Bin ich ihn endlich los?

Auch nach einer Trennung kann sich im Leben von Betroffenen weiterhin alles nur um den Narzissten drehen. Der Narzisst lässt seinen Ex-Partner auch dann nicht los und schleicht sich immer wieder in dessen Leben, um ihn zurückzuerobern oder einfach nur zu schikanieren. Betroffene haben dann häufig das Gefühl, wahnsinnig zu werden, weil sie den Narzissten einfach nicht loswerden und dieser wie eine Klette an ihnen hängt.

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Es ist nicht leicht, einen Narzissten endgültig loszuwerden, wenn man sich von ihm getrennt hat. Während es in anderen Beziehungen durchaus normal ist, dass sich der Kontakt nach der Trennung automatisch verringert oder gar komplett einstellt, wird der Narzisst auf einmal richtig aktiv, um sich auch weiterhin in das Leben seines Ex-Partners zu schleichen. Manche Betroffene, die mit der Beendigung der Beziehung glaubten, den Narzissten endlich los zu sein, haben nicht mit der enormen Kränkungswut des Narzissten gerechnet, der diese Ablehnung seiner Person nicht ertragen konnte.

Betroffene werden dann von dem Narzissten regelrecht belagert und fühlen sich von seinen permanenten Annäherungsversuchen drangsaliert. Zwar glauben sie, in dem Bemühen des Narzissten dessen großen Liebeskummer zu erkennen, und entwickeln daher oftmals Mitleid für ihn, wollen aber gleichzeitig endlich ihre Ruhe haben und können seine Anwesenheit nicht länger ertragen. Diese ambivalente Gefühlslage treibt die Ex-Partner dazu, sich nach wie vor auf den Narzissten einzulassen, in der Hoffnung, diesem mit klärenden und beruhigenden Gesprächen über den Schmerz hinweghelfen und ihn somit endlich loswerden zu können.

Der Narzisst sucht aber niemanden, der ihn tröstet, sondern er will seinen Partner zurückhaben. Betroffene müssen entsetzt feststellen, dass ihre Geduld und Gutmütigkeit abermals ausgenutzt wird und der Narzisst gar nicht daran denkt, sie in Frieden zu lassen. Im Gegenteil: Der Narzisst sieht in der Zuwendung und Freundlichkeit des Ex-Partners starke Gefühle für ihn und verstärkt dann sogar noch seine Bemühungen, was den Ex-Partner wiederum dazu zwingt, den Narzissten erneut von sich zu stoßen, weil er will, dass endlich ein für alle Mal Schluss ist. Dies kränkt den Narzissten allerdings nur noch mehr, weshalb er erst recht alles unternimmt, um in Kontakt mit dem Ex-Partner zu bleiben.

Der Narzisst scheint überall zu sein

Betroffene sind dann völlig verzweifelt, wissen nicht mehr weiter, finden keine Hilfe und können scheinbar nichts tun, um den Narzissten endgültig loszuwerden. Sie wollen nicht zu ihm zurückgehen,  wollen keinen Kontakt mehr, wollen auch nicht mehr an ihn denken, sondern einfach nur mit diesem Kapitel abschließen. Sie haben angefangen, ihr Leben neu zu organisieren, und wollen einen neuen Anfang. Vielleicht sind sie auch schon eine neue Beziehung eingegangen und fühlen sich wohl mit dem neuen Partner – doch immer wieder taucht der Narzisst auf.

Der Narzisst entwickelt eine ungeheure Energie und eine durchaus beeindruckende Kreativität, damit ihn sein Ex-Partner nicht vergisst und die Vergangenheit für ihn lebendig bleibt. Wie ein aufschreckender Flashback taucht der Narzisst immer wieder auf und nutzt alle erdenklichen Kanäle, um wieder in Kontakt mit dem Ex-Partner zu kommen:

  • Er läuft ständig am Haus des Ex-Partners oder an dessen Arbeitsstelle vorbei.
  • Er schreibt neben zahlreichen Mails und SMS auch anonyme Nachrichten.
  • Er steht unangemeldet vor der Haustür des Ex-Partners.
  • Er schickt Geschenke.
  • Er hinterlässt Nachrichten an der Windschutzscheibe des Autos seines Ex-Partners.
  • Er steht im Supermarkt, an der Tankstelle oder im Restaurant plötzlich vor dem Ex-Partner.
  • Er steht mit einer Flasche Wein oder einem Blumenstrauß vor der Tür des Ex-Partners.
  • Eltern, Geschwister, Freunde oder Arbeitskollegen werden über das neue Leben und die Gewohnheiten des Ex-Partners ausgehorcht.
  • Nachrichten werden über Dritte an den Ex-Partner weitergeleitet.
  • Der neue Lebenspartner des Ex-Partners wird ausspioniert, abgefangen und ausgefragt.
  • u.v.m.

Alle diese Maßnahmen dienen nur dem Ziel, sich in Erinnerung zu rufen, weiterhin in den Genuss der Nähe des Ex-Partners zu kommen und über diesen nach wie vor verfügen zu können. Der Narzisst will auch weiterhin eine Bedeutung für den Ex-Partner haben. Er kann es nicht ertragen, einfach vor die Tür gesetzt und abgeschrieben worden zu sein und in Vergessenheit zu geraten. Das Gefühl, nicht mehr liebenswert für den Ex-Partner zu sein, quält ihn ungemein, weshalb er die Trennung um jeden Preis rückgängig machen oder den Ex-Partner am Aufbau eines neuen Lebens nachhaltig hindern muss.

Der Narzisst liebt den Überraschungsmoment

Wenn der Ex-Partner völlig ahnungslos ist und an nichts Schlimmes denkt, taucht der Narzisst plötzlich auf und geht locker und gutgelaunt auf den Ex-Partner zu, um diesen in ein Gespräch zu verwickeln. Dieser ist dann völlig verdutzt und weiß aus Verlegenheit nicht, was er von dieser überraschenden Begegnung halten und wie er mit dieser Situation umgehen soll.  Weil er aufgrund des Schocks momentan verwirrt ist, verfällt er in seine alten Muster, beginnt wieder, mit dem Narzissten zu reden, und lässt sich erneut auf ihn ein.

Der Narzisst nutzt die Verunsicherung des Ex-Partners, um den spontanen Kontakt zu intensivieren: Er lädt ihn zu einem Kaffee ein, schlägt eine Verabredung vor, will ihn nach Hause fahren oder bietet seine Hilfe an. Der Ex-Partner reagiert in dieser Situation zumeist ungeschickt und fahrig und lässt den Narzissten gewähren, meist verbunden mit der Hoffnung, ihn auf diese Weise wieder loszuwerden. Sie trauen sich nicht, ihm direkt ins Gesicht zu sagen, dass sie nichts mehr mit ihm zu tun haben wollen, oder sich einfach entschieden abzuwenden und zu gehen. Die Aufmerksamkeit des Ex-Partners wertet der Narzisst dann als Interesse an seiner Person.

Oft erwischt der Narzisst seinen Ex-Partner auch in einem Moment, in dem dieser schwach und anlehnungsbedürftig ist: Dieser fühlt sich gerade einsam, enttäuscht, krank oder erschöpft und sehnt sich nach Zuwendung, Unterstützung oder Zärtlichkeit. Wenn in einem solchen trübseligen Moment der Narzisst wieder vor ihm steht – beinahe so, als hätte er auf telepathischem Weg die Not seines Ex-Partners wahrgenommen –, knickt er augenblicklich ein und zeigt sich versöhnlich. Statt auf sein Bauchgefühl zu hören, fällt er durch seine Bedürftigkeit in die Hände des Narzissten, der seine Stunde gekommen sieht und sich als Retter präsentiert.

Ausreden sind wirkungslos

Ex-Partner müssen gerade in solchen Momenten geistesgegenwärtig sein und dem Narzissten keine Angriffsfläche bieten. Sie müssen sich unmittelbar abwenden, keinerlei Regung zeigen und nichts äußern. Nur mit völligem Desinteresse und anhaltender Gleichgültigkeit ohne jeglichen emotionalen Ausdruck können die Attacken des Narzissten neutralisiert werden.

Ex-Partner dürfen nicht einmal versuchen, den Narzissten abzuwimmeln, mit Aussagen wie: „Ich habe solche Kopfschmerzen, es geht mir nicht gut! Ich muss leider schnell nach Hause.“ Diese Aussagen sind bereits eine Einladung für den Narzissten, auf die er nur gewartet hat: „Ich hole dir schnell etwas aus der Apotheke, warte hier!“ Oder der Ex-Partner entgegnet bei einer Begegnung: „Ich will mich gleich mit meiner Freundin in der Stadt treffen. Ich muss weiter!“ Darauf der Narzisst: „Ach, da wollte ich auch gerade hin. Ich nehme dich mit!“ Oder der Ex-Partner behauptet, wenn der Narzisst plötzlich vor seiner Wohnungstür steht: „Meine Eltern kommen gleich zum Abendbrot. Ich habe jetzt keine Zeit!“ Darauf der Narzisst: „Ach, deine Eltern habe ich auch schon lange nicht mehr gesehen, da bleibe ich doch noch etwas!“ Auch wenn der Ex-Partner ihm mitteilt, dass er sich bereits in einer neuen Beziehung befindet und mit dem neuen Partner glücklich ist, hält das den Narzissten keineswegs von seinen Plänen ab – im Gegenteil: Es macht ihn neidisch und somit nur noch wütender.

Der Narzisst findet auf jede Abweisung eine passende Antwort – selbst aus einer knallharten Abfuhr weiß der Narzisst noch einen Gewinn für sich zu ziehen: Immerhin unterhält sich der Ex-Partner noch mit ihm und gibt damit zwangsläufig Informationen preis, an die der Narzisst wieder anknüpfen kann. Über jedes Wort, dass der Ex-Partner äußert, freut sich der Narzisst, der auf kreative und schlagfertige Weise die Auskünfte zur weiteren Vertiefung des Kontaktes auszunutzen weiß.

Jedes Wort ist Balsam für den Narzissten

Es ist falsch, dem Narzissten zu antworten und auch noch zu erwarten, er würde auf eine Bitte eingehen oder die Andeutungen richtig verstehen: Er wird es nicht! Selbst wenn der Ex-Partner unmissverständlich seine Erbostheit über das Erscheinen des Narzissten kundtut, sieht dieser darin eine Chance, ihn in ein Gespräch zu verwickeln und wieder für sich zu gewinnen. Solange das Gespräch andauert und der Ex-Partner in irgendeiner Form dem Narzissten zugewandt bleibt, besteht auch ein Kontakt. Und aus Sicht des Narzissten bedeutet ein einziger Kontakt immer der Anfang einer möglichen Beziehung.

Indem sich der Ex-Partner noch mit ihm unterhält, hilft er nur dem Narzissten. Dieser nimmt ausschließlich wahr, dass sich sein Ex-Partner noch mit ihm beschäftigt – und mehr will er zunächst überhaupt nicht. Für ihn ist es bereits ein erster Schritt zur Annäherung, wenn sich der Ex-Partner ihm nur für einen winzigen Moment zuwendet – und wenn es nur ein höflicher Blick oder sogar ein verächtlicher Ausdruck ist. Die einzige Reaktion, die wirklich hilft, ist, dem Narzissten gleich wieder die Tür vor der Nase zuzuschlagen.

Betroffenen fällt es jedoch äußerst schwer, ein derart rabiates Benehmen an den Tag zu legen, weil sie glauben, so mit einem anderen Menschen nicht umgehen zu dürfen. Weil sie denken, dem Narzissten mit der Trennung schon genug Leid zugefügt zu haben, wollen sie nicht noch nachtreten. Außerdem haben sie Angst, der Narzisst könnte überhaupt nicht mehr mit den Nachstellungen aufhören und zu noch schlimmeren Aktionen übergehen, wenn sie sich so rigide verweigern. Sie fühlen sich besser, wenn sie den Narzissten bei Laune halten – wie ein Hund, dem man einen Knochen zuwirft, damit er aufhört, zu kläffen.

Ignoranz gegen Dreistigkeit

Betroffene glauben, auf diese Weise die Situation halbwegs in den Griff bekommen und die Kränkungswut des Narzissten kontrollieren zu können. Doch das Gegenteil ist der Fall: Der Narzisst wird seine Aktivitäten noch steigern, auch wenn er nur einen Knochen vorgeworfen bekommt, denn er glaubt, vielleicht noch mehr zu bekommen.

Begegnen Sie daher dem Narzissten mit völliger Ignoranz und Teilnahmslosigkeit. Tun Sie so, als wäre er überhaupt nicht da, selbst wenn er vor Ihnen steht. Zerreißen oder löschen Sie unmittelbar seine Nachrichten, ohne sie vorher gelesen zu haben. Der Inhalt wird Sie nur wieder aufregen und zu lange an ihn denken lassen – und das ist er nicht wert.

Voraussichtlich wird es zunächst erst noch schlimmer werden, wenn Sie alle Kanäle blockieren, nicht mehr erreichbar sind und keine Reaktion zeigen. Der Narzisst kann einfach nicht glauben, dass Sie wirklich nichts mehr für ihn empfinden, und muss daher Ihre Gefühllosigkeit testen. Sie müssen sich also auf Widerstand gefasst machen. Irgendwann aber wird der Narzisst aufgeben, weil er bei Ihnen nicht mehr auf Resonanz stößt und keine seelische Nahrung bekommt. Allerdings kann es eine ganze Weile dauern, bis er das begreift.

Selbst wenn der Narzisst endlich aufgeben und eine längere Phase der Ruhe eintreten sollte, dürfen sich Betroffene noch nicht zu sicher sein – der Narzisst setzt bekanntlich auf den Überraschungsmoment. Wenn scheinbar Gras über die Sache gewachsen ist, steht er plötzlich wieder vor seinem Ex-Partner und das Spiel beginnt von vorne, wenn dieser ihm einen Anlass dazu bietet.

Sollte der Narzisst sich hingegen nicht fernhalten und mit dem Stalking fortfahren, kann man sich bei der Polizei darüber informieren, welche Möglichkeiten bestehen, den Narzissten von seinem unerlaubten Vorgehen abzuhalten.


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Veröffentlicht in Blog, Trennung von einem Narzissten
66 Kommentare zu “Bin ich ihn endlich los?
  1. JustMe sagt:

    Der nächste ‚Schritt‘ ist getan! Ich habe die neue Arbeitsstelle bekommen :))
    Ich werde nächste Woche nach 27 Jahren meinen Job kündigen und somit auch aus dem Schussfeld ‚meines Narzissten‘ ( Chef ) verschwinden….
    Jetzt mache ich mir Gedanken, wie er reagieren wird, dreht er nochmal richtig auf? Letzte Woche stand er wieder unangemeldet vor der Tür und wollte nur sehen, wie es den Kindern und mir geht und dann fing dasselbe Spuel wieder von vorne an…
    Etwas ‚Angst‘ habe ich schon vor der Reaktion, aber es ist der einzig richtige Weg…..

    • Lise1 sagt:

      Just Me, hast du eventuell geprobt, was du bei welchen seiner Reaktionen als Gegenreaktion bieten könntest? Was ist dass Schlimmste, was passieren könnte? Hast du jemanden, der voll auf deiner Seite ist und dich stützen kann in den nächsten Wochen und Monaten? (Die beste Freundin ist damit nicht gemeint, die sind irgendwann überfordert)

      Mir geht der kleine Gedanke durch den Kopf, warum du erst nächste Woche kündigst? Was ist der Grund dafür?

      • Lise1 sagt:

        Ansonsten: Glückwunsch und Kopf hoch…da hinten kommt dein neues Leben!

      • Johann sagt:

        Schon mal dran gedacht, dass man einen Job nicht einfach mal so kündigen kann wie man will? Wäre zB sinnvoll da bereits was Neues zu haben….

      • JustMe sagt:

        Hallo Lise1,
        weil ich den neuen Vertrag erst unterschrieben haben will, bevor ich es ihm sage! Womit dann auch Johanns Kommentar beantwortet wäre…
        Und ja, ich habe Familie aber in erster Linie Freunde,die einem auffangen, obwohl man es ja mittlerweile schon niemandem mehr zumuten möchte..
        Man möchte einfach nur noch Ruhe…

        • Lise1 sagt:

          Ahso, danke. Ich las du hättest den neuen Job schon. Wenn noch nicht unterschrieben, ist alles klar.

        • Lise1 sagt:

          Versuch dir professionelle Begleitung zu sichern, wenn es schlimm kommt. Vom Arzt über Anwalt usw. Die sind ausgebildet, die Läßt mitzutragen und sind emotional nicht so mitgenommen und kennen so einige Dinge, die dir helfen.

          Alles Gute!

          • Lise1 sagt:

            Sorry, soll heißen die Läßt mitzutragen

          • Lise1 sagt:

            Menno :(, die Last

          • JustMe sagt:

            Die mdl. feste Zusage, Unterschrift nächste Woche.
            Dann fällt die letzte ‚Kontrolle‘ für ihn weg, mir wird echt Bange, was er sich dann wieder einfallen lässt.
            Ich bin immer noch auf dem ‚Trip‘ es vernünftig zu Regeln ohne Anwalt. Wir werden sehen, was kommt…
            Freunde sind da! Aber wie du schon sagtest, die können das Ganze mittlerweile auch nicht mehr verstehen…machen es ja schon 5 Jahre mit…

    • Linda sagt:

      Hallo,es ist toll das ich diese Seite gefunden habe die mir geholfen hat,diesen widerlichen Menschen zu durchschauen.Wir waren zwar nur zwei Jahre zusammen aber diese waren immer ein auf und ab.Nie war ich gut genug,nie hat er sich geliebt gefühlt usw. Es war die anstrengenste Beziehung die ich hatte und die Trennung,kam von mir aus,fühlte sich an wie eine Scheidung,wie klebriger Teer der nicht abgehen wollte.Nun bin ich von ihm los,habe mein Handy gesperrt aber befürchte das es noch nicht vorbei ist. Er hat mir schon aufgelauert, seine Kumpels haben mir Nachrichten geschrieben usw. Dieser Typ hatte so viel Hass in seinem Ausdruck das ich das schlimmste befürchte aber dann wenn er es soweit kommen sollte wird er dafür büßen müssen.Schlimm das man sich nicht in Frieden trennen kann.Ich bin vorbereitet und ignoriere ihn und werde für meine Freiheit kämpfen.

    • Sophie sagt:

      Hallo,ich hoffe nur das es mit radikaler Ignoranz, aussperren aus dem Leben auch wirklich möglich ist solchen Leuten klar zu machen das man sie nicht mehr will, nachdem diese die Lebensenergie geraubt haben. Beschimpfungen,auflauern und Entschuldigungen sind nun auch geschehen und wenn es nötig ist werde ich irgendwann zur Polizei gehen müssen. Daher seit ihr der Trost denn ihr habt es ja auch geschafft.

  2. Toni sagt:

    Ich glaube das Schlüsselwort heißt Hoffnung.
    Solange man auch nur einen Hauch von Hoffnung in sich trägt, dass er/sie sich vielleicht doch noch ändern könnte, solange ist man gefährdet, wieder zurück in die Fänge des Narzissten zu geraten. Erst wenn man aus tiefstem Inneren diese Hoffnung – mag sie auch noch so klein sein – endgültig aufgegeben und beerdigt hat, kann man wirklich loslassen und sich befreien.

    • Sonnenblume sagt:

      Das ist wohl das schwierigste. Ich jedenfalls merke, dass ich nicht glauben möchte, dass das wirklich so hart ist und aussichtslos. Obwohl ich das vom Verstand her weiß und überzeugt bin, dass es unbedingt nötig ist, den Verstand an die erste Stelle zu stellen, um mit dieser Realität den bestmöglichen Umgang zu lernen und zu akzeptieren, dass es keine Lösung, keine Klärung, kein wechselseitiges Verstehen geben wird, sondern grenzüberschreitende Ausbeutung….

      Es wäre ja genauso, als würde man glauben, dass ein tauber Mensch endlich hören lernt oder ein Blinder sehen…..

      Das ist das schwerste für mich…. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt…. und ich merke deutlich, dass die Rolle des Narzissten auf der Bühne meines Lebens damit zu tun hat, dass ich auch nicht glauben konnte/wollte, dass mein eigener Vater emotional nicht für mich da war und dann auch noch plötzlich und früh gestorben ist und ein existenzieller Wunschtraum Nahrung bekam….

      ….. vielleicht ist es immer schwer, wirklich erwachsen zu werden und vor allem gesund (nicht in einem Abhängigkeitsverhältnis, was einer Sucht gleichkommt)

      Und was bei einer Sucht gilt, könnte man da dann auch anwenden.

      Lebenslang abstinent leben als Weg der Freiheit und wahren Lebensentfaltung….

      • Lise1 sagt:

        abstinent von was?

        • Sonnenblume sagt:

          von dem narzissten

          • Lise1 sagt:

            abstinent klang so nach Verzicht, aber dann meinst du das als Ablegen des Schadens.

            Es gibt ja genügend Wege, den Ausstieg aus der Sucht als Bereicherung oder großes Glück zu empfinden, von der ersten Minute an, ohne große Rückfallgefahr. Ich wünsch dir das!

          • Sonnenblume sagt:

            Genau Lise 1 – wegen der schädlichen Nebenwirkungen.

            Abstinent auch in dem Sinne, sich konsequent zu entziehen.

            Das ist der Entzug.

          • Sonnenblume sagt:

            …. und sich jeder neuen Erklärungsversuche und Verstandenwerdenwollenerwartungen von diesem Menschen zu enthalten.

            Das wäre das enthaltsame, abstinente Verhalten, was ich meinte.

          • Lise1 sagt:

            Und aufhören, sich auch nur Gedanklich mit ihm zu befassen. Das kann man beschließen, dass man so nicht mehr leben will, mit den Gedanken ständig bei dem Schaden. Allerdings erst, wenn man wirklich viel Zeit zum Trauern hatte und es als Teil des Lebens integrieren konnte

          • Sonnenblume sagt:

            ja, das ist das nächste und finde ich gut, dass Du das nochmal so geschrieben hast.

            Denn auch die Energie, sich permanent mit dem Schaden zu befassen, erhält ihn ja in gewisser Weise auch am Leben und nimmt Raum und Zeit, um das Leben im hier und jetzt im Rahmen der Möglichkeiten zu gestalten….

  3. Mia sagt:

    Was wirklich irgendwann hilft, ist eine neue Liebe, eine richtige Liebe, ob zu sich selbst oder zu einem neuen Partner. Dann hat das zurück erobern durch den Narzissten absolut keine Chance mehr.Dann denkt man nicht mehr an ihn,er wird unsichtbar für einen und man lässt sich nicht mehr einwickeln. Das ist das Schönste, verliebt euch neu und hört auf euer Bauchgefühl,meistens meldet es schon ganz am Anfang, wenn etwas nicht stimmt und darauf fällt man nicht mehr rein.

  4. Alex sagt:

    Ich hatte meine Geschichte ja an Anderer Stelle(n) bereits geschrieben.

    Ich denke, wirklich los wird man die Narzisstin (in meinem Fall eine Sie) nie wirklich, da Sie immer wieder Situationen finden wird, in denen sie auf meine Energie zugreifen will.
    Momentan hab ich seit 3 Monaten Ruhe; läuft ja auch super mit ihrem Neuen, der vorher ihr Ex und ja so unmöglich (laut ihr) war. Nun ja, dann lasse ich Sie mal in dem Glauben.
    Ich verwette aber ein Monatsgehalt, dass Sie auch ein Siebtes Mal ankommen und sich wieder bei mir einschleimen wird. War bisher immer so, warum soll sich das ändern?
    Das Einzige was ich machen kann, ist ignorieren und nie wieder auf etwas eingehen. Sollte Sie dann einen Fehler machen, hab ich Sie und werde zur Polizei gehen.

    Ich bin der festen Überzeugung, man kann machen was man will (Kontaktabbruch, wegziehen, etc) der/die Narz findet immer einen Weg, Einen wieder zu kontaktieren. Meine Ex wohnt leider nur 3 km von mir weg und die Chance, Ihr zu begegnen ist groß. Letztens ist sie sogar hinter mir hergefahren; selbst als ich eine abkürzung nahm, ist sie mir gefolgt und kurz vor Ihrer wohn und abgebogebn, obwohl dieser Weg nicht der direkte war. Außerdem fährt sie oft an meinem Haus auf dem Weg zur Arbeit vorbei, obwohl auch das ein Umweg für sie ist oder ihr Aktueller spionioert bei Instagram und gibt das an Sie weiter. Was muss ich da noch Thema sein, haha! Sie ist halt krank!

    Ich glaube, sollte sie wieder ankommen, wird sie mich wieder mit Ihrer Tochter locken wollen. und auch wenn es für mich sehr hart ist, dann nicht drauf einzugehen (das Kind kann nix dafür) werde und muss ich stark bleiben. Die letzten 5 Jahre haben mir gezeigt, egal was diese Person von sich gibt und verspricht, sie kann und wird sich nie ändern, weil sie nicht erkennt, was das primäre Problem überhaupt ist.

  5. Julia sagt:

    Guten Tag!
    Ich verfolge diese Seite schon seit Jahren. Um genau zu sein seit 4 Jahren. Damals war ich noch in meiner Ehe und habe nach Antworten gesucht. Warum ist mein Mann so? Warum bin ich so? Ich finde, Grüttefien macht sehr gute Arbeit. Mir hat es wirklich geholfen, dieses komplexe Thema „Narzissmus“ in seinen verschiedensten Formen zu verstehen.
    Jeder, der hier schreibt (die Menschen, die es lesen sind ja noch viel mehr) hat eine schlimme Geschichte hinter sich und steckt meistens noch mittendrin.
    Mein Appell ist, wie auch schon in vielen Beiträgen geschrieben: macht Euch auf die Reise zu Euch selbst! Nehmt Euch an, so wie Ihr seid! Jegliche Art von Gefühl darf erst mal zugelassen und akzeptiert werden. Vorwürfe, warum das alles passiert ist, bringen keinen weiter.
    An meiner Geschichte in Kurzform kann man sehen, dass jeder sich nur selbst da raus holen kann. Selbst mit Hilfe eines Profis, was sehr zum empfehlen ist, muss bei einem selbst die Veränderung statt finden.

    Ich bin Mama von 5 Kindern und habe 2, 5 Jahre gebraucht vom Entschluss bis zur Umsetzung zu gehen. Ein Haus für so viel Menschen und einen Eigentümer zu finden, der den Mut hat, einer alleinerziehenden Frau seine Immobilie zu vermieten, war schon nicht einfach. Dazu wollten die großen Kinder nicht die Schule wechseln. Es gab also Zwänge. Uns ist es gelungen, dieses Haus inkognito zu renovieren, es musste noch Wohnraum geschaffen werden. Mein damals 14jähriger Sohn und ich haben es irgendwie gestemmt.
    Allerdings habe ich es mit einem typischen Narzissten zu tun, der wie im Bilderbuch, einfach ignoriert hat, dass wir gehen wollten. Wir mussten dann, als er es mitbekam,dass wir tatsächlich ausgezogen, die Flucht ergreifen, weil er ausflippte, wahllos alles kaputt machte was ihm vor die Füße kam. So sind wir innerhalb 2 Tagen ausgezogen.

    Zum Glück hatte ich meine großen Kinder auf meiner Seite, ein Grund , warum ich vor Jahren anfing an der Beziehung u zweifeln war, dass er nicht gut zu ihnen war, er als Stiefvater ließ sie spüren, dass sie gar nichts wert waren, ging körperlich gegen sie. Dass er gegen mich ging, war mir egal. Dieses Schlechtmachen bei anderen, in seiner Familie … das war mir alles mittlerweile egal. Ich glaubte selbst daran, dass ich ein schlechter Mensch bin, ich es nicht verdient habe, dass mich überhaupt jemand liebt. Auch lachte er mich aus, ich würde es ja sowieso nicht schaffen ohne ihn. Wenn ich glaubte ausziehen zu müssen, würde mich niemand wollen, niemand würde mir sein Haus vermieten und er würde mich fertig machen und dafür sorgen, dass ich keinen Fuß mehr auf den Boden bekäm.
    Ich machte ein duales Studium neben der Arbeit um ihm zu ermöglichen, selbständig zu sein, damit noch ein Grundeinkommen gesichert ist. Das war in seinen Augen ein Hervorheben meiner Person. Angeberei. Deshalb unterstütze er es keineswegs. Das war mein letzter Versuch ihm zu zeigen, dass ich alles zun will um ihm ein angenehmes Leben zu machen.
    Heute weiß ich, wie aussichtslos das war, ich wäre niemals gut genug gewesen.

    Letzten Endes sind wir in einer Nacht und Nebel Aktion ausgezogen und werden seit 2 Jahren gestalkt, er hat mich sozial demontiert. Ich verlor meine Arbeitsstelle, weil er mit meinem Chef sprach und mir ein Verhältnis mit meinem Arbeitskollegen unterstellte. Das tut er übrigens sehr gern. Er ist extrem eifersüchtig und sagt heute noch, selbst nei gericht: diese Frau gehört mir.
    Er traf sich mit meiner eigenen Familie und machte mich auch dort schlecht. Zeigte mich an, warf mir vor, ihm Geld unterschlagen zu haben. Tat sich mit Nachbarn zusammen, schickte das Jugendamt vorbei, mit dem Vorwurf, ich würde meine Kinder allein lassen. Das alles mit dem Vater der großen Kinder. Versuchte vor Gericht, mir die Kinder weg zu nehmen.
    Wir haben das ganze Programm durch. Er machte also ernst, er machte mich sozusagen platt.

    Ich gewann alle Gerichtsverfahren, alle Anzeigen gegen mich wurden eingestellt.
    Allerdings beobachtet er uns nächtlich weiter.
    Gegen die Scheidung wehrt er sich.

    Allerdings habe ich wieder Arbeit, dank meines Studiums was nicht umsonst war.

    Wir blühen langsam wieder auf.

    Das ist aber nur das Äussere. Die Veränderung musste in mir stattfinden. Ich musste meinen Wert erkennen.
    Niemand darf so mit mir umgehen, mich schlecht machen. Und ich bin so wie ich bin, hervorragend.
    Das ist nicht einfach, denn wie oft will man die angenehmen Dinge der Beziehung zurück haben.
    Diese Seite gab mir u.a. einen Überblick, wie umfangreich die ganze Sache ist, das war sehr wichtig. Jeder, der erkennt und beschließt sein Leben selbst in die Hand zu nehmen, der mehr vom Leben will als funktionieren und für die narzisstische Zufuhr eines Menschen zuständig zu sein, muss sich auf einen langen Kampf einstellen. Aber: am Ende hat man sich selbst gefunden und es wartet ein wunderschönes Leben in Ruhe und Frieden.
    Der Hass und die Wut auf den ex Partner ist vorbei. Denn ein Narzisst hat so viele Baustellen bei sich, Angst sich dem zu stellen, dass er diese ganzen Defizite mit mentaler Erpressung,etc überdecken will.
    Es sind bemitleidenswert Menschen. Irgendwann kommtvder Punkt, da hat man kapiert: es ist nicht mein Problem, sondern seins.
    Dann kehrt Ruhe und Frieden ein.
    Ich habe festgestellt, viele Bücher über Narzissmus werden geschrieben und der Autor selbst steckt noch mittendrin in der Reise zu sich selbst. Da mag das Buch eine Therapie sein, aber da muss man als Leser vorsichtig sein. Denn da darf man aufpassen: was tut einem gut und was nicht. Irgendwann ist die Phase der Wut vorbei sonst ist man bei sich nicht angekommen und darf noch mal genau da hinschauen wo es weh tut. Da besteht nämlich dann noch handlungsbedarf.
    Ich hatte das große Glück, dass ich in meiner schulischen Laufbahn viel in Psychologie unterrichtet wurde. Somit konnte ich einiges anwenden, bzw konnte viel rational beurteilen.
    Heute mache ich was ganz anderes .
    Ich rate dringend jedem Betroffenen, professionelle Hilfe zu holen. Ich vergleiche gerne die Trennung eines Ntzissten mit einem kalten Entzug. Da ist es überlebenswichtig, jmd bei sich zu haben, der einen bei der Stange hält!

    Meine Geschichte macht hoffentlich Mut, dass man es schaffen kann, auch alleinerziehend mit 5 Kindern. Heute haben die Kinder und ich ein untrennbares Band zwischen uns. Wir fühlen uns stärker denn je. Das ist eine wunderbare Aussicht, dass ihre Herzchen bei dieser Aktion nicht kaputt gegangen sind.

    Ich wünsche allen, die hier unterwegs auf dem Weg zu sich selbst sind alles alles Gute und viel Kraft.
    Die Sonne scheint immer auch wenn man gerade nur Wolken sieht.

    • JustMe sagt:

      Julia, Hut ab! Ich finde, Dein Beitrag macht sehr viel Mut, Mut es schaffen zu können, wenn an wirklich aus diesen Teufelskreis raus möchte! Es kostet enorm viel Kraft, die man eigentlich gar nicht mehr hat! Mein ‚Narzisst‘ ist mein Chef, ich konnte nie wirklich so agieren, wie ich manchmal wollte, aus Angst meinen Arbeitsplatz zu verlieren, den ich als alleinerziehende Mutter, mit Haus im Nacken brauchte! Jetzt stehe ich kurz davor, meinen Job nach über 25 Jahren zu wechseln, nochmal von vorne anzufangen…ein Umbruch meines Lebens!
      Es geht! Man muss es nur wirklich wollen, dann ist alles zu schaffen!!!
      Danke für Deinen Beitrag!

    • Silvia Probst sagt:

      Bravo Julia, Du Starke!
      Ich habe eine ganz ähnliche Geschichte. Bin seit diesem Frühjahr geschieden und soweit frei. Wenn man gemeinsame Kinder hat, ist es gar nicht so leicht bis unmöglich ganz da raus zu kommen. Wichtig ist die emotionale Trennung. Wenn mich eine Begegnung mit ihm total kühl lässt und ich nichts als ein müdes Lächeln für ihn übrig habe, dann bin ich unabhängig. Bald bin ich so weit…
      Alles Gute Dir!
      Silvia

    • Lana sagt:

      Völlig ausgebrannt und energielos habe ich mich auf den Weg gemacht um mich selbst zu finden und einfach Ruhe in mein Leben zu bekommen. Auf der Suche nach Antworten, warum mein Partner so egoistisch und empatielos durchs Leben schreitet, bin ich auf den Begriff Narzist gestoßen. Und in diesem Augenblick fiel von mir ein Riesenstein, nein ein Felsen.
      Nun kann ich vieles verstehen und höre auf die Schuld bei mir zu suchen.
      Ich habe wieder eine Motivation gefunden und freue mich einfach wieder auf mich selbst.
      Ganz herzlichen Dank alle, die ihre Geschichte erzählt haben. Das ist eine enorme Hilfe
      LG Lana

  6. Thomas Hagenunger sagt:

    Ich hatte es mit einer Narzisstin und ihrer gleichgestrickten Herkunftsfamilie zu tun. Als zweiter Ehemann in einer Patchworksituation wurde ich nie akzeptiert und hab viel negatives erlebt. Irgendwann, als ich es in diesem grenzüberschreitetendem Familienverbund nicht mehr aushalten konnte und die Ex sich, wie in vielen Situationen, illoyal verhielt, bin ich ausgezogen. Ein halbes Jahr wurde ich warm gehalten und dann hinterrücks ausgetauscht.

    Als Zugabe wurde gegen mich juristisch in haltlosen Behauptungen übel mitgespielt, in deren Verlauf die gemeinsame instrumentalisierte Tochter von der Ex eingebunden wurde. Die juristischen Angelegenheiten wurden von der Ex verloren, ich hab die bei der Mitter wohnende Tochter (19J.) verloren.

    Wenn jemand Neues da ist ist mit dem Hoovern sofort Schluss. Dann wird man sadistisch bekriegt!

    • Lämmchen sagt:

      Thomas, such Dir endlich Hilfe.
      All die Jahre die Du hier auf der Seite schreibst, sieht man Null Fortschritt oder Weiterentwicklung bei Dir. Du steckst immer noch in Deiner ganz persönlichen Sackgasse und schaffst es, warum auch immer, nicht den Karren zu wenden. Willst Du absichtlich Leiden oder ist Dein Leidensdruck noch lange nicht so hoch, dass Du’s endlich merkst?
      Ich will Dir nix Böses, aber man sieht bei Dir keinerlei Entwicklung und immer nur die Gleichen Stories

    • Lise1 sagt:

      Thomas, du schreibst, dass du ein halbes Jahr nachdem du sie verlassen hast, hinterrücks ausgetauscht wurdest. Verstehe ich da etwas falsch?

      • Lise1 sagt:

        Warum eigentlich stehst du ihr noch zum Bekriegen zur Verfügung, Thomas?

        • Lämmchen sagt:

          Weil er anscheinend nicht ohne kann. Oder Angst vor einem Leben ohne die präsenten Probleme zu haben.
          Anders kann ich mir nicht erklären warum er seit 3 Jahren null Fortschritte gemacht hat

          • Thomas Hagenunger sagt:

            Bei dir und Lise 1 scheint es auch kein vorwärtskommen zu geben sonst würdet ihr ja auch nicht auf dieser Seite dauerpräsent sein.
            Im übrigen lebe ich seit 5 Jahren allein ohne Kontakt zur Ex. Schwer macht mir die Sache das die gemeinsame Tochter instrumentalisiert wurde und kaum Kontakt besteht. Warscheinlich ist es besser die Tochter aus meinem Leben zu streichen um somit nicht mehr getriggert zu werden und Seiten wie diese ad Akta zu legen in der man, wenn man sich zu Sachverhalten äussert, ohnehin als “ Das Leiden“ bezeichnet wird.

          • Alex sagt:

            Hi Thomas, wir hatten uns ja schon mal vor einiger Zeit hier ausgetauscht.
            Ich sehe den Kommentar der beiden Damen jetzt weniger als Kritik, sondern vielmehr als Ansporn, Dich wirklich nochmal intensiv mit Deiner Situation auseinander zu setzen.
            Ich hatte ja auch einen Rückfall, an dem ich selbst Schuld bin.

            Wenn es wirklich so ist, dass Du seit 5 Jahren keinen Kontakt zur Ex hast, müsstest Du da mittlerweile theoretisch drüber sein.
            Was Deine Tochter angeht, kann ich Dich verstehen. Aber kannst Du die Situation ändern, indem Du sie mal kontaktierst oder wird das nix bringen?
            Klar ist das bei der eigenen Tochtet nochmal was Anderes als bei mir, weils nicht mein Kind ist. Ich wette aber, die wird irgendwann ankommen, weil sie a) was von Dir will, Geld zB oder b) ihre Mutter durchschaut hat. B vermute ich aber weniger.

            Dennoch, trotz Deinem Leiden, tu was für Dich und leb endlich wieder,mit Allem was dazugehört. Du hast nur ein Leben und willst sichet nicht irgendwann bereuen, dass Du dem Ganzen so viel Energie zugeschrieben hast, obwohl Du nix ändern konntest.

            Ich versteh die Beiden hier da schon ein wenig.
            Denk endlich mal wieder an Dich, mir gehts momentan so gut wie seit 5 Jahren nicht mehr 🙂

  7. Johannes58 sagt:

    Pascal hallo

    Ja , das ist so , die Ablehnung kann auch ein loyaler Konflikt sein, des grossen… er versucht sich zu schützen, es tut weh im Herzen eines Heranwachsenden jungen…
    Kinder lieben immer beide Eltern teile, wenn sie dürfen.

    Ich habe vor 20 Jahren meinen damals 18 jährigen Sohn verloren, er hat sich suizidiert …

    Die Frage warum, lässt nur Interpretation offen.

    Was wichtig ist dass was die Hinterbliebenen daraus lernen…
    Und vor allem das wieder in Kontakt kommen mit sich selbst.

    Wie schon gesagt, Einen anderen Zugang zum leiden finden , damit verändert sich die Situation.

    Was ist leiden…?
    Man sagt such „ich kann Dich gut leiden..“

    Wenn ich das jetzt mit allem was gerade ist, leiden kann, verändert es sich…

    Alles was mich anzieht und abstösst , beinhaltet lern Felder zum wachsen, wieder ganz werden usw.

    Wenn Eltern wirklich bei sich selbst sind , sich um sich selbst kümmern können , so das sie wohl sind spüren es die Kinder und fühlen sich sicher.

    Ich glaube dort ist der Weg der mit Nachhaltigkeit zur Heilung führt, sicher auch mit Hilfe von aussen , um die wir bitten dürfen…

    Das Thema Narzissmus
    Hat unendlich viele Gesichter, so wie alle Störungen,

    Ich konnte viel über mich lernen aus den verschiedensten Beziehungen mit Narzissmus, ob Frau geliebte , freund , Chef, Vater, Lehrer, Man kann Ihnen überall Begegnen.
    Ich habe gelernt und bin immer noch dabei , Grenzen zu setzen, die auch konsequent nachhaltig, also wirklich echt authentisch sein.
    Das hat lange gebraucht und war ein leidvoller weg …mit rückfällig werden usw.
    Es hat mir gezeigt wann ich in Kontakt mir nur war und wann nicht.
    Heute weis ich es geht…
    Und dafür bin ich dankbar 😅

    Ich schreibe als Impuls zur dich zu ermutigen …
    Die kleinen Schritte , an den kleinen Dinge sich erfreuen, im Alltag.

    Du kennst die Geschichte vom König Salomon..eines um die richtige und falsche Mutter geht?

    Die echte lässt los und rettet damit ihr Kind…

    Gesegnetes sein , Licht und Kraft Dir…

    Herzlichst stefan

  8. Mandy sagt:

    Ich finde den Inhalt gut ** gibt es eine Plattform die Sie empfehlen würden. Wo es sich drum geht was kann ich gegen diese Muster tun. Die er / Sie tut?? was mach ich * wenn ich das sehen ?? weil mit dem gesetzt kann ich nichts tun.

  9. Lisa sagt:

    Wie immer richtig zutreffend.Ich lebe seit 3 Jahren getrennt,jedoch noch keine Scheidung ,er tut mir Leid…… ich merke schon dass ich immer noch manipuliert werde. Wir haben einn Sohn und lebten 33 Jahre zusammen.Ich mache mickrige Shritte für mich ,immerhin Schritte für die Freiheit!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  10. Feder sagt:

    Dieses Hoovering hat nur ein einziges Ziel: soviel wie möglich Energie zu laden, um dann mit noch brutalerer Härte zuzuschlagen. Ein gekränkter Narzisst vergißt niemals!! Und er verzeiht auch nicht.

  11. Schneeflocke sagt:

    Also ich empfinde diesen Artikel als schwierig, weil beim Lesen bestimmt gewissse Personen, die abhängig geworden sind vom narzisstischen Verhalten denken, sie seien selbst Narzisst. Bei mir hat er jahrelang schlecht von seiner Ex gesprochen, mich auf Händen getragen, mir teuren Schmuck geschenkt und 2 Wochen später ist er zu dieser Ex zurücgekehrt, hat aber behauptet, dass er mich noch weiterhin liebt und ich ihn nur so verletzt habe, dass er gehen musste. Ich wollte, dass er mir Fragen beantworte. Wieso plötzlich das Ende, wieso habe ich ihn verletzt, wieso plötzlich die verhasste Ex, was habe ich falsch gemacht…? Auch ich habe die Nähe gesucht, weil ich den plötzlichen Bruch nicht verstanden habe bzw. er mir weiter Hoffnungen gemacht hat und ich eine Entscheidung wollte. Bin ich jetzt narzisstisch?

    • In diesem Artikel wird davon ausgegangen, dass sich der Betroffene von dem Narzissten getrennt hat – so wie es auch im ersten Absatz beschrieben wird. Der Betroffene will den Narzissten endgültig loswerden und hat die Trennung nicht inszeniert, um ihn zu bestrafen oder zu erziehen. Selbstverständlich kann es auch sein, dass der Partner dem Narzissten hinterherläuft, wenn sich der Narzisst getrennt hat oder wenn der Partner die Trennung durch einen Affekt ausgelöst und eigentlich mit dem Narzissten noch gar nicht innerlich abgeschlossen hat. Dann entsteht in dem Betroffenen seinerseits eine narzisstische Kränkung, die er durch die Kontaktaufnahme zu lindern versucht. Das muss aber nicht bedeutet, dass der Betroffene selbst narzisstisch veranlagt ist oder eine NPS hat. Er reagiert aber aufgrund der Verletzung in dieser Situation narzisstisch.

      • björn sagt:

        Es gibt auch andere Formen der Reaktion auf Trennung.
        Wieso sollte ich jemanden hinterherlaufen? würde ich mir ja billig vorkommen. Von daher kann man das nicht verallgemeinern wie ein NPS ler reagiert.
        Halte ich für nicht zutreffend.

        • Selbstverständlich kann ein Narzisst auf eine Trennung auch ganz anders reagieren. Hier wird das typische Muster einer Trennung von einem Narzissten aufgezeigt, dass in der Praxis leider am häufigsten vorkommt.

          • JustMe sagt:

            und das kann ich nach mittlerweile 4,5 Jahren ausnahmslos- wie vermutlich die meisten hier – bestätigen!
            Und es geht gerade mal wieder in genau dieser Form los! Immer dasselbe Schema, immer die gleiche Vorgehensweise…
            Er wird mittlerweile von Freunden betitelt, als ‚meinen Fluch’….

  12. Tanja sagt:

    Ich habe eine Freundin, die ist ihrem Narzissten hinter her gelaufen und hat das alles bei ihm gemacht.Er hat sie so schlimm behandelt und sie läuft ihm nach und macht sich lächerlich. Hab ich nie verstanden. Also das geht auch anders herum.

    • Klarsicht sagt:

      @ Tanja
      Man muss in den Schuhen der anderen gehen um zu verstehen… Das was Du bei Deiner Freundin siehst, ist nur (D)ein Teil der Geschichte… und wenn Du eine Freundin bist, dann unterstütze sie, unvoreingenommen… Sie hat es bitter nötig! Denn welchen Missbrauch sie durchmacht, in welche Wunden er schlägt, was er bei ihr antriggert, das kann man (als Aussenstehender, auch als Freundin ) gar nicht verstehen (so perfide ist das auch oft), nur wenn man es selbst durchgemacht hat! Und auch dann, manchmal versteht man das selbst nicht und braucht deshalb vieeel und lange Arbeit am Selbst. Und es tut einfach gut, dann eine liebe Freundin an der Seite zu haben…

      • Tanja sagt:

        Die war ich ihr immer.Sie wurde geschlagen und hat einige Zeit bei mir gewohnt. So einfach zu schreiben, ich war nicht für sie da, ist nicht richtig!
        Er hatte dann eine neue, sie ist ihm dann hinterher, wollte ihn unbedingt zurück. Mittlerweile ist es schlimmer,als voher. Ich bin jetzt da weg, kann ihr nicht mehr helfen.

        • Klarsicht sagt:

          Ja, siehst Du, da schrieb ich noch man muss in den Schuhen des anderen gehen um zu verstehen. Ich bin nicht in Deinen Schuhen gelaufen und habe auch nur einen Teil Deiner Geschichte gesehen. Tut mir sehr leid. Lieben Gruss

    • Alex sagt:

      Tanja, wenn Du selbst noch nie in so einer Situation warst, ist das auch sehr schwer zu verstehen.
      Ich hab das auch gemacht, obwohl das gegen jegliche Logik war und ich mich immer wieder gefragt habe, was zum Henker ich da mache.

      Letzten November kam sie wieder bei mir an, hat mir Dinge versprochen, das glaubst du nicht, und obwohl ich innerlich wusste, dass sie nix davon umsetzen wird, hab ich mich wieder belabern lassen. Warum? Ich weiß es nicht. Vielleicht war es der Glaube, dass sie sich nun doch geändert und erkannt hat, was ich Alles für Sie und das Kind getan habe!

      Ich war in einer emotionalen Abhängigkeit. Woher die kam? Zum Einen natürlich durch meinen Glauben, es könne sich was ändern. Zum anderen aber durch ihre Manipulationen und Spielchen. Und auf sowas fällt jeder rein. Wer hier sagt „Sowas kann mir nie passieren!“ hat keinerlei Ahnung, sorry! Es kann jeden treffen!

      Ein Narzisst kann/wird sich nicht ändern und auch niemals seine Fehler einsehen.

  13. Marie sagt:

    Auch wenn es schwer fällt, es hilft nur den Narzissten völlig zu ignorieren. Am besten durch ihn durch sehen, wenn er in der Nähe ist und auf Ansprache auf keinem Fall reagieren. Das wird sehr schwer, weil es sich hier nunmal um einen Menschen gehandelt hat, in den man sich fälschlicherweise verliebt hat und man selber auch nicht einfach ignoriert werden möchte, aber es gibt keinen anderen Weg.

    • Ja, es ist sehr schwer, sich nach einer intensiven Beziehung sofort emotional distanzieren zu müssen. Die Gefühle können noch nicht alle erloschen sein. Daher ist es aber eben so wichtig, den Kontakt zum Narzissten vollständig abzubrechen oder ihn zumindest deutlich einzudämmen und den Kontakt zu Vertrauten zu pflegen, die bereit sind, zuzuhören und wo der Betroffene seine Gefühle verarbeiten kann. Nach dem Kontaktabbruch ist es daher meiner Meinung nach unerlässlich, sich mit den eigenen Gefühlen auseinanderzusetzen, um nun auch eine emotionale Distanz zu erreichen.

  14. Norbert sagt:

    „Bis dass der Tod Euch scheidet“ . Das haben so viele versprochen – – – und dann jammern sie, wenn das jemand erst nimmt. ??? $$$ ???

    • Lise1 sagt:

      Norbert, du vergisst, dass sich der Narzisst lange geschieden hat, indem er keine Beziehung hat und einen Partner wie einen Gegenstand benutzt. Wenn dann irgendwann Ende der Fahnestange ist und das egozentrische Verhalten, die Illoyalität, das Ausnutzen und Belogen werden nicht mehr ertragen werden kann, ist es nur der zweite logische Schritt, dann die Trennung auch von der andern Seite zu vollziehen.

      „Bis dass der Tod euch scheidet“ ist doch kein Freibrief!

      Wenn Probleme von außen an die Beziehung kommen, ist es gut, wenn ein Paar die zusammen durch steht und sich gegenseitig stützt. Wenn die Probleme permanent vom Innern der Ehe, nämlich von einem Partner kommen, ist es eine Unverschämtheit, dieses unter andern Prämissen gemachte Versprechen hervor zu kramen!

  15. Axel sagt:

    Ein Eingangskommentar der mir nicht gefällt.

    Es gibt auch die Narzistinen, und diese sind nach leidvoller auf dem Vormarsch

  16. Michael Meding sagt:

    Sorry, das ist Bullshit!
    Wahlweise ist man krank wegen ghosting oder wegen hoovering!
    Sind denn da irgendwo Anhaltspunkte von krankhafter Rachsucht? Nein.

    Reden, Aufmerksamkeit, blablabla, ist doch klar das das als Interesse gewertet wird. Oder als evtl. Möglich.

    Früher hat man einfach Schluss gemacht, war auch scheisse, aber sich dann halt gar nicht mehr gesehen/geschrieben.

    Das, wenn man plötzlich mehr Beziehung, Vertrautheit und alles hat als vorher das als Zeichen gewertet wird ist ja wohl klar. Endlich… Kommt da auch mal was … Wäre es bloss immer da gewesen… Aber genau dann geht die nähe ja nicht, wenn es fest ist…

    Diese Verallgemeinerungen hier mag ich gar nicht,
    wisst ihr worauf es nämlich wirklich ankommt:

    Ist es Spiel oder echt? Ist die Person kongruent – oder spielt sie überall ein anderes Spiel?

    Hier wird jeder zum narzist gemacht ohne je auf die echten Erkennungsmerkmale einzugehen – warum?

    Weil die Seite vermutlich selbst von einer narzistin betrieben wird die da schön projiziert.

    Nicht jedes Gefühl, nicht jedes hinterherhängen, etc. Ist krank oder narzistisch. Im Gegenteil – es ist ganz normal wenn man Gefühle hat – das gehört zum Mensch sein dazu.
    Die Frage ist nur: Ist es echt – oder gespielt?

    Jeder Ratgeber von wegen Ex zurückgewinnen rät nicht hinterher zu laufen, weil nur das Interesse bringt.
    Bei normalen Frauen – bringt das oben beschriebene Verhalten nämlich gar nix – ausser mehr Ablehnung – wenn es bei euch aber was bewirkt…

    Ich bleibe dabei, diese Hobbypsychologische Seite dient eher dazu jedes menschliche Verhalten in nen blöde Ecke zu stellen – und das macht nur Sinn wenn die Autorin selbst gefühllos und eiskalt ist… das ist was sie auf andere Projiziert – weil… Sie kennt das Verhalten und das denken nur zu genau. Und meint das dann in allem zu sehen, was eigentlich emphatisches Verhalten ist. Weil – sie es gar nicht kennt – Gefühle und so. Ausser Hass.

    • Ich gebe Ihnen Recht: Grundsätzlich ist nichts dagegen zu sagen, wenn man um die Beziehung kämpft und versucht, sich wieder zu versöhnen. Doch wenn der andere NEIN sagt und dies auch mehrfach zum Ausdruck bringt, dann sollte dies die Gegenseite auch irgendwann akzeptieren. Dies aber ist einem Narzissten eben nicht möglich, weshalb sein Kampf aus Kränkungswut in Schikane und Terror umschlägt. Davor müssen sich Partner dann schützen. Welchen Rat würde Sie Personen in einer solchen Situation geben?

    • Waltraud sagt:

      @Michael Medung
      Wer das selber nicht erlebt hat mit einem Narzissten, kann es natürlich nicht bestätigen. Wer aber durch dieses Leid gegangen ist, weiss wie wertvoll die Arbeit von Herrn Gruettefien für Betroffene ist.

    • Schnuppke sagt:

      Herr Meding, informieren Sie sich doch bitte mal über narzisstische Zufuhr. Vielleicht verstehen Sie dann worum es geht. Im Übrigen wird diese Seite von einem Mann betrieben. Und diese Unterstellungen helfen hier keinem weiter. Vielleicht haben Sie glücklicherweise noch keine narzisstische Erfahrung gemacht.

      • Klarsicht sagt:

        @Michael Meding
        Ich glaube auch, Sie haben noch keinen narzisstischen Missbrauch erlebt. Und für solche Leute, die wir durch eine Hölle gegangen sind, ist diese Seite hier Gold wert! Wir sprechen nicht von „normalen“ Beziehungen, wir sprechen auch nicht von „normalen“ (sicher auch schmerzhaften) Trennungen. Wir sprechen von über Jahre sich hinziehendem On-Off!!! Und wenn Norbert hier sagt: „Bis dass der Tod Euch scheide“, so denke ich oft, es wird erst dann Ruhe einkehren, wenn einer von uns beiden gestorben ist…
        Ich persönlich halte es so (und bin gar nicht schlecht gefahren): Ich blockiere ihn nicht (würde seine Wut nur steigern), dazu bin ich ja Empath und denke, er ist ja auch ein Mensch, mit seinen Problemen, ich möchte ja auch nicht blockiert werden. Wenn er mich anschreibt, um mir zum Geburtstag/Weihnachten etc. zu gratulieren, Wünsche zu senden, danke ich höflich und wünsche ihm auch alles Gute. Wenn er mich sehen will, sage ich ihm, es bringe nichts und mache keinen Sinn, wir können einander nicht geben was wir brauchen… Damit herrscht weder Krieg, noch Liebe, es ist einfach ein steady state… und das hoffe ich noch lange so…
        Alles Gute Euch!

    • Friedel sagt:

      @Michael Meding

      Früher haben die Menschen auch gepustet, um das Licht zu löschen!

      Schräger Gedanke, dass diese -lt. Ihrer Einschätzung hobbypsychologische – Seite von einer Frau betrieben wird trotz klarem Impressum.

      Es erweckt den Eindruck, dass Ihr Kommentar ausschließlich einer provokativen Motivation entspringt. Wenn´s hilft!

      Langsam wird es langweilig und recht langatmig, dass Betroffenen, die teilweise schwersten narzisstischen Missbrauch erlebt haben eine angebliche „Hasskappe“ überstülpen zu wollen.

    • Lämmchen sagt:

      Lieber Michael, wirklich narzisstischen Missbrauch hast Du mit Sicherheit noch nie selbst erlebt, sonst würdest Du sowas nicht schreiben

  17. Waltraud sagt:

    Oh man wie wahr. Ich hab jetzt den Telefonanbieter gewechselt – neue Nr. und nicht veröffentlicht. Dauert noch etwas, aber immer wieder die Anrufe wühlen mich auf. Ich bin nicht mehr zu Einladungen, wo zu erwarten ist, ihn zu treffen. Ich möchte nach ahnungslosen Jahrzehnten endlich Ruhe. Mit einem Narzissten hat man das Gefühl lebenslang bekommen zu haben😏

    • Barbara sagt:

      Ich finde das Verhalten zwar richtig aber unheimlich schwer wenn Kinder im Spiel sind. Mein Sohn sagt mir dann ständig: Papa ist so nett zu Dir und Du redest gar nicht mit ihm. Wie kann man das einem 11 jährigen erklären?

      • Pascale sagt:

        Hallo Barbara
        Ja, kann ich mir vorstellen. Mein Ex hat’s zwischenzeitlich geschafft, die Kinder auf seine Seite zu ziehen und mich als schlimme und schlechte Mutter darzustellen. Die Kinder glauben’s und wollen nichts mehr mit mir zu tun haben. Er ist das Opfer, ich die Täterin. Er sucht zwar keinen Kontakt, versucht mich aber anderweitig „fertig“ zu machen. In einem Buch las ich mal in der Einleitung „Von einem Narzissten trennt man sich nicht; Frau schon gar nicht“. Kann ich nur bestätigen.
        Allen Betroffenen viel Mut und Kraft, das unbeschadet durchzustehen.

        • Johannes58 sagt:

          …. ich möchte dir Mut machen, ich kenne solche Geschichten! Sehr Tragisch!!!!

          Was bleibt ist die Gewissheit, es geht alles vorbei….

          Wann?

          Daran kann ich selbst wachsen, durch selbst Ermächtigung…
          … Ich weis es ist kein wirklicher Trost….

          Nur die Kinder, sehen , erleben,
          Selbst, können sich irgendwann ihr eigenes Urteil bilden, und das kann dauern….

          Der gesunde Umgang mit dem Leiden , ein anderes in Beziehung kommen, damit, ist für grosse Herausforderung….

          Sobald wir dafür brennen tut sich ein Weg auf, Denver gegen können….

          Alles gute dir und viel Kraft!

          Herzlichst stefan

          • Pascale sagt:

            Hallo Stefan
            Ich weiss, dass es irgendwann vorbei geht. Nur nachholen kann diese Zeit niemand. Und es wird in der Erinnerung aller ein eher dunkleres Kapitel sein. Das schmerzt. Ich habe für mich den Umgang gefunden und kann es (meist) akzeptieren.
            Die Kinder sehe ich leider fast gar nicht. Sie wollen mich nicht besuchen. Und wenn, dann ist der Grosse (14 J) extrem ablehnend und der Kleine (11 J) scheint gehemmt.
            Ich versuche täglich, das Beste aus meiner Situation zu machen. Danke für Deine Wort.
            Beste Grüsse, Pascale

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