Nützlichkeit statt Liebe

Der Narzisst prüft sein gesamtes Umfeld unentwegt auf Nützlichkeit. Wenn er keinen Vorteil für sich erkennt, wendet er sich ungewöhnlich schnell ab. Eine Person oder eine Sache hat nur dann einen Nutzen für ihn, wenn er darüber die Aufmerksamkeit anderer gewinnen, uneingeschränkt im Mittelpunkt stehen, Privilegien genießen sowie sein Ansehen und seine Einzigartigkeit steigern kann.

Bild: © Peter Atkins – Fotolia.com

Ein Narzisst ist nicht an einer Person mit ihrem individuellen Wesen, ihren unterschiedlichen Facetten, ihren Ängsten und Bedürfnissen sowie ihren Werten und Überzeugungen interessiert. Die Besonderheiten und Stärken einer Person geraten nur dann in sein Visier, wenn sie ihm nützen, während deren Anfälligkeiten und Schwächen gezielt gesucht werden, um mithilfe derer besser manipulieren, provozieren oder verletzen zu können. Der Narzisst wendet sich einer Person nicht aus einem wahren, innigen Interesse zu, sondern um den für ihn nützlichen Kern einer Person zu finden.

Die persönlichen Lebenserfahrungen, die Gefühle und Sehnsüchte, die Träume und Hoffnungen, die Ziele und Erwartungen einer anderen Person sind für ihn nicht relevant. Er beschäftigt sich nur oberflächlich mit dem Wesen eines anderen – bestenfalls aus dem Grund, glänzen und den Schein wahren zu können. Indem er sich als interessierter und aufmerksamer Zuhörer präsentiert, erhält er wertvolle Informationen über den anderen, die er später gegen ihn oder für andere Zwecke verwerten kann. Sein vordergründiges Interesse erfolgt aus Kalkül und nicht aus echter Wertschätzung.

Sein Augenmerk gilt somit nur den Aspekten einer Persönlichkeit, die ihm gefallen oder die ihm auf irgendeine Weise nützlich sein könnten. Die unliebsamen Anteile einer Persönlichkeit werden zwar wahrgenommen, aber entweder im Laufe einer Beziehung einfach ausgeblendet oder ständig abgewertet und der betreffenden Person vorgehalten. Das Verhalten und die Eigenschaften einer anderen Person werden von ihm gänzlich anders wahrgenommen und bewertet als sie in Wirklichkeit sind und wie sie von der anderen Person selbst wahrgenommen werden.

Der Narzisst spaltet die für ihn unangenehmen Eigenschaften des anderen ab und entwertet diese, während er die für ihn vorteilhaften Seiten einer anderen Person geradezu idealisieren kann.

Das Radar des Narzissten ist zunächst auf die Suche von Fähigkeiten und Eigenschaften ausgerichtet, die eine Person mitbringt und die er zur Stärkung seiner eigenen Person verwerten kann. Im zweiten Schritt suchen seine sensible Antennen nach den Schwachstellen einer Person, um sie besser für seine Zwecke missbrauchen zu können. Der Narzisst hat hierfür ein sehr ausgeprägtes Gespür – nur setzt er es leider eben nur für egoistische Zwecke ein. Diese Fähigkeit stellt für den Narzissten keine besondere Anstrengung dar: Sie wurde ihm förmlich in die Wiege gelegt.

Der Narzisst täuscht Anteilnahme nur vor

Seine Form der Zuwendung wird durch rationales Abwägen und scharfsinniges Analysieren aller Vor- und Nachteile, die eine Person mitbringt und die ihm nützlich sein könnten, bestimmt – selbst wenn er vordergründig den aufgeschlossenen, einfühlsamen und selbstlosen Kavalier spielt. Wahre Empathie ist ihm jedoch fremd. Ein Narzisst besitzt nicht die Neugier und Geduld, sich mit der Tiefe einer Persönlichkeit auseinanderzusetzen und eine andere Person in ihrem So-Sein zu akzeptieren.

Der Narzisst kann sich einem anderen Menschen nicht vorurteilsfrei und ohne Absichten zu verfolgen zuwenden, ausschließlich für ihn da sein und ihn in seinem Wesen vollkommen akzeptieren – unabhängig davon, was er zu hören und zu sehen bekommt. Sofern der Partner im Vorfeld hinreichend auf Nützlichkeit geprüft und für brauchbar befunden wurde, wird er vom Narzissten vereinnahmt und bekommt zukünftig eine Rolle zugewiesen, die er auszufüllen hat. Alle Eigenschaften, die der Partner mitbringt und die diesem Bild entgegenwirken, werden entwertet und bekämpft.

Der Narzisst will nur die Vorzüge des anderen genießen

In Beziehungen interessiert sich der Narzisst lediglich für die Bereiche seines Partners, die für ihn einen sehr hohen Stellenwert haben und daher besondere Beachtung verdienen. Vor allem kann sich der männliche Narzisst an den Äußerlichkeiten seines Partners erfreuen: an schöne Augen, einem schönen geschwungenen Mund, langen, gepflegten Haaren, großen und weichen Brüsten, langen und schlanken Beinen, einem wohlgeformten Becken oder einem knackigen Po. Für diese Aspekte interessiert er sich besonders, weshalb sich seine Kritik oder sein Lob vorrangig auf diese Merkmale richtet.

Verlieren diese Äußerlichkeiten mit der Zeit ihren Glanz und damit ihre Anziehung, kann sich der Narzisst sehr schnell abwenden. Wird die Haut welk und faltig, sind die Brüste nicht mehr straff, verlieren die Augen ihre Leuchtkraft und ergraut allmählich das Haar, dann weiß der Narzisst mit dem Partner plötzlich nichts mehr anzufangen und reagiert zornig auf die für ihn abstoßenden Veränderungen. Der ursprüngliche Grund für sein Interesse geht verloren und es bleiben nur die Eigenschaften übrig, mit denen der Narzisst nichts anzufangen weiß. Der Partner wird dann fortwährend kritisiert und gedemütigt.

Doch selbst wenn die sexuellen Reize des Partners erhalten bleiben, können diese dem Narzissten mit der Zeit einfach zu langweilig werden. Allein schon die Tatsache, dass er jeden Tag dasselbe sieht, lässt die Attraktivität des Partners schwinden. Der Partner verliert nicht seine Anziehungskraft, der Narzisst hat sich einfach nur „satt“ gesehen. Dann hilft auch kein neues Make-up, helfen keine neuen Kleider oder reizvollen Dessous und kein Liften oder Silikon dabei, die Aufmerksamkeit des Narzissten wieder zurückzugewinnen. Was vorher das Ziel seiner Begierde war, wird auf einmal nur noch verachtet.

Ein Narzisst belastet sich nicht mit Schandflecken. Verwandeln sich die einstigen Vorzüge des Partners in abstoßende Makel, hat der Narzisst sofort Angst, dass von dem Schatten auch etwas auf ihn fallen könnte. Der Partner hat letztlich nur die Funktion, das Image des Narzissten aufzuwerten. Erfüllt er die Funktion nicht mehr, so verliert er mit einem Schlag seinen Nutzen und wird wertlos.

Der weibliche Narzisst hingegen achtet beim männlichen Partner eher auf dessen Ausstrahlung, die Ausdrucksweise, sein Benehmen, das Bildungsniveau und die Intelligenz, die Fähigkeiten und Erfolge, das Bankkonto oder den gesellschaftlichen Stand. Fallen diese Äußerlichkeiten durch unglückliche Umstände wie Krankheit, Arbeitslosigkeit oder Fehlspekulationen weg, wird der Partner uninteressant, zum Verlierer und Taugenichts abgestempelt und kurzerhand entsorgt.

Der andere wird zum Objekt gemacht

Der Narzisst verliebt sich nicht in eine Person, sondern in die Äußerlichkeiten, die eine Person mitbringt, wie z. B. schöne, ansehnliche Körperteile, materielle und gesellschaftliche Vorzüge, Luxus und Prunk, Statussymbole und Prestige. Nur über solche Attribute erregt eine Person überhaupt erst seine Aufmerksamkeit. Nur indem er eine Person zu einem Objekt degradiert, das für ihn eine hohe Nützlichkeit aufweist, ist er in der Lage, sich auf eine Beziehung einzulassen.

Er spaltet die Seele und das Herz des Partners von dessen Wesen ab. Ein Partner darf keine eigenen Gefühle und keinen eigenen Willen besitzen, und noch weniger dürfen die Schwächen, Schandflecken, Schönheitsfehler und Marotten, die ein Partner mitbringt, zum Vorschein kommen. Daher müssen sie mit aller Macht vom Narzissten unterdrückt werden. Autonome Bestrebungen des Partners bergen die Gefahr in sich, dass unerwünschte Mankos ans Licht kommen könnten. Daher muss der Partner durch Idealisierung und Abwertung gesteuert und kontrolliert werden, damit er lernt, was dem Narzissten wichtig ist und was er besser unterlassen sollte.

Ein Narzisst ist nicht an der Individualität seines Partners interessiert, sondern nur an der Funktion, die der Partner für ihn übernehmen soll. Durch die einseitige Fokussierung auf die vorteilhaften Seiten und die Nützlichkeit des Partners kann der Narzisst seinen eigenen Glanz erhöhen und sein Größengefühl steigern.

Aus diesen Gründen ist es nicht wirklich erstaunlich, wie schnell ein Narzisst die Lust am Partner verlieren kann, wenn dieser nicht mehr seinen Vorstellungen entspricht oder nicht mehr bereit ist, seinen Wünschen nachzukommen. Dann verschwendet der Narzisst seine kostbare Zeit nicht mit unerfreulichen Widrigkeiten, die im schlimmsten Fall seinen guten Ruf und sein Ansehen gefährden könnten: Er zieht einfach weiter und schaut nicht einmal zurück.

Wieso kann der Narzisst so gefühllos handeln?

Der Narzisst kann nicht abschätzen, was er seinem Partner mit dieser unmenschlichen Haltung antut. Wie auch? Indem er seinen Partner von vornherein zum Objekt macht, spricht er ihm auch jegliches seelische Empfinden ab. Ein Objekt fühlt nicht, ein Objekt hat keine eigenen Bestrebungen, ein Objekt leistet keinen Widerstand – ein Objekt erfüllt nur seinen Zweck! Durch das Leugnen von Lebendigkeit wird der Partner für den Narzissten kalkulierbar. Würde der Narzisst auch den nachteiligen Seiten des Partners Raum geben, hätte er zu große Angst, dass diese Schattenseiten sein grandioses Image überlagern könnten.

Da ein Narzisst dem Partner eine Seele und somit ein tieferes Gefühlsleben abspricht, kann er diesen auch so entschieden und rücksichtslos behandeln. Narzissten haben ohnehin ein großes Problem mit emotionaler Nähe, weshalb sie dazu neigen, alles um sich herum zu versachlichen. Alles wird mit Hilfe des Ursache-Wirkungs-Prinzips bewertet und alles muss einer klaren Gesetzmäßigkeit folgen. Das macht die Welt berechenbar und beherrschbar. Spontane, willkürliche Regungen, die keine klaren Absichten haben, die nicht zu erklären sind und keine Nützlichkeit haben, bleiben für einen Narzissten völlig unverständlich, sind daher hinderlich und werden entweder ignoriert oder bekämpft.


Veröffentlicht in Blog, Eigenschaften eines Narzissten
159 Kommentare zu “Nützlichkeit statt Liebe
  1. Bridget sagt:

    Lange habe ich nicht verstanden, warum ich mich in den drei On-Off-Jahren meiner Beziehung mit „ihm“ immer so müde und ausgelaugt gefühlt habe.
    Jetzt weiss ich, dass „er“ mir meine Energie „ausgesaugt“ hat.
    Hat „er“ auch in einem unserer letzten Gespräche gesagt; „Ich brauche deine positive Energie, wenn ich mit dir abmache, nicht deinen Stress von der Arbeit.“
    Ständig hatte ich immer das Gefühl, dass er nicht er selber ist, habe ihn etliche Male drauf angesprochen, dass er doch zumindest vor mir aufhören soll, eine Rolle zu spielen. Wurde immer abgeblockt, verhasst angeschaut, und als bösester Mensch überhaupt abgestempelt.
    Jetzt, da ich diese Seite entdeckt habe, wird mir so einiges klar. Und urplötzlich kann ich ohne Probleme abschliessen, weil mir klar wird, dass „er“ sich nie ändern wird, sich gar nicht ändern kann.
    All meine zermürbenden Versuche, mit ihm rational und anständig zu diskutieren wären gar nicht nötig gewesen. Und „er“ hat sich immer so dargestellt, als ob er der Verletzte wäre, das Opfer. Die ganze Schuld lag immer bei mir und ich dachte schon mehrere Male, dass ich jetzt dann wahnsinnig werde.

    • Saliha sagt:

      Das könnte ich geschrieben haben… 🙁 ich stecke seit fast 7 Jahren in so einem Müll von Beziehung und habe ENDLICH die Motivation gefunden ein Schluss Strich zu ziehen.. Es er mich nicht mehr nur emotional misshandelt es seit 2 Monaten nun auch körperlich tut.

  2. Phoenix12 sagt:

    Hallo ihr Lieben,

    ich habe vermutlich eine ähnliche Leidensgeschichte wie ihr alle & sämtliche Demütigungen, Affären physische und psychische Gewalt seinerseits in meiner „Beziehung“ erlebt -und verziehen. Jahrelang. Und bis heute habe ich das Gefühl in Sachen Trennung auf der Stelle zu treten & mich nicht wirklich weiterzuentwickeln. Im Prinzip kann ich meine Augen schon lange nicht mehr davor verschließen, aber scheine über ein rießiges Repertoire an Energie zu verfügen, die ich in ihn & „ihn verstehen“ investiere, während parallel mein Leben -ein eigenes Leben- den Bach runtergeht/nicht mehr existiert. Beinahe soziale Isolation, Studienabbruch & 10kg Gewichtsverlust sind davon nur drei Aspekte. Ich stand vor diesen Jahren voll im Leben, Studium & war sehr fröhlich. Wir haben ein gemeinsames Kind (5) & das gemeinsame Sorgerecht. Den Kontakt kann ich also nicht abbrechen obwohl ich weiß, dass ich diesen Abstand bräuchte. Der Kleine wird komplett instrumentalisiert. Gerne würde ich hier mehr über meine Geschichte schreiben, aber das vielleicht an anderer Stelle. Ich konnte bisher wenig Verständnis finden („warum trennt du dich nicht/bildest dir eine Beziehung ein“) & ich habe das Gefühl, wer es nicht erlebt hat, geht von einer normalen Trennung aus. Aber auch er verlangt 24h Verfügbarkeit & weiter über jeden autonomen Schritt unterrichtet zu werden „weil wir ein Kind haben & es nornal ist, erreichbar zu sein“. Da ich gerade versuche, mich erneut zu lösen, mich aber starke Zweifel quälen, ich mich sehr schwach & wie in einem falschen Film fühle (gerade nachdem man jahrelang verziehen & investiert hat, kann ich es wohl nicht wahrhaben, dass am Ende nichts bleibt, außer weitere Beschimpfungen, Demütigungen), würde ich mich sehr freuen, wenn ich mich mit anderen Menschen austauschen könnte. Insbesondere solchen, die diesen Mann auch für ihre große Liebe hielten, es schaffen, das oder die Kind/er zu übergeben ohne schwach zu werden & stark zu bleiben, trotz des Wissens, wie das Kind dort manipuliert wird etc. Ich suche nach Menschen, die mir Tips geben können, das Leben wieder in die Hand zu nehmen & trotz der Verbindung für immer (Kind) von sich behaupten können, innerlich gelöst zu sein. Gerade aktuell zerreißt mich diese Kälte seinerseits, meine Austauschbarkeit (sofort eine Neue, vor meinen Augen & denen meines Kindes angesprochen, nachdem wir einen schönen Tag verbracht hatten) & die Frage: „Wie soll ich das je schaffen?!“ Danke für eure Rückmeldung.

    • Lise1 sagt:

      Du hast ihm doch gar nicht verziehen. Sonst würdest nicht so über ihn schreiben. Andererseits ist es auch gar nicht nötig.Das wäre ein Denkansatz.

    • Maritt sagt:

      Hallo Phoenix,
      melde Dich doch bei der „Community Umgang mit Narzissten“ an. Dort findest du sicher eine Gruppe, die genau mit den gleichen Problemen zu kämpfen hat.

    • Waltraud sagt:

      Kannst Du Dir Hilfe vor Ort holen? Beratungsstellen für Frauen, Frauenhaus, kirchl. Einrichtungen? Vielleicht therapeutische Begleitung, um Dein Ich zu stärken. Da Du weißt, womit Du es zu tun hast, hast Du eine Grundlage. Verschwende nicht soviel Gedanken an ihn, sondern mach Dir einen Plan mit Hilfe von aussen. Auf was für finanzielle Unterstützung könntest Du zurückgreifen, z. B. von Ämtern. Was würde Dir zustehen an Unterstützung für eine eigene Wohnung. Mach Dich schlau. Werd aktiv. Das wird Dir Kraft geben. Viel Glück.

    • Sabine sagt:

      Hallo du liebe,
      Es tut mir unendlich leid wenn ich deinen Kommentar lese.
      Löse dich emotional von ihm, er ist krank!
      Wenn es um euren Sohn geht , sei stark, stehe hinter deinem Sohn , vermittelt ihm das und gib ihm Sicherheit.Zwinge ihn nicht dort hinzugehen wenn r nicht mag das musst du nicht .man kann nicht den Willen des Kindes brechen.Aber rede nicht vor dem Kind schlecht über deinen Ex.
      Kommuniziere distanziert und wichtige Dinge über E-Mail oder sms damit du einen Nachweis hast.
      Und ihm gegenüber distanzierte und mgl neutrales Verhalten.
      Sonst versuche das noch ne Freundin o Schwester etc. Bei dir ist wenn er den kleinen abholt.
      Sei stark und zeig ihm keine Regung das verunsichert ihn.
      Du schaffst es mit der Zeit aber du musst es konsequent durchhalten sonst ist er derjene der dich im Griff hat.

  3. Mary sagt:

    Hey ihr lieben, ich hab mir da jetzt jeden kommentar durchgelesen und ich fühle mit euch…
    Ich hatte so ein prachtexemplar wie es im bilderbuche steht…vor 3 monaten hat er es beendet…gsd ?

    Ich bin froh das ich dem ganzen jetzt einen namen geben kann NARZISST…ich hab schon geglaubt ich bin gestört…

    Hier dazu einen kleinen auszuck wem es interessiert…

    Ich lernte ihn kennen…er war unglaublich toll…liebvoll, zuvorkommend, hat sich für meine Interessen interessiert, ich bin die tollste die schönste, rosen geschickt ein traum….aber auch da hatte ich das gefühl von anfang an…das mit ihm was nicht stimmte…ziemlich früh hat er mir schon erzählt wie arm er ist und wie böse die ex ist und seine familie und und natürlich tat er mir leid er ist doch so super…es ging schon ziemlich früh los mit seinen anforderungen und herabsetzungen (das er abstriche gemacht hat bei mir weil die figur nicht passt und ich was ändern sollte…das ich nix kann…das ich zu schwach sei und und) er dagegen prahlte damit wenn er wem eine verpasst hat und wie gemein er zu andren war( ich dacht nur oje das ist peinlich) das interesse an mir hat er dann auch schnell verloren, interessierte sich nie für meine vergangenheit, meine hobbies, was ich mache ist sowieso falsch, ich habe oft nie seine denkweise verstanden…und er hatte immer ständige höhen und tiefen und ich musste mich danach richten natürlich ich durfze nicht glücklich sein wenn er es nicht war und da war er dann extrem gemein zu mir…für mich war das nicht normal und jeder in seinen umfeld war böse und er kann für nix dafürn auch wie er mein und sein geld verspielt hat war er nicht schuld sondern die andren…natürlich kam nach dem finanziellenverlust (er war pleite) die depression…im endeffekt hat er mit mir schluss gemacht weil er das alles nicht mehr aushaltet und zu keinen freundlich sein kann und jeder ihm nur am arsch geht und ich das nicht verdient habe( der ritter auf dem weissen pferd) naja was war er hat mich ausgetauscht die neue geht schon 2 monate nach mir ein und aus (und es war sicher schon in unserer beziehung, passt voeles zusammen) aber er tut schon noch sein leid bei mir klagen wie arm er ist und nebenbei hat er eine andre (er weiß es nicht das ich es weiß)
    Warnzeichen sind mir jetzt im nachhinrin aufgefallen, mit der schwester zerstritten, mit der mutter zerstritten, keine richtigen freundeskreis, nur zu hause sitzen schwere eifersucht mit eingebildeten sachen, mich von meiner familie und freunde vernhalten…aufgefallen ist mir auch das sein vater narzisstische züge zeigt, ist mit der familie seiner frau zerstritten…

    Es tut mir echt gut das jetzt alles zu wissen und jetzt kann ich anfangen ihn nicht mehr als armen zu sehen und endlich weiter kann in meinem leben…ich habe jeden tag zu kämpfen damit weil ich das nicht fasse wie er so geworden ist und ich so ohnmächtig war und nichts machen hab können…aber jetzt fang ich an ihn zu belächeln und ihn als kleinen wurm zu sehen und er weiß das ich ihn schaden kann und vielleicht werd ich das noch tun weil wenn ich nicht mein geld zurück bekomme muss ich handeln, hab irrsinnigen respekt davor weil er auch gewaltätig werden kann wenn es gegen ihn geht…

    Tut mit leid für den langen treat aber euch kann ich das erzählen ihr versteht mich…und es tut gut ?

    Ich bin froh aus der hölle mit einem blauen auge davon gekommen bin…er hätte mich psychich und finanziell in den abgrund gerissen…
    Ich werd jetzt noch länger meine wunden lecken müssen…

    Ich wünsch euch allen viel kraft
    Und vielleicht noch ein lied was bei mir in dauerschleife rennt im moment ??https://youtu.be/4f-2MmeEuac

    Liebe Grüße wir schaffen das ?

  4. Gitti sagt:

    Diese Seite und die Kommentare waren wie eine Offenbarung für mich. Endlich hat das ,was ich so lange gefühlt und geahnt habe einen Namen!!
    Ich habe eine langjährige Affäre mit einem Narzissten hinter mir (hoffe ich!)
    Denn ich hab ihm seine Ausfälle, Beleidigungen und tiraden immerwieder verziehen….ich war ja auch nur das Verhältnis,so konnte ich mich immer wieder zurück ziehen.
    Ich hab dann aber gemerkt,dass ich immer uninteressanter für ihn würde,er war offensichtlich von mir gelangweilt..
    Nun hat er sich als neues Opfer ausgerechnet eine Freundin von mir ausgesucht…wie dreist ist das denn??
    Ich habe das beizeiten geschnallt und ihn zur Rede gestellt…. Ausflüchte…falsche Beteuerungen…ihr wisst ja.
    Ich hoffe das ich damit den Absprung schaffe….das hat das Fass zum Überlaufen gebracht.
    Nun hab ich die Freundin auch noch gewarnt…aber er umgarnt sie dermaßen…man möchte glauben,es ist ihm Ernst!
    Nun muss ich sie halt in ihr Unglück laufen lassen…

  5. Sascha sagt:

    Warum denkt man an eine Person, die Einem nie gut tut, nie gut tun wird, wo man weiß, dass diese Person pures Gift für einen ist, sollte es mal wieder zu einer Annäherung kommen? Warum bestimmt diese Eine Person immernoch mein Leben, obwohl ich das nicht will?

    • Ina sagt:

      Weil wir emotional Abhängig sind/waren. Ich hab mir eine Shit Liste über ihn geschrieben die ich immer bei mir getragen habe. Die hab ich oft gelesen, wie ein Mantra. Als ich ihn dann mit seiner neuen gesehen habe dachte ich,die hat jetzt den Mann mit Bremsstreifen in der Hose 🙂 das wäre mir bestimmt ohne diese Liste nicht so schnell eingefallen.

    • silvi sagt:

      Das kann ich gut nachempfinden. Ich glaube, dass es zum Großteil daran liegt, dass so viel Ungeklärtes auf der Strecke bleibt. So war es jedenfalls bei mir: nagele mal einen Pudding an die Wand. Aber ich hab‘ es ähnlich wie Ina gehalten: halte mir dann immer vor Augen, welche Dinge mich verletzt haben, was dreist mir gegenüber und eigentlich unmöglich war! Und diese Methode hilft mir. Aber ich habe ewig gebraucht, um Distanz aushalten zu können – vermutlich weil ich immer viel zu lange auf „wahre Gefühle“ gehofft habe… und nicht kapieren wollte, dass Derartiges gar nicht möglich ist. Geduld … viel Geduld mit dir selbst, Sascha.

      • Alex sagt:

        Geht mir ab und an auch so.
        Aber nur so lange, bis ich mich wieder erinnere, was sie alles getan hat. Also, genau wie bei Euch!

        Das Wissen, dass sie bei meinem Nachfolger wieder die gleichen Charaktereigenschaften an den Tag gelegt hat, ist wie eine Genugtuung für mich, und dessen Nachfolger wird irgendwann genau das Gleiche erfahren. Die Frage ist nicht ob, sondern wann.

        Das Ungeklärte wird auch weiterhin ungeklärt bleiben, denn selbst wenn meine mir jetzt Alles erklären würde, was sie ja seit November will, kann ich der nix glauben, weil Taten für mich eben mehr zählen als immer wieder die gleichen Worte der letzten 3-4 Jahre.
        Mich interessiert das Ungeklärte auch nicht mehr, weils eh wieder gelogen wäre.
        Warum sonst, will sie so dringend mit mir reden, weils ihr sooooo wichtig ist, aber verschweigt, dass sie bereits einen Neuen hat?
        Nee, das ringt nix.

        • Silvi sagt:

          Alex, du hast recht! Es läuft nach dem Motto: was kümmert mich mein Geschwätz von gestern… Das habe ich nie so gesagt… Ich soll das geschrieben haben? Aber aufgrunddessen bleiben so viele Dinge ungeklärt und das muss ich akzeptieren. Ich bin ein Mensch der für Klarheit ist. Darum fällt es mir schwer , wenn Dinge in der Luft hängen bleiben.

  6. Alex sagt:

    Ich bin mal gespannt, wann meine wieder auf der Matte steht, wieder was ans Auto hängt oder meine beste Freundin vollheult.
    Die Schmach, dass ich ihr die Meinung gegeigt und sie wieder blockiert habe, wird sie nicht auf sich sitzen lassen.
    Ich kenn doch meine Psychotussi!

  7. Silvi sagt:

    Push and pull! Das trifft den Nagel auf den Kopf! Ein Gummiband , dass der Narzisst nach Lust und Laune anziehen oder loslassen kann. Ich nenne es: Zuckerbrot und Peitsche. Ein Narzisst ist für mich jemand, der dich liebevoll umarmt, um dir dabei das Messer in den Rücken zu stoßen!- Der Umgang mit ihm hat Grundsätzliches, ist aber auch individuell, hängt ab vom Alter, wie oft man schon im Leben gekämpft hat, wie oft Frau um eine Richtigstellung der Tatsachen gekämpft hat usw. So ist manchmal Kontaktabbruch das effektivste, konsequenteste und wahrlich nicht das einfachste Mittel, um wieder zu sich selbst zu finden. Ich gebe zu, dass dabei Manches auf der Strecke bleibt… aber dazu fehlen mir die Kräfte.

  8. Cosie sagt:

    Mir konnte nichts besseres passieren als dass ich den Vater meiner Kinder, der sich leider als Narzisst outete durch unser 3. ukrainisches dickbusiges 21-jähriges Aupair losgeworfen bin…. wie absurd sich die Geschichte nach ein paar wenigen Monaten darstellt, sie hat diesen Job für mich erledigt, da ich es nicht geschafft habe…
    Das Schicksal war sehr gut zu mir….

  9. Jasmin sagt:

    Ich habe wieder ein „schönes“ und aktuelles Beispiel. Letzte Woche war ich krank und fühlte mich wirklich schlecht. Ich hatte zwei Nächte und Tage hohes Fieber. Mein Partner war zuerst wirklich lieb, besorgte mir Medizin, kochte mir eine Hühnersuppe und Tee und meinte, ich solle mich hinlegen und ausruhen. Alles schon recht ungewöhnlich. Einen Tag später durfte ich mir dann anhören, er würde sich ja so toll um ich kümmern und ich würde mich nie so um ihn kümmern. Das wäre ja alles sehr einseitig und außerdem würde es ihm auch nicht gut gehen (er ist erkältet, aber ohne Fieber und auch bereits am Abklingen) und ich würde mich jetzt hinlegen und könnte ja nix machen, weil ich ja ach so hoch Fieber hätte. Ich hätte es wissen müssen.
    Geht es Euch auch so, dass man sich gar nicht mehr traut, sich mal gehen zu lassen? Einfach mal schwach sein zu dürfen? Wenn ich das mache, muss ich mir jedes Mal später Vorwürfe und Beleidigungen anhören und bin ein Weichei. Und das, obwohl mir erst suggeriert wird, es ist völlig in Ordnung. Das ist so dermaßen perfide und macht mich echt fertig. In meinem zu Hause, wo ich eigentlich ich selbst sein sollte, muss ich laufend eine Rolle spielen. Die der perfekten Frau, die den perfekten Haushalt führt, das perfekte Essen kocht, immer parat steht (aber bitte nur wenn gewünscht- sonst bitte nicht stören), dabei noch gut aussieht und immer gut gelaunt ist, egal wie man mit ihr umgeht. Welcher Mensch soll das auf Dauer aushalten?

    • Friedel sagt:

      Hallo Jasmin,
      Was hält Dich, das auszuhalten?!!!!!

      • Jasmin sagt:

        Hallo Friedel, das frage ich mich tatsächlich auch schon lange und kann trotzdem nicht gehen. Manchmal wünsche ich mir regelrecht, dass es irgendwann so sehr knallt, dass ich den Mut finde zu gehen. Aber eigentlich hat des ja auch schon mehrfach und ich bin immer noch da. Ich weiß, das ist unverständlich.

        • Josi sagt:

          Hallo Jasmin,

          es ist nicht unverständlich. In diesem Zustand befanden sich höchstwahrscheinlich viele von uns.

          Irgendwann wird der Zeitpunkt kommen, an dem du gehen kannst.

        • Lilith sagt:

          Hallo Jasmin,
          du kannst es selber knallen lassen!
          Laß dir nichts mehr gefallen und geh auf Wiederstand.
          Deine Verletzungen müssen so groß sein, das sich dein Überlebenswille einschaltet, oder deine Würde und deine Selbstachtung.
          Und es ist für uns hier nicht unverständlich, das du nicht wegkommst.
          Vielen ging es genauso.

          • Jasmin sagt:

            Liebe Josi, liebe Lilith,
            lieben Dank, dass Ihr mir Mut macht. Das hilft auf jeden Fall.

          • Rabe sagt:

            Hallo Lilith,

            ich glaube, mein Text, gerade an Jasmin gerichtet, ist genau das, was Du meinst.
            Das macht mir Mut!! Danke!

          • Sarah sagt:

            Jasmin, Du solltest schauen, ob er wirklich ein Narzisst oder einfach nur ein Depp ist, der sich bedienen lassen will.
            Ansonsten kann auch ich dir nur raten, geh!

        • Friedel sagt:

          Hallo Jasmin,

          verzeih mir meine Offenheit. Vielleicht leidest Du dann noch nicht genug und der Zeitpunkt stellt sich erst ein, wenn Du Schnappatmung hast und das Gefühl zu bleiben, um zu sterben oder zu gehen, um zu leben.

          Was Du beschreibst ist nachvollziehbar und verständlich. Anhand Deiner Schilderungen würde ich jedoch vermuten, dass der Zeitpunkt kommen wird, wo Du ums überleben kämpfen wirst. Ich wünsche Dir früher als später.

        • W, sagt:

          Nein, ist für mich nicht unverständlich.
          Doch wenn man es von anderen liest denkt man MÄDEL warum gehst du nicht einfach, lass den Idioten doch sitzen.

          Ich aber stecke genau wie du liebe Jasmin noch mitten in der Sch… drin.
          Ich weis genau wie du dich fühlst,wie gerne du deinen Koffer packen würdest.Dir gedanklich vielleicht schon deine kleine hübsche Wohnung nach deinem eigenen Geschmack eirichtest.
          Obwohl es einerseits unerträglich ist daran zudenken das er dich betrügt, wünschst du dir wahrscheinlich insgeheim das er eventuell geht? damit du den Schritt nicht machen musst?
          Weil, wenn du gehst spielt er mit Sicherheit gekonnt den armen Kerl der von seiner Brüden Schlampe verlassen wurde,wahrscheinlich hat die auch noch einen Anderen, sonst hat sie ja keinen Grund Superman zu verlassen.

          So in etwa geht es mir auch.
          Aber ich glaube die Tatsache ,dass wir uns auf diesen Seiten hier bewegen zeigt doch das wir auf dem Wege der Besserung sind.
          Wir wissen inzwischen wer das Problem ist oder hat.
          Wir kennen das Verhalten dieser Typen doch mittlerweile so gut,das wir genau wissen was als nächstes kommt.
          Wenn wir uns wie du das beschrieben hast, über sie wundern, wissen wir doch was sie als nächstes tun werden.
          Ich bin inzwischen soweit und mache mir selbst einen kleinen Wettspass daraus.Ichfrage ihn nach bestimmten Sachen und kann mir dann das Lachen(für mich) nicht verkneifen wenn er genauso reagiert wie ich es vorher gesehen habe.

          Ich wünsche dir ,mir und allen anderen die diesen Schritt noch vor sich haben viel Kraft und Mut ihn auch ganz bald zu gehen.

          Frohes Osterfest euch allen.
          Es würd Frühling, alles erneuert sich….
          lg Waltraud

          • Josi sagt:

            Was auch immer ein frohes Osterfest beinhaltet. Ich wünsche es dir, W. und euch Allen auch!

            Mein Osterfest ist ganz alternativ. Mich mit Freunden treffen, ins Kino, und tanzen gehen, Ruhe und viel Natur. So ganz ohne Stress und ohne riesen Einkäufe und so….

            Ein Osterfest mit intakter Partnerschaft und Familie, wäre natürlich auch nett. Vielleicht erfüllt sich dieser Wunsch irgenwann für jeden von uns.

            Solange das nicht der Fall ist, lässt es sich mit den Alternativen auch gut leben.

            Ich wünsche euch schöne freie Tage!

          • Lilith sagt:

            Ja,
            ich wünsch euch allen auch ein schönes Fest.
            Und in euer Osternest möchte ich einen Spruch von Albert Camus legen:

            In den Tiefen des Winters
            erfuhr ich schließlich,
            dass in mir
            ein unbesiegbarer Sommer liegt!

            In diesem Sinne………
            schöne Ostern.

          • Josi sagt:

            Danke für den Spruch, Lilith!

          • Jasmin sagt:

            Liebe Waltraud,
            ja, genau so ist es. Wir fühlen sicher sehr ähnlich. Ich denke tatsächlich oft darüber nach, wie meine eigene Wohnung aussehen könnte und wie schön und befreiend es wäre, sie ganz nach meinem Geschmack einrichten zu können und einfach mein Leben so zu gestalten, wie ich es möchte. Ohne Diskussionen, ohne ständige Vorwürfe…
            Aber dann ist da auch die andere Seite- die, die mich nicht gehen lässt. Trotz allem.
            Ich habe mich in meinem Leben noch nie so behandeln lassen. Dieser Mensch hat einfach eine ganz gruselige und unerklärliche Macht über mich. Und natürlich ja auch gute Seiten. Das wirst Du auch kennen. Es gibt durchaus längere Phasen, in denen ich einen ganz „normalen“ Partner habe. Und jedes Mal hat man dann die Hoffnung, dass diese Phase ganz lange anhält. Aber manchmal kann sie dann auch von jetzt auf gleich vorbei sein und der „Irre“ kommt zum Vorschein und macht einem das Leben zur Hölle.
            Ich wünsche Dir viel Kraft. Wenn der Zeitpunkt reif ist, werden wir gehen können.
            LG Jasmin

    • Rabe sagt:

      Hallo Jasmin,

      ich hatte starkes Fieber und meine Partnerin forderte massiv einen Spaziergang, an einem Bach sollte ich sie hinüber tragen. Diese Forderungen fand ich extrem unangemessen, aber meine grundsätzliche „Liebkindhaltung“ war stärker, und so habe ich dies, wie noch viele andere Forderungen aktiv bedient.
      Schließlich ging ich richtig „krachen“ beim zu frühen Tod meiner geliebten Schwester.
      Nach dem Verlust meiner Libido kamen nun noch extreme körperliche Schmerzen hinzu und die Unfähigkeit, einen Arm zu heben. Das vergesse ich ihr nicht, und wenn ich beginne, mich wieder mit Gefühlen ihr zuzuwenden, denke ich kurz an diese mörderische Phase und kann emotional distanziert bleiben.
      Der in diesem Artikel von Sven beschriebene Modus der Nützlichkeit lässt mich die „unterlassene“ Hilfeleistung verstehen. Danke!
      verstehen ist ja Rationalisieren, und das ist fast schon emotionale Gleichgültigkeit, welche ich uns gegenüber den N wünsche.

      • W. sagt:

        Hallo Jasmin
        Ja ich glaube wir fühlen alle irgendwie ähnlich,
        haben ja auch ähnliche Erlebnisse.
        Die guten Zeiten gab es auch habe ich mir zumindest immer eingebildet.
        Aber jetzt wo ich weis das er mir die ganzen Jahre nur was vorgegaukelt hat um mich wie eine Weihnachtsgans auszunehmen ,macht mich das sehr traurig.
        Die Erkenntnis dass man jahrzehnte nur als Objekt gedient hat und das in allen Lebensbereichen kann einen schon an der Menschheit zweifeln lassen.
        Ich glaube ,wenn es nur der Narzisst waere den es zu verlassen gilt, würden wir uns alle wahrscheinlich nict so schwer tun.
        Aber es ist ja nicht nur diese Person.
        Es ist das ganze Umfeld das man sich über jahrzehnte aufgebaut hat.
        Man hat sich ein zu Hause errichtet(dachte ich wenigstens).
        Es sind die gemeinsamen Freunde, die Nachbarn zu denen man ein freundschaftliches Verhälnis hat(Die für mich in Krankheit da waren ,was meinem N am Ar… vorbei ging).
        Das alles aufzugeben fällt mir echt nicht leicht.
        Die schönen Momente mit meinem N gibt es nicht mehr.
        Tut nur im Beisein von anderen noch so als sei alles ok.

        Ich weis, ein Grund mehr zugehen.Aber….

        IRGENDWANN werden wir es schaffen.
        lg Waltraud

    • Cosie sagt:

      Liebe Jasmin,
      paradoxerweise wünschte ich mir kurz vorher, dass es doch das einfachste sei, dass mein Partner einfach jemanden kennen lernen könnte, um ihn bzw. den Narzissten loszuwerden – nun, dass es ein paar Wochen später das 21-jährige ukrainische Aupair für mich übernehmen würde, hatte ich nicht geahnt ? – aber das „Universum“ hat meinen drängenden Wunsch erhört!
      Ich glaube, manchmal unterschätzt man die Macht dieser „Wünsche“… you know what I mean?
      ??

      • Maritt sagt:

        Macht der Wünsche…mir ist es ähnlich ergangen. Ich war jahrelang in diesem Hin und Her gefangen und habe es nicht geschafft zu gehen. Völlig verzweifelt habe ich den lieben Gott gebeten mir doch einen „Arschtritt zu geben“ ?…zwei Stunden später hat mein Mann mich mit verbalen Tritten hinausgeworfen. Und Gott sei Dank (!!!!!!) habe ich es geschafft, nicht mehr zurück zu gehen. Ich denke auch,dein Moment wird kommen.

    • Klam sagt:

      Ich glaube das ist das grosse Problem, wir wissen es und gehen nicht.
      Und genau deshalb kommen dann die Selbstvorwürfe die nicht aufhören wollen, wenn man den Absprung geschafft hat.
      Immer wieder fragt man sich “ Warum habe ich DAS mit mir machen Lassen?“
      Je länger man zögert zu gehen, desto schmerzhafter die Zeit danach. Zieh einen Schlussstrich. Besser ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende.

      • Anja sagt:

        Da stimme ich dir voll zu Klam! Ich habe so oft Abende mit der Ex Narzisse und seinen flying Monkey Freunden verbracht und oft gedacht, was mache ich hier eigentlich? Es ging immer nur um ihn , auf meine Bedürfnisse wurde überhaupt keine Rücksicht genommen. Einmal hat er sogar zu mir gesagt , das was an dir besser ist als an meinen Ex-Freundinnen ist , dass du dich nicht über meine Musik beschwerst( jedes Wochenende bis nachts um 4 Uhr so laute Musik, dass das ganze Haus gebebt hat). Er hat mich echt bezüglich meiner Nützlichkeit mit seinen Exfreundinnen verglichen und konnte gar nicht verstehen, dass ich darüber empört war. Als ich dann irgendwann Grenzen gesetzt habe, hat er mich einfach ausgetauscht. Jetzt nach 10 Monaten überkommt mich immer noch so eine Wut , auch auf mich- weil ich nicht für meine eigenen Bedürfnisse eingestanden bin und diesen Vollhorst einfach verlassen habe.

      • Alex sagt:

        @Klam
        Ich habe mich oft gefragt, warum ich den Mist mitgemacht habe. Warum ich immer wieder drauf angesprungen bin, wenn sie nach einer gewissen Zeit wieder ankam.
        Mir war von Anfang an klar, wie das wieder enden wird, nämlich mit Lügen und hintergehen von ihrer Seite. Das war immer so und wird immer so sein. Sie hat geheult, wie leid ihr alles tut und dass sies wieder gut machen will, hat parallel bereits den Nächsten und wundert sich dann, wenn ich sage LMAA.

        Man kommt von diesen Personen nur los, wenn man einen entgültigen schlussstrich zieht und nie wieder was mit ihnen zu tun hat.
        Alles Andere bringt nix und wird nie was bringen!

  10. silvi sagt:

    Liebe Schreiber(innen) hier. Alle Beiträge von euch waren interessant. Fast alle Erlebnisse der Betroffenen hatte ich auch und kann daher vieles nachfühlen. Mein Faszit ist: konsequenter Kontaktabbruch – auch, wenn Fragen meinerseits unbeantwortet auf der Strecke bleiben. (Selbst in sachlicher! schriftlicher Form wurden sie einfach von der Gegenseite ignoriert). Für mich bedeutet es auch: Kontaktabbruch mit seinem Umfeld, um sämtliche Bande zu kappen. – Ich werde weiterhin die Beiträge hier und die Artikel von Herrn G. lesen. Allerdings hoffe ich, dass sie irgendwann für mich zur „Nebensache“ werden – nämlich dann, wenn ich wieder „Ich selbst“ bin. Im Moment tut mir Beides sehr gut!!!!!

  11. Friedel sagt:

    Gerechtigkeit:

    Mit Herstellung von Gerechtigkeit meine ich nicht die Ausübung von Rache. Rache frisst und ist kein guter Wegbegleiter!

    Ich meine damit, nach der Trennung und gebührendem Abstand sowie Phase der Aufrichtung der ehemaligen und neuen eigenen Persönlichkeit, sich gegen die Machenschaften eines Narzissten zur Wehr zu setzen.

    Gerne räume ich an dieser Stelle ein, mit den Taktiken eines Narzissen sich zur Wehr zu setzen bringt eine gewisse Befriedigung. Ist es aber das, was wir Betroffene tatsächlich wollen, oder ist es eher das, was ein Narzisst in letzter Konsequenz entgegen der eigenen Persönlichkeit herauf befördert?!

    Selbstverständlich ist es ausgeschlossen, dies in einer verbalen Kommunikation zu machen, da dies mit einem Narzissen gar nicht möglich ist.

    Jedoch gibt es Situationen, in denen es erforderlich ist sich zur Wehr zu setzen. Diesbezüglich kann ein schriftlicher Austausch noch einiges zu Tage befördern. Hierbei ist zu beachten den „roten Faden“ des Schwerpunktes nicht zu verlieren und sich in Emotionen in der schriftlichen Darstellung zu verstricken.

    Bei Durchhaltevermögen ist es erstaunlich, wie letztendlich der Narzisst sich in seinen eigenen Darstellungen verstrickt und widerspricht.

    Wie schon geschrieben, ist der Kontaktabbruch die beste Variante, jedoch im Einzelfall nicht möglich oder gegeben.

    An dieser Stelle rufe ich auf, für die eigene Gerechtigkeit zu kämpfen.

    Das Konzept eines Narzissten ging in seinem Leben oft auf und auch wir Betroffene haben dem Narzissten Sicherheit gegeben die Verwüstung fortzuführen.

    Rache – sofern man dieses als solches bezeichnen mag – kann auch sein, bei Durchsetzung von Ansprüchen, jede Abwertung und Demütigung sowie Lüge außer acht zu lassen. Klar in der Struktur bei der Durchsetzung eigener Ansprüche zu bleiben und dies deutlich schriftlich zu kommunizieren. Ohne Emotionen.

    Abgesehen davon, rege ich durchaus an auch im Umfeld ganz offen mit den Erlebnissen umzugehen. Diesbezüglich sollte die Erwartungshaltung zu Verständnis auf ein Minimum beschränkt werden. Denn darum geht es doch gar nicht. Ich bleibe mir selbst treu! Darum geht es!

    • Josi sagt:

      Jepp, Friedel!

      Die Wahrheit im Umfeld verbreiten, reicht denke ich aus. Den angeblichen Saubermann/die Sauberfrau etwas beschmutzen auch. Und wenn Mitmenschen aus dem nahen Umfeld sich dann immer noch blenden lassen, dann ist das deren Problem und dann möchte ich mit denen auch nichts mehr zu tun haben.

      Ich persönlich lüge nicht. Wenn ich etwas klar stelle, dann sind das Fakten. Dessen bin ich mir sicher, nachdem ich mir zu lange einreden ließ, dass meine Wahrnehmung falsch ist.

      Das Endziel ist, dass einem diese Menschen völlig gleichgültig werden und dass man sie so früh wie möglich durchschaut…sollte einem nochmal so ein Exemplar begegnen. Da bin ich ganz bei Alex und mehreren Mitschreibern hier.

      Wir haben während der Beziehung zu lange still gehalten, besser gesagt ich wurde immer stiller und verunsicherter aufgrund der ganzen Drohungen, die in einer „normalen“ Beziehung keinen Platz haben sollten.

      Einerseits stimme ich mit dem Kontaktabbruch überein und auch damit, dass man dem toxischen Menschen kein Futter mehr gibt, um seine eigene Haut zu retten und wieder in ein normales erfülltes Leben zurückfinden zu können.

      Andererseits finde ich, dass das Schweigen aufhören sollte. Nichts Anderes haben viele von uns, aus verschiedenen Gründen, während der Beziehung praktiziert. Verlust- und Versagensängste, klar auf der Handliegende Begebenheiten nicht wahr haben wollen etc. haben uns verstummen lassen. Und das ist nicht gut. Weder für uns noch für die Gesellschaft insgesamt.

      Es ist ein schwieriges Thema und meine Gefühle diesbezüglich sind sehr ambivalent.

      • HotteKrempel sagt:

        Vor knapp einem Jahr war ich mit einer Narzisstin zusammen. Sie verdrehte allen den Kopf. Fing mit jedem eine Beziehung an, auch mit mir, liess alle hängen, war indirekt für den Selbstmord eines Klienten verantwortlich. Dieser hatte sich nachdem Sie ihn ‚entsorgt‘ hatte, aufgegeben und ist letztlich an einer Überdosis gestorben. Kann ich natürlich nicht nachweisen. Ich kannte ihn schon einige Jahre, nach der Beziehung mit Ihr, kam er nicht mehr in die Einrichtung. Ich wusste nicht genau warum, Sie sorgte dafür, dass wir nicht miteinander redeten, indem Sie uns gegeneinander aufhetzte. Als ich Sie enttarnte, polte Sie innherhalb kürzester Zeit den ganzen Laden um und ich stand als Bloedmann da. Wie konnte ich als ungebildeter Tropf diesem edlen und ach so nettem Mädchen etwas schlechtes nachsagen? Letztendlich habe ich die Arbeitsstelle gewechselt. Alle behandelten mich mit tiefstem Argwohn. Sie hatte soviel Hintergrundarbeit geleistet, es war einfach sinnlos. Egal was ich als Argument anführte, es wurde als das Gerede des verlassenen Liebhabers gewertet, der zudem noch so ein bisschen spinnt, und wahrscheinlich auch die Pflanzen vergiftet hat und sowieso denkt die Erde ist eine Scheibe. (war echt so)
        Wie soll ich da für Gerechtigkeit sorgen?
        Letzte Woche erst erfuhr ich, das sie extra für meinen Geburtstag letztes Jahr, wo ich schon nicht mehr da war, alle Bewunderer zusammengetrommelt hatte und diese mit Ihr darauf warteten bis ich in die Einrichtung kam um mich dann blosszustellen. Es war üblich einen Geburtstagskaffe auszugeben. Ich kam rein, sie sass linkerhand mit ihrem angeheuerten Lover und spielte Ihr Schauspiel. Ihren Blick werd ich nie vergessen. Noch nie hab ich soviel Hass gesehn. Es wurde mir zuviel. Ich verliess nach dem Anstandsbesuch das Haus und ging auf eine nahegelegene Wiese, um mich zu beruhigen. Keine 3 Minuten später kam Sie mit ihrem ‚Freund‘ um die Ecke, blieb stehen, Küsschen hier, Küsschen da. Oh Mann, was für ein Kindergarten, verletzt hatte es mich trotzdem. Woher wusste Sie eigentlich, wo ich hingegangen war? Nun, sie hatte Ihre Leute überall postiert, die ihr Bericht erstatten, wo ich hinging. Das alles erzählte mir der Loverdarsteller, den Sie ein paar Tage später zu seinem Leid auch einfach abgelegt hatte, will sagen, nie mehr gemeldet, nie mehr angerufen, einfach weg. Was für ein krasser Scheiss, sorry, das musste ich jetzt einfach mal schreiben.

        • Rabe sagt:

          Hallo HotteKrempel,
          so einen Blick tiefsten abgründigsten Hasses hab ich auch schon gefangen. Gruselig! Zum Glück war der so tierisch, dass der mich wirklich nicht meinen konnte und die Projektion lag klar auf der Hand.
          Danke für das Mitteilen Deiner Erlebnisse!
          Gruß aus einer toxischen Beziehung
          R.

      • Sterntaler sagt:

        ? an josi, dein Kommentar trifft den Nagel auf den Kopf!!
        Auch ich habe mich von den Menschen distanziert, die er noch blenden kann!! Und es war ein langer Weg!! Ich danke meinem Schicksal!
        Es war ein harter und brutaler Weg! Scheidung, durchgeknallte anwälte, den gemeinsamen Sohn (18) an ihn verloren, Lügen und Intrigen, Manipulationen usw.
        Geschieden von einem Geschäftsmann und ich fange von ganz vorne an! ( finanziell pleite)!!! Ich habe gelernt meinen inneren Frieden zu finden und das ist gut so!
        Wer ist härter bestraft?
        Liebe Grüße an alle und ein soweit angenehmes osterwochenende???
        Allen betroffenen Menschen sei gesagt, ihr seid nicht allein!
        Und das Schicksal meint es eigentlich gut mit uns und Narzissten brauchten uns , weil wir etwas besitzen und zwar ein Herz ❤️ mit Liebe!
        Man kann mir alles nehmen aber mein Herz ❤️ wird er nie mehr bekommen!!!!
        Ich glaube an das Schicksal und an das Karma! Wir erfüllen eine Aufgabe!
        Ich wünsche Euch weiterhin alles Gute ? und die Kraft!
        ?

    • Lilith sagt:

      Hallo Friedel,
      ich schließe mich deinem Aufruf an:

      KÄMPFT FÜR DIE EIGENE GERECHTIGKEIT!

      Und ich habe auch schon darüber nachgedacht, was der N.da an Verhaltensweisen in mir ausgelöst hat.
      Das bin doch nicht ich…..
      Noch nie in meinem Leben habe ich mich so verhalten.
      Ich glaube schon, das “ Sowas“ in uns ist und es ist auch ein Zeichen dafür wie schlimm die Not ist.

      In meinem Umfeld geh ich sehr offen damit um.
      Ich habe aber oft das Gefühl als wäre das ganze Thema ein Tabu.
      Manche Menschen haben da Hemmungen, als ob das ein dunkles Geheimniss wäre.
      Der wichtigste Satz ist : Ich bleibe mir selbst treu!
      Und ich möchte noch Einen hinzufügen : Traue deinen Wahrnehmungen!
      Vielen Dank für deinen Text.

      • Friedel sagt:

        Hallo Lilith,

        ich mache die Erfahrung, wenn ich mir genau an der Stelle treue bleibe, auch wenn mein Umfeld der Meinung war, mach einen Haken hinter, irgendwann kommt auch dort die Erkenntnis zumindest stellen sich Zweifel ein.

        Dank der Machenschaften habe ich mit Anfang 50 einen finanziellen Verlust hinnehmen müssen, der sich bis in meine Altersversorgung zieht.

        Den Ratschlag „mach einen Haken hinter“ finde ich diesbezüglich nahezu vermessen.

        Allerdings mache ich auch die Erfahrung in meinem Nahumfeld von Menschen, die selbst in toxischen Beziehungen stecken, diese als solche aber noch nicht erkannt haben, sich immer wieder in Wiederholungen zu verstricken.

        Den Weg der Gerechtigkeit zu gehen ist ein schwerer. Aus meiner Sicht ist es auch erst möglich, wenn die eigene psychische Verfassung wieder stabil ist. Dann lohnt sich jedoch der Weg.

        • Lilith sagt:

          Hallo Friedel,
          bei mir haben auch viele gesagt: Vergiss es,oder abhaken.
          Ich finde es wie du total daneben.
          Einige Zeit habe ich mich beeinflussen lassen und habe mir gedacht, na die haben vielleicht recht.
          Aber es geht nicht!
          Und jetzt sag ich: EMPÖRT EUCH !
          Wo sind wir denn hier?
          Wir haben Alle schwere Schäden davongetragen, sei es körperlich, finanziell oder psychisch.
          Und jetzt sollen wir wieder ganz brav und lieb sein, nur damit sie gemütlich in ihrer kleinen, rosa Welt leben können.

          Für mich hat das auch nicht unbedingt was mit Gerechtigkeit zu tun, sondern es ist eher so ein Gefühl von Anstand, Aufrichtigkeit und Mitmenschlichkeit.

          Ich räume jetzt auch in meinem Umfeld auf.
          Grad in so einer großen Krise merkst du wie die Menschen wirklich sind.

          Der Weg der Gerechtigkeit ist der Einzige!
          Ich habe damit schon vorher angefangen, da war ich noch sehr labil.
          Ich habe teilweise meine negativen Gefühle umgewandelt
          ins Tun.
          Das hat mir sehr geholfen.

          Du mußt ja einen Weg finden, aus dieser schwarzen Wolke rauszukommen, in der du sitzt und immer nur vor dich hin brütest.

          • Josi sagt:

            Hi ihr,

            es gab ja schon einige Film- und oder Buchempfehlungen hier.

            Gestern war ich mit einer Freundin weg, die letztes Jahr im Sommer wegen einer toxischen Partnerschaft in der Psychiatrie gelandet ist.

            Schaut euch mal den Film „Der Club der Teuflinnen“ an. Den hat sie mir empfohlen.

            Ein Umfeld, das die Augen verschließt und lieber in der rosaroten Welt leben möchte, ist auch destabilisierend.

            Ich habe ebenfalls zu Hauf Sprüche gehört…

            – „Dann trenn dich doch.“
            – „Es gehören immer zwei dazu.“
            – „Mir hat er ja nichts getan.“

            Auf solche „Freunde“ kann ich verzichten.

            Ich habe Freunde, die meine Aussagen ernst nehmen, mir zuhören, meine Wahrnehmung bestätigen und mir aufgrund dieser Annahme dazu verhelfen, aus dem Opferdasein rauszukommen.

            Diese kritisieren mich auch, allerdings konstruktiv. Solche Freunde sind viel wert!

  12. Moorkönigin sagt:

    Mein Ex meinte vor nicht allzu langer Zeit,
    er könne empathisch sein, wenn es ihm was nütze.
    Das ist selbstredend.

    Seine neue Freundin beschenkt ihn, lässt sich anschreien, hält sein Getobe ruhig aus. Er hat Parallel- Beziehungen laufen. Brüstet sich damit. Er hat schon zig Mal Schluss gemacht. Sie akzeptiert das nicht. Sie sehen sich alle 3 Wochen.
    Er sagt, er wartet gern auf sie. Er bekäme dann ihre volle Aufmerksamkeit.
    Ist sie jetzt supercool oder die perfekte Co- Narzisstin?

    • Lise1 sagt:

      Wensie cool wäre, hätte sie einen wirklich guten Typen.
      Nein, sie wurde wie wir anderen auch zur Duldsamkeit erzogen, zum Hintenanstellen des Eigenen.
      Sie ist bedürftig und denkt, es gibt keinen, der sie wirklich achten würde. Von cool kann keine Rede sein

  13. silvi sagt:

    Lange habe ich überlegt, ob ich mich hier melde. Aber dieser Artikel von Herrn G. war wieder mehr als passend, und es folgte somit ein Mosaiksteinchen mehr, so dass das Gesamtbild langsam entsteht. Ich gebe zu, dass mir die Entfernung von dem Narzissten schwer fällt, und ich muss mir seine diversen Verletzungen dazu immer wieder in Erinnerung rufen. Sie helfen mir, den nötigen Abstand zu gewinnen. Sämtliche Artikel auf dieser Seite sind für mich hilfreich und öffnen mir die Augen für Handlungsweisen, die ich mir zuvor nicht erklären konnte – weil sie mir so fremd waren. Dieser Mensch, der statt LIEBE die NÜTZULICHKEIT sieht und einen Menschen zum Objekt degradiert; das will mir schwer in den Kopf. 1000x – sozusagen inflationär – „ich liebe dich“ sagen und dabei lediglich eine leere Worthülse gebrauchen. Dabei ist mir die oberflächliche Beschäftigung mit meiner Person durchaus aufgefallen.

    Nun denn, ich arbeite daran, mich zu lösen! Jedoch kommen Rachegefühle bei mir auf, die nicht befriedigt werden können. Ich denke, das erschwert die Sache noch zusätzlich.

    • Alex sagt:

      Rachegefühle bringen nix. Ausserdem sorgen sie durch ihr Wesen schon selbst dafür, dass sie niemals Glücklich werden.
      Die Beste „Rache“ ist, selbst wieder glücklich zu werden

      • Friedel sagt:

        Ich schließe mich an, dass Rache überhaupt kein guter Wegbegleiter ist. Allerdings ist es aus meiner Sicht durchaus angebracht Gerechtigkeit wiederherzustellen.

        Im Umgang mit einem Narzissten gibt es häufig Situationen oder Verfahren, wo es erforderlich ist Gegenwehr gegen die von Münchhausen geprägten Vorgehensweisen zu zeigen.

        Ich laufe konform, dass ein Kontaktabbruch die beste Variante ist. Im Einzelfall ist dies jedoch nich immer möglich. Bei eigener wieder gut aufgestellter Verfassung ist es dann durchaus auch erforderlich „den eigenen Terrier“ zu zeigen.

        In der Historie eines Narzissten hinterlässt er eine Schneise der Verwüstung und kommt in der Regel damit durch. Das lässt ihn vielfach ja auch so sicher sein, da sein „Konzept“ immer aufgeht.

        Ich würde mir wünschen, dass viel mehr Betroffene, die bereits mit deutlichem Abstand die Beziehung betrachten und noch unter „Beschuss“ sind oder in Auseinandersetzung sich gegen die Machenschaften zur Wehr und deutliche Zeichen setzen.

        Aufgrund der Beziehung und manipulativem Durchkommen glaubt der Narzisst den „Partner“ jederzeit in der Hand zu haben und irgendwie alles immer hindrehen zu können.

        Aus meiner Sicht, ist es durchaus Möglich, dem Narzissten Schranken aufzuweisen.
        Hierbei ist es erforderlich, die Emotionen weg zu lassen und den Schwerpunkt sachlich auf die Auseinandersetzung zu legen.

        • Waltraud sagt:

          Friedel, Du hast so Recht. In mir sind noch sehr viel Rachegefühle, weil ich Gerechtigkeit für das erlittene will. Und ihm Grenzen setzen kann ich z.Zt. nur auf nichts mehr zu reagieren und Abstand zu wahren. Ich kann aber nicht seine manipulativen Machenschaften bei anderen und den Kindern verhindern. Man glaubt ihm einfach alles und mir bleibt die Ohnmacht. Ich warte auf den richtigen Moment, ihm ebenfalls einen „Schlag“ verpassen zu können, möchte mir aber nicht schaden, das hat „Er“ schon zur Genüge bei mir getan. Und es stimmt, Emotionen sind hinderlich, spielten bei mir in der Vergangenheit leider eine zu grosse Rolle.

        • silvi sagt:

          „Gerechtigkeit“ ist ein Begriff, unter dem ein Jeder etwas anderes versteht. Den Schwerpunkt auf das Sachliche zu legen, ist m.E. sehr schwer, zumal in der Diskusstion mit einem Narzissten. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass sich so gut wie gar nichts klären ließ – entweder aus Verdrängung heraus, aus „Vergessen“ oder „den Spieß umdrehen“. Vermutlich ist die beste Lösung der Kontaktabbruch. Aber auch dazu bedarf es eines Durchhaltevermögens. Hilfreich ist vielleicht dabei: ich will dem Narzissten kein „Futter“ mehr geben!

          • Alex sagt:

            Silvi, ich denke „klären“ wird bei so Menschen nie was bringen, da sie einen eh anlügen.
            Kontaktabbruck und LMAA ist das Einzige, was wirklich hilft.
            Nix „Freunde bleiben“, nix, Rache, einfach diese Person aus dem Leben streichen und sollte sie wieder ankommen, nicht reagieren; niemals.
            Das ist verdammt schwer, aber halte Dir immer die Folgen vor Augen.
            Ich will kein Teil einer selbstzerstörerischen Person mehr sein, auch wenn meine zB das grad Null nachvollziehen kann ud imer noch rumheult was denn mit mir los sei.

        • Lilith sagt:

          Friedel so sehe ich das auch.
          Rache ist wiederherstellung von Gerechtigkeit für erlittenes Unrecht!
          Ich habe mich gerächt, aber nicht mit dem Gedanken an Rache, sondern aus dem erlittenen Schmerz heraus.
          Ich wollte ihn nicht ungeschoren davonkommen lassen.

          Ich habe ihm finanziell und persönlich sehr geschadet.
          Er mußte umziehen, weit weg.
          Ich habe seinen Ruf beschädigt und ihm seine Maske vom Gesicht gerissen.
          Ich habe mit ein paar kleinen gut durchdachten Aktionen erreicht
          das er auch in der Öffentlichkeit sein wahres Gesicht zeigte.

          Ich habe mich hingesetzt und einen Schlachtplan geschrieben.
          Darauf stand alles was Narzissten nicht mögen und das habe ich dann umgesetzt. ( Danke Herr Grüttefien )

          Ich habe ein paar Sachen gemeldet von denen ich wußte das sie ungesetzlich sind.
          Ich habe ihm Angst gemacht.
          Seine Paranoia um einiges verstärkt.
          Und,und,und…………..
          Ich wollte das der Skorpion sein eigenes Gift schmecken muß.
          Alles legal natürlich.

          Ich werde nie sein Gesicht vergessen als er merkte das ich ihm mit einem taktischen Schachzug bloßgestellt hatte.
          Das können sie nämlich nicht, taktieren, nur manipulieren.

          Ich hätte noch viel mehr machen können, da ich Einiges von ihm weiß.
          Ich könnte ihn auch jetzt noch anzeigen, ich habe Zeugen und so Manches gegen ihn in der Hand.Ich könnte ihn so richtig fertig machen.
          Aber ich habe aufgehört,weil ich dann nichts mehr anderes in meinem Leben tue als Rache zu üben.
          Und weil ich mich mit Schönen Dingen beschäftigen will.

          Sollte er es wagen wieder in meine Nähe zu ziehen, werde ich wissen was zu tun ist.

          Natürlich hat er in seinem ganzen Hass zurückgeschlagen und es hat mich furchtbar verletzt.
          Ich habe große Schwierigkeiten dadurch bekommen und zahllose,schlaflose Nächte.

          Aber ich würde es wieder tun!
          Vielleicht noch etwas heftiger, meiner Meinung nach war ich noch milde.
          Ab und zu juckt es mich noch in den Fingern, aber dann denk ich mir:So viel Energie verschwenden, für so ein armseliges Wesen, er ist es nicht Wert.

          Was jetzt noch ansteht, sind einige Menschen in meinem Umfeld,
          die geholfen haben mich durch Rufmord fertig zu machen.
          Die mich sogar überwacht haben.
          Wohlgemerkt, Leute die mich schon lange kennen.

          Es wird ja oft der Ratschlag gegeben abzuwarten,bis diese Leute erkennen das, das Alles gelogen war und ich eigentlich ein netter Mensch bin.
          Darauf pfeiffe ich.
          Auch sie sind es nicht wert.

          • Josi sagt:

            Daumen hoch, Lilith!

            Bei meinem Ex bin ich mir sicher, dass er sich selbst in die Schei… reiten wird bzw. sich evtl. schon darin befindet.

            Ich muss jetzt „nur“ noch mit meinen eigenen Ohnmachtsgefühlen klar kommen und aufpassen, dass diese mich nicht auffressen.

            Trotzdem – alle Achtung für dich!

            Ich werde es nicht forcieren, aber sobald mich jemand auf den Ex anspricht, werde ich kein gutes Haar an ihm lassen.

            Mörder und Betrüger werden auch bestraft. Warum nicht die, die emotionalen Missbrauch anwenden? nicht nur bei uns, sondern auch bei Kindern, die leider keine Möglichkeit haben zu gehen, weil sie tatsächlich abhängig sind und emotionaler Missbrauch so schwer nachzuweisen ist.

            Vielleicht kommt unsere Gesellschaft irgendwann mal dahin, dass die Möglichkeit besteht, emotionale Missbraucher auf eine schwarze Liste zu setzen…für jeden zugänglich.

            Immerhin werden Erwachsene mittlerweile durch Sven Grüttefien und viele Andere, die mit dieser Problematik an die Öffentlichkeit gehen, sensibilisiert. Ich hoffe, dass das fortgeführt wird und immer mehr Raum einnimmt.

      • silvi sagt:

        Das stimmt: Rache bringt nichts, denn der Narzisst wird sich jede Racheattacke so „zurechtlegen“ und schön reden, dass sie für ihn keine mehr darstellt. Das schließt jedoch nicht aus, dass ich persönlich derartige Gefühle habe und sie auch ncht unterdrücken werde. Ich glaube, dass der oder die Betroffene verschiedene Phasen durchläuft, an deren Ende das „Glücklichsein“ als Zielpunkt steht. Jedoch lässt sich das nicht auf Knopfdruck herbei zaubern, und der Weg dorthin ist steinig und durchaus schmerzhaft, zumal die „Umwelt“ einem wenig bis gar nicht versteht bzw hilft.

      • silvi sagt:

        Das stimmt: Rache bringt nichts, denn der Narziss wird sich jede Racheattacke so „zurechtlegen“ und scön reden, dass sie für ihn keine mehr darstellt. Das schließt jedoch nicht aus, dass ich persönlich derartige Gefühle habe und sie auch ncht unterdrücken werde. Ich glaube, dass der oder die Betroffene verschiedene Phasen durchläuft, an deren Ende das „Glücklichsein“ als Zielpunkt steht. Jedoch lässt sich das nicht auf Knopfdruck herbei zaubern, und der Weg dorthin ist steinig und durchaus schmerzhaft, zumal die „Umwelt“ einem wenig bis gar nicht versteht bzw hilft.

    • Melanie sagt:

      Hallo Silvi,
      Rache heißt, Du reagiert oder agierst. Da der NZ sich auch genau daran ergötzen kann, solltest Du davon absehen.

      Ich habe für mich herausgefunden, dass ich alles ignoriere (was ich viele Jahre eben nicht getan habe!!!) und ich instinktiv weiß, dass ihn mein „neues Verhalten“ irritiert und er entsprechend keinen Honig mehr saugen kann. Das tut mir unglaublich gut und ist meine Art von Rache. Da ich ein umtriebiger Mensch bin, fällt mir das Ignorieren nicht immer leicht, aber ich arbeite an mir, weil ich weiß, dass ich ihn damit am besten treffen kann!

      Ich bin nicht mehr nützlich für ihn, denn ich lebe mein Leben auf meine Weise und ich tue alles was mir gut tut und gefällt und wenn ich gar nichts tue…. Vor allem reize ich ihn nicht – es kommt keine Reaktion und kein Wort mehr von mir. Ist alles neu für ihn, aber da er bösartig ist, bedeutet dies auch einen gewissen Schutz für mich und ich musste dies meinen Kindern versprechen, die sich um mich Sorgen machen.

      Jeder neue Tag bringt mehr Abstand…
      Alles Gute für Euch
      Melanie

  14. Alex sagt:

    Apropos Nützlichkeit. Ich musste so Lachen.
    Meine Ex Narzisstin hat gestern mal wieder den Vogel abgeschossen.

    Sie hat mich ja im Nov nach 1,5 Jahren wieder kontaktiert, geheult, erzählt wie Unrecht sie mir getan hat, dass sies wieder gut machen will, etc… Blablabla halt.
    Ich habs mir angehört, geschmunzelt und gesagt, dann soll sie mich aktiv überzeugen, dass eine Unterhaltung Sinn macht. Natürlich bereits im Hinterkopf, dass hier nix passieren wird.
    Dann ists irgendwann im Januar so gekommen, wie ich dachte, die Bemühungen (bzw das Gelaber) wurden immer weniger und ich hab Anschiss bekommen, warum ich mich nie melde.
    Die hatte längst einen Neuen, kontaktiert aber mich parallel als weiter und erzählt „ich habe mich geändert und mir ist das mit Dir so wichtig!“

    Gestern meinte sie mal wieder totalen Mist zu schreiben, da hab ich nur gesagt, sie soll mich bitte nicht mehr kontaktieren und in Ruhe lassen.
    „Was soll das denn jetzt?“ Ich hab gesagt, sie soll ihre Spielchen mit jemand Anderem spielen soll und ich über ihren Neuen Bescheid weiß.
    „Du reagierst total über, das geht nur mich und Dich was an! Dann wirst Du nie sehen, dass ich mich geändert habe“.
    Aha. Hab dann ein paar unschöne Worte gesagt und nochmals betont, sie soll mich nie wieder kontaktieren oder ansprechen wenn sie mir begegnet. „Was fährst Du denn grad für einen Film? Was soll das? Das Eine hat mit dem Anderen nix zu tun!“.

    Ich hab sie dann blockiert, weils mir zu doof war.
    Ständig erzählen, wie wichtig ihr ein Gespräch mit mir ist, aber fast 5 Monate aktiv nix tun und parallel wieder den Nächsten haben, nachdem sie erst im Nov ihren damaligen beschissen hat. Aber andauernd betonen „Ich bin nicht mehr die Person von damals, ich hab mich total geändert!“!

    Narzissten/Psychopaten brauchen uns. Sie brauchen uns um zu überleben, denn wenn sie auch nur ein bisschen normal denken würde, hätte sie mich nach Allem was sie mir angetan hat, niemals mehr kontaktiert. Wenn sie sich geändert hätte, warum mich kontaktieren und mir das erklären wollen? Logo, damit ich in der Pipeline bleibe und bei Bedarf, oder wenns mit ihrem aktuellen mal scheiße läuft, wieder aktiviert werden kann. Nützlichkeit eben.

    Wenn ein Narzisst schon sagt „Ich habe mich geändert“ ist das mit Sicherheit Bullshit, denn wenn sich jemand wirklich ändert, bewerten das Andere Personen und nicht man selbst.
    Sie hat sich nicht geändert, sie redet sich das ein, denn wer mit 38 Jahren sein ganzes Leben so viel verbrannte Erde hinterlassen hat, der wird nicht auf einmal ein komplett Anderer Mensch. Das wollte sie ja vor 2 Jahren auch und das Ergebnis war das Bekannte.

    Sie kann nicht alleine sein, und brauch ständing Bestätigung, dabei müsste sie, nachdem was sie die letzten 10 Jahre abgezogen hat, das mal für 2-3 Jahre um zu reflektieren und zu sortieren. Was sie ihrer 5 Jährigen Tochter mit dem Beziehungshopping antut, wenn standing neue Kerle daheim sind, wird sich erst in vielen Jahren rausstellen. Aber auch hier „Das mit der Kleinen hat nix damit zu tun, ihr geht’s gut!“. Auch so kann man ein Kind versauen.

    Ob sie ein 6. Mal ankommen wird in Zukunft?
    Mit Sicherheit, weil, was juckt mich mein Geschwätz von gestern.
    Ich bin froh, dass ich emotional weg bin und sie da keinerlei Angriffpunkt mehr hat. Ich hätte nur im Januar nicht antworten dürfen, das war mein fehler, weil, warum sollte sich beim 5x angekrochen kommen irgendwas geändert haben, auch wenn sie das standing betont.
    Taten > Worte, aber das raft die nicht.
    Aber das schöne ist, Menschen ändern sich eben nicht und sie wird auch die neue Bez gegen die Wand fahren. Die Frage ist hier nicht ob, sondern wann.
    Eigentlich traurig, aber ich kann mir ein schmunzeln nicht verkneifen.
    Ganz armer und bedauernswerter Mensch!

    • Josi sagt:

      Ich finde gut, dass du sie blockiert hast, Alex.

      • Alex sagt:

        Ich hätte nie auf ihr erneutes rumheulen antworten dürfen, weil mir klar war, dass nur heiße Luft kommt.
        Und jetzt hat sie mit meiner gestrigen Reaktion Null gerechnet und ist entsprechend verwirrt. Die raft nicht warum ich kein Bock mehr auf sie habe.
        Und direkt wieder in die nächste Beziehung, das ist fast zum totlachen.

    • Stefan sagt:

      Ich kann Deine Geschichte sehr gut nachvollziehen.
      Bin wohl leider das zweite Mal infolge in die Falle einer Narzisstin getappt. Dieser Artikel und Deine Geschichte Alex, spiegeln eins zu eins alles wider.
      Es ist unterm Strich so traurig und für mich absolut unverständlich, wie einzelne Menschen so sein können.

      In diesem Sinne an alle Partner oder Expartner von Narzissten – Kopf hoch und heiter weiter!

      • Alex sagt:

        Es ändert sich nix; sie ändern sich nie.
        Und je mehr sie das von sich selbst behaupten, umso weniger ist da was dran.

        Ich hab meiner, nachdem sie meine Beste Freundin angebettelt hat ihr zu helfen und bei meinen Eltern vor der Tür stand, gesagt, wenn Dir mit mir reden wirklich so wichtig ist, überzeug mich mit Taten.
        Was ist passiert? Nix!
        Die einfachsten zwischenmenschlingen Dinge rafft sie nicht; sie fragt noch nicht mal „Wann können wir mal reden?“.
        Stattdessen rumheulen was ich alles für sie getan habe, wie unrecht sie mir getan hat und wie schön die Zeit war. Und dass sies mir erklären und wieder gut machen will.
        UND DANN HAT DIE PARALLEL SCHON WIEDER NEN NEUEN?
        Wie panne in der Birne kann ein Mensch bitte sein? Unfuckingfassbar!

        Sofort wieder in die nächste ex Beziehung ohne mal zu realisieren und reflektieren.
        Naja mit 38 Jahren kommt langsam bei ihr Panik, daher werden die „Freunde“ immer jünger.

        Die wird im höheren Alter allein auf der Couch sitzen, weil sich hoffentlich auch ihre Tochter nach Allem von ihr abwenden wird. Das Kind bekommt einen Schaden, dessen Ausmaße man jetzt noch nicht mal erahnen kann. Aber ist nicht mein Kind.

        Ich ärger mich nur über mich selbst, dass ich mich überhaupt auf das Gelaber eingelassen und auch ganz wenig dran geglaubt habe, dass sich wirklich was in ihr getan hat.
        Ihre Worte implizieren dass, ihre Taten genau das Gegenteil.

        Daher nochmal:
        EGAL WAS DIE EUCHNERZÄHLEN, VORHEULEN, VERSPRECHEN, DIE ÄNDERN SICH NICHT!
        Nicht heute, nicht morgen, nicht in 10 Jahren.
        Verschwendet keine Gedanken mehr an diese Menschen und löst Euch wenn ihr wieder glücklich werden wolltet. Jede Sek an die ist verschwendete Zeit. Redet Euch das nicht schön, es wird kein Happy End geben; nur für Euch selbst, wenn ihr den Fängen von Narzissten eigenständig entkommt und denen beide Mittelfinger zeigt.
        Alles Andere wird nix bringen.

  15. Josi sagt:

    Hallo ihr,

    ich wäre dankbar von euch zu erfahren, was die Erkenntnis „nur benutzt worden zu sein“, mit euch macht.

    Tief im Innern haben es die meisten von uns wahrscheinlich von Beginn an gespürt, das Ego wollte es allerdings nicht wahr haben.

    Ich schwanke zwischen Wut, Trauer und Selbstzweifel hin und her. Es gibt einerseits Phasen der Erleichterung, dass ich da raus bin, und andererseits Phasen der Ohnmacht, weil ich den Kontaktabbruch unbedingt einhalten will und ich deshalb keine Möglichkeit habe, es dem Ex heimzuzahlen.

    Meine Phantasien bezüglich einer Rache äußere ich hier lieber nicht. 🙂

    Ja, ich weiß, dass es nicht wichtig sein sollte und dass es für eine Heilung überhaupt nicht gut ist, sich mit diesen Themen zu beschäftigen, aber…

    Mein Thera fragte mich, ob ich in der Haut des Ex stecken wollte. Ich antwortete sofort mit „nein“, ohne dass diese Frage Mitgefühl gegenüber des Ex bei mir hervorrief, sondern eher Abscheu.

    Meine Ratio sagt…

    Josi, du musst dich lösen, das ist ein gruseliger Abschnitt deines Lebens und er geht vorbei, du bist gut genug, du brauchst es nicht, wie Dreck behandelt zu werden, jetzt sag doch endlich mal nicht nur äußerlich sondern auch innerlich tschüß usw.

    Alles schön und gut. Aber wann kommt das auch voll und ganz in der Seele an?

    Phasenweise ist das so bei mir, aber dann gibt es eben leider noch die anderen Phasen.

    Sind Geduld und Akzeptanz der Situation die Stichworte?

    Wunden heilen eben langsam? Und der Wundschmerz kann schlimm sein?

    Ich würde mich über Schilderungen von euch mit dem Umgang dieser ambivalenten Gefühle freuen!

    • Lizzy sagt:

      Liebe Josie,

      deine Wut und Rachegefühle sind ganz normal – weiterbringen werden sie dich allerdings nicht. Dass du den Kontakt weiter meidest ist das Wichtigste und gleichzeitig musst du dich voll auf dich konzentrieren. Ich empfehle, möglichst viel zu unternehmen das dir Spaß macht und dich mit vielen Leuten zu treffen. Packe notfalls deinen Terminkalender richtig voll! Und mir hat es auch geholfen, mit anderen über das Thema zu sprechen (wenn sie dafür offen sind). Das könnte dir vielleicht auch etwas Genugtuung verschaffen: sensibilisiere dein Umfeld für solche Menschen. Man darf den Begriff DUNKLE TRIADE durchaus auch als nicht Betroffener mal gehört haben, denn im Zweifelsfall kann einem das rechtzeitige Erkennen solcher Persönlichkeiten großes Leid ersparen!
      Und irgendwann kommt der Punkt, da ist einem das Interesse positiver Menschen genauso so viel wert wie die Beachtung des toxischen Menschen und mit der Zeit wird einem der/die N immer gleichgültiger.

      Versuche es mit folgender Einstellung: der/die N führt in der Regel GENAU das Leben, das er führen möchte. Der/die N leidet vielleicht ein bisschen – denn so ein narzisstisches Leben ist natürlich auf Dauer leer, einsam und anstrengend – aber bei weitem nicht so sehr, wie du glaubst/glauben sollst! Du kannst sie/ihn also ein bisschen bemitleiden, vor allem aber solltest du dich freuen! Denn DU als nicht narzisstischer Mensch bist nicht nur fähig zu lernen und dich zu ändern, du hast aufgrund deiner weit größeren emotionalen Spannweite auch die Möglichkeit, ein eigenständiges und sozial und emotional sehr erfüllendes Leben zu führen – das wird dem/der N NIE gelingen – trotz aller tollen Besitztümer, Fähigkeiten, Charme, Hartnäckigkeit oder Talente.

      Der Weg mag schmerzhaft sein, aber das Ziel ist ein glückliches und erfüllendes Leben für DICH und damit mehr als lohnenswert!
      Und allen die noch immer mit Schmerz, Sehnsucht und Zweifeln möchte ich sagen:
      AUCH DIE ERINNERUNG AN EINE/N NARZISST/IN VERBLASST!
      Seid geduldig mit euch selbst, haltet durch und denkt immer wieder an das wunderbare Leben, dass euch nach dieser Leidenszeit erwartet!

      • Lise1 sagt:

        Gut geschrieben, Lizzy!

        Ergänzen will ich aus meiner persönlichen Erfahrung heraus noch, dass ich auch ganz ruhige Tage für mich brauche, wo ich einfach in die Welt hinaus schaue. Zum Teil wörtlich. Ich tue nichts, schaue mit gutem Gefühl aus dem Fenster, 20 oder 30 Minuten lang. Oder gehe eine Stunde ganz langsam spazieren, ohne Handy und ohne Ziel. Das fanduch in den letzten Jahren mit vollem Terminkalender heraus, dass das viel beim Sortieren und befassen mit dem eigenen Leben hilft.
        Das ist bei jedem anders. Ich kam drauf, als ich überlegte, was mir als Kind gefiel, was mich gut fühlen ließ. da war ich gern im Wald und am Wasser.
        Wäre es was anderes gewesen, hätte ich das probiert. Die Erinnerung an gute, befriedigende Sachen aus der Kindheit war mühsam, es war ja weg. Aber es lohnt sich.

        • Josi sagt:

          Danke auch dir, Lise1.

          Neben meinen vielen Aktivitäten benötige ich auch ruhige Tage, an denen ich mir nichts vornehme, das Handi verbanne etc.

          Manchmal geht es mir mit diesen Tagen gut und ich fühle mich ruhig, gelassen und zufrieden.

          Dann gibt es da aber auch die anderen Tage, an denen Trauer, Wut und Verzweiflung massiv hochkommen.

          Eine andere Lösung als diese Zustände anzunehmen und auszuhalten gibt es wohl nicht.

          Ich wünsche mir und euch Allen, dass die Verletzungen so nach und nach verblassen!

      • Josi sagt:

        Ich danke dir für deine Antwort, Lizzy!

        Was du mir geraten hast, mache ich schon Alles.

        Vermutlich ist es wirklich die Zeit, die ich mir geben muss. Und die Geduld, die ich mit mir haben muss. Geduld ist nicht meine Stärke.

        Was mich aufrecht hält sind deine/eure Schilderungen, die mir zeigen, dass der Schmerz irgendwann nachlässt.

        Danke dafür!

        • Lise1 sagt:

          Man redet ja vom Trauerjahr. Ich habe gerade in anderem Zusammenhang gelesen, dass bei schweren Verlusten das eigentlich 3 bis 5 Jahre sind. Der Verlust des Traums der großen Liebe, auch der Verlust von nicht gelebte Leben wiegt sehr schwer, da muss man sich wohl wirklich Zeit geben. Ich meine, eine Begleitung bei der Trauer und Aufräumen der Ursachen könnte das beschleunigen, weil man mit etwas Glück ein ganz anderes neues Leben findet.

          Schneller, höher, weiter war früher, wo wir alles recht machen mussten. Damit sind wir hinein geraten, damit kommt man nicht hinaus.

          Auch mit Weg drücken von Gefühlen sind wir hinein geraten, damit kommen wir nicht heraus.

          Die Trauer ist legitim, man wollte den Schmerz nicht, darum blieben ja einige zu lange, weil die Trauer so weh tut.

          Dieses Hüpfen zwischen den Gefühlen Sehnsucht, Wut, Verzweiflung, Einsamkeit, Trauer ist furchtbar. Zum Glück kann man sich die ersten Lichtblicke des neuen Lebens organisieren. Aber die Trauer und Wut müssen irgendwie angenommen oder durchlitten werden. Ich weiß auch keine Lösung.
          Ich seh bei mir immer nur rückwirkend die Sprünge nach vorn.
          Oft hatte ich das Gefühl, ich Falle zurück.

          Wenn ich mit anderen spreche, die auch in solcher Lage sind, wo hier alle waren, dann verstehen sie nicht. Ist doch alles bestens. Und wenn sie Blutdruck 280 haben, Süchte und Nächtelang Heulen. Daher denke ich, wer hier ist, ist schon viel weiter als der Durchschnitt. Die Suche nach dem Ausweg hat zumindest begonnen, das Suchen nach Gleichgesinnten, das Beben en und Zugeben der Pein und einige sind schon zu 3/4 raus und schon mit einem Bein im besseren Leben.

          Schade, dass es so schwer ist, daran merkt man die Schäden, die es hinterlassen hat. Ohne Schaden wäre das nach einigen Monaten Trauer abgehakt und man wäre lange in einer guten Liebesbeziehung, so wie es jeder Mensch verdient.

    • Lilith sagt:

      Hallo Josi,
      mir geht es wie dir.
      Ich habe Wut und Trauer in mir, Selbstzweifel habe ich keine.
      Und wenn ich jetzt so über das Wort Selbstzweifel nachdenke, heißt das ja im übertragenen Sinne ich entzweie mein Selbst.
      Mein Selbst ist aber ein Ganzes!
      Ich fühle mich wie ein Krebs ohne Panzer dem tausend Messer in sein schutzloses weiches Fleisch gestoßen wurden.
      Aber meine Zangen habe ich noch.
      Und die beißen und schlagen wild um sich.
      Die Messer habe ich rausgezogen und die Wunden bluten sehr.
      Und sie müssen auch bluten damit das ganze Gift das in meinem Körper und in meiner Seele ist rausgeschwemmt wird.
      Mit der Zeit wird das Bluten weniger und ich bekomme Narben.
      Schwere, tiefe Narben!
      An diesem Punkt bin ich jetzt.
      Und ich weiß nicht so recht was jetzt kommt…….
      Klar könnt ich jetzt meinen Panzer wieder wachsen lassen und ich wäre wieder ein Krebs unter den anderen vielen Krebsen…….
      Aber das will ich nicht.

      Wir wurden nicht benutzt!

      Stell dir einen Ertrinkenden vor.
      Er kämpft verzweifelt um sein Leben.
      Dann kommst du dahergeschwommen und er klammert sich verzweifelt an dich.
      Du willst ihn retten.
      Tja…….
      Fudder bei die Fische.

      Und jetzt was zur Rache.
      Ich habe mich Gerächt!
      Und allen pädagogischen und wohlmeinenden Ratschlägen zum Trotz.
      Es verschaft dir Genugtuung!

      Das ist für mich ein Weg aus der Opferrolle.

      Mir ist schon klar das da was in meiner Kindheit war, wie bei vielen Menschen.
      Aber das rechtfertigt nichts.
      Nicht dieses Leid und diese Grausamkeiten.
      Und mich nervt das ungeheuerlich das ständig gepredigt wird:Jaaaaaaa…
      such doch mal in deiner Kindheit.

      Im übrigen mag ich deine Kommentare.
      Einen lieben Gruß L.

      • Lise1 sagt:

        Ja gebracht habe ich mich auch. Ich bekam das Echo voll zurück. Aber:
        es war wichtig für mich, endlich aufzuwachen und mich drastisch bemerkbar zu machen.
        Heute würde ich das so nicht mehr machen, weil ich nie mehr so viel Verletzung, Trauer und Wut ansammeln würde, aber trotzdem war es zwar nicht ganz sauber, aberes war das Einlösen aller Rabattmarken.

        Das mit dem Suchen in der Kindheit ist ja kein Selbstzweck und ohne wissend Begleitung bringt das auch nichts. Aber wenn man seinen eigenen Schmerz verstehen will, die Sehnsucht nach der großen Liebe und wenn man nicht weiter nach den gleicheDogmen leben will, dann ist es gut zu wissen, dass uns Viel Quatsch eingeredet wurde, was unbewusst verankert ist und kaum aufzulösen ist, wenn man nicht weiß, wie man zum bequemen und begehrten Partner für Narzissten geworden ist.
        Wenn man den Glauben an echte Liebe wieder gewinnen will, hilft es, sich von der falschen Liebe in einem selbst zu befreien.

      • Josi sagt:

        Hallo Lilith,

        ich mag deine Kommentare übrigens auch! 🙂

        Besonders deine Schilderungen in Bildern. Die haben mir jetzt gerade beim Lesen Zuversicht gegeben.

        So gesehen habe ich meine Zangen auch noch und ich möchte mein Gefühlsspektrum, wozu die Verletzlichkeit und auch Rachegelüste gehören, ebenfalls nicht aufgeben. Es gibt schon genug Krebse mit einem dicken Panzer bzw. Eisklötze auf dieser Welt.

        Indirekt habe ich mich beim Schlussmachen schon auch gerächt. Ich habe dem Ex Alles schriftlich und keinesfalls gewaltfrei vor den Kopf geknallt. Keine Ahnung wie viel davon angekommen ist. Aber gelesen hat er es, da ich drei Monate später unangefragt das Echo erhielt.

        Und wie? So wie sie es immer machen…

        Mit einer Übertragung der gesamten Verantwortung auf mich. Er hat so viel für die Beziehung getan und immer nur mich geliebt. Is klar…

        Irgendwie verfügen diese Kreaturen über einen stark minimierten Wortschatz, wenn es um ihre leeren Worthülsen geht.

        Ab und zu habe ich schon noch Selbstzweifel. Das zeigt mir, dass die Gehirnwäsche noch nachwirkt.

        Letztens habe ich einen Bekannten getroffen, der mit dem Ex geschäftlich zu tun hat. Der teilte mir mit, dass der Ex kein einfacher Mensch sei…

        Ich grinste nur und sagte ihm, dass das doch stark untertrieben ist.

        Ich hoffe weiterhin, dass die Zeit die Wunden heilt. Fast ein halbes jahr habe ich schon geschafft.

        Einen lieben Gruß zurück!

    • Brigitte sagt:

      Hallo,

      Ja,ein schwieriger Weg,wie sich dasRauchen abgewöhnen.
      Rauchen ist ungesund,stinkt und ist teuer und trotzdem für einen Raucher fast unmöglich!!!!

      Ich beschäftige mich seit 2Jahren mit dem Thema Narzissmus und stelle fest,dass ich offensichtlich immer gerne an solche Charaktere gerate.

      Sehr schwierig sich seine Anteile anzuschauen!!

      Ich empfehle einen unglaublichen Film(durch Zufall auf netflix entdeckt) „mein Ein,mein Alles“. Der Film ist für mich Therapie !!!

      LG

      • Josi sagt:

        Hallo Brigitte,

        ja, der Film ist sehr gut. Lorin hatte ihn hier schon empfohlen. Ich habe ihn zwei Mal gesehen.

        Leute, die allerdings noch mitten im Horror stecken, könnte er triggern.

    • W. sagt:

      hallo Josi
      Du warst mir immer wichtig!

      So hört sich die Liebeserklärung meines N. an.
      Ja ntürlich,ist mir klr.
      Das meiste in unserem Leben habe ich bezahlt.
      Habe mich manipulieren lassen und als Tauschobjekt gedient.
      Den Haushalt geschmiessen (mach ich heute noch)
      lecker gekocht(mache nur noch was zu Essen).
      Habe bis vor kurzem nichts über N gewusst,war mir aber irgendwie bewusst dass sein Verhalten nicht normal ist.
      Schon früh hat er das Zepter an sich geriessen und alles bestimmt.
      Natürlich mache ich mir Vorwürfe warum ich das mit mirhab machen lassen.
      Wenn ich über alles nachdenke was da die ganzen Jahre abgelaufen istwerde ich so wütend das ich keine Luft mehr bekomme.
      Deshalb versuche ich das Geschehene ruhen zulassen, kann es heute nachträglich nicht mehr ändern.
      Auf der Suche nach Tips meine Ehe zuretten bin ich dann auf NPS gestossen .Beim Lesen habe ich gelacht und geweint.
      Irgendwie war ich erleichtert endlich eine Erklärung zu haben, andererseits hat es mir die Hoffnung geraubt das er sich irgendwie noch ändern könnte.
      Es gab ja auch schöne Zeiten,naja zumindest hatte ich mir das eingebildet weil ich jetzt kapiert habe das alles nur vorgegaukelt war.
      Solange ich funktioniert habe war die Welt für ihn in Ordnung.
      Heute weis ich ,dass ertrotzdem noch SPASS ohne mich hatte.
      Ja ich bin immer noch da,allerdings versuche ich jetzt schon das ganze auf zuarbeiten und stehe nicht mehr für Spielchen zur Verfügung.
      Mach eigendlich nur noch die Haushälterin.
      Habe das Gefühl er möchte das ich gehe ,ist allerdings zu feige es auszusprechen(wie würde er dann da stehen)
      Nein er legt es darauf an das ich gehe (sieht doch viel besser aus wenn die hysterische Ziege ,die mit nichts zufrieden ist, den armen ,gutmütigen ,anständigen fleisigen Kerl sitzen lässt)
      Ich weis ,dieser Schritt ist längst überfällig.
      Innerlich habe ich auch abgeschlossen und weis das es kein Zurück gibt, auch die Situation jetzt kann so nicht bleiben.
      ich weis das ich gehen werde aber es ist trotz allem so schwer.
      Der gedanke das alles Lüge war und ich nur benutzt wurde hilft mir irgendwann den Schritt zugehen
      W.

      • Josi sagt:

        Hallo W.,

        ich wünsche dir, dass du bald den Absprung schaffst!

        Auch wenn dein Umfeld deinem scheinheiligen und feigen Typen glaubt. Das sollte dich nicht aufhalten.

        Es wird Menschen geben, die dich verstehen!

        Hier z. B. gibt es diese.

        Ich lese hier die Kommentare, bin andauernd am Nicken und Mitfühlen.

      • Klam sagt:

        An W.
        Geh so schnell wie möglich.
        Menschen mit Verstand und Emphatie können hinter seine Fassade schauen und nur diese Menschen sind wichtig.Ich hatte auch Zweifel wegen der Leute,
        aber das Feedback was ich bekam war“ Wie lange hast du dir Alles gefallen lassen, ich habe dich bewundert, jetzt endlich hast du den Absprung geschafft, das hast du gut getan. Sorge für dich und lebe endlich mal“. Grüsse

        • Lilith sagt:

          Hallo Klam ,
          du hast recht.
          Die Leute die sich nicht beeinflussen lassen,oder wenigstens nur kurz, oder die Leute die dahinter schauen und dich verstehen,
          das sind die Richtigen!
          Bei mir haben sich daraus richtig gute Freundschaften entwickelt.
          Und W.denk doch mal andersrum:Eine tolle, lebendige Frau verlässt einen öden,gutmütigen Langweiler.
          Machs so lange du noch Kraft hast.
          Und bereite alles gut vor.
          Viel Erfolg

    • Ina sagt:

      Hallo Josi,
      in der Tat macht genau das immernoch die größten Gefühlsschwankungen.Aber ich kämpfe damit, dass ich das dadurch das ich ihn vorher schon so lange kannte, hätte sehen können. Das ich mich selbst so vielen Erniedrigungen ausgesetzt habe, den Absprung nicht schaffte.Ich denke immer noch an ihn. Nicht sehnsuchtsvoll sondern wütend.Ich würde mich gerne rächen aber ich verdränge die Gedanken, weil ich ihm diese Energie nicht zukommen lassen will. Er ist zwei Tage später zu seiner Ex gezogen, hat ihr einen Porsche gekauft und feierte das große Comeback.Ich stand schwanger da und verlor das Kind.Dachte ich würde den Schmerz nicht überleben. Aber ich bewundere diese Frau nicht. Ich weiß wie er über sie und ihr Umfeld gesprochen hat. Die Arme ist komplett emotional abhängig. Ich warte einfach ab, irgendwann wird es Gerechtigkeit geben,hoffe ich.

      • Friedel sagt:

        Hallo Ina,

        mache Dich frei von seinen Geschichten und der Frau, die jetzt einen Porsche bekommen hat!

        Lebe den Fokus auf Dein Leben! Zum jetzigen Zeitpunkt musst Du weder verzeihen noch Dich rächen. Schaffe Abstand durch Zeit. Die Zeit wird Dir helfen das Erlebte in einen Nebel zu hüllen.

        Alles an Energien, die Du in seine aktuelle Vorgehensweise und auch die „alte/neue Frau“ investierst entzieht Dir Deine Energien.

        Gerechtigkeit wird sich einstellen. Geh Du Deinen Weg!

      • Josi sagt:

        Hallo Ina und Alle,

        ich habe mir vorgenommen, einen Sandsack zu kaufen und bei Auftreten der ambivalenten Gefühle einfach draufzuschlagen und somit meine Wut und Rachegelüste zu kanalysieren. Vielleicht reicht auch ein Kissen.

        Am liebsten wäre es mir, wenn ich besser heute als morgen ganz loslassen könnte. Aber dieser Zeitpunkt ist wohl noch nicht da. bis dahin muss ich für mich Wege finden, mit den Ohnmachtsgefühlen, der Wut und der Trauer umgehen zu können.

        Es ist schon so, dass einem dadurch wieder Energie abgezogen wird, die man besser in sein eigenes Leben investiert.

        Sehnsucht ist bei mir ebenfalls nicht vorhanden. Rückfallgefahr besteht keine.

        Vielleicht wird sich das Leben an ihm rächen und Gerechtigkeit schaffen. Aber auch das verfolge ich nicht.

        Ich für mich habe es erst dann geschafft, wenn dieser Mensch mir völlig gleichgültig sein wird. Phasenweise ist das schon so bei mir und es fühlt sich sehr gut und frei an.

  16. Lorin sagt:

    Hallo an alle: Zum Thema Therapie möchte ich gerne noch etwas Senf geben: Also, auf einem Therapeuten-Kongress hat ein Psychotherapeut namens Christoph J. Schmidt-Lellek einen Vortrag zum Thema „Narzisstischer Mißbrauch in der therapeutischen Beziehung“ gehalten. Er begann mit den folgenden Worten: “Man wird nicht Psychotherapeut ohne ein narzisstisches Grundproblem…”
    Der ganze Vortrag ist im Netz zu finden. Sehr aufschlussreich. Kurz, man kann Gefahr laufen, in einer Therapie wieder narzisstisch mißbraucht und somit retraumatisiert zu werden. Leider geschieht das wirklich häufiger, als gedacht.

    Für mich persönlich stellte sich vor allem die Frage: Wie komme ich an die verdrängten Inhalte des Unterbewußtseins heran bei frühen Traumata, die nicht erinnert werden können. Auf youtube habe ich dann die Vortäge von Prof Franz Ruppert „frühes Trauma“, „Trauma, Angst, Liebe“ und „Kriegstraumata“ angehört. Ruppert hat eine Psychotraumatherapie entwickelt, die sogenannte „Anliegenaufstellung“. Es geht darum, die verdrängten, abgespaltenen Anteile in die eigene Identität zu integrieren, um heil zu werden. Da er selbst ausgebucht war, hat er mir eine Therapeutenempfehlungsliste geschickt. Ich habe dann in Berlin eine Therapeutin gefunden und jetzt Ende Februar meine erste Aufstellung mit meinem Anliegensatz gemacht. Das hat mir tatsächlich diese Tür zum Unterbewußtsein geöffnet. Kurz, ich spürte die Wirkung sehr schnell. Das ist genau das, was ich immer gesucht hatte. Je nach Bedürfnis kann man nach einigen Wochen Nachwirkungszeit immer wieder eine Aufstellung mit einem neuen Anliegen machen.
    Ich kann das sehr empfehlen. Mir persönlich haben Gesprächstherapien nicht viel mehr als Einsichten gebracht. Gespräche können die Augen öffnen, durchaus auch Unterstützung geben, aber man kommt nicht an die verdrängten traumatischen Inhalte heran, so meine Erfahrung.

  17. Lorin sagt:

    Danke Sven Grüttefien, für diesen hervorragenden Artikel.

  18. Marion v. Karlsruhe sagt:

    Ich bin leider auch mit diesem Thema in meinem Leben mehrfach konfrontiert worden, ohne zu wissen, was da eigentlich läuft. Diese Seite hat mir die Augen geöffnet und vor allem dieser Artikel ist für mich die zutreffendste Beschreibung für Narzissmus, die ich bis jetzt gelesen habe. Danke Sven!

  19. Mario sagt:

    Erneut lese ich hier einen sehr interessanten Blog und kann alles was dort geschrieben steht mehr als bestätigen. Ich habe 12 Jahre Erfahrung mit einer verdeckten Narzisstin schmerzhaft sammeln dürfen. Diese Menschen, die ohne Zweifel an einer Persönlichkeitsstörung leiden hinterlassen nur verbrannte Erde auf wirklich allen Gebieten des Lebens.
    Mittlerweile nachdem ich das Ganze für mich aufgearbeitet habe, bin ich mir manchmal nicht sicher ob ich Hass oder Mitleid empfinden soll. Ich habe zum Glück mein Selbstbewusstsein nach einem langen Weg zurück bekommen können. Was sehr viel Kraft kostet!! Ich möchte jedem Betroffenen sagen , es wird besser, aber es braucht viel Zeit und Selbstreflektion. Ich gehöre zu den sensiblen Menschen mit ganz viel Emphatie und Verständnis. Oft frag ich mich ob das gut oder schlecht ist? Nein es ist eine ganz wunderbare Eigenschaft auf die ich nun wieder stolz bin und auf die jeder Andere auch stolz sein darf. Ihr dürft mir glauben , es ist ein ganz langer schwerer und schmerzhafter Weg bis dahin. Macht Euch bitte auf diesen Weg und Ihr werdet am Ende dafür belohnt und erkennt das solche Menschen einfach nur ganz bedauernswerte Kreaturen sind , die ohne es zu merken extrem bestraft sind so zu sein!! Es gibt ein Leben danach, bitte haltet durch und lasst Euch nicht verwirren und manipulieren!! Es wird besser, aber es braucht Zeit!
    LG Mario

    • Lise1 sagt:

      Sensibilität, auch Hochsensibilitat, und außergewöhnliches Verständnis (Stichwort Stockholmsyndrom) hat 2 Seiten.
      Man erwirbt sie, wenn man sehr auf alle Umweltsignale achten muss, was es für kaum wahrnehmbare Zeichen gibt, um sich vor Unglück zu schützen. Das Erwerben beruht also auf Schmerz, es geschieht unmerklich und ist jahrelanges tägliches Training, an das man sich später nicht mehr erinnert. Es kann einen schützen. Gleichzeitig ist damit aber auch die dazu gehörige Anpassung verbunden, sich den Machtmissbräuchen anderer anzupassen, sich unsichtbar zu machen, zu Diensten zu sein, voraus eilender Gehorsam.
      Das ist Fluch und Segen zugleich.
      Gut, wenn man beide Seiten bewusst annimmt, und die destruktive Anpassung an Missbraucher abbrechen kann, so dass man ohne negative Folgen die Vorteile der großen Sensibilität ausschöpfen kann.

    • Bine sagt:

      Danke fürs Mut machen! Kann ich im Moment ganz gut gebrauchen. Bin gerade an dem Punkt wo ich mich total über mich selbst ärgere den ganzen Mist 7 Jahre lang mitgemacht zu haben.

  20. Mike sagt:

    Nützlichkeit = Zweck, Besonders in einer Beziehung.
    Hauptsache der Partner himmelt den N rund um die Uhr an.
    Und wehe, das passiert mal nicht, dann ist Polen offen. Dann darf man sich Dinger anhören, Wahnsinn. Ein/zwei Tage „normale“ Beziehung und der N schaut sich bereits nach dem nächsten Energielieferanten um.
    Das Spiel widerholt soch dann so lange, bis der N im hohen Alter alleine Abends aus der Couch sitzt und auf Alle anderen Menschen schimpft, weil die ja so böse waren. Bis dahin, hat er aber ein nukleares Ödnald hinter sich hinterlassen

  21. Sabine sagt:

    So treffend!! Ich habe zwar schon den Absprung geschafft, aber leider kommen Gedanken an diese Beziehung öfter noch hoch. Besonders hat mich beschäftigt, wie krass sich mein Ex-Mann gewandelt hat. Am Anfang hatte ich das Gefühl, er liebt mich wirklich ganz und gar und wie es dann später ausschaut, weiß ja wahrscheinlich jeder, der auf dieser Webseite unterwegs ist … Sobald ich eigene Bedürfnisse und Vorstellungen anmeldete , die seinen widersprachen , ging es bergab. Ich konnte es immer irgendwie nicht fassen, wie man sich so um 180 Grad drehen kann. Aber das hier beschriebene Konzept der Nützlichkeit trifft es wohl genau auf den Punkt.

  22. Ina sagt:

    Selten ist es mir so schwer gefallen einen Ihrer Artikel bis zum Ende zu lesen. Alles war wieder so real anwesend und schmerzte erneut. Dennoch, habe ich immer noch das Gefühl das ich diese Wahrheiten sehen will. Mich hat das verdrehen der Tatsachen fast in den Wahnsinn getrieben. Das falsche Interesse, das Desinteresse an meinen Bedürfnissen und das entwerten von mir als Frau. Wenn ich also lese was dahintersteckt, dann weiß ich, es ging nicht um mich. Ich war nur ein Stück Fleisch, so hat es sich zumindest oft angefühlt.

    • Melanie sagt:

      Hallo Ina,
      ich kann Dich sehr gut verstehen, denn mir erging es ähnlich. Es schmerzt einfach unglaublich, wenn man lesen muss, dass W I R nur Mittel zum Zweck waren….! Wenn man viele Jahre gibt, gibt, gibt und hofft, hofft, hofft und man dann lesen muss, dass man ein williges Objekt gewesen ist! Und was wollten wir eigentlich? Wir wollten geliebt, geachtet, respektiert, umsorgt, wertgeschätzt und mit allen unseren Wesensmerkmalen und Bedürfnissen gesehen werden!!!!!

      Deshalb hat mich auch deine Darstellung, dass Du Dich als ein Stück Fleisch gefühlt hast, besonders erschrocken und bewegt!!! Lass bitte dieses Denken nicht zu, denn damit gibst Du Deinem Ex zu viel Macht über die gemeinsam erlebte Zeit! Viel wichtiger ist, dass Du den Absprung geschafft hast und die ,Erkenntnis“ hilft Dir bei der weiteren Verarbeitung.

      In diesem Sinn wünsche ich Dir viel Kraft und denke bitte daran, WIR sind viel zu wertvoll, deshalb hat uns kein N dieser Welt überhaupt verdient?
      Herzlichen Gruß
      Melanie

    • Anja sagt:

      Du hast aber nicht zufällig einen Adrian hinter dir, oder?
      Ich schon…deshalb meine Frage.
      Egal… ich wünsche dir so oder so alles Gute im Herzen

    • Klam sagt:

      Wie waren eher der Abfalleimer, der vollgestopft wurde und wenn er am überlaufen war, wieder gedemütigt wurde, weil das Fassungsvermögen nicht groß genug war.

  23. Juliane sagt:

    Hallo an alle,
    Wieder ein Artikel, der genau passt. Als ich nach 13 Jahren auszog und mein Noch-Mann meine privaten Fotos aussortierte, meinte er, er kennt mich gar nicht. ich:Das hat dich auch nie interessiert.
    Er benutzt seine Bekanntschaften und Affairen nur um sich selbst interessanter zu machen. das ist so leicht zu durchschauen, wenn man es erst mal weiß. Wenn man ihn kennenlernt, denkt man, mein Gott, er hat ja die selben Interessen. dabei saugt er einen nur aus. So springen seine Interessen zwischen Psychologie, Naturheilkunde, Veganer Ernährung hin und her. selbst vor Weltreligionen macht er nicht halt. Für ein paar Wochen ist dann dies Eine das absolut richtige und er bringt überall sein Halb-Wissen an. Wenn aus der anderen Person dann nichts mehr rauszuquetschen ist, diese sich völlig leer fühlt, wendet er sich ab und sucht sich das nächste Opfer .

    Danke noch mal an diese Seite. 12 Jahre wusste ich nicht, was los ist. Heute hab ich ,eher für meine Kinder , alles aufgeschrieben. Oh man, ich hätte nach dem ersten Date gehen sollen. Nach drei Monaten haben wir geheiratet und am Hochzeitstag wollte er sich trennen, weil ich erfahren hatte, wie alt er wirklich ist. Diese vielen kleinen Puzzleteile haben dank dieser Seite für mich einen Sinn gegeben.

  24. Sarah sagt:

    Nun hatte ich den 3. Narzissten in Folge.
    Bereits beim ersten zufälligen Zusammentreffen in einem Sportclub war mir klar, dass dieser genau die Eigenschaften eines krankhaft gestörten Menschen erfüllt,
    der ständig im Mittelpunkt stehen will, überaus charmant gleich bei der ersten Begegnung ist, entweder von sich erzählt oder mich stichpunktartig ausfragt und….
    genau mein Typ ist.

    Es fanden sich bald gemeinsame Interessen, abgesehen vom Sport, wo er als Trainer tätig ist.
    Schnell hatten wir ein erstes Date, mein Eindruck , dass es sich um einen Narzissten handelt, bestätigte sich mehr und mehr.
    Ich habe nach meinen Erfahrungen in den letzten Jahren mittlerweile ein schon fast wissenschaftliches Interesse an solchen Menschen,
    enttarnen sie sich doch ohne es zu merken.
    Bei diesem letzten Exemplar bereits in den ersten Minuten. (Vorher hatte ich auch schon einmal einen versteckten Narzissten, diese sind viel gefährlicher).
    Er erzählte von seinen tollen, d.h. wohlhabenden Bekannten, seinen Vorlieben für außergewöhnliche Menschen, dem Sportwagen seiner extrem reichen Exfreundin
    und dass die Schuld an seinem nicht sehr erfolgreich verlaufenen Arbeitsleben als Elektriker, ausschließlich bei seinem Vorgesetzten zu suchen ist.

    Er besuchte mich das erste Mal an meinem 55. Geburtstag in meinem Atelier.
    Selbst bin ich als Künstlerin erfolgreich tätig, arbeite mit zwei Angestellten seit über 20 Jahren zusammen,
    was uns glücklicherweise finanzielle Unabhängigkeit verschafft.
    Als er meine Werke sah, war sein Kommentar lediglich: dafür hättest du ja nicht studieren müssen.
    Abwertungen dieser Art folgten unzählige Male in den letzten Monaten.
    Letzte Monate? Ja, ich habe mich auf ein näheres Verhältnis mit diesem Narzissten eingelassen.
    Sei es aus Interesse, wie diese Menschen sich entwickeln und mich behandeln, als auch um zu sehen, wieviel ich gelernt habe.
    Natürlich hat es mir geschmeichelt, dass der tolle Trainer, der diesen Sport geradezu obsessiv betreibt und als einzigen Lebensinhalt sieht,
    mich, als Anfängerin, umgarnt. Hier arbeite ich weiter an meinem Selbstwert…
    Aber wie immer in solchen Verhältnissen, kam es mehr und mehr zu Abwertungen und Respektlosigkeiten mir gegenüber.
    Von Anfang an fehlte Herzenswärme, Alles war zielgerichtet von ihm geplant, nahezu zwanghaft.
    Er benutzte mich als Trophäe in seinem Sportclub und ich ließ mich benutzen.

    Als die Respektlosigkeit ein nicht mehr auszuhaltendes Maß erreicht hatte, habe ich mich verabschiedet.
    Mit Liebe hat das Alles Nichts zu tun, Narzissten sind Zombies, die nur nach Nützlichkeit entscheiden.
    Dass er schwer depressiv ist, gesundheitlich angeschlagen, beruflich frustriert und keinerlei Freunde, außer bei fb 😉 hat,
    verwundert hier wohl keinen.
    Nach Außen kann er sehr charmant sein, daher sitzt das nächste Opfer schon bereit.

    Narzissten sind Menschen ohne Charakter.

    Danke für dieses wunderbare Forum und Ihre Artikel und Bücher, Herr Grüttefien.

  25. Melanie sagt:

    Hallo liebe Erkenntnisgewinner…..
    Es tut verdammt weh, wenn man sich selbst als nützlichen Idioten outen muss?,
    Ich war sehr viele Jahre die perfekte Erfüllungsgehilfin – habe sehr viel gearbeitet (so viel, dass ich keine Resource mehr zur Verfügung hatte, um sein Doppelleben überhaupt zu erahnen!!!!) Warum ich mir das alles habe gefallen lassen?? Ich bin unglaublich ehrlich und voller Empathie und Gott sei Dank immer gut drauf und gesund und ich war der festen Überzeugung, dass meine Werte auch seine seien!!! Weit gefehlt – leider!!!!
    Nach 44 Ehejahren kein Gespräch möglich – für mich als kommunikativer und aufgeschlossener Mensch einfach nur die Hölle?,

    Ich habe es überlebt und bin auf einem guten Weg…. ! Ich könnte mir mein „Reiches Innenleben“ auch dank meiner Kinder (sie haben ihren Erzeuger aus ihrem Leben verbannt) erhalten – und habe viele Aktivitäten, die mir sehr gut tun!!!!!

    Etwas Wichtiges habe ich außerdem gelernt – toksiche Menschen sehr schnell zu erkennen und sie umgehend aus meinem Leben zu verbannen – soll heißen: Meine Antennen funktionieren und haben mich bereits 3x geschützt!

    Ich habe meinem Ex einmal gesagt: Ich war viele Jahre Dein Opfer und Du warst der Täter, aber Du wirst für immer der Verlierer sein! Dies ist meine Überzeugung, denn so eine Frau, die so leidensfähig und gutmütig war wie ich gibt es nur „als Nadel im Heuhaufen“…..?

    Leider habe ich noch einige Hürden in der Vermögensauseindersetzung zu überwinden
    -aber ich hoffe sehr auf die Gerechtigkeit, denn meine „Karten“ sind gut gemischt!

    In diesem Sinn wünsche allen mit viel Reichtum an Erkenntnissen viel Kraft und Ausdauer und zurückschauen (denn das war ja ein Teil unseres Lebens), aber nicht ZURÜCKGEHEN!!!!!?
    Viele Grüße
    Melanie

    • Sarah sagt:

      Liebe Melanie,
      du hast es genau beschrieben. Viel Glück auf deinem Weg!
      Diese Menschen werden immer Looser sein!

    • Lise1 sagt:

      Melanie, solche Frauen gibt es zu Hauf. Sei nicht enttäuscht, wenn er ohne dich klar kommt. Das ist auch gar nicht wichtig.

      Wichtig ist, dass dich sein Leben nicht mehr beeinflusst. Baue dir drin eigenes auf und lass in in seinem destruktiven Wirken machen, was er will. Es hat nichts mehr mit dir zu tun.

      • Melanie sagt:

        Hallo liebe Lise1,
        ich danke Dir für Deine Zeilen – ich werde sie verinnerlichen, denn sie bestärken mich auf meinem Weg!

        Ich muss Dir Recht geben, dass es viele leidensfähige Frauen da draußen gibt…. besonders, wenn man sich als armes unverstandenes OPFER darstellt!
        Trotzdem weiß ich, dass ich über viele Jahre nicht nur nützlich war – ich weiß auch, dass meine „Wurzeln“ ursächlich dafür waren -, sondern unersätzlich bezüglich einer Rundumversorgung (in jeder Beziehung) für ihn war?,

        Auch dieses Wissen gibt mir Kraft – und leider muss ich. n o c h mitansehen (nur noch eine Frage der Zeit…) wie er rödelt und immer noch die Frau seines Lebens sucht und ansonsten nur bedingt mit seinem Leben klarkommt!

        Beim Prozeß des Ablösens (44 Jahre) hilft mir jeder neue Tag! Ich bin viel auf Reisen – auch helfen mir viele Aktivitäten und Kontakte!

        Ich weiß, dass ich mehr gegeben habe als ich bekam! Das ist nunmal so – aber jetzt stehe ich an 1. Stelle und das ist gut so?

        Alles braucht seine Zeit und ich hatte noch nie in meinem Leben so viel davon wie
        jetzt und ich genieße sie und genieße den Luxus meine Zeit mit Muse und nur den Dingen, die mir Spaß machen, zu füllen?

        Herzlichen Gruß
        Melanie

    • Crissy sagt:

      Hallo Melanie,
      da haben wir wahrscheinlich viel gemeinsam. Ich habe es gewagt mich nach über 40 Jahren von ihm zu trennen und auch noch scheiden zu lassen. Danach folgte erst nochmal eine Hölle, die ich immer noch durchschreite. Waschen von schmutziger Wäsche, meinen Ruf schädigen wo es nur geht, Unwahrheiten, Teilwahrheiten erzählen – es ist einfach nur schlimm. Ich wünsche Dir sehr, dass Dir das erspart bleibt.
      Viele Grüße, Crissy

  26. Pepa sagt:

    Immer wenn ich versuche eine Antwort zu finden, warum mein ex so ekelhaft zu mir ist… Lese ich hier einen Bericht und ich weiß, ich habe keinen an der Waffel. Ich bin keine Hexe, keine Täterin … Ich habe mich in den falschen verliebt. Wie viele andere auch. Ich bin eher wütend auf mich als auf ihn, weil ich das alles zugelassen habe.

    • Lise1 sagt:

      Sei lieber wütend auf die, die dich so gepolt haben. Lange vor den Beziehungen ist da Training notwendig, Dinge nicht zu spüren bzw. zu ignorieren. Dass du da rein gekommen bist, hat echte Gründe, du bist nicht unfähig oder doof!

      Hör auf, dich zu beschimpfen, das passt den Tätern gut in den Kram, sondern arbeite dran, dich genug wert zu schätzen, damit du Erniedrigungen angemessen abhanden kannst.

      • Lise1 sagt:

        Die Wut geht hier immer irgendwie in die falsche Richtung, es ist zu kurz gedacht. Sogar die narz Partner hatten Grund zur Wut, aber auch bei denen geht es in die falsche Richtung, an Unschuldige oder selbstzerstörerisch.

        Seid gut zu euch wie zu einem kranken Kind, das beschimpft man auch nicht.

        • Rabe sagt:

          Was für ein schöner Satz liebe Lise 1, unterstützend für mich! Vielen Dank dafür! Seit dem ich mich nicht mehr zur Verfügung als Ding stelle, behandle ich mich selbst immer nachsichtiger (2 Jahre), umsorgend und liebevoll, wie ich es mit meinen Kindern schon lange (30 Jahre) kann.
          Ich glaube an einen inneren Prozess der Liebe zu mir, der sehr neu ist, richte meinen Blick auf fühlende Menschen, suche sie.
          Die Wut versuche ich zu transformieren in Malerei.
          unbekannte Grüße!

  27. Marion sagt:

    Nach 20 Jahren Beziehung und mittlerweile zwei Kindern bin ich auf der Suche nach Erklärungen für die Verhaltensweisen meines Mannes durch Zufall auf diese Seiten gestoßen. Ich kann mich hier in allen Artikeln zum größten Teil wiederfinden. Ich war froh, endlich eine Erklärung gefunden zu haben und bin natürlich auch gleichzeitig total enttäuscht über die verlorene Zeit und den ganzen Ärger und Streit. Ich versuche, das Positive zu sehen und habe ja auch viel über mich selbst und meine Bedürfnisse gelernt. Was ich aber überhaupt nicht verstehen kann ist, dass die Paartherapeuten, die wir wegen unserer Beziehungsprobleme aufgesucht haben, nie das Thema Narzissmus erwähnt haben, obwohl meine Beschreibungen eindeutig darauf hinwiesen. Schade, denn das hätte mir die Augen früher geöffnet. Ich wünsche allen viel Kraft, sich aus solchen Abhängigkeiten zu befreien und endlich eine ehrliche, liebevolle Beziehung zu leben!

    • Lise1 sagt:

      Die Bezeichnung Narzissmus greift zu kurz. Wichtig ist nicht der Name, sondern was geschieht. Und wie man da raus kommt.

      Die zögern auch das Stigma zu vergeben, weil das zu Therapieabbrüchen führen kann. Außerdem kann sich dann einer beleidigt auf seiner kaum heilbaren Störung ausruhen und kleine Besserungsmoglichkeiten werden abgelehnt. Da ist es einfach heikel, mit Beschuldigungen seitens des Therapeuten um die Ecke zu kommen. Zumal eine Diagnose ein aufwändiges Diagnose erfahren erfordern wurde. So wie hier so einfach per Hausfrauenpsychologie den Mann per Internet zu diagnostizieren ist es nicht und Sackgassen sind vorprogrammiert, wenn man damit leichtfertig und laienhafte umgeht.

      Daher zur Sicherheit erstmal bei sich selber aufräumen, es hat ja Gründe, warum man sich das bieten ließ, und zum Beispiel keine Zeit hatte, was zu erkennen.

      • Marion sagt:

        Hausfrauenpsychologie? Naja, zum Glück gibt es heute das Internet und man kann sich über ICD-10 und DSM-5 ausgiebig informieren. Nach 20 Jahren Beziehung hatte man auch genug Gelegenheit, seinen Partner kennenzulernen. Die von uns aufgesuchten Psychologen kamen zu dem Ergebnis, wir hätten Kommunikationsprobleme. Irgendwie stimmt das ja auch ? Unter anderem durch diese Homepage weiss ich mittlerweile, dass mein Vater auch ein Narzisst war und mir hat es sehr wehgetan, meine Mutter leiden zu sehen. Ich habe mir immer gesagt, dass ich mir das nicht gefallen lassen würde und so habe ich mich meinem Narzissten 20 Jahre lang widersetzt, was mich enorm viel Kraft gekostet hat. Ich war der Überzeugung, dass ich ihn zur Einsicht bringen könnte und wir hatten ja auch immer wieder die hier beschriebenen Höhen. Mir hätte nur mal jemand sagen sollen, dass das völlig aussichtslos ist und er sich niemals ändern kann/will, weil er ja im Gegensatz zu mir gar nicht leidet. Aber vielleicht hatte alles so seinen Sinn. In diesem Zusammenhang finde ich auch die Thematik Seelenpartner/Dualseelen ganz interessant. Auf jeden Fall muss ich leider feststellen, dass es sehr vielen Frauen geht wie mir und dass die Kriegserlebnisse der Großeltern bzw. Eltern und die daraus resultierende Erziehung der Jungen (Mädchen durften ja meist Weinen und Gefühle zeigen) eine ganze Menge narzisstisch gestörter Männer hervorgebracht hat.

        • Mike sagt:

          Komisch, dass die „Hausfrauenpsychologie“ zu 100% genau das beschrieben hat, was mir passiert ist. Sogar das „wie“ und wie meine Ex gehandelt hat, past komplett.
          Also kann die Hausfrauenpsychologie nicht so verkehrt liegen

        • Josi sagt:

          @Marion und Alle

          Der 25-jährige Sohn, der vom Ex zum schwarzen Schaf degradiert wurde (er erfüllt nicht seine Erwartungen), wurde vom Ex zur Therapie genötigt, weil mit ihm (dem Sohn) das Leben angeblich so schwer sei.

          Nebenbei erwähnt…

          Der Sohn und ich sind gut miteinander ausgekommen.

          Der Thera des Sohnes meinte, dass die Kommunikation zwischen Vater und Sohn nicht stimmt, er aberansonsten keine Pathologie beim Sohn feststellt.

          Der Ex sagte dazu nur: „Er wusste ja schon immer, dass sein Sohn nicht vernünftig kommunizieren kann.“

          Kommentieren muss ich das jetzt nicht, oder?

          Es ist so armseelig!

          Ich war zu dieser Zeit schon so verstummt, so dass ich mir nur meinen Teil dachte…

        • Lise1 sagt:

          Das weinen dürfen verhindert Narzissten nicht. Dass Großeltern und Eltern sich die Narzissten machen und später drüber klagen, stimmt allerdings.

  28. Lambert Thomas sagt:

    Leider gibt es mehr als genug Narzissten, zu denen man „Chef“ sagen muss. Ich befinde mich wegen komplexer PTBS, F 62, in ambulanter Therapie. Eine Teilursache waren Zeitarbeit und Arbeitslosigkeit. Paranoia hat eine hohe Komorbidität und tritt häufig gepaart mit Narzissmus auf. Muss davon ausgegangen werden, dass Narzissten häufig paranoid sind? Bei den Diktatoren Stalin, Hitler, Pol Pot, Erdogan und Putin war bzw. ist das offenbar der Fall. Wie hoch ist die Komorbidität von Narzissmus und Schizophrenie? Ursache der NPS ist häufig eine schwere, lieblose Kindheit. Kann die Ursache von Narzissmus eine PTBS sein? Und ist Narzissmus damit gelegentlich eine Form der Traumafolgestörung? Ich lese gerade „Die Psychopathen unter uns“ von Joe Navarro: Viele der dort beschriebenen Verhaltenssymptome überlappen mit Ihren Berichten.

    • Lise1 sagt:

      Kannst auch lesen „Am Anfang war Erziehung“ von Alice Miller. Vielleicht kannst du deine Fragen dann besser beantworten.

      • Lise1 sagt:

        Harte Kindheit im herkömmlichen Sinn ist nicht erforderlich. Die Traumata gibt es auch bei vermeintlich guter Kindheit.

        • Lise1 sagt:

          Aber je mehr kindliche Bedürfnisse ignoriert werden, um so stärker wirkt sich das später aus.

          Fatal ist auch die für andere unsichtbare Misshandlung, und die Bagatellisierung der schwarzen Pädagogik. Heute noch werden deshalb Narzissten heran gezogen, weil die Eltern das weiter geben was ihnen geschah und das nicht unterbrechen. Auch sie verkaufen üble Taten und Worte als Liebe, dabei ist es das Gegenteil

    • Die Ursache einer NPS kann neben vielen anderen Ursachen unter anderem auch eine traumatische Erfahrung in der Kindheit sein.

      Siehe auch : https://umgang-mit-narzissten.de/ursachen-narzisstischer-persoenlichkeitsstoerungen/

      Wenn eine PTBS die erst im späteren Leben eintritt und bei chronischen Verlauf in eine Persönlichkeitsänderung übergeht, können paranoide und schizoide Verhaltensmuster auftreten. Sie können einer NPS durchaus ähneln, stellen aber im diagnostischen Sinne keine NPS dar. Eine NPS beginnt immer in der Kindheit oder Jugend und manifestiert sich auf Dauer im Erwachsenenalter.

      • Josi sagt:

        Nicht zu vergessen sind diejenigen, die als Kind verhätschelt und dauerhaft übermäßig gelobt werden. Sie können ebenfalls einen krankhaften Narzissmus entwickeln und erwarten als egozentrische Erwachsene von der ganzen Welt gebauchpinselt und bevorzugt behandelt zu werden.

        Zu empfehlen ist hier das Buch von Raphael M. Bonelli, Männlicher Narzissmus – Das Drama der Liebe, die um sich kreist.

        • Josi sagt:

          Ansonsten kann ich diesen Artikel erneut voll und ganz unterschreiben.

          Ich erfüllte den Job der Pseudopartnerin…damit er nach Außen etwas vorzuweisen hatte.

          Ich war sozusagen Vorzeige- und Sexobjekt.

          Für die anderen Bereiche des Lebens gab es andere Objekte.

          Hier schrieb jemand, dass er/sie sich fühlte wie ein Stück Fleisch ohne Hirn, Gefühle, Bedürfnisse etc.

          So fühlte ich mich auch.

          Null Wertschätzung war vorhanden, Respektlosigkeiten gab es allerdings im Übermaß.

      • Lambert Thomas sagt:

        Danke, sehr informativ. Über Einiges DARF ich nichts wissen. Bei mir liegt eine Traumafolgestörung vor. Evt. bin ich autistischer Grenzfall, einige Symptome (ASS) traten bereits vor einem Missbrauch im Alter von 8 auf.

        Ich habe bei mir zwar einige paranoide, autistische und schizoide Verhaltensmuster (Zeitarbeit, Langzeitarbeitslosigkeit, Kindheitsmissbrauch, Schulzeit – Mobbing) entdeckt, mein Psychiater schreibt sie aber der PTBS (zur Traumafolgestörung remittiert) zu: Für einen Laien mache ich es ganz gut.

        Umgang mit Narzissten ist hierbei sehr hilfreich und lieferte wertvolles Material für die NET, ich führte diese Therapie nach Rückbestätigung meines Psychiaters in autodidaktischer Selbsttherapie durch: Nun weiß ich, welche Typen mich und Andere (Zeuge) seelisch zerstört haben.

  29. Thomas sagt:

    Meine Ex-Frau lebt genau nach den oben beschriebenen Inhalten.

    Die ausgetauschten Ehemänner (2 St.) braucht man für den Alltag, die mit gemeinsamen Kindern gebunden und abhängig gemacht werden.

    Dann wohnt man bei der ebenfalls narzisstischtischen Herkunftsfamilie(mietfrei) und wird materiell oder sonstwie gepampert.

    Da hat man einen männlichen Freund der in einem Autohaus als verkaufsleiter arbeitet, der dann gegen Affärendienste günstig Autos besorgt und den Kundendienst günstig veranschlagt.

    Da gibts einen männlichen Freund der ein Elktro/Haushaltsunternehmen hat und somit als Lieferant/Reperateur für Haushaltsgeräte aller Art dienlich ist und als Gegenleistung als Tanzpartner in einer Tanzschule oder öffentlichen Tanzveranstaltungen dient um zum Einen einen Ausgehpartner zu haben und zum Anderen die Möglichkeiten nach weiteren potentiellen Affärenmöglichkeiten Ausschau zu halten.

    Da gibts die minderjährige Tochter die manipuliert wird um dem Vater das Gesamtvermögen zu stehlen ( was glücklicherweise vor Gericht nicht geklappt hat)und ebensolche dem Vater entfremdet wird.

    Die Partner werden isoliert und bei abweichenden Vorstellungen hinter deren Rücken entwertet, belogen und betrogen und letztendlich übergangslos ausgetauscht!
    Ein schönes Leben für die Narzissten!

    • Hendrik sagt:

      Hallo Thomas, das ist ja schrecklich. Es schockt. Es geht immer noch schlimmer. Das tut mir sehr leid. Leider geht es in den Texten fast nur immer um Männer. Auch dieser ist wieder ausschließlich auf die animalischen Triebe der Männer gerichtet. Schade. Ich leide seit fünf Jahren mit allen Faccetten. Schlafstörungen, Herzrhytmusstörungen, Hautproblem. Aber mit etwas Fantasie, kann man die Texte ja auch umstricken.
      Alles Gute für Dich und alle Anderen.

    • Lise1 sagt:

      Thomas, sei doch froh, was willst du denn mit der?

      Baue dir dein Leben auf, das du nicht hattest, das ist nicht von dieser Familie abhängig, sondern bloß von dir!

      • Thomas sagt:

        Bin seit 4 Jahren getrennt und seit 2 Jahren geschieden. Trennung und Scheidung gingen von ihr aus nachdem ich ein halbes Jahr aus der Wohnung bei ihrer Narzfamilie ausgezogen bin.

        Eine angeleieerte Paarberatung die auf Ablösung der Herkunftsfamilie und eigenverantwortliches Leben in neutraler Wohnung abziehlte war auch Geld-und Energieverschwendung. Hinter meinem Rücken wurde mein Nachfolger gesucht und als der sih einfand und gefestigt war wurde ich nach 16 Jahren am Telefon mit einem Berg an Schuldvorwürfen abserviert.
        Zurück bleibt mene jetzt 18 jährige Tochter die bei der Mutter wohnt und auch gerichtlich instrumentalisiert und manipuliert wurde.

    • George sagt:

      Kenne eine Narzisstin, die nur männliche Freunde hat, die ausschließlich auf sie stehen und ihr hier und da immer mal einen Gefallen tun; sich hauptsächlich aber immer wieder melden, in der Hoffnung, dass doch noch etwas mit ihr läuft.

    • Silv sagt:

      Lieber Thomas,
      Dir gehts immer noch nicht besser? Du hast deine Notlage bereits sehr oft geschildert aber man liest keine Verarbeitungsstrategien.
      Dir alles Gute

      • Thomas sagt:

        Wär es besser in dieser Thematik weder zu lesen noch zu schreiben?
        Mab darf in meinem Fall nicht vergessen das die Ex bis letztes Frühjahr unter Hinzunahme der Tochter drei Jahre erfolglis gegen mich prozessiet hat. Soll ich das und die Tochter einfach vergessen?
        Ich hab auch schon caritative Gesprächspartner aufgesucht. Eine Therapie muss ich als Privatpatient zu 25% selbst finanzieren. Eine Stunde kostest um die 110€. Würde man 40 Sitzungen machen müsste man über 1000 € selbst bezahlen.

        • Mike sagt:

          Thomas, wenns aber hilft, sind die 1000€ egal.
          Du must was tun, Du hängst viel zu lange schon in der sache drin und frag dich mal, ob sich für dich was ändert oder ob der Trott immer noch der gleiche ist.
          Wenn du JETZT nix für Dich tust, wirst Du das nie und in 10-20 Jahren noch drunter Leiden

          • Elli sagt:

            Ich habe eigentlich alles richtig gemacht. Habe mich nicht provozieren lassen. Die manipulierte und sehr gemeine Familie gewähren lassen, absolut ruhig verhalten, noch meinen Schwiegervater gepflegt und sie hören nicht auf, mir übel nachzureden und man glaubt ihnen. Sind ja auch ehrenwerte Mitglieder der Kirche. Vielleicht sind es ja auch Psychopathen, die einfach nur Spaß am Quälen haben. Eine andere Chance hat man aber nicht. Ich hoffe, dass sie sich selbst verraten und mein Verhalten sie zu ignorieren, doch irgendwann zum Vorteil für mich wird. Die Hoffnung stirbt zuletzt. LG an alle verletzten Seelen, die nicht aufhören können, eine bessere Lösung zu finden, als aufgeben. Das wird der letzte Kommentar von Elli sein und ich danke allen, die so offen immer wieder Hilfe in Foren von Betroffenen suchten. Danke auch an sie H. Grüftelen für das Wissen, welches sie uns zur Verfügung gestellt haben. Es hat mich so manches Mal getröstet, nicht allein und verrückt zu sein. Euch Allen danke und alles Liebe und Gute.

          • Josi sagt:

            @Elli

            Ich wünsche mir, dass du zwar die Beziehung aber nicht dich aufgegeben hast!

            Egal, ob es Narzissten oder Psychopathen waren, auf die du getroffen bist – es waren ohne Frage toxische Menschen. Wahrscheinlich fand bei dir Gehirnwäsche pur statt.

            Schreibe weiterhin und bleibe auf dieser Welt!!!

        • Lise1 sagt:

          Du sollst natürlich schreiben.

          Du kannst dir ja eine Summe vornehmen, ob nun 100, 300, 500€… und die Therapie so lange machen, wie Das Geld reicht. Was ist Geld gegen deine Seele, sofern es mit einigen Monaten Ansparen aufzubringen ist?

          Dafür lieber auf anders verzichten oder Wertgegenstände verkaufen, wenn Ansparen so gar nicht geht.
          Dein Gemüt ist das Wichtigste was Du hast, es sichert Dir Deine Einnahmen, damit Du Dein Geschäft nicht irgendwann aufgeben musst.

        • Klam sagt:

          Hallo Thomas
          Ist dir Geld wichtiger als dein Seelenheil?
          Was soll sich für dich ändern, wenn du immer wieder alles ,was dir passiert ist schilderst?
          Endlich mal den Stier bei den Hörnern packen und wenn es 1000€ kostet.Eine Beerdigung ist teurer!

      • Thomas sagt:

        Hallo Silv, wie sieht es mit deiner Verarbeitung aus? Du bist auch schon lang in dieser Thematik unterwegs?

        • Friedel sagt:

          Lieber Thomas,

          fühle Dich doch bitte nicht von den Beiträgen angegriffen. Auch ich habe schon oft Deine sich im Inhalt wiederholenden Ausführungen gelesen, die zumindest den Anschein erwecken, dass Du Dich immer noch sehr um die eigene Achse drehst. Hier möchte Dir sicher niemand zu Deinem Schaden zu nahe treten. Letztendlich sitzen wir doch nahezu alle im gleichen Boot. Ich meine irgendwo gelesen zu haben, dass Du finanzielle Ansprüche erfolgreich abwenden konntest. Vllt betrachtest Du es doch mal so, dass Du von dem Geld einen Teil in DICH investierst in Form einer Therapie z.B., um Hilfestellung zu bekommen die Erlebnisse schrittweise loszulassen. Loslassen bedeutet auch die eigenen Lebensziele wieder in den Fokus rücken zu lassen. Alles andere vergiftet Dich nur und blockiert Dich für Deinen weiteren Weg. Das wäre doch sehr schade!

          Ich war vor der „Behandlung des „Partners““ eine sportliche und unabhängig aufgestellte Frau. Mit erfolgter Trennung war ich heftig erkrankt, werde nie wieder meinen Sport in der Form nachgehen können und mein finanzieller Verlust zieht sich bis in die Altersversorgung.

          Nun hatte ich zwei Möglichkeiten. Entweder verharre ich in dem Erlebten und den Folgen, oder ich fokussiere neue Ziele für mein Leben – mit ehemals psychologischer Hilfestellung. Mit zweiter Variante gehen grundsätzlich neue Türen auf, und aus meiner Sicht nur dann. Und auch dann erst, kann sich Dein persönlicher Erfolg wieder einstellen, wenn Du Deine Energie wieder auf Dich richtest.

          Ich wünsche Dir, dass auch Du Dich auf diesen Weg machen kannst!

          Viele Grüße Friedel

  30. Socki sagt:

    Dieser Artikel erklärt hervorragend wie es möchlich ist, dass ein Partner nach 20 Jahren Beziehung, den Anderen wie ein Stück Müll entsorgt. Wie in meinem Fall.
    Ich wurde krank und war nicht mehr so leistungsfähig…. Ab diesem Zeitpunkt änderte sich alles und zwar sehr schnell, ohne Empathie Gespräche oder sonstiges….. Trennung, Scheidung, kein Kontakt mehr….. Neue Frau….einfach weg. Ich fiel in das tiefste Loch, zermartere mir den Kopf was ich an unserer Beziehung vielleicht falsch gemacht habe, Selbstzweifel- und vorwürfe, Trauer, Depression, usw.
    Mit Ihren zahlreichen Artikeln war es mir erst möglich zu verstehen, dass es Menschen gibt, die so sind, die so ticken…… Mir war der Begriff Narzisst nie so vertraut und ich habe mich damit in der Vergangenheit auch nicht damit befasst. Durch diese Webseite, die Artikel und Kommentare konnte ich erst verstehen lernen, dass es Menschen dieser Art gibt und kein Kraut dagegen gewachsen ist und dass es nicht unbedingt mit mir zu tun hat.
    Ich bin mittels Therapie aber auch mit dieser neuen Einsicht auf einen guten Weg zurück in meine eigenes Leben. Die letzten zwei Jahre haben mir auch gezeigt, dass ich Stück für Stück in dieser Beziehung mein eigenes Ich aufgegeben hatte, ich lerne nun wieder langsam wer ich eigentlich bin und was meine Werte sind. Schleichend habe ich all das aufgegeben, immer im Sinne einer guten Parterschaft, ich habe es leider selber nicht bemerkt…..
    Danke für diese tollen Beiträge und die Kommentare, das hilft mir, jeden Tag wieder Stück in mein eingenes selbstbestimmtes Leben!

    • Mara sagt:

      Das habe ich ebenso 1:1 erlebt, wie es hier von Ihnen, Socki beschrieben wird. Nur mit 30 Jahren Ehe, wobei die letzten 10 Jahre ein ewiger Kampf waren.

      • Socki sagt:

        Liebe Mara, das tut mir sehr leid für Dich…. Bin Dir aber auch sehr dankbar für Deine Worte, die wieder helfen zu begreifen, dass es auch anderen so ergangen ist…..
        Nicht alleine das alles erlebt zu haben, hilft auch es loszulassen, danke!

  31. Hasret sagt:

    Sie haben es wieder Mal auf den Punkt gebracht. Ich bin Ihnen sehr dankbar, sie haben mir die Augen geöffnet und ohne zu übertreiben als ich das erste Mal diese Seite gefunden hatte war es wie Eine Erlösung. Alles hatte einen Sinn und eine Erklärung. Ihre Arbeit bedeutet mir sehr viel!!

  32. Heike Rausch sagt:

    Lieber Sven,
    herzlichen Dank für diesen Artikel, denn er ist soo treffend anlysiert und auf den Punkt genau beschrieben, wie ich es auch erfahre und herausgefunden habe.Und dieses Wissen ist sehr hilfreich, alle Liebesillusionen loszulassen und erleichtert die Entscheidung, sich endlich zu lösen!
    Herzliche Grüße
    Heike Rausch

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