Wie werde ich erfolgreiche Co-Narzisstin?

Ein Gastbeitrag von Angela Rudloff

Mein Buch „Wie werde ich erfolgreiche Co-Nazisstin?“ erschien im Dezember 2016 erstmalig bei Amazon. Dieses Buch habe ich geschrieben, nachdem ich mich umfassend mit dem Thema Narzissmus beschäftigt hatte.

Konkret aufmerksam auf dieses Thema wurde ich, nachdem eine gute Freundin eine Persönlichkeitsveränderung durchlaufen hatte – und dies von einem positiven Menschen zu einem Häufchen Elend – und dies durch eine einzige Beziehung. Der Mann wies Eigenschaften auf, die darauf schließen ließen, dass es sich um einen Narzissten handeln könnte. 

 

Durch die Geschichte meiner Freundin stieß ich nach jahrelanger Recherche darauf, dass es sich hier oft nicht um die große Liebe handelt, sondern um eine extreme Abhängigkeit, die den Betroffenen jedoch nicht bewusst ist. Die Handlungsweisen eines Menschen mit stark ausgeprägten narzisstischen Mustern sind komplex, verworren, undurchsichtig, manipulativ und mitunter für einen gesunden, liebenden Menschen nicht nachvollziehbar und vor allem nicht erkennbar und völlig unverständlich.

Bevor ich in die Selbständigkeit ging, arbeitete ich bei der Polizei, u.a. der Kriminalpolizei Gotha als Ermittlerin. Nicht zuletzt dadurch kam ich damals schon mit dem Thema Narzissmus in Berührung. Hier handelte es sich um berufliche Erfahrungen, dennoch wird man dadurch sensibilisiert, was die Psyche der Menschen angeht. Mit Abstand – da beruflich – kann man sagen, dass es in gewisser Weise interessant ist, die Vorgehensweisen, die Denkweisen der verschiedensten Menschen zu begreifen. Später und auch im Privatleben kamen mir einige Erfahrungen gerade durch den Polizeiberuf mitunter sehr gelegen.

Ohne Abstand sieht die Welt für den Partner eines Narzissten natürlich um vieles grauer aus, denn hierbei spielen Gefühle eine entscheidende Rolle. Wenn es den Menschen gelingen würde, einem zunächst Fremden mit dem nötigen Abstand zu begegnen, um sich selbst zu schützen, weil nach Liebe Suchende meist bedürftig/hungrig auf andere zugehen, könnten sie sich später viel Leid ersparen.

Ich habe dieses Buch aus genau dem Grund in paradoxer Ausdrucksweise verfasst, weil es die Verzweiflung der Betroffenen nicht schüren, aber eindeutig und nachhaltig ausdrücken soll, dass es überhaupt keine Chance gibt, mit einem solchen Menschen glücklich zu werden. Für ein paar Stunden sollen die Opfer einer solchen Beziehung trotzdem lächeln können und darüber hinaus verstehen, wie sie dahin kamen, wo sie jetzt sind und dass sie da nicht bleiben können, EGAL was sie tun.

Nähere Beschreibung des Buches:

Bereits in Kapitel 1 geht es mit voller Fahrt voraus: „Respektieren Sie jede vorstellbare und unvorstellbare Grenze Ihres Narzissten!“. Es soll von Beginn an aufgezeigt werden, mit welcher Brutalität die Partner gegen sich selbst vorgehen müssen, um eine Beziehung zu jemandem zu führen, der diese bekämpft.

Mir fiel bei meinen Recherchen auf, dass es sich selten um einfache Zweierbeziehungen handelt, wenn ein Narzisst am Werk ist. Man leidet als Ehefrau/Lebensgefährtin ebenso wie als Geliebte/Freundin plus/Freundin und das alles nicht zuletzt unter demselben Mann! Ich beleuchte die nicht zu übersehende Unverbindlichkeit, die anfangs so gern getarnt wird, gehe auf verbale und nonverbale Kommunikation ein und hoffe, damit eine Sensibilität der Opfer sich selbst gegenüber zu erreichen. Es geht um nicht vorhandenes, aber geglaubtes Vertrauen, um Unsicherheiten und darum, was ein Mensch in der Lage ist, sich selbst anzutun. Wie viel Leid im Namen der Liebe jemand bereit ist, zu ertragen, und was mit dem Selbstwert passiert, wenn man sich nach langer Zeit eingestehen muss, dass alles umsonst war.

Ich versuche die Sinnlosigkeit einer solch destruktiven Beziehung zu beleuchten und möchte die Leser/innen dazu bringen, selbst den Kopf zu schütteln über das Ziel, das sie glauben, unbedingt erreichen zu müssen. Dieses Buch wird in der Tat oft bestellt, weil die Partner derart verzweifelt sind, dass sie bereit sind, sich komplett aufzugeben, nur um nicht verlassen zu werden von einer Person, die gefühlsmäßig nie da war, weil sie das nicht kann.

Der Titel verspricht zunächst Auswege aus der jeweiligen Misere, auch wenn man selbst dabei verschwindet. Die Paradoxie ist vielen nicht sofort bewusst, wenn sie den Buchtitel für sich selbst bewerten. Aufgrund der vielen E-Mails und Anrufe, die ich täglich von den Partnern eines Narzissten bekomme, kann ich eindeutig sagen, dass fast alle nicht abschließen wollen. Loslassen klingt für diese Menschen wie Hohn und Spott. Den Bezug zur Realität gibt es nicht mehr, aber der tiefe Schmerz klebt wie Pech auf der Haut und es wird krampfhaft versucht, diesen zu lindern – egal womit.

Die Quintessenz meiner Leser/innen lautet so:

„Danke für Ihr Buch! Es war zwar stellenweise grausam zu erfahren, dass es wirklich nicht die geringste Chance auf eine glückliche, zumindest einigermaßen zufriedene Partnerschaft mit einem Narzissten gibt, egal was man tut. Ich konnte erstmals etwas Realität erkennen und bei einigen Passagen sogar herzhaft über mich lachen. Dieser Tritt in den Allerwertesten hat es gebraucht, meine Gedanken endlich etwas zu sortieren und innerlich einzusehen, dass ich völlig auf dem Holzweg bin.“

Den Part der Geliebten eines Narzissten beleuchte ich sehr ausführlich, weil gerade diese (meist) Frauen nicht nur mit ihrem eigenen unsäglichen Schmerz allein umgehen müssen, da Affären gesellschaftlich verpönt sind. Sie können sich niemandem gegenüber öffnen (außer vielleicht der besten Freundin). Die Liebschaft muss zudem geheim gehalten werden, was ein emotionales Abhängigkeitsverhältnis extrem verschärfen kann.

Die Geliebte hat keine Chance, ihren Prinzen richtig kennenzulernen. Sie glaubt, dass sie einen Halbgott kennengelernt hat, der gern aus seiner Beziehung möchte, aber nicht kann. Narzissten sind die geborenen Blender und wenn es dazu kommt, dass man nur wenig Zeit miteinander hat, wird diese so überbewertet, dass die Frauen glauben, ohne IHN habe das eigene Leben keinen Sinn mehr und keinen Wert. Durch die Spiegelungen des Narzissten ist man überzeugt, hier seinen Seelenpartner gefunden zu haben – nur das Schicksal meint es nicht gut. Die Gründe werden im vermeintlich eigenen niedrigen Wert gesucht und später gerade durch den Narzissten bestätigt. Ein Teufelskreis, der leider mit tiefen Depressionen und mitunter sogar im Suizid endet.

Halten Sie ruhig an ihm fest, solange Sie mein Buch lesen! Lesen Sie wertfrei, lassen Sie sich überraschen, was mit Ihnen, in Ihnen passiert. Auf der der letzten Seite des Buches werden Sie anders denken und damit anders fühlen. Es lohnt sich. Sie sind es wert! Fest versprochen!


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Veröffentlicht in Erfahrungsberichte
40 Kommentare zu “Wie werde ich erfolgreiche Co-Narzisstin?
  1. Moorkönigin sagt:

    Knallharte Erkenntnis.
    Ich habe das Buch fast fertig gelesen, im Grunde habe ich es verschlungen.
    Endlich scheine ich mich der Wahrheit zu nähern, kann verstehen, was die lange Zeit passiert ist. Wie er tickt, wie ich mitgetickt habe. Seit 3 Jahren leben wir getrennt. Danach wurde es richtig fürchterlich. Ihr kennt das alle. Das war der extremste Psychostress, den ich je erlebt habe. Ich habe noch nie über so viele Monate so schlimme seelische und körperliche Schmerzen empfunden. Ich konnte meiner Wahrnehmung nicht mehr trauen. Ich konnte nichts mehr klar sehen, ich war ein einziger trüber Strudel. Mitgerissen von seinem üblen Verhalten.
    Der körperliche Entzug von diesem Menschen ging über viele Monate, der seelische ebenso. Erst als ich es gewagt habe, im Freundes- und Familienkreis meine Erlebnisse anzusprechen, ich hab mich so geschämt, nach 22 Jahren inniger (?) Beziehung und die Empörung erlebte, merkte ich, dass ich meiner Wahrnehmung doch trauen durfte.
    Dieses Buch macht nichts anderes. Durch radikale Überzeichnung wird das Verhalten klar. Das was uns immer so wunderbar eingelullt hat, wird einfach mal weggelassen.
    Ich kann ihn jetzt verstehen, es tut mir kaum noch weh, kann meine Grenzen wahren und sehe sein Spiel, in das ich mich kaum mehr verwickeln lasse.
    Was ich noch nicht ganz geknackt habe, ist, warum ich so eine starke Bindung zu ihm aufgebaut habe. Das wird mich noch eine Weile beschäftigen.
    Denn ganz ehrlich, er hat mir sehr viel gegeben, bis Mister Hyde rauskam.

  2. rike sagt:

    so jemandem wie flora MÖCHTE ICH NIEMALS IN MEINEM LEBEN BEGEGNEN

    • Flora sagt:

      Egal unter dem wievielten Namen sie hier posten. Versuchen Sie es mal mit einem Anti-Aggressionstraining.
      Auch den letzten Drink in später Nacht weg zu lassen hilft manchmal.
      Im diesem Sinne.:-)

      • Silv sagt:

        @Flora zufällig gerade gesehen: sie sind die Gleiche, die Monate später wieder mit dieser Nummer auffallen. Aber dann anders herum. Da fiel es auf, dass ständig neue Kommentare in ihrem Sinne auftauchten. Aber unter diversen Nicknames.Sehr interessant.Hat mich mein Eindruck doch nicht getäuscht.

    • Conny sagt:

      Guten Tag Herr Grüttefien

      ich weiß es ist vielleicht zu viel verlangt, dass Sie hier alle Kommentare „Konrollesen 2…..
      Jedoch die Menschen verachtenden, unfassbar primitiven Reaktionen hier in diesem Fall u.a .von Frau Flora, die zack zack fleißig zurückschlägt geradezu, , sind eine Frechheit. Sie waäre für mich als Chefin Kollegen gegenüber formal ein Abmahnunggrund und im Privaten wäre bei mir Ende und ich würde noch freundlich einen Arztbesuch anraten.
      Siehe Zitat 2..als
      “ Egal unter dem wievielten Namen sie hier posten. Versuchen Sie es mal mit einem Anti-Aggressionstraining.
      Auch den letzten Drink in später Nacht weg zu lassen hilft manchmal.
      Im diesem Sinne.:-)“
      Damit wird anderen hier mal eben ein Alkohlproblem unterstellt.
      Geht’s noch ?!
      Da puscht sich Frau Flora daran auf, anderen primitiv abzuwerten.
      Kriegt hier fortwähren Erlaubnis und Bühne und Publikum.

      Dass ich nicht fehlerfrei schreiben kann, hm oh je, ich
      BEKENNE MICH SCHULDIG
      Was ist das hier eigentlich, eine Kommentar Seite oder der Volksgerichtshof einer Anklägerin ?
      Für mich war es das hier .

      Danke Herr Grüttefien für Ihre hilfreiche Aufklärungsarbeit.

      Antworten

      • Danke für den Hinweis! Es sollte in diesem Forum allgemein ein respektvoller Umgangston herrschen. Ich werde Ihren Appell prüfen!

      • Josi sagt:

        Hallo Conny,

        irgendwer sagte mir mal…

        Ignoranz ist Dominanz.

        Ja, ich weiß. Dies ist eine der Strategien eines n., aber so manches Mal kann man diese Strategie als nicht N. anwenden, um sich selbst zu schützen. Hauptsache es wird nicht zum Glaubenssatz.

        „Nicht persönlich nehmen.“ ist der Hilfsatz und ganz besonders im Internet.

        Bei F. existiert anscheinend viel Wut, nicht auf dich, mich und auf den Rest der Welt, sondern auf irgendwelche Personen, die wir nicht kennen. Und dann wird erstmal fleisig externalisiert, weil es bei den Personen, die wir nicht kennen, nicht geht.
        Einige von uns dienen als Ersatzprellbock. Das kennen wir von unseren Ex- oder Nochbeziehungen.
        In diesem Sinne. Bleib hier, schreibe weiterhin deine Kommentare und lass dich nicht durch abwertendes Verhalten abschrecken!

      • Feder sagt:

        Conny, wir müssen lernen, uns abzugrenzen. Einfach ignorieren, was nicht paßt. Wir sind doch alle viel zu lange aufseltsame Verhaltensweisen eingestiegen. Bisher fand ich Flora ganz gut, das war allerdings nicht nett.

  3. Dieter Bungardt sagt:

    Ich habe Interesse an diesem Buch. Habe es deshalb jetzt von amazon runtergeladen und habe es auf meinem PC. Kann es aber nicht ausdrucken. Bisher konnte ich alle ihre Bücher ausdrucken und habe das auch sehr genossen, weil ich gerne darin auch herumblättern möchte. Deshalb meine Frage: Ist nicht auch diese Buch ausdruckbar zu kriegen ???

    • Lieber Dieter,
      das Buch gibt es auch als Taschenbuch bei Amazon oder ich schicke es selbst raus. Wenn Sie das möchten, senden Sie mir bitte Ihre Anschrift zu. Warum Sie es nicht ausdrucken können, weiß ich leider nicht. Herzliche Grüße Angela

  4. Tabea M. Riedel- H. sagt:

    Sehr geehrter Herr Grüttefien,

    könnten Sie vielleicht einmal einen Beitrag über die grundsätzlichen Eigenschaften verfassen, die man als Co- Narzisst „haben muss“? Es fahren ja nicht alle Menschen ab auf Narzissten. Ich kenne viele, die sie von vornherein entlarven und sich niemals auf sie einlassen würden.
    Aber es muss eine bestimmte Persönlichkeitsstruktur geben, die man hat, um Co- Narzisst zu werden. Können Sie die prägnant erläutern? Vielen Dank. Tabea M.Riedel- H.

    • …es folgt demnächst ein ausführlicher Beitrag zu diesem Thema!

      • Alex sagt:

        „Muss“ man als Co-Narzisst bestimmte Eigenschaften haben?
        Oder ist, wenn man auf einen N reinfällt, automatisch ein Co-N?
        Sehe ich absolut nicht so.
        Auch muss man selbst keine bestimmte Persönlichkeitsstruktur vorweisen; N’s verstehen es halt zu manipulieren und sich für unwiderstehlich zu halten. Davor ist niemand wirklich sicher.

        Auch, dass man N’s von vornherein „erkennen'“ kann, halte ich für nicht wahr. Man kann mit der Zeit vielleicht was erkennen, aber jeder der behauptet „Ich kann in ein paar Min sagen, obs ein N ist oder nicht“ dem glaub ich kein Wort.

        • Lise1 sagt:

          Alex, stimmt, man kann es nicht erkennen. Das wäre die totale Selbstüberschatzung. Dass man sich in einen N verlieben kann, das kann bestimmt allen oder den meisten passieren.

          Das Wehtun-lassen aber sehr lange und immer wieder neu ertragen zu wollen, das hat schon mit der frühkindlichen Prägung zu tun, sofern man annähernd normal intelligent ist.

          • Alex sagt:

            „Das Wehtun-lassen aber sehr lange und immer wieder neu ertragen zu wollen, das hat schon mit der frühkindlichen Prägung zu tun, sofern man annähernd normal intelligent ist.“

            Nein, was soll das mit frühkindlicher Prägung zu tun haben?
            Bei mir war’s eigene Dummheit und sonst nix, weil ich den Lügen geglaubt habe. Aber das hat Null mit meiner Kindheit zu tun

          • Lise1 sagt:

            Du bist ja nicht dumm geboren, sondern deine Verteidigungsfähigkeiten gegen Verletzungen wurden dir abtrainiert, bevor du laufen konntest, bevor du in der Schule warst,
            ohne dass du es heute noch erinnern kannst. Dazu würde dein von dir empfundene Eigenwert herabgesetzt, so dass es möglich ist, dass du den Fehler im System nicht da suchst, wo er ist, sondern dich hier schon mehrmals selber nieder gemacht hast. Es war keineswegs deine Dummheit, sondern die Fähigkeit, an einem Menschen zu hängen, der einem unendlich viel Verletzung zugefügt hat. Als ob man besonders viel die Zähne zusammen beißen kann und das als Stärke empfindet. Du hast das nicht verdient und du lässt es trotzdem zu. Aber bestimmt nicht aus Dummheit

          • Alex sagt:

            Liese, nimms mir nicht übel, aber ich bin da komplett Anderer Meinung.

            Natürlich wird viel vom eigenen Charakter sehr früh geprägt, aber das hat Null damit zu tun, ob man sich von einem N einlullen lässt oder ihm mehr als einmal verfällt. Das sind die Manipulationstaktiken auf die man reinfällt, weil diese Menschen u.a. genau das sagen, was man theoretisch gern hören möchte und als das persönliche Ideal bezeichnet.
            Bis die Fasade fällt.

            Auch habe ich mich hier nicht „niedergemacht“! Wenn ich sage, dass ich aus eigener Dummheit zu ihr zurück bin, dann hat das einen komplett anderen Hintergrund, nämlich den, dass ich nicht auf mein Bauchgefühl gehört, sondern auf etwas gehofft habe, wo ich im Inneren schon wusste, dass es niemals eintreten wird. Und dass ich erkannt habe, dass primär ich selbst Schuld bin, dass meine N solange all das hat mit mir machen können. Und dass ich ihr soviel Macht gegeben habe, das ist eigene Dummheit. Nicht mehr und nicht weniger.
            Aber nochmal, das hat nix mit niedermachen zu tun, sondern mit erkennen, wie doof und blind ich in der Zeit war.

            Auch das hat Null mir meiner Zeit zu tun, wo ich noch nicht laufen konnte, weil jeder Mensch einem N verfallen kann.
            Manchmal ist es sinnvoller, weniger zu analysieren und einfach mal die Fakten auf den Tisch zu knallen und zu erkennen, dass man in dieser Situation einfach selbst doof gehandelt hat. Da muss man nicht um den heißen Brei rumreden.

          • Marc sagt:

            @Alex
            Richtig.
            Man sollte sich daher öfter mal überspitzt fragen, wem man mehr die „Schuld“ am narzisstischen Missbrauch geben soll:
            Dem Narzissten, der aktiv was gemacht hat?
            Oder dem Opfer, welches eben nichts aktiv gehandelt hat?
            Das ist jetzt keine Schuldzuweisung und ich denke wir Alle wissen, was narzisstischer Missbrauch anstellen kann, aber am ende hat man es ja leider mit sich machen lassen. Daher verstehe ich durchaus, wenn jemand sagt „ich bin doch selbst dran schuld“, den so ist es auch. Man hatte die Möglichkeit zu gehen, hat dies aber nicht getan, egal ob aus Liebe (?) oder weil Kinder da sind. Aber man hat eben auch Möglichkeiten, zu handeln.
            Deswegen sollte man, sobald man im narzisstischen Missbrauch ist, die Augen öffnen und sich vor augen halten, was hier grad passiert und entsprechend Konsequenzen ziehen.
            es ist leider so, es gibt immer Einen der macht und Einen, der mit sich machen lässt. Deswegen, Hintern hochbekommen und handeln, bevor es zu spät ist

        • Josi sagt:

          @Alex, Lise1 und Marc

          Die meisten von uns haben zu lange ertragen und gehofft, vertraut und geglaubt und nicht auf das Bauchgefühl gehört.

          Ja, ich habe es zugelassen und das andauernd existierende negative Gefühl bezüglich meines Ex ignoriert.

          Die Gründe, warum es bei mir so war, habe ich für mich bereits herausgefunden.

          Die Ursache des Ertragens liegt in meiner Kindheit. Das „nicht wahr haben wollen“ und das Wegschieben des Bauchgefühls resultierte aus der Gehirnwäsche, die bei mir erfolgreich angewandt wurde. Obwohl…teils teils.

          Jeder sollte die Gründe für sich selbst herausfinden und dann nach vorne schauen.

          Ich habe gelernt wieder verstärkt auf mein Bauchgefühl, welches sich selten irrt, zu hören.

          • Lise1 sagt:

            Alex, ich nehme eine eigene Meinung nie übel?

            Ich meine mit meinen Aussagen zur Kindheit nur, dass man da trainiert wurde, gegen das Bauchgefühl vorzugehen. Einem Erwachsenen kann das keiner mehr beibringen.

            Deshalb sage ich immer, es ist nicht doof, auf einen N reinzufallen, das kann wohl den meisten passieren, aber dauerhaft gegen sein Bauchgefühl zu handeln das geht nur, weil das Gefühl für sich selbst kaputt gemacht wurde, zumindest in Teilen.

            Ich würde so gern Beispiele nennen, wie das heute noch mit Hilfe guter Erziehung gemacht wird.

          • Lise1 sagt:

            Das passt hier bloß nicht, ist zu viel.

            Die Kinder wissen davon später nichts mehr, sind nur friedfertig und gut erzogen

          • Alex sagt:

            Richtig, es ist nicht doof, auf einen N reinzufallen. aber es ist doof, den ganzen Zirkus immer weiter mitzumachen, obwohl man weiß, dass es nicht gut ausgehen wird. Und DAS liegt nur an einem selbst, weil man einem Traum hinterherläuft, der niemals Realität werden wird.

      • Feder sagt:

        Schön wäre auch ein Beitrag über ungutes Bauchgefühl, also eine Checkliste über Dinge, die wir intuitiv schon erfaßt haben, uns selbst aber nicht glauben. Werte vergleichen usw.

  5. Flora sagt:

    Ich denke, der irreführende, plakative Titel wurde gewählt, um das Interesse von Lesern zu wecken, die annehmen, es gäbe eine friedliche Koexistenz neben einem Narzissten. Dem ist nicht so. Ich erwarte von einer schreibenden Ex Polizistin auch nicht annähernd irgendeine fachliche oder psychologische Auseinandersetzung mit diesem Thema.

    Die Idee die Authorin mit Watzlawick, einem der führenden Kommumikations Wissenschaftler des 20ten Jahrhunderts,Soziologe, Psychotherapeut und mit dem Viktor Frankl Ehrenpreis ausgezeichneten Authoren in Bezug zu bringen, finde ich sehr verwegen.

    • Conny sagt:

      Immer drauf hauen Frau Flora, immer drauf auf andere hier.
      dieses Mal trifft es die „Schreibende Ex-Polizistin „, wie sie abschätzig titulieren.
      Oft fallen Sie Frau Flora hier auf diesen Kommentarseiten durch
      arrogante kalte (Ab) Wertung anderer auf.
      Das kenne ich irgendwo her.
      Persönlich empfehle ich die Bücher von Frau Rudloff, besonders diese und das „Wie werde ich eine erfolgreiche Co- Narzisstin „.
      Auch ein Telefon mit ihr war konstruktiv und angenehm.
      Die Bücher sind mir persönlich eine Hilfe auf dem Weg der Heilung nach eine Beziehung mit einem Mann mit ausgeprägten Symtomen einer NPS.

      • Flora sagt:

        Soso, jeder der nicht in Ihrem sprachlichen Jargon unterwegs ist, ist also abwertend und arrogant? Was triggert Sie? Ihr Unvermögen oder meine sprachlichen Fertigkeiten? Ich bin übrigens dreisprachig, und genieße gute Literatur also ohne Übersetzungsverlust.
        Soll ich mich jetzt deswegen schämen. oder was beabsichtigen Sie mit Ihrer Attacke?

        • Friedel sagt:

          Frau Flora,

          der Zusammenhang wozu drei Sprachen notwendig sind, um ein Buch in deutscher Sprache/Schrift lesen zu können erschließt sich mir nicht. Ich spreche aber auch nur zwei Sprachen.

          Vielleicht liegt es daran!

          Im Übrigen sehe ich den Kommentar von Conny lediglich als Reaktion auf Ihren Kommentar voller Aktion.

          Ich schließe mich dem Kommentar von Conny an hinsichtlich Ihrer teilweise recht aggressiven Kommentierungen. Der Sinn erschließt sich mir jedoch nicht.
          Die Bücher von Frau Rudloff habe ich nicht gelesen, daher kann ich diesbezüglich auch keine Bewertung abgeben. Wobei auch hier aus meiner Sicht zu tolerieren ist, dass sich die eigene Arbeit der Erlebnisse für jeden individuell gestaltet und jeder für sich den eigenen Weg herausfinden muss.

          Bevor Sie sich, wie in der Vergangenheit diverse Male erfolgt augenscheinlich aufregen, empfehle ich zu überlegen, ob dies wirklich der richtige Blog für Sie ist für einen konstruktiven Austausch.

          Es könnte der Eindruck entstehen, dass diese Plattform vielmehr benutzt wird aufgrund von Streitlust.

          • Céline sagt:

            @Friedel
            Einfach nur peinlich Ihr Kommentar.

            Der Kommentar von Flora ist sachlich und latent kritisch.
            Es gäbe keine Literaturkritiker, keine Diskussionsrunden, keine Rezensionen, dürfte man nicht eine abweichende Meinung vertreten.

            Sehr autoritär die Haltung hier, Andersdenkende zu verunglimpfen und abzuwerten.

        • Feder sagt:

          @Flora….
          aber Autor mit „h“ schreiben….
          Sorry

          • Flora sagt:

            Haben Sie etwas substanzielles
            beizutragen?
            Ansonsten könnten Sie den Beitrag von Conny auf Fehler untersuchen, da gäbe es vieles zu korrigieren.
            Die mangelnde Kritikfähigkeit und Abwertung lasste ich Ihnen mal nicht als Narzissmus an.

            Übrigens, Niveau sieht nur von unten wie Arroganz aus.
            Einen schönen Tag noch.

        • Feder sagt:

          Übrigens Flora,
          diese Verhaltensweisen kennen wir doch alle hier. Was andere leisten ist nichts gegen meine unglaublichen Fähigkeiten…. Größenwahn läßt grüßen.

        • Gabriele Zabijaka sagt:

          Schön wäre, wenn sie ihre eigenen Erfahrungen mit dem Buch beschreiben würden ohne die Autorin persönlich anzugreifen. Ich finde es sehr interessant, wenn eine ehemalige Polizistin, die sicherlich Tag für Tag mit Narrzisten zu tun hatte, ihre Erfahrungen in einem Buch nieder schreibt. Jeder von uns kann selbst wählen, ob uns ein Buch von einer Psychologin oder von einer ehemaligen Polizistin interessiert.
          Könnte es vielleicht sein, dass sie sich selbst in diesem Buch erkannt haben und nun wütend sind? Es gibt eine Chance mit einem Narzissten zusammen zu sein, wenn er sich selber erkennt und den Willen hat sich zu ändern. Das nenne ich dann grossartig. Nur weil jemand drei Sprachen spricht, ist er für mich nicht gleich ein großartiger Mensch und hat für alles die richtige Antwort. Ich mag Menschen lieber, die respektvoll mit Anderen umgehen als Gebildete, die anderen gegenüber arrogant sind. Sollten sie sich da wieder erkennen, können sie das ja gerne ändern.

          • Lise1 sagt:

            Den Satz, dass es eine Chance gibt, wenn der Narziss sich erkennt und sich ernsthaft ändern will, der stimmt aus meiner Sicht. Komm nicht oft vor, aber wenn es vorkommt, ist es wunderbar.

      • Lilith sagt:

        Ich stimme dir zu Conny!
        Was Frau Rudloff schreibt ist echt fundiert und erhellend.
        Manche Menschen verstehen Ironie einfach nicht,nicht mal in drei Sprachen.

    • Josi sagt:

      Paradoxe Intervention. Mir hat’s geholfen.

  6. Josi sagt:

    Ich habe alle Bücher von Frau Rudloff gelesen und kann sie empfehlen.

    Allerdings muss ich betonen, dass ich sie drei Monate nach meinem Schlussstrich gelesen habe und deshalb mit etwas mehr Abstand lesen konnte.

    Paul Watzlawicks „Anleitung zum Unglücklichsein“ bewirkt Ähnliches.

    In dem Buch von Frau Rudloff springt einem die eigene Selbstaufgabe so richtig ins Auge (in die Seele) und es hilft evtl. einigen, nicht mehr rückfällig zu werden.

    Ob das Lesen des Buches für die Menschen, die noch mittendrin stecken, hilfreich ist, kann ich nicht sagen.

  7. Arabiata sagt:

    Danke für den Buchtipp. Ich habe nicht den Eindruck, dass sich die Autorin lustig macht, manche Probleme werden durch Humor eher ,entschärft`. Aber jeder kann selbst entscheiden, welche Art von Literatur er liest zu diesem Thema. Ich habe das Buch jedenfalls bestellt und freu mich drauf 🙂

  8. Lorin sagt:

    Das Buch habe ich nur kurz in Ausschnitten auf der Website der Autorin angelesen. Wie schon der Titel zeigt, wählt die Autorin hier anscheinend das Mittel der Satire, um auf harte schmerzliche Wahrheit aufmerksam zu machen und will Augen öffnen. Mir stellt sich die Frage: Wann ist Satire das geeignete Mittel der Wahl? und wann ist sie geschmacklos?
    „Satire tritt nicht nach unten, sie ist das Mittel der Machtlosen, um die Mächtigen zu kritisieren. Deshalb sind Politiker (Narzissten, Privilegierte etc. ) – zu Recht – das bevorzugte Ziel von Karikaturen“. Sich also über Mißbrauchsopfer lustig zu machen, sie sogar zu verspotten ist m.E. voll daneben! Warum hat die Autorin nicht den Narzissten ins Visier genommen? Da sie offensichtlich nicht einmal selbst vom Narzisstischen Mißbrauch betroffen ist, stößt mir der ironische Umgang doppelt übel auf. Es sollte m.E. den Opfern selbst überlassen sein, sich mit dem Thema in selbstironischer Weise auseinanderzusetzen. Merkwürdigerweise tuen die Opfer dies wohl eher selten. Ich gebe das nur mal so zu Bedenken.

    • Céline sagt:

      Das empfinde ich genauso. Zur Ironie gehört Fingerspitzengefühl.

      Seine Menschenkenntnis kann man am besten in der Weltliteratur schulen, weil sie die Wirklichkeit am besten abbildet.
      Tagebuch eines Verführers von Kierkegaard ist zum Beispiel geeignet, einen Schaudern zu machen vor der inneren Armut und Eitelkeit eines Narzissten.
      Wenn man da so richtig mitempfindet, hat man eine emotionale Erfahrung durch Lesen gemacht.

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