Wie Ihnen diese Webseite helfen kann

Die Webseite www.umgang-mit-narzissten.de hat bereits vielen Betroffenen helfen können, ihr leidgeprüftes Schicksal in einer narzisstischen Beziehung zu erkennen und sich daraus zu befreien. Durch die Aufklärungsarbeit dieser Webseite erhalten Betroffenen zahlreiche Hilfestellungen sowie Kontakt zu Gleichgesinnten, mit denen sie sich austauschen können. Diese Webseite kann für viele Betroffene ein wichtiger Lebensabschnittsbegleiter sein, der ihnen in schweren Stunden zur Seite steht.

Ob Sie nun mit einem Narzissten zusammenleben, sich trennen wollen oder sich bereits getrennt haben und nie wieder an einen Narzissten geraten wollen: Sie sollten sich ausführlich mit dem Narzissmus und den Eigenschaften von Narzissten auseinandersetzen. Sie sollten sich so viel wie möglich über dieses Thema informieren, um Ihr eigenes Schicksal besser verstehen zu können sowie die zerstörerische Kraft, die von einem gestörten Menschen ausgehen kann, erkennen zu können.

Das Verstehen steht immer am Anfang des Prozesses, wenn man sich aus einer unglücklichen Lage befreien will. Solange die perversen Muster, die unbewussten Triebe, die Ängste und Motive des Narzissten nicht verstanden wurden, wird man immer wieder die falschen Schlüsse ziehen und zu einer falschen Einschätzung der Situation gelangen.

Gute und harmonische Stunden sowie nette Gesten des Narzissten trüben den Blick für seinen wahren Charakter, während seine negativen und verletzenden Seiten oft zu leichtfertig als lästige Macken abgetan werden. Doch die ständigen Stimmungsschwankungen und die spontanen Aggressionen treten letztlich zu häufig auf und sind aus der entstandenen Situation heraus kaum befriedigend zu erklären. Betroffene beschäftigen sich dann zu stark mit sich selbst, geben sich selbst die Schuld an der unerklärlichen Wandlung des Narzissten und versuchen Wege zu finden, um irgendwie mit seiner Launenhaftigkeit, seiner Überheblichkeit und seiner Wider- sprüchlichkeit fertigzuwerden.

Der Narzisst ist so berechenbar wie das Wetter

Der Narzisst ist wie das tägliche Wetter, dem Sie in seiner Wechselhaftigkeit machtlos ausgeliefert sind. Sie können nur feststellen, dass es zur Zeit regnet und dass morgen wohl wieder die Sonne scheint. Sie können sich auch anpassen, indem Sie sich entsprechend kleiden oder sich in entsprechenden Räumlichkeiten aufhalten. Aber Sie können es nicht beeinflussen. In der hohen Erwartung, dass eigentlich jeden Tag die Sonne scheinen soll, kostet es Sie unverhältnismäßig viel Kraft, Regentage zu ertragen und Sie kämpfen innerlich sehr stark gegen solche Episoden an. Nur verhindern können Sie es nicht!

Also sollte man sich mit den Gesetzmäßigkeiten des Wetters auseinandersetzen. Wann scheint die Sonne und wann  regnet es? Warum kommt es überhaupt zu Regen und unter welchen Umständen scheint die Sonne? In welcher Jahreszeit und in welchen Regionen ist mit besonders viel Regen oder Sonne zu rechnen? Indem Sie sich mit den Naturgesetzen beschäftigen, können Sie eine gewisse Logik erkennen. Deshalb wird es an Ihrem Ort vermutlich nicht weniger regnen, aber Sie müssen sich auch nicht mehr permanent über die nassen Tage aufregen, weil Sie die Unabänderlichkeit verstanden haben.

Und so sollten Sie es mit dem Narzissten auch sehen! Wenn Sie einmal die Gesetzmäßigkeiten hinter seinem Verhalten verstanden haben, dann wird der Narzisst ja nicht mit seinem Verhalten aufhören, aber Sie können es besser für sich einkalkulieren. Sie können sich darauf einstellen, weil Sie akzeptieren können, dass der Narzisst nicht anders kann. Auf diese Weise erkennt man die begrenzten Verhaltensalternativen des Narzissten und seine Grenzen. Man lernt zu verstehen, was man von einem Narzissten in welcher Situation erwarten darf und was nicht.

Lesen Sie über Narzissmus

Da aber der krankhafte Narzissmus in so unterschiedlichen Facetten auftaucht, sollten Sie die Erscheinungsformen gründlich studieren und ein Gefühl bekommen, ab wann Narzissmus gesund ist und ab wann Narzissmus krankhaft und gefährlich wird. Auf diese Weise werden Sie auch früher oder später Ihren eigenen Narzissmus erkennen, d. h. Ihren Wunsch, von Ihrem Umfeld angenommen, akzeptiert, bestätigt und wertgeschätzt zu werden sowie Ihre eigene Sehnsucht nach Liebe und Ihrem Streben, dieses Bedürfnis befriedigen zu wollen.

Informieren Sie sich daher umfassend und regelmäßig, bis Ihnen die Muster wirklich geläufig sind:

  1. Lesen Sie die einzelnen Kapitel auf der Seite www.umgang-mit-narzissten.de gründlich durch.
  2. Abonnieren Sie den Newsletter und lassen sich automatisch über Themen zum Narzissmus informieren.
  3. Vertiefen Sie Ihr Wissen durch Fachliteratur. Eine Auswahl finden Sie auf dieser Webseite unter dem Menüpunkt „Literatur-Empfehlungen“.
  4. Besorgen Sie sich Ratgeber, die Ihnen wertvolle Hinweise und Hilfen zu Ihrer konkreten Lebenssituation anbieten. Eine Auswahl finden Sie hier auf dieser Webseite unter dem Menüpunkt „E-Books“.
  5. Beobachten Sie Ihr tägliches Umfeld und achten Sie auf narzisstisches Verhalten, um Ihr Auge und Ihr Gefühl zu schulen.

Irgendwann werden Sie alle Facetten des Narzissmus kennengelernt haben. In den zahlreichen Beschreibungen auf dieser Webseite werden Sie Ihr eigenes Schicksal wiederfinden und viele Situationen erkennen, die Sie selbst erlebt haben. Wenn Sie nach einer Weile das Gefühl haben, ausreichend informiert zu sein, dann sollten Sie die Bücher auch wieder zur Seite legen und sich anderen Themen widmen. Dann sind die Erkenntnisse ausreichend gefestigt und eine weitere Beschäftigung würde kein Mehrwert bringen.

Im Gegenteil – es gibt ja im Leben nicht nur den Narzissmus, sondern auch noch andere Themen. Wenn Sie es übertreiben, dann sehen Sie womöglich alle Lebenssituationen nur noch unter dem Aspekt des Narzissmus. Das könnte Sie zu einem erhöhten Misstrauen gegenüber Menschen verleiten und Sie sehen am Ende nur noch Egoismus, Ausbeutung und Kränkungen. Das soll aber nicht passieren! Sie sollen sich einer Gefahr bewusst werden und wissen, wie Sie damit umgehen. Sie sollen sich aber nicht aus überhöhter Angst und Misstrauen gesellschaftlich isolieren.

Und wenn Sie plötzlich doch wieder Sehnsucht nach Ihrem Narzissten haben sollten oder sich wieder in einen neuen Narzissten verlieben, dann lesen Sie ein paar Artikel auf dieser Webseite, um sich erneut zu vergegenwärtigen, mit wem Sie es zu tun haben. Bevor Sie in Ihren sentimentalen Träumen wieder beginnen, den Narzissten zu idealisieren, sollten Sie sich lieber so schnell wie möglich mit sachlichen Berichten über krankhaften Narzissmus auseinandersetzen, um in die Realität zurückzukehren. Das kann in vielen Fällen die Rettung vor einem erneuten Desaster sein.

Sprechen Sie über Narzissmus und über Ihre Erfahrungen

Die vielen Erkenntnisse, die Sie über den Narzissmus gewonnen haben, können Sie kaum für sich behalten. Zu stark wird der Drang sein, sich nun mitteilen und über das Erlebte und über das Unfassbare reden zu wollen. Die eigenen Erfahrungen mit einem Narzissten können am besten verarbeitet werden, wenn man mit anderen darüber spricht, die ähnliches erlebt haben und die Ihre Wahrnehmung bestätigen können.

  1. Reden Sie mit Vertrauten aus Ihrem Umfeld über Ihre Erlebnisse.
  2. Suchen Sie den Kontakt zu Gleichgesinnten über die Kommentarfunktion der einzelnen Beiträge auf dem Blog dieser Webseite.
  3. Werden Sie Mitglied in der Selbsthilfe-Community dieser Webseite und treffen Sie über 800 Gleichgesinnte, die sich mit Ihnen austauschen möchten.
  4. Schließen Sie sich einer Selbsthilfe-Gruppe an oder gründen Sie selbst eine neue Gruppe.
  5. Wenden Sie sich an einen geschulten Therapeuten, der Sie bei der Verarbeitung Ihrer Erlebnisse begleiten kann.
  6. Nutzen Sie die Telefonberatung, um sich in Ihrer konkreten Situation helfen zu lassen.

Es ist wichtig, den neuen Erkenntnissen einen Raum zu geben und für sich neue Wege zu finden. Durch den Austausch mit anderen kann die neue Einstellung gefestigt werden, weil man auf Zuspruch stößt. Man merkt, dass man nicht allein ist und dass die eigene Wahrnehmung eben nicht falsch war, so wie Sie es der Narzisst immer glauben lassen wollte. Sie können Ihren Sinnen noch trauen und sind nicht geisteskrank.

Betroffene erkennen oft nicht, dass sie von dem Narzissten in eine irreale Welt hineingezogen worden sind. Hat der Betroffene erst einmal Platz in der irrealen Welt des Narzissten genommen, glaubt er, verrückt zu werden, weil er sich auf das widersprüchliche Verhalten und auf die eigenartige Sichtweise des Narzissten keinen Reim machen kann.

Doch durch Informationen über den Narzissmus und dem Austausch mit Gleichgesinnten kann das eigene Bild wieder zurechtgerückt werden und man kann wieder zu einer gesunden Einstellung – sich selbst gegenüber, aber auch der Umwelt gegenüber – zurückkehren. Und man kann die bewusste Entscheidung treffen, ob man weiterhin Teil einer irrealen Welt bleiben möchte oder ob man lieber den gesunden Abstand sucht.

Vor allem werden aber viele Betroffene über diesen Weg ihre Schuldgefühle los und fühlen sich nicht länger verantwortlich für das Verhalten des Narzissten und den Problemen in der Beziehung. Es fällt ihnen leichter, sich abzugrenzen, nicht die Ansichten des Narzissten zu übernehmen und sich nicht mit einer schizoiden Welt zu identifizieren. Es fällt ihnen leichter, die Anfeindungen nicht mehr persönlich zu nehmen, weil sie gelernt haben, dass die subjektiven Bewertungen des Narzissten nichts mit Ihnen zu haben.

Daher ist es sinnvoll, sich intensiv mit den Beiträgen und Angeboten dieser Webseite auseinanderzusetzen, um ein Stück die eigene Selbstachtung wieder zurückzuerlangen. Neben anderen Maßnahmen kann Sie diese Webseite für eine Weile in Ihrem Leben begleiten und Ihnen die Schwere und Dunkelheit jener Tage, die Sie erlebt haben oder noch erleben, nehmen. Nach jahrelangem Rätselraten und tiefer Verzweiflung kann die Seele wieder aufatmen und geheilt werden.


Veröffentlicht in Blog, Hilfe für Opfer von narzisstischen Missbrauch
18 Kommentare zu “Wie Ihnen diese Webseite helfen kann
  1. Gerichtsmieze sagt:

    Ich glaube, ich bin an einen Narzissten geraten. Aber nicht als Partner (so wie bei den meisten hier), sondern – er war mein Physiotherapeut. Er kam in einer Zeit, als ich dringend Hilfe brauchte. Ich mochte ihn sofort. Er war redegewandt, ich hatte sofort Vertrauen zu ihm. Die Zusammenarbeit am Anfang war ganz gut. Ab und zu kam ein frecher Spruch, ich dachte: Er ist etwas flapsig, sonst aber auch wieder ganz nett.
    Nach 3 Monaten änderte sich sein Verhalten. Die Genesung schritt nicht so recht voran, ich vermute, die Ärzte sprachen ihn darauf an. Mit einem Mal hagelte es Vorwürfe von seiner Seite und ärztlicherseits. Ich würde nicht genug mitarbeiten. Mir wurde suggeriert, dass ich schuld sei. Als eine Kollegin von ihm einen kleinen Erfolg verbuchen konnte, wollte er mir aus dem Weg gehen. Erst als ich direkt nach ihm fragte, kam er widerwillig an. Er war nur noch unfreundlich und deutete stets an, ich müsse von mir aus mehr machen. Das kannte ich vorher so nicht. Ich war tief betroffen. Dann stellten sich die ersten Erfolge ein, der Kontakt wurde wieder freundlicher. Einmal zeigte ich meinen Unmut über die negative Entwicklung, da bekam ich – fast – einen leichten Ball an den Kopf. ich konnte gerade noch ausweichen. Ich zeigte durchaus Interesse an seiner Arbeit, und er erzählte gern und viel über seine Fähigkeiten und die guten Kontakte zu den Ärzten. Als der Arzt bestimmte, dass ich nun 5 x die Woche Physio bekommen sollte, verfinsterte sich seine Miene. Das hat auch eine andere Patientin beobachtet. An dem Morgen tat er mir bei der Behandlung extrem weh, dass ich sogar einen Schmerzlaut von mir gab (sonst nahm ich alles schweigend hin). Er sagte: 5 x die Woche. Das kann ich nicht allein. Ich habe schließlich noch andere Patienten. So teilte er sich fortan die Arbeit mit 2 weiteren Kollegen. So nett der Kontakt damals begann, umso respektloser, frecher, manchmal sogar übergriffiger wurde er. er hat sich sowohl in meinem Beisein als wohl auch hinter meinem Rücken über mich lustig gemacht. Er kannte meine Ängste vor dem CT. Er liebte es, das Thema immer wieder darauf zu bringen. Er forderte meine Reaktion nahezu herauf. Er kannte leider meine Schwachpunkte. Er erzählte meist von sich. Wenn er mir gezielt Fragen stellte, war er durchaus an meiner Antwort interessiert. Wenn ich mal etwas von mir selbst erzählen wollte – ohne dass er danach gefragt hätte – zeigte er sehr deutliches Desinteresse, indem er gelangweilt durch die Gegend guckte und kaum reagierte, was zur Folge hatte, dass ich von mir aus immer weniger sprach. Wenn er Privates erzählte, waren das meist tolle Erlebnisse mit Freunden. Er gab mit Kleinsterlebnissen an, weil er bemerkt hatte, dass ich ein eher zurückgezogenes Leben führe. „Wie kommt’s“ fragte er einmal mit herablassend-mitleidiger Stimme, und ich fühlte mich plötzlich so schlecht dabei. Vorher ging es mir gut!! Ich war zufrieden mit meinem zurückgezogenen Leben. Er suggerierte mit seiner ganzen Art und Weise, dass ich langweilig bin. Meine Fortschritte, die sich immer mehr durchsetzten, machte ich nicht für mich. Ich wollte wenigstens einmal (!) ein gutes Wort von ihm hören, aber da kam nichts. Wenn er mal etwas Positives sagen „musste“, fing er an mit „Ich gebe zu, dieses und jenes ist etwas besser geworden“. Er gab nicht nur vor mir, sondern auch vor anderen Patienten mit seinen besonderen Kontakten zu Ärzten an. Er hat mich meist knapp verabschiedet, nur wenn Frauen in der Nähe waren, verabschiedete er mich laut und herzlich. Auch vor meinen Augen flirtete er gern mit Frauen. Am letzten Behandlungstag – ja, es waren viele Monate – sagte er in meinem Beisein zu einer Schülerin: Dankenswerter Weise hat mir meine Kollegin in diesem Fall geholfen. Auch du wirst später mal froh sein, wenn du einen jahrelangen (!) Patienten auch mal abgeben kannst. Ich habe danach entsetzlich geweint und leide bis heute darunter. Ich mochte diesen Mann am Anfang so gern. Ich hatte mir die ganze Zeit gewünscht, dass es wieder wie am Anfang wird. Ich hatte allerdings im Laufe der Zeit schon eine zumindest leicht sadistische Ader vermutet (er spielte mit meinen Ängsten und grinste, wenn er meine Hämatome sah).

    Das ist nur eine Kurzfassung. Am Anfang sagte er mal (so persönlich sprach er dann nie wieder mit mir), dass viele ihn für einen Klugsch…. halten würden, dabei wolle er immer nur helfen.

  2. Alex sagt:

    In einem Zeit, in der ich am Boden war und nicht mehr wusste, was um mich rum grade passiert, hat mir diese Seite die Augen geöffnet.

    Der Austausch mit Anderen und die erschreckende Ähnlichkeit in diversen Abläufen/Reaktionen der Ex, haben mich überrascht und mir klargemacht, was das Problem ist und war und wie man dieses am Besten und sinnvollsten verarbeitet.

    Am wichtigsten ist hier aber, dass man erkennt, dass niemand diese Personen ändern kann. Die Schuld suchen diese immer bei anderen, aber niemals bei sich selbst. Natürlich hat man selbst auch Fehler gemacht, das bezweifelt niemand, aber wer mit einem Narz zu tun hat, der kann nur verlieren und sollte sich dessen auch bewusst werden und schnellstens zusehen, dass man sich trennt und nie wieder Kontakt aufsucht.

    Knapp ein Jahr nach der vierten Trennng von meiner Narz bin ich wieder so gefestigt, dass ich sagen kann, die hat über mich keine Macht mehr. Niemals und nie wieder, egal was auch passieren mag.
    Ich bin froh, komplett Ruhe vor ihr zu haben. Sie führt ihr Lügenleben mit neuem/neuen Partner(n) weiter und wird sich nicht ändern. Soll sie beim nä Mal von der Brücke sprinmgen, mir egal! Und an dieser Gleichgültigkeit ist sie selbst dran Schuld!

    Lasst euch Euer Leben nicht durch solche Personen versauen

    • Wolfgang sagt:

      Dem kann ich mich nur anschließen. Was der Website noch gut tun würde, wäre eine Abhandlung über das Mitgefühl, was im Buch von Martha Stout („Der Soziopath von nebenan“) hervorragend gelungen ist. Ein Narzisst nutzt das Mitgefühl anderen Menschen gnadenlos aus. Er legt es darauf an, bemitleidet zu werden, weil er so mit allem durchkommt. „Er hat ja soviel zu tun“, „er ist ja schon alt“, „er ist nicht mehr gesund“, „er kommt allein nicht zurecht“ usw. Mitgefühl ist gut und richtig, wenn es sich um wirklich in Not geratene Menschen handelt, aber keinesfalls bei Narzissten oder Soziopathen. Es ist unglaublich, was diese Psychopathen anstellen, um bemitleidet zu werden. Ein grauenhafter Missbrauch eines der edelsten Gefühle, die ein Mensch haben kann. Daher ist das einzig angebrachte ein „fahr doch zur Hölle, du mieses Schwein, mir doch egal!“ Man muss sich unter Umständen immer wieder vor Augen führen, dass er die ganze Show nur abzieht, um mit seinen Lügen, Verbrechen, Missbräuchen usw. durchzukommen, nicht bestraft zu werden und sie möglichst noch beizubehalten und noch mehr Unheil anzurichten, weil ein genug kennt er nicht.

      • Gila sagt:

        Hallo

        da kann ich dir nur Recht geben…..

        Mitgefühl : dieses Gefühl verleitet uns, uns auf zu opfern, über unsere seelische und körperlichen Grenzen zu gehen, weil wir ja helfen wollen….
        Ich fühle mit dir !!! und helfe dir , so ist unsere Lebenseinstellung. Die wird ohne Reue und MITGEFÜHL ausgenutzt !!!

        Mein Ex betonte zwar, er brauche niemanden, hatte mich aber voll in SEINE Arbeit eingespannt : “ mir läuft die Zeit davon !!!! “ war ständig angeschlagen, körperlich und hatte “ aach soooo viel zu tun !!!! „

    • Céline sagt:

      Ja, das gab mir auch sehr zu denken, dass Soziopathen an das Mitleid anderer appellieren.

      Solche Kandidaten habe ich nicht nur in der Verwandtschaft (Erbschleicher), sondern die Narzissten, die meinen Lebensweg kreuzten, haben ausnahmslos die Mitleidstour (traurige Kindheit, suizidale Tendenzen angesichts meiner Trennungabsichten, etc.) benutzt.

      Mir fällt auf, dass neurdings auch Kanzlerkandidat Martin Schulz auf diese Tour setzt, seitdem ihm die Felle davonschwimmen nach drei verlorenen Landtagswahlen. Und bei manchen Medien scheint das tatsächlich zu verfangen. Sie berichten, sie hätten Mitleid mit ihm.
      Diesem Burschen würde ich unter keinen Umständen über den Weg trauen. Was hat das in einem Wahlkampf zu suchen, dass er der kleine Mann aus Würselen, Alkoholiker, Schulversager war, dass er Angst hätte, die Wahl nicht zu gewinnen, etc. – allesamt Appelle an unser Mitgefühl.

      • Alex sagt:

        Da sagst Du was Wolfgang!

        Mitgefühl ausnutzen, bzw wissen wie man einen um den Finger wickeln kann.
        Und kommt mir jetzt keiner mit „Nur labile Personen,…blabla“ nix da; hier wird manipuliert bis zum erbrechen und davor ist keiner sicher.

        Meine hat’s immer auch ihre Depressionen und den Stress auf der Arbeit geschoben, nur was hat das damit zu tun, dass die eine verlogene Soziopathin mit Aufmerksamkeitsdezifit ist?
        Bingo, garnix!

        Was hat meine mich angefleht, sie nach Allem nicht fallen zu lassen und ihr da raus zu helfen, sie sehr sie mich brauch, wie sehr mich ihr Kind liebt…Alles Schau!
        Nebenbei werden die Nächsten Kerle gevögelt und es wird weiter gelogen, dass sich die Balken biegen, aber Schuld haben immer nur Andere!

        Ich hätte das halt nur früher mal raffen und mich nicht immer wieder mit ihrem Geheule und ihrem Kind locken lassen dürfen, in der Hoffnung, dass sies jetzt endlich gerafft hat.
        Nein, sie wird’s niemals raffen, WAS wirklich das Problem ist, nämlich sie ganz alleine! Deswegen, soll sie mir ihtrem aktuellen Spielkameraden glücklich warden, den es ist keine frage, ob das kaput geht, sondern wann. So jemand ändert sich nie!

        Deswegen, LMAA und FOAD; Alles gesperrt, blockiert, gelöscht, ignoriert.
        Die brauch mir nie wieder anzukommen, und sollte sie es wagen und wieder ihr Kind dafür benutzen, wird es einen Knall geben, wie sie ihn noch nie gehört hat, denn dann bekommt das Jugendamt mal ein paar Mails von mir mit div. Kopien von ihr geschickt!

        Was mich nur ärgert, sie kommt, trotz Rückschläge, weiterhin damit durch. Hier hoffe ich wirklich mal auf Karma irgendwann.

  3. Silv sagt:

    Die Seiten und das Engagement von Hrn Grüttefien sind unbezahlbar. Sehr aufschlussreich.

  4. Céline sagt:

    Aus meiner Sicht ist die Seite wirklich sehr wertvoll, da die Probleme lebenspraktisch, zeitgemäß und aus den unterschiedlichsten Sichtweisen angegangen werden.
    Dabei wird die Würde der Partner von Narzissten niemals verletzt, und sie werden auch nicht sofort pathologisiert nach dem Muster: es gehören immer zwei dazu, um sich auf ein solches Spiel einzulassen.
    Gerade der Artikel: Wer sich rechtfertigt, hat schon verloren, hat mir sehr geholfen im Umgang mit meiner narzisstischen Verwandtschaft.
    Vielen Dank dafür!

  5. Flora sagt:

    Hier erhält der Spruch „Wissen ist Macht“ Menschen am Leben und den Glauben an die eigene Urteilskraft aufrecht. Schöne Seite, einfache empathische Sprache und die Kommentare ebenfalls ein Quell der Wertschätzung und des ernst genommen werdens für Betroffene.
    Merci

    • Silv sagt:

      Hallo Flora,
      Interessant dein Meinungswechsel.
      Irgendwo hier habe ich von Dir gelesen, dass dies Seiten seien, die unfachlich sind und ja auch von einem Nich- Fachmann erstellt wurden.

  6. Kirsche sagt:

    JA ….
    diese Community tut auch mir gut.
    Die Beiträge sauge ich auf wie ein Schwamm.
    Ich kann unzählige Verhaltensweisen meines Narzissten
    erkennen.Vieles von dem was ich ertrage wird hier beschrieben.

    Ich versuche aktuell diesen Zuspruch den ich aus den Artikeln,
    den E-Books und dem Forum gewinne, anzunehmen.

    Ich versuche den Zuspruch und meine gewonnene Erkenntnis
    in so dringend nötiges, seit Jahren vermißtes,Selbstbewußtsein zu wandeln.

    Ich begebe mich auf den Weg!

    • Sonja sagt:

      Liebe Kirsche,

      dass ist gut, und du wirst es schaffen!!!
      Immer und immer wieder lesen, – auch die selben Artikel, hilft!!!

      Die Verhaltensweisen meines Exfreundes, denen ich mich früher so ausgeliefert fühlte, verloren zusehends an Autorität und Macht und Einfluss, und ich sehe mir
      mittlerweile nur – wie von ferne – an, wie er reflexartig seine Manipulationsversuche und Verdrehspielchen abspult, und finde das alles nur noch ‚jämmerlich‘.
      (Leider habe ich wegen unserer gemeinsamen Kindern noch hin und wieder Kontakt – wenn auch nur noch schriftlich!)

      Du wirst zu dir selbst zurückkehren, auch, wenn das lange dauert – es lohnt sich 😉!

      Ich wünsche dir viel Kraft!

  7. Sterntaler sagt:

    Auch mir hat diese Seite geholfen und ich habe sie auch an Menschen weiter empfohlen, die uns ( Betroffene) besser verstehen können!!
    Ich sage auch DANKE 🙏
    Ohne diese Seite und die Berichte von gleichgesinnten, wäre ich vielleicht jetzt an einem anderen Ort!

  8. Mii sagt:

    Es tut so gut zu wissen, das man seinen Gefühlen und der inneren Stimme vertrauen kann.
    Danke für diese Seite !!!
    Sie helfen damit sovielen Menschen weiter!!!

  9. Sonja sagt:

    Vielen Dank Herr Grüttefien!

    Als ich auf Ihre Seite stieß habe ich zunächst täglich stundenlang gelesen.
    Jetzt, nach mehreren Monaten, besuche ich sie noch 2-3mal die Woche.

    Sowohl die von Ihnen und Ihren Kollegen verfassten Texte, als auch die Kommentare und Schilderungen Betroffener haben mir sehr sehr geholfen, Alles besser zu verstehen und einzuordnen, und schließlich damit auch zu verarbeiten.

    VIELEN DANK!

  10. Sonnenblume sagt:

    …. wirkt wie ansteckende Gesundheit. Danke!!!

  11. Adina Guzy sagt:

    Danke!!

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