Der narzisstische Sex

Narzisstische Männer glauben tatsächlich, dass Sie Ihre Partnerin sexuell befriedigen und sie zum ultimativen Höhepunkt treiben können, wenn Sie sich nur richtig bemühen, die richtige Technik anwenden sowie mit der Ausdauer eines Marathonläufers und kreativen Stellungswechsel überzeugen. Sie hegen sogar keinen Zweifel darüber, dass der Partner nur durch sie zum Orgasmus gelangen kann. Der Narzisst glaubt eben auch im Bett, der beste Liebhaber der Welt zu sein.

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Der Narzisst will sich selbst als begehrenswert erleben, er will für seine Leistungen gelobt werden und er will nach dem Sex hören, dass er der Größte und Beste war, den der Partner jemals hatte. Er will in den Augen der Frau  die grenzenlose Begeisterung für seine erotischen Künste und das unersättliche Verlangen nach seinem Körper ablesen können. Wobei der fortgeschrittene Narzisst schon gar keine Bestätigung der Partnerin mehr nötig hat. Er setzt einfach voraus, dass er genial war und es keiner besonderen Erwähnung bedarf.

Dabei kann der Narzisst durchaus mit seinen verführerischen Sexspielchen den Partner so sehr in die Ekstase treiben, dass dieser sich niemals mehr eine Nacht mit einem anderen vorstellen kann. Sex mit dem Narzissten kann zumindest in der Anfangsphase wie der Himmel auf Erden sein. Hier beginnt bereits in den meisten Beziehungen mit einem Narzissten die schleichende Form der Abhängigkeit. Der Partner verzerrt sich nach dem genialen sexuellen Befriedigung.

Der Narzisst hat ein festes Programm

Im Laufe der Zeit entwickelt der Narzisst aber sein festes Programm, das er dann beinahe routinemäßig abspult: erst blasen, dann vaginal verbunden mit kunstvollen Stellungen, den Phallus zwischen den Brüsten reiben und dann zum Höhepunkt ins Gesicht spritzen. Das Ganze erinnert eher an einen schmuddeligen Pornostreifen und spiegelt mehr die Aggression und Lust wider als wahre Zärtlichkeit. Da es einem Narzissten an Empathie mangelt, ist auch im Bett nichts anderes als arrogante Protzerei zu erwarten. Er will die Situation beherrschen, weshalb die völlige Hingabe und das Einswerden mit dem Partner nicht möglich ist, weil der Wunsch nach Macht und Kontrolle dominiert.

Der Narzisst kann seine Männlichkeit besonders zum Ausdruck bringen, wenn er in dem Partner nur ein sexuelles Objekt sieht, über das er nach Belieben verfügen kann. Er ist der Herrscher und bestimmt die Regeln. Die Frau hat ihm zur Verfügung zu stehen, nach ihren Bedürfnissen fragt er gar nicht erst, weil er sich insgeheim einbildet, dass alles, was er im Bett vollbringt, den Partner ausnahmslos beglückt und dass es ungefragt auf dessen vollste Zustimmung trifft.

Natürlich muss der Narzisst bei soviel sexueller Magie etwas anderes als die vollständige Zufriedenstellung des Partners als schlimme Niederlage empfinden. Kommt der Partner nicht zum Orgasmus, macht der Partner nicht richtig mit, verlangt der Partner nicht immer wieder nach seinem erotischen Körper, dann kommt er sich wie ein Versager vor. Doch diese Pleite wird er sich niemals eingestehen, er gibt dem Partner die Schuld für den miserablen Sex.

Sex und Liebe sind nicht dasselbe

Ein Narzisst trennt zwischen der reinen Körperlichkeit und dem Gefühl einer innigen Vertrautheit. Er konzentriert sich ausschließlich auf die körperliche Betätigung. Das seelische und körperliche Einswerden mit dem Partner entspricht nicht seiner Absicht. Er nutzt lediglich den Körper des anderen, um sich selbst auf Hochtouren zu bringen. Der Narzisst ist nur an der eigenen sexuellen Befriedigung und der eigenen sexuellen Potenz interessiert, was bei dem Partner verständlicherweise Enttäuschung auslöst, vielleicht sogar Abscheu.

Doch der Partner möchte in der Regel gefällig sein und den Narzissten in seinem Wunsch nach der perfekten sexuellen Befriedigung nachkommen. Dafür stellt er seine eigenen Bedürfnisse einmal mehr hinten an. Es wird das Prozedere gewählt, dass dem Narzissten beliebt und die Stellungen angewendet, die ihn zum höchsten Lustempfinden treiben. Der Partner opfert somit seinen Körper, damit sich der Narzisst austoben kann.

Der abschließende Höhepunkt, der mit kräftigen Gestöhne und Gejaule eingeleitet wird, wirkt dann oft wie die lang ersehnte Erlösung und der Partner kann endlich wieder entspannen. Je länger die Beziehung andauert, desto eher bekommt die ganze Prozedur eine unspektakuläre Routine, die nur dazu dient, den Narzissten zu verwöhnen, während sich der Partner oft verletzt fühlt, weil seine Bedürfnisse in diesem Akt nicht angesprochen werden.

Der Sex der narzisstischen Frau

Die narzisstische Frau hingegen braucht nicht zwangsläufig den Körper des Partners, sie kann auch alleine zurechtzukommen. Während der Partner zuschaut, kann sie sehr gut masturbieren und sich bevorzugt klitoral befriedigen. Durch das Spannen des Partners wird sie zusätzlich stimuliert. Dabei nimmt die Narzisstin gar nicht wahr, dass sich der Partner verletzt fühlt, weil sie nicht durch seine Bemühungen alleine zu befriedigen ist, sondern nachhelfen muss und es sich alleine besorgt.

Zuweilen können sich narzisstische Frauen auch nur einen Partner ausschließlich zur Befruchtung suchen. Der hat dann keine andere Aufgabe, als möglichst konventionell und ohne viel Aufheben die Eizelle zu bestäuben. Danach darf er wieder von dannen ziehen. Um den Rest kümmert sich die Narzissten alleine. Wenigstens kann der Partner froh sein, dass unsere Zivilisation so weit fortgeschritten ist, dass er nicht noch nach dem Akt vom Weibchen verspeist wird.

Jede sexuelle Gelegenheit wird genutzt

Gerade der narzisstische Mann nimmt für sich das absolute Recht in Anspruch, sich auch außerhalb einer Beziehung sexuell betätigen zu dürfen. Er betrachtet es als Ausdruck seiner Männlichkeit und findet es durchaus normal, seinen Trieben bei jeder Gelegenheit nachzugehen. In seinem Weltbild sorgt der Mann für die Fortpflanzung und ist daher mit einer solchen Fokussierung ausgestattet worden. Er weist die Verantwortung auch in diesem Fall mal wieder ganz weit von sich und besorgt sich aufgrund dieser biologischen Tatsachen einen Freischein für seine erotischen Abenteuer.

Doch so sehr der männliche Narzisst seine Unabhängigkeit und Freiheit schätzt, so wenig scheint er sich darüber im Klaren zu sein, wie sehr er sich von seinem Phallus abhängig macht. Sobald erotische Kurven auftauchen wird sein Gehirn betäubt und außer Betrieb gesetzt. Seine Phantasien können dann ins Grenzenlose ausufern: Sex im Auto während der Fahrt, unter freien Himmel vor Publikum, im Fahrstuhl oder mit mehreren Partnern gleichzeitig. Er träumt von regelrechten Orgien mit ihm als unwiderstehlichen Hauptdarsteller.

Sex kann zur Sucht werden

Sexuelle Stimulans hat dabei die gleiche Auswirkung im Gehirn wie Zucker. Pornografie und außerpartnerschaftliche sexuelle Aktivitäten bringen den erregenden Kick, den der eigenen Partner nicht mehr auslösen kann. Die Gier nach Ablenkung und Ekstase kann dann dazu führen, dass der Narzisst in einer sexuellen Sucht landet. Dann dreht sich der ganze Alltag nur noch um die erotischen Phantasien. Jede Zeitschrift wird nach Nacktfotos durchsucht, stundeslanges Masturbieren vor Sexseiten im Internet, erotische Stimmen vom Telefonsexdienst und aufgeilendes Chatten. Selbst in alltäglichen Dingen werden schöne aufreizende Kurven gesehen, die sofort die sexuellen Phantasien auslösen. Es kann sich sogar soweit steigern, dass wirklich alles was gesehen wird, unmittelbar einen  sexuellen Bezug bekommt.

Sexuelle Erlebnisse durch Pornografie oder Prostituierte erfordert keine Intimität, wodurch der Narzisst zu einer schnellen Bedürfnisbefriedigung kommt ohne dabei Rücksicht auf das Gegenüber nehmen zu müssen. Da es ihm ohnehin schwerfällt, auf emotionaler Ebene etwas zurückzugeben, kann er sich völlig ohne Druck und keinerlei Erwartungen nach Belieben austoben. Zudem bekommt er noch von dem Objekt suggeriert, unwiderstehlich und genial zu sein. So kann er je nach finanzieller Ausstattung unbegrenzt seine Sucht befriedigen.

Bei einer Sexsucht ist der Wunsch nach sexueller Befriedigung so groß, dass alles andere in den Hintergrund gerät. Eine Sexsucht kann zu gesundheitlicher Gefährdung oder zu finanziellen Problemen führen. Immer häufigere Bordellbesuche oder Abos von Sexseiten sind teuer. Gleichzeitig fühlt sich der Narzisst immer weniger befriedigt – der Drang nach Sex wird noch größer. Dabei ist er nicht in der Lage weder eine Bindung zu dem Partner aufzubauen noch einen Höhepunkt wirklich genießen zu können. Im Grunde geht es auch nicht unbedingt alleine um den ejakulierenden Abschluss, sondern viel mehr darum, möglichst lange erregt zu bleiben. So kann das Surfen auf Sexseiten zu einer stundenlangen Unternehmung ausarten.

Der Partner hat andere Bedürfnisse

Wenn der Narzisst eine so starke Potenz besitzt, dass er den geschlechtlichen Akt mehrfach am Tag durchführen kann und möchte, der Partner aber im Gegensatz nur hin und wieder das Bedürfnis auf sexuelle Befriedung hat und vielleicht mit 2-3mal in der Woche zufrieden wäre, dann gibt es hier bereits einen Konflikt, der meist nur durch die Aufopferung des Partners zu begegnen ist. Der Partner wird aber auf Dauer hierdurch seine körperlichen und nervlichen Kräfte verlieren und erheblich an Lebensfreude einbüßen.

Hier besteht ein unterschiedlicher sexueller Trieb, der durchaus veranlagungsbedingt vorhanden sein kann, der aber bei zwanghafter Monogamie dazu führen muss, dass am Ende beide mit dem sexuellen Erleben unzufrieden sein müssen und sich daraus dauerhafte und vor allem unüberbrückbare Konflikte ergeben. Der eine wird aggressiv, wenn er nicht seinen Sex bekommt und der andere wird krank, wenn er ständig seinen Körper hinhalten muss. Mit einem Kompromiss ist dieses Problem auf die Dauer nicht zu lösen. Meist ist dies dann der Nährboden für außereheliche Betätigungen des potenten Partners.


Veröffentlicht in Blog, Eigenschaften eines Narzissten
28 commenti su “Der narzisstische Sex
  1. Privat sagt:

    Wir haben im Bekanntenkreis einen Heranwachsenen mit eindeutigem Verhaltensweisen einer NPS (Egomanie, Schamgefühl, deutliches antisoziales Benehmen sowohl beruflich wie privat, Gefühlskälte und verzerrtes Anspruchsdenken, emotional distanziertes Benehmen, maßlose Selbstüberschätzung, psychische Fehlentwicklung mit depressiven Anteilen, auffallende Minderwertigkeitgefühle und fehlendes Selbstwertgefühl).

    Neuerdings ist durch eine narzisstische Kränkung – Freundin hat ihn verlassen – eine Veränderung in Körpersprache, Frisur und Kleidungsstil endstanden (Frisur und Bart erinnern an “Apored” oder auch an den “Justin-Bieber-Look”, Hosen werden auch bei kalten Temperaturen “Pin Roll, also Knöchelfrei” getragen, vor dem WA-Profil-Selfie werden schon mal die Augenbrauen nachgezogen und beim blassen “Tein” etwas nachgeholfen, Lederamband am rechten Handgelenk, Holzfällerlook, etc), also ganz offensichtlich ein Wechsel in der sexuellen Objektwahl, narzisstisch determinierte männliche Homosexualität – oder? Ich bitte mal um Eure/Ihre Meinung dazu.

  2. Hans sagt:

    Der Sex mit meiner narzisstischen Partnerin war eher wie der eines männlichen Narzissten.

    Wirkliche Nähe gab es nicht. Es musste immer so passieren, wie sie es wollte. Wenn ich mal einen Wunsch äußerte, dann wurde er anfangs noch relativ unwillig erfüllt, später im Laufe der Beziehung komplett ignoriert.

    Im ersten Jahr war der Sex mit ihr wahnsinnig aufregend. Wir waren eigentlich ständig dabei. Meistens kam der Antrieb dazu von ihrer Seite. Allerdings war es wirklich nur Sex. Keine wirkliche Nähe. Kein Vorspiel, selten Kuscheln danach. Es ging nur um ihre Befriedigung, das ist mir heute klar.

    Nach einiger Zeit war ich nicht mehr reizvoll genug. Wenn ich den Wunsch nach Intimität äußerte, wurde dies meistens abgeblockt. Wenn sie allerdings Lust hatte, dann musste ich zur Verfügung stehen. Sie entwickelte direkt ein kleines Ritual. Wenn sie mit Overkneestrümpfen oder Stulpen im Bett lag und ein Porno lief, dann wusste ich bescheid. Der Sex war dann immer recht schnell beendet – wenn sie fertig war. Irgendwann waren die Pornos auch nicht mehr genug. Dann hatten wir nur noch Sex, wenn sie betrunken war.
    Da begannen schon die Phasen des Sexentzuges. Mehrere Monate ohne Sex waren die Normalität, zuletzt hatten wir mehr als zwei Jahre keinen Sex mehr. Ich habe es irgendwann aufgegeben immer neue Annäherungsversuche zu starten, die sowieso immer zu Ablehnung führten. Lustigerweise bemängelte sie die fehlende Leidenschaft in unserer Beziehung. Sie erzählte mir, sie würde sich wünschen, dass ich sie einfach „nähme“ ohne auf ihr okay zu warten. Auch das habe ich natürlich versucht – mit katastrophalem Ergebnis. Ich konnte es ihr eh nicht mehr recht machen.

    Ob sie in der Zeit fremdgegangen ist, kann ich nicht sagen, ich kann es mir aber nicht vorstellen. Wir waren fast immer zusammen, außer am Nachmittag, wenn ich arbeiten war.

    Schlimm waren ihre verbalen Spitzen, wenn im Freundeskreis das Thema Sex aufkam – Sie sagte immer, sie hätte ja schließlich geheiratet um nicht mehr ständig Sex haben zu müssen. Jetzt gibts den nur noch an Feiertagen. Es hat mich jedes Mal verletzt.

    • Hans sagt:

      Was mich rückblickend verwirrt, ist die Tatsache, dass sie in ihrer ersten echten Beziehung mit sexueller Komponente auch an einen Narzissten geraten war und dort über Jahre die Rolle des Komplementärnarzissten erfüllte. Laut ihren Erzählungen bestand ihr Sexleben aus dem Nachspielen von Szenen diverser Pornos, die ihr damaliger Partner besonders toll fand. Sie erfüllte widerwillig seine Wünsche, psychische und körperliche Gewalt spielten in dieser Beziehung eine große Rolle. Trotzdem steht sie immer noch im Kontakt mit diesem Menschen, versucht ihn zu schützen und hat mich auch mehrfach in unserer Beziehung mit ihm betrogen.

      Kann ein Mensch gleichzeitig Narzisst und Komplementärnarzisst sein?

      • Hallo Hans,
        gleichzeitig kann er es nicht, aber er kann es je nach Situation sein. Ein Mann kann z.B. in seinem Beruf eine Führungsposition bekleiden und sehr autoritär seine Mitarbeiter führen, während er abends bei seiner Frau in die Rolle des unterwürfigen Co-Narzissten schlüpft. In solchen Fällen nutzt er dann seinen Beruf und seine Stellung, um seinen inneren Frust, den er bei seiner Frau erlebt, an den Mitarbeiter abzulassen, da er es ja bei der Frau nicht darf. Die Frau hat in diesem Fall die stärkere narzisstische Veranlagung und auch ein dominantere Aura, die ihn unbewusst einschüchtert. So können sich Menschen in unterschiedlichen Situation ganz anders verhalten.
        In Ihrem Fall könnte es sein, dass sie in der Beziehung mit ihrem vorherigen Freund selbst gelitten hat und sich in einer emotionalen Abhängigkeit befand. In der nächsten Beziehung brauchte sie dann als Ausgleich einen nachgiebigen Partner, über den sie herrschen konnte. Das Gefühl, eine Machtposition inne zu haben und über einen anderen verfügen zu können, soll dann ihr seelischen Wunden heilen. Der Partner dient dann nur als Ventil, um die eigene Wut abzulassen und sich selbst wieder als begehrenswert und wertvoll zu erleben, nachdem man lange Zeit zuvor gelitten hat.

        • Hans sagt:

          Sehr geehrter Herr Grüttefien,

          vielen Dank für Ihre ausführliche Antwort.

          Es passt wohl sehr gut ins Bild, dass sie ihren Ex auch nach 20 Jahren noch „in der Nähe“ hält. Ihm hilft, wenn er Probleme hat. Er gehört zum weiteren Freundeskreis und ist bei Treffen immer dabei. Mit ihm hat sie mich auch das erste Mal betrogen. Sie musste es zugeben, weil sie schwanger wurde und nicht mit Bestimmtheit sagen konnte, wer der Vater des zukünftigen Kindes ist. Ich war damals am Boden zerstört, wollte aber bei ihr bleiben, bis die Vaterschaft geklärt ist. Ich hätte gehen sollen. Es wäre noch rechtzeitig gewesen. Doch sie hat das Kind leider verloren, was mir sehr wehtat und uns wieder näher zueinander brachte.

          Er spielt immer noch eine große Rolle in ihrer Psyche, sein Name ist zum Beispiel ihr Kundenkennwort bei einem Mobilfunkprovider – der Vertrag wurde erst geschlossen, als wir schon längere Zeit ein Paar waren.

          Ich vermute, das er auch in unserer Momentanen Trennungsphase eine Rolle spielt, habe aber keine Beweise dafür – sie hat sämtliche PIN Codes und Passwörter geändert, sowie einen neuen Facebookaccount.

          Ich würde am liebsten sofort flüchten, jedoch lassen dies die äußeren Umstände – finanzielle Abhängigkeit und ein gemeinsames Pflegekind – nicht zu. Vor allem unsere Tochter, die durch die Herausnahme aus der Herkunftsfamilie eine schwere Trennung erfahren musste, möchte ich nicht einer erneuten Trennung aussetzen.

          Ich bin vor allem deswegen auch so erschüttert über die emotionale Kälte und Egozentrik meiner (Ex)Partnerin. Das Befinden unserer Tochter scheint ihr in meinen Augen tatsächlich am Arsch vorbei zu gehen.

          Heute warf sie mir wieder vor, wir könnten unserer Tochter finanziell nicht so viel bieten, wie eine gutsituierte Familie und das wäre ein Grund für die Trennung. Sie will ein großes Haus mit einem großen Grundstück für das Kind, weil sie wolle, das es das Kind gut habe.

          Ich habe versucht ihr zu vermitteln, dass es einem Kind am Arsch vorbei geht (bitte entschuldigen Sie meine Direktheit), ob es in einem großen Haus oder einer Wohnung aufgezogen wird. Ein Kind braucht nur die bedingungslose Liebe, Zuwendung und Wärme seiner Eltern, sagte ich.

          Ich schätze, das ist absolut nicht in ihrem Hirn angekommen.

          Und das macht mich unsagbar traurig.

    • Adrijana sagt:

      als ich den mann kennenlernte, von dem ich ausgehe dass er eine nps hat, erzählte mir dieser er würde asketisch leben! zu diesem zeitpunkt wusste ich allerdings nicht, dass die trennung von seiner frau erst drei monate zurück liegt! ich kann nur bestätigen, dass das kennelernen sehr intensiv statt fand! überdurchschnittlich viele nachrichten und telefonate! diese drehten sich zum einen um seine getrennt lebende frau, die natürlich in allen bereichen des lebens völlig unfähig, dumm, unhöflich und eine schlechte mutter sei, und zum anderen natürlich um seine geduld und gutmütigkeit, der alles getan hat um diese ehe zu retten! das einzige dass sie verband, war die kompatibillität kinder zu zeugen! man kann sich vorstellen, wie „schön“ diese aussage in einem gemeinsamen urlaub auf einen wirkt! trotzdem schaffte ich es ca. eineinhalb jahre mir diesem mann auszuharren! die folge waren panikattacken, die ich natürlich auf andere bereiche meines lebens bezog! heut weiß ich, dass dieser mensch der grund und auslöser war! natürlich empfand auch ich den sex als was sehr besonderes, denn alles was ich zuvor erlebte, kam diesem nicht nahe! im nachhinein muss ich natürlich auch realisieren, dass es zwischen uns faktisch nie zärtlichkeiten gab! kein händchen halten, kein kraulen ( er mich nie) nur sexuelle nähe! als ich mir allerdings erlaubt hatte mal keine lust zu haben, wurde ich mit nicht achten und ignorieren, und das ziemlich konsequent, gestraft! natürlich bezogen sich seine komplimente zu meiner person auf häusliche und sexuelle vorzüge! bedeutet im klartext: du bist eine gute hausfrau, und der sex wäre der beste den er je hatte! und natürlich beschäftigte ihn die frage ob er der beste liebhaber sei den ich je hatte, überdimensional häufig! nach ca eineinhalb jahren vieler eskapaden seinerseits, beendete ich diese beziehung ziemlich abrubt. aber so ein mensch, nachdem er meine gutmütigkeit erkannt hatte, lies nicht locker! nachdem er mir mitteilte, dass er bereits zwei moante später, eine freundin hat, die natürlich alles ist, was ich nicht war, z.b. zuvorkommend, liebevoll, ihn heiraten wolle, etc….beschäftigte ihn die frage ob er der „beste“ sei immer noch! bedeutete natürlich, dass die frage nach ungezwungenem sex ohne verpflichtungen, denn er liebe mich ja immer noch, nicht lange auf sich warten lies! nach langem hin und her, und dem dauernden darauf aufmerksam machen, dass er mich noch liebe, aber auch eine freundin hat, und möglicherweise eine annäherung und später eine beziehung zwischen uns beiden noch drin sei, erlaubte ich mir, ihm eine bitterböse nachricht zukommen zu lassen, mit dem hinweis seine exfrau informiert zu haben. man kann sich nicht vorstellen welche antwort ich darauf erhalten habe! diese beinhaltet zum einen meine aggression, es nie eine beziehung gegeben hätte, er nur mitleid mit mir hatte, ich diesen weg gewählt habe weil er meine liebe niemals erwidert hat ( seine worte waren: verschmähte liebe), wir niemals sowohl menschlich als auch räumlich zusammen passten, und er mir dies zu jedem zeitpunt vermittelte und ich bitte das stalken lassen soll! im klartext gab es nie eine beziehung zwischen uns! dies ist natürlich eine sehr verkürzte form des martyriums! auch ich erlebte das ständige nähe distanz prinzip, begleitet von dauernden vorwürfen des druck machens und erpressens, natürlich ich dafür verantwortlich bin, dass er sich zurück zieht etc…..wer kann, läuft im besten falle vor solchen subjekten davon, und kappt den kontakt unwiderruflich!

  3. Mary sagt:

    Esist genau wie hier beschrieben wird. Ich bin mit einem Nazisten jetzt 8 Jahre zusammen und so wie es aussieht wird es ein Ende geben, aber von seiner Seite, da ich ihm nicht mehr die Bewunderung gebe, die er braucht. Es fühlst sich furchtbar an, der Gedanke das er geht macht micht fast kirre. Jeder in meinem Umfeld ist der Meinung das es höchste Zeit wird und ich loslassen muss, sonst geh ich vor die Hunde. Ich kann mir keinen anderen Mann vorstellen. Hoffentlich komm ich da gut raus.

  4. Stankovic Peter sagt:

    Tag
    wie komme ich von meiner NPS weg
    ich bin nicht ganz so arg
    habe 1 x die Woche Sex was mir reicht
    sehe ich meine Partnerin 2 Tage nicht dann überlebe ich es auch
    sie hat schon gemeint ich mache nur Dinge so schnell
    ich frage dann was denn genau möchtest du, sie will mir das nicht sagen meint immer schau im Internet frag deine Freunde, ich möchte verwöhnt werden usw. Ja ich habe leider ein bisschen NPS und möchte das nicht mehr wie geht das?

  5. Sabbi sagt:

    Von Anfang an, ich schob das damals auf seine Verklemmtheit und Unerfahrenheit, interessierte meinen Mann nur seine Befriedigung. Es interessierte ihn gar nicht, dass ich nichts empfand, denn er machte sich nciht einmal mit meinem Körper vertraut! Meine Tränen und Reden darüber machten ihn nur sauer, nervten.
    Nach zig Jahren änderte er sein Verhalten zumindest und meinte, er versteht nicht, wie er so sein konnte. Doch sein Interesse am Sex wurde, war es schon am Anfang relativ gering, immer weniger. Ebenso das Interesse nach ein bisschen Abwechslung und mir Wünsche dabei zu erfüllen, simple Wünsche-Fehlanzeige!
    Nun ist gar kein Interesse mehr da.
    Sonderbar, er ist gerade mal 60! Leidenschaft, sich hingeben, sich verbunden fühlen- bei ihm absolute Fehlanzeige.

  6. Lina sagt:

    Das gibts ja nicht. Genau so war es!
    Unheimlich, dass man das so identisch beschrieben sieht … und im Nachhinein wird mir grade schlecht.
    Das Gefühl des reinen Benutztwerdens … ich habs für mich irgendwann kopfmässig umgedreht, um die Ehe noch zu auszuhalten, bis die Kinder gross genug waren sich gegen ihn und seine Manipulationen zu wehren bei einer Trennung.

    • Anke sagt:

      Ja seltsam, wie man sich nach und nach tiefer da reinziehen lässt in das Benutzt werden. Man vermeidet die Auseinandersetzung und das Grenzen setzen aus Angst vor Zurückweisung. Ich lasse auch viel zu viel mit mir machen, gebe und gebe, und bekomme immer weniger zurück.
      Es ärgert mich, ich finde es unfair, ich leide, ich wünsche, hoffe…. aber traue mich nur selten „nein“ zu sagen.
      Es ist alles meine „Schuld“, weil ich es zulasse. Das ist das geschickte Schema zwischen Narzissten und den unsicheren, abhängigkeitsanfälligen und bedürftigen Menschen.
      ER ändert nichts, also kann man sich nur selbst befreien. Vom Verstand her – und die Trennungsschmerzen durchstehen.

  7. Tinka sagt:

    Erstmal muss ich auch loswerden, dass ich diese Website sehr hilfreich, ja fast genial finde.
    Ich habe das Problem, dass ich bisher bei all meinen Beziehungen an einen NPS’ler geraten bin. Ich war 14 Jahre mit meinem „Traumprinzen“ liiert und habe 2 Kinder mit ihm bekommen. Die vielen Streitigkeiten, der „nur ab und zu“ oder gar nicht stattfindende Sex und auch die vielen Unternehmungen und Urlaube, die ich allein, mit den Kindern oder mit Freunden gemacht habe…ich dachte immer, dass ist eben so wenn man so lange zusammen ist. Bis ich irgendwann einmal durch Zufall über eine Videokassette gestolpert bin, die bei uns im Keller lag. Darauf zu sehen war ein Teil der Sex-Abenteuer meines „Liebsten“ in unserer Wohnung, in unserem Bett mit Damen des horizontalen Gewerbes. Darauf angesprochen brach eine Welt für mich zusammen. Er beichtete (unter Tränen!) Alles. Neben einer regelmäßigen Affäre mit einer „festen“ Frau, ging das mit Frauen aus meinem Umfeld und eben auch im Bordell und wenn ich nicht zu Haus war eben bei uns. Und das schon seit Jahren. Ich habe mich damals zwar sofort getrennt und das war weiß Gott keine leichte Zeit, aber ich wußte immer noch nicht mit was für einer Sorte Mensch ich es zu tun hatte; dachte ich hätte eben einfach „Pech“ gehabt. Nach 6 Jahren habe ich mich dann getraut wieder eine Bindung einzugehen und dieser Mann hat allem die Krone aufgesetzt. Ich wurde gequält, belogen, manipuliert, lächerlich gemacht,ausgenutzt und gedemütigt. Ich war nur noch ein Nervenbündel! Eine Freundin brachte mich auf das Thema Narzissmus und nach den ersten gelesenen Erlebnisberichten war ich völlig sprachlos, weil es sich fast las, wie meine eigene Geschichte. Habe mich getrennt und mich intensiv mit diesem Thema auseinandergesetzt (aber leider nicht mit dem Grund, weshalb man solche Menschen anzieht). Das ist jetzt 4 Jahre her und ich war der Meinung, DAS passiert mir nicht noch einmal. Aber, was soll ich sagen? DOCH! Leider ist es gerade schon wieder passiert. Habe dieses Mal zwar nur 2 Monate gebraucht um dahinter zu kommen, aber was mich aber richtig fertig macht ist der Umstand nun zu wissen, dass es einen Grund gibt, weshalb Narzissten einen im wahrsten Sinne „aufspüren“ und einen zum Opfer machen. Und mal ganz ehrlich, wer von uns ist schon in der Lage, die in der Kindheit erlernten, sich immer wiederholenden Verhaltensmuster (weil der Vater einen zu wenig beachtet hat) ohne professionelle Hilfe aufzudröseln? Ich anscheinend jedenfalls nicht. Möchte Euch trotzdem das Buch „Scheisskerle“ von Roman Maria Koidl ans Herz legen, um vielleicht auch zu erkennen, ob es sich um einen Lügner, Betrüger, Serientäter oder gar Sadisten handelt. Wünsche allen, die den Absprung noch nicht geschafft haben oder nicht schaffen wollen ganz viel Kraft!

    • Radulf sagt:

      Hallo Tinka! Du bist diejenige, die die Narzissten anlockt und zwar durch dein Verhalten und deine Ausstrahlung. Vielleicht hilft dir ein Beitrag auf Youtube ein wenig weiter. „Beziehungsweise Appelt“, das Geheimnis meines Spiegelpartners 1-3. Gibt es auch als Buch.

  8. Jazzy78 sagt:

    Mein Ex und ich sind nun seit Mitte Dezember getrennt. Die Beziehung dauerte fast 3,5 Jahre.
    Anfangs hatten wir tollen Sex. Ich konnte mich weder über die Qualität noch über die Quantität beschweren. Allerdings ließ das ziemlich schnell nach. Nach etwa 6 Monaten hatten wir dann nur noch etwa einmal im Monat Sex und zu Spitzenzeiten, hatten wir 8 Monate am Stück keinen Sex!!!
    Er war damit zufrieden und ich konnte schauen wo ich bleibe. Als ich ihm vor lauter Verzweiflung gesagt habe, dass wenn er das Problem nicht löst, werde ich mit anderen Männern schlafen, bis das Problem gelöst ist. Da fing er an wieder wegzugehen und hat dann schließlich eine Neue gefunden und mich einfach so abserviert.
    Ich bin froh, dass wir auseinander sind, denn wer weiß wann ich von allein den Absprung geschafft hätte, denn ich hatte bei jeder Diskussion ein schlechtes Gewissen, Schuldgefühle und natürlich an allem was bei uns verkehrt lief, die Schuld!
    Aber es war für mich zumindest eine kleine Genugtuung, dass es mit der Neuen auch schon wieder vorbei ist! Das Alleinsein ist für solche Menschen das Schlimmste!
    Trotz allem bin ich sehr verletzt und kann sehr schwer mit den Vorkommnissen in der Beziehung umgehen. Ich hoffe das vergeht und ich kann mich nur noch um mich kümmern…!?
    Diese Seite ist wirklich toll, da sie einen aufklärt und gleichzeitig Mut macht und die Schuldgefühle nimmt. Nicht die Opfer dieser Leute sind schuld, sondern die Täter! Lasst euch bloß nichts anderes einreden!!!

  9. Uwe Küpper sagt:

    habe seit 15 Monaten eine Beziehung zu einer Narzisstin … es ist genau wie beschrieben … wirklich … bin froh hier Hilfe und Leidensgenossen gefunden zu haben … sie ist wirklich so .. shopping Queen … auf meine Kosten … und dann sagt sie immer …. mußt du ja nicht … launisch … manchmal ist der Sex aufregend … manchmal findet er gar nicht statt … nähe … geht mit ihr nicht … sie schläft allein ! eigentlich will ich nur noch weg da … wenn ihre Kinder nicht wären … aber Gratulation zu dieser Seite … die erste Seite … die den Nagel auf den Kopf trifft

  10. Mine sagt:

    Diese Herrschaften sind im wahrsten Sinne des Wortes „unheimlich“ klug. Ich war neun Monate mit so einem Mann zusammen. Sie bemerken sofort, wenn man mit Trennungsgedanken herumspiel und hegen so eine Strategie aus, dass man sich dann auch zuletzt dafür beschuldigt so einen Gedanken auch nur gehabt zu haben. Es war der reine Terror. Die eigentliche Belastung für mich war, dass ich wahrhaftig daran geglaubt habe, dass ich ihn liebe. In neun Monaten wurde ich allmählich zum Wrack und er hat sich dann, mit der Ausrede, dass er für die Sommersaison an einem anderen Ort arbeiten muss einfach nue gesagt er möge keine Trennungen ich bräuchte nicht auf ihn zu warten und weg war er… Emotionaler Druck und einmal eine körperliche Auseinandersetzung, bei der er mich zum Oralsex gezwungen hat war der Gipfel. Als ich ihn daraufhin angezeigt habe, versuchte er es erst mit Drohungen und danach auf die Nummeres tut mir so leid Schatz. Unser Sexleben war phantasierreich, aber nach der Trennung habe ich diesen Film immerwieder zurückgespult, wo ich feststellen musste, dass er dermassen schon innerlich kaputt war, dass er keine Gefühle hatte. Seine Aura war voll mit Zorn und Rachegefühlen. Er war schon so weg, ihm war es egal von wem und wie er Komplimente bekam. Deswegen war er auch in seiner Aussenwelt ziemlich manipulierbar. Jetzt weiss ich, dass diese Menschen, ihre natürliche Begabung sich und andere wirklich zu lieben dermassen tief in sich begraben haben, dass sie mit ihrer Welt gar nich klarkommen. Für sie bedeutet Liebe, bedingungslos bewundert werden. Er ist inzwischen wieder verheiratet. Zu meinem Glück. Es waren die schwersten Zeiten meines Lebens, weil dieser seelische Druck sich in alle Bereiche meines Lebens verlagert hat. Trotz neuer Beziehung hatten wir noch telefonischen Kontakt. Er war so unsicher, dass er seinen Ex Freundinnen immer wieder mal ein Signal gab. Die innerliche Angst, verlassen zu werden, trieb ihn immer wieder dazu jemanden parat zu halten, wenn mal was schief gehen würde. Die Gravur, die er hinterlassen hat habe ich herausgekratzt. Es ist eine tiefe Narbe geblieben, aber die Wunde ist verheilt. Diese Erfahrung hat mir aber auch mein eigenes Selbstbild gezeigt, über das ich mir nicht bewusst war. Die gebliebene Narbe hat eine gute Nachwirkung. Man bekommt einen besonderen Riecher für solche Menschen. Und sie schützt auch vor diesen Leuten ähnlicher Spezie. Die zischen sofort ab, wenn sie bemerken, dass vor ihnen eine Frau steht, die weiss, was sie will und das auch ungehemmt ausspricht ohne verletzend zu werden. Denn gegen so eine Art können sie keine Strategie entwickeln, weil dafür die Motivation echte Liebe ist, die eine grwisse Weisheit in sich verbirgt, gegen die kein auch noch so kluger, charmanter Narzisst ein Betäubungsmittel hat, um sein „Ich bin der Gott himmle mich an“ Aura vorztäuschen. Denn die wahre Liebe kennt keinen Gott, der angehimmelt werden sollte.

  11. Corinna sagt:

    Besser kann man es nicht beschreiben! Ich war mit so einem Typen ab meinem 16. Lebensjahr zusammen und in die totale Abhängigkeit geraten. Es gab immer wieder Trennungen, aber ich kam lange nicht los. Ich wurde immer kränker und aus Angst um meine Kinder schaffte ich schließlich mit letzter verbliebener Kraft die Trennung. Es folgte weiterhin die Hölle, weil er mich nicht in Ruhe ließ und über die Kinder quälte, wo es möglich war. Ich hatte zuerst Gebärmutterkrebs, dann die Trennung und 20 Jahre später Blasenkrebs. Mein Unterleib ist einfach so sehr verletzt worden über viele Jahre hinweg. Ich bin davon überzeugt, das das die Hauptursache meiner schweren Erkrankungen ist, die nicht zufällig alle im selben Bereich liegen. Ich habe mein Leben nochmal auf die Reihe bekommen, aber schwere gesundheitliche, familiäre und finanzielle Schäden davon getragen. Seine 2. Frau hat sich das Leben genommen. Ich kann jeden nur warnen: Sofort abhauen und jeden Kontakt vermeiden!

  12. Marie sagt:

    oh mein Gott, wie seh ich mich hier wieder. Zum ich weis nicht wievielten Mal sind wir wieder getrennt. Ich hab wieder mal seine Lügen aufgedeckt. „Profile auf Facebook und ich sehe keine Kommentare. Er muss sich da ja wieder profilieren. 8 Jahre bin jetzt mit ihm zusammen. Ich hatte den besten Sex meines Lebens mit ihm. Er hat mich in die BDSM Szene eingeführt. Er ist Switcher und da ich ihn nicht mehr so dominiert habe hat sein Interessen an mir nachgelassen. Nur Vorwürfe, kein liebes Wort. Da auch er eine Doppelmoral hat wie die meisten Narzissten hab ich damit immer schon meine Probleme gehabt. Mittlerweile hab ich diese Doppelmoral übernommen und ich fühl mich damit gar nicht wohl. Vor 4 Jahren hab ich nach einer Trennung die von mir ausgegangen ist einen Suizidversuch unternommen. Jetzt hab ich im Juni Termin in einer Klinik und habe die Hoffnung das die mir Helfen aus dieser scheis Abhängigkeit rauzukommen. Meine posttraumatischen Belastungsstörungen sind durch diese ganze Situation wiedergekommen und emotionale Regulierungsstörungen. Es wird echt Zeit und mein ganzes Umfeld wäre überglücklich wenn ich diese für mich schädliche Beziehung endlich hinter mir hätte.

  13. Corry sagt:

    Bin seit nunmehr Nov.15 von ihm, einem Mann Anfang 40 mit NPS getrennt.
    Es war “ nur“ eine Affäre, die mich viel kostete.
    Komme schwer damit zurecht.Aber ich bin inzwischen sehr froh, den Absprung in letzter Sekunde geschafft zu haben.Habe nichts erkannt, nichts.Die Sexualität war so aufregend, lustvoll und atemberaubend.Nun langsam sehe ich zunehmemd ernüchtert, dass es beinahe pornografische Züge hatte, ich würde benutzt für Stellungwechsel, und seine wahrscheinlich bildhaften Vorstellungen.Um mich als diese eine Frau ging es sicher nicht.
    Seine Wortlosigkeit seinerseits,dieses kein Küss zuviel,keine Zärtlichkeit,kein Streicheln, kein Vorspiel, nichts der Gleichen, eben wirklich blanker Sex.
    Manchmal starrte er mich wie verängstigt an,wenn ich ihn den den Arm nahm und küssen wollte, massieren oder ähnliches.Das war nicht sein Bestreben.Danach folgte oft gleich ein aufgeregter Vortrag über dies oder das.Diese, seine unbändige Kraft und Energie und diese Gleichgültigkeit mir gegenüber,unfassbar
    Alles war hohl, alles ohne Tiefe.Ich habe es nicht gesehen,war verblendet und gehorsam verfallen.
    Es war eigentlich kalt.
    Nun versuche ich zu heilen,aus meiner Abhängigkeit und dem Erinnern.
    Diese homepage hilft mir enorm,auch ein Ebook hilft mir gut dabei.
    Danke.

  14. Corry sagt:

    Bin seit nunmehr Nov.15 von ihm, einem Mann Anfang 40 mit NPS getrennt.
    Es war “ nur“ eine Affäre, die mich viel kostete.Komme schwer damit zurecht aber bin froh, den Absprung in letzter Sekunde geschafft zu haben.Habe nichts erkannt, nichts.Die Sexualität war so aufregend, lustvoll und atemberaubend.Nun langsam sehe ich Zunehmemd ernüchtert, dass es beinahe pornografische Züge hatte ich benutzt wurde,Stellundswechsrl, Wortlosikeit seinerseits, kein Küss zuviel,keine Zärtlichkeit,krank Streicheln,kein Vorspiel, nichts der Gleichen, eben wirklich blanker Sex.
    Manchmal starrte er mich wie verängstigt an,wenn ixh ihn Un den Arm nahm,müssen wollte,massieren oder ähnliches.Das war nicht sein Bestreben.Danach gleich ein Vortrag über dies oder das,diese unbändige Kraft und Energie und diese Gleichgültigkeit mir gegenüber,alles hohl Alles ohne Tiefe.Ich habe es nicht gesehen,war verblendet und gehorsam verfallen.
    Es war eigentlich kalt.
    Nun versuch ich zu heilen, bin meiner Abhängigkeit und dem Erinnern.Diese homepage hilft mir enorm,auch ein Ebook.
    Danke.

  15. brigitte0809 sagt:

    Ja, alles sehr treffend. Bin seit 7 Jahren mit einem NPSler liiert, draufgekommen vor ca. 4 Jahren und mich seither eingehend damit beschäftigt, auch mit mir und warum ich mir das gefallen lasse (bin ein Mensch der leider auch Probleme mit sich selbst hat und einer der ständig für andere tut und macht und meint mit allen Schwierigkeiten fertig werden zu können und zu müssen etc., tja dieser Mensch hat mich eines besseren belehrt) Als ich ihn kennenlernte (er war 60, ich bin dreizehn Jahre jünger) hatte er krankheitsbedingt (Diabetes)bereits Probleme mit der Erektion. Richtiger Geschlechtsverkehr war nicht mehr möglich. Ich habe das akzeptiert, weil wir viele andere Praktiken probiert haben, die ebenso befriedigend waren. Ich war für ihn die Beste (nach drei gescheiterten Ehen-nicht seine Schuld!, sagt ER- und ungefähr 2-3 losen Beziehungen danach, dann kam ich), die Schönste, und laut seinen Aussagen waren wir füreinander bestimmt und er wollte mich auf Händen tragen(was er heute bestreitet gesagt zu haben, ich habs aber schriftlich, weil wir zu Beginn sehr viel e-Mail Verkehr hatten) Was ich zu Beginn auch akzeptiert habe, er hatte einen ausgeprägten Lederfetischismus, ich sollte ständig Lederröcke tragen, hohe Lederstiefel etc. und aufgefallen ist mir auch sein ständiges Surfen auf einschlägigen Pornoseiten. Ich wollte nicht prüde erscheinen und habe selten was dazu gesagt. Ja es kam wie es kommen musste, nach der anfänglichen narzisstischen Begeisterung hat sich nach 2-3 Jahren diese schlagartig gelegt und ich wurde nicht mehr angegriffen. Die Diabetes und seine Erektionsschwierigkeiten kamen ihm da sehr willkommen, er konnte sich darauf ausreden. Von Anfang an habe ich ihm erklärt, dass ich damit zurecht komme, so lange wir eben auf andere Weise zusammen kommen und Spaß haben. Aber das hat nichts genützt. Seit 4 Jahren hab ich keinen Sex mehr. Mittlerweile habe ich nach vielen Vorwürfen, e-Mails, Einfordern von Antworten und Erklärungen von ihm, das Handtuch geworfen. Wir sind noch zusammen (habe Gott sei Dank eine eigene Wohnung), mittlerweile ist er schwerst erkrankt und ich weiß nicht, wie lange er noch da sein wird. Haben in den letzten Jahren schon sehr viele Krankenhausaufenthalte durchstehen müssen. Bin von Pontius zu Pilatus gelaufen, um ihm gute Ärzte zu besorgen etc. etc. Ich habe nicht die Kraft ihn jetzt zu verlassen, bin aber auf dem besten Weg mich zu distanzieren, glaube ich jedenfalls. Ich besorge ihm noch Pflegehilfe werde hie und da schauen, wie es ihm geht, besser wär aber, glaub ich, endgültig zu gehen, ist aber wegen seinem Zustand jetzt noch schwieriger geworden………

  16. Cat sagt:

    Ich bin total verwirrt, seit ich diese Seite gelesen habe. Bisher traf fast alles zu, was ich in diesem Blog gelesen habe, und war der festen Überzeugung, sechs Jahre mit einem Monster von einem Narzissten zusammen gewesen zu sein. Von jetzt auf gleich hat er mich gegen eine andere ausgetauscht;sie ist nicht besonders hübsch,unförmige Figur, sechs Kinder. Mir hat er immer gesagt, wenn ich nicht so hübsch wäre, wie ich bin, hätte er sich mit mir gar nicht abgegeben. Er hat in den ganzen sechs Jahren nie!!! mit mir geschlafen. Küssen nur auf die Wange,auf dem Mund ist ja ekelig. Kuscheln nur für eine kurze Weile, soviel körperliche Nähe ist ihm zu viel. Manchmal hat er sich an mir gerieben, bis er einen Samenerguss hatte,in voller Bekleidung, versteht sich; danach hat er mich weggeschoben,wie einen leer gegessenen Teller. Berührungen auf nackter Haut verträgt er nicht. Und ich habe es ihm geglaubt wenn er sagte,es hat nichts mit dir zu tun, ich hab dich lieb. Ich sei attraktiv, liebenswürdig und intelligent, aber den Anforderungen eines Lebens im Pfarrhaus nicht gewachsen. Alles, was ich gut gemacht hatte, hat er entwertet und klein und nichtig geredet.Ich war sogar so widerlich, dass man mich weder anfassen, noch küssen konnte. Jetzt zeigt er mir sogar, dass ich der aller letzte Abschaum bin, er wird die andere demnächst heiraten. Mich hat er jahrelang hingehalten. Ist das Narzissmus? Für mich war es so, als ob ich dem Teufel persönlich begegnet bin. Obwohl die Trennung schon über ein Jahr zurückliegt, ist es immer noch die Hölle.

  17. Rote Lilie sagt:

    Erstmal große Komplimente für die interessante und sehr gut gemachte Webseite!!!
    Ich habe vor kurzem schon im Internet über Sexualität bei Narzissten gesucht, aber nichts Ausführlicheres gefunden… deshalb DANKE für dieses Thema heute im Blog!

    Ich habe seit gut 7 Jahren eine Beziehung mit einem Mann, der wie ich erst jetzt langsam begreife, wohl narzisstische Züge hat.

    Er war für mich lange Zeit der beste Liebhaber in meinem Leben. Mit ihm hab ich zum ersten Mal in meinem Leben einen Orgasmus bekommen und wir können auch 2 Stunden am Stück Sex haben. Er verausgabt sich richtig im Bett. Nach seinem Orgasmus schläft er oft sofort ein, weil er fix und fertig ist.

    Ausserdem möchte er am liebsten auch mal zwischendurch Analsex oder mir ins Gesicht spritzen, aber das konnte ich bisher vermeiden. Natürlich möchte er mindestens 1x am Tag Sex. Mein Vorteil ist, daß wir nur eine Wochenendbeziehung führen und es somit lange Zeit für mich ertäglich war. Aberz.B.im Urlaub wird er dann von Tag zu Tag immer fordender und denkt, daß wir jeden Tag guten Sex haben müssten und er auch jedesmal einen Orgasmus haben muss, für den natürlich ICH zuständig bin! Er verlangt daß ich ihn mit „dirty talking“ geil mache und zwar in seiner Sprache (österreichisch) und mit den Worten die ER hören will. Irgendwann habe ich sie dann auch über die Lippen gebracht, nur damit ich dann meine Ruhe habe und er seinen Orgasmus…..
    Manchmal werde ich plötzlich während dem Sex blöd angeredet,weil ich mal wieder irgendwas falsch gemacht habe so daß ich schon richtig angespannt bin was wohl jetzt wieder kommt. Wenn es in seinen Augen mal wieder nicht gut gelaufen ist,dreht er sich oft beleidigt zur Seite und redet nicht mehr mit mir.

    Wie lange ich das noch aushalten werde, ist die große Frage, vor allem wenn ich das alles auf diesen Seiten hier lese.
    Wie würde unsere Beziehung sich entwickeln, wenn wir ganz zusammenleben würden……??

  18. Rose sagt:

    Ja so sind sie. Nur auf ihre eigene Bedürfnisbefriedigung aus. Was du als Frau brauchst interessiert sie nicht. Nächtliches Aufwecken war selbstverständlich, um zur eigenen Befriedigung zu gelangen. Danach wegdrehen und schlafen und die eigene Frau wie ein benütztes Stück Ware liegen lassen. Das war meine Pflicht, dies hinzunehmen. Wollte ich Sex war er zu müde… Wollte ich einmal nicht, will ich lt. diesrm Mendchen nie Sex. Du hast als Partnerin keine Rechte nur Pflichten. Dies zog sich durch den ganzen Alltag mit diesen schamlosen „Menschen…“ Sie sind durch und durch nur auf sich selbst konzentriert. Gott sei Dank bin ich dieses egoistische Wesen, zwar auf allerschmerzlichste Weise, los… Er hat ein neues Opfer gefunden, das nun in der Anfangsphase glaubt, den Traumprinzen gefunden zu haben… Wünsche ihr mit diesem „Mann“ nun alles Gute. Sie wird noch draufkommen, was ich schmerzvollst über Jahre hinter mir habe…

  19. Zdenka sagt:

    Bei mir war es so, dass er irgendwann nur noch selten Lust hatte und genau das verstehe ich nicht. Anfangs wollte er täglich, am liebsten zwei Mal hintereinander. Nach einem Jahr wurde es immer weniger und seltener, was mich stutzig machte, da ich weiss, wie solche Männer ‚ticken‘.
    Ich bin mir aber auch ziemlich sicher, dass er sich diese Befriedigung nicht ausserhalb unserer Beziehung geholt hat. Deshalb bin ich irgendwie ratlos. Hat denn sonst noch jemand eine solche Erfahrung gemacht?

    • Aloha sagt:

      @Zdenka,
      bist du dir wirklich sicher? …
      Natürlich ist ihm Sex wichtig. Und wahrscheinlich noch wichtiger ist es, über jemanden – eine Frau – Kontrolle zu haben, sie zu beherrschen und sein Ego aufzupeppen.
      Wie es bei NPS relativ typisch ist, wird alles nach einer Weile langweilig. Dann muss ein neuer Reiz her. Das der Kick wieder da ist.

      Ich bin die ungefähr dritte Affäre eines NPS‘ lers der verheiratet ist.
      Er hat eine wunderhübsche Frau die absolut seinem Frauenschema entspricht. Und trotzdem geht er seit Jahren fremd.
      Weiß sie es? Eher nicht. Oder sie ignoriert es.
      Ich selbst kann mir nicht vorstellen, dass eine Ehefrau nicht merkt, wenn der Gatte außerehelichen Sex hat. Und das jahrelang.
      Meine zwei Vorgängerinnen sind „verhungert“ bei ihm.
      Es war ganz genau so wie es hier überall beschrieben wird.
      Erobern, die Welt zu Füßen legen, benutzen, erwarten, verhungern lassen.

      Alles wird langweilig über kurz oder lang. Und investieren wollen NPS möglichst nichts.
      Sie benutzen es, wenn es da ist, und wenn der Kick fehlt, die Normalität überhand nimmt, dann muss was Neues her.

      Irgendeine Alternative wir sich dein Mann schon überlegt haben.
      Gruß
      Aloha

  20. Moxi sagt:

    Als ob meine Geschichte erzählt wird.
    Ich musste mit ihm sogar Swinger-Clubs besuchen, weil er so unattraktiv und keine Frau ihn wollte. Wenn ich mal meine Befriedigung wollte sagte er, er wäre zu müde oder später oder morgen. Passiert ist gar nichts mehr.

    Zum Schluss wollte er eine devote Frau in unsere Familie holen, damit er jederzeit könnte. Als ich dann nur noch psychisch misshandelt wurde, wurde er aggressiv und ich landete nach 4 Monaten Psycho- und Körpertemperatur im Frauenhaus.
    Heute lebt er mit seiner devoten Frau zusammen, ich habe alles verloren. Haus, Kinder gegen mich aufgeheizt, meine Tiere und die Freunde gegen mich aufgehetzt …

  21. Marion sagt:

    Mir wird jetzt grad speiübel.
    Genau so hab ich es erlebt, wobei ich eher den Typ “ Versager“ bzw. „Schlaffi“ erwischt hab.
    Ein geknickt klingendes „Tut mir leid“ hat aber auch nicht dazu geführt etwas anders zu machen beim nächsten Mal.
    Ich habe mich ständig nur benutzt und missbraucht gefühlt. Und jetzt habe ich die Bestätigung dass dieses Gefühl berechtigt war.

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