Der Narzisst nutzt Notsituationen eiskalt aus

Narzissten haben einen untrüglichen Instinkt für die Bedürftigkeit anderer Menschen und nutzen sie gnadenlos aus. Wenn andere auf Hilfe angewiesen sind und sich in einer seelischen oder materiellen Notlage befinden, stellt sich der Narzisst zwar gerne als aufopfernder Beistand zur Verfügung – jedoch nicht, ohne eine Gegenleistung zu erwarten. Er lässt eine Schuld entstehen, die der Betroffene später zurückzahlen muss.

Bild: © Nattanon – Fotolia.com

Die Krise anderer Menschen ist für den Narzissten die passende Gelegenheit, sich zum einen wieder einmal in den Vordergrund zu stellen, indem er mit seinem großzügigen Hilfsangebot seine Grandiosität zur Schau stellt und zum anderen die Notsituation eines anderen zum eigenen Vorteil zu nutzen. Er schreckt auch nicht davor zurück, unerhörte und sittenlose Bedingungen zu stellen, unter denen er bereit wäre, den Hilfsbedürftigen aus seiner kritischen Lage zu befreien.

Befindet sich der andere aufgrund seiner Notsituation in der schwächeren Position und gibt es keinen anderen Ausweg, als die Hilfe des Narzissten in Anspruch zu nehmen, muss er sich mit den unverfrorenen Forderungen des Narzissten auseinandersetzen. Zwar ist der Narzisst bemüht, den Schein zu wahren, indem er seinen Angeboten stets eine wohltätige Note verleiht und den Bedürftigen mit seiner Selbstlosigkeit und Großzügigkeit zu blenden versucht. Doch hinter seinen verschleierten Bemühungen steckt meist nichts Gutes. Oft genug hilft der Narzisst bereits im Vorfeld kräftig dabei mit, dass das Opfer überhaupt erst in eine Notsituation gerät, um dann seine Bereitschaft zu Zugeständnissen ausnutzen zu können.

Der Narzisst bringt den Partner in eine Notlage

Ein Beispiel: Der Narzisst möchte gerne alle Freunde zu sich nach Hause einladen und bittet seinen Partner, die Party vorzubereiten. Die Festlegung des Termins überlässt er seinem Partner. Als dieser die Einladungen versendet und auch schon einen Catering-Service bestellt hat, stellt der Narzisst entsetzt fest, dass er an dem geplanten Wochenende gar nicht kann. Diese Unaufmerksamkeit macht er dann dem Partner zum Vorwurf und unterstellt ihm eine schlampige Planung. Er lässt den Partner mit dem Problem allein, indem er äußert: „Du hättest mich ja mal vorher fragen können. Nun sieh zu, wie du die Kuh vom Eis kriegst!“

Der Partner lässt sich die Schuld an der mangelnden Terminkoordinierung geben und übernimmt die Verantwortung für das Malheur. Auf diese Weise gerät er in eine Notsituation und muss nun sehen, wie er die Gäste benachrichtigt und den Catering-Service umbestellt. Der Narzisst erkennt die Misere des Partners und bietet freundlicherweise seine Hilfe an: Er könne seinen Termin zwar verlegen, allerdings sei dies für ihn mit erheblichen Komplikationen verbunden. Er sei aber ausnahmsweise bereit, Schwierigkeiten auf sich zu nehmen, um dem Partner zu helfen. Gleichzeitig erwähnt er, dass er dem Partner nur dann den Gefallen zu tun wird, wenn dieser zu einer Gegenleistung bereit ist. Meist werden dann fragwürdige Forderungen gestellt, die der Partner in der Vergangenheit mehrfach abgelehnt hat, nun aber aufgrund der akuten Notlage anzunehmen gezwungen ist.

Da der Narzisst die Machtverhältnisse zu seinen Gunsten verschiebt und die Gewissenhaftigkeit des Partners ausnutzt, fällt nicht weiter auf, dass der Fehler eigentlich vom Narzissten gemacht wurde. Von Schuldgefühlen geplagt, glaubt der Partner, für die widrigen Umstände allein verantwortlich zu sein und seinen Fehler wiedergutmachen zu müssen. Der Narzisst schafft somit eine Notsituation, die im Grunde nur deshalb zustande kommt, weil der Partner – wie in diesem Beispiel – zu pflichtbewusst ist und die Ursache für die Panne nicht weiter hinterfragt oder sich nicht traut, den Narzissten zu kritisieren.

Der Narzisst lässt den Partner auflaufen

Indem er dem Partner eine Aufgabe oder eine Unternehmung besonders schmackhaft macht oder ihn um einen freundlichen Gefallen bittet, dessen Tragweite und Bedeutung für diesen nicht vollständig erkennbar ist, lässt der Narzisst ihn ins offene Messer laufen. Kommt es dann zu Problemen, spielt der Narzisst den Ahnungslosen und behauptet, sich gar nicht vorstellen zu können, wie es zu diesen Schwierigkeiten kommen konnte. Allerdings vergisst er nicht zu erwähnen, dass ihn keine Schuld an den unglücklichen Umständen trifft, sondern dass es allein dem Fehler des Partners zu verdanken ist, dass dieser nun in der Klemme sitzt. Da sich der Partner nicht vorstellen kann, dass ein Mensch, der behauptet, ihn zu lieben, so arglistig vorgehen kann, erkennt er nicht das intrigante Spiel.

Aufgrund ihres starken Wunsches nach Unabhängigkeit und Selbsterhöhung streben Narzissten immer nach dominanten Positionen – sei es nun am Arbeitsplatz, in Vereinen oder in einer Partnerschaft. Der Narzisst braucht diese Vormachtstellung und erwartet von seinen Mitmenschen Unterwerfung und Gehorsam. Insofern arbeitet ein Narzisst immer daran – wenn auch oft sehr subtil -, dass sein Gegenüber sich stets in einer defensiven Position befindet. Gerät dieser dann noch in eine Notlage, braucht er die Hilfe des Narzissten, um sich aus der Krise zu befreien.

Der Partner ist dann gefangen wie die Fliege im Netz der Spinne und der Narzisst kann mit seinem bestialischen Raubzug beginnen. Genüsslich kann er den Partner mürbe machen, den Preis für seine Hilfe frei bestimmen, den Partner zappeln lassen, wenn dieser nicht auf seine Forderungen eingeht, oder das Leid sogar noch erhöhen, indem er die Hilfe unterlässt oder sich weitere Schikanen ausdenkt. Zuweilen macht es sogar den Eindruck, der Narzisst habe nur darauf gewartet, dass der Partner endlich in eine derart hilflose und unwürdige Position gerät, nur um ihm zeigen zu können, wie viel Macht er über ihn besitzt und wie abhängig der Partner von ihm ist.

Emotionale Erpressung

In Beziehungen neigt der Narzisst zu emotionaler Erpressung, wenn der Partner auf Hilfe  angewiesen ist. Der Narzisst droht dann z. B. mit einer Trennung, wenn der Partner nicht bereit ist, auf seinen Vorschlag einzugehen. Er spielt mit der Angst des Partners, verlassen zu werden und allein zu sein. Partner, die sich emotional extrem abhängig von einem Narzissten machen, sind leicht zu Zugeständnissen bereit, nur um den Schmerz einer Trennung nicht erleben zu müssen. Der Narzisst weiß um diesen Umstand und nutzt das zarte Nervenkostüm seines Partners aus.

Gerät der Partner in finanzielle Schwierigkeiten oder zeitliche Engpässe, benötigt er dringend Informationen oder Gegenstände, zu denen nur der Narzisst Zugang hat, steht der Narzisst dem Partner nur unter der Bedingung bei, dass dieser eine Gegenleistung erbringt. Selbst bei einer schweren Krankheit des Partners schreckt der Narzisst nicht davor zurück, seine großmütige Hilfe in einen genialen Deal zu verwandeln. Der Narzisst verlangt dann von dem ohnehin geschwächten Partner etwas, zu dem dieser gar nicht imstande ist. Doch das interessiert den Narzissten nicht. Er lebt nach der Devise: „Wenn du etwas von mir willst, dann musst du etwas für mich tun!“

Wenn dem Partner eine Angelegenheit besonders am Herzen liegt – er z. B. möchte, dass der Narzisst an seinem Geburtstag den ganzen Tag mit ihm verbringt, dieser an dem Tag aber arbeiten muss –, nutzt der Narzisst den starken Wunsch des Partners, indem er ihm zwar den Gefallen tut, gleichzeitig sein Entgegenkommen jedoch an Bedingungen knüpft. Will der Partner also auch auf seine Kosten kommen, muss er sich seinen Wunsch bei dem Narzissten durch das Eingehen einer Schuld erkaufen.

Besonders bei getrennt lebenden Elternpaaren kann ein narzisstischer Elternteil die schwächere Position des anderen Elternteils eiskalt ausnutzen, z. B. wenn die Kinder vorrangig bei ihm leben und der andere Elternteil immer darum bitten muss, die Kinder sehen zu dürfen. Die Kinder werden dem anderen Elternteil nicht freiwillig mitgegeben, sondern nur unter der Voraussetzung, dass dieser den Forderungen des narzisstischen Elternteils vollständig nachkommt.

Die Lust am Quälen

Ein Narzisst macht eben nichts selbstlos. Wenn er sich schon bemühen muss, dann soll für ihn dabei auch etwas herausspringen. Da er aber nicht als widerlicher Schurke oder kaltblütiger Erpresser erscheinen möchte, werden die Umstände so gewählt oder inszeniert, dass er als Unschuldslamm dasteht und angeblich großzügig für den Partner in die Bresche springt. Für seine Barmherzigkeit lässt er ganz nebenbei eine Schuld entstehen, an die er seinen Partner fortan bei passenden Gelegenheiten erinnern wird.

Es bereitet einem Narzissten beinahe diebische Freude, andere auf sadistische Weise zu quälen. Wenn der andere leidet und nur er die Macht besitzt, ihn von seinem Kummer zu befreien, dann erregt ihn diese Situation. Er erlebt dann sogar doppelten Genuss: zum einen, wenn er mit ansehen kann, wie sich der andere quält, und zum anderen, wenn er ihn dann gönnerhaft aus seiner Notlage befreit und so dem Grauen ein Ende bereitet.

Weil der Narzisst vordergründig anständig und sehr subtil vorgeht, erkennen die Opfer nicht, dass er in den meisten Fällen das Leid selbst auslöst. Und groteskerweise verspüren die Opfer auch noch Dankbarkeit, wenn sie von dem Narzissten aus ihrer Notsituation befreit werden. Dadurch fühlen sie sich sogleich erneut schuldig, weil der Narzisst so ritterlich für sie durchs Feuer gegangen ist, was die emotionale Abhängigkeit weiter vertieft.


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Veröffentlicht in Blog, Eigenschaften eines Narzissten
60 Kommentare zu “Der Narzisst nutzt Notsituationen eiskalt aus
  1. corinne sagt:

    ich glaube, der mann,mit dem ich 17 jahre zusammen bin und da von 15 v erheiratet , ist auch ein lupenreiner narzisst. sorry,meine tastatur ist defekt..

    die letzten jahre wurden immer schlimmer. wir stritten viel und die luft war raus. lebten einfach deshalb nur noch nebenher. dachte ich..

    bis ich übrs internet mich über die NPS eingelesen habe… es ist, als ob sie überall genau unsere ehe schildern. die streits kommen, weil ich mir nicht alles gefallen lasse und mich auch inzwischen zurück gezogen habe.
    freunde hat er schon lange weggeekelt . bis auf 2 die mir gelieben sind. verwandte haben wir beide keine mehr,aber eine 12-jährige tochter.

    seiner meinung nach müsste ich ihm, der bildungsmäßig unter mir ist sogar, noch heute die füsse küssen, dass sein blick mich traf… tz….heute kann ich ihmgar nichts recht machen. kaffe u strak, wäsche nicht gut genug, haushalt garten und tiere haus und tochter schule UND halbtagsjob sind ja nix.. ich wärefaul.. er spricht gerne herablassend und wenn etwas malschief geht, bin immer ich schuld. was ihm unangenehm ist schiebt er einfach immer auch noch mir zu.. ich bin mega-kreativ und handwerklich sehr begabt,habe das haus hier fast alleine renoviert, was wir gekauft haben vor ein paar jahren … wer laubt, dass da mal ein ehrliches lob kam .. fehlanzeige— gemeinsame hobbies haben wir keine, da er einfach keine hat und meine findet er alle doof…seine aussenwirkung ist ihm mega wichtig und er ist eitel wie sau, was auch wegen midlifecrisis jetzt verstärkt ist. das war es auch wohl dann, weswegen er mir letzten herbst eine monatelange affaiere mit einer ex- kollegin beichten musste. er hat soagr erwogen dafür alles hier aufzugeben… ich gab ihn frei .. erst da hat er sein spiel beendet und mein leid und die affaire beendet. und ich blöde kuh hab ihn wieder genommen.. anschliessend hat er dann wochenlang eine seelische krise nach der anderen gehabt. nicht ich … und hab ihn aufgebaut.. und kaum dass sein ruf und selbstbewusstsein wieder hergestellt war … wieder deise einsamen entscheidungen.. belügt mich in finanzielen dingen einfach und behandelt mich wie ein kind, beleidigt mich wenn es zum streit kommt und wertet mich ab und alles,was ich schaffe.. ER bestimmt, ws wie essen, wann wir wohn gehen in der freizeit und über das maßgebliche gehalt,was er ja verdinet kann ich nicht mal verfügen und er bestimmt auch da einfach .. manchmal frat er zwar pro forma, aber alles, was ich vorschlage wir zu 99% dann abgelehnt- dann das spiegeln … geradezu klassisch … macht er auch .. und dieses spielchen mit dem verwirren.. er verlegt dinge 8 wie ich dachte unabsichtlich) und jagd mich dann es zu suchen, weil ER es ja nie gehabt hätte, legt mir worte in den mund, die ER so gesagt hat, nicht ich… mutmaßt dinge bei mir, die er wohl selber gemacht hat.. huet auch schon wieder streit…mir ist der kragen geplatzt.. der herr lässt sich seit 3 wochen krank schreiben wegen des tollen wetters und kümmert sich nur um sich mal wieder und wenn der “ einkaufen “ geht .. den ganzen vormittag … er leistet hier alles alleine .. ich könnt nur och kotzen… sogar einen lehrgang hab ich gemacht um sein eiziges hobbie mit ihm teilen zu können … prüfung gerade bestanen .. da versucht er auch mir es madig zu machen und behandelt mich,alsob ich zu blöd zum armen wäre… dann allgemein der lieblose umgang .. keine berührungen mehr oder so .. knappe anweisungen.. blödebemerkungen bber meine kleidung.. ich spare wo es geht für das haus … er gönnt sich nur das beste ..wenn ich ehrlich bin.. ich habe mich damit abgefunden offenbar… dass das hier nur noch ne art wg ist. … da ist das kind, das haus und die angst sozialfall zu werden.. natürlch habe ich auch noch immer gefühle fürihn. es gab auch genug schöne zeiten nach so viel jahren aber lieben kann man es nicht mehr nennen, wenn man denkt, das der andere einen so wenig schätzt. kann gut sein, dass er will, dass ich nun gehe, damt er dass seinem bekanntenkreis besser verkaufen kann. derarme amemann wurdeja schon von der ersten frau angeblich urplötzlich verlassen … da wegen eines anderen .. aber wer weiss… inwischen musste ichmehrmals erfahren dss der nach aussen so überaus korrekte sympath eiskalt lügen kann…ach so.. sex … will er natürlich auch ..und bgreift nicht einmal, dass ich keine lust habe mit jemand der mich so wenig schätztund mich ansonsten links liegen lässt.. da ist null romantik ..ack zack.. auf ansage und sofort.. ansonsten wird geschmollt und genervt abgeogen nach demmotto .. selbst dazuist die nichtzu gebrauchen …

    orletztes jahr wurde bei mir deperession diagnostiziert,-das aber ach wegen beruflicher probleme, was er beächelt hat und mich null unterstützt hat.. dann wäreich fast via alkohol abgestützt.. habe ich alles umschifft überstanden und abgebogen… und jetzt wo ich weiss wie man mit narzissten umgeht wird er mich kennenlernen!!! z.b. werde ich mindestns dreimalam tag gefragt ob ich finde, dass er dicker geworden sei (wobei er echt schlank ist ) bisher hab ich immer sein äussers gelobt über den klee. das ist v orbei.. ich werde ihn sagen, das er bauch hat und doch mal gerne ins fitnesstudio könnte und jeden makel erwähnen .. malsehen wie ihm das schmeckt…. man muss doch ehrlich sein,gell ?

    • Lise1 sagt:

      Eigentlich geht man mit ihm um, indem man sich um sich selber kümmert. An die Ursache der Depressionen geht und sich gegen ihn abgrenzt, Z. B durchkonsequentes Verlassen und Nichtbeachten.

      Im Streit oder durch Erniedrigen gewinnst du nicht gegen einen Narzissten!Der hat da länger Training als du. Außer du bist selber heil und autark, aber dann wärst du nicht hier und müsstest so traurige Dinge schreiben.

      Also sei ihm nicht auch noch darin gehorsam, in dem du ihm verstärkt Negative Beachtung schenkst und ihm Werkzeug in die Hand gibst, dass er sich als Opfer darstellen kann.

      Wie man Narzissten behandelt hat nichts damit zu tun, dass man sich über sie stellt oder die unter sich stellt, sondern dass sie einem egal sind und man seinem Leben mehr Sinn gibt, als sich im positiven oder negativen mit ihm zu befassen. Besser ist, du beachtest deine Wunden, deine Gefühle deine Sehnsüchte und Bedürfnisse, damit du in ein gutes Leben kommst.

      Da du eine Diagnose Depression hast, gehe ich davon aus, dass Therapeuten dich begleiten können, aus deiner bisher auswegslos erscheinenden Lage hinaus gehen zu können, denn Auswegslosigkeit macht depressiv. Aber du bist an einen Schritt angekommen, wo du jetzt oder bald Alternativen für ein sinnvolles Leben suchen kannst. Dich vom Narzissten dazu bringen zu lassen, dich immer weiter aufzuregen, gehört nicht dazu. Ihn zum Opfer zu machen auch nicht!

      Dein Leben lebenswert zu machen, das gehört dazu. Also such das Eigene, was dir entspricht, es ist verschüttet, und es wird auch mit therapeutischer Hilfe dauern, der Anfang ist gemacht!

  2. Nicht bekannt sagt:

    Guten Abend zusammen.

    Ich bin wahrscheinlich einer der jüngsten hier, gleichzeitig aber auch mitten drin was das Thema Narzissmus betrifft.
    Ich bin männlich, 20 und stark untergewichtig.
    Ich bin sehr unzufrieden mit mir selbst, warum genau weiß ich selber nicht. Was ich besonders gut kann weiß ich nicht. Ich habe dauernd Kopfschmerzen und Stimmungsschwankungen, Appetitlosigkeit.

    Habe jetzt mein Abitur auf einem Wirtschaftsgymnasium gemacht und fange ein BWL Studium im September an. Zurzeit wohne ich leider Gottes in dieser komplett zerstörten Familie und man ist dabei mich langsam auszusortieren.

    Mein Vater ist das Problem. Kontrolliert mich, meine Mama und meine 2 kleineren Brüder (15) und (17). Nachdem ich mich hiermit beschäftigt habe, habe ich mich so gefühlt als hätte mir jemand geholfen, aufzuschreiben was ich nicht in Worte fassen konnte. Für mich gab es keine Erklärung für dieses Verhalten.. dann hast du was deinen Freunden erzählt und die dachten immer ich erzähle irgendeinen Schwachsinn oder übertreibe. Trotzdem bleibt es für mich die traurige Realität.

    Alles was es zu dem Thema gibt, ging mir genauso durch den Kopf.. ohne das ich davon wusste. Und dann stieß ich hier auf diese Seite und musste feststellen, das die Menschen die ärmsten sind. Die haben rein gar nichts geschafft was Familie angeht, außer sie kaputt zu machen. Und das immer und immer wieder.. es wird von Phasen gesprochen oder Notsituationen die ein Narzisst ausnutzt oder sogar vorher plant, in denen er dann helfen kann.
    Dann denkt man mal wirklich drüber nach und man merkt das man sein ganzes Leben lang von vorne bis hinten verar***t wurde.

    Wichtig ist vielleicht noch zu erwähnen das ich jemand bin, dem Familie sehr wichtig ist. Meine Eltern hatten letztes Jahr einen Riesen Streit.. ich kann es nicht sehen wenn mein Vater meine Mutter an der Leine rumführt und wie sie sich gegenseitig mit Worten zerfetzen. Beim Abendbrot mit meinen 2 kleinen Geschwistern. Der mittlerweile ist wahrscheinlich (genauso Wie ich damals, depressiv und weiß nicht wohin mit ihm), der kleinste tut mir am meisten leid weil er derjenige ist, der die meiste Aufmerksamkeit für sich beansprucht, weil er gerne witzig ist. Das passt meinem Vater aber nie, schaut ihn dann mit diesem Blick an… jeder kennt diesen Blick. Immer wenn er mich so ansah, hat er mir mein Herz zerrissen. Ich sah nur Hass, Unzufriedenheit oder was auch immer in seinen Augen, aber keine liebe. Ich wusste nicht wie ich diesen Menschen glücklich machen sollte..
    Für ihn ist die Familie nichts. Wenn ich weine, macht er sich drüber lustig und nennt mich eine „Pussy“.. er hat nie Gefühle interpretieren können.
    Erinnere mich, wollte mit ihm reden. Habe ihn gebeten sich nach der Arbeit zu treffen irgendwo, wollte über meine Mama sprechen weil ich merkte ihr geht es nicht gut.. ja, Gespräch lief wie jedes andere ( bestimmt 10x im Jahr gab es Gespräche abends am Tisch. Ca. 4-5h eine Sitzung ) darauf hinaus, das ich der größte Asi auf der Welt bin, nichts geschissen bekomme, mich schämen muss und mich von meinen Brüdern fernhalten soll. Ich wäre schizophren und nutzlos, depressiv und ein Wrack.

    Alles läuft so wie er es will. Bei dem Streit war ich freiwillig derjenige der sich für die Familie einsetzt. Ich konnte mir das nicht ansehen, geschweige denn zuhören. Sachen haben sie mir unter 4 Augen erzählt… da will man gar nicht fragen was der andere davon denken würde wenn er es wüsste. Auf jeden Fall war ich da für ihn gut weil ich für ihn da war..

    Aber wie immer, irgendwann dreht sich das wieder und der gleiche Mensch so wie du ihn kennst steht vor dir. Undankbar für alles was du getan hast. Familie? Scheiss egal. Ich bin ja das Problem, nicht die Beziehung meiner Eltern. Das war dann die Dankbarkeit dafür.
    Ich war und bin an allem schuld. Die Urlaube wären schöner gewesen ohne mich (mittlerweile bin ich wenn sie weg sind alleine zu Hause), ich mache die Familie kaputt, ich störe den Frieden, bin der Asoziale Vollidiot der „krank“ ist.

    Damals hat er mich dann auch zur Psychologin geschickt weil er dachte es stimmt etwas nicht. Und jetzt ist mir auch klar was, oder warum er das dachte. Weil ich nicht so geworden bin zum größten Teil wie er es wollte. Meine Psychologin stellte mit 8 Jahren Depressionen fest. Mit 13 bekam ich Medikamente für 2 Jahre. Dann mit 18 gab es einen Rückschlag nachdem ich ein Jahr in Amerika lebte und die Highschool besuchte.
    Diese Medikamente haben mich aber so verstrahlt, das ich die dann selber abgesetzt hatte. Weil mir war klar, das kann so alles nicht stimmen. Wie kann jemand selber, von alleine depressiv werden? Die Schuld lag ja immer bei mir, ich mache mich selber unglücklich mit dem was ich mache. Ja, bis mir auffiel das mein Papa ja immer aussuchte was ich machen muss und was nicht. Kein Wunder wenn man zu allem gezwungen wird und komplett eingeschüchtert ist.
    Entweder du gefällst ihm oder nicht..

    Das eine Jahre Amerika zeigte mir, was ich alles kann. Ich habe 12kg in einem Monat zugenommen als ich wirklich realisiert habe was es bedeutet zu leben. Das waren die verlorenen Kilos und vor allem Muskeln. Da hab ich zugenommen sie sonst was. War super zufrieden, hatte Freiheiten, und konnte machen was ich wollte, wie man so schön sagt. Und ich glaube wir wissen wovon ich spreche. Nichts verbotenes, sondern das was man selber wollte ohne das dir jemand versuchte es auszureden..

    Dann aber wieder hier angekommen.. er fing an mir zu sagen wie schlecht es sei 4x oder mehrmals die Woche ins Gym zu gehen.. und wie immer fiel man auf alles rein und ich muss sagen, die Kindheit die ich hatte und noch habe, ist die allergrößte Scheisse und Verarsche was mir mein Leben bis jetzt zu bieten hatte. Ich bin sowas von unglücklich und so abhängig von diesem Menschen, der alles kaputt macht. Sozusagen macht man sicher immer weiter kaputt..

    In diesem besagten Jahr hatte ich es geschafft ich selber zu sein. Und da mir das wieder schlagartig genommen wurde, verschlimmerte sich alles. Weil ich wusste wie es war, zu leben und glücklich zu sein.
    Ich bin der Rebell schlechthin. Schade nur das meine Eltern und ja leider meine Mama mittlerweile auch, nicht verstehen das sie Schuld daran haben das ich so bin. Ich sage nicht, das ich nicht hätte anders handeln können ich manchen Situationen, aber ich wollte es aus Prinzip nicht weil ich mir mein Leben nicht so nehmen lassen wollte.

    Alle Menschen die ich kennenlerne oder mich kennengelernt haben, können nach kurzer Zeit mehr über mich sagen, was mich traurigerweise erstaunt, weil es mich glücklich macht. Selbst mein Kopf sagt mir, Moment? Das kann doch nicht sein, wieso sagt der Mensch positives zu dir?
    So weit ist es schon gekommen..

    Und jetzt ist der Punkt da, wo ich nicht mehr kann. heute hätte mein Geburtstagsessen stattfinden sollen. Vorab, Familie war jetzt weg die Tage, an meinem Geburtstag nicht da.

    Der Vater hatte sich dann die Tage wieder mit mir gestritten und mir seit längerem mal wieder mit der Hand gedroht mich zu schlagen. Bin erstmal Richtung Zimmer als er auf mich zukam und meinte, schlag mich doch!! – was läuft dann bei solchen Menschen?
    Danach entschloss er sich dem Essen nicht anzuschließen. Dafür fuhr er in die Firma, Sachen erledigen. Gut dachte ich mir, gehe ich mit meiner Freundin und meiner Mama und den Brüdern essen…
    Hatte dann eine kleine Auseinandersetzung nachdem ich meiner Mama sagte ich bin mittlerweile völlig am arsch. Habe gesagt ich habe keine Lust auf nichts, ich muss raus und das sofort.. der ganze Stress, die Magenprobleme und der ständige Gewichtsverlust kommt nicht von mir sondern von diesem vergifteten Umfeld.
    Jetzt hätte man denken können sie versteht einen, redet darüber.. aber nein, ich soll die Schuld nicht auf andere schieben und aufhören mich anzustellen. Ist die jetzt genauso wie mein Vater?
    Da war ich natürlich richtig sauer weil ich mir sowas nicht anhören muss, wenn ich einfach nur reden will! Über meine Gefühle..

    Naja, ich holte mein freundin ab. Waren pünktlich da. Ich schrieb eine Nachricht, sagte wir sind da.

    Antwort: „?????????? Wir nicht. So wie du das Haus verlassen hast!
    Gib mir die Quittung ich überweise es dir!“

    Jetzt die Frage, Was zur hölle habe ich getan?? Ich habe nichts getan außer mich ein wenig gestritten, was hier an der Tagesordnung steht.

    Dann war natürlich Ende bei mir, mit sowas kann ich nicht umgehen da werde ich ganz schlimm traurig und ich weiß ganz genau das meine Brüder gerne dabeigewesen wären.

    Bei uns gibt es nur Stress, keine Liebe.. entweder du machst oder du hast verkackt. Mach das was du für richtig hälst und hör dir an wie scheisse du bist. Sag deine Meinung und hör dir an wie asozial du bist. Wie undankbar du bist. Ganz im Ernst, für was soll ich dankbar sein? Für die Depression? Für mein kaputtes Selbstwertgefühl.. für meine Unsicherheit? Für meine Angst komplett zu versagen.. dafür das ich niemals weiß wie ich mit so etwas in der Zukunft umgehe? Ich habe (fast) alles was ich brauche, aber nie das bekommen was ich wollte. Niemals.. nicht ein einziges Mal. Und das war Liebe, Verständnis und Zuneigung.

    Und was einer anfängt, macht der andere auch nach. Meine Mama langsam auch. Ich kann nichts machen, meine Brüder tun mir am meisten leid. Hätte ich Geld würde ich denen was zum bleiben kaufen.. damit die dann in Ruhe ohne kaputt zu sein, Menschen sein können die sie sein wollen und ihr neues Leben nach dem Studium ohne fragen, starten können.

    Es ist schade das ich so spät realisiert habe was da eigentlich anging und noch abgeht. Das ist eine ernste Sache und meiner Meinung nach sollte man diese Menschen zwangseinweisen. So leid es mir auch tut das zu sagen, weil ich das niemanden gönne, aber in diesem Fall macht 1 Mensch, das Leben aller anderen, ganz langsam, Stück für Stück kaputt und freut sich, dann immer wieder derjenige zu sein, den Menschen aus der patsche zu helfen. Wie krank und ekelhaft ist das denn bitte? Sowas macht die Gesellschaft kaputt..

    Die Frage ist, was kann man tun.. wie gehe ich in Zukunft mit diesem Menschen um. Ich bin noch 4 Jahre auf ihn angewiesen. Ich dachte immer, irgendwann schafft man es mit der Familie.. aber nachdem was ich jetzt weiß… man kann nichts machen. Nur distanzieren, was ich vorerst nicht kann.
    Und das macht einen verrückt, man wird einfach nur krank und ich bin so enttäuscht von meinem ganzen Leben.. einfach 20 Jahre für die Tonne. Das sage ich nicht so, das ist mein voller ernst. Nichts, aber auch gar nichts habe ich als echte Liebe empfunden. Nur die gespielte, die dann irgendwann aufflog.. von außen hui, innen pfui. So sieht’s aus.. aber keiner verstehts. Zumindest nicht die, die es selber nicht kennen. Und dann ist es auch unglaubwürdig weil es schon so krank zu Hause abläuft. Die denken einem gehts gut, sehen nur das was man hat und nicht was einem fehlt..

    Ich habe mich echt alleine gefühlt.. aber zum Glück bin ich das nicht. Hätte niemals gedacht das man leben extra zerstört.. Weil man krank ist und ein Narzisst ist. Und mein Leben lang bis heute, dachte ich das ich der kranke hier im Haus bin. Dabei bin ich wahrscheinlich der normalste Typ den jeder gern hat, außer die eigenen Eltern.

    Ich bin sprachlos..

    • Waltraud sagt:

      Hallo,
      ich kann Dir nur zustimmen; man ist sprachlos. Und es ist so traurig, wie lange solche Menschen unerkannt bleiben. Aber wie soll man drauf kommen, das einem absichtlich? oder aufgrund der Störung soviel massiv geschadet wird.
      Das Du jetzt weißt, womit Du es zu tun hast, ist trotzdem ein Segen. Vielleicht solltest Du nochmal professionelle Hilfe in Anspruch nehmen, um besser damit umgehen zu können.
      Ich drück Dir die Daumen. Und Du weißt jetzt, es ist nichts Deine schuld.
      Vielleicht nimmt Dir das schon eine Last von den Schultern.

      LG

      • Nicht bekannt sagt:

        Nachdem ich hierauf gestoßen bin war mir sofort klar ich brauche Professionelle Hilfe bevor ich selbst verrecke..

        Sagste ihm mal er solle mal zum Psychologen gehen, rastet der komplett aus. Damit beleidigst du ihn ja.. helfen würde es wahrscheinlich etwas aber ich finde es Wahnsinn wie manche Menschen ticken.

        Ich frage mich ob die wirklich alle schuld von sich weisen.. ob die sich das wirklich nicht eingestehen können. Also ob sie es gar nicht wissen oder nicht wahrhaben wollen. Beides für mich unerklärbar.

        Vor allem weil ich das genaue Gegenteil bin. Ich bin sehr emotional und kann diese sehr gut deuten wenn ich Leuten ins Gesicht schaue. Das habe ich gelernt.. aber niemals hätte ich gedacht das man mich so hart verarscht, das da jemand lebt um das was er gezeugt hat, auszunutzen um sich glücklich zu machen.

        Er hatte mir immer gesagt wie unglücklich ich doch wäre und ach ich kriege nichts hin, Versage überall. Selbstwertgefühl ist im Keller und ich werde es zu nichts bringen.
        Jetzt weiß ich das er immer von sich gesprochen hat..

        Und kann ich das wirklich mit meinem Gewissen vereinbaren, mit diesem Menschen abzuschließen?
        Ich meine, ich kann nichts machen außer nicht bei ihm zu sein.. mich ekelt das einfach nur an, für sowas habe ich kein Verständnis. Ich bin so ein unglücklicher Mensch das ist nicht in Worte zu fassen. Ich wusste immer das etwas nicht stimmt.. irgendwie liebt man ja seine Eltern, aber das ist diese unechte liebe die er erzeugt hat. Und innerlich hasse ich hin, dankbar kannn ich für nichts sein. Für gar nichts.. meine Kindheit hat er mir kaputt gemacht, das muss ich mir klarmachen. Sowas ist niemals zu verzeihen..

        • Lilith sagt:

          Hallo Nicht bekannt,
          deine Geschichte ähnelt der Meinen.
          Ich habe meinen Vater auch gehasst und sogar meine Mutter angeschrien, wie sie denn so ein Arschloch hat heiraten können.
          Ich wurde in Allem was ich gut kann gebremst, niedergemacht oder mir wurden Steine in den Weg gelegt.
          Ich hatte zu funktionieren! Arbeiten und brav sein.
          Ich war ein kluges,empfindsames und künstlerisch begabtes Kind.
          Das war aber nicht gewünscht.
          Außer manchmal, zum Angeben.
          Und so lebte ich wie eine Auserirdische in einer sehr einfachen und groben Familie.
          Ich habe wie du, immer dagegen gekämpft.
          Meine Familie hat ein Studium und eine künstlerische Laufbahn verhindert und noch Vieles mehr.
          Mit 18 bin ich abgehauen und habe ein sehr wildes Leben geführt.
          Ich wusste manchmal nicht wo ich mein Essen herkriegen sollte, aber ich war frei.
          Das mit den Geschwistern kenne ich auch, ich habe teilweise die Mutterrolle übernommen.
          Habe sie mit erzogen und ihnen Liebe gegeben.
          Auch war ich oft der Prellbock dazwischen.
          Für die Beiden war es furchtbar als ich ging, aber ich konnte um Meinetwillen nicht mehr bleiben.
          Mir hat Abstand und ein neuer Freundeskreis und Erfolg in meinem Beruf geholfen und Kraft gegeben.

          Du bist nicht verantwortlich für deine Familie!
          Du bist verantwortlich für dich!

          Ich weiß……..es tut furchtbar weh und du hast bestimmt auch ein schlechtes Gewissen wegen deiner Geschwister, aber zuerst mußt du stärker werden und auf dich schauen.
          Ich will dir keinen Rat geben, aber vielleicht durch Abstand, dein Studium und ein neues Umfeld findest du in deine Kraft.
          Du kannst sie nicht ändern, aber für dich kannst du sehr wohl etwas tun.

        • Waltraud sagt:

          Hallo Nicht bekannt,
          wie Du hier bestimmt schon gelesen hast, werten sie andere ab, weil sie sich selber größer, besser und grandioser darstellen wollen. Niemand darf ihnen den Rang ablaufen. Das werden sie zu verhindern suchen, solange Du/wir das zulassen. Dazu muss man aber erst mal hinter dieses ganze verdrehte Konstrukt kommen.
          Dieses Verhalten zu begreifen, ist nicht nur schwer, sondern fast unmöglich. Erst solche Seiten, wie diese hier, bringen Klarheit und Wahrheit und sind wirklich ein Segen.
          Und Menschen an sich zu binden (ketten) ist ihnen ein grosses Bedürfnis, dazu bedienen sie sich aller möglichen Methoden; Charme,Lügen, manipulieren, abwerten, Abhängigkeit erzeugen….usw.
          Als Erwachsener hat man schon schlechte Karten, als Kind ist es noch mal eine ganz andere Nummer. Ihre eigene Schuld laden sie auf ihr Umfeld (Familie) ab, sie selber sind schließlich nicht
          verantwortlich, egal was sie Dir angetan haben und das können sie nach aussen wunderbar präsentieren. Solange man ihren Spielchen unwissend ausgesetzt ist, hat man keine Chance. Wenn Du weisst, wie der Hase läuft, kannst Du dich vielleicht abgrenzen oder Dir Strategien überlegen. Aber: gib ihm keine Nahrung mehr. Wenn Du dich schlecht fühlst, fühlt er sich automatisch besser.

    • Goldmund sagt:

      Ich rätsle noch heute, ob meine Eltern Narzissten sind oder nicht.

      Doch eines sollten wir uns stets bewusst sein: Sie haben uns unser Leben geschenkt! Sie haben uns gross gezogen und ernährt. Wir hatten ein Dach über dem Kopf! Eltern tun ihr Bestes, was noch lange nicht heisst, dass das, was sie tun auch gut ist. Aber sie tun, was sie können und sie haben auch ihre eigene Geschichte. Das sollten wir immer im Hinterkopf haben! Sie sind unsere Wurzeln.

      Nun, das einzige, was ich dir raten kann, ist, zu schauen, dass du möglichst schnell etwas Geld verdienst und dann dein Elternhaus zu verlassen. Wer narzisstische Eltern hat, hat ein schweres Los, denn sie bleiben IMMER unsere Eltern. Groll oder gar Hass hilft nicht weiter. Im Gegenteil: er schadet uns. Wir tragen diese Energie mit uns herum. Deshalb ist es wichtig, verzeihen zu können, was auch immer geschah. Und dann unseren eigenen Weg gehen. Falls du es dir dann finanziell leisten kannst, würde ich auch eine Therapie empfehlen. Solange dies finanziell nicht drin liegt, empfehle ich entspr. Literatur und sich im Internet über Narzissmus schlau zu machen. Auf Youtube gibt es ein paar sehr gute Beiträge dazu.

      Viel Kraft und alles Gute!

      • Lise1 sagt:

        Erst den eigenen Weg finden und dann überlegen, ob man verzeihen will, Goldmund. Es gibt Dinge, die sind nicht zu verzeihen!
        Es gehört zur schwarzen Pädagogik, durch das Gebot den Eltern Anerkennung zu zollen, die Qual und Erniedrigung immer weiter hinzu nehmen. Das Verzeihen sollen hat Scheinerklarungen mit angeblich schädlichen wirkendenden Kräften, das ist aber Manipulation. Wer ein Gefühl für seine Unversehrtheit irgendwann entwickeln kann, weiß später, ob er nachsichtig sein möchte oder nicht.

        Nur weil die Eltern einen erzeugt haben, lässt sich kein Dankbarkeitsanspruch herleiten. In vielen Fällen wurden ja die Kinder aus anderen Gründen als aus Liebe geboren.
        Eine Schuld, die lebenslang nicht ruckzahlbar ist, egal was man macht, mit der stimmt was nicht. Die Schuldigkei zu sagen die Eltern bleiben Eltern und man hat ihnen seine Existenz zu versanken, wäre so eine Schuld, die den lebenslangen Missbrauch und das benutzt werden (dass andere sich überlegen fühlen, obwohl sie es in keinster Weise sind) ermöglichen.

        Wenn man schreibt, Familie ist einem wichtig… dann baut euch eine gute Familie auf. Die Eltern sind ja keine, man hechelt bloß der Liebe hinterher, die nicht kommt und die Eltern meinen noch, an nichts Schuld zu sein. Warum sollen die Vergebung verdient haben?

        Vergebung erfordert Einsicht und das Bemühen, das Bisherige nicht mehr geschehen zu lassen. Vergebung muss verdient werden. Solange da nicht kommt heißt es nur ganz klar Abstand halten, die Eltern haben alles, aber auch alles dafür getan. Nun dürfen sie nichts weiter als ihre Ernte bekommen.
        Wenn die ihnen nicht passt, dürfen sie sich ändern und hoffen es gelingt, aber darauf hoffen würde ich nicht, es hat auch nichts mehr mit dem erwachsenen Kind zu tun, das genug zu tun hat auch ohne ständiges Kraft-genommen-bekommen ihr tägliches Leben zu meistern.

        Man ist auch als junger Erwachsener nicht auf die Eltern angewiesen, man kann arbeiten und eine eigene Wohnung oder WG suchen und später studieren.
        Die Eltern fühlen sich noch toll, dem Studenten Geld zu geben und eine neue Pflicht zur Dankbarkeit erwächst…
        Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass der Preis zu hoch ist, weitere 4 Jahre still zu halten bei jeder Manipulation gegen eigene normale Interessen

        • Goldmund sagt:

          Hallo Lilith, Hallo Lise

          Das seh ich anders. Eltern tun, was Sie können. Ob das gut (genug) ist, ist wieder eine andere Frage.

          Weshalb es wichtig ist, zu verzeihen, habe ich bereits erwähnt. Es ist allerdings jedem selbst überlassen, ob er die negative Energie, die solange gebunden bleibt, bis man verziehen hat, für den Rest seines Lebens mit sich herumtragen möchte.

          LG
          Goldmund

          • Lise1 sagt:

            Ich verzeihe nicht, sondern sehe was mir und anderen geschah. Dass die Eltern es nicht besser konnten, ändert nichts an den Folgen.

            Solange keiner um Entschuldung bittet, sondern alles richtig gemacht hat, gibt es keine Entschuldung. Sondern die gesät Ernte ist einzufahren.

            Negative Energie gibt es dabei nicht, eher Gerechtigkeit. Was gute Energie wäre. Das zeigt, dass der verwaschene Energiebegriff hier nicht zu gebrauchen ist, ist ja auch eher Esoterik, so wie der Begriff hier gebraucht wurde.

            Auch wenn man was gut meint, aber ganz schlecht macht, haben die Opfer die Folgen zu tragen und sollen sich nochmal selbst verraten, indem sie den selbstgerechten Richtigmachernverzeihen, was sie gar nicht verziehen haben wollen? Oder gar erklären, sie – die Kinder – hätten das alles verdient? Kein Kind hat Demütigung, Nichtbeachtung, Verächtlich machen
            oder Schikanen verdient!

            Was ist das denn, was soll das Dogma vom Vergeben?

            Wer will kann das tun, aber das salbungsvoll als positiv darzustellen sind genau die Verhaltensweisen, die uns in den Selbstverrat trieben, mit uns zu viel Verletzendes machen zu lassen.

            Wenn man weiß, wer man ist und wenn man wieder gefunden hat, was man im Leben will, dann kann man überlegen, ob man noch
            drüber mit den Eltern, Priestern, Lehrern sprechen mag. Und an deren Antwort festmachen, ob sie von einer Schuld befreit werden wollen. Dann kann man als nächsten Schritt überlegen, wie sicher es ist, dass sie einen nicht mehr belehren, herabsetzen und benutzen wollen, und danach vergeben, sofern man mag und kann.

            Meine Eltern meinten, ich hätte es verdient, weil ich ein störrisches Kind war. Was soll man da vergeben, wenn doch gar kein Fehler vorliegt? Ich selbst weiß genau, warum ich jemandem die Hand nicht geben mochte oder von welchem Essen mir schlecht wurde. Es wurde danach nicht gefragt, warum ich so oder so reagierte, sie hatten immer einen guten Grund erfahren können. Sondern mir wurde Schaden zugefügt, ich war völlig ohne Chance!

            Die
            Eltern gehören aus dem Mittelpunkt herausgeruckt, das Verzeihen ist sowas von nebensächlich bis man die wichtigsten Dinge erledigt hat, sich selber wieder zu finden.

            Das gelingt meist leider nur so weit, wie die Eltern es zulassen, die meisten sind nicht erwachsen genug, die Entscheidung für sich zu fällen. Sie lassen sich durch die Doppelbotschaften der Eltern abhalten, dasSondern das Los Richtige zu t. Loslassen oder festhalten hängt allein von den Eltern ab bei den meisten. Jedenfalls bei Menschen, die toxische Beziehungen haben ist es so. Deshalb haben sie ja toxische Beziehungen, weil die Muster der Eltern weiter wirken und nicht aufgearbeitet und hinterfragt werden. Es ist ja fast verboten, die Eltern zu hinterfragen, war bei mir auch so.

            Eine Schuld abzutragen für meine Existenz habe ich nicht, weil ich nicht um meiner selbst gezeugt wurde, sondern weil ich eine Funktion für die Eltern zu erfüllen hatte. So wie man ein Auto kauft, eine Wohnung nimmt oder was zu Essen braucht.
            Andere haben andere Gründe warum sie geboren wurden. Die aus purer Liebe zum Kind geboren wurden und wo die Instinkte der Eltern funktionierten und diejenigen Kinder, die ok waren so wie sie waren, die finden wir
            nicht hier in diesem Blog. Die lassen sich nicht von Narzissten benutzen, weil sie nie trainiert wurden, benutzt zu werden, sondern einfach sein durften und ihre Potenziale entwickeln durften. Denen wurden nicht die Hälfte ihrer Gefühle verboten. Es gibt keine schädlichen Gefühle, sie sind alle gleich wichtig zum Leben! Auch die so genannten schlechten Gefühle verdienen Beachtung und sie sind positiv! Weil sie uns in ein sinnvolles Leben bringen können!

            Wer was von negativer Energie erzählt, die einem schadet, wenn man sein nicht gelebtes Leben betrauert, der wurde gedrillt, bequem zu sein.
            Für die Eltern und andere, die jeden Quatsch ungestraft tun durften, ist es super bequem, alles richtig gemacht zu haben und das auch noch verziehen zu bekommen!

          • Friedel sagt:

            Hallo Goldmund,

            dem kann auch ich mich so nicht anschließen. Ich denke, jeder muss da für sich auch den eigenen Weg finden. Selbstverständlich machen Eltern Fehler, und ich würde vermuten alles Eltern. Das ist vollkommen menschlich und Kindererziehung und wechselnde Situationen im Alltagsgeschehen miteinander können nicht mit einem „Pauschal Workshop“ bearbeitet werden.

            Vielmehr geht es darum, dass betroffene Kinder mangels fehlendem Handwerkszeug in ein Leben geschickt werden, in welchem sie sich durch harte Erfahrungen und Begegnungen diese selbst erarbeiten müssen. Hilfreich dabei sind eigene gute Resilenzen.

            Was jedoch bleibt ist, dass Eltern, Mutter oder Vater ihren Vorgehensweisen in der Regel „treu“ bleiben. Da helfen im Erwachsenendasein auch keine sachlichen Gespräche oder Versuche zu erklären.

            Natürlich waren wir alle mal Kinder, auch unsere Eltern. Jedoch haben wir alle Augen und Ohren bekommen und sprechen die gleiche Landessprache.

            Insofern schließe ich mich den Ausführungen von Lise und Lilith an.

            Verzeihen ist auch aus meiner Sicht nicht die Ultimativlösung. Vielmehr ist es aus meiner Sicht wichtig, individuell mit dem eigenen Schicksal für sich selbst und mit sich selbst eine einvernehmliche Regelung zu finden.

          • Allegretta sagt:

            „Eltern tun, was sie können…“ Entschuldigung, aber da muss ich ebenfalls widersprechen – WENN damit gemeint ist, dass sie es selbstLOS tun. Das ist bei Narzissten eben nie der Fall – ich bin teilweise selbst davon betroffen (bzw. die Denkweise und das völlige Abschalten von Gefühlen kommt mir vom eigenen Vater her sehr vertraut vor…).

            1. Ein Narzisst tut NIEmals etwas für einen anderen aus FREIwilligen Motiven – das ist für einen gesunden Menschen vielleicht schwer vorstellbar. Aber WENN er etwas für einen anderen tut, dann aus BeRECHNUNG. Meist, um in der Öffentlichkeit gut dazustehen, sein Gesicht nicht zu verlieren oder weil er sich einen Nutzen aus der Dankbarkeit des Gegenübers erhofft (wenn der so doof ist).

            2. Ein Narzisst gründet auch keine Familie aus Liebe oder einem gesunden Instinkt für Nestwärme und des Heranwachsens von neuem Leben. Er gründet sie AUSSCHLIEßLICH, um z.b. seine berufliche Position oder sein Ansehen in der Öffentlichkeit zu fördern – weil man es eben so macht. Wäre Familiengründung in den Augen der Öffentlichkeit kein WERT, kannst du sicher sein, dass er in seinem Egoismus NIE eine gründen würde, sondern sich ausschließlich mit sich selbst beschäftigen würde.

            3. Daraus folgt, dass SEIN Kind sein Eigentum ist und gefälligst das zu tun hat, was ER möchte. Wenn er merkt, dass das Kind seinen eigenen Willen hat, wird er versuchen, ihn zu brechen, z.B. mit regelmäßigem Liebesentzug (oder besser dem Entzug von Aufmerksamkeit) und subtiler Herabwürdigung. Dass er dem Kind Nahrung und ein Dach über dem Kopf gibt, ist ausschließlich darauf zurück zu führen, dass man es eben SO macht (= Außenwirkung); Ein Narzisst würde sein Kind auch emotionslos im nächsten Waisenhaus abgeben können, wenn ihm danach ist oder es vor die Tür setzen. Bitte verstehe, dass ein Narzisst KEINE Gefühle hat bzw. diese nicht wahrnehmen kann – weder an sich, noch an anderen. Er lebt ausschließlich aus dem berechnenden Verstand und seinem verletzten Ego heraus.

            Von daher würde ich mich ebenfalls erst einmal um mich selbst kümmern, statt meinen narzistischen Eltern dankbar zu sein. Sie schenken kein Leben um des Lebens willen sondern aus reinem Selbstzweck. Das habe ich selbst am eigenen Leib durch einen Vater erfahren müssen, der sich nach 18 Jahren komplett von mir abgewendet hat und die Familie verlassen hat – und mir auch noch vorgeworfen hat, dass das meine Schuld sei. Der wahre Grund war, er hatte bereits seit Jahren eine Geliebte und als der Tag meiner Volljährigkeit gekommen war und ich – in den Augen der Öffentlichkeit – auf eigenen Beinen stehen konnte, hat er ohne mit der Wimper zu zucken, die Türe hinter sich zugeknallt und ich habe nie weder etwas von ihm gehört. All die Jahre davor waren eine Lüge – Kinder verstehen nur rational noch nicht, was es heißt, solchen Eltern ausgesetzt zu sein – sie spüren es aber, ohne es benennen zu können. Wie sollten sie auch… später begreift man es dann… allerdings meist, wenn Schaden entstanden ist durch subtile Herabwürdigung, Ignoranz, Unterdrückung und Liebesentzug.

            Das darf man dann erstmal wieder richten. Bei mir sieht das so aus, dass ich einen großen Bogen um das Thema „Familie“ mache. Weil: Wo nichts gesägt wurde, kann auch nicht geerntet werden – und ich kümmere mich erstmal um mich selbst und versuche es besser zu machen und nicht wie mein Vater zu werden.

            Wünsche dir alles Gute für deinen Weg.

      • Lilith sagt:

        Hallo Goldmund,

        ich finde nicht das Eltern Kindern das Leben schenken.
        Und ist es wirklich ein Geschenk…..so manches Leben?

        Nahrung, Erziehung und ein Dach über den Kopf bekommen Kinder auch im Heim.
        Und wenn ich ein Kind will ist das ja wohl das Mindeste.
        Aber eben nur das Mindeste.
        Eltern tun nicht immer ihr Bestes!
        Sie merken oft sehr wohl das sie ihren Kindern nichts Gutes tun und machen weiter damit.
        Ich finde Groll, Zorn und vielleicht sogar Hass wichtig.
        Sonst kommst du nicht weg von Zuhause.
        Natürlich sollte man dann versuchen die ganze Sache zu verstehen, aber zuerst ist Abstand wichtig und ein eigenes Leben.
        Es dauert Jahre um da durchzublicken.
        Ich bekomme Ausschlag wenn ich so Sätze höre wie: Aber das sind doch schließlich deine Eltern sei doch nicht so undankbar.
        Oder : Die haben es auch nicht leicht gehabt. WÜRG!
        Ich habe es auch nicht leicht gehabt.
        Aber ich arbeite an mir und versuche anderen Menschen nicht zu schaden.
        Eltern sind keine Götter.
        Und selbst wenn sie es wären, ist es meine Entscheidung wen ich anbete.
        Es gibt in einem Lied von Konstantin Wecker so einen tollen Satz:
        Es wird endlich Zeit, das man zum eigenen Vater Arschloch sagt, wenn er wirklich eines ist.
        Danach kann ich mit mir, und nur mit mir, ausmachen wie ich damit umgehe.

        Lise1,
        du hast vollkommen Recht!
        Wir hecheln dieser Liebe hinterher.
        Bis ins hohe Alter.
        Die Eltern werden krank und pflegebedürftig, du kümmerst dich um sie und am Ende merkst du das du benutzt wirst.
        Du machst aber trotzdem weiter, wiederwillig, sind ja schließlich deine Eltern.
        Du magst sie, hast die Hintergründe begriffen und sie tun dir leid.
        Wenn du dann Zeit für dich brauchst, oder Abstand und du tust nicht mehr so viel für sie, heißt es von deinem Umfeld du bist ein schlechtes Kind.

        • Friedel sagt:

          Genau so ist es!

          • Friedel sagt:

            Gerne werden später auch die Enkelkinder zu eigenen Zwecke in Anspruch genommen.

            Ich befinde mich in der Situation, die Betreuung eines Elternteils im eigenen Haus übernehmen zu müssen. Insofern ein kompletter Kontaktabbruch überhaupt nicht in Frage kommt. Stelle nunmehr im sehr betagten Alter, jedoch mental noch voll funktionsfähig, des Elternteils fest, dass in Anwesenheit eines oder beider Kinder wiederholt eine „Showbühne“ aufgemacht wird, zu Dingen, die wir längst diverse bis unzählige Male – wie z.B. Beerdigung, Arztbesuche etc. – besprochen haben. Dafür werden vollkommen unpassende Situationen genutzt.

            Das Feedback an mich ist dann natürlich nachsichtig zu sein aufgrund des Alters. Diese Vorgehensweise war aber schon immer der Fall.

            Enkelkinder ebenfalls manipulativ für eigene Zwecke in Unruhe stiftenderweise zu benutzen ist und bleibt niederträchtig.

            Ein alter Hund wurde in wenigen Monaten fett gefüttert, da die eigene Mobilität in kurzer Zeit stark abfallend war. Spaziergänge sich insofern auf wenige langsame Schritte begrenzten, da der Hund auch nicht mehr mitkam.
            Schuld hat der Hund, weil er immer bettelt und fressen will.

            An dieser Stelle möchte ich auf Verantwortung kommen. Ein Narzisst gibt jede Verantwortung für sein Tun und Handeln ab. Selbst an Tiere.

            Eine gute „morgendlich mit der täglichen Dusche aufgetragene Emaille Versiegelung“ ist notwendig dem standzuhalten.

            Den Hund habe ich einige Wochen entzogen und Mithilfe eines Tierarztes das Gewicht wieder im Normalbereich und die Mobilität hergestellt. Es hat Situationen gegeben des Jammerns des Elternteils, schlaflosen Nächten, weil der fette, nahezu lethargische Hund nicht mit im Bett schlief. Und auch diese Situation hat noch einmal deutlich gezeigt, worum es geht.

    • Lise1 sagt:

      Um Gottes Willen, löse dich! Such dir selber professionelle Hilfe, denn allein schafft man das nicht, so abhängig wie man gemacht wurde.
      Diese permanente Erniedrigung zerstört dich!
      Niemand muss solche Eltern lieben oder Umgang mit ihnen haben!

      Die Beziehung deiner Eltern ist nicht dein e Sache, du kannst da nichts, nichts, nichts helfen, sondern nimmst nur die Rolle im Spiel ein, etwas Negatives erhalten zu wollen.

      Such Dein Eigenes! Erinnere dich an Amerika, erinnere dich an deine eigenen Träume.

      Dir geschah und geschieht üble Misshandlung, Liebe ist das nicht, gute Erziehung erst Recht nicht.

      Finde zu dir, nehme Abstand, auch deinen Brüdern kannst du erst dann Begleitung und Vorbild beim Ausstieg aus der Erniedrigung sein.
      Es gibt Psychotherapeuten, die das genau kennen und die beim Abnabeln unterstützen, aber geh zu keinem, der von Verzeihen predigt.

      Du hast mit 8 Jahren Depressionen gehabt, quält deinen Körper mit Essstörungen. So wird man nicht geboren, das kommt durch serlische Misshandlung. Ein Kind hat keine Chance und versucht, irgendwie, irgendwann die Eltern zur Liebe zu bewegen. Weil es ein Kind ist. Du bist aber nun erwachsen, also stelle deine Eltern ganz weit aus dem Mittelpunkt deines Lebens heraus, deine Freundin sollte mehr in die Mitte und du ganz.
      Das heißt erwachsen werden: dass man selber probiert, wie das Leben geht. Mit Irrungen und Wirrungen, aber auch sehr Schönem.

      Ist das Studium auf deinem Mist gewachsen? Würdest du das auch werden, wenn du andere – unterstützende – Eltern gehabt hättest?

      Ich schreib das, weil ich einen anderen Beruf gelernt hatte und einen anderen Mann geheiratet hatte, wenn ich nicht so durch meine Eltern manipuliert worden wäre. Sie haben mich zu meinem Nachteil dahin gebracht, eine brave Tochter zu sein. Ich bin immer noch dabei, mein eigenes Leben zu suchen und die Dinge zu ändern, auf die ich komme, das da was nicht in meinem Interesse lief, sondern gegen mich.

      Und wenn du Bundeskanzler wirst, sie werden ihr Verhalten dir gegenüber nicht ändern… Ich kenn sehr erfolgreiche Menschen um die 50, denen erzählen die 70 jährigen Eltern immer noch, dass sie es nie zu was bringen werden und die Erwachsenen Kinder wundern sich über ihre Süchte, Essstörungen oder zerstörte Ehen weil echte Bindung nie gelernt werden konnte.

    • Lise1 sagt:

      @Nicht bekannt
      Es gibt ein gutes Buch, das heißt

      Abschied von den Eltern von Howard M. Haltern.

      Da steht vieles von dem was du erlebt hast. Es könnte dir die Zeit bis zum ersten Therapie Termin überbrücken.

      Unter anderem steht auch darin, warum dich die Eheprobleme deiner Eltern nichts angehen bzw. warum du als Kind da nichts machen kannst. Du merkst ja, wie deine Eltern das ablehnen ( müssen!)
      Und dort steht auch wie du deine Not beenden kannst. Da es deine Eltern schon sehr krass betreiben, und ich meine beide, denn deine Mutter ist Werkzeug deines Vaters und verfolgt eigene Interessen um klar zu kommen mit ihrer Not, ja weil beide es krass betreiben brauchst du nicht nur ein Buch oder einen Blog, sondern eine kompetente Person, die dich professionell und unterstützend durch die nächste Jahre begleitet.

      Das wunsche ich dir, dass ein Therapeut auf deiner Seite dich wieder ein depressionfreies, sinnvolles Leben begleitet, das du vor Langem, bevor du 8 warst, genommen bekamst.

      Deinen Brüdern kann man übrigens auch nicht mit Geld helfen, aber sei Vorbild und zeige ihnen, dass man sich Hilfe von außen suchen kann. Auch für sie gibt es Anlaufstellen wie Hausarzt, Spezielle Jugenpsychotherapeuten und Jugendamt bis hin zu Wohngruppen und Internaten.

      Auch du musst nicht noch 4 Jahre aushalten, was nützt dein Studium wenn du arbeits fähig wirst? Mach eine Ausbildung, damit du später eine gute Arbeit machen kannst und suche Heilung und Wachstum in der Zeit. Lass das nicht mehr von deinen Eltern bestimmen ob und welche Ausbildung du machst, sondern überlege, wie du dich sofort unabhängig machen kannst, es gibt genügend Wege! Sie müssen auch Unterhalt zahlen, wenn du auszieht, zb in eine Studentenbude oder Studenten-WG. Ein bisschen arbeiten kannst du auch, es gibt Vieles was du probieren kannst. Und nicht herab würdigen lassen, wenn du einen scheinbaren Fehlgriff haben solltest, das ist ganz normal und hat jeder und man lernt daraus und wird stark.

    • Arianna sagt:

      Viele Eltern sehen ihre Kinder nur als Schachfiguren, die sie nach Belieben einsetzen wollen. Sie bringen sie in die Welt und ernähren sie und meinen, damit ein Anrecht auf den freien Willen und die Würde ihrer Kinder zu haben (Stichwort Dankbarkeit). Man braucht nicht dafür dankbar zu sein, als Gegenstand gesehen und herumgeschoben zu werden, damit das Selbstbild eines einzelnen, höchst egoistischen Menschen passt – mit ihm / ihr natürlich im strahlenden Mittelpunkt.
      Ich weiß nicht, inwiefern es „professionelle Hilfe“ gibt. Man muss fort, Abstand gewinnen und sein eigenes Leben aufbauen, aber das ist nicht so einfach. Vater Staat bezahlt nur so viel wir unbedingt nötig und viele sogenannte Profis durchschauen das perfide Spiel nicht. Die meisten Menschen gehen automatisch davon aus, dass das Kind Unrecht hat, auch wenn es 20, 30, 40 und älter ist. Es sind deine Eltern, sie haben Recht, Punktum. Eine sehr einfache Lösung, um das eigene Gewissen rein zu halten und mit den Traumata, die das Kind durchmachen muss, nichts zu tun haben zu müssen…

      • Lise1 sagt:

        Ariana, es gibt selbstverständlich professionelle Hilfe, sich von den Eltern zu emanzipiert und die unnütze Uberlebensstrategien hinter sich zu lassen. Das geht natürlich nicht schnell, aber entstanden sind die Schäden ja auch über viele Jahre. Und es erfordert die Bereitschaft, die eingefleischten und als scheinbar wertvollen Dogmen zu hinterfragen. Auch Bereitschaft zu trauern und die Realität zu suchen, das kann sehr weh tun und es ist nachvollziehbar, dass man das nicht haben will. Aber wenn man es angeht, dann im geschützten Rahmen in kleinen Schritten mit einer Begleitung, die versteht, worum es geht. Und dich in Krisen auffängt.
        Dann wird das Leben plötzlich bunt und die Trauer um die Verletzungen und Verluste durch den Narzissten verliert die Macht.

        • Arianna de Lucia sagt:

          Ich war im Verlauf der Jahre bei 20 verschiedenen Anlaufstellen; niemand sagte mir, dass meine Mutter eine Persönlichkeitsstörung hat. Wer professionelle Hilfe bekommt, dem sei sie vergönnt, aber ich warne vor, es ist nicht einfach, diese zu finden.

          • Lise1 sagt:

            Stimmt, aber es gibt Therapeuten, die erfahren und langjährig qualifizeirt sind, die sich mit dieser Art Persönlichkeitsstörungen auskennen. Bei der Therapeutensuche im Internet oder bei der kassenärztlichen Vereinigung kann man die Spezialisierung heruas finden

    • corinne sagt:

      an „nicht bekannt“..natürlich bist du einer der normalsten überhaupt.. mt dir stimmt alles, vermutlich bist du nur emfindsamer und sensibler als andere und kriegst das alles daher stärker mit.
      deine eltern sind v erpflichtet dir das studium finanzieren solange es nicht schon das xte ist .. wenn sie genug verdinen auch ne kleine wohnung.. du könntest sonst mal schauen wie es mit bafög ausieht.. sieh bloss zu, dass du schnell weg kommst. ich kenne einige die mit den eltern gebrochen haben. das ist heue kein einzelfall oder tabu mehr auch nicht selten.. oft ist es die einige lösung zur seelischen genesung. zum glück sind deine geschwister nicht klein und können bald auch selber den abflug machen. du bist nicht schuld und auch nicht verantwortlich. rette dich, damit du später noch helfen kannst. wenn du bleibst und selbst dann kaputt bist,nutzt das keinem. ich habe auch ne kindheit der kälte überlebt. meine mutter war eine hexe und mein vater nie da leider und beide hatten auch eheprobs erhebliche …fürmich hat sich nie einer interessiert, zärtlichkeiten gab es da schon keine… denke deshalb bin ich heute opfer eines narzisten und habe das so lange nicht mal gemerkt…

    • Klarsicht sagt:

      Hallo Nicht bekannt
      Ich weiss gar nicht wo ich beginnen soll. Es ist hart, wenn man als Kind die Liebe der Eltern nicht bekommt, die man so gerne hätte und so dringend brauchte. Ich bewundere aber, wie reif Du mit Deinen 20 Jahren schon bist. Ich musste 60 Jahre alt werden, bis ich realisierte, dass meine Mutter eine Narzisstin ist, und genau solches gemacht hat wie Du von Deinem Vater erzählst. Toll, dass Du trotz solchen widrigen Umständen die Schule gemacht hast, ein Abitur gemacht hast und auch für Deine Geschwister da warst. Wunderbar auch Deine Amerika-Erfahrung. Ich hatte viel zu wenig Selbstvertrauen als Mädchen ein solches Austauschjahr zu machen. Dort hast Du gesehen, dass Du ein gutes Leben haben kannst. Und dahin (zu einem solch guten Leben) kannst Du immer wieder kommen. Du bist ja bereits am Absprung in ein schönes eigenes Leben, beginnst ein Studium. Könntest Du nicht in einer Stadt abseits Deinem Wohnort studieren? Denn Du sagst, Du kannst nichts machen ausser nicht bei ihm zu sein… Genau! Dann könntest Du „nicht bei ihm sein“. Deine Eltern sollten und werden sicher auch Dein Studium finanzieren (ein Narzisst ist nämlich stolz darauf, dass sein Kind studiert) und würden Dir allenfalls ein Zimmer, WG-Zimmer oder kleine Wohnung bezahlen. Ich würde an Deiner Stelle genau das machen, was DU willst, das Studium wählen, das DU willst… Du wirst dadurch in bereits 4 Jahren genügend verdienen, dass Du nicht mehr von Ihnen abhängig sein wirst. Möchtest Du Dich aber jetzt schon ganz von ihnen lösen, müsstest Du Dir jetzt schon eine Arbeit suchen, d.h. ev. eine Lehre und ws. auch wenig(er) verdienen und Dein Vater würde ev. sagen, dann müsstest Du ab sofort ganz für Dich selbst aufkommen. Das könnte jetzt ev. hart sein, denn alles selbst zu bezahlen, da summiert sich einiges…. Dazu finde ich, wenn unsere narzisstischen Eltern uns schon sonst nicht (viel) geben, dann sollen sie uns wenigstens das Studium bezahlen, worauf sie dann erst noch so stolz sind. Und das würde ich gerade zur Gelegenheit nehmen, dem Heim zu entfliehen. Dass Du eine Freundin hast, ist doch weiter wunderbar… Und für Deine Brüder bist Du im Zeitalter von Handys etc. immer noch erreichbar sein.
      Es wird hier von Verzeihen gesprochen. Ich glaube nicht, dass Du Deinen Eltern schon verzeihen kannst und sollst. Das kommt erst viel später, wenn überhaupt. Vielleicht kannst Du aber schauen wie Deine Eltern gross geworden sind. Viellleicht verstehst Du sie dann etwas besser. Narzissten sind auch sehr verletzte Menschen, denen meist schon als kleines Kind die Gefühle abhanden gekommen sind, denen das Herz aus dem Körper gerissen wurde. Verstehe mich nicht falsch, es ist nicht zu entschuldigen, was sie (Dir und Deinen Geschwistern an)tun, aber vielleicht kannst Du sie dann etwas besser verstehen. Sie haben keine Gefühle. Sie geben nur vor welche zu haben, damit man sie damit (= mit dem ganz Gefühlskram) in Ruhe lässt. Deshalb sind ihre Gefühle auch nicht echt.
      Rückblickend würde ich sagen, die Lösung ist sich selbst lieben zu lernen, sich keine Schuld für diese Familiensituation zu geben aber auch nicht (Schuld) aufladen zu lassen. Mich hat das alles sehr stark gemacht. Nicht sofort natürlich, ich habe viel länger gebraucht, das alles zu durchblicken als Du, und ich habe sehr lange gelitten, aber als ich den Durchblick hatte, hat es mich stark gemacht. Ich habe ein schönes Studium gewählt, das meine Eltern zwar unbedingt auch wollten, das ist aber egal, ich liebe meinen Beruf und ich übe ihn noch heute mit viel viel Freude täglich aus…
      Dir und Deinen Geschwistern alles Liebe und alles Gute

  3. Waltraud sagt:

    Treffender als im letzten Abschnitt dieses Artikels kann man nicht beschreiben, was mir genauso passiert ist.
    Vielen Dank noch mal.

  4. Lambert Thomas sagt:

    Narzissmus wird klinisch als Persönlichkeitstyp aufgelistet und mit ICD – 10 F 60.8 den sonstigen spezifischen Persönlichkeitsstörungen
    http://www.icd-code.de/icd/code/F60.-.html zugeordnet.

    Das Verhaltensmuster eines Narzissten ist typisch für die Dissoziale Störung F 60.2. Also eine Frage an Herrn Grüttefien:

    Ist ein Narzisst immer antisozial gestört (F. 60.2)? ihr kanadischer Kollege Robert D. Hare definiert einen Psychopathen als pathologisch (Ausfälle im Gehirn. Beispiele Hitlers Stirnhöhlenvereiterung und ein amerikanischer Bahnbauarbeiter, der durch einen Unfall den linken Frontallappen verlor und dadurch empatiheunfähig wurde), einen Soziopathen als umweltgeformt (Falsche Erziehung, Foltererausbildung in Diktaturen, DPS F 60.2 als Traumafolgeschaden). Psychopathie (pathologisch) ist unheilbar, Soziopathie bei Compliance therapierbar.

    Als Psychopath wird man klinisch zwar erst ab 30 von 40 möglichen Punkten der PCL-R-Liste klassifiziert, die synonyme umgangssprachliche Verwendung bezeichnet, soweit ich das als Laie beurteilen kann, aber laienhaft ein soziopathisches (empathieunfähiges) Verhaltensmuster. Kognitiv weiß jeder Soziopath oder Psychopath unabhängig von seiner PCL – R – Punktzahl genau, was er tut, sofern keine Psychose vor liegt, ist also schuldfähig: Es sind untote Zombies, Vampire und menschenverachtende Monster.

    Wie kommt es, dass solche sadistisch ihre Mitmenschen zerstörende Leute nur selten für ihre Taten zur Rechenschaft gezogen werden, während verarmte Schwarzfahrer, Rotlichtsünder, Schuldner oder schwarzarbeitend überlebende Hartz IV – Familienväter von der Justiz und Bürokratie ins tiefste Elend gestürzt werden?

    • .. ich denke, solche Menschen kommen eher einmal mit Strafverstöße durch, weil Sie eben weniger oder gar keine Empathie besitzen. Sie haben kein Problem damit, zu lügen, andere zu beschuldigen, zu bedrohen oder zu erpressen, um letztlich nicht für Ihre Taten gerade stehen zu müssen. Sie haben das „Talent“, die Verantwortung geschickt in eine andere Richtung zu lenken und Entscheidungsträger zu blenden. Allerdings werden sie mit der Zeit aufgrund ihres Größenwahn und ihrer Überheblichkeit fahrlässiger und werden dann überführt, weil sie dumme Fehler machen.

  5. Klam sagt:

    Ich war nicht emotional abhängig, ich kannte es 50 Jahre nicht anders.
    Meine Lebengschichte war geprägt von“Sitz, Platz, bei Fuß,“ und trotzdem wurde das Stachelhalsband immer ein Loch enger gemacht. Ich hatte bis dato nie einen Vergleich, das DAS nicht das Leben ist.Wie ich mal sagte: Erklär mal einem Blinden und Tauben die Farben.“
    Als ich erlebt habe, das dies nicht Normal ist, kam mit Macht der Zusammenbruch. Meine narzisstischen Ex Chefs haben das geschafft.
    Als ich wieder auf dem Damm war und klar denken konnte, stellte ich fest, das meine Ehe genauso ablief.
    In den Therapiesitzungen fanden wir die Ursache.
    Die Kindheit, von der ich immer sagte“ ich hab es überlebt“.
    Ich muss trotzdem noch anmerken, das viele Frauen ein ungesundes Helfersyndrom haben, und denken, sie können einen
    solch verkorksten Menschen retten.Wie soll man sonst erklären, warum viele Schwerverbrecher und Mörder im Gefängnis unzählige Briefe von Frauen erhalten, die wirklich glauben, ihre Liebe würde diesen Menschen retten und sie könnten ein erfülltes Leben führen.
    Emotional Abhängigkeit ist nur ein Punkt.
    Dazu kommt die finanzielle Abhängigkeit,
    die „Angst“ sich einzugestehen, das man einen Fehler gemacht hat und Angst vor den Reaktionen der Umwelt und die Angst der oder die Neue, sind „besser“ und
    “ versagen“ nicht in der Beziehung.Nicht zu vergessen, das Vorschieben der Kinder.
    Kindern geht es viel besser, wenn sie unbeschwert aufwachsen können und nicht in diesem vergifteten Umfeld.
    Und glaubt mir, die haben feine Schwingungen und lernen unbewusst einen vernichtenden Gehorsam, Unterwürfigkeit und perfekte Anpassung.
    Ich spreche aus Erfahrung.
    LG

    • Lilith sagt:

      Stimmt Klam,
      das ist ein wichtiger Aspekt.
      Du lebst so in deiner Familie,dann kommst du in die Schule und da sind auch viele Lehrer so.
      Vor allem vor 40-50 Jahren,da war der ganze Erziehungsstil so geprägt.
      Dann kommt die Lehrzeit und dein Chef nützt dich aus und behandelt dich schlecht.Und im Arbeitsleben später gehts auch so weiter.
      Und das nimmst du dann so hin, weil es ja Anderen auch so geht und du denkst das ist ganz normal.

      • Klam sagt:

        Hallo Waltraud
        Ich meinte das mit dem Retten im Extremfall.
        Um jemanden zu retten, muss man über die Situation bescheid wissen.
        Wir wissen erst jetzt, was das Problem ist, wir haben eine Erklärung und einen Namen, Narzissmus.
        Zum Glück sind wir nicht bis in diesen Zustand gekommen, der hätte im Extremfall unser Ende bedeutet.
        Ich war so erwartungslos, das ich nicht mal Anerkennung wollte, sondern nur, das man mich nicht ständig provoziert, abwertet und schonungslos ausnutzt.Damit hätte ich mich zufrieden gefühlt.
        Jetzt bin ich am lernen, einmal an mich zu denken und etwas zu tun, was mir gut tut.
        Eines hat sich sehr verbessert.Meine körperlichen vielen Schmerzen sind verschwunden.
        Seele und Körper sind wieder im Einklang, ein tolles Gefühl.
        LG

        • Waltraud sagt:

          Hallo Klam,
          hab gerad noch mal Deinen Text gelesen. Du meintest Dich, mit blind und taub!? Weil Dir der Vergleich fehlte, wie Du schreibst. Sorry habs fehlinterpretiert.
          Ja total verständlich. War bei mir ja nicht anders. Sonst hätte man sich vielleicht früher aus der Situation retten können. Obwohl ich immer wieder denke, ohne das man endlich auf den Grund, nämlich die NPS, gekommen ist, wäre man immer wieder anfällig. Ich hab zuvor ja immer wieder in dieser on/off-Beziehung bei Telefonanrufen sofort aufgelegt, wenn ich seine Stimmne vernahm.
          Ich dachte, was soll ich diesem A……. noch die Möglichkeit geben. Und dann läßt er sich eines Tages nach all den bereits abgelaufenen Bösartigkeiten die größte Schweinerei einfallen und man spielt ihm noch ahnungslos in die Hände. Da steht kein Stein mehr auf den anderen und das klare Denken kommt einem abhanden, ob der ganzen Lügen, Niederträchtigkeiten und gleichzeitiges Seuseln von Liebe und Freundschaft.
          Mit dem Retten hast Du Recht, man muss Wissen, was los ist.
          Ich hab immer wieder die Fragen im Kopf, warum war ich so ahnungslos. Warum hab ich das mitgemacht. Antwort: weil er es verstand, mich zu bezichtigen, für alles was negativ war. Er war ja schließlich der Großartige und Einzigartige. Ihm konnte keiner das Wasser reichen. Mein Herr und Gebieter. Und wie hier schon öfter beschrieben, man wird in der Kindheit konditioniert auf solche „Ar……….“.
          Körperlich fühl ich mich auch um einiges besser. Seelisch hab ich immer wieder meine Tiefs. Die Familie ist definitiv kaputt.
          Es tut weh, zu sehen, wofür man sein Leben geopfert hat.

          GLG

      • Lise1 sagt:

        Lilith, der Erziehungsstil ist heute noch so geprägt. Es werden aleinn gelassene, unverstanden Kinder erzeugt, schwarze Padagogik an allen Ecken und Enden. Wenn man die eigenen Erlebnisse nie aufarbeiten will (lieber“ vergessen und vergeben“), dann gibt man es an die nächste Generation weiter und denkt, man meint es doch nur gut, aus falsch verstandenen unbewussten Erziehungsritualen.

        Wer das einmal erkannt hat, sieht das überall. Und sieht, dass man auch heute die Kinder nicht davor schützt, dass sie denken, nicht ok zu sein.

        Die Narzissten werden von Menschen gemacht, die es nicht anders kennen und noch stolz drauf sind.
        Immer wenn ich einen höre, dass er eine harte aber gute Kindheit hatten, klingeln bei mir die Alarmglocken, ebenso bei Erwachsenen, deren Eltern noch unangemessen in das Leben ihrer 30,40 oder 60jährigen Kinder eingreifen.
        Die denken, sie sind so unfähig, dass sie noch die Eltern brauchen, da weiß ich, dass sie ihr Selbstbewusstsein anders aufpäppeln müssen, meist auf Kosten ihrer nahen Mitmenschen

        • Lilith sagt:

          Ach Lise1,

          du nimmst mir die Hoffnung auf eine bessere Gesellschaft.
          Aber du hast recht.

          Vieles läuft nach wie vor so weiter, nur versteckter.
          Früher wurde mehr geschlagen oder in den Keller gesperrt ( so wie bei mir auch ).
          Jetzt laufen die Misshandlungen viel feiner, also nicht mehr mit dem Hackebeil sondern mit dem Skalpell.

          Das finde ich noch schlimmer, weil es weniger ersichtlich ist.
          Einem Kind das geschlagen wird kann ja noch Jemand beistehen, aber die jetzigen Foltermethoden sind sehr fein und perfide.
          Getarnt unter dem Mäntelchen der Pädagogik oder der Moderne.

          Ich glaube aber nicht das ein Mensch “ nur “ weil er streng erzogen, geschlagen und geformt wurde zum Narzissten wird.
          Da müssen noch viel Schlimmere Sachen passieren, denn sonst wären viel mehr Menschen Psychopathen.
          So blöd das jetzt klingt, auch Eltern die das gemacht haben, oder noch machen, lieben ihre Kinder.
          Und das glaube ich ist der große Unterschied!
          Das gänzliche fehlen von Liebe.

          • Lise1 sagt:

            Nein die so genannte strenge Erziehung bringt auch andere Arten des kaputten Selbstbewusstsein hervor. Es müssen nicht unbedingt Narzissten werden.

            Wir schützen immer noch die Eltern und nicht die Kinder, auch mit Verharmlosung so genannter strenger Erziehung.

            Wenn man Erwachsene so behandeln würde, wie man die Kinder behandelt, dann hätte der eine oder andere Anzeigen wegen Beleidigung, Bedrohung, Erpressung oder gar Angriffen am Hals. Erwachsene haben zumindest die Chance und die Mittel sich zu wehren, Kindern wird das klein geredet, als Liebe und Gutmeinung verkauft und die Erwachsenen tun so, als ob keinem schadet

    • Waltraud sagt:

      Hallo Klam,
      das mit dem ungesunden Helfersyndrom kenn ich von mir, aber ich wollte nicht den Mann retten, sondern ich wollte oder suchte Anerkennung und das man mich vielleicht auch mal wahr nimmt. Fataler Irrtum! Ich habe in der Kindheit gelernt brav und angepaßt und möglichst keine Last zu sein für meine Familie, weil meine Mutter schon so sehr belastet war mit vier ältern Kindern und einem jähzornigen Mann.
      Und Deinen Satz mit der „Blindheit“ hab ich über meinen Mann gesagt zu seiner Mutter; wie soll ich einem Blinden das Sehen beibringen. Hat sie nicht verstanden, hat nur gemeint, die …… (Name) wären zwar große Egoisten aber großzügig. Ja klar, wenn man tat, was sie von einem verlangten, nicht aufmuckte, wenn Dinge im Alleingang von „ihm“ entschieden wurden. Darlehn aufgenommen wurden ohne Absprache, aber man mit unterschreiben sollte, weil man das in einer Ehe gemeinsam trägt (seine Worte). Man ist der Bimbo ohne Rechte, ohne eigene Vorstellungen, aber man soll möglichst wartungsfrei funktionieren. Und genauso war es. Die restliche Familie sollte sich komplett nach ihm und seinen Vorstellungen orientieren und immer wurde einem ein schlechtes Gewissen gemacht, wenns nicht so lief. Mir wurde noch der Satz von ihm um die Ohren gehauen, er wäre für was größeres geschaffen. Ich könnt mich nur noch übergeben, bei dem Gedanken, was ich mir und den Kindern aus dem Gefühl der Wertlosigkeit hab antun lassen. Nach 4 Jahren war ich durch. Nichts ging mehr. Und weit davon entfernt, zu erkennen, was das eigentliche Problem ist. Irgendwie hab ich mich wie ein Hund an der Kette gefühlt. Daran gezerrt, aber kam nicht los. Nicht nur das man dieses ganze Elend irgenwie ertragen hat obwohls unerträglich war. Von aussen kam noch entsprechendes Feedback, das man ja wohl so einen netten lieben Mann hat und diese Frau (ich) bin ja wohl die jenige welche, an der es liegt. Ich wurde manchmal richtig angefeindet und dachte noch, was hab ich denen getan. Er hatte wirklich alles im Griff. Der große erfolgreiche Geschäftsmann, der Sunniboy. Wer kommt da schon auf die Idee. Ich auch nicht und wurde immer kleiner. Und man gerät in die Isolation. Oh man, das ist so abgefahren. Ein Kriegsschauplatz hinter den Kulissen. Ich bekam soviele gesundheitliche Baustellen und in der Pubertät meiner Tochter wurde es zusätzlich dramatisch. Aber ich war ja schuld. Wie kann ich da diesen supertollen, abwesenden Vater verlassen. Meine Tochter hat irgenwann im erwachsenen Alter beim Aufbruch in eine weiter entfernten Großstadt zu mir gemeint, dieses Leid, diese Schwäche (bei mir). Meine Antwort: mit Schwäche hätte ichs nicht überlebt. Mein Sohn; ich hätte mich scheiden lassen solln. Ja klar, hab Versuche gestartet und meine Ausweglosigkeit gesehen, der macht micht mich fertig, ich seh keinen Cent. Wie soll man ahnen, das nicht man selber die Gestörte, sondern dieser brillante nach aussen glänzende Geschäftsmann total gestört ist. Sie haben Dich, nachdem Du unwissentlich in ihre Falle getappt bist, in der Hand. Ziehen die Fäden, manipulieren das Umfeld in ihrem Sinne. Ich hab den Ausgang nicht mehr gefunden.
      Es ist grausam und schade, für alle hier, die das erfahren haben.

  6. Klam sagt:

    Mein Ex-Mann sagte immer“Wer fi…will, muss lieb sein“. Lieb war er nie, nur manchmal erträglich. Eingefordert hat immer. Nicht nur emotional, sondern auch materiell. Dafür hab ich und die Kinder nur verzichtet, es reichte nur für ihn, so gross waren die Anforderungen.
    Meine Schuld, hätte viele, viele Jahre eher die Reissleine ziehen müssen

    • Goldmund sagt:

      Ja, die Reissleine kann nicht früh genug gezogen werden, wenn da nicht die emotionale Bindung wäre. Mir gelang das erst richtig, als ich mich mit Narzissmus auseinander setzte und die Erkenntnis gewann, dass da gar nie was war und alles nur gespielt war. Diese Erkenntnis half mir, die rosarote Brille abzusetzen und mich emotional zu lösen.

    • Silv sagt:

      Hallo Klam, ja man schiebt sich die vermeintl Schuld zu. Und ist doch gefangen gewesen in einem emotionalem Abhängigkeitsspiel.
      Ich schaue nur noch nach vorn…nachdrm ich mit der Bez. einigermaßen abgeschlossen habe.

  7. Waltraud sagt:

    Bei mir war es so, das er seine Chance voll genutzt hat, als ich ihm unwissentlich (über die NPS) noch geschrieben hab, das es bei mir gerad eng ist und das ich deshalb dringend auf eine ausstehende Zahlung seinerseits angewiesen bin. Oh man ich segelte geradewegs in eine Katastrophe. Und bis heute verkauft er sich als der, der er immer war.
    Unschuldig!!! An allem was mir durch seine Intrigen, seine Lügen, sein Mobben passiert ist. Und immer schön die Tatsachen zu seinen Gunsten verdrehen, kann er wirklich hervorragend.Es ist auch egal das mans von ihm selber schwarz auf weiss hat, er leugnet alles.
    Und liebe Sarah K. das kenn ich, mit dem auf Geld aus sein unterstellt zu bekommen. Mein Ex hat auch immer in seinem Sinne argumentiert und die Kinder und Enkel vorgeschoben, wenns ihm plötzlich an den Kragen bzw. „sein“ Geld gehen sollte. Als es um mein Hab und Gut ging natürlich gebau anders herum.

  8. Friedel sagt:

    Die Wortwahl zur Darstellung in diesem Newsletter ist hervorragend auf den Punkt getroffen. Auf einen Fundus an Erfahrungen massiver psychischer Gewalt, Abwertung, Demütigung, Verdrehungen und Lügen, der genau das beschreibt, kann ich insbesondere mit meiner ausgesprochenen Trennung und der Folgezeit zurückgreifen, das Desaster der Gehirnwindungen in vollem Umfang zu Tage trat.

    Ich in diesem Zusammenhang darauf aufmerksam machen möchte, sich durchaus dagegen auch zur Wehr zu setzen.

    Die Vorgehensweisen wiederholen sich, mit jeder Beziehung neu. U.a. aus diesem Grunde der Narzisst seine Sicherheit gewinnt, immer mit seinen Machenschaften durch zu kommen. In vielen Fällen ist ein kompletter Kontaktabbruch ratsam. In den Fällen oder Situationen, wo dies nicht möglich oder gegeben ist, rate ich diesem Ausbund an Garstigkeit klare und Unmissverständliche Grenzen zu setzen.

  9. Maritt sagt:

    Ich habe alles getan um ihn nicht um Hilfe bitten zu müssen, auch nicht bei Kleinigkeiten und Selbstverständlichkeiten. Die Folge war nämlich „schlechte Stimmung“. Mich hat es auch nicht gefreut, wenn er von sich aus geholfen hat. Dies hatte nämlich die gleichen Folgen, außerdem musste dann ein „Ausgleich“ geleistet werden. Dadurch ist natürlich alles an mir hängengeblieben, war jedoch leichter zu ertragen als der Psychoterror im anderen Fall.

  10. Aloha sagt:

    Ich habe da Erfahrungen mit jemandem, der wäre nie da, wenn ich mal Hilfe bräuchte. Als würde es ihn anöden zu helfen. Da hat er ja nichts von….
    Klar, dass ER natürlich beleidigt oder gar sauer ist, wenn ich nicht springe!
    Ich weiß nicht warum, aber das Helfen ist wohl schon zu gut oder zu nah.
    Ich würde mich auch nie auf ein ja von ihm verlassen. Im letzten Moment kann er doch nihct, hat was Wichtigeres oder es schlichtweg „vergessen“. Ha ha! Das obligatorische „ja“ bedeutet ihm garnichts. Dieses Verhalten wird wohl hier im letzten Abschnitt erklärt – Genuss am Quälen. Nur, dass mein Jemand den Genuss des Rettens anscheinend nicht braucht. Hängen lassen reicht schon als Genuss

  11. Sarah K. sagt:

    Teilweise kommen mir diese Verhaltensweisen bekannt vor. Wenn auch mein Ex-Mann mich eher weniger in Notsituationen gebracht hat. Aber seine jederzeitige Hilfsbereitschaft (wenn ich ihn frage, sagte er immer Ja) wird mir dann zu einem späteren, passenden Zeitpunkt um die Ohren gehauen. Und natürlich stellt er sich dann als grosszügig und selbstlos dar, wie er mir damals geholfen hat. Am Ende wird natürlich übertriebene Dankbarkeit erwartet.

    • Goldmund sagt:

      Deshalb hab ich aufgehört, meine Narzisstin noch um einen Gefallen zu bitten. Da mach ich’s lieber selbst oder frage jemand anderen.

    • Lilith sagt:

      Bei mir war es Anders,
      mir wurde ständig Hilfe aufgedrängt,auch bei Sachen die ich allein machen konnte und wollte.
      Und er war Jedesmal stinkesauer und gekränkt wenn ich nein sagte.

      • Goldmund sagt:

        Hallo Lilith

        Bei mir war’s konkret so: Erst hatte sie mir ihre Hilfe auch aufgedrängt. Als ich dann glaubte, mich auf ihre Hilfe verlassen zu können, war’s das mit der Hilfe. Die angebotene Hilfe war nichts anderes, als ein Mittel, die Macht an sich zu reissen.

        Aber ich stimme dir zu: Hätte ich ihre Hilfe abgelehnt, hätte sie bestimmt auch gekränkt reagiert.

        LG

  12. Reh sagt:

    Er verlangte ein schillerndes Leben. Baute ein Haus für dessen Versorgung komplett ich zuständig war. Meine Aufgaben waren Arbeit/Studium, Kind und Haushalt. Während ich meine Arbeit auf 50 % reduzieren musste, um das alles für uns zu stemmen und damit natürlich weniger verdiente, aber nicht weniger zu bezahlen hatte „half“ er mir mit einem zinslosen Privatkredit…(„kannst mir ja zurückgeben, wenn wieder alles besser läuft“). Nach der ersten Trennung ließ er sofort von seinem Anwalt einen Vertrag aufsetzen, mit Zahlungsplan und Verzinsung… Niemals wär das zu bewältigen gewesen. ich sah mich nicht raus. Miete, Kind, Leben, Kredit und blieb zunächst. Immer wenn ich nicht funktionierte, wedelte er vor meiner Nase mit dem Vertrag rum und dem Vorwurf, ich wäre nicht fähig, mit Geld umgehen zu können.

    • Sarah K. sagt:

      Liebe Reh

      Das kommt mir bekannt vor. Ich habe immer gearbeitet, auch nach den Kindern. Zuerst 40%, später 60%. „Daneben“ habe ich den Haushalt geführt, die Kinder betreut, ihm bei seiner Einzelfirma die Buchhaltung, den Internet-Auftritt sowie die Korrespondenz erledigt, den ganzen Hausbau alleine gestemmt inkl. Organisation Umzug. Als ich etwas mehr Engagement von seiner Seite erwartete und forderte, zog er sich noch mehr zurück und flüchtete in sein Hobby (er hätte kaum mehr Zeit für seine Hobbies, ich sei ja viel mehr zuhause!!) und warf mir vor, ihn einzuengen.
      Kürzlich hörte ich von ihm (einmal mehr), dass er nur wegen mir und den Kindern in das Dorf gezogen war, in dem ich mit den Kindern noch immer wohne. Ja muss ich ihm jetzt für seine Grosszügigkeit dankbar sein?
      Als ich dann vor knapp 4 Jahren die Trennung vorschlug, wurde mir um die Ohren gehauen, dass ich nur aufs Geld aus sei, kein Mitgefühl hätte, egoistisch sei. Damals trafen mich diese Vorwürfe. Heute, mit meinem ausgedehnten Wissen um Narzissmus, ist mir klar, dass er sich selber spiegelt.

      • Goldmund sagt:

        Meine Narzisstin behauptet auch immer soooo vieeel um die Ohren zu haben und so im Stress zu sein, dabei hat sie den ganzen Tag nichts (!) zu tun. Am liebsten würde ich ihr dann sagen, dass eben nicht alle Menschen gleich belastbar sind… 🙂

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