Nutzen Sie das Spiel aus Nähe und Distanz zu Ihren Gunsten

Ein Narzisst kann in einer Beziehung keine echte Nähe zulassen, da er sich schnell durch zu viel Präsenz seines Partner und dessen Ansprüche und Erwartungen eingeengt fühlt und ihn daher rüde von sich stoßen muss. Auf der anderen Seite aber erträgt der Narzisst das Alleinsein nicht, weshalb er sich früher oder später dem Partner wieder annähert und nach Zuwendung verlangt. Dieses Spiel aus Nähe und Distanz kann der Partner zu seinem eigenen Vorteil nutzen.

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Der Narzisst hat ein großes Problem mit zwischenmenschlicher Nähe: Zum einen sieht er seine Freiheit bedroht, wenn ihn sein Partner zu stark fordert und vereinnahmen möchte, und zum anderen hat er große Angst davor, dass der Partner seine Schwachpunkte und verletzlichen Seiten erkennen und diese in einem Konflikt gegen ihn verwenden könnte. Er fürchtet, auf diese Weise in eine unterlegene Position zu geraten und die Fassade einer grandiosen und makellosen Persönlichkeit nicht mehr aufrechterhalten zu können.

So kommt es, dass der Narzisst zwar die Nähe zu seinem Partner sucht, dabei jedoch jederzeit die Kontrolle über den Grad der Intimität behalten möchte – zu groß ist die Angst davor, dass sein Vertrauen ausgenutzt werden könnte. Daher kann Nähe in einer Beziehung mit einem Narzissten nur entstehen, wenn dieser sich sicher ist, nicht von seinem Partner verletzt oder zu stark beansprucht zu werden. Verstößt der Partner gegen diese Grundregel, stößt der Narzisst ihn sofort von sich und sucht die Distanz.

Der Narzisst will die Beziehung kontrollieren

Verlangt der Partner nach mehr Nähe, stellt er zu viele oder zu hohe Forderungen, äußert er Zweifel an der Beziehung, kritisiert er das Verhalten des Narzissten oder dringt er zu tief in dessen Seelenleben ein, wird er umgehend von diesem zurückgewiesen. Der Narzisst kann es nicht ertragen, wenn er von seinem Partner bedrängt wird und sich mit unerwünschten Themen auseinandersetzen muss. Ein Narzisst erwartet den Zustand einer idealen Liebe, in der es keine Konflikte und Alltagsprobleme gibt und sich der Partner stets so verhält wie er es braucht.

Beginnt der Partner, an diesem Bild zu rütteln und ein Verhalten zu zeigen, das mit seinen Vorstellungen von einer idealen Liebe nicht zu vereinbaren ist, reagiert der Narzisst erbost und weist den Partner in seine Schranken. Zieht sich der Partner daraufhin zurück, schenkt er dem Narzissten weniger Zuwendung und signalisiert er ihm auf diese Weise, dass er vorläufig etwas Abstand haben möchte, wird der Narzisst aktiv, um einer möglichen Trennung zuvorzukommen und einen Kontrollverlust zu verhindern. Zwar möchte der Narzisst nicht, dass ihm sein Partner zu nah kommt, doch distanziert sich dieser von ihm, fühlt er sich sofort unwohl.

Dieses Nähe-Distanz-Spiel beginnt immer dann von Neuem, wenn der Narzisst das Gefühl hat, entweder seine Freiheit oder den Partner zu verlieren, oder wenn das Größenbild, das er von sich hat, in Frage gestellt wird. Dabei erkennt er nicht die Widersprüchlichkeit seines Bestrebens: Er verlangt trotz fester Bindung die Aufrechterhaltung seiner Freiheit und Unantastbarkeit, gleichzeitig soll der Partner aber seine Autonomie zugunsten des Narzissten und der Beziehung komplett aufgeben. Der Narzisst möchte in der Lage sein, tun und lassen zu können, was er will – so als wäre er nach wie vor Single –, während sich der Partner uneingeschränkt zu dem Narzissten bekennen soll und ihn niemals in Frage stellen darf.

Das Spiel aus Nähe und Distanz ist eine Zwangsläufigkeit

Ein Narzisst ist sich über die Widersinnigkeit seiner Erwartungshaltung nicht im Klaren – er verlangt nach Nähe und hat gleichzeitig Angst davor. Dieser unerträgliche Zwiespalt führt ihn unbewusst zu einem Kompromiss: Er lässt eine kontrollierbare Nähe zu, indem er seinen Partner nur bis zu einer gewissen Grenze an sich heranlässt, und verlangt dessen Verständnis und bedingungslose Treue, wenn er zeitweilig Distanz benötigt. Unter dieser Voraussetzung scheint eine Beziehung für einen Narzissten möglich zu sein, weil sich das Risiko der Erfahrung seelischer Schmerzen so begrenzen lässt.

Da ein Narzisst nicht in der Lage ist, sein Verhalten zu reflektieren, kann er die Tragweite seines abwegigen Prinzips nicht erkennen. Er praktiziert keine Selbstbeobachtung, weshalb er auch nicht die tiefer liegenden Gründe für sein Verhalten erkennt und somit woanders nach Lösungen sucht, die eine gleichberechtigte Beziehung ermöglichen könnten. Ein Narzisst kann sich dem Partner nicht bedingungslos hingeben und diesem vertrauen – er braucht die Kontrolle, ohne die bei ihm kein Gefühl von Sicherheit und Wohlbefinden aufkommen kann.

Durch diesen Kompensationsmechanismus des Narzissten entwickelt sich das Spiel aus Nähe und Distanz, das für den Partner oft nicht nachvollziehbar ist und in der Regel zu sehr viel Schmerz und Kummer führt. Der Partner fühlt sich dieser Dynamik hilflos ausgeliefert. Doch gerade die Zwangsläufigkeit dieses Nähe-Distanz-Spiels enthält eine gewisse Berechenbarkeit, die dem Partner durchaus Ansatzpunkte dafür bietet, die Beziehung ein Stück weit zu seinen Gunsten zu lenken. Partner sollten dem Narzissten nicht zu freizügig ihr Herz schenken, dann können sie sich seiner Zuwendung eher sicher sein.

Nutzen Sie die Ängste des Narzissten zu Ihren Gunsten

Möchten Sie mehr Nähe mit dem Narzissten erleben, dann geben Sie ihm das Gefühl, dass Sie durchaus glücklich mit ihm sind, aber noch nicht vollständig zufrieden. Sie sollten dem Narzissten auf latente Weise immer wieder signalisieren, dass er etwas kreativer, zärtlicher, höflicher, galanter oder verständnisvoller sein sollte und sich noch etwas mehr um Sie bemühen muss, wenn er Ihr Herz vollständig erobern möchte. Gehen Sie dabei aber subtil vor: Geben Sie ihm durchaus das Gefühl, dass Sie von ihm beeindruckt sind und grundsätzlich Interesse an ihm haben – nur soll er eben noch einige Prozentpunkte zulegen.

Das wird den Narzissten beflügeln und ihn dazu animieren, sich mehr um Sie zu kümmern, mehr Zeit mit Ihnen zu verbringen, häufiger Präsenz zu zeigen und sich respektvoll zu verhalten, um Sie vollends von seinem Charme, seinen Fähigkeiten und seinen Vorzügen zu überzeugen. Sie lösen bei ihm damit nicht nur die Angst aus, er könnte sie niemals ganz bekommen, sondern wecken gleichzeitig seine Lust an der Eroberung. Sie werden also Aufmerksamkeit erhalten und so zu Ihrem Vergnügen kommen.

Der Narzisst kann seine Ängste und Triebe nicht über Nacht ablegen – gerade seine Ängste halten ihn in seinem starren Verhalten gefangen. Er kann sich seinem unbewussten Verhaltensmuster nicht entziehen und ist gezwungen, in gewohnter und voraussehbarer Weise zu reagieren. Das Gefühl, unzulänglich oder nicht liebenswert zu sein, oder die Angst, den Partner nicht vollständig erobern zu können oder ihn gar zu verlieren, wird ihn zu einer Gegenmaßnahme bewegen: Er wird sich um seinen Partner bemühen, um nicht mit dem Alleinsein, der inneren Leere sowie dem Gefühl der Minderwertigkeit konfrontiert zu werden.

Je länger die Beziehung, desto schwerfälliger der Narzisst

Gerade am Anfang einer Beziehung dürfte diese Strategie hervorragend funktionieren und dafür sorgen, dass die Leidenschaft und die Bemühungen des Narzissten erhalten bleiben. Im Laufe einer Beziehung, wenn der Narzisst den Partner bereits vollständig erobert hat, wird er sich wohl weniger bemühen, selbst dann, wenn sich der Partner offensichtlich verweigert, seine Unzufriedenheit äußert und seinerseits Forderungen und Bedingungen stellt.

Vielmehr wird der Narzisst in diesem Fall das arme Opfer spielen, das plötzlich nicht mehr genug Aufmerksamkeit und Wertschätzung von seinem Partner erhält und zudem noch vernachlässigt oder zu Unrecht beschuldigt wird. Entweder wechselt er dann in den Modus der Entwertung und beschränkt seine Aktivitäten darauf, den Partner zu erniedrigen, indem er ihm klarmacht, dass dieser nichts taugt und sich anstrengen muss, um die Gunst des Narzissten zurückzubekommen. Oder er versucht, das Mitgefühl des Partners zu wecken, indem er sein Leid auf theatralische Weise inszeniert. Davon erhofft er sich eine Wiederannäherung des Partners.

In einem fortgeschrittenen Stadium der Beziehung muss die Verweigerung des Partners schon deutlicher ausfallen, z. B. indem er mit Trennung droht. Das bringt den Narzissten dann wieder in Wallung, weil er spürt, dass der Beziehung die letzte Stunde geschlagen hat, wenn er jetzt nicht reagiert und wieder in den Eroberungsmodus zurückschaltet. Wenn es ernst wird, zeigt sich plötzlich, wie sehr der Narzisst von seinem Partner abhängig ist und wie viel Angst er davor hat, den Partner zu verlieren.

Der Narzisst bellt, aber er beißt nicht

Grobe Entwertungen – so schmerzhaft sie auch sein können – haben nur den Sinn, den Partner einzuschüchtern, zu manipulieren und in die Knie zu zwingen. Obwohl die Heftigkeit seiner Abwertungen eigentlich nur den Schluss zulässt, dass der Narzisst zutiefst unzufrieden mit seinem Partner ist und dieser ihm gar nichts mehr bedeutet, liegt es keineswegs in seiner Absicht, den Partner mit den zahlreichen und im Grunde unentschuldbaren Kränkungen loszuwerden.

Will der Partner hingegen endgültig Konsequenzen aus seinen leidvollen Erfahrungen im Umgang mit dem Narzissten ziehen, dann bricht bei diesem Panik aus: Plötzlich sucht er wieder die Nähe und zeigt sich von seiner liebenswerten Seite, ganz so, wie es sich der Partner immer gewünscht hat. Leider bedarf es manchmal ein wenig Druck oder etwas Courage, um mithilfe der Ängste des Narzissten der Beziehung wieder etwas mehr Wärme, Zärtlichkeit und Leidenschaft einzuhauchen.


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Veröffentlicht in Blog, Tipps zum Umgang
42 Kommentare zu “Nutzen Sie das Spiel aus Nähe und Distanz zu Ihren Gunsten
  1. Motte sagt:

    Hallo, ich bin neu auf der Seite und habe erst jetzt entdeckt, daß mein Partner ein Narzisst ist. Meine Probleme somit einen Namen bekommen haben.
    Aus Erfahrung kann ich sagen, dass Paartherapie keinen Erfolg bringt.
    Mein Trennungswunsch wird ignoriert und ich fürchte mich vor der gerichtlichen Schlacht, die bald folgt und noch mehr vor der Manipulation des gemeinsamen Kindes. Gibt es da Tipps für mich?
    Bei einem Therapeuten bin ich.

  2. Natalia sagt:

    Meine Erfahrung: Man kann in Spielchen mit Ihnen nicht gewinnen. Sie werden einem immer einen Schritt voraus sein. Sie haben keine Empathie im Gegensatz zu uns und das macht sie so skrupellos und berechnend und nur auf den eigenen Vorteil bedacht. Meiner Meinung nach sollte man, wenn man merkt dass man es mit einem echten Narzissten zu tun hat beide Beine in die Hand nehmen und laufen so weit man kann. Sie setzen dich sonst zuerst schachmatt.
    Und sie sind tatsächlich in der Lage einen zu entsorgen wie Müll, wenn sie keinen Nutzen mehr aus einem haben. Ich habe es selbst auf schmerzhafte Weise erlebt. Ein Kampf, den wir meines Erachtens so oder so nur verlieren können.

  3. Black sagt:

    Ich bin eine Narzisstin…Nein es bringt nichts einen Narzissten zu manipulieren.Ich durch schaue es,es langweilt mich.Menschen die klammern langweilen mich,Menschen die sich anbiedern langweilen mich,Menschen die etwas von mir verlangen,was ich nicht will langweilen mich etc.
    Einen Narzissten kann man nicht ändern. Kluge Ratschläge langweilen mich auch.Ihr seid Emphaten,sucht euch Emphaten.Haltet nicht fest an Dingen,die ihr niemals ändern könnt.

  4. Thomas sagt:

    Das Nähe-Distanz Spiel macht der Narzisst/Narzisstin in fortgeschrittenem Stadium (wie in meinem Fall) nur solange bis sich hinterrücks ein neuer Partner beim Narzissten finden lässt.
    Übergangsweise wird, bis der Neue SICHER ist, heimlich zweispurig gefahren und dann wird der alte Partner von einer zur nächsten Minute entsorgt.

    Ob da gemeinsame Kinder sind ist dem/ der Narzissten/in völlig schnuppe. Im Gegenteil, das gemeinsame Kind wird noch (auch juristisch) instrumentalisiert!

    • Lise1 sagt:

      Thomas, sie hat dich immer noch nach 4 Jahren Trennung, am Gängelband, aber das macht nicht sie, sondern du.

      Sei doch endlich gnädig zu dir und lebe dein Leben, du hast es verdient, frei und glücklich zu werden. Wenn du es nicht allein schaffst loszulassen, dann lass dir helfen!

      • Mike sagt:

        Liese, das Problem ist, Thomas will nicht aus dieser Opferrolle raus, er fühlt sich da pudelwohl.
        Ich meine das nicht böse Thomas, ich sehe seit 4 Jahren hier auf der Seite, dass Du keinerlei Fortschritte machst und weiterhin in Deinem Trott feststeckst.
        Du alleine kannst da was dran ändern, aber machst es nicht und versinkst weiterhin im Mitleid. Warum?

        Wenn man sowas schreibt, will man sich weder über Dich lustig machen, noch dir ans Bein pinkeln oder sonst was.
        Man will Dir endlich die Augen öffnen, weil niemand ausser Dir an der Situation was ändern kann.
        Und deswegen sollttest Du hier nicht immer wieder die gleichen Fragen stellen, immer wieder nach den gleichen Ratschlägen suchen oder bereits Bekanntes erneut aufwärmen, sondern langsam anfangen wieder zu leben.
        Oder magst Du es so sehr Dich selbst immer wieder niederzumachen?

        Willst Du, wenn du 80 bist, zu Dir selbst sagen „wieso hab ich damals nicht eher gehandelt und so viele Jahre Lebensfreude an jemanden vershcwendet, der snicht wert ist?“

        Also mach bitte endlich was, sonst wirst Du nie da raus kommen!

      • Klarsicht sagt:

        @Lise @Thomas
        Ich sehe das etwas anders, Lise. Die Ex von Thomas kommt ja immer wieder an. Ich kann mir gut vorstellen wie das ist, da hast Du den Narzissten endlich aus Deinem Leben (verbannt, abgeschrieben) und da kommt sie wieder an… Da ist es enorm schwer, hart zu bleiben und musst Dich immer wieder üben im Loslassen… Wir haben ja alle ws. auch noch nicht ganz losgelassen, sonst wären wir nämlich nicht mehr da in diesem Forum. Und da ist ja noch das gemeinsame Kind, noch schwieriger… da geht No-Contact (was absolut nötig wäre) gar nicht.
        Dazu ist Thomas ein Mann und Männer haben meist keine Freundinnen wie wir Frauen, mit denen sie solches besprechen können, sie machen es meist mit sich selbst aus, oder eben mit einem Therapeuten, wenn sie einen guten finden, was gar nicht so einfach ist.
        Thomas, es liegt mir fern, Dir einen Ratschlag zu geben, aber ich habe den Eindruck Du bist im Moment etwas blockiert. Versuch zu entblocken, indem Du ein Stücken beiseite gehst und das Ganze von einem anderen Blickwinkel betrachtest. Ich frage mich selbst immer wieder, was und ob das Ganze auch Gutes hatte … und bekomme (auch von mir selbst :-)) die Antwort, dass ich enorm viel gelernt habe, dass mir das im Leben nie mehr passieren wird, dass jetzt ICH an erster Stelle komme und ich nicht mehr coabhängig sein muss/soll. Und die Selbstliebe tut mir so gut, dass ich darob das Negative fast vergesse. Natürlich bei Dir gibt es noch das gemeinsame Kind: Ich wäre ganz für dieses Kind da, und wenn es das im Moment nicht annehmen will/kann/darf?, dann würde ich meinem Kind vermitteln, dass ich immer für es da sein werde. Es hat eine narzisstische Mutter, was ich dem Kinde nie sagen würde, es soll seine Mutter ja auch lieben können und dürfen (und vielleicht ist die Mutter dem Kind gegenüber ja nicht narzisstisch?), aber es wird Dich eines Tages sehr brauchen… Mit der Mutter, Deiner Ex, würde ich die Grey-Rock-Methode anwenden. Nur das Nötigste kommunizieren und nur auf der ganz sachlichen Basis. Und lass nichts an Dich herankommen, sei ein Schiff, wo das Wasser seitlich abprallt… Nun hoffe ich , ich sei Dir nicht zu nahe getreten. Wir haben ja alle unsere Ideen, was man wie machen könnte, und jeder kann für sich rausnehmen, was passt oder eben nicht.
        Jedenfalls wünsche Dir und auch Lise alles Gute und Liebe

  5. Lise1 sagt:

    Kleeblatt frage deine Therapeutin. Es gibt viele Therapien, sie kennt dich am besten. Tiefenpsychologie hat mir selber sehr geholfen, um nicht zu sagen, meine leage und mein Leben um 180 grad gedreht. Dauerte etwas, war nicht einfach für mich, ging aber ziemlich an die Wurzeln des Űbels und half nicht nur kurzfristig, wie der Name schon sagt, die Änderungen und Hilfen gingen tiefer.

    Aber du bist nicht ich, daher frag sie

    • Mike sagt:

      Das generelle Problem ist aber, Therapien funktionieren nur, wenn man selbst erkennt, was das Problem ist und auch daran was ändern will.
      Das ist leider in den meisten Fallen eben nicht der Fall und es wird erwartet, dass der/die Therapeut(in) hier Wunder vollbringen soll.

      • Lise1 sagt:

        ja, wollen muss man schon und die nötigen Änderungen sind beytimmt nicht einfach, aber man kann endlich glücklich werden und ein normales Leben haben

        • Mike sagt:

          Viele wollen aber den Kern des Problems nicht sehen, und deswegen greift eine Therapie oftmals nicht.

          • Lise1 sagt:

            ja, wenn sie den Kern des Problems nicht bewusst suchen wollen, dann können sie genau so wenig dazu lernen wie die Narzissten,über die sie so klagen.

  6. Gabriela de Angelis sagt:

    Aber: ES FUNKTIONIERT! Weil er/sie immer Nr.1 sein will. Leider ist es so. Narzisstinnen können ihren kleineren Narzissten auf diese Weise so zum dressierten „Hündchen“ machen, dass er dabei das selbständige Denken vergisst. Wer ein Herz hat für dieses bedürftige Seelchen, das dann leider ferngesteuert ist, ist ziemlich allein und möglicherweise gefährlichen Verletzungen ausgesetzt.

  7. Emma sagt:

    Um es kurz zu sagen Es gibt ein Sprichwort das lautet: Streite nicht mit einem Idioten, zuerst zieht er dich auf sein Niveau herunter und dann gewinnt er durch seine Erfahrung. So ist das im übertragenen Sinne, wenn man versucht einen Narzissten zu manipulieren, wenn man selbst keiner ist. Das Ende kann nicht gut ausgehen.

  8. Emma sagt:

    Ich stimme mit den Aussagen in dem Artikel überein, die das Verhalten des Narzissten betreffen.
    Allerdings denke ich auch, dass niemand dazu raten sollte, mit einem Narzissten zu verweilen, bzw. Tips dazu zu geben, wie das möglich ist. Das kann Hoffnung in schon Co- Abhängigen Partnern hervor rufen. Ich denke, diese Hoffnung ist trügerisch, weil man das geratene Verhalten als Nicht- Narzisst und Partner dauerhaft nicht aufrecht erhalten kann.Man reibt sich dabei nur noch mehr auf, und wie in einem Kommentar schon erwähnt wurde, ist das keinerlei Garantie dafür, daß man vom Narzissten nicht trotzdem jederzeit ausgetauscht werden kann und wird. Der Narzisst hat seine eigenen Gründe warum er in der Beziehung bleibt, und da ist es im Prinzip egal, wie man sich verhält. Wenn die erste Phase der Beziehung vorbei ist, und man devaluiert wird und der Partner vom Thron gestürzt wird. ( was unverweigerlich passiert, wenn der Narzisst irgendwann keine Lust mehr hat sich anzustrengen und denkt der Partner ist jetzt soweit manipuliert, dass er es sich leisten kann, seine Masken fallen zu lassen)
    Falls man die Situation noch nüchtern betrachten kann und noch irgendeine Kontrolle besitzt, sollte man diese lieber dazu benutzen so weit wie möglich weg zu laufen und die Beziehung zu beenden.
    Sollte man sowieso schon in der emotionalen Abhängigkeit stecken, dann ist es auch zwecklos zu versuchen, den Narzissten zu manipulieren, denn er ist sowieso darin der Meister und man schwächt sich am Ende nur immer wieder selbst damit. Der Schuß geht nach hinten los und am Ende manövriert man sich selbst nur noch mehr in die Ecke.
    Ich fände es sehr schön, wenn die guten Artikel keine Tips zum Ausharren in einer Beziehung mit einem Narzissten enthalten würden. Ausgenommen von gezielten Tips, wie man mit Narzissten zbsp. Vor Gericht umgeht oder was Elternschaft angeht- aber immer unter der Voraussetzung, dass es erst einmal das wichtigste ist, sich zu trennen anstatt zu verweilen.
    Danke für Ihre Artikel.

    • Charmanta sagt:

      Genau das gleiche habe ich mir eben auch gedacht! Es hört sich an als könnte man die Beziehung zu einem Narzissten mit ein paar Tricks ganz harmonisch gestalten und dessen Liebe gewinnen. Diese Tricks funktionieren schon soweit, dass der Narzisst plötzlich für kurze Zeit wieder netter ist, aber dabei geht es niemals um den Partner! Das Interesse und die Zuwendung sind nur gespielt und oft holt er dadurch zu einem ganz tiefen Schlag aus. Ich kann Emma hier nur zustimmen – wer einen Narzissten zum Partner hat, sollte lieber an eine Trennung denken als an Gegenmanipulation.

  9. Jana sagt:

    Bevor ich die Kommentare gelesen hatte, war ich doch etwas „irritiert“ von dem Vorschlag, den Narzissten ebenfalls zu manipulieren (so, wie er es mit seinen Mitmenschen macht).
    Es ist für mich nicht vorstellbar, in einer Beziehung, die von gegenseitigem Vertrauen getragen sein sollte, meinen Partner zu manipulieren. Wenn es eine Zweckbeziehung ist, dann mag das gehen, wenn man die Nerven dazu hat.
    Ich denke auch, dass alle, die sich mit Narzissmus intensiver befasst haben und die Spielchen des Narzissten durchschauen, eher versuchen werden, ihre Beziehung mit dem Narzissten zu beenden und sich mit Menschen umgeben wollen, bei denen sie nicht schauspielern müssen oder von denen sie nicht mit schöner Regelmäßigkeit entwertet werden.
    Eine Hürde ist sicher das, was Arabiata schreibt:
    „…wenn der Verstand alles weiß aber das Herz nicht mitspielt….“
    Dann muss man sich überlegen, wieviel man sich selbst wert ist.

    • Mike sagt:

      Warum soll man das Spielchen weitermachen?
      Ich käme nie auf die Idee, einen Narzissten manipulieren zu wollen.
      Beine in die Hand und weg so schnell es geht!

  10. Dunja sagt:

    Ich nutze diese Strategie schon sehr lange im Umgang mit solchen Menschen . Es zehrt aber furchtbar an den Kräften und ich muss dann immer sehr gut auf mich achten, auftanken bei lieben Menschen , Musik , Sport , in die Natur gehen usw. Mir hilft die Bibel und das Gebet. Aber ein gemeinsames Leben mit einem solchen Menschen stellt für mich eine unzumutbare Belastung dar. Ich komme aus solch einer Familie mit Sektenhintergrund , jeder manipulierte jeden. Das ist bis heute so geblieben. Ich weiß aus Erfahrung , dass so etwas krank macht und Selbstmorde zur Folge hat wie in meiner Herkunftsfamilie .Die Strategie wende ich an , wenn ich etwas erreichen muss , was sonst nur über prozessieren erreicht werden kann, damit es schneller geht. Wirkt aber nur wohldosiert .Keines falls zu empfehlen , um dem Sadisten , und das sind diese Menschen alle ,weiterhin sein böses Machtspiel zu schenken.

  11. Arabiata sagt:

    Guter Text und ebenso gute Kommentare, die ich unterstreichen kann. Ob Narzissmus oder nicht, es wird ja generell bei der ,Interaktion zwischen Männlein + Weiblein` geraten, den Jagdinstinkt zu erhalten (,Willst du etwas gelten, mach dich selten` etc.) Würde man einem Jäger das erlegte Wild vor die Tür legen, wäre das nicht so spannend, als hätte er es selber erlegt. Angeln, Fußball -bei Frauen Shopping*g-entstammen wahrscheinlich den gleichen Instinkten? Bin aber auch der Meinung, wenn man schon eine Rolle spielen muss, sollte man wenigstens Schauspielunterricht nehmen, um das Ganze zu perfektionieren ;-))
    Besonders beeindruckt hat mich die Aussage „Das macht einen so lange kaputt bis man selbst ein Wrack ist und nicht mehr lieben kann und die eigenen tollen Eigenschaften, die man hat, irgendwann verloren gehen.“ Bingo. Wenn man die Fähigkeit zu lieben nicht mehr hat/verliert, kann man einpacken.. Das Problem ist nur die sogenannte kognitive Dissonanz: wenn der Verstand alles weiß aber das Herz nicht mitspielt….

  12. Lisa sagt:

    Ja ich denke auch, dass man das vielleicht mal eine kurze Zeit hinbekommt, aber dann kann man auch nicht sein wie man ist, dass hält man nicht durch. Der Preis wäre sehr hoch. Und ich denke da für sind die meisten die auf diesen Portal sind doch schon so vorbelastet , Weil man einfach zu viel enttäuscht war und kein Vertrauen mehr hat. Eigentlich sind Narzissten auch wie kleine Kinder, aber will man das?

  13. Marie sagt:

    Sorry, aber auch wenn an dem Text eventuell etwas wahres dran ist, so könnte er doch dazu verleiten in einer unheilvollen Beziehung zu verweilen. Beim Umsetzen dieser Ratschläge muss man wieder wie auf Eierschalen um den Narzissten herumtanzen und jedes Wort auf die Goldwaage legen, nur um den Tanz noch etwas zu verlängern. Das kann es nicht sein. Seit dem ich um Narzissmus weiß, wäre es mir auch zu blöde, wenn er jetzt ankommen würde und wieder um mich werben würde. Ich weiß ja, dass das alles nicht echt ist und damit könnte ich nicht glücklich sein.
    Auch sollte man nie vergessen, dass man jederzeit ausgetauscht werden kann, sobald ein neues Opfer an der Angel ist. Da hilft auch kein „Ich will mich trennen Spiel.“ Bei Narzissten gibt es nur ein Spiel und dass ist ihr Spiel und ihre Spielregeln. Sorry aber Nähe durch Manipulation zu bekommen geht gar nicht. Bin halt kein Narzisst.

    • In einer Beziehung mit einem Narzissten kann man niemals so sein, wie man ist – das lässt ein Narzisst nicht zu. Will man seine Authenzität bewahren, sollte man sich konsequent trennen. Will man aber auf die Vorzüge eines Narzissten, die zeitweise oder in Teilbereichen vorhanden sind, nicht verzichten, wird man ebenfalls auf Manipulationstechniken zurückgreifen müssen, um nicht ständig verletzt zu werden.

      • Dunja sagt:

        Sehr geehrter Herr Grüttefien. Ich bedanke mich von ganzem Herzen bei Ihnen für Ihre wirklich herausragende Arbeit auf diesem Gebiet. Sie fassen das Thema verständlich und mit Weisheit und Respekt an. Bevor ich vor wenigen Tagen auf Ihre Seiten stieß, habe ich mich mehr als drei Jahrzehnte lang mit dem Thema befasst , um dem Leid meines Lebens einen Namen zu geben .Ich habe die Bibel gelesen, die Sprüche, die Psalmen, die Bücher von M.F. Hirigoyen, die Psychophysiognomik nach C. Huter und viele, viele andere .Natürlich weiß ich, was die Ursache dessen ist, aber das lindert den Schmerz nur kurz. Danke.

  14. Heureka sagt:

    Wenn man in der Lage ist, die Situation nüchtern zu betrachten, kann die Methode „Manipuliere den Manipulator“ recht gut funktionieren. Aber will man sowas?

    Ich mache es bis zu einem gewissen Grad als Selbstschutz, um die Narzissten bzw. narzisstischen Borderliner in Job und Familie in Schach zu halten, denn diese kann ich nicht so ohne Weiteres komplett aus meinem Leben verbannen.

    Allerdings muss ich dabei sehr gut aufpassen, mir manipulatives Verhalten und Abgebrühtheit nicht dauerhaft zu eigen zu machen. Sonst bin ich auch nicht besser als die Narzissten um mich herum.

    Innerhalb einer Liebesbeziehung würde ich so nicht dauerhaft leben wollen.

  15. Sus sagt:

    Ich finde es auch schwierig auf diese Weise ‚durchzuhalten‘. Wenn man liebt,dann kann man dieses hin und her schubsen nicht ertragen. Man wird immer wieder aufs Neue enttäuscht und verletzt. Trotz Strategie.
    Das macht einen so lange kaputt bis man selbst ein Wrack ist und nicht mehr lieben kann. Und die eigenen tollen Eigenschaften, die man hat, irgendwann verloren gehen.

    Man ‚darf’nicht mehr das geben, was man gerne geben würde.

    • … im Grunde haben Sie Recht! Warum soll man sich das in einer Beziehung antun? Es kann aber vorübergehend oder situativ für eine Entlastung sorgen, solange man sich in einer Beziehung mit einem Narzissten befindet.

      • Friedel sagt:

        Ich finde die Empfehlung und Darstellung im Newsletter ausgesprochen gut. Es gibt Situationen, beispielsweise bei gemeinsamen Kindern oder zu betreuenden Elternteilen, da ist es notwendig sich selbst im Umgang zu konditionieren und dosierte Gegenmanipulation zu betreiben.

        Das ist längst kein Weg des Empathen – emphatischen (Ex-) Partners oder erwachsenen Kindes – narzisstische Wege einzuschlagen, sondern lediglich eine notwendige Strategie zum eigenen Schutze und im Umgang.

        Prinzipiell gilt „No Contact“, jedoch gibt es Situationen, da geht das schlichtweg nicht.

        Eine Mutter oder ein Vater kann nicht „die Hacken in den Teer schlagen“, wenn das Kind beim narzisstischen Teil verbleibt.

        Eine vorgenannte Vorgehensweise entgegen des Gefühl ist ein Garant für zukünftige Schuldgefühle.

        Gleiches gilt beispielsweise für zu betreuende Elternteile.

        Es gibt Beziehungssituationen, die einen Umgang erfordern. Nicht schön und energiezehrend, jedoch je besser man/frau lernt eine „Nanoversiegelung“ auf zu tragen und strategischen Umgang lernt, umso besser kann man/frau sich schützen.

        Ich wünsche allen, die sich in einer solchen Situation befinden Kraft und eine erfolgreiche Umsetzung. Es geht. Das kann ich aus eigener Erfahrung sagen.

  16. Mike sagt:

    Die Frage, die sich mir hier stellt, warum soll ich mich auf ein Spiel zwischen Nähe und Distanz einlassen, wenn ich mir sicher bin, dass mein Partner ein Narz/Soziopath ist oder in der Beziehung immer wieder Amok läuft?

    Der Beste Weg, dieses Spiel zu spielen, ist eben NICHT zu spielen und zu gehen! Jegliche Art von Spielchen ist doch keine Beziehung sondern erbärmlich!
    Also, Sachen packen und gehen; fertig!

    • Rabe sagt:

      Vielleicht, weil man gemeinsam ein kleines Kind hat?

      • Anon sagt:

        Wenn man bzw. Frau ein Kind hat darf man/ Frau gehen!

        Dies ist kein Hinderungsgrund, lediglich der Trugschluss das unsere Kinder wohlbehüter mit Papa aufwachsen soll. Aber ist es das? Permanente Kontrolle, Abwertung der Mutter, kein Halten in allen Situationen, Manipulation uvm.
        Dies bekommen die Kinder dich mit, auch wenn es alles defensiv abläuft….

        Meine Empfehlung: Renn so schnell Du kannst und verlasse die Situation.

        • Lise1 sagt:

          Richtig, die Kinder sollten nie der Grund für das Ertragen unhaltbarer Zustände sein. Sie werden so unbewusst und indirekt Schuldgefühle bekommen. Außerdem lernen sie die Beziehungsgestaltung der Eltern. Es ist fatal, wenn ein Mensch lernt, wie leicht es ist damit durchzukommen, den Partner schlecht zu behandeln. Dass das sogar zu besonderen Liebesdiensten führen kann, wenn der Partner des Narzissten alles tut, um die Beziehung erträglich zu gestalten. Von der Manipulation mal ganz abgesehen, das nehmen die Kinder natürlich auch gleich mit der Muttermilch auf

        • Friedel sagt:

          Richtig, man/frau darf gehen.

          Mit einem gemeinsamen Kind bleibt jedoch die Situation Kontakt halten zu müssen und zu wollen, aufgrund eines gemeinsamen Kindes.

          Wie soll das funktionieren? Rennen und die Situation verlassen?
          Kind sich selbst und dem toxischen Elternteil überlassen?

          • Mike sagt:

            Mit einem gemeinsamen Kind sollte aber klar sein, dass Streitereien weder auf dem Rücken des Kindes, noch vor ihm ausgetragen werden.
            Und sollte das doch passieren, grad vom N aus, kann man, nein muss man das dem Jugendamt melden.

            Kinder sind hier def. kein Hinderungsgrund, den Kontakt mit dem/der N auf das Nötigste zu reduzieren und ein neues Leben anzufangen. Die Frage ist, ob das „Opfer“ das am Ende aber wirklich will.

            Ich und meine Ex haben fast keinen Kontakt mehr, außer ich hole meine Tochter oder Sie bringt sie. Kein Hallo oder sonst was und das will ich auch nicht. Ich hab ihr gesagt, bekomm ich raus, dass sie die Kleine gegen mich aufhetzt oder schlecht über mich redet, ist die Kacke am dampfen und zwar richtig. Das Kind kann nix dafür und ich werde ihr die Beste Möglichkeit geben, normal aufzuwachsen, ohne dass irgendwas ihre Entwicklung beeinflusst.

      • Kleeblatt sagt:

        Ich stecke ebenfalls in einer solchen Situation, es ist die Hölle. Leider bin ich seit Beginn meiner Schwangerschaft psychisch angeschlagen, er zeigt sich seither von seiner allerschlimmsten Seite was meine psychische Problematik (Autoaggression) noch verschlimmert, da ich mich ohnmächtig, erniedrigt und unglaublich wütend bin. Unser Kind ist jetzt ein Jahr, seither war ich zweimal in einer Klinik- ich zeige keine AA mehr- für ihn bin ich nur noch die Kranke… Ich weiß nicht mehr weiter, morgen haben wir einen Termin bei einem Paartherapeut. Ich werde mich außerdem noch rechtlich beraten lassen. Es tut einfach so schlimm weh, wenn man ein kleines Kind hat, da gewisse Ängste mitschwingen, sein Kind zu verlieren…

        • Waltraud sagt:

          Such Dir Unterstützung von aussen. Und eine therapeutische Begleitung. Du musst unbedingt dafür sorgen, das es Dir besser geht und Du wieder Stärke bekommst, auch für Dein Kind. Lass nicht zu, das er Dich weiter fertig macht. Das kann einfach nicht angehen. Sag Dir“Wie Du mir, so ich Dir!“. Keiner hat das Recht, sich über einen zu stellen. Wehr Dich wo´s nötig ist, ansonsten ignorier ihn.

          • Kleeblatt sagt:

            Dankeschön. Ich werde mich um Selbstfürsorge bemühen, es kann nur so funktionieren- kämpfen und wehren und auf die gleiche erniedrigende Art zu reagieren bringt nichts, er einfach zu „stark“, momentan schaffe ich es nicht… Hat jemand Erfahrung mit anderen Therapieformen? Derweil arbeite ich tiefenpsychologisch mit meiner Therapeutin. Danke für die Rückmeldung!

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