Die perversen Kommunikationstechniken eines Narzissten

Um seine Interessen durchzusetzen und die Macht über andere Menschen zu erhalten, bedient sich der Narzisst ganz bestimmter Kommunikationstechniken, um den anderen zu verwirren, zu lähmen und zu beherrschen. Er manipuliert sein Gegenüber durch Worte, aber auch durch Unausgesprochenes, mit Anspielungen und Täuschungen sowie mit Gesten und seiner Mimik. Der Partner wird so stark verunsichert, dass er seinen eigenen Sinnen nicht mehr trauen kann.

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Der Narzisst hat ein ganzes Arsenal an Kommunikationstechniken, um seine Mitmenschen in die Knie zu zwingen, sie ihn ihrer Würde zu verletzen und ihnen seinen Willen aufzwängen. Um emotionalen Missbrauch zu betreiben, kann er zu sehr perversen und skrupellose Methoden greifen, wenn seine charmanten und sanften Techniken keine Wirkung zeigen.

Methode Nr. 1 : Der Narzisst kommuniziert nicht auf Augenhöhe

Er hört nicht zu und lässt seinen Gegenüber nicht aussprechen. Unentwegt fällt er ihm ins Wort und korrigiert besserwisserisch dessen Aussagen. Möchte der andere auf die Argumente eingehen, dann verlangt der Narzisst, nicht ständig unterbrochen zu werden und endlich auch einmal aussprechen zu dürfen, obwohl er selbst derjenige ist, der ständig unterbricht und keine Widerrede duldet.

Solche Gespräche verlaufen oft sehr einseitig, weil sich der Narzisst in Monologen verliert. Für ihn ist die Situation klar und eindeutig. Er beurteilt oder verurteilt eine bestimmte Sachlage, belehrt ausführlich darüber, wie es besser hätte laufen müssen und wie es in Zukunft laufen soll. Er hört sich nicht die Meinung der Gegenseite an und lässt nur seine Perspektive gelten. Zugleich wird der andere auch noch für alles verantwortlich gemacht, was schief läuft, während der Narzisst jegliche Schuld von sich weist. Es wird nicht nach Kompromissen gesucht, sondern es finden nur Unterweisungen statt.

Methode Nr. 2: Der Narzisst nutzt die Gefühle des anderen

Lässt sich der Gesprächspartner aber nicht von seinem Standpunkt abbringen, dann kann der Narzisst sehr überzeugend in den Mitleids-Modus wechseln, indem er sich traurig, krank oder in sonst irgendeiner Art bedürftig und hilflos zeigt, so dass dem anderen der Wind aus den Segeln genommen wird und dieser schließlich wieder nachgibt und sich unterordnet.

Menschen mit einer gesunden Empathie haben in der Regel große Probleme, leidende Menschen ihrem Schicksal zu überlassen. Sie fühlen sich unbewusst aufgefordert, zu helfen und ihre eigenen Bedürfnisse nicht so wichtig zu nehmen. Diese an sich ehrenwerte Eigenschaft wird aber von dem Narzissten skrupellos missbraucht, indem er sein Leid meisterhaft inszeniert und so den anderen wieder auf seine Seite zieht.

Methode Nr. 3: Der Narzisst hat immer Recht

Der Narzisst unterstellt seinem Gegenüber, im Unrecht zu sein und die Problematik völlig falsch wahrzunehmen. Oder er bescheinigt ihm, ein schlechter und egoistischer Mensch zu sein, wenn dieser sich im Widerspruch zu den eigenen Vorstellungen und Wünschen verhält. Der Narzisst formuliert seine Wünsche auch nicht als Bitten, sondern als Forderungen, die meist auch mit unterschwelligen oder offenen Drohungen einhergehen: „Wenn Du jetzt nicht mit mir sprichst, kann ich ja gehen !“

Kritik wird auch sehr gerne verallgemeinert: „Du bist immer gleich so empfindlich!“ oder „Was regst Du Dich immer so auf ?“. Ein Fehlverhalten wird nicht auf einen bestimmten Vorgang bezogen, sondern pauschal ausgesprochen. Auf diese Weise wird dem Partner suggeriert, in jeder Situation falsch zu reagieren und nicht nur ausnahmsweise oder vielleicht sogar berechtigterweise in einer bestimmten Situation.

Methode Nr. 4 : Der Narzisst macht Andeutungen

Auch mit sarkastischen Bemerkungen muss immer wieder gerechnet werden: „Ich bin doch erstaunt, wie viel Du von Kochen verstehst, wo Du doch nie kochen möchtest ! oder „Heute bist Du aber mal freundlich gewesen !“ Dieser beißende Hohn trifft zwar meist voll ins Schwarze, dennoch kann man im Zweifel den Narzisst keine böse Absicht unterstellen. Durch diese zweideutigen und indirekten Anmerkungen kann er sich jederzeit herausreden und dem anderen unterstellen, er würde immer alles gleich missverstehen.

Methode Nr. 5:  Der Narzisst deckt jeden Fehler auf

Die meisten Partner von Narzissten können sich gar nicht vorstellen, dass ein Mensch so böse sein kann und hinter seinen schizophrenen Darstellungen reines Kalkül steckt. Sie glauben, dass es sich um einen einmaligen Ausrutscher handelt oder sie lassen sich einreden, in der Tat an einer bestimmten Situation die Schuld zu tragen, die eine Kritik rechtfertigt. Nur irgendwann fällt es den meisten auf, dass sie in Gegenwart des Narzissten irgendwie immer Schuld sind. Jede Kleinigkeit, die mal schiefgehen kann, jedes Detail, das mal vergessen werden kann, jede Schwäche, die sich irgendwann einmal offenbart, nutzt der Narzisst, um den anderen zu kritisieren und zu demütigen, damit er sich selbst aufbauen kann.

Wenn Sie vergessen haben, den Wagen voll zu tanken, Bier für das Wochenende zu besorgen, das Pakte zur Post zu bringen oder die Pizza aus dem Ofen zu nehmen, dann geht doch nicht gleich die Welt unter. Das kann schließlich jedem passieren, selbst dem Narzissten. Wenn man es aber mit einem Narzissten zu tun hat, dann bekommt man jedes Missgeschick unverzüglich aufs Butterbrot geschmiert, während man es selbst nicht wagt, den Narzissten auf dessen Fehler anzusprechen, weil dieser dann gleich wieder übertrieben aggressiv und beleidigend reagiert.

Das bedeutet, dass sich im Laufe von Beziehungen immer der andere auf Dauer zum Sündenbock entwickelt, der irgendwie alles verkehrt macht, während der Narzisst immer der Unfehlbare ist, der die eigenen Fehler geschickt kaschieren kann und sie elegant dem anderen in die Schuhe schiebt. Die Gegenseite wagt es dann nicht mehr, die Fehler oder Mängel, die so offensichtlich durch den Narzissten entstehen, anzuklagen und ihn dafür zur Rechenschaft zu ziehen.

Methode Nr. 6:  Der Narzisst verdreht alles

Narzissten spielen mit der Wahrheit, sie manipulieren, täuschen und lügen. Im Laufe der Zeit sind die Gesprächspartner nicht nur verwirrt, sondern regelrecht frustriert, weil der Narzisst versucht, ihr gesamtes Weltbild auf den Kopf zu stellen und eine wahre Gehirnwäsche vornimmt. Außerdem haben Betroffene immer das Gefühl, nicht durchdringen und mit den eigenen Argumenten überzeugen zu können. Was immer er auch sagt, es kommt wie ein Bumerang zurück. Der Narzisst bezichtigt den anderen der Lüge, Unkenntnis, Verwechslung oder einfach nur der Dummheit. Auf jeden Fall sind die Äußerungen der Gegenseite so nicht hinnehmbar und müssen vom Narzissten oberlehrerhaft korrigiert werden.

Diskussionen können daher Stunden dauern und drehen sich immer wieder im Kreis, so lange, bis der Narzisst uneingeschränkt Recht bekommt. Wenn der Gesprächspartner dann wider besseres Wissen diese eigentümlichen Ansichten und die wundersamen Auslegungen von allgemeingültigen Fakten entnervt bestätigt, dann werden sie auch noch belächelt: „Siehst Du ! Jetzt hast auch Du es endlich verstanden !“ Dabei hat er aber nur seinen Argumenten zugestimmt, weil er endlich aus diesem Spiel aussteigen wollte – leider wieder mal als Verlierer.

Methode Nr. 7:  Der Narzissten streitet alles ab

Besonders häufig passiert es auch, dass sich der Narzisst plötzlich nicht mehr an eindeutige Sachverhalte erinnern kann und die Darstellungen anderer schlicht abstreitet. „Da musst Du Dich irren !“ oder „Da hast Du wohl irgendetwas missverstanden !“ oder „Du bist aber auch immer so vergesslich!“ sind dann häufig Aussagen des Narzissten, die dem Gesprächspartner ein schlechtes Gedächtnis bescheinigen. In der Regel weiß der andere aber genau, was er gehört und gesehen hat und wundert sich nur noch über das souveräne und dreiste Abstreiten von Tatsachen. Doch meistens bekommt er nicht viel mehr als die kalte Schulter des Narzissten gezeigt und bleibt mit seiner Wut über dieses arrogante Verhalten allein zurück.

Methode Nr. 8: Der Narzisst blamiert

Um dann sogar noch einen Gang höher zu schalten, bezieht der Narzisst häufig auch noch das Umfeld in  seine Strategie mit ein, um den anderen völlig zu zerstreuen. Wenn im Freundeskreis beispielsweise auch ein Missverständnis auftritt und der Partner wieder einmal  durch Gedächtnislücken oder Unkenntnis auffällt, dann macht sich der Narzisst in aller Öffentlichkeit herzlich über die Schusseligkeit lustig. „Er ist ja so oft einfach nicht bei der Sache!“ oder „Er weiß oft gar nicht mehr, was er getan hat !“ Durch diesen sehr illoyalen Akt wird sehr effektiv die Glaub- und Vertrauenswürdigkeit des Partners untergraben, der dann zunehmend vom Umfeld isoliert wird.

Irgendwann sind dann Betroffene völlig aus dem Rhythmus. Sie wissen gar nicht mehr was richtig und was falsch ist, sie haben die Orientierung verloren und trauen ihren eigenen Sinnen nicht mehr. In der Folge unterlaufen ihm dann immer mehr Fehler, Missverständnisse, Ungeschicklichkeiten und Pannen, die ihm der Narzisst natürlich unverzüglich vorhält. Nur dann mit dem Unterschied, das der Narzisst nun tatsächlich Recht hat. Es ist, als wenn man darüber nachdenken muss, wie man eigentlich richtig auf den Beinen läuft und dann vor lauter bewusster Koordinationsabstimmung keinen Fuß mehr vor den anderen setzen kann.

Die meisten aber erkennen hinter diesen Mustern keinen emotionalen Missbrauch. Es sind für sie Beleidigungen, Beschimpfungen, Besserwisserei, Kritik und Demütigungen, die in zwischenmenschlichen Beziehung entstehen können. Das Abnormale und die unterschwellige Respektlosigkeit wird vielfach gar nicht wahrgenommen. Es wird nur all zu leicht entschuldigt und als ein allgemeines Missverständnis tituliert.

Die grausame Strategie hinter diesen perversen Kommunikationstechniken führt aber in den meisten Fällen dazu, dass Betroffene den gesunden Menschenverstand verlieren und sich mit der Zeit nicht mehr trauen, überhaupt noch Auseinandersetzungen mit den Narzissten zu führen, weil er ständig befürchten muss, verletzt zu werden. Manchmal tut es auch schon ein verächtlicher Blick, ein bestimmter Ton oder eine ausdrucksstarke Geste, um Widerworte zu töten.

Und vielfach ist es ja so, dass diese Formulierung durchaus auch von Nicht-Narzissten angewendet werden. Bei diesen Kommunikationstechniken geht es darum, Macht über andere zu bekommen oder zumindest einen Vorteil. In den meisten Fällen erfolgt dieses jedoch nur situativ, z.B. in Verhandlungsgesprächen. Doch Narzissten setzen diese Methoden gezielt und gehäuft ein, um ihre Partner langfristig zu destabilisieren. Da es ihnen an Empathie mangelt, haben sie auch weniger Skrupel, diese Mittel unverfroren zum eigenen Vorteil einzusetzen und somit ihre Mitmenschen in die Defensive zu drängen. Da sie nicht in emotionaler Resonanz zu den anderen stehen, spüren sie auch nicht deren seelische Verletzung und können daher um so rücksichtsloser und grausamer vorgehen.

Methode Nr. 9: Der Narzisst bindet den anderen einen Bären auf

Dieses gemeine Vorgehen findet seinen Höhepunkt in dem sogenannten „Gaslighting“. Diese heimtückische Methode basiert darauf, den Partner durch die Manipulation von unscheinbaren Kleinigkeiten in den Wahnsinn zu treiben werden. Der Begriff geht auf den Spielfilm „Das Haus der Lady Alquist“ oder in der englischen Version „Gaslight“ zurück, in dem der Ehemann die Wahrnehmung seiner Frau zu beeinflussen versucht. Er dimmt die Gaslampe im Raum etwas herunter und auf den Einwand seiner Frau, es wäre dunkler geworden, entgegnet er nur, dass alles so wie vorher ist und dass sie sich das wohl nur einbilden würde.

Solche Spielchen können sich in vielen Beispielen wiederfinden: Er verlegt die Autoschlüssel und behauptet dann, dass sie der Partner verloren hätte. Oder der Narzisst soll für den Partner einen Apfel aus der Küche mitbringen und legt ihm dann eine Banane auf den Tisch. Oder man verabredet sich für 19:00 Uhr, der Narzisst erscheint aber erst um 20.00 Uhr. Jedes Mal wird der Narzisst seinem Partner unterstellen, etwas missverstanden zu haben und sich zu täuschen. Auf diese Weise verliert der Partner den Glauben an die eigenen Sinne und wird völlig durcheinander gebracht.

Methode Nr. 10: Der Narzisst attackiert

In noch dramatischeren Fällen kann der Narzisst auch zur Sabotage greifen, die schon zum Teil strafrechtlichen Charakter bekommen kann. Zum Beispiel zündet er das Wohnzimmer an, ausgelöst durch eine Kerze, die der Partner angelassen haben soll. Oder er schreibt anonyme E-Mails an den Partner, die auf eine Affäre hindeuten sollen und seine Untreue belegen. Oder er serviert dem Partner ein Essen mit abgelaufenen Nahrungsmitteln. Wenn dieser sich dann übergeben muss, kann er wieder den fürsorglichen Wohltäter spielen. Solche Angriffe können auch die Gesundheit des Partners nachhaltig gefährden, wie z.B. die regelmäßige Zufuhr von Giftstoffen, Stürzen durch scheinbar unbedachtes Anrempeln des Narzissten oder das Unterjubeln von Drogen in Cocktails.

Diese Formen der Kommunikationstechniken sind oft so vielfältig, perfide und subtil, dass es zum einen kaum erkannt wird und zum anderen nicht geglaubt werden kann, dass ein Mensch bewusst so pervers handeln und einen emotionalen Missbrauch betreiben kann. Betroffenen können einfach nicht wahrhaben, dass Sie eine Beziehung mit einem Partner haben, der zu solchen Taten fähig ist und sie aus reiner Lust am Quälen in den Wahnsinn führen möchte. Daher ist es immer extrem schwierig, ausreichend Abstand zu den Äußerungen des Narzissten und der eigenen Objektivität zu bewahren. Früher oder später beginnt jeder, an sich selbst zu zweifeln, es sei denn, man glaubt dem Narzissten einfach kein einziges Wort mehr. Nur dann ist die Basis für eine gemeinsame Beziehung verlorengegangen.


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143 Kommentare zu “Die perversen Kommunikationstechniken eines Narzissten
  1. Rosi sagt:

    Nachdem ich nun mehrfach Artikel, wie diesen, gelesen habe, fällt mir auf, dass fast alle Punkte auf mich selbst zutreffen. Ich merke, dass ich starke narzisstische Züge habe. Seit kurzem bin ich in einer Beziehung und merke selbst, dass ich immer wieder unbewusst versuche, meinen Partner zu untergraben. Er sagt mittlerweile auch, man könne mir nichts recht machen und ich sei unausstehlich. Er selber ist der klassische Empath. Selbstlos und fürsorglich. Ich dagegen bin das Gegenteil. Wie kann ich an mir arbeiten? Könnte ein Psychologe helfen?

  2. anne sagt:

    Hallo
    ich habe eine lange Geschichte mit einem „liebenswerten“ Narz hinter mir. Wir waren 27 Jahre zusammnen davon 22 Jahre verheiratet. seit 6 Jahren getrennt und seit 3 Jahren geschieden. Soviel dazu. ich habe lange gebraucht um zu erkennen was wirklich ablief. War lange im Verdrängen. im Schuld bei mir suchen. In der aufarbeitung meiner dinge. in der selbstreflektion.vor 4 Jahren in einer Kur machte mich eine Psychologin, als mein Ex mal wieder so ein Ding brachte, darauf aufmerksam das er ein Narz ist. Wir machten einen Test bei dem der Psychologin nach der 3. Frage alles klar war. Auch die weiteren Fragen bestätigten das. Die oben genannten 10 Punkte!!! treffen voll auf ihn zu. Liebenswert fürsorglich nach aussen, sehr demütigend entwürdigend zu mir. Sehr suptile Manipulationen um mich wahnsinnig zu machen. Wenn ich lügen aufdeckte war das doch alles gar nicht so und ich würde an einer Wahrnehmungsstörung leiden. Substanzen bekam ich auch heimlich verabreicht. Buttersäurefläschen stand im Gewürzschrank. Auf meine Frage was das sei bekam ich die Antwort, das ist für die Viecher. Damals wusste ich nicht und hatte auch noch nicht grossartig davon gehört was das für ein Zeug war. heute weiss ich das sind KO tropfen. Sex und Geld sind im sehr wichtig. Wahrheitsverdreher schlechthin. Und wer hat an allem Schuld? Ich.
    Nun ihr kennt das ja alles wie grausig das sein kann, wie sehr man an sich selber zweifelt und am ende nur noch „seins“ das leben ist.
    Da ich mich schon solange damit herumquäle, er mich durch Verleumdungen auch in völliger sozialer isolation gebracht hat, mir die Lebensfreude fehlt und ich in Gedankenschleifen festhänge warum so jemand mit allem wie ein Gott durchkommt, habe ich ein psychater aufgesucht.der meinte ich sollte abklären ob ich eine Psychose hätte. Ich bin nun sehr enttäucht,,, wieder soll mit mir was nicht in ordnung sein? Wieder glaubt mir niemand? Wieder soll alles nur eine Einbildung sein? Hat da jemand Erfahrung? Ging es wem auch so?

  3. Matze sagt:

    Sehr geehrter Herr Grüttefien,

    Ich habe mir Ihren Artikel vor 2 Tagen durchgelesen und war schockiert, wie viel bis ins Detail von Ihren Punkten zugetroffen haben.

    Von Punkt 1-8 kann ich jeden Punkt so unterschreiben. Genauso kenne ich es und ich kenne es auch von meinem Vater, der ebenfalls Narzisst ist, also viele Verhaltensmuster kommen mir aus diesem Grund bekannt vor. Ironischerweise passt das Bild in dem Auto auch perfekt, da ich an dem Tag, wo ich diesen Artikel gelesen habe, im Auto mit einer Narzisstin gestritten.

    Punkt 9: Oft erlebe ich auch tatsächlich oft so, dass ich mal was aus dem Auto holen soll und es natürlich falsch ist. Dann heißt es, wenn ich mit so einer Einstellung von vornherein dahin gehe, ist klar, dass es schief laufen wird und ich muss dazu sagen, ich kann auch oft verpeilt sein, deshalb kann ich nicht ganz genau wissen, ob sie jetzt absichtlich Gegenstände vertauscht hat, aber oft kommt man sich vom Gefühl her auch verarscht vor, wenn man öfters hin und her laufen muss.

    Ich bin an sich ein empathischer Mensch, der allerdings (deshalb ? ) sehr sensibel sein kann, Dinge schnell persönlich nimmt, was ja auch die Hälfte von Narzissten ausmacht. Eventuell habe ich das von meinem Vater und seiner Mutter, der er wiederum nichts recht machen konnte und ich kann mich noch an sinnlose Vorwürfe gegenüber meiner Mutter von ihr aus erinnern, sie würde meinen Bruder besser behandeln als mich, was kompletter Quatsch war. Nun bin ich wieder an eine narzisstische Person geraten (worum es genau geht, erkläre ich noch später im Text) und habe mittlerweile einigermaßen gelernt, mit den Vorwürfen umzugehen, auch da sie mir ironischerweise dabei geholfen hat, an meinen Schwächen zu arbeiten, z.B. dass ich Dinge nicht zu persönlich nehmen soll usw. und daher hat es auch irgendwo seine positive Seite, da ich das schon oft auch von Freunden gehört habe, dass ich Dinge schnell persönlich nehme. Nur, wenn ich Dinge nicht zu persönlich nehme, dannn fühle ich mich irgendwo auch leer in meinen Emotionen und frage mich, ob meine Empathie dabei abnimmt, denn das muss sie ja, wenn die Person anfängt zu erzählen, wie schlecht es ihr geht, man nicht darauf eingeht und die Selbstunzufriedenheit darüber dann spürt, denn ich mag mich so wie ich bin und mir ist es auch wichtig gewesen, mir im Leben immer treu zu bleiben, was ein riesiger Kampf ist, wenn man in unserer heutigen Gesellschaft seine Individualität ausleben will und wenn ich meinen natürlichen Charakter als Kummerkasten nicht beibehalte, fühl ich mich so, als ob ich mich selbst verraten würde und mag mich in dem Moment auch nicht, dass ich dann so bin. Allerdings ist es immer noch besser als verletzliche Kommentare zu provozieren, indem man trotzig reagiert und ihre unfairen Argumentationsmethoden anprangert. Und gerade während ich diesen Satz schreibe, frage ich mich selber, bin ich vielleicht selbst irgendwo narzisstisch, weil das an sich ja ebenso Unterstellungen sind und Kritikäußerungen, ich dadurch eine Opferrolle übernehme oder bin ich genau das Gegenteil, weil ich Narzissten an sich nicht leiden kann. Ich bin an sich ein Antiautoritärer Mensch, der Leuten ungern sagt, was sie zu tun haben und einen auch nicht am laufenden Band immer wieder Vorwürfe macht, also kann ich eigentlich keiner sein, aber generell ist es sowieso blöd in Schubladen zu denken.

    Aber das kann ja nicht sein, dass man nur mit Narzissten klar kommt, wenn man am besten mit Empathielosigkeit kontert und somit selbst zum Narzissten wird, was ein sehr häufiger Fall ist, wenn man bedenkt, dass mein Vater einer war, seine Mutter und auch die Stiefmutter der Person, mit der ich jetzt unterwegs war, sowie ihr Ex-Ehemann waren genauso und unter denen hat sie eigentlich auch gelitten. Ich hasse Narzissten aufgrund meiner vergangenen Erfahrungen über alles, obwohl ich meinen Vater natürlich liebe und der Narzisstin, mit der ich jetzt unterwegs bin, für vieles auch dankbar bin.

    Ich bin Filmemacher und habe mein Praktikum bei ihr absolviert und die einmalige Chance bekommen, den Film meiner Träume zu drehen und deshalb wohne ich jetzt in USA in der gleichen Wohnung wie sie und ihrem Sohn. Sprich, privates und geschäftliches ist nicht getrennt. Wir arbeiten von Montags bis Sonntags von früh bis in die Nacht hinein und jede Kritikäußerung meinerseits wird gleich als unprofessionelles Verhalten abgestempelt. Obwohl es mich schon seit Jahren stört, dass sie einen nie zu Wort kommen lässt und ständig unterbricht, kurze „Ja“-„Nein“ -Fragen stellt, um anschließend mit der Information ein undifferenziertes und unreflektieres Urteil über mich zu fällen, womit sie mich dann pauschalisierend vor anderen Menschen bloß stellt, auch die Tatsache, dass sie unklare doppel, dreideutige, oder „tausenddeutige“ Anweisungen (a la „geb mir mal das ding da“ und die Hand grob in irgendeine Richtung zeigt) gibt, sich wundert, dass ich die Information nicht angekommen ist und mir wieder vorwürft, ob es nicht einen Tag gibt, an dem ich mal was richtig machen könnte. Bei der Gelegenheit vergleicht sie dann immer gerne, wie sie das damals in einem jüngeren Alter viel besser hingekriegt hat usw., macht einen nur Vorwürfe, Unterstellungen und redet einem immer ein schlechtes Gewissen ein, so lange, bis man nach der Gehirnwäsche anfängt, sich selbst Vorwürfe zu machen. Manche Kritik ist auch garantiert berechtigt und ich bin dankbar dafür, dass ich dadurch selbst an mir arbeiten kann, aber wenn man einen Fehler macht und er z.B. sehr grob ist, dann kann sie 3 Wochen lang nur darauf herumhacken und da fragt man sich auch, ob die denn null Empathie besitzt. Aber es heißt dann immer, es geht ums professionelle Verhalten, dass man sich auf das Ziel konzentriert und das mag zwar sein, aber solche Kommunikationsmethoden sind einfach nur fies und vielleicht sind das einige abgehärtere Menschen gewohnt, aber meistens bedeutet das sich abhärten, Emotionen zu verdrängen, eine Fassade auf zu bauen und die Abnahme von Empathie und oft sehne ich mich zurück, die gefühlvollere Person von vor ein paar Jahren zu sein als die, die ich jetzt bin und frage mich, wieviel Empathie ist denn noch übrig? In solchen Momenten frage ich nich oft, rede ich mir das nur noch rational ein, dass ich für andere mitfühle? Allerdings wenn ich Filme schaue, dann kommen meine Emotionen hervor und oft kann ich dann locker heulen, wenn ich mir eine Serie anschaue. Und dann weiß ich, dass ich sehr viel noch fühlen kann, oder wenn ich menschenfeindliche und hasserfüllte Kommentarte gegen Flüchtlinge im Internet lese, dann könnte ich richtig ausrasten (gewaltfrei). Also habe ich sie wohl irgendwo noch, nur im Job (der ja von Montags bis Sonntags im Prinzip durchgehend geht), muss man stets professionell sein, da bleibt keine Zeit, man selbst zu sein und wenn man sich die ganze Zeit auf den Job fokussiert ist, unter Zeitdruck steht, Deadlines hat und damit beschäftigt ist, auf verbale Provokationen nicht einzugehen, dann spürt man sich selbst irgendwo nicht, weil man sich das in dem Job scheinbar nicht leisten kann.

    Allerdings habe ich schon viel für das Filmprojekt geopfert, bin keine Person, die aufgibt und könnte das auch ebenfalls nicht, selbst wenn ich es wollte, weil ich schon so viel hinein gesteckt habe, dass ich da jetzt einfach durch muss. Ich habe keine Wahl. Die Frau hat Macht über mich, weil sie meinen Traum in der Hand hat und ich ebenfalls von ihr auch Geldabhängig bin. Vor zwei Jahren habe ich Sauerkraut, welches nicht mehr gut war, in Papptüte geworfen und nicht bedacht, dass der Saft übernacht durchsickern würde. Der komplette Fußboden musste ausgetauscht werden und da ich keine Haftpflichversicherung hatte, kostete das um die 4500 $, die ich ihr jetzt schulde, weil sie die Kosten übernommen hat. Deshalb hatten wir uns darauf geeinigt, dass ich dafür im Haus oft putzen kann, allerdings bin ich dadurch zum Aschenputtel irgendwie geworden. Es ist selbstverständlich, dass ich immer alles sauber mach und wenn ich mich einmal wehre, kann ich mir wieder anhören, wie undankbar und arrogant und egoistisch ich wär… etc. Es kommt mir so viel aus Ihrem Text bekannt vor. Und oft kann ich das auch nachvollziehen, wie man mir Undankbarkeit vorwerfen kann, da ich ihr ja die 4500 noch nicht zurück zahlen konnte bisher, da mir das Geld immer noch fehlt. Aber dass man einen dann so zum Leibeigenen macht und die ganze Zeit nur über einen meckert, ist auch terrorisierend für die Psyche.

    Und jetzt kommen wir an einen Punkt, den ich überhaupt nicht verstehen kann. Sie ist zugleich einer der selbstlosesten Menschen, die ich je kennen gelernt habe und kann, wenn sie Geld hat, auch sehr großzügig sein, oft auch, wenn ihr die Mittel eigentlich fehlen. Jeder andere Chef hätte mich für meine Fehler gefeuert, sie kauft Essen für uns ein, obwohl sie selbst nicht so viel Geld hat. Und es gibt Momente, wo sie auch mitfühlen kann, wenn ich was auf der Leber habe. Und da kann ich mir dann nicht vorstellen, dass das alles nur Schauspiel und Kalkül ist. Ein krasses Helfersyndrom hat sie auf jeden Fall und ist auch sehr selbstlos. Wie wäre sie denn vom Verhalten einzustufen? Gibt es selbstlose Narzissten? Das ist doch ein Widerspruch in sich. Klar, man merkt, sie erzählt gern von sich selbst, wie selbstlos sie doch ist usw., aber wenn man bedenkt, dass es eigentlich normal ist, anderen zu helfen, weil man dadurch positive Rückmeldung bekommt oder selber ein gutes Gefühl dabei hat, dann heißt das ja nicht, dass dieses Verhalten nur auf Narzissten zutrift.
    Ich lese gerade von Richard David Precht „Die Kunst kein Egoist zu sein“ und da geht es darum, dass kein Mensch wirklich selbstlos ist, sondern dass viele Leute einem Bettler auf der Straße aus dem Grund geben, dass sie ein gutes Gefühl dabei haben kann, dass Leute alle eigennützig sind und man zwischen Eigennutz und Egoismus unterscheiden sollte, was mir ebenfalls logisch erscheint.

    Ebenfalls fällt mir auch auf, wenn ein Streit schon paar Stunden her ist, dann kann sie manchmal doch selbstreflektieren udn arbeitet genauso an sich, wie ich auch an mich arbeite. Nur frage ich mich mich, nach Ihrem Artikel müsste das ja heißen, das ist nur Schauspielerei und sie kann auch gut schauspielen. Das merkt man an dem Umgang mit anderen. Allerdings lässt sie jetzt eine Frau hier wohnen, die Stress mit ihrer alkoholisierten Schwester hat, hat ein halbes Jahr lang einen ihrer besten Freunde gepflegt, nachdem er Bipolar geworden ist. Und um ihn hat sie sich die ganze Zeit gekümmert, bis er einigermaßen sogar geheilt worden ist. Sie verzichtet oft selbst auf das Essen, um mich und ihren Sohn zu ernähren (bei Kundenjobs verdienen wir nicht viel und vor lauter Arbeit, bleibt keine Zeit, sich einen Nebenjob zu suchen) und ist an sich auch eine total selbstlose Person und diese Taten zeigen, dass es wohl nicht nur Schauspielerei sein kann und es gibt Momente, da merkt man, dass sie auch was fühlt, z.B. wenn sei darüber redet, wie sie unter ihrem narzisstischem Ex gelitten hat und da kann ich auch mitfühlen und sie kann Narzissten ebenfalls nicht leiden, fragt sich aber ganz selten, ob sie vielleicht selbst irgendwo Narzisst ist, hat aber auch gemeint, ihre Therapeutin hätte sogar gesagt, dass sie keine Narzisstin ist. Aber wenn ich mir hier Punkt 1-9 durchlese und mir alles bekannt vorkommt (jedes einzelne Wort), dann bin ich mir dann doch sicher irgendwo, dass sie auf jeden Fall narzisstisch ist, denn diese Punkte treffen wirklich täglich zu und ich kann mir pro Tag mindestens 10 Vorwürfe anhören.
    Ich hab mich mal beschwert, ich könnte ihr nie alles recht machen. Und dann meinte sie, ich muss das auch nicht, wenn sie das sagt, dann sollte mir das egal sein und ich müsste an mich denken, aber an sich verlangt sie ja von mir, dass ich perfekt bin, da sie ja nur am rum meckern ist. Und wenn man mal an sich denkt, dann kann man wieder als egoistisch abgestempelt werden. Im Filmberich ist es schon wichtig, sein Ego abzulegen, was ich auch gemerkt habe, aber jede freie Meinungsäußerung als unprofessionell anzustempeln, jede Kritik als „undankbar, egoistisch“, das geht zu weit.

    Es kommt mir vor, als hätte sie zeitweise „narzisstische Anfälle“, manchmal wo man merkt, ok jetzt dreht sie komplett durch und sie gibt auch oft zu, dass sie fies ist.

    Jetzt seitdem ich den Artikel gelesen habe und sie dann wieder ihre netten Phasen hat und viel über privates erzählt, über einen Mann, mit dem sie ständig schreibt, wo scheinbar eine seelische Verbindung zwischen den beiden da ist und sie schon irgendwo Gefühle für einander haben, blocke ich trotzdem ab, wiel ich denke, in dem Artikel geht es ja auch darum, wie man es der Person nie im Leben zu trauen würde, dass sie nur auf nett tut, so merke ich, dass ich absolut null vertrauen zu ihr habe, weil ich automatisch alles in Frage stelle, was sie sagt und ich glaube, das ist auch nicht richtig. Es ist sicher auch nicht immer gerechtfertigt, noch dazu merkt man es mir auch an, wenn ich passiv aggressiv bin und mich natürlich nicht traue, meine Meinung zu äußern, weil ich dann wieder verletzt werde. Auch gegenüber den Personen, die über ihr steht, endschuldigt sie sich für alles, was ihr vorgeworfen wird, obwohl sie manchmal gar nicht an Dingen Schuld gewesen ist, also gesteht schon ihre Schuld ein. Allerdings gegenüber mir ist sie immer rechthaberisch, kommuniziert undeutlich, mich so mit ihren Aussagen aus dem Konzept bringen kann, wenn man überhaupt nicht damit rechnet usw.
    Liegt das nun an mir oder liegt es daran, dass der Narzisst erst ganz spät seine wahre Seite offenbart und beim ersten Eindruck charismatisch ist? Ebenfalls betont sie auch immer, wie stark ihr Männerhass ist (obwohl sie mich nicht als Mann sieht und mit Männern kontrollgeile Machos meint), man trifft auch ständig auf Leute mit narzisstischen Verhaltensmuster hier in USA. Besonders im Filmgeschäft scheint das keine Seltenheit zu sein. Und so ist es dann oft so, dass sie von anderen Narzissten unterdrückt wird und wenn sie sich über ihre Verhaltensweisen beschwert, dann denke ich in meinem Kopf „Genauso fühle ich mich, wenn du so mit mir umgehst wie gewohnt“, weiß aber in dem Moment, wenn ich das ansprechen würde, würde sie es sofort abstreiten, es würde wieder Streit verursachen und ich bin an sich ein harmoniebedürftiger Mensch, der Stress aus dem Weg geht, ich würde nur verletzt werden, sie würde die Tage über dann fieser zu mir sein, weshalb ich dann lieber meine Klappe halte und meinen Teil dann lieber denke.

    Was würden sie sagen? Gibt es Narzissten, die selbstlos sein können? Oder sind das dann Leute, die teils narzisstisch und teils selbstlos sind oder ist die narzisstische Seite auf die Narzissten zurück zu führen, von denen sie unterdrückt wurde? Ist das eine andere Art von Narzissmus oder wie ist das? Wie würden Sie die Person einstufen, von der ich die ganze Zeit geschrieben habe?

    Und wie würden Sie mich anhand dieses Textes diagnostizieren? Begebe ich mich in die Gefahr, das zu werden, was ich nie werden wollte? – habe ich das Potential ein Narzisst zu sein? Oder bin ich vielleicht schon einer und merke es nicht?

    Die Option aufgeben ist leider für mich nicht drin. Ich werde weiterhin mein Ziel verfolgen und ich denke auch, die Tatsache, dass vieles so hart für mich gerade ist ein gutes Zeichen ist, dass sich das irgendwann auszahlen wird. Nur würde ich gerne wissen, was sie für ein Mensch ist und wie ich am besten damit umgehen kann. Vorallem da ich seitdem an mir selbst oft am zweifeln bin und mich selbst in Frage stelle, neuerdings meinen eigenen Sinnen nicht traue, das Gefühl habe unter einer Gehirnwäsche zu sein, will ich auch herausfinden, wer ich eigentlich bin.

    Können Sie mir da weiter helfen?

    Tut mir Leid, dass ich so viel geschrieben habe. Bei mir sind Romane leider normal, aber ich hoffe, Sie finden trotzdem die Zeit, mir zu antworten, sobald Sie die Zeit dazu finden.

    Vielen Dank und liebe Grüße,

    Matze

    • Hallo Matze,
      krankhafter Narzissmus kann sich auch unter dem Gewand des Altruismus verbergen. Diesen Personen ist es dann ganz besonders wichtig, dass alle mitbekommen, wie scheinbar selbstlos, gefällig und hilfsbereit sie sich verhalten. Sie pflegen meist hohe moralische Ansprüche und Werte und wollen als gutes Vorbild für ihre Mitmenschen vorangehen – letztlich aber auch nur, um Bewunderung zu bekommen. In der Art und Weise, wie sie für ihre sozialen Dienste, für Ihre christlichen Worte und für ihre selbstlosen Handlungen unbedingt Dank und Aufmerksamkeit erwarten, verrät diese Menschen. Selbstlos ist derjenige, der gerne bereit ist zu geben und zu helfen ohne irgendeine Form der Gegenleistung.
      Bei Ihrer Frage, ob Sie selbst schon Narzisst sind oder Ihre Lebenspartnerin Narzisstin ist, kann ich Ihnen nicht wirklich weiterhelfen – dazu kann ich Ihre Lebenssituation zu wenig einschätzen. Aus Ihren Beschreibungen gehen zwar narzisstische Züge hervor, aber inwieweit Ihre Partnerin wirklich diese Persönlichkeitsstörung hat, kann ich nicht bewerten. Letztlich hat jeder Mensch das Potenzial, ein Narzisst zu werden. Es dürfte sogar leichter sein, ein Narzisst zu werden als umgekehrt als Narzisst sich wieder aus der Störung zu lösen. Es ist eine Sache der eigenen Entscheidung, obwohl man ja – solange man gar nichts von Narzissmus weiß – oft unbewusst in diese Richtung gerät durch das Umfeld, durch den Beruf oder einer Position.

      • Matze sagt:

        Hallo Sven,

        Es stimmt auf jeden Fall, dass sie damit immer wieder angibt, wie selbstlos sie ist und auch wieviel Preise sie wo gewonnen hat, wobei sie da meint, das ist für das Business wichtig, aber man merkt, dass sie es schon genießt, davon zu erzählen, auch wenn sie sagt, dass sie auf sowas weniger Wert legt.

        Wenn ich gebe, dann an sich, weil ich der Person helfen möchte und mir selbst sagen kann, dass ich eine gute Tat getan habe. Brüsten damit tue ich nicht wirklich. Angenommen es würde ein Gerücht über mich entstehen, dass ich egoistisch wäre oder ähnliches, dann würde ich natürlich sagen, wie ich schon Menschen geholfen habe, um das Bild wieder gerade zu biegen, um kein falsches Bild über mich entstehen zu lassen, welches mir in Zukunft Schaden könnte.

        Aber es gibt auch Situationen, wo ich ganz alleine unterwegs bin und Menschen helfe, die mich noch nicht mal kennen, weil ich es gerne mache, aber natürlich auch, weil ich ein gutes Gefühl davon bekomme und dann auf mich selbst stolz sein kann. An sich mag ich mich, wie ich bin und bin schon zufrieden damit, aber finde mich jetzt nicht besser als andere. Fühl mich aber schon gerne als was besonderes, aber ich finde, dass es wichtig ist, dass jeder Mensch für sich weiß, dass er auf seiner Art und Weise auch einzigartig ist.

        Die Frau, um die es geht, ist nicht meine Lebenspartnerin, sondern sozusagen gleichzeitig meine Chefin aber auch Arbeitskollegin. Sie ist um die 40 und ich bin 27. Also ist eher geschäftlich, wobei man schon die Konstellation in der ich lebe mit der einer Familie vergleichen kann. In dem Fall wäre ich aber eher sowas wie ein Sohn als wie ein Partner. Aber an sich geht es nur um die Filme und Filmprojekte und die Tatsache, dass wir alle in der gleichen Wohnung leben und daher meistens Montags bis Sonntags immer zusammen unterwegs sind.

        Wenn man jetzt eine gute Tat tut und einfach das Gefühl davon mit anderen Personen teilen möchte, dann

        Interessant ist, dass sie oft Geld gibt und sagt, sie rechnet auch immer damit, dass es nicht zurück kommen kann. Aber was ich oft gemerkt habe, im Umgang von mir ist es so, dass sie ganz nett mal hilft oder mir einen Gefallen tut und Wochen später das dann als Vorwand benutzt, dass ich irgendwas bestimmtes tun soll, wo man merkt, dass sie mir den Gefallen wohl nicht ohne Hintergedanken getan hat.

        Vielleicht ist sie auch nicht durch und durch eine Narzisstin, aber es gibt Momenten in denen ich den Narzissmus so richtig spüre. Und das merke ich an folgenden Faktoren, die zu Ihrem Artikel passen:

        – sie redet viel, lässt einen nicht ausreden und so setzt sie ihren Willen meistens durch, indem sie die ganze Zeit nur Fragen stellt und redet und dann selbst den Eindruck bekommt, man wäre dafür, weil es dann alles logisch klingt. Allerdings ist es so dass sie 90% der Zeit redet und ich nur 10 und so kennt sie nur ihre Seite und nicht meine. Ein abwechselndes Gespräch in dem die Redezeiten gleich wären, fände ich viel fairer. So wird man immer überrumpelt und merkt im Nachhinein dann, dass alles natürlich nicht so schön und rosig ist, wie es geklungen hat. Wenn man dann mal das Wort ergreift, dann fällt sie einem direkt auch wieder ins Wort. Und wenn man sich darüber beschwert oder unterbricht, um das Wort zu behalten, dann heißt es, sie würde nicht unterbrechen, es wäre wichtig, dass sie diese Dinge sagt und dann bin ich verwirrt, das ganze wirft mich aus der Bahn, weil es an sich so offensichtlich ist, dass sie einen nicht zu Wort kommen lässt, es trotzdem aber nicht zugeben will.

        – Ebenfalls ist es bei mir auch so, dass sie in den beleidigt Modus wechselt, wenn ich immer noch auf meine Meinung beharre. Stellt sich als Opfer da, wieviel sie doch für alle tut und bei der kleinsten Kritik (zB an der ruppigen Art, wie sie mit mir redet oder pauschalisierend ihre Vorwürfe äußert), wird einem dann Undankbarkeit unterstellt und alles was man weiter sagt, würde dann dieses Bild was sie von mir hat, bestätigen, also sage ich am Ende dann nichts mehr. Auch oft so Drohungen wie „Willst du den Film nicht machen?“, wenn man sich dann mal wehrt. Und eigentlich sollte sie wissen, wie wichtig mir das Projekt ist, da sie weiß, wieviel ich dafür aufgegeben habe. Zwei mögliche Fernbeziehungen sind daran gescheitert, mit meinen Freunden kann ich nichts mehr unternehmen und in unserer Band, in der wir ebenfalls erfolgreich sind, die mir sehr viel Spaß macht, kann ich in der Zeit natürlich auch nicht spielen. Und das weiß sie eigentlich auch alles.

        Dass sie mir bei ihren Kommentaren, die meiner Meinung nach fies sind, unterstellt, ich wäre gleich defensiv und würde alles persönlich nehmen. Ist ebenfalls der Fall, ist aber teilweise auch Kritik, die zutrifft, aber manche Sachen, die sie äußert, sind richtig fies. Z.B wenn sie mir sagt ich solle ein Auto überholen und ich aber damit gewartet habe, weil da ein anderes Auto noch dazwischen kam, hieß es dann gleich, ob ich nicht wüsste, was überholen heißt. Und da das ein ganz normales Wort ist, was jeder kennt, hab ich dann gemeint „Ja, was denkst denn du?“ Und dann hieß es „Ja, bei dir weiß man ja nie. Du vergisst immer alles“ und täglich versucht sie mir diese Dinge immer wieder einzureden. Ich würde immer alles falsch machen, und so weiter.

        Wenn ich in einer Diskussion es dann soweit geschafft habe, meine Meinung zu äußern und genau die Wahrheit sage, dann merkt man, es wird für sie unerträglich und sie sagt „Ja, wenn du so denkst, dann können wir ja gleich aufhören zusammen zu arbeiten“. Und dann bin ich sofort ruhig, weil das genau das ist, was ich nicht will. Und so hat sie aufgrund ihrer Position letzten Endes immer die Überhand. Ich habe ebenfalls den Eindruck, dass sie es genießt, jemanden da zu haben, der immer alles putzt usw.

        Auch der Punkt, wenn wir über eine Sache diskutieren, die Vergangenheit ist, wo es darum geht, wer wem was gesagt hat, dann trifft es auch zu, dass ich der Verwechslung, Unkenntnis, oder Dummheit bezichtigt werde und es macht einen so richtig fertig innerlich, wenn man die ganze Zeit eingeredet bekommt, wie schlecht man in Dingen ist und kein Mensch wirklich vor Ort ist, der eine andere objektive Meinung dazu äußern kann, weil alle in Deutschland sind. Ab und zu erzähle ich mal ein wenig, aber ganz aktuell sind sie natürlich nicht informiert und wissen an sich kaum, was hier los ist. So hat man nur eine Person, die einem immer die selbe Meinung über einen selbst einpaukt, welche meist negativ ist. Sie gibt auch nie zu, wenn sie im Unrecht ist. Nur dann, wenn man sie auch richtig darauf festnagelt, aber dann in so einer Art, dass sie einem selbst dann die Rechthaberei unterstellt, dass man sich selbst da dann schlecht fühlen soll.

        Auch das Bloßstellen vor anderen. Gestern saßen wir am Tisch mit einer weiteren Person. Sie erzählte, dass sie neulich einen Robert wieder getroffen hat und ich hab dann gefragt, welchen Robert. Und sie dann so, ja den Robert, der mit den langen Haaren und dann habe ich nochmal nachgefragt und anstatt, dass sie sich Mühe gegeben hat, dass ich vielleicht darauf kokmme, hat sie nur Angaben gemacht, die wirklich nicht weiter geholfen haben. Es gibt tausende Leute mit langen Haaren und die Info, dass er so aussah wie einer auf den Dollar Scheinen hat mir auch nicht wirklich was geholfen. So kann sie mir dann im Anschluss dann wieder vorwerfen, dass ich alles vergessen würde, mir nie was behalten kann und sich das ändern muss und jedes mal, wo ich genauer nachgefragt habe, wer das ist, hat sie ganz kurze unpräzise Antworten gegeben und jede Frage von mri schien sie richtig sauer zu machen. Die hat mich so richtig feindselig in die Augen geschaut, obwohl ich an sich nur wissen wollte, wer das war.
        Und an sich ist es auch nicht tragisch, dass ich mich nicht an die Person erinnern konnte (falls ich sie überhaupt jemals kennen gelernt haben sollte). Das ist alles so lange her, natürlich kann es sein, dass man eventuell mal wen vergessen haben sollte, aber für sie ist es wieder ein Grund, mir einen Vorwurf zu machen wie schlecht ich bin. Dann vor allen Leuten am Tisch meinte sie dann „You have bad memory. You need Vitamin B12“. Das kommt nämlcih auch noch dazu. Und an sich weiß ich, dass ich auch ein gutes Langzeitgedächtnis habe, da meine Eltern das früher oft gesagt haben und ich mich oft an Dinge erinnere, an die sich andere nicht erinnern, besonders bestimmte Details. Aber vergesslich bin ich auch. Nur drückt sie immer ihre Kritik so aus, als wäre ich zu 100% Egoist oder Arrogant oder wie auch immer.
        Das Gespräch ging dann so weiter, dass wir diesen Robert in einem Cafe getroffen haben. Und ob ich das Kaffee kenne und weiß, welches sie meint. Und ich meinte dann „Ja“, damit ich mich nicht noch mehr vor allen blamiere und dieses Bild „Der Matze vergisst alles und kann sich an nichts erinenrn“ nicht bestätigen, aber in Wirklichkeit habe ich mich gefragt, ob ich jemals in diesem Cafe überhaupt gewesen bin und ob ich überhaupt jemals, diesen Robert getroffen habe und ob sie nicht eventuell etwas verdreht. Aber ich werfe ihr das dann in dem Moment nicht vor, weil ich dann genau weiß, was dann wiede rzurück kommt. Wo ich dann gesagt habe „Ja“ zu der Frage, ob ich es kennen würde kam dann gleich die Gegenfrage „Wie sieht es denn aus?“ und da hat eine Person an dem Tisch auch sich dazu geäußert, dass das zuweit geht. Vorallem stellt sie immer so fragen, wo sie innerhalb von 1 bis 2 Sekunden eine Antwort drauf haben möchte, weil sie sehr ungeduldig ist, da steht man immer unter Druck und muss immer etwas antworten und hat dabei auch angst, die falschen Sachen zu sagen.
        Wenn sie unter Stress steht, also wir einen Dreh Termin haben oder ähnliches, da benimmt sie sich dann genau so wie ich es hier beschreibe. Ansonsten kann sie auch ihre ruhigen und lieben Tage haben und auch mal was mitbringen, um anderen einen Gefallen tun. Auch, dass sie vor anderen sowas meint wie „Er ist immer so schusselig oder so vergesslich“ oder anderen Leuten erzählt, ich hätte Fußpils oder ähnliches, das macht sie gern.
        Oder wenn ich auf eine Frage über mich antworte, dann unterbricht sie und lässt einen Kommentar fallen, der mich schlecht oder unglaubwürdig in der Situation macht und oft macht es den Eindruck, dass sie das nicht ertragen kann, wenn ich anderen mal etwas von mir selbst erzähle, was positiv rüber kommen kann.
        Aufgrund dieser Art und Weise, wie sie mit mir umgeht, merke ich selbst, dass ich erst Recht bei anderen nach positiver Aufmerksamkeit suche, weil ich sie hier von niemandem bekomme. In einem Umfeld mit Freunden, in dem es mir gut geht, da habe ich das nicht nötig, aber hier fehlen mir echt Leute, die auch mal liebe Worte äußern oder genau meiner Wellenlänge sind. Und wenn man „nur“ negatives zu hören bekommt (und das kommt so häufig vor, dass man die Anführungszeichen schon fast weglassen kann), dann sehnt man sich nach Leuten, die auch positive Sachen über einen Sagen, auch um der Gehirnwäsche (und so fühlt es sich an) entgegen zu wirken, um von den Leuten, die einen am besten kennen, daran erinnert zu werden, wer man wirklich ist. Ich bin mittlerweile so kleinlaut geworden und überall ist es verboten, seine eigene Meinung zu äußern, weil alles zum Job dazu gehört.

        Manchmal kommt sie ins Zimmer und sagt, du müsstest dem Louis (ihr Sohn) dieses und jenes für sein Schulprojekt kaufen. Es ist nicht meine Aufgabe, ihren Sohn irgendwo hin zu fahren. Ich helfe zwar freiwillig gerne, aber wenn man einfach davon ausgeht als wäre es eine Selbstverständlichkeit und das dann einfach so dahin stellt, dass ich das jetzt machen muss, immer wieder Dinge fordert, ohne überhaupt zu fragne, ob man etwas machen könnte, da sage ich dann manchmal, warum gerade ich das machen muss (aus dem Grund, dass ich oft genug mitmache ohne was zu sagen, um mir meinen Teil zu denken, bis ich dann merke dass ich vom einen Moment auf den anderen ausgenutzt werde) und mich dann entscheide, dass ich mich auch wehren muss, nur dann geschieht das bei auf einer so unbeholfenen Art und Weise, dass es eher alles schlimmer macht. Ich reagiere trotzig und dann heißt es wieder wie undankbar ich für alles wär, also quasi jedes mal, wenn sie mir sagt, ich solle etwas tun und ich ausnahmsweise mal sage, dass ich es nicht utn möchte.

        Kritikäußerung ist auch unerwünscht, da mich jeder andere Chef gefeuert hätte, was sie immer wiederholt. Aber wir sind an sich immer geschäftlich unterwegs. Selbst das Putzen des Hauses zählt sie dazu, weil ja Investoren zu Besuch kommen könnten. Sie sagt, im privaten, kann ich dann meine Meinung äußern, aber wenn wir geschäftlich unterwegs sind nicht. Dann hatte sie irgendwann gesagt, dass die einzige private Zeit die war haben, dann die ist, die wir zum schlafen nutzen und damals hatte ich dann gefragt, habe ich das richtig verstanden, dass ich nie meine Meinung äußern soll, weil es sonst als unprofessionell gilt, außer in der privaten Zeit, die ich habe, welche die ist, in der ich schlafe? Und dazu hatte sie damals „Ja“ gesagt und da bin ich richtig ausgerastet,. Ich denke aber auch, dass das verständlich ist, oder?

        Zum Thema Gaslighting:

        Da bin ich mir echt unsicher, ob das zutrifft. Neulich hatten wir Aufnahmen. Wie immer habe ich die Speicherkarte auf den Rechner übertragen, aber ich meine mich daran zu erinnern, dass sie gesagt hat, wir brauchen die Karte nicht zu kopieren, weil aufgrund des Formats nur 3 Sekunden aufgenommen werden konnten pro Clip. Als wir dann zu Hause waren und ich den Ordner auf den Festplatten gesucht hatte, war das Material auf keinem der Festplatten, auf die ich es erwartet habe. Nachdem ich dann gesehen habe, dass es auf keiner Festplatte ist, wusste ich auch nicht mehr ganz genau und war mir unsicher, wie das nochmal war. Ich konnte mich daran erinnern, dass ich einen Ordner erstellt hatte, aber genau wie ich die Datei übertragen hatte, daran konnte ich mich nicht erinnern. Ich hatte nur eine Erinnerung, dass sie mir aus irgendeinem Grund gesagt hat, ich solle die Übertragung doch lassen und dann dachte ich mir, das erklärt wohl auch warum ich den Ordner erstellt hatte, mich aber nicht dran erinnern kann, wie ich alles übertragen habe.
        Dann ging ich zu ihr hin und fragte, ob ich das richtig in Erinnerung hatte, wie sie das gesagt hatte und da meinte sie dann, dass die Datei irgendwo sein muss. Ich hätte ihr auch gesagt, ich hätte sie übertragen. Und ich meinte, wenn das so gewesen ist, dann wird das wohl auch stimmen, denn wenn sie fragt, ob ich die Datei übertragen habe und das stimmt, dann sage ich da auch die Wahrheit. Ich hatte in dem Moment dann versucht ihr meine Erinnerung mit zu teilen, in der Hoffnung, dass sie sich an etwas erinnert und mir dabei auf die Sprünge helfen kann, wo das Material wohl sein kann. Aber sie hat es direkt als Angriff verstanden, hat mir unterstellt, ich wäre verrückt, würde Geschichten erfinden. Am Ende hatte ich gemeint, es könnte wohl sein, dass ich eventuell was durcheinander gebracht habe, weil ich es nicht genau in Erinnerung hatte, aber ich war mir auch ziemlich sicher, dass sie mir aus irgendeinem Grund gesagt hat, ich solle die Datei nicht übertragen. Irgendwo konnte ich mich an so etwas erinnern, nur am Ende habe ich dann auch gedacht, wie kannd as sein, dass das Weg ist, es heißt ich hätte gesagt, ich hätte es übertragen, aber nichts da ist. Und dann dachte ich, dass sie sich vllt nicht dran erinnern kann, auch weil es häufig vorkommt, dass sie viele Sachen auch vergisst und oft sehr ähnlich chaotisch sein kann, wie ich es auch bin. Aber dass sie absichtlich die Dateien nach einer Übertragung löschen würde oder wissentlich sagt, sie hätte mir nicht gesagt, ich solle die Datei nicht übertragen, obwohl sie sich daran erinnern kann, das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, auch aus dem Grund, dass es ihr selbst ja auch schaden würde, da wir das Material ja für einen Kunden zusammen schneiden müssen. Aber oft gibt es so Momente, wo man so verwirrt ist, dass man sich fragt, wie kann das jetzt schon wieder so sein und man dann auch nicht weiß, ob man selbst recht hat oder die andere Person. Es wirft einen immer so aus der Bahn, dass man seinen Sinnen dann nicht mehr traut und nachdem ich dann gesagt habe, dass es eventuell eine Verwechslung gewesen sein könnte, dann kam darauf der Vorwurf, weil sie sich dadurch dann im Recht gesehen hatte.

        Ich habe aber mal so eine Art „Gaslighting“ beobachtet von ihr aus gegenüber einem anderen Menschen, der aber auch ein sehr anstrengender Kunde war, der sehr kontrollierend und ebnefalls narzisstisch drauf war. Dort hatte er in dem Schnittprogramm einen Ton fetzen entdeckt, der eigentlic nicht drin sein sollte. Dann hat sie zu ihm gesagt, ne da ist nichts. Anschließend hat sie die Datei dann gelöscht, ohne dass er es gesehen hat (ich aber schon) und dann zu ihm gesagt, „Hör sie dir nochmal an, da ist nichts.“ Daher kam mir das mit dem Gaslighting so bekannt vor und deshalb bin ich sehr misstrauisch, bei allem was sie sagt und dieses Mistrauen bringt mir überhaupt nichts, weil ich mich dann erst recht nicht fokussieren kann und mehr Fehler mach.

        Allerdings möchte icha ber auch wissen, woran ich bin und rechtzeitig erkennen, wenn ich manipuliert werde oder man mich reinlegt, denn ich merke dass ich manipuliert werde und unterdrückt, nur nie genau was genau die Sache dahinter ist und mich ausnutzen lassen möchte ich auch nicht. Ebenfalls trau ich meinen eigenen Instinkten seitdem ich mit ihr unterwegs bin nicht mehr so sehr, dass ich zunehmend unsicherer werde, was mir ebenfalls nicht gut tut und hoffe, dass ich irgendwie wieder mit mir im Gleichgewicht sein kann, bevor ich mich komplett verliere.
        Deshalb ist mir da Ihre Meinung dazu auch wichtig, dass ich erstens wissen kann, wie sie drauf ist un dzweitens wie ich drauf bin und wo ich Recht habe und an welchen Stellen es gerechtfertigt ist, dass ich Selbstbewusst bin und mich auch durchsetze, wenn ich Sachen nicht mit mir machen lassen will.
        Das Problem ist, sie kennt mich schon so gut, dass sie genau weiß, wie sie mich manipulieren kann.

        Sie aht ebenfalls mal zugegeben, dass sie Menschen manipuliert, es ungern tut, aber wenn es nötig ist, dass sie das dann auch macht. Meinte aber auch, dass sie das bei mir nicht macht, was eine reine Lüge ist. Ich spüre es ja selbst.

        Nunja, ich denke, die Details können Ihnen ein besseres Bild verschaffen. Tut mir furchtbar Leid, dass ich immer so viel schreibe. Ich denke nur, je mehr Details, umso besser und vermutlich muss ich auch nicht viel mehr zu dem Thema schreiben. Haben Sie jetzt einen besseren Eindruck und können mir weiter helfen?

        Vielen Dank nochmal für Ihre Mühe und Ihre Zeit. Bei den langen Texten bin ich da besonders dankbar.

        Liebe Grüße,

        Matze

        • Hallo Matze,
          um sich nicht verunsichern oder manipulieren zu lassen, ist es ganz wichtig, in jeder Situation bei sich selbst zu bleiben, die Verhaltensmuster und Methoden des Narzissten zu durchschauen, die eigenen Reaktionsmuster und Gefühle wahrzunehmen und sich abzugrenzen. Oft sind es ja die eigenen Angst-, Schuld oder Pflichtgefühle, die einen ins Wanken bringen. Und darauf zielt ein Narzisst immer. Er weiß, wie er seinen Gegenüber aus dem Gleichgewicht bringen kann. Indem man also ein wohlwollende Distanz zu dem Narzissten aufbaut, seine Worte und Handlungen zunächst kritisch beobachtet und sich nicht gleich zu irgendwelchen Äußerungen oder Handlungen hinreißen lässt, kann man sich der Situation bewusst werden. Manchmal kann ein Schweigen, eine kurze Antwort oder eine kluge Gegenfrage mehr Erfolg haben, als sich ständig meinen, rechtfertigen zu müssen oder ständig den Aufforderungen des Narzissten nachzukommen. Alles Gute!

          • Matze sagt:

            Hallo Sven!

            Vielen Dank!

            Tatsächlich sind es die eingetrichterten Schuldgefühle und die angst, etwas falsch zu machen, die mich dazu bringen, defensiv zu werden und mich rechtzufertigen, um der Person mein Bemühen zu beweisen. Aber eigentlich könnte es mir auch egal sein. Es wäre tausend mal gesünder, nur meiner Meinung nach irgendwo aber auch unfair, da ich ja schon dankbar bin für die einmalige Gelegenheit, die ich gerade habe und die zahlreiche Hilfe, die ich oft bekommen habe.

            Ja, ich denke auch, dass es wichtig ist, nicht zu emotional zu werden, denn das verschlimmert meist auch die Situation und ebenfalls nicht dazu hinreißen lassen, zu viele Gefühle von einem Selbst Preis zu geben, ganz gleich ob das jetzt positive oder negative Gefühle sind. Ich denke, nämlich auch, dass das nett sein einen dazu manipuliert, wieder kleinbei zu geben. Man hilft dann mehr freiwillig, ist besser drauf, weil man auch Fortschritte macht, bis sie diese Dinge dann von einem verlangt, wenn man es mal nicht tut und so quasi wieder dort angelangt ist, wo man sich ausgenutzt fühlt. Dass man von Anfang an freiwillig geholfen hat, wird gerne vergessen und so getan, als wäre es schon immer meine Aufgabe gewesen. Ich durchschaue sie schon recht oft, auch genau bestimmte Muster, die immer wieder erkennbar sind, nur muss ich nur noch lernen, damit dann auch klar zu kommen. Es bringt ja nichts, wenn man genau weiß, was los ist, aber nichts dagegen macht.

            Es ist schwer, man selbst zu sein, wenn man unter Druck steht, seine Meinung nicht äußern kann, verwirrt oder durcheinander ist, besonders wenn man auch teilweise erniedrigt wird, jedes mal, wenn man mal so ist, wie man ist.

            Aber ich denke auch, dass es wichtig ist, mich weiter zu analysieren, sie zu analyisieren und das ganze aber eher sachlich betrachte und so dann auch rangehe. Problem ist, nur dass ich ein gefühlsvoller Mensch bin, in der Hinsicht auch Fortschritte gemacht habe, nur angst habe, dass meine Empathie dadurch mehr abnimmt, was sie teilweise sogar ein wenig getan hat. Aber ich denke es ist leider auch normal, wenn man selbst Probleme hat, dann ist das Gehirn bzw. die aktiven Bereiche davon teilweise einfach nicht groß genug, um sich mit allen Problemen gleichzeitig zu befassen, wenn man selbst sehr emotional mit sich selbst involviert ist. Wenn es einem gut geht, dann fällt es einem auch viel leichter, also vielleicht habe ich mich ja auch überhaupt nicht geändert und wenn alles wieder gut ist und ich mich wieder im Gleichgewicht befinde, dann ist die Empathie auch sicher wieder zum alten zurück. Ich war kürzlich für 2 Wochen wieder in Deutschland. Da war alles auch wieder gut. Mir ging es gut, dort war ich glücklich und es war auch kein Problem ohne den ständigen Druck, Gefühle zu zeigen, mich auf Sachen zu fokussieren, die andere sagen.

            Also kann ich wohl nur noch weiter durchhalten und weiter an mir arbeiten.

            Vielen Dank für die Hilfe!

            Matze

          • karoline sagt:

            Hallo Sven,

            Danke für Ihre bedachten Worte. Es ist ein substiles Spiel mit Vexierbilder, ein Vexierspiegel, der verzerrt, entfremdet, verstört, schwächt und verunsichert…weder die Krümmung, noch das zurückgeworfene Bild kann man beeinflussen, denn der Brennpunkt des Spiegels verändert sich ja, bis jegliches Fundament zerfließt und als verzerrte Chimären zurückgeworfen werden…und dieses Spiegelbild trifft wieder auf einen Zerrspiegel…irgendwann im Bild der unendlichen Zerrbilder geht man verloren..und löst man sich auf…

            Es half – für mich zumindest – nur mehr eines, heraustreten aus dem Spiegelkabinett, denn es war ein „Spiel“, deren Regeln sich ständig änderten, es nur immer einen Sieger gab, der die Strippen je nach Bedarf zog und letztlich unheimlich viel Energie gekostet hat.

            Die Kommunikation ist das effiziente Mittel der Wahrnehmungsgestaltung (der Brennpunkt des Spiegels).
            Am Ende fragte ich mich, bin ich der Narzisst von uns beiden?..hmm, ist es narzisstische Forderungen zu artikulieren, Kritik zu üben, auch Aufforderungen, externe Hilfe anzunehmen?…sehr effizient die Manipulation…da half nur mehr die Reflexion aus der Distanz mit Hilfe des Professionalisten. Nein, meine Persönlichkeit möchte ich im Austausch und Bezug zu meinem Umfeld bestimmen und mich für neue Erfahrungen öffnen können, die Grenzen der Öffnung des Ich-Du – Wir zeichnen…wachsen in der Autonomie im Austausch mit einem liebevollen, wertschätzenden Umfeld.
            Es ist ein sehr subtiles, leidvolles, mitleidiges, aber zerstörerisches Beziehungssystem mit der Aufforderung, am einer gesunden Einstellung zu sich, zu seiner PErsönlichkeit, zu seinen Gedanken und Gefühlen zu arbeiten.

            Danke für Ihr Engagement. Es hilft mir immer wieder neue Impulse zu finden und verstärkt einen sehr produktiven Entwicklungsprozess.

            Karoline

  4. Trixie sagt:

    Guten Tag
    Ich bin seit sechseinhalb Jahren mit einem vermutlichen Narzissten verheiratet und habe so manche Dinge erlebt, wie sie hier geschildert werden. Darunter zählen ständiges Heruntermachen, Anschreien, Kommunikationsverbot, Kommunikationsabbruch, permanente Schuldzuweisungen, Wohnungsverwüstung, physische Gewalt….und insbesondere keine Empathie und auch keine Reue. Beispiel nach physischer Attacke: Du hast es verdient Frau „sowieso“……schlimmer ist alles, wenn er natürlich Alkohol hatte. Anzumerken ist, dass mein Mann dazu auch noch regelmässigt kifft.

    Ich schreibe hier in Kurzform, weil mir die Kraft fehlt, alles aufzuschreiben, da ich mich gerade im „Trennungsbeginn“ befinde. Seit 10 Tagen hatte ich den Eindruck, dass mein Mann bereit wäre mich zu verlassen, ich ebenso….kurz und gut will er aber weder mich verlassen noch vermutlich auch nicht unserer Leben hier (es sei anzumerken, dass mein Mann fast nichts zum gemeinsamen Haushalt beigetragen hat, sich quasi ins Nest gesetzt hat, und auch vor meiner Zeit stets weder Geld hatte, noch finanziellen wie auch sonstigen Verpflichtungen nachgekommen ist. Manche sagen, er ist einfach ein grosser arbeitsscheuer, fauler Schmarotzer…)

    Also seit zehn Tagen lebt er jetzt in unserem „Gartenchalet“, ich im Haus (wir haben einen Hof mit Pferden) und hatte mir den Ehering hingeschmiessen, gedroht mich zu verlassen, wenn ich auf diese oder jene Forderungen nicht einginge (Geld! Mehr Freiheit…und insbesondere natürlich MEIN Benehmen ändern müsse etc.) – ich bin überzeugt, dass er bis heute nicht damit gerechnet hat, dass ich diesmal nicht mehr auf seine Erpressungen eingehe, dass ich ihm nicht mehr zum x-ten-Mal seine verbalen und physischen Attacken wie immer „immerwieder“ verzeihe und mich tatsächlich trennen möchte (auch wenn es mir das Herz zerreisst).

    Problem 1: seit ca. zwei Wochen spricht er bereits in meinem Umfeld (mit Leuten aus dem Dorf) über mich – zwei von ihm kontaktierte Personen haben mir dies glücklicherweise mitgeteilt – er spricht davon, dass ich nicht normal sei, dass er ja so unglücklich sei, obwohl er alles tue um mir seinen armen, aber egozentrischen, immer nur an sich denkenden Frau zu helfen etc…. – da ich mit dem Hof selbsständig und Kunden meist aus meinem nahen geographischen Umfeld stammen, sehe ich einer Katastrophe entgegen, dass er meinen Ruf und schlimmstenfalls auch mein Geschäft und somit auch meine Existenz ruinieren kann. (Ich kann also nicht einfach wegziehen und alle Brücken abreissen, meine Hof ist meine Existenz)

    Probem 2 und für mich derzeit das grösste Problem: Er will nicht gehen und ich habe Angst, dass er fähig ist, wenn er realisiert, dass ich definitiv eine Trennung möchte, gefährlich ausrasten wird. Seine Ausraster waren stets am Limit und manchmal habe ich auch einfach Glück gehabt, dass mein Kopf beispielsweise nicht gegen einen Gegenstand am richtigen Ort geprallt ist….
    Meine Angst sehe ich nicht nur durch meine Gewalterfahrungen mit ihm begründet. Meine Hausarzt, der mich seit Jahren kennt, hat meinen Mann einmal unter „die Lupe“ genommen und bei jedem Arztbesuch fragt er mich, wie es denn mit ihm ginge, dass er nicht wüsste, wie ich so etwas ertrage, dass mein Mann krank sei und höchstens Medikamente sein Verhalten dämmen könnten. Desweiteren sagte er mir mehrfach: „Dein Mann wird Dich eines Tages umbringen“. Ohne dass ich mit dem Thema anfange, weil ich zum Beispiel wegen einer Grippe zu ihm gehe, fängt meine Hausarzt von sich an über meinen Mann zu reden.

    Mich würde auch insbesondere von Ihnen, Herr Grüttefien Ihre Meinung interessieren und wie ich mich schützen kann. Ich muss hinzufügen, dass ich auf einem zehn Hektar grossen Terrain, das Haus mittendrin, lebe, keine unmittelbaren Nachbarn, nicht im Dorf…dazu noch in Frankreich – meine Familie zu der ih einen guten Kontakt habe, die inzwischen auch von der Situtation weiss, kann mich fast auch nur telefonisch beraten und mir infolge der Distanz auch keine Unterstützung vor Ort bieten.
    Ich freue mich über Eure Antworten.
    Mit lieben Grüssen an alle.

    • Hallo Trixie,
      in dieser Situation glaube ich, dass leider nur eine Trennung und ein Umzug in Frage kommt. Das ist bitter, aber ansonsten wird man nie wieder wirklich Ruhe bekommen. Narzissten klammern sich an seinen Partner, schikanieren ihn und beuten ihn aus. Sie sind sich dabei keiner Schuld bewusst. Daher werden sie nicht von sich aus aufhören, sondern man muss sie in ihre Schranken weisen oder eben flüchten. Alles Gute!

      • Trixie sagt:

        Guten Abend Herr Grüttefien
        Danke für Ihre schnelle Antwort!
        Das mit dem Umzug ist fast nicht möglich, ich habe mein halbes Leben daraufhin gearbeitet, dass ich so einen Hof kaufen kann…und vor allem einer, mit dem ich mir nach einigen Jahren neben einem Job eine unabhängige Existenz aufgebaut habe….ich wäre natürlich auch schon weg, wenn dies nicht so wäre…
        Sie haben in Ihrem letzten Satz geschrieben, man kann den Narzissten auch in die Schranken weisen….darunter verstehe ich evtl. Anwalt, Polizei etc? Sehen Sie dies auch als eventuelle Lösung an oder kann es sein, dass mein Mann dann plötzlich DEN Ausraster bekommt und ein gewisses Risko damit einhergeht? Liebe Grüsse aus Frankreich

        • Man sollte nur dann Polizei und Anwalt einschalten, wenn die Tat des Narzissten auch wirklich beweisbar ist und wenn es Zeugen gibt. Aus Eigenschutz muss man dann die Justiz einschalten, um den Narzissten in seine Schranken zu weisen. Sicherlich wird er eine Anklage Ihrerseits nie mehr verzeihen – aber Sie müssen nun nach dem geringeren Übel entscheiden.

    • Michèle sagt:

      Liebe Trixie
      Ich habe eine fast identische Geschichte hinter mir: Hof mit Pferden, Zucht und Pensionsstall etc. Leider habe ich fast alles verloren und bin mit meiner Tochter und meinen Pferden nach Polen geflohen…habe darüber ein Buch geschrieben.
      Heute würde ich vieles anders machen. Ich würde dir gerne helfen. Melde dich, wenn du magst.

  5. Christiane Rieckmann sagt:

    Das gibt es doch nicht !!!!!!
    Das mit den Mon Cherie ist mir auch so passiert !!!!!
    Ich bekam eines und dachte, schön- heute mal ein ruhiger Abend-und sagte Das ist aber lieb-vielen Dank !(aber ich hasse diese Dinger!)
    Da nahm er es weg – und murmelte was von sind zu schade für dich und du magst die doch nicht…..
    Und obwohl ich die Dinger nicht mag habe ich sie doch später zum Geburtstag bekommen.-
    Anmerkung ich wurde bereits geschlagen-als ich sagte Oh schön Danke und wollte nur einen Abend ohne Streit und halbem Video.
    (der Abend war nach 10 Minuten zuende !!!!!!)

  6. Christiane Rieckmann sagt:

    Ich finde ja das ein Raucher pervers ist – Rauchen ist ein Akt gegen das Leben-und der narmalle Mensch tut ja alles um etwas für das Leben zu tun.
    Und siehe da jeder einzelne Folterer auf diesem Planeten raucht oder arbeitet in Scientologenvernichtungscamps – so meine eindeutige Erfahrung !

  7. Soohyunie sagt:

    Ehrlich gesagt, gibt es ein Mädchen in meiner Klasse, bei der ich mir zu fast 100% sicher bin, dass sie Narzisstin ist. Zum einen, ist da schon die Tatsache, dass sie kein bisschen dankbar ist, wenn man sie mit zur Schule nimmt, weil sie noch keinen Führerschein hat. Sie sieht es als völlig selbstverständlich an, dass man sie mitnimmt und hat sich auch nicht mal an den Spritkosten beteiligt. Zum anderen fällt auch auf, dass sie sich sehr an materiellen Dingen aufzieht. Seitdem ich ihr allerdings unterschwellig klar gemacht habe, dass sie mit materiellen Dingen nicht bei mir punkten kann, muss ich mir wenigstens das nur noch in geringer Dosis geben. Allerdings kamen in letzter Zeit noch andere Dinge dazu, die mich in meinem Misstrauen ihr gegenüber bestätigen. So hat sie sich zum Beispiel schon eine Krankheit ausgedacht, sich aber mehrmals in Lügen verstrickt, was ich mehr zu Kenntnis nehme, als es ihr auf die Nase zu binden. So erzählte sie von einer Behandlungsmethode, die für diese Krankheit überhaupt nicht angewandt wird, bis zu einer völlig anderen Körperhaltung, als die, die für das Krankheitsbild üblich wäre. Kürzlich hatte sie auch jemand angerempelt und sie fing sofort an zu heulen, obwohl das völlig übertrieben für den Rahmen war und natürlich haben sich alle um sie gescharrt. Das Abstruse daran war allerdings, dass sie wieder ihren angeblichen Beckenschiefstand aufs Parkett gebracht hat, dieser aber an dieser Stelle unmöglich hätte Schmerzen verursacht haben könnte. Das wirklich Üble geht aber momentan los und das macht mich neben dem ganzen anderen egoistischen Müll wirklich stinkesauer. Es gibt einen Jungen in der Klasse und er ist wirklich immer nett zu mir und behandelt mich auch anders als die anderen Mädchen und schenkt mir für ihre Verhältnisse offensichtlich zu viel Aufmerksamkeit, was ihr im Prinzip eigentlich egal sein könnte, da ihr Freund mit dem sie zusammen ist auch in der Klasse ist (Aber sie wollen ja alle. Der Mittelpunkt der Erde.). Auch könnte ich mir vorstellen, dass es ihr nicht passt, dass wir (Also er, zwei andere Jungs und ich)wieder erwarten unsere Gruppenarbeit pünktlich und professionell abgegeben haben und ihre Gruppe rein gar nichts hingekriegt hat. Aber nochmal zurück zu dem Jungen, denn sie schmeißt sich richtig an ihn ran, seit sie mitkriegt, dass wir beide uns super verstehen und da auch mehr daraus werden könnte. Ein Glück, wirkt das nicht, egal wie charmant sie versucht seine volle Aufmerksamkeit zu bekommen. (An der Stelle: DANKE wer auch immer dafür verantwortlich ist) Es ändert aber nichts daran, dass die Nummer super asozial ist und einen wirklich jegliche Nerven kostet. Heute war es besonders schlimm, da hat sich mich doch tatsächlich in der Stadt stehen gelassen und hat sich von ihm fahren lassen, obwohl ihr Freund sie auch hätte fahren können. Ich weiß, sie wollte mich zu einer Reaktion zwingen, aber auf die kann sie noch 100 Jahre warten. Tut mir erstmal leid allen hier so ein Ohr abzukauen, aber das Mädchen macht mich wirklich rasend. Ehrlich gesagt ist es mir auch egal ob ich sie zum Feind habe, weil das auf Dauer kein Mensch ertragen kann und früher oder später echt Schluss mit nett ist. Sie ist der festen Überzeugung, dass ich mich von anderen Menschen abhängig mache (insbesondere von ihr) und sie mich total gut kennt, aber ein bisschen konnte ich sie auch aushorchen über ihre Vergangenheit und sie weiß glücklicherweise immer noch nicht so genau mit wem sie sich eigentlich gerade anlegt. Also spielen wir mal den unsichtbaren Gegner. Stille Wasser sind eben doch tief. 😉 Aber ehrlich irgendwann ist Schluss, dass kann ja keiner ertragen.

  8. Emi sagt:

    Per Zufall bin ich auf dieser Seite gelandet. Wenn ich mir die Beschreibungen über Narzissten durchlese, läuft es kalt auf meinem Rücken herunter. Denn so nach und nach wird es mir bewusst, dass ich mehr als 13 Jahre lang mit einem Narzissten eine Partnerschaft hatte. Wir heirateten sehr schnell, weil er es sehr geschickt anstellte, seinen Willen mir zu überstülpen. Und ließ es zu – trotz meiner Gefühle damals, die mich vor dieser Ehe warnten. Er war damals in London Investment-Bänker und verlor seinen Job wegen der Wirtschaftskriese in 2002. Ich war damals Vollzeit beschäftigt und alleinerziehend. Da er seine besondere Wünsche und Vorstellungen bzgl. Job hatte, gab ich meinen Job auf und folgte ihm nach Deutschland. Ab dann waren Kinder und Familie meine Hauptbeschäftigung und dass ich ihm für seine berufliche Entwicklung den Rücken freihalte. Seine Unzufriedenheit im Job wurde mir sehr schnell bewusst – er konnte es nicht ausstehen, von Chefs kritisiert zu werden. Er kam regelmäßig von seiner Arbeit schlecht gelaunt nach Hause, guckte mich und seine Kinder am Wochenende nicht einmal an, fiel in sich zusammen um am Montag wieder wie ausgewechselt seine Managertätigkeit in höherer Position wahrzunehmen. Ich weiß, dahinter steckt auch ein gewisser Workaholic-Verhalten. Dennoch waren seine Launen nicht auszuhalten: Ich fühlte mich in Deutschland mit meinen kleinen Kindern total allein gelassen. Er war all die Jahre bar jeder Empathie: er sagte mir kein einziges Mal, dass er mich liebt. Später, als ich ihn fragte, warum er mich nicht liebt, er sagte: „Das weiß ich nicht.“ Wenn wir aber irgendwohin gingen, präsentierte er mich stolz: Trotz drei Kinder war ich schlank, sah jung und gut aus. In der Runde machte er sehr genre Bemerkungen anderen Männern gegenüber, dass sie wohl auch sehr gerne so eine hübsche Frau hätten. Ich fand diese Bemerkungen unerträglich und beschämend. Alle zwei-drei Jahre sind wir wegen seiner Unzufriedenheit in der Arbeitswelt um. Er suchte immer den perfekten Job, wo er den Chef spielen konnte. Er fand den nicht, so kaufte er ohne mein Wissen ein Unternehmen aus der Insolvenz: endlich wurde er Chef! Mir zeigte er das Unternehmen nicht, sondern seinen Brüdern. Ich war ja nur seine Frau. Danach ging es mit seinen Launen so richtig los, weil er wegen der Insolvenzgeschichte auch noch reelle Existenzängste bekam. Er kümmerte sich nicht um seine Kinder und ich war wie eine Alleinerziehende: Alles musste ich allein machen, nicht einmal am Wochenende hatte ich Zeit mich ein wenig zu erholen. Nach 6 Jahren unserer Ehe war ich seelisch völlig ausgemergelt, weil ich nie Liebe von ihm bekam. Wenn er mich für Sex brauchte, nahm er das – und das war’s schon. Schon sehr früh begann ich auf ihn einzureden, dass das so nicht weitergeht. wir müssten was für unsere Beziehung tun und er kann doch seine Kinder nicht derartig links liegen lassen. 2 Jahre bevor wir uns trennten, nahm er sich vor sich mehr um die Kinder zu kümmern. Er holte sie vom Sport ab und unternahm mal was mit ihnen am Wochenende. Regelmäßigkeit kam jedoch nicht auf, da für ihn die Arbeit und das Geld immer wichtiger war. Wenn wir mal in Urlaub waren, geschah es andauernd, dass er stundenlang mit Geschäftspartnern telefonierte während die ganze Familie daneben stand und auf ihn wartete. Für mich wurde seine Gefühlskälte immer unerträglicher und suchte mich in einer kurzen Affäre „aufzuwärmen“. Da ich von Lügen nicht viel halte, sagte ich ihm das auch und dass ich mich von ihm trennen will. Er rastete aus, aber er sah, dass ich keine Angst vor ihm bekam. So nahm er eine andere Masche um mich nicht zu verlieren: Er wurde plötzlich so nett, wie nie zuvor! Er kümmerte sich um mich und warb so richtig um meine Gunst. Ich fühlte mich wieder was wert, so dass wir sogar schöne Momente hatten. Dann kam wieder der Schlag ins Gesicht. Während ich mit den Kindern im Sommer in Urlaub war, gründete er mit für seinen gerade arbeitslos gewordenen Bruder eine Firma – mit unserem Geld und ohne mein Wissen und Einverständnis. Als ich zuhause ankam, sagte ich ihm, dass ich das nicht mehr aushalte und die Scheidung will. Er sagte, ich soll das nicht tun: er hätte Schmerzen im Herz ihm ginge es nicht gut und er hätte mir das deswegen nicht gesagt, weil er wusste, dass ich dagegen wäre. All die Jahre sagte ich ihm, er soll sich mehr um seine Familie und Kindern kümmern, wir brauchen kein Luxusleben. Irgendwie schaffte er es mich von der Scheidung abzuhalten. Wir verbrachten ein schönes Wochenende: ich fragte ihn, ob er noch etwas zu beichten hätte. Er sagte nein und sah dabei tief in meine Augen. Diese Szene wiederholte sich zwischen uns öfters. Ich dachte, wir hätten die Kurve gekriegt – bis 1. Jan. 2016. Nach einem schönen halben Jahr sagte er mir am 1. Jan. 2016 in der Früh: „ich muss dir etwas beichten“. Er hätte in eine teuere Wohnung für mehr als eine halbe Mio. vor einem 3/4 Jahr gekauft. Das Ausmaß von dieser Lüge war mir so unbegreiflich, dass ich diese „Pille“ nur sehr langsam verdauen konnte. Im Mai begann ich wieder eine Affäre und sagte ihm, dass es an der Zeit sei uns scheiden zu lassen. Wir sind endlich getrennt: ich stehe mit 3 Kindern hier in Deutschland allein da. Zurück in die Heimat, wo ich viel mehr Jobchancen hätte als hier kann ich nicht, weil er nicht einverstanden ist. Und wer ist schuld an dem Ganzen: natürlich ich – ich hätte mich mit meinen beiden Affären (wovon ich kein Geheimnis machte!) gegen die Familie entschieden. Schön langsam baue ich mein Selbstbewusstsein wieder auf. Und ich habe mir geschworen, dass ich nie mehr einen Drachen aus mir machen lasse – nur weil ich jemanden in die Familien zurückholen will.

  9. Klam sagt:

    Über solche Techniken könnte ich promovieren.
    Immer schön Zuckerbrot und Peitsche.
    Selbst du Aussage, „ja du hast Recht“ oder „ich werde mich andern und alles so tun wie du es möchtest“
    Werden ihn bis aufs Blut reizen.
    Ein Narzisst braucht Widerstand, den es bekämpfen kann, mit allen ihn zur Verfügung stehenden Mitteln.
    Erst wenn er als Sieger aus der Situation gegangen ist, hat er den Beweis seiner Genialität.
    „Ich bin Gott, mir kann keiner was!!“
    „Ich bin das Maß ALLER Dinge“
    Mein Mann ging soweit, mir das Reden alle 3 Wochen zu verbieten, weil er Nachtschicht hatte und ich verpflichtet war, diese Woche meinen Mund zu halten.
    War die Woche um, kam“ Warum sagst du nichts?“
    Ich:“ Du hast mir doch verboten zu reden. “
    Er“Jetzt kannst du wieder reden“.
    Und wehe ich tat es nicht!!

    • Pate60 sagt:

      Hallo Klam,
      das Redeverbot erinnert mich an eine ähnliche extreme Situation. Als ich ihn kennenlernte war er in einer Fortbildung: die Möglichkeit in meine Wohnung zu kommen und dort zu übernachten, lehnte er gleich zu Anfang glaubhaft ab:“er müsse viel lernen, seine „Mitschüler “ würden um die Ecke wohnen, er sei zu weit weg, wenn er bei mir sei.“ Dabei war die Entfernung überschaubar und er hatte ein Motorrad. Ich wollte ihn unterstützen und nahm den Weg auf mich…aber mit Bus und Straßenbahn. Ich ging dazu Vollzeit arbeiten, er war für die Zeit der Fortbildung freigestellt. Wenn ich dann kam durfte ich erst um 22(!!!!) Uhr kommen und musste morgens um 9.30 Uhr wieder gehen, er musste ja lernen. Als ich ihn mal darauf ansprach, dass er nicht ununterbrochen lernen würde, man zwischendurch gemeinsam etwas unternehmen könnte; wurde ich rigoros weggeschoben. Im Nachhinein weiß ich er wollte es nur für sich schön und bequem. Ich wurde sehr streng erzogen , war sehr verliebt und geblendet.Ich habe es mit gemacht und hörte nicht auf Warnungen von anderen. Wir haben sogar geheiratet und Kinder bekommen. In der Ehe traten seine Verhaltensweisen immer deutlicher hervor.. ich habe mich nach über 10 Jahren getrennt. Das ist auch schon viele Jahre her, aber geprägt von andauernden Unterhaltsstreitereien. Aber das ist was ihm bleibt und er eigentlich nur kann: streiten und sich beschweren. Wenn er nicht so böse wäre und deshalb gefährlich , er täte mir leid.

      • Christiane Rieckmann sagt:

        Ich kenne das so ähnlich….ich durfte nie Fernsehen-auch wenn meine Lieblingssendung ein Engel auf Erden lief-durfte einfach nicht.
        Hätte ich den Fernseher angemacht, wäre ich gegen das Regal geschlagen worden…soviel mal zu dem Gerücht es liege nur am Opfer sich zu wehren-und alles wäre vorbei !
        Ich musste oft fürh ins Bett- und er hat es sich allein mit allen Schikanen vor dem Fenseher gemütlich gemacht.
        Ging es weg-musste ich aus der Wohnung raus-da so der Oh Ton:ich es mir ja sonst vor dem ferseher gemütlich machen könnte.
        Vor der Familie hiess es aber : Ihr kennt doch die liebe gute schusselige schlampige Kiki- wenn man nicht auf sie aufpasst-geht die Wohnung kaputt…..es tut einem ja auch irgendwo im Herzen weh sie so behandeln zu müssen,aber wir haben nicht viel Geld und sie muss zum Therapeuten-ja das wäre ein Idde-ein Bisschen Diziplin-und sie wäre nicht so schlampig und unachtsam……
        blah blah blah blah………KRANK ist dieser Perverse !
        SCHLIMM -alle schlucken es !!!!!

  10. Claudia2 sagt:

    Das Gutachten von Beate Zschäpe ist durch.
    Eine hochgefährliche, hochaggressive Frau mit krimineller Energie versucht sich vor Gericht als „Opfer“ darzustellen – schwach, abhängig, ein Anhängsel der Täter. Schuld sind natürlich wieder die andern.
    Ein kluger Menschenkenner sagte mir mal, wenn ein Mensch eine Seite bei sich besonders hervorhebt, kann man davon ausgehen, dass genau das Gegenteil dahinter steckt.
    Diese Erfahrung mache ich dauernd.

  11. Maximilian sagt:

    Liebe Leser und Leserinnen,
    ich bin erst seit gestern hier im Forum,..und muss jetzt erst mal durchatmen,was ich hier so alles gelesen habe,mir wird immer bewusster ,dass ich schon als junger Mann in eine Narzisstenfalle getappt bin,meine Exfrau und Mutter meiner beiden Söhne,..die von ihrer Mutter narzisstisch missbraucht wurden,..wie ein schleichendes Gift wurde Stück für Stück das Leben meiner Kinder zunehmend von ihrer narzisstischen Mutter fremdbestimmt,..ich habe das leider nicht gemerkt,..weil ich als Expartner und Vater der Kinder,ja selber in die Falle getappt bin,heute mit 66 Jahren kann ich erst das Ausmaß erkennen,was da in unserer Familie passiert ist,die Erkenntnis macht mich jedoch zuversichtlich,neue Grenzen zu setzen,obwohl das nach einer so langen Zeit,und in meinem Alter nicht einfach ist,..ich bin froh dieses Forum gefunden zu haben.
    Ich wünsche uns allen von Herzen,dass wir diese destruktiven Erfahrungen verarbeiten können,..und in eine vielversprechende Zukunft gehen können.

    Liebe Grüsse
    Maximilian

    • Corry sagt:

      @Maximilian
      ich auch.
      Brauche immer noch Zeit ,die unfassbare enttäuschende Erfahrung, einem Mann so vertraut zu haben und doch eben nur benutzt und gedemütigt worden zu sein, zu verarbeiten.
      Lese hier immer noch häufig, nun über 1 Jahr und es tröstet und stärkt ungemein für den Moment.
      Manches ist mir zu plump, machmal zu sehr voll Hass gegen den exPartner,nicht vergessen ,dazu gehören zwei Personen.Wir haben so mit uns umgehen lassen.
      Ich muss Selbstliebe lernen, nun mit 50+
      Es hat mich erschüttert und depressiv gemacht.Ich bin dem Traummann begegnet,der für mich in Folge zum Alptraum wurde.
      Alles Gute

  12. Katia sagt:

    Liebe Anna,

    Mit so einem Menschen war ich 13 Jahre verheiratet. Aus dieser Ehe habe ich zwei Söhne. Deswegen ist es schrecklich, dass auch sie unter Papi gelitten haben. Vor einem Monat wurde er handgreiflich gegen mir und bekam Hausverbot von der Polizei. Bis Juni darf er nicht mit uns kommunizieren, die Gerichtsverhandlung über die alleinige elterliche Sorge findet noch in dieser Woche an. Ich sage Dir ganz ehrlich, ich bin komplett zerstört.

    • Anna sagt:

      Katia, hallo.. hier ist Anna,
      bist du im Forum angemeldet? Dann schreibe mich doch mal an!
      Ich kann dir nur sagen, das was du schreibst hört sich sehr schlimm an! Ich verstehe, wie du dich fühlen musst, habe eine Tochter, der lauerte ein Ex-Freund auf und schlug sie. Sie bekam so wie du, von einer Richterin einen Titel, dass dieser Junge sich ihr ein halbes Jahr nicht mehr nähern durfte.
      Ich verstehe, dass du dich zerstört fühlst zu 100 %.
      Meiner Tochter geht es heute wieder gut. Sie suchte nun bewusst genau das Gegenteil von Freund. Ruhig, verständnisvoll und partnerschaftlich.
      Wir können uns gerne im Forum weiter austauschen.
      Liebe Grüße Anna

  13. Bucki sagt:

    Ich erlebte, dass mir jemand sinngemäß sagte:
    „Du bist wunderbar. Ich bin auch wunderbar. Aber so, wie wir sind, sind wir ganz gefährlich füreinander. Eines Tages würde der eine den anderen verschlucken… und glaub mir: Ich kann sehr böse werden und habe das schon mehrfach durch, dass ICH es nicht sein werde, der verschluckt wird… und ich will Dich aber nicht verschlucken müssen.“

    Da dachte ich: „Hm, kay… dann mal tschüss, ne?“

    Und wir grüßen uns noch voller Respekt auf dem Flur.

  14. Katrin W. sagt:

    Sicher wird es dir nicht gefallen, was ich (zur Info: weiblich) jetzt schreibe. Deshalb vorab eine Warnung: Wenn du nur nette, wohlfeile Worte hören willst, dann lies besser nicht weiter. Ich werde nämlich nicht hinterm Berg halten mit meiner Meinung.

    Möglicherweise (ich weiß es nicht) sind klare Worte jedoch für dich eine Chance – zumindest sofern du tatsächlich an dir arbeiten möchtest. [Das gilt für alle anderen hier so ähnlich.]

    * Es ist natürlich eine Erleichterung, in dem anderen Menschen einen gestörten Narzissten zu sehen – dein persönliches Empfinden ist jedoch noch keine Diagnose. Aber vielleicht eine Ausrede, um das eigene Verhalten nicht hinterfragen zu müssen?

    * Wenn ein Mensch eine heimliche Affäre hat, dann will ich das gar nicht moralisch bewerten (steht mir nicht zu), aber ich möchte mal auf Folgendes hinweisen: Was erwartest du denn dann?!? In welchem Märchen ist der Prinz schon verheiratet und nimmt Aschenputtel zu seiner Mätresse?
    Männer, die fremd gehen, haben immer tolle Gründe, um sich selbst und die Frau [bei Schwulen natürlich den Mann] von der Richtigkeit des eigenen Verhaltens zu überzeugen. (Frauen, die fremdgehen, übrigens auch.) Sind die alle Narzissten? Nee, sind sie nicht. Sie haben jedoch alle (so wie auch DU und ICH) narzisstische Tendenzen. Die hat jeder Mensch. Im schlimmsten Fall unterdrückt er sie – im besten Fall arbeitet er an ihnen.
    Aus diesem Grund ist die hier praktizierte Einteilung in „Narzisst“ und „Opfer von Narzissten“ in meinen Augen schlicht falsch. Sie lockt nur Menschen hervor, die sich selbst als „Opfer“ darstellen, um möglichst viel Mitleid zu erhaschen.

    * Weiterhin verstehe ich nicht, warum dieser Mann statt einfach nur „Danke“ zu sagen unbedingt Dinge wie „meine wundervolle Gefährtin, erst jetzt ist mein Lebensglück vollkommen“ parlieren muss. Wer genau von euch beiden ist eigentlich der Narzisst, wenn du dich mit einem schlichten (aber womöglich ehrlichen) Wort nicht zufrieden gibst? Warum muss er für dich regelrechte Gedichte schreiben, damit du glücklich bist? Was genau ist denn daran liebevoll, jemand anderem ein bestimmtes Verhalten aufzudrängen, damit DU dich gut fühlst?

    * Irgendwann wurde er also aggressiv. So, so. Damit ist er natürlich automatisch der Böse, und du bist das unschuldige Opfer. Oder doch nicht? Inwiefern hast du deine „ihm beschriebenen Ängste“ instrumentalisiert, damit er das tut, was du willst? Immerhin beschwerst du dich, dass er nicht einfühlsam reagiert hat – aber warum muss er das denn? Ist er für deine Gefühle verantwortlich? Muss er springen, damit du glücklich bist?
    Ich kenne genügend Frauen, die so denken, wie du es offenbar tust. Um es klipp und klar zu sagen: Wenn das stimmt, dann bist eher DU ein Narzisst. DU benutzt deine Gefühle, um IHN nach deinem Willen zu beeinflussen.

    * Du zählst penibel auf, was er alles getan hat. Und das klingt z.T. auch wirklich fies. Es ist allerdings ganz unklar, aus welcher Situation heraus dieser Mann so reagiert hat, wie er es getan hat. Und ob deine Beschreibung in dieser Form überhaupt stimmt.
    Ich bin da nicht speziell dir gegenüber skeptisch, sondern weiß, dass wir Menschen uns die Welt gerne so „zurechtbasteln“, das wir selbst möglichst du dastehen. Das ist menschlich. Machen wir alle.
    Aus diesem Grund hat es aber auch keinen Zweck, auf jeden einzelnen von dir beschriebenen Fall einzugehen. Ich fasse es daher mal so zusammen: Meiner festen Überzeugung nach verfälschst du die Begebenheiten mit dem Ziel, hier als das „Opfer eines Narzissten“ dazustehen. Das kannst du jetzt doof finden, aber hier steht Meinung gegen Meinung, ohne dass einer von uns beiden einen Beweis erbringen könnte. Eine weitere Diskussion ist daher wahrscheinlich eher nutzlos. Aber ich bin natürlich trotzdem bereit weiterzudiskutieren – gerne auch, bis ein Thema totgeritten wurde. Hab ich kein Problem mit.

    * Der ganz große Witz an deinem Beitrag ist aber der: Du schreibst erst, dass du auf Augenhöhe kommunizieren willst, – und dann, dass du doch nur ein bisschen an ihm herumtherapieren wolltest („das Geröll aus seinem Herzen schaffen“). Geil!!!!
    Wunderst du dich echt, dass er aggressiv, reserviert, abweisend und abwertend reagiert?!?! Du analysierst an ihm herum, drängst dich als seine „Retterin“ auf, siehst (zur Selbstrechtfertigung) in ihm quasi nur noch Fehler und Defizite – und bist hinterher ganz enttäuscht, dass er die präsentierte Rechnung („lebenslange Beziehung“) gekürzt hat auf „ein bisschen Sex“.
    [irony]Nein, wie böse von ihm… Das macht ihn natürlich zwangsläufig zu einem Narzissten. Und dich zu einem selbstlosen Engel.[/irony]

    * Jetzt redest du dir also ein, dass seine Augen leer und gequält blicken. Jau. Sicher. Da spricht mal wieder die Therapeutin aus dir – aber eine Therapeutin, die völlig ohne Selbstkritik, jedoch zum Ausgleich mit einen ganzen Schrank voller rosa Brillen gesegnet ist. Einer Therapeutin, die ihm im Übrigen erst ein Buch über Bindungsangst aufdrängt – und hinterher erklärt, er hätte es doch nicht gelesen, wenn er keine Qualen leiden würde. Ich persönlich vermute mal, dass er (dank dir) hätte die Qualen leiden müssen, wenn er es nicht „freiwillig“ gelesen hätte. Jeder Mann und jede (selbstkritische) Frau weiß, wie wir Frauen das anstellen…

    * Vorletzter Hinweis: Du erklärst, ein Mensch zu sein, der gerne gibt. Ich kenne diesen Typ Frau – und halte mich inzwischen aus gutem Grund von ihm fern. Du schreibst, du hättest seine Gefühle gespiegelt. Aber womöglich ist es genau umgekehrt: Du siehst DEINEN Narzissmus in ihm gespiegelt.
    Tatsächlich sehe ich narzisstische (im Sinne von „egoistische“) Tendenzen bei Frauen v.a. dann, wenn sie sich permanent für andere verbiegen und verausgaben – und dafür dann eine Gegenleistung erwarten/verlangen.
    Ich habe das selbst erlebt bei Frauen, die regelmäßig von ihrem „Helfersyndrom“ schwadronieren. Wenn man denen in einer persönlichen Krise offen und ehrlich sagt: Du hilfst mir in meiner jetzigen Situation am besten, wenn du mir keine guten Ratschläge gibst – dann sind sie tiefverletzt und beleidigt. Sie heulen einem dann die Ohren voll, weil man ja so rücksichtslos war. Aber ihre eigene Rücksichtslosigkeit fällt ihnen überhaupt nicht auf.
    (Hinweis: Dahinter stecken ohne Frage Selbstzweifel und fehlendes Selbstwertgefühl. Diesen Frauen kann man deshalb nicht mit einem „denk mal mehr an andere“ helfen, sondern nur mit einem „achte besser auf dich selbst“.)

    * Aus deinem Beitrag höre ich heraus, dass du ihn nach Strich und Faden manipuliert und drangsaliert hast, weil du nicht in der Lage warst, ihn so zu akzeptieren, wie er ist. Mit seinen Fehlern und Schwächen. Und mit seiner Frau, die er nicht verlassen wird. Aber mit einer Libido, die dir so sehr gefallen hat („guter Sex“), dass du deinen Verstand ausgeschaltet hast.
    Du hast dich für ihn angepasst und untergeordnet. Und leidest auch tatsächlich selbst darunter (das habe ich beim Lesen nicht für eine Sekunde bezweifelt). Aber für dein Verhalten bist nur du selbst verantwortlich, niemand sonst. Und wenn du dich für einen Mann verbiegst, dann ist das DEIN Problem, nicht seins.
    Wenn ein Mann von dir Anpassung erwartet (und das tun Männer, weil Frauen oft so dumm sind zu gehorchen), dann hast du folgende Möglichkeiten:
    a) dich anpassen und leiden
    b) ihm den Kopf waschen und schauen, was daraus wird
    c) ihn sofort in den Wind schießen
    Was anderes geht nicht.

    So, ich hoffe, ich habe dir oder jemand anderem weiterhelfen können. Selbstmitleidiges Geschwafel hat noch niemandem was gebracht.

    • Anna sagt:

      Ok, Katrin W. Alles gut! Du schreibst engagiert deine Meinung. Leider weiß ich nicht deinen Hintergrund, warum du in diesem Forum liest und meinen Beitrag so auseinander nimmst.
      Bist du schon einmal einem solchen Mann begegnet? Ich wette nicht!
      Ich sehe mich nicht als Opfer, ich sah mich immer auch als Täterin, da mein Herz für ihn schlug und ich mich ihm hingab!
      Dieser Mann ist ein ganz netter Mann! Ich mochte ihn sehr, sonst wäre ich ja nicht mit ihm zusammen gewesen. 😉
      Nein, aber das passt schon mit dem Narzissten..
      Ich habe ihn nicht richtig kennen gelernt. Ich fürchtete mich, dass es ihm schlecht ergeht, da wo er ist und glaube mir, das verstand er brilliant zu vermitteln! Klar dachte ich zu dem Zeitpunkt noch, ich könnte ihm mit meiner Liebe helfen. 😉
      Jaja, vielleicht sagst du nun was für ein sch.. Helfersyndrom. Vielleicht sagst du mir auch, du hattest ja auch was davon?
      Es war allerdings auch nur ein ganz kleiner Einblick in die vier Jahre.
      Der Artikel des Herrn Grüttefien handelt sich um die „perversen Kommunikationstechniken“! Während des Schreibens fiel mir schon auf, dass ich ein bisschen am Artikel vorbei schrieb.
      Zugute halten muss man mir, dass ich noch schwer unter Schock war! Schließlich war ich gerade erst auf diese Seiten gestoßen und las so sehr viel, was auf ihn bzw. selbstverständlich auch auf mich zutrifft, dass es mir den Atem raubte.
      Aber so, wie du es interpretierst, war es ja nun auch nicht.
      Z.B. dieses Buch von Stefanie Stahl gab ich ihm nicht so in die Hand. Ich fand es kurz bevor er kam erst vor und las darin. Es mir nicht. Ich legte das Buch weg. Er wollte unbedingt wissen, was es war und schaute es sich an! Ich erzählte ihm, worum es da geht und sagte ihm, das bist du! 😉 Ich berichtete! Er war sofort interessiert und wollte es unbedingt mitnehmen und lesen! Da es nicht mir gehört, konnte ich es ihm nicht mitgeben, so fotografierte er das Buch ab um es sich zu bestellen. Seine Idee, nicht meine!
      Wenn es mir gehört hätte, hätte er es einfach mitgenommen und ich hätte es nicht zurück erhalten. Das Buch Domian nahm er am Tag des Abschiedes an sich. So und das nehme ich jetzt mit. Vielleicht dachte er, weil ja Schluss ist, steht ihm das noch zu? 😉 Ihm gehört die Welt.
      Das was du unten schreibst ist total richtig. Das waren auch die drei Möglichkeiten, die ich im Kopf hatte. Also, anpassen und immer weiter leiden, besonders als er seinen „Kommunikationsstil“ änderte, wollte ich nicht, da war es selbstverständlich mal zu dem einen oder anderen Versuch meinerseits gekommen, dass ich so nicht behandelt werden will. Ich schaute also was daraus wird, Katrin W.
      In den Wind schießen? Hm… schwierig.
      Drangsaliert habe ich ihn keinesfalls. Gar nicht, das kannst du aus meinem Beitrag nicht herausgelesen haben. Respektiert habe ich ihn sogar sehr! Ich lasse mich leider aber immer noch ein bisschen zu lange schlecht behandeln! So kenne ich es noch aus meiner Kindheit. Und so schließt sich der Kreis. Selbstverständlich habe ich auch ein Problem bekommen mit meinem Selbstwert.
      Dass ich für alle meine Handlungen gerade zu stehen habe, steht außer Frage, da müssen wir uns nicht drüber unterhalten.
      Kann sein, das wir uns gegenseitig spiegeln. Ich weiß es nicht. Aber was ich weiß, er schrieb einen Tag vor Heiligabend WhatsApp: Was macht meine Anna denn an Weihnachten? Und: Wir werden zwischen den Tagen noch voneinander hören!
      Ist das die Freundschaftsanfrage Katrin W.? Weißt du es?

    • Rover sagt:

      Kurze einfache Frage?
      Wie lange hast du für dieses Posting gebraucht?
      Hast du es frei geschrieben?
      Oder sehr wohl abgewogen, verbessert, umgeschrieben, 18x durchgelesen?!?

      Hallo Narz ;-)))))
      Willkommen im Forum lach … mir ist beim Durchlesen schlecht geworden, mit leichtem Magenweh – so als würde mein EX vor mir stehen und mich wie ein kleines Kind maßregeln.

      • Anna sagt:

        Hallo Rover, nix habe ich umgeschrieben und ständig verbessert. War einfach im Gedankenfluss hingesetzt. Mehr nicht. Liebe Grüße

    • Gisela sagt:

      Hallo Katrin

      wie kannst du nur so böse und verurteilend schreiben ??????

      Natürlich sind immer beide schuld…..

      Aber das muß einem erst klar und bewußt werden….das man daran arbeiten kann….

      Die Leute hier schreiben um Hilfe zu bekommen,Trost, gutgemeinte Ratschläge / Kritik, nicht um beschuldigende, böse Kritik….

      Du scheinst ja keine Probleme wie wir zu haben, Toll, Hut ab !!!!….dein Problem ist, zu vorschnelles Urteilen, Verurteilen, kein Verständnis aufbringen….
      Damit du über einem stehen kannst…..das verleiht dir Macht über deine Gefühle….

      was hast du hier zu suchen ?????

    • Diana sagt:

      Hallo Katrin W.

      das ist der beste Kommentar, den ich bisher gelesen habe. Du hast die Fakten genau auf den Punkt getroffen. Allerdings wollen die angeblichen „Opfer“ das nicht gerne hören bzw. lesen. Sich selbst zu hinterfragen, sich selbst zu analysieren, ist ja auch viel anstrengender. Seine eigenen Fehler und Schwächen zu erkennen und damit umgehen zu können, zeigt Charakterstärke. Das fehlt leider den meisten „Möchte-gern-Opfern“. Jammern, nörgeln aber bloß nicht handeln. Kinder von Narzissten tun mir wirklich leid, aber keine Partner. Jeder ist für sich selbst verantwortlich.
      Wenn ich keine klaren Grenzen setze, liegt das an mir und nicht am Partner.

      Liebe Grüße, Diana

      • .. Partner von Narzissten sind sehr wohl in der Lage, Grenzen zu setzen und können sich klar und unmissverständlich artikulieren. Der Narzisst akzeptiert aber keine Grenzen. Er kann nicht erkennen, wenn er zu weit geht und noch weniger kann er erkennen, wie sehr er dadurch ein gutes zwischenmenschliches Miteinander behindert. Dem Partner bleibt dann nur noch die Flucht, um seine Grenze zu schützen!

        • Christiane Rieckmann sagt:

          Richtig !
          Mich halten alle für eine kleine graue Maus die sehr devot sein muss.
          Bin ich nicht-und ich benötige auch keine Hilfe um zu sehen was passiert ich weiss das ich schwerst misshandelt werde ( meine Mutter und mein Partner foltern richtig).
          Und ich will das nicht.
          Aber ich bin Scientology Gegner-d h in Hamburg hilft niemand kein Wiesser Ring und kein Frauenhaus.
          Das ist harte Realität !
          Leider kapiert niemand das Kill Bill Prinzip.
          Meine Folterer haben es schneller kapiert als ich:
          Es ist sehr leer auf der Brautseite,nicht wahr !
          Ja-und das ist der Grund:
          Uma Thruman wird so dermassen gefoltert von David Carradine
          in Kill Bill,da er das mit ihr machen kann-da sie nicht eine Person auf der Welt hat.
          Killer und Folterer machen das so-sie schauen sich menschen herraus die ganz allein sind -nicht einsam und traurig-nur einfach allein !!!!
          Die Psychatrie will da in eine Kerbe schlagen und abzocken so nach dem Motto das passiert nur einsamen und traurigen Alleinstehenden-aber nicht mutigen und zufriedenen menschen.
          Ooooohhhhh doch-es passiert oft sogar den Besteb der Besten !!!!!
          Christiane Rieckmann
          Tipp an alle alleistehenden Menschen erfindet eine große Familie !!!!Fakt >Fotos etc verresit zur Tante auch wenn ihr keine habt – nie aber auch nie sagt man irgendwo auf der Welt dass man niemadnen hat.
          Lügt auch einen potentiellen Partner ein Jahr lang an-ist okay !!!!!

        • Christiane Rieckmann sagt:

          Ich mache nicht so viele Schreibfehler-werde sehr gemoppt !
          Sorry dafür !

  15. Silv sagt:

    Hallo Anna,
    das abschließen wird sicher Zeit brauchen
    Nach und nach wurde mir z. B .bewusst wie sehr ich für seine Zwecke benutzt wurde.
    Und eine Analyse seiner Person und Verhaltensweisen nagelpilz ein narz.veranlagter Mensch ganz und gar nicht. Der Narzisst liebt die Sex-Affäre und nicht die hinterfragen Partnerin.Frag dich auch warum du so lange an ihm festgehalten hast.Ohne wirklich etwas dafür zu erhalten.

    • Silv sagt:

      Mag statt ‚ nagelpilz‘-Autokorrektur;-)

      • Anna sagt:

        Silv, ja, ich war vorhin sehr erstaunt, dass ich zwei Antworten bekam! 🙂
        Ganz herzlichen Dank für deine nette, unterstützende Antwort.
        Ja, ich befrage mich und von der Ratio her wurde mir zwischenzeitlich sicherlich auch ein Ungleichgewicht bewusst. Aber ich fühlte sehr die Liebe und mochte nicht glauben, dass das was anderes ist als Liebe. Ja, ich bin naiv!
        Ich lerne aber noch. Bin noch nicht fertig damit.

        • Rover sagt:

          Das hat überhaupt nichts mit „naiv“ zu tun!!!!
          Sie sind perfekte Schauspieler, Blender, Manipulatöre …

          Meine Trennung dauert schon über ein halbes Jahr 🙁
          Und immer wieder falle ich auf seinen – sagen wir mal – Liebreiz rein.

          Kein Mensch, der jemals mit einen Narz zu tun hatte, kann nachvollziehen, was sie mit dir anstellen.

          Sie saugen dir jegliche Lebensenergie aus und schmeißen dich dann weg wie Dreck.
          Und wenn du dich halbwegs gefangen hast, treten sie neuerlich in dein Leben mit heißen Liebesschwüren, Versprechungen, Charm und vorgetäuschtes Mitgefühl – NUR um dich dann immer wieder und wieder wie einen kleinen Wurm zu zerquetschen …

  16. Batalie sagt:

    Auch ich war 9Jahre mit einem Narzissten zusammen
    Jetzt beginnt der Streit ums Kind.
    3Monate hat er sich nicht sehen lassen und erzählt jetzt das ich ihm das Kind vorenthalten habe.
    Ich habe einen Ordner gefunden,der voll von Mahnbescheiden ist
    Er hat nie Miete bezahlt,in keinem Haus in dem wir lebten.Wir zogen 5mal um,weil er sich nie wohl fühlte(jetzt weiß ich warum)
    Ich habe Kontakt zu etlichen Ex Freundinnen vor meiner Zeit,auch dort zahlte er nie Miete.
    Aktuell Sitze ich auf 45000€schulden,da ich in den Verträgen mit drin stehe…
    Die Frauen wollen nicht gegen ihn aussagen das sie Angst vor ihm haben.Nun stehe ich mit allem alleine da…
    Die schulden hat er während seiner laufenden Privatinsolvenz gemacht,zudem habe ich eine Gefälschte Urkunde gefunden
    Er erzählte mir damals,das er einen Sohn hatte der verstorben sei,ich pflegte dieses Grab (ohne Grabstein)
    Nun habe ich erfahren das es dieses Kind Oberhaupt nicht gibt…
    Wir haben Angst vor ihm
    Meint ihr die Polizei hilft mir??

  17. bianka frühauf sagt:

    hallo,
    habe gerade am eigenen leib erfahren,das meine tochter mich in den selbstmord befördern wollte.sie lud mich ein zum mittag essen,und brachte mir einen teller.ich wurde beim esen von ihr und ihrer freundin beobachtet,sie selber assen nicht.nach einer bestimmten zeit,wurde mir sugestiert das ich schwerhörig sei und alt.sie sagte mir mit leiser säuselnder stimme:mama du siehst aus wie deine mutter,so fett und alt,alt,alt.ich habe alles durch einen dunstschleier mitbekommen.das ging ein halbes jahr so,in diser zeit haben wir uns eigentum erworben.dann kam der tag an dem sie anrief und wir uns stritten.sie schrie mich wie ein teufel an,du bist so alt,so scheisse alt,verreck.da bin ich aufgewacht und wusste was für ein mieses spiel sie vorhatte.ich soll mich umbringen,damit sie sich bereichern kann.selber handanlegen,wer weis,vieleicht wer es der nächste schritt gewesen.ich habe ihr zukommen lassen,das alles aufgeflogen ist und sie enterbt ist. sollte mir oder meinen mann etwas zustossen,liegt alles beim notar und geht zur polizei.übriges bin ich 51 jahre alt und meine tochter wiegt 140 kilo.gruss bianka und allen die sollche leute kennen,ich werde sie vernichten aber jetzt noch nicht und ganz langsam,grinns.

  18. Narzisstenklopper sagt:

    Servus Allerseits,

    ich finde bei den meisten Narzissten-Geschädigten ist der letzte Schritt nicht getan worden und sie verhaften noch in der Phase des Abarbeitens der Probleme des Narzissten selbst.

    Die meisten Konflikte die der Narzisst auf anderen Schultern austrägt ist mit einem Blutekel zu vergleichen und die Reaktion vieler Opfer ist immer diesselbe, das Blutekel zu identifizieren und zu analysieren statt es von sich ab zu reissen und wegzuwerfen.

    Empathie ist gegenüber einem Narzissten absolut nicht angebracht im Gegenteil es fordert sein Verhalten.

    In den Kommentaren war auch zu lesen das „Schweigen“ nichts bringen würde und das klang für mich so als wäre der Narzisst berechtigt Kontakt mit dem Opfer zu haben und das ist Teil seines Missbrauchs, dem Opfer zu suggerieren „es gehöre ihm/ ihr“.

    Da ist konsequenter Kontaktabbruch gefragt. Sollte der Narzisst dann Rufmord oder Gewal anwenden ist er sofort anzuzeigen und mit einem Unterlassungsschreiben von sich zu weisen.

    Meine Erfahrungen als Sohn einer Narzisstin/ Borderlinerin und dann auch im späteren Leben ist so umfassend dass die einzige Möglichkeit darin besteht sich sofort und konsequent von Narzissten zu trennen und zu ignorieren.

    Wenn man das mal erfasst hat ist der Mechanismus auch relativ einfach erkennbar. Das einzige Mittel das der Narzisst hat ist das seine Opfer ihm überhaupt erst Raum geben und die größte Hürde für das Opfer besteht darin die Schuldgefühle loszuwerden aber wenn ich höre wie ein Narzisst mit Selbstmord droht da kann ich nur in die Hände klatschen, soll er doch, ein Täter weniger.

    Narzissten sind meiner Meinung nach die bösartigsten der bösen Menschen und haben mit anderen psychischen Krankheiten nicht viel gemeinsam. Ein Narzisst handelt bewusst und unreflektiert, er ist sich also des unflektiertem Missbrauchs bewusst den er ausführt. Seine Leichen im Keller stappeln sich ins unermessliche.

    Ein weiterer Vorteil hat der Kontaktabbruch ebenfalls. Im Alter wie mir scheint haben Narzissten immer weniger in ihrem Umfeld die sie missbrauchen können, da die Opfer auch reflektierter werden oder schlicht nicht mehr die nötige Energie aufbringen wollen.

    Erst wenn ein Narzisst mit seinem hasserfüllten Selbst mit sich alleine ist kann er überhaupt erst reflektieren, solange aber die Opfer um ihn herum therapieren fördern sie seine Projektionen.

    Das mag jeder für sich selbst entscheiden müssen aber mir ist jegliche Empathie gegenüber Narzissten abhanden gekommen und umso mehr Energie habe ich für Menschen in meinem Leben die mir wohl gesonnen sind. Diese Kraft hilft mir noch mehr mich von Narzissten abzugrenzen.

    Dafür habe ich 15 Jahre gebraucht um das zu erfassen was für einen Menschen aus realtiv gesundem Elternhaus die Normalität ist aber welcher Mensch kommt in der heutigen Zeit schon aus einem gesunden Elternhaus.

    Die positiven Aspekte dieses Traumas sind meine sensitive und kreative Art und meine jetzige Menschenkenntnis.

    Da wir in einer sehr materiellen und seelisch vergifteten Gesellschaft leben, manche sprechen auch von einer narzisstischen Gesellschaft kann das durchaus von Vorteil sein mich nicht mehr von Medien, Menschen, Geld, Schein blenden zu lassen.

    Ich behaupte diese Gesellschaft ist krank und es hat wahrscheinlich auch mit dem Krieg zu tun gehabt.

    Meine Ziele im Leben sind es mich als Selbstständiger unabhängig zu machen und dieses kranke Land zu verlassen, da ich online arbeite und sogar einen „Job“ habe der mir Spaß macht in der IT.

    Ich werde wohl bald in meinen 30ern am Meer leben und halbtags arbeiten, weil ich mein Geld für Dinge wie Status und Frauen nicht mehr benötige und diese Bescheidenheit macht mich unabhängig und friedlich wie ich es zuvor nie erleben durfte.

    Ich habe lieber ein Fahrrad als einen Porsche. Ich arbeite lieber nur wenig als mir Dinge zu kaufen die mich angeblich glücklich machen sollen. Ich male gerne und interessiere mich für Kulturen (nicht für Probleme) und ich gehe gerne Baden.

    Meine Ernährung wird immer gesünder aber nicht religiös vegan, ich genieße Fleisch und die Politik und Gesellschaft interessiert mich hierzulande nicht mehr, diesen Kampf der Narzissten ist nicht mein Kampf.

    Bescheiden mit ein bisschen Gespartem in Frankreich am Meer. Die Lebensmittel sind dort etwas teurer aber die Lebensqualität ist unglaublich viel mehr Wert als in einem Industrieland in einer Villa zu leben und mit einem Sportwagen egozentrische und herzlose Frauen zu kutschieren.

    Für diese Erkenntnis bin ich all meinen Narzissten sehr dankbar.

    • Aisha sagt:

      Mach einfach was ich sage, du dumme sture Frau!
      Wenn du meinst du kannst immer tun was du willst höre ich dir einfach nicht mehr zu bis du dich besserst.
      Wenn ich Fehler bei dir sehe korrigiere ich sie. Komm damit klar….
      Ich habe das längst schon entschieden.

      Ich könnte nach 4 Woche Ehe bereits ein Buch darüber schreiben, so viele Überheblichkeiten u Bevormundungen bekam ich schon zu hören.
      Es war ein Höllentrip.
      Ich freu nich auf den Tag der Scheidung

    • Jule sagt:

      Das klingt sehr gut, was Du schreibst. Gesund und normal! in unserer so kranken Gesellschaft.
      Ich wünsch Dir viel Glück da unten. Mich zieht es auch dahin.

    • NarzisstenFisten sagt:

      Lieber Narzisstenklopper.

      Ich war begeistert, davon zu lesen, dass auch Du zu ähnlichen Schlüssen kamst wie ich. Wie Du bin ich in meinen 30ern, habe mich befreit, erkenne Narzissten schneller und bin ebenfalls für ein bescheidenes, glückliches, friedvolles Leben an ein ausländisches Meer gezogen.
      Dort arbeite ich halbtags, mein Arbeitsplatz liegt mir direkt gegenüber. Ich habe nicht einmal ein Fahrrad, aber immer genug Zeit, mich meinen Interessen (Kunst, Kultur) zu widmen.

      Für diesen Schritt war selbstverständlich GROSSER Schmerz erforderlich. Fast verreckt bin ich im Soge der Narzissten – und habe ebenfalls alles in Frage gestellt, die ganze Gesellschaft! Ich kam wie Du als Ursache auch irgendwann beim Krieg an.

      Auch ich arbeite virtuell – sowie gern mit Gelegenheitsjobs, die immer sehr erfrischend sein können. Ein schönes Miteinander. Es gibt immer wieder Menschen, die sich anmaßen, meinen Lebensstil als armselig, erbärmlich u.s.w. auszulegen, aber es kümmert mich immer weniger. Ich habe die ganze Statussymbolkacke satt, habe in der Scheiße selten glückliche Menschen gesehen.

      Meinen Besitz habe ich auf sehr wenig reduziert, ich besitze nur noch das Nötigste. Nicht mal einen Kellerraum habe ich, denn: Wozu irgendwo Scheiße ansammeln?
      Ich werde gern besucht, habe schöne Gespräche, echte Freunde, schlafe besser, meine Ernährung ist besser, ich sehe besser aus und bin gar nicht mehr suizidal.

      Ich freue mich, wenn Dir Dein Leben in Frankreich gelingt.
      Alles Gute dafür.
      Den Neustart fand ich nicht leicht, ich lebe jetzt in Skandinavien. Hürde war besonders die Sprache, die ich zuvor nicht beherrschte. Auch bin ich quasi mittellos ausgewandert, da mich Narzissten zerstört hatten. Ich war am Punkt: Entweder sterben oder auswandern und mich WIRKLICH MAL AUF DAS WESENTLICHE IM LEBEN BESINNEN.
      Dazu gehören nur wenige Dinge, darum war es doch relativ leicht, sie mir zu beschaffen.

      Ich gebe Dir darin recht, dass Narzissten das Böseste sind, was rumläuft und waltet. Sie lassen, wenn man ihnen Einlass gewährt, keinen Stein und kein lebenswichtiges Organ auf dem anderen. Erst recht nicht das Herz. Sie können tödlich sein!

      Jeder, der dies für übertrieben hält, hat es noch nicht bis zum bitteren Ende erlebt, sei jedoch gewarnt !!!

      Du bist der erste Mensch, von dem ich höre/erfahre, dass er zu ganz ähnlichen Schlüssen und Schritten gelangte. Auch ich bin im Nachhinein „meinen Narzissten“ dankbar.

      Immer mal wieder saugt sich ein frischer an mir fest, beruflich oder privat, aber es dauert mittlerweile nur noch wenige Tage des Kontakts, bis ich die üblichen Eckdaten abgerastert habe.
      Ebenso schnell erkenne ich gefahrlose und gute Menschen!
      Im Falle eines eindeutigen Narzissten ziehe ich mich meist ohne nennenswerte Konfrontation raus. Denn Narzissten können, wie wir wissen, sehr wütend werden, wenn sie nicht bekommen, was sie wollen.
      Ich mache sie dann vor anderen nicht schlecht. Wenn ich jedoch bemerke, dass sich jemand in die gefährliche Sognähe ihres schwarzen Loches begibt, gebe ich ein paar sachliche Warnungen ab oder stelle ein paar Dinge in Frage. Mehr kann und will ich nicht tun. Wer von einem Narzissten abgezogen werden WILL, dem kann man so wenig helfen wie einem Alkoholiker. Es ist schweinegefährlich.

      Was ich zum Leben auf einer Fremdsprache sagen kann:
      Die Worte eines Narzissten lullen mich nicht mehr so ein. Alles, was nicht meine Muttersprache ist, ist nicht so tief emotional in mir verankert, sondern sachlicher. Da hat ein Narzisst keine Chance, mich verbal zu manipulieren und macht sich oft direkt so lächerlich, dass er von selbst schnell von mir ablässt und mich meidet.
      Ich achte mehr auf Körpersprache und Augen der Menschen – und so erkenne ich die Guten besser. Worte am Arsch !!!
      Wenn ich jemanden „wie ein Tier“ allein an seinem Verhalten u.s.w. als gut deklarieren konnte, sind jedoch gern auch tiefe Gespräche möglich.

      Ich hoffe, das gelingt Dir auf Französisch.

      Bestes!!!

  19. bokaj sagt:

    Bis einschließlich Nr. 8 kann ich jedem Wort zu 100% zustimmen. Zu Nr 9 und 10 ist es gott sei dank nicht mehr gekommen. Eigentlich unglaublich und unvorstellbar, wenn man es nicht selbst erlebt hat. Bei der nächsten potentiellen Partnerin werde ich auf jedenfall zuerst genau hinschauen.

    • nennt mich wie ihr wollt sagt:

      also mal ein kleiner einwurf eines narzissten, befinde mich selbst gerade in einer trennung, ich kämpfe hart um nicht in diese verhaltensmuster zu fallen, ist mit viel schmerz verbunden.

      aber wenn man euch so liest, sollte sich jeder narzisst mal gleich die kugel geben, wir haben uns nicht selbst gemacht!

      interessant der blog, erkenne mich fast zu 100%, sehr unangenehm und bitter..

      • bokaj sagt:

        Hallo wie auch immer du genannt werden willst!

        Mir (und ich glaube den allermeisten hier auch) ist sehr wohl bewusst, dass sich ein Narzisst das nicht selbst aussucht so zu sein. Aber jemandem, der immer im Recht ist, kann man leider nicht helfen.

        Ich bin ein sehr hilfsbereiter Mensch und gehe anderen zuliebe gerne viele Kompromisse ein. Als ich dann auf diese Seite gestoßen bin, war eines der schwersten und schlimmsten Dinge für mich, dass ich erfahren habe, dass ich meiner narzisstischen Freundin nicht helfen kann, solange sie nicht auch selbst reflektiert und glaubt immer im Recht zu sein. Da ist ein Mensch dem ich nicht helfen kann, auch wenn ich Kopf stehe.

        Dein riesen Glück als Narzisst ist, dass du das erkannt hast und anfängst selbst reflektierst. Damit gibst du auch anderen Menschen die Möglichkeit dir zu helfen! Wenn du dich ändern willst, musst du jetzt nicht alleine da durch.
        Wenn du zu dir stehst (dass du ein Narzisst bist, dich aber ändern willst) und offen gegenüber anderen Menschen bist, selbst reflektierst und versuchst dich in die Lage andere Menschen zu versetzen (was dein Verhalten ihnen gegenüber betrifft), kannst du es schaffen dich zu ändern. Du brauchst dann Menschen, die dich gerne unterstützen, dir aber klare Grenzen setzen. Ich wäre da z.B. ungeeignet, weil ich zu viele Kompromisse eingehe. Es wird sicher nicht einfach und ich wünsche dir dabei jetzt schon alles Gute und viel Kraft.

        Wenn die Trennung noch nicht durch ist, würde ich dir raten mit deinem Partner offen zu reden. Das heißt:

        *Sag ihm, dass du erkannt hast, dass du ein Narzisst bist, was falsch läuft und du dich ändern willst.
        *Versuch seine Sichtweise zu verstehen.
        *Bleib ruhig, höhre genau zu (nicht ein ohr rein und anderes raus), unterbrich ihn nicht.
        *Mach deinem Partner keine Vorwürfe, beschimpfe und beleidige ihn nicht, sondern suche die Fehler immer zuerst bei dir!
        *Versuche zu vergeben und vergessen.
        *Sag ihm offen wie du dich wirklich im innersten fühlst (verletzt und gekränkt) und geh nicht zum Angriff über. Dein Partner will dich verstehen und dir helfen und sicher nicht absichtlich verletzen.
        *Versuch den Grund für deinen Narzissmus zu erkennen und das dann aufzuarbeiten.
        *Das aller wichtigste ist: Lerne Mitgefühl/Empathie zu empfinden!

        Herr Grüttefien hat sicher noch viel mehr und bessere Tips für dich.
        Ich wünsch dir alles Gute!

  20. Petra Schwandtke sagt:

    Hallo Martina,Das habe ich eins zu eins erlebt und auch durchlebt.Vieleicht kann uns ein Austausch den Schmerz etwas lindern.Hier hast du meine Mail/ Petra Schwandkte@.web.de Bis bald und wünsche dir viel Kraft.

  21. Klam sagt:

    Hallo ihr Lieben
    Ich brauche Hilfe. Mein Mann droht mit Selbstmord.
    Er ist so vom Neid zerfressen auf Alle und Jedes, die
    mehr materielle Güter haben als er. Ich habe immer auf alles verzichtet, habe ihm jeden Wunsch und jede Forderung erfüllt und trotzdem unter seiner saumässigen Behandlung mir und anderen Menschen gegenüber gelitten. Er sagt selber von sich“ ich bin ein Schwein“. Der Grund für seine immer in regelmäßigen Drohung ist diesmal, das sich unser Nachbar eine Hayabusa ( sein Lieblingsmotorad) gekauft hat. Ich habe mich immer gegen so ein Motorrad ausgesprochen, weil er ein Draufgänger und unbeherrschter Fahrer ist. Selbst sein Freund, der Letzte der geblieben ist, sagt, er fährt sich tot damit. Seine Antwort“ Dann habe ich wenigstens mal gelebt“ Was soll ich tun. Wie soll ich mich bei der nächsten Drohung verhalten? Ich bin ziemlich anfällig für solche Androhung, weil sich mein Vater erhängt hat und mein Mann zu mir sagte“ Ich kann deinen Vater verstehen, bei der Tochter kein Wunder“ Bitte , was soll ich tun?

    • Beate B. sagt:

      Loslassen heißt, dem anderen sein Los lassen.
      Liebst Du ihn noch?

    • ostlotte sagt:

      Hallo…emotionale Erpressung habe ich auch vor kurzen gehabt. Suizid versuch anschliessend selfi von der its öffentlich auf meiner facebook seite DU bist SCHULD.
      Meine Familie hat aber gemerkt, dass bei dem nicht ur ein Draht unterm Helm durchgebrannt ist, denn er hat oft versucht, mich sozial zu isolieren. Tja ich bin da schon abgestumpfter. Auch ich habe einen sohn von ihm, aber ich möchte nicht, dass mein Kind so eine Art u Weise vorgelebt bekommt Menschen so zu behandeln! Möchtest Du das? Möchtest Du für immer sein emotionaler Scheuerlappen sein? Ich nicht! Ich möchte glücklich sein und ich möchte Fehler machen dürfen!
      LG

    • Henni sagt:

      Hallo Klam, Auch mein Noch-Mann hat schon Selbstmordversuche hinter sich. Aber jedesmal so, das ich ihn auf jeden Fall finde und ins Krankenhaus bringe. und dann um ihn weine und ihn anflehe das nie wieder zu tun. Denn DARUM geht es ihm: Das sich jemand ausschliesslich mit seinem Seelenleid beschäftigt. Der Partner geht dabei kaputt, das ist emotionale Gewalt! Stell dir vor du müsstest einen 200 Kilo Menschen einen Berg hoch tragen- das würdest du auch nicht allein versuchen, die psychischen Probleme kannst du nicht retten da müssen Fachleute ran, und auch die resignieren bei Narzissten oft genug. Ich versuche gerade die Scheidung durchzuziehen und mich NICHT mehr emotional erpressen zu lassen. Wenn er den Selbstmord wirklich durchziehen wollen würde würde er Wege finden und man kann ihn davor nicht bewahren. Das kann nur er allein. Meine Erfahrung mit Narziss ist aber das er IMMER seinen Vorteil sucht und deshalb wird er IMMER irgendwie durchkommen und den oder die Nächste finden die diesen Mist mitmacht. Du verschwendest deine Liebe an eine leere Hülle, er kann dir nichts zurückgeben. Er entwertet dich mach dich runter(„Zitat Bei der Tochter kein Wunder“) und will nur das DU Schuldgefühle hast. Er weiss das du dich erpressen lässt und Schuldgefühle bekommst und dich dann nicht trennst – deswegen doch die Selbstmorddrohungen. Er WEISS wie dein Vater gestorben ist- ein aufrichtig liebender Partner würde dich NIEMALS so unter Druck setzen. Denke über Trennung nach, versuche dich zuerst einmal emotional von ihm zu lösen! Wenn er narzisstisch gestört ist liebt er dich nicht, er KANN dich dann gar nicht lieben, mach dir das bitte klar, auch wenn du ihn noch liebst. Lies die Masken der Niedertracht, das Buch hat vielen die Augen geöffnet. Alles Gute dir.

    • Silv sagt:

      Trennen.
      Für sein Leben/Sterben ist er letztendlich selbst verantwortlich. Er wird es eh so handhaben wie er will. Du kannst ihm, wenn du ’nett sein willst‘ noch raten, Fachleute/Psychiater stationär oder ambulant aufzusuchen

    • Veronika sagt:

      Hallo Klam,

      Trennen. SOFORT.
      Such Dir einen guten Psychologen. Menschen, die Dir zuhören, die Dir helfen können. Freunde, Familie.
      Wenn sich Dein Mann umbringen will, dann ist das alleine seine Verantwortung. Das ist Psychoterror.
      Du kannst auch einen psychologischen Notdienst anrufen, wenn er das nächste Mal droht. Und ihn in die Psychiatrie einweisen lassen. Allerdings wird er sich das sicherlich nicht gefallen lassen.
      Das ist doch ein Witz mit der Hayabusa oder?

  22. Petra Schwandtke sagt:

    Was mich wirklich ärgert ,dass Narz.weiter ziehen und so tun als wäre nichts gewesen.Ich habe das volle Programm 5 Jahre durchlebt.Er verstecke die Uhr,und sagte da hast sie wohl verloren.Geh mal zum Fundbüro. Ich sagte ,ich war da und habe gefragt ,war mein Mann da und hat eine Uhr abgegeben.Ich habe ihn durchschaut.Oder ,gut dass ich kontrollier habe die Heizung war an und das Fenster auf.Da in Seiner Wohnung überal Zettel kleben mit Belehrung habe ich gleich nach dem aufstehen die Heizung abgedreht.Es gibt noch 100 solcher Spielchen.Berbal AgressiveAngriffe und Stunden Gehirnwäsche in der Kneipe.Aber das nur von sich reden wie toll und wieviel Kohle er verdient ,da müssen andere erstmal hin kommen. Er kauft sich eine Runde Hornbrille und sag ,die anderen denken ich bin ein Professor.Ich sagte nee bist du nicht.Da ist er völlig blöde geworden.Er macht auch andere Frauen an Aber er ist krankhaft eifersüchtig.100 mal Schluss ,Habe das alles an mir abprallen lassen bis vor zwei Jahren da fing es an und bin labil geworden .Er hat seinen gutbezahlten Job aufgeben wielang er angeblich Mobbing.Hat jetzt mal so ein Havana Bar und eine neue Puppe .Ich habe das langsame sterben ohne Worte die aus reden über Wochen angenommen.Alles per Sms, Am 19Dezember das aus .Er ist anderen Männern nach gefahren weil der eine zwei mal essen in der Hand trug.Da sagste meiner ich habe wirklich geklaubt das sei für dich.Wenn das nicht so verletzend wäre könnte Mann ein Kabarett daraus machen. Nein ich leide sehr und frage. Es muss doch einen Weg für uns geben da so schnell wie möglich loslassen können. Er ist Seelsorger :Und macht alle schlecht auch mein Kinder wollen keinen Kontakt mehr,die freund manipuliert er .Lässt andere die dreckarbeit machen und dann Entsorgt.Der muss doch mal eine Strafe kriegen.Er ist Gott besessen und hat sich mit 55 Jahren missionieren lassen. Seiten ist er nur mit Gott und Kirche und seinen Glauben,Macht,Hörigkeit ,kein eigenständiges Leben und keine eigene Meinung.er unterbricht immer .Ich habe die Sprache verloren.Er sagt ohne Aufforderung zu wissen was der andere braucht,fühlt ,denkt. Ich komme mir wie in einer Einmann /Sekte vor. Die Beziehung ist durch. Bitte erklärt mir jemand, wir sind frei und doch leiden wir so sehr. Ich will auch wieder ohne an ihn zu denken weiter durch das Leben gehen. Das wünsche ich allen hier. Petra ….. Ich stehe mit meinen Namen dazu .LG aus Erfurt. PS; ich die 5jahre auf ein Ticktiergerät aufgenommen und die ganzen sms von Anfang bis zum Ende aufgeschrieben. Gute Nacht,

    • NarzisstenFisten sagt:

      @Petra Schwandtke.
      Deinen Text fand ich echt unterhaltsam. Ich lachte natürlich nur so laut, weil es mir bekannt vorkam. Das Gefühl, in einer Ein-Mann-Sekte zu stecken, während er selbst religiös durchdreht; die Brille, Havanna-Bar… Du hast das so schön runtergerotzt, ich würde jetzt gern unsere Erfahrungen zusammenraffen und das Kabarett aufziehen.
      Ich habe in in all den Jahren meiner Narzisstenkacke Tagebuch geführt. Oft habe ich beim Schreiben nicht bemerkt, WAS ich da schreibe, weil ich nur 1:1 schrieb, was gerade so passiert ist. Jetzt mit distanziertem Blick denke ich mir: Krasser Stoff. Und doch würde ich Blut und Galle kotzen, müsste ich den jetzt künstlerisch weiterverarbeiten. Das hält kein Schwein aus. Vielleicht in 10 Jahren.

      • diver sagt:

        an Petra S und Narzissten fisten (und alle anderen)

        Ich habe auch sehr geschmunzelt bei Euren Beiträgen/ Kommentaren. „Runtergerotzt“ ist ein sehr erleichterndes Wort, wenn man alles endlich „runterrotzen“ kann, das ist glaube ich dann wenn es einem nach so einer Sch…wieder besser geht oder man auf dem Weg ist, sich davon zu lösen, oder wenigstens schon versuchen kann sich auf den Weg zu machen.

        An alle, die hier die „Opfer“ belehren und attackieren: Ihr wisst nicht wovon Ihr schreibt. Es geht nicht um durchschnittliche Beziehungskonflikte, es geht um PERMANENTE Entwertung einer Person, die sich – wie es nun mal im Leben passieren kann – verliebt. Man öffnet sich und alle Verletzungen treffen mitten rein.

        • Elisabeth M.-D. sagt:

          Hast Du super auf den Punkt gebracht, Diver!
          Daumen hoch!

          • Christiane sagt:

            Ich bin doch sehr sehr erstaunt das so ziemlich fast alle Narz…die selbe Vorgehensweise teilen, zwar in unterschiedlichen Situationen aber doch mit selben Zielen und Effekten bei den Opfern. Ich selbst war 3 Jahre mit einem Zusammen. Als ich das Übel meiner Beziehung und der Manipulationsversuche erkannte, war ich bereits Schwanger. Ich war fest überzeugt dies Phase kann ich durchstehen und oder ich kann so flexibel auf ihn reagieren, das er erkennt was er da gerade macht, bzw sich selbst erkennt. BullShit…absolut nichts davon ist eingetreten. Weder die Phase ging weg noch war er einsichtig und von Kompromissen wollte er Werder was hören noch ist er welche eingegangen. Im Gegenteil, es wurde sogar schlimmer. Je mehr ich ihn ertappte und seinen Spiegel der Lügen, Geschichten, falschen Dramen und Intriegen vorher und auch andere Menschen aus seinem Umfeld mit einbezog, desto wahnsinniger ist er geworden. Und er zog wie ein Typischer Narzist fremde nicht involvierte Menschen mit in seine Machtspielchen und sogar seine Narz-Mutter war dann auch mit von der Partie. Die beiden schafften es sich sogar gegenseitig anzulügen..aber genauso verdrängten sie die Erkenntnis geschickt mit Ausflüchten und Ablehnen klärender Gespräche. Selbsterkenntnis wurde konsequent abgelehnt, mir im Mund umgedreht und völlig in verzerrter Realität mir an den Kopf geworfen, diese dann sogar als meine Realität verkauft. Unglaublich aber wahr. VÖLLIG VERSTÖRT UND UNSICHER HABE ICH SELBST BEIM Therapeuten gesessen und erkennen müssen, das ich Werder ihm noch mir mit ihm helfen kann. Und auch wir haben einen gemeinsamen kleinen Sohn, hab auch angst das mein kleiner sich diverse Eigenschaften abguckt. Mein Ex hat mich lange nach der Trennung (er ist zu seiner NarzMutter gezogen und hat sich von mir getrennt) gestalkt. es war so schlimm das es mich fast den Job gekostet hätte. Er wollte irgendeine Reaktion von mir und sich in mein Privatleben mit Gewalt drängen. Weil ich alles blockte, fing er an Freunde auf zu suchen und meinen Ruf zu zerstören inkl. der Freundschaften. Da ich von sehr schnell das mit seinem ubd meinem Umfeld komunizierte, gelang es ihm nicht. Also lauerte er meiner Vorgesetzten auf und unter fadenscheinigen Gründen forderte er meine Kündigung dort. Da ich überfordert sein mit Kind und Job und alte Arbeitgeber hätten ihm gegenüber..dies oder jenes..über mich gesagt. Er wollte mir angeblich nur damit helfen, nachdem ich ihm sehr lautstark klar machte das es nicht geht und ich bei der Polizei war. Er bekam vom Anwalt Post eine Unterlassung wurde ihm zugesandt, seit dem unterlässt er das. Aber er findet immer wieder andere dramatische Wege sich Information über mein privatLeben und meine Gefühlswelt zu verschaffen. Meistens durchschaue ich ihn. Er droht mir..er schleimt..mich voll..er ist ein Opfer seines Lebens…er ist ein Jammerlappen..ubd er ist wieder Täter und agressor. Im ständigen Wechsel seiner Gefühle versucht er mich da mit rein zuziehen. Und wenn das nicht klappt.. versucht er es übers Kind, was mich oft sehr trifft und unglaublich wütend macht. Und zack hat der Narz eine Reaktion ubd freut sich, gerade zu überheblich grinsend steht er dann vor mir. Er ernährt sich gern von leid wenn er keine Positive Aufmerksamkeit bekommt. Und geht es mit gut, fühlt er sich schlecht und will meinen Zustand sofort ändern. Weil er meine Emotionale Stärke und Unabhängigkeit von ihm selbst nicht mehr ertragen kann. Ich freue mich sehr diese Gruppe hier gefunden zu haben und drücke jedem die Daumen stark zu bleiben. Nicht einknicken emotional. IHR seit es Euch wert, passt gut auf euren Verstand auf.

  23. Anna sagt:

    Hallo! Ich habe Eure Geschichten gelesen, die mich sehr berührten. Hier meine Geschichte.
    Mein Bruder hat vor drei Jahren eine Frau kennengelernt und geheiratet. Ich fand meine Schwägerin seit Anfang an sehr komisch: sie ist irgendwie hinterlistig, in Anwesenheit meines Bruders benimmt sie sich ganz anders als in seiner Abwesenheit, immer lügt und kann sehr meisterhaft ihre Lügen als die Wahrheit darstellen, ist kalt und gefühlslos, kann Kinder und Tiere nicht leiden, beleidigt und missachtet meine Eltern (sie besuchen sie ohnehin nicht oft), starrt einen manchmal minutenlang böse an, macht bösartige Sachen und gleichzeitig freundlich lächelt, wenn mein Bruder da ist, etc.
    Sie haben eine 2J. alte Tochter. Wenn mein Bruder nicht da ist, ist meine Schwägerin sehr grob mit dem Kind und vernachlässigt ihn. Wenn aber mein Bruder da ist, ist sie mit dem Kind sehr lieb, was sie sehr geschickt (aber nicht ganz authentisch) spielt. Sie hat keine Gefühle weder für das Kind, noch für meinen Bruder.
    Ich habe ein paar mal ihre Lugen entdeckt und sagte ihr, dass ich meinem Bruder darüber erzählen werde. Doch sie hat jedes Mal irgendwelche weitere Lügengeschichten erfunden, irgendwie alles umgedreht und mich als Lügnerin dargestellt. Obwohl ich fast 25 Jahe älter bin (meine Tochter ist fast so alt wie sie), scheint sie viel mehr lebenserfahrenere zu sein.
    Letztendlich sah das Alles so aus, als ob ich die arme Frau einfach aus irgendwelchem Grund bei meinem Bruder schlecht machen würde. Die schmerzhafte Folge ist, dass mein Bruder mich nicht mehr vertraut und glaubt mir kein Wort mehr.
    Wir (ich, meine Schwester, meine Eltern und einige unsere Verwandte, die meinen sehr netten Bruder wegen seinen fürsorglichen und hingebungsvollen Charakterzügen sehr lieben) merken, dass wir irgendwie für meinen Bruder fremd und unwichtig geworden sind. Wenn wir versuchen meinem Bruder mitzuteilen, dass seine Frau uns beleidigt, verteidigt er sie, glaubt nicht, dass solch eine nette Person einen beleidigen könne.
    Ich merkte schon früher, dass der Frau es nicht gefiel, dass er mich und meine Schwester sehr liebt. Sie versuchte uns zu entfremden. Da wir uns immer sehr liebten, könnte ich nie vorstellen, dass je so etwas passieren würde. Ich konnte nie verstehen, warum sie uns nicht mag: wir waren für die Familie immer da, haben sie immer (besonders finanziell) sehr stark unterstützt. Außerdem haben wir für sie, ob mit oder ohne Anlass, immer teure Geschenke (von unseren Ersparnissen) geschenkt, sie konnte alles von uns bekommen, brauchte nur zu wünschen. Obwohl sie nie gearbeitet hat und hat keinen Beruf, hat sie immer sehr hohe Ansprüche. Dabei sind wir nicht finanziell besser gestellt als mein Bruder; wir haben aber immer schwer gespart.
    Erst vor kurzem hat meine Freundin (Ärztin-Psychiater) mir erklärt, dass die Frau „perverse Narzissten“ ist – ein typischer, klassischer Fall. Danach habe ich viel über die Krankheit gelesen, beobachtete meine Schwägerin, und bin jetzt 100% überzeugt, dass sie tatsächlich diese Persönlichkeitsstörung hat. Leider konnte sie inzwischen meinen Bruder schon so manipulieren, dass er ihre „Sklave“ geworden ist. Er denkt wie sie, glaubt und vertraut sie 100%; für ihn ist sie ein idealer Mensch, er macht alles so wie sie es sich wünschen würde, er hat sich ganz verändert. All die für ihn wichtigen Dinge sind jetzt zweitrangig geworden. Wichtig sind für ihn jetzt nur die Bedürfnisse seiner Frau. Er ist begeisterter Kinderchirurg, mag die Kinder sehr, seine Arbeit machte ihm Spaß, jetzt interessiert ihn die Arbeit auch nicht mehr. Arbeitet nur fürs Geld.
    Ich würde nie glauben, dass sie der Massen meinen Bruder manipulieren kann, denn sie ist 11 Jahre jünger (also weniger lebenserfahren) als mein Bruder, sie hat durchschnittliche Intelligenz, sie ist hässlich und mein Bruder ist außergewöhnlich hübsch.
    Da mein Bruder trotz seiner hohen Intelligenz sehr naive und dazu noch sehr friedliche Person ist, habe ich Angst, dass dieser euphorische Zustand jahrelang dauern kann, bis irgendwann mein Bruder nicht mehr in der Lage wird (finanziell und seelisch) ihre Bedürfnisse zu befriedigen, wird für sie nicht mehr „nützlich“ und wird „weggeworfen“. Wie kann er dann das verkraften, ganzes Leben ihr zu widmen und im Alter verlassen zu sein?
    Nun meine größte Sorge: wie kann ich meinem Bruder über die Krankheit sagen. Er wird selbstverständlich daran nicht glauben, da er das wahre Gesicht (das wir schon lange kennen) seiner Frau nicht gesehen hat. Darf ich denn ruhig weiterleben, wenn mein Bruder in Gefahr ist?
    Nun habe ich diese sehr nützliche Seite entdeckt und habe große Hoffnungen hier mit Rat geholfen zu werden.
    Meine Frage an Männer: wie habt Ihr entdeckt, dass Eure Partnerin Narzisstin ist? Würdet Ihr es glauben, wenn jemand Euch darüber in der „harmonischen“ Phase sagen würde?
    Auch andere Betroffene, bitte hilft mir, was soll ich tun?
    Danke sehr.

    • Viktoria sagt:

      Hallo!
      Ich habe mir deine Geschichte durchgelesen und ich bin echt überrascht das die Frau deines Bruders es tatsächlich geschafft hat ihn so zu manipulieren (Im Bezug auf das Alter und die Lebenserfahrung). Ich hab noch nie einen solchen Fall erlebt und möchte es auch nicht erleben, denn deine Erzählung zeigt das es wirklich schwer ist mit so etwas umzugehen. Ich selbst bin jung und noch Schülerin, habe aber schon länger den Wunsch Psychologie zu studieren.
      Da ich dies noch nicht getan habe kann ich nur einige logische Lösungen aufzählen, wie du deine Bruder das wahre Gesicht seiner Frau zeigen kannst.
      Also. Erstmals empfehle ich dir ihm diesen Artikel zu zeigen. Vielleicht realisiert er dann langsam, dass dieses Verhalten auf seine Frau zutrifft.
      Zudem würde ich versuchen ihm ab und zu wieder zu erzählen wie seine Frau das Kind behandelt, zu häufig sollte dies nicht passieren damit der Kontakt zwischen euch nicht kaputt geht.
      Außerdem könntest du ihn wieder näher an seinen Beruf heranführen. Vielleicht habt ihr ja ältere Bilder, welche du ihm zeigen kannst. Bring ihm den Spaß an der Arbeit zurück!
      Ich hoffe ich konnte dir ein wenig helfen und ich würde mich freuen wenn du mir von dem weiteren Verlauf der Geschichte erzählst.
      LG Viktoria

      • Anna sagt:

        Hallo Viktoria, danke sehr, klug von Dir. Leider ist im Moment die Situation zwischen uns extrem angespannt. Er will mit mir (ich sei die Böse)nicht mehr zu tun haben. Ich kann gar nichts machen. Ich berichte weiter. LG.

    • Detlef Kiep sagt:

      Liebe Anna,
      in der „warmen Phase“ schrieb mir ein alter Freund und bekundete Skepsis gegenüber meiner damals neu in mein Leben getretenen Partnerin, die inzwischen für mich (nach 16 Jahren) als unfähig zu Empathie, Reue, Scham und Anstand erkennbar geworden ist. Wenn ein guter Freund nachdrücklich sein Gefühl und vielleicht auch Sorge um mich ausgedrückt hätte, ich bin sicher, schneller wäre mein Erkennen gekommen.
      Also im Klartext auf Deine Frage: nein, glauben geht so schnell sicher nicht, aber die Ansprache, wenn sie dringlich, emotional echt und so ist, hilft bestimmt! Der Abgrund, den Du siehst, ist für mich die Aufforderung für Dich, Deine Liebe zum Bruder maximal ins Leben zu bringen. Bleibe drann und sieh mit blutendem Herzen dem Gang der Dinge zu.
      Dein Beitrag berührt mich sehr und hätte meine Schwester vor vielen Jahren mein Verhalten gegenüber der narzistischen Frau, die mich benutzte, angesprochen, ich hätte hingehört!
      Also, nur Mut, und zwar direkt, ehrlich klar, alles, was Du fühlst, wahrnimmst, teile es ihm mit als DEINE Wahrnehmung!
      Zweite Antwort auf Deine Frage, wie ich denn den Charakter meiner Beziehungspartnerin erkannt hätte, durch schreckliches Leiden. Erleben, immer wieder. Das mir ein Shutz fehlte. Dazu recherchierte ich und dann gings klick, klick, klick, der Groschen fällt und es wird nicht leichter, aber ich tue jetzt mehr für mich und bediene weniger das kalte Herz. Je mehr Dein Bruder die Welt oder was auch immer ergreifend finden kann, es liebt in ihm, je weniger ist er meines Erachtens „gefährdet“.
      beste Wünsche!
      detlef

      • Anna sagt:

        Lieber Detlef, vielen herzlichen Dank. Ich war in einer tiefen Depression… glaubte nicht mehr, dass hier noch jemand mir schreibt… erst heute Deinen Kommentar gelesen.
        Du schreibst so ehrlich und besorgt.
        Leider glaube ich, ich habe den größten Fehler meines Lebens gemacht… Ich hatte sofort, direkt und ungeduldig reagiert … in der „verliebten “ Phase… und mein Bruder will nun keine Kontakte mit mir… was immer bei ihm schief geht, sei ich Schuld… ich „versuche die unschuldige, heilige Frau schlecht zu machen, weil ich sie nicht hübsch genug für meinen Bruder finde…“ und viele ähnliche Anschuldigungen… ich bin völlig verzweifelt …. weiß nicht wie weiter…
        so gerne hätte ich eine direkte Kontaktmöglichkeit mit Dir, wenn … Du es irgendwie erlauben … ermöglichen würdest… meiner Email Adresse: edwards_nl@yahoo.de.
        Liebe Grüße, Anna

    • Martina sagt:

      Hier frag ich mich wer narzisst ist. Die Schwägerin oder Sie. Meiner Meinung nach sind Sie die Kranke.

  24. Lieben, herzlichen Dank für diese Seite, denn bis vor ein paar Wochen dachte ich noch ich ticke nicht richtig. Seit sechs Jahren „kommuniziert“ er so mit mir, stell mich dann als „Schuldige“ hin wenn er einen Streit wegen einer Nichtigkeit vom Zaun gebrochen hat. Immer bin ich schuld, wenn wir streiten, er niieeee. Ich suche mir bereits eine Wohnung. Der Urlaub jetzt im Juni 2016 wird wohl unser letzter gemeinsamer sein. Noch in diesem Jahr werde ich wieder meine eigenen Wege gehen und darüber bin ich heilfroh, weil ich dieses Zuckerbrot- und Peitschenspiel so satt habe. Natürlich mache ich mir bereits Gedanken darüber und spüre in mich hinein weswegen ich einen Narzissten in mein Leben gezogen habe. Ich bin ihm fast dankbar, dass er mich wieder näher an mich und meine Seele herangeführt hat, auch wenn es mit großem seelischen Leid und fürchterlichen Ängsten verbunden war und ist. Manches verdrängt man eben so weit, dass man es alleine gar nicht mehr finden kann und vielleicht auch nicht will. Da ich als sehr sensitiver Mensch andere Menschen heilen kann und dies auch bereits tue, kann ich nun die Chance einen Narzissten getroffen zu haben und meine eigenen Erfahrungen und Einsichten ebenfalls in meine Heilsitzungen aufnehmen. Das Leben ist eben der beste Lehrer, da helfen tausend Seminare nichts. Nur, was ich selbst durchlebt habe, kann ich bei anderen auch nachvollziehen und das ist mittlerweile einiges, was mich das Leben gelehrt hat. Ich danke Gott für jede Heilung, die meine Seele erleben darf und wodurch ich dann anderen Seelen zeigen kann, dass sie es auch schaffen können.
    Mein großer Dank gilt hier ganz besonders Herrn Sven Grüttefien, der diese tolle Seite ins Leben gerufen hat. Seine Bücher als Downloads waren und sind mir eine große Hilfe.

  25. Roman sagt:

    Dieses Forum gefällt mir immer mehr; -)
    Ich werde immer schlauer.
    Ich hab mal eine Frage zu ein paar Sprüchen von einer ‚Narzisstin? “
    1.Spruch :(da waren wir gerade mal 1monat zusammen )
    NATÜRLICH BIN ICH KAPUTT SONST WÄRE ICH MIT DIR BESTIMMTHEIT NICHT ZUSAMMEN.
    2.Spruch :(nach ein halben jahr)
    BIS JETZT HAST DU NOCH WELPENSCHUTZ. .WARTE ERSTMAL AB BIS DU MICH RICHTIG KENNENGELERNT HAST.
    3.Spruch (nach eineinhalb Jahren )
    ICH HALTE AN DIR FEST DENN ICH WEISS DAS DU MIT MIR MEINEN WEG GEHEN WIRST UND WILLST
    4.Spruch :(nach eineinhalb jahren)
    DU HAST MEHR ZU VERLIEREN ALS ICH ,GLAUB MIR DAS. DU WIRST MEHR VERLIEREN

    Ist sie wirklich ein Narzisst? oder schlimmer. .?

    • NarzisstenFisten sagt:

      @Roman:
      Sie klopft meiner Ansicht nach dicke Warnsprüche. Sie dienen dazu, sie eines Tages gegen Dich zu verwenden. Dann, wenn Du völlig im Arsch bist, wird sie sagen:
      „Ich habe Dir doch gleich gesagt, dass ich Kaputt bin.“ u.s.w., und damit ihre Hände in Unschuld waschen. Du seist selbst schuld. Und dann geht sie, und das entnervt. Als seist Du die letzte Lusche, die doch zu nichts taugte.

      Zieh Dich da raus.
      Was willst Du mit der?
      Ihr Charme, ihre Wärme… das ist alles nichts Echtes.

      Ja, Du wirst mehr verlieren, als sie. Weil SIE erst gar nichts investiert. Sie ist ganz bei sich und nie bei Dir. Du verlierst die Illusion einer Liebe, die es nicht gab. Und das ist viel, das tut sehr weh. Sie jedoch verliert NICHTS, denn da ist in ihr NICHTS, das sie verlieren könnte. Das kannst Du ihr glauben.

      Die meisten Narzissten neigen dazu, ihre Opfer zu warnen.
      Gern zweideutig.

      Ich hörte Dinge wie:

      – „Ja, Du siehst scheiße aus. Aber das ist MIR ja egal.“
      – „Du bist NICHTS und hast nichts. Aber wenn Du nichts hast und nichts bist. Warum willst Du dann trotzdem keine Beziehung mit mir?“
      – „ICH würde NICHT mit mir zusammen leben wollen. Aber Du könnest es schaffen, Du bist verrückt genug.“
      – „Wenn Du schlau bist, schreibst Du mir nicht zurück. Ich würde Dich zerstören.“

      u.s.w.

  26. Marten sagt:

    Hallo zusammen,

    erst einmal einen herzlichen Dank für diese ausgesprochen hilfreiche Seite!
    Ich habe nach fünfjähriger Beziehung die Trennung von einer Narzisstin hinter mir, welche ich trotz all des Leidens stets sehr geliebt habe. Dementsprechend langwierig und schwierig war die Trennung in der Tat.
    Mittlerweile geht es mir (u.a. dank konsequenter Funkstille) wieder recht gut – Lebensmut, Optimismus, Humor und und der Glaube an mich selbst stellen sich wieder ein, mein Leben füllt sich wieder, und ich verarbeite diesen ganzen Kladderadatsch zusehends.

    Nun stellt sich mir jedoch die Frage, ob ein/e Narzisst/in all diese Manipulationen, Wutausbrüche, Demütigungen, Erniedrigungen, Verletzungen und Co. tatsächlich vorsätzlich und bei vollem Bewusstsein durchführt?

    Diesen Punkt kann ich mir immernoch nicht verinnerlichen, ich denke mir stets dass diese Taten aus dem Bauch heraus entstehen und dass sie nicht immer, aber in den meisten Fällen unbewusst so gehandelt haben könnte.

    Oder liege ich da wirklich falsch?

    Vielen Dank für einen Aufschluss!

    • Hallo Martin,
      das ist sicherlich von Situation zu Situation unterschiedlich. Zum Teil kann der Narzisst beleidigen, entwerten und erniedrigen, weil er einfach Lust dazu hat und es ihm Vergnügen bereiten. Dann hat er bewusst die Absicht, jemanden zu quälen, wobei man daran zweifeln darf, ob es ihm bewusst ist, was er damit anrichtet. In vielen Fällen muss er aber einfach nur seinen eigenen schmerzenden Gefühlen einen Raum geben, weil man ihn kritisiert oder missachtet hat, indem er sich unbewusst und aggressiv verhält. Der Narzisst kann sich seiner Handlungen bewusst sein, er ist sich aber selten bewusst oder es interessiert ihn einfach nicht, was er in anderen damit auslöst.

    • Anna sagt:

      Lieber Marten, ich freue mich sehr für Dich und für alle Betroffene, die irgendwie überwinden konnten. Nune meine Geschichte.
      Mein Bruder hat vor drei Jahren eine Frau kennengelernt und geheiratet. Ich fand meine Schwägerin seit Anfang an sehr komisch: sie ist irgendwie hinterlistig, in Anwesenheit meines Bruders benimmt sie sich ganz anders als in seiner Abwesenheit, immer lügt und kann sehr meisterhaft ihre Lügen als die Wahrheit darstellen, ist kalt und gefühlslos, kann Kinder und Tiere nicht leiden, beleidigt und missachtet meine Eltern (sie besuchen sie ohnehin nicht oft), starrt einen manchmal minutenlang böse an, macht bösartige Sachen und gleichzeitig freundlich lächelt, wenn mein Bruder da ist, etc.
      Sie haben eine 2J. alte Tochter. Wenn mein Bruder nicht da ist, ist meine Schwägerin sehr grob mit dem Kind und vernachlässigt ihn. Wenn aber mein Bruder da ist, ist sie mit dem Kind sehr lieb, was sie sehr geschickt (aber nicht ganz authentisch) spielt. Sie hat keine Gefühle weder für das Kind, noch für meinen Bruder.
      Ich habe ein paar mal ihre Lugen entdeckt und sagte ihr, dass ich meinem Bruder darüber erzählen werde. Doch sie hat jedes Mal irgendwelche weitere Lügengeschichten erfunden, irgendwie alles umgedreht und mich als Lügnerin dargestellt. Obwohl ich fast 25 Jahe älter bin (meine Tochter ist fast so alt wie sie), scheint sie viel mehr lebenserfahrenere zu sein.
      Letztendlich sah das Alles so aus, als ob ich die arme Frau einfach aus irgendwelchem Grund bei meinem Bruder schlecht machen würde. Die schmerzhafte Folge ist, dass mein Bruder mich nicht mehr vertraut und glaubt mir kein Wort mehr.
      Wir (ich, meine Schwester, meine Eltern und einige unsere Verwandte, die meinen sehr netten Bruder wegen seinen fürsorglichen und hingebungsvollen Charakterzügen sehr lieben) merken, dass wir irgendwie für meinen Bruder fremd und unwichtig geworden sind. Wenn wir versuchen meinem Bruder mitzuteilen, dass seine Frau uns beleidigt, verteidigt er sie, glaubt nicht, dass solch eine nette Peron einen beleidigen könne.
      Ich merkte schon früher, dass der Frau es nicht gefiel, dass er mich und meine Schwester sehr liebt. Sie versuchte uns entfremden. Da wir uns immer sehr liebten, könnte ich nie vorstellen, dass je so etwas passieren würde. Ich konnte nie verstehen, warum sie uns nicht mag: wir waren für die Familie immer da, haben sie immer (besonders finanziell) sehr stark unterstützt. Außerdem haben wir für sie, ob mit oder ohne Anlass, immer teure Geschenke (von unseren Ersparnissen) geschenkt, sie konnte alles von uns bekommen, brauchte nur zu wünschen. Obwohl sie nie gearbeitet hat und hat keinen Beruf, hat sie immer sehr hohe Ansprüche. Dabei sind wir nicht finanziell besser gestellt als mein Bruder; wir haben aber immer schwer gespart.
      Erst vor kurzem hat meine Freundin (Ärztin-Psychiater) mir erklärt, dass die Frau „perverse Narzissten“ ist – ein typischer, klassischer Fall. Danach habe ich viel über die Krankheit gelesen, beobachtete meine Schwägerin, und bin jetzt 100% überzeugt, dass sie tatsächlich diese Persönlichkeitsstörung hat. Leider konnte sie inzwischen meinen Bruder schon so manipulieren, dass er ihre „Sklave“ geworden ist. Er denkt wie sie, glaubt und vertraut sie 100%; für ihn ist sie ein idealer Mensch, er macht alles so wie sie es sich wünschen würde, er hat sich ganz verändert. All die für ihn wichtigen Dinge sind jetzt zweitrangig geworden. Wichtig sind für ihn jetzt nur die Bedürfnisse seiner Frau. Er ist begeisterter Kinderchirurg, mag die Kinder sehr, seine Arbeit machte ihm Spaß, jetzt interessiert ihn die Arbeit auch nicht mehr. Arbeitet nur fürs Geld, das er für sie ausgeben kann.
      Ich würde nie glauben, dass sie der Massen meinen Bruder manipulieren kann, denn sie ist 11 Jahre jünger (also weniger lebenserfahren) als mein Bruder, sie hat durchschnittliche Intelligenz, sie ist sehr hässlich und mein Bruder ist außergewöhnlich hübsch.
      Da mein Bruder trotz seiner hohen Intelligenz sehr naive und dazu noch sehr friedliche Person ist, habe ich Angst, dass dieser euphorische Zustand jahrelang dauern kann, bis irgendwann mein Bruder nicht mehr in der Lage wird (finanziell und seelisch) ihre Bedürfnisse zu befriedigen, wird für sie nicht mehr „nützlich“ und wird „weggeworfen“. Wie kann er dann das verkraften, ganzes Leben ihr zu widmen und im Alter verlassen zu sein?
      Nun meine größte Sorge: wie kann ich meinem Bruder über die Krankheit sagen. Er wird selbstverständlich daran nicht glauben, da er das wahre Gesicht (das wir schon lange kennen) seiner Frau nicht gesehen hat und diese Art von Persönlichkeitsstörung haben meistens die Männer. Darf ich denn ruhig weiterleben, wenn mein Bruder in Gefahr ist?
      Nun habe ich diese sehr nützliche Seite entdeckt und habe große Hoffnungen hier mit Rat geholfen zu werden.
      Meine Frage an Männer: wie habt Ihr entdeckt, dass Eure Partnerin Narzisstin ist? Würdet Ihr es glauben, wenn jemand Euch darüber in der „harmonischen“ Phase sagen würde?
      Auch andere Betroffene, bitte hilft mir, was soll ich tun?
      Danke sehr.

  27. Klingbeil sagt:

    Schweigen als Selbstschutz funktioniert nicht.Wenn man von einem N. , weil man keinen anderen Ausweg mehr weiss, weil alle anderen Strategien und glaubt mir, ich habe jegliche Art, auf diesen Missbrauch zu reagieren ausprobiert, Schweigen reizt einen N. bis aufs Blut.Denn dann steht er nicht mehr im Mittelpunkt, er ist mit sich allein und kann seine Spielchen nicht mehr spielen. Das lässt sich solch ein Mensch nicht lange bieten. Er wird drohen, erpressen oder jammern, aber er wird es nicht hinnehmen. Meine Jahrzehnte lange Erfahrung.In der Kindheit, im Beruf und in der Ehe. Wehe dem, der einen Narzissten ignoriert.

    • Schweigen ist im Umgang mit einem Narzisst sicherlich auf Dauer keine Lösung. Aber in manchen Gesprächs-Situationen kann Schweigen als Instrument eingesetzt werden, um damit auf unbewusste Weise die Ablehnung seiner Argumente anzudeuten oder auf die beleidigenden Untertöne nicht zu reagieren. Das Gespräch sollte dann einfach an einer anderen Stelle fortgesetzt werden.

      • Sono sagt:

        Gespräch mit einem Narzissten? An anderer Stelle fortsetzen? Geht hier gar nicht! Gespräche werden sofort unterbrochen mit „das diskutiere ich mti dir nicht“ „ich habe kein Zeit um SO WAS zu diskutieren“ „mit dir kann man eh nicht sprechen, du willst nur streit“ etc…

    • Fera sagt:

      Ich habe es auch versucht zu schweigen und nur um mich leider zu sehen, hat er mir den Couchtisch gegen meine Beine getreten. Um mir ganz deutlich zu machen, dass er das Gespräch und mich bestimmt, hat er den Tisch solange gegen meine Beine gedrückt bis ich ihm deutlich gemacht habe, dass er Recht hat.
      Dabei weiß ich bis heute nicht, worum es überhaupt ging.

  28. marcor sagt:

    Hallo!

    Ich habe da mal die ein oder andere Frage bzgl. Kommunikationstechniken … weiter unten.

    Meine Beziehung mit einer (aus meiner Sicht) „auffälligen“ Partnerin dauerte 1 1/2 Jahre. Ich denke es ging so in Richtung Narzissmus/Borderline. Die Trennung ist jetzt 9 Monate her und es geht mir auch schon etwas besser. Es ist echt phänomenal, dass ich das, was hier im allgemeinen beschrieben wird, fast zu 100 % in ähnlicher Weise selbst erlebt habe und dennoch hin und wieder an meiner eigenen Entscheidung, mich von ihr zu trennen, zweifel.

    Ihre Tochter warnte mich damals schon in der Wolke-7000-Phase mit den Worten „Pass auf, Mama hat IMMER RECHT – wenn nicht, ist der Teufel los!!!“ Ich dachte nur „na ja, Kinder ;-)“
    Interessanterweise sagte meine damalige Freundin in dem Zusammenhang fast zeitgleich vor dem ersten Freundeabend zu mir „Anette (ihre Freundin) hat mich vor Dir gewarnt“. Ich daraufhin „öh, als ich sie neulich kurz kennenlernte, hatten wir uns richtig nett unterhalten. Was hat sie denn gesagt?“. Meine Ex erwiderte „Ich habe ihr nur anvertraut, dass DU ja eh IMMER RECHT hast. Und da sagte sie, ich möge mir doch gut überlegen, ob ich nur mit Dir zusammen bin, weil ich keinen besseren finde“. Ich für mein Teil war ziemlich verblüfft, hatte keine Lust mehr auf den Freundeabend, wurde aber „zum Glück“ tatsächlich krank und ging nicht hin.

    Eine ähnliche Geschichte kurz vor einer gemeinsamen Feier mit den Eltern (Silvester 2014). Ich hatte vorher wenig Kontakt zu den Eltern.
    Ein Tag vor Silvester sagte meine damalige Freundin maximal empathiefrei zu mir „Du, meine Eltern haben mir heute erstmal unmissverständlich klargemacht, dass Dein Bruder der bessere Partner für mich ist“. Selbst ihrer Tochter, die im Türrahmen stand, fiel die Kinnlade herunter. Ich ging trotzdem zu der Silvesterfeier, fühlte mich aber nicht wirklich wohl.

    Meine Fragen:

    Bilde ich mir nur ein, dass dieses Verhalten manipulativ und missbräuchlich ist?

    Sollte ich es mir nicht einbilden, wie würdet ihr das Verhalten beschreiben?

    Ich hatte jeweils versucht, ihr meine Gefühle diesbezüglich klarzumachen, doch vielmehr als ein Schulterzucken kam nicht. Nach Konflikten sagte sie eh immer, sie bräuchte nicht darüber reden.

    Schöne Grüße

    marcor

    • Alex sagt:

      @ marcor

      NATÜRLICH ist dieses Verhalten manipulativ und missbräuchlich!
      So sind Narzissten nun mal. Sie manipulieren, missbrauchen, und das Alles komplett empathielos!

      Wieso zweifelst Du Dich trennen zu wollen? Denke aus dem Gleichen Grund wie ich es gemacht habe. Aber geh mal in dich und frag Dich ernsthaft „Was hat diese Person jemals für mich/uns getan?“ Wenn Du da mal länger drüber nachdenkst, wirst du zu dem ergebnis kommen, dass nichts dahinter ist und die Bez eh keinen Sinn hat.
      Bei mir hat’s lange gedauert, aber sei doch mal ehrlich, wenn alles ok ist, denkst Du über sowas erst garnicht nach!

      Einem narzisstischen Partner die eigenen Gefühle klarzumachen… da ist es einfacher einen Flux-Kompensator zu bauen. Die sind empathielos, die wollen nicht verstehen, was man für sie empfindet und können damit auch nicht umgehen!

      Ich habe den Schritt gewagt und sie in den wind geschossen; war Alles Andere als einfach und ich knabber heute noch daran, ABER langfristig ist das nicht nur das beste, sondern auch die einzig logische Entscheidung.

      Von daher mein Rat:
      Lauf weg,so schnell du kannst und brech den Kontakt ab, bevor es richtig schlimm wird.

      • marcor sagt:

        Hallo Alex,

        vielen Dank für Deine sehr inspirierende Antwort!
        Manchmal tut es einfach gut, schwarz auf weiss zu lesen, dass andere genauso denken. Ich habe sie vor ca. 9 Monaten verlassen und verarbeite die Trennung noch immer. Obwohl es eine meiner größten Herausforderungen in meinem Leben war (und immer noch ein wenig ist), bin ich auf der anderen Seite dankbar dafür, dass ich dadurch gewachsen bin. Zugegebenermaßen wäre ich in der Zeit aber gerne etwas schmerzfreier gewachsen 😉

        Mir hat diese Seite sehr geholfen!

        Ich weiß ja nicht, wie lange Deine Trennung her ist, aber ich hoffe, dass auch Du nicht mehr allzu lange daran knabbern wirst.

        Herzlichst
        Marcor

        • Alex sagt:

          2,5 Monate, also noch mittendrin!

          • marcor sagt:

            … ja, da bist Du wirklich noch mittendrin. Ich hoffe, dass Du da emotional schneller rauskommst als ich.
            Auf der Seite borderline.org wird beschrieben, dass Männer bei einer Beziehung zu einer Borderlinerin ca. bis zu 2 Jahre benötigen, um darüber hinwegzukommen. Frauen brauchen nach so einer Beziehung mit einem Borderliner ungefähr die Hälfte der Zeit. Und ich denke, dass es bei Narzissmuss ähnlich verläuft . Je nachdem wie lange die Beziehung andauerte und wie hoch die Eigenanteile an der Geschichte sind, bzw. die Bereitschaft und psychische Kraft zur Verarbeitung.
            Gerade weiblicher Narzissmuss und Borderline ähneln sich nach meinen Erfahrungen zumindest symptomatisch oft sehr Aber es gibt ja auch nicht den typischen Borderliner/Narzissten. Es sind im Endeffekt ja auch nur Worte um bestimmte Ansammlungen von Verhaltensphänomenen zu beschreiben. Obwohl ich in 10 Jahren Kinder- und Jugendhilfe sowie 7 Jahren Suchthilfe schon viele Menschen mit Persönlichkeitsstörungen kennenlernte, habe ich es bei meiner damaligen Freundin erst nach ca. drei Monaten in Betracht gezogen, dass da etwas faul ist.

    • Bettina sagt:

      Realität! Nichts ist eingebildet!
      Es liegt nicht an Dir!
      Vertraue auf Dich und sei dankbar, dass Dir die Trennung gelungen ist.
      Im schlimmsten Fall kann man das eigene Leben verlieren aufgrund der Machenschaften dieser bösartigen Geschwüre.

      • marcor sagt:

        Hallo Bettina,

        Danke für Deine Antwort, vom Verstand her ist es mir meistens auch klar, aber es war für mich manchmal schon sehr hart zu spüren, dass die ganze Angelegenheit einen suchtmäßigen Charakter angenommen hatte.
        Ich habe diese schwer nachweisbaren Psychospielchen phasenweise wie eine Vergewaltigung meiner Seele empfunden und mich doch nicht trennen können. Und als Mann habe ich mich nur mit sehr wenigen vertrauten Menschen darüber austauschen können – weniger aus einem männlichen Schamgefühl heraus, sondern weil vielen meiner Freunde, insbesondere den männlichen nicht bewusst ist, dass eine Trennung von einer toxischen Persönlichkeit, wie Du schon schriebst, lebensgefährlich sein kann und mit einer normalen Trennung nicht zu vergleichen ist. Auf der anderen Seite können Narzissten/Borderliner etc. manchmal auch unbewusst die „besten“ Therapeuten darstellen, auch wenn sie von ihrem Glück nichts wissen 😉 Denn sie stoßen einen förmlich mit der Nase auf eine der wichtigsten Fragen überhaupt: Liebe ich mich selbst … genug?
        Aber das ist hier ja auch schon unter „Narzissmus als Chance“ sehr gut dargestellt.

        Herzliche Grüße
        marcor

      • Marion sagt:

        Das sind keine „bösartigen Geschwüre“ sondern kranke Menschen, verdammt nochmal!!
        Natürlich ist das Mist, was da abgezogen wird. Aber was will man denn auch erwarten? Diese Menschen haben auch ANGST, und daraus resultieren viele der Verhaltensweisen obwohl die Angst unterschwellig ist und nicht bewusst!
        Anstatt jetzt ständig die Narzissten zu beschuldigen und suf ihnen rumzuhacken sollte man sich vielleicht mal deren Vergangenheit ansehen, vor allem die Kindheit.
        Und, was noch wichtiger ist, sich selbst mal fragen warum man sich so behandeln lässt.
        Das tut nämlich weh, wenn man sich eingestehen muss, dass nicht nur der andere schuld ist. Ich weiss das aus eigener Erfahrung und ich bin eher auf mich selbst sauer und von mir enttäuscht, als alles nur dem Narzissten anzuhängen.

        • Planlos sagt:

          Ich befürchte, das möchte hier niemand lesen. Im Grunde hat dieser Blog und viele Foren, die man hin und wieder im Internet zu diesem Thema findet, nur eine Funktion. Es ist wohl eine Art von Wut- und Trauerarbeit, es ist die Möglichkeit mit Gleichgesinnten zu Jammern und zu Klagen, da vermutlich die Welt offline, nicht wirklich Verständnis aufbringt und vielleicht reagiert, wie wir beide. Es geht hier nicht um eine ernsthafte, logische Auseinandersetzungoder gar um Therapie, sondern um Verarbeitung und Abreaktion, wie gesagt. Lassen wir das den Leuten und ziehen unserer Wege.

          • marcor sagt:

            Hallo Marion und Planlos,
            vielen Dank für eure kritischen aber letztendlich konstruktiven Impulse. Ich „befürchte“, sowas wollen und sollten hier auch viele Bloguser hören. Dass sich auch „Opfersopfer“ aufregen, finde ich akzeptabel und als erste Reaktion auch gesund. Denn wenn ich über einen Stein stolpere, der gar nicht dorthin wollte, wo er lag, kann ich mich ja trotzdem auch im ersten Moment über den Stein aufregen und vielleicht sogar noch mal „nachtreten“ – zugegeben, ist ’ne etwas alberne Metapher, aber irgendwie passend. Denn dem Stein tut’s nicht weh und unsereins umso mehr 😉 Wenn ich dann aber nicht irgendwann mein (Geh-)Verhalten überprüfe und weiterhin über den Stein/den toxischen Partner schimpfe, dann wird’s irgendwann so richtig albern.
            Man darf auch nicht vergessen, dass Narzissten/Borderliner auch bei „gesunden“ Partnern eine Art Sucht auslösen können. Wieder ein metapherhaftes Beispiel: ich hatte in der Suchthilfe eine heroinabhängige Frau betreut, die als ahnungslose Jugendliche (aus einem relativ normalen Elternhaus) von ihrem Freund ganz geschickt und heimlich drogenabhängig gemacht wurde. Sie war jahrelang voll drauf und liebte den Stoff. Bevor ich meine letzte o.g. Freundin kennenlernte, hatte ich aufgrund psychosomatischer Störungen fundierte Therapieerfahrungen gemacht und beruflich viele Menschen mit Persönlichkeitsstörungen lange Zeit betreut. Trotzdem schützte es mich nicht vor so einer Missbrauchsbeziehung. Meine damalige Partnerin konnte ihre Psychospielchen so perfekt inszenieren, dass ich an meinem eigenen Verstand zweifelte und meiner eigenen Wahrnehmung nicht mehr gänzlich traute. Gute Freunde haben dieses Spiel jedoch durchschaut und mich gewissermaßen gerettet.
            Ich finde es mehr als bemerkenswert – um nicht sogar zu sagen maximal weise, wenn man als emotionales Missbrauchsopfer echtes Verständnis für den Täter aufbringen kann. Manchmal kann sich aber sogar dahinter auch das alte co-abhängige Helfersyndrom-Lied abspielen, welches da z.B. lauten könnte: „Oh, Narziss, keiner kennt Dich so wie ich, drum liebe mich – denn ich lieb Dich!“ … oder so 😉
            Ich habe mich nach dieser suchtmäßigen Beziehung so oft so geschickt selbst betrogen, dass ich es nicht für möglich gehalten hätte. Einfach weil ich voll drauf war! Das Bild, welches mir meine damalige Partnerin von mir in der Idealisierungsphase gemalt hatte, entsprach meinem eigemtlich robusten Selbstbild nicht nur sehr genau – nein, es übertraf es um ein vielfaches. Ich fühlte mich mehr als angenommen und sah geblendet über meine eigentlich großen Zweifel über ihre Überbewertung meiner Person hinweg. Das zu erkennen, tat wirklich weh. Und meine Scham über meine ganz offensichtlich immer noch großen verdeckten seelischen Defizite war sehr groß. Doch ich stehe heute dazu und somit zu mir selbst.

            Ich wünsche euch allen alles Liebe 🙂

          • Marion sagt:

            Hey Planlos

            Naja ich kann es ja verstehen. Es tut ja auch verdammt weh, wenn das ganze Umfeld mit „selbst schuld, warum bist du bei ihm geblieben?“ reagiert. So geht es mir ja auch. Aber gerade weil man sich selbst genau DAS immer wieder gefragt und keine Antwort gefunden hat, tut es überhaupt weh. Man ist gekränkt, fühlt sich abgelehnt, weil „ER mich NICHT wollte“!! Und genau so fühlt sich der N. sein ganzes Leben lang und aus diesen Annahmen resultieren die Verhaltensweisen.
            Ich für meinen Teil habe jetzt immer wieder versucht, einen Wechsel der Perspektive zueinzunehmen. Wenn ich mir immer wieder sage „er hat mich nie geliebt“ dann schmerzt das. Ganz anders fühlt es sich an, wenn ich sage „er hat mich nicht geliebt, weil er nicht lieben kann“
            Oder auch „Er hätte mich vielleicht geliebt, wenn er zur Liebe fähig wäre“
            Damit nehme ich die Last von meinen Schultern, dass es an MIR gelegen hat, dass es nicht geklappt hat. Natürlich bin ich immer noch traurig, dass es so gelaufen ist und es tut auch noch weh. Aber ich kann allmählich diese Hassgefühle ablegen, und ihn so sehen wie er ist. Ein Mensch der durch falsche „Erziehungsmethoden“ in die Hölle gestürzt wurde und sie bis an sein Lebensende nicht verlassen kann, weil er sie immer in sich tragen wird.
            LG Marion

          • Treim sagt:

            Hallo, ich befürchte, ich muss mich PLANLOS anschliessen. Eine Seite wie diese kann letztlich nur dazu dienen, sie bei Gleichbetroffenen „auszukotzen“ und über das, was man erlebt hat oder gerade erlebt auszusprechen. Eine Therapie kann es nicht sein, die gibt es auch gar nicht. Ich selbst bin betroffen durch meine Mutter, die mich meine gesamte Kindheit, Jugend und bis ins junge Erwachsenenalter narzißtisch terrorisiert hat. Damals habe ich das nicht verstanden, ich dachte, es wäre mein Leben, so bin ich nunmal, alles was sie über mich gesagt hat, wie sich mich behandelte usw. wäre wohl schon richtig gewesen, kurz, ich hielt mich selber für einen „schlechten“ Menschen, der im Leben keinen Fuss auf den Boden bekommt und der es nie zu was bringen wird. Jahrzehnte habe ich unbewusst mit der narzißtischen Misshandlung gelebt, wusste es nicht besser. Erst seit einigen Jahren, als der Kontakt zu meinen Eltern und damit auch zu „ihr“ intensiver wurde, weil ich mich um beide kümmern muss, da Vater demenzkrank ist und sie auch gebrechlich, merkte ich an stetig wiederkehrenden Handlungsmustern und Verhaltensweisen plötzlich, was damals geschah. Ich erlebte regelmässige Dejavús und geriet wieder in ihre Fänge. Wieder versuchte sie mich einzufangen und zu manipulieren und zu instrumentalisieren. Als sie mich dann vor knapp eineinhalb Jahren schlagen wollte und mich mit den (von damals bekannten) Drohgebährden und Ankündigungen von irgendwelchen Konsequenzen wegen einer Nichtigkeit anbrüllte und verbal verletzen wollte, erkannte ich aufeinmal, was eigentlich mit mir los war. Auch wenn ich heute froh bin, auf eine Seite wie diese gestossen zu sein, hat es mein Leben nicht gerade leichter gemacht. Denn nun kämpfe ich jeden Tag damit zu versuchen, alles irgendwie aufzuarbeiten. Nun verstehe ich auch, warum ich in der Partnerschaft immer wieder an Menschen geriet, die so waren wie „sie“, auch immer nur Freunde und Bekannte hatten, die irgendwie immer an mir herummanipulierten und schraubten. Ich wusste es ja nicht anders. Liess mich erniedrigen und dachte, die werden schon irgendwie recht haben, bist ja auch ein schludriges Aas. Danach ging ich in die Offensive, bis hin zu entsetzlichen Konfrontationen die natürlich alle bei ihr ins Leere liefen. Wie soll es auch anders sein bei einem Narzisten. Ich habe auch danach noch viele Fehler gemacht, weil ich dachte ich müsste mich in einer Art und Weise „rächen“ was natürlich vollkommener Unsinn ist. Ich hatte Kontakt zu ehemaligen „Katastrophen“ und dachte, ich müsste sie zur Rede stellen. Alles vergebens wie ich heute weis. Auch habe ich offen versucht, das Ganze zu thematisieren. Aber wer weiss, wie perfekt Narzisten in der Umwelt ein Scheinbild von sich aufbauen und auch über Jahrzehnte halten können, der weiss, wie sinnlos ein solches Unterfangen ist. Ich bin samt und Sonders nur auf Unverständnis bei Verwandten, Bekannten, Freunden und Leuten von früher gestossen. Auch was narzistische Partnerschaften anging. Überall hiess es „wie meinst Du das ?“ oder „wie kannst Du nur so über sie/ihn reden/denken, er/sie ist so ein netter Mensch, sei nicht so undankbar, das alles bildest Du Dir nur ein, sei mal ein Mann…usw“…..
            Ich bin 46 Jahre alt und weiss, dass ich das für den Rest meines Lebens mit mir herumschleppen werde müssen und dass ich es niemals loswerden kann. Auch, wenn es Seiten wie diese gibt. Dennoch bin ich dankbar, dass ich dadurch erstmal kapiert habe, warum ich heute so bin, wie ich bin.

          • Gudrun sagt:

            @Treim, doch ich meine, es gibt eine Therapie.

            Selber die Glaubenssätze aufdecken zu lasen, die es mit verbesserten zu überschreiben gilt. Die Denkmuster, die einen in diese Lage gebracht haben mit kluger Therapeutischer Hilfe zu hinterfragen, ob sie überhaupt so richtig sein können.

            Mir hilft´s jedenfalls. Wir können aus unserem Gefängnis raus.

        • Lea sagt:

          Hallo Marcor.
          Gruselig, dass ich vieles von dem was du geschrieben hast, aus meiner Biografie stammen könnte. Unfassbar, dass man Liebe für so einen Menschen empfunden hat. Heute tut er mir leid. Ich versuche trotzdem, seine Situation und problematische Kindheit zu verstehen – bin aber nicht mehr gewillt, sie ausbaden zu müssen.

          Ich hoffe, du bist stark geblieben!

          Viele Grüße

          • marcor sagt:

            Hallo Lea,

            und dabei beschleicht mich heute noch manchmal das Gefühl, dass ich das ein oder andere vielleicht zu eng gesehen habe. Gute Freunde und meine Familie bestätigten mir jedoch zu oft, dass ich im Grunde aber richtig lag und die Beziehung nicht zuretten war.
            Es waren halt oft sehr schwer nachweisbare Manipulationen, die mir zeitweise echt zu schaffen machten.
            Inwiefern hattest Du denn ähnliche Erfahrungen? Vielleicht kannst Du ein/zwei Beispiele nennen..?

            Herzlichst
            Marc

  29. Ines Funke sagt:

    Das ist ja unglaublich. Ich bin seit fast zwanzig Jahren mit einem Narzissten zusammen und dachte wirklich immer, es ist alles mein Problem. Es trifft alles zu: von Beginn bis jetzt. Erst die Begeisterung und Verblendung, jetzt das Erwachen. Da ich selbst ein sehr geringes Selbstwertgefühl habe, hat natürlich anfangs alles gepasst. Jetzt bin ich aber am Aufräumen. Das wird sicherlich hart. Aber es war unglaublich hilfreich, auf diese Seite gestoßen zu sein. Jetzt weiß ich, das nicht alles meine Schuld ist. Ich habe keine Angst mehr vor seinen Reaktionen, wenn ich denn mal den Mund aufmache. Ich verstehe jetzt, was dahinter steckt und kann mit einigen Dingen anders umgehen und an mir selbst wachsen.
    Vielen Dank für die Beiträge.

  30. Eddy sagt:

    …und wieder lande ich auf diesen Seiten und verstehe die Welt nicht mehr….warum hab ich es noch immer nicht geschafft, mich von ihm zu lösen-?
    Dass ich einen Narzissten liebe, weiß ich mittlerweile und dennoch hab ich es nicht begriffen, wie ich mich von ihm lösen kann.
    Zur Zeit unseres Kennenlernens, steckte ich mitten in der Trennung meines ex Mannes. ich hatte herausbekommen, dass er mich über 4 Jahre lang betrog ( er ist Bauleiter europaweit) meine Kinder waren zu der Zeit, als seine andere Beziehung begann 8 und 10 ….ich blieb trotz der extremen Eheprobleme bei ihm.
    DANN lernte ich IHN über facebook kennen. wir schrieben ca. 4monate miteinander und lernten uns erst einmal nur so kennen und obwohl er 13 Jahre jünger war, wollten wir uns sehen. selbst das Treffen war ohne Hintergedanken, da wir immer noch auf einer Freundschaftsbasis kommunizierten. was soll ich sagen…..ich kam, sah ihn und blieb…innerhalb 1 Woche war ich Hals über Kopf verliebt in ihn…
    nach meiner Trennung zog ich in die nächste stadt.er zog dann ungefähr nach 1 1/2 zu mir und meinen Kindern….sie hatten ihn damals auch sofort liebgewonnen und sahen in ihm den immer gewünschten Papa. tja, allerdings, schlich sich dann doch relativ schnell der Alltag ein und alles begann sich zu verändern.
    ich muss dazu sagen, dass wir beide Rentner sind ( er durch einen schweren Unfall und ich durch Krebs) wir waren 24 Std. zusammen und dass sich da schnell Alltag und Frust einstellen kann ist selbstredend.
    da ich nicht von hier stamme, hab ich leider noch keine Freunde hier. er selbst hat auch keine, (aber er hatte ja mal sooooo viele)
    >seine Maske fiel dann relativ schnell und dann erging es mir wie so vielen hier von euch
    ….was dann folgte, wissen alle betroffen nur zu gut.
    im Februar 2015 gab ich ihm dann endlich die whg-kündigung und von diesem Tag an veränderte er sich abermals….alles was dann passierte wollte ich nicht wahrhaben, Warnungen meiner Kids versuchte ich zu ignorieren und verteidigte ihn noch…..ich verstand die Welt nicht mehr und fing an im Netz nach Hilfe und Erklärung zu suchen. und eines Tages kam ich auf einer Seite an, die mich schaudern ließ.
    woran erkenne ich einen Psychopathen/ Narzissten….an ca. 20 Anzeichen konnte ich ihn sofort erkennen und war geschockt und verunsichert. meine suche verstärkte ich nun auf diesem Gebiet und je mehr ich las, desto schlechter ging es mir. ich wollte und will auch jetzt im mom noch immer nicht glauben oder wahrhaben, dass es leider die Realität ist und ich einem solchen ungeheuer erlegen bin.
    mittlerweile wohnt er seit Juli 2015 in seiner eigenen Wohnung hier und trotz des herbeigesehnten Auszuges, sehe ich ihn dennoch fast jeden Tag und nichts hat sich geändert.
    er erwähnte z.b. an unserem 3 Jahrestag, dass er sich dann doch vom Kopf her trennt, obwohl sein Herz für mich weiter schlägt.
    Jan.2016—-ich bin nur noch ein seelisches wrack. Noch immer bin ich von ihm gefangen und leide so sehr.
    Seine letzten demütigenden Aktionen fanden von Heilig Abend bis Neujahr statt.
    Es sollte ein harmonisches Fest werden, nachdem wir uns in den letzten 2 Monaten recht gut verstanden hatten. Ich war wieder Feuer und Flamme und plante für uns Weihnachten.
    Tja, er war allerdings der Meinung, mir Heilig Abend kurz vor dem Abendessen, sagen zu müssen, dass seine Ex später noch hinzukommt, weil sie nicht allein sein soll an diesem Tag.
    Wer dann von diesem Zeitpunkt bis zum 2 Feiertag alleine war, war ich!!!
    Ich hatte den Ärger und die Trauer schon wieder geschluckt, lag doch noch Silvester vor uns.
    Aber auch hier sollte ich mich täuschen. Den Jahreswechsel verbrachte er schließlich mit seiner Ex bei irgendwelchen schrägen Kiffer Typen. Dementsprechend war auch der Neujahrstag. Wir sahen uns letztendlich am 2.1 abends.

    Keine Entschuldigung, keine Reue, kein Empfinden wie es mir wohl gehen mag, nichts kam!!!
    Wir haben wieder einmal den kompletten Schlussstrich gezogen (oder besser gesagt, ich musste mich damit abfinden) und ich komme einfach nicht damit klar. ich weine seit Wochen, aber heut ist es so dermaßen schlimm….alles tut mir weh dabei, ich verkrampfe, bekomme kaum Luft. keine Ablenkung gelingt, überall ist nur er in meinem Kopf.
    Ich quäle mich immer mehr…mir wurden endlich die Augen geöffnet und ich sehe der Realität ins Auge, aber trotz der bitteren Erkenntnis, will ich es nicht glauben und annehmen. Ich liebe ihn und selbst jetzt weiß ich nicht warum ich das denke. Ich bin so manipuliert, gedemütigt, enttäuscht und verletzt worden, dass ich in einem noch viel tieferen loch stecke, als zur Zeit unseres Kennenlernens.
    Besonders schlimm ist es für mich, dass ich nichts machen kann, außer ihn gehen zu lassen. Wozu kämpfen? er ändert sich nie….all das weiß ich und mein Verstand belehrt mich diesbezüglich auch, aber das Herz ist stärker und lässt den Verstand einfach nicht weit genug nach vorn durchdringen…..ich kann einfach nicht mehr

    • Hanni sagt:

      @ Eddy

      Bei mir war der Verlauf ähnlich.

      Obwohl ich z.B. hier auf dieser Seite Hilfe und rationale Erklärungen gefunden hatte, blieb der Stich im Herz, der Schmerz, der Kummer.

      Hilfe hab ich im Forum „Trennungsschmerzen.de“ gefunden, dort konnte ich unzählige ähnliche Berichte lesen und tausche mich mittlerweile mit anderen Betroffenen aus. Man kann als Gast lesen und schreiben ohne sich registrieren zu müssen.

      Probier´s mal aus. Hilft sehr! Versprochen!

      Hanni

    • Marion sagt:

      Hallo Eddy

      Ich möchte Dir mal das Buch von Wendy Behary „mit Narzissten leben“ empfehlen. Mir persönlich hat es viele Fragen beantwortet.

      LG
      Marion

    • Mia sagt:

      Hallo Eddy. Mich hats grad geschaudert. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass man (hier) jemanden mit diesem Namen findet? (Mein Mann hat eine narzisstische Persönlichkeitsstörung und heisst Eddy.) Das ist aber ein Fakename und nicht seiner, oder? Falls letzteres zutrifft…oha.

  31. Nicky sagt:

    Ich kenne das auch. Ich hatte 21 Jahre eine narzisstische „Freundin“, für die war ich da immer auf Abruf. Wenn sie Probleme hatte (selbst verschuldet), musste ich springen und für sie den Seelsorger sein. Aber kan ich mal mit meinen Problemen, da hatte sie nur ein Schweigen oder höhnische Worte für mich. Als ich an Weihnachten vor 5 Jahren bei ihr war, war nur alles nach ihrer Vorstellung und ich musste kuschen. Habe ich mal meine Meinung gesagt, gab es das typische „Straf-Schweigen“, womit sie wieder Recht behalten wollte. Diese „Freundschaft“ war einseitig und anstrengend. In den letzten Jahren haben wir uns mehr auseinander gelebt, sie wurde immer eigensinniger und neidischer. Hat ein Spottbild von mir und meiner richtigen Mutter gemalt (sie ist eine erfolgslose Geschichtenmacherin und Malerin, die sich als Theaterpädagogin ausgibt, obwohl ihr das Studium fehlt)um ihren Neid auszudrücken, weil sie mit ihrer Mutter ständig im Hader war. Vor Kurzem hat sie sich seit einem halben Jahr wieder bei mir gemeldet, weniger aus Freundschaft, sondern darum um heile Welt zu erhalten. Das war das Problem meiner sogenannten Freundin: Sie hat immer die Augen zu gemacht vor den Tatsachen und sich in in ihre Märchenwelt geflüchtet, das war ihre Kunst in der sie ohne erfolg war. Ich war für sie so eine Art „Krücke“, mit deren Hilfe sie die unangenehmen Tatsachen vom Leib halten wollte. Ich habe ihr gekündigt und bin auch froh darüber. Vielen Dank, Herr Grüttefien für Ihre aufschlussreichen Berichte über Narzissmus, das hat mir sehr geholfen!

  32. mona sagt:

    Es ist wirklich sehr hilfreich,hier immer mal wieder nachlesen zu können, um sich zu sortieren wenn wieder Angriffe kommen.
    In meinem Fall,von Familienangehörigen/Schwester u.Mutter.
    Nachdem ich „wieder“ den Kontakt abgebrochen habe vor einem halben Jahr,bekomme ich Vorwürfe von meiner Schwester.Zu Weihnachten! Aber ohne einen Weihnachtsgruß an mich.
    Also,wenn es mir wieder besser geht (sie scheint mittlerweile hellseherische Fähigkeiten zu haben) freut sie sich wenn ich mich melde.Ich bräuchte mich dann auch nicht zu erklären.(Sehr gnädig)
    Typisch für sie,diese Arroganz und der Hochmut.
    Ich weiß es ändert sich nichts.Ich werde weiterhin schweigen.
    Kontakt tut mir nicht gut und so geht es mir einfach besser 🙂
    Vor Jahren habe ich nicht nur viele Bücher zu diesem Thema gefunden,sondern mich dann zu einer Hypnose-Therapie entschieden.Das war mein Glück und so kann ich das Geschehen mittlerweile gelassener sehen.
    Dieses Narzisstische Debakel,verfolgt mich seit meiner Kindheit,hat immer wieder Narzissten auch Partner, in mein Leben gebracht.Dieses Muster, das was es mit mir gemacht hat,wollte ich durchbrechen.Es war wie ein Befreiungsschlag.

    Alles läuft genauso ab,wie sie Herr Grüttefien es hier auf ihrer Seite beschrieben haben.
    Ich Danke ihnen sehr dafür, auch das man hier etwas schreiben kann.
    Ich wünsche Ihnen und Allen ein Gesundes Frohes Jahr 2016.
    Herzliche Grüße mona

  33. Holger sagt:

    Hallo Herr Grüttefien,

    die Aufstellung bietet eine sehr gute Orientierung, vielen Dank dafür!

    Eine besonders perfide Kommunikationstechnik, die man evtl. auch unter Punkt 2 – „Der Narzisst nutzt die Gefühle des anderen“ sortieren könnte, verdient allerdings meiner Meinung nach eine besondere Beachtung:

    Der Narzisst nutzt Nicht-Kommunikation für sich. Das beleidigte Schweigen wird ganz gezielt eingesetzt, wenn andere emotionale Erpressungsversuche aus Sicht des Narzissten versagt haben. Dieses Schweigen kann sich zur Not über Stunden, Tage und Wochen hinziehen. Hier verliert der Partner auf jeden Fall gegenüber dem Narzissten, denn das kann kein normal entwickelter Mensch auf Dauer ertragen. Also beugt man sich der Meinung des Narzissten, entschuldigt sich und alles ist wieder gut. Meint man…

    Übrigens: „Meine“ Narzisstin, die nebenbei bemerkt das Problem von ihrem Vater geerbt hat (und der wiederum von dessen Mutter), konnte sich bis zu unserer Hochzeit einigermaßen gut zusammenreißen. Danach wurden die Angriffe heftiger. Wahrscheinlich weil sie sich sicher fühlte, mich nicht mehr so schnell verlieren zu können. Und als dann der Plan mit den gemeinsamen Kindern nicht aufging, legte sie richtig los. Und zwar so heimtückisch, dass ich es selbst nicht merken konnte und langsam fast daran zugrunde ging.

    Inzwischen bin ich getrennt und versuche, mich von dem Dauerstress zu erholen. Mir helfen Ihre Informationen und die der anderen hier sehr, um die Gedanken in meinem Kopf zu sortieren und mit den Folgen des Gefühlsmissbrauchs fertig zu werden. Vielen Dank!

    • Danke, Holger, für die Ergänzung ! In der Tat ist das dauerhafte Schweigen ein besonders perfides Instrument, um den anderen zu verunsichern und ihn wieder klein zu bekommen. Übrigens wäre das auch eine sehr schöne Methoden für alle Betroffenen. Um sich nicht unnötig in irgendwelche Diskussionen zu verwickeln, lieber mal öfter schweigen. Das setzt natürlich starke Nerven voraus, weil man immer geneigt ist, die ungerechtfertigten Attacken einen Narzissten richtig stellen zu wollen. Man muss es aushalten können.

      • Arianna sagt:

        Na ja, ich weiß nicht… Mein Vater schwieg meine Mutter in den letzten Jahren der Ehe praktisch auch nur noch an. Sie jammerte mir dann vor, wie grausam er wäre und dass er immer aus dem Haus ging, wenn sie mit ihm reden wollte.
        Ich weiß heute, viel später, dass er das einzig Richtige tat, denn mit ihr kann man nicht reden. Sie versucht nur immer, dem anderen ihre Ansichten überzustülpen, die seltsamerweise immer sie im Mittelpunkt haben als „die Schönste, die Beste und die Liebste“. Zum Schluss verließ sie ihn und beharrt bis heute darauf, es sei wegen seiner seelischen Grausamkeit gewesen.
        Jetzt weiß ich, dass er versuchte, seine Ehe bzw. Familie zu retten, indem er sich abschottete. Er ertrug sie nicht mehr, wollte sie aber auch nicht verlassen. Er schützte sich selbst, mit gutem Grund. Ich habe nach dem Kontaktabbruch zu ihr sehr, sehr lange ein schlechtes Gewissen gehabt und immer geglaubt, „Ich muss doch noch einmal mit ihr reden, man muss doch miteinander sprechen, ich muss ihr doch alles irgendwie erklären können!“
        Von wegen. Ich habe jahrzehntelang mit ihr geredet und bin nur gegen Wände gerannt. Allenfalls hat sie mich ausgehorcht und das, was sie erfahren hat, später gegen mich verwendet.
        Darum: den anderen anschweigen kann grausam und ungerecht sein, ja – aber manchmal ist es das einzige, was man aus Selbstschutz tun kann.

        • Holger sagt:

          Hallo Arianna,

          ich sehe das ganz genau so wie du!

          Ich halte das Schweigen an sich auch für okay, solange es als Abwehrstrategie (wie zum Beispiel bei deinem Vater) und nicht als Waffe (wie bei einem Narzissten) eingesetzt wird.

          Was ich mit perverser Kommunikationstechnik eines Narzissten meinte ist das „beleidigte Schweigen“. Also nach dem Motto: „Ich habe meinen Willen nicht bekommen, also schweige ich dich an, bis du emotional am Ende bist und nachgibst!“

          Emotionale Epressung vom Allerfeinsten sozusagen.

          • Helena sagt:

            Lieber Holger,
            danke für den Hinweis auf die Macht des Schweigens eines Narzissten. Ich kenne das sehr gut, es ist wirklich „emotionale Erpressung vom Allerfeinsten“ und gerät zu einem Machtspiel, bei dem man nur verlieren kann, weil er das Spiel aufgrund seiner Störung einfach besser beherrscht. Ich kenne es selber aus einer 4-jährigen Beziehung, in der ich mich x-mal für Konflikte entschuldigt habe, die er verursacht hatte. Sogar als ich seine Liebesbezeugungen an eine andere Frau durch eine Unachtsamkeit weitergeleitet bekam, war er auf MICH böse und strafte mich mit Nichtachtung und Schweigen, ganz einfach weil ich ihn nun durchschaut hatte. Ist ja doch ziemlich pervers….es hilft nur eins: den Kontakt abbrechen oder, wenn es z.B. aus beruflichen Gründen nicht anders geht, auf ein absolut notwendiges Maß drosseln und versuchen, sich mit möglichst vielen angenehmen, offenen und netten Menschen zu umgeben. Damit lernt man am ehesten, wieder auf seine Gefühle zu vertrauen. Ich sehe auch eines der größten Probleme darin, dass sich durch den gehäuften oder permanenten Kontakt mit narzisstischen Menschen nach und nach die Maßstäbe eines gesunden, offenen und liebevollen Umgangs miteinander in Richtung Pathologie verschieben und man unter Umständen die perversen Kommunikationsstrategien mit der Zeit für normal hält…LG und schöne Weihnachten!

      • Nun gut sagt:

        Meine Partnerin versuchte das am Anfang unserer Beziehung auch. Sie war wegen irgendetwas sauer und sagte plötzlich demonstrativ nichts mehr. Wenn ich fragte, was los sei, meinte sie „nichts!“, ich akzeptierte das jedoch nicht. Ich meinte, wenn sie ein Problem mit mir hat, dann packe ich jetzt meine Sachen und gehe aus ihrem Leben. Entweder sie sagt was los ist, oder ich gehe. Ich hätte dieses „nichts“ keinen Tag einfach so stehen lassen. Wir sind jetzt 10 Jahre zusammen und sie lässt diese doch recht erfolglose Art des Kommunikationsabbruch sein. Sie erklärte dieses Schweigen damals damit, ihr sei es nach einer anscheinend ärgerlichen Situation mit mir nicht möglich gleich darüber zu sprechen und bräuchte Zeit. Diese Zeit konnte ich ihr jedoch nicht geben, denn ich benötige Klarheit. Meine Bereitschaft die Beziehung zu beenden war kein Fake, sondern Selbstschutz. Meine Partnerin ist sicher nicht narzisstischer als ich es bin. Ich würde dennoch gerne wissen, was jemand hier denkt, wer hier nun falsch reagierte.

        • marcor sagt:

          Hallo,

          die Erklärung Deiner Partnerin klingt ja auch gar nicht mal so realitätsfern. Ihr habt euch diesbezüglich, wenn auch offenbar etwas dramatisch anmutend, zumindest austauschen können. Vielleicht konntest Du sie (wenigstens …?) an dieser Stelle überzeugen, dass Du solch ein Verhalten nicht dulden kannst.
          Ob Deine Reaktion wirklich gerechtfertigt war oder nicht, ist von hier aus schwer zu beantworten, aber die Tatsache, dass Du Dir darüber heute noch Gedanken machst, zeigt, dass Du Dich allem Anschein nach reflektieren kannst. Das können Narzissten kaum und wenn, dann meistens nur sehr einseitig zweckorientiert (z.B. bzgl. der Frage: geht es mir nur um Recht oder Unrecht oder wirklich um ein konstruktives Miteinander, etc. …?).
          Ich denke, es ist eine Frage des Gesamtpakets. Wenn sowas wie Strafen durch Schweigen und ähnliches öfter vorkommt, dann wird es mehr als fragwürdig.
          Meine damalige Freundin sagte nach Konflikten immer, dass sie nicht darüber reden bräuchte. Da war gar kein Raum für konstruktive Konfliktbewältigung. Vermutlich hatte sie Angst davor, dass dabei deutlich wird, dass sie die meisten Konflikte selbst konstruiert hatte.

          Herzlichst
          marcor

        • Nun gut sagt:

          Grüße Dich marcor,
          ich weiß nicht, ob sich dieses Verhalten, zu schweigen, ausgedehnt hätte. Sie meinte dann immer, ich würde sie erpressen mit meiner Drohung. Im Grunde war es natürlich Erpressung. Sie hatte die Wahl. Ich war jedoch bereit mir ihr Problem anzuhören. Denn sie hatte ein Problem, nicht ich. Somit wollte ich ihr helfen.Das sehe ich auch, wie Du sagst, als einen Versuch der konstruktiven Klärung von möglichen Missverständnisse. Wenn ich jedoch fand, mein Verhalten war absolut OK, war ich auch zu keiner Klärung bereit, aber ich hörte mir ihr Problem an. Und dann musste sie entscheiden, ob sie mit mir so wie ich bin leben möchte oder nicht. Ich war bereit zu gehen, wenn ihr das nicht gelingt. Das bin ich heute noch. Sie hat immer die Wahl. Ein Wort genügt und ich bin weg. Das weiß sie. Trotzdem sind wir schon 10 Jahre zusammen.
          Als ich Deinen Bericht las, marcor, kam mir in den Sinn, ob sie tatsächlich dieses Schweigen häufiger verwendet hätte, wenn ich anders reagiert hätte.

      • Tochter sagt:

        Ich kann nur danke sagen, für diese informative Seite.
        Seit 2 Tagen lese ich hier und mir fällt es wie Schuppen von den Haaren, mit 48 Jahren. So lange habe ich bebraucht. Jetzt hat die ganze Sache endlich einen Namen:
        ich bin das Sündenbockkind einer narzisstischen Mutter.
        Die Geschichte von Treim und einigen andern kann ich unterschreiben.Dass einiges nicht ganz normal ist, meine Mutter schwierig ist, mir aber sowieso keiner glaubt, weil vieles einfach nicht wahr sein kann (nicht in das Vorstellungvermögen von normal fühlenden Menschen passt), das ist mir schon länger klar und hat letztlich dazu geführt, dass ich den Kontakt zu meinen Eltern seit 4 Jahren (mit juristischer Unterstützung)komplett abgebrochen habe, um mich und meine Ehe zu retten/schützen. Die Ehe wollten meine Eltern auch noch zerstören.
        Vieles aus der Kindheit wird mir jetzt erst klar. Ich dachte immer das ist eben so. Ich bin eben nicht so schlau und gelungen wie meine Geschwister, mit 11 Jahren dachte ich, es muss auch Menschen wie mich geben, die als schlechtes Beipiel dienen. Es kann ja nicht jeder so 100% geraten. Was meine Mutter wirklich mit mir gemacht hat, wird jetzt erst deutlich. Ich kannte es ja nicht anders und daher habe ich es für normal empfunden. Aber eine gefühlvolle Mutter würde nie so handeln.
        Ob mein Vater nur Opfer und ausführendes Oragn ist, oder ob er auch narzistische Züge (einige bestimmt) mit sich trägt, ist mir noch unklar.
        5 Jahre vorher, als sie es geschafft hatten, mir meine Tochter zu entziehen, war der erste große Kontaktabruch unsererseit. Mit allen erdenklichen Mitteln die schon genannt wurden, bis hin zu Erpressung von Behörden usw.hatten sie es endlich geschafft mir mein inzwischen erwachsenes Kind zu nehmen. Wir haben seit 4 Jahren nichts mehr von unserer Tochter gehört und erreichen sie nicht. Wir wissen nicht, ob sie selbst Opfer ist oder die narzisstischen Züge der Oma angenommen hat. Einiges davon hat sie zumindest in der Pubertät übernommen, Lügen, Erpressungen, Selbstmorddrohungen usw. und bisher nie etwas klargestellt.
        Dann ständ sie ja auls Lügner dar… das kann sie ja nicht machen.

        Vor 4 Jahren haben sie mir dann meine Oma entzogen, die wir immer unterstützt haben. Meine Mutter hat sie ihr Leben lang gehasst und gedemütigt, insbesondere vor andern. Da konnte sie ihren Hass bis zum kürzlichen Tod meiner Oma und darüber hinaus ausleben. Selbst davor ist sie nicht zurück geschreckt und hat uns die Teilnahme an der Beerdigung verboten, die nur dazu diente sich selbst zu inszenieren. Und keiner in der Familie merkt was hier los ist, statt dessen hat man es geschafft es immer wieder so zu rücken, dass ich schwierig bin, oder eben meine Oma oder generell immer die anderen.
        Was mir an seelischen Grausamkeiten in der Kindheit angetan wurde,
        kann ich noch gar nicht so recht aufzählen, weil ich erst mal sortieren muss und erkennen muss, was eben nicht normal war. Mir ist z.B. jetzt erst klar, dass meine Geschwister immer einen schönen Geburtstag hatten (mit Spielen und allem drum und dran), Freunde einladen durften und ich nie. Meine Freunde wurden immer schlecht gemacht und nach Möglichkeit verboten, was ich aber nicht eingehalten habe.
        Für mich war das aber immer normal keinen Geburtstag zu feiern (fällt mir heute noch schwer), weil ich ja so ungünstig Geburtstag habe, wo viele im Urlaub sind. Außerdem habe ich ja an den Geburtstagen meiner Geschwister teilgenommen und somit auch davon profitiert, also auch nie als Nachteil empfunden. Das denke ich eigentlich heute noch. Ich wunder mich heute noch oft, warum andere Menschen sich und ihren Geburtstag als so wichtig nehmen.
        So kommen einige Kleinigkeiten zusammen. Dass ich die meiste Prügel abbekommen habe, ist auch klar, weil meine Schwester klein, zierlich, oft kränklich war und mein älterer Bruder eben der Vorzeigesohn.
        Mir war die Prügel auch lieber, als wenn sie meine Geschwister abbgekommen haben, außerdem saß ich am Tisch meiner Mutter am nächsten, da war es naheliegend, dass ich die Ohrfeigen beim Essen abbekam. Früher gab es einen Prügelstock von der Polizei, später waren es dann Kochlöffel, die meist an mir zu Bruch gingen. Das wird mir auch jetzt erst klar, dass meine Schwester selten was abbekam (wenn überhaupt) und mein Bruder höchst selten, weil es bei ihm ja auch kaum Grund dazu gab.
        Mit 15 Jahren bin ich ausgezogen, weil ich immer an allem Schuld war, insbesondere daran, dass meine Mutter so krank war.
        Ich stand allerdings trotzdem unter jahrelanger Kontrolle und als ich früh Mutter wurde, aus heutiger Sicht noch mehr unter Kontrolle. Wird mir auch alles erst nach und nach klar.
        Fazit: seelischer Mißbrauch in der Kindheit ist mir noch unklar
        – man hat mir meine Tochter entzogen
        – man hat mir meine Oma entzogen
        – man hat versucht mir meinen Mann zu nehmen (da war meine Tochter nicht ganz unbeteiligt)-
        also alles was mir am wichtigsten ist und ich am meisten liebe
        – nachdem meine Schwester den ganzen erlogenen manipultiven Mist wohl glaubt und auch sie sich in meine Ehe und Familie eingemischt hat, besteht auch kein Kontakt mehr seit 10 Jahren(vermisse ich allerdings auch nicht, weil sie als Kind schon nicht viel besser war als meine Mutter)
        – sämltiche Verwandte/Freundeskreis meiner Eltern (sofern noch Freunde da sind)haben sich von uns entfernt, sind nicht mehr erreichbar für uns
        – was genau an Lügen und Intriegen gesponnen wird wissen wir nicht
        – wir wollen es auch gar nicht mehr wissen uns geht es besser, wenn wir Ruhe haben
        – Kontak zu meinem Bruder besteht z.Z. noch, aber daran wird vermutlich gründlich gearbeitet, denn das ist das einzige was sie mir noch nehmen können und wo sie mir schaden können. Schaden, den sie dann selbst mitbekommen würden und sich bestätigt sehen würden, wie Recht sie doch mit allem haben und dass sie nie einen Fehler gemacht haben. Das würde ihnen auch noch gefallen.
        Mein Bruder ist sehr christlich und von daher hat er zu vielen Dingen eine andere Vorgehnsweise, was vermutlich der einzige Grund ist, dass er den Kontakt zu uns noch hält. Er redet aber inzwischen auch nicht sehr positiv über unsere Oma, obwohl sie eine
        tolle Oma für uns war und alles Schlechte über sie ausschließlich von meiner Mutter kommt. Mal sehen wie lange das noch gut geht mit meinem Bruder, oder ob sie auch das noch hinbekommen.
        Ich bin wirklich geschockt über diese Erkenntnis und trotzdem dankbar! Denn jetzt muss ich lernen umzudenken und habe endlich einen Beweis dafür, dass nicht immer ich alles falsch gemacht habe, sondern es wirklich sehr böse Menschen gibt, die nach außen immer die tollen sind und es genau richtig und wichtig ist, sich diesen Menschen zu entziehen, auch wenn es die Eltern sind und man das ja eigentlich nicht macht.
        Ist schon irgenwie krass. Gespürt habe ich es schon lange, aber die Beweise/Erkenntnisse fehlten, die ich hier gefunden habe.
        Danke für die Aufklärung!
        Gibt es eine Art Selbsthilfegruppe zu dem Thema?
        Hat jemand Interesse?
        Es hilft ja sicher doch sich auszutauschen, Parallelen festzustellen und sich gegenseitig Tipps und Unterstützung zu geben. Vielleicht erspart das eine Therapie.

    • Thomas sagt:

      Hallo Holger, war bei mir auch so, war in 2ter Ehe (ihrerseits) mit einer Narzisstin 16 Jahre verheiratet. Die ersten 2 Jahre: Kennenlernen, über den ersten Mann ablästern, Herkunftsfamilie schlimm, besitzergreifend und ebenfalls narzistisch (Vater, Grossmutter, Grosstante und Töchter)dann Zusammenzug schwanger und Heirat. Ab dann gings (trotz Eheberatung, von mir in die Wege geleitet) kontinuirlich abwärts für mich. Am Schluss durch Warmwechsel entsorgt.

    • miro sagt:

      Oh ja, da kriege ich Gänsehaut…erinnert mich an die Situation in der ich meinem Ex Nazisten sagte, dass ich mich gerade überfordert und allein gelassen fühlte und nicht weiter wüsste…da war unser Kind 3 Wochen alt und ich lag mit Brustentzündung im Krankenhaus…wir lebten nicht gemeinsam….alle Veränderungen zum Zusammenleben sollten getroffen werden wenn ICH mich erst mal nach seinen Vorstellungen verhalten würde…..ich bekam gütigerweise „Besuch“ von ihm…als ich ihm das sagte und Rotz und Wasser heulte, schwieg er und aß seinen Joghurt und schaute in den becher…keine Reaktion……dieses Geräusch des klackern und auskratzen des Joghurtbechers mit dem Löffeln und der Raum des Schweigens werde ich nie vergessen….
      Zum Glück ist dieser Alptraum für mich vorbei…

    • Achim sagt:

      Ich bin der Sohn eines Narzissten, bin 30 Jahre alt und diese Beschreibungen passen perfekt zu meinem Vater. Ich wurde auf das anordnen meines Vaters in eine Klinik für Psychisch Kranke gebracht. Das ganze Nachts um ein Uhr und mit Handschellen auf dem Rücken. Weil ich in meiner Jugend nach den Diskobesuchen reinste abtaster bekamm. ich verlor mit 19 Meine Mutter und seit dem kam das narzisstische Verhalten meines Vaters richtig zum Vorschein. Er demütigte mich vor anderen, er machte mir immerwieder Vorwürfe wie schlecht ich bin. Er hielt mir vor wieviel ich ihn gekostet habe. nach dem 6 wöchigen Besuch in der Klinik änderte sich an mir nix, nur das ich noch verzweifelter wurde. Ich suchte mir einen Psyhologen den ich zwei Jahre besuchte, er erkannte das meine Probleme durch meinen Narzisstischen Vater ausgelöst werden. Er gab mir damals den Rat mich von meinem Vater zu trennen den Kontakt komplett einzustellen. Ich konnte mir das gar nicht vorstellen zu meinem Vater den Kontakt einzustellen, weil ich ja der Meinung war ich sei der das Problem hat und bin an allem schuld nicht er. Ich hab mich nun über Jahre hinweg damit auseinandergesetzt und an mir gearbeitet. Habe den Kontakt reduziert,noch nicht ganz aufgegeben wegen dem Kontakt zu meiner Tochter. Nun ist es seit Weihnachten komplett Funkstille, es kam zum Weihnachtsfest zum Streit, nur bin ich diesmal ganz lässig geblieben und hab gesehen wie er klein wurde und er merkte das er die Situation nicht im Griff hat und mir sagte er will den Kontakt zu mir komplett einstellen. Ich bin so froh diesen Menschen nicht mehr zu sehen auch wenn es mein Vater ist, ich hab es fast überstanden. Diese ganze Prozedur hat mir über 12 Jahre gedauert bis ich soweit war und es war und ist immernoch nicht einfach weil ich sehen muss wie auch andere noch unter ihm leiden müssen.

      • Carsten J. sagt:

        Hallo Achim,

        das Lesen deines Beitrags hat mich berührt. Ich drücke dir die Daumen und hoffe, dass du es schaffst, den Kontakt ruhen zu lassen. Vielleicht kannst du versuchen, dich in Momenten, in denen du schwach wirst, daran zu erinnern, was er dir angetan hat und und dass er der Kranke ist.

        Leider ist es ja manchmal so, dass jemand körperlich so schwer verletzt ist, dass man ihm nicht helfen kann. Und ich denke, das gilt auch für manchen psychisch kranken Menschen.

        Vielleicht sprecht ihr ja sogar irgendwann wieder miteinander. Dann ist das auch ok und darf auch sein, finde ich, er ist ein Mensch und dein Vater. Dennoch ist er dann aber immer noch krank und WILL sich nicht helfen lassen, das darf dann eben nicht vergessen werden. Und deshalb darfst dich davor schützen, so, wie jetzt an Weihnachten.

        Alles gute für dich im neuen Jahr wünscht,
        Carsten

      • miro sagt:

        Hallo Achim,
        Respekt vor deiner Geschichte….als Partnerin war es schon kaum tragbar und ich heule immer noch weil die vergangenen Geschehnisse so weh taten…., aber als Sohn??? Wie soll man das verarbeiten?
        Kann das nachvollziehen, mein eigener Vater ist auch ein sehr schwieriger Mensch und ich hatte immer wieder Kontaktabbrüche zu meinen Eltern.
        Ja, Kinder machen das ganze schwieriger….wenn mein Ex Nazist sich wegen unseres gemeinsamen Kindes meldet werde ich es auch nicht unterbinden können- obwohl ich weiss das es uns ohne ihn besser ging. Aber ich kann meinem Kind den vater nicht nehmen. Abwarten.
        Wünsche dir auf jeden Fall viel Glück auf deinem Weg.
        Miro

      • speedy sagt:

        ich stecke noch im Abnabelungsmodus…wie ich es nenne…bin 45….weiss das meine Adoptivmutter eine Narzisstin ist…und sie schafft es immer wieder mir Schuldgefühle zu geben

  34. Arianna sagt:

    Ich finde es immer wieder faszinierend, zu beobachten, dass die wenigsten Menschen vor narzisstisch Gestörten Angst haben. Sie reagieren auf die unterschiedlichsten Arten, vor allem mit Schmerz, Trauer, Auflehnung und Wut, aber sie habe es extrem schwer, das Vertrauen in ihm aufzugeben.
    Das ist das Perverse – so ein Mensch spielt mit deinen Gedanken und Gefühlen, bis du dein eigener schlimmster Feind bist. Und dir ist nicht bewusst, dass dein Feind in Wirklichkeit der ist, der so nett lächelnd neben dir hergeht.
    Oder anders ausgedrückt: wir alle haben einen Hang zum Bösen, aber diese Menschen kitzeln ihn erbarmungslos aus uns heraus, um uns damit zu schwächen und zu isolieren und danach benutzen zu können. Sich aus dieser Art von Missbrauch zu lösen braucht lange Zeit – und viel Mut, um sich selbst anzusehen und mit sich selbst in Reine zu kommen.

    • Alex sagt:

      Das ist ja das paradoxe.
      Diese Menschen tun einem weh, belügen und hintergehen einen und dennoch hängt man irgendwie an so jemandem.
      Das sehe ich doch bei mir. Diese Frau ist Gift für mich und trotzdem vermisse ich sie auf eine gewisse Art obwohl ich weiß, sie würde mich immer wieder betrügen. Das Loslassen ist schwer, sehr schwer und def. nicht einfach. Aber da muss man durch. diese Person hat jemanden wie mich nicht verdient und wid niemals glücklich werden, aber das ist nicht mehr mein Problem…

  35. Helena sagt:

    Die spannende Frage (von nina), ob ein Narzisst erklären oder ansatzweise begründen kann, was ihn dazu treibt, dass er seine Umgebung so schlecht behandelt (oder ob er den Opfern wenigstens ihr Leid nachfühlen kann…), habe ich mir auch gestellt. Sie wurde mir von einem Experten so erklärt: „Er kann es nicht beantworten, weil er krank ist. Da könnte ich genauso gut meinen Hund fragen, warum er die Wurst gefressen hat.“

  36. nina sagt:

    Ich habe mal eine generelle Frage:
    Ist sich der Narzisst eigentlich bewusst, was er tut und was er damit anderen antut?
    Oder glaubt er wirklich, dass er unschuldig ist?
    War viele Jahre mit einem Narzissten zusammen und das Beschriebene passt zu 90% auf ihn.
    Er sagte immer, ich habe Wahrnehmungsstoerungen, wenn ich ihm mit der Realitaet konfrontierte.
    Glaubt er das wirklich? Oder weiss er im Tiefsten, dass er falsch gehandelt hat, kann es aber nicht zugeben?
    Lg

    • Ein Narzisst ist sich nicht bewusst, was er anderen antut, da er keine Empathie besitzt. Er kann sich nicht in die Haut eines anderen hineinfühlen und daher kann er es auch nicht nachempfinden, welches Leid er in anderen verursacht. Und aus seiner Persönlichkeitsstruktur heraus muss er alle Schuld, jeden Makel und jeden Fehler von sich weisen, um nicht in Kontakt mit seinen eigenen schmerzenden Minderwertigkeitsgefühlen zu kommen. Er braucht immer das Gefühl, besser zu sein als andere. Daher tritt er so rücksichtslos und immer mit scheinbar weißer Weste auf.

      • Lona sagt:

        Hallo Herr Grüttefien,

        ich bezweifle, dass sich diese Menschen nicht dessen bewusst sind, was sie tun.
        Denn sie tun es doch nicht mit jedem?! 1. habe ich gelesen, dass sie sich hauptsächlich an ihren Kindern und/oder Partner „austoben“ und 2. erlebe ich das seit 40 Jahren. Nach außen hin bedacht, ja nicht anzuecken, aber wenn es sie „sticht“, muss es zu Hause raus, ihr Unwohlsein.
        Nur wenn mein Mann etwas zu viel getrunken hat oder in eienr lockeren Runde sitzt, vergisst er sich im Sinen des Wortes manchmal und redet irgendwelchen Unsinn, der auch peinlich werden kann. Schlichtweg, er fällt auf, und wenn es negativ ist. Sein Vater hat übrigens das gleiche Problem, nur noch etwas krasser. Wo er auftaucht: laut, erhobenenen Hauptes, herrschend und wer nicht mitspiel wird verbal noch mehr provoziert bzw. niedergemacht.
        Nach außen hin versucht mein Mann es allen möglichst recht zu machen, vor allem aber vor fremden Leuten. Deshalb glauben ja Leute, die ihn nicht kennen und mir nicht glauben, was ich erlebt habe, ich spinne, ich lüge und bin einfach nur mies. Wenn man aber Tage zuvor als die schlechteste Frau, die er kennt, bezeichnet wurde und vor anderen Mäuschen genannt wird (was er übrigens auch spontan zu meiner Freundin oder Schwester mal sagt), platzt man fast….
        Viele Grüße

      • Tommy sagt:

        Leider stimmt das nicht was Sie da sagen. Mein Vater ist Narc und Psycho-Sadist. Er hat es immer geliebt zu quälen, zu demütigen und permanent zu erniedrigen. Erst wenn er die Qual in meinen Augen gesehen hat, und erst dann – hat er nachgelassen mit seinen Psychospielchen – Was hat er sich dann gefreut, und mich ausgelacht und verhöhnt. Immer und immer wieder. Das war jedesmal wie Weihnachten für ihn. Ein „Mensch“ also mit ganz offensichtlichem Spass am „ganz langsamen seelischen Brechen“. Nach Aussen hin auch noch ein Schönling, einer der sich super als helfender Gutmensch darstellt. Er hat alle genarrt. Vor allem die Frauen. Nur einer meiner Onkel hat mal gesagt, mein Vater wäre der falscheste Fünfziger der ihm je begegnet sei.
        Seine zweite Frau hat die Nummer nicht überlebt. Aus einer Frohnatur ist in 15 Jahren eine depressive Frau geworden, die kaum war sie auf seinen Druck hin in Rente gegangen, schwer an Krebs erkrankt ist. Ich bin mir 100% sicher dass er sie seelisch zu Tode gequält hat mit seinen ganz eigenen tagtäglichen perfiden Spielchen. Mit seinen Lügen und Intrigen, seinen leeren Versprechungen, mit seiner Freude an Niedertracht und Bösartigkeit. Ich habe erlebt wie er mit Schwachen und Kranken umgeht, wenn keiner hinsieht.
        Niemand wird ihm sein „Wirken“ je nachweisen können.
        Wievielen Menschen er darüber hinaus jahrzehntelang freudig als IM die Zukunft versaut hat, will ich mir garnicht vorstellen.
        Was ihn nur noch überheblicher gemacht hat. Mir kann keiner was ha ha ha… So sieht ein Narzisst die Welt. Eben weil er perfekt täuschen kann, und es immer wieder Menschen gibt die sich soviel Niedertracht bei einem so angepassten, hilfsbereiten und geschniegelten Menschen einfach nicht vorstellen können.
        Bloß kein Mitleid. Das ist völlig unangebracht.
        Besser wachsam sein und IMMER auf SEIN HERZ und BAUCH hören.
        Das ist der beste Schutz.
        Es gibt auch Narcs wo der Narzissmus eher abgeschwächt auftritt, heute erkenne ich sie gerade noch rechtzeitig und gehe ihnen nicht mehr in die Falle. Ich kann sie ohne jeden Groll weiter mögen. VON WEITEM. ABGEGRENZT. Ich bin wohl durch eine perfekte Narc Schule gegangen.
        Manchmal führt das Böse eben doch zum Guten.
        Und Rache bleibt ein Gericht das am Besten kalt serviert wird…

        • Christiane Rieckmann sagt:

          Ich habe eine sadistische Mutter-und die macht es gern-dieses langsame brechen eines Menschen bis er tot ist.
          Sie ist hundertprozentig falsch und gewaltätig.
          Und hat eine gruppe dämlicher Frauen um sich – ihre flying monkeys.
          Die hören nie auf einen zu foltern und zu misshandeln.
          Meine hat jede Ehe vernichtet-bis ich 40 jahre alt wurde.
          Dann sagte sie original zu mir:Na,jetzt musst du tun was ichsage-denn jetzt bist du chancenlos und kinderlos-es nimmt dich kein Mensch mehr auf der Welt.
          meine Mutter hat mich ganz schön gebrochen – ich bin der zweite Fritzl Fall – ich war 24 Jahre im Wohnzimmer gefangen – durfte nicht leben.
          Und heute mischt sie sich mit nackter Gewalt in mein Leben ein.
          Schlafentzug und Nötigung.
          Die Polizei macht beide Augen ganz fest zu.
          Und der Weisse Ring wollte nicht mal 500 Euro Hotelkosten zum abhauen übernehmen.
          Ich bin nun so schwer traumatisiert -aber kann nicht mit der Therapie beginnen -da die Misshandlerin offiziell weitermachen kann.
          Man wird so dermassen geqüalt bis diese Schweine dann von einem ablassen-da sie dann ihren Kick hatten.
          Ich bin fertig mit der Welt -und kann erstmal ein Jahr niemanden an mich ranlassen-möchte erst einiges nachholen und brauche Zeit.
          Meine Mutter war immer auf Zeit aus-sie sagte mir ins Gesicht.
          Wenn du 50 bist-wirst du nie einen Tag gelebt haben -dafür sorge ich höchstpersönlich.
          Ich fragte warum 50 ?
          Dann ist es für dich für alles zu spät -zum Kinder kriegen bishin zum adoptieren. Dann musst du in ein Wohnheim-fort gibt es nicht genug zu essen und dann stirbt du quallvoll.Und ich habe es ja fast geschafft.Und nun sei still sonst hole ich die Polzei und dann musst du wieder drei Nächte draussen stehen-dass willst du doch nicht.

        • Christiane Rieckmann sagt:

          Hallo Tommy,
          das ist schlimm was du da erleben musstest…
          Ich stimme dir zu,die wissen was sie tun,
          zum Teil plannen sie s auch minutiös.
          Ich habe erst im vorletzten Jahr gemerkt was meine Mutter ist,vorher dachte ich an Münchhausen by proxy-aber dann habe ich gemerkt sie foltert auch wenn niemand da ist – und hört erst auf,wenn echte Qual in den Augen steht.
          Habe mal versucht die Sache zu verkürzen und Qual vorzumachen-aber keine CHance…..meine Mutter macht auch gern alles kaputt,alles und zwar ohne auch nur einmal einmal eine Pause zu machen: Geburtstage Wiehnachten Ausflüge Klassentreffen,wichtige Kuren,Geschenke Cordhosen Pullover Platten teure Pfannen Schmuck……alles hat eine Riss Kratzer defekt,Schramme,,,wenn man Mutter kurz allein in einem Raum, lässt.
          Und merkwürdigerweise nur die Dinge die einem was bedeuten oder die teuer sind.
          Die normale Jeans oder der hässliche Pullover oder die Volksmusik CD kann man bei ihr vergessen-man bekommt es auch nach Jahren erhalten und einwandfrei zurück.
          Man wird sogar bedrängt und genötigt es anzuziehen jetzt und sofort da man ja heute schlampg aussieht und einen Ketcupfleck auf der Satinhose hätte…etc…etc….
          Und das, obwohl es Lammbraten gab !
          Diese Menschen sind das böse in Reinkultur -so wie bei Steven King´s Drachenauge….sie sind FLagg !

  37. Frau Holle sagt:

    Je intelligenter, desto subversiver die seelische Unterminierung… Ich wähle bewusst diese kriegerische Terminologie – denn es wurde Krieg geführt gegen mich…
    Selbst eine Liebeserklärung kann ein geschickter Narzisst vergiften – und keine Forensik würde das erkennen … Mein Partner wusste, dass ich nach 2 Fehlgeburten in meiner früheren narzisstischen Ehe keine Kinder mehr bekommen konnte. „ Ich liebe Dich so sehr… Welche tollen Kinder hätten wir haben können…“ sagte er und schaute mich verliebt an… Das war innerhalb der ersten „Anfütterzeit“. Der Gefühlscoctail danach war schon bemerkenswert – Traurig, aufgewühlt – irgendwie betroffen – warum zum Henker konnte ich mich über diese „Liebesbekundung“ nicht freuen ???
    Das ist das Dilemma an dieser perfiden narzisstischen Kommunikation – sie hinterlässt keine sichtbaren Spuren… nur diffuse Phantomschmerzen…
    Beim momentanen Reflektieren fällt mir auf, dass es wohl auch versteckte körperliche Attacken gegeben hat – seit 4 Jahren rauche ich nicht mehr – und er hat mir die Bude so vollgequalmt, dass ich oft mit tränenden Augen, Schwindel und Atemnot aus meiner eigenen Wohnung (!) flüchten musste – und das waren nicht nur ein paar Zigaretten … Im Auto war es besonders schlimm – dann ließ er das Hardcore-Rauchen nur nach, wenn ich vor lauter Husten fast in seinen pieksauberen Dienstwagen gekotzt hätte.
    Wenn wir zu Fuß unterwegs waren, hielt er meine Hand fest wie in einem Schraubstock – mit seinen langen Armen leicht heruntergezogen, so dass ich neben, oder ein kleines Stück hinter ihm immer leicht gebückt gehen musste – und manchmal zog er ruckartig meine Hand nach unten, so dass ich stolpern musste.
    Zum Glück habe ich mich nie auf seine Forderung nach Fesselspielen „als Ausdruck meines Vertrauens zu ihm“ eingelassen – irgendwas – (vielleicht Intuition?) – hat mich bis zum Schluss davon abgehalten (wer weiß, wie das ausgegangen wäre…). Könnte hier noch so viele Grobheiten aufzählen – bin mir allerdings nicht sicher, ob solche vergleichsweise relativ harmlos scheinenden Aktionen schon maligner Narzissmuss sind…

    • Christiane Rieckmann sagt:

      Mein Gott,du Arme,
      der ist ja echt ein krankes Schwein….ich denke mir das ist definitv malign-besonders das mit dem rauchen-das ist Körperverletzung und zwar vorsätzliche….hoffe,dir geht es heute gut….man wird so wütend wenn man sowas liest,was man sich alles gefallen lassen muss,unglaublich das die Justiz da absichtlich nichts tun möchte um Sklaven klein zuhalten …..ich kann garnicht soviel essen wie ich kotzen könnte……..

  38. Elisabeth Mack-Dronia sagt:

    Wunderbar zusammengefasst, Herr Grüttefien!
    Die meisten Punkte treffen auch auf meinen Ex-Mann zu!
    Man könnte noch ergänzen, dass er zuweilen Außenstehende in seine Gehirngespinnste versucht, miteinzuspinnen. Einfach, um mit deren Hilfe seine Glaubwürdigkeit zu unterstreichen.
    Mein Ex zieht bis heute in seinem familiären und beruflichen Umfeld über mich her.

  39. Thomas sagt:

    Hallo, hab sowas in einer 16 jährigen Ehe erlebt. In meinem Fall war die gesamte Schwiegerfamilie samt Ehefrau narrzistisch.
    Die Frage die sich mir immer wieder stellt ist: wenn der oder jeder Partner doch in allen Bereichen ungenügend in den Lebensvorstellungen eines Narzissten/in ist warum leben solche Menschen dann nicht allein?

    • Alex sagt:

      Weil die die Einsamkeit nicht ertragen können und immer Bestätigung von Dritten brauchen!

      • Christiane Rieckmann sagt:

        warum aber versuchen sie dann nicht positiven Kontakt zu finden-indem sie schlicht und einfach einen Kuchen kaufen und die Nachbarin besuchen ??????????

    • jan sagt:

      …weil Narzissten es ablehnen welche zu sein oder es tatsächlich nicht wissen.

      • Elisabeth M.-D. sagt:

        … und weil sie verfügbare Schachfiguren brauchen, die ihnen unliebsame oder/und langweilige Arbeiten abnehmen (Hausarbeit, Routineaufgaben …), die sie um Geld anbetteln können und mit deren Hilfe sie nach außen eine heile Fassade vorgaukeln können (Partner, Kinder)!

        Tja … und wenn’s ums Geld geht, dann hilft noch nicht mal die Tatsache, dass Blut dicker als Wasser ist …

        • Christiane Rieckmann sagt:

          Sind Narzissten hirnkrank ?
          Ich meine das ernst….können die nicht die Küche aufräumen,oder einkaufen gehen oder das Geld zusammenhalten-weil sie es schlicht nicht können so wie Dyslexie ?????
          Sind es,wie neulich ein netter Flüchting sagte, Menschen die nichts können und das auch wissen,aber dennoch leben wollen,und keine Lust haben sich in die Ecke zu setzen und demütig zu sterben ?

  40. Arianna sagt:

    Stimmt alles, aber zwei kleine Ergänzungen:
    Punkt 5) Es ist nicht nur so, dass diese Menschen gern Fehler anderer aufdecken, die eigenen aber nicht akzeptieren; sie selbst machen nicht nur „Fehler“ sondern machen sich enormer Gemeinheiten schuldig. Während sie die Nase ihres Opfers immer wieder – im übertragenen Sinn – in dessen kleine Urinlache stecken, verhindern sie damit, dass er ihren eigenen, riesigen Haufen nicht wahrnimmt, der gleich daneben zum Himmel stinkt.
    Punkt 10) Narzisstisch gestörte Mütter machen ihre Kinder oft gern mit Absicht krank, um sich vor Ärzten, der Umgebung etc. als besonders fürsorgliche Mütter in Szene zu setzen. Stichwort: Münchhausen-Stellvertreter-Syndrom.

  41. Tina sagt:

    Danke für diesen – mal wieder – sehr aufschlussreichen, Augen öffnenden, zum Nachdenken anregenden Bericht. Die Klarheit der Worte, die guten Formulierungen sind sehr hilfreich! Gerade, wenn der eine oder andere von uns Betroffenen nicht vollkommen aus dem Wirkkreis des Narzissten fliehen kann (in meinem Fall habe ich ein behindertes Kind mit einem sehr klassischen Narzissten), sind diese Berichte sehr hilfreich, um sich auf die nächste Diskussionsrunde vorzubereiten. Vielen Dank!…und wünscht mir viel Kraft, wie ich Euch auch!

  42. Alex sagt:

    Bis auf Punkt 1 (hier war ich derjenige der immer geredet hat; sie hat nur zugehört und nix geantwortet) stimmt Alles!

  43. Helena sagt:

    Alle Methoden (Punkt 10 nur das anrempeln) treffen auf meinen Chef zu und ich fühle mich echt machtlos. Seit mehreren Jahren Erträge ich das , teils mit extremen Heuel-Attacken komm ich nach Hause. Doch dann gibt es wieder Tage, da läuft alles traumhaft. Aber nur so lange bis ihm wieder irgendwas missfällt. Bin daher auch in Therapie um nicht völlig als „Psycho“ abgestempelt zu werden oder mich so zu fühlen.
    Nach langem Kampf mit mir, habe ich mir einen anderen Arbeitsplatz gesucht, was mir echt schwer gefallen ist, muss aber noch ein halbes Jahr dort arbeiten, bis ich meinen neuen Platz antreten kann. Ich kann es kaum erwarten!

    • Carina sagt:

      Hallo Carina,
      toll, dass du einen neuen Arbeitsplatz gefunden hast. Wenn dieser wirklich absolut sicher ist, kannst du dich ja auch mal für ein paar Tage krank schreiben lassen, wenn dein jetziger Chef dich zu arg quält. Und pass auf, dass er dich nicht mit deinem Resturlaub oder Auszahlungen übers Ohr haut. Es würde mich wirklich sehr wundern, wenn er nicht versuchen würde, dir auf irgendeine Art und Weise extrem zu schaden.
      Schau nach vorne und freu dich auf deinen neuen Arbeitsplatz!
      Ich habe ähnliches an meinem Arbeitsplatz erlebt. Leider begreife ich erst jetzt – nach drei Jahren – allmählich, dass mein letzter Chef und besonders seine Vorgesetzte Narzissten waren. Was ich mit ihnen erlebte, ist so unglaublich, dass ich bis heute Angst habe, bekannten davon zu erzählen. Einfach aus Angst, dass man mir das nicht glaubt und mir noch zu meinem Nachteil auslegt.
      Viele Grüße Carina

      • Helena sagt:

        Hi Carina

        Ja, kenn ich. Ich wusste vorher auch nicht was los ist und warum es Leute gibt die sich so verhalten…
        Ich erzähle kaum jemanden etwas davon. Und wenn kommen fragen wie „warum bist du denn noch da?“ Etc. oder sie fragen mich, wenn ich das Verhalten erkläre, warum mein Chef eifersüchtig ist und ob er was von mir will…( dabei ist mein Chef vergeben, daher versteht ich diese Frage garnicht – oder machen Narzissten sowas?)
        Warum ich nicht mit anderen reden darf, warum ich kaum frei bekomme, Arbeit mache die garnicht meine ist..

        Ich muss noch gut ein halbes Jahr aushalten… Mal gucken wie ich das hinkriege.
        Erstmal muss ich Weihnachten arbeiten…

        Gruß

  44. Dinni sagt:

    Die Methoden 3 – 8 treffen bei meinem Ex bis ins Detail zu.
    Ich kann es immer noch nicht fassen, dass ich fast 30 Jahre mit ihm gelebt habe 🙁
    Seit drei Jahren sind wir getrennt, seit ein paar Wochen geschieden … es wird bei mir noch lange dauern, bis alles verarbeitet ist.

    • Christiane Rieckmann sagt:

      Wow. Das ist ein lange Zeit…..bin echt geschockt,daß zu hören.
      Wünsche Dir ganz viel Kraft und hoffe,du kannst dir einige schöne Träume erfüllen.
      Jeder Tag im Leben ist was ganz besonderes – geniesse jeden Moment !

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