Gaslighting – wenn ein Narzisst etwas sieht, was du nicht siehst!

Ein Narzisst bedient sich perfider Manipulationstechniken, um das Selbstwertgefühl seines Partners zu destabilisieren und sich über ihn zu erheben. Hierzu gehört auch das Gaslighting, das darauf abzielt, durch die eigenwillige Auslegung bestimmter Sachverhalte und Ereignisse sowie vorsätzliche Täuschung die gesunde Wahrnehmungsfähigkeit des Partners zu untergraben und dessen Selbstsicherheit herabzusetzen.

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Unter Gaslighting versteht man eine Form von psychischem Missbrauch, bei dem Opfer gezielt manipuliert und verunsichert werden. Die gesunde Wahrnehmungsfähigkeit und das Selbstbewusstsein von Betroffenen sollen mit dieser Methode nachhaltig beeinträchtigt werden, damit der Täter sein Opfer dominieren kann und sich als überlegen erlebt. Gaslighting zählt zu den verdeckten Formen psychischer Gewalt und ist für Betroffene in seiner Böswilligkeit meist kaum erkennbar. Zwar löst diese Art raffinierter Interaktion häufig ein Gefühl der Verwirrung aus, es wird dahinter aber meist kein systematisches Vorgehen vermutet.

Der Begriff Gaslighting wurde von dem britischen Theaterstück „Gas Light“ abgeleitet, in dem ein Ehemann seine Frau durch die geschickte Manipulation kleiner Gegenstände in der gemeinsamen Wohnung in den Wahnsinn zu treiben versucht. Entgegen der Wahrnehmung seiner Frau behauptet der Mann immer wieder, nichts verändert zu haben, seine Frau müsse sich täuschen. Durch den Film „Das Haus der Lady Alquist“ mit Ingrid Bergman in der Hauptrolle wurde dieses Thema weltbekannt. Gaslighting wird heute als psychologischer Fachbegriff verwendet, um eine Verhaltensweise zu beschreiben, die die Wahrnehmung eines anderen durch absichtliche Täuschung beeinträchtigen soll.

In einer Beziehung setzt der Narzisst die Technik des Gaslighting ein, um seinen Partner zu verunsichern, indem er permanent dessen Wahrnehmung in Frage stellt: Er stellt Sachverhalte ganz anders dar, als sie in Wirklichkeit sind, real existierende Dinge werden geleugnet, Fakten originell umgedeutet und Ereignisse frei erfunden oder verfälscht wiedergegeben. Es können von dem Narzissten auch Gegenstände und Situationen heimlich manipuliert werden, um auf diese Weise den Partner in die Irre zu führen.

Zuweilen werden sogar Dritte von dem Narzissten in sein Spinnennetz eingewoben und unterliegen seinen Suggestionen. Sie berichten dann von Sachverhalten, die in Wahrheit ganz anders sind, oder vertreten auf einmal Überzeugungen, die sie zuvor nicht hatten und die irgendwie seltsam sind. Dem Narzissten ist es dann gelungen, andere durch geschickte Manipulationen von seiner Sichtweise zu überzeugen, und er nutzt die Solidarisierung als Verstärkung, um seinen Partner von dessen Meinung abzubringen. Plötzlich steht der Partner ganz allein mit seiner Meinung da und muss folglich aufgrund der Übermacht an Verbündeten an seiner eigenen Wahrnehmung zweifeln.

Der Narzisst nutzt Gaslighting, um den Partner zu verwirren

Das Ziel des Narzissten ist es, den Partner mit der Methode des Gaslighting vollständig zu verwirren, damit dieser sich seiner eigenen Wahrnehmung und Urteilskraft nicht mehr sicher ist und sich daher der Meinung des Narzissten anschließen muss. Die Darstellungen des Narzissten sind zwar irgendwie eigentümlich und geben begründeten Anlass zu Zweifel. Dessen Argumente und Beweise, die er anführt, sind aber so erdrückend, dass der Betroffene häufig gar keine Wahl hat, als den Fantasien des Narzissten zu glauben.

Dem Narzissten ist mit dem Gaslighting nur daran gelegen, Macht über seinen Partner zu bekommen. Um sich in einer Partnerschaft sicher fühlen zu können, braucht der Narzisst die Vormachtstellung innerhalb der Beziehung und muss daher seinen Partner gefügig machen. Er zieht hierzu seinen Partner mit der Methode des Gaslighting in seine irreale Welt und macht ihn von seiner Sichtweise abhängig: Es gilt nur, was der Narzisst wahrnimmt.

Der Narzisst nutzt die folgenden Vorgehensweisen, um seinen Partner zu verunsichern:

  • Die wahren Gefühle des Partners werden diesem abgesprochen oder uminterpretiert.
  • Dem Partner werden Worte oder Aussagen in den Mund gelegt, die dieser nie geäußert hat.
  • Der Narzisst streitet ab, etwas Bestimmtes gesagt oder gemacht zu haben.
  • Konkrete Erlebnisse, die real stattgefunden haben, werden von dem Narzissten einfach abgestritten.
  • Geschehnisse werden verdreht und ganz anders dargestellt, als sie sich tatsächlich zugetragen haben.
  • Vereinbarungen und Verabredungen werden nicht eingehalten, sondern verfälscht oder negiert.
  • Die Ansichten des Partners zu einem bestimmten Sachverhalt werden ständig berichtigt.
  • Der Partner bekommt stets die Schuld an sämtlichen Fehlern und Missständen zugeschoben.
  • Eigenschaften und Fähigkeiten werden dem Partner aberkannt, obwohl sie real vorhanden sind.
  • Die Leistungen und Erfolge des Partners werden unentwegt angezweifelt oder dementiert, obwohl sie nachweisbar erbracht worden sind.
  • Dem Partner werden ein unangemessenes Auftreten und unpassende Verhaltensweisen unterstellt, die angeblich auch schon von anderen bemängelt wurden.

Beim Gaslighting handelt es sich um einen sehr subtilen Prozess. Da die Aussagen des Narzissten über einen bestimmten Sachverhalt durchaus stimmen könnten, fällt es dem Partner oft schwer, dessen Ansichten einfach zu verwerfen und ihm wunderliches oder gar verrücktes Verhalten zu unterstellen. Der Partner kann sich nicht vorstellen, dass der Narzisst ein böses Spiel mit ihm treibt, denn schließlich ist dieser ja aus Liebe mit ihm zusammen. Daher ist er zunächst bereit, dem Narzissten zu glauben, und beginnt sich darüber Gedanken zu machen, ob dieser mit seinen Ansichten nicht doch Recht haben könnte.

Der Partner kommt auf diese Weise in einen Zwiespalt: Sein Bauchgefühl sagt ihm zwar, dass etwas nicht stimmen kann, seine Intuition wird aber ständig von dem Narzissten unterlaufen, weil dieser darauf beharrt, allein die Wahrheit zu kennen, und von seinem Standpunkt keinen Millimeter abweicht. Der Partner zweifelt zwar an dessen Aussagen, aber die Vorstellung, dass ihn der Narzisst bewusst anlügt, scheint ihm noch unwahrscheinlicher zu sein. Somit kann er das eigene Bild und das Bild des Narzissten nicht in Einklang bringen, was zu anhaltender Verunsicherung führt.

Verstärkt werden die Selbstzweifel noch dadurch, dass sich der Narzisst in der Öffentlichkeit meist genau gegenteilig verhält: Hier vertritt er keine abweichenden und skurrilen Sichtweisen, sondern entpuppt sich als waschechter Realist. Der Narzisst wendet das Gasligthing offenbar nur beim Partner an, was es diesem zusätzlich erschwert, die Manipulation aufzudecken und sich abzugrenzen. Der Partner muss so zwangsläufig zu der Vermutung kommen, dass er derjenige ist, der eine gestörte Wahrnehmung hat.

Der Narzisst treibt seinen Partner in den Wahnsinn

Je häufiger die Wahrnehmung des Partners von dem Narzissten angezweifelt wird, desto nervöser wird der Partner. Der Narzisst hängt beispielsweise im Wohnzimmer ein Bild an eine andere Stelle und behauptet anschließend, er sei es nicht gewesen, sondern der Partner habe dies getan. Er legt den Autoschlüssel des Partners an eine andere Stelle, so dass dieser ihn nicht mehr findet, und entgegnet bei einer Nachfrage, dass sein Partner wohl etwas schusselig sei. Er reagiert entrüstet und vorwurfsvoll, weil ihm sein Partner keine Tageszeitung aus der Stadt mitgebracht hat, obwohl er ihm dies niemals aufgetragen hat.

Je mehr sich der Partner bemüht, den Narzissten zur Rede zu stellen, desto kreativer und schlagfertiger reagiert dieser: „Kannst du dich nicht mehr erinnern? Hast du ein Problem mit deinem Gedächtnis?“ – „Doch, doch, das ist so gewesen! Meine Eltern haben es auch gesehen!“ – „Deine Freundin hat mir auch schon erzählt, dass sie sich ständig über deine Vergesslichkeit ärgert!“ Und je emotionaler der Partner aufgrund der arroganten Antworten des Narzissten reagiert, desto zynischer verhält sich dieser:  „Jetzt verlierst du aber den Verstand!“ – „Du weißt ja gar nicht, was du da redest!“ – „Du gehörst ja in die Klapsmühle!“ In seiner herablassenden Art belächelt der Narzisst mitleidig die vermeintliche Hysterie seines Partners und stempelt diesen zu einem Freak.

Auf diese Weise wird der Partner systematisch verunsichert, eingeschüchtert und in den Wahnsinn getrieben. Das Wahrnehmungs- und Einschätzungsvermögen des Partners wird sukzessive zerstört, seine Selbstzweifel nehmen immer weiter zu und das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten schwindet dahin. Psychische Störungen wie Depressionen, Angst- und Panikstörungen, wahnhafte Zustände, dissoziative Störungen bis hin zu Posttraumatischen Belastungsstörungen können sich bei anhaltender Manipulation durch Gaslighting einstellen. Der Partner kann eine Persönlichkeitsveränderung erfahren, wenn er sich der perfiden Muster des Gaslighting nicht bewusst wird oder ihm von außen nicht geholfen wird.

Gaslighting wird zur Selbststärkung oder als Abwehr eingesetzt

Nicht immer ist dem Narzissten sein hinterhältiges Vorgehen bewusst. Teilweise erzeugt er durchaus sehr bewusst Sachverhalte und Situationen, um den Partner zu täuschen und in die Irre zu führen. Dann genießt er innerlich die Not seines Partners und berauscht sich an dessen Verzweiflung. Der Narzisst braucht unentwegt die Bestätigung, dem  Partner überlegen zu sein, wozu er regelrecht sadistisch werden kann, um sein Ziel zu erreichen.

Teilweise betreibt der Narzisst das Gaslighting aber auch unbewusst. Dann entspricht dies eher einem reaktiven Abwehrverhalten: Da ein Narzisst immer als perfekt erscheinen möchte und die Fassade von einer grandiosen Persönlichkeit aufrechterhalten muss, um sein Selbstwertgefühl zu schützen, muss er stets jegliche Verantwortung von sich weisen und anderen die Schuld in die Schuhe schieben. Dann werden Tatsachen eindrucksvoll verdreht und umgedichtet oder die Glaubwürdigkeit des Partners wird beschädigt, indem er ihn eines Irrtums überführt oder ihn lächerlich macht.

Die Mechanismen des Gaslighting können auch im Berufsleben, innerhalb der Familie und unter Freunden beobachtet werden. Immer zielen sie darauf, die Position des anderen zu schwächen und ihm seine Selbstachtung zu nehmen. Indem man die Wirklichkeit eindrucksvoll verdreht, das eigene irreale Bild hartnäckig verteidigt und die Wahrnehmung des anderen nicht gelten lässt, kann man sein Gegenüber wirkungsvoll verwirren und destabilisieren. Jeglicher Widerstand wird dann von dem Narzissten mit Arroganz und Gefühllosigkeit beantwortet.

Was können Betroffene tun?

Am besten ist, Betroffene gehen gar nicht auf das Gaslighting ein und ignorieren es einfach, sobald ihnen auffällt, dass sie offenbar getäuscht werden – sofern damit kein gravierender Nachteil für sie verbunden ist. Manchmal kann man das falsche Spiel des Narzissten auch einfach mitmachen und sich heimlich darüber amüsieren. Betroffene könnten die absurde Inszenierung des Narzissten mitspielen und sogar verstärken – mit der Absicht, den Narzissten ihrerseits zu verwirren oder ihm durch die Spiegelung zu zeigen, dass er derjenige ist, der Unsinn redet. Bei dem weiter oben aufgeführten Beispiel könnte die Entgegnung beispielsweise lauten: „Die Tageszeitung habe ich dir doch schon heute Morgen auf den Nachtisch gelegt! Hast du das gar nicht bemerkt?“

Manche Betroffene machen den Fehler, Dritte miteinzubeziehen, um den Narzisst unbedingt von der Wahrheit zu überzeugen und des Gaslighting zu überführen. Das kann dazu führen, dass der Schwindel zwar auffliegt, sich der Narzisst allerdings anschließend bloßgestellt fühlt und daher erst recht zu einer Gegenattacke ausholt, wenn er mit seinem Partner wieder allein ist: Er wirft ihm dann vor, sich mit anderen gegen ihn verschworen, sich illoyal verhalten und damit die Partnerschaft gefährdet zu haben. Der Narzisst verdreht wieder einmal die Wirklichkeit: Er verwandelt sich vom Täter in das arme Opfer.

Das Führen eines Tagebuchs kann dabei eine Hilfe sein, sich der perfiden Muster des Gaslighting bewusst zu werden, indem Betroffene alle Vorfälle aufschreiben, die ein ungutes Bauchgefühl bei einer Interaktion mit dem Narzissten auslösen und nicht mit der eigenen Wahrnehmung übereinstimmen. Dies trägt dazu bei, Ereignisse zu reflektieren und in Erinnerung zu behalten. Vor allem angesichts der Vielzahl der Einträge sollten Betroffene dann stutzig werden, das System allmählich aufdecken und zu der Erkenntnis gelangen, dass offensichtlich der Narzisst der Irre ist. Betroffene sollten allerdings sehr gründlich darauf achten, dass das Tagebuch niemals in falsche Hände gelangt.

Zudem sollten Betroffene regelmäßigen Kontakt zu anderen pflegen, die sie in ihrer Wahrnehmung und in ihrem Urteil bestätigen können. Manchmal braucht es mehrere Sichtweisen, um zu einem bestimmten Sachverhalt die richtige Einstellung zu bekommen. Damit der Partner nicht unabhängig wird und sich durch die Ansichten anderer bestärkt fühlt, arbeitet der Narzisst jedoch häufig unaufällig, aber beharrlich daran, dass sein Partner von seinem sozialen Umfeld zunehmend abgeschnitten wird – eben damit er seine eigene Wahrnehmung nicht mehr überprüfen kann. Der Narzisst unternimmt alles, um seinen Partner zu isolieren und ihn dann mit der Methode des Gaslighting in den Wahnsinn zu treiben.


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Veröffentlicht in Beziehung mit einem Narzissten, Blog
59 Kommentare zu “Gaslighting – wenn ein Narzisst etwas sieht, was du nicht siehst!
  1. Arianna sagt:

    Das Schlimmste ist, dass man sich irgendwann selbst „gaslighted“. Man weiß zwar objektiv, was dieser Mensch getan hat und immer noch tut, aber im Hinterkopf ist fest verankert die Überzeugung
    – er / sie meint es doch im Grund genommen gut
    – ist ein ehrlicher Mensch
    – ist nur etwas verwirrt
    – ist auch ein Opfer
    – ist selbst unglücklich usw.

    Und schon hat man wieder Vertrauen. Und ist ihnen hilflos ausgeliefert, während sie mit unserem Verstand, unseren Gefühlen, unserem Leben Schindluder führen.
    Man muss sich selbst richtiggehend dazu zwingen, ihnen nicht mehr zu vertrauen, kein Mitgefühl zu haben, sie nicht „verstehen“ zu wollen, auf kein Aber mehr zu hören. Wenn man noch einen Funken Selbstachtung und Lebenswillen hat, muss man diesen Menschen den Rücken zukehren und niemals wieder zurückblicken. Sonst hat man keine Chance. Wenn man das geringste Nachgeben, den geringsten Zweifel zeigt, ist der Parasit sofort wieder da, um einen auszuquetschen.
    Ich habe auch noch manchmal Mitgefühl mit meiner Mutter. Aber ich zeige es ihr nicht, weil ich weiß, dass sie mich dann sofort wieder kaputt machen würde. Ich lebe meine eigenes Leben und sichere mich ab, damit sie sich nicht daran beteiligt und nichts darüber weiß. Insbesondere nicht, was ich denke oder fühle. Das mache ich mit mir selbst aus, oder mit Menschen, denen ich wirklich vertrauen kann.
    Man kann diese Menschen ja verstehen und bemitleiden, wenn man will. Es ihnen zeigen? Niemals. Wirklich nicht. Niemals. Das ist der sicherste Weg in den Untergang.

    • Lilli sagt:

      Hallo Arianna,

      immer wieder habe ich Stunden, in denen ich auch nicht wahrhaben will,
      dass es in meinem Umfeld Narzissmus gibt,
      bis ich wieder mit einer typischen Verhaltensweise konfrontiert bin.
      Doch diiese unsinnige Hoffnung oder Verdrängung,
      ist Abhängigkeit, Unselbständigkeit,
      und die Ampel auf diesem Weg steht auf rot:
      Zurückrudern,
      Abstand nehmen,
      selbständig selber was
      für mich tun !

      • Lilli sagt:

        … und das gelingt mir am besten,
        wenn ich mich nach oben wende, zu Gott, zu einer höheren Macht, zum Universum,
        so dass die Richtung nach oben
        zwischen mir und Narzissten schon mal abgrenzt.

        Schönen Sonntag allen !

        • Lilli sagt:

          … dass man vorsätzlich getäuscht wird, ist sehr sehr enttäuschend.
          Mir hilft dann die aktive Sichtweise,
          dass ich mich getäuscht habe in ihr/ihm.

          • Miawu sagt:

            Hallo, ich frage mich ständig, ob ich übertreibe und meinen Ex-Partner aus Selbstschutz als Narzisst bezeichne. Doch tief in meinem Inneren, dem ich mittlerweile kaum mehr vertraue, sagt mir etwas, dass ich recht habe.
            Diese eigenen Manipulationen kenne ich zu gut. Seit er mich einfach verlassen hat, und mir durch die Blume sagte, dass ich Schuld daran sei (Er brauche eine zärtliche, liebevolle, entspannte, mütterliche, stets gutaussehende Frau und er könne mich nicht mehr als seine Königin betrachten…) setze ich ihn auf einen Thron.

            – Es war doch in den ruhigen Phasen sehr schön mit ihm
            – vielleicht hätte ich mich noch mehr anstrengen müssen
            – Ich habe Mitleid mit ihm, vielleicht bin ich ungerecht mit meiner Vermutung. … usw.

            Ich frage mich, ob es auch unbewusste Manipulationen eines Narzissten gibt?

    • Ruth sagt:

      zum Artikel noch ein Beispiel:
      Bei dem Versuch meinem Betroffenen zu helfen mit dem Argument,man müsse doch auch
      die Realität sehen wie sie ist und der Wahrheit den richtigen Stellenwert geben.
      Sagt er mit einem müden Lächeln:
      ‚Ja, das ist wieder dein Ding,so kenne ich dich.Wenn ich dich so sehe,dann zweifle ich wieder.‘
      Ich war da noch nicht so wach zu fragen woran er denn zweifelt.-

      Inzwischen bin ich weiter und er ist noch verstrickter im Lügen-Spinnennetz.
      Er darf jetzt nicht mehr mit mir sprechen und hat Kontaktverbot zu mir.
      Das ist wie im Märchen..
      Ich bin nicht sicher ob die Verzauberung noch ein gutes Ende findet.

      • Anka sagt:

        Liebe Ruth,

        ich hatte ja schon einmal „meinen Senf“ zu deinen Zeilen über deinen Freund/Bekannten dazugegeben (aus (m)einer persönlichen Erfahrung heraus).
        Und ich kann nur wiederholen:
        Paß gut auf dich auf!

        Es ist ja irgendwie das gleiche, wie du an H. geschrieben hast.
        (…nicht sicher, ob du Hilfe wirklich willst.)

        Du kannst „ein Pferd zu einem Fluss führen, saufen muß es allein“…
        Bei deinem Bekannten
        (und auch meinem!) kann man ja fast schon sagen, den Eimer Wasser mehrfach hin(terher)getragen…
        Vergebliche „Liebesmüh“, wenn „der Gaul“ sich immer wieder ab-wendet und in „die Wüste“ zurücktrotte(l)t.
        Es ist Verschwendung der eigenen Kraft Zeit, Energie und (vor allem vielleicht auch eigener) „Hoffnung“.
        So jedenfalls mein Resümee.

        In der Geschichte, in die ich damals „hineingeschlittert“ war (besser gesagt durch erzeugtes
        Mit-Leid hineingezogen wurde) gingen mir im Laufe der Zeit einige „Fehlannahmen“ meinerseits „auf“.

        Es hat sich für mich herausgestellt,
        ER war gar nicht „sanftmütig“, wie ich anfangs annahm, sondern ein „Dünnbrettbohrer“ und „Leisetreter“…

        ER agiert passiv/aggressiv in seiner „(On/Off)Beziehung“.
        ER „schindet“ Zuwendung, Mitleid und Anteilnahme durch „Klein-Jungen-Blick“,
        „müdes Lächeln“ oder
        „Dummstellen“ und entsprechende Darstellungen, die SIE als „böse“ dastehen lassen.

        IHM „genügt es“,
        sich als „fürsorglicher Vater“ im Außen „präsentieren“ zu können…
        Vom Kindergarten abholen ja, allein und eigenständig etwas mit dem Kind zu unternehmen
        „geht nicht“…
        Immer mit dabeisein ist die Devise, gesehen werden.

        In IHREM (!) Haus durch das Kind ein und ausgehen können, ja ganz selbstverständlich. Selber die geplante Erweiterung (plötzlich) nicht mitfinanzieren sondern eine separate Wohnung in einem anderen Ort beziehen… Aber gegenüber anderen (Männern!)
        im Außen „tönen“:
        UNSER Haus…
        MEINE GRAZIEN…
        MEINE „KLENNE“ (die Frau!)

        War nur ein kleiner Abriss von dem, was sich mit der Zeit herausgestellt hat.

        Man(n)/Frau kann sich sehr irren über die tatsächlichen Verhältnisse, wenn das Wenige was „offen“ -sichbar ist oder erzählt wird, für „die ganze Wahrheit“ gehalten wird.

        In meinem persönlichen „Fall“ mußte ich erkennen, daß ich als „Müllschlucker“ gedient habe, Zuwendung und Interesse an IHM für die „Stärkung“ (seines Ego 🤯).

        ER hatte wieder „Kraft(Zufuhr)“ für seinen persönlichen (verdeckten)
        „Klein-Krieg“, hatte Stärkung seiner „Kampfposition“…

        Nun ja, …
        War eine Erfahrung.
        Das ging, bis ich ganz klar sagen konnte:
        „Das hört jetzt hier auf! Es ist vorbei, ich mache blöde Spiele nicht mit.
        Du bist Ü50 und mußt wissen, wie du leben willst und was…“

        Von da ab kamen zwar immernoch/-wieder die unterschiedlichsten „Lock-Versuche“.
        Die konnte ich aber dann als genau das einordnen…
        Lock-Versuche!
        Nein, der „Wassereimer“ hat keine Beine mehr.

        Und ich, für meinen Teil, kann und muß nicht „helfen“ oder investieren, wo es lediglich um ein „wohligeres Selbstgefühl“ eines Anderen geht oder ich gar noch ungewollt
        Unter(!)Stütze(r).

        Das war damals ein 1A- Beispiel für’s Drama-Dreieck 😳

        Alles Liebe für dich und einen herzlichen Gruß Anka🙋

        • Anka sagt:

          P.S.
          Das sind keine Märchen mit „gutem Ausgang“ und werden auch keine.
          „Entzaubert“ muß vielleicht nur die eigene Sicht werden ?!

          • Ruth sagt:

            Hallo Anka,
            ich bewundere oft deine beinah hellseherische Intuition.
            Was mich betrifft, brauche ich keine Hilfe,danke.
            Gruss,Ruth

          • Lilli sagt:

            Hallo,

            wenn eine/r
            allein mit nem Tandem rumfährt,
            führt das Bewundern des Tandems einerseits,
            oder das Mitleid für eine/n Einzelne/n auf einem Tandem andererseits,
            oder beides auf einmal,
            weder in eine Beziehung mit je einem schönen Fahrrad für jeden,
            noch in die Freiheit,
            mal gemeinsame mal verschiedene Wege fahren zu können.

          • Anka sagt:

            Daß du Ruth, keine Hilfe brauchst war mir klar…😊

            Dein Beispiel hat mir lediglich in Erinnerung gebracht, daß ich einmal glaubte,
            „(m)ein Betroffener“ bräuchte oder wolle „Hilfe“,
            das Bsp. meiner (!) Verstrickung eher auch als allgemeines „Achtungszeichen“ gedacht 😉

            „Gut auf uns selber aufpassen“, müssen wir alle immerwieder, denk‘ ich.

            „Meine Intuition“, mhm …🤔
            würde ich genauer als eigene, wiedererkannte (Erinnerungs-)Spuren benennen 😳

            Kein Grund für Bewunderung 😊
            Trotzdem wünsche ich dir natürlich den besten Ausgang für „deine“ Geschichte,
            was auch immer das heißen wird.

            Anka🙋

        • Anka sagt:

          🙄 noch vergessen.
          Zu meinem Glück(!!!) hat sich das „Kino“ für mich „lediglich“ im Fitnessstudio abgespielt…
          Nichts desto trotz hab ich mich derartig in diesen fremden Müll verstrickt, daß da 3Jahe meines Lebens wahrhaftig sinn-los verstrichen sind.
          Kann man „eigentlich“ gar nicht erzählen, so irre ist das…🙊

          Im Nachhinein ist das natürlich klar 🙈

          • Ruth sagt:

            Anka,nochwas zu meiner Bewunderung…
            wie gesagt bewundere ich die Intuition,ich würde mir aber auch wünschen du
            könntest Sie mit etwas mehr Respekt und Gespür für Distanz einsetzen.
            Beispiel: ‚Klarsicht‘ beim vorigen Artikel.
            …und nicht jeder braucht Hilfe.

            schönen Tag noch,
            Ruth

          • Anka sagt:

            Seh ich ja auch mittlerweile so und sagte bereits, daß ich nicht annahm , du bräuchtest welche…

            Im Übrigen bin ich mir durchaus bewusst, mit „Klartext“
            das ein oder andere Mal so manches Selbstbildnis infrage zu stellen…

            Werde ich sehr deutlich, ist auch das eine bewußte Entscheidung.

            „Respekt“ gegenüber der geschilderten Situation fehlte mir da letztens ja gerade !
            Und ja, da erlaube ich mir selber
            „Distanz-loser“
            zu sein.

            Bei dem „Trigger“ jetzt nochmal mach ich auch gleich weiter.

            Und damit bist nicht Du gemeint !
            Sich Selber hier als „empathisch“ und „voller Verständnis“, immer wieder regelrecht selbst beweihräuchern und soweit ich mich erinnere auch noch therapeutisch arbeiten …
            UND DANN SOWAS
            Für mich war DAS (!) „übergriffig“ und eben nicht nur eine Meinung, die ich doch einfach nicht wieder zu „zer-pflücken“ habe…

            Offensichtlich interpretiert jeder nach seinen eigenen Erfahrungen…

            Auch dir wünsche ich natürlich auch noch einen angenehmen Tag
            Anka 🙋

    • Anka sagt:

      Ganz genauso ist es, Arianna !

      Ich neig selbst auch (gewohnheitsmäßig) dazu, eindeutige Sachverhalte und Verhaltensweisen zu
      „ver-klären“, indem ich nach „Be-gründung-en“ suche…
      Eine ausgesprochen destruktive Angeeoheit ist sowas!
      Schön, daß du auch darauf hingewiesen hast, danke dafür 😊

    • Schutzengel sagt:

      Ja das stimmt. Du beschreibst da die Grey-Rock Methode, mit dem Abgrenzen und keine Themen anschneiden, die dich berühren und dich quasi „offen“ legen würden. „Rücken kehren“ würde ich nicht wegen der Messer. Ich würde mich eher von Angesicht zu Angesicht rückwärts zur Tür bewegen und das Weite suchen;))) Ich bin inzwischen soweit, das ich meinem „Urteil“ nicht mehr wirklich traue. Ich habe zu Menschen kein Grundvertrauen entwickeln können, habe mir inzwischen aber angewöhnt, den „Normalos“ zuzusehen, wie sie miteinander agieren. Also Smalltalk und Umgang zum Beispiel. Im Supermarkt, in Cafe´s, im Tierpark z.B. Auch gibt es Bücher die einen normalen Familienalltag zeigen oder den guten Umgang in normalen Familien. Meine Familie war von Anfang an dysfunktional. Jetzt als Witwe ist meine Mutter die Krönung….. Ich besuche sie einmal im Monat u. sie hat ihr Gaslighting perfektioniert. Ich sitze zum Beispiel am Esstisch und trinke Kaffee, vorher fand eine Unterhaltung statt. Sie steht auf geht in die Küche u. ich höre dort wie sie murmelt. Was genau sie sagt, verstehe ich nicht aber sie lacht dann auch sehr laut und kommt ins Esszimmer zurück, wobei sie so komisch schief / halb lächelt. Also man sieht, das was gewesen ist, was sie toll fand. Nach dem 3 oder 4 mal frage ich dann: „Wie bitte, habe dich hier nicht verstanden?“ Sie antwortet dann: “ Wie? Ich habe nichts gesagt, was hast du den schon wieder????“ Ab da geht es bergab; das erste Mal wo sie das gemacht hat, war ich voll geschockt…. Also ich höre sie da ja reden aber das stimmt wohl nicht… Und später ging sie dazu über das wir Sachen besprachen und später haben diese Gespräche nie stattgefunden oder das ganze Treffen hat nie stattgefunden…. Ich bin echt dazu übergegangen in meinem Kalender Ort/ Zeit/ Datum und teils auch grob umrissen die Themen aufzuschreiben um mich selbst auch zu vergewissern ob ich da war…..Ich habe keine Freunde oder Gesprächspartner, daher gehe ich nach dem Treffen spazieren oder fahre Rad um nochmal was anderes zu Sehen und andere Gedanken zu bekommen. Es ist mir sehr wichtig trotz dem Umgang mit ihr ein normales Verhältnis zu Menschen zu bekommen, es sind nicht alle Menschen so wie sie, es gibt ja auch vertrauenswürdige, das führe ich mir immer wieder vor Augen. Wenn wir redeten ging sie teils auch zum Antworten an die offene Terrassentür, weil die Nachbarn die Antwort hören sollten…. So ganz komische Sachen zieht sie ab. Ich bin mittlerweile auch der Meinung, das Narz. echt sitzen und sich überlegen wann sie was zu wem sagen um die Person „kirre“ zu machen… da steckt schon System und Überlegung dahinter….. daher bräuchten die eigentlich kein Mitleid. Wenn ich dann mal wieder von so einem Verhalten geflasht bin, tröste ich mich damit das alles mal zu Ende geht, also sie ja irgendwann nicht mehr ist……das mit dem nachgeben kenne ich auch: auf einem ihrer Geburtstage ( es waren noch andere da) war sie zu mir total nett und normal. Ich dachte so; Hä?? und hatte mich gefreut, ich habe echt gedacht das es „klick“ gemacht hat. ( Schlag vor die Stirn;)))) Aber dann; alle Gäste waren weg; ich blieb noch zum Aufräumen, da drehte sich sich an der Tür um und wirklich, man konnte am Gesicht erkennen, das das Monster wieder da war… Dann ging eine Haßtriade auf mich herab, weil ich vor den Gästen wohl was gesagt hatte, was sie nicht gut fand…. Boh war schlimm, seitdem Tag weiß ich, sie spielt das vor bestimmten Leuten und hat keinerlei Mutterliebe in sich. Das ist mir da schlagartig bewusst geworden. Schlimm.

  2. Lise1 sagt:

    Auf keinen Fall Heilpraktiker, da gehört eine gehörige Portion Erfahrung dazu, um Hendrik von der Selbstagrression zu erlösen, so eine kurze Heilpraktiker Ausbildung oder Reiki sind da überhaupt nicht geeignet!

    • Eva sagt:

      Da habe ich aber ganz andere Erfahrungen gemacht. Es gibt durchaus sehr erfahrene Heilpraktiker. Voraussetzung ist jedoch auch hier,dass die Chemie untereinander stimmt… und das ist die schwierigste Hürde, wie ich finde.

    • Anka sagt:

      Ich bin auch der Ansicht, daß es nicht richtig ist, therapeutisch arbeitende Heilpraktiker generell als ungeeignet zu klassifizieren, Lise 1.

      Natürlich ist die Ausbildung eines Psychologen oder Psychiaters „weiter“…
      Wie aber das „erworbene Wissen“ angewendet wird ob die „Chemie“ stimmt und vor allem inwieweit jeder der Beteiligten sich „ein-lassen“ kann/ will, kann nur in persönlichem Kontakt (Beziehung) herausgefunden werden.

      Habe vor ca. 1er Woche
      ( „Daran erkennen sie einen guten Psychotherapeuten“ )
      ein Video vom
      „RPP Institut“ auf YouTube gesehen.
      Nicht da Erste von diesem Kanal…

      Auf diese Zuschauerfrage antwortet ein, zumindest renommierter, Psychiater. Der findet deine Zustimmung glaube ich Lise1, auch nicht, obwohl er sehr viel Erfahrung hat.

      Das Video kann hilfreich sein.
      (Wenn auch da, eine „kleine Herabsetzung“ der „anderen Kaste“ nicht ausbleibt 🙈)

      • Lise1 sagt:

        Anka, ich hab nichts von generell geschrieben, sondern bezog mich auf Hendriks starke Selbstagrression und Hörigkeit.

        Da muss man an die Ursachen bei ihm gehen und nicht die Symptome mit Reiki oder Sonstigem zupflastern.

        Das wäre ja, als ob man auf eine Gehirnblutung ein Pflaster klebt. Derjenige mag sogar meinen, ihm wurde geholfen, „sanft und ohne Chemie“, aber in Wirklichkeit wäre höchste Professionalität erforderlich, die übrigens sogar kostenlos ist.

        • Ruth sagt:

          Hallo Lise 1,ich bin ganz deiner Meinung .

          Hallo Hendrik, ich bin nicht sicher ob du wirklich Hilfe willst…
          dass du sie brauchst ,ist glaube ich offensichtlich.

          Ich hatte es ja auch schonmal versucht bei dir, mit der Havelland Klinik,
          weisst du noch?

          Ich wünsche dir Mut!

          • Anka sagt:

            Ich glaubte, was er als „Hochschule“ bezeichnete, wäre, was du ihm letztens empfohlen hattest 🤔

            Kann mich irren…

          • Hendrik sagt:

            Liebe Ruth,
            ich will unbedingt Hilfe, vielen Dank. Hatte mich gleich an die Klinik gewandt Leider frühestens in ein paar Monaten Termin möglich. War dafür in einer Hochschulklinik in Hannover. Dort wurde mir wahrscheinlich eine Studentin zur Übung vorgesetzt. Es war nur peibnlich und hinterher ging es mir noch schlechter.
            Liebe Grüße
            Hendrik

          • Ruth sagt:

            Gut von dir zu hören Hendrik.
            Ich würde sagen :Hab Geduld und warte auf den Termin in der Klinik.
            Es lohnt sich,glaube ich.
            Vielleicht in der Zwischenzeit dann Reiki + Selbsthilfegruppe oder telefon-beratung mit Sven Grüttefien?
            machs gut,Ruth

        • Anka sagt:

          Grundsätzlich ist auch mein Eindruck, daß DAS für H. sehr wohl „das Beste“ wäre, Lise1, um „radikal Aufzuräumen“.
          Da stimme ich mit dir auch vollkommen überein.

          Allerdings bist du bis jetzt hier immer Recht vehement „gegen die Wahl“ eines „psychologischen Beraters“ eingetreten.
          Du persönlich hattest ja zum Glück (!) das große „Glück“ auf hochprofessionelle Unterstützung getroffen zu sein, die auch auf menschlicher bzw. „chemischer“ Basis stimmig war. Und daher ist das natürlich auch irgendwie verständlich.
          Leider gleicht eine solche „Suche“ allein schon fast einem Lotteriespiel…

          Da wäre die direkte Empfehlung einer Vertrauensperson, wie z.B. bei R.M., sicherlich sehr hilfreich.
          Auch weil insbesondere da „mit Sicherheit“ nicht unbedingt auf Warte-Zeit „gepocht werden würde“, wenn ein persönlicher Kontakt und/oder Erfahrung besteht.
          Genau das ist ja aber Ärzten „untersagt“…

          Wie auch immer…
          Eva bezog sich ja ursprünglich auf die „Warteschlangen“ und die stimmige menschliche Basis, entsprechend ihrer Erfahrung.

          Ich halte das jedenfalls durchaus für eine
          „sinn-ige“ Möglichkeit.

          Im Moment halte ich es für das Wesentlichste, daß H. überhaupt erst einmal zu einem persönlichen Kontakt kommt, bei dem ihm geduldig (nach dem „obligatorischen Fragebogen“😡) zugehört wird.

          Er muss erstmal verständig begleitet werden, das angestaute „Chaos im Kopf“ und die daraus entstandenen höchst ambivalenten Gefühle, als „völlig normal“ bzw.
          „Folge-richtig“ zu erkennen, aufgrund seiner eigenen Prägungen,
          An-nahmen und
          Ab-wehr-strategien

          Dann verschwindet auch, diesem „Tohuwabohu“ irre ausgeliefert zu sein, machtlos zu sein, nicht
          „ent-fliehen-zukönnen“,
          außer höchstens durch …

          Ihm muß eigentlich „einfach“ nur beigestanden werden (sich selbst), die scheinbar
          wahn-sinnigen
          Gedanken zu erklären und „richtig“ zuzuordnen.
          Und verdrängte Gefühle brauchen wahrscheinlich erstmal die „richtige“ Bezeichnung…

          Lange Rede kurzer Sinn…

          Natürlich kann das auch ein psychologischer Berater „leisten“.
          Hier kommt es auf „Herzensqualität“ an.
          Denke ich.

          Jede Art von „persönlicher Zuwendung“ sollte sich H. erlauben. Auch wenn er die Zeit bezahlen muß.

          Besser, als weiterhin mit „der Frau“ irgendwie zu verkehren…

          Reiki schadet doch nicht.
          Es ist ja lediglich die
          Zu-wendung, die auch da zählt und nach der er sich ja so sehnt, wie ich meine.

          Natürlich darf man nicht den Fehler begehen, die Verantwortung für die eigene (innere) Heilung irgendwem oder irgendwas „Äußerem“ aufzuladen oder abzudichten…

          Letztlich kann ALLES bestenfalls nur die eigenen Bemühungen unterstützen.

          Herzliche Grüße Anka 🙋

  3. Reinhard Müller sagt:

    Ich selbst wurde über Jahre von zwei Nazissten manipuliert. Erst als mein Körper nicht mehr mitgemacht und ich bei einer sehr guten Ärztin war und auch weiter in Behandlung bin, kam ich aus dem Teufelskreis heraus. Durch sie bin ich auch zu einer hervorragenden Therapeutin gekommen.
    Beides zusammen hat mir einen ganz anderen Blickwinkel verschafft und alles erkennen lassen.
    Ich kann nur jedem empfehlen, sich zu lösen und Hilfe zu suchen, bis man welche bekommt.
    Also auch durchzuhalten, so schwer es auch sein mag.
    Zu Ruth… Nazissten sind seelenlose, rücksichtslose Wesen. Sie wollen nur verhindern und zerstören.
    Lieben Gruß.

  4. Rabe sagt:

    Im Film empfand ich Empörung über diese Bosheit. Aber als ich es selbst erlebt habe, in einem Fall, war es so gruselig, dass ich heute noch Angst empfinde und Panik droht , wenn ich mich nur an das Bild erinnere, welches sich mir überraschend bot. Ein sehr wertvoller Beitrag! Danke! Das gibt es wirklich! Denn ich zweifle immer noch an mir, obwohl ich die Trennung geschafft habe.

    • Lilli sagt:

      Ja, von der unglaublichen Tatsache des Gaslighting,
      das ich seit meiner Mutter kenne,
      muss ich mich entfernen,
      nicht immer wieder versuchen, klarzustellen,
      sondern
      gar nicht erst darauf einsteigen und
      meiner eigenen Wahrnehmung vertrauen.

  5. Hendrik sagt:

    Guten Morgen,
    danke für die immer wieder sehr beeindruckenden Berichte. Es gibt viele Steigerungen. Das eigene Leid, wird dadurch bei mir nicht gemindert. Sei 7 Jahren die seelische Hölle und ich komme auch mit allen Versuchen nicht heraus. Diese Frau geht nicht aus meinem dummen Gehirn. Mir geht es immer schlechter. Vor ein paar Wochen habe ich angefangen mich zu ritzen und zu würgen. Ein letzter Versuch, Hilfe zu bekommen, scheiterte gestern kläglich. An einer medizinischen Hochschule wurde mir wahrscheinlich eine Studentin gegenüber gesetzt, die ihre Erfahrungen machen sollte. Ergebnis nach 1 Stunde und Abfragen der Fragen, die ich schon auf dem Fragebogen beantwortet hatte, wurde mir zu einer Selbsthilfgruppe geraten. Jetzt ist dieser Strohhalm auch noch weg und es geht noch schlechter. Nun habe ich schon viele Bücher gelesen und weiß so ziemlich alles über Ursache und Wirkung des Narzissmus. Meine Lebensfreude ist auf dem Nullpunkt und der Wunsch mir ein Messer in den Bauch zu rammen begleitet mich 24 Std. Wenn ich wenigstens hassen könnte. Alle Themen geballt. Gaslighting, krankhafte Eifersucht, gelegentliches Lovebombing, körperlicher Entzug, Vorwürfe, Gemeinheiten, Verleundungen etc. Und nun die Frage warum gehe ich nicht? Sie wird für mich jeden Tag attraktiver. Diese unendliche Sucht, diese in die Vernichtung treibende Sucht, diese Gedanken, sich zu unterwerfen, die dann zum endgültigen aus für einen selber führen. Ich bin dem nicht mehr gewachsen.Ich glaube im Buch „Das kalte Herz“ war der letzte Satz so ungefähr: „Ich sah ihn und ich wusste, ich werde sterben“
    An vieln Kommtaren und deren Ausdrucksweise, merke ich, dass es viele geschafft haben und alles von „außen“ betrachten können.
    Allen anderen, die es noch nicht geschafft haben, alles Gute
    Hendrik

    • Sandra sagt:

      Hallo Hendrik,

      Deine Geschichte berührt mich.
      Ein paar Dinge, die mir geholfen haben (außer dieser Seite und deren eBooks):
      Erkenne, wer dein „erster NarzisstIN“ war. Dass du diese Frau in dein Leben gezogen hast bedeutet ja nur, dass du diese Wunden schon vorher hattest und du hast sie angezogen, damit sie dich auf diese nicht betrachteten Wunden aufmerksam macht. Ich habe während der ersten Jahre immer wieder gesagt „das ist deine Projektion auf Ihn, welches Gefühl steckt dahinter?“ und das klappt wirklich. (Beispiel, ich hab mich immer so angestrengt ihm alles Recht zu machen, aber am Ende fühlte ich mich als Schuldige Versagerin weil es mir nicht gelang ihn glücklich zu machen. => das selbe Gefühl hatte ich bereits in meiner Kindheit mit meiner narzisstischen Oma. Aus heutiger Sicht fällt es mir aber leicht zu sagen „Ich war ein Kind und sie aufgrund ihrer Kriegsjugend stark persönlichkeitsgestört. Es war nie meine Aufgabe sie glücklich zu machen, ich habe nicht versagt und sie konnte es auch nicht besser machen.“) Auf diese Art kümmerst du dich um die tiefen Wunden DEINER Seele, ohne dich mit IHR als Person zu beschäftigen.
      Und so kommst du Stück für Stück näher an die Heilung.
      Dann solltest du dir das No-Contact-Prinzip genauer ansehen. Ein Alkoholiker wird nicht trocken solange er in der Kneipe wohnt. (Ja vielleicht schon, aber es ist sehr schwer. Viel leichter wenn er nicht in der Kneipe wohnt)
      Ein weiterer Rat, beschäftige dich mit Alternativen Methoden. Mir persönlich tut Reiki sehr gut. Du steckst im Moment energetisch auf einem Tiefpunkt (Google mal die Energieskala von Dr. Hawking) und es ist schwer da alleine wieder höher zu kommen. Aber es gibt da viele Möglichkeiten und jeder ist anders. Auch eine Familienaufstellung kann da Wunder wirken, du musst nur eben etwas finden, das zu dir passt.
      Und als letztes, akzeptiere dass das Zeit braucht. Du schreibst: „…seit 7 Jahren Hölle…“. Das muss man erstmal verarbeiten, das geht leider nicht von heute auf morgen. Ich war anfangs so in meinem Ehrgeiz getrieben, dass ich mir selbst 6 Monate gegeben hab. Dann wollte ich „damit durch sein“. Nach 6 Monaten hatte ich Unmengen an Büchern, Podcasts, Vorträgen, Beratungsgespräche und jede Menge anderer Dinge durch, aber es ging mir überhaupt nicht besser. Ich litt extrem lang (für mich fühlte es sich ewig an) an PTBS und ich wollte einfach endlich fertig mit dem ganzen „Scheiß“ sein. Überraschung, ich bin heute noch nicht fertig und es sind jetzt schon zweieinhalb Jahre. Also gib dir Zeit, egal wie lang. Es wird besser, versprochen!
      (Und das sie immer attraktiver für dich wird, kann man spirituell gut erklären: Narzissten sind Asura, das sind seelenlose Wesen, die geschickt werden, damit wir hier die Dualität erleben können. Ohne Schatten bemerken wir das Licht nicht, also Asura sind wichtige Lektionengeber. Und damit wir beseelten Menschen den Asura überhaupt ins Netz gehen, fahren sie entsprechend Geschütze auf, z. B. Schönheit, Erfolg, Charisma…. Desto weiter du innerlich Abstand suchst, desto mehr versucht sie dich durch Äußerlichkeiten im Netz zu behalten. Vermutlich könnte man dieses Wechselspiel auch psychologisch erklären, bei mir hat sich das spirituelle Bild gefestigt.)

      Ich hoffe, ich konnte dir bisschen helfen. Von ganzem Herzen wünsche ich dir nur das Beste und dass du dich schnell aus diesem Zustand befreien kannst,
      Sandra

      • Arianna sagt:

        Hallo Hendrik,
        Selbsthilfegruppen können durchaus hilfreich sein. Therapeuten sind ja meistens völlig überlaufen. Außerdem haben die Teilnehmer der Gruppe ähnliches mitgemacht und können zumindest mitfühlen.
        In welcher Stadt wohnst du? In München gibt es eine Gruppe: nach Selbsthilfezentrum fragen.
        Gruß

      • Ruth sagt:

        …kleine Anmerkung:
        Narzissten sind auch Menschen und keine seelenlosen Wesen.

        Das was zwischen Narzisst+Betroffenem geschieht,dieses Wechselspiel ist ungesund und besessen destruktiv.

        Warum finden die 2 zueinander..?

        • Lilli sagt:

          Hallo,

          aus dieser Abhängigkeit muss man als Angehörige/r heraus
          und
          selbständig man selbst werden,
          denn das ist man als Abhängige/r
          nicht bzw.
          noch nicht gewesen
          oder nicht mehr.

      • Hendrik sagt:

        Liebe Sandra,
        vielen Dank für Deine Beschäftigung mit mir. Das weiß ich sehr zu schätzen.Bei Dir war es Deine Oma, bei mir die Frau, die ich als erste im Leben erblickte. Das habe ich aber erst in den letzten Jahren begriffen. Sie hat immer noch die selbe Verhaltnsweise. Machte ich was „falsch“, fing sie an zu weinen und „litt“, bis der Junge wieder voller Mitleid lieb war. Das ist heute im hohen Alter immer noch so.
        Du hast viel durchgemacht und kannst dadurch alles sehr gut auf den Punkt bringen. Alles, was Du schreibst stimmt und ist schlüssig. Ich werde es mal mit Reiki versuchen. Ich habe da sogar eine Kundin, die es professionell anbietet. Mit dem no contact habe ich es schon öfters versucht und es ging mir dann langsam etwas besser. Dann verschwanden plötzlich die zerstörerischen Seiten der Frau immer mehr und die wenigen schönen Augenblicke nahmen immer mehr Raum ein. Dann wurde ich wie immer schwach und es ging von vorn los. Der Wiederspruch zwischen meinem Leben in dem ich immer sehr stark bin und war und dieser Schwäche verschärft diesen innenren Konflikt immer mehr. Also nochmal vielen Dank für Deine Antwort und soweit ich das beurteilen kann, bist Du auf einem guten Weg und bist bald wieder völlig gesund.
        Viele Grüße
        Hendrik

    • Eva sagt:

      Hallo Hendrik,es ist NIE zu spät sich professionelle Hilfe zu holen. Du hast nur das eine Leben. Nimm es in die Hand. Jetzt . Denn nur du kannst dich aus dieser im Moment aussichtslos erscheinenden Situation befreien! Wenn du das nötige Kleingeld für eine Therapie hast, würde ich dir empfehlen einen Heilpraktiker mit psychotherapeutischen Fähigkeiten empfehlen. Die haben nämlich in der Regel keine langen Wartelisten. Ein Versuch wäre es jedenfalls wert… viel Kraft!

      • Hendrik sagt:

        Liebe Anka,
        hab schon lange nicht geschrieben und Du weißt das alles noch.
        ich bin über Deine Analyse sehr erstaunt. Es stimmt alles. Du kennst mich nur aus den paar Worten und kannst alles erfassen. ja es ist so. Nein, ich wollte das alles nicht. Den Leistungsdruck bekam ich ab 9. Mit 20 hab ich dann allem aus politischen Grünen ein Ende gesetzt. Ab da war ich Freiwild für Stasi etc. Alles habe ich mit einem inneren Lächeln überstanden bis zum Entzug der Staatsbürgerschaft und Ausweisung über Nacht. Naja, gehört ja jetzt eigentlich gar nicht hier her. Habe schon mehrmals gelesen und verinnerliche mir Deine Worte. Es hilft, das Eigene zu verstehen. Irgendwann wird es vorbei sein oder eben nicht. Es wird auf diesen Seiten soviel leid beschrieben, was viel größer ist als meins. Ich würde soe sehr auch gern anderen helfen. Aber Hilfe kann man natürlich nur geben, wenn man selber stark ist und zumindestens nicht in dieser Beziehung fremd- oder durch sein eigenes Unterbewusstsein bestimmt wird.
        Danke nochmal
        LG Hendrik

    • Anka sagt:

      Lieber Hendrik,
      warum du nicht einfach gehst (?), stellst du als Frage diesmal in den Raum.

      Du hattest hier ja schon geschrieben…
      Einmal hattest du auch von dem „Fakt“ deiner Kinderzeit/Jugend berichtet, auf einer „Sportschule der DDR“ gewesen zu sein…
      War das wirklich dein
      ur-eigener Wunsch?

      (Jetzt hoffe ich, dir das nicht fälschlich zuzuordnen 🤨 !)

      Ich vermutete schon damals.., daß
      „die Frau“ um die DU dich jetzt (!) gedanklich voll in deinem Leben drehst,
      der DU dich jetzt (!) Regel-(ge)-Recht „unendlich unterwirfst“, bis „zum endgültigen aus für einen (DICH!) selber“,
      die DU nicht loslassen willst/“kannst“,
      nach deren Zuwendung DU DICH SÜCHTIG SEHNST ..
      ist (nur) DER GIPFEL (!)

      Ich vermute,
      (genau wie Sandra auch schrieb)
      daß dir die gesamte Interaktion mit dieser Frau und vor allem, der IN DIR zu-GRUND-e liegende
      (ver-inner-lichte)
      An-Trieb
      (des durch-zu-halten)
      sowohl einem sehr alten (Kindheit-s)Muster
      als auch einer nichterfüllten (!)(Kindheit-s)Sehnsucht entspringt…

      Kurz:
      Die Frau „steht“ für eine Andere.
      Du „spielst“ mit dieser Frau unbewußt (d)ein „altes Drehbuch“ nach.

      Du schreibst, du bist „dem nicht mehr (!) gewachsen“…
      Könnte es nicht sein, daß du „dem“/ solchem nie „gewachsen warst“?

      Könnte es sein, daß du
      (ebenso wie Sandra schrieb)
      vielleicht von Kindesbeinen an unangemessene Anstrengungen, Leistungsbereitschaft,
      Verzicht und mehr
      „AUF-DICH-GENOMMEN(!)“ hast, um Andere „glücklich“, „froh“, „zufrieden“, „stolz“ …
      ZU MACHEN …?
      Für ein klein wenig „Liebe“ ?

      Könnte das ganze, von dir ertragene Leid,
      „ein gewohnter Preis“ dafür sein, angenommen zu werden ?

      Über Narzissmus und dessen Ursache und Wirkung weißt du nun so ziemlich alles…
      Dem Verstand hast du also genug Futter gegeben.
      Damit hat er bis jetzt genug jongliert aber dich offensichtlich nicht weiter gebracht.

      Das Buch „Das kalte Herz“ kenne ich nicht.
      Allerdings, wenn du
      „Dein (!) Herz erwärmst“ für das Kind, dem du (!) heute mit dem gleichen Un-verständnis/-verstand begegnest wie (früher) „Andere“, kann und wird es heilen können und wachsen…
      Es will leben und eben nicht sterben!
      (Woher auch immer dieser von dir ausgeführte „Würgegriff“ kommt!
      Im übertragenen Sinn spricht das ja schon „irgendwie für dich/dich“)

      Natürlich ist das alles hier lediglich Vermutung und „Intuition“, die von persönl. Erfahrung „gefärbt“ ist…
      Ich bin ja nicht Allwissend…
      Überprüfen, hinterfragen, untersuchen mußt DU das selber. Dafür hast du deinen Verstand.

      Wieso „ritzt“ du dich?
      Machst du es,
      um überhaupt irgendetwas zu spüren…?
      (Das bezweifle ich)
      Oder machst du es,
      um deine tatsächlichen, sich Bahn-brechenden Gefühle
      (wie Ohnmacht, Hilflosigkeit, Einsamkeit und Traurigkeit …)
      mit selbst zugefügten SCHMERZ zu ÜBER-TÖNEN oder gar AB-ZU-TÖTEN…

      Dann gäbe es im Moment für dich nur genau eines zu begreifen:
      Diese Gefühle warten schon lange als „unerlaubt/-erwünscht“ ab-gespalten, ver-drängt und nieder-gehalten … auf dein „Hin-sehen“,
      dein An-nehmen,
      deine Achtung,
      deine Akzeptanz…

      Vielleicht fällt dir ja jetzt auf, daß
      DU DIR GENAU DAS GLEICHE FÜR DICH SELBER WÜNSCHST.

      Das ist der Weg.
      Besser gesagt ist es ein unumgänglicher Schritt zu deiner Lebendigkeit.

      Ich wünsche dir den Mut, dir ALLES ANZUSEHEN!
      Ganz herzliche Grüße
      Anka 🙋

    • Lilli_01 sagt:

      Hallo Hendrik, der Schmerz ist bei jedem Menschen anders. Und das Abnabeln und immer weniger denken daran, dauert bei jedem unterschiedlich lang. Was Du dazu beitragen kannst,kannst Du lesen. Z.B. bei Herrn Grütefien- probier aus was Dir hilft. Ich weiss das Vernunft und Handeln nicht immer der gleiche Weg ist. Allein findest Du vielleicht nicht heraus, aber du musst ein Ziel haben!und auch selbst dazu beitragen, dass du es schaffst. Hast Du schon einmal entsprechend der Anleitung von s.grütefien aufgeschrieben, was Dich anfangs beeindruckt hat und was Du nicht aushalten konntest in der Beziehung? Ich führe das bei mir und lese es wenn ich schwach werde…ich brauche es immer weniger. Jeder Mensch hat verdient mit Respekt behandelt zu werden und auch Du. Meist ist der Co narzisst der Stärkere im leben- er spürt es nur nicht mehr.umgib Dich nit Menschen, die Dich mögen und Dir zeigen was Du ganz sicher für ein liebenswerter Mensch bist- pack die Fotos weit weg…vielleicht können Dich auch Bücher von Bärbel Wardetzki über Hintergründe aufklären- die Suche nach entspr. Therapeuten war mir zu mühsam. Alles gute für Dich

      • Hendrik sagt:

        Liebe Lilli,
        vielen Dank für Dein Schreiben. Ja, ich lese hier fast alles und es hat auch sehr geholfen zu verstehen. Mit der Liste „Für und Wider“ wird es sehr einseitig 2-3 auf der Habenseite und Hunderte auf der „Sollseite“. Das macht es noch schlimmer. Weil man ja an seinem eigenen Verstand zweifelt. Bin nämlich sonst sehr zielstrebig und rational denkend. Zum Glück oder aus Instinkt habe ich mich nicht von meinen Freunden und Kunden distanziert, bin nicht auf ein einsames Dorf gezogen. Alles ständige Forderungen. Hab nicht ein „Nest“ gebaut, in das sie dann entscheidet, einzuziehen oder nicht. Meine Fragezeichen in den Augen, beantwortete sie damit, es wäre bei verschiedenen Vogelarten schließlich auch so.
        Ich danke Dir
        Hendrik

        • Lilli sagt:

          das war Lilli_01.

          Hallo Hendrik,

          ich bin Lilli,
          auch meine Mutter hat starke narzisstische Züge.
          Ich bin erst spät draufgekommen, dass mein(e) narzisstischer(-en) Partnerschaften
          in meinem komplementärnarzisstischen, co-abhängigen Verhalten zu meiner Mutter gründeten.
          Ich habe im Lauf der Jahre viel zum Thema gelesen, Psychotherapie gemacht, wegen unserer Kinder die Familienberatung konsultiert.
          Wenn Du nicht so recht weißt, wohin Du Dich wenden könntest,
          dann frage hier bei Sven Grüttefien an,
          den Kontakt findest Du in der Menüleiste.

          Fortschritt, nicht Perfektion !

    • Sonnenblume sagt:

      Hallo Hendrik,

      …. weshalb sagst Du zu Deinem Gehirn „es sei dumm“. Die Gedanken in deinem Kopf wollen bejaht werden. Sie haben ja ihre Bedeutung. Auch wenn es eine Fixierung ist. Sie gehören im Moment zu Dir. Aber Du übernimmst die Verantwortung für Dein Handeln und für Deine Entscheidungen. Und Du kannst die Richtung mitbestimmen und genauso wie bei einer Sucht, einen Tag um den anderen dein Leben gestalten lernen…. Und dann wächst die Freiheit und irgendwann wird was jetzt groß ist mit der Zeit immer kleiner….

      Mir erzählte ein Therapeut einmal, dass ein Klient zu ihm kam, der in seinen Augen ein hoffnungsloser Fall war. Er hatte schon viel probiert und versucht und konnte nichts anderes mehr glauben, als dass es niemals eine Besserung geben könnte.

      Schlussendlich hatte dieser Mensch verschiedene sogenannte „Störungen“. Nennen wir sie „verschiedene Vögel“. Das Ziel war es, nichts so zu tun, als gäbe es diese Vögel nicht, sondern gut mit ihnen zu leben….

      …. mir hat das gefallen. Und mir hilft diese Vorstellung.

      Auch ich wurde eine Fixierung über Jahre nicht los. Also gab ich ihr einen ganz bestimmten Platz.

      Heute wundere ich mich, wie sich diese Fixierung immer mehr auflöste. So wie Wolken am Himmel. Es gibt zwar bewölkte Tage. Nach wie vor. Aber viele sonnige Tage. Und ich staune dann, dass es nun doch so wurde, wie ich nie zu glauben gewagt hatte, weil es mir hoffnungslos vorkam.

      Sich selbst mit Liebe behandeln (inclusive der Schattenseiten und den Vögeln), zu sich selbst ein JA entwickeln, zu sein, der man geworden ist. Auch die Stärken lieben lernen….

      Das ist ein Weg.

      Wenn es Deinem besten Freund so gehen würde, wie es Dir ergeht, wie würdest Du denn mit Deinem Freund umgehen, was würdest Du ihm sagen…..

      …. sei dir ein guter Freund…. so wie du jetzt und heute bist….

      Ein Mensch auf dem Weg in eine liebevolle Freiheit. Inclusive aller Schatten, die die Großwetterlage derzeit ausmachen….

      In diesem Sinne alles Gute,

      Sonnenblume

      • Melanie sagt:

        ….wunderschön beschrieben – den „steinigen“ Weg, den wir alle gehen müssen und mussten – der „Weg ist das Ziel“ und wenn wir ihn annehmen und gehen, haben wir auch eine Chance für immer loszulassen…..🤗
        Ganz viel Kraft und alles Gute👋 Melanie

        • Sonnenblume sagt:

          Ja, genau Melanie. Und nur wer lange genug auch festgehalten hat, kann dann loslassen….

          Zur gereiften Zeit geschieht es dann wie von selbst.

          Und vermutlich weiß eine Raupe auch nicht, was sie einmal wird, wenn sie in ihrem Kokon feststeckt…..

      • Hendrik sagt:

        Liebe Sonnenblume,
        danke für Deine Antwort und die Hoffnung aus Deiner eigenen Erfahrung, dass es irgendwann aufhört. Was mich dabei aber sehr verunsichert, ist das „irgendwann“. Vorallem, wenn man subjektiv empfindet, dass man sich anstrengt und sich trotzdem immer weiter vom Ziel entfernt. So als ob man gegen den Strom paddelt. (Ich nehme einen Vergleich aus meiner Leistungssportzeit, da gab es 500, 1000 und 10000m, egal,irgendwann war man über der Ziellinie) und trotz und äusserster Leistung sich das Ziel immer weiter entfernt. Irgendwann kann man nicht mehr und wird mit gerissen.
        Es hört einfach nicht auf. Manchmal bedaure ich, dass ich nicht hassen kann oder wenigstens Zorn empfinde. Wenn, dann ist er sehr schnell verflogen, ein Lächeln genügt. Einfache Sache.
        „Sich selbst mit Liebe behandeln (inclusive der Schattenseiten und den Vögeln), zu sich selbst ein JA entwickeln, zu sein, der man geworden ist. Auch die Stärken lieben lernen….“
        Vielen Dank liebe Sonnenblume. Eine schöne und sehr natürliche Blume.
        Hendrik

      • Sonnenblume sagt:

        Lieber Hendrik,

        schön, dass Du mir antwortest! Noch ein weiterer Gedanke für Dich:

        … ich stelle das Erreichen eines Zieles auf zwei unterschiedlichen Wegen fest.

        Der eine ist die Anstrengung. Also die Leistung. Das Tun, schaffen, machen. Da steht der Mensch mit seiner Kraft im Vordergrund.

        Der andere hat eine ganz andere Bewegungsdynamik. Wachsen und Werden. Du kannst z.B. aus einem kleinen Samenkorn, dass du in die Erde legst machen, dass ein großer stabiler Baum vor dir steht. Er wird langsam wachsen…. und irgendwann sogar auch mal Früchte tragen….

        Du kannst das Samenkorn hegen und pflegen, wenn das Bäumchen entsprechend groß ist zur richtigen Zeit auch beschneiden, damit er seine Haupttriebe besser entwickelt…. Noch nicht mal das Wetter kannst Du bestimmen oder die Jahreszeiten…. Das ist eine geduldige, vertrauensvolle und nicht nur selbst gemachte Bewegung hin zu einem Ziel (wenn man das mal so sagen will)…..

        Ich habe mein inneres Wachstum vielmehr so verstanden und mein Innenleben auch wie einen Garten gesehen. Was will ich, dass darin wächst?

        Was will ich kultivieren? Was möchte ich gerne wachsen sehen? Darin steckt viel hoffnungsvolles „irgendwann“ ist der BAum mal groß und trägt Früchte. Aber der Kleine ist hier und jetzt und heute schon alles, was zählt und wichtig ist, gut behandelt und „genährt“ zu werden….

        Diese Metapher beinhaltet noch weitere Aspekte, die dazu geeignet sind diesen inneren Prozess zu versinnbildlichen.

        Ich finde es sehr entspannend, einem Wachstum zu vertrauen. Die Anstrengung ist dort nicht das Wesentliche, sondern die Freude an diesem Werden, auch wenn es mit Einsatz, zuweilen auch mit Arbeit, eben mit der Pflege dieses inneren Gartens etwas zu tun hat….

        Ein anderer Vergleich wäre z.B. der Wunsch, ein schönes Instrument spielen zu können. Es geht mit Üben, Spielen, Wiederholen, beständig und kontinuierlich.Eigenständig oder mithilfe eines Lehrers (Therapeuten). Dabei entsteht es und es ist eben ein Lernweg. Er ist anstrengend, zuweilen steinig, aber er lohnt sich. Und während man leichte Stücke spielt, wächst das Gefühl, bereits etwas spielen zu können und dem Ziel auf der Spur zu sein schon praktisch viel näher gekommen zu sein, irgendwann immer besser musizieren zu können….. Auf dieses Ziel hin übt man spielend, möglichst unverkrampft….

        Lernen, wachsen, werden sind alles Dinge, die man nicht einfach machen kann mithilfe von Anstrengung und noch mehr und noch mehr Leistung. Aber die mit Bereitschaft einfach geschehen und in millimeterkleinen Schritten eben dann den ganzen Weg ausmachen….

        Dein Leben ist ein Geschenk an Dich. Das Grundstück hast Du Dir nicht ausgesucht. Das Klima auch nicht. Aber Du darfst ein Gärtner sein und Du bestimmst, wer in Deinem Garten darf…..

        Nochmals viele Grüße

        Sonnenblume

      • Sven Sch. sagt:

        Sorry Sonnenblume,

        hier muss ich, in einem Punkt mal vehement widersprechen.

        Jemandem der von Selbstmordgedanken schreibt, dem sollte man nicht sagen (auch nicht durch die Blume, anhand eines Selbstbeispiels) er solle seiner, wie du es nennst ‚Fixierung‘ einen ganz ‚ganz bestimmten Platz‘ geben.
        Ich kann zwar nicht wissen ob diese Suizidabsichten auch ohne Narzistin da waren. Aber ich weiß das sie nicht besser werden wenn er sich um eine Narzistin dreht. Welche diese seine Schwäche nur instrumentalisieren wird.
        Das könnte sein(e) Narzist*in im glatt ganz ähnlich auch selbst sagen, um ihm einzureden das wäre doch alles halb so schlimm.
        Frei nach dem Motto gib dem Wahnsinn eine Struktur und er wird zu einer Wunderschönen Melodie.
        Gerade sowas redet man sich nach langer Zeit des Gaslighting ja selbst ein.
        Meine Ex hat sowas oft bei mir versucht. Jedes mal hat sie mir versucht einzureden ich wäre der mit dem Sprung in der Schüssel, aber sie würde es schon aushalten.
        Witzigerweise könnte sie das wohl auch noch umdrehen – in letzter Zeit zumindest hat sie das versucht. Nur habe ich versucht ihr ihren Sprung auszureden, nicht ihr einen einzureden, wo gar keiner war. Irgendwann gab och das auf und bekniete sie mit mir wenigstens in Paartherapie zu gehen. Denn sie will so sein. Das mit dem bestimmten Platz, zugegeben das triggert mich gehörig, könnte glatt von meiner Ex stammen – welche es aber als Rechtfertigung nutzt ihrer ‚Fixierung‘ – also mir – ‚einen (Hunde)Platz‘ zu geben und mich nicht in Ruhe zu lassen.
        Hundeplatz insofern, als das sie, wenn sie ihren Sardismus mit mir nicht ausleben kann, dieses Mütchen eben mehrgleisig abkühlt – aber gut, das war von Anfang an so, nur mit der Rosa Brille anfangs hab ichs nicht gesehen.

        Was leider (noch nicht) heißt sie hätte aufgegeben mich an diese Obsessionen – von welchen sie immer noch glaubt sie blieben mir verborgen, eben mit anderen auslebt.
        Jemand wie Hendrik mag perfekt in ihr Beute – Schema passen.

        Sicher, ich habe in so fern einen Weg gehabt, als das ich ihre Spielchen über mich habe ergehen lassen, in der irrigen Hoffnung, sie würde sich Mühe geben sich zu ändern. Aber jegliche ‚Änderung‘ war immer nur ein neues Kostüm, eine neue Maske um ihre Machtphanasien weiter ausleben zu können.

        Da hilft nur eins, Abstand, Distanz und auf sich konzentrieren. Auch wenn gerade das einem nach jahrelangem Gaslighting gar nicht mehr leicht fällt.

        Nochmal Sry Sonnenblume, aber du würdest auch niemandem mit Suizidgedanken raten, sich für eine geladene Pistole einen schönen Platz auf im Regal zu suchen, oder?

        Mag sein das du mit dieser Art zu leben jetzt klarkommst, das heißt aber nicht das andere das auch können / wollen – oder überleben.

        Was dich angeht Hendrik:
        Diese Verzweiflung vergeht, sobald du wieder einen Halt im Leben findest – und zwar einen der dir nicht die Lebensfreude aussaugt.
        Mag gut sein das du das ohne Hilfe nicht schaffst und guten Rat zu finden ist mitunter schwer, lohnt sich aber.
        Und solltest du einer Narzistin erlauben sich auch nur Ansatzweise in diese Hilfesuche reinzuhängen, wirst du nur tiefer ins Labyrinth geführt.

        Schwer herauszufinden wem man noch trauen kann, wenn man erst so tief drinsteckt. Aber es führt ein Weg raus. Der Weg raus ist aber nicht der einfachste. Mag so einfach scheinen einfach aufzugeben und deiner Narzistin das Ruder zu überlassen, ja.
        Aber wohin steuert sie dich, wenn du sie dein Leben steuern lässt? Gefällt es dir da wirklich? Wenns es dort so gemütlich ist das du dich umbringen willst, läuft was schief.

        An so einem Punkt war ich auch mal. Als sie mal wieder Wochenlang auf mich losging nahm ich das gleiche Küchenmesser mit dem sie mir mal mit Mord, mal Selbstmord gedroht hatte, richtete die Spitze gegen mein Herz und sagte, ‚Dann bring es zu Ende‘ und bot ihr den Griff an.
        Ich weiß nicht was ich getan hätte, wenn sie es versucht hätte, gut möglich ich hätte es einfach geschehen lassen. Nur, wen hätte sie dann noch drangsalieren sollen? Dannach war ca. zwei Wochen Ruhe, hat also null gebracht. Das einzige was das gebracht hat, war das ich plötzlich merkte wie Verzweifelt ich mittlerweile war und wie sehr diese „Beziehung“ mir schadet. Irgendwann redete ich mir einfach ein, ihr würde das auch Schaden und gab mein Verantwortungsgefühl ihr gegenüber auf, um Verantwortung für mich zu übernehmen – was sie biß heute nach allen Regeln der narzistischen Manipulationskunst zu torpedieren versucht.

        Als letztes Mittel werde ich wohl umziehen müssen, samt Sperrvermerk beim Einwohnermeldeamt.
        Tja, schätze kann nicht Schaden andernorts das Gefühl haben zu können mal wieder frei zu Atmen.

        Ich habe keine Perfekten Antworten, oder Lösungsvorschläge für dich Hendrik.
        Letzlich musst du deinen eigenen Weg finden – erst einmal nur für dich.
        Garantieen gibt es nicht – aber das weißt du ohnehin, genauso wie jeder andere Mensch.
        Wer dir Sicherheit verspricht WENN du dies oder das…. = glatte Lüge und/oder Größenwahn.

        Nur wenn du dir selbst wieder traust, kannst du auch klar einschätzen welchen Menschen du dein vertrauen „leihen“ kannst.
        Das noch mal jemandem zu „schenken“, ist ein Luxus den ich mir nicht mehr leisten kann. Zumindest jetzt noch nicht.

    • Hendrik sagt:

      Ich nochmal, nun habe ich den falschen Antwortbutton geklickt. Sie steht etwas weiter unten.
      Viele Grüße

  6. Lilli_01 sagt:

    Beim Kennenlernen sagte er mir, dass ich mit ihm vorsichtig sein müsse. Ich habe gedacht er sei sehr sensibel und habe der Sache keine weitere Bedeutung geschenkt- es war eine winzige unterschätzte Vorwarnung, sowieso hatte ich die Chance mich immer in meine Wohnung zurückzuziehen. Ich bin kein typ der wegläuft, wenn etwas nicht passt suche ich nach Kompromissen oder Lösungen. Das ist falsch bei diesen Menschen,weglaufen ist das einzige was hilft.

  7. Lilli_01 sagt:

    Interessant wieviel Varianten es von dieser Taktik gibt. Nach 2 jahren Beziehung wurde mir ständig suggeriert beim Abstimmen von gemeinsamen Terminen seine Arztermine vergessen zu haben. Und das waren nicht wenige. Er war EU rentner- ich voll berufstätig im.leitenden job- 12 h unterwegs. Ich hörte solche Sätze oft: da muss ich mir jetzt wohl Sorgen machen um Dich…Am Ende der beziehung wurde mir unterstellt ekne 3 köpfige Familienfeier im Sternerestaurant geschmissen zu haben. Das Geburtstagskind selbst und ich erinnern uns an einen schönen Abend.
    Da überlegt man erst mal und zweifelt an sich selbst- heut weiss ich es besser.Auch ein Bruchteil falsche Erziehung- immer erst bei s7ch selbst schauen.

  8. Susanne sagt:

    Ich kenne das auch.Es ist unbeschreiblich – ich dachte, er verliert seinen Verstand, denn ich kannte ihn gut und wußte, daß er „anders“ ist.
    Auch ich glaubte, ihn durch meine Liebe retten zu können – während er versuchte, mich zu vernichten…
    Letztendlich mußte ich mich selbst retten und verließ ihn, nach 34 Jahren Ehe, und ich bin drei Jahre durch die Hölle gegangen, um das alles einzuordnen und zu verstehen, was da passiert war..
    Heute bin ich glücklich und habe die schönste Beziehung meines Lebens, während er mal wieder auf Kontaktsuche ist, da seine „Freundin“ laut seiner Aussage „narzisstisch“ war und sich von ihm getrennt hat…

  9. Sandra sagt:

    Danke Herr Grüttefien, das ist mal wieder ein toller Beitrag, der das Thema umfassend aufklärt.

    Mein Expartner wendete das Gaslighting gegen Ende der Beziehung ständig an. Am Liebsten in der Art „ich habe dich heute hier und hier mit dem Auto fahren gesehen“… Zu der Zeit war ich emotional ohnehin am Ende, diese Unterstellungen haben mir dann immer den Rest gegeben. Denn wer geht denn davon aus, dass der Mensch, den man als große Liebe erlebt, solche Aktionen vorsätzlich abzieht?! Ich fand mich in meiner Verzweiflung in einem Geflecht aus Unsicherheit, Selbstzweifel, Angst und Energielosigkeit wieder. Es war schrecklich.
    Und danach diese entwürdigenden Versuche, diese Situationen gar nicht mehr entstehen zu lassen, Beweisfotos von sich selbst an der Tankstelle machen, ihm den Autoschlüssel mitgeben und Videotelefonie.
    Ich bin so froh und dankbar diese toxische Beziehung beendet zu haben und das ist zu einem großen Stück dieser Seite und Ihnen, Herr Grüttefien, zu verdanken. Ich hoffe sehr, dass auch dieser Beitrag dem ein oder anderen Leser die Augen öffnet und die Zusammenhänge erkennbar werden.

    • Ja, es ist ein Teufelskreis: Je mehr man in der Wahrnehmungsfähigkeit beeinträchtigt wird, desto mehr versucht man, sich davor zu schützen ( z.B. indem man Beweise sammelt) und desto mehr wendet der Narzisst das Gaslighting an – um am Ende recht zu bekommen und sich wieder als Sieger fühlen zu können. Schön, dass Sie sich von dem Missbrauch befreien konnten. Ich wünsche Ihnen für Ihren zukünftigen Lebensweg alles Gute!

  10. Helga Eckart sagt:

    Ja, ich ebenfalls. Hab viele Jahre gebraucht, um dahinter zu kommen, mich immer gefragt..:“warum“…. inzwischen bin ich schlauer und habe mich emotional von diesem Menschen getrennt!

  11. Thomas Hallas sagt:

    Danke…. Jetzt wird mir vieles klareren welcher „Falle“ ich da war.

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