Die narzisstische Schwiegertochter oder der narzisstische Schwiegersohn

Eine narzisstische Schwiegertochter oder ein narzisstischer Schwiegersohn kann sehr viel Unruhe in ein bestehendes Familiensystem hineintragen. Bestand zuvor noch ein gutes Verhältnis zwischen den Eltern und ihrem Kind, können angeheiratete narzisstische Ehepartner diese Beziehung gehörig ins Wanken bringen. Plötzlich werden das Vertrauen und die Loyalität durch ständigen Ärger, Querelen und Uneinigkeiten auf eine harte Probe gestellt.

Die narzisstische Schwiegertochter oder der narzisstische Schwiegersohn

Bild: © Photographee.eu – stock.adobe.com

Seit der Heirat erkennen Eltern ihr eigenes Kind nicht wieder: Auf einmal zeigt es ein ungewohntes Verhalten, rebelliert gegen die Überzeugungen, Werte, Sitten und Traditionen der Familie, stellt sich gegen seine Eltern und streitet sich ständig mit ihnen oder wendet sich von den Eltern und dem Rest der Familie ab. Eltern können dann gar nicht nachvollziehen, was mit ihrem Kind los ist und was sie falsch gemacht haben könnten – war doch, bevor der Narzisst ins Leben der Familie trat, alles in bester Ordnung.

Unverständlicherweise kommt es nun aber ständig zu Unstimmigkeiten und Gezänk, obwohl sich die Eltern ihrem Kind gegenüber wie eh und je verhalten und sich bemühen, die Schwiegertochter oder den Schwiegersohn in die Familie zu integrieren. Der einst lockere und unkomplizierte Umgang hat sich gewandelt und ist nun zunehmend geprägt von Missverständnissen, Ungereimtheiten, Widersprüchen und Anfeindungen.

Die Schwiegertochter oder der Schwiegersohn macht sich in der Familie unbeliebt

Die narzisstische Schwiegertochter oder der narzisstische Schwiegersohn fällt regelmäßig durch eigentümliches, unangepasstes Verhalten negativ auf: Dabei sind schräge Ansichten, unerwartete Taktlosigkeiten, penetrante Besserwisserei sowie beleidigende Arroganz noch die harmloseren Eigenschaften der Schwiegerkinder. Der Narzisst lässt nichts unversucht, sich mit seiner überheblichen, selbstherrlichen Art bei der Familie seines Partners unbeliebt zu machen. War die Familie anfangs vielleicht noch von seiner zuvorkommenden, charmanten Art und seinem imposanten Auftreten beeindruckt, so kippt dieses Bild mit jedem weiteren Treffen und das Schwiegerkind wird zu einem ernsthaften Problemfall.

Die narzisstische Schwiegertochter oder der narzisstische Schwiegersohn merkt mit der Zeit, dass sie oder er mit ihrer oder seiner Art nicht besonders gut bei der Familie ankommt. Das narzisstische Schwiegerkind bekommt nicht seine notwendige positive Zuwendung und Bewunderung, die es sich von der Familie erhofft, sondern spürt, dass es allmählich bei bestimmten Anlässen oder Themen ausgegrenzt wird oder hinter seinem Rücken über ihn geredet wird, weil man sein anmaßendes und streitlustiges Verhalten nicht mehr ertragen kann. Möglicherweise wird es von der Familie auch offen kritisiert und angegangen.

Das narzisstische Schwiegerkind versucht dann alles, um seinen Partner auf seine Seite zu ziehen und einen Keil zwischen diesen und seine Eltern zu treiben. Bei jeder Gelegenheit werden die Eigenschaften der Eltern sowie Gepflogenheiten, Regeln und Umgangsformen innerhalb der Familie vor dem Partner schlechtgemacht oder regelrecht verspottet. Dem Partner wird mit aller Macht und Nachhaltigkeit klargemacht, dass sich seine Familie unanständig und höchst seltsam aufführt, sich offenbar gegen die beiden verschworen hat und dass es besser ist, entweder den Umgang gänzlich einzustellen oder die Eltern und den Rest der Familie zu reglementieren und ihnen unmissverständlich deutlich zu machen, wie sie als Paar zukünftig behandelt werden möchten.

Die Schwiegertochter oder der Schwiegersohn diktiert die Regeln

Der Umgang mit den Eltern wird dann nur noch geduldet, wenn sie die Bedingungen des narzisstischen Schwiegerkindes akzeptieren. Dabei zeigt der Narzisst in der Regel keine Toleranz: Entweder es wird so gemacht, wie er es wünscht, oder gar nicht. Eltern können sich dann den zum Teil äußerst grotesken Vorstellungen des narzisstischen Schwiegerkindes auch bei bestem Willen nicht anschließen und versuchen sodann, mit ihrem Kind allein zu sprechen, damit dieses zwischen den Eltern und dem Narzissten vermittelt. Meist wurde aber ihr Kind schon so sehr von dem narzisstischen Schwiegerkind manipuliert, dass es schier aussichtslos ist, das eigene Kind noch unter vier Augen sprechen zu wollen, weil der Narzisst es entweder erfolgreich von der Familie abschirmt und von seinem Umfeld isoliert hat oder weil es sich uneingeschränkt auf dessen Seite stellt und seine absonderlichen Ansichten lediglich wiederholt.

Sind zudem Enkelkinder vorhanden, werden diese besonders gern als schlagkräftiges Argument eingesetzt, um die Schwiegereltern gefügig zu machen: Die Eltern dürfen die Enkelkinder nur sehen, wenn sie sich den Regeln des narzisstischen Schwiegersohns oder der narzisstischen Schwiegertochter unterwerfen oder wenn sie bereit sind, eine Gegenleistung zu erbringen. Im schlimmsten Fall verlangt das Schwiegerkind von den Eltern, sich Zeit mit den Enkeln zu erkaufen, indem sie sich an finanziellen Vorhaben beteiligen oder sonstige großzügige und kostspielige Zugeständnisse machen. Folgendes weitere Verhalten oder folgende Bedingungen müssen die Schwiegereltern dabei akzeptieren:

  • Die Schwiegereltern werden für die Betreuung der Enkelkinder missbraucht und dürfen diese nur sehen oder beaufsichtigen, wenn es der Narzisst gestattet, und erhalten strenge Auflage für den Umgang mit ihnen.
  • Zwar sind die Schwiegereltern grundsätzlich unerwünscht, für Gefälligkeiten, Aushilfsarbeiten oder finanzielle Unterstützung aber noch gut genug.
  • Ihr Kind steht unter der ständigen Aufsicht des Narzissten und darf seine Eltern weder allein sehen oder allein mit ihnen sprechen noch allein etwas mit ihnen unternehmen.
  • Die Schwiegereltern werden fortlaufend verdächtigt, die Ehe zerstören zu wollen und Unfrieden zu stiften.
  • Bei Einladungen zu Geburtstagen oder Festtagen werden die Schwiegereltern übergangen oder bekommen einen gesonderten Termin zugewiesen, dürfen aber am Tag des Hauptereignisses nicht erscheinen.
  • Bei Treffen werden die Schwiegereltern unsanft behandelt und wiederholt für ihre Ansichten und ihr Verhalten kritisiert. Vor allem werden sie immer wieder mit dem Neid des Narzissten konfrontiert.
  • Die Schwiegereltern hören wiederholt bösartige Gerüchte, die der Narzisst über sie verbreitet.

Das narzisstische Schwiegerkind sieht in der Schwiegerfamilie fortlaufend eine Gefahr, die gründlich im Auge behalten werden muss, doch werden gleichzeitig die Vorzüge, die die Familie besitzt, gern für eigene Zwecke genutzt – beispielsweise der gute Name der Familie zum Erlangen von Privilegien. Da er in eine gut situierte Familie eingeheiratet hat, glaubt der Narzisst, nun ganz automatisch auch jemand zu sein, und erwartet von dem Umfeld eine entsprechend bevorzugte, ehrerbietige Behandlung. Dabei stellt er seine Forderung keineswegs freundlich und zurückhaltend – so wie es bislang der Stil der Familie war –, sondern dreist, ordinär und aufdringlich. Das narzisstische Schwiegerkind glaubt, keinen Anstand wahren zu müssen, sondern seine Wünsche frech anordnen zu können.

Die Schwiegereltern fühlen sich allein gelassen

Manche Eltern haben angesichts dieser unerfreulichen Entwicklung das höchst beunruhigende Gefühl, dass mit dem narzisstischen Schwiegersohn oder der narzisstischen Schwiegertocher der Teufel persönlich in ihre Familie eingezogen ist. Ständig werden sie mit den Lügen, Intrigen, Ränkespielen, Verleumdungen und Hetzkampagnen des narzisstischen Schwiegersohns oder der narzisstischen Schwiegertochter konfrontiert und wissen bald nicht mehr, was sie diesen Quertreibereien noch entgegensetzen sollen. Zudem gelingt es dem narzisstischen Schwiegerkind nahezu in jedem Fall, die Sachlage völlig zu verdrehen, so dass am Ende immer die Eltern die Schuld haben und die Sündenböcke sind. Auf diese Weise werden sie zu schändlichen Schwiegerelten abgestempelt, vor denen sich jedes angeheiratete Familienmitglied fürchten muss.

Als wäre dies alles nicht schon genug, müssen sie auch noch mit ansehen, wie sich ihr Kind von dem Narzissten blenden lässt und sich uneingeschränkt auf dessen Seite stellt. Ihr Kind äußert nicht den Hauch eines Zweifels an dem Verhalten des Narzissten, sondern unterstützt diesen ausnahmslos in seinen Ansichten und seinem Vorgehen. Gegenüber den Eltern wird die narzisstische Schwiegertochter oder der narzisstische Schwiegersohn geradezu verherrlicht und ganz den Vorstellungen des Narzissten entsprechend stellt es seine Eltern als sture Querulanten dar, die sich ungefragt und dreist in die Ehe einmischen und im Schilde führen, diese zerstören zu wollen.

Aufgrund der standfesten Loyalität ihres Kindes steht ihnen nicht nur das narzisstische Schwiegerkind, sondern auch das eigene Kind feindselig gegenüber. In den meisten Fällen bleibt den Eltern dann gar nichts anderes übrig, als gute Miene zum bösen Spiel zu machen und den Kontakt aufrechtzuerhalten, weil sie Rücksicht auf die Enkelkinder nehmen oder es sich nicht für immer mit dem eigenen Kind verscherzen wollen. Sie vermeiden es bei Treffen dann, den Narzissten zu kritisieren oder das eigene Kind vor der narzisstischen Schwiegertochter oder dem narzisstischen Schwiegersohn zu warnen, um den Rest an Vertrauen nicht auch noch aufs Spiel zu setzen. Die Eltern sind dann zum Schweigen, Dulden und Ertragen verdammt, wenn sie ihr Kind nicht verlieren wollen, um ihm vielleicht eines Tages beistehen zu können – wenn es der narzisstischen Gewalt nicht länger standhalten kann und auf Hilfe angewiesen ist.


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Veröffentlicht in Blog, Familie und Erziehung
335 Kommentare zu “Die narzisstische Schwiegertochter oder der narzisstische Schwiegersohn
  1. Carlotta sagt:

    Hallo Ihr Lieben,
    es ist ja schon sehr lange her, dass ich meine Erfahrungen und Erlebnisse mit unserer Schwiegertochter hier beschrieben habe. Um das nicht alles nochmal schreiben zu müssen, kopier ich meinen Bericht nochmal hier rein, er ist vom Sept. 2021:

    Hallo, ich bin so froh diese Seite gefunden zu haben; denn bisher habe ich im Netz nur gefunden wie Schwiegermütter das junge Glück drangsalieren und auseinander bringen wollen.
    Wir leben seit 1 1/2 Jahrzehnten mit einer narzisstischen Schwiegertochter. Was in der Zeit passiert ist, würde die Kapazität der Seiten sprengen. Deshalb in Stichpunkten (ich schreib einfach immer „sie“):
    – „sie“ hat sich mit Glanz und Gloria in unsere Familie eingeführt
    – unser Sohn erzählte uns nach ein paar Wochen, dass „sie“ Bulemie hat,
    selbstverletzendes Verhalten praktiziert, einen Putzzwang hat und noch ein paar „geheime“
    Verhaltensweisen.
    Wir waren bis dahin eine Familie in der über alles gesprochen wurde. Unser Sohn sagte,
    dass wir ja nicht erzählen dürfen, dass wir das wissen.
    Und ich denke, damit waren wir in diesem Beziehungsnetz gefangen. Nach ein Paar Wochen
    erfuhren wir dann durch unseren Sohn, was wir alles in seiner Erziehung falsch gemacht
    haben. Welche Fehler wir gemacht haben als wir unsere erfolgreiche Firma (jetzt vor 46
    Jahren) aus dem „Nichts“ gegründet haben usw. Aus (heute weiß ich falscher) Rücksicht auf
    unseren Sohn und später unsere beiden Enkelkinder haben wir das alles ertragen.
    – „sie“ war dann auch in unserem Büro beschäftigt; denn unser Sohn wollte die Firma
    übernehmen, was dann auch vor 2 Jahren vollzogen wurde.
    – nachdem „sie“ 2 Jahre stundenweise in der Firma mitgearbeitet hatte, kündigte unsere
    Sekretärin, die seit 15 Jahren bei uns war, um sich zu schützen; denn sie konnte nicht
    mehr schlafen und hatte Magenschmerzen, wenn sie ins Büro kam. Wir saßen alle um den
    Tisch (incl. unserer Schwiegertochter) und unsere Sekretärin sagte, dass sie nicht wegen
    uns geht, auch nicht wegen unseres Sohnes sondern wegen unserer Schwiegertochter, von
    der sie sich gemobbt fühlt. „Sie“ rannte zur Tür raus, unser Sohn hinterher und es
    geschah alles wie unsere Schwiegertochter es sich vorstellte. Im gleichen Zeitraum
    kündigten 2 Mitarbeiter, einer war 22 Jahre und der andere 14 Jahre bei uns. Und wir sind
    immer noch nicht aufgewacht.
    – Heute erzählt „sie“ unsere Sekretärin hätte gekündigt weil sie nicht mit ansehen wollte
    wie unsere Firma Pleite geht, weil ich Gelder auf den Konten hin und her geschoben habe.
    Was, wenn es nötig war, immer in einem absolut korrekten Rahmen war. Ich habe unseren
    Sohn darauf angesprochen umd ihm gesagt, dass er doch dabei war als unsere Sekretärin
    gekündigt hat und er wüßte doch wie die Situation damals war. Seine Antwort: das mag
    schon sein, aber ich halte in jedem Fall zu meiner Frau.
    – „sie“ hat mir im letzten Sommer gesagt, dass „sie“ mit mir fertig ist und nichts mehr mit
    mir zu tun haben will.
    – Mein Mann (wir sind beide etwas über 70) hatte im letzten Jahr einen Herzinfarkt. „sie“
    hat ihn in der Reha nicht einmal angerufen. Laut unserem Sohn: weil wir uns nicht mal
    nach den Zeugnissen der Kinder erkundigt hätten (wir wußten nicht mal, dass es in Corona-
    Zeiten Zeugnisse gab). „sie“ sagt, dass „sie“ angerufen hat, aber ihn nie erreicht hat.
    – unsere Enkelkinder (und das ist das, was am meisten schmerzt)sehen wir auch nicht mehr,
    also, mein Mann könnte sie schon besuchen aber die Enkelkinder wollen laut unserem Sohn
    nichts mehr mit mir zu tun haben. Früher kam unsere Kleine (heute ist sie 8) ins Büro
    „geschossen“, breitete die Arme aus und rief: Omi, meine Omi und busselte mich ab. Wir
    gehen natürlich anders mit unseren Enkeln um als ihre Eltern und ich habe „ihr““ dann
    auch gesagt, dass Kinder ja auch lernen sollten, dass es unterschiedliche Lebensweisen
    gibt. „Ihre“ Antwort: das mag schon sein, aber nicht auf „ihre“ Kosten, „sie“ will nicht
    als schlechte Mutter da stehen.
    – Unsere momentane Situation ist so: unser Sohn hat meinem Mann gesagt, dass ich für ihn
    als Mutter nur noch auf dem Papier existiere und seine Kinder nur noch eine Oma haben,
    die Mutter seiner Frau. Und in unserem Ort (in dem beide sehr engagiert sind), gebe es so
    interressante Frauen, die meinen Mann ganz toll finden.
    – Erwähnen muss ich noch, dass Werkstatt und Büro unserer Firma im gleichen Gebäude sind
    wie unser Wohnhaus. Wir haben noch einen zweiten Sohn, der mit seiner Familie 90 km
    entfernt wohnt. Seine 2 Töchter lieben uns, fahren mit uns in Urlaub und wir sehen sie
    öfter, obwohl sie nicht gerade um die Ecke wohnen.
    – Mit seinem Bruder hat unser Sohn auch keinen Kontakt mehr (angeblich weil er nie anruft),
    aber er (unser entfernt wohnender Sohn) wüßte gar nicht was er mit ihm reden soll. „sie“
    hat natürlich gesagt, dass „sie“ mit „ihrem“ Schwager und seiner Frau nichts zu tun
    haben will.
    – Aber, es gibt einen „Lichtblick“: ich habe mich im Internet schlau gemacht und eine
    Familien- und Lebensberatung gefunden, bei der mein Mann und ich schon den ersten Termin
    hatten und in der nächstenn Woche den zweiten.

    Vielen lieben Dank, für alle, die bis hier durchgehalten haben,
    meine Geschichte zu lesen.
    Ich kann Euch versichern: es hat mir sehr, sehr gut getan mir das mal alles von der Seele
    zu schreiben, auch wenn es nur die Spitzen des Eisbergs sind, von dem ja in der Regel nur
    10 % zu sehen sind.

    Gaaanz liebe Grüße
    Clarissa
    ______________________________________________________________________

    Das war also unsere Situation vor 2 1/2 Jahren und daran hat sich nicht viel geändert.

    Durch die Therapiestunden hat sich aber für meinen Mann und mich viel geändert.
    Auch wenn wir so nah beieinander leben, bzw. arbeiten ist die Situation für uns erträglicher geworden. Wir leben unser Leben und sind uns bewusst, dass nur wir für uns etwas ändern können.

    Ich weiß, Ratschläge sind auch Schläge, aber wenn wir gewusst hätten, dass unser Verhalten in der ersten Zeit unserer Schwiegertochter gegenüber (immer Verständnis, immer zurückstecken) über so viele Jahre großes Leid über uns gebracht hat, möchte ich allen die hier in ähnlichen Situationen sind sagen: Es bringt nix. Lebt Euer Leben und seid glücklich.
    Wenn ich einkaufen gehe und ich höre dann: schönen Tag noch, sag ich immer: ja danke, mach ich mir. Und dann wird mir wieder bewusst, dass nur ich dafür zuständig bin, dass mein Tag schön wird.

    Alles Liebe
    von
    Carlotta

    • Pauline sagt:

      Hallo Charlotte
      Ich war jetz auch einige Zeit nicht mehr geschrieben. Wie au h ich schon geschrieben habe haben wir alles in allem seit fast 7 Jahren das Problem. Die letzten 2 Jahre hatte wir keinen kontakt zum sohn. Nach Trennung und Wiedervereinigung war es seine Pflicht das biss hen kontakt auch noch abzubrechen. Schlimm bei einzigen kind. Therapie und reden mir mann und Freunden ging es so la la. Nun hat er aber letztes Jahr aufeinmal auf uns grusskarten sich gemeldet und bedankt. Ein paarmal hin und her geschrieben aber nur ich von seiner Seite aus ni ht. Vor kurzen haben wir uns mal getroffen. War wirklich schön. Jetzt bin ich mal gespannt was daraus wird. Meine frühere Therapeutin die ich mal kontaktiert habe meinte nun das das vtl. G

      Ganz gut war aber ich sollte auf jedenfall falls er sich von such aus ni ht meldet. Auchvwieder gut sein lassen. Ich habe einen Schritt auf ihn zugemacht jetzt ist er dran. Und so wollen wir es nun au h machen. Es gibt nun zwei Sachen wo er reagieren kann und seine Worte einlösen kann
      Wenn dann da nach nix kommt werden wir uns ieder zurück ziehen und dann eben die 2 oder 3 Grüße ab schicken und uns unser Leben konzentrieren.
      Mein mann hat COPD. Das weiß er ni ht mal. Er fragte bisher nie s uns eigentlich geht.
      Vielen Dank dir

      LG Pauline

    • Minchen B. sagt:

      Narzistische Schwiegertochter Nr. 2, Erfahrungen mit der ersten noch relativ harmlosen Nr.1 haben uns vorsichtig gemacht. Und wenn ich das alles lese, hatten wir das Glück, das Nr. 2 Ghosting mit plötzlichem Kontaktabbruch probierte. Den haben wir dankend angenommen und eingehalten. Der Sohn hat den mit uns nach Nr. 1 und anderen narzistischen Personen (Oma) wiedergefundenen Kontakt beibehalten. So konnten wir nicht zu den bösen Schwiegereltern mutieren, die ja dann immer an allem Schuld sind. Jetzt steht die Trennung an. Wir mischen uns nicht ein, trotzdem ist es traurig, wenn eine Ehe scheitert.

      • Pauline sagt:

        Hallo minchen
        Wir würden uns auch wünschen das er bei dem bisschen Kontakt der nun war bleibt und er es schaffen täte beides zu trennen.
        Therapeut sagte damals das wäre auf jedenfall eine Möglichkeit aber sie hat ihn fest in der Hand. Leider
        Gruß Pauline

        • Tini sagt:

          Liebe Kathi, da sprichst Du mir sehr aus der Seele.

          Bleib tapfer.

          Eine hoffentlich gute Osterzeit.

          LG

        • Kathi sagt:

          Hallo Tini, man findet immer wieder Sprüche, die hilfreich sind. Die Worte: was zu uns gehört kommt freiwillig, oder: das Gras wächst nicht schneller wenn man daran zieht, finde ich auch treffend. Bleiben wir bei uns, und unserer Sicht auf die Dinge. Wir haben uns lange genug verbogen, manipulieren lassen, uns von Selbstzweifeln das Hirn zermartert. Es liegt nicht an uns. Bei allem Schmerz bleibt nur das Loslassen, das mussten alle hier leider einsehen. Allen frohe Ostern 🌷und auch ein Danke an alle für den Austausch

          • Tini sagt:

            Schlimm, dass hier durch diesen „Lebensumstand“ auch die Beziehung der Brüder zerbrochen ist. Kein Kontakt mehr.
            Das macht mich noch trauriger.

            Gut jetzt… Es wird Frühling, der vertreibt trübe Gedanken.

            • Kathi sagt:

              Bei uns ist das genauso, die Beziehung zu der jüngeren Schwester ist auch kaputt, sie hatte eine zeitlang Kontakt, offensichtlich hat ihm das nicht gepasst…., schauen wir nach vorne, es geht nicht anders🌹🌸🌷

          • Tini sagt:

            Ich bewundere natürlich euren GROSSMUT

        • Gitti sagt:

          Hallo an alle, ich habe hier viele Kommentare gelesen, da ich mich genauso fühle,wie ihr es hier beschreibt.ich wohne mit meiner eigenen Wohnung mit im Haus meines Sohnes und seiner Frau.es gibt zwei Enkelkinder.ich bin damals gefragt worden,ob ich mit einziehen möchte und bin auf die Begründung meiner schwiegertochter hereingefallen.mein sohn hat sich völlig untergeordnet.alles entscheidet meine schwiegerochter.die Kinder 6 und 9 Jahre,junge und Mädchen,sind immer dann bei mir,wenn es ihr passt.ich kann nicht nein sagen,da die Kinder sehr gern bei mir sind.seine Frau hat mir schon oft verbal weh getan,gemeinsame Gespräche haben garnichts gebracht.sie hat es tatsächlich geschafft,einen Keil in meine Seite der Familie zu treiben.zumindest verbietet sie meinen Enkelkindern nicht den Besuch bei mir,wenn die beiden zu Oma wollen.ich habe es bis heute nicht geschafft,mich von dem negativen Verhalten meiner schwiegertochter mir gegenüber zu distanzieren.es tut mir gut,von anderen Erfahrungen hier zu lesen.danke dafür.

          • Tini sagt:

            Ach Kathi… JA.
            Du schreibst es.

            Ich finde tröstlich, dass, wenn es einigen hier schlecht geht, es immer jemanden gibt, der es gerade schafft damit klar zu kommen und noch die Kraft aufbringt, die anderen aufzubauen.

        • Pauline sagt:

          Hallo Tina
          Ich habe vor einigentagen deine Nachricht vom 29.3. nochmal gelesen. Ist einfachvso wie du schreibst. Bist heute wollte er keine aussprache mehr. Ich denke er weiß warum lieber nicht.
          Nun ist leider vor 2wochen in unserer Beisein gestorben Zu Hause er war 13 und ni ht mehr ganz gesund.
          Ich habe ihm das geschrieben und er kam dann au h wollte sich auch von ihm verabschieden. Waren erstaunt aber auch erfreut dass er das wollte. Nun ist das Haus leer und eine Trauer mehr. Aber ich muss sagen dass für so Nun die Verlust überwiegt und mir im augenblick relativ egal ist wie er sich verhält. Die Enttäuschung kam nach ungefähr einer Woche bis jetzt keine Nachfrage wie es uns geht. Sie hat ihm bestimmt große Druck gemacht als er wieder daheim war weil er doch zu uns kam. Deshalb bleib ich bei meiner Meinung wie schon weiter unten schrieb
          Keine Hoffnung machen und wirklich die Finger davon lassen. Er muss selbst merken das es so nicht richtig ist wir schaffen es auch ohne ihn. Haben schon viel geschafft 7n all den Jahren

          LG Pauline

      • Minchen B. sagt:

        Trennung ist vollzogen. Aus der Wohnung ist sie raus, hat aber das volle Programm von Charmeoffensiven abwechselnd mit gröbsten Beleidigungen und übler Nachrede durchgezogen. Gestoppt hat sie nur der Hinweis auf Anzeigen, möglicher Härtefallscheidung und Kürzung des Trennungsunterhalt. Jetzt gibt’s nach Klärung organisatorischer Dinge die Blockade in allen Medien von seiner Seite aus, Kontakt nur noch per Brief oder Anwalt. Uns hat sie seitdem ihrem misslungenen Ghostingversuch komplett in Ruhe gelassen. Bleibt auch hoffentlich so. Die ganze Familie atmet auf.

        • Kathi sagt:

          Schön zu hören, dass es so einen Fall gibt, dass die Narzisstin verloren hat. Ein Glück für Euch und euren Sohn, dass es so gekommen ist. Grüße von Kathi

        • Tini sagt:

          Bloß gut!… Obwohl es doch sehr unschön klingt und ist.

          LG!

        • Vadim sagt:

          Hallo Minchen!
          Gut zu hören, dass die Trennung auch möglich ist. Wie lange hat diese Beziehung funktioniert?
          Ich habe eine Bekannte die 18 Jahre gebraucht hat um eine giftige Beziehung zu beenden.
          Erst dann als ihr Vater gestorben ist, wurde ihr plötzlich klar, dass sie mit drei Kinder raus aus dieser Ehe soll. Alle Versuche von außen(Freund und Familie) davor waren erfolglos.
          Da hat sie mir einmal gesagt. Nur der Opfer selber kann etwas dagegen tun, alle Versuche von außen zu Helfen werden vom Narzisst benutzt und als Angriff bewertet. Dadurch wird die Isolation des Opfers gestärkt.

          • Pauline sagt:

            Hallo Vladimir
            Ich habe dein schreiben vom 25. Mai wieder mal gelesen und muss sagen es hilft mir jedesmal wieder ein bisschen. Man weiß wie es aussieht und muss zuschauen aber es hilft nix nur die Kinder können die Situation ändern.
            Hast du schon mal wieder von Pete was gelesen? Wie es ihm wohl geht habe ni hts mehr gefunden
            Wir versuchen durchzuhalten
            LG
            Pauline

    • Tini sagt:

      Ich glaube, da hast Du recht Pauline.
      Wir hatten hier, neben den 1000 „üblichen“ Vorwürfen auch eine „Aussprache“, an der wir unserem Sohn zuliebe teilnahmen…. Und die NICHTS brachte. So richtig gar nichts.

      Man kann mit solchen Menschen, auch mit seinen eigenen Kindern, die in solchen Beziehungen (fest)stecken nicht konstruktiv reden… Diskutieren gleich gar nicht.

      Wenn es euch ein Bedürfnis sein sollte, dann ja… Aber, wenn ihr nochmal drüber nachdenkt…. Ich glaube, es wird nichts ändern.

      • Pauline sagt:

        Danke Tini
        Im Augenblick jsbe ich kein Interesse und wenn doch wieder ne Anfrage seinerseits kommt kommt für uns nur was mit Mediator in Frage
        Ich denke dsnn erübrigt es sich denn da weiss die bestimmt das es nicht do einfach für sie wird
        Lg

  2. Cordula sagt:

    Dein Gedicht spricht mir aus der Seele.

  3. Tini sagt:

    Liebe Marion, Danke für Deinen ehrlichen Bericht.

    Was ich daraus mitnehmen muss ist, dass solche empathielosen, egoistischen, manipulativen Menschen tatsächlich immer am längeren Hebel sitzen.
    Deren Kraft ist nie zuende bzw. kann immer wieder aufgefüllt werden, durch andere Menschen, welche deren Opfer sind.

    Das ist so bitter und es nimmt mir die Hoffnung, dass „alles irgendwann doch wieder gut“ werden wird.

    Unser Sohn hat sich für sich selbst unmerklich verändert. Er fühlt sich sicher noch „wie immer“, aber für uns (als wäre man in einem anderen Zeitkontinuum) ging seine Metamorphose zum Egoisten uns gegenüber und zum Diener für seine Frau, nebst deren Familie rasend schnell.

    Jetzt ist er völlig anders und wir ertragen es so nicht mehr.

    Leider war diese Entwicklung (wir waren uns so nah und kannten ihn gut) absehbar.

    Leider, ist ALLES so eingetroffen, wie geahnt…

    Du gibst mir mit deiner Schilderung aber auch Kraft loszulassen und Einsicht, dass es unterm Strich alles nichts bringt.

    Jede Mühe, jede Anstrengung, jedes Verbiegen unsererseits ist völlig zwecklos.

    Vorbei verweht nie wieder.

  4. Tini sagt:

    🥺… Danke für das Gedicht.
    Das ist sehr treffend.

  5. Matilde sagt:

    Liebe Miteltern,

    nachdem ich zwei Jahre lang nicht mehr in diese Seite geschaut habe, wollte ich nachsehen, was ich damals geschrieben habe und fand zu meinem Erstaunen meinen eigenen Beitrag fast nicht mehr, da ich meinen Nickname vergessen hatte. So viele Eltern haben ähnliche Erlebnisse gehabt! Euch allen mein Mitgefühl!

    Von den anfänglichen Erlebnissen, bei meiner Schwiegertochter ständig in Fettnäpfchen zu treten, unübliche Forderungen von ihr aufgezwungen zu bekommen, und nicht zuletzt diese Vorschriften, die ich hätte genau einhalten müssen, ging die Entwicklung schließlich so weit, dass ich die Schuld bei mir suchte und zu einem Psychologen ging. Sie versuchte mir nämlich klar zu machen, dass ich psychische Probleme hätte, und überhaupt meine ganze Familie auch. Der Psychologe meinte, ich solle mich nicht beirren lassen. Ich sei nicht psychisch gestört.

    Bis kurz vor dem dritten Enkel versuchte ich noch, es gegen psychologischen Rat im Guten mit dem Paar zu versuchen, scheiterte aber irgendwann an den ungeheuerlichen Verdrehungen meiner Worte und der permanenten Aussage meines Sohnes, sie „sei noch nicht so seit“, ich hätte sie zu respektlos behandelt. (Letzteres hatte ich mal zu ihr gesagt, dass sie mich respektlos behandle.)
    Und sie sei schließlich „die Frau seines Lebens“. Wir beiden Frauen seien gleichermaßen schuld an dem Streit und er würde sich jetzt raus halten. Als ich einen Therapeuten fand, der eine Aussprache zwischen uns Frauen moderieren würde, schickte sie umgehend an ihrer Stelle meinen Sohn und mich zu ihm, wir hätten das nötiger. Der Therapeut lehnte natürlich ab.

    Als das Paar unvorsichtigerweise einen noch nicht finanzierten Kaufvertrag für ein Grundstück heimlich unterschrieben hatte, wurde ich plötzlich wieder unerwartet und superfreundlich von meinem Sohn kontaktiert. Er bat mich sehr manipulativ um einen Kredit. Meine Schwiegertochter gab dabei keinen Mucks von sich. Ich wunderte mich über das unvorsichtige Verhalten meines Sohnes und lehnte nach einigen schlaflosen Nächten und aufkommenden Suizidgedanken ab, mich in meinem Alter für das Paar zu verschulden. Schließlich muss ich ja an die Finanzierung einer eventuellen Pflege denken, die das Geld nur so wegfrisst. Zu dieser Zeit starb auch noch meine sehr alte Mutter.
    Nach ihrem Tod gab es seltsame Querelen unter uns vier Geschwistern wegen des Umgangs mit dem Haus meiner Mutter. Ich war dann wirklich restlos bedient und bekam einen dauerhaft hohen Blutdruck. Nach der dritten Corona-Impfung kam auch noch ein sehr unregelmäßiger Puls hinzu. Ich zog mich weitestgehend zurück und versuchte mich so gut wie möglich zu entspannen, hatte aber ein halbes Jahr später einen leichten Schlaganfall.

    Jetzt erhole ich mich seit 1 ½ Jahren immer besser und schöpfe neuen Lebensmut. Von meinem Sohn bekomme ich zum Geburtstag Glückwünsche und erwarte sonst nichts mehr. Es gibt Dinge im Leben, auf die man keinen Einfluss hat. Dazu gehört meine Schwiegertochter, die „immer noch nicht so weit“ ist.

    Wenn ich sage, dass ich mich jetzt zusammen mit meinem Mann um unser eigenes Wohlergehen und eine liebevolle Beziehung für die paar verbliebenen Jahre kümmere, so klingt das vielleicht herzlos gegenüber Sohn und Enkeln. Aber ich sehe keinen anderen Weg. Es ist mein Leben, und ich muss es wegen der Gefahr eines weiteren Schlaganfalls in innerer Ruhe führen können.
    Die drei Enkel müssen halt ohne ihre Omas auskommen, denn mit ihrer Mutter hat die Schwiegertocher sowieso schon länger keinen Kontakt mehr.

    Mit meiner Geschichte möchte ich euch sagen: Ihr Lieben, überlasst euch in so schweren Fällen keinen Illusionen, eine gesunde Vorsicht ist angesagt! An sich selbst zu denken hilft euch, für die anderen Angehörigen sowie die weiteren Kinder und Enkel länger gesund bleiben zu können und für sie da zu sein.

    Findet einen guten Weg für euch! Matilde

    • Kathi sagt:

      Liebe Mathilde, danke für deine „Rückschau“ , wie deine Geschichte verlaufen ist. Es ist wieder mal eine Bestätigung, dass man machtlos ist gegen diese Menschen, die unsere Kinder so verändert, manipuliert haben. 16 Monate ist es jetzt her, dass wir unsere Tochter und die Enkelkinder nicht gesehen und gehört haben. Nicht mal Glückwünsche zum Geburtstag bekommen haben. Dieses Aushalten ist furchtbar schwer, aber reiner Selbstschutz. Der verletzende Umgang, diese Demütigung von ihrem Mann waren nicht mehr auszuhalten. Es ging an meine Gesundheit, therapeutische Hilfe brachte mich zu der Erkenntnis dass es so nicht mehr weitergehen konnte. Uns allen bleibt nur die Hoffnung, dass sich vielleicht mal etwas ändert, wie gesagt, man muss auf seinem eigenen Weg bleiben und die Zeit, die uns bleibt, so gut es geht leben. Liebe Grüße an alle hier

    • Tini sagt:

      Danke für die ehrliche Schilderung.
      Auch bei uns zog die Kernfamilie unseres Sohnes den „Kürzeren“.
      Man kann machen was man will… Wir sind so müde und haben keine Kraft mehr uns zu „verteidigen“ oder zu erklären.

      Es ist sowieso alles zwecklos. Es ist gar kein entspannter Umgang gewünscht, es manifestiert sich der Eindruck, die Schwiegertochter nebst ihrer Herkunfstfamilie (mittlerweile auch unser Sohn) leben vom Drama und laben sich daran.

      Da wir jedoch selbst noch ein Leben haben, nicht mehr wirklich gesund sind und nicht ständig zur Verfügung stehen können und wollen, wie es der Schwiegerochter passt… Haben wir uns zurück gezogen.

      Illusionen sollte man sich tatsächlich nicht hingeben.
      Wieder was gelernt. Wenn auch spät.

      • Pauline sagt:

        Hallo Tini
        Ich finde deine Zeilen echt super.alles was du beschreibst ist so bei uns.
        Es ist leider etwas schwerer für uns weil keine andern Kinder da sind.
        Aber wir haben schon zwei Weihnachten überstanden dann geht’s auch ein drittes mal.
        Ich wünsche au h dir/euch Kraft für die kommende Zeit.
        Pauline

        • Mona sagt:

          Es ist so furchtbar. Auch wir sind betroffen und stellen fest, dass unsere Tochter von unserem narzisstischen Schwiegersohn regelrecht gedanklich vergiftet wird. Wenige Tage vor Weihnachten erhalten wir einen bösen Anruf, weil wir uns nach Ihnen erkundigt haben und ernten Vorwürfe, böse Beschuldigungen, Hass und Hetze. Das tut so weh. Wohin mit der Liebe zu unserer Tochter, zu unserem Enkelkind. Im Kopf drehen sich Trauer, Hilflosigkeit, Entsetzen und dann die Frage, wie sollen wir damit leben? Der Besuch beim Psychologen hat uns nur Aussichtslosigkeit gelehrt….

      • Sabine sagt:

        Liebe Tini,
        so erleben wir das ja bekanntlich alle hier auf unterschiedlichste Weise mit identischen Ergebnissen. Zur Empathie meines Sohnes hatte ich mir auch die Fragen gestellt die Du Dir gestellt hast. Irgendwann war mir klar, dass mich die Beantwortung der Frage ob ich in der Vergangenheit etwas übersehen hätte einer Lösung nicht näher bringt. Was ich als Mutter konnte und was mir möglich war habe ich aus aufrichtiger Liebe getan. Ich bin nicht fehlerlos – aber ich habe immer alles versucht so gut wie möglich zu machen. So sehe ich das auch für Dich.

        Ich habe grad einen Besuch meines Sohnes und meiner Enkelkinder hinter mir und ich hatte mich so einigermaßen seelisch mit folgenden Überschriften darauf vorbereitet. 1. Keine Fragen nach IHR stellen. 2. Keine Kommentare zu irgendwelchen offenen oder versteckten Vorwürfen oder spitzen Bemerkungen – einfach ignorieren. 3. Nichts an Hilfen anbieten. 4. Mich trauen ggf. NEIN zu sagen und es nicht weiter zu rechtfertigen. 5. Die Zeit mit den Enkelkindern richtig liebevoll genießen!!!
        Und 6. Ich lasse mir keine Vorschriften machen (auch nicht bei Geschenken für die Kinder) und gehe auf derartiges auch nicht ein.

        Ich bin damit ganz gut durch die gemeinsamen Stunden gekommen muss ich sagen. Verstehe es bitte nicht falsch – es fiel mir nicht leicht – aber ich war hinterher durchaus etwas stolz auf mich. Wenn meine Enkelkinder mich zum Abschied drücken und mir sagen dass es schön bei mir war, sie mich lieb haben und bald wieder zu mir kommen wollen freue ich mich darüber. Ich habe sie so selten gesehen in den letzten Jahren und trotzdem spüren wir gegenseitig eine tiefe Zuneigung.

        Meine Weihnachtsgeschenke für die Kinder werde ich sicher mal wieder quer durch die Stadt schleppen und in irgendeiner Bäckerei bei einem schnellen Kaffee abgeben dürfen. Auch das nehme ich in der Zwischenzeit so hin und verbringe Heiligabend mit Freunden, im Theater oder auch alleine.

        Es ist wie Du schreibst: Wenn er damit klar kommt Werkzeug für SIE zu sein – bitte! Ich bin es jedenfalls nicht mehr. Das hat in jeder Hinsicht und ausschließlich mit der eigenen Selbstachtung und Würde zu tun. Es spricht viel Stärke und Reflexion aus Deinen Zeilen. Ich wünsche Dir von Herzen, dass Du Dir diese Klarheit auch durch die Weihnachtszeit bewahren kannst. Das wünsche ich auch allen anderen in diesem Forum. Wie wir immer wieder hier sehen: Wir sind nicht allein mit diesem Thema! Wir ändern nichts an der Situation in dem wir uns zum Affen machen und nicht mehr wir selbst sind.

        Herzliche Grüße Sabine

        • Sabine sagt:

          Liebe Kathi,
          da gebe ich Dir absolut Recht. Ich hoffe sehr, dass ich auch auf den nächsten „Tritt“ vorbereitet bin.

          Ich sage mir nach den (seltenen) Besuchen „bloß nicht in Euphorie geraten oder glauben, dass nun alles wieder gut wird. Wird es nämlich nicht! Dessen bin ich mir sehr bewusst.

          Deine Zeilen nehme ich gerne als zusätzliche Mahnung. Danke herzlich dafür liebe Kathi.

        • Claudia van Boekel sagt:

          Liebe Sabine,

          so wie Du im zweiten Abschnitt beschreibst, plante ich das Problem vor wenigen Tagen auch zu lösen, weil ich vor einer OP stehe und das Bedürfnis hatte, vieles in meinem Leben zu regeln. Freu Dich und sei zu Recht stolz darauf, dass es bei Euch geklappt hat!

          Ich habe also lange und intensiv mit meinem Sohn telefoniert. Wir haben uns sehr heftig auseinandergesetzt, schafften es aber, den schwelenden Streit wegen des Geldes zu beseitigen und über einen Besuch von mir nachzudenken.

          Am nächsten Morgen erfuhr ich – nicht unerwartet – dass mir meine Schwiegertochter unterstellte, ich hätte meinen Sohn manipuliert. Keine Ahnung, wieviele Stunden sie mit ihm geschimpft und rumgeschrien hatte. Die relativ zufriedene Situation vom Vortag war komplett gekippt und mein Sohn müde und krank. Ich wurde von ihm in recht barschem Ton aufgeklärt, dass ich mich bitte selber an seine Frau wenden möge und mich für meine an ihr begangenen Verletzungen entschuldigen solle (aber sie sich bei mir auch), nur nicht sofort, weil sie in nächster Zeit erstmal zu verletzt sei von dem, was ich mit ihm am Vortag besprochen hätte. Stand sie etwa mit dem Ohr an der Tür oder wie? Jedenfalls betonte er wieder mehrmals, sie sei die Frau seines Lebens und ein „sehr liebenswerter Mensch, der sehr viel Zärtlichkeit und Hingabe besitzt und geben kann“, mit der er Kinder habe und mit der er bis an sein Lebensende zusammen sein wolle.

          Dass er kein Mittelsmann sein will, verstehe ich gut. Dass ich mit ihr jahrelang nicht reden konnte, lag daran, dass sie sich verkrümelt hat, wenn ich angekündigt war.
          Geschockt war ich dann aber doch über diesen scheinbar fünfjährigen Familienvater, der mir vorjammerte, dass ihn alle allein lassen würden, dass ihm keiner was zutraut und dass er von seinen Eltern nicht mehr als ihr Kind gesehen wird.

          Spontan wollte ich voller Mitgefühl wie eine Löwenmutter um ihn kämpfen. Allerdings hätte ich dann seinen unangemessen forsch vorgetragenen Anweisungen folgen müssen und mich der Schwiegertochter gegenüber für alles entschuldigen müssen, sowohl für tatsächlich gesagte Worte als auch für sämtliche durch Schuldumkehr verdrehte Inhalte. Wahrscheinlich wundert sich hier niemand, dass natürlich allein ich an allem schuld bin.

          Nachdem ich drei Tage lang hin und wieder an der Formulierung gefeilt habe und zu jeder Selbsterniedrigung bereit war, nur um endlich mal Sohn und Enkel sehen zu dürfen, gab ich auf. Ich erkannte mich in dieser devoten Haltung selbst nicht mehr. Deshalb öffnete ich ratlos diese Seite und fand lauter aktuelle Beiträge, aber fast keine Lösung außer Deiner.
          Die einzige Lösung, die mir mal ein gestandener Psychologe nannte, lautete: Es muss keinen Kontakt geben!

          Das scheint für ganz ausgeprägt gestörte Personen zu leider zu stimmen.

          Liebe Grüße, Matilde

          • Sabine sagt:

            Liebe Matilde,
            ich bin nun auch schon Jahre damit befasst… Die erste Zeit hat mir keiner geglaubt was da abgeht. Das hat sich in meinem Freundeskreis allerdings in der Zwischenzeit geändert. Das hilft mir sehr. Auch ich war vor einiger Zeit in der Situation eine nicht ganz einfache OP zu haben. Alles was Du schreibst kenne ich in ähnlicher Form. Meine Lösung vor der OP war dann aber auch, dass ich einer langjährige jüngere Freundin und einem Freund eine Generalvollmacht (Vorsorgevollmacht) gegeben habe. Darin sind mein Sohn und meine Schwiegertochter ausdrücklich von jeder Betreuung oder Vormundschaft für mich ausgeschlossen. Bankvollmachten laufen ebenfalls auf meine Freunde. Das Schloss meiner Wohnungstür habe ich ausgetauscht. Ich lebe allein und muss das regeln. Darüber habe ich auch nicht weiter gesprochen – einfach gemacht! Das sein Schlüssel nicht mehr passt wird er ja merken wenn er es versucht. Ich will unter keinen Umständen, dass diese Frau mich auch nur in irgendeiner Weise anfasst oder über mich und mein Hab und Gut entscheidet. Die Entscheidung war nicht einfach, aber ich musste feststellen, dass sie mich erleichtert hat. Es gab mir sogar Kraft!

            Bei dem oben beschriebenem Besuch der Enkelkinder sollte ich dann auch mal wieder u. a. bezüglich der Geschenke für die Kinder manipuliert werden. Sie hätten in einem Geschäft einen Geschenkekorb zusammengestellt und ich soll daraus etwas für die Kinder aussuchen. Meine Antwort an meinen Sohn, der mir das im Auftrag seiner Frau natürlich vorzuschreiben hatte, war „Ich habe die Geschenke bereits. Vielen Dank für das Angebot“. Daraufhin wollte er wissen was ich denn gekauft hätte. Als ich nicht gleich reagierte fragte er ob ich es etwa nicht sagen will. Ich habe ihm geantwortet: NEIN will ich nicht! und habe mich weiter mit den Kindern beschäftigt.

            Ja, manchmal muss ich eine spontane Antwort „weg atmen“ damit ich nicht wieder auf die Spielchen reinfalle. Insbesondere dann, wenn ich spontan, mitfühlend und hilfsbereit sein möchte. Auch da verstehe ich Dich gut.

            Schütze Dich weiter so gut und so oft Du kannst. Es gelingt nicht immer, aber es ist eben auch hilfreich immer mal wieder im Forum zu lesen um zu wissen: Du bist nicht allein mit dieser Situation! Und: Es ist nicht Deine Schuld!

            Liebe Grüße
            Sabine

            • PaulinePauline sagt:

              Hallo
              SabineAuch wir haben Vollmachten die für ihn gedacht waren geändert .Und ein Berliner testament gemacht. Für ihn gibt es jetzt nur noch eine bezteuumgsverfügung fa wird er kontrolliert was die bezteuung und Konto betrifft.er kann es auch ausschlagen fas ist mir fann egal
              Dann macht fas eben einfrrmder wenn er sich ni ht schämt. Unddie Auflage fass sie ni hts auf sie übertragen kann..es ist schlimm dowas tun zu müssen aber esgeht nicht anders

              LG Pauline

          • Sabine sagt:

            Hallo Claudia.

            vieles kommt mir bekannt vor. Seit meine Tochter mit meinem.Schwiegersohn verheiratet ist, springt die nach seiner Pfeife. Es ist dann schon, wenn ich meine Tochter alleine treffen kann, dann können wir ganz offen miteinander reden und ich fühle mich gut. Aber mehrmals bereits machte sie mir Vorwürfe, dass ich den Schwiegersohn meine Abneigung spüren lasse. Sie habe den besten Ehemann und es gebe sie nur mit ihm.gemeinsam. Ich würde , da ich nach Scheidung alleine lebe, anderen und ihr den Partner nicht gönnen.Sie sei nicht für meine Unterhaltung da. Ich habe meine Tochter, die 300 KM entfernt wohnt, 2023 nur viermal getroffen und das auch nur nachdem.ich sie um Treffen gebeten hatte. Von ihr allein kam nie der Wunsch mich zu sehen.Das schmerzt sehr und ich glaube, dass mein Schwiegersohn vorgibt, was meine Tochter zu tun hat. Sie sagte heute , dass nur ich Schuld an dem schwierigen Verhältnis hätte, mein Schwiegersohn habe immer alles richtig gemacht. Alleinsein und die Tochter auf diese Art zu „verlieren“ schmerzt unendlich.

          • Bea sagt:

            Hallo, ich lese diese Zeilen weil mir gerade wieder ein Gespräch bevorsteht mit Sohn und Schwiegertochter. War ich die beste Mutter früher, bin ich seit dieser Frau nun die Hinterletzte. Ich bin sonst eine starke Frau, aber sie schafft mich. Ich werde höchstens meinen Enkeln nachweinen, die ich so liebe. Alle eure Erfahrungen machen mich traurig und doch etwas beruhigender. Liebe Grüsse , Bea

        • Tini sagt:

          Liebe Sabine, Danke für Deine sachliche und verständnisvolle Antwort.
          Du hast so Recht, wenn Du schreibst, dass Mütter/Väter aus aufrichtiger Liebe tun, was möglich ist.
          Es tut gut das zu lesen und es ist (für mich und meinen Mann) sehr beruhigend.
          Man hat ja ständig das Gefühl, sich hinterfragen zu müssen und tut das auch.
          Das bringt leider nicht viel, da man sich im Kreis dreht.

          Eltern machen Fehler. Das ist so und nur menschlich.
          Aber als, wenn zwar noch junger, aber dennoch Erwachsener, eine dermaßene Kehrtwende hinzulegen ist schon mehr als seltsam….und früher oder später fängt man dann als „Restfamilie“ an, darüber nachzudenken und zu hinterfragen, was man denn so dermaßen falsch gemacht haben könnte.

          Ich finde Deinen Plan von 1. bis 6. super! Noch viel besser, dass Du Dir treu geblieben bist und ihn eingehalten hast. Du kannst zu Recht stolz auf Dich sein. Das ist so schwer, weil so weit weg von dem, was man eigentlich tun wollte, wenn es diese Situation nicht gäbe.
          Ich finde das alles so krass.

          Schön finde ich, dass Deine Enkel und Du, trotz der widrigen Umstände so stark verbunden seid. Ich hoffe, ihr könnt bald wieder einmal Zeit miteinander verbringen.

          Nie im Leben hätten wir als Familie gedacht, dass es uns so zerreißt.

          Diese Klarheit, welche Du mir zusprichst, ist ja leider nicht immer vorhanden.
          Das ist ja das Fatale …. Oft, viel zu oft, ist es irrsinnig zermürbend. Aber, das kennen mit Sicherheit alle, die hier lesen und schreiben.

          Ich habe versucht, mir über die Jahre Notizen zu machen. Notizen von all den großen und kleinen Dingen, die im Laufe der Zeit vorgefallen sind. Damit ich es nicht vergesse, wir es nicht vergessen oder verharmlosen.
          Wenn ich hadere und/oder an mir zweifle, dann lese ich es mir durch und weiß, dass ich nicht verrückt bin oder mir was einrede.

          Oder ich lese hier, dann weiß ich es auch ❤️☺️!

      • Kathi sagt:

        Liebe Tini, ich finde, es zeigt menschliche Größe, seine eigenen Grenzen einzuhalten. Das hat bei uns auch dazu geführt, das gar kein Kontakt mehr erwünscht ist. Es tut unendlich weh, das wissen wir alle hier. Das Grübeln hört bei mir auch nicht auf, es war ein jahrelanger Prozess aus Erniedrigung und Ghosting, unsere Tochter entfernte sich immer weiter von uns. Das Problem liegt nicht bei uns, man konnte rs nie richtig machen, in seinen Augen. Alles Gute für alle hier und ein friedliches Weihnachtsfest

      • Tasha sagt:

        Hallo, daxgeht es nicht um Grösse, anderes Verhalten amzeptieren zu können.Es geht um die Gesellschaftssprache auf das. das sich etliche Generationen geeinigt haben.Mit den Fazrtten der midernen Entwicklung.Aber Werte, wie die Erfahrung und auch Entspanntheit der Grosseltern zu schätzen , auch aus der selber erlebten Wärme , sind doch fast schon archaisch.. Hier geht es dich um.ganz niedere bornierte Macht.Ich habe das un doppelter Kraft,Schwiegertochter plus ihre Mutter haben ein Komplettregime in die Familie.gebracht.ötzlich ist mein Sohn wie umgedreht…Er hat sich eine neue Familie zugelegt.,,Witzigerweise,, habe ich den tollen Mann aber erzogen…Enkelkinder wurden immer als grösstmöglichstes Machtmittel eingesetzt .Ich habe dumnerweise einmal die andere Oma um Comlience bei ihrer Tochter gebeten, wie ich es denn richtiger machen könnte..All diese Selbsauskünfte von mir , wurden dann n o c h gezielter eingesetzt.Und man merkt es , und denkt dennoch man spinnt.Weil ein solch kaltherziges Verhalten ( besonders den Minis gegeüber, das ist ja keine sau ere Liebe..)einem selber garnicht in den Sinn kommt..Ich gabe 4 Jahre mein naturliches,reifes Verhalten gedreht und gewunden um mir die Kinder zu ,,verdienen,, und es wurde nur noch abdurder und schlimmer.Nach meinem Rückzug von Berlin nach Köln , um die Enkelkinder zu erleben , wurde ich noch nie !!!in meiner Wohnung besucht Selbst als ich nochmal zu Kreutze kroch und eine Einladung sendete wurde das schweigend ohne Erlärung ignoriert.Ich bin Ausstatterin mit einer schönen Wohnung ,die ich sofort kindgerecht berrichtete( n u r Kindgerecht , kein 2 tes Zuhause ,also Druck..
        Wenn ich in 4 Jahren das 1 ste mal alleine mit meinem Enkel in den Zoo ,,durfte,, wartete mein Sohn 4 !Stunden ( Ich habe dann extra lange Spass mit dem Kleinen gehabt ;-). )im Auto.Aber nicht etwa um ihn zu trösten wenn er nicht mehr wollte,was ja absurderweise durchaus passierrn kann , bei so wenigZrit zusammen..Nein, n u r damit ich nicht mit ihm zu mir ginge..Was ich bei aller Lust darauf , niemals machen wurde..
        Und so weiter und so weiter..
        Die Berichte hier tun mir ALLE !! leid..Aber – durchdie völlig absurde Identität ( Resoektlosigkeit,gezielte Provokation und Demütigungen im versteckten Moment, ruinieren wichtiger Tage, heraus und heruberziehen unserer Kinder in ihre Familien…u.v.m ) sieht man es ist ein Krankheitsbild..Das wird irgendwann zu Tage kommen , denn dann werde unsere Kinder plötzlich auchihren Nutzen verloren haben ,wenn diese anfangen das ganze zu hinterfragen ,weil alle weg sind…Schade um die verlorene Zeit!!!Ich bekomme von allen Creunden die Kinder vebracht die mich sehr lieb haben , und DAS ist Auch !!! wertvoll.!
        Auf dass, es an Weihnachten fur einige von uns ein kleines Wunder gibt! Viel Kraft uns ALLEN
        Die Tashi

        • Tasha sagt:

          Sorry ich habe eine Augenbehinderung, und das Schreibfenster ist auf dem Handy nur 1 cm breit und trennt Wörter willkürlich .

        • Tini sagt:

          Hallo Tasha, auch aus Deiner Schilderung kann man erkennen, dass diese ganze familiäre „Problematik“ pathologische Ursachen haben muss.
          Die Schilderungen aller Betroffenen hier, mit lediglich kleinen Abweichungen, alle grundlegend gleich.

          Wie jeder damit umzugehen versucht – ähnlich.

          Du schreibst und hoffst auf ein kleines Wunder für einige an Weihnachten…
          also … hier gab es nichts dergleichen.

          Aber, wir konnten bis jetzt, mit unserem verbliebenen Sohn, ein tatsächlich entspanntes Weihnachten verbringen.
          Wir haben dann und wann auch über die Situation geredet, aber es ging uns seltsamerweise nicht ansatzweise so nahe wie zu anderen Zeiten (manchmal einfach so im Alltag).
          Es tat erstaunlicherweise nicht unerträglich weh.

          Ich wünsche Dir und allen anderen weiterhin viel Kraft, den Optimismus den jeder für sich zulässt und noch eine hoffentlich gute Zeit und einen guten Jahreswechsel.

          Unser Fazit leider gerade zur Zeit: Die Hoffnung ist die letzte Plage aus der Büchse der Pandora.

          viel Kraft für alle hier

      • Viktoria sagt:

        Hallo Tini,
        Hallo an alle zusammen,

        ich bin zufällig auf die Seite gestoßen, zum Glück muss ich sagen, sonst würde ich das alles nicht verstehen, was in meiner Familie passiert.
        Ihre Worte Tini sind so zutreffend.
        Ich bin unendlich traurig, dass eine dritte Person ein intaktes Familienleben zerstört und ich kann nichts tun. Sie entzieht mir meinen geliebten Sohn und er lässt das zu. Mir kommen schon wieder die Tränen. An manchen Tagen ist es unerträglich und mein Herz tut so weh.
        Freundliche Grüße
        Viktoria

        • Tini sagt:

          Hallo Viktoria, vielleicht ist es tröstlich zu wissen, dass es noch vielen anderen so geht und man als Kernfamilie nicht wirklich etwas machen kann.

          Man fühlt sich verraten und ist völlig hilf – und fassungslos über die Situation.

          Vielleicht helfen die vielen Beiträge der unterschiedlichsten Eltern hier.
          Allen ist das Gleiche widerfahren.
          Außer sich zu den Konditionen des Schwieger“kindes“ zu verbiegen oder aber eben seine Grenzen nicht aufzugeben und sich nicht instrumentalisieren zu lassen, kann man (aus meiner Erfahrung heraus) nicht viel tun.

          Nachdem bei uns nur noch Vorwürfe die seltenen Treffen beherrschten und kein klärendes Gespräch mehr möglich war… Ist es nun wie es ist.

          Funkstille.

          Viele liebe Grüße und viel Kraft

        • Kathi sagt:

          Hallo Viktoria, ja, es zerreißt einem das Herz, man ist einfach machtlos. Wie man es dreht und wendet, es gibt keine Lösung, der Partner bzw die Partnerin unserer Kinder bestimmen die Situation . Das mussten wir nach Jahren, in denen wir uns erniedrigt und zum Affen gemacht haben, um unsere Tochter nicht zu verlieren, einsehen. Nach nun fast zwei Jahren, seit dem letzten Kontakt, fließen immer noch die Tränen, das muss immer mal raus, dieser Schmerz. Dann geht es wieder weiter, der Verstand sagt stop, es bringt nichts, das Leben muss weitergehen. Wir alle hier müssen irgendwie klarkommen. Alles Liebe, an alle hier

          • Viktoria sagt:

            Hallo Tini, hallo Kathi,
            vielen Dank für Ihre lieben Worte.
            Vor ein paar Tagen habe ich meinen Wohnungsschlüssel bei meinem Sohn abgeholt, auf der Straße, damit ich „ihr“ nicht begegnen muss. Das „Gespräch“ hatte keine 5 Minuten gedauert. Mein eigener Sohn ist mir so fremd geworden. Ich habe meine zwei Kinder alleine groß gezogen. Wir waren immer ein tolles Team,geprägt von Liebe, Vertrauen und dass wir füreinander da sind, für immer.
            Ich muss schon wieder weinen, an den Wochenenden ist es besonders schlimm. Man hat so viel Zeit zum Nachdenken. Die Gefühle überrollen einen einfach.
            Freundliche Grüße
            Viktoria

            • Sabine sagt:

              Liebe Viktoria,
              es sicher immer wichtig „nachzudenken“. Aber noch wichtiger ist das „Vordenken“. Auch ich muss oft meine Wochenenden im Voraus planen um nicht immer wieder in einen Gedankenstrudel zu kommen. Kino, zum Kaffee trinken gehen, Ausstellungen, Spaziergänge, Freunde besuchen oder Besuch einladen. Manchmal gehe ich auch einfach in eine Kirche obwohl das nicht wirklich meiner Welt entspricht. Neulich gab es ein kostenloses Orgelkonzert für 30 Minuten. Ich muss gestehen es war sehr schön und heilsam. Alles was mir dann in den Kopf kommt versuche ich zu tun. Notfalls spontan. Es liegt einfach nicht in unserer Macht die Situation mit unseren Kindern zu ändern! Es ist so wichtig für mich dann immer wieder eine neue Richtung zu finden um das auszuhalten. Das dauert und Geduld ist in der Lage ja auch nicht so einfach. Aber ich weiß natürlich, dass ich mit Tränen in den Augen die neue Richtung nicht finde.
              Kopf hoch und gebe Dir Zeit. Der Schlüssel ist wieder bei Dir! Das ist ein wichtiger Schritt und sehr mutig. Aber DU hast die Grenze gesetzt. Glückwunsch!!! Wieder ein Schritt zu Dir selbst.
              Herzliche Grüß und weiter viel Kraft
              Sabine

              • Viktoria sagt:

                Liebe Sabine,
                vielen Dank für Deine aufmunternden Zeilen. Ja, ICH habe meine Wohnungsschlüssel wieder! Ich habe lange darüber nachgedacht, ob es richtig ist/ war, aber ich wollte Sicherheit für mich haben. Langsam geht es mir besser, zum Glück habe ich auch Freunde, mit denen ich reden kann. Ich stehe auch noch im Berufsleben, so dass ich einiges zu tun habe. Mein Leben muss weitergehen, ohne diese Verletzungen durch das eigene Kind. Jetzt ist Funkstille und ich kann mich erholen…
                Ich wünsche allen, die diese Situation zu meistern haben, viel Kraft und ganz viel Liebe, es grüßt Viktoria

    • Pauline sagt:

      Hallo Mathilde
      Ich bin seit längerer wieder mal zum Lesen da was sich so getan hat. Deine Zeilen sagen das selbe wie es au h bei uns war.
      I h bin fa ganz bei dir. Ich und mein Mann waren fast auf dem Weg alles hinzuschmeissen. 40 Jahre aber dann eurde uns doch bewusst wieso überhaupt. Er muss selbst wissen was er tut und was er möchte. Nach 2 jähriger Pause haben wir heuer das erstmal wieder Geburtstagsgrüße bekommen haben uns gefreut aber sollte es nur fsbei bleiben dann eben so. Gesundheitlich geht es mir seit einiger Zeit au h wieder gut.
      LG
      Pauline

    • Heike Schicketanz sagt:

      Hervorragend zusammengefasst u.fűr mich persönlich ein wertvoller Rat bezüglich des neurotischen Partners und meiner einzigen Tochter..Ich erlebe die gesammelte ‚Tragik seit über 2 Jahren, seit der Geburt meines Enkels Mitte Dez.2021. Mir wurde erlaubt ihn bis zum heutigen Tag 10 x erleben zu dűrfen,selbstverständlich auf Distanz, ‚da sonst‘ ..ich zitiere den Partner meiner Tochter,’die Gefahr bestünde,er würde ’schielen oder anderen Gefahren ausgesetzt sein.“.Meine Tochter durchläuft eine Gehirnwäsche seitens Ihres Partners seit 17 Jahren.Jeder gut gemeinte Ratschlag meinerseits wird mit Hasstiraden beantwortet. Sozialneid spielt eine grosse Rolle,meine Tochter negiert unter seinem Einfluss ihre Erziehung,Herkunft,Kultur und hervorragende Ausbildung,er ist ein einfacher Gartenarbeiter ohne jegliche Ambitionen.
      Ich werde nicht mehr kämpfen,ich habe Gott lob an Selbstachtung gewonnen in all den Jahren der Deműtigungen des Paares.Ich bin
      als Oma entmündigt worden, somit keinen Enkel,meine Tochter entfremdet,ein Bündel aus Hass mir gegenüber.Es ist sinnlos gegen diese kranke Mentalität zu kämpfen.Ich werde…endlich leben und mir Gutes mit normalen, ausgeglichenen Menschen gönnen.Es ist höchste Zeit!

    • Renate sagt:

      Hallo ihr Lieben , liebe Matilde.. auch ich war schon länger nicht mehr auf dieser Seite , aber da unser aller Problem nicht einfach verschwindet , hatte ich heute mal wieder das Bedürfnis.. liebe Matilde.. deine Schilderung spricht mich auch sehr an.. ja.. es ist extrem wichtig seine eigene Gesundheit nicht aus dem Auge zu verlieren , letztendlich sogar voran zustellen.. wir haben unsere jetzt 6-jährigen Zwillingsmädchen auch 5,5Jahre kürzlich nur von weitem gesehen.. mein Mann und ich hatten beschlossen die Einschulungsmesse zu besuchen , was nachhaltig sehr schön für uns war.. unsere Tochter , Schwiegertochter (ihre Frau) und ihre beiden Süßen Mäuse waren ebenfalls dabei.. unser Sohn hat uns gesehen.. er hat sich gefreut.. eine persönliche Begegnung hat nicht stattgefunden.. jetzt möchte unser Enkel seine beiden Cousinen kennenlernen.. das freut uns sehr , da der Wunsch auf beiden Seiten besteht , zumindest bei den Kindern.. meine Homöopathin hat mir empfohlen jetzt zur Weihnachtszeit auch auf unsere Schwiegertochter (vom Sohn) zuzugehen , aber der Gedanke bereitet mir schon Bauchschmerzen.. mittlerweile habe ich meinen inneren Frieden gefunden.. und der ist mir einfach wichtiger , da uns unsere Zwillingsmädchen eh gar nicht kennen und ich denke , dass es ihnen auch ohne uns sehr gut geht.. das wollte ich mal berichten.. ich grüße euch ganz herzlich , wünsche euch weiterhin viel Kraft , eine wunderschöne Vorweihnachtszeit und besinnliche Feiertage.. es grüßt euch Renate

    • Karin sagt:

      Hallo an alle hier im Forum, ich habe eure Zeilen gelesen und konnte nichts anderes tun als weinen. Es tut mir so leid, dass es Menschen gibt, die anderen nur wehtun wollen. Ich versteh es nicht und werde es nie verstehen. Ich wünsche euch allen trotzdem ein Gesegnetes Weihnachten 🙏🙋

    • Kathi sagt:

      Hallo Tini, auch von mir ein großes Danke an alle hier, die ihre Erfahrungen miteinander teilen. Jeder Beitrag ist für mich ein weiteres Puzzelteil, ein weiteres : genau so ist es uns ergangen. Man trägt diese Last nicht alleine, es gibt so viele Leidtragende 😢. Wir alle haben immer noch unser eigenes Leben, das darf man nicht vergessen. Jeden Morgen denke ich, nein, diese Genugtuung werde ich ihm, meinem Schwiegersohn, nicht geben, daran zu zerbrechen. Lasst uns mutig weiter gehen, und unser Leben nicht aus den Augen verlieren. Allen eine schöne Adventszeit, Kathi

    • Ivan sagt:

      Danke Matilde für deinen Rückblick.

      Immer wieder lese ich neue Kommentare auf dieser Seite und erkenne eindeutige Muster die wir alle erleben.
      Bei uns sind 2,5 Jahre nach dem Kontaktabbruch mit unserem Sohn vergangen. Wir kommen mit meiner Frau mit der Situation dank unserem zweiten Sohn und unseren Freunden soweit klar. Jetzt wissen wir durch dritte Person auch, dass ein weiteres Enkelkind bald kommt. Ich bin gespannt, ob wir das Kind irgendwann zu sehen bekommen.
      Ich möchte allen Betroffenen nur alles Gute wünschen. Sucht im Leben neue Perspektiven und Beschäftigungen . Versucht lieber keine falsche Hoffnungen zu haben und sich dadurch zu quellen.
      Neulich habe ich eine Frau kennengelernt, die fast 18 Jahren in einer toxischen Beziehung lebte. Und erst nach der Beerdigung ihres Vaters ist ihr klar geworden, dass sie aus diese toxische Beziehung wegrennen muss. Deswegen möchte ich uns allen viel Geduld wünschen und gar keine falsche Erwartungen bilden.

      Liebe Grüße Ivan

      • Pauline sagt:

        Alles was du schreibst ist richtig. Aber man fällt wieder zurück wenn man wie wir auf unserer weihnachtskarte und an Neujahr eine Nachricht bekommt die mir Liebe Mama lieber Papa beginnt. Kommen doch s hon wieder Hoffnungen auf
        LG
        Pauline

        • Tini sagt:

          Lieber Pauline, schreibt Euer Sohn auch im Namen Eurer Schwiegertochter Grüße oder schreibt er die Karte quasi „heimlich“ oder nur mit Grüßen von ihm an Euch?

          Die Hoffnung ist für uns tatsächlich anstrengend und durch keinen Kontakt nur noch unterschwellig vorhanden.
          Hier trifft tatsächlich zu – „aus den Augen aus dem Sinn“ – nicht komplett natürlich, aber die Sehnsucht wird blasser, wird überlagert.

          Gratuliert ihr (ihm oder ihm und ihr) zum Geburtstag?

          Sorry wegen der Neugier, aber wir lernen hier immer noch sehr dazu…

          LG

          • Pauline sagt:

            Wir haben ihm die weihnachtskarte hauptsächlich an ihn aber mit dem zusatz auch an seine Fsmilie. Ich denke aber dass erzitückschtribt dass sie es weiß. In ihrennamen kommt nix .
            Wie das nun gelaufen ist weiß ich nun nicht

          • Pauline sagt:

            Gratulieren tun wir nur ihm
            Denn mit uns will sie ja eigentlich nix zu tun haben dadurch ist das ja alles ni ht zu verstehen.LG

          • Sabine sagt:

            Hallo Tini,
            auch mir steht ein Geburtstag meiner Schwiegertochter bevor. Darüber habe ich lange nachgedacht. Ergebnis ist: Ich schicke keine Karte und ich schicke auch keine nichtssagende WhatsApp.

            Fakt ist bei mir, dass sie deutlich darauf hingewiesen hat, dass sie nicht möchte, dass über sie gesprochen wird. Sie kommt nicht, selbst wenn sie eingeladen wurde, weil sie sich angeblich bei mir nicht wohl fühlt. Ich werde daher auch nicht zu denen nach Hause eingeladen. Sie will keinen Kontakt und meldet sich sonst auch nicht. Grüße von ihr richtet selbst mein Sohn nicht aus. Sie interessiert sich auch nicht dafür wie es anderen geht und schon gar nicht wie es mir geht. Warum sollte ich dann eine Karte an sie schreiben und mit welchem Text? „Herzlichen Glückwunsch“ dürfte doch in der Tat von mir gelogen und unehrlich sein. Ich bin dieses Schauspielern einfach leid! Und egal welchen Text ich schreiben würde, sie würde immer etwas finden was ihr nicht passt oder was die nächste Vorlage für eine weitere Attacke von ihr bieten könnte.
            Das ist aber lediglich mein Weg damit umzugehen. Und ob das so richtig ist oder nicht, wird auch bei mir die Zeit erst zeigen. Ich will nur einfach nicht etwas schreiben, was ich nicht fühle. Nur des lieben Friedens willen? Oder um zu beweisen, dass ich mich besser verhalte? Und ich will mich nicht nur durch ihren Geburtstag von ihr manipulieren lassen und auf heile Familie machen.
            Sie will keinen Kontakt und das bekommt sie von mir und dann aber auch mit dieser Konsequenz.
            Tini, Du wirst für Dich, Deine Situation und für Deinen Seelenfrieden die richtige Entscheidung treffen. Für mich ist wichtig nicht diese Frau zu bedienen sondern authentisch zu sein und zu wissen was ich warum tue. Ich nenne es mal Selbstschutz…
            Liebe Grüße und ein schönes Wochenende für Dich und alle hier.
            Sabine

            • Tini sagt:

              Liebe Sabine, Danke für Deine Erfahrungen und Gedanken.

              Prinzipiell ist mir völlig klar, dass es nichts bringt sich zu melden.
              Leider bin ich tatsächlich „harmoniesüchtig“ und außerdem nach dem Motto „das gehört sich so“ erzogen.
              Das ist schwer Kopf und Herz in Einklang zu bringen.

              Aber Du hast völlig recht. Es lohnt nicht und ich würde sowieso keine Reaktion erhalten – die gab es ja noch nie von ihr direkt.
              Selbst nicht auf Geschenke.
              Da ist einfach ein extremer Mangel an Respekt vor anderen Menschen die Grundlage.

              Die Kommunikation erfolgte immer nur über unseren Sohn – ein Danke in ihrem Namen…aber meistens Beschwerden und Vorwürfe…von ihm – initiiert durch sie.
              Selbst wenn sie daneben saß, hat sie ihn über ihre Befindlichkeiten mit uns kommunizieren lassen….und er hat es getan.
              Es war seltsam und genau das möchten wir ja nicht mehr.

              Ja. Hat sich erledigt der Gedanke und Du hast sowas von recht.
              „Herzlichen Glückwunsch“ wäre nicht ehrlich.

              Ich will ja auch gar nicht. Keine Ahnung, was mich so umtreibt.
              Da haben wir Weihnachten und den Jahreswechsel ohne größere Blessuren überstanden – nun dreht sich am Jahresanfang das Kopfkarusell.

              Gerade noch habe ich Kathi auf ihre Zweifel mit den Geschenken für die Enkel geantwortet, nun zweifle ich.

              Nun nicht mehr.

              Ich lasse das.

              Danke nochmal und eine gute Woche euch allen!

      • Kathi sagt:

        Hallo Tini, das ist so schrecklich, dass man innerlich Abschied nehmen muss von seinem Kind. Es ist die einzige Strategie um sich zu schützen. Kein Kontakt, Monat für Monat vergeht, der Umgang mit der Situation wird ein bisschen leichter, behalten wir unsere Töchter und Söhne so im Herzen, wie sie vor der Beziehung mit narzisstischsten Partnern gewesen sind. Vielleicht ereignen sich bei manchen im Lauf der Zeit doch noch Dinge in diesen Partnerschaften, die unseren Kindern die Augen öffnen, an welche Menschen sie da geraten sind. Den Fokus auf das eigene Leben richten, etwas Kraft tanken, das dürfen wir alle hier nach diesen schlimmen Geschichten. Allen eine gute Zeit, Grüße von Kathi

        • Tini sagt:

          Ja Kathi, Du schreibst es. Ebenso empfinde ich das auch.
          Dank Dir für Deine lieben Worte. Die tun so gut, noch dazu weil man doch immer wieder aufs Neue verunsichert ist.

          Genau…. So in Gedanken behalten, wie sie waren, bevor sie „kennengelernt und für nützlich befunden“ wurden.
          An das Augenöffnen denke ich auch oft – verbiete es mir aber immer wieder.
          Ich will nicht mehr hoffen müssen. Das ist so gar nicht aussichtsvoll.

          Schade, dass man sich nur über diese Kommentarfunktion austauschen kann.
          Ich hatte schon mal versucht mich auf der Webseite anzumelden, war aber gescheitert, weil ich nicht die passende Nische, kein passendes Thema gefunden habe, welches man aber bei der Registrierung anklicken muss…
          Also hab ich es dann gelassen.

          Ich habe letztens einen berührenden Spruch von Khalil Gibran gelesen.

          „Zwischen dem, was gesagt, aber nicht gemeint ist, und dem, was gemeint, aber nicht gesagt ist, geht die meiste Liebe verloren.“

          Ein gutes, Wochenende mit ausschließlich positiven Gedanken für Dich und alle anderen.

    • Corinna Fey sagt:

      Uns geht es genau gleich meine Schwiegertochter auf den Punkt erklärt. Sie hat meinem kranken Exmann er hat Krebs an seinem Gegurtstag erklärt das er seine Enkelkinder nie wieder sehen wird. Was Sie vergessen hat zu sagen das auch unser Sohn seinen Vater der nicht mehr lange lebt und mich nie wieder sieht. Das einzige was bleibt ist die Hoffnung das unser Sohn sich irgendwann aus dieser Beziehung lösen kann er selbst ist bereits psyhisch Krank

    • Christiane sagt:

      Wahnsinn. Es ist als würdest du von meiner Schwiegertochter schreiben.

    • Kathi sagt:

      Hallo Tini, wir sind am überlegen, ob wir den beiden Enkelkindern, die wir jetzt 1,5 Jahre nicht gesehen haben, noch ein Geschenk zu Weihnachten bringen . Man ist so unsicher, man weiß nicht wie die Reaktion des Schwiegersohns ist, wenn er das erfährt. Die Kinder müssten vielleicht seine Wut darüber aushalten . Andererseits ist es uns ein großes Bedürfnis, dass die Kinder merken, dass sie Oma und Opa nicht egal sind, was er sicher vermittelt. Wie war bei euch die Reaktion auf das Geschenk zur Geburt, wenn ich das fragen darf? Wir hatten uns dieses Jahr zu den Geburtstagen der beiden, jetzt 3 und 5 , zurückgehalten, waren auch noch zu verletzt, unserer Tochter zu begegnen. Mittlerweile ist die Sorge um sie in dieser Ehe wieder da. Sich mal wieder zeigen, ohne Erwartungen, mal sehen, ob wir die Kraft aufbringen. Schöne Feiertage für alle hier und Hoffnung🎄

      • Sabine sagt:

        Hallo Tini, Kathi und tatsächlich alle hier.
        Natürlich sind Geburtstage und jetzt Weihnachten immer schreckliche Zeiten in dieser Situation. Was das Geschenk zur Geburt betrifft: Bei meinem 1. Enkelkind bin ich an einem Tag 3,5 Std. mit der Bahn gefahren um das Kind im Krankenhaus zu begrüßen und den Eltern zu gratulieren – es war mit meinem Sohn sogar abgesprochen und ging mit IHR komplett daneben. Also 3,5 Std. wieder zurück mit der Gewissheit, dass ich einen gehörigen Tritt bekommen hatte und mit ganz vielen Tränen. 3 Jahre später kam mein 2. Enkelkind. Also diesmal ein Paket geschickt mit vielen lieben Geschenken für Mutter und Kind. Ich bekam es zurückgeschickt mit bösen Worten, auch von meinem Sohn.
        Die Gedanken von Kathi kann ich nachvollziehen. Klar wollte auch ich immer wieder zeigen, dass die Kinder mir nicht egal sind. Allerdings hatte ich dabei vergessen, dass Narzissten genau von diesen (unseren) Gedanken profitiert und so immer wieder ihre Machtstellung ausnutzt um zu verletzen und Schwups sind wir auch wieder in der Opferrolle. Und Kathi, so schwer es mir auch fiel, mit diesen nachvollziehbaren Gedanken bezüglich der Kinder kam ich auch nicht darum herum mir einzugestehen, dass ich dann die Kinder eben auch irgendwie instrumentalisiere. Was mache ich dann anders als meine Schwiegertochter? Aus der Metaposition stelle ich mich und meine Wünsche sogar in den Vordergrund. Dieser Versuch muss dazu führen, dass der Narzisst jubiliert und weiter zuschlägt. Ich muss doch auch niemandem beweisen, dass ich meinen Sohn und meine Enkelkinder lieb hab. Meine Wünsche stelle ich in der Zwischenzeit diesbezüglich zurück. Wie Ihr aus älteren Beiträgen von mir vielleicht gelesen habt habe ich den Laden dicht gemacht. Nach einer längeren Zeit dann plötzlich Kontakt zu meinem Sohn und den Enkelkindern. Meine Schwiegertochter kommt nicht mit wenn mein Sohn mit den Kindern kommt. Gut so!!! Es ist nicht oft. Das eine Enkelkind ist jetzt 5 Jahre und ich habe die Kinder in der Zeit vielleicht insgesamt 8 x gesehen. Allerdings erstaunt mich immer wieder, wie die 5 jährige dann an mir hängt und mir sagt wie lieb sie mich hat und mich vermisst. Mein Sohn hat Verbot mit mir über seine Frau zu sprechen – kann ich mit leben, denn ich frage auch nicht nach ihr und ich will auch nichts wissen. Es interessiert mich einfach nicht mehr. Fotos von mir auf WhatsApp etc. gibt es nicht und Statusmeldungen stelle ich nur gelegentlich ein und sie und mein Sohn sind ausgeschlossen. Ich mache mich folglich unsichtbar für diese Frau und für meinen Sohn. Ich habe den Eindruck, dass meine Schwiegertochter diese Ignoranz von mir (ist das das, richtige Wort dafür?) nicht ertragen kann. Die Abstände wo mein Sohn sich meldet haben sich damit irgendwie verringert. Welche Infos er dann erhält bestimme ich sehr genau – auch im Hinblick auf das was er ggf. an seine Frau transportiert. Forderungen nach Besuchen oder dem Sehen der Kinder gibt es von meiner Seite nicht.
        Zur Sorge um meinen Sohn habe ich von einer Freundin und ihrem Mann eine klare Ansage bekommen: Er hat sie gewählt, er ist mehr als erwachsen mit über 40 Jahren etc. Und wenn wir alle ehrlich uns selbst gegenüber sind, dann stimmt das in der Tat. Habt auch Ihr Eure Kinder selbstständig und werteorientiert erzogen, ihnen Benehmen, Anstand, Respekt und Empathie sowie einen guten Lebens- und Arbeitsstart ermöglicht? Wenn mein Sohn dies nun an der Garderobe ablegt, dann ist das nicht mehr meine Verantwortung. Aus eigener Erfahrung weiß ich ja wie schwierig es ist aus einer solchen Beziehung rauszukommen. Aber ich weiß auch, dass das meine eigene Entscheidung sein muss und mein eigener Mut und der eiserne Wille den Weg dann auch durchzustehen. Ich musste mir diesbezüglich „selbst bewusst“ werden um das Selbstbewusstsein dafür überhaupt zu haben. Vielleicht ist es meinem Sohn auch irgendwann möglich und ich versuche dafür die Geduld aufzubringen. Ist nicht immer leicht, gibt auch Rückschläge und die muss ich dann auch wegstecken. Auf dieser Seite finde ich Hilfe und Reflexion für immer neue Situationen und das ist so wertvoll, um nicht im Labyrinth der eigenen Gedanken festzustecken. In ein paar Tagen kommt mein Sohn mit den Kindern… Der Weihnachtsbesuch! Ich bereite mich vor, ich stelle keine Fragen, ich will auch nicht wissen wie es IHR geht, ich richte auch keine Grüße aus, ich spiele mit den Kindern und ich freue mich.
        Und wisst Ihr was? Ich weiß sie wird wieder nachtreten und es ist mir egal! Es gibt von mir keine Rechtfertigung oder sonstige Kommentare. Auch nicht gegenüber meinem Sohn, wenn er mal wieder der Vollstrecker ist. Wenn das nächste Tief bei mir kommt lese hier mal wieder etwas länger und erinnere mich daran. Anders bekomme ich das ja letztlich auch nicht hin.
        Macht Euch noch einen schönen Weihnachtstag.
        Herzliche Grüße an alle Sabine

        • Kathi sagt:

          Hallo Sabine, danke für deine Stellungnahme von wegen Geschenke für die Kinder. Du hast ja recht, das wird an der Situation nichts ändern. Er sitzt am längern Hebel und wird wieder „zuschlagen“. In der Vergangenheit hat sich ja oft genug gezeigt, dass wir nichts ausrichten können gegen ihn. Wir haben uns jedesmal erniedrigt, bei dem Versuch,unserer Tochter und den Kindern näher zu kommen. Wir wurden Schritt für Schritt ausgeschaltet. Solange sie in dieser Ehe bleibt, haben wir wohl keine Chance, das habe ich durch deine Geschichte wieder begriffen. Manchmal packt mich die Sehnsucht und der Gedanke, durch liebevolle Gesten etwas zu bewirken, es ist so schwer, sich immer wieder zurückzunehmen. Der nächste Schritt müsste nach allem von ihr kommen, das ist mir jetzt wieder klar geworden. Alles Gute von Kathi

        • Tini sagt:

          Liebe Sabine, Du sprichst mir so dermaßen aus der Seele.

          Ja.. Ja, und Ja.

          Ich empfinde das als sehr tröstlich und möchte einfach DANKE sagen.

          Es gibt so vieles, was ähnlich oder sogar gleich ist und vieles, was Du schon erlebt hast und freundlicherweise hier teilst.

          Danke dafür ❣️

      • Tini sagt:

        Liebe Kathi, ja….ich kann völlig nachvollziehen was (und wie es Dich) „umtreibt“.

        Da solche Menschen in Ihrer ganz eigenen Welt zu leben scheinen und sich Ihre Zufuhr von und aus fast allem holen….kann man eigentlich machen was man will.
        Es ist immer Drama und Zufuhr für sie.

        Sabine hatte schon sehr aufschlussreich über diese ganze Situation geschrieben.

        Ich habe sehr viel mitgenommen aus Ihren Worten.
        Danke dafür! Danke nochmal an jede und jeden, der hier schreibt und somit den anderen hilft.
        Sabines Umgang mit dieser Situation ist auch für unsere Restfamilie der scheinbar einzig mögliche Weg.

        Wir hatten das Geschenk verpackt, eine Karte dazu mit einer Textpassage aus einem Lied von R. Mey.
        Das Album „Apfelbäumchen“ hatten wir damals als werdende Eltern und auch noch in der Kinderzeit unserer Jungs oft gehört.
        Ich hatte ein Beiblatt in die Karte gelegt und den Textauszug in einer angemessenen Schriftart per Computer geschrieben. Damit es nicht ZU persönlich wird…. Was für abstruse Gedanken einen befallen! Völlig gestört.
        Unterschrieben haben mein Mann und ich persönlich, aber ohne „Grußformel“.
        Das Paket haben wir geschickt. Es wurde auch von Ihr persönlich in Empfang genommen.
        Eine Reaktion blieb aus, aber es kam bis jetzt auch nicht zurück, was leider nicht ansatzweise einen Funken Hoffnung auslöst.

        Ganz ehrlich? Auch wieder Zufuhr. So oder so.
        Hätten wir nichts geschenkt – internes Drama.
        Nun gab es ein Geschenk…Nicht abgesprochen, ohne Geld in der Karte….auch ein internes Drama.

        Also, was ich damit sagen will, rein aus unseren Schlussfolgerungen… Du kannst machen, was Du willst, Du bist immer Auslöser für irgendeine Art Zufuhr für den Narzissten, die Narzisstin…wie auch immer man sie bezeichnen möchte, diese schwierige Sorte Mensch.

        Ich versuche, aus Selbstschutz, mehr auf meinen Kopf zu hören, als auf mein Herz – ich versuche es. Versuche die Berichte hier mit einzubinden und nochmal und nochmal zu denken, ehe ich mich wieder von meinen Gefühlen zu etwas hinreißen lasse, was ich danach bereue, worüber ich mich im Nachhinein ärgere, weil es nichts ändert.

        Selbstschutz. An den versuche ich zu denken. Das klingt so hart und gefühlskalt, aber ich weiß, dass alle hier verstehen.

        Einen guten, im wahrsten Sinne des Wortes, Jahreswechsel wünsche ich Dir und allen anderen hier.

        • Kathi sagt:

          Liebe Tini, so ist es leider, egal was man macht, es sorgt für Drama. Das haben wir lange genug erlebt. Selbstschutz müssen wir alle hier immer wieder üben. Man kommt immer wieder in Versuchung, etwas tun zu wollen, etwas ändern zu wollen, dass alles wieder gut wird. Ic habe mir auch viele Situationen aus der Vergangenheit aufgeschrieben, wie verrückt das alles war, wir waren immer schuld. Geschenke haben wir praktisch hinterhergetragen, als wir nicht mehr eingeladen wurden. Von der Geburt des zweiten Enkels haben wir erst Tage später erfahren, auch wieder ein Geschenk hingebracht. Unsere Tochter war immer seltener erreichbar. Demütigung ohne Ende. Zuletzt wurden wir an der Wohnungstür von ihm runtergemacht, weil wir angeblich nicht vorher angerufen hatten. Das haben wir immer versucht, aber es ging ja niemand ran. In der Weihnachtszeit jetzt wurde ich wieder mal weich und wollte nachträglich Geschenke für die Kinder machen. Uns dem nächsten Tritt anbieten. Dank euch bin ich jetzt wieder klar und lasse es sein. Liebe Grüße Kathi und für alle hier ein gutes neues Jahr

          • Sabine sagt:

            Liebe Tini und liebe Kathi,
            ich gebe Euch mal ein Update. Es gab eine Ankündigung meines Sohnes in den Weihnachtstagen mit den Kindern zu kommen. Sie wollten bereits vormittags kommen und ich sollte einen Tisch in einem Restaurant bestellen für ein gemeinsames Mittagessen – natürlich ohne Madam. Danach wollten sie dann bei mir Zuhause Weihnachten machen. Natürlich habe ich gesagt, dass sie zum Essen eingeladen sind. Zu der vereinbarten Uhrzeit war aber niemand da… Hatte ich mir irgendwie schon gedacht. Daher habe ich auch und keinen Tisch bestellt sondern ein Lokal gewählt wo eine Bestellung nicht erforderlich war. 1 Std. nach der fiktiven Reservierung (!) bekam ich dann per SMS die Nachricht, dass es doch nicht klappt und sie jetzt erst Zuhause essen und dann später kommen. Ich habe das nur mit „in Ordnung“ kommentiert. Es gab keine Vorwürfe von mir zu der Verspätung. Ich hatte dann viel später wirklich Spaß mit den Kindern und mit Kakao und Kuchen und dem Beschenken der Kinder. Gespräche mit meinem Sohn waren natürlich kaum möglich. 3 x bekam er SMS Nachrichten von IHR in der Zeit. Irgendwann musste er dann doch dringend aufbrechen. Auch das wird dann kommentarlos von mir entgegengenommen.

            2 Tage später erfuhr ich durch Zufall von Freunden dann, dass er sich nach 40 Jahren bei einer alten Dame und Freundin von mir über Weihnachten gemeldet hatte. Nach 40 Jahren ohne Kontakt! Sie ist krank, lebt allein und ist vermögend. Ich hatte noch immer regelmäßig telefonisch Kontakt zu ihr aber mein Sohn tatsächlich nie. Ich hatte aber kurz vor Weihnachten mal über sie und ihre Gebrechlichkeit gesprochen, was ich sonst nie tat. Natürlich hat diese alte Frau sich über seinen Anruf gefreut. Er muss sich sogar die Mühe gemacht haben die Telefonnummer herauszufinden. Von mir hatte er sie jedenfalls nicht. Er hat sie dann auch direkt zu sich und seiner Familie eingeladen. Sie wohnt nicht gerade um die Ecke (ein Taxi würde wohl mindestens 70 Euro je Fahrt kosten – könnte sie sich aber locker leisten) und er bot ernsthaft an sie abzuholen und auch wieder nach Hause zu fahren. Ich bin selbst bekanntlich nicht jung und leider auch recht krank. Aber ich darf quer durch die Stadt fahren, werde bei Treffen auch nicht einmal im Dunkeln zu Fuß zum Bus gebracht, und bei denen Zuhause bin nicht erwünscht weil seine Frau das nicht möchte. Bei mir ist in der Tat „nicht so viel zu holen“ wie bei der Dame. Ich denke mir meinen Teil dazu und komme zu dem Ergebnis, dass ich auch meinen Sohn nicht mehr in Schutz nehmen werde. Wenn er sich derart instrumentalisieren lässt ist das einfach nicht der Sohn den ich hatte. Ich werde – so schwer es mir auch fällt – den Kontakt zu der Dame wohl besser abbrechen. Sie (Mehrzahl weil es ist meine Schwiegertochter und mein Sohn) suchen wohl auch einen Flying Monkey um weiter ihre Feile zu schießen und andere vor ihren Karren zu spannen. Mein Sohn hat sich nirgends sonst bei Freunden oder Verwandten gemeldet – weder telefonisch noch per Brief etc.

            Der Tatsache ins Gesicht zu schauen, dass das nicht einer alleine ist, ist wirklich böse. Allerdings ist es besser als immer wieder darauf zu hoffen das es besser wird, oder zu glauben, dass es nur die Frau an seiner Seite ist. Ich habe mal gesagt: Es geschieht nur was man zulässt“ und mein Sohn lässt es zu oder er macht sich zum Erfüllungsgehilfen dieser Frau und befindet sich auf dem identischen Niveau.

            Ich habe einen wirklich tollen Menschen großgezogen. Auf den ich wirklich stolz war. Den habe ich sehr geliebt. Das Bild was er heute abgibt ist für mich nicht liebenswert und dann erinnere ich mich lieber nur an die Zeiten die wir hatten. Auch wenn es hart klingt, aber ich habe das Gefühl, dass das durchaus zu dem Punkt Selbstschutz zählt. Und ich muss Euch auch gestehen, dass ich tatsächlich auch darüber nachdenke, ob ich weitere Treffen bei mir – wegen der Kinder – überhaupt noch will. Die Kinder freut es offensichtlich hier zu sein und das berührt mich. Aber irgendwie komme ich so aus der Spirale nicht raus, weil sie selbst diese schönen Augenblicke mit immer neuen Intrigen zerstört und durchkreuzt und mein Sohn sie dabei offensichtlich tatkräftig unterstützt.

            Ich wünsche Euch allen einen guten Rutsch in ein optimistisches und gutes 2024 mit so viel Klarheit und Selbstschutz wie es nur möglich ist. Liebe Grüße Sabine

            • Kathi sagt:

              Liebe Sabine, die Umstände deines Weihnachtsbesuchs waren nicht schön ,freu dich, dass du deine Enkelkinder sehen und genießen konntest. Diese Geschichte deiner „wohlhabenden“ Freundin ist ja wirklich schockierend, die Absicht dahinter siehst du sicher richtig, und bist enttäuscht von deinem Sohn, dass er sich so benutzen lässt. Wir haben gar nichts gehört von unserer Großen, haben das Weihnachten mit unserer jüngeren Tochter gefeiert. Das Verhältnis ist wirklich gut und ich bin dankbar. Auch sie, die vor kurzem wieder Kontakt zur Schwester und den Kindern hatte, hat jetzt einige Wochen gar nichts gehört. Ich kann immer wieder nicht fassen, wie sehr sie sich verändert hat, unter der Manipulation ihres Mannes. Wir hatten immer ein enges Verhältnis. Du musst dir überlegen, ob du den Kontakt unter den neuen Umständen mit der Freundin so weiter führen willst, wo deine persönliche Grenze erreicht ist. Andererseits sind deine Enkelkinder ab und an noch bei dir, das macht es schwierig. Ich mach mir immer noch Sorgen um sie , was da so abgeht in dieser Ehe, aber man ist machtlos. Wir haben ja erlebt wie er sein kann, kalt und gemein, zu ihr. Sie hat das immer beschwichtigt. Sie muss ihren Weg finden, das liegt nicht mehr in unserer Hand. Ich wünsche dir alles Gute und Gesundheit für das neue Jahr mit vielen schönen Momenten

            • Tini sagt:

              Liebe Sabine, ich habe leider erst jetzt Dein update gesehen und gelesen.
              Ich finde das alles entsetzlich! Das ist so bitter.
              Du bist sehr tapfer und hast Dich richtig gut im Griff. Das stelle ich mit so dermaßen anstrengend vor.

              Keine Reaktion auf das Versetzen beim Essen gehen.
              Richtig übel finde ich das…. Da bekomme ich schon beim Lesen Wut im Bauch.
              Das ist so ungerecht. So geht man einfach nicht mit Menschen um – und schon gar nicht mit seiner Mutter!

              Auch wir versuchen uns an die turbulente, aber sehr schöne Zeit mit unserem Sohn zu erinnern. Uns damit zu „trösten“, soweit es möglich ist.

              Wir haben versucht unseren Kindern Wertschätzung und Respekt im Umgang mit Mitmenschen zu vermitteln.

              Davon ist bei ihm nur geblieben, dass er seine Frau nebst deren Familie über die Maßen wertschätzt und respektiert. Das alles grenzt allerdings bereits an Unterwürfigkeit.

              Das tut mir alles unendlich leid für Dich. Das hast Du nicht verdient.
              Niemand hat so ein respektloses Verhalten verdient.
              Außer vielleicht die Personen, die so dermaßen geringschätzend agieren.
              Aber selbige wird es wohl nicht treffen.

              Wenigstens hattest Du ein paar schöne Stunden mit Deinen Enkeln…
              Vielleicht ein schwacher Trost, da der „Rest“ ja mehr als unschön war und ist.

              Ich verstehe Deine Gedanken, bezüglich folgender Treffen mit den Enkeln, ob es die Kraft und Anstrengung wert ist.
              Ein paar schöne Stunden, unter Aufsicht, begleitet von 1000 Gemeinheiten und Repressalien …

              Der plötzliche Kontakt Deines Sohnes nebst Frau zu Deiner älteren Bekannten ist schon seltsam.
              Dieses Engagement…mit Hol- und Bringedienst.
              Ich möchte nichts unterstellen, aber…. Könnte es daran liegen, dass sie vermögend ist? Wir musste hier feststellen, dass seit Anbeginn der Beziehung unseres Sohnes bei ihm chronischer Geldmangel herrschte.
              Vielleicht ist die Frau Deines Sohnes auch etwas „fordernd“ diesbezüglich.
              In solch einem Gefüge kommt man dann vielleicht auch auf die abstrusesten Ideen.

              Ebenso doppelt schmerzhaft finde ich für Dich, dass solche „Bemühungen“ für Dich (prinzipiell sollte man denken, dass Söhne und Töchter sich die „Mühe“ für ihre Eltern durchaus machen könnten) nicht auf deren Agenda stehen.

              Ich kenne diese Art Umgang. Er war auch hier immer an der Tagesordnung.
              Wenn auch nicht so unverhohlen heftig.

              Auch wir „Verbliebenen“ haben oft über das WARUM nachgedacht und kamen zu dem Schluß, dass tatsächlich der Umgang die Menschen formt.

              Es ist das Leben unserer Söhne und Töchter, in ihren „neuen“ Familien.
              Unser Sohn z.B. ist nur noch umgeben von der Familie seiner Frau…und deren „Freunden“ – am ehesten alles flying Monkeys.
              Er hat überhaupt keine andere Meinung mehr. Ist isoliert von denen, die ihm nahe waren, seinen ehemaligen Freunden, nun auch von uns – durch uns.

              Umgang formt den Menschen. Da weder Dein Sohn, noch unserer oder all die anderen Söhne und Töchter aller Eltern hier, überhaupt noch einen anderen (kritischen) Umgang haben…fügt man sich offenbar und verändert sich.

              Ich finde, dass Du das Ganze versuchst sehr real und nüchtern zu betrachten.
              Du bist tapfer und hältst Dich mehr als wacker.
              Hier ist noch mein Mann, mit dem ich darüber reden kann… und der verbliebene Sohn. Letzterer verdrängt zwar auch viel und wir lassen ihn dann auch.
              Aber „geteiltes Leid ist halbes Leid“ trifft schon zu.

              Ich schätze die Kommentare hier sehr.

              Viele liebe Grüße, auch 2024 weiterhin viel Kraft, Mut und Durchhaltevermögen für Dich und alle hier.

              • Sabine sagt:

                Liebe Tini,

                danke für die mitfühlenden Worte. Allerdings habe ich aus der Angelegenheit sehr viel gelernt! Mein Glück war, dass die alte reiche Tante sich bei mir meldete und von ihrem Besuch erzählte. Das war für mich auch wieder der Beweis, dass der Rat „Stell Dich auf einen Stuhl und schaue Dir die Angelegenheit sachlich und von oben an“ durchaus hilfreich sein kann! Natürlich war ich zunächst traurig und dann habe ich mich auf den Stuhl gestellt.

                Selbstverständlich brauchte die Narzisstin eine Plattform für ihre Selbstdarstellung und Bewunderung. Die hat sie bei mir genau eben nicht und soweit ich weiß auch wohl eher nicht in ihrem derzeitigen Umfeld. Da hat es sich bei der alten Tante wunderbar angeboten abzuholen und zu bekommen. Sie hat mal wieder erzählt was sie alles vor hat mit dem Arbeiten und Lernen etc. Allerdings braucht sie natürlich für ihre gewünschte Tätigkeit erstmal auch Geld – eine ganze Menge sogar. Also mal abgeklopft ob die Dame dazu beitragen kann.

                Außerdem konnte sie mit ihrer Selbstverliebtheit und dem was sie doch alles macht und kann mal wieder das „arme Ich“ gegenüber mir darstellen. Weil ich nicht ausreichend unterstütze damit sie mehr Zeit hat kann sie das alles ja nicht realisieren. Der Schuldige ist also wieder gefunden.

                Sie konnte auch von ihren ganzen Krankheiten berichten und der Unfähigkeit von deutschen Ärzten und Therapeuten und der Hoffnung nun einen „einigermaßen“ guten gefunden zu haben damit es ihr bald wieder besser geht und sie ihre Pläne umsetzen kann.

                Ich musste „oben auf meinem Stuhl“ dann fast schon lachen. Sie hat mir das alles bereits von vielen Jahren erzählt als lediglich das erste Kind unterwegs war. Allerdings hat sie in den ganzen Jahren auch immer neue Gründe und Schuldige gefunden warum das alles eben nicht möglich war. Du kannst mir glauben Tini, es war in keinem Fall ihre Schuld! Es waren stets andere oder andere Umstände dafür verantwortlich. Es ist getrost davon auszugehen, dass das auch weiter so sein wird. Mein Wort drauf!

                Bereits nach ihrem ersten Besuch bei mir bat mich mein Sohn mal zu recherchieren was alles nötig ist und was es kosten würde ihre Pläne zu realisieren. Habe ich gemacht und ihm eine detaillierte Ausarbeitung dazu geschickt, die mich selbst überraschte und die Unmöglichkeit ihrer Pläne deutlich machte. Natürlich habe ich von der Unmöglichkeit ihm und ihr gegenüber nicht gesprochen. Da dachte ich noch, dass sie mich vielleicht überrascht und ich war sogar bereit Unterstützung auf einigen Ebenen zu leisten. Heute bin ich froh nicht in diese Situation gekommen zu sein. Denn Fakt ist, dass die Frau nichts tun wird. Und alles heiße Luft mit Schuldzuweisungen anderen gegenüber! Und täglich grüßt das Murmeltier!

                Weil sie ja so krank ist müssen die Kinder nun beide den ganzen Tag in den Kindergarten. Sie braucht Ruhe um gesund zu werden und so kann sie dann auch Zuhause das eine oder andere lernen für die Umsetzung ihrer Pläne.

                Da sie bei mir damit nicht landen kann, hat sie sich bei der Tante dann erstmal wieder Energie geholt, die Energie und Bewunderung die sie braucht um in Ihrer Welt weiter als die TOLLE zu existieren.

                Ich habe einige Tage später mit der Tante gesprochen und mich für sie gefreut, dass sie dort war und die Kinder kennengelernt hat. Ich habe ihr auch gesagt, dass ich den ganzen Quatsch ohnehin nicht mehr glaube (ich habe andere Worte gewählt) und an Informationen dazu in der Zukunft nicht interessiert bin. Unsere Verbindung möchte ich gerne so weiter aufrecht erhalten wie sie bisher war – ohne mich bezüglich der Schwiegertochter verteidigen zu müssen. Sollte folglich kein Thema mehr zwischen uns sein. Dem hat sie zugestimmt. Mal schauen ob das klappt, denn sie wurde sehr eindringlich aufgefordert doch mal wieder zum Kaffee zu kommen. Ich hatte allerdings den Eindruck, dass sogar die Tante sehr ins Grübeln gekommen ist. Aber wenn es gelingt darüber nicht mehr zu reden, dann ist auch meiner Schwiegertochter durchaus die Basis für Verletzungen mir gegenüber genommen. Das würde ich in keiner Weise bedauern. Einen Versuch ist es wert um auch die Tante nicht völlig allein zu lassen wegen dieser Narzisstin. Zwietracht sähen ist ja auch eine der Eigenschaften dieser Menschen.

                Und ich habe gelernt: Emotionen und Traurigkeit dürfen sein und sind auch inkl. vieler Tränen immer wieder da. Aber: Die sachliche Betrachtung in Verbindung mit dem was alles schon war, das bringt irgendwie Klarheit in das angewendete System dieser wirklich bösen, neidischen Narzissten und zeigt deren Gier nach Macht und Manipulation – notfalls über 3 Ecken – und deren ansonsten nicht vorhandenes Gewissen und die offenkundige Selbstsucht.

                Du kannst Dich mit Deinem Mann austauschen. Der Austausch mit anderen ist wirklich wichtig und ich bin immer wieder dankbar, dass ich so gute Freunde habe die mir nicht nur zum Munde reden aber auch tröstend und mahnend sind.

                Viele Grüße und auch Dir und allen ein kraftvolles 2024. Bleibt bei Euch und danke dass Ihr alle Eure Erlebnisse schriebt. Es ist wie Du sagst Tini: Auch ich schätze die Kommentare und Darstellungen hier sehr und lerne viel daraus.

                Herzlich Sabine

                • Tini sagt:

                  Liebe Sabine, es scheint eine „Geschichte“ ohne Ende.
                  Wenigstens hast Du mit der Bekannten eine Basis des weiteren Umgangs gefunden. Ich wünsche Dir, dass das so möglich ist.
                  Auch hoffe ich, dass die ältere Dame sich nicht beim nächsten Kaffee zu irgend etwas (was sie so eigentlich gar nicht möchte) überreden lässt.

                  Das hört sich alles nach einer schwierigen Situation an…mit Krankheiten der Schwiegertochter und kostenintensiven Selbstverwirklichungsprojekten…

                  Die Sache mit den Schuldzuweisungen kennen wir hier (natürlich) auch.
                  In überschaubarerem Maße – aber, es sind immer die anderen.
                  Selbst Vorgesetzte haben Schuld, wenn sie deren Anweisungen nicht befolgt und umsetzt. Sie weiß es dann besser und macht es anders oder gar nicht. Das stößt auf wenig bis gar kein Verständnis.
                  Ohne Reflektion, Einsicht oder gar Reue.

                  Deine Metapher „Stell Dich auf einen Stuhl….“ war mir bis zu Deinem Post unbekannt – ist aber ein super, bildlicher Vergleich!
                  Ja, leider muss man quasi alles immer nochmal „von oben anschauen“.

                  Danke für Deine lieben Wünsche, ich hoffe, dass es Dir möglich ist, die Treffen mit Deinen Enkeln beizubehalten.

                  Liebe Grüße an Dich und alle hier.

        • Pauline sagt:

          Hallo Tina
          Du sprichst mir aus der Seele

    • Karin sagt:

      So schwer es ist,bitte vergesst nicht, das diese Menschen schwer krank sind. Auch meine Enkel müssen darunter leiden. Sie werden eingesperrt und isoliert. Durch sehr einfühlsame Worte Versuche ich immer wieder, bei ihr durchzudringen. Manchmal gelingt es, manchmal nicht. Ich gebe nicht auf aus Liebe zu meinen Enkeln und auch aus Mitgefühl zu meiner Schwiegertochter, die einfach nicht anders kann.Auch Sie lebt in einem Gefängnis, deren Mauern sie einfach nicht durchbrechen kann. Ich versuche ihr zu helfen, so gut ich es kann.Ich werde nicht aufgeben, solange ich die Kraft dazu habe.

    • Kathi sagt:

      Hallo Tini, ich fange einfach mal hier an, da es so nervig ist, so weit „unten“ zu schreiben. Verwirrung, genauso ging uns das auch, soviel Ereignissen wurden verdreht, am Ende war es natürlich immer unsere Schuld. Irgendwann hab ich angefangen alles aufzuschreiben, dass man das nachverfolgen kann, die einzelnen Schritte, die im Chaos endeten. Leider hat sich bei uns rein garnichts geändert. Funkstille seit nun fast 2 Jahren 😢. Die jüngere Tochter ist ein großer Trost, aber sie fehlt uns so sehr, man fühlt sich seelisch wie amputiert, wenn ein Kind fehlt, und die Enkelkinder. Auch wir hoffen, dass sie zu uns findet, sollte es ihr einmal schlecht gehen. Nichts erwarten ist so schwer. Allen hier ein sonniges Frühlings Wochenende 🌸

    • Dani sagt:

      Hallo ich habe eure Beiträge gelesen. Leider habe ich eine Tochter die so ist. Ich habe keine Kraft mehr und mir geht’s nur noch um mein Enkel den ich sehr liebe. Meine Tochter über nur noch Druck aus und ich weiß nicht mehr weiter. Ich müsste den Kontakt wirklich beenden da ich schon Magenbeschwerden habe und auch körperliche und seelische Schmerzen nur ich schaffe es ist, ich mach mir sorgen um den kleinen . Ich kann euch verstehen , dieses Verhalten ist einfach nicht zum aushalten . Danke fürs zu hören und lg

    • Lesli sagt:

      Hallo ihr alle
      Wir stehen am Anfang dieses Prozesses und haben eine erste schwere Krise zu bestehen. Eure Schilderungen decken sich mit unserem Erleben. Daraus nehme ich, dass es sich gar nicht lohnt, sich auf diesen Weg zu begeben, sondern früh Grenzen zu ziehen? Ich bin heute schon schockiert, wie unsere Schwiegertochter Sohn und Enkel manipuliert, einnimmt und uns nur „benutzt“ als günstige Babysitter und Putzhilfe. „Das sei der Preis, wenn wir eine Beziehung zum Enkel wollen… „ Nach der Lektüre eures Austausches bin ich recht mutlos, was so gar nicht meinem Wesen entspricht. Herzlichst Lesli

      • Sabine sagt:

        Liebe Lesli,
        es lohnt sich wirklich nicht!!! Diese Erpressungsversuche bzgl. Putzhilfe etc. kenne ich auch sehr gut. Allerdings, selbst wenn Du etwas machst, dann wird es ohnehin als nicht gut, oder nicht gut genug, oder falsch dargestellt. Ich erlebte das ja nun schon lange genug. Meiner Schwiegertochter fallen dann aber auch andere Dinge ein mit denen sie versucht mich zu verletzen – selbst auf die Entfernung und dann auch über meinen Sohn als flying Monkey. Sie selbst lügt auch noch wie gedruckt. Es wird oft alles so gedreht, dass sie das arme Opfer ist und alle anderen ja so schlecht zu ihr sind. Meine Enkelin fragte mich bei dem letzten Besuch (meine Schwiegertochter kommt so gut wie nicht mit und ich bin darüber zwischenzeitlich echt froh) ob sie nicht bei mir bleiben kann und bei mir schlafen kann. „Klar“ habe ich gesagt! „Aber dann musst du schon eine Zahnbürste und einen Schlüpfer dabei haben.“ Das wurde von meiner Enkelin mit lautem Lachen und Freude quittiert und den Worten „Das mach ich Oma!“ Ich wusste sie würde das Zuhause erzählen und die nächste Retourkutsche würde folgen. Die Retourkutsche kam dann auch prompt zu Ostern. Kein Besuch der Kinder bei mir. Außerdem spielte sich meine Schwiegertochter mal wieder mit 1000 Krankheiten in den Mittelpunkt inkl. einer angeblich notwendigen Operation die noch folgen müsse. Weiß ich dann immer von meinem Sohn. Genauere Diagnosen gibt es aber nicht für mich. Ihm wurde untersagt bei mir über sie zu sprechen und das musste er ihr angeblich sogar versprechen. Ich frage auch nicht mehr nach. Dafür muss mein Sohn nun seine Schwiegermutter aus dem Ausland einfliegen lassen, weil ich ja angeblich nicht funktioniere. Wenn diese Frau nicht der Nabel der Welt ist wird alles instrumentalisiert und manipuliert bis sie wieder komplett im Mittelpunkt ist und sich alles nur um sie dreht. Die Kinder tun mir echt leid aber ich kann nichts machen. Und ich akzeptiere es in der Zwischenzeit einfach. Und ich sage mir auch: Meinem Sohn scheint es ja zu gefallen! Deren Ehe, deren Verantwortung und nicht meine.

        Ich habe auch Tage an denen es mir damit nicht wirklich gut geht… Gehören dazu wenn man ein empathischer und hilfsbereiter Mensch ist. Und ja, ich bin durchaus eine starke Frau. Genau diese Stärke kann der Narzisst allerdings nicht ertragen. Sein Wort ist Gesetz und jeder muss nach seiner Pfeife tanzen – Kritik oder kritischer Austausch sind ebenso wenig gefragt wie ein mögliches Nein. Selbst wenn Du wie ein Sklave funktionierst wird der Narzisst Dich versuchen zu brechen und dich immer mehr erniedrigen bis zur kompletten Selbstaufgabe. Alles erlebt! Ich sage dazu ganz klar NEIN! Diese Menschen kennen keine Grenzen in ihrer Boshaftigkeit. Sie hat aus meinem fürsorglichen, empathischen und taffen Sohn eine lebendige Marionette gemacht. Er ist über 40 Jahre alt und lässt das alles zu bis hin zur Lächerlichkeit. Ich habe begriffen, dass ich daran nichts ändern kann. Auf jeden Fall nicht ohne mich selbst aufzugeben, mein eigenes Leben und meine Selbstachtung zu verlieren.

        Es gehört übrigens auch zum narzisstischen Plan Dich mutlos zu machen. Vielleicht als kleinen Trost für Dich: „Selber seine Richtung finden auf dem Weg der Zuversicht… Nur mit Tränen in den Augen findet man die Richtung nicht!“

        Ich wünsche Dir von Herzen alle Kraft um Deine Richtung zu finden und mit Stolz und Selbstachtung Dein Leben zuversichtlich zu gestalten. Sind wir das nicht auch uns selbst gegenüber schuldig? Mit allen ups and downs. Dein Wesen ist anders als mutlos… Dann findest Du auch ganz sicher Deinen Weg! Zu wissen, dass man mit der Situation keineswegs alleine ist hilft vielen hier – und bestimmt auch Dir!

        Kopf hoch liebe Lesli und herzliche Grüße
        Sabine

    • Amelie sagt:

      Liebe Mathilde, bin grad wie vom Donner gerührt. Das ist fast haargenau meine Geschichte. Hab das alles ewig nicht begriffen, was da abgeht. Wir haben seit über 2 Jahren keinen Kontakt mehr zum Sohn..und die Enkel nie gesehen. Habe mich jetzt darauf reduziert, daß ich mehr als 30 wirklich gute Jahre mit meinem Sohn hatte, ein vertrauensvolles und liebevolles Verhältnis: dafür bin ich zutiefst dankbar. Da es nicht in meiner Macht steht, etwas an der aktuellen Situation zu ändern, konzentriere ich mich auf mein Restleben, so gut ich kann. Der Weg hierher war verdammt schwer.

      • Pauline sagt:

        Hallo Amalie
        Ich kenne das ganze schon fast 7 Jahre mit hochs und Tiefs.
        Dann 2021 komplettabbruch seiner Seite. Und nun seid September letzten Jahres wieder immer mal kurze Meldungen und fsnn wieder wo henlang nix.ich war nun wieder mal bei meiner ehemaligen Therapeuten weil i h ni ht mehr wusste wie ich da weitermachen soll. Schafft mich wieder.
        Ich werde nun den Rat von ihr befolgen und ihm nur doweit kontaktieren wie nötig Geburtstagkarte Weihnachten und so halt. Sie hat mir klar gemacht dass ich immer wieder runterrutsche wenn ich immer wieder in die Hoffnung gebracht werde.
        Mit den Grüßen zu Anlässen ein Zeichen schicken dass er weiß das wir noch da sind
        Das ist wi htig meinte sie. Ich hoffe dadurch dass u hvwieder auf den Level komme wie vor letztem Jahr.
        Sie glaubt aber au h dass sie ihn so manipuliert dass er diese Kontakte macht und fann wieder ni ht mehr um mich zu verletzen.
        Schlimm aber er merkt es ja nicht
        LG

  6. Karin sagt:

    Hallo an alle, bei uns in der Zeitung war eine ganze Seite über Großeltern, denen es so geht wie uns. Da gibt es eine Selbsthilfegruppe in Weiden in der Oberpfalz, die sich monatlich treffen.Sie möchten auch in Deutschland eine Gesetzesänderung herbeiführen, bisher aber mit keinem Erfolg.Bei uns müssen Großeltern im Zweifel nachweisen, dass der Umgang dem Kindeswohl dient. In manch anderen Ländern ist der Kontaktabbruch zu den Großeltern nur in begründeten Ausnahmefällen möglich. Aber diese tollen Menschen kämpfen weiter.An dich, liebe Ulrike: Du kannst wirklich stolz auf deinen Sohn sein, und ich weiß auch, was er da durchmacht. Ich hatte auch eine narzistische Mutter, und mein Vater hat aus Liebe zu mir durchgehalten. Meine Kindheit wäre ohne Liebe grwesen, hätte ich nicht meinen Papa gehabt. Ich weiß ja nicht, wie deine Schwiegertochter zu euren Enkeln ist. Ich wünsche euch, dass ihr die Hoffnung nicht aufgebt.Liebe Grüße an euch alle von Karin

    • Sabine sagt:

      Liebe Karin, danke für diese Zeilen. Es ist nicht nur versklaven. Sie instrumentalisieren und das ist das wirklich fatale daran. Ihr springt für die Enkel ein weil die Schwiegertochter krank ist… und Ihr macht es für die Enkel von Herzen gerne… (verständlich) aber die Dame hat wieder erreicht was sie wollte und den Tritt bekommt ihr dann später in „würdiger“ Weise. Auch ich habe eine ähnliche Situation vor ein paar Tagen erlebt – inklusiv dem Tritt ein paar Tage später. Den Tritt durfte dann auch natürlich mein Sohn ausführen, damit auch auf der Ebene nicht gleich wieder aufkeimende Annäherung entsteht. Ich habe es etwas einfacher da wir nicht in einem Haus leben. Aber auch bei mir scheint die Hoffnung auf Besserung nicht aufzuhören. Allerdings komme ich nach der letzten Attacke immer mehr und schneller zu der Einsicht, dass sich nichts ändern wird. Ich werde meine Enkel auch nicht mehr in weitere Konflikte bringen. Es klingt böse, aber ich bin fest entschlossen in der Zukunft auch für derartige Notsituationen nicht mehr zur Verfügung zu stehen und habe für mich Vorkehrungen getroffen! Diese Menschen wissen so genau wie sie verletzen können und scheinbar steht dem ein gutes und mitfühlendes Herz einfach nur im Weg und muss gedemütigt werden. Und wenn mein Sohn sich in der Rolle wohlfühlt und aus seiner Sicht alles richtig ist, dann hat auch er seinen negativen Anteil daran, der Unterstützung nicht braucht. Ich habe ihn trotzdem lieb, besonders wie er war – aber nicht wie er heute ist. Liebe Grüße und bleibt stark!

  7. Karin sagt:

    Hallo Ulrike, ich habe gerade eben erst deine Zeilen gelesen. Euer Sohn tut mir wirklich leid, ich weiß, was er durchmacht. Meine Mutter war auch eine Narzistin und mein Vater hat auch für mich durchgehalten. Ohne ihn wäre ich verloren gewesen, er war immer mein Halt. Dafür bewundere ich euren Sohn.Bei uns ist es in letzter Zeit auch immer schlimmer geworden, ich habe ihnen daraufhin endlich meine Meinung gesagt. Es ändert zwar nichts, aber ich fühle mich jetzt wesentlich besser. Ich halte so viel Abstand zu ihnen, wie es mir möglich ist, auch gefühlsmäßig. Und ich weiß, das schlimmste dabei ist, dass die Enkelkinder nicht verstehen, wo plötzlich Oma und Opa bleiben. So viel Trauer, Wut und Verzweiflung. Bei uns gibt es jetzt einen Zusammenschluss von Großeltern, die für eine Gesetzesänderung wegen dem Umgangsrechts kämpfen. Das stand groß in det Zeitung. Ich hoffe, sie erreichen etwas. Viele liebe Grüße von Karin

  8. Pauline sagt:

    Hallo
    Ich hätte da noch ne Frage.
    Wie lange sollte ich warten bis ich mal ne Nachricht schicken kann . Ende des Monats habe ich Geburtstag.ichvwollte bis dahin msl warten was kommt

    Pauline

  9. Pauline sagt:

    Danke für deine Einschätzung. Ja wir haben eh keine Erwartungen. Die Situation hatten wir ja schon mal vor 2 Jahren. Dass er sich gemeldet hat wR erfreulich. Ob er darüber mal nachgedacht hat weiß ich nicht aber er kann si h nun ja melden wenn er das möchte. Warten wir mal ab
    Vielleicht ht kommt noch was
    Schöne wo he dir
    Pauline

  10. Kathi sagt:

    Hallo Ulrike, ich kann dich so gut verstehen. Unsere beiden Enkelkinder sind im gleichen Alter, es ist wie ein Loch im Herzen, bei uns ist es der Schwiegersohn, der unsere Gute Beziehung zu unserer Tochter zerstört hat. Es war ein Prozess von 10 Jahren, bis vor einem Jahr der Kontakt ganz abbrach. Wir sind jetzt über 60 und bemühen uns, noch das Gute zu sehen, mit der jüngeren Tochter verstehen wir uns gut. Ich bin jahrelang zur Therapie gegangen, habe einsehen müssen, dass man gegen Narzissten keine Chance hat, wir haben uns immer bemüht. Auch wir hoffen, dass irgendwann ein Schritt von ihr oder den Kindern kommt wenn sie älter werden. Alles Gute und viel Kraft

  11. MissB sagt:

    WOW! Ich sitze hier und heule – dein Gedicht spricht mir so sehr aus dem Herzen!

  12. Marion sagt:

    Hallo an alle mitleidende Eltern,

    kürzlich schrieb ich über unsere eigene Situation, hatte irgendwie die stille Hoffnung einen entscheidenden Rat zu finden. Letztendlich bekam ich ihn beim lesen dieser unzähligen unglaublichen Artikel die sich alle ähneln.
    Abstand, Abstand, Abstand ist die Devise.
    Es kostet in der Tat sehr viel Kraft, die Gedanken sind nicht so einfach abzuschalten. Bei jeder Kleinigkeit sind die Erinnerungen oder auch schlimme Ereignisse sofort wieder präsent. Einschlafen ist schwierig, aufwachen in der Nacht -zack denkt man wieder an irgendetwas und ist morgens wie gerädert.
    Bei allem guten Willen und gegenseitiger Motivation, sich auf die schönen Dinge für uns zu konzentrieren, ist es schwierig. Mein Mann ist 79 und ich 77. Das war’s jetzt für unsere restliche Zeit auf Erden. Unser jüngerer Sohn steht nach wie vor ganz fest zu uns, nachdem er auch die Kontakte zu ihnen abgebrochen hat. Und trotzdem gibt es immer noch keine Ruhe. Unserer Schwiegertochter fällt doch tatsächlich immer noch etwas Neues ein und versucht uns auf alle mögliche Art zu kontaktieren. Ihr fehlen Unterlagen, sie hätte nichts bekommen usw. usw. Wir bleiben stur.
    Unser Sohn scheint abgetaucht, diese Dinge, die im Grunde nur unseren Sohn betreffen und sie eh gar nichts angehen, regelt SIE. „Lass mich das mal machen“. Er lässt sich alles aus der Hand nehmen und wird wieder abgewertet. Du kannst das sowieso nicht, ich kann das besser und es funktioniert auch besser. Und das lässt er sich gefallen ?! Wir verstehen es einfach nicht.
    Mein Mann und ich sind aber auch der Meinung das es uns nichts angeht, soll er machen wie und was er will, es ist absolut seine Sache. Wir sind da raus.
    So viele Berichte hab ich von euch allen gelesen und kann eigentlich gar nicht fassen, dass es immer und immer wieder die gleiche Masche der Narzissten ist. Ich bin fassungslos. Jeder scheint mir machtlos zu sein und muss aushalten das der Fall eingetreten ist, wie bei uns. Das Muster ist immer wieder gleich.
    Wir versuchen unser Bestes, allerdings sind wir erst ganz am Anfang und wissen, da kommt noch was. Sie haut jetzt schon um sich (wie wir hören), ist sich überhaupt keinerlei Schuld bewusst, unser Sohn aber auch nicht. Z.Zt. bekommt es unser jüngerer Sohn ab. Er sagt, er hat ein dickes Fell. Diese Äußerungen von Ihr sind unterstes Niveau und gehen absolut unter die Gürtellinie. Wir können nur zuhören aber nicht helfen. Was mag da wohl noch kommen.

    • Kathi sagt:

      Liebe Marion, dein Mann und Du solltet euch schützen und soweit es geht, die Dinge von euch fernhalten, was die Schwiegertochter betrifft. Auch wir haben eine jüngere Tochter, die wieder Kontakt zu ihrer Schwester hat. Wir fragen momentan nicht nach, wie es bei der anderen Seite läuft, wollen das Thema sein lassen, um uns zu schützen. Wir wissen, daß es ihr und den Enkeln gut geht, das genügt. Wir sind so verletzt worden, solange sich für uns nichts ändert, will ich gar nichts hören. Ihr könntet ja die Dinge schriftlich regeln und festlegen, die euren Sohn betreffen, dann hat die ST keine Möglichkeiten mehr euch zu quälen, anders kann man das nicht nennen. Schirmt euch gut ab gegen diese Person, völliger Kontaktabbruch ist das beste. Konzentriert euch auf euer Leben, herzliche Grüße

  13. Pauline sagt:

    Hallo
    Auchvdiese Zeilen sagen alles aus. Danke
    Pauline

  14. Kathi sagt:

    Liebe Marion, das ist so schade, die vielen Jahre, die ihr damit verbracht habt, mit dieser Problematik. Dass ihr so unter den Machenschaften dieser gestörten Frau leiden musstet. Bei unserer Tochter ist ein gutes Jahr vergangen, seit wir das letzte mal Kontakt hatten und zu den beiden Enkelkindern. Sie richtet sich nach den Ansagen ihres Mannes. Diese tiefe Trauer geht wohl nie ganz vorrüber, das nicht wissen, wie das wohl werden wird. Wir haben uns jahrelang bemüht, sind ihr regelrecht nachgelaufen, weil sie nicht mehr erreichbar war. Nach und nach wurden alle Möglichkeiten gekappt, Telefon, Handy…. Wir wollten das nicht wahrhaben, aber ich bin dann auf das Thema Narzissmus gestoßen und mir ging ein Licht nach dem anderen auf. Ich wünsche euch von Herzen dass ihr es euch gut gehen lasst, öffnet euch für alles schöne im Leben, wir üben das auch täglich, auch wenn der Schatten, wie Pepe das nennt, uns begleitet. Alles Gute an alle hier, Kathi

  15. Pauline sagt:

    Dankefür deine Nachricht
    Wir sind zwR meilenweit davon entfernt und wir wissen eh ni ht was die Zeit no h
    Aber Hoffnung dass es klappen kann hilft au h etwas bei uns ist es ja so dass essolange es siegibt dazugekommen wird. Weil wir ja Menschen sinddie manniemandem wüns ht. Also wird es so einen kontaktwie bei eu h nie geben. Entweder ohne sie oder garnicht leider. Mein mann würde immer fas Haus verlassen wenn sie kommen würden fas wäre ein knapp küu kt mit sohn. Aber schauen wir mal was die Zeit so bringt
    Wir sind ja erst im 2.Jahr des kompletten Abbau hs insgesamt aber werdens jetzt bald sieben
    LG Pauline

  16. Eda sagt:

    Hallo, bin auch neu hier. Habe drei söhne und eine tochter. Jüngster sohn ist seit zwei jahren schizophren, er leidet unvorstellbar. Mein problem, die beiden älteren sōhne kommen immer seltener und lassen sich von ihren freundinnen manipulieren, die ihnen einflüstern, in unserem haus ist alles schrecklich und es ist bei uns nicht auszuhalten. Ich kann nicht verstehen, dass die beiden grossen monatelang ihren bruder nicht besuchen, dem es so schlecht geht und der ausser mit uns, seinen eltern, mit niemandem mehr spricht. Da steigt oft in mir wut hoch und ich habe lust, jeden kontakt abzubrechen, statt auf einen gnädigen besuch zu hoffen. Und dann denke ich, das wäre egoustisch von mir, denn wenn sie gar nicht mehr kommen, ist der kranke bruder der leid tragende. Also sag ich gar nichts und tu bei telefongesprächen so, als sei alles in ordnung. Was wäre das richtige? Unsere tochter verhält sich anders, sie kommt oft.

  17. Pauline sagt:

    Hallo irsel
    Danke für deine Zeilen
    Das mit dem Brief werde i h machen
    Karte werden wir su h schreiben
    Warum ich so schlecht loslassen kann versteh ich selbst nicht wenn ich daran denke welche schwerwiegende Vorwürfe ich mir anhören müsste.wahrscheinlich weil er ja nur ihr flying monkey ist. Aber ich muss nun sehen dass ich da rauskommen. Ich danke dir suf jedenfall für deinen Rat
    Pauline

    • PaulinePauline sagt:

      Hallo ursrl

      Einen brief hab ich mittlerweile geschrieben
      Wie wR fas erste zudammentreffen von euch seid ihr euch nicht fremd geworden nach all der Zeit.
      Und wie ist euer .ineinander nun so. Und wie ist euer Verhältnis zur ST. Ichhoffe immer noch fass er zwar aufwacht und au h ohne sie zu und kontakt halten würde aber eigentlich bin ich mir sicher fass fss nicht sein wird wenn überhaupt dann nur wenn sie raus ist sus seinem Leben.
      Schönemes Wochenende

      Pauline

  18. Kathi sagt:

    Liebe Sabine, du hast in deinem Gedicht genau den richtigen Nerv getroffen, wie oft wurden wir verletzt und haben es wieder in Liebe versucht. Leider hat uns das nicht vor dem nächsten „Tritt“ bewahrt. Auch dieses immer zu spät kommen, absagen, vertrösten…. Ein demonstrieren seiner Macht, und das eigene Kind spielt mit, nimmt ihn immer in Schutz. Genau, dass es nicht gereicht hat, immer wieder in Liebe zu investieren, sagst du auf den Punkt. Man fühlte sich jedesmal wieder wie ein Fußabtreter, klein gemacht und gedemütigt. Wir müssen einsehen, dass der nächste Schritt von ihr kommen sollte, wenn überhaupt, man weiß nicht was die Zukunft bringt. Loslassen, unendlich schwer, aber was zu uns gehört, kommt freiwillig. Fokus auf das eigene Leben lenken, und uns Gutes tun, dass wir das überstehen, die Zeit die uns bleibt, wir sind Mitte 60, so gut leben wie es eben geht. Liebe Grüße an alle hier, die sich gegenseitig stützen.

  19. Pauline sagt:

    Hallo Sabine
    Auch ich finde dein Gedicht schön und zutreffend

  20. Kathi sagt:

    Hallo Pauline, es sind jetzt 1,5 Jahre seit wir gar keine Antwort mehr bekommen auf unsere Nachrichten. Momentan haben wir keine Energie mehr den Kontakt aufzunehmen, wie gesagt, das haben wir lange versucht, hingefahren, versucht ein Treffen auszumachen, sie wollte sich melden, jedesmal das gleiche, kein Erfolg 🥲. Es war ein langer Prozess, es wurde immer seltener, dass es mal geklappt hat, dann war es immer schön, man hatte das Gefühl, jetzt wird es leichter, aber dann wieder nichts, ich denke, sein Einfluss. Vielleicht kommt der Tag, dass wir es wieder versuchen, aber momentan brauchen wir eine Auszeit, versuchen schöne Dinge zu unternehmen und auch die guten Sachen wahrzunehmen. Man hat es natürlich immer im Kopf, ich sag mir dann stopp, versuche mich zu beschäftigen, schwimmen gehen, lesen, Freundinnen treffen und mal über andere Dinge reden. Aber es ist sehr schwer, damit klar zu kommen, natürlich, es sind unsere Kinder, und Enkelkinder, die man liebend gerne um sich hätte. Alles Gute für euch 🍀

    • Pauline sagt:

      Hallo kathi bei uns sind es jetzt 17 Monate es gab 2 Treffen die böse endeten. Er ist seit 2018 mit ihr zusammen. Da kam er ja noch wenn auch in grossen Abständen. Dann 2021 eine Trennung kurz und versöhnung und seitdem nix. Wir haben auch viel versucht aber um die Beziehung fortzusetzen war das die Voraussetzung. Kein Kontakt zu uns. Unser Vorteil ist auch dass sie keine eigeigenen Kinder haben. Sie hat zwei aus zwei Beziehungen. Ansonsten bin ich mit dem was du schreibst ganz bei dir.
      Schönes Wochenende
      Pauline

  21. Lotta sagt:

    Oh Pauline, dass tut mir für deinen Mann sehr leid. Ich kann mir vorstellen wie traurig das gewesen sein muss und die Nachwehen sollte man auch nicht vergessen. Was mir aber auffällt ist, dass er im März auf euch zukam. Das du das Gespräch auf seine Frau gelenkt hast, war leider nicht richtig. Ich denke das er schon deshalb den Kontakt so mindert. Versuch dich doch zu entschuldigen und gib den Treffen nur Raum für euch, ohne das von ihr gesprochen wird. Fühl dich umarmt

    • Pauline sagt:

      Danke lotto für dein Nachricht aber da hast du was falsch verstanden
      Im März hat er zwar angerufen weil er verzweifelt war weil sie ins Krankenhaus musste
      Warum er da gerade sn mich dachte weiß ich nicht. Am andren Tag hat er ja wieder angerufen und sagte mir dann auch fass er wegzieht und ob ich mir die neue Wohnung anschauen möchte
      Tat ich fsnn such und ich versucht da dsnn auch mit ihm mal zu reden über sie haben wir gsrnicht gesprochen
      Nach ein paarsätzrn über das ganze ging er wieder auf kampfszeööung und das war es dann auch schon wieder.leider ist er auch jetzt nicht bereit sich zu treffen. Es würde alles nix bringen. Sinn hätte es nur wenn wir sie endlich bei uns aufnehmen und eine Familie werden würden r merkt halt ni ht dass er ihr flying monkey ist.aber vielleicht irgendwann doch mal
      LG
      Pauline

      • Lotta sagt:

        Liebe Pauline,
        ich drücke dir fest die Daumen das dein Sohn erkennt was er verloren hat. Ich denke mir, man hat doch nur eine Mutter und ein Vater und man sollte doch für sie da sein? So ist es ja auch bei meiner schon sehr betagten Mutter. Sie hat uns, ihre Kinder immer um sich. Zumindest immer eine von uns sechs. Wir begleiten sie auf ihren letzten Tagen und helfen igr wo wir nur können, vor allem seit mein Vater verstorben ist. Nun frage ich mich warum unsere Kinder uns so im Stich lassen? Ich kenne durch meine Arbeit viele Kinder mit Migrationshintergtund. Das Band zu ihren Familien ist unglaublich stark. Es gibt bei ihnen nichts wichtigeres als ihre Familie. Mir ist aufgefallen das es in unserer Kultur nicht mehr so ist. Früher, ja da war es so, doch mit den nächsten Generationen hat sich etwas eingeschlichen was das Band der Familie sehr gelockert hat. Das ist so schade… Hat sich denn dein Sohn nochmal seitdem gemeldet? Gibt es Neuigkeiten?
        Fühl dich umarmt Pauline.
        Lotta

  22. Karin Gottschalk sagt:

    Liebe Betroffene, bin zum ersten mal auf dieses Forum getroffen und bin erstaunt wieviele Betroffene es gibt. Viele Kommentare gleichen meinen Erfahrungen mit meiner Schwiegertochter. Ich habe schweren Herzen den Kontakt zu meinem Sohn abgebrochen um mich selbst vor dieser Narzisstin zu schützen, denn mein Sohn ist Ihr inzwischen hörig!

    • Sabine sagt:

      Ja, auch das scheint mir ein Weg zu sein – völliger Abbruch des Kontaktes.

      Die Seiten von Herrn Grüttefien sind so umfangreich und beleuchten so viele Themen/Seiten des Narzissmus. Ich habe heute auf der Seite https://umgang-mit-narzissten.de/co-narzisst-was-bedeutet-das/ nachgelesen und Dein Posting hat mich in Verbindung mit den dortigen Einträgen durchaus zum Nachdenken gebracht.

      Es ist ja auch ein Teil meines Egoismus, wenn ich nur wegen der Enkelkinder gute Mine zum bösen Spiel mache… Und ich frage mich selbst in diesem Zusammenhang, ob das allein dann auch wirklich der bzw. mein Grund ist.

      Ich erkenne in meinem aktuellen Verhalten, dass auch das natürlich irgendwie manipulativ ist, denn eigentlich bin ich in den Situationen mit meinem Sohn und meiner Schwiegertochter ja tatsächlich nicht ich selbst. Noch fehlt mir der Mut für den totalen Kontaktabbruch. Allerdings muss ich auch einräumen, dass der Kontakt vermutlich bereits komplett abgebrochen wäre, wenn ich nicht diese gelegentlichen Angebote für Treffen auf neutralem Boden (eben wegen der Enkelkinder!!??) gemacht hätte, die dann auch nur gelegentlich angenommen werden. Danke für Deine klaren Worte und den Schubs auch Deine „Lösung“ nicht ganz aus den Augen zu verlieren.
      Liebe Grüße

      • Karin sagt:

        Ja, liebe Sabine und alle anderen, wir sind, und es ist fast schon beschämend, vor unserer Schwiegertochter regelrecht ‚gekrochen‘, nur um die Enkelkinder noch ab und zu sehen zu dürfen.Seit wir gesagt haben, dass wir den Kontakt jetzt abbrechen, werden die Kinder sofort aus unserem Blickfeld geräumt, falls wir sie mal sehen. Jetzt hat der 2 1/2 jährige Enkel den Kopf weggedreht, als er uns sah, nur um seine Mama nicht zu verärgern. Wir wissen, was sie vorhat, aber wir werden uns auch in Zukunft nicht mehr von ihr terrorisieren lassen. Abstand halten, nicht auf ihre bösen Blicke reagieren, auf keinen Fall irgendwie provozieren, denn büßen müssen es die unschuldigen Enkelkinder. Traurig aber wahr. Liebe Grüße an alle hier von Karin

        • Lotta sagt:

          Nicht vergessen Liebe Karin. Du kannst den Umgang mit den Enkelkindern einklagen. Du hast ein Recht darauf. Es kann doch nicht sein das die Kinder darunter leiden.

          • Karin sagt:

            Hallo, liebe Lotta, habe im Internet von Erfahrungsberichten gehört, dass das Einklagen zum Umgang der Enkel sehr schwierig ist.Eine Oma hat 10 Jahre geklagt. Wenn der Richter hört, dass wir im Streit leben, haben wir wahrscheinlich keine Chance, weil das Kindeswohl dann gefährdet ist. außer die Kinder sind alt genug und sagen aus, dass sie zu den Großeltern möchten. Ich hätte auch Angst, dass die Kinder es von ihr zu spüren bekommen. Ein Vater hat auch um das Sorgerecht geklagt. Er sagte, dass er keine Chance hatte, weil sie vor Gericht so überzeugend gelogen hat, dass der Richter ihr geglaubt hat. Wir erleben auch immer wieder, wie sie alles verdreht.

            • Lotta sagt:

              Hallo liebe Karin, da hast du recht. Nur so ist es doch auch nicht auszuhalten und einen Rat beim Anwalt kann man sich ja mal einholen. Die Kinder leiden ja jetzt schon enorm, zumal ihr ja Nachbarn seid. Es ist doch alles zu traurig. Da zieht man sein Kind liebevoll gross, stärkt ihm immer den Rücken, ist immer da für ihn und dann kommt so ein Unmensch und schafft es, dass das eigene Kind vergisst, wie sehr man es liebt und schätzt. Ich hoffe das mein Sohn keine Kinder von dieser Person bekommt. Zum Glück studieren sie noch ein paar Jahre und hoffentlich wacht er in dieser Zeit auf. Neulich hab ich ihn mit seiner Freundin auf der Hochzeit meines Bruders gesehen. Es war ein Trauerspiel, er konnte sich kein Meter von ihr entfernen, ohne das sie hinterher lief. Sie ist so unsicher und ernährt sich von seiner Selbstsicherheit. Es waren so viele junge Leute, meine Nichten und Neffen da, die mit meinem Sohn groß geworden sind und er hatte keine Chance sich mit ihnen zu unterhalten oder so wie früher, dass sie gemeinsam spass hatten. Freunde hat er auch kaum noch welche. Hier in unserem Dorf ist seine Freundin besonders fleißig gewesen und seine Jungs haben kein Bock auf sie und somit darf er nicht hin. Wie eine Klette hängt sie an ihm und isoliert ihn von Menschen die ihn schätzen und lieben. Selbst mit seiner Oma hat er sich nicht unterhalten. Mit niemandem und dabei ist unsere Familie so groß und eng zusammen. Ich bin schon vor 23 Uhr nach Hause, ich konnte es nicht mehr ertragen. Auf Bildern, die nach mir entstanden, saßen sie nonstop an ihrem Platz, oder tanzten zu zweit. Niemals durfte er alleine gehen. Sag doch, wie schaffen diese Menschen es, ein so zu manipulieren das sich das komplette Wesen einmal umkrempelt?

        • Ulrike Breuer sagt:

          Hallo Karin…ich bin neu hier und habe deine Beiträge gelesen…meinem Mann und mir geht es genauso..seit wir am 27.6 den Kontakt zu unserer Schwiegertochter abgebrochen haben, werden unsere Enkel 5 und 3 Jahre regelrecht vor uns versteckt… dabei wohnen wir in einer Straße…mein Sohn ruft ab und zu an aber er darf sich nicht erwischen lassen da sie sein Handy kontrolliert…er weiß Gott sei Dank wie sie ist und hält wegen der Kinder durch…von uns haben sie alles bekommen vom Wohnwagen über ein Auto bis hin zur Wohnungseinrichtung… jetzt nehmen ihre Eltern ihnen alles Weg und bieten kaputte Sachen zum Tausch an für die sie auch noch bezahlen müssen… mein Sohn ist zutiefst unglücklich und es ist hart für mich als Mutter dabei zuzuschauen

    • Pauline sagt:

      Hallo
      Auch wir haben keinen kontakt zum sohn.Er hat ihn durch ihre Gehirnwäsche gemacht weil sie rs nicht geschafft uns einzuwirken. Mittlerweile ging es uns nach 18 Monaten ganz gut mit der Situationaber den Gedanken ihn evtl.nie mehr zu sehen schmerzt schon sehr. Hoffen wir mal das Beste.
      LG
      Pauline
      .

    • Frank Grit sagt:

      Hallo, ich bin auf der Suche nach Antworten auf dieses Portal gestoßen und bin nun fast erleichtert, in meinen Vermutungen bestätigt zu werden. Ich weiß nun endlich, dass ich mich nicht schuldig fühlen muss. Der obere Artikel könnte meine persönliche Geschichte 1 zu 1 sein. Wir bleiben trotz unseres Wissens nun aber ratlos zurück, denn auch uns wird nun der Kontakt zu unserem Enkelkind untersagt. Unser Sohn ist völlig verändert, nicht mehr wieder zu erkennen und dieser Frau hörig. Der Kontaktabbruch stürzt uns in eine persönliche Krise und Verzweiflung, denn wir hatten 30 Jahre ein sehr enges und vertrauensvolles Verhältnis zu unserem Sohn. Wie kämpft man um sein Kind und Enkelkind, wenn die Partnerin diese Persönlichkeitsstörung hat? Was können wir tun, um nicht selbst vor Verzweiflung krank zu werden?

      • Lotta sagt:

        Hallo lieber Frank,
        Ich kann dir keinen Rat geben wie ihr euch am besten tun könnt, denn ich weiß es ja selbst nicht und sitze im gleichen Dilemma. Kein Kontakt seit Weihnachten, mein Herz ist so sehr gebrochen. Ich weine mich oft in den Schlaf und denke täglich daran, wie viel Liebe und Fürsorge ich meinem Sohn schenkte und nun so abgelehnt werde. Wie lange ist euer Verhältnis durch der neuen Partnerin gestört? Was hast du schon versucht? Wie alt ist euer Enkelkind? Fuhl dich umarmt…. Die Zeit wird zeigen, wie sich unsere Wege entwickeln.

        • Frank Grit sagt:

          Unser Sohn ist seit März 2019 mit ihr zusammen. Er hatte gerade sein Haus fertig gebaut, unsere gesamte Familie hat beim Bau mitgeholfen.
          Im April 19 zog die neue Freundin ein , im September war sie schwanger. 3 Monate durften wir unseren Enkel nicht sehen, wegen Corona. Unser erster Spaziergang erfolgte im Beisein unseres Sohnes als Kontrolle. Berühren durften wir das Kind in der Zeit nicht. Unser Enkelkind ist jetzt 3 Jahre . Ein echter Sonnenschein. Er liebt uns über alles.
          Unser Sohn ist selbstständig, betreibt eine gut gehende Firma. Sie ist die meiste Zeit krank geschrieben auf Rückenschmerzen und genießt den „ goldenen Käfig“ . Absprachen werden auf der Treppe vorm Haus getroffen. Zeitpunkte, Abläufe bestimmen sie. Unser Sohn übernimmt den gesamten Tagesablauf: Kind, Haushalt Job, Haus…
          Mein Geburtstag wurde großzügig vergessen, sie hatte vor 2 Wochen Geburtstag und äußerte den Wunsch Geld von uns zu bekommen.
          Irgendwann ist das Fass an dem Nachmittag übergelaufen und wir äußerten ganz klar offen, dass sie aufhören soll unsere Familie kaputt zu machen.
          Nun ja , dass war das Ende – wir sind raus. Unseren Enkel dürfen wir auch nicht mehr sehen.

          • Jennifer sagt:

            Bingo! Genauso war/ist es bei uns! Jetzt haben wir keinen Kontakt mehr. Psychiatrie, dann Herzinfarkt. Es bleibt mir nun nichts weiter übrig, als loszulassen. Ich denke jeden Tag in Liebe an mein Enkel. Mein Sohn und seine Frau können bleiben, wo der Pfeffer wächst.

            • Lotta sagt:

              Das tut mir leid Jennifer.
              Konntest du dich von dem Herzinfarkt erholen? Erzähle dich mal deine Geschichte. Es würde mich interessieren wie es zu dem bruch kam.
              Liebe Grüße,
              Lotta

      • Karin sagt:

        Hallo an alle, mein Mann hat auf youtube ein Video gefunden, das sehr aufschlussreich ist, besonders auch zum Schluss. Es heisst *Ich, das Größte, Narzissmus*. Hier geben Narzissten Einsicht in ihr Leben.

      • Pauline sagt:

        Hallo Frank
        Du fragst wie kämpfe ich um sohn.
        Ich will dir keinen Rat geben aber ich weiß aus ein paar Jahren Erfahrung und Gesprächen dass du verlieren wirst den Kampf. Versuche es zu akzeptieren und gibt die Hoffnung nicht auf.
        Sie wird immer gewinnen wenn er ihr fying monkey ist und ihr werdet immer trauriger
        Also es ist ein schwieriger Weg. Wir sind auch noch dabei. Aber ni hz sufgrben und schaut auf euch

        • Frank Grit sagt:

          Hallo Pauline, im Inneren wissen wir , dass wir diesen Kampf wohl verlieren werden. Er will sie jetzt heiraten und ein 2. Kind …
          Den Kontakt zu unserem Enkelkind werden wir versuchen mit ganzer Kraft zu halten.

          • Pauline sagt:

            Hallo grit
            Dafür wünsche ich euch sle Kraft die ihr habt. Wenn man um Enkelkinder kämpfen muss weiß ich leider nicht. Gemeinsame Kinder hst er gottseidank nicht. Sie hat drei von jeweils andren Männern. Zwei sind aber nur bei ihr
            Schönes Wochenende
            Pauline

    • Karin sagt:

      Lieber Frank, liebe Lotta und alle hier, ich verstehe dich und alle anderen hier so gut.Wir haben heute einen Ausflug gemacht und normalerweise genieße ich das. Ich habe den ganzen Tag an meine Enkel gedacht. Meine größte Angst ist es, dass er denken könnte, wir haben ihn nicht mehr lieb. Die kleine ist erst 11 Monate, sie bekommt das ganze noch nicht so mit. Ich würde dir gerne einen Rat geben, wie man damit umgeht. Aber die Liebe kann man nicht einfach abstellen. Zu meinem Sohn sagte ich, wie er sich fühlen würde, wenn man mit ihnen so umgehen würde. Seine Antwort war: Dann müssten wir auch damit leben.Es kommt einem so vor, als hätten sie kein Herz im Leib. Sie wissen gar nicht, was sie ihren eigenen Kindern antun. Wie Sabine schon sagte, sie sind krank.Ich drücke euch alle in Gedanken und viele liebe Grüße von mir an euch

      • Lotta sagt:

        Danke liebe Karin.
        Die letzten Tage waren wieder so schwer… Ich vermisse mein Kind, meinen Jungen. Er ist doch erst 21, vermisst er mich denn gar nicht? Ich wache morgens mit dem Gedanken an meinen Jungen auf und abends wieder ein. Er fehlt mir so sehr. Wir waren eine glückliche Familie, meine Kinder und ich. Er stand mir so nah, hat mir immer alles erzählt und bei jeder Entscheidung fragte er mich um Rat. Wir sind oft spazieren gegangen, haben uns über Gott und die Welt unterhalten, schmiedeten Zukunftspläne und freuten uns auf sein Studium. Nun ist er im 2. Semester und ich weiß nichts darüber. Nicht wie es ihm gefällt, wie es läuft und vor allem, wie es ihm damit geht. Ich verstehe einfach nicht weshalb er das Familienband so zerschneidet und zulässt das sie ihn so isoliert von allen Menschen die ihm wichtig sind/waren. Auch denke ich immer, ob seine liebenswerte Art nur gespielt war, um mir zu gefallen. Aber wie sollte er das denn über 20 Jahre aufrecht halten? Kann sich ein Mensch so sehr für eine Frau verändern? Was macht sie mit ihm und wieso? Ich verstehe es nicht… Ich bin so traurig.

        • Karin sagt:

          Hallo liebe Lotta, ich weiß sehr gut, was du meinst. Glaube mir, du kannst nichts dafür. Bitte verliere jetzt nicht die Hoffnung. Dein Sohn ist noch sehr jung und er hat gute Chanchen, das Spiel noch zu durchschauen. Ich weiß, dass deine Tür offenbleibt für ihn. Auch ich versuche loszulassen, weil einem in dieser Situation ja auch gar nichts anderes übrigbleibt.Ich bin außerdem ein sehr spiritueller Mensch, meditiere, und habe schon viele Wunder erlebt. Das gibt mir immer wieder Kraft. Nicht die Hoffnung aufgeben, liebe Lotta🌹🌈🙋

          • Pauline sagt:

            Hallo Karin
            Ich finde ganz toll was du Lotta geschrieben hast. Auch wir sind an manchen Tagen ankämpfen. Aber was hilft es. Wir haben einfach ni ht die Möglichkeit und macht ihnen zu helfen und im jetzigen Status wollen sie es gar nicht.
            LG
            Pauline

          • Lotta sagt:

            Liebe Karin,
            entschuldige das ich jetzt erst schreibe. Ich habe deine Nachricht garnicht gesehen. Dieses runter scrollen ist schon doof. Gibt es keine Plattform wo es einfacher ist sich zu unterhalten? Deine Worte sind so lieb und empathisch, ich musste sehr weinen. Ich weiß, ich sollte die Hoffnung nicht aufgeben, nur klappt das in letzter Zeit gar nicht. Ich vermisse ihn so wahnsinnig doll. Ja, meine Tür ist auf aber ich kann es nicht mehr zeigen. Ich bin so in mir selbst gefangen das ich jetzt alle Schotten dicht mache. Nächste Woche muss ich zur Biopsie, es wurde ein Knoten gefunden der nicht sein sollte und mich beschleicht immer der Gedanke das es mir völlig egal ist. Was hab ich denn noch zu verlieren? Ich habe das Wichtigste doch schon verloren, schlimmer geht nimmer. Ich werde depressiv, dass merke ich. Auf der Arbeit geht’s. Da ist es ziemlich anstrengend und doch findet sich bei all den Konflikten der Kinder, mit den ich arbeite, immer etwas lustiges zum lachen. Mit den Kollegen wird über pädagogische Ansätze diskutiert und das ist schon sehr ablenkend. Dann kommt man nach Hause und sofort schleicht sich eine unbändige Müdigkeit ein. Meist schlafe ich dann auch ein und werde um 18 Uhr wach. Der Tag ist gelaufen, ich fühle nur Traurigkeit und manchmal einfach gar nichts. Ich bin launisch und Igel mich ein. Für meine Tochter ist das sehr schwer, was dann auch wieder zu Konflikten führt. Ich funktioniere nur und möchte nichts sehnlicher als meinenen Sohn. Vielleicht sollte ich auchmit dem Meditieren beginnen. Hilft es dir? Du sagst, ich habe nichts falsch gemacht. Das ist lieb gesagt. Ich denke darüber leider anders. Ich habe mich zu sehr auf meine Kinder eingestellt und mich darin verloren. Nun weiß ich nichts mehr mit mir anzufangen. Ich sehne mich nach meiner Familie, so wie sie war. Nach den Gesprächen und den Ausflügen. Das Lachen am Tisch und die Diskussionen wer welche Aufgaben im Wochenplan übernimmt. Ich sehne mich danach meinen Sohn in den Arm zu nehmen, ihn über seine blonden Haare zu streicheln und ich hasse mich dafür das ich meine Tochter mit ihm vergleiche, wo sie doch ganz anders ist und dabei wünsche ich mir insgeheim das sie etwas von seinem lieben Wesen hätte. Ich schäme mich dafür. So habe ich vorher nie gedacht und das tut mir sehr sehr leid. Wie geht es dir denn liebe Karin und wie geht es dir Pauline?
            Ich drücke euch unbwkannterweise und bedanke mich fürs zuhören.Es gibt nicht mehr viele Menschen um mich, ich lasse keinen an mich ran.
            Liebe Grüße,
            Lotta

            • Pauline sagt:

              Liebe Lotta
              Alles was du schreibst und fühlst kenne ich. Weitete Kinder haben wir nicht.
              Es ist nicht leicht zu sagen mot Der Zeit wird rs besser aber rs ist was dran. Ich vermisse ihn schon auch noch aber es ist halt so dass er gefangen ist in dem system und auch im augenblick genau Empathielos ist wie sie. Mir hilft es immer etwas wenn ich mir sage dass er im Normalfall das alles nie getan hätte. Versteck dich nicht. Rede wenn du reden willst. Ich war anfangs auch so und bin fan mit dem Hund raus in den Wald da hab ich dann geschrien oder geheult wie ein Wasserfall. Hilft. Jetzt nach 16 Monaten geht alles schon etwas leichter. Und seit er nicht mal einen kleinen wink zum Geburtstsg seines Vaters gemacht hat, 70, haben wir uns vorgenommen uns auf uns zu konzentrieren. Und es anzunehmen ihn nicht mehr zu sehen vielleicht mal so auf sztasse. Das Schicksal hat uns hart gestraft. Warum auch immer. Bleib tapfer. Ich wünsche dir und den anderen schönes Wochenende.
              LG
              Pauline

    • Karin sagt:

      Hallo liebe Lotta, ich kanns dir nachfühlen. Auch für mich waren die Kinder immer mein ein und alles.Ich dachte, wenn sie Familie haben,würden wir auch ein gern gesehener Teil ihrer Familie sein, so wie es bei uns und unseren Eltern war. Sie sind gerade in Urlaub. Aber ich weiß, danach gehts weiter. Ich habe immer noch ihre grausamen Worte im Ohr.Ich weiß, dass alles im Leben einen Sinn hat. Ich denke, ich sollte mich jetzt auf mein eigenes Leben konzentrieren und nicht mehr wie mein ganzes bisheriges Leben um alle anderen. Ich habe mich oft total vergessen. Genau so wie du. Sind wir es nicht auch wert, dass wir mit uns selbst auch liebevoll umgehen und uns selbst achten. Wenn wir das täten, könnten wir bestimmt mit solchen Menschen einiges gleichmütiger umgehen. Ich habe zu meditieren vor vielen Jahren begonnen, weil ich Dauerschmerzen hatte im Rücken. Die Ärzte trauten sich nicht operieren, weil alles kaputt war. Seitdem gings bergauf und ich bin sehr zufrieden. Meine Einstellung zum Leben hat sich grundsätzlich geändert.Ich weiß nicht ob es dir helfen würde, aber einen Versuch wärs wert. Ich hoffe, bei dir ist körperlich alles in Ordnung. Ich wünsche dir alles Gute und drück dich in Gedanken🌹

      • Lotta sagt:

        Hallo liebe Karin,
        mal wieder habe ich deine Nachricht verpasst. Dieses scrollen ist so blöde… Ich war Donnerstag zur Biopsie und bekomme diesen Donnerstag meine Diagnose. Ist nicht schön, aber so ist es nunmal. Positiv denken!
        Ja, wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte, dann würde ich es anders machen und mir mehr Zeit für mich nehmen, weil ich es mir wert sein muss. Nun ist es wie es ist. Die Zeit wird die Wunden heilen, hoffentlich!
        Fühl dich umarmt,
        Lotta

  23. Karin sagt:

    Hallo, liebe Sabine, ich habe gerade meinem Mann deine Zeilen vorgelesen, weil er sich bei der Schwiegertochter entschuldigen wollte. Er hat jetzt durch dich verstanden, dass es sinnlos ist. Wir wollten dir sagen, dass du eine ganz tolle und starke Frau bist, die sich nicht unterkriegen lässt. Wir haben auch noch von einer Frau gelesen, die erst nach 23 Jahren die Reißleine gezogen hat. Mein Gott, so viele verlorene Zeit.Ich hoffe, wir bleiben so stark wie du und viele Schreiber hier. Mit vielen lieben Grüßen von Sepp und Karin

    • Ursula Rüegg sagt:

      Hallo Karin,
      auch ich lese diese Seite schon seit längerer Zeit. Meine Geschichte zu erzählen erübrigt sich, sind doch viele in Vielem ähnlich.
      Der Bericht von Sabine zeigt mir, dass noch andere Menschen die Reissleine ziehen und rechtliche Konsequenzen folgen lassen. Ich habe dasselbe gemacht. Mit gutem Gewissen, aber auch mit Trauer, dass es überhaupt soweit kommen musste. Trotzdem bleibt die Hoffnung, dass mein Sohn irgendwann erwacht, und auch, dass ich die Enkelkinder nicht ganz verliere…. Was meine Schwiegertochter betrifft, ja, ich denke sie ist wirklich krank. Und ja, auch mein Sohn trägt Verantwortung für das Ganze und Eltern dürfen nie die Spielbälle von kranken Menschen sein.
      In diesem Sinne wünsche ich allen Bertoffenen viel Kraft und Sonnenschein für ein erfülltes Leben. Schaut gut zu euch selber!

      Liebe Grüsse Ursula

      • Karin sagt:

        Hallo liebe Ursula,ja, diese Menschen sind wirklich sehr krank und sie schaffen es, unsere Kinder zu ihren Marionetten zu machen.Vieleicht würde es dir ja guttun, auch mal über dein Leben zu erzählen. Wenns jemand versteht, dann diese Menschen.Wir unterstützen unseren Sohn noch finanziell, weil die Schwiegertochter auch körperlich krank ist.Dank bekommen wir nicht.Wir überlegen auch,damit aufzuhören.Man wird ja nur ausgenutzt.Da habt ihr vollkommen recht.Liebe Grüße von Karin

        • Sabine sagt:

          Liebe Karin,
          danke für Deine netten Worte an mich. Tut auch mir sehr gut.
          Dein Eintrag zu finanziellen Hilfen an Deinen Sohn weil sie auch körperlich krank ist brachte mich zum Schmunzeln – muss ich gestehen. Ich nenne das in der Zwischenzeit „Sekundärerfolg“! Meine Freunde nennen es „wie im Billard über Bande spielen“. Und meine Freunde waren es auch, die mir dann mal irgendwann einen Vogel gezeigt haben. Meine Schwiegertochter hatte und hat noch körperliche Beschwerden die ihr nicht ermöglichen den Haushalt zu machen oder eventuell etwas zu arbeiten. Dafür sollte ich u. a. dann auch eingesetzt werden. Die Kinder hat sie den ganzen Tag im Kindergarten und kann mangels Sprache und ihrer körperlichen Beschwerden nicht arbeiten. Sie jammert jeden schwindelig über alles was nicht nach ihrer Nase funktioniert. Die Kinder vertraut sie mir natürlich nicht an. Ich soll die Haushaltshilfe und der Geldgeber sein. Geld gibt es nicht mehr von mir und ich bin auch nicht die Putz- und Haushaltshilfe! Konsequenz ist nicht gerade meine Stärke in solchen Situationen, aber ich ziehe es durch und werde auch weiter immer von Freunden daran erinnert. Schlechtes Gewissen? NEIN nicht mehr! Warum sollte ich jemandem helfen, der mich doch nur mit Dreck bewirft? Und das dann nur weil mein Sohn sie geheiratet hat? Seine Entscheidung, seine Verantwortung und sein Leben. Jede Hilfe ist in dieser Situation für mich tatsächlich nur ein Sekundärerfolg für meine Schwiegertochter und dazu bin ich nicht mehr bereit!
          Liebe Grüße

          • Karin sagt:

            Liebe Sabine, ich musste nicht nur Schmunzeln, ich habe sogar gelacht. Danke dafür!Wie man sich doch selbst zum ‚Deppen‘ machen kann.Ich habe ihr erst am Montag gesagt, dass ich mit ihnen keinen Kontakt mehr will, nur die Kinder wollen wir sehen.Wir warten jetzt noch, was da kommt, wenn der erste Schock vorbei ist. Damit haben beide nicht gerechnet.Wenns so weiter geht, ist bei uns dann auch ‚der Ofen aus‘.Ich danke dir weiterhin für deine ehrlichen Worte! Liebe Grüße von Karin

  24. Karin sagt:

    Hallo ihr Lieben,mein Mann hat ihr jetzt seine Meinung gesagt. Sie ging direkt auf mich los mit ohne endenden Vorwürfen.Das schlimme ist, wir wohnen mit im Haus.Im Moment weiß ich gar nicht mehr weiter.

    • Sabine sagt:

      Hallo Karin,

      es ist schwer und ich kann das – wie viele hier – nur zu gut verstehen. Ich mache mir Gedanken dazu und profitiere von dieser Seite seit ein paar Jahren. Verfolge die Einträge und es hilft mir oft mit meiner Situation besser oder neu umzugehen. Ich hatte mir vorgenommen anderen keinen Rat zu geben. Jede Situation ist zwar irgendwie gleich aber doch ganz anders. Trotzdem einen Hinweis von mir, den ich selbst von einem Freund erhalten habe. Er hatte sich selbst ein Bild von meiner Schwiegertochter gemacht und mich dann angesprochen. An seine Ratschläge habe ich mich seitdem gehalten.

      Gespräche mit meiner Schwiegertochter führe ich nicht mehr unter 4 Augen. Als ich es liebevoll versuchte wurde aus dem Gespräch, dass ich sie runtergeputzt und beschimpft hätte. Wirklich eine glatte Lüge und nicht das erste Mal! Sie spricht auch nach 6 Jahren kein Deutsch und mein Englisch ist ihr viel zu schlecht… Dadurch ist mein Verhalten ihr gegenüber „respektlos“.

      Ich kommentiere nicht was ich höre und ich biete auch keine Hilfen mehr an. Wenn sie etwas brauchen können sie ja fragen. Ich entscheide dann was ich leisten will und kann oder ob ich es lasse.

      Ich höre zu wenn mir etwas gesagt oder erzählt wird und ich nicke oder sage ach oder ach wie toll“. Lächeln nicht vergessen…

      In meinem Kopf läuft das Laufband: „Die ist krank“!

      Treffen finden nur auf neutralem Boden statt wenn sie dabei ist. Dann sehe ich auch meinen Sohn und meine Enkelkinder und ich darf dann sogar die Geburtstags- Weihnachts- oder sonstige Geschenke für die Kinder abgeben (noch). Oft bekomme ich dann auf dem Weg dahin irgendwelche Verhaltensregeln mitgeteilt, die ich allerdings lese und lösche und einfach ignoriere! In der Zwischenzeit kommt mein Sohn – wenn auch selten – mit einem der Kinder mal vorbei. Dann spreche ich kein Wort über seine Frau!

      Alle anderen Versuche wie Einladungen Aussprachen Angebote etc. finden von meiner Seite nicht statt. Ich merke, dass sie davon wirklich irritiert ist und stets versucht mich mit weiteren Dingen zu provozieren oder zu erniedrigen. Dann kommt das stumme Laufband „Die ist krank“ und ich lächle und gehe darauf nicht ein!

      Ich bin froh darüber einen Freundeskreis zu haben der mich auffängt wenn es mal nach derartigen Treffen / Begegnungen bei mir mit der Verarbeitung nicht so funktioniert. Kommt durchaus vor, denn ich leide natürlich schon auch unter der ganzen Situation. Aber ich habe gelernt mein Leben mit den Freunden, Kino, Theater, Ausflüge etc. besser zu gestalten. Diese Narzissten wollen die Aufmerksamkeit und eine Bewunderung, die ihnen nicht zusteht. Sie leben praktisch davon. Das bin ich nicht mehr bereit zu geben und es wäre auch verlogen. Ihre Demütigungen lasse ich ins Leere laufen. Gelingt immer besser. Ich weiß mit 70 Jahren wer und was ich bin. Meine Enkelkinder will ich dabei nicht auch noch instrumentalisieren und in Konflikte stürzen nur weil ich so gerne eine liebevolle Oma wäre. Ich habe auch aufgehört meinen Sohn in Schutz zu nehmen. Ich musste einsehen, dass es nur einen gibt der das ändern kann und das ist mein Sohn. So lange er nicht versteht was da grad mit ihm und der Familie gemacht wird, wird sich aber auch nichts ändern.

      Ich weiß nicht ob es etwas hilft was ich hier geschrieben habe. Du schreibst „im Moment weiß ich gar nichts mehr“ – und das bedeutet irgendwie ja auch, dass diese Frau mal wieder ihr Ziel erreicht hat. Dreh den Spieß lieber um! Dieser Triumph steht der Narzisstin nicht zu. Ganz besonders schwierig natürlich wenn man auch noch gemeinsam wohnt. Zu mir sagte mal jemand: „Ändere Du Dein Verhalten und um Dich herum verändert sich einiges …“ Deine Schwiegertochter will den Kampf. Einen Kampf der Dich erniedrigt, Kraft kostet und kaputt macht. So viel Aufmerksamkeit hat sie einfach nicht verdient.

      Liebe Grüße und Kopf hoch! Du siehst ja: Du bist nicht allein!

      • Karin sagt:

        Liebe Sabine, danke für deine herzlichen Worte.Mir laufen gerade die Tränen übers Gesicht.Meine Schwiegertochter ist mir mittlerweile egal. Es tut nur so weh, weil mein Enkel weint, weil er nicht zu uns darf.Das zerschneidet einem fast das Herz.Viele Liebe Grüße von mir an Dich und an alle hier auf dieser Seite

        • Karin sagt:

          Noch ein Zusatz:Wir haben unserem Sohn das Haus überschrieben, jetzt verbietet sie uns, nach draußen zu gehen, wenn sie mit den Kindern im Garten ist

          • Sabine sagt:

            Liebe Karin,
            ich bleibe dabei keinen Rat zu geben. Aber ich kann Dir von mir berichten. Ich war vor längerer Zeit bei einer Freundin um dort mal wieder mein Leid zu klagen. Sie hat mir am Ende etwas gesagt, was mir nicht geschmeckt hat… Sie nahm meine Hand und sagte: „Weißt Du eigentlich was für ein Waschlappen dein Sohn geworden ist?“ Ich war geschockt, böse und verstört und ich bin danach auch gegangen. Auf einer Parkbank ganz alleine habe ich dann geweint und alles sacken lassen. Es tat weh – aber sie hatte durchaus ins Schwarze getroffen! Ich bin dann eine Woche alleine an die See gefahren. Abstand war irgendwie wichtig. Gedanken sortieren. Raus aus der Situation! Ergebnis danach und nach Rücksprache / Beratung mit einem Anwalt war eine Generalvollmacht in der mein Sohn und seine Frau von allem ausgeschlossen wird etc. Neue Schlösser in meiner Wohnung und das was ich bereits berichtete. Vielleicht hast Du ja einen Mietvertrag mit Deinem Sohn… Natürlich will Deine Schwiegertochter nicht das Du ein gutes liebevolles Verhältnis zu Deinen Enkeln hast. Sie könnte ja die Kontrolle verlieren oder die Kinder Dich lieber haben als sie. Die Kinder könnten ja auch erzählen was Du auf keinen Fall wissen sollst. Das können diese Menschen nicht ertragen. Sie sind einfach krank!!
            Ich will mich nicht zum Spielball ihrer krankhaften Boshaftigkeit machen lassen und hier bin ich die Einzige die etwas ändern kann. Auch wenn ich darauf verzichten muss meine Enkel so liebevoll zu umsorgen, wie ich es mir wünsche. Ich musste einsehen, dass die Realität mit diesen Menschen in jeder Hinsicht zerstörerisch ist. Egal wie sehr ich mich bemühe. Es war alles erst sehr schwer für mich, aber mit der Zeit wird es erträglicher. Natürlich nicht jeden Tag… Immerhin merke ich deutlich, dass es ihr echt stinkt, dass ich mein Leben nicht auf sie ausrichte, mich nicht demütigen lasse. Genieße die Sonne und Dein Leben. „Nimm Dich auch mal wichtig“ sagte eine andere Freundin. Ja auch das hatte ich vor Kummer und Kampf echt vergessen.
            Liebe Grüße

      • Susanne sagt:

        Liebe Sabine, ihr andern alle, Hallo!
        ich bin quasi erst „frisch“ betroffen aber leide schon genauso wie hier eigentlich alle. Beim Lesen der Berichte laufen mir die Tränen Hoffnungslosigkeit und Ohnmacht. Unser Kind heiratet in wenigen Wochen eine Narzisstin und es ist nicht zu verhindern und alle Schilderungen des Verhaltens eines solchen Schwiegerkindes treffen sowas von genau zu…genau wie im Artikel und von euch berichtet. Ich weiß noch gar nicht, ob ich es schaffe, zu der (natürlich) perfekten Feier zu erscheinen. Aber wenn, dann werde ich mir immer wieder zurechtrufen, „die ist krank! sie ist krank!!“ vielleicht hilft mir das, die Cantenance zu bewahren, danke dafür; dicke Sonnenbrille auf und immer lächeln, es wird so schwer… auch das Hochzeitsgeschenk steht noch nicht fest, weil wir so gar keine Lust haben nach ihrer Pfeife zu agieren. Unser Sohn ist voll von ihr vereinnahmt und auch er stellt uns inzwischen als Nörgler da, läßt sie frech mit einem Wortschatz mit uns reden, sowas gab es so nie in unserer Familie, bei allen Problemen, wurde immer noch anständig mit der Wortwahl umgegangen. Er hält sich da entweder raus oder stützt sie. Ich glaube, das Schlimmste wird sein, wenn er sich so fremd verhalten wird, uns umarmt, als wäre man jemand fremdes oder wenn man die 13. Fee ist, ob es für meine Seele vlt. doch besser ist, wegzubleiben??? Da gibt es wohl kein richtig oder falsch, es kann jede Entscheidung die falsche gewesen sein. Ich bin noch nicht fertig mit meinen Gedanken, ich will ihn nicht verlieren…

        • Lotta sagt:

          Oh Susanne,
          willkommen im Club der traurigen und verzweifelten Eltern. Es tut mir leid das du zusehen musst wie dein Sohn eine Frau heiratet die euch ablehnt. Ich frage mich auch immer wieder wieso unsere Kinder sich so loyal ihrer Partnerin gegenüber verhalten und dabei den Eltern so vor den Kopf stoßen. Man hat sie untetm Herzen getragen, geboren, aufgezogen, geliebt und dann wird man plötzlich entsorgt, wo man doch fest davon ausging das dieses Band zwischen Eltern und Kind niemals reißen kann.
          Fühl dich von mir umarmt und ich wünsche dir ganz viel Kraft diese Hochzeit zu überstehen.
          Liebe Grüße,
          Lotta

        • Sabine sagt:

          Liebe Susanne,
          wenn ich Deine Zeilen lese kommen mir diese Gefühle durchaus bekannt vor. Ich stelle allerdings auch fest, dass ich über diesen Punkt zum Glück meist hinaus bin. Ich habe auf der Hochzeit meines Sohnes mit dieser Frau noch nicht einmal am Familientisch gesessen. Es war gut sich darauf vorzubereiten, dass auch diese Feier eine emotionale Herausforderung ist. Ich habe mich dieser gestellt und daraus gelernt. Allerdings: Das ganze Jammern über die Situation hat mich definitiv nicht weiter gebracht oder etwas verändert. Ich lese hier auch oft von Hilfe durch Therapeuten. Ich wollte die Verantwortung nicht an einen Therapeuten abgeben. Was soll er mir denn sagen? Vielleicht hilft es mich selbst zu reflektieren und das ist dann auch gut. Im Ergebnis heißt es für mich aber immer, dass ich mich und mein Verhalten – vielleicht auch meine Einstellung dazu – ändern muss. Vor allem aber gilt für mich, dass ich nicht andere unter meiner Situation leiden lassen kann. Auch nicht den Freundeskreis. Es muss einfach auch mal Gespräche geben, die sich nicht um meine/diese Situationen drehen.
          Du willst ihn nicht verlieren… Ein Satz der mir damals auch durch den Kopf ging. Aber kann man nicht nur verlieren was man besitzt? Kinder „besitzt“ man meiner Meinung aber nicht. Und wenn wir sie groß ziehen heißt das doch auch, dass wir sie zu selbständigen und eigenverantwortlichen Menschen erziehen.
          Bei meiner Mutter, meinem Bruder, meinem Ex-Mann und nun bei meiner Schwiegertochter habe ich lange geglaubt „Mit Liebe wird alles gut“ Ein großer Irrtum auf meiner Seite und jetzt vielleicht auch auf der Seite meines Sohnes im Hinblick auf seine Ehe. Ich merke deutlich wie auch er unter der Situation leidet. Erkennen kann ich das nur, weil ich auch versuche es aus einer Perspektive des Abstands zu betrachten. Nicht immer emotionslos… Auch ich habe schlechte Tage – da muss ich dann durch.
          Mit meinen Veränderungswünschen habe ich meine Schwiegertochter aber nur gestärkt und sie konnte mir so immer wieder die nächste Schelle verpassen. Diesen Menschen haben reflektierte Menschen doch mindestens voraus, dass sie sich ändern können – vielleicht auch anpassen um etwas zu einem Besseren Miteinander zu verändern. Narzissten fehlt aus meiner Sicht genau diese Möglichkeit. Sie sehen nur sich und ihre Vorteile.
          Ich wünsche Dir von Herzen, dass Du aus Deiner Spirale findest.
          Herzlich Sabine

          • Pauline sagt:

            Liebe Lotta
            Alles was du schreibst und fühlst kenne ich. Weitete Kinder haben wir nicht.
            Es ist nicht leicht zu sagen mot Der Zeit wird rs besser aber rs ist was dran. Ich vermisse ihn schon auch noch aber es ist halt so dass er gefangen ist in dem system und auch im augenblick genau Empathielos ist wie sie. Mir hilft es immer etwas wenn ich mir sage dass er im Normalfall das alles nie getan hätte. Versteck dich nicht. Rede wenn du reden willst. Ich war anfangs auch so und bin fan mit dem Hund raus in den Wald da hab ich dann geschrien oder geheult wie ein Wasserfall. Hilft. Jetzt nach 16 Monaten geht alles schon etwas leichter. Und seit er nicht mal einen kleinen wink zum Geburtstsg seines Vaters gemacht hat, 70, haben wir uns vorgenommen uns auf uns zu konzentrieren. Und es anzunehmen ihn nicht mehr zu sehen vielleicht mal so auf sztasse. Das Schicksal hat uns hart gestraft. Warum auch immer. Bleib tapfer. Ich wünsche dir und den anderen schönes Wochenende.
            LG
            Pauline

  25. Pauline sagt:

    Hallo Tina
    Ich habe die Zeilen gelesen. Ja es gibt böse Menschen. Ich kann dir nur einen Rat geben. Lass dich nicht provozieren von ihr dadurch erhält sie nur mehr Macht. Helfen kannst du deinem Sohn eh nicht er muss da selbst was tun nur unterstützen auch die Enkel. Du kannst ja froh sein dass du Kontakt mit deinem Sohn hast. Ds wäre ich überglücklich denn die Frau könnte ich links liegen lassen.
    Wir haben das leider nicht 18 Monate null Kontakt.glaub mir fas ist schlimmer aber auch da muss man versuchen seinen Frieden zu finden sonst macht man für Böse menschen sein Leben kaputt. Da heisst es einfach abwarten was so kommt.
    Ich wünsche dir alles Gute und gib nicht auf
    Pauline

    • Sabrina sagt:

      Hallo Pauline und alle anderen Betroffenen,
      ich hatte eine böse, gemeine und gehässige Schwiegermutter unter der ich sehr gelitten habe. Ich nahm mir vor nie eine „Solche“ zu werden. Aber heute muss ich mir eingestehen, es gibt auch böse „Schwiegertöchter“
      Bevor ich nun alle diese Berichte gelesen habe, war ich unsicher ob ich das Recht habe so zu urteilen. Demzufolge liege ich doch nicht so falsch.
      Als mein Sohn seine heutige Frau zum ersten Mal bei uns (damals lebte mein Mann noch) vorstellte, setzte ich mich vorab ins Zeug und bereitete ein schönes Essen vor. Jedoch der vereinbarte Termin wurde nicht eingehalten, weil ihr einfiel, wenn sich schon unterwegs ein Outletcenter befindet, dann noch unbedingt shoppen gehen zu müssen. Es zog sich über Stunden hinweg. So fing es an!
      Spätere Einladungen an Geburtstagen etc. wurden durch ihr unmögliches Verhalten für mich zunehmend zur Qual. Sie übernahm, wenn sie nicht gerade mit dem Handy beschäftigt war, das große Wort und schimpfte über Gott und die Welt. Selbst ihre Familie, vor allem die Geschwister mussten herhalten. Ich fing an innerlich zu beten, dass mein Sohn diese Frau nicht heiratet. Aber es geschah zu meinem Leidwesen doch.
      Es würde hier den Rahmen sprengen hier niederzuschreiben, was ich schon alles mit dieser Frau erlebt habe und wie zunehmend mein Sohn dieses Spiel mitmacht oder auch nicht anders kann. Kinder haben sie keine. Ob es letztendlich gut ist oder auch nicht, sei dahingestellt. Ich hätte gerne Enkelkinder gehabt

  26. Lotta sagt:

    Ich vermisse meinen Sohn so sehr….
    Wir hatten immer ein tolles Verhältnis zueinander. Es war sehr liebevoll und respektvoll. Auch mit seiner Exfreundin hatte ich ein liebevolles Verhältnis. Dann kam die Neue und schnell fiel mir auf, wie sie meinen Sohn manipuliert. Sie isolierte ihn von seinen Freunden und selbst wenn er den Müll rausbrachte, stand sie an der Tür und wartete bis er wieder rein kam. Sie wohnte fast ein Jahr bei uns. Es fiel mir nicht leicht, aber ich tat es meinem Sohn zuliebe. Als sie zusammenzogen dauerte es nicht lange und unser Kontakt brach ab. Zu Weihnachten fragte ich wieso er nicht komme und seine Antwort war:“Mama, ich kann nicht“. Er weinte und ich auch. Diese Worte hallen noch immer in meinem Kopf und seitdem gibt es auch keinen Kontakt mehr. Ich vermisse ihn so sehr und auch seine Schwester hält diesen Zustand kaum aus. Sie sackt in der Schule ab und möchte dieses Thema auch gar nicht hören. Es belastet sie zu sehr, sagt sie. Kurz vor seinem Auszug, sagte ich ihm das ich Angst davor habe, dass wir uns aus den Augen verlieren. Er sagte, auf keinen Fall Mama und doch ist genau das eingetreten. Ich durfte noch den Mietvertrag für die beiden unterschreiben und das wars. Mein Herz ist gebrochen, ich habe meine Kinder allein aufgezogen, war immer für sie da, hab mich so um alles bemüht, damit es ihm gut geht. Manchmal frage ich mich ob das ein Fehler war, ich mehr auf mich hätte achten müssen. Aber ist es denn nicht normal, dass man als Elternteil das Leben des Kindes in der Vordergrund stellt? Ich hoffe jeden Tag das er sich endlich gegen sie wehren kann und erkennt was da passiert. Nur wenn ich hier so lese, kommen mir Zweifel das es jemals so sein wird. Ich bin so traurig und hab jetzt auch nur etwas unsere Geschichte angeschnitten, mich belastet es zu sehr was alles vorgefallen ist.
    Ich drücke euch,
    Lotta

    • Pauline sagt:

      Liebe Lotta
      Es erstaunt mich immer mehr wieviele Eltern es gibt die in der selben Situation sind wie wir. Auch unser sohn sagte mir einmal dass wir uns nicht verlieren und was geschah genau das und das nun seit über 1 1/2 jahren. Ich habe sehr viel gelesen und gehört in Therapiegesprächen dass wir leider nicht die geringste chance haben an ihn durchzudringen es wird alles abgeblockt. Vielleicht kannst du mal im interner unter narzzistischer persönli
      chkeitsstörung nachlesen dann verstehst du evtl. was da los ist.
      Ich wünsche dir viel Kraft und erwarte nicht. Die Macht hat seine partnerin. Ja und vielleicht merkt er irgendwann dass in seinem Familiensystrm was nicht stimmt.
      LG
      Pauline
      Und trotzallem frohe ostern
      nachlesen

    • Karin sagt:

      Ich danke dir von Herzen für deine Worte. Du hast recht. Wir können uns kaputt machen lassen oder beschließen, unser Leben zu leben. Es ist nicht leicht für uns alle in diesem Portal, aber man muss leben damit.Ich weiß, dass alles in diesem Leben einen Sinn hat.wie du schon gesagt hast, verändere dich, dann verändert sich die Welt um dich.Ich wünsche dir, liebe Sabine und allen anderen schöne Stunden mit Menschen, die uns mögen, wie wir sind. Am wichtigsten ist es, dass wir uns selbst mögen. Viele liebe Grüße von Karin

  27. Jacqueline sagt:

    Ich bin gerade eben auf dieses Forum gestossen und bin schockiert, wie viele ähnliche Geschichten sich hier lesen lassen. Ich weiss erst seit kurzem, dass unsere Familie auch von einem solchen Fall betroffen ist.
    Leider hat mir meine Mutter verheimlicht, dass sie von der Freundin meines Bruders schon seit längerer Zeit Ablehnung und zunehmend bösartiges Verhalten erfahren hat (vordergründig hat sie sich immer scheinbar nett verhalten). Sie ist (wie all unsere Partner) von unseren Eltern herzlich und mit offenen Armen empfangen worden und hat von da her keinen Grund, auf meine Mutter böse zu sein. Vor kurzem wurde mein Bruder von ihr zu meinen Eltern geschickt, um den Kontakt abzubrechen. Hasserfüllt hat er ihnen einen Vorwurf nach dem andern um die Ohren geworfen, ohne ihnen die Gelegenheit zu einer Stellungnahme zu geben und liess sie wissen, dass er keinen Kontakt mehr zu ihnen wünscht. Meine Schwägerin hat meine Mutter danach per Whatsapp nicht nur selber noch mit Vorwürfen eingedeckt, sondern ihr noch hämisch mitgeteilt, dass sie ihren Kontakt auf Whatsapp nun blockieren werde. Auf ihrem Whatsapp-Status hat sie meine Mutter aber zuvor noch beleidigend blossgestellt. Meine Eltern sind am Boden zerstört und verstehen die Welt nicht mehr.
    Da ich schon 2 Beziehungen mit Narzissten hinter mir habe, ist mir bei den wenigen Treffen mit der Mutter meiner Schwägerin schnell aufgefallen, dass es sich hier um eine Narzisstin handelt. Ihre Tochter verhält sich auch dementsprechend und wird nicht müde, ihrer Mutter andauernd Honig um den Mund zu schmieren und zu betonen, dass sie die beste Mama der Welt ist. Sie besucht sie auch mehrmals pro Monat, obwohl diese relativ weit weg wohnt und telefoniert täglich mit ihr. Meine Eltern hingegen wurden von den beiden immer seltener besucht, obwohl sie nicht so weit weg wohnen.
    Ich bin mir sicher, dass die Mutter meiner Schwägerin die Haupttreiberin ist hinter dem Ganzen, da sie es nicht ertragen kann, wenn ihre Tochter noch einer zweite Familie Aufmerksamkeit schenkt. Mein Bruder scheint ihr inzwischen ebenfalls hörig zu sein. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob meine Schwägerin ebenfalls eine Narzisstin ist oder ob sie nur versucht, es ihrer Mutter recht zu machen. Jedenfalls sind mir bei ihr schon ein paar Mal seltsame und überempfindliche Reaktionen aufgefallen.
    Die beiden möchten Kimder und eine spitze Bemerkung meiner Schwägerin lässt darauf schliessen, dass entweder schon ein Kind unterwegs ist oder bald folgen wird. Es wäre das erste Enkelkind für meine Eltern, da ich selber 49 Jahre und kinderlos bin. Es tut mir so leid für die beiden! Ich hoffe so sehr, dass keine Geldforderungen kommen werden, sobald das Kind da ist (in die Richting ging nämlich die spitze Bemerkung meiner Schwägerin). In der Hoffnung, die Beziehung zu normalisieren, würden meine Eltern wohl jeder Forderung nachkommen. Ich bin mir aber sicher, dass sie das Kind nicht würden sehen dürfen, sondern nur das Geld liefern sollten.
    Meine Eltern sind 86 und 82 Jahre alt und gesundheitlich nicht mehr auf der Höhe (mein Vater hat dazu noch Alzheimer in einem frühen Stadium) und sie werden nicht mehr unendlich lange da sein. Falls mein Bruder eines Tages versteht, dass er manipuliert worden ist, wird es für eine Versöhnung zu spät sein.
    Ich wohne leider etwas weiter weg von meinen Eltern und kann nicht so oft für sie da sein. Zu meinem Bruder hatte ich schon seit jeher privat kaum Kontakt. Wir sahen uns jeweils so 2-3 x pro Jahr bei den Eltern, verstanden uns aber immer gut, hatten nur einfach kein Bedürfnis auf mehr Kontakt. Ich habe mir schon überlegt, ihn zu kontaktieren, aber ich bin mir sicher, dass dies von meiner Schwägerin verhindert wird. Er würde mir auch eh nicht zuhören, wenn ich versuchen würde, ihm klarzumachen, dass die beiden Frauen Gehirnwäsche betreiben.
    Es ist sehr, sehr schwierig, die eigenen Eltern so leiden zu sehen…
    Unfassbar, wie viele Narzissten sich auf dieser Welt tummeln!
    Liebe Grüsse aus der Schweiz,
    Jacqueline

  28. Pauline sagt:

    Hallo Johanna
    Ich habe deinen Beitrag erst gelesen
    Ja es stimmt und alles richtig was du sagst.ich habe in all den jahten Jahren über das letzte fast meine ganze Selbstsicherheit verloren und mich schwer rausgekämpft. Jetzt geht es wieder besser und habe gelernt dass ich
    /wir auf jedenfsll keine grosse Schuld daran haben aber das sehen due beiden anders. Ich mache weiter entscheide was ich fühle und so wird es bestimmt besser werden.
    LG Pauline

    • pauline sagt:

      Hallo
      Das was du schreibst ist vollkommen richtig aber das band haben unsre Kinder schon durchgrschniiten wir können es nur von unserer Seite aus versuchen aufrecht zu erhalten solange es geht.
      Wegen persönlich schreiben werde uch mal schauen ob ich einen Weg finde
      LG

      • pauline sagt:

        Ich wollte dirnur noch sagen dass ich am 21.3. eine gedprächsrunde habe mit dem thema:Narzzismus im Familiensystem
        Mal sehen. Du kannst ja mal im Internet eingeben da findest du auch was. Vielleicht ist brim lesen ja was dabei wo mit du was anfangen kannst. Ansonsten werde ich danach berichten

  29. Nina sagt:

    Kommt jemand neu in ein Familiensystem, passiert leider häufig, dass dysfunktionale Muster vom Schwiegerkind entdeckt werden. Wenn es dann diese mit dem Partner bespricht,kann es zu einer ungünstigen Kette der Ereignisse kommen. So kann das Schwiegerkind vielleicht nicht alle fiese Spitzen der Traditionen mögen und damit in der Familie auffällig werden. Als Medium sollte der Partner vermittelnd stehen, denn viele gelabelte Narzissten sind es nicht! In der Dynamik meiner Familie bzw Schwiegerfamilie sind wir Eheleute das Problem. Ende vom Lied, fast alle aufgeführten Punkte könnten die Schwiegereltern hier unterschreiben. Bis zum Kontaktabbruch und nun fast 2 Jahren Therapie, um das Leid aufzuarbeiten können wir sagen, wir sind und waren zu keinem Zeitpunkt Narzissten. Aus der Ferne und mit Abstand bilden sich, leider „Wurzellos“, neue Ansichten und diese sind heilsam für die eigene kleine Familie. Bitte wachsam sein und mit hoher Selbstreflektion.
    Ergänzend möchte ich auch auf Artikel über Kontaktabbrüche zu den Eltern aufmerksam machen und die häufige Not dahinter.
    In der Therapie haben wir gelernt, wo die kleinen feinen Unterschiede stecken.
    1. Wie verhält sich der Partner zwischen den Fronten und wie war das Befinden zu den Eltern vor der Partnerschaft. 2. Welchen Platz hatte das Kind vor der Partnerschaft in der Familie -und ein massiver Punkt, 3. wurde Geld angeboten oder eingefordert. Und 4. wieviele Menschen leiden ausser der Schwiegerfamilie unter dem Schwiegerkind. Zerbrechen andere Kontakte des Kindes ebenfalls? Und ein entscheidender Punkt 5.: Wer zieht tatsächlich Dritte mit rein. Vielleicht hilft der Beitrag manchem. Damit möchte ich niemandem sein Leid absprechen.

    • pauline sagt:

      Hallo Nina
      Ich möchte zu den Zeilen nur eins sagen. Ich stecke niemanden in die narzzistenschublade
      Zu 1. Wir hatten vor der Partnerschaft immer ein innige und vertrauensvollen Verhältnis auch mit den expartnern.
      2. Unser sohn stand für uns immer Vordergrund hielten immer zu ihm
      3.wir haben nie etwas wie Geld gefordert oder gegeben. 4. Leiden tut hier die ganze Familie bis hin zu Grosseltern. Freunde wurden auch mit der Zeit aussortiert weil sie auf einmal nie die ri htigen waren.
      Keiner von uns zieht dritte mit hinein. Wir versuchen uns gegenseitig Halt zu geben.
      Für uns ist das narzzismus und ich denke er wird es nie merken. Das bedeutet für uns ganz einfach ein Leben ohne ihn.
      Es ist fast Wir ein kleiner Tod aber wenn er glücklich ist dann soll es so sein.

      • Lynn sagt:

        ich hätte auch nie für möglich gehalten,daß ich irgendwann mal keinen Kontakt zu meinem Sohn haben werde.Unser Verhältnis war immer innig,dachte ich jedenfalls.Systematisch hat unsere Schwiegertochter unseren Sohn isoliert.Seine alten,guten Freunde sind weg.Kontakt zu seinem Bruder verboten.Unser Sohn steht voll hinter seiner Frau und vertritt ihre Meinung,immer.Angefangen hat das Ganze mit der Geburt unserer ersten Enkelin.Ab da arbeitete sie immer gegen uns,aus welchen Grund auch immer.Ich hatte meinen Sohn schon oft gefragt,was seine Frau für ein Problem mit mir hat.Eine richtige Antwort bekam ich nicht.Zu einer Aussprache sind beide nicht bereit.Ich habe meinen Sohn und meine Enkel jetzt fast fünf Jahre nicht gesehen.In meinen Augen spielt hier Narzismus eine wesentliche Rolle und ich kann nichts dagegen tun,da mein Sohn hinter ihr steht und sämtliche Korrespondenz durch ihre Hände geht.

        • Pauline sagt:

          Hallo Lynn
          Genau wie bei uns das selbe Spiel. Ich bin für jeden Rat dankbar die die Sache für mich besser oder einfacher macht.
          Schönen Sonntag

        • Marta sagt:

          Hallo Lynn
          Deine Geschichte ist fast identisch mit meiner… nur bei uns ist es erst seit paar Monaten zu Kontaktabbruch gekommen.. ich konnte auch nie und niemals vorstellen, dass es einmal so weit kommt. Aber eben doch.
          Unser Enkelsohn ist jetzt schon neun Monate alt und wir dürfen ihn nicht sehen. So schade.
          Ich kann und will mich nicht ständig von diesen kranken Menschen erniedrigen und demütigen lassen.
          Ich hoffe für allen beteiligten dass der Schmerz mit der Zeit weniger wird.
          Dir wünsche ich auch viel Kraft dazu.
          Freundliche Grüsse
          Marta

          • Karin sagt:

            Liebe Marta,ich weiß, dass Großeltern das Umgangsrecht mit ihren Enkeln gerichtlich einklagen können. Vielleich mögt ihr euch mal erkundigen.Ich wünsche euch von Herzen alles Gute

            • Karin sagt:

              Nach meiner Erfahrung der letzten Tage nehme ich meine Aussage wieder zurück,das Umgangsrecht einzuklagen.Ich habe meinen Enkel zufällig ausserhalb getroffen. Er nahm mich bei der Hand und wollte mir etwas zeigen.Er wurde sofort streng gerügt.Ich halte mich jetzt so gut es geht fern, weil es sonst auch noch die Kinder büßen müsen.Ihr hattet da wahrscheinlich schon mehr Erfahrung als ich.Liebe Grüße Karin

          • Pauline sagt:

            Hallo Martha
            Wie geht es dir zur Zeit. Gibt es was positives?

            Bei uns nicht aber die tage werden immer besser
            Grüße
            Pauline

          • Pauline sagt:

            Hallo Martha
            Wie geht es dir.ich kese garnicht vom dir. Lass mal von die hören
            LG Pauline

      • Marta sagt:

        LiebePauline
        Es ist tatsächlich schwierig zu antworten. Man muss ziemlich nach unten scrollen. Ich habe erst gesehen, dass du mich angeschrieben hast..
        ich habe die zweite Beratung/ Therapiestunde gehabt.. der Weg zu Verarbeitung wird noch eine Weile dauern. Ich habe auch bessere Tagen aber der Schmerz und Enttäuschung ist nonstop in meinem Kopf. Wir sind nebenbei sehr aktiv, organisieren unser Leben mit schönen Sachen. Das ist für uns sehr wichtig.
        Und ich habe aufgehört Erwartungen zu haben. In Theorie sieht aber alles einfacher aus als im Praxis.
        Freundliche Grüsse Marta

        • Pauline sagt:

          Hallo Martha
          Ja es ist manchmal schwierig zu schreiben.
          Ich hab deine Nachricht gelesen und dachte eigentlich immer ihr habt auch schon lange Zeit keinen kontakt. Aber wie lange der Kontakt fehlt ist egal. Ich habe nächste Woche eine gesprächrunde mit dem Thema narztismus im familiensystem. Soll darum gehen wie man damit umgehen kann
          Ist kein Therapeut sondern ein familienchoats.
          Mal sehen was da rauskommt. Ich werde Bericht erstatten.
          LG

          • Pauline sagt:

            Hallo Martha
            Die gedprächsrunde war interessant aber vieles wusste ich ja schon von therapeutischer Seite. Mir ist aber nun klar keine weiteren Erwartungen zu haben. Es zu akzeptieren das man nicht gewünscht ist und sich nicht mehr soviel damit beschäftigen den man kann wirklich nichts aber such gsrnichts tun. Ist nicht leicht aber ess ich da von mitleidenden gehört habe die Königsdiziplin für uns und das geht mit der Zeit.
            Das Motto

            Leben und Leben lassen

            Und auch wenn wieder kontakt entsteht das leben zusammen ist trotzdem ganz anders denn jeder verändert sich.
            Hoffe es geht dir gut
            Pauline

        • Pauline sagt:

          Hallo Martha
          Höre gar nix mehr von dir. Geht es euch gut
          Hat sich vielleicht eure Tochter wieder kontakt mit euch aufgenommen.
          LG
          Pauline

          • Marta sagt:

            Liebe Pauline
            Wir waren in den Ferien, es hat uns sehr gut getan. Nein, unser Sohn hat sich nicht gemeldet…
            Wir probieren stets umsetzen was du in dieser Gesprächsrunde auch gehört hast. Keine Erwartungen, akzeptieren, dass wir nichts Gemeinsames mehr haben, dass wir nicht mehr erwünscht sind , dass sich unser Sohn verändert hat.
            Es ist nicht immer einfach. Aber das Leben ist auch ohne ihn lebenswert und bietet viel schönes. Und wir Alle haben das Recht wieder glücklich zu sein.
            Dir wünsche ich viel Kraft dazu.
            Liebe Grüsse
            Marta

            • Pauline sagt:

              Hallo Martha
              Danke für deine Nachricht wir dachten auch schon an Urlaub und werden es au h tun. Im Mai wird mein mann 70 und da auf jedenfall wir setzen nun auch alles dran das umzusetzen. Die 2 Paare die es organisiert haben haben es auch geschafft. Also es geht und ja du hast recht das Leben ist trotzdem lebenswert. Ich hoffe wie hören immermal von einander. I h würde mich freuen.
              Dir/euch auch vie Kraft.
              Und wir schaffen das.
              LG
              Pauline

            • Pauline sagt:

              Hallo Martha
              Ich wünsche dir und allen andren schöne ruhige Ostern
              LG
              Pauline

    • Milla sagt:

      Habs schon mal erlebt und jetzt gerade wieder. Hochzeit und Polterabend mit heftiger finanzieller Beteiligung und Arbeit vorbei, ging Schwiegertochter auf Distanz, ließ über den Sohn immer mehr Tabuthemen mitteilen, trennte ihn von Freunden ab und hatte das auch mit der Familie vor. Sohn liess sich nach den Erfahrungen aus seiner ersten Ehe (8 Jahre ohne Kontakt) nicht darauf ein. Sie brach dann den Kontakt mit uns vollständig ab, Sohn aber nicht. Es gab ihrerseits einen schweren Vertrauensbruch, der wohl zur Trennung führen wird, weil sie weiterhin ständig lügt und manipuliert. Eine Paartherapie lehnt sie wütend ab. Ihre Mutter hat auch starke narzistische Züge und manipuliert ihre Tochter. Die Tochter ist extrem abhängig von der Mutter, keinen Kontakt mehr zum Bruder und Verwandten, hat keine Freunde ausser ihrem Ex. Für uns ist nicht erkennbar, ob sie selbst eine Narzistin ist oder nur das Werkzeug ihrer Mutter. Die Ehe ist nach einem Jahr im Eimer. Warten wirs ab. Weil wir das alles schon mal erlebt haben, bleiben wir gelassen und halten den Kontakt mit dem Sohn. Wir sind für ihn da, wenn er uns braucht. Einmischen tun wir uns nicht.

      • Pauline sagt:

        Hallo milla

        Mich würde interessieren wie ihr fas 8 Jahre durchgehalten habt und wie ihr mit eurem Sohn wieder zusammen gekommen seid. Im Augenblick könnte ich mir nicht vorstellen wieder vertrauen zu ihm zu haben und diese Demütigungen von ihr die er zugelassen hat zu vergessen. Von ihm kamen ja auch kränkungen und beleidigungen. Ob er diese selbst oder durch sie gemacht hst weiß ich nicht. Da ja keine ordentliche aussprache gewünscht wird und wenn überhaupt dann endet eh alles in Eskalation .
        Schönen Tag euch/ dir
        Pauline

      • pauline sagt:

        Hallo milla
        Ich hoffe immer noch dass du mir mal schteiben kannst wie dein Sohn aus der ersten Ehe raus kam und wie ihr fas 8 Jahre durchgehalten habt
        Liebe Grüße Pauline

  30. Karin Gottschalk sagt:

    Guten Tag an alle Betroffenen, ich bin erst heute auf diese Seite gestoßen und erstaunt das es so viele Leidensgenossen gibt.Habe alle Kommentare gelesen und bei vielen dachte ich schon Ihre Söhne wären mit meiner Schwiegertochter verheiratet so ähneln sich die Geschichten!Wir haben unseren Sohn Werte wie Anstand,Würde,Respekt, Loyalität und Liebe vermittelt, aber mit der Hochzeit vor 5 Jahren ist das alles wie weggefegt!
    Schleichend kam dann das erwachen das mit meiner Schwiegertochter etwas nicht stimmt und wie in vielen Kommentaren schon beschrieben es immer schlimmer wurde.Vor 3 Monaten dann habe ich meinem Sohn einen Brief geschrieben und Ihm mitgeteilt, dass ich den Kontakt zu beiden abbreche um mich selbst zu schützen und um mich zu erholen.Reaktion von beiden gleich Null.
    Durch diese Plattform wurde ich darin bestärkt, dass es nicht meine Schuld ist und man keine Chance gegen Narzissten hat und man das Weite suchen sollte. Also alles richtig gemacht, obwohl es unheimlich weh tut! Ich kann wieder ruhig schlafen und meine Magenprobleme sind weg.Ich halte mich an das Sprichwort…“Glücklich ist der vergißt was doch nicht zu ändern ist …!“ und die Hoffnung stirbt zuletzt! Habt Mut das Drama zu beenden und seit lieb gedrückt!

    • Pauline sagt:

      Hallo Karin
      Wieder eine Leidensgenossen. Sie haben ja si herlich meine Nachrichten alle gelesen.wir haben unserem Sohn auch Anstand,Respekt Loyalität und Liebe vermittelt dachten wir jedenfalls. Wir haben ja auch schon über Jahre vieles erlebt.aber nach einer kurzen Trennung gingsjetzt ri htig los.vor Drei Monaten hab auch ich die reisleine gezogen. Es war böse was ich da zu hören bekam. Es ist sehr schwer aber meiner Gesundheit zuliebe war das das beste. Das sprichwort“glücklich ist wer vergisst… Im Augenblick das beste. Aber die Hoffnung ist trotzdem da dass es vielleicht eine Annäherungen gibt auf welche art auch immer.
      Wir beide schon Anfang 60 und Ende 60 da bleibt nicht mehr viel Zeit. Daumen hoch.

    • Renate sagt:

      Hallo ihr lieben Mitleidenden.. bin ich froh,auch von anderen Betroffenen derart Familienproblematik zu hören.. ich bzw. wir,mein Mann und ich haben derzeit auch so gut wie keinen Kontakt zu unserem Sohn,Schwiegertochter und 5 jährigen Zwillingsmädchen. Um ehrlich zu sein war ich diejenige die die Reißleine gezogen hat,weil ich das eifersüchtige Verhalten meiner Schwiegertochter nur mir gegenüber nicht mehr ertragen konnte. Vielleicht war ich auch zu empfindlich und zu wenig kämpferisch,aber Verhalten,Lügen und Vorwürfe aus dem Nichts haben mich krank gemacht. Unser Sohn hat bzw wollte nichts bemerken und mein Mann war nicht betroffen. Es war Mobbing gegen mich auf hinterlistige Art und Weise,dessen ich als Gefühlsmensch nicht mehr gewachsen war und für mich auch keine gemeinsame Zukunft gesehen habe. Ich hatte in der Nähe meiner Schwiegertochter ständig Fluchtgedanken. Wir ihr und andere berichten bezieht das natürlich unseren Sohn mit ein,den ich zunehmend nicht mehr wiedererkannt habe. Das macht besonders mich sehr traurig,weil man als Mutter einfach fallen gelassen wird,als wäre man ein Nichts. Ich habe unserem Sohn keine Details erzählt,aber vor Jahren angedeutet,dass ich bei seiner Frau von einer narzistischen Störung ausgehe. Ich dachte,ich bin mittlerweile drüber weg,aber es verfolgt mich einfach täglich. Ich bin ein sehr emotionaler Mensch und damit das Gegenstück meiner Schwiegertochter. Ich wollte euch nur sagen,dass es wohl nicht soo selten vorkommt. Ich wünsche euch unbekannter Weise alles Liebe und weiterhin ganz viel Glück in dieser schwierigen familiären Situation. Es grüßt euch Renate G. aus Duisburg

      • Pauline sagt:

        Hallo Renate
        I h bin voll bei euch was du schreibst es ist schlimm für eine Mutter. Nach dem ich vor 4 Monaten die Reisleine gezogen habe geht es mir gesundheitlich wieder ganz gut. Wir sind gerade dabei einen Weg für uns zu finden ohne ihn zu leben. Bus jetzt geht’s ganz gut. Gedanklich ist man schon noch öft bei ihm. Für mich ist der Gedanke oft da was wohl ist und wie es ist sollte er jemals wieder in Kontakt mit uns kommen wollen. Eine Freundin sagt immer lass es auf dich zukommen. Wenn es soweit wäre wirst du den richtigen Weg finden.
        Im Augenblick auf jedenfall bin i h sicher es jetzt mal richtig gemacht zu haben.
        Tapfer bleiben

        • Renate sagt:

          Hallo Pauline.. danke dass du mich ansprichst.. ja.. es ist wichtig seinen Weg ohne diese familiäre Seite weiter zu gehen und das mit guten positiven Gedanken und Gefühlen.. ich sag mir such immer,dass es ihnen sicher gut geht und das ist wichtig.. Kinder sind halt im Herzen verankert,verwurzelt.. wenn mehr Wurzeln nach und nach reißen,kommt der Schmerz noch hoch.. wir werden unsere Türe auch nie ganz verschließen,in der Hoffnung,dass sich eines Tages etwas zum positiven ändert.. die Hoffnung stirbt zuletzt.. es wurde ja schon erwähnt,dass die eigenen Kinder auch über Mails nicht mehr,oder kaum zugänglich sind.. auch das trägt dazu bei kaum noch zu schreiben,was eh selten der Fall war.. es ist wie es ist und ich wünsche euch allen positive Entwicklungen ob mit oder ohne Kind(er),weil letztendlich jeder für sein eigenes Glück verantwortlich ist.. man muss sich selbst aus dieser prekären Situation befreien.. ich bewundere alle,die es schaffen weiterhin miteinander zu verkehren.. ich sehe es als Spießrutenlauf,der einen immer und immer wieder runterzieht..aber so macht es jeder auf seine Art.. euch allen wünsche ich alles Liebe und eins noch.. es tat sehr gut es mir heute nach 5 Jahren mal von der Seele zu schreiben.. danke dass es euch gibt.. herzliche Grüße..

      • Andrea sagt:

        da kann ich dir so nachfühlen!
        Hab mich lange klein gemacht und wenig erwidert
        Das war falsch
        Habe ihr dadurch zu lange zuviel Macht gegeben
        Von Anfang an hätte ich zeigen müssen, das das so nicht geht
        Aber immer nur Rücksicht auf Sohn und Enkel nehmen funktioniert nicht
        Mein Sohn macht ja mit

      • Marta sagt:

        Hallo zusammen
        In euren Zeilen habe ich unseren Geschichte gelesen. Auch wir hatten eine gesunde, liebevolle Beziehung zu unserem Sohn. Bis unsere Schwiegertochter mit zwei Kinder und ebenfalls narzisstischen Eltern in unserem Leben eintraf. Unser Sohn wurde sozusagen beschlagnahmt von ihnen und entfernte sich von uns immer mehr. Am Anfang waren wir noch geduldet, bis sie fest am Sattel waren. Nach dem Geburt von gemeinsamen Sohn, unser Enkelsohn haben sie ihr wahres Gesicht gezeigt. Wir merkten nach und nach, dass wir nicht willkommen sein. Wenn wir unseren Sohn fragten warum das so sei, reagierte er mit Unverständnis, sagte dass wir zu sehr aufdringlich sind.. unser Kontakt bestand nur noch per sms, unseren Enkelsohn haben wir nur auf Fotos gesehen. Tiefpunkt war die Taufe und Weihnactseinladung, wo wir wie Luft behandelt worden sind. Richtig demütigend und erniedrigend. Nun habe ich den Kontakt abgebrochen, obwohl mein Brief an unserem Sohn mir das Herz gebrochen hat. Ich liebe ihn nach wie vor und leide sehr. Dass wir unseren Enkelsohn nicht kennenlerne n dürfen, bricht uns das Herz. Aber ich bin überzeugt davon dass es richtig war, den Schlussstrich zu ziehen und hoffe dass es mir irgendwann besser gehen wird. Ich werde ab nächste Woche ins Therapie gehen. Es ist erleichternd zu wissen, dass wir mit diesem Schicksal nicht allein da stehen.. ich wünsche Allen viel Kraft und hoffe im Herzen dass unsere Kinder irgendwann den Weg zu uns suchen und finden werden …liebe Grüsse aus Bern

        • Renate G. sagt:

          Hallo liebe Maria..dein Bericht liest sich wie meine Darstellung,nur dass unsere Schwiegertochter keine Kinder hatte..manche Situation war vor den gemeinsamen Zwillingen schon sehr seltsam,aber erträglich..aber dann..ich persönlich bin hochsensibilisiert für derart Benehmen und habe vor der Einladung zum 1. Geburtstag der Mädels gesagt: ich kann da nicht hingehen..
          es war mir unmöglich,mich weiter diesem Mobbing auszusetzen..die weiteren Kontakte mit unserem Sohn waren nicht so schön..ich wurde als Schuldige auserkoren..es war eine schreckliche Zeit,die mich auch körperlich krank gemacht hat..ich gebe zu,dass der etwas jüngere Enkel unserer Tochter mich sozusagen gerettet hat..er ist mein/unser Glücksfall..die Mädchen werden im Sommer 6..es tut immernoch weh,erst recht,da unser Sohn immer mehr verschwindet..ganz langsam verläßt er unsere Familie gänzlich..wir nehmen es so wie es jetzt ist da,wie ihr selbst alle wisst,ein Kampf aussichtslos ist.Ich bin sehr enttäuscht von unserem Sohn,weil er mir nicht den Hauch einer Chance gegeben hat,versuche aber trotzdem auch ihn zu verstehen.Mal abwarten was die Zukunft für uns noch Schönes bereithält.. ich glaube daran,weil es mich beruhigt und ich positiv bleiben will..alles andere macht uns kaputt.. dir liebe Maria und allen anderen ganz herzliche Grüße und weiterhin guten Mutes bleiben..

          • Marta sagt:

            Liebe Renate
            Danke, dass du mich persönlich anschreibst… das freut mich sehr, dass du bei deiner Tochter und Enkelkind Trost findest.
            Wir haben leider nur einen Sohn, den wir jetzt schmerzlich verloren haben. Wir haben ihm gesagt dass unsere Tür für ihn immer offen bleibt. Hoffen, dass irgendwann sich unsere Wege wieder kreuzen.
            Liebe Grüsse Marta

          • Renate sagt:

            Ja,liebe Marta, du hast vollkommen Recht..es ist viel schlimmer,wenn das einzige Kind sich gegen einen stellt..das tut mir für dich/euch unendlich leid..ich hoffe für dich/euch,dass sich eines Tages etwas zum Positiven verändert..man wird ja bescheiden und wird sich über kleine Gesten schon freuen..ein freundliches Wort,ein netter Gruß..da kennen unsere Kinder uns schon ihr ganzes Leben und es reicht die Manipulation einer einzelnen Person um dieses Band zu durchtrennt..ich denke und hoffe es für alle Leidtragenden,dass unseren Kindern eines Tages endlich die Augen aufgehen und hoffe für alle,dass dann noch Zeit bleibt..bis dahin leben-also wir jetzt-unser beider Leben und das sehr angenehm..wir nehmen alles Schöne mit und erfreuen uns an kleinen Dingen..getrauert habe ich persönlich eine für mich lange Zeit..in dieser Zeit habe ich die Erkenntnis gewonnen,dass nan seine Erwartungen besser klein hält,dann werden die Enttäuschungen nicht so groß und dass mit ganz viel Liebe im Herzen auch für andere Menschen das Leben wunderschön ist..in diesem Sinne liebe Maria wünsche ich dir/euch alles Liebe und hoffe,dass es dir bald wieder besser geht..so wie die Sonne langsam immer mehr für uns scheint,so soll sie auch dein Herz erhellen..herzliche Grüße

          • Pauline sagt:

            Hallo Renate
            Heute habe ich deine Zeilen gelesen die du Martha geschrieben hast. I h finde wie immer Trost darin. Heute habe ich erfahren dass er wahrscheinlich wegzieht aus unserer Stadt. I h denke ni ht fass ich irgendeine Nachricht erhalten werde. Wenn rs stimmt weiß i h ni ht einmal mehr wo er dann wohnt. Deine Worte dann Heute haben mir wieder Auftrieb gegeben. Danke dir.
            Liebe Grüße

        • pauline sagt:

          Hallo Martha
          I h weiß wie du leidest. Wir haben auch nur den einen sohn. Da ist es noch schlimmer aber au h dann wird es besser. Es gibt immer wieder Rückschläge. Si einen hab i h heute evtl. bekommen. Es grht aber wieder aufwärts
          Liebe Grüße

          • Renate sagt:

            Liebe Pauline..ich freue mich darüber,dass dich meine Zeilen etwas trösten..wir müssen doch jetzt zusammenhalten..jeder von uns kann sich in die Situation des anderen hineinversetzen..ich denke,ich bin noch in der besten Position,weil ich von seitens unserer Tochter und ihrer Familie soviel Liebe erfahre,dass das natürlich ein immenser Trost für mich ist..wir haben zwar in gewisser Weise unseren Sohn verloren,dennoch geht es ihm und seinen Lieben unseres Wissens nach gut..das habe ich dann in den Fokus gestellt und lass ihn ziehen..jeder lebt sein Leben wie er es mag und wenn es keine Gemeinsamkeiten mehr gibt,dann ist das so..da man es nicht ändern kann,muss man es akzeptieren und ganz besonders darauf achten,dass man nicht auf der Strecke bleibt..und jetzt erst recht nicht..ich gönne niemanden den Triumph mich am Boden zu sehen..ich wünsche dir,liebe Pauline,der Marta und all den anderen eben diese Kraft die unser Leben wieder lebenswerter macht und um all die schönen kleinen Dinge in unserem Leben mit offenem Herzen zu empfangen..ich freue mich sehr über diese Kontakte mich euch,weil ich bei euch bin..ganz liebe und herzliche und sonnige Grüße sendet dir/euch Renate

          • Marta sagt:

            Liebe Pauline
            ich kann es kaum glauben, wieviele Eltern diese traurige Erfahrungen machen.. ja es ist wie ein Alptraum, aus dem kein Erwachen gibt. Mir wurde letzte Woche ein Magazin / Wir Eltern / zugeschickt ( muss nicht lange überlegen von wem) mit der Thema : Besser ohne euch / wenn erwachsene Kinder den Kontakt abbrechen. Das zulesen, war wie ein Schlag ins Gesicht.
            Ich denke, es ist vielleicht besser, wenn man überhaupt nichts mehr weiss. Trotzdem kann ich versehen dass der Wegzug von deinem Sohn dir Kummer macht.
            Ich wünsche dir viel Kraft, und die Hoffnung trotz Allem nicht verlieren. Liebe Grüsse Marta

        • Pauline sagt:

          Liebe Martha
          Vielen Dank auch dir für deine lieben Worte. Der Austausch mit euch ist für mich gut. Ich hoffe dass dir die Therapie hilft. Mir hat meine ni ht so toll geholfen letztes Jahr. Die Gespräche sind zwar gut aber was daraus zu machen muss man dann ja selbst. Sagte auch due Therapeutin und die Entscheidungen muss man auch selbst tun. Sie kann nur Ratschläge geben. Nach 6 mal bin i h dann nicht mehr hin.
          Dieser Kontakt mit dir/ euch ist für mich denke ich besser weil ich gleichgesinnte habe. I h wünsche dir dass du Erfolg hast. Liebe Grüße Pauline.

          • Renate G. sagt:

            Hallo und guten Morgen ihr Lieben..seid ein paar Tagen schwirren mir die Berichte von Pauline und Barbara im Kopf herum..zunächst dieses perfide Vorgehen und bewußte verletzen mit diesem Buch,das dir liebe Pauline zugeschickt wurde..wer so bösartig ist und es nötig hat sich daran zu ergötzen,weil sie sich deine Reaktion vorstellen kann,kann kein schönes Leben haben..es geht gar nicht..das läßt unser Universum nicht zu..diese Person ist so jämmerlich,EIGENTLICH nur bedauernswert.. und liebe Barbara.. was du erwähnt hattest darüber,dass irgendwie niemand richtig glauben will,dem du berichtest..ja..ich stimme dir vollends zu..die Menschen können einen kennen und denken doch: das kann ja jetzt nicht NUR an der Schwiegertochter liegen..da sind weitere Gespräche sinnlos..klar gibt es auch andere Versionen und auch umgekehrte,keine Frage,aber wir sind im hier und jetzt..vor ein paar Tagen hat uns unser Sohn auf What’s App gesperrt..unsere sozusagen letzte Verbindung.. meinen Mann,unsere Tochter und mich..es bestand kein aktueller Grund,da er,wie meine Lieben betonen,noch frohe Weihnachten und gutes neues Jahr gewünscht hat..ja..es macht überhaupt keinen Sinn..wobei die Kleinen von ihm noch großzügig von uns bedacht wurden..meine Lieben glauben jetzt noch an verlorenes,defektes Handy..ich lasse sie zunächst im Glauben..wir alle wissen was der Grund war..ja..ich hatte eine schlaflose Nacht..1 und dann geht der Blick wieder nach vorn..ich bin manchmal selbst überrascht über meine Stärke,die ich in den letzten Jahren entwickelt habe,freue mich aber ungemein darüber..in diesem Sinne wünsche ich euch allen diese Form von Kraft,die euch bestärkt,euch gesunden läßt und euch wieder eine schönere Zukunft beschert..sie ist überlebenswichtig.. alles Liebe euch allen und ein schönes Wochenende

        • Pauline sagt:

          Hallo Martha
          Heute bin i h mal wieder am Boden. Vor zwei Tagen habe i h meinem sohn eine Nachricht zukommen lassen dass sein grossonkel der wie ein Opa für ihn war sehr krank ist und imkoma liegt dass es nicht gut aussieht.
          Keine Reaktion einfach nichts. Empathie los bis zum gehtnicht mehr. Es ist schrecklich wie kann man nur so werden? Mir beweist es nur eines.Seine kernfamilie gibt es ni ht mehr für ihn. Was er wohl ma ht wenn sie ihn mal ausspuckt die Dreck im Mund. Kann denn jemand wirklich glauben dass es nie im Leben eine Trennung geben wird was sie ihm ständig sagt. Er müsste dochvwissen bei zwei Scheidungen die sie hatte dass es fas yehr wohl sein kann.
          Im Augenblick habe i h zutun mich wieder zu fangen
          Liebe GRÜßE

          • Marta sagt:

            Liebe Pauline
            Es tut mir so leid für dich.. so etwas ist schwer zu ertragen. Ich denke dass dein Sohn tief in seinem Herz doch wohl noch Gefühle hat. Er kann es einfach nicht zeigen weil er derart manipuliert ist von dieser Frau. Es ist zu hoffen, dass er sich irgendwann selber befreit..
            wir senden unserem Sohn immer wieder Signale, dass wir noch da sind. Mehr kann man leider nich tun. Wir dürfen nicht zerbrechen dran.
            Ich wünsche dir Kraft für aufzustehen und wieder Freude zufinden an schönen Momente im Leben.
            Viele freundliche Grüsse
            Marta

        • Pauline sagt:

          Danke Martha für deine Aufmunterung. Ja es ist ein Rückschlag.
          Was und wie sendet ihr eurem Sohn ein Zeichen dass ihr noch Daseid!
          Wir werden ja am Telefon whatapp SMS und was es sonst noch gibt geblockt gelöscht oder ignoriert. Post wird mit Sicherheit auch ni ht gelesen. Man kommt such vor als wäre man schon tot und das alles wenn man nun älter wird.
          Jetz will ich erstmal schauen dass ich das alles wueder gut verarbeite.

          • Marta sagt:

            Liebe Pauline
            Ja wir senden Karten, unser Sohn hatte letztlich Geburtstag, aber wir hatten auch keine Reaktion erhalten.. ich denke dennoch dass es wichtig ist, immer wieder Signale zu senden, dass wir noch da sind… vielleicht für später.. ich hatte heute auch einen Rückschlag, meine Therapeutin hat den ersten Termin krankheitshalb abgesagt..
            Heute habe ich eine liebe Freundin getroffen, sie gibt mir sehr viel Kraft und am Nachmittag bin ich spazieren gegangen bei sonnigem Wetter.. die Sonnenschein und Bergpanorama hat mein Herz erfreut. Ich möchte dir hier frühlingshafte Grüsse senden..
            Marta

        • Pauline sagt:

          Danke Martha
          Das haben wir au h schon gemacht Karten geschrieben. War au h nix. Wir wissen auch nicht ob er sie überhaupt bekommt weil wir au h mitbekommen haben dass sie früher whatappnachri hten vin uns gelöscht hat bevor er sie gesehen hat. Und auch Post. So ist das wahrscheinlich au h keine Möglichkeit. Mein Therapeut hT mir mal erklärt dass sie eine verdeckte narzzistin ist. Die sind schlimmer in ihrem Verhalten wie die offenen narzzisten. Sie versucht oder tut alles um jeden Kontakt zu unterbinden. Wenn sie mal genügen ihm hat und er am zerbrechen weil er fa merkt was er getan hat ist ihr fas mal vollkommen egal er könnte dann nur von ihr hören. Das er selbst schuld ist wäre er do h nicht so blöd gewesen. Gefährliche Frau
          Mal sehen. Vielleicht weiss ja mal deine Therapeutin einen andren Rat
          LG

          • Sabine sagt:

            Liebe Pauline,
            ich bin neu hier und profitiere von den ganzen Einträgen hier. Schon lange… Geht mir wie allen die diese Erfahrung machen. Ich mache weiter Angebote. Sogar zu Treffen auf neutralem Boden. Es ging mir oft wie Dir mit up und down wenn ich irgendwelche Angebote gemacht habe oder geschrieben hatte. Für mich kann ich sagen, dass ich irgendwann erkannt habe, dass ich es tun muss und habe nach Lösungen gesucht mit den Enttäuschungen besser fertig zu werden. Mir hilft in der Zwischenzeit, dass ich an meine Aktionen keine Erwartungen mehr hänge. Meine Erwartungen kommen von dem was vorher war und wie mein Sohn vor dieser Ehe reagiert hätte. Ich habe meine Erwartungen auch daran gehängt zu glauben, dass das alles damit wieder anders wird. Getreu dem Motto „mit Liebe wird alles gut“. Davon habe ich mich verabschiedet! Es ist schwierig einzusehen, dass eine Veränderung nicht von mir abhängig ist. Ich mache also weiter Angebote und schreibe auch. Ein Freund sagte mir: Sie will Dich verletzen. Schau einfach dass Du es unter der Überschrift siehst „Sie ist krank“. Das hilft mir sogar zu deren Ignoranz und zu den Aktionen Abstand zu bewahren. Selbst wenn es zu Treffen kommt läuft dieses Band in meinem Kopf ab. Ich sehe bei Treffen sogar wie meine Schwiegertochter merkt dass es mich nicht trifft. So weiß ich aber auch, dass die nächste Boshaftigkeit garantiert nicht lange auf sich warten lässt. Ich fühle mich vorbereitet und es trifft mich nicht mehr so arg. Mein Sohn ist alt genug. Er muss seine Erfahrungen machen und wenn er in dieser Ehe tatsächlich glücklich ist, dann muss ihm auch keiner helfen. Auch ich nicht. Dass ich meinen „alten Sohn“ wiederhaben möchte ist sicher verständlich und legitim. Trotzdem vielleicht auch etwas egoistisch. Ich war selbst fast 20 Jahre mit einem Narzissten verheiratet. Ich bin aus vielen Gründen gegangen. Einer war aber auch mein Sohn, dem ich dieses Leben nicht länger vorleben wollte. Auch um meinen Sohn zu beschützen. Weil mein Sohn mit mir ging hat sein Vater den Kontakt zu ihm völlig abgebrochen. Nun holt er sich genau so eine Frau an seine Seite. Und auch ich fragte mich was ich wohl falsch gemacht habe. Damit bin ich jetzt auch durch. Für mich steht fest, dass ich nicht alles richtig gemacht habe. Aber ich habe immer versucht alles so gut wie möglich zu machen und so gut ich es wusste und konnte. Kopf hoch Pauline. Auch Deine Schwiegertochter ist krank! Erwarte nichts und gebe trotzdem. Irgendwann wird jeder wach – aber nicht jeder ändert dann auch etwas.
            Liebe Grüße

        • Pauline sagt:

          Hallo Martha
          Weiss manchmal nicht wie ich antworten kann. Oft steht bei mir das Wort Antwort nicht dabei. Vielleicht kannst du mir helfen

        • pauline sagt:

          Guten Morgen Martha
          Gestern habe i j gehört dass unser sohn si h bei der Tante gemeldet hat. Sie hat sich sehr gefreut ich mich auch dass er wenigstens das gemacht hat
          So weiß ich dann doch dann noch ein bisschen Anstand vorhanden ist
          Hattest du schon wieder einen neuen Termin therapeutisch.
          LG Pauline

          • pauline sagt:

            Hallo Martha
            Wie war deine erste Sitzung hoffe sie hilft dir bei der Aufarbeitung.

            • Marta sagt:

              Hallo Pauline, danke für die Nachfrage. Die erste Beratung ist gut gegangen. Ich konnte unsere Geschichte erzählen, sie hat einige Fragen gestellt. Meine Therapeutin hat angedeutet, dass es in diese narzisstische Richtung läuft. Unser Sohn hat den Zeitpunkt verpasst, um sich zu wehren, zu positionieren.. nun ist er völlig eingenommen von dieser Familie.. er hat sozusagen die Beziehung zu seinen Eltern geopfert.. er kann in momentaner Situation mit Kinder, Haus etc nicht anders agieren, als mitmachen.. darum, ich habe noch einen längeren Weg um das aufzuarbeiten. Bin aber zuversichtlich..die Teilnahme in dieser Forum hilft mir auch sehr..
              Liebe Grüsse
              Marta

              • paulline sagt:

                Liebe Martha
                Danke für deine Nachricht. So ähnlich hat das mein Therapeut letztes Jahr au h gesagt deine Version ist für aber besser verständlich. Bei euch versteh ich das nich eher wegrn Kinder und so aber er hat ja mit ihr keine eigenen nur ihre zwei aus 2 Ehen und Haus haben sie auch ni ht nur wohnung Miete. Gottseidank. Das letzte was mir der Therapeut sagte ist dass er der Meinung ist dass er si h seiner situation schon bewusst ist aber er weiss fass ja jeder im Freundeskreis vergrault und Familie geopfert wurde und er ja völlig allein dasteht. Damit hat er grosse Schwierigkeiten und glaubt lieber so als alleine. Also wird weitergeopfert. Er bräuchte evtl. Einen Freund zum Reden aber hat er ja ni ht mehr. Also für ihn einfscherer weg lassen wir es so. Wie gesagt hoffen wir mal das noch rechtzeitig der grosse knall kommt.
                I h hoffedu meldest du hvwieder
                LG
                Pauline

              • pauline sagt:

                Martha
                Eins würde mich noch interessieren
                Wie sollst du jetzt weitermachen oder di h verhalten? Und wurde damals geraten uns im Hintergrund zu halten und jeden Druck für ihn rausnehmen für ihn.

                • Marts sagt:

                  Liebe Pauline
                  Wie wir uns verhalten sollen, das war bei der erste Beratung noch nicht besprochen. Meine Priorität ist, wie ich das ganze verarbeite, wie kann ich weiterkommen ohne diese Gefühlschaos im Kopf . Ich werde meine Therapeutin aber schon ansprechen, denn die nächste Herausforderung steht bereits vor uns.. die Hochzeit unser Sohnes im Mai..wir sind angemeldet, aber wie der Stand der Dinge jetzt ist, werden wir dort nicht teilnehmen… auch wenn mir das mein Herz bricht. Eben es wird sich in absehbare Zeit nicht viel ändern… unser Sohn ist voll gefangen in dieser Familie. Wir haben keine Chance ihn zu erreichen. Darum, für mich ist es besser wenn ich nichts weiss. So sage ich mir, es ist sein Leben, seine Entscheidung. Wenn er seine Eltern wie heisse Kartoffeln fallen lässt, denn ist das halt so. Auch wenn ich weiss dass er nicht glücklich ist…
                  Wir müssen unseren Weg gehen..
                  liebe Grüsse
                  Marta

              • Pauline sagt:

                Hallo Martha
                Wie war deine 2. Sitzung.ich könnte mir vorstellen auch einmal tu telefonieren.

        • Pauline sagt:

          Danke Martha
          Das wird nun auch wieder das letzte Mal sein. Ich weis seid heute dass er auch sein Telefon gür mich gesperrt hat. Jetzt bedeutet das dass wir für ihn ni ht mehr existieren. Es ist so schlimm
          Mein Herz blutet.aber Wir müssen es akzeptieren.

        • Pauline sagt:

          Hallo Martha
          Ich kann dir anscheinend keine neue Nachrichten schicken. Habe es schon mehrmals versucht. Warum weiß ich nicht. Aber von deiner letzten Nachricht bin ich ganz bei dir und viel Glück beim nächsten termin

          • Pauline sagt:

            Hallo Martha
            Wie war deine2. Sitzung. Kommst du gut klar.
            Ich werde auch noch einmal zu einem Gespräch gehen hoffe mir davon hilfe mit weiterm Umgang mit der Situation

    • Andrea sagt:

      Seit 15 Jahren gibt es bei mir Kämpfe mit der Schwiegertochter
      Habe jetzt abgebrochen seit 4 Monaten, was böse kommentiert wird
      Mein Sohn ist auch so beleidigend geworden

      Enkel ist 2 Jahre
      Ich werde dieses Jahr 60 und habe Magenschmerzen und kann nicht schlafen
      Lebe lieber mit meinem Mann allein, aber ruhig

      • Renate Grzywaczyk sagt:

        Oh Gott.. liebe Andrea.. 15 Jahre kämpfen ist eine lange Zeit.. hat dich das nicht krank gemacht..? Wie wir wissen ist es Psychoterror.. wie hält man das solange aus..? Ich bewundere deinen Mut und es tut mir soo leid,ganz besonders wegen des Enkels.. unsere Zwillinge waren ein knappes Jahr als ich unser Nichterscheinen angekündigt habe.. ich wußte, dass je älter die 2 werden,ich immer schlechter den Absprung schaffe.. unser Sohn war wie bei dir/euch sauer.. er hat seitdem aber auch nie die Aussprache gesucht.. ich spüre wie er sich immer weiter von uns entfernt.. Schritt für Schritt seitdem er sie kennt.. ist schon komisch.. aber.. es ist sein/ihr Leben und wir haben unseres.. dieses Vorgehen kannte ich schon von meiner Cousine.. alle Vorfälle/Erzählungen ähneln sich enorm.. hatte es mir nie vorstellen können,weil zu Anfang alles recht normal erschien.. du sagst,dass du eine zurückhaltende Mama bist.. ich würde mich auch eher so bezeichnen.. ich denke,wir haben da das Pech mehr einstecken zu müssen.. ich wünsche dir auf jeden Fall ganz viel Kraft für die kommende Zeit und alles Liebe.. es grüßt euch ganz herzlich Renate

        • Andrea sagt:

          Hallo
          Danke, das man sich hier Mal aussprechen kann
          Es sind keine 15 Jahre, sonder 12,aber einfach genug.
          Es sprudelt und brodelt in mir, muss meine Gedanken ordnen.
          habe mir mit meinem Mann schon sehr viele Gedanken gemacht, warum das mit der Schwiegertochter nicht funktioniert.
          Die Reißleine haben wir gezogen, als sie bei einem Zusammensein-„was für ein Arsch“ zu meinem Mann meinte. Bei Nachfragen, sagte sie: das war doch nur Spaß.

          Sie zerstört seit Jahren ganz systematisch das Umfeld meines Sohnes.
          Mein Sohn ist sehr behütet von Eltern, Großeltern und Tanten, sowie seinen Cousinen aufgewachsen.
          Sein Freundeskreis und Familienkreis war groß.
          Nun wird das immer weniger mit den Kontakten.
          Die Schwiegertochter hat bei allem und zu Jedem, was zu kommentieren.
          Meine guten Verhältnisse zu meinen Nichten hat sie nun auch kaputt gemacht.
          Ich habe mich fast völlig zurückgezogen und mag auch nicht mit Bekannten, meiner Freundin und Arbeitskollegen darüber sprechen, weil ich mich dafür schäme.

          • Renate G. sagt:

            Liebe Andrea.. du hast vielleicht irgendwo Gründe dich zu schämen,aber doch nicht für eine Schwiegertochter,die wer weiß warum so geworden ist,wie sie jetzt ist.. auf gar keinen Fall darfst du dir die Schuld dafür geben.. DU BIST NICHT SCHULD.. wann und warum unsere Schwiegerkinder Opfer irgendwelcher Vorfälle (Erziehung,Enttäuschung)geworden sind,haben sie nicht das geringste Recht andere Leben derart schwer zu machen oder gar zu zerstören.. es sind sehr gestörte Menschen,die leider Gottes sehr viel Macht besitzen,weil sie so extrem raffiniert und manipulativ vorgehen.. ihr Verhalten ist perfide,hinterlistig und gemein.. sie zehren davon wenn sich ihre Opfer hilflos und schuldig fühlen.. gib ihr nicht noch Recht.. ein Narzist verträgt es überhaupt nicht,wenn man ihm ins Gesicht sagt dass man ihn durchschaut hat.. wie schon erwähnt muss jeder selbst wissen,wielange er dieses Spiel mitspielt.. Verlierer ist man sowieso.. ich gebe zu,dass ich den Bruch als kleinen Tod empfunden habe und dachte,dass ich es nie schaffen werde,darüber hinweg zu kommen.. die Zeit heilt keine Wunden.. sie macht aber stark.. die Narben bleiben für immer,aber der Schmerz wird weniger.. ich glaube,es nützt auch nichts nach dem warum und wieso zu fragen.. man bekommt keine Antwort und zermartert sich nur unnötig den Kopf.. ich denke auch,dass man die Hoffnung nie aufgeben sollte,dass sich nochmal etwas zum Guten wendet,aber man sollte nicht darauf warten.. wir haben nur 1 Leben und das sollte man sich so schön wie möglich gestalten und es sich durch nichts und niemanden versauen lassen.. wir sind gefallen,aber wir stehen wieder auf und gehen unseren Weg weiter.. ich wünsche dir ganz viel Selbstvertrauen,Mut und Zuversicht für deine Zukunft.. ganz herzliche Grüße an alle die hier leiden und ihr Herz ausschütten.. Renate G.

          • pauline sagt:

            Hallo Andrea
            Du brauchst dich nicht schämen dein Sohn sollte si h schämen
            Hör ni ht auf mit Freunden oder Familie zu reden wenn du das Bedürfnis hast das ist auch wi htig für dich grenze dich nicht ab wenn sie dir zuhören.
            Wir bleiben tapfer

          • B.Saft sagt:

            Hallo Andrea,
            Wie ich schon weiter unten schrieb, mache ich das jetzt schon 23 Jahre mit.
            Bin über 70 und völlig hilflos und wütend, daß ich nicht eher die Reiseleine gezogen habe.
            In der Hauptsache tat ich es für meine 2 Enkelsöhne, die jetzt erwachsen sind.
            Die beiden verstehen mich gut, sind aber in einer Zwickmühle da sie durch das Studium noch finanziell abhängig sind.
            Und außerdem möchte ich auch nicht der Keil zwischen Eltern und Kindern sein.
            Mit dem Schämen ist das so eine Sache, das geht mir auch so. Denn wenn man es erzählt, dann kommt sofort die Frage: wieso macht das dein Sohn denn mit?
            Und schon ist die Ungläubigkeit gegen mich da.
            Denn das versteht kein Außenstehender.Große Erklärungen über all die Vorfälle in der so langen Zeit will sich niemand anhören.
            Das ist es auch, daß so zermürbend ist.
            So richtig glaubt einem das keiner.

            Viele liebe Grüße an alle Mütter

        • pauline sagt:

          Hallo Renate
          Ich könnte weinen über das was du Andrea geschrieben hast. Aber genauso ist es. Deine Worte helfen auch mir bin da bei allem bei dir. Sculdgefühle habe ich mittlerweile keine grossen mehr ichvweus wie wir ihn großgezogen haben und dass er das mit sich machen lässt oder mitmacht kann nur er evtl. einmal uns erklären. Danke Renate.
          Schönes Wochenende

          • Renate sagt:

            Liebe Pauline.. erstmal danke für deine netten Worte.. du kannst mir eins glauben.. ich habe beim Schreiben auch immer Tränen in den Augen bzw weine auch ein bisl , aber es tut trotzdem so so gut , wenn man die Chance hat sich „auszusprechen“ und das Gefühl , dass jemand evtl. liest und genauso fühlt.. man ist nicht mehr so allein und fühlt sich nicht mehr so hilflos.. irgendwie doch geteiltes Leid.. ich wünsche dir und allen anderen zunächst ein schönes Wochenende und einen positiven Blick in die Zukunft.

        • Marta sagt:

          Liebe Renate
          Deine positive Zeilen geben so viel Kraft und Zuversicht.. zum Glück unterstützt mich mein Mann mit gleich viel positive Kraft.
          Ich freue mich immer für den Austausch in diesem Forum.
          Danke und freundliche Grüsse
          Marta

      • Marta sagt:

        Liebe Andrea
        Ich fühle mit dir. Ich wurde letztes Jahr 60 und es geht mir genauso.Schlaflose Nächte,
        Kein Appetit..
        ich habe Hilfe geholt, Schlafmittel bekommen, bin angemeldet für Therapie. Ich will nicht zerbrechen dran..
        Mein Mann und ich stärken uns gegenseitig, bauen unser neues Leben ohne Sohn auf, wir machen schöne Sachen zusammen,reisen..
        Viel Kraft und liebe Güsse

      • Joanna sagt:

        Liebe Andrea, – dabie mochte ich allen vorhergehenden mit ansprechen –
        Ich fühle mit dir, habe seit fast 20 jahren mit einem Narzissten als Schwiegersohn verbracht und erst spät verstanden, wie er “funktioniert”. ganz wichtig ist für uns alle: es nicht persönlich zu nehmen, bei sich zu beliben, seine, unsere eigene klarheit und Sicherheit zu finden. Weil wir Frauen, ob mutter oder Ehefrau, ob Kind oder Schwester, egal wo wir stehen, müssen wir erst einmal zu uns selber stehen, damit wir uns nicht mitreissen lassen von diesen Energien, die ein Narzisst hat. mein schwiegersohn hat soviel Macht uber alle Familienmitglieder, dass es fast kein “Entkommen” gibt und es geht soweit, dass ich meinen lieben Freund(Vater des Narzissten) verlassen habe, um dem Machtgefüge zu entkommen. Nun binnich aber noch Oma und liebe die Enkelkinder, die dieser macht komplett ausgeleifert sind. Ich weiß keinen anderen ausweg als den der LIEBE. Ohne Selbstmitleid und selbstaufgabe kann ich dem system, das dort alle unter sich manipuliert am besten mich stellen. Ohne mich aber zu verlieren. Das ist wichtig. Ich habe jahre und nächtelang gelitten, weil ich es nicht verstand. Jetzt kann ich aber mich distanzieren und bin nicht opfer. Damit kann ich auch den enkeln besser zur seite stehen. Nur als beispiel wieviele facetten der macht ein Narzisst haben kann, sei herzlich gegrüßt und alles Gute sei mit Dir

    • Ingrid Sporn sagt:

      Gut zu lesen, dass ich nicht alleine in dieser traurigen Schwiegerkinderwelt bin. Suche nach Webseiten, die mir helfen, die Situation emtotionell zu dulden. Mit toxischen Schwiegerkindern hat es keinen Sinn, zu kämpfen. Gerade heute hatte ich einen grossen Zusammenprall mit meinem Sohn und verabschiedete sich. Ich muss lernen, damit zu leben. Seiten und Kommentare wie diese helfen mir weiter, denn ich bin nicht alleine. Meine Schwiegertochter ist eine perfekte Egoistin und manipuliert und lügt, so wie beschrieben. Sie sagte mir nach der Hochzeit vor 10 Jahren, dass sie mir meinen Sohn nehmen wird. Tja, sie hat es geschafft. Heute haben wir den letzten Kampf dank ihr ausgetragen. Hat sie gewonnen ? Nein, das denke ich nicht. Sie hat verloren, denn wenn jemand böse Absichten hat, wird er nicht gut enden. Ich habe mein Leben und werde es eben ohne Sohn und Enkelinnen leben müssen. Man muss sich immer bewusst sein, wie weit lohnt sich der Kampf? Bei Manipulierung ist es schwer und alles, was ich diplomatisch sage, wird als Angriff an die göttiche Schwiedertochter betrachtet. Weiterkämpfen? Nein. Meine Enkeltöchter werden wachsen und irgendwann werde ich sie wieder sehen. Denn selbst da ist Eifersucht vorhanden, sie lieben mich und die Älteste sagt immter „Oma, ich möchte bei Dir bleiben“. Sie dürfen nie mit mir alleine sein. Bin schlechter Einfluss, da ich meinen Enkelinnen Freiheit lasse, mich ihnen widme und Zeit verbringe. Sie sind immer alleine. Tja …. man kann nur akzeptieren…. es ist so.

      • Renate G. sagt:

        Hallo liebe Ingrid.. auch du hast wirklich lange gekämpft und dafür bewundere ich dich.. sogar verbal alles versucht und ich denke,dass diese Ungerechtigkeit die daraus hervorgeht,einen erzürnt und noch mehr schmerzt.. ja.. ich denke,dass deine Enkelkinder sicher zu dir kommen werden,weil sie dich als lieben Menschen kennen bei dem sie sie selbst sein dürfen.. es tut mir sehr leid,dass du gerade so sehr leidest,aber du hast ganz bestimmt nichts falsch gemacht.. die Aussage deiner Schwiegertochter sagt ja alles.. ich glaube sehr an das Karma.. ich wünsche niemandem Böses aber irgendwann schlägt das Karma zu.. ich kenne von unserer Tochter und Schwiegertochter auch die andere Seite und genau wie du erzählst die Liebe des Enkels zu uns und dass die Frau unseres Sohnes das nie geduldet hätte.. wie gesagt.. ich habe frühzeitig die Kurve gekratzt da mir ,wie du so richtig sagst,das Toxische mir körperliches Missempfinden beschert hat.. liebe Ingrid.. ich wünsche dir ganz viel Kraft mit dieser derzeitigen Situation zurecht zu kommen und ganz viele schöne Momente in deinem Leben,die dich wieder glücklich machen,denn du hast es verdient.. ich grüße dich ganz herzlich und drücke dir fest die Daumen..

      • Lynn sagt:

        Ich habe das Gefühl meine eigene Geschichte zu lesen,denn genau bei der Hochzeit meines Sohnes wurde mir klar,dass das der Anfang vom Ende ist.An und ab diesem Tag wurden wir total ignoriert,seine eingeladenen alten Freunde auch.Ich kam mir vor wie ein Aussätziger und hätte die Feier am liebsten gleich wieder verlassen.Wenn niemand in der Nähe war,liessen sogar die Schwiegereltern meines Sohnes uns gegenüber dumme Bemerkungen fallen.Seine Schwiegermutter ist mit meiner Schwiegertochter fast identisch im Wesen.Ich hab jetzt aufgegeben u.den Kontakt abgebrochen.Es ist einfach nur schlimm,wenn sich Eltern psychologische Hilfe wegen so etwas holen müssen um den ganzen Mist zu verarbeiten.Mein Sohn hat keine eigene Meinung mehr u.ich hoffe,er wacht doch noch irgendwann auf.Im Moment sieht es aber nicht so aus u.mehrmalige Versuche sich mal an einen Tisch zu setzen u.auszusprechen wurden abgelehnt.Mein Sohn sieht da keinen Bedarf.Meine Enkel u.Sohn hab ich jetzt fast fünf Jahre nicht gesehen u.ich habe schon oft mit dem Gedanken gespielt einfach hin zu fahren u.mit Beiden zu reden.Aber wahrscheinlich würde ich schon an der Haustür abgewiesen,denn es fehlt,glaube ich,beiden der Mut mir ihre Meinung ins Gesicht zu sagen.Also geb ich jetzt auf,denn ich hab auch nur ein Leben.

        • Pauline sagt:

          Hallo lynn
          Ja unsere Geschichten ist fast gleich. Auch ich finde es schlimm wenn man als Eltern zum Therapeuten gehen muss. Auch bei uns ging es 4 Jahre auf und ab mal ust er gekommen mal wieder wo henlang nicht. Meinung hat er auch keine eigene. Er hätte die Chance gehabt da rauszukommen aber nein sie haben sich versöhnt. Und nun nach 1,5 Jahren komplett ohne kontakt. Zwei dreimal habe ich ohn gesehen. Auch wir wollten mal treffen aber wie du schreibst kein Interesse ausser wir würden due KINDERTEIHEN endlich lassen. Ins Gesicht wurde mir deren Meinung schon einpaarmal gesagt. Sie überhaupt hat da keine Probleme. Wir haben nun au h die reisleine gezogen und hoffen dass noch zu rechter Zeit der Verstand wieder kommt. Mein Therapeut hat mir übrigens dringend angeraten Gespäche führen die führen ins NICHTS. Sie halten zudammen und du bist der A… Hab ich selbst vor drei Wochen erlebt. Aufgeben würde ich nicht sagen aber so wie rd ist akzeptieren.fass wir das erleben müssen hätten wir nie geglaubt überhaupt weil wir nur diesen sohn haben. Enkelkinder gibt es gottseidank nicht. Sie hat 2 Kinder und die zieht er halt mit gross. Wäre im Normalfall nie ein Problem gewesen
          LG und schönes Wochenende
          Pauline

  31. Helga sagt:

    Leider ist mein Schwiegersohn ein Narzist.
    Nichts ist mehr so wie es mal war und das seit 12Jahren.
    Wir haben es immer wieder versucht. Der Kontakt wird sofort abgebrochen wenn wir uns nicht genau an seine Spielregeln halten. Wegen meines Enkels habe ich es immer wieder versucht.

    Immer wenn ich denke es geht gut, dann kommt irgend etwas arges von ihm. Und sofort Kontaktverbot zu meiner Enkelin. Sie leidet auch, sie ist jetzt 12 Jahre. Meine Tochter ist mit seinem Tun total einverstanden. Er beschimpft uns am Telefon oder über SMS. Damit ist sie auch einverstanden.
    Ich schließe das jetzt ab. Mein Enkerl kann immer kommen, die Tür ist offen. Vielleicht kommt sie ja einmal. So tu ich ja auch ihr nichts Gutes, wenn es immer diese Trennungen gibt für Monate.
    Meine Tochter und ich hatten vorher so eine innige Beziehung, auch mit ihrer Schwester, wir waren ein tolles Team.
    Zu der hat sie schon viele Jahre keinen Kontakt mehr. Die Enkelin durfte ich auch nie mitnehmen zu ihrer Tante.

    Meine Tochter hat mich überall blockiert, auch die Nummer meiner Enkelin.

    Nur seine Nummer ist frei. Er hat mich vom 23. zum 24 Dez. 12 mal angerufen. Gehe nicht hin, werde eh nur beschimpft. Betrunken wird er auch gewesen sein.
    Schlimm wenn man ein Kind so verliert und nichts tun kann.
    Es geht vielen so, merke ich hier, das tut gut, hab so an mir gezweifelt
    Danke das ich hier mal darüber schreiben durfte.

  32. Gabi sagt:

    Hallo zusammen,
    auch wir sind aus Zufall zu diesem Beitrag gestoßen.
    Der Beitrag könnte eins zu eins unsere Geschichte sein.
    Uns geht es ebenfalls seit ca. 5 1/2 Jahren so.
    Nach der Hochzeit hat sich alles verändert. Unsere Schwiegertochter hatte unseren Sohn in ihren Fängen.
    Wir haben 3 Enkelkinder die wir nicht kennen, was ein kleiner „Glücksfall“ ist. Außerdem wohnen sie weiter weg, so dass wir uns nicht zufällig über dem Weg laufen.
    So leiden wir nicht ganz so, Fotos gibt es nicht von den Kindern.
    Aber unser Sohn fehlt uns sehr.
    Die Enkelkinder tun uns nur leid, da sie keinen Kontakt zu Großeltern haben (uns und die andere Seite Großeltern ). Ein Trauerspiel wo doch in jeder Lebensphase die Großeltern (in normalen Familien)eine Rolle spielen.
    Wir haben unseren Weg gefunden und freuen uns auf Enkelkinder von unserer Tochter.
    Die Hoffnung stirbt zwar zuletzt, allerdings glauben wir nicht. Die Tür steht für unseren Sohn offen. Vielleicht kommt ein Enkel mal auf uns zu und will wissen wer wir sind. Dafür sind sie allerdings noch zu klein und es wird noch dauern.
    Wir haben losgelassen und es geht uns sehr gut damit, auch wenn es eine Weile gedauert hat.
    Lasst den Kopf nicht hängen, das wollen diese gestörten Persönlichkeiten nur.
    Macht das beste draus!!!!!!!
    Euch allen eine schöne Weihnachtszeit

    • pauline sagt:

      Hallo Gabi
      Leider wohnt unser sohn nur 4 km von uns weg
      Über den Weg sind wir ihm und seiner neuen Familie in all der Zeit noch nicht. Wir haben zwar seit knapp 5 Jahren dieses Trama aber erst seit 1,5 Jahren komplett nix. Wie haben sie es denn geschafft los zulassen das versuche ich nun schon sehr lange. Vermisst wird er auch aber ich habe angst davor dass wir ihn einmal nicht mehr vermissen. Er hat gottseidank keine eigenen Kinder er zieht ihre mit gross das ist wegen Enkelkind eine Erleichterung.
      Vielleicht können Sie mir einen Rat geben das es uns Wiedergutmachung geht.P

    • Susanne sagt:

      hallo Gabi, liebe alle,
      auch wir kennen unseren Enkel nicht, haben ihn nur 4x gesehen. Schmerzen und tickern tun mich alltägliche Erlebnisse, wo ich andere Grosseltern mit ihren Enkeln sehe und ja weiss, wie tolle Grosseltern wir wären. vermissen tu ich vorallem aber meinen Sohn. ich weiss, dass ich loslegen muss, aber wie macht oder lernt man das?

    • Pauline sagt:

      Hallo Gabi
      Iich bin da voll und ganz bei dir was du geschrieben. Ich bin auch sicher dass unser sohn damit nicht glücklich ist. Er merkt halt auch nicht was in seiner Familie nicht stimmt. Er wohnt zwar nur 4km weg aber sehen oder zteffen haben wir ihn seitdem nicht. Eine Nachbarin sagte mir mal due gehen ganz selten weg immer zuhause. Enkelkinder gibt es ja gottseidank ni ht sind ni ht seine eigenen. 2 Kinder. Ich glaube auch dass er es erstmal merkt wenn die Kinder gross sind dann brau ht die ihn ni ht mehr oder due Kinder sagen ihm was sie von ihm halten. Ein Therapeut hat mir auch nicht geholfen. Familienhilfe machrn wir erst Anfang nächsten Jahres kein Termin. Ansonsten bin ich voll bei dir. Vielleicht können wir ja irgendwann mal anderweitig ins Gespräch kommen.
      Schönes Festund alles gut im neuen Jahr

    • Joanna sagt:

      Ach schön, wie zuversichtlich und positiv ihr seid! Ich habe den Narzissten als schwiegersohn, binaber nicht blutsverwandt (was für ein archaischer begriff), was ganz nebenbei für Süddeutsche mehr bedeutet als für “fischkopp” wie ich Hamburgerin (irgendwelche ähnlichen erfahrungen?)
      Und sehe die enkel, von Baby an untervdieser Macht sich verwandeln, eine unglaubliche Manipulation ohne struktur, die selbst seinen vater (meinen EX) komplett untervsich hat. Es gibt keinen andern Aus-weg als sich dem zu entziehen, mit guten und liebevollen Gedanken alle Beteiligten zu begleiten und sich selbst komplett herauszufinden. Ich freue ich, hier mit-fühlende zu finden nach jahren der erniedrigung und unklarheit, danke.

  33. Barbara sagt:

    Hallo Leidensgenossen,
    Ich bin über 70.
    Mein Sohn ist 50 Jahre alt und ich leide über 20 Jahre an diesem Unglück.
    Ich könnte ein Buch schreiben über alles, was mir meine Schwiegertochter angetan hat.
    Es begann gleich nach der Hochzeit.
    Am Anfang habe ich einzig und allein alle Fehler bei mir gesucht. Bis mir Freunde und Bekannte sagten, daß ich eine sehr gute Schwiegermütter bin.
    Ich habe mich in nichts eingemischt und sah meinen Sohn mit Familie nur 2 mal im Jahr.
    Er durfte nie allein mit mir reden oder gar mich besuchen. Er durfte mir keine Geschenke machen bzw. Blumen zum Geburtstag. NICHTS
    Ich habe mich einfach dran gewöhnt und es nicht erwartet.
    Umgekehrt war es natürlich anders. Genommen wurde gerne.
    Mein ST. hat mich nie angerufen oder nachgefragt wie es uns geht wenn wir krank waren.
    Ich wurde gemobbt ohne Ende auch vor den Enkeln.
    Erst vor einem Vierteljahr habe ich nun festgestellt, daß sie eben ein äußerst gefährlicher Mensch ist.
    Sie manipuliert, lügt und bringt meinen Sohn soweit,daß er seine alte Mutter schlecht behandelt.
    Wenn ich ihn ganz ruhig darauf anspreche, warum er das tut,legt er den Telefonhörer auf.
    Er macht mich so schlecht, daß ich mir selbst minderwertig vorkommen.
    Eine Entschuldigung gibt es nie, weit gefehlt.
    Ich bin zur Zeit sehr krank und kann mich nicht mehr erholen.
    Für Weihnachten habe ich mich entschlossen, die Familie nicht zu sehen.
    Ich muß irgendwie einen Schlussstrich ziehen, sonst gehe ich daran kaputt. Meine Seele ist krank und ich weiß nicht mehr, wie ich meine letzten Tage aushalten kann.
    Ich hätte nie gedacht, daß es so etwas gibt und mir das passiert.
    Ich wünsche allen ein schönes Fest.

    • Jo sagt:

      Hallo Barbara
      20 Jahre oh gott ich hoffe dass wir das nicht solange aushalten müssen. Mein mann wird auch 70. Wir haben das Trama seit 5 Jahren mit hoch und tief aber seit über einem Jahr komplett funkstille. Kein Telefonat kein sehen nix. Unserem Sohn wurde sein Gehirn komplett ausgetauscht. Wir wussten auch nicht mehr weiter es hat uns auch an unsre Grenzen gebracht aber wir haben einen Schlussstrich gezogen.es geht ni ht anders alles andre macht einen kaputt. Ich habe mir hilfe geholt bei den Gesprächen habe ich gelernt man muss auf si h achten das Leben geht weiter. Es war alles seine Entscheidung. Irgendwann brsu ht er hilfe. Die Tür bleibt totzallem offen. Wir versuchen nun uns auf uns zu konzentrieren. Das Leben ist zu kurz dass man sich mit solchen Menschen abgibt auch wenns das eigene kind ist. Nicht einfach aber es gelingt uns immer besser.
      Ich wünsche Ihnen viel Kraft dafür.

    • Tina sagt:

      Liebe Barbara,
      Mir geht es genauso.
      Seit 20 Jahren macht uns die Schwiegertochter das Leben zur Hölle.
      Sie hat uns unseren Sohn entfremdet.
      Wir hatten so ein tolles Verhältnis.
      Haben so viel gelacht.
      Bis sie unseren Sohn manipuliert hat.
      Unser Sohn ist voriges Jahr verstorben.
      Jetzt macht sie das gleiche mit unsern
      Zwei Enkelkinder.
      Wir dürfen Sie nie sehen und sie entfremdet sie uns genauso wie Sie unseren Sohn entfremdet hat.
      Wir sind am Ende und haben keine Kraft mehr.

      • Barbara sagt:

        Liebe Tina,
        Ich kann es so sehr nachfühlen, wie es Dir geht.
        Daß Du auch noch Deinen Sohn verloren hast ist doppelt schlimm.
        Ich bin auch so dermaßen wütend auf die ganze Situation. Man wacht auf und es ist der erste Gedanke, furchtbar!
        Man will einschlafen und es geht nicht.
        ständig suche ich bei mir die Schuld.
        Das Weihnachtsfest wird sehr traurig auch wegen der Enkel, die es vielleicht nicht verstehen.
        Ich möchte aber auch in der ganzen Familie kein großes Fan aufmachen, warum und weswegen.
        Bisher habe ich mich nirgendwo dazu geäußert.Das war vielleicht auch ein Fehler, denn nun gibt mir jeder insgeheim die Schuld.
        Es ist unglaublich Schwer mit der ganzen Situation umzugehen.
        Trotzdem, liebe Tina, wünschen wir uns gemeinsam viel Kraft und endlich mal ein bißchen eine friedlich Zeit.

  34. Pauline sagt:

    Hallo elfi
    Du hast ja Wenigstens kontakt.wir überhaupt nicht
    Sie hat zwar Kinder sind aber nicht vom sohn. Gottseidank. Aber nach 4 jahren auf und ab und seid 1 jahr nix mehr kann ich dir nur raten hol dir hilfe. Du schaffst es so nicht
    Die Erpressung durch die Enkelkinder ist das schlimmste. Aber wenn du dich weiter demütigen lässt machst du dich kaputt ich war drauf und dran meine ehe kaputt zu machen. Wir haben es geschafft wollen einen Schlussstrich ziehen und lassen die Tür auf falls er irgendwann mal durchgehen will.
    Ich drück dir die Daumen. Es ist nicht leicht aber mein Leben ist mir au h was wert.

  35. pauline sagt:

    Hallo
    Deine Frage ist richtig finde ich aber ob es da eine Technik gibt glaub ich nicht
    Wir versuchen es so. Zu den Anlässen eine Karte schreiben ob er es annimmt oder nicht und vor allem wollen wir uns beide nicht verlieren vor lauter Verzweiflung denn irgendwie muss es ja weitergehen. Wie hoffen einfach dass er sich mal auf ein Gespräch einlässt. Ob man überhaupt wieder ein inniges Verhältnis haben wird weiß ich ni ht aber evtl. Freundschaftlich. Das wäre unser Ziel. Falls du doch eine Technik findest bitte meldrn

    • Pauline sagt:

      Hallo
      Das was du geschrieben hast finde ich richtig gut. Na wir haben eben keine weiteren Kinder und wir reden nicht mehr so viel darüber hauptsächlich weil mein Mann danach immer wieder in die Versuchung kommt wieder nach schuld zu suchen. Ich kann schon etwas besser ignorieren er leider nicht.
      Wir werden die Zeit schon meistern hoffe ich.
      Ich lese auch nichts mehr über narzzismus denn da komme ich ja nicht mehr zur Ruhe was noch alles passieren kann und was er evtl.durch sie erleiden kann. Reicht mir schon was ich bis jetzt weiß. Ich finde toll was ihr da macht.

      • Gudrun Kerjen sagt:

        Hallo zusammen,
        ich/wir sind in der gleichen Situation. Erst durch diese Webseite bin ich überhaupt erst dahintergekommen, was bei uns nicht stimmt. Nach Jahren der Kränkung und Unverschämtheiten kann ich sagen, dass wir uns instinktiv in der Vergangenheit richtig verhalten haben. Nämlich Ohren auf und alles durchziehen lassen, was manchmal schwer ist. Aber ich möchte mein Kind nicht noch mehr belasten und deshalb habe ich mir diese Haltung angeeignet. Wobei dies immer schwerer wird, da die Enkelkinder größer werden und ihre Wünsche in Bezug auf uns Großeltern äußern. Ich weiß aber, bei der kleinsten Kleinigkeit wäre der Kontakt bis auf ein Minimum beschränkt, da wir über 500 Km weiter weg wohnen. Es ist traurig und macht wütend.Ich lasse jetzt einfach los….

    • Pauline sagt:

      Hallo ihr lieben
      Ich hatte jetzt unverhofft die Gelegenheit mit ihm zu sprechen.es war die Hölle. Ich verstehe einfach nicht wie einem Menschen so der Verstand geraubt wird.
      Aber diesen A-Tritt habe ich gebraucht fass mir klar würde die reisleine zu ziehen
      Es geht ni ht mehr. Für uns zählen jetzt nur noch wir beide. Er soll so leben wie es ist. Wir werden auch keinerlei Aktivitäten unternehmen ihmgegenüber. Die Tür bleibt offen aber er muss durchgehen. Dann sehen wir weiter ob das jemals geschieht weiß man ni ht. I h hatte auch mein erstes Gespräch beim familie Therapeuten und fas selbe hat au h er geraten. Er hT mir versprochen das hilft. Leider habe ich erst im Januar fas nächste Gespräch.ich glaube ich möchte im augenblick nicht mal mit ihm sprechen. Nach so viel beleidigungen Vorwürfen und Lügen.
      Diese Frau ist die oberhärte und er zu Schwach warum auch immer.
      Wünsche s höne Feiertage euch allen.

      • Manuela sagt:

        Hallo liebe Leidensgefährten.
        Ich habe jetzt monatelang eure Schicksale gelesen und bin so unendlich traurig, wie viele Familien unter diesen Narzissten leiden müssen.Ich habe bis vor 3 Jahren mit diesem Thema nie zu tun gehabt und nun bin ich mittendrin mit aller emotionalen Grausamkeit. Dabei ging alles ganz nett an.Mein Sohn zog vor 3 Jahren mit einem Fussballkumpel in eine WG.Ich bin verwitwet,Cedric war 4 Jahre als sein Vater starb und dieser Schicksalsschlag ließ uns sehr eng zusammenwachsen, ich hab alles getan das es ihm an nichts fehlte,weder Liebe noch musste er auf irgendwas verzichten.So habe ich auch bei seinem Auszug alles ermöglicht das in seinem neuen Zuhause es an nichts fehlt.Als er seine Freundin kennenlernte,war ich sehr froh denn sie machte einen sehr netten Eindruck.Ein junges Mädchen das gern kocht,bäckt häuslich ist ,was will man mehr für seinen Jungen.
        Bald wendete sich der schöne Schein, der WG Kumpel wurde von ihr rausgemobbt,mein Sohn meldete sich im Verein ab,seine Freunde fielen somit weg.Als nächstes wurde meine Familie madig gemacht und geblockt und nun war ich dran.Mittlerweile hatte ich gemerkt in welche negative Richtung das ganze geht und hab mir geschworen das sie keinen Keil zwischen Cedi und mich bringt.Aber vergebens,mein Sohn ist kaltherzig und distanziert zu mir geworden, keiner der unser inniges Verhältnis kannte,kann das verstehen.Das ist Gehirnwäsche im höchsten Maße, und das perfide ist das diese Narzisstin es geschafft hat,das es für aussenstehende so aussieht als ob mein Sohn keinen Kontakt mehr will.Seit Februar ist nun auch noch meine Enkelin im Spiel, das macht alles noch viel schlimmer.Leider kann ich hier garnicht alles schreiben was mir auf der Seele liegt,Fakt ist das ich im letzten halben Jahr 10 Jahre gealtert bin.Zum Glück habe ich noch meine Tochter die mir zur Seite steht und mir das Gefühl einer lieben Mutter,die ich immer war,vermittelt.Denn wie bei allen in diesem Forum hat auch diese Narzisstin es geschafft,das ich mir die Schuld an der Situation gegeben habe.Momentan weiß ich noch nicht ob ich in Zukunft ihre Spielregeln mitmache oder lieber mich zurückziehe.Ich liebe meinen Sohn so sehr und würde ihn nie aufgeben,aber in der jetzigen Situation muss ich ihn in ihren Fängen lassen.Ich werde ihn zu Anlässen wie Geburtstag und Weihnachten immer meine Unterstützung anbieten,meine Tür steht immer für ihn offen.Ich habe ansonsten nur schöne Momente in meinem Leben, aber dieser Kummer zerfressen mein ganzes inneres,man wacht damit auf ,schläft damit ein,jeder Augenblick in dem man nicht funktionieren muss.
        Ich wünsche allen hier viel Kraft, seid lieb gedrückt von mir

    • Jenny sagt:

      Ja genau das fragen wir uns auch, wie unser Sohn das alles mal erklären will. Wir haben keinen Kontakt mehr zu ihm, er antwortet auf keine Nachrichten mehr. Dieses Jahr ist sein Uropa und sein Opa gestorben, noch nicht einmal da hat er sich gemeldet. Es ist so traurig wenn sein eigenes Kind zu dem man immer ein gutes Verhältnis hatte, sich plötzlich nicht mehr meldet. Wir sind oft wie gelähmt, man kann nicht machen.

  36. Susanne sagt:

    danke für eure Worte. es tut gut, zu lesen, dass man gar keine Chance gehabt hat. wie oft haben wir an uns gezweifelt. der letzte Kontakt mit dem Sohn war ein Brief (vor einem Monat), dass wir uns nicht mehr melden sollen. Der Kopf sagt, eigentlich gibt es keine andere Lösung. doch das Herz möchte so gern, dass es anders ist. wie schön habe ich mit die Zeit mit unseren Enkelkind vorgestellt. dreimal habe ich den kleinen sehen dürfen… er ist jetzt schon
    1 1/2 Jahre. aber wie du schreibst, manchmal bleibt der Traum ein Traum.
    ohne meinen Mann, unsere Tochter und ihre Lebenspartnerin hätte ich das wohl nicht überstanden. ich halte mir immer vor Augen, was wir haben, und nicht, was wir nicht haben. das geht manchmal besser und manchmal schlechter. ich wünsche uns alles die Kraft, mit dieser Situation so umzugehen, dass die traurigen Momente immer weniger werden.

    • Jo sagt:

      Hallo Susanne
      Wir haben das ganze schon ein Jahr. Eigentlich 4 Jahre. Ein auf und AB. Seit 1 Jahr aber keinen kontakt mit unsrem sohn. Wir haben leider keine weiteren Kinder. Man muss es wirklich erst begreifen dass man keine Schuld hat und man wirklich chancenlos ist. Wir sind gerade dabei damit abzuschließen und einfach die Tür offen zuhalten falls er doch mal kommt. Wobei ich im augenblick ni ht glauben kann. Die Gehirnwäsche von ihr ist unglaublich. Enkelkinder sind gottseidank ni ht da. Sie hat aber 2 Kinder. Annehmen was kommt auch wenns schwer ist
      I h weiß das

  37. Petra Schramm sagt:

    Hallo wir machen seit ca 8 Jahren eine Hölle mit.Sind mit unseren Kräften am Ende !Sie ist nicht nur Narzist auch noch Borderlinerin.Wo kann man Hilfe bekommen die lügen wie gedruckt.Werden mit unseren Enkel erpresst .

    • Pauline sagt:

      Hallo Frau Schuhmann
      Wie ich schon mal geschrieben habe sind wir mittlerweile auch im 5. Jahr.ich war schon in einer selbsthilfegruppe kam ds aber nicht so weit weil es ganz unterschiedliche sachen sind warum die Kinder keinen kontakt mehr wollen. Vielleicht 1 noch was mit narzissmus zu tun hatte. Bei einer Therapeutin war ich auch aber wie schon gesagt wenn der Betroffene es nicht wahrhaben will dann ist man chancenlos.man kann nur hoffen dass noch zu Lebenszeit es wieder zu kontakt kommt
      Wir haben den Vorteil es gibt keine Enkelkinder sie hat zwar 2 aber alle von andern Männern. Das ist noch unser Glück.wir wären da auch durch die Hölle gegangen aber so halt nur den sohn verloren.wir wollen nach wie vor nach vorn schauen und das beste daraus zu machen. Ich habe aber auch Angst davor wie es sein wird wenn er sich wieder meldet.wie man damit umgeht. Es ist ja in der Zwischenzeit eine entfremdung da.meine Therapeutin sagte mal nicht darüber nachdenken.man kann eh nicht beeinflussen. Im Augenblick versu hen wir es ohne Hilfe
      Irgendwie ist stillstand beim Profi.

  38. Pauline sagt:

    Hallo Heike
    Wie hast du das loslassen geschafft. An manchen Tagen denke ich ich kanns und dann wieder nicht. Er wohnt nicht weit weg von uns. Ich begreif es eigentlich immer noch nicht wie das so kommen konnte hatten gutes Verhältnis mit ihm und ihn au h immer unterstützt. Und dann wirst in die tonne gehauen.

  39. Pauline sagt:

    Hallo Heike
    Ich hoffe auch sehr dass es einmal leichter für uns wird. Wir haben leider keine weiteren Kinder daher finde ich es noch schlimmer.Freunde und Geschwister trösten schon. Aber wenn ich daran denke nie in meinem Leben wieder kontakt zu ihm zu haben könnt ich schon weinen weil ich ja wenn mein mann mal ni ht mehr da ist schon ganz schön alleine bin.aber mich baut dann wieder der Gedanke auf und due frage was hätte sie aus uns gemacht. Denke es ist besser so. Vielleicht gibt rs ja nochmal eine Hoffnung und er erwach

  40. Birgit sagt:

    In meiner Familie hatten wir eine ganz andere Konstellation. Meine Schwester war 12 Jahre mit einem verdeckten Narzissten verheiratet und die ganze Familie hat es nicht bemerkt! Für unsere Eltern war er ein „guter Schwiegersohn“…die Ehe ist letzten Endes in die Brüche gegangen, weil meine Schwester in der Coronazeit für längere Zeit ins Krankenhaus musste und ihr Mann seinen Kontrollzwang nicht ausleben konnte. Man könnte meinen, damit hat der Spuk ein Ende, aber weit gefehlt. In langen Gesprächen mit Mutter und Schwester stellte sich langsam heraus, das unsere Mutter selbst narzisstische Tendenzen hat, was erklärt das meine Schwester und ich beide in solchen seltsamen Beziehungen gelandet sind! Meine Schwester hat ihren Mann überall blockiert und nur Kontakt, wenn es sich nicht vermeiden lässt. Während meine Mutter WhatsApp offengelassen hat und er ihr auch schreibt , sich bei ihr einschleimt und schlecht über meine Schwester spricht! Mutti findet das offensichtlich völlig in Ordnung, denn SIE hatte ja keine Probleme mit ihm…..tja, so kann’s auch gehen. Meine Versuche, ihr klar zu machen das er sie manipuliert um anders an Infos über meine Schwester zu kommen, schmettert sie ab…..

  41. FUclaus sagt:

    Soll der Artikel so kurz sein? Ich sehe da irgendwie nirgends die Bereiche wie man sich befreit und/oder wachsen kann. Das steht dann vielleicht in den Kommentaren … und so ist der Artikel total unbrauchbar für mich.

    • Gugeline sagt:

      Ja, ich vermisse ebenfalls eine brauchbare Verhaltenstaktik im Umgang mit einer solch herausfordenden Familiensituation, ohne seine eigene Würde und Werte zu verraten als Eltern.

  42. Heide sagt:

    Hallo, ich heiße Heide und bis vor einiger Zeit konnte ich mit dem Begriff „Narzissmuss“ in der Familie nichts anfangen. Vielleicht war ich zu naiv, aber, ich habe seit vielen Jahren bemerkt, dass sich mein Sohn verändert hat, allerdings mein Mann meinte, dass wäre nochmal. Der Sohn ist nun mal nicht mehr der kleine Junge. Ich müsse lernen, dass er erwachsen ist. Ich sah das damals richtig an. So vergingen Jahre und die kleinen Streitigkeiten, die in der Familie mal so auftreten, habe ich als nicht so schlimm empfunden. Es kam ja auch nicht so oft vor. Dann starben die Eltern meiner Schwiegertochter. Ziemlich kurz hintereinander. Das war auch für uns ein Schock, aber meine Schwiegertochter tat mir so sehr leid. Ich wußte, ich konnte ihr nicht helfen, denn die Eltern können durch Schwiegereltern nicht ersetzt werden. Mittlerweile war ein Enkel schon auf der Welt. Allerdings merkte ich bei jedem Besuch, dass ich irgendwie nicht gern gesehen war. Ich versuchte mit meinem Sohn zu reden, allerdings gelang es mir nicht. Ich kam gar nicht mehr an ihn ran. Es eskalierte vor über 1 Jahr ziemlich massiv. Wir wurden beleidigt und ich schob es auf den Verlust der Eltern und bat, um Entschuldigung, wenn ich irgendwas getan habe, was mir nicht bewusst war. Heute weiß ich, dass das einfach nur falsch war. Aber, ich wollte weder meinen Sohn noch Enkel verlieren und Verständnis für die Situation meiner Schwiegertochter hatte ich auch. Man näherte sich irgendwann wieder an und ich versuchte wirklich alles, es ihnen recht zu machen. Mein Mann und ich wurden wie Schachfiguren über ein Brett geschoben. Solange wir so spurten, wie sie wollten, war alles soweit ok. Uns wurde auferlegt, wie wir mit dem Enkel umzugehen haben. Uns wurden genaue Uhrzeiten und Tage aufgegeben. Klappte es nicht, wurde direkt ein anderer Tag vereinbart. Ich freute mich natürlich, dass ich Zeit mit meinem Enkel verbringen konnte. Ich muss dazu sagen, dass wir gut 30 km von denen entfernt wohnen. Wir sind immer und auch gerne dort hingefahren, um den Enkel zu sehen. Mit der Zeit wurde es immer schlimmer. Beim Eintritt in die Wohnung kam besonders mir immer eine Kälte entgegen. Wollte ich mich mit den jungen Leuten mal unterhalten, so wendeten sie sich ab und spielten mit dem handy. Kurz vor unserem Streit, der mittlerweile ca. 4 Wochen her ist, boten sie uns Kaffee an. Es wurde keine volle oder halbvolle Tasse eingeschenkt, sondern ich möchte sagen „Plörre“ die gerade mal den Boden einer Tasse bedeckte. Ich dachte, na o.k ist die Maschine vielleicht kaputt. Ich habe vor Jahren bereits aufgehört irgendwas zu kritisieren. Geärgert hat es uns schon beide. Zwischenzeitlich war das 2. Kind auf der Welt. Vor der Entbindung hatte man uns gebeten, dass wir uns 4 – 6 Wochen nun mehr um den großen Sohn kümmern möchten. Am besten Sonntag( Dazu muss ich sagen, dass es der einzige freie Arbeitstag meines Mannes ist), ich sollte dann noch zusätzlich mittwochs kommen… natürlich nur wenn wir Lust hätten, uns um den Großen zu kümmern. WAS FÜR EINE AUSSAGE, wenn man die Enkel liebt und wir lieben unsere Enkel. Wir „gehorchten“, weil wir es zugesagt haben. Als der 2. dann auf der Welt war und auch weitere Wochen vergangen sind, kam auch bei uns mal was dazwischen, außerdem wurde ich krank und konnte nicht Autofahren. Der Sonntag blieb, allerdings sollten wir schon morgens um 8.00 Uhr zu denen kommen, was wir aber nicht taten, um wenigstens 1x in der Woche etwas länger zu schlafen, als bis 6.00 Uhr. Wir waren dann entweder so gegen 10.00/10.30 Uhr da oder haben auch öfter mal gesagt, dass wir erst um 14.00 Uhr kommen. Dann hat es vor 4 Wochen geknallt. Wir sollten ab 14.00 Uhr kommen, die jungen Leute wollten aber noch Bescheid geben, wenn der Große sein Mittagsschlaf macht. Da lag wohl unser Fehler, denn wir sind bereits losgefahren, weil wir mit dem Großen ja was unternehmen wollten und wollten die Fahrtzeit schon mal auf uns nehmen. Wir dachten, sie hätten das mit dem Bescheid sagen vergessen. Denn so was ist ja auch schon vorgekommen. Es knallte gehörig und mir wurde Narzissmus vorgeworfen. Ich wußte nicht, wie mir geschah. Seither ist Funkstille. Wir wurden überall geblockt. Aber ganz ehrlich, es tut höllisch weh, aber, ich habe mich nur seit 4 Wochen eingelesen… über Narzissmus und muss feststellen, dass meine Schwiegertochter eine Narzisstin ist, die meinen Sohn sooooooo eingewickelt hat, dass er das noch nicht einmal merkt. Es ist immer leicht zu sagen, dass war die Schwiegertochter. Ich hätte es nie für möglich gehalten, denn ich mochte diese junge Frau von Anfang der Beziehung sehr. All das, was in dem Bericht über narzisstische Schwiegerkinder steht, haben wir erlebt. Wir wurden zum Geburtstag des Großen eigeladen… zum Kaffeetrinken, weil sie ja nun 2 Kinder hat und das alles nicht mehr schafft. Ok. kein Problem. Wir durften um 16.00 Uhr kommen, allerdings kamen, trotz Corona, auch noch Freunde. Wir wurden gar nicht beachtet und mit uns wurde auch nicht gesprochen. Wir haben uns dann mit dem Geburtstagkind beschäftigt. Er war immer gerne mit uns zusammen. Er ist 2 Jahre alt und sagte den einen Tag, als er bei uns war. Oma Oma ganz lieb und gab mir ein Küsschen und drückte mich. Das tut schon weh, wenn man nun keinen Kontakt mehr haben darf. Es wurden Dinge einfach verdreht. Der Große ist mal mit seinen Händen durch die Haare gegangen als wir vor deren Haustür standen. Nun heißt es, er wäre in einem desolaten Zustand zu Hause angekommen. Wir sind beide bedauerlicherweise Raucher. Aber, wir rauchen nicht in der Wohnung und schon gar nicht, wenn der Enkel da war. Nun wurde gesagt, wir würden lügen, weil wir doch in der Wohnung rauchen und die Geschenke die wir machten, würden nach Rauch stinken genau wie der Große, wenn wir ihn nach Hause bringen. Das gerade Aufschreiben tut mir sehr gut. Ich sehe schon sehr klar und, auch wenn es alles sehr schmerzlich ist, seinen Sohn und auch die Enkel nicht mehr sehen zu dürfen, denke ich, rein vom Kopf, dass es besser ist, wenn dieses Dilemma endlich zu Ende ist. Diese Art Menschen, egal ob sie nun eine Narzisstin ist oder andere Probleme hat, möchte man nicht in seiner Nähe haben. Wenn man darüber nachdenkt, wurden sämtliche Freunde meines Sohnes aus früheren Zeiten“vergrault“… nun auch die Mutter, allerdings wurde es so dargestellt, als sind die anderen die Bösen…. Es wird sehr lange dauern, aber ich muss sagen, der Bericht hat mir momentan sehr geholfen, nicht mehr an mir nur zu zweifeln.

    • Hannah sagt:

      Liebe Heide,
      Als ich ihren Bericht las, dachte ich da hat jemand unsere Leidensgeschichte niedergeschrieben.
      Genauso sind unsere Erfahrungen. Wir haben unseren Sohn verloren. Schmerzlich aber tröstend, dass man erfährt
      „Man ist nicht alleine“ mit diesem Schicksal.

      • SusiSorgenvoll sagt:

        Ja… Das sehe ich auch so. Schmerzlich.. Sehr.
        Aber wirklich tröstlich hier zu lesen.
        Ich komme mir nicht mehr so dermaßen alleine und „irre“ vor.

    • Traurig sagt:

      An die Sonnenblume von Dezember 2020

      Herzlichen Dank für die warmen und bestärkenden Worte.

      Trauern –

      Wie so viele erfahren ein ähnliches Schicksal und
      leiden still und alleine.
      Ich bin so dankbar, dass ich zufällig auf diese Platform gekommen bin.
      Wünsche allen Eltern Kraft in ihrem gegebenen Schicksal.
      Ich versuche mich im Moment wieder zu finden….

    • Klaus sagt:

      Hallo Heide du bist nicht alleine und der Schmerz ist sehr groß. Meine Frau und ich haben das gleiche Problem neben uns wohnen,die Häuser sind nur 6.5 Meter auseinander. Selbst polizeieinsätze wegen Stalking sind normal weil ich meine Enkelkinder begrüße.Gerichtsverhandlungen stehen an und es hört nicht auf .Wir sind der Spielball dieser Schwiegertochter .Ich wünsche allen die so etwas durchmachen müssen ganz viel Kraft lg Klaus

  43. Nati sagt:

    Guten Morgen,
    Wir durchlaufen gerade, eigentlich schon seid 7 Jahren die gleiche Situation..
    Der Freund unserer Tochter ist der personifizierte Narzist..
    Eigentlich fing alles ganz gut an, bis wir merkten das etwas nicht stimmte..
    Daraufhin angesprochen, denn wir sagen immer was wir denken, wurde es schlimmer…
    Genau wie im Artikel beschrieben..
    Jedenfalls ist die Tochter zu ihm gezogen, leider…Sie wollte uns an Weihnachten besuchen und da hat er die Beziehung in Frage gestellt..und das 2 jahre hintereinander, unsere Tochter hat seine Freunde, zu den ihrigen hat sie jeglichen Kontakt abgebrochen..
    Wenn wir mit ihr telefonieren, merken wir sofort ob der Typ in der Nähe ist, sie ist kurz angebunden, ist sie allein , spricht sie klar und flüssig..
    Leider ist es so das wir nicht die finanziellen Mittel haben, wie die Seite des Freundes, also zählen wir mit Geschenken gar nicht…
    Es war Ostern, meine Frau hat mit viel Liebe ein Körbchen zurecht gemacht und 50 Euro darin versteckt…als Antwort von ihm bekamen wir von ihm…von meiner Oma haben wir 500 bekommen..
    Es tut schon weh , wenn man sieht das das eigene Kind mit Vollgas in die Katastrophe rennt…
    Jetzt ist sie schwanger und sie wollen heiraten, das macht mir angst..
    Das schlimmste an der Sache ist…sein Vater ist genauso, er hat die Familie tyranisiert und jeder weiß es…
    Manchmal fragen wir uns …warum…Wir merken aber das wir uns immer mehr zurück ziehen, auch wenn es weh tut und der Tochter haben wir gesagt…egal was passiert, du kannst jederzeit nach Hause kommen

    • Heidi sagt:

      ich mach 1000 % das gleiche durch. Nun ist es sogar so, dass 4 Kinder da sind. Meine Tochter auf der Intensivstation liegt, erhahren hab ich es per whatsapp 2 Tage später….. Wenn ich anrufe, geht er nicht ans Telefon, nur gut, dass das Krankenhaus mir Infos gibt. Glauben Sie mir, diese Situation, die sie haben wird och schlimmer. Ich mache s schon 20 Jahre durch. Meine Enkel darf ich nur unter Aufsicht sehen.

  44. Matilde sagt:

    Hallo liebe Miteltern,

    eure Geschichten sind meinen Erlebnissen teilweise sehr ähnlich. Auch bei mir war es so, mit meiner Schwiegertochter. Bis zum ersten Kind erst mal nur sehr seltsame Äußerungen und Forderungen.
    Nach der Hochzeit und dem ersten Kind kamen offene Attacken bis zu einem von ihr geäußerten totalen Vertrauensentzug mir gegenüber. Mein Sohn schaffte es, eine Weile zwischen den Stühlen zu sitzen, aber er wurde mit der Zeit mürbe. Da waren zwischendurch rätselhafte Wochen, in denen sie ihn anschwieg. Oder sie zettelte Kräche an oder bürdete ihm Arbeiten auf, die er so schnell gar nicht erledigen konnte. Das will er natürlich möglichst selten erleben und tut nun vermutlich, was sie will. Ich erspare euch weitere Einzelheiten, sie wurden von euch bereits genannt.

    Mittlerweile ist mein Sohn „auf Linie“. Sie haben sich erst mit einem gemeinsamen mittlerweile zu kleinen Haus miteinander verstrickt, dann mit drei Kindern. Nun sind sie dabei, sich mithilfe eines nicht so richtig sicher finanzierten Hausbaus im Ausland von Verwandten und Freunden zu isolieren, behaupten aber das Gegenteil. Da ich nicht bereit war, ihnen einen für meine Verhältnisse sehr hohen privaten Kredit zu geben, bin ich jetzt total unten durch. Auch habe ich ihre Heimlichkeit und die Schweigegebote (= schlechtes Geheimnis) nicht akzeptiert und einen relativ armen Onkel darüber informiert, den sie auch angehauen haben. Wir wollten dann beide jeweils spontan unsere Alterssicherung nicht riskieren. Jetzt werde ich auch noch beschuldigt, dass es ihnen wegen mir finanziell schlechter geht als nötig. Es sei doch viel besser, ein familiäres Netzwerk zu pflegen. Dabei haben sie selber alles heimlich in Gang gesetzt und ich fühle mich für den Blödsinn, den sie heimlich miteinander begangen haben, indem sie vor finanzieller Sicherung den Kaufvertrag unterschrieben haben, nach längerem schlechtem Gewissen plötzlich nicht mehr verantwortlich.

    Die Sprache meines erwachsenen Sohnes mir gegenüber klingt nun wie die eines Sechsjährigen und wortwörtlich wie die meiner Schwiegertochter. Ich konnte es kaum fassen. Aber ich muss mich damit abfinden, auch damit, dass sie mir die Enkel vorenthalten und gleichzeitig sagen, dass sie das niemals tun würden. Das jüngste Kind habe ich noch nicht gesehen. Ich frage ab jetzt auch nicht mehr, weil ich schon lange den Eindruck habe, dass ich die Enkel dann erst recht nicht zu sehen bekomme, aber das ist vielleicht nur Einbildung – vielleicht aber auch ein perfider Trick, der von ihr immer in sachliche Argumente verpackt wird. Vor einem Jugendamt könnte ich nicht das Geringste nachweisen.

    Mittlerweile habe ich mich mit der Situation arrangiert. Plötzlich ist nämlich mein ewig schlechtes Gewissen, ob ich eventuell unwissend etwas falsch gemacht haben könnte, um 180 Grad umgekippt und ich sah, dass all diese „Attacken“ de facto ihr eigenes Problem aufzeigen und dass sie es lediglich auf mich abzuladen versuchen. Seitdem geht es mir wieder gut. Wir haben unsere Kinder ja nicht dazu bekommen, dass sie für immer bei uns bleiben.

    Es ist auch leichter, mit 70 zu leben, ohne sich immer wieder mit unzufriedenem „mehr, mehr, mehr“ wie beim kleinen Häwelmann oder mit ständigen Abwertungen der eigenen Person herumplagen zu müssen. Die relativ kurze Zeitspanne, die einem mit 70 noch zum Leben bleibt, möchte ich nicht mit ewig gleichen Streitereien verbringen. Mir reichen die oft schmerzhaften Alterszipperlein und die aktuellen politischen und gesundheitlichen Angstereignisse.

    Kopf hoch an alle! Es geht um unser eigenes Leben, und uns wünsche ich ein selbstbestimmtes und freundliches Leben, mit möglichst viel Liebe!

    Matilde

    • Petra sagt:

      Hallo Matilde,

      Du hast ja so recht,dennoch liegt ein Stein in meiner Magengegend.
      Die Eskalation(die 3.in 3 Jahren) mit meiner Schwiegertochter liegt erst 3 Tage zurück.
      Mein Sohn lebt zwischen Baum und Borke sagt er, er möchte unbedingt das ich mich in der Schwiegerfamilie gut auskomme, möchte sogar das ich später mal zu ihnen ins Haus ziehe,in eine andere, nahe Vorstadt. Ich habe mich zurückgezogen.
      Nun ist wieder einmal Funkstille.
      Also Kopf hoch,ich mache mir die letzte Etappe des Lebens so schön wie möglich.
      Gut zu wissen das ich nicht allein das Problem habe.
      Petra

      Ich will wieder gut schlafen können, mit gutem Gefühl aufwachen.
      In diesem Sinne

      Ich
      Ich will mein selbstbestimmtes Leben mit einem guten Gefühl wieder leben.

    • Attacken sagt:

      Der Respekt zu älteren Leuten ist nicht mehr vorhanden. Gleichberechtigung in jedem Tun und Handeln ist gleichgestellt. Also warum müssen wir „Alten“ uns das auch gefallen lassen?
      Der Gescheitere gibt nach- oder der Schwächere?! Es sind wohl unsere Lebenserfahrungen die uns zurückhalten mit großen Kindern zu streiten oder ist es die Angst sie zu verlieren?
      Was ist noch wichtig in unserem Leben, wenn Familien so leicht auseinanderbrechen wegen Sturheiten.
      Alles hat seinen Wert verloren – und was noch zählt ist „der Moment“
      Sie haben recht Matilde – es geht auch um unser Leben und mit 70 haben wir unsere Lebensweisheiten gesammelt. Die sollten nicht von Attacken zerstört werden und schon gar nicht von Familienmithlieder.
      Alles Gute.

  45. Verona Wunderlich sagt:

    Wie ich gerade erkenne,ähneln sich die Geschichten.
    Narzismus, ist nicht nur ein Problem der heutigen Generation,
    Die Kriege haben es schon vorgelebt.
    Für Emotionen war leine Zeit.
    Viele waren hoch traumatisiert.
    Und haben es den Kriegskindern und Enkeln bis heute weiter gegeben
    Dieses furchtbare Leid,natürlich geschah dies nicht bewusst.
    Auch ich habe meine Geschichte aufgearbeitet. Und mich dadurch verändert, eben erwachsen geworden. Meine Söhne waren auch damit überfordert.
    Verdeckte Narzissten,hatte ich als Eltern auch.Und so führte sich dieses rote Band auch in meinen Beziehungen fort.Man kannte ja nichts anderes. Meine Söhne, na ja wollte ich nie verlieren.Aber das Gegenteil ist passiert, durch andere Familien war alles besser, neuer,u.u.u.
    Ich wurde entsorgt.
    Ich war 17 Jahre mit einem verdeckten Narzisst zusammen, entwickelte eine Co -Abhänigkeit.Und es ging weiter in die nächste Generation, was ich nie wollte.So hart ist manchmal das Schicksal.
    Aber auch so heilsam.
    Nehmt alles an,die guten und schlechten Gefühle, alle sind berechtigt, nicht mehr verdrängen,schön reden,hinter einer Maske leben,sondern sein Leben in die Hand nehmen.Ein langer Weg,aber es lohnt sich.Meine Erfahrung.Und die Kinder nicht hinterher laufen,warten bis sie kommen.Liebe Grüße, von Herzen ❤

  46. Monika sagt:

    Hallo ich bin sehr interessiert an einer Selbsthilfegruppe. Mir ist Ähnliches widerfahren. Meine Schwiegertochter hat seit 4 Jahren den Kontakt zu mir abgebrochen und die beiden Enkelkinder entfernen sich immer mehr. Ich bin verwitwet und alleine und chronisch erkrankt. Ich komme nicht klar und bin zunehmend depressiev. Mein Sohn ist nicht glücklich mit der Situation eben so die Enkel.

    • Andreas sagt:

      Ich suche auch Hilfe in einer Selbsthilfegruppe . Teile ein ähnliches Schicksal und habe ein großes Bedürfnis mich darüber auszutauschen.

    • Isolde sagt:

      Hallo Monika,
      gerade habe ich Deinen Beitrag gelesen. Ich bin in ähnlicher Situation und sehr interessiert an einer Selbsthilfegruppe. Ich weiß natürlich nicht wo Du wohnst und ob es weit weg ist. Ich würde mich freuen, von Dir zu hören. Ich wünsche Dir trotz Allem einen guten Rutsch in neue Jahr und Gesundheit.
      Liebe Grüße von
      Isolde

    • Birgitta sagt:

      Oh ich verstehe dich so sehr weil es mit auch so geht

  47. Clarissa sagt:

    Hallo, ich bin so froh diese Seite gefunden zu haben; denn bisher habe ich im Netz nur gefunden wie Schwiegermütter das junge Glück drangsalieren und auseinander bringen wollen.
    Wir leben seit 1 1/2 Jahrzehnten mit einer narzisstischen Schwiegertochter. Was in der Zeit passiert ist, würde die Kapazität der Seiten sprengen. Deshalb in Stichpunkten (ich schreib einfach immer „sie“):
    – „sie“ hat sich mit Glanz und Gloria in unsere Familie eingeführt
    – unser Sohn erzählte uns nach ein paar Wochen, dass „sie“ Bulemie hat,
    selbstverletzendes Verhalten praktiziert, einen Putzzwang hat und noch ein paar „geheime“
    Verhaltensweisen.
    Wir waren bis dahin eine Familie in der über alles gesprochen wurde. Unser Sohn sagte,
    dass wir ja nicht erzählen dürfen, dass wir das wissen.
    Und ich denke, damit waren wir in diesem Beziehungsnetz gefangen. Nach ein Paar Wochen
    erfuhren wir dann durch unseren Sohn, was wir alles in seiner Erziehung falsch gemacht
    haben. Welche Fehler wir gemacht haben als wir unsere erfolgreiche Firma (jetzt vor 46
    Jahren) aus dem „Nichts“ gegründet haben usw. Aus (heute weiß ich falscher) Rücksicht auf
    unseren Sohn und später unsere beiden Enkelkinder haben wir das alles ertragen.
    – „sie“ war dann auch in unserem Büro beschäftigt; denn unser Sohn wollte die Firma
    übernehmen, was dann auch vor 2 Jahren vollzogen wurde.
    – nachdem „sie“ 2 Jahre stundenweise in der Firma mitgearbeitet hatte, kündigte unsere
    Sekretärin, die seit 15 Jahren bei uns war, um sich zu schützen; denn sie konnte nicht
    mehr schlafen und hatte Magenschmerzen, wenn sie ins Büro kam. Wir saßen alle um den
    Tisch (incl. unserer Schwiegertochter) und unsere Sekretärin sagte, dass sie nicht wegen
    uns geht, auch nicht wegen unseres Sohnes sondern wegen unserer Schwiegertochter, von
    der sie sich gemobbt fühlt. „Sie“ rannte zur Tür raus, unser Sohn hinterher und es
    geschah alles wie unsere Schwiegertochter es sich vorstellte. Im gleichen Zeitraum
    kündigten 2 Mitarbeiter, einer war 22 Jahre und der andere 14 Jahre bei uns. Und wir sind
    immer noch nicht aufgewacht.
    – Heute erzählt „sie“ unsere Sekretärin hätte gekündigt weil sie nicht mit ansehen wollte
    wie unsere Firma Pleite geht, weil ich Gelder auf den Konten hin und her geschoben habe.
    Was, wenn es nötig war, immer in einem absolut korrekten Rahmen war. Ich habe unseren
    Sohn darauf angesprochen umd ihm gesagt, dass er doch dabei war als unsere Sekretärin
    gekündigt hat und er wüßte doch wie die Situation damals war. Seine Antwort: das mag
    schon sein, aber ich halte in jedem Fall zu meiner Frau.
    – „sie“ hat mir im letzten Sommer gesagt, dass „sie“ mit mir fertig ist und nichts mehr mit
    mir zu tun haben will.
    – Mein Mann (wir sind beide etwas über 70) hatte im letzten Jahr einen Herzinfarkt. „sie“
    hat ihn in der Reha nicht einmal angerufen. Laut unserem Sohn: weil wir uns nicht mal
    nach den Zeugnissen der Kinder erkundigt hätten (wir wußten nicht mal, dass es in Corona-
    Zeiten Zeugnisse gab). „sie“ sagt, dass „sie“ angerufen hat, aber ihn nie erreicht hat.
    – unsere Enkelkinder (und das ist das, was am meisten schmerzt)sehen wir auch nicht mehr,
    also, mein Mann könnte sie schon besuchen aber die Enkelkinder wollen laut unserem Sohn
    nichts mehr mit mir zu tun haben. Früher kam unsere Kleine (heute ist sie 8) ins Büro
    „geschossen“, breitete die Arme aus und rief: Omi, meine Omi und busselte mich ab. Wir
    gehen natürlich anders mit unseren Enkeln um als ihre Eltern und ich habe „ihr““ dann
    auch gesagt, dass Kinder ja auch lernen sollten, dass es unterschiedliche Lebensweisen
    gibt. „Ihre“ Antwort: das mag schon sein, aber nicht auf „ihre“ Kosten, „sie“ will nicht
    als schlechte Mutter da stehen.
    – Unsere momentane Situation ist so: unser Sohn hat meinem Mann gesagt, dass ich für ihn
    als Mutter nur noch auf dem Papier existiere und seine Kinder nur noch eine Oma haben,
    die Mutter seiner Frau. Und in unserem Ort (in dem beide sehr engagiert sind), gebe es so
    interressante Frauen, die meinen Mann ganz toll finden.
    – Erwähnen muss ich noch, dass Werkstatt und Büro unserer Firma im gleichen Gebäude sind
    wie unser Wohnhaus. Wir haben noch einen zweiten Sohn, der mit seiner Familie 90 km
    entfernt wohnt. Seine 2 Töchter lieben uns, fahren mit uns in Urlaub und wir sehen sie
    öfter, obwohl sie nicht gerade um die Ecke wohnen.
    – Mit seinem Bruder hat unser Sohn auch keinen Kontakt mehr (angeblich weil er nie anruft),
    aber er (unser entfernt wohnender Sohn) wüßte gar nicht was er mit ihm reden soll. „sie“
    hat natürlich gesagt, dass „sie“ mit „ihrem“ Schwager und seiner Frau nichts zu tun
    haben will.
    – Aber, es gibt einen „Lichtblick“: ich habe mich im Internet schlau gemacht und eine
    Familien- und Lebensberatung gefunden, bei der mein Mann und ich schon den ersten Termin
    hatten und in der nächstenn Woche den zweiten.

    Vielen lieben Dank, für alle, die bis hier durchgehalten haben,
    meine Geschichte zu lesen.
    Ich kann Euch versichern: es hat mir sehr, sehr gut getan mir das mal alles von der Seele
    zu schreiben, auch wenn es nur die Spitzen des Eisbergs sind, von dem ja in der Regel nur
    10 % zu sehen sind.

    Gaaanz liebe Grüße
    Clarissa

    • Cornelia Schmieder sagt:

      Liebe Clarissa, wenn ich deine Worte lese, dann bekomme ich Angst. Angst, was mir und meinem Mann noch bevorsteht.
      Auch wir haben erfahren müssen, wie bitterböse und unversönlich unsere Schwiegertochter ist. Wir dürfen die Enkel nicht mehr sehen und sind von einem Moment zum anderen „persona non grada“. Der Grund, ein völlig banalen Konflikt.
      Bis dahin haben wir uns für unsere Kinder verbogen, geholfen wo es geht.
      Wir sind tieftraurig, wissen aber auch, dass wir machtlos sind.
      Ich weiß tatsächlich nicht, wie es weitergeht, bekomme aber eine Ahnung beim Lesen deiner Worte.
      Bleib stark. Wir versuchen es auch. Unsere Söhne haben sich diese Frauen gewählt. Es ist ihr Leben. Wir können nur bereit sein, wenn sie irgendwann zu uns zurückfinden.

      • Clarissa sagt:

        Liebe Cornelia,
        ich habe lange nicht ins Forum geschaut und Deine Nachricht erst jetzt gelesen.
        Ja,unsere Söhne haben sich diese Frauen ausgesucht, und die „Existenz“ weiß sicherlich
        warum wir diese Erfahrungen machen müssen. Wir z.B. waren zu sehr mit unserer Firma beschäftigt, so dass wir vieles unter den Teppich gekehrt haben.
        Heute weiß ich, dass ich meinen Sohn von Herzen und bedingungslos liebe und wenn sein momentanes Leben zu seinem Glück beiträgt, freut mich das wirklich. Aber: ICH werde mein Leben dafür nicht mehr ändern. Endlich sind mein Mann und ich uns darin auch einig.

        Ganz liebe Grüße
        von
        Clarissa

    • Beatrix sagt:

      Ein lieber gruß an alle, die das gleiche Leid hier darstellen. Als mein Sohn im Rahmen seines Studiums einige Zeit in China arbeitete, fand ich es nicht schlimm, dass er dort nach einiger Zeit eine chinesische Freundin hatte. Er schien verliebt. Als dann die Rückkehr nahte, wollte er sie gerne mitbringen. Leider war das so einfach nicht möglich. Um es kurz zu machen, ich besorgte fast ein halbes Jahr alle botwendigen Papiere, ließ sie übersetzen, beglaubigen. Damit durften sie in China heirateten und wir lernten unsere Schwiegertochter erst in Deutschland kennen.
      Sie gefiel uns, wir nahmen sie gerne in unsere Familie auf. Es wurde eine Wohnung eingerichtet, sie erwarb ihren Führerschein, wir kauften ein Auto – wir waren glücklich. Mit zunehmender Zeit stellten wir immer mehr Dinge fest, die uns sehr unschön vorkamen.Aber wirkliche Gedanken machten wir uns nicht, schoben wir doch vieles auf den Kulturschock. Dann kam unser erster Enkel, wir waren glücklich, unterstützten die kleine Familie wo es ging. Alle zwei Wochen, am Wochenende machten wir die Wohnung sauber, ließen das junge Glück ausschlafen, hatten aber eben auch unsere schönen Stunden.1,5 Jahre waren wir eine glückliche Familie, sogar mit gemeinsamen Kurzurlauben. Dann brach für mich eine Welt zusammen, denn mein Sohn bekam wieder ein Tolles Angebot in China. Unsere extreme Traurigkeit interessierte meine Schwiegertochter nicht, im Gegenteil, es gab nur Anschuldigungen, alles wurde verdreht und Dinge unterstellt, die so nie gewesen waren.
      Als unser Enkel noch klein war, rief unnser Sohn regelmäßig vom Einkaufen an, wir konnten kurz mit ihm reden, paar Worte wechseln.Als der Enkel größer wurde, er wahrscheinlich erzählt hätte, dass er mit Oma telefoniert hat, fiel auch das weg. Nun kamen aus heiterm Himmel bitterböse Whatsappnachrichten, Beleidigungen – einfach nicht zum Aushalten. Mein Sohn getraute sich nicht, in irgendeiner Form darauf zu reagieren. Bei einem seiner Kurzbesuche äußerte er nur, dass es völlig fertig sei. Wenn er nach der Arbeit nach Hause komme, würde er völlig runtergemacht, auch vor seinem eigenen Sohn. Dabei arbeitet er sehr intensiv und muss dann zu Hause auch noch den größten Teil des Haushaltes erledigen. Er wisse nicht mehr aus noch ein, aber er muss durchhalten für die Kinder. (Inzwischen war das zweite unterwegs, von meiner Schwiegertochter gut inszeniert, denn die Familie sollte zurück nach Deutschland kommen). Als unser zweites Enkelkind geboren wurde, hat unser Sohn uns ein Foto geschickt. Die Shwiegertochter hat das bei der Handykontrolle entdeckt und ihm verboten, Kontakt mit und aufzunehmen, ansonsten würde sie verhindern, dass er auf der Geburtsurkunde eingetragen wird. Mein Sohn hat ein ganz nettes Familienleben kennengelernt, wie er nur damit klar kommt? Ich merke, er übernimmt scheinbar ohne darüber , er verbindet dies Gedanken mit Deutschland, nachzudenken, die Sichtweise seiner Frau.
      Mittlerweile sind sie in Deutschland, aber wir dürfen sie nicht besuchen. Mir bricht das Herz, der kleine Enkel ist mittlerweie 5 Jahre alt, bei Oma sein, mit der geliebten Katze spielen. Er verbindet diese Gedanken mit Deutschland aber wer weiß, wie negativ der kleine Mann, der immer so glücklich bei Oma und Opa war, schon beeinflusst wurde. Viel zu jung, 4 Jahre nur im chinesischen Kulturkreis, 7 Stunden Zeitunterschied – ein Tag nach der Rückkehr wurde er in die Schule gesteckt. Mein armer Enkel, er war einmal ein so glückliches Kind!

  48. Verona Wunderlich sagt:

    Guten Morgen an alle hier,
    Ich sehe mich überhaupt nicht mehr als Opfer oder Täter.
    Alle Eltern versuchen ihr Bestes zu geben,mehr geht nicht.
    Manchmal hilft es seine eigene Lebensgeschichte anzuschauen,zu reflektieren, das fällt vielen Menschen schwer,da viel Schmerz auch da lastet.Ich denke,daß unseren Kindern „Grenzen“ gefehlt haben,sonst würden sie sowas mit sich nicht machen lassen.Sie haben kein Gefühl dafür.
    Dann spielt auch Verlustangst eine große Rolle,gerade bei Scheidungskinder.Das macht viel mit Kindern.
    Wenn ich an meine aufgearbeitet Geschichte denke,wurden meine Grenzen durch körperliche, emotionale Gewalt enorm überschritten.
    Ich habe meinen Söhnen zuviel abgenommen,beschützt aber auch mehr und mehr losgelassen. Was auch wichtig ist.Damit kamen sie nur schlecht klar,aber das ist der Weg ins Erwachsenalter.Sie müssen dazu lernen,gute und schlechte Erfahrungen sammeln um zu reifen.
    Der Kontaktabbruch ist jetzt 3Jahre her,es war die Hölle, aber auch heilsam.Ich danke Gott für diesen Weg,ICH BIN WIEDER DA,FÜHLE MICH,KANN REFLEKTIEREN,WEINEN,LACHEN,UM VOR ALLEM:MICH SELBT LIEBEN!!
    HEUTE LEITE ICH EINE Selbsthilfegruppe „Verlassene Eltern “
    Kämpft für euch,tragt eure Kinder im Herzen,lasst sie los,lebt euer Leben,ihr habt es so verdient.
    Unsere Gesellschaft braucht,LIEBE.

    ALLES GUTE FÜR EUCH ALLE

  49. Vadim sagt:

    Das ist sehr treffend beschrieben. Die Metoden sind zwar von einer zu andere Familie unterschiedlich. Das Ergebnis ist am Ende ist oft gleich. Unser Sohn hat mehrere Jahre die Spannung zwischen seine(wie ich vermute)narzistische Frau gut gemeistert. Als das Enkelkind kam, haben wir alles was die Jahre gut versteckt war Parade bekommen. 6 Monate lang haben wir vergeblich versucht alle zu einem Gesprächrunde zu angagieren. Die Möglichkeit das Enkelkind zu sehen müssten wir unter bestimmten Bedingungen aushandeln. Irgendwann haben wir unsere Grenzen erreicht und Psychologische Hilfe gesucht. Als Ergebnis haben wir den Kontakt von unsere Seite gekappt. Traurig aber sonnst macht man sich selber kaputt. Entweder muss man sich komplett unterwerfen oder trennen. Wir haben das Trennen gewält. Jetzt geht uns mit meiner Frau viel besser. Und wir hoffen dass auch unserem Sohn und seiner Familie.

    • Andreas sagt:

      Hallo Vadim ,

      Ich würde gern mal Kontakt zu dir aufbauen . Habe das gleiche Problem und würde mich gern mal austauschen.

      Bei Interesse bitte eine Email an : aki71@live.de

    • SusiSorgenvoll sagt:

      Auch wir „Restfamilie“ haben uns von unserem Sohn getrennt. Trennen müssen.
      Ansonsten wären wir ebenfalls zu immer zu Diensten stehenden Bedürfniserfüllern geworden.

      Bitter und für Außenstehende völlig unverständlich und nicht nachvollziehbar.

      Ich finde all Eure Beiträge sehr traurig, fühle mich aber getröstet und verstanden.

      Danke für diese wertvollen Seiten hier und viel Kraft für alle Betroffenen.

  50. Anonym sagt:

    Ich bin froh dieses Forum gefunden zu haben. Mein Sohn hat durch eine sehr narzisstische, fordernde, manipulative Freundin schon Freunde verloren, alle Mitbewohner einer WG, viel Geld, Gesundheit, jetzt den Job. Sie ist so extrem fixiert auf ihn, daß er nichtmal alleine zur Toilette darf. Sie bestimmt was gegessen wird und was nicht, was er anzuziehen hat (nur noch Markenkleidung), aber alles was je von mir, seiner Mutter, Gutes getan oder geschenkt wurde, wird plötzlich als Schrott bezeichnet. Antworten auf normale Fragen oder eine Einladung werden ständig verschoben. Er verweigert Telefonate wenn sie bei ihm ist, und sie ist ständig um ihn herum, eine egoistische freche manipulative 20-jährige Göre die nur eines will: Ihn besitzen, ihn dressieren. Er hatte sich ernsthaft getrennt von ihr vor ein paar Monaten, aber das ließ dieses Lu… nicht zu. Seitdem muss er noch mehr für sie tun. Jegliche Zeit verplant sie, und selbst mit knapp überstandener Coronainfektion und schwerer Mandelentzündung musste er sie durch Europa kutschieren. Danach bekam er wieder Fieber, aber sie verplante ihn, daß er mit ihren Eltern wandern und bergsteigen muss. Mir graut es jetzt schon davor wenn es zu einer Heirat und Enkeln kommen wird. Das ist schon länger ihr Thema. Schon ihre Mutter isolierte die Schwiegereltern, seit über 15 Jahren Kontaktabbruch. Man wird als Schwiegermutter als „Schuldige“ gecancelt. Und man beginnt, um Kontakt zu betteln… und wird noch mehr beleidigt. Man beginnt sich zu entschuldigen für jedes Wort, für jeden Anruf, aber nie hören die mit Vorwürfen auf. Das ist Familienzerstörung auf ganz hinterhältige subtile Art. Mögen die Narzissten eines Tages das bekommen was sie verdienen.

  51. M. K. sagt:

    Es tut gut zu lesen, dass man mit dem Problem nicht alleine ist! Und doch kann niemand, der es nicht selbst erlebt hat, nachvollziehen, wie schmerzlich diese Situation ist. Unsere Schwiegertochter hat unseren Sohn kennengelernt und sofort angefangen, ihn von seinen Freunden zu isolieren, da auch seine Exfreundin mit in dieser langjährigen Clique war. Selbst sein bester Freund, der auch mal Zeit mit ihm verbringen wollte, scheiterte und hat sich mittlerweile abgewandt, weil unsere Schwiegertochter kein gutes Haar an ihm gelassen hat, sobald er den Rücken kehrte. Unser Sohn hat sich nach einem halben Jahr verlobt ( ohne dass er es uns selbst erzählt hätte, wir haben das von seinem Freund erfahren) und ein Jahr später wurde geheiratet. Wir haben versucht, den Kontakt zu halten. Insbesondere für meinen Mann war es sehr schwer, denn er kann sich nicht gut verstellen, hat es aber dennoch seinem Sohn zuliebe versucht. Wir haben jahrelang in einer Achterbahn aus Vorwürfen, Misstrauen, Lästereien und den ständigen Versuchen des Kontaktverbots durch unsere Schwiegertochter gelebt. Immer wieder mussten Aussprachen her, diese hielten immer mal ein, zwei oder drei Monate vor, in denen unser Sohn wieder entspannte. Aber es ging immer wieder von vorne los. Bis zum heutigen Tag, an dem wir im Grunde keinen Kontakt mehr haben. Nicht offiziell, aber natürlich werden wir nicht eingeladen, unser Sohn redet kaum, wenn wir anrufen und es wird nichts aus dem Leben erzählt, denn das will unsere Schwiegertochter nicht, das geht uns nichts an. Ihre Wünsche müssen immer sofort erfüllt werden, das hat unseren Sohn auch finanziell an seine Grenzen gebracht. Trotzdem hat er bei der letzten „Aussprache“ mit seinem Vater keinerlei Interesse mehr gezeigt. Er sitzt zwischen den Stühlen, das will er nicht mehr. Also haben wir verloren. Ihn verloren! Es tut unglaublich weh, jede/r Betroffene wird das wissen. Aber wir können uns nicht mehr verbiegen…nicht NOCH mehr. Wir haben uns zurück gezogen, ihm deutlich gemacht, dass wir immer für ihn da sind. Mehr bleibt uns nicht übrig.
    Meine Schwiegertochter ist das Paradebeispiel aus „Der Fischer und seiner Frau“. Es ist egal, wieviel Materielles, wieviel Lob, Anerkennung und Zuwendung sie bekommt….nichts bleibt, alles fällt wie aus einem Fass ohne Boden unten wieder heraus. Schuld sind immer die anderen, egal um wen oder was es geht. Unser Sohn ist ihr einfach nicht gewachsen. Er ist schon so verstrickt in Ihre Intrigen und Ränkespiele, es wird gelogen, was das Zeug hält. Vieles wissen wir nicht, aber wir sind schließlich keine Kleinkinder. Bei machen Dingen, die SIE uns weismachen wollte, haben wir nur den Kopf geschüttelt, aber nichts gesagt. Wir sind leer….haben keine Kraft und keine Worte mehr.
    Danke fürs Lesen.

    • Henriette sagt:

      Hallo, wenn ich diese Zeilen lese, dann kommen mir die Tränen. Warum? Weil es uns genau so ergangen ist. Ratlos und traurig stehen wir als Eltern da. Verdammt noch mal, wir waren doch so eine gute Familie, bis diese Frau in unser Leben kam. Zuerst wurden alle Freunde unseres Sohnes „entfernt“, danach kam die Familie dran. Onkel, Tante, die Schwester, sogar die geliebten Großeltern wurden schlechtgeredet und Besuche bei ihnen wurden eingestellt. Unsere Enkelkinder, die wir sehr lieb haben, dürfen wir nicht mehr abholen. Sie kennen uns fast nicht mehr. Wir sind einfach nur noch ratlos, traurig und mutlos.

      • Leni sagt:

        Hallo Henriette, einerseits bin froh wenn ich deinen Beitrag lese weil ich dann weis, dass ich mir das alles nicht nur einbilde. Auf der anderen Seite bin ich genauso traurig wie du, denn unser Sohn hat jeden Kontakt zu uns abgebrochen und unsere 2 Enkelkinder kennen uns nicht. Ich suche die Schuld oft bei mir, denn ich frage mich wie kann in einer intakten Familie so etwas passieren. Antworten finde ich jedoch keine. Trost finde ich jedoch dadurch wenn ich solche Beiträge lese und weis ich bin nicht alleine.

        • Annemarie sagt:

          Hallo Leni,ich kann mich Deinen Worten nur anschließen. Wir haben unseren Sohn,der ein totaler Familienmensch war,auch verloren. Nichtbetroffene können unsere Trauer nicht verstehen. Ich habe oft gehört, „Du musst das einfach akzeptieren “ oder noch schlimmer,wenn Psychologen die armen Narzissten bedauern……
          Es war für mich hier ein kleiner Trost, dass ich nicht allein mit diesen negativen Erfahrungen bin.
          Mich würde interessieren, ob es irgend eine Chance gibt,mit unserem Sohn in Kontakt zu bleiben.
          Danke an alle für Eure offenen Kommentare.

      • Christine Eigl sagt:

        Uns geht es gerade genau so.
        Unsere Schwiegertochter hat unsere Familie zerstört. Meinen Sohn isoliert. Er hat keine Freunde mehr und wird von ihr überwacht. Unsere EnkelKinder dürfen wir nicht mehr sehen. Wir sind sehr unglücklich.

      • Agnes Amon sagt:

        Ja das kenne ich auch nur zu gut man steht ratlos diesem grgrnüber😭

        • Heidi sagt:

          ohne Worte…. ich dar meine Enkelchen auch nur unter Aufsicht sehen. Mein Schweigersohn hat mir erklärt, dass ich störe wenn ich komme…. und wenn er will,sehe ich meine Tochter nie mehr wieder. Ich seh hilflos daneben, sehe aberm dass es anderne Menschen auch so geht…. man kann ncihts tun….

    • Jennifer sagt:

      „Nicht offiziell, aber natürlich werden wir nicht eingeladen, unser Sohn redet kaum, wenn wir anrufen und es wird nichts aus dem Leben erzählt, denn das will unsere Schwiegertochter nicht, das geht uns nichts an. Ihre Wünsche müssen immer sofort erfüllt werden, das hat unseren Sohn auch finanziell an seine Grenzen gebracht. Trotzdem hat er bei der letzten “Aussprache” mit seinem Vater keinerlei Interesse mehr gezeigt. Er sitzt zwischen den Stühlen, das will er nicht mehr. Also haben wir verloren. Ihn verloren!“
      Genauso ist es uns ergangen… 1:1 … Unglaublich diese Parallelen. Kennst Du eine – kennst Du alle. Geheiratet haben sie auch ohne uns!

      Wir sind leer….haben keine Kraft und keine Worte mehr. Vielen Dank für Deine Worte!

    • Heidi sagt:

      Auch ich habe leider die Erfahrung machen müssen, dass sich mein einst so selbstbewusster Sohn, mit dem ich ein inniges, vertrauenvollrs Verhältnis hatte, sich seiner narzisstischen Frau unterordnet. Sie haben geheiratet ohne mein Wissen, er hat ihren Namen angenommen, meine Enkelkinder darf ich nicht sehen und von ihrer Seite kam kein Dank für Dinge, die ich geschenkt, gemacht habe. In den wenigen Stunden, die ich mit meinen Enkeln hatte, spürte ich ihre Eifersucht. Dann kamen Verbote, unverständliche Regeln und aggressives Verhalten, haltlose Beschimpfungen, wenn es nicht nach ihrem Kopf ging oder sie nicht im Mittelpunkt steht.
      Leider steht mein Sohn voll auf ihrer Seite, sicher auch wegen der Kinder. Jedoch mache ich mir grosse Sorgen um ihn. Mein Mann ist vor sieben Jahren verstorben, er hätte diese Situation nicht verstanden.
      Ich bin so traurig, dass ich nicht unterstützen darf, meine Enkelkinder nicht sehen und mit ihnen Zeit verbringen darf.
      Mein neuer Lebenspartner war mit einer Narzistin verheiratet. Er hat mir deutlich gemacht, dass ich keine Schuld an dieser Situation habe, obgleich ich mich immer schuldig fühle und mich auch den absurden Regeln gefügt habe.
      Das Lesen dieser Kommentare zeigt mir, ich bin nicht allein mit einer narzisstischen Schwiegertochter, jedoch fühle ich mich so ohnmächtig.

    • Marie sagt:

      Hallo liebe Familie
      Haben leider das gleiche Schicksal wie Sie.
      Sind am Ende und völlig ratlos.
      Würden Sie mit mir telefonieren können damit wir uns austauschen können ?

    • SusiSorgenvoll sagt:

      Liebe(r) M. K.
      Deine Zeilen lesen sich wie unsere Erfahrungen mit der Freundin unseres älteren Sohnes… Sie hat ihn von uns, von seinen Freunden und, was das Allerschlimmste ist, von seinem Bruder isoliert.
      Wir/unsere Familie ist prinzipiell Schuld.
      Unser Sohn, ihr Partner ist ihr flying monkey… Schlimm.
      Er wohnt nicht weit weg… Wir sehen ihn vielleicht 3 x im Jahr.
      Sie nimmt ihn seelisch, körperlich und finanziell aus… Sie ist ein Fass ohne Boden.
      Sie ist des Fischers Frau.

      Er fehlt uns sehr, aber wir bedrängen ihn nicht (mehr… anfänglich haben wir diese „Verwandlung“ nicht verstanden) und kommen in den Zeiten, in denen wir ihn nicht sehen, zur Ruhe.
      Feiertage, Geburtstage sind schlimm. Gerade da merken wir deutlich, wird uns gezeigt, dass er sich quasi eine neue Familie gesucht hat. Man kann es eigentlich alles gar nicht aufschreiben. Es ist wie ein gordischer Knoten.
      Sie kennen sich 2 Jahre, jetzt haben sie sich verlobt (mit Ring für sie natürlich), nächstes Jahr wird geheiratet. Geplant sind über 60 Gäste…aus seiner „Blutsverwandschaft“ nehmen 3 teil… Der „Rest“ ist von ihrer Seite. Geld ist keines vorhanden.
      Es macht mich ganz traurig, wenn ich darüber schreibe.
      Auch kann es keiner verstehen, dem es nicht selber so geht.
      Eine Selbsthilfegruppe wäre super.

      • Jennifer sagt:

        Hallo Susi, die Adventszeit war für uns ganz schlimm. Am 1. Dezember haben wir vorsichtig angefragt, ob wir uns dieses Jahr noch einmal sehen würden. Nach dem wir im letzten Jahr Weihnachten ohne unseren Sohn und seiner Familie verbringen mussten, hab ich gar nicht gewagt zu fragen, ob wir Weihnachten zusammen kommen. Es kam keine Antwort. Wie so oft. Wir existieren nicht mehr. Sie waren über Weihnachten bei ihrer Mutter.

        • SusiSorgenvoll sagt:

          Hallo an alle, ich war lange nicht auf dieser Seite.
          Ja… Es wird hier bei uns sicher wie bei euch.
          Er nimmt ihren Namen an. Erst sollte es ein Doppelname sein. Nun legt er seinen Namen komplett ab.
          Nicht dass ich altmodisch wäre… Ach… Man kann es nicht beschreiben, aber ich weiß, ihr wisst, was ich meine.
          Die Isolation schreitet fort. Bitter.
          Es ist ja immer dasselbe, weil es definitiv eine Störung ist und die Auswirkungen/Symptome sich total gleichen.

          Auch wir haben Angst vor den nächsten Feiertagen.

          Das ist immer schlimm.
          Sicher versuchen wir Verständnis für die Gesamtsituation zu haben. Wissen, dass er „nicht anders kann“, weil im narzisstischen Nebel gefangen.
          Aber weh tut es trotz allem. Sehr sogar.

          Hier zu lesen empfinde ich als ungemein tröstlich.

          • Jennifer sagt:

            Feiertage sind die Hochzeit für Narzissten. Dann können Sie Ihre Macht demonstrieren, diese armen Würste….

          • Jennifer sagt:

            Hallo Ihr Lieben, diese Website ist tatsächlich besonders hilfreich. Leider habe ich sie viel zu spät entdeckt. Vielleicht hätte ich auf die Intrigen und Machtkämpfe unserer Schwiegertochter anders reagiert? Aber wahrscheinlich nicht. Inzwischen bin ich in psychiatrischer Behandlung und hole mir Hilfe. Unseren Sohn bringt die Therapie uns nicht zurück, aber die Wahrnehmung ändert sich und ich heule mir nicht mehr die Augen aus’m Kopf. Ich wünsche Euch allen alles Gute!

  52. Sarah sagt:

    Bei uns war es „nur“ der 1. Freund der 16. jährigen Tochter. Er hat wie ein Parasit jeden in der Familie auf seine Schwachstellen gescannt und dann sich dort angedockt. Am Anfang waren alle begeistert von diesem aufmerksamen und charmant-höflichen Jungen (er war erst 19) Auch an die beiden kleinen Geschwister (15 und 12). Er hat so gespiegelt und sich integriert, dass ich schon bald dachte, ich habe ein 4. Kind. Obwohl eine innere Stimme mich ständig gewarnt hat, dass sowas doch nicht normal ist. Deswegen habe ich meine Tochter nicht losgelassen und ständig (mehr als nötig) reglementiert. Das ging, solange sie nicht volljährig war. 2,5 Jahre hat es gedauert. Er hat dann nochmal Gas gegeben, ein Elterntreffen arrangiert und 1 Woche danach ohne Erklärung die Beziehung beendet. Es hat über 3 Jahre gedauert, nicht nur die große Tochter sondern auch ihre kleinen Geschwister wieder auf normale Gefühlsspur zu bekommen – auch mit Hilfe von Psychologen. Die kleinen dachten, sie haben einen Bruder verloren. Ich empfinde Mitleid mit der neuen Familie, in der er 3 Wochen nach Beziehungsende eingetaucht ist. Diesmal ist seine Partnerin noch jünger und die Familie sehr wohlhabend. Von Menschen mit Persönlichkeitsstörungen habe ich in meinem Bullerbü-Familienleben mit 3 Kindern bis dato noch nie was gehört. Die Psychologin meinte, das war ein heranwachsender Borderliner mit Nazisstischer Tendenz. Meine Tochter ist jetzt 25 und hatte seitdem keine Beziehung mehr.

  53. Caro sagt:

    Warum nicht eine Selbsthilfegruppe gründen?
    Wir sitzen doch alle im selben Boot und sollten uns dringend austauschen.

  54. Jennifer Krüger sagt:

    Auch wir können dem Betrag zu 100% beipflichten. Ein unangepaßtes Verhalten, unerwartete Taktlosigkeiten, die penetrante Besserwisserei unserer Schwiegertochter sind uns sehr früh aufgefallen. Trotzdem haben wir uns darüber gefreut, daß sie zusammen mit unserem Sohn in unser Haus gezogen ist. Die Freude wurde besonders groß, als wir kurz danach erfuhren, daß ein Enkelkind (unser 3.) unterwegs ist.
    Das Drama nahm mit der Geburt unseres Enkelkindes dann richtig Fahrt auf. Sie ist in unser Zuhause gekommen und stülpt uns ihre absurden Regeln über. Sie wohnen mietfrei bei uns und behandeln uns wie Luft, als ob wir gar nicht existieren. Dabei hat sie unseren Sohn komplett auf ihre Seite gezogen. Wir erkennen ihn nicht wieder. Unser Sohn kommt nie mit seinem Kind zu uns, um mal „Hallo“ zu sagen. Inzwischen müssen wir betteln, wenn wir unser Enkelkind sehen möchten. Wenn wir fragen, warum er nicht mehr zu uns kommt, reagiert er genauso schnippisch: „So, wie ihr mit meiner Frau umgeht?! Dann soll ich noch zu Euch kommen?“ Sie stellt sich vor ihm immer als Opfer dar, verdreht die Tatsachen, lügt oder verheimlicht ihm Informationen. Er kommt dann zu uns und überhäuft uns mit Vorwürfen wie: „Ihr könnt es nicht ertragen, daß wir nicht nach Eurer Pfeife tanzen!“ Nach anderthalb Jahren sind wir gegen ihr anmaßendes und streitlustiges Verhalten angegangen. Seit dem nimmt das Unglück seinen Lauf. Seit 6 Monaten warten wir darauf, daß sie endlich ausziehen. Wir bereuen es jeden Tag, daß wir diese Frau in unser Leben gelassen haben. Unsere Familie ist entzweit. Mit unserer Tochter möchten sie auch keinen Kontakt mehr. Sie hat in zweieinhalb Jahren systematisch unseren Sohn von uns und seiner Schwester isoliert. Unser Zuhause ist kein wikliches Zuhause mehr. Wir gehen abends mit diesem Kummer ins Bett und stehen morgens damit auf. Und es ist kein Ende in Sicht.

    • anonym sagt:

      Hätte nie gedacht, dass das so zu trifft. Das sich so was derart toxisch in eine gute Familie einschleicht und zerfressen will.Fassungslos sind wir ausgeliefert und erkennen das eigene Kind nicht mehr.

      • Leni sagt:

        Wenn mir das früher jemand erzählt hätte, hätte ich geantwortet: so etwas könnte bei uns nie passieren. Heute muss ich zusehen wie unsere Beziehung zu unserem Sohn zusehends zerfällt und wir können nichts dagegen tun.

        • Jennifer sagt:

          Ja, Leni… auch ich habe immer gedacht, dass unsere Familie intakt ist. Sowas kann uns gar nicht passieren! Heute weiß ich, welche Macht eine Frau haben kann. Sie bestimmt über alles. Inzwischen sind sie ausgezogen. Er hat den ganzen Umzug alleine gemacht. Sogar den Wohnungsputz hat sie ihm überlassen. Sie hat es nicht mal für nötig gehalten, die Hundesch… „ihrer“ Hunde weg zu machen.

          Seit dem sie weg sind, geht es uns viel besser, aber noch nicht gut.

  55. Vani sagt:

    Der Bericht entspricht zu 100% meinem Schwager. Es war natürlich ein schleichender Prozess mit vielen Streitigkeiten über 16 Jahre hinweg aber jetzt hat er den Kontakt zur Schwiegerfamilie beendet und besteht auf eine Entschuldigung ihrerseits. Seine Ehefrau ist so von ihm komplett eingenommen. Ich habe noch nie erlebt dass sie ihm jemals widersprochen hat. Mein Mann und ich haben uns schon immer intuitiv von meinem Schwager distanziert, so gut es ging.
    Ich wünsche allen Opfern viel Kraft, Stärke und Geduld. Irgendwann wird eure Tochter/Sohn erwachen. Macht ihnen bewusst,dass ihr immer für sie dasein werdet.

  56. Amy sagt:

    Der Artikel erinnert mich stark an das Verhalten meiner Mutter in ihrer Schwiegerfamilie. Immer musste sie im Mittelpunkt sein, nichts ware ihr gut genug, anpassen wollte sie sich nicht, für alles brauchte sie Extrawürste und besonderes Verständnis. Rassismus kam hinzu: sie hielt sich für etwas besseres, weil ihre Schwiegerfamilie italienisch war.
    Leider habe ich ihr als Kind alles geglaubt. Bis zuletzt behauptete sie steif und fest, ein Opfer familiärer Intrigen zu sein, die ihre Ehe mit meinem Vater zerstört hätten. Nachdem ich fünfzehn Jahre mit ihr zusammen gelebt habe, weiß ich, was sie für ein Mensch ist: definitiv kein „armes Opfer“.
    Sie hat die Beziehung zu meinem Vater zum Glück nie unterbunden, weil sie sich das nicht nachsagen lassen wollte. Außerdem brauchte sie mich nach der Trennung, um ihn auszuspionieren (was ich nicht begriff). Inzwischen habe ich sie längst durchschaut und keinen Kontakt mehr. Mit meiner italienischen Familie verstehe ich mich gut. Sie kann ihren Lebensabend allein verbringen und jedem, der es hören will, vorjammern, ihr Exmann hätte ihr die Tochter weggenommen. Selber Schuld…

  57. Uschi sagt:

    Die Beschreibung stimmt, aber das wird nicht von einem Tag auf den anderen so. Das ist ein schleichender Prozess. Am Anfang macht man noch gute Mine zu bösem Spiel, aber eines Tages geht das nicht mehr. Selbst die geduldigsten Menschen haben irgend einmal genug. Dann bleibt nur die Option des totalen Kontaktabbruchs.

  58. Uschi sagt:

    Immer ist der böse Narzisst an allem Schuld, der Ehepartner ist es genau so.
    Wer hat diese Person in die Familie gebracht?
    Wer wehrt sich für sie?
    Wer glaubt alle Lügen?
    Wer klopft nicht einmal ordentlich auf den Tisch?
    Mit einer Person, der sich auf so etwas einlässt, stimmt eindeutig etwas nicht!

    • lilli sagt:

      Ja,
      der oder die Person,
      die vereinnahmt und intrigiert,
      kommt böse rüber und
      ist schuld am dann bestehenden Missverhältnis.
      Grundsätzlich ist zu berücksichtigen,
      dass
      Schwiegerkinder aus anderen Familiengepflogenheiten kommen, aus anderen Bezügen.
      Und Kinder leben in Partnerschaften meistens entfernter von den Vorstellungen der Eltern.
      Sie entwickeln Gemeinsamkeiten und Kompromisse in ihrer Partnerschaft der heutigen Zeit.
      Das bedeutet auch im Normalfall mehr Abstand zur vorigen Generation der Eltern.

    • W sagt:

      Aha, so so???

      2 Links hier oben
      Wie wird man Opfer eines Narzissten
      Der Narzisst isoliert seinen Partner.
      Vielleicht sind diese „schuldigen“ Ehepartner ja bereits von ihrem Narzissten so stark manipuliert und glauben ihm gegenüber loyal handeln zu müssen.

      • Tini sagt:

        Sehe ich auch so.

        Die Isolation und Konditionierung geht… ging hier bezüglich unseres Sohnes sehr zügig vonstatten.

        Freunde, Bruder, Eltern… Aussortiert.

        Ganz gruslig und manipulativ.

    • Amy sagt:

      Es wurde wiederholt gesagt (auch im Artikel hier oben), dass narzisstisch Gestörte äußerst charmant sein können. Darauf sind schon viele hereingefallen. Manche Männer glauben, einen Engel zum Traualtar zu führen. Das böse Erwachen kommt früher oder später, meistens später, wenn Trauschein und evtl. schon Kinder vorhanden sind und als Druckmittel benutzt werden können.
      Das Opfer wurde düpiert. Oft ist es selbst unsicher und glaubt, nicht liebenswürdig zu sein, und fällt auf die Masche dieser Menschen herein, die so beliebt und offen zu sein scheinen. Was dahinter steckt, merken sie meist erst, wenn ihnen dieser Mensch schon sehr weh getan hat. Und dann stehen sie vor den Scherben. Systematische Isolierung ist ein weiteres Druckmittel: der narzisstisch Gestörte stellt sich vor aller Welt als wunderbaren Menschen dar, der von seinem Partner und ggf. dessen Familie nicht verstanden wird. Viele glauben ihm leider. Das Opfer ist hilflos dagegen. Kenne ich nur zu gut. Man kann von Glück sagen, wenn man nicht jeder menschlichen Würde, Beziehung und jedes Pfennigs beraubt wurde, und mit diesem Menschen nie wieder etwas zu tun haben muss.

    • erik sagt:

      Es gibt viele Menschen, welche sich unter anderem schwer tun beim NEIN sagen.
      Was heißt eigentlich nicht NEIN sagen zu können. Welche Konsequenz hat dies beispielsweise bei Kindern?
      Wer nicht Nein sagen gelernt hat, wird auch nicht auf den Tisch poltern können.
      Nicht Nein sagen zu können, hat jedenfalls gerade bei einem Menschen mit narzisstischer Persönlichkeitsstörung eine fatale Konsequenz.
      Das hat dieser Beitrag eindrucksvoll hervorgehoben. Sie werden sicher gelesen haben, dass es nicht nur um die „naiven“ Personen geht, welche sich mit derartigen „Dämonen“ einlassen, sondern meist sind dann auch wehrlose und dadurch orientierungslos gewordene Kinder betroffen.
      In diesem Beitrag geht es nicht mehr um narzistische gesunde Anteile im Menschen, sondern um den pathologischen Auswuchs sowie deren fatale Auswirkungen.
      Auswirkungen vor allem wie bereits erwähnt, auf wehrlose Kinder!!

      Ich würde liebend gerne jedem in diesem Forum ihr Wissen, ihre Vorausahnung hinsichtlich einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung gönnen.
      Dann nähmlich würden viele dieser Beiträge gar nicht erst geschrieben werden müssen. Was aber noch viel wichtiger ist: Es würde vielen Menschen sehr viel Leid erspart bleiben

    • Ulla sagt:

      So ein Narzisst kann anfangs sehr charmant und fürsorglich sein. Erst nach einer Weile beginnt er nach und nach immer mehr sein wahres Gesicht zu zeigen. Solche Psychopathen sind Meister darin, andere geschickt zu manipulieren und zu beeinflussen. Zuckerbrot und Peitsche sind seine Waffen. Tja, natürlich würde oder wird jeder normale Mensch irgendwann das Weite suchen. Das ändert aber nichts an der Tatsache das du als Aussenstehender nur hilflos zusehen kannst bis es vorbei ist. Egal ob du alles hin nimmst oder auf den Tisch klopfst.

  59. Beatrix Blanchard sagt:

    Lieber Herr Grüttefien

    was Sie da beschreiben entspricht haargenau unserer Geschichte, mit dem einzigen Unterschied, dass sich unsere Tochter bereits total von uns abgewendet hat und wir somit auch unsere Enkelinnen nie zu sehen bekommen. Die jüngere der beiden, mittlerweilen 13 Monate alt, haben wir noch nie gesehen. Diverse Versöhnungs- wie auch Hilfsangebote waren bis jetz erfolglos. Wir sind am Ende mit unserm Latein und auch unseren Nerven und wissen nicht mehr was wir noch tun können um unsere Tochter da rauszuholen. Vielleicht finde ich in Ihrem Buch noch den einen oder anderen hilfreichen Tipp. Vorläufig ist sie immer noch der Meinung er sei ihr Traummann und sie könnte keinen besseren Mann und die Kinder keinen besseren Papi haben.
    Wir fühlen uns von ihr aufs Schlimmste verraten!
    Ihr Bericht hat aber auch etwas tröstliches. Es zeigt uns, dass wir uns das nicht eingebildet haben und aufhören müssen, die Schuld nur bei uns zu suchen. Auch zeigt er uns auf, dass wir scheinbar nicht die einzigen in dieser Situation sind.
    Wissen Sie zufällig, ob es dazu Selbsthilfegruppen gibt?
    Für Ihre wertvollen Newsletter möchte ich Ihnen an dieser Stelle herzlich danken.
    Trotz der gegebenen Umstände wünsche ich Ihnen frohe Festtage und fürs kommende Jahr von allem nur das Beste.
    Freundliche Grüsse
    Beatrix Blanchard

    • Lilli_01 sagt:

      Hallo Beatrice, ich habe bereits Beiträge im tv gesehen über Selbsthilfegruppen, gegründet von Großeltern, die ihre Enkelkinder weder sehen noch beschenken durften. Über die Ursachen wurde nicht im Einzelnen berichtet. Der Bericht tat weh. Ich hätte nicht geglaubt, wieviel Grosseltern betroffen sind. Für Dich alles liebe. Ich bin gerade erst Schwiegermutter geworden, werde jetzt Oma und hoffe nicht in eine solche Situation zu kommen. Ich wünsche Dir, dass ihr einen weg zueinander findet vg c.

    • Ja, es ist zwar entlastend, wenn man weiß, dass man die Schuld nicht allein bei sich suchen muss, es erweckt aber den Kontakt zur Tochter nicht wieder zum Leben. Zeigen Sie Ihrer Tochter, dass Sie den Kontakt suchen – ohne dabei aufdringlich zu sein und zu viel zu erwarten. Sie wird ihn eines Tages in Anspruch nehmen! Selbsthilfegruppe zu diesem Thema kenne ich leider nicht. Vielen Dank für Ihre wertschätzenden Worte und alles Gute!

    • Ira sagt:

      Liebe Beatrix,
      erst heute kann ich schreiben, gestern hat es mich noch zu sehr aufgewühlt. Dennoch tut es gut, zu wissen, dass es da jemanden gibt, der genau dasselbe durchmacht.

      Unser Sohn lebte 1,5 Jahre mit seiner Freundin bei uns. Wir ahnten nichts. Erst als die beiden in eine gemeinsame Wohnung zogen, spürten wir, wie er sich von uns distanzierte. Bis dahin dachten wir ein gutes und vertrauensvolles Verhältnis zu ihm zu haben. Wir haben seine Freundin angenommen, wie all seine vielen Freundinnen zuvor auch. Sie war immer bei all unseren Geburtstagen dabei, lud uns aber nie zu ihrem Geburtstag ein. Kommentar:“Ich lade doch niemanden zu meinem Geburtstag ein, den ich nicht leiden kann.“
      Inzwischen hatten sie geheiratet und es ging immer mehr bergab. Unsere Schwiegertochter beschimpfte uns per mail, verbal….. wir baten um ein gemeinsames Gespräch. Unser Sohn saß da und sagte nichts unsere Schwiegertocher beschimpfte uns. Wir konnten es nicht fassen. Alle weiteren Versuche von uns, die Situation zu klären führten nicht zu einer Lösung. Unseren Sohn konnten wir nie allein sprechen, um seine Sicht der Dinge zu erfahren.
      Es begann eine Zeit mit grübeln über grübeln, wir durchforsteten jeden Winkel unserer Erziehung und waren am Ende tief verstört. Hatten wir unserem Sohn alle die Jahre in denen er aufwuchs so viel Böses angetan, dass er sich nun wortlos von uns abwandte? Es war und es ist die Hölle.
      Auch wir kennen unsere beiden Enkelkinder nicht. Obwohl wir wissen, dass wir nichts tun können, um die Sitation zu ändern trauern wir. Es ist ja wie ein Todesfall, wenn ein Kind den Kontakt abbricht.
      Mein Mann war es, der mir vor einige Zeit einen Artikel zu lesen gab und mich fragte, an wen mich das erinnere. Er fand es treffe genau auf unsere Schwiegertochte zu, es ging um narzisstische Menschen und wir begannen zu recherchieren. Es tut gut eine Erklärung zu finden, dennoch bleiben die Zweifel an einem selbst gepaart mit Hilflosigkeit.
      Meine besten Wünsche für Sie und alle Eltern die das vielleicht lesen.

    • Sonnenblume sagt:

      … gerade lese ich mal wieder diese Beiträge. Bei Ihrem bin ich hängengeblieben. Ich kann so gut nachvollziehen, wie es sich anfühlt, ausgeschlossen zu werden.

      Das ist traurig und schwer. Gleichzeitig ist die Tochter erwachsen und vollständig für sich selbst verantwortlich. Zu 100 %.

      Kinder gehören uns nicht. Wir Eltern sollten sie immer – egal warum und um was es sich dreht – ganz in Liebe loslassen für ihren eigenen Weg. Nicht mehr nacherziehen oder auch nicht retten wollen, denn das können wir nicht und es steht uns auch nicht zu.

      Jeder hat das Recht auf seine Lebenslektionen, auch auf die eigenen Enttäuschungen, die eigenen Sichtweisen und Erfahrungen, die sich entfalten und entwickeln.Lebensphase um Lebensphase auf dem Weg mit allem, was er mit sich bringt.

      Ich finde es in diesen Tagen besonders schwer, denn gerade auch in der Weihnachtszeit habe ich schöne, heile Bilder im Kopf und ich sehne mich danach, gerade weil ich es leider nicht im entferntesten so heil und gesund haben, wie ich es wirklich sehr gerne hätte und wünsche.

      Immer wieder besucht mich die ehrliche Traurigkeit. Ich erinnere mich an einen schönen Vergleich: Mit der Trauer ist es so wie mit dem Leben mit einer Katze. Die Katze kommt wann sie will und geht wann sie will. Sie möchte gut behandelt werden….

      Ich darf meiner unabhängigen Beziehungsbereitschaft ganz treu bleiben. Diese Bereitschaft soll frei und unbelastet, auch nicht bitter oder mit Erwartungen angereichert, in mir sein. Einfach da sein.

      Und wer weiß, was es im Leben nicht noch für Wendungen gibt. Vielleicht schon bald, oder auch erst nach vielen Jahren…. oder auch nie….das bleibt unwesentlich für diese Bereitschaft, die unversehrt auf ihre Zeit hoffen kann…. frei und bedingungslos.

      Das finde ich ein schönes und sinnvolles Ziel. Und ich glaube, dass sie goldwert ist.

      So kann ich auch meiner Liebe treu bleiben. Liebe ist keine Einbahnstrasse. Sie kann weiterlieben. Frei und unabhängig, glaube ich.

      Und so kann ich auch meinen Schmerz annehmen, der mir zeigt, was vermissen und ein echter Verlust wirklich ist und dann eben wie weiter oben beschrieben, möglichst liebevoll mit dieser Trauer umgehen.

      Was hilft bei Trauer?

      trauern

      Glaube, Liebe, Hoffnung

      Alles Gute und gesegnete Weihnachtstage, an warmen oder kalten Tagen – in Dur oder Moll wünsch ich Ihnen und auch mir und jedem, der hier vorbeikommt und sich von dem ein oder anderen Gedanken ansprechen lässt,

      S.

    • Astrid sagt:

      Hallo, wir machen das auch seid fast 5 Jahren mit, unseren Enkel ( fast 2) kennen wir nicht, da wir uns nicht erpressen lassen und kein Geld gezahlt haben, zb um ein Haus zu erwerben.
      Die Entfremdung unserer Tochter ging so schnell, ehe wir etwas gemerkt hatten, war sie schon für uns verloren.
      Wir mussten lernen, damit umzugehen, fast 5 Jahre später tut es nur noch selten weh. Erpresser-oder Hassbriefe unseres Schwiegersohnes öffnen wir nicht oder lassen Freunde kurz darüber schauen, ob sie was Entscheidendes erhalten.
      Es geht darum, sich selber zu schützen und sich nicht vergiften zu lassen.
      Unserer Tochter können wir im Moment nicht helfen, aber sollte sie mal erwachen, werden wir alles in unserer Macht stehende tun, um sie zu unterstützen.
      Bleibt stark, haltet es aus und lasst Euch nicht manipulieren.
      Mit Gruß aus Norddeutschland, Astrid

    • G.Stegmann sagt:

      Sozialberater, Jugendamt suchen, alle Konflikte aufschreiben,Jahr/Tag/Uhrzeit.
      Bei der Familiengericht Besuch der Enkelkinder beantragen. Nie Aufgeben!

  60. Reh sagt:

    Danke für diesen Beitrag. Ich habe mich selbst nach 12 Jahren Beziehung von einem Narzissten endlich befreien können, kürzlich meine Tochter aber genau wie beschrieben, an einen solchen Menschen verloren. Er bestimmt ihr Leben und ich bin für sie nicht mehr existent. Ich warte auf den Tag, an dem sie selbst aufwacht, und werde bereit sein, die Scherben ihrer Seele aufzusammeln. Aber im Augenblick bin ich der Feind.

  61. Petra Moennig sagt:

    Könntet ihr über narzistische Mutter schreiben. Zerstörerische Zweckautistin.
    Von jedem narzistischen Menschen kann man sich psychisch trennen. Von solchen Müttern never. Nicht mal nach Hypnose Therapie

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