Die perversen Kommunikationstechniken eines Narzissten

Um seine Interessen durchzusetzen und die Macht über andere Menschen zu erhalten, bedient sich der Narzisst ganz bestimmter Kommunikationstechniken, um den anderen zu verwirren, zu lähmen und zu beherrschen. Er manipuliert sein Gegenüber durch Worte, aber auch durch Unausgesprochenes, mit Anspielungen und Täuschungen sowie mit Gesten und seiner Mimik. Der Partner wird so stark verunsichert, dass er seinen eigenen Sinnen nicht mehr trauen kann.

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Der Narzisst hat ein ganzes Arsenal an Kommunikationstechniken, um seine Mitmenschen in die Knie zu zwingen, sie ihn ihrer Würde zu verletzen und ihnen seinen Willen aufzwängen. Um emotionalen Missbrauch zu betreiben, kann er zu sehr perversen und skrupellose Methoden greifen, wenn seine charmanten und sanften Techniken keine Wirkung zeigen.

Methode Nr. 1 : Der Narzisst kommuniziert nicht auf Augenhöhe

Er hört nicht zu und lässt seinen Gegenüber nicht aussprechen. Unentwegt fällt er ihm ins Wort und korrigiert besserwisserisch dessen Aussagen. Möchte der andere auf die Argumente eingehen, dann verlangt der Narzisst, nicht ständig unterbrochen zu werden und endlich auch einmal aussprechen zu dürfen, obwohl er selbst derjenige ist, der ständig unterbricht und keine Widerrede duldet.

Solche Gespräche verlaufen oft sehr einseitig, weil sich der Narzisst in Monologen verliert. Für ihn ist die Situation klar und eindeutig. Er beurteilt oder verurteilt eine bestimmte Sachlage, belehrt ausführlich darüber, wie es besser hätte laufen müssen und wie es in Zukunft laufen soll. Er hört sich nicht die Meinung der Gegenseite an und lässt nur seine Perspektive gelten. Zugleich wird der andere auch noch für alles verantwortlich gemacht, was schief läuft, während der Narzisst jegliche Schuld von sich weist. Es wird nicht nach Kompromissen gesucht, sondern es finden nur Unterweisungen statt.

Methode Nr. 2: Der Narzisst nutzt die Gefühle des anderen

Lässt sich der Gesprächspartner aber nicht von seinem Standpunkt abbringen, dann kann der Narzisst sehr überzeugend in den Mitleids-Modus wechseln, indem er sich traurig, krank oder in sonst irgendeiner Art bedürftig und hilflos zeigt, so dass dem anderen der Wind aus den Segeln genommen wird und dieser schließlich wieder nachgibt und sich unterordnet.

Menschen mit einer gesunden Empathie haben in der Regel große Probleme, leidende Menschen ihrem Schicksal zu überlassen. Sie fühlen sich unbewusst aufgefordert, zu helfen und ihre eigenen Bedürfnisse nicht so wichtig zu nehmen. Diese an sich ehrenwerte Eigenschaft wird aber von dem Narzissten skrupellos missbraucht, indem er sein Leid meisterhaft inszeniert und so den anderen wieder auf seine Seite zieht.

Methode Nr. 3: Der Narzisst hat immer Recht

Der Narzisst unterstellt seinem Gegenüber, im Unrecht zu sein und die Problematik völlig falsch wahrzunehmen. Oder er bescheinigt ihm, ein schlechter und egoistischer Mensch zu sein, wenn dieser sich im Widerspruch zu den eigenen Vorstellungen und Wünschen verhält. Der Narzisst formuliert seine Wünsche auch nicht als Bitten, sondern als Forderungen, die meist auch mit unterschwelligen oder offenen Drohungen einhergehen: „Wenn Du jetzt nicht mit mir sprichst, kann ich ja gehen !“

Kritik wird auch sehr gerne verallgemeinert: „Du bist immer gleich so empfindlich!“ oder „Was regst Du Dich immer so auf ?“. Ein Fehlverhalten wird nicht auf einen bestimmten Vorgang bezogen, sondern pauschal ausgesprochen. Auf diese Weise wird dem Partner suggeriert, in jeder Situation falsch zu reagieren und nicht nur ausnahmsweise oder vielleicht sogar berechtigterweise in einer bestimmten Situation.

Methode Nr. 4 : Der Narzisst macht Andeutungen

Auch mit sarkastischen Bemerkungen muss immer wieder gerechnet werden: „Ich bin doch erstaunt, wie viel Du von Kochen verstehst, wo Du doch nie kochen möchtest ! oder „Heute bist Du aber mal freundlich gewesen !“ Dieser beißende Hohn trifft zwar meist voll ins Schwarze, dennoch kann man im Zweifel den Narzisst keine böse Absicht unterstellen. Durch diese zweideutigen und indirekten Anmerkungen kann er sich jederzeit herausreden und dem anderen unterstellen, er würde immer alles gleich missverstehen.

Methode Nr. 5:  Der Narzisst deckt jeden Fehler auf

Die meisten Partner von Narzissten können sich gar nicht vorstellen, dass ein Mensch so böse sein kann und hinter seinen schizophrenen Darstellungen reines Kalkül steckt. Sie glauben, dass es sich um einen einmaligen Ausrutscher handelt oder sie lassen sich einreden, in der Tat an einer bestimmten Situation die Schuld zu tragen, die eine Kritik rechtfertigt. Nur irgendwann fällt es den meisten auf, dass sie in Gegenwart des Narzissten irgendwie immer Schuld sind. Jede Kleinigkeit, die mal schiefgehen kann, jedes Detail, das mal vergessen werden kann, jede Schwäche, die sich irgendwann einmal offenbart, nutzt der Narzisst, um den anderen zu kritisieren und zu demütigen, damit er sich selbst aufbauen kann.

Wenn Sie vergessen haben, den Wagen voll zu tanken, Bier für das Wochenende zu besorgen, das Pakte zur Post zu bringen oder die Pizza aus dem Ofen zu nehmen, dann geht doch nicht gleich die Welt unter. Das kann schließlich jedem passieren, selbst dem Narzissten. Wenn man es aber mit einem Narzissten zu tun hat, dann bekommt man jedes Missgeschick unverzüglich aufs Butterbrot geschmiert, während man es selbst nicht wagt, den Narzissten auf dessen Fehler anzusprechen, weil dieser dann gleich wieder übertrieben aggressiv und beleidigend reagiert.

Das bedeutet, dass sich im Laufe von Beziehungen immer der andere auf Dauer zum Sündenbock entwickelt, der irgendwie alles verkehrt macht, während der Narzisst immer der Unfehlbare ist, der die eigenen Fehler geschickt kaschieren kann und sie elegant dem anderen in die Schuhe schiebt. Die Gegenseite wagt es dann nicht mehr, die Fehler oder Mängel, die so offensichtlich durch den Narzissten entstehen, anzuklagen und ihn dafür zur Rechenschaft zu ziehen.

Methode Nr. 6:  Der Narzisst verdreht alles

Narzissten spielen mit der Wahrheit, sie manipulieren, täuschen und lügen. Im Laufe der Zeit sind die Gesprächspartner nicht nur verwirrt, sondern regelrecht frustriert, weil der Narzisst versucht, ihr gesamtes Weltbild auf den Kopf zu stellen und eine wahre Gehirnwäsche vornimmt. Außerdem haben Betroffene immer das Gefühl, nicht durchdringen und mit den eigenen Argumenten überzeugen zu können. Was immer er auch sagt, es kommt wie ein Bumerang zurück. Der Narzisst bezichtigt den anderen der Lüge, Unkenntnis, Verwechslung oder einfach nur der Dummheit. Auf jeden Fall sind die Äußerungen der Gegenseite so nicht hinnehmbar und müssen vom Narzissten oberlehrerhaft korrigiert werden.

Diskussionen können daher Stunden dauern und drehen sich immer wieder im Kreis, so lange, bis der Narzisst uneingeschränkt Recht bekommt. Wenn der Gesprächspartner dann wider besseres Wissen diese eigentümlichen Ansichten und die wundersamen Auslegungen von allgemeingültigen Fakten entnervt bestätigt, dann werden sie auch noch belächelt: „Siehst Du ! Jetzt hast auch Du es endlich verstanden !“ Dabei hat er aber nur seinen Argumenten zugestimmt, weil er endlich aus diesem Spiel aussteigen wollte – leider wieder mal als Verlierer.

Methode Nr. 7:  Der Narzissten streitet alles ab

Besonders häufig passiert es auch, dass sich der Narzisst plötzlich nicht mehr an eindeutige Sachverhalte erinnern kann und die Darstellungen anderer schlicht abstreitet. „Da musst Du Dich irren !“ oder „Da hast Du wohl irgendetwas missverstanden !“ oder „Du bist aber auch immer so vergesslich!“ sind dann häufig Aussagen des Narzissten, die dem Gesprächspartner ein schlechtes Gedächtnis bescheinigen. In der Regel weiß der andere aber genau, was er gehört und gesehen hat und wundert sich nur noch über das souveräne und dreiste Abstreiten von Tatsachen. Doch meistens bekommt er nicht viel mehr als die kalte Schulter des Narzissten gezeigt und bleibt mit seiner Wut über dieses arrogante Verhalten allein zurück.

Methode Nr. 8: Der Narzisst blamiert

Um dann sogar noch einen Gang höher zu schalten, bezieht der Narzisst häufig auch noch das Umfeld in  seine Strategie mit ein, um den anderen völlig zu zerstreuen. Wenn im Freundeskreis beispielsweise auch ein Missverständnis auftritt und der Partner wieder einmal  durch Gedächtnislücken oder Unkenntnis auffällt, dann macht sich der Narzisst in aller Öffentlichkeit herzlich über die Schusseligkeit lustig. „Er ist ja so oft einfach nicht bei der Sache!“ oder „Er weiß oft gar nicht mehr, was er getan hat !“ Durch diesen sehr illoyalen Akt wird sehr effektiv die Glaub- und Vertrauenswürdigkeit des Partners untergraben, der dann zunehmend vom Umfeld isoliert wird.

Irgendwann sind dann Betroffene völlig aus dem Rhythmus. Sie wissen gar nicht mehr was richtig und was falsch ist, sie haben die Orientierung verloren und trauen ihren eigenen Sinnen nicht mehr. In der Folge unterlaufen ihm dann immer mehr Fehler, Missverständnisse, Ungeschicklichkeiten und Pannen, die ihm der Narzisst natürlich unverzüglich vorhält. Nur dann mit dem Unterschied, das der Narzisst nun tatsächlich Recht hat. Es ist, als wenn man darüber nachdenken muss, wie man eigentlich richtig auf den Beinen läuft und dann vor lauter bewusster Koordinationsabstimmung keinen Fuß mehr vor den anderen setzen kann.

Die meisten aber erkennen hinter diesen Mustern keinen emotionalen Missbrauch. Es sind für sie Beleidigungen, Beschimpfungen, Besserwisserei, Kritik und Demütigungen, die in zwischenmenschlichen Beziehung entstehen können. Das Abnormale und die unterschwellige Respektlosigkeit wird vielfach gar nicht wahrgenommen. Es wird nur all zu leicht entschuldigt und als ein allgemeines Missverständnis tituliert.

Die grausame Strategie hinter diesen perversen Kommunikationstechniken führt aber in den meisten Fällen dazu, dass Betroffene den gesunden Menschenverstand verlieren und sich mit der Zeit nicht mehr trauen, überhaupt noch Auseinandersetzungen mit den Narzissten zu führen, weil er ständig befürchten muss, verletzt zu werden. Manchmal tut es auch schon ein verächtlicher Blick, ein bestimmter Ton oder eine ausdrucksstarke Geste, um Widerworte zu töten.

Und vielfach ist es ja so, dass diese Formulierung durchaus auch von Nicht-Narzissten angewendet werden. Bei diesen Kommunikationstechniken geht es darum, Macht über andere zu bekommen oder zumindest einen Vorteil. In den meisten Fällen erfolgt dieses jedoch nur situativ, z.B. in Verhandlungsgesprächen. Doch Narzissten setzen diese Methoden gezielt und gehäuft ein, um ihre Partner langfristig zu destabilisieren. Da es ihnen an Empathie mangelt, haben sie auch weniger Skrupel, diese Mittel unverfroren zum eigenen Vorteil einzusetzen und somit ihre Mitmenschen in die Defensive zu drängen. Da sie nicht in emotionaler Resonanz zu den anderen stehen, spüren sie auch nicht deren seelische Verletzung und können daher um so rücksichtsloser und grausamer vorgehen.

Methode Nr. 9: Der Narzisst bindet den anderen einen Bären auf

Dieses gemeine Vorgehen findet seinen Höhepunkt in dem sogenannten „Gaslighting“. Diese heimtückische Methode basiert darauf, den Partner durch die Manipulation von unscheinbaren Kleinigkeiten in den Wahnsinn zu treiben werden. Der Begriff geht auf den Spielfilm „Das Haus der Lady Alquist“ oder in der englischen Version „Gaslight“ zurück, in dem der Ehemann die Wahrnehmung seiner Frau zu beeinflussen versucht. Er dimmt die Gaslampe im Raum etwas herunter und auf den Einwand seiner Frau, es wäre dunkler geworden, entgegnet er nur, dass alles so wie vorher ist und dass sie sich das wohl nur einbilden würde.

Solche Spielchen können sich in vielen Beispielen wiederfinden: Er verlegt die Autoschlüssel und behauptet dann, dass sie der Partner verloren hätte. Oder der Narzisst soll für den Partner einen Apfel aus der Küche mitbringen und legt ihm dann eine Banane auf den Tisch. Oder man verabredet sich für 19:00 Uhr, der Narzisst erscheint aber erst um 20.00 Uhr. Jedes Mal wird der Narzisst seinem Partner unterstellen, etwas missverstanden zu haben und sich zu täuschen. Auf diese Weise verliert der Partner den Glauben an die eigenen Sinne und wird völlig durcheinander gebracht.

Methode Nr. 10: Der Narzisst attackiert

In noch dramatischeren Fällen kann der Narzisst auch zur Sabotage greifen, die schon zum Teil strafrechtlichen Charakter bekommen kann. Zum Beispiel zündet er das Wohnzimmer an, ausgelöst durch eine Kerze, die der Partner angelassen haben soll. Oder er schreibt anonyme E-Mails an den Partner, die auf eine Affäre hindeuten sollen und seine Untreue belegen. Oder er serviert dem Partner ein Essen mit abgelaufenen Nahrungsmitteln. Wenn dieser sich dann übergeben muss, kann er wieder den fürsorglichen Wohltäter spielen. Solche Angriffe können auch die Gesundheit des Partners nachhaltig gefährden, wie z.B. die regelmäßige Zufuhr von Giftstoffen, Stürzen durch scheinbar unbedachtes Anrempeln des Narzissten oder das Unterjubeln von Drogen in Cocktails.

Diese Formen der Kommunikationstechniken sind oft so vielfältig, perfide und subtil, dass es zum einen kaum erkannt wird und zum anderen nicht geglaubt werden kann, dass ein Mensch bewusst so pervers handeln und einen emotionalen Missbrauch betreiben kann. Betroffenen können einfach nicht wahrhaben, dass Sie eine Beziehung mit einem Partner haben, der zu solchen Taten fähig ist und sie aus reiner Lust am Quälen in den Wahnsinn führen möchte. Daher ist es immer extrem schwierig, ausreichend Abstand zu den Äußerungen des Narzissten und der eigenen Objektivität zu bewahren. Früher oder später beginnt jeder, an sich selbst zu zweifeln, es sei denn, man glaubt dem Narzissten einfach kein einziges Wort mehr. Nur dann ist die Basis für eine gemeinsame Beziehung verlorengegangen.


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Veröffentlicht in Blog, Eigenschaften eines Narzissten
87 commenti su “Die perversen Kommunikationstechniken eines Narzissten
  1. bianka frühauf sagt:

    hallo,
    habe gerade am eigenen leib erfahren,das meine tochter mich in den selbstmord befördern wollte.sie lud mich ein zum mittag essen,und brachte mir einen teller.ich wurde beim esen von ihr und ihrer freundin beobachtet,sie selber assen nicht.nach einer bestimmten zeit,wurde mir sugestiert das ich schwerhörig sei und alt.sie sagte mir mit leiser säuselnder stimme:mama du siehst aus wie deine mutter,so fett und alt,alt,alt.ich habe alles durch einen dunstschleier mitbekommen.das ging ein halbes jahr so,in diser zeit haben wir uns eigentum erworben.dann kam der tag an dem sie anrief und wir uns stritten.sie schrie mich wie ein teufel an,du bist so alt,so scheisse alt,verreck.da bin ich aufgewacht und wusste was für ein mieses spiel sie vorhatte.ich soll mich umbringen,damit sie sich bereichern kann.selber handanlegen,wer weis,vieleicht wer es der nächste schritt gewesen.ich habe ihr zukommen lassen,das alles aufgeflogen ist und sie enterbt ist. sollte mir oder meinen mann etwas zustossen,liegt alles beim notar und geht zur polizei.übriges bin ich 51 jahre alt und meine tochter wiegt 140 kilo.gruss bianka und allen die sollche leute kennen,ich werde sie vernichten aber jetzt noch nicht und ganz langsam,grinns.

  2. Narzisstenklopper sagt:

    Servus Allerseits,

    ich finde bei den meisten Narzissten-Geschädigten ist der letzte Schritt nicht getan worden und sie verhaften noch in der Phase des Abarbeitens der Probleme des Narzissten selbst.

    Die meisten Konflikte die der Narzisst auf anderen Schultern austrägt ist mit einem Blutekel zu vergleichen und die Reaktion vieler Opfer ist immer diesselbe, das Blutekel zu identifizieren und zu analysieren statt es von sich ab zu reissen und wegzuwerfen.

    Empathie ist gegenüber einem Narzissten absolut nicht angebracht im Gegenteil es fordert sein Verhalten.

    In den Kommentaren war auch zu lesen das „Schweigen“ nichts bringen würde und das klang für mich so als wäre der Narzisst berechtigt Kontakt mit dem Opfer zu haben und das ist Teil seines Missbrauchs, dem Opfer zu suggerieren „es gehöre ihm/ ihr“.

    Da ist konsequenter Kontaktabbruch gefragt. Sollte der Narzisst dann Rufmord oder Gewal anwenden ist er sofort anzuzeigen und mit einem Unterlassungsschreiben von sich zu weisen.

    Meine Erfahrungen als Sohn einer Narzisstin/ Borderlinerin und dann auch im späteren Leben ist so umfassend dass die einzige Möglichkeit darin besteht sich sofort und konsequent von Narzissten zu trennen und zu ignorieren.

    Wenn man das mal erfasst hat ist der Mechanismus auch relativ einfach erkennbar. Das einzige Mittel das der Narzisst hat ist das seine Opfer ihm überhaupt erst Raum geben und die größte Hürde für das Opfer besteht darin die Schuldgefühle loszuwerden aber wenn ich höre wie ein Narzisst mit Selbstmord droht da kann ich nur in die Hände klatschen, soll er doch, ein Täter weniger.

    Narzissten sind meiner Meinung nach die bösartigsten der bösen Menschen und haben mit anderen psychischen Krankheiten nicht viel gemeinsam. Ein Narzisst handelt bewusst und unreflektiert, er ist sich also des unflektiertem Missbrauchs bewusst den er ausführt. Seine Leichen im Keller stappeln sich ins unermessliche.

    Ein weiterer Vorteil hat der Kontaktabbruch ebenfalls. Im Alter wie mir scheint haben Narzissten immer weniger in ihrem Umfeld die sie missbrauchen können, da die Opfer auch reflektierter werden oder schlicht nicht mehr die nötige Energie aufbringen wollen.

    Erst wenn ein Narzisst mit seinem hasserfüllten Selbst mit sich alleine ist kann er überhaupt erst reflektieren, solange aber die Opfer um ihn herum therapieren fördern sie seine Projektionen.

    Das mag jeder für sich selbst entscheiden müssen aber mir ist jegliche Empathie gegenüber Narzissten abhanden gekommen und umso mehr Energie habe ich für Menschen in meinem Leben die mir wohl gesonnen sind. Diese Kraft hilft mir noch mehr mich von Narzissten abzugrenzen.

    Dafür habe ich 15 Jahre gebraucht um das zu erfassen was für einen Menschen aus realtiv gesundem Elternhaus die Normalität ist aber welcher Mensch kommt in der heutigen Zeit schon aus einem gesunden Elternhaus.

    Die positiven Aspekte dieses Traumas sind meine sensitive und kreative Art und meine jetzige Menschenkenntnis.

    Da wir in einer sehr materiellen und seelisch vergifteten Gesellschaft leben, manche sprechen auch von einer narzisstischen Gesellschaft kann das durchaus von Vorteil sein mich nicht mehr von Medien, Menschen, Geld, Schein blenden zu lassen.

    Ich behaupte diese Gesellschaft ist krank und es hat wahrscheinlich auch mit dem Krieg zu tun gehabt.

    Meine Ziele im Leben sind es mich als Selbstständiger unabhängig zu machen und dieses kranke Land zu verlassen, da ich online arbeite und sogar einen „Job“ habe der mir Spaß macht in der IT.

    Ich werde wohl bald in meinen 30ern am Meer leben und halbtags arbeiten, weil ich mein Geld für Dinge wie Status und Frauen nicht mehr benötige und diese Bescheidenheit macht mich unabhängig und friedlich wie ich es zuvor nie erleben durfte.

    Ich habe lieber ein Fahrrad als einen Porsche. Ich arbeite lieber nur wenig als mir Dinge zu kaufen die mich angeblich glücklich machen sollen. Ich male gerne und interessiere mich für Kulturen (nicht für Probleme) und ich gehe gerne Baden.

    Meine Ernährung wird immer gesünder aber nicht religiös vegan, ich genieße Fleisch und die Politik und Gesellschaft interessiert mich hierzulande nicht mehr, diesen Kampf der Narzissten ist nicht mein Kampf.

    Bescheiden mit ein bisschen Gespartem in Frankreich am Meer. Die Lebensmittel sind dort etwas teurer aber die Lebensqualität ist unglaublich viel mehr Wert als in einem Industrieland in einer Villa zu leben und mit einem Sportwagen egozentrische und herzlose Frauen zu kutschieren.

    Für diese Erkenntnis bin ich all meinen Narzissten sehr dankbar.

    • Aisha sagt:

      Mach einfach was ich sage, du dumme sture Frau!
      Wenn du meinst du kannst immer tun was du willst höre ich dir einfach nicht mehr zu bis du dich besserst.
      Wenn ich Fehler bei dir sehe korrigiere ich sie. Komm damit klar….
      Ich habe das längst schon entschieden.

      Ich könnte nach 4 Woche Ehe bereits ein Buch darüber schreiben, so viele Überheblichkeiten u Bevormundungen bekam ich schon zu hören.
      Es war ein Höllentrip.
      Ich freu nich auf den Tag der Scheidung

  3. bokaj sagt:

    Bis einschließlich Nr. 8 kann ich jedem Wort zu 100% zustimmen. Zu Nr 9 und 10 ist es gott sei dank nicht mehr gekommen. Eigentlich unglaublich und unvorstellbar, wenn man es nicht selbst erlebt hat. Bei der nächsten potentiellen Partnerin werde ich auf jedenfall zuerst genau hinschauen.

    • nennt mich wie ihr wollt sagt:

      also mal ein kleiner einwurf eines narzissten, befinde mich selbst gerade in einer trennung, ich kämpfe hart um nicht in diese verhaltensmuster zu fallen, ist mit viel schmerz verbunden.

      aber wenn man euch so liest, sollte sich jeder narzisst mal gleich die kugel geben, wir haben uns nicht selbst gemacht!

      interessant der blog, erkenne mich fast zu 100%, sehr unangenehm und bitter..

      • bokaj sagt:

        Hallo wie auch immer du genannt werden willst!

        Mir (und ich glaube den allermeisten hier auch) ist sehr wohl bewusst, dass sich ein Narzisst das nicht selbst aussucht so zu sein. Aber jemandem, der immer im Recht ist, kann man leider nicht helfen.

        Ich bin ein sehr hilfsbereiter Mensch und gehe anderen zuliebe gerne viele Kompromisse ein. Als ich dann auf diese Seite gestoßen bin, war eines der schwersten und schlimmsten Dinge für mich, dass ich erfahren habe, dass ich meiner narzisstischen Freundin nicht helfen kann, solange sie nicht auch selbst reflektiert und glaubt immer im Recht zu sein. Da ist ein Mensch dem ich nicht helfen kann, auch wenn ich Kopf stehe.

        Dein riesen Glück als Narzisst ist, dass du das erkannt hast und anfängst selbst reflektierst. Damit gibst du auch anderen Menschen die Möglichkeit dir zu helfen! Wenn du dich ändern willst, musst du jetzt nicht alleine da durch.
        Wenn du zu dir stehst (dass du ein Narzisst bist, dich aber ändern willst) und offen gegenüber anderen Menschen bist, selbst reflektierst und versuchst dich in die Lage andere Menschen zu versetzen (was dein Verhalten ihnen gegenüber betrifft), kannst du es schaffen dich zu ändern. Du brauchst dann Menschen, die dich gerne unterstützen, dir aber klare Grenzen setzen. Ich wäre da z.B. ungeeignet, weil ich zu viele Kompromisse eingehe. Es wird sicher nicht einfach und ich wünsche dir dabei jetzt schon alles Gute und viel Kraft.

        Wenn die Trennung noch nicht durch ist, würde ich dir raten mit deinem Partner offen zu reden. Das heißt:

        *Sag ihm, dass du erkannt hast, dass du ein Narzisst bist, was falsch läuft und du dich ändern willst.
        *Versuch seine Sichtweise zu verstehen.
        *Bleib ruhig, höhre genau zu (nicht ein ohr rein und anderes raus), unterbrich ihn nicht.
        *Mach deinem Partner keine Vorwürfe, beschimpfe und beleidige ihn nicht, sondern suche die Fehler immer zuerst bei dir!
        *Versuche zu vergeben und vergessen.
        *Sag ihm offen wie du dich wirklich im innersten fühlst (verletzt und gekränkt) und geh nicht zum Angriff über. Dein Partner will dich verstehen und dir helfen und sicher nicht absichtlich verletzen.
        *Versuch den Grund für deinen Narzissmus zu erkennen und das dann aufzuarbeiten.
        *Das aller wichtigste ist: Lerne Mitgefühl/Empathie zu empfinden!

        Herr Grüttefien hat sicher noch viel mehr und bessere Tips für dich.
        Ich wünsch dir alles Gute!

  4. Petra Schwandtke sagt:

    Hallo Martina,Das habe ich eins zu eins erlebt und auch durchlebt.Vieleicht kann uns ein Austausch den Schmerz etwas lindern.Hier hast du meine Mail/ Petra Schwandkte@.web.de Bis bald und wünsche dir viel Kraft.

  5. Klam sagt:

    Hallo ihr Lieben
    Ich brauche Hilfe. Mein Mann droht mit Selbstmord.
    Er ist so vom Neid zerfressen auf Alle und Jedes, die
    mehr materielle Güter haben als er. Ich habe immer auf alles verzichtet, habe ihm jeden Wunsch und jede Forderung erfüllt und trotzdem unter seiner saumässigen Behandlung mir und anderen Menschen gegenüber gelitten. Er sagt selber von sich“ ich bin ein Schwein“. Der Grund für seine immer in regelmäßigen Drohung ist diesmal, das sich unser Nachbar eine Hayabusa ( sein Lieblingsmotorad) gekauft hat. Ich habe mich immer gegen so ein Motorrad ausgesprochen, weil er ein Draufgänger und unbeherrschter Fahrer ist. Selbst sein Freund, der Letzte der geblieben ist, sagt, er fährt sich tot damit. Seine Antwort“ Dann habe ich wenigstens mal gelebt“ Was soll ich tun. Wie soll ich mich bei der nächsten Drohung verhalten? Ich bin ziemlich anfällig für solche Androhung, weil sich mein Vater erhängt hat und mein Mann zu mir sagte“ Ich kann deinen Vater verstehen, bei der Tochter kein Wunder“ Bitte , was soll ich tun?

    • Beate B. sagt:

      Loslassen heißt, dem anderen sein Los lassen.
      Liebst Du ihn noch?

    • ostlotte sagt:

      Hallo…emotionale Erpressung habe ich auch vor kurzen gehabt. Suizid versuch anschliessend selfi von der its öffentlich auf meiner facebook seite DU bist SCHULD.
      Meine Familie hat aber gemerkt, dass bei dem nicht ur ein Draht unterm Helm durchgebrannt ist, denn er hat oft versucht, mich sozial zu isolieren. Tja ich bin da schon abgestumpfter. Auch ich habe einen sohn von ihm, aber ich möchte nicht, dass mein Kind so eine Art u Weise vorgelebt bekommt Menschen so zu behandeln! Möchtest Du das? Möchtest Du für immer sein emotionaler Scheuerlappen sein? Ich nicht! Ich möchte glücklich sein und ich möchte Fehler machen dürfen!
      LG

    • Henni sagt:

      Hallo Klam, Auch mein Noch-Mann hat schon Selbstmordversuche hinter sich. Aber jedesmal so, das ich ihn auf jeden Fall finde und ins Krankenhaus bringe. und dann um ihn weine und ihn anflehe das nie wieder zu tun. Denn DARUM geht es ihm: Das sich jemand ausschliesslich mit seinem Seelenleid beschäftigt. Der Partner geht dabei kaputt, das ist emotionale Gewalt! Stell dir vor du müsstest einen 200 Kilo Menschen einen Berg hoch tragen- das würdest du auch nicht allein versuchen, die psychischen Probleme kannst du nicht retten da müssen Fachleute ran, und auch die resignieren bei Narzissten oft genug. Ich versuche gerade die Scheidung durchzuziehen und mich NICHT mehr emotional erpressen zu lassen. Wenn er den Selbstmord wirklich durchziehen wollen würde würde er Wege finden und man kann ihn davor nicht bewahren. Das kann nur er allein. Meine Erfahrung mit Narziss ist aber das er IMMER seinen Vorteil sucht und deshalb wird er IMMER irgendwie durchkommen und den oder die Nächste finden die diesen Mist mitmacht. Du verschwendest deine Liebe an eine leere Hülle, er kann dir nichts zurückgeben. Er entwertet dich mach dich runter(„Zitat Bei der Tochter kein Wunder“) und will nur das DU Schuldgefühle hast. Er weiss das du dich erpressen lässt und Schuldgefühle bekommst und dich dann nicht trennst – deswegen doch die Selbstmorddrohungen. Er WEISS wie dein Vater gestorben ist- ein aufrichtig liebender Partner würde dich NIEMALS so unter Druck setzen. Denke über Trennung nach, versuche dich zuerst einmal emotional von ihm zu lösen! Wenn er narzisstisch gestört ist liebt er dich nicht, er KANN dich dann gar nicht lieben, mach dir das bitte klar, auch wenn du ihn noch liebst. Lies die Masken der Niedertracht, das Buch hat vielen die Augen geöffnet. Alles Gute dir.

    • Silv sagt:

      Trennen.
      Für sein Leben/Sterben ist er letztendlich selbst verantwortlich. Er wird es eh so handhaben wie er will. Du kannst ihm, wenn du ’nett sein willst‘ noch raten, Fachleute/Psychiater stationär oder ambulant aufzusuchen

  6. Petra Schwandtke sagt:

    Was mich wirklich ärgert ,dass Narz.weiter ziehen und so tun als wäre nichts gewesen.Ich habe das volle Programm 5 Jahre durchlebt.Er verstecke die Uhr,und sagte da hast sie wohl verloren.Geh mal zum Fundbüro. Ich sagte ,ich war da und habe gefragt ,war mein Mann da und hat eine Uhr abgegeben.Ich habe ihn durchschaut.Oder ,gut dass ich kontrollier habe die Heizung war an und das Fenster auf.Da in Seiner Wohnung überal Zettel kleben mit Belehrung habe ich gleich nach dem aufstehen die Heizung abgedreht.Es gibt noch 100 solcher Spielchen.Berbal AgressiveAngriffe und Stunden Gehirnwäsche in der Kneipe.Aber das nur von sich reden wie toll und wieviel Kohle er verdient ,da müssen andere erstmal hin kommen. Er kauft sich eine Runde Hornbrille und sag ,die anderen denken ich bin ein Professor.Ich sagte nee bist du nicht.Da ist er völlig blöde geworden.Er macht auch andere Frauen an Aber er ist krankhaft eifersüchtig.100 mal Schluss ,Habe das alles an mir abprallen lassen bis vor zwei Jahren da fing es an und bin labil geworden .Er hat seinen gutbezahlten Job aufgeben wielang er angeblich Mobbing.Hat jetzt mal so ein Havana Bar und eine neue Puppe .Ich habe das langsame sterben ohne Worte die aus reden über Wochen angenommen.Alles per Sms, Am 19Dezember das aus .Er ist anderen Männern nach gefahren weil der eine zwei mal essen in der Hand trug.Da sagste meiner ich habe wirklich geklaubt das sei für dich.Wenn das nicht so verletzend wäre könnte Mann ein Kabarett daraus machen. Nein ich leide sehr und frage. Es muss doch einen Weg für uns geben da so schnell wie möglich loslassen können. Er ist Seelsorger :Und macht alle schlecht auch mein Kinder wollen keinen Kontakt mehr,die freund manipuliert er .Lässt andere die dreckarbeit machen und dann Entsorgt.Der muss doch mal eine Strafe kriegen.Er ist Gott besessen und hat sich mit 55 Jahren missionieren lassen. Seiten ist er nur mit Gott und Kirche und seinen Glauben,Macht,Hörigkeit ,kein eigenständiges Leben und keine eigene Meinung.er unterbricht immer .Ich habe die Sprache verloren.Er sagt ohne Aufforderung zu wissen was der andere braucht,fühlt ,denkt. Ich komme mir wie in einer Einmann /Sekte vor. Die Beziehung ist durch. Bitte erklärt mir jemand, wir sind frei und doch leiden wir so sehr. Ich will auch wieder ohne an ihn zu denken weiter durch das Leben gehen. Das wünsche ich allen hier. Petra ….. Ich stehe mit meinen Namen dazu .LG aus Erfurt. PS; ich die 5jahre auf ein Ticktiergerät aufgenommen und die ganzen sms von Anfang bis zum Ende aufgeschrieben. Gute Nacht,

  7. Anna sagt:

    Hallo! Ich habe Eure Geschichten gelesen, die mich sehr berührten. Hier meine Geschichte.
    Mein Bruder hat vor drei Jahren eine Frau kennengelernt und geheiratet. Ich fand meine Schwägerin seit Anfang an sehr komisch: sie ist irgendwie hinterlistig, in Anwesenheit meines Bruders benimmt sie sich ganz anders als in seiner Abwesenheit, immer lügt und kann sehr meisterhaft ihre Lügen als die Wahrheit darstellen, ist kalt und gefühlslos, kann Kinder und Tiere nicht leiden, beleidigt und missachtet meine Eltern (sie besuchen sie ohnehin nicht oft), starrt einen manchmal minutenlang böse an, macht bösartige Sachen und gleichzeitig freundlich lächelt, wenn mein Bruder da ist, etc.
    Sie haben eine 2J. alte Tochter. Wenn mein Bruder nicht da ist, ist meine Schwägerin sehr grob mit dem Kind und vernachlässigt ihn. Wenn aber mein Bruder da ist, ist sie mit dem Kind sehr lieb, was sie sehr geschickt (aber nicht ganz authentisch) spielt. Sie hat keine Gefühle weder für das Kind, noch für meinen Bruder.
    Ich habe ein paar mal ihre Lugen entdeckt und sagte ihr, dass ich meinem Bruder darüber erzählen werde. Doch sie hat jedes Mal irgendwelche weitere Lügengeschichten erfunden, irgendwie alles umgedreht und mich als Lügnerin dargestellt. Obwohl ich fast 25 Jahe älter bin (meine Tochter ist fast so alt wie sie), scheint sie viel mehr lebenserfahrenere zu sein.
    Letztendlich sah das Alles so aus, als ob ich die arme Frau einfach aus irgendwelchem Grund bei meinem Bruder schlecht machen würde. Die schmerzhafte Folge ist, dass mein Bruder mich nicht mehr vertraut und glaubt mir kein Wort mehr.
    Wir (ich, meine Schwester, meine Eltern und einige unsere Verwandte, die meinen sehr netten Bruder wegen seinen fürsorglichen und hingebungsvollen Charakterzügen sehr lieben) merken, dass wir irgendwie für meinen Bruder fremd und unwichtig geworden sind. Wenn wir versuchen meinem Bruder mitzuteilen, dass seine Frau uns beleidigt, verteidigt er sie, glaubt nicht, dass solch eine nette Person einen beleidigen könne.
    Ich merkte schon früher, dass der Frau es nicht gefiel, dass er mich und meine Schwester sehr liebt. Sie versuchte uns zu entfremden. Da wir uns immer sehr liebten, könnte ich nie vorstellen, dass je so etwas passieren würde. Ich konnte nie verstehen, warum sie uns nicht mag: wir waren für die Familie immer da, haben sie immer (besonders finanziell) sehr stark unterstützt. Außerdem haben wir für sie, ob mit oder ohne Anlass, immer teure Geschenke (von unseren Ersparnissen) geschenkt, sie konnte alles von uns bekommen, brauchte nur zu wünschen. Obwohl sie nie gearbeitet hat und hat keinen Beruf, hat sie immer sehr hohe Ansprüche. Dabei sind wir nicht finanziell besser gestellt als mein Bruder; wir haben aber immer schwer gespart.
    Erst vor kurzem hat meine Freundin (Ärztin-Psychiater) mir erklärt, dass die Frau „perverse Narzissten“ ist – ein typischer, klassischer Fall. Danach habe ich viel über die Krankheit gelesen, beobachtete meine Schwägerin, und bin jetzt 100% überzeugt, dass sie tatsächlich diese Persönlichkeitsstörung hat. Leider konnte sie inzwischen meinen Bruder schon so manipulieren, dass er ihre „Sklave“ geworden ist. Er denkt wie sie, glaubt und vertraut sie 100%; für ihn ist sie ein idealer Mensch, er macht alles so wie sie es sich wünschen würde, er hat sich ganz verändert. All die für ihn wichtigen Dinge sind jetzt zweitrangig geworden. Wichtig sind für ihn jetzt nur die Bedürfnisse seiner Frau. Er ist begeisterter Kinderchirurg, mag die Kinder sehr, seine Arbeit machte ihm Spaß, jetzt interessiert ihn die Arbeit auch nicht mehr. Arbeitet nur fürs Geld.
    Ich würde nie glauben, dass sie der Massen meinen Bruder manipulieren kann, denn sie ist 11 Jahre jünger (also weniger lebenserfahren) als mein Bruder, sie hat durchschnittliche Intelligenz, sie ist hässlich und mein Bruder ist außergewöhnlich hübsch.
    Da mein Bruder trotz seiner hohen Intelligenz sehr naive und dazu noch sehr friedliche Person ist, habe ich Angst, dass dieser euphorische Zustand jahrelang dauern kann, bis irgendwann mein Bruder nicht mehr in der Lage wird (finanziell und seelisch) ihre Bedürfnisse zu befriedigen, wird für sie nicht mehr „nützlich“ und wird „weggeworfen“. Wie kann er dann das verkraften, ganzes Leben ihr zu widmen und im Alter verlassen zu sein?
    Nun meine größte Sorge: wie kann ich meinem Bruder über die Krankheit sagen. Er wird selbstverständlich daran nicht glauben, da er das wahre Gesicht (das wir schon lange kennen) seiner Frau nicht gesehen hat. Darf ich denn ruhig weiterleben, wenn mein Bruder in Gefahr ist?
    Nun habe ich diese sehr nützliche Seite entdeckt und habe große Hoffnungen hier mit Rat geholfen zu werden.
    Meine Frage an Männer: wie habt Ihr entdeckt, dass Eure Partnerin Narzisstin ist? Würdet Ihr es glauben, wenn jemand Euch darüber in der „harmonischen“ Phase sagen würde?
    Auch andere Betroffene, bitte hilft mir, was soll ich tun?
    Danke sehr.

    • Viktoria sagt:

      Hallo!
      Ich habe mir deine Geschichte durchgelesen und ich bin echt überrascht das die Frau deines Bruders es tatsächlich geschafft hat ihn so zu manipulieren (Im Bezug auf das Alter und die Lebenserfahrung). Ich hab noch nie einen solchen Fall erlebt und möchte es auch nicht erleben, denn deine Erzählung zeigt das es wirklich schwer ist mit so etwas umzugehen. Ich selbst bin jung und noch Schülerin, habe aber schon länger den Wunsch Psychologie zu studieren.
      Da ich dies noch nicht getan habe kann ich nur einige logische Lösungen aufzählen, wie du deine Bruder das wahre Gesicht seiner Frau zeigen kannst.
      Also. Erstmals empfehle ich dir ihm diesen Artikel zu zeigen. Vielleicht realisiert er dann langsam, dass dieses Verhalten auf seine Frau zutrifft.
      Zudem würde ich versuchen ihm ab und zu wieder zu erzählen wie seine Frau das Kind behandelt, zu häufig sollte dies nicht passieren damit der Kontakt zwischen euch nicht kaputt geht.
      Außerdem könntest du ihn wieder näher an seinen Beruf heranführen. Vielleicht habt ihr ja ältere Bilder, welche du ihm zeigen kannst. Bring ihm den Spaß an der Arbeit zurück!
      Ich hoffe ich konnte dir ein wenig helfen und ich würde mich freuen wenn du mir von dem weiteren Verlauf der Geschichte erzählst.
      LG Viktoria

      • Anna sagt:

        Hallo Viktoria, danke sehr, klug von Dir. Leider ist im Moment die Situation zwischen uns extrem angespannt. Er will mit mir (ich sei die Böse)nicht mehr zu tun haben. Ich kann gar nichts machen. Ich berichte weiter. LG.

    • Detlef Kiep sagt:

      Liebe Anna,
      in der „warmen Phase“ schrieb mir ein alter Freund und bekundete Skepsis gegenüber meiner damals neu in mein Leben getretenen Partnerin, die inzwischen für mich (nach 16 Jahren) als unfähig zu Empathie, Reue, Scham und Anstand erkennbar geworden ist. Wenn ein guter Freund nachdrücklich sein Gefühl und vielleicht auch Sorge um mich ausgedrückt hätte, ich bin sicher, schneller wäre mein Erkennen gekommen.
      Also im Klartext auf Deine Frage: nein, glauben geht so schnell sicher nicht, aber die Ansprache, wenn sie dringlich, emotional echt und so ist, hilft bestimmt! Der Abgrund, den Du siehst, ist für mich die Aufforderung für Dich, Deine Liebe zum Bruder maximal ins Leben zu bringen. Bleibe drann und sieh mit blutendem Herzen dem Gang der Dinge zu.
      Dein Beitrag berührt mich sehr und hätte meine Schwester vor vielen Jahren mein Verhalten gegenüber der narzistischen Frau, die mich benutzte, angesprochen, ich hätte hingehört!
      Also, nur Mut, und zwar direkt, ehrlich klar, alles, was Du fühlst, wahrnimmst, teile es ihm mit als DEINE Wahrnehmung!
      Zweite Antwort auf Deine Frage, wie ich denn den Charakter meiner Beziehungspartnerin erkannt hätte, durch schreckliches Leiden. Erleben, immer wieder. Das mir ein Shutz fehlte. Dazu recherchierte ich und dann gings klick, klick, klick, der Groschen fällt und es wird nicht leichter, aber ich tue jetzt mehr für mich und bediene weniger das kalte Herz. Je mehr Dein Bruder die Welt oder was auch immer ergreifend finden kann, es liebt in ihm, je weniger ist er meines Erachtens „gefährdet“.
      beste Wünsche!
      detlef

      • Anna sagt:

        Lieber Detlef, vielen herzlichen Dank. Ich war in einer tiefen Depression… glaubte nicht mehr, dass hier noch jemand mir schreibt… erst heute Deinen Kommentar gelesen.
        Du schreibst so ehrlich und besorgt.
        Leider glaube ich, ich habe den größten Fehler meines Lebens gemacht… Ich hatte sofort, direkt und ungeduldig reagiert … in der „verliebten “ Phase… und mein Bruder will nun keine Kontakte mit mir… was immer bei ihm schief geht, sei ich Schuld… ich „versuche die unschuldige, heilige Frau schlecht zu machen, weil ich sie nicht hübsch genug für meinen Bruder finde…“ und viele ähnliche Anschuldigungen… ich bin völlig verzweifelt …. weiß nicht wie weiter…
        so gerne hätte ich eine direkte Kontaktmöglichkeit mit Dir, wenn … Du es irgendwie erlauben … ermöglichen würdest… meiner Email Adresse: edwards_nl@yahoo.de.
        Liebe Grüße, Anna

    • Martina sagt:

      Hier frag ich mich wer narzisst ist. Die Schwägerin oder Sie. Meiner Meinung nach sind Sie die Kranke.

  8. Lieben, herzlichen Dank für diese Seite, denn bis vor ein paar Wochen dachte ich noch ich ticke nicht richtig. Seit sechs Jahren „kommuniziert“ er so mit mir, stell mich dann als „Schuldige“ hin wenn er einen Streit wegen einer Nichtigkeit vom Zaun gebrochen hat. Immer bin ich schuld, wenn wir streiten, er niieeee. Ich suche mir bereits eine Wohnung. Der Urlaub jetzt im Juni 2016 wird wohl unser letzter gemeinsamer sein. Noch in diesem Jahr werde ich wieder meine eigenen Wege gehen und darüber bin ich heilfroh, weil ich dieses Zuckerbrot- und Peitschenspiel so satt habe. Natürlich mache ich mir bereits Gedanken darüber und spüre in mich hinein weswegen ich einen Narzissten in mein Leben gezogen habe. Ich bin ihm fast dankbar, dass er mich wieder näher an mich und meine Seele herangeführt hat, auch wenn es mit großem seelischen Leid und fürchterlichen Ängsten verbunden war und ist. Manches verdrängt man eben so weit, dass man es alleine gar nicht mehr finden kann und vielleicht auch nicht will. Da ich als sehr sensitiver Mensch andere Menschen heilen kann und dies auch bereits tue, kann ich nun die Chance einen Narzissten getroffen zu haben und meine eigenen Erfahrungen und Einsichten ebenfalls in meine Heilsitzungen aufnehmen. Das Leben ist eben der beste Lehrer, da helfen tausend Seminare nichts. Nur, was ich selbst durchlebt habe, kann ich bei anderen auch nachvollziehen und das ist mittlerweile einiges, was mich das Leben gelehrt hat. Ich danke Gott für jede Heilung, die meine Seele erleben darf und wodurch ich dann anderen Seelen zeigen kann, dass sie es auch schaffen können.
    Mein großer Dank gilt hier ganz besonders Herrn Sven Grüttefien, der diese tolle Seite ins Leben gerufen hat. Seine Bücher als Downloads waren und sind mir eine große Hilfe.

  9. Roman sagt:

    Dieses Forum gefällt mir immer mehr; -)
    Ich werde immer schlauer.
    Ich hab mal eine Frage zu ein paar Sprüchen von einer ‚Narzisstin? “
    1.Spruch :(da waren wir gerade mal 1monat zusammen )
    NATÜRLICH BIN ICH KAPUTT SONST WÄRE ICH MIT DIR BESTIMMTHEIT NICHT ZUSAMMEN.
    2.Spruch :(nach ein halben jahr)
    BIS JETZT HAST DU NOCH WELPENSCHUTZ. .WARTE ERSTMAL AB BIS DU MICH RICHTIG KENNENGELERNT HAST.
    3.Spruch (nach eineinhalb Jahren )
    ICH HALTE AN DIR FEST DENN ICH WEISS DAS DU MIT MIR MEINEN WEG GEHEN WIRST UND WILLST
    4.Spruch :(nach eineinhalb jahren)
    DU HAST MEHR ZU VERLIEREN ALS ICH ,GLAUB MIR DAS. DU WIRST MEHR VERLIEREN

    Ist sie wirklich ein Narzisst? oder schlimmer. .?

  10. Marten sagt:

    Hallo zusammen,

    erst einmal einen herzlichen Dank für diese ausgesprochen hilfreiche Seite!
    Ich habe nach fünfjähriger Beziehung die Trennung von einer Narzisstin hinter mir, welche ich trotz all des Leidens stets sehr geliebt habe. Dementsprechend langwierig und schwierig war die Trennung in der Tat.
    Mittlerweile geht es mir (u.a. dank konsequenter Funkstille) wieder recht gut – Lebensmut, Optimismus, Humor und und der Glaube an mich selbst stellen sich wieder ein, mein Leben füllt sich wieder, und ich verarbeite diesen ganzen Kladderadatsch zusehends.

    Nun stellt sich mir jedoch die Frage, ob ein/e Narzisst/in all diese Manipulationen, Wutausbrüche, Demütigungen, Erniedrigungen, Verletzungen und Co. tatsächlich vorsätzlich und bei vollem Bewusstsein durchführt?

    Diesen Punkt kann ich mir immernoch nicht verinnerlichen, ich denke mir stets dass diese Taten aus dem Bauch heraus entstehen und dass sie nicht immer, aber in den meisten Fällen unbewusst so gehandelt haben könnte.

    Oder liege ich da wirklich falsch?

    Vielen Dank für einen Aufschluss!

    • Hallo Martin,
      das ist sicherlich von Situation zu Situation unterschiedlich. Zum Teil kann der Narzisst beleidigen, entwerten und erniedrigen, weil er einfach Lust dazu hat und es ihm Vergnügen bereiten. Dann hat er bewusst die Absicht, jemanden zu quälen, wobei man daran zweifeln darf, ob es ihm bewusst ist, was er damit anrichtet. In vielen Fällen muss er aber einfach nur seinen eigenen schmerzenden Gefühlen einen Raum geben, weil man ihn kritisiert oder missachtet hat, indem er sich unbewusst und aggressiv verhält. Der Narzisst kann sich seiner Handlungen bewusst sein, er ist sich aber selten bewusst oder es interessiert ihn einfach nicht, was er in anderen damit auslöst.

    • Anna sagt:

      Lieber Marten, ich freue mich sehr für Dich und für alle Betroffene, die irgendwie überwinden konnten. Nune meine Geschichte.
      Mein Bruder hat vor drei Jahren eine Frau kennengelernt und geheiratet. Ich fand meine Schwägerin seit Anfang an sehr komisch: sie ist irgendwie hinterlistig, in Anwesenheit meines Bruders benimmt sie sich ganz anders als in seiner Abwesenheit, immer lügt und kann sehr meisterhaft ihre Lügen als die Wahrheit darstellen, ist kalt und gefühlslos, kann Kinder und Tiere nicht leiden, beleidigt und missachtet meine Eltern (sie besuchen sie ohnehin nicht oft), starrt einen manchmal minutenlang böse an, macht bösartige Sachen und gleichzeitig freundlich lächelt, wenn mein Bruder da ist, etc.
      Sie haben eine 2J. alte Tochter. Wenn mein Bruder nicht da ist, ist meine Schwägerin sehr grob mit dem Kind und vernachlässigt ihn. Wenn aber mein Bruder da ist, ist sie mit dem Kind sehr lieb, was sie sehr geschickt (aber nicht ganz authentisch) spielt. Sie hat keine Gefühle weder für das Kind, noch für meinen Bruder.
      Ich habe ein paar mal ihre Lugen entdeckt und sagte ihr, dass ich meinem Bruder darüber erzählen werde. Doch sie hat jedes Mal irgendwelche weitere Lügengeschichten erfunden, irgendwie alles umgedreht und mich als Lügnerin dargestellt. Obwohl ich fast 25 Jahe älter bin (meine Tochter ist fast so alt wie sie), scheint sie viel mehr lebenserfahrenere zu sein.
      Letztendlich sah das Alles so aus, als ob ich die arme Frau einfach aus irgendwelchem Grund bei meinem Bruder schlecht machen würde. Die schmerzhafte Folge ist, dass mein Bruder mich nicht mehr vertraut und glaubt mir kein Wort mehr.
      Wir (ich, meine Schwester, meine Eltern und einige unsere Verwandte, die meinen sehr netten Bruder wegen seinen fürsorglichen und hingebungsvollen Charakterzügen sehr lieben) merken, dass wir irgendwie für meinen Bruder fremd und unwichtig geworden sind. Wenn wir versuchen meinem Bruder mitzuteilen, dass seine Frau uns beleidigt, verteidigt er sie, glaubt nicht, dass solch eine nette Peron einen beleidigen könne.
      Ich merkte schon früher, dass der Frau es nicht gefiel, dass er mich und meine Schwester sehr liebt. Sie versuchte uns entfremden. Da wir uns immer sehr liebten, könnte ich nie vorstellen, dass je so etwas passieren würde. Ich konnte nie verstehen, warum sie uns nicht mag: wir waren für die Familie immer da, haben sie immer (besonders finanziell) sehr stark unterstützt. Außerdem haben wir für sie, ob mit oder ohne Anlass, immer teure Geschenke (von unseren Ersparnissen) geschenkt, sie konnte alles von uns bekommen, brauchte nur zu wünschen. Obwohl sie nie gearbeitet hat und hat keinen Beruf, hat sie immer sehr hohe Ansprüche. Dabei sind wir nicht finanziell besser gestellt als mein Bruder; wir haben aber immer schwer gespart.
      Erst vor kurzem hat meine Freundin (Ärztin-Psychiater) mir erklärt, dass die Frau „perverse Narzissten“ ist – ein typischer, klassischer Fall. Danach habe ich viel über die Krankheit gelesen, beobachtete meine Schwägerin, und bin jetzt 100% überzeugt, dass sie tatsächlich diese Persönlichkeitsstörung hat. Leider konnte sie inzwischen meinen Bruder schon so manipulieren, dass er ihre „Sklave“ geworden ist. Er denkt wie sie, glaubt und vertraut sie 100%; für ihn ist sie ein idealer Mensch, er macht alles so wie sie es sich wünschen würde, er hat sich ganz verändert. All die für ihn wichtigen Dinge sind jetzt zweitrangig geworden. Wichtig sind für ihn jetzt nur die Bedürfnisse seiner Frau. Er ist begeisterter Kinderchirurg, mag die Kinder sehr, seine Arbeit machte ihm Spaß, jetzt interessiert ihn die Arbeit auch nicht mehr. Arbeitet nur fürs Geld, das er für sie ausgeben kann.
      Ich würde nie glauben, dass sie der Massen meinen Bruder manipulieren kann, denn sie ist 11 Jahre jünger (also weniger lebenserfahren) als mein Bruder, sie hat durchschnittliche Intelligenz, sie ist sehr hässlich und mein Bruder ist außergewöhnlich hübsch.
      Da mein Bruder trotz seiner hohen Intelligenz sehr naive und dazu noch sehr friedliche Person ist, habe ich Angst, dass dieser euphorische Zustand jahrelang dauern kann, bis irgendwann mein Bruder nicht mehr in der Lage wird (finanziell und seelisch) ihre Bedürfnisse zu befriedigen, wird für sie nicht mehr „nützlich“ und wird „weggeworfen“. Wie kann er dann das verkraften, ganzes Leben ihr zu widmen und im Alter verlassen zu sein?
      Nun meine größte Sorge: wie kann ich meinem Bruder über die Krankheit sagen. Er wird selbstverständlich daran nicht glauben, da er das wahre Gesicht (das wir schon lange kennen) seiner Frau nicht gesehen hat und diese Art von Persönlichkeitsstörung haben meistens die Männer. Darf ich denn ruhig weiterleben, wenn mein Bruder in Gefahr ist?
      Nun habe ich diese sehr nützliche Seite entdeckt und habe große Hoffnungen hier mit Rat geholfen zu werden.
      Meine Frage an Männer: wie habt Ihr entdeckt, dass Eure Partnerin Narzisstin ist? Würdet Ihr es glauben, wenn jemand Euch darüber in der „harmonischen“ Phase sagen würde?
      Auch andere Betroffene, bitte hilft mir, was soll ich tun?
      Danke sehr.

  11. Klingbeil sagt:

    Schweigen als Selbstschutz funktioniert nicht.Wenn man von einem N. , weil man keinen anderen Ausweg mehr weiss, weil alle anderen Strategien und glaubt mir, ich habe jegliche Art, auf diesen Missbrauch zu reagieren ausprobiert, Schweigen reizt einen N. bis aufs Blut.Denn dann steht er nicht mehr im Mittelpunkt, er ist mit sich allein und kann seine Spielchen nicht mehr spielen. Das lässt sich solch ein Mensch nicht lange bieten. Er wird drohen, erpressen oder jammern, aber er wird es nicht hinnehmen. Meine Jahrzehnte lange Erfahrung.In der Kindheit, im Beruf und in der Ehe. Wehe dem, der einen Narzissten ignoriert.

    • Schweigen ist im Umgang mit einem Narzisst sicherlich auf Dauer keine Lösung. Aber in manchen Gesprächs-Situationen kann Schweigen als Instrument eingesetzt werden, um damit auf unbewusste Weise die Ablehnung seiner Argumente anzudeuten oder auf die beleidigenden Untertöne nicht zu reagieren. Das Gespräch sollte dann einfach an einer anderen Stelle fortgesetzt werden.

      • Sono sagt:

        Gespräch mit einem Narzissten? An anderer Stelle fortsetzen? Geht hier gar nicht! Gespräche werden sofort unterbrochen mit „das diskutiere ich mti dir nicht“ „ich habe kein Zeit um SO WAS zu diskutieren“ „mit dir kann man eh nicht sprechen, du willst nur streit“ etc…

    • Fera sagt:

      Ich habe es auch versucht zu schweigen und nur um mich leider zu sehen, hat er mir den Couchtisch gegen meine Beine getreten. Um mir ganz deutlich zu machen, dass er das Gespräch und mich bestimmt, hat er den Tisch solange gegen meine Beine gedrückt bis ich ihm deutlich gemacht habe, dass er Recht hat.
      Dabei weiß ich bis heute nicht, worum es überhaupt ging.

  12. marcor sagt:

    Hallo!

    Ich habe da mal die ein oder andere Frage bzgl. Kommunikationstechniken … weiter unten.

    Meine Beziehung mit einer (aus meiner Sicht) „auffälligen“ Partnerin dauerte 1 1/2 Jahre. Ich denke es ging so in Richtung Narzissmus/Borderline. Die Trennung ist jetzt 9 Monate her und es geht mir auch schon etwas besser. Es ist echt phänomenal, dass ich das, was hier im allgemeinen beschrieben wird, fast zu 100 % in ähnlicher Weise selbst erlebt habe und dennoch hin und wieder an meiner eigenen Entscheidung, mich von ihr zu trennen, zweifel.

    Ihre Tochter warnte mich damals schon in der Wolke-7000-Phase mit den Worten „Pass auf, Mama hat IMMER RECHT – wenn nicht, ist der Teufel los!!!“ Ich dachte nur „na ja, Kinder ;-)“
    Interessanterweise sagte meine damalige Freundin in dem Zusammenhang fast zeitgleich vor dem ersten Freundeabend zu mir „Anette (ihre Freundin) hat mich vor Dir gewarnt“. Ich daraufhin „öh, als ich sie neulich kurz kennenlernte, hatten wir uns richtig nett unterhalten. Was hat sie denn gesagt?“. Meine Ex erwiderte „Ich habe ihr nur anvertraut, dass DU ja eh IMMER RECHT hast. Und da sagte sie, ich möge mir doch gut überlegen, ob ich nur mit Dir zusammen bin, weil ich keinen besseren finde“. Ich für mein Teil war ziemlich verblüfft, hatte keine Lust mehr auf den Freundeabend, wurde aber „zum Glück“ tatsächlich krank und ging nicht hin.

    Eine ähnliche Geschichte kurz vor einer gemeinsamen Feier mit den Eltern (Silvester 2014). Ich hatte vorher wenig Kontakt zu den Eltern.
    Ein Tag vor Silvester sagte meine damalige Freundin maximal empathiefrei zu mir „Du, meine Eltern haben mir heute erstmal unmissverständlich klargemacht, dass Dein Bruder der bessere Partner für mich ist“. Selbst ihrer Tochter, die im Türrahmen stand, fiel die Kinnlade herunter. Ich ging trotzdem zu der Silvesterfeier, fühlte mich aber nicht wirklich wohl.

    Meine Fragen:

    Bilde ich mir nur ein, dass dieses Verhalten manipulativ und missbräuchlich ist?

    Sollte ich es mir nicht einbilden, wie würdet ihr das Verhalten beschreiben?

    Ich hatte jeweils versucht, ihr meine Gefühle diesbezüglich klarzumachen, doch vielmehr als ein Schulterzucken kam nicht. Nach Konflikten sagte sie eh immer, sie bräuchte nicht darüber reden.

    Schöne Grüße

    marcor

    • Alex sagt:

      @ marcor

      NATÜRLICH ist dieses Verhalten manipulativ und missbräuchlich!
      So sind Narzissten nun mal. Sie manipulieren, missbrauchen, und das Alles komplett empathielos!

      Wieso zweifelst Du Dich trennen zu wollen? Denke aus dem Gleichen Grund wie ich es gemacht habe. Aber geh mal in dich und frag Dich ernsthaft „Was hat diese Person jemals für mich/uns getan?“ Wenn Du da mal länger drüber nachdenkst, wirst du zu dem ergebnis kommen, dass nichts dahinter ist und die Bez eh keinen Sinn hat.
      Bei mir hat’s lange gedauert, aber sei doch mal ehrlich, wenn alles ok ist, denkst Du über sowas erst garnicht nach!

      Einem narzisstischen Partner die eigenen Gefühle klarzumachen… da ist es einfacher einen Flux-Kompensator zu bauen. Die sind empathielos, die wollen nicht verstehen, was man für sie empfindet und können damit auch nicht umgehen!

      Ich habe den Schritt gewagt und sie in den wind geschossen; war Alles Andere als einfach und ich knabber heute noch daran, ABER langfristig ist das nicht nur das beste, sondern auch die einzig logische Entscheidung.

      Von daher mein Rat:
      Lauf weg,so schnell du kannst und brech den Kontakt ab, bevor es richtig schlimm wird.

      • marcor sagt:

        Hallo Alex,

        vielen Dank für Deine sehr inspirierende Antwort!
        Manchmal tut es einfach gut, schwarz auf weiss zu lesen, dass andere genauso denken. Ich habe sie vor ca. 9 Monaten verlassen und verarbeite die Trennung noch immer. Obwohl es eine meiner größten Herausforderungen in meinem Leben war (und immer noch ein wenig ist), bin ich auf der anderen Seite dankbar dafür, dass ich dadurch gewachsen bin. Zugegebenermaßen wäre ich in der Zeit aber gerne etwas schmerzfreier gewachsen 😉

        Mir hat diese Seite sehr geholfen!

        Ich weiß ja nicht, wie lange Deine Trennung her ist, aber ich hoffe, dass auch Du nicht mehr allzu lange daran knabbern wirst.

        Herzlichst
        Marcor

        • Alex sagt:

          2,5 Monate, also noch mittendrin!

          • marcor sagt:

            … ja, da bist Du wirklich noch mittendrin. Ich hoffe, dass Du da emotional schneller rauskommst als ich.
            Auf der Seite borderline.org wird beschrieben, dass Männer bei einer Beziehung zu einer Borderlinerin ca. bis zu 2 Jahre benötigen, um darüber hinwegzukommen. Frauen brauchen nach so einer Beziehung mit einem Borderliner ungefähr die Hälfte der Zeit. Und ich denke, dass es bei Narzissmuss ähnlich verläuft . Je nachdem wie lange die Beziehung andauerte und wie hoch die Eigenanteile an der Geschichte sind, bzw. die Bereitschaft und psychische Kraft zur Verarbeitung.
            Gerade weiblicher Narzissmuss und Borderline ähneln sich nach meinen Erfahrungen zumindest symptomatisch oft sehr Aber es gibt ja auch nicht den typischen Borderliner/Narzissten. Es sind im Endeffekt ja auch nur Worte um bestimmte Ansammlungen von Verhaltensphänomenen zu beschreiben. Obwohl ich in 10 Jahren Kinder- und Jugendhilfe sowie 7 Jahren Suchthilfe schon viele Menschen mit Persönlichkeitsstörungen kennenlernte, habe ich es bei meiner damaligen Freundin erst nach ca. drei Monaten in Betracht gezogen, dass da etwas faul ist.

    • Bettina sagt:

      Realität! Nichts ist eingebildet!
      Es liegt nicht an Dir!
      Vertraue auf Dich und sei dankbar, dass Dir die Trennung gelungen ist.
      Im schlimmsten Fall kann man das eigene Leben verlieren aufgrund der Machenschaften dieser bösartigen Geschwüre.

      • marcor sagt:

        Hallo Bettina,

        Danke für Deine Antwort, vom Verstand her ist es mir meistens auch klar, aber es war für mich manchmal schon sehr hart zu spüren, dass die ganze Angelegenheit einen suchtmäßigen Charakter angenommen hatte.
        Ich habe diese schwer nachweisbaren Psychospielchen phasenweise wie eine Vergewaltigung meiner Seele empfunden und mich doch nicht trennen können. Und als Mann habe ich mich nur mit sehr wenigen vertrauten Menschen darüber austauschen können – weniger aus einem männlichen Schamgefühl heraus, sondern weil vielen meiner Freunde, insbesondere den männlichen nicht bewusst ist, dass eine Trennung von einer toxischen Persönlichkeit, wie Du schon schriebst, lebensgefährlich sein kann und mit einer normalen Trennung nicht zu vergleichen ist. Auf der anderen Seite können Narzissten/Borderliner etc. manchmal auch unbewusst die „besten“ Therapeuten darstellen, auch wenn sie von ihrem Glück nichts wissen 😉 Denn sie stoßen einen förmlich mit der Nase auf eine der wichtigsten Fragen überhaupt: Liebe ich mich selbst … genug?
        Aber das ist hier ja auch schon unter „Narzissmus als Chance“ sehr gut dargestellt.

        Herzliche Grüße
        marcor

      • Marion sagt:

        Das sind keine „bösartigen Geschwüre“ sondern kranke Menschen, verdammt nochmal!!
        Natürlich ist das Mist, was da abgezogen wird. Aber was will man denn auch erwarten? Diese Menschen haben auch ANGST, und daraus resultieren viele der Verhaltensweisen obwohl die Angst unterschwellig ist und nicht bewusst!
        Anstatt jetzt ständig die Narzissten zu beschuldigen und suf ihnen rumzuhacken sollte man sich vielleicht mal deren Vergangenheit ansehen, vor allem die Kindheit.
        Und, was noch wichtiger ist, sich selbst mal fragen warum man sich so behandeln lässt.
        Das tut nämlich weh, wenn man sich eingestehen muss, dass nicht nur der andere schuld ist. Ich weiss das aus eigener Erfahrung und ich bin eher auf mich selbst sauer und von mir enttäuscht, als alles nur dem Narzissten anzuhängen.

        • Planlos sagt:

          Ich befürchte, das möchte hier niemand lesen. Im Grunde hat dieser Blog und viele Foren, die man hin und wieder im Internet zu diesem Thema findet, nur eine Funktion. Es ist wohl eine Art von Wut- und Trauerarbeit, es ist die Möglichkeit mit Gleichgesinnten zu Jammern und zu Klagen, da vermutlich die Welt offline, nicht wirklich Verständnis aufbringt und vielleicht reagiert, wie wir beide. Es geht hier nicht um eine ernsthafte, logische Auseinandersetzungoder gar um Therapie, sondern um Verarbeitung und Abreaktion, wie gesagt. Lassen wir das den Leuten und ziehen unserer Wege.

          • marcor sagt:

            Hallo Marion und Planlos,
            vielen Dank für eure kritischen aber letztendlich konstruktiven Impulse. Ich „befürchte“, sowas wollen und sollten hier auch viele Bloguser hören. Dass sich auch „Opfersopfer“ aufregen, finde ich akzeptabel und als erste Reaktion auch gesund. Denn wenn ich über einen Stein stolpere, der gar nicht dorthin wollte, wo er lag, kann ich mich ja trotzdem auch im ersten Moment über den Stein aufregen und vielleicht sogar noch mal „nachtreten“ – zugegeben, ist ’ne etwas alberne Metapher, aber irgendwie passend. Denn dem Stein tut’s nicht weh und unsereins umso mehr 😉 Wenn ich dann aber nicht irgendwann mein (Geh-)Verhalten überprüfe und weiterhin über den Stein/den toxischen Partner schimpfe, dann wird’s irgendwann so richtig albern.
            Man darf auch nicht vergessen, dass Narzissten/Borderliner auch bei „gesunden“ Partnern eine Art Sucht auslösen können. Wieder ein metapherhaftes Beispiel: ich hatte in der Suchthilfe eine heroinabhängige Frau betreut, die als ahnungslose Jugendliche (aus einem relativ normalen Elternhaus) von ihrem Freund ganz geschickt und heimlich drogenabhängig gemacht wurde. Sie war jahrelang voll drauf und liebte den Stoff. Bevor ich meine letzte o.g. Freundin kennenlernte, hatte ich aufgrund psychosomatischer Störungen fundierte Therapieerfahrungen gemacht und beruflich viele Menschen mit Persönlichkeitsstörungen lange Zeit betreut. Trotzdem schützte es mich nicht vor so einer Missbrauchsbeziehung. Meine damalige Partnerin konnte ihre Psychospielchen so perfekt inszenieren, dass ich an meinem eigenen Verstand zweifelte und meiner eigenen Wahrnehmung nicht mehr gänzlich traute. Gute Freunde haben dieses Spiel jedoch durchschaut und mich gewissermaßen gerettet.
            Ich finde es mehr als bemerkenswert – um nicht sogar zu sagen maximal weise, wenn man als emotionales Missbrauchsopfer echtes Verständnis für den Täter aufbringen kann. Manchmal kann sich aber sogar dahinter auch das alte co-abhängige Helfersyndrom-Lied abspielen, welches da z.B. lauten könnte: „Oh, Narziss, keiner kennt Dich so wie ich, drum liebe mich – denn ich lieb Dich!“ … oder so 😉
            Ich habe mich nach dieser suchtmäßigen Beziehung so oft so geschickt selbst betrogen, dass ich es nicht für möglich gehalten hätte. Einfach weil ich voll drauf war! Das Bild, welches mir meine damalige Partnerin von mir in der Idealisierungsphase gemalt hatte, entsprach meinem eigemtlich robusten Selbstbild nicht nur sehr genau – nein, es übertraf es um ein vielfaches. Ich fühlte mich mehr als angenommen und sah geblendet über meine eigentlich großen Zweifel über ihre Überbewertung meiner Person hinweg. Das zu erkennen, tat wirklich weh. Und meine Scham über meine ganz offensichtlich immer noch großen verdeckten seelischen Defizite war sehr groß. Doch ich stehe heute dazu und somit zu mir selbst.

            Ich wünsche euch allen alles Liebe 🙂

          • Marion sagt:

            Hey Planlos

            Naja ich kann es ja verstehen. Es tut ja auch verdammt weh, wenn das ganze Umfeld mit „selbst schuld, warum bist du bei ihm geblieben?“ reagiert. So geht es mir ja auch. Aber gerade weil man sich selbst genau DAS immer wieder gefragt und keine Antwort gefunden hat, tut es überhaupt weh. Man ist gekränkt, fühlt sich abgelehnt, weil „ER mich NICHT wollte“!! Und genau so fühlt sich der N. sein ganzes Leben lang und aus diesen Annahmen resultieren die Verhaltensweisen.
            Ich für meinen Teil habe jetzt immer wieder versucht, einen Wechsel der Perspektive zueinzunehmen. Wenn ich mir immer wieder sage „er hat mich nie geliebt“ dann schmerzt das. Ganz anders fühlt es sich an, wenn ich sage „er hat mich nicht geliebt, weil er nicht lieben kann“
            Oder auch „Er hätte mich vielleicht geliebt, wenn er zur Liebe fähig wäre“
            Damit nehme ich die Last von meinen Schultern, dass es an MIR gelegen hat, dass es nicht geklappt hat. Natürlich bin ich immer noch traurig, dass es so gelaufen ist und es tut auch noch weh. Aber ich kann allmählich diese Hassgefühle ablegen, und ihn so sehen wie er ist. Ein Mensch der durch falsche „Erziehungsmethoden“ in die Hölle gestürzt wurde und sie bis an sein Lebensende nicht verlassen kann, weil er sie immer in sich tragen wird.
            LG Marion

          • Treim sagt:

            Hallo, ich befürchte, ich muss mich PLANLOS anschliessen. Eine Seite wie diese kann letztlich nur dazu dienen, sie bei Gleichbetroffenen „auszukotzen“ und über das, was man erlebt hat oder gerade erlebt auszusprechen. Eine Therapie kann es nicht sein, die gibt es auch gar nicht. Ich selbst bin betroffen durch meine Mutter, die mich meine gesamte Kindheit, Jugend und bis ins junge Erwachsenenalter narzißtisch terrorisiert hat. Damals habe ich das nicht verstanden, ich dachte, es wäre mein Leben, so bin ich nunmal, alles was sie über mich gesagt hat, wie sich mich behandelte usw. wäre wohl schon richtig gewesen, kurz, ich hielt mich selber für einen „schlechten“ Menschen, der im Leben keinen Fuss auf den Boden bekommt und der es nie zu was bringen wird. Jahrzehnte habe ich unbewusst mit der narzißtischen Misshandlung gelebt, wusste es nicht besser. Erst seit einigen Jahren, als der Kontakt zu meinen Eltern und damit auch zu „ihr“ intensiver wurde, weil ich mich um beide kümmern muss, da Vater demenzkrank ist und sie auch gebrechlich, merkte ich an stetig wiederkehrenden Handlungsmustern und Verhaltensweisen plötzlich, was damals geschah. Ich erlebte regelmässige Dejavús und geriet wieder in ihre Fänge. Wieder versuchte sie mich einzufangen und zu manipulieren und zu instrumentalisieren. Als sie mich dann vor knapp eineinhalb Jahren schlagen wollte und mich mit den (von damals bekannten) Drohgebährden und Ankündigungen von irgendwelchen Konsequenzen wegen einer Nichtigkeit anbrüllte und verbal verletzen wollte, erkannte ich aufeinmal, was eigentlich mit mir los war. Auch wenn ich heute froh bin, auf eine Seite wie diese gestossen zu sein, hat es mein Leben nicht gerade leichter gemacht. Denn nun kämpfe ich jeden Tag damit zu versuchen, alles irgendwie aufzuarbeiten. Nun verstehe ich auch, warum ich in der Partnerschaft immer wieder an Menschen geriet, die so waren wie „sie“, auch immer nur Freunde und Bekannte hatten, die irgendwie immer an mir herummanipulierten und schraubten. Ich wusste es ja nicht anders. Liess mich erniedrigen und dachte, die werden schon irgendwie recht haben, bist ja auch ein schludriges Aas. Danach ging ich in die Offensive, bis hin zu entsetzlichen Konfrontationen die natürlich alle bei ihr ins Leere liefen. Wie soll es auch anders sein bei einem Narzisten. Ich habe auch danach noch viele Fehler gemacht, weil ich dachte ich müsste mich in einer Art und Weise „rächen“ was natürlich vollkommener Unsinn ist. Ich hatte Kontakt zu ehemaligen „Katastrophen“ und dachte, ich müsste sie zur Rede stellen. Alles vergebens wie ich heute weis. Auch habe ich offen versucht, das Ganze zu thematisieren. Aber wer weiss, wie perfekt Narzisten in der Umwelt ein Scheinbild von sich aufbauen und auch über Jahrzehnte halten können, der weiss, wie sinnlos ein solches Unterfangen ist. Ich bin samt und Sonders nur auf Unverständnis bei Verwandten, Bekannten, Freunden und Leuten von früher gestossen. Auch was narzistische Partnerschaften anging. Überall hiess es „wie meinst Du das ?“ oder „wie kannst Du nur so über sie/ihn reden/denken, er/sie ist so ein netter Mensch, sei nicht so undankbar, das alles bildest Du Dir nur ein, sei mal ein Mann…usw“…..
            Ich bin 46 Jahre alt und weiss, dass ich das für den Rest meines Lebens mit mir herumschleppen werde müssen und dass ich es niemals loswerden kann. Auch, wenn es Seiten wie diese gibt. Dennoch bin ich dankbar, dass ich dadurch erstmal kapiert habe, warum ich heute so bin, wie ich bin.

          • Gudrun sagt:

            @Treim, doch ich meine, es gibt eine Therapie.

            Selber die Glaubenssätze aufdecken zu lasen, die es mit verbesserten zu überschreiben gilt. Die Denkmuster, die einen in diese Lage gebracht haben mit kluger Therapeutischer Hilfe zu hinterfragen, ob sie überhaupt so richtig sein können.

            Mir hilft´s jedenfalls. Wir können aus unserem Gefängnis raus.

        • Lea sagt:

          Hallo Marcor.
          Gruselig, dass ich vieles von dem was du geschrieben hast, aus meiner Biografie stammen könnte. Unfassbar, dass man Liebe für so einen Menschen empfunden hat. Heute tut er mir leid. Ich versuche trotzdem, seine Situation und problematische Kindheit zu verstehen – bin aber nicht mehr gewillt, sie ausbaden zu müssen.

          Ich hoffe, du bist stark geblieben!

          Viele Grüße

          • marcor sagt:

            Hallo Lea,

            und dabei beschleicht mich heute noch manchmal das Gefühl, dass ich das ein oder andere vielleicht zu eng gesehen habe. Gute Freunde und meine Familie bestätigten mir jedoch zu oft, dass ich im Grunde aber richtig lag und die Beziehung nicht zuretten war.
            Es waren halt oft sehr schwer nachweisbare Manipulationen, die mir zeitweise echt zu schaffen machten.
            Inwiefern hattest Du denn ähnliche Erfahrungen? Vielleicht kannst Du ein/zwei Beispiele nennen..?

            Herzlichst
            Marc

  13. Ines Funke sagt:

    Das ist ja unglaublich. Ich bin seit fast zwanzig Jahren mit einem Narzissten zusammen und dachte wirklich immer, es ist alles mein Problem. Es trifft alles zu: von Beginn bis jetzt. Erst die Begeisterung und Verblendung, jetzt das Erwachen. Da ich selbst ein sehr geringes Selbstwertgefühl habe, hat natürlich anfangs alles gepasst. Jetzt bin ich aber am Aufräumen. Das wird sicherlich hart. Aber es war unglaublich hilfreich, auf diese Seite gestoßen zu sein. Jetzt weiß ich, das nicht alles meine Schuld ist. Ich habe keine Angst mehr vor seinen Reaktionen, wenn ich denn mal den Mund aufmache. Ich verstehe jetzt, was dahinter steckt und kann mit einigen Dingen anders umgehen und an mir selbst wachsen.
    Vielen Dank für die Beiträge.

  14. Eddy sagt:

    …und wieder lande ich auf diesen Seiten und verstehe die Welt nicht mehr….warum hab ich es noch immer nicht geschafft, mich von ihm zu lösen-?
    Dass ich einen Narzissten liebe, weiß ich mittlerweile und dennoch hab ich es nicht begriffen, wie ich mich von ihm lösen kann.
    Zur Zeit unseres Kennenlernens, steckte ich mitten in der Trennung meines ex Mannes. ich hatte herausbekommen, dass er mich über 4 Jahre lang betrog ( er ist Bauleiter europaweit) meine Kinder waren zu der Zeit, als seine andere Beziehung begann 8 und 10 ….ich blieb trotz der extremen Eheprobleme bei ihm.
    DANN lernte ich IHN über facebook kennen. wir schrieben ca. 4monate miteinander und lernten uns erst einmal nur so kennen und obwohl er 13 Jahre jünger war, wollten wir uns sehen. selbst das Treffen war ohne Hintergedanken, da wir immer noch auf einer Freundschaftsbasis kommunizierten. was soll ich sagen…..ich kam, sah ihn und blieb…innerhalb 1 Woche war ich Hals über Kopf verliebt in ihn…
    nach meiner Trennung zog ich in die nächste stadt.er zog dann ungefähr nach 1 1/2 zu mir und meinen Kindern….sie hatten ihn damals auch sofort liebgewonnen und sahen in ihm den immer gewünschten Papa. tja, allerdings, schlich sich dann doch relativ schnell der Alltag ein und alles begann sich zu verändern.
    ich muss dazu sagen, dass wir beide Rentner sind ( er durch einen schweren Unfall und ich durch Krebs) wir waren 24 Std. zusammen und dass sich da schnell Alltag und Frust einstellen kann ist selbstredend.
    da ich nicht von hier stamme, hab ich leider noch keine Freunde hier. er selbst hat auch keine, (aber er hatte ja mal sooooo viele)
    >seine Maske fiel dann relativ schnell und dann erging es mir wie so vielen hier von euch
    ….was dann folgte, wissen alle betroffen nur zu gut.
    im Februar 2015 gab ich ihm dann endlich die whg-kündigung und von diesem Tag an veränderte er sich abermals….alles was dann passierte wollte ich nicht wahrhaben, Warnungen meiner Kids versuchte ich zu ignorieren und verteidigte ihn noch…..ich verstand die Welt nicht mehr und fing an im Netz nach Hilfe und Erklärung zu suchen. und eines Tages kam ich auf einer Seite an, die mich schaudern ließ.
    woran erkenne ich einen Psychopathen/ Narzissten….an ca. 20 Anzeichen konnte ich ihn sofort erkennen und war geschockt und verunsichert. meine suche verstärkte ich nun auf diesem Gebiet und je mehr ich las, desto schlechter ging es mir. ich wollte und will auch jetzt im mom noch immer nicht glauben oder wahrhaben, dass es leider die Realität ist und ich einem solchen ungeheuer erlegen bin.
    mittlerweile wohnt er seit Juli 2015 in seiner eigenen Wohnung hier und trotz des herbeigesehnten Auszuges, sehe ich ihn dennoch fast jeden Tag und nichts hat sich geändert.
    er erwähnte z.b. an unserem 3 Jahrestag, dass er sich dann doch vom Kopf her trennt, obwohl sein Herz für mich weiter schlägt.
    Jan.2016—-ich bin nur noch ein seelisches wrack. Noch immer bin ich von ihm gefangen und leide so sehr.
    Seine letzten demütigenden Aktionen fanden von Heilig Abend bis Neujahr statt.
    Es sollte ein harmonisches Fest werden, nachdem wir uns in den letzten 2 Monaten recht gut verstanden hatten. Ich war wieder Feuer und Flamme und plante für uns Weihnachten.
    Tja, er war allerdings der Meinung, mir Heilig Abend kurz vor dem Abendessen, sagen zu müssen, dass seine Ex später noch hinzukommt, weil sie nicht allein sein soll an diesem Tag.
    Wer dann von diesem Zeitpunkt bis zum 2 Feiertag alleine war, war ich!!!
    Ich hatte den Ärger und die Trauer schon wieder geschluckt, lag doch noch Silvester vor uns.
    Aber auch hier sollte ich mich täuschen. Den Jahreswechsel verbrachte er schließlich mit seiner Ex bei irgendwelchen schrägen Kiffer Typen. Dementsprechend war auch der Neujahrstag. Wir sahen uns letztendlich am 2.1 abends.

    Keine Entschuldigung, keine Reue, kein Empfinden wie es mir wohl gehen mag, nichts kam!!!
    Wir haben wieder einmal den kompletten Schlussstrich gezogen (oder besser gesagt, ich musste mich damit abfinden) und ich komme einfach nicht damit klar. ich weine seit Wochen, aber heut ist es so dermaßen schlimm….alles tut mir weh dabei, ich verkrampfe, bekomme kaum Luft. keine Ablenkung gelingt, überall ist nur er in meinem Kopf.
    Ich quäle mich immer mehr…mir wurden endlich die Augen geöffnet und ich sehe der Realität ins Auge, aber trotz der bitteren Erkenntnis, will ich es nicht glauben und annehmen. Ich liebe ihn und selbst jetzt weiß ich nicht warum ich das denke. Ich bin so manipuliert, gedemütigt, enttäuscht und verletzt worden, dass ich in einem noch viel tieferen loch stecke, als zur Zeit unseres Kennenlernens.
    Besonders schlimm ist es für mich, dass ich nichts machen kann, außer ihn gehen zu lassen. Wozu kämpfen? er ändert sich nie….all das weiß ich und mein Verstand belehrt mich diesbezüglich auch, aber das Herz ist stärker und lässt den Verstand einfach nicht weit genug nach vorn durchdringen…..ich kann einfach nicht mehr

    • Hanni sagt:

      @ Eddy

      Bei mir war der Verlauf ähnlich.

      Obwohl ich z.B. hier auf dieser Seite Hilfe und rationale Erklärungen gefunden hatte, blieb der Stich im Herz, der Schmerz, der Kummer.

      Hilfe hab ich im Forum „Trennungsschmerzen.de“ gefunden, dort konnte ich unzählige ähnliche Berichte lesen und tausche mich mittlerweile mit anderen Betroffenen aus. Man kann als Gast lesen und schreiben ohne sich registrieren zu müssen.

      Probier´s mal aus. Hilft sehr! Versprochen!

      Hanni

    • Marion sagt:

      Hallo Eddy

      Ich möchte Dir mal das Buch von Wendy Behary „mit Narzissten leben“ empfehlen. Mir persönlich hat es viele Fragen beantwortet.

      LG
      Marion

    • Mia sagt:

      Hallo Eddy. Mich hats grad geschaudert. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass man (hier) jemanden mit diesem Namen findet? (Mein Mann hat eine narzisstische Persönlichkeitsstörung und heisst Eddy.) Das ist aber ein Fakename und nicht seiner, oder? Falls letzteres zutrifft…oha.

  15. Nicky sagt:

    Ich kenne das auch. Ich hatte 21 Jahre eine narzisstische „Freundin“, für die war ich da immer auf Abruf. Wenn sie Probleme hatte (selbst verschuldet), musste ich springen und für sie den Seelsorger sein. Aber kan ich mal mit meinen Problemen, da hatte sie nur ein Schweigen oder höhnische Worte für mich. Als ich an Weihnachten vor 5 Jahren bei ihr war, war nur alles nach ihrer Vorstellung und ich musste kuschen. Habe ich mal meine Meinung gesagt, gab es das typische „Straf-Schweigen“, womit sie wieder Recht behalten wollte. Diese „Freundschaft“ war einseitig und anstrengend. In den letzten Jahren haben wir uns mehr auseinander gelebt, sie wurde immer eigensinniger und neidischer. Hat ein Spottbild von mir und meiner richtigen Mutter gemalt (sie ist eine erfolgslose Geschichtenmacherin und Malerin, die sich als Theaterpädagogin ausgibt, obwohl ihr das Studium fehlt)um ihren Neid auszudrücken, weil sie mit ihrer Mutter ständig im Hader war. Vor Kurzem hat sie sich seit einem halben Jahr wieder bei mir gemeldet, weniger aus Freundschaft, sondern darum um heile Welt zu erhalten. Das war das Problem meiner sogenannten Freundin: Sie hat immer die Augen zu gemacht vor den Tatsachen und sich in in ihre Märchenwelt geflüchtet, das war ihre Kunst in der sie ohne erfolg war. Ich war für sie so eine Art „Krücke“, mit deren Hilfe sie die unangenehmen Tatsachen vom Leib halten wollte. Ich habe ihr gekündigt und bin auch froh darüber. Vielen Dank, Herr Grüttefien für Ihre aufschlussreichen Berichte über Narzissmus, das hat mir sehr geholfen!

  16. mona sagt:

    Es ist wirklich sehr hilfreich,hier immer mal wieder nachlesen zu können, um sich zu sortieren wenn wieder Angriffe kommen.
    In meinem Fall,von Familienangehörigen/Schwester u.Mutter.
    Nachdem ich „wieder“ den Kontakt abgebrochen habe vor einem halben Jahr,bekomme ich Vorwürfe von meiner Schwester.Zu Weihnachten! Aber ohne einen Weihnachtsgruß an mich.
    Also,wenn es mir wieder besser geht (sie scheint mittlerweile hellseherische Fähigkeiten zu haben) freut sie sich wenn ich mich melde.Ich bräuchte mich dann auch nicht zu erklären.(Sehr gnädig)
    Typisch für sie,diese Arroganz und der Hochmut.
    Ich weiß es ändert sich nichts.Ich werde weiterhin schweigen.
    Kontakt tut mir nicht gut und so geht es mir einfach besser 🙂
    Vor Jahren habe ich nicht nur viele Bücher zu diesem Thema gefunden,sondern mich dann zu einer Hypnose-Therapie entschieden.Das war mein Glück und so kann ich das Geschehen mittlerweile gelassener sehen.
    Dieses Narzisstische Debakel,verfolgt mich seit meiner Kindheit,hat immer wieder Narzissten auch Partner, in mein Leben gebracht.Dieses Muster, das was es mit mir gemacht hat,wollte ich durchbrechen.Es war wie ein Befreiungsschlag.

    Alles läuft genauso ab,wie sie Herr Grüttefien es hier auf ihrer Seite beschrieben haben.
    Ich Danke ihnen sehr dafür, auch das man hier etwas schreiben kann.
    Ich wünsche Ihnen und Allen ein Gesundes Frohes Jahr 2016.
    Herzliche Grüße mona

  17. Holger sagt:

    Hallo Herr Grüttefien,

    die Aufstellung bietet eine sehr gute Orientierung, vielen Dank dafür!

    Eine besonders perfide Kommunikationstechnik, die man evtl. auch unter Punkt 2 – „Der Narzisst nutzt die Gefühle des anderen“ sortieren könnte, verdient allerdings meiner Meinung nach eine besondere Beachtung:

    Der Narzisst nutzt Nicht-Kommunikation für sich. Das beleidigte Schweigen wird ganz gezielt eingesetzt, wenn andere emotionale Erpressungsversuche aus Sicht des Narzissten versagt haben. Dieses Schweigen kann sich zur Not über Stunden, Tage und Wochen hinziehen. Hier verliert der Partner auf jeden Fall gegenüber dem Narzissten, denn das kann kein normal entwickelter Mensch auf Dauer ertragen. Also beugt man sich der Meinung des Narzissten, entschuldigt sich und alles ist wieder gut. Meint man…

    Übrigens: „Meine“ Narzisstin, die nebenbei bemerkt das Problem von ihrem Vater geerbt hat (und der wiederum von dessen Mutter), konnte sich bis zu unserer Hochzeit einigermaßen gut zusammenreißen. Danach wurden die Angriffe heftiger. Wahrscheinlich weil sie sich sicher fühlte, mich nicht mehr so schnell verlieren zu können. Und als dann der Plan mit den gemeinsamen Kindern nicht aufging, legte sie richtig los. Und zwar so heimtückisch, dass ich es selbst nicht merken konnte und langsam fast daran zugrunde ging.

    Inzwischen bin ich getrennt und versuche, mich von dem Dauerstress zu erholen. Mir helfen Ihre Informationen und die der anderen hier sehr, um die Gedanken in meinem Kopf zu sortieren und mit den Folgen des Gefühlsmissbrauchs fertig zu werden. Vielen Dank!

    • Danke, Holger, für die Ergänzung ! In der Tat ist das dauerhafte Schweigen ein besonders perfides Instrument, um den anderen zu verunsichern und ihn wieder klein zu bekommen. Übrigens wäre das auch eine sehr schöne Methoden für alle Betroffenen. Um sich nicht unnötig in irgendwelche Diskussionen zu verwickeln, lieber mal öfter schweigen. Das setzt natürlich starke Nerven voraus, weil man immer geneigt ist, die ungerechtfertigten Attacken einen Narzissten richtig stellen zu wollen. Man muss es aushalten können.

      • Arianna sagt:

        Na ja, ich weiß nicht… Mein Vater schwieg meine Mutter in den letzten Jahren der Ehe praktisch auch nur noch an. Sie jammerte mir dann vor, wie grausam er wäre und dass er immer aus dem Haus ging, wenn sie mit ihm reden wollte.
        Ich weiß heute, viel später, dass er das einzig Richtige tat, denn mit ihr kann man nicht reden. Sie versucht nur immer, dem anderen ihre Ansichten überzustülpen, die seltsamerweise immer sie im Mittelpunkt haben als „die Schönste, die Beste und die Liebste“. Zum Schluss verließ sie ihn und beharrt bis heute darauf, es sei wegen seiner seelischen Grausamkeit gewesen.
        Jetzt weiß ich, dass er versuchte, seine Ehe bzw. Familie zu retten, indem er sich abschottete. Er ertrug sie nicht mehr, wollte sie aber auch nicht verlassen. Er schützte sich selbst, mit gutem Grund. Ich habe nach dem Kontaktabbruch zu ihr sehr, sehr lange ein schlechtes Gewissen gehabt und immer geglaubt, „Ich muss doch noch einmal mit ihr reden, man muss doch miteinander sprechen, ich muss ihr doch alles irgendwie erklären können!“
        Von wegen. Ich habe jahrzehntelang mit ihr geredet und bin nur gegen Wände gerannt. Allenfalls hat sie mich ausgehorcht und das, was sie erfahren hat, später gegen mich verwendet.
        Darum: den anderen anschweigen kann grausam und ungerecht sein, ja – aber manchmal ist es das einzige, was man aus Selbstschutz tun kann.

        • Holger sagt:

          Hallo Arianna,

          ich sehe das ganz genau so wie du!

          Ich halte das Schweigen an sich auch für okay, solange es als Abwehrstrategie (wie zum Beispiel bei deinem Vater) und nicht als Waffe (wie bei einem Narzissten) eingesetzt wird.

          Was ich mit perverser Kommunikationstechnik eines Narzissten meinte ist das „beleidigte Schweigen“. Also nach dem Motto: „Ich habe meinen Willen nicht bekommen, also schweige ich dich an, bis du emotional am Ende bist und nachgibst!“

          Emotionale Epressung vom Allerfeinsten sozusagen.

          • Helena sagt:

            Lieber Holger,
            danke für den Hinweis auf die Macht des Schweigens eines Narzissten. Ich kenne das sehr gut, es ist wirklich „emotionale Erpressung vom Allerfeinsten“ und gerät zu einem Machtspiel, bei dem man nur verlieren kann, weil er das Spiel aufgrund seiner Störung einfach besser beherrscht. Ich kenne es selber aus einer 4-jährigen Beziehung, in der ich mich x-mal für Konflikte entschuldigt habe, die er verursacht hatte. Sogar als ich seine Liebesbezeugungen an eine andere Frau durch eine Unachtsamkeit weitergeleitet bekam, war er auf MICH böse und strafte mich mit Nichtachtung und Schweigen, ganz einfach weil ich ihn nun durchschaut hatte. Ist ja doch ziemlich pervers….es hilft nur eins: den Kontakt abbrechen oder, wenn es z.B. aus beruflichen Gründen nicht anders geht, auf ein absolut notwendiges Maß drosseln und versuchen, sich mit möglichst vielen angenehmen, offenen und netten Menschen zu umgeben. Damit lernt man am ehesten, wieder auf seine Gefühle zu vertrauen. Ich sehe auch eines der größten Probleme darin, dass sich durch den gehäuften oder permanenten Kontakt mit narzisstischen Menschen nach und nach die Maßstäbe eines gesunden, offenen und liebevollen Umgangs miteinander in Richtung Pathologie verschieben und man unter Umständen die perversen Kommunikationsstrategien mit der Zeit für normal hält…LG und schöne Weihnachten!

      • Nun gut sagt:

        Meine Partnerin versuchte das am Anfang unserer Beziehung auch. Sie war wegen irgendetwas sauer und sagte plötzlich demonstrativ nichts mehr. Wenn ich fragte, was los sei, meinte sie „nichts!“, ich akzeptierte das jedoch nicht. Ich meinte, wenn sie ein Problem mit mir hat, dann packe ich jetzt meine Sachen und gehe aus ihrem Leben. Entweder sie sagt was los ist, oder ich gehe. Ich hätte dieses „nichts“ keinen Tag einfach so stehen lassen. Wir sind jetzt 10 Jahre zusammen und sie lässt diese doch recht erfolglose Art des Kommunikationsabbruch sein. Sie erklärte dieses Schweigen damals damit, ihr sei es nach einer anscheinend ärgerlichen Situation mit mir nicht möglich gleich darüber zu sprechen und bräuchte Zeit. Diese Zeit konnte ich ihr jedoch nicht geben, denn ich benötige Klarheit. Meine Bereitschaft die Beziehung zu beenden war kein Fake, sondern Selbstschutz. Meine Partnerin ist sicher nicht narzisstischer als ich es bin. Ich würde dennoch gerne wissen, was jemand hier denkt, wer hier nun falsch reagierte.

        • marcor sagt:

          Hallo,

          die Erklärung Deiner Partnerin klingt ja auch gar nicht mal so realitätsfern. Ihr habt euch diesbezüglich, wenn auch offenbar etwas dramatisch anmutend, zumindest austauschen können. Vielleicht konntest Du sie (wenigstens …?) an dieser Stelle überzeugen, dass Du solch ein Verhalten nicht dulden kannst.
          Ob Deine Reaktion wirklich gerechtfertigt war oder nicht, ist von hier aus schwer zu beantworten, aber die Tatsache, dass Du Dir darüber heute noch Gedanken machst, zeigt, dass Du Dich allem Anschein nach reflektieren kannst. Das können Narzissten kaum und wenn, dann meistens nur sehr einseitig zweckorientiert (z.B. bzgl. der Frage: geht es mir nur um Recht oder Unrecht oder wirklich um ein konstruktives Miteinander, etc. …?).
          Ich denke, es ist eine Frage des Gesamtpakets. Wenn sowas wie Strafen durch Schweigen und ähnliches öfter vorkommt, dann wird es mehr als fragwürdig.
          Meine damalige Freundin sagte nach Konflikten immer, dass sie nicht darüber reden bräuchte. Da war gar kein Raum für konstruktive Konfliktbewältigung. Vermutlich hatte sie Angst davor, dass dabei deutlich wird, dass sie die meisten Konflikte selbst konstruiert hatte.

          Herzlichst
          marcor

        • Nun gut sagt:

          Grüße Dich marcor,
          ich weiß nicht, ob sich dieses Verhalten, zu schweigen, ausgedehnt hätte. Sie meinte dann immer, ich würde sie erpressen mit meiner Drohung. Im Grunde war es natürlich Erpressung. Sie hatte die Wahl. Ich war jedoch bereit mir ihr Problem anzuhören. Denn sie hatte ein Problem, nicht ich. Somit wollte ich ihr helfen.Das sehe ich auch, wie Du sagst, als einen Versuch der konstruktiven Klärung von möglichen Missverständnisse. Wenn ich jedoch fand, mein Verhalten war absolut OK, war ich auch zu keiner Klärung bereit, aber ich hörte mir ihr Problem an. Und dann musste sie entscheiden, ob sie mit mir so wie ich bin leben möchte oder nicht. Ich war bereit zu gehen, wenn ihr das nicht gelingt. Das bin ich heute noch. Sie hat immer die Wahl. Ein Wort genügt und ich bin weg. Das weiß sie. Trotzdem sind wir schon 10 Jahre zusammen.
          Als ich Deinen Bericht las, marcor, kam mir in den Sinn, ob sie tatsächlich dieses Schweigen häufiger verwendet hätte, wenn ich anders reagiert hätte.

      • Tochter sagt:

        Ich kann nur danke sagen, für diese informative Seite.
        Seit 2 Tagen lese ich hier und mir fällt es wie Schuppen von den Haaren, mit 48 Jahren. So lange habe ich bebraucht. Jetzt hat die ganze Sache endlich einen Namen:
        ich bin das Sündenbockkind einer narzisstischen Mutter.
        Die Geschichte von Treim und einigen andern kann ich unterschreiben.Dass einiges nicht ganz normal ist, meine Mutter schwierig ist, mir aber sowieso keiner glaubt, weil vieles einfach nicht wahr sein kann (nicht in das Vorstellungvermögen von normal fühlenden Menschen passt), das ist mir schon länger klar und hat letztlich dazu geführt, dass ich den Kontakt zu meinen Eltern seit 4 Jahren (mit juristischer Unterstützung)komplett abgebrochen habe, um mich und meine Ehe zu retten/schützen. Die Ehe wollten meine Eltern auch noch zerstören.
        Vieles aus der Kindheit wird mir jetzt erst klar. Ich dachte immer das ist eben so. Ich bin eben nicht so schlau und gelungen wie meine Geschwister, mit 11 Jahren dachte ich, es muss auch Menschen wie mich geben, die als schlechtes Beipiel dienen. Es kann ja nicht jeder so 100% geraten. Was meine Mutter wirklich mit mir gemacht hat, wird jetzt erst deutlich. Ich kannte es ja nicht anders und daher habe ich es für normal empfunden. Aber eine gefühlvolle Mutter würde nie so handeln.
        Ob mein Vater nur Opfer und ausführendes Oragn ist, oder ob er auch narzistische Züge (einige bestimmt) mit sich trägt, ist mir noch unklar.
        5 Jahre vorher, als sie es geschafft hatten, mir meine Tochter zu entziehen, war der erste große Kontaktabruch unsererseit. Mit allen erdenklichen Mitteln die schon genannt wurden, bis hin zu Erpressung von Behörden usw.hatten sie es endlich geschafft mir mein inzwischen erwachsenes Kind zu nehmen. Wir haben seit 4 Jahren nichts mehr von unserer Tochter gehört und erreichen sie nicht. Wir wissen nicht, ob sie selbst Opfer ist oder die narzisstischen Züge der Oma angenommen hat. Einiges davon hat sie zumindest in der Pubertät übernommen, Lügen, Erpressungen, Selbstmorddrohungen usw. und bisher nie etwas klargestellt.
        Dann ständ sie ja auls Lügner dar… das kann sie ja nicht machen.

        Vor 4 Jahren haben sie mir dann meine Oma entzogen, die wir immer unterstützt haben. Meine Mutter hat sie ihr Leben lang gehasst und gedemütigt, insbesondere vor andern. Da konnte sie ihren Hass bis zum kürzlichen Tod meiner Oma und darüber hinaus ausleben. Selbst davor ist sie nicht zurück geschreckt und hat uns die Teilnahme an der Beerdigung verboten, die nur dazu diente sich selbst zu inszenieren. Und keiner in der Familie merkt was hier los ist, statt dessen hat man es geschafft es immer wieder so zu rücken, dass ich schwierig bin, oder eben meine Oma oder generell immer die anderen.
        Was mir an seelischen Grausamkeiten in der Kindheit angetan wurde,
        kann ich noch gar nicht so recht aufzählen, weil ich erst mal sortieren muss und erkennen muss, was eben nicht normal war. Mir ist z.B. jetzt erst klar, dass meine Geschwister immer einen schönen Geburtstag hatten (mit Spielen und allem drum und dran), Freunde einladen durften und ich nie. Meine Freunde wurden immer schlecht gemacht und nach Möglichkeit verboten, was ich aber nicht eingehalten habe.
        Für mich war das aber immer normal keinen Geburtstag zu feiern (fällt mir heute noch schwer), weil ich ja so ungünstig Geburtstag habe, wo viele im Urlaub sind. Außerdem habe ich ja an den Geburtstagen meiner Geschwister teilgenommen und somit auch davon profitiert, also auch nie als Nachteil empfunden. Das denke ich eigentlich heute noch. Ich wunder mich heute noch oft, warum andere Menschen sich und ihren Geburtstag als so wichtig nehmen.
        So kommen einige Kleinigkeiten zusammen. Dass ich die meiste Prügel abbekommen habe, ist auch klar, weil meine Schwester klein, zierlich, oft kränklich war und mein älterer Bruder eben der Vorzeigesohn.
        Mir war die Prügel auch lieber, als wenn sie meine Geschwister abbgekommen haben, außerdem saß ich am Tisch meiner Mutter am nächsten, da war es naheliegend, dass ich die Ohrfeigen beim Essen abbekam. Früher gab es einen Prügelstock von der Polizei, später waren es dann Kochlöffel, die meist an mir zu Bruch gingen. Das wird mir auch jetzt erst klar, dass meine Schwester selten was abbekam (wenn überhaupt) und mein Bruder höchst selten, weil es bei ihm ja auch kaum Grund dazu gab.
        Mit 15 Jahren bin ich ausgezogen, weil ich immer an allem Schuld war, insbesondere daran, dass meine Mutter so krank war.
        Ich stand allerdings trotzdem unter jahrelanger Kontrolle und als ich früh Mutter wurde, aus heutiger Sicht noch mehr unter Kontrolle. Wird mir auch alles erst nach und nach klar.
        Fazit: seelischer Mißbrauch in der Kindheit ist mir noch unklar
        – man hat mir meine Tochter entzogen
        – man hat mir meine Oma entzogen
        – man hat versucht mir meinen Mann zu nehmen (da war meine Tochter nicht ganz unbeteiligt)-
        also alles was mir am wichtigsten ist und ich am meisten liebe
        – nachdem meine Schwester den ganzen erlogenen manipultiven Mist wohl glaubt und auch sie sich in meine Ehe und Familie eingemischt hat, besteht auch kein Kontakt mehr seit 10 Jahren(vermisse ich allerdings auch nicht, weil sie als Kind schon nicht viel besser war als meine Mutter)
        – sämltiche Verwandte/Freundeskreis meiner Eltern (sofern noch Freunde da sind)haben sich von uns entfernt, sind nicht mehr erreichbar für uns
        – was genau an Lügen und Intriegen gesponnen wird wissen wir nicht
        – wir wollen es auch gar nicht mehr wissen uns geht es besser, wenn wir Ruhe haben
        – Kontak zu meinem Bruder besteht z.Z. noch, aber daran wird vermutlich gründlich gearbeitet, denn das ist das einzige was sie mir noch nehmen können und wo sie mir schaden können. Schaden, den sie dann selbst mitbekommen würden und sich bestätigt sehen würden, wie Recht sie doch mit allem haben und dass sie nie einen Fehler gemacht haben. Das würde ihnen auch noch gefallen.
        Mein Bruder ist sehr christlich und von daher hat er zu vielen Dingen eine andere Vorgehnsweise, was vermutlich der einzige Grund ist, dass er den Kontakt zu uns noch hält. Er redet aber inzwischen auch nicht sehr positiv über unsere Oma, obwohl sie eine
        tolle Oma für uns war und alles Schlechte über sie ausschließlich von meiner Mutter kommt. Mal sehen wie lange das noch gut geht mit meinem Bruder, oder ob sie auch das noch hinbekommen.
        Ich bin wirklich geschockt über diese Erkenntnis und trotzdem dankbar! Denn jetzt muss ich lernen umzudenken und habe endlich einen Beweis dafür, dass nicht immer ich alles falsch gemacht habe, sondern es wirklich sehr böse Menschen gibt, die nach außen immer die tollen sind und es genau richtig und wichtig ist, sich diesen Menschen zu entziehen, auch wenn es die Eltern sind und man das ja eigentlich nicht macht.
        Ist schon irgenwie krass. Gespürt habe ich es schon lange, aber die Beweise/Erkenntnisse fehlten, die ich hier gefunden habe.
        Danke für die Aufklärung!
        Gibt es eine Art Selbsthilfegruppe zu dem Thema?
        Hat jemand Interesse?
        Es hilft ja sicher doch sich auszutauschen, Parallelen festzustellen und sich gegenseitig Tipps und Unterstützung zu geben. Vielleicht erspart das eine Therapie.

    • Thomas sagt:

      Hallo Holger, war bei mir auch so, war in 2ter Ehe (ihrerseits) mit einer Narzisstin 16 Jahre verheiratet. Die ersten 2 Jahre: Kennenlernen, über den ersten Mann ablästern, Herkunftsfamilie schlimm, besitzergreifend und ebenfalls narzistisch (Vater, Grossmutter, Grosstante und Töchter)dann Zusammenzug schwanger und Heirat. Ab dann gings (trotz Eheberatung, von mir in die Wege geleitet) kontinuirlich abwärts für mich. Am Schluss durch Warmwechsel entsorgt.

    • miro sagt:

      Oh ja, da kriege ich Gänsehaut…erinnert mich an die Situation in der ich meinem Ex Nazisten sagte, dass ich mich gerade überfordert und allein gelassen fühlte und nicht weiter wüsste…da war unser Kind 3 Wochen alt und ich lag mit Brustentzündung im Krankenhaus…wir lebten nicht gemeinsam….alle Veränderungen zum Zusammenleben sollten getroffen werden wenn ICH mich erst mal nach seinen Vorstellungen verhalten würde…..ich bekam gütigerweise „Besuch“ von ihm…als ich ihm das sagte und Rotz und Wasser heulte, schwieg er und aß seinen Joghurt und schaute in den becher…keine Reaktion……dieses Geräusch des klackern und auskratzen des Joghurtbechers mit dem Löffeln und der Raum des Schweigens werde ich nie vergessen….
      Zum Glück ist dieser Alptraum für mich vorbei…

    • Achim sagt:

      Ich bin der Sohn eines Narzissten, bin 30 Jahre alt und diese Beschreibungen passen perfekt zu meinem Vater. Ich wurde auf das anordnen meines Vaters in eine Klinik für Psychisch Kranke gebracht. Das ganze Nachts um ein Uhr und mit Handschellen auf dem Rücken. Weil ich in meiner Jugend nach den Diskobesuchen reinste abtaster bekamm. ich verlor mit 19 Meine Mutter und seit dem kam das narzisstische Verhalten meines Vaters richtig zum Vorschein. Er demütigte mich vor anderen, er machte mir immerwieder Vorwürfe wie schlecht ich bin. Er hielt mir vor wieviel ich ihn gekostet habe. nach dem 6 wöchigen Besuch in der Klinik änderte sich an mir nix, nur das ich noch verzweifelter wurde. Ich suchte mir einen Psyhologen den ich zwei Jahre besuchte, er erkannte das meine Probleme durch meinen Narzisstischen Vater ausgelöst werden. Er gab mir damals den Rat mich von meinem Vater zu trennen den Kontakt komplett einzustellen. Ich konnte mir das gar nicht vorstellen zu meinem Vater den Kontakt einzustellen, weil ich ja der Meinung war ich sei der das Problem hat und bin an allem schuld nicht er. Ich hab mich nun über Jahre hinweg damit auseinandergesetzt und an mir gearbeitet. Habe den Kontakt reduziert,noch nicht ganz aufgegeben wegen dem Kontakt zu meiner Tochter. Nun ist es seit Weihnachten komplett Funkstille, es kam zum Weihnachtsfest zum Streit, nur bin ich diesmal ganz lässig geblieben und hab gesehen wie er klein wurde und er merkte das er die Situation nicht im Griff hat und mir sagte er will den Kontakt zu mir komplett einstellen. Ich bin so froh diesen Menschen nicht mehr zu sehen auch wenn es mein Vater ist, ich hab es fast überstanden. Diese ganze Prozedur hat mir über 12 Jahre gedauert bis ich soweit war und es war und ist immernoch nicht einfach weil ich sehen muss wie auch andere noch unter ihm leiden müssen.

      • Carsten J. sagt:

        Hallo Achim,

        das Lesen deines Beitrags hat mich berührt. Ich drücke dir die Daumen und hoffe, dass du es schaffst, den Kontakt ruhen zu lassen. Vielleicht kannst du versuchen, dich in Momenten, in denen du schwach wirst, daran zu erinnern, was er dir angetan hat und und dass er der Kranke ist.

        Leider ist es ja manchmal so, dass jemand körperlich so schwer verletzt ist, dass man ihm nicht helfen kann. Und ich denke, das gilt auch für manchen psychisch kranken Menschen.

        Vielleicht sprecht ihr ja sogar irgendwann wieder miteinander. Dann ist das auch ok und darf auch sein, finde ich, er ist ein Mensch und dein Vater. Dennoch ist er dann aber immer noch krank und WILL sich nicht helfen lassen, das darf dann eben nicht vergessen werden. Und deshalb darfst dich davor schützen, so, wie jetzt an Weihnachten.

        Alles gute für dich im neuen Jahr wünscht,
        Carsten

      • miro sagt:

        Hallo Achim,
        Respekt vor deiner Geschichte….als Partnerin war es schon kaum tragbar und ich heule immer noch weil die vergangenen Geschehnisse so weh taten…., aber als Sohn??? Wie soll man das verarbeiten?
        Kann das nachvollziehen, mein eigener Vater ist auch ein sehr schwieriger Mensch und ich hatte immer wieder Kontaktabbrüche zu meinen Eltern.
        Ja, Kinder machen das ganze schwieriger….wenn mein Ex Nazist sich wegen unseres gemeinsamen Kindes meldet werde ich es auch nicht unterbinden können- obwohl ich weiss das es uns ohne ihn besser ging. Aber ich kann meinem Kind den vater nicht nehmen. Abwarten.
        Wünsche dir auf jeden Fall viel Glück auf deinem Weg.
        Miro

      • speedy sagt:

        ich stecke noch im Abnabelungsmodus…wie ich es nenne…bin 45….weiss das meine Adoptivmutter eine Narzisstin ist…und sie schafft es immer wieder mir Schuldgefühle zu geben

  18. Arianna sagt:

    Ich finde es immer wieder faszinierend, zu beobachten, dass die wenigsten Menschen vor narzisstisch Gestörten Angst haben. Sie reagieren auf die unterschiedlichsten Arten, vor allem mit Schmerz, Trauer, Auflehnung und Wut, aber sie habe es extrem schwer, das Vertrauen in ihm aufzugeben.
    Das ist das Perverse – so ein Mensch spielt mit deinen Gedanken und Gefühlen, bis du dein eigener schlimmster Feind bist. Und dir ist nicht bewusst, dass dein Feind in Wirklichkeit der ist, der so nett lächelnd neben dir hergeht.
    Oder anders ausgedrückt: wir alle haben einen Hang zum Bösen, aber diese Menschen kitzeln ihn erbarmungslos aus uns heraus, um uns damit zu schwächen und zu isolieren und danach benutzen zu können. Sich aus dieser Art von Missbrauch zu lösen braucht lange Zeit – und viel Mut, um sich selbst anzusehen und mit sich selbst in Reine zu kommen.

    • Alex sagt:

      Das ist ja das paradoxe.
      Diese Menschen tun einem weh, belügen und hintergehen einen und dennoch hängt man irgendwie an so jemandem.
      Das sehe ich doch bei mir. Diese Frau ist Gift für mich und trotzdem vermisse ich sie auf eine gewisse Art obwohl ich weiß, sie würde mich immer wieder betrügen. Das Loslassen ist schwer, sehr schwer und def. nicht einfach. Aber da muss man durch. diese Person hat jemanden wie mich nicht verdient und wid niemals glücklich werden, aber das ist nicht mehr mein Problem…

  19. Helena sagt:

    Die spannende Frage (von nina), ob ein Narzisst erklären oder ansatzweise begründen kann, was ihn dazu treibt, dass er seine Umgebung so schlecht behandelt (oder ob er den Opfern wenigstens ihr Leid nachfühlen kann…), habe ich mir auch gestellt. Sie wurde mir von einem Experten so erklärt: „Er kann es nicht beantworten, weil er krank ist. Da könnte ich genauso gut meinen Hund fragen, warum er die Wurst gefressen hat.“

  20. nina sagt:

    Ich habe mal eine generelle Frage:
    Ist sich der Narzisst eigentlich bewusst, was er tut und was er damit anderen antut?
    Oder glaubt er wirklich, dass er unschuldig ist?
    War viele Jahre mit einem Narzissten zusammen und das Beschriebene passt zu 90% auf ihn.
    Er sagte immer, ich habe Wahrnehmungsstoerungen, wenn ich ihm mit der Realitaet konfrontierte.
    Glaubt er das wirklich? Oder weiss er im Tiefsten, dass er falsch gehandelt hat, kann es aber nicht zugeben?
    Lg

    • Ein Narzisst ist sich nicht bewusst, was er anderen antut, da er keine Empathie besitzt. Er kann sich nicht in die Haut eines anderen hineinfühlen und daher kann er es auch nicht nachempfinden, welches Leid er in anderen verursacht. Und aus seiner Persönlichkeitsstruktur heraus muss er alle Schuld, jeden Makel und jeden Fehler von sich weisen, um nicht in Kontakt mit seinen eigenen schmerzenden Minderwertigkeitsgefühlen zu kommen. Er braucht immer das Gefühl, besser zu sein als andere. Daher tritt er so rücksichtslos und immer mit scheinbar weißer Weste auf.

      • Lona sagt:

        Hallo Herr Grüttefien,

        ich bezweifle, dass sich diese Menschen nicht dessen bewusst sind, was sie tun.
        Denn sie tun es doch nicht mit jedem?! 1. habe ich gelesen, dass sie sich hauptsächlich an ihren Kindern und/oder Partner „austoben“ und 2. erlebe ich das seit 40 Jahren. Nach außen hin bedacht, ja nicht anzuecken, aber wenn es sie „sticht“, muss es zu Hause raus, ihr Unwohlsein.
        Nur wenn mein Mann etwas zu viel getrunken hat oder in eienr lockeren Runde sitzt, vergisst er sich im Sinen des Wortes manchmal und redet irgendwelchen Unsinn, der auch peinlich werden kann. Schlichtweg, er fällt auf, und wenn es negativ ist. Sein Vater hat übrigens das gleiche Problem, nur noch etwas krasser. Wo er auftaucht: laut, erhobenenen Hauptes, herrschend und wer nicht mitspiel wird verbal noch mehr provoziert bzw. niedergemacht.
        Nach außen hin versucht mein Mann es allen möglichst recht zu machen, vor allem aber vor fremden Leuten. Deshalb glauben ja Leute, die ihn nicht kennen und mir nicht glauben, was ich erlebt habe, ich spinne, ich lüge und bin einfach nur mies. Wenn man aber Tage zuvor als die schlechteste Frau, die er kennt, bezeichnet wurde und vor anderen Mäuschen genannt wird (was er übrigens auch spontan zu meiner Freundin oder Schwester mal sagt), platzt man fast….
        Viele Grüße

      • Tommy sagt:

        Leider stimmt das nicht was Sie da sagen. Mein Vater ist Narc und Psycho-Sadist. Er hat es immer geliebt zu quälen, zu demütigen und permanent zu erniedrigen. Erst wenn er die Qual in meinen Augen gesehen hat, und erst dann – hat er nachgelassen mit seinen Psychospielchen – Was hat er sich dann gefreut, und mich ausgelacht und verhöhnt. Immer und immer wieder. Das war jedesmal wie Weihnachten für ihn. Ein „Mensch“ also mit ganz offensichtlichem Spass am „ganz langsamen seelischen Brechen“. Nach Aussen hin auch noch ein Schönling, einer der sich super als helfender Gutmensch darstellt. Er hat alle genarrt. Vor allem die Frauen. Nur einer meiner Onkel hat mal gesagt, mein Vater wäre der falscheste Fünfziger der ihm je begegnet sei.
        Seine zweite Frau hat die Nummer nicht überlebt. Aus einer Frohnatur ist in 15 Jahren eine depressive Frau geworden, die kaum war sie auf seinen Druck hin in Rente gegangen, schwer an Krebs erkrankt ist. Ich bin mir 100% sicher dass er sie seelisch zu Tode gequält hat mit seinen ganz eigenen tagtäglichen perfiden Spielchen. Mit seinen Lügen und Intrigen, seinen leeren Versprechungen, mit seiner Freude an Niedertracht und Bösartigkeit. Ich habe erlebt wie er mit Schwachen und Kranken umgeht, wenn keiner hinsieht.
        Niemand wird ihm sein „Wirken“ je nachweisen können.
        Wievielen Menschen er darüber hinaus jahrzehntelang freudig als IM die Zukunft versaut hat, will ich mir garnicht vorstellen.
        Was ihn nur noch überheblicher gemacht hat. Mir kann keiner was ha ha ha… So sieht ein Narzisst die Welt. Eben weil er perfekt täuschen kann, und es immer wieder Menschen gibt die sich soviel Niedertracht bei einem so angepassten, hilfsbereiten und geschniegelten Menschen einfach nicht vorstellen können.
        Bloß kein Mitleid. Das ist völlig unangebracht.
        Besser wachsam sein und IMMER auf SEIN HERZ und BAUCH hören.
        Das ist der beste Schutz.
        Es gibt auch Narcs wo der Narzissmus eher abgeschwächt auftritt, heute erkenne ich sie gerade noch rechtzeitig und gehe ihnen nicht mehr in die Falle. Ich kann sie ohne jeden Groll weiter mögen. VON WEITEM. ABGEGRENZT. Ich bin wohl durch eine perfekte Narc Schule gegangen.
        Manchmal führt das Böse eben doch zum Guten.
        Und Rache bleibt ein Gericht das am Besten kalt serviert wird…

        • Christiane Rieckmann sagt:

          Ich habe eine sadistische Mutter-und die macht es gern-dieses langsame brechen eines Menschen bis er tot ist.
          Sie ist hundertprozentig falsch und gewaltätig.
          Und hat eine gruppe dämlicher Frauen um sich – ihre flying monkeys.
          Die hören nie auf einen zu foltern und zu misshandeln.
          Meine hat jede Ehe vernichtet-bis ich 40 jahre alt wurde.
          Dann sagte sie original zu mir:Na,jetzt musst du tun was ichsage-denn jetzt bist du chancenlos und kinderlos-es nimmt dich kein Mensch mehr auf der Welt.
          meine Mutter hat mich ganz schön gebrochen – ich bin der zweite Fritzl Fall – ich war 24 Jahre im Wohnzimmer gefangen – durfte nicht leben.
          Und heute mischt sie sich mit nackter Gewalt in mein Leben ein.
          Schlafentzug und Nötigung.
          Die Polizei macht beide Augen ganz fest zu.
          Und der Weisse Ring wollte nicht mal 500 Euro Hotelkosten zum abhauen übernehmen.
          Ich bin nun so schwer traumatisiert -aber kann nicht mit der Therapie beginnen -da die Misshandlerin offiziell weitermachen kann.
          Man wird so dermassen geqüalt bis diese Schweine dann von einem ablassen-da sie dann ihren Kick hatten.
          Ich bin fertig mit der Welt -und kann erstmal ein Jahr niemanden an mich ranlassen-möchte erst einiges nachholen und brauche Zeit.
          Meine Mutter war immer auf Zeit aus-sie sagte mir ins Gesicht.
          Wenn du 50 bist-wirst du nie einen Tag gelebt haben -dafür sorge ich höchstpersönlich.
          Ich fragte warum 50 ?
          Dann ist es für dich für alles zu spät -zum Kinder kriegen bishin zum adoptieren. Dann musst du in ein Wohnheim-fort gibt es nicht genug zu essen und dann stirbt du quallvoll.Und ich habe es ja fast geschafft.Und nun sei still sonst hole ich die Polzei und dann musst du wieder drei Nächte draussen stehen-dass willst du doch nicht.

  21. Frau Holle sagt:

    Je intelligenter, desto subversiver die seelische Unterminierung… Ich wähle bewusst diese kriegerische Terminologie – denn es wurde Krieg geführt gegen mich…
    Selbst eine Liebeserklärung kann ein geschickter Narzisst vergiften – und keine Forensik würde das erkennen … Mein Partner wusste, dass ich nach 2 Fehlgeburten in meiner früheren narzisstischen Ehe keine Kinder mehr bekommen konnte. „ Ich liebe Dich so sehr… Welche tollen Kinder hätten wir haben können…“ sagte er und schaute mich verliebt an… Das war innerhalb der ersten „Anfütterzeit“. Der Gefühlscoctail danach war schon bemerkenswert – Traurig, aufgewühlt – irgendwie betroffen – warum zum Henker konnte ich mich über diese „Liebesbekundung“ nicht freuen ???
    Das ist das Dilemma an dieser perfiden narzisstischen Kommunikation – sie hinterlässt keine sichtbaren Spuren… nur diffuse Phantomschmerzen…
    Beim momentanen Reflektieren fällt mir auf, dass es wohl auch versteckte körperliche Attacken gegeben hat – seit 4 Jahren rauche ich nicht mehr – und er hat mir die Bude so vollgequalmt, dass ich oft mit tränenden Augen, Schwindel und Atemnot aus meiner eigenen Wohnung (!) flüchten musste – und das waren nicht nur ein paar Zigaretten … Im Auto war es besonders schlimm – dann ließ er das Hardcore-Rauchen nur nach, wenn ich vor lauter Husten fast in seinen pieksauberen Dienstwagen gekotzt hätte.
    Wenn wir zu Fuß unterwegs waren, hielt er meine Hand fest wie in einem Schraubstock – mit seinen langen Armen leicht heruntergezogen, so dass ich neben, oder ein kleines Stück hinter ihm immer leicht gebückt gehen musste – und manchmal zog er ruckartig meine Hand nach unten, so dass ich stolpern musste.
    Zum Glück habe ich mich nie auf seine Forderung nach Fesselspielen „als Ausdruck meines Vertrauens zu ihm“ eingelassen – irgendwas – (vielleicht Intuition?) – hat mich bis zum Schluss davon abgehalten (wer weiß, wie das ausgegangen wäre…). Könnte hier noch so viele Grobheiten aufzählen – bin mir allerdings nicht sicher, ob solche vergleichsweise relativ harmlos scheinenden Aktionen schon maligner Narzissmuss sind…

  22. Elisabeth Mack-Dronia sagt:

    Wunderbar zusammengefasst, Herr Grüttefien!
    Die meisten Punkte treffen auch auf meinen Ex-Mann zu!
    Man könnte noch ergänzen, dass er zuweilen Außenstehende in seine Gehirngespinnste versucht, miteinzuspinnen. Einfach, um mit deren Hilfe seine Glaubwürdigkeit zu unterstreichen.
    Mein Ex zieht bis heute in seinem familiären und beruflichen Umfeld über mich her.

  23. Thomas sagt:

    Hallo, hab sowas in einer 16 jährigen Ehe erlebt. In meinem Fall war die gesamte Schwiegerfamilie samt Ehefrau narrzistisch.
    Die Frage die sich mir immer wieder stellt ist: wenn der oder jeder Partner doch in allen Bereichen ungenügend in den Lebensvorstellungen eines Narzissten/in ist warum leben solche Menschen dann nicht allein?

  24. Arianna sagt:

    Stimmt alles, aber zwei kleine Ergänzungen:
    Punkt 5) Es ist nicht nur so, dass diese Menschen gern Fehler anderer aufdecken, die eigenen aber nicht akzeptieren; sie selbst machen nicht nur „Fehler“ sondern machen sich enormer Gemeinheiten schuldig. Während sie die Nase ihres Opfers immer wieder – im übertragenen Sinn – in dessen kleine Urinlache stecken, verhindern sie damit, dass er ihren eigenen, riesigen Haufen nicht wahrnimmt, der gleich daneben zum Himmel stinkt.
    Punkt 10) Narzisstisch gestörte Mütter machen ihre Kinder oft gern mit Absicht krank, um sich vor Ärzten, der Umgebung etc. als besonders fürsorgliche Mütter in Szene zu setzen. Stichwort: Münchhausen-Stellvertreter-Syndrom.

  25. Tina sagt:

    Danke für diesen – mal wieder – sehr aufschlussreichen, Augen öffnenden, zum Nachdenken anregenden Bericht. Die Klarheit der Worte, die guten Formulierungen sind sehr hilfreich! Gerade, wenn der eine oder andere von uns Betroffenen nicht vollkommen aus dem Wirkkreis des Narzissten fliehen kann (in meinem Fall habe ich ein behindertes Kind mit einem sehr klassischen Narzissten), sind diese Berichte sehr hilfreich, um sich auf die nächste Diskussionsrunde vorzubereiten. Vielen Dank!…und wünscht mir viel Kraft, wie ich Euch auch!

  26. Alex sagt:

    Bis auf Punkt 1 (hier war ich derjenige der immer geredet hat; sie hat nur zugehört und nix geantwortet) stimmt Alles!

  27. Helena sagt:

    Alle Methoden (Punkt 10 nur das anrempeln) treffen auf meinen Chef zu und ich fühle mich echt machtlos. Seit mehreren Jahren Erträge ich das , teils mit extremen Heuel-Attacken komm ich nach Hause. Doch dann gibt es wieder Tage, da läuft alles traumhaft. Aber nur so lange bis ihm wieder irgendwas missfällt. Bin daher auch in Therapie um nicht völlig als „Psycho“ abgestempelt zu werden oder mich so zu fühlen.
    Nach langem Kampf mit mir, habe ich mir einen anderen Arbeitsplatz gesucht, was mir echt schwer gefallen ist, muss aber noch ein halbes Jahr dort arbeiten, bis ich meinen neuen Platz antreten kann. Ich kann es kaum erwarten!

    • Carina sagt:

      Hallo Carina,
      toll, dass du einen neuen Arbeitsplatz gefunden hast. Wenn dieser wirklich absolut sicher ist, kannst du dich ja auch mal für ein paar Tage krank schreiben lassen, wenn dein jetziger Chef dich zu arg quält. Und pass auf, dass er dich nicht mit deinem Resturlaub oder Auszahlungen übers Ohr haut. Es würde mich wirklich sehr wundern, wenn er nicht versuchen würde, dir auf irgendeine Art und Weise extrem zu schaden.
      Schau nach vorne und freu dich auf deinen neuen Arbeitsplatz!
      Ich habe ähnliches an meinem Arbeitsplatz erlebt. Leider begreife ich erst jetzt – nach drei Jahren – allmählich, dass mein letzter Chef und besonders seine Vorgesetzte Narzissten waren. Was ich mit ihnen erlebte, ist so unglaublich, dass ich bis heute Angst habe, bekannten davon zu erzählen. Einfach aus Angst, dass man mir das nicht glaubt und mir noch zu meinem Nachteil auslegt.
      Viele Grüße Carina

      • Helena sagt:

        Hi Carina

        Ja, kenn ich. Ich wusste vorher auch nicht was los ist und warum es Leute gibt die sich so verhalten…
        Ich erzähle kaum jemanden etwas davon. Und wenn kommen fragen wie „warum bist du denn noch da?“ Etc. oder sie fragen mich, wenn ich das Verhalten erkläre, warum mein Chef eifersüchtig ist und ob er was von mir will…( dabei ist mein Chef vergeben, daher versteht ich diese Frage garnicht – oder machen Narzissten sowas?)
        Warum ich nicht mit anderen reden darf, warum ich kaum frei bekomme, Arbeit mache die garnicht meine ist..

        Ich muss noch gut ein halbes Jahr aushalten… Mal gucken wie ich das hinkriege.
        Erstmal muss ich Weihnachten arbeiten…

        Gruß

  28. Dinni sagt:

    Die Methoden 3 – 8 treffen bei meinem Ex bis ins Detail zu.
    Ich kann es immer noch nicht fassen, dass ich fast 30 Jahre mit ihm gelebt habe 🙁
    Seit drei Jahren sind wir getrennt, seit ein paar Wochen geschieden … es wird bei mir noch lange dauern, bis alles verarbeitet ist.

    • Christiane Rieckmann sagt:

      Wow. Das ist ein lange Zeit…..bin echt geschockt,daß zu hören.
      Wünsche Dir ganz viel Kraft und hoffe,du kannst dir einige schöne Träume erfüllen.
      Jeder Tag im Leben ist was ganz besonderes – geniesse jeden Moment !

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