Narzisstische Mütter im Alter

Narzisstische Mütter haben im Alter viel mehr als andere Senioren unter zunehmender Einsamkeit, mangelnder Anerkennung, vermehrten gesundheitlichen Problemen sowie dem unaufhaltsamen Vergehen ihrer Jugendlichkeit zu leiden. Der schleichende Abbau ihrer Vitalität macht sie verdrossen und führt in der Regel dazu, dass ihre negativen Seiten noch mehr zutage gefördert werden. Sie wollen den Verlust ihrer Lebenskraft und damit ihrer vermeintlichen Grandiosität nicht wahrhaben und versuchen umso mehr, sich wichtigzumachen.

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Narzisstische Mütter müssen im Alter einer zunehmenden Vereinsamung und damit einer Verflüchtigung ihrer narzisstischen Zufuhr entgegenwirken. Die eigenen Kinder sind schon lange aus dem Haus und die Enkelkinder haben ein Alter erreicht, in dem andere Interessen wichtiger werden, als der Großmutter einen Besuch abzustatten. Der Ehegatte hat es möglicherweise nicht geschafft, seine narzisstische Ehefrau zu überleben, oder konnte der täglichen Vereinnahmung und Drangsalierung nicht länger standhalten.

Zudem hat sich der Freundeskreis im Laufe der Zeit beträchtlich reduziert – entweder weil die Freunde und Bekannten ebenfalls verstarben oder weil sie sich aufgrund des selbstherrlichen Verhaltens der Narzisstin, das im Alter immer anmaßendere und gehässigere Züge annahm, sukzessive distanzierten. Der Preis für ein Leben voller Selbstgerechtigkeit, Ignoranz und Egoismus ist für narzisstische Mütter im Alter häufig die Isolation von ihrem sozialen Umfeld und das Gefühl, von ihren Mitmenschen aufs Abstellgleis abgeschoben worden zu sein.

Neben der Einsamkeit haben narzisstische Mütter im Alter meist noch mit chronischen gesundheitlichen Beschwerden zu kämpfen, müssen eine Einschränkung ihrer Mobilität hinnehmen und können ihren alltäglichen Aufgaben nicht mehr mit der gewohnten Energie und Konzentration nachgehen, sondern sind zu ihrem Leidwesen vermehrt auf fremde Hilfe angewiesen. Dies stimmt in keiner Weise mit ihrem Selbstbild überein und sie können sich nicht daran gewöhnen, auf einmal nicht mehr alles selbst machen zu können, sondern sogar bei ganz profanen Tätigkeiten wie Wäschewaschen, Einkaufen oder die Reinigung des Hauses auf andere angewiesen zu sein und diesen vertrauen zu müssen.

Narzisstische Mütter tun sich schwer, das Altern zu akzeptieren

Narzisstische Mütter haben im Alter ein großes Problem damit, ihre Bedürftigkeit anzuerkennen, sich in die Hände anderer zu begeben und sich deren Willen unterzuordnen. Ein Leben lang haben sie in dem Glauben gelebt, stark und unabhängig zu sein und auf die Hilfe anderer gut verzichten zu können. Und nicht nur das: Sie haben sich stets das Recht herausgenommen, sich über andere zu stellen und ihnen zu sagen, was richtig und was falsch ist. Und nun sollen sie es auf einmal ertragen, wenn andere sie belehren und ihnen Anweisungen geben.

Wer sich sein Leben lang groß gefühlt hat, dem fällt es schwer, sich im Alter plötzlich klein vorkommen zu müssen. Narzisstische Mütter müssen sich im Alter gegen die drohende Umkehrung ihres Selbstbildes wehren und nehmen daher ihren zunehmenden körperlichen und geistigen Verfall zum Anlass, sich zukünftig darüber ihre narzisstische Zufuhr zu sichern: Körperliche Gebrechen werden dramatisiert, Hilflosigkeit bei alltäglichen Aufgaben wird perfekt vorgetäuscht, Notsituationen werden absichtlich erzeugt und das Jammern über ihre Einsamkeit wird theatralisch inszeniert. Ihre Bedürftigkeit wird für narzisstische Mütter im Alter zum gefundenen Fressen, um Aufmerksamkeit zu erzwingen und ihre Mitmenschen an sich zu binden.

Wenn sie schon alt werden müssen und akzeptieren sollen, dass ihre Attraktivität von einst, ihre frühere Leistungsfähigkeit, ihr Image und ihre Beliebtheit verlorengegangen sind, dann wollen sie sich wenigstens in ihrem Abbau als grandios erleben. Oder sie tun weiterhin so, als könnte ihnen das Alter überhaupt nichts anhaben und als wären sie so jung, hübsch und leistungsfähig wie eh und je. Sie gaukeln allen vor, sie hätten nach wie vor den totalen Durchblick und könnten locker mit anderen mithalten – was zuweilen jedoch einfach nur peinlich und bemitleidenswert wirken kann.

Narzisstische Mütter machen sich im Alter ihre Bedürftigkeit zunutze

Entweder gestehen sich narzisstische Mütter im Alter ihren zunehmenden Abbau und ihre Bedürftigkeit nicht ein und tun weiterhin so, als wären sie das temperamentvolle Vollweib, oder sie entdecken in ihrer wachsenden Bedürftigkeit ein Instrument zur Sicherung ihrer narzisstischen Zufuhr. Dann versuchen narzisstische Mütter im Alter, sich mit ihrem Leid und ihrer Eingeschränktheit immer wieder wichtigzumachen, und machen sich ihre Mitmenschen dienstbar, indem sie grollend und grantelnd immer wieder herausstellen, dass alles, was für sie getan wird, nicht gut genug ist.

Narzisstische Mütter verlangen dann zwar nach Hilfe, erwarten aber eine Unterstützung, die exakt ihren Vorstellungen entspricht. Andere geeignete oder gar objektiv bessere Vorschläge lehnen sie ab, reagieren aufbrausend und empört, sind extrem misstrauisch, werten das Angebot oder den Helfer rigoros ab und verlangen stur die Umsetzung ihrer Anweisungen. Müssen sie sich den Weisungen anderer notgedrungen unterordnen, unterlaufen sie heimlich deren Instruktionen und behaupten dann bei einem Misserfolg, sie hätten bereits vorher gewusst, dass die Maßnahme nicht funktionieren könne.

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Für bereitwillige Helfer – meist die Kinder der Narzisstin – ist es alles andere als leicht, den eigenwilligen Wünschen und Vorstellungen narzisstischer Mütter im Alter gerecht zu werden: Sie bevorzugen ganz bestimmte Behandlungsmethoden und lehnen jede Alternative ab. Narzisstische Mütter wollen nur von ganz bestimmten Ärzten untersucht werden, die Einnahme der Medikamente beruht auf ihrer ganz persönlichen Vorstellung und jede fachmännische Diagnose, die ihnen nicht zusagt, wird verschmäht. Obwohl ihr selbsterstelltes Heilungsprogramm keine Besserung bewirkt, wollen sie partout von niemandem einen Rat annehmen und kritisieren an allen Fremdmeinungen herum. Ihre ohnehin schon äußerst abstoßenden Eigenschaften entfalten sich bei narzisstischen Müttern im Alter noch stärker und ihr Hass und ihre tiefe Verachtung gegenüber ihren Mitmenschen steigern sich sogar noch.

Mit der Zeit wird offensichtlich, dass narzisstische Mütter im Alter gar keine Hilfe haben möchten, um besser mit ihrem Leben zurechtzukommen, sondern dass sie einfach nur im Mittelpunkt stehen wollen. Ein besseres Befinden kann diesem Bedürfnis zuwiderlaufen, weshalb sie alles daransetzen, dass man sich um sie kümmert, aber keine Hilfsmaßnahme jemals Erfolg hat. Haben narzisstische Mütter im Alter keine gravierenden gesundheitlichen Probleme, mit denen sie Aufmerksamkeit erlangen können, dann strapazieren sie die Nerven ihrer Mitmenschen mit anderen Anliegen: Die Regelung des Erbes, der eigenen Beerdigung oder die Ausbildung der Enkelkinder wird immer wieder zum Thema gemacht, ohne jedoch jemals einen befriedigenden Abschluss zu finden.

Narzisstische Mütter schikanieren ihr Umfeld

Kinder narzisstischer Mütter, die sich für deren Betreuung verantwortlich fühlen, müssen die Schikanen der Mutter über sich ergehen lassen. Zwar verlangen narzisstische Mütter, regelmäßig angerufen und besucht zu werden – oft machen sie hierfür sogar indiskutable Terminvorgaben –, doch wenn die Kinder ihrem Wunsch nachkommen, verhalten sie sich gleichgültig, so als würden sie sich von dem Anruf oder Besuch geradezu belästigt fühlen. Dennoch fordern narzisstische Mütter im Alter beharrlich den Kontakt ein und betroffene Kinder zucken bereits zusammen, wenn sie nur einen bestimmten Klingelton hören oder den Namen ihrer Mutter auf dem Display lesen.

Ist der körperliche Verfall narzisstischer Mütter im Alter bereits so weit vorangeschritten, dass die Kinder mit der Pflege überfordert und den Ansprüchen nicht mehr gewachsen sind, bleibt oft nur die Unterbringung der Mutter in einem Pflegeheim. Narzisstische Mütter können diese Entscheidung überhaupt nicht nachvollziehen und fühlen sich rücksichtslos abgeschoben. Sie machen ihren Kindern bittere Vorwürfe und versuchen ihnen ein schlechtes Gewissen einzuflößen, indem sie felsenfest behaupten, stets alles für ihre Kinder getan zu haben, immer für diese dagewesen zu sein und somit eine derartige Behandlung nicht verdient zu haben.

Aus Enttäuschung über die in ihren Augen gefühllose Entscheidung ihrer Kinder werten narzisstische Mütter die neue Unterkunft ab, machen sich bei den Mitbewohnern systematisch unbeliebt, bestehen auf Sonderbehandlungen und schikanieren nun statt die eigenen Kinder das bemühte Personal. Medikamente werden nicht eingenommen, weil sie angeblich nicht helfen, Hilfen werden verweigert und soziale Kontakte etwa bei Veranstaltungen mit den anderen Bewohnern werden strikt boykottiert. Narzisstische Mütter lassen nichts unversucht, den Kindern klarzumachen, dass sie mit ihrem neuen Leben nicht einverstanden sind und dass diese allein Schuld daran tragen, dass sie nun unglücklich sind.

Narzisstische Mütter halten an ihrem Selbstbild fest

Das Gefühl, abgeschoben worden zu sein, offenbar keinen Wert mehr für die Gesellschaft und für die Familie zu haben, an Selbstständigkeit einbüßen zu müssen und am Leben nicht mehr in der gewohnten Weise teilhaben zu können, kann narzisstische Mütter im Alter verstärkt aggressiv werden lassen: Sie mäkeln an allem herum, lehnen aus Prinzip alles ab, entwerten alle Mitmenschen in ihrem näheren Umfeld, verweigern Zugeständnisse und bestehen darauf, wie immer recht zu haben.

Der zunehmende Verfall, den sie zwar wahrnehmen, aber nur zu gerne leugnen, kann sie auch depressiv werden lassen. Eine verminderte Konzentrationsfähigkeit, zunehmende Vergesslichkeit und die Verschlechterung der kognitiven Leistungsfähigkeit, der Sinneswahrnehmung, der Motorik und Mobilität können zu einer erheblichen Störung der Affektivität führen: Narzisstische Mütter werden im Alter noch reizbarer, aggressiver, bösartiger, unverschämter oder empfindlicher. Sie können aber auch lustlos, antriebslos und gleichgültig werden.

Narzisstische Mütter können die harte Realität nicht mehr mit ihrem Selbstbild von einer selbstbewussten und unabhängigen Persönlichkeit in Einklang bringen, die allein über ihr Leben entscheidet, und in einen Zustand totaler Verzweiflung, Hilflosigkeit und Ohnmacht geraten. Eine schwere narzisstische Krise, die gekennzeichnet ist von einem dauerhaften Gefühl der Leere und Sinnlosigkeit sowie von der Angst vorm Sterben, kann die Folge sein. Dies kann mit einer starken Verbitterung, einer noch geringeren Frustrationstoleranz, einer erhöhten Aggressionsneigung sowie einem sozialen Rückzug oder Suizidgedanken einhergehen.

Die Kinder narzisstischer Mütter fühlen sich verpflichtet

Kinder werden durch das gezielte Einflößen von Schuldgefühlen an die narzisstische Mutter im Alter gebunden. Zuweilen wurden sie auch schon während ihrer Kindheit durch die Mutter so konditioniert, dass sie ihr ständig zur Verfügung stehen mussten, um sich nicht schuldig fühlen zu brauchen. Es fällt ihnen dann besonders schwer, sich von der narzisstischen Mutter zu distanzieren und die Arbeit von Pflegekräften erledigen zu lassen. Manchmal fehlen aber auch die finanziellen Mittel, um für die narzisstische Mutter eine Fremdbetreuung zu organisieren und ihrem Terror auf diese Weise zu entkommen.

Kinder narzisstischer Mütter müssen dann sehr aufpassen, dass sie nicht durch die kräftezehrende Betreuung selbst krank und bedürftig werden. Sie kommen leicht in einen körperlichen oder geistigen Erschöpfungszustand, können anderen Aufgaben und Pflichten nicht mehr nachkommen, vernachlässigen die eigenen Kinder und ihren Freundeskreis und finden zu wenig Erholung. Es können sich vegetative Störungen einstellen – vor allem Schlafstörungen –, die meist dann auftreten, wenn wieder ein Kontakt mit der narzisstischen Mutter ansteht oder gerade überstanden wurde.

Es gibt aber auch narzisstische Mütter, die sich bis ins hohe Alter eine erstaunliche Vitalität bewahren und entgegen der Hoffnung der Kinder, ihre Energie möge nun endlich bald versiegen, ihre Familie munter weiter tyrannisieren. Von Altersschwäche keine Spur produzieren sie im Alter immer verrücktere Ideen, mischen sich überall ungefragt ein und bringen alles durcheinander, nur um hinterher – wenn sie ordentlich Öl ins Feuer gegossen haben – das Unschuldslamm oder das arme Opfer zu spielen, das es doch nur gut mit allen meint. Narzisstische Mütter im Alter können eine Plage sein, wenn sie ihr Selbstbild nicht dem körperlichen Abbau und dem Alter anpassen können.

 

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Veröffentlicht in Blog, Familie und Erziehung
75 Kommentare zu “Narzisstische Mütter im Alter
  1. Gisela sagt:

    Ich habe eine „Mutter“ kennengelernt, eine 76 Jährige Frau, die mir ihr Leid geklagt hat, dass ihr Sohn sich nicht mehr meldet, sie nicht mehr besucht, nichts von ihr wissen will und sie wisse überhaupt nicht wieso! Sie vermutet, dass seine Partnerin ihn gegen sie aufgehetzt habe.
    Am Anfang habe ich das geglaubt und sie tat mir leid. Immerhin weiß ich ja auch, dass es undankbare Kinder gibt. Gerade, wenn sich eine Mutter aufgeopfert hat, wird ihr das oft nicht gedankt. Im Gegenteil, sie hat eigentlich Egoisten und Tyrannen herangezüchtet.
    Doch das war hier nicht der Fall. Ich merkte nach ein paar Wochen, dass ich mich in ihrer Gegenwart nicht wohl fühlte. Ständiges Gejammere über dies und das. Und wenn ich Lösungsansätze oder gar kpl. Lösungen anbot, lenkte sie vom Thema ab. Sie wollte ihre Probleme nicht lösen. Sie wollte jammern. Nur als Beispiel: Sie jammerte ständig, sie hätte zuwenig Rente. Sie war aber noch eine sehr gute Autofahrerin und hatte sogar einen eigenen PKW. Sie hätter jederzeit gegen Taschengeld Leute irgendwo hin fahren können oder Kinder als „Leihoma“ für ein paar Stunden beaufsichtigen können. Sie winkte nur ab „Ach, da gibts doch niemand“ und „wer bezahlt denn da dafür“ und lauter so dummes Zeug, was sie von sich gab. Sie hatte auch Internet und nutzte es nicht. Ich weiß nicht, ob sie einfach dumm war oder emotional blockiert. Jedenfalls gibt es demjenigen, der helfen will, kein gutes Gefühl.
    Sie war eigensinnig, stur, besserwisserisch, ohne die Kompetenz dafür zu haben.
    Irgendwann, als sie mal wieder anrief und so tat, als wäre alles Sonnenschein und mich einlud, schlug ich die Einladung aus. Am Ende des Gespräches wurde ich so wütend, dass ich sogar ausfallend wurde.
    Dann war erst mal Ruhe. Irgendwann rief sie an, sie hätte mir etwas vors Haus gestellt. Ich fand das merkwürdig. Ich ging nachsehen und sah eine große Tasche voll mit Sachen, die ich ihr mal schenkte.
    Ich fand das dermaßen kindisch. Aber sie brauchte diesen „Triumpf“ für ihr Ego. Nun, mich berührte das nicht. Ich habe die Sachen einfach jemand anderem geschenkt. Früher dachte ich immer als Kind, je älter jemand wäre, umso klüger und weiser. Oft ist genau das Gegenteil der Fall.
    Schlechte Charaktereigenschaften verstärken sich im Alter, aber die guten eben nicht unbedingt.
    Jedenfalls kann ich den Sohn mittlerweile verstehen. Man sollte immer beide Seiten hören, bevor man sich ein Urteil macht. Er hatte es vermutlich satt, ständig manipuliert und kontrolliert zu werden und das Gejammere zu ertragen, wenngleich sie keinerlei Rat annahm.

  2. Arianna sagt:

    Besonders hinterlistige Eltern / Mütter machen ihre Kinder zu allem anderen finanziell abhängig. Ein Glück, dass meine Mutter nie viel Geld hatte. Vielleicht hat sie deswegen so oft gejammert, dass mein Vater ihr nach der Scheidung so wenig gegeben hat (angeblich ist er reich, ich habe davon nie etwas gemerkt). Das Geld meines Stiefvaters hat sie teilweise auch benutzt, um mich mundtot zu machen, damit keiner merkte, wie mies er zu mir war.

    Finanzielle Unabhängigkeit sollte das oberste Gebot sein. Danach Abstand, von diesen Menschen und von denen, die an sie glauben und die sie als Verbündete benutzt.
    Viele Eltern benutzen leider die legale Grauzone, die es ihnen ermöglicht, ihre eigenen Kinder zu stalken und zu verleumden. Eine Schande, dass es dagegen keine strikten Gesetze gibt. Eltern gelten immer noch als moralisch erhaben. 🙁

    Bloß nichts von ihnen annehmen, sich nicht einwickeln lassen, nicht vertrauen. Ein hinterhältiger Mensch ändert sich nicht, im Alter wird er höchstens schlimmer.

    • Wlademir sagt:

      Ich glaube, du beschreibst da den maligen Narzissten, die malige Narzisstin. Die eigenen Kinder stalken. Meine Mutter hat mich vor Anderen gern lächerlich gemacht, bzw. bloßgestellt. Jetzt da ich Krebskrank bin, nutzt sie das auch gern um bemitleidenswert zu erscheinen. Sie ist jetzt ja die arme Mutter. Könnte kotzen…. Teils macht sie sich auch über meine Krankheit lustig, wenn wir alleine sind… Das wissen Außenstehende nicht. Sie sorgt dafür das das niemand mitbekommt. Ganz ganz gruselig……Bei uns war es umgekehrt, das ich für meine Familie immer wieder Geld zur Verfügung stellte, teils aus Krediten, teils die eigenen Ersparnisse. Ich sollte die Schulden wiederbekommen, wenn das Haus verkauft würde; das wurde zwar verkauft, ich habe aber nur ein Teilbetrag der Schulden wiedergesehen…..Deswegen gehe ich jetzt in der Krankheit auch noch voll arbeiten. Meine Mutter hat sich beschwert, das ich mich für das Geld nicht bedankt habe. Also „Danke“ das du mir deine Schulden zurückgezahlt hast, wenn auch nicht alles ;)))))) Ich habe jetzt 44 Lebensjahre hinter mir und kann echt sagen, das sind Monster. Es müsste echt viel mehr öffentliche Aufmerksamkeit geben, wenn es um dieses Thema geht; und es müsste solchen Menschen unmöglich gemacht werden, Kinder in ihre kranke Welt zu setzen…..

  3. Coco sagt:

    Hallo zusammen,
    vielen Dank für den hilfreichen und aufschlussreichen Artikel und die vielen Erfahrungsberichte! Ich habe meine Situation in vielen Schilderungen 1:1 wiedergefunden. Ich war selbst 30 Jahre lang manipulierte Tochter und habe nicht gesehen, wie gezielt meine Mutter Schuldgefühle und Erniedrigung eingesetzt hat, um mich emotional abhängig zu halten. Ähnlich wie Dagmar habe ich auch in den (inszenierten) gesundheitlichen Notsituationen meiner Mutter meine eigenen Dinge hintenan gestellt, habe zum Beispiel eigene Unternehmungen oder Ehezeit oder sogar meinen Urlaub abgebrochen, um schnell zu Hilfe zu kommen, wenn ein Anruf kam – nur um dann zu erfahren, dass alles halb so schlimm war.

    Mir hat im ersten Schritt eine Psychotherapie geholfen, um überhaupt die Muster zu sehen, in denen ich gefangen war. Auch war es hilfreich, um zu mir selbst zu finden, denn wer ich eigentlich selbst bin, wusste ich nicht. In dieser Zeit tat mir der Abstand zu meiner Mutter sehr gut, er war sogar notwenig, um innerlich zu gesunden.

    Nun habe ich wieder intensiveren Kontakt zu meiner Mutter. Sie verhält sich immernoch genauso, aber es macht nichts mehr mit mir – ich kann mit ihr umgehen, ohne in ihre Fallen zu tappen, und ihre Erniedrigungen blitzen an mir ab. Manchmal kann ich sie sogar mit einem humorvollen Konter bloßstellen. Die gemeinsame Zeit nehme ich trotz all ihres Bestrebens, Dinge zu verdrehen, zu manipulieren und über alles in meinem Leben zu regieren, als Geschenk wahr.

    Dass das möglich ist und ich innerlich so wiederhergestellt bin, ist für mich ein großes Wunder und damit einher gegangen, dass ich vor ein paar Monaten Jesus mein Leben gegeben habe. Er hat mich dazu aufgefordert, meiner Mutter zu vergeben. Ich habe lange dagegen rebelliert, weil ich dachte, dass ich damit all meine Würde aufgebe, die ich nicht hatte und mir selbst ja erst hart erarbeiten musste. Ich dachte, wenn ich ihr vergebe, dann bedeutet es, dass ich nicht mehr im Recht bin und mich wieder unterwerfe und gefügig werde. Aber Jesus hat es immer wieder wiederholt: „Vergib ihr – und ich will dir MEINE Würde geben, die du hast als Königskind“. Also habe ich eines Tages schweren Herzens den Entschluss gefasst und unter Tränen mehrmals laut am Kreuz ausgesprochen: „Ich vergebe dir, Mutter“. Danach wurde ich mit einem großen Frieden und Wärme erfüllt. Jesus hat mir dann in einer Vision gezeigt, in welchen Dingen, die meine Mutter für mich getan hat, ein wahres und aufrichtiges Mutterherz steckte. Für diese Dinge bin ich dankbar und den Rest habe ich ihr vergeben. Außerdem hat Jesus mir im Gebet gezeigt, dass der Geist der Manipulation auch in mir steckt. Ich war erschrocken und habe erkannt, in wie vielen Situationen auch ich aus den falschen Motiven heraus gehandelt habe (vor allem gute Taten, damit Menschen mich mögen). Das war natürlich eine gelernte Eigenschaft als Folge meiner Erziehung, aber eben auch etwas, worum ich Gott um Vergebung bitten konnte.

    Seitdem vollzieht sich bei mir ein kompletter Lebenswandel, ich habe sogar meinen Beruf gewechselt und fühle mich frei und glücklich wie nie, auch meine Ehe ist auf eine ganz neue Ebene des Vertrauens und guten Miteinanders gekommen.

    Ich kann nur alle ermutigen: Aus dem Schock der Erkenntnis und der Wut, die es zum Abstandnehmen, Aufarbeiten und Heraustreten erstmal braucht, kann sich – mit Gottes Hilfe – innerer Frieden mit unseren Müttern, Versöhnung mit der Unvollkommenheit unserer Lebensgeschichte und Heilung unserer Seelen ereignen.

    Ich wünsche euch allen diese wunderbare Erfahrung!

    Shalom,
    Coco

  4. Ruth sagt:

    Hallo Dagmar,
    ich erkenne einiges aus deiner Schilderung.
    Mein guter Rat ist: Abstand gewinnen und prof.Hilfe suchen, für dich selbst(!)
    Meiner Einsicht nach hast du dich zu tief hinein gekniet in ihre Probleme und Schwierigkeiten, d.h. in ihr Leben.
    Das hilft niemandem wirklich, auch nicht ihr.
    Das ist das Verrückte, man denkt man hilft und eigentlich macht man das Problem grösser
    und hält es in Stand.
    Wenn ich lese: Hilfe bei der Körperpflege…das ist grenzüberschreitend, das sollte ein
    Kind nicht tun.-

    Bei mir zB hat meine Mutter überhaupt nicht reagiert und war totaal gleichgültig,
    als ich voriges Jahr ein paar Monate invalide war.
    Bei den üblichen Telefongesprächen habe ich daraufhin gesagt:
    „Ich merke,dass mir diese Anrufe nicht guttun,sie helfen mir nicht dabei gesund zu werden.Das ist aber für mich jetzt das Wichtigste.Ich brauche eine längere Pause.“
    Und wie reagiert sie?
    „ja ist gut, dann melde dich mal wieder wenn es dir besser geht.“
    Sehr überraschend für mich erstmal, aber ich merkte ,dass ich auf dem richtigen Weg bin.-
    Also bei sichselbst bleiben,auf die eigenen Gefühle achten und sie ernst nehmen.
    Ruhig bleiben und helfen nur, wenn man die nötige Energie dazu wirklich hat.
    Grenzen angeben,nicht auf Konfrontationskurs gehen, nicht sichselbst rechtfertigen.
    Nichts erklären ,aber darauf achten in der eigenen Kraft und Würde zu stehen.
    Das spürt die narzisstische Mutter instinktiv.
    Arbeiten an der eigenen Authentizität ist das Fruchtbarste und hilft letztendlich
    auch ihr!
    mach’s gut,
    ruth

    • Anka sagt:

      Liebe Ruth,
      Alles was du schreibst ist genau richtig und absolut wichtig!

      Allerdings kam ich an einen „Punkt“ in meiner Lebensgeschichte, da war gar keine
      „Kraft und Würde“
      für mich selbst vorhanden, noch nicht einmal das Bewußtsein, daß genau das ein mir fehlender, lebensnotwendigen Teil ist…
      Ich war dermaßen konditioniert, daß ich überhaupt nicht gemerkt habe, wie ich schon „regel-ge-recht“ im „vorauseilenden Gehorsam“ rotiert und aggiert habe.

      Heute weiß ich es.
      Und heute weiß ich auch, daß dies alles aus Angst passiert ist. Angst!
      Angst wieder angeraunzt zu werden, Angst schnippig als „selber schuld“ hingestellt zu werden, Angst „Egoismus“ vorgeworfen zu bekommen, Angst ja nicht an „die Anderen“ zu denken.
      Damit war natürlich „sie“ gemeint.
      Sehr beliebt, schnippig leidend“: „Dir wäre doch wohl daß liebste, daß ich sterbe!“
      Solch subtile Unterstellungen machen einen nicht nur Mund-Tod.

      Ich hätte damals geschworen, ich würde meine Mutter lieben, aus Liebe immer wieder „klein-bei-geben“, um des „lieben Friedens“ Willen…

      Nein, ich hatte Angst vor dieser Frau. Ich hatte mein Leben lang Angst, vor ihrem „bösen“ Gesicht, ihrem hinterlustigen Blicken, vor allem aber ihrer aufgesetzt fürsorglichen Art vor anderen Leuten.
      Da „weißt“ du schon als ganz kleines Kind,
      keine Chance …

      Ja, jeder persönliche Fall liegt „ein bisschen anders“. Je nach Art und Ausmaß der „Belagerung“ und vielleicht (!) vorhandenem halbwegs gesunden sonstigen Kontakten.

      In jedem Fall ist es wichtig, zum wirklich Eigenen zu finden.
      Dann ist „Authentizität“ erst möglich.

      Mir war damals überhaupt nicht bewußt, genaugenommen lediglich „in einer dunklen Höhle“ zu über-Leben.

      Ein radikaler „Schnitt“ ist manchmal absolut
      Not-wendig, um für sich selbst angemessen sorgen zu können“ und überhaupt zu einem Mindestmaß eigener „Kraft und Würde“ (wieder) zu gelangen.
      Das ist die Vorraussetzung für einen souveränen, wahrhaften und selbstbestimmten Umgang mit solcher Art „Müttern“ und allgemein Menschen.

      Wohl dem der schon soweit ist!
      Anka 🙋

  5. Friedel sagt:

    Der Weg, bis die Erkenntnis kommt, in Abhängigkeit sowie Fernsteuerung einer narzisstischen Mutter gelebt zu haben, kann/ist ein Prozeß von Jahrzehnten und mit der Erkenntnis längst nicht zu Ende. Dann beginnt die Aufarbeitung und der Prozeß, die installierte Fernsteuerung umzuwandeln und die Suche nach der eigenen Persönlichkeit. Sinnbildlich vergleichbar mit einer Artischoke. Erst wenn alle Blätter gezogen sind, kommt das Herzstück zum Vorschein. Ungeschützt und ganz leicht verletztbar. An dieser Stelle beginnt die Masteraufgabe. Blätter wieder zusammenbasteln und in der Fernsteuerung weitermachen oder ungeschützt, traumatisiert und verletzt über die Erkenntnisse das eigene Herzstück neu zu umschützen.

    Eine narzisstische Mutter ist vergleichbar einem Supergau für die Entwicklung, denn diese ist immer belegt von der „bewusst-unbewussten“ inneren Präsenz und „Stimme“ der Mutter.

    Mit Erkenntnis ist/kann der Weg daraus überaus schmerzhaft (sein), jedoch keineswegs aussichtslos. An diesem Punkt beginnt die eigene Persönlichkeitsentwicklung, ganz unabhängig vom Alter, Betroffene können auch durchaus in einem betagteren Alter sein.

    Es bedarf durchaus einen gewissen Mut den Weg in die eigene Persönlichkeit zu gehen, denn häufig relativiert und verharmlost das Umfeld. „Sie ist halt wie sie ist….“

    Davon sollte frau/man sich jedoch nicht ablenken lassen und zielbewusst den eigenen Weg gehen. Selbstverständlich trifft das keinesfalls auf das Wohlwollen einer narzissitschen Mutter. Jedoch sollte auch das die eigene, verspätete Persönlichkeitsentwicklung nicht blockieren.

    Es lohnt sich, egal wie spät und alt man ist und befreit.

  6. Dagmar sagt:

    Mit großem Interesse habe ich den Artikel gelesen. Meine Mutter ,86,hat gerade einen Suizidversuch hinter sich gebracht, mir einen hässlichen Brief hinterlassen, den sie jetzt , wieder bei vollem Bewusstsein bereut, aber „eigentlich wollte sie das schon lange loswerden“. Ich bin „Einzelkind„ und habe in den letzten Jahren sehr viel für sie getan. Sie leidet unter Arthrose und hat wohl sehr viel Schmerzen. Tägliche Anrufe und mehrfache Besuche in der Woche, Einkäufe, Hilfe im Haushalt und bei der Körperpflege habe ich geleistet, bin selbst täglich oft mehr als 12 Stunden beruflich unterwegs. Trotzdem gab sie mir immer das Gefühl, es wäre nicht ausreichend und erzeugt ein schlechtes Gewissen. Will alles bezahlen, es lief immer aufs materielle hinaus, was ich gar nicht wollte, sie aber beleidigt war , wenn ich es nicht angenommen habe. Im Brief warf sie mir nun genau das vor, dass sie mich doch immer unterstützt hat und alles gegeben hat , auch für ihre Enkel…..steht Urlaub bei uns an , wird sie neuerdings krank, zu meinem 60. ,den ich mit ihr, meinem Mann ,meinen Kindern, deren Partner und einem befreundeten Ehepaar an der Ostsee verbracht habe , wurde sie plötzlich krank und sehr leidend und stand dadurch nun wieder im Mittelpunkt; sind wir einpaar Tage verreist, ging es ihr in der Zeit achso schlecht…, seit meiner Kindheit wirft sie mir regelmäßig vor, ich sei Schuld an ihren Ischias Schmerzen, weil ich in der Schwangerschaft drauf gelegen habe…ist das Mutterliebe ? Unterschwelliger Neid auf alles und jeden, permanente Unterstellungen gehören zur Tagesordnung , und sie hat ja immer alles gleich gewusst….Es gibt noch viele Beispiele, die genau in das Muster passen, nur war mir bisher nicht klar, dass es sich hier um Narzissmus handelt. Danke für die Erkenntnis! Ich hoffe, ich kann für mich die notwendigen Konsequenzen ziehen; eigentlich benötige ich Im Moment selbst dringend Hilfe, um meinen Kopf klar zu bekommen, nachdem ich meine halbtote Mutter mit dem unschönen Brief gefunden habe; allerdings sind die Wartelisten bei Psychotherapeuten sehr lang….Aber ich habe in der Zeit, wo meine Mutter noch in Reha ist, auf Anraten meiner Töchter, professionelle Hilfe für sie organisiert und werde mich aus ihrem Leben weitestgehend zurückziehen ….Oder was wird noch so empfohlen, um nicht selbst kaputt zu gehen?

    • Angi sagt:

      Du hast dich immer noch nicht losgelöst von deiner Mutter, was hätte schon in Jugendjahren passieren müssen. Deine Mutter kennt dich und trifft dich da, wo es am meisten wehtut, am Schuldbewusstsein. Ändere deine Perspektive und werde selbstbewusster, lerne Dich endlich lieben, dann hast du ein Schutzschild gegenüber Deiner Mutter und ausserdem lässt du es nicht mehr so nahe an dich ran. Alles Liebe.

    • Friedel sagt:

      So ein Suizidversuch mit Abschiedsbrief hat einen immens beeindruckendes Wirkung. Nun ist der Versuch gescheitert und selbst wenn es abschließend erfolgreich gelingt, ist das genau zu betrachten. Ein erfolgreicher Suizid einer narzisstischen Mutter bringt dem oder den Kindern eine Masteraufgabe für den Rest des Lebens und könnte ein Garant sein, niemals sich daraus zu befreien. Genau aus solchen Versuchen, Drohungen und selbst abschließende Taten müssen betroffene „Kinder“ sich befreien. Ihr Leben, ihre Entscheidung. Der schwere Nachlass von Schuld gebührt einer narzisstischen Mutter. Ihre Entscheidung über ihr Leben zu verfügen, jedoch absolut verwerflich, gar nicht mütterlich und schon gar nicht liebevoll, mit ihrer solchen Entscheidungen über Dein Leben zu verfügen.

    • Anka sagt:

      Liebe Dagmar

      Irgendwie hatte ich bis eben noch keinen
      „griffigen Schlüssel“
      um dir zu deiner Geschichte wirklich einen vernünftigen Hinweis geben zu können.
      Jetzt, in „meinem Park“ lese ich zum x-ten Male deine Beschreibung und die Kommentare…

      Aufgefallen ist mir die absolute „Widersprüchlichkeit“ deiner Mutter.
      Einerseits ist da „unterschwelliger
      NEID AUF ALLES
      und jeden“.
      Andererseits „daß sie dich doch immer
      UNTER-STÜTZT (!) hat,
      ALLES GEGEBEN hat, auch (extra noch zusätzlich!) für die Enkel.“
      Materiell …!

      Im Grunde bist du doch großgezogen worden mit einem schlechtgemachten Gewiss-en, mit einer induzierten „Gewissheit“ der Verantwortung für ihren körperlichen Schmerz (Ischias) und die wahrscheinlich unbewusste kindliche Annahme, das WIEDERGUTMACHEN ZU MÜSSEN, zu wollen und ihr IHR LEBEN ZU ERLEICHTERN.

      Ich hab mich gerade einmal über
      die psychosomatische Bedeutung von Ischiasbeschwerden informiert. Auch vor und während Schwangerschaften…

      Bitte gibt bei Google einmal ein:
      Ischias Krankheit als Weg

      Dir wird da mehr als ein Lichtlein aufgehen!
      Dir wird sicher viel mehr bewußt, als du für möglich hältst.
      Du wirst verstehen und
      es wird dir helfen, vieles aus deinen 60Jahren mit
      „klarerem Kopf und Blick“ zu sehen, AUFZUGEBEN und HINTER DIR ZU LASSEN.

      Schön, daß deine Töchter dich wirklich mit dem gutem Rat unterstützt haben. Ich hoffe sie stehen dir auch bei, das durchzuziehen!
      Falsche Gewohnheiten und Rollenbilder können
      „hart-näckig“ sein.

      Ich hoffe du liest die Zeilen noch. Hat bissel bei mir „geklemmt“…

      Von Herzen wünsche ich dir eine neue, fremdverantwortungsfreie wunderbare Lebenszeit ab jetzt.

      Herzliche Grüße Anka 🙋

      • Anka sagt:

        P.s.
        Infizierter Wahn bzw.
        Wahn zu zweit
        sind vielleicht auch noch hilfreich.
        🙋

      • Dagmar sagt:

        Liebe Anka , vielen Dank für die lieben und hilfreichen Worte. Ich schwebe derzeit auf einer sinuskurve, heute geht’s mir wieder nicht so gut, gemischte Gefühle aus Wut, Mitleid , Schlechtem Gewissen, Abneigung,Unverständnis und wieder Wut gegen meine Mutter wechseln sich ab. Das Schlimme ist, dass sie so tut als wäre nix gewesen, bettelt um Verzeihung ….es ist verzwickt und wie schon vielfach in Kommentaren gelesen, nicht einfach , den Hebel umzulegen und einen anderen Weg zu gehen, ein langes Leben umzukrempeln . Mir fallen ständig Episoden und Begebenheiten aus früheren Jahren ein, wo mir jetzt bewusst wird, wie ich die ganze Zeit von Mutter einverleibt wurde….ja und die Sache mit dem Ischias ist wirklich interessant….dass mir die ständige Schuldzuweisung erst jetzt richtig als solche bewusst wurde ,ist ja schon bedenklich ….aber wenigstens habe ich es noch verstanden ….

        Ja meine Töchter, die zwar weit entfernt wohnen und mein Mann unterstützen mich wo es geht….da bin ich sehr dankbar. Die drei haben eine sehr klare Sichtweise und distanzieren sich von Oma und Schwiegermutter. Ich hoffe bald professionelle Hilfe zu bekommen, dass mein Kopf wieder klar wird und ich einen Weg für mich finde und mich vor allem losreißen kann.

        Danke noch mal und ich hoffe….alles wird gut.

        Beste Grüße Dagmar

        • Anka sagt:

          Liebe Dagmar,

          ja alles kann gut werden, wenn…

          So verrückt sich das anhören mag und so unglaublich dir das auch jetzt vielleicht erscheint, eines Tages wirst du „froh sein“, daß sie „den Bogen überspannt“ hat !

          „Das schlimme ist, daß sie so tut (?), als wäre nix gewesen, bettelt um Verzeihung…“

          Da gingen bei mir alle Alarmglocken an !
          Gibt dir das nicht zu denken ?
          Vielleicht tut sie ja gar nicht nur so…
          Wieso konntest du sie eigentlich „halb-tod“ finden?
          War dein Kommen wirklich für sie nicht vorhersehbar?
          Wieso diese Zeilen an dich?

          Du lebst doch wohl nicht etwa mit deinem Mann in einem Haus, in dem „doch nun wirklich genug Platz wäre?“

          Klingt vielleicht „ver-rückt“, aber könnte das sein?

          Wäre es möglich, daß dieses „betteln um Verzeihung“ einzig dazu dient, nun „wenigstens“ den alten „Status quo“ beizubehalten bzw. wiederherzustellen?
          Wenn du oder auch nur deine Familie das für möglich halten würden, sprechen wir hier nicht mehr über einen wirklichen Selbstmordversuch, sondern von „bösartigster Erpressung und Nötigung“ !

          Mitleid und ein schlechtes Gewissen darfst du haben.
          Aber kuck Mal richtig, wohin das wirklich gehört.

          Du bist 60 Jahre,
          Sprichst über einem Arbeitstag von bis zu 12 Stunden.
          Du hast einen Mann der dich unterstützt wo und wie er kann…
          „In guten wie in schlechten Zeiten“ heißt es …

          Alles kann gut werden!
          Du mußt aber dazu den Hebel komplett umlegen.
          Du mußt deine ganzen bisherigen Glaubenssätze, Annahmen und Muster in Frage stellen.
          Du mußt deine Mutter verlassen, auch um endlich (wieder) eine wahrhaftige
          „Ehe-Zeit“ haben und leben zu können, von deiner ganz individuellen
          „Ich/Meine-Zeit“ ganz zu schweigen.

          Du brauchst jetzt den Abstand sowieso, um überhaupt all das was hochkommt ungestört zuzulassen.

          Dagmar, ich will ganz offen sein.
          Ich glaube du hast so viel verdrängt und (weg)gebunkert, rotiert und perfekt ohne Unterlass funktioniert, auch um der Realität vielleicht nicht „ins Auge sehen zu müssen“…
          Du kannst nicht ewig vor notwendigen Konsequenzen davonlaufen, deren Umsetzung in deiner Würde und Verantwortung liegen.

          Wenn du dich nicht voll und ganz
          „be-Sinn-st“ und in deine Kraft als erwachsene Frau kommst,
          übernimmt eine Andere wieder
          „das Zepter“

          Ruth hat es oben sehr schön ausgedrückt, find ich.
          Vor allem diese „Forderung“
          wirklich authentisch zu sein.

          So, meine Liebe…
          Nochmal bissel „starker Tobak“ zum Thema „Um selbst nicht kaputt zu gehen“

          Fühl dich ganz herzlich umarmt.
          Viel Mut, Kraft und alles Liebe für dich, Anka🙋

    • Klarsicht sagt:

      Liebe Dagmar
      Das ist schon heavy, Deine Geschichte. Ich habe auch so eine Mutter, zwar hat sie nie einen Suizidversuch gemacht (gibt mir aber für alles die Schuld) und sie hat (88-jährig) noch ihren Ehemann, meinen Vater (94-jährig), und den hat sie nebst mir auch schlecht behandelt und tut es immer noch. Ist Deine Mutter allein? Hat sie ausser Dir niemanden mehr?
      Aber ich möchte Dir eigentlich die Sache von einer ganz anderen Seite vor Augen führen. Oft gelangen wir Kinder von narz. Müttern auch an narz. Partner, weil es sich bei ihm so vertraut anfühlt, wie zu Hause anfühlt…Und auch vielleicht, weil wir häufig Ko-Abhängige geworden sind, genau, weil wir diese Schuld auf uns laden (können), von der Du sprichst. Das spüren Narzissten und wählen uns dann auch als Partner aus. Das ist dann zusätzlicher Horror, und da kommen wir nicht so schnell wieder raus, aus einer solchen Partnerschaft. Das hast Du nicht! Du sagst, Du hättest einen verständnisvollen Mann, liebe Kinder. Schau Dir das an. Das ist doch eine überaus positive Seite! Ein Mann, der Dir beisteht und den Rücken stärkt und nicht narzisstisch ist. Eine wunderbare Konstellation. Lass Dir die Schuldgefühle durch Deine Mutter nicht aufladen. Nimm sie einfach nicht an. Selbst wenn der Suizidversuch gelungen wäre, wäre es nicht Deine Schuld! Es gibt andere Gründe, weshalb unsere narz. Mütter nicht zufrieden sind mit ihrem Leben und einen Schuldigen dafür suchen… Ich habe auch eine schwer narz. Mutter. Erst durch den Narzissmus meines Ex-Partners bin ich darauf gekommen (und darum bin ich ihm sogar dankbar dafür, bzw. es gab offenbar einen Grund, dass er in mein Leben trat). Heute weiss ich genau, dass meine Mutter narz. ist. Und alles was erneut darauf hinweist lässt mich nur lächeln und ich sage mir dann „passt“. Zu ihr bin ich freundlich (erstens weil Streit mich viel mehr Energie kostet und bei Narzissten auch abs. nichts bringt und zweitens weil ich mir genau sage, es gibt einen Grund, dass sie so ist, der liegt aber nicht bei mir. Vielleicht hat sie den falschen Partner geheiratet, oder wollte gar nie heiraten, ist dann aber ungewollt schwanger geworden, oder vielleicht hat ihr Vater/Mutter sie schlecht behandelt… etc. etc. ). Und so lade ich mir auch nichts mehr auf. Ich habe mich stark abgegrenzt. Wenn sie mich her zitiert, dann sage ich ihr ganz klar, ich hätte noch 2 Brüder, und wir würden uns abwechseln… ( zu ihnen ist sie nicht so… dort „wagt“ sie es nicht. Einer meiner Brüder ist selbst narz. geworden, der andere ist wie ich ko-abhängig und hat (typischerweise!?) eine stark narz. Partnerin, die seine ganze Aufmerksamkeit und Energie braucht). Früher fuhr ich 9x zu ihr hin (mein Weg = 2 Autostunden für einen Weg, meine Brüder wohnen 15 Min. von ihr und sie fuhren jedes 10./11. Mal hin), heute fahre ich einmal hin, jede 3. Woche, die anderen Wochen je meine Brüder. Auch dort habe ich gelernt mich durchzusetzen.
      Vieles versuche ich auch mit (kaltem?) Humor abzutun. Humor entspannt oft die Lage… So zum Ischias Deiner Mutter: wenn sie Dir sagt, Du hättest (als Ungeborenes) auf ihrem Ischias gelegen, würde ich zu meiner Mutter sagen, sie hätte mir halt sagen müssen, dass ich nicht darauf liegen solle, kleine Kinder bräuchten eben Anweisungen… (Keine Schuld auf Dich nehmen!) Abgesehen davon, haben viele Frauen in der Schwangerschaft einen Ischias, das hat mit dem intraabominellen Druck und der Auflockerung der Bänder zu tun und ist fast normal… zumindest sicher nicht abnormal.
      Etwas anderes aber noch: Du schreibst, dass Du oft 12 Stunden arbeitest und 60 jährig bist. Du weisst ja selbst, dass das zuviel ist, schon ohne Aufgaben für Deine Mutter. Ich kann Dir nachfühlen, ich tat dies auch (bin 64 jährig), konnte einfach nicht nein sagen, auch nicht in der Arbeit… Ich habe nun aber durch den Narzissmus gelernt, dass mir die Selbstliebe fehlte und ich auch darum so auf die Wünsche meiner Mutter und meines Ex-Partners einging. Und wenn Du die Selbstliebe zu Dir findest und Dich immer fragst, was würde nun ein Mensch in dieser (meiner) Situation tun, der sich selbst liebt (ich meine nicht Egoismus, sondern eine gesunde und nötige Selbstliebe), dann kommst Du auch auf die Antwort, dass der nicht 12 Stunden arbeiten würde, ausser die Arbeit erfüllt Dich 12 Stunden lang mit riesiger Freude, ist Dein Hobby und Du kannst einfach nicht aufhören zu arbeiten… aber dann erschöpft sie Dich auch nicht.
      Die Selbstliebe lernte mich auch mir Gutes zu tun. Ob dies nun ein Ausflug ist, den ich tun möchte, ob ich mir etwas leiste, das ich schon lange gerne gehabt hätte… ob es die Arbeit ist, die ich niederlege, wenn „es genug ist“… es tut einfach gut, sich selbst einmal an erster Stelle zu sehen und (erst dann) den Nächsten so zu lieben wir sich selbst…
      Klar, bist du Einzelkind, und bist offenbar für vieles bei Deiner Mutter zuständig. Aber dafür gibt es auch Hilfen. Es sollte nicht sein, dass die Tochter zur Pflegerin wird. Ich würde ihr helfen, Hilfe zu finden und würde mich wie gesagt abgrenzen. Vielleicht lässt es sich auch machen, dass Dein Mann oder Deine Töchter an Deiner Stelle ab und zu zu ihr fahren nach dem Rechten zu sehen und Dich so entlasten?
      So hoffe ich und wünsche ich Dir, dass Du (Deine Familie im Rücken, die Dich liebt und stärkt), die Liebe für Dich findest, dass das was Deine Mutter tut oder nicht tut, für Dich gar nicht mehr so ins Gewicht fällt… und dass Du den Ball, den sie Dir dauernd zuwirft, Du einfach auf dem Feld liegen lassen kannst und getrost Deinen Weg gehst.
      Das wünsche ich Dir!
      Alles Liebe
      Klarsicht

      • Klarsicht sagt:

        Ups, liebe Dagmar, meine Antwort ist stark nach unten gerutscht, hatte den Button oben gedrückt, doch Du findest die Antwort sicher…
        Noch etwas zum Geld: Weisst Du ich kann verstehen, dass Deine Mutter möchte, dass Du das Geld, das sie Dir schenkt, annimmst, wenn ich von mir ausgehe, möchte ich ja auch, dass mein Kind Geschenke, die ich ihm mache, annimmt… hier ist die Situation ja anders: Wir (auf der anderen Seite) wissen, dass Narzissten uns mit dem Geld auch „kaufen“ wollen … lange Zeit hatte ich mich gegen Geld-Gaben gewehrt. Doch heute sage ich mir: Ich nehme das Geld an, es ist eine kleine Entschädigung, ja eine Ent-Schädigung dafür, was sie mir die ganze Zeit angetan hat und was ich alles an Jahre Energie und Arbeit in Hilfe für sie investiert habe. Sieh es doch auch von dieser Seite. Es geht mir nicht darum egoistisch zu sein, aber meine Haut zu retten… und dieser Gedanke hilft mir dabei. Wenn ich bei der Arbeit für ein Kunde gratis arbeite, dann ist das Energie, die einseitig fliesst, wenn ich mich dafür aber bezahlen lasse, dann gibt er mir Geld für meine Arbeit, dann ist die Energie ausgeglichen. So sehe ich das auch bei meinen Narzissten…Ich gab ihr (vieeeeel) Energie und sie gibt/gab mir Geld.
        Lieben Gruss
        Klarsicht

        • Klarsicht sagt:

          Liebe Dagmar
          Ich stelle dies auch noch hier bei Dir kurz richtig, denn Anka spricht ja unten von (m)einer Geschäftemacherei…
          Ich habe früher gerne und gut, bei Familien-Essen für alle bezahlt, oft bis zu 12 Personen… weil sowohl meine Brüder wie meine Eltern recht „knausrig“ sind oder tun… ich habe meinen Eltern zu Weihnachten und Geburtstage Geld geschenkt, weil sie sich nichts leisteten und immer klagten sie könnten sich nichts leisten… Dieses mein Geld schenkten meine Eltern dann meist meinen Brüdern weiter um denen eine Freude zu bereiten (man höre und staune). Meine Brüder haben einen guten Beruf wie ich und sind (da sie sich auch nichts leisten) sehr vermögend. Meine Eltern sind, wie sie mir jetzt (im hohen Alter) mitgeteilt haben auch sehr vermögend. Ich habe und hatte zwar immer genug, aber ich habe jetzt aufgehört ihnen weiter Geld zu verschenken, sondern gelernt und das ist meine Quintessenz auch einmal etwas anzunehmen. Ich gebe zu, ich habe immer noch Mühe damit, und sage mir dann eben, dass Geld auch eine Form von Energie ist, die mir zusteht bei all der Energie, die ich hineingebe… Das war die andere Seite, die ich Dir aufzeigen wollte, bzgl.. Geld -Annehmen- von narz. Eltern…
          Von Anka’s genannten „Geschäftemacherei“ bin ich aber weit entfernt. Ich lasse es zu, dass wenn wir in einem Restaurant essen, die anderen einmal für sich bezahlen und ev. sogar auch mich einladen und ich lasse es zu, dass wenn ich im tief verschneiten Winter mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu meinen Eltern fahre und dort ein Auto miete um mit ihnen einzukaufen, dass sie ca.einen Drittel dieser Kosten übernehmen. Das macht dann ca. Euro 60.– bei mir 200.– inkl. Zug, und da ich dann bei dem weiten Weg gar bei ihnen übernachten muss, ist mein Arbeitsausfall von 2 Tagen da ja nicht miteinberechnet. So rechnen möchte ich auch gar nicht, aber ein bisschen Rückfluss von Geld = Energie tut mir in der Seele und nicht im Portemonnaie gut.
          Alles Liebe

      • Anka sagt:

        Also ich hatte gelesen, daß Mann und Töchter
        „eine sehr klare Sichtweise haben (!) und sich von Schwiegermutter und Oma distanzieren“.
        Es wäre nach meinem Gefühl doch sehr seltsam, von diesen zu erwarten, daß sie gegen ihre „Klarsicht“ und der daraus folgenden Konsequenz ihrer Distanzierung verstoßen sollten.

        Aus deren Klarsicht kann Dagmar eher Mut finden, die Situation selber mit mehr Klarheit zu betrachten.
        Auch wenn es so schön(?) heißt, „Einer trage des Anderen Last…“, gilt und geht das nicht auf Dauer…

        Wie Dagmar schreibt, geht das viele Jahre schon!
        Der „beste“ Ehemann sollte vielleicht eigentlich irgendwann eher aufhören, seine Frau weiter bei ihrem Selbstzerstörungstrip zu unterstützen…

        Und man darf ja auch ruhig einmal feststellen, daß auch ein „sehr unterstützender Ehemann“ durchaus ein berechtigtes Interesse an gemeinsamer Zeit mit seiner Frau haben darf und nicht beständig „Verständnis“ erwartet werden sollte dafür, daß Mutti genau dies mit ihren kindischen Betreuungsansprüchen „torpediert“.

        Kein Geld der Welt kann „entgangene gemeinsame Lebens- und Liebeszeit“ irgendwie aufwiegen.
        Und sich dann noch Vorhaltungen wegen solcher angenommenen „Gaben“ machen lassen?

        Klar kann man getrost und ohne „Skrupel“ alle 3 Wochen ein Scheinchen einstecken, wenn man 2 Stunden Hinfahrt hat. Das läßt sich gewissermaßen als „Spritgeld“ verbuchen…

        Also Klarsicht, ich persönlich verstehe diese Vorschläge nicht.
        Klingt mir nach Geschäftemacherei und ich bezweifle, daß Dagmar mit einer solchen Sicht und Handhabung glücklich wird.

        Anka 🙋

        • Anka sagt:

          Richtiger Weise muß es wohl eher heißen: 1.“kindische Ansprüche im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu stehen“ und
          2.“daß Dagmar und ihr Mann mit … glücklich werden/sein können“.

          • Anka sagt:

            Also Klarsicht im Grunde bin ich ja der Ansicht, daß „Hopfen und Malz verloren ist“!

            Was bildest du dir eigentlich ein ?!

            Drehst dich, nicht zum ersten Mal (!) hier, nur um DICH…
            Jedes Wort dreht sich um deine großartigen Meisterleistungen, Opfer und deine Großzügigkeit. Nicht zu vergessen natürlich das Beispiel eines „umwerfend schnippigen und entwaffnenden Humors“ zum Thema der Zuweisung von Schuld bzgl. von Ischiasschmerz

            Daß diese in früher Kindheit stattfanden hattest du wohl auch wieder „nur überlesen“…
            Ebenso die schriftlich offenbarte Dankbarkeit von Dagmar ihrer Familie gegenüber!

            Der Hinweis, oder dein Hauptanliegen, sie sollte doch froh sein nicht wie Andere hier,und natürlich auch wieder DU(!), noch zusätzlich …
            ist schlicht und einfach frech.
            Dich selber damit auch noch darzustellen, als würdest du ja lediglich und ganz wichtig in einer solchen Situation auf eine „positive Seite“ hinweisen wollen oder „müssen“ finde ich (!) absolut anmaßend.

            Erinnert mich sehr an Kindertage,
            „Anderen (er)geht’s doch noch schlechter…“
            Sollte man doch also froh sein…
            Geht’s noch ?

            Dagmar ist als Einzelkind also für vieles alleine bei ihrer Mutter verantwortlich

            Sie hat gar keine wirkliche Verantwortung!
            Diese alte Frau hat für sich selber „gefälligst“ Verantwortung zu übernehmen und jetzt endlich die Konsequenzen für ihr schäbiges Verhalten ihrer Tochter gegenüber zu spüren zu bekommen.

            Wie kommst du dazu, obwohl (!) Dagmar ganz klar ausgedrückt hat, daß ihr die Annahme von Geld
            UN-ANGENEHM (!) ist/war, hier „esoterisch“ mit „Energieausgleich“ gegen ihren Willen zu argumentieren?
            Hältst du sie für „blöde“?
            Hältst du ihre gefühlsmäßige Abwehr für nicht gerechtfertigt ?
            Ach ja, (zynisch kann ich auch!) DU wünscht dir ja auch …

            So, und was mich angeht…!
            Wie kommst du darauf, daß ich auch nur im Ansatz über dich oder dein Leben geschrieben habe (?), sogar „geurteilt“ ?!

            Du standest in keinem Moment im Mittelpunkt meines Kommentars, tut mir wirklich leid für dich! Dagmar mit ihrer Situation ist und war wichtig…

            Den Spruch mit den Schuhen hast du hier schon mehrfach „in Szene gesetzt“.
            Jedesmal wunderte ich mich, weil’s nicht wirklich passte!
            Jetzt ist mir klar, daß du jedes Ding was gegen deinen abgedrehten Film spricht, als einen „Angriff“ empfinden mußt.
            Das angesprochene angebliche „Urteil“ der Anderen ist nur „Mittel zum Zweck“ die Anderen zurückweichen zu lassen, zum Kuscheln zu bringen.

            Jetzt bist DU dran und stehst im Mittelpunkt.

            Nur daß du klar-siehst,
            ich lasse mir deine absurde Interpretation von miteinander „Geschäfte machen/Geschäftemacherei“ nicht überstülpen.

            Es gibt Menschen, für die ist „Beziehung“ reine „Geschäftemacherei“.
            Gibst du mir, geb ich dir.
            Na und ?
            Ist halt so.

            Für mich (!) wäre selbst ein „gutes Geschäft“ nur eines bei dem direkt nach dem „Austausch“ oder „Abschluss“ beide Seiten zufrieden sind.
            Das heißt,
            keine Nachforderung,
            keine „Aufrechnung“ aus einer längst vergangenen Vergangenheit.
            Wer Beziehungen so handhabt ist doch auch nicht zu verurteilen.
            Das ist meine Meinung.
            Jeder nach seiner „Fasson“ !
            Aber gut, daß du nachgefragt hast, was es für mich bedeutet…

            Ein wirkliches „Geschenk“ hingegen, erfordert gar keine Gegenleistung und wird auch gar nicht erwartet! Die momentane Freude auf beiden Seiten ist ausreichend.

            Und da wir alle nicht wirklich „getrennt/ separat“ sind, wird ganz genau „gespürt“, ob es wahrhaftig und ohne „schielen“ auf spätere Bevorzugung/Vorteile o.A. gegeben ist…

            Wie du meine angebliche „Verfehlung“ dir gegenüber hier zu deiner Selbstdarstellung benutzt hast, spricht schon mehr als „Bände“

            Was einen „guten Partner“ für dich ausmacht hast du ja auch umfassend aufgezeigt.
            Psychologen nennen das sehr gern „Erfüllungsgehilfen“…

            So, und jetzt können alle (!) einmal wirklich
            re-flektieren oder es kommt wiedereinmal der Kommentar:

            Pfui, Anka !

        • Klarsicht sagt:

          Liebe Anka
          Mann muss immer in den Schuhen der anderen gehen, bis man urteilen kann… bitte urteile nicht was Du nicht urteilen kannst… jeder hat seine Sichtweise, Du die Deine, ich die meine. Lass doch andere Meinungen auch einfach einmal stehen… Meine Auslagen sind längst nicht gedeckt, von einer Geschäftemacherei bin ich weit entfernt!!! Ich habe vieeel mehr (auch finanziell) gegeben, als ich bekommen habe… jetzt kommt nur ein minimaler Ausgleich, der nicht mehr als gerecht ist…

          • Klarsicht sagt:

            Und meine Kernaussage an Dagmar war, dass sie versuchen soll das Positive zu sehen, dass sie nämlich nicht noch (zusätzlich) an einen narz. Partner gelangt ist… sondern einen guten Mann, gute Kinder hat… und das geniessen soll und darf…dann wird das mit ihrer Mutter vielleicht erträglicher…
            Lass das, liebe Anka, doch einfach so stehen und zerpflück nicht alles!
            Herzlichst
            Klarsicht

          • Klarsicht sagt:

            muss natürlich „man“ heissen, nicht das alle kommen und sagen ich sei nicht geschlechtsneutral… 🙂

        • Klarsicht sagt:

          @Anka
          Noch etwas zu Deiner Kritik und Deinen Worten“: Und man darf ja auch ruhig einmal feststellen, daß auch ein „sehr unterstützender Ehemann“ durchaus ein berechtigtes Interesse an gemeinsamer Zeit mit seiner Frau haben darf und nicht beständig „Verständnis“ erwartet erwartet werden sollte“
          Ich habe heute eine sehr gesunde Partnerschaft und mein Partner unterstützt mich sehr… Er betrachtet die gemeinsame Zeit die wir haben als Geschenk, erwartet aber nicht noch Zusätzliches von mir. Er sieht, dass ich gebeutelt bin vom Geben, rückt Sachen in die „Normalität“, die ich schnell als narzisstisch abtue, da ich von solchem jahrelang umgeben und missbraucht war. Dafür bin ich ihm sehr dankbar und er nimmt mir bei meinen Eltern auch einmal Unterstützung ab, wenn ich wieder 12-Stunden -Tage habe… Und ich bin sehr froh um seine „Normalität“ und um seine Art die Welt zu sehen, denn er macht auch aus, dass ich standhaft bleiben kann, wenn mein narz. Ex. nach Jahren plötzlich wieder auftaucht und versucht wieder Honig um meinen Mund zu streichen… und gerade dadurch merke ich auch, dass ich gesund geworden bin. Das musste ich zuerst, erst dann konnte wieder eine gesunde Partnerschaft kommen. Daran wollte ich Euch etwas teilhaben lassen, dass auch das möglich ist.
          Und noch zu meiner gestrigen Bemerkung zum Geld: Ich wollte nur sagen, dass auch Geld = Energie ist. Und es ist soviel Energie (und bei vielen auch sehr viel Geld) zu unseren Narzissten hin geflossen, sodass ein umgekehrter Geld-=Energiefluss nicht nur Schlechtes oder gar „Geschäftemacherei“, wie Du es bezeichnet hast, bedeutet…
          Nun aber glaub ich, ist für mich der Moment gekommen, mich hier zu verabschieden und Euch alles Gute und Liebe zu wünschen, dass Ihr auch hier rauskommt und nicht mehr allzu lange im Negativen stecken bleiben mögt…
          Alles Liebe und Gute, und vielen Dank für Eure jahrelange und gute Unterstützung
          Klarsicht

          • Klarsicht sagt:

            …noch ein letztes Wort an Anka
            Ich bin übrigens nicht auf dieses Geld angewiesen. Ich habe einen sehr sehr guten Beruf und verdiene sehr gut! Ich war nie auf Geld von meinem Partner oder von meinen Eltern angewiesen, im Gegenteil, ich habe gerne gegeben und habe auch meine Eltern jahrelang finanziell unterstützt oder (vermeintlich) verwöhnt…

          • Anka sagt:

            Meine Antwort auf diesen …
            steht leider weiter oben.

    • Y. sagt:

      Ich kann aus Erfahrung sagen, man verkennt als betroffenes Kind die Einwirkung einer solchen Mutter. Grad als Tochter ist man nie frei. Wenn No-Contact erfolgte, sind im Kopf noch die Szenen
      ( Traumatas) die einem beigebracht wurden. Meine Mutter ist verwitwet und hat sich seitdem verschlimmert. Mein Vater war Alkoholiker und hat, wie meine Mutter auch, gern mal zugehauen. Später auch mein Bruder mir gegenüber. Bei meiner Mutter waren die männ. Familienmitglieder trotzdem „hochraniger gestellt“ als ich. Das wurde mir auch immer wieder gesagt. Sie hatte vor kurzem jemand auf einer Dating-Seite kennengelernt u. sagte mir gleich, ich hätte dem Mann gegenüber „vollen Respekt zu haben“ . (?) Ich hatte Krebs und auch darüber kommen komische Kommentare, die eine „normale“ Mutter nie im Leben machen würde….. Als Tochter schämt man sich dann, obwohl ich ja außer zu erkranken, nichts getan habe….. Oh man. Da sie jetzt bereits über 70 ( “ Alle sagen immer ich würde so jugendlich aussehen; naja so sieht manche mit Mitte Vierzig nicht aus…“ ist ( „….und sehr viel kranker als ich…aber ich laufe ja nicht immer gleich zum Arzt wegen jeder Kleinigkeit“ ) warte ich ab u. werde nach ihrem Tod eine Trauma-Therapie machen, um noch ein paar gesunde, normale Jahre zu haben. Aber das Leben bis 45 ist halt versaut. Ich denke als Tochter von einem Narz. hat man es viel schwerer als die Söhne. Wenn ich so mein Bruder sehe, der hat Familie und Kinder. Mir wurde das immer abgesprochen. Freunde / Partner wurden verarscht bis zum geht nicht mehr. Ich wurde als Kind auch sehr schwer geschlagen von meinem Vater; da hat man später als Frau kein Vertrauen zu Männern.

      • Lise1 sagt:

        Y, warum machst du ncht jetzt chon eine Tauma-Therapie? So ist ja dann die Mutter schuld, weil sie noch lebt und du deshalb keine Hilfe bekommst. Das ist doch absurd. In Wirklichkeit ist es völlig egal, ob sie lebt oder nicht, Hilfe kannst du dir jederzeit suchen und auch bekommen! Je früher, desto erfolgreicher ist das möglich.

        • Y. sagt:

          Hallo Lise1. Danke für deine Frage. Für dich mag es absurd sein, dass die Therapie jetzt noch nicht erfolgt und es mag in deiner Wirklichkeit auch völlig egal sein, ob sie lebt oder nicht. In meiner Wirklichkeit, die mit ihr zu tun hat ist es das nicht. Je früher desto erfolgreicher ? Mhm okay das hätte dann wohl bereits im Kindesalter sein sollen …. Da das Trauma dort entstand….Ich gebe ihr nicht die Schuld weil sie noch lebt. Hä? Du benutzt Worte in einer achtlosen Art und Weise Übrigens. Und die Rechtfertigung ist nun beendet. Danke. Ich werde deine wie auch immer geartet Antwort nicht lesen und darauf auch nicht eingehen. Ysatis

          • Sherlock sagt:

            @Ysatis: Ich glaube ich kenne dich aus dem anderen Forum, wo du mir von deiner Flucht erzählt hast (?) Lebt deine Mutter bei dir seit sie in Deutschland ist? Gibt es nicht die Möglichkeit das sie selbst eine Wohnung bekommt oder spricht sie noch kein Deutsch?

          • Natalja sagt:

            Kurz mal Zwischenfrage zum Text von „Y.“ . Ich habe das jetzt paar mal gelesen; finde die Textzeile nicht wo er / sie der Mutter die Schuld gibt… Oder übersehe ich das im Text….Zudem kann ich zu Lise1 sagen, Trauma-Therapie-Plätze sind rar… Kliniken auch….Mein Partner versucht seit 3 Jahren. Zudem finde ich in deiner Antwort den Wortlaut ein wenig „keck“. Er / Sie wird sich selbst und seine Situation wohl einschätzen können…Soviel Erkenntnis sollte man einem Menschen schon an Gefühl für seine Innenwelt zusprechen. Ich finde man kann sich hier gern austauschen und Tipps geben. Dennoch immer gern mal nachlesen, wenn man was schreibt, wie es klingt.

  7. Ira sagt:

    Zu meiner Mutter(83 J.) habe ich keine emotionale Verbindung, empfinde keine Liebe für sie. Ich vermute seit einiger Zeit, dass sie eine narzisstische Persönlichkeitsstörung hat. Viele der im Text und auf diese Webseite und dem Buch über narzsisstische Mütter aufgeführten Verhaltensweisen treffen auf sie zu.
    Mein Bruder dagegen hat ein sehr gutes Verhältnis zu ihr, wird nie kritisiert und ihre gegenseitige Verbundenheit und gemeinsame Werte ist spürbar.
    Nun hatte sie einen Schlaganfall war wochenlang in Reha und hat sich ins Leben zurück gekämpft. Während dieser Zeit hatte ich versucht alle möglichen Hilfen für sie zu Hause zu organisiern. Sie lehnte alles ab.
    Ich hatte ihr angeboten für den Übergang ins eigne Heim, wo sie alleine lebt, zu kommen (250 km enfernt) und ihr zu helfen. Sie hat das abgelehnt, weil ich ihr vor 1,5 Jahren bei einem Telefongespräch weh getan hätte. Sie hätte Angst vor mir. Ich war damals sehr wütend auf sie geworden und daher auch sehr laut.
    Mein Bruder kam dann extra aus Kanada und durfte/ musste (er fühlte sich davon überfordert) die Hilfe die ich angeboten hatte organisieren. Auch er wollte, dass ich sie für am Übergang von Reha nach zu Hause unterstütze.
    Zwei Dinge die im Text anders dargestellt wurden, als meine Mutter sich verhält machen mich nun nachdenklich.
    1. Narzisstische Mütter nehmen Hilfe nicht nur an, sondern überstrapazieren ihr Gegenüber auch noch. Meine Mutter lehnt die Hilfe ab.
    2. Meine Mutter hat sehr viele Freunde und von ihnen erhält sie auch Unterstützung, also ganz anders wie im o.g. Text beschrieben.

    Liege ich mit meiner Einschätzung, dass sie eine narzisstische Persönlichkeit ist falsch? In der letzten Zeit war das eine sehr befreiende Erklärung. Aber nun nachdem ich den Text gelesen habe, zweifle ich.

    • Jede Situation ist individuell. Daher kann nicht jede Situation von mir in den Texten dargestellt werden, sondern nur typische Verhaltensweisen, die oft bei Narzissten anzutreffen sind. Es kann sein, dass in Ihrem Fall Ihre Mutter die Hilfe ablehnt, weil sie nicht als schwach angesehen werden möchte und meint, es alleine besser zu können. Und es kann auch sein, dass Narzissten auch im hohen Alter noch einen intakten Freundeskreis haben – was wünschenswert ist, denn dann haben sie noch ein Publikum, das sie bewundert, und sie sind seltener unzufrieden.

      • Anka sagt:

        Ich hatte bei dem Bericht eher den Eindruck von:
        DU NICHT
        VON DIR NICHT
        TU NICHT SO, ALS OB …
        Eine mir gut bekannte Strategie, das ungewollte und unerwünschte Gegenüber „auflaufen“ zu lassen, Bemühung nicht anerkennen „zu müssen“ und damit natürlich auch in gewisser Weise den Menschen „auszuschließen“…

        Die eotionale Verbindungdlosigkeit und nicht zu empfindende Liebe, kommt meiner Meinung nach ja nicht von ungefähr…

        Keine Re-sonanz möglich.

      • Ira sagt:

        Eigentlich habe ich schon einen langen Weg des Versuchs, mich zu lösen und distanzieren hinter mir. Sie weiß, dass ich nicht mehr bereit bin, alles mit mir machen zu lassen. Dennoch ist mir erst durch das Narzissmuskonzept Vieles so richtig klar geworden.
        Nun ist mir der folgende Gedanke gekommen: Wenn ich als Kind/Teenager etwas „verbrochen“ hatte oder mich nicht ihren Regeln gefügt hatte, dann hat sie tage-bis wochenlang nicht mit mir gesprochen. Im Grunde ist ihre Ablehnung meiner Hilfe nun das Gleiche, mich fernhalten.
        Da bisher nichts anderes funktioniert hat, werde ich dies nun tun „mich fernhalten.“

        • Anka sagt:

          Ja Ira,
          MACH NUR NOCH DAS (unbedingt) !
          Sie weiß, daß du nicht mehr alles…, ja.
          Aber offensichtlich immer noch und noch zuviel!

          Die Einsicht, daß man selbst (um es deutlich zu sagen) nicht erwünscht ist und damit ebenso alles was man tut oder bereit ist zu tun, ist schlichtweg BITTER…

          Die Frau, die mich geboren hat äußerte sich immer wieder einmal „subtil“ versteckt

          „DAS MUSS MAN DOCH MERKEN,
          – WENN DIE ANDEREN ‚EINEN‘ NICHT (DABEI)HABEN WOLLEN…
          – WENN MAN LÄSTIG IST…
          – NA ICH WÜRDE MICH JA NICHT AUFDRÄNGEN…

          Als ich diese, für mich lange verdrängte „Wahrheit“ endlich nicht länger verleugnen konnte, habe auch ich genau diesen Entschluss gefasst.
          Ich dachte mir,
          GENAU SO SOLL ES SEIN
          GENAU SO MACH ICH DAS
          ☝️
          Ich wünsche dir erstmal eine gute und gründliche „Verdauung“ 😏Alles Liebe für dich und einen herzlichen Gruß Anka

          • Lilli sagt:

            Ja,
            das ist BITTER,
            und zu begreifen, dass das nicht normal ist,
            sowie zu begreifen, dass das eigene einseitige Bemühen Abhängigkeit ist,
            wie eine Zwickmühle,
            aus der ich beim ‚Mühlespielen‘ mit meiner narzisstischen Mutter und meinen von ihr gegen mich ausgespielten Geschwister
            lange nicht
            aussteigen konnte.
            Loslassen ist anfangs sehr schwer und ungewohnt, doch seit ich es immer öfter vollziehen konnte,
            auch mit professioneller Hilfe,
            bin ich mehr und mehr zur Ruhe und Vitalität in meinem eigenen Leben gekommen.
            Ich verpulverte lange Zeit so viel Energie in diese Zwickmühle.
            Vorbei,
            das Leben ist schön !

          • Anka sagt:

            Ganz genau Lilli,

            einseitiges Bemühen ist „angenommene“ Abhängigkeit.

            Aber das sind nicht wir, ala ganzer Mensch.
            Es ist zum Glück (!) lediglich nur ein unerkannter und „unerlöster“ Kind(An)Teil unserer inneren Gemeinschaft.

            Dieser braucht uns als übergeordneten „Chef“, einen Ent-scheider, der Vertrauen würdig ist…

            Der muß (!) „Bestimmter“ sein und sagen:

            „ES REICHT,
            HÖR AUF UND GEH WAS SCHÖNES SPIELEN…,
            GENUG GELEISTET!“

            😁👌

          • Anka sagt:

            Natürlich BESTIMMER …
            🤣

        • Lilli sagt:

          Hallo Anka,

          ist mein Denken und Handeln von Angst oder Liebe bestimmt ?
          von Anpassung oder Vitalität ?
          Um diese Frage für mich zu beantworten,
          atme ich bewusst in den Bauch,
          weg davon, nur im oberen Lungenbereich vorsichtig Luft zu holen.
          Denn Angst bringt Abhängigkeit,
          und Liebe lässt los und bringt mir Lebendigkeit.
          ‚Gott oder die Höhere Macht wie ich sie verstehe,
          gebe mir die Gelassenheit,
          Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
          den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann
          und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

          Schönen Sonntag allen !

    • Anka sagt:

      Liebe Ira,
      aber im Grunde hat sie doch „überstrapaziert“.
      In dem Fall ihren Sohn, der aus Kanada angereist ist.
      Ihr „Goldkind“? 🤔

      Also ich kenne von früher, daß im „Gespräch“ (war wohl eher ein lautes Selbstgespräch) irgendwelches Zeug problematisiert wurde.
      Im Grunde stand meistens schon fest, wer da was für sie zu tun hätte.
      Außerdem ist da auch eine gewisse „Gabe“ vorhanden, bestimmte Leute in der jeweils „passenden“ Art „um den Finger zu wickeln“. Eigentlich ist manipulieren der treffendere Ausdruck. Natürlich geht das nicht, ohne über bestimmte „Nichtanwesende“ ein negatives Bild zu suggerieren…
      Sehr beliebt: „Na, ich denk mir mal, daß …“

      Übrigens glaube ich, daß sie Angst haben!
      Ich glaube, die „wissen“ sehr genau was sie getan haben und auch unterlassen.
      Und sie fürchten sich, damit konfrontiert zu werden.

      Ihre sogenannten „Freunde“ bekommen doch immer nur zusammenphantasierte Brocken/Märchen erzählt.

      Liebe Grüße Anka 🙋

      • Ira sagt:

        Danke liebe Anka,
        für mich ist das ganz neu, Verständnis zu erhalten. Sie schreiben, dass narzisstische Menschen nicht konfrontiert werden möchten, daran hatte ich auch schon gedacht.
        Meine Mutter möchte meine Sicht der Dinge nicht anhören. Sie behauptet, dass das was ich sage nicht stimmen würde. Bei dem schon erwähnten Telefongespräch, dass so aus dem Ruder gelaufen ist, hatte ich sie auch konfrontiert.

        • Anka sagt:

          Ja Ira, so ist es auch am „Einfachsten“ …

          Was du sagst stimmt nicht, also lügst du 🤣
          Deine „Sicht“ ist falsch, also spinnst du 🤣
          Deine Gefühle sind auch nicht richtig, also bist DU „meschugge“ 🤣

          Im Grunde genommen „müssen“ diese Menschen ja alles abwehren …(Angriff! 🤯)
          Jeder halbwegs normale Mensch weiß, daß eine „gute“ Mutter zwar Fehler machen kann, wie jeder Andere auch, aber Kinder nicht unterschiedlich „wertet“ und das im Verhalten natürlich ausdrückt.

          Ich glaube ja Mittlerweile, daß diese Menschen
          die Ursache
          ihrer eigenen Unfähigkeit zu unvoreingenommenerAnnahme/Akzeptanz (eines Kindes)
          und Ursache ihrer(!) eigenen negativen Gefühle das Kind sehen müssen…
          Das Kind muß also „logischerweise“ schlecht sein, muß das Kind „Schuld(ig) sein/haben“.

          Sonst wären sie es (vielleicht) noch Selber?!
          Kommt nicht in Frage! 😠

          Ich persönlich hab die Nase von solchem Mist voll!
          Ich lerne immer weiter, mir solchen Mist von niemandem (!) mehr (an)bieten zu lassen…
          Und es gibt für mich keinen Grund da bei „Müttern“ irgendwelche Ausnahmen zu machen oder zuzulassen.

          Mögen wir alle lernen, nicht länger auf (erwiesenermaßen) fruchtlosem Boden immer wieder
          „zu säen“ …

          Alles, alles Liebe
          Anka 🙋

          • Lilli sagt:

            Hallo,

            obwohl ich vom Kopf her lange weiß, was narzissmusgestörtes Verhalten ist,
            kann mein Herz nur schwer begreifen,
            dass man zur eigenen Mutter, die dich geboren hat,
            Abstand nehmen muss,
            oder Abstand halten muss,
            je nachdem,
            ob sie einen zu vereinnahmen oder auszuschließen
            versucht.
            Wir Angehörigen können uns freischwimmen,
            wobei die vereinnahmten ‚Goldkinder‘
            aus meiner Sicht tiefer in den Seilen hängen,
            denn die manipulierenden Bevorzugungen auf der Oberfläche,
            sind auf der Rückseite
            K.O.- Runden gegen ein gesundes Selbstwertgefühl.

          • Anka sagt:

            Lilli, ja so ist es auch mit meinem Herzen gewesen bis …

            Liebe schließt ja Schmerz und Leid nicht aus.
            Doch es ist ja die Liebe zum Leben, zur eigenen Existenz selbst, die letztlich den/unseren Schmerz nicht länger tolerieren kann und will. und dann nach Wegen zur „Befreiung“ von diesem Schmerz(auslösern) sucht.

            Es ist nunmal das narz. Verhalten, was aus der „fremden“, regelrecht unnatürlichen Einstellung uns gegenüber resultiert, die uns trotzdem so „vertraut“ ist…

            Herz und (!) Verstand müssen zusammen auf „das Ziel der Freiheit vom Schmerz“ hinarbeiten!
            Das Herz alleine kann das nicht, eben weil es nicht(s) „begreifen“ kann.
            Zum Begreifen und Verstehen ist der Versand da. Der ist zu benutzen…

            „Goldkinder“ haben tatsächlich nur scheinbar das „bessere Los“. Da stimme ich zu. Ihnen „fehlt“ der Schmerzfaktor, der zum Drang zur (Los)Lösung führen kann.

            Sie bleiben dann wahrscheinlich bis „zum Ende“ verstrickt und „gebunden“.

            Schade finde ich allerdings, daß zwischen Geschwistern eine so starke „Ab-sonderung“ stattfindet, daß letztlich natürliche Gemeinschaft gar nicht (mehr) möglich ist oder wird, bestenfalls oberflächliche Treffen…
            Ich vermute, daß auch diese immer wieder „einen schälen Beigeschmack“ haben.

            So geht es mir jedenfalls wenn ich, wie letzte Woche z.B., meiner Schwester im Baumarkt begegne und aus der Ferne gegrüßt wird…

            Liebe Grüße Anka 🙋

          • Lilli sagt:

            Danke Anka,

            Herz und Verstand,
            muss ich noch des öfteren umdrehen in
            Verstand und Herz !

            Ne Freundin sagt ab und zu :je verwandter desto verdammter.
            Geschwister ist man, ob nah oder fern:
            sie konnten zusammen nicht kommen, das Wasser war viel zu tief,
            denke ich und lege alles in Gottes Hand.

          • Anka sagt:

            So machen wir das, Lilli !

            Der „Graben“ wurde leider sehr lange und tief „geschaufelt“,
            hat 2 Ufer.

            Die Liebe kann eine Brücke bauen !

            Weit über (!) dem Graben könnten „Baumeister“ sich auf Augenhöhe begegnen und ihre Brückenanteile verbinden.
            Aber eben nur, wenn Beide ihren Anteil an „liebevollem Bemühen“ erbringen.

            Mit einem wirklich gemeinsamen Ziel läßt sich Alles erreichen.
            Ist DAS nicht vorhanden, nützt die beste Technik nix.

            Irgendwann…
            (das kann JETZT sein) muß man auch begreifen:

            WAS IST MEINE
            WAS IST DEINE WAS IST GOTTES

            Liebe Grüße Anka 🙋

    • Y. sagt:

      Hallo Ira. Ja, das ist bei meiner Mutter und meinem Bruder auch so. Ich glaube irgendwie die narz. Frauen bewundern ihre Söhne, ob für geistige oder körperliche „Leistung“. . Bis 1999 hat mein Bruder mich immer mal wieder zusammengeschlagen, meine Mutter wusste das und machte ihre „Scherze“ darüber. Sie fand ihn immer toll, auch heute noch. Die 2 Punkte die aufgelistet sind, kann ich von meiner Mutter auch so bestätigen. Sie hat viele Bekannte und da denke ich das sind teils auch „Flying Monkeys“ oder Menschen, die einfach nicht auf Narzismus „geeicht“ sind, daher erkennen sie das nicht. Teils sind das bei meiner Mutter normale Menschen mit Abi, die sie nett finden und so… Sie würde sich diesen Menschen gegenüber niemals so verhalten wie mir gegenüber. Du musst mit deiner Vermutung nicht zwangsläufig falsch liegen. Es gibt viele Arten von Narzismus. Zudem ist deine Mutter ja schon 83, da konnte man ja an seinem Verhalten arbeiten und feilen ;))))) Du darfst auch nicht vergessen, wir wurden nicht zur Normalität in der Familie erzogen, daher erscheinen uns viele Dinge anders. ( Manipulationen- Gaslighting) und das du dich jetzt wieder hinterfragst, steht auch dafür. Ich wünsche die alles Gute und das du dein Leben findest für dich.

  8. Karola sagt:

    Der Bericht könnte von mir geschrieben sein. Meine Mutter ist jetzt auch mit 89 Jahren gestorben. 40 Jahre Witwe. Als Einzelkind wurde ich zum Einzelgänger und Außenseiter erzogen. Man hält das ja alles für normal weil man es nicht anders kennt. Mir wurde alles schlecht geredet, hatte ich wirklich mal was wichtiges vor, hatte die alte Frau noch was viel wichtigeres vor. Es dreht sich alles nur um sie. Ich bin jetzt also 62, könnte alles machen was ich will, nur habe ich jetzt keine Kraft und Energie mehr. ich könnte ihre Wohnung schon lange Räumen aber es geht nicht.sobald ich ihre Wohnung auf schließe ist mein ganzer Elan dahin. Hilfe habe ich keine

    • Lilli sagt:

      Hallo Karola,

      bei unserer narzisstischen Mutter war unsere jüngste alleinstehende Schwester das ‚bevorzugte‘ Kind, das fast zwanzig Jahre bei der verwitweten Mutter im Elternhaus lebte, durch rechtzeitige Schenkungen und spätere Übernahme der restlichen Altersheimkosten das Haus bekam.
      Nach dem anfänglichen Schock der Enterbung hörte ich auf, sie darum zu beneiden, dass sie die bevorzugte der Geschwister ist.
      Ich kann durch das Leerausgehen am besten Abstand halten zu den manipulierten Verpflichtungsgefühlen, die meine anderen Geschwister und vor allem unsere jüngste Schwester unserer Mutter gegenüber haben.
      Diese abhängige Lähmungserscheinung des Vorsichherschiebens der Entscheidung über das Räumen der Wohnung der Mutter verschwindet, wenn Du das loslässt, was Dich lähmt.
      Das Räumen der Sachen der Mutter bzw. Eltern nach dem Umzug ins Altersheim könntest Du Wohnungsauflösern überlassen
      und Dich so von der Abhängigkeit von ihren Dingen befreien.

    • Anka sagt:

      Liebe Karola

      Auf mich machen deine Zeilen den Eindruck, als hättest du dein bisheriges Leben (fast) ausschließlich gemeinsam mit deiner Mutter verbracht oder verbringen „müssen“…

      Trifft das so zu ?
      Dann wäre ja jetzt die „Trennung“ durch ihren Tod für dich einerseits wirklich befreiend, andererseits aber auch ein regelrechter „Schock“!
      Du wüßtest ja, ähnlich wie ein 7jähriges Kind, mit dieser ungewohnten Freiheit noch (!) gar nichts „anzufangen“…

      Als Außenseiter oder Einzelgänger, dem „alles schlecht geredet wurde“, wärest du vermutlich auch noch in einem angstvollen, recht „unsicheren“ Zustand und Alleine…

      Auch wenn du „schon“ 62Jahre hinter dir hast, können auch vor dir noch 27(!) Jahre liegen, wenn du das Alter deiner Mutter erreichst…

      Ist das lohnende Motivation für dich,jetzt
      (eigen-ständig) zu lernen was es heißt,
      (M)EIN LEBEN FÜHREN ?!

      Nicht ganz einfach, aber machbar, in kleinen Schritten.
      Immerhin weißt du, daß du vieles (noch) nicht weißt, nicht kennst und noch nicht erlebt hast…

      Den Vorschlag von Lilli finde ich sehr gut.
      Wenn es finanziell für dich machbar ist, dann gibt die komplette Beräumumg der Wohnung in Auftrag.
      Ich meine es gibt auch „Verwertungsfirmen“. Diese verwerten den gesamten Wohnungsinhalt und beräumen komplett mehr oder weniger kostengünstig/-los…

      Vielleicht hast du ja ein oder zwei kleine Stücke, die dir irgendwie am Herzen liegen…
      Nimm nur diese an dich und dann schließe dort (für dich komplett) ab.
      Verabschiede dich mit einem „Rundgang“ und verlasse die Wohnung wie ein sinkendes Schiff.
      Die Vergangenheit ist vorbei.

      Und dann lerne …
      Lerne Alles, alles was du kennen-lernen möchtest.
      Du darfst jetzt ALLES ausprobieren.
      Was dir nicht gefällt mußte du ja nicht wiederholen…
      Finde heraus, was dir gefällt, worauf Du neugierig bist oder wirst.
      Es könnten auch (neue) Menschen sein…

      Ich wünsche dir viel, viel Neu-Gier 😁

      Alles Liebe für dich und deinen neuen Lebensabschnitt
      Anka 🙋

  9. Anka sagt:

    Ich bin heilfroh, daß ich meine „unermüdlichen Kontaktversuche“ vor 5 Jahren eingestellt habe.

    Irgendwie erschien es, als wären diese für sie ungeheuer belastend und „nervig“.
    Für ihre ständigen Anliegen hat sie ja jetzt „ihre richtigen Kinder“…

    Ich empfinde mich mittlerweile ungeheuer befreit.

    Aus heutiger Sicht, war ich für sie bestenfalls als „Lakai“ zu „ertragen“.
    Ein „Bitte“ hatte ich nie von ihr gehört.
    Alles hatte selbstverständlich, sofort und ohne Einwand/Infragestellung nach ihrer Vorstellung und ihrem Zeitplan zu passieren. Eine ihrer „Lieblingsmarotten“ war, an einen „kleinen Liebesdienst“ (wie sie es nannte) noch etwas ‚ranzuhängen…
    „Da können wir (!) doch auch gleich noch… “
    Daß z.B. meine damals Kleinen zu der Zeit aus der Schule kamen zum Mittagessen, hatte sie natürlich (!) nicht „auf dem Schirm“…

    Heute geht mich diese „Dienstbarkeit“ nichts mehr an, zum Glück!
    Ich empfinde es sogar irgendwie als eine Art „Ausgleich“, für die jüngeren Halbgeschwister.
    Offengestanden überkommt mich, wenn ich an diese Frau denke, ein richtiggehendes Gefühl der „Widerwärtigkeit“. Und dieses Gefühl ist mir bekannt.
    In ihrer Nähe ist es mir „entgegengeschlagen“…
    Schlimm, einfach nur schlimm…

    Es wäre für mich der Horror, nach den vielen „Erkenntnissen“, heute noch einmal einen „Liebesdienst“ für diese Frau erbringen zu müssen.
    Schlimm, ich weiß…

  10. A.L. sagt:

    …guter Artikel! Danke hierfür!
    Aber noch besser fände ich ihn, wenn er „neutral“ geschrieben wäre. Alles beschriebene in diesem Bericht kann auch auf Männer zutreffen, oder?

    • W. sagt:

      @A:L

      Ja stimmt.
      Aber in einem Bericht über Äpfel geht`s ja auch nicht um Kernobst im Allgemeinen.

    • Sicherlich verändern sich auch narzisstische Männer im Alter und können den körperlichen Abbau nur schwer akzeptieren. Sie neigen aber meist zu aggressiveren Methoden und arbeiten nicht mit ihrer zunehmenden Bedürftigkeit, sondern wollen diese unter allen Umständen verbergen. Sie versuchen häufig, ihre Familie durch finanzielle und materielle Abhängigkeiten an sich zu binden und darüber ihre narzisstische Zufuhr zu sichern.

  11. Überlebende sagt:

    Und Rosemarie kanntet ihr auch!!
    Sehr treffend beschrieben.
    Ich sollte vertraglich über die Hintertür zur häuslichen Pflege meiner Eltern gezwungen werden bei einer „Hausschenkung“. Das ging nicht, weil ich schwer erkrankte und fast gestorben wäre.
    Die fingen an überall zu erzählen, was sie alles für mich getan hätten und was ich für eine Last wäre. Zugleich wurde ich öffentlich abgewertet und niedergemacht von ihnen. Wie immer war ich an allem schuld. Sie wollten angeblich nur mein Bestes und hätten mir sogar ihr Haus geschenkt. Ich durfte fröhlich bezahlen, hatte aber weder Rechte noch Hausschlüssel. Nach 20 Jahren circa 40.000 Euro. Vertraglich festgelegt war, dass mir das Haus nach dem Tod des Zweiten gehört. Nachdem meine Mutter erfahren hatte, dass sie infolge einer unheilbaren Lungenerkrankung nicht mehr viel Zeit hatte, erschlich sie nach einer langen Zeit des Kontaktabbruchs mein Vertrauen. Sie begann, meine Beziehungen und Gewohnheiten, Besitz und Papiere auszuspionieren. Ein ausgeklügelter Vernichtungsplan sollte für alle Rückschenkungsgründe greifen:Scheidung, Insolvenz, Gründe, die in meiner Person liegen usw. Ihr Ziel war es, Das Haus mit allen einbezahlten Beiträgen aber ohne Schenkungssteuer zurückzuführen bekommen. Und natürlich frisch saniert komplett auf meine Kosten. Und es dann jemand anderem zu schenken. Damit hätte sie ihr Lebensziel erreicht: ich wäre Pleite und und kaputt und die hätte wie immer alles erhalten, was mir gehört, mein Leben zerstört. Es darf mir ja nicht gut gehen! Diese Menschen ernähren dich davon, dass es mir schlecht geht, dass ich leide, und sie erschleichen vorne Vertrauen und missbrauchen es hintenrum.
    Auf legalem Weg hat die Uhr Ziel nicht erreicht. Deshalb werden wir nicht nur mit den Polizisten und Kontakten in die höchsten Kreise in der Familie bedroht, sondern systematisch abgezogen. Seit einem halben Jahr wird bei uns eingebrochen, werden Geräte manipuliert,Fußleisten rausgerissenen , Sachen beschädigt und geklaut. In unsere Nahrung wird Insektengift gemischt und unsere Klamotten damit abgesprüht. Nachts hat mir einer das Zeug sogar aufs direkt aufs Dekolte gesprüht. Trotz Kameraüberwachung konnten wir die noch nicht erwischen. Mittlerweile wissen wir, dass die halbe Nachbarschaft eingespannt wurde, die sowieso scharf auf unser Haus sind-zum Spottpreis natürlich…Der Nachbar ist Gastronom und hat dementsprechend öfter lieben Besuch….
    „Das glaubt dir niemand Ha haha!“ waren ihre letzten an mich gerichteten Worte.
    Also ja, die Aggressivität nimmt bei beiden im Alter zu-bei meinem ebenfalls narzisstischen Vater noch mehr.
    Allerdings geht es hier auch um das Vertuschen von Lebenslügen, die mit meiner genetischen Herkunft zu tun haben. Aus der Pflege ist bei meiner Mutter wegen meiner chronischen gesundheitlichen Probleme nichts geworden. Sie hat mir aber auch ihre plötzliche Gesundung vorgespielt und den Kontakt abgebrochen, nachdem sie mich und meine Familie angezeigt, und mir die Schuld dafür in die Schuhe geschoben hatte. Sie hat meinen Mann als Schläger angezeigt und dann rumerzählt, ich hätte sie angezeigt, weil sie sich als Mutter Sorgen um mich gemacht hätte. Die Anschuldigungen gegen meinen Mann sind nicht nur haltlos und lächerlich, sondern sie entsprechen genau dem, was meine Mutter 18 Jahre lang körperlich und 32 Jahre lang seelisch/emotional//verleumderisch getan hat: mich misshandelt:körperlich, seelisch,sexuell. Ihre liebste Methode war, mir die Luft abzudrücken: mit der Hand um meinen Hals, Kopf unter Wasser oder in einer Tüte….und genauso ist sie
    gestorben: qualvoll erstickt! Karma?

  12. Sonja W sagt:

    Das ist wiedermal wunderbar und mit leisem Humor auf den Punkt gebracht.
    In meinem Leben ist eine 89 jährige ‚passive‘ Narzisstin. Da ist das unterschwellig manipulative sehr stark, auch da werden alle Vorschläge, wie eine Situation verbessert werden könnte wie ein zugeworfener Tennisball sofort zurückgeschmettert. Nachher wird dann das leidende Gesicht aufgesetzt weil ja so ‚gar nichts helfen‘ will. Doch man ist ja ‚tapfer‘ und versucht ‚irgendwie‘ zurechtzukommen – und ‚oh, mein Sohn, wärst Du so lieb und würdest am nächsten Wochenende zwei Stunden herfahren? Ich habe gesehen dass im Keller eine Spinnwebe ist. Ich weiss dass Du mit deiner Frau weggehen wolltest, aber diese Spinnwebe stört mich schon ein bisschen.“
    Und Sohnemann fährt hin am nächsten Wochenende.

    • Anka sagt:

      Ist das jetzt ernsthaft?
      „Sohnemann“ fährt extra wegen Spinnweben?
      Ehrlich gesagt wüßte ich dann nicht, wer von den Beiden die größere „Meise“ hat…
      Der „Sohnemann“ ist doch hoffentlich nicht dein Mann… 🤭

      • XY sagt:

        Also ich persönlich liebe anka und obwohl sie scheinbar viel älter und dünner ist als ich (weswegen ich sie auch bei vollmond gerne um rat befrage wie eine alte weise hexe im wald) und auch ihre art schätze, es den anderen verwirrten „reinzuprügeln“, wenns sein muss, es muss jetzt raus: anka, warum so gehässig? Die arme frau, soll sie jetzt einen anderen kerl (mit lederjacke) suchen oder was soll sie? Vielleicht ist der mann italiener oder sowas, dann liebt er halt seine mama und fährt mal hin um spinnweben zu entfernen. Ist doch ehrenhaft, wenn die alte ne liebe mama wäre/ ist. Glaube die meisten reagieren auf einen liebevollen einwand besser aber hab dich trotzdem lieb :*

        • Anka sagt:

          🤣🤣🤣

          Na ’ne Lederjacke könnte man so ’nem Sohnemann sicher „liebevoll verpassen“ 🤔

          Wenn die ihn stärkt, tatsächlich mit seiner Frau wegzugehen 😉
          könnte die Investition sich lohnen ☝️

          Auf so einen liebevollen Einfall hätte ich aber als dünne alte Hexe wirklich selber kommen können… 😳

          🤗😙🙋

          • Anka sagt:

            P.s.
            Mamas „Sohnemann“ könnte ja auch Sonjas Bruder, Cousin, oder sonst was sein

            „Eine 89jährige (passive) Narzisstin in meinem Leben…“ sagt ja nichts Konkretes aus ☝️😁

        • Lilli sagt:

          Hallo XY,

          ‚einen liebevollen Einwand‘,
          leider nennst Du keine konkreten Beispiele.
          Nicht ärgern,
          nur wundern !,
          über Deine Sichtweise von
          ‚die arme Frau‘
          versus
          Frau mit eigener Meinung.

  13. Susanne sagt:

    Gilt das nur für narzisstische Mütter oder auch für narzisstische Frauen allgemeinen?
    Von den narzisstischen Männer mal ganz abgesehen, so ganz erschließt sich mir nicht, warum dieser Beitrag speziell nur auf die (bösen?) Mütter ausgerichtet ist.

    • Tschibbe sagt:

      Weil die Überschrift /der Titel es bereits beantworteten?
      Hier geht es eben um narzistische Mütter.
      Andere Personenkreise, Väter, Männer, Frauen, Geschwister etc.
      bekommen dann vermutlich ihren eigenen Newsletter 😉

    • Der Beitrag soll aufzeigen, wie sich narzisstische Frauen/Mütter im Alter verändern können. Im Alter entsteht für Narzissten häufig eine neue Situation, der sie sich auf ihre spezielle Art zu stellen versuchen.

    • W. sagt:

      Agnes kennen die wohl auch.

      Dann wundert man sich als Tochter auch noch, an einen narzisstischen Mann geraten zu sein.
      Dabei hat man nur alles umgesetzt was man als Kind schon gelernt hat.

      Wenn man es dann nach Jahrzehnten geschafft hat sich von dem Mann zu trennen, kapiert man erst wieso man das Spiel solange mit gespielt hat.

      Aber trotz Erkennen der Situation lässt man sie natürlich nicht im Stich und lässt sich weiter benutzen.
      Allerdings nimmt man das alles nicht mehr persönlich und es ist einem bewusst keine Schuld an der Situation zu tragen.

      Die Situation für die alte , kranke, pflegebedürftige Mutter könnte um ein vielfaches besser sein.
      Aber die Sturheit und das Recht auf „Selbstbestimmung“ lassen das nicht zu.

      Ah, „Selbstbestimmung“ beinhaltet für sie leider auch , das sie selbst bestimmt was ihre Kinder zu tun und zulassen haben.

      Dann wundern sich solche Mütter und Großmütter auch noch darüber wenn`s nur unausweichliche Pflichtbesuche gibt.
      Aber wichtig ist ja nur das die Tochter 2 bis 3 mal wöchentlich funktioniert.
      Sagte ich Tochter???
      Ich meinte natürlich die Putzfrau, die Einkäuferin, die Friseurin, die Gärtnerin, die Friedhofswärterin, die Verwalterin , die Wasch und Bügelfrau die Organisatorin.

      Für diese Dienstleistungen gibt man kein Geld aus.
      „Wir machen noch alles selbst“
      Aber alles ist nie genug.
      Die Pflichtbesuche der Geschwister dagegen werden bejubelt .
      Der ein oder andere ist noch überzeugt, dass ich für meine „Dienstleistungen “ bezahlt werde, denn wer macht sowas schon umsonst.

      Na wer wohl, Töchter die von klein auf trainiert wurden zu gehorchen und als Erwachsene noch sehr lange daran geglaubt haben das „Mama“ immer recht hat.

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