Wie halte ich Abstand zu einem Narzissten?

Der Narzisst hat ein äußerst vereinnahmendes Wesen: Rücksichtslos verfügt er über seinen Partner oder seine Mitmenschen, als wären diese einzig dazu da, ihm seine stattlichen Wünsche zu erfüllen. Dabei wirkt der Narzisst manipulierend, kränkend oder strafend auf sein Umfeld ein, um seinen Willen durchzusetzen oder seine Launen an seinen Mitmenschen auszulassen. Daher sollte man besser Abstand zu einem Narzissten halten, um seinen überzogenen Ansprüchen und seinem verletzenden Verhalten aus dem Weg zu gehen.

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Es gibt unterschiedliche Methoden, sich vor emotionalen Angriffen eines Narzissten zu schützen, seine hohen Erwartungen zu umgehen, seinen Manipulationsversuchen auszuweichen oder sich nicht von seiner destruktiven Art herunterziehen zu lassen. Man kann lernen, einen Narzissten auf Abstand zu halten, indem seine Bedürfnisse, Motive und Ängste in der jeweiligen Situation durchschaut und dieses Wissen geschickt zum eigenen Vorteil eingesetzt wird. Im Folgenden sollen einige Möglichkeiten aufgezeigt werden, die Sie haben, um sich gegen einen Narzissten abzugrenzen und ihn auf Abstand zu halten.

Äußerliche Distanzierung

Wenn es die Umstände zulassen, sollte man sich von einem Narzissten trennen und einen völligen Kontaktabbruch vollziehen, sobald man sein gestörtes Verhalten erkannt hat und keine Chance sieht, weder den Narzissten zu ändern noch sich dauerhaft angemessen auf ihn einstellen und seine emotionalen Angriffe wirksam abwehren zu können. Eine Beziehung mit einem Narzissten hat nur wenig aufbauende und konstruktive Elemente. Bestenfalls kann der Anfang einer Beziehung mit einem Narzissten aufregend und gefühlvoll sein, danach werden aber die romantischen und liebevollen Augenblicke immer seltener.

Hat der Narzisst seinen Partner erst einmal erobert und gefügig gemacht, dann saugt er ihn völlig aus, unterjocht und missbraucht ihn, um einzig und allein seine eigenen Bedürfnisse zu befriedigen. Die Wünsche und Anliegen seines Partners interessieren ihn nur insofern, als dieser nicht die Lust an einer liebevollen Fürsorge gegenüber dem Narzissten verlieren soll. Sein Augenmerk richtet sich weder auf dessen Zufriedenheit noch auf das gemeinsame Wohl – auch wenn er es zeitweise aus Manipulationsgründen nach außen vorgeben mag. Letztlich darf sich aber alles nur um ihn drehen.

Partner sind während der Beziehung schutzlos der gereizten Stimmung des Narzissten ausgesetzt und können sich kaum von dessen dominanter und aggressiver Aura abgrenzen. Immer empfinden sie in Gegenwart des Narzissten ein Gefühl von Angst oder Schuld, was zur Folge hat, dass ihr Selbstwertgefühl zunehmend leidet und ihre Nerven überstrapaziert werden. Mit der Zeit tritt eine progressive Abnahme ihrer Lebensfreude ein, häufig verbunden mit schleichend wachsenden psychosomatischen Beschwerden.

Partner sollten dann besser einen Kontaktabbruch vornehmen und die Flucht ergreifen, bevor sich ihr angeschlagener Zustand noch weiter verschlimmert. Der Narzisst wird auf die gesundheitliche Verfassung seines Partners jedenfalls keine Rücksicht nehmen, sondern weiterhin versuchen, seinen Partner auszubeuten. Sind dann irgendwann alle Ressourcen aufgebraucht, kann es passieren, dass der Narzisst den Partner völlig unvorbereitet von einem Tag auf den anderen verlässt, weil dieser keinen Nutzen mehr für ihn hat.

Innerliche Distanzierung

Kommt eine Trennung nicht in Frage, weil materielle oder emotionale Abhängigkeiten bestehen, die nicht so ohne Weiteres aufgelöst werden können, oder weil die Vorteile in der Beziehung mit dem Narzissten die Nachteile überwiegen und dessen destruktives Verhalten gerade noch auszuhalten ist, können Betroffene lernen, eine innerliche Distanz zu dem unangebrachten Verhalten des Narzissten aufzubauen: Sie sollten seinen unsachlichen Bemerkungen dann zwar äußerlich noch Interesse schenken, innerlich aber auf Durchzug stellen. Der Narzisst bewertet alle Umstände aus seiner ganz persönlichen Sichtweise heraus, und die lautet immer: Ich bin der Beste und alle anderen sind Nieten. Da es bei all seinen Argumenten mehr oder weniger auf diese Bewertung hinausläuft, darf man seinen selbstherrlichen Aussagen nicht uneingeschränkt Glauben schenken: Sie sind nicht immer objektiv.

Wenn eine äußerliche Distanzierung kurzfristig nicht möglich ist, weil man in einer Situation mit einem Narzissten „festsitzt“ – z. B. bei einem Besuch, einer Besprechung oder Familienfeiern –, dann sollten Betroffene seinen unsachlichen Aussagen und Bewertungen nicht allzu viel Bedeutung beimessen. Entweder spielt er sich auf, um Bewunderung zu bekommen, oder er wertet andere ab, um Kritik abzuschmettern oder Konkurrenten zu denunzieren und sich auf diese Weise als besser zu erleben. Im Grunde kann man dieses unreife Verhalten innerlich nur bedauern, ihm innerlich sein Mitgefühl entgegenbringen und sich damit trösten, dass dieses Schauspiel nicht ewig andauern wird.

Nach außen sollte man jedoch sein Verhalten nicht negativ kommentieren und auch nicht sein Mitleid offen zeigen, weil dies den Narzissten nur unnötig provozieren könnte. Betroffene können sich inhaltlich von seiner Meinung durchaus abgrenzen, ohne jedoch die Absicht zu verfolgen, ihn belehren oder überreden zu wollen, sondern einfach nur, um der eigenen Überzeugung einen Platz zu geben. Immerhin erhält der Narzisst durch eine klare Stellungnahme des anderen die potenzielle Chance, von dessen Meinung zu profitieren und seine Einstellung oder sein Verhalten zu überdenken – wobei es eher unwahrscheinlich ist, dass er dies tut. Das argumentative Abgrenzen ist nicht nur eine Hilfe für den Betroffenen dabei, mit sich selbst in Kontakt zu bleiben, sondern es wäre auch ein Anstoß für den Narzissten, um zu lernen, Grenzen zu respektieren.

Einnahme einer taktischen Rolle, um den Narzissten zu zügeln

Können sich Partner von dem Narzissten nicht lösen und einen vollständigen Kontaktabbruch vornehmen, weil es die Situation nicht zulässt, und sind sie dauerhaft seinem destruktiven Einfluss ausgesetzt, kommen sie nicht daran vorbei, sich ebenfalls entsprechende Manipulationstechniken zuzulegen, um sich wirksam vor seinen emotionalen Angriffen zu schützen. Bei einem zeitlich begrenzten Zusammentreffen oder einer lediglich leichten narzisstischen Störung können sie vielleicht noch den rauen Wind an sich vorbeiziehen lassen. Wenn sie dem Narzissten aber von morgens bis abends, tagein und tagaus, ausgeliefert sind, dann wird er sie mit seinen hohen Forderungen und Erwartungen unentwegt drangsalieren.

Der Narzisst wird keine Ruhe geben, bis er seinen Willen bekommen hat, und daher so lange auf seinen Partner einwirken, bis dieser schließlich entnervt und völlig erschöpft nachgibt. Um den Narzissten dann auf Distanz zu halten, reicht eine freundliche Bitte, ein selbstbewusstes und sachliches Abgrenzen oder ein geduldiges Aussitzen – weil man hofft, dass sich der Sturm  bald wieder legen wird – häufig nicht mehr aus. Partner werden in solchen Situationen gezwungen, sich gewieft zu verhalten, wenn sie sich nicht ständig von dem Narzissten überrollen lassen wollen.

Manipulationstechniken können dann dazu dienen, die Kontrolle über eine Interaktion zu erlangen und den Narzissten zwar im Glauben zu lassen, er wäre der Überlegene, tatsächlich sein Verhalten aber über eine geschickte Gesprächsführung oder ein situativ antrainiertes Verhalten zu lenken. Betroffene nutzen in solchen Situationen die Bedürfnisse oder Ängste des Narzissten, um ihn in eine für sie vorteilhafte Richtung zu lenken. Innerlich nehmen sie den Zustand von Gelassenheit ein, weil sie wissen, dass sie den Narzissten im Griff haben und ziemlich gut voraussehen können, wie er reagieren wird. Vordergründig nehmen sie den Narzissten zwar ernst und widmen sich seinem Anliegen oder seinen Sorgen, innerlich fühlen sie sich aber überlegen, weil der Narzisst ihre wahren Absichten nicht durchschaut, sie jedoch genau wissen, was sie tun.

Lernen Sie mehr über geeignete Manipulationstechniken

Es gibt eine Vielzahl von Tricks und Methoden, um einen Narzissten zu manipulieren oder, was viel häufiger der Fall ist, ihn nicht mit seinen Absichten durchkommen zu lassen oder ihm die Durchsetzung seiner Interessen zumindest erheblich zu erschweren. Wenn Sie um die Bedürfnisse und Ängste eines Narzissten genauestens im Bilde sind und wissen, warum er sich in einer bestimmten Situation so verhält, wie er es tut, und wenn Sie sich Ihres eigenen Reaktionsschemas bewusst sind und es beherrschen, dann können Sie einen erheblichen Einfluss auf eine Interaktion ausüben.

Sie reagieren dann nicht mehr so, wie Sie es immer tun und wie es spontan aus Ihnen „herausplatzt“, wenn Sie von dem Narzissten gereizt werden, sondern Sie nehmen zunächst die Situation einfach nur wahr: Warum äußert sich der Narzisst auf diese Weise? Was hat er vor, was sind seine Motive? Was löst sein Verhalten in mir aus und warum? Wie kann ich angemessen reagieren? Achtsamkeit und Bewusstheit sind die Schlüsselfertigkeiten, um sich aus der Schlinge zu befreien und gleichfalls den Narzissten stolpern zu lassen.

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Veröffentlicht in Blog, Tipps zum Umgang
123 Kommentare zu “Wie halte ich Abstand zu einem Narzissten?
  1. Melanie sagt:

    Oh, mein Gott, was geht denn hier ab? Ich bin zu tiefst erschrocken und traurig über diesen aktuellen Schlagabtausch😫
    Wollten und sollten wir uns nicht lieber unterstützen und wohlwollend beraten als uns an den „Pranger“ zu stellen🤭

    Liebe Susanne, ich war über Deine
    Kontaktaufnahme jedoch auch sehr überrascht, denn für mich käme dies niemals in Frage!!!
    Bitte respektiert jeden von uns, wir haben alle einen steinigen Weg, aber jeder Weg ist nunmal anders👋
    Kopf hoch, Krönchen 👸 richten und weiter geht’s 🤗
    💚lichen Gruß
    Melanie

  2. Susanne sagt:

    Ich habe mal einen Versuch gestartet, um mal zu testen, ob ich mit meinem Verdacht richtig liege.
    Nach 1,5 Jahren habe habe ich am Freitag Abend meinen Ex-Narzissten angeschrieben über Whatsapp und ihm, einfach mal so, ein schönes Wochenende gewünscht.
    Ich weiß ja, er ist in einer Beziehung (seit 11 Monaten), aber wollte mal hören, was er so macht und ihn testen.

    Zu Beginn war er sehr freundlich, wir tauschten einige Infos aus.
    Dann habe ich mal angefangen ein wenig dick aufzutragten. Ich schickte ihm ein Video von meinem Ausflug mit einem Bekannten auf dessen Katamaran und gab an total begeistert und zufrieden zu sein. Außerdem habe ich noch ein wenig sportliche Aktivität übertrieben, um ihn anzutriggern. Auch sonst hab ich ihm vermittelt, total glücklich und zufrieden, auch als Single zu sein. Und ich habe auch ein wenig bewusst angegeben.

    Und es passierte genau das, was ich mir dachte: Nach kurzer Zeit fing er an, mich plötzlich abzuwerten, verdeckt über Sarkasmus und Witze. Konnte er doch nicht ertragen, dass es mir gut geht und musste hier gleich die Hierarchie, des vermeitlich Überlegenen wieder klar stellen.
    Ich habe recht ruhig reagiert, obwohl er roztfrech war. Er musst dann betonen, wie glücklich er doch mit der Powerfrau an seiner Seite wäre, die perfekt für ihn wäre und ihn total ergänzt. Mich selber stellte er als Witzchen verkleidet als alte Oma dar.

    Darüber musste ich dann grinsen, weil er mit ihr genau das langweilige Programm abzieht wie mit jeder Frau (jedes Wochenene in der Heide marschieren). Die Powerfrau erwähnte er, weil er genau wusste, dass er mich damit trifft, denn ich bin bereits sehr jung Renterin.
    Ich habe das mit Abstand beobachtet und dann ordentlich Kontra gegeben. Das gefiel ihm gar nicht und er blockierte mich dann, weil er nicht mehr gegen mich ankam.

    Ich würde niemandem raten das nachzumachen, der nicht bereits gefestigt ist. Ich wollte einfach testen, inwieweit sein Muster rauszukitzeln ist. Und es war interessant zu sehen, wie er ansprang.
    Korrekt ist mein Versuch natürlich nicht (und von mir manipulativ), es war für mich gedacht, um noch mal zu bestätigen, dass er wirklich ein Narzisst ist.
    Ergebnis ist aber, dass ich letzte Nacht Herzrasen hatte und mich heute recht erschöpft fühle. Davor konnte ich mich nicht schützen.

    • Lise1 sagt:

      Sory, du schreibst, er wäre rotzfrech gewesen? Eher finde ich dein Verhalten rotzfrech. Und dann noch seine Reaktion auf deine Lügerei hier vorzuführen. Naja, vielleicht kann er es ja mal lesen

      • Susanne sagt:

        Danke für deinen Kommentar, liebe Lise1. Eine Frage hätte ich aber: Welchen Teil von meinem Bericht empfindest du denn als „rotzfrech“?

        Dass ich ihn freundlich angeschrieben habe und aus meinem Leben berichtet, woraufhin er sofort seine „Überlegenheit“ demonstrieren musste und ausfallend wurde?
        Oder die Tatsache, dass ich es mir erlaubte, für mich, nochmal zu prüfen, ob ich es wirklich mit einem Narzissten zu tun hatte?

    • Anka sagt:

      Susanne,

      mir scheint, du tanzt…
      mittlerweile auf sehr dünnem Eis.

      Mir scheint, du wirst nicht „grandios“, sondern ganz erbärmlich absaufen, wenn du nicht schleunigst eine „Um-kehr“(-Wende) machst.

      • Susanne sagt:

        Liebe Anka, inwiefern? Für mich war das interessant. Ich habe mit dem Mann sonst nichts mehr zu tun.

        • Mike sagt:

          Hallo Susanne,

          ich habe eine Frage und ich hoffe, Du verstehst was ich sagen will, ohne auch mir direkt etwas vorzuwerfen:

          Ich gehe mal davon aus, er hat Dich schlecht behandelt, Du hast gelitten, er hat Dich ausgetauscht…

          Warum wolltest Du ihn dann testen? Um sein Muster rauszukitzekn? Warum die erneute Kontaktaufnahme und ein schönes We wünschen? Sollte man nicht Dankbar sein, dass er kein Interesse mehr an Dir hat und mittlerweile in einer neuen Bez ist, in de rmit Sicherheit irgendwann das Gleuiche passiertz wie bei Dir? Und selbst wenn nicht und er mit der Neuen für immer zusammern sein sollte. Gut für ihn!

          Ich möchte gern verstehen, warum Du a) wirklich den Kontakt aufgenommen hast, b) was Du Dir davon erhofft hast und c) was dann, Deiner Meinung nach passieren sollte?

          Du schreibst, Du hättest dick aufgetragen….in der Hoffnung dass er was denkt?

          Du siehst, meine Reaktion auf Deine Aktion ist vollkommenes Unverständnis und ich verstehe Jeden hier, der genau das kritisiert, weuil das wirklich gegen Alles spricht, was hier geraten wird.

          Ich kenne Dich nicht und weiß nicht, wie Du generell als Mensch bist, aber als jemand der selbst seelisch missbraucht wurde, käme ich nie auf diese Idee. Und in diesem Hinblick, solltest Du die Kommentare hier auch aufnehmen und nicht gleich als direkten Angriff auf Dich sehen, denn das sind sie nicht. Die Leute verstehen einfach nicht, warum Du sowas getan hast, weil sie alle das Gleiche durchhaben und froh sind, sowas nicht mehr durchmachen zu müssen.

          Wenn er „glücklich“ in einer neuen Beziehung ist, sei froh, denn dann lässt er Dich in Ruhe. Willst Du Rache, oder ihm zeigen, wie gut es Dir jetzt geht? Bei sowas wäre ich vorsichtig, denn allein Deine Kontaktaufnahme, zeigt ihm, dass es eben nicht so ist, und er immer noch in Deinem Kopf ist auch wenn Du Dich als aktuelle Gewinnerin siehst. Leider ein Trugschluss. Hab ich selbdt durch.

          Wie gesagt, ich würde sehr gern, die Intention dahinter verstehen, weil das für mich so dermaßen unverständlich ist und ich aus Deinen Antwortern bei Anderen Usern, bisher noch nicht wirklich rauslesen kann, was Du Dir davon erhoffst.

          Ich hoffe sehr und wünsche Dir, dass diese Aktion keinerlei Nachwirkungen haben wird. Allerdings möchte ich Dir raten, sowas in Zukunft zu lassen und nach vorne zu blicken. Du brauchst Ihn nicht und vor Allem brauchst Du keinen Kontakt zu ihm oder UInfos, was er macht oder mit wem. Konzentzrier Dich auf DICH und nicht auf Deine Vergangenheit.
          Es sei denn, Du bist nicht fertig mit ihm, willst Rache oder gar ihn zurück. Das wäre dann etwas, wo Du leider selbst durch musst und wo Dir, auch hier, niemand helfen kann.

          Alles Gute!

          • Susanne sagt:

            Hallo Mike,

            ich hab bereits hier mehrfach erklärt, warum ich das getan habe. Mein Weg.

            Und nein, keine Rache, sowas ist mir fremd. Seine neue Partnerin wird genau das Gleiche erleben, wie die Frauen vor mir. Deswegen tut sie mir leid, zumal die Sache mit ihm jetzt schon länger läuft. Und nein, ich will ihn auch nicht zurück, ich geniesse meine Singlezeit und empfinde die als sehr entspannend.
            Und nein, keine Nachwirkungen, ich schrieb ja bereits, dass ich den nötigen Abstand habe.

          • Steffi Schmidt sagt:

            „Und nein, keine Nachwirkungen, ich schrieb ja bereits, dass ich den nötigen Abstand habe.“
            „Ergebnis ist aber, dass ich letzte Nacht Herzrasen hatte und mich heute recht erschöpft fühle. Davor konnte ich mich nicht schützen.“

            Aha! Ist natürlich Deine Sache, was Du tust und wie; und das darf man hier kritisieren oder auch nicht. „Dein Weg“, was auch immer das heißen mag, ist keine Erklärung auf die vielen Fragen des Warum der Anderen Poster. Ich glaube, den wahren Grund dafür kennst Du selbst nicht, was nichts Schlimmes ist.
            Aber ich würde es gekränktes Ego nennen und dass Du nicht damit klarkommst, dass er Dir nicht weiter nachläuft, bzw jetzt anscheinend glücklich ist. Nur eine Vermutung. Kenn ich von mir; hab ich einmal gemacht und das kam ein Jahr danach postwendend an mich zurück. Da hab ich erkannt, dass meine Aktuion komplett falsch war.
            Natürlich, ist Dein Weg, aber jeder der das hier liest, sollte Deinen Weg nicht als die Norm ansehen, denn er ist das genaue Gegenteil! Und wenn man sowas auf einer Hilfeseite postet, sollte man auch nicht genervt ragieren, wenn die Mehreit der Leute hier das Verhalten daneben findet.
            Am Ende muss du aber damit Leben….

          • Steffi Schmidt sagt:

            PS:
            Wenn es eh schon länger mit der Neuen läuft, warum interessiert Dich das überhaupt noch, was er macht, anstatt froh zu sein, Ruhe zu haben?
            Auch das verstehe ich nicht. Freu Dich doch, dass Du kein Thema mehr bist…

    • Lilli sagt:

      Im Endeffekt bleiben zwei Lösungen im wörtlichen Sinn:
      viel oder völliger Abstand zu Narzissten.
      Wiederaufnehmen des Kontaktes wäre immer
      Abhängigkeit,
      statt Loslösung,
      und schneller als man denken könnte,
      würde sich wieder Überlegentun und Abwerten abspielen.

      • Susanne sagt:

        Das kann einen aber nur be-treffen, wenn man das Spiel nicht kennt. Und da ich es (sein negatives Muster) bewusst herbeigeführt habe, NUR indem ich ihm schilderte, dass ich ein tolles Leben führe OHNE ihn, ist es (für mich) doch eher interessant das zu beobachten. Warum? Weil der Mann genau weiß, dass ich inzwischen viel zu stark für ihn bin, die Beziehung wurde ja auch schon in der Kennlernphase beendet.

        • Ruth sagt:

          Hallo Susanne,
          ich war auch ziemlich erstaunt und auch etwas erschrocken als ich über deinen Versuch gelesen habe.
          Du wolltest nur mal testen ob er auch wirklich ein Narzisst ist?
          Das weisst du doch schon lange.
          Was steckt wirklich dahinter…
          Probier es rauszufinden,untersuche dein Selbstwertgefühl.
          War es das nächtliche Herzrasen wert?
          Achte auf deinen Körper und seine Signale und dein Wohlbefinden,
          ist mein gut gemeinter Rat.
          Gruss,Ruth

          • W. sagt:

            In Sachen „Test“ schließe ich mich der Meinung von Ruth an.
            Ich kann das jetzt wirklich nicht nach vollziehen, nach so langer Zeit einfach den Ex anzuschreiben um im Lügen aufzutischen und sich dann hier über ihn lustig machen????
            Hätte der Ex das gemacht, würde man ihm Narzissmus unterstellen….

          • Ruth sagt:

            Nein,Susanne es war kein Fehler ,meiner Meinung nach.
            Die Offenheit war sogar gut letztendlich, glaube ich.
            Auf jeden Fall ist es auch mutig.
            Alle nehmen dich auseinander, ja stimmt…
            aber alle fühlen mit, und das ist doch viel wert,
            wo kriegt man das sonst?

            Nochwas:
            Selbstwert ist was anderes als Selbstbewusstsein.
            Gruss,Ruth

        • Lilli sagt:

          Das Spiel spielen,
          das man kennt ?,
          Das ist für mich die Beschreibung eines Rückfalls,
          mit der Folge von Herzrasen …

          • Susanne sagt:

            Ich habs zur Kenntnis genommen. Nehmt mich mal ordentlich auseinander, wenn es euch hilft. Nur so viel: Mein Selbstbewusstsein ist super und ich bin auch schon groß und weiß, was ich tue und das Herzklabastern bekomme ich immer bei Stress, damit bin ich in Behandlung. Und nein, ich habe nicht gelogen.
            Und @W. den Kommentar hättest du dir sparen können, denn selbst wenn ich hier jetzt nicht 100% korrekt gehandelt habe,verhalten wir uns alle ab und an manipulatv, auch du.
            Und nein, immer noch kein Rückfall, der Mann ist in einer festen Beziehung und selbst wenn nicht, käme er für mich nicht mehr in Frage und ich nicht für ihn. Warum?
            Weil ich zu selbstbewusst bin für ihn und ich ihn nichtmal mehr mit der Kneifzange anfassen würde.

            Damit ist das Thema für mich durch, es war ein Fehler es zu posten.

          • Waltraud sagt:

            Mit wäre so jemand kein einziges Wort mehr wert. Erst Recht nicht, wenn ich nichts mehr mit ihm zu tun haben will. Von daher kann ich das mit dem Test weder verstehen, noch nachvollziehen. Aber jeder muss für sich selber wissen, was es bringt.

          • Lilli sagt:

            Ja, alle fühlen mit,
            und kennen ähnliche Erfahrungen
            im Nichtwahrhabenwollen
            und endlich Akzeptieren der Narzissmusstörung des Partners
            und der eigenen Pleite.

        • Lise1 sagt:

          Wenn du stark wärst, hättest du das nicht gemacht.

          Übrigens kann mit so einem Quatsch auch keinen Narzissmus diagnostizieren.
          Indem man Menschen wie ein Objekt behandelt auch nicht.

          • Lise1 sagt:

            Einen Fehler es zu posten war es nicht, denn du kannst nun reflektieren, was du mit andern machst, und daraus lernen, Menschen – auch Ex-Partner – wie Menschen zu beahndeln und nicht wie zur Verfügung stehendes Spielzeug. Die vielen Rückmeldungen hier helfen dir vielleicht dabei, wobei ich es nicht glaube.

          • Anka sagt:

            Lise1, wie wahr. Dazu sage ich nur noch, Dankeschön!

          • Lilli sagt:

            Liebe Susanne,
            ich sehe Deinen ‚Test‘
            als Learning By Doing.
            Diese Phase war bei mir laaange,
            denn ich wollte nicht sehen, dass ich bei dem Ganzen immer mehr MEINE eigenen Werte verloren hatte.
            Danke, dass Du Deinen ‚Test‘ gepostet hast, sowas kennt ja in der einen oder anderen Form jeder
            und man kann reflektieren, ob man schon friedlichen Abstand hat,
            und nach vorne wieder authentisch weiterlebt.

            Dir und uns allen
            alles Gute und Liebe !

          • Susanne sagt:

            Ich empfinde es sehr interessant zu lesen, dass ICH jetzt wie eine Narzisstin dargestellt werde. Ich habe weder irgendwen als Objekt behandelt, noch empfinde ich die Ex-Beziehung als pleite, eher als Erfahrungswert, wie alles im Leben.
            Und Ruth, den Unterscheid zwischen Selbstwert und Selbstbewusstsein, kenne ich natürlich, danke für die Belehrung.

            Das kommt mir hier vor , wie ein Shitstorm. Wenn ihr hier so rigide und konsequent, wie ihr hier mir gegenüber auftretet in euren Partnerschaften gewesen wäret, dann hätte ihr keine Probleme gehhabt. Und noch etwas: Behaltet euren Abfall auf eurer Seite vom Zaun, damit habe ich nichts zu tun.

            @ Waltraud, deine Meinung kann ich nachvollziehen, ist vollkommen legitim. Ich habe es eben mal anders gemacht, deswegen ist es nicht verkehrt und falls ihr mal genauer schaut, werden auf dieser Seite, sogar Hinweise gegeben, „wie man einen Narzissten ärgern oder manipulieren kann“.

            Für mich ist es MEINE Art ihn auf Abstand zu halten, denn ich weiß, dass er mich sicher nie wieder kontaktiert, weil er dann sein „blaues Wunder“ erlebt.

          • Lilli sagt:

            Susanne,
            er kontaktiert Dich nicht,
            Du hast i h n
            kontaktiert.
            Und die Beiträge sind Meinungen.

      • Susanne sagt:

        Lilli schreibt.“ Diese Phase war bei mir laaange,
        denn ich wollte nicht sehen, dass ich bei dem Ganzen immer mehr MEINE eigenen Werte verloren hatte.“

        —–

        Diese Phase hatte ich nie, denn meine Werte und meinen eigenen Wert habe ich nie aus den Augen verloren, deswegen bin ja auch schnell da weg, wenn auch mit Schaden.
        Wer selber einigermaßen selbstbewusst und weiß was man will, ist nicht in der Lage mit einem Narzissten eine Beziehung auf Augenhöhe zu führen.
        Das Problem ist eher erstmal zu erkennen, was überhaupt läuft.

        • Lilli sagt:

          Mit einem Narzissten
          gibt es keine Beziehung auf Augenhöhe,
          er lebt seine Egozentrik aus,
          entweder bedient man diese,
          oder er wendet sich ab.
          Dass er sein blaues Wunder erleben könnte,
          bleibt beim
          k ö n n t e
          und bremst das eigene Denken und Handeln nach vorne aus.

          • Susanne sagt:

            Absolut nicht, Lilly, denn Narzissten neigen dazu ihre Ex-Partner immer rauszukramen, wenn sie keine Zufuhr haben und dabei sind sie vollkommen schmerzbefreit.
            Menschen die ihnen die „Zähne“ zeigen, sich ihr Verhalten nicht bieten lassen, sind unbequem und zu anstrengend und werden „aussortiert.
            Und mein Denken und Handeln ist sehr klar, denn ich agierte bewusst und mit emotionalem Abstand.
            Dem Mann könnte ich heute begegnen, freundlich grüßen(ja, das ist noch drin) und dann weiter gehen.

        • Martin sagt:

          Susanne hat es leider überhaupt nicht begriffen. Kann und muss man akzeptieren. Dann aber bei eintsprechenden Gegenkommentaren sofort bekleiduigt zu werden und Anderen Dinge zu unterstellen…kenne ich Alles.
          Sachliche Kritik ist nicht möglich, weil sich Susdanne sofort angegriffen fühlt, wenn man ihre Meinung nicht teilt. Traurig, da dies eine Hilfeseite ist und die Leute entsprechend kommentieren, warum ihre Aktion eben Mist war. Wer das dann nicht akzeptieren kann, der sollte lieber von solchen Seiten fern bleiben, wenn jede Antwort gleich eine Abwetrtung sein soll. Lächerlich!

          • Susanne sagt:

            Lieber Martin, du kennst mich nicht und ich dich nicht.
            Warum sollte ich also jemanden beleidigen.Wo habe ich DICH beleidigt?
            Ich denke mal, dein Kommentar sagt mehr über dich aus, als über mich.
            Wenn ich Hilfe benötige, dann frage ich danach und das dann auch sicher nicht hier. Ich kann mich nicht erinnern, dieses getan zu haben.
            Und wo ich texte, darfst du ganz dezent mir überlassen, denn ich werde dich sicher nicht um Erlaubnis fragen.

      • Susanne sagt:

        „Liebe Susanne,

        diesmal hast Du ihn kontaktiert,

        bei der Themenfrage:
        Wie halte ich Abstand zu einem Narzissten?“

        Liebe Lilli, was möchtest du, sachliche Diskussion oder Streit? Ich bin für sachliche Kritik und sachliche Beiträge jederzeit offen, allerdings habe ich kein Interesse an Menschen, die versuchen sich aufzuwerten, indem sie andere subtil abwerten.
        Ich habe es verstanden, dass du es nicht gut fandest, was ich machte. Ich sehe es anders.
        Kannst du aushalten?

        Schönen Tag dir.

        • Lilli sagt:

          Susanne,

          Du fühlst Dich von mir abgewertet
          und ich fühle mich von Dir abgewertet –
          lieber ‚moralinsauer‘ genannt,
          als das weiterzumachen.

          • Lilli sagt:


            = Antwort auf
            8.38Uhr weiter unten.
            Hauptsache,
            ich selbst halte Abstand zu Narzissten.

          • Ruth sagt:

            Susanne, ich habe mich auf deinen Rat hin gefragt warum ich mich angesprochen fühle.
            Meine Antwort ist: Der Ton gefällt mit nicht.
            Das Abwertende, Geringschätzende.
            Das trifft mich,auch wenn es um jemand anderen geht.
            Ich möchte das nicht.
            Und da sind wir wieder beim Selbstwert…

            Ob ich Hilfe brauche?
            Sicher brauch ich die und ich hol sie mir wenn nötig.
            Und gebe sie wenn möglich.

            Du schreibst: Erfahrungsgemäss brauchen diejenigen Hilfe die sie anderen anraten.
            Erfahrungsgemäss von wem?

            Gruss,Ruth

    • Randi Dohrin sagt:

      Liebe Susanne,

      ich kann sehr gut nachempfinden, dass Du noch einmal für Dich die Bestätigung gebraucht hast, ob Du mit dem „Narzissmus“ Deines ehemaligen Partners richtig liegst oder nicht. Nach 1 1/2 Jahren ist man häufig auch noch nicht komplett über den Berg nach einer Beziehung mit solch „Individuum“. Du hast die Bestätigung erhalten und gleichzeitig ein weiteres Stückchen des endgültigen Aufarbeitens dieser leidvollen Erfahrung. Weiterhin viel Erfolg für einen sukzessiv größer werdenden Abstand und irgendwann endgültig-möglichen Schlussstrich. Eine Narbe bleibt immer nach solchen traumatischen Erfahrungen, immer. Liebe Grüße Randi

      • Susanne sagt:

        Danke Randi, du hast verstanden, um was es mir ging! Die Beziehung ist im Oktober auch bereits 2 Jahre her, aber er schrieb mich zwischendrin auch noch mal an, auch in der Coronazeit (April diesen Jahres) und auch während seiner Beziehung. Ich halte ihn damit auch auf Abstand.

        Lieber Gruß und schönen Tag!

        • Susanne sagt:

          Zitat Lilli

          „Susanne,
          er kontaktiert Dich nicht,
          Du hast i h n
          kontaktiert.

          Habe ich das irgendwo behauptet und wo steht, dass ich das nicht darf?

          Zitat Lilli
          „Und die Beiträge sind Meinungen.“
          —-
          Und ich darf meine nicht äußern?
          Mir war auch klar, dass du eine der 1. bist, die hier den moralinsauren Finger hebt.

          • Lilli sagt:

            Liebe Susanne,

            diesmal hast Du ihn kontaktiert,

            bei der Themenfrage:
            Wie halte ich Abstand zu einem Narzissten?

          • Ruth sagt:

            ..betrifft:moralinsaurer Finger.
            kann ich nicht nachvollziehen,finde die Äusserung auch beleidigend und abwertend.
            Warum schlägst du so um dich,Susanne?
            Such dir Hilfe.
            (wieder belehrend,ich weiss,aber vielleicht hilft’s…)
            alles Gute,Ruth

        • Randi Dohrin sagt:

          Liebe Susanne,

          ja, ich kann Deine Art „ihn“ auf Abstand zu halten in Gänze nachvollziehen. Jeder muss – nicht nur in Bezug auf narzisstische Erfahrungen – seinen ureigenen Weg finden und DU hast ihn für Dich gefunden, auch wenn es durchaus sein könnte, dass Du auch daran ab und an zweifeln könntest. Das macht es aber gerade aus: Stur und fest an und auf einer – seiner – Meinung – festzuhalten und die dann anderen auch noch überstülpen zu wollen, hat mit Akzeptanz des Gegenübers nun wahrlich nichts zu tun. Ich danke Dir sehr für Deine Offenheit, ob Deiner Beschreibung, die Du so wundervoll aufrichtig geschrieben hast. Das nenne ich authentisch sein. Bleib‘ wie Du bist, beste Grüße für Dich, herzlich Randi

          • Susanne sagt:

            Hallo Randi, danke für deinen Kommentar, wobei ich gerade überlege, ob ich den für mich unter negativ oder positiv einordnen soll.
            Allerdings habe ich auch gelernt, mich von Meinungen anderer nicht zu sehr beeinflussen zu lassen. Dazu gehört auch, dass ich tatsächlich stur meinem Weg folge und treu zu mir stehe und meine Ansichten auch vertrete. Das habe ich aber schon immer gemacht und das hat mir auch sehr geholfen bei/mit dem Ex-Narzissten.

          • Susanne sagt:

            Zitat Ruth:

            „..betrifft:moralinsaurer Finger.
            kann ich nicht nachvollziehen,finde die Äusserung auch beleidigend und abwertend.
            Warum schlägst du so um dich,Susanne?
            Such dir Hilfe.
            (wieder belehrend,ich weiss,aber vielleicht hilft’s…)“

            Liebe Ruth,frage dich mal, warum du dich davon angesprochen fühlst, dich habe ich doch gar nicht gemeint.
            Erfahrungsgemäß benötigen gerade diejenigen, die anderen raten sich Hilfe zu suchen, selber am meisten Hilfe. Und ja, das war belehrend.

        • Randi Dohrin sagt:

          Wie Du meinen Kommentar für Dich einordnen kannst, liebe Susanne, musst Du erfühlen und damit rechnen, dass sich Gefühle immer und immer wieder ändern können. Entwicklung heißt Veränderung.

      • Susanne sagt:

        Zitat Ruth: „Susanne, ich habe mich auf deinen Rat hin gefragt warum ich mich angesprochen fühle.
        Meine Antwort ist: Der Ton gefällt mit nicht.
        Das Abwertende, Geringschätzende.
        Das trifft mich,auch wenn es um jemand anderen geht.
        Ich möchte das nicht.“

        Ist das wieder das ungesunde Helfersyndrom, sich einzumischen, wenn man gar nicht betroffen ist?
        Moralinsauer ist eine Ausage, eine Beurteilung, keine Abwertung, aber jemand anderem zu raten er solle sich Hilfe suchen, nur weil man selber(du) getriggert wird, ist einfach nur frech. Und dazu beziehe ich Stellung.
        —-
        Zitat Ruth:
        „Und da sind wir wieder beim Selbstwert…“

        Genau und wer Selbstwert besitzt, der schaut erstmal bei sich selber, wo es hinkt und belehrt nicht andere Leute unter dem Deckmäntelchen des guten Menschen.

        Zitat Ruth:
        „Du schreibst: Erfahrungsgemäss brauchen diejenigen Hilfe die sie anderen anraten.
        Erfahrungsgemäss von wem?“

        Was an dieser Aussage ist so schwer zu verstehen?

        Für mich ist das Thema hier auch beendet, da es scheinbar von einigen nicht respektiert werden kann, dass ich MEINEN Weg gehe und nicht den der Anderen.

    • Sandra sagt:

      Lol, Dein Ernst Susanne?
      Nach 1,5 Jahren kontaktierst du ihn wieder? Auch wenn du denkst, Du würdest spielen und hättest die Kontrolle, lass mich Dir sagen, es ist nicht so. Denn wenn das der Fall wäre, kämst Du nicht mal auf die idee ihn erneut zu kontaktieren.
      Warum machst Du das? Weil du es nicht haben kannst, dass er seit 11 Monatebn in ner Bez ist und sich nicht gemeldet hat.
      Sorry, aber diese aktion von Dir war einfach nur Panne. Panne in der hinsicht, dass Du hier auf einer Hilfeseite bist und genau das Gegenteil von dem machst, was dir hier jeder raten würde. Du bist mit ihm noch lange nicht Gedanklich fertig und Dein herzrasen hast Du doch selbst heraufbeschworen, also beschwer dich nicht darüber.
      Lächerliche und kindische Aktion!

      • Susanne sagt:

        Liebe Sandra, deinen Kommentar habe ich zur Kenntnis genommen.

        Ich erlaube mir, es anders zu sehen.

        Meine Frage an dich wäre: Selbst, wenn es so wäre, wie du es hier siehst, wer gibt dir das Recht mich jetzt zu verurteilen und vor allem warum siehst du dich jetzt in der Position dieses zu tätigen und und mich dann auch noch gleichzeitig abzuwerten.

        Du siehst also, deine Baustellen sind größer als meine.

        In diesem Sinne, alles Gute dir.

        • Meike sagt:

          Susanne hat nix versdtanden. Das erkennt man an Ihrer Art, sofort Alles als Verurteilung zu sehen und an Ihrem Ton, wenn berechtige Kritik an ihrer Aktion kommt. Solchen Leuten, die genau das Gegenteil von dem machen, was Betroffene hier raten, wollen es doch nicht Anders. Deswegen ist jegliche Diskussion mit Denen sinnlos.
          Immer schön in die Opferrolle….kommt mir Bekannt vor

          • Susanne sagt:

            Liebe Meike,

            danke für deinen Kommentar. Ich denke, der spricht für sich selber.
            Btw. ich mache immer noch das, was ICH für richtig erachte und werde DICH sicher nicht um Erlaubnis fragen.
            Die Frage wäre, was dich zu beruft mich zu kritisieren und zu verurteilen, das sagt wohl mehr über dich aus, als über mich.
            Vielleicht kehrst du mal vor deiner eigenen Tür.

          • Meike sagt:

            Ach Susanne, genau die Antwort habe ich erwartet. Weißt Du warum? Weil ich die Art von Menschen in meiner Praxis sitzen habe. Dieses ständige „Lehre vor der eigenen Tür“ ist eine wunderbare Abwehrhaltung von Komplementärnarzissten.
            Von daher, kannst Du hier an Retourkutschen Schreiben was Du willst, denn Andere sind da doch weiter. Ich wünsche Dir, dass Du irgendwann erkennst, wie sinnlos deine Aktion war, ohne Anderen zu unterstellen,sie würden Dir was vorwerfen oder Dich kritisieren. Nochmal, das hier ist eine Hilfeseite, da MUSS bei komischen Aktionen kritisiert werden.
            Und damit bin ich raus, da jeglicher weitere Kommentar, egal von wem, nix bringt, weil Du Alles als Angriff siehst und nicht als Hilfe oder Guten rat

    • E. sagt:

      Liebe Susanne,
      ich finde es interessant, was du gemacht hast, hätte ich sein können…🙋🏼‍♀️😆
      Ganz liebe Grüße
      Elke

  3. Susanne sagt:

    „Das ist (ein) „Hammer“, liebe Susanne!

    Hab ich das jetzt richtig in Erinnerung?
    War das der Typ, der vorgegeben hat „jede zu bekommen“ und Bilder mit der Neuen geschickt hatte mit dem Hinweis, „nun endlich eine liebevolle Beziehung“ zu haben ?“


    Hallo, danke Anka, ja der war es, allerdings Bilder gab es nicht, nur der Hinweis, dass er jetzt eine „liebevolle Beziehung“ hätte. Der hatte noch ganz andere Probleme, u.a war der hyperaktiv und hatte einen Putzfimel und wehe, das Waschbecken war nach der Benutzung nicht trocken gewischt, in der Dusche auch die Fugen und die Deckel der verschiedenen Duschutensilien, alle in die richtige Richtung gedreht und geschlossen(Macht und Kontrolle)
    Er vermittelte mir stets, ich wäre nicht genug, traute mir nicht mal zu ein Ei zu kochen, er konnte grundsätzlich alles besser, egal was es war. Und nahm einem gerne die Sachen aus der Hand. Da gibt es eine ganze Liste, die ich hier aufführen könnte, bis hin ins Bett.
    Natürlich war ich unbequem und habe mir das nicht bieten lassen, deswegen ging es auch nicht lange mit uns.
    Aber das muss man in 5 Monaten erstmal durchblicken, von 100% auf 0. Der Hormonrausch war enorm.
    Zu Anfang hat er auch alles mitgemacht und später zu nichts mehr Lust gehabt, alles ging nur nach seiner Nase, keinerlei Kompromssbereitschaft, Abwertungen, Genörgel wegen Kleinigkeiten. Und sowas mir, dabei war ich übr 30 Jahre verheiratet und habe ine normale Ehe geführt, bis mein Mann 2014 verstarb.

    Die Literatur dazu kenne, habe alles gelesen und auch für mich aufgearbeitet und weiß auch, warum ich gelandet bin, wo ich gelandet bin. Ich hatte mehrere Todesfälle in der Familie in 3 Jahren meine halbe Familie weg, jedes 1 Jahr einer, das hat mich geschwächt und angreifbar gemacht.

    Danke für die Aufmerksamkeit!

    • Susanne sagt:

      Nachtrag zu meinem Bericht: Er war ein Narzisst, warum? Weil er zu mir sagte: Ich bin toll und ständig die Bestätigung suchte. Beim 1. Mal sagte er das am Telefon und ich dachte noch, der macht Witze und habe ihn mehr oder weniger ausgelacht. Dann kam die Steigerung, er wäre perfekt!
      Er hielt sich grundsätzlich für das Maß der Dinge, nachdem sich alle zu richten haben.
      Er hätte Gschmack, alle andere nicht usw.
      Aber als ICH mich vor seine Freunde stellte und denen eine kleine Rede hielt, bekam ich hinterher einen „Einlauf“, dass er sich fremdgeschämt hätte und er bräuchte eine „zurückhaltende Frau“.
      Daran ist sein mangelndes Selbbstbewusstsein zu erkennen gewesen. Außerdem wollte er gerne selber reden und konnte es nicht ertragen, dass ich das übernommen hatte.
      Jeder andere Mann wäre stolz auf mich gewesen. Er nicht.
      Ich bin gestandene Seemansfrau, mein verstorbener Mann war Kapitän und dann kommt so ein I.d.i.o…. und macht mich fast fertig. Bin immer noch geschockt.

      • Anka sagt:

        Susanne,
        Oft werden einem gewisse „Zusammenhänge“ erst später klar.

        Die „Denke“ über sich selbst, ist manchmal irgendwie genauso „ver-klärt“, wie die über den Anderen.
        Auch wenn das oft weniger gern, nicht nur hier auf der Seite, in Betracht gezogen wird.

        Letztlich wird nur die Überprüfung des eigenen
        „Selbst-Bildes“
        zu Verstehen führen…
        Und ich bin davon überzeugt, nur die ehrliche
        Eigen-„Korrektur“ befreit am Ende wirksam von Groll.

    • Anka sagt:

      Liebe Susanne!

      Du bist dem „personifizierten Wahnsinn“ entkommen…
      Das allein zählt jetzt!

      Es ist mehr als verständlich (wenn’s so was gibt),
      daß Frau nach so vielen Schicksalsschlägen die Kräfte verlassen,
      daß Frau sich auch einmal „fallen lassen“ möchte,
      daß Frau sich nach „starken Armen“ sehnt,
      daß Frau sich auch „verfangen“ kann.

      Es tut mir alles sehr leid für dich.
      Wirksamen Trost gibt es da im Moment wohl eher nicht. Leider…

      Sei bitte gut und verständnisvoll mit dir.
      Das wünsche ich mir von Herzen für dich.
      Fühl dich ganz sanft umarmt … Anka 🙋

      • Susanne sagt:

        Anka, danke, du bist aber lieb 🙂

        ich denke, das müssen wir hier alle, gut für uns sorgen und lernen noch konsequenter uns mal an die 1. Stelle zu setzen. Weniger an die Bedürfnisse anderer denken. Ich glaube, gerade uns Frauen fällt das, kulturell und auch erziehungsbedingt oft noch schwer.

        Lieber Gruß und schönes Wochenende

    • Susanne sagt:

      Zitat Meike:

      „Ach Susanne, genau die Antwort habe ich erwartet. Weißt Du warum? Weil ich die Art von Menschen in meiner Praxis sitzen habe. Dieses ständige „Lehre vor der eigenen Tür“ ist eine wunderbare Abwehrhaltung von Komplementärnarzissten.
      Von daher, kannst Du hier an Retourkutschen Schreiben was Du willst, denn Andere sind da doch weiter. Ich wünsche Dir, dass Du irgendwann erkennst, wie sinnlos deine Aktion war, ohne Anderen zu unterstellen,sie würden Dir was vorwerfen oder Dich kritisieren. Nochmal, das hier ist eine Hilfeseite, da MUSS bei komischen Aktionen kritisiert werden.
      Und damit bin ich raus, da jeglicher weitere Kommentar, egal von wem, nix bringt, weil Du Alles als Angriff siehst und nicht als Hilfe oder Guten rat“
      —–

      Ach Meike, nun bin ich aber wirklich beeindruckt, du scheinst eine Fachfrau mit Praxis zu sein die mir Komplementärnarzissmus attestiert und auch schon ein gewisses Wissen zum Thema zu besitzen scheint. Ja, da habe ich dann wohl keine Chancen mehr, bei so viel Wissen zum Thema.

      Hast du schon mal daran gedacht, dass Hilfe auch bedeuten kann jemanden in seinem „So- Sein“ einfach zu akzeptieren?

      Frage: Wenn 100 Leute sagen etwas ist nicht in Ordnung, von dem DU aber vollkommen überzeugt bist, weil DU in deinem Leben gelernt hast,dass du dich auf dich selber verlassen kannst, was machst du dann, das was andere sagen oder das, was du für richtig hältst? Also ich mit meinen 55 Jahren halte mich da durchaus für erwachsen genug für mich selber einzustehen.

      Interessant vor allem auch, dass ich als Komplementärnazisstin beschrieben werde. Genau das, bin ich nämlich nicht, sondern genau das Gegenteil. Sonst wäre ich immer noch bei ihm und hätte ihm nicht noch in der Kennenlernphase die Tür vor der Nase zugeschlagen.

      Da gibt es dann sogar die Steigerung, ich wäre Narzisstin, mit subtilen Hinweisen auf mein Verhalten an den Betreiber hier, man könnte doch ein bestimmtes Thema dazu eröffnen.
      Es ist ja nicht so, dass ich da nicht bemerke.
      Es gibt Menschen, die verstecken sich unter dem Mantel der angeblichen Hilfe, in Wahrheit aber geht es um was anderes. Aber das behalte ich für mich.

      • Ruth sagt:

        Hallo Susanne,
        Hoffentlich hast du jemanden mit dem du diese Dinge in Ruhe besprechen kannst,
        die Dynamik hier ist nicht fruchtbar.
        Es bringt nix.
        Noch zu deinem ‚Weg‘:
        es scheint mir eher ein Labyrinth und du stehst jetzt vor einer Wand,glaube ich.

        Gruss,Ruth

  4. Tinytoon sagt:

    Ich wurde durch narzisstische Eltern geprägt und habe leider auch immer tendenziell narzisstische Männer angezogen. Eine Zeit lang konnte ich damit gut umgehen, doch nach 6 Jahren Beziehung mit einem „verdeckten“ Narzissten war ich zutiefst geschockt, als ich von einem auf den anderen Tag entwertet und verlassen wurde. Von da an ging es nur mehr bergab, und jede Hoffnung, dass ich endlich tatsächlich meinen „Mann fürs Leben“ gefunden hätte, wurde bitterer und grausamer enttäuscht. Ich habe ihre Manipulationen anfangs nicht sehen können, mich immer wieder geöffnet, Schwächen gezeigt, neue Hoffnung geschöpft und geliebt – und der Fall war jedes Mal tiefer. Ich vermisse keinen von Ihnen, bin abgestoßen, obwohl der eine oder andere immer noch mittels „lovebombung“ Kontakt sucht, nach über 9 Monaten absoluter Funkstille und Blockade von meiner Seite auf allen möglichen Kanälen.
    Auch ich musste – völlig entgegen meines Charakters – oftmals manipulativ sein, um mich (zum Glück immer schneller) befreien zu können. Der Schaden, der bei mir angerichtet wurde, ist aber scheinbar nicht wieder gut zu machen. Mein Selbstbewusstsein, meine Lebensfreude, aber vor allem meine gesamte schier unerschöpfliche Energie hat sich aufgelöst und ich bin weniger als ein Schatten meiner selbst. All die Ideale die ich einmal hatte, sind dahin und ich kann niemandem mehr vertrauen.

    • Lilli sagt:

      Hallo,

      für mich geht es hier um Taktik und Methoden im Umgang mit Narzissten.
      Der Begriff Manipulation oder manipulativ gehörtfür mich zur narzisstischen -Lebensweise.

      Abstand zu halten gelingt mir am besten mit innerem Abstand.
      Ich hatte früher über zehn Jahre keinen Kontakt zu meiner narzisstischen Mutter. Inneren Abstand gewann ich erst später zu ihr, im reduzierten Umgang mit ihr im Alter.
      Und das bisschen Versöhnlichkeit, das möglich ist, finde ich sehr schön.

      • Tinytoon sagt:

        Manipulation kommt nicht nur bei Narzissten vor, bedeutet (verdeckte) Einflussnahme und ist i.a. negativ konotiert, soweit bin ich bei dir. (Allerdings gibt es auch positive Formen der Manipulation, z.B. von Motivationstrainern etc.)
        Ich habe die Erfahrung gemacht (nachdem ich mit Authentizität völlig ausgeblutet bin und mich noch verletzlicher präsentiert habe), dass es im Umgang mit Narzissten manchmal hilfreich sein kann, sie in einem gewissen Glauben zu lassen, und dahinter seinen eigenen (Flucht-)Plänen zu folgen, weil man dann weniger „kämpfen“ muss und weniger angegriffen wird. Wenn man ohnehin schon keine Kraft mehr hat, kann das ein Weg sein, sich dennoch befreien zu können – wohl gefühlt habe ich mich dabei nicht und rein aus dem Verstand heraus agiert. Das Ziel ist immer sich der vergifteten Einflussnahme zu entziehen und Abstand zu gewinnen.

        • Ruth sagt:

          Hallo Tinytoon,
          was meinst du genau mit : mit Authentizität völlig ausgeblutet?‘
          Ich würde sagen,Authentizität gibt ja gerade Kraft.
          Da ist man in Verbindung mit sich selbst.
          Sich selbst aufgeben macht schwach und erschöpft bis zum Anschlag.
          Mein Tip:
          Frag dich was dir Spass macht,was du gerne machst..mach das dann und geniess es.
          Fang ganz klein an,bau langsam auf und du wirst neue Seiten an dir kennenlernen.
          Das gibt Kraft!
          Gruss,Ruth

    • Lise1 sagt:

      Tinytoon, da es dir durch das Handeln und durch Worte einer Person genommen wurde, kannst du entscheiden, dieser Person oder den Personen diese Macht nicht mehr zuzugestehen und dir das zurückholen, was dein ureigenstens Selbst ist. Du musst diesen Menschen nicht das Recht geben, jetzt noch dein Leben zu beeinflussen. DU musst der Bestimmer über dein Leben sein, nicht die Verflossenen. Das wäre zu absurd.

      • Tinytoon sagt:

        Du hast natürlich völlig recht mit dem was du schreibst. Ich kann es aber nicht ändern, dass meine Kraft aufgebraucht ist. Ich fühle mich emotional völlig ausgebrannt, ich habe aktiv nicht dass Gefühl dass sie noch „Macht“ über mich haben. Indirekt natürlich schon, weil die vielfachen Traumata immer wieder hochkommen. Ich bin in Psychotherapie deswegen.

    • SHawaii sagt:

      oh ja das kenne ich du sprichst mir aus der Seele. genauso ist es mir auch gegangen bin aber leider noch nicht raus aus dem Kreislauf habe mir professionelle Hilfe geholt und arbeite gerade dran weil ich schon so geschwächt bin das ich es alleine nicht mehr schaffe. aber ich weiß wovon du sprichst und ich hätte nie gedacht das es so etwas gibt bzw solche Männer gibt und wünsche manchmal meine Zeit wäre mit 17 stehen geblieben denn schon als ich meine erste Liebe kennenlernte fing der liebeskummer an und bis heute steckt man in einem nicht auhörenden Schmerz, sogar als erwachsene Frau hört das nicht auf und ich dachte nach dem ersten großen liebeskummer kann es nur noch schöner werden😩😩. ich dachte immer naiv, wenn man Männer liebevoll behandelt erntet man auch das was man säht, es kann dann nur eine Liebe auf Augenhöhe werden die sich positiv immer weiter nach vorne entwickelt. da wusste ich ja auch noch nicht, selbst bis vor 1 Jahr dass es narzisstische sadistische Männer gibt… und jetzt erschreckt man sich, dass die Partner die man hatte alle Narzissten waren und ich habe mich seit ich 19 Jahre bin immer gewundert, warum Männer so anstrengend und beleidigend unterdrückend herrisch und streitsüchtig einer Frau gegenüber sind, ich dachte das ist das Wesen aller Männer🤣😂🤣 dabei waren es alles Narzissten. ihr Leidenden seid alle gedrückt von mir💜❤🧡

  5. Susanne sagt:

    Herr Grüttefien, ich erlaube mir einmal Sie zu zitieren:

    „Natürlich! Wenn man seine Grenzen kennt und genau weiß, was man will, dann lässt man sich ein solches Verhalten nicht lange gefallen. Da muss man nichts über Narzissmus wissen. Wer sich aber nicht selbst bewusst ist und seinen Wert kennt, der lässt sich verführen und versteht hinterher die Welt nicht mehr!“

    Aber genau das ist doch der Punkt: Diese Personen verführen erst und fangen dann an mit ihren destruktiven Anteilen, Abwertungen, Nörgeleien, Kritik usw.
    bedeutet also, dass die Opfer(ich bin der Meinung es sind Opfer)schon im Spiel gefangen sind, bereits eingenebelt, auch durch die schwarze Rhetorik oder anders, die narzisstische Kommunikation. Im Grunde sitzt die Fliege dann im Netz der Spinne gefangen, versteht die Welt nicht aufgrund des ambivalenten Verhaltens der Person und natürlich auch bereits abhängig, denn binden können diese Personen sehr gut.

    Bedeutet also: JEDER kann auf dieses Spiel reinfallen, auch noch so selbstbewusste Persönlichkeiten. Ich selber habe bestimmtes Verhalten seinerseits einfach nicht als grenzüberschreitend verstehen können.

    Meine Beziehung zu ihm dauerte knapp 5 Monate.
    Das Ergebnis daraus ist für mich kein Gewinn. Auch knapp 2 Jahre danach bin ich immer noch bindungsunfähig, setze noch viel schneller Grenzen als vorher, teilweise auch überzogen und bin extrem misstrauch geworden, ich kann fremden Menschen nicht mehr trauen und bestimmte Verhaltensweisen nicht mehr ertragen, daher lebe ich zurückgezogen.

    Danke für die Aufmerksamkeit

    • Anka sagt:

      Susanne,

      das gehörte ja zur Antwort auf meinen „Einwand“…

      Ich kann diese Zeilen voll und ganz bestätigen.
      Sie entsprechen vollkommen meiner Situation mit 2Jahren.
      Damals war die Frau, die mich zur Welt brachte wieder schwanger.
      Diesmal von einem Mann, der sie auch „heiraten mußte“. Sie „mußte“ also zu ihm ziehen. Bis dahin hatte sie (und ich) bei ihrer Mutter und deren Schwester gelebt. Ich habe keinerlei Erinnerung an sie (!) aus dieser Zeit. Aber sehr genau erinnere ich mich an den braunen Lederkoffer in den meine Sachen gepackt wurden und wie mir gesagt wurde, daß ich mit ihr „mit müßte“…
      Eine Fremde war sie mir und ich ihr auch.
      Und ich sollte „schön lieb sein“…
      Auch wenn mir das seltsame Gefühl im „Zusammensein“ mit ihr erst Jahrzehnte später klar war. Es war manipulative „Verführung“ in Worten, Mimik und Gestik. Das spürt das Kind, kann es aber nicht „fassen“, sich nicht erklären und anderen, auf Nachfrage „wie es ihm (er)geht“, auch nicht „sagen“. „Versehentliche Ausraster“ lagen selbstverständlich(!) am Kind. Es schwebt ein fast beständig wiederkehrendes Gefühl von „Unechtheit“, von „Bedrohlichkeit“ trotz aufgesetzter „Fürsorge“ mit. Die scheinbare „Fürsorge“ war die „Verführung“, die dumpfen oder manchmal auch überschwenglichen Handlungen aber spürbar „kalt“. Ich wußte nie wirklich, „was los ist“.

      Das selbe Muster hat sich in der Beziehung zum Vater meiner Kinder gezeigt, danach auch bei meinem folgenden Partner (späteren Ehemann).

      Da war nie wirklich Liebe für mich, weiß ich heute. Nur ein „bei der Stange halten“.
      Und ich hielt es für „normal“, das „wäre eben so“. Unverständlich für mich, aber „bekannt“.

      Vielleicht „verführt“ ja gerade dieses Bekannte.
      Und vielleicht hängt damit auch die scheinbar „unmögliche“ Ablösung zusammen, dieses ewig sich wiederholende Bedürfniss „daß es gut/heil hätte werden müssen“.

      Zweifelsohne bringen solcherart nahe Beziehungen, die gar keine sind, eine Angst vor weiteren nahen Beziehungen hervor.

      Auch ich wurde sicher als „Selbstbewußt“ eingeschätzt und war es wohl auch, wenn es „nicht wirklich um was geht“…
      In „Familie“ hatte ich nicht vorhanden zu sein und war es auch nicht.
      Das „triggert“ immer noch/wieder.
      Vor vielen Jahren habe ich diese Erbärmlichkeit von Ehe nicht mehr ausgehalten.
      Vor 5 Jahren komplett die Kontaktaufnahmen zur Herkunftsfamilie eingestellt.

      Im Grunde unfassbar und unglaublich, daß ein Recht intelligenter Mensch, SOWAS nicht erkennt. Aber es gibt eine sehr wahre Aussage:

      „Was Sie nie erfahren haben, können Sie sich auch nicht vorstellen zu Sein“.

      Ich wünsche dir, wie mir auch, daß dieses fürchterliche Mißtrauen, geboren aus der Angst, sich auflöst.

      Herzlichst Anka 🙋

      • Susanne sagt:

        Hallo Anka,

        danke für deinen Bericht. Wir arglosen „Schäflein“ mussten eben erfahren, dass es Menschen gibt, die vorgeben uns zu lieben, in Wahrheit aber Böses im Schilde führen.
        Wir wurden getäuscht, belogen und betrogen. Das kann das gesamte Weltbild ins Wanken bringen.
        Dass Menschen vorgeben etwas zu sein, was sie nicht sind, das ist wohl schon bekannt, aber dass es so perfekte Schaupieler und so subtile Spielchen gibt, dazu gedacht dich zu manipulieren, zu destabilisieren um dich unter Kontrolle zu halten, damit Macht über dich ausgeübt werden kann, ist einfach nicht mit Worten zu beschreiben.
        Dann darf man zukünftig schon mal misstrausch sein.

        • Anka sagt:

          Danke für die Resonanz, Susanne!

          Ja, eben ging mir auf, daß dieses „Mißtrauen“ in der „Zwischenzeit“ bei mir eher „geweckt wurde“ und sich in der Folge auch als „berechtigt“ herausstellte.

          „Schäflein“ ist gar nicht so verkehrt…
          Ich halte es ja mittletweile auch für sehr wahrscheinlich, daß eine grundsätzliche „innere“ Investitionsbeteitschaft und auch „Gut-Gläubigkeit“ durchaus nach außen irgendwie „ausstrahlt“…

          Das wäre für gewohnheitsmäßige Nehmer natürlich ein „gefundenes Fressen“.
          Ein solches „Festmahl“ läßt „man“ sich nicht entgehen. Sich dessen ein klein wenig „würdig“ zeigt man sich dann in gewisser Weise und eine gewisse Zeit lang,
          und „bekommt“…

          Das Dumme
          (was mich betrifft) war nur, mir eben gerade nicht
          „Sebst-bewußt“ zu sein oder zu machen, daß da was nicht „ausgeglichen“ ist.

          Wenn sich das Gegenüber als „würdig“ darstellt, ist das ja nur das Eine und am Anfang so.

          Ich habe schlichtweg die die darauf
          folgenden selbstverständlichen und subtilen „Forderungen“ nach „mehr“ nicht als völlig unangemessen erkannt, sondern auch „Selbst-verständlich“ weitergemacht.
          Es ging nur um „mehr davon“ und „immer wieder“…

          Eine falsch gestellte Weiche, keine sofortige „Bremsung“, immer wieder „Futter in den Eisenofen“ und der „Zug“ gewinnt an „Fahrt“… Zum falschen Ziel.

          Dann noch so ein doofer Spruch im Kopf, wie: wer A sagt muß auch B sagen…

          Da hilft nur
          Ab-springen… Knochen richten. Wunden verbinden.
          Das (Alb)Trauma und den Schock zu heilen scheint offensichtlich unerwartet länger zu dauern…

          Aber auch das wird, ganz bestimmt!

          Anka 🙋

          • Lilli sagt:

            Hallo,

            Lovebombing in der Partnerschaft und Charmeoffensive in Verwandtschaft und Freundschaft, mit der Kehrseite der Unverschämtheit und Gemeinheit, hielt ich so lange für besonders, dies mitzumachen hielt ich so lange für besonders viel Liebe,
            so lange ich noch nicht wusste was Narzissmusstörung ist.
            Als mir das klarer wurde, war ich nach und nach entsetzt, dass einige Narzissten in meiner Verwandtschaft sind,
            dass ich in Partnerschaften mit Narzissmusstörung und ebensolchen Freundschaften
            geradezu landete.
            Heute gehe ich Charmeoffensiven und Lovebombing aus dem Weg,
            habe viel bis völligen Abstand zu diesen Narzissten/innen mit der entsprechenden Kehrseite.
            Und gehe meinen Weg auf der normalen, menschlichen Ebene.
            Da ich mit meinen nicht ganz so krass narzisstischen Ehemann zusammenbleibe,
            ist dieses Thema des Abstandhaltens und Eure Beiträge dazu,
            wieder mal wirklich gut für mich !
            DANKE
            und einen schönen Tag !

          • Susanne sagt:

            Hallo Anka, gut geschrieben!

            Ich kann auch nur sagen und immer wieder vorbeten: Wir müssen auf unser Bauchgefühl hören, das von Anfang an gewarnt hat. Diese kleine Stimme im Inneren, die uns antickt, das komische schwummerige Gefühl im Bauch, wenn jemand etwas sagt oder macht, was wir nicht sofort einordnen können.

            Dann ist es wichtig Vorsicht walten zu lassen, zu hinterfragen und sofort zu gehen, wenn sich schräge Bemerkungen und komische Begebenheiten häufen.
            Dann ist es ein Muster und das Gegenüber können wir nicht ändern.

            Ich erinnere mich z.B. daran, dass er mir zu Anfang unbedngt neue Klamotten kaufen wollte. Nein, er sagte nicht, dass er meine Kleidung nicht gut findet, er meinte nur, dass ich mir das gefallen lassen müsste. Schon da hat mein Bauchgefühl laut gewummert, ich konnte es nur nicht einordnen, warum er mir Kleidung kaufen möchte. Habe es auch abgelehnt und lange mit ihm darüber diskutiert. Ich war schon eingenebelt und irgendwann ist dann der Satz gefallen, der mir erst später wieder in den Kopf kam: „Mir ist es wichtig, dass meine Frau gut gekleidet ist.“!

            „Hammer“

            Sowas von respektlos! Da schon hätte ich aufstehen und gehen müssen, ,aber wie gesagt, er hatte mich schon und ich habe es in dem Moment einfach überhört. Und ich bin 54, eigenständig, Hauseigentümerin und kaufe meine Handtaschen gerne auch mal bei Longchamp.

          • Anka sagt:

            Das ist (ein) „Hammer“, liebe Susanne!

            Hab ich das jetzt richtig in Erinnerung?
            War das der Typ, der vorgegeben hat „jede zu bekommen“ und Bilder mit der Neuen geschickt hatte mit dem Hinweis, „nun endlich eine liebevolle Beziehung“ zu haben ?
            Na eigentlich auch egal.

            Die Geschichte mit der Kleidung für dich …
            Das ist doch „nicht nur narzisstisch“!

            Ich finde ja, das deutet auf ein absolutistisch klassisch patriarchales Weltbild hin.
            Frau wird auf ein sexuelles Objekt reduziert, daß es zu ER-OBErN gilt.
            Im Anschluß wird die „Trophäe“
            nach eigenem
            „Gut-dünken“ passend ausstaffiert und vorgeführt…

            Im Modus „maskuliner Autopilot“ wird dann beklagt, gedemütigt…
            weil die Welt oder Weib nicht „richtig tickt“ …

            Du hast voll recht!
            Bauchgefühl!
            Solche Typen bringen einen letztendlich in die Gruft. Vor allem Frauen, die keine devote Rolle spielen wollen…

            Blos gut, daß du den los bist,
            Wirklich! 🙋

          • Anka sagt:

            P.S.
            Mich läßt das gerade gar nicht los…

            Könnte ER ein „PUA“ gewesen sein?
            (Pick-Up-Artist)
            Einer, der jede attraktive Frau …
            Einer, der aber erst dann auf „fester“ macht, wenn die Frau „ein höheres Kaliber“ aufweist? Also „Selbstbewußtsein“ hat, daß Mann überhaupt „brechen“ kann?
            Das wäre dann von der übelsten Sorte gewesen, ein „narz. Perverser“.

            Solltest du „Die Masken der Niedertracht“ einmal in die Hände bekommen, könnten dir noch mehr Lichter aufgehen…

            LG 🙋

        • Tinytoon sagt:

          Du sprichst mir aus der Seele, Susanne. Auch ich musste immer wieder ungläubig feststellen, dass es „so etwas“ gibt. Ich war davon überzeugt mit Liebe heilen zu können, habe dafür alles gegeben und mich stattdessen ausgebrannt, wurde von einem Partner 6 Jahre lang belogen, manipuliert und mein Vertrauen wurde zutiefst missbraucht. Das hat bei mir so einen Schock hinterlassen, dass ich danach 2 Jahre lang nur die schlechtesten Entscheidungen für mich getroffen habe und heute noch versuche, mir selbst zu vergeben und wieder zu mir zu finden.

    • Eine Beziehung mit einem Narzissten kann traumatisierend sein und den Glauben in das Gute im Menschen zerstören – ja , das kann leider passieren! Sie haben natürlich Recht: Wenn man erst einmal im Netz des Narzissten gefangen ist, dann ist es sehr schwer, sich daraus wieder zu lösen. Daher ist es so wichtig, die Warnzeichen, die auch am Anfang der Beziehung bereits auftreten und durch ein ungutes Bauchgefühl signalisiert werden, zu erkennen und richtig zu deuten. Man muss in der Lage sein, die rosarote Brille abzulegen. Menschen, die sich bewusst sind, was sie wollen und was nicht, was wahre Liebe ist und die sich nicht durch atemberaubende Inszenierung blenden lassen, erkennen, dass sie auf ein Spinnennetz zufliegen.

      • Anka sagt:

        Ich sehe das ganz genau so, Herr Grüttefien. Danke, daß sie das nochmals betonen.

        Durch ein kürzlich gesehenes Video (Blickw…) und die Erfahrung jetzt hier, hat sich mir allerdings eine weitere „Variante“ regelrecht aufgedrängt.
        Ganz sicher trifft das nicht in jedem Fall zu!

        Allerdings scheinen mir Menschen auch „gezielt“ auf die Suche zugehen, nach „Partnern“, die
        „Was-her-machen“, was „Darstellen“…
        Menschen, die sich selber „Erhöhen“ und ziemlich „dick auftragen“,um im eigenen Netz einen „dicken Fisch an Land ziehen“ zu können…
        Sich dann aber hinterher „beschweren“, wenn das Gegenüber genau so ein Trugbild ist, wie man selber.

        Vielleicht gibt es ja die Möglichkeit, dieses Thema einmal in einem Artikel umzusetzen? Also irgendwie ein Aufruf an die Ehrlichkeit mit sich selbst, bevor man wieder…
        Hilft natürlich nur denen, die da auch offen sind.

        Mit freundlichen Grüßen und einem ganz herzlichen Dank auch nochmals für Ihre Seite hier. Anka 🙋

        • Lise1 sagt:

          Anka, du hast Recht. Ich weiß von PartnerBörsen, wo das Profil erst erstellt wird, nachdem man sein Opfer ausgesucht hat. Es wird genau passgerecht erstellt, damit die oder der Begehrenswerte anbeißt.

          • Anka sagt:

            Der von dir gewählte Ausdruck ist ja richtig „stimmig“, Lise1…

            Die geschilderte Vorgehensweise ist durchaus möglich.
            Allerdings hält ja irgendwie kaum jemand sich selbst für narzisstisch „übertrieben“.

            Mir geht es vordergründig um die
            (Be)Reinigung des eigenen „ProfilBildes“
            von (evtl.) vorhandener Selbst-Überschätzung und „Erhöhung“. Die daraus folgenden Anstrengungen diesem „Bild“ auch dauerhaft zu entsprechen, hält keine Seite durch…

            Letztlich fühlen Beide sich vom jeweils Anderen enttäuscht oder gar (mutwillig) „getäuscht“.
            Jeder zeigt auf den Anderen (gedanklich) „mit dem Finger“ und will selten die 3 „rückwärts“
            gerichteten be(tr)achten.

            Ich bin ja gespannt, wie Hr.Grüttefien dieses heikle Thema angeht und freue mich schon darauf!

            Liebe Grüße an dich.
            Anka 🙋

          • Anka sagt:

            P.S.
            Es geht mir also mehr um den ehrlichen „Umgang mit (dem) Narziss“Anteil in sich selbst vor einer erneuten „Suche“ 🙈🙊🙊

            🙋

        • Vielen Dank für die Anregung! Ein interessantes Thema! Ich nehme es auf!

  6. egal sagt:

    Narzissten sind kernretardiert. Sie sind schlicht und einfach geistig behindert. Massive Entwicklungsstörungen in diversen Gehirnarealen. Ein Säugling, gefangen im Körper eines Erwachsenen.

    Der Säugling ist es gewohnt, in Abhängigkeit von seinen Bedürfnissen entweder Mutter oder Vater aus dem Schlaf zu brüllen. Als Dank pisst er Dir beim Windeln wechseln ins Gesicht und lacht dabei.

    Exakt so verhalten sich diese Leute als Erwachsene.

    Verstehen Sie es, begreifen Sie es. Wer blind ist wird nie sehen können. Niemand käme auf die Idee, „den Konflikt“ ausdiskutieren zu wollen damit er wieder sehen kann.

    Sie werden es ausstrahlen und der/die Narzisst(in) wird nie wieder Probleme machen. Garantiert.

    • Tinytoon sagt:

      Zustimmung!
      Es gibt aber leider nicht nur die eine „Behinderung“, es gibt sie in verschiedenen Ausprägungen und Schweregraden. Manche Narzissten haben eben gelernt, „gesunde“ Menschen zu imitieren oder andere können in gewissen Bereichen sowas wie Empathie vorheucheln. Mein Ex hat mir jahrelang in einer gewissen Situation ein perfekt stimmlich moduliertes „Ich verstehe dich“ entgegengebracht, nur um mir Jahre später ins Gesicht zu sagen, dass er mich niemals verstanden hätte und das nur gesagt hat, damit ich „Ruhe gebe“. Wie soll man auf soetwas kommen?

      • Anka sagt:

        Indem man aufmerksam ist(!), ob und was für „Taten“ nach „Worten“ folgen,
        und auch, daß Das nicht nur einmal zur „Beruhigung“ erfolgt.

        Wer wirklich verstanden hat, wird das auch bestmöglich im Leben umsetzen.

        Dein ehemaliger Partner hat,
        übrigens ebenso wie mein geschiedener Mann,
        wiederholt die Erfahrung machen dürfen (!),
        daß eine kleine „gekonnte Szene“ ausreichend ist!

        Schwupps, war Frau selbst wieder voller Hoffnung und Elan. Bereit alles für die „Beziehung“ zu tun, weil man ja da verstanden wird.

        Der Herr hatte das Ziel, seine Ruhe zu haben, erreicht.
        Wurde ja vielleicht auch nicht weiter „behelligt“ mit irgendwelchen Forderungen und Ansprüchen ?
        Wozu auch, ER hatte ja gesagt „Ich verstehe dich“…

        Ich vermute,
        du hast dich immer wieder damit
        „ab-speisen“ lassen.

        So ent-kräftet man/Frau sich im Laufe der Zeit selber.
        Für die/meine Zukunft eine der größten Lehren.
        Krümel sind Zuwenig!

        Mach heute Mal ’ne Pulle Sekt auf!
        Mach ’ne 1Frau-Party!
        Krümel-Monster-Adieu!

        Alles Gute für dich
        Anka 🙋

        • Tinytoon sagt:

          Danke Anka. Hast ja Recht…

        • Anka sagt:

          Liebe Tinytoon 🤗

          Recht zu haben bringt einen selber oft nicht weiter, selbst wenn es so ist. Und es macht leider auch nicht glücklich…

          Du hattest ja geschrieben, daß du „heute noch versuchst dir selbst zu vergeben und wieder zu dir zu finden“.

          Ich möchte dir da noch ein bisschen was an’s Herz legen. An deins!

          Gibt es denn wirklich etwas, was du dir „vergeben“ mußt?
          Ich darf das zumindest anzweifeln!
          Wie du schreibst, hättest du falsche Entscheidungen getroffen…
          Bist du dir da wirklich sicher? Oder scheint das im Moment nur so?
          Und selbst wenn, ist das nicht menschlich?
          Immerhin hast du entschieden! Ist ja schon was wert, nicht Andere entscheiden zu lassen…
          Hat es sich als „Fehler“ herausgestellt, dann kannst du daraus lernen und damit wachsen. Sich für Fehler zu verurteilen ist mit Sicherheit selbst ein Fehler und verbraucht Energie für Gedankenkreisen. Lass es. Es ist jetzt wie es ist und fertig…

          So, so…
          wieder (!) zu dir finden möchtest du also auch.
          Du meinst damit hoffentlich nicht zurück-finden!
          Ich bezweifle ehrlich, daß das bei der von dir angesprochenen Vergangenheit eine „gute Idee“ wäre.

          Mir scheint nämlich, daß alles was du jetzt nicht mehr zu haben glaubst (Energie, Lebensfreude, Lebendigkeit, usw.)
          bisher lediglich dadurch aus dir(!) hervorgerufen wurden, wenn du für einen Anderen DA SEIN KONNTEST.

          Unbewußt scheinst du zu glauben, einen „Punkt“ außerhalb von dir zu „brauchen“, um den du „kreisen“ kannst…
          Du hast vielleicht auch nie erfahren/gelernt, daß du im Grunde der wichtigste Mensch in deinem Leben bist.

          Du kannst nur neue Erfahrungen machen, wenn du alles bisherige Lernen rigeros „auf den Prüfstand“ stellst, alles „in Frage“ stellst…

          Dafür kannst du die Unterstützung in der Therapie einfordern. Das könnte ein sinnvoller „Auftrag“ sein.

          Doch Überdenken mußt du das natürlich für dich selber.

          Ich wünsche dir von Herzen den Mut alles Alte komplett hinter dir zu lassen und jetzt ganz neu anzufangen…
          Zu wissen, daß man
          nicht weiß …, ist ein guter Anfang, wenn man Neu-gierig ist.

          Alles Liebe für dich Anka 🙋

    • Lilli sagt:

      Hallo,

      ab und zu frage ich mich, ob viele von denen, die wir hier Narzissten/innen nennen,
      nicht einfach rücksichtslose machtbetonte Egoisten/innen sind.
      Bei ‚Reempowerment für Frauen‘ ist die Bezeichnung Narzissmus untersagt, da geht es aber mehr um Machtausübung auch mittels körperlicher Gewalt.
      Nein, in meiner Verwandtschaft ist es das nicht,
      da sind die typischen hier aufgezeigten Spielchen, die hier immer wieder in den verschiedenen Beiträgen zu erkennen sind, und die in ihrer besonderen egozentrischen Beschränkung die typischen narzissmusgestörten Merkmale aufweisen.
      Ein/e Egoist/in begreift was du redest, er will mit Absicht keine Rücksicht nehmen.
      Ein/e Narzisst/in ignoriert was du sagst und tankt seine Grandiosität auf mitteels Angeben und Abwerten.
      Viel bis völliger Abstand ist bei beiden von Nöten.
      Zu einem/r Egoisten/in zu sagen, er sei ein/e Egoist, begreift er /sie und übt seine Macht aus.
      Ein/e Narzisst/in sagt dir dann bei dir selbst seien die Schrauben locker und du seist schuld an allem.

  7. Ela sagt:

    Ja, da stimme ich aus vollem Herzen Lise1 zu! Man MUSS sich sogar trennen.
    Aus Selbstschutz, und Selbstliebe. Wenn man, so wie ich, einen Narzissen als Vater hat…und 40 Jahre alt wurde, bis man ernsthaft den Mut fand, zu widersprechen…was mit Erpressung, Androhung von Enterbung, und übelster Nachrede bei anderen Menschen beantwortet wurde – darf man gehen. Es dauerte übrigens noch viele Jahre, bis ich den Mut und die Kraft hatte, diese schädliche Beziehung ganz zu beenden. Seitdem geht es mir besser. Ich bin ohne Groll gegangen. Und habe meinen inneren Frieden damit gemacht, dass es keine Hoffnung mehr gibt, mit diesem Menschen eine liebevolle Beziehung auf Augenhöhe zu haben. Das kann man betrauern. Aber ohne diese Aktionen, die so leidvolle, schmerzliche Auswirkungen auf mich und mein Umfeld hatten, lebt es sich soviel leichter! Liebe Grüsse.

    • Anka sagt:

      Liebe Ela,

      ich finde du hast sehr gut deutlich gemacht worauf es wirklich ankommt.

      Wenn es keine Hoffnung oder Aussicht darauf gibt, eine „liebevolle Beziehung auf Augenhöhe“ mit einem Menschen führen zu können, muß man sich trennen/verabschieden (ohne bedauern).

      Ich halte es für sehr wahrscheinlich, daß „bedauern“ so oft zu diesem langwierigen Ablösungsprozess und Schmerz führt und sogar zu den „Rückfällen“…

      Betrauern finde ich angemessen!
      Der Trauer Raum und Zeit geben, die sie braucht um „vorbeizugehn“.
      Dann ist auch wieder Platz für „Leichtigkeit des eigenen Seins“.

      Liebe Grüße 🙋

    • Ruth sagt:

      Was den Selbstschutz betrifft…
      Seit einigen Jahren mache ich tai-chi.
      Ich sehe hier Prallelen zum Umgang mit Narzissten.
      Die sanften Bewegungsabläufe kommen ursprünglich aus der asiatischen Verteidigungskunst.
      Ziel ist es den Aggressor ins Leere laufen zu lassen und die Angriffe abzuwehren,ausschliesslich durch das eigene Gleichgewicht zu halten in jeder Situation.
      Es wird niemals angegriffen sondern nur verteidigt, aber dann effizient und geistesgegenwärtig.
      Das ständige Üben der eigenen körperlichen(und verbunden damit auch seelischen) Balanz schafft auf die Dauer eine äussere und innerliche Beweglichkeit und Souveränität.
      Nach dem Motto:
      -Das Sanfte besiegt auf Dauer das Harte-
      Die Angriffe des Aggressors erscheinen dann plump und er schadet sich letztendlich selbst.
      Durch das Üben der Balanz bekommt man ein Gespür für den Gegner und sieht die Angriffe
      schon kommen bevor sie da sind.
      Geschmeidig kann man diese abwehren und der Gegner fällt zu Boden.
      Wenn keine Möglichkeit besteht zu flüchten ist das die beste Taktik:
      An der eigenen Balanz arbeiten ,in jeder Hinsicht.Körperlich und Seelisch.

  8. Petra sagt:

    Wenn man davon ausgeht, dass jeder Mensch eine Seele hat und der Körper unser Gefäß ist, durch welches sich unsere Seele ausdrückt, um zu lernen und um unsere Qualitäten zu entwickeln – so frage ich mich, was die Qualitäten eines Narzissten sind? Ist er im spirituellen Sinne ein „beseelter“ Mensch? Ich hatte schon den Gedanken, dass dies keine echten Menschen sind, sondern eine andere Spezies. Damit meine ich, dass Narzissten eine energetische Signatur tragen, die sie von anderen Menschen unterscheiden. Vielleicht suchen sie ja den Kontakt um sich zu erinnern, was es bedeutet Mensch zu sein? Vielleicht hat sich der Partner (oder Familienangehörige) ja auf einer spirituellen Ebene zur Verfügung gestellt, um ihnen dieses „Menschsein“ beizubringen? Dann wäre man ja kein Opfer, sondern ein Lehrer. Andererseits hat jede Schulstunde auch mal ein Ende und man muss ein anderen Leval erreichen.

    • Ela sagt:

      Liebe Petra! Dieses, von Dir beschriebene Gefühl kenne ich auch. Auch ich hatte oft den Eindruck, als bräuchte dieser Narzisst sowas wie eine Vorlage, um menschliches Verhalten, Empathie zu kopieren. Genau so ist es. Liebe Grüsse.

      • Tinytoon sagt:

        Auch ich kann mich hier anschließen, ich wurde selbst als diese Vorlage missbraucht, aber habe auch festgestellt, dass sie es versuchen, aus emotionalen Serien und Filmen zu kopieren, weil sie verstanden haben, dass sie mit Emotionen andere noch effektiver manioulieren können.

    • Anka sagt:

      Hallo Petra,

      Natürlich tragen sie eine „gewisse Signatur“…

      Prägung und
      ein-geschliffene (mentale) Furchen durch Konditionierung sind nur andere Worte.
      Und natürlich sind sie damit anders
      „speziell signiert“ als die „Anderen“, komplementär (=entgegengesetzt)
      „speziell Signierten“.

      Vom Körper als „Gefäß“ wird gerne gesprochen, da wir ihn nur als relativ feste „Um-hüllung“ sehen können.

      Um die wirklichen physikalischen „Dimensionen“ mit unserem Verstand fassen zu können, wurde einmal ein (vergrößerter) Vergleich beschrieben…

      Vergrößerte man eine Zelle auf die Größe eines Fußballfeldes enthielte sie einen Zellkern vergleichbar mit einem Tennisball. Alles andere ist „Raum“.
      Der Abstand zwischen den Zellen soll vergleichbar sein mit dem Abstand der Erde zum Mond …

      Tja, für unseren menschlichen (Ego)Verstand sicher nicht ganz einfach zu verdauen, daß wir vielleicht hauptsächlich leerer Raum in leerem Raum sind.
      Alle nur „spirituelle Wesen“…
      Kein Wunder, daß wir immerwieder „ent-täuscht“ werden 🤣

      Liebe Grüße 🙋

      • Lise1 sagt:

        Anka, du meinst nicht ein Zellen-Modell, sondern ein Atom-Modell.

        Ansonsten folgt auch der menschliche Körper einschließlich des Gehirns und den sonstigen gefühlsprägenden Organen und Stoffwechselvorgängen den Naturgesetzen und es funktioniert auch völlig ohne Esoterik.

        • Anka sagt:

          Ich bin nicht auf ein bestimmtes Modell Fest-gelegt,
          liebe Lise1…

          Ja, wir Menschen bezeichnen es als Natur-Gesetze.
          Sollte ja auch lediglich eine „grobe Verdeutlichung“ eins „wissenschaftlich be/erkannten“ Faktes sein…

          Alles und Jedes folgt seiner eigenen „Natur“, bekanntlich durch Vererbung und soziales Umfeld geprägt und steht in natürlicher Wechselwirkung.

          Unser tatsächliches „Wissen“ über die Gesamtheit aller Gesetzmäßigkeiten dürfte doch wohl als sehr beschränkt bezeichnet werden.

          Wir Menschen „urteilen‘ doch oft sehr schnell, loben oder tadeln, stecken in „Schubladen“ …

    • Ruth sagt:

      Nach Dr.Bärbel Wardetzki hat der Narzisst keinen Zugang zu seinem wahren Selbst.
      Sie zeichnet da ein Modell mit dem wahren und falschen Selbst.
      Das falsche Selbst ist die Fassade in der der Narzisst gefangen steckt.
      Durch das ständiges Wechselspiel zwischen Grandiosität + Minderwertigkeit ist sein Kontakt zum wahren Selbst blockiert.-
      Es liegt da also auch eine Tragik vor, die wiederum sehr viel Leid verursacht für die Beteiligten.
      Seit ich das Phänomen verstehe, geht es besser mit dem Umgang,finde ich.
      Es gibt mir auch mehr Möglichkeiten die eigene Situation zu verstehen und das Abgrenzen geht leichter.

      • Susanne sagt:

        Hallo Ruth,

        mir wäre es egal, warum und weshalb mein Gegenüber mich sch…. behandelt.
        Es ist keine Entschuldigung andere Menschen fertig zu machen und Verständnis ist fehl am Platz. Der Narzisst weiß, was er macht und das ganz bewusst. Die Gründe warum, sind sein Problem und es wäre seine Aufgabe daran zu arbeiten.
        Derlei Personen fliegen aus meinem Leben hochkant raus und bekommen auch nie wieder einen Fuß dort rein gesetzt.

  9. Randi Dohrin sagt:

    Das ist mal wieder ein ganz hervorragender Artikel, lieber Herr Grüttefien.
    Manchmal kommt man(n)/frau wirklich nicht an diesen kranken Individuen vorbei, und da ist es umso wichtiger, sinnvoll aber auch erforderlich!,diese perfiden, verletzenden „Spielchen“ zu durchschauen für entsprechend-angepasste Gegenmaßnahmen. Diese „Klientel“ weiß ganz genau was sie tut, einige sind sogar noch zur Selbstreflexion fähig und von daher ist es nicht verkehrt, situativ ein Abwehrverhalten zum Selbstschutz parat zu haben. „Bemerkt“ der Narzisst, dass er seine Opfer nicht mehr abwerten und manipulieren kann, er/sie sich von seinem Gegenüber durchschaut fühlt, geht er/sie häufig auf Distanz. Ein Narzisst kann keine starken und wissenden Partner ertragen.

  10. Birgit sagt:

    Es ist erstaunlich, wie alle Beschreibungen des Narzissten auf Trump und Putin passen – auch Erdogan, Lukaschenko und ein paar andere!Sie leben von der Energie anderer, und da sie große Macht haben, gibt es immer die Hofschranzen, die sich willig unterordnen.
    Die Weltgemeinschaft lässt es zu, dass diese Psychopathen ihr Unwesen treiben – stets auf Kosten anderer. Sie sind gefährlich!
    Frauen an die Macht!

  11. Susanne sagt:

    Es gibt da so einen Spruch: Man soll nicht Gleiches mit Gleichem vergelten.
    Ich persönlich halte es nicht für sinnvoll Manipulationstechniken zu erlernen, um damit jemanden zu manipulieren, der ist es nicht wert ist, dass man sich überhaupt weiter groß mit ihm abgibt. Bewusste Manipulation ist immer ein fieses Spiel, egal wer es macht, man sollte sich nicht auf diese Ebene begeben, dann ist man auch nicht besser als das Gegenüber. Ich persönlch halte es für sinnvoller authentisch und ehrlich zu bleiben und Menschen zu meiden, die einem nicht gut tun.
    Es gibt immer Möglichkeiten sich zu trennen, wenn man es denn will. Niemand ist gewzungen bei jemandem zu bleiben, der einen fertig machen möcht. Da sind auch gemeinsame Kinder kein Hinterungsgrund.

    • Grundsätzlich haben Sie natürlich Recht. Doch die situative Dominanz eines Narzissten und dessen unaufhörliches Drängeln kann manchmal nicht mit einem wiederholten Nein entkräftet werden und macht daher ein manipulatives Abwehrverhalten erforderlich. Auch bei einer Trennung kommt man manchmal nicht daran vorbei, manipulativ zu wirken, um den Narzissten auf Distanz zu halten und ihn endgültig loszuwerden.

      • Susanne sagt:

        Hallo Herr Grüttefien, dafür muss aber so abgeklärt sein, erst einmal zu durchblicken, welches mieses Spielchen das Gegenüber spielt. Zumeist sind die Opfer doch total „eingenebelt“. Es wäre also eine gewisse „Abgeklärtheit“ von Nöten, die im Grunde nicht gegeben ist. Hat man dann begriffen, dass man in einem Spiel steckt, welches man nur verlieren kann, weil man Tag und Nacht nicht miteinander vergleichen kann, dann sollte man gehen. Menschen, die ein Nein nicht respektieren und stetig unsere Grenzen überschreiten, haben in unserem Leben nichts zu suchen.
        Bewusste Manipulationen zögern die Lösung des Problems nur hinaus.

        • Ja, das ist richtig: Wer den krankhaften Narzissmus nicht erkennt und versteht, wird nicht wissen, wie er sich verhalten soll. Betroffene sind dann aber, wenn sie den Narzissmus nicht durchschaut haben, meist auch nicht so abgeklärt, sich zu trennen, sondern haben die Hoffnung, mit dem Narzissten doch eines Tages glücklich zu werden.

          • Randi Dohrin sagt:

            Das sehe ich genauso, lieber Herr Grüttefin. Solange auch nur ein Fünkchen Hoffnung da ist, der Narzisst könnte sich ja doch noch etwas oder etwas mehr ändern, bleibt das Opfer mindestens auf einem Auge blind. Selbst dann, wenn der Angehörige oder Partner sich selbst als Opfer wahrnimmt und erniedrigt fühlt, aber (leider) häufig noch genügend Reserven zum Ertragen hat, aus welchen Gründen auch immer, werden diese Reserven durch die Hoffnung immer wieder genährt. Wie heißt es doch so schön: …“Die Hoffnung stirbt zuletzt“. … Ist sie dann aber (endlich) gestorben, die Hoffnung, wird zumeist die Realität sichtbar und der Aggressor dadurch „entwaffnet“! Die „Entwaffnung“ klärt auf, sie verhilft zum inneren und/oder äußeren Abstand, auch dann, wenn es sich um die eigene Mutter handelt.

          • Anka sagt:

            Das ist aber leider nur die eine Seite der „Medaille“, meiner Meinung nach.

            Wäre z.Bsp. ich mir darüber bewußt gewesen, was mir im Grunde „selbstverständlich“ auch zusteht, hätte ich ja gar nicht so „einseitig investiert“.

            Ich glaube ja,daß ein wirklich vollständig, also
            all-seitig aus-gereifter Mensch, nicht in der Einbildung lebt, mit einem wie auch immer
            „Ver-störten“ eine ausgewogene = gleich-gewichtige Beziehung führen zu können…

            Man geht ja schon, ohne sich darüber bewusst zu sein, mit dem falschen Konzept im eigenen Kopf, auf den Anderen zu, macht ein (s)eine Art „Beziehungs-Angebot“…

            Und ehrlich gesagt, wundern mich die Ergebnisse mit heutigem Erkenntnisstand gar nicht mehr.

            Man muss nicht zwangsläufig erst über Narzissmus des Anderen aufgeklärt werden, wenn man ein gesundes Selbstverständnis hat.

            Hätte ich das gehabt, wäre es zu keiner gemeinsamen Wohnung gekommen, keiner Hochzeit mit meinem geschiedenen Mann und später erst Recht nicht zu einem Haus.

          • Natürlich! Wenn man seine Grenzen kennt und genau weiß, was man will, dann lässt man sich ein solches Verhalten nicht lange gefallen. Da muss man nichts über Narzissmus wissen. Wer sich aber nicht selbst bewusst ist und seinen Wert kennt, der lässt sich verführen und versteht hinterher die Welt nicht mehr!

          • Anka sagt:

            Herr Grüttefien, jetzt mußte ich wirklich lachen, obwohl es damals eher zum Leben beenden war.
            Gut beschrieben!

            Ich hab tatsächlich früher „die Welt“ nicht verstehen können…
            Ich war letztlich völlig ohne Orientierung, wie bei einer Narkose…
            Im Grunde ist auch gar Nichts wirklich „verstehbar“, wenn man sich in die Welt von Narzissten zu integrieren versucht.
            Eine völlig entgegen-gesetzte Denkrichtung liegt da vor.

            Daß es Derartiges eben nicht nur in Horrorfilmen gibt, mußte von mir erstmal respektiert werden…

            Und hinter was für Masken sich dieses verbirgt ist auch immer wieder erschreckend.
            Schlimm!

            Dankeschön!

        • mapril sagt:

          ich habe im tiefsten emotionalen Nebel – weit weg vom Abgeklärtsein- das innere Mantra gehabt: narzisstische Zufuhr vermeiden, vermeiden, vermeiden.
          Ich habe den Ex damit emotional ausgetrocknet und er ist freiwillig ausgezogen.

        • Anka sagt:

          Ich stimme da mit dir überein, Susanne!

          Wäre für mich richtiggehend beschwerlich, wissentlich jemanden
          ein x für ein u vormachen zu wollen.
          Was einem selbst zuwider ist/läuft, lässt man wohl besser.

          Mir ist Aufrichtigkeit auch lieber.

      • Lilli sagt:

        Wie wahr!
        Das ging mir sehr lange so,
        bis ich vor Jahren in der Buchhandlung auf Bärbel Wardetzkys Buch stieß,
        mich setzte und es gleich in der Buchhandlung angefangen habe zu lesen.

    • Rita sagt:

      Wenn man aber Kind einer solchen Person ist, kann man sich nicht einfach trennen. Grundsätzlich ist richtig nicht gleiches mit gleichem zu vergelten

      • Lise1 sagt:

        Doch, man kann sich auch als Kind trennen.

        • Ela sagt:

          Hallo Lise1! Leider hat es meine Antwort hier woanders hin gestellt, als beabsichtigt. Ich stimme Dir voll umfänglich zu. Liebe Grüsse!

        • Susanne sagt:

          Das hängt vom Alter der Kinder ab. Mein Ex hatte seinen Sohn Zuhause (geschieden) und der war 16. Bei dem fing es mit Mädels an, aber keine Freundin blieb länger als wenige Tage. Sein Vater wird ihm Hinweise gegeben habe, vermutlich haben die nicht gefruchtet, zumindest nicht bei den jungen Mädchen. Wie man Frauen manipuliert, wird dann wohl vom Vater an den Sohn weiter gegeben.
          Der arme junge Mann wurde bevormundet, kontrolliert und wie ein Kleinkind behandelt und es wurde ihm nichts zugetraut. Macht und Kontrolle des Vaters eben.
          So lange Kinder abhängig sind von den Eltern und gar nicht die Möglichkeit haben da Abstand zu gewinnen, um zu durchschauen was da lief, wüsste ich nicht, wie sie dich da trennen sollen.
          Das wird wohl erst später möglich sein, mit einer gewissen Reifen, wenn die Kinder erkennen, welches Muster die Eltern lebten.

      • Anka sagt:

        Während der tatsächlichen
        Kinder-Zeit ist es sicher schwierig… Allerdings ist es auch eher selten, daß ein Kind ein derartiges Verlangen entwickelt, denk ich.
        Sie beschützen ja eher noch …
        Ich habe 50Jahre gebraucht, leider.

        • Randi Dohrin sagt:

          Als Kind „begreift“ man das alles ja noch gar nicht, glaubt sogar, dass das Verhalten der Mutter/Eltern „normal“ sei.
          Ich habe 60 Jahre lang gebraucht, um meine frühkindlichen Traumata erkennen und aufarbeiten zu können. Und beschützt, liebe Anka, habe ich auch…..

          Es gibt aber eine Zeit in meinem Leben, an die ich mich nur mit Widerwillen erinnern mag: Dazu gehört die Zeit als so genanntes „Verschickungskind“. Das ist natürlich ein (fast) anderes Thema. Aber die Menschen, die dort die Kinder zutiefst traumatisiert hatten, halte ich für mindestens genauso „gestört“ wie die meisten Narzissten. Es ist ein Wahnsinn, was es für Menschen gibt …. (aber auch sehr viele die ein großes Herz haben, Gott sei Dank), herzlich Randi und einen glücklichen Tag für alle, die hier schreiben.

        • Anka sagt:

          Liebe Randi 😊

          Ich finde es sogar sehr gut, daß du das Thema „Verschickung“ hier mit ansprichst!
          In der ehemaligen DDR nannte man es „Kur“.
          Die habe ich auch „durchlaufen“ müssen, zum „Aufpäppeln“…🙈

          Ich finde jedenfalls, dein Hinweis darauf hier, kann manch Einem/r auch ein „Öffner“ sein zu ver-drängt-en Erfahrungen mit Folgen…

          Ich stimme dir auch zu, was gewisse Erinnerungen angeht. Diese sind oft sogar völlig „weg“ bis ein „Trigger“ den Weg weißt.

          Wir „müssen“ und können uns aber nun Diesen „stellen“, die kindliche Unschuld uns selber zurückgeben und heute (viel) „natürlicher“ wohl-wollend für unseren Schutz sorgen.

          Ganz herzliche Grüße und eine liebevolle Zeit für dich!
          Anka 🙋

          • Randi Dohrin sagt:

            Liebe Anka,

            ich danke Dir sehr für Deine Rückmeldung.
            Es ist wirklich ein Wahnsinn, was sich über Jahrzehnte unaufgearbeitet und „gekonnt“ verdrängt in einer Seele/Psyche so alles befindet/befinden kann. Und ja, es sind die berühmten „Trigger“, die einem zeigen, dass da noch viel ist, was unbedingt ans Licht gehört und äußerst schmerzhafte Re-Inszenierung mitunter auslöst. Ich setze mich inzwischen mit meinen „Triggern“ auseinander, denn die haben ihre Ursache in Traumatisierungen. Die negativen Erinnerungen müssen ins Bewusstsein und mit ihnen die eigenen Überlebensstrategien. Nur das Auseinandersetzen kompensiert (nicht die Verdrängung) und führt uns zu uns selber und zur Authentizität.

            Viele liebe Grüße, herzlich
            Randi – ebenso mit dem Wunsch für Tage voller Licht.

          • Anka sagt:

            Liebe Randi,

            so ist es.
            Und ich wünsche dir und uns allen hier ganz viel Mut, das alles zuzulassen, anzuschauen und nochmals zu fühlen…
            Ist nicht wirklich leicht!

            „Kompensieren“ durch Abwehr wird dann un-nötig, wenn wir es als unsere eigene Erfahrung „integrieren“, also voll und ganz anerkennen können.

            Von Herzen
            Anka 🙋

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