auf den Ex-Partner des Narzissten, der als Bösewicht auserkoren wird und sich gefälligst bei dem Narzissten entschuldigen soll.

Der Narzisst kann aber auch mit der Dramatisierung seines Liebeskummers bei seinem Ex-Partner Mitleid auslösen, wenn dieser glaubt, dem Narzissten unendlich wehgetan zu haben. Er kann dann dessen Tränen nicht ertragen und meint daher, dem Narzissten wieder zur Verfügung stehen zu müssen. Erschrocken über dessen anrührende Reaktion kann er es nicht übers Herz bringen, den Narzissten so zurückzulassen. Er schämt sich und schenkt dem Narzissten deshalb wieder seine Aufmerksamkeit.

Liebeskummer äußert sich in einer narzisstischen Kränkungswut

Gelingt es dem Narzissten nicht, mit Tränen die Zuwendung anderer zu erlangen, und kann er seine Gefühle zudem nicht hinreichend unterdrücken, kann seine narzisstische Kränkungswut offen zutage treten. Seine Stimmung äußert sich dann in aggressiven Anfällen, weil es ihm nicht glückt, ausreichend Bewunderung von außen zu bekommen, um sein seelisches Ungleichgewicht wieder zu stabilisieren. Die Wut über die eigene Hilflosigkeit sowie das mangelnde Verständnis anderer führt ihn in diesem Fall dazu, seinen Zorn auf den Ex-Partner zu richten und diesen zu kränken und zu schikanieren.

Der Narzisst beruhigt sich erst wieder, wenn er seine narzisstische Zufuhr bekommt: entweder dadurch, dass sich der Ex-Partner schuldig bekennt und als Übeltäter brandmarken lässt, dass sich alle anderen auf die Seite des Narzissten schlagen und der Ex-Partner isoliert wird, der Ex-Partner wieder zu ihm zurückkehrt und ihn somit in seiner Grandiosität bestätigt oder er den Ex-Partner auf irgendeine Weise schädigen konnte und dieser daraufhin todunglücklich ist. Der Narzisst gelangt erst wieder in eine emotionale Stabilität, wenn er aus der Trennung als Gewinner hervorgeht und meint, seinen Liebeskummer so besiegt zu haben.

Diffuses Unwohlsein

Es muss also davon ausgegangen werden, dass der Narzisst durch die Trennung sehr wohl eine emotionale Erschütterung – vor allem seines Selbstwertgefühls – erfährt. Da er aber in der Vergangenheit gelernt hat, seinen Selbstwert durch äußere Bestätigung zu regulieren oder seine Gefühle einfach zu verdrängen, greift er auch in dieser Situation zu diesen altbewährten Rezepten. Alles, was er tut, dient letztlich nur der Sicherung von Bewunderung, um sich so innerlich wieder zu stabilisieren.

Dabei erlebt der Narzisst durchaus Gefühle wie Trauer, Enttäuschung oder Wut. Er kann sie aber nicht differenziert wahrnehmen, weil er nur einen äußerst vagen Zugang zu seiner Gefühlswelt hat. Er nimmt eher ein diffuses Gefühl von Unbehagen wahr: Er fühlt sich nicht wohl, wobei er meist nicht genau benennen kann, wie sich dieses Unbehagen anfühlt oder woraus es sich zusammensetzt. Zugleich ist er davon überzeugt, dass nicht er die Verantwortung für sein Unwohlsein trägt, sondern der andere, der ihm seine schmerzhaften Gefühle angeblich von außen zugefügt und in ihn hineingepflanzt hat.

Daher erlebt er seine Gefühle nicht als zu ihm selbst gehörig, sondern eher als einen Virus, den er sich eingefangen hat. Er baut auf diese Weise eine Distanz zu seinen Gefühlen auf. Deshalb sind seine Gefühlsäußerungen auch selten authentisch, sondern zeigen sich meist in einem völlig überzogenen Ausmaß – entweder als heftige Reaktion oder eiserne Gefühlsunterdrückung. Sie muten häufig künstlich, extravagant, pathetisch oder irgendwie bizarr an. Im Kern wird der Narzisst aber immer von seiner Angst getrieben: der Angst vor dem Verlust von Bewunderung.


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Veröffentlicht in Blog, Trennung von einem Narzissten
60 Kommentare zu “Wie äußert sich Liebeskummer bei einem Narzissten?
  1. Ruth sagt:

    Thomas,die meisten meinen es hier gut mit dir,
    und du wehrst ab.
    Was erwartest du?
    Was hättest du gern an Reaktionen?
    Vielleicht könntest du das mal formulieren…

  2. Thomas sagt:

    Mein narzisstischer Ex-Schwiegervater hat mir einmal auf die Verhaltensweisen seiner narzisstische Tochter mit „Wie ich, bei sovielen Scheidungen, an die Liebe glauben könne“ geantwortet . Was soll man da noch sagen?!
    Ich war der zweite Mann der Tochter.

    • Martin sagt:

      Garnix soll man da sagen Thomas. Wir haben Alle ähnliche Dinge durch, zT sogar noch extremer. Die Kunst ist es, trotz Allem, dies zu akzeptieren und sein Leben wieder auf die Reihe zu bekommen, denn wir können diese Personen nicht ändern. Aber unser Leben können wir ändern. Die Vergangenheit ist rum, hör auf in dieser weiter zu verweilen, im Mitleid zu versinken, werde Dir Deiner Situation bewusst und komm aus dem Loch raus, notfalls mit psychologischer Hilfe. Hat bei mir perfekt geklappt und jetzt ärgert sich meine Ex, dass sie nicht bekommen hat was sie wollte, nämlich mich in ein Häufchen Elend zu verwandeln. Meine Tochter war auch gegen mich, jetzt wo Papa mal Kontra gegeben und sein Leben wieder in den Griff bekommen hat, versucht sie jetzt wieder Annäherungsversuche. Aber ich weiß, dass sie weiterhin unter de Einfluss der Mutter steht. Ich liebe meine Tochter, aber sie hatte ihre Chance, so Leid mir das tut, und es wird nie wieder wie früher werden. Ich muss nach vorne blicken, ohne die zwei, und das tut mit gut

  3. Fred Feuerstein sagt:

    Narzisstinnen sind im Bett eine Null.
    Unfägig zur Hingabe, unfähig zum Loslassen, unfähig echte Gefühle zu zeigen. Unnahbar, kalt und emotionslos. Es sind Zombies,emotional Tote in Menschengestalt. Alles menschliche ist ihnen abhanden gekommen.
    Ein über Jahre einstudiertes Programm, welches sie sich abgeschaut haben, soll ihren emotionalen Tod kaschieren, damit sie draussen ja nicht auffallen.
    Als die Kinder meiner ex Narzisstin (nicht meine Kids) mal weinten und nach ihrer Mutter herzzerreisend riefen, erstarrte sie zur Salzsäule und blieb regungslos stehen…
    Jedes Gespräch dazu würgte sie kategorisch ab.
    Ich begriff das lange Zeit nicht, heute weiss ich, dass solche Emotionen in ihren einstudierten Programm nicht vorkamen und sie demzufolge nicht wusste, wie mit Tränen umzugehen ist. Ihre Kids waren damals 4 und 7 Kahre alt.
    Krass ist auch, sie ist Grundschullehrerin.
    Am Tag, als wir uns trennten, fuhr ich am Abend nochmal zu ihr, um restliche Sachen zu holen, da war ich bereits durch den Nächsten ersetzt…
    Arme Kreatur.

    • Arianna sagt:

      Einstudiertes Programm, da hast du wohl Recht.
      Ich erinnere mich an einen besonders krassen Fall mit meiner N. Mutter: sie wollte mal wieder streiten, ich war aber von einer anstrengenden „Verabredung“ zurückgekommen und sagte mir, sie solle mich in Ruhe lassen, es ginge mir schlecht. Sie zog sich zurück, fragte aber auch nicht nach.
      Ca. 1 Jahr später erfuhr ich… dass sie geglaubt hatte, ich sei an diesem Abend vergewaltigt oder zum Sex genötigt worden. Ihre einzige, angeblich heißgeliebte Tochter, für die sie behauptet, alles zu tun, kann also vergewaltigt werden, und von ihr erfolgt nicht ein Wort. Keine Sorge, keine Nachfrage. Sie wusste nicht, wie sie sich in so einem Fall als Supermutter inszenieren konnte (kein Verhaltensmuster einstudiert), darum kam gar nichts.
      „Emotionaler Tod“ trifft es wohl am besten. Danke für den Beitrag.

      • Lise1 sagt:

        Ariana, du schickst die Mutter krass und deutlich weg und beklagt dich dann?

        • Lilli sagt:

          Hallo,

          wenn die Kommunikation schief läuft, wird tragischerweise auch noch zusätzlich zu viel negativ interpretiert, finde ich.
          Ich überlege zur Zeit vermehrt,
          wo ich als Angehörige von Egozentrikern,
          aus tief sitzenden persönlichen Enttäuschungen und Verletzungen heraus,
          selber hart reagiere oder mich hart verhalte und auch verletze,
          statt Abstand einzuhalten.
          Man ist auch nur ein Mensch –
          doch zu dem Rat ‚Therapieren Sie den/die Narzissten/in nicht‘, füge ich für mich in letzter Zeit hinzu: und nimm Abstand, statt auch zu verletzen und das Verletzungs- Match fortzusetzen.
          Der buddhistische Priester in der Meditationsgruppe sagt : Fang nicht die glühenden Kohlen auf, die dir jemand zuwirft, dann bekommt auch die eigene Hand Brandwunden.
          Ich habe noch Reizstellen in mir, an denen ich die glühenden Kohlen zurückschleudere,
          statt zu schweigen und Abstand zu halten.

        • Arianna sagt:

          Lise, ich brauchte in dem Moment meine Ruhe und nicht noch Streit mit ihr nach der Übergriffigkeit dieses jungen Mannes.
          Sie hatte ein Jahr Zeit, um zu fragen, was passiert war, statt dessen ist sie zu ihren eigenen (falschen) Schlüssen gekommen. Und auch das genügte nicht, um sie reagieren zu lassen: sie wusste nicht, wie sie reagieren sollte, also tat sie nichts.
          Ich beklage mich nicht. Aber dies war ein besonders krasser Fall, der mir besonders klar und deutlich vor Augen geführt hat, dass sie keine liebende, besorgte Mutter ist sondern völlig versagt, wenn sie ihre „Liebe“ unter Beweis stellen könnte.
          Im Übrigen finde ich deinen Kommentar sehr engstirnig und unsensibel. Ich wäre beinahe vergewaltigt worden und dir tut meine „arme Mutter“ leid? Danke. Auf weitere Kommentare deinerseits werde ich nicht reagieren.

          • Lise1 sagt:

            Sie sollte sich also über deinen Willen hinwegsetzen. Aha.

            Nein, deine Mutter tut mir nicht leid, weil sie deinen Wunsch nach Ruhe ernst genommen hat und nicht ihren Willen (von dir abgelehnt) aufgedrückt hat.

            Ich wollte dich nur auf deine Selbstwirksamkeit hinweisen.
            Reaktionen von anderen Menschen beruhen manchmal darauf, wie man sich selber gibt.
            Mnachmal kann man erwarten, dass eigene Aussagen von anderen ernst genommen werden. Und befolgt werden, das kann sogar aus Respekt geschehen. Wenn da vom Missbrauchsopfer etwas nach ner Weile anders gewünscht wird, ist es selber in der Verantwortung, darauf hinzuweisen und zum geeigneten Zeitpunkt dann doch Hilfe und Beistand abzuholen.

            Wie man mit Missbrauch von Anghörigen (oder andern schweren Problemen)umgeht, lernt man nicht in der Schule, das kann man nur im gegenseitigen Austausch erarbeiten, dazu gehören zwei.

    • Karin sagt:

      Nicht nur die Narzis ist ein Eisberg im Bett.Auch der Narz bekommt nicht mehr, als eine eiskalte, bedeutungslose Bettgeschichte hin.Wie konnte ich diesen Mann nur lieben….
      Der Sex war kein Sex…..
      Es war…
      Ich kann es nicht beschreiben….
      EISKALT!!!!

  4. Ruth sagt:

    Hallo Sven,
    was mich wundert,ist wie du dich selbst als Betroffenen und Leidenden beschreibst und gleichzeitig viele Fachausdrücke aus der narz.Problematik analytisch und souverän hantierst, als wärst du auch ein gut informierter Aussenstehender.
    Mit den Begriffen und Dynamiken wird ziemlich jongliert,ich persönlich spüre dahinter eine Leere.
    Oder liegt das vielleicht an mir?

  5. Sven sagt:

    Was mich dabei interessieren würde ist wie man von außen differenzieren kann was tatsächlich durch manipulation von außen an Schaden ‚hin’zugefügt wurde und was nicht. Letztlich greift jeder der lange genug drangsaliert wird irgendwann zur Narzistischen Selbstwertregulierung. » Soll heißen man kann die ewigen Schuldzuweisungen nicht mehr schlucken und behauptet seinen Standpunkt oder flieht.

    Irgendwann habe ich ihr ihre Drohungen nämlich geglaubt nachdem sie oft genug gezeigt hat das sie diese auch wahr macht um ihren Kopf durchzusetzen und diese Ängste dann auch geäußert – nur um wie der letzte Idiot hingestellt zu werden.
    Letztlich bedient sich der aggressive Narzismuß ja der Ängste und Schwächen des anderen um einem das Selbstwertgefühl zu demontieren.
    Sicherheit – sagte sie oft ist was sie will. Doch egal wie sehr ich mich bemühte ihr diese zu geben indem ich ihre Forderungen erfüllte, es war nie genug und egal ob ich sogar beweisen konnte das ich die Wahrheit sage, sie glaubte mir nicht.
    Floh ich setzte sie alles daran mich zurückzugewinnen – lange ging das sehr einfach indem sie mein Mitgefühl jetzt ansprach.
    Irgendwann kapierte ich das es dadurch nur schlimmer wird.
    Und mein ewiges mich selbst hinterfragen machte es ihr leicht ihre ‚Sicherheit‘ dadurch zu gewinnen das sie mir drohte und per gaslighting den Rest gab bis ich quasi ihr Sklave war. Was leider nicht zu weniger Attacken führte sondern diese noch mehrte.

    Wenn ich no contact halte, ist das nicht ‚eiserne Selbstbeherschung‘? Wenn ich nicht mehr versuche ihr Verhalten zu decken, sondern ihr Grenzen setze ist das nicht und ihr sage (auch wenn ich weiß das sie das verletzt) was ich fühle und welches Verhalten von ihr welchen Anteil daran hat (Drohungen, Tatsachenverdreherei, das Umsetzen von Drohungen…) usw.
    Nur um dann die nächste Keule um die Ohren gehauen zu bekommen indem das Umfeld subtil zu beeinflussen indem Annahmen und Vermutungen diesem suggeriert werden?
    Letzlich ist der geübte Narzist*in dann an dem Punkt an dem die Täter Opfer Umkehr kommt. Es ist einfach kein Ausweg zu finden, da Suggestion viel zu oft viel zu gut funktioniert. Da wird unhinterfragt angenommen was an Müll über jemanden behauptet wird. Und die Narzist*innen schießen prinzipiell zuerst und warten mit der Opferrolle nur darauf das man es nicht mehr aushält und selber mal den Mund aufmacht. Bleibt man dabei sachlich heißt es man sei der unterkühlte Manipulator, wird man emotional heißt es der hat einen an der Klatsche.
    Und unter psychischem Dauerbeschuss ist es irgendwann nicht mehr möglich dem etwas entgegenzusetzen.

    Letzlich kann jedes Verhalten interpretiert werden und diese Interpretation dann nach aussen verkauft werden. Wer zuerst mit Dreck wirft gewinnt… Und darf sich noch den Hohn der Narzisten*innen ausgesetzt sehen…

    Heute gibt sie zumindest mir gegenüber wenigstens auch mal zu wenn sie Mist gebaut hat. Nach außen fehlt das oft noch und ich habe Angst vor dem Isoliert werden, bzw. davor das dies ich wieder wie der letzte Arsch hingestellt werde.

    Versuche ich das anzusprechen wird massivst gemauert (die gute alte dicke Luft wird greifbar) und sie behauptet ich werfe sie zurück in alte Muster. Für mich sieht das eher wie verharren in diesen aus.
    Ja ich verstehe das der Weg da raus steinig ist.

    Ich schätze ich muss es irgendwann wagen sie darum zu bitten auch nach außen hin dazu zu stehen das sie in der Beziehung so einiges verhauen hat und damit aufzuhören Anklagen als alleinige Schuldzuweisungen zu mir zu schieben und Eingeständnisse ‚immer‘ mit der ich bin das Opfer Sache zu schönen.

    Naja, zumindest wenn wir unter uns sind geht das ja jetzt – beidseitig. Das macht das zusammensein so viel einfacher, wenn ich auch äußern darf was ich fühle / warum ohne dabei verdreht oder bedroht zu werden.

    Klar ist meine Angst in unserer Vergangenheit gewachsen und ich verstehe das es für sie manchmal schwer ist sich Verhaltensweisen zu stellen die sie an sich nicht mag. Das ist für jeden schwierig.
    Mich aber plagt die Gegenwart und das es manchmal so schwierig ist diese Ängste aufzulösen weil ich nach aussen quasi einen doppelten Maulkorb habe – ihr das wirft mich zurück (aka ich will mich dem noch nicht stellen). Und zweitens mein Moralempfinden das ich ihr vertrauen nicht mißbrauchen will und solche Dinge in unserem gemeinsamen Umfeld daher nicht direkt anspreche. Was sie in der Vergangenheit oft benutzt hat um ihre Opferrolle durchzuziehen.

    Was ich irgendwann alles Vermutet habe – es reichten ihrerseits irgendwann Andeutungen um mich völlig zu verängstigen – und diese Vermutungen habe ich dann irgendwann auch geäußert (ala Gegenmanipulation). Letztlich fühlte ich mich dadurch aber nur mies, da ich gegen meine eigenen Wertvorstellungen handelte und ihr Spiel spielte.

    Mir sagte vor sehr langer Zeit mal jemand ‚ein wenig mehr Narzißmus würde dir gut tun‘.
    Damals hatte ich keinen Dunst was Narzißmus ist. Hatte nur die Bedeutung: übertriebene Eitelkeit damit verknüpft.
    Heute kapier ich was er meinte.
    Besser spät als nie.

    Das eigene Selbstwertgefühl kommt ohne !gesunden! Egoismus auf Dauer nicht aus. Aber der endet da, wo die Freiheit anderer beginnt.

    Sonst mutiert man zu einem Trumpel.

    • Sven sagt:

      Anmerkung:
      Ich habe Anfangs meine Fehler immer eingeräumt (manchmal selbst dann wenn ich keinen gemacht hatte, weil ich glaubte das sie damit aufhören würde wenn sie anfängt mir zu vertrauen).
      Nach den ersten Jahren und als es nur schlimmer wurde begann ich darauf zu beharren das sie auch mal was zugibt.
      Als das nicht passierte ging auch ich dazu über zu Mauern.
      Da begann das mit dem Gaslighting katastrophal zu werden und ich wurde ebenso (passiv-)aggressiv wie sie, begann zu spiegeln. Was folgte war die Täter Opfer Umkehr…
      Was zu einbeziehen des Umfelds wurde.
      In der Zeit habe ich jede Menge Mist gebaut für den ich mich schämte.
      Sprach ich von mir aus einen solchen Fehler meinerseits an und entschuldigte mich wurde ich darauf festgenagelt und lediglich verspottet und in ein schlechtes Licht gerückt.
      Während ich quasi von ihr belohnt und gelobt wurde wenn ich Anfing mich ebenso Rücksichtslos und manipulativ zu benehmen wie sie.

      Damals hatte ich nicht mal Worte für diesen Wahnsinn. Und versuchte es zu verstehen. Leider war sie das einzige Feedback welches ich mir dazu hohlte… Das war ein Riesenfehler.
      Ich reimte mir nach und nach zusammen was sie dazu trieb, doch verstanden habe ich es erst als ich anfing mich genauso zu benehmen.

      Das kann ich nicht weiterempfehlen.
      Hat eine gefühlte Ewigkeit gedauert bis ich mir selbst verzeihen konnte. Ohne no Contact hätte ich das nie geschafft. Selbst mit war es, aufgrund der Isolation, schwer.

      Keine Ahnung wie es weitergeht.
      Mir ist klar das ich glauben will das sie sich da verändert und das es Rückschläge gibt.
      Sie zeigt mir oft das sie sich ändert und versucht auch mich zu verstehen statt auf mich loszugehen.
      Sagt sogar das sie versteht das ich Zeit brauche um verlorenes Vertrauen in sie zurück zu gewinnen.
      Trotzdem habe ich Angst das alles nur dazu dienen soll mich wieder einzulullen.
      Ich kann an dieser Angst nicht alleine arbeiten. Tue ich auch nicht. Dafür gibt es Profis.
      Wird mein Vertrauen wieder massiv mißbraucht, muss ich fliehen.

      Sprüche wie ‚Tier x war eben stärker als Tier Y‘ ihrerseits helfen dabei nicht gerade. Sprüche wie ‚wer sich betrügen lässt verdient es betrogen zu werden‘ auch nicht…

      Und ausbeuterische Heimtücke sehe ich nicht gerade als Stärke an. Vertrauenswürdig zu sein, erfordert sehr viel mehr Stärke. Schwächen einzugestehen – in dem Wissen das dieses Vertrauen missbraucht werden kann erfordert Stärke.

      Einem geschenktes Vertrauen zu Missbrauchen, jemandes Schwächen ausnutzen um diesen zu Ängstigen, das ist in meinen Augen Schwäche, Schwäche die aus Angst geboren wird.

      Schon zu witzig wie leicht es in unserer Gesellschaft immer noch ist Selbstvertrauen und Arroganz gaaaaanz zufällig miteinander zu verwechseln.

      • Anna sagt:

        Hallo Sven,
        ausführlich haben Sie hier von Ihrer „seelischen Not“ berichtet. Und ich denke, das ist auch gut so, denn das Aufschreiben hilft und ist auch eine Art bestimmte Dinge verarbeiten und sich über bestimmte Vorgänge vielleicht mehr Klarheit verschaffen zu können.
        Es scheint, als ob Sie im grundgenommen genau wissen, was nicht ok ist und auch, was Sie von einem Partner NICHT möchten.
        Um es vereinfacht auszudrücken und auf den Punkt zu bringen: Sie sind mit einem Menschen zusammen, der Ihnen nicht gut tut – schlimmer noch: ein Mensch, der Ihnen schadet. Versucht Sie zu manipulieren, emotionale Erpressung usw.
        Warum wollen Sie ihr Wesen „verbiegen“, indem Sie sich genau so verhalten, wie Ihre Partnerin? Vermutlich um aufzuzeigen, wie sich so ein Benehmen anfühlt, wie Ihre Partnerin es an den Tag legt.
        Ich denke, nicht ein Stück mehr Narzißmus würde Ihnen gut tun, sondern ein grosses Stück gesunde Selbstliebe!
        Sie sind ein einzigartiger, wertvoller Mensch. Und dementsprechend sollte auch Ihr Anspruch es sein, von anderen und vor allem in einer Partnerschaft behandelt zu werden: respektvoll, wohlwollend, einfühlsam, mitfühlend, liebevoll – wertschätzend!
        Ist das nicht der Fall, dann sorgen Sie für sich selbst und entziehen sich schlechter Behandlung, unter der Sie offensichtlich sehr leiden.

        Niemand ist auf der Welt, um so zu sein, wie andere ihn gern haben wollen würden.
        Dies gilt für alle Menschen.
        Und was einem nicht gut tut, das sollte man tunlichst meiden.

        Lieben Sie sich selbst mehr! Das könnte ein guter Anfang sein.

    • Ruth sagt:

      Sven,wenn ich lese: ‚wagen sie darum zu bitten‘,völlig verängstigt‘ ,’das letzte Arschloch‘ dann sehe ich ,dass du noch sehr viel Arbeit vor dir hast.
      Mit dir selbst, meine ich.
      Was da an Beziehungsstimmung spürbar ist, ist Horror…
      ich wünsche dir Mut,für dich selbst zu kämpfen.

    • Anna sagt:

      Hallo Sven,
      bei den Schilderungen Ihrer Partnerin, könnte man vermuten, dass Sie nicht mit einer erwachsenen, gereiften Frau zusammen sind, sondern mit einem Kind, dass versucht seine Grenzen auszuloten, sich in den Schmollwinkel stellt und sich manipulativ verhält, um seinen Willen durchzusetzen. Mit Erwachsensein hat derartiges Verhalten nichts zu tun. Aber mit Unreife, narzisstischen Verhaltensweise etc.
      So lange Sie „funktionieren“, wie es erwartet wird, sich selbst zurücknehmen bis zur Unkenntlichkeit, alles über sich ergehen lassen und Sie in angstvollen Zustand gehalten werden, gehts wohl einigermassen gut. Gut beschrieben haben Sie, welcher Mechanismen sich ein Narzisst bedient. Sie wissen es. Und offensichtlich ist Ihnen auch bewusst, welche „Knöpfe“ da jemand bei Ihnen erfolgreich drücken kann, um Sie zu manipulieren.
      Sie wissen alles. Warum machen Sie dann bei diesen „Spielchen“ mit?
      Zum Spielen dieser Machtspiele gehören immer zwei. Wie bei einem Ballspiel. Der eine wirft dem anderen einen Ball zu, der andere fängt ihn auf. Was aber passiert, wenn man gewisse Bälle, zugeworfen vom anderen, die man eigentlich nicht auffängen möchte, weil man weiss, dass diese einem nicht gut tun, einfach ins Leere gehen lässt? Den vom anderen zugeworfenen Ball nicht auffängt… sich dem entzieht, weil man für sein eigenes seelische/ psychische Wohlergehen sorgt, weil man dafür nämlich selbst verantwortlich ist und nicht der andere!

      Vielleicht könnte in Ihrer Situation dies hilfreich sein:
      Fragen Sie sich, wie will ich leben? Wie soll eine Partnerschaft, die mir gut tut, aussehen, worauf soll eine Partnerbeziehung meiner Ansicht nach ruhen, was tut mir gut, was tut mir nicht gut?

      Nehmen Sie ein Blatt Papier, teilen es längs von oben nach unten in zwei Spalten und schreiben Sie links alles untereinander, was Ihnen in einer vertrauensvollen Partnerschaft wichtig ist, was Ihnen gut tut, was Sie sich vom anderen wünschen, was Sie für unabdingbar halten, damit Sie sich wohlfühlen können.
      Und schreiben Sie rechts daneben den Ist-Zustand.

      Allein dies einmal schwarz auf weiss vor sich zu sehen, kann eine grosse Hilfe sein und vor allem auch Entscheidungshilfe, um sich darüber klar werden zu können: „Wie möchte ich leben…?“

      Eine Beziehung leben zu wollen, die von vielen Ängsten geprägt wird, kann es nicht sein!
      Und eine Beziehung, wie Sie es beschrieben haben, wo Sie sozusagen einen „doppelten Maulkorb“ verpasst bekommen haben, kann es schon zweimal nicht sein.
      Setzen Sie dem anderen Grenzen! Bis hier hin und keinen Schritt weiter!
      Stärken Sie Ihr SelbstWERTgefühl, weil Sie es sich wert sind!
      (Auch, wenn dieser Spruch in der Werbung benutzt wird, aber zeigen Sie, dass Sie sich selbst als einen wertvollen Menschen betrachten, der es ganz einfach verdient, gut, respektvoll, würdevoll, wertschätzend behandelt zu werden! Und behandeln Sie sich als erstes selbst so!)

  6. Thomas sagt:

    Danke.

    Nach der Trennung, als die Tochter 14 Jahre war, hat die Ex auch juristisch behauptet ich hätte der Tochter das Kommunionsgeld gestohlen. Das war natürlich eimal mehr gelogen. 5 Jahre später so eine derartige Beschuldigung ohne den Betrag nennen zu können.

    Mit 14 (dreiviertel Jahr nach meiner Entsorgung) hat die Tochter mir vorgeworfen wir ich mich auf eine verheiratete Frau (ihre Mutter) hätte einlassen können, das es normal wäre das mich ihre älteren Stiefschwestern abgelehnt hätten und als Sahnehäubchen das ihr und den Stiefschwestern bekannt ist das die jeweiligen Väter mit Dritten betrogen worden sind. Ich war sprachlos.

    Ich könnt noch viel erzählen.

    • W. sagt:

      Hallo Thomas,
      Wenn sie(die Narzissten) eine Sache beherrschen, dann das Lügen.

      Mein Ex verbreitet immer noch seine Lügengeschichten in der Fa. in der wir beide arbeiten(Gott sei Dank in entfernten Abteilungen).
      Mit seiner tränenreichen Schmierenkomödie gelingt es ihm immer wieder verschiedene Kollegen auf seine Seite zuziehen.
      Er erzählt ich hätte „Alles“ mit genommen, „unser Sparbuch“ geblündert u.s.w.Der Arme musste doch tatsächlich seinen Porsche verkaufen um mich auszuzahlen.
      Ich kann die, die ihm glauben nicht mal verurteilen, denn ich selbst habe ihm seine Geschichten Jahrzehnte abgenommen.
      Ich bedaure nur , das sich niemand fragt wie er sich den Porsche überhaupt leisten konnte???
      Na ganz einfach, indem ich mein ganzes Erspartes sprich 2 Bausparverträge, einer beliehen und von mir ganz alleine zurück bezahlt, ins gemeinsam geplante und gebaute Haus investiert habe.
      Ausserdem einen hochverzinsten(90 er Jahre) Sparvertrag mit rein gesteckt habe.
      Baudarlehen lief dann über mein Konto und ich habe für 230000,00 DM damals gebürgt.
      War ja schließlich „unser“ Haus.
      Dann habe ich 8 Jahre lang 700,00 von 1200,00 DM monatlich bezahlt & den Haushalt finanziert.
      Nach Umschuldung habe ich dann noch ca 3 1/2 Jahre 1000,00 Euro monatlich ALLEINE bis zum Ende der Finanzierung bezahlt.
      Nach der letzten Rate hat er die Grundschuld dann schnell löschen lassen.
      Ich habe es nicht verstanden aber er hatte immer super sich logisch anhörende Argumente parat.
      Ich habe ja auch vertraut und nicht im Traum daran gedacht vom eigenen Mann so verarscht zuwerden.
      Dann habe ich die ganzen Jahre über teure Urlaube finanziert.
      Ach ja…was der arme Mann mir nicht alles geboten hat.

      Da wir Kinderlos sind habe ich seit Jahren darauf gedrängt , das wir ein Testament erstellen müssen um uns gegeseitig zu schützen.
      Wäre doch normal gewesen …oder?
      Er hat es verweigert.
      „Ich brauche das nicht“
      Nein er hat das tatsächlich nicht gebraucht, denn dann wäre er aufgeflogen.
      Er hat mich bereits damals beim Notzar dermaßen über den Tisch gezogen, das ich überhaupt nicht mit im Grundbuch stand .
      Aber es wurde immer von unserem gemeinsamen Haus gesprochen damit ich es nicht bemerken soll.
      Wie auch, schließlich stand ja auch mein Name drin und immer mit im Briefkopf(allerdings raffinierterweise nur wegen der Grundschuld.

      Das Ganze war aber nur die Krönung oder besser gesagt der Tropfen der das Fass entgültig zum überlaufen brachte.
      Ich bin ausgezogen.

      Dann war ich noch so großzügig(man kann auch blöd sagen) und habe nur das Geld verlangt welches ich ins Haus gesteckt habe.
      Hätte ich auf meinen Zugewinn bestanden, ja dann hätte er „sein“ Haus verkaufen müssen und mir hätte etwa das doppelte zugestanden.

      Bis auf ein paar Teller und Besteck habe ich nichts weiter mit genommen und wohne heute zur Miete.Ich hatte nichtmal mehr ein Auto.
      Er dagegen sitzt im Haus und heult sich bei anderen die Augen aus über meine Undankbarkeit und Unverschämtheit.
      Nennt dabei aber völlig realitätsfremde Zahlen und verleumdet mich.

      Und das ist nur die Spitze des Eisberges

      LG W.

      • Waltraud sagt:

        Hallo W.,
        ich hoffe Du stellst die Dinge richtig, wenn Dir was zu Ohren kommt, was nicht den Tatsachen entspricht.
        Und warum will man jemanden finanziell schonen, wenn der genau das Gegenteil gemacht hat.
        Das Narzissten gut Opfer können, wissen ja alle, die das „Vergnügen“ hatten/haben. Aber nach all dem was man ausgehalten und mitgemacht hat, muss das unbedingt Mal richtig gestellt werden.
        Alles Gute

      • Ruth sagt:

        Hallo W. du gibst hier mit deinem Beispiel Einbick ,wie jemand in eine narz.Verstrickung und ein
        Spinnennetz geraten kann. Der eine Schritt zieht den nächsten gleich mit,
        und es wird immer schlimmer…ich erkenne einiges.
        Sich daraus zu befreien ist extrem schwierig und langwierig, auch was die Folgen betrifft.
        Hier mein Respekt für deine Tat,
        Gruss Ruth

        • W. sagt:

          Hallo Waltraud, hallo Ruth,

          Ich hatte lange Jahre nicht die Kraft zu gehen.
          Erst als ich keinen anderen Ausweg mehr gesehen habe,außer ….oder eben gehen.
          Das sind jetzt 1 1/2 Jahre her.
          Damals war ich aber noch so hirngewaschen das ich noch Schuldgefühle dabei hatte und „sein Leid“ so gering wie möglich halten wollte .
          Aber ich wollte auch sicher stellen, wenigstens mein Geld wieder zu bekommen das ich ins Haus gesteckt hatte.
          Da er Monate lang mit Selbstmord gedroht hat, wollte ich so schnell wie möglich was in Händen halten.
          Ohne einen Vertrag hätte ich wohl schlechte Karten gehabt wenn er seine Drohung in die Tat umgesetzt hätte.
          Wenn es auch kein gemeinsames Testament gab, so konnte ich nicht mehr ausschließen das er alleine eins hatte. Dann sicher nicht zu meinen Gunsten.

          Das schlimme an seinem jetzigen Verhalten ist ja, dass er genau weiß, das ich auf viel verzichtet habe und er es dennoch gegenteilig erzählt.

          Ich hatte bereits eine Verleumdungsklage in Erwägung gezogen und mich mit meinem Anwalt beraten.
          Letztendlich würde mich das wieder Zeit, Geld und Nerven kosten.
          Außerdem hätte er meine Aufmerksamkeit dann wieder aber die Nichtbeachtung meinerseits ist für ihn die größere Strafe.
          Auch das ich ihn und sein Geld nicht brauche, sein Geschwätz mich nicht interessiert.
          Inzwischen bin ich zu der Erkenntnis gelangt, das die Menschen die mich wirklich kennen und ehrlich mögen mir auch Glauben schenken.
          All die Anderen sollen mir gestohlen bleiben.
          Die Menschen die mir wichtig sind kläre ich nach und nach auf.

          Arm ist nicht wer wenig hat, sondern wer viel(zu viel)braucht.

          Ich möchte nicht mehr meine Zeit damit verschwenden über die Vergangenheit zu grübeln sondern mir mit dem was ich habe ein neues Leben aufbauen.
          Ja das Leben geht weiter…

          liebe Grüße W.

    • Arianna sagt:

      N. sind Parasiten, die nichts wirklich können, wissen, verstehen oder taugen, aber als Gegengewicht extrem hohe Ansprüche und Erwartungen haben.
      Dass sie ihre Umwelt so leicht einwickeln, hat viel mit emotionalem Druck zu tun – (fast) jeder käme sich vor wie ein Monster, wenn er diesem armen Opfer nicht glauben würde.
      Und Kinder / Jugendliche sind für so etwas natürlich besonders anfällig. Ich habe meiner N. Mutter jahrzehntelang geglaubt und sie unterstützt, obwohl ich oft Konflikte mit ihr hatte. Als ich allmählich akzeptieren musste, dass ich sie völlig falsch eingeschätzt hatte, brach für mich eine Welt zusammen, obwohl ich schon über 30 war.
      Kinder wachsen mit der Mentalität ihrer Eltern auf, ihre geistige und psychische Gesundheit wurzelt darin. Das später zu hinterfragen, ist sehr schwer. Dazu braucht man Hilfe von außen, z.B. einen verständnisvollen Therapeuten (den ich nicht hatte). Und ein paar Personen, die eine andere Perspektive einbringen können, z.B. ein Ex-Ehemann oder ehemalige Freunde oder Verwandte, die auch Probleme mit dieser Person haben bzw. hatten. Mein Vater schweigt leider bis heute, bis auf ein paar kleinere Dinge, die ich ihm entlocken konnte. Sie bestätigten aber den negativen Eindruck, den ich inzwischen von dieser angeblich „wundervollen“ Mutter hatte.
      Da war ich aber wie gesagt erwachsen und lebte allein, und mit wenig Kontakt zu ihr, so dass sie mich wenig beeinflussen konnte und ich endlich eine eigene Perspektive zu den Dingen entwickeln konnte. Vorher war ich durch Gehirnwäsche und Galighting wie gelähmt. Solche Frauen inszenieren sich vor dem Rest der Welt als Supermütter; und weil das Thema Narzissmus so wenig bekannt ist, glaubt ihnen leider fast jeder. 🙁

      • Lilli sagt:

        Hallo,
        narzissmusgestörte Personen sind in ihrer ‚Überlegenheit’/Egozentrik gefangen/eingeschränkt im wörtlichen Sinne.
        Man kann als Angehörige/r nichts heilen,
        man kann aber loslassen, Abstand nehmen,
        und nach vorne selber Leben,
        im Sinne von Narzissmus als Chance (siehe Text von Sven Grüttefien),
        statt im Kreisen um Narzissmus hängen zu bleiben.
        Ich steh zu meinem Leben und lebe,
        bedingt durch meine ehemalige Helferei mit kleineren Brötchen,
        dafür gesundem Abstand zu den Narzissten,
        für mich selbst nach vorne,
        sowie als Vorbild für unsere Kinder.

    • Lise1 sagt:

      Thomas, wie lange bist du schon in dieser Schleife?

      Deine Tochter ist seit einigen Jahren erwachsen.
      Was genau gibt dir das, so festzuhängen im ewigen theatralischen Selbstmitleid?

      Es gibt Hilfe, wieder in ein gutes und schönes Leben zu kommen! Diesen Ratschlag hast du hier schon unzählige Male bekommen. Es muss doch irgendeinen tiefen Grund geben, dass du dieses ewige Selbstmitleid besser findest als ein freies gutes Leben? Aber was ist es?

  7. MG sagt:

    Mache auch gerade eine Trennung durch. Ihr Vater ist vor 3 Wochen gestorben. Ist natürlich sehr traurig…. keine Frage. Ich wollte auch gleich am nächsten Tag zu ihr hin und ihr beistehen, was sie nicht wollte. Am nächsten Tag haben wir uns getroffen. 3min in den Armen gelegen und geweint. 5min später hat sie mir gesagt, dass es vorbei ist, weil sie mich nicht mehr liebt und klar sieht. Alle Schuld auf mich geschoben, weil es ihr ja in den letzten 4 Jahren so schlecht geht und sie schon dachte sie wäre depressiv, aber erkannt hat, dass es nur daran liegt, dass sie mit mir zusammen ist. Und auch ihre Tochter (19) hätte unter unserer Beziehung so gelitten…. Die Tochter hat wirklich Probleme und hat mich abgelehnt, aber unserer Beziehung ist bestimmt nicht dran Schuld, da die Probleme davor schon bestanden haben. Ich konnte es gar nicht packen, wie man so schnell alles, wir waren 9 Jahre zusammen, beenden kann. Ohne Streit, ohne Drama in den letzten 4 Jahren. In den ersten 5 waren wir gefühlt 20 mal getrennt, und dieses übleich On-Off…. Ich bin so wütend auf sie, vor allem weil sie ein Gespräch vollständig abblockt etc (Silent Treatment)…. Von der Beerdigung wurde ich auch ausgeladen, obwohl ihr Vater und ich ein gutes Verhältnis hatten, wenngleich wir uns nicht oft sahen.

    • Mike sagt:

      Ganz ehrlich, sei froh, dass Du sie los bist. Natürlich ist das aktuell schwer zu verstehen, aber langfristig bist Du aus dem Allen raus und das ist Besser für Dich.
      Trauer ihr nicht hinterher und, ganz wichtig, geh nicht drauf ein, sollte sie wieder ankommen. Und das wird passieren…
      Erspar Dir erneute Ehrenrunden!

  8. Ruth sagt:

    Der Artikel ist wieder 100% nachvollziehbar.
    Meine Beobachtung ist, dass der N.in Mustern verhaftet ist.
    Die geben ihm Sicherheit und halten ihn,lassen ihn aber auch nicht los.
    Wenn er auf unbekanntes Gebiet kommt, zB Gefühle,schaltet er blitzschnell und checkt wo er was einordnen kann.
    Gelingt das nicht,wird er unsicher und kämpft ,leider an der falschen Front.

  9. Arianna sagt:

    Meine N. Mutter hat sich nach der Trennung von meinem Vater schnell einen neuen Partner gesucht. Sie hat später auch noch einmal geheiratet.
    Aber mit mir sprach sie bei jeder Gelegenheit über „deinen Vater“, auch wenn ich jede Geschichte über ihn schon tausendmal gehört hatte, sie angeblich glücklich mit ihrem neuen Mann war und es mich weder interessierte noch mir half, über ihren Ex zu reden. Selbst bei unserer letzten, sehr kurzen Gelegenheit bohrte sie nur über ihn nach. Sie fragte mich nicht einmal, wie es mir geht.
    Fazit… Scheinbar können diese Menschen sehr wohl Liebeskummer empfinden, aber sie verdrängen ihn, und der Schmerz sucht sich dann anderweitig Ventile.

  10. Mike sagt:

    Wie äußert sich Liebeskummer bei einem Narzissten?
    Überhaupt nicht, da er/sie sowieso meist schon den Nächsten Next an der Angel hat und ohne Pause, sofort in die Nächste Berziehung schleudert.
    Das Ego mag zwar angeknackst sein, aber man macht sich nicht groß Gedanken. Wozu auch; die Nächste Ego-Zufuhr steht doch schon zum aussaugen bereit. Sie haben keinen Liebeskummer, weil Sie überhaupt nicht wissen, was Liebe ist und wie sie sich manifestiert. Von daher, Leiden Sie nicht wirklich

  11. Lilli sagt:

    Cool beherrscht oder sentimental mitleiderregend,
    entsprechend der unterdrückten Bedürfnisse nach Mittelpunktsstellung, –
    entsprechend der ihm/ihr doch selbstverständlich zustehenden Bewunderung der überdimensionalen Wichtigkeit.
    Was er nicht besonders bemerkt,ist der Kummer von Partner/in und Kindern

  12. Sabine L sagt:

    Ich kenne einen Typen, der sucht sich seine Partnerinnen nach dem Sternzeichen aus. Müssen so essen, sich so kleiden und leben, wie ER WILL.
    Und natürlich müssen sie Geld haben, denn er selber arbeitet nicht viel, angestellt schon gar nicht und ansonsten an der Steuer vorbei und seine Gewinne macht er mit Raubzügen an Partnerinnen.

    Seine Masche: Er haust in einem eigenen Haus, das verwahrlost ist und entschuldigt den Zustand mit einer zurückliegenden Krankheit (Lüge). Hilfsbereite Frauen, Frauen mit Helfersyndrom fallen auf ihn sehr gerne herein, ziehen bei ihm ein, weil er sagt, „du kannst hier günstig wohnen, baust dir eben die Etage schön für dich aus“. Das tun sie dann auch, denn es ist viel Platz da und das Angebot verlockend, da man ja sowieso zusammen ist ….. und dann inszeniert er nach kurzer Zeit, wenn es nicht so läuft, wie er will, Konflikte, Trennungen, wird dabei auch mal gewalttätig und sperrt seine „Freundin/Lebenspartnerin“ aus und behält einfach ein, was sie an Besitz mitgebracht haben.
    Ein prima Geschäftsmodell. Die Frauen dürfen dann zum Anwalt rennen, vor Gericht klagen, werden aber weitgehend leer ausgehen, weil sie gar nicht beweisen können, dass am Tag der Aussperrung dies und jenes im Haus war.
    Der Typ verhökert dann den Besitz der anderen, behält für sich ein paar Trophäen und lebt von dem Geld ganz gut eine Weile und macht damit sogar noch Eindruck bei seinem neuen Opfer.
    Der Typ hat auch eine hilflose alte Frau ausgenommen wie eine Weihnachtsgans.
    Dann hat er sich ein neues Opfer gesucht. Eine naive lebensunerfahrene Frau, die in der Ehe unglücklich war. Er hat sich mit ihr angefreundet und sie sogar besucht zuhause ! Da wollte er mal schauen, was es da so gibt an Eigentümer. Letzten Endes hat sie ihren Mann wegen ihm verlassen, das gemeinsame Haus wurde verkauft und sie gab ihm einen hohen Bargeldbetrag für eine „gemeinsame Zukunft“ die er auch ihr versprach. Psychologisch hat er das gut gemacht.
    Denn sie litt sehr schnell unter ihm, seinen Grob- und Taktlosigkeiten. Er hat sie oft bloßgestellt und lächerlich gemacht, hat sie ausgenutzt und sie hat durchgehalten, weil sie ja mal wieder was von ihrem Geld sehen wollte und sich nicht eingestehen wollte, einen relativ lieben Mann, für so eine minderwertige Kakerlake verlassen zu haben.
    Narzissten sind für mich menschliche Vampire, die niemand braucht.

  13. Ina sagt:

    In der Lebensgeschichte meines über 60 Jahre alten Ex gab es keinen Liebeskummer. Er hat jede Beziehung sofort mit einer anderen abgelöst. Ausnahmslos!

    • Iris Martin sagt:

      Genau Ina so war es bei mir auch sofort ausgetauscht .Und meistens die gleichen Unternehmungen gestartet wie mit mir auch die Urlaube gleiche Hotels usw.Nur ein anderer Wirt !

  14. Sorriso sagt:

    Trennung – aus meiner Sicht endlich! – nach 15 schlimmen Jahren, in denen ich manipuliert, gedemütigt, missbraucht und misshandelt wurde, seelisch sowie körperlich.
    Mein Ex lässt mich glücklicherweise zufrieden, obwohl wir zwei gemeinsame Kinder haben. Sie interessieren ihn einfach nicht. Allerdings verbreitet er zusammen mit seinem erwachsenen Sohn aus erster Ehe Lügen über mich. Und er hat schon sein nächstes Opfer eingefangen.

  15. Arianna sagt:

    Ist euch auch aufgefallen, dass N. fast niemals mit angemessenen Emotionen reagieren? Meine N. Mutter z.B. hat gelacht, wenn sie nervös wurde. Wie der Joker. Brrr. Heute frage ich mich, warum mir das so lange als normal oder nur „ein wenig seltsam“ vorkam. Das war eine deutliche Warnhupe!

  16. Thomas Hagenunger sagt:

    Narzissten/innen leiden nicht. Sie tauschen, gegen jemand „Besseren“,übergangslos aus und treten nach.

    Meine Ex hat mich dann trotzdem, nach meinem telefonischen Abschuss, noch über 3 Jahre in Lügenprozessen und Entfremdung der Tochter malträtiert. Die Prozesse hat die Ex verloren, ich hab die instrumentalisierte Tochter (20J.) verloren.

    • Arianna sagt:

      Hallo Thomas,
      deine Tochter ist doch jetzt erwachsen. Sie sollte in der Lage sein, sich eine eigene Meinung zu bilden und so fair sein, sich auch deine Version der Geschichte anzuhören. Oder zumindest, dass es überhaupt einen anderen Blickwinkel gibt.
      Warum kämpfst du nicht um sie? Mein Vater hat auch nie geredet. Im Nachhinein hat mich das sehr geärgert, weil mir das dabei geholfen hätte, zu verstehen, dass ich mir meine eigenen Konflikte mit dieser Frau nicht einfach einbilde.

      • Thomas Hagenunger sagt:

        Ich hab losen SMS Kontakt und ihr mehrfach Treffen vorgeschlagen. Auf Fragen weicht sie oft aus. Vor 2 Jahren und ein-zweimal davor hab ich sie auf die Sicht der Dinge aus meiner Warte angesprochen, doch da blockt sie ab und erneuter Rückzug erfolgt. Die Tochter wurde auch als Mitklägerin in einem Gerichtsprozess, der auf Lügen bassierte, instrumentalisiert. Den Prozess hat die Ex verloren.

        • Arianna sagt:

          Hallo,
          lebt eure Tochter denn noch bei ihrer Mutter? Wenn diese den Prozess verloren hat, wird sie wahrscheinlich erst recht auf sie einreden, wie ungerecht sie behandelt wurde.
          Vielleicht habt ihr noch mal eine Chance, wenn sie ausgezogen ist. Nicht aufgeben 🙂

          • Thomas sagt:

            Die Tochter lebt bei der Mutter und hat schon, als ich noch dort wohnte, die die Inakzeptanz meiner Person durch die beiden älteren Stiefschwestern mitbekommen. In dieser Familie wurde ich unterschwellig für den Bruch der ersten Ehe der Ex verantwortlich gemacht.

        • Lilli sagt:

          Hallo Thomas Hagenunger,

          unternimm mit Deiner Tochter was, was Euch beiden Spaß macht, Radtour, Kanufahrt, Zoo …
          und sprecht über Gott und die Welt,
          nur nicht über ihre Mutter.
          Viel Spaß und alles Gute !

          • Arianna sagt:

            Hallo Lilli,
            das denke ich auch. Erst mal den Kontakt beibehalten. Wenn man mit der Tochter noch über die eigene Sicht der Dinge sprechen will: nicht, so lange sie noch bei dieser Mutter lebt und von ihr beeinflusst wird. Sie wird sich alles anhören, es brühwarm der Mutter erzählen und diese wird darin erst recht Beweise dafür finden, was der Vater für ein Dreckskerl ist.
            Die Tochter muss erst mal selbst dahinter kommen, dass die Mutter nicht ganz sauber ist. Oder sich zumindest als fair genug erweisen, auch mal die Meinung des Vaters anzuhören, ohne gleich wieder damit zur Mutter zu rennen. Vorher hat alles keinen Zweck, fürchte ich.

          • Lilli sagt:

            Hallo Arianna,
            unsere nun erwachsenen Kinder wollen von unseren Problemen
            heute noch nichts Genaues wissen.
            Sie wissen dass ihr Papa im Mittelpunkt stehen will und dabei unehrlich ist.
            Da ich meinen Standpunkt vertrete und auch kein Engel bin, sagen unsere Kinder heute noch, dass wir beide schuld wären,
            mein narzisstischer Mann und ich.
            Und dabei lasse ich sie.
            Kinder wollen einigermaßen gereifte Eltern, die mit sich selber fertig werden und vernünftig sind so lange sie zu Besuch da sind,
            keine selbstmitleidigen egozentrischen oder nachtragenden Problemewälzer.
            So ist meine Erfahrung.

      • Melanie sagt:

        Adriana, kämpfen bringt nix, wenn die Mutter die Tochter so manipuliert hat, dass sie keinen richtigen Kontakt will. Ich kenne das.
        Thomas gibt die Hoffnung natürlich nicht auf, dadurch bleibt er aber weiterhin im Umfeld der Exfrau, wegen der Tochter.
        Am Ende, so traurig das ist, ist jegliches Kämpfen hier sinnlos, denn es muss von der Tochter ausgehen. Je mehr er macht, umso mehr „nervt“ es die Tochter und treibt ihn weiter weg.
        Was ich aus eigener Erfahrung sagen kann, auch wenn das schwer fällt, zurückziehen. Es kann nämlich duirchaus sein, sollte die Tochter mal Stress mit de rMutter haben, oder finanzielle Unterstützung brauchen, ist Papa ganz schnell wieder ein Thema. Aber, durch die narzisstischen Missbrauch, ist die Intention hier die ähnlich der Mutter. Also Vorsicht!
        Am Ende ist Thomas leider machtlos und kann nicht wirklich was erwirken, zumal die Ex das bestimmt genießen kann, wenn die eigene Tochter nach ihrer Pfeiffe tanzt.
        Thomas muss nur endlich aufhören, sich weiterhin die von ihr eingeredete Schuld zum Zerbruch der Ehe einzureden. Dazu gehören immer Zwei und die Schuld abzuschieben, ist ein POaradebeispiel für Narzissmus. Das muss man verstehen und sich selbst sagen, „Ich hab gemacht was möglich war“ ansonsten ist das ein sehr langer POrozess, wie ich hier schon länger lesen darf. Also Thomas, keine Schuldgefühle mehr einreden lassen und nach vorne schauen

        • Thomas sagt:

          Danke Melanie.

          Nach der Trennung, als die Tochter 14 Jahre war, hat die Ex auch juristisch behauptet ich hätte der Tochter das Kommunionsgeld gestohlen. Das war natürlich eimal mehr gelogen. 5 Jahre später so eine derartige Beschuldigung ohne den Betrag nennen zu können.

          Mit 14 (dreiviertel Jahr nach meiner Entsorgung) hat die Tochter mir vorgeworfen wir ich mich auf eine verheiratete Frau (ihre Mutter) hätte einlassen können, das es normal wäre das mich ihre älteren Stiefschwestern abgelehnt hätten und als Sahnehäubchen das ihr und den Stiefschwestern bekannt ist das die jeweiligen Väter mit Dritten betrogen worden sind. Ich war sprachlos.

          Ich könnt noch viel erzählen.

          • Melanie sagt:

            Thomas, darf ich was fragen, ohne dass Du mir dfas übel nimmst?
            Was tust Du für Dich selbst?
            Du schreibst, dass das seit vielen Jahren so geht, in Anderen Blogs auf dieser Seite habe ich Deine Geschichte immer wieder mal gelesen, zT 4 Jahre zurückliegend.
            Daher resultiert meine Frage: Was tust Du für Dich selbst?
            Denn wirklich Besser zu gehen, scheint es Dir nach all den Jahren nicht wirklich.
            Natürlich ist die Situation Mist, aber Du darfst Dir dadurch nicht Dein Leben versauen lassen. Solange Du bei deiner Tochter bettelst oder Ähnliches, wird nix passieren und Deine Ex lacht sich kaputt, weil sie genau das bekommen hat, was sie will. Ich übertreib jetzt mal: Ein gebrochenens Weichei.
            Hoffe Du verstehst, dass ich Dich natürlich nicht so bezeichne, sondern Dir nur aufzeigen will, was Du aktuell für sie bist.
            Hast Du mal an psychologische Hilfe gedacht? Wenn Du deiner Ex wirklich Schaden willst, bau Selbstwertgefühl auf und hör auf, in der Vergangenheit zu leben. Wenn Du das geschafft hast, garantier ich Dir, wird sich Deine Ex massiv ärgern und Deine Tochter wird wiede rKontakt suchen. Aber frag Dich dann warum.
            Nur Du selbst kannst was ändern, nach mehr als 5 Jahren wäre es dazu mal Zeit, alleine wegen Deiner Gesundheit und Deinen Nerven

          • Thomas sagt:

            Na, wenn ich hier so lese, wie mich Leute nach 4 Jahren lesen meiner Beiträge bekritteln ihre Ratschläge nicht umgesetzt zu haben und daher mir Wohlgefallen an diversen Situationen zu unterstellen, muss ich sagen das deren Dauerpräsenz dann wohl auch noch nicht von abarbeiten und loslassen spricht.

            Ich zitier mal Jesus der meinte, wenn einer den Balken des anderen sähe selbst mal den Splitter im eigenen Auge wahrnehmen solle.

          • Thomas sagt:

            Sicher wird jetzt ein Sturm der Entrüstung losbrechen.

          • Sascha sagt:

            Thomas, so Leid mir das tut, Du hast den Kern des Problems leider auch nach fast 5 Jahren immer noch nicht verstanden. Muss man akzeptieren, aber dann, wie immer, beleidigt zu sein und auf Andere hinzuweisen, die ja so böse, verständnlislos und Anderes sind, und trotzdem noch hier sind…traurig.
            Bei Dir wird sich nix ändern, traurig aber wahr. Und sorry, dass mal jemand ausspricht, wie es ist.

        • Thomas sagt:

          Hallo Melanie, ich war während der „Ehe“ ( als sinnlose Paarberatung) und danach kurzeitig bei einer caritativen Beratungseinrichtung. Ich war auch zweimal bei einer Heilpraktikerin die sich mit Narzissmus auskennt ( selbst erlebt) doch die Stunde kostete 120 € und eine richtige Psychotherapie wollte meine private Krankenkasse, aufgrund fehlender staatlich anerkannter Psychoterapeutenausbildung, nicht übernehmen. Für mich wär eine stündliche Dauerbezahlung auf eigene Kosten zu teuer. Na wenigstens hab ich erfahren das ich, auch wegen älterer Erfahrungen traumatisiert bin.

          Ansonsten arbeite ich in einer 6 Tage Woche als Selbstständiger in meinem Retroladengeschäft.Freizeitmöglichkeiten sind zeitlich und angebotsmäßig in dörflicher Gegend wo ich wohne begrenzt. Meine wenigen Freundeskontakte sind verheiratet und mit sich selbst beschäftigt.

          • Melanie sagt:

            Such Dir psychologiasche Hilfe.
            Ich hab hier jetzt mal bisschen geströbert, und Dir scheint es schon mehrere Jahre nicht wirklich besser zu gehen. Die Postings unterscheiden sich da nicht viel und das ist Schade.
            Scheiss auf’s Geld, Hauptsache Du kommst aus Deinem Loch raus; da wird Dir eine Heilpraktikeruin nicht viel helfen.
            Ich hab auch in Anderen Blogs gesehen, dass Dir bereits sehr viele Leuite hier diverse Dinge geraten haben. Es scheint mir aber nicht so, dass Du darauf eingehst und quasi auf Deinem Punkt stehen bleibst. Du versaust Dir Dein ganzen Leben mit Deiner Situation und kommst da alleine nicht raus, wie Deine Postings der letzten 4 Jahre deutlich zeigen. Mach bitte was, sonst verschwendest Du Dein Leben in Deinem emotionalen Loch. Ich bin aus meinem raus, und das war der schönste Moment Aller Zeiten!

          • Michael sagt:

            Hallo Melanie.
            Weißt Du, was das größte Problem hier ist?
            Thomas ist sich selbst sein größter Feind! Wir versuchen hier seit Jahren ihm zu helfen, aber sobald jemand direkt anspricht, was sein Problem ist, wird er bockig, zieht sich zurück und postet paar Monate später wieder genau das Gleiche wiederholend. Er versteht nicht, dass hier Leute sind, die das Gleiche durchgemacht haben und ihm nur helfen wollen. Er sieht sowas als direkten Angriff und solange das der Fall ist, wird sich nix ändern.
            Schade, weil er scheint ein echt netter Kerl zu sein, aber er wird auch die nächsten Jahre in seinem Loch stecken bleiben und seine Exfrau wird genau das genießen. Anstatt dagegen zu arbeiten und ihr diesen Triumph endlich zu nehmen, macht er weiterhin genau das was sie vorgesehen hat. Er hat den Kern des Problems immer noch nicht erkannt und suhlt sich weiterhin in Selbstmitleid, anstatt was dagegen zu tun. Ja das ist alles schlimm, aber dann muss man eben endlich handeln oder sich Hilfe suchen.
            Ich hab ihm vor Jahren schon Tips gegeben, die ihn Null interessiert haben und auch weiterhin nicht interessieren werden, da es einfacher ist, hier auf der Seite immer wieder Mitleid zu bekommen, als selbst zu Handeln. Er fühlt sich in seiner Situation wohl, hört sich komisch an. Nur er selbst kann sich helfen, sonst niemand, aber wie es scheint, wird er noch jahrelang in seinem Loch verbringen müssen bis sich mal was ändert. Sehr schade, aber am Ende ist jeder Mensch für sich selbst verantwortlich.

          • Waltraud sagt:

            Eine Therapie ist nicht automatisch von Erfolg gekrönt und es ist manchmal die berühmte Nadel im Heuhaufen, um den/die Richtige/n finden. Auch muss jeder seinen eigenen Weg finden. Er/Sie muss ihn ja auch selber gehen.

          • Lise1 sagt:

            Thomas, so was gehört in kompetente Hände, dann bezahlt auch die Kasse!

          • Nikki sagt:

            Damit eine Therapie erfolgreich ist, muss man selbst erst mal wissen, was das Problem ist und vor Allem muss man daraus wollen und was dadfür tun. Das ist hier nicht der Fall.

          • Lise1 sagt:

            Nein, Nikki, man muss selber nicht wissen, was mit einem los ist, das ist einem selbst oft gut verborgen, der Selbstwahrnehmung entzogen. Dafür benötigt man einen guten Therapeuten. Therapien, die nicht von der Kasse bezahlt werden, würde ich da auch meiden, weil da sehr viel Ausbildung dazu gehört seitens des Therapeuten.

            Sonst klebt man sinnbildlich nur ein Pflaster auf den Herzinfarkt. Und wundert sich, dass es nicht taugt.

            Man muss natürlich bereit sein für ein normales Leben und es wollen. Der Krankheitsgewinn entfällt dann und es muss etwas anderes dafür das Leben füllen.

  17. Eva sagt:

    Sein theatralisches Selbstmitleid habe ich seit meiner Trennung von ihm zu ertragen! Es kostet teilweise viel Kraft, nicht aufzugeben und zu ihm zurückzugehen! Manchmal fühle ich mich allein schuldig, erlebe dann aber – nachdem ich nach wie vor bei ihm im Büro arbeite – seine Sklaven-Herrschaft und gehe dann gestärkt und heilfroh in mein neues Zuhause.

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