Der Narzisst liebt sein Haustier mehr als seinen Partner

Nicht selten stellt der Narzisst auf seiner Werteskala sein Haustier über die Beziehung und schenkt diesem mehr Aufmerksamkeit und Liebe als seinem Partner oder der Familie. Das Haustier erhält eine Vorzugsbehandlung, während der Lebenspartner in der Rangordnung des Narzissten unter dem Tier steht. Während der Partner um die Liebe und Aufmerksamkeit des Narzissten kämpfen muss, wird das Haustier rundherum verwöhnt und liebkost.

Der Narzisst liebt sein Haustier mehr als seinen Partner

Bild: © warrengoldswain – 123rf.com

Während sich der Narzisst seinem Haustier (Hund, Katze, Vogel, Fische etc.) gegenüber äußerst einfühlsam und aufmerksam zeigen kann, ist er seinem Partner gegenüber weniger empathisch und zuvorkommend. Er fühlt sich mit dem Tier mehr verbunden als mit seinem Partner und teilt mit diesem alles: das Essen, die Badewanne und das Bett. Manchmal benutzt er das Haustier aber auch nur als Statussymbol und beschäftigt sich nur dann mit ihm, wenn andere dabei sind, die sehen sollen, wie liebevoll er mit dem Tier umgeht, wie gut es erzogen ist, was es für Kunststückchen machen kann und wie sehr es an seinem Herrchen hängt.

Zuweilen nutzt der Narzisst das Haustier auch zur Manipulation, wenn er weiß, dass sein Partner sehr an dem Tier hängt und dieser sofort einknickt, sobald er droht, dem Haustier etwas anzutun oder es zu vernachlässigen. Auf diese Weise kann dem Partner seine Liebe zu dem Tier schnell zum Verhängnis werden, sobald er es wagt, gegen den Willen des Narzissten zu opponieren. Ein Narzisst kann aber auch ungemein eifersüchtig werden, wenn das Haustier von seinem Partner mehr Zuwendung erhält als er. Dann behandelt er es bewusst schlecht, nur um es dem Partner heimzuzahlen.

Der folgende Erfahrungsbericht von Brigitte W. ist ein anschauliches Beispiel für das Leben mit einem Narzissten und dessen Liebe zum Haustier:

Mein narzisstischer Ehemann und „sein“  Hund

Unser Hund ist inzwischen acht Jahre alt, ein Familienmitglied und Symptomträger in unserem narzisstischen Alltagsspiel. Ich erinnere mich noch genau, wie mein narzisstischer Ehemann und ich bei der Tierhilfestation auf den Lastwagen voller Hunde warteten. Unser neues  Familienmitglied kam gerade aus Bosnien.

Als diese kleinen, acht Wochen alten Wesen über den Hof wuselten, kam ein Hundemädchen auf mich zu und kuschelte sich an mich. Bei uns hatte es gefunkt. Leider auch bei meinem Mann, der sich gezielt den mutigsten und frechsten Rüden aussuchte. Dieser kleine Hund legte sich mit einem Riesenhund an und biss ihm ins Ohr. Schnell legte mein Gatte dem „Helden“ ein Halsband um und markierte ihn damit als seinen. Natürlich wurde ich nicht gefragt – ich hatte ja keine Ahnung von Hunden, da er vor unserer Beziehung schon zwei Hunde hatte.

Das war der Anfang einer großen Liebe zwischen meinem Mann und dem Hund. Er hatte das Alphatier erwischt, so wie er sich selbst sah: mutig, forsch und zielstrebig. Hund fragte nicht viel und machte einfach. Selbstbewusst ging er seinen Weg und hörte nicht. Da mein Mann Experte war, musste der Kleine in keine Hundeschule und konnte sich recht frei bewegen. Gerne nutzte er das aus, um Rehe und Hasen zu jagen in Richtung Landstraße.

Manchmal büxte er komplett aus und wurde von der Nachbarin gebracht. Hund war ein grenzenloser Individualist, genau wie sich mein Mann sah. Leider konnte mein Sohn (damals 6 Jahre alt) mit dieser freien Erziehung nicht umgehen. Panisch weinte er und rannte hinter dem flüchtenden Hund her. Er machte sich zu Recht große Sorgen, dass sein Freund überfahren werden könnte. Oft bat er meinen Mann, eine Leine zu benutzen, doch wie so oft blieb dieser stur.

Lachend sagte er unserem gemeinsamen Sohn, er müsse lernen, das lockerer zu sehen. Der Hund komme irgendwann wieder. Wenn Besuch da war, führte mein narzisstischer Mann den Sohn vor und lachte ihn wegen seiner Angst aus. „Schau dir das an“, pflegte er zu sagen. „Der ist doch mit seiner Angst nicht normal!“ Manchmal machte sich mein Gatte auch einen Spaß, indem er den Hund rief oder pfiff, woraufhin sich dieser von der Leine meines recht zarten Sohnes losriss und diesen mitschleifte.

Mein Sohn wurde immer verzweifelter, er machte sich Sorgen um den Hund und musste loslassen, da der Hund mit zunehmendem Alter meinen Mann als Chef und Bezugsperson ausgesucht hatte. Ich erinnere mich an eine Situation, als mein Mann den Hund auf einer Wiese vergaß. Da er alles mit minimalem Einsatz machte, ließ er den Hund aus dem Auto rennen und telefonierte. Dann ließ er ihn einfach zurück. Dort stünde er heute noch, wenn wir nicht nach ihm gefragt hätten.

Mein Sohn weinte viele Tränen und stand große Ängste aus. Irgendwann resignierte er und schaltete innerlich ab. Ich glaube, er hat den Hund verdrängt, um irgendwie mit dieser Angst, dem Hund könne etwas passieren, umzugehen. Er lässt heute keine tiefere Bindung mehr zu dem Hund zu. Mein Mann jedoch ist ein echtes Team mit dem Tier geworden. Er füttert ihn vom Tisch und freut sich, wenn es dem Hund schmeckt.

Vor allem Pizza liebe er, das krache so schön, das habe der Hund genauso gerne wie er, sagte er einmal. Natürlich übergibt sich der arme Hund danach regelmäßig, aber das sei ja ganz normal bei Hunden, ich kenne mich eben nicht aus.

Unsere Ehe besteht nur noch auf dem Papier und der Hund wurde zum Partnerersatz. Manchmal erdrückt er das arme Tier fast, wenn er selbst Zuneigung braucht. Dann packt er ihn am Hals und zieht ihn an sein Gesicht zum Schmusen. Der Haarige ist der ideale Partner für einen Narzissten: Er fragt nicht, er jammert nicht, macht keine Vorwürfe. Auch wenn er lange alleine sein muss, kommt der Hund schwanzwedelnd an die Tür.

Er braucht keine Zweisamkeit und stellt keine Forderungen. Er gibt immer und überall seine Liebe und zeigt seine Loyalität gegenüber dem Herrchen. Dieser wird bedingungslos als Anführer gesehen. Erst letzte Woche meinte mein Sohn, dass sein Vater mehr Respekt und Achtung vor dem Hund habe als vor ihm oder seiner Frau. Das sehe ich auch so: Zuerst kommt der Hund, dann lange nichts, dann der Sohn, dann ich.

Der Hund ist einfach praktischer: Er wird ins Auto gesetzt und fährt überall mit. Auch im Sommer wartet er brav im Auto. Hitze verträgt er, er ist ja kein Jammerer. Oft fragte ich mich schon, wie lange der Hund das noch aushält, wenn er stark hechelnd im überhitzten Auto saß. Und wenn er mal nicht spurt, dann bekommt er den vollen Schlüsselbund an den Kopf oder ganz fest eine mit dem Stock übergezogen.

Erziehung muss ja sein bei einem Hund! Manchmal tritt mein Mann das Tier mit voller Kraft in den Bauch. Das hat er dann aber auch verdient – so mein Mann. Gnädig vergibt er nach einer gewissen Zeit dem armen Geschöpf wieder und reicht ihm ein Stück Pizza. Das kracht ja so schön!

Es ist wirklich gut zu überlegen, ob man gemeinsam mit einem Narzissten einen Hund halten möchte. Ähnlich wie bei einem gemeinsamen Kind wird der Hund gerne als Druck- und Machtmittel oder zur Bestrafung verwendet. Hat man eine Beziehung zum Hund aufgebaut, kann eine lange Leidenszeit die Folge sein.

Ein Narzisst sieht in seinem Haustier ein privates Spielzeug, mit dem er tun und lassen kann, was er will. Auf der einen Seite verwöhnt und verhätschelt er das Tier, wie er es für keinen Menschen tun würde, auf der anderen Seite verhält er sich hochgradig verantwortungslos, indem er zuweilen seiner Aufsichtspflicht nicht nachkommt, die Pflege des Tieres vernachlässigt oder das Tier mit körperlicher Gewalt züchtigt oder bestraft.

Einem Narzissten fällt es leichter, liebevoll mit einem Haustier umzugehen als mit seinem Partner oder seinen Kindern. Einem Haustier kann er gewünschte Verhaltensweisen antrainieren und wird von diesem bedingungslos angehimmelt und geliebt. Da das Tier von der Versorgung des Narzissten abhängig ist, wird es zum Untertan des Narzissten gemacht, der jederzeit über den Gehorsam und die Anhänglichkeit des Tieres seine Macht gespiegelt bekommt.

Im Gegensatz zu seinem Partner oder anderen Familienmitgliedern jammert ein Haustier nicht, es beklagt sich nicht und stellt auch keine Forderungen. Es ist leicht zu handeln und kann wie ein Gebrauchsgegenstand benutzt werden. Da ein Narzisst zudem ein Problem mit Nähe hat, kann er sein Haustier zu sich zitieren, wenn er gerade etwas Zuneigung benötigt, und es sofort wieder wegjagen, wenn er sich anderen Interessen widmen will. Diese unkomplizierte Verfügbarkeit ist für ihn ein unschätzbarer Vorteil, mit dem sein Partner oder seine Kinder nicht aufwarten können und die von ihm daher weniger geschätzt werden.


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Veröffentlicht in Beziehung mit einem Narzissten, Blog
48 Kommentare zu “Der Narzisst liebt sein Haustier mehr als seinen Partner
  1. Alena sagt:

    Haustiere werden in diesen Beziehungen als Druckmittel benutzt, um Trennungen zu verhindern. Wenn man an den Tieren hängt, wird mit Bildern gut Wetter gemacht (es war doch alles so gut) und es wird Verhalten erzwungen, indem man damit droht, den Tieren etwas anzutun. Er hat es nie getan, seine Liebe zu den Tieren scheint echt zu sein, aber er unternimmt nichts mit ihnen und sie leben ohne Gassi im Haus und großen Garten. Es geht ihnen gut, sie werden verwöhnt, aber wenn der Narzisst kapiert, wie sehr der Partner an den Tieren hängt, wird er sie bei einer Trennung sicher nicht herausgeben. Sie sind noch alle bei ihm.

    • Anni sagt:

      Eins zu eins die gleichen Erfahrungen habe ich auch gemacht. Er liebt die Tiere, ist den ganzen Tag zu Hause, mehr als Auslauf im Garten ist aber nicht drin. Gassirunden, Füttern, sauberhalten, Tierarztbesuche inkl. aller Kosten – alles meine Aufgabe. Passierte mal ein Missgeschick, blieb es einfach liegen, bis ich wieder zu Hause war.
      Aber freiwillig rausgeben wäre niemals in Frage gekommen. Deshalb ist im Trennungsfall eine Beratung beim Anwalt ganz hilfreich. Mir wurde geraten, die Hunde einfach mitzunehmen, im Nachgang wäre da kaum noch was zu machen, weil das Amtsgericht solche Sachen nachrangig und ungern bearbeitet.

  2. daphne sagt:

    „Ich bin immer bereit zu lernen, aber nicht immer, mich belehren zu lassen“ … sagte oscar wilde. Sorry, aber die Beiträge von Pp57 kommen sehr belehrend rüber… jedenfalls empfinde ich es so.

    • Crash sagt:

      Ehrlichkeit ist ein teures Geschenk, dass man von billigen Leuten nicht erwarten kann!

      • daphne sagt:

        Ja, @crash, du hast recht: Ehrlichkeit ist zu schätzen! Allerdings unterscheide ich Ehrlichkeit und Belehrung. Sätze wie: … das hast du aber falsch gemacht…hier hättest du anders reagieren müssen … warum hast du dies oder jenes getan …das Verhalten von dir ist unmöglich … sind in dieser diffizilen Situation weder hilfreich noch sind sie m.E. förderlich. Als ich in einer on/off-Beziehung war und es sehr schwer für mich war, mich zu lösen, wollte ich jemanden, der mir zuhört, einfach nur zuhört und der mir dadurch Mut und Stärke verleihen konnte.

  3. Mariadirohan sagt:

    Mein Mann hat Vögel gezüchtet, die ganzen 32 Jahre unserer Ehe. Er hat mir gesagt, ich könnte nicht die Hauptrolle in seinem Leben spielen. Leider hat er mir das nicht vor der Eheschließung gesagt. Auch unsere beiden gemeinsamen Kinder kamen nach den Vögeln, es waren sehr viele, die seine ganze Freizeit in Anspruch nahmen. Die Kinder nannten ihn später nur noch „das Phantom“.

    • Pp57 sagt:

      Okay, wenn man das 32 Jahre lang ertragen hat, muss es so schlimm nicht gewesen sein. Da gibt es nur die Möglichkeit, man teilt das Hobby seines Mannes oder sucht sich selbst eins. Frage: weshalb hat er Dich denn eigentlich überhaupt geheiratet? Abgesehen davon möchte ich nicht die Hauptrolle im Leben eines Menschen spielen. Das stelle ich mir überaus anstrengend und nervig vor. Jeder sollte sich selbst genug sein und sich einvernehmlich begegnen und ergänzen. Wenn er sich aus dem Kleinunternehmen Familie erfolgreich ausgeklinkt hat, hast Du nicht rechtzeitig die Alarmanlage angeworfen.Mit Narzissmus hat das hier aber nichts zu tun.

      • Kersten sagt:

        pp57 weiß echt alles. Fein.
        Hat keine Ahnung von Zuneigung,
        Hoffnung auf xx, usw.
        Ich fühle mich geehrt,
        dass so jemand alle hier und mich so gut versteht.

      • Studycus sagt:

        Sofern einige Opfer nicht selbst durch einem verdeckteren Narzissmus gekennzeichnet sind,
        //liest sich aus Pp57 doch selbst das klassisch narzistische Phänomen heraus.

        Er scheint sich mit den von dem Opfern kritisierten Narzissten (Der Ex Ehemann) zu identifizieren und die Bedürfnisse der Opfer kleinzusprechen.

        Dabei kennt Pp57 die Betroffenen, wie auch die kritisierten „narzistischen Exehepartner“ gar nicht?

        Das jemand 32 Jahre mit einem Narzissten zusammen war, kann auf eine depressive Tendenz deuten, die das Ausmas der narzistischen Persönlichkeitsstörung und dessen Gefahren des Täters dennoch keinesfalls kleinreden kann.

  4. Waltraud sagt:

    Zur Erzählung von Brigitte W.
    Zuerst kommt der Hund?
    Nach der Schilderung wird m. E. der Missbrauch des Hundes erzählt und keiner der anderen Familienmitglieder schreitet ein? Wenn der Hund geschlagen wird oder bei Hitze zu lange im Auto gelassen wird? Ich bin fassungslos! Unterlassung ist auch eine Form des Missbrauchs, wenn ich eine Misshandlung mitbekomme und das nicht Versuche, zu unterbinden.

    • Helmut sagt:

      Endlich jemand, der erkennt, das Tiere unter Narzissten ebenfalls zu leiden haben. Das fällt vielen überhaupt nicht auf, weil Tiere keinen großen Stellenwert für sie haben. Ich habe auch mit einem Narzissten zusammen gelebt und zwar in einer WG. Sein Kater hat sich in mein Bett geflüchtet weil er vor seinem Herrchen große Angst hatte. Kurz und nachdem ich diesen unausstehlichen Narzissten rausgeworfen hatte, starb auch sein Kater, wie ich von Bekannten erfuhr. Wer weiß wie der geendet ist, zumal Katerchen ja die Frechheit besaß, mich als Freund anzusehen und sich bei mir zu verstecken, anstatt das Gehorsam zu machen, was sein Narzissten Härchen von ihm forderte.

  5. Pp57 sagt:

    Mhm ich denke, wir bewegen uns hier auf dünnem Eis: Hatten wir nicht gerade erst festgestellt, dass ein Narzisst keine wirkliche Liebe vergeben zu vermag?
    Um mit einem gut ausgebildeten Hund protzen zu können, gebraucht es einen großen Aufwand an Geduld, Zuwendung und Hingabe, da reicht keine kurze Lovebombe, auf die menschliche Partner gerne hereinfallen. Damit bei einem Hund die Übung sitzt, muss er diese mindestens 365 mal gemacht haben. Das fängt beim Stubenrein werden an und hört bei Wettbewerben um Pokale auf. Diese Geduld , Nachsicht und Zeit investieren Narzissten eher nicht. Ein Welpe, der in eine Familie kommt, ist so was wie ein Baby. Es würde ja auch wohl keiner sagen: Mein Mann ist ein Narzisst, er liebt unser Baby mehr als mich. Grundsätzlich denke ich, kann man die Liebe zum Tier nicht mit der zu einem Menschen vergleichen oder gegenüber stellen. Es ist wohl eher so, dass jeder zu einem verschiedenen Zeitpunkt andere Aufmerksamkeit und Zuwendungen benötigt. Ein Narzisst kauft sich eher einen ausgebildeten Hund – aber dann ist die Beziehung eher nicht innig, oder er lässt ihn von anderen ausbilden, um dann mit ihm angeben zu können. Oder er misshandelt ihn, wenn er eine Übung nicht perfekt macht. Noch schlimmer finde ich die Hundehalter, die das arme Tier trimmen und dann von einer Ausstellung zur anderen ziehen, den Hund zur Schau stellen um Pokale und Auszeichnungen zu erhalten. Ein Hund in der Familie ist auf jeden Fall eine Bereicherung für alle, auch wenn er Dreck macht und versorgt werden möchte und man seine Bedürfnisse akzeptieren muss. Wie kann man denn da eifersüchtig sein und sagen- mein Partner widmet sich mehr dem Haustier, als mir? Das weiß man vorher, dass der Rudelführer sich auch mehr um das neue Familienmitglied kümmern muss. Narzissten geben dann eher auf und geben das arme Tier in ein Heim oder setzen es aus.oder schieben dann alles auf den Conarzissten- aber dann wendet sich auch der Hund vom Narzissten irgendwann ab. „ Dass mir der Hund das Liebste sei, sagst Du oh Mensch, sei Sünde? Der Hund blieb mir im Sturme treu- der Mensch nicht mal im Winde! „ Mich würde hier die Meinung von Herrn Grüttefin interessieren.

    • Der Hund ist abhängig von der Versorgung des Menschen und deswegen ist seine Treue ein Überlebensfaktor für ihn. Bei einem kleinen Kind ist es ja dasselbe – es würde den Eltern auch bei jedem Sturm treu bleiben. Die Eifersucht auf den Hund entsteht beim Partner aufgrund der überzogenen und inszenierten Vorzugsbehandlung des Narzissten: Der Narzisst tut eben nicht dasselbe für seinen Partner oder andere Familienmitglieder, was er für den Hund tut. Und in diesem ungerechten Verhalten äußert sich die mangelnde Liebe des Narzissten: Er ist eben nur zu denjenigen gut und nett, die ihm treu sind und die sich so verhalten, wie er es sich wünscht. Alle anderen bestraft er – so wie er letztlich auch den Hund bestraft, wenn der nicht spurt. Es braucht keine Liebe, um einen Hund – oder auch ein Kind – zu dressieren. Es braucht nur eine gute Taktik.

      • Pp57 sagt:

        Vielen Dank- trotzdem bin ich der Meinung, dass der eifersüchtige Partner in der Familie keinen Vergleich hat, ob die Behandlung des Hundes durch den Narzissten überzogen oder übertrieben ist, denn er hat ja nicht vorher genau so ähnliche Verhältnisse mit einem nichtnarzisstischen Partner mit Hund erlebt. Was wir hier immer lesen ist die Darstellung einer Person aus deren Sicht. Genauso könnte man vermuten, die angeblich vernachlässigte Person verlangt übermäßige Zuneigung. Fragt sich dann, wer hier der Narzisst ist. Narzissten sind in Ihren Forderungen anmaßend und überzogen. Ich weiß , dass man jedoch Liebe und Zuneigung zum Hund nicht heucheln oder vorspielen kann, dazu lebt er doch recht lange in einer Familie- entweder man liebt ihn wirklich oder lehnt ihn ab – und Hunde spüren das sehr genau. Das hält auf die Dauer auch kein Narzisst durch.( Der ja ohnehin nicht zu echter Liebe fähig ist) Mir hat unser Hund z. B. das Leben gerettet! Auch die hier schreiben: Schwiegermutter liebt ihre Vögel mehr… habt ihr schon jemals alle Woche nen Vogelkäfig gesäubert??!! Auch dazu gehört Liebe, Zuneigung und Verantwortung, Zuverlässigkeit und Rücknahme eigener Bedürfnisse. Ich bleib dabei- Liebe zum Menschen kann man nicht mit Liebe zum Tier vergleichen.

        • Studycus sagt:

          Wo Narzissmus ist, findet er sich gehäuft; oder Narzissmus zieht Narzissmus an, wie Gewalt eben Gewalt anzieht.
          Sie suchen nach Gerechtigkeit für sich selbst. Haben Sie diese für sich gefunden?

          Die Frage ist, wieso Sie den „Opfern“ hier ihren Raum nehmen und dessen Opferrolle gänzlich absprechen, ohne das wir den Sachverhalt genau kennen?
          Wieso tun sie dies, wenn jeder Täter auch Opfer und jedes Opfer auch Täter sein kann? Was empfinden Sie in dem Moment? Wut gegenüber den Leuten, die sich hier anonym öffnen und in dem Moment nur auf dem PC tippen und Rat suchen?

          Sie schrieben auch:
          „Abgesehen davon möchte ich nicht die Hauptrolle im Leben eines Menschen spielen. Das stelle ich mir überaus anstrengend und nervig vor“,

          Ist dem so, weil Sie alleine gut klar kommen und solch Liebleien nicht brauchen? Perfekt, wieso investieren Sie hier Zeit?
          Weil Sie es besser wissen und die „Opfer“ alle mal ihre Bedürfnisse und Befindlichkeiten nicht so zeigen und wegstecken sollten? Nerven die vermeintlichen Opfer? Aber wieso setzen Sie sich mit den Opfern auseinander, die es nicht wert für Sie sind?!

          Wie finden Sie die Aussage von Crash: „Ehrlichkeit ist ein teures Geschenk, dass man von billigen Leuten nicht erwarten kann!“

          Gibt es billige Leute? ..und bessere exklusive Leute in dieser Welt, die von der großen Abrechnung und Gerechtigkeit träumen?

          Gehören Sie zu den einzig besseren edleren Leuten, während die „Opfer“ hier die sind, die es nicht wert sind? 🙂

          Sie sind es doch wert: Formulieren Sie doch ihre Erfahrungen mit Narzissten. In was wurden sie in ihrem Leben (als Kind) missbraucht, ausgenutzt oder genervt? Sie sind dran!

      • lilli sagt:

        Hallo,

        eine gute Mensch- Hund- Bindung lebt ebenso von Klarheit und Verlässlichkeit.
        Dies bietet ein Narzisst nicht. Sein Lovebombing oder seine Ignoranz verursachen Verunsicherung
        auch bei einem Hund,da das Haustier seinem Bindungs- Instinkt an den Menschen nicht verlässlich folgen kann.

        • Pp57 sagt:

          Trotzdem finde ich dieses Beispiel hier deplaciert. ( Nicht von Dir Lili, sondern von dieser Brigitte W) Man kann die Liebe zu einem Menschen nicht mit der Liebe zu einem Tier vergleichen. Es gibt dazu ein Gleichnis: Ein kleiner Junge wuchs in einer Familie mit mehreren Geschwistern auf und oft fehlte der Mutter Zeit für Zärtlichkeit. Eines Abends beim zu Bettgehen fragte der kleine Junge also seine Mama, wen sie wohl am meisten lieben würde- den Papa, die Schwestern, den älteren Bruder oder den Hund. Darauf antwortete die Mutter: Es gibt niemals einen Unterschied und ich liebe jeden auf seine Art und Weise. Stell Dir vor, mein Herz ist ein Platz mit verschiedenen Brunnen voller Liebe. Der eine Brunnen fließt nur für Dich, der andere für Deinen Vater, der dritte für die Schwestern und einer für den Bruder- und obwohl es schon soviel sind fließt noch ein ganz anderer Brunnen nur für unseren Hund. Damit gab sich der Kleine zufrieden- das müsste auch hier jeder verstehen. Trotzdem für alle Nichthundekenner: Der Hund bleibt im Grunde immer Welpe und wird nie erwachsen, wenn er bei Menschen aufgenommen wird. Aber es gibt eine Prägephase. In dieser erkennt er dann einen Menschen als seinen Rudelführer an ( sog. Alphatier) deshalb gibt es in einer Familie niemals 2 Alphas. Höchstens Rangkämpfe. Der eine ordnet sich immer unter. Hunde sind auch nicht immer auf uns Menschen angewiesen. Habe jahrelang in Thailand erlebt, dass dort eigenständige Rudel existieren, die trotzdem eine menschliche Bezugsperson hatten. Es gab auch hier einen Jagdterrier , der jahrelang allein im Wald im Fuchsbau gelebt hat und Selbstversorger war. Auch Katzen benötigen nicht unbedingt eine andauernde Versorgung. Es ist also nicht richtig zu sagen, weil das Tier abhängig ist,muss es sich unterordnen und Drangsalierungen ertragen. Schon deshalb hauen ja genug von zu Hause ab. Genau das haben sie uns Emphaten, die unter narzisstischer Fuchtel ausharren, voraus!

          • Studycus sagt:

            „Man kann die Liebe zu einem Menschen nicht mit der Liebe zu einem Tier vergleichen“ Richtig, auch rechtlich sind Menschen, Kinder und Tiere unterschiedlich gestellt.

            //einzelne Liebesbrunnen für alle:
            Man kann mehrere auf ihre Art lieben, aber der Tag besitzt nur 16h, Zeit ist eine Ressource und so geht es um die Aufmerksamkeit. Bekommt jeder möglichst gleich viel oder seinem Bedürfnisse angemessene Aufmerksamkeit?
            Ist der Hund als Tier und ein Kind als lernender Mensch gleich wichtig?

            „Damit gab sich der Kleine zufrieden- das müsste auch hier jeder verstehen“ Dies stellt eine Aufforderung an die unzufriedenen anderen dar. Sie wissen, was andere zu tun und zu lassen haben. Normativ stellen sie auf, dass MÜSSTE jeder verstehen…tut es aber Ihrer Meinung nicht. Ein Leistungsgedanke, den die Leuten Ihnen gegenüber nicht erfüllen.

            „Trotzdem für alle Nichthundekenner“ Die Betonung, dass andere nicht so Ahnung haben, wie Sie. Es streitet niemand ab, dass sind Hundeprofi sein könnten. Aber der Vater hat ein Kind gezeugt und ein Hund gekauft. Es war seine Entscheidung, beides gleichzeitig zu besitzen. War er mit den zärtlichen Sohn und lauter Nichtverstehern etwa nicht überfordert?

            „Schon deshalb hauen ja genug von zu Hause ab“ ja? Können alle jene Tiere abhauen, die es gerne wollen würden?

            „Genau das haben sie uns Emphaten, die unter narzisstischer Fuchtel ausharren, voraus!“ Klingt nach einem großen Lob an die Leistungsfähigkeit und Überlegenheit dieser Tiere. Besitzen Menschen auch Leistungen und Talente?

            Überhaupt: Sie fühlen sich durch die Tierstory überaus angesprochen. Sie identifizieren sich mit dem Ehemann aufgrund, dass er ein Hund besitzt. Und sonst? Identitifzieren Sie sich mit der Familie? Sprechen und betrachten Sie folgende familiäre Fragen:

            – Wer hat sich entschieden, das Kind zu zeugen? War es zwang, Pflicht oder doch eine freie Entscheidung im Bett?

            – Der zärtlichen Sohn ist selbst Schuld, dass er zärtlich ist? Wer erzieht ihn, wessen Gene hat er?

            – Ist die Ehe mit der nervigen Frau etwa eine Pflichtveranstaltung, werden Männer wie dieses Beispiel heute pflichtverheiratet oder hat er sich freiwlllig zur Partnerschaft entschlossen?

            – Wurde ihm ein Hund angeordnet oder hat er sich selbst entschlossen, ein Hund zu erwerben?

            – Wie gut ist sein Umgang mit dem Hund wirklich, wenn wir betrachten, dass er im heißen Auto hinterlassen wird, welches er nicht öffnen kann? Das der Hund nicht sagen und verstehen kann: „Mir ist es zu heiß und schwindelig“?

            Hat sich der Ehemann seine Konstellation nicht selbst zuzuschreiben und ist er wirklich ein guter Hundebesitzer?

            Es tut mir Leid, aber ich werde den Verdacht nicht los, dass sie selbst eine stark ausgeprägte narzisstische Prägung besitzen und es liegt in der Natur des Narzissmus, diesen selbst nicht zu erkennen.
            Es ist auch nicht heute ihre Aufgabe, aber wenn Sie schon Zeit in das Forum stecken und anderen so absprechend entgegentreten:
            Schildern Sie doch ihre Betroffenheit an einem konkreten einzelnen Beispiel und denken Sie über ihre Betroffenheiten und Verantwortungen nach.
            Das bringt mehr, als aus heiterem Himmel anderen Klinten ihre Story abzusprechen. Das tun wir mit Ihnen auch nicht, sie schildern sie nicht einmal!

        • lilli sagt:

          Hallo Brigitte W.,

          wenn Dein Mann z.B. in der Arbeit ist, oder einfach so, könntest Du mit Eurem Hund in die Hundeschule gehen und dann auch Euren Sohn einbeziehen.
          Ich hatte vor meiner Ehe Hunde, wir gemeinsam zuletzt über 13 Jahre einen Kangal (großer türkischer Schäferhund).
          Hundeschule ohne den Narzissten ist mein ernsthafter Rat an Dich.
          Der Hund ist verzogen und das kannst Du zwischen Dir und ihm ändern, auch für Deinen Sohn, indem Du eine eigene Bindung zu ihm herstellst.

        • lilli sagt:

          Hallo,

          unser 13 Jahre alter Hund war ein Kangalmischling (türkischer Schäferhund).
          Ich habe Erfahrung mit Hunden, mein Mann ignorierte das und verzog das Tier oder ignorierte es.
          Wenn der Hund eine Familie hat, können die Familienmitglieder auch ihre Bindung zu ihm aufbauen.
          Wenn der unvernünftige Mann in der Arbeit ist z.B. oder einfach so, ist der Besuch einer Hundeschule mit dem Hund Gold wert, zuerst alleine und dann unter Einbeziehung der Kinder.
          Ein Haushund bevorzugt bei Alternativen die unstete heißkalte Affenliebe des Narzissten nicht.
          Das Lernen in der Hundeschule gefällt dem Tier nach anfänglicher Geduld und baut eine vernünftige Bindung zu den übrigen Rudel- bzw. Familienmitgliedern auf.

          • Pp57 sagt:

            Liebe Lilli, Dein Vorschlag mit der Hundeausbildung ist sehr gut gemeint. Bei uns werden allerdings nur Hunde bis zu einem Jahr ausgebildet, ältere werden nicht angenommen. Je mehr ich über diese Geschichte der Brigitte W. nachdenke, um so mehr bezweifle ich diese. Sie schreibt, der Hund lebt bereits 8 Jahre in der Familie. Da soll es ihr nicht gelungen sein, ein liebevolles Verhältnis zu ihm aufzubauen? In dieser Zeit ist die Rangfolge bereits festgelegt und sie hat es sich gefallen lassen, hinter dem Hund zu stehen? Gerade, wenn der Mann ein Narzisst ist und nichts mehr für seine Partnerin übrig hat , kann man sehr schön mit dem Hund allein spazieren gehen und mit ihm schmusen. Das wird jeder Hund freudig annehmen. Man kann ihn auch nicht mit Zärtlichkeit erdrücken, wenn es ihm Zuviel wird, geht er in seine Ecke. Der Hund sieht die Familie als Rudel an und freut sich über jeden , der da ist- am besten alle komplett. Da guckt diese Frau zu, wie dieser Hund getreten , vergessen und bei Hitze eingesperrt wird?! Also ich zweifele diese Story hier an. Angebliche Opfer sind mitunter auch Täter.

          • lilli sagt:

            Hallo Pp57,
            Deine Aussage zu Hundeschulen nur bis zu 1Jahr ist falsch.
            Hundeschulen bieten auch Erziehungdkurse für ältere Hunde an:
            “ – Der allgemeine Erziehungskurs:
            Für erwachsene Hunde bieten Hundeschulen auch immer allgemeine Erziehungskurse an. Diese Kurse haben, im Gegensatz zu den Welpen- und Junghundekursen, weniger einen klaren Trainingsplan. Die Hundetrainer:innen gehen hier eher auf individuelle Erziehungs- und Verhaltensprobleme ein.“

      • lilli sagt:

        Hallo,

        ein Hund ist ein Rudeltier, das durch seinen Instinkt in seinem Rudel bleibt, also vermenschlicht gesagt treu ist.
        Man kann seinen Hund seinem Instinkt gemäß erziehen und ihm ermöglichen seinem Instinkt gemäß Bindungen mit den Familienmitgliedern, seinem Rudel, aufzubauen, wobei einer als Rudelchef betrachtet wird,
        also ihn lieben.
        Oder man kann das Tier egozentrisch wie ein Spielzeug benutzen und es nicht erziehen,
        also es verunsichern bzw. vernachlässigen, vermenschlicht gesagt lieblos zu ihm sein.
        Ich würde verpflichtende Stunden in einer Hundeschule, in der es jeweils Welpen-, Junghunde- und auch Erziehungskurse für ältere Hunde gibt,
        gut finden, sozusagen einen ‚Hundeführerschein‘.

    • Pp57 sagt:

      Noch eine Frage an Brigitte W: Weshalb lassen Sie es zu, dass Ihr Mann Ihren Hund misshandelt? Weshalb unternehmen Sie nichts, wenn Ihr Mann Ihrem Hund in den Bauch tritt?!Weshalb machen Sie nichts dagegen, wenn IHR SOHN von der Leine mitgeschleift wird?! Ich finde, das ist unterlassene Hilfeleistung. Normalerweise müsste man so was anzeigen. Dann müsste Brigitte W. davon ausgehen, dass sie auch in den Bauch getreten wird. Klingeln da nicht alle Alarmglocken? Sowas hier zu veröffentlichen ist ein Zeichen eigener Unfähigkeit und mangelnde Verantwortung gegenüber ihrer gesamten von ihr abhängigen eigenen Familie. Ich bin echt fassungslos. Wer sowas duldet macht sich zum Mittäter!!

      • Kersten sagt:

        @Pp57
        Ich sollte lieber nicht auf die Kommi eingehen,
        aber es ist schon vermessen, was hier gesagt wird.

        Die Frau wehrt sich nicht.
        Und kriegt auch noch die Schuld.
        Da spricht jemand ohne Erfahrung mit der Thematik,
        oder zumindest sehr einseitiger Erfahrung.
        Und viele geben dieser einseitigen Rhetorik auch noch Raum, ich leider auch noch.
        Es macht schon sauer,
        wie hier jemand meint,
        alles besser zu wissen
        und dann auch noch darauf beharrt.

        Und auf berechtigte Einwände nicht eingeht.
        Das ist doch genau das,
        Was die meisten hier sehr gut kennen….

        Mir tun die Tiere von pp57 eher leid.
        Wenn er/ sie überhaupt welche hat….

  6. Sonja sagt:

    das kenne ich gut von meiner mutter, da waren hund und vögel immer wichtiger. es ist vor allem ein mikttel, dem anderen seine angebliche ‚wertlosigkeit‘ zu zeigen, ob uns als kindern oder meinem vater als ehemann.

    was ich in obiger geschichte nicht verstehe: wenn man weiss, dass der partner ein narz ist, wieso bleibt man in der ‚beziehung’/’ehe‘ und verschwendet sein leben?

  7. Gabriele sagt:

    Es gibt grob eingeteilt, 3 Grundtypen von Menschen:

    Wölfe und Schafe und Wechselwandler.

    Wenn ein Schaf und ein Wolf eine Paarbeziehung haben, ist klar, wer der Verlierer ist.
    Das Schaf hat nur zwei Möglichkeiten, will es sein Leben nicht verschwenden:
    Es wird auch zum Wolf oder es trennt sich und sich ein anderes passendes Schaf.

    Die dritte Möglichkeit, zu wechseln, empfehle ich nicht. Das sind jahrelange On-Off-Beziehungen.
    Die bringen niemandem etwas. Auch keinen Lerneffekt. Da gehts nur um Macht und
    Stellvertreterkriege. Alles dummes Zeug.

    Ich verstehe sowieso nicht, wieso so viele Menschen immer einen Partner brauchen und sich an den klammern, egal wie er sich verhält, als würden sie sich selbst nicht genügen.

    Echte Liebe „braucht nicht“ echte Liebe genießt einfach das SEIN des anderen. Kann große Nähe, aber auch Distanz vertragen.

    • Waltraud sagt:

      Um in Deinem Bild zu bleiben Gabriele, der Wolf zeigt sich als Schaf, um seine Beute zu erlegen bzw. um sein Opfer an sich zu binden. Das ist ein schleichender Prozess und iwann sitzt das eigentliche Schaf in der Falle. Man hat erst wirklich eine Chance, wenn man das Störungsbild erkennen konnte. Nach Deiner Schilderung hab ich den Eindruck, alles kein Problem.

  8. Daphne sagt:

    Ich habe gelacht, weil der Artikel von Herrn G. „den Nagel auf den Kopf getroffen hat“. Tiere und auch Pflanzen stellen eine unkomplizierte Verfügbarkeit dar: sie wehren sich nicht und kritisieren erst recht nicht. Das ist ganz im Sinne des Narzissten.

  9. Sternchen sagt:

    Oh da kann ich auch eine Geschichte zu erzählen. Mein Narzisst hat sich mit mir zusammen einen kleinen Hund angeschafft. Ich wollte schon immer einen Hund als Begleiter haben. Hatte aber immer den Mut dazu nicht, da ich berufstätig bin.
    Er hat sich den Hund wohl angeschafft, weil er es als Statussymbol brauchte. Gerade hatte er ein Haus gekauft um seinen Sohn zu sich zu holen. Ein tolles Auto war bestellt und nun fehlte noch der Hund.
    Da wir getrennte Wohnungen hatten (Gott sei Dank) und ich nicht hundertprozentig überzeugt war, wollte er den Hund dann alleine holen. Nun war das kleine Ding da und es wurde mit zur Arbeitsstelle von ihm genommen. Er war DER Held! Kleiner Welpe, zuckersüß und verspielt. Alle Arbeitskollegen und vor allem die Damen, rannten ihm das Büro ein. Nach Feierabend und an den Wochenenden bekam ich dann den Hund und durfte Spaziergänge machen und mich auch sonst „kümmern“ das war ihm „Zuviel“.
    Selbst bei der hundeschule bekam ich die Leine in die Hand gedrückt mit den Worten: „ auf dich hört sie besser“. Keine Worte, oder? Die Kleine hört perfekt und ist absolut abrufbereit. Auch ohne Leine, aber er hat sie nie von der Leine gelassen. Wahrscheinlich weil er Angst hatte dass sie flüchtet.
    Als ich durch Corona ins Homeoffice konnte, war die kleine bei mir. Mittlerweile war sie auch kein Welpe mehr und hat deshalb wohl bei der Damenwelt nicht mehr „gezogen“. Mittlerweile sind wir beide ihr Herrchen los. Auch nach vielen „Theater“ wie wiederholten Erpressungen:er wäre so depressiv, lovebombing :ich sei seine große und einzige Liebe und anderen grauenvollen Dingen. Die Trennung hat fast 1,5 Jahre gedauert. Und nicht einmal wolle er „seinen“ Hund zum spazieren gehen oder so Haben. Nun ist er durch aufgeflogene lügen blockiert. Kein Kontakt. Und wir sind glücklich damit. Keiner von uns beiden ist mehr ein vorzeigeobjekt. Und das ist gut so.

    Ich finde es furchtbar, dass viele Narzissten ihre Tiere nicht nur emotional sondern auch körperlich quälen. Ihnen sollte kein Tier gegeben werden

    • Anni sagt:

      Kann ich absolut nachvollziehen, was du schreibst, Sternchen.
      Wir hatten auch gemeinsam drei kleine Hunde, ganz liebe Gesellen. Die waren in den ersten Jahren, in denen es einige ONs und OFFs gab, auch immer Statussymbole zum Vorzeigen, Lockmittel für neue Frauen, die ja immer sofort akquiriert wurden und letzten Endes Druckmittel, um mich zur Weiterführung der Ehe und dem Rückzug zum Narz zu bewegen, da ich die Fellnasen innig liebe und ich sie natürlich mindestens genauso vermisst habe wie sie mich.
      Inzwischen sind zwei von ihnen auch schon hoch betagt, also nicht mehr so interessant und der dritte total auf mich fixiert.
      Als er vor einem halben Jahr von jetzt auf gleich die Trennung forderte, habe ich eine Wohnung gesucht, wo ich sie mitnehmen konnte. Damit hat er nun gar nicht gerechnet. 🧐 Ich hab sie einfach mitgenommen. Nach anfänglichem Tamtam hat er sich einen neuen Welpen angeschafft und mir viel Spaß bei der Beerdigung der beiden alten Hunde gewünscht. Damit war das Thema für ihn erledigt.
      So einfach wird Mensch und Hund ausgetauscht. Wir waren eben auch keine Vorzeigeobjekte mehr.
      Damit können wir auch ganz gut leben. Wir verbringen viel Zeit miteinander, sind zufrieden und haben unsere Ruhe.

      Ich wünsche dir von Herzen alles Gute

      • Sternchen sagt:

        Hallo Anni,
        Danke für deine lieben Worte. Ja du hast absolut Recht, wenn den Narzissten auf einmal das Druckmittel fehlt, werden Sie abgrundtief gemein.
        Ich wünsche Dir und deinen Dreien alles Liebe. Tiere lieben bedingungslos, und wenn man Tiere liebt, liebt man bedingungslos zurück
        Wie schön das wir „sie haben“.
        🐕

  10. Anni sagt:

    Zum Lachen finde ich das nicht. Es ist einfach so, dass so ein Hund auch nur vom Narz missbraucht wird. Nur dass das arme Tier es noch duldsamer hinnimmt und sich kaum wehren kann.
    O-Ton: „Mit einem Hund kannst du schimpfen (oder mal eine drüberhauen), der hat das nach fünf Minuten wieder vergessen und kommt wieder angekrochen. Meine Frau macht das nicht.“

    Sagt doch alles.

  11. Immernett und freundlich sagt:

    Dieses Phänomen sieht man jetzt immer mehr das Frauen immer mehr Hund als Partner haben. Ich selbst hatte das erste mal eine Beziehung zu so einer Frau. Meine Ex Partnerin hat sich mehr gekümmert um den Hund als um mich … es ist soweit gegangen das ich in meiner eigenen Wohnung in der Hierarchie dem Hund hab unterordnen müssen. Der Hund hat mich immer angeknurrt als ob er der Chef im Hause wäre. Wenn ich alleine war mit dem Hund hat er sich bei mir untergeordnet und es ist dem Hund gesundheitlich besser gegangen als wenn sie anwesend war hatte er neurodamitis und war total überfordert das er die Führung übernommen muss anstatt es der Mensch tut den ein Hund kann keinen Menschen führen. Nach 1 Jahr hab ich sie mit dem Hund gebeten sich eine andere Wohnung zu suchen in der Zeit war ich 4 Wochen extra auf reisen weil ich diese Umstände nicht mehr ausgehalten habe.

  12. daphne sagt:

    Fakt ist, dass ich auch beim Lesen des Artikels herzhaft gelacht habe. „Mein“ Narzisst liebt(e) seine Pflanzen über alles. Sie bekamen die Zuwendung und Aufmerksamkeit, die ich vermisst habe. Oft habe habe ich zu ihm gesagt: du musst den Menschen, der dir am Herzen liegt, so ähnlich behandeln wie deine Pflanzen – fürsorglich … aber das ist nicht bei ihm angekommen.

  13. Sven-Uwe Storm sagt:

    Hallo,
    Ein Sehr guter Artikel.
    Ich kann dem geschildertem nur beipflichten.
    Ich kann das hier bestätigen.
    Meine Beobachtung zur überbordenden Zuwendung zum Hund trifft zu. Das hat in mir regelmäßig und regelrecht Gefühle ausgelöst. Jeder Dackel auf der Straße wurde zum Objekt der Bewunderung bzw. der Anteilnahme. Alter, Rasse, Verhalten sind von meiner ehemaligen Partnerin sofort zum Thema gemacht. Es wurde praktisch eine Mikrobeziehung für ein paar Sekunden geschaffen, obsessiv die mir auffiel. Mich als den Vater unserer Kinder kennenzulernen war nicht möglich. Als wenn es kognitive, psychisch, emphatisch keine Möglichkeiten dazu gibt. Die Hunde meiner ehemaligen sind allesamt aus Pflegestationen geholt worden und dann aufgebaut worden. Das ist dann normal eine ganz andere Beziehung.
    Also ich denke es gibt bei NPS einen unbewussten Zusammenhang zwischen fehlendem Vertrauen zu Menschen und die Selbstüberhöhung einerseits und der Neigung mit Tieren eine tiefe Verbindung herzustellen, andererseits.
    Soweit meine Beobachtung
    Gruß

  14. Sabine sagt:

    Ich habe köstlich gelacht! Mein Exmann hatte im Laufe unserer Ehe 4 Hunde. Davon 3 Huskys. Die Hunde wurden von ihm abgöttisch geliebt… Sie waren Statussymbole und der Mittelpunkt des Lebens meines Ex. Mein Sohn und ich dagegen in der Rangfolge ganz unten.
    Mein Ex nahm dann während der Trennung auch die Hunde mit. Ich habe weder den Ex noch die Hunde auch nur einen Tag vermisst!

  15. Anja Guschok sagt:

    Wenn ich das lese…… Er hatte einen Labrador und stand an erster Stelle, war für mich auch in Ordnung.
    Nur das sein Hund wesentlicher besser behandelt wurde als meine, hatte ich bemerkt!
    Ich vergesse niemals als meine Hündin es nicht gut ging, ich hatte Nachtwache und Er versprach mir auf zu passen.
    Er der Krankenpfleger, Masseur und was Er nicht alles wusste.
    Er hatte die Möglichkeit gehabt zur Tierärztin zu fahren in der Nacht.
    Ich in der Nachtwache war besorgt und Er hatte mich 29 Male anrufen lassen, bis ich mit der Polizei per Mail drohte.
    Daraufhin ging Er ans Telefon und beschimpfte mich als Asozial!
    Ich könnte nicht mich von der Arbeit entfernen, denn ich war allein.
    Am nächsten Tag sah ich Gina und fuhr sofort zum Tierarzt, es war zu spät, Sie musste euthanisiert werden.
    Nicht ein Wort verlor Er darüber!
    Die Tierärztin bestätigte, wenn man eher gekommen sei, hätte man noch was tun können!
    Der Bericht schreibt,, Das man einknickt“!
    Es gab viele Situationen, wo ich auf Deutsch einknicken sollte und war!
    Ich wünsche es keinem anderen Menschen, nur eines wünsche ich mir, dass Er die gerechte Strafe bekommt,, Das Karma „!
    Es sind 3 Jahre vergangen und ich fühle mich sehr wohl ohne Ihn!
    In den 3 Jahren haben meine Hunde viel unternommen und waren viel unterwegs.
    Zur seiner Zeit war ich nur Putzfrau, die finanzielle Unterstützung und für den Sex gut genug!
    Die letzte Nacht in unsere gemeinsame Wohnung vergesse ich niemals!
    Er kam zu mir ins Schlafzimmer und hat ein Bein auf, s Bett gestellt und gemeint, Er hätte ein Geschwür und ob ich mal fühlen könnte?!?!
    Meine Antwort war, da musst Du zum Arzt gehen!
    Seine Antwort war, Du bist zu doof um das zu verstehen, meine Eier haben ein Geschwür!
    Hast Du nicht Lust?
    Meine Antwort war, was soll das?
    Ein Abschiedsgeschenk?!
    Brauche ich nicht!Wie eine billige Prostituierte hat Er mich behandelt!

    Trotzdem bin ich 3 Monate auf Ihn hereingefallen,als wir schon räumlich getrennt waren.
    Nicht wir sind Schuld, sondern die Narzissten!
    So eine Beziehung zu beenden ist sehr schwer, aber im Nachhinein, nach einer Zeit hat man nur gewonnen und man lebt zufrieden und ohne den täglichen Stress!

    • Sabine sagt:

      Wahnsinn! Versuche diesen Typen zu vergessen. Du hast mein Mitgefühl. Ich kenne solche Situationen…

      • Anja Guschok sagt:

        Es ist traurig, dass man an solche Menschen geraten ist!
        Das einzigste positive ist, man hat daraus gelernt und das passiert mir nie wieder!
        Das Leben ist so schön!
        Ich wünsche dir alles Liebe für deine Zukunft und pass auf dich gut auf!

    • Rote Zora sagt:

      Oh weh, Anja…bei der Nummer mit „den Eiern“ schoß mir tatsächlich im Bruchteil einer Sekunde durch den Kopf: „diese Frau muß mit meinem Ex zusammen gewesen sein“.
      Dieser Gedanke kam so willkürlich und plötzlich, weil die Art und Weise, wie Dein Ex mit Dir umgegangen ist, 1:1 das Verhalten meines Ex hätte sein können. Völlig grotesk, ich hab wirklich im Text nochmal nach oben gescrollt, um zu gucken, ob noch mehr „passt“….aber der Beruf stimmt nicht überein.

      Ich weiß von meiner Vorgängerin, daß auch sie mit solch zotig-üblen Anmachen „beglückt“ wurde.
      Ich hab so ein Verhalten bei keinem meiner früheren Ex-Partner erlebt. Scheint fast auch so ein typisches Verhalten von solchen Menschen zu sein.

      Für Dich alles Gute für Deine Zukunft und pass gut auf Dich auf.

  16. Yvonne sagt:

    Also ich kenne einige Leute, die ihrem Haustier den Vorzug vor ihrem Partner geben. Ich glaube jetzt aber nicht, dass dies alles Narzissten sind. Auch vernachlässigen oder plagen sie ihre Tiere niemals. (Obsessive) Tierliebe scheint ein neues Phänomen zu sein.

    • Madita sagt:

      Yvonne. Du hast den Artikel hier nicht richtig verstanden. Es geht hier um typische Verhaltensweisen von Narzissten, was ich genau SO auch erlebe. Es geht nicht darum, dass viele Menschen ihre Haustiere mehr lieben als den Partner. Sicher gibt es so etwas auch. Aber das ist hier nicht das Thema.

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