Gutes Benehmen wird von einem Narzissten nur imitiert

In der Öffentlichkeit präsentiert sich ein Narzisst meist freundlich, charmant und aufmerksam. Er versteht es vorzüglich, seine Mitmenschen mit vorbildlichen Manieren zu beeindrucken und so ihr Vertrauen zu gewinnen. Lernt man den Narzissten hingegen näher kennen, muss man häufig feststellen, dass er gutes Benehmen nur imitiert, seine Höflichkeit nicht authentisch ist und keineswegs von Herzen kommt.

Bild: © Peter Atkins – stock.adobe.com

Das zentrale Bedürfnis eines Narzissten ist Bewunderung. Er braucht sie, um sein grandioses Selbstbild aufrechterhalten zu können. Da er sich seines Wertes im Tiefsten seiner Seele niemals wirklich ganz sicher ist, braucht er von seinem sozialen Umfeld unentwegt die Bestätigung, dass er einmalig und großartig ist. Erhält er keine Bewunderung oder ist die Wirkung der letzten Zufuhr von Bewunderung abgeklungen, wird er unruhig und launisch und benötigt dringend Nachschub.

Da der Narzisst abhängig ist von der Aufmerksamkeit und Bewunderung seiner Mitmenschen, ist er ständig damit beschäftigt, sich in irgendeiner Weise in den Vordergrund zu stellen und andere von sich zu beeindrucken. Hierzu kann er neben vielen anderen Möglichkeiten auch die beispielhafte Inszenierung ausgezeichneter Manieren nutzen. Der Narzisst will mit einem vorbildlichen Auftreten seinen Mitmenschen imponieren und ist geradezu übertrieben höflich und galant, um sich mit seinem guten Benehmen als perfekter Gentleman und Kavalier hervorzutun.

Der Narzisst präsentiert sich dann von seiner allerbesten Seite: Er ist gegenüber seinen Mitmenschen äußerst aufmerksam und zuvorkommend, charmant und freundlich, förmlich und diskret, aber auch locker und unterhaltsam. Er kann sogar regelrecht witzig, mitreißend und in seiner spontanen Hilfsbereitschaft geradezu überschwänglich sein. Durch seinen vornehmen und kultivierten Stil erscheint er attraktiv und liebenswert. Auf diese Weise zieht er die Blicke auf sich und wird von anderen für sein gutes Benehmen und sein weltmännisches Auftreten bewundert.

Was stark aufgetragen wirkt, ist häufig verdächtig

Doch alles, was perfekt erscheint und besonders betont wird, muss hinsichtlich seiner Echtheit in Frage gestellt werden. Da seine Gier nach Bewunderung für einen Narzissten im Vordergrund steht, verhält er sich nicht authentisch, sondern setzt sich eine Maske auf, um eine entsprechende positive Wirkung bei seinen Mitmenschen zu erzielen. So korrekt und anziehend sein gutes Benehmen nach außen zunächst auch wirken mag: In der Übertreibung kommt letztlich doch das Affektierte in seinem Gebaren zum Vorschein.

Bei einem Narzissten ist zu bedenken, dass es ihm aufgrund eines hohen Mangels an Empathie sehr schwerfällt, sich in die Haut anderer hineinzuversetzen und deren Gefühle und Erleben nachzuempfinden. Er weiß nicht wirklich, wie andere sich gerade fühlen. Zudem verhindert sein mangelndes Reflexionsvermögen, dass er die Wirkung seines gekünstelten Verhaltens auf andere wahrnimmt. Solange ihn alle für sein gutes Benehmen bewundern, stellt er sein aufgesetztes Verhalten nicht in Frage, und in seiner festen Überzeugung, dass er mit einer Charmeoffensive bei jedem gut ankommt, beginnt er, die Dosis sogar noch zu erhöhen.

Der Narzisst stellt sein Verhalten allerdings auch nicht in Frage, wenn ihn die anderen nicht für sein gutes Benehmen bewundern. Dann wechselt er entweder ganz schnell die Bühne und sucht sich ein neues Publikum oder er entwertet alle anderen, die seine brillanten Umgangsformen offenbar nicht zu schätzen wissen und nichts von feiner Lebensart zu verstehen scheinen. Da der Narzisst in seiner Ichbezogenheit nur seine eigenen Bedürfnisse sieht, werden die Reaktionen aus dem Umfeld zumeist falsch gedeutet: Nicht er verhält sich unpassend, sondern die anderen erweisen sich als unwürdig.

Gutes Benehmen wird nur kopiert

Was sich einmal bewährt hat, das legt der Narzisst auch nicht wieder ab. Er eignet sich gutes Benehmen an wie ein Kind, das das Lesen lernt: Hierzu studiert er gründlich die guten Manieren seiner Mitmenschen und beobachtet sein soziales Umfeld genauestens hinsichtlich anerkannter Sitten, Traditionen und Wertevorstellungen. Er prägt sich bestens ein, was gut ankommt und womit er Eindruck machen kann, welches Verhalten gesellschaftlich akzeptiert ist und was er besser unterlassen sollte. Der Narzisst trainiert sich lediglich effiziente Fertigkeiten an, die dem Ausbau seines Images dienen – nicht aber der Ausdruck echter Nächstenliebe sind.

Der Narzisst legt sich auf diese Weise gesellschaftlich akzeptierte Umgangsformen zu. Obwohl er sich dadurch der Gesellschaft eigentlich lediglich anpasst, fällt er dennoch mit seinen glänzenden Manieren auf, weil er es darin zu einer beachtlichen Virtuosität bringt: Nicht die Etikette als solche ist für ihn entscheidend, sondern die lupenreine, perfekte Umsetzung. Für ihn ist gutes Benehmen kein Grundpfeiler zwischenmenschlicher Beziehungen, sondern lediglich ein Werkzeug zur persönlichen Profilschärfung.

Hält er sich in einem gesellschaftlich akzeptierten Rahmen auf und setzt die allgemein zu erwartenden Benimmregeln erstklassig um, dürfte ihm Bewunderung sicher sein. Das schließt jedoch nicht aus, dass sich der Narzisst nicht doch auch mit gewissen Extravaganzen eine persönliche Note zulegt, solange er damit Staunen bei anderen auslösen kann, ohne dabei gesellschaftliche Normen zu verletzen und so von der Gesellschaft ausgegrenzt zu werden. Immer aber wirkt sein Auftreten irgendwie mechanisch und unnatürlich, so als würde er ein einstudiertes Programm abspulen. Zwar vermag er Menschlichkeit vorzugeben, doch wenn man ihn genau beobachtet, wirkt sein gutes Benehmen überzogen und unecht.

Der Narzisst täuscht Freundlichkeit vor

Da das Verhalten eines Narzissten unbewusst von seinem Verlangen nach Bewunderung gesteuert wird, muss seine Persönlichkeit an Authentizität einbüßen. Er kopiert menschliches Verhalten nur und kommt diesem auch sehr nahe – so nah, dass man die Kopie oft nicht mehr vom Original unterscheiden kann –, fühlt es aber innerlich nicht. Wenn er gegenüber jemandem freundlich und charmant ist, dann nicht, weil er sich demjenigen liebevoll zugeneigt fühlt, sondern weil es der Anstand gebietet und es als unfreundlich gelten würde, wenn er es nicht tun würde. Sein gutes Benehmen basiert auf nüchterner Spekulation und nicht auf warmherziger Anteilnahme.

Da sein gutes Benehmen jedoch so echt wirkt, dass es scheinbar von Herzen kommt, fallen viele auf den meisterhaften Charme eines Narzissten regelmäßig herein: beim Flirten, bei Geschäftsverhandlungen oder bei Beratungsgesprächen. Immer kann der Narzisst durch sein gutes Benehmen punkten und erschleicht sich auf diese Weise das Vertrauen anderer. Ihm geht es aber nicht um dessen Wohlergehen, sondern nur um das Erleben seiner Genialität, die sich in seinen bestechenden Manieren zeigen soll.

Achten Sie bei einem Menschen darauf, ob sein Benehmen zu freundlich, zu zuvorkommend und zu hilfsbereit ist, so dass es schon anfängt, aufdringlich und unangenehm zu wirken. Der Narzisst tendiert dazu, seine Mitmenschen zu vereinnahmen, um damit sein Ego zu vergrößern. Er will sie unbedingt für sich gewinnen und wird bei Zögerlichkeit oder Misstrauen eher noch hartnäckiger und dreister und biedert sich mit seinen guten Manieren geradezu an. Um dem Schmerz einer Ablehnung zu entgehen, wird der Narzisst dann immer kreativer und erhöht die Schlagzahl im Verteilen seiner Nettigkeiten. Daran erkennt man, dass es ihm nicht um den anderen geht und dass ihm gutes Benehmen nur zur Selbsterhöhung dient.


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Veröffentlicht in Blog, Eigenschaften eines Narzissten
31 Kommentare zu “Gutes Benehmen wird von einem Narzissten nur imitiert
  1. Sven Sch. sagt:

    An meinem „guten Benehmen“ muss ich jetzt schwer arbeiten.
    Weiß nach Jahren einer Beziehung zu einer m.M.n. sehr manipulativen Person, nicht mehr so genau was angebracht ist, was nicht.
    Und reagiere teils recht unwirsch auf „Freundlichkeiten“, wenn ich die Absicht bzw. das Motiv dahinter als „vereinahmend“ empfinde – was meinerseits oft noch übervorsichtig ist.
    Ich zweifle jedoch oft daran ob meine „Empfindungen“ diesbezüglich nicht doch von dem narzistischen Missbrauch unbewusst beeinflusst sind.

    Zerbreche mir deswegen wegen Nichtigkeiten im Alltag manchmal immer noch den Kopf darüber ob ich nicht zu ablehnend war.

    Nicht zuletzt wegen „Suggestivfragen“ …

    @Heiko
    Zitat:
    „Sie halten dir einen Spiegel vor. Sie geben dir die Möglichkeit,…“
    Ich sehe das etwas anders.
    Krankhafte Narzisten „zwingen“ andere (nicht nur psychisch angeschlagene) Personen zu einem Blick in einen Zerrspiegel, welcher nur Fehler sieht und / oder Fehler suggeriert (welche nicht mal zutreffen müssen) und arbeiten geradezu sadistisch daraufhin IHRE Wahrheit zu bestätigen, bzw. dritte dahingehend zu manipulieren ihre „Wahrheit“ zu bestätigen.

    Daher sehe ich die zugegebenermaßen abwertende Bezeichnung „Narze“ im Kontext dieser Website nicht „unbedingt“ als deplatziert an.

    @Lambert Thomas sagt:
    17. November 2020 um 21:20 Uhr
    Zitat
    „Die Technik der gedeckten Reflexiv – und Suggestivfrage förderte klare Ergebnisse zu Tage.“

    Bei einem Narzisten kann das wohl oft tatsächlich funktionieren, wenn man diesem unbewusst suggeriert, man würde seine Vorlieben teilen, ja.
    Dann kann dieser sich verraten, da es als „positive Bestärkung“ auf diesen wirkt.
    (Soweit mein Verständnis dessen was sie hier in ihrem Beispiel anführen).

    Jedoch hat diese Methode auch so ihre Tücken.

    Die Problematik von Suggestivfragen:

    Stelle ich eine Suggestivfrage, so liefere ich die Antwortmöglichkeit schon mit.
    Ein harmlos Beispiel:
    Du magst doch Printen oder, soll ich dir welche mitbringen?
    (harmlos weil diese Zuschreibung kaum von jemandem als irgendwie negativ, oder beängstigend gewertet wird – es sei denn, jemand würde mit Printen irgendeine eigene Angst assozieren).

    Dadurch entstehen zwei, manchmal auch drei „potentielle“ Dilemmata:

    1. Ich programmiere mich selbst auf die selbst vorgegebene Antwort
    (Annahme: zumindest unbewusst will jeder Mensch seine eigene Vermutungen bestätigen -> Erfolgserlebniss -> intrinsische positive Bestärkung) -> kann zu einem Muster werden um eigenen Stress zu kompensieren…

    2. ich programmiere den „Befragten“ welchem ich die Antwort ja schon suggeriere (vorschlage) ebenfalls auf diese Vorgabe.
    (unbewusst wird darauf reagiert – nur wie UND warum?…. zu viele Variablen, als das es „klare Ergebnisse“ erzielen könnte.)

    3. Wiederholend in einer Gruppe gestellte Suggestivfragen mit negativen (insbesondere Ängste anregenden) Zuschreibungen führen sehr schnell in die Irre.
    Es reicht schon aus wenn Anfangs vermehrt Suggestivfragen zum „guten Benehmen“ des „Befragten“ gestellt werden -> was bei anhaltender Wiederholung dritten suggeriert (die Annahme anbietet) das die in der Suggestivfrage enthaltene ‚Zuschreibung‘ „wahr“ wäre. Es wird ein „Feindbild“ , ein „Täter“ angeboten.

    Die Möglichkeiten diesen in jedem NLP / Rethorik Grundkurs an der VHS u.ä. stelle vermittelte „Kommunikationstechnik“ im Rahmen von:
    „Blame Culture“, „Mobbing“, „discrediting tactics“, “ set up to fail“ etc. plp.,
    zu missbrauchen sind zahllos und bei einigen Menschen sogar geradezu zwanghaft.

    Mein Fazit:
    Es gibt bei zwischenmenschlicher Kommunikation keine „klaren Ergebnisse“. Bestenfalls vertrauen welches nicht missbraucht wird.

    Offene Frage an Sie:
    Wie kommen sie zu der Aussage: mit gedeckten Reflexiv – und Suggestivfrage zu „klaren Ergebnissen“ zu kommen?

    Ich lerne gerne etwas dazu.

    • lilli sagt:

      Hallo,

      wenn der/die Narzisst/in mir gar nicht zuhört und mich mit seinem/ihren guten Benehmen aufs Glatteis führen will,
      ist meine sichere Selbstschutzmethode
      ihn/sie zu übergehen,
      also dazu zu schweigen und einfach nicht zu reagieren, oder was ganz anderes zu sagen.
      Denn bei normalen Menschen, denen ich vertrauen kann,
      gilt ja oder nein, bitte oder danke oder sorry als üblicher Wortschatz ohne Glatteis.
      Ein/e Narzisstin hat diese fünf Worte nicht im wechselseitigen Gespräch,
      nur vorgetäuscht zur egozentrischen Beifallsheischung.

      • Anka sagt:

        Das sehe ich sehr ähnlich, lilli.

        Ich glaube ja, daß es wesentlich ist, selbst wirklich präsent zu sein.
        Nur dann ist es ja auch überhaupt erst möglich zu bemerken, ob das Gegenüber tatsächlich „anwesend“ und damit auch aufnahmefähig ist.

        Wenn dies nicht der Fall ist, ist jedes Ansinnen eines echten Austauschs zum Scheitern verurteilt.
        Das eigene Gefühl, „aus-gegrenzt“ bzw. un-verbunden zu sein, ist dann ja letztendlich der „Indikator“ für das momentane „Bezieungs-nicht-geschehen“.
        In dem Moment kann „man“ sich ja tatsächlich jedes weitere Wort sparen. Das verfliegt ja eh‘ im Nichts…

    • Susa sagt:

      Stichwort: Schwarze Rhetorik.

      Ich habe es mir angewöhnt darauf zu achten, wie es mir geht, wenn jemand mit mir interagiert.

      „Piekst“ es? Fühlt es sich merkwürdig an? Ist es offen übergriffig?

      Viel öfter sollten wir auf unser Bauchgefühl, die Intuition hören und unseren Verstand auch mal zurück stellen.
      Denn dieses Bauchgefühl ist oft sicherer in der Interpretation dessen, was in unserem Kopf noch nicht angekommen ist.
      Diese kleine, leise Stimme im Inneren, die uns warnt, die wir nur allzu gerne überhören.
      Wer derlei destruktive Kontakte erlebt hat, wird hier sensibler sein und viel schneller auch dieser Stimme wieder mehr Bedeutung schenken.

      • Sven Sch. sagt:

        @lilli
        22. November 2020 um 6:57 Uhr:
        „… guten Benehmen aufs Glatteis führen will,
        ist meine sichere Selbstschutzmethode
        ihn/sie zu übergehen,
        also dazu zu schweigen und einfach nicht zu reagieren, oder was ganz anderes zu sagen. …“

        Schweigen dazu ist im Rahmen einer Gruppe meiner Erfahrung nach gefährlich wenn ein Rethoriker es destruktiv auf dich abgesehen hat.

        Etwaige „Umdeutungen“ deiner Aussagen (etwa diskreditierend / , „Suggestionen/Zuschreibungen“ wirken sich auf zumindest unbewusst auf das Umfeld aus. Über kurz oder lang wird es dann toxisch – für alle Beteiligten, insbesondere jedoch denjenigen, welchem eine [Täter-Rolle] im Rahmen des Drama Dreiecks zugeschrieben wird – objektiv / faktiv sind Gruppendynamiken i.d.R. leider (noch) nicht.
        Narzisten wiederholen ihre Suggestionen dann gerne gerade unter dem Deckmantel „guten Benehmens“. Das funktioniert leider sehr gut – unabhängig jeglicher Tatsachen.

        Sollte das überhand nehmen und das „Bauchgefühl“ dir sagen das die Stimmung einer Gruppe auf diese Art vergiftet wird, hat man nur wenige Möglichkeiten.

        (Gruppe noch nicht toxisch:)

        1. jegliche „Manipulation“ sofort durch Klarstellen beantworten.
        Tipps dafür gibt es hier im Blog ja einige.
        Die eher passive Varianten in Form von Fragen laufen schnell aus dem Ruder, weil Narzisten oft geübt im verdrehen sind – und dabei zumindest keinesfalls dumm.

        2. Fakten dagegenstellen
        Hat den Nachteil auf emotionaler Ebene bleibt die Suggestion gegenüber der Gruppe unberührt.

        Egal was du auch tust: Narzisten neigen immer zur Rachsucht wenn ihrer Sicht wie auch immer in Frage gestellt wird.

        Das Glaskinn Ego fühlt sich bedroht, sobald die eigene Agenda in Frage gestellt wird (oder beim Narz auch nur der Eindruck entsteht); „bist du nicht für den Narz, bist du gegen ihn – gerne mit wir und uns bestärkt.

        Dazu reicht es schon aus in irgendetwas Kompetenz zu zeigen, was der Narz auch für sich als Kompetenzfeld erachtet -> wenn du dich nicht beim Narz einschleimst und seine „Erlaubnis“ hast etwas zu können, wirst du zum Feindbild.
        [Literatur dazu gibt’s zu Hauf, etwa: Herman Melville: Billy Budd, Sailor.]

        -> Eskalation durch – torpedieren / ignorieren jeglicher Aussprache / Deeskalation durch den Narzisten.
        – diskreditieren, denunzieren, Einschüchterung, usw. usf.

        Da der Narz sich in dieser Art Konflikt geradezu sonnt, spielt ihm/ihr das in die Hände, da man selbst durch die Verteidigung dagegen auf Dauer an Kraft verliert.
        Insbesondere bei bereits toxischem Umfeld ist es dann ein Kampf gegen Windmühlen, da jede Kritik an einer derartigen Gruppendynamik einfach als Bedrohung für die ganze Gruppe darfestellt wird…

        Aufbrechen kann das im Prinzip nur ein Eingreifen von außen, möglichst unabhängig.
        Wird das intern versucht macht sich der Ziegenbock schnell selbst zum Gärtner.

        „Psychische Hygiene“ im Rahmen einer „emotionalen Intelligenz / Kompetenz“ ist nicht gerade weit verbreitet.

        Manipulierbare Ängste dagegen schon…

        Häufiger Ansatzpunkt für Manipulation von Gruppen:
        Die „Sicherheit“ welche das Zugehörigkeitsgefühl zu einer Gruppe;
        bzw. (in toxischer Gruppe) die Angst vor Ausschluss aus der selben.

        Letzlich sind wir alle etwas narzistisch. Menschen mit NSP schaffen es oft ihre eigenen Verlustängste sanft oder offen despotisch / manipulativ auf Gruppen zu übertragen – oft durch simpelsten Behaviorismus (positive / negative Bestärkung)

        Beispiel für „toxische Gruppen“ aus der Arbeitswelt:
        Das so genannte „RIFing“ – Reduction in Force. Führt zwangsläufig zu der (un)bewussten Angst davor – easy pickings für Narzisten.

        Das findet sich aber bei allen sozialen Einheiten, von der Familie angefangen, bis hin zu ganzen Nationen.

        Das mit der „Nation“ kann ich mal am Beispiel von Deutschland veranschaulichen („die Mauer in den Köpfen“, „Aussgrenzung: Rassismus“ – das geht ist jetzt aber schon schwer Richtung Off Topic. Also lass ich’s, xD.

        @Susa:
        „Schwarze Rethorik“ gefällt mir als Schlagwort dazu persönlich sehr gut.

        Jedoch ist gerade alles „Identitätsstiftende“, “ Symobolische“ anfällig für Moralisierung -> was dann jede „Heilslehre“ schnell verdreht.

        Beispiel:
        Die „Kreuzzüge“ – was hätte Jesus wohl dazu gesagt…
        Oder man Vergleiche „Adam Smith’s“ idialistische Vision vom Kapitalismus mit dem real existierenden „Kaputtalusmus“ heute…
        ^^ Naja, Politik und Wissenschaft arbeiten dran… Besser alle würden daran mitarbeiten.

        Das gleiche gilt für Marx & Engels Ideal, dem Kommunismus und dem real existierenden Kommunismus.

        Alles schöne Ideale, scheitern aber wie alle Ideologien letzlich am Menschen und dessen Manipulierbarkeit.
        (Anm.: Beeinflusseng ist noch keine Manipulation/“schwarze Rethorik“.

        Notiz an mich selbst: Lern endlich mal dich kurz zu fassen, xD.

        • lilli sagt:

          Hallo Sven Sch.,

          ich vertraue im Schweigen darauf,
          dass sich dann die Spreu vom Weizen trennt,
          die dem/der Narzissten/in huldigen, ‚glauben‘, werden zu seinen Fans bzw. Monkeys.
          Meiner Erfahrung nach stellt sich dann heraus, wer eine eigene Meinung hat und bei Verleumdungen nicht nötig hat, mitzumachen,
          also wer weiterhin mit dir spricht.
          Meine Mutter hat uns sechs Geschwister gegeneinander ausgespielt, mit ungerechten Schenkungen vom Erbe.
          Zwei meiner Geschwister haben mir das mitgeteilt.
          Ich halte mich völlig raus.
          Das bevorzugteste Kind beneide ich nicht.
          Meine Freiheit und mein eigenes Geld sind mir wichtiger.
          Um sinnvolle Kontakte zu finden, rate ich zu Kursen und Vereinen, Aktivitäten,
          also zu RausausdemHaus.

    • Anka sagt:

      Hallo Sven

      „An meinem ‚guten Benehmen‘ muß ich jetzt schwer arbeiten“,
      war dein erster Satz…

      Du weißt also (angeblich) nach einer Beziehung mit … „nicht mehr (?) so genau, was angebracht ist“, reagierst „unwirsch“ und „zerbricht dir den Kopf über Nichtigkeiten (?)“ …

      Mir scheint nach mehreren deiner Beiträge, daß dein „intellektuelles Wissen“, dir ganz gewaltig „im Wege“ zu wirk-lich authentischen Kontakten steht.

      Letztlich kannst du doch selbst „Live“ (!) beobachten, was in/mit dir „vorgeht“…
      Ich glaube nicht, daß du noch mehr „gutes“ Benehmen brauchst, so wie dein Ego-verstand es sieht.

      • Anka sagt:

        P.S.
        Zu deinem Statement an lilli noch eine Anmerkung.

        „…wenn ein Rethoriker es destruktiv auf dich abgesehen hat.“

        Vielleicht schaust du da einmal genauer hin!
        Das könnte nämlich durchaus ein absolut hilfreiches Bsp. dafür sein, „wie schnell“ dein Ego(!) sich „bedroht“ fühlt und einen „Angreifer/Feind“ im Außen „auf-baut“…
        Und dann beobachte einmal, wie DU dich dann sofort
        „auf-führst“…
        (DRAMA-DREIECK 😉)

  2. Lisa sagt:

    Hallo,
    die Geschichte von der Autobahnraststätte finde ich gut! So geistesgegenwärtig muss man sein. Ich habe auch ganz empfindliche Antennen bekommen was jede Art von übertriebenen Verhalten betrifft. Hatte 2 dieser Männer über zu viele Jahre.
    Und ja diese Seite hier ist gut und absolut hilfreich, weil man, solange man in einer solchen Beziehung drin steckt zu oft an sich selbst zweifelt und seiner Wahrnehmung nicht genug traut. Man hat verlernt ihr zu vertrauen auch weil einem von solchen Menschen immer wieder suggeriert wird, dass mit ihnen alles in Ordnung ist, man selbst wäre Undankbar, nicht ganz richtig usw….. Und hier bekommt man Rückendeckung und das ist oft dringend nötig!
    Erst mit Abstand sieht man wieder klarer.
    Sicher haben „wir“ auch ein Selbstwert, Selbstbewustseinsproblem, wie die Narzissten im Prinzip auch. Und daran kann man auch arbeiten, sich besser abzugrenzen, bei seiner Meinung zu bleiben oder sich von so einem zu trennen. Das zu schaffen, kann auch ganz schön schwer sein und führt automatisch wenn’s dann endlich geglückt ist zu mehr Selbstvertrauen!
    Und das man nicht allein ist, der/ dem sowas passiert, hilft auch ungemein!!

  3. Lambert Thomas sagt:

    Die Sorte hat ein inoffizielles Doppelleben, wer geht schon öffentlich mit seinen „Nick“ und seinem Freizeit – Verhalten als intensiver Swinger und exessiver User (also „freier“) hausieren? Schauen wir mal eben unter Hempels Sofa:

    Der anonyme Nick in einschlägigen Foren und Chatgroups (Ich benutzte zur Psychopathenforschung den Joy und bat, da ich nur emotionale Kälte statt Wärme, Arroganz statt Zärtlichkeit und HAs stat einer Freundin fand den Support nach 4 Jahren um Rausschmiss, es reichte mir einfach mit dem asozialen Pack) enthemmt und zeigt, wie vulgär die Sorte „Im Club“ agiert.

    Die Technik der gedeckten Reflexiv – und Suggestivfrage förderte klare Ergebnisse zu Tage. Zwei Beispiele: Das Andreaskreuz ist auch ne Art von Umgang mit religiösen Symbolen. Also in einschlägigen Foren (Gruppensex und Gangbang) die Frage: „Seid ihr religiös? Gehen Swinger zur Kirche?“ Eine Woche abgewartet, ein paar nichts sagende Antworten wie „Der Pfarrer im Joy!“ „Erst fremd gehen und sich dann im Gottesdienst die Sünde vergeben lassen?“ „Wenn du (Aggressiver Unterton) denkst, das hier nicht auch Geistliche ihre Sexualität ausleben, bist du schief gewickelt!“

    Dann mein Kommentar: „Entschuldigung, ich habe mich verspätet: War mal erst zum Gottesdienst. Wir können weiter diskutieren.“ Ausgesprochen informativer Shitstorm gegen Religion und Kirche!

    Die „Hochgeschlafene“ und die „Privatentnahme“, gibt´s das tatsächlich? also folgende Frage: „Wie verhütet ihr? Pille, Pariser, (EINGESTREUT, DARUM GING ES MIR!) Mifegyne aus dem Prokuristenschreibtisch, (kaschiert mit) Patentex und Spirale? (Mich ziemlich dumm stellend). Ich erfuhr, dass großzügig abgetrieben wird, wozu eine Kupferkette gut ist, aber kein Wort über die Mifegyne im Prokuristenschreibtisch.

    Beruflich komme ich auch mal in Büros leitender Angestellter vorbei: So hier und da ging die Schreibtischschublade offen, um den für eine Unterschrift erforderlichen teuren Marken – Kugelschreiber zu entnehmen: Vereinzelt lag da neben ein paar Tütchen mit weißem Pulver (Wahrscheinlich Kokain) eine angebrochene Packung Mifegyne: WAS ZUM GEIER will ein Prokurist mit Abtreibungstabletten in seinem Büro?

    Subjektbesichtigung (Noch, OH WUNDER, Jungmann!) in Clubevents GB – HÜ: Adamskostüm, wie ein „Pöttchen Doof“ an der Bar und den Sitzeecken an der Spielwiese (Krabbelecke für Erwachsene, Regression anale Fase) Augen und Ohren offen gehalten.

    A.O. (Die machen´s gerne ohne „Gummi, Russisches Roulette mit eigener und fremder Gesundheit) konsequent verweigert: Beiden (Waren überwiegend Paare) brach das Ego zusammen, wenn der Frau erklärt wurde „Gummi vergessen, bin gleich wieder da.“ und ich Sekunden später mit „Lümmeltüte“ 10 – 15 Minuten in der Reihe stand: Zügig wollte wegen Störung der Untotenruhe den „Spielverderber“ keine mehr. Die Herren der Damen von Rang, Stand und Namen tankten aber den meisten Sprit an der Bar.

    Narzissten, also Soziopathen und Psychopathen, sind schon ein interessantes „Völkchen“:

    Ich traf bei vulgärer Umgangssprache den Studienrat, dem die „Hühnchen“ im Saunaclub mit 18 zu alt waren, den Unternehmer,der einer jungen „entnahmeunwilligen“ Mitarbeitererin, studierte Betriebswirtin, verhaltensbedingt kündigte. Und seinerseits von der raus geschmisssen wurde, als er eine neue Domina suchte: Das Mädchen hatte das Bestmögliche aus ihrer Misere und sich selbstständig gemacht.

    Be deren „Aktionen“ spielen mit Sicherheit Das Pica –
    Syndrom (In den Mund nehmen fremder Körperteile und Ausscheidungen), Regression bis zur Analen Phase(Spielwiese – „Krabbelgruppe“), Reaktionsbildun und Sublimierung eine entscheidende Rolle: Narzissten tun doch Niemandem Was, die wollen nur spielen!

  4. Anka sagt:

    Ich meine, daß jedes
    „zu-viel“ anfänglich irgendwie irritierend ist.
    Das betrifft nicht nur die beschriebene
    Überschwänglichkeit.
    Ich habe da auch noch andere Formen kennengelernt.

    Wichtig ist sicher,
    jede empfundene „Irritation“ zumindest ersteinmal wahrzunehmen und nicht einfach beiseite zu schieben.

    Da ist schon erst einmal Achtsamkeit anzuraten und wohlmeinende Aufmerksamkeit gefragt.

    Doch erst ohne sofortige positive oder negative Bewertung kann sicher ein unvoreingenommener Kontakt zu Stande kommen.
    Es wäre ein Fehler,meine ich, bei jedem uns bekannten „narzisstischen Verhalten“, sofort das Etikett NARZISST zu vergeben.
    Da werden wir unseres Lebens nicht mehr froh, leben nur noch in Angst vor Wiederholung und in Mißtrauen.

    In einem gewissen Maß haben wohl alle Menschen Angst vor Ablehnung und „über-spielen“ ihre Unsicherheiten.

    Da macht wohl tatsächlich die Summe vieler Verhaltensweisen erst „das Kraut fett“.
    Sehr „spitzohrig“ werde ich allerdings, wenn neben überschwenglicher „Nettigkeit“ auch herablassende
    „Nebenbei-Kommentare“ über Abwesende fallen…

    Das ist für mich persönlich dann gleich ein ganz großes Achtungszeichen.

  5. SonjaS. sagt:

    allzu bekannt, ‚meine‘ Narzen sind auch nach außen immer sooo freundlich, hilfsbereit und nett…nur nicht zu mir.

    • Heiko sagt:

      Sonja,

      wenn du von Narzen schreibst, ist es, bei allem Verständnis für das ggf erlebte, abwertend.

      D.h doch, dass du mit solcher Bezeichnung genau so bist, wie du es bei deinen Narzen verurteilst.

      Und wenn du in der Mehrzahl schreibst, dann solltest du doch, im eigenen Interesse, die Möglichkeit nutzen, die dir diese Menschen gegeben haben…

      Warum treffe ich immer auf Narzissten? Warum ziehe ich die an?

      Sie halten dir einen Spiegel vor. Sie geben dir die Möglichkeit, in dir rein zu sehen… Und es liegt bei dir, deinen inneren Schmerz zu heilen, den der Narzisst ausgelöst hat. Er war vorher da!!!

      Ich wünsche dir alles gute auf deinem Weg…

  6. w sagt:

    Ich finde diesen Beitrag wiedermal sehr treffend.
    Da wird zum Beispiel schon mit dem Ölkännschen los gerannt wenn Nachbar`s Gartentor quietscht.
    Da wird der Grünschnitt für Nachbarn entsorgt die ihn sonst nicht mit dem Hintern ansehen.
    Da wird wild geernteter Salat in rauen Mengen an alle möglichen Bekannten geliefert wofür noch etliche Kilometer gefahren werden müssen.
    Dabei haben diese Personen selbst Zugriff darauf.
    Da wird zu Hause alles fallen lassen wenn irgend jemand ne Reparatur für irgendwas benötigt.
    Jedoch genau diese Art Reparaturen im eigenen Zuhause schon Jahre überfällig sind.
    Dieses Dienen ist hauptsächlich gegenüber Personen zu beobachten die in der Gesellschaft etwas gelten oder von denen sich in irgendeiner Weise Vorteile erhofft werden.
    Werden Vorteile durch Personen dieses Kreises nicht mehr erkannt, so werden diese auch von der Liste gestrichen.
    Denn „normale“ Bekannte von denen man keine besonderen Vorteile hat werden lieber ignoriert und ausgeschlossen.
    Als Partner schüttelt man Jahre lang den Kopf über dieses merkwürdige Verhalten und kann sich keinen Reim darauf machen.
    Man kann nicht verstehen das liebe Menschen aus dem Umfeld nicht zur Feier eingeladen werden dürfen, wogegen auf die Einladung anderer Personen bestanden wird zu denen man keine Verbindung hat
    Alles so unlogisch und verwirrend , nicht nachvollziehbar ….bis man es als Puzzlestein der NPS erkennt.

  7. Heiko sagt:

    Ich muss sagen, dass die Artikel hier immer schlechter werden und eine so komplexe Sache, so limitiert darstellt.

    „Der Narzisst“… Es gibt nicht den einen Narzissten. Dieses pauschale Betrachtung ist verab der Realität. Schon allein immer auf die Grandiosität abzustellen entspricht nicht den bekannten unterschiedlichen Ausprägungen des Narzissmus.

    Völlig außer Acht bleibt zudem, dass jeder Mensch ein Potpourri an Persönlichkeitsanteilen in sich trägt und, sofern es denn tatsächlich eine narzisstische PS ist, diese oft auch in Kombination mit anderen PS Auftritt.

    Pauschalisieren ist hier völlig unangebracht und führt letztlich zu „Diagnose“ durch Laien, wobei schon erfahrene Therapeuten damit Probleme haben.

    Diese inflationäre Verwendung des Begriffs „Narzisst“ ist hinsichtlich eines durchaus gesunden Narzissmus, den gesunde Menschen als Anteil in sich tragen, kommt einer Stigmatisierung sehr nahe.

    Ich kann nur jedem Betroffenen raten, die Perspektive zu wechseln und die Lösung der eigenen Probleme eben nicht im Gegenüber zu suchen… Das bindet nachwievor Lebensenergie und letztlich finden man die Lösung seiner Probleme nur bei sich selbst.

    Also, bei sich bleiben bringt mehr, als im Außen nach Schuld, nach Opfer und Täter zu suchen.

    Eigenverantwortung entwickeln, klare Grenzen setzen, damit man nicht wieder an Narzissten, oder Borderliner oder was auch immer für gestörte Menschen gerät.

    Übrigens, der Borderliner ist sehr ähnlich gestrickt.

    • lilli sagt:

      Heiko, das kannst Du alles in den Thementexten hier finden, bis zu den Gastbeiträgen der Fachärzte.

      • Heiko sagt:

        Und das es hier in Texten zu finden ist, berechtigt zur Pauschalisierung?

        Hilft das, Betroffene zu heilen?

        Wohl kaum, dies erreiche ich nur, indem ich bei mir selbst schau und die Möglichkeit nutze, die mir ein „Narzisst“ oder sonstig „Gestörter“ oder auch „Normaler“ gibt.

        Es wird etwas in mir ausgelöst, was schon lange in mir ist. Lange bevor der Narzisst in mein Leben getreten ist.

        Er ist Auslöser, nicht der Schmerz.

        Wer sich transformieren möchte, der sollte das bedenken und in sich selbst die Lösung für ein glückliches Leben suchen .. und eben nicht im Außen nach Schuldigen suchen.

    • Waltraud sagt:

      Man muss erst Mal dahinter kommen, das man es evtl. mit einem Narzissten zu tun hat, da diese unglaublich gut und geschickt vorgehen, um zu verschleiern, was ihr wahres Ansinnen ist. Und das dauert u. U. lange. Erst da kann man auch seinen eigenen Anteilen auf die Spur kommen. Das das nicht so einfach ist, beweisen die zahlreichen Geschichten. Deshalb ist die Aufklärung hier von unschätzbarem Wert. Durch das Wissen fällt nicht wieder auf die diversen Taktiken eines Narzissten herein, der leider auch nicht vor kriminellen Handlungen zurück schreckt, um sein Ziel zu erreichen.

    • egal sagt:

      Heiko, Du bist nicht zufällig ein astreiner Narzisst?
      Unter wie vielen Namen willst Du hier noch die ewig gleiche Gaslightingnummer abziehen?

    • Elke sagt:

      Also ich finde nicht, das „die Artikel hier immer schlechter werden“!! Ich muss im Rahmen einer humanitären Hilfsorganisation mit einem Narzisten zusammenarbeiten und finde die regelmäßigen „Updates“ hier sehr hilfreich, um die Nerven zu behalten und den Schaden für die Betroffenen auf der anderen Seite in erträglichen Grenzen zu halten.
      Sicher könnte man das auch sehr viel differenzierter betrachten, aber ich will ja keine Diplomarbeit zu dem Thema schreiben, sondern nur irgendwie klarkommen und meine Energie nicht auf Nebenschauplätzen vergeuden. Klar, jeder mag irgenwo auch narzistische Anteile haben, aber mit einem „echten Narzisten“ klarzukommen, ist schon noch mal eine ganz andere Nummer. Deshalb mein besonderer Dank an Herrn Grüttefien für diese Seite!!
      Und der heutige Beitrag bzgl. des „Guten Benehmens“ passt mal wieder zu 100% – und nervt ungemein im täglichen Umgang, wenn Formalien so sehr in den Vordergrund gestellt werden und das Hauptanliegen, die Arbeit am Hilfsbedürftigen, dabei völlig hinten runterfällt. Je besser man vorbereitet ist, desto weniger muss man sich darin verkämpfen und kann es möglichst beiseite schieben.

    • Anka sagt:

      Heiko,
      das stimmt.
      Genau um die Entwicklung der von dir genannten
      „Eigen-ver-antwort-ung“ geht es ja letztendlich.

      Dazu benötigt es aber eine ganz klare Erkenntnis der eigenen (früheren) Wahr-nehmung.

      Es stimmt natürlich, daß nicht jeder Mensch mit Teilen des o.g. Verhaltens ein pathologischer Narzisst ist.
      So wie es auch stimmt, daß nicht jeder Mensch mit starker narzisstischen Struktur zwangsläufig das o.g. Verhalten zeigen muß.

      Ich sehe den Artikel auch eher hilfreich für die „Rückerstattung“ der Richtigkeit der eigenen, anfänglichen Wahrnemung.
      Diese Variante trifft logischerweise nicht auf jeden „Suchenden“ zu…

      Das kann letztlich nur in der eigenen, persönlichen „Rückbesinnung“ erkannt werden.
      Danach geht es tatsächlich um die eigenverantwortliche Entscheidung, wie die eigene Zukunft „aussehen“ soll.

  8. lilli sagt:

    Hallo,

    übertrieben gutes Benehmen fand ich früher besonders,
    heute nehme ich dazu Abstand.
    An der Autobahnraststätte hielt mir ein Typ übertrieben lächelnd die Eingangstür auf, obwohl ich noch etwas entfernt war.
    Ich blieb stehen und suchte in meiner Handtasche rum,
    bis er weg war.

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