Die 5 größten Ängste von Narzissten

Narzissten und Ängste scheinen auf den ersten Eindruck eher Gegensätze zu sein. Der Narzisst sieht sich gerne als den starken und unbezwingbare Mensch, der keine Schwächen hat und auf alles eine Antwort findet. Was haben dann Ängste mit Narzissmus zu tun? Einen Großteil seiner Energie verwendet der Narzisst aber darauf, seine Ängste zu verbergen und ihnen nicht zu begegnen. Gerade die Angst ist eine große Antriebsfeder des Narzissten und macht ihn letztlich auch zu dem, was er ist.

Bild: © Drobot Dean – Fotolia.com

Narzissten meiden Nähe, Abhängigkeit, Einsamkeit, Kritik und Erfolglosigkeit wie der Teufel das Weihwasser. Es sind Zustände, die sie einfach nicht ertragen können und mit denen sie auch nicht umgehen können. Verharren sie zu lange in dieser für sie unerträglichen Lage und können sie sich nicht daraus befreien, dann stürzen sie sehr oft in Unmut, Depressionen und verlieren ihre Lebenskraft. Daher richtet sich ein Großteil ihrer Energie auf die Abwendung solcher Gefahren, die das gesamte Bild von ihrer grandiosen Person ins Wanken bringen können.

1.  Nähe

Eine der größten Ängste von Narzissten ist die emotionale Nähe zu anderen Menschen. Wenn sie sich verlieben oder sich auf eine andere Weise mit einem Menschen verbinden, dann haben sie Angst ihre Unabhängigkeit zu verlieren und sich zu sehr anpassen zu müssen. Sie haben einen starken Drang nach Freiheit und wollen sich auf gar keinen Fall einengen lassen, weshalb eine Beziehung so schwierig mit ihnen zu führen ist. 

Die Welt der Gefühle ist für sie mysteriös und gefährlich. Sie können damit einfach nicht umgehen. Daher halten sie sich lieber an der Oberfläche auf und dringen nicht so gerne in unbekannten Tiefe ein, die sie aus der Bahn werfen könnten. Der Narzisst kann sich nicht wirklich auf andere Menschen einlassen und weder seine Gefühle ungezwungen noch authentisch zeigen.  Es ist ein Territorium, in dem er sich nicht auskennt und in dem er sich nur verirren kann. Also blendet er es der Einfachheit halber aus und tut so, als wenn es nicht existierten würde. Alles, was mit Gefühlen zu tun hat, kann er zwar theoretisch erklären und erfassen, er kann aber nicht das entsprechende innere Empfinden aufbringen.

Außerdem bekommt der Narzisst ein Problem mit seiner Tarnung, wenn ihm Menschen zu nahe kommen. Bei soviel Nähe kann er auf Dauer seine selbst inszenierte Fassade nicht ununterbrochen aufrechterhalten. Je dichter er einen anderen Menschen an sich heranlässt, desto mehr werden auch seine Schwächen auffliegen. Das macht den Narzissten angreifbar und verletzbar, weshalb er dringend versuchten muss, andere auf eine notwendige Distanz zu halten, um die Oberhand zu behalten.

Echte Gefühle können sich nur dann ausbreiten und Resonanz finden, wenn man sich vertraut und nah ist. Für den Narzissten sind Gefühle aber der Ausdruck von Schwäche, was er mit seinem Idealbild nicht überein bekommt und sie daher ausblendet.

2.  Abhängigkeit

Narzissten haben große Angst davor, in die Abhängigkeit von anderen zu geraten. Sie haben selbst ein großes Freiheitsbedürfnis und wollen um jeden Preis autonom bleiben und leben. Daher streben sie stets in allen Bereichen ihres Lebens die Führerschaft an, die ihnen einen größtmöglichen Entfaltungsraum gibt. Wenn er sich unterordnet, z.B. im Beruf, wo er noch einen Vorgesetzten vor sich hat, dann nur mit entsprechenden Privilegien und Vorrechten und ausreichenden Kompetenzen, die ihm einen großen Entscheidungsspielraum ermöglichen.

So sehr er andere Menschen von sich abhängig machen möchte und sie unterordnen will, so sehr strebt er für sich selbst die absolute Autonomie an. Er möchte andere Menschen in der Hand haben und nicht umgekehrt. Sich von jemanden abhängig zu machen, würde für ihn bedeuten, selbst nicht stark genug zu sein und die Hilfe von einem anderen in Anspruch nehmen zu müssen. Seinen Stolz und seinen Wert als Person bezieht er aber gerade daraus, dass er alles alleine kann und niemand benötigt, der ihm unter die Arme greift. Deshalb eignet sich ein Narzisst auch niemals als ein Teamplayer.

Für einen Narzissten muss es wie eine Folter sein, wenn er sich unterordnen muss, wenn er von anderen fremdbestimmt wird, wenn sich sein Handlungsspielraum durch eingeschränkte Kompetenzen, durch finanzielle Handicaps oder durch eine Krankheit stark verringert. Das kann einen Narzisst sehr schnell in eine Depression führen oder zu einem Suchtverhalten, in dem er seinen Kummer tränken kann.

Freiheit ist für den Narzissten ein notwendiger Zustand zur Aufrechterhaltung der Selbstwertregulierung. Verfällt er der Abhängigkeit, dann fühlt er sich auch gleichfalls wertlos und unnütz.

3.  Einsamkeit

So wenig sich Narzissten von anderen Menschen abhängig machen wollen, so sehr brauchen sie dennoch Weggefährten, die sie bewundern. Sie sind auf die positive Resonanz aus dem Umfeld mehr als jeder andere angewiesen. Bestätigung, Zuwendung, Lob und Aufmerksamkeit erwartet der Narzisst von seinen Mitmenschen. Ohne dies kann er nicht leben. Es ist für ihn die tägliche Nahrung und das Motiv all seiner Handlungen.

Daher können sie nicht lange alleine sein, sie brauchen immer wieder Menschen, um deren Energien, Gefühle, Aufmerksamkeit oder materiellen Vorteile anzapfen zu können. Ein Narzisst sucht sich immer ein Opfer, das ihm zur Verfügung steht und ihn auf irgendeine Weise nähren kann. Dabei spielt er immer wieder den gleichen Film ab, es wechseln nur von Zeit zu Zeit die Schauspieler.

Entfernen sich aber die Menschen um ihn herum, weil sie die Selbstherrlichkeit des Narzissten nicht mehr länger ertragen können, dann wird es um den Narzissten ruhig und einsam. Es gibt niemanden mehr, der ihm noch zujubelt und er kommt nun mit sich und seiner inneren Leere in Berührung. Diesen Zustand versucht ein Narzisst aber im jeden Preis zu verhindern. Er will sich gar nicht selbst spüren, denn dann kommt er in Kontakt mit den negativen Anteilen seiner Persönlichkeit, die sich in Langeweile, Launenhaftigkeit, Missgunst und Depressionen äußert.

4.  Kritik

Jede Kritik, unabhängig davon, ob sie berechtigt oder nicht berechtigt ist, erschüttert sein innerstes Selbst aufs Unerträglichste und prägt sich bei ihm beinahe lebenslänglich ein. Kritik bringt den Narzissten unmittelbar mit seiner Befürchtung in Berührung, eben nicht großartig und nicht besser als alle anderen zu sein und in seiner „Schein-Grandiosität“ aufzufliegen. Daher muss auch jede Form von Kritik konsequent bekämpft und aus der Welt geschafft werden. Er kann es nicht einmal ertragen, wenn ihm jemand auch nur einen kleinen Makel vorhalten möchte.

Kritik kann der Narzisst nicht als hilfreiche Anregung oder gutgemeinte Empfehlung empfinden. Diese tief verwurzelte Unsicherheit wegen des eigenen Wertes zieht eine ständige Furcht vor Entwertung und Missachtung durch die Mitmenschen nach sich.  Daher verfällt der Narzisst auch  sehr leicht in eine fast chronische Abwehrhaltung, die ihn zur permanente Aufspürung selbst kleinster Feindseligkeiten anhält. Alles, was auf verletzende Kritik hinweisen könnte, muss sofort in Keim erstickt werden. Alles Schlechte, alles Negative, alles Verletzende muss unbedingt ferngehalten werden.

5.  Erfolglosigkeit

Scheitern ist für eine Narzisst ein Horror-Szenario. Er wird immer alles daran setzen, eine drohende Niederlage und den damit einhergehenden Gesichtsverlust abzuwenden. Ein Narzisst bezieht nun einmal in erster Linie seinen Wert durch den Erfolg. Statussymbole, eine hohe Position, Ansehen, der gute Ruf, Einfluss und Macht sind Faktoren, die ihm eine maximale Stabilisierung seines Selbstwertgefühls ermöglichen.

Daher fällt es ihm auch so schwer, Fehler einzugestehen. Er will immer und in jeder Situation die perfekte Fassade aufrechterhalten, weshalb jeder noch so kleine Makel sofort vereitelt werden muss. Fehler machen nur die anderen, er niemals ! Dieses Bild muss unbedingt erhalten bleiben.

Diese übergroße Furcht, zu verlieren und zu scheitern, zwingt den Narzissten dazu, alle potentielle Konkurrenten und Feinde in seinem Gebiet unter Beobachtung zu halten. Für ihn stellen sie regelrecht eine Bedrohung dar. Er hat große Angst davor, dass ein anderer besser sein könnte als er und dass seine Schwächen auffliegen und er bloßgestellt werden könnte. Um dies zu verhindern, verliert er seine Konkurrenten niemals aus dem Auge und verfolgt sie auf Schritt und Tritt. Ränkespielchen müssen einem Narzissten nicht beigebracht werden. Es ist für ihn ein angeborener instinktiver Überlebenstrieb.

Bricht der Erfolg weg, verliert der Narzisst seine gute Stellung, seine Statussymbole und sein Vermögen, dann fällt auch seine Fassade vom grandiosen Menschen zusammen. Es ist der größte nur anzunehmende Unfall in seinem Leben. Verliert er den Erfolg, das Ansehen und die Bewunderung anderer, dann glaubt er auch seinen Wert als Mensch zu verlieren. Er glaubt, nur dann eine Berechtigung auf Leben zu haben, wenn er jederzeit erfolgreich und perfekt ist.


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84 commenti su “Die 5 größten Ängste von Narzissten
  1. cora sagt:

    PS:
    Nach einerTrennung…geht es ums „Eingemachte“…
    Das best für Körper;Geist&Seele:

    Bestärken Sie sich;Dass sie weise&klug gehandelt haben.

    *nehmen Sie es bewusst mit Humor* !!!!

    Lachen Sie Laut&herzhaft;über den Narzissten…über sich selber….wie Sie sich ein gutes Buch durchlesen Würden….under verkaufen SIE den….alten Schinken.
    (Bitte ohne Made)

    Und Lasst uns Geniessen…Kontrolle darüber zu gewinnen

  2. Petra Schwandtke sagt:

    Guten Abend Sven ,Ich war schon einmal in Therpie .Damals hat mich das Arbeitsamt in Rente geschickt und die haben mich zu einen Therapeuten angewiesen .War gesund voll im Leben.Habe das nicht verstanden.Ja,ich habe vier Kinder groß gezogen und so habe ich mich mit neben Jobs über Wasser gehalten.Ich bekomme auf Dauer Rente und hab Ruhe .Dann lernte ich den Prinz kennen .Gut war sehr lange ohne Partner und so lies ich mich in die Liebe fallen.War sehr schön bis mir auffiel mit dem stimmt was nicht.Auch darüber sprach ich damals mit dem Therapeut in den letzten dre Sittungen.Aber der Therapeut sagte ,ihr Partner hat es Beruflich geschafft so einen brauchen sie.Heute sitze ich wieder bei den Therapeut .Nach drei Sitzungen meinte er ,Ich muss nicht mehr sagen was er mir angetan hat.Der Wirt sich nicht ändern.Psychisch analytisch gesehen nach Freut sucht er nach Liebe .Ich habe ihn die Mutter liebe gegeben .Therapeut sagt. Psychisch analytisch sah ich in meinen Partner das von der Mutter verlassene Kind.Er ist Psychotherapeut u.Psycharter .Will aber jetzt Allegein Arzt u.Psychoanalytischer arbeiten.Jetzt muss daran gearbeitet werden ,dass ich nie wieder an einen Narz.komme.Hört sich für mich an das der Therapeut eine Psychoanalytische Therapie macht.Was ja ein neues Tera ist.Ohne Erfahrung.Der Therapeut sagt zu meiner Bekannten die auch Ärztin ist das er jetzt auf diesem Weg arbeiten will.Die Ärztin meinte das geht in meinen Fall zu weit.Und hat mir abgeraten.Nun bin ich mir nicht mehr sicher ob ich ein versuchs Kanischen bin für seine Pychoanalytischen Neu Findungen .Klar habe ich mich versucht die Partnerschaft zu halten.Habe viel Recherche getrieben und meinen Partner gesagt dass er Narzisstisch ist und verlustängste hat .Sich nie geliebt fühlt.Aber ich wollte auf leinenen Fall ihn verlieren .Wir sind getrennt und kann nicht los lassen.Aber Psychoanalyse ?? Bitte ,können Sie Sven mir einen Rat geben .Vielen Dank .Ich brauch jetzt Ihre Hilfe! Herzliche Grüße Petra aus Erfurt

    • Hallo Petra,
      bitte entschuldigen Sie, aber das kann ich nicht beurteilen, ob Psychoanalyse für Sie richtig ist und ob Sie dann auch beim richtigen Therapeuten sind. Falls Sie sich unsicher fühlen, versuchen Sie doch noch einen Probe-Termin bei einen anderen Therapeuten.

  3. Angela sagt:

    Ich bin durch eine Freundin auf Narzissmus aufmerksam geworden. Sie war eine lebenslustige Frau, bis sie einen Narzissten kennenlernte. Alles was beschrieben wurde, traf auf ihre Beziehung zu. Er sagte anfangs, er sei getrennt und wurde von allen Frauen nur betrogen und verlassen. Sie liebte ihn abgöttisch, verließ ihren Mann für ihn, tat alles für ihn und wurde immer trauriger. Ich verstand sie zunächst nicht. Sie verstand sich auch nicht. Diese Traurigkeit führte in Depressionen. Irgendwann kam heraus, dass er noch eine andere Frau traf, die er seinen Mutter und seinen Kindern als Freundin vorgestellt hatte, nachdem die Beziehung meiner Freundin zu ihrem Freund bereits zerstört war. Sie hat nichts gemerkt. Er erzählte, dass er durch die schlimmen Beziehungen vor ihr Zeit brauche und im Moment keine feste Beziehung eingehen könne, immerhin sei sie ja gebunden. Dass sie ihre Beziehung beendet hatte, ignorierte er einfach. Es war alles verwirrend. Nach wundenschönen Stunden, folgten Rückzug und Ignoranz seinerseits, obwohl er ihr immer das Gefühl gab, die beste Frau der Welt zu sein, wenn sie zusammen waren. 2 Jahre ging das Ganze, bis sie völlig am Boden war. Auch heute (3 Jahre später)hat sie sich nicht mehr davon erholt. Ich recherchierte dieses „Phänomen“, bis ich fündig wurde. Narzissmus in seiner reinsten Form! Mir fiel auf, dass die meisten Menschen trotzdem nicht loslassen können und habe darüber ein Buch geschrieben: „Wie werde ich erfolgreiche Co-Narzisstin“, welches Ende 2016 erscheint. (für Frauen geschrieben, weil ich eher die Seite beleuchtete und mir umgekehrt Informationen fehlen, wenn es sich um narzisstische Frauen handelt, die Männer so quälen). Es ist eine Katastrophe, was ein Mensch einem anderen antun kann. Euch allen wünsche ich von Herzen Einsicht, einen kühlen Kopf, klaren Verstand und ganz viel Liebe im Inneren.

  4. Anonymous1992 sagt:

    Ich habe Angst zu einem Narzissten geworden zu sein, bzw. dass ich schon immer einer war. Es ist auch in meiner Familie vorhanden. Irgendwann hat man sich selbst aufgegeben um anderen zu gefallen. Bewundert und gemocht zu werden, ich msuste damals so fühlt es sich an vor anderen überleben.

    Ich habe mich zum Clown gemacht, mcih irgendwann selbst verloren meine Prinzipien, meine Hobbys. Ich bin 23, aber ich gammel meistens zu Hause rum und weiß nichts mit mir anzufangen, bin schwer depressiv und hasserfüllt.

    Menschen ausnutzen, mache ich schon lange, ich habe keinen stabilen Selbstwert, aber Menschen die mich zu schätzen wissen, dass gibt mir innerlich einen Höhenflug.

    Das innere Gefühl ist Leere, man kann sich nicht daraus befreien, es gibt keinen Lichtblick, einmal nur habe ich es geschafft, leider bin ich zurückverfallen. Posttraumatisierung durch Zurückweisung, sich verstellen um nicht zurückgewiesen zu werden, sich aufopfern, sich aufgeben um zu gefallen.

    Ich bin in meinem Leben stark gemobbt worden, ich bin aufs übelste fallen gelassen worden, ich war gebrochen.

    Jetzt mache ich eine Therapie um dem Narzissmus entkommen zu können.

    Leider habe ich selten Schuldgefühle, Tränen kommen selten hoch wenn alles aufeinmal zur Zeit, aus Fehlern lernen kann ich auch nicht.

    Ich bemitleide mich oft selbst. Und erwarte es von anderen, dass sie es auch tun.

    Es ist schade nichts davon zu merken wie man sich gegenüber anderen verhält, alle halten sich von einem fern, aber irgendwie sind menschliche Kontakte auch nicht mehr mein Fall, man fühlt sich gedemütigt, weil man irgendwo doch noch merkt was mit einem los ist, wie man eigentlich auch zu Recht behandelt wird.

    Es ist damals aus Unsicherheit entstanden, aus dem Gefühl nicht liebenswert zu sein, meine Familie hat mir nie ihre Liebe gezeigt, dass weiß ich zum Glück jetzt.

    Es ist aufjedenfall eine ernste Sache und es nicht schön, es gibt zum Glück viele Blogs die das beschreiben, zu was man wird, oder zu wem man sich hat machen lassen. Denn meistens kreisen die Gedanken, hauptsächlich um eine Person, also on man gefangen sei, täglich um den Menschen der einen verletzt hat, den man geliebt hat und um sich selbst und warum man so ist wie man ist, die Umwelt existiert nicht mehr.

  5. Sabine sagt:

    Vielen Dank für diese informative Seite. Leider muss ich feststellen, dass mein Chef ein Narzist ist… Ich habe anfangs nicht verstanden, warum sein Verhalten nicht auf Logik beruht. Jetzt weiß ich besser damit umzugehen und mache das Beste daraus. Wenn es mir zu bunt wird, werde ich lieber kündigen… Allerdings habe ich eine starke Persönlichkeit und werde es erst einmal „aussitzen“ und auf keinen Fall mehr versuchen, logisch zu argumtentieren – das hab ich schon gelernt 😉

  6. Vielen dank für den tollen Artikel und die ausführliche Information. Die Informationen sind für mich sehr ziemlich hilfreich.

    Gruß Anna

  7. Stella sagt:

    Hallo,
    gerade bin ich (wbl, 26 J.) mit einem Narzissten zusammen gezogen, ich hatte schon immer eine Ahnung und jetzt durch das gemeinsame Auspacken der Kartons, irgendwann auch die Patientenakten in der Hand.

    Gerade frage ich mich: warum sollte man sich trennen?! warum soll man einen eigentlich so hilfsbedürftigen Menschen allein lassen, zu mal das eins der schlimmsten Szenarien im leben eines Narzissten ist.
    Kann man das nicht gemeinsam bewältigen ?!
    Sicher kann es anstrengend sein/ werden aber ist es denn mit einer Verhaltenstherapie nicht evtl in den Griff zu bekommen ?!
    Man kann dem Narzissten doch auch einfach geben was er braucht: Bestätigung, Aufmerksamkeit und erfolgreich absolvierbare Aufgaben.

    Bisher ist es ganz harmonisch bei uns. Fraglich wie lange 😉

    bleibt Gesund und Munter
    alles Gute 🙂

    • bokaj sagt:

      Hallo Stella!

      Ich (24) bin gerade mich von einer Narzisstin zu trennen, da es unerträglich ist.
      Man kann es einem Narzissten nie recht machen und wenn man ihm gibt was er haben will, will er mehr und stellt weitere Forderungen und Bedingungen. In meinem Fall will sie immer teureren Schmuck und ich muss eine immer bessere Position nach meinem Studium erreichen, damit sie die notwendige Anerkennung bekommt.
      Gemeinsam bewältigen? Unmöglich! Das geht wenn dann nur, wenn du dich davon emotional distanzierst, da dich der Narzisst dauernd nieder macht und dein Selbstwertgefühl untergräbt, dich andauernd beleidigt und dir droht. Aber was wäre das für eine Beziehung ohne Emotionen?!
      Und wenn man ihm noch so viel Aufmerksamkeit schenkt, er will immer MEHR und MEHR und MEHR. Am Ende müsstest du dich selbst aufopfern und du gehst dabei zu Grunde.
      Eine Verhaltenstherapie geht wenn dann nur, wenn er einsieht, dass er ein Problem hat und weiß, dass er sich ändern muss. Was der Natur des Narzissten widerspricht. Und falls doch, wird er (und du) sein Leben lang damit zu kämpfen haben.
      Wenn du das emotional aushältst und der Narzissmus bei ihm vielleicht nur milde ausgeprägt ist, wünsche ich dir viel Glück.

      Aber ich kann dir nur eines raten:
      Lauf, lauf weit weg und komm nie mehr zurück!!!

    • Geli sagt:

      Lauf so schnell und so weit wie möglich davon.
      Vergiss alle Träume von Gemeinsamkeit, es wird NIE eine geben.
      Ich wünschte, ich hätte for 20 Jahren diesen Artikel gelesen.

    • kofi sagt:

      Hi Stella, ich war sieben Jahre mit einem Narzissten zusammen. Wir waren am Ende bei einem Psychologen. Leider hat er diesen auch manipuliert und somit ging es gar nicht mehr um diese Krankheit. Als ich dann nicht mehr all das was er verlangte geben konnte, ließ er mich fallen. Versprechungen und Kontaktsperre , was er selbst verlangte konnte er nicht einhalten. Leider hat er seine Familie geblendet und über mich irgendwelche falsche Dinge erzählt. Letztendlich hat er alles so verdreht, dass ich auch noch finanziell an ihn zahlen muss. Manipulation in seiner schlimmsten Art. Ich wollte ihm auch helfen und bei ihm bleiben.
      Ich bin unendlich befreit seitdem er gegangen ist.

      Jetzt bin ich in einer glücklichen Beziehung, die auf Vertrauen, Ehrlichkeit und Liebe basiert. Vg

  8. Mietzemau sagt:

    Hallo liebe Leute,
    erstmal vielen Dank für die aufschlussreichen Geschichten, jetzt hat mein Problem einen Namen.
    Ich (weiblich) habe eine leicht narzistische platonische „Freundin“(am liebsten nicht mehr), sie ist meiner Meinung nach nicht mit Absicht bösartig, aber sehr dominant. Sie stresst mich sehr, wenn ich mit ihr zusammen bin, ich bin eher nur für ihr Kind (gerade 5) da, weil es mir sehr leid tut. Mit ihr kann ich nichts mehr anfangen, weil ihre Meinung über fast alles total meiner eigenen widerspricht. Das Kind muss sich andauernd Korrekturen anhören, es wiederholt sich und wird auch laut. Gewalt gibt es dort nur psychisch und verbal. Am liebsten würde ich den Kontakt sofort beenden, aber ich sehe noch Hoffnung, weil sie sich in den 5 Jahren, die wir uns kennen auch gebessert hat.
    Jetzt wird das Kind auffällig, aggressiv, theatralisch, ist sehr schnell verunsichert und meiner Meinung nach wurde ihr die Kreativität fast vollkommen aberzogen („weil das so nicht richtig ist und du weisst doch wie das geht, wie oft soll ich das noch sagen“).
    Ich arbeite mit Kindern und kann immer nur als Ruhepol beistehen.
    Das Kind funktioniert nicht richtig und soll nun zum Psychologen.
    Viele Freunde haben sich schon von ihr gelöst.
    Eine fand den Mut ihr eine (nachforschende) Psychologin zu empfehlen. Für das Kind natürlich!
    Ich hoffe, dass sie dieses Angebot baldmöglichst annimmt (als alleinerziehende selbstständige Mutter ohne Familie hat man ja keine Zeit)
    Außerdem hoffe ich, dass die Fachperson den Zusammenhang zur Mutter erkennt.
    Das Kind soll nun öfter zu mir kommen, damit die Mutter mehr Zeit hat.
    Ich muss das arme verzogene Kind nun wieder aufpäppeln und ihr Selbstbewusstsein stärken, damit es nicht vollkommen untergeht und so endet wie im Artikel beschrieben.
    Ich traue mich in keiner Weise der Mutter irgendein Fehlverhalten nahezulegen, weil ich das ja auch nicht verstehe, ich habe ja kein eigenes Kind und keine so gewaltsame Kindheit gehabt. Ich muss ihr helfen, wenigstens dem Kind zuliebe.
    Mir tut es sehr weh, ich bin sehr nahe am Wasser, aber ich musste das jetzt mal loswerden.
    Danke!

  9. Thomas sagt:

    Nun ja gut,- auch ich darf mich nun mit diesem Thema auseinandersetzen. Ich habe vor einigen Monaten eine sehr attraktive Frau kennen gelernt, der ich sagen wir mal stark geblendet von ihrer Schönheit aus einer Lebenskrise finanziell raus geholfen habe. Anfangs war ich ihr “ Angel “ aber ich bringe eine gute Portion Menschenkenntnis mit, sodaß ich recht schnell gewittert habe, daß da mehrere Dinge nicht richtig zusammen laufen. Sie hat gleich mehrere Probleme a)neigt sie zu Anorexie, sie hat mal als Modell gearbeitet und ist nach wie vor auf diesem Diet Trip b)säuft sie wie ein Loch, sodaß ich mich manchmal schon wundern muß wie sie das überlebt und C) hat sie extreme narzistische Tendenzen.
    Ihre Unverschämtheiten und Anmaßungen sind so grenzenlos daneben, daß ich ihr ab und an eine klatschen könnte aber bisher habe ich es immer geschafft mich noch zurück zu halten. Anfänglich habe ich ihr noch unterstellt sie habe einfach nicht mehr alle Latten am Zaun aber nach allem was ich mir nun erlesen habe ist es wohl doch eher eine sehr krankhafte Verhaltensstörung.
    Lange Zeit habe ich versucht zu tolerieren und zurück zu stecken, habe mir eingebildet sie stecke in einer vorübergehenden Krise die wieder vorüber geht aber seit einiger Zeit schieße ich verbal volles Rohr zurück und das scheint ihr nun ganz und gar nicht zu bekommen. Das Wort konstruktive Kritik gibt es in ihrem Vokabular nicht und ihre Perfektion in Abrede zu stellen ist an sich schon eine Totsünde. Gefühlstechnisch ist sie kalt wie ein Stockfisch und das Thema Sex … na ja, – kann man eigentlich auch zu den Akten legen.
    Weiss nicht wie ich mit dem ganzen Mist weiter umgehen soll, – da läuft einem einmal im Leben die Traumfrau über den Weg und dann ein solches Disaster…
    Zum einen tut sie mir sehr leid und es schmerzt mich sowas ansehen und anhören zu müssen … – zum anderen habe ich keinen Bock drauf mich von so einer abgedrehten Zicke runter machen zu lassen. Da habe ich doch noch zu viel Testosteron eingelagert.
    Was ratet ihr mir ?

    • Diana sagt:

      Da fragst du noch ??? Worauf wartest du denn ? Benimm dich wie ein Kerl und nicht wie ein Weichei. Brech den Kontakt ab und suche dir eine Lady mit Herz und Verstand.

      • Carl sagt:

        Kann Diana nur zustimmen! War auch zu lange in den Fängen einer Histrionikerin (Energievampir). Man(n) will es nicht wahr haben, wie leer deren Seele und Herz ist. :-/

    • Lara sagt:

      Es ist sehr schwer Abstand zu ziehen,
      wenn sehr starke Gefühle für einen Menschen vorhanden sind.

  10. Ines sagt:

    Hallo zusammen,

    Ich bin gerade dabei mich von meinem narzisstischen Freund zu trennen, nach 7 Jahren. Ich bin eine meiner Meinung nach bodenständige und realistische Person und im Beruf erfolgreich in einer Führungsposition und trotzdem bin ich in diese zerstörerische Beziehung geraten, die alle Energie aus mir herausgesaugt hat, ich kann nicht verstehen, wie ich so habe mit mir umgehen lassen. Er hat mit Schuldgefühlen mich völlig gefügig gemacht, oft wusste ich nicht mal, woran ich genau war. Einmal hat er das Rücklicht eingefahren und mich anbrüllt warum ich zugelassen, das er das gemacht hat. Wichtig zu wissen, ich war ausgestiegen und war schon ca. 20m entfernt. Das ist nur ein Beispiel von vielen, aber er machte was er wollte, wann er es wollte und wie oft er es wollte ohne Rücksicht auf andere Personen (mich z.B.) und Finanzen.

    Da er es geschafft hat ins Gefängnis zu kommen (Joint beim Autofahren, Busse nicht bezahlt) und ich erfahren habe das er mich ausgiebig betrogen hat, lasse ich ihn im Gefängnis sitzen (ich müsste nur die Busse bezahlen, er hat nicht genug eigenes Geld und schon wäre er draussen) und packe während dessen seine Sachen und setze ihn vor die Tür. Er wird mich sehr hassen dafür!
    Ich bin bei einer Psychologin die mich auf alles vorbereitet und ich habe angefangen meinen Freunden, die ich jetzt wieder treffen „darf“ zu erzählen und sie halten zu mir. Ich weiss, das das durchaus gefährlich werden kann für mich, ich habe echt Angst und das ich alle möglichen Massnahmen zu meinem Schutz treffen muss, also wünscht mir Glück!

  11. Stefanie sagt:

    Ich habe hier mit Interesse die vielen Kommentare gelesen. Auch mich traf dieses Schicksal. Ich (w) erlag monatelang einer Frau, verheiratet, Mutter, Kollegin. Das Liebes-Geständnis ging von ihr aus. Die Facetten wie hier häufig beschrieben (nur ohne Gewalt). Zunehmend stieß ich auf mein Krankheitsbild (emotionale Abhängigkeit), sah aber noch keine Verbindung. Ich ging in Therapie wegen meiner dysfunktionalen Familienstruktur (Vater, Mutter). Mein „Beziehungschaos“ wollte ich so „nebenbei“ besprechen. Das war aber direkt das erste. Erst da kamen die Zusammenhänge und der Gegenpart, stark narzisstische Züge seitens der „Partnerin“. Am Anfang sah ich in ihr nur das Böse, mich als das Opfer. Nun, aus der Distanz heraus, erkenne ich, dass wir beide Opfer unserer Kindheit sind und ihre war wesentlich schlimmer als meine. Seit der Erkenntnis ist die Wut verraucht. Ich weiß, dass sie auch unter ihrem Selbstwertgefühl leidet, massive Ängste hat. Wir sprachen oft über unsere „Probleme“. Vor kurzem hatten wir nach starker Kontaktminderung ein langes Gespräch. Unbewusst erkennt sie schon viele Symptome ihres Krankheitsbildes selber, kennt es aber nicht beim Namen. Denkt über eine Therapie nach, erste Kontaktaufnahme erfolgte. Schweigen oder sagen? In dem Gespräch habe ich gemerkt, wie sehr sich doch meine Selbststärke langsam aufbaut. Sie schaute seit langem wieder zu mir „herauf“ und meinte, du bist so klar geworden in deinen Ansichten. Da möchte ich auch gern hin. Mittlerweile sehe ich alles mit anderen Augen. Auch wenn es jetzt seltsam klingt: Ich möchte auf den Kontakt nicht komplett verzichten. Es gab auch viele schöne Momente. Wie zwei wirklich dicke Freundinnen. Ich habe gelernt und gemerkt, wenn man seinen Freiraum nicht (mehr) aufgibt, Grenzen setzt, Nein sagt und Signale einer kommenden Vereinnahmung registriert, kann man der „Gefahr“ gut begegnen. In der Therapie bin ich nun dabei, meine Vergangenheit aufzuarbeiten und endlich mich selbst zusehen. Lerne gerade, die Liebe in mir selbst zu entdecken und dass ich mich nicht von anderen abhängig machen oder mich demütigen lassen muss. Eine Frage, kann es sein, dass man durchaus noch zwischen weiblichen und männlichen Narzissten trennen muss?

    • Liebe Mitbetroffene,
      nach fast 5 Jahren Lug,Trug und Psychohölle versuche ich zum 5.ten Mal,die endgültige Trennung durchzuhalten.
      Was hoffnungsvoll und voller Liebe und Bereitschaft von meiner Seite mit einem Mann,der sich als Lehrer vorstellte, gerade in Trennung lebte,wie er sagte, und drei Monate später bei mir einzog,begann,wurde zu einer Odysee des Grauens,die mich fast das Leben,das Vertrauen meiner Kinder,sehr viel Geld und den Glauben an das ursprünglich Gute im Menschen gekostet hat.
      Nach dem ersten halben Jahr wurde er verhaftet,nicht zum 1. Mal,wie ich später erfuhr.
      Damals bekam ich heraus,dass er von seiner letzten Partnerin,seine Therapeutin, vor die Tür gesetzt wurde.Er schuldete ihr eine Menge Geld.
      Ebenso war es mit der vorletzten und der davor(weiter habe ich mich nicht in seine Vergangenheit vorgearbeitet).
      Vor Liebe blind,löste ich
      ihn im Gefängnis mit meinem Ersparten aus, in der Hoffnung,ihm wieder auf die Füße zu helfen.
      Was er mir gesagt hat,hatte alles igwie einen wahren Kern,Lehrer war er wirklich mal,durfte aber schon lange nicht mehr als solcher arbeiten wg.unzähliger Disziplinarverfahren und Verurteilungen wg. Betrugs,zumeist Mietbetrug.Er hat einfach nie bezahlt,wenn er sich igwo eingemietet hatte.
      Er war zu dem Zeitpunkt so überschuldet,vorbestraft,abgerissen und auch krank,dass ich dafür sorgte,dass er überhaupt wieder eine Lebensgrundlage mittels Sozialhilfe bekam.
      Sein fester Vorsatz war,wieder auf die Füße zu kommen.
      Das sah dann so aus,dass er von früh bis spät vor dem Fernseher oder dem Computer saß und wirklich nichts anderes mehr tat.
      Stellte ich ihn zur Rede,dass er sich zumindest einen Minijob suchen solle,war das alles unter seiner Würde, und ich war diejenige,die ihn “lähmte“.
      Als ehemaliger Unternehmensberater(war er wirklich lt.seiner geschiedenen Frau,ist aber komplett damit baden gegangen)mit zwei Staatsexamen hatte er das alles nicht nötig.
      Es war einfacher,auf meine Kosten und die des Staates den ganzen Tag auf der faulen Haut zu liegen.
      Nach drei Jahren brach ich zusammen,musste in eine Klinik,komplettes burn-out.
      Er gab mir und meinen Kindern die Schuld daran,betonte immer wieder,was ich IHM damit angetan hätte und zeigte nicht die allergeringste Sorge um mich oder Mitgefühl.
      Danach warf ich ihn aus meiner Wohnung.
      In meiner Klinikzeit bereits zog er innehalb einer Woche bei der nächsten Frau ein,die ihn ein halbes Jahr finanzierte und ihm einen kompletten Hausrat schenkte.
      Das hat er mir alles verschwiegen,hat aber die ganze Zeit wieder den Kontakt gesucht,weil ich ja “die einzige wahre Liebe seines Lebens“ wäre,während er bei der anderenFrau lebte und sich aushalten liess,bis auch sie ihn heraus warf,und er wieder kurzzeitig bei mir einzog.Ich habe es dann mit Zeitverzögerung wieder alles rausbekommen(er stritt es immer ab,obwohl ich es immer gespürt habe, er negierte selbst unumstößliche Beweise), erneut aus meinem Leben geworfen.Bis er mich im letzten Frühling dann,als ich gerade eine frische Beziehung eingegangen war,solange bearbeiet hat,bis ich wieder zu ihm übergelaufen bin.
      Er hatte ein Haus(allerdings so in der Pheripherie,dass ich meinen Job nicht hätte weiter machen können,wäre ich zu ihm gezogen)gemietet,wollte mich heiraten,ganz neu mit der Liebe seines Lebens gemeinsam beginnen.
      Alles nur Schall und Rauch.
      Nach Weihnachten sagte ich ihm,dass ich gerne eine gemeinsam ausgesuchte Plattform für uns hätte,von der aus ich meine Arbeit noch erreichen könnte.
      Das muss er wohl als komplette Absage an sich gewertet haben.
      Angeblich hatte er zu der Zeit eine Aushilfsstelle als Lehrer in der Flüchtlingsbetreuung durch eine alte Bekannte vermittelt bekommen,bei der er auch angbl. währenddessen wohnte,weil die Entfernung zu groß sei.
      Er verschwand über zwei Monate für vier Tage pro Woche,verbachte dann das WE bei mir.Dann fuhr er auf einmal nach Ostern nicht mehr dahin.
      Vergangenes WE verbrachten wir nochmal in seinem Häuschen.
      Als ich schlafen gehen wollte,fand ich offen auf dem Nachttisch eine Nachricht von einer Frau(nicht die,bei der er angebl.gewohnt hat,eine mir völlig unbekannte),die ihn wohl auch wieder rausgeworfen und ihm Geld gegeben hat.
      Es war,als hätte er es darauf angelegt,dass ich den Wisch finde.
      Als ich ihn sehr aufgebracht zur Rede stellte,meinte er,das würde nichts mehr mit uns, und er führe mich ohne irgendeine Aufklärung nach Hause.Er wollte mich ganz schnell loswerden.
      Er meinte dann im Auto,mit der Frau und deren Geld,das könne er mir noch erklären,aber schlimmer wäre,er hätte sich verliebt.
      Ich habe mir nicht anmerken lassen,dass ich bis ins Mark erschüttert war und habe nur trocken bemerkt,ich sei froh,dass ich ebenfalls vorgesorgt hätte,wobei das gar nicht stimmt.
      Daraufhin ist er restlos ausgeflippt,hat mich als Hure beschimpft,war kurz davor,handgreiflich zu werden und hat mich aus dem Auto geworfen.
      Schuld bin alles ich,weil ich “ihm nie vertraut und an unsere Liebe geglaubt und kein Vertrauen in ihn gehabt hätte“.
      Und er brauchte jemand lebensfrohen,wie diese neue Frau,um seine restliche Zeit,die ihm verbliebe, zu verbringen(er lebt ständig in dem Wahn,seine Tage seien gezählt und hält sich für schwer krank,ohne jegliche konkrete Diagnose).Er hat mich komplett schlecht gemacht,schriftlich kam dann noch ein verbaler Rundumschlag dermassen unter die Gürtellinie,dass noch ein zweiter Schock auf den ersten folgte,aber jedesmal mit dem Schlusssatz “ich liebe dich“…
      Er hat mir bis heute mein Geld nicht wiedergegeben,obwohl ich finanziell aus dem letzten Loch pfeife,ist aber immer noch bei mir gemeldet,um Sozialhilfe zu kassieren.
      Letze Woche hatte ich noch einen Gerichtsvollzieher morgens um 10 vor 7 vo der Tür stehen,der ihn per Haftbefehl suchte.

      Ich bin so am Ende,so ausgebrannt und kann es immer noch nicht fassen,dass mir das passiert ist..
      Ich weiß,es ist nicht zu verstehen,für mich am allerwenigsten,aber ich liebe ihn immer noch und vermisse ihn schmerzlich.
      Ich war immer eine starke Frau,habe meine drei Kinder allein groß gezogen und bin auch beruflich wieder auf die Füße gekommen.
      Aber dieser Mann hat mein komplettes positives Weltbild vernichten können und jeden Glauben an mich selbst.
      Sogar meine Freunde habe ich wegen ihm verloren.
      Ich weiss momentan absolut nicht mehr weiter,habe keinen Antrieb mehr,mich dem nächsten Tag zu stellen.
      Alles,worauf ich hoffen kann ist,dass der Schmerz allmählich nachlässt,und ich standhaft bleiben kann,wenn er sich wieder meldet.
      Gott stehe uns allen bei.

      • Verena sagt:

        Liebe Sabine,
        der Schmerz lässt nach, es dauert aber. Habe ähnliches erlebt, und kann jetzt nach gut vier Jahren frei und neutral mich an meine Blindheit erinnern und dies als Lehrgeld verbuchen. Ich hätte es nicht für möglich gehalten, aber es vergeht….
        Gruß Verena

      • Jessy sagt:

        Mir geht es ge du sie dir! :(((

      • Tammi sagt:

        Das ist alles sehr sehr schmerzlich was du da erlebt hast !Was ich mich bei den ganzen Antworten die ich bisher las gefehlt hat , ist warum wird außer diesen Menschen aus dem Leben zu entfernen nicht etwas anderes getan nämlich an dem Problem zu arbeiten wenn nötig mit fachlicher Unterstützung

        • Tammi sagt:

          Ich meine mit dem der diese Narzisstische Seiten im Verhalten zeigt und mit Menschen die darunter leiden mussten. Ich sehe den Zweck darin, das dadurch andere Menschen nicht mehr verletzt werden!

  12. Niti sagt:

    Hi Ihr alle,
    ich bin sehr froh euch zu lesen. Im August letzten Jahres lernte ich einen Narzissten kennen, wußte aber null von diesem Krankheitsbild.
    Die ersten 6 Wochen war alles okay, dann fingen die Verbote, Einschränkungen etc an. Ich sollte das nicht mehr tun und jenes auch nicht weil es nicht seiner Vorstellung entsprach. Ständig erzählte er mir das die ersten Jahre meiner Kindheit mich verdorben haben, meine Oma (die ich sehr liebte) mich auch verdorben hat weil ich zu moralisch bin.
    Dann erfuhr ich das er in den letzten 3 Jahren 9 Beziehungen hatte und die Frauen alle selbst schuld hatten. Er selbst trug keine Schuld.
    Ständig und immer mußte ich mir anhören das ich schuld bin an jedem kleinen Streit. Wenn Freunde mich wegen meinem lecker Essen lobten so beschrieb er mein Kochen als Suche nach Anerkennung.
    Er unterbrach mich ständig, beschuldigte mich aber mehrmals täglich er dürfte nicht ausreden. Bei einer Disskusion griff er in meine Haare und ich hatte Angst mich zu bewegen, danach verließ ich ganz schnell und wortlos unter Schock das Haus und schlief im Auto. Leider war ich da bei ihm und völlig ausgeliefert. Zwei Tage später hat er tatsächlich geheult und ich gab dem Ganzen noch eine Chance. Es kam wieder zum Eklat. Ich schlief für 4 Tage im Auto, völlig überfordert mit allem. Er hat nicht einmal angerufen obwohl er wußte das ich ca 3000 km weg war von zuhause.
    Und noch einmal versuchte ich es.
    Ich wurde um so mehr gedemütigt. Als ich dann bei Freunden wohnte ging es weiter. Er nistete sich dort ein, nutze meine Sprachkenntnisse und mein Auto. Er meinte, wir sind nur Freunde. Dann meinte ich, upps, mit Freunden geh ich nicht ins Bett. Er ging dann wie er wollte, für Tage oder Wochen. Als ich ihm sagte das ich ihn vermisse meinte er warum denn, das kann er nicht verstehen, auch das Bedürfnis nach Nähe nicht.
    Der Schmerz war heftig für mich. Dann fand ich die Beschreibung eines Narzissten im Internet und diese Beschreibung traf zu 100% zu. Und ich wußte, das schafft kein Mensch.
    Ich bin froh das es nur 7 Monate waren, war schon daran fast zerbrochen.
    Diese Menschen können nicht lieben, nicht mitfühlen. Macht euch frei davon, schmeisst so einen Mist weg. Das ist eine Krankheit die man nicht weglieben kann!!!

    • Maja sagt:

      Hallo,

      ich kann dir so gut nachfühlen. Ich lebte 17 Jahre mit einem Narzzisten. Ich durfte nicht Fortgehen. Ohne ihn bin ich nichts. Ich komme aus dem Getto und und.
      Es ist an mir nicht Spurlos gegangen. Paninattaken und Ängste quellen mich ab und zu.
      Ich bin seit drei Jahren von ihm geschieden. Aber es wird noch lange dauern bis es entgültig aus ist.
      Leider habe ich Kinder mit ihm, die kleinste ist 5 Jahre und wird permanent manipuliert, aber so, dass es ihm nicht schadet. Das schlimme Daten ist, dass mir niemand glaubt.
      Das schlimste ist, dass nicht nur mein Ex ein Narzisst ist, sondern seine Mutter auch.
      Oft bin ich verzweifelt.
      Ich habe alles versucht, so gut als möglich auszukommen. Es geht nicht, diese Menschen sind immer Opfer, die geben keine Fehler zu,sie manipulieren und drehen die Tatsachen so lange um bis sie im Recht sind.
      Ich suche nach Gleichgesinnten, wo ich mich austauschen kann, das täte mir sehr gut.
      Das aller schlimste ist, dass solange die Kinder, vorallen die 5jährige ist, hört der Wahnsinn nicht auf, mein Sohn der jz 15Jahre ist, hat vor 2Jahen den Kontakt abgebrochen
      Sogar ihm gegenüber sind sie kalt. Meine kleine ist nur ein Mittel zum Zweck. Gerechtigkeit vorm Jugendamt und Gericht habe ich bis jetzt nicht erfahren. Ich bin 41 Jahre arbeite sehr hart mit der Ausbildung und Arbeit. Eltern bzw. Großeltern meiner seits gibt es nicht mehr und das wissen sie. Oft bete ich zu Gott, dass ich wenigstend nur 1x eine Gerechtigkeit erfahre.
      Was diese Menschen mir angetan haben ist pure emotionale Erpressung. Wie soll ich meine kleine schützen?
      Es tat richtig gut das alles hier geschrieben zu haben. Danke!!!

      • Vera sagt:

        Liebe Maja
        Ich habe auch 17 -Jährige Beziehung, 2 Trennungen mit so einem Partner hinter mir und deine Wörte haben mich sehr gerührt. Ich kann dich sehr gut verstehen.
        Leider lese ich dein Kommentar erst jetzt, obwohl du das schon vor einigen Monaten geschrieben hast.
        Ich hoffe sehr dass es dir inzwischen etwas besser geht.
        Es kostet wahnsinnig viel Kraft deine eigene Wahrnehmung zurück zu gewinnen und wieder sich selbst zu glauben.
        Man ist oft seit der Kindheit erzogen tolerant zu sein, wird uns aber oft nicht beigebracht uns vor solchen Menschen schützen zu können.
        Ich finde es sehr unterstützend die Seite entdeckt zu haben. Ich habe mich oft sehr alleine mit dem ganzen gefühlt.
        Wenn du magst, kannst du mir auch direkt mailen.
        Ich weiß nur nicht wie diese Seite hier funktioniert und ob man automatisch das Mail übermittelt bekommt..(?) Ich habe noch nirgends meine Kommentare geschrieben..
        Deine Wörte haben mich sehr angesprochen.
        Ich wünsche dir viel Kraft und würde mich freuen von dir zu lesen.
        Vera

      • Michael sagt:

        Ich habe selbst eine narzisstische Persönlichkeitsstörung. Mein Narzissmus ist milde, denn ich kann mir nichts vormachen (depressiv, suizid). Ich hatte jetzt 5 Texte gelesen, die nur von Opfern eines Narzissten sind. Die einzige Lösung ist, schnell zu erkennen, dass es ein Narzisst ist, und sich von dem Narzissten zu trennen. Man kann nicht mit Narzissten auf Dauer leben. Es ist UNMÖGLICH. Alles andere wäre ein Lüge. Ich habe den Text 4-mal geschrieben, den Text, der nur über mich handelte, rausgenommen und ersetzt. Mein Name ist Michael, und ich bin 14 Jahre alt.

    • Ella sagt:

      Auch ich lese erst in den vergangenen Wochen über Narzissmus und meine Jemanden darin zu erkennen.
      Vielleicht kommt jetzt, mit mehr Klarheit der Wendepunkt…
      Früher dachte ich: Diese Person hat 2 Gesichter. Passt ihr etwas nicht, kann es blitzschnell ins negative umschlagen und zwar immer mit großem Drama. Schuld haben immer nur die anderen.
      Eine Entschuldigung für übles Verhalten verschiedenster Art habe ich in 8 Jahren nicht bekommen.
      Und „alle bewundern/loben“ ihn,m nur ich sei die Einzige, die seinen wahren Wert nicht sehen würde uvm.
      .
      .

  13. Oskar sagt:

    Ja es ist schwer mit Nazistischen Persönlichkeiten zusammen zu leben, ja diese Menschen behandeln andere Menschen ungerecht und nutzen Sie aus.
    Aber wenn ich einige der Kommentare hier lese wird mir schlecht.
    Nochmal: es handelt sich um PSYCHISCH KRAKE MENSCHEN glaubt ihr die haben sich das ausgesucht so zu sein?
    Ich kann nicht verstehen wie man sich an Menschen für Ihre Krankheit rächen möchte.
    Geht’s noch?
    Wenn es nicht geht trennt euch. Nachzutreten ist allerdings das allerletzte.
    Und so hart es klingt: schätzt euch glücklich, ihr werdet diese Phase in eurem Leben verarbeiten, der Nazist bleibt in seinem Verhalten gefangen ob er will oder nicht und verpasst so den größten Teil seines Lebens.

    Oskar ( Diagnose u.a. Nazistische Persönlichkeitsstörung)

    • Marion sagt:

      Hallo Oskar

      Ich muss und möchte mich für deinen Kommentar bedanken. Er bringt mir wieder ins Bewusstsein, dass es sich um eine sehr schwere seelische Störung handelt. Und natürlich sucht sich niemand so etwas aus. Es ist aber für Partner/Partnerin auch die Hölle und hinterlässt auch bei uns sehr schwere seelische Verletzungen. Ich denke, auch da kann man nicht so einfach sagen, dass „wir dies irgendwann hinter uns haben“. Das wäre messen mit zweierlei Maß.

      Aber vielleicht kannst du, als bekennender Narzisst, auch ein wenig Licht ins Dunkel bringen.
      So zum Beispiel zu der Frage die mich schon lange beschäftigt: in wie weit ist einem Narzissten sein Verhalten bewusst, wieviel ist da vielleicht sogar Vorsatz?

      Es wär prima wenn Du vielleicht etwas dazu schreiben könntest.

      Marion

      • Michael sagt:

        Ich bin 14 Jahre alt, habe Asperger-Syndrom, meine Begabung besteht im Beobachten, Gedächtnis, Konzentration, und dem Kritisieren von mich und anderen. Wegen dem Asperger-Syndrom ist mein Verhalten (nach Lesen von Wikipedia und dieser Webseite) mir glasklar geworden. Glasklar. 100%. Ich kann dir sagen, dass ich immer wieder nach Lücken gesucht habe, einen Satz, der bestätigt, dass ich keine narzisstische Persönlichkeitsstörung habe. Ich suche immer noch solche „Lücken“, aber nicht so motiviert. Ein Narzisst, der einsieht, wie er ist, ist depressiv, suizid, und versucht sich nicht so zu verhalten. Was er nicht vermeiden kann. Ich zumindest. „Vorsatz“… Ich kann mich niemals auf Hausaufgaben oder Klassenarbeiten vorbereiten, egal wie stark der Vorsatz ist. Es geht einfach nicht. Nicht weil ich dumm bin (100-115 IQ), sondern weil es unmöglich für einen Narzissten ist, für eine Sache richtig zu arbeiten…Ich mache keine Hausaufgaben, aber wenn ich es mache, ist es reiner Spaß und Vergnügen…Ich wünschte ich wäre normal…

    • Sanne sagt:

      Ja, Narzissten sind psychisch kranke Menschen. Und sie hinterlassen eine Spur psychisch kranker Menschen, die u.U. eine sehr lange Zeit kämpfen müssen, um diese Krankheit und die Verletzungen an der Seele wieder loszuwerden.

      Also selbst schuld, könnte man sagen 😉

      Eure Opfer machen damit und mit diesen Seiten hier eigentlich EURE Arbeit (also die Arbeit, die die Narzissten eigentlich selbst machen sollten, um zu heilen und ihre Umgebung nicht mehr zu terrorisieren). Die Wut der Opfer ist berechtigt und heilsam!

    • Mike sagt:

      Hallo Oskar.
      Manchmal weiß ich gerade in solchen Foren nicht, wer ist hier eigentlich opfer und Täter.
      Ich bin weder ein Narzisst, noch ein Psychopath.
      Aber hättest du hier diese entstandene Schieflage nicht etwas gerade gerückt, hätte ich es getan.
      Somit steht wohl außer frage, dass ich hiermit deiner deiner Meinung bin.
      Doch ich erfahre immer wieder beim schmökern in diversen Foren, springt mir diese Gefühlskälte entgegen, wie ich sie so in dieser Form noch nie erfahren habe.
      Nun denn, ich weiß nicht einmal, ob ich hier mit meinem Problem richtig aufgehoben bin.
      Denn bei dem Menschen um den es mir geht, verhält es sich nun mal nicht um einem Narzissten, sondern um einem , wie ich’s schon erwähnte, um einem Psychopathen.
      Natürlich ist der Psychopath weniger gequält vom Verlangen nach Bestätigung als der Narzisst.
      Doch in seiner inneren Welt scheint ihm alles zu fehlen, was Wertschätzung erfahren könnte.
      Dort ist es karg und beherbergt nichts, was empfänglich für Bestätigung ist.
      Die seelische Welt des Psychopathen ist wie mit einem Geheimcode verschlüsselt.
      Das Ausnutzen von anderen Menschen ist beim Psychopathen weit räuberischer als beim Narzissten.
      Denn für den Psychopathen, ist die Welt so etwas wie ein riesiges Jagdrevier, das mit „Objekten“ und nicht mit Leben bevölkert ist, welche er zu seinem Vorteil ausnutzen kann. 
      Die gründe für solch ein verhalten können anatomisch bedingt, aber auch durch ein Traumata, buchstäblich psychisch aus einer flucht heraus vom Gehirn im Unterbewusstsein selbst an-trainiert sein.
      Ich bin fest der Meinung, niemand sollte Menschen für ihre Krankheit verurteilen.
      Denn ein querschnittsgelähmter, oder geistig behinderter ist, in gewisser weise für jeden angehörigen eine gewisse Last.
      Doch hier ist ganz einfach die Empathie entscheidend, in wie fern ist man selbst im Stande, und bereit, unabhängig von seinen Bedürfnissen zu verstehen, zu helfen und zu lieben.
      Auch ich scheine seit nun mehr drei Jahren ein „opfer“ einer psychopathischen Persönlichkeit zu sein.
      Und ja, sie tut mir mit voller Anteilnahme, und somit aufrichtig leid.
      Doch viele unter uns werden jetzt ganz entrüstet sein, wenn ich sage, dass ich sie trotz ihrer „Makel“ liebe.
      Denn im Grunde, sehe ich auch unter ihrem Schein, den hauch einer so aufgeweckten, verträumten Persönlichkeit, welches sie ohne diese Krankheit, auch wenn sie das für mich schon ist, auch für diese Welt dort draußen, zu einem ganz besonderen Menschen machen würde.
      Ich kämpfe, von Mond zu Mond, und Tag um Tag, wie Stunde um Stunde darum, entgegen der weit verbreiteten Meinung der Schulmedizien, dass sie vielleicht doch irgendwann das lieben lernt, und so lange ich atme, werde ich hier nicht aufgeben.
      Denn ich glaube, wenn ein Schlaganfall Patient in seiner Genesung die Fähigkeit zu erlangen weiß, auf anderen Gehirnarealen erneut das sprechen zu lernen, ist es auch möglich, Liebe in Form einer tiefen Verbundenheit zu erlangen.
      Liebe Grüße..

    • Tanja sagt:

      Lieber Oskar
      Ich habe mich selber vor einem Monat von meinem Partner getrennt und bin mit letzter Kraft ausgezogen. Mit letzter Kraft deshalb, weil ich ihm da so gerne raushelfen wollte, weil ich ihn nicht alleine lassen wollte und weil mich die Hoffnung bei ihm hielt, dass diese Erniederungen aufhören, wenn ich alles gut genug mache. Die daraus entstandene Erschöpfung liess meine Familie und meine Freunde reagieren und mich von ihm wegholen. Mir ist bewusst, dass er sich das selber nicht ausgesucht hat und bestimmt anders machen würde, wenn er versteht, was er damit anrichtet. Ich habe mich sehr verpflichtet gefühlt, ihm diese Unterstützung zu geben. Doch habe ich auch eine Verantwortung für meine drei Kinder und für mich selber. Niemals würde ich mich jedoch respektlos über ihn äussern. Ich habe ein grosses Mitgefühl für ihn und wünschte, wir hätten mit einer Therapie eine Besserung erreichen können. Ich habe die letzten Monate damit verbracht, mich über NPS zu informieren. Ich sehe das verletzte Kind in ihm, möchte gerne helfen, aber erreiche es nicht. Die eigenen Verletzungen wurden so gross, dass ich meine Kinder schützen musste. Den Respekt, den ich ihm noch immer entgegenbringe, hat er nämlich mir vor meinen Kindern unter Alkohol nicht entgegen gebracht. Der Alkohol liess jeweils alles noch viel schlimmer werden. Ich habe ihn nicht einfach verlassen, es tat unendlich weh. Wenn ich hier jedoch lese, dass ich mich von einem NPSler emotional fernhalten muss, um nicht zu Grunde zu gehen, frage ich mich, was für eine Beziehung das für mich noch sein kann, weil ich sehr gefühlsvoll bin. Wenn ich künstlich auf Distanz gehen muss, um ihm die Nähe erträglich zu gestalten und mich emotional distanzieren muss, damit mir seine Erniedrigungen und ständigen Kritiken nicht weh tun, dann bleibt von meinem wahren, fürsorglichen und liebendem Wesen nicht mehr viel übrig. Wenn ich mich selber verleugnen muss, um bei ihm zu bleiben, kann es keine Liebe mehr sein. Ich wünsche mir sehr, dass es eine Heilmethode gäbe für die NPSler, damit auch sie selber nicht darunter zu leiden hätten. Männer wie du, die überhaupt auf diese Seite kommen, sind in der Erkenntnis schon viel weiter als die meisten. Du bist dabei zu erforschen, was dich im Leben wahrscheinlich immer wieder in die gleiche Lage bringt. Die meisten NPSler fragen sich das schon gar nicht. Wäre mein Partner soweit gewesen, sich damit auseinander zu setzen, wäre ich ihm beigestanden. Ich hätte Rückschläge in Kauf genommen, aber ganz sicher hätte ich ihn und uns nicht aufgegeben. Leider hat er bis zum letzten Moment den Fehler nur bei mir gesucht und mir ein Bleiben unmöglich gemacht. Wenn es hier im Forum Menschen gibt, die sich sehr heftig äußern, dann einfach, weil die Verletzung noch heftig ist und sie noch keine ausreichende Heilung erfahren konnten und somit auch nicht im Frieden leben können. Wahrscheinlich auch deshalb, weil es erschreckend für einem selber ist, das alles erlebt zu haben und dennoch zu spüren, dass man diesen Menschen noch immer vermisst. Das ist für viele unbegreiflich. Es konzentriert sich hier auch alles auf das Negative, aber jeder hat auch schönes erlebt, sonst hätten wir uns ja gar nicht verliebt. Es ist auch erschreckend, sich damit auseinander zu setzen, wieviel Macht ein anderer Mensch über sich selber erhalten hat. Lieber Oskar, sei deswegen etwas nachsichtig mit den heftigen Äußerungen. Wenn du auf dem Weg bist, an dir zu arbeiten, wünsche ich dir von Herzen alles Gute, dass du mit Hilfe erreichen kannst, eine liebevolle Beziehung zu führen in Zukunft oder für dich eine Strategie findest, die deinen Leidensdruck von dir nimmt. Ich denke, das sollten wir uns alle bewusst machen: so sehr ihr alle unter dem Verhalten des NPSlers gelitten habt, auch er hat seine Verletzungen und muss damit umgehen. Herzliche Grüsse

      • Michael sagt:

        Es ist gut, kein Mitleid mit Narzissten zu haben. Es geht allen schlecht, mit Narzissten zu tun haben, und selber welche sind… Es geht bei mir so weit, dass ich nicht weiter leben will…Unheilbar krank…Ich will kein Arschloch sein…aber ich kann es manchmal nicht verhindern (reflexionsartig)..

    • Margit sagt:

      Hallo Oskar,
      ich selbst bin jetzt seit ca. 6J. in der Beziehung mit einem narzistischem Partner.
      Im Moment fühlt es sich so an als ob die Beziehung zu Ende ginge. Mich würde interessieren wie es dazu kam das du dich deiner Krankheit gestellt hast. Mein Partner hält sich für so unfehlbar (zumindest nach aussen hin) . Für ihn haben alle anderen ein krankes verhalten nur er hat den vollkommenen Durchblick.
      würd mich über eine Antwort freuen!
      Lg Margit

      • Michael sagt:

        Ich war permament einsam, und kam zufällig auf den Artikel „Zwangshafte Persönlichkeitsstörung“, dann fragte ich mich, was eine „Persönlichkeitsstörung“ generell ist, dann was ein „pathologischer Aspekt“ der Persönlichkeitsstörung wäre – Narzisstische Persönlichkeitsstörung..Es hat mein Leben erklärt, dass war das Gefühl, das ich hasse. Damit ich mich zur „Krankheit“ stelle, müsste ich dauerhaft in die Psychiatrie. Ich habe nichts gegen die Psychiatrie. Aber was gegen die Kinder, also sagte ich, mir gehts gut, und habe nach einer Woche die Klinik verlassen

      • Ella sagt:

        Das kenne ich…
        Die anderen verhalten sich falsch, ich solle mir Unterstützung suchen, wenn ich psychische Probleme hätte etc.

  14. Clodette sagt:

    Ihr lieben , es stimmt alles was da steht und ich bin noch mitten drin in der Beziehung obwohl ich schon mind. 10 mal Schluss gemacht habe . Ich bin seine putze, seine Freundin die all seine Wünsche erfüllen soll . Der Hammer ist das ich immer sein Kind hüten darf wenn er es MAL sieht. Er umgekehrt mein Kind hier alleine sitzen lässt wenn man sich drauf verlässt das er sich auch um meins kümmert . Naja was will man erzählen . Ihr kennt es . Da ich finanziell mittlerweile auch abhängig von ihm bin ( bin bei ihm angestellt ) ist es nicht einfach so schnell von ihm los zu kommen. Und ja sie haben einen Sensor für einen schwachen Moment vom Partner . Sie kriegen einen wieder rum . Man hofft es ändert sich nun . Aber der Kampf ist umsonst . Ich führe ihn immer wieder auf ein neues. Mein Kopf weiß längst was Sache ist . Ich ärgere mich das Mein Herz nicht endlich einsieht . Wir sind seit 3 Jahren zusammen . Ich bin zum Glück eine sehr Standfeste Person die sich nicht in frage stellen lässt … Ich sage ihm immer Garde aus was nicht richtig ist . Besonders wenn er alle die er eigentlich liebt immer enttäuscht u andere Dinge wichtiger sind ( Hobbys wo er seine Anerkennung bekommt) er versucht auch geschickt mir Aufgaben auf zu drängen u mich dann für was falsch gelaufenes verantwortlich zu machen . Dem werde ich mittlerweile Herr. Wer so viel Zeit für seine anerkennende Hobbys hat , der kann auch mal seine Aufgaben selber erledigen . Genau so sage ich es ihm auch. Nächste Woche habe ich einen Termin , wobei sich entscheidet ob ich nun eine chronische Krankheit habe oder nicht . Diese ist wenn es sich bewahrheiten sollte ihm zu verdanken . Ich suche nach anderer Arbeit . Versuche mehr mein Ding zu machen . Ich schlage ihn immer öfter mit seinen eigenen Waffen . Kids hüten ist auch nicht mehr . Dies verneine ich mittlerweile direkt . Sein Sohn (6) tut mir sehr leid . Da er darunter leiden muss wenn ich ihn nicht Hüte . Aber das ist ihm und seiner Ex ( die unglaubliche 20 Jahre mit ihm verheiratet war ) egal . Ich denke sie ist immer noch nicht fertig mit ihm. Seit 3 Jahren geschieden . Will ihn finanziell Bluten lassen . ( das einzige was wirkt) 😂 Ihre whats app Statuse lassen immer auf ihn schließen . Sie ist also immer noch nicht mit ihm fertig . Die Weisheit die wir hier also erlangt haben hat sie noch nicht …. Naja ihr Schicksal . Meins wird es nicht sein . Sobald ich finanziell normal leben kann u einen von ihm unabhängigen Job habe, so hoffe ich mich trennen zu können . Mein Tipp redet mit Freunden, vor allem wenn ihr anfängt an euch selber zu zweifeln. Es wird sich immer raus stellen das euer Hirn rund läuft . Nicht das des Narzissten . Diese Gewissheit wird euch schon helfen . U bleibt fest in euren moralischen Ansichten . Lasst sie euch nicht vom Narzisst verdrehen . Diese 5 Dinge die man bei einem Narzissten nicht anwenden sollte . Ich wende diese nur noch an . Was soll es anders herum denn nützen ? Mehr Nähe bekommt man wenn man sie bekommt eh nur kurz zeitig . Seine Freunde wissen übrigens sehr gut das er ein Narzisst ist . Auch sie sagen ihm des Öfteren die Meinung . Aber er macht das wie ein Narzisst es macht . Er zahlt es Ihnen auf anderem Wege heim. Er macht ja auch Freunde von sich abhängig . Er findet neue Freunde die ihn dann bewundern … Ich kann auch sehr , ich nenne es „Assi“ Werden wenn es eskaliert mit seinen selbst verherrlichenden Ansichten was er alles darf u ich nicht . Man kriegt die gut wenn man an das geht oder droht was An dem zu machen was ihnen materiell sehr wichtig ist … Was auch immer die sammeln usw … Das hat schon des Öfteren gewirkt ihn dran zu kriegen … Aber was soll das . Glückliche Beziehung sieht ganz anders aus… Drückt mir die Daumen das aus der Beziehung keine chronische Krankheit entstanden ist , und das ich bald den Absprung schaffe . Schreibt mir wenn ihr auch noch mit solchen Menschen zusammen seid . Warum auch immer 😂😂

    • Margit sagt:

      Hallo Clodette,
      Seit sechs Jahren führe ich diese Beziehung. Die ersten drei Jahre war es eine Fernbeziehung u dann ist er zu mir gezogen u wir haben gemeinsam ein Haus gebaut.
      Da sitz ich jetzt hier im goldenen Käfig und mir wird immer klarer das ich diesen Stress nicht mehr lange durchhalte. inzwischen hat sich eine Schilddrüsenunterfunktion u Hashimoto bei mir eingenistet. Ich denke das kommt daher weil ich Agressionen eher schlucke als sie da raus zu lassen wo sie hin gehören. Nur um des lieben Frieden willen.
      Tatsachen u. Abläufe werden immer so gedreht das ich an allem Schuld bin. würde mich freuen wenn wir wieder voneinander hören.
      Lg
      Margit

    • Michael sagt:

      Du handelst genau richtig!

    • Susanne sagt:

      Deine Haltung spricht von sehr viel Größe. Mein Respekt! Was ich erlebe ist, dass die Beschimpfungen nie aufhören und so belanglos meine Antworten auch sind, sie führen zu neuen Beschimpfungen. Sein Größenwahn ist unermesslich. Das Leben von Harz 4 hat ihn noch nicht zur Demut geführt. Ist ja auch leicht, wenn man mich beklauen kann. Dabei lebe ich auch allein mit meinem Sohn und einer Halbtagsstelle. Es hinterlässt so ein bitteres Gefühl und gleichzeitig den Drang, verstehen zu wollen, wo nichts zu verstehen ist. Aber auch ich habe den Willen mich nicht unterkriegen zu lassen. Sollte er mir einmal Bilder beim Sex von sich und einer anderen schicken um mich zu demütigen, werde ich sie ausdrucken und still und heimlich verteilen. Das klingt nach ganz böser Rache? Nein, das ist Einhalt gebieten. 1,5 Jahre hat er von mir gelebt, mich bestohlen, mich belogen, mich betrogen. Wenn er noch immer meint, er kann mich benutzen. . . Wird er schon sehen! Oh, ich sehe das Spannungsfeld zwischen Streit und versöhnen sehr genau und weiß auch, dass ich emotional noch sehr gefangen bin. Ich liebe ihn, aber in Liebe lasse ich ihn ziehen. Arbeite daran. Weiß, kann nichts verändern. Bin ja nur ich. Nicht mehr und nicht weniger.

  15. Elisabeth sagt:

    Hallo an alle die unter Narzissten leiden!
    Ich bin sehr dankbar diese Seite gefunden zu haben.
    20 Jahre Ehe mit einem Mensch an der Seite den ich nach so vielen Jahren nicht mehr kenne und anzweifel, es je getan zu haben.Meine Trennung begangen schon vor der Ehe. Tatsächlich schaffte ich es dann vor fast einem Jahr mit meiner 12 Jährigen Tochter. Es ist alles so, wie viele es hier beschreiben. Ein Horror für jeden der zu lieben weiß. Eine Partnerschaft mit solch Menschen bedeutet oft sehr einseitige Liebe. Mein Mann sagte vor der Ehe zu mir“Liebe…kann ich nicht sagen, habe ich nicht gelernt“, (natürlich ist das Elternhaus schuld )
    Ich habe ihn trotzdem geheiratet. Dachte“Lieben kann man lernen“. Sehr naiv zu glauben, wenn der Partner kein Problem erkennt. Unsere Ehe galt als perfekt. Alle sagten“hast du einen tollen Mann, so nett,so hilfsbereit,was er alles kann“. Die meiste Zeit war er damit beschäftigt für andere etwas zu tun. Er fühlte sich super wenn man ihn lobte. Meine Taten wurden angezweifelt und belächelt,von IHM! Sein Weg war geradlinig, meiner rutschte leider oft durch bescheidene Umstände aus der Bahn. Ich schaffte es immer wieder alleine auf die Füße zu kommen. Er war immer von sich überzeugt, mir eine große Stütze zu sein. Solche Narzissten machen einen krank. Man läuft bei ihnen an eine Wand, da kann keiner dahinter schaun. Nicht mal die eigenen Eltern. Er verwirklichte sich in Arbeit und Hobby. War immer besonders nett zu meinen Freundinnen. Rein platonische,versteht sich.War viel nicht Zuhause. Er hat es verstanden mich zu verletzen, zu demütigen und nicht zu achten. WERTSCHÄTZUNG gleich null. Egal was ich tat.Ich könnte noch so viel schreiben…
    Um es zu verkürzen. Ich habe mich endlich getrennt (er ist der Meinung es kam von Ihm aus),kann er besser mit leben.Ich hätte fast wieder Rückfälle bekommen. Was ich hier von allen gelesen habe hilft mir bloß nicht wieder schwach zu werden.
    Warum auch…Er denkt nicht über unser vergangenes Leben nach. Er kann nicht mit sich alleine sein. Er ist mit meiner“wie ich mal dachte“ besten Freundin zusammen. Es ist Horror pur. Wir leben in einem Ort. Ich habe es immer gefühlt. Einige Menschen die mich mögen haben mich darauf angestupst. Ich nahm beide in Schutz und sagt es ist reine Freundschaft“. Wir haben die Kinder miteinander groß gezogen. Es ist alles kaputt. Meine Tochter leidet sehr unter diesen Umständen. Mir gehen viele Dinge durch den Kopf. Ich hätte aber nichts an allem ändern können. Nicht nur mein noch Ehemann ist narzisstisch veranlagt, meine Ex – Freundin denke ich auch. Beide sind von ihrem Tun überzeugt. Nehmen keine Rücksicht auf Gefühle. Noch nicht mal auf die, unserer Kinder. Mit der Erkenntnis diese Menschen in ihrem Handeln als Narz. Zu verstehen, hoffe ich besser mit meiner Situation umgehen zu können und hoch erhobenen Hauptes die Ruhe zu bewahren.

    In diesem Sinne, liebe Grüße und viel Kraftund Mut, an alle die dem Leiden ein Ende machen

    • birger sagt:

      Also ich bin ein narzist aber möchte nicht das meine Krankheit anderen Menschen weh tut ,verletzend sind oder sich nicht geliebt vorkommen ! Ich liebe meine nun ja meine ex Freundin immer noch sehr und würde ihr gerne das geben was sie will und braucht ! Ich musste erst diese Seite finden und mich selbst analysieren was eigentlich das Problem an mir ist ! Jetzt wo ich es weiß , kann man anfangen daran zu arbeiten und vielleicht doch irgendwann eine glückliche Beziehung zu führen ! Die Cache sich zu ändern sollte jedem gegeben werden der sein Krankheitsbild erkannt hat und das auch an zu packen ,und sich wirklich ändern möchte und auch ehrlich will um dem oder der geliebten die Aufmerksamkeit zu gegen die sie verdient um auch selber glücklich zu sein danke liebe grüße birger

      • Marion sagt:

        Ich wünsche Dir ganz ehrlich viel Glück und Erfolg bei der Bearbeitung und Genesung.

        Marion

      • Alice sagt:

        Hallo Birger,
        mich würde interessieren,wie Du selber auf Dein Krankheitsbild gestoßen bist bzw.Dich auf die suche nach einer Störung gemacht hast.
        Eigentlich fühlen sich Narzissten doch unfehlbar und sind daher untherapierbar.

      • Michael sagt:

        Ich habe die gleiche Vorsätze. Aber, hahahaha, ich werde es nie schaffen.

    • Michael sagt:

      Narzissten halten sich entweder für komplett perfekt oder dass sie im Leben total versagt haben

      • Susanne sagt:

        Und beides macht Angst. Und Angst macht Wut. Und so dreht sich das Rad. Ich kenne es. Für andere ist es unvorstellbar. Meinem Narzissten lasse ich keinen Raum. Aber ich bin auch in der glücklichen Lage alleine zu wohnen und alleine zu wirtschaften. Und mit dem festen Willen schaffe ich es auch.

  16. Gabi sagt:

    Hallo…,
    ich weiß eigentlich gar nicht wo ich anfangen soll. Ich habe leider viel zu spät erkannt, dass meine Schwiegerfrau eine narzisstische Persönlichkeitsstörung hat. Knapp 13 Jahre mit dieser Schwiegerfrau kann man leider nicht in ein paar Zeilen niederschreiben. Klappt nicht, denn das würde sicherlich den Rahmen sprengen.

    Ich habe hier in einem Kommentar gelesen, dass es Selbsthilfegruppen Narzissmus Angehörige gibt. Ich habe leider nichts angebotsmäßiges im Internet gefunden. Kann mir da vielleicht jemand einen Tipp geben? Ich brauche dringend jemanden mit dem ich darüber reden kann.

    Vielen lieben Dank …

    • Arianna sagt:

      Hallo,
      unsere Gruppe ist in München. Ob es in anderen Städten welche gibt, weiß ich nicht – das Thema ist ja leider immer noch öffentlich ziemlich unbekannt. Aber man kann sicher selbst eine gründen, z.B. in einem Selbsthilfezentrum, bei der Caritas etc.
      Man sollte aber vorsichtig sein und möglichst anonym bleiben, denn wenn der Missbraucher darauf kommt, dass seine Untaten besprochen werden… Ich will niemandem Angst machen, aber ich würde es nicht darauf ankommen lassen.

  17. Uli sagt:

    Moin,
    ich habe seit 2 Jahren einen Narzissten als Nachbarn! Es ist / war die Hölle, bis ich vor 2 Wochen diese Seiten fand und mich weiter über den Narzissmus schlau lesen konnte.
    Jetzt jeht es mir deutlich besser, weil ich VERSTEHE, was hier los ist!
    Diese Sucht nach: Ich muß der tollste sein, ich kann alles am besten, ich gebe hier die Befehle, ich mache hier die Regeln, ich bestimme, was hier wie geschieht, ich stehe im Mittelpunkt, ich habe alles am schönsten, parke mitten auf dem Hof, habe die Musik am lautesten, trage die tollsten Sachen, gebt mir euer Lob, ….
    Jetzt verstehe ich, was damit bezweckt werden sollte!
    …sollte, denn das ist jetzt vorbei! Jetzt gibt es nur noch Ignoranz, Ablehneung, Abwertung und abstoßende Haltung von mir.
    Hier wird keine Energie mehr gesaugt.
    Mir tut es nur für seine Partnerin und die anderen Nachbarn leid, die blicken es noch nicht.
    Wie viele Leute laufen noch blind und unwissend durchs Leben?
    Wie kann man denen die Augen öffnen?
    Denn das VERSTEHEN was da los ist, das hilft und befreit!
    Die Opfer müssen nicht zur Therepie, sie sind doch nicht krank!
    Sie müssen nur erkennen und verstehen!
    Der Preis dafür kann hoch sein.
    Klar können Narzissten nicht therapiert werden, da sie ihre Persönlichkeitsstörung nicht verstehen. Für sie ist alles ok und normal. Anders gibt es nicht.
    Aber man kann ihnen die Energie nehmen.
    Durch Lobentzug, Isolation, Misgunst, Abwertung, Ablehnung, Verleumdung, Kritik, Kränkung, Erniedrigung…
    Leider werden sie es nicht verstehen und wohl mit alles Gewalt gegenangehen. Versuchen kann mann´s aber.
    Dann kann man nur hoffen, dass sie wegziehen, da hier nichts mehr zu holen ist.

  18. Cat sagt:

    Es tut gut, diese Seite immer wieder zu lesen. Hier wird alles so beschrieben wie ich es mit eigenen Worten nicht ausdrücken könnte. Bin dermassen geschockt, dass es mir regelrecht die Sprache verschlagen hat. Dabei bin ich Pädagogin, unterrichte Schulklassen!! Alles, was hier beschrieben wird, erschliesst sich meinem Verstand, aber es dringt nicht in meine Seele, in mein Herz. Habe so langsam das Gefühl, verrückt zu sein. Die Trennung liegt nun schon über ein halbes Jahr zurück und trotzdem erhole ich mich nicht. Bis heute konnte ich mich keiner menschlichen Seele anvertrauen, weil ich mich zutiefst dafür verachte, mich sechs Jahre lang seelisch quälen zu lassen und nicht die Stärke aufbrachte, mich selbst in Sicherheit zu bringen. Er hat mich idealisiert und entwertet, mich zu sich gezogen und weggestossen. Mir die Worte im Munde verdreht, mir einen ungeschulten Verstand unterstellt. Er hat mich so oft sozial ausgegrenzt, mich nie getröstet, ist lieber ohne mich in den Urlaub, hat mich benutzt und ausgenutzt. Er hat gesagt, ich hab dich lieb, ich begehre dich aber nicht. Körperliche Nähe ist mir zu viel. Er hat so oft gefordert,vertraue mir und hat mich von jetzt auf gleich eingetauscht gegen seine unförmige Nachbarin. Und ich? Ich liebe ihn immer noch, den Herrn Pfarrer!! Ich weiss nicht, von woher mir Hilfe kommen soll. Aber ich brauche dringend Hilfe. Gruß an alle

    • Madalena sagt:

      Ich lebte 9 Monate mit einem Narzisten zusammen Die Beziehung fing an wie ein Traum, ich dachte immer wow, viel zu schön um wahr zu sein,das war mein funktionierendes Unterbewusstsein und dann entwickelte sich alles zum Alptraum. Anfangs wurde ich idialiesiert, begehrt, grosszügich beschenkt.Ich war seine Traumfrau, grosse Liebe.Genau so eine Frau wie mich wollte er immer haben.Er hat die Liebe inszeniert.Dann kam es immer wieder dieses gut- böse Spiel. Erniedrigungen-Nettigkeiten. Sück für Stück wurde ich meiner Wahrnehmungen beraubt. Ich wurde beobachtet und er hat mir immer das Gefühl gegeben ich bin bei einer Aufnahmeprüfung, die ich nicht bestanden habe.Ich brachte mich immer mehr in eine devote Stelllung ohne es zu wollen, weil ich ihn so sehr liebte und versuchte immer mehr an mir zu arbeiten, da ich dachte, wenn ich besser werde würde er mir mehr Liebe schenken. Er hatte mich gewollt, gejagt, erlegt und weggeschmissen.
      Nun versuche ich wieder mein Ich zu finden.

      • Conny sagt:

        Bei mir war es genauso. ICh lebte gerade in Trennung von meinem Ex-Mann, da er unsere große Tochter mehrfach geschlagen hat und er zu beiden Töchtern kein inniges Verhältnis hatte, er mich häufig niedergemacht und nicht respektiert hat, obwohl ich zu Hause alles allein schmeißen musste, Arbeit, Haushalt, Kindererziehung – oft auch noch am WE.
        In der Zeit lernte ich, wie ich nun weiß, einen Narzissten näher kennen. Wir arbeiteten schon 8 Jahre lang an der gleichen Schule und er hatte schon immer Interesse an mir, oft gebaggert… Das hatte mich aber nie tangiert, weil meine Ehe damals noch gut lief trotz der Umstände. In dieser meinen schwierigen Trennungsphase verliebten wir uns ineinander, schrieben uns erst immer nur kleine mails, sms, wir trafen uns heimlich außerhalb. Ich war zu Beginn sehr vorsichtig und zögerlich, doch verband uns eine unglaubliche Nähe, eine Gleichheit, er und ich fanden uns endlich verstanden (er lebte damals auch noch mit seiner Ex und seinen beiden Töchtern zusammen)und konnten nicht voneinander lassen. Ich versuchte zwar manchmal, mich zu erden, weil ich glaubte, dass sie ihre Ehe in Griff kriegen könnten und er es doch probieren solle, doch er wollte mich, immer mehr…So ging das 2 Jahre. Und so war ich ihm dann auch oft erlegen und er half mir durch die schwierige Zeit und im Nachhinein verstehe ich, dass ich ihm so gut tat, weil ich ihm die Bestätigung auch ständig gab, die er brauchte. Seine Frau trennte sich von ihm und wir lebten beide mehrere Monate getrennt von unseren Ex-Partnern und hatten viel Zeit füreinander. Es waren die wunderschönsten Zeiten und intensivsten Momente,die ich je hatte, da wir viele gleiche Interessen und Vorlieben haben, und er bestätigte das genauso. Dann wurde ich ungewollt schwanger; er wollte sofort das Kind während ich bzgl. der Verantwortung für 1 Woche erst zögerte. Doch dann war es für mich ein klares Zeichen. Unsere tolle Beziehung sollte ihren Weg weiterfinden. Wir freuten uns auf das Kind und zogen dann ein viertel Jahr später zusammen. Die Anfangsmonate waren sehr spannend, da meine Kinder bei uns lebten und seine nur aller 14 Tage am WE da waren und es natürlich hier und da Spannungen wie in jeder Familie gab. Kurzum ich bekam dann unseren Sohn und nach der Geburt sagte er mir auch, wie sehr er mich liebe und glücklich ist. Was ich nicht wusste, dass er mich schon während der Schwangerschaft und kurz nach der Geburt mit seienr Ex mehrfach betrogen hatte. Erst 6 Wochen nach der Geburt wurde ich das erste mal etwas misstrauisch, weil er Hals über KOpf mit seinen Mädels wegfuhr um mal was tolles zu machen und im Wald seiner ehemaligen Wohnung übernachtete. Ich bekam mehr und mehr das Gefühl, das oft was nicht stimmte, oft ließ er mich bzw. uns mit dem Kleinen allein, wollte ne Runde Motorrad fahren….. Mit der Ausrede, dass er noch nicht ganz ruhig ist mit allem fuhr er im Sommer dann für 2 Wochen ins Kloster. Wir hatten ausgemacht, keinen Kontakt aufzunehmen. Doch ich wusste, dass er es andererseits nicht tun würde, da er seine Kinder aller 2 Tage anrufen würde. Nach dem Aufenthalt kam er wieder und sagte mir, dass er noch oft hin und hergerissen ist bzw. war und sich manchmal auf des Sehen der Ex freue. Nun wisse er aber, er gehöre zu uns und wir beginnen neu…..Kurz, 1 MOnat später durch so eine gewisse Unruhe hab ich herausgekitzelt, dass er öfters mit ihr geschlafen hatte, er brauchte wieder Abwechslung, es wäre keine Liebe. So nach und nach taten sich mehr und mehr Dinge auf, ich spürte, wie oft er gelogen hatte und ein Vertrauen fiel schwer. ER gelobte Besserung und wollte auch in Therapie gehen – doch dieser war angeblich nicht fähig. Ich hab es mit Verständnis probiert, mit Druck – erfolglos. Sogar bloß vorsichtige Kritik konnte er nicht ertragen – lieber weg und nicht darüber reden.
        Dann blieb er für 4 Monate in Elternzeit mit unserem Sohn, weil ich immer noch an ein Wunder glaubte und ich wollte, dass unser Kind ein gutes und besseres Verhältnis haben würde als meine Mädels. Während dieser Zeit ging er erneut 3-4 mal fremd, nutzte immer die Zeiten, wo er seine Freiheiten brauchte und ich mich um unseren Nachwuchs kümmerte. Dann wollte er auf einmal auch allein in Urlaub, auch alles immer ohne unseren Sohn… es wurde immer merkwürdiger – er konnte auch nicht wirklich sagen, ob er mich liebt oder nicht….ICh hab ihm gesagt, dass ich mit ihm durch die Zeit der Therapie gehen würde, aber alles heiße Luft….Mal ganz nah und die ganze Zeit über herrlichster, erfüllter und intensivster Sex, dann wieder weiter weg…. Du weißt nie, wo du stehst. Ständig diese Stimmungsschwankungen … es ist anstrengend.
        Vor einem halben Jahr hab ich ihn rausgeworfen, (nachdem ich erfahren habe, dass sie wieder im Bett waren) obwohl es mir unendlich leid für unseren Sohn tut, doch ich konnte mich nicht mehr so demütigen lassen. Ich gab ihm Zeit, sich klar zu werden, was er will – unsere Abmachung – in Isolation von beiden Frauen. Aber das funktioniert nicht – er kann nicht allein sein, obwohl er seine Freiheiten braucht. Er braucht Bestätigung sonst geht er ein…und er lief zu seiner Ex, die ihn angeblich nicht wieder wollte, aber unsere Beziehung mit unseren Sohn auch ständig maniupulierte und er war zu schwach.
        Eine harte Zeit; Dinge, die ich gemacht habe, wurden oft als seine ausgegeben. Wenn mich Freunde für mein Essen lobten, gefiel ihm das nicht, wenn man uns sagte, der Sohn hätte so schöne Augen wie ich, schlief ihm das Gesicht ein oder er musste es mit einem blöden KOmmentar zudecken… Auf ARbeit muss er sich immer wieder in den Mittelpunkt spielen und seine Aufmerksamkeiten auf sich ziehen… Jetzt lebt er wieder in Beziehung mit seiner Ex, zwar noch getrennt, aber alles ist möglich. Und dann, nach einem nun halben Jahr, nachdem ich mich versucht habe, oft zu distanzieren, kommt die Frage: „Glaubst du, dass nun wirklich alles endgültig vorbei ist. Ich hab noch nicht meine Position gefunden. (Will die Aufmerksamkeit meiner Töchter.) Ich kann dich nicht einfach so vergessen…..“
        Diese Menschen machen einen fertig. Erst sind wir ihr Ideal, dann treten sie einen, schmeißen einen weg und wenn wo anders die Aufmerksamkeit nicht genug ist, kommen sie wieder…
        Dadurch, dass wir durch unseren Sohn verbunden sind, macht es die Sache wahnsinnig schwer. Er überlässt den Alltag mir und lässt uns oft im Stich obwohl der Kleine ihn braucht, aber will dann die schönen Momente für sich. Die große Nähe und Verantwortung war zu viel, wollte sich erst mal wieder mehr um seine beiden Mädels kümmern und alleine leben, weil er das seit Studienzeiten nicht mehr hatte…. Alles Dinge, die ich mit meinem normalen Menschenverstand nicht nachvollziehen kann – so viele Lügen immer wieder, keine Reue für irgendetwas, kein Blick dafür, dass der Kleine ihn so braucht…
        Das Schlimmste ist, dass du irgendwann vieles weißt, wie er ist und wie schlimm alles ist und dass es bestimmt gut ist, dass es eine Trennung gab, aber er schafft es immer wieder, einen zu manipulieren.
        Mittlerweile hab ich Angst, ob ich jemals wieder einen Mann wirklich vertrauen kann. Ich bin ziemlich einfühlsam, nur deswegen habe ich wahrscheinlich so lange den SCheiß auch mitgemacht, weil er mir auch oft leid tat, aber er saugt mich aus.
        Ich hoffe, irgendwann gibt es doch noch mal einen anderen Mann in meinem Leben, der mein Inneres wieder etwas gerade rücken kann.

      • Margit sagt:

        Bing!
        Kurz und präzise! Hört sich an als ob du von meiner Beziehung sprichst.
        Wünsch dir viel Kraft

  19. Sanny sagt:

    Hilfe, wenn ich das lese, macht mir das Angst, ich habe seit über 3 Jahren eine ON/OFF Beziehung zu einem Mann mit einer narzistischen Persönlichkeitsstörung, ich liebe ihn sehr…
    aber die Anzeichen und alles was ich hier lese, passt…:-(
    Ich komme aus dem Hamsterkäfig nicht heraus, bin auch in Therapie und dieses Jahr werde ich noch eine psychiatrische Kur antreten.

  20. Chiara sagt:

    Ich stehe noch ganz am Anfang meiner Erkenntnis. Bei mir ist es die Schwester und Mutter meines Patenkindes. Ich kann das Problem jetzt endlich für mich konkret benennen, bisher waren das Fragmente, die ich nicht recht benennen konnte, nur das unbestimmte Gefühl, daß irgendetwas mit meiner Schwester nicht stimmt und sie ungute Gefühle in mir auslöst:
    Anspruchsdenken, das schlichtweg nicht ERFÜLLBAR ist,
    das Gefühl immer ungenügend zu sein,
    das demütigende Gefühl, sie führt Buch über meine vermeintlichen Fehltritte, die sie ggf. gegen mich verwendet ob das nun passt oder nicht,
    ihre Selbstgerechtigkeit wenn sie diese verwendet und das Gefühl, sie genießt ihre Gemeinheiten,
    ihre rigide Bewertung meiner vermeintlichen Versäumnisse, während sie nichts aber auch gar nichts für mich tut ohne einen Vorteil für sich selbst.
    Diese Liste ist bei weitem unvollständig.

    Diesen Zustand zu benennen ist für mich schon entlastend. Für mich stellt sich aber jetzt die dringende Frage: wie schaffe ich es gleichzeitig mich ihr zu entziehen und meinem Patenkind gerecht zu werden. Ich habe Angst davor, daß sie mir mein Patenkind entziehen könnte, wenn ich auf Distanz gehe oder Grenzen setze. Ich habe die letzten Nächte kaum geschlafen aufgrund dieser Problematik.

    • Wenn Du Dich aus diesem Einflussbereich distanzieren möchtest, dann hilft nur ein Kontaktabbruch. Inwieweit der Kontakt zu dem Patenkind bestehen bleiben kann, hängt natürlich sehr stark vom Alter des Kindes ab und seiner Abhängigkeit von der Mutter. Verbietet die Mutter einen weiteren Umgang – was im Fall eines Narzissten wahrscheinlich sein dürfte – dann kannst Du nur „leise“ immer wieder auf Dich aufmerksam machen, indem Du hin und wieder schreibst oder Geschenke zum Geburtstag und Weihnachten verschickst. Dies soll in erster Linie dazu dienen, dass Du für Dein Patenkind in Erinnerung bleibst und ihr zur Verfügung stehst, wenn sie es gerne möchte oder sich dem Einfluss der Mutter entziehen kann oder möchte. Stell Dich jedoch darauf ein, dass unter diesen Umständen die Intensität des Kontaktes leiden wird. Du musst hier aber zunächst entscheiden, was für Dich besser ist !

  21. speedy sagt:

    hallo…bin auch durch Zufall auf diese Seite gest….habe eine Adoptivmutter …die mich ein ganzes Leben benutzt,gedemuetigt,belogen und wenn sie schlechte Laune hatte ,geschlagen hat.ich habe mich immer wieder gefragt was ich denn so falsch mache…..sie hat mich gezwungen meinen juengeren Bruder von vorne bis hinten zu bedienen..wenn ich fragen stellte,wurde sie zornig und schaute mich mit vollem Hass an.Spaeter,als ich anfing zu arbeiten,merkte ich schnell,das wenn ich ihr irgendwas kaufte,wovon sie schwaermte,umarmte sie mich .Das wurde zur Sucht,,,denn ich wollte es immer wieder spueren..HEUTE bin ich 45 und weiss ds ich nichts falsch gemacht habe……und HEUTE fang ich endlich an zu leben,denn ich habe mich von ihr distanziert

  22. Anonym sagt:

    Wie armselig und alleine Narzisten eigentlich sind merken sie nicht mal.

    Ich hatte eine narzistische Chefin, die mich für ihre eigene Zwecke missbrauchte und das immer so gut verpackte oder mich unter Druck setzen konnte, dass es mir nicht mal auf fiel.

    Sie hat vier Kinder und ist Anwältin. Nebenbei muss sich unbedingt noch andere Ehrenämter betreiben, dass ihr ihr workholicwahn nicht mal selbst auffällt. Selbst in Personalgesprächen erniedrigt sie und beleidigt sie skrupellos, liebt Machtspielchen. Außerdem denkt sie dass sie sich alles erlauben darf nur weil sie eine Chefin ist. MENSCHLICH GLEICH NULL. Psychopatisches grinsen bei Erniedrigungen kann sie nicht mal verbergen, bei Kritik zuckt sie zusammen. Das lächerliche an der ganzen Sache ist, dass sie so von sich überzeugt ist, dass ihr nicht mal auffällt, keine einzige wahre Freundin zu haben. Sie kauft sich ihre Freunde, da diese meistens in einem Arbeitsverhältnis zu ihr stehen.
    Die Kinder tun mir am meisten leid. Irgendwann wird sie sich noch mit ihnen messen, weil Mama ihre narzistische Persönlichkeitsstörung nicht therapieren lässt.

  23. puma63 sagt:

    ich ertrage mein leben mit einem narzissten seit 6 jahren. ich habe mittlerweile keine

  24. Anette sagt:

    auch ich habe eine 3 jährige beziehung mit einem narzisten hinter mir. er hat es spielend geschafft mir das scheitern dieser beziehung anzuhängen. ich war voll mit schuldgefühlen und habe die fehler natürlich bei mir gesucht. durch diese seite bin ich um einiges schlauer geworden und es geht mir viel besser. vielen dank dafür

    • Alex sagt:

      bei mir waren beide Elternteile narzisstisch. Nur ihre Meinung zählte, alles Andere war verkehrt. Sie gaben vor was andere zu denken und zu fühlen hatten. Mein Autonomiebestreben wurde stets bestraft, ich hatte kein Recht auf eine eigene Meinung, nicht einmal auf eine freie Berufswahl. Lange wusste ich gar nicht, dass es so etwas wie eine freie Meinungsäusserung gibt! Ich spürte jedoch schnell, dass mit meinen Eltern etwas nicht stimmte und dass ich langsam aber sicher immer kränker wurde. Ich versteckte darum meine Hobbys, Bücher usw. Trotz dem hatte ich Köchin gelernt, was sie von mir auch verlangt hatten. Wenn ich das nicht täte, drohten sie, wäre ich immer die „Gescheiterte“ für meine Eltern. Ich würde sie heftig enttäuschen und ich bekäme von ihnen nie mehr Geld. Was tat ich? Ich liess mich mit Geld erpressen, machte die Kochlehre und bin heute krank und kann nicht mehr arbeiten. Psychischer Missbrauch ist schwerwiegender, als viele meinen! Ob ich je wieder einmal arbeiten kann, wird sich zeigen. Jedenfalls werde ich meinen Traumberuf, Pflegefachfrau, wahrscheinlich nie ausüben können.

      • MimiMi sagt:

        Mein Mitgefühl, liebe Alex!
        Ich habe auch narzisstische Eltern (die Geldgeschichte ist auch mir bekannt!)und eine 4jährige Beziehung mit einem Narzissten hinter mir, der auch noch mein Chef war…kein Mensch, der diese zerstörenden Kräfte nicht kennt, kann sich das Leid vorstellen! Psychischer Missbrauch ist unFASSbar!

        Ich wünsche Dir viel Kraft!!! Gin die Hoffnung bitte nicht auf!

      • susanne sagt:

        das kenn ich sehr gut

        ich habe die gleiche situation

        geh in psychologische behandlung

        es gibt bei mir gute tage und schlechte tage

        und daß alles weil ich kein normales elternhaus hatte!

  25. Maria sagt:

    Ich habe mir alles wirklich alles hier durchgelesen und mir wurde schlecht! Jeder Punkt trifft auf meinen partner zu,er hat letzte Woche die Hochzeit abgesagt und zieht diese Woche aus unseren gemeinsamen Wohnung aus,mitgeteilt hat er mir das alles über WhatsApp; und beleidigt und verletzt mich auch noch bitter böse dabei,ich bin durch Zufall auf diese Seite gestoßen und bin entsetzt und gleichzeitig erleichtert zu erkennen was mein partner ist,ich bin froh wenn der Auszug vorbei ist und hoffe dann diesen Menschen nie wieder sehen zu müssen

    • Nina sagt:

      Bei mir war es ähnlich. 12 Stunden vor unserem Umzug in ein für uns gekauftes Haus meiner Eltern hat er die Umzugsfirma abbestellt. Ich musste am nächsten Tag alleine mit meinen Kindern einziehen. Danach folgten Beleidigungen, Beschimpfungen… reiner Hass.

  26. Bupsi sagt:

    Danke, jetzt weiß ich, dass ich niemals eine Chance gehabt hätte an seiner Seite. Wie soll ich mit gemeinsamen Freunden umgehen? Viele haben nicht erkannt, dass er Narzisst ist.

    • Hallo Bupsi, gemeinsame Freunde, die den Narzissten nicht erkannt haben, können Dich nicht verstehen und geben Dir im schlimmsten Fall auch noch die Schuld für das Scheitern der Beziehung. Sie werden nicht nachvollziehen können, wie man nur so dumm sein kann, die Beziehung mit einem so grandiosen Menschen aufzugeben. Distanziere Dich von Ihnen, denn Sie werden Dich immer wieder mit Vorwürfen konfrontieren und gib Ihnen Zeit, Ihre eigenen Erfahrungen zu machen und zu verstehen. Wenn Sie dann erkannt haben, kommen Sie vielleicht zu Dir zurück.

  27. Wild Ulrike sagt:

    Ich hatte zwei Jahre lang eine Yogaschule besucht, die von einem höchst narzisstischen Inder geführt wird. Die Demütigungen und der Schmerz sind beispiellos. Da ich in der Nähe dieser Schule arbeite, läuft man sich unfreiwillig immer wieder über den Weg. Er rächt sich immer noch dafür, weil ich einmal vor Beginn der Stunde seine Schule verlassen musste, denn eine Schülerin hatte extra Tshirts mit seinem Namen drauf und Geburtstagssprüchen anfertigen lassen. Sie versuchte hartnäckig, in der Umkleidekabine jedem solch ein Ding anzudrehen, damit man dann in diesen Teilen vor ihm Yoga machen sollte. Das Tat ich nicht und er warf mich aus der Schule mit dem
    Argument, ich hätte die anderen Schülerinnen beleidigt. Er hat mir meine Lebensgrundlage beschädigt, indem er mich danach noch kriminalisierte, durch die Behauptung, ich sei hinter ihm her gewesen, was schlichtweg nicht stimmt. Warnung an alle: auch gerade in diesen Kreisen wimmelt es von ihnen. Aufpassen!

  28. anonym sagt:

    14 Jahre war ich mit meinem Narc zusammen. Die höchsten Höhen und die Tiefsten Abgründe habe ich mit ihm erlebt. Mein Hirn war wie taub. Ich befand mich im Nebel. Im tiefen dunkeln Keller. Aber er kam und er kam immer wieder um sich zu nähren. Bis zum völligen Zusammenbruch. Musste aufgrund meiner Erkrankung meinen Job aufgeben. Ausschlußdiagnosen – keine Besserung in Sicht. Bis ich per Zufall im Internet auf die Begrifflichkeit „Narzissmus“ stieß. 5 Jahre ist das her. Dutzende von Büchern gelesen, Illustrationen, Internetartikel, Selbsthilfegruppen besucht, mich in speziellen Foren ausgetauscht. Langsam, sehr langsam begriff ich, dass ich manipuliert, belogen und emotional mißbraucht wurde. Seelische Gewalt stand auf der Tagesordnung. Der Mann zeigte kein Mitgefühl. Er schickte mich in Kliniken und tat so, als würde er mir helfen wollen. Tatsächlich aber, wollte er nur meine Abhängigkeit von ihm. Zuletzt kaufte er ein barrierefreies Haus weit draussen am Land. So ein toller Ehemann. Unsere Nachbarn bewunderten ihn. Die Wahrheit ist die, dass er mich isolieren wollte. Doch ich habe den Absprung geschafft. Und ich gehe wieder…!!!!!! Ich brauche keinen Stock und keinen Rollstuhl mehr. Ich habe mich befreit von meiner Isolation, meinen Selbstvorwürfen und zuletzt von meinen Depressionen.
    Wenn ich etwas wünschen kann: „Seit ihr Betroffene, lauft, lauft und übernimmt Verantwortung für Euch selbst. Versteckt Euch vor ihm. Denn er wird Euer weggehen rächen. Ich selbst habe es am eigenen Leib erlebt. Er machte mich in unserem Umfeld zum Monster – er war der Grandiose, der Arme, der so sehr unter meiner Krankheit zu leiden hatte. Meine Krankheiten gaben ihm die Berechtigung und den Freifahrtschein für stetig andere Frauen. Wobei die Frauen aus heutiger Sicht nicht das Problem sind. Das dahinter, das ist das eigentliche Problem.

    Der Beste Satz den ich dazu gelesen habe: „Was Du nicht kennst – erkennst Du nicht!“

    Danke für diesen Artikel. sich immer immer daran zu erinnern, welchen welch emotionaler Gewalt und seelischen Missbrauch man ausgesetzt war, hilft zu verarbeiten und nach vorne zu sehen.
    Vergesst nicht: Der Narc ist nicht krank. Er ist nicht heilbar. Es ist eine Narzisstische PersönlichkeitsSTÖRUNG. Eine Störung kann man nicht heilen, eine Krankheit schon.
    Vergeudet keinerlei Gedanken an Heilung und Mitgefühl oder Mitleid für den Narzissen.
    Denkt nur an Euch und schützt Euch vor seiner Rache, wenn ihr geht!

    Buchempfehlungen:
    Die Narzissmusfalle: Anleitung zur Menschen- und SelbstkenntnisDie Masken der Niedertracht: Seelische Gewalt im Alltag und wie man sich dagegen wehren kann
    Wege aus der Abhängigkeit: Destruktive Beziehungen überwinden Wie schleichendes Gift: Narzisstischen Missbrauch in Beziehungen überleben und heilen
    Hilfe ich liebe einen Narzissten

    Hilfreiche Internetseiten:
    Hypothesis Too Simple
    Die Liebe und der Psychopath
    Bordellen und Narzissmus
    Energievampiere
    und viele mehr….

    • Anonym51 sagt:

      @anonym
      Mein Hirn war wie taub!Seine stärkste Waffe ist „la parole“ d.h. das Wort.Paul-Claude Racamier nannte dies „Enthirnung“ 1986 „Les perversions narcissiques“.
      Sie wissen genau, wie weit sie gehen können, dann schalten sie wieder auf „nett“.
      In meinem Fall war es so: die enormen Lügen, die er mir/uns am Anfang erzählt hat, haben meine Eltern und IHN überlebt, d.h. ca. 35 Jahre.In den 80er wollte ich mich scheiden lassen weil „es reichte“. 4 Tage später Autounfall in D, 6 Monate später einseitige Lähmung mit Hirnoperation (gelungen) danach alles mögliche an Krankheiten (echte und ev. auch gespielte). Was auf ihn zutraf:
      „die Normalität ist seine beste Tarnung“. Ebenfalls von Racamier.
      In seiner ersten Ehe (ca.16 Jahre) hat er sich TOTAL anders benommen
      als bei mir erfuhr ich nach seinem Tod.Auch dass er 3 Kinder hatte,
      mehrmals vorbestraft war, sich verlobt hat während noch verheiratet, arbeitsscheu und Verschwender war. DER PERFEKTE SCHWIEGERSOHN hatte er meinen Eltern (kranke Mutter) versprochen, er würde mir ein Auto kaufen, damit ich jederzeit nach Hause gehen kann und dann bleiben kann. Im Nachhinein alles so subtil aber so verdreht, dass kein normal denkender Mensch darauf kommen würde.
      Energievampire finde ich auch gut. Wenn sie frz. können finden Sie sie unter „pervers narcissiques“, dies seit mind. 2005.
      Sie haben recht: sie sind NICHT therapierbar.
      Viel Mut wünsche ich.

  29. Sterntaler sagt:

    Danke für diese tolle Internet Seite!
    Auch diese Seite hat mir sehr geholfen und immer wenn mein Verstand anfangen will, dann fang ich an zulesen!!!!
    Danke
    Und ich empfehle sie jedem!!
    Selbst in meinem Umfeld!
    Super Seite !😘

  30. Sterntaler sagt:

    Da ich selber im “ Kampf “ gegen einen Narzissten stecke( scheidungskrieg ), kann ich nur jeder Frau empfehlen, bleibt ruhig!
    Sammelt Eure Gedanken , stärkt euren Geist und bleibt ruhig!
    Es ist verdammt hart und schwer!
    Ich selber habe geweint und es gab Situationen, wo ich selber sagte:
    Ich will nicht mehr!!!!
    Aber in einer Sache gibt es etwas positives: wenn ihr den Verstand bei Sinnen haltet, dann werden in Euch Kräfte und Energie geweckt, die ihr zuvor nicht kanntet!!!
    Das bedeutet: wenn wir einen Narzissten besiegen, wie auch immer, werden andere Probleme und Sorgen so unbedeutend!
    Ich weiß von was ich rede:
    Ich habe am Anfang gedacht:
    „Das glaubt mir kein „Schwein „, was ich erlebe!“
    Viele Frauen reden nicht, aber ich fing an zureden, aber nicht schlecht über ihn! Ich habe Bemerkungen gemacht( z.b. Überfordert ist er, mache mir Sorgen um ihn, irgendwie stimmt was nicht , eigentlich hat er ja ein Herz usw.)!
    Er wiederum hat mich so durch den Kakao gezogen( mir Taten sich Abgründe auf),das die Menschen im Umfeld irritiert waren!
    Aber dadurch weckte ich die Neugier anderer!!
    Selbst mein Psychologe war am Anfang nicht so überzeugt( scheidungskrieg usw.)!!
    Und ich habe durch monatelangem Reden und bei klarem Verstand , es endlich geschafft, einige Menschen und der Umwelt zu beweisen: “ ich bin nicht das Monster und nicht die schreckliche Ehefrau, wo sich mein noch- Ehemann die ganzen Jahre mit quälen musste( ohne mein Wissen)!!!!!
    Und ich habe genug gelesen, um mich schlau zumachen, was diese Menschen angeht!
    Da er mich jahrelang studiert hat, meint er , das er mich kennt , aber ich reagiere völlig anders jetzt und das verunsichert ihn , macht ihn aber gleichzeitig wütend!
    Kleiner Tipp: ich habe immer ein Aufnahmegerät dabei!!!!
    Und er provoziert mich ständig mit kleinen Attacken( früher hätte ich reagiert, heute ist es lächerlich was er macht)!
    Und noch ein kleiner Tipp:
    Versucht euch mit Freundinnen hinzusetzen und diese Lügen , die er verbreitet , ins lächerliche zu ziehen!!!
    Wenn mein noch- Ehemann so weiter macht, dann schick ich ihn mit einer Winnie-Puh Tasche wieder in den Kindergarten!!!! 🙂
    Zum Schluss: ich wurde erniedrigt , gedemütigt und beleidigt! Ich habe geweint und zwar so, das jeder Frosch wie ein Fotomodell ( Dicke Augen) aussah!!
    Es haben sich Abgründe aufgetan , die ich nicht Worte fassen kann!
    Aber ich kämpfe und will beweisen, das man es schafft!
    Und ich könnte soviele Beispiele aus meinem Leben schreiben, da würde man sagen: “ das glaubt mir keine Sau!“
    Und redet, ihr müsst reden!
    Dadurch habe ich sogar Menschen kennengelernt, die sogar “ solche“ kennen! Und ganz wichtig Kontakt zu Selbsthilfegruppen!
    ( hätte ich mir früher auch nicht träumen lassen)
    Nun wir haben dieses Schicksal und müssen damit lernen umzugehen!!!
    Und ganz ehrlich, so’n langweiliges Leben, so stinknormal und so’ne tolle Ehe und mit so echt süßen Kindern und alles fluppt , wer will das schon??;-) ( kleiner Scherz)
    Bis bald und immer dran denken, nach Regen kommt Sonne, nach Sonne kommt Regen , es kommt die Nacht und der Tag und irgendwann erkennen wir den Sinn ! Ich drücke allen Frauen die Daumen und wünsche von ganzem Herzen , das ihr es schafft!!!

    • Ulrike sagt:

      Hallo Sterntaler,
      Ich kann dir nur zustimmen.
      Bei mir ist es die selbe Situation. Am Anfang war ich verzweifelt und meine Angst und Überfordern haben mich während der Ehe und danach Fehler machen lassen. Aber ich wurde ruhiger und souveräner und seit dem macht er die Fehler. Immer mehr glauben mir, allerdings muss ich auch damit leben, dass Menschen die ihm einseitig ausgesetzt sind ihm auch weiterhin glauben. Aber auf diese Selbstgerechten kann ich verzichten. Der Kampf lohnt sich und wenn man genau hinsieht sind sie lang nicht so schlau und strategisch wie man dachte.

      • Hubert sagt:

        Ich glaube nicht,dass die Menschen, die einem Narzissten glauben, selbstgerecht sind. Das Problem ist, dass diese Menschen es nicht erkennen können. Dafür sind Narzissten zu perfekt in ihrer Aussendarstellung. Meine Noch-Ehefrau ist in unserem Umfeld sehr anerkannt. Erst wenn jemand wagt, Kritik zu üben, ändert sie sich. Aber die meisten Menschen sind höflich und kritisieren nicht, da es sie ja meistens nicht betrifft.
        Meine Noch-Frau leitet sogar eine Selbsthilfegruppe für Parkinsonpatienten und deren Angehörige. Alles ideale Opfer.
        Das narzisstische fällt erst auf, wenn der Kontakt enger wird. Alle Verbindungen, speziell meiner Freunde und Familie, die häufig waren, wollen mit meiner Frau nichts mehr zu tun haben. Die drei LANGjährigen Freunde meiner Frau sind ein Mann, der sein Frauenglück in Thailand suchen musste, eine Frau, deren Beziehungen ständig im Streit enden uneingeschränkt weiterer Mann, der nicht in der Lage ist, mit seiner Freundin zusammen zu ziehen.
        Jeder für sich sehr nette, freundliche Menschen. Freundschaften mit Menschen, die ihre Meinung sagen, sind alle beendet worden. Und das waren nicht wenige. Leider waren das meistens Frauen, deren Partner mit mir befreundet waren. Klares Schema, oder?

    • Hubert sagt:

      Ich kann Deinen Text so gut nachvollziehen. Das Monster, das die Familie zerstört.
      Dein Rat, nicht schlecht über den anderen zu reden, finde ich gut. Immer das eigene Gesicht bewahren. Auch wenn es schwer fällt.
      Und nicht die typischen Reaktionen zeigen. Das verunsichert diese Menschen.
      Narzissten erkennen, wenn man unsicher ist. Sobald dann eine typische Reaktion ihres Opfers kommt, schlagen Sie gnadenlos zu.

      Ein Beispiel: Ich war gestern meine Frau besuchen (bin ausgezogen). Mir ging es nicht gut. Die Trennung, meine Tochter die ich vermisse, meine Stieftochter (das war vor 3 Jahren noch ein tolles Tochter-Dad-verhältnis, dann wurde sie mir entfremdet, was mir meine Stieftochter nach der Trennung sagte „ich darf nicht“, was ihrem leiblichen Vater übrigens genauso erging) und eben die Gesamtsituation.
      Es war ein Fiasko. Vorwürfe, Streit, Abwertung.
      Ein paar Tage zuvor war ich gut drauf. Meine Laune war soweit ok, ich habe gelächelt. Da war ich wegen meinen Töchtern im Haus. Und was machte meine Frau? Sie sagte, dass sie mich liebt und vermisst.

      Narzissten haben einen Radar für die Stimmung anderer. Und wenn man ihnen den Radar stört, wissen sie nicht mehr, was sie machen sollen.

      • Hubert sagt:

        Und noch was… wenn die Erkenntnis da ist, dass man einem Narzissten erlegen war, fällt es nicht mehr so schwer, damit umzugehen. Die Selbstzweifel lassen nach und man kann wieder klarer denken. Und das ist der erste Schritt aus der Krise.
        Mit dem Thema auseinandersetzen, aber auch mit sich selbst.
        Erkennen, daß man kein schwacher Mensch ist. Man wurde systematisch geschwächt. Seine eigenen Schwächen erkennen, ohne sich als Schwächling zu fühlen.
        Kraft sammeln und wieder leben.
        Und was Freunde angeht: Über meine Ehe brach der Kontakt zu meinem besten Freund ab. Über 30 Jahre waren wir befreundet. Ich habe ihn einfach angeschrieben. Und ich hatte Angst vor einer Absage oder dass er sich nicht meldet. Ergebnis: Wir treffen uns nächste Woche und er brachte zum Ausdruck, dass er sich freut.
        So kann es gehen. Es ist nicht alles verloren.

        Es ist ein weiter Weg. Ich selbst stehe am Anfang. Es werden Rückschläge kommen. Ich bin aber überzeugt, dass es klappt

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Es gibt viele berühmte Politiker, Schau- spieler, Wirtschaftsbosse, Sportler und Künstler mit auffallend narzisstischen Eigenschaften. Es scheint so, als sei Narzissmus notwendig, mindestens aber von Vorteil, um erfolgreich zu sein und berühmt zu werden.  

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