Der narzisstische Sex

Narzisstische Männer glauben tatsächlich, dass Sie Ihre Partnerin sexuell befriedigen und sie zum ultimativen Höhepunkt treiben können, wenn Sie sich nur richtig bemühen, die richtige Technik anwenden sowie mit der Ausdauer eines Marathonläufers und kreativen Stellungswechsel überzeugen. Sie hegen sogar keinen Zweifel darüber, dass der Partner nur durch sie zum Orgasmus gelangen kann. Der Narzisst glaubt eben auch im Bett, der beste Liebhaber der Welt zu sein.

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Der Narzisst will sich selbst als begehrenswert erleben, er will für seine Leistungen gelobt werden und er will nach dem Sex hören, dass er der Größte und Beste war, den der Partner jemals hatte. Er will in den Augen der Frau  die grenzenlose Begeisterung für seine erotischen Künste und das unersättliche Verlangen nach seinem Körper ablesen können. Wobei der fortgeschrittene Narzisst schon gar keine Bestätigung der Partnerin mehr nötig hat. Er setzt einfach voraus, dass er genial war und es keiner besonderen Erwähnung bedarf.

Dabei kann der Narzisst durchaus mit seinen verführerischen Sexspielchen den Partner so sehr in die Ekstase treiben, dass dieser sich niemals mehr eine Nacht mit einem anderen vorstellen kann. Sex mit dem Narzissten kann zumindest in der Anfangsphase wie der Himmel auf Erden sein. Hier beginnt bereits in den meisten Beziehungen mit einem Narzissten die schleichende Form der Abhängigkeit. Der Partner verzerrt sich nach dem genialen sexuellen Befriedigung.

Der Narzisst hat ein festes Programm

Im Laufe der Zeit entwickelt der Narzisst aber sein festes Programm, das er dann beinahe routinemäßig abspult: erst blasen, dann vaginal verbunden mit kunstvollen Stellungen, den Phallus zwischen den Brüsten reiben und dann zum Höhepunkt ins Gesicht spritzen. Das Ganze erinnert eher an einen schmuddeligen Pornostreifen und spiegelt mehr die Aggression und Lust wider als wahre Zärtlichkeit. Da es einem Narzissten an Empathie mangelt, ist auch im Bett nichts anderes als arrogante Protzerei zu erwarten. Er will die Situation beherrschen, weshalb die völlige Hingabe und das Einswerden mit dem Partner nicht möglich ist, weil der Wunsch nach Macht und Kontrolle dominiert.

Der Narzisst kann seine Männlichkeit besonders zum Ausdruck bringen, wenn er in dem Partner nur ein sexuelles Objekt sieht, über das er nach Belieben verfügen kann. Er ist der Herrscher und bestimmt die Regeln. Die Frau hat ihm zur Verfügung zu stehen, nach ihren Bedürfnissen fragt er gar nicht erst, weil er sich insgeheim einbildet, dass alles, was er im Bett vollbringt, den Partner ausnahmslos beglückt und dass es ungefragt auf dessen vollste Zustimmung trifft.

Natürlich muss der Narzisst bei soviel sexueller Magie etwas anderes als die vollständige Zufriedenstellung des Partners als schlimme Niederlage empfinden. Kommt der Partner nicht zum Orgasmus, macht der Partner nicht richtig mit, verlangt der Partner nicht immer wieder nach seinem erotischen Körper, dann kommt er sich wie ein Versager vor. Doch diese Pleite wird er sich niemals eingestehen, er gibt dem Partner die Schuld für den miserablen Sex.

Sex und Liebe sind nicht dasselbe

Ein Narzisst trennt zwischen der reinen Körperlichkeit und dem Gefühl einer innigen Vertrautheit. Er konzentriert sich ausschließlich auf die körperliche Betätigung. Das seelische und körperliche Einswerden mit dem Partner entspricht nicht seiner Absicht. Er nutzt lediglich den Körper des anderen, um sich selbst auf Hochtouren zu bringen. Der Narzisst ist nur an der eigenen sexuellen Befriedigung und der eigenen sexuellen Potenz interessiert, was bei dem Partner verständlicherweise Enttäuschung auslöst, vielleicht sogar Abscheu.

Doch der Partner möchte in der Regel gefällig sein und den Narzissten in seinem Wunsch nach der perfekten sexuellen Befriedigung nachkommen. Dafür stellt er seine eigenen Bedürfnisse einmal mehr hinten an. Es wird das Prozedere gewählt, dass dem Narzissten beliebt und die Stellungen angewendet, die ihn zum höchsten Lustempfinden treiben. Der Partner opfert somit seinen Körper, damit sich der Narzisst austoben kann.

Der abschließende Höhepunkt, der mit kräftigen Gestöhne und Gejaule eingeleitet wird, wirkt dann oft wie die lang ersehnte Erlösung und der Partner kann endlich wieder entspannen. Je länger die Beziehung andauert, desto eher bekommt die ganze Prozedur eine unspektakuläre Routine, die nur dazu dient, den Narzissten zu verwöhnen, während sich der Partner oft verletzt fühlt, weil seine Bedürfnisse in diesem Akt nicht angesprochen werden.

Der Sex der narzisstischen Frau

Die narzisstische Frau hingegen braucht nicht zwangsläufig den Körper des Partners, sie kann auch alleine zurechtzukommen. Während der Partner zuschaut, kann sie sehr gut masturbieren und sich bevorzugt klitoral befriedigen. Durch das Spannen des Partners wird sie zusätzlich stimuliert. Dabei nimmt die Narzisstin gar nicht wahr, dass sich der Partner verletzt fühlt, weil sie nicht durch seine Bemühungen alleine zu befriedigen ist, sondern nachhelfen muss und es sich alleine besorgt.

Zuweilen können sich narzisstische Frauen auch nur einen Partner ausschließlich zur Befruchtung suchen. Der hat dann keine andere Aufgabe, als möglichst konventionell und ohne viel Aufheben die Eizelle zu bestäuben. Danach darf er wieder von dannen ziehen. Um den Rest kümmert sich die Narzissten alleine. Wenigstens kann der Partner froh sein, dass unsere Zivilisation so weit fortgeschritten ist, dass er nicht noch nach dem Akt vom Weibchen verspeist wird.

Jede sexuelle Gelegenheit wird genutzt

Gerade der narzisstische Mann nimmt für sich das absolute Recht in Anspruch, sich auch außerhalb einer Beziehung sexuell betätigen zu dürfen. Er betrachtet es als Ausdruck seiner Männlichkeit und findet es durchaus normal, seinen Trieben bei jeder Gelegenheit nachzugehen. In seinem Weltbild sorgt der Mann für die Fortpflanzung und ist daher mit einer solchen Fokussierung ausgestattet worden. Er weist die Verantwortung auch in diesem Fall mal wieder ganz weit von sich und besorgt sich aufgrund dieser biologischen Tatsachen einen Freischein für seine erotischen Abenteuer.

Doch so sehr der männliche Narzisst seine Unabhängigkeit und Freiheit schätzt, so wenig scheint er sich darüber im Klaren zu sein, wie sehr er sich von seinem Phallus abhängig macht. Sobald erotische Kurven auftauchen wird sein Gehirn betäubt und außer Betrieb gesetzt. Seine Phantasien können dann ins Grenzenlose ausufern: Sex im Auto während der Fahrt, unter freien Himmel vor Publikum, im Fahrstuhl oder mit mehreren Partnern gleichzeitig. Er träumt von regelrechten Orgien mit ihm als unwiderstehlichen Hauptdarsteller.

Sex kann zur Sucht werden

Sexuelle Stimulans hat dabei die gleiche Auswirkung im Gehirn wie Zucker. Pornografie und außerpartnerschaftliche sexuelle Aktivitäten bringen den erregenden Kick, den der eigenen Partner nicht mehr auslösen kann. Die Gier nach Ablenkung und Ekstase kann dann dazu führen, dass der Narzisst in einer sexuellen Sucht landet. Dann dreht sich der ganze Alltag nur noch um die erotischen Phantasien. Jede Zeitschrift wird nach Nacktfotos durchsucht, stundeslanges Masturbieren vor Sexseiten im Internet, erotische Stimmen vom Telefonsexdienst und aufgeilendes Chatten. Selbst in alltäglichen Dingen werden schöne aufreizende Kurven gesehen, die sofort die sexuellen Phantasien auslösen. Es kann sich sogar soweit steigern, dass wirklich alles was gesehen wird, unmittelbar einen  sexuellen Bezug bekommt.

Sexuelle Erlebnisse durch Pornografie oder Prostituierte erfordert keine Intimität, wodurch der Narzisst zu einer schnellen Bedürfnisbefriedigung kommt ohne dabei Rücksicht auf das Gegenüber nehmen zu müssen. Da es ihm ohnehin schwerfällt, auf emotionaler Ebene etwas zurückzugeben, kann er sich völlig ohne Druck und keinerlei Erwartungen nach Belieben austoben. Zudem bekommt er noch von dem Objekt suggeriert, unwiderstehlich und genial zu sein. So kann er je nach finanzieller Ausstattung unbegrenzt seine Sucht befriedigen.

Bei einer Sexsucht ist der Wunsch nach sexueller Befriedigung so groß, dass alles andere in den Hintergrund gerät. Eine Sexsucht kann zu gesundheitlicher Gefährdung oder zu finanziellen Problemen führen. Immer häufigere Bordellbesuche oder Abos von Sexseiten sind teuer. Gleichzeitig fühlt sich der Narzisst immer weniger befriedigt – der Drang nach Sex wird noch größer. Dabei ist er nicht in der Lage weder eine Bindung zu dem Partner aufzubauen noch einen Höhepunkt wirklich genießen zu können. Im Grunde geht es auch nicht unbedingt alleine um den ejakulierenden Abschluss, sondern viel mehr darum, möglichst lange erregt zu bleiben. So kann das Surfen auf Sexseiten zu einer stundenlangen Unternehmung ausarten.

Der Partner hat andere Bedürfnisse

Wenn der Narzisst eine so starke Potenz besitzt, dass er den geschlechtlichen Akt mehrfach am Tag durchführen kann und möchte, der Partner aber im Gegensatz nur hin und wieder das Bedürfnis auf sexuelle Befriedung hat und vielleicht mit 2-3mal in der Woche zufrieden wäre, dann gibt es hier bereits einen Konflikt, der meist nur durch die Aufopferung des Partners zu begegnen ist. Der Partner wird aber auf Dauer hierdurch seine körperlichen und nervlichen Kräfte verlieren und erheblich an Lebensfreude einbüßen.

Hier besteht ein unterschiedlicher sexueller Trieb, der durchaus veranlagungsbedingt vorhanden sein kann, der aber bei zwanghafter Monogamie dazu führen muss, dass am Ende beide mit dem sexuellen Erleben unzufrieden sein müssen und sich daraus dauerhafte und vor allem unüberbrückbare Konflikte ergeben. Der eine wird aggressiv, wenn er nicht seinen Sex bekommt und der andere wird krank, wenn er ständig seinen Körper hinhalten muss. Mit einem Kompromiss ist dieses Problem auf die Dauer nicht zu lösen. Meist ist dies dann der Nährboden für außereheliche Betätigungen des potenten Partners.


Veröffentlicht in Eigenschaften eines Narzissten
65 Kommentare zu “Der narzisstische Sex
  1. Stephanie sagt:

    Ich habe diese Seite schon mehrfach hoch und ru ter gelesen und mittlerweile auch so ziemlich jedes Buch zu diesem Thema verschlungen. Seit nun fast sieben Jahren lebe ich in einer on off Beziehung mit einem Narzissten. Dass er einer ist, habe ich nach unserer dritten Trennung im letzten Jahr heraus gefunden. Die erste war eine paar Tage, die zweite 6 Wochen und die letzte knapp 5 Monate lang. Jedesmal, nachdem er auch immer ausgezogen war und immer direkt ne Neue hatte!!!!,kam er wieder bei mir an. Heulend, traurig. Einsichtig. Ertählte mir er könne sich nicht verzeihen, was er mir allea angetan hätte. Dass ich all seine Eskapaden nicht verdient hatte. Dass ich immer nzr das Beste wollte und schlichten wollte. Jeder Mann froh sein müsse mich zu haben. Ich seine große Liebe wäre. Wobei mir bei jeder Trennung gesagt wurde, ich wäre sie Seuche für ihn. Dass er mich hassen würde. Ich krank wäre. Ich wurde von ihm schlimmer beschimpft und gedemütigt als jede Ghetto Hure….So schlimm dass ich es hier nicht wiederholen kann. Im Januar kam er das letzte Mal zurück. ich hatte ihn gerade überwunden….Er saß wie ein Häufchen Elwnd auf meiner Couch. Wimmerte. Zuhause die neuste Flamme mut der er nach 4 Wochen Beziehung direkt im Urlaub war. Ich hatte zuvor 2.5 Jahre um eine Woche Urlaub gebettelt und wurde ommer vertröstet….Nachdem er mi h versicherte sich geändert zu haben, eine Familie mit mir hründen zu wollen und ein Haus mit mir kaufen zu wollen, dachte ich wirklich er jätte an sich gearbeitet und würde bereuen. Er war so dermaßen reumütig. Er hatte sich auch schon in den Wochen davor hunderte Male per WA entschuldigt. Ich habe mich blenden lassen. Ein paar Wo hen war alles gut. Dann fing es von vorne an. Demütigung, Schuldzuwrisung, Bestrafung durch Ignoranz , Liebesentzug und Kälte etc. Befinden uns zurzeit im Urlaub. Den hatten wir zwei Tage nachdem wir wieder zusammen waren gebucht. Es ist furchtbar…Er ist wieder bei mir ei gezogen. Seitdem ist die Hölle wieder los. Seit nunmehr drei Monaten szöndig Streit. Imner bin ich Schuld. Kein ich liebe dich mehr seit fast drei Monaten. Bis geyterwn hattwn wir für 5 Wochen keinen Sex. Zuletzt gab es keine Küsse, Umarmungen, Zörtluchkeiten. Nur Zurückweisung und Kälte. Ständig hat er mir gesagtdass er gar keine Lust mehr auf diesen Urlaub hat. Mich nicht mehr lieben würde und es iegendwie einfach nicht passt mit uns. Das wüsste er jetzt endlich. Alles sei ein Fehler. Nie wieder würde ihm sowas passieren. Wir befinden uns seit Wochen in einer, wir versuchen es nochmal Phase. Aber natürlich bin wie immer ich diejenige die es versucht. Während ich langsam an der Ablehnung kaputt gehe. und jetzt komnt das Beste….Nachdem wir hier noch nicht mal Händchen gehalten haben oder uns einen Kuss gegeben haben und wir hier vorgestern einen si heftigen Dtreir hatten, wo er wieder mal Schluss gemacht hat, fing er noch am gleichen Abend an den Arm um mich zu legen….hä?????? Und gestern Abend mich halbwegs zu kuscheln. Er war im Bett neben mir dauererregt und irgendwann kam es zum Sex. Mehrfach. Heute auch. Mehrfach. Aber Küssen war nicht mehr so wichtig wie sonst….hauptsache er kam zum Orgasmus. Dachte erst er hat bachgedacht, aber Pustekuchen. Kein Kzscheln, keine Küsse, kein Händchen halten. Toller Urlaub. Total frustrierend. Ich muss stöndig weinen weil es so weh tut. Das ist so dermaßen schizophren dieses Verhalten. Was will er plötzlich bloß?????
    zum ersten August zieht er aus. Mal wiedrr. Hat sich eine Wohnung gekauft. Dann wird sich zeigen ob er nur noch ‚da‘ ist weils bei mur so beauem und einfach ist. Braucht ja nix machen….Gar nix. Faules Etwas.Nach all den Büchern und Berichten bin ich abet ausnahmsweise kurz davor die Reißleine zu ziehen. Es hilft sich zu distanzieren.

    • Hallo Stephanie,
      im narzisstischen Verhalten ist in der Tat etwas Schizophrenes – der ewige Wechsel zwischen Nähe und Distanz. Einmal liebt er Dich und ein anderes mal stößt er Dich weg. Allein fühlt er sich einsam und wertlos, zusammen fühlt er sich durch Deine Nähe bedroht. Hinter dieser Bindungsstörung stecken große Ängste, die Du auch nicht mildern oder auflösen kannst – egal, was Du auch immer tust. Wenn die Beziehung endlich beendet werden soll, dann musst Du die Initiative ergreifen und auf Distanz gehen. Er kann es nicht, weil er in diesem Teufelskreis festhängt und sich dessen nicht bewusst ist.

      • Stephanie sagt:

        Hallo Herr Gruettefien,

        danke für Ihr Feedback.
        Naja auf Distanz gehen, kann er ja schon irgendwie….Hat ja schon ein paar Mal Schlzss gemacht. Nie war ich es. Ob wr much zwischendurch noch liebt weil wir Sex haben bezweifle ich. Er hat kurz zuvor noch gesagt dass er much nicht mehr lieben kann. much sogar hassen würde.

      • Anja sagt:

        Was ich hier auf dieser Seite gar nicht entdeckt habe, wovon ich jetzt aber schon mehrfach gehört und in anderen Abhandlungen gelesen habe, ist, dass diese Angst vor Nähe-
        teilweise zu Impotenz beim männlichen Narzissten führt. Bei meinem Ex Lief es in der Love Bombing Phase sexuell super. Je mehr vermeintliche Nähe sich allerdings ein- stellte, um so sexuell gehemmter wurde er. Er redete zwar immer viel über verschiedene sexuelle Praktiken- machte auch oft Andeutung über irgendwelche Pornofilme- aber beim wirklichen Akt kam es häufig zu starken Potenzstörungen. Aus seinen Erzählungen über frühere Beziehungen erfuhr ich, dass dieses Problem nicht neu für ihn war. Er überspielte diese Situationen dann häufig und sagte scherzhaft : der ist kaputt… da er durchaus über andere Wege und Möglichkeiten verfügte, mich zu befriedigen- nahm ich die Sache nicht zu schwer, schließlich habe ich ihn ja geliebt. Auffällig war auch, dass es in der Endphase nur noch unter Alkoholeinfluss zu sexuellen Kontakt kam. Meine Enttäuschung darüber, nutzte er wieder als Grund, um mich abzuwerten. Ich sei eine Dramaqueen, die durch ihre Laberei, immer alles kaputt machen würde.

    • Andrea sagt:

      Hallo Stephanie,
      durch Zufall bin ich beim stöbern im Internet auf dieses Forum getroffen. Ich habe deinen Text mehrfach gelesen und bin erstaunt wie viele Parallelen es zwischen uns beiden gibt.. nicht nur, dass mein Narzisst deinem sehr ähnelt, sondern auch die zeitlichen Angaben die du schilderst.
      In welch abartigen Dilemma ich mich befinde, habe ich erst viel später erkannt, da ich die Ursache für dieses Verhalten lange nicht betiteln konnte.
      Zu Beginn des Dramas dachte ich, ich müsse die Fehler bei mir suchen. Dass ich aber in eine derartige Manipulation gekommen bin, war mir lange unklar. Ich beschäftigte mich erst mit der Thematik, als ich einen Zusammenbruch hatte.
      Und daraufhin fragte ich mich selbst, was an dieser Beziehung denn anders ist. Schließlich bin ich auch schon über andere Trennungen hinweg gekommen, welche sicherlich auch mit Herzschmerz verbunden waren. Aber diese Beziehung bzw. Trennung ist/war anders.
      Es ist tatsächlich sehr schwer über eine Beziehung mit einem Narzissten hinweg zu kommen. Ich kämpfe mich bereits seit Monaten da durch, habe stark abgenommen und empfinde nicht nur seelische Verletzung sondern auch körperlichen Entzug.
      Ich bin auf ein sehr hilfreiches Buch gestoßen, welches mir die Strategien und Manipulationstechniken, sowie mein eigenes Verhalten und die körperlichen Reaktionen in mir gut erklärt. Nun weiß ich was da passiert war, in welch Lügenkonstukt ich eingebettet war und versuche mich davon zu erholen.
      Ich hoffe wir können daraus irgendwann etwas positives gewinnen, auch wenn der Weg der Verarbeitung ein harter und langer ist. Ich wünsche dir alles gute und würde mich freuen nochmal von dir zu hören.
      Du bist nicht allein!

  2. vanadis sagt:

    P.S.: Weil kürzlich eine Diskussion auf einem einschlägigen Forum war zum Thema „Depressionen und Subs!“ – Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Tops/Doms meist Minderwertigkeitskomplexe haben und das durch vorgespielte Dominanz vertuschen. Oder halt sexuelle Probleme bzw Narzisstische Störungen, erfolglose Narzissten sind…. Das würde die aber natürlich nie zugeben.

  3. vanadis sagt:

    Größten teils trifft es auch so auf meinen letzten Partner zu, aber nicht in allem kann ich ihn als Narzissten definieren.

    Er hat mich nicht betrogen, hatte auch 2 Jahre danach noch keine andere Beziehung. Aber: er wurde von seiner ersten Frau für seinen damals besten Freund verlassen, beide sind mittlerweile verheiratet. Danach war er lange alleine, dann kam ich.

    Fernbeziehung – ich ständig auf Achse zu ihm – er hat mir zu unterschiedlichsten Gelegenheiten Rosen geschickt, was noch keiner gemacht hat – mir seine Liebe gestanden – letztlich auch Freunde „umgarnt“, d.h. von der Aufrichtigkeit seiner Absicht überzeugt. Kurz: er war für mich die personifizierte Ehrlichkeit, Respekt und Aufrichtigkeit. Das ging ein Jahr so … Dann habe ich per Zufall gelesen, wie er mit einem mir Unbekannten über mich sprach. Wörtlich meinte er, eine Frau käme bei seinen Arbeitszeiten nicht in Frage, das würde keine mitmachen und irgendwo fiel das Wort „Spielbeziehung“!

    Darauf angesprochen, wiegelte er ab. Ich habe es nur zu gerne geglaubt.Habe ihm dann – weil ich ja subjektiv keinen Grund zu Misstrauen hatte – sogar mit einer größeren Summe für ein Auto ausgeholfen. Dann ein längerer Urlaub bei ihm, wo ich mich um Haus und Garten, Kleidung etc. kümmerte. Alles war super. Kaum zu hause, beendete er unsere Beziehung mit der Begründung, eine Fernbeziehung sei nichts für ihn!

    Diese Begründung habe ich von Anfang an nicht geschluckt und bin deshalb 2 Jahre späte nochmals hingefahren. Dann war es seine vermeintliche Beziehungsunfähigkeit! Und jetzt sehe ich auf einer Internetseite eine Anzeige von ihm, dass er eine Partnerin zwecks fester Beziehung sucht!

    Dazu muss ich noch sagen: es kam in den zwei Jahren nicht zum GEschlechtsverkehr, er litt an erektiler Dysfunktion. Hat es auf Versagensängste zurückgeführt. Kann ich aber nicht beurteilen. War auch nicht so wichtig. Es gibt andere Möglichkeiten ;-). Also mir war es nicht so wichtig. Ihm wohl schon, er hat mal erwähnt, dass er so halt seine Vorstellung von Sexualität nicht leben könne. Muss dazu sagen, dass wir beide im BDSM Bereich unterwegs waren.

    Ich verstehe nicht, wie jemand wirklich alle so täuschen kann über seine eigentlichen Absichten. Meine Eltern, meine Kollegen (er war mal mit auf Dienstreise!), seine eigene Familie … alle waren davon ausgegangen, dass die Beziehung super ist und ihm guttut!

    Seine Mutter hatte anfangs mich lediglich mal gefragt, ob er nicht „wunderlich“ geworden sei. Habe darüber gelacht.

    Er ist auch beruflich eher erfolglos. Hatte mal Elektriker gelernt. Sein Bruder ist selbständiger Elektriker mit größerem Betrieb. Er selbst war dann bei einer Gemeinde beschäftigt, bei einem Möbelhaus und dann nach mehrjähriger Arbeitslosigkeit, bis heute bei einem Sicherheitsunternehmen. Zwischendurch auch mal selbständig.

    Manchmal habe ich das Gefühl, dass es auch daran liegt, dass ich beruflich erfolgreicher war (nicht unbedingt den Kenntnissen bedingt, sondern ich hatte einfach Glück!). Ich habe auch mal seine Renteninfo gesehen. Und war erschrocken. Ich bekomme fast das dreifache!

    Vielleicht ging ihm das gegen den Strich! Ich habe ihm, wie erwähnt, auch mal eine größere Summe geliehen. War für mich kein Problem, da ich das Geld flüssig hatte, er war mit dem Umbau des elterlichen Hauses beschäftigt und das Auto ging kaputt.

    So im Laufe der Zeit gab es noch einiges, was mir im nachhinein zu denken gab: er kannte paar „promis“ und wies gerne darauf hin, ich habe eigentlich immer Hotels bezahlt, wenn wir mal unterwegs waren, ich habe auch die Kosten für die Reisen zu ihm auf mich genommen. Dabei schon auch mal gedacht, dass er mri wenigstens eine Bahncard hätte spendieren oder zum Geburtstag schenken können! Ich habe ihm letzten Endes auch teurere Geschenke gemacht. War für mich auch kein Problem, wenn ich das Geld grade habe. Mir liegt nicht viel an Geld…

    Auf jeden Fall bin ich auch heute noch nicht über ihn hinweg. Er war die Liebe meines Lebens … auch wenn ich ihm zurufen will “ du verlogenes A…!“ mache ich natürlich nicht, in der nächsten Stunde ist der Zorn verraucht …

  4. Sunni sagt:

    Vieles aus den Berichten kommt mir nur zu bekannt vor. Besonders der Spruch mit dem Stalking nach der Trennung. In Verbindung mit giftigen Drohungen. Vorher ganz der intellektuelle was ich ihm auch andauernd bestätigen musste. Dann kam plötzlich der wahre Charakter zum Vorschein. Solange man spurt und zu allem was er tut völlige Begeisterung zeigt ist alles in Ordnung. Aber wehe, ich fand irgendetwas nicht klug oder herausragend… Dann war ich plötzlich dumm und ignorant und erst gab es Vorwürfe, Schmollen dann Funkstille. Dann wieder Vorwürfe. Das alles immer im Abstand von ein paar Wochen. Ich hab etwa ein Jahr gebraucht um zu kapieren, dass ich schon wieder auf so ein Exemplar reingefallen bin. Der dritte. Ich hatte auch schon einen von der Variante Opfer von bösen Frauen, Sexsucht und Strafe durch Anschweigen. Aber der letzte war der schlimmste, da hatte ich nach dem Abbruch der Beziehung ehrlich Angst weil ich ihm zugetraut habe, dass er gewalttätig wird. Am schlimmsten finde ich, dass ich es von Anfang an geahnt habe, dass das unterschwellig bösartige immer vorhanden war und ich trotzdem nicht sofort auf Distanz gegangen bin. Ich glaube, ein Teil von uns spürt das ganz genau. Aber da ist etwas in mir, als ob es einen Schalter im Kopf umlegt, fast wie Gehirnwäsche, dieses auf und ab, Anziehung und dann grobe Zurückweisung. Ich weiß mir seither nicht mehr anders zu helfen als jegliches Gefühl der Anziehung einem Mann gegenüber sofort abzuwürgen, da ich so etwas nie wieder erleben möchte. Wie kann man das ändern, immer wieder in dieselbe Falle zu tappen? Wenn die Verliebtheit erst mal da ist, ist es schon zu spät. Das fühlt sich fast wie eine Art Sucht an

  5. gisela köneke sagt:

    ich hab nie mit einem NPS zusammengelebt; was für ein Glück…Was Sex angeht, so hat er mich dermaßen erniedrigt, gedemütigt,,,auch jetzt nach ach Jahren, holt er es hervor…nur um mich zu quälen,,sagt ja, ich glaube Dir, das du dich benutzt gefühlt hast,,,eiskalt…

  6. Gemüsefuchs sagt:

    Zum Glück bin ich nur für kurze Zeit einer Narzisstin auf den Leim gegangen. Hatte sie gedatet und die Treffen waren bestimmt von einem Auf und Ab aus Nähe und Distanz. Am Anfang versendete sie Flirtsignale mit dem ganz dicken Pinselstrich, Gemeinsamkeiten und vermeintliche Verbundenheit hatten sich im ersten Gespräch sehr schnell eingestellt, zu schnell, wie mir jetzt klar ist. Später war ihr sprunghaftes Warm-Kalt-Verhalten schon auffällig. Aber weil sie so ein heißer Feger war, habe ich meine innere Skepsis ignoriert und mich an sie rangemacht. Ich dachte, so ist das Spiel nunmal, und fand es toll, mich in sie zu verknallen.
    Dass da was nicht stimmt, konnte ich beim ersten Sex aber nicht mehr ignorieren. Sie hatte einen wunderschönen Mund, aber ihre Küsse waren hilflos und verklemmt. Vorspiel war nicht wirklich erwünscht, stattdessen hatte ich mich gleich in sie reinzurammen. Und dann hatte ich, ohne jede Nähe, den schlechtesten Sex meines Lebens!

    Es ist ein Trauerspiel. Im Rückblick glaube ich, dass ich bei den Treffen durchaus einiges über sie erfahren habe. Nicht alles an ihr war Fake, besonders dort nicht, wo sie nicht weitersprechen wollte. Anders gesagt, ich denke, es gibt Narzissten, deren Fassade so löchrig ist, dass man das Dahinter schon erkennen kann. Aber dieses Authentische ist weit, weit entfernt und lässt sich nicht erreichen. Diese Verlorenheit und Selbstauslöschung, die ich da kennengelernt habe, deprimiert mich.
    Aber ich habe was gelernt, auch über mich und meine eigenen Illusionen.

    • Sabine sagt:

      Hi Gemüsefuchs,
      schön, auch mal die (vermeintlich) andere Seite zu lesen.

      Woran machst Du fest, dass sie eine Narzisstin ist?

      Weil sie im Bett keine Nähe zugelassen hat und sich Dir nicht
      beim ersten Mal liebevoll hingegeben hat?

      So wie sich Deine Schilderung liest, hast Du direkt nach dem ersten
      schlechten Sex die Beziehung beendet?

      Vielleicht hatte Deine Herzdame einfach nur schlechte Erfahrungen mit Vorgängern 😉 Vielleicht hättest Du ihr erst einmal etwas mehr Sicherheit geben müssen?

      Ich möchte natürlich Deine Wahrnehmung nicht infrage stellen, aber Deine Beziehung liest sich mir zu kurz für eine „Diagnose“.
      LG Sabine

    • Entrecôte sagt:

      Gemüsefuchs, vielleicht fand sie dich einfach nicht wirklich toll, wollte aber mal wieder Sex haben. Wenn ich deinen Nick richtig deute, hast du am Essen auch nicht viel Spaß (vegetarisch oder vegan), vielleicht ist der Sex mit dir ja ganauso freudlos. Nicht jede Frau steht auf schlechtes, stundenlanges Geknutsche oder möchte ein stundenlanges Vorspiel.

      Du solltest dir besser eine Frau suchen, die Blümchensex möchte und keinen Genuss und vorsichtiger sein mir der Diagnose „Narzisstin“ 😉

      • Jule sagt:

        Das ist ja wohl das letzte..

      • jeansboy sagt:

        Das klingt ja schon – als wärst du unmittelbar betroffen…

      • jeansboy sagt:

        @Entrecòte

        Irgendwie erschleicht sich mich der Eindruck, dass du dich von der Ausführung vom Gemüsefuchs persönlich angesprochen fühlst. Wenn man nur mal Sex haben will bzw. ein schnelles Abenteuer – gibt es für die moderne Frau doch sehr viele Gelegenheiten via Internet bzw. für kommunikative und extrovertie Frauen Abends beim Ausgehen in jeglicher Form. Jeder der einen Bezug zu seiner eigenen Identität hat (selbst überhaupt weiss – wer er/sie eigentlich ist) und anderen Menschen gegenüber Emphatie leben kann, hat es doch in keiner Form nötig, anderen Menschen so vor dem Kopf zu stoßen und deren Gefühle zu verletzen. Daher kann ich die Ausführung von Gemüsefuchs in gewisser Weise nachvollziehen – gerade wenn man dann noch so eine geistreiche und niveauvolle Ausführung als Reaktion erhält, wie das Entrocòte bezvorzugt bzw. das auch selbst so lebt.

      • Unbekannt sagt:

        Hi,

        ich habe da ganz andere Erfahrungen mit Narzistinen.

        Sie wollen immer die Besten sein, und das auch im Bett.

        Sie sind darauf ausgelegt den Mann glücklich zu machen, und das können sie.

        Sie faszinieren mich, sie haben Sexapeal, und sie sind im Bett einfach der Traum des Mannes von dem sie geheiratet werden wollen.

        Aber die Sexualität kann keine Beziehung, Ehe auf Dauer tragen.

        • jeansboy sagt:

          Es ist unbestritten dass Narzissten sehr attraktive und charismtaschische Menschen sind und im Bett bestimmt nicht langweilig sind…

          Es ist aber auch klar, dass sehr ausgeprägte Narzissten aufgrund ihrer Persönlichkeitsstruktur sich sehr schwer tun in sozaialen Kontakten (wie Beziehung, Arbeit etc.) Sie sind sehr auf sich bezogen und mit sich alleine beschäftigt. Die scheinbar starke Fassade nach außen kann stark schwanken zwischen Grandiosität und Minderwertigkeit. Ein Narzisst (egal ob Mann oder Frau) benötigt von außen immer wieder Zufuhr in Form von Lob und Komplimenten etc. um die Fassade aufrecht zu erhalten.

          Menschen, die wirklich einen guten Selbswert haben und sich über diesen bewußt sind – haben eine innere Quelle woraus – Sie Ihre Kraft, Energie oder auch Ihre Ausstrahlung beziehen.

          Sie sind ganz genau bewusst über Ihren Stärken und können sich auch sehr gut engagieren mit Ihren Schwächen und lachen auch mal über sich selbst. Sie gehen damit sehr offen um oder holen sich auch Unterstützung von Leuten, die Ihnen helfen können in gewissen Beziehungen. Sie wirken nach außen auch sehr sexy – da Sie sich einfach über Ihren eigenen Wert bewussten sind und dies in Ihrem inneren auch so verankert ist.

          Im Vergleich zum Narzissten mit NPS ist der „Wirklich Selbstbewusste“ kritikfähig, da er/Sie die Kritikfähigkeit auf die Sachebenen bezieht und nicht auf die eigene Person.

          Der Narzisst wird gekränkt sein und wird selbt sachliche Kritik nicht akzeptieren bzw. unangemessen reagierigen.

          Ein Gück, dass es selbt jeder in der Hand hat, sich seinen Wunschpartner entsprechend genau anzuschauen bzw. anzuhören. Wer sich ein bisserl mit dem Thema beschäftigt, wird schnell stutzig werden bei gewissen Verhaltensmustern.

          Keiner wird mit Narzissmus geboren. Meiner Meinung nach gibt es eine gewisse genetische Disposition und ganz stark hat die Kindheit Einfluß. Oft gab es im Elternhaus wenig emotionale Nähe und den Kinden wurde suggeriert, man muss besser sein als andere. So entwickelt man sich zu einem Menschen, der sich so darstellt wie er gerne sein möchte oder sein soll – aber sein eigentlich Inneres ich davon abweicht. Als Konsequenz draus verliert man den Bezug zu seiner eigentlichen Identität – was ein hoher Preis ist – wenn man die Vorteile des Narzissmus in Verhältnis setzt.
          Ich kann das selbst gut nachvollziehen – egal in welche Richtung das geht bzw. welchen Namen man dem Kind gibt – „wenn man wieder zu sich selbt finden will“ !!!

          • Sunanni sagt:

            Hallo, ich lebe seit acht langen Jahren mit einen narzisstischen und Borderline kranken Mann zusammen. Ich dachte anfangs ich sei zufrieden den perfekten Menschen gefunden zu haben aber nach dem ersten halben Jahr merkte ich einiges was schief läuft. Das er große Probleme hat. Flüche,beleidigungen, verbale Gewalt,Manipulationen, eigenartigen Sex, mit komischen Wünschen. körperliche Gewalt in humanen Formen.bis nach mehreren Jahren zu körperlichen Gewalt. Bis hin zu den Gegenteilen zur Liebe und Aufopferung von ihm selbst. Mir alles recht zu machen und mich glücklich zu machen aber er wiederum alles kaputt machte mit Worten Dingen die er tat. Immer und immer wieder. Ein Gefühls Chaos jedes Mal. Und die Fehler bei mir oft suchte und mich wieder manipulierte das ich immer und immer wieder nen schlechtes Gewissen hatte. Noch dazu ist es ihm egal ob er sich selbst verletzt oder nicht. Ob er den Menschen Angst macht oder nicht. Er nimmt sich nicht mehr war als guten Mensch den er sein kann. Aber er sagte selber zu mir das er nicht glücklich ist wen alles läuft auxh wen nicht alles läuft und schon gar nicht wen von beiden was dabei ist. Wiederspruch in sich. Lügen hörte ich mir an. Ein Wort caos immer und immer wieder. Dennoch trennt er sich nicht ich aber auch nicht weil ich sah das er Hilfe braucht. Es wurde bei ihm vor langer Zeit diese problematischen Krankheiten festgestellt und ich Bleib trotz alle dem bei ihm. Es zerrt an meiner psyche Gesundheit in kleinen Fällen. Aber ich kann ihn nicht untergehen lassen. Auch wen er mich immer wieder in sein Teufelskreis mitreinzieht weiß ich das es falsch ist aber gehe diesen Weg trotzdem. Oft denke ich mir wie doof bist du das immer und immer wieder mitzumachen. Aber ich bin zu gut mutig und weiß seine guten Seiten zu schätzen. Er hat auch ein sehr heftigen Beschützer Instinkt. Wiegesaht hin und her von allen und nichts. Jetzt erwarten wir zwei Kinder und ich muss umdenken oder sie schützen ihm schützen. Er freut sich auch drauf.aber hat auch Grose Angst. Manchmal ist die Nähe so nah und dann ganz weit weg. Weil ich gebe ihm genau das was alle nie sehen wollten das er ein Mensch mit großen Problemen ist aber auch jemanden braucht der ihn nimmt wie er ist. Natürlich frage ich mich immer wieder wie hält man das nur aus dieses auf und ab, dieser Hass und Hilflosigkeit. Was mir am allermeisten weh tat was meine Liebe schrumpfen lassen hat ist dieser unendliche Hass den er in ganz wenigen Momenten hat wie ein Schalter der umgelegt ist und er nicht er selbst ist. Es ist verwirrendend. Aber acht Jahre sind vergangen und ich habe semtliche Seiten gesehen im Endeffekt ist er ein armer Mensch mit großen Problemen. Er weiß es mittlerweile auch das er nicht nur Borderline hat sondern auch den narzisst in sich hat. Ich hoffe das auxh weitere Jahre zu überstehen. Da es wirkliche Liebe ist auf beiden Seiten kaum zu glauben. Ich gebe nicht auf. Und lebe damit immer und immer wieder. So ist das. Leben. Bis da hin das ist meine meinung zu den thema in kurz form. Manche Sachen sind auch verallgemeinert. Also nicht falsch verstehen rede das erste mal so richtig offen darüber. Was ich solange verborgen hilt.. Liebe Grüße und viel Kraft an den Rest gewünscht.

        • Unbekannt sagt:

          Hast du diese erkenntnisse beim Intimitätseminar am vorherigen Wochenende gewonnen?

        • unbekannt sagt:

          Hast du diese erkenntnisse beim Intimitätseminar am vorherigen Wochenende in F..r gewonnen?

  7. Melody sagt:

    Diese Seite ist unheimlich; einerseits eine Bestätigung, dass man selbst glücklicherweise NICHT verrückt ist und diese psychischen Vergewaltigungen tatsächlich passieren. Andererseits erschreckend, dass diese „Menschen“ nach genau 1 Muster funktionieren. Ich habe mich für solch ein Monster aus einer mehrjährigen, normalen Beziehung zu einem normalen Mann getrennt und „er“ sich aus seiner Ehefrau „befreit“, in der es ihm selbstverständlich unsagbar schlecht ging. Die Frau suizidgefährdet und depressiv. Nun, nach beinahe 1 Jahr ging mir tatsächlich endlich ein Licht auf. Leider stelle ich fest, dass es nur sehr, sehr wenige Menschen im näheren Umfeld gibt, die nicht in seinen „Bann“ geraten sind und Männer wie Frauen ihm seine Selbstdarstellung eines „Opfers“ abkaufen. Ich bin froh, mich vom 1. Tag an immer an einen kleinen Kreis von liebevollen Menschen anvertraut zu haben. Und trotzdem ich sie ständig mit beinahe täglichen neuen Ereignissen „nerve“, hören sie mir geduldig zu. Ohne Vorwürfe, mit viel Verständnis. Sobald ich wieder gedemütigt und ausgelaugt bin, päppeln sie mich wieder auf und ich bin unglaublich dankbar sie zu haben. Es dauert nicht mehr lange und dann werde ich von ihm aussortiert. Irgendwie spüre ich das, da die Kontakte spärlicher und seine Maschen, mich rum zu kriegen, immer die gleichen sind. Allerdings gebe ich vor, dass seine Strategie bei mir voll aufgeht. Ich bin für jeden Kontaktabbruch seinerseits dankbar und initiiere selbst Funkstillen, wenn es mir zu viel wird. Damit kommt er nicht zurecht. Aber ab und zu kehre ich zurück und gehe auf seine schwachen Eroberungsversuche (in Form von einfachen Textnachrichten) ein, weil mir der Sex gefällt und ich momentan niemand anderes haben möchte.

    • Sabine sagt:

      Hi Melody,

      unheimlich trifft es gut. Es ist schön zu lesen, dass man nicht alleine damit ist. Ich bin wie Du die Geliebte, die die ständig auf alles Rücksicht nehmen muss. Alles dreht sich um seine Bedürfnisse. Sobald ich etwas von ihm einfordere, demonstriert er mir seine Macht, seine vermeintliche Einzigartigkeit. Selbst wenn wir zusammen sind, fühle ich mich alleine. Gemeinsame Zeit bestimmt selbstverständlich er. Ich habe die Beziehung bereits 3x beendet, nachdem er auf meine Bedürfnisse nicht eingeht und keine Kritik an seiner Person zulässt. Damit kommt sein Ego allerdings nicht klar und er versucht dann mich zurückzugewinnen. Er „funktioniert“ eine kurze Zeit, bis er mich wieder in seinem „Bann“ hat. Echte Gefühle zeigt er dabei aber nicht. Der Sex ist purer Sex ohne Gefühl und manchmal auch erniedrigend für mich. Es freut mich, dass Du Hilfe aus Deinem Umfeld hast. Meine Freundinnen u.a. eine mit psychologischem Background, können meine auf-und abs nicht mehr hören und verlangen den kompletten Kontaktabruch. Das einzige was in diesem Teufelskreis helfen würde. Aber soweit bin ich noch nicht.

      • Liebe Sabine, liebe Melody!
        Auch ich lebe seit genau drei Jahren als heimliche Geliebte, Spielzeug und Sex-Objekt eines narzisstisch gestörten Mannes der mich auf der Strasse an einem helllichten Juli-Nachmittag „aufgerissen“ hat. Wiewohl selbst verheiratet, habe ich in diesen drei Jahren via Whatsapp all die Klassiker an Höhen, Tiefen, Manipulationen, Triangulationen Demütigungen und Verletzungen erlebt die frau so durchmachen kann. Musste natürlich auch erleben dass ich, obwohl als „Traumfrau“ und „Sexgöttin“ tituliert, nur ein kleines minderwertiges Etwas im grossen Harem eines Sexsüchtigen bin – dessen Lebenspartnerin übrigens tragischerweise seit Sommer 2015 an Krebs erkrankt ist…
        Ich habe im letzten Jahr begonnen meine Erlebnisse in einem Blog zu schildern der tatsächlich betroffenen Frauen gefällt. Er heisst „Barfuss auf zerbrochenem Glas“ und ist unter http://www.loverslost.de zu finden.
        Alles alles Gute wünscht Ursula

        • Nr1 sagt:

          Unbeschreiblich…habe es ähnlich erlebt. Danke für das Teilen.

          Mädels, wir haben doch soviel Liebe und Kraft in uns. Warum schaffen wir es nicht es zu hüten, Grenzen setzen und uns selbst zu stärken. Ich wünsche Euch viel Kraft für Euren kreativen Weg!!!

        • Nr1 sagt:

          …dein Blog ist gut!! Mach doch ein e-book!

          LG

    • Maria sagt:

      Was meinst Du, warum die Ehefrau depressiv ist?

      Er wird sie, wie mein Exemplar von kranken Mann, fast in den Wahnsinn getrieben haben. 😉

      Als ich mich vor 5 Jahren von ihm trennen wollte, hat er mich nicht gehen lassen und mich mit unserem Sohn unter Druck gesetzt. Er hat mir alles versprochen und ……nichts gehalten. Vor 2 Jahren ein weiterer Versuch mich zu trennen. Auch diesmal wieder Versprechen , Liebesbeteuerungen, Zusammenbruch. Ich bin wieder geblieben.

      Letztes Jahr habe ich ihn rausgeschmissen und wir wollten nach Gespräch eine Therapie machen. Ich habe dies getan.
      Monatelang hat er sich aber entzogen, geleugnet, belogen und hingehalten. Dabei hatte er sofort nach seinem Auszug eine Freundin, von der ich aber erst nach Monaten zufallig über Bekannte erfahren hatte. Zeitgleich sollte ich noch für ihn bürgen und zahlen.

      Um seinen Sohn hat er sich fast gar nicht gekümmert.

      Als ich durch seine weiteren Lügen dann einen Nervenzusammenbruch hatte und in der Klinik lag, hat er anstatt mit seinem Sohn, den ihm versprochenen Wochenendtrip mit seiner Neuen gemacht.
      Ich habe ihm immer wieder verziehen. Es folgten zwischendurch immer kurze Versöhnungen mit mir und Trennungen von seiner Affäre. Nachdem wir nach einem Urlaub auch Weihnachten mit der ganzen Familie noch zusammen verbracht haben, hat er mir nun gesagt, dass er zwischenzeitlich weitere Frauen gedatet hat und auch wieder Kontakt zu seiner Freundin hat.
      Dabei hatte mir vor Wochen noch versprochen endlich eine Paartherapie zu machen.

      Ich habe nun jeglichen Kontakt abgebrochen und ganz offen mit meinem Sohn darüber gesprochen.

      Ich werde ihm zuliebe keine Rücksicht mehr nehmen. Er ist alt genug seinen Vater und dessen Lügen sowie die nie vorhandene Vater-Sohn Beziehung realistisch einzuschätzen oder ggf selbst zu pflegen.

      Ich werde diese Farce von Familienleben nicht mehr zusammenhalten. Mein Sohn und ich schaffen es auch alleine. Finanziell sowieso! Es wird kein happy End mehr geben. Zeit dies endlich einzusehen.

      Ich habe fast 20 Jahre gebraucht um zu erkennen, dass mein Mann nicht ein hilfloser, liebenswerter, moralisch einwandfreier Chaot ist, den jeder mag, sondern ein gefühlloses und berechnendes Monster.

      Seine wieder aktivierte Affäre tut mir leid. Er hat sich eine ältere Frau „geangelt“. Eine, die ihm so schnell nicht weg läuft, denn auf den ersten Blick, scheint er ein Glücksgriff. Gutes Aussehen, schönes Auto, gesellig und vermeintlich Kohle. Bin gespannt, wie lange sie es ohne finanzielle und familiäre Bindung aushält.
      Gewarnt habe ich sie jedenfalls. Aber sie denkt sicher auch nur, dass ich eine depressive Selbstmörderin bin.

      Ich war es vielleicht. Aber nur, weil ich ein emphatischer und guter Mensch bin, der sich durch diesen Psychopathen fast in den Abgrund stürzen gelassen hat.

      • Juliane sagt:

        hallo Maria, Ich habe 12 Jahre gebraucht um meinen NARZ zu erkennen. eine Affäre von ihm gab mir den Tipp . Vor einem Monat bin ich mit unseren Kindern ausgezogen. Und es hört nicht auf, diese Lügen. Ich kann gar nicht so denken und den Wirrwarr nachvollziehen. 2 Tage nach unserem Auszug , der sehr „schlimm“ für für ihn war, fuhr er zu einer anderen und von der aus zur nächsten. Wieder zurück beteuerte er mir seine große liebe.
        Durch unsere Kinder haben wir leider ständig Kontakt/umgang. Unser Sohn genießt es, endlich!!!!! Zeit mit seinem Vater zu verbringen. Und doch weiß ich, sein Vater wird ihn irgendwann wieder enttäuschen und ich habe Angst, dass unser Sohn dann zusammen bricht. Und ich kann es nicht verhindern.
        Ich selber fühle mich leer, aufgebraucht. Es wird noch seine zeit dauern, bis ich wieder lachen kann.

      • Nadja sagt:

        Weisst was mein Psychologe mal zu mir gesagt hat:
        Wissen Sie an was man am besten erkennt, dass man mit einem Narzissten zusammen ist…?!

        Das Umfeld wurde krank….

        und das passt ja sowas von genau….Hatte auch einen Narzissten u.mehr

        Ich wurde kränker und kränker….Ich bin zwischenzeitlich so stolz auf mich, dass ich den Absprung geschafft habe…nix mehr on/Off…OFF

    • Pippa sagt:

      genau das gleiche erlebe ich auch gerade … dabei bin ich mir immer noch nicht sicher ob er es nicht doch ernst meint, ein freund der nach viel stress grad wieder zeit hat schreibt auch dann ja erst wieder öfter oder hat mal langeweile oder will kontakt halten. muß frau schon am rad drehen nur weil er sich öfter meldet als vorher – vor allem wenn man sich (zufällig oder nicht) erst vor kurzem bzw in abständen gesehen hat ?

  8. Privat sagt:

    Wir haben im Bekanntenkreis einen Heranwachsenen mit eindeutigem Verhaltensweisen einer NPS (Egomanie, Schamgefühl, deutliches antisoziales Benehmen sowohl beruflich wie privat, Gefühlskälte und verzerrtes Anspruchsdenken, emotional distanziertes Benehmen, maßlose Selbstüberschätzung, psychische Fehlentwicklung mit depressiven Anteilen, auffallende Minderwertigkeitgefühle und fehlendes Selbstwertgefühl).

    Neuerdings ist durch eine narzisstische Kränkung – Freundin hat ihn verlassen – eine Veränderung in Körpersprache, Frisur und Kleidungsstil endstanden (Frisur und Bart erinnern an “Apored” oder auch an den “Justin-Bieber-Look”, Hosen werden auch bei kalten Temperaturen “Pin Roll, also Knöchelfrei” getragen, vor dem WA-Profil-Selfie werden schon mal die Augenbrauen nachgezogen und beim blassen “Tein” etwas nachgeholfen, Lederamband am rechten Handgelenk, Holzfällerlook, etc), also ganz offensichtlich ein Wechsel in der sexuellen Objektwahl, narzisstisch determinierte männliche Homosexualität – oder? Ich bitte mal um Eure/Ihre Meinung dazu.

  9. Hans sagt:

    Der Sex mit meiner narzisstischen Partnerin war eher wie der eines männlichen Narzissten.

    Wirkliche Nähe gab es nicht. Es musste immer so passieren, wie sie es wollte. Wenn ich mal einen Wunsch äußerte, dann wurde er anfangs noch relativ unwillig erfüllt, später im Laufe der Beziehung komplett ignoriert.

    Im ersten Jahr war der Sex mit ihr wahnsinnig aufregend. Wir waren eigentlich ständig dabei. Meistens kam der Antrieb dazu von ihrer Seite. Allerdings war es wirklich nur Sex. Keine wirkliche Nähe. Kein Vorspiel, selten Kuscheln danach. Es ging nur um ihre Befriedigung, das ist mir heute klar.

    Nach einiger Zeit war ich nicht mehr reizvoll genug. Wenn ich den Wunsch nach Intimität äußerte, wurde dies meistens abgeblockt. Wenn sie allerdings Lust hatte, dann musste ich zur Verfügung stehen. Sie entwickelte direkt ein kleines Ritual. Wenn sie mit Overkneestrümpfen oder Stulpen im Bett lag und ein Porno lief, dann wusste ich bescheid. Der Sex war dann immer recht schnell beendet – wenn sie fertig war. Irgendwann waren die Pornos auch nicht mehr genug. Dann hatten wir nur noch Sex, wenn sie betrunken war.
    Da begannen schon die Phasen des Sexentzuges. Mehrere Monate ohne Sex waren die Normalität, zuletzt hatten wir mehr als zwei Jahre keinen Sex mehr. Ich habe es irgendwann aufgegeben immer neue Annäherungsversuche zu starten, die sowieso immer zu Ablehnung führten. Lustigerweise bemängelte sie die fehlende Leidenschaft in unserer Beziehung. Sie erzählte mir, sie würde sich wünschen, dass ich sie einfach „nähme“ ohne auf ihr okay zu warten. Auch das habe ich natürlich versucht – mit katastrophalem Ergebnis. Ich konnte es ihr eh nicht mehr recht machen.

    Ob sie in der Zeit fremdgegangen ist, kann ich nicht sagen, ich kann es mir aber nicht vorstellen. Wir waren fast immer zusammen, außer am Nachmittag, wenn ich arbeiten war.

    Schlimm waren ihre verbalen Spitzen, wenn im Freundeskreis das Thema Sex aufkam – Sie sagte immer, sie hätte ja schließlich geheiratet um nicht mehr ständig Sex haben zu müssen. Jetzt gibts den nur noch an Feiertagen. Es hat mich jedes Mal verletzt.

    • Hans sagt:

      Was mich rückblickend verwirrt, ist die Tatsache, dass sie in ihrer ersten echten Beziehung mit sexueller Komponente auch an einen Narzissten geraten war und dort über Jahre die Rolle des Komplementärnarzissten erfüllte. Laut ihren Erzählungen bestand ihr Sexleben aus dem Nachspielen von Szenen diverser Pornos, die ihr damaliger Partner besonders toll fand. Sie erfüllte widerwillig seine Wünsche, psychische und körperliche Gewalt spielten in dieser Beziehung eine große Rolle. Trotzdem steht sie immer noch im Kontakt mit diesem Menschen, versucht ihn zu schützen und hat mich auch mehrfach in unserer Beziehung mit ihm betrogen.

      Kann ein Mensch gleichzeitig Narzisst und Komplementärnarzisst sein?

      • Hallo Hans,
        gleichzeitig kann er es nicht, aber er kann es je nach Situation sein. Ein Mann kann z.B. in seinem Beruf eine Führungsposition bekleiden und sehr autoritär seine Mitarbeiter führen, während er abends bei seiner Frau in die Rolle des unterwürfigen Co-Narzissten schlüpft. In solchen Fällen nutzt er dann seinen Beruf und seine Stellung, um seinen inneren Frust, den er bei seiner Frau erlebt, an den Mitarbeiter abzulassen, da er es ja bei der Frau nicht darf. Die Frau hat in diesem Fall die stärkere narzisstische Veranlagung und auch ein dominantere Aura, die ihn unbewusst einschüchtert. So können sich Menschen in unterschiedlichen Situation ganz anders verhalten.
        In Ihrem Fall könnte es sein, dass sie in der Beziehung mit ihrem vorherigen Freund selbst gelitten hat und sich in einer emotionalen Abhängigkeit befand. In der nächsten Beziehung brauchte sie dann als Ausgleich einen nachgiebigen Partner, über den sie herrschen konnte. Das Gefühl, eine Machtposition inne zu haben und über einen anderen verfügen zu können, soll dann ihr seelischen Wunden heilen. Der Partner dient dann nur als Ventil, um die eigene Wut abzulassen und sich selbst wieder als begehrenswert und wertvoll zu erleben, nachdem man lange Zeit zuvor gelitten hat.

        • Hans sagt:

          Sehr geehrter Herr Grüttefien,

          vielen Dank für Ihre ausführliche Antwort.

          Es passt wohl sehr gut ins Bild, dass sie ihren Ex auch nach 20 Jahren noch „in der Nähe“ hält. Ihm hilft, wenn er Probleme hat. Er gehört zum weiteren Freundeskreis und ist bei Treffen immer dabei. Mit ihm hat sie mich auch das erste Mal betrogen. Sie musste es zugeben, weil sie schwanger wurde und nicht mit Bestimmtheit sagen konnte, wer der Vater des zukünftigen Kindes ist. Ich war damals am Boden zerstört, wollte aber bei ihr bleiben, bis die Vaterschaft geklärt ist. Ich hätte gehen sollen. Es wäre noch rechtzeitig gewesen. Doch sie hat das Kind leider verloren, was mir sehr wehtat und uns wieder näher zueinander brachte.

          Er spielt immer noch eine große Rolle in ihrer Psyche, sein Name ist zum Beispiel ihr Kundenkennwort bei einem Mobilfunkprovider – der Vertrag wurde erst geschlossen, als wir schon längere Zeit ein Paar waren.

          Ich vermute, das er auch in unserer Momentanen Trennungsphase eine Rolle spielt, habe aber keine Beweise dafür – sie hat sämtliche PIN Codes und Passwörter geändert, sowie einen neuen Facebookaccount.

          Ich würde am liebsten sofort flüchten, jedoch lassen dies die äußeren Umstände – finanzielle Abhängigkeit und ein gemeinsames Pflegekind – nicht zu. Vor allem unsere Tochter, die durch die Herausnahme aus der Herkunftsfamilie eine schwere Trennung erfahren musste, möchte ich nicht einer erneuten Trennung aussetzen.

          Ich bin vor allem deswegen auch so erschüttert über die emotionale Kälte und Egozentrik meiner (Ex)Partnerin. Das Befinden unserer Tochter scheint ihr in meinen Augen tatsächlich am Arsch vorbei zu gehen.

          Heute warf sie mir wieder vor, wir könnten unserer Tochter finanziell nicht so viel bieten, wie eine gutsituierte Familie und das wäre ein Grund für die Trennung. Sie will ein großes Haus mit einem großen Grundstück für das Kind, weil sie wolle, das es das Kind gut habe.

          Ich habe versucht ihr zu vermitteln, dass es einem Kind am Arsch vorbei geht (bitte entschuldigen Sie meine Direktheit), ob es in einem großen Haus oder einer Wohnung aufgezogen wird. Ein Kind braucht nur die bedingungslose Liebe, Zuwendung und Wärme seiner Eltern, sagte ich.

          Ich schätze, das ist absolut nicht in ihrem Hirn angekommen.

          Und das macht mich unsagbar traurig.

    • Adrijana sagt:

      als ich den mann kennenlernte, von dem ich ausgehe dass er eine nps hat, erzählte mir dieser er würde asketisch leben! zu diesem zeitpunkt wusste ich allerdings nicht, dass die trennung von seiner frau erst drei monate zurück liegt! ich kann nur bestätigen, dass das kennelernen sehr intensiv statt fand! überdurchschnittlich viele nachrichten und telefonate! diese drehten sich zum einen um seine getrennt lebende frau, die natürlich in allen bereichen des lebens völlig unfähig, dumm, unhöflich und eine schlechte mutter sei, und zum anderen natürlich um seine geduld und gutmütigkeit, der alles getan hat um diese ehe zu retten! das einzige dass sie verband, war die kompatibillität kinder zu zeugen! man kann sich vorstellen, wie „schön“ diese aussage in einem gemeinsamen urlaub auf einen wirkt! trotzdem schaffte ich es ca. eineinhalb jahre mir diesem mann auszuharren! die folge waren panikattacken, die ich natürlich auf andere bereiche meines lebens bezog! heut weiß ich, dass dieser mensch der grund und auslöser war! natürlich empfand auch ich den sex als was sehr besonderes, denn alles was ich zuvor erlebte, kam diesem nicht nahe! im nachhinein muss ich natürlich auch realisieren, dass es zwischen uns faktisch nie zärtlichkeiten gab! kein händchen halten, kein kraulen ( er mich nie) nur sexuelle nähe! als ich mir allerdings erlaubt hatte mal keine lust zu haben, wurde ich mit nicht achten und ignorieren, und das ziemlich konsequent, gestraft! natürlich bezogen sich seine komplimente zu meiner person auf häusliche und sexuelle vorzüge! bedeutet im klartext: du bist eine gute hausfrau, und der sex wäre der beste den er je hatte! und natürlich beschäftigte ihn die frage ob er der beste liebhaber sei den ich je hatte, überdimensional häufig! nach ca eineinhalb jahren vieler eskapaden seinerseits, beendete ich diese beziehung ziemlich abrubt. aber so ein mensch, nachdem er meine gutmütigkeit erkannt hatte, lies nicht locker! nachdem er mir mitteilte, dass er bereits zwei moante später, eine freundin hat, die natürlich alles ist, was ich nicht war, z.b. zuvorkommend, liebevoll, ihn heiraten wolle, etc….beschäftigte ihn die frage ob er der „beste“ sei immer noch! bedeutete natürlich, dass die frage nach ungezwungenem sex ohne verpflichtungen, denn er liebe mich ja immer noch, nicht lange auf sich warten lies! nach langem hin und her, und dem dauernden darauf aufmerksam machen, dass er mich noch liebe, aber auch eine freundin hat, und möglicherweise eine annäherung und später eine beziehung zwischen uns beiden noch drin sei, erlaubte ich mir, ihm eine bitterböse nachricht zukommen zu lassen, mit dem hinweis seine exfrau informiert zu haben. man kann sich nicht vorstellen welche antwort ich darauf erhalten habe! diese beinhaltet zum einen meine aggression, es nie eine beziehung gegeben hätte, er nur mitleid mit mir hatte, ich diesen weg gewählt habe weil er meine liebe niemals erwidert hat ( seine worte waren: verschmähte liebe), wir niemals sowohl menschlich als auch räumlich zusammen passten, und er mir dies zu jedem zeitpunt vermittelte und ich bitte das stalken lassen soll! im klartext gab es nie eine beziehung zwischen uns! dies ist natürlich eine sehr verkürzte form des martyriums! auch ich erlebte das ständige nähe distanz prinzip, begleitet von dauernden vorwürfen des druck machens und erpressens, natürlich ich dafür verantwortlich bin, dass er sich zurück zieht etc…..wer kann, läuft im besten falle vor solchen subjekten davon, und kappt den kontakt unwiderruflich!

  10. Mary sagt:

    Esist genau wie hier beschrieben wird. Ich bin mit einem Nazisten jetzt 8 Jahre zusammen und so wie es aussieht wird es ein Ende geben, aber von seiner Seite, da ich ihm nicht mehr die Bewunderung gebe, die er braucht. Es fühlst sich furchtbar an, der Gedanke das er geht macht micht fast kirre. Jeder in meinem Umfeld ist der Meinung das es höchste Zeit wird und ich loslassen muss, sonst geh ich vor die Hunde. Ich kann mir keinen anderen Mann vorstellen. Hoffentlich komm ich da gut raus.

  11. Stankovic Peter sagt:

    Tag
    wie komme ich von meiner NPS weg
    ich bin nicht ganz so arg
    habe 1 x die Woche Sex was mir reicht
    sehe ich meine Partnerin 2 Tage nicht dann überlebe ich es auch
    sie hat schon gemeint ich mache nur Dinge so schnell
    ich frage dann was denn genau möchtest du, sie will mir das nicht sagen meint immer schau im Internet frag deine Freunde, ich möchte verwöhnt werden usw. Ja ich habe leider ein bisschen NPS und möchte das nicht mehr wie geht das?

  12. Sabbi sagt:

    Von Anfang an, ich schob das damals auf seine Verklemmtheit und Unerfahrenheit, interessierte meinen Mann nur seine Befriedigung. Es interessierte ihn gar nicht, dass ich nichts empfand, denn er machte sich nciht einmal mit meinem Körper vertraut! Meine Tränen und Reden darüber machten ihn nur sauer, nervten.
    Nach zig Jahren änderte er sein Verhalten zumindest und meinte, er versteht nicht, wie er so sein konnte. Doch sein Interesse am Sex wurde, war es schon am Anfang relativ gering, immer weniger. Ebenso das Interesse nach ein bisschen Abwechslung und mir Wünsche dabei zu erfüllen, simple Wünsche-Fehlanzeige!
    Nun ist gar kein Interesse mehr da.
    Sonderbar, er ist gerade mal 60! Leidenschaft, sich hingeben, sich verbunden fühlen- bei ihm absolute Fehlanzeige.

  13. Lina sagt:

    Das gibts ja nicht. Genau so war es!
    Unheimlich, dass man das so identisch beschrieben sieht … und im Nachhinein wird mir grade schlecht.
    Das Gefühl des reinen Benutztwerdens … ich habs für mich irgendwann kopfmässig umgedreht, um die Ehe noch zu auszuhalten, bis die Kinder gross genug waren sich gegen ihn und seine Manipulationen zu wehren bei einer Trennung.

    • Anke sagt:

      Ja seltsam, wie man sich nach und nach tiefer da reinziehen lässt in das Benutzt werden. Man vermeidet die Auseinandersetzung und das Grenzen setzen aus Angst vor Zurückweisung. Ich lasse auch viel zu viel mit mir machen, gebe und gebe, und bekomme immer weniger zurück.
      Es ärgert mich, ich finde es unfair, ich leide, ich wünsche, hoffe…. aber traue mich nur selten „nein“ zu sagen.
      Es ist alles meine „Schuld“, weil ich es zulasse. Das ist das geschickte Schema zwischen Narzissten und den unsicheren, abhängigkeitsanfälligen und bedürftigen Menschen.
      ER ändert nichts, also kann man sich nur selbst befreien. Vom Verstand her – und die Trennungsschmerzen durchstehen.

  14. Tinka sagt:

    Erstmal muss ich auch loswerden, dass ich diese Website sehr hilfreich, ja fast genial finde.
    Ich habe das Problem, dass ich bisher bei all meinen Beziehungen an einen NPS’ler geraten bin. Ich war 14 Jahre mit meinem „Traumprinzen“ liiert und habe 2 Kinder mit ihm bekommen. Die vielen Streitigkeiten, der „nur ab und zu“ oder gar nicht stattfindende Sex und auch die vielen Unternehmungen und Urlaube, die ich allein, mit den Kindern oder mit Freunden gemacht habe…ich dachte immer, dass ist eben so wenn man so lange zusammen ist. Bis ich irgendwann einmal durch Zufall über eine Videokassette gestolpert bin, die bei uns im Keller lag. Darauf zu sehen war ein Teil der Sex-Abenteuer meines „Liebsten“ in unserer Wohnung, in unserem Bett mit Damen des horizontalen Gewerbes. Darauf angesprochen brach eine Welt für mich zusammen. Er beichtete (unter Tränen!) Alles. Neben einer regelmäßigen Affäre mit einer „festen“ Frau, ging das mit Frauen aus meinem Umfeld und eben auch im Bordell und wenn ich nicht zu Haus war eben bei uns. Und das schon seit Jahren. Ich habe mich damals zwar sofort getrennt und das war weiß Gott keine leichte Zeit, aber ich wußte immer noch nicht mit was für einer Sorte Mensch ich es zu tun hatte; dachte ich hätte eben einfach „Pech“ gehabt. Nach 6 Jahren habe ich mich dann getraut wieder eine Bindung einzugehen und dieser Mann hat allem die Krone aufgesetzt. Ich wurde gequält, belogen, manipuliert, lächerlich gemacht,ausgenutzt und gedemütigt. Ich war nur noch ein Nervenbündel! Eine Freundin brachte mich auf das Thema Narzissmus und nach den ersten gelesenen Erlebnisberichten war ich völlig sprachlos, weil es sich fast las, wie meine eigene Geschichte. Habe mich getrennt und mich intensiv mit diesem Thema auseinandergesetzt (aber leider nicht mit dem Grund, weshalb man solche Menschen anzieht). Das ist jetzt 4 Jahre her und ich war der Meinung, DAS passiert mir nicht noch einmal. Aber, was soll ich sagen? DOCH! Leider ist es gerade schon wieder passiert. Habe dieses Mal zwar nur 2 Monate gebraucht um dahinter zu kommen, aber was mich aber richtig fertig macht ist der Umstand nun zu wissen, dass es einen Grund gibt, weshalb Narzissten einen im wahrsten Sinne „aufspüren“ und einen zum Opfer machen. Und mal ganz ehrlich, wer von uns ist schon in der Lage, die in der Kindheit erlernten, sich immer wiederholenden Verhaltensmuster (weil der Vater einen zu wenig beachtet hat) ohne professionelle Hilfe aufzudröseln? Ich anscheinend jedenfalls nicht. Möchte Euch trotzdem das Buch „Scheisskerle“ von Roman Maria Koidl ans Herz legen, um vielleicht auch zu erkennen, ob es sich um einen Lügner, Betrüger, Serientäter oder gar Sadisten handelt. Wünsche allen, die den Absprung noch nicht geschafft haben oder nicht schaffen wollen ganz viel Kraft!

    • Radulf sagt:

      Hallo Tinka! Du bist diejenige, die die Narzissten anlockt und zwar durch dein Verhalten und deine Ausstrahlung. Vielleicht hilft dir ein Beitrag auf Youtube ein wenig weiter. „Beziehungsweise Appelt“, das Geheimnis meines Spiegelpartners 1-3. Gibt es auch als Buch.

  15. Jazzy78 sagt:

    Mein Ex und ich sind nun seit Mitte Dezember getrennt. Die Beziehung dauerte fast 3,5 Jahre.
    Anfangs hatten wir tollen Sex. Ich konnte mich weder über die Qualität noch über die Quantität beschweren. Allerdings ließ das ziemlich schnell nach. Nach etwa 6 Monaten hatten wir dann nur noch etwa einmal im Monat Sex und zu Spitzenzeiten, hatten wir 8 Monate am Stück keinen Sex!!!
    Er war damit zufrieden und ich konnte schauen wo ich bleibe. Als ich ihm vor lauter Verzweiflung gesagt habe, dass wenn er das Problem nicht löst, werde ich mit anderen Männern schlafen, bis das Problem gelöst ist. Da fing er an wieder wegzugehen und hat dann schließlich eine Neue gefunden und mich einfach so abserviert.
    Ich bin froh, dass wir auseinander sind, denn wer weiß wann ich von allein den Absprung geschafft hätte, denn ich hatte bei jeder Diskussion ein schlechtes Gewissen, Schuldgefühle und natürlich an allem was bei uns verkehrt lief, die Schuld!
    Aber es war für mich zumindest eine kleine Genugtuung, dass es mit der Neuen auch schon wieder vorbei ist! Das Alleinsein ist für solche Menschen das Schlimmste!
    Trotz allem bin ich sehr verletzt und kann sehr schwer mit den Vorkommnissen in der Beziehung umgehen. Ich hoffe das vergeht und ich kann mich nur noch um mich kümmern…!?
    Diese Seite ist wirklich toll, da sie einen aufklärt und gleichzeitig Mut macht und die Schuldgefühle nimmt. Nicht die Opfer dieser Leute sind schuld, sondern die Täter! Lasst euch bloß nichts anderes einreden!!!

  16. Uwe Küpper sagt:

    habe seit 15 Monaten eine Beziehung zu einer Narzisstin … es ist genau wie beschrieben … wirklich … bin froh hier Hilfe und Leidensgenossen gefunden zu haben … sie ist wirklich so .. shopping Queen … auf meine Kosten … und dann sagt sie immer …. mußt du ja nicht … launisch … manchmal ist der Sex aufregend … manchmal findet er gar nicht statt … nähe … geht mit ihr nicht … sie schläft allein ! eigentlich will ich nur noch weg da … wenn ihre Kinder nicht wären … aber Gratulation zu dieser Seite … die erste Seite … die den Nagel auf den Kopf trifft

  17. Mine sagt:

    Diese Herrschaften sind im wahrsten Sinne des Wortes „unheimlich“ klug. Ich war neun Monate mit so einem Mann zusammen. Sie bemerken sofort, wenn man mit Trennungsgedanken herumspiel und hegen so eine Strategie aus, dass man sich dann auch zuletzt dafür beschuldigt so einen Gedanken auch nur gehabt zu haben. Es war der reine Terror. Die eigentliche Belastung für mich war, dass ich wahrhaftig daran geglaubt habe, dass ich ihn liebe. In neun Monaten wurde ich allmählich zum Wrack und er hat sich dann, mit der Ausrede, dass er für die Sommersaison an einem anderen Ort arbeiten muss einfach nue gesagt er möge keine Trennungen ich bräuchte nicht auf ihn zu warten und weg war er… Emotionaler Druck und einmal eine körperliche Auseinandersetzung, bei der er mich zum Oralsex gezwungen hat war der Gipfel. Als ich ihn daraufhin angezeigt habe, versuchte er es erst mit Drohungen und danach auf die Nummeres tut mir so leid Schatz. Unser Sexleben war phantasierreich, aber nach der Trennung habe ich diesen Film immerwieder zurückgespult, wo ich feststellen musste, dass er dermassen schon innerlich kaputt war, dass er keine Gefühle hatte. Seine Aura war voll mit Zorn und Rachegefühlen. Er war schon so weg, ihm war es egal von wem und wie er Komplimente bekam. Deswegen war er auch in seiner Aussenwelt ziemlich manipulierbar. Jetzt weiss ich, dass diese Menschen, ihre natürliche Begabung sich und andere wirklich zu lieben dermassen tief in sich begraben haben, dass sie mit ihrer Welt gar nich klarkommen. Für sie bedeutet Liebe, bedingungslos bewundert werden. Er ist inzwischen wieder verheiratet. Zu meinem Glück. Es waren die schwersten Zeiten meines Lebens, weil dieser seelische Druck sich in alle Bereiche meines Lebens verlagert hat. Trotz neuer Beziehung hatten wir noch telefonischen Kontakt. Er war so unsicher, dass er seinen Ex Freundinnen immer wieder mal ein Signal gab. Die innerliche Angst, verlassen zu werden, trieb ihn immer wieder dazu jemanden parat zu halten, wenn mal was schief gehen würde. Die Gravur, die er hinterlassen hat habe ich herausgekratzt. Es ist eine tiefe Narbe geblieben, aber die Wunde ist verheilt. Diese Erfahrung hat mir aber auch mein eigenes Selbstbild gezeigt, über das ich mir nicht bewusst war. Die gebliebene Narbe hat eine gute Nachwirkung. Man bekommt einen besonderen Riecher für solche Menschen. Und sie schützt auch vor diesen Leuten ähnlicher Spezie. Die zischen sofort ab, wenn sie bemerken, dass vor ihnen eine Frau steht, die weiss, was sie will und das auch ungehemmt ausspricht ohne verletzend zu werden. Denn gegen so eine Art können sie keine Strategie entwickeln, weil dafür die Motivation echte Liebe ist, die eine grwisse Weisheit in sich verbirgt, gegen die kein auch noch so kluger, charmanter Narzisst ein Betäubungsmittel hat, um sein „Ich bin der Gott himmle mich an“ Aura vorztäuschen. Denn die wahre Liebe kennt keinen Gott, der angehimmelt werden sollte.

  18. Corinna sagt:

    Besser kann man es nicht beschreiben! Ich war mit so einem Typen ab meinem 16. Lebensjahr zusammen und in die totale Abhängigkeit geraten. Es gab immer wieder Trennungen, aber ich kam lange nicht los. Ich wurde immer kränker und aus Angst um meine Kinder schaffte ich schließlich mit letzter verbliebener Kraft die Trennung. Es folgte weiterhin die Hölle, weil er mich nicht in Ruhe ließ und über die Kinder quälte, wo es möglich war. Ich hatte zuerst Gebärmutterkrebs, dann die Trennung und 20 Jahre später Blasenkrebs. Mein Unterleib ist einfach so sehr verletzt worden über viele Jahre hinweg. Ich bin davon überzeugt, das das die Hauptursache meiner schweren Erkrankungen ist, die nicht zufällig alle im selben Bereich liegen. Ich habe mein Leben nochmal auf die Reihe bekommen, aber schwere gesundheitliche, familiäre und finanzielle Schäden davon getragen. Seine 2. Frau hat sich das Leben genommen. Ich kann jeden nur warnen: Sofort abhauen und jeden Kontakt vermeiden!

  19. Marie sagt:

    oh mein Gott, wie seh ich mich hier wieder. Zum ich weis nicht wievielten Mal sind wir wieder getrennt. Ich hab wieder mal seine Lügen aufgedeckt. „Profile auf Facebook und ich sehe keine Kommentare. Er muss sich da ja wieder profilieren. 8 Jahre bin jetzt mit ihm zusammen. Ich hatte den besten Sex meines Lebens mit ihm. Er hat mich in die BDSM Szene eingeführt. Er ist Switcher und da ich ihn nicht mehr so dominiert habe hat sein Interessen an mir nachgelassen. Nur Vorwürfe, kein liebes Wort. Da auch er eine Doppelmoral hat wie die meisten Narzissten hab ich damit immer schon meine Probleme gehabt. Mittlerweile hab ich diese Doppelmoral übernommen und ich fühl mich damit gar nicht wohl. Vor 4 Jahren hab ich nach einer Trennung die von mir ausgegangen ist einen Suizidversuch unternommen. Jetzt hab ich im Juni Termin in einer Klinik und habe die Hoffnung das die mir Helfen aus dieser scheis Abhängigkeit rauzukommen. Meine posttraumatischen Belastungsstörungen sind durch diese ganze Situation wiedergekommen und emotionale Regulierungsstörungen. Es wird echt Zeit und mein ganzes Umfeld wäre überglücklich wenn ich diese für mich schädliche Beziehung endlich hinter mir hätte.

  20. Corry sagt:

    Bin seit nunmehr Nov.15 von ihm, einem Mann Anfang 40 mit NPS getrennt.
    Es war “ nur“ eine Affäre, die mich viel kostete.
    Komme schwer damit zurecht.Aber ich bin inzwischen sehr froh, den Absprung in letzter Sekunde geschafft zu haben.Habe nichts erkannt, nichts.Die Sexualität war so aufregend, lustvoll und atemberaubend.Nun langsam sehe ich zunehmemd ernüchtert, dass es beinahe pornografische Züge hatte, ich würde benutzt für Stellungwechsel, und seine wahrscheinlich bildhaften Vorstellungen.Um mich als diese eine Frau ging es sicher nicht.
    Seine Wortlosigkeit seinerseits,dieses kein Küss zuviel,keine Zärtlichkeit,kein Streicheln, kein Vorspiel, nichts der Gleichen, eben wirklich blanker Sex.
    Manchmal starrte er mich wie verängstigt an,wenn ich ihn den den Arm nahm und küssen wollte, massieren oder ähnliches.Das war nicht sein Bestreben.Danach folgte oft gleich ein aufgeregter Vortrag über dies oder das.Diese, seine unbändige Kraft und Energie und diese Gleichgültigkeit mir gegenüber,unfassbar
    Alles war hohl, alles ohne Tiefe.Ich habe es nicht gesehen,war verblendet und gehorsam verfallen.
    Es war eigentlich kalt.
    Nun versuche ich zu heilen,aus meiner Abhängigkeit und dem Erinnern.
    Diese homepage hilft mir enorm,auch ein Ebook hilft mir gut dabei.
    Danke.

  21. Corry sagt:

    Bin seit nunmehr Nov.15 von ihm, einem Mann Anfang 40 mit NPS getrennt.
    Es war “ nur“ eine Affäre, die mich viel kostete.Komme schwer damit zurecht aber bin froh, den Absprung in letzter Sekunde geschafft zu haben.Habe nichts erkannt, nichts.Die Sexualität war so aufregend, lustvoll und atemberaubend.Nun langsam sehe ich Zunehmemd ernüchtert, dass es beinahe pornografische Züge hatte ich benutzt wurde,Stellundswechsrl, Wortlosikeit seinerseits, kein Küss zuviel,keine Zärtlichkeit,krank Streicheln,kein Vorspiel, nichts der Gleichen, eben wirklich blanker Sex.
    Manchmal starrte er mich wie verängstigt an,wenn ixh ihn Un den Arm nahm,müssen wollte,massieren oder ähnliches.Das war nicht sein Bestreben.Danach gleich ein Vortrag über dies oder das,diese unbändige Kraft und Energie und diese Gleichgültigkeit mir gegenüber,alles hohl Alles ohne Tiefe.Ich habe es nicht gesehen,war verblendet und gehorsam verfallen.
    Es war eigentlich kalt.
    Nun versuch ich zu heilen, bin meiner Abhängigkeit und dem Erinnern.Diese homepage hilft mir enorm,auch ein Ebook.
    Danke.

  22. brigitte0809 sagt:

    Ja, alles sehr treffend. Bin seit 7 Jahren mit einem NPSler liiert, draufgekommen vor ca. 4 Jahren und mich seither eingehend damit beschäftigt, auch mit mir und warum ich mir das gefallen lasse (bin ein Mensch der leider auch Probleme mit sich selbst hat und einer der ständig für andere tut und macht und meint mit allen Schwierigkeiten fertig werden zu können und zu müssen etc., tja dieser Mensch hat mich eines besseren belehrt) Als ich ihn kennenlernte (er war 60, ich bin dreizehn Jahre jünger) hatte er krankheitsbedingt (Diabetes)bereits Probleme mit der Erektion. Richtiger Geschlechtsverkehr war nicht mehr möglich. Ich habe das akzeptiert, weil wir viele andere Praktiken probiert haben, die ebenso befriedigend waren. Ich war für ihn die Beste (nach drei gescheiterten Ehen-nicht seine Schuld!, sagt ER- und ungefähr 2-3 losen Beziehungen danach, dann kam ich), die Schönste, und laut seinen Aussagen waren wir füreinander bestimmt und er wollte mich auf Händen tragen(was er heute bestreitet gesagt zu haben, ich habs aber schriftlich, weil wir zu Beginn sehr viel e-Mail Verkehr hatten) Was ich zu Beginn auch akzeptiert habe, er hatte einen ausgeprägten Lederfetischismus, ich sollte ständig Lederröcke tragen, hohe Lederstiefel etc. und aufgefallen ist mir auch sein ständiges Surfen auf einschlägigen Pornoseiten. Ich wollte nicht prüde erscheinen und habe selten was dazu gesagt. Ja es kam wie es kommen musste, nach der anfänglichen narzisstischen Begeisterung hat sich nach 2-3 Jahren diese schlagartig gelegt und ich wurde nicht mehr angegriffen. Die Diabetes und seine Erektionsschwierigkeiten kamen ihm da sehr willkommen, er konnte sich darauf ausreden. Von Anfang an habe ich ihm erklärt, dass ich damit zurecht komme, so lange wir eben auf andere Weise zusammen kommen und Spaß haben. Aber das hat nichts genützt. Seit 4 Jahren hab ich keinen Sex mehr. Mittlerweile habe ich nach vielen Vorwürfen, e-Mails, Einfordern von Antworten und Erklärungen von ihm, das Handtuch geworfen. Wir sind noch zusammen (habe Gott sei Dank eine eigene Wohnung), mittlerweile ist er schwerst erkrankt und ich weiß nicht, wie lange er noch da sein wird. Haben in den letzten Jahren schon sehr viele Krankenhausaufenthalte durchstehen müssen. Bin von Pontius zu Pilatus gelaufen, um ihm gute Ärzte zu besorgen etc. etc. Ich habe nicht die Kraft ihn jetzt zu verlassen, bin aber auf dem besten Weg mich zu distanzieren, glaube ich jedenfalls. Ich besorge ihm noch Pflegehilfe werde hie und da schauen, wie es ihm geht, besser wär aber, glaub ich, endgültig zu gehen, ist aber wegen seinem Zustand jetzt noch schwieriger geworden………

  23. Cat sagt:

    Ich bin total verwirrt, seit ich diese Seite gelesen habe. Bisher traf fast alles zu, was ich in diesem Blog gelesen habe, und war der festen Überzeugung, sechs Jahre mit einem Monster von einem Narzissten zusammen gewesen zu sein. Von jetzt auf gleich hat er mich gegen eine andere ausgetauscht;sie ist nicht besonders hübsch,unförmige Figur, sechs Kinder. Mir hat er immer gesagt, wenn ich nicht so hübsch wäre, wie ich bin, hätte er sich mit mir gar nicht abgegeben. Er hat in den ganzen sechs Jahren nie!!! mit mir geschlafen. Küssen nur auf die Wange,auf dem Mund ist ja ekelig. Kuscheln nur für eine kurze Weile, soviel körperliche Nähe ist ihm zu viel. Manchmal hat er sich an mir gerieben, bis er einen Samenerguss hatte,in voller Bekleidung, versteht sich; danach hat er mich weggeschoben,wie einen leer gegessenen Teller. Berührungen auf nackter Haut verträgt er nicht. Und ich habe es ihm geglaubt wenn er sagte,es hat nichts mit dir zu tun, ich hab dich lieb. Ich sei attraktiv, liebenswürdig und intelligent, aber den Anforderungen eines Lebens im Pfarrhaus nicht gewachsen. Alles, was ich gut gemacht hatte, hat er entwertet und klein und nichtig geredet.Ich war sogar so widerlich, dass man mich weder anfassen, noch küssen konnte. Jetzt zeigt er mir sogar, dass ich der aller letzte Abschaum bin, er wird die andere demnächst heiraten. Mich hat er jahrelang hingehalten. Ist das Narzissmus? Für mich war es so, als ob ich dem Teufel persönlich begegnet bin. Obwohl die Trennung schon über ein Jahr zurückliegt, ist es immer noch die Hölle.

  24. Rote Lilie sagt:

    Erstmal große Komplimente für die interessante und sehr gut gemachte Webseite!!!
    Ich habe vor kurzem schon im Internet über Sexualität bei Narzissten gesucht, aber nichts Ausführlicheres gefunden… deshalb DANKE für dieses Thema heute im Blog!

    Ich habe seit gut 7 Jahren eine Beziehung mit einem Mann, der wie ich erst jetzt langsam begreife, wohl narzisstische Züge hat.

    Er war für mich lange Zeit der beste Liebhaber in meinem Leben. Mit ihm hab ich zum ersten Mal in meinem Leben einen Orgasmus bekommen und wir können auch 2 Stunden am Stück Sex haben. Er verausgabt sich richtig im Bett. Nach seinem Orgasmus schläft er oft sofort ein, weil er fix und fertig ist.

    Ausserdem möchte er am liebsten auch mal zwischendurch Analsex oder mir ins Gesicht spritzen, aber das konnte ich bisher vermeiden. Natürlich möchte er mindestens 1x am Tag Sex. Mein Vorteil ist, daß wir nur eine Wochenendbeziehung führen und es somit lange Zeit für mich ertäglich war. Aberz.B.im Urlaub wird er dann von Tag zu Tag immer fordender und denkt, daß wir jeden Tag guten Sex haben müssten und er auch jedesmal einen Orgasmus haben muss, für den natürlich ICH zuständig bin! Er verlangt daß ich ihn mit „dirty talking“ geil mache und zwar in seiner Sprache (österreichisch) und mit den Worten die ER hören will. Irgendwann habe ich sie dann auch über die Lippen gebracht, nur damit ich dann meine Ruhe habe und er seinen Orgasmus…..
    Manchmal werde ich plötzlich während dem Sex blöd angeredet,weil ich mal wieder irgendwas falsch gemacht habe so daß ich schon richtig angespannt bin was wohl jetzt wieder kommt. Wenn es in seinen Augen mal wieder nicht gut gelaufen ist,dreht er sich oft beleidigt zur Seite und redet nicht mehr mit mir.

    Wie lange ich das noch aushalten werde, ist die große Frage, vor allem wenn ich das alles auf diesen Seiten hier lese.
    Wie würde unsere Beziehung sich entwickeln, wenn wir ganz zusammenleben würden……??

  25. Rose sagt:

    Ja so sind sie. Nur auf ihre eigene Bedürfnisbefriedigung aus. Was du als Frau brauchst interessiert sie nicht. Nächtliches Aufwecken war selbstverständlich, um zur eigenen Befriedigung zu gelangen. Danach wegdrehen und schlafen und die eigene Frau wie ein benütztes Stück Ware liegen lassen. Das war meine Pflicht, dies hinzunehmen. Wollte ich Sex war er zu müde… Wollte ich einmal nicht, will ich lt. diesrm Mendchen nie Sex. Du hast als Partnerin keine Rechte nur Pflichten. Dies zog sich durch den ganzen Alltag mit diesen schamlosen „Menschen…“ Sie sind durch und durch nur auf sich selbst konzentriert. Gott sei Dank bin ich dieses egoistische Wesen, zwar auf allerschmerzlichste Weise, los… Er hat ein neues Opfer gefunden, das nun in der Anfangsphase glaubt, den Traumprinzen gefunden zu haben… Wünsche ihr mit diesem „Mann“ nun alles Gute. Sie wird noch draufkommen, was ich schmerzvollst über Jahre hinter mir habe…

  26. Zdenka sagt:

    Bei mir war es so, dass er irgendwann nur noch selten Lust hatte und genau das verstehe ich nicht. Anfangs wollte er täglich, am liebsten zwei Mal hintereinander. Nach einem Jahr wurde es immer weniger und seltener, was mich stutzig machte, da ich weiss, wie solche Männer ‚ticken‘.
    Ich bin mir aber auch ziemlich sicher, dass er sich diese Befriedigung nicht ausserhalb unserer Beziehung geholt hat. Deshalb bin ich irgendwie ratlos. Hat denn sonst noch jemand eine solche Erfahrung gemacht?

    • Aloha sagt:

      @Zdenka,
      bist du dir wirklich sicher? …
      Natürlich ist ihm Sex wichtig. Und wahrscheinlich noch wichtiger ist es, über jemanden – eine Frau – Kontrolle zu haben, sie zu beherrschen und sein Ego aufzupeppen.
      Wie es bei NPS relativ typisch ist, wird alles nach einer Weile langweilig. Dann muss ein neuer Reiz her. Das der Kick wieder da ist.

      Ich bin die ungefähr dritte Affäre eines NPS‘ lers der verheiratet ist.
      Er hat eine wunderhübsche Frau die absolut seinem Frauenschema entspricht. Und trotzdem geht er seit Jahren fremd.
      Weiß sie es? Eher nicht. Oder sie ignoriert es.
      Ich selbst kann mir nicht vorstellen, dass eine Ehefrau nicht merkt, wenn der Gatte außerehelichen Sex hat. Und das jahrelang.
      Meine zwei Vorgängerinnen sind „verhungert“ bei ihm.
      Es war ganz genau so wie es hier überall beschrieben wird.
      Erobern, die Welt zu Füßen legen, benutzen, erwarten, verhungern lassen.

      Alles wird langweilig über kurz oder lang. Und investieren wollen NPS möglichst nichts.
      Sie benutzen es, wenn es da ist, und wenn der Kick fehlt, die Normalität überhand nimmt, dann muss was Neues her.

      Irgendeine Alternative wir sich dein Mann schon überlegt haben.
      Gruß
      Aloha

  27. Moxi sagt:

    Als ob meine Geschichte erzählt wird.
    Ich musste mit ihm sogar Swinger-Clubs besuchen, weil er so unattraktiv und keine Frau ihn wollte. Wenn ich mal meine Befriedigung wollte sagte er, er wäre zu müde oder später oder morgen. Passiert ist gar nichts mehr.

    Zum Schluss wollte er eine devote Frau in unsere Familie holen, damit er jederzeit könnte. Als ich dann nur noch psychisch misshandelt wurde, wurde er aggressiv und ich landete nach 4 Monaten Psycho- und Körpertemperatur im Frauenhaus.
    Heute lebt er mit seiner devoten Frau zusammen, ich habe alles verloren. Haus, Kinder gegen mich aufgeheizt, meine Tiere und die Freunde gegen mich aufgehetzt …

  28. Marion sagt:

    Mir wird jetzt grad speiübel.
    Genau so hab ich es erlebt, wobei ich eher den Typ “ Versager“ bzw. „Schlaffi“ erwischt hab.
    Ein geknickt klingendes „Tut mir leid“ hat aber auch nicht dazu geführt etwas anders zu machen beim nächsten Mal.
    Ich habe mich ständig nur benutzt und missbraucht gefühlt. Und jetzt habe ich die Bestätigung dass dieses Gefühl berechtigt war.

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