Die narzisstische Schwiegertochter oder der narzisstische Schwiegersohn

Eine narzisstische Schwiegertochter oder ein narzisstischer Schwiegersohn kann sehr viel Unruhe in ein bestehendes Familiensystem hineintragen. Bestand zuvor noch ein gutes Verhältnis zwischen den Eltern und ihrem Kind, können angeheiratete narzisstische Ehepartner diese Beziehung gehörig ins Wanken bringen. Plötzlich werden das Vertrauen und die Loyalität durch ständigen Ärger, Querelen und Uneinigkeiten auf eine harte Probe gestellt.

Die narzisstische Schwiegertochter oder der narzisstische Schwiegersohn

Bild: © Photographee.eu – stock.adobe.com

Seit der Heirat erkennen Eltern ihr eigenes Kind nicht wieder: Auf einmal zeigt es ein ungewohntes Verhalten, rebelliert gegen die Überzeugungen, Werte, Sitten und Traditionen der Familie, stellt sich gegen seine Eltern und streitet sich ständig mit ihnen oder wendet sich von den Eltern und dem Rest der Familie ab. Eltern können dann gar nicht nachvollziehen, was mit ihrem Kind los ist und was sie falsch gemacht haben könnten – war doch, bevor der Narzisst ins Leben der Familie trat, alles in bester Ordnung.

Unverständlicherweise kommt es nun aber ständig zu Unstimmigkeiten und Gezänk, obwohl sich die Eltern ihrem Kind gegenüber wie eh und je verhalten und sich bemühen, die Schwiegertochter oder den Schwiegersohn in die Familie zu integrieren. Der einst lockere und unkomplizierte Umgang hat sich gewandelt und ist nun zunehmend geprägt von Missverständnissen, Ungereimtheiten, Widersprüchen und Anfeindungen.

Die Schwiegertochter oder der Schwiegersohn macht sich in der Familie unbeliebt

Die narzisstische Schwiegertochter oder der narzisstische Schwiegersohn fällt regelmäßig durch eigentümliches, unangepasstes Verhalten negativ auf: Dabei sind schräge Ansichten, unerwartete Taktlosigkeiten, penetrante Besserwisserei sowie beleidigende Arroganz noch die harmloseren Eigenschaften der Schwiegerkinder. Der Narzisst lässt nichts unversucht, sich mit seiner überheblichen, selbstherrlichen Art bei der Familie seines Partners unbeliebt zu machen. War die Familie anfangs vielleicht noch von seiner zuvorkommenden, charmanten Art und seinem imposanten Auftreten beeindruckt, so kippt dieses Bild mit jedem weiteren Treffen und das Schwiegerkind wird zu einem ernsthaften Problemfall.

Die narzisstische Schwiegertochter oder der narzisstische Schwiegersohn merkt mit der Zeit, dass sie oder er mit ihrer oder seiner Art nicht besonders gut bei der Familie ankommt. Das narzisstische Schwiegerkind bekommt nicht seine notwendige positive Zuwendung und Bewunderung, die es sich von der Familie erhofft, sondern spürt, dass es allmählich bei bestimmten Anlässen oder Themen ausgegrenzt wird oder hinter seinem Rücken über ihn geredet wird, weil man sein anmaßendes und streitlustiges Verhalten nicht mehr ertragen kann. Möglicherweise wird es von der Familie auch offen kritisiert und angegangen.

Das narzisstische Schwiegerkind versucht dann alles, um seinen Partner auf seine Seite zu ziehen und einen Keil zwischen diesen und seine Eltern zu treiben. Bei jeder Gelegenheit werden die Eigenschaften der Eltern sowie Gepflogenheiten, Regeln und Umgangsformen innerhalb der Familie vor dem Partner schlechtgemacht oder regelrecht verspottet. Dem Partner wird mit aller Macht und Nachhaltigkeit klargemacht, dass sich seine Familie unanständig und höchst seltsam aufführt, sich offenbar gegen die beiden verschworen hat und dass es besser ist, entweder den Umgang gänzlich einzustellen oder die Eltern und den Rest der Familie zu reglementieren und ihnen unmissverständlich deutlich zu machen, wie sie als Paar zukünftig behandelt werden möchten.

Die Schwiegertochter oder der Schwiegersohn diktiert die Regeln

Der Umgang mit den Eltern wird dann nur noch geduldet, wenn sie die Bedingungen des narzisstischen Schwiegerkindes akzeptieren. Dabei zeigt der Narzisst in der Regel keine Toleranz: Entweder es wird so gemacht, wie er es wünscht, oder gar nicht. Eltern können sich dann den zum Teil äußerst grotesken Vorstellungen des narzisstischen Schwiegerkindes auch bei bestem Willen nicht anschließen und versuchen sodann, mit ihrem Kind allein zu sprechen, damit dieses zwischen den Eltern und dem Narzissten vermittelt. Meist wurde aber ihr Kind schon so sehr von dem narzisstischen Schwiegerkind manipuliert, dass es schier aussichtslos ist, das eigene Kind noch unter vier Augen sprechen zu wollen, weil der Narzisst es entweder erfolgreich von der Familie abschirmt und von seinem Umfeld isoliert hat oder weil es sich uneingeschränkt auf dessen Seite stellt und seine absonderlichen Ansichten lediglich wiederholt.

Sind zudem Enkelkinder vorhanden, werden diese besonders gern als schlagkräftiges Argument eingesetzt, um die Schwiegereltern gefügig zu machen: Die Eltern dürfen die Enkelkinder nur sehen, wenn sie sich den Regeln des narzisstischen Schwiegersohns oder der narzisstischen Schwiegertochter unterwerfen oder wenn sie bereit sind, eine Gegenleistung zu erbringen. Im schlimmsten Fall verlangt das Schwiegerkind von den Eltern, sich Zeit mit den Enkeln zu erkaufen, indem sie sich an finanziellen Vorhaben beteiligen oder sonstige großzügige und kostspielige Zugeständnisse machen. Folgendes weitere Verhalten oder folgende Bedingungen müssen die Schwiegereltern dabei akzeptieren:

  • Die Schwiegereltern werden für die Betreuung der Enkelkinder missbraucht und dürfen diese nur sehen oder beaufsichtigen, wenn es der Narzisst gestattet, und erhalten strenge Auflage für den Umgang mit ihnen.
  • Zwar sind die Schwiegereltern grundsätzlich unerwünscht, für Gefälligkeiten, Aushilfsarbeiten oder finanzielle Unterstützung aber noch gut genug.
  • Ihr Kind steht unter der ständigen Aufsicht des Narzissten und darf seine Eltern weder allein sehen oder allein mit ihnen sprechen noch allein etwas mit ihnen unternehmen.
  • Die Schwiegereltern werden fortlaufend verdächtigt, die Ehe zerstören zu wollen und Unfrieden zu stiften.
  • Bei Einladungen zu Geburtstagen oder Festtagen werden die Schwiegereltern übergangen oder bekommen einen gesonderten Termin zugewiesen, dürfen aber am Tag des Hauptereignisses nicht erscheinen.
  • Bei Treffen werden die Schwiegereltern unsanft behandelt und wiederholt für ihre Ansichten und ihr Verhalten kritisiert. Vor allem werden sie immer wieder mit dem Neid des Narzissten konfrontiert.
  • Die Schwiegereltern hören wiederholt bösartige Gerüchte, die der Narzisst über sie verbreitet.

Das narzisstische Schwiegerkind sieht in der Schwiegerfamilie fortlaufend eine Gefahr, die gründlich im Auge behalten werden muss, doch werden gleichzeitig die Vorzüge, die die Familie besitzt, gern für eigene Zwecke genutzt – beispielsweise der gute Name der Familie zum Erlangen von Privilegien. Da er in eine gut situierte Familie eingeheiratet hat, glaubt der Narzisst, nun ganz automatisch auch jemand zu sein, und erwartet von dem Umfeld eine entsprechend bevorzugte, ehrerbietige Behandlung. Dabei stellt er seine Forderung keineswegs freundlich und zurückhaltend – so wie es bislang der Stil der Familie war –, sondern dreist, ordinär und aufdringlich. Das narzisstische Schwiegerkind glaubt, keinen Anstand wahren zu müssen, sondern seine Wünsche frech anordnen zu können.

Die Schwiegereltern fühlen sich allein gelassen

Manche Eltern haben angesichts dieser unerfreulichen Entwicklung das höchst beunruhigende Gefühl, dass mit dem narzisstischen Schwiegersohn oder der narzisstischen Schwiegertocher der Teufel persönlich in ihre Familie eingezogen ist. Ständig werden sie mit den Lügen, Intrigen, Ränkespielen, Verleumdungen und Hetzkampagnen des narzisstischen Schwiegersohns oder der narzisstischen Schwiegertochter konfrontiert und wissen bald nicht mehr, was sie diesen Quertreibereien noch entgegensetzen sollen. Zudem gelingt es dem narzisstischen Schwiegerkind nahezu in jedem Fall, die Sachlage völlig zu verdrehen, so dass am Ende immer die Eltern die Schuld haben und die Sündenböcke sind. Auf diese Weise werden sie zu schändlichen Schwiegerelten abgestempelt, vor denen sich jedes angeheiratete Familienmitglied fürchten muss.

Als wäre dies alles nicht schon genug, müssen sie auch noch mit ansehen, wie sich ihr Kind von dem Narzissten blenden lässt und sich uneingeschränkt auf dessen Seite stellt. Ihr Kind äußert nicht den Hauch eines Zweifels an dem Verhalten des Narzissten, sondern unterstützt diesen ausnahmslos in seinen Ansichten und seinem Vorgehen. Gegenüber den Eltern wird die narzisstische Schwiegertochter oder der narzisstische Schwiegersohn geradezu verherrlicht und ganz den Vorstellungen des Narzissten entsprechend stellt es seine Eltern als sture Querulanten dar, die sich ungefragt und dreist in die Ehe einmischen und im Schilde führen, diese zerstören zu wollen.

Aufgrund der standfesten Loyalität ihres Kindes steht ihnen nicht nur das narzisstische Schwiegerkind, sondern auch das eigene Kind feindselig gegenüber. In den meisten Fällen bleibt den Eltern dann gar nichts anderes übrig, als gute Miene zum bösen Spiel zu machen und den Kontakt aufrechtzuerhalten, weil sie Rücksicht auf die Enkelkinder nehmen oder es sich nicht für immer mit dem eigenen Kind verscherzen wollen. Sie vermeiden es bei Treffen dann, den Narzissten zu kritisieren oder das eigene Kind vor der narzisstischen Schwiegertochter oder dem narzisstischen Schwiegersohn zu warnen, um den Rest an Vertrauen nicht auch noch aufs Spiel zu setzen. Die Eltern sind dann zum Schweigen, Dulden und Ertragen verdammt, wenn sie ihr Kind nicht verlieren wollen, um ihm vielleicht eines Tages beistehen zu können – wenn es der narzisstischen Gewalt nicht länger standhalten kann und auf Hilfe angewiesen ist.


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Veröffentlicht in Blog, Familie und Erziehung
454 Kommentare zu “Die narzisstische Schwiegertochter oder der narzisstische Schwiegersohn
  1. Matilde sagt:

    Liebe Miteltern,

    nachdem ich zwei Jahre lang nicht mehr in diese Seite geschaut habe, wollte ich nachsehen, was ich damals geschrieben habe und fand zu meinem Erstaunen meinen eigenen Beitrag fast nicht mehr, da ich meinen Nickname vergessen hatte. So viele Eltern haben ähnliche Erlebnisse gehabt! Euch allen mein Mitgefühl!

    Von den anfänglichen Erlebnissen, bei meiner Schwiegertochter ständig in Fettnäpfchen zu treten, unübliche Forderungen von ihr aufgezwungen zu bekommen, und nicht zuletzt diese Vorschriften, die ich hätte genau einhalten müssen, ging die Entwicklung schließlich so weit, dass ich die Schuld bei mir suchte und zu einem Psychologen ging. Sie versuchte mir nämlich klar zu machen, dass ich psychische Probleme hätte, und überhaupt meine ganze Familie auch. Der Psychologe meinte, ich solle mich nicht beirren lassen. Ich sei nicht psychisch gestört.

    Bis kurz vor dem dritten Enkel versuchte ich noch, es gegen psychologischen Rat im Guten mit dem Paar zu versuchen, scheiterte aber irgendwann an den ungeheuerlichen Verdrehungen meiner Worte und der permanenten Aussage meines Sohnes, sie „sei noch nicht so seit“, ich hätte sie zu respektlos behandelt. (Letzteres hatte ich mal zu ihr gesagt, dass sie mich respektlos behandle.)
    Und sie sei schließlich „die Frau seines Lebens“. Wir beiden Frauen seien gleichermaßen schuld an dem Streit und er würde sich jetzt raus halten. Als ich einen Therapeuten fand, der eine Aussprache zwischen uns Frauen moderieren würde, schickte sie umgehend an ihrer Stelle meinen Sohn und mich zu ihm, wir hätten das nötiger. Der Therapeut lehnte natürlich ab.

    Als das Paar unvorsichtigerweise einen noch nicht finanzierten Kaufvertrag für ein Grundstück heimlich unterschrieben hatte, wurde ich plötzlich wieder unerwartet und superfreundlich von meinem Sohn kontaktiert. Er bat mich sehr manipulativ um einen Kredit. Meine Schwiegertochter gab dabei keinen Mucks von sich. Ich wunderte mich über das unvorsichtige Verhalten meines Sohnes und lehnte nach einigen schlaflosen Nächten und aufkommenden Suizidgedanken ab, mich in meinem Alter für das Paar zu verschulden. Schließlich muss ich ja an die Finanzierung einer eventuellen Pflege denken, die das Geld nur so wegfrisst. Zu dieser Zeit starb auch noch meine sehr alte Mutter.
    Nach ihrem Tod gab es seltsame Querelen unter uns vier Geschwistern wegen des Umgangs mit dem Haus meiner Mutter. Ich war dann wirklich restlos bedient und bekam einen dauerhaft hohen Blutdruck. Nach der dritten Corona-Impfung kam auch noch ein sehr unregelmäßiger Puls hinzu. Ich zog mich weitestgehend zurück und versuchte mich so gut wie möglich zu entspannen, hatte aber ein halbes Jahr später einen leichten Schlaganfall.

    Jetzt erhole ich mich seit 1 ½ Jahren immer besser und schöpfe neuen Lebensmut. Von meinem Sohn bekomme ich zum Geburtstag Glückwünsche und erwarte sonst nichts mehr. Es gibt Dinge im Leben, auf die man keinen Einfluss hat. Dazu gehört meine Schwiegertochter, die „immer noch nicht so weit“ ist.

    Wenn ich sage, dass ich mich jetzt zusammen mit meinem Mann um unser eigenes Wohlergehen und eine liebevolle Beziehung für die paar verbliebenen Jahre kümmere, so klingt das vielleicht herzlos gegenüber Sohn und Enkeln. Aber ich sehe keinen anderen Weg. Es ist mein Leben, und ich muss es wegen der Gefahr eines weiteren Schlaganfalls in innerer Ruhe führen können.
    Die drei Enkel müssen halt ohne ihre Omas auskommen, denn mit ihrer Mutter hat die Schwiegertocher sowieso schon länger keinen Kontakt mehr.

    Mit meiner Geschichte möchte ich euch sagen: Ihr Lieben, überlasst euch in so schweren Fällen keinen Illusionen, eine gesunde Vorsicht ist angesagt! An sich selbst zu denken hilft euch, für die anderen Angehörigen sowie die weiteren Kinder und Enkel länger gesund bleiben zu können und für sie da zu sein.

    Findet einen guten Weg für euch! Matilde

    • Kathi sagt:

      Liebe Mathilde, danke für deine „Rückschau“ , wie deine Geschichte verlaufen ist. Es ist wieder mal eine Bestätigung, dass man machtlos ist gegen diese Menschen, die unsere Kinder so verändert, manipuliert haben. 16 Monate ist es jetzt her, dass wir unsere Tochter und die Enkelkinder nicht gesehen und gehört haben. Nicht mal Glückwünsche zum Geburtstag bekommen haben. Dieses Aushalten ist furchtbar schwer, aber reiner Selbstschutz. Der verletzende Umgang, diese Demütigung von ihrem Mann waren nicht mehr auszuhalten. Es ging an meine Gesundheit, therapeutische Hilfe brachte mich zu der Erkenntnis dass es so nicht mehr weitergehen konnte. Uns allen bleibt nur die Hoffnung, dass sich vielleicht mal etwas ändert, wie gesagt, man muss auf seinem eigenen Weg bleiben und die Zeit, die uns bleibt, so gut es geht leben. Liebe Grüße an alle hier

    • Tini sagt:

      Danke für die ehrliche Schilderung.
      Auch bei uns zog die Kernfamilie unseres Sohnes den „Kürzeren“.
      Man kann machen was man will… Wir sind so müde und haben keine Kraft mehr uns zu „verteidigen“ oder zu erklären.

      Es ist sowieso alles zwecklos. Es ist gar kein entspannter Umgang gewünscht, es manifestiert sich der Eindruck, die Schwiegertochter nebst ihrer Herkunfstfamilie (mittlerweile auch unser Sohn) leben vom Drama und laben sich daran.

      Da wir jedoch selbst noch ein Leben haben, nicht mehr wirklich gesund sind und nicht ständig zur Verfügung stehen können und wollen, wie es der Schwiegerochter passt… Haben wir uns zurück gezogen.

      Illusionen sollte man sich tatsächlich nicht hingeben.
      Wieder was gelernt. Wenn auch spät.

      • Pete sagt:

        Hallo gleichbetroffene Eltern!
        Ich melde mich wieder einmal. Ich habe die vorangegangenen Beiträge von Tini, Kathi und Matilde gelesen. Es ist immer wieder unglaublich, wieviel Ähnlichkeiten in all diesen Mustern in den Familien existieren. Und es ist schockierend. Tini, Deine Kraftlosigkeit und Resignation teile ich vollkommen, wenngleich ich aber immer wieder hoffe…. Inzwischen sind es bei uns 2 Jahre. Und ich erlebe an mir selbst, dass ich alle 2 Wochen (regelmäßig) einen Tiefpunkt habe. Ich dränge diese Wolke, wie ich es nenne, an die Seite, verschaffe mir Luft und Bewegung im übertragenem Sinne und dann kommt im Alltag ein Triggerpunkt, der mich dann wieder zu Fall bringt (…meist nach knapp 2 Wochen…). Heute war es ein kleines Kind von knapp einem Jahr. So alt ist auch mein Enkel, den ich bisher nur einmal sah. Ich schiebe nun wieder alles weg… Es ist inzwischen schon eine Art Gewohnheit geworden. Und es macht mich müde, gerade jetzt, in dieser Zeit, wo der Advent vor der Tür steht. Meine Frau und ich schauen immer wieder auf uns, trösten uns und gehen trotzdem weiter. Ja, wir haben auch ein Recht auf unser Leben. Wir mussten eins lernen- schmerzhaft loszulassen und trotzdem irgendwie glücklich sein, weil wir ja ein eigenes Leben haben. Ein Widerspruch, eine heftige Dissonanz. Und immer diese Wolke….
        Allen ein irgendwie trotzdem gutes Restwochenende!
        Pete

        • Kathi sagt:

          Hallo Pete und alle hier, ja, wenn man Großeltern mit den Enkelkindern erlebt, mittlerweile auch im Freundeskreis, ist es besonders schwer. Da ist uns etwas zugestoßen, über das man sicher niemals ganz hinwegkommt. Das zweite Weihnachtsfest ohne unsere Tochter und Enkel steht bevor, es ist unfassbar für uns, wie es soweit kommen konnte. Man kann den Schmerz nur in Grenzen halten, aber unterschwellig ist das Gefühl des Verlustes immer da.Die Normalität ist einfach weg, da kann man sich nichts vormachen. Man kann nur irgendwie weitermachen, sich mit dem was uns geblieben ist das eigene Leben gestalten, das was vorhanden ist, Partner, weitere Kinder, gute Freunde wertschätzen. Liebe Grüße Kathi

        • Pauline sagt:

          Hallo pete
          Schön au h mal wieder von dir zu lesen
          Bei uns hat sich soweit nix geändert nur eine Situation ist eingetreten mot der ich zur Zeit nicht weiß wie i h mi h verhalten soll und was damit bedeckt wird. Wir schi kten ihm ja eine Geburtstagsgrüße er rief sogR an such zu bedanken wir reden ganz kurz über belanglose sachen. Dann gab er mir noch seine neue handynr. Und nach 2jahren Blockierung bin ich nun wieder auf WhatsApp. Er rie auch mich an an meinem Geburtstag habe nur 3 Wochen später. War auch nett.auch nur kurz gesprochen. Das war im September seit her kam nix mehr. Tja wie soll man das deuten. Ich weiß es nicht was das dann sollte
          Weiter abwarten sonst nix.
          LG
          Pauline

          • Pete sagt:

            Hallo Pauline,
            ich verstehe das alles nicht mehr. Inzwischen vergesse ich „aktiv“, weil ich sonst wirklich krank werde. Meine Frau und ich bekommen keine Rückmeldungen, wenn man zum Geburtstag Blumen schickt. Die kleine Schwester, Anfang 20, wird bei einer spontanen Begegnung in der Stadt überschwänglich begrüßt und kurz danach verabschiedet „Ich melde mich…“- keine Reaktion. Es ist und bleibt nicht zu verstehen. Ich denke, dass ich nun auf dem direkten Weg des Vergessens bin, weil ich wirklich keine Alternative mehr sehe. Ein „Hineingehen“ in das System geht nicht, da wären wir wieder beim Anfang. Es bleibt abzuwarten, wie sich unsere Tochter noch einmal gegenüber positioniert. Derzeit denke ich wieder einmal: „Ich denke nur an mich. Wie (meine Frau und ich) denken nun noch an uns….“ Unsere verblieben Kinder sind uns nach wie vor nahe. Sie sind unser Trost.
            Viele Grüße!
            Pete

            • Pauline sagt:

              Hallo pete

              Ja do geht es uns jetzt auch. Wir wissen ja nun auch ni ht mehr .Und fragen uns wie verhält man si h weiter.vers hlimmern will man die Sache ja au h nicht. Und jetzt kommt wieder die besch…
              Zeit wo alles so hoch
              Kommt. Wir schteiben wieder ne Karte und schauen mal was zurückkommt.

              LG
              Pauline

        • Tini sagt:

          Hallo Pete und alle anderen Kämpfer…

          Du hattest in einem früheren Beitrag geschrieben „Ich bin nicht falsch gekränkt, aber durchaus sehr enttäuscht und verängstigt, von dem, was wir erlebt hatten.“

          Diese Grundstimmung herrscht auch hier, in unserer Restfamilie.
          Wobei ich noch ein anders Gefühl ergänzen möchte. Verunsicherung.

          Verunsicherung, über die Situation, den Zustand an sich.

          Wie es überhaupt soweit kommen konnte.

          Momentan schleppen wir uns mehr schlecht als recht. Versuchen uns Auszeiten vom (immer noch ewigen) Grübeln zu gönnen. Versuchen zu vergessen und zu verdrängen.

          Vielleicht fehlt uns auch die menschliche Größe mit dem „anderen“ Verhalten klar zu kommen.

          Andererseits möchten wir uns nicht so verbiegen und konditionieren lassen, wie es unser Sohn für sich zulässt.

          Wir mussten sehen, wie die persönlichen Grenzen unseres Sohnes sich
          auflösten, wie seine Würde zerfiel.
          Er liebe sie und es mache ihm nichts aus…

          … Wie lieben sie nicht. Ein fremder Mensch für uns. Wir haben versucht in unserer Familie andere Werte zu vermitteln.

          Vielleicht war er ja schon immer so unempathisch und wir haben es nur nicht bemerkt.

          Nun ist ein Enkelkind da, es gab nicht einmal eine „offizielle“ Benachrichtigung an uns… seine Familie.

          Schön länger beschlich uns das Gefühl, dass Besuche nur noch „Mittel zum Zweck“ waren.
          Besuch… Geschenk (genau vorher abgesprochenes Geschenk oder Geld)… Dann wieder… Ich möchte es schon als ghosting bezeichnen.

          Auch wenn wir ständig zweifeln… DAS möchten wir nicht mehr.

          Dafür sind uns unsere Gefühle, Grenzen, Werte und unsere Würde zu wertvoll.

          Wenn er damit klar kommt nur das Werkzeug für sie und ihre gesamte Familie zu sein, dann muss das wohl so.

          Er tut uns unendlich leid.

          Aber es lässt sich nichts ändern.

          Im Gegenteil. Bis jetzt wurde alles nur noch schlimmer.

          Viel Kraft für die kommende Weihnachtszeit.

          Genießt Euch und Eure verbliebenen Lieben.

          • Pauline sagt:

            Hallo Tini
            Ich finde deine Zeilen echt super.alles was du beschreibst ist so bei uns.
            Es ist leider etwas schwerer für uns weil keine andern Kinder da sind.
            Aber wir haben schon zwei Weihnachten überstanden dann geht’s auch ein drittes mal.
            Ich wünsche au h dir/euch Kraft für die kommende Zeit.
            Pauline

            • Mona sagt:

              Es ist so furchtbar. Auch wir sind betroffen und stellen fest, dass unsere Tochter von unserem narzisstischen Schwiegersohn regelrecht gedanklich vergiftet wird. Wenige Tage vor Weihnachten erhalten wir einen bösen Anruf, weil wir uns nach Ihnen erkundigt haben und ernten Vorwürfe, böse Beschuldigungen, Hass und Hetze. Das tut so weh. Wohin mit der Liebe zu unserer Tochter, zu unserem Enkelkind. Im Kopf drehen sich Trauer, Hilflosigkeit, Entsetzen und dann die Frage, wie sollen wir damit leben? Der Besuch beim Psychologen hat uns nur Aussichtslosigkeit gelehrt….

          • Sabine sagt:

            Liebe Tini,
            so erleben wir das ja bekanntlich alle hier auf unterschiedlichste Weise mit identischen Ergebnissen. Zur Empathie meines Sohnes hatte ich mir auch die Fragen gestellt die Du Dir gestellt hast. Irgendwann war mir klar, dass mich die Beantwortung der Frage ob ich in der Vergangenheit etwas übersehen hätte einer Lösung nicht näher bringt. Was ich als Mutter konnte und was mir möglich war habe ich aus aufrichtiger Liebe getan. Ich bin nicht fehlerlos – aber ich habe immer alles versucht so gut wie möglich zu machen. So sehe ich das auch für Dich.

            Ich habe grad einen Besuch meines Sohnes und meiner Enkelkinder hinter mir und ich hatte mich so einigermaßen seelisch mit folgenden Überschriften darauf vorbereitet. 1. Keine Fragen nach IHR stellen. 2. Keine Kommentare zu irgendwelchen offenen oder versteckten Vorwürfen oder spitzen Bemerkungen – einfach ignorieren. 3. Nichts an Hilfen anbieten. 4. Mich trauen ggf. NEIN zu sagen und es nicht weiter zu rechtfertigen. 5. Die Zeit mit den Enkelkindern richtig liebevoll genießen!!!
            Und 6. Ich lasse mir keine Vorschriften machen (auch nicht bei Geschenken für die Kinder) und gehe auf derartiges auch nicht ein.

            Ich bin damit ganz gut durch die gemeinsamen Stunden gekommen muss ich sagen. Verstehe es bitte nicht falsch – es fiel mir nicht leicht – aber ich war hinterher durchaus etwas stolz auf mich. Wenn meine Enkelkinder mich zum Abschied drücken und mir sagen dass es schön bei mir war, sie mich lieb haben und bald wieder zu mir kommen wollen freue ich mich darüber. Ich habe sie so selten gesehen in den letzten Jahren und trotzdem spüren wir gegenseitig eine tiefe Zuneigung.

            Meine Weihnachtsgeschenke für die Kinder werde ich sicher mal wieder quer durch die Stadt schleppen und in irgendeiner Bäckerei bei einem schnellen Kaffee abgeben dürfen. Auch das nehme ich in der Zwischenzeit so hin und verbringe Heiligabend mit Freunden, im Theater oder auch alleine.

            Es ist wie Du schreibst: Wenn er damit klar kommt Werkzeug für SIE zu sein – bitte! Ich bin es jedenfalls nicht mehr. Das hat in jeder Hinsicht und ausschließlich mit der eigenen Selbstachtung und Würde zu tun. Es spricht viel Stärke und Reflexion aus Deinen Zeilen. Ich wünsche Dir von Herzen, dass Du Dir diese Klarheit auch durch die Weihnachtszeit bewahren kannst. Das wünsche ich auch allen anderen in diesem Forum. Wie wir immer wieder hier sehen: Wir sind nicht allein mit diesem Thema! Wir ändern nichts an der Situation in dem wir uns zum Affen machen und nicht mehr wir selbst sind.

            Herzliche Grüße Sabine

            • Kathi sagt:

              Hallo Sabine, sei froh, dass dein Sohn mit den Enkelkindern noch zu dir kommen „darf“. Das war eine zeitlang auch bei uns so, unsere Tochter mit d. Enkeln zu treffen. Es war immer schön, wurde immer seltener, bis der Kontakt ganz abriss. Was zwischendurch ablief, führt an dieser Stelle zu weit, Pete hat es mal gut ausgedrückt: er hat seine Fäden dazwischen gesponnen. Wir haben es lange Zeit in Kauf genommen, Hauptsache wir konnten sie und die Kinder sehen. Ich hoffe es bleibt so für dich. Herzliche Grüße Kathi

              • Sabine sagt:

                Liebe Kathi,
                da gebe ich Dir absolut Recht. Ich hoffe sehr, dass ich auch auf den nächsten „Tritt“ vorbereitet bin.

                Ich sage mir nach den (seltenen) Besuchen „bloß nicht in Euphorie geraten oder glauben, dass nun alles wieder gut wird. Wird es nämlich nicht! Dessen bin ich mir sehr bewusst.

                Deine Zeilen nehme ich gerne als zusätzliche Mahnung. Danke herzlich dafür liebe Kathi.

            • Claudia van Boekel sagt:

              Liebe Sabine,

              so wie Du im zweiten Abschnitt beschreibst, plante ich das Problem vor wenigen Tagen auch zu lösen, weil ich vor einer OP stehe und das Bedürfnis hatte, vieles in meinem Leben zu regeln. Freu Dich und sei zu Recht stolz darauf, dass es bei Euch geklappt hat!

              Ich habe also lange und intensiv mit meinem Sohn telefoniert. Wir haben uns sehr heftig auseinandergesetzt, schafften es aber, den schwelenden Streit wegen des Geldes zu beseitigen und über einen Besuch von mir nachzudenken.

              Am nächsten Morgen erfuhr ich – nicht unerwartet – dass mir meine Schwiegertochter unterstellte, ich hätte meinen Sohn manipuliert. Keine Ahnung, wieviele Stunden sie mit ihm geschimpft und rumgeschrien hatte. Die relativ zufriedene Situation vom Vortag war komplett gekippt und mein Sohn müde und krank. Ich wurde von ihm in recht barschem Ton aufgeklärt, dass ich mich bitte selber an seine Frau wenden möge und mich für meine an ihr begangenen Verletzungen entschuldigen solle (aber sie sich bei mir auch), nur nicht sofort, weil sie in nächster Zeit erstmal zu verletzt sei von dem, was ich mit ihm am Vortag besprochen hätte. Stand sie etwa mit dem Ohr an der Tür oder wie? Jedenfalls betonte er wieder mehrmals, sie sei die Frau seines Lebens und ein „sehr liebenswerter Mensch, der sehr viel Zärtlichkeit und Hingabe besitzt und geben kann“, mit der er Kinder habe und mit der er bis an sein Lebensende zusammen sein wolle.

              Dass er kein Mittelsmann sein will, verstehe ich gut. Dass ich mit ihr jahrelang nicht reden konnte, lag daran, dass sie sich verkrümelt hat, wenn ich angekündigt war.
              Geschockt war ich dann aber doch über diesen scheinbar fünfjährigen Familienvater, der mir vorjammerte, dass ihn alle allein lassen würden, dass ihm keiner was zutraut und dass er von seinen Eltern nicht mehr als ihr Kind gesehen wird.

              Spontan wollte ich voller Mitgefühl wie eine Löwenmutter um ihn kämpfen. Allerdings hätte ich dann seinen unangemessen forsch vorgetragenen Anweisungen folgen müssen und mich der Schwiegertochter gegenüber für alles entschuldigen müssen, sowohl für tatsächlich gesagte Worte als auch für sämtliche durch Schuldumkehr verdrehte Inhalte. Wahrscheinlich wundert sich hier niemand, dass natürlich allein ich an allem schuld bin.

              Nachdem ich drei Tage lang hin und wieder an der Formulierung gefeilt habe und zu jeder Selbsterniedrigung bereit war, nur um endlich mal Sohn und Enkel sehen zu dürfen, gab ich auf. Ich erkannte mich in dieser devoten Haltung selbst nicht mehr. Deshalb öffnete ich ratlos diese Seite und fand lauter aktuelle Beiträge, aber fast keine Lösung außer Deiner.
              Die einzige Lösung, die mir mal ein gestandener Psychologe nannte, lautete: Es muss keinen Kontakt geben!

              Das scheint für ganz ausgeprägt gestörte Personen zu leider zu stimmen.

              Liebe Grüße, Matilde

              • Sabine sagt:

                Liebe Matilde,
                ich bin nun auch schon Jahre damit befasst… Die erste Zeit hat mir keiner geglaubt was da abgeht. Das hat sich in meinem Freundeskreis allerdings in der Zwischenzeit geändert. Das hilft mir sehr. Auch ich war vor einiger Zeit in der Situation eine nicht ganz einfache OP zu haben. Alles was Du schreibst kenne ich in ähnlicher Form. Meine Lösung vor der OP war dann aber auch, dass ich einer langjährige jüngere Freundin und einem Freund eine Generalvollmacht (Vorsorgevollmacht) gegeben habe. Darin sind mein Sohn und meine Schwiegertochter ausdrücklich von jeder Betreuung oder Vormundschaft für mich ausgeschlossen. Bankvollmachten laufen ebenfalls auf meine Freunde. Das Schloss meiner Wohnungstür habe ich ausgetauscht. Ich lebe allein und muss das regeln. Darüber habe ich auch nicht weiter gesprochen – einfach gemacht! Das sein Schlüssel nicht mehr passt wird er ja merken wenn er es versucht. Ich will unter keinen Umständen, dass diese Frau mich auch nur in irgendeiner Weise anfasst oder über mich und mein Hab und Gut entscheidet. Die Entscheidung war nicht einfach, aber ich musste feststellen, dass sie mich erleichtert hat. Es gab mir sogar Kraft!

                Bei dem oben beschriebenem Besuch der Enkelkinder sollte ich dann auch mal wieder u. a. bezüglich der Geschenke für die Kinder manipuliert werden. Sie hätten in einem Geschäft einen Geschenkekorb zusammengestellt und ich soll daraus etwas für die Kinder aussuchen. Meine Antwort an meinen Sohn, der mir das im Auftrag seiner Frau natürlich vorzuschreiben hatte, war „Ich habe die Geschenke bereits. Vielen Dank für das Angebot“. Daraufhin wollte er wissen was ich denn gekauft hätte. Als ich nicht gleich reagierte fragte er ob ich es etwa nicht sagen will. Ich habe ihm geantwortet: NEIN will ich nicht! und habe mich weiter mit den Kindern beschäftigt.

                Ja, manchmal muss ich eine spontane Antwort „weg atmen“ damit ich nicht wieder auf die Spielchen reinfalle. Insbesondere dann, wenn ich spontan, mitfühlend und hilfsbereit sein möchte. Auch da verstehe ich Dich gut.

                Schütze Dich weiter so gut und so oft Du kannst. Es gelingt nicht immer, aber es ist eben auch hilfreich immer mal wieder im Forum zu lesen um zu wissen: Du bist nicht allein mit dieser Situation! Und: Es ist nicht Deine Schuld!

                Liebe Grüße
                Sabine

                • PaulinePauline sagt:

                  Hallo
                  SabineAuch wir haben Vollmachten die für ihn gedacht waren geändert .Und ein Berliner testament gemacht. Für ihn gibt es jetzt nur noch eine bezteuumgsverfügung fa wird er kontrolliert was die bezteuung und Konto betrifft.er kann es auch ausschlagen fas ist mir fann egal
                  Dann macht fas eben einfrrmder wenn er sich ni ht schämt. Unddie Auflage fass sie ni hts auf sie übertragen kann..es ist schlimm dowas tun zu müssen aber esgeht nicht anders

                  LG Pauline

            • Tini sagt:

              Liebe Sabine, Danke für Deine sachliche und verständnisvolle Antwort.
              Du hast so Recht, wenn Du schreibst, dass Mütter/Väter aus aufrichtiger Liebe tun, was möglich ist.
              Es tut gut das zu lesen und es ist (für mich und meinen Mann) sehr beruhigend.
              Man hat ja ständig das Gefühl, sich hinterfragen zu müssen und tut das auch.
              Das bringt leider nicht viel, da man sich im Kreis dreht.

              Eltern machen Fehler. Das ist so und nur menschlich.
              Aber als, wenn zwar noch junger, aber dennoch Erwachsener, eine dermaßene Kehrtwende hinzulegen ist schon mehr als seltsam….und früher oder später fängt man dann als „Restfamilie“ an, darüber nachzudenken und zu hinterfragen, was man denn so dermaßen falsch gemacht haben könnte.

              Ich finde Deinen Plan von 1. bis 6. super! Noch viel besser, dass Du Dir treu geblieben bist und ihn eingehalten hast. Du kannst zu Recht stolz auf Dich sein. Das ist so schwer, weil so weit weg von dem, was man eigentlich tun wollte, wenn es diese Situation nicht gäbe.
              Ich finde das alles so krass.

              Schön finde ich, dass Deine Enkel und Du, trotz der widrigen Umstände so stark verbunden seid. Ich hoffe, ihr könnt bald wieder einmal Zeit miteinander verbringen.

              Nie im Leben hätten wir als Familie gedacht, dass es uns so zerreißt.

              Diese Klarheit, welche Du mir zusprichst, ist ja leider nicht immer vorhanden.
              Das ist ja das Fatale …. Oft, viel zu oft, ist es irrsinnig zermürbend. Aber, das kennen mit Sicherheit alle, die hier lesen und schreiben.

              Ich habe versucht, mir über die Jahre Notizen zu machen. Notizen von all den großen und kleinen Dingen, die im Laufe der Zeit vorgefallen sind. Damit ich es nicht vergesse, wir es nicht vergessen oder verharmlosen.
              Wenn ich hadere und/oder an mir zweifle, dann lese ich es mir durch und weiß, dass ich nicht verrückt bin oder mir was einrede.

              Oder ich lese hier, dann weiß ich es auch ❤️☺️!

          • Kathi sagt:

            Liebe Tini, ich finde, es zeigt menschliche Größe, seine eigenen Grenzen einzuhalten. Das hat bei uns auch dazu geführt, das gar kein Kontakt mehr erwünscht ist. Es tut unendlich weh, das wissen wir alle hier. Das Grübeln hört bei mir auch nicht auf, es war ein jahrelanger Prozess aus Erniedrigung und Ghosting, unsere Tochter entfernte sich immer weiter von uns. Das Problem liegt nicht bei uns, man konnte rs nie richtig machen, in seinen Augen. Alles Gute für alle hier und ein friedliches Weihnachtsfest

          • Tasha sagt:

            Hallo, daxgeht es nicht um Grösse, anderes Verhalten amzeptieren zu können.Es geht um die Gesellschaftssprache auf das. das sich etliche Generationen geeinigt haben.Mit den Fazrtten der midernen Entwicklung.Aber Werte, wie die Erfahrung und auch Entspanntheit der Grosseltern zu schätzen , auch aus der selber erlebten Wärme , sind doch fast schon archaisch.. Hier geht es dich um.ganz niedere bornierte Macht.Ich habe das un doppelter Kraft,Schwiegertochter plus ihre Mutter haben ein Komplettregime in die Familie.gebracht.ötzlich ist mein Sohn wie umgedreht…Er hat sich eine neue Familie zugelegt.,,Witzigerweise,, habe ich den tollen Mann aber erzogen…Enkelkinder wurden immer als grösstmöglichstes Machtmittel eingesetzt .Ich habe dumnerweise einmal die andere Oma um Comlience bei ihrer Tochter gebeten, wie ich es denn richtiger machen könnte..All diese Selbsauskünfte von mir , wurden dann n o c h gezielter eingesetzt.Und man merkt es , und denkt dennoch man spinnt.Weil ein solch kaltherziges Verhalten ( besonders den Minis gegeüber, das ist ja keine sau ere Liebe..)einem selber garnicht in den Sinn kommt..Ich gabe 4 Jahre mein naturliches,reifes Verhalten gedreht und gewunden um mir die Kinder zu ,,verdienen,, und es wurde nur noch abdurder und schlimmer.Nach meinem Rückzug von Berlin nach Köln , um die Enkelkinder zu erleben , wurde ich noch nie !!!in meiner Wohnung besucht Selbst als ich nochmal zu Kreutze kroch und eine Einladung sendete wurde das schweigend ohne Erlärung ignoriert.Ich bin Ausstatterin mit einer schönen Wohnung ,die ich sofort kindgerecht berrichtete( n u r Kindgerecht , kein 2 tes Zuhause ,also Druck..
            Wenn ich in 4 Jahren das 1 ste mal alleine mit meinem Enkel in den Zoo ,,durfte,, wartete mein Sohn 4 !Stunden ( Ich habe dann extra lange Spass mit dem Kleinen gehabt ;-). )im Auto.Aber nicht etwa um ihn zu trösten wenn er nicht mehr wollte,was ja absurderweise durchaus passierrn kann , bei so wenigZrit zusammen..Nein, n u r damit ich nicht mit ihm zu mir ginge..Was ich bei aller Lust darauf , niemals machen wurde..
            Und so weiter und so weiter..
            Die Berichte hier tun mir ALLE !! leid..Aber – durchdie völlig absurde Identität ( Resoektlosigkeit,gezielte Provokation und Demütigungen im versteckten Moment, ruinieren wichtiger Tage, heraus und heruberziehen unserer Kinder in ihre Familien…u.v.m ) sieht man es ist ein Krankheitsbild..Das wird irgendwann zu Tage kommen , denn dann werde unsere Kinder plötzlich auchihren Nutzen verloren haben ,wenn diese anfangen das ganze zu hinterfragen ,weil alle weg sind…Schade um die verlorene Zeit!!!Ich bekomme von allen Creunden die Kinder vebracht die mich sehr lieb haben , und DAS ist Auch !!! wertvoll.!
            Auf dass, es an Weihnachten fur einige von uns ein kleines Wunder gibt! Viel Kraft uns ALLEN
            Die Tashi

            • Tasha sagt:

              Sorry ich habe eine Augenbehinderung, und das Schreibfenster ist auf dem Handy nur 1 cm breit und trennt Wörter willkürlich .

            • Tini sagt:

              Hallo Tasha, auch aus Deiner Schilderung kann man erkennen, dass diese ganze familiäre „Problematik“ pathologische Ursachen haben muss.
              Die Schilderungen aller Betroffenen hier, mit lediglich kleinen Abweichungen, alle grundlegend gleich.

              Wie jeder damit umzugehen versucht – ähnlich.

              Du schreibst und hoffst auf ein kleines Wunder für einige an Weihnachten…
              also … hier gab es nichts dergleichen.

              Aber, wir konnten bis jetzt, mit unserem verbliebenen Sohn, ein tatsächlich entspanntes Weihnachten verbringen.
              Wir haben dann und wann auch über die Situation geredet, aber es ging uns seltsamerweise nicht ansatzweise so nahe wie zu anderen Zeiten (manchmal einfach so im Alltag).
              Es tat erstaunlicherweise nicht unerträglich weh.

              Ich wünsche Dir und allen anderen weiterhin viel Kraft, den Optimismus den jeder für sich zulässt und noch eine hoffentlich gute Zeit und einen guten Jahreswechsel.

              Unser Fazit leider gerade zur Zeit: Die Hoffnung ist die letzte Plage aus der Büchse der Pandora.

              viel Kraft für alle hier

          • Viktoria sagt:

            Hallo Tini,
            Hallo an alle zusammen,

            ich bin zufällig auf die Seite gestoßen, zum Glück muss ich sagen, sonst würde ich das alles nicht verstehen, was in meiner Familie passiert.
            Ihre Worte Tini sind so zutreffend.
            Ich bin unendlich traurig, dass eine dritte Person ein intaktes Familienleben zerstört und ich kann nichts tun. Sie entzieht mir meinen geliebten Sohn und er lässt das zu. Mir kommen schon wieder die Tränen. An manchen Tagen ist es unerträglich und mein Herz tut so weh.
            Freundliche Grüße
            Viktoria

            • Tini sagt:

              Hallo Viktoria, vielleicht ist es tröstlich zu wissen, dass es noch vielen anderen so geht und man als Kernfamilie nicht wirklich etwas machen kann.

              Man fühlt sich verraten und ist völlig hilf – und fassungslos über die Situation.

              Vielleicht helfen die vielen Beiträge der unterschiedlichsten Eltern hier.
              Allen ist das Gleiche widerfahren.
              Außer sich zu den Konditionen des Schwieger“kindes“ zu verbiegen oder aber eben seine Grenzen nicht aufzugeben und sich nicht instrumentalisieren zu lassen, kann man (aus meiner Erfahrung heraus) nicht viel tun.

              Nachdem bei uns nur noch Vorwürfe die seltenen Treffen beherrschten und kein klärendes Gespräch mehr möglich war… Ist es nun wie es ist.

              Funkstille.

              Viele liebe Grüße und viel Kraft

            • Kathi sagt:

              Hallo Viktoria, ja, es zerreißt einem das Herz, man ist einfach machtlos. Wie man es dreht und wendet, es gibt keine Lösung, der Partner bzw die Partnerin unserer Kinder bestimmen die Situation . Das mussten wir nach Jahren, in denen wir uns erniedrigt und zum Affen gemacht haben, um unsere Tochter nicht zu verlieren, einsehen. Nach nun fast zwei Jahren, seit dem letzten Kontakt, fließen immer noch die Tränen, das muss immer mal raus, dieser Schmerz. Dann geht es wieder weiter, der Verstand sagt stop, es bringt nichts, das Leben muss weitergehen. Wir alle hier müssen irgendwie klarkommen. Alles Liebe, an alle hier

    • Pauline sagt:

      Hallo Mathilde
      Ich bin seit längerer wieder mal zum Lesen da was sich so getan hat. Deine Zeilen sagen das selbe wie es au h bei uns war.
      I h bin fa ganz bei dir. Ich und mein Mann waren fast auf dem Weg alles hinzuschmeissen. 40 Jahre aber dann eurde uns doch bewusst wieso überhaupt. Er muss selbst wissen was er tut und was er möchte. Nach 2 jähriger Pause haben wir heuer das erstmal wieder Geburtstagsgrüße bekommen haben uns gefreut aber sollte es nur fsbei bleiben dann eben so. Gesundheitlich geht es mir seit einiger Zeit au h wieder gut.
      LG
      Pauline

    • Heike Schicketanz sagt:

      Hervorragend zusammengefasst u.fűr mich persönlich ein wertvoller Rat bezüglich des neurotischen Partners und meiner einzigen Tochter..Ich erlebe die gesammelte ‚Tragik seit über 2 Jahren, seit der Geburt meines Enkels Mitte Dez.2021. Mir wurde erlaubt ihn bis zum heutigen Tag 10 x erleben zu dűrfen,selbstverständlich auf Distanz, ‚da sonst‘ ..ich zitiere den Partner meiner Tochter,’die Gefahr bestünde,er würde ’schielen oder anderen Gefahren ausgesetzt sein.“.Meine Tochter durchläuft eine Gehirnwäsche seitens Ihres Partners seit 17 Jahren.Jeder gut gemeinte Ratschlag meinerseits wird mit Hasstiraden beantwortet. Sozialneid spielt eine grosse Rolle,meine Tochter negiert unter seinem Einfluss ihre Erziehung,Herkunft,Kultur und hervorragende Ausbildung,er ist ein einfacher Gartenarbeiter ohne jegliche Ambitionen.
      Ich werde nicht mehr kämpfen,ich habe Gott lob an Selbstachtung gewonnen in all den Jahren der Deműtigungen des Paares.Ich bin
      als Oma entmündigt worden, somit keinen Enkel,meine Tochter entfremdet,ein Bündel aus Hass mir gegenüber.Es ist sinnlos gegen diese kranke Mentalität zu kämpfen.Ich werde…endlich leben und mir Gutes mit normalen, ausgeglichenen Menschen gönnen.Es ist höchste Zeit!

    • Renate sagt:

      Hallo ihr Lieben , liebe Matilde.. auch ich war schon länger nicht mehr auf dieser Seite , aber da unser aller Problem nicht einfach verschwindet , hatte ich heute mal wieder das Bedürfnis.. liebe Matilde.. deine Schilderung spricht mich auch sehr an.. ja.. es ist extrem wichtig seine eigene Gesundheit nicht aus dem Auge zu verlieren , letztendlich sogar voran zustellen.. wir haben unsere jetzt 6-jährigen Zwillingsmädchen auch 5,5Jahre kürzlich nur von weitem gesehen.. mein Mann und ich hatten beschlossen die Einschulungsmesse zu besuchen , was nachhaltig sehr schön für uns war.. unsere Tochter , Schwiegertochter (ihre Frau) und ihre beiden Süßen Mäuse waren ebenfalls dabei.. unser Sohn hat uns gesehen.. er hat sich gefreut.. eine persönliche Begegnung hat nicht stattgefunden.. jetzt möchte unser Enkel seine beiden Cousinen kennenlernen.. das freut uns sehr , da der Wunsch auf beiden Seiten besteht , zumindest bei den Kindern.. meine Homöopathin hat mir empfohlen jetzt zur Weihnachtszeit auch auf unsere Schwiegertochter (vom Sohn) zuzugehen , aber der Gedanke bereitet mir schon Bauchschmerzen.. mittlerweile habe ich meinen inneren Frieden gefunden.. und der ist mir einfach wichtiger , da uns unsere Zwillingsmädchen eh gar nicht kennen und ich denke , dass es ihnen auch ohne uns sehr gut geht.. das wollte ich mal berichten.. ich grüße euch ganz herzlich , wünsche euch weiterhin viel Kraft , eine wunderschöne Vorweihnachtszeit und besinnliche Feiertage.. es grüßt euch Renate

      • Pete sagt:

        Hallo Ihr ALLE!
        Ich muss ja immer wieder feststellen, bei all der Unterschiedlichkeit der Geschichten, dass WIR alle irgendwie in diesen Schicksalen verbunden sind. Meine Frau und ich stabilisieren uns gerade, können uns wieder anderen Dingen zuwenden und etwas gelassener sein. Und dennoch- es bleibt dieser Beigeschmack, der inzwischen etwas aufgeweicht scheint. Letztens war der Geburtstag unserer Tochter. Wir schickten ein paar Blumen, keine Reaktion. Wir wissen nicht so recht, was wir Weihnachten tun sollen. Meine Frau meint- es findet nichts statt, ich würde eine Karte schicken… Wenn ich Eure Geschichten lese, was der Umgang mit Enkelkindern angeht, muss ich sagen, auch wenn es sich ziemlich eigenartig liest, ich bin froh, nicht in so einem Dilemma zu leben…. Inzwischen denke ich wirklich, dass es zumindest für uns hier in unserer Familie, besser ist, die Kleinen nicht zu kennen, weil wir keine Bindung aufbauen konnten. Wenn der liebe Gott will, wird es irgendwann ein Zusammenkommen geben. Bindung kann immer aufgebaut werden.
        Trotzalledem- es ist und bleibt bescheiden…
        Euch allen eine gute Woche.

    • Karin sagt:

      Hallo an alle hier im Forum, ich habe eure Zeilen gelesen und konnte nichts anderes tun als weinen. Es tut mir so leid, dass es Menschen gibt, die anderen nur wehtun wollen. Ich versteh es nicht und werde es nie verstehen. Ich wünsche euch allen trotzdem ein Gesegnetes Weihnachten 🙏🙋

    • Tini sagt:

      Hallo Pete, Kathi, Pauline, Sabine…. Ach alle hier.

      Ich empfinde es als sehr, sehr tröstlich – so übel und unverständlich solch eine Situation auch ist-, hier lesen zu dürfen.

      Ich danke Euch, dass Ihr einen Einblick in Eure Situation gebt und auch darüber schreibt, wie ihr damit umgeht.

      Es ist schon fast unaushaltbar sein erwachsenes Kind zu verlieren, aber wenn auch noch dazu kommt, dass kleine Kinder, Enkelkinder vorenthalten, beeinflusst und instrumentalisiert werden, finde ich das unentschuldbar.

      Wir kennen unser Enkelkind nicht. Es ist erst kurz auf dieser Welt.
      Ich weiß nicht, ob wir es je kennen lernen werden.
      Vielleicht besser nicht, wenn ich all das hier so lese.
      Über „Umwege“ erfuhren wir Geschlecht und Namen.

      Nun werden wir, nach langem hin und her und vielen Überlegungen, doch ein Geschenk zur Geburt schicken.

      Falls es umgehend zurück kommt, wissen wir dann Bescheid.

      Vielleicht ist es falsch… Wir kamen aber zu dem Schluß, dass das kleine Wesen nichts dafür kann.
      Wir wollten es auch begrüßen dürfen, selbst wenn es das Einzige ist, was dahingehend passieren wird.

      Ich finde es von allen hier sehr stark und tapfer, wie Jede/r für sich versucht mit diesen Situationen klar zu kommen. Auch wenn man sich oft klein und schwer angeschlagen fühlt.

      Ich hoffe für Euch und uns auf eine erträgliche Weihnachtszeit.

      • Kathi sagt:

        Hallo Tini, auch von mir ein großes Danke an alle hier, die ihre Erfahrungen miteinander teilen. Jeder Beitrag ist für mich ein weiteres Puzzelteil, ein weiteres : genau so ist es uns ergangen. Man trägt diese Last nicht alleine, es gibt so viele Leidtragende 😢. Wir alle haben immer noch unser eigenes Leben, das darf man nicht vergessen. Jeden Morgen denke ich, nein, diese Genugtuung werde ich ihm, meinem Schwiegersohn, nicht geben, daran zu zerbrechen. Lasst uns mutig weiter gehen, und unser Leben nicht aus den Augen verlieren. Allen eine schöne Adventszeit, Kathi

      • Kathi sagt:

        Hallo Tini, wir sind am überlegen, ob wir den beiden Enkelkindern, die wir jetzt 1,5 Jahre nicht gesehen haben, noch ein Geschenk zu Weihnachten bringen . Man ist so unsicher, man weiß nicht wie die Reaktion des Schwiegersohns ist, wenn er das erfährt. Die Kinder müssten vielleicht seine Wut darüber aushalten . Andererseits ist es uns ein großes Bedürfnis, dass die Kinder merken, dass sie Oma und Opa nicht egal sind, was er sicher vermittelt. Wie war bei euch die Reaktion auf das Geschenk zur Geburt, wenn ich das fragen darf? Wir hatten uns dieses Jahr zu den Geburtstagen der beiden, jetzt 3 und 5 , zurückgehalten, waren auch noch zu verletzt, unserer Tochter zu begegnen. Mittlerweile ist die Sorge um sie in dieser Ehe wieder da. Sich mal wieder zeigen, ohne Erwartungen, mal sehen, ob wir die Kraft aufbringen. Schöne Feiertage für alle hier und Hoffnung🎄

        • Sabine sagt:

          Hallo Tini, Kathi und tatsächlich alle hier.
          Natürlich sind Geburtstage und jetzt Weihnachten immer schreckliche Zeiten in dieser Situation. Was das Geschenk zur Geburt betrifft: Bei meinem 1. Enkelkind bin ich an einem Tag 3,5 Std. mit der Bahn gefahren um das Kind im Krankenhaus zu begrüßen und den Eltern zu gratulieren – es war mit meinem Sohn sogar abgesprochen und ging mit IHR komplett daneben. Also 3,5 Std. wieder zurück mit der Gewissheit, dass ich einen gehörigen Tritt bekommen hatte und mit ganz vielen Tränen. 3 Jahre später kam mein 2. Enkelkind. Also diesmal ein Paket geschickt mit vielen lieben Geschenken für Mutter und Kind. Ich bekam es zurückgeschickt mit bösen Worten, auch von meinem Sohn.
          Die Gedanken von Kathi kann ich nachvollziehen. Klar wollte auch ich immer wieder zeigen, dass die Kinder mir nicht egal sind. Allerdings hatte ich dabei vergessen, dass Narzissten genau von diesen (unseren) Gedanken profitiert und so immer wieder ihre Machtstellung ausnutzt um zu verletzen und Schwups sind wir auch wieder in der Opferrolle. Und Kathi, so schwer es mir auch fiel, mit diesen nachvollziehbaren Gedanken bezüglich der Kinder kam ich auch nicht darum herum mir einzugestehen, dass ich dann die Kinder eben auch irgendwie instrumentalisiere. Was mache ich dann anders als meine Schwiegertochter? Aus der Metaposition stelle ich mich und meine Wünsche sogar in den Vordergrund. Dieser Versuch muss dazu führen, dass der Narzisst jubiliert und weiter zuschlägt. Ich muss doch auch niemandem beweisen, dass ich meinen Sohn und meine Enkelkinder lieb hab. Meine Wünsche stelle ich in der Zwischenzeit diesbezüglich zurück. Wie Ihr aus älteren Beiträgen von mir vielleicht gelesen habt habe ich den Laden dicht gemacht. Nach einer längeren Zeit dann plötzlich Kontakt zu meinem Sohn und den Enkelkindern. Meine Schwiegertochter kommt nicht mit wenn mein Sohn mit den Kindern kommt. Gut so!!! Es ist nicht oft. Das eine Enkelkind ist jetzt 5 Jahre und ich habe die Kinder in der Zeit vielleicht insgesamt 8 x gesehen. Allerdings erstaunt mich immer wieder, wie die 5 jährige dann an mir hängt und mir sagt wie lieb sie mich hat und mich vermisst. Mein Sohn hat Verbot mit mir über seine Frau zu sprechen – kann ich mit leben, denn ich frage auch nicht nach ihr und ich will auch nichts wissen. Es interessiert mich einfach nicht mehr. Fotos von mir auf WhatsApp etc. gibt es nicht und Statusmeldungen stelle ich nur gelegentlich ein und sie und mein Sohn sind ausgeschlossen. Ich mache mich folglich unsichtbar für diese Frau und für meinen Sohn. Ich habe den Eindruck, dass meine Schwiegertochter diese Ignoranz von mir (ist das das, richtige Wort dafür?) nicht ertragen kann. Die Abstände wo mein Sohn sich meldet haben sich damit irgendwie verringert. Welche Infos er dann erhält bestimme ich sehr genau – auch im Hinblick auf das was er ggf. an seine Frau transportiert. Forderungen nach Besuchen oder dem Sehen der Kinder gibt es von meiner Seite nicht.
          Zur Sorge um meinen Sohn habe ich von einer Freundin und ihrem Mann eine klare Ansage bekommen: Er hat sie gewählt, er ist mehr als erwachsen mit über 40 Jahren etc. Und wenn wir alle ehrlich uns selbst gegenüber sind, dann stimmt das in der Tat. Habt auch Ihr Eure Kinder selbstständig und werteorientiert erzogen, ihnen Benehmen, Anstand, Respekt und Empathie sowie einen guten Lebens- und Arbeitsstart ermöglicht? Wenn mein Sohn dies nun an der Garderobe ablegt, dann ist das nicht mehr meine Verantwortung. Aus eigener Erfahrung weiß ich ja wie schwierig es ist aus einer solchen Beziehung rauszukommen. Aber ich weiß auch, dass das meine eigene Entscheidung sein muss und mein eigener Mut und der eiserne Wille den Weg dann auch durchzustehen. Ich musste mir diesbezüglich „selbst bewusst“ werden um das Selbstbewusstsein dafür überhaupt zu haben. Vielleicht ist es meinem Sohn auch irgendwann möglich und ich versuche dafür die Geduld aufzubringen. Ist nicht immer leicht, gibt auch Rückschläge und die muss ich dann auch wegstecken. Auf dieser Seite finde ich Hilfe und Reflexion für immer neue Situationen und das ist so wertvoll, um nicht im Labyrinth der eigenen Gedanken festzustecken. In ein paar Tagen kommt mein Sohn mit den Kindern… Der Weihnachtsbesuch! Ich bereite mich vor, ich stelle keine Fragen, ich will auch nicht wissen wie es IHR geht, ich richte auch keine Grüße aus, ich spiele mit den Kindern und ich freue mich.
          Und wisst Ihr was? Ich weiß sie wird wieder nachtreten und es ist mir egal! Es gibt von mir keine Rechtfertigung oder sonstige Kommentare. Auch nicht gegenüber meinem Sohn, wenn er mal wieder der Vollstrecker ist. Wenn das nächste Tief bei mir kommt lese hier mal wieder etwas länger und erinnere mich daran. Anders bekomme ich das ja letztlich auch nicht hin.
          Macht Euch noch einen schönen Weihnachtstag.
          Herzliche Grüße an alle Sabine

          • Kathi sagt:

            Hallo Sabine, danke für deine Stellungnahme von wegen Geschenke für die Kinder. Du hast ja recht, das wird an der Situation nichts ändern. Er sitzt am längern Hebel und wird wieder „zuschlagen“. In der Vergangenheit hat sich ja oft genug gezeigt, dass wir nichts ausrichten können gegen ihn. Wir haben uns jedesmal erniedrigt, bei dem Versuch,unserer Tochter und den Kindern näher zu kommen. Wir wurden Schritt für Schritt ausgeschaltet. Solange sie in dieser Ehe bleibt, haben wir wohl keine Chance, das habe ich durch deine Geschichte wieder begriffen. Manchmal packt mich die Sehnsucht und der Gedanke, durch liebevolle Gesten etwas zu bewirken, es ist so schwer, sich immer wieder zurückzunehmen. Der nächste Schritt müsste nach allem von ihr kommen, das ist mir jetzt wieder klar geworden. Alles Gute von Kathi

          • Tini sagt:

            Liebe Sabine, Du sprichst mir so dermaßen aus der Seele.

            Ja.. Ja, und Ja.

            Ich empfinde das als sehr tröstlich und möchte einfach DANKE sagen.

            Es gibt so vieles, was ähnlich oder sogar gleich ist und vieles, was Du schon erlebt hast und freundlicherweise hier teilst.

            Danke dafür ❣️

        • Tini sagt:

          Liebe Kathi, ja….ich kann völlig nachvollziehen was (und wie es Dich) „umtreibt“.

          Da solche Menschen in Ihrer ganz eigenen Welt zu leben scheinen und sich Ihre Zufuhr von und aus fast allem holen….kann man eigentlich machen was man will.
          Es ist immer Drama und Zufuhr für sie.

          Sabine hatte schon sehr aufschlussreich über diese ganze Situation geschrieben.

          Ich habe sehr viel mitgenommen aus Ihren Worten.
          Danke dafür! Danke nochmal an jede und jeden, der hier schreibt und somit den anderen hilft.
          Sabines Umgang mit dieser Situation ist auch für unsere Restfamilie der scheinbar einzig mögliche Weg.

          Wir hatten das Geschenk verpackt, eine Karte dazu mit einer Textpassage aus einem Lied von R. Mey.
          Das Album „Apfelbäumchen“ hatten wir damals als werdende Eltern und auch noch in der Kinderzeit unserer Jungs oft gehört.
          Ich hatte ein Beiblatt in die Karte gelegt und den Textauszug in einer angemessenen Schriftart per Computer geschrieben. Damit es nicht ZU persönlich wird…. Was für abstruse Gedanken einen befallen! Völlig gestört.
          Unterschrieben haben mein Mann und ich persönlich, aber ohne „Grußformel“.
          Das Paket haben wir geschickt. Es wurde auch von Ihr persönlich in Empfang genommen.
          Eine Reaktion blieb aus, aber es kam bis jetzt auch nicht zurück, was leider nicht ansatzweise einen Funken Hoffnung auslöst.

          Ganz ehrlich? Auch wieder Zufuhr. So oder so.
          Hätten wir nichts geschenkt – internes Drama.
          Nun gab es ein Geschenk…Nicht abgesprochen, ohne Geld in der Karte….auch ein internes Drama.

          Also, was ich damit sagen will, rein aus unseren Schlussfolgerungen… Du kannst machen, was Du willst, Du bist immer Auslöser für irgendeine Art Zufuhr für den Narzissten, die Narzisstin…wie auch immer man sie bezeichnen möchte, diese schwierige Sorte Mensch.

          Ich versuche, aus Selbstschutz, mehr auf meinen Kopf zu hören, als auf mein Herz – ich versuche es. Versuche die Berichte hier mit einzubinden und nochmal und nochmal zu denken, ehe ich mich wieder von meinen Gefühlen zu etwas hinreißen lasse, was ich danach bereue, worüber ich mich im Nachhinein ärgere, weil es nichts ändert.

          Selbstschutz. An den versuche ich zu denken. Das klingt so hart und gefühlskalt, aber ich weiß, dass alle hier verstehen.

          Einen guten, im wahrsten Sinne des Wortes, Jahreswechsel wünsche ich Dir und allen anderen hier.

          • Kathi sagt:

            Liebe Tini, so ist es leider, egal was man macht, es sorgt für Drama. Das haben wir lange genug erlebt. Selbstschutz müssen wir alle hier immer wieder üben. Man kommt immer wieder in Versuchung, etwas tun zu wollen, etwas ändern zu wollen, dass alles wieder gut wird. Ic habe mir auch viele Situationen aus der Vergangenheit aufgeschrieben, wie verrückt das alles war, wir waren immer schuld. Geschenke haben wir praktisch hinterhergetragen, als wir nicht mehr eingeladen wurden. Von der Geburt des zweiten Enkels haben wir erst Tage später erfahren, auch wieder ein Geschenk hingebracht. Unsere Tochter war immer seltener erreichbar. Demütigung ohne Ende. Zuletzt wurden wir an der Wohnungstür von ihm runtergemacht, weil wir angeblich nicht vorher angerufen hatten. Das haben wir immer versucht, aber es ging ja niemand ran. In der Weihnachtszeit jetzt wurde ich wieder mal weich und wollte nachträglich Geschenke für die Kinder machen. Uns dem nächsten Tritt anbieten. Dank euch bin ich jetzt wieder klar und lasse es sein. Liebe Grüße Kathi und für alle hier ein gutes neues Jahr

            • Sabine sagt:

              Liebe Tini und liebe Kathi,
              ich gebe Euch mal ein Update. Es gab eine Ankündigung meines Sohnes in den Weihnachtstagen mit den Kindern zu kommen. Sie wollten bereits vormittags kommen und ich sollte einen Tisch in einem Restaurant bestellen für ein gemeinsames Mittagessen – natürlich ohne Madam. Danach wollten sie dann bei mir Zuhause Weihnachten machen. Natürlich habe ich gesagt, dass sie zum Essen eingeladen sind. Zu der vereinbarten Uhrzeit war aber niemand da… Hatte ich mir irgendwie schon gedacht. Daher habe ich auch und keinen Tisch bestellt sondern ein Lokal gewählt wo eine Bestellung nicht erforderlich war. 1 Std. nach der fiktiven Reservierung (!) bekam ich dann per SMS die Nachricht, dass es doch nicht klappt und sie jetzt erst Zuhause essen und dann später kommen. Ich habe das nur mit „in Ordnung“ kommentiert. Es gab keine Vorwürfe von mir zu der Verspätung. Ich hatte dann viel später wirklich Spaß mit den Kindern und mit Kakao und Kuchen und dem Beschenken der Kinder. Gespräche mit meinem Sohn waren natürlich kaum möglich. 3 x bekam er SMS Nachrichten von IHR in der Zeit. Irgendwann musste er dann doch dringend aufbrechen. Auch das wird dann kommentarlos von mir entgegengenommen.

              2 Tage später erfuhr ich durch Zufall von Freunden dann, dass er sich nach 40 Jahren bei einer alten Dame und Freundin von mir über Weihnachten gemeldet hatte. Nach 40 Jahren ohne Kontakt! Sie ist krank, lebt allein und ist vermögend. Ich hatte noch immer regelmäßig telefonisch Kontakt zu ihr aber mein Sohn tatsächlich nie. Ich hatte aber kurz vor Weihnachten mal über sie und ihre Gebrechlichkeit gesprochen, was ich sonst nie tat. Natürlich hat diese alte Frau sich über seinen Anruf gefreut. Er muss sich sogar die Mühe gemacht haben die Telefonnummer herauszufinden. Von mir hatte er sie jedenfalls nicht. Er hat sie dann auch direkt zu sich und seiner Familie eingeladen. Sie wohnt nicht gerade um die Ecke (ein Taxi würde wohl mindestens 70 Euro je Fahrt kosten – könnte sie sich aber locker leisten) und er bot ernsthaft an sie abzuholen und auch wieder nach Hause zu fahren. Ich bin selbst bekanntlich nicht jung und leider auch recht krank. Aber ich darf quer durch die Stadt fahren, werde bei Treffen auch nicht einmal im Dunkeln zu Fuß zum Bus gebracht, und bei denen Zuhause bin nicht erwünscht weil seine Frau das nicht möchte. Bei mir ist in der Tat „nicht so viel zu holen“ wie bei der Dame. Ich denke mir meinen Teil dazu und komme zu dem Ergebnis, dass ich auch meinen Sohn nicht mehr in Schutz nehmen werde. Wenn er sich derart instrumentalisieren lässt ist das einfach nicht der Sohn den ich hatte. Ich werde – so schwer es mir auch fällt – den Kontakt zu der Dame wohl besser abbrechen. Sie (Mehrzahl weil es ist meine Schwiegertochter und mein Sohn) suchen wohl auch einen Flying Monkey um weiter ihre Feile zu schießen und andere vor ihren Karren zu spannen. Mein Sohn hat sich nirgends sonst bei Freunden oder Verwandten gemeldet – weder telefonisch noch per Brief etc.

              Der Tatsache ins Gesicht zu schauen, dass das nicht einer alleine ist, ist wirklich böse. Allerdings ist es besser als immer wieder darauf zu hoffen das es besser wird, oder zu glauben, dass es nur die Frau an seiner Seite ist. Ich habe mal gesagt: Es geschieht nur was man zulässt“ und mein Sohn lässt es zu oder er macht sich zum Erfüllungsgehilfen dieser Frau und befindet sich auf dem identischen Niveau.

              Ich habe einen wirklich tollen Menschen großgezogen. Auf den ich wirklich stolz war. Den habe ich sehr geliebt. Das Bild was er heute abgibt ist für mich nicht liebenswert und dann erinnere ich mich lieber nur an die Zeiten die wir hatten. Auch wenn es hart klingt, aber ich habe das Gefühl, dass das durchaus zu dem Punkt Selbstschutz zählt. Und ich muss Euch auch gestehen, dass ich tatsächlich auch darüber nachdenke, ob ich weitere Treffen bei mir – wegen der Kinder – überhaupt noch will. Die Kinder freut es offensichtlich hier zu sein und das berührt mich. Aber irgendwie komme ich so aus der Spirale nicht raus, weil sie selbst diese schönen Augenblicke mit immer neuen Intrigen zerstört und durchkreuzt und mein Sohn sie dabei offensichtlich tatkräftig unterstützt.

              Ich wünsche Euch allen einen guten Rutsch in ein optimistisches und gutes 2024 mit so viel Klarheit und Selbstschutz wie es nur möglich ist. Liebe Grüße Sabine

              • Kathi sagt:

                Liebe Sabine, die Umstände deines Weihnachtsbesuchs waren nicht schön ,freu dich, dass du deine Enkelkinder sehen und genießen konntest. Diese Geschichte deiner „wohlhabenden“ Freundin ist ja wirklich schockierend, die Absicht dahinter siehst du sicher richtig, und bist enttäuscht von deinem Sohn, dass er sich so benutzen lässt. Wir haben gar nichts gehört von unserer Großen, haben das Weihnachten mit unserer jüngeren Tochter gefeiert. Das Verhältnis ist wirklich gut und ich bin dankbar. Auch sie, die vor kurzem wieder Kontakt zur Schwester und den Kindern hatte, hat jetzt einige Wochen gar nichts gehört. Ich kann immer wieder nicht fassen, wie sehr sie sich verändert hat, unter der Manipulation ihres Mannes. Wir hatten immer ein enges Verhältnis. Du musst dir überlegen, ob du den Kontakt unter den neuen Umständen mit der Freundin so weiter führen willst, wo deine persönliche Grenze erreicht ist. Andererseits sind deine Enkelkinder ab und an noch bei dir, das macht es schwierig. Ich mach mir immer noch Sorgen um sie , was da so abgeht in dieser Ehe, aber man ist machtlos. Wir haben ja erlebt wie er sein kann, kalt und gemein, zu ihr. Sie hat das immer beschwichtigt. Sie muss ihren Weg finden, das liegt nicht mehr in unserer Hand. Ich wünsche dir alles Gute und Gesundheit für das neue Jahr mit vielen schönen Momenten

              • Tini sagt:

                Liebe Sabine, ich habe leider erst jetzt Dein update gesehen und gelesen.
                Ich finde das alles entsetzlich! Das ist so bitter.
                Du bist sehr tapfer und hast Dich richtig gut im Griff. Das stelle ich mit so dermaßen anstrengend vor.

                Keine Reaktion auf das Versetzen beim Essen gehen.
                Richtig übel finde ich das…. Da bekomme ich schon beim Lesen Wut im Bauch.
                Das ist so ungerecht. So geht man einfach nicht mit Menschen um – und schon gar nicht mit seiner Mutter!

                Auch wir versuchen uns an die turbulente, aber sehr schöne Zeit mit unserem Sohn zu erinnern. Uns damit zu „trösten“, soweit es möglich ist.

                Wir haben versucht unseren Kindern Wertschätzung und Respekt im Umgang mit Mitmenschen zu vermitteln.

                Davon ist bei ihm nur geblieben, dass er seine Frau nebst deren Familie über die Maßen wertschätzt und respektiert. Das alles grenzt allerdings bereits an Unterwürfigkeit.

                Das tut mir alles unendlich leid für Dich. Das hast Du nicht verdient.
                Niemand hat so ein respektloses Verhalten verdient.
                Außer vielleicht die Personen, die so dermaßen geringschätzend agieren.
                Aber selbige wird es wohl nicht treffen.

                Wenigstens hattest Du ein paar schöne Stunden mit Deinen Enkeln…
                Vielleicht ein schwacher Trost, da der „Rest“ ja mehr als unschön war und ist.

                Ich verstehe Deine Gedanken, bezüglich folgender Treffen mit den Enkeln, ob es die Kraft und Anstrengung wert ist.
                Ein paar schöne Stunden, unter Aufsicht, begleitet von 1000 Gemeinheiten und Repressalien …

                Der plötzliche Kontakt Deines Sohnes nebst Frau zu Deiner älteren Bekannten ist schon seltsam.
                Dieses Engagement…mit Hol- und Bringedienst.
                Ich möchte nichts unterstellen, aber…. Könnte es daran liegen, dass sie vermögend ist? Wir musste hier feststellen, dass seit Anbeginn der Beziehung unseres Sohnes bei ihm chronischer Geldmangel herrschte.
                Vielleicht ist die Frau Deines Sohnes auch etwas „fordernd“ diesbezüglich.
                In solch einem Gefüge kommt man dann vielleicht auch auf die abstrusesten Ideen.

                Ebenso doppelt schmerzhaft finde ich für Dich, dass solche „Bemühungen“ für Dich (prinzipiell sollte man denken, dass Söhne und Töchter sich die „Mühe“ für ihre Eltern durchaus machen könnten) nicht auf deren Agenda stehen.

                Ich kenne diese Art Umgang. Er war auch hier immer an der Tagesordnung.
                Wenn auch nicht so unverhohlen heftig.

                Auch wir „Verbliebenen“ haben oft über das WARUM nachgedacht und kamen zu dem Schluß, dass tatsächlich der Umgang die Menschen formt.

                Es ist das Leben unserer Söhne und Töchter, in ihren „neuen“ Familien.
                Unser Sohn z.B. ist nur noch umgeben von der Familie seiner Frau…und deren „Freunden“ – am ehesten alles flying Monkeys.
                Er hat überhaupt keine andere Meinung mehr. Ist isoliert von denen, die ihm nahe waren, seinen ehemaligen Freunden, nun auch von uns – durch uns.

                Umgang formt den Menschen. Da weder Dein Sohn, noch unserer oder all die anderen Söhne und Töchter aller Eltern hier, überhaupt noch einen anderen (kritischen) Umgang haben…fügt man sich offenbar und verändert sich.

                Ich finde, dass Du das Ganze versuchst sehr real und nüchtern zu betrachten.
                Du bist tapfer und hältst Dich mehr als wacker.
                Hier ist noch mein Mann, mit dem ich darüber reden kann… und der verbliebene Sohn. Letzterer verdrängt zwar auch viel und wir lassen ihn dann auch.
                Aber „geteiltes Leid ist halbes Leid“ trifft schon zu.

                Ich schätze die Kommentare hier sehr.

                Viele liebe Grüße, auch 2024 weiterhin viel Kraft, Mut und Durchhaltevermögen für Dich und alle hier.

                • Sabine sagt:

                  Liebe Tini,

                  danke für die mitfühlenden Worte. Allerdings habe ich aus der Angelegenheit sehr viel gelernt! Mein Glück war, dass die alte reiche Tante sich bei mir meldete und von ihrem Besuch erzählte. Das war für mich auch wieder der Beweis, dass der Rat „Stell Dich auf einen Stuhl und schaue Dir die Angelegenheit sachlich und von oben an“ durchaus hilfreich sein kann! Natürlich war ich zunächst traurig und dann habe ich mich auf den Stuhl gestellt.

                  Selbstverständlich brauchte die Narzisstin eine Plattform für ihre Selbstdarstellung und Bewunderung. Die hat sie bei mir genau eben nicht und soweit ich weiß auch wohl eher nicht in ihrem derzeitigen Umfeld. Da hat es sich bei der alten Tante wunderbar angeboten abzuholen und zu bekommen. Sie hat mal wieder erzählt was sie alles vor hat mit dem Arbeiten und Lernen etc. Allerdings braucht sie natürlich für ihre gewünschte Tätigkeit erstmal auch Geld – eine ganze Menge sogar. Also mal abgeklopft ob die Dame dazu beitragen kann.

                  Außerdem konnte sie mit ihrer Selbstverliebtheit und dem was sie doch alles macht und kann mal wieder das „arme Ich“ gegenüber mir darstellen. Weil ich nicht ausreichend unterstütze damit sie mehr Zeit hat kann sie das alles ja nicht realisieren. Der Schuldige ist also wieder gefunden.

                  Sie konnte auch von ihren ganzen Krankheiten berichten und der Unfähigkeit von deutschen Ärzten und Therapeuten und der Hoffnung nun einen „einigermaßen“ guten gefunden zu haben damit es ihr bald wieder besser geht und sie ihre Pläne umsetzen kann.

                  Ich musste „oben auf meinem Stuhl“ dann fast schon lachen. Sie hat mir das alles bereits von vielen Jahren erzählt als lediglich das erste Kind unterwegs war. Allerdings hat sie in den ganzen Jahren auch immer neue Gründe und Schuldige gefunden warum das alles eben nicht möglich war. Du kannst mir glauben Tini, es war in keinem Fall ihre Schuld! Es waren stets andere oder andere Umstände dafür verantwortlich. Es ist getrost davon auszugehen, dass das auch weiter so sein wird. Mein Wort drauf!

                  Bereits nach ihrem ersten Besuch bei mir bat mich mein Sohn mal zu recherchieren was alles nötig ist und was es kosten würde ihre Pläne zu realisieren. Habe ich gemacht und ihm eine detaillierte Ausarbeitung dazu geschickt, die mich selbst überraschte und die Unmöglichkeit ihrer Pläne deutlich machte. Natürlich habe ich von der Unmöglichkeit ihm und ihr gegenüber nicht gesprochen. Da dachte ich noch, dass sie mich vielleicht überrascht und ich war sogar bereit Unterstützung auf einigen Ebenen zu leisten. Heute bin ich froh nicht in diese Situation gekommen zu sein. Denn Fakt ist, dass die Frau nichts tun wird. Und alles heiße Luft mit Schuldzuweisungen anderen gegenüber! Und täglich grüßt das Murmeltier!

                  Weil sie ja so krank ist müssen die Kinder nun beide den ganzen Tag in den Kindergarten. Sie braucht Ruhe um gesund zu werden und so kann sie dann auch Zuhause das eine oder andere lernen für die Umsetzung ihrer Pläne.

                  Da sie bei mir damit nicht landen kann, hat sie sich bei der Tante dann erstmal wieder Energie geholt, die Energie und Bewunderung die sie braucht um in Ihrer Welt weiter als die TOLLE zu existieren.

                  Ich habe einige Tage später mit der Tante gesprochen und mich für sie gefreut, dass sie dort war und die Kinder kennengelernt hat. Ich habe ihr auch gesagt, dass ich den ganzen Quatsch ohnehin nicht mehr glaube (ich habe andere Worte gewählt) und an Informationen dazu in der Zukunft nicht interessiert bin. Unsere Verbindung möchte ich gerne so weiter aufrecht erhalten wie sie bisher war – ohne mich bezüglich der Schwiegertochter verteidigen zu müssen. Sollte folglich kein Thema mehr zwischen uns sein. Dem hat sie zugestimmt. Mal schauen ob das klappt, denn sie wurde sehr eindringlich aufgefordert doch mal wieder zum Kaffee zu kommen. Ich hatte allerdings den Eindruck, dass sogar die Tante sehr ins Grübeln gekommen ist. Aber wenn es gelingt darüber nicht mehr zu reden, dann ist auch meiner Schwiegertochter durchaus die Basis für Verletzungen mir gegenüber genommen. Das würde ich in keiner Weise bedauern. Einen Versuch ist es wert um auch die Tante nicht völlig allein zu lassen wegen dieser Narzisstin. Zwietracht sähen ist ja auch eine der Eigenschaften dieser Menschen.

                  Und ich habe gelernt: Emotionen und Traurigkeit dürfen sein und sind auch inkl. vieler Tränen immer wieder da. Aber: Die sachliche Betrachtung in Verbindung mit dem was alles schon war, das bringt irgendwie Klarheit in das angewendete System dieser wirklich bösen, neidischen Narzissten und zeigt deren Gier nach Macht und Manipulation – notfalls über 3 Ecken – und deren ansonsten nicht vorhandenes Gewissen und die offenkundige Selbstsucht.

                  Du kannst Dich mit Deinem Mann austauschen. Der Austausch mit anderen ist wirklich wichtig und ich bin immer wieder dankbar, dass ich so gute Freunde habe die mir nicht nur zum Munde reden aber auch tröstend und mahnend sind.

                  Viele Grüße und auch Dir und allen ein kraftvolles 2024. Bleibt bei Euch und danke dass Ihr alle Eure Erlebnisse schriebt. Es ist wie Du sagst Tini: Auch ich schätze die Kommentare und Darstellungen hier sehr und lerne viel daraus.

                  Herzlich Sabine

                  • Tini sagt:

                    Liebe Sabine, es scheint eine „Geschichte“ ohne Ende.
                    Wenigstens hast Du mit der Bekannten eine Basis des weiteren Umgangs gefunden. Ich wünsche Dir, dass das so möglich ist.
                    Auch hoffe ich, dass die ältere Dame sich nicht beim nächsten Kaffee zu irgend etwas (was sie so eigentlich gar nicht möchte) überreden lässt.

                    Das hört sich alles nach einer schwierigen Situation an…mit Krankheiten der Schwiegertochter und kostenintensiven Selbstverwirklichungsprojekten…

                    Die Sache mit den Schuldzuweisungen kennen wir hier (natürlich) auch.
                    In überschaubarerem Maße – aber, es sind immer die anderen.
                    Selbst Vorgesetzte haben Schuld, wenn sie deren Anweisungen nicht befolgt und umsetzt. Sie weiß es dann besser und macht es anders oder gar nicht. Das stößt auf wenig bis gar kein Verständnis.
                    Ohne Reflektion, Einsicht oder gar Reue.

                    Deine Metapher „Stell Dich auf einen Stuhl….“ war mir bis zu Deinem Post unbekannt – ist aber ein super, bildlicher Vergleich!
                    Ja, leider muss man quasi alles immer nochmal „von oben anschauen“.

                    Danke für Deine lieben Wünsche, ich hoffe, dass es Dir möglich ist, die Treffen mit Deinen Enkeln beizubehalten.

                    Liebe Grüße an Dich und alle hier.

          • Pauline sagt:

            Hallo Tina
            Du sprichst mir aus der Seele

    • Ivan sagt:

      Danke Matilde für deinen Rückblick.

      Immer wieder lese ich neue Kommentare auf dieser Seite und erkenne eindeutige Muster die wir alle erleben.
      Bei uns sind 2,5 Jahre nach dem Kontaktabbruch mit unserem Sohn vergangen. Wir kommen mit meiner Frau mit der Situation dank unserem zweiten Sohn und unseren Freunden soweit klar. Jetzt wissen wir durch dritte Person auch, dass ein weiteres Enkelkind bald kommt. Ich bin gespannt, ob wir das Kind irgendwann zu sehen bekommen.
      Ich möchte allen Betroffenen nur alles Gute wünschen. Sucht im Leben neue Perspektiven und Beschäftigungen . Versucht lieber keine falsche Hoffnungen zu haben und sich dadurch zu quellen.
      Neulich habe ich eine Frau kennengelernt, die fast 18 Jahren in einer toxischen Beziehung lebte. Und erst nach der Beerdigung ihres Vaters ist ihr klar geworden, dass sie aus diese toxische Beziehung wegrennen muss. Deswegen möchte ich uns allen viel Geduld wünschen und gar keine falsche Erwartungen bilden.

      Liebe Grüße Ivan

      • Pete sagt:

        Hallo Ivan, hallo an ALLE!
        Du hast vollkommen Recht- eigene neue Perspektiven bilden. Unabhängig werden, sich nicht mehr in dieses falsche Warten begeben. Es gelingt mir und meiner Frau zunehmend besser. Dennoch- immer wieder gibt es Tage, wo ich so richtig durchhänge, vor allem dann, wenn ich mit kleinen Kindern zu tun habe oder ich im Vorbeigehen junge Frauen sehe, die eine enorme Ähnlichkeit mit unserer Tochter haben…
        Bleiben wir tapfer, schauen nach vorn!
        Allen einen schönen 1. Advent.

      • Pete sagt:

        Ein interessanter Lesetipp:
        „Funkstille“, ein wirklich interessantes Buch zum Thema Kontaktabbruch von Tina Soliman.
        Allen einen schönen 1. Advent!

        • Pauline sagt:

          Hallo pete
          Und alle andern.
          Ichvwollte nur mal sagen wie hilfreich das alles fpr mi j ist war was ich hier lesen konnte und wünsche euch allen eine schöne weihnacht und dass vielleicht für alle von uns im neuen irgendwas positives passiert und wenns nur klitzeklein ist.
          Also ihr lieben
          Ich hoffe dass wir uns nächstes Jahr wieder schteiben.

        • Pauline sagt:

          Hallo pete
          I h möchte dir nur berichten fass wir anhand der weihnachtskarte wirder eine Rückmeldung erhalten haben. Man weiß einfach wie man sich weiter verhalten soll ohne dass wieder chaos entsteht
          Guten Rutsch für morgen und ein gutes oder besseres neues Jahr
          Pauline

          • Pete sagt:

            Hallo Pauline und alle anderen hier auf der Seite,
            ich wünsche Euch allen ein gutes 2024.
            Die vergangenen Wochen verliefen ruhig. Gelegentlich war ich wieder einmal an einem Tiefpunkt. Meine Frau auch, aber wir halfen uns „hoch“, richteten uns mit unseren anderen drei (erwachsenen) Kindern auf. Wir haben gemerkt, dass wir doch einiges richtig gemacht haben, wenn wir auf die (verbliebenen) Kinder schauten. Inzwischen sehe ich die Dinge differenzierter, habe ein wirklich tolles Buch gelesen- „Funkstille“, was ich hier in diesem Forum einmal kurz vorgestellt hatte.
            Zu Weihnachten bekamen wir keinerlei Grüße, keine Karte, nichts von unserer großen Tochter. Wir hingegen schrieben eine. Nicht einmal unsere kleine Tochter, die ihrer Schwester sehr nahe stand, bekam einen Gruß…. Es bleibt offen. Inzwischen habe ich innerlich Abschied genommen.
            Möge das neue Jahr ein ruhiges werden, ohne Dramen….
            Allen viele Grüße!
            Und viel Kraft an Dich, Pauline.
            Pete

            • Pauline sagt:

              Vielen Dank pete
              Ja wir hoffen such ein entspannter und friedliches Jahr. Wir werden das beste rausholen was geht
              Pauline

            • Tini sagt:

              Hallo Pete, diese ewigen Selbstzweifel sind richtig schlimm. Ich kann das gut nachvollziehen. Nein, ihr habt ganz bestimmt nichts falsch gemacht.
              Vielleicht reagiert man manchmal nicht adäquat oder sagt etwas Falsches – das begründet aber keinesfalls die Situation, in der ihr euch als Familie jetzt befindet.

              Schade, dass sie nicht auf Eure Karte geantwortet hat- vielleicht darf sie nicht.
              Wir hoffen immer für unseren Sohn, dass er für sich am Ende glücklich ist. Auch ohne uns.
              Andererseits ist uns der Kontroll- und Überwachungszwang, der ihm widerfährt leider auch bekannt.

              Auch wir sind dabei innerlich Abschied zu nehmen. Ich habe das Gefühl, es ist ein langer Prozess.
              Aber wir haben bemerkt, dass die Option „kein Kontakt“ den Abschied unterstützt. Es geht uns besser damit, als immer wieder zu Hoffen und zu Bangen, nach einem (extrem seltenen) Treffen und Gespräch.

              Ist das Buch, welches Du empfiehlst von Tina Soliman?

              Ebenso ein dramafreies Jahr für Deine Familie und Dich.

              Liebe Grüße

              • Pauline sagt:

                Alles was du schreibst ist richtig. Aber man fällt wieder zurück wenn man wie wir auf unserer weihnachtskarte und an Neujahr eine Nachricht bekommt die mir Liebe Mama lieber Papa beginnt. Kommen doch s hon wieder Hoffnungen auf
                LG
                Pauline

                • Tini sagt:

                  Lieber Pauline, schreibt Euer Sohn auch im Namen Eurer Schwiegertochter Grüße oder schreibt er die Karte quasi „heimlich“ oder nur mit Grüßen von ihm an Euch?

                  Die Hoffnung ist für uns tatsächlich anstrengend und durch keinen Kontakt nur noch unterschwellig vorhanden.
                  Hier trifft tatsächlich zu – „aus den Augen aus dem Sinn“ – nicht komplett natürlich, aber die Sehnsucht wird blasser, wird überlagert.

                  Gratuliert ihr (ihm oder ihm und ihr) zum Geburtstag?

                  Sorry wegen der Neugier, aber wir lernen hier immer noch sehr dazu…

                  LG

                  • Pauline sagt:

                    Wir haben ihm die weihnachtskarte hauptsächlich an ihn aber mit dem zusatz auch an seine Fsmilie. Ich denke aber dass erzitückschtribt dass sie es weiß. In ihrennamen kommt nix .
                    Wie das nun gelaufen ist weiß ich nun nicht

                  • Pauline sagt:

                    Gratulieren tun wir nur ihm
                    Denn mit uns will sie ja eigentlich nix zu tun haben dadurch ist das ja alles ni ht zu verstehen.LG

                  • Sabine sagt:

                    Hallo Tini,
                    auch mir steht ein Geburtstag meiner Schwiegertochter bevor. Darüber habe ich lange nachgedacht. Ergebnis ist: Ich schicke keine Karte und ich schicke auch keine nichtssagende WhatsApp.

                    Fakt ist bei mir, dass sie deutlich darauf hingewiesen hat, dass sie nicht möchte, dass über sie gesprochen wird. Sie kommt nicht, selbst wenn sie eingeladen wurde, weil sie sich angeblich bei mir nicht wohl fühlt. Ich werde daher auch nicht zu denen nach Hause eingeladen. Sie will keinen Kontakt und meldet sich sonst auch nicht. Grüße von ihr richtet selbst mein Sohn nicht aus. Sie interessiert sich auch nicht dafür wie es anderen geht und schon gar nicht wie es mir geht. Warum sollte ich dann eine Karte an sie schreiben und mit welchem Text? „Herzlichen Glückwunsch“ dürfte doch in der Tat von mir gelogen und unehrlich sein. Ich bin dieses Schauspielern einfach leid! Und egal welchen Text ich schreiben würde, sie würde immer etwas finden was ihr nicht passt oder was die nächste Vorlage für eine weitere Attacke von ihr bieten könnte.
                    Das ist aber lediglich mein Weg damit umzugehen. Und ob das so richtig ist oder nicht, wird auch bei mir die Zeit erst zeigen. Ich will nur einfach nicht etwas schreiben, was ich nicht fühle. Nur des lieben Friedens willen? Oder um zu beweisen, dass ich mich besser verhalte? Und ich will mich nicht nur durch ihren Geburtstag von ihr manipulieren lassen und auf heile Familie machen.
                    Sie will keinen Kontakt und das bekommt sie von mir und dann aber auch mit dieser Konsequenz.
                    Tini, Du wirst für Dich, Deine Situation und für Deinen Seelenfrieden die richtige Entscheidung treffen. Für mich ist wichtig nicht diese Frau zu bedienen sondern authentisch zu sein und zu wissen was ich warum tue. Ich nenne es mal Selbstschutz…
                    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende für Dich und alle hier.
                    Sabine

                    • Tini sagt:

                      Liebe Sabine, Danke für Deine Erfahrungen und Gedanken.

                      Prinzipiell ist mir völlig klar, dass es nichts bringt sich zu melden.
                      Leider bin ich tatsächlich „harmoniesüchtig“ und außerdem nach dem Motto „das gehört sich so“ erzogen.
                      Das ist schwer Kopf und Herz in Einklang zu bringen.

                      Aber Du hast völlig recht. Es lohnt nicht und ich würde sowieso keine Reaktion erhalten – die gab es ja noch nie von ihr direkt.
                      Selbst nicht auf Geschenke.
                      Da ist einfach ein extremer Mangel an Respekt vor anderen Menschen die Grundlage.

                      Die Kommunikation erfolgte immer nur über unseren Sohn – ein Danke in ihrem Namen…aber meistens Beschwerden und Vorwürfe…von ihm – initiiert durch sie.
                      Selbst wenn sie daneben saß, hat sie ihn über ihre Befindlichkeiten mit uns kommunizieren lassen….und er hat es getan.
                      Es war seltsam und genau das möchten wir ja nicht mehr.

                      Ja. Hat sich erledigt der Gedanke und Du hast sowas von recht.
                      „Herzlichen Glückwunsch“ wäre nicht ehrlich.

                      Ich will ja auch gar nicht. Keine Ahnung, was mich so umtreibt.
                      Da haben wir Weihnachten und den Jahreswechsel ohne größere Blessuren überstanden – nun dreht sich am Jahresanfang das Kopfkarusell.

                      Gerade noch habe ich Kathi auf ihre Zweifel mit den Geschenken für die Enkel geantwortet, nun zweifle ich.

                      Nun nicht mehr.

                      Ich lasse das.

                      Danke nochmal und eine gute Woche euch allen!

              • Pete sagt:

                Hallo Tini,
                vielen Dank für die Worte, die ich erst jetzt las.
                Ja, das Buch ist von Frau Solimann.
                Bei uns ist inzwischen wieder eine Neuigkeit eingetreten, die ich demnächst bestimmt noch einmal hier anbringen werde, es aber jetzt aus Zeitgründen nicht kann…. Das Karussell dreht sich weiter, ich will aber nicht mehr mit drehen….
                An alle hier viele Grüße!
                Pete

                • Tini sagt:

                  Ach Pete, das klingt nicht nach guten Neuigkeiten.
                  Danke fürs antworten! Da weiß ich jetzt, welches Buch.
                  Mir wurden zwei verschiedene angezeigt beim Suchen.

                  Liebe Grüße

                • Pauline sagt:

                  Hallo pete
                  Da bin ich aber gespannt wel he Neuigkeiten du hast. Vielleicht gute?

                • Sabine sagt:

                  Lieber Pete,
                  Deinen aktuellen Post weiter unten habe ich gelesen. Sicher wird die Therapie etwas mehr Klarheit für Dich bringen. Sicher auch eine Sicht mit neuen Impulsen und Abstand. Meine Situation mit dem 2. Enkelkind war fast ebenso wie Deine… Schwierig! Habe ich auch zu mir gesagt, um nicht zu sagen „schwer“. Denn diese Menschen wollen es uns genau SCHWER machen und aus deren Sicht klappt das auch bestenfalls. Ich habe mich erst gefühlt wie in einem Loch sitzend und als hätte ich noch zusätzlich Steine auf dem Rücken, im Bauch und eigentlich überall.

                  Lass Dir Zeit. Es wird auch wieder anders für Dich. Sicher aber nicht so lange Dein Sohn das alles mit macht bzw. mit sich machen lässt. Macht meiner ja auch. Sich genau von diesen Wünschen oder dem Traum nach „alles wird wieder gut“ zu verabschieden war eine meiner größten Hürden. Allerdings eine selbst gebaute Hürde, die folglich nur ich alle überspringen kann.

                  Ich habe für mich entschieden bzw. sage mir immer wieder: 1. Ich bin nicht der Auslöser dieser Situation. 2. Ich lasse mich nicht demütigen und lasse es mir nicht anmerken wenn es mal gelingt. Weinen kann ich später und auch explodieren. 3. Ich weiß ich kann die Situation nicht ändern ohne selbst dabei vor die Hunde zu gehen. 4. Harmonie gibt es mit diesen Menschen nur dann, wenn es zu ihrem Vorteil ist und alle anderen – auch ich – ausbluten. Darauf verzichte ich gerne. 5. Ich lasse mir meine Würde nicht nehmen. 6. Ich halte den Mund und lächle. 7. Ich belohne schlechtes Benehmen nicht. 8. Die Zeit die ich mit den Kindern verbringen kann (selten genug) verbringe ich mit ihnen intensiv ohne Rücksicht und ich instrumentalisiere die Kinder auch nicht. 9. Vorschriften und Absagen ignoriere ich mit okay. Und 10. Ich wahre meine Achtung vor mir selbst und bin selbstbewusst und aufrecht. Denn „Selbstbewusst“ sein heißt nur „sich selbst bewusst sein“!

                  Ich genieße heimlich, wie sie sich darüber ärgert… Und sie tut es!

                  Ich habe auch begriffen, dass ich meine Richtung im Umgang finden muss um weiter mein Leben zu leben – nicht das IHRE. Für mich habe ich auch begriffen, dass das mit Tränen in den Augen nicht so gut funktioniert.

                  Es dauert, lieber Pete. Wir sind eben anders und können uns diese Boshaftigkeit und Empathielosigkeit so nicht vorstellen. Aber je mehr wir dagegen an kämpfen um so furchtbarer und uferloser wird es von der anderen Seite. Gewinnen werden wir dieses furchtbare Spiel nicht und die eigenen Kräfte schwinden nur immer weiter wenn wir uns darauf einlassen. Glaub mir, ich muss mir das alles auch immer wieder sagen. Ja manchmal sogar vorbeten… Aber es gelingt mit der Zeit. Und es gelingt immer besser. Und ganz sicher auch Dir!!
                  Herzliche Grüße und Kopf hoch.
                  Sabine

              • Kathi sagt:

                Hallo Tini, das ist so schrecklich, dass man innerlich Abschied nehmen muss von seinem Kind. Es ist die einzige Strategie um sich zu schützen. Kein Kontakt, Monat für Monat vergeht, der Umgang mit der Situation wird ein bisschen leichter, behalten wir unsere Töchter und Söhne so im Herzen, wie sie vor der Beziehung mit narzisstischsten Partnern gewesen sind. Vielleicht ereignen sich bei manchen im Lauf der Zeit doch noch Dinge in diesen Partnerschaften, die unseren Kindern die Augen öffnen, an welche Menschen sie da geraten sind. Den Fokus auf das eigene Leben richten, etwas Kraft tanken, das dürfen wir alle hier nach diesen schlimmen Geschichten. Allen eine gute Zeit, Grüße von Kathi

                • Tini sagt:

                  Ja Kathi, Du schreibst es. Ebenso empfinde ich das auch.
                  Dank Dir für Deine lieben Worte. Die tun so gut, noch dazu weil man doch immer wieder aufs Neue verunsichert ist.

                  Genau…. So in Gedanken behalten, wie sie waren, bevor sie „kennengelernt und für nützlich befunden“ wurden.
                  An das Augenöffnen denke ich auch oft – verbiete es mir aber immer wieder.
                  Ich will nicht mehr hoffen müssen. Das ist so gar nicht aussichtsvoll.

                  Schade, dass man sich nur über diese Kommentarfunktion austauschen kann.
                  Ich hatte schon mal versucht mich auf der Webseite anzumelden, war aber gescheitert, weil ich nicht die passende Nische, kein passendes Thema gefunden habe, welches man aber bei der Registrierung anklicken muss…
                  Also hab ich es dann gelassen.

                  Ich habe letztens einen berührenden Spruch von Khalil Gibran gelesen.

                  „Zwischen dem, was gesagt, aber nicht gemeint ist, und dem, was gemeint, aber nicht gesagt ist, geht die meiste Liebe verloren.“

                  Ein gutes, Wochenende mit ausschließlich positiven Gedanken für Dich und alle anderen.

                  • Pauline sagt:

                    Hallo
                    Ja ich wäre au h interessiert über einen anderen Kommunikation aber es geht anscheinend i ht
                    Gut fass es wenigstens das hier so gi tLG

                    Pauline

                    • Pete sagt:

                      Hallo alle zusammen!
                      Nun melde ich mich nach langer Zeit wieder.
                      Der Spruch
                      „Zwischen dem, was gesagt, aber nicht gemeint ist, und dem, was gemeint, aber nicht gesagt ist, geht die meiste Liebe verloren.“
                      ist so gut. Er macht deutlich, dass wir anscheinend alle irgendwie in dieser Paradoxie uns „verirrt“ haben. Verirrung und Verwirrung hängen dicht zusammen.
                      Ich fühle mich derzeit verwirrt, aber ruhig, traurig, aber auch darüber inzwischen gelangweilt davon…. Ihr habt geschrieben, dass man das Bild des Kindes, was gegangen ist so behalten soll, wie es einem in der Erinnerung am positivsten zurück blieb. Das tue ich auch. Das bleibt. Das ist auch das Einzige, was bleibt. Und es tut weh. Wie schon beschrieben, ich erlebe mich derzeit in Widersprüchen. Mal aufgewühlt, dann ruhig. Meist ist es schon so, dass ich darüber in Ruhe nachdenke, merke aber, wie dieses Thema mich unsäglich ermüdet.
                      Anfang Januar bekamen wir die Nachricht, von ihr, dass sie wieder schwanger ist. Wie soll man darauf reagieren? Ja, man teilt es mit, aber man hat keine Teilhabe mehr. Und wenn, dann zu Konditionen, die einen wieder in diesen Konflikt bringen… Man soll sich dann verbiegen, in etwas hineinschlüpfen, in ein System gehen und mitmachen. Letztendlich bleibt dann diese Trauer. Die Trauer darüber, dass man es sich „anders“ vorgestellt hat. Unkompliziert. Spontan. Freudig.
                      Demnächst werde ich eine feste, regelmäßige Therapie anfangen. Ein Glück- es ist eine Familientherapeutin. Da möchte ich sortieren und Klarheit gewinnen. Das ist mein Wunsch.
                      Euch allen eine gute Woche!
                      Pete

                    • Tini sagt:

                      Hallo Pete,
                      Irgendwie kann ich nicht direkt auf Deinen Beitrag antworten…deswegen unter dem von Pauline.

                      „Verirrung und Verwirrung“ … ich habe den Eindruck, dass sich nicht nur die Verhaltensweisen in den Familien der entzogenen und entfremdeten erwachsenen Kinder grundlegend ähneln, sondern auch der Umgang der Mütter und Väter damit.

                      Vielleicht ist man so verirrt und verwirrt und somit auf irgendeine Art hilflos und nur eingeschränkt handlungsfähig, weil es einfach nicht normal ist, was geschieht – und natürlich auch nie so gewollt war.
                      Die Kontaktsperre zeichnet sich aber als einzige Möglichkeit ab um damit irgendwie zurecht zu kommen.
                      Es ist so ermüdend, weil sich einfach nichts ändert an den Umständen.
                      Der jeweilige Partner unserer Söhne und Töchter hat das, was er wollte. Uneingeschränkten Zugriff und Macht über die Töchter und Söhne. Da besteht überhaupt kein Bedürfnis, diesen Zustand zu ändern. Unsere Kinder, denke ich, waren im Umgang mit den zwei unterschiedlichen Familiengefügen ständig im Loyalitätskonflikt.

                      Das ist nun nicht mehr so und der einzige Trost, der uns bleibt.
                      Natürlich wünscht man seinem Kind, dass es tatsächlich glücklich ist, in seiner gewählten Familie.

                      Das zweite KInd….das wird hier sicherlich auch so. Hier keine persönliche Info, nur über 3 Ecken.
                      Manchmal denke ich darüber nach, ob unser Sohn sich manchmal fragt, wie er es nur über 20 Jahre hier ausgehalten hat, wo wir doch jetzt so „unaushaltbar und gemein“ geworden sind.
                      Plötzlich und unerwartet.

                      Das zweite Kind beschäftigt euch vielleicht so, ermüdet so…weil man im Prinzip weiß, dass sich nichts ändern wird.
                      Ihr wollt euch wegen des Umgangs nicht verbiegen, der narzisstische Mann ändert sich auch nicht und somit wird es keine Lösung geben.

                      Ich hoffe für Dich und Deine Frau, dass die Familientherapie Erleichterung und Klarheit bringt.
                      Dass sie Euch Handlungsweisen vermitteln kann, welche Euch eventuell doch noch einen Umgang ermöglichen. Wobei man schon wieder bei der letzten Plage aus der Büchse der Pandora ist – bei der Hoffnung.
                      Aber, ich denke sie stirbt nie. Sie ist mal kleiner und durch den Verstand überlagert – oder flammt wieder auf, wenn die Sehnsucht zu groß wird.

                      Unsere „Restfamilie“ hofft, dass unser Sohn weiß, wo wir zu finden sind, sollte es ihm einmal schlecht gehen.

                      Es bleibt zu auch zu hoffen, dass (wenn wir so „schlimme“ Eltern waren), es unsere Kinder mit ihren Kindern einmal besser machen.

                      Liebe Grüße an Dich und alle hier

    • Corinna Fey sagt:

      Uns geht es genau gleich meine Schwiegertochter auf den Punkt erklärt. Sie hat meinem kranken Exmann er hat Krebs an seinem Gegurtstag erklärt das er seine Enkelkinder nie wieder sehen wird. Was Sie vergessen hat zu sagen das auch unser Sohn seinen Vater der nicht mehr lange lebt und mich nie wieder sieht. Das einzige was bleibt ist die Hoffnung das unser Sohn sich irgendwann aus dieser Beziehung lösen kann er selbst ist bereits psyhisch Krank

    • Christiane sagt:

      Wahnsinn. Es ist als würdest du von meiner Schwiegertochter schreiben.

  2. Ursel sagt:

    Hallo an alle hier im Forum,
    ich bin neu hier und lese schon etwas länger mit. ich habe auch diese Erfahrung machen müssen.
    Mein Sohn verheiratet, 2 Kinder war nach dem Kennenlernen seiner Frau wie ausgewechselt. Wir sollten nach deren Vorstellung funktionieren, bei der kleinsten Kleinigkeit wurde der Kontakt abgebrochen und die damals noch kleinen Enkelkinder wurden als Druckmittel genommen. Nach 4 Jahren Kummer mit regelmäßigen On- und Off-Kontakten und ganz vielen Tränen, hielt ich es nicht mehr aus und habe dann von mir aus einen Kontaktabbruch vorgenommen. Wir waren fix und fertig, Schlafstörungen und tiefe Trauer blieben trotzdem zurück, aber es war ein Selbstschutz. Ich habe sogar eine Therapie gemacht, um wieder stabil zu werden. Die Jahren gingen ins Land und die Trauer wurde etwas leiser, nicht mehr so zerstörerisch wie am Anfang. Wir konnten wieder unser Leben leben.
    Nun vor 3 Jahren nach 10 Jahren! ohne irgend einen Kontakt, hatte mein Sohn sich wieder per Weihnachtskarte gemeldet. -Viele Gespräch folgten und die Enkelkinder mussten wir neu kennenlernen.
    Inzwischen haben wir wieder „guten Umgang“, wenn auch nicht mehr wie früher (Narben sind noch da), aber es klappt. Die Kinder sind total glücklich und freuen sich.
    Natürlich gibt es immer mal wieder Ausrutscher bei der Schwiegertochter und der Sohn steht ihr dann bei, aber heute bin ich sehr konsequent und mache klare Ansagen und sage auch, dass solche Dinge von uns nicht mehr toleriert werden. Meist wird dann eine Zeitlang etwas geschmollt und die ein oder andere Nickeligkeit kommt von der Schwiegertochter, aber die Kinder sind inzwischen so weit, dass sie den Kontakt zu uns weiterhin selber halten können.
    Also es klappt ganz gut, nur muss ich sehr aufpassen, dass ich früh genug die Reißleine ziehe.

    Nun haben wir leider seit 2 Jahren wieder so eine Konstellation mit unserer Tochter, allerdings nicht totale Funkstille sondern immerhin ab und zu per whatsapp kurze Mitteilungen. Sie möchte auch keinen totalen Abbruch haben, wie sie betont, aber nach einem Umzug vor 2 Jahren (400 km) entfernt von uns, dürfen wir nicht die neue Wohnung sehen. Im April zu einer Familienfeier waren sie da, schliefen in einem Hotel (3 km von uns entfernt), kaum zwei Sätze mit uns gesprochen und recht bald wieder gefahren. Ich hatte keine Chance sie mal alleine zu sprechen.
    Jetzt nach erneuten 2 Jahren der Trauer haben wir entschieden, nur noch auf die kurzen whatsappen zu reagieren. Ich habe ihr mitgeteilt, unsere Tür steht immer offen für sie.
    Nie hätten wir gedacht, dass so etwas bei meiner Tochter passieren würde. Sie hatte das Verhalten ihres Bruders damals total verurteilt und jetzt ist sie auf einmal eine total fremde Person geworden. Mal schauen was uns noch erwartet.

    Ich wünsche allen hier ganz viel Glück!

    Ursel

    • pete sagt:

      Hallo Ursel,
      es ist schon sehr eigenartig, wie sich all die Geschichten ähneln und es ist durchaus hoffnungsvoll zu lesen, dass es eine Wiederannäherung geben kann. Ich denke aber, dass es immer ein „DANACH“ gibt. Ich meine, dass wir alle nicht mehr die Kinder so sehen können, wie sie einst waren. Es gibt ein sehr gutes Buch von Roger Willemsen, das heißt „Der Knacks“. In dem Buch geht es um Sprünge im Leben, die unbemerkt sich ihre Bahnen brechen. Zum Schluss weiß man gar nicht, wie alles geschehen konnte…. Meine Frau und ich halten auch nach wie vor die Türe offen für unsere Tochter. Derzeit lerne ich, gerade in den Momenten der Trauer ein Bild aus schönen Tagen innerlich zu betrachten, um mir vor Augen zu führen, es gab ja auch die gute Seite. Und die sollten wir uns alle immer bewusst machen, um über den gegenwärtigen Schmerz hin weg zu kommen. Wir haben alle irgendwie alles unseren Kindern mitgegeben. Nun sind sie erwachsen und entscheiden sich für das oder das. Es ist nicht unsere Entscheidung.

      • Pauline sagt:

        Hallo pete
        Du hast recht. Unsere Kinder werden sich verändert haben und wir müssen die Entscheidungen respektieren. Auch die wenn kein Kontakt mehr gewünscht wird. Wir sind auch beim reflektieren wie fas alles kommen konnte und ob evtl. Ein paar Entscheidungen falsch waren. I h denke aber weniger durch ihr Verhalten vom ersten Treffen an.
        Schönes Wochenende

    • pete sagt:

      Hallo Ursel,
      mich würde, bezogen auf Euren Sohn, einmal interessieren, was für Euch, Deinem Mann und Dir, im Rückblick gut war, wieder in den Kontakt zu kommen. Was half, vor allem beim ersten Treffen nach so langer Zeit? Wie habt Ihr es geschafft?
      Das würde mich sehr interessieren.
      Viele Grüße,
      Pete

      • Ursel sagt:

        Hallo pete, hallo Pauline,
        der Kontakt nach 10 Jahren fing ja mit einer Weihnachtskarte meines Sohnes an.
        Diese Karte fanden wir am Heilig Abend in unserem Briefkasten vor. Unsere erste Reaktion war erst großes Erstaunen, gemischt mit einer Prise leiser Freude, aber auch gleichzeitig stieg eine Angst, dass alles wieder von vorne losgehen soll, in uns hoch. Mein Mann und ich haben an diesem Weihnachtsfest viel geredet und überlegt. Wir kamen überein, dass wir erst einmal jeder für sich, die Dinge sacken lassen. Im neuen Jahr haben wir dann entschieden, dass wir auch erst einmal einen Gruß zum neuen Jahr per Karte verschicken. Als Reaktion kam dann ein Brief zurück auch mit persönlichen Grüßen der Kinder, die die Bitte äußerten ob ein whatsapp-Kontakt möglich wäre. Ich habe dann mit den Kindern längere Zeit einen regen und schönen Austausch gehabt. Bilder von ihnen erhalten und vieles aus ihrem schulischen und persönlichen Leben erfahren. Es gab dann auch ein längeres Telefonat mit den Eltern und wir wurden gefragt, ob ein Treffen möglich wäre. Es war das Jahr 2020 und es fingen die ersten Besuchseinschränkungen wegen Corona an. Wir haben dann einen Besuch bei Ihnen zu einem Kaffeetrinken im April zugestimmt.
        Das 1. Wiedersehen verlief so: – die Kinder haben uns schon auf dem Parkplatz erwartet und waren total aufgeregt und freuten sich. Mein Mann und ich waren darüber auch total erfreut.
        – Dann kam die Begrüßung mit Sohn und Schwiegertochter, bedingt durch Corona, mit Abstand. Da die Kinder mit dabei waren, wurde erst einmal nur über allgemeine Dinge gesprochen, immerhin gab es nach über 10 Jahren einiges zu erzählen. Nach 2 Stunden sind wir wieder nach Hause gefahren, emotional waren wir erst einmal auch erschöpft.
        In den nächsten Wochen war der Kontakt zu den Kindern sehr intensiv, die auch gerne mal zu uns kommen wollten. Corona erlaubte ja nur eingeschränkte Treffen.
        Mein Mann und ich waren uns einig, zuerst muss ein Gespräch zwischen uns Erwachsenen sein und dazu haben wir dann im Frühsommer eingeladen. Es war nicht einfach, da meine ST eigentlich nicht so recht reden wollte. Unser Sohn hat sich allerdings in aller Form entschuldigt bei uns. Er habe viel nachgedacht und würde es heute nicht mehr so weit kommen lassen wollen.
        Diese Entschuldigung hat in uns so etwas wie Frieden ausgelöst, etwas wie ein Fundament für etwas Neuem.

        • Pauline sagt:

          Hallo ursel
          Deine Nachricht war Teil erfreulich teils auch ängstlich
          Aber ich habe daraus gelesen dass ihr euch viel Zeit gelassen habt. Mit Enkelkinder ist es vielleicht einfacher in kontakt zu kommen aber fas ist bei uns ja auch nicht so weil keine eigenen da sind und ihre wurden ja auch geimpft von ihr.
          Wir wollten eigentlich au h nix machen ihm nur eine Karte tum Geburtstag senden aber der Therapeut den ich noch alle 4 Wochen besuchte meinte wir könnten mal ein Treffen Kaffee versuchen er sollte allerdings alleine sein. Ob richtig oder falsch wir werden es tun. Mal sehen was sich ergibt. Ich bin mir relativ sicher ob gut oder schlecht das tun zu können ohne hinterher zusammen zu brechen
          Auf jedenfall kann es ja mal wieder eas werden. Dein Beispiel gibt Mut
          Pauline

          • Ursel sagt:

            Hallo Pauline,
            die Idee eine Karte zu schreiben ist per se sehr gut für den Anfang.

            Ein Treffen nur mit dem Sohn alleine ist evt. nicht möglich, weil seine Frau es nicht zulassen wird. Vielleicht macht ihr den Vorschlag zu einem Cafèbesuch mit ihm und seiner Frau? Eine Einladung nur für ihn, wird seine Frau sicherlich als einen Angriff auf ihre Person empfinden.

            Wir haben uns ganz langsam Schritt für Schritt angenähert. Ja. die Kontakte zu den Kindern, inzwischen Jugendliche, ist wirklich einfacher gewesen.

            Es freut mich, dass unser Beispiel Mut macht, deswegen habe ich hier auch unsere Geschichte geschrieben.

            Ganz viel Erfolg liebe Pauline 🙂

            • Pauline sagt:

              Danke Ursel
              Wahrscheinlich lich hast du recht. Aber ob er die Karte bekommt ist ni ht sicher. Sie hat schon mehr unterschlagen.
              Ich hoffe du bleibst noch ein bisschen auf der Seite
              PAULINE

      • Ursel sagt:

        Hallo pete,

        hatte einen längeren Antworttext geschrieben, der aber jetzt wieder verschwunden ist ??????

        Gruß Ursel

    • Pauline sagt:

      Hallo ursel
      Auch ich habe deinen Zeilen gelesen und such wie Pete gefreut dass es Annäherungen geben kann.
      Mich würde das gleich interessieren wie Pete qas er dir am 7. Juli geschrieben hat.
      Hoffnung werde ich auch nicht aufgeben.
      Pauline

      • pete sagt:

        Hallo Ursel, hallo Pauline,
        ich weiß nicht, warum der Text weg ist… Ich versuche es nun das 2. Mal…
        Zunächst zu dem, was Du geschrieben hast, Ursel- ich finde es so wichtig, solche Geschichten zu lesen. Es geht nicht darum, dass ich in meiner Situation sofort Hoffnung bekommen würde- eher geht es darum, eine Art Trost zu finden. Natürlich bleibt die Sehnsucht, aber inzwischen sehe ich auch mehr und mehr, das was man uns angetan hat. Ich bin nicht falsch gekränkt, aber durchaus sehr enttäuscht und verängstigt, von dem, was wir erlebt hatten. Diese Angst beschreibst Du in Deinem Bericht. Ich teile das zutiefst, so wie es auch Pauline beschrieben hat. Was ich ergänzen wollte ist aktuell die Einsicht- ich denke bewusst an die schönen Momente, die wir alle miteinander hatten, erdenke mir in der Situation, wenn sich ein dunkles, deprimierendes Gefühlt breit machen möchte, ein schönes Bild aus dieser durchaus unbefangenen Zeit. Ich glaube, das hilft mir. Bei all des Streits, der Vorwürfe und des Nicht-mehr-Daseins werde ich dadurch auch etwas getröstet. Und ich kann sagen- ich habe im Leben meiner Tochter alles Gute gegeben, was mögliche war. Ja, und es passierten Fahler. Dafür stehe ich auch ein. Ein Versöhnen im „Inneren“ ist für mich erst einmal wichtig, bevor eine Begegnung stattfinden kann. Und jetzt bin ich gespannt, bei all dem, was vielleicht auch noch an Tränen kommen mag. Euch einen guten Star in die Woche!

        • pete sagt:

          …kurze Anmerkung:
          Im Text aufgetauchte Fehler sind scheinbar der Übertragung auf die Webseite geschuldet.
          Ich habe diesmal 2x Korrektur gelesen…. Bitte habt Nachsehen! Danke.

          • Ursel sagt:

            Hallo pete,
            ich stimme dir da voll und ganz zu, dass man auch die Verletzungen für sich verarbeiten sollte. Das ist sogar ganz wichtig!
            Man ist wirklich seeeeehr enttäuscht und das hat nichts mit „falscher Kränkung“ zu tun.
            Wir sind in den 10 Jahren Funkstille durch verschiedene Gefühle gegangen. Enttäuschung – Fehlersuche bei sich selbst – Hoffnung – Trauer – Verzweiflung, aber in meiner Therapie habe ich es auch gelernt – Wut – zuzulassen. Diese Wut, ich wollte sie erst nicht haben, hat aber am Schluss viel bewirkt. Wir haben erkannt, dass wir eigentlich froh sein konnten, diesem falschen Spiel entkommen zu sein. Es stellte sich ein objektiver Blickwinkel ein und man war sehr erstaunt, was man sich bis dato alles hat gefallen lassen.
            Danach wurde die Trauer leiser und wir haben es akzeptiert wie es ist.
            Eigentlich haben wir losgelassen…….
            Ich wünsche euch gute Tage.

            • pete sagt:

              Hallo Ursel,
              ich glaube, dass wir mitten in diesem Prozess stehen. Immer wieder bekommen wir im Bekanntenkreis vor Augen geführt, wie viele Großeltern sich mit dem Druckmittel Enkelkinder kleinmachen lassen. Wir haben uns dem recht früh entzogen, wobei es schon so traurig ist, nicht die Enkel kennen zu lernen und dann noch vom eigenen Kind ohne Aussicht auf irgendeine Lösung los zu lassen… Alles irgendwie auf einmal. Das ganze natürlich moderiert von einem Mitspieler, der seine Fäden sehr fein und langsam dazwischen gewoben hat. Wie lange habt Ihr gebraucht, um so viel Abstand zu gewinnen, dass es Euch fast nichts mehr ausgemacht hat darüber nachzudenken? Entschuldige diese Frage, aber ich finde Eure Geschichte sehr interessant, von der man durchaus auch lernen kann.
              Vielen Dank für Deine Offenheit!
              Viele Grüße! Pete

              • Ursel sagt:

                Hallo pete,
                ja, es ist so, man hatte sich selbst ein Stück aufgegeben um die Enkelkinder mal zu sehen. Im Nachblick fragten wir uns, wie es dazu kommen konnte. Ich war leider etwas mehr darin verstrickt, als mein Mann, der viel früher anfing sich dagegen aufzulehnen. Wir hatten dadurch öfters schon mal Streitigkeiten, weil ich irgend wann den objektiven Blick verloren hatte. Es wurde sehr subtil vorgegangen und dann war ich wie in einem Geflecht gefangen. Im Nachhinein konnte ich nicht mehr verstehen, warum ich mich / uns habe so demütigen, kleinmachen lassen?!
                Es war offenbar die Hoffnung, dass unser Sohn doch irgendwann dem Ganzen ein Ende setzt. – Leider nicht…., aber dann konnten wir nicht mehr und es kam zum Abbruch von unserer Seite aus.

                Bis zum Punkt des Loslassens = akzeptieren, dauerte es ca. „7 Jahre“, weil Loslassen sehr schwer ist, der Kopf sagt ja und das Herz weint.
                Die Therapie hat mir persönlich sehr geholfen und die vielen Gespräche mit meinem Mann. Nach dieser Zeit stellte ich auch erstaunt fest, das ich oft längere Zeit nicht mehr an diese traurige Zeit denken musste.
                Wir sind aus dem Zug in Richtung ? ausgestiegen und sind einen neuen Weg gegangen, mit einem gut verschnürten Päckchen.

                Schöne Grüße Pete

            • Kathi sagt:

              Liebe Ursel, das mit der Wut geht mir gerade genauso. Unsere Familiengeschichte war nicht einfach und ich habe mir lange Zeit die Schuld gegeben für den immer weniger gewordenen Kontakt, der seit einem Jahr ganz abgebrochen ist. Jedesmal wenn ich meine Tochter und die Enkelkinder gesehen habe, waren die Treffen wirklich schön, und dann war wieder Funkstille bis ich mir ein nächstes Treffen praktisch erbettelt hatte. Es war demütigend, mehrere WhatsApp Nachrichten meinerseits, ohne eine Antwort, bis es mal geklappt hat. Wenn ich jetzt zurückschaue frag ich mich, wieso ich mir das alles gefallen ließ, meine Schuldgefühle hatten mich im Griff. Dabei hat man jederzeit alles getan, so gut man konnte. Jetzt bin ich auch soweit, dass die Wut sich Bahn bricht, ein unglaublicher Schmerz wurde mir zugefügt, vom narzisstischen, grausamen Spiel ihres Mannes. Ich denke, alle Betroffenen haben ein Recht auf dieses bösartige Spiel mit Wut zu reagieren. Bei allem Verständnis für meine Tochter, die offensichtlich in einem Loyalitätskonflikt steckt, erlaube ich mir endlich wütend zu sein und diese riesengroße Traurigkeit wird dadurch gemildert. Fehler sind passiert, das muss man sich selbst vergeben. Die Gedanken und die Sehnsucht nach ihr begleiten mich jeden Tag, und dein Beispiel macht Hoffnung. Alles Gute für alle hier

              • Ursel sagt:

                Liebe Kathi,
                ja, die Wut ist erlaubt und auch berechtigt nach einem bösen Spiel. Mir hat sie letztendlich geholfen loszulassen.
                Die Frage warum man sich dies alles hat gefallen lassen, stellt sich bestimmt jeder in der Situation. Allerdings ist das auch ein Teil des Spiels, dass wir uns in Frage stellten und nicht mehr den Blick dafür hatten, was wirklich passiert ist. Es ist eine Manipulation!

                Auch den offenen Blick aufs eigene Kind, was all das mitmacht, sollte man haben. Es ist schwer Wut aufs eigene Kind zu haben, aber es ist berechtigt.

                Schöne Grüße 🙂

                • pete sagt:

                  Hallo an Alle!
                  Ich habe bisher nur „wenig Wut“, gestehe diese mir auch nur bedingt ein, weil ich scheinbar noch sehr befangen bin. Nüchtern betrachtet weiß ich, dass alles, was man von unserer Seite tun könnte sofort wieder in die Einbahnstraße führt. Ich habe mir vorgenommen, in regelmäßigen Abständen einen kleinen Gruß per Whats App zu senden. Jedes Mal, wenn ich das tun möchte, packt mich jedoch ein ungutes Gefühl und ich lasse es. Ich habe meine Tochter losgelassen. Und dennoch suche ich sie, obwohl sie nicht mehr da ist- im übertragenen Sinne. Dann muss ich nüchtern feststellen- sie ist erwachsen und sie hat sich diesen Weg selbst erwählt, Familie mit diesen Mann zu sein. Dennoch möchte ich nicht meine Hoffnung aufgeben und merke natürlich, dass diese Hoffnung, wenn sie zu groß wird, schnell zu einer großen Enttäuschung werden kann.
                  Bleiben wir alle in unserer Kraft und Danke an alle, die ihre Erfahrungen hier teilen.

            • Pauline sagt:

              Hallo ursel
              Ich habe noch mehrmals deine Zeilen gelesen und habe bemerkt dass ich noch voller Wut
              Trauer Enttäuschung und was sonst noch so gibt. So bin ich zu der Erkenntnis gekommen das es glaub ich besser ist keinen kontakt zu ihm aufzunehmen. Mein mann ist sowieso der meinung das er es sein müßte der auf uns zukommt. Schließlich haben wir es ja schriftlich das er keinen kontakt mehr will wenn wir sie nicht akzeptieren. Was wohl in deinem Sohn vorging dass er wieder kontakt wollte.
              Evtl. Weisst du Rat für mi h. Wir haben jetzt erstmal besprochen eine Karte zum Geburtstag zu senden in der Hoffnung dass sie bei ohm ankommt. Sind ja noch 7 wo hen. Wovor ich aber noch angst habe dass er trotzdem wenn sie mal getrennt sind sich trotz nicht mehr meldet weil er sich so stark verändert durch sie hat und er lieber ohne uns weiterleiten.
              LG
              Pauline

              • Ursel sagt:

                Liebe Pauline,
                es tut mir sehr leid, dass du nicht so richtig zur Ruhe kommst.

                Vielleicht schreibst du mal einen Brief an deinen Sohn, den du nicht abschickst sondern in ein Kästchen packst und dieses Kästchen gut versteckst.
                Dabei vielleicht denken: so nun habe ich alles getan was ich tun konnte und nun muss die Zeit es zeigen, was passiert.

                Also die Idee mit der Geb.-Karte ist gut, verschickt sie und dann wende dich anderen schönen Dingen zu. Dinge die dir und deinem Mann Freue machen.
                Nicht auf eine Reaktion warten, kommt sie ist gut, wenn nicht, dann nicht.
                Alles hat seine Zeit, wie man so schön sagt.

                Was in meinem Sohn vorging, als er wieder Kontakt zu uns suchte, weiß nur er ganz alleine. Vielleicht war die Zeit einfach die richtige?!

                Ich wünsche dir ein schönes Wochenende
                mit ganz lieben Grüßen
                Ursel

                • Pauline sagt:

                  Hallo irsel
                  Danke für deine Zeilen
                  Das mit dem Brief werde i h machen
                  Karte werden wir su h schreiben
                  Warum ich so schlecht loslassen kann versteh ich selbst nicht wenn ich daran denke welche schwerwiegende Vorwürfe ich mir anhören müsste.wahrscheinlich weil er ja nur ihr flying monkey ist. Aber ich muss nun sehen dass ich da rauskommen. Ich danke dir suf jedenfall für deinen Rat
                  Pauline

                  • PaulinePauline sagt:

                    Hallo ursrl

                    Einen brief hab ich mittlerweile geschrieben
                    Wie wR fas erste zudammentreffen von euch seid ihr euch nicht fremd geworden nach all der Zeit.
                    Und wie ist euer .ineinander nun so. Und wie ist euer Verhältnis zur ST. Ichhoffe immer noch fass er zwar aufwacht und au h ohne sie zu und kontakt halten würde aber eigentlich bin ich mir sicher fass fss nicht sein wird wenn überhaupt dann nur wenn sie raus ist sus seinem Leben.
                    Schönemes Wochenende

                    Pauline

                • Pauline sagt:

                  Hallo ursel
                  O h glaube meine na hti hten sind au j irgendwie weg
                  I j wollte nur mal wissen wie oft ihr eu h nun seht oder trefft und wie ist euer Verhältnis zu ST
                  Ich denke solange sie ihn in den Fängen hat wird nichts möglich sein und mit ihr eh ni ht. Das wird sie ni ht zulassen

                  • Ursel sagt:

                    Hallo Pauline,
                    also wir sehen uns ca. 2 X im Monat, ansonsten telefonieren wir mit dem Sohn (er ruft öfters an) oder den Kindern, oft auch über whatsapp.
                    SchwT macht sich z. Z. mal wieder rar, weil ich mal wieder ein Stopp setzen musste und das kann sie nicht so gut vertragen.
                    Inzwischen muss sie aber alleine damit leben, weil alle anderen sich davon nicht beeinflussen lassen inzwischen.

                    Gruss Ursel

                    • Pauline sagt:

                      Dankefür deine Nachricht
                      Wir sind zwR meilenweit davon entfernt und wir wissen eh ni ht was die Zeit no h
                      Aber Hoffnung dass es klappen kann hilft au h etwas bei uns ist es ja so dass essolange es siegibt dazugekommen wird. Weil wir ja Menschen sinddie manniemandem wüns ht. Also wird es so einen kontaktwie bei eu h nie geben. Entweder ohne sie oder garnicht leider. Mein mann würde immer fas Haus verlassen wenn sie kommen würden fas wäre ein knapp küu kt mit sohn. Aber schauen wir mal was die Zeit so bringt
                      Wir sind ja erst im 2.Jahr des kompletten Abbau hs insgesamt aber werdens jetzt bald sieben
                      LG Pauline

        • Pauline sagt:

          Hallo pete
          Ich sehe es auch so dass wir den Kindern alles mitgeben haben was wir konnten. Die letzten Tage haben mein mann und ich msl wieder intensiv gesprochen was gut getan hat. Ein er si h mal meldet freuen wir uns sehr und wenn nicht dann denke ich es wird weitergehen das Leben. Um ei treffen zum Kaffee sind wir im augennlick auch abgekommen das nicht zu tun pfli hte ich dir bei und außerdem denkt mein mann Tenne ich ihm s hon wieder hinterher. Er sollte s hon von si h aus auf uns zukommen wie der Sohn von ursel. Dann wird es auch klappen. Zum Geburtstag evtl.eine Karte.
          Eine s höne Woche auf wenn sie heiss wird Temperatur massig
          Hier in Bayern haben wir sehr hohe
          Pauline

    • Sabine sagt:

      Liebe Ursel,
      die Wahl deiner Worte und deren Treffsicherheit in Deinen Postings haben mich sehr beeindruckt. Sie kamen bei mir wohl auch zum richtigen Zeitpunkt. in der Zwischenzeit hatte ich meinen Sohn mit den Enkelkindern hier. Es war grundsätzlich gut, dass meine Schwiegertochter nicht mit war. Der Wunsch zu mir nach Hause zu kommen kam von ihm. Es ist fast komisch, dass dann sofort wieder irgendwie Hoffnung aufkeimt… und ich habe zugestimmt (weich geworden?!). Was sich mir dann bot war, dass ich 2,5 Std. später als angekündigt und für 1,5 Std. meine Enkelkinder und meinen Sohn begrüßen durfte. Begründung war, dass meine Schwiegertochter erst noch mit den Kindern essen wollte. War ja klar, dass sie sich wieder etwas ausdenkt um mir ihre Macht zu beweisen. Ich habe darauf nicht reagiert. Aber du sitzt dann Zuhause und wartest und wartest – ist schon auch irgendwie erniedrigend. Meine Freundin sagte nur: Sie ist das niederträchtigste Weib das ich kenne. Niederträchtig ist wohl wirklich treffend! Leider musste ich feststellen, dass meine Enkelkinder in der Zwischenzeit auch bereits ein ausgeprägtes brainwashing hinter sich haben. Danach dachte ich „Was machst du da mit dir und warum tust du dir das immer wieder an!“ Lange nachgedacht und zu dem Ergebnis gekommen: Schluss damit!! Ich werde mich bei der Familie definitiv nicht mehr melden. Wenn er sich meldet werde ich antworten. Einladungen gibt es von meiner Seite keine mehr und ich werde mich für künftige Wunschtreffen von seiner Seite intensiv und möglichst objektiv fragen ob ich es wirklich will. Mein Zuhause steht unter den aktuellen Gegebenheiten auf keinen Fall zur Verfügung. Einladungen zu denen nach Hause gab und gibt es ja auch nicht. Ich habe dazu ein Gedicht geschrieben – auch um mich immer wieder selbst daran zu erinnern und um nicht immer wieder von diesen Boshaftigkeiten aus der Balance gebracht zu werden. Ich schenke es allen die mir hier im Forum auch immer wieder helfen meine Gedanken zu sortieren und dazu beitragen, dass ich mich nicht zu sehr selbst verliere. Danke! Danke Ursel und liebe Grüße
      Sabine

      Ich kaufe Dir Blumen
      Ich richte Dich auf
      Ich frage mich – wie bist Du drauf
      Ich trockne Deine Tränen
      Ich nehme Dir Last
      Ich frage mich – was nimmt Dir die Hast
      Mit Liebe wird alles wieder gut – mach ich mir Mut

      Ich fühl mich erniedrigt. Ich fühle mich so klein
      Soll denn das jetzt unsere Beziehung sein?
      Ich schau Dich an – ich weiß keinen Rat
      Ich frage mich – warum ist es immer die falsche Tat
      Mein Glaube an Dich ist ungebrochen
      Vielleicht geht es besser in ein paar Wochen
      Mit Liebe wird alles wieder gut – so mache ich mir Mut

      Deine Freunde sie gehen. Ich spür ihren Blick
      Ich weiß sie kommen nicht zurück
      Ich weine heimlich. Ich liebe Dich doch
      Ich frage mich – was denn wohl noch
      Es schleichen sich Gefühle ein
      Als würden wir wie Fremde sein
      Mit Liebe wird alles wieder gut – mach ich mir Mut

      Du bist heute so und morgen so
      Lange Zeit fröhlich und lange Zeit wie tot
      Mal erträgst Du mich und ich bin der Held
      Mal treibst Du mich aus Deiner Welt
      Ich leide und ertrage
      Wie lange ist die große Frage
      Mit Liebe wird alles gut – mach ich mir Mut

      Im Wechselbade von Gefühlen
      Sitze ich täglich zwischen Stühlen
      Zwischen Verstehen Verzeihen und Hoffen
      Zwischen Begeisterung und tief betroffen
      Und selbst mach ich alles mit
      bekomme ich den nächsten Tritt
      Mit Liebe wird alles gut – mach ich mir Mut

      Heilung kommt doch nur von Innen
      Das Außen kann so nicht gewinnen
      Nichts erzwingen – Kräfte schonen
      Und mich selbst auch mal belohnen
      Des Herzens Stimme ist Geduld
      Nicht die Suche nach einer Schuld
      Und mit meiner Liebe allein und das sehe ich ein –
      Wird sich nichts ändern oder anders sein.

      Mein Dasein selbst fast aufgegeben
      Du saugst mich aus – bestimmst mein Leben
      Meine Werte stehen Kopf
      Und ich häng an Deinem Tropf
      Die Erkenntnis tut so weh
      Doch die Grenze heißt – Ich geh!
      Denn mit meiner Liebe allein und das sehe ich ein –
      Wird sich nichts ändern oder anders sein.

      • Ursel sagt:

        Liebe Sabine,
        danke für dieses schöne Gedicht, es drückt alles aus was in uns allen vorgeht. DANKE 🙂

        Ich denke, dass alles was losgelassen wird, irgendwann wieder zu einem zurück kommt, früher oder später.

        Allerdings: Unser Leben ist endlich und zu schade, dass man in einer Warteschleife hängt.

        Liebe Grüße zurück Ursel

      • Pauline sagt:

        Hallo Sabine
        Auch ich finde dein Gedicht schön und zutreffend

      • Kathi sagt:

        Liebe Sabine, du hast in deinem Gedicht genau den richtigen Nerv getroffen, wie oft wurden wir verletzt und haben es wieder in Liebe versucht. Leider hat uns das nicht vor dem nächsten „Tritt“ bewahrt. Auch dieses immer zu spät kommen, absagen, vertrösten…. Ein demonstrieren seiner Macht, und das eigene Kind spielt mit, nimmt ihn immer in Schutz. Genau, dass es nicht gereicht hat, immer wieder in Liebe zu investieren, sagst du auf den Punkt. Man fühlte sich jedesmal wieder wie ein Fußabtreter, klein gemacht und gedemütigt. Wir müssen einsehen, dass der nächste Schritt von ihr kommen sollte, wenn überhaupt, man weiß nicht was die Zukunft bringt. Loslassen, unendlich schwer, aber was zu uns gehört, kommt freiwillig. Fokus auf das eigene Leben lenken, und uns Gutes tun, dass wir das überstehen, die Zeit die uns bleibt, wir sind Mitte 60, so gut leben wie es eben geht. Liebe Grüße an alle hier, die sich gegenseitig stützen.

        • Sabine sagt:

          Danke liebe Ursel, Pauline und Kathi für Eure lieben Worte zu dem Gedicht. Bleibt weiter tapfer und wie Ursel es auf den Punkt bringt: Unser Leben ist endlich und zu schade, dass man in einer Warteschleife hängt.
          Ich wünsche Euch und allen hier von Herzen die nötige Kraft und wenn es mal nicht ganz so gut klappt wissen wir doch in der Zwischenzeit dank dieser Internetseite: Wir sind damit nicht allein!!
          Herzlich Sabine

          • pete sagt:

            Hallo an ALLE!
            Ja, Sabine, das ist tröstlich- wir sind nicht allein mit diesen Gefühlen.
            All das, was in den letzten Tagen hier so geschrieben wurde, finde ich sehr tröstlich und deshalb auch stärkend!
            Allen eine gute Sommerwoche!
            Pete

            • Pauline sagt:

              Hallo pete
              Mich würde interessieren wie rs dir so geht. Wie schaffst du das mit dem loslassen
              I h habe grosse Schwierigkeiten damit. I h weiß dass ich rs schaffen muss. Ich will endlich Frieden finden. Meine Wut Traurigkeit enttäuschungs iyt noch sehr gross. Vielleicht hast du au h einen Rat für mich
              Ursel hat su h schon Tipps gegeben aber wie gesagt ich finde im augenblick nicht den Weg dahin
              LG
              Pauline

      • MissB sagt:

        WOW! Ich sitze hier und heule – dein Gedicht spricht mir so sehr aus dem Herzen!

      • Tini sagt:

        🥺… Danke für das Gedicht.
        Das ist sehr treffend.

      • Cordula sagt:

        Dein Gedicht spricht mir aus der Seele.

    • Eda sagt:

      Hallo, bin auch neu hier. Habe drei söhne und eine tochter. Jüngster sohn ist seit zwei jahren schizophren, er leidet unvorstellbar. Mein problem, die beiden älteren sōhne kommen immer seltener und lassen sich von ihren freundinnen manipulieren, die ihnen einflüstern, in unserem haus ist alles schrecklich und es ist bei uns nicht auszuhalten. Ich kann nicht verstehen, dass die beiden grossen monatelang ihren bruder nicht besuchen, dem es so schlecht geht und der ausser mit uns, seinen eltern, mit niemandem mehr spricht. Da steigt oft in mir wut hoch und ich habe lust, jeden kontakt abzubrechen, statt auf einen gnädigen besuch zu hoffen. Und dann denke ich, das wäre egoustisch von mir, denn wenn sie gar nicht mehr kommen, ist der kranke bruder der leid tragende. Also sag ich gar nichts und tu bei telefongesprächen so, als sei alles in ordnung. Was wäre das richtige? Unsere tochter verhält sich anders, sie kommt oft.

    • Marion sagt:

      Liebe Ursel,

      erst heute habe ich durch Zufall diese Seite gefunden. Alles alles haargenau und manchmal wirklich noch extremer, machen mein Mann und ich seit 30 J. mit unserer Schwiegertochter mit.
      Auch bei uns gab es eine 12jähr. Pause in der wir unsere beiden Enkelkinder nicht kennenlernen konnten.
      Sie waren damals 5 u. 3 J. Auch in diesen ersten Lebensjahren der Enkel hatten wir sie ganz wenig, da die Familie im Ausland lebte und nur ab und zu zu Besuch kamen.
      Vor 9 Jahren ergab sich die Möglichkeit über unseren jüngeren Sohn wieder in Kontakt zu kommen. Wir wussten sofort das da nur die Schwiegertochter dahinter stecken konnte, die nun ein Treffen erlaubte. Und warum plötzlich? Wahrscheinlich weil sie es einfach nach 12 J. satt hatte sich nur alleine kümmern zu müssen. Ich durfte aber beim 1. Treffen nicht dabei sein, nur der Vater. Nach gut 3 Monaten durfte ich dann auch, es wurde genehmigt von oben.
      Für mich war das eine Farce, aber es ist tatsächlich so, man möchte es sich nicht verscherzen, folglich machten wir mit.
      Meine Schwiegertochter war vom 1. Tag an euphorisch, als sei überhaupt nichts passiert. Ein Gespräch führen über „früher“ wurde strengstens von beiden untersagt. Unser Sohn schien erleichtert, obwohl er zunächst alles ein wenig beäugte und abwartete ob es gut ging, hatten wir das Gefühl. Ab dann lief es wirklich prima, das Vertrauen kam zurück.

      (- Die Enkel wurden erwachsen, ein Verhältnis stellte sich nicht richtig ein. Die Enkelin, jetzt 24 J. alt hat vor 2 Jahren eine Therapie begonnen und sich von uns Großeltern distanziert. Wir wären in der Kindheit nicht für sie dagesessen. Natürlich nicht, wie auch? Der Enkel, jetzt 26 J. hält die Bindung zu uns auch weiterhin, aber Oma oder Opa kam noch nie über deren Lippen. Sie hatten beide ihre Oma und Opa die leider verstorben sind. Unsere Schwiegertochter erklärte uns vor unserm Bruch , ihre Kinder bräuchten uns nicht, es gäbe für sie nur eine Oma und einen Opa. Dann kam der Bruch. In etwa für 9 Jahre ! -))

      Plötzlich kam die Zusammenführung aus heiterem Himmel.
      In den letzten 3-4 Jahre lief schon wieder alles holprig, häufig gab es furchtbare Auseinandersetzungen zwischen beiden, und jeder mal einzeln, die Kinder involviert. Häufig ging auch unser Sohn uns Eltern an, aus den verschiedensten Gründen. Entweder passte grundsätzlich etwas nicht, oder wir hatten eine andere klare Meinung, oder es floss das Geld nicht so wie sie es sich wohl wünschten.
      Unser Sohn hat durch seine immer aggressiver werdende Art und seine immer stärker werdenden verbalen Entgleisungen, seinen Traumberuf verloren. Er ist nicht arbeitslos, verdient noch immer sehr gut. Wir haben schon länger vorausgesehen das es so kommen wird.
      Und nun? Im April ist alles wieder eskaliert. Er hat sich natürlich, wie immer, total auf die Seite seiner Frau gestellt. Diese Frau dreht und wendet die Dinge wie es ihr gerade passt, ist unverschämt und ist der Meinung, wir müssten für ihr Wohlbefinden und Luxus schließlich da sein, weil wir doch eine Familie seien. Sie lügt, betrügt, hetzt, nutzt andere nur für ihre Zwecke aus und ist eine Meisterin der unterschwelligen Manipulation.
      Da sie alle 500 km von uns entfernt wohnen, haben wir ihr die Meinung sehr deutlich in einer Email mitgeteilt. Es würde höchste Zeit für eine deutliche Ansage, denn wir konnten dieses Theater nicht noch einmal mitmachen geschweige überhaupt nochmal aushalten. Wir sind bald 80 J. alt.

      Im April nun hat unsere Sohn sich in einer verbal entgleisten Art am Telefon mit uns gebrochen und das wäre zeitlebens.
      Natürlich sind wir am Ende, wir haben ein Kind verloren, im Grunde schon das 2. Mal. Für uns ist das nun auch eine endgültige Entscheidung. Ein Zurück wird es von unserer Seite nie mehr geben, das Vertrauen ist einfach total weg. Wir versuchen seit 4 Mon. Abstand zu gewinnen, was wirklich nicht einfach ist. Unser 2. Sohn hat auch keinen Kontakt mehr mit seinem Bruder und unter diesen Umständen der Entgleisungen lehnt er es völlig ab.
      Und warum das Ganze? Wir machen den Zirkus unserer nazistischen Schwiegertochter seit 30 Jahren mit, unser Sohn war vom 1. Tag des Kennenlernend ein Anderer. Er hat es nie geschafft ihr die Stirn zu bieten, hat alles und alle aufs Spiel gesetzt und verloren. Wir sahen schon lange Zeit das es seelisch kaputt ist, findet wohl immer noch alles in Ordnung so wie es ist.
      Ich könnte aus diesen Jahren mit unserer Schwiegertochter mit Sicherheit 3 sehr dicke Bücher schreiben.

      • pete sagt:

        Hallo Mario, hallo an alle da draußen!
        Diese Geschichte ist ja eine Endlosschleife…. Aber nun mit einem Stopp…
        Wenn ich bedenke- 30 Jahre…. Ich wünsche Dir, Marion, Deinem Mann und Deinem Sohn (der „übrig“ geblieben ist) ganz viel Kraft.
        Bei all unseren Geschichten ist es so wichtig, trotzdem weiter zu gehen, um zu leben- irgendwie sich immer treu zu bleiben und das Schöne im Alltag nicht zu übersehen. Die Einsicht, dass unsere Kinder, eine Entscheidung getroffen haben, uns nicht mehr im Leben dabei zu haben, wiegt sehr schwer. Ich empfinde das immer wie einen Schatten, der mich mal mehr, mal weniger begleitet. Und dann sage ich mir: Ja, es ist schwer und ja, es ist deren Entscheidung. Wie ich oft schon hier geschrieben habe- ich bleibe trotzdem offen, aber ich klebe nicht mehr am Handy und beobachte den Maileingang….
        Diese Art einer Bipolarität der Gefühle bleibt jedoch. Wut, Angst, viel Trauer und Melancholie- andererseits auch Glücksgefühle, wenn ich ganz bei mir bin und mit meiner Frau und meinen anderen drei Kindern (die zu mir und meiner Frau stehen)…. Lasst uns auf diese guten Dinge schauen, die Kraft geben, um durch die Tiefen zu gehen, die sich im Alltag manchmal plötzlich auftun….

        • Pauline sagt:

          Hallo pete

          Ja ich möchte auch wieder mein Leben zurück
          Im Augenblick steht alles still bei mir. Wie ich dir schon geschrieben habe finde i h einfach keinen Frieden mit mir und ihm. Obwohl er ja nicht da ist. I h habe meinen alten Therapeuten angerufen und mit ihm länger gesprochen. Was eigentlich ganz gut war. Er hatmir dann im Internet empfohlen da mal reinschauen
          NEU AUFGESTELLT DE
          Alexandra Rosit-Hering heisst die Dame und Coacht Menschen unter anderem auch kontakrabrüche. Sie gibt da 7 Tipps für dieses schmerzlich Ereignis
          Ich habe 3s schon gelesen finde es sehr gut und hoffe dass ich mich darauf konzentrieren kann.
          LG
          Pauline

          • pete sagt:

            Hallo Pauline!
            Danke für den Tipp.
            Ja, irgendwie holt einen immer wieder dieser Schatten ein. Mal mehr, mal weniger. Eine Bindung zu kappen geht eigentlich nicht. Immer wieder steht man da und sagt sich…“das kann doch nicht wahr sein….“ Aushalten, auf sich schauen, weitergehen. Das ist das einzige, was bleibt. Nicht zu viel hoffen, sich eher überraschen lassen und das dann nicht überwerten, wenn „dann“ irgendwann etwas kommt.
            Allen eine gute Woche!

      • Kathi sagt:

        Liebe Marion, das ist so schade, die vielen Jahre, die ihr damit verbracht habt, mit dieser Problematik. Dass ihr so unter den Machenschaften dieser gestörten Frau leiden musstet. Bei unserer Tochter ist ein gutes Jahr vergangen, seit wir das letzte mal Kontakt hatten und zu den beiden Enkelkindern. Sie richtet sich nach den Ansagen ihres Mannes. Diese tiefe Trauer geht wohl nie ganz vorrüber, das nicht wissen, wie das wohl werden wird. Wir haben uns jahrelang bemüht, sind ihr regelrecht nachgelaufen, weil sie nicht mehr erreichbar war. Nach und nach wurden alle Möglichkeiten gekappt, Telefon, Handy…. Wir wollten das nicht wahrhaben, aber ich bin dann auf das Thema Narzissmus gestoßen und mir ging ein Licht nach dem anderen auf. Ich wünsche euch von Herzen dass ihr es euch gut gehen lasst, öffnet euch für alles schöne im Leben, wir üben das auch täglich, auch wenn der Schatten, wie Pepe das nennt, uns begleitet. Alles Gute an alle hier, Kathi

        • pete sagt:

          Hallo Kathi, hallo alle da draußen!
          Ich bin froh, dieses Forum und all die Geschichten gefunden zu haben, wenngleich das alles überhaupt nicht schön ist. Es ist der Trost, den ich spüre. Und das nicht alleine sein… Lasst uns gemeinsam diese Schatten tragen und ertragen. Was anderes geht nicht.
          Pete.

          • Kathi sagt:

            Hallo Pete, wir haben auch noch eine Tochter, mit der wir uns gut verstehen, das ist ein großer Trost, wir haben beschlossen, das Thema vorläufig wegzulassen, wenn wir zusammen sind. Es wurde lange und immer wieder zum Thema Nummer eins, das ist jetzt genug. Ich stelle mir immer vor, dass wir im Herzen miteinander verbunden sind, aber das Päckchen bleibt jetzt gut verschlossen. In Gedanken ist es natürlich immer wieder präsent. Wir bleiben offen, falls ein Zeichen von ihr kommt. Liebe Grüße an alle Betroffenen, lassen wir uns nicht unterkriegen und bleiben auf unserem Weg

      • Tini sagt:

        Liebe Marion, Danke für Deinen ehrlichen Bericht.

        Was ich daraus mitnehmen muss ist, dass solche empathielosen, egoistischen, manipulativen Menschen tatsächlich immer am längeren Hebel sitzen.
        Deren Kraft ist nie zuende bzw. kann immer wieder aufgefüllt werden, durch andere Menschen, welche deren Opfer sind.

        Das ist so bitter und es nimmt mir die Hoffnung, dass „alles irgendwann doch wieder gut“ werden wird.

        Unser Sohn hat sich für sich selbst unmerklich verändert. Er fühlt sich sicher noch „wie immer“, aber für uns (als wäre man in einem anderen Zeitkontinuum) ging seine Metamorphose zum Egoisten uns gegenüber und zum Diener für seine Frau, nebst deren Familie rasend schnell.

        Jetzt ist er völlig anders und wir ertragen es so nicht mehr.

        Leider war diese Entwicklung (wir waren uns so nah und kannten ihn gut) absehbar.

        Leider, ist ALLES so eingetroffen, wie geahnt…

        Du gibst mir mit deiner Schilderung aber auch Kraft loszulassen und Einsicht, dass es unterm Strich alles nichts bringt.

        Jede Mühe, jede Anstrengung, jedes Verbiegen unsererseits ist völlig zwecklos.

        Vorbei verweht nie wieder.

    • Jutta Dobinski sagt:

      Hallo Ursel,wir sind gerade in der Trennung von meinem Sohn.Wir haben vor 2 Monaten mit ihm gesprochen und ihm gesagt,dass wir den Kontakt zur Schwiegertochter abbrechen,weilwir es seelisch und auch körperlich nicht mehr aushalten können,er aber bitte den Kontakt zusammen mit den Enkeln bitte beibehalten möchte.Ich habe ihn 2x angeschrieben, er hat 2x versprochen sich zu melden – nichts
      Wir machen uns Sorgen um die Enkel,beide fast 6 Jahre.
      Auch sie werden von der Mutter zur Selbstdarstellung missbraucht.
      Keine Antwort – also habe ich ihm jetzt diesen Artikel geschickt,in der Hoffnung ,er liest ihn und wacht mal auf.
      Entgegen zum Vater sind meine Tochter und ich noch voller Hoffnung,dass er aufwacht und
      etwas unternimmt.
      Auch dir und allen anderen Betroffenen wünsche ich alles Gute
      Besonders hart ist es,dass direkt um die Ecke vom Kindergarten wohne und 2 Strassen von meinem Sohn entfernt.

    • Jutta sagt:

      Hallo Ursel,ich bin nach längerer Quälerei nun auch hier gelandet.Unsere Familie besteht aus mir,meinem noch in Freundschaft verbundenen gesch.Ehemann mit Frau,unserer Tochter und unserem Sohn.Unseren Sohn haben wir mit der Heirat einer sehr netten jungen Frau unwissend an eine Narzisstin verloren.Nicht sofort,Anfangs wsr sie die liebreizende Schwiegertochter mit klaren Zielen:Mann,Kind,Auto,Haus.
      Die Zwillinge kamen vor knapp 6 Jahren durch künstliche Befruchtung.Danach veränderte sie sich ständig.Zuerst war mein Sohn immer ihr Held.Sie daraufhin seine Prinzessin.wirkte auf Dauer etwas komisch.Wie die Jungens 4 Jahre alt waren,waren wir von ihrem Verhalten uns gegenüber schon nervlich fertig.Mein gesch.Mann wollte Kontakt abbrechen,wovon wir ihn abgehalten haben wegen Sohn und Enkel.Jetzt,nochmal 2 Jahre später hat sie es geschafft.
      Sie hat alle Familientreffen sabotiert,die Kinder vorher im Jumphouse so ermüden lassen,dass sie am Tisch stehen eingeschlafen sind und für die Familie nicht mehr aufnahmefähig waren.Oder sie ist mit den Kindern einfach raus,damit sie sich „austoben „können.Ich wohne fast neben dem Kindergarten und zwei Strassen von deren Wohnung entfernt.Mein gesch.Mann 4 Busstationen weiter.Wir haben die Kinder in diesem Jahr 2x gesehen.Es kamen auch keine Einladungen mehr zum Kaffee,Geburtstagen oder in den Garten.Vorher hat sie uns ständig mit Gesten,Mimik,Sprache immer vermittelt,nicht willkommen zu sein.Da sie über andere Leute schlecht spricht,auch über meinen Sohn,nehmen wir an über uns auch.
      Also haben wir unseren Sohn zu einem Gespräch gebeten,ihm alles erzählt,ihm mitgeteilt,dass wir den Kontakt zu seiner Frau abbrechen.Wir haben ihn gebeten,selber aber den Kontakt zusammen mit den Kindern mit uns zu halten ,was er versprochen hat.Er auf zweimalige Nachfrage noch zugesichert,dass wir uns nochmal treffen,seitdem keine Meldung mehr.
      Ich gebe die Hoffnung nicht auf.Habe ihn ab und zu angeschrieben,dass er jederzeit
      willkommen ist.Und ihmgesagt,dass er sich über Narzissten schlau machen soll und ihm auch einen entsprechenden Artikel geschickt.
      Und ihn gebeten auf die Kinder aufzupassen,weil die von ihr auch schon manipuliert werden.
      Jetzt kann ich nur abwarten und hoffen,dass mir genug Kraft bleibt.

      • Ursel sagt:

        Hallo Jutta,
        oh wie traurig, dass du auch so viel erleben musst 🙁

        Ja, die SchT sind am Anfang ganz tolle Menschen, sie überfluten die Menschen förmlich mit Komplimenten und Hilfsbereitschaft. Irgendwann kippt das Verhalten, ganz langsam und oft erst nicht fassbar. Wenn man es aber richtig kapiert, dann stellt man fest, dass man schon länger unter dem Verhalten gelitten hat. Ich habe es wohl auch wegen der Kinder und dem Sohn nicht richtig sehen wollen.
        Leider denke ich, dass der Kontakt nur zu dem Sohn und den Kindern nicht klappen wird, weil das die SchT nicht zulassen wird. Der Sohn ist ja auch selber in einer Situation, die er nicht mehr klar steuern kann und sie erwartet, dass er zu ihr hält und ER wird es auch tun!
        Bitte sprich mit ihm oder schreibe mit ihm nur über eure Beziehung untereinander, aber lasse die Frau und die Kinder außen vor. Er wird sonst noch mehr in die Verteidigung für seine Frau gehen, er wird sein Leben mit ihr verteidigen. Man muss es so sehen, das ist sein Leben und er muss von ganz alleine darauf kommen, was in seiner Partnerschaft los ist. Da hilft wirklich nur Geduld und den Blick für sich nach vorne und leben.
        Es ist hart liebe JUtta, gerade mit den Enkelkindern, aber es wird leider keinen Erfolg haben.
        Bei meinem Sohn hat es 10 Jahre! gedauert.

        Bei meiner Tochter werden die kurzen Nachrichten zusehends immer seltener, obwohl sie den Kontakt halten möchte. Ich habe ihr geschrieben, dass meine Tür für sie immer geöffnet ist!

        Herzliche Grüße Ursel

        • Pauline sagt:

          Hallo ursel
          Schön wieder mal von dir zu lesen
          Jedesmal wenn du schreibst und ich rs lese so wie jetzt geht es etwas leichter. Mir wurde nun der Rat gegeben. Wegen meinen frieden finden. Ihm die Geburtstagkarte zu schreiben ohne Erwartung dass was kommt und dann auch zu Weihnachten. Falls dann auch funkstille bleibt kann ich hoffentlich endlich abschließen weil ich dann denke ich wirklich alles versucht habe. Ein Gespräch würde ich mir schon wünschen aber wie du schon sagtest sieht fss ohne sie schlecht aus.ich möchte auf keinen Fall wegrn den beiden in eine Klinik. LG Pauline

          • Pete sagt:

            Hallo Pauline,
            niemand sollte wegen irgendwem in eine Klinik. Das ist es nicht wert.
            Der Wert das Abwartens und letztendlich Aushaltens liegt darin, für sich gute Dinge zu tun, wenngleich immer wieder diese bekannte Wolke aufzieht und einen in Anspruch nimmt. Dafür brauchen wir Kraft, deshalb sollte man schöne Dinge tun….
            Alles Gute!
            Pete

            • Pauline sagt:

              Hallo pete
              Ich habe eben deine Nachricht an Jutta gelesen bestimmt 3 4 mal und i h ich muss erkennen dass es bei uns genauso war wie bei euch auch mein mann sieht das so und ist dankbar auf diese Sichtweise. Auch wir werden nun hin und wieder kleine Nachrichten schicken und genau so wie du schreibst nichts erwarten. Vielen Dank dafür. Anders kann man es nicht machen. Auch wir sind in dem Alter. Mein mann schon 70 ich gehe in 4 Jahren in Rente.

              Ganz viel danke
              Pauline

              • pete sagt:

                Hallo Pauline und Mann!
                Ich denke, dass, wenn man sich bewusst ist, „offen“ zu bleiben und dies als einen Moment im Leben sieht, dazu führen kann, mit diesem Verlust, dieser Trauer, aber auch der Wut und Ohnmacht so zu leben, dass diese Gefühle „kontrollierbarer“ werden. Anfangs hatte ich solch große Kontrollverlustängste, dass ich kaum im Alltag fähig war gerades aus zu denken… Wenn ich mir vor Augen halte, dass meine Tochter erwachsen ist, für sich jedoch nie einen Zeitraum hatte, allein zu leben, sich aus zu probieren, von „zu Hause“ gleich in eine andere Art „zu Hause“ „stolperte, erschließt sich das auch inzwischen als eine Art Emanzipation, einer Loslösung vom Elternhaus, leider aber mit einer Wucht und einer Konsequenz, wie wir alle in unserer Familie nie gedacht hätten. Alles kam irgendwie zusammen- Ausbildung beendet, Umzug in die Wohnung des Schwiegersohnes, mehrmaliges Schwangersein und Kinder bekommen, kurz aufeinander…. Ein Reflektieren, ein Innehalten und eine Rückschau auf die Dinge, was war, wie es war…. Das alles konnte nie stattfinden, zumal der Schwiegersohn seine Geschichte mit in diesen Ring warf und zusehends Machtspiele vollführte, manipulierte(wir kennen als Betroffene all zu gut diese Spiele…) ….an diesen dann letztendlich alles zerbrach.
                Mir fehlt meine Tochter sehr, ich würde Sie gerne noch einmal im Arm halten, würde gerne in Ruhe Ihr all das sagen, ohne Vorwurf, was meine Frau und ich als „unsere“ Geschichte in den vergangenen Jahren erfuhren…. Fehlanzeige. Wir sind draußen. (Vorerst- hoffe ich…)
                Vielleicht kommt der Punkt der Selbstreflexion, ich hoffe sehr und wünsche es Ihr!
                Alle unsere Kinder, der Betroffenen hier im Forum, haben selbst diesen Weg gewählt. Sie haben sich diesen Partner, diese Partnerin ausgesucht. Wir tolerieren das und legen selbst fest, ob wir uns nach Kommando oder Ansage jeglicher Art darin bewegen sollen/dürfen, wie auch immer. Meine Frau und ich können das nicht mehr. Wir werden da verschlissen. Dennoch bleiben wir offen, bei aller Not, die uns quält- mal mehr, mal weniger. Uns trösten die unsere verbliebenen Kinder, die ja nun auch erwachsen sind. Haben wir doch da viel richtig gemacht, bei all den Fehlern, die man ja macht. Nach vorne schauen, Schönes machen, gute Bücher lesen, den einen oder anderen guten Podcast hören, Musik, gutes Essen, eine Reise… wie auch immer. Alles was gut ist, stärkt und hält das andere im Zaum- KLEIN HALTEN heißt es.
                Schenken wir unserem Leben als autonome Personen, die wir als Eltern ja auch sind, mehr Beachtung! Das haben wir irgendwie auch verdient. Alles andere wird sich zeigen. Wir bleiben ja offen. Oder?
                Viele Grüße und eine gute Woche.
                Pete
                Viele Grüße!

                • Pauline sagt:

                  Hallo
                  Auchvdiese Zeilen sagen alles aus. Danke
                  Pauline

                  • Pete sagt:

                    Es ist wieder Wochenende. Und Zeit zum Nachdenken. Man darf nicht glauben, dass alles aus und vorbei ist. Es geht weiter, auch wenn ich wieder einmal sehr grüble. In den vergangenen Tagen sah ich immer wieder junge Mütter mit kleinen Kindern- das tut nach wie vor weh. Und doch wäre es fatal, einfach so wieder in ein System zu gehen, wo man nicht weiß, wie man sich verhalten soll. Es bleibt der Schmerz. Und trotzdem auch die Gewissheit, dass alles irgendwie weiter geht. In den nächsten Tagen stehen einige Aktionen an, auf die ich/wir uns/freuen…. Ja, und da sind noch die anderen Kinder (inzwischen alle ü.20), die für mich/uns/ ein klares Korrektiv darstellen….
                    Allen ein schönes Wochenende!
                    Pete

                    • Kathi sagt:

                      Hallo Pete, ja, es geht immer weiter. Mir geht es auch immer unter die Haut, wenn ich Großeltern mit ihren Enkelkindern sehe, ich vermisse sie so sehr. Momentan schicken wir auch keine Geschenke mehr, vermutlich fliegen die eh in den Müll, weil unerwünscht. Letztes Jahr haben wir zu den Geburtstagen etwas vorbeigebracht, wurden an der Haustüre abgefertigt, das muss man sich nicht antun. Wir hoffen, dass unsere Tochter irgendwann wieder den Weg zu uns findet, wir haben immer gesagt, dass wir da sind. Die letzten Treffen waren immer ohne ihn und eigentlich positiv, der völlige Abbruch kam letztes Jahr, wir denken dass er die Regeln verschärft hat, vor Weihnachten. Man kommt immer wieder ins Grübeln, was man hätte anders machen können, aber dann liest man wieder, dass das genau der Punkt ist, dass diese Menschen immer eine Schuld und den Fehler bei anderen finden, man KANN es nicht recht machen. Bitte keine Schuldgefühle mehr machen, das gilt für alle hier, wir haben unser Bestes getan, so gut es eben ging. Jede Familie hat ihre Geschichte. Liebe Grüße

        • pete sagt:

          Liebe Ursel, liebe Jutta und alle da draußen!
          Ich stimme leider Ursel zu, dass Du Jutta, Abschied nehmen musst, von einem inneren Bild.
          Wie man in dem von mir bisher Geschriebenen lesen kann, war das auch bei mir und meiner Frau ein langer, schmerzlicher Erkenntnisprozess (…über 2 Jahre), unsere Tochter „gehen“ zu lassen. Das heißt nicht, dass wir uns dabei wohl fühlen. Immer wieder ertappen wir uns in der Trauer, erkennen das inzwischen an und haben in unserem Fall entschieden, gelegentlich einen Gruß, ohne Erwartung an eine Gegenreaktion, zu senden. Wir kennen unsere beiden Enkel noch gar nicht, obwohl wir 5 min Fahrtweg mit dem PKW entfernt voneinander wohnen. Inzwischen sehen wir, dass es nicht nur der Schwiegersohn war, der zu dieser Situation beigetragen hat und einen erheblichen Anteil daran trägt, wie es „geworden“ ist. Aufgrund vieler therapeutischer Gespräche und Beratungen erkennen wir auch, dass jeder Mensch, so auch unsere Tochter, von Natur aus etwas mitbringt, was dann zu etwas wachsen kann, wenn ein äußerer Umstand dazu beiträgt es zu „entblättern“, vor dem wir jetzt stehen…. Und mit Sicherheit haben wir als Eltern das eine oder andere auch falsch gemacht, was man nicht ändern kann, aber bedauern und uns dafür entschuldigen (oder entschuldigt haben). Wir sind alle nur Menschen und leben das Leben „jetzt“. Erst im Rückblick erkennen wir, was wie wirkte, wie sich verschiedene Punkte aufeinander bezogen haben und was nicht gut lief. Wir haben noch drei andere Kinder, die uns Eltern in den letzten Jahren spiegelten (v.a. im Kontext des Dramas mit unserer Tochter…), was gut und was nicht gut war. Im Gegensatz zu unserer Tochter, haben wir uns gegenseitig vergeben können, schauen gemeinsam nach vorn. Sie blieb bei vielen Vorwürfen, verharrend, zunehmend unreflektiert und ihr Mann verteidigte sie, nutzte u.a. zunehmend die Coronazeit dazu, sie für sich zu gewinnen, in dem immer weniger Kontakte stattfanden und wenn, dann nur zu seinen Konditionen…. Wir merkten schnell, dass sie in einem ungeheuren Loyalitätskonflikt steckte und nicht mehr raus kam. Ein Miteinander konnte so nicht mehr stattfinden, so auch keine Bindung zu unseren Enkeln entstehen. Ich denke, dass wir als Eltern immer sehr offen waren, Kontakte unserer Kinder tolerierten, alle Freunde und Freundinnen dieser mit offenen Armen empfingen, Ausflüge, Kurzurlaub etc. machten….. Und dann entwickelte sich dann doch ein Eigenleben in der Beziehung zu unserer Tochter, etwas, was man wirklich nie wollte, über das sich jetzt nicht reden lässt. Sie ist eingetaucht in die Welt einer anderen Familie, mit einem Partner, der sich im Laufe der Zeit auch uns gegenüber ziemlich veränderte. Es ist etwas Fremdes entstanden, was nicht kompatibel ist, mit dem was wir und wie wir leben. Wir bleiben offen, versuchen aber zunehmend keine Erwartungen mehr an sie zu stellen, da wir nicht mehr in diese Tiefs der Enttäuschungen fallen wollen. Wir senden kleine Grüße, die sie nicht beantworten muss, aber kann, schreiben zum Geburtstag einen Gruß, senden den Enkeln ein kleines Geschenk zum Geburtstag…. Die Zeit wird es zeigen. Diese Erkenntnis, nur wenige Jahre vor der eigenen Rente und dem Herbst des Lebens ist hart, aber wahr. Wir müssen alle wirklich uns täglich immer wieder neu aufstellen, uns an den Sachen erfreuen, die gut sind, die uns gut tun. Sei es drum, uns hier in diesem Forum zu trösten und gegenseitig zu stärken.
          Allen ein schönes Wochenende!

          • Pauline sagt:

            Hallo pete
            Deine Zeilen beschreiben all das was auch uns beschäftigt undwas war.
            LG
            Pauline

          • Marion sagt:

            Hallo an alle mitleidende Eltern,

            kürzlich schrieb ich über unsere eigene Situation, hatte irgendwie die stille Hoffnung einen entscheidenden Rat zu finden. Letztendlich bekam ich ihn beim lesen dieser unzähligen unglaublichen Artikel die sich alle ähneln.
            Abstand, Abstand, Abstand ist die Devise.
            Es kostet in der Tat sehr viel Kraft, die Gedanken sind nicht so einfach abzuschalten. Bei jeder Kleinigkeit sind die Erinnerungen oder auch schlimme Ereignisse sofort wieder präsent. Einschlafen ist schwierig, aufwachen in der Nacht -zack denkt man wieder an irgendetwas und ist morgens wie gerädert.
            Bei allem guten Willen und gegenseitiger Motivation, sich auf die schönen Dinge für uns zu konzentrieren, ist es schwierig. Mein Mann ist 79 und ich 77. Das war’s jetzt für unsere restliche Zeit auf Erden. Unser jüngerer Sohn steht nach wie vor ganz fest zu uns, nachdem er auch die Kontakte zu ihnen abgebrochen hat. Und trotzdem gibt es immer noch keine Ruhe. Unserer Schwiegertochter fällt doch tatsächlich immer noch etwas Neues ein und versucht uns auf alle mögliche Art zu kontaktieren. Ihr fehlen Unterlagen, sie hätte nichts bekommen usw. usw. Wir bleiben stur.
            Unser Sohn scheint abgetaucht, diese Dinge, die im Grunde nur unseren Sohn betreffen und sie eh gar nichts angehen, regelt SIE. „Lass mich das mal machen“. Er lässt sich alles aus der Hand nehmen und wird wieder abgewertet. Du kannst das sowieso nicht, ich kann das besser und es funktioniert auch besser. Und das lässt er sich gefallen ?! Wir verstehen es einfach nicht.
            Mein Mann und ich sind aber auch der Meinung das es uns nichts angeht, soll er machen wie und was er will, es ist absolut seine Sache. Wir sind da raus.
            So viele Berichte hab ich von euch allen gelesen und kann eigentlich gar nicht fassen, dass es immer und immer wieder die gleiche Masche der Narzissten ist. Ich bin fassungslos. Jeder scheint mir machtlos zu sein und muss aushalten das der Fall eingetreten ist, wie bei uns. Das Muster ist immer wieder gleich.
            Wir versuchen unser Bestes, allerdings sind wir erst ganz am Anfang und wissen, da kommt noch was. Sie haut jetzt schon um sich (wie wir hören), ist sich überhaupt keinerlei Schuld bewusst, unser Sohn aber auch nicht. Z.Zt. bekommt es unser jüngerer Sohn ab. Er sagt, er hat ein dickes Fell. Diese Äußerungen von Ihr sind unterstes Niveau und gehen absolut unter die Gürtellinie. Wir können nur zuhören aber nicht helfen. Was mag da wohl noch kommen.

            • Kathi sagt:

              Liebe Marion, dein Mann und Du solltet euch schützen und soweit es geht, die Dinge von euch fernhalten, was die Schwiegertochter betrifft. Auch wir haben eine jüngere Tochter, die wieder Kontakt zu ihrer Schwester hat. Wir fragen momentan nicht nach, wie es bei der anderen Seite läuft, wollen das Thema sein lassen, um uns zu schützen. Wir wissen, daß es ihr und den Enkeln gut geht, das genügt. Wir sind so verletzt worden, solange sich für uns nichts ändert, will ich gar nichts hören. Ihr könntet ja die Dinge schriftlich regeln und festlegen, die euren Sohn betreffen, dann hat die ST keine Möglichkeiten mehr euch zu quälen, anders kann man das nicht nennen. Schirmt euch gut ab gegen diese Person, völliger Kontaktabbruch ist das beste. Konzentriert euch auf euer Leben, herzliche Grüße

            • Pete sagt:

              Liebe Marion und Mann,
              für Euch ist diese Geschichte sicher besonders bitter, seid Ihr doch in einem gesegneten Alter, wo man meinen könnte, dass man die Mühe des Lebens hinter sich gebracht hat…. Ich kann das so verstehen. Und dennoch, ein weiteres Bedienen eines kranken Familiensystems- das geht nicht. Haltet Euch zurück, Aktionen verschlimmern nur. Auch wenn die Erinnerungen hoch kommen, die Melancholie schnell zur Depression werden kann… Auch wenn das, was ich so poste so solide zu lesen ist. Auch ich bin immer in einem Auf und Ab, komme aber immer wieder zum Ergebnis: ZUNÄCHST Pause!
              Ich wünsche Euch viel Kraft!
              Pete

        • Pauline sagt:

          Hallo ursel
          Ich möchte hier mal deine Meinung wissen. Er hatte Geburtstag wie gesagt haben ihm eine Karte geschickt. Hat sie auch bekommen
          Er hst sogar angerufen und sich bedankt. Wir unterhielten uns kurz. Dabei erzählte er von der neuen Wohnung Arbeit nette Nachbarn und er gab mir sogar seine neue Handynr. Was ist jetzt davon zu halten. Wir haben nix über die Situation gesprochen. U h will fa nix hineininteepretieren und habe auch keine weiteren Erwartungen.
          LG
          Pauline

          • Ursel sagt:

            Hallo Pauline,
            ui, das sind ja tolle Neuigkeiten 🙂

            Dein Sohn hat sich offenbar also richtig darüber gefreut, dass ihr ein Zeichen gesetzt habt und an den Geburtstag gedacht habt. Er hat bestimmt viel nachgedacht über die ganze Situation und dann sogar angerufen, toll!!!

            Ich finde es gut, dass du nicht über die ganze Situation angefangen hast zu reden, gib ihm Zeit sich selber zu sortieren und dann warte einfach ab was kommt.

            Das er dir seine neue Handynummer gegeben hat, ist ein großer Schritt nach vorne.

            Du kannst ihn jetzt ja mal ab und zu mal einen Gruß schicken
            z.B.: „Ich wünsche dir eine schöne neue Woche“ oder „Habe einen schönen Feierabend“ oder „Habe gerade an dich gedacht“.

            Belasse es erst einmal dabei und warte wie er sich verhält und wie er das Tempo vorgibt!

            Jetzt ist Geduld gefragt, nicht drängeln, nicht die ungute Situation ansprechen, sondern einfach eine langsame Annäherung geschehen lassen.

            Die Vergangenheit besprechen, das kommt später!

            Also, der 1. Schritt ist getan und du kannst dich leise freuen.

            Habe ein schönes und sonniges Wochenende, ich drücke die Daumen.

            Es grüßt Ursel

            • Pauline sagt:

              Danke für deine Einschätzung. Ja wir haben eh keine Erwartungen. Die Situation hatten wir ja schon mal vor 2 Jahren. Dass er sich gemeldet hat wR erfreulich. Ob er darüber mal nachgedacht hat weiß ich nicht aber er kann si h nun ja melden wenn er das möchte. Warten wir mal ab
              Vielleicht ht kommt noch was
              Schöne wo he dir
              Pauline

            • Pauline sagt:

              Hallo
              Ich hätte da noch ne Frage.
              Wie lange sollte ich warten bis ich mal ne Nachricht schicken kann . Ende des Monats habe ich Geburtstag.ichvwollte bis dahin msl warten was kommt

              Pauline

              • Ursel sagt:

                Hallo Pauline,
                mach es so, wie du es sich für dich am Besten anfühlt :-).

                Klar, kannst du erst einmal abwarten ob er sich zum Geburtstag meldet.

                Grüße Ursel

                • Pauline sagt:

                  Danke ursel
                  Ich werde jetzt erstmal abwarten ob was kommt am Geburtstag. I h will natürlich nicht die jenge sein die Nachrichten schreibt. Nun erstmal in Ruhe abwarten wie du schon sagtest
                  Gruss
                  Pauline

    • Ulrike Breuer sagt:

      Hallo Ursel ich habe gerade deinen Beitrag gelesen und hoffe das ich es schaffe einmal genau so stabil zu werden wie du…wir haben das gleiche Spiel mit unserer Schwiegertochter sechs Jahre mit gemacht und am 27.6 diesen Jahres endgültig beendet.. seitdem dürfen wir unsere Enkel 5 und 3 Jahre nicht mehr sehen… mein Sohn ruft ab und zu an aber er darf sich nicht erwischen lassen da sie sein Handy kontrolliert…wir wohnen fast in einer Straße und früher waren die Kinder zum spielen draußen aber seit dem Kontaktabbruch werden sie regelrecht vor uns versteckt..und die waren fast täglich bei uns…im Moment stecke ich in einer depressiven Phase weil das alles für mich so unfassbar ist…aber den Kontakt mit dieser Frau möchten wir auch nicht mehr…wir hoffen das die Kinder wenn sie alt genug sind, vielleicht von alleine den Kontakt zu uns suchen…

      • Kathi sagt:

        Hallo Ulrike, ich kann dich so gut verstehen. Unsere beiden Enkelkinder sind im gleichen Alter, es ist wie ein Loch im Herzen, bei uns ist es der Schwiegersohn, der unsere Gute Beziehung zu unserer Tochter zerstört hat. Es war ein Prozess von 10 Jahren, bis vor einem Jahr der Kontakt ganz abbrach. Wir sind jetzt über 60 und bemühen uns, noch das Gute zu sehen, mit der jüngeren Tochter verstehen wir uns gut. Ich bin jahrelang zur Therapie gegangen, habe einsehen müssen, dass man gegen Narzissten keine Chance hat, wir haben uns immer bemüht. Auch wir hoffen, dass irgendwann ein Schritt von ihr oder den Kindern kommt wenn sie älter werden. Alles Gute und viel Kraft

      • Ursel sagt:

        Hallo Ulrike, es ist noch ganz frisch bei euch und der Schmerz ist sehr groß. Ich erinnere mich noch sehr gut an meine Situation damals.
        Versuche aber bitte mal dir die vielen Verletzungen, die euch zugefügt wurden, an zu sehen.
        Es gab nach 6 Jahren einen Schlussstrich und der kam bestimmt aus großer tiefer Verzweiflung und er war nötig. Nötig um wieder ein eigenständiger Mensch zu werden, nötig um klare Gedanken wieder zu bekommen, nötig sich nicht mehr wie eine Marionette zu fühlen!
        Ich weiß, es ist ein gaaaanz langer Weg, aber bleibe bei dir und vielleicht fühlst du dann ganz zart die Freude an deinem Leben.
        Was hat man verloren, das eigene erwachsene Kind (es hat alles zugelassen, 6 lange Jahre bei euch). Die Enkelchen, die leider in diesem System groß werden müssen, aber da können wir leider gar nichts tun!!! Ein großes Stück seiner eigenen Person. Es war anstrengend, erniedrigend und oft fühlte man sich wie ferngesteuert.
        Bei mir war trotz aller Trauer ein großes Gefühl der Befreiung. Ich habe therapeutische Hilfe in Anspruch genommen, das ist auch legitim. Heute bin ich ein anderer Mensch, der sich niemals mehr in so ein System begeben wird. Wir haben ja nach 10 Jahren wieder Kontakt, aber es gibt inzwischen andere Spielregeln, weil ich ganz klare Regeln für mich / uns habe und diese auch kommuniziert werden.
        Ulrike lass dir Zeit, es ist okay zu trauern, aber schaue bitte auch auf dich / euch.

        • Pete sagt:

          Liebe Ursel,
          ich lese immer wieder Deine Worte und kann das, was Du geschrieben hast, auch auf meine/unsere Situation transferieren. Es gibt mir Hoffnung.Und ich fühle mich nicht allein. Und es ist ein fortlaufender Prozess.
          Danke für die starken Worte!
          Pete

          • Ursel sagt:

            Lieber Pete, danke für die netten Worte 🙂

            Es freut mich, wenn meine Geschichte ein wenig Trost, Hoffnung und eine kleine Unterstützung sein darf.

            Hier ist niemand alleine!!!

            Ursel

    • MissB sagt:

      Hallo Ursel, deine Geschichte bis zur Kontaktaufnahme ähnelt sehr der meinen. Allerdings stehen wir noch am Anfang. Wir haben uns vor einem halben Jahr zum Abbruch des Kontaktes entschieden, weil wir die ewigen Kränkungen nicht mehr ertragen haben. Auch wir haben eine jüngere Tochter, die wie deine auch, entsetzt vom Verhalten ihres Bruders bezüglich seiner Frau ist. Sie ist liebevoll für uns da und unterstützt uns in unserer Trauer. Ich denke für sie ist es ebenso schwer, denn es wird nie mehr ein ’normales‘ Familienleben geben.
      Könnte es vielleicht sein, dass sich deine Tochter zurückgesetzt fühlt durch den wiederhergestellt Kontakt und die nun vorhandene ‚Innigkeit‘ zu deinen Enkeln? Nicht falsch verstehen, ich wäre genauso glücklich, wenn ich Kontakt zu meinem Enkel haben dürfte, aber unsere Tochter ist in dieser schwierigen Zeit für uns da, das darf man nicht vergessen!

      Liebe Grüße, Steffi

      • Ursel sagt:

        Hallo Steffi,
        traurig, dass ihr nun auch Betroffene seid. Ein halbes Jahr ist wirklich noch ganz frisch, aber der Kontaktabbruch ist ja wirklich die letzte Rettung für unsere Seelen.
        Schön, dass eure Tochter euch beisteht.

        Nun zu deiner Frage mit meiner Tochter. Nein, sie fühlt sich nicht zurückgesetzt, weil wir knapp 1 1/2 schöne Jahre gemeinsame zusammen mit den Kindern und auch mit uns Erwachsenen hatten. Im Gegenteil sie war froh, dass sich Alles wieder soweit normalisiert hat, auch der Kinder wegen. Sie hat auch nach wie vor Kontakt über Handy zu den Kindern.

        Der eingeschränkte Kontakt begann nach einem Umzug in die Nähe der Verwandtschaft ihres Partners. Auf einmal begann das totale Fremdeln. Warum sagt sie leider nicht, auch auf Nachfragen nicht. Nur eins, sie möchte den Kontakt auf keinen Fall abbrechen. Ich habe dann beschlossen nicht mehr nachzufragen, obwohl es wieder sehr weh tat.
        Jetzt nach einem Jahr gibt es seit kurzem wieder etwas lockeren Whatsapp-Kontakt, was uns sehr freut.
        Mir wurde von anderer Seite gesagt, dass ihr Verhalten offenbar nichts mit uns zu tun hat, sondern es gibt wohl einen Grund den wir nicht kennen.
        Als krisenerprobte Mutter gehe ich sehr geduldig damit um, ich gebe ihr die Zeit die sie braucht, wir alle tun es!

        Schöne Grüße
        Ursel

    • Karin sagt:

      Hallo Ulrike, ich habe gerade eben erst deine Zeilen gelesen. Euer Sohn tut mir wirklich leid, ich weiß, was er durchmacht. Meine Mutter war auch eine Narzistin und mein Vater hat auch für mich durchgehalten. Ohne ihn wäre ich verloren gewesen, er war immer mein Halt. Dafür bewundere ich euren Sohn.Bei uns ist es in letzter Zeit auch immer schlimmer geworden, ich habe ihnen daraufhin endlich meine Meinung gesagt. Es ändert zwar nichts, aber ich fühle mich jetzt wesentlich besser. Ich halte so viel Abstand zu ihnen, wie es mir möglich ist, auch gefühlsmäßig. Und ich weiß, das schlimmste dabei ist, dass die Enkelkinder nicht verstehen, wo plötzlich Oma und Opa bleiben. So viel Trauer, Wut und Verzweiflung. Bei uns gibt es jetzt einen Zusammenschluss von Großeltern, die für eine Gesetzesänderung wegen dem Umgangsrechts kämpfen. Das stand groß in det Zeitung. Ich hoffe, sie erreichen etwas. Viele liebe Grüße von Karin

    • Karin sagt:

      Hallo an alle, bei uns in der Zeitung war eine ganze Seite über Großeltern, denen es so geht wie uns. Da gibt es eine Selbsthilfegruppe in Weiden in der Oberpfalz, die sich monatlich treffen.Sie möchten auch in Deutschland eine Gesetzesänderung herbeiführen, bisher aber mit keinem Erfolg.Bei uns müssen Großeltern im Zweifel nachweisen, dass der Umgang dem Kindeswohl dient. In manch anderen Ländern ist der Kontaktabbruch zu den Großeltern nur in begründeten Ausnahmefällen möglich. Aber diese tollen Menschen kämpfen weiter.An dich, liebe Ulrike: Du kannst wirklich stolz auf deinen Sohn sein, und ich weiß auch, was er da durchmacht. Ich hatte auch eine narzistische Mutter, und mein Vater hat aus Liebe zu mir durchgehalten. Meine Kindheit wäre ohne Liebe grwesen, hätte ich nicht meinen Papa gehabt. Ich weiß ja nicht, wie deine Schwiegertochter zu euren Enkeln ist. Ich wünsche euch, dass ihr die Hoffnung nicht aufgebt.Liebe Grüße an euch alle von Karin

      • Pete sagt:

        Hallo Karin, hallo alle!
        Ich bekomme durchaus Bauchschmerzen, wenn ich das Vorhaben „Umgangsrecht der Großeltern“ lese. Das ist meine Meinung. Ich bin nach wie vor sehr traurig, dass wir keinen Umgang, wegen der Dysfunktion auf der Erwachsenenebene haben. Meine Meinung dazu ist die, dass die Enkelgeneration Gefahr läuft selbst psychisch auffällig zu werden, wenn von rechtswegen der Umgang mit den Großeltern erzwungen wird … Das klappt oft schon nicht mit der Umgangsregelung bei getrennten Eltern. Ich sehe die Gefahr darin, dass die Kinder in einen großen Konflikt der eigenen Loyalität (zwischen Eltern und deren Eltern) gestoßen werden können. Ich bin der Meinung, und diese Meinung vertritt auch meine Frau, dass wenn sich ein Kontakt auf der Ebene der Erwachsenen wieder herstellen lässt, sich auch dementsprechend die Bindung zum Enkelkind aufbauen kann. Und das ohne Gerichtsbeschluss. Kinder fragen nach und werden früher oder später selbst entscheiden, wie sie den Sachverhalt bewerten werden. Die Eltern müssen früher oder später gegenüber ihren Kindern Stellung beziehen. Kinder stellen Fragen! Ich denke, da ist Vorsicht geboten- bei all dem, was wir leiden. Es bleibt eine Herausforderung! Und wir sollten uns auf uns besinnen.

        • Ursel sagt:

          Hallo Pete und hallo an alle,
          ja, ich muss dir da beipflichten Pete. Ein gerichtlich festgelegtes Umgangsrecht ist wirklich keine Lösung, weder für die Kinder noch für die Großeltern. Die Enkel lieben ihre Eltern und würden sehr schnell merken, dass sie nicht einverstanden sind. Ich bin mir da ganz sicher, dass auch Großeltern keine Freude an dem erzwungenen Umgang haben würden.
          Wir persönlich haben damals, bei unserem Kontaktabbruch, einen scharfen Kat gemacht. Uns war klar, dass auch keine Päckchen oder Postkarten an die Kinder verschickt werden. Diese hätten die Kinder auch sicherlich nicht erreicht.

          Natürlich fiel es mir sehr schwer, aber alles andere hätte keinen Sinn gemacht. Nach 10 Jahren Funkstille kam dann ja wieder die Annäherung und die Kinder haben sehr schnell Zugang zu uns gefunden und wir zu ihnen.

          Letztendlich müssen erst die Eltern einen gesunden Kontakt zu den Großeltern und zur Familie haben, ansonsten wird nur wieder Leid erzeugt.

          Alles was erzwungen ist, ist zum Scheitern verurteilt.

          Loslassen ist auch ein Liebesbeweis, was zu uns freiwillig zurückkommt wird Freude bringen.

          • Karin sagt:

            Hallo Ursel und Pete, ich weiß, dass ich loslassen sollte. Wir wohnen ja im selben Haus und dürfen die Enkel jetzt die nächste Zeit wegen Krankheit der Schwiegertochter wieder öfter sehen. Es tut halt sehr weh, wenn mich der 3jährige Enkel im Garten sieht und mich bittet, seine Eltern zu fragen, ob er ein bisschen zu uns darf. Jetzt wird von uns verlangt, dass wir dann antworten, wir hätten keine Zeit. Ich habe ihnen daraufhin gesagt, dass wir uns nicht versklafen lassen und dass ihr Verhalten krank sei. Es sind bei uns die bittenden und enttäuschten Augen des Enkels, die mich sehr oft nicht schlafen lassen. Was ich bestimmt sagen kann: Je mehr * Regeln * wir befolgt haben, um so mehr Absurditäten wurden von uns verlangt. Aber was sage ich da, ihr habt das ja auch alle zur Genüge erlebt. Man sucht dann fieberhaft nach einem Ausweg und muss dann wieder nur erkennen, dass nur die Zeit wie bei dir, liebe Ursel helfen kann. Viele liebe Grüße an alle hier

            • Sabine sagt:

              Liebe Karin, danke für diese Zeilen. Es ist nicht nur versklaven. Sie instrumentalisieren und das ist das wirklich fatale daran. Ihr springt für die Enkel ein weil die Schwiegertochter krank ist… und Ihr macht es für die Enkel von Herzen gerne… (verständlich) aber die Dame hat wieder erreicht was sie wollte und den Tritt bekommt ihr dann später in „würdiger“ Weise. Auch ich habe eine ähnliche Situation vor ein paar Tagen erlebt – inklusiv dem Tritt ein paar Tage später. Den Tritt durfte dann auch natürlich mein Sohn ausführen, damit auch auf der Ebene nicht gleich wieder aufkeimende Annäherung entsteht. Ich habe es etwas einfacher da wir nicht in einem Haus leben. Aber auch bei mir scheint die Hoffnung auf Besserung nicht aufzuhören. Allerdings komme ich nach der letzten Attacke immer mehr und schneller zu der Einsicht, dass sich nichts ändern wird. Ich werde meine Enkel auch nicht mehr in weitere Konflikte bringen. Es klingt böse, aber ich bin fest entschlossen in der Zukunft auch für derartige Notsituationen nicht mehr zur Verfügung zu stehen und habe für mich Vorkehrungen getroffen! Diese Menschen wissen so genau wie sie verletzen können und scheinbar steht dem ein gutes und mitfühlendes Herz einfach nur im Weg und muss gedemütigt werden. Und wenn mein Sohn sich in der Rolle wohlfühlt und aus seiner Sicht alles richtig ist, dann hat auch er seinen negativen Anteil daran, der Unterstützung nicht braucht. Ich habe ihn trotzdem lieb, besonders wie er war – aber nicht wie er heute ist. Liebe Grüße und bleibt stark!

              • Ursel sagt:

                Liebe Karin, liebe Sabine, ich lese eure Zeilen und werde in eine traurige Vergangenheit zurückversetzt.
                Dieses benutzt werden und anschließend den Tritt in die Seele, kommt mir bekannt vor.
                Natürlich müssen dann die Söhne ran, um die aufgetragenen Sätze weiterzugeben, weil der Narzisst eigentlich zu feige dazu ist und der oder die Partner/in als Handlanger genommen wird. Der Partner ist aber erwachsen und entscheidet für sich, wenn er dort mit macht.
                Ich habe damals konsequent nicht mehr zur Verfügung gestanden, egal ob es Notsituationen gab oder für was auch immer. Ich weiß im nachhinein, dass sie damals eine ziemlich harte Zeit hatten, da keine weiteren Personen für diese Spielchen zur Verfügung stand.
                Ich glaube, dass es bitter nötig ist, sich da total rauszuziehen. Nötig zum Schutze der eigenen Person und um die eigene Balance wieder zu finden.

                Karin du hast es leider sehr schwer, weil ihr so dicht zusammen wohnt. Ja, es tut weh, wenn ein kleines Kind die Welt nicht mehr versteht, weil es von den Großeltern getrennt wird. Aber liebe Karin, du musst es dem Kind nicht sagen: „Wir haben keine Zeit.“ Sage dem kleinen Jungen doch, er möchte Mama und Papa fragen. Lass die da nicht die Bürde auftragen, das sollen die Eltern mal schön selber tun. Später hat das Kind nur von dir die Worte im Kopf und weiß nicht, dass es eigentlich die eigenen Eltern waren.

                Sabine, ja man hat sie lieb, aber genau wie du sagst, wie er mal war….

                Liebe Grüße an alle und macht etwas Schönes für euch 🙂

        • Cordula sagt:

          Hallo Pete,
          wir haben den Versuch gewagt und gewonnen. Die Enkelkinder sind 1x im Monat Samstag Nachmittag bei uns. Weitere Kontakte mit Sohn und Schwiegertochter gibt es nicht. Die Kinder sind 8,10 und 13 wurden vom Jugendamt befragt und wollten unbedingt diesen Kontakt zu uns. Das war die Voraussetzung. Schwiegertochter hat natürlich immer was zu schreiben weil der Termin verschoben werden muss aus den dollsten Gründen, aber die Treffen finden wirklich monatlich statt. Keinerlei Kontakt zum Sohn. Die Kinder sind eh schon durch ihre Mutter stark psychisch belastet. Bei uns fühlen sie sich sehr wohl. Eltern sind kein Thema. Es sind fröhliche entspannte Nachmittage. Das tröstet uns sehr über den Verlust unseres Sohnes. Ich weiß, dass wir hier viel Glück haben und es nicht selbstverständlich ist. Es ist aber immer den Versuch Wert.

    • Karin sagt:

      Hallo, liebe Ursel und Sabine, ja ich weiß jetzt schon, dass der Tritt danach wieder kommt, aber es tut jetzt nicht mehr weh.Ich sehe die beiden jetzt mit anderen Augen.Wie kleine bockige Kinder, wirde ich sagen😉.Der Enkel mag seine Mama auch nicht mehr fragen, weil er ja auch nur ein Nein bekommt. Dann frage ich für ihn und bekomme auch ein Nein. Aber er weiß dann wenigstens, dass es nicht an mir liegt. Ich sage ihm immer wieder, dass wir ihn und seine kleine Schwester sehr lieb haben, weil wir auch gehört haben , wie sie sagte, Oma und Opa passts jetzt nicht.Ich weiß auch, dass wir uns nicht zur Verfügung stellen sollten, aber heute hatten wir ohne ihre Aufsicht die Kinder fast 3 Stunden, das war wie Weihnachten und Ostern zusammen.Liebe Sabine, ich wünsche dir von Herzen, dass du die beiden so siehst wie ich jetzt. Ich habe auch keinerlei Erwartung auf Besserung unserer Beziehung mehr. Es geht ja nur um Machtspielchen und da spiel ich einfach nicht mehr mit und das sage ich ihnen in aller Ruhe auch. Ich weiß nicht, ob ich auch in Zukunft so ruhig bleiben kann, aber momentan gehts😂 Ich habe die beiden auch noch nie so sprachlos erlebt wie bei ihrer letzten Atacke. Daraufhin sind sie wortlos gegangen. Ich denke, es kommt einfach auf unsere Einstellung zu uns selber an. Viele liebe Grüße an euch🙋

      • Pete sagt:

        Hallo alle zusammen!
        Ja, die eigene Einstellung ist so wichtig. Daran arbeiten meine Frau und ich täglich. Der Spagat zwischen Loslassen, Aushalten und offen bleiben.
        Derzeit sind so viele Termine, die im Raum stehen- Geburtstage….. Jedes Mal hänge ich dann fest, tröste mich mit all den Schicksalen (man ist ja nichts allein…) Und dennoch- jeder Fall ist individuell genommen doch unterschiedlich. Meine Frau will sie vergessen, damit es nicht mehr weh tut. Ich will die Hand aufhalten, wenn es einen Neustart gibt. Ich bin auch manchmal wütend, wenn ich bedenke, was für Mails ich erhalten habe…. Dieses Muster des Auf und Ab ist wahrlich nicht gesundheitsfördernd. Dann komm ich doch wieder dazu: Jetzt bin ich dran. Ich und meine Frau. das stellt kurze Klarheit her. Und trotzdem, nicht einmal 5 km sind zwischen uns entfernt, und es kommt mir vor, als ob es Australien wäre…..
        Allen eine gute Woche!

        • Karin sagt:

          Lieber Pete, es ist nicht Australien, es sind ganze Welten, die uns trennen von unseren Kindern, sogar wenn sie uns gegenüberstehen.Ich weiß oft gar nicht mehr, was ich noch sagen sollte. Alles wird einem falsch ausgelegt oder es werden einem die Wote im Nachhinein verdreht und unwahr vorgeworfen. Ich erwarte gar nichts anderes mehr von ihnen, seitdem gehts mir besser. Es ist ja nur das ewige Warten auf eine Besserung der Beziehung, die sowiso nicht eintritt. Viele liebe Grüsse an euch alle

          • Pete sagt:

            Liebe Karin,
            Du hast Recht. Es ist eine so große Entfremdung eingetreten, wie man sich das nie hätte vorstellen können. Ja, auch im Gegenüber hat man das Gefühl, dass man das Vertraute, was einst war, nicht mehr wieder findet. Der Kern ist weg. Einfach weg. Ein aufeinander einlassen, die Dinge ohne Vorwürfe zu betrachten, um einen gemeinsamen Weg zu finden, das scheint nicht mehr möglich zu sein. Und das ist genau der Punkt, wo ich sage, sie ist erwachsen, sie hat es selbst gewählt. Und trotzdem- dieser Schmerz. Wird es je etwas Neues geben? Allen eine gute Woche.

            • Karin sagt:

              Lieber Pete und an alle, ich denke, dass das alles auch eine persönliche Chance für mich ist, mich endlich weiter zu entwickeln. In meiner Kindheit hatte ich gelernt, am besten still zu sein und alles hinzunehmen. Jetzt wurde ich gezwungen, meine Meinung zu sagen und nicht mehr wegzulaufen, vor allem aus Liebe zu meinen Enkeln. Dazu kam vorher noch das Gefühl, nichts wert zu sein. Durch diese Situation wurde mir bewusst, weil es ja immer schlimmer wurde, dass ich mich so nicht mehr behandeln lassen werde.Es hilft nichts, wenn man anderen Liebe gibt und sich dabei selbst nur noch verletzt und unterdrückt. Es tut immer noch weh, aber wenigstens habe ich das erste mal in meinem Leben meine Selbstachtung wiedergewonnen. Viele liebe Grüse von mir an euch alle

              • Pete sagt:

                Liebe Karin,
                wie wahr. Selbstwerdung. Ich weiß, dass das eine Chance ist, habe auch schon einiges neu für mich definieren können- und trotzdem sind es diese Momente im Alltag, die so viel wieder in Frage stellen. Dies „Wolke“ geht einfach nicht weg, derzeit umhüllt sie mich wieder, wobei ich merke, dass das Gefühl in dieser Wolke zu sein, allmählich wieder abnimmt. Es ist ein Kommen und Gehen. Aushalten ist irgendwie immer noch dabei das einzige. Halten wir also aus und machen das Beste daraus.

                • Karin sagt:

                  Lieber Pete, es ist zwar traurig, dass so viele unser Schicksal teilen, aber es tut auch gut, mit Menschen zu reden, die einen so sehr verstehen. Auch ich kenne diese dunkle Wolke, die oft einfach nicht weiterziehen will.Ich verstehe euch so gut.Herzliche Grüße an dich und deine Frau

            • Pauline sagt:

              Hallo pete
              Melde mich auch mal wieder. Im Augen geht es uns gut. Ob es positiv ist oder nicht weiss ich nicht. Ich habe ursel ja geschrieben dass er sich bei uns für seine Geburtstagkarte bedankt hat und uns sogar seine handynr gegeben hat und mi h ebenfalls tu Geburtstag gratuliert hat. Wir freuten uns schon aber ich glaube nicht das das erste Zeichen waren. Wir lassen trotzdem alles do laufen wie bisher. Ich denke wenn er mehr möchte dann muss er den ersten Schritt tun. Ein hinterher laufen geht nicht und möchte ich SZ h ni ht machen. Nun warten wir mal ab was sich sonst do tut. Ich möchte nichtvwieder in ein Loch fallen

              LG
              Pauline

              • Pete sagt:

                Hallo Pauline,
                ja, Umgang mit „Hoffnung“? Dürfen wir hoffen? Oder ist es nur noch „Aushalten“? Nach wie vor ist das Aushalten, bei allem nüchternen Bewerten der Gesamtsituation, das schwerste. Man gibt sich mit dem kleinsten Zeichen zufrieden, weiß nie, wie man und ob man reagieren soll. Es fällt so schwer ein zu schätzen, was „DA“ los ist. Und das ist es, dieses Unbekannte, Entfremdete, was sich nicht beschreiben lässt. Was so fremd ist. Ich denke, dass Ihr das so richtig macht. Ich komme auch immer wieder mit meiner Frau auf den Punkt: „Jetzt müssen wir für uns schauen…“ Dennoch, diese „Wolke“ begegnet einem immer wieder. Damit zu leben, sich mit diesem Zustand zu arrangieren, das ist verdammt schwer. Weil wir einfach keine bündigen Antworten auf unsere Fragen bekommen.
                Euch allen ein schönes Wochenende! Lasst uns ablenken!

                • Pauline sagt:

                  Hallo pete
                  Ja genau das istes.
                  Wie soll man reagieren drum belassen wir rs erstmal so und warten ab ob noch mehr kommt. Wir wollen nicht wieder von vorne anfangen. Er hat jetzt ja auch sich zu melden wenn er fas Bedürfnis hat. Wir werden aufjedenfall nicht voreilig handeln. Wie du schon sagtest man weiß nicht was da los ist.kann ja auch nur kurzfristig sein. Es liegt vorerst bei ihm wie rs weitergeht für ihn und uns.
                  LG
                  Pauline

  3. pete sagt:

    Ich melde mich nach längerer Zeit wieder einmal hier in diesem Forum.
    Nach 20 Monaten Krisenbeginn und nunmehr 4 monatiger Funkstille zu meiner Tochter ziehe ich ein Zwischenfazit. Die Trauer bleibt, wie auch die Sehnsucht nach einer guten Beziehung. Wenn sich aber bei diesem Gedanken mein Verstand einschaltet, kommt sofort „Das geht jetzt nicht!“. Kurzum- ich bin etwas stabiler geworden, wenn ich an meine Tochter und die beiden Enkel denke. Es geht einfach nicht. Punkt. Je mehr Zeit vergeht, kann ich besser darauf schauen und erkenne eindeutig, dass ein Kontakt derzeit nur ihre Not vergrößern würde, wenngleich der Schmerz des Verlustes von ihr in unserer Familie groß ist. Der Unmut über meinen Schwiegersohn, der geschickt die Fäden in der Hand hält, ist um so größer. Dagegen an zu gehen wäre irrsinnig. Das Einzige, was bleibt, ist die Hoffnung auf ein Besinnen meiner Tochter, dem Erkennen der eigenen Anteile und die Anteile ihres Mannes. Wie auch immer, ein Intervenieren von „Außen“ geht nach „hinten“ los. Meine Frau und ich denken mit einem gesunden Maß an Egoismus nun an uns, haben uns vorgenommen, nur noch uns mit den Menschen zu umgeben, die uns gut tun (es sind wenige), gute Bücher lesen, die Mut machen und gute Podcasts hören (Bsp. von Elke Heidenreich). Bleiben wir alle tapfer und genießen die Momente, wo es uns gut geht.

    • Pauline sagt:

      Hallo pete
      Freue mich von dir zu lesen.
      Auch uns geht es viel besser. Ich musste ihn vor einigen Tagen mal anrufen wegen einer andren familiensache. Er war regelrecht euphorisch als ich ihn danach fragte ob er sich in der neuen Wohnung gut eingelebt hat und er sagte sogar das er ja schon brim letzten Treffen im März angeboten hat dass ich mal komme die Tür steht auf. Nun bin ich wieder im Zweifel was richtig ist. Hingehen oder nicht?Ich möchte nichts falsch machen. Mir geht es ähnlich dass irgendetwas sagt es geht nicht. In mir nagt es aber sowieso ob er falls sie sich wirklich mal trennen würden evtl. auch dann von uns nichts mehr wissen will
      Man weiß ja nicht wie stark er sich verändert.
      So arbeiten wir auchvweiter daran es uns gut gehen zu lassen.
      LG
      Pauline

    • Kathi sagt:

      Hallo Pete, ich bin neu auf dieser Seite und es ist tröstlich, dass ich nicht die einzige bin, der so etwas passiert. Es ist nun fast ein Jahr her, seit ich meine Tochter gesehen habe, und beide Enkelkinder. Ich habe viel über das Thema Narzissmus gelesen und bin mir sicher dass es bei meinem Schwiegersohn zutrifft. Mein Partner und ich sind die letzten Male immer auf eigene Faust zu ihr gefahren, haben Geschenke für die Enkel hingebracht, weil Treffen zu Ostern, Geburtstag……nicht möglich waren, aus allen möglichen Gründen wurde abgesagt oder gar nicht geantwortet. Bei einem der letzten Besuche wurden wir übel beschimpft, ganz schlimm diese Unwahrheiten die sicher bei seiner Familie verbreitet wurden, auszuhalten. Es tut einfach weh, dass wir unsere Tochter gar nicht mehr erreichen können, sie sagt uns „ohne Worte „ dass es nicht geht, man weiß überhaupt nichts mehr, in wieweit sie sich verändert hat. Ja, man muss versuchen, sich auf sich zu besinnen, aber der Schmerz bleibt. Man darf die Hoffnung nicht aufgeben, Wunder geschehen….. Die Tür ist offen und bleibt offen.

      • pete sagt:

        Hallo Pauline, hallo Kathi,
        ich verstehe inzwischen mein Leben so, dass es immer ein AUF und ein AB gibt, vor allem wenn es um die Gedanken an ein Kind geht, was sich abgewandt hat. Ich bin mir ziemlich sicher, wenn wir, meine Frau und ich, sie kontaktieren würden, vielleicht auch treffen, würde alles wieder aufgerissen und das Muster der narzisstischen und co- narzisstischen wieder mächtig aktiv werden. Wenn es irgendwann wieder ein Treffen gäbe, würde ich einen neutralen Ort präferieren. Pauline, an Deiner Stelle würde ich ab und zu einmal eine Mail, eine Karte o.ä. als Signal senden. Vielleicht auch dann einen Treffpunkt ausmachen…. Ich weiß nicht, ob ein Treffen bei ihm so gut wäre. Kathi, Deine Geschichte ähnelt auch meiner, jedoch hatten meine Frau und ich das Glück, auch, wenn es wirklich hart zu lesen ist, dass wir noch keine Bindung zu den Enkeln aufbauen konnten. Das schützt tatsächlich etwas, macht aber auch die Sache andererseits sehr traurig. Kurzum- man bleibt auf sich gestellt und muss täglich die eigene Haltung neu ausrichten, vor allem dann, wenn man sich wieder in einem „AB“ befindet. Inzwischen ertrage ich die „AB´s“ tapferer, sie ziehen mich nicht mehr ganz so tief hinab. Dennoch- es bleibt eine Herausforderung damit zu leben. Da sitzen wir alle in einem Boot….

        • Kathi sagt:

          Hallo Pete, danke für deine nette Antwort. Es ist ja das schlimme, dass wir gar keine Möglichkeit haben, überhaupt ein Signal zu senden, wir wurden überall gelöscht. Telefon, WhatsApp. Wir haben ihr bei den letzten Treffen immer gesagt, dass wir für sie da sind, so bleibt uns nur das Abwarten. Hinfahren werden wir nicht mehr, da hatte sie immer gesagt, dass sie sich meldet. Das war nie der Fall. Diese Situation wollen wir uns und auch ihr und den Kindern ersparen. Liebe Grüße an alle Betroffenen, bleiben wir in der Hoffnung

          • Pauline sagt:

            Hallo kathi
            Uns geht es ja auch so alles gesperrt aber ein Versuch zum Treffen möchten wir nochmal versuchen ohne grosse Erwartungen. Hoffnung glaub ich gibt man nie auf. Herausfordert wie Pete schrieb.
            Wielange seid ihr schon in Funkstille.
            LG
            Pauline

            • Kathi sagt:

              Hallo Pauline, es sind jetzt 1,5 Jahre seit wir gar keine Antwort mehr bekommen auf unsere Nachrichten. Momentan haben wir keine Energie mehr den Kontakt aufzunehmen, wie gesagt, das haben wir lange versucht, hingefahren, versucht ein Treffen auszumachen, sie wollte sich melden, jedesmal das gleiche, kein Erfolg 🥲. Es war ein langer Prozess, es wurde immer seltener, dass es mal geklappt hat, dann war es immer schön, man hatte das Gefühl, jetzt wird es leichter, aber dann wieder nichts, ich denke, sein Einfluss. Vielleicht kommt der Tag, dass wir es wieder versuchen, aber momentan brauchen wir eine Auszeit, versuchen schöne Dinge zu unternehmen und auch die guten Sachen wahrzunehmen. Man hat es natürlich immer im Kopf, ich sag mir dann stopp, versuche mich zu beschäftigen, schwimmen gehen, lesen, Freundinnen treffen und mal über andere Dinge reden. Aber es ist sehr schwer, damit klar zu kommen, natürlich, es sind unsere Kinder, und Enkelkinder, die man liebend gerne um sich hätte. Alles Gute für euch 🍀

              • Pauline sagt:

                Hallo kathi bei uns sind es jetzt 17 Monate es gab 2 Treffen die böse endeten. Er ist seit 2018 mit ihr zusammen. Da kam er ja noch wenn auch in grossen Abständen. Dann 2021 eine Trennung kurz und versöhnung und seitdem nix. Wir haben auch viel versucht aber um die Beziehung fortzusetzen war das die Voraussetzung. Kein Kontakt zu uns. Unser Vorteil ist auch dass sie keine eigeigenen Kinder haben. Sie hat zwei aus zwei Beziehungen. Ansonsten bin ich mit dem was du schreibst ganz bei dir.
                Schönes Wochenende
                Pauline

        • Pauline sagt:

          Hallo pete
          Vielen Dank für deine Nachricht. Deinen Rat nicht zu ihn zu gehen nehme ich auf jedenfall an. Ein Treffen werde ich ihm schon mal anbieten mal sehen was er macht. Signale senden ist schwierig sie hat auf alles die Hand drauf und uch denke er bekommt es erst gar nicht. Eine Herausforderung bleibt es nachwievor hoffentlich nicht bis zum Ende.
          LG
          Pauline

    • Karin sagt:

      Hallo lieber Pete, ich wollte dir nur sagen, dass es in meinen Augen kein bisschen Egoismus ist, jetzt an euch selber zu denken.Und wirkliche Freunde habe ich auch nur sehr wenige, aber diese Menschen sind wirklich herzensgut. Nur darauf kommt es an.Meine Enkel sind auch oft im Garten und heute habe ich hin und her überlegt, geh ich raus oder nicht. Auch mein Gefühl hat mir gesagt, lass es bleiben.Ich bin in Kontakt mit einer sehr lieben hellsichtigen Frau. Sie sagt mir immer wieder, dass die Zeiten sich jetzt bald ändern und alles gut wird. Das hoffe ich von ganzem Herzen für uns alle. Viele liebe ❤️ensgrüße von mir an euch alle🙏

      • pete sagt:

        Hallo Karin,
        Du scheinst in einer wirklich besonderen Situation zu leben, die sehr herausfordernd ist. Das ganze so nahe.
        Ja, egoistisch liest sich eigenartig, vor allem, wenn man das bisherige Leben immer für andere da war… Da hast Du recht. Egoismus ist es eher nicht, eher Selbstschutz. Schütze Dich gut! Viele Grüße!

  4. Karin Gottschalk sagt:

    Liebe Betroffene, bin zum ersten mal auf dieses Forum getroffen und bin erstaunt wieviele Betroffene es gibt. Viele Kommentare gleichen meinen Erfahrungen mit meiner Schwiegertochter. Ich habe schweren Herzen den Kontakt zu meinem Sohn abgebrochen um mich selbst vor dieser Narzisstin zu schützen, denn mein Sohn ist Ihr inzwischen hörig!

    • Sabine sagt:

      Ja, auch das scheint mir ein Weg zu sein – völliger Abbruch des Kontaktes.

      Die Seiten von Herrn Grüttefien sind so umfangreich und beleuchten so viele Themen/Seiten des Narzissmus. Ich habe heute auf der Seite https://umgang-mit-narzissten.de/co-narzisst-was-bedeutet-das/ nachgelesen und Dein Posting hat mich in Verbindung mit den dortigen Einträgen durchaus zum Nachdenken gebracht.

      Es ist ja auch ein Teil meines Egoismus, wenn ich nur wegen der Enkelkinder gute Mine zum bösen Spiel mache… Und ich frage mich selbst in diesem Zusammenhang, ob das allein dann auch wirklich der bzw. mein Grund ist.

      Ich erkenne in meinem aktuellen Verhalten, dass auch das natürlich irgendwie manipulativ ist, denn eigentlich bin ich in den Situationen mit meinem Sohn und meiner Schwiegertochter ja tatsächlich nicht ich selbst. Noch fehlt mir der Mut für den totalen Kontaktabbruch. Allerdings muss ich auch einräumen, dass der Kontakt vermutlich bereits komplett abgebrochen wäre, wenn ich nicht diese gelegentlichen Angebote für Treffen auf neutralem Boden (eben wegen der Enkelkinder!!??) gemacht hätte, die dann auch nur gelegentlich angenommen werden. Danke für Deine klaren Worte und den Schubs auch Deine „Lösung“ nicht ganz aus den Augen zu verlieren.
      Liebe Grüße

      • Karin sagt:

        Ja, liebe Sabine und alle anderen, wir sind, und es ist fast schon beschämend, vor unserer Schwiegertochter regelrecht ‚gekrochen‘, nur um die Enkelkinder noch ab und zu sehen zu dürfen.Seit wir gesagt haben, dass wir den Kontakt jetzt abbrechen, werden die Kinder sofort aus unserem Blickfeld geräumt, falls wir sie mal sehen. Jetzt hat der 2 1/2 jährige Enkel den Kopf weggedreht, als er uns sah, nur um seine Mama nicht zu verärgern. Wir wissen, was sie vorhat, aber wir werden uns auch in Zukunft nicht mehr von ihr terrorisieren lassen. Abstand halten, nicht auf ihre bösen Blicke reagieren, auf keinen Fall irgendwie provozieren, denn büßen müssen es die unschuldigen Enkelkinder. Traurig aber wahr. Liebe Grüße an alle hier von Karin

        • Lotta sagt:

          Nicht vergessen Liebe Karin. Du kannst den Umgang mit den Enkelkindern einklagen. Du hast ein Recht darauf. Es kann doch nicht sein das die Kinder darunter leiden.

          • Karin sagt:

            Hallo, liebe Lotta, habe im Internet von Erfahrungsberichten gehört, dass das Einklagen zum Umgang der Enkel sehr schwierig ist.Eine Oma hat 10 Jahre geklagt. Wenn der Richter hört, dass wir im Streit leben, haben wir wahrscheinlich keine Chance, weil das Kindeswohl dann gefährdet ist. außer die Kinder sind alt genug und sagen aus, dass sie zu den Großeltern möchten. Ich hätte auch Angst, dass die Kinder es von ihr zu spüren bekommen. Ein Vater hat auch um das Sorgerecht geklagt. Er sagte, dass er keine Chance hatte, weil sie vor Gericht so überzeugend gelogen hat, dass der Richter ihr geglaubt hat. Wir erleben auch immer wieder, wie sie alles verdreht.

            • Lotta sagt:

              Hallo liebe Karin, da hast du recht. Nur so ist es doch auch nicht auszuhalten und einen Rat beim Anwalt kann man sich ja mal einholen. Die Kinder leiden ja jetzt schon enorm, zumal ihr ja Nachbarn seid. Es ist doch alles zu traurig. Da zieht man sein Kind liebevoll gross, stärkt ihm immer den Rücken, ist immer da für ihn und dann kommt so ein Unmensch und schafft es, dass das eigene Kind vergisst, wie sehr man es liebt und schätzt. Ich hoffe das mein Sohn keine Kinder von dieser Person bekommt. Zum Glück studieren sie noch ein paar Jahre und hoffentlich wacht er in dieser Zeit auf. Neulich hab ich ihn mit seiner Freundin auf der Hochzeit meines Bruders gesehen. Es war ein Trauerspiel, er konnte sich kein Meter von ihr entfernen, ohne das sie hinterher lief. Sie ist so unsicher und ernährt sich von seiner Selbstsicherheit. Es waren so viele junge Leute, meine Nichten und Neffen da, die mit meinem Sohn groß geworden sind und er hatte keine Chance sich mit ihnen zu unterhalten oder so wie früher, dass sie gemeinsam spass hatten. Freunde hat er auch kaum noch welche. Hier in unserem Dorf ist seine Freundin besonders fleißig gewesen und seine Jungs haben kein Bock auf sie und somit darf er nicht hin. Wie eine Klette hängt sie an ihm und isoliert ihn von Menschen die ihn schätzen und lieben. Selbst mit seiner Oma hat er sich nicht unterhalten. Mit niemandem und dabei ist unsere Familie so groß und eng zusammen. Ich bin schon vor 23 Uhr nach Hause, ich konnte es nicht mehr ertragen. Auf Bildern, die nach mir entstanden, saßen sie nonstop an ihrem Platz, oder tanzten zu zweit. Niemals durfte er alleine gehen. Sag doch, wie schaffen diese Menschen es, ein so zu manipulieren das sich das komplette Wesen einmal umkrempelt?

        • Ulrike Breuer sagt:

          Hallo Karin…ich bin neu hier und habe deine Beiträge gelesen…meinem Mann und mir geht es genauso..seit wir am 27.6 den Kontakt zu unserer Schwiegertochter abgebrochen haben, werden unsere Enkel 5 und 3 Jahre regelrecht vor uns versteckt… dabei wohnen wir in einer Straße…mein Sohn ruft ab und zu an aber er darf sich nicht erwischen lassen da sie sein Handy kontrolliert…er weiß Gott sei Dank wie sie ist und hält wegen der Kinder durch…von uns haben sie alles bekommen vom Wohnwagen über ein Auto bis hin zur Wohnungseinrichtung… jetzt nehmen ihre Eltern ihnen alles Weg und bieten kaputte Sachen zum Tausch an für die sie auch noch bezahlen müssen… mein Sohn ist zutiefst unglücklich und es ist hart für mich als Mutter dabei zuzuschauen

    • Pauline sagt:

      Hallo
      Auch wir haben keinen kontakt zum sohn.Er hat ihn durch ihre Gehirnwäsche gemacht weil sie rs nicht geschafft uns einzuwirken. Mittlerweile ging es uns nach 18 Monaten ganz gut mit der Situationaber den Gedanken ihn evtl.nie mehr zu sehen schmerzt schon sehr. Hoffen wir mal das Beste.
      LG
      Pauline
      .

    • Frank Grit sagt:

      Hallo, ich bin auf der Suche nach Antworten auf dieses Portal gestoßen und bin nun fast erleichtert, in meinen Vermutungen bestätigt zu werden. Ich weiß nun endlich, dass ich mich nicht schuldig fühlen muss. Der obere Artikel könnte meine persönliche Geschichte 1 zu 1 sein. Wir bleiben trotz unseres Wissens nun aber ratlos zurück, denn auch uns wird nun der Kontakt zu unserem Enkelkind untersagt. Unser Sohn ist völlig verändert, nicht mehr wieder zu erkennen und dieser Frau hörig. Der Kontaktabbruch stürzt uns in eine persönliche Krise und Verzweiflung, denn wir hatten 30 Jahre ein sehr enges und vertrauensvolles Verhältnis zu unserem Sohn. Wie kämpft man um sein Kind und Enkelkind, wenn die Partnerin diese Persönlichkeitsstörung hat? Was können wir tun, um nicht selbst vor Verzweiflung krank zu werden?

      • Lotta sagt:

        Hallo lieber Frank,
        Ich kann dir keinen Rat geben wie ihr euch am besten tun könnt, denn ich weiß es ja selbst nicht und sitze im gleichen Dilemma. Kein Kontakt seit Weihnachten, mein Herz ist so sehr gebrochen. Ich weine mich oft in den Schlaf und denke täglich daran, wie viel Liebe und Fürsorge ich meinem Sohn schenkte und nun so abgelehnt werde. Wie lange ist euer Verhältnis durch der neuen Partnerin gestört? Was hast du schon versucht? Wie alt ist euer Enkelkind? Fuhl dich umarmt…. Die Zeit wird zeigen, wie sich unsere Wege entwickeln.

        • Frank Grit sagt:

          Unser Sohn ist seit März 2019 mit ihr zusammen. Er hatte gerade sein Haus fertig gebaut, unsere gesamte Familie hat beim Bau mitgeholfen.
          Im April 19 zog die neue Freundin ein , im September war sie schwanger. 3 Monate durften wir unseren Enkel nicht sehen, wegen Corona. Unser erster Spaziergang erfolgte im Beisein unseres Sohnes als Kontrolle. Berühren durften wir das Kind in der Zeit nicht. Unser Enkelkind ist jetzt 3 Jahre . Ein echter Sonnenschein. Er liebt uns über alles.
          Unser Sohn ist selbstständig, betreibt eine gut gehende Firma. Sie ist die meiste Zeit krank geschrieben auf Rückenschmerzen und genießt den „ goldenen Käfig“ . Absprachen werden auf der Treppe vorm Haus getroffen. Zeitpunkte, Abläufe bestimmen sie. Unser Sohn übernimmt den gesamten Tagesablauf: Kind, Haushalt Job, Haus…
          Mein Geburtstag wurde großzügig vergessen, sie hatte vor 2 Wochen Geburtstag und äußerte den Wunsch Geld von uns zu bekommen.
          Irgendwann ist das Fass an dem Nachmittag übergelaufen und wir äußerten ganz klar offen, dass sie aufhören soll unsere Familie kaputt zu machen.
          Nun ja , dass war das Ende – wir sind raus. Unseren Enkel dürfen wir auch nicht mehr sehen.

          • Jennifer sagt:

            Bingo! Genauso war/ist es bei uns! Jetzt haben wir keinen Kontakt mehr. Psychiatrie, dann Herzinfarkt. Es bleibt mir nun nichts weiter übrig, als loszulassen. Ich denke jeden Tag in Liebe an mein Enkel. Mein Sohn und seine Frau können bleiben, wo der Pfeffer wächst.

            • Lotta sagt:

              Das tut mir leid Jennifer.
              Konntest du dich von dem Herzinfarkt erholen? Erzähle dich mal deine Geschichte. Es würde mich interessieren wie es zu dem bruch kam.
              Liebe Grüße,
              Lotta

      • Karin sagt:

        Hallo an alle, mein Mann hat auf youtube ein Video gefunden, das sehr aufschlussreich ist, besonders auch zum Schluss. Es heisst *Ich, das Größte, Narzissmus*. Hier geben Narzissten Einsicht in ihr Leben.

      • Pauline sagt:

        Hallo Frank
        Du fragst wie kämpfe ich um sohn.
        Ich will dir keinen Rat geben aber ich weiß aus ein paar Jahren Erfahrung und Gesprächen dass du verlieren wirst den Kampf. Versuche es zu akzeptieren und gibt die Hoffnung nicht auf.
        Sie wird immer gewinnen wenn er ihr fying monkey ist und ihr werdet immer trauriger
        Also es ist ein schwieriger Weg. Wir sind auch noch dabei. Aber ni hz sufgrben und schaut auf euch

        • Frank Grit sagt:

          Hallo Pauline, im Inneren wissen wir , dass wir diesen Kampf wohl verlieren werden. Er will sie jetzt heiraten und ein 2. Kind …
          Den Kontakt zu unserem Enkelkind werden wir versuchen mit ganzer Kraft zu halten.

          • Pauline sagt:

            Hallo grit
            Dafür wünsche ich euch sle Kraft die ihr habt. Wenn man um Enkelkinder kämpfen muss weiß ich leider nicht. Gemeinsame Kinder hst er gottseidank nicht. Sie hat drei von jeweils andren Männern. Zwei sind aber nur bei ihr
            Schönes Wochenende
            Pauline

    • Karin sagt:

      Lieber Frank, liebe Lotta und alle hier, ich verstehe dich und alle anderen hier so gut.Wir haben heute einen Ausflug gemacht und normalerweise genieße ich das. Ich habe den ganzen Tag an meine Enkel gedacht. Meine größte Angst ist es, dass er denken könnte, wir haben ihn nicht mehr lieb. Die kleine ist erst 11 Monate, sie bekommt das ganze noch nicht so mit. Ich würde dir gerne einen Rat geben, wie man damit umgeht. Aber die Liebe kann man nicht einfach abstellen. Zu meinem Sohn sagte ich, wie er sich fühlen würde, wenn man mit ihnen so umgehen würde. Seine Antwort war: Dann müssten wir auch damit leben.Es kommt einem so vor, als hätten sie kein Herz im Leib. Sie wissen gar nicht, was sie ihren eigenen Kindern antun. Wie Sabine schon sagte, sie sind krank.Ich drücke euch alle in Gedanken und viele liebe Grüße von mir an euch

      • Lotta sagt:

        Danke liebe Karin.
        Die letzten Tage waren wieder so schwer… Ich vermisse mein Kind, meinen Jungen. Er ist doch erst 21, vermisst er mich denn gar nicht? Ich wache morgens mit dem Gedanken an meinen Jungen auf und abends wieder ein. Er fehlt mir so sehr. Wir waren eine glückliche Familie, meine Kinder und ich. Er stand mir so nah, hat mir immer alles erzählt und bei jeder Entscheidung fragte er mich um Rat. Wir sind oft spazieren gegangen, haben uns über Gott und die Welt unterhalten, schmiedeten Zukunftspläne und freuten uns auf sein Studium. Nun ist er im 2. Semester und ich weiß nichts darüber. Nicht wie es ihm gefällt, wie es läuft und vor allem, wie es ihm damit geht. Ich verstehe einfach nicht weshalb er das Familienband so zerschneidet und zulässt das sie ihn so isoliert von allen Menschen die ihm wichtig sind/waren. Auch denke ich immer, ob seine liebenswerte Art nur gespielt war, um mir zu gefallen. Aber wie sollte er das denn über 20 Jahre aufrecht halten? Kann sich ein Mensch so sehr für eine Frau verändern? Was macht sie mit ihm und wieso? Ich verstehe es nicht… Ich bin so traurig.

        • Karin sagt:

          Hallo liebe Lotta, ich weiß sehr gut, was du meinst. Glaube mir, du kannst nichts dafür. Bitte verliere jetzt nicht die Hoffnung. Dein Sohn ist noch sehr jung und er hat gute Chanchen, das Spiel noch zu durchschauen. Ich weiß, dass deine Tür offenbleibt für ihn. Auch ich versuche loszulassen, weil einem in dieser Situation ja auch gar nichts anderes übrigbleibt.Ich bin außerdem ein sehr spiritueller Mensch, meditiere, und habe schon viele Wunder erlebt. Das gibt mir immer wieder Kraft. Nicht die Hoffnung aufgeben, liebe Lotta🌹🌈🙋

          • Pauline sagt:

            Hallo Karin
            Ich finde ganz toll was du Lotta geschrieben hast. Auch wir sind an manchen Tagen ankämpfen. Aber was hilft es. Wir haben einfach ni ht die Möglichkeit und macht ihnen zu helfen und im jetzigen Status wollen sie es gar nicht.
            LG
            Pauline

          • Lotta sagt:

            Liebe Karin,
            entschuldige das ich jetzt erst schreibe. Ich habe deine Nachricht garnicht gesehen. Dieses runter scrollen ist schon doof. Gibt es keine Plattform wo es einfacher ist sich zu unterhalten? Deine Worte sind so lieb und empathisch, ich musste sehr weinen. Ich weiß, ich sollte die Hoffnung nicht aufgeben, nur klappt das in letzter Zeit gar nicht. Ich vermisse ihn so wahnsinnig doll. Ja, meine Tür ist auf aber ich kann es nicht mehr zeigen. Ich bin so in mir selbst gefangen das ich jetzt alle Schotten dicht mache. Nächste Woche muss ich zur Biopsie, es wurde ein Knoten gefunden der nicht sein sollte und mich beschleicht immer der Gedanke das es mir völlig egal ist. Was hab ich denn noch zu verlieren? Ich habe das Wichtigste doch schon verloren, schlimmer geht nimmer. Ich werde depressiv, dass merke ich. Auf der Arbeit geht’s. Da ist es ziemlich anstrengend und doch findet sich bei all den Konflikten der Kinder, mit den ich arbeite, immer etwas lustiges zum lachen. Mit den Kollegen wird über pädagogische Ansätze diskutiert und das ist schon sehr ablenkend. Dann kommt man nach Hause und sofort schleicht sich eine unbändige Müdigkeit ein. Meist schlafe ich dann auch ein und werde um 18 Uhr wach. Der Tag ist gelaufen, ich fühle nur Traurigkeit und manchmal einfach gar nichts. Ich bin launisch und Igel mich ein. Für meine Tochter ist das sehr schwer, was dann auch wieder zu Konflikten führt. Ich funktioniere nur und möchte nichts sehnlicher als meinenen Sohn. Vielleicht sollte ich auchmit dem Meditieren beginnen. Hilft es dir? Du sagst, ich habe nichts falsch gemacht. Das ist lieb gesagt. Ich denke darüber leider anders. Ich habe mich zu sehr auf meine Kinder eingestellt und mich darin verloren. Nun weiß ich nichts mehr mit mir anzufangen. Ich sehne mich nach meiner Familie, so wie sie war. Nach den Gesprächen und den Ausflügen. Das Lachen am Tisch und die Diskussionen wer welche Aufgaben im Wochenplan übernimmt. Ich sehne mich danach meinen Sohn in den Arm zu nehmen, ihn über seine blonden Haare zu streicheln und ich hasse mich dafür das ich meine Tochter mit ihm vergleiche, wo sie doch ganz anders ist und dabei wünsche ich mir insgeheim das sie etwas von seinem lieben Wesen hätte. Ich schäme mich dafür. So habe ich vorher nie gedacht und das tut mir sehr sehr leid. Wie geht es dir denn liebe Karin und wie geht es dir Pauline?
            Ich drücke euch unbwkannterweise und bedanke mich fürs zuhören.Es gibt nicht mehr viele Menschen um mich, ich lasse keinen an mich ran.
            Liebe Grüße,
            Lotta

            • Pauline sagt:

              Liebe Lotta
              Alles was du schreibst und fühlst kenne ich. Weitete Kinder haben wir nicht.
              Es ist nicht leicht zu sagen mot Der Zeit wird rs besser aber rs ist was dran. Ich vermisse ihn schon auch noch aber es ist halt so dass er gefangen ist in dem system und auch im augenblick genau Empathielos ist wie sie. Mir hilft es immer etwas wenn ich mir sage dass er im Normalfall das alles nie getan hätte. Versteck dich nicht. Rede wenn du reden willst. Ich war anfangs auch so und bin fan mit dem Hund raus in den Wald da hab ich dann geschrien oder geheult wie ein Wasserfall. Hilft. Jetzt nach 16 Monaten geht alles schon etwas leichter. Und seit er nicht mal einen kleinen wink zum Geburtstsg seines Vaters gemacht hat, 70, haben wir uns vorgenommen uns auf uns zu konzentrieren. Und es anzunehmen ihn nicht mehr zu sehen vielleicht mal so auf sztasse. Das Schicksal hat uns hart gestraft. Warum auch immer. Bleib tapfer. Ich wünsche dir und den anderen schönes Wochenende.
              LG
              Pauline

    • Karin sagt:

      Hallo liebe Lotta, ich kanns dir nachfühlen. Auch für mich waren die Kinder immer mein ein und alles.Ich dachte, wenn sie Familie haben,würden wir auch ein gern gesehener Teil ihrer Familie sein, so wie es bei uns und unseren Eltern war. Sie sind gerade in Urlaub. Aber ich weiß, danach gehts weiter. Ich habe immer noch ihre grausamen Worte im Ohr.Ich weiß, dass alles im Leben einen Sinn hat. Ich denke, ich sollte mich jetzt auf mein eigenes Leben konzentrieren und nicht mehr wie mein ganzes bisheriges Leben um alle anderen. Ich habe mich oft total vergessen. Genau so wie du. Sind wir es nicht auch wert, dass wir mit uns selbst auch liebevoll umgehen und uns selbst achten. Wenn wir das täten, könnten wir bestimmt mit solchen Menschen einiges gleichmütiger umgehen. Ich habe zu meditieren vor vielen Jahren begonnen, weil ich Dauerschmerzen hatte im Rücken. Die Ärzte trauten sich nicht operieren, weil alles kaputt war. Seitdem gings bergauf und ich bin sehr zufrieden. Meine Einstellung zum Leben hat sich grundsätzlich geändert.Ich weiß nicht ob es dir helfen würde, aber einen Versuch wärs wert. Ich hoffe, bei dir ist körperlich alles in Ordnung. Ich wünsche dir alles Gute und drück dich in Gedanken🌹

      • Lotta sagt:

        Hallo liebe Karin,
        mal wieder habe ich deine Nachricht verpasst. Dieses scrollen ist so blöde… Ich war Donnerstag zur Biopsie und bekomme diesen Donnerstag meine Diagnose. Ist nicht schön, aber so ist es nunmal. Positiv denken!
        Ja, wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte, dann würde ich es anders machen und mir mehr Zeit für mich nehmen, weil ich es mir wert sein muss. Nun ist es wie es ist. Die Zeit wird die Wunden heilen, hoffentlich!
        Fühl dich umarmt,
        Lotta

  5. Pete sagt:

    Hallo an alle!
    nach längerer Zeit nutze ich nun das Portal wieder einmal, um etwas aus meinem Kopf „heraus zu schreiben“…
    Nachdem der letztmalige Kontaktversuch zu meiner Tochter seitens von mir und meiner Frau im Februar unglücklich verlief, herrscht wirkliche Funkstille. Mir geht es insgesamt betrachtet nach wie vor so, als ob ich ständig Achterbahn fahre. Es ist da diese Lücke im Leben entstanden, die nicht gefüllt werden kann. Inzwischen nehme ich ein leichtes Antidepressivum, was mir meinen Biorhythmus garantiert. Seit nunmehr 18 Monaten leben wir nun in diesem Schwebezustand. Mal geht es, man schöpft Hoffnung und dann geht es abwärts. Meist sind es alltägliche Dinge, wenn man junge Familien mit kleinen Kindern sieht, wenn man Großeltern sieht, die mit ihren Enkeln spazieren gehen, die einen „Rückschritt“ im Denken auslösen und einen ziemlich schnell nach unten ziehen…. Auch wenn wir sagen, wir haben ja noch mehrere Kinder, die Lücke bleibt. Inzwischen wissen wir, dass unsere Tochter in ihrem Familiensystem „kämpft“, sie gibt dort öfter den Ton an, wie ich gehört habe, Schwiegersohn (der „Bewacher“- wie ich ihn nenne…) schüttet sich dann bei seiner Mutter aus, dass es oft mit „ihr“ schwierig sei und sie Hilfe benötige…. Kurzum- sie sitz in einer Falle. Wir schauen zu…. Nach wie vor ist das Aushalten das allerschlimmste, was es für mich, für uns gibt. Eine Alternative gibt es derzeit (noch) nicht. Wir schauen wieder auf uns, leben, so gut es geht, „unseren“ Weg und müssen das Ganze in die Hand einer „oberen Instanz“ geben, so komisch das klingt. Und ich bin so ein Mensch, der gestaltet, der nach Lösungen aktiv suchen möchte…. Und ich muss zuschauen. Aktuell lese ich viel, bereite mich für eine neue berufliche Tätigkeit vor und lenke mich damit ab. Was sehr hilft, ist das gemeinsame Sprechen mit meiner Frau. Alles kleine Schritte.

    • Pauline sagt:

      Hallo pete
      Schön von dir zu lesen
      Ich war auch eine Weile ni ht im Portal.
      Uns ging es genau so. Das letzte Treffen im November war schrecklich und auch ein Treffen Anfang März ging gründlich h in die Hose. Auch ich nehme schon einige Zeit ein Hilfsmittel für die innere Ruhe und vorallen fpr den Schlaf. Hilft ganz gut. Ich sehe das au h so dass eine Lücke entstanden ist die wahrscheinlich bleibt. Das mit Leute sehen mot Kindern und Enkeln hab ich denke ich ganz gut im Griff denn ich weis ja ni ht wenn es anders wäre ob sie Kinder gewollt hätten
      Ein etwas komischer Vorfall gab es eben da Anfang März. Er rief mich warum auch immer an und sagte uns dass er wegzieht. Zwar nicht weit von Stadt aufs Land ich wurde sogar eingeladen die neue Wohnung anzusehen tat i h dann auch. Sie war ni ht da. Da dachte i h mir eben due Möglichkeit zu nutzen für ein Gespräch. Von wegen nach dem ersten Satz machte er gleich dicht und das wars dann wieder. E ist zu nix bereit. Ich wäre au h sehr froh wenn i h mal zuhören bekäme dass er auch gegen das System anfängt zu kämpfen. Wird er aber nie denke ich.
      Für mich ist jetzt aber klar dass ich lieber ohne ihn lebe als so und dann kam noch hinzu das meine beste Freundin nun Krebs hat und i h nun weiß wie schnell alles anders sein kann. Das wR nun der Punkt an dem ich mir sage. Wenn es so sein soll dann ist es so. Mein Leben und Gesundheit ist mir das ganze nicht wert. Due Hoffnung gebe ich noch ni ht ganz auf dass er wachgerüttelt wird von wem au h immer. Und wie es dann weitergeht wir die Zeit bringen. Macht gut und hoffentlich lesen wir wieder voneinander
      LG
      Pauline

      Grüsse auch an alle andren mitstreiter.

      • Pete sagt:

        Hallo Pauline, hallo alle anderen!
        Das ganze Problem ist ja, dass es so „offen“ ist, nicht absehbar, wie lange und „ob“ überhaupt.
        Ich bekomme immer wieder zu hören, Du hast ja noch andere Kinder…! Ja- und dennoch eins, was fehlt.
        Ich „klebe“ nicht an meiner Tochter, aber sie ist ein Teil meines Lebens, unserer Familie. Die Türe bleibt auch offen. Und dennoch, es bleibt ein Trauerprozess, ein Prozess, der eine Art besonderer Enttäuschung hervor gebracht hat. Ein Trauerprozess mit offenem Ende- bis jetzt…. und bis wann???
        Dieses Aushalten zermürbt. Man tröstet sich, steht auf, geht weiter und bleibt wieder im Alltag an irgend etwas hängen. Meine Frau und ich gehen unseren Weg. Wir stärken uns gegenseitig, was wirklich gut ist. Das ist derzeit das Einzige, was hilft. Ich wünschte mir sehr, auch von Geschichten zu hören, die „anders“ verlaufen sind. Bleiben wir stark und halten „es“ weiter aus.
        Allen eine gute Woche!

    • Tina sagt:

      Hallo Zusammen,

      bin heute durch Zufall auf diese Seite gestossen und bin erstaunt, wieviele Leute es gibt, denen es ähnlich geht, wie mir. Eigentlich hätte ich gerne einen eigenen Beitrag gepostet, habe aber leider nicht gefunden, wo ich diesen erstellen kann. Daher Antworte ich jetzt auf die Nachricht von Pete.

      Mein Sohn ( 3 Kinder im Alter von 9, 7, und 5 Monaten) ist mit einer, wie ich vermute, narzisstischen Frau verheiratet. Von Beginn an (die zwei sind seit 11 Jahren zusammen), war ich seiner Frau ein Dorn im Auge. Egal was ich sage, tue oder auch nicht, Sie findet generell etwas, was ich falsch mache. Auch wenn ich nur Atme und nichts tue oder sage. Jetzt ist vor wenigen Monaten die Mutter meiner Schwiegertochter mit gerade einmal 59 Jahren an Krebs verstorben und seither ist es noch schlimmer. Ich muss dazu sagen, dass in der Zeit, als Ihre Mutter noch gelebt hat, auch Ihre Mutter immer mal wieder Ihr Opfer war und Ihr nichts Recht machen konnte. Jetzt wo Sie nicht mehr lebt, ist Ihr Vater und Bruder der Nabel der Erde. Und das obwohl Sie sonst immer Jahrelang über Ihren Vater nur geschimpft hat.

      Ich wollte Sie gerne etwas entlasten und habe meine Enkeltochter, die Jahre alt ist, in den vergangene Monaten immer mal 1 höchstens 2 Mal in der Woche zum Hausaufgaben und Lernen bei mir. Hauptsächlich auch, weil ich weiß, dass Sie durch den Kleinen wenig Zeit hat und wie gesagt, um zu unterstützen.

      Und was soll ich sagen, jetzt schreibt das Kind gute Noten und lernt mit mir gerne.
      Worüber sich eine Mutter die keine narzisstischen Züge hat, sicher gut finden würde. Meine Schwiegertochter allerdings nicht.
      Sie sucht aktuell immer wieder Gründe um sich mit mir anzulegen und Streit zu provozieren. Das aber nur über meinen Sohn. Heißt: Mich selbst spricht mich nicht an, macht aber meinem Sohn die Hölle heiß. Wenn ich mich anbiete mit meiner Enkelin bei einer anstehenden Arbeit zusätzlich einen Nachmittag zu lernen, dann bekommt mein Sohn zu hören: Ich würde Sie hinstellen, als ob Sie es nicht hinbekommen würde. Ich würde immer meinen, dass meine Enkelin bei mir alles machen würde, und bei Ihr nichts, und das wolle Sie so nicht auf sich sitzen lassen ……usw.

      Ja, ich habe mal erwähnt, dass meine Enkelin, der es sonst schwer fällt sich zu konzentrieren, bei mir gut mitarbeitet und wir an der Konzentration arbeiten würden, habe das aber niemals so gesagt oder gemeint, dass meine Schwiegertochter das nicht hinbekommt oder so. Wollte einfach mal ein Feedback darüber geben. Und schon habe ich bzw. meine Sohn und ich das Problem, dass Sie ja allein bestimmen möchte, wann und ob die Kinder mich sehen dürfen oder nicht.

      Ich denke, durch den Verlust Ihrer Mutter, bin ich nun noch mehr ein rotes Tuch, weil ich noch da bin, und Ihrer Mutter nicht mehr. Das ist natürlich sehr traurig und ich verstehe auch, wenn Sie wütend ist usw. Aber weder mein Sohn, noch ich oder die Enkelkinder können etwas dafür oder die Situation ändern.

      Könnte hier einen kompletten Roman schreiben allein über die vergangenen Monate. Allerdings wird mir immer klarer, dass ich da offensichtlich Machtlos bin.

      Gott sei Dank ist mein Sohn, der mir im übrigen mit den Kindern am meisten Leid tut, weil Sie Tag und Nacht mit dieser Frau auskommen müssen, noch nicht so, und ich hoffe das bleibt auch so, dass er sich gegen mich und meinen Mann stellt nur weil Sie das provozieren möchte.
      Macht die ganze Situation allerdings auch nicht viel einfacher, weil er dadurch ständig mit Lügen usw. über mich bombardiert wird.

      Noch kann ich für meine Sohn und meine Enkelkinder mit der Situation einigermaßen umgehen, und versuche der Dame so gut es geht aus dem Weg zu gehen. Bin allerdings gespannt, was Ihre nächste Aktion ist, um wieder Unruhe zu stiften. Wird mit Sicherheit aus Ihrem eigenen Frust heraus nicht lang auf sich warten lassen.

      • Pauline sagt:

        Hallo Tina
        Ich habe die Zeilen gelesen. Ja es gibt böse Menschen. Ich kann dir nur einen Rat geben. Lass dich nicht provozieren von ihr dadurch erhält sie nur mehr Macht. Helfen kannst du deinem Sohn eh nicht er muss da selbst was tun nur unterstützen auch die Enkel. Du kannst ja froh sein dass du Kontakt mit deinem Sohn hast. Ds wäre ich überglücklich denn die Frau könnte ich links liegen lassen.
        Wir haben das leider nicht 18 Monate null Kontakt.glaub mir fas ist schlimmer aber auch da muss man versuchen seinen Frieden zu finden sonst macht man für Böse menschen sein Leben kaputt. Da heisst es einfach abwarten was so kommt.
        Ich wünsche dir alles Gute und gib nicht auf
        Pauline

        • Sabrina sagt:

          Hallo Pauline und alle anderen Betroffenen,
          ich hatte eine böse, gemeine und gehässige Schwiegermutter unter der ich sehr gelitten habe. Ich nahm mir vor nie eine „Solche“ zu werden. Aber heute muss ich mir eingestehen, es gibt auch böse „Schwiegertöchter“
          Bevor ich nun alle diese Berichte gelesen habe, war ich unsicher ob ich das Recht habe so zu urteilen. Demzufolge liege ich doch nicht so falsch.
          Als mein Sohn seine heutige Frau zum ersten Mal bei uns (damals lebte mein Mann noch) vorstellte, setzte ich mich vorab ins Zeug und bereitete ein schönes Essen vor. Jedoch der vereinbarte Termin wurde nicht eingehalten, weil ihr einfiel, wenn sich schon unterwegs ein Outletcenter befindet, dann noch unbedingt shoppen gehen zu müssen. Es zog sich über Stunden hinweg. So fing es an!
          Spätere Einladungen an Geburtstagen etc. wurden durch ihr unmögliches Verhalten für mich zunehmend zur Qual. Sie übernahm, wenn sie nicht gerade mit dem Handy beschäftigt war, das große Wort und schimpfte über Gott und die Welt. Selbst ihre Familie, vor allem die Geschwister mussten herhalten. Ich fing an innerlich zu beten, dass mein Sohn diese Frau nicht heiratet. Aber es geschah zu meinem Leidwesen doch.
          Es würde hier den Rahmen sprengen hier niederzuschreiben, was ich schon alles mit dieser Frau erlebt habe und wie zunehmend mein Sohn dieses Spiel mitmacht oder auch nicht anders kann. Kinder haben sie keine. Ob es letztendlich gut ist oder auch nicht, sei dahingestellt. Ich hätte gerne Enkelkinder gehabt

    • Karin sagt:

      Hallo Pete, lieber Leidensgenosse🙋Mir gehts auch so.Diese Frau kam in unser Haus, überaus lieb und nett. Ich dachte, ich habe die netteste Schwiegertochter, die man nur haben kann. Dann die Ernüchterung.Wir haben mittlerweile 2 Enkelkinder und dürfen diese nur nach ihren Bedingungen sehen,und nur unter Beaufsichtigung.
      Ich halte nir noch durch für meine Enkelkinder, mein Sohn ist ihr hörig und macht mir nur Vorwürfe.Ich habe mich innerlich von beiden abgeschottet, aber es tut sehr weh, wenn der Kleine vor der Tür steht, weint und nicht rein darf. Ich kann euch alle so gut verstehen 😥

      • Pete sagt:

        Hallo Karin! Hallo an Alle!
        Es ist unglaublich, wie diese Geschichten eine Art „Norm“ aufweisen…. Ich kann nur eins raten: AUSHALTEN und im Moment bleiben. Auf sich schauen und den Moment genießen, wenn es einem gut geht.
        Allmählich gewöhne ich mich an die „Tiefdruckgebiete“ im Alltag. Mir geht es besonders nahe, wenn ich in unmittelbarer Nähe kleine Kinder sehe. Und dann geht das Karussell los. Dann fahre ich eine Runde mit und dann steige ich aus. Es ist dieser „offene Trauerprozess“, der mich oft in die Knie zwingt. Dennoch, ich stehe auf. Ich sage mir dann immer, meine Tochter ist erwachsen und sie wird irgendwann sehen müssen…. Bis dahin wird es noch lange sein- wenn überhaupt. Meine Frau und ich wissen eins- wenn wir uns begegnen, werden wir nicht ausweichen. Wir gehen darauf zu, halten aus und werden neutral grüßen, vielleicht fragen, wie es so geht…. Das wird aber abhängig sein, ob die andere Seite sich dieser Situation stellen wird. Letztens habe ich im Kollegenkreis eine ähnlich Story gehört… Mir scheint, dass es viel mehr derartige Lebensverläufe gibt! Lasst uns irgendwie durchhalten und das Schöne im Moment suchen, um uns selbst zu trösten, vor allem in den Momenten, wenn wieder das Karussell losgeht… Drehen wir also nicht durch! Stark bleiben! Dir, Karin, wie all den anderen Betroffenen, eine gute Frühlingswoche! Trotz alle dem!

        • Pauline sagt:

          Hallo pete
          Ich bin mit dem was du schreibst ganz bei dir
          Und musste dabei feststellen dass i h oder wir mit unseren Gefühlen auf dem gleichen Level sind.
          PAULINE

          • Pete sagt:

            Hallo Pauline, hallo alle zusammen,
            ich denke, man tut sich keinen Gefallen, mit dem eigenen Gefühl der Sehnsucht, dem Sehnen nach dem Heil der Beziehung zum eigenen (inzwischen erwachsenen) Kind, von sich aus in den Kontakt zu treten. So lange das Kind in einer solchen (toxischen) Beziehung lebt, keine eigene Kraft hat, dem zu entkommen, bringt man es automatisch immer mehr in einen Loyalitätskonflikt… Und letztendlich „ergibt“ es sich immer wieder zugunsten der krankhaften Seite. Vor allem dann, wenn (Enkel-) Kinder im Spiel sind (vermeintliche Abhängigkeit- ökonomisch und seelisch). Ein gelegentliches Senden eines Signals, nach dem Motto „Ich bin noch hier und die Tür steht immer offen…“ ist das einzige, was man machen kann. Und dann kommt eins: Warten. Aushalten. Überraschen lassen. Es ist traurig, aber das einzige, was wir derzeit tun. Und es schmerzt, zu spüren, dass das Leben mit dieser Lücke weiter gehen muss. Ich wünsche uns allen enorme Kraft, diese Lücke so offen zu halten, dass diese nicht mehr so heftig wackelt und uns ins regelmäßige Wanken bringt. Wir müssen Stabilität in unsere Systeme bringen, schauen, wie wir ersatzhaft diese Lücke mit anderen Dingen schließen- vorübergehend… Denn- es kann ja sein, dass das Kind wieder zurück kommt, was wir alle hoffen. Ich lese derzeit sehr viel. Ich höre Podcasts (nicht nur zu diesem Thema) und zehre von der Liebe meiner anderen Kinder und meiner Frau und teile schöne Momente mit ihnen. Das „was würde jetzt meine Tochter machen…“ verbiete ich mir. Sie hat es sich ausgesucht. Sie ist erwachsen… Sie kann sich jederzeit melden. Sie tut es aber (noch) nicht…. Und es bleibt offen, ob sie es je tun wird. Das ist die Bitternis an der ganzen Sache. Die „offene“ Trauer. Unabhängig sein und offen bleiben! Das müssen wir!

            • Pauline sagt:

              Hallo pete
              Besser hätte es so niemand sagen können
              Danke

            • Pauline sagt:

              Hallo pete hallo ihr lieben
              Mein mann hatte gestern Geburtstag 70 ichvweis zwar nicht warum aber leider hatten wir doch auf eine kleine Nachricht gehofft. Es geht einem an so einem Tag einfach nicht gut wenn nix kommt. Es ist trotzdem eine Enttäuschung. Wir rappeln uns wieder zusammen und weiter geht’s.
              Schönes Wochenende
              Pauline

              • Lotta sagt:

                Oh Pauline, dass tut mir für deinen Mann sehr leid. Ich kann mir vorstellen wie traurig das gewesen sein muss und die Nachwehen sollte man auch nicht vergessen. Was mir aber auffällt ist, dass er im März auf euch zukam. Das du das Gespräch auf seine Frau gelenkt hast, war leider nicht richtig. Ich denke das er schon deshalb den Kontakt so mindert. Versuch dich doch zu entschuldigen und gib den Treffen nur Raum für euch, ohne das von ihr gesprochen wird. Fühl dich umarmt

                • Pauline sagt:

                  Danke lotto für dein Nachricht aber da hast du was falsch verstanden
                  Im März hat er zwar angerufen weil er verzweifelt war weil sie ins Krankenhaus musste
                  Warum er da gerade sn mich dachte weiß ich nicht. Am andren Tag hat er ja wieder angerufen und sagte mir dann auch fass er wegzieht und ob ich mir die neue Wohnung anschauen möchte
                  Tat ich fsnn such und ich versucht da dsnn auch mit ihm mal zu reden über sie haben wir gsrnicht gesprochen
                  Nach ein paarsätzrn über das ganze ging er wieder auf kampfszeööung und das war es dann auch schon wieder.leider ist er auch jetzt nicht bereit sich zu treffen. Es würde alles nix bringen. Sinn hätte es nur wenn wir sie endlich bei uns aufnehmen und eine Familie werden würden r merkt halt ni ht dass er ihr flying monkey ist.aber vielleicht irgendwann doch mal
                  LG
                  Pauline

                  • Lotta sagt:

                    Liebe Pauline,
                    ich drücke dir fest die Daumen das dein Sohn erkennt was er verloren hat. Ich denke mir, man hat doch nur eine Mutter und ein Vater und man sollte doch für sie da sein? So ist es ja auch bei meiner schon sehr betagten Mutter. Sie hat uns, ihre Kinder immer um sich. Zumindest immer eine von uns sechs. Wir begleiten sie auf ihren letzten Tagen und helfen igr wo wir nur können, vor allem seit mein Vater verstorben ist. Nun frage ich mich warum unsere Kinder uns so im Stich lassen? Ich kenne durch meine Arbeit viele Kinder mit Migrationshintergtund. Das Band zu ihren Familien ist unglaublich stark. Es gibt bei ihnen nichts wichtigeres als ihre Familie. Mir ist aufgefallen das es in unserer Kultur nicht mehr so ist. Früher, ja da war es so, doch mit den nächsten Generationen hat sich etwas eingeschlichen was das Band der Familie sehr gelockert hat. Das ist so schade… Hat sich denn dein Sohn nochmal seitdem gemeldet? Gibt es Neuigkeiten?
                    Fühl dich umarmt Pauline.
                    Lotta

            • Lotta sagt:

              Hallo lieber Pete,
              ich weiß nicht ob ich jetzt etwas überlesen habe, aber hat deine Tochter denn Kontakt zu ihren Geschwistern oder zu Onkeln und Tanten? Das würde mich interessieren. Ich verstehe dein vermissen trotz anderer Kinder. Mir geht es auch so, nur das ich keinen Partner habe mit dem ich mich darüber austauschen kann. Erst neulich habe ich meinen Sohn mit seiner Freundin auf der Hochzeit meines Bruders gesehen. Kein hallo Mama, kein wie geht es dir, nichts… Es war sehr schmerzhaft und ich selbst war auch nicht in der Lage auf ihn zuzugehen. Zwei Tage vor Muttertag kamen Blumen per Boten. Kein Gruß, keine Karte, ich kann nur vermuten das sie von ihm waren. Das hat mich dann auch wieder so traurig gemacht, zumal ich am Muttertag keinen Anruf oder Nachricht bekam und dann von dritten erfuhr, dass er mit seinem Vater und dessen Freundin den Tag verbracht hat. Warum? Warum keine Nachricht? Waren die Blumen doch von wem anderes? Von einem Verehrer wüsste ich doch, sie können nur von ihm sein. Seine Freundin hat sich auf der Hochzeit wieder so gezeigt wie ich sie kenne. Unsicher, nicht in der Lage Kontakte zu knüpfen, ohne ihn. Wie ein Anhängsel folgte sie ihm auf Schritt und Tritt. Wie ein Kleinkind das an Papas Hand muss. Mit seiner Schwester hat er sich unterhalten,sie hat sich gefreut und zwischendurch ist sie einmal zu mir gekommen und sie mlisz weinend mit mir raus. Dieser Druck, diese Anspannung, es nagt an ihr und auch an mir. Ich erinnere mich wie wir jeden Sonntag als Familie am Fußballplatz standen und ihn anfeuerten. Als meine Tochter anfing Fußball zu spielen, stand ich alleine da, ohne ihn. Seine Abschlüsse feierten wir als Familie und nun feiere ich demnächst mit ihr den Eintritt in die Oberstufe. Ohne ihn, obwohl es doch immer für ihn so wichtig war das wir als Familie hinter ihm stehen. All das darf sie nicht genießen, wo es auch für sie so wichtig wäre. In letzter Zeit überlege ich oft ob ich meinen Sohn darum bitte den Mietvertrag auf seinen Vater zu ändern, damit ich diese Verantwortung, ohne Bindung zu ihm, abgeben kann. Was würdest du und auch ihr lieben anderen tun?
              Es würde mich so sehr interessieren wie sein Studium läuft, ob alles klappt, er zufrieden mit seiner Wahl ist. All das bleibt auf der Strecke und ich verspüre diese Lücke, dieses Hallo Mama, dieses fragen nach einem Rat, das in Arm nehmen und drucken, dass sagen, ich hab doch lieb…. So vieles fehlt so sehr.

        • Karin sagt:

          Hallo Pete, hallo an alle. Ich habe lange nicht in dieses Portal geschrieben, aber es tut gut, sich ein bisschen auszutauschen.Ich bin jetzt viel in der Natur, diese Ruhe und der Frieden tut wirklich gut.Ich versuche mich auch immer irgendwie abzulenken.Und da gehts mir genau wie euch. Wenn man dann Familien mit Oma und Opa sieht, dann ist da der große Schmerz im Herzen.Ich wünsche euch allen schöne Frühlingstage und dass ihr die Hoffnung nicht aufgebt

          • Karin sagt:

            Hallo ihr Lieben,mein Mann hat ihr jetzt seine Meinung gesagt. Sie ging direkt auf mich los mit ohne endenden Vorwürfen.Das schlimme ist, wir wohnen mit im Haus.Im Moment weiß ich gar nicht mehr weiter.

            • Sabine sagt:

              Hallo Karin,

              es ist schwer und ich kann das – wie viele hier – nur zu gut verstehen. Ich mache mir Gedanken dazu und profitiere von dieser Seite seit ein paar Jahren. Verfolge die Einträge und es hilft mir oft mit meiner Situation besser oder neu umzugehen. Ich hatte mir vorgenommen anderen keinen Rat zu geben. Jede Situation ist zwar irgendwie gleich aber doch ganz anders. Trotzdem einen Hinweis von mir, den ich selbst von einem Freund erhalten habe. Er hatte sich selbst ein Bild von meiner Schwiegertochter gemacht und mich dann angesprochen. An seine Ratschläge habe ich mich seitdem gehalten.

              Gespräche mit meiner Schwiegertochter führe ich nicht mehr unter 4 Augen. Als ich es liebevoll versuchte wurde aus dem Gespräch, dass ich sie runtergeputzt und beschimpft hätte. Wirklich eine glatte Lüge und nicht das erste Mal! Sie spricht auch nach 6 Jahren kein Deutsch und mein Englisch ist ihr viel zu schlecht… Dadurch ist mein Verhalten ihr gegenüber „respektlos“.

              Ich kommentiere nicht was ich höre und ich biete auch keine Hilfen mehr an. Wenn sie etwas brauchen können sie ja fragen. Ich entscheide dann was ich leisten will und kann oder ob ich es lasse.

              Ich höre zu wenn mir etwas gesagt oder erzählt wird und ich nicke oder sage ach oder ach wie toll“. Lächeln nicht vergessen…

              In meinem Kopf läuft das Laufband: „Die ist krank“!

              Treffen finden nur auf neutralem Boden statt wenn sie dabei ist. Dann sehe ich auch meinen Sohn und meine Enkelkinder und ich darf dann sogar die Geburtstags- Weihnachts- oder sonstige Geschenke für die Kinder abgeben (noch). Oft bekomme ich dann auf dem Weg dahin irgendwelche Verhaltensregeln mitgeteilt, die ich allerdings lese und lösche und einfach ignoriere! In der Zwischenzeit kommt mein Sohn – wenn auch selten – mit einem der Kinder mal vorbei. Dann spreche ich kein Wort über seine Frau!

              Alle anderen Versuche wie Einladungen Aussprachen Angebote etc. finden von meiner Seite nicht statt. Ich merke, dass sie davon wirklich irritiert ist und stets versucht mich mit weiteren Dingen zu provozieren oder zu erniedrigen. Dann kommt das stumme Laufband „Die ist krank“ und ich lächle und gehe darauf nicht ein!

              Ich bin froh darüber einen Freundeskreis zu haben der mich auffängt wenn es mal nach derartigen Treffen / Begegnungen bei mir mit der Verarbeitung nicht so funktioniert. Kommt durchaus vor, denn ich leide natürlich schon auch unter der ganzen Situation. Aber ich habe gelernt mein Leben mit den Freunden, Kino, Theater, Ausflüge etc. besser zu gestalten. Diese Narzissten wollen die Aufmerksamkeit und eine Bewunderung, die ihnen nicht zusteht. Sie leben praktisch davon. Das bin ich nicht mehr bereit zu geben und es wäre auch verlogen. Ihre Demütigungen lasse ich ins Leere laufen. Gelingt immer besser. Ich weiß mit 70 Jahren wer und was ich bin. Meine Enkelkinder will ich dabei nicht auch noch instrumentalisieren und in Konflikte stürzen nur weil ich so gerne eine liebevolle Oma wäre. Ich habe auch aufgehört meinen Sohn in Schutz zu nehmen. Ich musste einsehen, dass es nur einen gibt der das ändern kann und das ist mein Sohn. So lange er nicht versteht was da grad mit ihm und der Familie gemacht wird, wird sich aber auch nichts ändern.

              Ich weiß nicht ob es etwas hilft was ich hier geschrieben habe. Du schreibst „im Moment weiß ich gar nichts mehr“ – und das bedeutet irgendwie ja auch, dass diese Frau mal wieder ihr Ziel erreicht hat. Dreh den Spieß lieber um! Dieser Triumph steht der Narzisstin nicht zu. Ganz besonders schwierig natürlich wenn man auch noch gemeinsam wohnt. Zu mir sagte mal jemand: „Ändere Du Dein Verhalten und um Dich herum verändert sich einiges …“ Deine Schwiegertochter will den Kampf. Einen Kampf der Dich erniedrigt, Kraft kostet und kaputt macht. So viel Aufmerksamkeit hat sie einfach nicht verdient.

              Liebe Grüße und Kopf hoch! Du siehst ja: Du bist nicht allein!

              • Karin sagt:

                Liebe Sabine, danke für deine herzlichen Worte.Mir laufen gerade die Tränen übers Gesicht.Meine Schwiegertochter ist mir mittlerweile egal. Es tut nur so weh, weil mein Enkel weint, weil er nicht zu uns darf.Das zerschneidet einem fast das Herz.Viele Liebe Grüße von mir an Dich und an alle hier auf dieser Seite

                • Karin sagt:

                  Noch ein Zusatz:Wir haben unserem Sohn das Haus überschrieben, jetzt verbietet sie uns, nach draußen zu gehen, wenn sie mit den Kindern im Garten ist

                  • Sabine sagt:

                    Liebe Karin,
                    ich bleibe dabei keinen Rat zu geben. Aber ich kann Dir von mir berichten. Ich war vor längerer Zeit bei einer Freundin um dort mal wieder mein Leid zu klagen. Sie hat mir am Ende etwas gesagt, was mir nicht geschmeckt hat… Sie nahm meine Hand und sagte: „Weißt Du eigentlich was für ein Waschlappen dein Sohn geworden ist?“ Ich war geschockt, böse und verstört und ich bin danach auch gegangen. Auf einer Parkbank ganz alleine habe ich dann geweint und alles sacken lassen. Es tat weh – aber sie hatte durchaus ins Schwarze getroffen! Ich bin dann eine Woche alleine an die See gefahren. Abstand war irgendwie wichtig. Gedanken sortieren. Raus aus der Situation! Ergebnis danach und nach Rücksprache / Beratung mit einem Anwalt war eine Generalvollmacht in der mein Sohn und seine Frau von allem ausgeschlossen wird etc. Neue Schlösser in meiner Wohnung und das was ich bereits berichtete. Vielleicht hast Du ja einen Mietvertrag mit Deinem Sohn… Natürlich will Deine Schwiegertochter nicht das Du ein gutes liebevolles Verhältnis zu Deinen Enkeln hast. Sie könnte ja die Kontrolle verlieren oder die Kinder Dich lieber haben als sie. Die Kinder könnten ja auch erzählen was Du auf keinen Fall wissen sollst. Das können diese Menschen nicht ertragen. Sie sind einfach krank!!
                    Ich will mich nicht zum Spielball ihrer krankhaften Boshaftigkeit machen lassen und hier bin ich die Einzige die etwas ändern kann. Auch wenn ich darauf verzichten muss meine Enkel so liebevoll zu umsorgen, wie ich es mir wünsche. Ich musste einsehen, dass die Realität mit diesen Menschen in jeder Hinsicht zerstörerisch ist. Egal wie sehr ich mich bemühe. Es war alles erst sehr schwer für mich, aber mit der Zeit wird es erträglicher. Natürlich nicht jeden Tag… Immerhin merke ich deutlich, dass es ihr echt stinkt, dass ich mein Leben nicht auf sie ausrichte, mich nicht demütigen lasse. Genieße die Sonne und Dein Leben. „Nimm Dich auch mal wichtig“ sagte eine andere Freundin. Ja auch das hatte ich vor Kummer und Kampf echt vergessen.
                    Liebe Grüße

              • Susanne sagt:

                Liebe Sabine, ihr andern alle, Hallo!
                ich bin quasi erst „frisch“ betroffen aber leide schon genauso wie hier eigentlich alle. Beim Lesen der Berichte laufen mir die Tränen Hoffnungslosigkeit und Ohnmacht. Unser Kind heiratet in wenigen Wochen eine Narzisstin und es ist nicht zu verhindern und alle Schilderungen des Verhaltens eines solchen Schwiegerkindes treffen sowas von genau zu…genau wie im Artikel und von euch berichtet. Ich weiß noch gar nicht, ob ich es schaffe, zu der (natürlich) perfekten Feier zu erscheinen. Aber wenn, dann werde ich mir immer wieder zurechtrufen, „die ist krank! sie ist krank!!“ vielleicht hilft mir das, die Cantenance zu bewahren, danke dafür; dicke Sonnenbrille auf und immer lächeln, es wird so schwer… auch das Hochzeitsgeschenk steht noch nicht fest, weil wir so gar keine Lust haben nach ihrer Pfeife zu agieren. Unser Sohn ist voll von ihr vereinnahmt und auch er stellt uns inzwischen als Nörgler da, läßt sie frech mit einem Wortschatz mit uns reden, sowas gab es so nie in unserer Familie, bei allen Problemen, wurde immer noch anständig mit der Wortwahl umgegangen. Er hält sich da entweder raus oder stützt sie. Ich glaube, das Schlimmste wird sein, wenn er sich so fremd verhalten wird, uns umarmt, als wäre man jemand fremdes oder wenn man die 13. Fee ist, ob es für meine Seele vlt. doch besser ist, wegzubleiben??? Da gibt es wohl kein richtig oder falsch, es kann jede Entscheidung die falsche gewesen sein. Ich bin noch nicht fertig mit meinen Gedanken, ich will ihn nicht verlieren…

                • Lotta sagt:

                  Oh Susanne,
                  willkommen im Club der traurigen und verzweifelten Eltern. Es tut mir leid das du zusehen musst wie dein Sohn eine Frau heiratet die euch ablehnt. Ich frage mich auch immer wieder wieso unsere Kinder sich so loyal ihrer Partnerin gegenüber verhalten und dabei den Eltern so vor den Kopf stoßen. Man hat sie untetm Herzen getragen, geboren, aufgezogen, geliebt und dann wird man plötzlich entsorgt, wo man doch fest davon ausging das dieses Band zwischen Eltern und Kind niemals reißen kann.
                  Fühl dich von mir umarmt und ich wünsche dir ganz viel Kraft diese Hochzeit zu überstehen.
                  Liebe Grüße,
                  Lotta

                • Sabine sagt:

                  Liebe Susanne,
                  wenn ich Deine Zeilen lese kommen mir diese Gefühle durchaus bekannt vor. Ich stelle allerdings auch fest, dass ich über diesen Punkt zum Glück meist hinaus bin. Ich habe auf der Hochzeit meines Sohnes mit dieser Frau noch nicht einmal am Familientisch gesessen. Es war gut sich darauf vorzubereiten, dass auch diese Feier eine emotionale Herausforderung ist. Ich habe mich dieser gestellt und daraus gelernt. Allerdings: Das ganze Jammern über die Situation hat mich definitiv nicht weiter gebracht oder etwas verändert. Ich lese hier auch oft von Hilfe durch Therapeuten. Ich wollte die Verantwortung nicht an einen Therapeuten abgeben. Was soll er mir denn sagen? Vielleicht hilft es mich selbst zu reflektieren und das ist dann auch gut. Im Ergebnis heißt es für mich aber immer, dass ich mich und mein Verhalten – vielleicht auch meine Einstellung dazu – ändern muss. Vor allem aber gilt für mich, dass ich nicht andere unter meiner Situation leiden lassen kann. Auch nicht den Freundeskreis. Es muss einfach auch mal Gespräche geben, die sich nicht um meine/diese Situationen drehen.
                  Du willst ihn nicht verlieren… Ein Satz der mir damals auch durch den Kopf ging. Aber kann man nicht nur verlieren was man besitzt? Kinder „besitzt“ man meiner Meinung aber nicht. Und wenn wir sie groß ziehen heißt das doch auch, dass wir sie zu selbständigen und eigenverantwortlichen Menschen erziehen.
                  Bei meiner Mutter, meinem Bruder, meinem Ex-Mann und nun bei meiner Schwiegertochter habe ich lange geglaubt „Mit Liebe wird alles gut“ Ein großer Irrtum auf meiner Seite und jetzt vielleicht auch auf der Seite meines Sohnes im Hinblick auf seine Ehe. Ich merke deutlich wie auch er unter der Situation leidet. Erkennen kann ich das nur, weil ich auch versuche es aus einer Perspektive des Abstands zu betrachten. Nicht immer emotionslos… Auch ich habe schlechte Tage – da muss ich dann durch.
                  Mit meinen Veränderungswünschen habe ich meine Schwiegertochter aber nur gestärkt und sie konnte mir so immer wieder die nächste Schelle verpassen. Diesen Menschen haben reflektierte Menschen doch mindestens voraus, dass sie sich ändern können – vielleicht auch anpassen um etwas zu einem Besseren Miteinander zu verändern. Narzissten fehlt aus meiner Sicht genau diese Möglichkeit. Sie sehen nur sich und ihre Vorteile.
                  Ich wünsche Dir von Herzen, dass Du aus Deiner Spirale findest.
                  Herzlich Sabine

                  • Pauline sagt:

                    Liebe Lotta
                    Alles was du schreibst und fühlst kenne ich. Weitete Kinder haben wir nicht.
                    Es ist nicht leicht zu sagen mot Der Zeit wird rs besser aber rs ist was dran. Ich vermisse ihn schon auch noch aber es ist halt so dass er gefangen ist in dem system und auch im augenblick genau Empathielos ist wie sie. Mir hilft es immer etwas wenn ich mir sage dass er im Normalfall das alles nie getan hätte. Versteck dich nicht. Rede wenn du reden willst. Ich war anfangs auch so und bin fan mit dem Hund raus in den Wald da hab ich dann geschrien oder geheult wie ein Wasserfall. Hilft. Jetzt nach 16 Monaten geht alles schon etwas leichter. Und seit er nicht mal einen kleinen wink zum Geburtstsg seines Vaters gemacht hat, 70, haben wir uns vorgenommen uns auf uns zu konzentrieren. Und es anzunehmen ihn nicht mehr zu sehen vielleicht mal so auf sztasse. Das Schicksal hat uns hart gestraft. Warum auch immer. Bleib tapfer. Ich wünsche dir und den anderen schönes Wochenende.
                    LG
                    Pauline

    • Karin sagt:

      Hallo, liebe Sabine, ich habe gerade meinem Mann deine Zeilen vorgelesen, weil er sich bei der Schwiegertochter entschuldigen wollte. Er hat jetzt durch dich verstanden, dass es sinnlos ist. Wir wollten dir sagen, dass du eine ganz tolle und starke Frau bist, die sich nicht unterkriegen lässt. Wir haben auch noch von einer Frau gelesen, die erst nach 23 Jahren die Reißleine gezogen hat. Mein Gott, so viele verlorene Zeit.Ich hoffe, wir bleiben so stark wie du und viele Schreiber hier. Mit vielen lieben Grüßen von Sepp und Karin

      • Ursula Rüegg sagt:

        Hallo Karin,
        auch ich lese diese Seite schon seit längerer Zeit. Meine Geschichte zu erzählen erübrigt sich, sind doch viele in Vielem ähnlich.
        Der Bericht von Sabine zeigt mir, dass noch andere Menschen die Reissleine ziehen und rechtliche Konsequenzen folgen lassen. Ich habe dasselbe gemacht. Mit gutem Gewissen, aber auch mit Trauer, dass es überhaupt soweit kommen musste. Trotzdem bleibt die Hoffnung, dass mein Sohn irgendwann erwacht, und auch, dass ich die Enkelkinder nicht ganz verliere…. Was meine Schwiegertochter betrifft, ja, ich denke sie ist wirklich krank. Und ja, auch mein Sohn trägt Verantwortung für das Ganze und Eltern dürfen nie die Spielbälle von kranken Menschen sein.
        In diesem Sinne wünsche ich allen Bertoffenen viel Kraft und Sonnenschein für ein erfülltes Leben. Schaut gut zu euch selber!

        Liebe Grüsse Ursula

        • Karin sagt:

          Hallo liebe Ursula,ja, diese Menschen sind wirklich sehr krank und sie schaffen es, unsere Kinder zu ihren Marionetten zu machen.Vieleicht würde es dir ja guttun, auch mal über dein Leben zu erzählen. Wenns jemand versteht, dann diese Menschen.Wir unterstützen unseren Sohn noch finanziell, weil die Schwiegertochter auch körperlich krank ist.Dank bekommen wir nicht.Wir überlegen auch,damit aufzuhören.Man wird ja nur ausgenutzt.Da habt ihr vollkommen recht.Liebe Grüße von Karin

          • Sabine sagt:

            Liebe Karin,
            danke für Deine netten Worte an mich. Tut auch mir sehr gut.
            Dein Eintrag zu finanziellen Hilfen an Deinen Sohn weil sie auch körperlich krank ist brachte mich zum Schmunzeln – muss ich gestehen. Ich nenne das in der Zwischenzeit „Sekundärerfolg“! Meine Freunde nennen es „wie im Billard über Bande spielen“. Und meine Freunde waren es auch, die mir dann mal irgendwann einen Vogel gezeigt haben. Meine Schwiegertochter hatte und hat noch körperliche Beschwerden die ihr nicht ermöglichen den Haushalt zu machen oder eventuell etwas zu arbeiten. Dafür sollte ich u. a. dann auch eingesetzt werden. Die Kinder hat sie den ganzen Tag im Kindergarten und kann mangels Sprache und ihrer körperlichen Beschwerden nicht arbeiten. Sie jammert jeden schwindelig über alles was nicht nach ihrer Nase funktioniert. Die Kinder vertraut sie mir natürlich nicht an. Ich soll die Haushaltshilfe und der Geldgeber sein. Geld gibt es nicht mehr von mir und ich bin auch nicht die Putz- und Haushaltshilfe! Konsequenz ist nicht gerade meine Stärke in solchen Situationen, aber ich ziehe es durch und werde auch weiter immer von Freunden daran erinnert. Schlechtes Gewissen? NEIN nicht mehr! Warum sollte ich jemandem helfen, der mich doch nur mit Dreck bewirft? Und das dann nur weil mein Sohn sie geheiratet hat? Seine Entscheidung, seine Verantwortung und sein Leben. Jede Hilfe ist in dieser Situation für mich tatsächlich nur ein Sekundärerfolg für meine Schwiegertochter und dazu bin ich nicht mehr bereit!
            Liebe Grüße

            • Karin sagt:

              Liebe Sabine, ich musste nicht nur Schmunzeln, ich habe sogar gelacht. Danke dafür!Wie man sich doch selbst zum ‚Deppen‘ machen kann.Ich habe ihr erst am Montag gesagt, dass ich mit ihnen keinen Kontakt mehr will, nur die Kinder wollen wir sehen.Wir warten jetzt noch, was da kommt, wenn der erste Schock vorbei ist. Damit haben beide nicht gerechnet.Wenns so weiter geht, ist bei uns dann auch ‚der Ofen aus‘.Ich danke dir weiterhin für deine ehrlichen Worte! Liebe Grüße von Karin

    • Karin Gottschalk sagt:

      Hallo Pete

      Habe deine Zeilen gelesen und mich macht Eure Situation sehr traurig. Wie ich schon schrieb habe ich den Kontakt zu meinem Sohn abgebrochrn. In einem Brief habe ich versucht Ihm zu erklären warum und ohne die Schwiegertochter darin zu erwähnen! Seine Reaktion war mich überall zu blockieren sei es im Internet oder Handy! Natürlich tat es weh, aber ich habe erkannt das es seine Entscheidung ist obwohl ich es als Feigheit erkannt habe! Er ist leider ein Waschlappen geworden und es nützt nichts es schön zu reden.Nach 5-jährigen Demütigungen Seitens meiner Schwiegertochter habe ich die Reißleine gezogen und ich muss gestehen es geht mir gut damit! Bleibt stark und seit lieb gegrüßt….

  6. Lotta sagt:

    Ich vermisse meinen Sohn so sehr….
    Wir hatten immer ein tolles Verhältnis zueinander. Es war sehr liebevoll und respektvoll. Auch mit seiner Exfreundin hatte ich ein liebevolles Verhältnis. Dann kam die Neue und schnell fiel mir auf, wie sie meinen Sohn manipuliert. Sie isolierte ihn von seinen Freunden und selbst wenn er den Müll rausbrachte, stand sie an der Tür und wartete bis er wieder rein kam. Sie wohnte fast ein Jahr bei uns. Es fiel mir nicht leicht, aber ich tat es meinem Sohn zuliebe. Als sie zusammenzogen dauerte es nicht lange und unser Kontakt brach ab. Zu Weihnachten fragte ich wieso er nicht komme und seine Antwort war:“Mama, ich kann nicht“. Er weinte und ich auch. Diese Worte hallen noch immer in meinem Kopf und seitdem gibt es auch keinen Kontakt mehr. Ich vermisse ihn so sehr und auch seine Schwester hält diesen Zustand kaum aus. Sie sackt in der Schule ab und möchte dieses Thema auch gar nicht hören. Es belastet sie zu sehr, sagt sie. Kurz vor seinem Auszug, sagte ich ihm das ich Angst davor habe, dass wir uns aus den Augen verlieren. Er sagte, auf keinen Fall Mama und doch ist genau das eingetreten. Ich durfte noch den Mietvertrag für die beiden unterschreiben und das wars. Mein Herz ist gebrochen, ich habe meine Kinder allein aufgezogen, war immer für sie da, hab mich so um alles bemüht, damit es ihm gut geht. Manchmal frage ich mich ob das ein Fehler war, ich mehr auf mich hätte achten müssen. Aber ist es denn nicht normal, dass man als Elternteil das Leben des Kindes in der Vordergrund stellt? Ich hoffe jeden Tag das er sich endlich gegen sie wehren kann und erkennt was da passiert. Nur wenn ich hier so lese, kommen mir Zweifel das es jemals so sein wird. Ich bin so traurig und hab jetzt auch nur etwas unsere Geschichte angeschnitten, mich belastet es zu sehr was alles vorgefallen ist.
    Ich drücke euch,
    Lotta

    • Pauline sagt:

      Liebe Lotta
      Es erstaunt mich immer mehr wieviele Eltern es gibt die in der selben Situation sind wie wir. Auch unser sohn sagte mir einmal dass wir uns nicht verlieren und was geschah genau das und das nun seit über 1 1/2 jahren. Ich habe sehr viel gelesen und gehört in Therapiegesprächen dass wir leider nicht die geringste chance haben an ihn durchzudringen es wird alles abgeblockt. Vielleicht kannst du mal im interner unter narzzistischer persönli
      chkeitsstörung nachlesen dann verstehst du evtl. was da los ist.
      Ich wünsche dir viel Kraft und erwarte nicht. Die Macht hat seine partnerin. Ja und vielleicht merkt er irgendwann dass in seinem Familiensystrm was nicht stimmt.
      LG
      Pauline
      Und trotzallem frohe ostern
      nachlesen

    • Karin sagt:

      Ich danke dir von Herzen für deine Worte. Du hast recht. Wir können uns kaputt machen lassen oder beschließen, unser Leben zu leben. Es ist nicht leicht für uns alle in diesem Portal, aber man muss leben damit.Ich weiß, dass alles in diesem Leben einen Sinn hat.wie du schon gesagt hast, verändere dich, dann verändert sich die Welt um dich.Ich wünsche dir, liebe Sabine und allen anderen schöne Stunden mit Menschen, die uns mögen, wie wir sind. Am wichtigsten ist es, dass wir uns selbst mögen. Viele liebe Grüße von Karin

  7. Jacqueline sagt:

    Ich bin gerade eben auf dieses Forum gestossen und bin schockiert, wie viele ähnliche Geschichten sich hier lesen lassen. Ich weiss erst seit kurzem, dass unsere Familie auch von einem solchen Fall betroffen ist.
    Leider hat mir meine Mutter verheimlicht, dass sie von der Freundin meines Bruders schon seit längerer Zeit Ablehnung und zunehmend bösartiges Verhalten erfahren hat (vordergründig hat sie sich immer scheinbar nett verhalten). Sie ist (wie all unsere Partner) von unseren Eltern herzlich und mit offenen Armen empfangen worden und hat von da her keinen Grund, auf meine Mutter böse zu sein. Vor kurzem wurde mein Bruder von ihr zu meinen Eltern geschickt, um den Kontakt abzubrechen. Hasserfüllt hat er ihnen einen Vorwurf nach dem andern um die Ohren geworfen, ohne ihnen die Gelegenheit zu einer Stellungnahme zu geben und liess sie wissen, dass er keinen Kontakt mehr zu ihnen wünscht. Meine Schwägerin hat meine Mutter danach per Whatsapp nicht nur selber noch mit Vorwürfen eingedeckt, sondern ihr noch hämisch mitgeteilt, dass sie ihren Kontakt auf Whatsapp nun blockieren werde. Auf ihrem Whatsapp-Status hat sie meine Mutter aber zuvor noch beleidigend blossgestellt. Meine Eltern sind am Boden zerstört und verstehen die Welt nicht mehr.
    Da ich schon 2 Beziehungen mit Narzissten hinter mir habe, ist mir bei den wenigen Treffen mit der Mutter meiner Schwägerin schnell aufgefallen, dass es sich hier um eine Narzisstin handelt. Ihre Tochter verhält sich auch dementsprechend und wird nicht müde, ihrer Mutter andauernd Honig um den Mund zu schmieren und zu betonen, dass sie die beste Mama der Welt ist. Sie besucht sie auch mehrmals pro Monat, obwohl diese relativ weit weg wohnt und telefoniert täglich mit ihr. Meine Eltern hingegen wurden von den beiden immer seltener besucht, obwohl sie nicht so weit weg wohnen.
    Ich bin mir sicher, dass die Mutter meiner Schwägerin die Haupttreiberin ist hinter dem Ganzen, da sie es nicht ertragen kann, wenn ihre Tochter noch einer zweite Familie Aufmerksamkeit schenkt. Mein Bruder scheint ihr inzwischen ebenfalls hörig zu sein. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob meine Schwägerin ebenfalls eine Narzisstin ist oder ob sie nur versucht, es ihrer Mutter recht zu machen. Jedenfalls sind mir bei ihr schon ein paar Mal seltsame und überempfindliche Reaktionen aufgefallen.
    Die beiden möchten Kimder und eine spitze Bemerkung meiner Schwägerin lässt darauf schliessen, dass entweder schon ein Kind unterwegs ist oder bald folgen wird. Es wäre das erste Enkelkind für meine Eltern, da ich selber 49 Jahre und kinderlos bin. Es tut mir so leid für die beiden! Ich hoffe so sehr, dass keine Geldforderungen kommen werden, sobald das Kind da ist (in die Richting ging nämlich die spitze Bemerkung meiner Schwägerin). In der Hoffnung, die Beziehung zu normalisieren, würden meine Eltern wohl jeder Forderung nachkommen. Ich bin mir aber sicher, dass sie das Kind nicht würden sehen dürfen, sondern nur das Geld liefern sollten.
    Meine Eltern sind 86 und 82 Jahre alt und gesundheitlich nicht mehr auf der Höhe (mein Vater hat dazu noch Alzheimer in einem frühen Stadium) und sie werden nicht mehr unendlich lange da sein. Falls mein Bruder eines Tages versteht, dass er manipuliert worden ist, wird es für eine Versöhnung zu spät sein.
    Ich wohne leider etwas weiter weg von meinen Eltern und kann nicht so oft für sie da sein. Zu meinem Bruder hatte ich schon seit jeher privat kaum Kontakt. Wir sahen uns jeweils so 2-3 x pro Jahr bei den Eltern, verstanden uns aber immer gut, hatten nur einfach kein Bedürfnis auf mehr Kontakt. Ich habe mir schon überlegt, ihn zu kontaktieren, aber ich bin mir sicher, dass dies von meiner Schwägerin verhindert wird. Er würde mir auch eh nicht zuhören, wenn ich versuchen würde, ihm klarzumachen, dass die beiden Frauen Gehirnwäsche betreiben.
    Es ist sehr, sehr schwierig, die eigenen Eltern so leiden zu sehen…
    Unfassbar, wie viele Narzissten sich auf dieser Welt tummeln!
    Liebe Grüsse aus der Schweiz,
    Jacqueline

  8. Nina sagt:

    Kommt jemand neu in ein Familiensystem, passiert leider häufig, dass dysfunktionale Muster vom Schwiegerkind entdeckt werden. Wenn es dann diese mit dem Partner bespricht,kann es zu einer ungünstigen Kette der Ereignisse kommen. So kann das Schwiegerkind vielleicht nicht alle fiese Spitzen der Traditionen mögen und damit in der Familie auffällig werden. Als Medium sollte der Partner vermittelnd stehen, denn viele gelabelte Narzissten sind es nicht! In der Dynamik meiner Familie bzw Schwiegerfamilie sind wir Eheleute das Problem. Ende vom Lied, fast alle aufgeführten Punkte könnten die Schwiegereltern hier unterschreiben. Bis zum Kontaktabbruch und nun fast 2 Jahren Therapie, um das Leid aufzuarbeiten können wir sagen, wir sind und waren zu keinem Zeitpunkt Narzissten. Aus der Ferne und mit Abstand bilden sich, leider „Wurzellos“, neue Ansichten und diese sind heilsam für die eigene kleine Familie. Bitte wachsam sein und mit hoher Selbstreflektion.
    Ergänzend möchte ich auch auf Artikel über Kontaktabbrüche zu den Eltern aufmerksam machen und die häufige Not dahinter.
    In der Therapie haben wir gelernt, wo die kleinen feinen Unterschiede stecken.
    1. Wie verhält sich der Partner zwischen den Fronten und wie war das Befinden zu den Eltern vor der Partnerschaft. 2. Welchen Platz hatte das Kind vor der Partnerschaft in der Familie -und ein massiver Punkt, 3. wurde Geld angeboten oder eingefordert. Und 4. wieviele Menschen leiden ausser der Schwiegerfamilie unter dem Schwiegerkind. Zerbrechen andere Kontakte des Kindes ebenfalls? Und ein entscheidender Punkt 5.: Wer zieht tatsächlich Dritte mit rein. Vielleicht hilft der Beitrag manchem. Damit möchte ich niemandem sein Leid absprechen.

    • pauline sagt:

      Hallo Nina
      Ich möchte zu den Zeilen nur eins sagen. Ich stecke niemanden in die narzzistenschublade
      Zu 1. Wir hatten vor der Partnerschaft immer ein innige und vertrauensvollen Verhältnis auch mit den expartnern.
      2. Unser sohn stand für uns immer Vordergrund hielten immer zu ihm
      3.wir haben nie etwas wie Geld gefordert oder gegeben. 4. Leiden tut hier die ganze Familie bis hin zu Grosseltern. Freunde wurden auch mit der Zeit aussortiert weil sie auf einmal nie die ri htigen waren.
      Keiner von uns zieht dritte mit hinein. Wir versuchen uns gegenseitig Halt zu geben.
      Für uns ist das narzzismus und ich denke er wird es nie merken. Das bedeutet für uns ganz einfach ein Leben ohne ihn.
      Es ist fast Wir ein kleiner Tod aber wenn er glücklich ist dann soll es so sein.

      • Lynn sagt:

        ich hätte auch nie für möglich gehalten,daß ich irgendwann mal keinen Kontakt zu meinem Sohn haben werde.Unser Verhältnis war immer innig,dachte ich jedenfalls.Systematisch hat unsere Schwiegertochter unseren Sohn isoliert.Seine alten,guten Freunde sind weg.Kontakt zu seinem Bruder verboten.Unser Sohn steht voll hinter seiner Frau und vertritt ihre Meinung,immer.Angefangen hat das Ganze mit der Geburt unserer ersten Enkelin.Ab da arbeitete sie immer gegen uns,aus welchen Grund auch immer.Ich hatte meinen Sohn schon oft gefragt,was seine Frau für ein Problem mit mir hat.Eine richtige Antwort bekam ich nicht.Zu einer Aussprache sind beide nicht bereit.Ich habe meinen Sohn und meine Enkel jetzt fast fünf Jahre nicht gesehen.In meinen Augen spielt hier Narzismus eine wesentliche Rolle und ich kann nichts dagegen tun,da mein Sohn hinter ihr steht und sämtliche Korrespondenz durch ihre Hände geht.

        • Pauline sagt:

          Hallo Lynn
          Genau wie bei uns das selbe Spiel. Ich bin für jeden Rat dankbar die die Sache für mich besser oder einfacher macht.
          Schönen Sonntag

        • Marta sagt:

          Hallo Lynn
          Deine Geschichte ist fast identisch mit meiner… nur bei uns ist es erst seit paar Monaten zu Kontaktabbruch gekommen.. ich konnte auch nie und niemals vorstellen, dass es einmal so weit kommt. Aber eben doch.
          Unser Enkelsohn ist jetzt schon neun Monate alt und wir dürfen ihn nicht sehen. So schade.
          Ich kann und will mich nicht ständig von diesen kranken Menschen erniedrigen und demütigen lassen.
          Ich hoffe für allen beteiligten dass der Schmerz mit der Zeit weniger wird.
          Dir wünsche ich auch viel Kraft dazu.
          Freundliche Grüsse
          Marta

          • Karin sagt:

            Liebe Marta,ich weiß, dass Großeltern das Umgangsrecht mit ihren Enkeln gerichtlich einklagen können. Vielleich mögt ihr euch mal erkundigen.Ich wünsche euch von Herzen alles Gute

            • Karin sagt:

              Nach meiner Erfahrung der letzten Tage nehme ich meine Aussage wieder zurück,das Umgangsrecht einzuklagen.Ich habe meinen Enkel zufällig ausserhalb getroffen. Er nahm mich bei der Hand und wollte mir etwas zeigen.Er wurde sofort streng gerügt.Ich halte mich jetzt so gut es geht fern, weil es sonst auch noch die Kinder büßen müsen.Ihr hattet da wahrscheinlich schon mehr Erfahrung als ich.Liebe Grüße Karin

          • Pauline sagt:

            Hallo Martha
            Wie geht es dir zur Zeit. Gibt es was positives?

            Bei uns nicht aber die tage werden immer besser
            Grüße
            Pauline

          • Pauline sagt:

            Hallo Martha
            Wie geht es dir.ich kese garnicht vom dir. Lass mal von die hören
            LG Pauline

      • Marta sagt:

        LiebePauline
        Es ist tatsächlich schwierig zu antworten. Man muss ziemlich nach unten scrollen. Ich habe erst gesehen, dass du mich angeschrieben hast..
        ich habe die zweite Beratung/ Therapiestunde gehabt.. der Weg zu Verarbeitung wird noch eine Weile dauern. Ich habe auch bessere Tagen aber der Schmerz und Enttäuschung ist nonstop in meinem Kopf. Wir sind nebenbei sehr aktiv, organisieren unser Leben mit schönen Sachen. Das ist für uns sehr wichtig.
        Und ich habe aufgehört Erwartungen zu haben. In Theorie sieht aber alles einfacher aus als im Praxis.
        Freundliche Grüsse Marta

        • Pauline sagt:

          Hallo Martha
          Ja es ist manchmal schwierig zu schreiben.
          Ich hab deine Nachricht gelesen und dachte eigentlich immer ihr habt auch schon lange Zeit keinen kontakt. Aber wie lange der Kontakt fehlt ist egal. Ich habe nächste Woche eine gesprächrunde mit dem Thema narztismus im familiensystem. Soll darum gehen wie man damit umgehen kann
          Ist kein Therapeut sondern ein familienchoats.
          Mal sehen was da rauskommt. Ich werde Bericht erstatten.
          LG

          • Pauline sagt:

            Hallo Martha
            Die gedprächsrunde war interessant aber vieles wusste ich ja schon von therapeutischer Seite. Mir ist aber nun klar keine weiteren Erwartungen zu haben. Es zu akzeptieren das man nicht gewünscht ist und sich nicht mehr soviel damit beschäftigen den man kann wirklich nichts aber such gsrnichts tun. Ist nicht leicht aber ess ich da von mitleidenden gehört habe die Königsdiziplin für uns und das geht mit der Zeit.
            Das Motto

            Leben und Leben lassen

            Und auch wenn wieder kontakt entsteht das leben zusammen ist trotzdem ganz anders denn jeder verändert sich.
            Hoffe es geht dir gut
            Pauline

        • Pauline sagt:

          Hallo Martha
          Höre gar nix mehr von dir. Geht es euch gut
          Hat sich vielleicht eure Tochter wieder kontakt mit euch aufgenommen.
          LG
          Pauline

          • Marta sagt:

            Liebe Pauline
            Wir waren in den Ferien, es hat uns sehr gut getan. Nein, unser Sohn hat sich nicht gemeldet…
            Wir probieren stets umsetzen was du in dieser Gesprächsrunde auch gehört hast. Keine Erwartungen, akzeptieren, dass wir nichts Gemeinsames mehr haben, dass wir nicht mehr erwünscht sind , dass sich unser Sohn verändert hat.
            Es ist nicht immer einfach. Aber das Leben ist auch ohne ihn lebenswert und bietet viel schönes. Und wir Alle haben das Recht wieder glücklich zu sein.
            Dir wünsche ich viel Kraft dazu.
            Liebe Grüsse
            Marta

            • Pauline sagt:

              Hallo Martha
              Danke für deine Nachricht wir dachten auch schon an Urlaub und werden es au h tun. Im Mai wird mein mann 70 und da auf jedenfall wir setzen nun auch alles dran das umzusetzen. Die 2 Paare die es organisiert haben haben es auch geschafft. Also es geht und ja du hast recht das Leben ist trotzdem lebenswert. Ich hoffe wie hören immermal von einander. I h würde mich freuen.
              Dir/euch auch vie Kraft.
              Und wir schaffen das.
              LG
              Pauline

            • Pauline sagt:

              Hallo Martha
              Ich wünsche dir und allen andren schöne ruhige Ostern
              LG
              Pauline

    • Milla sagt:

      Habs schon mal erlebt und jetzt gerade wieder. Hochzeit und Polterabend mit heftiger finanzieller Beteiligung und Arbeit vorbei, ging Schwiegertochter auf Distanz, ließ über den Sohn immer mehr Tabuthemen mitteilen, trennte ihn von Freunden ab und hatte das auch mit der Familie vor. Sohn liess sich nach den Erfahrungen aus seiner ersten Ehe (8 Jahre ohne Kontakt) nicht darauf ein. Sie brach dann den Kontakt mit uns vollständig ab, Sohn aber nicht. Es gab ihrerseits einen schweren Vertrauensbruch, der wohl zur Trennung führen wird, weil sie weiterhin ständig lügt und manipuliert. Eine Paartherapie lehnt sie wütend ab. Ihre Mutter hat auch starke narzistische Züge und manipuliert ihre Tochter. Die Tochter ist extrem abhängig von der Mutter, keinen Kontakt mehr zum Bruder und Verwandten, hat keine Freunde ausser ihrem Ex. Für uns ist nicht erkennbar, ob sie selbst eine Narzistin ist oder nur das Werkzeug ihrer Mutter. Die Ehe ist nach einem Jahr im Eimer. Warten wirs ab. Weil wir das alles schon mal erlebt haben, bleiben wir gelassen und halten den Kontakt mit dem Sohn. Wir sind für ihn da, wenn er uns braucht. Einmischen tun wir uns nicht.

      • Pauline sagt:

        Hallo milla

        Mich würde interessieren wie ihr fas 8 Jahre durchgehalten habt und wie ihr mit eurem Sohn wieder zusammen gekommen seid. Im Augenblick könnte ich mir nicht vorstellen wieder vertrauen zu ihm zu haben und diese Demütigungen von ihr die er zugelassen hat zu vergessen. Von ihm kamen ja auch kränkungen und beleidigungen. Ob er diese selbst oder durch sie gemacht hst weiß ich nicht. Da ja keine ordentliche aussprache gewünscht wird und wenn überhaupt dann endet eh alles in Eskalation .
        Schönen Tag euch/ dir
        Pauline

      • pauline sagt:

        Hallo milla
        Ich hoffe immer noch dass du mir mal schteiben kannst wie dein Sohn aus der ersten Ehe raus kam und wie ihr fas 8 Jahre durchgehalten habt
        Liebe Grüße Pauline

  9. Karin Gottschalk sagt:

    Guten Tag an alle Betroffenen, ich bin erst heute auf diese Seite gestoßen und erstaunt das es so viele Leidensgenossen gibt.Habe alle Kommentare gelesen und bei vielen dachte ich schon Ihre Söhne wären mit meiner Schwiegertochter verheiratet so ähneln sich die Geschichten!Wir haben unseren Sohn Werte wie Anstand,Würde,Respekt, Loyalität und Liebe vermittelt, aber mit der Hochzeit vor 5 Jahren ist das alles wie weggefegt!
    Schleichend kam dann das erwachen das mit meiner Schwiegertochter etwas nicht stimmt und wie in vielen Kommentaren schon beschrieben es immer schlimmer wurde.Vor 3 Monaten dann habe ich meinem Sohn einen Brief geschrieben und Ihm mitgeteilt, dass ich den Kontakt zu beiden abbreche um mich selbst zu schützen und um mich zu erholen.Reaktion von beiden gleich Null.
    Durch diese Plattform wurde ich darin bestärkt, dass es nicht meine Schuld ist und man keine Chance gegen Narzissten hat und man das Weite suchen sollte. Also alles richtig gemacht, obwohl es unheimlich weh tut! Ich kann wieder ruhig schlafen und meine Magenprobleme sind weg.Ich halte mich an das Sprichwort…“Glücklich ist der vergißt was doch nicht zu ändern ist …!“ und die Hoffnung stirbt zuletzt! Habt Mut das Drama zu beenden und seit lieb gedrückt!

    • Pauline sagt:

      Hallo Karin
      Wieder eine Leidensgenossen. Sie haben ja si herlich meine Nachrichten alle gelesen.wir haben unserem Sohn auch Anstand,Respekt Loyalität und Liebe vermittelt dachten wir jedenfalls. Wir haben ja auch schon über Jahre vieles erlebt.aber nach einer kurzen Trennung gingsjetzt ri htig los.vor Drei Monaten hab auch ich die reisleine gezogen. Es war böse was ich da zu hören bekam. Es ist sehr schwer aber meiner Gesundheit zuliebe war das das beste. Das sprichwort“glücklich ist wer vergisst… Im Augenblick das beste. Aber die Hoffnung ist trotzdem da dass es vielleicht eine Annäherungen gibt auf welche art auch immer.
      Wir beide schon Anfang 60 und Ende 60 da bleibt nicht mehr viel Zeit. Daumen hoch.

    • Renate sagt:

      Hallo ihr lieben Mitleidenden.. bin ich froh,auch von anderen Betroffenen derart Familienproblematik zu hören.. ich bzw. wir,mein Mann und ich haben derzeit auch so gut wie keinen Kontakt zu unserem Sohn,Schwiegertochter und 5 jährigen Zwillingsmädchen. Um ehrlich zu sein war ich diejenige die die Reißleine gezogen hat,weil ich das eifersüchtige Verhalten meiner Schwiegertochter nur mir gegenüber nicht mehr ertragen konnte. Vielleicht war ich auch zu empfindlich und zu wenig kämpferisch,aber Verhalten,Lügen und Vorwürfe aus dem Nichts haben mich krank gemacht. Unser Sohn hat bzw wollte nichts bemerken und mein Mann war nicht betroffen. Es war Mobbing gegen mich auf hinterlistige Art und Weise,dessen ich als Gefühlsmensch nicht mehr gewachsen war und für mich auch keine gemeinsame Zukunft gesehen habe. Ich hatte in der Nähe meiner Schwiegertochter ständig Fluchtgedanken. Wir ihr und andere berichten bezieht das natürlich unseren Sohn mit ein,den ich zunehmend nicht mehr wiedererkannt habe. Das macht besonders mich sehr traurig,weil man als Mutter einfach fallen gelassen wird,als wäre man ein Nichts. Ich habe unserem Sohn keine Details erzählt,aber vor Jahren angedeutet,dass ich bei seiner Frau von einer narzistischen Störung ausgehe. Ich dachte,ich bin mittlerweile drüber weg,aber es verfolgt mich einfach täglich. Ich bin ein sehr emotionaler Mensch und damit das Gegenstück meiner Schwiegertochter. Ich wollte euch nur sagen,dass es wohl nicht soo selten vorkommt. Ich wünsche euch unbekannter Weise alles Liebe und weiterhin ganz viel Glück in dieser schwierigen familiären Situation. Es grüßt euch Renate G. aus Duisburg

      • Pauline sagt:

        Hallo Renate
        I h bin voll bei euch was du schreibst es ist schlimm für eine Mutter. Nach dem ich vor 4 Monaten die Reisleine gezogen habe geht es mir gesundheitlich wieder ganz gut. Wir sind gerade dabei einen Weg für uns zu finden ohne ihn zu leben. Bus jetzt geht’s ganz gut. Gedanklich ist man schon noch öft bei ihm. Für mich ist der Gedanke oft da was wohl ist und wie es ist sollte er jemals wieder in Kontakt mit uns kommen wollen. Eine Freundin sagt immer lass es auf dich zukommen. Wenn es soweit wäre wirst du den richtigen Weg finden.
        Im Augenblick auf jedenfall bin i h sicher es jetzt mal richtig gemacht zu haben.
        Tapfer bleiben

        • Renate sagt:

          Hallo Pauline.. danke dass du mich ansprichst.. ja.. es ist wichtig seinen Weg ohne diese familiäre Seite weiter zu gehen und das mit guten positiven Gedanken und Gefühlen.. ich sag mir such immer,dass es ihnen sicher gut geht und das ist wichtig.. Kinder sind halt im Herzen verankert,verwurzelt.. wenn mehr Wurzeln nach und nach reißen,kommt der Schmerz noch hoch.. wir werden unsere Türe auch nie ganz verschließen,in der Hoffnung,dass sich eines Tages etwas zum positiven ändert.. die Hoffnung stirbt zuletzt.. es wurde ja schon erwähnt,dass die eigenen Kinder auch über Mails nicht mehr,oder kaum zugänglich sind.. auch das trägt dazu bei kaum noch zu schreiben,was eh selten der Fall war.. es ist wie es ist und ich wünsche euch allen positive Entwicklungen ob mit oder ohne Kind(er),weil letztendlich jeder für sein eigenes Glück verantwortlich ist.. man muss sich selbst aus dieser prekären Situation befreien.. ich bewundere alle,die es schaffen weiterhin miteinander zu verkehren.. ich sehe es als Spießrutenlauf,der einen immer und immer wieder runterzieht..aber so macht es jeder auf seine Art.. euch allen wünsche ich alles Liebe und eins noch.. es tat sehr gut es mir heute nach 5 Jahren mal von der Seele zu schreiben.. danke dass es euch gibt.. herzliche Grüße..

      • Andrea sagt:

        da kann ich dir so nachfühlen!
        Hab mich lange klein gemacht und wenig erwidert
        Das war falsch
        Habe ihr dadurch zu lange zuviel Macht gegeben
        Von Anfang an hätte ich zeigen müssen, das das so nicht geht
        Aber immer nur Rücksicht auf Sohn und Enkel nehmen funktioniert nicht
        Mein Sohn macht ja mit

      • Marta sagt:

        Hallo zusammen
        In euren Zeilen habe ich unseren Geschichte gelesen. Auch wir hatten eine gesunde, liebevolle Beziehung zu unserem Sohn. Bis unsere Schwiegertochter mit zwei Kinder und ebenfalls narzisstischen Eltern in unserem Leben eintraf. Unser Sohn wurde sozusagen beschlagnahmt von ihnen und entfernte sich von uns immer mehr. Am Anfang waren wir noch geduldet, bis sie fest am Sattel waren. Nach dem Geburt von gemeinsamen Sohn, unser Enkelsohn haben sie ihr wahres Gesicht gezeigt. Wir merkten nach und nach, dass wir nicht willkommen sein. Wenn wir unseren Sohn fragten warum das so sei, reagierte er mit Unverständnis, sagte dass wir zu sehr aufdringlich sind.. unser Kontakt bestand nur noch per sms, unseren Enkelsohn haben wir nur auf Fotos gesehen. Tiefpunkt war die Taufe und Weihnactseinladung, wo wir wie Luft behandelt worden sind. Richtig demütigend und erniedrigend. Nun habe ich den Kontakt abgebrochen, obwohl mein Brief an unserem Sohn mir das Herz gebrochen hat. Ich liebe ihn nach wie vor und leide sehr. Dass wir unseren Enkelsohn nicht kennenlerne n dürfen, bricht uns das Herz. Aber ich bin überzeugt davon dass es richtig war, den Schlussstrich zu ziehen und hoffe dass es mir irgendwann besser gehen wird. Ich werde ab nächste Woche ins Therapie gehen. Es ist erleichternd zu wissen, dass wir mit diesem Schicksal nicht allein da stehen.. ich wünsche Allen viel Kraft und hoffe im Herzen dass unsere Kinder irgendwann den Weg zu uns suchen und finden werden …liebe Grüsse aus Bern

        • Renate G. sagt:

          Hallo liebe Maria..dein Bericht liest sich wie meine Darstellung,nur dass unsere Schwiegertochter keine Kinder hatte..manche Situation war vor den gemeinsamen Zwillingen schon sehr seltsam,aber erträglich..aber dann..ich persönlich bin hochsensibilisiert für derart Benehmen und habe vor der Einladung zum 1. Geburtstag der Mädels gesagt: ich kann da nicht hingehen..
          es war mir unmöglich,mich weiter diesem Mobbing auszusetzen..die weiteren Kontakte mit unserem Sohn waren nicht so schön..ich wurde als Schuldige auserkoren..es war eine schreckliche Zeit,die mich auch körperlich krank gemacht hat..ich gebe zu,dass der etwas jüngere Enkel unserer Tochter mich sozusagen gerettet hat..er ist mein/unser Glücksfall..die Mädchen werden im Sommer 6..es tut immernoch weh,erst recht,da unser Sohn immer mehr verschwindet..ganz langsam verläßt er unsere Familie gänzlich..wir nehmen es so wie es jetzt ist da,wie ihr selbst alle wisst,ein Kampf aussichtslos ist.Ich bin sehr enttäuscht von unserem Sohn,weil er mir nicht den Hauch einer Chance gegeben hat,versuche aber trotzdem auch ihn zu verstehen.Mal abwarten was die Zukunft für uns noch Schönes bereithält.. ich glaube daran,weil es mich beruhigt und ich positiv bleiben will..alles andere macht uns kaputt.. dir liebe Maria und allen anderen ganz herzliche Grüße und weiterhin guten Mutes bleiben..

          • Marta sagt:

            Liebe Renate
            Danke, dass du mich persönlich anschreibst… das freut mich sehr, dass du bei deiner Tochter und Enkelkind Trost findest.
            Wir haben leider nur einen Sohn, den wir jetzt schmerzlich verloren haben. Wir haben ihm gesagt dass unsere Tür für ihn immer offen bleibt. Hoffen, dass irgendwann sich unsere Wege wieder kreuzen.
            Liebe Grüsse Marta

          • Renate sagt:

            Ja,liebe Marta, du hast vollkommen Recht..es ist viel schlimmer,wenn das einzige Kind sich gegen einen stellt..das tut mir für dich/euch unendlich leid..ich hoffe für dich/euch,dass sich eines Tages etwas zum Positiven verändert..man wird ja bescheiden und wird sich über kleine Gesten schon freuen..ein freundliches Wort,ein netter Gruß..da kennen unsere Kinder uns schon ihr ganzes Leben und es reicht die Manipulation einer einzelnen Person um dieses Band zu durchtrennt..ich denke und hoffe es für alle Leidtragenden,dass unseren Kindern eines Tages endlich die Augen aufgehen und hoffe für alle,dass dann noch Zeit bleibt..bis dahin leben-also wir jetzt-unser beider Leben und das sehr angenehm..wir nehmen alles Schöne mit und erfreuen uns an kleinen Dingen..getrauert habe ich persönlich eine für mich lange Zeit..in dieser Zeit habe ich die Erkenntnis gewonnen,dass nan seine Erwartungen besser klein hält,dann werden die Enttäuschungen nicht so groß und dass mit ganz viel Liebe im Herzen auch für andere Menschen das Leben wunderschön ist..in diesem Sinne liebe Maria wünsche ich dir/euch alles Liebe und hoffe,dass es dir bald wieder besser geht..so wie die Sonne langsam immer mehr für uns scheint,so soll sie auch dein Herz erhellen..herzliche Grüße

          • Pauline sagt:

            Hallo Renate
            Heute habe ich deine Zeilen gelesen die du Martha geschrieben hast. I h finde wie immer Trost darin. Heute habe ich erfahren dass er wahrscheinlich wegzieht aus unserer Stadt. I h denke ni ht fass ich irgendeine Nachricht erhalten werde. Wenn rs stimmt weiß i h ni ht einmal mehr wo er dann wohnt. Deine Worte dann Heute haben mir wieder Auftrieb gegeben. Danke dir.
            Liebe Grüße

        • pauline sagt:

          Hallo Martha
          I h weiß wie du leidest. Wir haben auch nur den einen sohn. Da ist es noch schlimmer aber au h dann wird es besser. Es gibt immer wieder Rückschläge. Si einen hab i h heute evtl. bekommen. Es grht aber wieder aufwärts
          Liebe Grüße

          • Renate sagt:

            Liebe Pauline..ich freue mich darüber,dass dich meine Zeilen etwas trösten..wir müssen doch jetzt zusammenhalten..jeder von uns kann sich in die Situation des anderen hineinversetzen..ich denke,ich bin noch in der besten Position,weil ich von seitens unserer Tochter und ihrer Familie soviel Liebe erfahre,dass das natürlich ein immenser Trost für mich ist..wir haben zwar in gewisser Weise unseren Sohn verloren,dennoch geht es ihm und seinen Lieben unseres Wissens nach gut..das habe ich dann in den Fokus gestellt und lass ihn ziehen..jeder lebt sein Leben wie er es mag und wenn es keine Gemeinsamkeiten mehr gibt,dann ist das so..da man es nicht ändern kann,muss man es akzeptieren und ganz besonders darauf achten,dass man nicht auf der Strecke bleibt..und jetzt erst recht nicht..ich gönne niemanden den Triumph mich am Boden zu sehen..ich wünsche dir,liebe Pauline,der Marta und all den anderen eben diese Kraft die unser Leben wieder lebenswerter macht und um all die schönen kleinen Dinge in unserem Leben mit offenem Herzen zu empfangen..ich freue mich sehr über diese Kontakte mich euch,weil ich bei euch bin..ganz liebe und herzliche und sonnige Grüße sendet dir/euch Renate

          • Marta sagt:

            Liebe Pauline
            ich kann es kaum glauben, wieviele Eltern diese traurige Erfahrungen machen.. ja es ist wie ein Alptraum, aus dem kein Erwachen gibt. Mir wurde letzte Woche ein Magazin / Wir Eltern / zugeschickt ( muss nicht lange überlegen von wem) mit der Thema : Besser ohne euch / wenn erwachsene Kinder den Kontakt abbrechen. Das zulesen, war wie ein Schlag ins Gesicht.
            Ich denke, es ist vielleicht besser, wenn man überhaupt nichts mehr weiss. Trotzdem kann ich versehen dass der Wegzug von deinem Sohn dir Kummer macht.
            Ich wünsche dir viel Kraft, und die Hoffnung trotz Allem nicht verlieren. Liebe Grüsse Marta

        • Pauline sagt:

          Liebe Martha
          Vielen Dank auch dir für deine lieben Worte. Der Austausch mit euch ist für mich gut. Ich hoffe dass dir die Therapie hilft. Mir hat meine ni ht so toll geholfen letztes Jahr. Die Gespräche sind zwar gut aber was daraus zu machen muss man dann ja selbst. Sagte auch due Therapeutin und die Entscheidungen muss man auch selbst tun. Sie kann nur Ratschläge geben. Nach 6 mal bin i h dann nicht mehr hin.
          Dieser Kontakt mit dir/ euch ist für mich denke ich besser weil ich gleichgesinnte habe. I h wünsche dir dass du Erfolg hast. Liebe Grüße Pauline.

          • Renate G. sagt:

            Hallo und guten Morgen ihr Lieben..seid ein paar Tagen schwirren mir die Berichte von Pauline und Barbara im Kopf herum..zunächst dieses perfide Vorgehen und bewußte verletzen mit diesem Buch,das dir liebe Pauline zugeschickt wurde..wer so bösartig ist und es nötig hat sich daran zu ergötzen,weil sie sich deine Reaktion vorstellen kann,kann kein schönes Leben haben..es geht gar nicht..das läßt unser Universum nicht zu..diese Person ist so jämmerlich,EIGENTLICH nur bedauernswert.. und liebe Barbara.. was du erwähnt hattest darüber,dass irgendwie niemand richtig glauben will,dem du berichtest..ja..ich stimme dir vollends zu..die Menschen können einen kennen und denken doch: das kann ja jetzt nicht NUR an der Schwiegertochter liegen..da sind weitere Gespräche sinnlos..klar gibt es auch andere Versionen und auch umgekehrte,keine Frage,aber wir sind im hier und jetzt..vor ein paar Tagen hat uns unser Sohn auf What’s App gesperrt..unsere sozusagen letzte Verbindung.. meinen Mann,unsere Tochter und mich..es bestand kein aktueller Grund,da er,wie meine Lieben betonen,noch frohe Weihnachten und gutes neues Jahr gewünscht hat..ja..es macht überhaupt keinen Sinn..wobei die Kleinen von ihm noch großzügig von uns bedacht wurden..meine Lieben glauben jetzt noch an verlorenes,defektes Handy..ich lasse sie zunächst im Glauben..wir alle wissen was der Grund war..ja..ich hatte eine schlaflose Nacht..1 und dann geht der Blick wieder nach vorn..ich bin manchmal selbst überrascht über meine Stärke,die ich in den letzten Jahren entwickelt habe,freue mich aber ungemein darüber..in diesem Sinne wünsche ich euch allen diese Form von Kraft,die euch bestärkt,euch gesunden läßt und euch wieder eine schönere Zukunft beschert..sie ist überlebenswichtig.. alles Liebe euch allen und ein schönes Wochenende

        • Pauline sagt:

          Hallo Martha
          Heute bin i h mal wieder am Boden. Vor zwei Tagen habe i h meinem sohn eine Nachricht zukommen lassen dass sein grossonkel der wie ein Opa für ihn war sehr krank ist und imkoma liegt dass es nicht gut aussieht.
          Keine Reaktion einfach nichts. Empathie los bis zum gehtnicht mehr. Es ist schrecklich wie kann man nur so werden? Mir beweist es nur eines.Seine kernfamilie gibt es ni ht mehr für ihn. Was er wohl ma ht wenn sie ihn mal ausspuckt die Dreck im Mund. Kann denn jemand wirklich glauben dass es nie im Leben eine Trennung geben wird was sie ihm ständig sagt. Er müsste dochvwissen bei zwei Scheidungen die sie hatte dass es fas yehr wohl sein kann.
          Im Augenblick habe i h zutun mich wieder zu fangen
          Liebe GRÜßE

          • Marta sagt:

            Liebe Pauline
            Es tut mir so leid für dich.. so etwas ist schwer zu ertragen. Ich denke dass dein Sohn tief in seinem Herz doch wohl noch Gefühle hat. Er kann es einfach nicht zeigen weil er derart manipuliert ist von dieser Frau. Es ist zu hoffen, dass er sich irgendwann selber befreit..
            wir senden unserem Sohn immer wieder Signale, dass wir noch da sind. Mehr kann man leider nich tun. Wir dürfen nicht zerbrechen dran.
            Ich wünsche dir Kraft für aufzustehen und wieder Freude zufinden an schönen Momente im Leben.
            Viele freundliche Grüsse
            Marta

        • Pauline sagt:

          Danke Martha für deine Aufmunterung. Ja es ist ein Rückschlag.
          Was und wie sendet ihr eurem Sohn ein Zeichen dass ihr noch Daseid!
          Wir werden ja am Telefon whatapp SMS und was es sonst noch gibt geblockt gelöscht oder ignoriert. Post wird mit Sicherheit auch ni ht gelesen. Man kommt such vor als wäre man schon tot und das alles wenn man nun älter wird.
          Jetz will ich erstmal schauen dass ich das alles wueder gut verarbeite.

          • Marta sagt:

            Liebe Pauline
            Ja wir senden Karten, unser Sohn hatte letztlich Geburtstag, aber wir hatten auch keine Reaktion erhalten.. ich denke dennoch dass es wichtig ist, immer wieder Signale zu senden, dass wir noch da sind… vielleicht für später.. ich hatte heute auch einen Rückschlag, meine Therapeutin hat den ersten Termin krankheitshalb abgesagt..
            Heute habe ich eine liebe Freundin getroffen, sie gibt mir sehr viel Kraft und am Nachmittag bin ich spazieren gegangen bei sonnigem Wetter.. die Sonnenschein und Bergpanorama hat mein Herz erfreut. Ich möchte dir hier frühlingshafte Grüsse senden..
            Marta

        • Pauline sagt:

          Danke Martha
          Das haben wir au h schon gemacht Karten geschrieben. War au h nix. Wir wissen auch nicht ob er sie überhaupt bekommt weil wir au h mitbekommen haben dass sie früher whatappnachri hten vin uns gelöscht hat bevor er sie gesehen hat. Und auch Post. So ist das wahrscheinlich au h keine Möglichkeit. Mein Therapeut hT mir mal erklärt dass sie eine verdeckte narzzistin ist. Die sind schlimmer in ihrem Verhalten wie die offenen narzzisten. Sie versucht oder tut alles um jeden Kontakt zu unterbinden. Wenn sie mal genügen ihm hat und er am zerbrechen weil er fa merkt was er getan hat ist ihr fas mal vollkommen egal er könnte dann nur von ihr hören. Das er selbst schuld ist wäre er do h nicht so blöd gewesen. Gefährliche Frau
          Mal sehen. Vielleicht weiss ja mal deine Therapeutin einen andren Rat
          LG

          • Sabine sagt:

            Liebe Pauline,
            ich bin neu hier und profitiere von den ganzen Einträgen hier. Schon lange… Geht mir wie allen die diese Erfahrung machen. Ich mache weiter Angebote. Sogar zu Treffen auf neutralem Boden. Es ging mir oft wie Dir mit up und down wenn ich irgendwelche Angebote gemacht habe oder geschrieben hatte. Für mich kann ich sagen, dass ich irgendwann erkannt habe, dass ich es tun muss und habe nach Lösungen gesucht mit den Enttäuschungen besser fertig zu werden. Mir hilft in der Zwischenzeit, dass ich an meine Aktionen keine Erwartungen mehr hänge. Meine Erwartungen kommen von dem was vorher war und wie mein Sohn vor dieser Ehe reagiert hätte. Ich habe meine Erwartungen auch daran gehängt zu glauben, dass das alles damit wieder anders wird. Getreu dem Motto „mit Liebe wird alles gut“. Davon habe ich mich verabschiedet! Es ist schwierig einzusehen, dass eine Veränderung nicht von mir abhängig ist. Ich mache also weiter Angebote und schreibe auch. Ein Freund sagte mir: Sie will Dich verletzen. Schau einfach dass Du es unter der Überschrift siehst „Sie ist krank“. Das hilft mir sogar zu deren Ignoranz und zu den Aktionen Abstand zu bewahren. Selbst wenn es zu Treffen kommt läuft dieses Band in meinem Kopf ab. Ich sehe bei Treffen sogar wie meine Schwiegertochter merkt dass es mich nicht trifft. So weiß ich aber auch, dass die nächste Boshaftigkeit garantiert nicht lange auf sich warten lässt. Ich fühle mich vorbereitet und es trifft mich nicht mehr so arg. Mein Sohn ist alt genug. Er muss seine Erfahrungen machen und wenn er in dieser Ehe tatsächlich glücklich ist, dann muss ihm auch keiner helfen. Auch ich nicht. Dass ich meinen „alten Sohn“ wiederhaben möchte ist sicher verständlich und legitim. Trotzdem vielleicht auch etwas egoistisch. Ich war selbst fast 20 Jahre mit einem Narzissten verheiratet. Ich bin aus vielen Gründen gegangen. Einer war aber auch mein Sohn, dem ich dieses Leben nicht länger vorleben wollte. Auch um meinen Sohn zu beschützen. Weil mein Sohn mit mir ging hat sein Vater den Kontakt zu ihm völlig abgebrochen. Nun holt er sich genau so eine Frau an seine Seite. Und auch ich fragte mich was ich wohl falsch gemacht habe. Damit bin ich jetzt auch durch. Für mich steht fest, dass ich nicht alles richtig gemacht habe. Aber ich habe immer versucht alles so gut wie möglich zu machen und so gut ich es wusste und konnte. Kopf hoch Pauline. Auch Deine Schwiegertochter ist krank! Erwarte nichts und gebe trotzdem. Irgendwann wird jeder wach – aber nicht jeder ändert dann auch etwas.
            Liebe Grüße

        • Pauline sagt:

          Hallo Martha
          Weiss manchmal nicht wie ich antworten kann. Oft steht bei mir das Wort Antwort nicht dabei. Vielleicht kannst du mir helfen

          • pete sagt:

            Ich habe seit Herbst immer wieder die Berichte verfolgt, gelegentlich auch schon etwas gepostet und bin immer wieder fasziniert, wie ähnlich die Geschichten sind. Meine Frau und ich haben nach langer Zeit wieder unsere Tochter getroffen, die ich das letzte Mal im Sommer sah, einem Treffen, wo es mit uns Eltern eine Abrechnung gab…. Meine Frau traf sie zwischenzeitlich gelegentlich. Alle Zusammenkünfte waren „besonders“, sie sprach und verhielt sich „ferngesteuert“, ganz fremd, ganz anders. Einfach verzaubert. Das letzte Treffen am Wochenende bei ihr zu Hause, wo ich dabei war, schrecklich. Wir hatten uns angekündigt, da es immer wieder hieß, wir sollten doch einmal kommen, ganz so, wie uns danach wäre… Inzwischen hat sie ein zweites Kind. Der Schwiegersohn hielt sich beim Treffen im Raum auf, beobachtete und „überwachte“ die Situation. Nach einem oberflächlichen Anfang kippte die Stimmung, nachdem wir direkt die Frage stellten, wie wir nun in Zukunft miteinander umgehen wollen… Da wurde die Wiederholungstaste der Gegenseite gedrückt, in dem wir wieder alle Verfehlungen der Vergangenheit auf das Brot geschmiert bekamen. Hoch dramatisch, ausgesprochen vorwurfsvoll, regressiv und verzweifelt. An einer Lösung, einem Neubeginn, einer Chance- nicht zu denken. UNs wurde nicht zugehört. Der Herr hüllte sich in Schweigen. Auf die Frage an ihn, was er wohl zum Sachverhalt meint, sagte er, er stehe immer hinter der Entscheidung seiner Frau….
            Er lässt sie tanzen. Er hat da nach wie vor die Fäden in der Hand.
            Nun leben wir seit Herbst 2021 in einem sehr besonderen Schwebezustand, in dem auch eine Funkstille im vergangenem Jahr über 4 Monate herrschte. Wir kommen nicht weiter. Gesundheitlich sind wir am Limit und sind es müde, weiter zu leiden.
            Auch wenn man sich selbst sagt, dass man da raus geht, bleibt man mit den Gefühlen doch irgendwie drinnen- ist es doch das eigene Kind, was in die Fänge eines persönlichkeitsgestörten Menschen geraten ist. Und man sieht das Leiden, dass sich allerdings dann an uns Eltern aggressiv entlädt (Stellvertreter). So war es am Wochenende. Als ich vor ihr zum Abschluss mit ein paar kleinen Geschenken an die (noch für uns vollkommen fremden…) Enkel stand, sah ich ihren vollkommen entsetzlichen Widerspruch, in dem sie nun leben muss- sie weinte, hatte zittrige kalte Hände und bedankte sich… Verzweiflung pur. Dieses Bild brannte sich derart bei mir ein, dass ich, wenn ich daran denke, immer wieder nahe am Weinen bin. Aber was soll’s? Sie ist erwachsen! Meine Frau und ich treten nun in den Hintergrund, halten aber immer die Tür auf, denn wir wissen, sie ist verzweifelt. Und vielleicht kommt sie irgendwann von allein darauf, weg zu gehen. Jedoch wird er alles daran setzen, um Einfluss auf seine Kinder zu haben. Das ist abzusehen. Abwarten- Aushalten- sich selbst beruhigen und dennoch aktiv sein- sich selbst neu erfinden und „loslassen“…. Das sind aktuell die Aufgaben, die man mit Mitte/Ende 50 in dieser Situation zu erfüllen hat. Alter hätte ich mir anders vorgestellt. Und Großeltern sein auch. Traurig, aber wahr. Hoffen will ich derzeit nicht. Das hängt mit Erwartungen zusammen. Und das wiederum mit Enttäuschung. Und das haben wir satt. Ich denke, wir alle. Bleiben wir also ganz bei uns und lassen uns täglich neu überraschen. Wer weiß, vielleicht kommt doch noch die gute Fee….

            • Pauline sagt:

              Hallo pete
              Ich habe heute deine letzte Nachricht nochmal gelesen und finde es sehr gut wie du da alles beschreibst. Ich finde auch dass diese aggressive Art die einem entgegenkommt pure Hilflosigkeit von ihnen ist weil sie glaube i h schon erkennen was da läuft. Aber egal wir bleiben auch bei unsrem Motto loslassen sich selber wieder gut sein und vorallem wieder ins Leben finden. Ja sie sind erwachsen und und brauchen keine Hilfe solange sie sie nicht suchen bei wem auch immer

            • Pauline sagt:

              Hallo pete
              Mir ist jetzt deine Nachricht wieder eingefallen da es ähnliches geschehen ist.
              Am Sonntag rief unser sohn uns an aufgeregt weil sie ins Krankenhaus musste. Dabei erfuhten wir das er umzieht 20km weiter weg. Ist für mich jetzt einfacher ihn nicht mehr in der nähe zu haben. Ich wurde sogar am nächsten Tag eingeladen die neue Wohnung anzuschauen. Bevor ich ging wollte ich mal wissen wieso er mich angerufen hat nachdem wir ja vor halben Jahr einen großen Streit hatten mit allem drum und dran. Da bekam ich gleich wieder eins drauf dass i h ja damals angefangen habe was aber ni ht stimmt. Er meinte dann nur wir sollte doch die kinderreihen lassen. Er würde vorschlagen nach Umzug einmal zukommen aber ohne irgendwelche Reden über Vergangenheit.ich sagte dann nur eine kleine sussprache oder Entschuldigung wäre schon angedacht. Na ja so geht’s nicht finde ich. Ich kann mich nicht jahrelang beleidigektänken und anlügen lassen.es muss ja nicht stundenlang diskutiert werden aber ein ansprechen sollte schon sein. So,nun denke ich dass da sowieso nix mehr kommt denn er weiß ganz genau dass sie da nicht mitmacht und es eskaliert. Na ja wir werden sehen. Ich denke mir oft soll er doch glücklich werden und wenn er denkt so ist das glück mit einer frau. Vielleicht kommt doch noch deine Fee.
              LG

          • Renate sagt:

            Lieber Peter.. ich möchte dir sagen,dass es mir für euch auch sehr leid tut.. ich finde aber eure Einstellung und euer Vorgehen in dieser schwierigen Situation sehr gut..es ist ganz klar,dass jeder für sich seine Entscheidung für den Umgang trifft,aber sicher ist auch,dass man Narzisten meiden sollte..ich kann mich auch sehr gut in die Situation hineinversetzen,als deine Tochter weinend und zitternd vor dir stand und du im Grunde nichts machen konntest,um sie aus dieser Lage zu befreien..das ist ein bitteres Bild,welches dir da immer wieder in den Kopf springt,aber es ist auch richtig wie du sagst,dass sie erwachsen ist und selbst entscheiden muss.. und genau diese Situation empfinde ich als hoffnungsvoll.. sie weiß im Grunde,dass da in ihrer Familie was nicht stimmt und hoffentlich ist es nur noch eine Frage der Zeit,bis ihr die Augen ganz aufgehen.. es ist wie bei einem Suchtkranken..auch der muss im Grunde weg wollen..ich denke auch,dass ihr erstmal wieder gesund und zu Kräften kommen müßt.. ich wünsche euch ganz viel Kraft für diese Zeit und bete für euch für einen positiven Verlauf und guten Abschluss.. ich denke,auch ihr habt es mehr als verdient.. es grüßt dich/euch ganz herzlich.. Renate

        • pauline sagt:

          Guten Morgen Martha
          Gestern habe i j gehört dass unser sohn si h bei der Tante gemeldet hat. Sie hat sich sehr gefreut ich mich auch dass er wenigstens das gemacht hat
          So weiß ich dann doch dann noch ein bisschen Anstand vorhanden ist
          Hattest du schon wieder einen neuen Termin therapeutisch.
          LG Pauline

          • Marta sagt:

            Liebe Pauline
            Das freut mich sehr dass du was positives gehört hast.. das macht natürlich wieder Hoffnungen..
            Ja ich habe ein neuer Termin, nächster Dienstag. Ich freue mich, denn ich trage ein Bouquet von Gefühlen.. Trauer, Wut, Frust, Hoffnung.. ich muss irgendwie alles ordnen und damit weiterkommen.. und mein alter Sohn fehlt mir sehr.. er existiert aber leider nicht mehr..
            es macht mich so traurig, wenn ich die Zeilen in dieser Forum lese, alle die leidige Schicksale.. trotzdem schöpfe ich viel Kraft von euch, gerade habe ich die Zeilen von Pete gelesen..
            also weiterhin viel Kraft und ich werde immer wieder berichten, positives, oder negatives
            Liebe Güsse
            Marta

            • pauline sagt:

              Hallo Martha
              Wie war deine erste Sitzung hoffe sie hilft dir bei der Aufarbeitung.

              • Marta sagt:

                Hallo Pauline, danke für die Nachfrage. Die erste Beratung ist gut gegangen. Ich konnte unsere Geschichte erzählen, sie hat einige Fragen gestellt. Meine Therapeutin hat angedeutet, dass es in diese narzisstische Richtung läuft. Unser Sohn hat den Zeitpunkt verpasst, um sich zu wehren, zu positionieren.. nun ist er völlig eingenommen von dieser Familie.. er hat sozusagen die Beziehung zu seinen Eltern geopfert.. er kann in momentaner Situation mit Kinder, Haus etc nicht anders agieren, als mitmachen.. darum, ich habe noch einen längeren Weg um das aufzuarbeiten. Bin aber zuversichtlich..die Teilnahme in dieser Forum hilft mir auch sehr..
                Liebe Grüsse
                Marta

                • paulline sagt:

                  Liebe Martha
                  Danke für deine Nachricht. So ähnlich hat das mein Therapeut letztes Jahr au h gesagt deine Version ist für aber besser verständlich. Bei euch versteh ich das nich eher wegrn Kinder und so aber er hat ja mit ihr keine eigenen nur ihre zwei aus 2 Ehen und Haus haben sie auch ni ht nur wohnung Miete. Gottseidank. Das letzte was mir der Therapeut sagte ist dass er der Meinung ist dass er si h seiner situation schon bewusst ist aber er weiss fass ja jeder im Freundeskreis vergrault und Familie geopfert wurde und er ja völlig allein dasteht. Damit hat er grosse Schwierigkeiten und glaubt lieber so als alleine. Also wird weitergeopfert. Er bräuchte evtl. Einen Freund zum Reden aber hat er ja ni ht mehr. Also für ihn einfscherer weg lassen wir es so. Wie gesagt hoffen wir mal das noch rechtzeitig der grosse knall kommt.
                  I h hoffedu meldest du hvwieder
                  LG
                  Pauline

                • pauline sagt:

                  Martha
                  Eins würde mich noch interessieren
                  Wie sollst du jetzt weitermachen oder di h verhalten? Und wurde damals geraten uns im Hintergrund zu halten und jeden Druck für ihn rausnehmen für ihn.

                  • Marts sagt:

                    Liebe Pauline
                    Wie wir uns verhalten sollen, das war bei der erste Beratung noch nicht besprochen. Meine Priorität ist, wie ich das ganze verarbeite, wie kann ich weiterkommen ohne diese Gefühlschaos im Kopf . Ich werde meine Therapeutin aber schon ansprechen, denn die nächste Herausforderung steht bereits vor uns.. die Hochzeit unser Sohnes im Mai..wir sind angemeldet, aber wie der Stand der Dinge jetzt ist, werden wir dort nicht teilnehmen… auch wenn mir das mein Herz bricht. Eben es wird sich in absehbare Zeit nicht viel ändern… unser Sohn ist voll gefangen in dieser Familie. Wir haben keine Chance ihn zu erreichen. Darum, für mich ist es besser wenn ich nichts weiss. So sage ich mir, es ist sein Leben, seine Entscheidung. Wenn er seine Eltern wie heisse Kartoffeln fallen lässt, denn ist das halt so. Auch wenn ich weiss dass er nicht glücklich ist…
                    Wir müssen unseren Weg gehen..
                    liebe Grüsse
                    Marta

                    • paulinwp sagt:

                      Hallo marta
                      Ich bin da voll deiner Meinung
                      Wir müssen wirklich schauen wo wir bleiben.vielglpck beim nächsten Termin LG

                • Pauline sagt:

                  Hallo Martha
                  Wie war deine 2. Sitzung.ich könnte mir vorstellen auch einmal tu telefonieren.

        • Pauline sagt:

          Danke Martha
          Das wird nun auch wieder das letzte Mal sein. Ich weis seid heute dass er auch sein Telefon gür mich gesperrt hat. Jetzt bedeutet das dass wir für ihn ni ht mehr existieren. Es ist so schlimm
          Mein Herz blutet.aber Wir müssen es akzeptieren.

        • Pauline sagt:

          Hallo Martha
          Ich kann dir anscheinend keine neue Nachrichten schicken. Habe es schon mehrmals versucht. Warum weiß ich nicht. Aber von deiner letzten Nachricht bin ich ganz bei dir und viel Glück beim nächsten termin

          • Pauline sagt:

            Hallo Martha
            Wie war deine2. Sitzung. Kommst du gut klar.
            Ich werde auch noch einmal zu einem Gespräch gehen hoffe mir davon hilfe mit weiterm Umgang mit der Situation

    • Andrea sagt:

      Seit 15 Jahren gibt es bei mir Kämpfe mit der Schwiegertochter
      Habe jetzt abgebrochen seit 4 Monaten, was böse kommentiert wird
      Mein Sohn ist auch so beleidigend geworden

      Enkel ist 2 Jahre
      Ich werde dieses Jahr 60 und habe Magenschmerzen und kann nicht schlafen
      Lebe lieber mit meinem Mann allein, aber ruhig

      • Renate Grzywaczyk sagt:

        Oh Gott.. liebe Andrea.. 15 Jahre kämpfen ist eine lange Zeit.. hat dich das nicht krank gemacht..? Wie wir wissen ist es Psychoterror.. wie hält man das solange aus..? Ich bewundere deinen Mut und es tut mir soo leid,ganz besonders wegen des Enkels.. unsere Zwillinge waren ein knappes Jahr als ich unser Nichterscheinen angekündigt habe.. ich wußte, dass je älter die 2 werden,ich immer schlechter den Absprung schaffe.. unser Sohn war wie bei dir/euch sauer.. er hat seitdem aber auch nie die Aussprache gesucht.. ich spüre wie er sich immer weiter von uns entfernt.. Schritt für Schritt seitdem er sie kennt.. ist schon komisch.. aber.. es ist sein/ihr Leben und wir haben unseres.. dieses Vorgehen kannte ich schon von meiner Cousine.. alle Vorfälle/Erzählungen ähneln sich enorm.. hatte es mir nie vorstellen können,weil zu Anfang alles recht normal erschien.. du sagst,dass du eine zurückhaltende Mama bist.. ich würde mich auch eher so bezeichnen.. ich denke,wir haben da das Pech mehr einstecken zu müssen.. ich wünsche dir auf jeden Fall ganz viel Kraft für die kommende Zeit und alles Liebe.. es grüßt euch ganz herzlich Renate

        • Andrea sagt:

          Hallo
          Danke, das man sich hier Mal aussprechen kann
          Es sind keine 15 Jahre, sonder 12,aber einfach genug.
          Es sprudelt und brodelt in mir, muss meine Gedanken ordnen.
          habe mir mit meinem Mann schon sehr viele Gedanken gemacht, warum das mit der Schwiegertochter nicht funktioniert.
          Die Reißleine haben wir gezogen, als sie bei einem Zusammensein-„was für ein Arsch“ zu meinem Mann meinte. Bei Nachfragen, sagte sie: das war doch nur Spaß.

          Sie zerstört seit Jahren ganz systematisch das Umfeld meines Sohnes.
          Mein Sohn ist sehr behütet von Eltern, Großeltern und Tanten, sowie seinen Cousinen aufgewachsen.
          Sein Freundeskreis und Familienkreis war groß.
          Nun wird das immer weniger mit den Kontakten.
          Die Schwiegertochter hat bei allem und zu Jedem, was zu kommentieren.
          Meine guten Verhältnisse zu meinen Nichten hat sie nun auch kaputt gemacht.
          Ich habe mich fast völlig zurückgezogen und mag auch nicht mit Bekannten, meiner Freundin und Arbeitskollegen darüber sprechen, weil ich mich dafür schäme.

          • Renate G. sagt:

            Liebe Andrea.. du hast vielleicht irgendwo Gründe dich zu schämen,aber doch nicht für eine Schwiegertochter,die wer weiß warum so geworden ist,wie sie jetzt ist.. auf gar keinen Fall darfst du dir die Schuld dafür geben.. DU BIST NICHT SCHULD.. wann und warum unsere Schwiegerkinder Opfer irgendwelcher Vorfälle (Erziehung,Enttäuschung)geworden sind,haben sie nicht das geringste Recht andere Leben derart schwer zu machen oder gar zu zerstören.. es sind sehr gestörte Menschen,die leider Gottes sehr viel Macht besitzen,weil sie so extrem raffiniert und manipulativ vorgehen.. ihr Verhalten ist perfide,hinterlistig und gemein.. sie zehren davon wenn sich ihre Opfer hilflos und schuldig fühlen.. gib ihr nicht noch Recht.. ein Narzist verträgt es überhaupt nicht,wenn man ihm ins Gesicht sagt dass man ihn durchschaut hat.. wie schon erwähnt muss jeder selbst wissen,wielange er dieses Spiel mitspielt.. Verlierer ist man sowieso.. ich gebe zu,dass ich den Bruch als kleinen Tod empfunden habe und dachte,dass ich es nie schaffen werde,darüber hinweg zu kommen.. die Zeit heilt keine Wunden.. sie macht aber stark.. die Narben bleiben für immer,aber der Schmerz wird weniger.. ich glaube,es nützt auch nichts nach dem warum und wieso zu fragen.. man bekommt keine Antwort und zermartert sich nur unnötig den Kopf.. ich denke auch,dass man die Hoffnung nie aufgeben sollte,dass sich nochmal etwas zum Guten wendet,aber man sollte nicht darauf warten.. wir haben nur 1 Leben und das sollte man sich so schön wie möglich gestalten und es sich durch nichts und niemanden versauen lassen.. wir sind gefallen,aber wir stehen wieder auf und gehen unseren Weg weiter.. ich wünsche dir ganz viel Selbstvertrauen,Mut und Zuversicht für deine Zukunft.. ganz herzliche Grüße an alle die hier leiden und ihr Herz ausschütten.. Renate G.

          • pauline sagt:

            Hallo Andrea
            Du brauchst dich nicht schämen dein Sohn sollte si h schämen
            Hör ni ht auf mit Freunden oder Familie zu reden wenn du das Bedürfnis hast das ist auch wi htig für dich grenze dich nicht ab wenn sie dir zuhören.
            Wir bleiben tapfer

          • B.Saft sagt:

            Hallo Andrea,
            Wie ich schon weiter unten schrieb, mache ich das jetzt schon 23 Jahre mit.
            Bin über 70 und völlig hilflos und wütend, daß ich nicht eher die Reiseleine gezogen habe.
            In der Hauptsache tat ich es für meine 2 Enkelsöhne, die jetzt erwachsen sind.
            Die beiden verstehen mich gut, sind aber in einer Zwickmühle da sie durch das Studium noch finanziell abhängig sind.
            Und außerdem möchte ich auch nicht der Keil zwischen Eltern und Kindern sein.
            Mit dem Schämen ist das so eine Sache, das geht mir auch so. Denn wenn man es erzählt, dann kommt sofort die Frage: wieso macht das dein Sohn denn mit?
            Und schon ist die Ungläubigkeit gegen mich da.
            Denn das versteht kein Außenstehender.Große Erklärungen über all die Vorfälle in der so langen Zeit will sich niemand anhören.
            Das ist es auch, daß so zermürbend ist.
            So richtig glaubt einem das keiner.

            Viele liebe Grüße an alle Mütter

        • pauline sagt:

          Hallo Renate
          Ich könnte weinen über das was du Andrea geschrieben hast. Aber genauso ist es. Deine Worte helfen auch mir bin da bei allem bei dir. Sculdgefühle habe ich mittlerweile keine grossen mehr ichvweus wie wir ihn großgezogen haben und dass er das mit sich machen lässt oder mitmacht kann nur er evtl. einmal uns erklären. Danke Renate.
          Schönes Wochenende

          • Renate sagt:

            Liebe Pauline.. erstmal danke für deine netten Worte.. du kannst mir eins glauben.. ich habe beim Schreiben auch immer Tränen in den Augen bzw weine auch ein bisl , aber es tut trotzdem so so gut , wenn man die Chance hat sich „auszusprechen“ und das Gefühl , dass jemand evtl. liest und genauso fühlt.. man ist nicht mehr so allein und fühlt sich nicht mehr so hilflos.. irgendwie doch geteiltes Leid.. ich wünsche dir und allen anderen zunächst ein schönes Wochenende und einen positiven Blick in die Zukunft.

        • Marta sagt:

          Liebe Renate
          Deine positive Zeilen geben so viel Kraft und Zuversicht.. zum Glück unterstützt mich mein Mann mit gleich viel positive Kraft.
          Ich freue mich immer für den Austausch in diesem Forum.
          Danke und freundliche Grüsse
          Marta

      • Marta sagt:

        Liebe Andrea
        Ich fühle mit dir. Ich wurde letztes Jahr 60 und es geht mir genauso.Schlaflose Nächte,
        Kein Appetit..
        ich habe Hilfe geholt, Schlafmittel bekommen, bin angemeldet für Therapie. Ich will nicht zerbrechen dran..
        Mein Mann und ich stärken uns gegenseitig, bauen unser neues Leben ohne Sohn auf, wir machen schöne Sachen zusammen,reisen..
        Viel Kraft und liebe Güsse

      • Joanna sagt:

        Liebe Andrea, – dabie mochte ich allen vorhergehenden mit ansprechen –
        Ich fühle mit dir, habe seit fast 20 jahren mit einem Narzissten als Schwiegersohn verbracht und erst spät verstanden, wie er “funktioniert”. ganz wichtig ist für uns alle: es nicht persönlich zu nehmen, bei sich zu beliben, seine, unsere eigene klarheit und Sicherheit zu finden. Weil wir Frauen, ob mutter oder Ehefrau, ob Kind oder Schwester, egal wo wir stehen, müssen wir erst einmal zu uns selber stehen, damit wir uns nicht mitreissen lassen von diesen Energien, die ein Narzisst hat. mein schwiegersohn hat soviel Macht uber alle Familienmitglieder, dass es fast kein “Entkommen” gibt und es geht soweit, dass ich meinen lieben Freund(Vater des Narzissten) verlassen habe, um dem Machtgefüge zu entkommen. Nun binnich aber noch Oma und liebe die Enkelkinder, die dieser macht komplett ausgeleifert sind. Ich weiß keinen anderen ausweg als den der LIEBE. Ohne Selbstmitleid und selbstaufgabe kann ich dem system, das dort alle unter sich manipuliert am besten mich stellen. Ohne mich aber zu verlieren. Das ist wichtig. Ich habe jahre und nächtelang gelitten, weil ich es nicht verstand. Jetzt kann ich aber mich distanzieren und bin nicht opfer. Damit kann ich auch den enkeln besser zur seite stehen. Nur als beispiel wieviele facetten der macht ein Narzisst haben kann, sei herzlich gegrüßt und alles Gute sei mit Dir

    • Ingrid Sporn sagt:

      Gut zu lesen, dass ich nicht alleine in dieser traurigen Schwiegerkinderwelt bin. Suche nach Webseiten, die mir helfen, die Situation emtotionell zu dulden. Mit toxischen Schwiegerkindern hat es keinen Sinn, zu kämpfen. Gerade heute hatte ich einen grossen Zusammenprall mit meinem Sohn und verabschiedete sich. Ich muss lernen, damit zu leben. Seiten und Kommentare wie diese helfen mir weiter, denn ich bin nicht alleine. Meine Schwiegertochter ist eine perfekte Egoistin und manipuliert und lügt, so wie beschrieben. Sie sagte mir nach der Hochzeit vor 10 Jahren, dass sie mir meinen Sohn nehmen wird. Tja, sie hat es geschafft. Heute haben wir den letzten Kampf dank ihr ausgetragen. Hat sie gewonnen ? Nein, das denke ich nicht. Sie hat verloren, denn wenn jemand böse Absichten hat, wird er nicht gut enden. Ich habe mein Leben und werde es eben ohne Sohn und Enkelinnen leben müssen. Man muss sich immer bewusst sein, wie weit lohnt sich der Kampf? Bei Manipulierung ist es schwer und alles, was ich diplomatisch sage, wird als Angriff an die göttiche Schwiedertochter betrachtet. Weiterkämpfen? Nein. Meine Enkeltöchter werden wachsen und irgendwann werde ich sie wieder sehen. Denn selbst da ist Eifersucht vorhanden, sie lieben mich und die Älteste sagt immter „Oma, ich möchte bei Dir bleiben“. Sie dürfen nie mit mir alleine sein. Bin schlechter Einfluss, da ich meinen Enkelinnen Freiheit lasse, mich ihnen widme und Zeit verbringe. Sie sind immer alleine. Tja …. man kann nur akzeptieren…. es ist so.

      • Renate G. sagt:

        Hallo liebe Ingrid.. auch du hast wirklich lange gekämpft und dafür bewundere ich dich.. sogar verbal alles versucht und ich denke,dass diese Ungerechtigkeit die daraus hervorgeht,einen erzürnt und noch mehr schmerzt.. ja.. ich denke,dass deine Enkelkinder sicher zu dir kommen werden,weil sie dich als lieben Menschen kennen bei dem sie sie selbst sein dürfen.. es tut mir sehr leid,dass du gerade so sehr leidest,aber du hast ganz bestimmt nichts falsch gemacht.. die Aussage deiner Schwiegertochter sagt ja alles.. ich glaube sehr an das Karma.. ich wünsche niemandem Böses aber irgendwann schlägt das Karma zu.. ich kenne von unserer Tochter und Schwiegertochter auch die andere Seite und genau wie du erzählst die Liebe des Enkels zu uns und dass die Frau unseres Sohnes das nie geduldet hätte.. wie gesagt.. ich habe frühzeitig die Kurve gekratzt da mir ,wie du so richtig sagst,das Toxische mir körperliches Missempfinden beschert hat.. liebe Ingrid.. ich wünsche dir ganz viel Kraft mit dieser derzeitigen Situation zurecht zu kommen und ganz viele schöne Momente in deinem Leben,die dich wieder glücklich machen,denn du hast es verdient.. ich grüße dich ganz herzlich und drücke dir fest die Daumen..

      • Lynn sagt:

        Ich habe das Gefühl meine eigene Geschichte zu lesen,denn genau bei der Hochzeit meines Sohnes wurde mir klar,dass das der Anfang vom Ende ist.An und ab diesem Tag wurden wir total ignoriert,seine eingeladenen alten Freunde auch.Ich kam mir vor wie ein Aussätziger und hätte die Feier am liebsten gleich wieder verlassen.Wenn niemand in der Nähe war,liessen sogar die Schwiegereltern meines Sohnes uns gegenüber dumme Bemerkungen fallen.Seine Schwiegermutter ist mit meiner Schwiegertochter fast identisch im Wesen.Ich hab jetzt aufgegeben u.den Kontakt abgebrochen.Es ist einfach nur schlimm,wenn sich Eltern psychologische Hilfe wegen so etwas holen müssen um den ganzen Mist zu verarbeiten.Mein Sohn hat keine eigene Meinung mehr u.ich hoffe,er wacht doch noch irgendwann auf.Im Moment sieht es aber nicht so aus u.mehrmalige Versuche sich mal an einen Tisch zu setzen u.auszusprechen wurden abgelehnt.Mein Sohn sieht da keinen Bedarf.Meine Enkel u.Sohn hab ich jetzt fast fünf Jahre nicht gesehen u.ich habe schon oft mit dem Gedanken gespielt einfach hin zu fahren u.mit Beiden zu reden.Aber wahrscheinlich würde ich schon an der Haustür abgewiesen,denn es fehlt,glaube ich,beiden der Mut mir ihre Meinung ins Gesicht zu sagen.Also geb ich jetzt auf,denn ich hab auch nur ein Leben.

        • Pauline sagt:

          Hallo lynn
          Ja unsere Geschichten ist fast gleich. Auch ich finde es schlimm wenn man als Eltern zum Therapeuten gehen muss. Auch bei uns ging es 4 Jahre auf und ab mal ust er gekommen mal wieder wo henlang nicht. Meinung hat er auch keine eigene. Er hätte die Chance gehabt da rauszukommen aber nein sie haben sich versöhnt. Und nun nach 1,5 Jahren komplett ohne kontakt. Zwei dreimal habe ich ohn gesehen. Auch wir wollten mal treffen aber wie du schreibst kein Interesse ausser wir würden due KINDERTEIHEN endlich lassen. Ins Gesicht wurde mir deren Meinung schon einpaarmal gesagt. Sie überhaupt hat da keine Probleme. Wir haben nun au h die reisleine gezogen und hoffen dass noch zu rechter Zeit der Verstand wieder kommt. Mein Therapeut hat mir übrigens dringend angeraten Gespäche führen die führen ins NICHTS. Sie halten zudammen und du bist der A… Hab ich selbst vor drei Wochen erlebt. Aufgeben würde ich nicht sagen aber so wie rd ist akzeptieren.fass wir das erleben müssen hätten wir nie geglaubt überhaupt weil wir nur diesen sohn haben. Enkelkinder gibt es gottseidank nicht. Sie hat 2 Kinder und die zieht er halt mit gross. Wäre im Normalfall nie ein Problem gewesen
          LG und schönes Wochenende
          Pauline

  10. Helga sagt:

    Leider ist mein Schwiegersohn ein Narzist.
    Nichts ist mehr so wie es mal war und das seit 12Jahren.
    Wir haben es immer wieder versucht. Der Kontakt wird sofort abgebrochen wenn wir uns nicht genau an seine Spielregeln halten. Wegen meines Enkels habe ich es immer wieder versucht.

    Immer wenn ich denke es geht gut, dann kommt irgend etwas arges von ihm. Und sofort Kontaktverbot zu meiner Enkelin. Sie leidet auch, sie ist jetzt 12 Jahre. Meine Tochter ist mit seinem Tun total einverstanden. Er beschimpft uns am Telefon oder über SMS. Damit ist sie auch einverstanden.
    Ich schließe das jetzt ab. Mein Enkerl kann immer kommen, die Tür ist offen. Vielleicht kommt sie ja einmal. So tu ich ja auch ihr nichts Gutes, wenn es immer diese Trennungen gibt für Monate.
    Meine Tochter und ich hatten vorher so eine innige Beziehung, auch mit ihrer Schwester, wir waren ein tolles Team.
    Zu der hat sie schon viele Jahre keinen Kontakt mehr. Die Enkelin durfte ich auch nie mitnehmen zu ihrer Tante.

    Meine Tochter hat mich überall blockiert, auch die Nummer meiner Enkelin.

    Nur seine Nummer ist frei. Er hat mich vom 23. zum 24 Dez. 12 mal angerufen. Gehe nicht hin, werde eh nur beschimpft. Betrunken wird er auch gewesen sein.
    Schlimm wenn man ein Kind so verliert und nichts tun kann.
    Es geht vielen so, merke ich hier, das tut gut, hab so an mir gezweifelt
    Danke das ich hier mal darüber schreiben durfte.

  11. Pete sagt:

    „Friedliche Koexistenz“ und das Sitzen zwischen den Stühlen…
    Ich frage mich, wie man es schaffen kann, „aus“ dem System heraus zu gehen, aber trotzdem präsent bleiben kann.
    Diese wellenartigen Gefühlszustände sind auf Dauer schwer zu ertragen. Vor allem dann, wenn Geburtstage oder Feiertage (…wie Weihnachten) anstehen…. Ich weiß nicht, wer von den Lesenden da Erfahrungen hat. Welche „Technik“ am besten hilft….?

    • pauline sagt:

      Hallo
      Deine Frage ist richtig finde ich aber ob es da eine Technik gibt glaub ich nicht
      Wir versuchen es so. Zu den Anlässen eine Karte schreiben ob er es annimmt oder nicht und vor allem wollen wir uns beide nicht verlieren vor lauter Verzweiflung denn irgendwie muss es ja weitergehen. Wie hoffen einfach dass er sich mal auf ein Gespräch einlässt. Ob man überhaupt wieder ein inniges Verhältnis haben wird weiß ich ni ht aber evtl. Freundschaftlich. Das wäre unser Ziel. Falls du doch eine Technik findest bitte meldrn

      • Pete sagt:

        Liebe Pauline,
        Danke. Unsere kleine Tochter wollte Kontakt zu ihrer Schwester…. Sie wollte sie besuchen. Prompt kam die Antwort, dass es nicht geht, weil „sie“ muss erstmal „ihn“ fragen…. Das tut weh, wenn selbst die Geschwister ferngehalten werden. Zum Geburtstag gibt es eine Mail, mehr erstmal nicht. Und ab und zu eine Nachricht per Whats App… Wir wohnen 5 min Fahrtweg entfernt…. Inzwischen habe ich resigniert, kontrolliere sehr meine Gefühle und meditiere viel… Ich würde dieses Kapitel meines Lebens sehr gerne mit mehreren gewürfelten Sechsen überspringen…..

        • Pauline sagt:

          Hallo Pete
          Danke für die Nachricht. Wir bekommen ni ht mal irgendeinen Gruß aber wie schtriben zu den Anlässen. Wir haben auch schon ziemlich resigniert die Tür bleibt mal offen so lange es geht
          Ich weiß nicht wie er das alles mal erklären kann was da abging sollte mal wieder kontakt sein. Wieso Wir so gestraft werden möchte ich mal erfahren.

          • Pete sagt:

            Hallo, Pauline,
            das fragen wir uns auch immer wieder. Der Geburtstag liegt hinter uns, ein Telefonat gab es, klang vertraut, wie früher, aber irgendwie plakativ…. Mir ist bewusst, dass es einen großen Kreis gibt, der scheinbar gegangen werden muss. Das Aushalten ist dabei die „Königsdisziplin“…. Vielleicht ist das die „Technik“… Meine Frau und ich schauen nun primär auf uns, was wir für uns tun, ich engagiere mich sehr beruflich…. Das ist unsere derzeitige Aufgabe- auf uns schauen. Und ich habe eine therapeutische Beratung in Angriff genommen, die mich tröstet und spiegelt. Langsam erhält sich der Verstand, dennoch, wenn es zwischenzeitlich ruhig wird, wenn man im Alltag durch Begegnungen mit anderen Menschen mitbekommt, wie es eigentlich „anders“ gehen kann, dann wird das Herz schwer. Ich hoffe sehr, dass es eine Phase ist, die irgendwann sich verwandelt…

          • Jenny sagt:

            Ja genau das fragen wir uns auch, wie unser Sohn das alles mal erklären will. Wir haben keinen Kontakt mehr zu ihm, er antwortet auf keine Nachrichten mehr. Dieses Jahr ist sein Uropa und sein Opa gestorben, noch nicht einmal da hat er sich gemeldet. Es ist so traurig wenn sein eigenes Kind zu dem man immer ein gutes Verhältnis hatte, sich plötzlich nicht mehr meldet. Wir sind oft wie gelähmt, man kann nicht machen.

        • Pauline sagt:

          Hallo pete
          I h weiß nun nicht ob ich richtig abgeschickt habe. Aber ich bin voll bei euch
          Freue mich auf eine neue Nachricht

          • Pete sagt:

            Hallo Pauline,
            ich lese derzeit sehr viel über Entfremdung, merke aber, dass viel Geschriebenes nicht mit dem Blickwinkel auf das „Schwiegerkind“ angelegt ist. Also, wie sich eine innenfamiliäre Perspektive zueinander verändert, wenn jemand „Akzentuiertes“ dazu kommt und jemand „verwandelt“. Man möchte einfach „raus“, ist aber gefangen in dem, wo man gerade ist. Einen Schlussstrich ziehen geht nicht, aber weiter leiden ist auch bescheiden. Abwarten und Aushalten ist nach wie vor die Methode. Und versuchen, nicht daran zu denken. Und dann kommt noch die Zeit der Besinnung…..

        • Pauline sagt:

          Hallo pete
          Wie geht es euch zur Zeit.
          Würde mich interessieren ob du noch einen neuen Weg gefunden hast dass es leichter wird. An die kommenden Wochen darf ich gar nicht denken obwohl wir ja schon ein Therapiegespräch hatten.
          I h denke die Zeit geht auch vorbei

          • Pete sagt:

            Hallo!
            Ja, der liebe Jahresabschluss… Besinnung bis zur Unkenntlichkeit…. Ich merke, dass mir die Gespräche mit meiner Frau helfen. Wir stützen uns gegenseitig. Es hat sich in sofern verändert, dass die Trauer eher zu einer entfernten Bekannten geworden ist. Man hat sie dabei, aber ich ignoriere sie, so gut es geht, weil ich einfach keine Kraft mehr habe, um mich mit ihr auseinander zu setzen. Wir richten unseren Fokus derzeit auf unsere anderen Kinder und unsere Arbeit. Die Wochenenden, gerade jetzt in der Adventszeit, haben wir uns Touren vorgenommen- nach Hamburg, nach Schwerin…. Ausstellungen, Weihnachtsmärkte, Hotels…. Je mehr ich mich im Umkreis umhöre, desto öfter treffe ich auf Menschen mit ähnlichem Schicksal! Irre. Das wichtige ist derzeit, für sich „pro- aktiv“ zu sein. Die „Wolke“ bleibt immer dabei. Mal mehr, mal weniger. Und zwischendurch schreie ich manchmal, dann wenn ich im Auto allein unterwegs bin, auf einer kleinen Nebenstraße, im Wald…. So sieht es derzeit aus. Kurzum- Aktionen planen, aktiv bleiben, Bilder wegschieben, im „Jetzt“ bleiben…. Und die Hoffnung nie verlieren…. Zweckoptimismus… Helge Schneider sagte einmal: „Lächelnd durch die Kreissäge gehen!“ Allen trotzdem eine irgendwie schöne Adventszeit!

        • Pauline sagt:

          Hallo
          Das was du geschrieben hast finde ich richtig gut. Na wir haben eben keine weiteren Kinder und wir reden nicht mehr so viel darüber hauptsächlich weil mein Mann danach immer wieder in die Versuchung kommt wieder nach schuld zu suchen. Ich kann schon etwas besser ignorieren er leider nicht.
          Wir werden die Zeit schon meistern hoffe ich.
          Ich lese auch nichts mehr über narzzismus denn da komme ich ja nicht mehr zur Ruhe was noch alles passieren kann und was er evtl.durch sie erleiden kann. Reicht mir schon was ich bis jetzt weiß. Ich finde toll was ihr da macht.

          • Gudrun Kerjen sagt:

            Hallo zusammen,
            ich/wir sind in der gleichen Situation. Erst durch diese Webseite bin ich überhaupt erst dahintergekommen, was bei uns nicht stimmt. Nach Jahren der Kränkung und Unverschämtheiten kann ich sagen, dass wir uns instinktiv in der Vergangenheit richtig verhalten haben. Nämlich Ohren auf und alles durchziehen lassen, was manchmal schwer ist. Aber ich möchte mein Kind nicht noch mehr belasten und deshalb habe ich mir diese Haltung angeeignet. Wobei dies immer schwerer wird, da die Enkelkinder größer werden und ihre Wünsche in Bezug auf uns Großeltern äußern. Ich weiß aber, bei der kleinsten Kleinigkeit wäre der Kontakt bis auf ein Minimum beschränkt, da wir über 500 Km weiter weg wohnen. Es ist traurig und macht wütend.Ich lasse jetzt einfach los….

        • Pauline sagt:

          Hallo ihr lieben
          Ich hatte jetzt unverhofft die Gelegenheit mit ihm zu sprechen.es war die Hölle. Ich verstehe einfach nicht wie einem Menschen so der Verstand geraubt wird.
          Aber diesen A-Tritt habe ich gebraucht fass mir klar würde die reisleine zu ziehen
          Es geht ni ht mehr. Für uns zählen jetzt nur noch wir beide. Er soll so leben wie es ist. Wir werden auch keinerlei Aktivitäten unternehmen ihmgegenüber. Die Tür bleibt offen aber er muss durchgehen. Dann sehen wir weiter ob das jemals geschieht weiß man ni ht. I h hatte auch mein erstes Gespräch beim familie Therapeuten und fas selbe hat au h er geraten. Er hT mir versprochen das hilft. Leider habe ich erst im Januar fas nächste Gespräch.ich glaube ich möchte im augenblick nicht mal mit ihm sprechen. Nach so viel beleidigungen Vorwürfen und Lügen.
          Diese Frau ist die oberhärte und er zu Schwach warum auch immer.
          Wünsche s höne Feiertage euch allen.

          • Manuela sagt:

            Hallo liebe Leidensgefährten.
            Ich habe jetzt monatelang eure Schicksale gelesen und bin so unendlich traurig, wie viele Familien unter diesen Narzissten leiden müssen.Ich habe bis vor 3 Jahren mit diesem Thema nie zu tun gehabt und nun bin ich mittendrin mit aller emotionalen Grausamkeit. Dabei ging alles ganz nett an.Mein Sohn zog vor 3 Jahren mit einem Fussballkumpel in eine WG.Ich bin verwitwet,Cedric war 4 Jahre als sein Vater starb und dieser Schicksalsschlag ließ uns sehr eng zusammenwachsen, ich hab alles getan das es ihm an nichts fehlte,weder Liebe noch musste er auf irgendwas verzichten.So habe ich auch bei seinem Auszug alles ermöglicht das in seinem neuen Zuhause es an nichts fehlt.Als er seine Freundin kennenlernte,war ich sehr froh denn sie machte einen sehr netten Eindruck.Ein junges Mädchen das gern kocht,bäckt häuslich ist ,was will man mehr für seinen Jungen.
            Bald wendete sich der schöne Schein, der WG Kumpel wurde von ihr rausgemobbt,mein Sohn meldete sich im Verein ab,seine Freunde fielen somit weg.Als nächstes wurde meine Familie madig gemacht und geblockt und nun war ich dran.Mittlerweile hatte ich gemerkt in welche negative Richtung das ganze geht und hab mir geschworen das sie keinen Keil zwischen Cedi und mich bringt.Aber vergebens,mein Sohn ist kaltherzig und distanziert zu mir geworden, keiner der unser inniges Verhältnis kannte,kann das verstehen.Das ist Gehirnwäsche im höchsten Maße, und das perfide ist das diese Narzisstin es geschafft hat,das es für aussenstehende so aussieht als ob mein Sohn keinen Kontakt mehr will.Seit Februar ist nun auch noch meine Enkelin im Spiel, das macht alles noch viel schlimmer.Leider kann ich hier garnicht alles schreiben was mir auf der Seele liegt,Fakt ist das ich im letzten halben Jahr 10 Jahre gealtert bin.Zum Glück habe ich noch meine Tochter die mir zur Seite steht und mir das Gefühl einer lieben Mutter,die ich immer war,vermittelt.Denn wie bei allen in diesem Forum hat auch diese Narzisstin es geschafft,das ich mir die Schuld an der Situation gegeben habe.Momentan weiß ich noch nicht ob ich in Zukunft ihre Spielregeln mitmache oder lieber mich zurückziehe.Ich liebe meinen Sohn so sehr und würde ihn nie aufgeben,aber in der jetzigen Situation muss ich ihn in ihren Fängen lassen.Ich werde ihn zu Anlässen wie Geburtstag und Weihnachten immer meine Unterstützung anbieten,meine Tür steht immer für ihn offen.Ich habe ansonsten nur schöne Momente in meinem Leben, aber dieser Kummer zerfressen mein ganzes inneres,man wacht damit auf ,schläft damit ein,jeder Augenblick in dem man nicht funktionieren muss.
            Ich wünsche allen hier viel Kraft, seid lieb gedrückt von mir

    • Barbara sagt:

      Hallo Leidensgenossen,
      Ich bin über 70.
      Mein Sohn ist 50 Jahre alt und ich leide über 20 Jahre an diesem Unglück.
      Ich könnte ein Buch schreiben über alles, was mir meine Schwiegertochter angetan hat.
      Es begann gleich nach der Hochzeit.
      Am Anfang habe ich einzig und allein alle Fehler bei mir gesucht. Bis mir Freunde und Bekannte sagten, daß ich eine sehr gute Schwiegermütter bin.
      Ich habe mich in nichts eingemischt und sah meinen Sohn mit Familie nur 2 mal im Jahr.
      Er durfte nie allein mit mir reden oder gar mich besuchen. Er durfte mir keine Geschenke machen bzw. Blumen zum Geburtstag. NICHTS
      Ich habe mich einfach dran gewöhnt und es nicht erwartet.
      Umgekehrt war es natürlich anders. Genommen wurde gerne.
      Mein ST. hat mich nie angerufen oder nachgefragt wie es uns geht wenn wir krank waren.
      Ich wurde gemobbt ohne Ende auch vor den Enkeln.
      Erst vor einem Vierteljahr habe ich nun festgestellt, daß sie eben ein äußerst gefährlicher Mensch ist.
      Sie manipuliert, lügt und bringt meinen Sohn soweit,daß er seine alte Mutter schlecht behandelt.
      Wenn ich ihn ganz ruhig darauf anspreche, warum er das tut,legt er den Telefonhörer auf.
      Er macht mich so schlecht, daß ich mir selbst minderwertig vorkommen.
      Eine Entschuldigung gibt es nie, weit gefehlt.
      Ich bin zur Zeit sehr krank und kann mich nicht mehr erholen.
      Für Weihnachten habe ich mich entschlossen, die Familie nicht zu sehen.
      Ich muß irgendwie einen Schlussstrich ziehen, sonst gehe ich daran kaputt. Meine Seele ist krank und ich weiß nicht mehr, wie ich meine letzten Tage aushalten kann.
      Ich hätte nie gedacht, daß es so etwas gibt und mir das passiert.
      Ich wünsche allen ein schönes Fest.

      • Jo sagt:

        Hallo Barbara
        20 Jahre oh gott ich hoffe dass wir das nicht solange aushalten müssen. Mein mann wird auch 70. Wir haben das Trama seit 5 Jahren mit hoch und tief aber seit über einem Jahr komplett funkstille. Kein Telefonat kein sehen nix. Unserem Sohn wurde sein Gehirn komplett ausgetauscht. Wir wussten auch nicht mehr weiter es hat uns auch an unsre Grenzen gebracht aber wir haben einen Schlussstrich gezogen.es geht ni ht anders alles andre macht einen kaputt. Ich habe mir hilfe geholt bei den Gesprächen habe ich gelernt man muss auf si h achten das Leben geht weiter. Es war alles seine Entscheidung. Irgendwann brsu ht er hilfe. Die Tür bleibt totzallem offen. Wir versuchen nun uns auf uns zu konzentrieren. Das Leben ist zu kurz dass man sich mit solchen Menschen abgibt auch wenns das eigene kind ist. Nicht einfach aber es gelingt uns immer besser.
        Ich wünsche Ihnen viel Kraft dafür.

        • Barbara sagt:

          Vielen Dank und eine gesunde Weihnachtszeit.

          • Pete sagt:

            Liebe Barbara, liebe anderen Betroffenen,
            die Adventszeit ist nun gekommen und hat uns mit viel Nachdenklichkeit beschenkt…. Wie weiter? Aktuell schaue ich Tag für Tag auf mein zu leistendes Pensum meiner Arbeit, vermeide den allgemeinen Weihnachtsrummel der Gesellschaft oder, wenn nicht anders zu vermeiden, gehe dann in die „Vollen“, wenn es darum geht, mit den anderen 3 Kindern, die meiner Frau und mir geblieben sind, dann so richtig auf einen Weihnachtsmarkt zu gehen…. Was mich nach wie vor anrührt, das sind im Alltag Begegnungen mit Großeltern und deren kleinen Enkelkindern…. Da haut es mich immer wieder um. Mir hilft eine kategorische Nüchternheit, in dem ich dann zu mir sage: „Ich hatte meine Kinder. Das Kind meiner Tochter kenne ich nicht. Es ist auch nicht mein Kind.“ Hart, aber klar. Letztens hat mich ein Anruf meiner Tochter zum Geburtstag erreicht. Die Stimme wie früher, die Themen oberflächlich, nicht tief gehend, eher versucht „alles“ zu umschiffen. Ich schrieb ihr daraufhin eine Mail, in der ich ihr mitteilte, dass wir noch scheinbar Zeit brauchen, aber ich mir einen neuen Weg gemeinsam wünschen würde. Daraufhin kam nichts. Mehr geht halt nicht. Wie es zu Weihnachten sein wird, eine Karte, ein Anruf…. das vermag ich nicht zu denken. Ich denke halt nur von jetzt auf dann… Und danach erst weiter. Ich möchte einfach nicht mehr traurig sein, mich nicht mehr von dieser Dunkelheit beherrschen lassen. Und ich möchte auch nicht meine Zuversicht und Hoffnung kaputt machen lassen. Jetzt gilt: „Jetzt!“ In diesem Sinne wünsche ich allen eine irgendwie gute Jahresendzeit!

          • Susanne sagt:

            liebe Barbara, lieber Pete
            ich bin auch froh, kann ich morgen wieder arbeiten gehen. dieses Wochenende habe ich wiedereinmal mein Trauerweeked eingezogen. auch ich kenne meinen Enkel nicht. am Samstag war ich Unihockey schauen. viele Grosseltern mit Enkeln, das ist dann der Punkt, wo die ganze Trauer rauf kommt. auch wenn ich ja weiss, dass ich die Situation nicht ändern kann und ich das Schicksal annehme. manchmal holt mich alles ein. ich vermisse meinen Sohn so fest. loslassen ist nicht einfach

      • Tina sagt:

        Liebe Barbara,
        Mir geht es genauso.
        Seit 20 Jahren macht uns die Schwiegertochter das Leben zur Hölle.
        Sie hat uns unseren Sohn entfremdet.
        Wir hatten so ein tolles Verhältnis.
        Haben so viel gelacht.
        Bis sie unseren Sohn manipuliert hat.
        Unser Sohn ist voriges Jahr verstorben.
        Jetzt macht sie das gleiche mit unsern
        Zwei Enkelkinder.
        Wir dürfen Sie nie sehen und sie entfremdet sie uns genauso wie Sie unseren Sohn entfremdet hat.
        Wir sind am Ende und haben keine Kraft mehr.

        • Barbara sagt:

          Liebe Tina,
          Ich kann es so sehr nachfühlen, wie es Dir geht.
          Daß Du auch noch Deinen Sohn verloren hast ist doppelt schlimm.
          Ich bin auch so dermaßen wütend auf die ganze Situation. Man wacht auf und es ist der erste Gedanke, furchtbar!
          Man will einschlafen und es geht nicht.
          ständig suche ich bei mir die Schuld.
          Das Weihnachtsfest wird sehr traurig auch wegen der Enkel, die es vielleicht nicht verstehen.
          Ich möchte aber auch in der ganzen Familie kein großes Fan aufmachen, warum und weswegen.
          Bisher habe ich mich nirgendwo dazu geäußert.Das war vielleicht auch ein Fehler, denn nun gibt mir jeder insgeheim die Schuld.
          Es ist unglaublich Schwer mit der ganzen Situation umzugehen.
          Trotzdem, liebe Tina, wünschen wir uns gemeinsam viel Kraft und endlich mal ein bißchen eine friedlich Zeit.

    • Jo sagt:

      Hallo pete
      Du hast längere Zeit nicht geschrieben
      Vielleicht bedeutet das dass ihr mit eure Tochter wieder im reinen seid. Wäre ja schön und es würde uns alle hier bestimmt freuen.

    • Pauline sagt:

      Hallo pete
      An euch dachte ich letztens au h mal
      Du warst längernicht da. Dachte schon ihr habt euch versöhnt hätte mich riesig gefreut. Ja schade es gibt einfach kein nahekommen. Wir haben auch schon überlegt einfach mal vor der Tür zu stehen machten es aber dann nicht weil ich fann daran dachte dass einmal die Therapeuten gesagt hat wir müssen den Druck gür ihn rausnehmen sonst wird es für ihn wieder mit Erpressung und emotional strafen geben. Wir haben uns nun auch entschlossen loszulassen und im Hintergrund zu bleiben. Wenn er meint so glücklich sein dann ist es so. Wir wollen ja eigentlich das die Kinder es sind. Wären halt gern dabei gewesen. Und wie du sagtest keine Erwartungen und warten was kommt. Redet such leicht aber ist eben so. Denken wir an uns vielleicht geschied mal ein Wunder
      LG

    • Joanna sagt:

      Lieber Pete, und alle anderen mit-leidenden,
      Es gibt keinen besseren ausweg, als bei sich selbst zu bleiben, weil wir empathischen menschen, auch people-pleaser sind meistens die, die sich plötzlich als opfer eines Narzissten wiederfinden, ohne zu begreifen wie das Geschehen konnte. Es hat ein system, weil der Narzisst sucht opfer und doch ist sein System so unbewusst, dass er ja nicht reflektiert, sondern nur in seiner blase lebt, sich selbst als opfer sieht, wenn man dem Widerstand entgegen bringt. Ein so raffiniert wie unbesiegbares System, dem man sich nur mit Flucht entziehen kann. Deshalb, weil unsre “normalen” , weil richtigen werte hier keine rolle spielen , das macht es ja so schwierig und so verzweifelt für uns….es gibt keinen anderen weg als distanz und liebe, Selbstwertgefühl und innere Klarheit um aus der Spirale herauszufinden.

      • Pauline sagt:

        Hallo Johanna
        Ich habe deinen Beitrag erst gelesen
        Ja es stimmt und alles richtig was du sagst.ich habe in all den jahten Jahren über das letzte fast meine ganze Selbstsicherheit verloren und mich schwer rausgekämpft. Jetzt geht es wieder besser und habe gelernt dass ich
        /wir auf jedenfsll keine grosse Schuld daran haben aber das sehen due beiden anders. Ich mache weiter entscheide was ich fühle und so wird es bestimmt besser werden.
        LG Pauline

        • Pete sagt:

          Hallo alle zusammen!
          Nach gut 3 Wochen melde ich mich wieder. In den zurückliegenden Wochen kamen wir zur Ruhe. Meine Frau und ich haben verstanden, dass wir im System unserer Tochter stören. Es ist natürlich schmerzlich, aber es geht derzeit wirklich nicht anders, als Abstand zu wahren… Die Bilder des dramatischen Abschieds bleiben. Ab und zu steigen diese auf, ähnlich wie bei einer PTBS. Das ist keine Übertreibung. Die Abstände zwischen diesen „Attacken“ werden größer. Es wird deutlich, dass dieser Loyalitätskonflikt bei unserer Tochter sehr stark ist. Meine Therapeutin rät deshalb bei Kontakt eher „einzeln“ aufzutreten, nicht im „Block“, im „WIR“. UND: Es wird sehr lange dauern… Ich möchte mich schon wieder einmal melden, jedoch habe ich inzwischen wirklich Angst davor, erneut irgend etwas auf zu reißen… Also warte ich noch ab. Meine Frau wartet auf alle Fälle ab. Und unsere kleine Tochter hat gelegentlich Kontakt zu ihr. Sie ist die einzige, die ihr noch von unserer großen Familie geblieben ist. Es tritt irgendwie eine neue Phase in diesem Konstrukt des Chaos ein. Eine Mischung aus Trauer, Wut, und- Gelassenheit, die jetzt wirklich neu ist. Der Abstand bringt das mit sich. Und den braucht man scheinbar, um etwas neu entstehen zu lassen. Jedoch: Finger weg von der „Hoffnung“. So, wie es einst einmal war, wird es definitiv nicht mehr werden. Überraschen lassen heißt es nun. Im Alltag reißt es mich trotzdem herum, vor allem dann, wenn ich glückliche und stolze Großeltern sehe…. Letztens habe ich gedacht, mir einen Hund als Trost anzuschaffen….. (wirklich komische Gedanken…) Natürlich tue ich das nicht. Ich warte erst einmal ab. Wir warten ab. Die Zeit arbeitet für uns. So fühlt es sich derzeit an. Und wir planen für uns. Zum Beispiel Reisen oder Veränderungen am Haus… Das nun für heute dazu. Allen Lesenden alles Gute und eine gute Woche! Bleibt tapfer, bleibt stark!

          • Pauline sagt:

            Hallo pete
            Ich habe deine Nachricht heute schon 2mal gelesen und muss feststellen dass deine Worte es genau auf Punkt treffen. Das letzte Treffen mit ihm hab ich zwR noch genau im Kopf aber ich weiß nun dass er zu einem ersten Gespräch nicht bereit ist. Sein Loyalitätkonflikt ist auch sehr groß. Falls es doch mal zu einem Kontakt kommt werde ich auch nicht dabei sein sollten wir mal gewünscht sein. Ich bon ja schon seit 5 Jahren mehr oder weniger in ihrem Visier. Vielleicht kommt mein mann dann weiter. Hoffnung und Erwartung habe ich schon aufgegeben. Uns ist es bewusst dass es ein Leben wie vor dieser Zeit ni ht geben wird. Wie du schreibst überraschen lassen was da kommt. Einen Hund haben wir schon lange. Er ist für uns eine stütze wenns auch blöd klingt aber ist so. Nachdem wir ja nur dieses eine Kind hatten.
            Und den Entschluss mir nochmal hilfe zu holen habe ich auch getroffen. Termin leider erst in ein paar wochen.
            Vielen Dank pete und hoffe von dir zu lesen. Pauline

            Vielleicht gibt es ja mal ne möglich sich privat zu schreiben

            • Pete sagt:

              Hallo Pauline,
              ja gerne können wir auch privat einmal schreiben, weiß nur nicht wie…. die eigenen Daten mit Klaradresse freilegen ist so eine Sache… Vielleicht ergibt sich das noch.
              Nur soviel zum Thema- wenn Du schreibst, dass Ihr seit langer Zeit in dem Zustand seid, ein Auf und Ab mitmacht, frage ich mich, wie man wirklich Frieden finden kann…. Mir scheint es so, dass man in dem Fall irgendwie nie richtig aus der Trauerspirale herauskommt. Wir versuchen uns seit mehr als einem Jahr mit verschiedenen anderen Sachen zu trösten (Unternehmungen, unsere anderen Kinder, die uns beweisen, dass wir doch „nicht alles“ falsch gemacht haben…us.w.) und dennoch- es bleibt Immer dieser Schatten. Mal mehr, mal weniger. Es bleibt der Geschmack, dass da etwas kam, etwas nahm und für immer wegging. Es wurde geraubt… Nun stehen wir auf dem Bahnsteig, der Zug ist weg und wir mussten sehen, dass dieser Zug in eine Richtung fuhr, die nicht so angegeben war. Meine Therapeutin sagte mir, dass dieser Prozess der Selbstreflexion bei (erwachsenen) Kindern sehr lange gehen kann/wird. Was wird jedoch am Ende dabei raus kommen? Vielleicht liegt der Fehler in unserer Denkweise, immer wieder DOCH noch Hoffnung zu haben… oder zumindest daran zu glauben. Letztendlich ist es ein Beweis für das Bindungsband, was wir mit unseren (erwachsenen) Kindern noch haben. Ich weiß aber genau- dieses Band kann und werde ich nicht durchtrennen. Letztendlich bin ich wieder da, wo wir alle irgendwie immer wieder hinkommen- Aushalten, Abwarten, sich neu erfinden- umdeuten und versuchen, die Dinge JEDEN TAG mit neuer Kraft an zu gehen…..

              • pauline sagt:

                Hallo
                Das was du schreibst ist vollkommen richtig aber das band haben unsre Kinder schon durchgrschniiten wir können es nur von unserer Seite aus versuchen aufrecht zu erhalten solange es geht.
                Wegen persönlich schreiben werde uch mal schauen ob ich einen Weg finde
                LG

                • pauline sagt:

                  Ich wollte dirnur noch sagen dass ich am 21.3. eine gedprächsrunde habe mit dem thema:Narzzismus im Familiensystem
                  Mal sehen. Du kannst ja mal im Internet eingeben da findest du auch was. Vielleicht ist brim lesen ja was dabei wo mit du was anfangen kannst. Ansonsten werde ich danach berichten

                  • Pete sagt:

                    Hallo Pauline,
                    ich bin neugierig, was am 21.3. in der Gesprächsrunde so thematisiert wurde. Vielleicht kannst Du einmal kurz berichten?
                    Viele Grüße!

  12. Pete sagt:

    Liebe Betroffene und Gleichgesinnte,
    ich bin eher durch Zufall auf diese Seite gestoßen. Meine Frau und haben seit einem guten Jahr ein Drama in mehreren Akten hinter uns gebracht und stehen nun mit der Erkenntnis da, dass wir offenbar einen narzisstischen Schwiegersohn haben, der unsere Tochter „verwandelt“ hat. Es entstand eine besondere Art der Entfremdung. Das ging sehr schleichend und sehr subtil. Wir beide haben uns unsere Familiengeschichte intensiv angeschaut, lange Zeit gedacht, dass es unbewältigte Traumata waren, die das Verhalten unserer Tochter bedingten o.ä. Wir sind eine Großfamilie mit insgesamt 4 Kindern, alle erwachsen. Sie ist das zweitälteste Kind, inzwischen 26, inzwischen Mutter und wieder schwanger. Ein Großelterndasein ist derzeit nur unter „kontrollierten Bedingungen“ möglich- und wenn, sehr selten. Aufgrund langer und intensiver Gespräche mit unseren anderen Kindern, dem Beraten mit Freunden, dem Lesen von familiensystemischer Literatur und einhergehender Beratung durch Profis haben wir nun über Umwege die Erfahrung gemacht, dass es im Leben so sein kann, dass ein „Wunschbild Familie“ ein Wunschbild bleibt. Man muss davon loslassen, trauern, weinen, wütend sein und sich auch auf sich mit fortschreitendem Alter konzentrieren. Authentisch bleiben! Dennoch sollte man eine ehrlich Präsenz der anderen Seite zeigen, immer wieder ein Licht senden, nach dem Motto „Und uns gibt es auch noch!“, aber auf alle Kämpfe verzichten! Nichts im Leben ist in Stein gehauen. Aber: Es tut weh!
    Loslassen und Aushalten, den eigenen Standpunkt nicht verlieren und die Türe auflassen. Das ist aktuell unser Fazit. Ich bin getröstet von all den Berichten, die ich gelesen habe. Wenngleich alle Berichte viel Trauer und Schockzustände beinhalten. Lasst uns das Beste aus der Situation machen und nicht klein kriegen von persönlichkeitsgestörten Mitmenschen, die uns benutzen wollen. So nicht.

    • Pauline sagt:

      Hallo Pete
      Wir sind auch in dieser Situation mit unsrem Sohn und sein Partnerin die eine Natzisstin ist. Wir sind schon 4 Jahre in einem Auf und Ab
      Aber seit einem Jahr nach einer kurzen Trennung ist es nun ganz krass und kein Kontakt und kein an ihn rankommen. Sie verhindert alles .Verloren hat er schon alle seine Freunde.
      Mir haben deine Schlusssätze sehr geholfen
      Und will versuchen das Beste draus zu machen.

      • Elfi sagt:

        Hallo Pete,
        Wenn ich das so lese bekomme ich einen Gänsehaut. Mein Sohn ist seit 10 Jahren mit seiner jetzigen Frau zusammen. Am Anfang fing alles ganz normal an, bis sie mir Vorschriften machte was ich meinem Sohn zu schenken habe. Wenn er mir half( arbeiten im Haus) rief sie ihn an und er musste sofort zu ihr nach Hause kommen. Sie hatte die komplette Kontrolle über ihn. Ich kannte mein Kind einfach nicht wieder und hatte ihn so auch nicht erzogen.
        Mittlerweile habe ich zwei wundervolle Enkelkinder, die ich allerdings nur dann bekomme, wenn ich nach ihrer Pfeife tanze.
        Meine Enkelkinder wohnen nebenan und ich weiß wirklich wie schwer es ist dies auszuhalten. Brauchen sie Hilfe materieller Natur… werde ich gebraucht …. Geht es um Geburtstage der Kinder, oder andere Feiern werde ich nicht eingeladen.
        Ich habe es jetzt eskalieren lassen weil ich es nervlich nicht mehr schaffe mit süßen Demütigungen ☹️
        Nur es gibt eine Sache die mir auf der Seele brennt
        Mein Enkel hängt so sehr an mir das er darunter sehr leidet
        Was soll ich nur machen🤔

        • Pauline sagt:

          Hallo elfi
          Du hast ja Wenigstens kontakt.wir überhaupt nicht
          Sie hat zwar Kinder sind aber nicht vom sohn. Gottseidank. Aber nach 4 jahren auf und ab und seid 1 jahr nix mehr kann ich dir nur raten hol dir hilfe. Du schaffst es so nicht
          Die Erpressung durch die Enkelkinder ist das schlimmste. Aber wenn du dich weiter demütigen lässt machst du dich kaputt ich war drauf und dran meine ehe kaputt zu machen. Wir haben es geschafft wollen einen Schlussstrich ziehen und lassen die Tür auf falls er irgendwann mal durchgehen will.
          Ich drück dir die Daumen. Es ist nicht leicht aber mein Leben ist mir au h was wert.

      • Gabi sagt:

        Hallo zusammen,
        auch wir sind aus Zufall zu diesem Beitrag gestoßen.
        Der Beitrag könnte eins zu eins unsere Geschichte sein.
        Uns geht es ebenfalls seit ca. 5 1/2 Jahren so.
        Nach der Hochzeit hat sich alles verändert. Unsere Schwiegertochter hatte unseren Sohn in ihren Fängen.
        Wir haben 3 Enkelkinder die wir nicht kennen, was ein kleiner „Glücksfall“ ist. Außerdem wohnen sie weiter weg, so dass wir uns nicht zufällig über dem Weg laufen.
        So leiden wir nicht ganz so, Fotos gibt es nicht von den Kindern.
        Aber unser Sohn fehlt uns sehr.
        Die Enkelkinder tun uns nur leid, da sie keinen Kontakt zu Großeltern haben (uns und die andere Seite Großeltern ). Ein Trauerspiel wo doch in jeder Lebensphase die Großeltern (in normalen Familien)eine Rolle spielen.
        Wir haben unseren Weg gefunden und freuen uns auf Enkelkinder von unserer Tochter.
        Die Hoffnung stirbt zwar zuletzt, allerdings glauben wir nicht. Die Tür steht für unseren Sohn offen. Vielleicht kommt ein Enkel mal auf uns zu und will wissen wer wir sind. Dafür sind sie allerdings noch zu klein und es wird noch dauern.
        Wir haben losgelassen und es geht uns sehr gut damit, auch wenn es eine Weile gedauert hat.
        Lasst den Kopf nicht hängen, das wollen diese gestörten Persönlichkeiten nur.
        Macht das beste draus!!!!!!!
        Euch allen eine schöne Weihnachtszeit

        • pauline sagt:

          Hallo Gabi
          Leider wohnt unser sohn nur 4 km von uns weg
          Über den Weg sind wir ihm und seiner neuen Familie in all der Zeit noch nicht. Wir haben zwar seit knapp 5 Jahren dieses Trama aber erst seit 1,5 Jahren komplett nix. Wie haben sie es denn geschafft los zulassen das versuche ich nun schon sehr lange. Vermisst wird er auch aber ich habe angst davor dass wir ihn einmal nicht mehr vermissen. Er hat gottseidank keine eigenen Kinder er zieht ihre mit gross das ist wegen Enkelkind eine Erleichterung.
          Vielleicht können Sie mir einen Rat geben das es uns Wiedergutmachung geht.P

          • Gabi sagt:

            Hallo Susanne, Pauline und Pete,
            der 1. große Vorteil ist sicher die Entfernung von ca. 400 km. Bevor sie wegzogen, habe ich immer von anderen gehört…ich habe deinen Sohn gesehen und der Kleine (damals erst ein Enkelkind) ist so niedlich. Das tat bis ins Mark weh und hat mir fast das Herz zerrissen.
            Wie habe ich (mein Mann war etwas schneller damit) es akzeptiert? So richtig kommt man als Mutter nicht darüber hinweg. Ich habe viel geweint und bin in Selbstmitleid verfallen. Gerade an den Feiertagen ist es doppelt so schwer. Tief im inneren meines Herzen bin ich überzeugt das es unserem Sohn nicht gut geht mit der Situation. Er hat zu allen aus seiner Familie (Geschwister, Großeltern usw.) keinen Kontakt. Allerdings hat er noch nicht erkannt was wirklich abläuft in seiner jetzigen Familie. 3 Kinder bedeuten Stress und erst wenn die Kinder größer sind wird er aufwachen. Bis dahin sind wir die Eltern die sich nicht unterordnen (wie sie es gern hätte), damit wir die Enkelkinder sehen. Bei 3 Kindern wird ein Kind mit Sicherheit wissen wollen wer die Großeltern sind. Wie wollen sie es den Kindern vermitteln?
            Wir sind beide noch berufstätig und sehr eingebunden. Das ist sicher der 2. große Vorteil.
            3. Eine Familien-Therapeutin (kein Psychiater/ Psychologe) hat mir sehr geholfen. Mir klar gemacht egal was ich / wir machen werden…es ist immer verkehrt. Und sie hatte recht. Einfach darüber sprechen…sich öffnen und nicht allein leiden, macht ganz viel aus. Dadurch habe ich erkannt, man ist nicht alleine auf der Welt. So wie letztendlich hier in diesem Chat☺️
            Außerdem haben wir beide ein gemeinsames Hobby welches sehr zeitaufwendig ist und wir dadurch abschalten können. Mit der Akzeptanz hat es fast 4, 5 Jahre gedauert.
            Jeder Mensch ist natürlich unterschiedlich und bei kurzen Entfernungen ist es sicher viel schwieriger es zu akzeptieren und loszulassen. DENKT IMMER DRAN SCHWIEGERSOHN / SCHWIEGERTOCHTER WOLLEN DAS WIR LEIDEN…DAS IST NARZISSMUS!
            Ich /wir wünsche/n euch allen das ihr es bald besser verkraften könnt.
            In diesem Sinne alles Liebe und Gute für euch, schöne Feiertage und einen guten Start ins Jahr 2023🙋🏼‍♀️

        • Susanne sagt:

          hallo Gabi, liebe alle,
          auch wir kennen unseren Enkel nicht, haben ihn nur 4x gesehen. Schmerzen und tickern tun mich alltägliche Erlebnisse, wo ich andere Grosseltern mit ihren Enkeln sehe und ja weiss, wie tolle Grosseltern wir wären. vermissen tu ich vorallem aber meinen Sohn. ich weiss, dass ich loslegen muss, aber wie macht oder lernt man das?

        • Pete sagt:

          Liebe Gabi,
          mich würde interessieren, wie lange Ihr gebraucht habt, so einigermaßen mit der Situation zurecht zu kommen. Geografisch liegen zwischen unserer Tochter und uns gerade einmal 3 km… Meine Frau und ich denken immer wieder, dass es eine Phase ist. Nun dauert diese Phase, insgesamt betrachtet, gut 14 Monate. Die Schmerzen darüber kommen immer in Wellen. Wir berappen uns immer wieder. Gelegentlich kommt ein Zeichen von ihr, aber sie „verschwindet“ wieder, nimmt keinerlei Bezug auf unsere Antworten.

          • Pauline sagt:

            Hallo pete
            Wie ist es euch in der Zwischenzeit ergangen. Hab ihr wieder kontakt? Wir leider nicht es ist nach wievor totale funkstille. Wir sind gerade dabei uns mit der Vorstellung auseinander zu setzten dass es nie wieder zum kontakt kommt.die familienhilfe sagt au h fas muss man in Erwägung ziehen. Aber wir hoffen noch. Ansonsten bleibt es so wie rs ist. Mancher Tag besser mancher schlechter

        • Pauline sagt:

          Hallo Gabi
          Iich bin da voll und ganz bei dir was du geschrieben. Ich bin auch sicher dass unser sohn damit nicht glücklich ist. Er merkt halt auch nicht was in seiner Familie nicht stimmt. Er wohnt zwar nur 4km weg aber sehen oder zteffen haben wir ihn seitdem nicht. Eine Nachbarin sagte mir mal due gehen ganz selten weg immer zuhause. Enkelkinder gibt es ja gottseidank ni ht sind ni ht seine eigenen. 2 Kinder. Ich glaube auch dass er es erstmal merkt wenn die Kinder gross sind dann brau ht die ihn ni ht mehr oder due Kinder sagen ihm was sie von ihm halten. Ein Therapeut hat mir auch nicht geholfen. Familienhilfe machrn wir erst Anfang nächsten Jahres kein Termin. Ansonsten bin ich voll bei dir. Vielleicht können wir ja irgendwann mal anderweitig ins Gespräch kommen.
          Schönes Festund alles gut im neuen Jahr

        • Joanna sagt:

          Ach schön, wie zuversichtlich und positiv ihr seid! Ich habe den Narzissten als schwiegersohn, binaber nicht blutsverwandt (was für ein archaischer begriff), was ganz nebenbei für Süddeutsche mehr bedeutet als für “fischkopp” wie ich Hamburgerin (irgendwelche ähnlichen erfahrungen?)
          Und sehe die enkel, von Baby an untervdieser Macht sich verwandeln, eine unglaubliche Manipulation ohne struktur, die selbst seinen vater (meinen EX) komplett untervsich hat. Es gibt keinen andern Aus-weg als sich dem zu entziehen, mit guten und liebevollen Gedanken alle Beteiligten zu begleiten und sich selbst komplett herauszufinden. Ich freue ich, hier mit-fühlende zu finden nach jahren der erniedrigung und unklarheit, danke.

    • Hannah sagt:

      Hallo Pete,
      Merkwürdig wie so ähnlich unsere Schicksale mit Schwiegertochter/Sohn ist.
      Danke ihnen für eure ernsten Gedanken. Werde mir die letzten Sätze eingravieren.
      Lassen wir uns im Alter nicht klein kriegen von Menschen mit Persönlichkeitsstörungen!
      Wir wollen leben!

    • Hannah sagt:

      Hallo Pete,
      Danke für ihre guten Gedanken. Sie haben recht – sich nicht von persönlichkeits gestörten Menschen manipulieren zu lassen. Wir wollen leben!

      • pete sagt:

        Liebe Hannah und liebe anderen Gleichgesinnten!
        Es ist und bleibt eine Achterbahnfahrt der Gefühle! Ich freue mich sehr, so viele „Gleichgesinnte“ zu spüren. Wir wollen leben und wir müssen uns immer wieder aufrappeln. Sind es doch unsere Kinder, wenngleich auch sie erwachsen sind, aber irgendwie in Not. Dieses ständige Taktieren ist anstrengend. Ich suche gerade mit meiner Frau eine Möglichkeit, dem ganzen Spuk mit Ironie zu begegnen und schicken unserem Kind (einschl. dessen „Emotionskontrolleur“) ab und zu Nachrichten, die humorvoll ironisch gespickt sind. Ironie schafft auch Distanz. Aktuell haben wir den Eindruck, dass wir in die Ecke gedrängt werden sollen, in der wir explodieren und von uns aus die Leine ziehen. So nicht! Wir geben daher noch nicht auf, suchen Möglichkeiten uns vom Familienbrett nicht verdrängen zu lassen und suchen einen Umgang, der uns irgendwie möglich erscheint, ohne immer wieder in das volle Kraftprogramm gehen zu müssen. Es bleibt spannend.

        • Pauline sagt:

          Hallo pete
          Wir sind genau der selben meinung und versuchen es irgendwie auch so zu handhaben.wir werden auch in einer sehr paranoid Weise in die Ecke gedrängt und wollen es au h ni ht zulassen.wie du sagtest so nicht. Meine Bekannte die Erfahrung hat mit Solchen Menschen sagt immer keine angriffspunkte geben nicht fass sie es noch schafft dass unser sohn anfängt zu hassen. Sowas schaffen die auch und fas wäre fatal. Wir halten nun Stille so schwer es auch ist. Aber lieber ohne ihn und doch noch ein schönes Leben zusammen haben. Sie meint irgendwann kommen diese abhängigen in grosse Not also lieber nur die Tür offenhalten wenn es geht.
          Freue mich wurder von dir zu lesen

          • pauline sagt:

            Hallo pete und gleichgesinnte
            Ich habe heute wieder ein Gespräch mit Profi gehabt.er hat mich gefragt warum wir immer noch kämpfen. Eigentlich sollte ich ja mit den Jahren gemerkt haben dass wir rs nie schaffen werden die Kinder da rauszuholen. Sie müssen es selbst merken und auch wollen.er ist der Meinung jeder kontakt auf welche art und weise wird ihn weiter zu ihr treiben weil sie ja super kann ihm das plausibel zu machen. Und es stimmt es ist das Kind oder Kinder. Es wird und ist nicht einfach aber vergesst nicht zu leben. So ein narzzist zerstört auch euch und man wird durch das Kind von dem/ihr auch manipuliert. Lasst esnicht zu. Haltet die Tür auf wenn sie sich melden. Was andres ist sinnlos und Zeitverschwendung. Ich habe ja nun nur 1 Kind hab keine die mir beistehen aber ich habe mir festvorgenommen mein Leben wieder in die Hand zu nehmen mit kontakt zu ihm oder nicht.falls such mal jemand mit mir telefonisch austauschen will gerne eure Nummer

    • Heike sagt:

      Hallo Pete und Gleichgesinnte,

      es tut sooo weh die geschriebenen Worte von Euch zu lesen.

      Ein Spiegelbild von dem , was ich erlebt habe und noch erlebe.

      Ich habe einen Sohn (34), den ich immer noch sehr lieb habe und immer lieb haben werde.

      Hatte wie alle Mütter/Väter eine sehr hohe Erwartungshaltung an die Zukunft mit einem erwachsenen Sohn.

      Hatte mir immer auch eine Tochter gewünscht und gehofft diese vielleicht durch eine
      Schwiegertochter zu finden …Wunschbild Familie….

      Leider verstehe ich mich nicht mit meiner Schwiegertochter. Es passt halt nicht!
      Und es liegt nicht nur an Ihr.

      Ich sehe meinen Sohn aber an, dass er seine Frau sehr liebt und mit ihr und seinen
      beiden Buben ( 4 + 2 ) sprich meinen Enkelkindern sehr glücklicht ist.

      Ich habe losgelassen um nicht mehr sooo traurig zu sein und diesen Schmerz und die Wut zu empfinden. Manche Dinge kann man halt nicht beeinflussen.

      Mir geht es so viel besser!

      • Pauline sagt:

        Hallo Heike
        Ich hoffe auch sehr dass es einmal leichter für uns wird. Wir haben leider keine weiteren Kinder daher finde ich es noch schlimmer.Freunde und Geschwister trösten schon. Aber wenn ich daran denke nie in meinem Leben wieder kontakt zu ihm zu haben könnt ich schon weinen weil ich ja wenn mein mann mal ni ht mehr da ist schon ganz schön alleine bin.aber mich baut dann wieder der Gedanke auf und due frage was hätte sie aus uns gemacht. Denke es ist besser so. Vielleicht gibt rs ja nochmal eine Hoffnung und er erwach

      • Pauline sagt:

        Hallo Heike
        Wie hast du das loslassen geschafft. An manchen Tagen denke ich ich kanns und dann wieder nicht. Er wohnt nicht weit weg von uns. Ich begreif es eigentlich immer noch nicht wie das so kommen konnte hatten gutes Verhältnis mit ihm und ihn au h immer unterstützt. Und dann wirst in die tonne gehauen.

      • Petra Schramm sagt:

        Hallo wir machen seit ca 8 Jahren eine Hölle mit.Sind mit unseren Kräften am Ende !Sie ist nicht nur Narzist auch noch Borderlinerin.Wo kann man Hilfe bekommen die lügen wie gedruckt.Werden mit unseren Enkel erpresst .

        • Pauline sagt:

          Hallo Frau Schuhmann
          Wie ich schon mal geschrieben habe sind wir mittlerweile auch im 5. Jahr.ich war schon in einer selbsthilfegruppe kam ds aber nicht so weit weil es ganz unterschiedliche sachen sind warum die Kinder keinen kontakt mehr wollen. Vielleicht 1 noch was mit narzissmus zu tun hatte. Bei einer Therapeutin war ich auch aber wie schon gesagt wenn der Betroffene es nicht wahrhaben will dann ist man chancenlos.man kann nur hoffen dass noch zu Lebenszeit es wieder zu kontakt kommt
          Wir haben den Vorteil es gibt keine Enkelkinder sie hat zwar 2 aber alle von andern Männern. Das ist noch unser Glück.wir wären da auch durch die Hölle gegangen aber so halt nur den sohn verloren.wir wollen nach wie vor nach vorn schauen und das beste daraus zu machen. Ich habe aber auch Angst davor wie es sein wird wenn er sich wieder meldet.wie man damit umgeht. Es ist ja in der Zwischenzeit eine entfremdung da.meine Therapeutin sagte mal nicht darüber nachdenken.man kann eh nicht beeinflussen. Im Augenblick versu hen wir es ohne Hilfe
          Irgendwie ist stillstand beim Profi.

    • Vadim sagt:

      Danke Pete,
      Ich unterschreibe jeden Satz was du geschrieben hast. Ein gesundes Egoismus wird jedem von uns Betroffenen nicht schaden. Das Leben ist zu kurz und zu schön um es durch persönlichkeitgestörten kaputt zu machen. Und es gibt noch so viele Menschen die unsere Energie und Hilfe brauchen. Wir haben den Kontakt mit unserer giftigen Schwiegertochter und dem Sohn unterbrochen und auch nicht mehr Enkelkind zu sehen in Kauf genommen. Die „Tür“ haben wir offen gelassen. Wir haben in der letzten Whatsapp-Nachrichten geschrieben dass wir immer da sind fals sie unsere Hilfe brauchen. Tja mehr können wir nichts machen. Viel Geduld und mehr Optimismus wünsche ich allen Betroffenen.

    • Waldfrau sagt:

      Lieber Pete,
      Diese offenen und ehrlichen Worte berühren mich sehr. Habe lange danach gesucht, was denn in meiner Familie abläuft. Hier ist es ähnlich, Grossfamilie, bei, allerdings doppelt so viel Kinder .. Tochter war 23 Jahre, 5 Jahre im Beruf, als sie heiratete. War alles perfekt. Und ja wir hatten schon Erfahrung mit Freunden. War ja das 4. Kind. Bereits… es war alles so stimmig, so passend… und auch so selbstverständlich. Es lief perfekt.. Bis zur Geburt des 1. Kindes. Während der ss war Unterstützung erwünscht und wurde auch gerne angenommen. Ab Geburt veränderte sich das Verhalten des Schwiegersohnes schlagartig. Von der Geburt erfuhren wir Stunden nach seinen Eltern… Ja tut weh wohne 10km entfernt. und seine Eltern 700km entfernt. Und so geht es dahin… sehe meinen Enkel grad mal 1.- 2 Mal in der Woche für kurze Zeit…( 30 Minuten )seine Eltern sehen ihn alle 2 Wochen für 14 Tage..ununterbrochen. Es geht ausschließlich um seine Familie, er möchte auch nicht, dass meine Tochter wieder ihre beruflichen Tätigkeiten aufnimmt.. usw.. darunter leidet sie sehr. Geschwisterbindung ist eng.. passt offensichtlich dem Schwiegersohn gar nicht. Er versucht sie auszubooten. Bei seinen Geschwistern ist es jedoch was anderes. Diese werden so oft wie möglich besucht.
      Das ganze verläuft sehr schleichend, langsam und subtil. Ich hab es neben, Alltag, Beruf und Familie auch nur stückerlweise mitbekommen, dass da was abläuft, was so nicht sein sollte.
      Wunschkind Familie.. gefällt mir sehr gut..wobei sich darunter jeder was anderes vorstellt und mit diesem Begriff verbindet. Darüber sich austauschen, schön wäre bestimmt wünschenswert.

    • Susanne sagt:

      danke für eure Worte. es tut gut, zu lesen, dass man gar keine Chance gehabt hat. wie oft haben wir an uns gezweifelt. der letzte Kontakt mit dem Sohn war ein Brief (vor einem Monat), dass wir uns nicht mehr melden sollen. Der Kopf sagt, eigentlich gibt es keine andere Lösung. doch das Herz möchte so gern, dass es anders ist. wie schön habe ich mit die Zeit mit unseren Enkelkind vorgestellt. dreimal habe ich den kleinen sehen dürfen… er ist jetzt schon
      1 1/2 Jahre. aber wie du schreibst, manchmal bleibt der Traum ein Traum.
      ohne meinen Mann, unsere Tochter und ihre Lebenspartnerin hätte ich das wohl nicht überstanden. ich halte mir immer vor Augen, was wir haben, und nicht, was wir nicht haben. das geht manchmal besser und manchmal schlechter. ich wünsche uns alles die Kraft, mit dieser Situation so umzugehen, dass die traurigen Momente immer weniger werden.

      • Jo sagt:

        Hallo Susanne
        Wir haben das ganze schon ein Jahr. Eigentlich 4 Jahre. Ein auf und AB. Seit 1 Jahr aber keinen kontakt mit unsrem sohn. Wir haben leider keine weiteren Kinder. Man muss es wirklich erst begreifen dass man keine Schuld hat und man wirklich chancenlos ist. Wir sind gerade dabei damit abzuschließen und einfach die Tür offen zuhalten falls er doch mal kommt. Wobei ich im augenblick ni ht glauben kann. Die Gehirnwäsche von ihr ist unglaublich. Enkelkinder sind gottseidank ni ht da. Sie hat aber 2 Kinder. Annehmen was kommt auch wenns schwer ist
        I h weiß das

    • Pauline sagt:

      Hallo pete
      Intensiv habe ich mich mit entfremdung noch nicht befasst. Ja man ist gefangen und rs ist kein rauskommen.Schlusstrich ist vielleicht das Wort das einem hilft beim aushalten. Was meinst du mit Besinnung. Ich habe erst am Montag böses von den beiden erlebt. Ein zufälliges zusammentreffen treffen mit ihm. Alles was er sagte waren ihre Worte und er war ausführe.
      Nun ist unsre grenze Kilometerweit überschritten und wir sagten nun jetzt ist Schluss. Abwarten aushalten. Im Augenblick weiß ich garnix mehr
      LG Pauline

  13. Birgit sagt:

    In meiner Familie hatten wir eine ganz andere Konstellation. Meine Schwester war 12 Jahre mit einem verdeckten Narzissten verheiratet und die ganze Familie hat es nicht bemerkt! Für unsere Eltern war er ein „guter Schwiegersohn“…die Ehe ist letzten Endes in die Brüche gegangen, weil meine Schwester in der Coronazeit für längere Zeit ins Krankenhaus musste und ihr Mann seinen Kontrollzwang nicht ausleben konnte. Man könnte meinen, damit hat der Spuk ein Ende, aber weit gefehlt. In langen Gesprächen mit Mutter und Schwester stellte sich langsam heraus, das unsere Mutter selbst narzisstische Tendenzen hat, was erklärt das meine Schwester und ich beide in solchen seltsamen Beziehungen gelandet sind! Meine Schwester hat ihren Mann überall blockiert und nur Kontakt, wenn es sich nicht vermeiden lässt. Während meine Mutter WhatsApp offengelassen hat und er ihr auch schreibt , sich bei ihr einschleimt und schlecht über meine Schwester spricht! Mutti findet das offensichtlich völlig in Ordnung, denn SIE hatte ja keine Probleme mit ihm…..tja, so kann’s auch gehen. Meine Versuche, ihr klar zu machen das er sie manipuliert um anders an Infos über meine Schwester zu kommen, schmettert sie ab…..

  14. FUclaus sagt:

    Soll der Artikel so kurz sein? Ich sehe da irgendwie nirgends die Bereiche wie man sich befreit und/oder wachsen kann. Das steht dann vielleicht in den Kommentaren … und so ist der Artikel total unbrauchbar für mich.

    • Gugeline sagt:

      Ja, ich vermisse ebenfalls eine brauchbare Verhaltenstaktik im Umgang mit einer solch herausfordenden Familiensituation, ohne seine eigene Würde und Werte zu verraten als Eltern.

  15. Heide sagt:

    Hallo, ich heiße Heide und bis vor einiger Zeit konnte ich mit dem Begriff „Narzissmuss“ in der Familie nichts anfangen. Vielleicht war ich zu naiv, aber, ich habe seit vielen Jahren bemerkt, dass sich mein Sohn verändert hat, allerdings mein Mann meinte, dass wäre nochmal. Der Sohn ist nun mal nicht mehr der kleine Junge. Ich müsse lernen, dass er erwachsen ist. Ich sah das damals richtig an. So vergingen Jahre und die kleinen Streitigkeiten, die in der Familie mal so auftreten, habe ich als nicht so schlimm empfunden. Es kam ja auch nicht so oft vor. Dann starben die Eltern meiner Schwiegertochter. Ziemlich kurz hintereinander. Das war auch für uns ein Schock, aber meine Schwiegertochter tat mir so sehr leid. Ich wußte, ich konnte ihr nicht helfen, denn die Eltern können durch Schwiegereltern nicht ersetzt werden. Mittlerweile war ein Enkel schon auf der Welt. Allerdings merkte ich bei jedem Besuch, dass ich irgendwie nicht gern gesehen war. Ich versuchte mit meinem Sohn zu reden, allerdings gelang es mir nicht. Ich kam gar nicht mehr an ihn ran. Es eskalierte vor über 1 Jahr ziemlich massiv. Wir wurden beleidigt und ich schob es auf den Verlust der Eltern und bat, um Entschuldigung, wenn ich irgendwas getan habe, was mir nicht bewusst war. Heute weiß ich, dass das einfach nur falsch war. Aber, ich wollte weder meinen Sohn noch Enkel verlieren und Verständnis für die Situation meiner Schwiegertochter hatte ich auch. Man näherte sich irgendwann wieder an und ich versuchte wirklich alles, es ihnen recht zu machen. Mein Mann und ich wurden wie Schachfiguren über ein Brett geschoben. Solange wir so spurten, wie sie wollten, war alles soweit ok. Uns wurde auferlegt, wie wir mit dem Enkel umzugehen haben. Uns wurden genaue Uhrzeiten und Tage aufgegeben. Klappte es nicht, wurde direkt ein anderer Tag vereinbart. Ich freute mich natürlich, dass ich Zeit mit meinem Enkel verbringen konnte. Ich muss dazu sagen, dass wir gut 30 km von denen entfernt wohnen. Wir sind immer und auch gerne dort hingefahren, um den Enkel zu sehen. Mit der Zeit wurde es immer schlimmer. Beim Eintritt in die Wohnung kam besonders mir immer eine Kälte entgegen. Wollte ich mich mit den jungen Leuten mal unterhalten, so wendeten sie sich ab und spielten mit dem handy. Kurz vor unserem Streit, der mittlerweile ca. 4 Wochen her ist, boten sie uns Kaffee an. Es wurde keine volle oder halbvolle Tasse eingeschenkt, sondern ich möchte sagen „Plörre“ die gerade mal den Boden einer Tasse bedeckte. Ich dachte, na o.k ist die Maschine vielleicht kaputt. Ich habe vor Jahren bereits aufgehört irgendwas zu kritisieren. Geärgert hat es uns schon beide. Zwischenzeitlich war das 2. Kind auf der Welt. Vor der Entbindung hatte man uns gebeten, dass wir uns 4 – 6 Wochen nun mehr um den großen Sohn kümmern möchten. Am besten Sonntag( Dazu muss ich sagen, dass es der einzige freie Arbeitstag meines Mannes ist), ich sollte dann noch zusätzlich mittwochs kommen… natürlich nur wenn wir Lust hätten, uns um den Großen zu kümmern. WAS FÜR EINE AUSSAGE, wenn man die Enkel liebt und wir lieben unsere Enkel. Wir „gehorchten“, weil wir es zugesagt haben. Als der 2. dann auf der Welt war und auch weitere Wochen vergangen sind, kam auch bei uns mal was dazwischen, außerdem wurde ich krank und konnte nicht Autofahren. Der Sonntag blieb, allerdings sollten wir schon morgens um 8.00 Uhr zu denen kommen, was wir aber nicht taten, um wenigstens 1x in der Woche etwas länger zu schlafen, als bis 6.00 Uhr. Wir waren dann entweder so gegen 10.00/10.30 Uhr da oder haben auch öfter mal gesagt, dass wir erst um 14.00 Uhr kommen. Dann hat es vor 4 Wochen geknallt. Wir sollten ab 14.00 Uhr kommen, die jungen Leute wollten aber noch Bescheid geben, wenn der Große sein Mittagsschlaf macht. Da lag wohl unser Fehler, denn wir sind bereits losgefahren, weil wir mit dem Großen ja was unternehmen wollten und wollten die Fahrtzeit schon mal auf uns nehmen. Wir dachten, sie hätten das mit dem Bescheid sagen vergessen. Denn so was ist ja auch schon vorgekommen. Es knallte gehörig und mir wurde Narzissmus vorgeworfen. Ich wußte nicht, wie mir geschah. Seither ist Funkstille. Wir wurden überall geblockt. Aber ganz ehrlich, es tut höllisch weh, aber, ich habe mich nur seit 4 Wochen eingelesen… über Narzissmus und muss feststellen, dass meine Schwiegertochter eine Narzisstin ist, die meinen Sohn sooooooo eingewickelt hat, dass er das noch nicht einmal merkt. Es ist immer leicht zu sagen, dass war die Schwiegertochter. Ich hätte es nie für möglich gehalten, denn ich mochte diese junge Frau von Anfang der Beziehung sehr. All das, was in dem Bericht über narzisstische Schwiegerkinder steht, haben wir erlebt. Wir wurden zum Geburtstag des Großen eigeladen… zum Kaffeetrinken, weil sie ja nun 2 Kinder hat und das alles nicht mehr schafft. Ok. kein Problem. Wir durften um 16.00 Uhr kommen, allerdings kamen, trotz Corona, auch noch Freunde. Wir wurden gar nicht beachtet und mit uns wurde auch nicht gesprochen. Wir haben uns dann mit dem Geburtstagkind beschäftigt. Er war immer gerne mit uns zusammen. Er ist 2 Jahre alt und sagte den einen Tag, als er bei uns war. Oma Oma ganz lieb und gab mir ein Küsschen und drückte mich. Das tut schon weh, wenn man nun keinen Kontakt mehr haben darf. Es wurden Dinge einfach verdreht. Der Große ist mal mit seinen Händen durch die Haare gegangen als wir vor deren Haustür standen. Nun heißt es, er wäre in einem desolaten Zustand zu Hause angekommen. Wir sind beide bedauerlicherweise Raucher. Aber, wir rauchen nicht in der Wohnung und schon gar nicht, wenn der Enkel da war. Nun wurde gesagt, wir würden lügen, weil wir doch in der Wohnung rauchen und die Geschenke die wir machten, würden nach Rauch stinken genau wie der Große, wenn wir ihn nach Hause bringen. Das gerade Aufschreiben tut mir sehr gut. Ich sehe schon sehr klar und, auch wenn es alles sehr schmerzlich ist, seinen Sohn und auch die Enkel nicht mehr sehen zu dürfen, denke ich, rein vom Kopf, dass es besser ist, wenn dieses Dilemma endlich zu Ende ist. Diese Art Menschen, egal ob sie nun eine Narzisstin ist oder andere Probleme hat, möchte man nicht in seiner Nähe haben. Wenn man darüber nachdenkt, wurden sämtliche Freunde meines Sohnes aus früheren Zeiten“vergrault“… nun auch die Mutter, allerdings wurde es so dargestellt, als sind die anderen die Bösen…. Es wird sehr lange dauern, aber ich muss sagen, der Bericht hat mir momentan sehr geholfen, nicht mehr an mir nur zu zweifeln.

    • Hannah sagt:

      Liebe Heide,
      Als ich ihren Bericht las, dachte ich da hat jemand unsere Leidensgeschichte niedergeschrieben.
      Genauso sind unsere Erfahrungen. Wir haben unseren Sohn verloren. Schmerzlich aber tröstend, dass man erfährt
      „Man ist nicht alleine“ mit diesem Schicksal.

      • SusiSorgenvoll sagt:

        Ja… Das sehe ich auch so. Schmerzlich.. Sehr.
        Aber wirklich tröstlich hier zu lesen.
        Ich komme mir nicht mehr so dermaßen alleine und „irre“ vor.

    • Traurig sagt:

      An die Sonnenblume von Dezember 2020

      Herzlichen Dank für die warmen und bestärkenden Worte.

      Trauern –

      Wie so viele erfahren ein ähnliches Schicksal und
      leiden still und alleine.
      Ich bin so dankbar, dass ich zufällig auf diese Platform gekommen bin.
      Wünsche allen Eltern Kraft in ihrem gegebenen Schicksal.
      Ich versuche mich im Moment wieder zu finden….

    • Klaus sagt:

      Hallo Heide du bist nicht alleine und der Schmerz ist sehr groß. Meine Frau und ich haben das gleiche Problem neben uns wohnen,die Häuser sind nur 6.5 Meter auseinander. Selbst polizeieinsätze wegen Stalking sind normal weil ich meine Enkelkinder begrüße.Gerichtsverhandlungen stehen an und es hört nicht auf .Wir sind der Spielball dieser Schwiegertochter .Ich wünsche allen die so etwas durchmachen müssen ganz viel Kraft lg Klaus

  16. Nati sagt:

    Guten Morgen,
    Wir durchlaufen gerade, eigentlich schon seid 7 Jahren die gleiche Situation..
    Der Freund unserer Tochter ist der personifizierte Narzist..
    Eigentlich fing alles ganz gut an, bis wir merkten das etwas nicht stimmte..
    Daraufhin angesprochen, denn wir sagen immer was wir denken, wurde es schlimmer…
    Genau wie im Artikel beschrieben..
    Jedenfalls ist die Tochter zu ihm gezogen, leider…Sie wollte uns an Weihnachten besuchen und da hat er die Beziehung in Frage gestellt..und das 2 jahre hintereinander, unsere Tochter hat seine Freunde, zu den ihrigen hat sie jeglichen Kontakt abgebrochen..
    Wenn wir mit ihr telefonieren, merken wir sofort ob der Typ in der Nähe ist, sie ist kurz angebunden, ist sie allein , spricht sie klar und flüssig..
    Leider ist es so das wir nicht die finanziellen Mittel haben, wie die Seite des Freundes, also zählen wir mit Geschenken gar nicht…
    Es war Ostern, meine Frau hat mit viel Liebe ein Körbchen zurecht gemacht und 50 Euro darin versteckt…als Antwort von ihm bekamen wir von ihm…von meiner Oma haben wir 500 bekommen..
    Es tut schon weh , wenn man sieht das das eigene Kind mit Vollgas in die Katastrophe rennt…
    Jetzt ist sie schwanger und sie wollen heiraten, das macht mir angst..
    Das schlimmste an der Sache ist…sein Vater ist genauso, er hat die Familie tyranisiert und jeder weiß es…
    Manchmal fragen wir uns …warum…Wir merken aber das wir uns immer mehr zurück ziehen, auch wenn es weh tut und der Tochter haben wir gesagt…egal was passiert, du kannst jederzeit nach Hause kommen

    • Heidi sagt:

      ich mach 1000 % das gleiche durch. Nun ist es sogar so, dass 4 Kinder da sind. Meine Tochter auf der Intensivstation liegt, erhahren hab ich es per whatsapp 2 Tage später….. Wenn ich anrufe, geht er nicht ans Telefon, nur gut, dass das Krankenhaus mir Infos gibt. Glauben Sie mir, diese Situation, die sie haben wird och schlimmer. Ich mache s schon 20 Jahre durch. Meine Enkel darf ich nur unter Aufsicht sehen.

  17. Matilde sagt:

    Hallo liebe Miteltern,

    eure Geschichten sind meinen Erlebnissen teilweise sehr ähnlich. Auch bei mir war es so, mit meiner Schwiegertochter. Bis zum ersten Kind erst mal nur sehr seltsame Äußerungen und Forderungen.
    Nach der Hochzeit und dem ersten Kind kamen offene Attacken bis zu einem von ihr geäußerten totalen Vertrauensentzug mir gegenüber. Mein Sohn schaffte es, eine Weile zwischen den Stühlen zu sitzen, aber er wurde mit der Zeit mürbe. Da waren zwischendurch rätselhafte Wochen, in denen sie ihn anschwieg. Oder sie zettelte Kräche an oder bürdete ihm Arbeiten auf, die er so schnell gar nicht erledigen konnte. Das will er natürlich möglichst selten erleben und tut nun vermutlich, was sie will. Ich erspare euch weitere Einzelheiten, sie wurden von euch bereits genannt.

    Mittlerweile ist mein Sohn „auf Linie“. Sie haben sich erst mit einem gemeinsamen mittlerweile zu kleinen Haus miteinander verstrickt, dann mit drei Kindern. Nun sind sie dabei, sich mithilfe eines nicht so richtig sicher finanzierten Hausbaus im Ausland von Verwandten und Freunden zu isolieren, behaupten aber das Gegenteil. Da ich nicht bereit war, ihnen einen für meine Verhältnisse sehr hohen privaten Kredit zu geben, bin ich jetzt total unten durch. Auch habe ich ihre Heimlichkeit und die Schweigegebote (= schlechtes Geheimnis) nicht akzeptiert und einen relativ armen Onkel darüber informiert, den sie auch angehauen haben. Wir wollten dann beide jeweils spontan unsere Alterssicherung nicht riskieren. Jetzt werde ich auch noch beschuldigt, dass es ihnen wegen mir finanziell schlechter geht als nötig. Es sei doch viel besser, ein familiäres Netzwerk zu pflegen. Dabei haben sie selber alles heimlich in Gang gesetzt und ich fühle mich für den Blödsinn, den sie heimlich miteinander begangen haben, indem sie vor finanzieller Sicherung den Kaufvertrag unterschrieben haben, nach längerem schlechtem Gewissen plötzlich nicht mehr verantwortlich.

    Die Sprache meines erwachsenen Sohnes mir gegenüber klingt nun wie die eines Sechsjährigen und wortwörtlich wie die meiner Schwiegertochter. Ich konnte es kaum fassen. Aber ich muss mich damit abfinden, auch damit, dass sie mir die Enkel vorenthalten und gleichzeitig sagen, dass sie das niemals tun würden. Das jüngste Kind habe ich noch nicht gesehen. Ich frage ab jetzt auch nicht mehr, weil ich schon lange den Eindruck habe, dass ich die Enkel dann erst recht nicht zu sehen bekomme, aber das ist vielleicht nur Einbildung – vielleicht aber auch ein perfider Trick, der von ihr immer in sachliche Argumente verpackt wird. Vor einem Jugendamt könnte ich nicht das Geringste nachweisen.

    Mittlerweile habe ich mich mit der Situation arrangiert. Plötzlich ist nämlich mein ewig schlechtes Gewissen, ob ich eventuell unwissend etwas falsch gemacht haben könnte, um 180 Grad umgekippt und ich sah, dass all diese „Attacken“ de facto ihr eigenes Problem aufzeigen und dass sie es lediglich auf mich abzuladen versuchen. Seitdem geht es mir wieder gut. Wir haben unsere Kinder ja nicht dazu bekommen, dass sie für immer bei uns bleiben.

    Es ist auch leichter, mit 70 zu leben, ohne sich immer wieder mit unzufriedenem „mehr, mehr, mehr“ wie beim kleinen Häwelmann oder mit ständigen Abwertungen der eigenen Person herumplagen zu müssen. Die relativ kurze Zeitspanne, die einem mit 70 noch zum Leben bleibt, möchte ich nicht mit ewig gleichen Streitereien verbringen. Mir reichen die oft schmerzhaften Alterszipperlein und die aktuellen politischen und gesundheitlichen Angstereignisse.

    Kopf hoch an alle! Es geht um unser eigenes Leben, und uns wünsche ich ein selbstbestimmtes und freundliches Leben, mit möglichst viel Liebe!

    Matilde

    • Petra sagt:

      Hallo Matilde,

      Du hast ja so recht,dennoch liegt ein Stein in meiner Magengegend.
      Die Eskalation(die 3.in 3 Jahren) mit meiner Schwiegertochter liegt erst 3 Tage zurück.
      Mein Sohn lebt zwischen Baum und Borke sagt er, er möchte unbedingt das ich mich in der Schwiegerfamilie gut auskomme, möchte sogar das ich später mal zu ihnen ins Haus ziehe,in eine andere, nahe Vorstadt. Ich habe mich zurückgezogen.
      Nun ist wieder einmal Funkstille.
      Also Kopf hoch,ich mache mir die letzte Etappe des Lebens so schön wie möglich.
      Gut zu wissen das ich nicht allein das Problem habe.
      Petra

      Ich will wieder gut schlafen können, mit gutem Gefühl aufwachen.
      In diesem Sinne

      Ich
      Ich will mein selbstbestimmtes Leben mit einem guten Gefühl wieder leben.

    • Attacken sagt:

      Der Respekt zu älteren Leuten ist nicht mehr vorhanden. Gleichberechtigung in jedem Tun und Handeln ist gleichgestellt. Also warum müssen wir „Alten“ uns das auch gefallen lassen?
      Der Gescheitere gibt nach- oder der Schwächere?! Es sind wohl unsere Lebenserfahrungen die uns zurückhalten mit großen Kindern zu streiten oder ist es die Angst sie zu verlieren?
      Was ist noch wichtig in unserem Leben, wenn Familien so leicht auseinanderbrechen wegen Sturheiten.
      Alles hat seinen Wert verloren – und was noch zählt ist „der Moment“
      Sie haben recht Matilde – es geht auch um unser Leben und mit 70 haben wir unsere Lebensweisheiten gesammelt. Die sollten nicht von Attacken zerstört werden und schon gar nicht von Familienmithlieder.
      Alles Gute.

  18. Verona Wunderlich sagt:

    Wie ich gerade erkenne,ähneln sich die Geschichten.
    Narzismus, ist nicht nur ein Problem der heutigen Generation,
    Die Kriege haben es schon vorgelebt.
    Für Emotionen war leine Zeit.
    Viele waren hoch traumatisiert.
    Und haben es den Kriegskindern und Enkeln bis heute weiter gegeben
    Dieses furchtbare Leid,natürlich geschah dies nicht bewusst.
    Auch ich habe meine Geschichte aufgearbeitet. Und mich dadurch verändert, eben erwachsen geworden. Meine Söhne waren auch damit überfordert.
    Verdeckte Narzissten,hatte ich als Eltern auch.Und so führte sich dieses rote Band auch in meinen Beziehungen fort.Man kannte ja nichts anderes. Meine Söhne, na ja wollte ich nie verlieren.Aber das Gegenteil ist passiert, durch andere Familien war alles besser, neuer,u.u.u.
    Ich wurde entsorgt.
    Ich war 17 Jahre mit einem verdeckten Narzisst zusammen, entwickelte eine Co -Abhänigkeit.Und es ging weiter in die nächste Generation, was ich nie wollte.So hart ist manchmal das Schicksal.
    Aber auch so heilsam.
    Nehmt alles an,die guten und schlechten Gefühle, alle sind berechtigt, nicht mehr verdrängen,schön reden,hinter einer Maske leben,sondern sein Leben in die Hand nehmen.Ein langer Weg,aber es lohnt sich.Meine Erfahrung.Und die Kinder nicht hinterher laufen,warten bis sie kommen.Liebe Grüße, von Herzen ❤

  19. Monika sagt:

    Hallo ich bin sehr interessiert an einer Selbsthilfegruppe. Mir ist Ähnliches widerfahren. Meine Schwiegertochter hat seit 4 Jahren den Kontakt zu mir abgebrochen und die beiden Enkelkinder entfernen sich immer mehr. Ich bin verwitwet und alleine und chronisch erkrankt. Ich komme nicht klar und bin zunehmend depressiev. Mein Sohn ist nicht glücklich mit der Situation eben so die Enkel.

    • Andreas sagt:

      Ich suche auch Hilfe in einer Selbsthilfegruppe . Teile ein ähnliches Schicksal und habe ein großes Bedürfnis mich darüber auszutauschen.

    • Isolde sagt:

      Hallo Monika,
      gerade habe ich Deinen Beitrag gelesen. Ich bin in ähnlicher Situation und sehr interessiert an einer Selbsthilfegruppe. Ich weiß natürlich nicht wo Du wohnst und ob es weit weg ist. Ich würde mich freuen, von Dir zu hören. Ich wünsche Dir trotz Allem einen guten Rutsch in neue Jahr und Gesundheit.
      Liebe Grüße von
      Isolde

    • Birgitta sagt:

      Oh ich verstehe dich so sehr weil es mit auch so geht

  20. Clarissa sagt:

    Hallo, ich bin so froh diese Seite gefunden zu haben; denn bisher habe ich im Netz nur gefunden wie Schwiegermütter das junge Glück drangsalieren und auseinander bringen wollen.
    Wir leben seit 1 1/2 Jahrzehnten mit einer narzisstischen Schwiegertochter. Was in der Zeit passiert ist, würde die Kapazität der Seiten sprengen. Deshalb in Stichpunkten (ich schreib einfach immer „sie“):
    – „sie“ hat sich mit Glanz und Gloria in unsere Familie eingeführt
    – unser Sohn erzählte uns nach ein paar Wochen, dass „sie“ Bulemie hat,
    selbstverletzendes Verhalten praktiziert, einen Putzzwang hat und noch ein paar „geheime“
    Verhaltensweisen.
    Wir waren bis dahin eine Familie in der über alles gesprochen wurde. Unser Sohn sagte,
    dass wir ja nicht erzählen dürfen, dass wir das wissen.
    Und ich denke, damit waren wir in diesem Beziehungsnetz gefangen. Nach ein Paar Wochen
    erfuhren wir dann durch unseren Sohn, was wir alles in seiner Erziehung falsch gemacht
    haben. Welche Fehler wir gemacht haben als wir unsere erfolgreiche Firma (jetzt vor 46
    Jahren) aus dem „Nichts“ gegründet haben usw. Aus (heute weiß ich falscher) Rücksicht auf
    unseren Sohn und später unsere beiden Enkelkinder haben wir das alles ertragen.
    – „sie“ war dann auch in unserem Büro beschäftigt; denn unser Sohn wollte die Firma
    übernehmen, was dann auch vor 2 Jahren vollzogen wurde.
    – nachdem „sie“ 2 Jahre stundenweise in der Firma mitgearbeitet hatte, kündigte unsere
    Sekretärin, die seit 15 Jahren bei uns war, um sich zu schützen; denn sie konnte nicht
    mehr schlafen und hatte Magenschmerzen, wenn sie ins Büro kam. Wir saßen alle um den
    Tisch (incl. unserer Schwiegertochter) und unsere Sekretärin sagte, dass sie nicht wegen
    uns geht, auch nicht wegen unseres Sohnes sondern wegen unserer Schwiegertochter, von
    der sie sich gemobbt fühlt. „Sie“ rannte zur Tür raus, unser Sohn hinterher und es
    geschah alles wie unsere Schwiegertochter es sich vorstellte. Im gleichen Zeitraum
    kündigten 2 Mitarbeiter, einer war 22 Jahre und der andere 14 Jahre bei uns. Und wir sind
    immer noch nicht aufgewacht.
    – Heute erzählt „sie“ unsere Sekretärin hätte gekündigt weil sie nicht mit ansehen wollte
    wie unsere Firma Pleite geht, weil ich Gelder auf den Konten hin und her geschoben habe.
    Was, wenn es nötig war, immer in einem absolut korrekten Rahmen war. Ich habe unseren
    Sohn darauf angesprochen umd ihm gesagt, dass er doch dabei war als unsere Sekretärin
    gekündigt hat und er wüßte doch wie die Situation damals war. Seine Antwort: das mag
    schon sein, aber ich halte in jedem Fall zu meiner Frau.
    – „sie“ hat mir im letzten Sommer gesagt, dass „sie“ mit mir fertig ist und nichts mehr mit
    mir zu tun haben will.
    – Mein Mann (wir sind beide etwas über 70) hatte im letzten Jahr einen Herzinfarkt. „sie“
    hat ihn in der Reha nicht einmal angerufen. Laut unserem Sohn: weil wir uns nicht mal
    nach den Zeugnissen der Kinder erkundigt hätten (wir wußten nicht mal, dass es in Corona-
    Zeiten Zeugnisse gab). „sie“ sagt, dass „sie“ angerufen hat, aber ihn nie erreicht hat.
    – unsere Enkelkinder (und das ist das, was am meisten schmerzt)sehen wir auch nicht mehr,
    also, mein Mann könnte sie schon besuchen aber die Enkelkinder wollen laut unserem Sohn
    nichts mehr mit mir zu tun haben. Früher kam unsere Kleine (heute ist sie 8) ins Büro
    „geschossen“, breitete die Arme aus und rief: Omi, meine Omi und busselte mich ab. Wir
    gehen natürlich anders mit unseren Enkeln um als ihre Eltern und ich habe „ihr““ dann
    auch gesagt, dass Kinder ja auch lernen sollten, dass es unterschiedliche Lebensweisen
    gibt. „Ihre“ Antwort: das mag schon sein, aber nicht auf „ihre“ Kosten, „sie“ will nicht
    als schlechte Mutter da stehen.
    – Unsere momentane Situation ist so: unser Sohn hat meinem Mann gesagt, dass ich für ihn
    als Mutter nur noch auf dem Papier existiere und seine Kinder nur noch eine Oma haben,
    die Mutter seiner Frau. Und in unserem Ort (in dem beide sehr engagiert sind), gebe es so
    interressante Frauen, die meinen Mann ganz toll finden.
    – Erwähnen muss ich noch, dass Werkstatt und Büro unserer Firma im gleichen Gebäude sind
    wie unser Wohnhaus. Wir haben noch einen zweiten Sohn, der mit seiner Familie 90 km
    entfernt wohnt. Seine 2 Töchter lieben uns, fahren mit uns in Urlaub und wir sehen sie
    öfter, obwohl sie nicht gerade um die Ecke wohnen.
    – Mit seinem Bruder hat unser Sohn auch keinen Kontakt mehr (angeblich weil er nie anruft),
    aber er (unser entfernt wohnender Sohn) wüßte gar nicht was er mit ihm reden soll. „sie“
    hat natürlich gesagt, dass „sie“ mit „ihrem“ Schwager und seiner Frau nichts zu tun
    haben will.
    – Aber, es gibt einen „Lichtblick“: ich habe mich im Internet schlau gemacht und eine
    Familien- und Lebensberatung gefunden, bei der mein Mann und ich schon den ersten Termin
    hatten und in der nächstenn Woche den zweiten.

    Vielen lieben Dank, für alle, die bis hier durchgehalten haben,
    meine Geschichte zu lesen.
    Ich kann Euch versichern: es hat mir sehr, sehr gut getan mir das mal alles von der Seele
    zu schreiben, auch wenn es nur die Spitzen des Eisbergs sind, von dem ja in der Regel nur
    10 % zu sehen sind.

    Gaaanz liebe Grüße
    Clarissa

    • Cornelia Schmieder sagt:

      Liebe Clarissa, wenn ich deine Worte lese, dann bekomme ich Angst. Angst, was mir und meinem Mann noch bevorsteht.
      Auch wir haben erfahren müssen, wie bitterböse und unversönlich unsere Schwiegertochter ist. Wir dürfen die Enkel nicht mehr sehen und sind von einem Moment zum anderen „persona non grada“. Der Grund, ein völlig banalen Konflikt.
      Bis dahin haben wir uns für unsere Kinder verbogen, geholfen wo es geht.
      Wir sind tieftraurig, wissen aber auch, dass wir machtlos sind.
      Ich weiß tatsächlich nicht, wie es weitergeht, bekomme aber eine Ahnung beim Lesen deiner Worte.
      Bleib stark. Wir versuchen es auch. Unsere Söhne haben sich diese Frauen gewählt. Es ist ihr Leben. Wir können nur bereit sein, wenn sie irgendwann zu uns zurückfinden.

      • Clarissa sagt:

        Liebe Cornelia,
        ich habe lange nicht ins Forum geschaut und Deine Nachricht erst jetzt gelesen.
        Ja,unsere Söhne haben sich diese Frauen ausgesucht, und die „Existenz“ weiß sicherlich
        warum wir diese Erfahrungen machen müssen. Wir z.B. waren zu sehr mit unserer Firma beschäftigt, so dass wir vieles unter den Teppich gekehrt haben.
        Heute weiß ich, dass ich meinen Sohn von Herzen und bedingungslos liebe und wenn sein momentanes Leben zu seinem Glück beiträgt, freut mich das wirklich. Aber: ICH werde mein Leben dafür nicht mehr ändern. Endlich sind mein Mann und ich uns darin auch einig.

        Ganz liebe Grüße
        von
        Clarissa

    • Beatrix sagt:

      Ein lieber gruß an alle, die das gleiche Leid hier darstellen. Als mein Sohn im Rahmen seines Studiums einige Zeit in China arbeitete, fand ich es nicht schlimm, dass er dort nach einiger Zeit eine chinesische Freundin hatte. Er schien verliebt. Als dann die Rückkehr nahte, wollte er sie gerne mitbringen. Leider war das so einfach nicht möglich. Um es kurz zu machen, ich besorgte fast ein halbes Jahr alle botwendigen Papiere, ließ sie übersetzen, beglaubigen. Damit durften sie in China heirateten und wir lernten unsere Schwiegertochter erst in Deutschland kennen.
      Sie gefiel uns, wir nahmen sie gerne in unsere Familie auf. Es wurde eine Wohnung eingerichtet, sie erwarb ihren Führerschein, wir kauften ein Auto – wir waren glücklich. Mit zunehmender Zeit stellten wir immer mehr Dinge fest, die uns sehr unschön vorkamen.Aber wirkliche Gedanken machten wir uns nicht, schoben wir doch vieles auf den Kulturschock. Dann kam unser erster Enkel, wir waren glücklich, unterstützten die kleine Familie wo es ging. Alle zwei Wochen, am Wochenende machten wir die Wohnung sauber, ließen das junge Glück ausschlafen, hatten aber eben auch unsere schönen Stunden.1,5 Jahre waren wir eine glückliche Familie, sogar mit gemeinsamen Kurzurlauben. Dann brach für mich eine Welt zusammen, denn mein Sohn bekam wieder ein Tolles Angebot in China. Unsere extreme Traurigkeit interessierte meine Schwiegertochter nicht, im Gegenteil, es gab nur Anschuldigungen, alles wurde verdreht und Dinge unterstellt, die so nie gewesen waren.
      Als unser Enkel noch klein war, rief unnser Sohn regelmäßig vom Einkaufen an, wir konnten kurz mit ihm reden, paar Worte wechseln.Als der Enkel größer wurde, er wahrscheinlich erzählt hätte, dass er mit Oma telefoniert hat, fiel auch das weg. Nun kamen aus heiterm Himmel bitterböse Whatsappnachrichten, Beleidigungen – einfach nicht zum Aushalten. Mein Sohn getraute sich nicht, in irgendeiner Form darauf zu reagieren. Bei einem seiner Kurzbesuche äußerte er nur, dass es völlig fertig sei. Wenn er nach der Arbeit nach Hause komme, würde er völlig runtergemacht, auch vor seinem eigenen Sohn. Dabei arbeitet er sehr intensiv und muss dann zu Hause auch noch den größten Teil des Haushaltes erledigen. Er wisse nicht mehr aus noch ein, aber er muss durchhalten für die Kinder. (Inzwischen war das zweite unterwegs, von meiner Schwiegertochter gut inszeniert, denn die Familie sollte zurück nach Deutschland kommen). Als unser zweites Enkelkind geboren wurde, hat unser Sohn uns ein Foto geschickt. Die Shwiegertochter hat das bei der Handykontrolle entdeckt und ihm verboten, Kontakt mit und aufzunehmen, ansonsten würde sie verhindern, dass er auf der Geburtsurkunde eingetragen wird. Mein Sohn hat ein ganz nettes Familienleben kennengelernt, wie er nur damit klar kommt? Ich merke, er übernimmt scheinbar ohne darüber , er verbindet dies Gedanken mit Deutschland, nachzudenken, die Sichtweise seiner Frau.
      Mittlerweile sind sie in Deutschland, aber wir dürfen sie nicht besuchen. Mir bricht das Herz, der kleine Enkel ist mittlerweie 5 Jahre alt, bei Oma sein, mit der geliebten Katze spielen. Er verbindet diese Gedanken mit Deutschland aber wer weiß, wie negativ der kleine Mann, der immer so glücklich bei Oma und Opa war, schon beeinflusst wurde. Viel zu jung, 4 Jahre nur im chinesischen Kulturkreis, 7 Stunden Zeitunterschied – ein Tag nach der Rückkehr wurde er in die Schule gesteckt. Mein armer Enkel, er war einmal ein so glückliches Kind!

  21. Verona Wunderlich sagt:

    Guten Morgen an alle hier,
    Ich sehe mich überhaupt nicht mehr als Opfer oder Täter.
    Alle Eltern versuchen ihr Bestes zu geben,mehr geht nicht.
    Manchmal hilft es seine eigene Lebensgeschichte anzuschauen,zu reflektieren, das fällt vielen Menschen schwer,da viel Schmerz auch da lastet.Ich denke,daß unseren Kindern „Grenzen“ gefehlt haben,sonst würden sie sowas mit sich nicht machen lassen.Sie haben kein Gefühl dafür.
    Dann spielt auch Verlustangst eine große Rolle,gerade bei Scheidungskinder.Das macht viel mit Kindern.
    Wenn ich an meine aufgearbeitet Geschichte denke,wurden meine Grenzen durch körperliche, emotionale Gewalt enorm überschritten.
    Ich habe meinen Söhnen zuviel abgenommen,beschützt aber auch mehr und mehr losgelassen. Was auch wichtig ist.Damit kamen sie nur schlecht klar,aber das ist der Weg ins Erwachsenalter.Sie müssen dazu lernen,gute und schlechte Erfahrungen sammeln um zu reifen.
    Der Kontaktabbruch ist jetzt 3Jahre her,es war die Hölle, aber auch heilsam.Ich danke Gott für diesen Weg,ICH BIN WIEDER DA,FÜHLE MICH,KANN REFLEKTIEREN,WEINEN,LACHEN,UM VOR ALLEM:MICH SELBT LIEBEN!!
    HEUTE LEITE ICH EINE Selbsthilfegruppe „Verlassene Eltern “
    Kämpft für euch,tragt eure Kinder im Herzen,lasst sie los,lebt euer Leben,ihr habt es so verdient.
    Unsere Gesellschaft braucht,LIEBE.

    ALLES GUTE FÜR EUCH ALLE

  22. Vadim sagt:

    Das ist sehr treffend beschrieben. Die Metoden sind zwar von einer zu andere Familie unterschiedlich. Das Ergebnis ist am Ende ist oft gleich. Unser Sohn hat mehrere Jahre die Spannung zwischen seine(wie ich vermute)narzistische Frau gut gemeistert. Als das Enkelkind kam, haben wir alles was die Jahre gut versteckt war Parade bekommen. 6 Monate lang haben wir vergeblich versucht alle zu einem Gesprächrunde zu angagieren. Die Möglichkeit das Enkelkind zu sehen müssten wir unter bestimmten Bedingungen aushandeln. Irgendwann haben wir unsere Grenzen erreicht und Psychologische Hilfe gesucht. Als Ergebnis haben wir den Kontakt von unsere Seite gekappt. Traurig aber sonnst macht man sich selber kaputt. Entweder muss man sich komplett unterwerfen oder trennen. Wir haben das Trennen gewält. Jetzt geht uns mit meiner Frau viel besser. Und wir hoffen dass auch unserem Sohn und seiner Familie.

    • Andreas sagt:

      Hallo Vadim ,

      Ich würde gern mal Kontakt zu dir aufbauen . Habe das gleiche Problem und würde mich gern mal austauschen.

      Bei Interesse bitte eine Email an : aki71@live.de

    • SusiSorgenvoll sagt:

      Auch wir „Restfamilie“ haben uns von unserem Sohn getrennt. Trennen müssen.
      Ansonsten wären wir ebenfalls zu immer zu Diensten stehenden Bedürfniserfüllern geworden.

      Bitter und für Außenstehende völlig unverständlich und nicht nachvollziehbar.

      Ich finde all Eure Beiträge sehr traurig, fühle mich aber getröstet und verstanden.

      Danke für diese wertvollen Seiten hier und viel Kraft für alle Betroffenen.

  23. Anonym sagt:

    Ich bin froh dieses Forum gefunden zu haben. Mein Sohn hat durch eine sehr narzisstische, fordernde, manipulative Freundin schon Freunde verloren, alle Mitbewohner einer WG, viel Geld, Gesundheit, jetzt den Job. Sie ist so extrem fixiert auf ihn, daß er nichtmal alleine zur Toilette darf. Sie bestimmt was gegessen wird und was nicht, was er anzuziehen hat (nur noch Markenkleidung), aber alles was je von mir, seiner Mutter, Gutes getan oder geschenkt wurde, wird plötzlich als Schrott bezeichnet. Antworten auf normale Fragen oder eine Einladung werden ständig verschoben. Er verweigert Telefonate wenn sie bei ihm ist, und sie ist ständig um ihn herum, eine egoistische freche manipulative 20-jährige Göre die nur eines will: Ihn besitzen, ihn dressieren. Er hatte sich ernsthaft getrennt von ihr vor ein paar Monaten, aber das ließ dieses Lu… nicht zu. Seitdem muss er noch mehr für sie tun. Jegliche Zeit verplant sie, und selbst mit knapp überstandener Coronainfektion und schwerer Mandelentzündung musste er sie durch Europa kutschieren. Danach bekam er wieder Fieber, aber sie verplante ihn, daß er mit ihren Eltern wandern und bergsteigen muss. Mir graut es jetzt schon davor wenn es zu einer Heirat und Enkeln kommen wird. Das ist schon länger ihr Thema. Schon ihre Mutter isolierte die Schwiegereltern, seit über 15 Jahren Kontaktabbruch. Man wird als Schwiegermutter als „Schuldige“ gecancelt. Und man beginnt, um Kontakt zu betteln… und wird noch mehr beleidigt. Man beginnt sich zu entschuldigen für jedes Wort, für jeden Anruf, aber nie hören die mit Vorwürfen auf. Das ist Familienzerstörung auf ganz hinterhältige subtile Art. Mögen die Narzissten eines Tages das bekommen was sie verdienen.

  24. M. K. sagt:

    Es tut gut zu lesen, dass man mit dem Problem nicht alleine ist! Und doch kann niemand, der es nicht selbst erlebt hat, nachvollziehen, wie schmerzlich diese Situation ist. Unsere Schwiegertochter hat unseren Sohn kennengelernt und sofort angefangen, ihn von seinen Freunden zu isolieren, da auch seine Exfreundin mit in dieser langjährigen Clique war. Selbst sein bester Freund, der auch mal Zeit mit ihm verbringen wollte, scheiterte und hat sich mittlerweile abgewandt, weil unsere Schwiegertochter kein gutes Haar an ihm gelassen hat, sobald er den Rücken kehrte. Unser Sohn hat sich nach einem halben Jahr verlobt ( ohne dass er es uns selbst erzählt hätte, wir haben das von seinem Freund erfahren) und ein Jahr später wurde geheiratet. Wir haben versucht, den Kontakt zu halten. Insbesondere für meinen Mann war es sehr schwer, denn er kann sich nicht gut verstellen, hat es aber dennoch seinem Sohn zuliebe versucht. Wir haben jahrelang in einer Achterbahn aus Vorwürfen, Misstrauen, Lästereien und den ständigen Versuchen des Kontaktverbots durch unsere Schwiegertochter gelebt. Immer wieder mussten Aussprachen her, diese hielten immer mal ein, zwei oder drei Monate vor, in denen unser Sohn wieder entspannte. Aber es ging immer wieder von vorne los. Bis zum heutigen Tag, an dem wir im Grunde keinen Kontakt mehr haben. Nicht offiziell, aber natürlich werden wir nicht eingeladen, unser Sohn redet kaum, wenn wir anrufen und es wird nichts aus dem Leben erzählt, denn das will unsere Schwiegertochter nicht, das geht uns nichts an. Ihre Wünsche müssen immer sofort erfüllt werden, das hat unseren Sohn auch finanziell an seine Grenzen gebracht. Trotzdem hat er bei der letzten „Aussprache“ mit seinem Vater keinerlei Interesse mehr gezeigt. Er sitzt zwischen den Stühlen, das will er nicht mehr. Also haben wir verloren. Ihn verloren! Es tut unglaublich weh, jede/r Betroffene wird das wissen. Aber wir können uns nicht mehr verbiegen…nicht NOCH mehr. Wir haben uns zurück gezogen, ihm deutlich gemacht, dass wir immer für ihn da sind. Mehr bleibt uns nicht übrig.
    Meine Schwiegertochter ist das Paradebeispiel aus „Der Fischer und seiner Frau“. Es ist egal, wieviel Materielles, wieviel Lob, Anerkennung und Zuwendung sie bekommt….nichts bleibt, alles fällt wie aus einem Fass ohne Boden unten wieder heraus. Schuld sind immer die anderen, egal um wen oder was es geht. Unser Sohn ist ihr einfach nicht gewachsen. Er ist schon so verstrickt in Ihre Intrigen und Ränkespiele, es wird gelogen, was das Zeug hält. Vieles wissen wir nicht, aber wir sind schließlich keine Kleinkinder. Bei machen Dingen, die SIE uns weismachen wollte, haben wir nur den Kopf geschüttelt, aber nichts gesagt. Wir sind leer….haben keine Kraft und keine Worte mehr.
    Danke fürs Lesen.

    • Henriette sagt:

      Hallo, wenn ich diese Zeilen lese, dann kommen mir die Tränen. Warum? Weil es uns genau so ergangen ist. Ratlos und traurig stehen wir als Eltern da. Verdammt noch mal, wir waren doch so eine gute Familie, bis diese Frau in unser Leben kam. Zuerst wurden alle Freunde unseres Sohnes „entfernt“, danach kam die Familie dran. Onkel, Tante, die Schwester, sogar die geliebten Großeltern wurden schlechtgeredet und Besuche bei ihnen wurden eingestellt. Unsere Enkelkinder, die wir sehr lieb haben, dürfen wir nicht mehr abholen. Sie kennen uns fast nicht mehr. Wir sind einfach nur noch ratlos, traurig und mutlos.

      • Leni sagt:

        Hallo Henriette, einerseits bin froh wenn ich deinen Beitrag lese weil ich dann weis, dass ich mir das alles nicht nur einbilde. Auf der anderen Seite bin ich genauso traurig wie du, denn unser Sohn hat jeden Kontakt zu uns abgebrochen und unsere 2 Enkelkinder kennen uns nicht. Ich suche die Schuld oft bei mir, denn ich frage mich wie kann in einer intakten Familie so etwas passieren. Antworten finde ich jedoch keine. Trost finde ich jedoch dadurch wenn ich solche Beiträge lese und weis ich bin nicht alleine.

        • Annemarie sagt:

          Hallo Leni,ich kann mich Deinen Worten nur anschließen. Wir haben unseren Sohn,der ein totaler Familienmensch war,auch verloren. Nichtbetroffene können unsere Trauer nicht verstehen. Ich habe oft gehört, „Du musst das einfach akzeptieren “ oder noch schlimmer,wenn Psychologen die armen Narzissten bedauern……
          Es war für mich hier ein kleiner Trost, dass ich nicht allein mit diesen negativen Erfahrungen bin.
          Mich würde interessieren, ob es irgend eine Chance gibt,mit unserem Sohn in Kontakt zu bleiben.
          Danke an alle für Eure offenen Kommentare.

      • Christine Eigl sagt:

        Uns geht es gerade genau so.
        Unsere Schwiegertochter hat unsere Familie zerstört. Meinen Sohn isoliert. Er hat keine Freunde mehr und wird von ihr überwacht. Unsere EnkelKinder dürfen wir nicht mehr sehen. Wir sind sehr unglücklich.

      • Agnes Amon sagt:

        Ja das kenne ich auch nur zu gut man steht ratlos diesem grgrnüber😭

        • Heidi sagt:

          ohne Worte…. ich dar meine Enkelchen auch nur unter Aufsicht sehen. Mein Schweigersohn hat mir erklärt, dass ich störe wenn ich komme…. und wenn er will,sehe ich meine Tochter nie mehr wieder. Ich seh hilflos daneben, sehe aberm dass es anderne Menschen auch so geht…. man kann ncihts tun….

    • Jennifer sagt:

      „Nicht offiziell, aber natürlich werden wir nicht eingeladen, unser Sohn redet kaum, wenn wir anrufen und es wird nichts aus dem Leben erzählt, denn das will unsere Schwiegertochter nicht, das geht uns nichts an. Ihre Wünsche müssen immer sofort erfüllt werden, das hat unseren Sohn auch finanziell an seine Grenzen gebracht. Trotzdem hat er bei der letzten “Aussprache” mit seinem Vater keinerlei Interesse mehr gezeigt. Er sitzt zwischen den Stühlen, das will er nicht mehr. Also haben wir verloren. Ihn verloren!“
      Genauso ist es uns ergangen… 1:1 … Unglaublich diese Parallelen. Kennst Du eine – kennst Du alle. Geheiratet haben sie auch ohne uns!

      Wir sind leer….haben keine Kraft und keine Worte mehr. Vielen Dank für Deine Worte!

    • Heidi sagt:

      Auch ich habe leider die Erfahrung machen müssen, dass sich mein einst so selbstbewusster Sohn, mit dem ich ein inniges, vertrauenvollrs Verhältnis hatte, sich seiner narzisstischen Frau unterordnet. Sie haben geheiratet ohne mein Wissen, er hat ihren Namen angenommen, meine Enkelkinder darf ich nicht sehen und von ihrer Seite kam kein Dank für Dinge, die ich geschenkt, gemacht habe. In den wenigen Stunden, die ich mit meinen Enkeln hatte, spürte ich ihre Eifersucht. Dann kamen Verbote, unverständliche Regeln und aggressives Verhalten, haltlose Beschimpfungen, wenn es nicht nach ihrem Kopf ging oder sie nicht im Mittelpunkt steht.
      Leider steht mein Sohn voll auf ihrer Seite, sicher auch wegen der Kinder. Jedoch mache ich mir grosse Sorgen um ihn. Mein Mann ist vor sieben Jahren verstorben, er hätte diese Situation nicht verstanden.
      Ich bin so traurig, dass ich nicht unterstützen darf, meine Enkelkinder nicht sehen und mit ihnen Zeit verbringen darf.
      Mein neuer Lebenspartner war mit einer Narzistin verheiratet. Er hat mir deutlich gemacht, dass ich keine Schuld an dieser Situation habe, obgleich ich mich immer schuldig fühle und mich auch den absurden Regeln gefügt habe.
      Das Lesen dieser Kommentare zeigt mir, ich bin nicht allein mit einer narzisstischen Schwiegertochter, jedoch fühle ich mich so ohnmächtig.

    • Marie sagt:

      Hallo liebe Familie
      Haben leider das gleiche Schicksal wie Sie.
      Sind am Ende und völlig ratlos.
      Würden Sie mit mir telefonieren können damit wir uns austauschen können ?

    • SusiSorgenvoll sagt:

      Liebe(r) M. K.
      Deine Zeilen lesen sich wie unsere Erfahrungen mit der Freundin unseres älteren Sohnes… Sie hat ihn von uns, von seinen Freunden und, was das Allerschlimmste ist, von seinem Bruder isoliert.
      Wir/unsere Familie ist prinzipiell Schuld.
      Unser Sohn, ihr Partner ist ihr flying monkey… Schlimm.
      Er wohnt nicht weit weg… Wir sehen ihn vielleicht 3 x im Jahr.
      Sie nimmt ihn seelisch, körperlich und finanziell aus… Sie ist ein Fass ohne Boden.
      Sie ist des Fischers Frau.

      Er fehlt uns sehr, aber wir bedrängen ihn nicht (mehr… anfänglich haben wir diese „Verwandlung“ nicht verstanden) und kommen in den Zeiten, in denen wir ihn nicht sehen, zur Ruhe.
      Feiertage, Geburtstage sind schlimm. Gerade da merken wir deutlich, wird uns gezeigt, dass er sich quasi eine neue Familie gesucht hat. Man kann es eigentlich alles gar nicht aufschreiben. Es ist wie ein gordischer Knoten.
      Sie kennen sich 2 Jahre, jetzt haben sie sich verlobt (mit Ring für sie natürlich), nächstes Jahr wird geheiratet. Geplant sind über 60 Gäste…aus seiner „Blutsverwandschaft“ nehmen 3 teil… Der „Rest“ ist von ihrer Seite. Geld ist keines vorhanden.
      Es macht mich ganz traurig, wenn ich darüber schreibe.
      Auch kann es keiner verstehen, dem es nicht selber so geht.
      Eine Selbsthilfegruppe wäre super.

      • Jennifer sagt:

        Hallo Susi, die Adventszeit war für uns ganz schlimm. Am 1. Dezember haben wir vorsichtig angefragt, ob wir uns dieses Jahr noch einmal sehen würden. Nach dem wir im letzten Jahr Weihnachten ohne unseren Sohn und seiner Familie verbringen mussten, hab ich gar nicht gewagt zu fragen, ob wir Weihnachten zusammen kommen. Es kam keine Antwort. Wie so oft. Wir existieren nicht mehr. Sie waren über Weihnachten bei ihrer Mutter.

        • SusiSorgenvoll sagt:

          Hallo an alle, ich war lange nicht auf dieser Seite.
          Ja… Es wird hier bei uns sicher wie bei euch.
          Er nimmt ihren Namen an. Erst sollte es ein Doppelname sein. Nun legt er seinen Namen komplett ab.
          Nicht dass ich altmodisch wäre… Ach… Man kann es nicht beschreiben, aber ich weiß, ihr wisst, was ich meine.
          Die Isolation schreitet fort. Bitter.
          Es ist ja immer dasselbe, weil es definitiv eine Störung ist und die Auswirkungen/Symptome sich total gleichen.

          Auch wir haben Angst vor den nächsten Feiertagen.

          Das ist immer schlimm.
          Sicher versuchen wir Verständnis für die Gesamtsituation zu haben. Wissen, dass er „nicht anders kann“, weil im narzisstischen Nebel gefangen.
          Aber weh tut es trotz allem. Sehr sogar.

          Hier zu lesen empfinde ich als ungemein tröstlich.

          • Jennifer sagt:

            Feiertage sind die Hochzeit für Narzissten. Dann können Sie Ihre Macht demonstrieren, diese armen Würste….

          • Jennifer sagt:

            Hallo Ihr Lieben, diese Website ist tatsächlich besonders hilfreich. Leider habe ich sie viel zu spät entdeckt. Vielleicht hätte ich auf die Intrigen und Machtkämpfe unserer Schwiegertochter anders reagiert? Aber wahrscheinlich nicht. Inzwischen bin ich in psychiatrischer Behandlung und hole mir Hilfe. Unseren Sohn bringt die Therapie uns nicht zurück, aber die Wahrnehmung ändert sich und ich heule mir nicht mehr die Augen aus’m Kopf. Ich wünsche Euch allen alles Gute!

  25. Sarah sagt:

    Bei uns war es „nur“ der 1. Freund der 16. jährigen Tochter. Er hat wie ein Parasit jeden in der Familie auf seine Schwachstellen gescannt und dann sich dort angedockt. Am Anfang waren alle begeistert von diesem aufmerksamen und charmant-höflichen Jungen (er war erst 19) Auch an die beiden kleinen Geschwister (15 und 12). Er hat so gespiegelt und sich integriert, dass ich schon bald dachte, ich habe ein 4. Kind. Obwohl eine innere Stimme mich ständig gewarnt hat, dass sowas doch nicht normal ist. Deswegen habe ich meine Tochter nicht losgelassen und ständig (mehr als nötig) reglementiert. Das ging, solange sie nicht volljährig war. 2,5 Jahre hat es gedauert. Er hat dann nochmal Gas gegeben, ein Elterntreffen arrangiert und 1 Woche danach ohne Erklärung die Beziehung beendet. Es hat über 3 Jahre gedauert, nicht nur die große Tochter sondern auch ihre kleinen Geschwister wieder auf normale Gefühlsspur zu bekommen – auch mit Hilfe von Psychologen. Die kleinen dachten, sie haben einen Bruder verloren. Ich empfinde Mitleid mit der neuen Familie, in der er 3 Wochen nach Beziehungsende eingetaucht ist. Diesmal ist seine Partnerin noch jünger und die Familie sehr wohlhabend. Von Menschen mit Persönlichkeitsstörungen habe ich in meinem Bullerbü-Familienleben mit 3 Kindern bis dato noch nie was gehört. Die Psychologin meinte, das war ein heranwachsender Borderliner mit Nazisstischer Tendenz. Meine Tochter ist jetzt 25 und hatte seitdem keine Beziehung mehr.

  26. Caro sagt:

    Warum nicht eine Selbsthilfegruppe gründen?
    Wir sitzen doch alle im selben Boot und sollten uns dringend austauschen.

  27. Jennifer Krüger sagt:

    Auch wir können dem Betrag zu 100% beipflichten. Ein unangepaßtes Verhalten, unerwartete Taktlosigkeiten, die penetrante Besserwisserei unserer Schwiegertochter sind uns sehr früh aufgefallen. Trotzdem haben wir uns darüber gefreut, daß sie zusammen mit unserem Sohn in unser Haus gezogen ist. Die Freude wurde besonders groß, als wir kurz danach erfuhren, daß ein Enkelkind (unser 3.) unterwegs ist.
    Das Drama nahm mit der Geburt unseres Enkelkindes dann richtig Fahrt auf. Sie ist in unser Zuhause gekommen und stülpt uns ihre absurden Regeln über. Sie wohnen mietfrei bei uns und behandeln uns wie Luft, als ob wir gar nicht existieren. Dabei hat sie unseren Sohn komplett auf ihre Seite gezogen. Wir erkennen ihn nicht wieder. Unser Sohn kommt nie mit seinem Kind zu uns, um mal „Hallo“ zu sagen. Inzwischen müssen wir betteln, wenn wir unser Enkelkind sehen möchten. Wenn wir fragen, warum er nicht mehr zu uns kommt, reagiert er genauso schnippisch: „So, wie ihr mit meiner Frau umgeht?! Dann soll ich noch zu Euch kommen?“ Sie stellt sich vor ihm immer als Opfer dar, verdreht die Tatsachen, lügt oder verheimlicht ihm Informationen. Er kommt dann zu uns und überhäuft uns mit Vorwürfen wie: „Ihr könnt es nicht ertragen, daß wir nicht nach Eurer Pfeife tanzen!“ Nach anderthalb Jahren sind wir gegen ihr anmaßendes und streitlustiges Verhalten angegangen. Seit dem nimmt das Unglück seinen Lauf. Seit 6 Monaten warten wir darauf, daß sie endlich ausziehen. Wir bereuen es jeden Tag, daß wir diese Frau in unser Leben gelassen haben. Unsere Familie ist entzweit. Mit unserer Tochter möchten sie auch keinen Kontakt mehr. Sie hat in zweieinhalb Jahren systematisch unseren Sohn von uns und seiner Schwester isoliert. Unser Zuhause ist kein wikliches Zuhause mehr. Wir gehen abends mit diesem Kummer ins Bett und stehen morgens damit auf. Und es ist kein Ende in Sicht.

    • anonym sagt:

      Hätte nie gedacht, dass das so zu trifft. Das sich so was derart toxisch in eine gute Familie einschleicht und zerfressen will.Fassungslos sind wir ausgeliefert und erkennen das eigene Kind nicht mehr.

      • Leni sagt:

        Wenn mir das früher jemand erzählt hätte, hätte ich geantwortet: so etwas könnte bei uns nie passieren. Heute muss ich zusehen wie unsere Beziehung zu unserem Sohn zusehends zerfällt und wir können nichts dagegen tun.

        • Jennifer sagt:

          Ja, Leni… auch ich habe immer gedacht, dass unsere Familie intakt ist. Sowas kann uns gar nicht passieren! Heute weiß ich, welche Macht eine Frau haben kann. Sie bestimmt über alles. Inzwischen sind sie ausgezogen. Er hat den ganzen Umzug alleine gemacht. Sogar den Wohnungsputz hat sie ihm überlassen. Sie hat es nicht mal für nötig gehalten, die Hundesch… „ihrer“ Hunde weg zu machen.

          Seit dem sie weg sind, geht es uns viel besser, aber noch nicht gut.

  28. Vani sagt:

    Der Bericht entspricht zu 100% meinem Schwager. Es war natürlich ein schleichender Prozess mit vielen Streitigkeiten über 16 Jahre hinweg aber jetzt hat er den Kontakt zur Schwiegerfamilie beendet und besteht auf eine Entschuldigung ihrerseits. Seine Ehefrau ist so von ihm komplett eingenommen. Ich habe noch nie erlebt dass sie ihm jemals widersprochen hat. Mein Mann und ich haben uns schon immer intuitiv von meinem Schwager distanziert, so gut es ging.
    Ich wünsche allen Opfern viel Kraft, Stärke und Geduld. Irgendwann wird eure Tochter/Sohn erwachen. Macht ihnen bewusst,dass ihr immer für sie dasein werdet.

  29. Amy sagt:

    Der Artikel erinnert mich stark an das Verhalten meiner Mutter in ihrer Schwiegerfamilie. Immer musste sie im Mittelpunkt sein, nichts ware ihr gut genug, anpassen wollte sie sich nicht, für alles brauchte sie Extrawürste und besonderes Verständnis. Rassismus kam hinzu: sie hielt sich für etwas besseres, weil ihre Schwiegerfamilie italienisch war.
    Leider habe ich ihr als Kind alles geglaubt. Bis zuletzt behauptete sie steif und fest, ein Opfer familiärer Intrigen zu sein, die ihre Ehe mit meinem Vater zerstört hätten. Nachdem ich fünfzehn Jahre mit ihr zusammen gelebt habe, weiß ich, was sie für ein Mensch ist: definitiv kein „armes Opfer“.
    Sie hat die Beziehung zu meinem Vater zum Glück nie unterbunden, weil sie sich das nicht nachsagen lassen wollte. Außerdem brauchte sie mich nach der Trennung, um ihn auszuspionieren (was ich nicht begriff). Inzwischen habe ich sie längst durchschaut und keinen Kontakt mehr. Mit meiner italienischen Familie verstehe ich mich gut. Sie kann ihren Lebensabend allein verbringen und jedem, der es hören will, vorjammern, ihr Exmann hätte ihr die Tochter weggenommen. Selber Schuld…

  30. Uschi sagt:

    Die Beschreibung stimmt, aber das wird nicht von einem Tag auf den anderen so. Das ist ein schleichender Prozess. Am Anfang macht man noch gute Mine zu bösem Spiel, aber eines Tages geht das nicht mehr. Selbst die geduldigsten Menschen haben irgend einmal genug. Dann bleibt nur die Option des totalen Kontaktabbruchs.

  31. Uschi sagt:

    Immer ist der böse Narzisst an allem Schuld, der Ehepartner ist es genau so.
    Wer hat diese Person in die Familie gebracht?
    Wer wehrt sich für sie?
    Wer glaubt alle Lügen?
    Wer klopft nicht einmal ordentlich auf den Tisch?
    Mit einer Person, der sich auf so etwas einlässt, stimmt eindeutig etwas nicht!

    • lilli sagt:

      Ja,
      der oder die Person,
      die vereinnahmt und intrigiert,
      kommt böse rüber und
      ist schuld am dann bestehenden Missverhältnis.
      Grundsätzlich ist zu berücksichtigen,
      dass
      Schwiegerkinder aus anderen Familiengepflogenheiten kommen, aus anderen Bezügen.
      Und Kinder leben in Partnerschaften meistens entfernter von den Vorstellungen der Eltern.
      Sie entwickeln Gemeinsamkeiten und Kompromisse in ihrer Partnerschaft der heutigen Zeit.
      Das bedeutet auch im Normalfall mehr Abstand zur vorigen Generation der Eltern.

    • W sagt:

      Aha, so so???

      2 Links hier oben
      Wie wird man Opfer eines Narzissten
      Der Narzisst isoliert seinen Partner.
      Vielleicht sind diese „schuldigen“ Ehepartner ja bereits von ihrem Narzissten so stark manipuliert und glauben ihm gegenüber loyal handeln zu müssen.

      • Tini sagt:

        Sehe ich auch so.

        Die Isolation und Konditionierung geht… ging hier bezüglich unseres Sohnes sehr zügig vonstatten.

        Freunde, Bruder, Eltern… Aussortiert.

        Ganz gruslig und manipulativ.

    • Amy sagt:

      Es wurde wiederholt gesagt (auch im Artikel hier oben), dass narzisstisch Gestörte äußerst charmant sein können. Darauf sind schon viele hereingefallen. Manche Männer glauben, einen Engel zum Traualtar zu führen. Das böse Erwachen kommt früher oder später, meistens später, wenn Trauschein und evtl. schon Kinder vorhanden sind und als Druckmittel benutzt werden können.
      Das Opfer wurde düpiert. Oft ist es selbst unsicher und glaubt, nicht liebenswürdig zu sein, und fällt auf die Masche dieser Menschen herein, die so beliebt und offen zu sein scheinen. Was dahinter steckt, merken sie meist erst, wenn ihnen dieser Mensch schon sehr weh getan hat. Und dann stehen sie vor den Scherben. Systematische Isolierung ist ein weiteres Druckmittel: der narzisstisch Gestörte stellt sich vor aller Welt als wunderbaren Menschen dar, der von seinem Partner und ggf. dessen Familie nicht verstanden wird. Viele glauben ihm leider. Das Opfer ist hilflos dagegen. Kenne ich nur zu gut. Man kann von Glück sagen, wenn man nicht jeder menschlichen Würde, Beziehung und jedes Pfennigs beraubt wurde, und mit diesem Menschen nie wieder etwas zu tun haben muss.

    • erik sagt:

      Es gibt viele Menschen, welche sich unter anderem schwer tun beim NEIN sagen.
      Was heißt eigentlich nicht NEIN sagen zu können. Welche Konsequenz hat dies beispielsweise bei Kindern?
      Wer nicht Nein sagen gelernt hat, wird auch nicht auf den Tisch poltern können.
      Nicht Nein sagen zu können, hat jedenfalls gerade bei einem Menschen mit narzisstischer Persönlichkeitsstörung eine fatale Konsequenz.
      Das hat dieser Beitrag eindrucksvoll hervorgehoben. Sie werden sicher gelesen haben, dass es nicht nur um die „naiven“ Personen geht, welche sich mit derartigen „Dämonen“ einlassen, sondern meist sind dann auch wehrlose und dadurch orientierungslos gewordene Kinder betroffen.
      In diesem Beitrag geht es nicht mehr um narzistische gesunde Anteile im Menschen, sondern um den pathologischen Auswuchs sowie deren fatale Auswirkungen.
      Auswirkungen vor allem wie bereits erwähnt, auf wehrlose Kinder!!

      Ich würde liebend gerne jedem in diesem Forum ihr Wissen, ihre Vorausahnung hinsichtlich einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung gönnen.
      Dann nähmlich würden viele dieser Beiträge gar nicht erst geschrieben werden müssen. Was aber noch viel wichtiger ist: Es würde vielen Menschen sehr viel Leid erspart bleiben

    • Ulla sagt:

      So ein Narzisst kann anfangs sehr charmant und fürsorglich sein. Erst nach einer Weile beginnt er nach und nach immer mehr sein wahres Gesicht zu zeigen. Solche Psychopathen sind Meister darin, andere geschickt zu manipulieren und zu beeinflussen. Zuckerbrot und Peitsche sind seine Waffen. Tja, natürlich würde oder wird jeder normale Mensch irgendwann das Weite suchen. Das ändert aber nichts an der Tatsache das du als Aussenstehender nur hilflos zusehen kannst bis es vorbei ist. Egal ob du alles hin nimmst oder auf den Tisch klopfst.

  32. Beatrix Blanchard sagt:

    Lieber Herr Grüttefien

    was Sie da beschreiben entspricht haargenau unserer Geschichte, mit dem einzigen Unterschied, dass sich unsere Tochter bereits total von uns abgewendet hat und wir somit auch unsere Enkelinnen nie zu sehen bekommen. Die jüngere der beiden, mittlerweilen 13 Monate alt, haben wir noch nie gesehen. Diverse Versöhnungs- wie auch Hilfsangebote waren bis jetz erfolglos. Wir sind am Ende mit unserm Latein und auch unseren Nerven und wissen nicht mehr was wir noch tun können um unsere Tochter da rauszuholen. Vielleicht finde ich in Ihrem Buch noch den einen oder anderen hilfreichen Tipp. Vorläufig ist sie immer noch der Meinung er sei ihr Traummann und sie könnte keinen besseren Mann und die Kinder keinen besseren Papi haben.
    Wir fühlen uns von ihr aufs Schlimmste verraten!
    Ihr Bericht hat aber auch etwas tröstliches. Es zeigt uns, dass wir uns das nicht eingebildet haben und aufhören müssen, die Schuld nur bei uns zu suchen. Auch zeigt er uns auf, dass wir scheinbar nicht die einzigen in dieser Situation sind.
    Wissen Sie zufällig, ob es dazu Selbsthilfegruppen gibt?
    Für Ihre wertvollen Newsletter möchte ich Ihnen an dieser Stelle herzlich danken.
    Trotz der gegebenen Umstände wünsche ich Ihnen frohe Festtage und fürs kommende Jahr von allem nur das Beste.
    Freundliche Grüsse
    Beatrix Blanchard

    • Lilli_01 sagt:

      Hallo Beatrice, ich habe bereits Beiträge im tv gesehen über Selbsthilfegruppen, gegründet von Großeltern, die ihre Enkelkinder weder sehen noch beschenken durften. Über die Ursachen wurde nicht im Einzelnen berichtet. Der Bericht tat weh. Ich hätte nicht geglaubt, wieviel Grosseltern betroffen sind. Für Dich alles liebe. Ich bin gerade erst Schwiegermutter geworden, werde jetzt Oma und hoffe nicht in eine solche Situation zu kommen. Ich wünsche Dir, dass ihr einen weg zueinander findet vg c.

    • Ja, es ist zwar entlastend, wenn man weiß, dass man die Schuld nicht allein bei sich suchen muss, es erweckt aber den Kontakt zur Tochter nicht wieder zum Leben. Zeigen Sie Ihrer Tochter, dass Sie den Kontakt suchen – ohne dabei aufdringlich zu sein und zu viel zu erwarten. Sie wird ihn eines Tages in Anspruch nehmen! Selbsthilfegruppe zu diesem Thema kenne ich leider nicht. Vielen Dank für Ihre wertschätzenden Worte und alles Gute!

    • Ira sagt:

      Liebe Beatrix,
      erst heute kann ich schreiben, gestern hat es mich noch zu sehr aufgewühlt. Dennoch tut es gut, zu wissen, dass es da jemanden gibt, der genau dasselbe durchmacht.

      Unser Sohn lebte 1,5 Jahre mit seiner Freundin bei uns. Wir ahnten nichts. Erst als die beiden in eine gemeinsame Wohnung zogen, spürten wir, wie er sich von uns distanzierte. Bis dahin dachten wir ein gutes und vertrauensvolles Verhältnis zu ihm zu haben. Wir haben seine Freundin angenommen, wie all seine vielen Freundinnen zuvor auch. Sie war immer bei all unseren Geburtstagen dabei, lud uns aber nie zu ihrem Geburtstag ein. Kommentar:“Ich lade doch niemanden zu meinem Geburtstag ein, den ich nicht leiden kann.“
      Inzwischen hatten sie geheiratet und es ging immer mehr bergab. Unsere Schwiegertochter beschimpfte uns per mail, verbal….. wir baten um ein gemeinsames Gespräch. Unser Sohn saß da und sagte nichts unsere Schwiegertocher beschimpfte uns. Wir konnten es nicht fassen. Alle weiteren Versuche von uns, die Situation zu klären führten nicht zu einer Lösung. Unseren Sohn konnten wir nie allein sprechen, um seine Sicht der Dinge zu erfahren.
      Es begann eine Zeit mit grübeln über grübeln, wir durchforsteten jeden Winkel unserer Erziehung und waren am Ende tief verstört. Hatten wir unserem Sohn alle die Jahre in denen er aufwuchs so viel Böses angetan, dass er sich nun wortlos von uns abwandte? Es war und es ist die Hölle.
      Auch wir kennen unsere beiden Enkelkinder nicht. Obwohl wir wissen, dass wir nichts tun können, um die Sitation zu ändern trauern wir. Es ist ja wie ein Todesfall, wenn ein Kind den Kontakt abbricht.
      Mein Mann war es, der mir vor einige Zeit einen Artikel zu lesen gab und mich fragte, an wen mich das erinnere. Er fand es treffe genau auf unsere Schwiegertochte zu, es ging um narzisstische Menschen und wir begannen zu recherchieren. Es tut gut eine Erklärung zu finden, dennoch bleiben die Zweifel an einem selbst gepaart mit Hilflosigkeit.
      Meine besten Wünsche für Sie und alle Eltern die das vielleicht lesen.

    • Sonnenblume sagt:

      … gerade lese ich mal wieder diese Beiträge. Bei Ihrem bin ich hängengeblieben. Ich kann so gut nachvollziehen, wie es sich anfühlt, ausgeschlossen zu werden.

      Das ist traurig und schwer. Gleichzeitig ist die Tochter erwachsen und vollständig für sich selbst verantwortlich. Zu 100 %.

      Kinder gehören uns nicht. Wir Eltern sollten sie immer – egal warum und um was es sich dreht – ganz in Liebe loslassen für ihren eigenen Weg. Nicht mehr nacherziehen oder auch nicht retten wollen, denn das können wir nicht und es steht uns auch nicht zu.

      Jeder hat das Recht auf seine Lebenslektionen, auch auf die eigenen Enttäuschungen, die eigenen Sichtweisen und Erfahrungen, die sich entfalten und entwickeln.Lebensphase um Lebensphase auf dem Weg mit allem, was er mit sich bringt.

      Ich finde es in diesen Tagen besonders schwer, denn gerade auch in der Weihnachtszeit habe ich schöne, heile Bilder im Kopf und ich sehne mich danach, gerade weil ich es leider nicht im entferntesten so heil und gesund haben, wie ich es wirklich sehr gerne hätte und wünsche.

      Immer wieder besucht mich die ehrliche Traurigkeit. Ich erinnere mich an einen schönen Vergleich: Mit der Trauer ist es so wie mit dem Leben mit einer Katze. Die Katze kommt wann sie will und geht wann sie will. Sie möchte gut behandelt werden….

      Ich darf meiner unabhängigen Beziehungsbereitschaft ganz treu bleiben. Diese Bereitschaft soll frei und unbelastet, auch nicht bitter oder mit Erwartungen angereichert, in mir sein. Einfach da sein.

      Und wer weiß, was es im Leben nicht noch für Wendungen gibt. Vielleicht schon bald, oder auch erst nach vielen Jahren…. oder auch nie….das bleibt unwesentlich für diese Bereitschaft, die unversehrt auf ihre Zeit hoffen kann…. frei und bedingungslos.

      Das finde ich ein schönes und sinnvolles Ziel. Und ich glaube, dass sie goldwert ist.

      So kann ich auch meiner Liebe treu bleiben. Liebe ist keine Einbahnstrasse. Sie kann weiterlieben. Frei und unabhängig, glaube ich.

      Und so kann ich auch meinen Schmerz annehmen, der mir zeigt, was vermissen und ein echter Verlust wirklich ist und dann eben wie weiter oben beschrieben, möglichst liebevoll mit dieser Trauer umgehen.

      Was hilft bei Trauer?

      trauern

      Glaube, Liebe, Hoffnung

      Alles Gute und gesegnete Weihnachtstage, an warmen oder kalten Tagen – in Dur oder Moll wünsch ich Ihnen und auch mir und jedem, der hier vorbeikommt und sich von dem ein oder anderen Gedanken ansprechen lässt,

      S.

    • Astrid sagt:

      Hallo, wir machen das auch seid fast 5 Jahren mit, unseren Enkel ( fast 2) kennen wir nicht, da wir uns nicht erpressen lassen und kein Geld gezahlt haben, zb um ein Haus zu erwerben.
      Die Entfremdung unserer Tochter ging so schnell, ehe wir etwas gemerkt hatten, war sie schon für uns verloren.
      Wir mussten lernen, damit umzugehen, fast 5 Jahre später tut es nur noch selten weh. Erpresser-oder Hassbriefe unseres Schwiegersohnes öffnen wir nicht oder lassen Freunde kurz darüber schauen, ob sie was Entscheidendes erhalten.
      Es geht darum, sich selber zu schützen und sich nicht vergiften zu lassen.
      Unserer Tochter können wir im Moment nicht helfen, aber sollte sie mal erwachen, werden wir alles in unserer Macht stehende tun, um sie zu unterstützen.
      Bleibt stark, haltet es aus und lasst Euch nicht manipulieren.
      Mit Gruß aus Norddeutschland, Astrid

    • G.Stegmann sagt:

      Sozialberater, Jugendamt suchen, alle Konflikte aufschreiben,Jahr/Tag/Uhrzeit.
      Bei der Familiengericht Besuch der Enkelkinder beantragen. Nie Aufgeben!

  33. Reh sagt:

    Danke für diesen Beitrag. Ich habe mich selbst nach 12 Jahren Beziehung von einem Narzissten endlich befreien können, kürzlich meine Tochter aber genau wie beschrieben, an einen solchen Menschen verloren. Er bestimmt ihr Leben und ich bin für sie nicht mehr existent. Ich warte auf den Tag, an dem sie selbst aufwacht, und werde bereit sein, die Scherben ihrer Seele aufzusammeln. Aber im Augenblick bin ich der Feind.

  34. Petra Moennig sagt:

    Könntet ihr über narzistische Mutter schreiben. Zerstörerische Zweckautistin.
    Von jedem narzistischen Menschen kann man sich psychisch trennen. Von solchen Müttern never. Nicht mal nach Hypnose Therapie

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